Liebe Freunde und Freundinnen, Unterstützer und ...

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Liebe Freunde und Freundinnen, Unterstützer und Unterstützerinnen

und Interessierte,

die Menschen aus dem Projekthaus Potsdam möchten Euch zum Jahresende einen kleinen

Überblick von dem Geschehenen und dem Zukünftigen im und um das Projekthaus herum

verschaffen. Im Juni 2012 feierte das Projekthaus sein 7-jähriges Bestehen und startet nun

in eine neue Entwicklungsphase mit vielen Veränderungen. Hierzu haben wir kurz alle wichtigen

Ereignisse und Neuigkeiten für Euch zusammengestellt. Zudem senden wir Euch die

besten Wünsche für das kommende Jahr.

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Euch!

Übersicht

I Der Projekthausverbund

II Infos aus den Projekten

- Ökologische Projekte

- Entwicklungspolitische Themenreihe

- Qualifikationsprojekt für MigrantInnen und Flüchtlinge

- Projekte Osteuropa/ Russland/ Belarus

- Projekte mit Partnern auf dem Balkan

- DIY Festival der Selbstorganisation

- EU‘GO - European Gardens Otesha

- Europlants

- Otesha Skills

- Mobidig

- Fachforum: „Zukunft der Arbeit und Solidarische Ökonomie“

- Werkhaus

- Interkulturelle Bauwoche

III Passivhaus-Neubau


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I Der Projekthausverbund

Seit einem Jahr gehört ein weiteres Haus in der Nachbarschaft (Rudolf-Breitscheidstr. 146)

zum Projekthaus-Verbund und bietet nun Platz für 8 Mitglieder. In dem Haus haben die

Sanierungsarbeiten bereits begonnen und sollen im Zuge des Kellerausbaus bald Platz für

zwei neue MitbewohnerInnen bieten. Wer bei den Ausbaumaßnahmen helfen möchte, ist

herzlich willkommen (Verputzen, Terassenaushub, Fundamentarbeiten, Elektro, Malern usw.).

Außerdem suchen wir ein langfristiges Darlehen von ca. 10T Euro für die Vorfinanzierung

der neuen Heizungsanlage.

Durch die Umstrukturierungen der Häuser wohnen seit 2012 sechs neue Aktive im Projekthaus

und arbeiten in den Projekten mit. Auch unser „Außendienstmitarbeiter“ Steffen

ist nach ca. 12 Monaten von Bali zurück und wird im Januar einen Bali-Themenabend

veranstalten.

2012 wurde auch an anderen

Stellen fleißig weiter gebaut und

saniert: der zweite (größere)

Multifunktionsraum wurde fertig

gestellt und steht nun für Seminare,

Themenabende, Konzerte und

Parties zur Verfügung. Anfragen

können an Miriam Meeden (buchung@projekthaus-Potsdam.de)

oder an die Projekthauskoordination

(info@foerderverein-inwole.de)

gerichtet werden.

Zum Jahresabschluss wurde im Dezember noch während eines deutsch-französichen

Workcamps der Eingangsbereich aufgehübscht und die Zugänglichkeit für Menschen mit

Behinderungen verbessert.

II Infos aus den Projekten

Ökologische Projekte Das Projekthaus Potdsam ist inzwischen Einsatzstelle für 2

Menschen, die bei uns ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr leisten. In diesem Zusammenhang

finden bei uns jedes Jahr verschiedene Seminare und Projekte der Umweltbildung statt.

Schwerpunkte dafür sind regenerative Energie und Modelle nachhaltigen Wirtschaftens.

Entwicklungspolitische Themenreihe Ein ganz besonderer Schwerpunkt war

2012 die Themenreihe zu spannenden globalen Fragen, Regionen und Projekten. Wir

hatten in diesem Jahr Gäste aus Kolumbien, Griechenland, Spanien, Mali, Kenia und anderen

Ländern. Mit dem Mix aus Information, konkreten Projekten, solidarischer Unterstützung,

landestypischer Kultur (Essen und Musik) und kritischer Reflektion von Entwicklung haben

wir offensichtlich den Nerv vieler InteressentInnen getroffen. Die Veranstaltungen sind fast

immer sehr gut besucht.


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Qualifikationsprojekt für MigrantInnen

und Flüchtlinge

2012 lief das Projekt sehr erfolgreich.

Es gab insgesamt 3 verschiedene Phasen

mit 10 verschiedenen Kursangeboten,

die unter anderem auch von ehemaligen

TeilnehmerInnen als FachanleiterInnen

betreut wurden (für z.B. Videoschnitt,

Kochen, Fahrradreparatur). 30-40 TeilnehmerInnen

haben die Kurse besucht.

Das Dinner for All fand regelmäßig im

Flüchtlingsheim statt.

Für 2013 ist die Weiterführung der

Kurse geplant. Außerdem wollen wir

vermehrt für die TeilnehmerInnen

Praktikums- und Ausbildungsstellen

suchen und die Zusammenarbeit mit

der Diakonie ausbauen. Das Dinner for

All soll nach einer Pause wieder stattfinden.

Freuen würden wir uns über Hilfe

in Form von Sachspenden (Laptops für den Computerkurs) und finanzielle Unstützung für

Fahrtkosten der TeilnehmerInnen, die oft aus anderen Landkreisen anreisen.

Projekte Osteuropa / Russland / Belarus Nun im 7. Jahr organisiert das Projekthaus

Projekte mit PartnerInnen in Osteuropa. 2012 haben wir vier Begegnungen organisiert.

Besonders wichtig war das Projektmanagementseminar für zivilgesellschaftlich Aktive

im Kaukasus (Tschetschenien und Inguschetien), einer Region in der so gut wie niemand

Projekte unterstützt. Als Projekthaus wollen wir in Tschetschenien vor allem internationale

Jugendprojekte, Qualifizierungsprojekte, Frauenrechtsprojekte und ökologische Projekte

unterstützen. Im August gab es eine Jugendbegegnung mit Aktiven aus Belarus aus ökologischen,

internationalen, studentischen, LGBT- und antirassistischen Gruppen. Aufgrund der

sehr autoritären Situation in Belarus soll es 2013 sogar 2-3 Seminare geben. Zwei weitere

Seminare mit unseren PartnerInnen in Murmansk und Voronesh haben kreative Kommunikationsformen

und antirassistische Bilungsformate thematisiert.

Projekte mit Partnern auf dem Balkan Auch die Zusammenarbeit mit unseren

Partnern in den südosteuropäischen Ländern währt nun schon einige Jahre. In diesem

Jahr haben wir bereits drei Begegnungen in Potsdam organisiert, Ende Dezember wird es

zudem eine Projektfahrt nach Serbien geben. Begonnen hat dieses Jahr Ende März mit der

zweiten Begegnung unseres Jugendprojektes: „ In which drawer are you fitting? -Unbox

yourself! Young people become active against any forms of discrimination.” mit Teilnehmenden

aus Kroatien, Kosovo, Serbien und Deutschland. Ziel des Projekts war es, jungen

Menschen aus den Nachfolgestaaten Ex-Jugoslawiens und Deutschlands eine Plattform

für Dialog, Diskussion und Perspektivenwechsel zu bieten. Dass dies sehr gelungen ist,

konnten Interessierte im Rahmen der Abschlusspräsentation erleben. Weitere gemeinsame

Projekte unter Einbeziehung der Ideen der Jugendlichen sind In Zusammenarbeit mit

unseren Partern bereits in Planung.

Im Mai folgte eine deutsch-serbische Begegnung, deren Fokus darauf lag, Kenntnisse und

Fähigkeiten im Bereich Projektmanagement zu vermitteln und den Teilnehmenden einen

produktiven Austausch mittels eines peer-to peer Ansatzes zu ermöglichen. Nach dem

Open Space-Prinzip konnten TeilnehmerInnen des deutsch-serbischen Seminars neben der

„Jamsession“, im August zudem ihren Talenten und Erfahrungen im Bereich Musik, Street-

Art, Tanz sowie Handwerk Ausdruck geben.


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Ziel unserer Projekte, im Austausch mit Partnerinnen und TeilnehmerInnen aus dieser

Region Europas, wird es auch im Jahr 2013 sein, zivilgesellschaftliches Engagement, Eigeninitiative

und Solidarität zu unterstützen und lokale/regionale Initiativen durch die Einbindung

in unser etabliertes Netzwerk voran zu bringen.

DIY - Festival der Selbstorganisation Im Projekthaus Potsdam haben wir in

diesem Sommer zum ersten Mal ein sogenanntes „Do it yourself Festival“ unter großer

Selbstbeteiligung der Teilnehmenden organisiert.

Das Festival brachte rund 40 junge Leute aus Deutschland, Serbien, Frankreich und Russland

zusammen, die sich selbstverantwortlich organisierten und gestalteten, Workshops

über die unterschiedlichsten Themen sowie Fähigkeiten und Kenntnisse z.B. zu Adbusting &

Bildbearbeitungsprogrammen, Selbstverteidigung & Selbstbehauptung sowie der Methodik

des Theater der Unterdrückten. Unter anderem gab es auch eine Arbeitsgruppe, die sich

mit dem Thema Videoaktivismus beschäftigte und sich nach einer theoretischen Einführung

an die praktische Umsetzung kritischer Viedoarbeit wagte. Sie begleiteten dokumentarisch

unsere Besuche und Gespräche in den Kulturzentren FreiLand, Kuze und Archiv in Potsdam

sowie in der Regenbogenfabrik in Berlin und setzten sich sehr intensiv mit Möglichkeiten

und Grenzen der Nutzung öffentlicher Räume in unterschiedlichen Gesellschaften

auseinander. Letztlich hat sich im Rahmen dieses Festivals nun eine multinationale Gruppe

gefunden, die dieses Thema in einem Filmprojekt in den Jahren 2013 und 2014 intensiv

weiterverfolgen wird. Für 2013 ist zudem eine Fortsetzung des Festivals in modifizierter

Form in Serbien geplant. Zum Abschluss des Festivals wurde ein Konzert mit verschiedenen

Bands und vielen Besuchern organisiert. Das Konzert war gleichzeitig eine Solidaritätsveranstaltung,

so dass die Einnahmen der russischen Punk-Rock Band „Pussy Riot“ zugute

gekommen sind.

(http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12380532/60709/Erste-Solidaritaetsveranstaltung-fuer-die-inhaftierten-Mitglieder-der-Band.html)

EU‘GO - European Gardens Otesha European Gardens Otesha ist ein multilaterales

Projekt bestehend aus 6 Partnerorganisationen, kommend aus 5 verschiedenen

Ländern. Dieses Projekt analysiert die bestehende Urban Gardening Struktur an seinen

jeweiligen Standorten, Marseille (Frankreich), Cawsand (United Kingdom), Rom (Italien),

Barcelona (Spanien) und Potsdam (Deutschland).

Es gab die tolle Möglichkeit all diese Orte kennen zu lernen und direkt vor Ort zu sehen

was passiert und wie alles funktioniert. Nach diesem ersten Teil, der nun weitgehend abgeschlossen

ist, folgt der zweite Teil. Im nächsten Jahr versuchen verschiedene Gärten in den

jeweiligen Ländern, sogenannte „Good Practices“ umzusetzen. Das heißt, dass die besten

Ideen, die auch unsere TeilnehmerInnen vor Ort sehen und entdecken konnten, nun hier in

Potsdam/Berlin ausprobiert werden. Auf die Ergebnisse sind wir sehr gepannt.

Europlants Europlants ist ein neues Projekt, dass im November richtig begonnen hat. Es

setzt sich mit alten Pflanzen und deren ursprünglichem Gebrauch auseinander. Hierbei soll

ein E-Book entstehen in dem jeden Monat 2 neue Pflanzen von uns vorgestellt werden.

Otesha Skills Otesha Skill ist ein weiteres neues Projekt, dass auch im November begonnen

hat. In diesem Projekt geht es um Nachhaltigkeit. Es spricht vorallem Muliplikatoren

an, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und ihr Wissen weitergeben wollen. Wobei

Nachhaltigkeit hier vorallem, als ökologische Nutzung aller Rescourcen um uns herum, verstanden

werden soll. Das heißt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen deutlich machen,

wie man resourcenschonend seinen Alltag leben kann. Was mensch selbst tun kann. Worauf

mensch achten muss. Dieses Thema ist eng mit Solidarischer Ökonomie verknüpft.


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Mobidig Dieser Senior Freiwilligendienst besteht aus der Partnerschaft zwischen Pistes

Solidaires und uns. Im Mai und Juni haben wir im Rahmen dieser Partnershaft 3 sehr nette

ältere Menschen bei uns empfangen und ihnen gezeigt wie das Projekthaus funktioniert.

Sie waren davon so begeistert, dass sie nicht gemerkt haben wie schnell die Zeit verging

und wären gern länger geblieben. Im Oktober haben dann wir 3 Freiwillige nach Marseille

geschickt, die dort ihren Freiwilligendienst angetreten haben.

Auch im Jahr 2013 werden 3 französische Senior-Freiwillige zu uns kommen und 3 deutsche

in Projekten in Marseille mitwirken.

Fachforum: „Zukunft der Arbeit und Solidarische Ökonomie“

Im November 2012 fand unser 2. Fachforum unter dem Titel: „Krisenzeiten - Zeit für

Alternativen: Anders arbeiten, leben und wirtschaften“ statt. Rund 120 Menschen haben in

ganz verschiedenen Vorträgen und Workshops über Themen wie Bedingungsloses Grundeinkommen,

Regionalwährungen, Subsistenz oder Gemeinschaftliche Ökonomie diskutiert.

In Kooperation mit der Böllstiftung haben wir gemeinsam ein Zeichen dafür gesetzt, dass

andere gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen möglich sind.

Werkhaus Wir haben auch in diesem Jahr unser Werkhaus weiter entwickelt. Aktuell

kann mensch in 6 verschiedenen Bereichen basteln, schrauben, backen, reparieren und

gestalten. Wir kooperieren mit Schulen und Kitas, jede Woche finden 5 Kurse statt und

sind Mitglied im Verbund Offener Werkstätten. Ab Januar 2013 wird eine festangestellte

Koordinatorin für das Werkhaus arbeiten!

Interkulturelle Bauwoche Mit dem Titel „Zugänge für alle!“ fand Anfang Dezember,

wie schon oben kurz erwähnt, eine deutsch-französische Begegnung statt, um den Eingangsbereich

des Hausvereins und der Werkstatt barrierefrei umzubauen. Damit wollen

wir den Zugang des Projekthauses für Menschen mit Behinderungen endlich erleichtern.

Die Kälte hat unsere Baupläne außen ein wenig verzögert. Wir haben allerdings innen

fleißig renoviert. Neben dieser handwerklichen Arbeit setzten wir uns inhaltlich und theoretisch

mit dem Thema „Barrierefreies Bauen“ für öffentlich zugängliche Gebäude auseinander

und stellten das (in Frankreich nicht existierende) Modell des Mietshäusersyndikats

den TeihnehmerInnen vor. Das Projekt wurde vom Deutsch-Französischen Jugendwerk

unterstützt.

Seit diesem Jahr ist der Verein INWOLE auch Mitglied in der LAG (Landesarbeitergemeinschaft

für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg) und hat außerdem beantragt, als

Freier Träger der Jugendhilfe in Brandenburg anerkannt zu werden.

2012 haben wir fast 250.000 € an Projektmitteln eingeworben, haben damit 26 konkrete

Projekte organisiert und 6 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Etwa 35 Menschen

haben mit unseren Projekten andere Länder, Kulturen und Initiativen kennengelernt,

über 1200 Menschen aus der Region.

III Passivhaus-Neubau

Seit einem Jahr arbeitet eine extra Arbeitsgruppe an der Planung des Mehrfamilien Neubaus

auf dem Grundstück des Projekthauses. Der Neubau soll, wie von Beginn an geplant,

den Projektbereich um ein Wohnprojekt komplettieren. Nach Fertigstellung werden dort

ca. 20 Personen wohnen und können so besser am Projektleben im Projekthaus teilnehmen.

Ins Objekt ziehen dann auch einige Menschen, die bisher verstreut in Potsdam/

Berlin wohnen. Neben dem Gemeinschaftsbereich wird es auch ein Projektberatungsbüro

für ähnliche Hausprojekte und Baugemeinschaften geben - was uns besonders wichtig ist.


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Das Haus wird ca. 550qm umfassen und als Passivhaus umgesetzt werden. Nach langer

Auswahlphase wurde im Sommer ein Architektenteam ausgewählt. Im Moment befinden

wir uns in der 2. Vorplanungsphase, die Grundrisse sind weitestgehend erarbeitet, Gestalt

und Fassadenkonzept relativ klar, das Energiekonzept erarbeitet (Nahwärmesystem mit

unserer bestehenden Pelletheizung). Aktuell arbeiten wir an der Kostenreduzierung für den

Bau und der Finanzierung. Mit der GLS-Bank und zwei Stiftungen gab es bereits positive

Vorgespräche. Der Bauantrag soll im Frühjahr gestellt werden, Baustart soll im Juli 2013

sein. Auch bei diesem Projekt gibt es Hilfebedarf bei den Vorarbeiten und Eigenleistungen,

um möglichst viele Kosten zu sparen: bei den Vorarbeiten (Baumfällung) und Geländefreimachung,

bei der Umsetzung des Außengestaltungskonzeptes (incl.Stellplätze), beim

Verlegen der Nahwärmetrasse. Und natürlich werden immer Direktdarlehen für die vielen

Vorarbeiten gesucht. Wer das Neubauprojekt unterstützen möchte, kann sich an neubau@

projekthaus-potsdam.de wenden.

IV Ausblick 2013

Wie viele bereits wissen, läuft zum 31.12.2012 unsere Finanzierung als Mehrgenerationenhaus

aus (40 T Euro / Jahr). Das stellt uns auf der einen Seite vor die Herausforderung

alternative Finanzierungsquellen zu erschließen, andererseits bietet es auch die Chance,

weniger verwaltungsaufwendige Finanzierungsformen zu finden. Die positiven Dinge, die

wir uns als Mehrgenerationenhaus erarbeitet haben bleiben natürlich weiter bestehen: die

Kursangebote und Möglichkeiten für Kinder und Eltern im Werkhaus, das Mittagsangebot

jeden Tag um 13 Uhr, der Treffpunkt der Volkssolidarität, das Beratungsangebot für andere

Projekte uvm.

Mit Auslaufen der Förderung als Mehrgenerationenhaus wollen wir folgende Bereiche als

(internationale) Bildungsstätte ausbauen und mit neuen Finanzierungen verbinden:

1.) Das Werkhaus Potsdam bildet weiterhin einen Schwerpunkt der Bildungsstätte. Ab dem

1.1.2013 wird ein neue Werkhauskoordinatorin die Werkhausbereiche koordinieren. Die

Stadt Potsdam unterstüzt dies mit 14 T Euro, einen weiteren Teil der Kosten finanziert die

Anstiftung.

2.) Nach 7 Jahren Projekthauserfahrung und mit dem entstehenden Neubau haben wir uns

viele Kompetenzen im Aufbau und Betrieb eines Projekthauses/Hausprojektes angeeignet,

die wir durch Beratungsprojekte weitergeben wollen. Dazu starten wir 2013 eine „Freirau-


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makademie“ und richten dazu im Neubau auch ein Projektbüro zur Beratung ein. Mit der

Stadt Potsdam entwickeln wir ein Konzept mit Beratungsgutscheinen, um Beratungsbedarf

von neuen und bestehenden Haus/Bau-Projekten zu unterstützen. Natürlich werden wir

auch im Rahmen des Mietshäuser-Syndikats in Zukunft weiter beraten (machen aber im

Moment wegen der intensiven Neubauarbeit damit für einige Monate Pause).

3.) Das Qualifikationsprojekt für Menschen mit Migrationshintergrund geht weiter in der 6.

Phase ab 21.1.2012. Für das Projekt suchen wir weiter nach Co-Finanzierungen. Außerdem

haben wir uns mit einem Projekt beim Regionalbudget beworben und wollen Träger des

Bundesfreiwilligendienstes werden.

4.) Da das Projekthaus seit 7 Jahren internationale Jugendarbeit in Kooperation mit anderen

Brandenburger Trägern organisiert, haben wir uns für die Anerkennung als landesweiter

Träger der Jugendhilfe und als landesweite Bildungsstätte beworben und hoffen die

Anerkennung im 1. Quartal 2013 zu bekommen. Das würde eine Vielzahl mehr Projekte

auf stabiler finanzieller Basis ab 2013 ermöglichen. Unabhängig davon wird es auch 2013

wieder ca. 10 internationale Jugendbegegungen im Projekthaus geben (neben den Gästegruppen

von Partnerträgern), va. mit Gruppen aus Belarus, Russland, dem Kaukasus,

aus der Balkanregion und Frankreich. Das große Sommerprojekt wird voraussichtlich ein

internationales Musikprojekt.

5.) Ein wichtiger Teil unserer Bildungsstätte ist unsere Seminaretage und die Projekträume

UG, die die Etage koordiniert: Unsere Seminar- und Übernachtungsräume wurden 2012

gut genutzt und wir werden für das nächste Jahr weiterhin alles Mögliche tun, um interessante

Seminare und spannende Veranstaltungen im Projekthaus zu ermöglichen. Dabei

sollen, wie bisher, die Räume zu erschwinglichen Preisen den unterschiedlichsten Gruppen

und Nutzungen offen stehen. Um die Organisation und den Aufenthalt noch besser zu verwirklichen

und den wachsenden Anforderungen, durch mehr Nachfrage gerecht zu werden,

vergrößern wir unser Team für 2013 und sind dann mit neuem Elan für neue Gäste und

lang bewärte Kooperationen da. Die Kontaktaufnahme wurde, als Motivation und Start fürs

nächste Jahr schon jetzt vereinfacht: auf der Internet-Seite des Projekthaus Potsdam gibt es

nun ein Kontaktformular, mit dem direkt die Anfragen und Buchungen

zur ProjekTräume UG weitergeleitet werden und so einfacher und direkter die Räume

der Seminaretage von euch genutzt werden können. Natürlich sind wir auch noch über die

übliche Mail-Adresse und Telefonnummer erreichbar. Die ProjekTräume UG freut sich auf

ein neues Jahr voller Begegnungen und Auseinandersetzungen mit Menschen, die sich politisch,

sozial und kulturell mit Themen und Ideen auseinandersetzen wollen und stellt dafür

weiterhin gemütliche Räume und liebevolle Verpflegung zur Verfügung. Wir freuen uns auf

alte Bekannte und neue Bekanntschaften in unseren Räumen der Seminaretage!

Wir bedanken uns für die Unterstützung und Zusammenarbeit besonders

bei:

dem Architektenteam PAC für die bisherige Planung des Neubaus, den vielen fleißigen

BauhelferInnen für Ihre Zeit, Mühe und geschickten Hände, den DarlehensgeberInnen

sowie der Leih- und Schenkengemeinschaft für die finanzielle Absicherung, dem Mietshäusersyndikat,

in dessen Verbund wir auch dieses Jahr wieder große Unterstützung erfahren

haben, unseren großartigen Freiwilligen Jerry und Paul, Frau Frenz vom Landesjugendamt,

Friedhelm und Beate vom Märkischen Wald, Frau Schulz und Frau Kottler vom Jugendamt

Potsdam, Matthieu und Marlene von Piste Solidaire, Andy und Micky von der Böll - Stiftung,

Werner Zapf und der Zapf - Stiftung, Magdolna Grasnick, der Integrationsbeauftragten der

Stadt Potsdam, Martin, Tobi, Heinrich, Geni, Roger, Said und den vielen Menschen, die uns

auch 2012 ganz toll unterstützt haben.

Ohne euch würde es dieses Projekthaus nicht geben !!!

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