Gemeindebrief Juni/Juli 2014

mehner

Gemeindebrief Juni/Juli 2014


Eine G

ist nicht die Summe ihrer Interessen,

sondern die Summe ihrer Hingabe.

Antoine de Saint-Exupéry


INHALT & VORSCHAU


Seite

Inhalt

Inhalt und Vorschau

Nachgedacht

Flöha-Georgen

Flöha-Georgen

Falkenau

Flöha-Plaue

Niederwiesa

Niederwiesa

Gottesdienste Juni

Gottesdienste Juli

Jungschartag / Zelten

Kindererlebniswoche

Strukturreform

Wie gesagt ...

Im Blickwinkel

Freud & Leid

Landeskirchentag

Kirchenmusik

Anschri en

15

AUG

28

SEP

Uhr – Auferstehungskirche

Flöha-Plaue

4. SOMMERMUSIK

mit F öte und Git rre um die We t

Uhr – Georgenkirche Flöha

MUSIKALISCHER

GOTTESDIENST

Mit der »Missa cum jubilo«

von T. F

Kantoreien und Kurrenden

Frankenberg und Flöha, Solisten,

Orchester

Verantwortlich sind die Kirchenvorstände

Falkenau, Flöha-Georgen, Flöha-Plaue und

Niederwiesa

Redaktionsschluss für den Gemeindebrief

August / September ist am:

5. Juli 2014 um 18 Uhr

Der nächste Gemeindebrief erscheint

vorrausichtlich am:

28. Juli 2014

Beiträge bitte senden an:

m.lieberwirth@hotm il.de

2



NACHGEDACHT

»Die Frucht des Geistes ber

ist Liebe, Freude, Friede,

L ngmut, Freundlichkeit,

Güte, Treue, S n mut und

Selbstbeherrschung. «

(Galater , . )

Liebe Gemeinde(n),

dieser Satz, den Paulus hier an die

Galater schreibt klingt auf den

ersten Blick sehr nach heiler Welt. Es

scheint so, als ob es in Gemeinden, in

denen der heilige Geist wirkt gar

keinen Alltag, keine Probleme und

Auseinandersetzungen gäbe.

Und doch bezeugen die Briefe, die

Paulus an die Gemeinden schreibt,

dass es gerade bei diesen ersten

Gemeinden viele alltägliche Probleme

und Fragen gab. Immer wieder

haben die Menschen intensiv um

Wahrheit gerungen und in vielen

zum Teil auch kontroversen Auseinandersetzungen

nach dem richtigen

Weg für sich selbst und die

Gemeinde gefragt.

Paulus selbst hatte es nicht leicht. Er

hat zeitweise wegen seiner Verkündigung

im Gefängnis gesessen. Er

war immer wieder in Sorge darum,

dass seine Gemeinden am Glauben

fest halten und sich nicht beirren

lassen. Gerade um die Galater hat er

intensiv gerungen. Es geht ihm hier

keineswegs um eine heile Welt,

sondern darum, daran zu erinnern,

wozu wir in unserem Glauben –

gerade auch in Auseinandersetzungen

und Alltagsproblemen – berufen

sind, worum es eigentlich geht:

Dort, wo Gottes Geist wirkt, können

Menschen gerade auch in Auseinandersetzungen

liebevoll und freundlich

miteinander umgehen. Dort, wo

Gottes Geist wirkt, können Menschen

Geduld miteinander haben

und auch im Alltag Freude und

Dankbarkeit entwickeln. Dort, wo

Gottes Geist wirkt, halten Menschen

gerade auch in schweren Zeiten

zusammen, setzen sich in Treue und

Güte füreinander ein.

Gottes heiliger Geist hil uns, uns

gerade auch im Alltag und in schwierigen

Zeiten des Glaubens zu

bewähren.

Wenn wir an die Vereinigung

unserer Gemeinden und manche

neue Wege, die wir gemeinsam

suchen und gehen müssen denken,

dann wünsche ich uns allen, dass

Gottes Geist reichlich unter uns

wirkt! Lasst uns gemeinsam unseren

Weg mit Liebe, Freude, Friede,

Langmut, Freundlichkeit, Güte,

Treue, San mut und Selbstbeherrschung,

mit Gottes Geist gehen!

Amen.

S. Keller

3


FLÖHA-GEORGEN


SPATZENCHOR

montags . Uhr

im Pfarrhaus

HANDARBEITSKREIS

. . und . .

im Pfarrhaus

STAMMTISCH

Uhr

JUNGSCHAR KL. 1-3

dienstags Uhr

im Pfarrhaus

. . und . . . Uhr

im Pfarrhaus

TONART (ökumenisch)

mittwochs . Uhr

im Pfarrhaus

JUNGSCHAR KL. 4-6

. . / . . und . . Uhr

im Pfarrhaus

KONFIRMANDENUNTERRICHT

für e Schwesterkirchgemeinden

Kl. : freitags . Uhr im Gemeindehaus

Kl. : entfällt, da konfirmiert

JG FLÖHA/FALKENAU

freitags Uhr

in Falkenau

KURRENDE

montags . Uhr

im Pfarrhaus

L ndeskirchliche Gemeinsch :

BIBELSTUNDE

. . und . . . Uhr

im Pfarrhaus

SENIORENKREIS

. . und . . . Uhr

im Gemeindehaus

FRAUENDIENST ALTENHAIN

. . und . . . Uhr

in Altenhain

FLÖTENKREIS

mittwochs . Uhr

im Pfarrhaus

KANTOREI

mittwochs . Uhr

im Gemeindehaus

HAUSKREIS

Anne Hahs

/

BIBEL- UND GEBETSKREIS

. . . Uhr

im Pfarrhaus

KINDERKREIS

. . . Uhr

im Pfarrhaus

FRAUENSTUNDE

. . und . . . Uhr

im Pfarrhaus

SPRECHZEITEN

Pfr. Butter: dienstags . - . Uhr im Pfarramt

4






FLÖHA-GEORGEN

ÖKUMENISCHES GEMEINDEFEST

»Gut zus mmen leben, teilen, nehmen, geben«

Am Samstag, dem . J um Uhr

Familiengottesdienst, Kaffeetrinken, Spiel und Spaß …

Musical von der Kurrende, Grillen …

5


FALKENAU


Willkommen zu unseren Ver nst ltungen und Tre

en!

FLÖTENKREIS

montags . Uhr

SENIORENKREIS

Dienstag, . Juni, Uhr

Dienstag, . Juli, Uhr

MINI-MAXI-KREIS

Dienstag, . Juli, . Uhr

KIRCHENCHOR FAL./NDW.

mittwochs . Uhr

Ort siehe: kantorei-niederwiesa.de

FRAUENKREIS

Donnerstag, . Juni, . Uhr

Donnerstag, . Juli, Uhr

MÄNNERKREIS

Dienstag, . Juni, Uhr

Grill bend

JUNGSCHAR

Dienstag, . Juni, . Uhr

Dienstag, . Juni, . Uhr

Dienstag, . Juli, . Uhr

BIBEL- & GEBETSKREIS

mittwochs Uhr

POSAUNENCHOR

donnerstags . Uhr

JG FLÖHA/FALKENAU

freitags Uhr

in Falkenau

6



FLÖHA-PLAUE

Willkommen zu unseren Ver nst ltungen und Tre

Nehmen Sie Kontakt auf! Alles findet im Gemeindesaal,

Zur Baumwolle , statt.

en!

SINGKREIS

montags . Uhr

bis . .

SENIORENKREIS

. . und . . . Uhr

im Gemeindehaus Flöha-Georgen

BIBEL- UND GEBETSKREIS

HAUSKREIS

Dienstag, . Juni, . Uhr

Dienstag, . Juli, . Uhr

in der Ernst-Schneller-Straße

Dienstag, . Juni, . Uhr – »Geerbter Glaube«

Dienstag, . Juli, . Uhr – »Der Mensch neben uns –

Prüfstein des Glaubens«

GOTTESDIENSTE IM HOCHHAUS

Dienstag, . Juni, Uhr – mit Hl. Abendmahl

Dienstag, . Juni, Uhr

Dienstag, . Juli, Uhr – mit Hl. Abendmahl

Dienstag, . Juli, Uhr

FRAUENKREIS

Dienstag, . Juni, Uhr

Dienstag, . Juli, Uhr

GOTTESDIENSTE IM PFLEGEHEIM

FRITZENHOF (Fritz-Heckert-Straße)

Freitag, . Juni, . Uhr

Dienstag, . Juli, . Uhr

F H

Fahrdienstvermittlung: Holger Lindner Tel.: /

BITTE VORMERKEN – SIE WERDEN ERWARTET!

Pfarrer z.A. Keller ist jeden Mittwoch von Uhr bis Uhr im Gemeindebüro

für Sie zu sprechen bzw. telefonisch unter Nr. zu erreichen. Wir freuen uns

über diese Möglichkeit.

HABEN SIE FRAGEN – BENÖTIGEN SIE ANTWORTEN?

5


NIEDERWIESA


JUNGE DETEKTIVE

montags Uhr – .- . Kl sse

montags . Uhr – .- . Kl sse

MÄNNERTREFF

. . . Uhr

in der Scheune

FRAUENDIENST

. . und . . . Uhr

in Braunsdorf

KIRCHENCHOR

mittwochs . Uhr

Ort s. kantorei-niederwiesa.de

AUSZEIT

. . . Uhr

in der Scheune

KONFI-UNTERRICHT

freitags . Uhr

in Flöha (siehe Seite )

JUNGE GEMEINDE

freitags . Uhr

in der Scheune

LOBPREISZEIT

. . Uhr

im Gemeindesaal

L ndeskirchliche Gemeinsch :

BIBELSTUNDE

. . / . . und . . . Uhr

im Gemeindesaal

POSAUNENCHOR

donnerstags . Uhr

im Gemeindesaal

BASTELKREIS

. . und . . Uhr

im Gemeindesaal

WIR, ÜBER 60

. . und . . Uhr

im Kastanienhof

KURRENDE

mittwochs Uhr

im Gemeindesaal

FRAUENGESPRÄCHSKR.

. . Uhr

in der Scheune

SPATZENNEST

. . / . . und . . Uhr

im Gemeindesaal

GEBETSKREIS

freitags . Uhr

im Gemeindesaal

FAMILIENSONNTAG

. . Uhr

in der Scheune

FRAUENSTUNDE

. . und . . . Uhr

im Gemeindesaal

Anmeldung bei

Frau Glöß!

GEMEINSCHAFTSSTUNDE

sonntags . Uhr – außer . .

im Gemeindesaal

SPRECHZEITEN

8

Pfr.z.A. Keller: donnerstags - Uhr im Pfarramt

Kirchenvorstand: am letzten Donnerstag im Monat

- Uhr im Pfarramt






NIEDERWIESA

HERZLICHE EINLADUNG

zum diesj hrigen Gemeindefest m

. Juli

Beginnen werden wir . Uhr mit einem Gottesdienst, bei

hoffentlich schönem Wetter, openair im Pfarrhof. Danach gibt es

in altbewährter Tradition ein gemütliches Kaffeetrinken mit

selbstgebackenem Kuchen. Anschließend wollen wir wieder die

gemeinsame Zeit nutzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen,

Lieder zu singen oder das ein oder andere Spiel austragen.

Am Abend lassen wir uns Leckeres vom Grill schmecken und alle die

sich trauen, können sich beim Knüppelkuchenbacken ausprobieren.

Ausklingen wird der schöne Tag bei einem guten Tropfen Wein und

entsprechender Musik am Lagerfeuer.

Damit unser Fest gelingen kann, wäre es schön, wenn der ein oder

andere eine Kleinigkeit (Kuchen, S l t, o. .) zur kulinarischen

Versorgung mitbringt.

Ihre

Kirchgemeinde Niederwiesa

9


GOTTESDIENSTE – JUNI 2014


1. JUNI –

8. JUNI –


Falkenau: . Uhr Findeisen ⚱ ☺ Gottesdienst zum K

Flöha-Georgen: -

Flöha-Plaue: . Uhr Keller ☺ Gottesdienst zum K

Niederwiesa: . Uhr Butter ⚱ Gottesdienst

Falkenau: . Uhr Butter ⚱ ☺ Gottesdienst

Flöha-Georgen: . Uhr Butter Gottesdienst

Flöha-Plaue:

Niederwiesa: . Uhr Keller ⚱ ☺ Gottesdienst

Altenhain: . Uhr Keller ☺ Predigtgottesdienst

9. JUNI –

10 Uhr


in der Auferstehungskirche Flöha-Plaue

:

Hr. Stopp

15. JUNI –

Falkenau: . Uhr Trompelt ⚱ ☺ Familiengottesdienst

Flöha-Georgen: . Uhr Findeisen ⚱ ☺ J


Flöha-Plaue: . Uhr Keller Gottesdienst

Niederwiesa: . Uhr Keller ⚱ Gottesdienst

22. JUNI – .

9.30 Uhr

in der Georgenkirche Flöha

mit Verabschiedung von Herrn Stopp

und anschließender G

:

Sup. Findeisen

Pfr.z.A. Keller

Pfr. Butter

24. JUNI –

Flöha-Georgen: . Uhr Findeisen Andacht auf dem Friedhof

Flöha-Plaue: . Uhr Findeisen Andacht auf dem Friedhof

Niederwiesa: . Uhr Butter Andacht auf dem Friedhof

10

⚱ = mit Abendmahl

☺ = mit Kindergottesdienst



GOTTESDIENSTE – JUNI / JULI 2014

29. JUNI – .

Falkenau: . Uhr Team ⚱ ☺ Lobpreisgottesdienst

Flöha-Georgen: . Uhr Team L

D C L

L – B : U (siehe Seite )

(mit Mittagessen)

5. JULI

6. JULI – .

Flöha-Georgen: . Uhr Team Gottesdienst mit G

Falkenau: . Uhr Butter ⚱ ☺ B zur Jahreslosung

Flöha-Plaue: . Uhr Keller ⚱ Gottesdienst

Niederwiesa: . Uhr Butter Predigtgottesdienst

Altenhain: . Uhr Keller Predigtgottesdienst

12. JULI

13. JULI – .

Niederwiesa: . Uhr Keller Familiengottesd. mit G

Falkenau: . Uhr Butter ⚱ ☺ Gottesdienst

Flöha-Georgen: . Uhr Trompelt Predigtgottesdienst

Flöha-Plaue: . Uhr Trompelt ⚱ Gottesdienst

20. JULI – .

Falkenau: . Uhr Keller ⚱ Gottesdienst

Flöha-Georgen: . Uhr Team B zur Jahreslosung

Flöha-Plaue: . Uhr Findeisen Predigtgottesdienst

Niederwiesa: . Uhr Keller Predigtgottesdienst

27. JULI – .

Falkenau: . Uhr Team ⚱ Lobpreisgottesdienst

Flöha-Georgen:

Flöha-Plaue: . Uhr KC-Team Familiengd. A K

Niederwiesa: . Uhr Butter ⚱ Gottesdienst

⚱ = mit Abendmahl

☺ = mit Kindergottesdienst

11


JUNGSCHARTAG / ZELTEN


JUNGSCHARTAG

»Es geht um die Wurst«

Am . . in Forchheim

B : Uhr E : Uhr

Wir fahren Uhr am Pfarrhaus los.

Die Kinder werden wieder nach

Hause gebracht.

K : ,- pro Kind

Für Schüler der Klassen –

E : Ein spannendes

Geländespiel, Grillen, Spaß, Action …

A und Info bis . . bei Benjamin Stopp oder Mandy Trompelt

12

WIR GEHEN ZELTEN!

. - . Juni

Im Garten der evangelischen Kirche in F . Dort treffen wir uns am

. . um Uhr . (Bei schlechtem We er übern chten wir in der Kirche.)

Am Samstag, dem . . können euch eure Eltern ca. um Uhr wieder in

Falkenau abholen.

D :

• Schlafsack, Isomatte oder Lu matratze

• wenn vorhanden, ein eigenes Zelt

• Zahnputzzeug, Waschzeug, langärmligen

Pullover, Taschenlampe, frische

Unterwäsche, Socken

Für Essen und Getränke ist reichlich gesorgt.

A

bitte bis . Juni

an Mandy Trompelt: mandy.trompelt@evlks.de, Tel: /

oder Benjamin Stopp: benjamin.stopp@gmx.de, Tel. /



KINDERERLEBNISWOCHE

KINDERERLEBNISWOCHE 2014

»Rette sich, wer k nn«

mit Tante Mostrich, den Puppen der Regenbogenstraße, tollen Geschichten, fetzigen

Liedern, tollen Bastelideen und jede Menge Aktion am Nachmittag

Z : Montag, . . – Sonntag, . .

täglich von - Uhr / Montag bis Uhr (Anmeldung: . Uhr)

O : auf dem ehemaligen Spielplatz, neben dem Kindergarten im Neubaugebiet

Sattelgut Flöha

W : Kinder im Alter von - Jahren

Wochentag Programm wichtig für den Tag

Montag Kanufahren Handtuch, Wechselkleidung

Dienstag Erlebnisbad Oederan Autokindersitz, Badesachen

Mittwoch Burg Scharfenstein Autokindersitz

Donnerstag Klettern in der Strobelmühle Autokindersitz, feste Schuhe

Freitag Tierpark „Pelzmühle“ Autokindersitz

Samstag

Sonntag

Spiel, Spaß, Döner essen

10 Uhr Familiengottesdienst

es gibt täglich ein warmes Mittagessen und nachmittags einen Snack

für die Planung müssen die Kinder an den angemeldeten Tagen morgens

pünktlich vor Ort sein – nur dann können sie am Mittagessen und den

Aktivitäten teilnehmen

T V : Evangelisch-lutherische Kirche und

Evangelisch-methodistische Kirche

Wenn Sie Fragen haben und für die Anmeldeformulare wenden Sie sich bitte an

Mandy Trompelt

/

mandy.trompelt@evlks.de

Handy-Nr. während der Erlebniswoche: /

13


STRUKTURREFORM


GEMEINDEVERSAMMLUNG

zur Gemeindevereinigung

Liebe Gemeindeglieder,

die Vereinigung unserer vier Schwestergemeinden zu einer Kirchgemeinde

( Ev ngelisch-Lutherische Kirchgemeinde Flöh -Niederwies ) steht bevor. Im

Blick darauf laden wir für den . Juni zu einer Gemeindeversammlung ein.

Wir beginnen . Uhr mit dem Gottesdienst in der G

.

Die Gemeindeversammlung findet im Anschluss an den Gottesdienst,

ebenfalls in der Georgenkirche statt. Hier können Sie Ihre Fragen zur

Vereinigung an die Kirchvorsteher richten.

Zum Abschluss laden wir zu einem Imbiss am Grill ein.

Pfr. Butter

14



WIE GESAGT

J , ber – dennoch

Diese Worte M L K

gehen leicht von den Lippen. »Ja,

so ist es«, ist meine erste spontane

Reaktion. Der Weg zum Frieden kann

nur friedlich sein. Ist es wirklich so? In

den letzten Wochen und Monaten hat

Bundespräsident G des Ö eren

e i n s t ä r ke r e s a u ß e n p o l i t i s ch e s

Engagement Deutschlands gefordert

und hat ausdrücklich dabei ein

militärisches Engagement als letzte

Möglichkeit nicht ausgeschlossen. Auf

der Münchner Sicherheitskonferenz im

Januar sagte er: »Aber wenn schließlich

der äußerste Fall diskutiert wird – der

Einsatz der Bundeswehr –, dann gilt:

Deutschland darf weder aus Prinzip

›nein‹ noch reflexha ›ja‹ sagen.«

Angesichts schlimmer Konflikte wie

zum Beispiel in Syrien, der Ukraine

oder in manchen Ländern Afrikas, die

d i p l o m a t i s ch o d e r a u ch d u r ch

Sanktionen nicht zu beenden sind, ein

verständlicher Gedanke. Ist also der

Spruch M L K ein Ideal,

das an der rauen Wirklichkeit scheitert?

Ich glaube, nein. Zunächst einmal, weil

M L K seinen Satz gelebt

hat. Auf den Spuren M G

und in der Nachfolge Jesu hat er trotz

der Erfahrung massiver Gewalt am

eigenen Leib am Ideal der Gewaltlosigkeit

festgehalten – bis hinein in den

Tod. Er demonstrierte damit eine

moralische Überlegenheit, an der

letztendlich die Rassentrennung in den

Vereinigten Staaten zerbrach. Nicht

sofort, nicht ohne schmerzha es

Leiden. Eine Erfahrung, die vielleicht

nicht verallgemeinbar ist, aber gültig.

Und ich glaube aus einem zweiten

Grund, dass M L K recht

hatte. Auf einer schlichteren Ebene, auf

der es nicht um körperliche Gewalt

geht, aber dennoch um Konflikte. Im

privaten Bereich, in der Nachbarscha ,

am Arbeitsplatz. Dort den Weg des

Friedens zu gehen, entschär Konflikte,

die ansonsten eskalieren würden. Wie

kann ein solcher friedlicher Weg

aussehen? Zum Beispiel: Nicht immer

recht haben wollen, sich selbst

zurücknehmen, nicht auf seiner

Meinung bestehen bleiben. Das hört

sich schwächlich an, doch darin liegt die

Kra des Friedens.

S. Schmithausen

M L K

15


IM BLICKWINKEL


16

Deutsche Soldaten sind vor einhundert

Jahren, zu Beginn des Monats August

, mit o großer Freude in den Krieg

gezogen, der später der Erste Weltkrieg

genannt werden wird und ½ Jahre bis

November dauerte. Kaiser Wilhelm II.,

zunächst der oberste Kriegsherr, hatte

angekündigt, die Soldaten seien bis

Weihnachten wieder zu Hause. Das war

ein gewaltiger Irrtum. Natürlich fällt auch

ins Auge, was auf dem Eisernen Kreuz in

großen Buchstaben wahrgenommen

werden soll. Nämlich drei kurze Worte:

GOTT MIT UNS.

Mit Gott in einen kurzen und siegreichen

Krieg, soll die Schri auf der Postkarte im

Ersten Weltkrieg ausdrücken. Gott ist ein

Deutscher, konnte man damals auch o

hören. Das deutsche Kaiserreich der Jahre

bis schäumte geradezu über vor

Selbstbewusstsein, viele sagen Selbstgefälligkeit.

Es gab einen gewaltigen Militärapparat,

es gab eine große, hoch gerüstete Armee

zu Lande und zu Wasser. Und es gab bei

vielen den festen Glauben, Gott auf ihrer

Seite zu haben. Eine Niederlage in einem

Krieg gegen England/Frankreich auf der

einen Seite und Russland auf der anderen

Seite war unvorstellbar, weil Gott ja mit uns

ist. Wie wir wissen, kam es ganz anders. Auch

der letzte Kriegsherr, der vielfach gefeierte

Generalfeldmarschall und spätere Reichsp

r ä s i d e n t P H

( – ), konnte die Niederlage

Deutschlands nicht mehr abwenden. Im

November kapitulierte Deutschland;

mit schwerwiegenden Folgen. Und wo war

Gott? War er mit uns?

Es ist blanker Hochmut, mit Gott in einen

Krieg zu ziehen oder auch noch zu behaupten,

man habe Gott auf seiner Seite. Man hat

das damals so nicht gesehen, ja, manche

Prediger in den Kirchen haben Rufe wie

»Gott mit uns!« noch befeuert. Heute, nach

bittersten Niederlagen in gleich zwei

Weltkriegen in einem Jahrhundert, wissen

und glauben wir es aufrichtiger. Es ist

blanker Hochmut, also schwere Sünde, Gott

auf seine Seite zu ziehen. Gott lässt sich nicht

vereinnahmen. Von nichts und niemandem.

Gott lässt seiner nicht spotten. Er lässt

sich nie auf eine Seite ziehen. Die Seite, auf

die Gott sich stellt, bestimmt er selber.

Michael Becker



FREUD & LEID

für die GETAUFTEN:

Wir wollen beten!

IN FLÖHA-GEORGEN:

am . . – Johannes Ritter – Ps m 36,6

Sohn von Jörn Ritter und Anna Hüttinger

IN NIEDERWIESA:

am . . – Dora Hermine Wenzel – 1. Joh nnes 3,18

Tochter von Ronny und Katja Wenzel aus Braunsdorf

am . . – Fabian Wetzel – 1. Korinther 13,8

Sohn von Tommy und Claudia Wetzel aus Ingolstadt

für die KONFIRMIERTEN:

IN FALKENAU:

am . .

Felix Glöß – 5. Mose 31,8

Nathanael Hendel – Ps m 91,11

Lukas Klotz – Ps m 139,5

Dominique André Krönert – Ps m 143,10

Maria Leipold – Ps m 139,5

Louise Möckel – Ps m 139,5

Rosalie Schaale – Josu 1,9

Lena Scheerenberger – M tth us 28,20

Eike Anton Schneider – G ter 6,2

Michelle Schneider – Ps m 40,12

Brian Wiley – M tth us 7,24 – (im Konfirmationsgottesdienst getau )

für die VERSTORBENEN:

IN FLÖHA-GEORGEN:

am . . – Elli Hartig geb. Icker – Jahre – Römer 8,38.39

IN FLÖHA-PLAUE:

am . . – Rosemarie Wiedemann – Jahre – Ps m 68,20-21

am . . – Sigrid Schlagehan – Jahre – Jes j 43,1

am . . – Gerhard Köllner – Jahre – Römer 8,38-39

17


LANDESKIRCHENTAG


LANDESKIRCHENTAG SACHSEN

Unsere Kirche feiert Geburtst g!

Vor

Jahren setzte sich in Sachsen die Reformation durch. Verbunden

damit waren Veränderungen im kirchlichen, gesellscha lichen und

kulturellen Bereich, die auch das Heute prägen. Die Lutherdekade nimmt mit

dem emenjahr »Reformation und Politik« die Verantwortung des

Christen vor Gott und für die Menschen in den Blick.

»Hier stehe ich« lautet deshalb auch das Motto des Landeskirchentages vom

. bis . Juni . Die sächsische Kirchentags- und Kongressarbeit lädt zu

Arbeitsgruppen, Podien (draußen wie drinnen) und zu Bibelarbeiten an

verschiedenen Orten in Leipzig ein.

Mit einem Eröffnungsgottesdienst geht es am Freitagabend los. Der

Sonnabend steht ganz im Zeichen der thematischen Arbeit. Begegnungen

mit Leipzigerinnen und Leipzigern folgen – und der gleichzeitige Start zum

bundesweiten Chorfest lässt breiten Raum für die Musik. Die

Teilnehmenden der Landeskirchentage und des Chorfestes feiern am

Sonntag gemeinsam einen großen Abschlussgottesdienst.

18



KIRCHENMUSIK


Fr., 13. JUNI — 18 Uhr — Auferstehungskirche Flöha-Plaue

2. SOMMERMUSIK

B ch uf dem Akkordeon

Das Akkordeon-Ensemble Tastenspiel der Musikschule

Fröhlich spielt Werke von J. S. B , G. F. H , J.

P , J. D H u.a. Leitung: Tobias Mehner

Eintritt frei

So., 22. JUNI — 17 Uhr — Gemeindehaus der Georgenkirche Flöha

HEITERE KLASSIK ZUM SOMMERANFANG

K viertrios von W. A. MOZART und F. SCHUBERT

Carola Bachmann, Dresden – Violine

Günter Bachmann, Chemnitz – Violoncello

Inge Nass, Flöha – Klavier

Eintritt frei – Kollekte für die Orgelsanierung der Bärmig-Orgel in der Georgenkirche

Sa., 5. JULI — 17 Uhr — Georgenkirche Flöha

KINDERMUSICAL »DIE SPEISUNG DER 5.000«

im R hmen des ökum. Gemeindefestes

von G. P. M – mit der Kurrende

Fr., 11. JULI — 18 Uhr — Auferstehungskirche Flöha-Plaue

3. SOMMERMUSIK

»L sst uns mitein nder, singen, spie en, oben den Herrn«

Ein bunter musikalischer Strauß an Melodien mit dem

Block ötenkreis, dem ökumenischen Chor TonArt, und

weiteren Instrumenten mit Musik von C. P . E. B , J.

H , alter Spielmannsmusik, Spirituals, Traditionals,

Gospels und neuen Liedern

Eintritt frei

So., 13. JULI — 17 Uhr — Gemeindehaus der Georgenkirche Flöha

»ABGEFAHREN!«

d s etw s ndere Sommerkonzert

mit dem Akkordeon-Ensemble TastSinn der Musikschule

Mittelsachsen. Es erwartet Sie ein buntes Programm mit

Musik aus den verschiedensten Epochen der Musik bis

hin zur Neuzeit mit vielen Überraschungen!

TastSinn Eintritt frei

19


ANSCHRIFTEN


EVANGELISCH-LUTHERISCHE PFARRÄMTER

Flöha-Georgen

Dresdner Straße

Flöha

Tel.: /

Fax: /

kg. oeh _georgen@evlks.de

Mo - Do: Uhr

Di Do: Uhr

Flöha-Plaue

Zur Baumwolle

Flöha

Tel./Fax: /

kg. oeh _pl ue@evlks.de

Di:

Do:

Uhr

Uhr

Niederwiesa

Kirchstraße

Niederwiesa

Tel./Fax: /

kg.niederwies @evlks.de

Mo: Uhr

Do: Uhr

Di Fr: Uhr

PFARRER

Superintendent Findeisen

Dresdner Straße

Flöha

Tel.: /

suptur. oeh @evlks.de

Pfarrer Butter

Straße der Einheit

Flöha OT Falkenau

Tel./Fax: / / -

jo chimbutter@gmx.de

Pfarrer z.A. Keller

Kirchstraße ,

Niederwiesa

Tel.: /

ksm il@directbox.com

KANTOREN

Kantor Hübler

Augustusburger Straße

Flöha

Tel.: /

kmdehuebler@ rcor.de

Kantor Mehner

Wiesengrund

Niederwiesa

Tel.: / | Fax: /

in o@k ntorei-niederwies .de

GEMEINDEPÄDAGOGEN

Gemeindepädagogin Trompelt

Lessingstraße

Flöha

Tel.: /

m ndy.trompelt@evlks.de

Gemeindepädagoge Stopp

Schillerstraße

Flöha

Tel.: /

benj min.stopp@gmx.de

Gemeindepädagogin Glöß

Tel.: /

FRIEDHOFSVERWALTER

Friedhofsverwalter Ullmann

Dresdner Straße , Flöha

Tel.: /

Mobil dienstl.: /

Friedhofsverwalter Bausch

Niederwiesa

Tel.: /

Mobil: /

Friedhofsverwalter Schmiedel

Friedhofsstraße

Flöha

Tel.: /

INTERNETSEITEN

Flöha-Georgen: www. oeha-georgen.jimdo.com

Niederwiesa: www.kirche-niederwiesa.de und

www.kantorei-niederwiesa.de

Richtpreis für den Gemeindebrief: ,

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