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PORTFOLIO ANDI KLUG INDUSTRIAL DESIGN 2012

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<strong>ANDI</strong> <strong>KLUG</strong><br />

<strong>INDUSTRIAL</strong> <strong>DESIGN</strong><br />

<strong>PORTFOLIO</strong><br />

<strong>2012</strong>


INHALT / CONTENTS<br />

Produkte / products<br />

Vespa-Sitzbank / Vespa seat<br />

Espresso-Lampe / espresso lamp<br />

Klappstuhl / folding chair<br />

Bewerbungsmappe 2002 / portfolio 2002<br />

Grundlagen / basics<br />

Skibrille / ski goggles<br />

Bierbrause / beer sprinkler<br />

Korkenzieher / corkscrew<br />

Fernbedienung / remote control<br />

Ikone / Ikone<br />

Bioflux / Bioflux<br />

Portfolio 2007 / portfolio 2007 107<br />

AliasStudio Grundlagen / AliasStudio basics<br />

Generation Mirror / Generation Mirror<br />

Refill your Body / refill your body<br />

CYOOO (DIPLOMARBEIT) / CYOOO (THESIS)<br />

7<br />

11<br />

15<br />

21<br />

29<br />

45<br />

51<br />

61<br />

67<br />

77<br />

93<br />

115<br />

121<br />

129<br />

135<br />

Interface / interface<br />

Maser Website / Maser website<br />

Der verwunschene Prinz / The Cursed Prince<br />

Nanoflux / Nanoflux<br />

Über mich / about me<br />

Impressum / imprint<br />

175<br />

179<br />

185<br />

191 / 193<br />

195<br />

3


4<br />

PRODUKTE / PRODUCTS<br />

5


6<br />

AUFGABENSTELLUNG SITZBANK FÜR EINE VESPA ET3<br />

BETREUUNG ---<br />

UNIVERSITÄT ---<br />

SEMESTER VOR DEM STUDIUM<br />

DAUER 2 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING SEAT FOR A VESPA ET3<br />

SUPPORT ---<br />

UNIVERSITY ---<br />

TERM BEFORE THE STUDIES<br />

TIME 2 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

VESPA-SITZBANK / VESPA SEAT<br />

Der erste Schritt bei der Restauration eines Klassikers ist ihn<br />

komplett in seine Einzelteile zu zerlegen. Daraufhin folgen weitere<br />

zeitintensive Aufgaben. Insgesamt ist ein solches Vorhaben ein sehr<br />

arbeitsreiches Unterfangen. Dabei soll natürlich nichts dem Zufall<br />

überlassen bleiben - es muss alles perfekt sein.<br />

Bei dem Wiederaufbau einer Vespa ET3 (Baujahr 1976) gab es<br />

letztlich noch ein Problem. Man bekommt dafür keine Sitzbank, die<br />

zu der Formsprache des Modells passt.<br />

The first step with the restoration of a classic is to deconstruct<br />

it completely into its individual parts. Thereupon follow other<br />

time-intensive tasks. Altogether such a project is a very laborious<br />

undertaking. Of course, nothing should be left to chance -<br />

everything must be perfect.<br />

In the reconstruction of a Vespa ET3 (year of construction 1976)<br />

there was yet another problem in the long run. You can‘t get a seat<br />

which fits the form language of the model.<br />

7


8<br />

Die Form der Sitzbank wurde aus einer 12 cm dicken Sperrholzplatte<br />

herausgearbeitet, die Oberfläche wurde anschließend verspachtelt,<br />

grundiert und lackiert. Die Sitzfläche besteht aus einem gebogenem<br />

Blech, welches zusammen mit einer dünnen Schaumstoffmatte mit<br />

Leder überzogen wurde.<br />

Die Sitzbank verschafft dem Roller einen sportlichen Auftritt, indem<br />

sie die Linienführung der Karosserie harmonisch fortsetzt und damit<br />

einen gelungenen Abschluss des gesamten Gestaltungs-Konzepts<br />

bildet.<br />

The shape of the seat is shaped from a 12 cm thick plywood plate;<br />

afterwards the surface is plugged, grounded and coated. The seat<br />

is made from a bent sheet of metal, which is covered with leather,<br />

together with a thin foam material.<br />

The seat gives the scooter a sporty appearance by continuing the<br />

line management of the body harmoniously, which forms a successful<br />

completion of the entire design concept.<br />

9


10<br />

AUFGABENSTELLUNG PRODUKT FÜR ESPRESSO-LIEBHABER<br />

BETREUUNG ---<br />

UNIVERSITÄT ---<br />

SEMESTER VOR DEM STUDIUM<br />

DAUER 2 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING PRODUCT FOR ESPRESSO ENTHUSIASTIC PEOPLE<br />

SUPPORT ---<br />

UNIVERSITY ---<br />

TERM BEFORE THE STUDIES<br />

TIME 2 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

ESPRESSO-LAMPE / ESPRESSO LAMP<br />

Bei der Zubereitung eines Espressos sind zahlreiche Faktoren zu<br />

beachten, erst wenn sie in einem harmonischen Ganzen zusammenspielen<br />

gelingt die schwarze Pfütze.<br />

Bei dem Konzept wurde speziell auf den Espresso-Liebhaber<br />

Rücksicht genommen, dessen Welt sich nun um ein neues, auf seine<br />

Gewohnheiten zugeschnittenes Produkt erweitert. Die Lampe findet<br />

an jenen kleinen Tischen in den Espresso-Bars Platz, an denen Zeitung<br />

gelesen und Espresso getrunken wird. Die Lampe ist für eben<br />

erwähnte Cafes sowie zum dortigen Erwerb gedacht.<br />

With the preparation of an espresso, numerous factors are to be<br />

considered; only if they interact in a harmonious way will the „Java“<br />

be successful.<br />

With the concept the espresso lover was particularly taken into consideration,<br />

whose world has now been extended by a new product<br />

suitable to his customs. The lamp finds its place at the small tables<br />

in espresso bars, where one may enjoy an espresso while reading a<br />

newspaper. The lamp may not only be used in the above-mentioned<br />

cafes, but may also be purchased there for use in the home.<br />

11


12<br />

Bei dem Entwurf wurde darauf geachtet schon bekannte Elemente<br />

aus der Espresso-Welt zu benutzen, sowie sie in den Vordergrund zu<br />

stellen. Desweiteren besitzt die Lampe eine puristische Anmutung,<br />

welche durch das verwendete Material aber vor allem durch die<br />

Trennung von Statik und Elektrik erreicht wurde. Dies erinnert an<br />

die Zeit vor den vollautomatischen Espresso-Automaten, in der die<br />

Geräte noch Charakter hatten.<br />

The concept is intended not only to use well-known elements from<br />

the espresso world but to place these elements directly in the<br />

foreground. Furthermore, the lamp possesses a puristic impression,<br />

achieved by the material used and even moreso by the separation<br />

of static and electrical connection. This is a reminder of the time<br />

before fully automatic espresso-automats, when these products still<br />

had character and flair.<br />

13


14<br />

AUFGABENSTELLUNG KLAPPSTUHL<br />

BETREUUNG ---<br />

UNIVERSITÄT ---<br />

SEMESTER VOR DEM STUDIUM<br />

DAUER 2 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING FOLDING CHAIR<br />

SUPPORT ---<br />

UNIVERSITY ---<br />

TERM BEFORE THE STUDIES<br />

TIME 2 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

KLAPPSTUHL / FOLDING CHAIR<br />

Die Begründung eines Klappstuhls liegt darin, ihn bei Nichtgebrauch<br />

platzsparend beiseite stellen zu können. Entscheidend dabei<br />

ist der Platz, der im zusammengeklappten Zustand „verbraucht“<br />

wird.<br />

The justification of a folding chair is that it may be put aside when<br />

not in use, thereby saving space. The decisive factor here is the<br />

space which is taken up in its folded-up state.<br />

15


16<br />

Bei dem Konzept „Klappstuhl S1“ wurde der potentiell verbrauchte<br />

Platz auf ein Minimum reduziert, da das Möbel aus einer nur 10 mm<br />

dünnen formverleimten Sperrholzplatte besteht.<br />

With the concept „folding chair S1“ the potentially „taken-up“<br />

space is reduced to a minimum, because the chair itself consists of<br />

a single 10-mm-thin form-glued plywood plate.<br />

17


18<br />

Das Innere der „Holzplatte“ lässt sich herausklappen. Nun tritt die<br />

spezielle Kontur des Stuhls in den Vordergrund, denn erst durch sie<br />

entsteht das Sitzmöbel. Die Sitzfläche wird durch einen Gurt abgehängt,<br />

wodurch der Stuhl seine Stabilität bekommt. Im zusammengeklappten<br />

Zustand fungiert der Gurt als Trageriemen.<br />

Der „Klappstuhl S1“ beeindruckt durch seine Einfachheit, sowie<br />

durch den Kontrast zwischen dem hellen, glatten Birkenholz und<br />

dem dunklen, rauhen Gurt.<br />

The inner part of the „wooden plate“ is folded out. At this point the<br />

special outline of the seat steps into the foreground: the contour<br />

creates the chair in itself. The seating surface is held down by a firm<br />

cloth belt, giving the chair its stability. When the chair is in a foldedup<br />

state, the belt functions as a carrying strap.<br />

The „folding chair S1“ impresses by its simplicity, as well as by the<br />

contrast between the light, smooth birchwood and the dark, rough<br />

belt.<br />

19


20<br />

AUFGABENSTELLUNG THEMA BEWEGUNG<br />

BETREUUNG ---<br />

UNIVERSITÄT ---<br />

SEMESTER VOR DEM STUDIUM<br />

DAUER 3 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING TOPIC MOVEMENT<br />

SUPPORT ---<br />

UNIVERSITY ---<br />

TERM BEFORE THE STUDIES<br />

TIME 3 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

BEWERBUNGSMAPPE 2002 / <strong>PORTFOLIO</strong> 2002<br />

...für den Studiengang „Industrial Design“ an der Uni Wuppertal.<br />

Jedes Jahr wird ein Thema festgelegt, zu dem die Bewerber eine<br />

vorgegebene Anzahl von Arbeiten anfertigen müssen.<br />

Im Jahr 2002 war es das Thema Bewegung, desweiteren sollte sich<br />

unter den Arbeiten ein Klappstuhl befinden.<br />

... for the course of studies „industrial design“ at the University of<br />

Wuppertal. Each year a topic is specified, to which the applicants<br />

must make a given number of projects. In the year 2002 the topic<br />

was movement; as an additional project, the development of a<br />

folding chair was assigned.<br />

21


22<br />

Die Mappe besteht aus vier überdimensional großen Puzzle-Teilen<br />

samt Verpackung. Die einzelnen Teile wurden aus 6 mm dicker<br />

Finnpappe ausgeschnitten und zu recht geschliffen.<br />

The portfolio itself consists of four oversized large puzzle parts<br />

including packaging. The individual parts were cut out of 6 mm thick<br />

„Eka-board“ and properly grinded.<br />

Erst durch das Puzzlen kann der Betrachter den Inhalt erkennen.<br />

Die Mappe entsteht durch Bewegung.<br />

Only through the act of puzzling can the viewer recognize the<br />

content.<br />

The portfolio is created by movement.<br />

23


Maße 257,5 cm x 66,0 cm / dimensions 257,5 cm x 66,0 cm<br />

24 25


26<br />

Auf der CD werden alle Produkte in Bewegung gezeigt.<br />

Man kann sie interaktiv von allen Seiten betrachten und einen<br />

Animationsfilm dazu anschauen.<br />

All products on the CD are shown in motion. One may regard them<br />

interactively from all sides and in addition watch an animated film.<br />

Die Mappe stellt den Verlauf eines Tages anhand von Produkten dar,<br />

die in dieser Zeit benutzt wurden. Als besonderer Tag wurde der Tag<br />

der Abgabe gewählt.<br />

Bewegung durch den Tag der Bewerbung.<br />

The portfolio represents the course of one day on the basis of the<br />

products which were used during this time. As to which day to use,<br />

the day of the portfolio submission was chosen.<br />

Movement through the day of the application.<br />

27


28<br />

AUFGABENSTELLUNG DIVERSE<br />

BETREUUNG PROF. N. THOMAS, PROF. G. KLEINLEIN<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 2.<br />

DAUER JEWEILS EINE WOCHE<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING DIFFERENT<br />

SUPPORT PROF. N. THOMAS, PROF. G. KLEINLEIN<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 2.<br />

TIME EACH ONE WEEK<br />

TEAM ---<br />

GRUNDLAGEN / BASICS<br />

In den ersten beiden Semestern werden Grundlagen in zweidimensionalem<br />

und plastischem Gestalten vermittelt. Ähnlich wie schon<br />

beim Eignungstest bekommt man ein Thema und muss innerhalb<br />

einer Woche eine Arbeit dazu anfertigen. Diese Arbeit wird zunächst<br />

präsentiert, um anschließend darüber in der Gruppe zu diskutieren.<br />

In the first two terms, basics in two-dimensional and three-dimensional<br />

form design are studied. As with the aptitude test, one receives<br />

a topic and has one week to fulfill the assignment. This work is first<br />

presented, in order to discuss it afterwards in the group.<br />

29


In 16 Schritten zum Relief / 16 steps to a relief sculpture Wie schwarz ist Schwarz? / how black is black?<br />

30<br />

31


32<br />

Dehnung eines Objekts, zusammengebaut stretching an object, assembled Dehnung eines Objekts, auseinandergebaut<br />

stretching an object, disassembled<br />

33


Papier und Zahnstocher / paper and toothpicks<br />

34<br />

Studien zu einem Würfel / cube studies<br />

kleiner Gegenstand ganz groß / scale up an object<br />

35


Enge / narrowness Recycling / recycling<br />

36<br />

37


Land Art / land art<br />

38<br />

39


40<br />

41


42<br />

43


44<br />

AUFGABENSTELLUNG THEMA SKI- / SNOWBOARDBRILLE<br />

BETREUUNG PROF. M. TOPEL, PROF. G. TRAUERNICHT, DIPL. DES. S. SCHULZ<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 3.<br />

DAUER 4 WOCHEN<br />

TEAM H. SCHNURR<br />

BRIEFING TOPIC SKI- / SNOWBOARD GOGGLES<br />

SUPPORT PROF. M. TOPEL, PROF. G. TRAUERNICHT, DIPL. DES. S. SCHULZ<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 3.<br />

TIME 4 WEEKS<br />

TEAM H. SCHNURR<br />

SKIBRILLE / SKI GOGGLES<br />

Im 3. Semester lernt man in dem Fach „Stegreifentwerfen“ die<br />

systematische, analytische Vorgehensweise einer Produktentwicklung.<br />

Eine der Aufgaben war die Entwicklung einer Ski- bzw.<br />

Snowboardbrille.<br />

Anhand der Recherche haben wir festgestellt, dass es im Wesentlichen<br />

zwei unterschiedliche Arten von Skibrillen auf dem Markt<br />

gibt. Das eine Prinzip ist eine Sportsonnenbrille, sie ist bis auf die<br />

Gläser identisch mit einer Radsportbrille. Das andere Prinzip ist die<br />

Schneebrille, ein geschlossenes System, welches belüftet werden<br />

muss.<br />

Die beiden Systeme wurden für unterschiedliche Anforderungen<br />

(Wetterverhältnisse, etc.) entwickelt.<br />

In the third term, in the subject „ad hoc designing“ one learns the<br />

systematical, analytical approach of a product development. One of<br />

the tasks is the development of ski- or snowboard goggles.<br />

On the basis of the inquiry we asserted that there are essentially<br />

two different kinds of ski goggles on the market. The first principle<br />

is sport sunglasses, up to the lenses identical to cycling eyewear.<br />

The other principle is the snow goggles, a closed system which<br />

must be ventilated.<br />

The two systems were developed for different requirements (weather<br />

conditions, etc.).<br />

45


46<br />

An den Grundkörper werden die verschiedenen Komponenten angebracht.<br />

Es gibt ihn in verschiedenen Größen. Die Scheibe ist aus<br />

kratzfestem Polycarbonat und hat einen UV-Filter.<br />

Die Innenscheibe besteht ebenfalls aus Polycarbonat und hat eine<br />

spezielle Tönung, angepasst an das Einsatzgebiet.<br />

Der Plastikrahmen dient zur Befestigung des Grundkörpers mit der<br />

Innenscheibe, der Schaumstoff wird aufgeklebt.<br />

Der Schaumstoff dient der Polsterung und der Belüftung. Es gibt<br />

verschiedene Ausführungen wie z. B. einen Anti-Allergie-<br />

Schaumstoff.<br />

Das Halte-System (Kopfband, Stirnband, Bügel) ist per Klick-Verschluss<br />

schnell austauschbar.<br />

The different components are attached to the base plate, available<br />

in different sizes. The panel consists of scratch-proof polycarbonate<br />

and has a UV-filter.<br />

Likewise, the interior panel consists of polycarbonate and has a<br />

special tinge, adapted to the operational area.<br />

The plastic frame warrants the attachment of the base plate with<br />

the interior panel; the foam material is glued on.<br />

The foam material serves to cushion and to ventilate. There are<br />

different versions, for example anti-allergenic foam material.<br />

The restraint system (frontlet, earpiece) is easily interchangeable<br />

through the use of a „click“ fastener.<br />

47


48<br />

Das Konzept „Mischa“ besteht aus einem modularen System.<br />

Zuerst muss der Benutzer die passende Größe des Grundkörpers<br />

aussuchen. Danach kann er sich je nach Einsatzgebiet bzw. Vorlieben<br />

die passenden Komponenten zusammenstellen, so wird die<br />

Skibrille individuell aufgebaut.<br />

Der Plastikrahmen wird in die untere Rille des Grundkörpers<br />

eingesetzt und an der Oberkante eingeklickt, damit stabilisiert<br />

er die Innenscheibe. Zwischen den beiden Scheiben findet ein<br />

Luftaustausch statt, was ein Beschlagen der Scheiben verhindert.<br />

Durch diesen Aufbau ergibt sich eine homogen geschlossene Form<br />

der Skibrille.<br />

Die Befestigungssysteme sind so gestaltet, dass sie gut mit Handschuhen<br />

zu bedienen sind.<br />

The concept „Mischa“ consists of a modular system. First the user<br />

must select the suitable size of the base plate. Afterwards he can arrange<br />

the suitable components depending on the operational area<br />

and/or preferences - in this way, the ski goggles are individually<br />

assembled.<br />

The plastic framework is inserted into the lower groove of the base<br />

plate and clicked in at the upper edge, thus stabilizing the interior<br />

panel. Between the two panels an airflow exchange takes place,<br />

which prevents fogging of the panels. This assembling method<br />

results in ski goggles with a homogeneous closed form.<br />

The attachment system is arranged in such a way as to be easily<br />

handled while wearing gloves.<br />

49


50<br />

AUFGABENSTELLUNG „OUTDOOR-PRODUKT“ FÜR DIE FIRMA „MONO“<br />

BETREUUNG PROF. M. TOPEL, PROF. G. TRAUERNICHT, DIPL. DES. S. SCHULZ<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 3.<br />

DAUER 4 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING „OUTDOOR PRODUCT“ FOR THE COMPANY „MONO“<br />

SUPPORT PROF. M. TOPEL, PROF. G. TRAUERNICHT, DIPL. DES. S. SCHULZ<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 3.<br />

TIME 4 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

BIERBRAUSE / BEER SPRINKLER<br />

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Firma „Mono“.<br />

Ihr bisheriges Produktsortiment umfasste die Bereiche Tafelbestecke<br />

und Tisch-Accessoirs.<br />

Ihr Briefing bestand darin, ein Produkt zu entwickeln, dass für den<br />

Einsatz außerhalb des Hauses zu gebrauchen ist. Sie wollten damit<br />

ihre Produktpalette erweitern und neue Bereiche auf dem Markt<br />

erobern.<br />

Das Wichtigste bei dieser Aufgabenstellung war die Auseinandersetzung<br />

mit der Firma. Anhand von Faktoren wie Image, Zielgruppe,<br />

Materialitäten, etc. musste das Produkt „mono-typisch“ entwickelt<br />

werden.<br />

This project was created in cooperation with the company „Mono“.<br />

So far, their product assortment covers a wide range of cutlery and<br />

table accessories.<br />

Their briefing consisted of developing a product for use outside<br />

of the house. Thereby they wanted to further extend their product<br />

range and to conquer new areas on the market.<br />

The most important thing during this task was to examine the company<br />

closely. On factors such as image, target group, materials, etc.<br />

the product had to be developed „mono-typically“.<br />

51


52<br />

Beim Grillen ist es üblich des Grillgut mit Bier zu verfeinern.<br />

Außerdem verhindert dieser Vorgang das Anbrennen durch zu hoch<br />

lodernde Flammen. Allerdings ist dieses schöne Ritual mit nassen<br />

Händen und unkontrolliertem Herumspritzen des Bieres verbunden.<br />

Für diesen Vorgang wurde die „Bierbrause“ entwickelt.<br />

Sie ist ein Edelstahlaufsatz, der wie ein Korken auf eine Bierflasche<br />

gesteckt wird. Anschließend wird der Hebel geöffnet und das Grillgut<br />

kann gezielt und ohne zu Spritzen mit Bier abgelöscht werden.<br />

Usually grill goods are refined by beer. In addition, this procedure<br />

prevents scorching caused by too highly blazing flames. However,<br />

this culinary ritual is often accompanied by wet hands and uncontrolled<br />

splashing of beer. For this procedure the „beer sprinkler“ was<br />

developed.<br />

It is a high-grade steel attachment which is inserted into a bottle<br />

of beer like a cork. Subsequently, the lever is opened and the<br />

grill goods can be selectively extinguished with beer – without<br />

splashing.<br />

Das Konzept beinhaltet zwei Analogien.<br />

Der Brausekopf erinnert an einen Dusch- bzw. Gießkannenbrausekopf,<br />

was mit der Assoziation der Frische und der Reinheit des<br />

Bieres einhergeht. Die Bedienung wurde so gestaltet, dass sie dem<br />

Vorgang des Bierzapfens stark ähnelt.<br />

The concept contains two analogies.<br />

The shower head is reminiscent of a conventional shower fixture, or<br />

a watering can device, which brings to mind the association of the<br />

freshness and purity of beer. The operation was designed in such a<br />

way as to strongly resemble the procedure of tapping beer.<br />

53


54<br />

Die Bierbrause hat durch ihre Handhabung ein Potential zum<br />

Kultobjekt. Dies wird durch ihre Einzigartigkeit und Luxusfunktion<br />

unterstrichen. Sie eignet sich hervorragend als kleines Präsent<br />

für den „Grillmeister“. So wird dieses Amt zum begehrten Job an<br />

heißen Sommertagen.<br />

The beer sprinkler has by its handling the potential of a cult object.<br />

This is underlined by its uniqueness and luxury function. It is highly<br />

suitable as a small gift for the „grill-master“. Thus, this chore becomes<br />

a much sought-after job on hot summer days.<br />

55


56<br />

Die „Bierbrause“ ist „mono-typisch“ klar und definiert gestaltet,<br />

was sich bis zur Verpackung fortsetzt.<br />

The „beer sprinkler“ is designed „mono-typically“ clear and welldefined,<br />

right up to the packaging.<br />

57


Die „Broschüre“ ist ein Begleitheft zur Produktentwicklung und<br />

Präsentation der „Bierbrause“. Das Gestaltungskonzept findet sich<br />

auch hier wieder.<br />

58<br />

The „brochure“ is a handbook about the product development and<br />

for presentation of the „beer sprinkler“. Once again, the design<br />

concept resurfaces here.<br />

59


60<br />

AUFGABENSTELLUNG KORKENZIEHER FÜR DIE „KORKENZIEHERBAHN“<br />

BETREUUNG PROF. M. TOPEL<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 4.<br />

DAUER 2 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING CORKSCREW FOR THE „CORKSCREW ROUTE“<br />

SUPPORT PROF. M. TOPEL<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 4.<br />

TIME 2 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

KORKENZIEHER / CORKSCREW<br />

Zur Neueröffnung eines Rad- und Wanderweges, einst Bahntrasse<br />

zwischen Wuppertal und Solingen, wurden Konzepte in Form von<br />

Korkenzieher-Entwürfen gefordert. Der Grund hierfür liegt im Verlauf<br />

dieser Zugstrecke, er erinnert an die Spindel eines Korkenziehers,<br />

daher wird die Strecke auch liebevoll „Korkenzieherbahn“ genannt.<br />

For the reopening of a cycling and hiking trail, at one time a railway<br />

line between Wuppertal and Solingen, the concept of a corkscrew<br />

was required. The reason for this is the course of the route – it<br />

recalls the spindle of a corkscrew, therefore the route is also affectionately<br />

called the „corkscrew route“.<br />

61


62<br />

Die Formgebung des Korkenziehers spiegelt die mechanische Beanspruchung<br />

bei seiner Bedienung wider. Das Profil entsteht durch<br />

klar definierte Formen und Radien, so erhält man das Aussehen<br />

eines Industrie-Bauteils. Trotz des mechanischen Aussehens ist das<br />

Produkt ergonomisch gut gelöst, so ist z. B. die Andruckfläche auf<br />

den Handteller und auf die Finger so groß, dass ein angenehmes<br />

Bedienen möglich ist.<br />

Als Material dient 1,5 mm dickes Stahlblech. Zwei zurecht gestanzte<br />

Bleche werden jeweils zu einem U-Profil gebogen. Anschließend<br />

werden sie mit der Spindel zusammengenietet.<br />

The corkscrew`s shape reflects the mechanical demands during<br />

operation. The side view shows clearly defined forms and radii, so<br />

you get the look of an industrial component. Despite the mechanical<br />

look, the product is ergonomically well-solved: for example, the<br />

pressure surface is large enough on the palm of the hand and on<br />

the fingers, ensuring comfortable handling.<br />

The material used is 1.5 mm-thick sheet steel. Two steel plates are<br />

punched to shape, and each is bent to a U section. Subsequently,<br />

they are riveted together with the spindle.<br />

63


64<br />

Die Bahntrasse steht für die Zeit der Industrialisierung bzw. für die<br />

Technik, die dahinter steckt. Wer diese alte Bahntrasse heutzutage<br />

besichtigt, wird feststellen, dass ihre Konstruktion zweifellos schön<br />

ist. Diese faszinierende Schönheit gibt es in vielen Bereichen der<br />

Technik. Sie entsteht meist, wenn nur einer Hauptfunktion nachgegangen<br />

wird, z. B. beim Brückenbau wäre dies die Übertragung mechanischer<br />

Kräfte. Trotz dieser Einfachheit besitzen diese Produkte<br />

meist das gewisse Etwas, welches das Auge des Betrachters für<br />

einige Zeit in ihren Bann zieht.<br />

The rail line stands for the time of industrialisation and for the<br />

technology it represents. If you visit this old route nowadays, you<br />

can‘t help but notice how beautiful its construction truly is. This<br />

fascinating beauty exists in many areas of technology. It can usually<br />

be seen only when the main function is regarded, e.g. in bridge construction,<br />

this would be the transfer of mechanical forces. Despite<br />

this simplicity, these products possess a certain special something<br />

which draws the viewer‘s eye for some time under their spell.<br />

65


66<br />

AUFGABENSTELLUNG FERNBEDIENUNG<br />

BETREUUNG PROF. M. TOPEL<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 4.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING REMOTE CONTROL DEVICE<br />

SUPPORT PROF. M. TOPEL<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 4.<br />

TIME 1 SEMESTER<br />

TEAM ---<br />

FERNBEDIENUNG / REMOTE CONTROL<br />

In dem Kurs „Technisches Entwerfen“ standen die Herstellungsverfahren<br />

und deren Auswirkungen auf die Produktgestaltung im<br />

Mittelpunkt. Anhand eines minderkomplexen Gegenstandes, einer<br />

Fernbedienung, wurde vermittelt, wie komplex die Planung und die<br />

Gestaltung in Bezug auf die Fertigung ist.<br />

Der erste Schritt war die Recherche und die Analyse bisheriger<br />

Fernbedienungen. Eine davon sollte ausgewählt und komplett zerlegt<br />

werden. Die Schalen und alle Einzelteile wurden in Solidworks<br />

nachgebaut. Auf Grundlage der daraus gewonnenen Kenntnisse war<br />

nun ein neues Fernbedienungskonzept gefordert.<br />

In the course „technical designing“ the emphasis was put on the<br />

manufacturing processes and their effects on the product design.<br />

On the basis of a relatively simple product, a remote control device,<br />

it was shown how complex the planning and organization can be, in<br />

regard to the production.<br />

The first step was the research and the analysis of various remote<br />

control devices available at this time. One of these was to be selected<br />

and completely dismantled. The shells and all individual parts<br />

were modelled in Solidworks. On the basis of this knowledge a new<br />

remote control concept was required.<br />

67


68<br />

Die Hauptaufgabe bestand darin, die Fernbedienung fertigungsgerecht<br />

zu planen und zu gestalten.<br />

Spezielle Anforderungen lagen im Bereich der Ergonomie und des<br />

Interfaces. Anhand der ersten Formstudien aus Knetmasse konnte<br />

man Form und Größe beurteilen, immer das Ziel der optimalen<br />

Anpassung an die Hand vor Augen.<br />

The major task was to plan and arrange the remote control suitable<br />

for production.<br />

Special requirements lay in the range of the ergonomics and the<br />

interface. On the basis of the first form studies made from modeling<br />

clay, form and size was evaluated, always keeping in mind the<br />

target of the perfect adjustment to the hand.<br />

69


70<br />

Anhand der ersten Modelle aus Knetmasse wurde die Ergonomie<br />

beurteilt, nun ging es darum eine Form daraus zu entwickeln.<br />

Durch Vormodelle aus PU wurden Größe und Form weiterentwickelt.<br />

Aber auch der Aufbau und das Innenleben wurden in dieser Phase<br />

berücksichtigt. So wurde z. B. die Fläche für die Bedienknöpfe,<br />

sowie die Unterbringung der Batterien, der Platine und der IR-LED<br />

festgelegt.<br />

Once the ergonomics were developed based upon the first models<br />

made from modeling clay, the next task was to create a shape. Size<br />

and shape were enhanced by models made from PU. In addition, the<br />

assembly and the interior life were considered in this phase. Thus,<br />

the surface was specified for the operating keys, as well as the<br />

placement of the batteries, the plate and the IR-LED.<br />

71


72<br />

Fernbedienungen sind Produkte, denen selten Beachtung geschenkt<br />

wird. Was bei niederpreisigen Produkten noch akzeptabel<br />

ist, sollte bei Produkten im mittleren bis hohen Preissegment indiskutabel<br />

sein. Dieses Fernbedienungs-Konzept ist für Fernsehgeräte<br />

im eben erwähnten Preisrahmen entstanden.<br />

Bei der endgültigen Form der Fernbedienung benötigt man für die<br />

Herstellung der Oberschale ein zweiteiliges Entformungswerkzeug,<br />

dadurch erhöhen sich die Herstellungskosten.<br />

Remote controls are products, to which rarely attention is given.<br />

This fact which is barely acceptable with low-budget products<br />

should be out of the question with products in the middle to high<br />

price range. This remote control concept was developed for TV sets<br />

in the latter price range.<br />

For the final form, a two-part dismantling tool for the production of<br />

the overhead shell is required, thus increasing the manufacturing<br />

costs.<br />

73


74<br />

Für das Interface werden nur noch vier Tasten und ein Drehrad<br />

benötigt, damit lassen sich alle Funktionen abdecken, die man zu<br />

99 Prozent benutzt. Die Bedienung erfolgt mittels Daumen und ist<br />

durch den symmetrischen Aufbau des Gehäuses und der Tastenanordnung<br />

für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet.<br />

Die Fernbedienung besitzt einen skulpturellen Charakter. Wird sie<br />

hingelegt, scheint sie über der Oberfläche zu schweben, sie pendelt<br />

ihr Gewicht aus und kommt zur Ruhe.<br />

Die Vorder- bzw. Rückseite des Fernbedienungs-Flyers.<br />

The front and back of the flyer of the remote control device.<br />

For the interface only four keys and a rotating disk are needed, thus<br />

99 percent of all necessary functions are covered. The operation is<br />

carried out solely by the use of the thumb, and because of the symmetrical<br />

structure of the body and the key arrangement it is suitable<br />

for both left- and right-handed people.<br />

The remote control possesses a sculptural character. If it is set<br />

down, it appears to hover over the surface, oscillating its weight out<br />

before coming to rest.<br />

75


76<br />

AUFGABENSTELLUNG MOBILITÄT INNERHALB DER ARCHITEKTUR<br />

BETREUUNG PROF. M. TOPEL<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 5.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM C. GEIGER, H. SCHNURR<br />

BRIEFING MOBILITY IN ARCHITECTURE<br />

SUPPORT PROF. M. TOPEL<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 5.<br />

TIME 1 TERM<br />

TEAM C. GEIGER, H. SCHNURR<br />

IKONE / IKONE<br />

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Firma „Kone“.<br />

Ihr Produktangebot umfasst Rolltreppen und Aufzüge, welches es<br />

zu erweitern galt.<br />

Der Markt von Aufzügen und Rolltreppen ist gesättigt. Es gibt vier<br />

große Unternehmen die international agieren. Ihr Produktangebot<br />

unterscheidet sich fast nicht voneinander. Es gibt auch keine nennenswerten<br />

Produktinnovationen, wodurch ein Anbieter in Führung<br />

gehen könnte. Genau darin bestand das Anliegen von „Kone“. Die<br />

Aufgabe war es, neue Konzepte für die Mobilität innerhalb der<br />

Architektur zu entwickeln.<br />

Das Produkt Rolltreppe wurde vor etwa hundert Jahren erfunden<br />

und wird seitdem fast unverändert gebaut. Eine Rolltreppe ist damals<br />

wie heute ein typisches Ingenieur-Bauteil. Wir setzten uns die<br />

Aufgabe, die Rolltreppe als Gestaltungselement für den Architekten<br />

zu entwickeln. Primäres Ziel war es, den Unterbau von 1,20 m auf<br />

ein Minimum zu reduzieren.<br />

This project was developed in cooperation with the company<br />

„Kone“. Their product range covers escalators and elevators – the<br />

mission was to further extend this range.<br />

The market of elevators and escalators is saturated. There are four<br />

large companies which act internationally, and the product range of<br />

each company is nearly the same. In addition, there are no considerable<br />

product innovations through which a supplier might attain<br />

leadership. This was exactly the request of „Kone“. The task was to<br />

develop new concepts for mobility in architecture.<br />

The escalator was invented approximately one hundred years ago<br />

and since that time it has been built with relatively little modification.<br />

As it was at that time, so it is today, an escalator is a typical<br />

engineering element. Our target was to develop the escalator as a<br />

design element for the architect. The primary target was to reduce<br />

the substructure of 1,20 m to a minimum.<br />

77


Immer das Ziel vor Augen, eine möglichst flache Rolltreppe zu<br />

entwickeln, kamen einem immer wieder neue Möglichkeiten der<br />

Stufenumlenkung in den Sinn. Allerdings konnte man sich die einzelnen<br />

Systeme und deren Funktionsweise nur schwer vorstellen,<br />

auch zeichnerisch war es nicht zu lösen.<br />

Mit dem Programm „Flash“ wurden zahlreiche Umlenkmechanismen<br />

auf ihre Funktionsweise und auf ihren Platzbedarf hin virtuell getestet.<br />

Dadurch konnte man immer wieder Schwachstellen entdecken,<br />

die durch bloßes Nachdenken nicht erkennbar waren.<br />

78<br />

Always keeping in mind to develop an escalator as flat as possible,<br />

an array of new possibilities of step redirection came to mind. However,<br />

the individual systems and how each one precisely worked<br />

was difficult to imagine; sketching proved to be ineffective.<br />

With the use of the program „Flash“, scores of returning mechanisms<br />

were virtually tested on their operating mode and on their space<br />

requirement. In this way, various flaws were uncovered, which were<br />

not recognizable by bare thinking.<br />

Das definitive Prinzip der Stufenumlenkung funktioniert durch<br />

ein Drei-Schienen-System. Der graue Bereich stellt die Größe des<br />

Unterbaus einer herkömmlichen Rolltreppe dar.<br />

The definite principle of step redirection works by means of a threerail<br />

system. The grey area represents the size of the substructure of<br />

a conventional escalator.<br />

Der Rahmen wird aus Stahl-T-Profilen aufgebaut, durch die inneren<br />

Verstrebungen bekommt er seine nötige Verwindungssteifigkeit.<br />

Die Herstellung und die Anpassung an das Gebäude ist schneller<br />

und kostengünstiger als bisher. Außerdem ist er leichter, da weniger<br />

Masse vorhanden ist.<br />

The framework is composed of T-profiles made of steel. The<br />

necessary twisting stiffness is achieved by the internal supports.<br />

The production and the installment in the building are faster and<br />

cheaper than is the case with conventional models. In addition, it is<br />

lighter, since less mass is present.<br />

79


80<br />

Das Konzept der schlanken Rolltreppe beruht auf der Idee, die<br />

Stufen während der Umlenkung und der Zurückführung einklappen<br />

zu lassen.<br />

Dies wird durch ein Schienensystem und durch klappbare Stufen<br />

erreicht, dadurch wird der Platzbedarf beim Zurückführen auf ein<br />

Minimum gesenkt. Das Gewicht reduziert sich, wie auch schon beim<br />

Rahmenaufbau, erneut.<br />

The concept of the slim escalator is based on the idea of folding<br />

steps during the redirection.<br />

This is achieved by a rail system and by fold-away steps, thus the<br />

space requirement is lowered to a minimum when returning. The<br />

weight is further reduced with the structure of framework.<br />

Durch den modularen Aufbau der Stufe, ist ein schneller und<br />

kostengünstiger Austausch der Trittfläche gewährleistet. Bisher<br />

musste dafür die komplette Stufe ausgebaut und ersetzt werden.<br />

Dieser Aufbau bringt weitere Vorteile mit sich. Der Architekt<br />

bekommt dadurch neue gestalterische Möglichkeiten bzw. kann die<br />

Rolltreppe besser in sein Gesamtkonzept integrieren. Desweiteren<br />

ist der Gitterrahmen als Werbeträger denkbar.<br />

Because of the modular structure of the step, a fast and economical<br />

replacement of a step surface is warranted. Until now, this<br />

the complete step had to be removed and replaced. This assembly<br />

method brings further advantages. The architect is allowed new<br />

design possibilities, i.e. the escalator can be better integrated into<br />

the total concept. Furthermore, the fence framework is conceivable<br />

as an advertising surface.<br />

81


82<br />

Eine Standard Rolltreppe hat eine Steigung von 30 Grad und ist 15<br />

m lang, ihr Unterbau ist 1,20 m tief. Die Höhe des Unterbaus hat<br />

zwei Gründe. Zum einen müssen die Stufen zurückgeführt werden,<br />

zum anderen muss er statische Anforderungen erfüllen. Eine schlankere<br />

Bauweise würde dies nicht gewährleisten.<br />

Das Problem der Statik haben wir durch eine Verlagerung der<br />

Auflagerpunkte gelöst. Eine herkömmliche Rolltreppe liegt lediglich<br />

an den Enden auf. Bei der „Ikone“ liegen der komplette Ein- und<br />

Auslaufbereich auf. Dadurch erhält man auf beiden Seiten jeweils<br />

ein Fest- und ein Loslager, außerdem verringert sich die zu überbrückende<br />

Strecke. Ein U-Rahmen aus L-Profilen wird in das Fundament<br />

eingelassen. Dieser Adapter gewährleistet die Auflagerpunkte und<br />

einen unkomplizierten Einbau.<br />

A standard escalator has an uphill grade of 30 degrees and is 15 m<br />

long, with a substructure 1.20 m high. The height of the substructure<br />

has two reasons. On the one hand, the steps must be<br />

redirected, on the other hand it must fulfill static requirements. A<br />

slimmer construction would not ensure this.<br />

We solved the problem of the statics by a displacement of the bearing<br />

points. A conventional escalator rests only upon the ends. With<br />

the „Ikone“ the complete intake and the run-out area rest upon.<br />

Thus, one receives in each case a fixed and a floating bearing on<br />

both sides; in addition, the distance to be bridged is reduced. A U<br />

framework made from L profiles is set into the foundation. This adapter<br />

ensures the bearing points and an uncomplicated installation.<br />

83


84<br />

Der Handlauf wird auf einer selbstschmierenden, wartungsfreien<br />

PET-Kette befestigt. Dadurch entfallen die Spannrollen und eine<br />

synchrone Geschwindigkeit mit den Stufen wird gewährleistet.<br />

Durch die Entkopplung von den mechanischen Anforderungen kann<br />

er in Form und Material frei gestaltet werden. Außerdem lässt er<br />

sich leicht Erneuern.<br />

The handrail is fastened on a self-lubricating, maintenance-free PET<br />

chain. Thus, the tension pulleys can be dispensed with and a synchronous<br />

speed with the steps is ensured. It can be shaped free in<br />

form and material by the isolation of the mechanical requirements.<br />

In addition, replacement is simple.<br />

85


86<br />

Der Unterbau ist nur noch 40 cm hoch. Die Verkleidung unterstreicht<br />

in ihrer Form die Leichtigkeit der Rolltreppe. Die Balustrade reicht<br />

bis zur Hälfte des Unterbaus, was ihn optisch noch kleiner erscheinen<br />

lässt. Der Eingangs- und Ausgangsbereich wurden einladend<br />

gestaltet, so verliert die Rolltreppe ihr mechanisches Aussehen.<br />

The height of the substructure is reduced to 40 cm. The cover panel<br />

in its form underlines the lightness of the escalator. The balustrade<br />

goes halfway down into the substructure, which makes it appear<br />

even smaller.<br />

The input and outlet area were designed invitingly, so the escalator<br />

loses its mechanical look.<br />

87


88<br />

Die „Ikone“ integriert sich in das Gesamtkonzept einer „leichten“<br />

Gebäudearchitektur. Durch das reduzierte Gewicht sinken die statischen<br />

Anforderungen an die Decken, so können sie dünner dimensioniert<br />

werden. Desweiteren ist sie kostengünstiger herzustellen.<br />

Die Verkleidung des Unterbaus, die Balustraden und der Handlauf<br />

können vom Architekten, in einem gewissen Spielraum, frei gestaltet<br />

werden. Dadurch hat er die Möglichkeit, die Rolltreppe in sein<br />

Gestaltungskonzept zu integrieren.<br />

Der Aufbau und die Funktionsweise wurden zusammen mit dem<br />

Ingenieur-Team von „Kone“ entwickelt. „Kone“ hat nach Abschluss<br />

des Projekts ein Patent darauf angemeldet.<br />

The „Ikone“ integrates itself into the overall concept of a „light“<br />

building architecture. By the reduced weight the static requirements<br />

for the floors sink, then they can be more thinly dimensioned.<br />

Furthermore it can be manufactured more economically.<br />

The covering of the substructure, the balustrades and the handrail<br />

can all be designed freely by the architect, in a given range. Thus<br />

he has the possibility of integrating the escalator into his design<br />

concept.<br />

The construction and the operating mode were developed together<br />

with the engineer team of „Kone“. „Kone“ applied for a patent on it<br />

after conclusion of the project.<br />

89


90<br />

Beim Modellbau wurde das Prinzip des Spiegelns angewendet,<br />

dieser ist 2,00 m breit und 0,60 m hoch. Die Balustraden wurden<br />

tiefgezogen.<br />

Um den komplexen Umfang des Projekts besucherfreundlich wiederzugeben,<br />

wählten wir das Medium „Bewegtbild“. Die Rolltreppe<br />

wurde in SolidWorks und Cinema4d nachgebaut und zum Leben<br />

erweckt. Die Animation zeigt den systematischen Aufbau, dessen<br />

Entstehung auf dem Display nebem dem Modell zu verfolgen war.<br />

Der Entwurf wurde neben der Ausstellung in der Uni auch auf der<br />

„Hannover Messe“ gezeigt. Desweiteren wurde im Regionalfernsehen<br />

darüber berichtet.<br />

With the model construction the principle of reflecting was used;<br />

the mirror is 2.00 m wide and 0.60 m high. The balustrades became<br />

cupped.<br />

In order to show the complex range of the project in a visitor-friendly<br />

manner, we picked the medium „moving picture“. The escalator<br />

was rebuilt in SolidWorks and Cinema4d and brought to life. The<br />

animation shows the systematic structure, whose development was<br />

to be pursued on the display beside the model.<br />

The concept was shown at an exhibition in the university and also at<br />

the “Hannover Messe”. Furthermore, it was reported on in regional<br />

TV.<br />

91


92<br />

AUFGABENSTELLUNG MOBILITÄT IN DER ZUKUNFT<br />

BETREUUNG PROF. A. BERNOTAT, DIPL. DES. N. GELLERSEN<br />

UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN<br />

SEMESTER 7.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM H. SCHNURR<br />

BRIEFING MOBILITY IN THE FUTURE<br />

SUPPORT PROF. A. BERNOTAT, DIPL. DES. N. GELLERSON<br />

UNIVERSITY DUISBURG-ESSEN<br />

TERM 7.<br />

TIME 1 SEMESTER<br />

TEAM H. SCHNURR<br />

BIOFLUX / BIOFLUX<br />

Hierbei ging es um eine Ausstellung anlässlich der Gründung<br />

und Neueröffnung des „Forum Produktdesign“ in Solingen. Neun<br />

führende europäische Design-Hochschulen respektive deren Studenten<br />

wurden dazu eingeladen Konzepte für die Themenbereiche<br />

„Haus der Zukunft“, „Mobilität der Zukunft“ und „Arbeitsplatz der<br />

Zukunft“ zu entwerfen.<br />

Wir entschieden uns für den Themenbereich der Mobilität und<br />

setzten uns folgendes Ziel: Entwurf eines Individualfahrzeugs für<br />

2 Personen plus Gepäck für Stadt- und Regionalfahrten, dass nach<br />

ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten konzipiert wird<br />

und dabei optisch ansprechend ist.<br />

Die Ausstellung ging vom 6. Mai bis 20. Oktober 2006.<br />

This was an exhibition on the occasion of the establishment and<br />

opening of the „Forum Product Design“ in Solingen. Nine leading<br />

European design universities respectively their students to it were<br />

invited to develop concepts for the topics „house of the future“,<br />

„mobility of the future“ and „job of the future“.<br />

We decided on the subject of mobility and chose the following<br />

goal: the design of an individual vehicle for 2 persons plus luggage<br />

for city and highway driving, conceived on the basis not only of<br />

ecological and economic criteria but pleasing to the eye as well. The<br />

exhibition lasted from 6 May to 20 October 2006.<br />

93


Der Aufbau gleicht dem eines Motorrads, das Chassis ist aus Stahlrohren<br />

aus PHS-Stahl aufgebaut und mit mattem, transluzentem,<br />

recyceltem PET verkleidet, welches von OLEDs durchleuchtet und<br />

dadurch individuell gestaltet werden kann.<br />

The construction matches that of a motorcycle; the chassis is<br />

constructed of PHS steel tubes and covered with matte, translucent,<br />

recycled PET, which can be illuminated by OLEDs, allowing for<br />

Der „Bioflux 3000“ besitzt im eigentlichen Sinn keine Tür mehr,<br />

dadurch erhöht sich die Stabilität des Chassis bzw. verringert sich<br />

das Gewicht bei gleicher Stabilität. Es gibt lediglich zwei Kunststoffscheiben<br />

aus PC, die in Führungsschienen laufen. Durch diese<br />

Konstruktion werden die Funktionen des Dachs, der Fenster und<br />

des Einstiegs gelöst. Desweiteren kann der „Bioflux 3000“ dadurch<br />

auch als Cabrio gefahren werden.<br />

individual design. In a literal sense the „Bioflux 3000“ possesses no doors, which<br />

increases the stability of the chassis or reduces the weight while<br />

retaining the same stability. There are merely two plastic plates<br />

made from PC, which run in guide rails. The functions of the roof,<br />

the windows and the entrance are all solved by this construction.<br />

Furthermore, the „Bioflux 3000“ may also be driven as a<br />

convertible.<br />

94<br />

95


Zahlreiche Vormodelle aus Ton dienten zur Formfindung, bevor die<br />

endgültige Form in Rhinoceros virtuell aufgebaut werden konnte.<br />

96<br />

Numerous clay models were produced and modified, before the<br />

final form could be virtually constructed in Rhinoceros.<br />

97


Seine Ausmaße sind 3,00 m x 1,10 m x 1,35 m, er wiegt ca. 300 kg.<br />

Dank der schmalen Bauweise wird weniger Platz während des Parkens<br />

„verbraucht“, zum einen erleichtert dies die Parkplatzsuche<br />

und zum anderen unterstützt es damit den „Modal Split“.<br />

Zum Übergang auf P+R bietet das Navigationssystem eine Fahrplanauskunft<br />

und die Möglichkeit des Ticketkaufs. Als Anreiz zum<br />

sparsamen Fahren kann es den Verbrauch anderer Bioflux-Fahrer<br />

anzeigen, woran man sich orientieren aber auch messen kann. Dies<br />

bietet einen psychologischen Anreiz für den Fahrer, denn dadurch<br />

wird der so beliebte Wettbewerbsgedanke wieder aufgegriffen.<br />

98<br />

Its measurements are 3.00 m x 1.10 m x 1.35 m, its weight is approximately<br />

300 kg. Through its narrow construction, less space is taken<br />

up during parking, which makes the search for a parking place much<br />

easier and on the other hand the „modal split“ is supported. For the<br />

transfer to P+R, the navigation system offers timetable information<br />

and the possibility of ticket purchase. As an incentive to economical<br />

driving it can indicate the consumption of other Bioflux-drivers,<br />

upon which one may orient and compare data. This is a psychological<br />

incentive for the driver, thus the theme ‚competition‘ is taken up<br />

once again.<br />

Werte wie „leichter, unabhängiger und verantwortungsbewusster<br />

“statt „höher, schneller und weiter“ sollen vermittelt werden.<br />

Values such as „lighter, more independent and more responsible<br />

thinking“ should be communicated, as opposed to „higher, faster<br />

and further“.<br />

99


Die Passagiere nehmen hintereinander Platz, hinter ihnen befindet<br />

sich der Gepäckbereich, darunter der Motor. Angeboten werden<br />

zwei verschiedene Arten zur Fortbewegung, ein Luftdruckmotor und<br />

ein Brennstoffzellenantrieb. Dies wird jeweils mit einem Elektro-<br />

Radnabenmotor kombiniert, der für geringere Geschwindigkeiten<br />

sowie für die Energierückgewinnung verantwortlich ist.<br />

The passengers take their seats one behind the other; the luggage<br />

area is in the rear, and the engine is underneath. Two different<br />

sources of movement are provided: an air pressure engine and a<br />

fuel cell drive. In each case it is combined with an electrical hub<br />

motor, which works at a lower speed and which is responsible for<br />

energy recovery.<br />

100<br />

Der „Bioflux 3000“ kombiniert die Vorteile eines Motorrads (Fahrspaß,<br />

Parkplatzverfügbarkeit, Gewicht), eines Fahrrads (Komponentenaufbau,<br />

Freiheitsgefühl, Leichtigkeit, statische Effizienz), eines<br />

Segelfliegers (Lenkung, Aerodynamik) und eines Autos (Sicherheit,<br />

Witterrungsschutz).<br />

The „Bioflux 3000“ combines the advantages of a motorcycle<br />

(driving pleasure, parking space availability, weight), a bicycle (component<br />

assembly, feeling of liberty, lightness, static efficiency), a<br />

glider (steering, aerodynamics) and a car (security, protection from<br />

weather conditions).<br />

101


Um die Ausmaße möglichst gering zu halten wurde der Aufprallschutz<br />

nach außen verlagert. Im Prinzip handelt es sich um einen<br />

Airbag für den Bioflux. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit (40-50<br />

km/h) misst ein Sensor den Abstand zu Objekten, die sich vor dem<br />

Fahrzeug befinden und einen potentiellen Aufprall verursachen<br />

können. Bei zu geringem Abstand löst der Airbag aus. Dadurch<br />

entsteht ein antizipierendes Verhalten des Systems.<br />

In order to keep the measurements as small as possible, the impact<br />

protection was shifted outward. In principle it is an airbag for<br />

the Bioflux. Starting from a defined speed (40-50 km/h) a sensor<br />

detects the distance to approaching objects which might cause a<br />

potential impact. If the distance is too short, the airbag is released.<br />

This produces the anticipated function of the system.<br />

102<br />

Der „Bioflux 3000“ besitzt ein Ladevolumen von 190 l, also genug<br />

für den gewöhnlichen Einkauf. Sollte dieses Volumen einmal nicht<br />

ausreichen, lässt es sich auf 290 l erweitern. Er besitzt ein Tankvolumen<br />

von 100 l, dadurch beträgt seine Reichweite ca. 150 km und<br />

wurde damit für Stadt- und Regionalfahrten konzipiert.<br />

The „Bioflux 3000“ has a load volume of 190 l, thus enough for the<br />

usual shopping. If this volume is insufficient it can be extended to<br />

290 l. The tank volume is 100 l, thus its range is approximately 150<br />

km, making it designed for city and highway drives.<br />

103


Bei der Umsetzung des Modells wurde darauf geachtet, dass die<br />

gleichen Materialien wie später bei der Serienfertigung benutzt,<br />

aber vor allem sollte die innovative transluzente Erscheinung samt<br />

OLEDs simuliert werden.<br />

Auch für den „Bioflux 3000“ haben wir wieder eine 3D-Animation<br />

erstellt, die den Aufbau und die Besonderheiten des Entwurfs zeigt.<br />

104<br />

During the realization of the model it was ensured that the same<br />

materials were used as in the series production later, but above all<br />

the innovative translucent appearance including OLEDs should be<br />

simulated.<br />

For the „Bioflux 3000“ a 3D-animation was prepared, which illustrates<br />

the construction and the highlights of the concept.<br />

105


106<br />

AUFGABENSTELLUNG GESTALTUNG EINES BUCHES UND EINER INTERNET-SEITE<br />

BETREUUNG ---<br />

UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN<br />

SEMESTER 8.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING <strong>DESIGN</strong>ING A BOOK AND A WEBSITE<br />

SUPPORT ---<br />

UNIVERSITY DUISBURG-ESSEN<br />

TERM 8.<br />

TIME 1 TERM<br />

TEAM ---<br />

<strong>PORTFOLIO</strong> 2007 / <strong>PORTFOLIO</strong> 2007<br />

Wichtiger Bestandteil des Studiums ist das Praxissemester, in<br />

dem man die Realität des Industrial Designs kennen lernt. Ähnlich<br />

wie beim Eignungstest wird eine Arbeitszusammenstellung in<br />

zeitgemäßer Form gefordert. Aufgrund der Arbeiten, aber auch ihrer<br />

Präsentation wird dann von der jeweiligen Agentur entschieden, ob<br />

der wissensdurstige Student für einen bestimmten Zeitraum in den<br />

Arbeitsalltag passt.<br />

Als Präsentationsform meiner Arbeiten habe ich mich für das Medium<br />

Print als ausführlich erklärende Variante bzw. für eine Internet-<br />

Seite für den schnellen Überblick entschieden.<br />

Die zunehmende Globalisierung aber vor allem der Wunsch die Welt<br />

zu sehen erfordert die Zweisprachigkeit meines Portfolios.<br />

An important part of the studies is the internship to gain experience<br />

in the real world of industrial design. Similar to the aptitude test<br />

a portfolio is required again in an up-to-date form. The respective<br />

design agency selects the knowledge hungry student for a certain<br />

period of time not only because of his projects themself but also<br />

because of their presentation.<br />

I chose print as medium to present detailed informations and also a<br />

website for a short overview of my projects.<br />

The globalisation and also my wish to get expierence around the<br />

world require a bilingual portfolio.<br />

107


Zu Anfang jedes Kapitels stehen auf der linken Seite Daten (Aufgabenstellung,<br />

Betreuung, Universität, Semester, Dauer, Team) zu<br />

dem jeweiligen Projekt. Auf der anderen Seite ist die Einführung zu<br />

lesen, desweiteren begleitet ein Logo jedes Kapitel zur leichteren<br />

Orientierung.<br />

Das Buch ist bildorientiert gestaltet, so wurde auch der Text,<br />

abgesehen von der erklärenden Funktion, als Gestaltungselement<br />

genutzt. Drei Spalten bilden das Gestaltungsraster, welches erst in<br />

der Variation der gestalteten Seiten zur Geltung kommt.<br />

Barmeno Medium und Meta Plus dienen als Schriftarten für die<br />

Überschrift bzw. für den Fließtext.<br />

108<br />

Certain facts (briefing, support, university, term, time, team) of each<br />

project can be read at the beginning of a chapter on the left page.<br />

The introduction is at the other page, furthermore there is a logo on<br />

every page of a chapter for better orientation.<br />

The book is picture orientated designed, what means that the<br />

text was used as a design element as well. Three columns are the<br />

basis for the grid, which becomes interesting in the variation of the<br />

designed pages.<br />

Barmeno Medium and Meta Plus are the fonts for the headline and<br />

the continuous text.<br />

Das Buch wurde auf mattem 170 g Papier gedruckt, das Format von<br />

3:2 folgt der Fibonacci-Reihe.<br />

The book was printed on 170 g matt paper, the proportion 3:2 is<br />

part of Fibonacci.<br />

109


Als Umschlag dient 2 mm dickes Moosgummi, welches zu einer<br />

angenehmen Haptik führt.<br />

Für einen höheren Kontrast wurden Kapitel mit helleren Produkten<br />

bzw. deren Abbildungen mit einem dunklen Grauton hinterlegt.<br />

110<br />

2 mm thick foam rubber was used for the cover, which gives the<br />

book a nice haptic.<br />

For better contrast chapter with bright products were placed on a<br />

dark grey background.<br />

111


Der Internet-Auftritt orientiert sich stark am Printmedium, so gibt<br />

es z. B. eine Hauptüberschrift, sowie ein Inhaltsverzeichnis am<br />

linken Rand. Es ist durch Einrückungen so gegliedert, dass lästige<br />

Bewegungsabläufe respektive deren Wartezeiten entfallen. Nach<br />

der Wahl der Sprache (Deutsch / Englisch) sieht der Besucher den<br />

kompletten Inhalt trotz Minimalismus auf einen Blick.<br />

Um die erforderliche Interaktivität umzusetzen, kommt nun Farbe<br />

ins Spiel, so wird die jeweils aktive Kategorie farbig hinterlegt bzw.<br />

werden verlinkte Inhalte farbig unterstrichen.<br />

Eine sog. Pixel-Schriftart (Standard 07_55) dient dem Fließtext, sie<br />

ist aus einzelnen Pixeln aufgebaut, was die Schärfe und somit ihre<br />

Lesbarkeit gerade bei kleinen Schriftgraden deutlich erhöht.<br />

112<br />

The website was designed in regard to the print medium, so there is<br />

a main headline as well as the content at the left side. Shiftings are<br />

used for a structure where annoying movements and their latency<br />

are dropped. The user can see the whole content in spite of minimalism,<br />

after he selected his language (German / English).<br />

Color gives the necessary interactivity, therefore the active categorie<br />

is highlighted and links are underlined in color.<br />

A so called pixel font (Standard 07_55), which is designed with single<br />

pixels, is used for the continuous text. Because of it`s sharpness<br />

this kind of font is very good readable at small sizes.<br />

Zur weiteren Analogie des Printmediums beinhaltet jede Kategorie<br />

Abbildungen sowie einen Beschreibungstext.<br />

Inhalte, die ein neues Fenster benötigen, werden mit Hilfe von<br />

Datei-typischen Symbolen dargestellt, die jeder Besucher von seinem<br />

eigenen Computer bereits kennt. Klickt man z. B. auf das PDF-<br />

Symbol oben rechts, welches ständig zu sehen ist, bekommt man<br />

das komplette Buch als PDF-Datei zum Download bereitgestellt.<br />

Pictures and explaining text are another analogy to the print<br />

medium.<br />

Contents, which need a new window, are displayed with typical<br />

symbols for these files, which every user already knows from his<br />

own computer. For example, if you click on the PDF-symbol at the<br />

top right, which always can be seen, you get the whole book for<br />

downloading as PDF-file.<br />

113


114<br />

AUFGABENSTELLUNG TUTORIAL ZUM ERLERNEN VON ALIASSTUDIO<br />

BETREUUNG ---<br />

UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN<br />

SEMESTER 10.<br />

DAUER 2 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING TUTORIAL FOR LEARNING ALIASSTUDIO<br />

SUPPORT ---<br />

UNIVERSITY DUISBURG-ESSEN<br />

TERM 10.<br />

TIME 2 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

ALIASSTUDIO GRUNDLAGEN / ALIASSTUDIO BASICS<br />

Beim Erlernen von AliasStudio bleibt meist nichts anderes übrig, als<br />

sich durch mehrere hundert Seiten dicke, und für Anfänger, viel zu<br />

ausführliche Handbücher von Autodesk zu quälen. Dieses Tutorial<br />

entstand aufgrund dieser Tatsache und möchte dem AliasStudio<br />

Interessierten einen guten Überblick vermitteln, sowie ihn in die<br />

Lage versetzen auf einem guten Niveau Modellen zu können.<br />

When learning AliasStudio there is nothing else for it but to read<br />

several hundred pages thick handbooks from Autodesk which are<br />

too detailed for beginners. This tutorial was made on ground of<br />

this fact, it should give a good overview and should also enable to<br />

model on a good level.<br />

115


Der Aufbau des Tutorials gliedert sich in „AliasStudio 2008“, „Kurven“,<br />

„Flächen“, „Volumenkörper“ und „Details“ und orientiert sich<br />

damit an der Vorgehensweise, nach der man modellt.<br />

The structure of the tutorial is arranged in “AliasStudio 2008”,<br />

“curves”, “surfaces”, “bodies” and “details”, what mirrors the way<br />

of modelling.<br />

116 117


Eine Funktion wird jeweils auf einer Seite in vier Schritten, sofern<br />

möglich, erklärt. Dabei bleibt stets die gesamte Arbeitsfläche von<br />

AliasStudio zu sehen. Das Icon der aktuellen Funktion wird links<br />

neben der Arbeitsfläche angezeigt, weitere Erklärungen sind durch<br />

rote Kreise gekennzeichnet.<br />

Each function is explained on one page if possible. Thereby the<br />

whole working space of AliasStudio keeps visible. The icon of<br />

the current function is arranged left of the working space, further<br />

explanations marked red.<br />

118 119


120<br />

AUFGABENSTELLUNG GENERATIONEN VERBINDEN<br />

BETREUUNG PROF. A. BERNOTAT, DIPL. DES. N. GELLERSON<br />

UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN<br />

SEMESTER 11.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING CONNECT GENERATIONS<br />

SUPPORT PROF. A. BERNOTAT, DIPL. DES. N. GELLERSON<br />

UNIVERSITY DUISBURG-ESSEN<br />

TERM 11.<br />

TIME 1 TERM<br />

TEAM ---<br />

GENERATION MIRROR / GENERATION MIRROR<br />

Die Aufgabenstellung „Generationen verbinden” stellt spezielle Anforderungen<br />

an ein Produkt, das damit seine reine Zweckmäßigkeit<br />

übersteigt. Die Kommunikation muss dabei im Mittelpunkt stehen,<br />

um bestimmte Aussagen, Werte etc. widerspiegeln zu können.<br />

The briefing “connect generations” makes specific demands on the<br />

product, with that it goes over the straight convenience. Communication<br />

has to be in the point of view to be able to reflect certain<br />

statements and values.<br />

121


Der „Generation Mirror” ist ein Spiegel, der das Spiegelbild des Betrachters<br />

in Abhängigkeit der Zeit widerspiegelt. Er wird an öffentlichen<br />

Plätzen, wie z. B. an Marktplätzen, in der Nähe des Rathauses<br />

etc. installiert. Er funktioniert während des Vorbeilaufens und<br />

benötigt daher keinerlei Bedienungsanleitung. Dank der Eitelkeit<br />

und der Neugier der Menschen sind die Blicke in den „Generation<br />

Mirror” garantiert. Die Betrachter werden sofort feststellen, dass etwas<br />

mit ihrem Spiegelbild nicht stimmt. Nun gilt es herauszufinden,<br />

was es ist und wie der „Generation Mirror” funktioniert. Der Entwurf<br />

ist bewusst in Analogie an einen Spiegel bzw. an sich spiegelnde<br />

Schaufenster entstanden.<br />

122<br />

Basically it´s a mirror, which is able to show someone´s reflection<br />

in connection to time. It is placed in public areas in the city, like at<br />

marketplaces, city halls etc. It works by just walking by, there are no<br />

rules or guidelines for using it. People will recognize theirselves in<br />

the “Generation Mirror”, and then, that there is something different<br />

with their mirror image. They get interested and they´ll start to<br />

explore how it works.<br />

Links spiegelt der „Generation Mirror” das Spiegelbild in<br />

jugendlichem Alter wider.<br />

At the very left the “Generation Mirror” shows the mirror image<br />

of the the user in his teenage years.<br />

An einer bestimmten Position zeigt der „Generation Mirror” dem<br />

Betrachter sein tatsächliches Spiegelbild.<br />

At some point the “Generation Mirror” shows the real mirror image<br />

of the the user.<br />

Die eingebauten Kameras filmen den Betrachter und registrieren<br />

dabei zwei charakteristische Eigenschaften der Person. Zum einen<br />

das Aussehen, und zum anderen seine Position. Der Computer<br />

berechnet ein verändertes Bild des Betrachters in Abhängigkeit zu<br />

seiner Position. Das OLED-Display zeigt das neuberechnete Bild<br />

dem Betrachter. Für die Neuberechnung passt der „Generation<br />

Mirror” folgendes an:<br />

– Die Charakteristiken des Gesichts<br />

– Die Körperhaltung und die Körpergröße<br />

– Die Kleidung<br />

– Und fügt einige typische Accessoires hinzu<br />

Die Bilder werden in Abständen von zehn Jahren in Abhängigkeit zu<br />

der Position des Betrachters von links nach rechts berechnet. Die<br />

Zwischenbilder werden gemorpht, so dass für den Betrachter der<br />

Eindruck eines echten Spiegels entsteht.<br />

Rechts spiegelt der „Generation Mirror” das Spiegelbild im<br />

Senioren-Alter wider.<br />

At the very right the “Generation Mirror” shows the mirror image<br />

of the the user in his senior years.<br />

The built-in cameras recognize two characteristics of the user. How<br />

he looks like and where he stands. The computer calculates an<br />

image of the user in dependence of his position. The OLED-display<br />

shows the calculated image to the user. For calculating an image,<br />

the computer adapts the following:<br />

– The characteristics of the face<br />

– The posture and the height<br />

– The clothes<br />

– And also adds some accessories<br />

The mirror images are calculated in steps of ten years in connection<br />

to the user`s position from left to right. The images in between<br />

will be morphed smoothly, so for the user the “Generation Mirror”<br />

appears like a real mirror.<br />

123


124<br />

Plakat zur Präsentation des Entwurfs „Generation Mirror” im Format<br />

DIN A2.<br />

Poster for the presentation of the concept “Generation Mirror” at<br />

standard paper size A2.<br />

125


126<br />

Fotoreihe von fern nach nah. Zur Veranschaulichung meines Entwurfs<br />

„Generation Mirror” habe ich ein Architektur-Modell im Maßstab 1:50<br />

aus Finnpappe gebaut, wobei der „Spiegel” als Eye-Catcher wirkt.<br />

Die Figuren dienen zur weiteren Kommunikation der Entwurfs-idee.<br />

Picture row from far to near. To illustrate the concept “Generation<br />

Mirror” I`ve built an architecture model made of „Eka-board“ at<br />

scale 1:50, whereby the “mirror” is the eye-catcher. The figures are<br />

used for further communication of the idea.<br />

127


128<br />

AUFGABENSTELLUNG GESTALTUNG EINER WASSERFLASCHE<br />

BETREUUNG PROF. A. BERNOTAT, DIPL. DES. N. GELLERSON<br />

UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN<br />

SEMESTER 11.<br />

DAUER 3 WOCHEN<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING <strong>DESIGN</strong>ING A WATER BOTTLE<br />

SUPPORT PROF. A. BERNOTAT, DIPL. DES. N. GELLERSON<br />

UNIVERSITY DUISBURG-ESSEN<br />

TERM 11.<br />

TIME 3 WEEKS<br />

TEAM ---<br />

REFILL YOUR BODY / REFILL YOUR BODY<br />

Nach einem Konzept erfordern formale Gestaltungsaufgaben eine<br />

Zielgruppe, anhand welcher eine Gestaltungssprache aufgebaut<br />

werden kann. Das Konzept „refill your body“ stellt ein Regenerationsgetränk<br />

nach dem Sport dar, welches für die aufstrebende<br />

Mittel- bis Oberschicht entworfen wurde.<br />

Pure designing tasks need a concept and a target group, on the<br />

basis of a design language can be build on. The concept “refill your<br />

body” is a beverage for recovery after sports, which was designed<br />

for the ambitious middle and upper class.<br />

129


130<br />

Der Entwurf stellt eine Symbiose aus Eleganz und Sportlichkeit bei<br />

gleichzeitig gutem Wiedererkennungswert dar, den er durch den<br />

Flächenverlauf und die auslaufende „Fase” als Detail erhält.<br />

Das dazugehörige Label „REFILL YOUR BODY” wurde unter den<br />

gleichen Gesichtspunkten wie die Flasche selbst gestaltet.<br />

The concept is a mixture of elegance and sportiness and also has<br />

a good recognition value, which comes from the gradient of the<br />

surfaces and the “chamfer” which runs out. The label “REFILL YOUR<br />

BODY” was designed on the same aspects like the bottle.<br />

Der Deckel ist zurückhaltend gestaltet und besteht aus Aluminium,<br />

zeigt also seine reine Materialität. Dazu passend wird das Label<br />

durch Siebdruck aufgedruckt, oder es werden Alupartikel aufgedampft<br />

(teurere Variante).<br />

The cap is designed straight and consists of aluminium, thus it<br />

shows his real materiality. In addition the label is printed on by<br />

screen printing, or by evaporating aluminium particles (more<br />

expensive version).<br />

131


132<br />

Die auslaufende „Fase” im Detail. Das aufgedampfte Label mit Alupartikeln im Detail.<br />

The running out “chamfer” in detail. The evaporated label with aluminium particles in detail.<br />

133


134<br />

AUFGABENSTELLUNG EIN STADTFREUNDLICHES FORTBEWEGUNGSMITTEL FÜR DEN ALLTAG<br />

BETREUUNG PROF. A. BERNOTAT, PROF. K. MEHNERT<br />

UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN<br />

SEMESTER 12.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM ---<br />

BRIEFING A CITY-FRIENDLY MOBILITY DEVICE FOR EVERYDAY LIFE<br />

SUPPORT PROF. A. BERNOTAT, PROF. K. MEHNERT<br />

UNIVERSITY DUISBURG-ESSEN<br />

TERM 12.<br />

TIME 1 TERM<br />

TEAM ---<br />

CYOOO (DIPLOMARBEIT) / CYOOO (THESIS)<br />

Der Entwurf basiert auf dem Konzept von Fahrradausleih-Systemen,<br />

die in den letzten Jahren als neue Fortbewegungsart im urbanen<br />

Raum entstanden sind. Allerdings ermöglicht er, im Gegensatz zu<br />

herkömmlichen Systemen, auch Tür-zu-Tür-Verbindungen sowie<br />

eine Unabhängigkeit von den Ausleih-Stationen. Als Fahrzeugart<br />

für das Ausleihsystem dient ein „Pedelec“, dieser Neologismus bedeutet:<br />

Pedal Electric Cycling. Dahinter verbirgt sich ein Fahrrad mit<br />

Elektromotor, der durch das Treten des Fahrers aktiviert wird und<br />

ihn dadurch unterstützt. Bei der Entwicklung des Pedelecs standen<br />

zwei Hauptmerkmale im Vordergrund. Zum einen die Integration der<br />

Pedelec-Komponenten (Motor, Akku etc.) in das Gesamtkonzept,<br />

wodurch eine eigenständige Fahrzeugkategorie erreicht wurde.<br />

Und zum anderen sollte das Pedelec klappbar werden, um für den<br />

Verbund mit anderen Verkehrsmitteln (Auto, ÖPNV etc.) geeignet<br />

zu sein.<br />

The project bases upon the concept of bicycle rental systems which<br />

have formed to a new kind of mobility in the urban areas in the last<br />

years. Though it enables also door-to-door connections as well as<br />

independency from the stations, in contrast to usual systems. A<br />

“pedelec” is used for the type of vehicle, this neologism stands<br />

for: pedal electric cycling. This means a bicycle with electric motor<br />

which is enabled by pedaling, thus it supports the user. Two<br />

features were most important by developing the pedelec. First the<br />

integration of the pedelec components (electric motor, rechargeable<br />

battery etc.), whereby an independent type of vehicle was achieved.<br />

And second the pedelec should be foldable to be practical with different<br />

means of transportation (car, public transportation etc.).<br />

135


136<br />

Um die nötigen Komponenten des Pedelecs (Motor, Akku, Steuerelektronik<br />

etc.) in den Rahmen zu integrieren, besteht er aus einer<br />

Aussenhaut und einer Innenkonstruktion. Die Aussenhaut besteht<br />

aus einer 1,5 mm dicken Aluplatte, deren Geometrie ausgelasert<br />

und anschließend um 78 Grad gebogen wird. Die Geometrie des<br />

Rahmens basiert auf dem Prinzip des Diamantrahmens, welches<br />

durch die Dreiecksformen eine sehr stabile und effiziente Bauweise<br />

bietet. Die Aussenhaut nimmt die auftretenden Zug- und Druckkräfte<br />

auf. Die Gabel ist analog zum Rahmen aufgebaut.<br />

To integrate the pedelec components (electric motor, rechargeable<br />

battery, control electronics etc.) the frame of the bike is made up of<br />

two parts, the outer skin and the inner construction. The geometry<br />

of the outer skin is cut out of an 1.5 mm thick aluminium plate by<br />

laser, afterwards it`s bent by 78 degrees. The construction of the<br />

frame is based upon the principle of the diamond frame, which<br />

gives a stable and efficient construction through the triangle forms.<br />

The outer skin takes over the tractive and compressive forces. The<br />

fork is built analog to the frame.<br />

Die Innenkonstruktion besteht aus festem Kunststoff (PET, ABS)<br />

und wird mit der Aussenhaut verklebt. Damit wird die Aussenhaut<br />

zum einen stabilisiert und verhindert ein Einknicken in den<br />

Bereichen, in denen Druckspannungen auftreten. Und zum anderen<br />

bilden damit beide Elemente den Rahmen, der in diesem Verbund<br />

die Zug-, Druck- sowie die auftretenden Torsionsspannungen<br />

aufnehmen kann.<br />

The inner construction consists of hard plastic (PET, ABS) and is<br />

glued together with the outer skin. Thereby at the one hand the<br />

outer skin will be stabilized and prevent buckling in those areas<br />

with compressive forces. At the other hand both elements generate<br />

a composite frame, which can take over the tractive, compressive<br />

and torsional stress.<br />

137


138<br />

Die Motorklappe dient zur Montage und zur Wartung der Abtriebstechnik,<br />

die von unten in den Rahmen montiert wird.<br />

The engine flap gate is for mounting and servicing the drive engineering,<br />

which will be assembled in the frame from bottom.<br />

Die Tretachse wird von der Seite durch den Motor gesteckt und<br />

montiert.<br />

The pedal axis will be assembled by plugging through the electric<br />

motor from side.<br />

139


140<br />

E<br />

C<br />

D<br />

A<br />

B<br />

Der Motor (A) ist direkt mit der Tretachse verbunden, durch das<br />

Betätigen der Pedale wird er aktiviert. Seine Unterstützung ist am<br />

Anfang sehr groß und verringert sich bis 25 km/h exponential.<br />

Danach erfolgt keine Unterstüzung mehr. Dadurch übernimmt der<br />

Motor die Funktion der Unterstützung sowie die einer stufenlosen<br />

Schaltung. Im Inneren des Motors befindet sich eine automatische<br />

3-Gang-Schaltung (B), falls der Akku leer ist und damit die Motorunterstützung<br />

entfällt. Für die automatische Schaltung, Vorder- und<br />

Rücklichter (nicht ausgearbeitet) etc. gibt es einen kleineren Akku<br />

(C) im Rahmen, der einen ständigen Grundbedarf an Energie zur<br />

Verfügung stellt. Aufgeladen wird er wieder über den Hauptakku.<br />

(D) stellt den Volumenkörper für die Steuerelektronik dar. Der<br />

Riemenantrieb (E) überträgt die Kraft auf das Hinterrad und verläuft<br />

in der rechten Kettenstrebe.<br />

The electric motor (A) is directly connected with the pedal axis and<br />

will be activated by pedaling. The support is exponentially, so at<br />

start it`s high and goes to zero at the speed of 25 km/h. Thereby<br />

the engine is used for the support as well as for the function of continuous<br />

gearshift. There is also an automatic 3 gearshift (B) inside<br />

the engine, which is for the case the battery is empty and there is<br />

no support anymore. Therefore and also for the lights at the front<br />

and the back (not worked out) etc. there is a smaller rechargeable<br />

battery (C) in the frame, which gives a permanent amount of energy<br />

for use. It`ll be charged from the main battery. (D) is the volume for<br />

the control electronics. The belt drive (E) transmits the energy to the<br />

rear wheel and houses in the right chain stay.<br />

Das Sattelrohr aus Aluminium ist Teil der Innenkonstruktion und<br />

wird bei der Montage des Rahmens durch eine Aussparung in der<br />

Aussenhaut gesteckt.<br />

The saddle tube made from aluminium is part of the inner construction<br />

and goes through a cut-out of the outer skin when assembled.<br />

141


Der Akku wird von unten in das „Oberrohr“ eingesteckt, wobei er<br />

auf der Sattelrohrseite eingeführt wird und an der Steuerrohrseite<br />

durch den Rahmen einklickt (Prinzip eines Batteriefachs einer<br />

Fernbedienung). Das Display ist am Akku angebracht welches durch<br />

eine Aussparung im Rahmen von oben sichtbar ist. Dadurch ist der<br />

Ladezustand des Akkus jederzeit ersichtlich.<br />

The rechargeable battery is plugged in bottom-up at the top tube,<br />

therefore it will be inserted at the side of the saddle tube and will<br />

be snapped in at the side of the head tube (principle of a battery<br />

case of a remote control). The display is placed on the battery,<br />

which goes through a cut-out at the frame. Therefore it stays visible<br />

from above to see the capacity any time.<br />

142<br />

An der Lenkachse befindet sich ein Alu-Einsatz zur Aufnahme der<br />

Gabel bzw. des Gelenks.<br />

There is an aluminium insertion at the head tube for assembling the<br />

fork respectively the joint.<br />

143


Die hintere Achsaufnahme besteht aus zwei Aluminiumteilen, die<br />

zusammen mit der Aussenhaut und der Innenkonstruktion verklebt<br />

werden. Auf der rechten Seite befindet sich eine Schmutzkappe für<br />

die Antriebstechnik. Der hintere Bremssattel befindet sich an der<br />

linken Kettenstrebe und integriert sich in das Rahmenkonzept.<br />

144<br />

The rear axis holder is made of two aluminium parts which are<br />

glued together with the outer skin and the inner construction.<br />

There`s a protection cap for the drive engineering at the right side<br />

and an integrated brake caliper at the other side.<br />

Die vordere Achsaufnahme besteht ebenso wie die Hintere aus zwei<br />

Aluminiumteilen, die mit der Aussenhaut und der Innenkonstruktion<br />

der Gabel verklebt werden. Der vordere Bremssattel befindet sich<br />

integrativ an der linken Seite der Gabel.<br />

The front axis holder is made of two aluminium parts like the rear<br />

one and is also glued together with the outer skin and the inner<br />

construction. The front brake caliper is placed integrative at the left<br />

side of the fork.<br />

145


146<br />

Bei der Entwicklung des Gelenks stand die benutzerfreundliche<br />

Bedienung im Mittelpunkt, so dass der Benutzer das Fahrrad mit<br />

wenigen Handgriffen zusammenklappen kann und dabei keine<br />

dreckigen Teile anfassen muss.<br />

Das Gelenk erfüllt fünf Funktionen:<br />

1. Die Lenkfunktion<br />

2. Die Klappfunktion<br />

3. Die Übertragung der Klappbewegung des Steuerrohrs auf die<br />

Gabel<br />

4. Arretierung bei ausgeklapptem Zustand<br />

5. Arretierung bei eingeklapptem Zustand<br />

Der Grundkörper besteht aus einem Alufräßteil und wird durch die<br />

Lenkachse mit dem Rahmen verbunden. Auf den beiden kleineren<br />

Achsen werden Scheiben aufgebracht, auf denen ein Zug (1 mm<br />

Durchmesser) läuft, der fest mit den Scheiben verbunden ist und<br />

über Kreuz läuft. Dadurch wird die Klappbewegung des Steuerrohrs<br />

auf die Gabel übertragen.<br />

The user-friendly handling was in the point of view when developing<br />

the joint. The user should be able to fold the bike by only a few<br />

steps and he should not touch any dirty parts.<br />

The joint fulfills five functions:<br />

1. The steering function<br />

2. The folding function<br />

3. The transfer of the folding movement of the head tube to the fork<br />

4. Lock at not folded state<br />

5. Lock at folded state<br />

The main body is a milled aluminium part and is assembled to the<br />

frame at the steering axis. There are discs at the two smaller axes<br />

on which runs a cable (1 mm diameter) that is crosswise fixed on<br />

the discs. Therefore the movement of the head tube is transferred<br />

to the fork.<br />

147


148<br />

Auf die zwei kleineren Achsen (10 mm Durchmesser) wird das<br />

Steuerrohr (oben) und die Gabel (unten) montiert. Auf der linken<br />

und rechten Seite des Grundkörpers befinden sich jeweils Nuten,<br />

in denen das Arretierungselement läuft. Auf den Stirnseiten des<br />

Steuerrohrs und der Gabel befindet sich je eine weitere Nut, die zur<br />

Arretierung dient.<br />

At the two smaller axes (10mm diameter) the head tube (at the top)<br />

and the fork (at the bottom) are assembled on. There are grooves at<br />

the left and at the right side of the main body in which runs the lock<br />

element. At the front sides of the head tube and the fork there are<br />

another groove which is used for locking.<br />

Das Arretierungselement (grün) lässt sich in Längsrichtung bewegen,<br />

am untersten Punkt fährt es in die Arretierungsnut der Gabel.<br />

Dadurch werden die klappbaren Elemente miteinander verbunden.<br />

The lock element (green) is moveable lengthwise and goes into the<br />

lock groove of the fork at the lowest point. In that way the foldable<br />

elements are connected together.<br />

1. Schritt<br />

Um das Gelenk zu klappen wird das Arretierungselement nach oben<br />

geschoben.<br />

1. step<br />

The lock element is moved up for folding the joint.<br />

2. Schritt<br />

Durch einen Federmechanismus wird das Steuerrohr mit samt der<br />

Gabel in den zusammengeklappten Zustand gedrückt. Dieser hält<br />

die beiden Elemente in dieser Position.<br />

2. step<br />

The head tube and the fork are pushed into the folded state by a<br />

spring mechanism. It also holds them in this position.<br />

149


150<br />

Der Vorbau ist in Analogie zu dem Gelenk entstanden. Auch hier<br />

wird das Lösen der Arretierung durch eine einfache Bewegung<br />

erreicht.<br />

Der Vorbau besteht aus zwei Teilen, die mit einem Drehgelenk<br />

verbunden sind. Auf beiden Teilen befinden sich je vier Längsnuten,<br />

die der Führung des Arretierungselements dienen.<br />

The stem is designed analog to the joint. So one simple movement<br />

is necessary to release the locking.<br />

The stem consists of two parts which are connected through a<br />

hinge. At both parts there are four grooves lengthwise, which are<br />

used for sliding the lock element.<br />

151


152<br />

In den Längsschienen läuft das Arretierungselement (grün). Es wird<br />

von einer Feder nach vorne gedrückt.<br />

The lock element (green) runs in the grooves and is pushed forward<br />

by a spring.<br />

1. Schritt<br />

Zieht man das Arretierungselement nach hinten, wird die Arretierung<br />

gelöst.<br />

1. step<br />

The locking will be released by pulling back the locking element.<br />

2. Schritt<br />

Nun kann der vordere Teil des Vorbaus samt Lenker um 90 Grad im<br />

UZS nach unten gedreht werden.<br />

2. step<br />

The front part of the stem and the handlebar are now able to be<br />

turned down by 90 degrees CV.<br />

In dieser Position schnappt die Arretierung durch die Feder wieder<br />

ein.<br />

In this position it`ll be locked again by the spring.<br />

153


154<br />

Das komplett aufgebaute 20“ Pedelec. Der Neologismus „CYOOO“ ist aus dem japanischen Wort „Kyoo“<br />

entstanden, welches soviel wie „heutzutage“ oder „zeitgemäß“<br />

The completely assembled 20“ pedelec.<br />

bedeutet. Anstatt des „K“s steht ein „C“, welches für „city“ und<br />

„cycling“ steht. Die beiden „OO“s des ursprünglichen Worts symbolisieren<br />

die beiden Laufräder. Das zusätzliche „O“ symbolisiert<br />

den zusätzlichen Antrieb, den ein Pedelec bietet. „CYOOO - URBAN<br />

CYCLING“ steht demnach für die zeitgemäße Art, sich heutzutage<br />

mit dem Fahrrad im urbanen Raum fortzubewegen.<br />

“CYOOO” is a neologism and has it`s roots from the Japanese word<br />

“Kyoo” which means “nowadays” or “up to date“. The “K” was<br />

changed to “C” which stands for “city” and “cycling”. The two “OO”<br />

from the origin word symbolizes the two wheels. The “O” in addition<br />

is for the support, which a pedelec gives. According to this “CYOOO<br />

- URBAN CYCLING” stands for the up to date form of cycling in the<br />

urban area.<br />

155


156<br />

157


158<br />

Auf den bedienbaren Elementen sind international verständliche<br />

Bedienhinweise in Logo-Charakter aufgedruckt.<br />

There are logo style handling advices on the operable elements<br />

which makes them international understandable.<br />

159


160<br />

Die Akku-Anzeige besteht aus einem Display und vermittelt dem<br />

Benutzer zwei verschiedene Informationen.<br />

1. Farbe<br />

Die Farbe signalisiert dem Benutzer, ob der Akku geladen (grün)<br />

oder nicht geladen (rot) ist. Damit kann er schon von Weitem erkennen,<br />

welches Pedelec (in der Ausleih-Station) fahrbereit ist<br />

2. Füllstandsanzeige<br />

Die Füllstandsanzeige gibt dem Benutzer über die Akku-Kapazität<br />

Auskunft. Dadurch weiß der Benutzer, wann der Akku gewechselt<br />

oder aufgeladen werden sollte.<br />

The indication for the rechargeable battery is a display and gives<br />

two different information.<br />

1. color<br />

The color signalizes whether the battery is charged (green) or not<br />

(red). So the user can easily see from far away which pedelec (at the<br />

station) is ready to start.<br />

2. level meter<br />

The level meter gives information about the current capacity of the<br />

battery. Thus the user knows when the battery should be changed<br />

or charged.<br />

161


162<br />

Klappen des Pedelec: 1. Schritt<br />

Sattel nach unten schieben und Pedale einklappen.<br />

Folding the pedelec: 1. step<br />

Pushing the saddle down and folding the pedals.<br />

163


164<br />

2. Schritt<br />

Steuerrohr nach hinten klappen<br />

3. Schritt<br />

Lenker um 90 Grad drehen<br />

Das Pedelec hat nun ein Ausmaß von ca. 120 x 70 x 20 cm<br />

2. step<br />

Folding the head tube backwards. 3. step<br />

Rotating the handlebar by 90 degrees.<br />

The dimension of the pedelec is now about 120 x 70 x 20 cm.<br />

165


166<br />

In oftmals vollen Innenstädten erfüllen die Stationen im Optimalfall<br />

gleich mehrere Anforderungen.<br />

Sie bieten einen gewissen Schutz vor Witterungseinflüssen, so dass<br />

den Nutzern die Mühe des Säuberns und Trocknens bei schlechtem<br />

Wetter erspart bleibt.<br />

Zudem bietet die große Fläche der Außenwände eine Möglichkeit<br />

für Werbemaßnahmen und damit auch die Option Kooperation mit<br />

potentiellen Werbekunden.<br />

Platz ist an dieser Stelle der gewichtigste Punkt. CYOOOs platzsparende<br />

Konzeption ermöglicht eine Akkumulation auf wenig Raum<br />

und so sind Ausleih-Stationen nicht überdimensioniert zu planen,<br />

sie fügen sich vielmehr in den urbanen Raum ein und passen sich<br />

dem vorhandenen Raumangebot an.<br />

The stations fulfill several requirements at inner cities that are often<br />

crowded.<br />

They give protection against climatic influence, in that way the users<br />

do not have to clean and/or dry the bicycles when bad weather.<br />

Furthermore the large surface of the outer walls are good for<br />

advertisement and therefore good for cooperation with potential<br />

sponsors.<br />

Space is an important point. The concept CYOOO is quite space<br />

saving, so it enables an accumulation at less space, therefore the<br />

planing for the stations do not have to be over-dimensioned, the<br />

stations rather integrate in the urban space and adapt to the given<br />

space.<br />

167


168<br />

Das Modell wurde aus PUR 500 aufgebaut.<br />

The model was built of PUR 500.<br />

169


170<br />

Das Modell samt Plakat (DIN A0) und Flyer (10 x 18 cm).<br />

The model with poster (DIN A0) and flyer (10 x 18 cm).<br />

171


172<br />

INTERFACE / INTERFACE<br />

173


174<br />

AUFGABENSTELLUNG ABSCHIEDSGESCHENK FÜR PROF. S. MASER<br />

BETREUUNG PROF. M. TOPEL, PROF. G. TRAUERNICHT<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 3.<br />

DAUER 3 WOCHEN<br />

TEAM S. WIRTH, H. SCHNURR, A. WINKLER<br />

BRIEFING GIFT FOR PROF. S. MASER<br />

SUPPORT PROF. M. TOPEL, PROF. G. TRAUERNICHT<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 3.<br />

TIME 3 WEEKS<br />

TEAM S. WIRTH, H. SCHNURR, A. WINKLER<br />

MASER WEBSITE / MASER WEBSITE<br />

Anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Siegfried<br />

Maser bekamen wir die Aufgabe ein Konzept zu entwickeln, dass<br />

ihn und sein Engagement für die Uni Wuppertal würdigt. Weiterhin<br />

sollte seine Bedeutung für unsere Universität auch für zukünftige<br />

Generationen erfahrbar bleiben.<br />

Er hat Philosophie, Physik und Mathematik studiert. 1965 folgte<br />

seine Promotion zum Dr. phil. bei Max Bense. Drei Jahre später<br />

beendete er seine Habilitation mit einer Arbeit über „Numerische<br />

Ästhetik“.<br />

An der Uni Wuppertal war er zur Zeit seiner Verabschiedung im<br />

Bereich der Designtheorie tätig. Ein Gespräch mit ihm macht einem<br />

sofort klar, dass der Dialog soeben auf ein höheres geistiges Niveau<br />

gehoben wurde. Seine Liebe zur Philosophie und zur analytischen<br />

Betrachtung prägen ihn.<br />

On the occasion of the retirement of Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Siegfried<br />

Maser from the University of Wuppertal, we were given the task of<br />

developing a concept for expressing our appreciation of him and his<br />

commitment for the university. Furthermore, his importance to our<br />

university should also remain upheld for future generations.<br />

Prof. S. Maser studied philosophy, physics and mathematics. In<br />

1965 he graduated to Dr. phil. by Max Bense. Three years later he<br />

finished up his postdoctoral lecture qualification with a dissertation<br />

on „numeric aesthetics“.<br />

When he left the University of Wuppertal he was active in the area<br />

of design theory. A discussion with him immediately makes clear<br />

that the dialogue has been lifted onto a higher mental level. His<br />

love of philosophy and his penchant for analytic consideration are<br />

very typical for him.<br />

175


176<br />

Das Interface wurde so gestaltet, dass man sehr schnell die Systematik<br />

der Bedienung begreift. Durch das Herauf- bzw. Herabfahren<br />

des roten Balkens werden die einzelnen Begriffe sichtbar.<br />

Dieser Ablauf entspricht dem eines Gesprächs mit Prof. S. Maser.<br />

Kommt man mit einem Problem zu ihm, erhält man keine direkte<br />

Antwort. Vielmehr erklärt er die Zusammenhänge und ihre Systematik,<br />

dadurch wird alles viel klarer und es eröffnen sich Bereiche, an<br />

die man zuvor nicht gedacht hatte.<br />

www.uni-wuppertal.de/FB5/maser<br />

The interface was arranged in such a way that the viewer immediately<br />

understands the systematics of the operation. By the up or<br />

down movement of the red bar the individual terms become visible.<br />

This process corresponds to that of a discussion with Prof. S. Maser.<br />

If you ask him about a problem, you will not receive a short answer.<br />

Rather he will explain the connections and their systematics, and in<br />

this way the subject not only becomes clearer but new perspectives<br />

are opened which would otherwise never have been considered.<br />

www.uni-wuppertal.de/FB5/maser<br />

177


178<br />

AUFGABENSTELLUNG FLASH SPIEL<br />

BETREUUNG DIPL. DES. F. HEGEL<br />

UNIVERSITÄT WUPPERTAL<br />

SEMESTER 4.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM S. WIRTH<br />

BRIEFING FLASH GAME<br />

SUPPORT DIPL. DES. F. HEGEL<br />

UNIVERSITY WUPPERTAL<br />

TERM 4.<br />

TIME 1 TERM<br />

TEAM S. WIRTH<br />

DER VERWUNSCHENE PRINZ / THE CURSED PRINCE<br />

Nachdem man die Grundlagen von Flash gelernt hatte, ging dieser<br />

Kurs einen Schritt weiter. Er forderte das Programmieren mit<br />

Actionscript, desweiteren sollte dadurch das systematische,<br />

logische Denken geschult werden. Die Aufgabe bestand darin, ein<br />

Spielkonzept zu entwickeln und es mit Flash, hauptsächlich mit<br />

Actionscript, umzusetzen.<br />

After learning the basics of Flash, the next step was programming<br />

with Actionscript, thereby allowing further training in systematic<br />

and logical thinking. The task consisted of developing a game concept<br />

and realizing it with Flash, mainly with Actionscript.<br />

179


Level 1 / level 1 Level 5 / level 5<br />

180<br />

Um einen eigenen Stil zu erschaffen, wurden alle Charaktere und<br />

das komplette Spielfeld aus Knetmasse aufgebaut. Durch das<br />

phasenweise Abfotografieren entstanden die Bewegungen der<br />

Spielfiguren.<br />

Der Spieler verkörpert den Charakter der Prinzessin, die auf der<br />

Suche nach ihrem Prinzen ist, sie muss ihn durch einen Kuss von<br />

dem Zauber der bösen Hexe Gundula erlösen. Sie war es, die den<br />

Prinzen in einen Frosch verwandelt hatte. Die Prinzessin muss in<br />

jedem Level Schlüssel einsammeln um weiter zu kommen. Am Ende<br />

muss sie eine Brücke reparieren, um zu ihrem geliebten Prinzen zu<br />

gelangen. Sie muss sich allerdings beeilen, bevor der Zauber nicht<br />

mehr aufgehoben werden kann. Wird sie es schaffen oder hat die<br />

Hexe noch ein Ass im Ärmel?<br />

In order to create an individual style, all characters and the complete<br />

playing field were built up with modeling clay. The movements<br />

of the play figures resulted by means of step by step photographing.<br />

The player embodies the character of the princess, who is in search<br />

for her prince – she must rescue him with a kiss from the spell of<br />

the bad witch Gundula. It was she who caused the metamorphosis,<br />

transforming the prince into a frog. The princess has to collect keys<br />

in each level in order to come further. At the end she must repair a<br />

bridge which will lead her to her beloved prince. But she must hurry,<br />

before the evil spell can no longer be turned back. Will she make it<br />

or has the witch yet another ace up her sleeve?<br />

181


182<br />

Das Konzept des Spiels „Der verwunschene Prinz“ besteht darin,<br />

die Sinne des Spielers zu stören bzw. ihn selbst zu verwirren.<br />

Schritt für Schritt entdeckt der Spieler die Regeln des magischen<br />

Waldes. Die Figuren wurden so gewählt, dass man intuitiv schon<br />

abschätzen kann, was passieren wird. So fängt einen z.B. die<br />

Spinne mit ihrem Netz und bei Berührung mit dem Maulwurf trübt<br />

sich auf einmal die Sicht. Der Spieler lernt, welche Figuren ihm helfen<br />

und welchen er besser aus dem Weg gehen sollte. Das Spielfeld<br />

vergrößert sich von Level zu Level, so wird das vorherige Spielfeld<br />

weiter genutzt und das Geschehen wird immer kleiner. Es empfiehlt<br />

sich also genau hinzuschauen!<br />

The concept of the game „The Cursed Prince“ consists of disturbing<br />

the senses of the player and confusing him. Step by step the player<br />

discovers the rules of the magic forest. The figures were selected<br />

in such a way that one can intuitively appreciate what will happen.<br />

For example, the spider may catch you in its net, or the view clouds<br />

over after contact with the mole. The player learns which figures can<br />

help him and which he should better stay away from. The playing<br />

field becomes larger from level to level, which allows the previous<br />

playing field is remain in use and the field in which the events occur<br />

becomes smaller and smaller. Thus it is advisable to pay very close<br />

attention!<br />

183


184<br />

AUFGABENSTELLUNG NANOTECHNOLOGIE<br />

BETREUUNG PROF. K. MEHNERT, DIPL. DES. S. LIENHARDT, DR. M. FRANKE (CHEMIE)<br />

UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN<br />

SEMESTER 7.<br />

DAUER 1 SEMESTER<br />

TEAM H. SCHNURR<br />

BRIEFING NANOTECHNOLOGY<br />

SUPPORT PROF. K. MEHNERT, DIPL. DES. S. LIENHARDT, DR. M. FRANKE (CHEMISTRY)<br />

UNIVERSITY DUISBURG-ESSEN<br />

TERM 7.<br />

TIME 1 TERM<br />

TEAM H. SCHNURR<br />

NANOFLUX / NANOFLUX<br />

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich<br />

der Nanotechnologie an der Uni Duisburg-Essen. Die Ingenieure<br />

suchten nach Anwendungsgebieten für ihre Forschungsergebnisse.<br />

Die Nanowissenschaft beschäftigt sich mit Materialien im Nanometer-Bereich,<br />

das ist der Milliardste Teil eines Meters. Dabei handelt<br />

es sich um die Möglichkeit zur Veränderung und Anpassung im<br />

Materialgefüge, womit man die Materialeigenschaften beeinflussen<br />

kann.<br />

Als Anwendungsgebiet haben wir den Bereich der Ernährung festgelegt.<br />

In einer Zeit, in der sich Lebensmittelskandale häufen und<br />

die ernährungsbewusste Lebensweise immer mehr im Vordergrund<br />

steht, stellt sich die Frage, wie man den Endverbraucher in seiner<br />

Einstellung unterstützen und ihm Sicherheit geben kann.<br />

Das einzige Kriterium, wonach er die Qualität von Lebensmitteln<br />

beurteilen kann, wäre der Preis, sofern dieser nicht noch von weiteren<br />

Faktoren abhängen würde. Desweiteren gibt es sogenannte<br />

Bio-Siegel, von denen einige dem Verbraucher sichere Auskunft<br />

über den Anbau und Herstellungsprozess des Lebensmittels geben.<br />

Aber auch hier ist oft unklar, welches Siegel nun welche Kriterien<br />

zusichert. Zurück bleibt ein Halbwissen und das vage Gefühl richtig<br />

zu handeln.<br />

This project was developed in cooperation with the department of<br />

nanotechnology at the University of Duisburg-Essen. The engineers<br />

had been searching for areas of application for their research<br />

results. Nanoscience deals with materials in the nanometer scale,<br />

that`s one one-billionth of a meter. It concerns the possibility for<br />

change and adjustment in the material structure, with which one<br />

can affect the material properties.<br />

For the application area we specified the area of nutrition. In a<br />

time in which food scandals are becoming more commonplace and<br />

in which a nourishment-conscious way of life is becoming more<br />

and more the center of attention, the question arises how the<br />

consumer‘s individual attitude can be supported and how he can<br />

retain a sense of security.<br />

The only criterion he can use to rate the quality of food is the price,<br />

if this would not depend still on further factors. Furthermore there<br />

are so-called bio-seals, guaranteeing organically grown foods,<br />

some of which surely give information on the cultivation and the<br />

production process of the food, but which seal assures which<br />

criteria is often unclear. What the consumer is left with is fragmentary<br />

knowledge and a feeling of insecurity as to how to make proper<br />

decisions.<br />

185


Der „Nanoflux 3000“ ist ein System, welches den Küchenalltag<br />

erleichtert. Es hilft dem Benutzer beim Kochen sowie bei der Organisation<br />

seiner Nahrungsmittel. Mit Hilfe von Nano- bzw. RFID-Sensoren<br />

kann das System den Bestand und die Qualität der einzelnen<br />

Nahrungsmittel registrieren. Es ist ein Bestandteil des „intelligenten<br />

Hauses“ der Zukunft.<br />

Anhand einer virtuellen Küche wurde das System, insbesondere die<br />

Platzierung und die Art der Sensoren, dargestellt.<br />

186<br />

The „Nanoflux 3000“ is a system which facilitates everyday kitchen<br />

life. It helps the user when cooking as well as in the organization of<br />

his food. With the help of nano- and RFID sensors, the system can<br />

register the inventory and the quality of the individual foodstuff. It<br />

is a component of the „intelligent house“ of the future.<br />

On the basis of a virtual kitchen the system was represented particularly<br />

the placement and the kind of the sensors.<br />

Das Konzept „Nanoflux 3000“ besteht aus einer Hardware- und<br />

einer Softwarekomponente. Der Schwerpunkt lag in der Anwendung<br />

der Nanotechnologie und der Entwicklung des Interfaces.<br />

Die Hardware-Komponente besteht im Prinzip aus einer flexiblen<br />

„Gummimatte“. Darin enthalten sind ein Touchscreen aus OLEDs,<br />

der Akku, eine Magnet- sowie ein Induktionsfeld. Durch die beiden<br />

letztgenannten Felder kann man das Display an einigen Stellen<br />

in der Küche anbringen bzw. aufladen, was auch in der Animation<br />

dargestellt ist.<br />

The concept „Nanoflux 3000“ consists of a hardware and a software<br />

component. The emphasis was on the nanotechnological application<br />

and the development of the interface. The hardware component<br />

is basically a flexible rubber mat. Inside can be found a touchscreen<br />

made from OLEDs, the accumulator, a magnet and an induction<br />

field. By the latter two fields one can attach and load the display<br />

at certain places in the kitchen, which is also represented in the<br />

animation.<br />

187


Jeder Benutzer erhält, unter Berücksichtigung seiner Konstitution<br />

sowie weiteren individuellen Faktoren, ein eigenes Profil und somit<br />

seinen individuellen Ernährungsplan. Von dieser Basis ausgehend,<br />

erhält der Benutzer z. B. Menüvorschläge, kann sich seinen Wochenplan<br />

zusammenstellen oder auch den Einkauf organisieren.<br />

Das System besitzt eine hohe Transparenz, so fühlt sich der Benutzer<br />

nicht fremdbestimmt. Es passt sich ihm an, so kann dieser<br />

selbst bestimmen, inwieweit sich das System einmischt oder was er<br />

gerne selbst erledigen möchte. Desweiteren ist es klar und einfach<br />

aufgebaut.<br />

Die Vorteile sind die dadurch gewonnene Zeit aber auch der Mehrwert<br />

an Verständnis über das Thema Ernährung, beginnend schon<br />

im Kindesalter.<br />

188<br />

Under consideration of his physical constitution as well as further<br />

individual factors, each user receives his own profile and thus his<br />

individual nourishment plan. On this basis, the user obtains menu<br />

suggestions, he can arrange his weekly plan and also organize his<br />

shopping. The system is very transparent, so the user does not feel<br />

pressured by possibly biased information. It adapts itself to him,<br />

so he can choose how much the system may interfere or how much<br />

he wants to handle by himself. This is aided by a clear and simple<br />

construction.<br />

The advantages are the time thereby saved and the added understanding<br />

of the topic of nutrition.<br />

Das System wird mit dem Finger bzw. mit der ganzen Hand bedient.<br />

Es erkennt die verschiedenen „Gesten“ auf dem Bildschirm und<br />

reagiert dementsprechend darauf. So kann man z. B. wie in einem<br />

normalen Buch blättern oder eine Anwendung schließen, indem<br />

man sie einfach „wegwischt“. Weitere Beispiele und der volle<br />

Funktionsumfang sind in der Animation der Benutzeroberfläche zu<br />

sehen.<br />

The system is used with the touch of a finger and/or with the whole<br />

hand. It recognizes which „gestures“ are made on the screen and<br />

reacts accordingly. For example one may browse through the pages<br />

as with a completely normal book, or one may close an application<br />

merely by wiping the screen clean. Further examples and the full<br />

function range can be seen in the animation of the user surface.<br />

189


190<br />

ÜBER MICH<br />

Berufserfahrung<br />

Schulische Ausbildung<br />

Praktika<br />

Computer<br />

Sprachen<br />

Kenntnisse<br />

seit <strong>2012</strong><br />

2010 - <strong>2012</strong><br />

seit 2009<br />

seit 2009<br />

2007<br />

seit 2007<br />

seit 2005<br />

seit 2004<br />

2009<br />

2005 - 2009<br />

2004<br />

2002 - 2005<br />

2001 - 2002<br />

29.06.1981<br />

6 Monate<br />

1 Monat<br />

3 Monate<br />

3 Monate<br />

2D<br />

3D<br />

Bewegtbild<br />

Internet<br />

Hardware<br />

4 Schuljahre<br />

Freier Mitarbeiter bei „yellow design“ in Köln<br />

Designer bei „yellow design“ in Köln<br />

Freier Mitarbeiter bei „aroma_ID“<br />

Freier Mitarbeiter bei „german:A.“<br />

Praxissemester bei „DesignworksUSA“ in Kalifornien<br />

Freier Mitarbeiter bei „Spannagel. Design“<br />

Freier Mitarbeiter bei „Accident Grotesk!“<br />

Freier Mitarbeiter bei „Schmitz - visuelle Kommunikation“<br />

Diplom an der Uni Duisburg-Essen<br />

Industrial Design Studium an der Uni Duisburg-Essen<br />

Vordiplom an der Uni Wuppertal<br />

Industrial Design Studium an der Uni Wuppertal<br />

Architekturstudium an der Uni Wuppertal<br />

Geboren in Ulm<br />

DesignworksUSA, Kalifornien<br />

Modellbau (an der Uni Wuppertal)<br />

Metallverarbeitung<br />

Elektrotechnik<br />

Photoshop, Illustrator, Freehand, Indesign<br />

Alias, Rhino, Solid, Cinema4D, Keyshot, Bunkspeed<br />

After Effects, Premiere<br />

Flash, Actionscript<br />

PC, Mac, Grafik-Tablett<br />

Deutsch, Englisch, Spanisch (Grundkenntnisse)<br />

Technisches Zeichnen<br />

191


192<br />

ABOUT ME<br />

work experience<br />

schooling<br />

internships<br />

computer<br />

languages<br />

skills<br />

since <strong>2012</strong><br />

2010 - <strong>2012</strong><br />

since 2009<br />

since 2009<br />

2007<br />

since 2007<br />

since 2005<br />

since 2004<br />

2009<br />

2005 - 2009<br />

2004<br />

2002 - 2005<br />

2001 - 2002<br />

29.06.1981<br />

6 months<br />

1 month<br />

3 months<br />

3 months<br />

2D<br />

3D<br />

motion picture<br />

internet<br />

hardware<br />

4 years in school<br />

Freelancer at „yellow design“ in Cologne<br />

Designer at „yellow design“ in Cologne<br />

Freelancer at „aroma_ID“<br />

Freelancer at „german:A.“<br />

Internship at „DesignworksUSA“ in California<br />

Freelancer at „Spannagel. Design“<br />

Freelancer at „Accident Grotesk!“<br />

Freelancer at „Schmitz - visuelle Kommunikation“<br />

Diploma at the University of Duisburg-Essen<br />

Industrial design studies at the University of Duisburg-Essen<br />

Intermediate diploma at the University of Wuppertal<br />

Industrial design studies at the University of Wuppertal<br />

Architectur studies at the University of Wuppertal<br />

Born in Ulm<br />

DesignworksUSA, California<br />

modeling (at the University of Wuppertal)<br />

metal processing<br />

electrical engineering<br />

Photoshop, Illustrator, Freehand, Indesign<br />

Alias, Rhino, Solid, Cinema4D, Keyshot, Bunkspeed<br />

After Effects, Premiere<br />

Flash, Actionscript<br />

PC, Mac, graphic tablet<br />

German, English, Spanish (basics)<br />

technical drawing<br />

193


194<br />

IMPRESSUM / IMPRINT<br />

Gestaltung, Fotos, Renderings, Text<br />

Schriften<br />

Papier<br />

Kontakt<br />

concept, photos, renderings, text<br />

fonts<br />

paper<br />

contact<br />

Andreas Klug<br />

Barmeno Medium / Meta Plus<br />

Avery Dennison / Zweckform, 2583, 170 g<br />

Andreas Klug, Myliusstr. 35, 50823 Köln<br />

www.andiklug.de / andi@andiklug.de<br />

Andreas Klug<br />

Barmeno Medium / Meta Plus<br />

Avery Dennison / Zweckform, 2583, 170 g<br />

Andreas Klug, Myliusstr. 35, 50823 Cologne, Germany<br />

www.andiklug.de / andi@andiklug.de<br />

Alle Rechte vorbehalten. Reproduktionen und Speicherungen jeglicher Art nur mit Genehmigung des Autors. / All rights reserved. Any kind of reproductions and storages only with permission of the author.<br />

195

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