Pro Infirmis Jahresbericht 2011 - pdf, 645K

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Pro Infirmis Jahresbericht 2011 - pdf, 645K

Jahresbericht

2011

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Brigitte Profos, Präsidentin

Integrative Schulung

«Pro Infirmis setzt sich dafür ein, dass Menschen mit einer Behinderung

ihr Leben selbständig und selbstbestimmt führen, aktiv

am sozialen Leben teilnehmen können und nicht benachteiligt

werden.» – So steht es in unseren Statuten. Wie hängt dieser

Zweckartikel zusammen mit dem Vorhaben der „integrativen

Schulung“? Was hat Pro Infirmis mit Schule zu tun?

Klar ist: Pro Infirmis rüttelt nicht an der Verantwortung von

Kantonen und Gemeinden, die für die Bildung zuständig sind.

Pro Infirmis will auch nicht ihre Beratungstätigkeit auf Fragen

pädagogischer Art ausweiten.

Pro Infirmis setzt sich zum Ziel, die Wege zu ebnen zu einem

integrativen Bildungssystem auf allen Stufen, d. h. vom Kindergarten

bis hin zur beruflichen oder universitären Bildung und zur

Weiterbildung im Erwachsenenalter. Damit werden Voraussetzungen

geschaffen für eine uneingeschränkte und aktive Teilhabe in

der Gesellschaft und zur Inklusion aller Menschen ohne Benachteiligung

– gemäss unserer Zweckbestimmung.

Was will Pro Infirmis unternehmen, damit Kinder, Jugendliche und

Erwachsene in den Regelschulen integriert geschult werden – bei

besonderen Bedürfnissen der Lernenden begleitet von individuell

zugeschnittenen Massnahmen? Was gilt es konkret zu tun?

Die Sozialberater/innen in unseren Beratungsstellen müssen

die in ihrem Kanton gültigen Sonderschulkonzepte, Abklärungsverfahren

und die entsprechenden Rechtswege kennen.

So können sie ratsuchende Eltern über Rechte und Pflichten

informieren. Weil die Interessen von Eltern, Lehrer/innen und

involvierten Behörden unterschiedlich sind, kann es auch zu

Konflikten kommen. Pro Infirmis kann dabei eine vermittelnde

Rolle übernehmen. Sie will Eltern auch bei behinderungsbedingten

Anliegen sowie bei der Organisation von Angeboten

ausserschulischer Unterstützung und Entlastung behilflich

sein. Im Rahmen ihres sozialpolitischen Auftrages wird Pro

Infirmis auch die Behörden auf Hindernisse und ungenügende

Rahmenbedingungen bei der integrativen Schulung aufmerksam

machen.

Für Pro Infirmis ist die UNO-Behindertenkonvention eine strategische

Grundlage für die Weiterentwicklung des Gleichstellungs-

und Antidiskriminierungsrechts in der Schweiz. Pro

Infirmis wird in ihrer Haltung und ihrer Zielvorstellung bestärkt:

Artikel 24 der UNO-Konvention über die Rechte von

Menschen mit Behinderungen von 2006 fordert unmissverständlich

das Recht auf Bildung von Menschen mit einer

Behinderung – ohne Diskriminierung, auf der Grundlage der

Chancengleichheit. Noch ist die Konvention von der Schweiz

als einzigem Land in Europa (neben Weissrussland und

Vatikan) nicht ratifiziert. Es ist jedoch zu hoffen, dass dieser

überfällige Schritt von den Eidgenössischen Räten spätestens

2013 getan wird.

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Motivation, Erfahrung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden

sind den Verantwortlichen von Pro Infirmis Ansporn und

Verpflichtung, die Bemühungen für eine moderne

Mitarbeiterführung aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Rita Roos-Niedermann, Direktorin

Arbeitgeberin Pro Infirmis

In jedem Unternehmen sind die Mitarbeitenden das wertvollste

Gut. Deshalb möchte ich an dieser Stelle den Fokus auf die engagierten

und motivierten Mitarbeitenden von Pro Infirmis richten.

Pro Infirmis beschäftigt an rund 50 Standorten insgesamt 1376

Mitarbeitende, davon 566 Mitarbeitende in einem festen Pensum

und 810 Mitarbeitende im Stundenlohn. Letztere vorwiegend im

Bildungsklub, im Entlastungsdienst und im Begleiteten Wohnen.

Überdies sind 124 Personen ehrenamtlich für Pro Infirmis tätig.

Pro Infirmis stellt hohe Ansprüche an die Qualität ihrer Dienstleistungen.

Deshalb beschäftigt sie qualifiziertes Fachpersonal. Den

grössten Anteil machen die Sozialberaterinnen und -berater aus,

die über einen Fachhochschul- oder Universitätsabschluss verfügen,

viele von ihnen auch über zusätzliche Weiterbildungen. Um

die fachlichen Qualifikationen ihrer Mitarbeitenden auf hohem

Niveau zu halten, fördert Pro Infirmis deren ständige Weiterbildung.

Damit ist sicher gestellt, dass sie den stetig wechselnden

und zunehmenden Anforderungen gewachsen sind. Ausserdem

arbeitet Pro Infirmis eng mit Ausbildungsstätten zusammen.

Einerseits bietet unsere Organisation regelmässig Praktikumsplätze

für Sozialarbeiter/innen in Ausbildung an. Dadurch ist Pro

Infirmis stets mit den neusten Entwicklungen in der Ausbildung

vertraut und kann ihrerseits Impulse geben. Eine besonders enge

Zusammenarbeit mit Hochschulen pflegt Pro Infirmis im Zusammenhang

mit der Einführung und Weiterentwicklung bestehender

und neuer Dienstleistungen.

Als verantwortungsbewusste Arbeitgeberin bietet Pro Infirmis neben

den fachspezifischen Praktikumsplätzen auch Lernenden

Ausbildungsplätze an, vor allem im kaufmännischen Bereich.

Als führende Fachorganisation im Behindertenwesen ist für Pro

Infirmis die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen ein

besonderes Anliegen: 11% der Mitarbeitenden sind Menschen mit

Behinderung. Im Vergleich: bei der Bundesverwaltung beträgt

diese Quote rund 1%.

Neben Fachlichkeit und Erfahrung ist Pro Infirmis auch die Zufriedenheit

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Anliegen. Um

diese zu messen führt Pro Infirmis periodisch Mitarbeitendenbefragungen

durch. Die Befragung von 2011 hat gezeigt, dass Zufriedenheit

und Motivation der Mitarbeitenden hoch sind. Besonders

geschätzt wird die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und

Freizeit. Führungsstil und Betriebsklima erhielten ebenfalls gute

Noten. Eine Mehrheit der Mitarbeitenden gibt zudem an, sich mit

Pro Infirmis als Arbeitgeberin identifizieren zu können.

Ein paar Kennzahlen aus dem Personalbereich sollen über die Mitarbeiterstruktur

von Pro Infirmis Aufschluss geben:

Anteil

Frauen/Männer

Anteil

Vollzeit/Teilzeit

Anteil

Vollzeit/Teilzeit

bei Frauen

Anteil

Vollzeit/Teilzeit

bei Männern

Anteil

Frauen/Männer in

Führungsfunktionen

26% 23% 18% 38% 40%

74% 77% 82% 62% 60%

Männer Frauen Vollzeit Teilzeit

Vor allem Frauen machen von der Möglichkeit Gebrauch, in einem Teilzeitpensum zu arbeiten. Als fortschrittliche Arbeitgeberin

fördert Pro Infirmis Teilzeitarbeit auf allen Stufen, auch in Führungsfunktionen.

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Grundhaltung und Ziele

(Auszug aus dem Leitbild)

Pro Infirmis tritt ein für möglichst uneingeschränkte Teilnahme

von Menschen mit einer Behinderung am sozialen und gesellschaftlichen

Leben und sie bekämpft Tendenzen zu ihrer Benachteiligung

oder Ausgrenzung. Sie fördert Solidarität zwischen

nicht behinderten und behinderten Menschen.

Pro Infirmis setzt sich ein für echte Chancen behinderter Menschen

in allen Lebensbereichen, besonders bei der Schulung, in der

Ausbildung, am Arbeitsplatz, beim Wohnen und in der Freizeit.

Voraussetzung zur Verbesserung der Wahlfreiheit bei der Lebensgestaltung

ist nach Auffassung von Pro Infirmis auch für Menschen

mit einer Behinderung ein existenzsicherndes Einkommen.

Arbeitsweise

Zur Verwirklichung ihrer Ziele erbringt Pro Infirmis individuelle,

kollektive und sozialpolitische Leistungen. Sie informiert die

Öffentlichkeit über die Anliegen von Menschen mit einer Behinderung.

Pro Infirmis nimmt in Zusammenarbeit mit behinderten

Menschen, mit ihren Bezugspersonen und mit ihren Organisationen

aktiv die Interessen von Menschen mit einer Behinderung

wahr und berücksichtigt dabei stets deren Bedürfnisse.

Leistungen von Pro Infirmis

Pro Infirmis leistet und vermittelt Beratung und Hilfe; sie fördert

und unterstützt Hilfe zur Selbsthilfe. Ihre Dienstleistungen und

Angebote überprüft Pro Infirmis laufend und passt sie den Bedürfnissen

von Menschen mit einer Behinderung an. Sie wählt für

ihre Arbeit Organisationsstrukturen, die effiziente und klientennahe

Arbeit erlauben. Pro Infirmis sucht und pflegt die Zusammenarbeit

mit anderen Organisationen, die verwandte Ziele verfolgen,

um durch koordinierten Einsatz gemeinsame Anliegen

optimal zu vertreten und sie zu realisieren. Im gleichen Sinn

arbeitet Pro Infirmis mit Behörden und Institutionen von Bund,

Kantonen und Gemeinden zusammen. Sie regt die Verbesserung

von gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zugunsten

von Menschen mit einer Behinderung an und unterstützt

entsprechende sozialpolitische Ideen und Visionen.

Personelle Mittel

Pro Infirmis arbeitet mit Fachpersonal und unternimmt alles, um

dessen Qualität auf hohem Niveau zu halten. Das Fachpersonal

wird durch die Pro Infirmis-Gremien, in denen sich ehrenamtlich

tätige Persönlichkeiten engagieren, unterstützt. Gemeinsam sind

sie an der Weiterentwicklung von Politik und Dienstleistungen

von Pro Infirmis partnerschaftlich beteiligt.

Finanzielle Mittel

Pro Infirmis finanziert ihre Arbeit mit Beiträgen von natürlichen

und juristischen Personen, die wichtige Partner bei der Erfüllung

der Aufgaben sind. Die Spendenwerbung orientiert sich an der

Grundhaltung von Pro Infirmis.

Pro Infirmis geht davon aus, dass zur Verwirklichung ihrer im

Interesse der Gesellschaft liegenden Ziele Behörden und Institutionen

der öffentlichen Hand auf allen Ebenen angemessene Beiträge

leisten.

Pro Infirmis verwendet die ihr zur Verfügung stehenden Mittel

wirksam und zielgerichtet. Sie legt der Bevölkerung und der

öffentlichen Hand regelmässig Rechenschaft über ihre Arbeit und

den Einsatz der Gelder ab.

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Leistungsbericht 2011

(Vorjahr in Klammern)

Die wichtigsten Dienstleistungen, welche Pro Infirmis für

Menschen mit Behinderung erbringt:

Sozialberatung

21’100 Personen

Kurzberatung

126’000 Kurzberatungen

Finanzielle Direkthilfe 7’900 bewilligte Gesuche

lich wurden aus internen und externen zweckgebundenen Fonds

Unterstützungen im Betrag von 4,5 (4,5) Mio. CHF vermittelt.

Y Mit finanzieller Direkthilfe unterstützt Pro Infirmis behinderte

Menschen in Notlagen. FLB-Gelder erhält Pro Infirmis aufgrund

des Gesetzes über die Ergänzungsleistungen vom Bundesamt

für Sozialversicherungen (BSV) zur treuhänderischen Verwaltung

und Verteilung.

Begleitetes Wohnen

Wohnschulen

Assistenzberatung

Entlastungsdienst

Bildungsklub

Hindernisfreies Bauen

Eurokey

590 begleitete Personen

57 Personen

61 Personen

510 Familien

2’700 Kursteilnehmer/innen

1’050 Beratungen

1’325 neue Schlüssel

Wohnschulen

In den fünf Wohnschulen von Pro Infirmis wurden im Berichtsjahr

57 (54) Wohnschüler/innen ausgebildet. 18 (10) Wohnschüler

schlos sen die Ausbildung ab, 25 (16) begannen mit ihrer Ausbildung.

Y Wohnschulen sind ein Bildungsangebot, das der Vorbereitung

von Erwachsenen mit geistiger Behinderung oder Lernbehinderung

auf ein selbständiges Wohnen dient. Sie lernen eigenverantwortlich

zu handeln und den Alltag zu meistern.

Sozialberatung

Im Kerngeschäft von Pro Infirmis nahmen die Mitarbeiter/innen

im Berichtsjahr 147’000 (141’900) Kontakte zu Menschen mit

Behinderung wahr, davon 126’000 (120’500) Kurzberatungen und

21’100 (21’400) umfassende Sozialberatungen. In allen Landesteilen

konnten Betroffene die Beratung von qualifizierten Mitarbeiter/innen

kostenlos in Anspruch nehmen. Zusätzlich erhielten

auch 32’700 (38’000) nicht direkt betroffene Interessentinnen

und Interessenten Auskünfte und Informationen zum Thema

Behinderung und Integration.

Y Die Sozialberatung leistet einen Beitrag zur Verbesserung

der Lebensqualität für Menschen mit einer Behinderung. Betroffene

erhalten Beratung und Unterstützung in allen Lebenslagen,

insbesondere in belastenden Situationen und Krisen. Pro Infirmis

hilft ihnen, ihre Rechte zum Beispiel gegenüber den Sozialversicherungen

zu wahren und sucht bei finanziellen Engpässen nach

Unterstützungsmöglichkeiten. Menschen mit einer Beeinträchtigung,

die in den eigenen vier Wänden leben wollen, finden das

unterstützende Know-how dazu bei Pro Infirmis.

Finanzielle Direkthilfe

Im Berichtsjahr wurden im Rahmen der «Finanziellen Leistungen

für Behinderte» (FLB) 7900 (8600) Unterstützungsleistungen mit

einem Gesamtbetrag von 13,5 (13,7) Mio. CHF erbracht. Zusätz-

Assistenzberatung

Im Berichtsjahr nahmen 61 (48) Menschen die Assistenzberatung

in Anspruch. Pro Infirmis leistete 613 (375) Stunden.

Y Pro Infirmis bietet Beratung und Unterstützung für Menschen

mit körperlichen Behinderungen, die zu Hause wohnen und

Arbeitgeber ihrer persönlichen Assistenten sind. Die Pilotphase

dieser neuen Dienstleistung wurde 2011 beendet: Nachdem der

Assistenzbeitrag im Rahmen der IV-Revision 6a verabschiedet

worden war, startete Pro Infirmis am 24. November mit einer

nationalen Kick-Off-Tagung die Einführung der Assistenzberatung

in der ganzen Schweiz.

Entlastungsdienst

Im Berichtsjahr leisteten 380 (360) Entlaster/innen bei 510 (470)

Familien insgesamt 48’000 (45’000) Stunden Entlastungsdienst.

Y Entlastungsdienste unterstützen Familien, die ihre behinderten

Angehörigen zuhause betreuen. Diese Familien sind in der

Regel rund um die Uhr mit Pflege, Betreuung und Förderung beschäftigt.

Durch regelmässige Entlastung soll die Lebensqualität

aller Beteiligten erhalten und verbessert werden.

Bildungsklub

Im Berichtsjahr bot Pro Infirmis in 7 (7) Bildungsklubs 320 (300)

Kurse an, die von 2700 (2500) Kursteilnehmer/innen besucht

wurden.

Y Der Bildungsklub bietet Erwachsenenbildungskurse für

Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder einer Lernbehinderung

an. Die Teilnehmer/innen können gemäss ihren Möglichkeiten

die Fähigkeit zur Selbst- und Mitbestimmung erweitern.

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Beratung Hindernisfreies Bauen

Im Berichtsjahr leistete Pro Infirmis 7’000 (6’800) Stunden professionelle

Beratung an Privatpersonen, Bauherren und Gemeinden.

Y Hindernisfreier Zugang zu Bauten und Anlagen ist für

Menschen mit Behinderung eine wichtige Voraussetzung zu selbständigem

und selbstbestimmtem Leben sowie für Chancengleichheit

in Bildung, Arbeit und Freizeit. Diese Beratung fördert die

Durchsetzung des hindernisfreien Bauens, von welchem auch

breite Kreise (z.B. Familien mit Kleinkindern, Betagte), über die

Zielgruppe Behinderte hinaus, profitieren.

Eurokey

Im Berichtsjahr wurden 230 (62) neue Anlagen mit Eurokey in

Betrieb genommen, so dass zur Zeit 1224 (994) Anlagen mit dem

Eurokey-System ausgestattet sind. Die Pro Infirmis-Stellen gaben

neu 1325 (1120) Schlüssel heraus.

Y Eurokey ist der Schlüssel zu hindernisfreien Einrichtungen

in der Schweiz und mehreren europäischen Ländern (z.B. Parkplätze,

Toiletten, Lifte und andere Anlagen). Die Koordination und

Abgabe der Schlüssel erfolgt durch Pro Infirmis.

Qualitätssicherung

2011 wurden Zufriedenheitsmessungen bei unseren Klient/innen

bei folgenden Dienstleistungen durchgeführt:

• Beratung Hindernisfreies Bauen

• Begleitetes Wohnen

• Bildungsklub/Erwachsenenbildung

• Freizeittransporte

• Tagesstätte für körperbehinderte Erwachsene

• Wohnschulen

Die Ergebnisse waren in allen Bereichen positiv. Die eingegangenen

Optimierungsvorschläge wurden entgegengenommen und

entsprechende Verbesserungsmassnahmen eingeleitet.

Sozialpolitik

Pro Infirmis positioniert sich auf schweizerischer und kantonaler

Ebene zu politischen Themen in allen Lebensbereichen, welche

die Anliegen der Menschen mit einer Behinderung betreffen.

Wegleitend ist dabei die Gleichstellung von Behinderten und die

Beseitigung von Diskriminierungen im Alltag, sei dies z.B. bei den

Sozialversicherungen, bei der Zugänglichkeit von öffentlichen

Bauten und Anlagen, beim öffentlichen Verkehr oder beim Wohnen

zuhause. Pro Infirmis setzt sich sowohl im Rahmen von individuellen

Anliegen als auch auf genereller Ebene für Verbesserungen

im Interesse von Behinderten ein. Bedarfsorientiert arbeitet

Pro Infirmis dafür mit den Betroffenen und den Organisationen

der Behindertenselbsthilfe und -fachhilfe zusammen.

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Im Fokus:

Begleitetes Wohnen

Dabei ergeben sich jährlich einzelne Schwerpunktthemen. 2011

waren es z.B. die IVG-Revision 6b (wie schon 2010), die UNO-

Behindertenkonvention oder die Humanmedizin.

Die 2011 vom Bundesrat verabschiedete Botschaft zur IVG-Revision

6b wie auch die Verabschiedung der Vorlage im Ständerat als

Erstrat im Dezember 2011 haben an der ablehnenden Position

von Pro Infirmis nichts geändert, auch wenn im Vergleich mit der

Vernehmlassungsvorlage 2010 Korrekturen in Richtung unserer

Position gemacht worden sind. Nicht akzeptiert werden können

die Rentenkürzungen und der IV-Schuldenabbau allein zulasten

der Leistungsbezüger. Zusammen mit Organisationen der Behindertenselbsthilfe

und -fachhilfe wurde im September 2011 der

Verein «Nein zum Abbau der IV» gegründet. Präsident des Vereins

ist Daniel Pulver vom Schweiz. Verband für Sehbehinderte. Pro

Infirmis ist in diesem Verein mit Urs Dettling im Vorstand vertreten.

Aufgabe des Vereins ist die Verhinderung dieser IV-Abbauvorlage;

dabei wird eng mit der Dachorganisationenkonferenz

der privaten Behindertenhilfe (DOK) zusammengearbeitet. Der

Verein wird auch Träger eines allfälligen Referendums gegen die

IVG-Revision sein.

Im Frühling 2011 nahm Pro Infirmis Stellung im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens

zur UNO-Behindertenkonvention. Diese

muss rasch unterzeichnet und ratifiziert werden. Für Pro Infirmis

ist die UNO-Behindertenkonvention eine strategische Grundlage

für die Weiterentwicklung des Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsrechts

in der Schweiz und daher auch ein organisationsinterner

strategischer Schwerpunkt. Die politische Arbeit wird mit

der DOK, der Fachstelle Egalité Handicap und dem Behinderten-

Gleichstellungsrat koordiniert.

Im September positionierte sich Pro Infirmis zur 2. Vernehmlassung

zur Einführung der Präimplantationsdiagnostik (PID), welche

Änderungen auf Verfassungs- und Gesetzesstufe mit sich

bringt. Wie schon 2009 begrüsste Pro Infirmis eine vorsichtige

Einführung der PID bei vererbbaren, schweren, nicht therapierbaren

Krankheiten auf freiwilliger Basis. Die PID darf jedoch nicht

dazu führen, dass über lebenswertes oder nicht lebenswertes

Leben diskutiert wird oder dass Behinderte in Bezug auf die für

sie notwendigen Leistungen der Versicherungen (z.B. IV oder KV)

diskriminiert werden.

Kommunikation und Fundraising

Kommunikation: Unter dem Motto «Kommen Sie näher» lancierte

Pro Infirmis im Berichtsjahr eine neue Image- und Sensibilisierungskampagne.

Der TV-Spot mit dem Bären ist national und international

sehr gut angekommen und brachte ein überwältigendes

Echo. Insbesondere der erstmalige systematische Einsatz der

Trotz Behinderung dank der nötigen Unterstützung in den

eigenen vier Wänden leben und den Alltag möglichst selbständig

bewältigen können: Das ist das Ziel des Begleiteten

Wohnens für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen,

Lernbehinderung, Hirnverletzung oder psychischen Störungen.

Das Begleitete Wohnen von Pro Infirmis bietet mit zwei bis

vier Stunden pro Woche eine wertvolle Unterstützung bei

Hausarbeiten, administrativen Aufgaben, aber auch bei der

persönlichen Alltags- und Lebensgestaltung. Die Klientinnen

und Klienten wohnen in der eigenen Wohnung und gehen in

den meisten Fällen einer Beschäftigung auf dem freien Arbeitsmarkt

oder in einem geschützten Rahmen nach.

Der Begleitung geht eine individuelle Beurteilung der Kompetenzen

und Bedürfnisse der beeinträchtigten Person voraus.

Die Koordinatorin bzw. der Koordinator vom Begleiteten

Wohnen definiert genaue Jahresziele und sucht eine geeignete

Begleitperson. Die Begleitung wird dann entsprechend

den Zielen organisiert und regelmässig ausgewertet.

Die Begleiterinnen und Begleiter werden von Pro Infirmis in

einer Weiterbildung auf diese Aufgabe vorbereitet. Sie stärken

mit ihrer Lebenserfahrung und ihrer offenen Haltung das

Selbstvertrauen der zu begleitenden Person und ermutigen

sie, möglichst selbständig zu leben. Dabei geht die Begleiterin

bzw. der Begleiter auf die Bedürfnisse der Klientin bzw.

des Klienten ein, nimmt stets Rücksicht auf ihre bzw. seine

Grenzen und lässt der betroffenen Person den grösstmöglichen

Handlungs- und Entscheidungsspielraum.

Y Im Jahr 2011 kamen 590 (570) Personen in den Genuss

des Begleiteten Wohnens von Pro Infirmis. Dies entspricht

37’000 (35’000) Stunden Begleitung.

Social Media (Facebook, youtube) zahlte sich aus: der Spot erreichte

auf youtube gegen drei Millionen Aufrufe, was für Schweizer

Verhältnisse sehr viel ist. Der Anschluss an die ebenfalls erfolgreiche

Kampagne «Wir lassen uns nicht behindern» ist – wenn

auch in einem anderen Medium – gelungen.

Fundraising: In den Sparten Mailings, Standaktionen, Gross- und

Stiftungsspenden blicken wir auf ein sehr gutes Spendenjahr zurück.

Einzig die Vermächtnisse blieben unter Vorjahresstand. Mit

total 18.5 Mio. CHF gehört das Jahr 2011 dennoch zu den erfolgreichsten

in der Pro Infirmis-Geschichte.

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«Schule und Behinderung»

– das Kompetenzzentrum

von Pro Infirmis Zürich

Jedes Kind hat das Recht auf eine angemessene

Schulung und Förderung. Pro Infirmis

setzt sich für das Gelingen der Integration

ein. Dabei geht es nicht um ein Für oder

Wider die Sonderschulung, sondern um

eine adäquate Förderung, bei der das Wohl

des Kindes mit Behinderung im Zentrum

steht.

Die Integration von Kindern mit Behinderung

in die Regelschule ist im Kanton Zürich

gesetzlich verankert. Bisher gab es ein breites

Angebot an Sonder- und Heilpädagogischen

Schulen. Somit fehlte vielen Regelschulen

die Erfahrung im Umgang mit

Schülerinnen und Schülern mit Behinderung.

Auch die Eltern von behinderten und

nicht behinderten Kindern waren vielfach

überfordert: Ihnen fehlte die Erfahrung mit

der integrativen Schulung.

Um beiden Seiten, Schulen und Eltern, Unterstützung

zu bieten, startete Pro Infirmis

das Projekt «Integration Regelschule». Das

Angebot für Eltern umfasst die persönliche

und telefonische Beratung, Information,

Unterstützung und Begleitung, individuell

zugeschnitten auf die Situation des Kindes

– in der Schule und zu Hause. Das Angebot

für die Schulen enthält Fachberatung zu behinderungsspezifischen

Fragen und Workshops

für Schulteams oder Klassen. Darin

werden beispielsweise Behinderungsarten

vorgestellt und der praktische Umgang mit

Handicaps erlernt und reflektiert. Bei Bedarf

gestaltet Pro Infirmis Zürich auch einen Elternabend.

Wichtig ist vor allem, dass die Angebote individuell

auf die jeweilige Situation des Kindes,

der Eltern und der Schule eingehen.

Die Unterstützungsleistungen müssen angepasst

sein um allen Bedürfnissen gerecht

zu werden.

Das Projekt wird vom Eidgenössischen Büro

für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

beim Departement des Innern

(EBGB) ideell und finanziell unterstützt. Die

von Pro Infirmis zusammen mit weiteren

Organisationen entwickelte Homepage

www.integration-und-schule.ch vermittelt

umfassende Informationen zum Thema

schulische Integration und zeigt den Stand

der einzelnen Kantone in der Umsetzung

der sonderpädagogischen Konzepte auf.

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Zahlen und Fakten

2011 2010

Bilanz (in Mio. CHF)

Umlaufvermögen 59.8 56.8

Anlagevermögen 20.7 22.0

Total Aktiven 80.5 78.8

Fremdkapital 17.3 18.0

Fondskapital zweckgebunden 22.7 22.0

Organisationskapital 40.5 38.8

Total Passiven 80.5 78.8

Betriebsrechnung (in Mio. CHF)

Ertrag 94.6 92.1

Aufwand -92.5 -87.5

Operatives Ergebnis 2.1 4.6

Finanzergebnis -0.1 0.9

Organisationsfremdes Ergebnis 0.3 0.1

Fondsergebnis -0.6 -1.3

Nicht operatives Ergebnis -0.4 -0.3

Jahresergebnis vor Zuweisung/Entnahme an Organisationskapital 1.7 4.3

Personal

Total Mitarbeitende 1'372 1'438

Davon Mitarbeitende im Monatslohn 562 547

Entspricht Vollzeitstellen im Monatslohn 397 402

Davon Mitarbeitende im Stundenlohn 810 891

Entspricht Vollzeitstellen im Stundenlohn 80 84

Ehrenamtlich tätige Personen (per 31.12.2011) 124 127

Kantonale Geschäftsstellen 17 17

Beratungsstellen 49 49

Fundraising (in Mio. CHF)

Ertrag aus Mittelbeschaffung 18.5 19.4

Aufwand Fundraising 5.4 4.9

Bezüge (in CHF)

Präsidentin 6'000 6'000

Vorstandsmitglieder 3'000 3'000

Präsident Finanzausschuss 1'000 1'000

Präsidentin Wahl- und Personalausschuss 1'000 1'000

Sitzungsgeld pro Sitzung 300 300

Summe Gesamtentschädigung aller 6 Geschäftsleitungsmitglieder 1'085'414 1'062'087

Verhältnis tiefster : höchster Lohn 1 : 4.5 1 : 4.9

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst und sind nicht mehr durchgängig mit der

publizierten Jahresrechnung 2010 vergleichbar.

Der detaillierte Finanzbericht kann bei contact@proinfirmis.ch bestellt bzw.

im Internet unter www.proinfirmis.ch heruntergeladen werden.

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Vorstand

Kantonalkommissionen

Präsidentin

Brigitte Profos-Meier

alt Regierungsrätin ZG

(seit 1993, 5. Amtsdauer,

Präsidentin seit 2005)

Vizepräsident

Adriano Previtali

Prof. Dr. iur.

(seit 2004, 3. Amtsdauer)

Mitglieder

Yves Guisan

alt Nationalrat, Dr. med.,

Facharzt für Chirurgie (FMH)

(seit 2003, 3. Amtsdauer)

Christian Lohr

Journalist/Publizist, Nationalrat,

Kantonsrat TG

(seit 1999, 4. Amtsdauer)

Ruth Lüthi

Dr. phil., alt Staatsrätin FR

(seit 2006, 2. Amtsdauer)

Isabelle Mathis

Direktorin Centre pédagogique

pour handicapés de la vue CPHV,

Vorstandsmitglied SZB

(seit 2006, 2. Amtsdauer)

Ulrich Pistor

Dipl. Ing. ETH

(seit 2003, 3. Amtsdauer)

Gerhard Reichlin

lic. oec. HSG

(seit 2007, 2. Amtsdauer)

Hans Schwyn

CEO Clienia

(seit 2010, 1. Amtsdauer)

Geschäftsleitung

Direktorin

Rita Roos-Niedermann

lic. iur. LL.M.

Vorsitzende der Geschäftsleitung,

Leitung Direktion und Personal

Stv. Direktor

Urs Dettling

lic. iur.

Leiter Sozialpolitik und

Dachorganisation

Doris Frei Rasting

Leiterin Dienstleistungen

Deutschschweiz

Jürg Neck

Dr. oec. publ.

Leiter Finanzen und Informatik

Benoît Rey

Leiter Dienstleistungen

Romandie und Tessin

Mark Zumbühl

Leiter Kommunikation

und Mittelbeschaffung

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Aargau

Präsidentin:

Rosmarie Bosshardt-Knecht

Mitglieder:

René Bräm

Urs Hepp, PD Dr. med.

Claude Lüthi

Daniel Ragaz

Bettina Talamona

Maja Wanner

Basel

Präsident:

Rudolf Guggisberg

Mitglieder:

Esther Brogli Müller

Ernst Davatz

Regine Ernst

Roger Fürst

Barbara Imobersteg Weber

Sebastian Laubscher, lic. iur.

Christine Lindt

Bern

Präsident:

Urs Geissmann, Dr. rer. pol.

Mitglieder:

Kurt Bachmann, Dr. med.

Adrian Dätwyler

Annick Emmenegger-Brunner

Roland Künzler

Jean-Pierre Loeffel

Bruno Riva

Margreth Schär

Christoph Wyttenbach

Freiburg

Präsident:

Paul Sansonnens

Mitglieder:

Olivier Curty, PD Dr. phil.

Jean-Yves Hauser, lic. iur.

Stéphane Niklaus

Hubert Raemy, Dr. med.

Rémy Noël

Marie-Thérèse Weber-Gobet, lic. phil.

Genf

Präsident:

Nicolas de Tonnac, Dr. med.

Mitglieder:

Edouard C. Balser, lic. iur. LL.M

Marianne Caflisch, Dr. med.

Philip Gordon-Lennox, lic. phil. I

Constance de Lavallaz, lic. iur.

Pierre Natural, Notar

Anne Perrier

François Planche, lic. phil.

Richard-Claude Sadoune, Ingenieur

Glarus

Präsident:

Franz Schiesser

Mitglieder:

Ernst Adler

Frank Birk

Hansjochem Gutscher

Priscilla Leimgruber

Paul Rüegg

Graubünden

Präsident:

Guido Kaufmann, Dr. rer. pol.

Mitglieder:

Christian Buxhofer

Martin Candinas

Karin Caviezel, lic. iur.

Anita Hirt

Margrit Salis

Ernst Sax, lic. iur.

Rudolf Ursprung, Dr. med.

Jura

Präsident:

Charles Broquet, Dr. med.

Mitglieder:

Madeleine Bréchet

Pierre-André Léchenne

Marie-Madeleine Prongué

Pierre Seidler

Marie-Jeanne Voisard

Luzern, Ob- und Nidwalden

Präsident:

Paul Huber, Dr. phil.

Mitglieder:

Bernhard Achermann

Hedy Eggerschwiler

Bernadette Halter

Donath Kohler

Neuenburg

Präsident:

François Cuche

Mitglieder:

Cédric Béguin

Jean-Claude Berger

Karyn Coassin

Jean-Luc Richard

St. Gallen-Appenzell

Präsident:

Manfred Dähler, lic. iur.

Mitglieder:

Thomas Bodenmann, Dr. med.

Leo Coray

Monika Eugster

Emil Zeller

Fredi Züst

Solothurn

Präsidentin:

Christine Tschan Steffen

Mitglieder:

Guido Gervasoni

Urs Humm

Silvia Obrist

Marcus Rager


(Stand 31. 12. 2011)

Kollektivmitglieder

Tessin

Präsident:

Paolo Rimoldi

Mitglieder:

Giancarlo Ambrosini, Dr. med.

Reto Bongulielmi

Adriano Previtali, Prof. Dr. iur.

Lorenza Stanga-Gini

Thurgau-Schaffhausen

Präsident:

Christian Lohr, Nationalrat

Mitglieder:

Dieter Böhm, Dr. med.

Andreas Hebeisen

Edgar Lienhardt, Dr. med.

Franziska Mattes

Ruth Peyer, Dr. phil.

Brigitte Späth, Dr. rer. pol.

Uri/Schwyz

Präsidentin:

Hedy Jager

Mitglieder:

Stephan Baer

Stefan Fryberg, Regierungsrat

Maria Hensler-Auf der Maur

Armin Hüppin, Regierungsrat

Franz Xaver Stadler, Dr. med.

Waadt

Präsidentin:

Nicole Grin

Mitglieder:

François Cornamusaz

Françoise Jomini

Charles Joye, Advokat

Daniel Laufer, Dr. med.

Nicolas Leuba

Thierry Matter

Jean-Bernard Racine, Prof. hon., Dr.

phil.

Christian Terrier

Zug

Präsidentin:

Christina Huber-Keiser

Mitglieder:

Beat Arnold

Trudy Fux-Meier

Barbara Hotz

Manuela Leemann

Martin Scotoni, Dr. med.

Regula Töndury-Ruppli

Zürich

Präsident:

Ruedi Winkler

Mitglieder:

Bruno Binz

Markus Born

Oskar Denzler

Hans-Peter Freitag

Kurt Pfändler

Silvia Seiz-Gut

APW Arbeitsgemeinschaft für

Probleme bei Wahrnehmungsstörungen,

Herisau

www.apwschweiz.ch

Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen,

Zürich

www.aes.ch

Stiftung Arkadis, Olten

www.arkadis.ch

Association genevoise des

malentendants, Genève

www.agdm.ch

Autismushilfe Ostschweiz, St. Gallen

www.autismushilfe.ch

Entlastungsdienste im Kanton

Aargau, Aarau

www.entlastungsdienst-ag.ch

Entlastungsdienst für Familien mit

Behinderten Kanton Bern, Bern

www.entlastungsdienst-be.ch

Haushilfe und Entlastungsdienst

St. Gallen, St. Gallen

www.frauenzentrale.ch/sg

VESA, Verein Entlastungsdienst

St. Gallen und beide Appenzell,

Bütschwil

www.entlastungsdienst.ch

Verein Entlastungsdienst Thurgau,

Frauenfeld

www.entlastungsdienst.ch

Entlastungsdienste für Familien

mit Behinderten im Kanton Zürich,

Dietikon

www.entlastungsdienst-zh.ch

Fondation éméra, Sion

www.emera.ch

FoRoM écoute, Fondation Romande

des Malentendants, Lausanne

www.ecoute.ch

Traversa, Netzwerk für Menschen mit

einer psychischen Erkrankung, Luzern

www.traversa.ch

Verein Selbsthilfezentrum Hinterhuus,

Basel

www.zentrumselbsthilfe.ch

Stiftung Mosaik, Liestal

www.stiftungmosaik.ch

Murg-Stiftung, Littenheid

www.murg-stiftung.ch

Nathalie Stiftung, Gümligen

www.nathaliestiftung.ch

Schweiz. Fachstelle für

behindertengerechtes Bauen, Zürich

www.hindernisfrei-bauen.ch

PSAG, Psychosoziale

Arbeitsgemeinschaft, Basel

www.psag.ch

pro audito Schweiz, Zürich

www.pro-audito.ch

SLGE, Schweizerische Liga

gegen Epilepsie, Zürich

www.epi.ch

sonos, Schweiz. Verband für

Gehörlosen- und Hörgeschädigten-

Organisationen, Zürich

www.sonos-info.ch

SZB, Schweiz. Zentralverein

für das Blindenwesen, St. Gallen

www.szb.ch

SAL, Schweiz. Arbeitsgemeinschaft

für Logopädie, Zürich

www.shlr.ch

Revisionsstelle

DASCON AG

Lerchentalstrasse 29

9016 St.Gallen

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Wir danken

den Spenderinnen und Spendern für

ihre grosse Treue

den zahlreichen Stiftungen für die

grosszügige Unterstützung unserer

Projekte

dem Bundesamt für Sozialversicherung

(BSV) für die Unterstützung im

Rahmen der Leistungsverträge und

dem Eidgenössischen Büro für die

Gleichstellung von Menschen mit

Behinderungen (EBGB) für die Förderung

unserer Integrationsbemühungen.

Pro Infirmis

Feldeggstrasse 71, 8008 Zürich

Tel. 044 388 26 26

Fax 044 388 26 00

www.proinfirmis.ch

www.facebook.com/ProInfirmis

contact@proinfirmis.ch

PC 80-22222-8

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