Jahresbericht 2012 Ansicht - Bundesverband ProHolzfenster eV

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Jahresbericht 2012 Ansicht - Bundesverband ProHolzfenster eV

Jahresbericht 2012

Foto: ADLER

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ENSTER ÜREN ASSADEN OLZ OLZ LU


Heinz Blumenstein

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Liebe Freunde des Holz-HolzAlufensters!

2012 war ein spannendes Jahr. Ausgesprochen arbeitsreich. Für Sie – aber

auch für uns! Und der Tag hat immer nur noch 24 Stunden. Diese Zeit galt

es sinnvoll für Sie, unsere Mitglieder zu nutzen. Es scheint uns gelungen!

Der Jahresbericht verschafft Ihnen einen Überblick über unseren Verband

und unsere Leistung. Stark im Focus die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit!

Erfolgreich waren wir bei der Durchführung eigener Veranstaltungen.

Erinnern wir an den Jahreskongress, der bei den Teilnehmern, in Fachkreisen

und weiten Teilen der Fensterbranche – bedingt durch den guten Kontakt zu

Pressevertretern – ein unglaublich positives Echo fand. Die vielen Anrufe und

Besuche auf unserer Homepage dokumentieren dies deutlich.

Wichtig war uns die Teilnahme an Treffen der Fensterbranche, die Präsenz auf

Messen, Tagungen, Jubiläen und Hausausstellungen. Nicht zu vergessen, die

Pflege der direkten Kontakte zu Politik, Wirtschaft und hilfreichen Verbänden.

Vielseitig sind wir unserer Verantwortung gerecht geworden, die Möglichkeiten

und Bedingungen unserer Mitglieder – ja der Branche – weiter zu

verbessern. Besonders im überregionalen Bereich, wo das einzelne Mitglied

keinen oder nur wenig Einfluss ausüben kann, liegt unsere Stärke. In breit

gestreuten Presseinformationen für den Endverbraucher, in der Unterstützung

der Bereiche Marketing/Werbung, in branchengerechter Lobbyarbeit

und in der Vernetzung der Branche, um nur einige Beispiele zu nennen.

Worauf kam und kommt es besonders an? Wir als Verband, aber noch

mehr unsere Mitglieder, stehen vor großen Herausforderungen. Festzustellen

ist, dass das Tempo des Wandelns sich deutlich erhöht hat. Das

zwingt, Struktur, Geschäftsmodelle und Handeln öfter und grundsätzlicher

zu überdenken. Dies bedeutet aber auch, dass wir unser Innovationstempo

erhöhen müssen, um weiter erfolgreich zu sein.

Das Thema Nachhaltigkeit hat uns begleitet und wird uns weiter begleiten.

Der Erde gehen die Schätze aus! Über die endlichen Schätze wurde lange

nicht nachgedacht. Nehmen wir nur das Öl. Im schlimmsten Fall kann es in

40 Jahren zur Neige gehen oder völlig unbezahlbar werden. Nachhaltigkeit,

Umwelt, Klima, die Reduzierung von CO ² , Energieeffizienz und

Schonung der endlichen Ressourcen werden den verantwortungsbewussten

Erdenbürger, mehr noch als bisher, herausfordern. Jede Herausforderung

bietet auch Chancen! Chancen für unsere Mitglieder!

Der nachhaltige Rohstoff Holz und die daraus gefertigten Holz- und

HolzAlufenster sind unser Kernprodukt, sie leisten einen großartigen

Beitrag zum Schutz der oben genannten Themen! Sind nachhaltig,

schonen Umwelt, Klima und speichern CO ² ! Darauf muss bei Renovierung

und Neubau, bei Architekten, Planern, Politik, Kommunen, Bauherren und

der Wohnungswirtschaft immer wieder deutlich hingewiesen werden.

Stolz sind wir auf Sie – unsere Verbandsmitglieder! Sie stehen im Zentrum

unserer Arbeit. Für Sie sind wir da! Ihnen sind wir verpflichtet. Ihre Ideen,

Ihr Know-how, Ihre Neu- und Weiterentwicklungen spornen uns an,

unsere Qualität weiter zu verbessern.

Im Jahr 2012 haben wir sehr viele hilfreiche Informationen und auch Anerkennung

erhalten, dafür herzlichen Dank. Wir freuen uns auch in Zukunft auf

interessante Gespräche, wichtige Anregungen und Diskussionen mit Ihnen.

Ihr Heinz Blumenstein

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autec Berlin: Baufachmesse

für das komplette Gebäude

Themenschwerpunkt 2012 : Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Alle zwei Jahre rückt Berlin in den Fokus der Baubranche. Moderne

Gebäude sollen heute wirtschaftlich effizient, umweltschonend und

ressourcensparend sein. Das Thema Energieeffizienz stand auf der

Agenda der bautec 2012 ganz oben.

Für Fachbesucher und den am Bauen und Modernisieren interessierten

Hausbesitzern bot die bautec 2012 neben der breit gefächerten Produktschau

ein umfangreiches Programm. Auch die Fachtagung „Fenster aus

Holz-Glasfassaden, energetische Optimierung, modifizierte Hölzer und

Instandsetzung“ war Anlaufpunkt der bautec-Besucher. Die Schwerpunktthemen

hier: Erhalt und Instandsetzung von Kastendoppelfenstern, Energetische

Modernisierung von Fenstern, Fensterbau mit thermisch modifizierten

Hölzern, Passivhaus-Kastenfenster für die Altbausanierung usw.

Die Moderation der Fachtagung hatte Heinz Blumenstein übernommen.

Arbeitstreffen in Bad Hersfeld

Zu einem Arbeitstreffen trafen sich Heinz Blumenstein, Rudi Walz und

Guntram Kaiser (KaiserCommunication) in Bad Hersfeld. Die zielgerichtete

Vermittlung der Verbandsinteressen an die politischen Entscheider in

Ministerien und Parlamenten auf Bundes- und Landesebene stand im

Mittelpunkt des Treffens. Die Brunches mit der Politik, regionale

Kommunikations- und Austauschformate von Holz- und Bauexperten,

wurden konzeptionell überarbeitet.

Im Rahmen der Veranstaltungen sollen unter anderem BPH-relevante

Themen wie Altbausanierung, Baurichtlinien, Holz als Klimaschützer und

Jobmotor Holz – stärker noch als bisher – erörtert werden. Die Termine

sollen nach Möglichkeit einem hohen Vertreter der Landesregierung vor

Ort die Möglichkeit geben, sich

über Innovationen im Holzfensterbau

zu informieren und

dazu eine aktive Rolle in der

Podiumsdiskussion zu übernehmen.

Entscheider aus Wirtschaft, Behörden,

Verwaltungen und

Politik sollen verstärkt eingeladen

werden. Ziel ist es, durch

sachliche Information Verbündete

für das Holzfenster zu

schaffen.

2


Belegübergabe der CO ²

-Bank

an die Klimaschützer

vlnr: Thomas Fehling, Bürgermeister,

Guido Spohr, Klimabeauftragter der

Stadt, Heinz Blumenstein, Frank

Dorbritz, Architekt

2. Bad Hersfelder Energie- und Klimatage

ein voller Erfolg!

Profunde Informationen rund um die Thematik Energiesparen gab es bei

den Bad Hersfelder Energie- und Klimatagen 2012. Über 50 Aussteller und

Unternehmen informierten über die Möglichkeiten, Energie sowohl im

Haushalt als auch an Gebäuden zu sparen.

Bürgermeister Thomas Fehling freute sich über das große Interesse.

In der Stadthalle waren zahlreiche Stände aufgebaut, an denen die nahezu

5.000 Besucher(!) zu allen Fragen und Vorteilen rund um das Thema

„Erneuerbare Energien“ kompetent beraten wurden. Darunter der

Bundesverband ProHolzfenster, der zusammen mit den Mitgliedsfirmen

Horchler & Sohn, Bebra sowie Heinz Holl Fenster GmbH, Rotenburg über

den Bereich Holz-HolzAlufenster informierten. Flankierend fanden

zahlreiche Vorträge statt.

Schon seit einiger Zeit hat sich Bad Hersfeld einen respektvollen Namen in

Sachen Klimaschutz erarbeitet. Das Jahr 2012 gar zum Jahr des Klimaschutzes

in Bad Hersfeld gemacht! Beispielhaft!

Hervorragender Kontakt besteht zwischen dem Bundesverband

ProHolzfenster und dem Bürgermeister der Kreisstadt Bad Hersfeld.

Ein Höhepunkt gleich am Eröffnungstag: Heinz Blumenstein, Geschäftsführer

des Bundesverbandes ProHolzfenster, überreichte an Bürgermeister

Fehling als Bauherren des Parkhauses im Schilde Park offiziell einen CO ² -

Beleg. Das Parkhaus ist ein vorbildliches Beispiel für aktiven Klimaschutz.

Die Bauweise entzieht der Atmosphäre 77 Tonnen des klimaschädlichen

Treibhausgases CO ² .

Bayerischer Fenstertag 2012

Neue Herausforderungen – neue Chancen

Die Fachgemeinschaft Fenster und Fassade (FSH Bayern) veranstaltete im

März 2012 wieder den „Bayerischen Fenstertag“. Der Vorsitzende der

Fachgemeinschaft, Peter Arlt, konnte rund 100 Teilnehmer begrüßen und

ein interessantes Programm vorstellen. Der Schwerpunkt des Tages lag auf

der neuen Bauprodukteverordnung, die am 1. Juli 2013 in Kraft tritt. Neu

sind insbesondere die grundsätzlichen Forderungen zur Nachhaltigkeit

und zur Barrierefreiheit von Bauprodukten.

Zu Beginn wurde den Teilnehmern vom Fachverband Schreinerhandwerk

ein kurzer Überblick über weitere Neuerungen aus der Gesetzgebung und

der Normung gegeben.

In einer sehr informativen Präsentation stellte Architektin Ulrike Rau den

Tagungsteilnehmern die Möglichkeiten vor, wie im Rahmen einer energetischen

Sanierung gleichzeitig der altersgerechte Umbau erfolgen kann.

Der Leiter des ift Rosenheim, Ulrich Sieberath, zeigte auf, in welche Richtung

sich die Fenster entwickeln werden. Energetisch werden die Anforderungen

weiter steigen. Der Schwachpunkt vieler Fensterkonstruktionen

ist dabei der Rahmen. Dickere/tiefere Konstruktionen werden die Folge

sein. Er plädiert dafür, den Vorschlag des ift zu stärken und zu nutzen.

Rechtsanwalt Franz-Josef Leutenbauer erörterte an aktuellen Praxisbeispielen,

wie sich Fensterbauer rechtlich korrekt verhalten können und

wo Stolperfallen versteckt sind.

Peter Arlt schloss den Bayerischen Fenstertag mit einem positiven

Resümee. Die Hinweise und Informationen eines solchen Tages sind

wichtig, um sich im hart umkämpften Markt zu halten und positionieren

zu können. Nur wer die kommenden Herausforderungen kennt und an

Lösungen arbeitet, wird langfristig erfolgreich bleiben.

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„Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss auf

nachwachsenden Rohstoff Holz setzen“

Bundesverband ProHolzfenster auf der fensterbau:

Innovative Systeme und zahlreiche Argumente pro Holz

Die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Klimaschutz und Energieeinsparung

geben nachhaltigen Baustoffen Aufwind. Wie sich die Holzfensterbranche

dies zunutze machen kann, das zeigte der Bundesverband

ProHolzfenster e.V. (BPH) auf der fensterbau/frontale vom 21. bis

24. März 2012 in Nürnberg. Effiziente Fenstersysteme mit neuen Möglichkeiten

der Wärmedämmung, Fensterkanteln aus modifiziertem Holz,

verschiedene Oberflächenverfahren, neue Werkzeugtechniken und

intelligente RFID-Lösungen – beim Bundesverband ProHolzfenster konnte

man die Innovationen der Branche in geballter Form begutachten. Das

Interesse der Besucher an den ausgestellten Mustern war enorm und die

Stimmung allgemein sehr gut, wie der BPH-Vorsitzende Eduard Appelhans

feststellte: „Die Fensterbauer blicken sehr positiv und erwartungsvoll in die

Zukunft, das ist auf der Messe regelrecht zu spüren.“

BPH-Geschäftsführer Heinz Blumenstein und sein Messeteam nutzten in

vielen Gesprächen die Möglichkeit, die hervorragenden Eigenschaften des

nachhaltigen Werkstoffs Holz sowie die Neu- und Weiterentwicklungen

der Fenster-Konstruktionen herauszustellen: „In der Breite des Anwendungsspektrums

sind moderne Holz- und HolzAlufenster sowohl

technisch als auch gestalterisch unschlagbar. Dabei sind sie in Sachen

Dauerhaftigkeit allen anderen Materialien heute absolut gleichzusetzen.“

Die Frage der Nachhaltigkeit entscheide der nachwachsende Rohstoff

ohnehin für sich: „Holz kann am Ende des Produktzyklus thermisch

verwertet werden. Kunststoff kann zwar dem Recycling-Kreislauf

zugeführt werden, aber irgendwann bleibt halt doch immer Plastikmüll

übrig, der dann unter höchst aufwendigen Verfahren verbrannt oder

deponiert werden muss“, so Heinz Blumenstein. Für ihn ergibt sich daraus

die Konsequenz: „Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss auf nachhaltige,

nachwachsende Werkstoffe setzen.“.

Herausgeber des DRW-Verlages besuchten BPH:

Karl-Heinz Weinbrenner und Tochter Claudia Weinbrenner-Seibt

Team der Firma Wertbau

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fensterbau/frontale: Kontaktbörse ProHolzfenster

Wertvoller reger Gedankenaustausch mit den Besuchern ließ deutlich werden,

dass wir in Deutschland den höchsten Standard weltweit hinsichtlich

Qualität, Sicherheit und Energieeffizienz im Holz- und HolzAlufenster

bieten. Dies bestätigten die vielen Besucher aus dem In- und Ausland.

Daneben erfüllte der Bundesverband ProHolzfenster auf der fensterbau

die wichtige Funktion des Branchen-Treffpunkts und stellte sich als

schlagkräftiges Netzwerk für Fensterhersteller und Zulieferfirmen vor. Die

Verbandsarbeit stieß bei den Standbesuchern auf großes Interesse. Ziele

und Aktivitäten wurden hinterfragt, die von Rudi Walz, Sprecher des

Beirates, und Geschäftsführer Heinz Blumenstein erläutert wurden. Das

Ergebnis: Zahlreiche neue Mitglieder werden den Bundesverband ProHolzund

HolzAlufenster e.V. in der Zukunft unterstützen.

Rheinland-Pfälzische Fenstertage 2012

in Mainz

Stichhaltige Informationen wurden auf den 2. Rheinland-Pfälzischen

Fenstertagen 2012 vermittelt. Der Fachverband Leben Raum Gestaltung

hatte zu der zweitägigen Veranstaltung eingeladen. Dieser Branchentreff bot

durch hochkarätige Gastreferenten einem breiten Fachpublikum von über

100 Teilnehmern viele nützliche Informationen aus Technik und Normung.

Die Themen der Abendveranstaltung des ersten Tages waren bereits

hochaktuell. Die Referenten der Infra- und Strukturbank Mainz ISB boten

zwei Referate aus den Bereichen der Unternehmensfinanzierung und den

staatlichen Fensterzuschüssen. Eike Gehrts brachte die noch „druckfrische“

Norm 68800 mit und wies in seinem interessanten Vortrag auf die

Probleme und die künftigen Möglichkeiten für den Fensterbauer hin.

Am zweiten Veranstaltungstag referierten Gastdozenten aus den unterschiedlichsten

Gebieten, die sich von der Normung bis hin zu Rechtsfragen

erstreckten.

Die Themen drehten sich neben der Fenstermontage um

die Peripherie des Fensters, wie beispielsweise Rollläden

und Sonnenschutz. In einem weiteren Vortrag wurde

eingehend auf Lüftung von Wohnräumen eingegangen.

Rechtsanwalt Eugen Patzwald informierte gekonnt über

Lücken und Tücken des Internets bei der Firmenpräsentation.

Parallel zur Tagung präsentierten Partnerfirmen ihre

Produkte, Dienstleistungen und Innovationen.

Die Moderation und Organisation lag in Händen von

Dr. Hubert Krischer, Firmenberater des Fachverbandes

Leben Raum Gestaltung.

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Tradition-Fortschritt-Kompetenz-Qualität:

Jubiläum bei Fensterbau Keilbach

Der Name Fensterbau Keilbach taucht in den Kirchenbüchern das erste Mal

im Jahre 1840 auf. Mit berechtigtem Stolz schaut der heutige Inhaber,

Heinz Keilbach, auf seinen angesehenen und leistungsstarken Handwerksbetrieb,

den er in der 5. Generation von seinem Vater vor 30 Jahren

übernommen und kontinuierlich weiter ausbaute. Schon bei der

Übernahme, so Keilbach in seiner Festansprache, gab es klare Vorstellungen

über das notwendige und erfolgversprechende weitere Vorgehen.

„Ich wollte den Betrieb verbessern und ihn auf ein gewisses Niveau

bringen. Nach dem Motto: Nur die Besten haben Erfolg!“

Das traditionsreiche Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Holzfenstern,

HolzAlufenstern und Holz-Hautüren spezialisiert und gilt bei

Architekten, Wiederverkäufern und Privatkunden als äußert seriöser,

kreativer und zuverlässiger Partner.

Kreativität ist heute mehr gefragt denn je. Es gibt kaum noch Masse,

sondern viele Sonderanfertigungen im Fensterbau, so Keilbach. Bei

Keilbach wird nahezu jeder Kundenwunsch realisiert. Über 700 Holz- und

HolzAlufenster in allen Variationen stellt Fensterbau Keilbach jährlich her!

Der Betrieb hat gut zu tun, die Arbeitsplätze sind gesichert.

Besonders zahlreich waren Gäste aus Nah und Fern zum Jubiläum angereist.

Darunter, als Vertreter des Bundesverbandes ProHolz-HolzAlufenster,

Heinz Blumenstein. Er bedankte sich für die Einladung und überbrachte

Grüße von Vorstand und Beirat.

Hier einige Auszüge aus den Grußworten von Heinz Blumenstein:

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen….! Genau

dies wird hier bei Keilbach getan! …es steht die nächste Generation bereit.

Das Unternehmen ist gut vorbereitet. Dafür wünschen wir viel Glück und

Erfolg! Holz ist der einzige nachwachsende Rohstoff… und die besten

Fenster werden daraus gefertigt! Das ist gut für die Umwelt!

Blumenstein appellierte an die

Festgäste: Wenn Sie Entscheidungen

treffen müssen,

welche Fenster eingebaut

werden, denken sie an die

Zukunft. Denken sie an die

vielen Vorteile, die ein Holzfenster

bietet!!

Denken sie an das Handwerk.

Wir sind heute in einem Betrieb,

der seit 5 Generationen

dieser Verantwortung gerecht

wird. Nutzen sie auch weiterhin

so gekonnt die Chancen,

die der Markt dem Tüchtigen

bietet! Familie Keilbach - ich

wünsche ihnen weiterhin gut

gefüllte Auftragsbücher und

viel Erfolg. Bleiben Sie dem

Bundesverband ProHolz-

HolzAlufenster treu und ein

leuchtendes Beispiel für

erfolgreiche Fensterbauer. Viel

Glück!

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Fachsymposium Holzfenster/Kunststofffenster

der ev. Landeskirche in Nürnberg

Nicht „Gott und die Welt“, sondern Holz- oder Kunststofffenster, war hier

das Thema!

Nach dem Referat von Heinz Blumenstein, Geschäftsführender Vorstand

des Bundesverbandes ProHolzfenster, schloss sich eine angeregte Diskussion

über den Einsatz der so unterschiedlichen Materialien wie Holz

oder Kunststoff an. Eindrucksvoll informierte Heinz Blumenstein über die

Wirkung des Werkstoffes Holz auf Umwelt, Klima, Gesundheit und CO ²

-

Reduzierung. Sein Plädoyer machte die Vorteile bei Verwendung nachwachsender

Rohstoffe im Baubereich und im Fensterbau deutlich.

Gerade die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern ist sich ihrer Verantwortung

bewusst. Die Initiative des kirchlichen Umwelt-Managementsystem

„Grüner Gockel“ ist dafür ein nachahmenswertes Beispiel.

„Fair und nachhaltig“ - Denkanstöße und Möglichkeiten zum verantwortlichen

Einkauf sollen aufzeigen, wie nachhaltig und umweltfreundlich

die Kirche handelt. Wenn dies konsequent zur Anwendung

kommt, dann muss in den Entscheidungen – auch für Fenster – dem

nachwachsenden klima- und umweltfreundlichen Werkstoff Holz der

Vorrang gegeben werden!

Vielen Teilnehmern wurde erst in der Diskussion bewusst, dass, angeblich

kurzfristige Vorteile, mittel- und langfristige negative Folgen für Umwelt

und Klima nach sich ziehen. Für uns selbst, aber besonders für die nachfolgenden

Generationen. „Es gilt in aller Sachlichkeit mit Vernunft zu

handeln. Die Vernunft sagt Ja! Ja zum Holz-HolzAlufenster“, so lautete das

Resümee eines Teilnehmers.

Bundesverband zu Gast bei Weinig!

Prokurist Karlheinz Moldan informierte über die bevorstehende Hausausstellung

und offerierte dem BPH die Gelegenheit, sich dort dem Außendienst

und Fachpublikum zu präsentieren. Mit Freude nahm man die

Einladung an.

Heinz Blumenstein berichtete über laufende und geplante

Aktivitäten des Bundesverbandes, bedankte sich für die bisherige

Unterstützung und erinnerte daran, dass 1994 bei Weinig die

Auftaktveranstaltung „ProHolzfenster“ statt-gefunden hat. Ziel

war weiteres Vorgehen abzusprechen. Es galt vor allem Wege zu

finden, um Zulieferer und Fensterbauer von der Wichtigkeit zu

überzeugen, den Bundesverband mehr noch als bisher in seiner

Arbeit zu unterstützen.

Ein weiterer Punkt der Agenda war die Aktivierung der Werbekampagne

weiterer Fensterbauer als Mitglieder. Heinz

Blumenstein: „Mehr Mitglieder - mehr Stärke - mehr Geld -

mehr Möglichkeiten - noch größere Erfolge!“

Zu interessantem Gedankenaustausch kam es mit Stephan

Weber, Mitglied im Vorstand der Weinig AG. Er berichtete über

die recht gute Situation am Fenstermarkt, bedankte sich für die

Aktivitäten des Verbandes und motivierte zum Weitermachen.

7


Bundesverband ProHolzfenster auf der

„Weinig InTech 2012“ !

Die Weinig Hausmesse InTech erwies sich einmal mehr als Magnet für die

Massivholzbranche. Der Bundesverband ProHolzfenster war der Einladung

gefolgt und ebenfalls mit einem Informationsstand präsent. Heinz

Blumenstein nutzte beim Auftakt die gebotene Gelegenheit dem deutschsprachigen

Außendienst und Vertriebsverantwortlichen die Arbeit, die

Vorteile und die Möglichkeiten des Bundesverbandes zu erläutern. Das

Interesse war groß, der Saal bis auf den letzten Platz besetzt.

Rund 1.000 Fachbesuchen aus aller Welt kamen nach Tauberbischofsheim.

Dass der Einsatz von HighTech mittlerweile für kleinere Betriebe ebenso

profitabel ist wie für die Industrie, machte Weinig deutlich.

In den begleitenden Fachvorträgen stand der Faktor

Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt und wurde anhand

von realisierten Kundenanlagen dokumentiert. Die

Fachbesucher hatten im Anschluss an die Vorträge

Gelegenheit, die vorgestellten Anlagen in Aktion zu

erleben.

Stark frequentiert auch der Infostand des Bundesverbandes.

Zahlreiche Besucher informierten sich über

laufende Aktivitäten, Aufgaben und Ziele. Neue

Mitglieder konnten hierbei gewonnen werden.

Ein Schwerpunkt auf der InTech galt der Fensterproduktion.

Hier präsentierte Weinig am Beispiel von auslieferungsbereiten

Kundenanlagen die nahezu unbegrenzte

Anwendungs-Vielfalt des Conturex-Konzeptes.

Heinz Blumenstein, MdL / Minister a. D. Prof. Dr. W. Reinhard,

Rudi Walz, Prokurist Karlheinz Moldan

Dank an Prof. Dr. Reinhard, der uns stets in unserer Lobbyarbeit

unterstützt.

Hessische Fenstertage 2012

Energiewende – Chancen für Fensterbauer

Die Hessischen Fenstertage an der Holzfachschule Bad Wildungen standen

ganz im Zeichen der Energieeffizienz und den daraus resultierenden

technischen und organisatorischen Anforderungen für Fensterbauer und

deren Produkte.

Über einhundert Teilnehmer aus Hessen und angrenzenden Bundesländern

waren der Einladung von hessenTischler gefolgt und informierten sich

zwei Tage lang über neue Trends der Branche. Eröffnet wurde die Veranstaltung

durch den hessischen Landesinnungsmeister Reinhard Nau, der

mit seiner Analyse des Branchenumfeldes und der Einschätzung der

politischen Rahmenbedingungen die Teilnehmer auf die Tagung einstimmte.

Fachlichen Input erhielten die Teilnehmer durch Peter Ertelt, Vorsitzender

des Ausschusses Fenster- und Fassadenbau in Hessen.

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Für aktuelle Informationen rund um das Thema Fenster und Fassaden

waren insgesamt sieben Referenten verantwortlich. Themenschwerpunkte

waren die geänderten Gesetze und Normen, die EneV 2013, sowie

Verbesserungspotentiale bei Holz- und Kunststofffenstern.

Auch diesmal gelang es den anerkannten Fachleuten und erfahrenen

Praktikern im Rahmen der angebotenen Workshops, aktuelle Problemfelder

aufzuarbeiten und für den mittelständischen Handwerksbetrieb

praktikable Lösungswege aufzuzeigen.

Hochkarätige Referenten, intensive Diskussionen in den Workshops und

Smalltalk am Rande der Tagung sowie eine umfangreiche Produkt- und

Dienstleistungspräsentation von Partnerbetrieben hatten den Branchentreff

geprägt.

Die Hessischen Fenstertage - ein MUSS für jeden fortschrittlichen

Fensterbauer.

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Holznutzung ist Umweltschutz:

„Wir brauchen heimisches Holz aus

nachhaltiger Forstwirtschaft!“

ProHolzfenster fordert standortnahe Versorgung

Rund 20 Mitglieder des Deutschen Bundestages trafen auf

gut 150 Vertreter von Verbänden und der Industrie der

Holz-Branche: Beim Parlamentarischen Abend der

Plattform Forst & Holz im Oktober in Berlin war als aktives

Mitglied im Deutschen Holzwirtschaftrat auch der

Bundesverband ProHolzfenster (BPH) vertreten. Nach

einer lebhaften Podiumsdiskussion, bei der es um das

Thema „Klimawandel, Naturschutz und nachhaltige

Holznutzung“ ging, nutzten BPH-Vorstandsmitglied

Karsten Häber und Thomas Schölzchen, BPH-Mitglied

BUG Alutechnik, die Gelegenheit zum intensiven Austausch

mit den Parlamentariern.

„Der Bundesverband ProHolzfenster hält es für den

falschen Weg, immer mehr Waldflächen als Naturparks

auszuweisen und so Engpässe bei der Marktversorgung

mit Holz herbeizuführen“, betont BPH-Geschäftsführer

Heinz Blumenstein auf Nachfrage. Holznutzung und

Umweltschutz – das schließe sich ja nicht aus, im

Gegenteil: „Es ist doch sehr viel klimafreundlicher, wenn

wir etwa im Fensterbau auf heimisches Holz aus

nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zurückgreifen

können, anstatt es viele Transportkilometer entfernt

einkaufen zu müssen.“ Die Nutzung einheimischer

Ressourcen habe für den Verband eindeutig Vorrang vor

dem Einsatz von Holz, das weither aus Osteuropa oder

den Tropen eingeführt wird. Die Kaskadennutzung, also

die stoffliche Verwertung von Holz, wie es bei der Produktion von Holzfenstern

der Fall sei, müsse dabei selbstverständlich im Vordergrund

stehen. „Dadurch wird CO ²

gebunden und gerade dies entlastet das Klima.

Holznutzung ist praktizierter Umweltschutz!“

Auf Tuchfühlung mit einigen Bundestagsmitgliedern schnitten die BPH-

Vertreter an diesem Abend aber noch ein anderes „heißes Eisen“ an: die

geplanten Export-Subventionen der EU für polnische Fensterhersteller.

„Eine Problematik, die einigen der anwesenden Politiker bis dato noch unbekannt

war und ihnen als einseitige Förderung auch nicht nachvollziehbar

schien“, berichten Karsten Häber und Thomas Schölzchen.

oben: Karsten Häber und Thomas

Schölzchen vom Bundesverband

ProHolzfenster e.V. beim Parlamentarischen

Abend in Berlin: im Gespräch

mit MdB Georg Schirmbeck, Präsident

des Deutschen Forstwirtschaftsrates

darunter: mit MdB Cornelia Behm

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Der Sorpetaler Fensterbauer und BPH-

Vorsitzende, Eduard Appelhans, bei

der Eröffnung von

China International Window City.

Eduard Appelhans in der Holzfensterproduktion

bei Sayyas.

Bundesverband ProHolz/HolzAlufenster

nach China eingeladen

Erfahrung und Fachwissen der deutschen Fensterbauer

weltweit gefragt!

Eduard Appelhans, Vorsitzender des Bundesverbandes ProHolzfenster e.V.

(BPH), musste gleich zweimal die Koffer für eine Reise nach China packen.

Appelhans war als Vertreter der deutschen Holz-/HolzAlu-Fensterbranche

Redner vor rund 1.000 hochkarätigen Gästen aus Politik und Wirtschaft,

als Mitte August „China International Window City“ feierlich eröffnet

wurde. Ein Wissenszentrum rund um das Thema Fenster in der Stadt

Gaobeidian südlich von Peking. Eingeladen hatte ihn das deutschchinesische

Joint-Venture-Unternehmen Shunda-Moser, das dort eine

moderne Holz-/HolzAlufenster- und Fassadenproduktion unterhält. Auf

einer Fläche von 500.000 m² entstand in Gaobeidian ein bislang

einmaliges Projekt im asiatischen Raum – mit messeähnlicher Dauerausstellung

und Fenstermuseum, mit Forschungs- und Prüfinstitut, einem

Ausbildungszentrum für die Fensterindustrie sowie einem Lager- und

Logistikzentrum. Unternehmen der Fenster- und Türen-Branche können

hier ihre Produkte langfristig ausstellen und vertreiben. Eine gute Chance

auch für deutsche Fensterproduzenten, sich an dem sich rasant

entwickelnden chinesischen Markt erfolgreich zu beteiligen.

„Für China ist Deutschland Vorbild in Sachen Holz-/HolzAlufensterfertigung“,

stellte Eduard Appelhans fest. Beim Treffen mit zahlreichen

Politikern vor Ort sowie bei einer anschließenden Rundreise zu verschiedenen

Fensterbaufirmen zwischen Shanghai und Peking konnte

Appelhans erfahren, dass im riesigen Wachstumsmarkt China erheblich in

Fensterproduktionen investiert wird. Qualität und Konstruktionen aus

Deutschland für energiesparende Holz-/Alufenster und -Fassaden stoßen

in China auf starkes Interesse. Sie sind der Maßstab für die chinesische

Fensterindustrie. Mehrfach konnte Appelhans in Gesprächen hören: „Die

deutschen Holzfenster sind die besten!“

Bereits im Juli war Eduard Appelhans in Harbin zu einer Konferenz von

Sayyas eingeladen, einer führenden Fensterbaufabrik in Nordchina. Auch

das Unternehmen Sayyas stellte in dieser Konferenz die Qualität und die

Fensterkonstruktionen aus Deutschland als absolutes Vorbild für die

chinesische Fensterproduktion vor. Besonders die Erfahrungen des

Bundesverbandes ProHolzfenster e. V. in Sachen Marketing und Argumentation

für Holz- und HolzAlufenster waren gefragte Themen. Um für die

Zukunft noch besser gerüstet zu sein, wünscht man sich einen weiteren

und noch engeren Erfahrungsaustausch mit dem BPH.

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„Wir sind Weltspitze im Fensterbau!“

Teilnehmerrekord beim 9. BPH-Kongress

Einen Teilnehmerrekord verzeichnete der 9. Kongress des Bundesverbandes

ProHolzfenster e.V. (BPH) am 13./14. September 2012 in

Zeulenroda: Mehr als 170 Fensterhersteller, Zulieferer, Planer und Partner

besuchten den wohl wichtigsten Treff der Branche, um sich über

Herausforderungen und Chancen im Bereich Holz-/HolzAlufenster und

Fassaden zu informieren und den Austausch mit Referenten, Kollegen und

Ausstellern zu suchen.

„Märkte im Wandel – Chancen für Holz- und HolzAlufenster“ lautete das

Motto. Themen wie Klimawandel und Energieeffizienz, Demografie und

Globalisierung verändern unsere Lebenswelt und stellen uns alle vor große

Aufgaben. Was bedeuten sie für die Holzfensterbranche? „Wer bereit ist,

diese Aufgaben aktiv anzupacken, dem eröffnen sich vielfältige Chancen“,

ist BPH-Vorsitzender Eduard Appelhans überzeugt. „Es kommt aber darauf

an, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Weichen zu stellen.“ Die

praxisnahen Vorträge gaben hierzu beim Kongress vielfältige Impulse.

Vorsitzender Eduard Appelhans

Sonderabschreibung endlich umsetzen!

In seiner Eröffnungsrede stellte Eduard Appelhans die Innovationskraft

der Branche heraus: „Der Wettbewerbsdruck hat uns zu Spitzenleistungen

getrieben. Unsere Betriebe haben viel investiert. Mit unseren Kollegenbetrieben

in der Schweiz und in Österreich gehören wir zur Weltspitze im

Fensterbau.“ Kritische Worte richtete er an die Politik. „Schon Mitte 2011

wurde eine Sonderabschreibung in den Gesetzentwurf zur energetischen

Gebäudesanierung aufgenommen. Wo bleibt die Umsetzung?“ Das Gesetz

werde im Bundesrat von den Länderfinanzministern blockiert. Das sei

kurzsichtig: Schließlich generiere ein Euro Förderung den vielfachen Betrag

davon in der Sanierung, was nicht zuletzt dem Steuersäckel zugute

komme. Birgit Dietzel, die als Präsidentin des Thüringer Landtags ein Grußwort

überbrachte, versprach dies als Auftrag mitzunehmen.

Volles Haus beim BPH-Kongress in

Zeulenroda, Thüringen

v. r. n. l.: Eduard Appelhans und Heinz

Blumenstein begrüßen Birgit Dietzel,

Präsidentin des Thüringer Landtags

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Großer Andrang bei Maschinen-Workshop

Auf riesiges Interesse stieß das Thema „Der lange Weg zur Maschine“. Die

Fensterbauer Eduard Appelhans und Rainer Rutsch berichteten in lockerer

Runde von ihren eigenen Erfahrungen: „Eine elektronische Anlage verändert

das Arbeitsumfeld komplett – das muss man wissen und auch

wollen. Und man muss von der Planung bis zur Umsetzung mindestens ein

bis zwei Jahre Zeit und eine Arbeitskraft einplanen.“ Um Maschine, Werkzeug

und Software optimal aufeinander abzustimmen, ist die enge

Zusammenarbeit aller Beteiligten gefordert.

Groß war auch das Interesse bei der Betriebsbesichtigung des Vollsortimenters

Wertbau. Inhaber Rainer Taig gewährte einen Blick hinter die

Kulissen und führte mit Sohn Stefan durch das Unternehmen. Dabei erläuterte

er den Produktionsablauf in der hochmodernen Fensterfabrik, wo allein

die Holzfenster in zwei Zehnstundenschichten industriell gefertigt werden.

Neue Wege in der Schweiz

„Holzfenster bestehen nicht aus Chlor. Holz ist klimaschonend, energieeffizient

und nachwachsend. Holz ist die Basis auch für HolzAlufenster.

Unsere Fenster sind pflegeleicht und langlebig, sie brauchen den Vergleich

mit anderen Materialien nicht zu scheuen“, betonte Appelhans. Deshalb

sei Holz ganz klar das Fenstermaterial der Zukunft. In der Schweiz hat diese

Zukunft längst begonnen, wie Christoph Rellstab von der Berner Fachhochschule

für Architektur und Holz ausführte. Dort hat man zwei Wege

beschritten, um Marktanteile zurückzugewinnen: Zum einen wollte man

„Holz-Alu-Light zum Preis eines Holzfensters“ hinbekommen – es wurden

kostengünstige Konstruktionen entwickelt. Daneben ging man neue

Wege mit der Entwicklung des Holz-Glas-Verbunds mittels Klebetechnik.

„Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Fenster bessere Werte

bringen als manch teure und aufwändige Passivhaus-Konstruktion.“ In der

Schweiz halten sich die Marktanteile von Holz/HolzAlu und Kunststoff

mittlerweile die Waage.

Wie aus Sanierungsfällen Null-Heizenergiehäuser mit Solarfassaden entstehen,

berichtete Andreas Naumann vom Leipziger Ingenieurbüro Lokal

Plan. Für seine Passivhäuser hat er das Prinzip des Kastenfensters weiterentwickelt,

das er inzwischen auch mit Thermoholz umsetzt. Die neuen

Kastenfenster haben eine automatisierte Belüftung mit Luftkollektorfunktion,

Beschattungssysteme sind integrierbar. Zahlreiche Kommunalbauten

wurden auf diese Weise saniert. Derzeit laufen Forschungsprojekte

mit wandintegrierten Solarfassaden, die in der Altbausanierung

einen Plus-Energiestandard bringen sollen.

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Wie muss das Fenster der Zukunft aussehen?

Die Anforderungen an künftige Fenster werden

durch vielfältige Faktoren bestimmt: durch klimatische

Veränderungen, durch Kundenwünsche,

durch technische Anforderungen oder auch

veränderte Fertigungstechniken. Wie muss das

Fenster der Zukunft aussehen? „Die Eier legende

Wollmilchsau gibt es nicht“, meinte Hans Neumeier,

der beim VBH Tausende von Systemprüfungen

verantwortet. Im Vortrag und im gut besuchten

Workshop gab er den Teilnehmern jedoch eine Vielzahl

von praxisgerechten und fundierten Hinweisen

zur Optimierung von Fenstersystemen mit auf den

Weg. Interessierte Zuhörer hatte auch Uwe Piefke

vom Direkt Marketing Center der Deutschen Post,

der im Workshop das wichtige Thema Marketing und

Werbung anhand konkreter Beispiele erläuterte.

Die begleitende Ausstellung der Zulieferindustrie

sorgte für einen regen Praxisaustausch. Besonders

die innovativen Entwicklungen rund ums Holz- und

HolzAlufenster wurden begutachtet und diskutiert.

Ein unterhaltsames und interessantes Abendprogramm

rundete die Veranstaltung ab. „Ein rundum

gelungener Kongress mit praxisnahen Themen, nicht

zu vollgepackt, ein hochinteressanter Besichtigungstermin

und reichlich Gelegenheit zum Austausch mit

Kollegen und Partnern – dieses Tagungskonzept

stimmt!“ – so das allgemeine Fazit.

BPH-Mitgliederversammlung 2012

Der alte Vorstand ist der neue

Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder des Bundesverbandes ProHolzfenster e.V. den

Vorstand in seinem Amt: Eduard Appelhans (2. v.r.) bleibt 1. Vorsitzender, links und rechts

von ihm seine Stellvertreter Heinz Blumenstein und Karsten Häber. Rudi Walz (ganz links) ist

Sprecher des 21-köpfigen Beirats.

14


Impressionen BPH-Kongress

15


Sitzungen 2012 des

Beirates und des Vorstandes:

Kollegial, sachlich, konstruktiv kritisch, erfolgreich

Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit und Erreichung

der Ziele ist Teamarbeit, gute Sachkenntnis, per-fekte

Planung, exzellente Zusammenarbeit, verantwortlicher

Einsatz der Ressourcen und - wenn Kritik

angebracht - konstruktiv und zielorientiert! All dies

wird beispielhaft bei den Sitzungen des Vorstandes mit

den Beiräten praktiziert. Mit ein Grund für die

erfolgreiche Arbeit!

2012 fanden 3 Sitzungen statt. Die gute Vorbereitung durch Heinz

Blumenstein trägt stets zum raschen und zukunftsorientierten Abarbeiten

der Agenda bei. In Kurzform – Termine – Orte – Themen – Etat – Ergebnisse:

1. Beiratssitzung am 02.03.2012 bei Firma Gutmann, Weißenburg. Karl

Kehrstephan, Bereichsleiter Metallverbund Systeme, begrüßte die

Teilnehmer und stellte das Unternehmen Gutmann vor. Gutmann 1937 als

Drahtwerk gegründet, beschäftigt heute rund 1.000 Mitarbeiter, davon

ca. 650 in Weißenburg. Die Jahreskapazität liegt bei 90.000 Tonnen (!).

Kehrstephan informierte über die unterschiedlichen Fassadensysteme. Er

bot den Anwesenden an, die unterschiedlichen Dienstleistungen und den

Service des Hauses Gutmann zu nutzen. Als Highlight die Betriebsbesichtigung.

Hier gab es viel zum Staunen: Drahtherstellung-Profillager-

Eloxal und Pulverbeschichtung - Profilpressen - die Alu-Rahmenproduktion

und… es war überwältigend! Blumenstein bedankte sich für die

interessante Betriebsführung!

Begrüßung der Teilnehmer durch Vorsitzenden Eduard Appelhans.

Auf der Agenda – Kongress 2012, Vorbereitung und Durchführung;

Kongress-Marketing, Definierung des Kongresszieles, Kongress-Slogan,

Kostenplan, Stand der Planung, Ideen, mögliche Veranstaltungsorte,

begleitende Ausstellung der Zulieferer, Rahmenprogramm usw.. Heinz

Blumenstein überraschte die Teilnehmer mit einem perfekt vorbereitetem

Konzept über den möglichen Ablauf des Kongresses. Da auch Neuwahlen

anstanden, stellte er die Frage in die Runde, wer auch in Zukunft für aktive

Mitarbeit zur Verfügung steht. Der Vorstand tritt komplett wieder an.

Kollege Fritz Wessel wird nicht mehr dabei sein, schickt jedoch Vertreter

aus seinem Betrieb.

Blumenstein berichtet von einer Veranstaltung

auf der bautec in Berlin. Hier hatten über 90

Architekten teilgenommen. Der Bundesverband

nutzte diese Plattform und rückte die

Vorteile des Holz-HolzAlufensters deutlich in

den Vordergrund. Blumenstein berichtet weiter

über die Vorbereitungen der fensterbau/

frontale in Nürnberg, ihre Bedeutung und den

Organisationsstand.

Bei der Erläuterung des Etats positives Echo

über Stand und sorgfältigen Einsatz der Mittel.

Das Thema Mitgliederwerbung wurde angesprochen

und alle Anwesenden gebeten,

hier mehr noch als bisher, im Kollegenkreis

aktiv dafür zu werben!

Eduard Appelhans bedankte sich bei den

Anwesenden für aktive Mitarbeit und bei der

Firma Gutmann für die freundliche Aufnahme

und gute Bewirtung.

16


2. Sitzung am 21.06.2012 bei Firma Bayerwald in Neukirchen v. Wald

Empfang und Begrüßung durch Geschäftsführer Josef Scheuer. Er verschaffte

einen kurzen Einblick in die Haas-Gruppe und das Unternehmen

Bayerwald - Fenster und Türen! Was es alles zu hören gab, versetzte die

Teilnehmer in respektvolles Hören und Staunen: Die Haas-Gruppe verfügt

über 16 Produktionsstandorte mit Produkten rund um das Bauen.

Beschäftigt werden ca. 4.000 Mitarbeiter. Bayerwald 1920 gegründet

wurde 2002 in die Gruppe eingegliedert. Produziert werden Fenster und

Haustüren im Premiumbereich. Mit 300 Mitarbeitern werden jährlich

81.000 Fenster und ca. 8.000 Haustüren produziert. Umsatz in diesem

Bereich 39 Mio.€ !! Scheuer outete sich beim Rundgang als Holzfensterfan.

Die Betriebsbesichtigung war beeindruckend: großzügige Platzverhältnisse,

deutlich sichtbar die moderne Fertigung und der perfekte Organisationsablauf.

Haustürpaternoster und automatische Lackierung waren

die Highlights. Für den informativen Betriebsrundgang bedankte sich

Eduard Appelhans.

Schwerpunkt war der bevorstehende Kongress, Programm, Kalkulation,

Mitgliederversammlung, LIGNA-Ausstellungsprogramm und Etat.

Blumenstein stellte das Programm vor, das einstimmig von den Anwesenden

akzeptiert wurde! Auch die Kalkulation fand rundum Zustimmung.

Kurze Anmerkungen über die bevorstehende Mitgliederversammlung.

Der bisherige Vorstand ist wieder mit dabei. Rüdiger

Baumann und Lars Leszinski werden sich als Kassenprüfer zur Wahl stellen.

Top Messen 2013 - die Anwesenden begrüßen die Teilnahme des BPH auf

der LIGNA. Der Gemeinschaftsstand des BPH soll wieder Anziehungspunkt

für alle Holz- und HolzAlufensterliebhaber sein. Vorstandsmitglied Häber

regt eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Verband Tischler-

Schreiner an. Eduard Appelhans wünscht sich nach Möglichkeit eine

Präsenz auf der Bau in München. Blumenstein macht auf die Kosten

aufmerksam.

12.45 Uhr große Freude bei den Teilnehmern, Gastgeber Xaver Haas

kommt – trotz höchst strapaziertem Terminkalender – zur Sitzung und

begrüßt die Teilnehmer. Er wünscht sich vom BPH weitere erfolgreiche

Arbeit für das Holzfenster. Auch berichtet er über seine Arbeit im

Holzabsatz Fond. Betriebsleiter Scheuer regt an, dass der BPH- Auftritt auf

der LIGNA besonders innovativ gestaltet wird.

Blumenstein wird gebeten, sich noch einmal um die Rahmenbedingungen

der Bau München zu kümmern, um danach eine abschließende Entscheidung

zu fällen. Beim Top Etat kam Freude auf. Die finanzielle Situation

ist gut.

Heinz Blumenstein berichtet über seine Teilnahme am bayrischen

Fenstertag und seine aktive Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden.

Ende gegen 15.00 Uhr. Vorsitzender Eduard Appelhans bedankt sich bei

Gastgeber und den Teilnehmern.

17


3. Beiratssitzung am 07.12.2012 bei SIEGENIA-AUBI KG, Wilnsdorf

In Vertretung des Geschäftsführers Wieland Frank , begrüßte Guy Müller,

Leiter des Geschäftsbereiches „Markt und Kunden“ die Teilnehmer und

gab einen Überblick zur Geschichte, der Firmenphilosophie, den

verschiedenen Produktgruppen und dem Werdegang des Unternehmens.

Den Betriebsrundgang hatte Thorsten Diehl übernommen.

Staunen rundum – über die modernen Produktionsanlagen, die gefertigten

Produkte und die geradezu gigantische Erfolgsgeschichte des

Unternehmens.

Nach dem Rundgang kurze Kaffeepause. Man nutzte die Zeit für

gegenseitigen Gedankenaustausch.

Frank Schnorrenberger, Technischer Vertrieb Firma MACO Beschläge

GmbH, stellte sich als neues Mitglied im Beirat vor. Vorstand Appelhans,

Blumenstein und Häber begrüßen das neue Beiratsmitglied und

ermuntern zur aktiven Teilnahme.

E. Appelhans und H. Blumenstein warfen die Frage in die Runde: Was

haben sie über den Kongress gehört? Große – ja geradezu euphorische –

Zustimmung aus den Reihen der Anwesenden. Bei allen Teilnehmern, wie

auch am Markt, sei der Kongress sehr gut angekommen! Rudi Walz informierte

über die beachtliche Resonanz in der Presse. Blumenstein bat die

Anwesenden sich heute schon über interessante Themen für den nächsten

Kongress Gedanken zu machen. Gleichzeitig machte er die Anwesenden

darauf aufmerksam, dass unser Verband in zwei Jahren sein 20-jähriges

Jubiläum hat!! Auch hierfür sind Ideen willkommen! Zur Mittagspause

hatte der Gastgeber in die Werkskantine eingeladen.

13.45 Uhr Fortsetzung mit den Themen LIGNA und BAU München.

Heinz Blumenstein informierte über seine recht schwierigen

Verhandlungen mit der LIGNA-Messe-Gesellschaft über die angedachte

Lage unseres Messestandes. Die zähe Situation war entstanden, da die

Aufteilung der Stände nicht durch die Messe AG sondern den VDMA

gemacht wird.

Infos zur BAU München: Die zu hohen Kosten – so der Vorstand – lassen

ein Beteiligung mit Messestand nicht zu. Die Firma Leitz bietet dem

Verband die Möglichkeit Prospekte und Infomaterial aufzulegen.

18


Weitere Besprechungspunkte waren: Zusammenarbeit

mit den Landesverbänden. Es wird

in Zukunft weitere gemeinsame Seminare geben.

Die Etatsituation konnte Blumenstein auch

weiterhin als sehr erfreulich bezeichnen.

Rüdiger Baumann sprach das Thema Mitgliederwerbung

an. Blumenstein kündigte an, sich

zusammen mit Sprecher des Beirates Rudi Walz,

diesem Thema verstärkt zu widmen. Eduard

Appelhans machte darauf aufmerksam, dass eine

kostenintensive Mitgliederwerbeaktion nicht „zu

stemmen“ sei. Es müssen andere Wege und

Möglichkeiten genutzt werden.

Eduard Appelhans bedankte sich am Schluss der

Sitzung bei Guy Müller für die genossene Gastfreundschaft,

bat Herrn Wieland Frank herzlich zu

grüßen und zu danken.

Der besondere Tag vorher!

Beiratsmitglied Ulrich Kauferstein hatte die Möglichkeit geboten, dass

Interessierte sich seine Fensterfertigung anschauen können. Zahlreich

war man der Einladung gefolgt.

Dank an die Gastgeber Ulrich und Salome Kauferstein.

BPH zu Gast bei Moser

Nach dem freundlichen Empfang zeigte Thomas Moser den Gästen

das Unternehmen. Der Betriebsrundgang machte deutlich:

MOSER steht für Innovation, Qualität und Beständigkeit. Know-how und

Kreativität schöpft man aus der langjährigen Erfahrung im Schreinerhandwerk.

Blumenstein und Baumann waren besonders von der hochmodernen

Holzfensterfertigung beeindruckt. Trotz allen Fortschritts

werden die traditionellen Tugenden – Beständigkeit, Qualität und die

Liebe zum Detail – gepflegt.

Schwerpunktmäßige Konzentration gilt den Bereichen Holz-HolzAlufenster

und Türen. Darüber hinaus ist der geprüfte Fensterbaubetrieb sowohl

im Innenausbau wie auch für Wintergärten eine gefragte Adresse.

Im Gespräch wies Thomas Moser auf die wichtigen Vorteile einer Mitgliedschaft

beim Bundesverband ProHolzfenster hin. Klar sei für ihn, dass nur in

einer starken Gemeinschaft die Ziele für den

Werkstoff Holz und die daraus gefertigten

Produkte zu erreichen sind. Die positive

Arbeit des Bundesverbandes und Erfolge

zeigten dies deutlich. Der Einzelne kann nur

in seinem regionalen Umfeld etwas dazu

beitragen. Jedoch um Gehör in der Öffentlichkeit

und in der Politik zu erreichen, dazu

braucht es einen starken Verband. Er

wünschte sich, dass viele weitere Kollegen

sich zur Mitgliedschaft entschließen, um

die Verbandsarbeit aktiv zu unterstützen.

Moser in Zahlen: 100 Mitarbeiter,

ca. 9.000 m² Produktionsfläche, 500 m²

Ausstellungsraum und Logistikhalle mit

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Interessanter Internetauftritt:

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19


Bundesverband ProHolzfenster

gegen Wettbewerbsverzerrung

Polnische Exportförderung mit EU-Mitteln?

Mit Besorgnis beobachtet der Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH)

die kürzlich gegründete Exportinitiative der polnischen Fensterbauer, die

damit ihre Export- und Marketingaktivitäten speziell auf dem deutschen

Markt verstärken wollen. Die Initiative wird vom polnischen Wirtschaftsministerium

gefördert, und zwar unter Verwendung von Geldern aus

dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Selbstverständlich unterstützen wir den Leitgedanken dieser EU-Mittel,

die strukturelle Angleichung in Europa zu fördern“, sagt BPH-Geschäftsführer

Heinz Blumenstein. „Doch eine explizite Exportförderung

innerhalb des europäischen Binnenmarktes halten wir für den falschen

Weg.“ Dies führe zu Wettbewerbsverzerrungen, die in diesem Fall zu

Lasten der deutschen Holzfensterindustrie gehen – speziell der Fensterhersteller,

die durch die Nähe zu Polen besonders betroffen sind und

hierdurch Aufträge verlieren oder schon im Vorfeld bei Ausschreibungen

unberücksichtigt bleiben könnten.

Hauptzweck der EFRE-Fördermittel ist es, die Innovations- und Produktionsfähigkeit

von Unternehmen zu steigern. „Es kann aber nicht sein,

dass EU-Haushaltsmittel, die letztlich alle Mitgliedsstaaten bezahlen,

zum Vorteil einzelner und zum Nachteil vieler Mitgliedsstaaten

verwendet werden“, so Blumenstein.

In einem Schreiben an die deutschen Mitglieder des Europäischen

Parlaments verlieh der BPH diesen Überlegungen Ausdruck. Er forderte

dazu auf, die wichtigen heimischen Ausbildungsbetriebe seitens des

Gesetzgebers besser zu schützen. Die deutschen Holzfensterhersteller

seien durch die aktuellen Vergabekriterien, die andere Werkstoffe

unverhältnismäßig stark bevorzugen, schon genug herausgefordert.

„Kommen nun noch strategische Marktvorteile für ausländische

Hersteller hinzu, so schadet dies nicht zuletzt dem Werkstoff Holz in

Deutschland und damit dem Industrie-Cluster Holz mit mehr als einer

Million Beschäftigten.“

Brüssel - so nicht! Wir sind gegen Wettbewerbsverzerrungen!

20


Lobbyarbeit

Echte Nachhaltigkeit gibt es nur mit dem

Holzfenster

„ProHolz“ wird unser Verband in Berlin bei Politikern, Ministerien und

Institutionen der Wald- und Bauwirtschaft genannt. Zwar liegt hierbei der

rhetorische Schwerpunkt nicht bei den Fenstern, dennoch zeigt die

Formulierung unmissverständlich auf, dass sich das Networking auf

bundespolitischem Parkett gut entwickelt hat.

Ein wichtiger Grund für die gute Vernetzung in Berlin ist die Mitgliedschaft

im Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR), der wichtige Türen öffnet, eine

gute Kontaktplattform darstellt und den Einflusshorizont des Verbands

erweitert hat. In den kommenden Monaten und Jahren wird dieses

Netzwerk und seine Ressourcen im Sinne des Holzfensters genützt. Der

Verbandmacht sich schon heute inhaltlich innerhalb des DHWR für den

Vorrang einer stofflichen Verwendung des Holzes stark. Gerade in dieser

Frage wird die Diskussion auf bundespolitischer und landespolitischer Ebene

an Schärfe zunehmen. „ProHolzfenster“ wird hierbei achtgeben, dass nicht

am Ende andere Werkstoffgruppen von einem aufkommenden internen

Streit der Holz- und Forstindustrie profitieren und sich die Bauwirtschaft und

ihre großen Systemgeber ihre Standards selbst auferlegen. Der Kompromiss

einer ausreichenden Bereitstellung der Wärmequelle Holz und der

ökologisch und klimapolitisch sinnvolleren stofflichen Erstverwendung muss

innerhalb des Clusters Holz hergestellt werden, ansonsten werden sich die

Marktanteile für Holzfenster verschlechtern.

Gerade die Kaskadennutzung wird allenthalben propagiert. Der Verband

wird Zeuge hiervon am Runden Tisch für Nachhaltiges Bauen des

Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Hier setzt der

Verband immer wieder wichtige „Nadelstiche“, zum Beispiel bei der

Einforderung einer CO ²

-Bilanz und Lebenszyklusbetrachtung für alle

Werkstoffe im Fenster- und Türenbau.

Ende 2012 rückte mit der direkten Ansprache von Europaabgeordneten eine

neue Zielgruppe in den Fokus. Der Verband bat die Mitglieder des Europäischen

Parlaments, sich genauer über mögliche unfaire Mittelverwendungen

europäischer Strukturfonds für polnische Fensterbauer zu informieren. Auf

Drängen der Abgeordneten befasst sich die Europäische Kommission damit.

„Die gegenwärtige Debatte über Nachhaltigkeit und

Lebenszyklus geht oft noch in die falsche Richtung.

Wiederholt werden nicht nachwachsenden Rohstoffen

Charakteristika zugeschrieben, die eigentlich nur auf

Holz zutreffen. Diese Vorgänge kann man weniger

naturwissenschaftlich, besser politisch erklären", so PR-

Manager Florian Boenigk über eine der aktuellen

Herausforderungen des Lobbyings pro Holzfenster. Der

politische Rahmen fürs Holzfenster muss nachhaltig

sein, insbesondere wenn es um den Förderrahmen der

Fassadensanierung geht. Der Bundes-verband sucht

hierzu verstärkt das Gespräch mit Förderbanken und

Bausparkassen.

Herbert Schenk

Auf regionaler Ebene ist das Konzept der „Brunches mit

der Politik“ weiterentwickelt worden. Insbesondere die

Ansprache der Landesregierung sowie der Multiplikatoren

in den Ministerien rückte in den Vordergrund.

Weitere Kooperationen auf Länderebene wie zum Beispiel

mit dem Informations- und Demonstrationszentrum

HOLZ (I.D. HOLZ e.V.) in Olsberg im Sauerland

stellen den Bundesverband regional stärker auf.

21


Partner stellen sich vor

10 Jahre KaiserCommunication GmbH

Fester Partner des Bundesverbands in Sachen Lobbying ist nun schon seit bald

einem Jahrzehnt die Berliner Public Relations-Agentur KaiserCommunication

GmbH. Im Oktober 2012 übernahm Florian Boenigk als Ansprechpartner für

den Bundesverband erneut die Leitung des Berliner Hauptstadtbüros des

BPH. Herr Boenigk, der bereits zwischen 2006 und 2010 eng als PR-Berater

mit Herrn Blumenstein und dem Vorstand zusammengearbeitet hatte, folgt

Deniz Ulusoylu. Herr Boenigk steuert als PR-Manager den Asien-Bereich

sowie die Public Affairs- und Public Diplomacy-Kunden der Agentur.

Die Agentur KaiserCommunication berät seit über zehn Jahren den Dachverband

der malaysischen Holzwirtschaft (MTC) und den malaysischen

Holzzertifizierungsrat MTCC. Tropenholz konnte sich so auch hinsichtlich

der Zertifizierung und Nachhaltigkeit in Deutschland einen Namen

machen.

Daneben baute die am Checkpoint Charlie, im Herzen der Hauptstadt,

angesiedelte Agentur in den vergangenen Jahren ihr „Russlandgeschäft“

aus. Sie unterstützt deutsche Kunden bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit in

Russland und russische Auftraggeber bei PR-Projekten in Deutschland.

Zum Beispiel steuert ein Team von Presse- und Social-Media-Experten die

PR für die Zeitung Russland Heute, die als monatliche Beilage in der

Süddeutschen Zeitung erscheint. „Mit der Expertise im russischen Markt

und unserem hervorragend aufgestellten Team aus Muttersprachlern und

Kennern des Landes können wir auch Zulieferern und Herstellern der

Holzwirtschaft umfangreiche Dienst-leistungen anbieten“, sagt

Geschäftsführer Guntram Kaiser.

Auch das Besucherprogramm der Bundesrepublik Deutschland wird vonseiten

der Agentur unterstützt, die hier als Durchführungspartner des

Auswärtigen Amtes und in Zusammenarbeit mit dem Public Diplomacy

Initiativkreis e.V. agiert.

Florian Boenigk ist Ansprechpartner

für ProHolzfenster bei

Zimmerstraße 79-80

10117 Berlin

www.kaisercommunication.de

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Holzfenster immer wieder in den Endverbrauchermedien Beachtung fand.

Mit dem BPH-Pressedienst „Fenster aktuell“ werden die Bauen & Wohnen-

Redaktionen deutschlandweit regelmäßig mit aktuellen Pressetexten und

Fotos beliefert. „Fenster aktuell“ stellt neue Entwicklungen und Trends vor.

Und immer wieder stehen die vielfältigen Vorteile von Holz- und Holz-Alu-

Fenstern im Mittelpunkt.

Mit kontinuierlichen monatlichen Meldungen halten wir darüber hinaus

auch die Branchen-Fachpresse über die Aktivitäten des Bundesverbands

ProHolzfenster auf dem Laufenden. Die fensterbau im Frühjahr in

Nürnberg, der Holzfenster-Kongress in Thüringen waren u.a. Thema in

diesem Jahr, aber auch Stellungnahmen des Verbands zu politischen

Themen wie Exportförderung oder Holznutzung wurden abgegeben und

von vielen Medien veröffentlicht.

Gerne dürfen Sie die von uns erstellten PR-Texte für Ihre eigenen Marketing-

Aktionen nutzen. Geben Sie diese Texte dem Anzeigenvertreter mit, wenn

Sie Anzeigen in Ihrer Heimatzeitung schalten. In der Regel freuen sich die

Redakteure über unsere professionell gestalteten Artikel. Sie finden

sämtliche Texte als Download im Pressebereich unserer Internetseiten

www.proholzfenster.de. Sie können sie im Original verwenden oder an Ihre

Bedürfnisse anpassen und mit eigenen Fotos bestücken

Bei Fragen hierzu können Sie sich auch direkt an Ingrid Erne/Friends PR

wenden: ingrid.erne@friends-media-group.de

TakeTool GmbH

Dipl.-Ing. (FH) Klaus Neuhaus

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Susanne Ackermann, Ihre Ansprechpartnerin

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TakeTool - mehr als eine Internet- und Werbeagentur...

Seit 2005 wärt nun die Zusammenarbeit mit der Internet - und Werbeagentur

TakeTool GmbH. Seither steht Klaus Neuhaus mit seinem Team für

die Kommunikation zwischen der Geschäftsführung des BPH und den Mitgliedern.

Auf den großen Veranstaltungen mit BPH Beteiligung (LIGNA,

FENSTERBAU, BPH-Kongress) ist Taketool selbstverständlich immer präsent.

Nur 3 Jahre nach der Ingenieurarbeit (1984) im WIRUS-Fensterwerk in Ostwestfalen

wechselte der Ingenieur der Produktions- und Fertigungstechnik

(FH) die Branche und ist seit 1996 selbständig. 2001 gründete er mit

Partner Martin Keller die TakeTool GmbH, eine Web- und Werbeagentur.

die in erster Linie kleine und mittelständische Unternehmen betreut.

In Budenheim bei Mainz werden alle Drucksachen des BPH (so auch die Jahresberichte)

entwickelt und bei Bedarf gelagert. Newsletter und Rundschreiben

werden verschickt und die BPH-Webseite wird von hier betreut

und gepflegt. Rund 28.500 unterschiedliche Besucher haben 2012 rund

155000 Seitenabrufe auf proholzfenster.de generiert.

Neben der Entwicklung und Herstellung klassischer Drucksachen und Werbeträger

jeglicher Art, ist die Erstellung von Webseiten unter Verwendung

moderner Content-Management-Systeme das Kerngeschäft der Agentur.

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© Bildquellen: Team Rudi Walz, Bundesverband ProHolzfenster, Taketool

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Redaktion: Heinz Blumenstein, Rudi Walz - Telefon: 06621/914896 - Auflage: 1.500

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