Jahresrechnung 2009 - pdf, 2.0M - Pro Infirmis

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Jahresrechnung 2009 - pdf, 2.0M - Pro Infirmis

Jahresrechnung 2009

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Zahlen und Fakten

2009 2008

Bilanz (in Mio. CHF)

Umlaufvermögen 51.1 50.3

Anlagevermögen 22.9 24.3

Total Aktiven 74.0 74.6

Fremdkapital 18.5 21.8

Fondskapital zweckgebunden 20.4 19.9

Organisationskapital 35.1 32.9

Total Passiven 74.0 74.6

Betriebsrechnung (in Mio. CHF)

Ertrag 89.7 86.3

Aufwand -89.7 -88.0

Operatives Ergebnis – -1.7

Finanzergebnis 2.8 -1.6

Organisationsfremdes Ergebnis 0.4 0.6

Fondsergebnis -0.5 -0.3

Nicht operatives Ergebnis 2.7 -1.3

Jahresergebnis vor Entnahme/Zuweisung an Organisationskapital 2.7 -3.0

Personal

Total Mitarbeitende 1'514 1'411

Davon Mitarbeitende im Monatslohn 563 560

Entspricht Vollzeitstellen im Monatslohn 406 406

Davon Mitarbeitende im Stundenlohn 951 851

Entspricht Vollzeitstellen im Stundenlohn 70 63

Ehrenamtlich tätige Personen (per 31.12.09) 127 118

Kantonale Geschäftsstellen 18 18

Beratungsstellen 49 49

Fundraising (in Mio. CHF)

Ertrag aus Mittelbeschaffung 18.3 17.7

Aufwand Fundraising 5.1 4.7

Bezüge (in CHF)

Präsidentin 6'000 6'000

Präsidiumsmitglieder 3'000 3'000

Präsident Finanzausschuss 1'000 1'000

Präsidentin Nominationsausschuss 1'000 1'000

Sitzungsgeld pro Sitzung 300 300

Summe Gesamtentschädigung aller 6 Geschäftsleitungsmitglieder 1'054'286 1'010'980

Verhältnis tiefster : höchster Lohn 1 : 4.9 1 : 4.9

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Inhaltsverzeichnis

1. Bilanz 4

2. Betriebsrechnung 5

3. Geldflussrechnung 6

4. Rechnung über die Veränderung des Kapitals 7

5. Grundlagen der Rechnungslegung 9

5.1 Allgemeines 9

5.2 Konsolidierung und Konsolidierungskreis/Stetigkeit 9

5.3 Nahestehende Organisationen/Personen/Institutionen 9

6. Bewertungsgrundsätze und Erläuterungen 10

6.1 Konsolidierte Bilanz 10

6.2 Konsolidierte Betriebsrechnung 16

6.3 Konsolidierte Geldflussrechnung 20

7. Weitere Angaben 20

7.1 Entschädigungen an Mitglieder der leitenden Organe 20

7.2 Unentgeltliche Leistungen 20

7.3 Schenkungs- und Tauschtransaktionen 20

7.4 Angaben aus Vorsorgeverpflichtungen im Sinne FER 16 21

7.5 Brandversicherungswerte der Sachanlagen 21

7.6 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 21

7.7 Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung 21

8. Bericht der Revisionsstelle 22

Die Bilder in diesem Finanzbericht sind Teil eines Projekts von Pro Infirmis Zürich mit zwölf Porträts von

Teilnehmer/innen von Bildungsklub-Kursen. Autorinnen: Ursula Markus, Foto, Paula Lanfranconi, Text

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1. Bilanz

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Aktiven

Flüssige Mittel 1 9'713 11'524

Wertschriften 2 37'215 34'519

Forderungen aus Leistungen 3 3'121 3'262

Sonstige kurzfristige Forderungen 4 182 318

Vorräte 5 64 74

Aktive Rechnungsabgrenzung 6 856 622

Umlaufvermögen 51'151 50'319

Finanzanlagen 7 420 975

Mobile Sachanlagen 8 4'050 4'535

Immobile Sachanlagen 9 18'375 18'815

Anlagevermögen 22'845 24'325

Total Aktiven 73'996 74'644

Passiven

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 10 2'432 2'208

Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Leistungen 11 2'520 3'100

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 12 1'572 2'586

Passive Rechnungsabgrenzung 13 1'377 3'336

Kurzfristiges Fremdkapital 7'901 11'230

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 14 5'690 5'690

Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 15 3'566 3'490

Langfristige Rückstellungen 16 1'342 1'438

Langfristiges Fremdkapital 10'598 10'618

Fondskapital zweckgebunden 17 20'362 19'939

Organisationskapital 18 35'135 32'857

Total Passiven 73'996 74'644

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst und sind nicht mehr durchgängig mit der publizierten Jahresrechnung 2008

vergleichbar (vgl. Ziff. 5.2).

4


2. Betriebsrechnung

2009 2008

TCHF

TCHF

Ertrag

Ertrag aus Mittelbeschaffung 19 18'290 17'690

IV-Beiträge 20 53'783 52'339

Dienstleistungserträge 21 7'156 7'008

Kantons- und Gemeindebeiträge 22 7'418 6'888

Sonstige Erträge 23 3'096 2'419

Total Ertrag 89'743 86'344

Direkt produktiver Aufwand

Personalaufwand 24 -44'917 -43'163

Aufwand für Klienten/Behindertenorganisationen 25 -23'235 -23'616

Sonstiger Betriebsaufwand 26 -6'361 -5'890

Total direkt produktiver Aufwand -74'513 -72'669

Indirekt produktiver Aufwand

Personalaufwand 27 -10'445 -10'590

Aufwand für Behindertenorganisationen 28 -489 -109

Sonstiger Betriebsaufwand 29 -4'267 -4'710

Total indirekt produktiver Aufwand -15'201 -15'409

Operatives Ergebnis 29 -1'734

Finanzergebnis 30 2'779 -1'582

Ergebnis Liegenschaften 31 309 253

Sonstiges organisationsfremdes Ergebnis 32 134 320

Total organisationsfremdes Ergebnis 443 573

Jahresergebnis vor Fondsergebnis 3'251 -2'743

Ergebnis zweckgebundene Fonds 33 -423 -885

Ergebnis freie Fonds 34 -146 605

Jahresergebnis vor Zuweisungen/Entnahmen 2'682 -3'023

Zuweisung/Entnahme an Organisationskapital -2'682 3'023

Jahresergebnis nach Zuweisungen/Entnahmen – –

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst und sind nicht mehr durchgängig mit der publizierten Jahresrechnung 2008

vergleichbar (vgl. Ziff. 5.2).

5


3. Geldflussrechnung

2009 2008

TCHF

TCHF

Jahresergebnis vor Entnahmen/Zuweisungen 2'682 -3'023

Abschreibungen 1'484 1'422

Fondsunwirksamer Wertschriftenerfolg -2'828 1'726

Veränderung Rückstellungen -96 184

Cash Flow 1'242 309

Veränderung Forderungen aus Lieferungen+Leistungen 141 579

Veränderung sonstige kurzfristige Forderungen 136 -23

Veränderung Vorräte 10 41

Veränderung Aktive Rechnungsabgrenzungen -234 67

Veränderung kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 224 205

Veränderung Verbindlichkeiten aus Leistungen -580 504

Veränderung sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten -1'014 1'552

Veränderung Passive Rechnungsabgrenzungen -1'959 1'862

Verändertes Umlaufvermögen/kurzfristiges Fremdkapital -3'276 4'787

Geldfluss aus Betriebstätigkeit -2'034 5'096

Investitionen Wertschriften – -6'387

Investitionen Sachanlagen -864 -1'508

Desinvestitionen Wertschriften 131 635

Desinvestitionen Finanzanlagen 555 87

Desinvestitionen Sachanlagen 306 705

Geldfluss aus Investitionstätigkeit 128 -6'468

Veränderung zweckgebundene Fonds 423 883

Veränderung freie Fonds 146 -605

Veränderung langfristige Finanzverbindlichkeiten – -173

Veränderung sonstige langfristige Verbindlichkeiten 76 -3

Veränderung erarbeitetes Kapital -550 –

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit 95 102

Veränderung Fonds flüssige Mittel -1'811 -1'270

Anfangsbestand 01.01. 11'524 12'794

Endbestand 31.12. 9'713 11'524

Veränderung Fonds flüssige Mittel -1'811 -1'270

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst und sind nicht mehr durchgängig mit der publizierten Jahresrechnung 2008

vergleichbar (vgl. Ziff. 5.2).

6


4. Rechnung über die Veränderung des Kapitals

Anfangsbestand

Erträge

(intern)

Zuweisung

(extern)

Interne Fonds-

Transfers

Verwendung

(extern)

Endbestand

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Mittel aus Eigenfinanzierung

2008

Innovationsfonds 11'265 – 1'102 – -1'707 10'660

Erarbeitetes Kapital 25'220 – – -3'023 – 22'197

Jahresergebnis – -3'023 – 3'023 – –

Organisationskapital 36'485 -3'023 1'102 – -1'707 32'857

2009

Innovationsfonds 10'660 – 892 – -1'322 10'230

Freie Fonds – – – 576 – 576

Erarbeitetes Kapital 22'197 – – 2'682 -550 24'329

Jahresergebnis – 2'682 – -2'682 – –

Organisationskapital 32'857 2'682 892 576 -1'872 35'135

Mittel aus Fondskapital

2008

Patenschaftsfonds 3'800 – 572 – -612 3'760

Spezialfonds (Donatoren) 5'326 – 1'825 – -997 6'154

Fonds zur Nutzniessung 9'930 – 786 – -691 10'025

Fondskapital mit

einschränkender Zweckbindung 19'056 – 3'183 – -2'300 19'939

2009

Patenschaftsfonds 3'760 – 617 – -553 3'824

Spezialfonds (Donatoren) 6'154 – 1'972 – -976 7'150

Fonds zur Nutzniessung 10'025 – 666 -576 -727 9'388

Fondskapital mit

einschränkender Zweckbindung 19'939 – 3'255 -576 -2'256 20'362

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5. Grundlagen der Rechnungslegung

5.1 Allgemeines

Die Rechnungslegung des Vereines Pro Infirmis erfolgt in Übereinstimmung mit den

Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER), den Vorschriften der

ZEWO sowie den Bestimmungen der Statuten und vermittelt ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (true

and fair view).

5.2 Konsolidierung und Konsolidierungskreis/Stetigkeit

Die vorliegende Jahresrechnung zeigt die Konsolidierung der 18 kantonalen Geschäftsstellen

von Pro Infirmis, des Hauptsitzes, des Bundeskredites FLB (Finanzielle

Leistungen an Behinderte) sowie von drei Fonds, die aus verwaltungstechnischen

Gründen in eigenen Buchhaltungen geführt werden.

Grundlage für die Konsolidierung bilden die geprüften Einzelabschlüsse. Diese beruhen

auf einheitlichen, für alle Abschlüsse geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Zurzeit bestehen keine kapitalmässigen Beteiligungen. Die kantonalen Geschäftsstellen

sind reine Verwaltungseinheiten ohne designiertes Organisationskapital.

Das Eigenkapital der vollkonsolidierten Fonds ist Teil des bilanzierten Fondskapitals.

Es findet deshalb keine Kapitalkonsolidierung statt.

Neu im Konsolidierungskreis ist der Bundeskredit FLB, der aufgrund einer Neubeurteilung

der Beziehungen zur Pro Infirmis nicht mehr als nahestehend betrachtet

wird, sondern mit in die Konsolidierung einfliesst. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend

angepasst und sind somit nicht mehr durchgängig mit der publizierten

Jahresrechnung 2008 vergleichbar. Die Anpassung hat keinen Einfluss auf das Jahresergebnis.

Ebenfalls rückwirkend angepasst wurde die Verbuchung der Fondsbewegungen,

was eine reine Darstellungsänderung der Betriebsrechnung ohne Erfolgseinfluss

darstellt.

5.3 Nahestehende Organisationen/Personen/Institutionen

Es bestehen keine nahestehenden Organisationen im Sinne von FER 15. Eine enge

wirtschaftliche Beziehung besteht historisch mit der Stiftung Profil, die für ihre Tätigkeit

früher auf Ressourcen von Pro Infirmis zurückgegriffen hat. Im Stiftungsrat von

Profil ist Pro Infirmis mit drei von neun Mitgliedern vertreten. Es besteht keine kapitalmässige

Verflechtung. Die Stiftung Profil setzt sich mit ihren Projekten dafür ein,

dass Menschen mit einer Behinderung entsprechend ihrer Fähigkeiten weiterbeschäftigt

werden bzw. wieder einer Erwerbstätigkeit im freien Arbeitsmarkt nachgehen

können und verfolgt damit nicht den gleichen Zweck wie Pro Infirmis. Eine

Konsolidierung würde deshalb den Informationsgehalt nicht erhöhen. Die Stiftung

Profil übt ihre Tätigkeit seit dem 1.1.2007 nach einer Übergangsphase wirtschaftlich

unabhängig von Pro Infirmis aus. Die damals zur Verfügung gestellten Mittel aus

der Anlauffinanzierung sind per Ende des Berichtsjahres vollumfänglich überwiesen

(Vorjahr noch TCHF 253).

9


6. Bewertungsgrundsätze und Erläuterungen

Für die Jahresrechnung gilt grundsätzlich das Anschaffungs- bzw. Herstellkostenprinzip.

Dieses richtet sich nach dem Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven

und Passiven. Die wichtigsten Bilanzierungsgrundsätze sind nachfolgend dargestellt.

Bei abweichender Bewertung erfolgt eine gesonderte Erläuterung.

Die Buchhaltung wird in Schweizer Franken geführt. Aktiv- und Passivbestände in

Fremd währungen werden zu Devisenschlusskursen am Bilanzstichtag umgerechnet.

6.1 Konsolidierte Bilanz

Umlaufvermögen

Im Umlaufvermögen sind ausgehend vom Bilanzstichtag nur kurzfristige Positionen

mit einer Laufzeit bis zu zwölf Monaten enthalten.

1 Flüssige Mittel

Kassenbestände, Post- und Bankguthaben sind zum Nominalwert bewertet.

2 Wertschriften

Die Wertschriften umfassen kurzfristig realisierbare Kapitalanlagen in Form von

Aktien und Obligationen (strategischer Aktienanteil von 25 %). Die Bewertung erfolgt

zum Verkehrswert gemäss Depotauszug. Die Nettoperformance betrug im 2009

+9.4 % (Vorjahr -4.8 %). Die Position Wertschriften zur treuhänderischen Verwaltung

besteht aus dem Vermögen der «Charlotte und Hans Haller-Stiftung», welche dieses

zur besseren Performance-Erzielung der Pro Infirmis überwiesen hat. Der darauf

entstehende Erfolg wird jährlich anteilig zugeschrieben.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Wertschriften kurzfristig realisierbar 33'649 31'109

Wertschriften zur treuhänderischen Verwaltung 3'566 3'410

Total 37'215 34'519

3 Forderungen aus Leistungen

Die Forderungen aus Leistungen umfassen folgende Positionen:

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Gegenüber Dritten 2'630 2'818

Gegenüber Klienten 163 241

Gegenüber BSV 335 238

Gegenüber Kantonen 115 172

Delkredere -122 -207

Total 3'121 3'262

10


4 Sonstige kurzfristige Forderungen

Die sonstigen kurzfristigen Forderungen umfassen die Mietzinsdepots und die Forderungen

gegenüber der Verrechnungssteuer. Die markante Veränderung der Mietzinsdepots

ist darauf zurückzuführen, dass nur noch durch Pro Infirmis geleistete

Depots bilanziert werden.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Mietzinsdepots 152 238

Forderungen gegenüber Verrechnungssteuer 30 80

Total 182 318

5 Vorräte

Die Vorräte umfassen die Heizölvorräte der Liegenschaften sowie wesentliche Positionen

des zentralen Büromateriallagers.

6 Aktive Rechnungsabgrenzung

Diese Position beinhaltet vorausbezahlte Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr,

Abgrenzungen der Sozialversicherungen sowie auf Grund der Leistungserbringung

2009 noch einforderbare Erträge.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Vorausbezahlte Miete 41 32

Übrige vorausbezahlte Aufwendungen 41 120

Kantons- und Gemeindebeiträge 376 245

Sozialversicherungen 229 60

Sonstige ausstehende Erträge 169 165

Total 856 622

Anlagevermögen

7 Finanzanlagen

Pro Infirmis vergibt als Teil ihrer Tätigkeit befristete Darlehen an Klienten oder Dritt -

organisationen zur Finanzierung von Projekten, die mit dem Zweck vereinbar sind.

Darlehen zur Finanzierung von Immobilien sind durch Grundpfandrechte gesichert.

Bei den übrigen Forderungen bestehen keine Sicherheiten.

Ein Darlehen an die Stiftung Pedroncini von TCHF 550 wurde im Berichtsjahr über

das Organisationskapital ausgebucht. Dieses unverzinsliche Darlehen stammte aus

einer Erbschaft zu Gunsten von behinderten Menschen in der Region Locarno. Mit

dem Betrieb der «Casa Vallemaggia» verwendet die Stiftung Pedroncini den Betrag

im gewünschten Sinn. Aus diesem Grunde wurde das Darlehen in eine Schenkung

umgewandelt.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Langfristige Forderungen gegenüber Klienten 6 6

Langfristige Forderungen gegenüber Institutionen 414 969

Total 420 975

0.

11


8 Mobile Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungswerten abzüglich der betriebswirtschaftlich

notwendigen Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear

über die geschätzte Nutzungsdauer der Objekte. Die geschätzte Lebens- bzw. Abschreibungsdauer

beträgt:

Mobiliar/Einrichtungen

10 Jahre

Büromaschinen, EDV-Anlagen, Kommunikationsanlagen (WAN/Telefonie)

5 Jahre

Fahrzeuge

8 Jahre

Einrichtungen und Installationen

10 Jahre

Das mobile Sachanlagevermögen setzt sich wie folgt zusammen:

Mobiliar und

Einrichtungen

Büromaschinen,

EDV und

Kommunikation

Fahrzeuge

Einrichtungen und

Installationen

Total

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Nettobuchwert 1.1.08 1'049 1'665 157 1'395 4'266

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 2'784 3'802 329 3'740 10'655

Zugänge 656 801 27 24 1'508

Veränderung von aktuellen Werten – – – – –

Abgänge – – -17 – -17

Stand 31.12. 3'440 4'603 339 3'764 12'146

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 1'735 2'137 173 2'344 6'389

Abschreibungen 276 569 33 348 1'226

Abgänge – – -4 – -4

Stand 31.12. 2'011 2'706 202 2'692 7'611

Nettobuchwerte 31.12.08 1'429 1'897 137 1'072 4'535

Nettobuchwert 1.1.09 1'429 1'897 137 1'072 4'535

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 3'440 4'603 339 3'764 12'146

Zugänge 170 649 40 5 864

Veränderung von aktuellen Werten – – – – –

Abgänge -29 -4 -38 -17 -88

Stand 31.12. 3'582 5'248 341 3'752 12'923

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 2'011 2'706 202 2'692 7'611

Abschreibungen 269 688 34 299 1'290

Abgänge – – -25 -3 -28

Stand 31.12. 2'280 3'394 211 2'988 8'873

Nettobuchwerte 31.12.09 1'302 1'854 130 764 4'050

12


9 Immobile Sachanlagen

Die Bewertung der Liegenschaften erfolgt zu Verkehrswerten abzüglich betrieblich

notwendiger Abschreibungen. Liegenschaften mit teilweiser Nut zung (Eigennutzung/

Fremdvermietung) werden gemäss dem mehrheitlichen Anteil den betrieblichen

oder den nicht betrieblichen Liegenschaften zugeordnet. Anlässlich der Erstanwendung

von FER im Jahr 2006 wurden die Liegenschaften mittels Gutachten neu bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer der

Objekte. Die geschätzte Lebens- bzw. Abschreibungsdauer beträgt:

Betriebliche Liegenschaften

50 Jahre

Nicht betriebliche Liegenschaften

75 Jahre

Grundstücke werden nicht abgeschrieben. Alle Positionen werden jährlich auf Impairments

überprüft. Bei Stockwerkeigentumsverhältnissen erfolgt keine Ausscheidung

von Landwerten.

Betriebliche

Gebäude

Betriebliche

Grundstücke

Nicht betr.

Gebäude

Nicht betr.

Grundstücke

Unbebautes

Land

Total

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Nettobuchwert 1.1.08 5'516 2'114 6'239 5'818 15 19'702

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 5'746 2'114 6'554 5'818 15 20'247

Zugänge – – – – – –

Veränderung von aktuellen Werten – – – – – –

Abgänge -355 -345 – -700

Stand 31.12. 5'746 2'114 6'199 5'473 15 19'547

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 230 – 315 – – 545

Abschreibungen 115 – 81 – – 196

Abgänge – -9 – – -9

Stand 31.12. 345 – 387 – – 732

Nettobuchwert 31.12.08 5'401 2'114 5'812 5'473 15 18'815

Nettobuchwert 1.1.09 5'401 2'114 5'812 5'473 15 18'815

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 5'746 2'114 6'199 5'473 15 19'547

Zugänge – – – – – –

Veränderung von aktuellen Werten – – – – – –

Abgänge – – -88 -162 – -250

Stand 31.12. 5'746 2'114 6'111 5'311 15 19'297

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 345 – 387 – – 732

Abschreibungen 115 – 79 – – 194

Abgänge – – -4 – – -4

Stand 31.12. 460 – 462 – – 922

Nettobuchwert 31.12.09 5'286 2'114 5'649 5'311 15 18'375

13


Kurzfristiges Fremdkapital

10 Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus der Zunahme

der Verbindlichkeit gegenüber dem BSV wegen den zu hohen Akontozahlungen

für den Bundeskredit FLB.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Verbindlichkeiten gegenüber BSV (FLB) 2'314 1'824

Diverse 118 384

Total 2'432 2'208

11 Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Leistungen

Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Leistungen handelt es sich ausschliesslich

um Verbindlichkeiten gegenüber Klienten.

12 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die Position beinhaltet die üblichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungs

bezügen von Dritten. Der hohe Betrag per Ende 2008 betrifft die Pensionskasse.

2009 wurden die Akontozahlungen angepasst.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Verbindlichkeiten gegenüber Dritten 1'535 2'562

Verbindlichkeiten gegenüber MWST, Quellensteuer 37 24

Total 1'572 2'586

13 Passive Rechnungsabgrenzung

Diese Position beinhaltet noch ausstehende Lieferantenrechnungen für das Geschäftsjahr

2009, Abgrenzungen der Sozialversicherungen, noch nicht abgerechnete Löhne

von Mitarbeitenden im Stundenlohn und bereits erhaltene Dienstleistungserträge für

das Jahr 2010. Da die Schlussabrechnung für die Pensionskasse per Ende des Vorjahres

noch ausstehend war, ergab sich ein grösserer Abgrenzungsbedarf für die Arbeitgeberbeiträge.

Im Berichtsjahr wurden für die Arbeitgeberbeiträge höhere Akontozahlungen

geleistet, so dass kein vergleichbarer Abgrenzungsbedarf mehr entstand.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Ausstehende Lieferantenrechnungen 264 329

Sozialversicherungen 510 2'166

Ausstehende Stundenlohn-Abrechnungen 461 468

Dienstleistungserträge 2010 142 373

Total 1'377 3'336

14


Langfristiges Fremdkapital

14 Langfristige Finanzverbindlichkeiten

Die Position besteht ausschliesslich aus Hypotheken für eigene Liegenschaften.

15 Übrige langfristige Finanzverbindlichkeiten (vgl. auch Ziff. 2)

Die übrigen langfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten – 80

Langfristige Verbindlichkeiten aus treuhänderischer Verwaltung 3'566 3'410

Total 3'566 3'490

16 Langfristige Rückstellungen

Die langfristigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Ferien- und Überzeit Altersvorsorge Total

TCHF TCHF TCHF

Rückstellungen per 31.12.07 1'155 102 1'257

Bildung 184 – 184

Umgliederung – – –

Auflösung – -3 -3

Rückstellungen per 31.12.08 1'339 99 1'438

Bildung 165 – 165

Umgliederung – – –

Auflösung -162 -99 -261

Rückstellungen per 31.12.09 1'342 – 1'342

Da Pro Infirmis steuerbefreit ist, werden keine latenten Steuern berücksichtigt.

17 Fonds zweckgebunden

In der Berichtsperiode wurde ein Fonds zur Nutzniessung umgegliedert in Sonstige

freie Fonds, da keine Zweckbindung mehr besteht.

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Patenschaftsfonds 3'824 3'760

Spezialfonds (Donatoren) 7'150 6'154

Fonds zur Nutzniessung 9'388 10'025

Total 20'362 19'939

18 Organisationskapital (vgl. auch Ziff. 17)

31.12.09 31.12.08

TCHF

TCHF

Innovationsfonds 10'230 10'660

Sonstige freie Fonds 576 –

Erarbeitetes Kapital 24'329 22'197

Total 35'135 32'857

15


6.2 Konsolidierte Betriebsrechnung

19 Ertrag aus Mittelbeschaffung

Der Ertrag aus Mittelbeschaffung setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Beiträge 288 455

Spenden/Sammlungsertrag 12'333 14'335

Grossspenden 2'215 107

Vermächtnisse 3'454 2'793

Total 18'290 17'690

020 IV-Beiträge

Die IV-Beiträge, welche wir an unsere Unterleistungsvertragsnehmer (ULV) weiterleiten,

werden brutto verbucht gegen die Position «Direkter Aufwand Klienten und Behindertenorganisationen»

(vgl. Ziff. 25).

2009 2008

TCHF

TCHF

IV-Beiträge Hauptvertrag (Art. 74 IVG) 31'064 30'058

IV-Beiträge Hauptvertrag (Art. 74 IVG) für ULV 5'407 5'074

IV-Beiträge Sonstige (Art. 74 IVG) 2'346 2'204

IV-Beiträge Sonstige (Art. 74 IVG) für ULV 2'056 1'983

IV-Beiträge FLB (Art. 17 ELG) 12'910 13'020

Total 53'783 52'339

21 Dienstleistungserträge

Der Dienstleistungserträge setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Wohnschule 1'643 1'639

Begleitung 1'562 1'480

Assistenzdienst 1'120 1'086

Entlastungsdienst 656 659

Leistungen für Dritte 652 709

Erwachsenenbildung 574 546

Freizeit/Kurse 258 175

Treuhanddienstleistungen 229 177

Taxi-Dienste 186 211

Bauberatung 99 84

Diverse 177 242

Total 7'156 7'008

Bei den Vorjahreszahlen wurde ein Betrag von TCHF 298 vom Entlastungsdienst zu

den Wohnschulen umgruppiert.

22 Kantons- und Gemeindebeiträge

2009 2008

TCHF

TCHF

Kantonsbeiträge 6'542 5'928

Gemeindebeiträge 876 960

Total 7'418 6'888

16


23 Sonstige Erträge

Der sonstige Ertrag aus Leistungen setzt sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Sonstiger Ertrag aus Leistungen 3'028 2'498

Ertragsminderungen 68 -79

Total 3'096 2'419

0 24 Personalaufwand direkt produktiv

Der Anstieg des Personalaufwandes ist im Wesentlichen begründet durch die Gehaltsentwicklung

2009 (+ 2.0 % Teuerungsausgleich und Reallohnerhöhung) sowie die

weitere Stellenaufstockung im Zuge des Ausbaus der Sozialberatung für psychisch

Behinderte gemäss Leistungsvertrag BSV 2007-2010 und den schweizweiten Aufbau

von Case Management. Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Löhne 35'044 33'624

Sozialversicherungsaufwand 8'242 8'101

Sonstiger Personalaufwand 1'155 1'057

Arbeitsleistungen Dritter 476 381

Total 44'917 43'163

Der Sozialversicherungsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

AHV/ALV/IV/EO 2'182 2'093

FAK + Betreuungszulage 828 797

Pensionskasse 4'433 4'413

Unfallversicherung 355 377

Krankentaggeldversicherung 444 421

Total 8'242 8'101

25 Aufwand für Klienten und Behindertenorganisationen direkt produktiv

Der direkte Aufwand für Klienten und Behindertenorganisationen setzt sich wie

folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Finanzielle Leistungen für Behinderte (FLB) 13'521 13'462

IV-Beiträge an Unterleistungsvertragsnehmer 7'233 7'057

Ordentl. Aufwand und Hilfeleistungen 1'838 2'715

Wohnschulen und Tagesstätten 248 214

Transportaufwand 54 61

Beiträge an Behindertenorganisationen 254 26

Diverse 87 81

Total 23'235 23'616

Ab dem Berichtsjahr werden die IV-Beiträge an Unterleistungsvertragsnehmer dem

direkt produktiven Aufwand zugeordnet. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend

angepasst.

17


26 Sonstiger Betriebsaufwand direkt produktiv

Der sonstige Betriebsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Raumaufwand 4'097 3'797

U+R+E mobile Sachanlagen 181 332

Fahrzeug- und Transportaufwand 125 134

Verwaltungsaufwand 1'048 991

Informatikaufwand 181 235

Werbeaufwand 638 243

Sonstiger Betriebsaufwand 91 158

Total 6'361 5'890

0. 27 Personalaufwand indirekt produktiv (vgl. auch Ziff. 24)

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Löhne 5'131 5'028

Sozialversicherungsaufwand 1'389 1'442

Sonstiger Personalaufwand 243 343

Arbeitsleistungen Dritter 3'682 3'777

Total 10'445 10'590

Der Sozialversicherungsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

AHV/ALV/IV/EO 308 299

FAK + Betreuungszulage 79 79

Pensionskasse 881 902

Unfallversicherung 63 95

Krankentaggeldversicherung 58 67

Total 1'389 1'442

28 Aufwand für Behindertenorganisationen indirekt produktiv

Der indirekte Aufwand für Behindertenorganisationen enthält Beiträge an Institutionen

mit ähnlichen Zielen wie Pro Infirmis.

29 Sonstiger Betriebsaufwand indirekt produktiv

Der sonstige Betriebsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Raumaufwand 317 325

U+R+E mobile Sachanlagen 42 50

Fahrzeug- und Transportaufwand 5 6

Verwaltungsaufwand 1'417 1'327

Informatikaufwand 661 840

Werbeaufwand 478 627

Sonstiger Betriebsaufwand 56 310

Abschreibungen 1'291 1'225

Total 4'267 4'710

18


Direkt produktiver Aufwand

Die in den kantonalen Geschäftsstellen anfallenden Kosten fliessen vollumfänglich

als direkt produktiver Aufwand in die Betriebsrechnung ein.

Indirekt produktiver Aufwand

Als indirekt produktiver Aufwand sind die Kosten des Hauptsitzes in Zürich aufgeführt.

Die Kosten für Mittelbeschaffung belaufen sich 2009 auf TCHF 5'144 (Vorjahr

TCHF 4'676).

30 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Ertrag aus flüssigen Mitteln 80 253

Ertrag aus Finanzanlagen 782 809

Realisierter Gewinn auf Wertschriften 203 83

Nicht realisierter Gewinn auf Wertschriften 3'289 1'708

Ertrag aus Finanzanlagen für Dritte 621 420

Total Finanzertrag 4'975 3'273

Depot- und Kontogebühren -303 -301

Zinsaufwand gegenüber Dritten -19 -113

Verlust aus Finanzanlagen – -88

Realisierter Verlust auf Wertschriften -137 -123

Nicht realisierter Verlust auf Wertschriften -1'116 -3'810

Aufwand aus Finanzanlagen für Dritte -621 -420

Total Finanzaufwand -2'196 -4'855

Finanzergebnis 2'779 -1'582

31 Ergebnis Liegenschaften

Das Liegenschaftenergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2009 2008

TCHF

TCHF

Ertrag Liegenschaften nicht betrieblich 204 225

Aufwand Liegenschaften nicht betrieblich -178 -173

Ergebnis Liegenschaften nicht betrieblich 26 52

Ertrag Liegenschaften betrieblich 896 867

Aufwand Liegenschaften betrieblich -613 -666

Ergebnis Liegenschaften betrieblich 283 201

Ergebnis Liegenschaften 309 253

32 Sonstiges organisationsfremdes Ergebnis

Aufgrund der gutgeheissenen Einsprache enthält der ausserordentliche Ertrag weitere

TCHF 80 Rückvergütung der eidg. Steuerverwaltung für Umsätze auf der Sozialberatung

an die Rheumaliga in den Jahren 2001–2004. Von der AXA-Winterthur

gingen TCHF 26 ein als Bonus für die Haftpflichtversicherung der Jahre 2004–2008.

Weitere TCHF 65 stammen von einer Spende aus dem Jahre 2004. Da ein Rückforderungsrisiko

seitens Familienangehörigen bestand, wurde dieser Betrag während

5 Jahren als Finanzverbindlichkeit bilanziert.

Der ausserordentliche Aufwand enthält TCHF 36 aus dem Verkauf der Liegenschaft

an der Sonnenbergstrasse 2 in 8652 Tann.

19


33 Ergebnis zweckgebundene Fonds

2009 2008

TCHF

TCHF

Zuweisungen -3'255 -2'563

Entnahmen 2'832 1'678

Ergebnis zweckgebundene Fonds -423 -885

34 Ergebnis freie Fonds

2009 2008

TCHF

TCHF

Zuweisungen -1'468 -1'102

Entnahmen 1'322 1'707

Ergebnis freie Fonds -146 605

6.3 Konsolidierte Geldflussrechnung

Die Geldflussrechnung als Fondsrechnung zeigt die Veränderung des Fonds “Flüssige

Mittel“. Die getroffenen Selbstfinanzierungs-, Fremdfinanzierungs- und Investitionsvorgänge

werden aufgezeigt. Die Investitionen sowie die effektiven Finanzbewegungen

werden brutto gezeigt, Konsolidierungseinflüsse sind eliminiert.

7. Weitere Angaben

Alle weiteren Angaben zum Anhang gemäss FER, welche nicht direkt aus der Jahresrechnung

und den Erläuterungen hervorgehen, werden nachfolgend ergänzt.

7.1 Entschädigungen an Mitglieder der leitenden Organe

Mitglieder des Präsidiums erhalten Sitzungsgelder in Form einer pauschalen Entschädigung

inkl. Spesen. Im Berichtsjahr betrugen die Auszahlungen hierfür insgesamt

TCHF 60 (Vorjahr TCHF 60). Es werden keine anderen Entschädigungen an

leitende Organe ausgerichtet.

7.2 Unentgeltliche Leistungen

Pro Infirmis freut sich, durch Freiwilligenarbeit von rund 16'100 Stunden pro Jahr

unterstützt zu werden, wovon ein Grossteil für den Entlastungsdienst geleistet wird.

Darin nicht enthalten ist die Arbeit der ebenfalls unentgeltlich tätigen Kantonalkommissionen.

Pro Infirmis hat für TCHF 73 unentgeltliche Leistungen (Spezialrabatte)

erhalten. Die von Mitarbeitenden der Pro Infirmis gratis erbrachten Leistungen werden

auf rund 1'073 Stunden geschätzt.

7.3 Schenkungs- und Tauschtransaktionen

Pro Infirmis hat im 2009 keine wesentlichen nicht verbuchten Schenkungs- oder

Tauschtransaktionen vollzogen.

20


7.4 Angaben aus Vorsorgeverpflichtungen im Sinne FER 16

Unterdeckung gem.

Jahresrechung

Wirtschaftlicher

Anteil der

Organisation

Veränderung

Auf die Periode abgegrenzte

Beiträge

Vorsorgeaufwand im

Personalaufwand

31.12.08 31.12.09 31.12.08 2009 2009 2009

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Vorsorgepläne mit Unterdeckung 359 – – – 5'314 5'314

Total 359 – – – 5'314 5'314

Die Personalvorsorge der Pro Infirmis wird in einer eigenen Stiftung geführt, die auf

beitragsorientierten Vorsorgeplänen basiert. Von den aktiven Pro Infirmis Mitarbeitenden

gehörten ihr per 31.12.2009 570 (Vorjahr 570) Personen an.

Der Deckungsgrad der Altersguthaben unter Berücksichtigung der Kursschwankungsreserve

und des Stiftungskapitals (keine Arbeitgeberbeitragsreserve) betrug

per 31.12.2008 99.5 % (31.12.2007 110 %). Die günstige Börsenentwicklung im

Berichtsjahr hat dazu geführt, dass der Mitte Februar 2010 provisorisch ermittelte

Deckungsgrad per 31.12.2009 bei 106.6 % lag.

7.5 Brandversicherungswerte der Sachanlagen

2009 2008

TCHF

TCHF

Mobile Sachanlagen 9'585 10'240

Liegenschaften 17'863 16'948

Total 27'448 27'188

7.6 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, die einen Einfluss auf die

Jahresrechnung 2009 hätten.

7.7 Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung

Das Präsidium der Pro Infirmis hat Risikomanagement-Richtlinien und Grundsätze

erlassen. Zudem wurden die Verantwortlichkeiten im Risikomanagement definiert.

Die Risikobeurteilung und -bewertung erfolgte an verschiedenen Sitzungen durch

die Mitglieder des Präsidiums und der Geschäftsleitung. Das Präsidium nahm am

15. Dezember 2009 zustimmend Kenntnis vom Risikobericht, welcher durch die

Direktion vorgelegt wurde. Zu den identifizierten Risiken wurden Massnahmen definiert.

21


Pro Infirmis

Feldeggstrasse 71, 8032 Zürich

Tel. 044 388 26 26

Fax 044 388 26 00

www.proinfirmis.ch

contact@proinfirmis.ch

PC 80-22222-8

24

Wir danken allen

Spenderinnen und Spendern

für ihre Grosszügigkeit und

Treue zu Pro Infirmis im

vergangenen Jahr.

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