LeistungsBERICHT 2007 - Zuger Fachstelle punkto Jugend und Kind

punkto.zug.ch

LeistungsBERICHT 2007 - Zuger Fachstelle punkto Jugend und Kind

verein - punkto Jugend und kind

punkto

LeistungsBERICHT 2007


punkto - Leistungsbericht 2007

04 vorwort

05 verein - punkto jugend und kind

07 Kinder- und Jugendschutz

16 Mütter- und Väterberatung

21 Jugendförderung

30 Mitarbeitende - punkto jugend und kind

31 Jahresrechnung 2007

38 Revisionsbericht

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Liebe Leserin, Lieber Leser

Im vergangenen Jahr haben wir mit unseren Auftraggebern

neue Leistungs- und Subventionsvereinbarungen

getroffen. Diese definieren den Rahmen, um

Kinder, Jugendliche und Eltern weiterhin professionell

in den verschiedensten Lebenssituationen zu unterstützen.

Wir danken der Direktion des Innern, der Gesundheitsdirektion,

den Gemeinden des Kantons Zug und allen

Partnerinnen und Partnern für das entgegengebrachte

Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Sie erhalten unseren Jahresbericht neu in der Form

eines Leistungsberichtes. Wir beschreiben darin in

Kürze unsere Angebote und dokumentieren die Leistungen

wie Beratungen, Projekte, Referate, Auslastungen

wo möglich und sinnvoll in Zahlen. Wirkung und

Qualität unserer Arbeit zeigt sich in Zahlen nur sehr

begrenzt. Deshalb ergänzen wir die quantitativen Aussagen

mit Erläuterungen und Beispielen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und umfassende

Informationen über die Tätigkeiten unserer

Fachstelle.

Martin Brun, Präsident

Vorstand

Michiel Aaldijk

Geschäftsleitung

4


punkto - leistungsbericht 2007

verein

punkto jugend und Kind

5


Ziele 2007 des vorstands

«Das Präsidium ist neu besetzt, die Geschäfte sind

übergeben, die Ressortübergaben und -neubesetzungen

haben stattgefunden, neue Vorstandsmitglieder

sind bekannt. »

«Die Organisationsstruktur und die personellen Ressourcen

der Fachstelle sind überprüft. Allfällige Anpassungen

sind vorgenommen.»

Diese Zielsetzungen sind erreicht.

Martin Brun, bisher Personalverantwortlicher, wurde

an der Mitgliederversammlung einstimmig als neuer

Präsident gewählt, ebenso Jeannette Paul und Rudy

J. Wieser als neue Vorstandsmitglieder. Jeannette Paul

übernimmt das Ressort Personal, Rudy Wieser das Vizepräsidium.

punkto Jahrestagung

«Hirn, Herz und Hormone» war der Titel der Jahrestagung,

Sexualität von Kindern und Jugendlichen (Entwicklung-Identität-Erziehung)

das Thema.

Nach einem sehr guten und aus unserer Sicht zwei

eher mässigen Referaten am Vormittag, fanden am

Nachmittag intensive und spannende Diskussionen

in fünf Workshops zu Themen wie «Was ist eigentlich

normal?», oder «Über Sex reden» statt.

Wir erreichten mit der Tagung wiederum über 90 Personen.

Die Auswertung ergab eine von Organisation

bis Inhalt gute bis sehr gute Einschätzung.

Der Vorstand verabschiedet eine neue Organisationsstruktur

mit einem zusätzlichen vierten Bereich

Administration, einer Geschäftsleitung und neuer Aufgabenverteilung

zwischen Geschäftsführer, Stellvertreterin

und Bereichsleiterinnen.

Der Vorstand leistete 2007 in 6 Vorstandssitzungen, in

Arbeitsgruppen und in den Sachgeschäften Personal

und Finanzen über 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

6


punkto - leistungsbericht 2007

kinder- und

Jugendschutz

Personal: Bereichsleitung 80%, fünf Mitarbeitende

420% (60% Betreuung Jugendwohnungen)

Wir verfolgen das Ziel, Kinder und Jugendliche

in ihrer Entwicklung und Sozialisation zu unterstützen,

Familien zu stärken und Fachpersonen

und Behörden in ihren Bemühungen um das

Wohl von Kindern zu beraten.

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Angebot

Kindes- und Jugendschutz

Zielgruppen

Minderjährige Kinder, die in ihrem Kindeswohl

gefährdet sind oder denen eine Gefährdung droht

Eltern und Bezugspersonen von Kindern und

Jugendlichen

Fachpersonen, Institutionen und Behörden, die sich

beruflich mit Kindern und Jugendlichen befassen

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Inhalte

Bearbeiten von Meldungen und Beraten von Privatpersonen

bei Verdacht auf Kindesmisshandlung

Abklärungen im Auftrag von Vormundschaftsbehörden,

Gerichten und Sozialdiensten

Führen von zivilrechtlichen Mandaten bei Kindern

und Jugendlichen, Platzierungen von Kindern und

Jugendlichen im Auftrag von Gemeinden und Schulen,

Begleitung während der Platzierung

Organisation und Koordination der Kindesschutzgruppe

(KSG) Kanton Zug und Mitarbeit in Kindesschutzfällen

der KSG

Fachberatung von Personen die mit Kindern arbeiten,

Begleiten von Kindesschutzmassnahmen

Anhörung von Kindern im Auftrag von Vormundschaftsbehörden

und Gerichten

Leistungen 2006 2007

Kindesschutzfälle 66 63

Besprechungen

Kindesschutzgruppe (KSG) 12 15

Abklärungen 20 9

Mandate 44 60

(Anzahl Kinder) (61) (88)

Die Fallberatungen in der KSG haben gegenüber

dem Vorjahr erneut zugenommen. Von den externen

Mitgliedern der KSG wurden 130 Stunden für Fallberatungen

geleistet.

Die Gründe für den Rückgang bei den uns in Auftrag

gegebenen Abklärungen sind uns nicht ganz klar. Eine

Möglichkeit ist, dass vermehrt direkt Massnahmen

(Beistandschaften und Platzierungen) eingeleitet

werden, ohne dass eine Abklärung als notwendig

erachtet wird.

Die Mandatsführungen haben gegenüber dem Vorjahr

um 36% zugenommen.

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Angebot

Familienberatung

Zielgruppen

Familien sowie Personen, die mit minderjährigen

Kindern oder volljährigen, adoleszenten, bis ca.

20-jährigen Jugendlichen zusammenleben, sowie

Fachpersonen, die mit Familien arbeiten

Jugendberatung

Jugendliche von 12 bis 18 Jahren, junge Erwachsene

bis 20 Jahre in Bezug auf Ablösung vom Elternhaus

oder in Erstausbildung

Fachpersonen, die Jugendliche betreuen oder beraten

Jugendwohnungen

Jugendliche in Ausbildung im Alter von 16 bis ca.

23 Jahren, die auf günstige und teilbetreute Wohnmöglichkeiten

angewiesen sind

10


Inhalte

Beraten von Familien auf freiwilliger Basis, Erschliessen

von materiellen und immateriellen Ressourcen,

Freiwillige Platzierungen und deren Begleitung,

Beratung in Erziehungsfragen

Beraten von Fachpersonen im Umgang mit Familien

Beraten von Jugendlichen auf freiwilliger Basis,

freiwillige Platzierungen und deren Begleitung

Leistungen 2006 2007

Familien- und Erziehungsberatungen 102 82

Jugendberatungen 44 63

Die Zunahme der Jugendberatungen (+43%) ergibt

sich mehrheitlich aus den zunehmend komplexeren

Situationen von Jugendlichen aus den Jugendwohnungen,

die auf intensive Beratung angewiesen sind.

Beraten von Fachpersonen im Umgang mit Jugendlichen

Betreuen der Wohngemeinschaften gemäss Konzept,

Unterstützen bei der Organisation des Zusammenlebens,

Fördern von sozialen - und Wohnkompetenzen,

Einzelbetreuung, Intervenieren in Konfliktsituationen

Verwalten der Wohnungen

(Vermietung, Kontrolle, Buchhaltung in Zusammenarbeit

mit dem Sekretariat)

Seit September 2007 führen wir wieder vier Jugendwohnungen

mit total 16 Zimmern.

Die Auslastung der Wohnungen betrug 99%.

Die durchschnittliche Dauer, die Jugendliche in einer

Jugendwohnung leben, beträgt 16 Monate.

Im 2007 nahmen 26 Bewohnerinnen und Bewohner, 15

junge Frauen und 11 junge Männer dieses Angebot in

Anspruch.

11


Angebot

Elternnotruf - 041 710 22 05

Zielgruppen

Eltern und andere Bezugspersonen von Kindern und

Jugendlichen in jedem Alter

im Erziehungsbereich Tätige

www.tschau.ch

Jugendliche von ca. 14 bis 20 Jahren,

die auf tschau.ch anonym Fragen stellen

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Inhalte

Telefonberatung rund um die Uhr

Beratung bei Erziehungsproblemen, Überforderung,

Kindesmisshandlung

Vermittlung von Fachstellen im Kanton Zug

Beantworten von Fragen, Vermitteln von Informationen

und eBeratung auf tschau.ch zu den Themen

Sexualität, Beziehungen, Gesundheit, Sucht und

Drogen, Familie und Freizeit, Schule und Job

Leistungen 2006 2007

Telefonberatungen 99 88

Mailberatungen 0 2

Bei rund der Hälfte der Beratungen standen die

Themen Erziehung, Überforderung und Gefährdung im

Vordergrund, 11 Beratungen betrafen akute Eskalationen

und Gewaltanwendungen.

Die Beratungsgespräche dauerten durchschnittlich

25 Minuten (15 bis 45 Min.).

eBeratungen 1‘051

Antworten gegenlesen 1‘840

Die Zahlen beziehen sich auf die Monate Januar bis

Juni, seit Juli 2007 wird tschau.ch nicht mehr von uns

betreut.

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Weitere Leistungen

Je eine Informationsveranstaltung bei der PHZ und

bei den Tagesmüttervermittlerinnen

Zwei Präsentationen der Angebote bei Schulinterner

Weiterbildung und Schule & Elternhaus

Zwei Referate zum Thema Chancen und Gefahren

für Kids im Internet

Veröffentlichung eines Artikels in der Fachzeitschrift

für das Pflegekinderwesen

Besuch von zwei Oberstufenklassen, Information

zu Kindesschutz und Jugendberatung

Weiterbildung der Kindesschutzgruppe zum Thema

«Opfer - Trauma - Sekundärtraumatisierung»

Fünf Vernetzungstreffen mit anderen Institutionen

(Klärung Zusammenarbeit, fachliche Abgrenzungen)

Mit den Vormundschaftsbehörden und Sozialdiensten

der Gemeinden wurde ein Leitfaden zur Zusammenarbeit

erstellt

Mitarbeit in der Fachgruppe Elternbildung der Frauenzentrale

und im Vorstand des Elternnotrufs Zürich

Wirkung von Vernetzung und interdisziplinärer Zusammenarbeit

Bei der Planung und Umsetzung von geeigneten Massnahmen

sind Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit

sehr wichtig. Sowohl in der konkreten Fallarbeit

als auch bei der laufenden Evaluation unserer

Arbeit und des Angebots unserer Stelle braucht es

den «Blick nach aussen», um den Bedarf zu klären,

Ressourcen zu erschliessen und Synergien zu nutzen.

Vernetzung bedeutet für uns, Angebote und Arbeitsweisen

von verschiedenen Institutionen oder Stellen

sowie die dort tätigen Mitarbeitenden zu kennen. Auch

Schnittstellen in der Zusammenarbeit müssen immer

wieder geklärt werden.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht,

dass das grosse Fachwissen aus verschiedenen Professionen

zum Wohl unserer Klientschaft optimal genutzt

werden kann. Die Kindesschutzgruppe Kanton

Zug (KSG) ist ein interdisziplinär zusammengesetztes

Gremium, das Fachpersonen im Umgang mit Gefährdungssituationen

von Kindern berät. In der KSG wirken

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, Kinderärztinnen

und -ärzte, Kinderpsychiaterinnen, Schulpsychologinnen,

eine Fachfrau der Opferberatung, ein Rektor,

Vormundschaftssekretäre, eine Mütter-Väter-Beraterin,

ein Jurist und in beratender Funktion auch ein Un-

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tersuchungsrichter oder eine Untersuchungsrichterin

und Fachleute der Polizei mit.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Unterstützung

von Familien

Gerade bei der Begleitung von Familien im Rahmen

von vormundschaftlichen Mandaten stehen wir häufig

in Kontakt mit vielen verschiedenen Fachleuten

und Institutionen. Wir werden als Beiständin oder

Beistand dort eingesetzt, wo Eltern mit der Erziehung

ihrer Kinder und den dazugehörenden Aufgaben überfordert

sind. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich

sein: gesundheitliche Probleme eines oder

beider Elternteile, Arbeitslosigkeit, finanzielle Sorgen,

Suchtproblematik, Tod eines Elternteils, Trennung/

Scheidung – sehr oft sind die Familien auch mehrfach

belastet. Wir begleiten und beraten sie und organisieren

entlastende und unterstützende Massnahmen.

die verschiedenen Hilfsangebote zu koordinieren. Das

heisst regelmässige Standortgespräche zu führen, um

die Situation auszuwerten, die Wirksamkeit der Angebote

zu überprüfen und allfällige Anpassungen zu planen

und vorzunehmen.

Wenn es gelingt, ein gut funktionierendes Helfernetz

aufzubauen, ist es oft möglich, eine Familie aus einer

Krise hinaus zu begleiten, ohne dass Fremdplatzierungen

von Kindern notwendig sind.

Damit dies gelingt, stehen wir im Kontakt mit Vormundschaftsbehörden

und Sozialdiensten, mit Lehrpersonen

und Kindergärtnerinnen, mit Ärztinnen und

Therapeuten. Wir organisieren familienexterne Kinderbetreuung

und materielle Unterstützung oder sozialpädagogische

Familienbegleitung, welche die Familie

konkret im Alltag berät. Ein grosser Teil unserer Arbeit

besteht darin, im Rahmen des Case Managements

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Kanton Zug – geburtenreichster Kanton

Wie über die Medien zu erfahren war, ist der Kanton

Zug der geburtenreichste Kanton der Schweiz, berechnet

im Verhältnis zur Anzahl Einwohner.

1‘164 Geburten zählte der Kanton Zug im Jahr 2007.

Einmal mehr hält die Stadt Zug den Rekord von 264

Geburten (291 im Jahr 2006), eng gefolgt von der Gemeinde

Baar mit 239 Geburten (233 im Jahr 2006).

16


punkto - leistungsbericht 2007

Mütter- und

Väterberatung

Personal: Bereichsleitung 95% (70% Beratung),

vier Mitarbeiterinnen 275%, vier Vertreterinnen

ca. 30%, sechs Kursleiterinnen

Wir gewährleisten eine fachkompetente Beratung

für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern

und erzielen eine gesundheitsfördernde,

präventive Wirkung.

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Angebot

Beratungen

Zielgruppen

Eltern von Säuglingen und Kleinkindern von null bis

fünf Jahren

Hausbesuche

Telefonberatungen

Elternkurse

18


Inhalte

Individuelles, freiwilliges Beraten von Eltern in den

Fachbereichen Entwicklung, Ernährung, Pflege und

Erziehung sowie in psychosozialen Fragen, Hinweise

auf gesundheitsförderndes Verhalten und Vorsorgemassnahmen,

Unterstützen in der Rollenfindung als

Eltern, Fördern und Stärken der Eigenkompetenz

Auf Wunsch der Eltern erfolgt ein erster Hausbesuch

nach der Geburt des Kindes, weitere Termine sind

möglich

Montag 8.00 bis 9.30 und 10.00 bis 11.30 Uhr,

Dienstag bis Freitag 8.00 bis 9.30 Uhr

Kurse zu diversen Themen, die Eltern Wissen und Verständnis

vermitteln und somit fördernd und unterstützend

wirken im Zusammenleben mit einem Kind

Leistungen 2006 2007

Beratungen 5‘069 5‘405

Zunahme gegenüber dem Vorjahr 336 Beratungen.

Auffallend ist die Zunahme der Kleinkindberatungen

(2. bis 5. Lebensjahr) um 134.

Die Zahl der betreuten Kinder ist um 51 gestiegen und

gibt die Anzahl Kinder an, die das Jahr über ein- oder

mehrmals beraten wurden.

284 Väter (5.25%) nahmen das Angebot wahr.

Die Beratung auf Anmeldung wird sehr geschätzt.

Die 2‘012 Anmeldungen machen gut einen Drittel der

gesamten Beratungszahl aus.

Hausbesuche 1‘118 1‘196

Die Anzahl Hausbesuche sind um 78 gestiegen, Dies

zeigt sich besonders in der Altersgruppe erstes

Lebensjahr und bei Kindern ab drei Jahren.

Telefonberatungen 6‘047 5‘988

Kurse 16

Teilnehmende 166

Besonders beliebt waren die Babymassagekurse.

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Mitarbeit am Projekt KLEMON

Das Projekt KLEMON - Prävention und Gesundheitsförderung

bei Kleinkindern mit Risiko zu Übergewicht

wurde als elternzentrierte Massnahme zur

Gewichtsprävention bei Kleinkindern konzipiert und

unter der Leitung des Instituts für Sucht und Gesundheitsfragen

ISGF in Zürich realisiert.

Bearbeitung von Standards

Das Team der Mütter- und Väterberatung hat sich zum

Ziel gesetzt, im Sinne der Qualitätsentwicklung, ihr

Angebot formal und inhaltlich anhand von Standards

zu überprüfen, wenn nötig anzupassen und neue Erkenntnisse

umzusetzen.

Die Zielgruppe bestand aus 2 bis 5-jährigen Kindern

und deren Eltern bzw. Erziehungsverantwortlichen.

Für die Umsetzung der Präventionsmassnahme konnten

die Mütterberaterinnen in neun deutschsprachigen

Kantonen gewonnen werden. Insgesamt sind 68

Familien begleitet und die Eltern in Form eines Coachings

zu den Themen Ernährung, Bewegung und Spiel

befragt und beraten worden.

Aus dem Zugerteam hat Marlies Studer beim Projekt

mitgearbeitet. Sie hat über eine Zeitspanne von rund

sechs Monaten zwei Familien aus dem Kanton Zug

begleitet. Das Pilotprojekt wurde Ende 2007 abgeschlossen.

Auf Grund der vorliegenden Ergebnisse plant die Gesundheitsförderung

Schweiz, das Projekt im Rahmen

des Programms «Gesundes Körpergewicht» als Modul-Baustein

an die Kantone zu portieren.

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punkto - leistungsbericht 2007

Jugendförderung

Personal: Bereichsleitung/Koordination 70%,

drei Mitarbeitende 225%

Wir vernetzen und koordinieren die Jugendförderung

im Kanton Zug.

Wir beraten Fachpersonen und Verantwortliche

mit dem Ziel, Jugendliche in der Entfaltung und

Entwicklung ihrer Persönlichkeit und in ihrer

Lebensgestaltung zu fördern.

Die Angebote des Bereichs Jugendförderung

unterstützen die verschiedenen Zielgruppen

fachlich und schaffen Verbindungen, damit

Doppelspurigkeiten vermieden werden und ein

optimaler Nutzen für alle Beteiligten entsteht.

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Angebot

Koordination

Informations- und Kontaktstelle bei jugendpolitischen

Themen

Verfassen von Stellungnahmen/Empfehlungen

Organisieren von Fachkonferenzen und Bildungsveranstaltungen

Zielgruppen

Trägerschaftsvertreterinnen und -vertreter sowie

Fachpersonen der offenen, gemeindlichen und kirchlichen

Jugendarbeit

Mitglieder von Jugendverbänden und Vereinen

Fachpersonen aus Verwaltung und Politik

Vorprüfen von Unterstützungsgesuchen für Projekte,

Anlässe und Aktionen im Jugendbereich in Zusammenarbeit

mit der Fachgruppe Jugendförderung

Beraten und Begleiten bei der Entwicklung von nachhaltigen

Strukturen und Qualitätsstandards in der

Jugendarbeit

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Leistungen / Wirkungen

Veranstaltung zum Thema Jugendgewalt - 11. April 2007:

Vorführung des vom Kanton Zug finanziel unterstützten

Films «Faustrecht» mit anschliessender Podiumsdiskussion

mit zwei Regierungsräten, einem Rektor und der Jugendbeauftragten

der Polizei.

Mitveranstalter: Fliz-Filmclub, Zuger Kinos, GIBZ

Rund 300 Personen nahmen am Anlass teil, darunter mehrere

Schulklassen; es fand eine differenzierte Diskussion zum

brisanten Thema Jugendgewalt statt, das Publikum nahm

aktiv teil.

Weiterbildungsveranstaltung «Öffentlichkeitsarbeit für die Jugendarbeit»

- 29. Juni 2007: Organisation in Zusammenarbeit

mit der Begleitgruppe SKAJ, Leitung durch einen PR-Berater

11 Jugendarbeitende lernten ein einfaches Kommunikationskonzept

kennen und nutzen. Sie kennen die Bedeutung der

Öffentlichkeitsarbeit (Beziehungspflege zur Öffentlichkeit

und Aufzeigen der Wirkung von Jugendarbeit).

Aktualisierung der Website www.skaj.ch - Aufarbeiten und

Sammeln von Informationen und weiterleiten an Zielgruppen

Die Informationen sind auf die für regionale Angebote

relevante Menge reduziert. Die Jugendarbeitsstellen erhalten

aufgearbeitete Informationen zu Weiterbildungen und überregionalen

Projekten sowie aktuelle Unterlagen zu Jugendarbeit/Jugendpolitik.

Projektgesuche - Prüfen von Gesuchen für die finanzielle

Unterstützung von Jugendprojekten und Formulieren von

Empfehlungen zuhanden des Kantons Zug

Wir prüften 31 Gesuche. 25 empfahlen wir zur Unterstützung,

4 zur Ablehnung und 2 vermittelten wir weiter.

«Konferenz der Jugendbeauftragten und Trägerschaften der

gemeindlichen Jugendarbeit» - 22. November 2007: Informationsaustausch

und Präsentation des Kinder- und Jugendsurveys

«COCON» durch Forscherinnen

Teilnahme von 10 Gemeindevertreterinnen und -vertretern.

Ihrem Wunsch entsprechend behandelte die Konferenz das

Thema Trends und was sich daraus für die Jugendarbeit

ableiten lässt.

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Angebot

Migration

Informationsdrehscheibe und Kontaktvermittlung bei

Themen rund um Migration

Beratung zu verschiedenen Themen im Migrationsbereich

Projekte im Bereich Gewaltprävention in Zusammenarbeit

mit andern Fachpersonen

Zielgruppen

Fachpersonen die mit Jugendlichen und jungen

Erwachsenen mit Migrationshintergrund arbeiten

Bezugspersonen von Jugendlichen und jungen

Erwachsenen mit Migrationshintergrund

Jugendliche und junge Erwachsene und Gruppen mit

Migrationshintergrund

Vermittlung (Mediation) in Konfliktsituationen in

Zusammenarbeit mit externen Mediatorinnen und

Mediatoren

Weitervermittlung von geeigneten Methoden der

Konfliktbearbeitung

Vertiefte Themenbearbeitung mit Gruppen

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Leistungen / Wirkungen

Neubesetzung der Stelle am 1. Juni 2007 - Interviews,

Bedarfsanalyse, Einarbeitung

Die Schwerpunkte der Arbeit sind definiert: Gewaltprävention

im öffentlichen Raum und Konfliktmediation.

Konfliktmediation in einer Zuger Gemeinde - Drohende Eskalation

der Konflikte zweier Jugendgruppierungen, Zusammenarbeit

mit Schule und Jugendarbeit

Die Eskalation konnte vermieden werden, Empfehlungen für

Schule und Gemeinde sind formuliert. Die weitere fachliche

Begleitung ist geplant.

Doppellektion zu «Gewaltprävention und Selbstschutz» an

der Oberstufe Baar

19 Schülerinnen erhielten Informationen zum Thema Gewaltprävention

und Selbstschutz.

7. Dezember 2007: Organisation eines Fachinputs zum Thema

Mobile Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit dem Jugendsekretariat

St.Gallen

9 Jugendarbeiterinnen nahmen teil. Gründung einer AG

Mobile Jugendarbeit innerhalb des Netzwerks SKAJ, weil ein

grosser Bedarf seitens der Gemeinden besteht.

Interkulturelle Mediation an öffentlichen Anlässen - Weiterentwicklung

des bestehenden Pools interkultureller Mediatorinnen

und Mediatoren, fokussiert auf grosse Anlässe

Situationsanalyse, Bedarfsklärung und Konzeption liegen

vor. Start Umsetzungsphase 2008.

Leitung der «AG Gewaltprävention» (Netzwerk SKAJ)

Die Arbeitsgruppe übergab der Interdepartementalen AG

Jugendgewalt die Konzeptidee «Zuger Erklärung».

23. März 2007: Weiterbildung in Gewaltprävention für

18 Jugendarbeiterinnen und -arbeiter.

Organisation von drei Selbstbehauptungskursen für

31 Jugendliche: sehr positive Rückmeldungen; 2008 werden

die Kurse wieder angeboten.

25


Angebot

Projekte

Informationsdrehscheibe und Kontaktstelle bei

Themen rund um die Projektarbeit

Beratung und Begleitung bei der Entwicklung von

Projekten

Zielgruppen

Trägerschaftsvertretungen und Fachpersonen der

offenen und kirchlichen Jugendarbeit

Mitglieder von Jugendverbänden

Jugendliche und junge Erwachsene, Jugendgruppierungen

Unterstützung bei der Durchführung und Auswertung

von Projekten

Koordination und Leitung von gemeindeübergreifenden

Projekten

Vermittlung von Instrumenten für Projekte, Anlässe

und Aktionen

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Leistungen / Wirkungen

Neubesetzung der Stelle am 1. Februar 2007 - Interviews,

Bedarfsanalyse, Einarbeitung

Die Schwerpunkte und neue Projekte sind definiert: Initiierung

und Leitung kantonales Jugendkulturfestival 08 (Konzeption),

Übernahme der laufenden Projekte und Triage zu

nationalen Projekten.

Initiierung des «Kantonalen Jugendkulturfestes 2008»

Gespräche mit Partnerstellen, Geldgebern und jungen

Anbietern von Kulturbeiträgen. Einbezug von Jugendlichen in

Planungsgruppen. Durchführung: 29.–31. August 2008.

Erweitern der SKAJ-Website - Auf Wunsch der gemeindlichen

Jugendarbeit haben wir die neue Rubrik «Rund um Projekte»

erstellt und die Administratorenrechte an alle Jugendarbeitsstellen

vergeben.

Praxistaugliche Instrumente und Hilfsmittel für Projektmanagement

stehen zur Verfügung.

Alle Jugendarbeitsstellen können eigene Projekte/Erfahrungen

auf die Seite stellen. Nutzerinnen und Nutzer sind ins

Administrationstool eingeführt.

Gesuchstellende von Jugendprojekten beraten und

unterstützen

15 Gesuchstellende wurden beraten. Sie konnten in der Folge

vollständige und korrekte Unterlagen einreichen. Ihr Wissen

in Projektmanagement ist erweitert.

Stressprävention in der Jugendarbeit - Abbruch und Evaluation

des Projektes «StressZdi?». Fachaustausch mit Fachstellen

anderer Kantone zum Thema

Schweizweit wird festgestellt: Das Thema «Stress» mit

Jugendlichen aufzugreifen ist schwierig. Neue Fokussierung

auf die Zielgruppe Jugendarbeiterinnen und -arbeiter.

Im Herbst 2008 ist eine Weiterbildung geplant: Schulung in

Stress- und Konfliktbewältigung.

Leitung «AG Bubenarbeit» (Netzwerk SKAJ) - Fachlicher Austausch,

Informationen über Projekte geschlechtsspezifischer

Jugendarbeit, Eruieren von geeigneten Settings

Für 2008 ist innerhalb der Kampagne «Respekt ist Pflicht»

ein Setting für Bubenarbeit arrangiert.

Präsentation Projekt «Stifti» bei allen Jugendarbeitsstellen

Zwei Gemeinden führen das Projekt 2008 durch.

Nach fast 5 Jahren Projektleitung «Midnight Basketball Kt.

Zug» konnten wir einen grosszügigen Sponsor finden und

das Projekt einer neuen Trägerschaft übergeben.

Der «Förderverein Midnight Projekte Schweiz» baute in

einigen Gemeinden eine breitere Trägerschaft auf und so

können die erfolgreichen Midnight-Sport-Anlässe noch häufiger

durchgeführt werden.

Seit 2002 waren sieben Gemeinden beteiligt, an total 68

Anlässen haben 5‘748 Jugendliche teilgenommen.

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Angebot

Gassenarbeit

Regelmässige Präsenz an informellen Treffpunkten

Beratung und Betreuung vor Ort auf freiwilliger Basis

Aufzeigen und Vermitteln von Hilfsangeboten

Hilfe in Krisensituationen und Erarbeiten von

Lösungsmöglichkeiten für das weitere Vorgehen

Begleitung auf weitere Fachstellen, Vermittlung in

Konfliktsituationen

Seismographisches Erkennen von neuen

Entwicklungen und Tendenzen

Zielgruppen

Jugendliche und Erwachsene mit Suchtgefährdung

und Suchtproblemen

Fachpersonen aus dem Jugend-, Sucht, und Sozialbereich

Fachgremien und Fachpersonen aus Verwaltung und

Politik

Die neue Mitarbeiterin der Gassenarbeit konnte ihre

Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen wenige Monate

nach Stellenantritt nicht mehr ausüben, weshalb

die Stelle neu ausgeschrieben werden musste.

Roman Schaffhauser konnte gewonnen werden, ab

Dezember bis zur Neubesetzung die Gassenarbeit

wieder zu übernehmen.

Weil die Stelle 2007 mehrere Monate nicht besetzt

war, verzichten wir darauf, Leistungen auszuweisen.

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Mitwirkung von Jugendlichen fördern

Das kantonale Jugendparlament «Jump», das auf

Grund eines Kantonsratsbeschlusses entstanden ist,

hat sich Ende 2007 nach fast zehnjährigem Bestehen

an seiner Generalversammlung aufgelöst.

In den letzten Jahren ist zunehmend ein Mangel an

Nachwuchs für das Jump sichtbar geworden. Dies hatte

in erster Linie mit der wenig jugendfreundlichen

und aufwändigen Vereinsstruktur des Jump zu tun.

Trotz der anspruchsvollen Strukturen konnte das Jump

viele Jahre lang funktionieren und hat einige nennenswerte

Projekte durchgeführt.

Jump hat von punkto nie eine aktive oder leitende

Rolle gewünscht, was im Jahr 2003 in einem Zusammenarbeitsvertrag

vereinbart wurde. Neben der vom

Kanton geforderten Führung der Buchhaltung durch

punkto, hat die Jugendförderung das Jump sporadisch

auf Anfrage hin beraten, vor allem bei dessen Jahresplanungen

und bei Projekten.

Die Jugendförderung übernimmt im Rahmen der bestehenden

Leistungsvereinbarung künftig eine aktivere

Rolle und fördert Partizipation in folgenden Bereichen:

Beraten von Jugendgruppierungen, Gemeinden und

Organisationen bei partizipativen Prozessen.

Beraten von Gruppen von Jugendlichen, die ein jugendpolitisches

Projekt oder einen Anlass mit parteienübergreifendem

Inhalt durchführen wollen.

Fördern von Partizipation von Jugendlichen in der aktuellen

Politik und in verschiedenen Planungen, die

Jugendliche betreffen.

Fördern von politischer Bildung im ausserschulischen

Bereich.

Ende 2007 entwickelte die Jugendförderung zusammen

mit der Direktion des Innern und dem Jump Ideen, wie

die informelle Mitwirkung von Jugendlichen im Kanton

Zug nach der Auflösung des Jugendparlamentes weiter

gefördert werden kann.

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punkto - leistungsbericht 2007

verein & Fachstelle - punkto Jugend und Kind

Mitarbeitende 2007

Vorstand

Nathaly Wagner, Präsidentin, bis 10. Mai 2007

Martin Brun, Präsident, ab 10. mai 2007

Rudy J. Wieser, Vizepräsident ab 10. mai 2007

Jeannette Paul, Personal, ab 10. mai 2007

Luzia Gehrig-Okle, Finanzen

Jörg Halter, Controlling Kindesschutzgruppe

Monika Hürlimann-Iten

Susanna Fischer

Andreas Huwyler

Revisoren

Christoph Rechsteiner, bis 10. mai 2007

Albert Blattmann, ab 10. mai 2007

Christoph Widmer, ab 10. mai 2007

Geschäftsleitung

Michiel Aaldijk, Geschäftsführer

Daniela Sommer, STV Geschäftsführer

Bereich Administration

Michiel Aaldijk, Bereichsleiter

Rolf Bürkli

Iris Nyfeler

Bereich Kinder- und Jugendschutz

Daniela Sommer, Bereichsleiterin

Claudia Bauer

Ugo Bertona

Renée Giger

Paula Good

Eva Lettrich, Jugendwohnungen

Patrik Litscher, Vertretung Mutterschaftsurlaub,

bis 31. März 2007

Bereich Mütter- und Väterberatung

Rita Herzog, Bereichsleiterin

Sonja Riedi

Ursula Egli

Daniela Gehrer

Marlies Studer

Bereich Jugendförderung

Koordination:

Alexandra La Mantia-bütler,

Bereichsleiterin, ab 1. Januar 2007

Projekte:

Marco Mettler, ab 1. Februar 2007

Migration:

Hamit Zeqiri, bis 31. Januar 2007

Markus Bütler, ab 15. mai 2007

Gassenarbeit:

Roman Schaffhauser, bis 28. Februar 2007

Daniela Schär, ab 1. Juni 2007

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punkto - leistungsbericht 2007

Jahresrechnung 2007

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punkto - Leistungsbericht 2007

Jahresrechnung 2007

Erfolgsrechnung punkto Jugend und Kind

vom 01.01.2007 – 31.12.2007

Ertrag Rechnung 2007 Budget 2007 Rechnung 2006

Beiträge

Beiträge Kanton 1‘676‘109 1‘620‘500 1‘541‘927

Beiträge Gemeinden / KG 288‘652 270‘000 273‘563

Beiträge Mitglieder 2‘990 3‘000 2‘820

Projektbeiträge 8‘600 0 34‘247

Total Beiträge 1‘976‘351 1‘893‘500 1‘852‘557

Ertrag aus Leistungen

Ertrag aus Mandatsführung VB 131‘175 65‘000 78‘625

Ertrag aus E-Beratung tschau.ch 32‘277 45‘000 51‘636

Total Ertrag aus Leistungen 163‘452 110‘000 130‘261

Übriger Ertrag

Einnahmen Kurse / Jahrestagung 14‘585 16‘000 17‘222

Spenden 13‘521 20‘000 4‘189

Zinsertrag 12‘697 3‘700 5‘520

Diverse Erträge 0 0 49

Total Übriger Ertrag 40‘803 39‘700 26‘980

Verluste aus Forderungen

Debitorenverluste -9‘324 0 -5‘417

Total Verluste aus Forderungen -9‘324 0 -5‘417

Total Ertrag 2‘171‘282 2‘043‘200 2‘004‘381

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Aufwand Rechnung 2007 Budget 2007 Rechnung 2006

Aufwand für Dienstleistungen

Sachaufwand Jugendwohnungen, netto 20‘039 10‘000 9‘409

Elternnotruf Zürich 18‘000 18‘000 18‘000

Total Aufwand für Dienstleistungen 38‘039 28‘000 27‘409

Personalaufwand

Löhne Leistungsvereinbarung DI 1‘291‘812 1‘299‘000 1‘221‘672

Löhne Mandatsführung VB 105‘014 65‘000 67‘088

Löhne e-Beratung tschau 20‘457 45‘000 39‘560

Taggelder Sozialversicherungen -27‘004 0 -19‘303

Entschädigung für erbrachte Leistungen -5‘185 0 -5‘021

Sozialversicherungen 290‘932 301‘000 284‘845

Sitzungsentschädigungen / Sitzungsspesen 9‘370 33‘000 6‘734

Weiterbildung / Supervision 25‘372 41‘000 25‘218

Sonstiger Personalaufwand 41‘094 20‘000 48‘580

Total Personalaufwand 1‘751‘862 1‘804‘000 1‘669‘373

Raumaufwand

Büromiete / Nebenkosten 137‘987 140‘000 139‘981

Unterhalt / Reparaturen / Ersatz und Reinigung 15‘793 16‘000 12‘045

Total Raumaufwand 153‘780 156‘000 152‘026

Fahrzeugaufwand

Versicherungen / Betriebskosten / Unterhalt, netto 2‘058 2‘000 655

Total Fahrzeugaufwand 2‘058 2‘000 655

Versicherungen

Betriebsversicherungen 3‘317 4‘000 3‘237

Total Versicherungen 3‘317 4‘000 3‘237

Verwaltungs- und Informatikaufwand

Büromaterial 11‘489 12‘000 23‘193

Zeitschriften, Bücher 3‘266 3‘700 3‘782

Telekommunikation und Porti 22‘528 30‘000 26‘354

Mitgliedschaften 3‘068 4‘000 3‘348

PC-Support 22‘949 19‘000 16‘923

Sonstiger Verwaltungsaufwand 1779 11‘500 3‘669

Total Verwaltungs- und Informatikaufwand 65‘079 80‘200 77‘269

33


Öffentlichkeitsarbeit / Projekte

Werbedrucksachen und -material 35‘086 30‘000 26‘315

Veranstaltungen / Projekte 24‘218 37‘000 47‘853

Jahresbericht 8‘650 9‘000 10‘774

Jahrestagung 16‘579 10‘000 12‘944

Mitgliederversammlung 1‘442 1‘000 1‘324

Unterstützungsbeiträge 3‘003 4‘000 3‘377

Total Öffentlichkeitsarbeit / Projekte 88‘978 91‘000 102‘587

Abschreibungen

Abschreibung Mobiliar 26‘485 10‘000 26‘215

Abschreibung EDV-Anlagen 31‘797 15‘000 23‘619

Abschreibung Fahrzeuge 3‘001 3‘000 0

Total Abschreibungen 61‘283 28‘000 49‘834

Total Aufwand 2‘164‘396 2‘193‘200 2‘082‘390

Ergebnis 6‘886 -150‘000 -78‘009

Total 2‘171‘282 2‘043‘200 2‘004‘381

34


Bilanz punkto Jugend und Kind

per 31.12.2007 mit Vorjahr

Aktiven 31.12.2007 31.12.2006

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel

Kasse 1‘688 3‘111

Post 115‘166 127‘741

Banken 159‘987 382‘288

Festgeld 100‘000 0

Total Flüssige Mittel 376‘841 513‘139

Forderungen

Debitoren, netto 128‘949 102‘465

Guthaben Verrechnungssteuer 4‘573 1‘949

Mietzinsdepots 42‘543 40‘865

Total Forderungen 176‘065 145‘279

Aktive Rechnungsabgrenzung

Transitorische Aktiven 99‘823 2‘170

Total Aktive Rechnungsabgrenzung 99‘823 2‘170

Total Umlaufvermögen 652‘729 660‘588

Anlagevermögen

Mobile Sachanlagen

Büromobiliar 12‘779 39‘264

EDV-Anlagen 30‘580 30‘205

Geschäftsfahrzeug 12‘000 1

Total Sachanlagen 55‘359 69‘470

Total Anlagevermögen 55‘359 69‘470

Total Aktiven 708‘088 730‘058

35


Passiven 31.12.2007 31.12.2006

Fremdkapital

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Kreditoren 75‘405 86‘877

Kontokorrent Projektrechnungen 28‘584 27‘404

Total Kurzfristige Verbindlichkeiten 103‘989 114‘281

Passive Rechnungsabgrenzung

Transitorische Passiven 77‘365 120‘488

Total Passive Rechnungsabgrenzung 77‘365 120‘488

Total Fremdkapital 181‘354 234‘769

Rückstellungen

Rückstellungen zweckgebunden 30‘175 30‘296

Rückstellungen Aufbau 38‘537 38‘537

Rückstellungen Unterhalt Jugendwohnungen 10‘000 0

Rückstellungen Mietausfallrisiko Jugendwoh. 5‘000 0

Rückstellungen Überbrückungsrenten 20‘000 0

Total Rückstellungen 103‘712 68‘833

Fonds & Legate

MVB Sozialfonds 41‘741 43‘011

MVB Legate 33‘489 42‘539

Total Fonds & Legate 75‘230 85‘550

Eigenkapital

Kapital

Vereinskapital 224‘742 224‘742

Kapital MVB (Verlustvortrag) -23‘701 -30‘587

Total Kapital 201‘040 194‘154

Reserven

Reserven aus Leistungsvereinbarung 142‘050 142‘050

Reserven SKAJ 4‘702 4‘702

Total Reserven 146‘752 146‘752

Total Eigenkapital 347‘792 340‘906

Total Passiven 708‘088 730‘058

36


Anmerkungen zur Jahresrechnung 2007

Verbuchung des Jahresergebnisses Kinderschutz und

Jugendförderung

Mütter- und

Väterberatung

Gesamtstelle

punkto

Abschluss 2007 gerundet auf ganze CHF

Gesamtertrag 2007 1‘569‘866 601‘416 2‘171‘282

Gesamtaufwand 2007 1‘569‘866 594‘530 2‘164‘396

Ergebnis 2007 0 6‘886 6‘886

Verbuchung Jahrsergebnis MVB

Eigenkapital MVB per 01.01.2007 -30‘587

Gewinn MVB 2007 6‘886

Eigenkapital MVB per 31.12.2007 -23‘701

37


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