Ausgabe 2 | 2011 - Publishing-group.de

publishing.group.de

Ausgabe 2 | 2011 - Publishing-group.de

Banknote

Das Magazin Ausgabe 2/2011

Die Spannkraft des Paradoxen

Architekt François J.V. Valentiny gibt

Einblicke in seine Arbeit

Der fliegende Wal

Cargolux – größte reine Frachtfluggesellschaft

Europas

20 Jahre Strukturen stützen

Die Banque LBLux feiert Jubiläum als Depotbank


Editorial

EUROBODEN

A RCH I T E KTURKU LTUR

Typisch Luxemburg

Sehr geehrte Kundinnen

und Kunden,

verkaufsstart

BERLIN-MITTE, JOHANNISSTRASSE 3

Stark durch Information: Alain Weber,

Mitglied der Geschäftsleitung, setzt

auf die Kommunikation mit den

Kunden.

MEIN TIPP

Luxemburger Flair strahlt über seine

Landesgrenzen hinaus: Ein Meisterwerk

heimischer Architektur ist der

Luxemburger Turm, entworfen von

François Valentiny. Dafür lohnt sich

ein Abstecher nach Trier. Siehe

Seite 8.

Erfolg ist auch eine Frage des Standorts.

Unser Standort Luxemburg bietet

beste Voraussetzungen für Leistung

mit Gewinn. Das Land lebt vom Charme

der Gegensätze: einerseits klein in der

Fläche, andererseits Großherzogtum

mit einer gewichtigen Rolle in Europa.

Einen Einblick in unsere Heimat erhalten

Sie auf Seite 14 dieser Ausgabe der

Banknote. Und auf Seite 8 lesen Sie,

wie ein Luxemburger Architekt aus der

Kraft des Paradoxen schöpft, die für

sein Land so typisch ist. Eine Kraft, die

sogar Wale zum Fliegen bringt – siehe

Seite 10.

Luxemburg steht auch für Stabilität und

Sicherheit. Der Standort ist sehr beliebt,

wenn es um das Wachen über Vermögenswerte

geht.

So kann die Banque LBLux dieses Jahr

ihr 20-jähriges Jubiläum als Depotbank

feiern: Seit 1991 ist sie als solche für die

BayernInvest Luxembourg und seither

auch für weitere Fonds tätig.

Zu unseren Kunden zählt heute die

Kapitalanlagegesellschaft LRI Invest

Luxembourg. Mehr über unsere

Aktivitäten als Depotbank erfahren

Sie auf Seite 12.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der

Lektüre dieser Banknote.

Ihr Alain Weber

Mitglied der Geschäftsleitung

verkaufsstart

EINE UNVERWECHSELBARE AdRESSE WOHNLOUNGE, dESIGN J.MAYER H.

BAdEZIMMER, dESIGN J.MAYER H.

Inhaltsverzeichnis

In Berlin-Mitte unweit der Museumsinsel entstehen auf Initiative der Euroboden Unternehmensgruppe luxuriöse

Eigentumswohnungen zwischen 40 und 310 m² sowie zwei Gewerbeeinheiten. In Zusammenarbeit mit J. MAYER H.

Architekten, die mit ihren smarten und souveränen Entwürfen zu den progressivsten Büros der internationalen

Architekturszene gehören, entsteht ein Artefakt von besonderem Wert.

SICHERN SIE SICH SCHON HEUTE IHR APARTMENT IM AUSSERGEWÖHNLICHSTEN IMMOBILIENOBJEKT EUROPAS.

VEREINBAREN SIE EINEN TERMIN IN UNSERER MUSTERWOHNUNG: TEL + 49 (0) 89. 20 20 86 -20, WWW.BERLIN.EUROBOdEN.dE

Unternehmensanleihen:

Alternative in der Krise

Die Spannkraft des

Paradoxen: Architekt

François Valentiny

Lässt Wale fliegen:

Cargolux, größte

reine Frachtfluggesellschaft

Europas

20 Jahre Depotbank:

Banque LBLux wacht

mit Argusaugen über

Werte

Das „Investment-Dreieck“

6 10 12 15 16

Professionelle

Verwaltung des

Investmentfonds

Investmentfonds

Verwahrung und Überwachung

des Investmentfonds

durch die Depotbank

Das letzte seiner

Art: Großherzogtum

Luxemburg

Investmentgesellschaft

(KAG)

Berechnung der

Ausgabe- und Rücknahmepreise

der

Fondsanteile zusammen

mit Investmentgesellschaft

Depotbank

Ausgabe und Rückgabe

der Anteile sowie gegebenfalls

Ausschüttung

der Erträge

2/2011 BANKNOTE 3


luxemburg

Markt

Kleines Land mit Größe

Lux heißt Licht. Luxemburg kommt von Lützelburg, „kleine Burg“. So trägt der

Name des Mosellandes schon den Gegensatz in sich, der es so stark macht: kleines

Land mit großer Ausstrahlung. Die Größe des Großherzogtums bemisst sich eben

nicht nach seinen 2.586 Quadratkilometern. Eher schon nach seiner Einzigartigkeit.

Das einzige Großherzogtum

unserer Zeit

Das erste Großherzogtum der Welt

war die Toskana im Jahr 1569. Erst

1815 kam Luxemburg hinzu – nach der

Auflösung des „Heiligen Römischen

Reiches“. Kaum später, 1867, erschütterte

die Luxemburgkrise die

Volksseele: Napoleon III. von Frankreich

versuchte, das Großherzogtum

zu kaufen. Luxemburg blieb jedoch

wacker – und für immer neutral. Selbst

den Ersten Weltkrieg überstand die

Staatsform: Von den neun Großherzogtümern,

die es bis 1918 in Europa

gab, blieb allein Luxemburg übrig.

Heute ist Luxemburg ein moderner,

souveräner Staat im Herzen Europas.

Sein Bruttoinlandsprodukt betrug 2009

ca. 102.180 US-Dollar pro Kopf. Als

Gründerland der damaligen EWG

(1957) und Sitz von vier Institutionen

Immer einen Besuch wert:

das großherzogliche Palais.

der Europäischen Union gilt Luxemburg

weithin als eine der „Hauptstädte

der EU“. Und der Finanzplatz

Luxemburg genießt Weltrang: Er ist

das größte Private-Banking-Zentrum

der Eurozone und weltweit auf Platz

zwei in puncto Investmentfonds.

Wertvolles Staatsoberhaupt

Zu dem hohen „Standing“ Luxemburgs

trägt sicherlich die Stabilität

seiner Staatsform einen guten Teil

bei. Dieser Zusammenhang leuchtet

unmittelbar ein, wenn man sich

Luxemburger Geld genau anschaut:

Keine Person ist so viele Male auf

Euromünzen abgebildet wie Großherzog

Henri. Großherzogtum –

das heißt heute: konstitutionelle

Monarchie. An deren Spitze steht

seit 2000 Großherzog Henri von

Nassau-Weilburg. Dies ist freilich

eine verkürzte Namensbezeichnung;

grossherzogliche

reisetipps

Wenn Sie die Welt des Großherzogtums

interessiert, besuchen Sie:

• Großherzogliches Palais in

Luxemburg-Stadt – Besichtigung

Mitte Juli bis September

• Schloss Berg in Colmar-Berg, die

Hauptresidenz des Großherzogs –

leider nicht zu besichtigen, aber

ein schönes Ausflugsziel

• Schloss Betzdorf im gleichnamigen

Ort, Geburtshaus von

Großherzog Henri, heute Sitz

eines Satellitenbetreibers

sein voller Titel umfasst 31 Wörter

und 218 Buchstaben. Entscheidend

ist dabei die aus Wiesbaden

stammende Adelsfamilie Nassau.

Henri, der schon während seines

Politikstudiums in Genf repräsentative

Aufgaben in seiner Heimat wahrnahm,

setzte seinen mustergültigen

Lebenslauf fort: 1980 Abschluss des

Studiums, Anfang 1981 Hochzeit mit

der kubanischen Kommilitonin Maria

Teresa Mestre, Ende 1981 Geburt

des ersten Sohnes Guillaume. Sein

dritter Sprössling, Prinz Louis, hat

den Großherzog bereits zweimal zum

Großvater gemacht. Seine Heirat mit

Prinzessin Tessy wurde zum Politikum –

zum einen wegen des zarten Alters

des Prinzen (damals 19), zum anderen

wegen der bürgerlichen Herkunft

der Dachdeckertochter. Doch Louis

stand zu seiner Liebe und heiratete

seine Tessy, die 2006 Sohn Gabriel

zur Welt brachte. Ende gut, alles gut:

Die Großeltern hießen Gabriel als

„Geschenk Gottes“ und „Teil von uns“

willkommen. Was lernen wir daraus?

„Großherzog“ schließt das große

Herz mit ein.

Ansonsten verläuft das Leben der

Luxemburger „Royals“ derzeit in geordneten

Bahnen. Schlagzeilen macht

allerdings der 27-jährige Prinz Félix:

Im Juli wagte er einen Tandem-Fallschirmsprung

aus 4.000 Metern Höhe.

Wenn das die einzige Art und Weise

bleibt, in der ein luxemburgischer

Prinz seine Fallhöhe erlebt, darf man

sicher sein: Luxemburg bleibt auch in

Zukunft, wie es ist – strahlend, stabil

und weltweit einzigartig.

Inflation und

Deflation

Im Zuge der Finanzkrise und der tiefen

Rezession 2008/09 sind wieder Ängste vor

Inflation und Deflation aufgekommen. Zunächst

dominierte dabei die Deflationsfurcht.

Insbesondere in den USA war die

Notenbank besorgt, die Verbraucherpreise

könnten längere Zeit fallen und

damit die Krise verschärfen. In Europa

spielte diese Sorge dagegen eine

geringere Rolle. Mit der konjunkturellen

Erholung und der allmählichen

Stabilisierung des Finanzsystems

kam ab 2010 Angst vor Inflation auf.

Diese resultierte zum einen aus der

massiven Ausweitung der Staatsverschuldung

zahlreichen Ländern als

Folge von umfangreichen Konjunkturprogrammen

und den Aufwendungen

zur Stabilisierung von Banken. Zum

anderen wurde die Furcht durch die

sehr expansive Geldpolitik der Notenbanken

gespeist. Mit der starken

Verteuerung von Rohstoffen ab dem

Sommer 2010 schien sich die Furcht

ausweislich anziehender Teuerungsraten

zu bestätigen. Ein Ausfluss der

Inflationsfurcht ist der rasante Anstieg

des Goldpreises und in einigen

Ländern auch eine Flucht in Immobilien

(„Betongold“). Inflation und

Deflation, jeweils definiert als ein im

Trend steigendes beziehungsweise

fallen des Niveau der Verbraucherpreise,

sind Wachstum und Wohlstand

abträglich. Insbesondere in Amerika

gilt nach den Erfahrungen in der Weltwirtschaftskrise

vor 80 Jahren die

Deflation als das größere Übel. Das

gilt freilich nur bei kräftig fallenden

Preisen, die die Verbraucher veranlassen,

Käufe aufzuschieben. Gleichzeitig

steigen dann die Reallöhne und

der Realwert von Schulden.

Eine solche Situation ist in den letzten

60 Jahren weder in Nordamerika noch

in Westeuropa aufgetreten; auch künftig

ist damit nicht zu rechnen. Die Inflation

hatte dagegen in den 70erund

80er- Jahren des vorigen Jahrhunderts

in vielen fortgeschrittenen

Ländern bedrohliche Ausmaße erreicht.

Sie führt zu Umverteilungen, die die

sozial Schwachen benachteiligen, verzerrt

die Preissignale und beeinträchtigt

den Wohlstand. Nicht zuletzt die

wiederkehrenden Phasen scharfer

monetärer Restriktion zur Eindämmung

der Inflation waren mit hohen Einbußen

bei Wachstum und Beschäftigung

verbunden. Für die

kommenden Jahre besteht durchaus

die Gefahr, dass die Teuerungsraten

etwas höher sein werden als in den

letzten zehn Jahren. Das gilt für die

USA stärker als für den Euro-Raum,

weil die amerikanische Notenbank –

anders als

die Europäische

Zentralbank – auch für

einen hohen Beschäftigungsstand

zuständig ist und die Finanzpolitik

deutlich weniger solide ist als im

Euro-Raum insgesamt. Die Verbraucherpreise

in beiden Regionen

könnten in den kommenden Jahren

also um ein bis zwei Prozentpunkte

stärker steigen als bisher. Das ist beunruhigend,

aber deutlich weniger

als in den Ängsten mancher Bürger.

Ein Grund, seine Finanzanlagen in

Gold oder Immobilien umzuschichten,

ist das gewiss nicht. Die Anleger sind

aber gut beraten, ihr Geld nicht für drei

Prozent auf zehn Jahre herzugeben.

Ausgewählte Aktien und Unternehmensanleihen

sowie inflationsindexierte

Staatsanleihen bieten

attraktive Alternativen.

Über Dr. Jürgen Pfister

Dr. Jürgen Pfister ist Chefvolkswirt

und Leiter Investment Research der

BayernLB in München. Von 1987 bis

2003 leitete er die volkswirtschaftliche

Abteilung der Commerzbank AG. Zuvor

war er im Stab des Sachverständigenrates

zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen

Entwicklung tätig. Seit

1994 ist er im Vorstand des European

Money and Finance Forum (SUERF).

Dr. Jürgen Pfister ist unter anderem

in zwei Bundesfachkommissionen des

Wirtschaftsrates der CDU aktiv und

ist Mitglied der National Association for

Business Economics (USA).

4 BANKNOTE 2/2011

2/2011 BANKNOTE 5


Produkt

Produkt

Unternehmensanleihen:

Alternative in der Krise

Die europäische Schuldenkrise ist noch längst nicht ausgestanden. Vor diesem

Hintergrund suchen viele Investoren derzeit nach Anlagealternativen mit relativ

hoher Rendite und überschaubarem Risiko.

Unternehmensanleihen haben sich

hierbei schon jetzt bewährt. Insbesondere

Mittelstandsanleihen mit ihren

vernünftigen Rendite-Risiko-Profilen

und insgesamt sinkenden europäischen

Unternehmens-Ausfallraten stehen

bei den Anlegern zurzeit hoch im Kurs.

Hier wiederum sind es die deutschen

Emittenten, die mit oftmals guten

Bilanzzahlen und Fundamentaldaten

sowie der Konjunkturlokomotive

Deutschland im Rücken besonders

positiv auffallen. Vor allem solche

Unternehmen, die ein Rating der

großen drei Ratingagenturen Moody’s,

Standard & Poor‘s und Fitch nicht

scheuen, sind potenziell im Rahmen

der jeweiligen Risikoklasse empfehlenswert.

Viele Emittenten im Mittelstandsanleihe-Segment

lassen sich jedoch

entweder gar nicht bewerten oder

wenn, dann durch Creditreform oder

Hermes, und bekommen dort teilweise

bessere Ratingeinstufungen, als

sie von den „großen Drei“ vergeben

würden. Hier sollte der Investor in

jedem Fall den Emittenten und die

genaue Ausgestaltung der jeweiligen

Anleihe qualitativ analysieren, wobei

aber das notwendige Zahlenmaterial

zum Unternehmen teilweise nur

unzureichend vorliegt. Es gibt zwar

auch hier positive Ausnahmen, aber

es empfiehlt sich für Privatinvestoren

eher, auf diejenigen Emissionen zu

schauen, welche zumindest von einer

der drei großen Ratingagenturen

bewertet wurden. Im Hinblick auf ein

günstiges Rendite-Risiko-Profil erscheinen

derzeit Emittenten im unteren

Investmentgrade–Segment besonders

attraktiv.

Dahinter verbergen sich Emissionen

mit Ratings von BBB (S&P) oder besser.

Ebenso empfehlenswert sind Anleihen

im Non-Investmentgrade-Bereich, die

zusätzlich von einer anderen Agentur

ein BBB mit stabilem Ausblick zuerkannt

bekommen (Split Rating). Bei

diesen Anleihen wird deutlich mehr

Rendite fällig. Um das Portfolio zu ergänzen

und möglichst breit zu streuen,

lohnen auch reine „BB“-Emittenten mit

stabilen Ratings durchaus einen Seitenblick.

Für potenzielle Investoren sind außerdem

die Mindeststückelungen wichtig, zu denen

sie die Anleihe erwerben können, sowie

die Stückelungen für jede weitere Erhöhung.

So verpflichten manche Emittenten

gleich zum Kauf von 50.000, 100.000 oder

mehr Anleihen. Hier zählt die persönliche

Risikobereitschaft im Rahmen einer durchdachten

Anlage- und Liquiditätsplanung.

information

Informationen über Neuemissionen

erhalten Sie über

die Kundenberater der Banque

LBLux. Eine gute Quelle im

Internet ist das „Bondbook“

(www.fixed-income.org).

Aktuelle Unternehmensanleihen

mit interessantem Rendite-Risiko-Profil

Emittent

Wertpapier

(ISIN ID)

Kupon

Fälligkeit

Briefkurs (indikativ) in Euro

Verzinsung (indikativ)

Rating S&P

Rating Moody‘s

Rating Fitch

Mindestvolumen

Weitere

Stückelung

GREIF LUXEMBOURG FINANCE

XS0647108264

7,375

15.07.2021

97,75

7,70

BB

BB


100.000

1,000

KABEL DEUTSCHLAND V&S

XS0637823864

6,500

29.06.2018

99,00

6,68

BB-

BB-


100.000

1,000

HEIDELBERGCEMENT FIN BV

DE000A0TKUU3

5,625

04.01.2018

96,74

6,25

BB

BB

BB+

1.000

1,000

BRENNTAG FINANCE BV

XS0645941419

5,500

19.07.2018

99,50

5,59

BBB-

BBB-


50.000

1,000

GERRESHEIMER AG

XS0626028566

5.000

19.05.2018

100,42

4,92

BBB-

BBB-


1.000

1,000

RENAULT S.A.

FR0011052117

4,625

25.05.2016

96,05

5,59

BB+

BB+


1.000

1,000

PEUGEOT SA

FR0010957282

5,000

28.10.2016

97,63

5,53

BB+

BB+


1.000

1,000

RHEINMETALL AG

XS0542369219

4,000

22.09.2017

100,56

3,89

-

-


1.000

1,000

WUERTH FINANCE INTL BV

XS0625977987

3,750

25.05.2018

102,72

3,29

A

A


1.000

1,000

WIENERBERGER AG

XS0217731586

3,875

25.04.2012

101,01

2,34

BB

BB


1.000

1,000

Peter Kirchner, Anlagenexperte der Banque LBLux.

Die in der Tabelle aufgeführten Anleihen stellen weder eine Kaufempfehlung noch eine individuelle Anlageberatung seitens der Bank dar. Bei Interesse

lassen Sie sich bitte über die Risiken und Eignung des gewünschten Wertpapiers von Ihrem Kundenberater beraten.

6 BANKNOTE 2/2011

2/2011 BANKNOTE 7


markt

Markt

Werte mit vier Wänden

Preise steigen, Renditen sinken, aber auch die Darlehenszinsen fallen

erfreulich tief – lohnt jetzt eine Investition in ein Haus oder eine Wohnung?

Dr. Hans-Joachim Huss, Mitglied im Verwaltungsrat der ZBI Opportunity

Real Estate Fund ONE S.C.A., SICAR, über Vermögenssicherung mit

deutschen Wohnimmobilien.

Dr. Hans-Joachim Huss

Woher kommt diese starke

Nachfrage nach Wohneigentum?

Dr. Huss: Die Konjunktur ist seit der

Finanzkrise wieder deutlich gewachsen,

außerdem sind die Darlehenszinsen

derzeit sehr niedrig. Vor allem aber hat

das zunehmende Ungleichgewicht

beim Wohnraum in Ballungszentren

die Mieten in die Höhe getrieben.

Das bedeutet für die Anleger eine

höhere Rendite.

Und wie verhält sich das Angebot

dazu?

Dr. Huss: Besonders in zentralen Lagen

dürfte die Nachfrage nach Wohnraum

stärker zunehmen als das Angebot.

Die Bevölkerung wandert mehr denn

je zurück in die Stadtzentren, neu

gebaut wird jedoch relativ wenig.

Alles in allem also gute Bedingungen

für den Immobilienkauf?

Dr. Huss: Absolut, das spiegelt auch

der Markt wider. Die hohe Rendite

und die niedrigen Zinsen haben in

den letzten Jahren viele Mieter dazu

bewegt, Eigentümer zu

werden. Und auch

weitere Finanzinvestoren

ließen sich von der

Aussicht auf attraktiven

Ertrag anlocken.

Wie wirkt sich nun die jüngste

Krise des Euro auf Immobilien-

Anlagen aus?

Dr. Huss: Die Euro-Krise hat die

Zinsen für Hypothekenkredite weiter

gedrückt. Zugleich sorgen sich mehr

und mehr Anleger um die Wertsicherung

ihres Vermögens. Hier

präsentieren sich Wohnimmobilien

als sehr beliebte Anlageform, Stichwort

„Betongold“.

Welchen Einfluss hat dies auf die

Preise? Liegen Ihnen aktuelle

Zahlen vor?

Dr. Huss: In den letzten Monaten sind

die Preise für Eigentumswohnungen

nochmals kräftig gestiegen. Dabei

nehmen Investoren sogar Renditen

bis unter zwei Prozent in Kauf. Die

Presse verweist auf vereinzelte Preissteigerungen

von deutlich mehr als

50 Prozent.

Platzt also bald die Preisblase?

Dr. Huss: Ob es sich um eine Blase

handelt, wird davon abhängen, ob das

mutmaßliche Kalkül dieser Käufer

„Wohneigentum

bleibt attraktiv.“

aufgeht. Vieles spricht dafür, dass

den niedrigen Zinsen mehr Inflation

folgen wird. Damit werden auch

die Mieten und Erträge nominal

steigen. Zugleich dürften sich die

Investoren je nach Zinsbindung über

sinkende Realzinsen

freuen.

Wie sieht Ihre Renditeprognose

für die

nächsten Jahre aus?

Dr. Huss: Die Konjunktur wird sich,

wie auch die Auguren des IMF und

der Konjunkturinstitute vorhersagen,

auch in Deutschland abschwächen.

Starke Impulse sind jedoch von der

Geldpolitik zu erwarten, mittelfristig

werden die Wachstumskräfte wieder

zunehmen. Und auch wenn die Inflation

nicht kommt, dürften die

Mieten – sprich Renditen – weiter

steigen.

Also lohnt durchaus eine Investition.

Was muss man beim Kauf beachten?

Dr. Huss: Lage und Preis sind sorgfältig

zu prüfen. Hier haben Finanzinvestoren

gegenüber Eigentümern den Vorteil,

dass sie bei Einkauf und Verwaltung

auf die Expertise von Fondsmanagern

zurückgreifen können. Außerdem

können die Finanzinvestoren das Kapital

breiter streuen.

Ihr Fazit?

Dr. Huss: In jedem Fall bleibt gut

gewähltes Wohneigentum eine

attraktive Vermögensanlage.

Mietspiegel und Mietpreisentwicklung

Wohnungen

10

5


Quelle: www.immobilienscout24.de (Stand: 19.10.2011)

6,42 6,80 10,67 11,00 9,25 9,70 11,72 12,20 9,14 9,40 2010

Berlin Frankfurt Hamburg München Stuttgart

2011

Attraktiver Markt in Bewegung: während

die Zinsen auf einen tiefen Stand gefallen

sind, steigen die Mietpreise in Deutschland

weiter an. Da gleichzeitig die Kaufpreise für

Eigentumswohnungen deutlich anziehen,

lohnt ein genauer Blick auf die Rendite.

Dr. hans-joachim Huss

Herr Dr. Hans-Joachim Huss ist als

geschäftsführender Gesellschafter

der msw unternehmensberatungs

gmbh in Berlin tätig, nachdem er

zuvor Vorstandsmitglied der Zentralboden

Immobilien AG war. Stationen

seiner beruflichen Karriere waren

leitendende Positionen in der Landesbank/Bankgesellschaft

Berlin sowie

der Europäischen Bank für Wiederaufbau

und Entwicklung (EBRD) in

London. Er war zuvor im Bundesministerium

der Finanzen und für den

Internationalen Währungsfonds (EMF)

in Washington tätig, nachdem er am

Institut für Weltwirtschaft in Kiel

seinen Berufsweg begonnen hatte.

8 BANKNOTE 2/2011

2/2011 BANKNOTE 9


luxemburg

Luxemburg

Die Spannkraft des

Paradoxen

Was wird ein Philosoph, der ein Handwerk erlernt? Architekt.

Dies ist keine chinesische Weisheit, sondern praktische Erfahrung,

wenn man François J.V. Valentiny kennenlernt. So sehr er immer

wieder auf handwerkliches Können pocht, so offensichtlich ist er

auch ein Denker.

Bauwerk für andere. Da ist es wieder:

das Paradox. Sicher wird es auch

die Projekte prägen, die Valentiny in

naher Zukunft angeht: vom geplanten

Bürogebäude für KPMG in Luxemburg

über ein Freiluft-Theater in Brasilien

bis hin zu Unterrichts- und Planungsarbeit

in China. Und sicher wird

Valentiny die Spannung der Gegensätze

wieder mit bewährter Eleganz

lösen. Welche Rolle Geld für ihn

spielt? „Ich stehe in einer großen

Verantwortung, denn meine Arbeit

kostet andere Menschen Geld“,

sagt Valentiny. „Leider habe ich

nicht die Zeit, persönlich viel über

Geld nachzudenken.“ Das überlässt

er lieber den Experten – von denen er

dieselbe professionelle Handwerklichkeit

verlangt wie von sich selbst:

„Der Leitsatz muss sein: Wenn jeder

zufrieden ist, haben wir die herrlichste

aller Welten.“ Klingt da nicht Leibniz

heraus, der Idealist – und auch ein bisschen

Kant? Zwei Philosophen, die mit

Worten Gedankenwelten bauten. Und

auf der anderen Seite François J.V.

Valentiny. Ein Architekt, der mit Baumaterialien

philosophiert – und Werten

Form verleiht. www.hvp.lu

Erkenntnis: Er will etwas für andere

Menschen schaffen, etwas, das

gebraucht wird. Daher zog es ihn an

die Wiener Hochschule für angewandte

Kunst – wobei Architektur

für ihn keine Kunst ist, sondern „ein

Handwerk wie Gärtner oder Koch.

Hinzu kommt die Sensibilität, sein

Handwerk richtig einzusetzen.“

François Valentiny – ein Kosmopolit mit Kultur.

„Je mehr ich mich bewege, desto

mehr ziehe ich mich zurück“, sagt

François Valentiny. Er genießt die

Boulevards der Metropolen, um dann

ungestört in seinem Büro inmitten

von Weinfeldern zu arbeiten. Seine

Architektur entsteht

„Ich suche

krampfhaft nach

Harmonie.“

also in weitgehend

architekturfreiem

Raum. Ein Paradox.

Und sicher nicht das

Einzige. Man kann

sagen: Sein Werk lebt vom Paradox.

Immer gibt es ein Spannungsfeld

zwischen zwei Polen, das Valentiny

harmonisch auflöst.

Ein Beispiel: Valentinys Pavillon für

Luxemburg bei der Weltausstellung

voriges Jahr in Shanghai – mit 7,2

Millionen Besuchern eines der meistbesichtigten

Exponate der Expo 2010.

„Luxemburg ist ein kleines Land.

Aber eines, das eine Position hat in

dieser großen Welt“, so Valentiny.

Aus diesem Gegensatz schuf er

die passende Architektur: „Ein

manieriertes Kinderhäuschen – aus

hartem Stahl.“

Im kleinen Ort Remerschen

wurde Valentiny 1953 geboren:

„Allein in unserem

600-Seelen-Dorf gab es

zehn Nationalitäten. So habe ich

eine kosmopolitische Einstellung

mitbekommen – und zugleich das

Gefühl, zu keinem Kulturkreis so

richtig dazuzugehören.“ Schon wieder

so ein Paradox. Die Lösung: Der

Kosmopolit ging zum Architekturstudium

in die Kulturstadt Wien.

Eigentlich hatte er ja Maler werden

wollen. Aber mit 14 kam ihm die

Handwerk, das kann man bei Valentiny

wörtlich nehmen. Der Architekt

François liebt alles, was sich in die

Hand nehmen lässt: Ein Stück Holz

anzufassen, es zu riechen, die Oberfläche

zu spüren – das ist für Valentiny

oft die Basis seiner Inspiration. Der

reinen Bildschirm- oder Rechenarbeit

steht er eher skeptisch gegenüber.

„Vielmehr sollte ein guter Architekt

die Statik schon beim Zeichnen

abschätzen.“

Das Greifbare, Sinnliche, Körperliche

prägt auch eine weitere Passion

Valentinys: „Jeden Morgen, bevor ich

mich an den Zeichentisch setze, arbeite

ich erst einmal zwei Stunden im Garten.

Ich brauche diese physische Auseinandersetzung

mit mir selbst – und mit

meiner natürlichen Umgebung.“

Ein Dialog, der sich in Valentinys

Arbeit fortsetzt, denn: „Architektur

ist immer ein Spiegelbild von dem,

was wir selbst sind. Wir nehmen

die Welt wahr und reagieren darauf.

Wir alle tun das, jeder auf seine

Weise. Der Architekt tut es in Form

von Bauwerken.“ Das Haus also als

Spiegel der Architekten-Persönlichkeit

– und zugleich als funktionales

Pavillon für Luxemburg bei der

Weltausstellung in Shanghai 2010.

„VERMÖGENS-ARCHITEKTUR“

Mit Architektur ist die Arbeit der

Banque LBLux durchaus verwandt.

Hier wie dort sind Pläne immens

wichtig, und nicht von ungefähr

spricht man von Vermögensaufbau

mit solidem Fundament.

Dass Vermögen etwas mit Können

zu tun hat, zeigt die Banque LBLux mit

Ihrer „Wertewand“ im Innenhof – im

Zentrum der Bank.

Die Installation wurde von der Künstlerin

Andrea Ostermeyer errichtet.

10 BANKNOTE 2/2011

2/2011 BANKNOTE 11


Bank

bank

Der fliegende Wal

„Highflyer“, so nennt man in der Börsianersprache ein Wertpapier,

dessen Kurs ganz steil nach oben klettert. Bei Cargolux kann man

diesen Begriff wörtlich nehmen: Die größte reine Frachtfluggesellschaft

Europas transportiert mit ihren elf Flugzeugriesen Güter himmelhoch in

alle Welt. Darunter auch schon mal einen Wal.

Fly Willy

Wie bekommt man einen Schwertwal

in ein Flugzeug? So einen schwarzweißen,

wie man ihn aus dem Film

„Free Willy“ kennt? Nein, das ist

keine Scherzfrage, sondern ein Problem,

das die Cargolux gelöst hat. So

ein Tierchen, auch als Orca bekannt,

wird bis zu neun Meter lang und wiegt

gut und gern drei bis vier Tonnen.

„Solch einen Koloss bekommen Sie

nur durch die Nase ins Flugzeug“, sagt

David Arendt, Executive VP Finance &

Administration der Cargolux. Wie

bitte, Nase? Die Cargolux-Maschinen

des Typs B 747-400 sind mit einer sehr

praktischen Raffinesse ausgestattet:

der sogenannten Nosedoor. Die Nase,

der vordere Teil des Flugzeugs, lässt

sich öffnen und beladen. So ist man

mit sperriger Fracht gleich dort, wo

das Flugzeug den größten Durchmesser

hat. Schon kommt die nächste

Herausforderung: Der Killerwal, wie

Was die Cargolux “durch

die Nase” um die Welt

fliegt, hat meist ein großes

Volumen – auch finanziell.

der Volksmund ihn gern nennt, lebt

normalerweise im Meer. Wie bekommt

man das Meer ins Flugzeug? „Das ist

noch der einfachste Teil“, verrät David

Arendt. „Man muss den Wal nur periodisch

benetzen, dann überlebt er die

Reise unversehrt.“

Von Obst bis Ölbohrinsel

„Willy“ dürfte so ziemlich das Spektakulärste

sein, was Cargolux je transportiert

hat. Aber durchaus zum Tagesgeschäft

gehört der Transport von Pferden

von Europa bis in den Mittleren Osten.

Hierzu werden Spezialställe in das

Flugzeug eingebaut. Außerdem

sind Pferdepfleger dabei,

die die Tiere während

des Flugs beruhigen.

Darüber hinaus

fliegt Cargolux

verderbliche

Güter in alle

Welt – Blumen, Obst, Fische. Und

industrelle Komponenten wie etwa

Autoteile, die vom Herstellungsort

zum Montagestandort verfrachtet

werden. Oder ganze Ölbohrinseln –

auch hier bewährt sich die Nosedoor.

„Im Allgemeinen geht es um

besondere, um wertvolle Fracht“,

sagt David Arendt. „Einen Rembrandt

werden Sie nie verschiffen, von Europa

nach Amerika dauert das vorneweg

zwei bis drei Wochen. Mit dem

Flugzeug schaffen wir das schnell und

sicher in insgesamt fünf Tagen So

lange braucht die Schiffscrew allein

zum Abladen.“ Die besondere Stärke

der Cargolux gegenüber anderen

Fluggesellschaften liegt jedoch

nicht, wie man vermuten könnte,

in ihren Flugzeugen. Sondern in

den Lkws. Die Cargolux greift

auf ein weltweites Netz von

20 Speditionsunternehmen zu.

Um Ressourcen auf den Weg zu bringen, braucht

es riesige Rohre, mobil gemacht durch Cargolux.

Schließlich ist Logistik nur dann perfekt,

wenn die Ware zur rechten Zeit

am rechten Ort ist – und nicht nur am

richtigen Flughafen.

Bald neue Flotte

Um weiterhin kostbare Fracht

von Südafrika bis Brasilien,

von Seattle bis Taiwan

transportieren zu können,

erneuert die Cargolux

jetzt ihre Flotte. „Sicher

könnten wir mit unseren

jetzigen Maschinen noch

eine Weile weiterfliegen“,

sagt Arendt. „Aber dann leidet

irgendwann die Zuver lässigkeit.

Um unseren Kunden bestmöglichen

Service zu bieten, haben wir immer

die modernste Flotte.“

„Solch

einen Koloss

bekommen

Sie nur durch

die Nase ins

Flugzeug“

So hält bald die neueste Generation

Frachterflugzeuge Einzug bei der Cargolux.

Die 747-800 – oder Boeing 747-8

Freighter, so der offizielle Name – hat

aerodynamisch überarbeitete Tragflächen

und neue Triebwerke. Gegenüber

dem bisher eingesetzten Modell

ist die 747-8F um 5,60 Meter auf 76,30

Meter gewachsen und bietet eine

Nutzlastkapazität von 134 Tonnen.

Das reicht rein rechnerisch für gut

30 Schwertwale …

„Nicht nur, dass die Maschinen 20

Tonnen mehr Fracht vertragen“, betont

Arendt, „sie verbrauchen auch noch

15 Prozent weniger Sprit pro Tonne

und sind leiser beim Starten und

Landen.“ Letzteres ist gerade in

Luxemburg wichtig, ist doch der

Flughafen sehr nahe an die Stadt

gebaut. Ansonsten bietet der

Standort eine günstige Lage

mitten in Europa mit guter

Anbindung an wichtige Autobahnen.

Auf dem Frachtflughafen

Luxemburg, dem

fünftgrößten in Europa, besitzt

Cargolux zudem eine eigene, gigantische

Wartungshalle – auch für die

neuen 80-Meter-Riesen.

Vertrauen gibt Schub

Die ultramodernen Flugzeuge zu finanzieren,

ist die größte wirtschaftliche

Herausforderung für das Unternehmen.

200 Millionen US-Dollar kostet das

Stück, da ist gegenüber einer Bank

Überzeugungskraft gefragt. Hier zählt

vor allem die regelmäßige Versorgung

des Kreditinstituts mit Fakten. „Alle

Meldungen geben wir früh an die

Bank, möglichst noch bevor sie in der

Zeitung stehen“, sagt David Arendt.

„So schaffen wir langfristig Glaubwürdigkeit.“

Bei Cargolux lernen sogar Autos fliegen.

Gewappnet für Turbulenzen

Ein Ausblick in die Zukunft – wo sieht

sich die Cargolux in fünf Jahren? „Bis

dahin werden wir den Flottenwechsel

komplett vollzogen haben“, vermutet

David Arendt. „Damit stärken wir

unsere Position am Logistik-Himmel

und sind gut gerüstet für die Turbulenzen

der globalen Ökonomie.

Start frei

mit Corporate Banking

Unternehmens-, Akquisitions-, Immobilien-

und strukturierte Finanzierung –

diese Corporate-Banking-Leistungen

bietet die Banque LBLux seit mehr als

20 Jahren an.

Neben der großen Markterfahrung

zählen hier besonders die langjährige

Beziehung zu den Stammkunden

und ihr multinationales Team zu

ihren Stärken.

Für Cargolux ist das Gewähren bedarfsgerechter

Kreditlinien die wichtigste

Corporate-Banking-Dienstleistung der

Banque LBLux.

2/2011 BANKNOTE 13


Produkte

produkte

20 Jahre Depotbank

Ein Fonds ist eine komplexe Konstruktion: Da ist zum einen die

Kapitalanlagegesellschaft, die den Fonds verwaltet. Zum anderen der

Anleger, der in ihn investiert. Aber wer garantiert, dass während der

Laufzeit alles mit rechten Dingen zugeht? Die Depotbank. Eine Funktion,

die die Banque LBLux nun schon seit 20 Jahren erfüllt.

Das „Investment-Dreieck“

Die Kernaufgabe einer Depotbank ist

es, das Vermögen eines Investmentfonds

zu verwahren. Warum kann

dies die Kapitalanlagegesellschaft

(KAG), die den Fonds auflegt, nicht

einfach selbst leisten? Das Gesetz

verbietet es. In Luxemburg besagt

dieses etwa: Das Fondsvermögen,

auch Sondervermögen genannt,

muss bei einem unabhängigen

Kreditinstitut verwahrt werden –

eben bei der Depotbank.

„Die Depotbank sieht sich dem Investor

verpflichtet und handelt in dessen

Interesse“, so Oliver Benner, Fachreferatsleiter

Portfoliocontrolling und

Depotbank bei der Banque LBLux.

„Stellvertretend für ihn achtet sie

darauf, dass sich alle Beteiligten an

die Spielregeln halten.“ So sehr sich

die Depotbank für den Anleger einsetzt,

so wenig bekommt dieser von

ihr mit. Ihren Namen liest er allenfalls

im Fondsprospekt.

Verwahren – wie kann man sich das

eigentlich vorstellen? Sicher nicht

als riesigen „Geldspeicher“ wie im

Kindercomic, aber tatsächlich gibt

es Lagerstellen, auf denen die Wertpapiere

des Fonds liegen – nicht physisch,

jedoch in Form eines Registers.

Der Begriff der „Verwahrung“ ist im

Zusammenhang mit den Aufgaben

einer Depotbank allerdings nicht im

Sinne einer reinen „Aufbewahrung“,

sondern vielmehr im Sinne einer

„Überwachung“ zu verstehen.

Erfahrung und Flexibilität

Hier spielt die Banque LBLux zwei

Stärken zum Vorteil ihrer Kunden

aus. Die erste ist ihre langjährige

Erfahrung als Depotbank: Als solche

„Richtig spannend

wird es bei Spezialfonds,

die etwa in Kredite oder

Regenwälder investieren.“

feiert sie dieses Jahr 20-jähriges

Jubiläum. Hier ist es legitim, die

Jahre mitzurechnen, in denen sie

noch als Bayerische Landesbank

International S.A. (Bayernlux) in

Luxemburg ansässig war.

Denn alle aktuellen Mitarbeiter verfügen

über langjährige Erfahrung. Hinzu

kommt ihr hoher Ausbildungsgrad,

den sie durch ständige Fortbildung

noch weiter anheben.

Die zweite Stärke der Banque LBLux

heißt Flexibilität. So kann sie beispielsweise

das Reporting speziell nach

Kundenwunsch abfassen. Sie ist

immer der direkte Ansprechpartner

für die langfristige Betreuung, Kundennähe

ist ihr wichtig.

Für ihre verantwortungsvolle Aufgabe

beschäftigt die Banque LBLux ca. 20

Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen

der Bank, davon zehn direkt im

Fachbereich Depotbank. Der Standort

Luxemburg hat dabei mehrere Vorteile.

Vor allem ist er der größte Fondsstand--

ort Europas und weltweit die Nummer

zwei. Außerdem herrscht an dem lang

etablierten Finanzzentrum politische, wirtschaftliche

und soziale Stabilität. Die

CSSF wacht als sachkundige, proaktive

Aufsichtsbehörde über das Finanzgeschehen,

Anlegerschutz wird besonders

groß geschrieben.

Werte zu Wasser und Land

Was sind nun die Spezialaufgaben, die

dem Beruf des Depotbankers seine

besondere Würze geben? „Aktien oder

Renten sind relativ einfach zu verwahren“,

sagt Oliver Benner. „Richtig

spannend wird es bei sogenannten

Spezialfonds, die etwa in Kredite oder

Regenwälder investieren. Oder auch

Investitionen in Containerschiffe sind

möglich.“

Schon bei der Feststellung des Eigentums

fängt es an. Über das Nachschlagen

im Schiffsregister hinaus ist oft noch

mehr Recherche nötig. Außerdem

gehört es zu den Pflichten einer jeden

Depotbank, jederzeit zu wissen, wo

sich die Fonds-Assets befinden. Also,

wo ist das Schiff gerade? „Nein, wir

benutzen kein Radargerät“, schmunzelt

Benner. „Aber meist überprüft ein

Mitarbeiter den Vermögenswert zumindest

einmal vor Ort.“

Der zweite kritische Punkt ist die Bewertung.

Auch hier gilt: „Der Wert einer

Aktie oder Rente lässt sich in der Regel

Professionelle

Verwaltung des

Investmentfonds

Investmentgesellschaft

(KAG)

relativ einfach bestimmen. Der Wert

eines Containerschiffes hingegen ist

nicht so leicht festzulegen. Oft entwickeln

wir zusammen mit dem

Wirtschaftsprüfer eigene Bewertungsmodelle

oder fordern externe Gutachten

an“, so Benner.

Fehlerbehebung: schnell und

korrekt

Wenn immer alles korrekt laufen

würde, bräuchte es keine Kontrollinstanz.

Das gelegentliche Fehlerfinden

gehört für die Depotbank

Investmentfonds

Berechnung der

Ausgabe- und Rücknahmepreise

der

Fondsanteile zusammen

mit Investmentgesellschaft

Verwahrung und Überwachung

des Investmentfonds

durch die Depotbank

Depotbank

folglich zum Geschäft. Was passiert,

wenn die Banque LBLux zuweilen

einmal eine Unstimmigkeit bei der

Berechnung des Fondspreises feststellt?

„Wir handeln umgehend“,

sagt Benner. „Etwaige Differenzen

reklamieren wir sofort bei der Fondsbuchhaltung

der KAG. Daraufhin werden

der Sachverhalt geprüft und die

Differenzen bereinigt. In jedem Fall

bekommt der Anleger die Abrechnung

seines Geschäfts immer zum

korrekten Preis.“ So sehr sich die

Depotbank für den kontrollierten

Ausgabe und Rückgabe

der Anteile sowie gegebenfalls

Ausschüttung

der Erträge

Ablauf des Fondsgeschehens einsetzt –

auf die Performance kann sie selbstverständlich

nicht einwirken. Genauso wenig,

wie sie Krisen beeinflussen kann. „Die

Anlageentscheidung trifft das Fondmanagement“,

so Benner, „und die Kurse

werden durch die Märkte bestimmt.“

Apropos Kurs: Was ist derzeit ihre persönliche

Anlageempfehlung, Herr Benner?

„Nur das Geld investieren, was Sie frei

zur Verfügung haben. Und das zum

Beispiel in eine gute Flasche Rotwein.“

14 BANKNOTE 2/2011

2/2011 BANKNOTE 15


Bank

bank

„Wettbewerbsfähigkeit

und bester Service”

Interview mit Alain Weber, Geschäftsführer der LBLux,

über den Aufbau einer kundenorientierten Geschäftsstrategie.

Die Kundenorientierung ist für die

LBLux einer der zentralen Aspekte.

Können Sie uns die wichtigsten

Projekte und Fortschritte in diesem

Bereich aufzeigen?

Alain Weber: Das gesamte Geschäftsmodell

der LBLux mit den Geschäftsfeldern

internationales Private Banking

& Wealth Management, Corporate

Banking und Treasury ist auf langfristige

Kundenbeziehungen ausgerichtet. Wir

glauben, dass erfolgreiche und vertrauensvolle

Partnerschaften aus der

Erfüllung von Kundenbedürfnissen

und -erwartungen entstehen. Unser

Beratungsprozess in jedem Geschäftsbereich

stellt den Kunden und seine

persönliche Situation in den Mittelpunkt

und führt zu maßgeschneiderten

Strategien.

Dieser Prozess muss natürlich regelmäßig

kontrolliert werden. Dafür stehen

wir in engem Kontakt mit unseren Kunden

und passen die Strategie bei Bedarf

an. Dabei streben wir grundsätzlich

Win-win Situationen an. Sowohl

Kunden als auch unsere Berater

wissen diese Einstellung zu schätzen

und zeigen dies durch hohe Zufriedenheit

und Loyalität.

Zur Zeit sprechen viele Firmen

von Kundenzufriedenheit, sind

aber gleichzeitig angehalten, die

Kosten zu senken. Ist das nicht

Paradox und wie begegnet die

LBLux dieser Herausforderung?

Alain Weber: Eine effiziente

Organisation ist sehr wichtig, um

wettbewerbsfähig zu sein und den

Kunden den besten Service zu bieten.

Wir sind bereits sehr effizient

mit moderner IT-Infrastruktur ausgestattet.

Der wirtschaftliche Erfolg

eines Unternehmens ist für uns mehr

als das reine Ergebnis aus Gewinnund

Verlustrechnung. Aspekte wie

„Eine effiziente

Organisation ist sehr

wichtig, um wettbewerbsfähig

zu sein

und den Kunden den

besten Service zu

bieten.“

Unternehmensimage, Mitarbeitermotivation

und Kundenzufriedenheit

sind für uns ebenso wichtig und haben

einen starken Einfluss auf die langfristige

und nachhaltige Geschäftsentwicklung.

Generell werden wir

keine Einsparungen vornehmen, die

den Nutzen des Kunden mindern.

Dies entspricht nicht unserer Strategie,

es geht dabei mehr um die Effizienz

der Ausgaben mit dem Ziel der

Kundenzufriedenheit. In den letzten

Jahren haben wir z.B. unsere Mittel

für Aus- und Weiterbildung deutlich

und zum Nutzen des Kunden erhöht.

Erfordert der Aufbau einer kundenorientierten

Strategie eine Änderung

in der Unternehmenskultur?

Alain Weber: Eine kundenorientierte

Unternehmenskultur ist absolut notwendig.

Unser Geschäft war immer

sehr individuell mit engen, persönlichen

Beziehungen. Kundenorientierung

betrifft jedoch nicht nur die Marktbereiche.

Jeder einzelne Mitarbeiter

ist verantwortlich für das Image der

Bank und die Außenwirkung als Basis

für neue Geschäftsbeziehungen.

Jeder im Unternehmen muss sich im

Klaren sein, dass das Ziel lautet,

unseren Kunden einen optimalen

Service zu bieten.

Was kann ein Geschäftsführer tun,

damit Kundenorientierung wirklich

im Unternehmen umgesetzt wird

und nicht nur ein Slogan ist?

Alain Weber: Als Geschäftsführer muss

man im Tagesgeschäft als gutes Beispiel

vorangehen, um die Berater zu

ermuntern, den Kunden im Gespräch

gut zuzuhören, um ihre Wünsche und

Bedürfnisse kennen zu lernen. Vertrauen

und Respekt entstehen so

bereits zu Beginn einer Geschäftsbeziehung

und münden in einer gemeinsam

ausgearbeiteten Strategie.

Wie messen Sie Kundenzufriedenheit

und als Konsequenz Ihre

Erfolge bei der Kundenorientierung?

Was sind Ihre wichtigsten Parameter

und welchen Einfluss haben

sie auf das Unternehmen und die

Kundenorientierung?

Alain Weber: Selbstverständlich ist

Loyalität ein guter Indikator für Kundenzufriedenheit.

Wir fragen nach den

Gründen, wenn ein Kunde sein Konto

schließt. Dies geschieht selten

wegen Unzufriedenheit sondern in

den meisten Fällen wegen des fortgeschrittenen

Alters der Kunden.

Außerdem führen wir regelmäßig

Kundenzufriedenheitsanalysen durch.

Eine überwiegende Mehrheit der

Kunden bescheinigt uns eine gute

bzw. sehr gute Zufriedenheit mit

unseren Leistungen. Wenn sich aus

der Analyse der Ergebnisse ein

Ansatz für Verbesserungen ergibt,

werden wir versuchen, diese schnell

umzusetzen.

„Eine kundenorientierte

Unternehmenskultur

ist absolut

notwendig. “

In einer Zeit, in der das Verhalten

der Kunden unbeständiger und

schwieriger vorherzusagen ist,

wird das Halten bestehender

Kunden zur Priorität. Wie geht die

LBLux mit diesem Thema um?

Alain Weber: Wie bereits erwähnt,

versuchen wir eine enge, vertrauensvolle

Beziehung zwischen Kunden

und Beratern aufzubauen und über

die Jahre zu intensivieren. Unsere

Berater konzentrieren sich auf den

Ausbau der bestehenden Beziehungen.

Ergänzend versuchen Relationship

Manager neue Kunden von unseren

Leistungen zu überzeugen.

Im Wealth Management haben wir

einen generationenübergreifenden

Beratungsansatz und bieten den

Kunden wärend unserer Zusammenarbeit

an, mit den Nachkommen in

Kontakt zu treten und sie von unserer

Leistungsfähigkeit zu überzeugen.

Dies führt zu einer engeren

Kundenbindung und unterstreicht

unseren ganzheitlichen Beratungsansatz.

Wichtig ist auch, wie man mit

Beschwerden umgeht. Eine schnelle

Antwort mit einer passenden Lösung,

kann oft Schlimmeres verhindern.

Beschwerden haben immer zwei

Seiten und bieten oft Verbesserungspotenzial.

Daher bevorzugen wir,

wenn sich der Kunde aktiv äußert,

gegenüber dem Ende der Geschäftsbeziehung

ohne ein weiteres Gespräch.

16 BANKNOTE 2/2011

2/2011 BANKNOTE 17


Bank

„Wir verwahren Ihre Werte“

Was durch Oliver Benners Hände geht, ist sein Geld wert. Dafür bürgt er als

Fachreferatsleiter Portfoliocontrolling und Depotbank bei der Banque LBLux.

„Mein Team und ich verwahren die

Vermögensgegenstände von Fonds.

Und wir achten darauf, dass wir als

Depotbank unsere gesetzlichen Aufsichts-

und Kontrollpflichten erfüllen.“

Damit ist auch schon Benners zweiter

Aufgabenbereich genannt: das Prüfen

und Kontrollieren. Man redet ja viel

von Wertschätzung – Oliver Benner

leistet sie im wahrsten Sinne des

Wortes. Etwa, wenn er und sein Team

den Preis („Nettoinventarwert“) eines

Fonds überprüfen. Dabei müssen sie

beurteilen, ob ein Fonds tatsächlich

so viel wert ist wie angegeben.

Darüber hinaus gilt es, zum Beispiel

Anlagegrenzen zu kontrollieren: „Wenn

ein Fonds maximal zehn Prozent des

Gesamtwerts in bestimmte Anlagen

investieren darf, überprüfen wir, ob

dieser Anteil tatsächlich eingehalten

wird“, so Benner. Und schließlich

prüft er noch, ob es mit den auf den

Fonds erhobenen Gebühren seine

Richtigkeit hat. Eine verantwortungsvolle

Aufgabe also – aber nicht nur

das: „Das Schönste an meinem Beruf

ist: Er ist sehr abwechslungsreich“, sagt

Diplom-Kaufmann Benner, der vor seiner

Zeit in Luxemburg als wissenschaftlicher

Mitarbeiter an der RWTH Aachen gearbeitet

und geforscht hat. „Mal investiert

ein Fonds in Immobilien, mal in Containerschiffe.

Mich reizt die Herausforderung,

diese Assetklassen zu ‚verwahren’ und

zu bewerten.“

Den menschlichen Ausgleich zu all dem

Zahlenwerk bekommt Oliver Benner zu

Hause: Seit diesem Jahr ist er verheiratet

und hat eine kleine Tochter. Falls ihm

diese Zeit lässt, widmet sich Benner seinen

Hobbys Laufen und Lesen. Im Urlaub

zieht es ihn meist nach Skandinavien, in

die Heimat seines Lieblings-Krimiautors

Arne Dahl.

BayernInvest Convertible Bond Fonds

7 Werte – 7 Fragen an ...

... Oliver Benner

1. Ein perfekter Tag …

… beginnt für mich mit einem

gemütlichen Frühstück mit meiner

Familie – draußen bei schönem

Wetter.

2. Mein erstes selbstverdientes

Geld …

... bekam ich von einem Kioskbesitzer,

für den ich Einkäufe an

Kunden auslieferte.

3. Mein größter beruflicher Erfolg …

… war die Übernahme der

Leitung meines Fachreferats.

4. Meine Vorbilder …

… sind sicherlich meine Eltern.

Sie sind ehrlich, sozial und haben

einen starken Gerechtigkeitssinn.

5. Menschen, die mich gut kennen,

sagen mir nach, dass …

… ich aufrichtig und zuverlässig

bin – und eigentlich immer gutgelaunt.

6. Für meine Kunden …

… möchte ich ein zuverlässiger,

kompetenter Ansprechpartner sein.

7. Ich wollte schon immer einmal …

… eine längere Rundreise durch

Skandinavien machen.

KOntakt

Haben Sie Fragen an Oliver Benner?

So können Sie ihn kontaktieren:

Telefon: (00352) 42 434-5160

E-Mail: oliver.benner@lblux.lu

Impressum

Herausgeber: Banque LBLux S.A.

Redaktion: Banque LBLux S.A.

3, rue Jean Monnet

L-2180 Luxembourg;

Fotos LBLux: XXX

XXX (S. 8),

XXX (S. 9)

Gesamtumsetzung: heller & partner

www.heller-partner.de

Wandelanleihen als

Portfoliobeimischung

Wandelanleihen sind eine hervorragende Beimischung zu Aktien- und Rentendepots. Neben

einem positiven Beitrag zum Inflationsschutz partizipieren diese in Aufwärtsphasen am Aktienmarkt

und bieten dort in Abwärtsphasen einen teilweisen Schutz vor Verlusten.

Besprechen Sie mit Ihrem Berater, wie der BayernInvest Convertible Bond Fonds in Ihr Depot paßt.

Bei dieser Unterlage handelt es sich um Werbematerial, welches zu Informationszwecken dient.

Aus den gemachten Angaben kann keine Aussage über die künftige Entwicklung des Fonds gemacht werden. Zeichnungen können nur

aufgrund des gültigen Verkaufsprospektes und Verwaltungsreglements erfolgen, welche bei der Verwaltungsgesellschaft, der Depotbank

sowie bei jeder Zahlstelle erhältlich sind.

3, rue Jean Monnet

L-2180 Luxembourg

Kostenfreie Serviceline:

00 800 42 43 45 46

Telefon: +352 42 43 45 46 4

Fax: +352 42 43 45 19 6

E-Mail: info@bayerninvest.lu

18 BANKNOTE 2/2011

www.bayerninvest.lu


BARRIEREFREIES WOHNEN, IDEAL FÜR JUNG UND ALT,

EXKLUSIVE WOHNANLAGEN MIT LIFT UND TIEFGARAGE.

Moderne Architektur, anspruchsvolles Design, umweltfreundliche, zukunftsorientierte

Energiespartechnik, hohe Qualität, exklusive Ausstattung.

Zudem bieten wir hohe Räume und großzügige Raumaufteilung, großteils

nach Ihren Wünschen.

NEUE OBJEKTE IN BOGENHAUSEN, SOLLN & OBERMENZING

VILLENWOHNUNGEN

IN BESTEN LAGEN.

H-I-M VILLENBAU GMBH TELEFON 089/600 88 700 WWW.HIM-VILLENBAU.DE

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine