Pro Infirmis Jahresrechnung 2011 - pdf, 5.0M

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Pro Infirmis Jahresrechnung 2011 - pdf, 5.0M

Jahresrechnung

2011

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Zahlen und Fakten

2011 2010

Bilanz (in Mio. CHF)

Umlaufvermögen 59.8 56.8

Anlagevermögen 20.7 22.0

Total Aktiven 80.5 78.8

Fremdkapital 17.3 18.0

Fondskapital zweckgebunden 22.7 22.0

Organisationskapital 40.5 38.8

Total Passiven 80.5 78.8

Betriebsrechnung (in Mio. CHF)

Ertrag 94.6 92.1

Aufwand -92.5 -87.5

Operatives Ergebnis 2.1 4.6

Finanzergebnis -0.1 0.9

Organisationsfremdes Ergebnis 0.3 0.1

Fondsergebnis -0.6 -1.3

Nicht operatives Ergebnis -0.4 -0.3

Jahresergebnis vor Zuweisung/Entnahme an Organisationskapital 1.7 4.3

Personal

Total Mitarbeitende 1'372 1'438

Davon Mitarbeitende im Monatslohn 562 547

Entspricht Vollzeitstellen im Monatslohn 397 402

Davon Mitarbeitende im Stundenlohn 810 891

Entspricht Vollzeitstellen im Stundenlohn 80 84

Ehrenamtlich tätige Personen (per 31.12.2011) 124 127

Kantonale Geschäftsstellen 17 17

Beratungsstellen 49 49

Fundraising (in Mio. CHF)

Ertrag aus Mittelbeschaffung 18.5 19.4

Aufwand Fundraising 5.4 4.9

Bezüge (in CHF)

Präsidentin 6'000 6'000

Vorstandsmitglieder 3'000 3'000

Präsident Finanzausschuss 1'000 1'000

Präsidentin Wahl- und Personalausschuss 1'000 1'000

Sitzungsgeld pro Sitzung 300 300

Summe Gesamtentschädigung aller 6 Geschäftsleitungsmitglieder 1'085'414 1'062'087

Verhältnis tiefster : höchster Lohn 1 : 4.5 1 : 4.9

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst und sind nicht mehr durchgängig mit der publizierten Jahresrechnung 2010 vergleichbar

(vgl. Ziff. 5.2).

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Inhaltsverzeichnis

1. Bilanz 4

2. Betriebsrechnung 5

3. Geldflussrechnung 6

4. Rechnung über die Veränderung des Kapitals 7

5. Grundlagen der Rechnungslegung 9

5.1 Allgemeines 9

5.2 Konsolidierung und Konsolidierungskreis/Stetigkeit 9

5.3 Nahestehende Organisationen/Personen/Institutionen 9

6. Bewertungsgrundsätze und Erläuterungen 10

6.1 Konsolidierte Bilanz 10

6.2 Konsolidierte Betriebsrechnung 16

6.3 Konsolidierte Geldflussrechnung 20

7. Weitere Angaben 20

7.1 Entschädigungen an Mitglieder der leitenden Organe 20

7.2 Unentgeltliche Leistungen 20

7.3 Schenkungs- und Tauschtransaktionen 20

7.4 Angaben aus Vorsorgeverpflichtungen im Sinne FER 16 21

7.5 Brandversicherungswerte der Sachanlagen 21

7.6 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 21

7.7 Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung 21

8. Bericht der Revisionsstelle 22

Zu den Bildern in diesem Finanzbericht:

Pro Infirmis setzt sich im Rahmen ihrer Strategie zum Ziel, die Wege zu ebnen zu einem integrativen Bildungssystem

auf allen Stufen, d.h. vom Kindergarten bis hin zur beruflichen oder universitären Bildung und zur Weiterbildung

im Erwachsenenalter. Damit werden Voraussetzungen geschaffen für eine uneingeschränkte und aktive

Teilhabe in der Gesellschaft und zur Inklusion aller Menschen, ohne Benachteiligung.

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1. Bilanz

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Aktiven

Flüssige Mittel 1 18'531 14'424

Wertschriften 2 37'618 37'959

Forderungen aus Leistungen 3 2'621 3'178

Sonstige kurzfristige Forderungen 4 190 174

Vorräte 5 216 221

Aktive Rechnungsabgrenzung 6 658 849

Umlaufvermögen 59'834 56'805

Finanzanlagen 7 426 422

Mobile Sachanlagen 8 2'760 3'476

Immobile Sachanlagen 9 17'471 18'140

Anlagevermögen 20'657 22'038

Total Aktiven 80'491 78'843

Passiven

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 10 1'357 1'531

Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Leistungen 11 2'773 2'743

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 12 1'438 1'699

Passive Rechnungsabgrenzung 13 1'293 1'321

Kurzfristiges Fremdkapital 6'861 7'294

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 14 5'690 5'690

Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 15 3'374 3'667

Langfristige Rückstellungen 16 1'426 1'396

Langfristiges Fremdkapital 10'490 10'753

Fondskapital zweckgebunden 17 22'684 21'969

Organisationskapital 18 40'456 38'827

Total Passiven 80'491 78'843

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst und sind nicht mehr durchgängig mit der publizierten Jahresrechnung 2010 vergleichbar

(vgl. Ziff. 5.2).

4


2. Betriebsrechnung

2011 2010

TCHF

TCHF

Ertrag

Ertrag aus Mittelbeschaffung 19 18'466 19'391

IV-Beiträge 20 56'831 54'440

Dienstleistungsertrag 21 8'036 7'959

Bundes-, Kantons- und Gemeindebeiträge 22 8'607 7'764

Sonstiger Ertrag 23 2'688 2'526

Total Ertrag 94'628 92'080

Direkt produktiver Aufwand

Personalaufwand 24 -45'350 -44'470

Aufwand für Klienten/Behindertenorganisationen 25 -26'319 -23'231

Sonstiger Betriebsaufwand 26 -6'807 -6'697

Total direkt produktiver Aufwand -78'476 -74'398

Indirekt produktiver Aufwand

Personalaufwand 27 -10'351 -9'851

Aufwand für Behindertenorganisationen 28 -263 -286

Sonstiger Betriebsaufwand 29 -3'468 -2'917

Total indirekt produktiver Aufwand -14'082 -13'054

Operatives Ergebnis 2'070 4'628

Finanzergebnis 30 -111 946

Ergebnis Liegenschaften 31 319 338

Sonstiges organisationsfremdes Ergebnis 32 23 -267

Total organisationsfremdes Ergebnis 342 71

Jahresergebnis vor Fondsergebnis 2'301 5'645

Ergebnis zweckgebundene Fonds 33 -796 -912

Ergebnis freie Fonds 34 179 -401

Jahresergebnis vor Zuweisung/Entnahme 1'684 4'332

Zuweisung/Entnahme an Organisationskapital -1'684 -4'332

Jahresergebnis nach Zuweisung/Entnahme – –

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst und sind nicht mehr durchgängig mit der publizierten Jahresrechnung 2010 vergleichbar

(vgl. Ziff. 5.2).

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3. Geldflussrechnung

2011 2010

TCHF

TCHF

Jahresergebnis vor Zuweisung/Entnahme 1'684 4'332

Abschreibungen 1'368 1'419

Fondsunwirksamer Wertschriftenerfolg 538 -432

Veränderung Rückstellungen 30 54

Cash Flow 3'620 5'373

Veränderung Forderungen aus Leistungen 557 -125

Veränderung sonstige kurzfristige Forderungen -16 8

Veränderung Vorräte 5 -89

Veränderung Aktive Rechnungsabgrenzung 191 7

Veränderung kurzfristige Finanzverbindlichkeiten -174 -901

Veränderung Verbindlichkeiten aus Leistungen 30 223

Veränderung sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten -261 -219

Veränderung Passive Rechnungsabgrenzung -28 -56

Veränderung Umlaufvermögen/kurzfristiges Fremdkapital 304 -1'152

Geldfluss aus Betriebstätigkeit 3'924 4'221

Investitionen Wertschriften -196 -313

Investitionen Finanzanlagen -4 -2

Investitionen Sachanlagen -419 -622

Desinvestitionen Sachanlagen 435 13

Geldfluss aus Investitionstätigkeit -184 -924

Veränderung zweckgebundene Fonds 715 716

Veränderung freie Fonds -256 401

Veränderung sonstige langfristige Verbindlichkeiten -293 101

Veränderung erarbeitetes Kapital 201 196

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit 367 1'414

Veränderung Fonds flüssige Mittel 4'107 4'711

Anfangsbestand 01.01. 14'424 9'713

Endbestand 31.12. 18'531 14'424

Veränderung Fonds flüssige Mittel 4'107 4'711

6


4. Rechnung über die Veränderung des Kapitals

Anfangsbestand

Erträge

(intern)

Zuweisung

(extern)

Interne Fonds-

Transfers

Verwendung

(extern)

Endbestand

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Mittel aus Fondskapital

2010

Patenschaftsfonds 3'824 – 671 – -555 3'940

Spezialfonds (Donatoren) 7'150 – 1'963 2'290 -1'118 10'285

Fonds zur Nutzniessung 9'388 – 762 -1'595 -811 7'744

Fondskapital mit

einschränkender Zweckbindung 20'362 – 3'396 695 -2'484 21'969

2011

Patenschaftsfonds 3'940 – 535 – -631 3'844

Spezialfonds (Donatoren) 10'285 – 2'259 -82 -1'382 11'080

Fonds zur Nutzniessung 7'744 – 11 – 5 7'760

Fondskapital mit

einschränkender Zweckbindung 21'969 – 2'805 -82 -2'008 22'684

Mittel aus Eigenfinanzierung

2010

Innovationsfonds 10'230 – 835 2'473 -434 13'104

Freie Fonds 576 – – – – 576

Erarbeitetes Kapital 24'329 – – 818 – 25'147

Jahresergebnis – 4'332 – -4'332 – –

Organisationskapital 35'135 4'332 835 -1'041 -434 38'827

2011

Innovationsfonds 13'104 – 897 -76 -1'077 12'848

Freie Fonds 576 – – – – 576

Erarbeitetes Kapital 25'147 – -3 1'684 204 27'032

Jahresergebnis – 1'684 – -1'684 – –

Organisationskapital 38'827 1'684 894 -76 -873 40'456

(vgl. auch Ziff. 5.2)

7


5. Grundlagen der Rechnungslegung

5.1 Allgemeines

Die Rechnungslegung des Vereines Pro Infirmis erfolgt in Übereinstimmung mit den

Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER), den Vorschriften der

ZEWO sowie den Bestimmungen der Statuten und vermittelt ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (true

and fair view).

5.2 Konsolidierung und Konsolidierungskreis/Stetigkeit

Die vorliegende Jahresrechnung zeigt die Konsolidierung der 17 kantonalen Geschäftsstellen

von Pro Infirmis, des Hauptsitzes, des Bundeskredites FLB (Finanzielle

Leistungen an Behinderte) sowie von drei Fonds, die aus verwaltungstechnischen

Gründen in eigenen Buchhaltungen geführt werden.

Grundlage für die Konsolidierung bilden die geprüften Einzelabschlüsse. Diese beruhen

auf einheitlichen, für alle Abschlüsse geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Zurzeit bestehen keine kapitalmässigen Beteiligungen. Die kantonalen Geschäftsstellen

sind Zweigniederlassungen mit Eintrag im kantonalen Handelsregister. Das

Eigenkapital der vollkonsolidierten Fonds ist Teil des bilanzierten Fondskapitals. Es

findet deshalb keine Kapitalkonsolidierung statt.

Ab 2011 werden die Informatikkosten in der Konsolidierung als indirekt produktive

Aufwände ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst.

Bis Ende 2010 erstellte Pro Infirmis sowohl einen internen Abschluss (Handelsbilanz 1)

nach dem alten internen Finanzreglement und einen externen Abschluss (Handelsbilanz

2) nach den Richtlinien von FER. Mit der Einführung des neuen Finanzreglements

per 1.7.2011 wurden die Reserven auf Stufe Handelsbilanz 1 aufgelöst. Somit

gibt es keine Unterscheidung zwischen internem und externem Abschluss mehr. Die

Auflösung der Reserven erfolgte je nach Entstehung über das Organisationskapital,

Fondskapital zweckgebunden oder sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Vorjahreszahlen

wurden angepasst.

5.3 Nahestehende Organisationen/Personen/Institutionen

Es bestehen keine nahestehenden Organisationen im Sinne von FER 15. Eine enge

Beziehung besteht historisch mit der Stiftung Profil, welche ursprünglich von Pro

Infirmis gegründet wurde. Im Stiftungsrat von Profil ist Pro Infirmis mit drei von neun

Mitgliedern vertreten. Es besteht keine kapitalmässige Verflechtung. Die Stiftung

Profil hat einen anderen Auftrag als Pro Infirmis und übt ihre Tätigkeit wirtschaftlich

unabhängig von Pro Infirmis aus. Eine Konsolidierung würde deshalb den Informationsgehalt

der Jahresrechnung nicht erhöhen.

9


6. Bewertungsgrundsätze und Erläuterungen

Für die Jahresrechnung gilt grundsätzlich das Anschaffungs- bzw. Herstellkostenprinzip.

Dieses richtet sich nach dem Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven

und Passiven. Die wichtigsten Bilanzierungsgrundsätze sind nachfolgend dargestellt.

Bei abweichender Bewertung erfolgt eine gesonderte Erläuterung.

Die Buchhaltung wird in Schweizer Franken geführt. Aktiv- und Passivbestände in

Fremdwährungen werden zu Devisenschlusskursen am Bilanzstichtag umgerechnet.

6.1 Konsolidierte Bilanz

Umlaufvermögen

Im Umlaufvermögen sind ausgehend vom Bilanzstichtag nur kurzfristige Positionen

mit einer Laufzeit bis zu zwölf Monaten enthalten.

1 Flüssige Mittel

Kassenbestände, Post- und Bankguthaben sind zum Nominalwert bewertet.

2 Wertschriften

Die Wertschriften umfassen kurzfristig realisierbare Kapitalanlagen in Form von

Aktien und Obligationen. Der strategische Aktienanteil wurde von 25 % auf 20 %

gesenkt. Die Bewertung erfolgt zum Verkehrswert gemäss Depotauszug. Die Nettoperformance

betrug 2011 + 0.2 % (Vorjahr + 2.9 %).

Die Position Wertschriften zur treuhänderischen Verwaltung besteht aus dem Vermögen

der «Charlotte und Hans Haller-Stiftung», welche dieses zur besseren Performance-Erzielung

der Pro Infirmis überwiesen hat. Der darauf entstehende Erfolg wird

jährlich anteilig zugeschrieben.

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Wertschriften kurzfristig realisierbar 34'244 34'292

Wertschriften zur treuhänderischen Verwaltung 3'374 3'667

Total 37'618 37'959

3 Forderungen aus Leistungen

Die Forderungen aus Leistungen umfassen folgende Positionen:

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Gegenüber Dritten 2'071 1'924

Gegenüber Klienten 221 166

Aus Autobevorschussung 225 205

Gegenüber BSV 68 909

Gegenüber Kantonen 163 90

Delkredere -127 -116

Total 2'621 3'178

10


4 Sonstige kurzfristige Forderungen

Die sonstigen kurzfristigen Forderungen umfassen die durch Pro Infirmis geleisteten

Mietzinsdepots und die Forderungen gegenüber der Verrechnungssteuer.

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Mietzinsdepots 166 155

Forderungen gegenüber Verrechnungssteuer 24 19

Total 190 174

5 Vorräte

Die Vorräte umfassen die folgenden Positionen:

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Handelswaren 139 151

Verbrauchsmaterial 77 70

Total 216 221

Die Handelswaren umfassen behindertengerecht umgebaute Fahrzeuge, welche die

Abteilung Direkthilfe an Menschen mit einer Behinderung vermittelt.

6 Aktive Rechnungsabgrenzung

Diese Position beinhaltet vorausbezahlten Aufwand für das folgende Geschäfts jahr,

Abgrenzungen der Sozialversicherungen sowie auf Grund der Leistungserbringung

2011 noch einforderbaren Ertrag.

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Vorausbezahlte Miete 28 35

Sonstiger vorausbezahlter Aufwand 77 93

Kantons- und Gemeindebeiträge 396 205

Sozialversicherungen 76 171

Sonstige ausstehende Erträge 81 345

Total 658 849

Anlagevermögen

7 Finanzanlagen

Pro Infirmis vergibt als Teil ihrer Tätigkeit befristete Darlehen an Klienten oder Drittorganisationen

zur Finanzierung von Projekten, die mit dem Zweck von Pro Infirmis

vereinbar sind. Darlehen zur Finanzierung von Immobilien sind durch Grundpfandrechte

gesichert. Bei den übrigen Forderungen bestehen keine Sicherheiten.

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Langfristige Forderungen gegenüber Klienten 6 6

Langfristige Forderungen gegenüber Institutionen 420 416

Total 426 422

0.

11


8 Mobile Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungswerten abzüglich der betriebswirtschaftlich

notwendigen Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear über

die geschätzte Nutzungsdauer der Objekte. Die geschätzte Lebens- bzw. Abschreibungsdauer

beträgt:

Mobiliar/Einrichtungen

10 Jahre

Büromaschinen, EDV-Anlagen, Kommunikationsanlagen (WAN/Telefonie)

5 Jahre

Fahrzeuge

8 Jahre

Einrichtungen und Installationen

10 Jahre

Das mobile Sachanlagevermögen setzt sich wie folgt zusammen:

Mobiliar und

Einrichtungen

Büromaschinen,

EDV und

Kommunikation

Fahrzeuge

Einrichtungen und

Installationen

Total

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Nettobuchwert 1.1.2010 1'302 1'854 130 764 4'050

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 3'582 5'248 341 3'752 12'923

Zugänge 100 472 16 35 623

Veränderung von aktuellen Werten – – – – –

Abgänge – – -27 – -27

Stand 31.12. 3'682 5'720 330 3'787 13'519

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 2'280 3'394 211 2'988 8'873

Abschreibungen 236 683 29 236 1'184

Abgänge – – -14 – -14

Stand 31.12. 2'516 4'077 226 3'224 10'043

Nettobuchwerte 31.12.2010 1'166 1'643 104 563 3'476

Nettobuchwert 1.1.2011 1'166 1'643 104 563 3'476

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 3'682 5'720 330 3'787 13'519

Zugänge 151 232 – 35 418

Veränderung von aktuellen Werten – – – – –

Abgänge – – – – –

Stand 31.12. 3'833 5'952 330 3'822 13'937

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 2'516 4'077 226 3'224 10'043

Abschreibungen 212 715 22 185 1'134

Abgänge – – – – –

Stand 31.12. 2'728 4'792 248 3'409 11'177

Nettobuchwerte 31.12.2011 1'105 1'160 82 413 2'760

12


9 Immobile Sachanlagen

Die Bewertung der Liegenschaften erfolgt zu Verkehrswerten abzüglich betrieblich

notwendiger Abschreibungen. Liegenschaften mit teilweiser Nutzung (Eigennutzung/

Fremdvermietung) werden gemäss dem mehrheitlichen Anteil den betrieblichen oder

den nicht betrieblichen Liegenschaften zugeordnet.

Anlässlich der Erstanwendung von FER im Jahr 2006 wurden die Liegenschaften mittels

Gutachten neu bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer

der Objekte. Die geschätzte Lebens- bzw. Abschreibungsdauer beträgt:

Betriebliche und nicht betriebliche Liegenschaften

50 Jahre

Grundstücke werden nicht abgeschrieben. Alle Positionen werden jährlich auf Impairments

überprüft. Bei Stockwerkeigentumsverhältnissen erfolgt keine Ausscheidung

von Landwerten.

Betriebliche

Gebäude

Betriebliche

Grundstücke

Nicht betr.

Gebäude

Nicht betr.

Grundstücke

Unbebautes

Land

Total

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Nettobuchwert 1.1.2010 5'286 2'114 5'649 5'311 15 18'375

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 5'746 2'114 6'111 5'311 15 19'297

Zugänge – – – – – –

Veränderung von aktuellen Werten – – – – – –

Abgänge – – – – – –

Stand 31.12. 5'746 2'114 6'111 5'311 15 19'297

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 460 – 462 – – 922

Abschreibungen 115 – 120 – – 235

Abgänge – – – – – –

Stand 31.12. 575 – 582 – – 1'157

Nettobuchwerte 31.12.2010 5'171 2'114 5'529 5'311 15 18'140

Nettobuchwert 1.1.2011 5'171 2'114 5'529 5'311 15 18'140

Anschaffungswerte

Stand 1.1. 5'746 2'114 6'111 5'311 15 19'297

Zugänge – – – – – –

Veränderung von aktuellen Werten – – – – – –

Abgänge – – -100 -345 – -445

Stand 31.12. 5'746 2'114 6'011 4'966 15 18'852

Kumulierte Abschreibungen

Stand 1.1. 575 – 582 – – 1'157

Abschreibungen 115 – 119 – – 234

Abgänge -10 – – – – -10

Stand 31.12. 680 – 701 – – 1'381

Nettobuchwerte 31.12.2011 5'066 2'114 5'310 4'966 15 17'471

13


Kurzfristiges Fremdkapital

10 Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Unter Verbindlichkeiten für Rückerstattungen aus Autobevorschussung sind Beträge

aufgeführt, welche wir anderen Institutionen weiterleiten müssen.

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Verbindlichkeit gegenüber BSV (FLB) 1'340 1'113

Verbindlichkeit aus Rückerstattung Autobevorschussung – 232

Diverse 17 186

Total 1'357 1'531

11 Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Leistungen

Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Leistungen handelt es sich ausschliesslich

um Verbindlichkeiten gegenüber Klienten.

12 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die Position beinhaltet die üblichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

von Dritten.

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Verbindlichkeiten gegenüber Dritten 1'410 1'667

Verbindlichkeiten gegenüber MWST, Quellensteuer 28 32

Total 1'438 1'699

13 Passive Rechnungsabgrenzung

Diese Position beinhaltet noch ausstehende Lieferantenrechnungen für das Geschäftsjahr

2011, Abgrenzungen der Sozialversicherungen, noch nicht ausbezahlte

Löhne von Mitarbeitenden im Stundenlohn, Kantonsbeiträge für das Jahr 2012 und

bereits erhaltene Dienstleistungserträge für das Jahr 2012.

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Ausstehende Lieferantenrechnungen 233 320

Ausstehende Lohnzahlungen 478 608

Sozialversicherungen 185 384

Kantonsbeiträge 359 –

Dienstleistungserträge 38 9

Total 1'293 1'321

14


Langfristiges Fremdkapital

14 Langfristige Finanzverbindlichkeiten

Die Position besteht ausschliesslich aus Hypotheken für eigene Liegenschaften.

15 Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten (vgl. auch Ziff. 2)

Bei den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten

aus treuhänderischer Vermögensverwaltung.

16 Langfristige Rückstellungen

Die langfristigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Reparaturen

Ferien- und

und Sanierungen Überzeit Total

TCHF TCHF TCHF

Rückstellungen per 31.12.2009 – 1'342 1'342

Bildung 250 215 465

Auflösung – -411 -411

Rückstellungen per 31.12.2010 250 1'146 1'396

Bildung – 170 170

Auflösung – -140 -140

Rückstellungen per 31.12.2011 250 1'176 1'426

Da Pro Infirmis steuerbefreit ist, werden keine latenten Steuern berücksichtigt.

17 Fonds zweckgebunden (vgl. auch Ziff. 5.2)

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Patenschaftsfonds 3'844 3'940

Spezialfonds (Donatoren) 11'080 10'285

Fonds zur Nutzniessung 7'760 7'744

Total 22'684 21'969

18 Organisationskapital (vgl. auch Ziff. 5.2)

31.12.2011 31.12.2010

TCHF

TCHF

Innovationsfonds 12'848 13'104

Sonstige freie Fonds 576 576

Erarbeitetes Kapital 27'032 25'147

Total 40'456 38'827

15


6.2 Konsolidierte Betriebsrechnung

19 Ertrag aus Mittelbeschaffung

Der Ertrag aus Mittelbeschaffung setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Beiträge 288 297

Spenden/Sammlungsertrag 12'984 12'776

Grossspenden 2'052 2'211

Vermächtnisse 3'142 4'107

Total 18'466 19'391

020 IV-Beiträge

Die IV-Beiträge, welche wir an unsere Unterleistungsvertragsnehmer weiterleiten,

werden brutto verbucht gegen die Position «Direkter Aufwand Klienten und Behindertenorganisationen»

(vgl. Ziff. 25). Die Differenz zum Vorjahr ist hauptsächlich auf

den neuen Leistungsvertrag Begleitetes Wohnen zurückzuführen, welcher 11 zusätzliche

ULV unter dem Dach von Pro Infirmis zusammenführt. Die IV-Beiträge für die

beiden Dienstleistungen Begleitung und Bildungsklub gehören seit 2011 zum Hauptvertrag.

2011 2010

TCHF

TCHF

IV-Beiträge Hauptvertrag (Art. 74 IVG) 33'082 30'890

IV-Beiträge Sonstige (Art. 74 IVG) 271 2'511

IV-Beiträge Sonstige (Art. 74 IVG) für ULV 10'455 7'588

IV-Beiträge FLB (Art. 17 ELG) 13'023 13'451

Total 56'831 54'440

21 Dienstleistungsertrag

Der Dienstleistungsertrag setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Begleitung 1'840 1'801

Wohnschule 1'783 1'803

Assistenzdienst 1'109 1'166

Entlastungsdienst 857 817

Erwachsenenbildung 585 646

Leistungen für Dritte 479 504

Freizeit/Kurse 255 212

Taxi-Dienste 201 215

Treuhanddienstleistungen 149 114

Beratung «Hindernisfreies Bauen» 117 94

Diverse 661 587

Total 8'036 7'959

22 Bundes-, Kantons- und Gemeindebeiträge

2011 2010

TCHF

TCHF

Bundesbeiträge 40 30

Kantonsbeiträge 7'650 6'840

Gemeindebeiträge 917 894

Total 8'607 7'764

16


23 Sonstiger Ertrag

Der sonstige Ertrag aus Leistungen setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Sonstiger Ertrag aus Leistungen 2'711 2'509

Ertrag aus Personalausleihung – 21

Ertragsminderungen -23 -4

Total 2'688 2'526

0

24 Personalaufwand direkt produktiv

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Löhne 35'527 34'818

Sozialversicherungsaufwand 8'287 8'221

Sonstiger Personalaufwand 1'187 1'018

Arbeitsleistungen Dritter 349 413

Total 45'350 44'470

Der Sozialversicherungsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

AHV/ALV/IV/EO 2'232 2'176

FAK + Betreuungszulage 766 786

Pensionskasse 4'426 4'411

Unfallversicherung 416 408

Krankentaggeldversicherung 447 440

Total 8'287 8'221

25 Aufwand für Klienten und Behindertenorganisationen direkt produktiv

Der direkte Aufwand für Klienten und Behindertenorganisationen setzt sich wie folgt

zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Finanzielle Leistungen für Behinderte (FLB) 13'489 13'739

IV-Beiträge an Unterleistungsvertragsnehmer 10'351 7'258

Ordentlicher Aufwand und Hilfeleistungen 1'793 1'641

Wohnschulen und Tagesstätten 253 271

Transportaufwand 59 90

Beiträge an Behindertenorganisationen 205 120

Diverse 169 112

Total 26'319 23'231

Betreffend die IV-Beiträge an Unterleistungsvertragsnehmer vergl. Ziffer 20.

17


26 Sonstiger Betriebsaufwand direkt produktiv

Der sonstige Betriebsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Raumaufwand 3'999 3'902

U+R+E mobile Sachanlagen 129 83

Fahrzeug- und Transportaufwand 124 109

Verwaltungsaufwand 1'095 1'025

Informatikaufwand 193 179

Werbeaufwand 618 640

Sonstiger Betriebsaufwand 140 171

Abschreibungen 509 588

Total 6'807 6'697

0.

27 Personalaufwand indirekt produktiv

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Löhne 4'979 4'859

Sozialversicherungsaufwand 1'380 1'416

Sonstiger Personalaufwand 375 207

Arbeitsleistungen Dritter 3'617 3'369

Total 10'351 9'851

Der Sozialversicherungsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

AHV/ALV/IV/EO 311 301

FAK + Betreuungszulage 78 77

Pensionskasse 856 872

Unfallversicherung 62 108

Krankentaggeldversicherung 73 58

Total 1'380 1'416

28 Aufwand für Behindertenorganisationen indirekt produktiv

Der indirekte Aufwand für Behindertenorganisationen enthält Beiträge an Institutionen

mit ähnlichen Zielen wie Pro Infirmis.

29 Sonstiger Betriebsaufwand indirekt produktiv

Der sonstige Betriebsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Raumaufwand 300 308

U+R+E mobile Sachanlagen 42 47

Fahrzeug- und Transportaufwand 6 6

Verwaltungsaufwand 1'226 1'132

Informatikaufwand 467 496

Werbeaufwand 742 260

Sonstiger Betriebsaufwand 60 71

Abschreibungen 625 597

Total 3'468 2'917

18


Direkt produktiver Aufwand

Die in den kantonalen Geschäftsstellen anfallenden Kosten fliessen vollumfänglich

als direkt produktiver Aufwand in die Betriebsrechnung ein.

Indirekt produktiver Aufwand

Als indirekt produktiver Aufwand sind die Kosten des Hauptsitzes in Zürich aufgeführt.

Die Kosten für Mittelbeschaffung belaufen sich 2011 auf TCHF 5’370 (Vorjahr

TCHF 4’930).

30 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Ertrag aus flüssigen Mitteln 64 53

Ertrag aus Finanzanlagen 1'001 688

Realisierter Gewinn auf Wertschriften 60 146

Nicht realisierter Gewinn auf Wertschriften 1'276 1'635

Gewinne aus Finanzanlagen – 88

Ertrag aus Finanzanlagen für Dritte 499 419

Total Finanzertrag 2'900 3'029

Depot- und Kontogebühren -278 -307

Zinsaufwand gegenüber Dritten – -8

Realisierter Verlust auf Wertschriften -420 -146

Nicht realisierter Verlust auf Wertschriften -1'814 -1'203

Aufwand aus Finanzanlagen für Dritte -499 -419

Total Finanzaufwand -3'011 -2'083

Finanzergebnis -111 946

31 Ergebnis Liegenschaften

Das Liegenschaftenergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2011 2010

TCHF

TCHF

Ertrag Liegenschaften nicht betrieblich 466 470

Aufwand Liegenschaften nicht betrieblich -322 -335

Ergebnis Liegenschaften nicht betrieblich 144 135

Ertrag Liegenschaften betrieblich 608 630

Aufwand Liegenschaften betrieblich -433 -427

Ergebnis Liegenschaften betrieblich 175 203

Ergebnis Liegenschaften 319 338

32 Sonstiges organisationsfremdes Ergebnis

Der ausserordentliche Ertrag betrifft den Buchgewinn aus dem Verkauf einer Liegenschaft

(TCHF 8) sowie periodenfremde Erträge.

19


33 Ergebnis zweckgebundene Fonds

2011 2010

TCHF

TCHF

Zuweisungen -3'766 -3'225

Entnahmen 2'970 2'313

Ergebnis zweckgebundene Fonds -796 -912

34 Ergebnis freie Fonds

2011 2010

TCHF

TCHF

Zuweisungen -897 -835

Entnahmen 1'076 434

Ergebnis freie Fonds 179 -401

6.3 Konsolidierte Geldflussrechnung

Die Geldflussrechnung als Fondsrechnung zeigt die Veränderung des Fonds «Flüssige

Mittel». Die getroffenen Selbstfinanzierungs-, Fremdfinanzierungs- und Investitionsvorgänge

werden aufgezeigt. Die Investitionen sowie die effektiven Finanzbewegungen

werden brutto gezeigt, Konsolidierungseinflüsse sind eliminiert.

7. Weitere Angaben

Alle weiteren Angaben zum Anhang gemäss FER, welche nicht direkt aus der Jahresrechnung

und den Erläuterungen hervorgehen, werden nachfolgend ergänzt.

7.1 Entschädigungen an Mitglieder der leitenden Organe

Mitglieder des Vorstandes erhalten eine pauschale Entschädigung pro Jahr sowie

eine Entschädigung pro Sitzung. Im Berichtsjahr betrugen die Auszahlungen hierfür

insgesamt TCHF 58 (Vorjahr TCHF 57). Spesen werden separat entschädigt. Es werden

keine anderen Entschädigungen an leitende Organe ausgerichtet.

Die Vorstandsmitglieder erbringen im Sinne der ZEWO-Richtlinien pro Jahr unentgeltliche

Leistungen von über 100 Stunden pro Person.

7.2 Unentgeltliche Leistungen

Pro Infirmis freut sich, durch Freiwilligenarbeit von rund 15’200 Stunden pro Jahr

unterstützt zu werden, wovon ein Grossteil für den Entlastungsdienst Tessin geleistet

wird. Darin nicht enthalten ist die Arbeit der ebenfalls unentgeltlich tätigen Kantonalkommissionen.

Pro Infirmis hat für TCHF 5 unentgeltliche Leistungen (Spezialrabatte)

erhalten. Die von Mitarbeitenden der Pro Infirmis gratis erbrachten Leistungen werden

auf rund 1100 Stunden geschätzt.

7.3 Schenkungs- und Tauschtransaktionen

Pro Infirmis hat im 2011 keine wesentlichen nicht verbuchten Schenkungs- oder

Tauschtransaktionen vollzogen.

20


7.4 Angaben aus Vorsorgeverpflichtungen im Sinne FER 16

Über-/Unterdeckung

gem.

Jahresrechnung

Wirtschaftlicher

Anteil der

Organisation

Veränderung

Auf die Periode abgegrenzte

Beiträge

Vorsorgeaufwand im

Personalaufwand

31.12.2010 31.12.2011 31.12.2010 2011 2011 2011 2010

TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF TCHF

Vorsorgepläne ohne

Über-/Unterdeckung – – – – 5'582 5'582 5'283

Total – – – – 5'582 5'582 5'283

Die Pensionskasse des Vereins Pro Infirmis wird in einer eigenen Stiftung geführt, die

auf beitragsorientierten Vorsorgeplänen basiert. Von den aktiven Pro Infirmis Mitarbeitenden

gehörten ihr per 31.12.2011 570 (Vorjahr 553) Personen an.

Der Deckungsgrad der Altersguthaben unter Berücksichtigung der Kursschwankungsreserve

und des Stiftungskapitals (keine Arbeitgeberbeitragsreserve) betrug

per 31.12.2010 108.8 % (31.12.2009 108.1 %). Der Mitte Februar 2012 provisorisch

ermittelte Deckungsgrad per 31.12.2011 beträgt 110.9 %.

7.5 Brandversicherungswerte der Sachanlagen

2011 2010

TCHF

TCHF

Mobile Sachanlagen 9'585 9'585

Liegenschaften 25'187 25'187

Total 34'772 34'772

7.6 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, die einen Einfluss auf die

Jahresrechnung 2011 hätten.

7.7 Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung

Der Vorstand der Pro Infirmis hat Risikomanagement-Richtlinien und Grundsätze

erlassen. Zudem wurden die Verantwortlichkeiten im Risikomanagement definiert.

Die Risikobeurteilung und -bewertung erfolgte an verschiedenen Sitzungen durch die

Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung.

Der Vorstand nahm am 13. Dezember 2011 zustimmend Kenntnis vom Risikobericht,

welcher durch die Direktion vorgelegt wurde. Zu den identifizierten Risiken

wurden Massnahmen definiert.

21


Wir danken

den Spenderinnen und Spendern für

ihre grosse Treue

den zahlreichen Stiftungen für die

grosszügige Unterstützung unserer

Projekte

dem Bundesamt für Sozialversicherung

(BSV) für die Unterstützung im

Rahmen der Leistungsverträge und

dem Eidgenössischen Büro für die

Gleichstellung von Menschen mit

Behinderungen (EBGB) für die Förderung

unserer Integrationsbemühungen.

Pro Infirmis

Feldeggstrasse 71, 8008 Zürich

Tel. 044 388 26 26

Fax 044 388 26 00

www.proinfirmis.ch

www.facebook.com/ProInfirmis

contact@proinfirmis.ch

PC 80-22222-8

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