Ausgabe 1 / 2012 - E/D/E Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler ...

ede.de

Ausgabe 1 / 2012 - E/D/E Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler ...

1/2012

24. Februar · 16. Jahrgang

Ab sofort: :

der E/D/E Newsletter. t

Melden Sie sich an auf

www.ede.de

Carl-August Thomashoff, Mitgesellschafter der IDEALSPATEN-BREDT GmbH & Co. KG und Mitglied des E/D/E Partnerbeirats

HAUPTTHEMA: E/D/E UMSATZ GESTEIGERT UND QUALITÄT SOWIE SERVICE

CARL-AUGUST THOMASHOFF IM INTERVIEW: „TREUE ZUM FACHHANDEL“

E/D/E INTERN: GELUNGENER START DER ETRIS BANK MITGLIEDER: SHT HAUSTECHNIK

AG NEU BEI DER VGH AKTUELL: MASSANFERTIGUNG BEIM E/D/E MULTISHOP


Halle 10.2 / Stand F 1


Alle Ampeln auf Grün im E/D/E

Sehr geehrte Mitglieder

und Vertragslieferanten,

gemeinsam mit Ihnen haben wir

im E/D/E wieder ein sehr erfreuliches

Geschäftsjahr 2011 abgeschlossen.

Dies bezieht sich auch – aber sicher

nicht nur – auf einen erneuten Umsatzrekord.

So konnten wir im vergangenen

Jahr einen Gesamtumsatz von 5,2 Milliarden

Euro erzielen, nach 4,6 Milliarden

Euro im Vorjahr. Erstmals in der 80-jährigen

Geschichte des E/D/E konnte damit

die Grenze von fünf Milliarden Euro

überschritten werden.

Zu der positiven Entwicklung trugen

alle unsere Warenbereiche bei.

Besonders zog der Geschäftsbereich

Stahl (Union Stahl-Handel) an, auf

815 Millionen Euro (plus 32,3 Prozent).

Sehr erfreulich sind aber auch zweistellige

Umsatzsprünge bei Arbeitsschutz,

Technischer Handel und Werkstattmaterial

sowie bei Werkzeugen, Maschinen

und Betriebseinrichtungen.

Dem Geschäftsbereich Haustechnik

gelang erstmals der Sprung über

die Umsatzgrenze von einer Milliarde

Euro. Dies ist beeindruckend, bedenkt

man, dass hier der Umsatz 2007 bei

614 Millionen Euro lag. Und auch in

Europa entwickelt sich unser Geschäft

erfreulich, mit steigender Präsenz in

den relevanten Märkten, mit stetig steigender

Mitgliederzahl und 599 Millionen

Euro Umsatz. Als Vorzeigebeispiele

für unsere europäische Entwicklung

dienen unter anderem die porträtierten

Mitglieder in dieser Ausgabe: Riedo

in der Schweiz, Weyland in Österreich

sowie die beiden neuen VGH Mitglieder

SHT in Österreich und Dales in den

Niederlanden. Diese Firmen stehen für

gesundes, mittelständisches Unternehmertum,

sie sind innovativ und marktführend

in ihren Branchen.

Unter diesen erfreulichen Bedingungen

verlieren wir unser langfristiges

Ziel innerhalb unserer Wachstumsstrategie

„Challenge 2012“ nie aus den

Augen. Demnach wollen wir bis Ende

2013 die Grenze von sechs Milliarden

Euro Gesamtumsatz auch dank Ihres

Einsatzes überspringen. Dies wird uns

gelingen, wenn auch weiterhin alle

Ampeln auf Grün stehen im E/D/E.

Positive Umsatzergebnisse allein,

das wissen Sie, verehrte Mitglieder

und Vertragslieferanten, genauso gut

wie wir, machen ein erfolgreiches unternehmerisches

Handeln nicht aus.

Editorial

Gute Umsätze sind wünschens- und

erstrebenswert, können aber auch

ein trügerisches Bild erzeugen. Diese

Gefahr haben wir auch bei uns

im E/D/E gesehen und frühzeitig gegengesteuert.

Auch dies darf nicht

unerwähnt bleiben, wenn wir auf

das vergangene Jahr zurückblicken. Mit

dem Start unserer Qualitäts- und Service-Offensive

„First-class-Service 48“

haben wir begonnen, alle Prozesse

– auch die etablierten – mit Blick auf

Nutzerfreundlichkeit und Erfolgsorientierung

zu analysieren. Wir sind hier

auf einem guten Weg, sowohl bei

unseren internen Abläufen als auch in

der Zusammenarbeit mit Ihren Unternehmen.

„First-class-Service 48“ ist ein

dauerhaftes Projekt, es wird uns alle

noch mehrere Jahre begleiten, unseren

Arbeitsalltag stetig erleichtern und uns

Freiräume schaffen.

Gut aufgestellt sind wir aber auch

mit der ETRIS BANK, unserer neuen,

hundertprozentigen Tochtergesellschaft,

die pünktlich am 1. Januar ihren Geschäftsbetrieb

aufnahm. Damit kann der

Finanzbereich zu unser aller Nutzen jetzt

und in Zukunft sicher agieren.

Der nachhaltige Erfolg unserer

Mitgliedsunternehmen und unserer

Vertragslieferanten – und damit auch

unser Erfolg – stehen bei allen Überlegungen

ganz oben. Unabhängig davon

haben wir im E/D/E aber nie vergessen,

dass es in unserer Gesellschaft

Menschen gibt, die mit schlimmen

persönlichen Schicksalen zu kämpfen

haben. Wir haben uns deshalb entschieden,

dieses Leid ein wenig zu lindern.

Anfang Februar spendeten wir

der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches

Land 600 000 Euro. Mit diesem Betrag

ist es nun möglich, noch in diesem Jahr

mit dem Bau eines Kinderhospizes in

Wuppertal zu beginnen. Wir sind überzeugt,

dass das Geld an dieser Stelle

bestens angelegt ist.

Ihre E/D/E Geschäftsführung

Hans-Jürgen A dorf

(Vorsitzender)

Dr. Andreas Trautwein

Dr. Christoph Grote

Klaus Strietzel

1/2012 3


INHALT

Seite 8 Seite 22

E/D/E E/D/E HAUPTTHEMA

Hauptthema

E/D/E Mit Jahrespressekonferenz

dem Truck auf Tour

Bergrettung in Bayern 6

ETRIS BANK

Gelungener Start der E/D/E Tochter 12

Team-Neustrukturierung

Spezialisierung schafft Raum für Neues 20

4 1/2012

PVH IM BILD

E/D/E HAUPT THEMA

Jahrespressekonferenz

E/D/E meldet glänzende Resultate 8

E/D/E MELDUNGEN

Nachrichten 14

Die Zahl 15

DAS INTERVIEW

Carl-August Thomashoff

Geschäftsführer IDEALSPATEN-BREDT 16

E/D/E INTERN

E/D/E E/D/E INTERN Hauptthema

WUPPER-RING Mit dem Truck Frühjahrstreffen

auf Tour

GB Haustechnik

Frühjahrstagungen 22

WUPPER-RING

Chancen 2012 24

Eisenwarenmesse

E/D/E präsentiert sich in Köln 26

fensterbau/frontale

EBH AG und E/D/E mit gemeinsamem Stand 28

Personalia

Neue E/D/E Teamleiter 30

MITGLIEDER

Riedo Baucenter

Schweizer Unternehmen baut auf E/D/E und ZEDEV 32

Bareiss

Zum 75. Jubiläum ein neues Gebäude 34

SHT

VGH expandiert weiter in Europa 36

Weyland

Neues Stahlcenter in Wien 38

HABA HÄHNLE

30-jähriges Firmenjubiläum 40

Serie: Unternehmerinnen im PVH

Ulrike Schröder und Christina Düe 42


Seite 32

MITGLIEDER E/D/E Hauptthema

Riedo Mit setzt dem auf Truck die auf ZEDEV Tour

AG

Ullner u. Ullner

Technologietage organisiert 44

Mitglieder Kurzmeldungen 46

LIEFERANTEN

Kelch

Neuer Vertragslieferant Präzisionswerkzeuge 48

Helios • Preisser

Die neue Marke der Messtechnik 50

EU-Richtlinien

Zertifi kate für mehr Energieeffi zienz 52

Workshop Elektrowerkzeuge

Lieferantentreffen in Österreich 54

KLEUSBERG

Ein Büro in der Produktionshalle 56

Lieferantenkurzmeldungen 58

Neuheiten 64

Seite 48

LIEFERANTEN E/D/E Hauptthema

Neuer Mit Vertragslieferant dem Truck auf Tour

Kelch

AKTUELL

INHALT

E/D/E Katalogportal

Unterstützung im Außendienst 72

E/D/E Multishop

Einsatz bei Nagel, Ulm 74

ElvisPro

Neue Warenwirtschaft bei Irene Steiger 76

Digitale Signatur

Bericht Praxisteilnehmer 78

Namen und Nachrichten 80

Das Zitat 80

KURZ UND BÜNDIG

Was macht ...?

Letzte Meldung

E/D/E gratuliert 84

Lieferfähigkeit 85

Vorschau

Pressestimmen

Impressum 86

1/2012 5


PVH IM BILD

Hi H lf lfe e fü für r di die Re Rett tt tter er e

Di D e Ar Arbe be b it der er Ber ergr gr gret et ette te t r st stel ellt lt hoh oh o e

An A sp sprü rüch ch che an Men ensc sc sch un u d Ma M te teri ri rial al al.

Di D e Be Berg rg rgwa wa wach ch cht t in Bay ay ayer er e n se s tz tzt t ne neue uerr

di ding ng n s au auf f ei e ne nen n Pe P lt ltor or o -G -Geh eh ehör ör ö sc s hu hutz tz

mi m t in inte te tegr gr grie ie iert rt r em Spr pr prec ec echf hf h un unk k au a s de dem

Ha Haus us use e 3M 3M. De D r E/ E D/ D E Li L ef efer e an a t en entt wi wick ck ckel el elte te ein in ein in i zi z ga gart rt rtig ig iges es e Sys yste te tem, m, m das as

zw zwei ei Anf nf nfor or orde de deru ru rung ng ngen en erf rf rfül ül ü lt lt: de d n Lä L rm

de des s He H li liko ko kopt pt p er ers s au ausz szus usch ch chal al a te ten n un und

di d e Ve V rs rstä tä tänd nd ndig ig igun un ung g zw zwis is isch ch chen en Hub ub u -

sc s hr hrau au a be b rb rbes es e at a zu zung ng und nd A uß ußen ß en ente te team am a

zu siche he h rn rn. Na Nach ch c erf rf rfol ol o gr g ei e ch c en Tes es ests ts

fü f hr h t di die Be Berg rg rgwa wa wach ch cht Ba Baye ye yern rn das as Sys ys y -

te tem m fl fläc äc äche he h nd ndec ec e ke kend nd ein in in.

6 1/2012

Fo Fot Fotos: ot o os: oss: Be Bergw rgw gw g ach cht t tB t B aye ayern y rn


PVH IM BILD

Bei ihren gefährlichen Einsätzen müssen sich die Retter auch auf die Technik verlassen können.

Im Bergwacht-Zentrum Bad Tölz werden Einsätze unter realitätsnahen Bedingungen trainiert.

1/2012 7


E/D/E HAUPTTHEMA

Hans-Jürgen Adorf, Vorsitzender der Geschäftsführung, präsentiert den Journalisten die Ergebnisse 2011. Fotos/Grafi ken: E/D/E

Jahrespressekonferenz

E/D/E meldet glänzende Resultate

Rekordumsatz 2011: 5,2 Milliarden Euro. E/D/E Chef Adorf sieht gute

Aussichten für 2012. Neue Strategie „CHALLENGE 2020“ in Vorbereitung

Das E/D/E legte 2011 mit einem

Umsatz von 5,2 Milliarden Euro (plus

588 Millionen Euro bzw. 12,7 Prozent)

nicht nur das erfolgreichste Geschäftsjahr

seiner Geschichte hin, sondern

befi ndet sich auch weiterhin auf klarem

Wachstumskurs – auch im europäischen

Ausland. Mit diesen Aussagen

wartete Hans-Jürgen Adorf, Vorsitzender

der E/D/E Geschäftsführung, vor

wenigen Tagen bei der Jahrespressekonferenz

in Düsseldorf auf. Rund

20 Medienvertreter waren dazu in

den traditionsreichen Industrie-Club

gekommen.

Das E/D/E zeigt sich zukunftsfest

aufgestellt und – wie seine angeschlossenen

Händler und Lieferanten – wenig

beeindruckt von andauernden Krisenszenarien.

„Wir erwarten für 2012 ein

8 1/2012

Wirtschaftswachstum von etwa einem

Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Für

das E/D/E planen wir mit einem erneuten

Umsatzwachstum von 4,8 Prozent

auf 5,45 Milliarden Euro“, sagte Adorf.

Das bisherige Wachstum in 2012 bezeichnete

er als „stabil“.

Beeindruckend waren schon die

Zahlen für 2011. Einem sensationellen

ersten Quartal (plus 23,8 Prozent) folgten

zwei weitere starke Quartale (plus

13,0 bzw. 11,7 Prozent) und ein etwas

ruhigeres letztes Quartal (plus 4,0 Prozent).

„Damit konnten wir unsere

Marktführerschaft im Produktionsverbindungshandel

in Deutschland und in

Europa weiter ausbauen“, sagte Adorf.

Alles in allem bedeutete das Rekordwachstum

für das Gesamtunternehmen

Zuwächse in allen Geschäftsberei-

chen, vor allem mit herausragenden

32,3 Prozent Umsatzwachstum im

Geschäftsbereich Stahl.

Auch die Unternehmensergebnisse

haben wieder Topniveau erreicht. Der

Jahresüberschuss erreichte 30,4 Millionen

Euro, der Cashfl ow lag 2011 bei

37,8 Millionen Euro. In Fortführung der

konsequent verfolgten Unternehmenspolitik

der Innenfi nanzierung können

wiederum mehr als 90 Prozent des

Jahresüberschusses dem Eigenkapital

zugeführt werden. Das konsolidierte

Eigenkapital des E/D/E Konzerns erreichte

2011 einen Wert von rund 267

Millionen Euro. Mit Beginn des neuen

Jahres hat das E/D/E den Schlussspurt

seiner Wachstumsstrategie gestartet.

„Es ist schon jetzt absehbar, dass dieses

Strategieprojekt Ende des Jahres


aus gesprochen erfolgreich abgeschlossen

werden kann“, sagte Adorf. Auch

wenn das Krisenjahr 2009 eine Punktlandung

beim Umsatz zunichtegemacht

hat, so erreicht das E/D/E dennoch

mehr als 90 Prozent seines damals

festgelegten Umsatzzieles von sechs

Milliarden Euro für 2012. „Viele andere

strategische und operative Ziele hingegen

haben wir bereits Anfang 2012

erreicht oder übertroffen. Dazu zählen

unsere gestärkte Marktposition, unsere

Mitgliederstruktur, unsere Kapital- und

Investitionskraft, unser Einstieg in Europa,

unsere Logistikkompetenz und nicht

zuletzt unsere eigene ETRIS BANK. Wir

haben damit die Wett bewerbs fähigkeit

unserer Mitglieder deutlich verbessern

können“, sagte Adorf.

Alle sieben Warenbereiche des

E/D/E verzeichneten 2011 Umsatzsteigerungen

zwischen 3,5 Prozent (Beschläge)

und 32 Prozent (Stahl). Besonders

abheben konnte sich der

Stahlbereich (Union Stahl-Handel) mit

einem Gesamtumsatz von 815,5 Millionen

Euro (plus 32,3 Prozent). Im

Geschäftsbereich Werkzeuge, Maschinen,

Betriebseinrichtungen konnte

mit exakt 1,3 Milliarden Euro Gesamtumsatz

(plus 13,2 Prozent) eine neue

Höchstmarke gesetzt werden.

In den Fachbereichen Handwerkzeuge

und Präzisionswerkzeuge konnte

mit einem Gesamtumsatz von 532,7

Milli onen Euro das bisher erfolgreichste

Geschäftsjahr verbucht werden. Das

Ergebnis entsprach einem weiteren

Plus von 12,2 Prozent. Die überdurchschnittlich

gute Auftragslage im ersten

Halbjahr in der Metall verarbeitenden

Industrie hat sich insbesondere in den

Bereichen Maschinenbau und Automobil

positiv auf die Umsatzerlöse

2011 im Fachbereich Präzisionswerkzeuge

ausgewirkt. Insgesamt erzielte

der Fach bereich 135,5 Millionen Euro

(plus 17 Prozent) Umsatz. Im Fachbereich

Hand werkzeuge hat sich die

positive Entwicklung weiter fortgesetzt.

Mit einem Umsatzzuwachs von

10,3 Prozent wurde ein Gesamtumsatz

von 276,8 Millionen Euro erreicht.

In den Fachbereichen Betriebseinrichtungen,

Elektrowerkzeuge und

Schweißtechnik wurde mit einem

Gesamtumsatz von 768 Millionen Euro

(plus 14 Prozent) kräftig zugelegt. Die

von Investitionen der Industrie und des

Handwerks abhängige Geschäftsent-

E/D/E HAUPTTHEMA

Aufmerksame Zuhörer: Insgesamt kamen rund 20 Medienvertreter zur E/D/E Pressekonferenz.

wicklung im Fachbereich Betriebseinrichtungen

übertraf 2011 die Erwartungen

deutlich. Durch die anhaltend gute

Konjunkturlage konnte eine Umsatzsteigerung

auf 222,6 Millionen Euro

(plus 15,4 Prozent) erzielt werden.

Entgegen der insgesamt moderaten

Marktentwicklung hat sich das Wachstum

des E/D/E Fachbereichs Elektro-

und Druckluftwerkzeuge mit ungebremster

Dynamik auch 2011 fortgesetzt.

So konnte mit einem Gesamtumsatz

von 503,7 Millionen Euro (plus

12,8 Prozent) erstmals die bedeutende

Umsatzschwelle von 500 Millionen

Euro überschritten werden. Erst 2011

ist in der Schweißtechnik der in anderen

Branchen in 2010 verzeichnete

Aufschwung angekommen. So konnte

der Fachbereich 41,8 Millionen Euro

Umsatz erzielen und das Vorjahr um

20,9 Prozent übertreffen.

Im Geschäftsbereich Technischer

Handel/Arbeitsschutz wurde mit einem

Wachstum von 15,0 Prozent auf 540

Millionen Euro erstmals die Schwelle

von 500 Millionen Euro deutlich übersprungen.

Innerhalb des Geschäfts-

Umsatzentwicklung der E/D/E Fachbereiche per 31. Dezember 2011

Warengruppe

Walzmaterial, Stahl

Bau- & Möbelbeschläge,

Sicherheitstechnik

Bauelemente,

Baugeräte,

Befestigungstechnik

Arbeitsschutz,

Technischer Handel/

Werkstattmaterial

Werkzeuge, Maschinen,

Betriebseinrichtungen

Haustechnik

Gartentechnik, Sonstiges

Gesamt

Gesamt in T. Euro

815.000

831.000

526.000

540.000

1.301.000

1.001.000

190.000

5.204.000

Zuwachsrate

+32,3 %

+3,5 %

+ 8,7 %

+15,0 %

+13,2 %

+ 9,3 %

+6,4 %

+12,7 %

1/2012 9


E/D/E HAUPTTHEMA

5,00 Mrd. €

4,50 Mrd. €

4,00 Mrd. €

3,50 Mrd. €

3,00 Mrd. €

2,50 Mrd. €

2,00 Mrd. €

1,50 Mrd. €

1,00 Mrd. €

0,50 Mrd. €

10 Jahre E/D/E Umsatzentwicklung.

120 Mio. €

110 Mio. €

100 Mio. €

90 Mio. €

80 Mio. €

70 Mio. €

60 Mio. €

50 Mio. €

40 Mio. €

30 Mio. €

20 Mio. €

10 Mio. €

* Hochrechnung

02 03

bereichs blickt der Fachbereich Arbeitsschutz

auf ein außergewöhnliches

Geschäftsjahr zurück: mit einem Rekordumsatz

von 332 Millionen Euro

und einem Wachstum von 17,2 Prozent

gegenüber dem Vorjahr. Der Fachbereich

Technischer Handel ist auf 208

Millionen Euro gewachsen. Das entspricht

einem Plus von 11,6 Prozent.

Mit 831 Millionen Euro Gesamtumsatz

2011 und einem Zuwachs von 3,5

Prozent wurde im Fachbereich Beschläge

die Schwelle von 800 Millionen Euro

nach 2010 erneut überschritten. Der

Fachbereich Bauelemente realisierte

2011 mit 232 Millionen Euro Umsatz

(plus 6,5 Prozent) eine neue Bestmarke.

Der Fachbereich Baugeräte erzielte 136

10 1/2012

02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

04

05

06 07

Neuer Rekord bei Rückvergütungen 2011: 125 Millionen Euro.

08 09

10

11

Millionen Euro Umsatz und damit eine

Veränderung von 14 Millionen Euro

oder um 11,5 Prozent zum Vorjahr.

Kräftig zulegen konnte 2011 der

Geschäftsbereich Haustechnik mit

einem Umsatzwachstum von 19,2 Prozent

auf 1,001 Milliarden Euro. Die

außergewöhnliche Entwicklung im Geschäftsbereich

Haustechnik wird von

den drei Mitgliedergruppen WUPPER-

RING, VGH International und mah

getragen.

Das Inlandsgeschäft des E/D/E kam

2011 auf einen Anteil von 4,61 Milliarden

Euro (plus 12,4 Prozent). Doch

auch im Ausland konnte das E/D/E

die erfolgreiche Umsatzentwicklung

mit 599 Millionen Euro (plus 15,6 Pro-

*

zent) fortsetzen. Nach der erfolgreichen

Positionierung der Handelsmarke

FORMAT in Europa mit Be -

lieferung aus dem eLC Logistik-

Center im 24/48 Stunden-Service richten

sich die Aktivitäten nun auf den

Ausbau der Zentralregulierung in Europa.

Dazu werden weitere Tochtergesellschaften

und die ETRIS BANK

wertvolle Unterstützung bieten.

Auch 2011 konnten leistungsstarke

Fachgroßhändler für das E/D/E gewonnen

werden. Insgesamt haben sich

19 PVH Unternehmen mit einem Umsatzvolumen

von zirka 50 Millionen

Euro für das E/D/E dem Verband angeschlossen.

Ende 2011 war die Anzahl

der PVH Mitglieder nahezu unverändert

und liegt nun bei 1005 Unternehmen.

Die Anzahl der Einzelhandelsmitglieder

ist um acht Unternehmen

auf 368 gesunken.

Es sprechen viele Anzeichen dafür,

dass auch das laufende Geschäfts -

jahr von einem stabilen Wachstum geprägt

sein wird. Gerade das Handwerk,

bedeutendste Kundenzielgruppe der

E/D/E Händler, zeigt sich bisher resistent

gegenüber der Wirtschafts- und

Finanzkrise. Die Auslastung des Handwerks

wird aller Voraussicht nach auch

2012 hoch sein. Ähnliches gilt für die

Industrie.

Unter diesen erfreulichen Bedingungen

wird das E/D/E sein langfristiges

Ziel innerhalb der Wachstumsstrategie

„CHALLENGE 2012“ nicht aus

den Augen verlieren. Demnach soll bis

Ende 2013, um ein Jahr zeitversetzt,

die Grenze von sechs Milliarden Euro

Gesamtumsatz übersprungen werden.

„Wir werden ab Mitte des Jahres in unseren

Führungsgremien die CHALLEN-

GE 2020 erarbeiten. Es ist derzeit noch

völlig offen, ob die CHALLENGE 2020

wiederum eine konsequente Wachstumsstrategie

als Ergebnis haben wird.

Es könnte auch eine Innovationsstrategie

oder eine reine Europastrategie

oder eine Kundenbindungsstrategie

werden oder eine Kombination aus allem.

Entscheidend ist, was unseren

Mitgliedern in den nächsten acht Jahren

zu größeren Marktanteilen verhilft

und damit das E/D/E weiter stärkt. Zur

Jahrespressekonferenz im kommenden

Jahr wissen wir mehr“, sagte Adorf.

Man darf auf 2013 gespannt sein,

wenn das E/D/E seine neue Zukunftsstrategie

präsentiert. [daf, wopo]


E/D/E INTERN

Matthias Schmidt (links), Bereichsleiter Markt der ETRIS BANK, und Bankleiter Martin Beckmüller. Fotos: E/D/E

E/D/E

Gelungener Start der Tochter ETRIS BANK

Seit dem 1. Januar hat die hundertprozentige E/D/E Tochter ihren Geschäftsbetrieb

aufgenommen. Die Dienstleistungen der neuen Bank sind bei Partnern gefragt.

Lange hatten sie akribisch auf diesen

Tag hingearbeitet. Besonders in

den letzten Monaten des vergangenen

Jahres wechselte die Gefühlswelt bei

den Mitarbeitern der ETRIS BANK regelmäßig

zwischen Euphorie, Freude aber

auch einer gewissen Anspannung. Seit

im Frühjahr 2011 die Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

und die Bundesbank der ETRIS BANK

die Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften

erteilt hatten und die neue

Bank anschließend ins Handelsregister

eingetragen wurde, war die Gründung

als hundertprozentiges E/D/E Tochterunternehmen

endgültig in trockenen

Tüchern.

Verbunden war damit aber zugleich

der Arbeitsauftrag zur Vorbereitung

auf den 1. Januar 2012, den anvisierten

Starttermin der Bank. Dieser Termin

wurde auf den Tag genau eingehalten

und die ETRIS BANK nahm mit Beginn

des neuen Jahres ihren Geschäftsbetrieb

auf.

12 1/2012

Im ersten Schritt führt die ETRIS

BANK, deren Eigenkapital zunächst auf

25 Millionen Euro angehoben wurde,

nun im Rahmen der Zentralregulierung

den Zahlungsverkehr des E/D/E durch.

Im Verlauf dieses Jahres übernimmt sie

dann planmäßig die gesamte Zentralregulierung

für das E/D/E. Das Leistungsangebot

umfasst künftig unter anderem

flexible Lösungen für den

bargeldlosen Zahlungsverkehr, kurzfristige

Warenfinanzierungen, mittel- und

langfristige Investitionskredite sowie

Bankbürgschaften.

Erfahrene Spezialisten

„Wir sind froh, dass wir nun unsere

Geschäftsaktivitäten nach einer intensiven

Vorbereitungsphase aufgenommen

haben“, sagt Martin Beckmüller,

der gemeinsam mit Joachim Siebert als

Bankleiter an der Spitze des Instituts

steht. Ebenfalls in der Führungsriege

vertreten ist Matthias Schmidt als Be-

reichsleiter Markt der ETRIS BANK. Damit

stellen Bank- und Bereichsleitung

eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen

Bankspezialisten (Beckmüller,

Siebert) und breiter E/D/E Expertise dar,

die Schmidt als E/D/E „Geschäftsbereichsleiter

Finanzen und Kontokorrent“

in die Bank einbringt.

Ebenso gestaltet es sich bei den

Mitarbeitern: Die mittlerweile auf insgesamt

18 Beschäftigte angewachsene

Belegschaft besteht zu einem Teil aus

Finanzexperten, die bislang in der E/D/E

Verbundgruppe aktiv waren und zum

anderen aus erfahrenen Bankkaufleuten.

Die Geschäftsaktivitäten können

demnach mit besonders viel Markt-

und Fachwissen betrieben werden. Entsprechend

bleiben auch die Funktionen

wie bisher bestehen. So ist die ETRIS

BANK als Unternehmerbank für den

mittelständischen Produktionsverbindungshandel

und für seine Lieferanten

auf den spezifischen Bedarf der Branche

ausgerichtet.


Die meisten Mitglieder haben ihre

Zahlungswege mittlerweile umgestellt,

so dass der bargeldlose Zahlungsverkehr

über die ETRIS BANK abgewickelt

werden kann. Hierbei spielt der inländische

Zahlungsverkehr die größte Rolle.

Dass die Bank längst zu laufen gelernt

hat, zeigen die stetig zunehmenden,

direkten Finanzierungstätigkeiten

zwischen Mitgliedern und der ETRIS

BANK im Bereich der Handelsfinanzierung.

„Viele Unternehmen haben

schon weitere Finanzierungen und Finanzdienstleistungen

bei Handels- und

Investitionsfinanzierungen angefragt“,

weiß Matthias Schmidt zu berichten.

Etabliertes Rating

Eingebunden ist die Muttergesellschaft

E/D/E in den elektronischen Zahlungsverkehr

der eigenen Bank. Somit

besteht für interessierte Mitglieder und

Lieferanten des E/D/E inzwischen auch

die Möglichkeit, Electronic Banking mit

der ETRIS BANK bequem vom eigenen

Unternehmen aus durchzuführen – und

zwar zu jeder Uhrzeit.

Für Mitgliedsunternehmen führt die

ETRIS BANK im Auftrag des E/D/E auch

das etablierte E/D/E Ratingverfahren

und den gefragten Betriebsvergleich

durch. Dabei ermittelt sie im Rahmen

des E/D/E Mitgliederratings die Unternehmensbonität.

Der E/D/E Betriebsvergleich

stellt Unternehmenskennzahlen

der Mitglieder einem sorgfältig recherchierten

Branchenportfolio vergleichbarer

Unternehmen und der Gesamtheit

aller innerhalb in der Datenbank

hinterlegten Handelsunternehmen gegenüber.

Gerade am Beispiel von Rating

und Betriebsvergleich zeigt sich,

wie gut die Zusammenarbeit zwischen

dem E/D/E Finanzbereich und der ETRIS

BANK gelungen ist. [wopo]

Ansprechpartner:

Martin Beckmüller

Bankleiter ETRIS BANK

Telefon: +49(0)202/60 96-1799

martin.beckmueller@etrisbank.de

Matthias Schmidt

Bereichsleiter Markt ETRIS BANK

Telefon: +49(0)202/60 96-1799

matthias.schmidt@etrisbank.de

Nah beieinander: die ETRIS BANK und ihre Muttergesellschaft E/D/E.

E/D/E INTERN

1/2012 13


E/D/E MELDUNGEN

„WIR GEHÖREN ZUSAMMEN“

Mit einer neuen Vermarktungsaktion

rückt der WUPPER-RING

Armaturen und Accessoires der E/D/E

Handelsmarke FORMAT in den Blickpunkt.

Unter dem Motto „Wir gehören

zusammen“ werden beide Produktgruppen

gemeinsam vermarktet.

Großformatige Anzeigen in mehreren

Fachzeitschriften, Plakate sowie

eine groß angelegte Mailing-Aktion

sollen vermitteln, dass das Design

der neuen FORMAT Armaturen Sinus

und Delta gut zu den Accessoires von

FORMAT und FORMAT Design passt.

Außerdem wurde zu diesem Zweck

14 1/2012

eine Verkaufsunterlage für

Außendienstmitarbeiter entwickelt.

Mit der Kampagne sollen

Kunden von WUPPER-

RING Mit gliedern animiert

werden, beide Produkte

gleichzeitig zu kaufen. Die

Anzeigen in der Fachpresse

erscheinen Anfang März.

10 000 Mailings und die

137 650 ganzseitigen Anzeigen

mit insgesamt

419 950 Kontakten schaffen Interesse

und Kaufanreiz bei Hand werkern. [hut]

ERFOLGREICHE FORTBILDUNG BEIM ZHH

In Wuppertal haben alle Teilnehmer

den fünften Lehrgang

„Technischer Fachkaufmann Sanitär/

Heizung/Klima“ (SHK) beim ZHH

Bildungs werk erfolgreich bestanden.

Sie legten ihre mündliche Abschluss-

Nach bestandener Prüfung: Absolventen des Lehrgangs. Foto: ZHH Bildungswerk

Das Anzeigenmotiv der Vermarktungsaktion

Foto: E/D/E

prüfung vor drei Prüfungskommissionen

ab. Die berufl iche Fortbildungsmaßnahme

geht über einen Zeitraum

von eineinhalb Jahren. Sie bringt jungen

Nachwuchskräften aus dem

Haustechnik-Fachhandel näher, wie

sie ihren Kunden wie Bauherren,

Architekten, Bauingenieuren, Industrieunternehmen

aber insbesondere

Handwerkerkunden (Sanitärinstallateure

und Heizungsbauer) noch besser

beratend und betreuend bei den

unterschiedlichsten Fragen und Problemfällen

zur Seite stehen können.

Das Lehrgangsprogramm deckt

die breite Sortimentspalette eines

gut sortierten SHK-Fachhandelsunternehmen

ab. Besonderer Wert

wird auf aktuelle und zukunftsweisende

Themen wie zum Beispiel

Wellness und barrierefreies Wohnen

sowie der verantwortungsbewusste

Umgang mit fossilen Energiearten

und die alternative Wärmegewinnung

gelegt. Der Besuch des Energieparks

„KonWerl“ war in diesem Zusammenhang

ein außergewöhnlicher

Lehrgangsbestandteil. Die Teilnehmer

konnten dort erleben, wie regenerative

Energieträger zur Stromerzeugung

genutzt, in das Stromnetz

eingespeist oder auch als dezentrales

Versorgungssystem aufgebaut werden

können. [hut]


Neue HOPPE-Artikel Fotos: E/D/E

NEUE DURCHLAUFERHITZER

Der WUPPER-RING bietet mit seiner

Handelsmarke FORMAT auch

Heiztechnik-Lösungen an. Im Bereich

Elektro Warmwassergeräte gehören

Durchlauferhitzer, Speicher und Kochendwassergeräte

zur Produktpalette.

Hier gibt es für jeden Bedarf die

passende Lösung. Moderne Technik

und hohe Qualität sorgen für zuverlässige

Geräte. Der Markt für Durchlauferhitzer,

die auf Wasserdruck-

Ba sis funktionieren, ist rückgängig –

stark wachsend ist hingegen das

elektronische Prinzip. Bei Durchlauferhitzern

ersetzt das neue, elektronisch

geführte FORMAT Gerät FDS

die hydraulischen Modelle FDB, die

ab sofort entfallen. FDS ist ein weiterer

elektronischer Durchlauferhitzer

als Einstiegsmodell im unteren Preissegment,

neben dem bisherigen

elektronischen Modell FDE, die weiterhin

lieferbar bleibt. FDS bietet

Wasserkomfort in drei Stufen. Über

einen Rastschalter können Wassertemperaturen

von 35, 45 oder 55

Grad Celsius vorgewählt werden.

Durch die elektronisch geführte Steuerung

wird die Leistung automatisch

ZENTRALLAGER ZENT BAUBESCHLÄGE

Ende März wird das

E/D/E sein Zentrallager

im Bereich Baubeschläge

um weitere Hoppe

Artikel aufstocken. auf Momentan sind

rund 150 Produkte des Lieferanten

ein gelagert – nach dem Ausbau

werden dort do circa 900 Artikel abruf-

bar sein. Neu N hinzugekommen sind

zum Beispiel Bügelgriffe in

Edelstahl Ed

in 20 verschiedenen

Ausführungen. Außerdem

wurde die

Auswahl von Schutz-

Wechselgar ni turen in

verschiedenen Varianten

auf auff

100 Stück erweitert. Das

Sortiment von v Zimmertür-Rosetten-

garnituren i

und Zimmertür-Schildgarnituren

umfasst in Zukunft jeweils

dem Bedarf angepasst. Je nach Bedarf

können Geräte mit 18, 21 oder

24 Kilowatt Leistung gewählt werden.

FDS spart bis zu 20 Prozent

Wasser und Energie im Vergleich zu

hydraulischen Durchlauferhitzern. Ein

neuer FORMAT Prospekt informiert

über die aktuellen Produkte. [hut]

FORMAT Warmwassergeräte Foto: E/D/E

E/D/E MELDUNGEN

200 Produkte und Fenstergriffe wird

es bald in circa 100 verschiedenen

Ausführungen geben. Ende März

wird die neue Produktpalette, die allen

E/D/E Mitgliedern zur Verfügung steht,

zeitgleich in einer Ergänzungsliste zur

Lagerliste Baubeschläge abgebildet.

Im August werden die neuen Artikel

dann in die allgemeine Lagerliste

aufgenommen. Die rund 130 Seiten

starke Ergänzungsliste wird Ende März

allen E/D/E Mitgliedern per Post zugehen.

Bei Bedarf hilft der Fach bereich

Bau beschläge gerne mit einer Sortimentsberatung

weiter. Ansprechpartner

hierzu sind Heike Hermann

(Telefon: 0202/6096-393 oder E-Mail:

heike.hermann@ede.de) und Martin

Krüger (Telefon: 0202/6096-586 oder

E-Mail: martin.krueger@ede.de). [hut]

10,9

Milliarden Euro. Um diese jährliche

Summe, beziehungsweise um 22

Pro zent, ist nach Angaben der

Bundesregierung die Belastung der

deutschen Unternehmen durch

Bürokratiekosten bereits gesunken.

Ziel der Regierung Merkel ist

die Reduzierung der jährlichen Gesamtkosten

um insgesamt 25 Prozent

im Vergleich zu dem 2006 ermittelten

Ausgangswert von 50

Milliarden Euro pro Jahr. Die nun

durch das Kabinett beschlossenen

und noch umzusetzenden Initiativen

reichen von der Reduzierung

der Aufbewahrungsfristen für

Rechnungen und andere Belege

über Vereinfachungen in der Finanz-

und Lohnbuchhaltung und

E-Government-Aktivitäten bis hin

zu einem Maßnahmenpaket in den

Bereichen Gesundheit und Pfl ege.

Gerade für mittelständische Unternehmen

stellen unnötige bürokratische

Vorgänge eine besondere

Belastung dar, da sie im Vergleich

zu Großkonzernen pro Arbeitsplatz

deutlich höhere Kosten zu

bewältigen haben. [daf]

1/2012 15


E/D/E INTERVIEW

Mittelständler aus Leidenschaft: Carl-August Thomashoff, 73 Jahre, stieg bereits 1964 in der

dritten Generation in das Familienunternehmen IDEALSPATEN-BREDT ein.

16 1/2012


Im Gespräch

„Treue zum Fachhandel“

In einer Serie bittet das PVH Magazin Mitglieder

des E/D/E Partnerbeirats zum Interview. Diesmal

Carl-August Thomashoff von IDEALSPATEN-BREDT

PVH Magazin: Herr Thomashoff,

Sie sind seit Jahrzehnten als

mittelständischer Unternehmer

tätig, sind bereits 1964 bei IDEAL-

SPATEN eingetreten und zehn

Jahre später Geschäftsführer geworden.

Wie hat sich die mittelständische

Wirtschaft seit dieser

Zeit gewandelt?

Carl-August Thomashoff: In

den vergangenen Jahrzehnten gab es

enorme Veränderungen. Schauen Sie

sich allein nur mal unsere Branche

an. Noch in den achtziger Jahren hatten

wir in Deutschland fünf Wettbewerber.

Heute sind, mit Ausnahme

kleiner regionaler Schmiedebetriebe

in Norddeutschland, nur noch wir

übrig geblieben. Solche Konzentrationsprozesse

gab es vielfach im Mittelstand.

Dennoch stellt der Mittelstand

bis heute das Rückgrat der

deutschen Wirtschaft dar. Daran lässt

sich nicht rütteln.

Hat sich die Geschäftskultur

insgesamt verändert, einhergehend

mit höherem Wettbewerbsdruck,

Internationalisierung und

veränderten Vertriebsstrukturen?

Mit einer neuen Generation hat

sich auch eine neue Geschäftskultur

durchgesetzt. Früher galt vorwiegend

das Wort und Verträge wurden

per Handschlag besiegelt. Das geht

heute nicht mehr, weil sich die meisten

Geschäftspartner gar nicht mehr

so persönlich kennen wie wir. Damals

haben wir immer wieder mal Skat gespielt

mit unseren Kunden. Auch das

gibt es heute nicht mehr. Ich bin darum

auch ganz froh darüber, dass ich

mich rechtzeitig aus dem operativen

Geschäft zurückgezogen habe.

Wo spielen Sie heute noch

Skat?

In meinem Tennisverein, in dem

ich seit 33 Jahren Vorsitzender bin

oder auch mal in der örtlichen CDU.

Hier veranstalten wir einmal im Jahr

ein Skatturnier.

Was bleibt, ist Ihre Nähe zum

E/D/E. Seit 1948 gehen Ihr Unternehmen

und das E/D/E gemeinsame

Wege. Damit zählt IDEALSPA-

TEN zu den ältesten Vertragslieferanten

des E/D/E. Was bedeutet

Ihnen ein solch vertrauensvolles

und persönliches Verhältnis

als konstante Größe in einer sich

zunehmend wandelnden Zeit?

Die gemeinsamen Beziehungen

gehen noch viel weiter zurück. Mein

Großvater und der E/D/E Mitgründer

Ferdinand Trautwein pfl egten schon

vor dem Zweiten Weltkrieg geschäftliche

und auch persönliche Verbindungen.

Da war es für uns nur selbstverständlich,

dass wir uns 1948, als

das E/D/E Format annahm, als Vertragslieferant

engagierten. Es ist eine

phantastische Beziehung zwischen

unseren beiden Firmen, aber auch

den E/D/E Beiratsvorsitzenden Dr. Eugen

Trautwein und mich verbindet

sehr viel. Ein solch persönliches Verhältnis

gibt es in der Wirtschaft sicher

nicht so häufi g.

Ihr Unternehmen ist bekannt

für die hochwertige Herstellung

von Handwerkzeugen für den

Garten- und Baubedarf. Handarbeit

aber hat ihren Preis. Wie

schaffen Sie es, gegen die immer

größer werdende Billig-Konkurrenz

zu bestehen?

Wir haben immer in unser Unternehmen

investiert. Ganz aktuell bauen

wir in unserem Betrieb eine neue

Fertigungsstraße für 1,4 Millionen

Euro; das ist eine der größten Investi-

E/D/E INTERVIEW

1/2012 17


E/D/E INTERVIEW

tionen in der Geschichte des Unternehmens.

Damit achten wir auch zugleich

darauf, dass die Qualität unserer ohnehin

hoch wertigen Produkte immer besser

wird.

Verspürt Ihr Unternehmen keinen

Kostendruck?

Natürlich verspüren auch wir diesen

Druck und müssen darum steigende

Kosten für Energie, Rohstoffe und Umweltaufl

agen zu einem Stück weit weitergeben.

Qualität hat ihren Preis, den

sind die Verbraucher bis heute bereit,

für unsere guten Produkte zu bezahlen.

Billiganbieter vertreiben regelmäßig

ihre Produkte bei Discountern.

Wie groß ist diese Konkurrenz

für IDEALSPATEN?

Diese Konkurrenz ist natürlich

gege ben, aber es gibt von der Qualität

her schon enorme Unterschiede zwischen

unseren Geräten und denen im

Discounter. Ein Schneeschieber für 9,90

Euro, der kann nichts taugen, der hat

keine Stahlkante und ist nach einem

Winter kaputt. Das wird es bei uns

nicht geben. An Discounter haben wir

übrigens noch nie geliefert. Hier sind

wir sauber. Wir bleiben dem Fachhandel

treu.

IDEALSPATEN ist seit 1899 in

Herdecke ansässig. Gab es nie Gedanken,

in ein Billiglohnland abzuwandern?

Nein, niemals gab es bei uns Abwanderungsgedanken.

Wir sind sehr

18 1/2012

Heimatverbunden:

Seit 1899 existiert

das Unternehmen

in Herdecke an

der Ruhr. Abwanderungsgedanken

gab es nie.

heimatverbunden, das wissen auch

unsere Mitarbeiter.

Aber Schaufel- und Spatenherstellung

ist doch nicht zwingend

auf das Siegel „Made in Germany“

angewiesen.

Das Siegel „Made in Germany“, das

ist für uns enorm wichtig. Es drückt

eine professionelle Herstellung und

höchste Qualität aus, auf die wir bei jedem

unserer Produkte größten Wert

legen.

Wie groß ist der Umsatz von

IDEALSPATEN im Garten- bzw. im

Baubedarf?

Unser Umsatz liegt in der Regel zwischen

16 und 17 Millionen Euro. Die

Qualität im Fokus:

Das Siegel „Made

in Germany“ ist

für Carl-August

Thomashoff

unverzichtbar

auf Schaufel und

Spaten.

allgemeinen Krisenzeiten der vergangenen

Jahre haben sich aber natürlich

auch auf uns ausgewirkt. Lief der

Bausektor nicht rund, bekamen wir das

zu spüren. Auch werden Billigprodukte

unseren oft vorgezogen. Erst wenn die

kaputtgegangen sind, entscheiden sich

die Leute dafür, ein Werkzeug mit vernünftiger

Qualität zu kaufen. Da sind

sie dann bei uns richtig.

Welche Rolle spielen die internationalen

Aktivitäten Ihres Unternehmens?

Das nationale Geschäft bildet für

uns den Schwerpunkt. International

sind wir vor allem dort aktiv, wo es keine

eigene Fertigung gibt: in den Niederlanden,

in Belgien, in der Schweiz

oder auch in Griechenland. Wenngleich

Griechenland im Zuge der Eurokrise für

uns ein schwieriger Markt geworden

ist.

Spaten ist nicht gleich Spaten.

Der Spanier gräbt anders als der

Niederländer oder der Grieche. Sogar

in Deutschland gibt es regionale

Unterschiede. Wie kommen diese

zustande?

Einmal kommt es auf die Bodenbeschaffenheit

an, aber auch darauf, wie

die Arbeit mit Schaufel und Spaten von

Generation zu Generation weitergegeben

wurde. In Süddeutschland kommen

ganz andere Modelle zum Einsatz

als in Norddeutschland. Die Niederländer

mit ihren Sandböden arbeiten fast

ausschließlich mit Schaufeln, die

Schweizer benutzen vor allem Spaten.


Entwickeln wir ein neues Produkt, dann

testen wir dieses erst einmal ausgiebig

in dem jeweiligen Markt, bevor wir in

größerem Stil produzieren.

Worauf kommt es bei einem guten

Spaten an?

Er sollte auf jeden Fall aus einem

Stück sein, entweder geschmiedet

oder, wie bei uns, konisch gewalzt und

damit selbstschärfend, wenn man ihn

in die Erde sticht. Wir sprechen hier von

der original IDEAL-Fertigungsmethode,

mit der wir einzigartig in Europa sind.

Der Eschenholzstiel sollte ergonomisch

geformt und feuchtigkeitsunempfi ndlich

sein. Er sollte Stöße abfedern und

angenehm warm in der Hand liegen.

Außerdem sollte der Stiel nicht wackeln

und doppelt mit dem Spatenblatt vernietet

sein. Wenn diese Voraussetzungen

erfüllt sind, ist es ein guter Spaten

– also ein IDEALSPATEN. Grossisten

wollten unsere Spaten übrigens immer

mal wieder mit ihrem Label versehen,

das wird es mit mir aber nicht geben.

Unsere gute Marke ist unantastbar.

Das Unternehmen ist seit 1929

im Besitz der Familie Thomashoff.

Welche Werte unterscheiden Familienunternehmen

von anderen

Wirtschaftsbetrieben?

In Familienunternehmen wird

schneller entschieden als in Großkonzernen.

Wir sind beweglicher und fl exibler.

In der Zeit, in der in Konzernen

eine Entscheidung getroffen wird, haben

wir schon längst unsere Investitionen

getätigt. Dafür stehen die großen

Unternehmen mehr im Fokus der Politik

und erhalten in Krisenzeiten mehr öffentlichkeitswirksame

Unterstützung

als wir.

Insgesamt produziert Ihr Unternehmen

rund 3500 verschiedene

Artikel, vom Schneeschieber bis zur

Brechstange. Das ist eine ganze

Menge. Haben Sie einen Lieblingsartikel?

Familienunternehmer:

„Wenn

in Konzernen

Entscheidungen

getroffen werden,

haben wir schon

längst investiert.“

Fotos: E/D/E,

Jakob Studnar

Mein Lieblingsartikel ist natürlich

der IDEALSPATEN. Aber auch mit den

verschiedenen Joker-Modellen arbeite

ich sehr gern. Das sind äußerst hochwertige

Doppelfederspaten mit kleinerem

Blatt, die aus einem Stück konisch

gewalzt sind und natürlich das Qualitätssiegel

„Made in Germany“ tragen.

Eine Million Schaufeln

Carl-August Thomashoff ist ehrenamtlich

und sozial tätig und tritt auch politisch

in seiner Heimatstadt Herdecke

an der Ruhr als stellvertretender CDU-

Bürgermeister in Erscheinung. Als

Anerkennung für sein Engagement

erhielt Thomashoff im Jahr 2004 das

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Auch

sein Unternehmen IDEALSPATEN, das

1979 mit der Firma BREDT zu IDEAL-

SPATEN-BREDT fusionierte, zeichnet

sich durch soziales Engagement, insbe-

E/D/E INTERVIEW

Einem Großteil der Deutschen

ist der eigene Garten heilig. Eine

optimale Voraussetzung für nachhaltige

Geschäftsaktivitäten hierzulande.

Darum laufen 80 Prozent unserer

Geschäftsaktivitäten in Deutschland

ab. Hier fi nden wir die Kunden mit

hohen Ansprüchen, die in ihren Gärten

und Schrebergärten unsere Geräte

einsetzen. Wir haben eine gute Mi-

schung aus Privatkunden und Profi s aus

dem Bereich der Garten- und Landschaftsbauer.

Wir müssen immer innovativ

sein, neue Produkte entwickeln

und dem Markt einen Schritt voraus

sein. Dann brauchen wir uns um die

Zukunft von IDEALSPATEN keine Sorgen

zu machen. [wopo]

sondere im lokalen und regionalen

Umfeld aus.

Seit 1948 ist das Familienunternehmen

Vertragslieferant des E/D/E. Insgesamt

beschäftigt die Firma knapp

100 Menschen. Jedes Jahr werden in

den historisch anmutenden Produktionshallen

mehr als eine Million

Schaufeln, zwischen 300 000 und

500 000 Spaten und zahlreiche weitere

Geräte für den Garten- und

Baubedarf hergestellt. [wopo]

1/2012 19


E/D/E INTERN

E/D/E

Spezialisierung schafft Raum für Neues

Die Warenbereiche des E/D/E wurden neu strukturiert. Das Ergebnis: defi niertere

Verantwortlichkeiten für Produktmanagement, Vertrieb und Administration

Kontinuierliches Wachstum, Ausbau

der Fachbereiche, Umsatzsteigerungen

– das E/D/E entwickelt sich

stetig weiter und stellt sich für die Zukunft

auf. Damit einher geht aber auch

die Notwendigkeit, die Organisationsstruktur

an einigen Stellen zu optimieren.

In der vergangenen Ausgabe des

PVH Magazins kündigte E/D/E Geschäftsführer

Dr. Christoph Grote im

Interview bereits das Vorhaben an, die

Teams in den Warenbereichen neu zu

strukturieren.

Seitdem wurde das Projekt vorangetrieben

und mit Leben gefüllt: In

Workshops erarbeiteten Mitarbeiter

gemeinsam, wie sich Aufgaben innerhalb

der Teams am besten auf die drei

Lieferanten

Sortimente

Handelsmarken

Konditionen

Bonus,

Meldebelege,

Verträge

Verwässerte Aufgaben gehören der Vergangenheit an.

20 1/2012

Produkt-

Management

spezialisierten Bereiche Produktmanagement,

Vertrieb und Administration

aufteilen lassen und welche Mitarbeiter

für was verantwortlich sind. Das hat

einerseits den Vorteil, dass die zuständigen

Mitarbeiter sich als Ansprechpartner

noch gezielter um Mitgliedsunternehmen

und Vertragslieferanten

kümmern können. Andererseits werden

die Mitarbeiter durch eine klarere

Aufgabenverteilung entlastet.

Zum Hintergrund: Das angesprochene

Wachstum des E/D/E führte in

den E/D/E Geschäftsbereichen I bis III

dazu, dass die ursprünglich festgelegte

Spezialisierung verwässerte und Mitarbeiter

Aufgaben aus allen Bereichen

übernahmen. „Bei einer so breiten Auf-

Teamleitung

Betreuung

z.B. Union WZ

Vertriebs-

Tagungen

Vertrieb

Lagersortimente

Europa-

Konzepte

Kalkulation

Katalog-

Konzepte

Marketing

stellung wie bei uns, ist es wichtig, das

spezifi sche Know-how unserer Mitarbeiter

optimal einzusetzen. Das geht

aber nicht, wenn jeder alles macht. Die

Verantwortlichkeiten mussten also neu

eingekreist werden – das ist zum Vorteil

für Mitglieder und Lieferanten, aber

auch für die Mitarbeiter selbst“, sagt

Dr. Christoph Grote, E/D/E Geschäftsführer

für Ware und Vertrieb.

Effi zientere Ergebnisse

Zu Beginn des Jahres war der Prozess,

die Aufgaben neu beziehungsweise

umzuverteilen, abgeschlossen. Seither

wird die neue Struktur in den

einzelnen Teams bereits angewendet

Vertrieb Administrator

Stammdatenpflege

SAP

Masterlisten

Angebotsdaten

Beschaffungsdaten

Extranet

Auswertungen/

Statistik


und gelebt – in einigen Teams, wie zum

Beispiel Betriebseinrichtungen, Handwerkzeuge

und Befestigungstechnik,

wurden sogar neue Stellen geschaffen.

„Das Team Handwerkzeuge war einer

der ersten Fachbereiche, der neu strukturiert

wurde. Die E/D/E Mitarbeiter haben

nun eindeutigere Handlungsfelder,

für die sie verantwortlich sind – effi zientere

Arbeitsergebnisse zeichnen sich

jetzt schon ab“, berichtet Frank Müller,

Leiter des E/D/E Geschäftsbereichs I.

„Noch in den Anfängen des Projekts

haben wir unsere Mitglieder über die

geplanten Veränderungen informiert.

Sie alle haben diese Richtung sehr begrüßt.“

Im Frühjahr, nach drei Monaten

Umstellungsphase, soll ein erstes fachbereichsübergreifendes

Fazit gezogen

werden.

„Nicht in allen Teams ließen sich die

Bereiche zu 100 Prozent voneinander

trennen und auf einzelne Mitarbeiter

übertragen – dazu sind die Produktsegmente

und auch die Teams zu verschieden“,

räumt Dr. Grote ein. „Das Wichtigste

ist, dass die Verantwortlichkeiten

für unsere Mitglieder und Vertragsliefe-

Produkt-

Management

Lieferanten

Sortimente

Handelsmarken

Konditionen

Bonus,

Meldebelege,

Verträge

Verantwortlichkeiten wurden neu defi niert.

ranten sowie für unsere Mitarbeiter

wieder eindeutiger sind. Innerhalb der

Teams können sich unsere Spezialisten

für zum Beispiel Einkauf und Vertrieb

nun wieder mehr mit ihrer eigentlichen

Aufgabe beschäftigen. Sie werden

durch Mitarbeiter entlastet, die die ad-

E/D/E INTERN

ministrative Abwicklung übernehmen.“

Die Entlastung in einzelnen Bereichen

soll dazu führen, dass jeder Mitarbeiter

in seinem Schaffenskreis mehr Raum

erhält, um seine Themengebiete, Fachbereiche

und Vertriebsgruppen weiterzuentwickeln.

[hut]

Projektverantwortlicher E/D/E Geschäftsführer: Dr. Christoph Grote. Foto/Grafi k: E/D/E

Teamleitung

Vertrieb

Betreuung

z.B. Union WZ

Vertriebs-

Tagungen

Vertrieb

Lagersortimente

Europa-

Konzepte

Kalkulation

Katalog-

Konzepte

Marketing

Administrator

Stammdatenpflege

SAP

Masterlisten

Angebotsdaten

Beschaffungsdaten

Extranet

Auswertungen/

Statistik

1/2012 21


E/D/E INTERN

WUPPER-RING

Frühjahrstagungen bei Haustechnikhändlern

Mit jeweils sechs Regionaltagungen für Sanitär und Heizung beginnt für die

Kooperationspartner des E/D/E Geschäftsbereichs Haustechnik das neue Jahr

Es ist seit vielen Jahren gute Tradition,

dass sich der E/D/E Geschäftsbereich

Haustechnik mit seinen Mitgliedern

zu Frühjahrstagungen trifft. Da die

Mitglieder aus ganz Deutschland kommen,

reist die Geschäftsführung des

WUPPER-RING traditionell in die Heimatregionen

der Mitglieder. Das ermög licht

den Mitgliedern eine kurze Anfahrt.

Zwischen dem 17. und 27. Januar

trafen sich Mitarbeiter der Heizungsabteilungen

der WUPPER-RING Mitgliedsfi

rmen in Neuruppin, Hamburg,

Erwitte, Plauen, Würzburg und Mainburg.

In kleinen Gruppen von bis zu

16 Unternehmern kamen die Teilnehmer

zu intensiven Gesprächen zusammen.

In Erwitte stand zusätzlich ein

Werksbesuch bei dem Vertragslieferanten

Heimeier auf dem Programm,

ebenso in Mainburg bei der Firma Wolf.

In den Besprechungen ging es um Berichte

aus den Jahresgesprächen und

um Strategiethemen. Insbesondere die

Marktentwicklung 2011 und die Prognose

für 2012 standen im Mittelpunkt.

Darüber hinaus gab es Diskussionen zur

regionalen Wettbewerbs- und Marktsituation,

dem Konzept Uplus und zum

Branchentreff 2012.

Die Sanitärhändler des WUPPER-

RING trafen sich zwischen dem 30.

Januar und dem 09. Februar in Wuppertal,

Hamburg, Haldensleben, Mannheim,

Würzburg und Burglengenfeld.

Auch hier fanden Werksbesuche statt,

und zwar bei den FORMAT Lieferanten

Keramag und Hansa.

Neben Diskussionen über aktuelle

Marktthemen defi nierten die Teilneh-

Ansprechpartner:

Rolf Kaps

E/D/E Geschäftsbereich

Haustechnik

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-246

rolf.kaps@ede.de

22 1/2012

mer Wachstumsfelder 2012, wie zum

Beispiel Keramik, Duschabtrennungen,

Armaturen, Duschrinnen, Weichwasseranlagen

und Metallische Rohrsysteme.

Dabei standen auch Marketingmaßnahmen

rund um die Handelsmarke

FORMAT im Vordergrund: zum Beispiel

Wettbewerbs- und Marktsituation waren wichtige Diskussionsthemen.

die neue Internetseite, das Badbuch

2012 oder auch ein möglicher Radiospot.

Insgesamt trafen die Frühjahrstagungen

des E/D/E Geschäftsbereichs

Haustechnik, wie in jedem Jahr, auf

eine sehr positive Resonanz. [wz]

Der kleine Teilnehmerkreis ermöglicht einen intensiven Austausch. Fotos: E/D/E


„Dabei haben ist alles!“

www.parat.eu

Die Evolution des Werkzeugkoffers

auf der Internationalen Eisenwaren messe

in Köln vom 4. bis 7. März 2012.

Halle 10.1, Stand J 056 /K 057


E/D/E INTERN

WUPPER-RING

Chancen nutzen und verbindlich handeln

Mit der Veranstaltung „Chancen 2012“ trifft sich der E/D/E Geschäftsbereich

Haustechnik mit den Mitgliedern und Lieferanten der Premium Gruppe Haustechnik

Regelmäßig zu Jahresbeginn kommen

die Mitglieder der Premium

Gruppe Haustechnik zu einer gemeinsamen

Veranstaltung der besonderen

Art mit den Lieferanten der Premium

Gruppe Haustechnik zusammen. Insgesamt

46 Teilnehmer von 26 Unternehmen

freuten sich auf die zwei Tage in

Wuppertal. Am 12. und 13. Januar

trafen sie sich beim E/D/E, um über die

speziellen Vermarktungsaktivitäten für

das Geschäftsjahr 2012 zu diskutieren.

„Das Besondere an dieser Veranstaltung

ist eindeutig die sehr kollegiale

und damit produktive Stimmung

unter den Teilnehmern“, erklärt Rolf

Kaps, Geschäftsbereichsleiter Haustechnik

im E/D/E. Seit zwölf Jahren

treffen sich die Mitglieder der Gruppe

in diesem Rahmen und haben während

dieser Zeit eine kooperative Zusammenarbeit

entwickelt, die über das rein

Geschäftliche hinausgeht. „Der Wille,

gemeinsam e twas auf die Beine zu

stellen und zusammen erfolgreicher zu

handeln, ist immer spürbar“, freut sich

Kaps. Es sei nicht das Normalste der

Welt, wenn beispielsweise ein Mitglied

für seine Kollegen und Lieferanten seit

Vorstellung eines Vermarktungskonzeptes.

24 1/2012

Jahren eine echt bayrische Vesper mitbringt

oder andere eine Wagenladung

Weißwürste.

Verbindlichkeit ist Trumpf

Neben der Kontaktpfl ege ist der

Kern der „Chancen“-Veranstaltung

natürlich die Initiierung und Koordinierung

von Vertriebsförderungsmaßnahmen.

Das zentrale Thema diesmal war,

das Vertriebskonzept eines Lieferanten

auszuwählen, das dann verbindlich von

allen Händlern umgesetzt wird. Dazu

wurden acht Lieferanten gebeten, ihr

aktuelles Vermarktungskonzept vor zustellen.

Diese Vorgehensweise ist nötig,

um die Umsetzbarkeit bei allen Händlern

gleichermaßen zu gewährleisten.

Rolf Kaps: „Uns ist es wichtig, dem

Lieferanten verbindlich zusagen zu

können, dass wir die Maßnahme durchführen.

Das steht für uns an erster Stelle.“

Denn darauf aufbauend, können

klare Zielvereinbarungen und eindeutige

Verantwortlichkeiten aus gemacht

werden. „Wir sind nicht die größte

Händlergruppe, darum wollen wir die

Lieferanten mit Verlässlichkeit beein-

drucken“, erläutert Kaps. Von vier vorgestellten

Lieferantenkonzepten wurden

zwei ausgewählt. Die Premium

Haustechnikhändler defi nierten für die

Maßnahmen individuelle Budgets und

Termine. Die Aktionen starten 2012

und werden 2013 fortgesetzt. [wz]

Ansprechpartner:

Rolf Kaps

E/D/E Geschäftsbereichsleiter

Haustechnik

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-246

rolf.kaps@ede.de

Chancen 2012: Veranstaltung der Haustechnik-Mitglieder in Wuppertal. Fotos: E/D/E


R 125 Rundbürste gezopft

MIT OSBORN AUF

NUMMER SICHER

GEHEN.

Besuchen Sie uns!

04. bis 07. März 2012

Halle 10.2, H061/H069

Osborn-Produkte jetzt TÜV SÜD-zertifi ziert.

Die R 125 ist nur eine von aktuell über 500 TÜV SÜD-zertifi zierten

OsbornProdukten für perfektes Oberfl ächen-Finish.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.osborn-app.de

OSBORN International GmbH

Ringstraße 10 • 35099 Burgwald/Germany

Tel.: +49 (64 51) 5 88-0 • Fax: +49 (64 51) 5 88-206

info@osborn.de • www.osborn.de


E/D/E INTERN

Eisenwarenmesse

Wichtige Plattform für Innovationen

Mit der Teilnahme an der Messe setzt das E/D/E ein Signal zur Unterstützung seiner

Vertragslieferanten. Exklusive Produktbroschüre für die Mitglieder

Das E/D/E nimmt erneut an

der Eisenwarenmesse teil, die vom

4. bis zum 7. März in Köln stattfindet.

Das Wuppertaler Familienunterneh -

men bietet seinen Händlern und Lieferanten

auf knapp 700 Quadratmetern

im Offen bachsaal Raum für den Austausch

untereinander.

„Die Eisenwarenmesse ist eine

der wichtigsten Kommunikationsplattformen

unserer Branche“, sagt Dr.

Christoph Grote, E/D/E Geschäftsführer

für Ware und Vertrieb. „Mit dem

Messeauftritt unterstützen wir unsere

Vertragslieferanten. Wir wollen vor

allem unsere Mitgliedsunternehmen

motivieren, die internationale Messe

zu besuchen.“ Der Einkaufs- und

Marketingverbund hat daher über 700

angeschlossene Mitglieder aus den

Bereichen Werkzeuge, Betriebseinrichtungen

und Befestigungstechnik

eingeladen.

26 1/2012

Im Rahmen der Messe hält das

E/D/E für seine Mitglieder ein besonderes

Angebot bereit: eine kompakte

Innovations-Broschüre, in der E/D/E

Vertragslieferanten ihre neuen Produkte

2012 präsentieren. Die Veröffentlichung

zeigt im Vergleich zum allgemeinen

Messekatalog konkrete

Innovationen der E/D/E Vertragslieferanten

und vermittelt den Mitgliedsunternehmen

in gebündelter Form

einen Überblick über die wichtigsten

Neu heiten. Die Broschüre wird ab

Sonntag, 4. März, 10 Uhr, exklusiv an

E/D/E Mitglieder ausgegeben.

Darüber hinaus bietet der Offenbachsaal

Händlern und Industrie eine

optimale Kommunikationsplattform.

Die entsprechenden Ansprechpartner

aus der E/D/E Geschäftsleitung und den

Warenbereichen werden auf der Messe

vertreten sein. Darunter sind vor allem

der E/D/E Geschäftsbereich Werkzeuge

und Maschinen sowie das Team Betriebseinrichtungen

und Befestigungstechnik.

Zur Eisenwarenmesse 2012

haben sich rund 2600 Anbieter aus 50

Ländern angemeldet. Die beteiligten

Branchenverbände zogen im Vorfeld

positive Bilanz über die vergangenen

Monate. Auch die deutsche Werkzeugindustrie

sowie der Hartwarenhandel

vermelden Umsatzsteigerungen. Von

der Eisenwarenmesse erwarten sie weitere

Wachstumsimpulse für 2012. [hut]

Ansprechpartner:

Frank Müller

E/D/E Geschäftsbereichsleiter

Geschäftsbereich

Werkzeuge und Maschinen

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-934

frank.mueller@ede.de

Reger Austausch im repräsentativen Offenbachsaal der Kölner Messe. Foto: E/D/E


Ein neues Zeitalter beginnt: Dank

der neuen 4.0 Ah Lithium-Ionen-

Akkus von Metabo mit Ultra-M-

Technologie können Sie mit jeder

Akkuladung jetzt 33 % länger bohren,

schrauben, schleifen, trennen,

sägen und mehr. So müssen Sie

seltener nachladen und sind früher

fertig. Jetzt bei Ihrem Metabo Fach-

händler. Mehr Informationen über

die Metabo Ultra-M-Technologie

unter www.metabo.de

Und das Beste: Metabo gibt 3 Jahre

Garantie auf die Akkupacks – ohne

Einschränkung der Ladezyklen!

länger dran bleiben!

Der weltweit erste Akku mit

4.0 Ah und Ultra-M-Technologie


E/D/E INTERN

EBH & Pro.Element

Gemeinsamer Auftritt von E/D/E und EBH

Auf der fensterbau/frontale präsentieren der E/D/E Fachkreis Pro.Element und die

EURO Baubeschlag-Handel AG das Konzept „Bauen und Wohnen mit Komfort“

In der prominent besetzten Ausstellungshalle

2 der Nürnberger Messe

wer den der E/D/E Fachkreis Pro.Element

und der Spezialist für Bau- und Möbelbeschläge,

EBH AG, vom 21. bis 24.

März einen gemeinsamen Stand einrichten.

Die alle zwei Jahre in der frän-

28 1/2012

kischen Metropole stattfi ndende fensterbau/frontale

gilt als Weltleitmesse

für Fenster, Tür und Fassade und als

der Inno vationsmotor der Branche. Die

EBH AG und das E/D/E präsentieren

dort das innovative Dienstleistungskonzept

„Bauen und Wohnen mit

An diesem Messestand werden E/D/E und EBH Mitarbeiter zahlreiche Besucher begrüßen: Stand 402/Halle 2.

Komfort“. EBH Vorstandsvorsitzender

Jens Schlaeger erläutert: „Insbesondere

Verarbeiter werden mit den Themenwelten

des Konzepts vertraut gemacht.“

Dies sind alle Maßnahmen, die

die Nutzung eines Gebäudes ohne

Einschränkung und mit mehr Komfort


ermöglichen. Nicht nur barrierefreies,

behinderten- oder altengerechtes Bauen

ist damit gemeint. „Der Anwendungsbereich

reicht von der privaten

Komfortsanierung bis zur Planung und

Umsetzung im öffentlichen Bau“. Das

Konzept umfasst dabei die Bereiche

Montage, Installation und Beratung.

Pro.Element zeigt Präsenz

Am neuen Messestand wird es

Gelegenheit zur Kontaktpfl ege und

Information geben. Mit Modulen aus

den Bereichen „Öffnen und Schließen

mit Komfort“, „Orientierung mit Komfort“,

„Sicherheit & Komfort“ sowie

„Bäder mit Komfort“ wird die Bandbreite

der Serviceleistungen des Kon-

zeptes gezeigt. „Pro.Element präsentiert

mit Objektsystemen von BOS und

Dorma erstklassige Lösungen für den

Teil bereich ,Öffnen und Schließen mit

Komfort‘“, sagt Stefan Thiel, Geschäftsbereichleiter

im E/D/E und dort

unter anderem zuständig für den Bereich

Bauelemente. An zwei Modulen

des Messestands können Besucher unter

anderem die BOS LineaCompact-E

(ausgestattet mit DORMA CS) MAG-

NEO Automatik-Antrieb begutachten.

„Wir wollen mit unserem Auftritt auf

der fensterbau/frontale Endkunden

und Verarbeiter für das Konzept ,Wohnen

und Bauen mit Komfort‘ begeistern“,

so Thiel.

E/D/E und EBH sind sich sicher, dass

der Messestand auf der fensterbau/

E/D/E INTERN

frontale Kommunikationsplattform für

ihre Mitglieder werden wird.

[wz]

Ansprechpartner:

Stefan Thiel

E/D/E Geschäftsbereichsleiter

Bau

Telefon: +49(0)202/60 96-387

stefan.thiel@ede.de

Jens Schlaeger

Geschäftsführer

Euro Baubeschlag-Handel

Aktiengesellschaft

Telefon: +49(0)202/74 79 -110

info@ebh-ag.de

Foto: E/D/E

1/2012 29


E/D/E INTERN

Die neuen Teamleiter: Ulrich Tewes, Andre Goecke und Hans Pietras (von links). Foto: E/D/E

E/D/E Personalia

Drei neue Teamleiter an Bord

Die E/D/E Fachbereiche Stationäre Maschinen und Werkzeuge Holzbearbeitung,

Präzisionswerkzeuge sowie Daten und Anwendungen haben neue Teamleiter

Die gute Entwicklung des E/D/E

beruht auf der engagierten Leistung

seiner Mitarbeiter. Für drei seiner

Spezialistenteams hat das Wuppertaler

Unternehmen nun neue Leiter gewinnen

können.

Für den Bereich Maschinen für die

Holz- und Kunststoffbearbeitung hat

Ulrich Tewes die Teamleitung Stationäre

Maschinen und Handwerkzeuge

übernommen. Der 39-jährige gelernte

Tischlermeister aus Unna begann am 1.

Dezember 2011 im Geschäfts bereich

Werkzeuge und Maschinen und bringt

18 Jahre Branchenerfahrung mit. Sein

Ziel ist es, mit seinen beiden Mitarbeitern

die Kontakte zu Mitgliedern und

Lieferanten in diesem Bereich auszubauen.

Passend zu seinem Aufgabenbereich

bastelt Tewes privat gerne mit

30 1/2012

Holz. Und wenn ihm Beruf, Familie und

Hund Zeit lassen, geht er gerne angeln.

Das Team Präzisionswerkzeuge leitet

seit Oktober Andre Goecke. Nachdem

Goecke elf Jahre lang bei einem

führenden Systemanbieter für Qualitätswerkzeuge

gearbeitet hat, wechselte

er zu Europas größtem Einkaufs- und

Marketingverbund im Produktions verbindungshandel.

Der Bereich mit den

Handelsmarken FORMAT, FORTIS und

FORUM sowie den Fachkreisen PREMI-

UM WERKZEUG-HANDEL und UNION

WERKZEUG-HANDEL ist 2011 als Ergebnis

einer Restrukturierung hervorgegangen.

Das Team umfasst fünf

Fachleute und ist nun für die anstehenden

Aufgaben, wie zum Beispiel der

Marktplatz, das Werkzeugforum und

der Branchentreff, ausreichend besetzt.

Der dritte neue Teamleiter im E/D/E

ist Hans Pietras. Direkt zu Jahresbeginn,

am 2. Januar, übernahm Pietras im

Geschäftsbereich eBusiness die Leitung

der Abteilung Daten und Anwendungen.

Der Breckerfelder hat eine Aus -

bildung zum Maschinenschlosser und

danach zum Maschinenbautechniker

absolviert. Von 1997 bis 2001 war

Pietras bereits einmal beim E/D/E

beschäftigt und zwar im Bereich Technischer

Handel. Zusammen mit den

folgenden zehn Jahren auf dem Gebiet

des Datenmanagement bringt der

Teamleiter sehr viel Erfahrung für seine

Aufgabe mit.

Das gesamte E/D/E heißt die Kollegen

in ihren neuen Aufgabenfeldern

willkommen und freut sich auf eine

gute Zusammenarbeit. [wz]


www.klingspor.de

04.03. – 07.03.2012

QR-Code scannen und mehr erfahren!

Besuchen Sie uns auf der Eisenwarenmesse 2012 und

informieren Sie sich aus erster Hand!

Halle 10.2, Gang E/F, Stand 012/013


MITGLIEDER

Riedo, Schweiz

Der Schweizer Händler investiert

Das Riedo Baucenter ist erfolgreich in sein neues Verkaufs-, Lager und Bürogebäude

umgezogen. Dabei baute es auf die Unterstützung des E/D/E und der ZEDEV AG

„Das ist tipptopp.“ So sagt man in

der Schweiz gerne, wenn alles funktioniert.

Und der Schweizer Händler

Patrik Riedo sagt das zurzeit recht

häufig. Vor wenigen Wochen ist sein

ganzes Unternehmen in ein neues

Gebäude umge zogen, inklusive 14 400

Quadratmetern Verkaufs- und Lagerfläche.

Erste Planungen für den Neubau,

der nur wenige Kilometer vom alten

Standort in Düdingen entfernt liegt,

gab es schon 2005 und seit dem Baubeginn

im Dezember 2009 ist der

31-jährige Geschäftsführer für das Projekt

ver antwortlich. „Seit dem 5. Januar

ist der Laden geöffnet und wurde von

den Kunden sehr gut angenommen“,

sagt Riedo. Erfahrungen und Ideen der

38 Mitarbeiter sind bei der Planung

der neuen Verkaufsräume mit eingeflossen,

das sieht man dem durchdachten

Konzept an. Dabei waren

die geologischen Voraussetzungen eine

32 1/2012

besondere Herausforderung. „Das

Grundstück hat ein starkes Gefälle, bis

zu 15 Prozent“, sagt Patrik Riedo,

„und den Untergrund mussten wir

mit ins gesamt 2400 Metern Pfählen

stabilisieren.“

Treue Partner sind wichtig

Die mehr als 2500 festen Kunden

wurden seit Mitte des Jahres durch

Hinweise auf den Rechnungen über die

neue Anschrift und Anfahrt informiert.

Außerdem schaltete das Unternehmen

Fernsehspots bei einem lokalen Sender.

Seit Gründung der ZEDEV 2010 ist

Riedo dort Mitglied.

„Wir waren bereits seit 2001 Partner

des E/D/E, aber das Handelsvolumen

mit Wuppertal war ausbaufähig –

auch wegen der Entfernung“, erklärt

Riedo. Daher war es für ihn eine sehr

gute Nachricht, dass das E/D/E mit der

traditionsreichen Schweizer Händlerkooperation

ZEEV die ZEDEV AG gründete.

„Gerade das ZEDEV Lager in

Wikon, zwischen Zürich und Bern, bietet

unserem Unternehmen optimale

Geschäftsbedingungen. Der Umsatz

mit der ZEDEV und dem E/D/E hat

sich nahezu verfünffacht. Darüber freut

sich auch Beat Schor, Geschäftsführer

des Gemeinschaftsunternehmens: „Die

ZEDEV AG punktet hier natürlich vor

allem mit der Nähe zum Mitglied,

aber auch mit umfassender Marktkompetenz

für die Schweizer Gegebenheiten.“

Alles tipptopp

Gerade beim Ausbau der Inneneinrichtung

im neuen Baucenter nutzte

Riedo die Erfahrungen und Fachkenntnisse

der E/D/E und ZEDEV Mitarbeiter

vor Ort. Fast 50 Meter Werkzeugwand

Der Verkaufsraum von Riedo Baucenter in Düdingen – viel Platz für hochwertige Artikel. Fotos: E/D/E


Ein Riedo-Mitarbeiter im Verkaufsraum. Das Schweizer Unternehmen bietet unter anderem die E/D/E Handelsmarke FORUM an.

bauten die Wuppertaler Experten für

den Händler auf. Dabei handelt es sich

unter anderem um Artikel der E/D/E

Handelsmarken FORUM und FORTIS

sowie der Vertragslieferanten Knipex,

Tesa, Bahco, Bessey und Gesipa. Eine

Woche lang arbeiteten zwei E/D/E

Mitarbeiter vor Ort in Düdingen und

bestückten die Werkzeugwände.

Geplant und organisiert wurde das

Sortiment von Giuseppe Capra, Verkaufsleiter

der ZEDEV. „Wir haben lange

und intensiv mit Patrik Riedo diskutiert

und die optimale Zusammenstellung

der Waren identifiziert“, erinnert

sich Capra und sagt mit Hinweis

auf die gute Kundenakzeptanz: „Das

Seit vier Jahren ist Patrik Riedo (31) Mitglied der Geschäftsführung.

waren einige Wochen harter Arbeit, die

sich vollauf gelohnt haben.“

Patrik Riedo stimmt dem zu: „Das

Wissen um die lokalen Märkte und der

direkte Kontakt mit den ZEDEV Mitarbeitern

vor Ort machen die Zusammenarbeit

für uns erfolgreich.“ Und neben

den nun kürzeren Lieferzeiten ist vor

allem die Retourenabwicklung einfacher

und effizienter geworden.

E/D/E und ZEDEV Katalog

Ebenfalls sehr kurz war die Produktionszeit

des Warenkatalogs, den

Capra in Zusammenarbeit mit den

E/D/E Kollegen unter anderem für

Erfolgreich

MITGLIEDER

Riedo erstellt hat. In Rekordzeit erstellte

und druckte der Geschäftsbereich Marketing

in Wuppertal den über 1400 Seiten

starken Katalog, mit über 15 000

Artikeln. 500 Stück davon hat Riedo

abgenommen.

Das Arbeiten zwischen Riedo und

der ZEDEV klappt so gut, dass bereits

weitere gemeinsame Aktivitäten in

Planung sind. Das nächste Projekt wird

die Einführung des E/D/E Multishops

sein. „Auch von diesem Service erwarten

wir eine Verbesserung unserer

Betriebsprozesse“, sagt Riedo. „Ich bin

mir sicher, dass wir dieses Vorhaben

genauso reibungslos schaffen werden.

Tipptopp.“ [wz]

Das Schweizer Familienunternehmen

Riedo wurde 1973 in Düdingen

bei Fribourg von Gustav Riedo

gegründet. Patrik Riedo leitet das

Baucenter in zweiter Generation.

Das Unternehmen ist seit 2001

E/D/E Mitglied und seit 2010 der

ZEDEV angeschlossen. Neben dem

Baucenter betreibt Riedo Geschäfte

für Stahl, Mobilbau und Haushaltswaren.

1/2012 33


MITGLIEDER

Vorher – Nachher: Die Einrichtung der neuen Ausstellung erfolgte mit schnellen Fortschritten. Fotos: Bareiss

Bareiss

Zum 75. ein neues Gebäude

E/D/E Mitglied Bareiss eröffnete zum 75. Firmenjubiläum ein neues Firmengebäude

und veranstaltete zu diesem Anlass eine dreitägige Hausmesse

Von der Planung bis zur Eröffnung

vergingen gerade mal zwölf Monate,

in allein sechs Monaten wurde der

Neubau hochgezogen. Ende 2011 war

es dann soweit: Vom 9. bis zum 11. Dezember

lud das Großhandelsunternehmen

Bareiss aus Marktbreit Kunden,

Interessierte, Freunde des Unternehmens

und Anwohner zur Neueröffnung

mit gleichzeitiger Hausmesse ein. „An

den drei Tagen hatten wir circa 4000

Besucher – wir waren erstaunt, aber

natürlich sehr erfreut über so viel

Inte resse“, berichtet Christof Bareiss,

Firmeninhaber in dritter Generation.

Auf der ersten Hausmesse des

Familien unternehmens stellten 20 Lieferanten

aus, ein Blickpunkt war die

neue HANDWERKSTADT. Die Veranstaltung

mit Hüpfburg vom WUPPER-RING

und einem Rahmenprogramm mit Bratwurst

und Tombola nutzten viele Besucher

für einen Familienausfl ug. „Wir

haben im Vorhinein mit 30 000 Prospekten

und Anzeigen in vier verschiedenen

Zeitungen ordentlich die Werbetrommel

gerührt und es zeigt sich: Es

hat sich gelohnt! Die Umsätze waren

auch okay“, fügt Bareiss schmunzelnd

hinzu. Der große Zuspruch bestärkt die

Firma, Veranstaltungen dieser Art künftig

zu wiederholen.

34 1/2012

Grund für den Umzug und die Vergrößerung

war das stetige Wachstum

des Werkzeug- und Sanitärgroßhändlers.

„Zum Schluss hatten wir unsere

Firma auf drei Standorte verteilt – das

war logistisch schwierig zu handhaben.“

Auf dem neuen, 10 000 Quadratmeter

großen Grundstück in Marktbreit,

zehn Kilometer vom alten

Standort entfernt, befi nden sich nun

3000 Quadratmeter überdachte Fläche,

2000 Quadratmeter Lager und 1000

Quadratmeter Ausstellung. [hut]

Über das Unternehmen

Bareiss beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter

und schloss sich bereits

1935 dem E/D/E an. 1998 übernahm

Christof Bareiss das Unternehmen.

Mit dem Führungswechsel

ging die Umstrukturierung vom

Eisenwaren- zum Produktionsverbindungshändler

sowie der Einstieg

ins Online-Geschäft einher.

Die dunkelgrau-orange Farbe macht das Gebäude von Bareiss unverwechselbar.


Besuchen Sie uns auf dem

E/D/E Marktplatz Schweißtechnik 2012.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Spezialist im Schweißerschutz

15 Jahre erfolgreicher E/D/E-Lieferant!

- TransTac Schweißerschutz

- LANSARC Umgebungsschutz

- OPTAC Arbeitsplatzausrüstung

- SINO Arbeitsschutz

- SWELDex Schweißrauchabsaugung

www.sinotec.eu


MITGLIEDER

SHT Haustechnik, Österreich

VGH expandiert weiter in Europa

Mit Österreichs führendem Großhändler für Sanitär, Heizung und Installation konnte

der E/D/E Partner VGH einen hochkarätigen neuen Gesellschafter gewinnen

Warum die SHT Haustechnik AG

in Österreich Marktführer ist, wird

beim Rundgang durch die Zentrale in

Wien schnell deutlich. Herzstück des

Standortes bildet ein moderner Telefon

verkaufsraum. Fast mutet er an wie

ein Tower am Flughafen. Mitarbeiter

sitzen dort mit Headsets vor großen

Bildschirmen. In einer Zentrale gehen

alle Anrufe ein und werden an die

Fachkräfte weitergeleitet. Auf diese

Weise können längere Warteschleifen

vermieden werden und zugleich ist

zuverlässige Beratung gewährleistet.

Solche modernen Unternehmen wie

SHT passen optimal zur VGH International

GmbH, die 2004 eine strategische

Partnerschaft mit dem E/D/E geschlossen

hat. Seit Januar ist die SHT

Gesellschafter bei der VGH. Im Rahmen

der Expansion in den euro päischen

Wirtschaftsraum hat die VGH damit ein

wichtiges Mitglied auf dem österreichischen

Markt gewinnen können.

Allein die Zahlen sprechen für

sich: So erreichte die SHT-Gruppe

2010 mit 700 Mitarbeitern in Österreich

einen Jahresumsatz von 271 Millionen

Euro. Mit einem strategisch

bestens aus gebauten Vertriebsnetz,

sechs Logistikzentren, sieben Verkaufsniederlassungen

mit Heizungs- und

Energieberatungszentren, rund 40 ISC-

Abholmärkten, zwölf Bäderparadies-

Schauräumen und einem Heizungsschauraum

versorgt die SHT einen

Kundenkreis von rund 3500 Installateuren.

„Mit der SHT haben wir den

führenden Händler im österreichischen

Markt an unserer Seite und sind damit

unserem Ziel, dem konsequenten und

gezielten Ausbau unserer internationalen

Verbundgruppe, einen großen

Schritt näher gekommen“, sagt Knut

Dick, Geschäftsführer der VGH.

Die Kooperation mit der VGH

International ist aber auch für die SHT

aus mehreren Gründen bedeutsam.

„Durch den VGH-Verbund schaffen wir

als SHT auf europäischer Ebene eine

36 1/2012

In zwölf so genannten Bäderparadies-Schauräumen präsentiert die SHT ihre Produkte.

Fast wie im Paradies: Einblick in einen weiteren Bäderparadies-Schauraum.


eigenständige, interessante Alternative

zu internationalen Großhandelskonzernen.

Die Absicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit

steht hier im Vordergrund“,

sagt SHT Vorstand Beatrix

Pollak. Durch das Nutzen von Synergien

würde die Betreuungsqualität für SHT

Kunden konsequent weiter ausgebaut.

Dabei hilft auch die Zusammenarbeit

mit dem Wuppertaler E/D/E, das die

SHT Haustechnik AG in das bestehende

Zentralregulierungs- und Delkredere-

Abkommen mit der VGH einbezieht.

Seit 2007 verfolgt die VGH eine internationale

Ausrichtung. Als namhafte

Organisation in der Haustechnik umfasst

die 1971 gegründete und in Brühl

ansässige VGH operativ nun zehn

Fachgroßhändler, die an insgesamt 160

Standorten in Deutschland, Spanien,

Belgien, den Niederlanden, Dänemark,

Polen, Rumänien und jetzt auch in

Österreich vertreten sind. [wopo]

Ansprechpartner:

Knut Dick

Geschäftsführer

VGH International GmbH

Telefon: + 49 (0)22 32/94 51-90

dick@vgh-online.de

MITGLIEDER

Freut sich über die Zusammenarbeit mit der VGH: SHT Vorstand Beatrix Pollak. Fotos: SHT

Dales Sanitair BV, Niederlande

VGH: neues Mitglied in den Niederlanden

Gesellschafterkreis wird mit Firma Dales Sanitair BV weiter verstärkt. E/D/E

bezieht Dales in Zentralregulierungs- und Delkredere-Abkommen mit der VGH ein

Im Rahmen der Expansion in

den europäischen Wirtschaftsraum

hat die VGH International ein weiteres

Mitglied gewinnen können. Seit

dem 1. Januar 2012 ist das niederländische

Unternehmen Dales Sanitair

BV ebenfalls Gesellschafter der VGH

International GmbH. Dales hat Standorte

in Doetinchem und Tilburg.

Mit dem neuen Gesellschafter

Dales Sanitair BV ist die VGH International

nun auch mit einem Sanitärfachgroßhändler

in den Niederlanden

vertreten. Dadurch werden zugleich

auch die Aktivitäten der VGH International

im Bereich Sanitär weiter verstärkt.

Wie bereits erfolgreich in den verschiedenen

Ländern der VGH Mitgliedsunternehmen

umgesetzt, so soll

auch mit Dales Sanitair BV die Zusammenarbeit

mit den Industriepartnern

der VGH International GmbH weiter

ausgebaut werden.

Dabei wird die Zusammenarbeit mit

dem Wuppertaler Familienunternehmen

E/D/E helfen: Europas größter

Einkaufs- und Marketingverbund

im Produktionsverbindungshandel

wird die Firma Dales Sanitair BV

in das bestehende Zentralregulierungs-

und Delkredere-Abkommen

mit der VGH einbeziehen.

Eine der wichtigsten Zielsetzungen

der VGH International ist die

strategische Partnerschaft mit den

führenden Herstellern der Branche,

um die Zusammenarbeit auf europäischer

Ebene gemeinsam auszubauen.

[wopo]

1/2012 37


MITGLIEDER

Aus der Vogelperspektive sind die drei Hallen des Stahl-Logistik-Centers von Weyland gut zu sehen. Fotos: E/D/E, Weyland

Weyland, Österreich

Einzigartig in Europa

Mit einem modernen Stahl-Logistik-Center kann Weyland so fl exibel wie kein

anderer auf Kundenwünsche reagieren. Das bringt Vorteile im Wettbewerb

Dieser Standort im Wiener Hafen

bringt alles mit, was ein modernes

Stahl-Logistik-Center (SLC) haben muss.

Womit sich für die Weyland GmbH mit

Hauptsitz in Schärding am Inn schnell

Geschäftsführer Weyland (li.), Thumfart.

38 1/2012

gewünschte Entwicklungen einstellten.

20 000 Quadratmeter umfasst die Gesamtfl

äche, darin inbegriffen sind drei

jeweils 3000 Quadratmeter große Hallen.

Der Standort liegt direkt am Hafen-

becken der neuen Donau, einem künstlich

erzeugten Nebenarm der Donau,

und verfügt über einen komfortablen

Gleisanschluss. Somit können sämtliche

Stähle problemlos auf dem Wasser,

28 Millionen Euro

investiert

28 Millionen Euro hat Weyland mit

seinem Partner Jepsen Stahl in das

SLC investiert. Von Wien aus werden

Österreich, die Schweiz, Tschechien,

die Slowakei und Süddeutschland

bedient. Die Weyland-Gruppe,

die mit 1100 Mitarbeitern 2011

520 Millionen Euro Umsatz machte,

ist seit 2004 Mitglied im E/D/E.


über die Straße und mit der Bahn in das

Stahl-Center gebracht, dort bearbeitet

und zum Kunden transportiert werden.

„Durch das Stahl-Logistik-Center

können wir sehr viel fl exibler auf Kundenwünsche

reagieren“, sagt Weyland-

Geschäftsführer Norbert Thumfart.

Warmgewalzte Stähle schneidet das Un-

114 000 Tonnen Stahl werden im SLC jährlich verarbeitet.

ternehmen in Wien auf eine Länge von

bis zu 18 Meter zurecht – eine Besondertheit,

mit der Weyland europaweit

einzigartig ist, was die Nachfrage erheblich

angekurbelt hat. Im September

2008 nahm das SLC seinen Probebetrieb

auf. Im ersten Jahr wurden 13 000 Tonnen

Stahl geschnitten. Heute sind es un-

Dank moderner Anlagentechnik können warmgewalzte Stähle auf eine Länge von bis zu 18 Metern geschnitten werden.

MITGLIEDER

ter der Leitung von SLC-Geschäftsführer

Rupert Hartl 114 000 Tonnen. „Wir können

alle Längen schneiden. Wenn jemand

von uns eine 13,63 Meter lange

Stahlplatte haben will, dann bekommt

er sie“, sagt Weyland-Eigentümer Otto

Weyland. Gerade das macht Weyland

mit seinem SLC so besonders.

[wopo]

1/2012 39


MITGLIEDER

HABA HÄHNLE

30-jähriges Jubiläum

Die HABA HÄHNLE GmbH aus Neckarsulm feiert 2012 ihr 30-jähriges Bestehen.

Seit der Gründung des Schweißtechnik-Händlers steht der Kunde im Fokus

Der Vorführraum der HABA HÄHNLE GmbH bietet Besuchern des Unternehmens einen umfassenden Überblick über die Schweißtechnik-Produkte.

„Der Service steht bei uns im

Mittelpunkt“, beschreibt Hans-Peter

Reinhard die HABA HÄHNLE GmbH.

Er leitet das Unternehmen aus Neckarsulm,

das Kunden aus Handwerk und

Industrie mit Schweiß- und Schneidtechnik,

mechanisierten und automatisierten

Schweißanlagen, zentralen

Ab saugsystemen, Industriegasen und

Elektrowerkzeugen beliefert. Auch

umfassende Serviceleistungen bietet

HABA HÄHNLE an. „Der Servicebereich

und die Automation wachsen sehr

schnell, weil die Ansprüche unserer

Kunden immer individueller werden.

Wir wollen für jedes Unternehmen die

passende Lösung schaffen.“ Auch im

Vertrieb sind die wechselnden Kundenanforderungen

präsent. „Der Trend

geht in Richtung Qualität und Sicherheit“,

erzählt Ulli Reichert, Vertriebsleiter

beim Schweißtechnik-Spezialisten.

„Jahrelang wurden selbst einfachste

Schweißarbeiten als Aufträge nach

Osteuropa gegeben. Heute kaufen die

Unternehmen die Schweißmaschinen

selbst, um diese Arbeiten zu erledigen

und legen dabei Wert auf hohe Qualitäts-

und Sicherheitsstandards.“

Dass diese Standards auch in Zukunft

bestehen, dafür sorgt das umfas-

40 1/2012

sende Serviceangebot des Unternehmens.

2009 bezog HABA HÄHNLE in

Neckarsulm ein neues Betriebsgebäude,

das SchweißtechnikCenter. In diesem

befi ndet sich neben den Verwaltungsbüros,

der Lagerhalle und einem

Schulungsraum auch eine Service-

abteilung. Hier werden Reparaturen

der Maschinen vorgenommen und die

jährlichen Wartungen und gesetzlich

vorgeschriebenen Prüfungen durchgeführt.

„Wir erinnern unsere Kunden

auch an diese Termine“, berichtet Rei-

chert beim Rundgang durch das Unternehmen

und erläutert auch gleich den

Grund dafür. „Dass die Wartungen

regelmäßig durchgeführt werden, ist

die wichtigste Voraussetzung für eine

lange Lebensdauer. Zudem werden

hohe Reparaturkosten vermieden – das

kommt unseren Kunden und letztlich

auch HABA HÄHNLE zugute. Wenn

unsere Kunden die Maschinen bei

uns prüfen lassen, können sie sicher

sein, eine zuverlässige und sichere

Anlage zu haben.“

Serviceleiter Dan Stratyla, Vertriebsleiter Ulli Reichert, Geschäftsführer Hans-Peter Reinhard und

Innendienstleiter Michael Brasch (v.l.).


In diesem Jahr feiert HABA HÄHNLE

sein 30-jähriges Bestehen. Gegründet

wurde das Unternehmen 1982 als

Haba Schweißtechnik Produktservice

GmbH. 2007 wurde die G. Hähnle

Schweißtechnik übernommen und aus

Haba Schweißtechnik wurde die HABA

HÄHNLE GmbH. Heute beschäftigt das

Un ternehmen 22 Mitarbeiter und wächst

seit Jahren stetig um zehn Prozent.

Aktionsangebote

Seit 1996 ist Geschäftsführer

Reinhard als Beiratsmitglied im E/D/E

Fachkreis Schweißtechnik aktiv. Neben

Fachvorträgen und einer Mitarbeiterveranstaltung

gibt es 2012 in jedem

Monat ein besonderes Aktionsangebot

mit jeweils fünf Produkten aus dem

Portfolio des Unternehmens. Als Geschenk

bekommen die Kunden ein

Produkt aus dem Werkzeugprogramm

FORTIS. „Wir wollen unsere Kunden

an unserem 30-jährigen Bestehen teilhaben

lassen“, erläutert Reinhard die

besondere Aktion.

[eli]

E/D/E Fachbereich Schweißtechnik

Erfolgreiche Handelsmarke

Die ersten Schweißtechnik-Produkte

der Marke FORMAT Schweißtechnik

wurden 1997 anlässlich der Messe

„Schweißen und Schneiden“ vorgestellt.

Ziel war es, moderne und

sichere Technikprodukte zu einem

niedrigen Preis anzubieten. Mit über

16 000 verkauften Einheiten hat sich

FORMAT Schweißtechnik mittlerweile

zu einer festen Größe im Markt etabliert.

Das Sortiment der FORMAT

Schweißtechnik-Produkte umfasst die

Bereiche Autogentechnik, Propan –

und Elektrolöttechnik, Lichtbogenschweißtechnik,

Schweißer- und

Umgebungs schutz und Schweißtechnische

Zube höre. Geplant ist für

2012 die Erweiterung der Eigenmarke

FORMAT um ein Sortiment an

Schweißzusatzwerk stoffen. Am 28.

März fi ndet in Hattingen der Marktplatz

Schweißtechnik statt. Im Fokus stehen

die neuen Maschinen der Handelsmarke,

die sich in neuem Design präsentieren

und auch mit neuen Funktionen

überzeugen. Durch technische Innovationen

sind die Geräte noch leichter zu

bedienen. Einen Überblick über die

Produkte bietet der neue Fachkreiskatalog

Schweißtechnik, der Anfang

Januar ausgeliefert wurde und zum

MITGLIEDER

Auch für individuelle Kundenwünsche fi ndet HABA HÄHNLE eine Lösung. Hier zu sehen ist ein

Automatenträger mit Drehkipptisch. Fotos: HABA HÄHNLE

Die Handelsmarke FORMAT Schweißtechnik wurde vor 15 Jahren entwickelt. Ende

März fi ndet ein Marktplatz statt, bei dem Produktinnovationen präsentiert werden

Marktplatz noch einmal im Detail

vorgestellt wird. Weiterhin haben die

Gäste am Tag der Veranstaltung Gelegenheit

zum Austausch und zum

Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.

Neben den Neuheiten und den Gesprächsterminen

stehen auch Fach vor -

träge zu verschiedenen Themen auf

dem Programm. Unter anderem wird

den Mitgliedern verdeutlicht, wie der

neue Katalog als Verkaufsinstrument

optimal eingesetzt werden kann. [eli]

1/2012 41


MITGLIEDER

Ulrike Schröder, Geschäftsführerin, und ihre Tochter Christina Düe (v. l.). Fotos: Lüneburger Eisenhandlung

Serie: Unternehmerinnen im PVH

„Gemeinsam das Schiff steuern“

Folge 6: An der Spitze der Lüneburger Eisenhandlung steht Ulrike Schröder –

in der Geschäftsleitung ist auch ihre Tochter Christina Düe vertreten

Die Lüneburger Eisenhandlung W.L.

Schröder GmbH & Co. KG, Großhan -

del für Eisenwaren, Sanitär, Heizung,

Werkzeug und Stahl wurde 1865 von

den Vorfahren von Konrad Schröder

gegründet. In der niedersächsischen

Stadt Lüneburg ist W.L. Schröder (Eisenschröder)

insbesondere mit den

„BÄDER-TÜRMEN“ als alteingesessener

Betrieb bekannt.

Vor 30 Jahren musste sich Ulrike

Schröder als Quereinsteigerin ihr Wissen

über die einzelnen Abteilungen

und Sortimente Schritt für Schritt

aneignen, aber wie sie selbst sagt „ins

kalte Wasser springen und schwimmen“

ist da die beste Methode. Ihr

Steckenpferd ist der Sanitärbereich.

„Wir haben viele Kunden aus dem Einzugsgebiet

Hamburg. Die kommen

extra zu uns, weil wir mit Whirlpools

42 1/2012

und Saunen als Wellness-Spezialist bekannt

sind“. Im Firmengebäude befi ndet

sich außerdem ein Fitnessstudio,

das auch von den Mitarbeitern genutzt

werden kann.

Die Lüneburger Eisenhandlung versucht,

bei ihren 135 Mitarbeitern eine

ausgewogene Work-Life-Balance zu erreichen:

In der Mittagspause und nach

Feierabend gibt es für Mitarbeiter die

Möglichkeit, an Kursen einer deutschen

Meisterin im Kickboxen teilzunehmen

und sich somit fi t zu halten. „Seele und

Geist müssen im Einklang sein. Daher

bieten wir außer Sport auch eine individuelle

Ernährungsberatung durch eine

Expertin an“, erklärt Ulrike Schröder ihr

Engagement in diesem Bereich. „Unsere

Philosophie ist, viel zu reden und sich

auszutauschen. Außerdem können sich

unsere Mitarbeiter in ihren Abteilungen

ULRIKE SCHRÖDER

&

CHRISTINA DÜE

mehr oder weniger selbst organisieren.

Ich denke, so lässt sich unser gutes

Betriebsklima erklären.“ Von diesem

Gedanken ist auch Tochter Christina

Düe überzeugt, die als sechste Generation

in den Startlöchern steht.

Zum Abschalten verbringt Ulrike

Schröder Zeit mit ihren Pferden. „Wichtig

in unserem Familienbetrieb ist, dass

wir alle gemeinsam das Schiff steuern.

Eins unserer neuen Projekte ist eine

2500 Quadratmeter große Lagerhalle,

die Ende des Jahres fertiggestellt sein

wird.“ Für die Zukunft hat sich die

Familie der Großhandlung vorgenommen,

noch mehr auf Flexibilität, Genauigkeit,

Langfristigkeit und auf die

Erfüllung von Kundenwünschen zu setzen.

„Man darf sich nie ausruhen – es

fi nden sich immer Bereiche, die ausbaufähig

sind“, sagt Ulrike Schröder. [hut]


Kompetenz in Präzision und Qualität!

» Das PRÄZISIONSWERKZEUGE

Programm von RUKO

Spiralbohrer

Spezialbohrer

Blechschälbohrer

Stufenbohrer

Kegel- und Entgratsenker

Gewindeschneidwerkzeuge

Kernbohrer

Magnetständerbohrmaschinen

Frässtifte

RUKO GmbH Präzisionswerkzeuge · Robert-Bosch-Straße 7– 9 · 71088 Holzgerlingen · Germany

Tel.: +49(0)7031 / 6800-0 · Internet: www.ruko.de · E-Mail: info@ruko.de

Schaftfräser

Lochsägen

Sägeprogramm

Entgraterprogramm

Schraublochstanzen

Betonbohrer

Holzbohrer

Kühl- und Schmierstoffe

Druckluftwerkzeuge


MITGLIEDER

Ullner u. Ullner

Technologietage in Wuppertal

Ende 2011 organisierte der Partner und das PREMIUM Maschinen Handel GmbH

Mitglied Ullner u. Ullner zwei Technologietage

Im Oktober 2011 nahmen 50 Auszubildende

in Berufen der Metall -

be arbeitung am Technologietag der

PREMIUM Maschinen Handel GmbH

(PMH) teil. Durch die besondere Gestaltung

als Seminar und Workshop zu

aktuellen Technologien in Zerspanungs-,

Steuerungs-, Spann- und Messtechnik

wurden den Auszubildenden die detaillierten

Inhalte lehrreich und praxisnah

vermittelt. So beurteilten die Teilnehmer

und die Ausbildungsmeister die

Veranstaltung als rundum gelungen.

Insbesondere die Ausbildungsleiter

sehen den in dieser Form gestalteten

Technologietag als eine wirksame Ergänzung

und Vertiefung der dualen

Neue Drehwerkzeuge von SECO im Einsatz.

Geschäftsbereichsleiter Frank Müller stellt den Teilnehmern das E/D/E vor. Fotos: E/D/E

44 1/2012

Ausbildung in den Betrieben. Organisiert

hat die Veranstaltung das Paderborner

Handelshaus Ullner u. Ullner

GmbH, das zum deutschlandweiten

Netzwerk der PREMIUM Maschinen

Handel GmbH gehört.

Ebenso plante das 200 Jahre alte

Traditionsunternehmen den zweiten

Technologietag im November zusammen

mit der PMH. Zu diesem waren

30 Geschäftsführer, Betriebsleiter, Aus -

bilder und Dozenten aus mittel ständ

ischen Fertigungsbetrieben, Berufsbildungsakademien

und Hochschulen

eingeladen. Den Teilnehmern wurden

zum Start durch den Prokuristen Werkzeuge/Maschinen,

Frank Müller, das

E/D/E und seine Strukturen vorgestellt.

Spezielles Thema der Veranstaltung

waren innovative, praxisgerechte Komponenten

und Systeme zum wirtschaftlichen

Automatisieren in mittelständischen

Betrieben. Neben dem

Veranstalter PMH mit seinen hochwertigen

Bohr-, Dreh- und Fräszentren präsentierten

die beteiligten Unternehmen

AlphaCAM, Siemens, Renishaw, Midaco,

Haimer, Röhm und SECO im PMH

Showroom ihre jeweiligen Lösungen in

Theorie und Praxis. Als sehr positiv

wurde gesehen, dass auch komplexe

Automatisierungslösungen wirtschaftlich

sinnvoll möglich und von der PMH

aus einer Hand realisierbar sind. [wz]

Auszubildende mit der neuen Digitalanzeige INNOVA 40i-TS auf einer FORMAT Drehmaschine.

PREMIUM Maschinen

Handel GmbH

In ihrem Showroom stellt die

deutschlandweit tätige PMH als

Dienstleistungsorganisation für beteiligte

regionale Maschinenhändler

ausgewählte Werkzeugmaschinen

aus. Besucher können sich mehr als

100 Werkzeugmaschinen auf 1000

Quadratmetern in dem zentralen

Ausstellungs- und Vorführzentrum

anschauen.


Sperian Protection ist Lizenznehmer von Timberland PRO für Europa, den Nahen Osten und Afrika

(EMEA).

Für alle Berufe, für jede Aufgabe

Wir sind Honeywell Safety Products

Wir haben die weltweit angesehensten Marken für Schutzausrüstung vereint, um Ihnen und

Ihren Arbeitern tagtäglich höchste Sicherheit sowie beste Qualität und Leistung zu bieten. Die

vereinten Kräfte dieser vertrauenswürdigen PSA-Marken ergeben eine einzigartige Palette an

Lösungen für die Sicherheitsbranche. Durch unser dauerhaftes Engagement für Innovation und

unsere weltweit in den Bereichen Technik sowie Forschung und Entwicklung arbeitenden Teams

werden wir Ihnen die umfassendsten am Markt erhältlichen Lösungen aus einer Hand bieten.

Uns eint nicht nur der gemeinsame Name, sondern auch unsere besondere Konzentration darauf,

für Sie der beste Partner in Sachen Sicherheit zu sein – heute und in Zukunft. Wir sind Honeywell

Safety Products.

Sperian ist jetzt Honeywell.

Mehr Informationen zu unseren persönlichen Schutzausrüstungen

von Weltklasse fi nden Sie unter honeywellsafety.com

©2011 Honeywell International Inc. Alle Rechte vorbehalten.


MITGLIEDER

Jutger/B.W.L.

Gemeinsame Vertriebstagung

Am 29. und 30. September trafen

sich die Verkaufsteams der beiden

PREMIUM Werkzeughändler B.W.L.

Handels GmbH & Co. KG und Jutger

oHG zu gemeinsamen Produktschulungen

und zum Erfahrungsaustausch

im Bergischen Land.

Am ersten Tag hatten die Außendienstler

der Betriebe aus Osnabrück

46 1/2012

und Remscheid die Gelegenheit, in den

Verkaufsräumen der Firma Jutger an einer

intensiven Schulung mit Präzisionsgeräten

von TESA Messtechnik teilzunehmen.

In zwei Gruppen wurden von

geschulten TESA-Mitarbeitern parallel

verschiedene Messgeräte erklärt und

jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten,

die Geräte zu bedienen und

selbst Messungen durchzuführen.

Anschließend konnten die Osnabrücker

Kollegen sich während einer

Betriebsbesichtigung einen Eindruck

vom Remscheider Gastgeber machen,

bevor der Tag mit einem gemeinsamen

Abendessen und gemütlichen Beisammensein

ausklang. Am zweiten Tag fand

die Veranstaltung in den Räumen der

Firma KNIPEX in Wuppertal statt. Nach

einer ausgiebigen Besichtigung der Produktion

und des werkseigenen Industriemuseums

folgte eine Schulung und

Vorstellung der Produkte des Zangen-

Nagel Werkzeug-Maschinen

Volles Programm bei Vorführtagen in Ulm

Vom 10. bis zum 13. November

2011 fanden die Vorführtage im

Technologiezentrum des Unternehmens

Nagel Werkzeug-Maschinen

GmbH in Ulm statt. Seit 1993 zeigt

der Großhändler alle zwei Jahre im

Herbst Messeneuheiten und das

aktuelle Programm seiner marktführenden

Her steller – 2011 bereits zum

zehnten Mal. Auf nahezu 2000 Quadratmetern

Fläche wurden Werkzeuge

und Maschinen zum Bohren, Drehen,

Fräsen, Sägen und Schleifen

sowie Zerspanungs- und Spannwerkzeuge,

Messtechnik, Montage- und

Elektrowerkzeuge und Betriebseinrichtungen

ausgestellt. Das 50 Mann

starke Nagel Vertriebs- und Serviceteam

sowie über 70 Spezialisten der

Hersteller haben die 1400 Fachbesucher

aus mehr als 900 Unternehmen

während der vier Messetage kompetent

und umfangreich beraten. Schu-

lungen und Fachvorträge zu speziellen

Themengebieten, wie zum Beispiel

„Effi zientes Programmieren“, Vorführungen

des Nagel Toolmanagements

sowie des neuen Online-Shops fanden

zudem reges Kundeninteresse. Die

herstellers. Nachdem die beiden

Geschäftsführer Heiko Bettenbrock

(B.W.L.) und André Klein (Jutger)

den Nachmittag mit den jeweiligen

Präsentationsvorträgen ihrer Firmen

eingeleitet hatten, wurde von allen

Teilnehmern intensiv über diverse

Vertriebsthemen diskutiert. Aufgrund

der positiven Resonanz aller Beteiligten

wird im nächsten Jahr eine weitere

Vertriebstagung in Osnabrück

stattfi nden. [eli] Fotos: Jutger/B.W.L.

Kunden äußerten sich nach ihrem

Besuch begeistert über Umfang und

Kompetenz der Veranstaltung. Dieses

Resümee erfreut nicht nur das

Unternehmen, sondern auch die Lieferanten.

[pro] Foto: Nagel


Leyendecker

Marketing Award

Höchste Ehre für das 151 Jahre

alte Trierer Familienunternehmen: Für

seine konsequente Ausrichtung auf

den demografi schen und gesellschaftlichen

Wandel und die neuen

Kundenbedürfnisse bekam HolzLand

Leyendecker den einzigen deutschen

Marketingpreis mit internationaler

Ausrichtung.

Der Marketing-Club Trier-Luxemburg

e.V. dient dem Wirtschafts -

dezernenten der Stadt Trier, Thomas

Egger, als das Vorzeigebeispiel, wie

die Moselmetropole auch überregional

auf ihre einzigartigen Kompetenzen

aufmerksam machen kann:

„Damit rühren wir die Werbetrommel

für unsere Wirtschaft und Kultur“,

betonte er anlässlich der Verleihung

des vierten Marketing Awards, dem

„Wirtschafts-Oscar“ der Großregion

für besonders effi ziente Strategien

im Bemühen um Kunden und Öffent-

lichkeit. Umso höher der Anspruch an

den Gewinner der Auszeichnung:

Nach hervorragenden und international

erfolgreichen Unternehmen wie der

Imagion AG, Hubor & Hubor oder der

MITGLIEDER

Luxair S.A. hat nun das führende

mittelständische Handelsunternehmen

im Bereich Holzhandel die

begehrte Trophäe erhalten. [eli]

Foto: Leyendecker

Weckbacher

Auszeichnung im Bereich Mitarbeiter-Motivation

Die Weckbacher Sicherheits systeme

GmbH wurde von der Initiative

„New Deals“ für ihre herausragenden

Maßnahmen im Bereich Mitarbeitermotivation

und ihre Work-

Life-Balance mit dem „Dortmunder

Personalmanagement Prädikat 2011“

aus gezeichnet. „Unsere Unternehmensphilosophie

basiert auf einem offenen

und fairen Umgang miteinander. Ebenso

fördern wir ein lebenslanges Lernen

und gewährleisten die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie“, beschreibt

Dirk Rutenhofer, Geschäftsführender

Gesellschafter der Weckbacher

Sicherheitssysteme GmbH. „Wir

freuen uns sehr, dass unsere Personalpolitik

nicht nur in der Praxis

positive Effekte für unsere Mitarbeiter

erzielt, sondern jetzt auch

entsprechend ge würdigt wird“, ergänzt

Michael Mainz, ebenfalls

Geschäftsführender Gesellschafter

bei Weckbacher. Das Prädikat gilt

als Qualitätssiegel für eine zeitgemäße

Personalpolitik und den gelungenen

Ausgleich zwischen wirtschaftlichen

und sozialen Interessen

im Unternehmen. Über die Vergabe

entscheidet eine Jury bestehend aus

Vertretern der Kammern, Arbeitgeberverbände,

Gewerkschaften, der

Dortmunder Wirtschaftsförderung

sowie der Agentur für Arbeit. [eli]

Foto: Weckbacher

1/2012 47


LIEFERANTEN

Kelch

Finanzstarke Mutter

Seit fast 70 Jahren stellt Kelch aus Weinstadt Präzisionswerkzeuge her. In der

Übernahme durch einen chinesischen Konzern sieht die Firma vor allem Vorteile

„Wir wollen nicht der Größte,

sondern der Beste sein“, beschreibt

Uwe Rein, Gesamtvertriebsleiter der

Kelch GmbH, das Ziel des Produzenten

aus Baden-Württemberg. Außer Präzisionswerkzeugen

bietet das Traditionsunternehmen

auch Werkzeugeinstellung,

Messmittel und Werkstattlogistik

an. Vor einem Jahr stellte sich die

Weinstädter Firma komplett neu auf,

um an ihre alte Stellung anzuknüpfen.

Kelch-Produkte werden auf Kundenanforderungen abgestimmt.

Weinstädter Qualität.

48 1/2012

Es gehe darum, die „Präzisionsführerschaft“

zurückzugewinnen. Im ersten

Geschäftsjahr unter neuer Führung

wurde ein Umsatz von zwölf Millionen

Euro erwirtschaftet – für 2012 wird mit

einer Umsatzsteigerung von 25 Prozent

gerechnet.

2005 wurde Kelch Teil des chinesischen

Konzerns Harbin Measuring &

Cutting Tools Group (HMCT) – Rein

sieht darin viele Chancen: „Auch unter

dem Dach der HMCT arbeiten wir

natürlich in der fast sprichwörtlichen

Kelch-Qualität“, sagt der Gesamtvertriebsleiter.

Dank der fi nanzstarken

Mutter sei es möglich, viele innovative

Produkte zu entwickeln und somit

System anbieter für die gesamte Prozesskette

zu sein. Dass Kelch für seine

Qualität weltweit bekannt ist, zeigt die

Exportquote des Unternehmens in

Höhe von 60 Prozent.

[hut]

Internationale Präsenz

Die Kelch GmbH mit derzeit

80 Mitarbeitern wurde 1942 von

Friedrich Kelch gegründet und hat

ihren Hauptsitz in Weinstadt, östlich

von Stuttgart. Das Unternehmen

entwickelte sich schnell zum Hersteller

von High-End-Werkzeugen

und war damit so erfolgreich, dass

verschiedene Tochtergesellschaften

ausgegründet wurden: zum Beispiel

messma Kelch in Deutschland,

Kelch Inc. in den USA und weitere

in England und der Schweiz.

Das Einstellgeräte-Programm von Kelch ermöglicht hohe Fertigungsgenauigkeit. Fotos: Kelch


durch den richtigen Partner

in der Chemie.

Möchten Sie Ihren Chemie-Umsatz gravierend

steigern UND einen überdurchschnittlichen

Deckungsbeitrag erreichen?

& Instandsetzung.

Mehr

-

www.crcind.com

Gemeinsam zum Ziel - wir bieten:

Sprechen Sie mit uns!


LIEFERANTEN

HELIOS • PREISSER

Aus zwei mach eins

Gammertingen, auf der Schwäbischen Alb, ist die

Heimat einer neuen Marke für Handmesstechnik

Professionelle Handmesstechnik hat

einen neuen Namen: HELIOS • PREISSER.

Know-how und Kompetenz aus den

traditionellen Marken Helios, 102 Jahre

alt, und Preisser, 73 Jahre alt, wird

seit 2011 in einer gemeinsamen Marke

gebündelt: HELIOS • PREISSER steht

für hochwertige Handmesstechnik,

insgesamt für 175 Jahre Erfah rung in

diesem Segment und hat seine Heimat

im kleinen, baden-württem bergischen

Städtchen Gammertingen.

Ein weiteres Markenzeichen: HELI-

OS • PREISSER Produkte werden zu einem

sehr großen Anteil in Deutschland

produziert. Unter der neuen Marke

„wird ein komplettes Sortiment mit

allen Facetten angeboten“, wie Marketing-

und Vertriebsleiter Rainer Fahrenholz

erklärt. Die meisten Produkte sind

universell – auf Wunsch werden aber

auch Sonderanfertigungen produziert.

Das neue Logo von HELIOS • PREISSER.

Auf der Schwäbischen Alb: HELIOS • PREISSER Produktionsstätte in Gammertingen. Fotos: HELIOS • PREISSER

50 1/2012

„Bei sehr speziellen Werkteilen macht

es manchmal Sinn, das Handmessmittel

genau darauf abzustimmen“, berichtet

Fahrenholz.

HELIOS • PREISSER richtet sich ausschließlich

an den Fachhandel. Trotz

eines weltweiten Vertriebs wird bisher

mit 70 Prozent der größte Umsatz

noch in Deutschland verzeichnet, europaweit

werden 26 Prozent umgesetzt

und vier Prozent auf anderen Kontinenten.

„Im Gründungsjahr hatten wir mit

33 Prozent sehr hohe Wachstumsraten.

Für 2012 gehen wir von 15 Prozent

Wachstum aus“, schätzt Fahrenholz.

Er setzt dabei auf verstärkte Marke -

ting aktivitäten und den Ausbau des

Vertriebs. Großes Zukunftspotenzial

wird in einer stärkeren internationalen

Ausrichtung der Marke gesehen – daher

auch der englische Markenzusatz

„precision for professionals“. [hut]

Marketing- und Vertriebsleiter Fahrenholz.

Messmittel für

professionellen Einsatz

Mit 120 Mitarbeitern entwickelt,

produziert und vertreibt HELIOS •

PREISSER seine große Produktpalette.

Flexibilität, Lieferbereitschaft

und hohe Qualität stehen

dabei stets im Fokus.


LIEFERANTEN

EU-Richtlinien

Zertifi kate für mehr Energieeffi zienz

Bei Heizungsumwälzpumpen werden Strom sparende Modelle 2013 Pfl icht.

Grund dafür ist eine neue EU-Verordnung nach Ökodesign-Richtlinie

Effi ziente Pumpen. Foto: Grundfos

52 1/2012

Bis 2020 soll – bezogen auf die

gesamte Europäische Union – eine

Energieeinsparung von 23 Terawattstunden

Strom pro Jahr erreicht werden.

Das entspricht der Leistung von

circa sechs mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Ein Ansatz, diesem Ziel näherzukommen,

ist eine neue EU-Verordnung

unter der europäischen Ökodesign-(ErP-)Richtlinie:

Ab 1. Januar 2013

werden beim Heizen Hocheffi zienzpumpen

zum verbindlichen Standard.

Dies hat Auswirkungen auf das Pumpensortiment

der Zukunft. Einige Hersteller

beschäftigen sich schon lange

mit der Entwicklung von energieeffi zienten

Geräten, andere müssen sich

nun neu orientieren.

Der Heizungsgroßhandel sieht in

der neuen Richtlinie, die ein verändertes

Angebot nach sich ziehen wird, viele

Vorteile und große Marktchancen:

Von einem Pumpentausch profi tiert der

Handwerker, der durch den Verkauf

einer höherwertigen Pumpe seine Marge

erhöhen kann, der Kunde, der seinen

Stromverbrauch senkt, und die

Umwelt, die entlastet wird.

Trotz der positiven Effekte für alle

Zielgruppen hat der Einbau von modernen,

energiesparenden Heizungspumpen

noch nicht fl ächendeckend

Einzug gehalten. Günstige Standardmodelle

werden oftmals den in der Anschaffung

etwas teureren, effi zienten

Pumpen vorgezogen. Dabei rechnet

sich diese Entscheidung aufgrund eingesparter

Stromkosten auf lange Sicht

nicht. Vor allem bei größeren Heizungsanlagen,

zum Beispiel in Verwaltungsgebäuden,

machen sich die Kostensenkungen

bemerkbar.

Um den Pumpentausch voranzutreiben,

startet im Laufe des Jahres eine

groß angelegte Marketing-Aktion von

Großhandel und Handwerk: Plakate,

Flyer und Anzeigen machen Werbung

für intelligentes Heizen. [hut]

Auf dem Themenplan der EU steht auch eine neue Verordnung für energiesparende

Armaturen. Industrie kommt dieser mit eigener Zertifi zierung zuvor

Die Armaturenindustrie bündelt

ihre Interessen und entwickelte zum

Wasserverbrauch von Armaturen das

Klassifi zierungssystem WELL (Water

Effi ciency Labelling). Sie kommt damit

den Plänen der Europäischen Union

entgegen, im Rahmen der euro päischen

Ökodesign-(ErP-)Richtlinie eine Verordnung

für energiesparende Armaturen

aufzusetzen.

Mehr Transparenz

Mit dem WELL-Zertifi kat lassen

sich energieeffi ziente Armaturen vom

Verbraucher auf den ersten Blick erkennen.

Das Zertifi kat mi t Bewertungskategorien

gleicht dem von elektronischen

Geräten, wie zum Beispiel

Kühlschränken.

Im Rahmen des Klassifi zierungssystems

können Waschtisch- und

Küchenauslaufarmaturen, die im privaten

Bereich eingesetzt werden, höchstens

vier Sterne erhalten. Das Water

Effi ciency Label erstreckt sich auf

Durchfl uss und Temperatur. Für den

öffentlichen beziehungsweise gewerblichen

Sektor stehen der ökonomische

Umgang mit Wasser sowie besondere

Hygienean forderungen im Mittelpunkt.

Die in drei Kategorien durchgeführte

Bewertung kann bis zu sechs Sterne ergeben.

Auch die Armaturen der E/D/E

Handelsmarke FORMAT tragen das

Label WELL. Und auch die Produkte

der Vertragslieferanten des E/D/E,

zum Beispiel von Viega, Hansa oder

Geberit, wurden mit Bestnoten ausgezeichnet.

[hut]

Zertifi zierte Armaturtechnik. Foto: Viega


FISCH ® -TOOLS

Schmieden macht den Unterschied!

FISCH ® -Tools mit der weststeirischen Bohrerfabrik (Johann Eberhard Ges.m.b.H.) in Österreich

und der Vertriebsgesellschaft FISCH ® -Tools-France in Frankreich, ist spezialisiert auf die Er-

zeugung von hochqualitativen Bohr, Senk- und Fräswerkzeugen. Mehr als 100 Mitarbeiter

produzieren und verkaufen jährlich über 2 Millionen Bohrer, Senker, Fräser und Sonderwerkzeuge

in hohen Stückzahlen und von höchster Qualität.

Bohren, Fräsen, Sägen ...

Ihr verlässlicher Partner bei

- Bohr- u. Fräswerkzeugen für die Holz-, Kunststoffund

NE-Metallverarbeitung

- der Produktion von Präzisionswerkzeugen in den versch. Materialien

- High Tech Innovationen für industr. Anwendungen

- Sonderfertigungen auch für ganz spezielle Kundenwünsche

Werkzeuge vom Profi für Profis. Und das seit 1946.

Neuer Produktkatalog

Ab sofort erhältlich mit

erweitertem Fräser-, Metallund

Betonbohrer - Programm!

� auch zum Downloaden unter

www.fisch-tools.com

www.fisch-tools.com


LIEFERANTEN

Lieferantenworkshop Österreich

Elektrowerkzeuge mit solidem Wachstum

Händlertagung sieht neue Chancen im E-Business. TTS informiert über

Neuheiten 2012. Ziel: Marktvorsprung wiederherstellen

Informationsaustausch und handfeste

Hilfe für die Praxis: Beides lieferte

die von E/D/E organisierte Tagung für

Händler von Elektrowerkzeugen in

Österreich. Ein starkes Element sind

auch die Gastvorträge kundiger Fachleute.

So sorgte Referent Steffen Puscholt

von der Fein Elektrowerkzeuge GmbH

aus Salzburg mit seinem Vortrag über

„Chancen und Organisation im Internethandel“

für reges Interesse, als er

über die Chancen des E-Business

sprach. Schon 2015, so die Prognose,

werden zwei Drittel der EU-Bürger nicht

nur im weltweiten Netz surfen, sondern

dort auch einkaufen. Vor diesem Hintergrund

waren die Tipps des Referenten

zur Optimierung des Internet-

Auftrittes für die Zuhörer besonders interessant.

In einem zweiten Fach vortrag

präsentierte Saša Lenz-Jevtić, Vertriebsleiter

Fachhandel der Robert Bosch AG

in Wien, die guten Ergebnisse und

Aussichten der Bosch-Produkte für den

österreichischen Markt.

54 1/2012

Kern der Händlertagung ist der

Lieferanten-Workshop der Firma Tooltechnic

System (TTS) mit seinen Marken

Festool, Protool und Schneider Druckluft.

Lieferanten und Absatzmittler

tauschen sich dabei über Unternehmensberichte,

gemeinsame Prospektaktivitäten,

Neuheiten, gemeinsame

Jahresziele oder Markteinschätzungen

aus. Nachdem Festool und Protool in

2011 keine Marktanteile gewinnen

konnten, soll in diesem Jahr durch eine

Fokussierung auf die Verwender der

alte Marktvorsprung wiederhergestellt

werden. Geplant wird mit einem zweistelligen

Wachstum.

EDE International

Zum Beginn der Tagung sprach

Peter Baur, Geschäftsführer der EDE

International AG, die Aufgaben ver teilung

innerhalb der E/D/E Auslandsaktivitäten

und die Positionierung des

E/D/E Standortes Salzburg an. Gerd

Pagel, E/D/E Fachbereichsleiter Elektro-

werkzeuge, blickte auf das vergangene

Jahr zurück und diskutierte mit den anwesenden

Händlern auffällige Anteilsverschiebungen

bei Elektro- und Druckluftwerkzeugen.

Unter den Teilnehmern

herrschte Einigkeit, was den Fachbereich

insgesamt angeht: 2012 wird für

die Werkzeug- und Maschinenbranche

ein gutes Jahr mit einstelligem Wachstum

werden. [daf]

PVH-Händlertagung

Die PVH-Händlertagung organisiert

das E/D/E in Österreich unter der

Federführung von Sylvia Schlager. In

diesem Jahr trafen sich die insgesamt

20 Tagungsteilnehmer am

25. Januar in der Nähe von Salzburg

und profi tierten neben dem Lieferanten-Workshop

insbesondere von

den Fachvorträgen kundiger Gastredner.

Das Tagungshotel Hubertushof in Anif. Gruppenbild mit Sylvia Schlager. Vorstellung neuer Produkte im TTS-Workshop.

Konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Die Teilnehmer diskutieren.

Referent Saša Lenz-Jevtić. Fotos: E/D/E


www.weidmueller.com/tools

TEST THE BEST!

ERGONOMISCHES DESIGN

MIT HÖCHSTER FUNKTIONALITÄT

Die neue Spannungsprüfer-Generation von Weidmüller

in der Schutzklasse IP65 für den zuverlässigen Einsatz

im Innen- und Außenbereich.

Komfortabel – großes Display von 9,4 cm 2 für

hervorragende Ablesbarkeit

Effizient – Lichtsensorgesteuerte Hintergrundbeleuchtung

für längere Batterielebensdauer

Sicher – einzigartiges Ver rastungs system der

Prüfspitze für optimale Bedienung des Werkzeugs

Halle 4.1

Stand E001

Werkzeuge –

Made by Weidmüller


LIEFERANTEN

Kurze Arbeitswege: das Büro in der Halle.

KLEUSBERG

Ein Büro in der Produktionshalle

E/D/E Lieferant KLEUSBERG GmbH & Co. KG bietet ruhiges Arbeiten in lauten

Umgebungen. Intelligente „Raum-in-Raum“-Lösungen machen es möglich

Für seine Kunden entwickelt die

KLEUSBERG GmbH & Co. KG pass -

genaue Raumsystemlösungen. Mit dem

Baukastenprinzip Systemraum TREND-

LINE lassen sich aus den einzelnen

Elementen abgetrennte Bereiche und

Räume in Produktions- und Fertigungshallen

errichten, in denen es sich ungestört

arbeiten lässt.

In zweiter Generation führt Stefan

Kleusberg das Unternehmen, welches

sein Vater Willi Kleusberg senior im Jahr

56 1/2012

Einfach montiert: die Systemlösung TRENDLINE der KLEUSBERG GmbH & Co. KG.

1948 als Bau- und Möbelschreinerei

gründete. „Jeder Kunde wird bei uns

individuell beraten und bekommt eine

auf seine Anforderungen zugeschnittene

Lösung“, berichtet Kleusberg. Der

Aufbau der neuen Räume, die als

Büro-, Pausen- und Rückzugsräume

genutzt werden können, dauert meist

nur ein bis zwei Tage und kann in der

Regel bei laufendem Betrieb erfolgen.

Die Systemkomponenten werden an

drei Standorten innerhalb Deutschlands

Entspanntes Arbeiten durch eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Fotos: KLEUSBERG

produziert. Auch die Montage der

neuen Räume gehört zum Service für

die Kunden.

In Zukunft sind Weiterentwicklungen

für Systemraum TRENDLINE

geplant. „Vor allem im Bereich Schallund

Brandschutz ergeben sich ständig

neue Anforderungen seitens unserer

Kunden“, erklärt Lothar Quast, Verkaufsleiter

TRENDLINE bei KLEUSBERG.

„Unser Programm wird sich auch in

Zukunft darauf ausrichten.“ [eli]

Erfolgreiches

Unternehmen

Seit über 60 Jahren beliefert KLEUS-

BERG öffentliche Auftraggeber und

Kunden aus Industrie und Gewerbe

mit modularen Gebäude- und

Raumlösungen. 2011 wurde ein

Umsatz von rund 110 Millionen

Euro erwirtschaftet. Bei KLEUSBERG

arbeiten 435 Mitarbeiter, darunter

derzeit 19 Auszubildende.


Ohne Regelmodul

12 V Gleichstrom

BWO 155 12V

Ohne Regelmodul Mit Regelmodul

BWO 155 Elektronischer Zeit-

Regelthermostat schaltuhr

BWO 155 ERT BWO 155 Z

GLAUBEN SIE,

DASS 1 WATT

MÖGLICH IST?

MIT VORTEX: JA!*

.

DIE NEUEN HOCHEFFIZIENZ-

BRAUCHWASSERPUMPEN:

EXTREM SPARSAM (2,5 BIS 9 WATT)

EXTREM LEISE

EXTREM VARIABEL

EXTREM KOMPAKT

www.deutsche-vortex.de

Selbstlernmodul

BWO 155 SL

* Bei einer durchschnittlichen Leistungs aufnahme von 5 W

und einer durchschnittlichen Pumpenlaufzeit von 3 h/Tag

hat die Pumpe mit AUTOlearn-Technologie eine tägliche

Leistungsaufnahme von unter 1 Watt.


LIEFERANTEN

Layher

Seminare für Gerüstbauer

Im Januar und Februar 2012 hat

Layher an seinem Stammsitz in

Güglingen-Eibensbach wieder die in

Fachkreisen bekannten „Technik-

Seminare“ veranstaltet. Das Motto

der Veranstaltung lautete „Mehr

möglich für Kunden“. Angeboten

wurden die „Grundkurse Gerüstbau“

für das Blitz Gerüst und das

Allround Gerüst sowie die Technik-

Seminare „Kon struktiver Gerüstbau“

und „Fahrgerüste und Leitern“. Erstmals

konnte auch der „Grundkurs

Gerüstbau für Nutzer“ besucht werden.

Anlass dazu waren die gestiegenen

Anforderungen, mehr Sicherheit

58 1/2012

bei der Abnahme von Gerüsten zu

geben. Die verschiedenen Seminare

enthielten umfassende theoretische

Grundlagen – für Neueinsteiger

ebenso wie für erfahrene Gerüstbauer.

Die Technik-Seminare sind Teil

des umfangreichen Schulungs- und

Informationsangebots des größten

Herstellers von Gerüst-Systemen, mit

dem Kunden noch fi tter für aktuelle

und zukünftige Herausforderungen

gemacht werden sollen. Dazu gehören

auch verschiedene Publikationen

wie Technik-Broschüren, praktische

Produktschulungen oder Gerüstbauer-Stammtische.

Foto: Layher

DORMA

Anteil an israelischem Unternehmen

Der Türsystemhersteller DORMA

hat einen strategischen Eintritt in den

israelischen Markt vollzogen. DORMA

hat hierzu in einem ersten Schritt

eine 30-prozentige Beteiligung an Rafi

Shapira & Sons Ltd. erworben. Rafi Shapira

& Sons Ltd. ist ein in Privatbesitz

befi ndliches Familienunternehmen mit

Sitz in Rishon Lezion, das sich auf

Projektgeschäft und Glaslösungen spezialisiert.

Ziel des Gemeinschaftsunternehmens

ist es, sich bei Premium-

Zugangslösungen und -Serviceleistungen

zum lokalen Marktführer zu entwi-

Wolf

Tochtergründung

Zum Jahreswechsel hat das

Unternehmen Wolf die Gründung

eines Tochterunternehmens in Russland,

der „OOO Wolf Energiesparsysteme“,

mit Sitz in Moskau, erfolgreich

abgeschlossen. „OOO“

steht für „Obschtschestvo s Ogranitschennoj

Otwetstwennostju“

und ist die Abkürzung für die russische

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, vergleichbar mit der deutschen

GmbH. Bereits seit 1999

vertreibt Wolf seine Produkte in

Russland und war seit 2007 durch

Representative-Offi ces dort vertreten.

Die „OOO Wolf Energiesparsysteme“

beschäftigt aktuell

neun Mitarbeiter an den Standorten

Moskau, St. Petersburg und

Krasnodar. Die Gesellschaft wird

hauptsächlich die Abwicklung des

Heizungs-Geschäftes übernehmen

und sich auf den Vertrieb, den

Kundendienst, die technische Unterstützung

und die Schulung konzentrieren.

„Mit der Gründung dieser

Tochtergesellschaft haben wir

einen weiteren wichtigen Schritt in

Richtung einer erfolgreichen Expansion

der Wolf GmbH im russischen

Markt geschafft“, sagt

Bernhard Steppe, Sprecher der

Geschäftsleitung von Wolf.

ckeln. „Unser Joint Venture mit

Shapira bietet DORMA eine hervorragende

Basis, um an dem Wachstum

im israelischen Markt teilzuhaben.

Shapira verfügt über ein sehr

gutes Distributionsnetzwerk und eine

starke Position im Projektgeschäft“,

erklärt DORMA CEO Thomas P. Wagner

(Foto). Die Transaktion bietet

Shapira die Möglichkeit, durch Produkt-

und Wissenstransfer des Weltmarktführers

DORMA das eigene

Portfolio im Vertriebssegment zu

erweitern. Foto: DORMA


BURG

Schließsysteme

Der Hersteller von Schlössern

und Schließsystemen BURG zeigt

auf der Zulieferermesse für Möbelindustrie

und Innenausbau (ZOW)

drei Produktneuheiten: Höhepunkt

des Messeauftritts war die Vorstellung

eines patentierten Schiebetürschlosses,

wodurch bis zu vier

herkömmliche Schlösser überfl üssig

werden. Zudem präsentierte

das Unternehmen aus Wetter

(Ruhr) erstmalig das praktische

Schlüsselkarten-Schließsystem Pro-

ComfortLock sowie die extrem

beständige Oberfl äche ProLabor

(Foto). „Alle drei Produktinnovationen

bieten der Möbelindustrie

einen erheblichen Mehrwert“, sagte

Achim Lüling, Geschäftsführer

der BURG F.W. Lüling KG. Eine

hohe Resonanz erwartete sein Unternehmen

vor allem auf das neu

entwickelte und bereits patentierte

Schiebe türschloss. Einsetzbar ist

das Schloss für Glas-, Stahl- und

Holzmöbel. Die Messe hat vom

6. bis zum 9. Februar in Bad Salzufl

en stattgefunden. Foto: BURG

Günzburger Steigtechnik

Bestmarke

Im Geschäftsjahr 2011 knackte

der bayerische Qualitätshersteller

Günzburger Steigtechnik GmbH

beim Jahresumsatz die 30-Millionen-

Euro-Marke. Insgesamt setzte das

Unternehmen mit seinen rund 230

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

30,8 Millionen Euro um und präsentierte

damit das beste Umsatzergebnis

in der 112-jährigen Firmengeschichte.

Im Vergleich zum Vorjahr

erreichte die Günzburger Steigtechnik

damit eine Umsatzsteigerung

von rund 17 Prozent. „Ich bin

SCHULTE Lagertechnik

London-Wochenende

Matthias Nolting, Inhaber des

E/D/E Mitglieds Nolting Haus- und

Gartentechnik aus Detmold, war der

LIEFERANTEN

stolz auf meine Mannschaft, denn

wir haben die 30-Millionen-Marke

schneller erreicht als gedacht“, sagt

Geschäftsführer Ferdinand Munk.

Auch die Belegschaft ist deutlich

angewachsen. Im März stellt das

Unternehmen auf der Eisenwarenmesse

in Köln seine Ergonomie-

Highlights wie die ergonomische

Griff zone „ergo-pad“ für Stufenleitern

auf einer eigens angelegten

Ergonomie-Piste und bei stündlichen

Show-Acts vor.

Foto: Günzburger Steigtechnik

glückliche Gewinner des Hauptpreises

von SCHULTE Lagertechnik. Im

Rahmen seines 90-jährigen Firmenbestehens

verloste das Unternehmen

exklusiv unter seinen Fachhändlern

eine Wochenendreise für zwei Personen

nach London. Und so fl ogen

kürzlich Matthias Nolting und seine

Frau in die britische Metropole. Ein

Dinner gehörte für die beiden selbstverständlich

zum Preis mit dazu. Der

Gewinner wollte sein Glück erst nicht

fassen und freute sich um so mehr,

als ihm Andrea Schulte, die Geschäftsführende

Gesellschafterin von

SCHULTE Lagertechnik, persönlich

den Hauptpreis überreichte.

Foto: SCHULTE Lagertechnik

1/2012 59


LIEFERANTEN

Wera/Wiha

Designpreis-Auszeichnung

Die beiden E/D/E Lieferanten

Wera und Wiha wurden mit dem iF

product design award 2012 ausgezeichnet.

Der Schraubwerkzeugspezialist

Wera erhält den begehrten Designpreis

für das „Kraftform Kompakt

60 RA“-Bit-Sortiment mit Ratschengriff

(Foto oben). Die Wiha Werkzeuge

GmbH konnte mit ihrem innovativen

Design des Magazin-Bithalters

BiERBACH

Präsenz auf Branchentreffpunkten

60 1/2012

Foto: Wera

ClicFix telescopic (Foto unten) überzeugen

und erhielt ebenfalls den

Award. Der iF product design award

gilt als weltweit anerkanntes Markenzeichen,

wenn es um ausgezeichnete

Gestaltung geht. Eine internationale

Expertenjury vergibt den iF product

design award in 16 Kategorien und

bewertet dabei unter anderem die

Gestaltungsqualität.

Foto: Wiha

GROHE

Wohnharmonie

Ein innovatives Konzept mit GROHE

Ausstattung macht den Gebäudekomplex

Supreme Bodhi in Kaohsiung

City auf Taiwan zu einer beliebten

Adresse für Familien. Damit das

Wohnen mit dem wertvollen Element

Wasser ebenfalls zu einem

Rundumerlebnis wird, haben sich

die Planer der Long Da Construction

& Development Corporation für

GROHE entschieden. Ausschlaggebend

war die überzeugende Kombination

aus Design, Qualität, Technologie

und Nachhaltigkeit der

Produkte. Diese fi nden sich nicht

nur im Bad, sondern auch in der

Küche. Drei GROHE Produktlinien

kommen in den hochwertig eingerichteten

Bädern im Supreme Bodhi

zum Einsatz. Foto: GROHE

Im Messejahr 2012 stellt die

BiERBACH GmbH & Co. KG Befestigungstechnik

auf vielen Messen in

Deutschland aus. Dazu präsentiert das

Traditi onsunternehmen im ersten Halbjahr

dem internationalen Fachpublikum

auf drei Branchentreffpunkten

sein umfangreiches Produktionsprogramm.

Den Anfang macht die Stuttgarter

Messe Dach + Holz International

(31. Januar bis zum 3. Februar

2012). Später folgen die Internationale

Eisenwarenmesse in Köln (4. bis 7.

März 2012) und die Fastener Fair in

Hannover (24. bis 26. April 2012). Die

Produkte können dort praxisnah kennen

gelernt werden. Foto: BiERBACH


Seit 100 Jahren stehen BeA Produkte für Top Qualität,

optimalen Service und maximale Lebensdauer.

Beispiele aus unserem großen Programm:

BeA 180/65-835

für Heftklammern der

Type 180 bis 65 mm

100Jahre BeA.

Coilnagler 903 DC

für BDC Nägel von 45–90 mm

und TC Nägel von 45–75 mm

BeA ist einer der führenden Systemanbieter für magazinierte Klammern

und Nägel und die dazugehörigen Geräte und bietet das komplette Programm

für Handel, Handwerk und Industrie. Höchste Qualität und Zuverlässigkeit

der Produkte, konsequente Kundenorientierung, fortschrittliche

Systemlösungen und ein ausgewogenes Preis/Leistungs-Verhältnis stehen

bei uns an erster Stelle.

Das große HVV-Holz-

verbinder-Programm

BeA – Professionelle Geräte

und Befestigungsmittel

The Power of Fastening

Ankernagler R60-943E

für Streifen-Nägel von 40–60 mm

BeA Power Package

(Kompressor, Druckluftnagler, Druckluftschlauch

und Blaspistole)

Eisenwarenmesse,

Köln

4. – 7. März

Halle 4.1, Stand E 071

Joh. Friedrich Behrens AG

Bogenstrasse 43 – 45, 22926 Ahrensburg, Germany

Tel: +49(0) 4102 78 444, Fax: +49(0) 4102 78 270

eMail: info@bea-group.com, www.bea-group.com


LIEFERANTEN

Hansgrohe

Fortsetzung des Wachstumskurses

Der Vorstand der Hansgrohe AG

hat entschieden, in diesem Jahr eine

Rekordprämie von 1,6 Millionen

Euro an die Beschäftigten an den

deutschen Standorten auszuschütten,

da das Unternehmen 2011 seinen

Wachstumskurs fortgesetzt hat.

„Ohne den Einsatz und die große

Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wäre

dies nicht möglich gewesen. Es ist

62 1/2012

daher für uns selbstverständlich, die

Belegschaft am Erfolg des Unternehmens

zu beteiligen und ihr zu

danken“, erklärt Siegfried Gänßlen,

Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe

AG. Zudem kündigt Gänßlen

an, dass neben der Produktion in

Deutschland 2012 das Hansgrohe

Werk im chinesischen Songjiang

ausgebaut werden soll.

Foto: Hansgrohe

SIEGENIA-AUBI

Präsenz auf der fensterbau/frontale

Die SIEGNIA-AUBI GRUPPE wird

sich auf der internationalen Fachmesse

„fensterbau/frontale“ für Fenster, Tür

und Fassade – Technologien, Komponenten,

Bauelemente 2012 in Nürnberg

präsentieren. Vom 21. bis zum

24. März 2012 wird die Unternehmensgruppe

auf 1000 Quadratmetern Fläche

zahlreiche Neuentwicklungen, die

Ver arbeitern Montagevorteile und

neue Argumente bei der Endkundengewinnung

verschaffen, vorstellen. Zudem

will die SIGENIA-AUBI GRUPPE

ihre Innovationskraft zeigen und insbesondere

mit leistungsstarken Produkten

für großfl ächige Elemente Zeichen

setzen. Dabei bietet das großzügige

Standkonzept eine schnelle Orientierung

und positioniert die Unternehmensgruppe

als Partner mit praxisorientierten Lösungen

für Energieeffi zienz, Design, Komfort

und Sicherheit. Unter dem Motto

„First hand experience – fi rst class solutions“

werden auf dem Messestand Produkte

ausgestellt, die – in konsequentem

Dialog mit den Kunden entwickelt – einen

optimalen Nutzen bieten. Von den

Details und dem Praxisnutzen können

sich Verarbeiter vor Ort überzeugen. Mit

Produkten rund um die Gebäudetechnik

unterstreicht die Unternehmensgruppe

außerdem ihren Anspruch, im Bereich

Home Automation eine führende Rolle

zu spielen. Foto: SIEGENIA AUBI

Bosch

Partner

Die Robert Bosch GmbH und

die Sortimo International Ausrüstungssysteme

für Servicefahrzeuge

GmbH haben Verträge zur Gründung

eines paritätischen Gemeinschaftsunternehmensunterzeichnet.

Sitz des Unternehmens, das

unter dem Namen „BS Systems

GmbH & Co. KG“ fi rmiert, wird

am Sortimo-Standort in Zusmarshausen

bei Augsburg sein. Nach

der Kartellfreigabe Anfang 2012

soll die Arbeit aufgenommen werden.

Die beiden Partner planen,

gemeinsam mobile Aufbewahrungs-

und Transportsysteme zu

ent wickeln und zu vertreiben. Das

Unternehmen wird zu Beginn

rund zehn Mitarbeiter haben. Es

gibt bereits Geschäftsbeziehungen

zwischen Bosch Power Tools und

Sortimo. Dabei liefert Sortimo an

Bosch die „L-Boxx“, eine intelligente

Lösung für den Transport

und die Aufbewahrung von Elektrowerkzeugen,

Zubehör sowie Verbrauchsmaterial.

In dem Gemeinschaftsunternehmen

wollen die

Partner die L-Boxx weiterentwickeln.


NEUHEITEN

Bosch

Mühelos saubere Schnitte

Die neuen „Expert“-Kreissägeblätter

von Bosch

gewährleisten präzise und

saubere Schnitte. Das breit

gefächerte Programm

beinhaltet Kreissägeblätter

für nahezu jede Anforderung

und Anwendung. Sie

sind für Holz, Platten- und

Verbundwerkstoffe, N icht -

eisenmetalle sowie für

Kunststoffe geeignet. Die

Kreissägeblätter können

in den Bereichen von

Format- bis hin zu Kapp-

und Gehrungssägen ein-

Daiber

Neue Kollektion

Der Arbeitsschutzkleidungsspezialist

Daiber hat zur

kalten Jahreszeit neue

Kollektionen für die Damen-

und Herrenbekleidung

entworfen. Die „Men‘s und

Ladies‘ Padded Light Weight

Jacket“ (Foto) ist trendig und

eine farblich akzentuierte

Steppjacke mit vielen Details.

Die 3M Thinsulate

Wattierung überzeugt durch

optimale Isoliereigenschaften

bei minimalem Materialgewicht.

Der unterlegte

Front-Reißverschluss mit

Kinnschutz sorgt für

64 1/2012

gesetzt werden. Das

Kreissägeblatt „Expert

for Wood“ ist zum Beispiel

zum Sägen von Holz

geeignet. Die scharfen

„Razor Technology“-Zähne

sorgen für raschen Arbeitsfortschritt

bei minimalem

Kraftaufwand. Dabei

verringert die „Protection“-

Beschichtung das Anhaften

von Rückständen wie Harz

oder Leim. Darüber hinaus

kühlt sie das Sägeblatt und

schützt es vor Korrosion.

Foto: Bosch

höchsten Tragekomfort.

Das Damenmodell ist

zudem leicht tailliert. Beide

Artikel sind in fünf Farbkombinationen

und

außerdem als Weste erhältlich.

Weitere Neuheiten von

Daiber sind die Highloft-

Fleecejacken „Ladies‘

Structure Fleece Hoody“

und „Ladies‘ Highloft

Jacket“ (ohne Kapuze).

Diese sind auch für Herren

erhältlich. Ebenfalls neu im

Sortiment sind die wetterfesten

„Men´s und Ladies‘

Parkas“ mit abnehmbarer

Kapuze. Durch versiegelte

Nähte sind die Parkas

atmungsaktiv, wasser- und

winddicht. Foto: Daiber

KEMPER

Neues Push/Pull-System

Die KEMPER GmbH

entwickelte ein innovatives

Raumlüftungssystem für

leichte bis mittlere Schadstoffmengen.

Gerade

Produktionsmitarbeiter in

der Metall verarbeitenden

Industrie sind oft gefährlichen

Partikeln ausgesetzt.

Die Push/Pull-Technologie

im Bereich der Absaug- und

Filteranlagen sorgt für

saubere Luft und sicheres

Arbeiten. Die Besonderheit

des Systems gegenüber

herkömmlichen Punktab-

sauganlagen liegt im

konstanten, horizontalen

Luftstrom. Über spezielle

Saugrohre wird die

verunreinigte Luft eingesaugt

(Pull), die Schadstoffe

werden über Filterpatronen

abgeschieden und die

gereinigte Luft auf der

gegenüberliegenden Seite

der Halle zurückgeführt

(Push). Das System ist sehr

leise und individuell

konfi gurierbar, ebenso

senkt die Rückführung die

Energiekosten. Foto: KEMPER


NEUHEITEN

bott

Organisiertes Lochwandsystem

Der Hersteller von Fahrzeugeinrichtungen,Arbeitsplatzsystemen

und Betriebseinrichtungen

bott hat mit

perfo ein neues Lochwandsystem

zur sicheren Organisation

von Werkzeug und

Material am Arbeitsplatz

entwickelt, bei dem

Suchzeiten reduziert

werden. Loch- und Schlitzwände

stehen in verschiedenen

Ausführungen zur

Verfügung und können

endlos aneinandergefügt

werden. Sie fi nden an der

Wand montiert ebenso

ihren Einsatz, wie an

Werkbänken, innerhalb

66 1/2012

von Schränken oder an

den Außenseiten von

Werkstatt und Rüstwagen.

Außerdem ist eine Anwendung

von perfo auch in

Service- und Montagefahrzeugen

möglich. Perfo

bietet zu den Platten ein

sehr breites Sortiment an

Werkzeughaltern an. Die

Haken oder Halter werden

mit dem perfo-Arretierungsclip

von bott an den

Lochwänden montiert. Um

die Sicherheit am Arbeitsplatz

zu erhöhen, sind die

Hakenenden mit weichen

Schutzkappen ummantelt.

Fotos: bott

Viega

Superfl ach

Der Systemhersteller Viega

hat das variable Produktprogramm

Advantix zur

Bodenentwässerung um

weitere Abläufe speziell für

Sanierungsarbeiten ergänzt.

Mit einer geringen Bauhöhe

sind diese optimal für den

Einsatz im Bestand geeignet.

Somit ist eine Badgestaltung

mit bodengleicher

Dusche möglich. Die Abläu -

Allmess

Wärmezähler

Der neue Wärmezähler

Integral-MK UltraMaXX von

Allmess ist für fast alle

Einbausituationen geeignet,

da keine vorgegebene

Einbaulage besteht. Mit

Ultraschalltechnologie

bietet der Zähler höchste

Genauigkeit. Der deutliche

Vorteil gegenüber mechanischen

Wärmezählern liegt

darin, dass die Messung

fe zeichnen sich durch

einen sehr fl achen Grundkörper

aus. Zu einer fachgerechten

Entwässerung

gehört auch der Schutz vor

Kanalgerüchen. Die Abläufe

halten eine sichere Sperrwasserhöhe

von 25 Milimetern

vor. Die hydraulisch

günstige Konstruktion des

Advantix-Grundkörpers

sorgt außerdem für eine

gute Rücksaugsicherheit.

Zudem sind die neuen

Advantix-Abläufe selbstreinigend.

Foto: Viega

nicht durch bewegliche Teile

gestört werden kann.

Zudem wird unnötigem

Verschleiß und Betriebsunterbrechungen

durch

Ablagerungen an der

Mechanik vorgebeugt.

Druckverlust und Wartungsaufwand

sind äußerst

gering. Verfügbar sind zwei

Versionen – die Variante qp

1,5 (Durchfl uss von 2 bis

3000 Liter pro Stunde) und

die Version qp 2,5 (Durchfl

uss von 5 bis 5000 Liter

pro Stunde). Foto: Allmess


- die Originalqualität ist zurück !

Ernst Hausammann & Cie S.A. Tél. +41 26 676 90 68

route de l‘Industrie 51 Fax +41 26 676 90 69

CH - 1564 Domdidier www.reilang.com / info@reilang.com


NEUHEITEN

ASSA ABLOY

Neues Lesersystem

Der weltweit führende

Hersteller und Lieferant von

Schließlösungen und

Sicherheitssystemen ASSA

ABLOY hat ein neues

Lesersystem

OPENDO neo Data

on Card (DoC)

entwickelt, welches

in das dazugehörigeeffeff-Zutrittskontrollsystem

OPENDO neo LAN

integriert werden

kann. Zusätzlich

kann es an die

Kundenbedürfnisse

68 1/2012

angepasst werden. Die

Zutrittsentscheidung fi ndet

bei DoC nicht im Controller,

sondern im Leser statt. Die

Berechtigungen sind auf

dem Ausweis gespeichert

und werden vom System

bei Änderungen automatisch

aktualisiert. Zudem

entfällt bei dem Lesersystem

die komplette Verkabelung

an der Tür. Das

Lesersystem Doc ist

besonders geeignet zur

Erweiterung bereits

bestehender Zutrittskontrollsysteme

oder bei

Neuinstallationen, da über

die Software sowohl

Online- als auch Offl ine-

Komponenten verwaltet

werden können.

Foto: ASSA ABLOY ABLO

asecos

Sichere Lagerung

Das Unternehmen asecos

hat eine neue Serie von

Chemikalienschränken

entwickelt. Mit neuem

Design und noch individuellerer

Ausstattung wie auch

einer breiten Variation an

Abmessungen passen sich

die neuen Schränke in

jeden Betrieb ein. Geeignet

sind diese für die vorschriftsmäßige

und sichere

Lagerung nicht entzünd-

FEIN

Kühlschleifen

Die Elektrowerkzeugmanufaktur

C. & E. FEIN GmbH

bietet eine neue Alternative

zur Anschaffung einer

kompletten Nassschleifanlage:

modulare Bandschleifsysteme.

Bei ihrem Produkt

GRIT lassen sich Rundschleifmaschinen

durch ein

Kühlschmiermodul ergänzen,

das bei Bedarf

werkzeuglos montiert wird.

Das Nass- beziehungsweise

Kühlschleifen liefert somit

sehr gute Schleifergebnisse

ohne aufwendige Nacharbeiten.

Dabei wird ein

Kühlschmiermittel direkt

auf das zu bearbeitende

barer Chemikalien und

Giftstoffe, wie Nitrate oder

Sulfate. Zusätzlich ist die

neue Serie durch eine

optional wählbare Auffangwanne

auch für die

Lagerung umwelt- und

wassergefährdender

Substanzen einsetzbar.

Außerdem gibt es eine

große Auswahl an verfügbaren

Maßen. Es kann aus

diversen Türfarben und

-varianten sowie bedarfsgerechter

Innenausstattung

ausgewählt werden.

Foto: asecos

Werkstück aufgetragen, so

dass sich beim Schleifen

keine oder nur wenig Hitze

entwickelt und keine

Anlauffarben entstehen.

Nassschleifen empfi ehlt sich

bei allen Arbeitsschritten,

vom Abtragsschleifen bis

zum Oberfl ächenfi nish für

alle edelstahlverarbeitenden

Betriebe im Geländer-,

Anlagen- oder Behälterbau.

Beim Trockenschleifen von

Edelstahlrohren hingegen

entwickeln sich Anlauffarben.

Sie sind nicht nur ein

ästhetisches Problem,

sondern erhöhen auch das

Korrosionsrisiko. Rohre

müssen dann in einem

zeitaufwendigen Prozess

nachbearbeitet werden.

Foto: FEIN


NEUHEITEN

WD-40 Company

WD-40 Special präsentiert

Auf der internationalen

Eisenwarenmesse in Köln

zeigt die WD-40 Company

erstmals öffentlich die

neue Produkt reihe „WD-40

Specialist“. Die sieben

„WD-40 Specialist“-Produkte(Hochleistungsrostlöser,

Weißes Lithiumsprühfett,

Silikonspray,

Universalreiniger, PTFE

Trockenschmierspray,

Kontaktspray, PTFE

Schmierspray) wurden

Teckentrup

Schutz vor Feuer und Langfi ngern

Zur Fachmesse FeuerTRUTZ

stellte die Teckentrup GmbH

ihr weiterentwickeltes

Feuerschutztüren-Programm

(T30/T60/T90) vor. Es reicht

von außergewöhnlich

großen Feuerschutzabschlüssen

bis hin zu Multifunktionstüren,

die zudem

einbruchhemmend wirken.

Verschiedene Verglasungsvarianten

ermöglichen eine

angenehme Optik. Der

Hersteller lässt die Türen

bereits nach Euro-Norm

EN 1634-1 prüfen, so dass

ihr Einsatz im europäischen

70 1/2012

speziell auf die Bedürfnisse

professioneller Anwender

zugeschnitten − und stellen

in ausgewählten Anwendungsbereichen

die

optimale Ergänzung zum

bekannten Multifunktionsöl

WD-40 dar. Neugierige

können die Gelegenheit

nutzen und sich am

WD-40-Stand E-029 in

Halle 10.1 selbst ein Bild

von den neuen Produkten

machen. Foto: WD

Ausland möglich ist. Die

Türen T30 und T90

(maximale Größe drei mal

drei Meter) sind für den

Leichtbau zugelassen.

Eine besonders einfache

Montage verspricht

Teckentrup für die Tür

T30-FSA „Teckentrup 62“

in der Version TSM, die mit

speziellen Klappankern und

werkseitig mit Mineralwolle

versehen ist. Dadurch

entfällt das zeitraubende

Vermörteln und die Zarge

bleibt sauber.

Abb.: Teckentrup

DeWALT

Diamanttrennscheibe von DeWALT

Der E/D/E Vertragslieferant

DeWALT bringt eine

neue lasergeschweißte

Diamanttrennscheibe auf

den Markt. Die ist für alle

355 Millimeter-Trennschleifer

geeignet und

schneidet sauber und

präzise unterschiedlich

harte Baustoffe – ohne

dass die Schnittgeschwindigkeit

an das Material

angepasst werden muss;

auch mehrere Rohre oder

Stangen im Bündel. Im

Vergleich zu konventionel-

len Trennscheiben hat

sie eine 100-fach höhere

Standzeit. Außerdem

zeichnet sie sich durch

eine gleichbleibende

Schnitt tiefe und Trennleistung

aus, die durch

lasergeschweißte Verbindung

von Segment und

Stammblatt erreicht wird.

DeWALT bezeichnet die

DT3752 als ideal für

Bündelschnitte zum Beispiel

bei Flach-, Rund-, Vierkant-,

Winkelstahl und Rohren.

Foto: DeWALT


new

ERST HABE ICH MICH MI

IN DAS DESIGN VERLIEBT,

DANN IN DEN PREIS.

Darling New ist die zeitgemäße Variante eines Bad-Klassikers – und einer guten Idee: viel Design für wenig Geld. Das

neue Komplettprogramm besticht durch filigrane Formen, frische Möbelfarben, individuelle Lösungen und eine große

Auswahl durchweg. Mehr Infos gibt’s bei Ihrem Sanitärfachmann oder bei Duravit, Werderstraße 36, 78132 Hornberg,

Telefon +49 7833 70 114, Fax +49 7833 85 85. > Broschüre? Stilfinder? Gleich reinklicken auf www.mynewdarling.de


AKTUELL

eBusiness

„Eine rundum positive Sache“

Das E/D/E Katalogportal erfreut sich bei Vertragslieferanten und Mitgliedsfi rmen

großer Beliebtheit. Vor allem im Außendienst kann es optimal eingesetzt werden

Seit einem Jahr bietet der E/D/E

Geschäftsbereich eBusiness E/D/E Mitgliedern

und Vertragslieferanten eine

digitale Plattform, um Kataloge und

Publikationen online abrufbar zu machen

– das E/D/E Katalogportal. Aktuell

befi nden sich mehr als 1330 Kataloge

mit über 117 950 Seiten im Portal und

es werden stetig mehr. Die Nutzer können

aus 72 E/D/E Katalogen und Publikationen

von mehr als 350 Vertragslieferanten

auswählen und auch

unterwegs auf die zahlreichen Informationen

aus den Katalogen zugreifen.

Vor allem für Außendienstmitarbeiter

stellt dies eine erhebliche Arbeitserleichterung

dar. „Das E/D/E Katalogportal

eignet sich hervorragend für den

Einsatz im Außendienst“, bekräftigt

auch René Graute, Teamleiter im E/D/E

Geschäftsbereich eBusiness. „Kataloge,

Prospekte und andere Printmedien sind

schnell zur Hand und von überall mit

dem Laptop, Tablet-PC oder Smartphone

abrufbar. Ein toller Service beim

Kunden vor Ort!“ Auch auf der Seite

der Lieferanten wurden diese Vorteile

schnell erkannt. „Das Katalogportal des

E/D/E ist für uns eine sinnvolle Erweiterung

für die Werkzeuge unseres Außendienstes“,

erklärt Christian Suttrop,

Geschäftsführer des E/D/E Mitglieds J.

Georg Oelrich GmbH & Co. KG. „Unser

Außendienstmitarbeiter kann schnell

und fl exibel auf die Anforderungen an

die Bereitstellung von Katalogunterlagen

reagieren – und das während des

Gesprächs mit dem Kunden. Die Effi zienz

und Professionalität unseres Außendienstes

und letztlich unseres Unternehmens

werden gesteigert. Für uns

also eine rundum positive Sache.“

Auch Axel Beckemeier, Prokurist

beim E/D/E Mitglied TIB Lackmann

GmbH, ist vom Portal begeistert. „Das

Katalogportal verschafft uns Zugang

zu vielen Lieferanteninformationen.

Wo früher der Gang zu unserer Lieferanten-Zentralkartei

unerlässlich war,

hat man heute die Möglichkeit, von sei-

72 1/2012

Schneller Service vor Ort: mit dem E/D/E Katalogportal auch unterwegs Kataloge abrufen.

Fotos: E/D/E

nem Arbeitsplatz oder von unterwegs

vielfältige Informationen abzurufen.“

Zufrieden ist man auch bei C.A. Brill in

Nordhorn: „Der hohe Nutzen liegt darin,

dass man immer und überall Zugriff

auf aktuelle Unterlagen hat und diese

nicht zwangsläufi g doppelt oder dreifach

in Papierform lagern/führen bzw.

anfordern muss.

Ein weiterer Vorteil besteht darin,

dass man schnell einzelne Katalogseiten

per PDF-Dokument den Endkunden

zur Verfügung stellen kann und immer

auf dem aktuellsten Stand ist“, beschreibt

Mirko Bossemeyer aus der

Teamleitung Verkauf und technische

Beratung im Bereich Industriebedarf bei

C.A. Brill GmbH seine Erfahrung. „Wir

sehen unter anderem den Vorteil in der

schnellen Katalogsuche und des gleichzeitigen

digitalen Katalogauszug – das

,Katalogwälzen‘ entfällt also“, sagt

auch Stephan Lichtenstein, Geschäftsführer

der Leitermann GmbH & Co.

Fachmarkt KG.

Stetige Entwicklung

Seit Anfang 2011 bietet das E/D/E

die digitale Lösung für die Verwaltung

von Katalogen und Prospekten an. Das

Katalogportal stellt als Plattform alle

E/D/E Kataloge und die Kataloge der

E/D/E Vertragslieferanten zur Verfü-


Fast wie im echten Katalog: die Blätterfunktion

beim Katalogportal.

So nutzen Sie das

Katalogportal

Das Katalogportal erreichen Sie

über das E/D/E Extranet www.

ede-net.de oder über die direkte

Website www.ede-katalogportal.

de. Um auf das Portal zugreifen zu

können, werden zum einen die

persönlichen E/D/E Extranet Zugangsdaten

benötigt, zum anderen

müssen die Zugriffsrechte von

Ihrem E/D/E Extranet Administrator

freigeschaltet sein. Bei Rückfragen

dazu wenden Sie sich bitte an das

E/D/E Helpdesk.

E/D/E Helpdesk: 0202/6096-888

888@ede.de

Artikel aus dem Katalog können im Detail

angeschaut werden.

gung und liefert damit einen umfassenden

und aktuellen Überblick zu Herstellern

und Produkten in der Branche. Eine

Anmeldung fi ndet mit den Zugangsdaten

des E/D/E Extranet statt. Das Portal

beinhaltet eine Suchfunktion, mit der

auch in mehreren Katalogen gleichzeitig

gesucht werden kann. „Unser Ziel

war es von Anfang an, zeitgemäß zu

sein und technische Neuerungen aufzugreifen“,

erläutert Graute. „Das Portal

war schon zu Beginn iPad-konform

und ist auch auf weiteren mobilen Endgeräten

verfügbar.“ Seit Kurzem kann

das Gerät mit Android-Betriebssystemen

verwendet werden. Grund für diese

Anpassung waren diverse Anforderungen

aus dem Lieferanten- und

Mitgliederumfeld. Hier wurde der E/D/E

eBusiness-Experte darauf aufmerksam

gemacht, dass die Android Variante

Handlicher und leichter als schwere Papierkataloge – das

E/D/E Katalogportal auf dem Tablet-PC.

AKTUELL

noch nicht verfügbar ist. „Da haben wir

schnell reagiert“, berichtet Graute.

„Also haben wir das Katalogportal

auch für dieses Betriebssystem verfügbar

gemacht.“ Je nachdem, mit welchem

Betriebssystem der Nutzer auf

das Katalogportal zugreift, wird er jetzt

zur passenden Darstellung geleitet. Für

Apple-Nutzer wurde zudem eine weitere

Neuerung entwickelt: Eine Blätterversion

der Kataloge erlaubt es auch

den iPhone-Nutzern, die normalerweise

auf Flash-Animationen verzichten müssen,

in den Katalogen zu blättern.

Die Arbeit mit dem Katalogportal ist

einfach und das Einstellen der Kataloge

ist schnell gemacht. Mit wenigen Klicks

können die PDFs eingestellt und mit

Zusatzinformationen versehen werden.

Die Kataloge werden automatisch in

eine Blätterversion umgewandelt und

die Katalogtexte in die Volltextsuche

eingelesen. Die Nutzer können die Inhalte

darüber hinaus auch nach verschiedenen

Herstellern, Branchen und

Katalogarten fi ltern, um individuell mit

dem Katalogportal zu arbeiten.

[eli]

Ansprechpartner:

Martin Reinke

E/D/E Geschäftsbereichsleiter

eBusiness

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-983

martin.reinke@ede.de

1/2012 73


AKTUELL

Breites Angebot: diese und viele weitere Maschinen vertreibt die Nagel-Gruppe. Fotos: Nagel

Nagel-Gruppe

Vier Firmen – ein Onlineportal

Die Ulmer Nagel-Gruppe suchte einen gemeinsamen Online-Shop für ihre vier

Unternehmen – und fand ihn: eine besondere Maßanfertigung des E/D/E Multishops

Die Online-Verkaufsaktivitäten der

Ulmer Nagel-Gruppe, die an bundesweit

16 Standorten 500 Mitarbeiter

beschäftigt, begannen vor sechs Jahren.

Die ersten Erfahrungen, so erinnert

sich IT- Leiter Ralf Hiller, waren von der

wenig eindrucksvollen Art: Die Plattform

sei in einer Weise benutzerunfreundlich

und kompliziert gewesen,

dass Kunden kaum eine Bestellung in

Auftrag hätten geben können, ohne

vorher erklärt zu bekommen, wie

das funktioniert. 2010 schließlich die

ernüchternde Erkenntnis: „Wir haben

da ein Problem.“ Denn immer dringlicher

sei der Kundenwunsch geworden,

auch online einkaufen zu können. Und

zwar ohne vorher einen Telefon-

Support anrufen zu müssen.

Mitte 2011 eröffnete das Unternehmen,

das in zwei Geschäftsbereiche

gegliedert ist – zum einen Baumaschinen,

Industriemaschinen und Baugerä-

74 1/2012

Das Nagel Logistik- und Service-Team.


te, zum anderen Werkzeugmaschi -

nen, Werkzeuge und Betriebseinrichtungen

– ihren neuen Shop: einen

Multishop aus dem Hause E/D/E. Ein

halbes Jahr lang, sagt Hiller, habe

s ein Unternehmen das virtuelle Geschäft

geprüft und getestet, zudem

auch Shops anderer Anbieter unter

die Lupe genommen. Dann sei die

Entscheidung für den Multishop gefallen.

Keine ganz ein fache Entscheidung,

schließlich habe der Shop, um auf die

Bedürfnisse der Nagel-Gruppe perfekt

zugeschnitten zu sein, eine besondere

Eigenschaft aufweisen müssen: Vier

Firmen aus der Nagel-Gruppe, die sich

mit dem Vertrieb von Werkzeugmaschinen,

Werkzeugen und Betriebseinrichtungen

beschäftigen, mussten

sich – so die Bedingung – den Shop

teilen können. Er musste vier individuelle,

auf die Eigenheiten und den

Markenkern des je weiligen Unternehmens

ab ge stimmte Eingangsbereiche

erhalten. „So etwas ist meines Wissens

vorher noch nie gemacht worden“,

sagt Hiller, der seit 17 Jahren im Unternehmen

beschäftigt ist.

Eine, mit einem Wortspiel, echte

Nagel-Probe also. Und siehe da, der

neue Shop, in dem die Nagel-Gruppe

ihr komplettes Sortiment mit Ausnah-

me der Werkzeugmaschinen vertreibt,

funktioniert vorzüglich. „Es gab bei der

Eröffnung überhaupt keine Probleme“,

sagt Hiller und lobt „das frische, angenehme

Layout und die benutzerfreundliche

Navigation“. Die Anpassung

an die Corporate Identity der

Nagel-Gruppe, was mit dem alten

Shop „nur bedingt möglich gewesen“

sei – vollkommen problemlos. Und

die Zusam men arbeit mit dem E/D/E?

„Super.“ Auch Hiller selbst ist über

die Maßen von dem Shop angetan.

Musste er, als IT-Verantwortlicher, früher

vier Shops administrieren, so ist es

heute nur noch einer. Preisänderungen?

Mussten früher vier Mal „durchgepfl

egt“ werden, für jede Firma einzeln.

Heute ist der Arbeitsaufwand auf

ein Viertel geschrumpft. Oder man

blicke auf die Möglichkeiten, die der

Shop hinsichtlich der Online-Katalogverwaltung

bietet. „Heute können wir

zum Beispiel einzelne Texte zu Artikeln

herausnehmen oder aktualisieren und

sofort schauen, wie der Katalog mit

den Änderungen aussieht. Das ging

vorher nicht.“

Unter anderem mit Flyern habe sein

Unternehmen den Shop beworben und

der Außendienst sei entsprechend

geschult worden, sagt Hiller – auf dass

Ansprechend und modern, so präsentiert sich die Nagel-Gruppe auf Messen.

AKTUELL

die Kundenwirkung maximal sei. Die

Resonanz bei der Kundschaft? Die

wenigen Skeptiker unter den Onlinekunden

– eine kleine Gruppe, die

klagte, sie hätte sich an den alten

Shop gewöhnt – seien „spätestens

nach 14 Tagen alle überzeugt

gewesen“. Einige kauften inzwischen

„nur noch online“, andere nutzten

das Portal als Informationsplattform,

für noch einmal andere sei es schlicht

und einfach „nice to have“. Wie

viel Umsatz die Nagel-Gruppe online

erwirtschaftet? Noch, sagt Hiller,

be wege sich das Geschäft im einstelligen

Prozentsatz. Aber das soll nicht

mehr lange so bleiben. Denn der Köder,

mit dem neue Kunden ins Onlinegeschäft

gelockt werden sollen, liegt

schon parat: der neue Werkzeugkatalog

von Nagel. Im Frühjahr 2012

wird er ins Netz gestellt.

Ansprechpartner:

Martin Reinke

E/D/E Geschäftsbereichsleiter

eBusiness

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-983

martin.reinke@ede.de

1/2012 75


AKTUELL

Die Irene Steiger GmbH bietet ihren Kunden auch eine Ausstellungsfl äche von 500 Quadratmetern. Fotos: Irene Steiger

Irene Steiger

„Die Erleichterung ist enorm“

Der Sanitär- und Heizungshändler Irene Steiger stellte sein Warenwirtschaftssystem

auf ELVISpro um – und zieht eine erstaunliche Bilanz

Die Irene Steiger GmbH & Co. KG

mit Sitz in Bamberg ist in mehrfacher

Hinsicht eine außerordentliche Firma.

Gegründet 1953, ist die Sanitär- und

Heizungshandlung, die heute 17 Mitarbeiter

beschäftigt, keineswegs der

Platzhirsch an dem 70 000-Einwohner-

Ort. Vielmehr behauptet sie sich als

einziges Familienunternehmen gegen

drei große Wettbewerber, allesamt

Konzernfi lialen. Eine durchaus ansehnliche

Ballung von Kompetenz also,

gemessen an der Überschaubarkeit der

oberfränkischen Stadt. Darüber hinaus –

Besonderheit Nummer zwei – fällt die

Firma durch ihre hohe Frauenquote in

der Geschichte der Geschäftsführung

auf. Irene Steiger, Ehefrau des Firmengründers

Harry Steiger, leitete nach

dessen Tod das Geschäft, später gab

sie es weiter an ihre Tochter Silke. Und

auch heute gibt eine Frau den Ton an:

Beate Klug, Jahrgang 1969. Eine Rarität

in einer von Männern bestimmten

76 1/2012

Branche. „Bei Branchentreffs kommen

auf 100 Männer allenfalls zehn Frauen“,

sagt die Chefi n.

Beate Klug, eine gelernte Sparkassen-Betriebswirtin,

ist die Ehefrau des

Sohnes von Hans und Silke Klug, geborene

Steiger. Und als Schwiegertochter

und noch dazu Quereinsteigerin, so

sagt sie, habe sie erst einmal beweisen

müssen, dass sie sich in der Männerdomäne

durchsetzen könne. Woran es

inzwischen keinen Zweifel mehr gibt.

„Ich bin Perfektionistin“, sagt Beate

Klug über sich. Eine Eigenschaft, die

zuweilen Fluch und Segen sein kann,

wie sich zum Beispiel bei der Umstellung

des Warenwirtschaftssystems von

SHD auf ELVISpro zeigte. „Alles musste

bis ins letzte Detail durchgeplant sein“,

sagt sie und erinnert sich an „schlafl ose

Nächte“. Ein Jahr dauerte die Planung.

Mit drei Händlern aus ihrer Region, die

den Wechsel zu ELVISpro bereits vollzogen

hatten, tauschte sie sich vorab

aus führlich aus. Heute nun, mit einem

drei viertel Jahr Abstand, kommt sie zu

dem Resümee, dass die Umstellung –

sie fand zum 1. April 2011 statt – „reibungslos“

funktionierte.

Die Vorteile? „Vor allem die Schnelligkeit.

Wenn ich für einen Artikel einen

Auftrag schreibe, kann ich direkt

in die Lagerverwaltung gehen.“ Eine

solche Verknüpfung habe es in dem

alten System nicht gegeben, da habe

sie erst umständlich von einem

Programm in ein anderes wechseln

müssen. Auch Vorgänge in der Finanzbuchhaltung

gingen nun mit deutlich

höherem Tempo über die Bühne. Zum

Beispiel Kundenrechnungen stellen –

das habe sie früher einen halben Tag

gekostet. Und heute? Zwei Stunden!

Zwei Stunden, das sei im Übrigen auch

die Zeit, die sie dank des neuen Systems

täglich ein gespart habe, oder besser:

die sie täglich hinzugewonnen habe.

„Die Erleichterung ist enorm. Mein


Beate Klug, Geschäftsführerin.

Mann fragt mich immer schon, was ich

mit meiner Zeit denn anstelle, wo doch

so vieles jetzt automatisch läuft“, sagt

Beate Klug und lacht.

Am 1. Mai 2011, einen Monat nach

der Umstellung, verknüpfte die Firma

das Warenwirtschaftssystem mit dem

Multishop, dem maßgeschneiderten

Online-Verkaufsportal des E/D/E. Zwar

hatte man den Shop schon ein

drei viertel Jahr zuvor eröffnet, da aber

habe er noch nicht die Aufmerksamkeit

genossen, die er verdiene. „Zum

Beispiel hatten wir zu der Zeit noch

Ausstellungen zu konzipieren, ist Beate Klugs große Leidenschaft.

Blick in die Ausstellungsräume: Wellness-Wanne von Duravit.

keine Artikelbereinigung“, sagt Thomas

Kleinlein, der bei Irene Steiger unter

anderem für die EDV zuständig ist.

„Erst nach der Verknüpfung mit

ELVISpro konnten wir, wenn die Firma

bei einem Lieferanten nicht gelistet

war, die entsprechenden Artikel aus

dem Shop entfernen.“ Kaufen viele

Kunden online bei Irene Steiger ein?

„Ja!“ Und das Erstaunliche daran – und

damit zu einer letzten Besonderheit, die

dieses Unternehmen auszeichnet: „Andere

Händler verlagern ihre Um sätze

von der Theke zum Onlineshop“, sagt

AKTUELL

Beate Klug. „Bei uns ist dies ein reines

Zusatzgeschäft mit gutem Deckungsbeitrag

– auch dank einer guten Position

unseres Shops bei Google.“

Ansprechpartner:

Martin Reinke

E/D/E Geschäftsbereichsleiter

eBusiness

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-983

martin.reinke@ede.de

Thomas Kleinlein, zuständig für die EDV.

1/2012 77


AKTUELL

eBusiness

Schneller, einfacher und effi zienter

Papierberge gehören der Vergangenheit an. Die „digitale Signatur“ bietet eine

wirtschaftliche und zeitsparende Alternative zu herkömmlichen Papierrechnungen

E/D/E

Lieferant

78 1/2012

Vorteile für Lieferanten: Vorteile für Mitglieder:

Papierbelege entfallen

Schnellere und wirtschaftlichere

Rechnungserstellung

Konvertierung der Rechnungen in von

Mitgliedern gewünschte Formate

Medienbruchfreier Prozess

Seit die Schubert-Tacke GmbH &

Co. KG aus Velbert die elektronische

Rechnung mit „digitaler Signatur“ eingeführt

hat, spart ein Mitarbeiter in der

Finanzbuchhaltung des Unternehmens

circa 1,5 Stunden Arbeit am Tag. Diese

Zeit wurde früher benötigt, um Rechnungen,

die vom E/D/E kamen, zu

kontrollieren und abzulegen. „Heute

können wir diese Zeit für andere,

wichti gere Aufgaben nutzen“, freut

Christian Tacke, Schubert Tacke GmbH & Co. KG.

Papierbelege entfallen

Schnellere und wirtschaftlichere

Rechnungsbearbeitung

E/D/E E/D/E als zentrale Stelle für

E/D/E

Rechnungs- und Zahlungsverkehr

Mitglied

sich Geschäftsführer Christian Tacke.

Auch Falko Reichwald, Geschäftsführer

bei der REICHWALD GmbH + Co. KG,

kann dies bestätigen. „Wir beschäftigen

uns lieber mit Aufgaben, bei denen

unser Know-how gefragt ist. Für diese

haben wir nun erheblich mehr Zeit geschaffen.“

Die Zeitersparnis ist einer der großen

Vorteile der qualifi zierten elektronischen

Signatur. Diese IT-Dienstleistung

Andreas Pescholl, Haustechnik Handels-GmbH.

Medienbruchfreier Prozess

Eletronische PDF Rechnungen

werden von Finanzbehörden für

den Vorsteuerabzug akzeptiert

Grafi k: E/D/E, Fotos: jeweilige Firmen

bietet der E/D/E Geschäftsbereich

eBusiness seit mehr als vier Jahren an

und verhilft immer mehr E/D/E Partnern

zum Weg in das papierlose Büro.

Mithilfe der „digitalen Signatur“ soll

der Prozess des Rechnungsaustausches

zwischen Lieferanten und E/D/E Mitgliedern

wirtschaftlicher und einheitlicher

werden. Das E/D/E fungiert

hierbei als Schnittstelle für den Rechnungsstrom

zwischen den Vertrags-

Jürgen Paschek, M. Frorath GmbH & Co. KG.


Falko Reichwald, REICHWALD GmbH + Co. KG.

lieferanten und Mitgliedern. Hauptaufgabe

des E/D/E ist es, die

eingehenden Rechnungen von E/D/E

Lieferanten mit einer qualifi zierten

elektronischen Signatur zu versehen

und diese samt Prozessdaten an die

Rechnungsempfänger weiterzuleiten.

Alle signierten Belege und Verifi kationsprotokolle

können zudem im ZR-

Online Archiv des E/D/E revisionssicher

und gesetzeskonform archiviert werden,

solange beim E/D/E Partner noch

kein entsprechendes Archivierungssystem

dafür vorhanden ist. „Dass wir

die Rechnungen jederzeit im ZR-Online

abrufen können, ist besonders positiv“,

erzählt Jürgen Paschek, Geschäftsführer

beim E/D/E Mitglied M. Frorath

Nachf. GmbH & Co. KG. „Dadurch entfällt

die Ablage.“

Mehrere Vorteile

Neben der eingesparten Zeit bietet

die „digitale Signatur“ auch in anderen

Bereichen eine Arbeits erleichterung. So

profi tiert zum Beispiel auch die Umwelt

vom elektronischen Rechnungsaustausch.

„Neben den wirtschaftlichen

Aspekten, wie Verwaltungstätigkeit,

Porto- und Druckkosten, ist für Citrin-

Solar die Umweltfreundlichkeit das

wichtigste Argument zur Nutzung dieses

Systems“, erklärt Jakob Obermaier.

„Während bei einer Briefsendung europaweit

mit einem durchschnittlichen

CO ² -Ausstoß von 20 Gramm pro Brief

gerechnet wird, verbraucht eine E-Mail

nur 0,3 Gramm CO ² .“

Auch beim E/D/E Vertragslieferanten

Viega wird in Zukunft digital sig-

Jakob Obermaier, CitrinSolar GmbH. Peter Müller, HÜPPE GmbH.

niert. „Die Vorbereitung zur Umstellung

sind getroffen“, erklärt Rudolf

Kaiser, Leiter eBusiness. „Das Leistungsangebot

des E/D/E hat uns überzeugt,

da der ganzheitliche Ansatz – durchgängige

Prozesskette ohne Medienbruch,

kein Papier – zum höchstmöglichen

Nutzen unserer Kunden im

Vordergrund steht. Das E/D/E übernimmt

dabei die Aufgabe der Durchdringung,

somit haben alle Beteiligten

einen Vorteil von dieser Umstellung.“

Auch bei der Haustechnik Handels-

GmbH in Treuen schätzt man die Unterstützung

der IT-Spezialisten im E/D/E.

„Das E/D/E, das seinen Geschäftspartnern

eine sichere Übertragung sensibler

Daten garantiert, stellt so die Basis dar,

Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern

zu schaffen“, verdeutlicht Dr.-Ing.

Andreas Pescholl, IT- und Marketingverantwortlicher

bei der Handelsgesellschaft.

„Es erhöht die Chance, auch

in Zukunft nachhaltige Geschäftbeziehungen

und Bindungseffekte zu erzielen.

Für die Haustechnik Handels GmbH

stellt die Sicherheit und die Praktikabilität

des digitalen Verfahrens einen großen

Vorteil dar.“

Viele Einsparungen

Je mehr Unternehmen sich dazu

entschließen, die „digitale Signatur“

einzusetzen, desto größer ist der Nutzen

für alle Parteien.

„Wir hoffen, dass demnächst alle

Häuser umstellen werden“, erzählt

Peter Müller, Leiter Vertrieb beim E/D/E

Vertragslieferanten HÜPPE. Und das ist

zu erwarten, jedenfalls wenn man dem

AKTUELL

Beispiel von Eckhard Breitenkamp,

Geschäftsführer der Hettich FurnTech

GmbH & Co. KG folgt. Denn durch die

Einführung der papierlosen Rechnung

bei Hettich FurnTech, dem Spezialisten

für „Technik für Möbel“, konnten die

Kosten für den Rechnungsversand

schon reduziert werden. Für 2012 soll

dieser Prozess fl ächendeckend eingeführt

werden. „Durch den papierlosen

Rechnungsprozess profi tieren alle

Beteiligten“, sagt Eckhard Breitenkamp.

„Prozesse werden beschleunigt,

Kontrollen vereinfacht, und nicht zuletzt

wird durch den schonenden Umgang

mit der Ressource Papier auch der

Umwelt geholfen.“

Voraussetzung für die Nutzung der

„digitalen Signatur“ ist die Schaffung

einer geeigneten technischen Infrastruktur

im Unternehmen. Vor allem ein

Archivierungssystem ist hier von Bedeutung.

Wie auch die Papierrechnungen

müssen die elektronischen Rechnungen

für eine bestimmte Zeit aufbewahrt

werden können. Um den rechtlichen

Normen zu entsprechen, muss es sich

dabei um ein revisions sicheres Archivierungssystem

handeln, bei dem spätere

Manipulationen der Rechnungen ausgeschlossen

sind. [eli]

Ansprechpartner:

Martin Reinke

E/D/E Geschäftsbereichsleiter

eBusiness

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-983

martin.reinke@ede.de

1/2012 79


AKTUELL

Rademacher

Stabwechsel

Neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung

von Rademacher in Rhede ist Dietmar

O. Böcking. Der 51-Jährige hatte

zuvor 12 Jahre den sauerländischen

Schalthersteller Berker geleitet. Seit Januar

entwickelt Böcking gemeinsam mit

dem weiteren Geschäftsführer Markus

Roth (CFO) die Wachstumsstrategie des

Unternehmens national und international

weiter. Foto: Rademacher

GEZE

Wechsel

Christian Sallach hat seit Januar die

Verantwortung für den gesamten Vertrieb

der Tür-, Fenster- und Sicherheitssysteme

von GEZE im In- und Ausland

übernommen. Darüber hinaus wurde

ihm die Geschäftsleitung der GEZE Service

GmbH übertragen. Der 44-Jährige

soll mit seiner langjährigen Erfahrung

zum Wachstum und zur Internationalität

des Unternehmens beitragen. Foto: GEZE

80 1/2012

META

Verkaufsleitung

Im Januar erfolgte bei META-

Regalbau ein Personalwechsel: Jörg

Bierbach ist neuer Verkaufsleiter Inland.

Der 47-Jährige verantwortet seitdem

die 15-köpfi ge Außendienstmannschaft.

Bierbach ist bereits über 25 Jahre für

META tätig. Ab sofort ist er zusätzlich

Ansprechpartner für Projektabwicklungen

im Eigeneinrichtungsbereich sowie

im Wiederverkauf. Foto: META

Leyendecker

Ehrung

Das Familienunternehmen HolzLand

Leyendecker aus Trier ehrte neun Mitarbeiter

für ihr Engagement und 10-jährige

Betriebszugehörigkeit. Ausgezeichnet

wurden: Norbert Aschinger, Christian

Kießling, Michael Corz, Stefan Konrath

(Foto von links), Wolfgang Rütz, Jens

Weier, Christian Lorenz, Thomas Barth

und Steve Hörth. Die Geschäftsführung

dankte den Jubilaren. Foto: Leyendecker

Atlas Copco Holding

Geschäftsführer

Seit Januar ist Piet Leys neuer

Geschäftsführer der deutschen Atlas

Copco Holding GmbH und zudem für

die Geschäfte in Österreich und der

Schweiz verantwortlich. Bereits seit 1986

ist Leys für den Industriekonzern tätig

und war zuletzt Geschäftsführer der Holding

in Südafrika. Der Belgier löst damit

Ulrich Schoene ab, der in den Ruhestand

geht. Foto: Atlas Copco Holding

DAS ZITAT

„Die Zuversicht im

Mittelstand zu Jahresbeginn

ist aus konjunktureller Sicht

ermutigend und bestätigt

uns in unserer im Vergleich

zu anderen Instituten

merklich optimistischeren

Konjunkturprognose

für 2012.“

Norbert Irsch, Chefvolkswirt

der Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW), geht von einem

vergleichsweise geringen

Konjunkturdämpfer für

Deutschland aus. Im Januar

war das mittelständische

Konjunkturbarometer der

KfW Bankengruppe zum

dritten Mal in Folge gestiegen.

Irsch hält für 2012 ein

Wachstum von 1 Prozent

für wahrscheinlich.


�����������������������

�����������

Jetzt den unbeheizten Hochdruckreiniger

HD 5/15 CX Plus sichern und zusätzlich den

Flächenreiniger FR Classic abräumen!

30-150 bar Druck, 230-500 l/h Fördermenge

Easy-Press Handspritzpistole für ermüdungsfreies Arbeiten

Integrierte Schlauchtrommel mit 15 m Hochdruckschlauch

+ Extras: Flächenreiniger FR Classic und Dreckfräser!

Werbepreis 579,- *

* Preise in Euro inkl. MwSt.

Das perfekte Team: der unbeheizte Hochdruckreiniger

HD 6/13 C mit Dreckfräser und

Flächenreiniger FR Classic!

30-130 bar Druck, 230-560 l/h Fördermenge

Easy-Press Handspritzpistole für ermüdungsfreies Arbeiten

10 m Hochdruckschlauch

+ Extras: Flächenreiniger FR Classic und Dreckfräser!

Werbepreis 519,- *


AKTUELL

Duravit

Vorstandsvorsitz

Der langjährige Vorstandsvorsitzende

der Duravit AG, Franz Kook (65), ist Ende

2011 in den Ruhestand getreten und

hat sein Amt an seinen Nachfolger

Prof. Dr. Frank Richter (48) übergeben.

41 Jahre lang hat Kook sich mit großem

Erfolg für das Unternehmen engagiert

und es zu seiner heutigen, starken

Marktposition geführt. Insbesondere in

der Design- und Innovationsentwicklung

als auch im Internationalisierungsprozess

spielte er für Duravit eine maßgebliche

Rolle. Foto: Duravit

82 1/2012

sia

Geschäftsführer

André de Jong ist neuer Geschäftsführer

bei der sia Abrasives Deutschland

GmbH mit Sitz in Solingen. De Jong war

viele Jahre in verschiedenen Führungspositionen

für die Bosch-Gruppe tätig.

Zuletzt hat er in Asien als Sales Director

Bosch-Powertools den vietnamesischen

Markt verantwortet. Die sia-Gruppe mit

Hauptsitz in Frauenfeld/Schweiz gehört

weltweit zu den drei führenden Anbietern

von fl exiblen Schleifmitteln zur

Bearbeitung von Oberfl ächen von Werkstücken

aller Art. Foto: sia

Wolf

Verkaufsberater

Verstärkung für den Vertrieb: Jan-

Christian Rohde ist seit November neuer

Verkaufsberater/Planerberater für den

Bereich Klima und Lüftung im Verkaufsbüro

Hamburg. Der 28-jährige Gas- und

Wasserinstallateur und staatlich geprüfte

Techniker für Gebäudesystemtechnik

bringt mehrjährige Berufserfahrung und

Kenntnisse in den Bereichen Bautechnik,

Elektrotechnik sowie Heizungs-, Sanitär-

und Raumlufttechnik mit. Zuletzt arbeitete

Rohde als Projektleiter im Bereich

Facility-Management. Foto: Wolf

Kränzle

Übernahme

Die Produktionsgesellschaft Josef

Kränzle GmbH & Co. KG in Illertissen

hat zum Jahresbeginn alle Gesellschaftsanteile

an der Ver triebs gesellschaft

Ingrid Kränzle GmbH in Bielefeld erworben.

Firmengründer und Gesellschafter

Josef Kränzle und sein Sohn

Ludwig Kränzle sind die neuen Geschäftsführer

der Vertriebs gesellschaft

Ingrid Kränzle GmbH. Entwicklung,

Produktion und Absatz der Premium-

Hochdruckreiniger und Reinigungsgeräte

der Marke Kränzle liegen damit in

einer Hand. Kränzle steht für qualitativ

hochwertige und innovative Produkte,

große Attraktivität für den Fachhandel

und zufriedene Endkunden. Durch die

jetzt erfolgten Veränderungen werden

wichtige Weichen für die weitere nationale

und internationale Positionierung

und Entwicklung der Marke Kränzle

gestellt. Foto: Kränzle


Achtung: Neue Gesetzgebung

zur Heizkostenabrechnung

Für die teuerste Energie die beste Messtechnik:

Ultraschall!

CF Echo II

(qp 2,5-10)

Ab 01. Januar 2009 muss bei Neuanlagen der Energieverbrauch

für die zentrale Warmwasserbereitung mit einem geeichten

Wärmemengenzähler gemessen werden.

Für Bestandsanlagen gilt eine Übergangsfrist bis 31.12.2013.

Allmess GmbH

Am Voßberg 11

23758 Oldenburg i. H.

Integral-MK

UltraMaXX (qp 1,5)

Einbauschema

Übrigens: alle Allmess Zähler kann man auch mieten!!!

www.allmess.de

Tel.: 0 43 61/6 25-0

Fax: 0 43 61/6 25-250

info@allmess.de


KURZ UND BÜNDIG

Was macht …

Jean-Pierre

Valent?

Leiter Sortiments- und

Einkaufsmanagement bei

EDE International

„Es gibt kein Produkt, das sich nicht

verkaufen lässt, wenn die notwendigen

Marktanpassungen gegeben sind“,

davon ist Jean-Pierre Valent, Leiter im

Sortiments- und Einkaufsmanagement

bei EDE International, überzeugt. Seit

Anfang 2011 arbeitet der 44-Jährige im

E/D/E und betreut die europäischen

E/D/E Mitglieder und Vertragslieferanten.

Eine seiner Hauptaufgaben ist

die Sortimentsanpassung für die verschiedenen

Länder. „Hier kommt es

besonders darauf an, die Kultur und die

Mentalität der Käufer in den Ländern

zu erkennen. Anpassungsfähigkeit und

Flexibilität sind hier gefragt“, berichtet

Valent, der in Frankreich geboren wurde.

„Aber auch Waren- und Branchenkenntnisse

sind wichtig, um Märkte zu

verstehen und die passenden Vermarktungskonzepte

zu entwickeln.“ Zu

seinen Aufgaben zählen ebenso die

Preispositionierung für ausländische

Märkte, die Marktbeobachtung und

Mitglieder- und Lieferantengewinnung.

Letzte Meldung

Spende zum Jubiläum

Das E/D/E spendet 600 000 Euro

an die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches

Land. Sie setzt sich für den Bau

und Betrieb eines Kinderhospizes für

die Region ein. „Dies soll der Anfang

einer langfristigen Partnerschaft

sein“, erklärt Dr. Eugen Trautwein,

Vorsitzender des E/D/E Beirats. Für

das E/D/E ist die Unterstützung von

lokalen, gesellschaftlichen Einrichtungen

ein wichtiger Teil seiner Unternehmensphilosophie.

Hans-Jürgen

Adorf, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung:

„Unser 80. Jubiläum

84 1/2012

Jean-Pierre Valent. Foto: E/D/E

Dafür ist er oft unterwegs – zwei bis

drei Termine in der Woche innerhalb

Europas sind keine Seltenheit.

Dass seine Aufgaben so abwechslungsreich

sind, gefällt ihm an seiner

Arbeit besonders. „Die Entwicklung

des E/D/E innerhalb Europas fi nde ich

sehr spannend“, erzählt Valent weiter.

„Mit EDE International werden sich in

Zukunft die Partnerschaften zu Lieferanten

auf der europäischen Ebene

weiterentwickeln. Wir freuen uns auf

die zukünftige Zusammenarbeit und

laden jeden Partner zu Gesprächen

ein.“

Obwohl er berufl ich bereits viel

reist, ist er auch am Wochenende unterwegs.

Zuerst geht es freitags von

Wuppertal zu seiner Familie nach Saarbrücken,

wo er sich in der freien Zeit

seinen Hobbys Fotografi e, Ski fahren

und dem Motorrad widmet. [eli]

und ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr

2011 kamen gerade zur rechten

Zeit, um eine Spende in Höhe von

600 000 Euro zu ermöglichen.“ [daf]

Spendenübergabe im E/D/E. Foto: E/D/E

E/D/E gratuliert

Huse & Philipp GmbH & Co.

KG, Braunschweig

Zum 10-jährigen Jubiläum

MB Stahltechnik GmbH,

Selb

Zum 10-jährigen Jubiläum

Hobraeck + Reinhard GmbH,

Neuwied

Zum 20-jährigen Jubiläum

Drögemeier Industriebedarf,

Bückeburg

Zum 25-jährigen Jubiläum

Hoffmann+Westphal

Handelsgesellschaft für

schweißtechnische

Erzeugnisse mbH, Aachen

Zum 25-jährigen Jubiläum

Kreck + Schüler OHG,

Dietzhölztal-Ewersbach

Zum 50-jährigen Jubiläum

Nifa e.K., Mainburg

Zum 50-jährigen Jubiläum

Eisen Trabandt GmbH,

Stade

Zum 50-jährigen Jubiläum

Götz + Moriz GmbH,

Freiburg

Zum 75-jährigen Jubiläum

Kuhl & Jungbluth oHG,

Wuppertal

Zum 75-jährigen Jubiläum

Hugo Schall GmbH & Co.

KG, Regensburg

Zum 75-jährigen Jubiläum

P. Grohe GmbH,

Bruneck/Italien

Zum 100-jährigen Jubiläum

Carl Geisen Technischer

Großhandel & Industriebedarf,

Trier

Zum 120-jährigen Jubiläum

Heinrich Schiffer GmbH,

Meerbusch

Zum 125-jährigen Jubiläum

Coenen Neuss GmbH & Co.

KG, Neuss

Zum 130-jährigen Jubiläum


Lieferfähigkeit Januar 2012

Standard-Sortimente nach Positionen

100 %

80 %

60 %

40 %

20 %

0 %

Lieferfähigkeit

eLC-Sortimente 2012 nach Positionen

100 %

95 %

90 %

85 %

80 %

November 2011

Dezember 2011

Januar 2012

Werkzeuge,

Betriebseinrichtung

November 2011

Dezember 2011

Januar 2012

Befestigungstechnik

November 2011

Dezember 2011

Beschläge

Januar 2012

KURZ UND BÜNDIG

November 2011

Dezember 2011

Januar 2012

Arbeitsschutz, Baugeräte,

Werkstattmaterial

95,7 % 96,6 % 96,1 % 91,1 %

WERKZEUGE, MASCHINEN,

BETRIEBSEINRICHTUNG

49

50

51

Soll Lieferfähigkeit

52

01

02

Ist – 2012

03

04

05

06

100 %

95 %

90 %

85 %

80 %

BAUGERÄTE, ARBEITSSCHUTZ,

BESCHLÄGE

49

50

51

Soll Lieferfähigkeit

52

01

02

Ist – 2012

03

04

05

06

1/2012 85


KURZ UND BÜNDIG

Vorschau 2/2012

Wichtige Messen im Blickpunkt

In der Ausgabe 2/2012 des PVH

Magazins fi nden Sie unter anderem

zwei Nachbetrachtungen zu wichtigen

Messen im Produktions -

ver bindungshandel. Zum einen ein

Bericht zur Eisenwarenmesse, die

Anfang März in der Koelnmesse

stattfi ndet und bei der das E/D/E

wieder im repräsentativen Offenbach

saal zu fi nden ist.

Zudem eine Rückschau auf die fensterbau/frontale

in Nürnberg, bei der

der E/D/E Fachbereich Pro.Element

auf einem gemeinsamen Stand mit

der EBH AG das innovative Dienstleistungskonzept

„Bauen und Wohnen

mit Komfort“ vorstellt.

Impressum

Fachmagazin für den Produktionsverbindungshandel

mit den Sortimentsschwerpunkten

Werkzeuge/Werkzeugmaschinen,

Betriebseinrichtungen, Befestigungs -

technik, Beschläge/Sicherheitstechnik/Bauelemente,

Baugeräte/

Arbeitsschutz/Technischer Handel,

Stahl und Sanitär/Heizung.

Herausgeber:

E/D/E (Einkaufsbüro Deutscher

Eisenhändler GmbH),

EDE Platz 1, 42389 Wuppertal

Internet: http://www.ede.de

Redaktion:

Unternehmenskommunikation

Wolfgang Pott (wopo), verantwortlich

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-865

Telefax: +49 (0)2 02/60 96-70 739

wolfgang.pott@ede.de

Caroline Hutschenreuter (hut)

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-419

Alexander Wiertz (wz)

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-899

Eva Schilling (eli)

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-837

Daniel Frost (daf)

Telefon: +49 (0)2 02/60 96-419

Jennifer Probst (pro)

86 1/2012

Anzeigen: Claudia Berlinghof

Layout/Grafi k: Digibox GmbH

Bildnachweis: Titelbild: E/D/E

Litho:

Digibox GmbH

Merowingerstraße 20d

40223 Düsseldorf

Druck:

Gutenberghaus Druck & Medien

GmbH & Co. KG

Am Güterbahnhof 19

35683 Dillenburg

Erscheinungsweise:

5 Ausgaben pro Jahr

Redaktionsschluss dieser Ausgabe:

3. Februar 2012

Diese Ausgabe wurde geschlossen

am 24. Februar 2012 ausgeliefert.

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge

und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.

Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist

eine Weiterverwendung ohne Einwilligung der

Redaktion nicht zulässig. Die technischen Daten in

den Produktinformationen beruhen auf Angaben der

Industrie. Für die Richtigkeit kann keine Verantwortung

übernommen werden.

PRESSESTIMMEN

Auf nach Europa

schloss + beschlagmarkt

Noch im Dezember 2011 nahm

die hundertprozentige Tochtergesellschaft

EDE International AG,

Zürich, ihre Geschäftsaktivitäten

auf. Das Unternehmen übernimmt

die Verantwortung für alle Geschäfte

außerhalb Deutschlands,

die bisher im E/D/E ansässig waren.

„Eine klare Trennung der deutschen

Akti vitäten in der Muttergesellschaft

E/D/E und der internationalen

in der Tochter EDE Inter -

national hat große Vorteile für die

Gruppe insgesamt“, sagt Hans-

Jürgen Adorf, Vorsitzender der

E/D/E Geschäftsführung.

Kinderhospiz

Westdeutsche Zeitung

Weil eine solche Einrichtung zur

professionellen Begleitung auf dem

schmerzvollen Weg dringend benötigt

wird, gab es strahlende Gesichter

im Hause des Einkaufs- und

Marketingverbunds E/D/E. Anlass

war eine Spende in Höhe von

600 000 Euro, die das Unternehmen

der Kinderhospiz-Stiftung

Bergisches Land überreichte. Der

großzügigen E/D/E Spende kommt

damit eine Schlüsselfunktion zu. Für

den Beiratsvorsitzenden Dr. Eugen

Trautwein ist dies eine besondere

Freude, weil die Spende anlässlich

des 80-jährigen Firmenbestehens

überreicht werden konnte.

Junior Uni Neubau

Westdeutsche Zeitung

Nach langen Diskussionen um

die Notwendigkeit eines Neubaus

für die Junior Uni nehmen die Pläne

jetzt konkrete Formen an. Für 4,7

Millionen Euro soll direkt neben

dem Schwebebahnhof ein Funktionsbau

entstehen, fi nanziert durch

private Spenden, darunter die E/D/E

Stiftung.


10 heRAUsragende Gründe für die Marke

Produktpalette für standardisierte Individualität

Buche-Massiv Arbeitsplatten aus eigener Herstellung

Made in Germany

5 Jahre Qualitätsgarantie

10 Farben - 100 Farboptionen

Fordern Sie unsere

neuen Unterlagen

kostenfrei an:

Telefon: 07433-9882-0

Telefax: 07433-9882-23

eMail: info@rau-gmbh.de

www.rau-gmbh.de

Rau GmbH

Im Rohrbach 14+16

72336 Balingen

Lieferzeiten - kurz und verbindlich

Verpackung und Transport - Inklusivpreise

Menschen - motiviert und engagiert

Erfahrung und Service

Fachhandelsvertrieb

Werktische

Kombi- und Kastenwerkbänke

Baukasten-Werkbänke

Gruppenarbeitsplätze

Fahrbare Werkbänke

Lagerschränke

Arbeitsplatten

System-Aufbauten

EDV-Möbel

Universal-Arbeitstische

Meisterschreibtische

Arbeitstische und Arbeitsplatzsysteme

Transport- und Tischwagen

Rollwerkbänke und Werkzeugwagen

Beistellschränke und Stehpulte

Aktionsprospekt

Werkbänke

über 30 Modelle

1 7 9. -

Siehe Seite 6 + 7

Rollwerkbank mit beidseitig ausziehbaren Schubladen

t Breite 675 und 960 mm x Tiefe 450 mm x Höhe 950 mm

t Oberseite wahlweise:

t Stahlblechkonstruktion

t Rollensatz mit 2 Bock- und 2 Lenkrollen mit Feststeller, Rollen-Ø 100 mm

t Schubladen: Tragkraft 30 kg, Auszug ca. 80 %, Innen B 500 x T 400 mm

t Seitenwand (rechts) mit Vierkant-Systemlochung zur Aufnahme von Halterungen, etc.

t Zentralverriegelung (Schloss mit 2 Schlüssel)

t Gesamtbelastbarkeit max. 450 kg

t Pulverbeschichtung in anthrazitmetallic und lichtgrau (RAL 7035)

t Lieferung komplett montiert (Schiebegriff und Rollensatz beigelegt)

Buche-Top (Buche-Massiv-Platte)

Metall-Top (Ablagewanne mit Abrollrand und Gummieinlage)

Stehpulte

t Breite 450, 650 und 1100 mm x Tiefe 520 mm x Höhe 1110/1220 mm

t Schreibaufsatz mit Klappdeckel und Stiftbecher

t Schublade H 120 mm (abschließbar) auf Präzisionsgleitschienen

t Flügeltürfach H 800 mm (abschließbar) mit verstellbarem Auszugsboden

t Pulverbeschichtung in lichtgrau (RAL 7035) und enzianblau (RAL 5010)

t Lieferung komplett montiert

409.-

B e s t seller

2 0 1 2

399.-

Modell A7-1100-M02

Modell A7-650-M02

Modell A2-6010BT

Modell A2-6030MT

6 Schubladen 2 x 65, 3 x 130, 1 x 180 mm

Modell A7-450-M02

6 Schubladen 2 x 65, 3 x 130, 1 x 180 mm (beidseitig ausziehbar)

(beidseitig ausziehbar)

2 Ablagefächer B 295 x T 435 x H 395 mm

mit 4 Lenkrollen, davon 2 mit Feststeller.

450 A7-450-M02 349.- Rollen-Ø 100 mm, Bauhöhe 125 mm

Buche A2-6030BT 379.- Buche A2-6010BT 409.- 650 A7-650-M02 399.-

Metall A2-6030MT 379.- Metall A2-6010MT 409.- 1100 A7-1100-M02 499.- A7-RS-DP 69.-

Angebote für Industrie, Handwerk, Gewerbe und sonstige Selbstständige. Alle Preise zzgl. Mehrwertsteuer, gültig bis 31.12.2012. Lieferung innerhalb Deutschlands ”frei Haus”, gem. AdSp. (ausgenommen Inseln).

Alle Aktionsmodelle versenden wir in der angebotenen Lackierung innerhalb von 5 Werktagen. Sie erhalten alle Aktionsmodelle aufpreisfrei auch in einer abweichenden Farbzusammenstellung,

wobei Sie hier aus 10 Standardfarben auswählen können. Diese sind: RAL3000, RAL5010, RAL5012, RAL5015, RAL5018, RAL6011, RAL7035, RAL9006, RAL9011 und anthrazit-metallic.

Bitte beachten Sie, dass bei abweichenden Lackierungen die Lieferzeit 10-15 Werktage beträgt. Änderungen jeglicher Art vorbehalten. Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung.

1

M A D E I N

G E R M A N Y

VERSAND

G A R A N T I E

LIEFERUNG

F R E I H A U S

Rollensatzkit

Breite mm Best.-Nr. €

TOP Best.-Nr. € TOP Best.-Nr. €

Best.-Nr. €


Wir leben unsere Leitsätze.

• Wir wollen für unsere Mitglieder das

unverzichtbare Bindeglied zu unseren

Vertragslieferanten sein.

• Wir sichern unsere erfolgreiche Zukunft

durch die intelligente Verknüpfung von

Sortimenten, Logistik und Dienstleistungen

zu marktstarken Konzepten.

• Wir fördern unsere Mitglieder durch unser

unbedingtes Engagement.

Wir erwarten von ihnen aktives Mitwirken

und eindeutige Verpflichtung in der

Zusammenarbeit.

• Wir fordern von unseren Vertragslieferanten

optimale Qualität und ein spürbares Bekenntnis

zu unseren Zielen. Wir fördern sie durch

aktive und zuverlässige Partnerschaft.

• Wir sind ein starkes Team. Was immer wir

tun, wir wollen stets schneller, besser und

wirtschaft licher wer den.

• Wir sind freundlich und kompetent, offen

und fair. Denn wie wir uns geben, werden

wir wahrgenommen.

• Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung

unmittelbar und durch die gemeinnützige

E/D/E Stiftung wahr.

Dies ist die Basis

für unsere Entwicklung.

In engem Schulter schluss mit unseren

Mitgliedern und fairer Partner schaft mit

unseren Vertrags lieferanten haben wir im

Geschäftsjahr 2011 neue Höchstwerte erreicht.

Herzlichen Dank für Ihren Beitrag dazu!

Einkaufsbüro

Deutscher

Eisenhändler GmbH

EDE Platz 1

42389 Wuppertal

Telefon + 49 (0)2 02 / 60 96 - 0

www.ede.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine