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06

2013

MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ KOSTENLOS JUNI 2013

FÜR EIN SYMPATHISCHES LACHEN

HARZ AKTUELL KULTUR KUNST PORTRÄT

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Kunst, Musik, Sport und Spiel, Ausflüge, Reisen …

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für ein anspruchsvolles

Leben im Alter!

Unsere Veranstaltungs-Highlights im Juni

02. Juni, 10.30 Uhr – Matinee mit den Studierenden

des Icom Hamburg unter der Leitung von Prof.

Heinz-Eberhardt Schmidt musizieren junge Musiker

aus China und Japan an dem International College of

Music.

07. Juni, 16.00 Uhr – Konzert des Cello ensembles

unter Leitung von Eva Csaranko.

Vor der großen Konzertreise nach Barcelona

stellten die jungen Cellisten ihr Programm im

Schwiecheldthaus vor.

09. Juni, 15.00-17.00 Uhr – Musik zur Kaffeezeit mit

Lothar Megerle.

27. Juni, 19.00 Uhr – Sommerkonzert des

gemischten Chores CONCORDIA Ringelheim

unter Leitung von Johann Mantlik.

Neue Ausstellung im Schwiecheldthaus.

"10 stellen aus". Zehn Frauen präsentieren ihre

künstlerischen Werke – Bilder und Objekte.

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spitzmarke kolumne quadrat 06/2013 303

ALLGEMEINE BESONDERHEITEN JUNI 2013

Saugeralarm

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Da bei vielen nach dem schier unendlich scheinenden

diesjährigen Winter der Energielevel gen Null

ging und auch die Kraftreserven auf Sparmodus

liefen, steht das doch etwas plötzlich auftretende Frühjahr

nun vollständig unter dem dringlichen Stern der

Erneuerung, des Auftankens und der Entspannung. So

wurde auch meiner Wenigkeit kurzerhand eine Auszeit

verordnet und ich tauchte für längere Zeit in einem Refugium

an der Ostsee ab. Seeluft tut schließlich jedem

gestresstem Gemüt gut, vor allem, wenn es dort mehr

Gegend als Menschen gibt. Mal vier Wochen nichts hören

von der Zivilisation, keine Ablenkung, totale Konzentration

auf das Hier und Jetzt. Handy und Computer zuhause

lassen, lesen oder einfach mal gar nichts tun, maximal

ein Buch von der ersten bis zur letzten Seite mit Muße

und Ruhe lesen. Das klingt doch paradiesisch, oder?

So ziehe ich, angekommen an den windumtosten Gestaden

der See, kurzerhand mit Handtuch und Schmöker in

Richtung Wasser und Strand. Doch hält die Euphorie

nicht lange an. Schon am nächsten Morgen weckt mich

ein vertrautes Geräusch: Ein feuchtfröhlicher Frühlingsdauerregen

trommelt an meine Fensterscheibe. In

Ermangelung besserer Möglichkeiten melde ich mich

also bei meiner ersten Maßnahme zur „Schönheitsmetamorphose“

an: einer Pediküre mit dem rätselhaftem

Namen „Saugerfisch spezial“. Immer auf der Suche nach

neuen Erfahrungen warten ich und meine von Schuh und

Socke entblößten Extremitäten auf Befreiung von allem

Überflüssigen. Na, das kann ja heiter werden, denke ich

im Stillen − oder auch wolkig, als ich der rotgefärbten

Wellness-Perle angesichtig werde. Diese setzt mir, ein

zuckersüßes Dauerlächeln ins Gesicht geschraubt, ein

Glasbassin gefüllt mit Wasser vor – samt einer großen

Anzahl kleiner Wasserbewohner. Der Rotschopf informiert

mich, dass nun die lieben kleinen Sauger ihren Dienst

leisten würden. Mit Fragezeichen im Gesicht tauche ich

meine unteren Gliedmaßen ins kühle Nass, und sogleich

beginnt das Wasser zu wogen. Langsam begreife ich:

Gierige Sauger-Fische ernähren sich da von meiner Hornhaut.

Meine Fantasie schlägt Purzelbäume und in meiner

Vorstellung knibbeln mir gefräßige Hornhaut-Piranhas

die Haut und auch alles andere bis auf die Knochen ab.

Erschrocken parke ich meine Beine wieder auf dem

Handtuch und entscheide: Meine Füße bleiben, wie sie

sind – auch ohne fischmäulige Pediküre!

Wieder daheim, überrascht mich mein Lebensgefährte

hingerissen mit seiner neuesten Errungenschaft: einem

Aquarium mit kleinen Rotsaugern. Entsetzt stelle ich

fest, dass sie meinen kleinen Kur-Piranhas verdächtig

ähnlich sehen. Aber meine Füße bekommen die nicht!

Was würden schließlich sie sagen, wenn ich ihren Flossen

mit einem stattlichen Hornhauthobel zu Leibe rückte?

In diesem Sinne, genießen Sie das Leben und bleiben

Sie versonnen.


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INHALTSVERZEICHNIS

QUADRAT NR. 06 / 2013 AUSGABE JUNI 2013

AKTUELL

Kurz angetippt 19

FIRMENPROFIL

Dentallabor Gartner 08

DENKMALPFLEGE

Alte Münze Goslar 10

KULINARIA

Moving Table 28

Rehmedaillons 39

UNTERHALTUNG

Tony Marshall 36

FREIZEIT

Geocaching 16

16

26

23

36

KULTUR

Adolf Luther 12

Odeon zu Gast in Hildesheim 18

Paul-Lincke-Haus 23

Harzburger Musiktage 26

Kultur Kurzmeldungen 42

PROFILE

Platz genommen 30

Barbara Trumpfheller 51

STANDARDS

Neugierig auf

tolle Angebote?

Kolumne 03

Die vergangenen zwei Monate in 8 Minuten 06

Cineplex 40

Angelesen 45

Hoffmanns Erzählungen 47

Reingehört 50

Marunde 53

Quadratabend 54

Schon was vor? 56

Impressum 58


6 quadrat 06/2013 zurück geblickt

DER APRIL/MAI

15. APRIL

Ehrgeiziges Ziel: Bis zum Tag der Niedersachsen –

30. August bis 01. September – sollen die umfangreichen

Straßenreparatur- und Sanierungsarbeiten

an Goslars Nordtangente zwischen Riechenberger

Spange und Zu-/ Abfahrt Grauhof/Hahndorf beendet

sein.

16. APRIL

Wo immer Walpurgis gefeiert wird, die Hexen sind

im Anflug. Voraussichtlich mehr als 40 Veranstaltungen

zählt man im Nordharz, für jedes Alter, alle

Geschmäcker, hungrig oder satt, beweglich oder

nicht. Und die ausgefallenen Osterfeuer werden nachgeholt.

17. APRIL

Goslars Ex-Kämmerer Ralf Günther will nun doch

seinen Job wieder besetzen, nachdem er selbst schon

gekündigt und auch noch dunkle Flecke im Führungszeugnis

verheimlicht haben soll, die seine fristlose

Freistellung auslösten.

18. APRIL

Manche Menschen bekommen den Hintern nicht aus

dem Stuhl, bevor die Öffentlichkeit aufmuckt. So geschieht

es im Fall einer Elfjährigen, die in Clooneys

Statisterie mitwirken will. Die erforderlichen Bescheinigungen

von Arzt und Schule gibt es umgehend,

nur die der Behörde nicht. Ein Weckruf der

Zeitung wirkt.

19. APRIL

Kreisrätin Kathrin Weiher ist zwar parteilos, wird

aber von gleich zwei der Parteien als Kandidatin zur

Landratswahl in Goslar unterstützt. Ins Rennen wird

sie von der Bürgerliste geschickt, die FDP spricht eine

Wahlempfehlung aus.

20. APRIL

Haus Gosetal, mehr als 100 Jahre altes beliebtes

Ausflugsziel und Hotel in Goslar, brennt total ab. Die

Brandursache zu finden wird schwer, weil die verkohlten

Reste aus Sicherheitsgründen sofort zusammengeschoben

werden.

21. APRIL

Mehr als 1300 Läufer bevölkern die Goslarer Innenstadt

beim Altstadtlauf. Es gewinnt ein Favorit über

5000 Meter, über 10 000 Meter tauschen Vorjahres-

Sieger und -Zweiter die Plätze.

22. APRIL

Die ursprüngliche „Dreierfusion“ der Landkreise Göttingen

und Northeim mit Osterode – aus der Northeim

inzwischen ausgeschert ist – soll nach dem

Willen der Initiative „Für Osterode“ verhindert werden.

Die darin zusammengeschlossenen Bürger rechnen

bei einem erneuten, diesmal regulär ablaufenden

Bürgerentscheid mit einem klaren Votum für eine

Fusion Osterodes mit Goslar.

23. APRIL

Die Winterpause genutzt hat man im Hohegeißer Heimatmuseum:

Die Eingangstür wurde zum Zwecke

der Renovierung ausgebaut und durch Holzlatten ersetzt.

Der Anblick ist für Passanten überraschend;

er endet mit der Winterpause am 01. Mai.

24. APRIL

Zicke oder besorgte Mutter? Das Schneckentempo,

mit dem das Jugendamt eine Genehmigung zur Teilnahme

als Statistin für eine elfjährige Schülerin erteilte,

sei mit dem ungeheuren Arbeitsaufwand erklärt,

wie andere Mütter berichten. Die Mutter der

Antragstellerin habe das Verfahren jedenfalls beschleunigt,

so die Zeitung.

25. APRIL

Braunlages Wurmberg erhält einen sogenannten

Schnei-See, aus dem in schneearmen Zeiten die Pisten

beschneit werden. Im Sommer dient der See als

Ausflugsziel und Härtetest: Die Wassertemperatur

wird wohl immer niedriger als zehn Grad Celsius

sein.

26. APRIL

Da hat einmal die Firma Goertz produziert, verpackt

und versendet: Das mehrgeschossige Gebäude nahe

dem Bad Harzburger Bahnhof wird abgerissen.

Der neue Besitzer, die Bathauer GmbH, hat noch keine

konkreten Pläne mit dem Grundstück.

27. APRIL

Zweigvereinsvorsitzende, Schatzmeister und zahlreiche

Warte, etwa Wander-, Wege-, Jugend- und

Pressewarte treffen sich in Osterode zur Jahreshauptversammlung

des Harzklubs, um unter anderem den

114. Deutschen Wandertag zu planen.

28. APRIL

Im Kurhaus Bad Sachsa werden die Harzbuerger

Themenbrueder mit dem Kulturpreis des Regionalverbandes

Harz ausgezeichnet. Die Musiker aus dem

Landkreis Goslar danken für die Dotierung von 2.500

Euro und bieten den Gästen ein ungewöhnliches musikalisches

„Brock´n Roll“-Gastspiel.

29. APRIL

Zu doppelter Größe wächst der Bad Harzburger Märchenwald

dank dreier Brüder, die den maroden Freizeitpark

gekauft haben und demnächst Attraktionen

und besondere Anziehungspunkte für die Altersgruppe

„zwischen null und zehn“ anbieten.

30. APRIL

Hexen und Teufel regieren nicht nur auf dem Brocken,

in Hohegeiß und in vielen weiteren Harzorten.


zurück geblickt quadrat 06/2013 7

Auch in Bad Harzburg wird an mindestens zwei Plätzen

gefeiert. Zunächst erwartet den Besucher ein

Umzug vom Bahnhof zum Badepark, wo vom Jungvolk

der erste Teil begangen wird. Dann wendet man

sich zum Sportpark, wo Dj-Musik und Live-Auftritte

für bunte Unterhaltung sorgen, einschließlich Fußball-Übertragung

in der Gaststätte.

01. MAI

Bereits am Goslarer Museum endet die Mai-Demonstration

des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit

Rücksicht auf die dort gezeigte Ausstellung „Das ist

unser Haus“ zum 80. Jahrestag der Zerschlagung

der Gewerkschaften durch die Nazis.

02. MAI

Die nächsten Donnerstage (außer Himmelfahrt) werden

lecker. Die Düfte des Oberharzer Bergbauernmarktes

mit seinem ungewöhnlichen Nebeneinander

von Gesottenem, Gedämpftem und Kandiertem

wie Schweinekruste und glasierten Mandeln ziehen

in der 20. Saison durch die Bornhardtstraße, die Zellerfelder

„Grüne Meile“.

03. MAI

Finsternis in Goslar. Um null Uhr wird die Straßenbeleuchtung

– bis auf wenige Ausnahmen wie zum

Beispiel Zebrastreifen – abgeschaltet. Vereinfacht

gesagt: Die Sparsamen haben sich gegenüber den

Ängstlichen durchgesetzt.

04. MAI

Der Bad Harzburger Ortsteil Bettingerode ist 1000

Jahre alt. Ein Gedenkstein erinnert an das Datum,

der Entwicklung wird mit einer Fotoausstellung gedacht,

Speis und Trank sowie Darbietungen des St.-

Nicolay-Chores münden in einem gemütlichen Beisammensein

der Bettingeroder und ihrer Gäste.

05. MAI

Wenn alle etwas verzehrt, getrunken, gespeist hätten,

wäre der Wirt jetzt reich, aber beim traditionellen

Maisingen am Molkenhaus zählen andere Genüsse:

Wetter, Musik, Stimmung. Damit bereichern sich

einige hundert Besucher.

06. MAI

Zwischen Braunlage und Hohegeiß: Frontal wird ein

Linksabbieger, ein Opel, von einem entgegen kommenden

Toyota getroffen und die Frage ist, hat er

dem die Vorfahrt genommen oder sich womöglich

auf einen eingeschalteten Blinker des Unfallgegners

verlassen? Da sind Zeugen gefragt.

07. MAI

Die Landesstraße 516 zwischen Lautenthal und Hahnenklee

ist bis morgen Nacht gesperrt für die Dreharbeiten

zu George Clooneys Film „The Monuments

Men“.

08. MAI

Mittags in Lutter: Eine Gasleitung, bei Baggerarbeiten

beschädigt, führt zu Gasalarm und der Mobilisierung

von Feuerwehr, Rettungsdienst, Rotem Kreuz

und Fachleuten des Gaslieferanten. Letztere sperren

die Hausleitung. Gefahr gebannt.

09. MAI

Zünftiges Ziel für Väter und solche, die es werden

wollen: Bauer Reinhard Neigenfindt öffnet seinen

Hof auf der St. Andreasberger „Kuppe“ zum vierten

Mal für ein zünftiges Hoffest, am Vatertag auch mit

Kinderprogramm.

10. MAI

Im vorigen Jahr war es die Umgebung der Granetalsperre,

jetzt versucht man, die völlig vermüllte Steinbergalm

und den mit Exkrementen und Urin verseuchten

Kinderspielplatz in einen menschenwürdigen

Zustand zu versetzen.

11. MAI

Die Staatsbürgerliche Stiftung Bad Harzburg verleiht

ihren Staatsbürgerpreis nach neun Jahren der Vergabe

außerhalb endlich wieder einmal in der Kurstadt.

Die Brüder Vogel, Dr. Hans-Jochen und Dr.

Bernhard, nehmen sich die Zeit, ebenso wie die Laudatoren

Jacques Santer und Stephan Weil.

12. MAI

Vorsicht ist geboten, Kontrolle notwendig. Weil Störer

beim Mountainbike-Event in Altenau Jahr für Jahr

die Streckenbeschilderung verändern, ist ein erheblicher

Aufwand notwendig, um einen regelgerechten

Ablauf zu gewährleisten. Dazu gehört, dass der

Start jetzt von einem Motorrad angeführt wird.

13. MAI

Die Kreismusikschule Goslar stellt ihr neues Logo

vor. Mit Schwung geht die Gestaltung auf die Angebote

ein, nämlich Musik und Tanz, klassisch, über

Rock, Pop und Jazz. Gelungen.

14. MAI

Auf rund 2600 Wohnungen stockt die Wohnbaugesellschaft

Goslar ihren Bestand auf. Sie kauft von

der Baugenossenschaft Wiederaufbau Braunschweig

fast 300 gut erhaltene Wohneinheiten aus den 50er

Jahren.

15. MAI

Redaktionsschluss, damit das QUADRAT-Magazin

für das Leben im Harz Anfang Juni erscheint. (tg)


8 quadrat 06/2013 SPITZMARKE

Für ein sympathisches

Lachen

DENTAL LABOR GARTNER KOMBINIERT HIGHTECH

UND HANDWERKLICHES KÖNNEN FÜR SCHÖNE ZÄHNE

Seit mehr als 60 Jahren ist das Dental Labor

Gartner Ansprechpartner für Zahnärzte und

Patienten. Mit Laboren in Goslar und Wernigerode

ist die Nähe zum Kunden optimal

gewährleistet. Während es in den Anfangsjahren

vor allem darum ging, Menschen, die einen Zahnverlust

erlitten hatten, wieder in die Lage zu versetzen,

Nahrung zu zerkleinern, so hat sich der

Anspruch in den letzten Jahren auch immer mehr

in den ästhetischen Bereich weiter entwickelt. Ein

schönes Lachen, das ansprechende Zähne zeigt,

sorgt für Sympathie. „Natürlich wurde dabei auch

die Grundvoraussetzung, also die Funktion, stark

verbessert“, ergänzt der Inhaber des Labors, Andreas

Gartner. Die Innovationsgeschwindigkeit im

Bereich der Materialien ist aktuell sehr hoch. Es

gibt heute eine große Auswahl an Lösungen für ein

Problem. Der Patient kann je nach Anspruch von

ganz preiswerten bis zu sehr ausgefeilten Versionen

wählen. Wichtig ist dabei allerdings, dass alle

Varianten funktionell sind. Gerade für den Bereich

der Seitenzähne kann eine einfachere Lösung

durchaus ausreichend sein. Im Frontzahnbereich

erarbeitet das Dental Labor Gartner Lösungen, die

vom natürlichen Zahn nicht mehr zu unterscheiden

sind. „Gerade ästhetische Problemfälle sind

für uns eine Herausforderung, die wir sehr gern

annehmen“, betont Andreas Gartner.

ÄSTHETIK AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Im Frontzahnbereich können beispielsweise

Lücken mit sogenannten Veneers geschlossen

werden. Es handelt sich dabei um dünne Keramikschalen,

die auf die natürlichen Zähne aufgeklebt

werden, so dass der Patient wieder lückenlos

lächeln kann. Die natürliche Zahnsubstanz wird

dabei nicht beschädigt. Mit diesen Veneers kann

auch die Funktion abgeschliffener Zähne wieder

hergestellt werden. Wie bei allen Versorgungen

arbeitet das Labor immer eng mit dem behandelnden

Zahnarzt zusammen. Wenn die Funktion nicht

gewährleistet ist, kann das gute Aussehen auf

Dauer nicht bestehen. Gerade diese enge Kooperation

mit dem Behandler ermöglicht es, aus der

großen Zahl von Materialien und Ausführungen

das Optimum für den einzelnen Patienten herauszufiltern.

Das Ergebnis ist so stets ein harmonisches

Lächeln.

PRÄVENTION GEGEN ZAHNVERLUST

Das Dental Labor Gartner bietet auch Lösungen,

die Sportler gegen Zahnverlust schützen. Nicht

nur Boxer, sondern beispielsweise auch Inline-

Skater oder Downhill-Mountainbiker sind gefährdet.

Ein Sturz zerstört buchstäblich ein schönes


firmenprofil quadrat 06/2013 9

Lächeln. Ein individuell gefertigter Mundschutz

verteilt die Kräfte gleichmäßig und beugt so Zahnverlust

vor.

ENGE ZUSAMMENARBEIT MIT DEM ZAHNARZT

Heute bietet sich den Technikern im Dental Labor

Gartner eine riesige Auswahl an Materialien. Allein

im Keramikbereich arbeiten sie mit sechs verschiedenen

Ausgangsstoffen. Beispielswiese kann

der Unterbau von Kronen und Brücken aus einem

Material erstellt werden, das auch für Scheren und

Messer Verwendung findet. Es hat eine extrem

hohe Biegefestigkeit. „Wir sprechen da vom weißen

Gold“, freut sich Gartner über die modernen

Möglichkeiten. Das Material wird in der Zahngrundfarbe

eingefärbt und dann trägt der Techniker

zahnfarbene Verblendkeramik in mehreren

Schichten auf. Diese Arbeit erfolgt in einzelnen

Schritten, wobei die Schichten ineinander verlaufen.

Das Ergebnis ist ein lebendiger Zahn mit einer

transluzenten Oberfläche, der vom natürliche

Pendant optisch nicht zu unterscheiden ist: Wie

in der Natur gibt es einen Farbverlauf, wobei das

Material zur Kaufläche heller und durchscheinender

wird.

KÜNSTLER IM HANDWERK

Da die Farbbestimmung sehr wichtig für ein optimales

Ergebnis ist, bietet das Dental Labor Gartner

Patienten an, sich direkt im Labor von den

Experten informieren zu lassen. Lichteinfall, sogar

das Wetter und etliche andere Faktoren spielen bei

der Zahnfarbauswahl eine wichtige Rolle. „Wir

machen das sehr gern“, betont Gartner, denn „wir

haben dabei schon den Bauplan im Kopf. Wir

sehen den Patienten. Wir sehen den Bereich, der

versorgt wird. Wir sehen das Umfeld und alle

Gegen- und Nachbarzähne“. Diese Arbeit geht in

den künstlerischen Bereich, da auch die Zahnform

frei modelliert wird.

KERAMIK FÜR JEDEN ANSPRUCH

Natürlich bietet das Labor preiswertere einfachere

Ausführungen. Auch hierbei kann der Zahn verblendet

werden. Der Unterbau ist dabei natürlich

ästhetisch nicht so optimal wie bei der vorgenannten

Lösung. Funktional ist jedoch jeder Zahn aus

dem Hause Gartner immer gleichwertig.

3D-TECHNIK ZUM WOHLE DES PATIENTEN

Mit moderner Scantechnik kann der Zahnarzt

heute ein dreidimensionales Modell des Patientengebisses

erstellen und über eine gesicherte

Datenverbindung direkt an das Labor schicken.

Auch per DVT (Digitale Volumentomographie) lässt

sich so ein Computermodell erstellen. Auf der

Basis dieses Modells werden Implantationen exakt

geplant. Der Kieferknochen mit seinen Nerven und

Hohlräumen ist ein hochsensibles Gebiet. Das

3D-Modell ermöglicht eine optimierte Behandlung.

Diese neue computergestützte Diagnosemethode

ermöglicht dem Arzt ein deutlich erweitertes

Behandlungsspektrum. Implantate, die bei Bedarf

auch schräg im Kiefer verankert werden können,

um keine Nerven oder Kieferhöhlen zu treffen,

eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Unterstützt

wird dies durch die modernen keramischen Werkstoffe,

die das optimale Implantat ermöglichen.

Bei der Datenübergabe dient übrigens ein Legostein,

der mitgescannt wird, als dreidimensionale

Referenz für die spätere Weiterverarbeitung der

Daten. Legosteine sind sehr präzise und röntgenopaque.

Das heißt, sie sind in der Röntgenaufnahme

sehr gut sichtbar und dienen als dreidimensionale

Referenz. Nachdem der Zahnarzt die

Planung freigegeben hat, wird im Labor mit einer

speziellen Software für jedes Implantat die richtige

Position errechnet. Der Techniker setzt dann in

eine Bohrschablone je eine Titanführungshülse.

Durch diese exakte Führung kann der Arzt patientenschonend

minimalinvasiv arbeiten. Das Dental

Labor Gartner hat das Programm auf einem Laptop

und kommt zum Behandler mit den vorbereiteten

Daten und Planungsvorschlägen in die Praxis. So

können virtuelle Implantate in das virtuelle Kiefermodell

eingesetzt und verschiedene Varianten

erarbeitet werden. Auf diese Weise werden die

chirurgischen Vorgaben mit den prothetischen

Wünschen in Einklang gebracht. Am Ende verschlüsselt

der Arzt die Daten mit den fertig positionierten

Implantaten mit einem dem Labor nicht

bekannten Passwort. „Der Arzt ist der Architekt

und wir sind die Baumeister“, lacht Andreas Gartner.

(sts)

Weitere Informationen hält das Dental Labor Gartner

auf seiner Internetseite bereit:

www.gartner-dental.de

FOTOS: STEFAN SOBOTTA


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DENKMALPFLEGE UND WIRTSCHAFTLICHKEIT SCHLIE

Restaurierung der Al

In der Münzstraße, die früher auch mal Marshall- Hotel. Nach Auszug des Museums in die Lohmühle

oder Vogtstraße hieß, wird 1509 ein Gebäude und Schließung des Lokals stehen die Räumlichkeiten

leer, das kleine Hotel wird noch weitergeführt.

errichtet. Die enge Gasse verbindet die Bäckerstraße

mit dem Fleischscharren und war im 16.

Jahrhundert Standort der Goslarer Münzprägung. 2008 kaufen Rosemarie und Jürgen Prien das Anwesen,

betreiben das kleine Hotel, nach Renovierung,

Der Rammelsberg erlebte gerade seine zweite Blütezeit

und die Stadt Goslar zählte zu den bedeutendsten

Münzprägestätten des Reiches. Ab 1640 „Arbeit“. Acht weitere Gästezimmer und Suiten sind

mit zehn Zimmern weiter und beginnen mit der

entsteht ein weiteres Gebäude, das als Ausspann geplant. Eine baugeschichtliche Entdeckungsreise

genutzt wird. Hier waren die Pferde untergebracht, in die Vergangenheit beginnt. Das Anwesen besteht

deren Herren auf dem nahe gelegenen Markt Handel aus einem Gewirr von unterschiedlich großen Räumen

auf mehreren Ebenen und jede Fläche hat ihre

betrieben und die für die Nacht eine Bleibe in der

Herberge fanden.

spezifischen zeitgeschichtlichen Eigenarten. Jede

„Entdeckung“ konnte in die jeweilige räumliche

Fünfhundert Jahre später präsentiert sich ein Situation integriert werden und vermittelt trotz vieler

Gebäudeensemble aus unterschiedlichen Entstehungszeiten

rund um einen Innenhof. In den zwi-

Variationen einen harmonischen Gesamteindruck.

schenzeitlich veränderten, aber nie generalsanierten Es sind die vielfältigen Details, die ins Auge fallen.

Gebäuden befinden sich das Zinnfigurenmuseum, Zum Beispiel das so genannte Gästebuch – eine

das Restaurant „Weißer Schwan“ und ein kleines Rarität. An einer Wand mit Lehm- und Kälberhaar-

FOTOS: STEFAN SOBOTTA


denkmalpflege quadrat 06/2013 11

SSEN SICH NICHT AUS

ten Münze

putz sind Eintragungen und Zeichnungen aus der

Zeit von 1750 bis 1802 zu sehen. Dargestellt sind

vorwiegend Pferde, möglicherweise ein Hinweis auf

die Nutzung als Ausspann. Verdeckt wurden die

Originale von acht Tapeten- und Farbschichten,

unsachgemäße Ausbesserungsarbeiten in der Vergangenheit

schädigten die seltenen Malereien, und

Wasserschäden führten zu Verformungen des Putzes.

Die sorgfältige Arbeit einer Restauratorin macht

das Gästebuch wieder lesbar. Ein anderes Beispiel:

Ein tragender Holzpfeiler in der Däle, ein unspektakuläres,

statisches Element, wird durch die Freilegung

von Malereien und Ornamenten zu einem

Blickfang. In den Zimmern sind Friese aus der

Renaissance zu bestaunen und der erste Schritt in

die alte Münze führt durch den gotischen Eingang,

der zwischenzeitlich nicht mehr als solcher genutzt

wurde und nun wieder das ursprüngliche Entree des

Hauses bildet.

Dass dies alles für Hotelgäste und Besucher sichtbar

und erlebbar wird, ist das Verdienst der neuen

Eigentümer. Mit viel Elan, der Liebe zum Detail und

einem langem Atem erwachte ein öffentliches Denkmal

mit Alleinstellungsmerkmal in Goslar aus seinem

Dornröschenschlaf. „Es war immer unser

Traum, ein altes Gebäude zu restaurieren“, sagt

Rosemarie Prien, die bei der Restaurierung der Alten

Münze nur punktuell mit Experten zusammengearbeitet

hat und ansonsten ihre eigenen Ideen umsetzte.

In jedem restaurierten Hotelzimmer sind Wände

aus Naturstein von den Verkleidungen befreit worden

und diese Steinsichtigkeit vermittelt ein mittelalterliches

Wohngefühl, das jedoch nicht auf modernen

Komfort verzichtet. Die behutsame Kombination

und Integration von Technik begeistert Gäste aus

den USA, Asien oder Skandinavien. Sie schätzen die

Möglichkeit, in historischen Mauern zu nächtigen,

und genießen mitten im Stadtleben die Ruhe und

Abgeschiedenheit. Im Sommer bietet ein Plätzchen

im verwunschenen Garten Entspannung pur und

auch der romantisch anmutende Innenhof lädt zum

Verweilen ein. Im ältesten, dem gotischen Teil des

Hauses mit einem dreiseitig beheizbaren alten

Küchenkamin ist das Frühstückszimmer eingerichtet.

Hier wie in den anderen Räumen des Hauses

wurde das Mobiliar sorgsam ausgewählt. Vorhandene

Möbelstücke wurden mit Antiquitäten kombiniert,

häufig Einzelstücke, die wie für das Haus

gemacht erscheinen.

Der Anerkennung durch die Gäste folgte im letzten

Jahr die Auszeichnung mit dem Preis für Denkmalpflege

durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung.

Honoriert wurde damit, wie es heißt, „die

Entwicklung eines tragfähigen Nutzungskonzeptes“

zur Erhaltung eines wichtigen Baudenkmals. Für die

Jury ist die Alte Münze auch ein Beleg dafür, dass

sich „Denkmalpflege und Wirtschaftlichkeit nicht

ausschließen“. Rosemarie Prien freut sich über

diese Auszeichnung, die zum ersten Mal für ein

Objekt in Goslar verliehen wurde. Das ist für die

Priens kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen,

denn die Arbeiten gehen weiter. In den Räumlichkeiten

des ehemaligen Zinnfiguren-Museums sollen

weitere Hotelzimmer entstehen und im restaurierten

Komplex der Alten Münze gibt es auch noch das

eine oder andere zu entdecken.

(uju)

Der Zuckerpalast

von Carsten Westendorf gehört seit über zwanzig

Jahren zum süßen Abschluss eines jeden

Besuches des Goslarer Schützenfestes. Direkt

am Braunschweiger Tor, also am Ausgang des

Schützenfestes, finden Sie die Spezialitäten.

Das Angebot reicht von Schokoladenfrüchten,

gebrannten Mandeln bis zur Zuckerwatte. Die

vielen Stammkunden kommen aus der gesamten

Harzregion. Einige der süßen Köstlichkeiten

gibt es nur auf dem Goslarer Schützenfest, so

zum Beispiel den roten Zucker, auch Ochsenblut

genannt, das ist gekochter Zucker mit Zimt und

Erdnüssen gefüllt. Auch sehr beliebt sind die

Salmi Lollis, Lutscher gefüllt mit Salmiakpastillen

und Schokolade überzogen. Eine Familie aus

Jürgenohl kommt jedes Jahr und kauft gleich

mehrere Kartons der Salmi Lollis, die dann bis

zum nächsten Fest reichen. Die gebrannten

Mandeln und verschiedenen Nusssorten werden

im Geschäft täglich frisch gebrannt. Natürlich

steht der Chef persönlich in Goslar hinter dem

Tresen. Zum Betrieb gehören noch zwei weitere

Süßwarengeschäfte und ein Schießwagen. Der

frisch renovierte Schießwagen wird zum ersten

Mal in Goslar präsentiert. Carsten Westendorf

bereist in der ganzen Bundesrepublik die

Kirmesplätze. Seit Ende letzten Jahres ist er auch

privat in Goslar gebunden.

Carsten Westendorf | Schäferholzweg 27 | D-32257 Bünde

Mobil: 0177 3343410 | info@zuckerpalast.de | www.zuckerpalast.de


12 quadrat 06/2013 kultur 2

on-light: Adolf Luther

und sein Umkreis

NEUE AUSSTELLUNG IM MÖNCHEHAUS MUSEUM

Das Licht

begreifen –

Adolf

Luther (1912 bis

1990), der

„Künstlerwissenschaftler“,

hat

schon einen langen

künstlerischen

Weg hinter sich,

als er die Faszination

des Lichts für

sich entdeckt. Adolf Luther, Lichtobjekt,Sammlung Mönchehaus Goslar

Luther, von Beruf

Jurist, in der Kunst

Autodidakt, beginnt mit Ölgemälden, impressionistisch angehaucht, wechselt

dann zu den „pastösen, schwarzen Massen“, bei denen Licht und Schatten

bereits eine Rolle spielen. Über die Zerstörung von Glas gelangt er schließlich

zu den Spiegeln, die den Betrachter in eine verfremdete Realität entführen.

Die Beziehung zwischen Adolf Luther und Goslar entsteht in den 70er Jahren

durch Peter Schenning, der dem Künstler freundschaftlich verbunden war,

1977 eine Ausstellung organisierte und seine Werke erwarb. Durch den kontinuierlichen

Zukauf gehört der Bestand des Mönchehauses, mit dem der Luther-

Stiftung in Krefeld, zu den größten Sammlungen mit den Arbeiten Adolf

Luthers.

Mehr als 40 dieser Werke und zwei Installationen, die Erlebnisräume, sind in

der aktuellen Ausstellung zu sehen. Der chronologische Aufbau, ohne das

malerische Frühwerk, zeigt die Entwicklung des Künstlers in seiner Auseinandersetzung

mit dem Licht. Das Ziel Luthers: die Materialisierung des Lichts.

Beeinflusst von

den Strömungen

in der Kunst der

60er und 70er

Jahre verlaufen

parallel die

Dematerialisierung

des Bildes

und das Involvieren

des Publikums.

Die Natur

des Lichtes als

Adolf Luther, Spiegelobjekt, Sammlung Mönchehaus Thema der künstlerischen

Ausein-

Goslar

andersetzung

wird komplettiert mit Werken von Künstlern wie Günther Uecker oder Heinz

Mack aus dem Umfeld Luthers, denen ein Raum der Ausstellung gewidmet ist.

Der Zeitpunkt für die Präsentation mit den Werken des Pioniers der Lichtkunst

ist bewusst zeitnah zur Ausstellung des diesjährigen Kaiserringpreisträgers

Olafur Eliasson gewählt, der, wie Luther, in seinem Werk an der „Schnittstelle

von Kunst und Wissenschaft“ arbeitet.

Die Ausstellung dauert bis zum 30. Juni 2013. Im Juni findet jeweils sonntags

um 11.30 Uhr eine Führung durch die Luther-Ausstellung statt. (uju)

Mönchehaus Museum für Moderne Kunst

Rosenstraße 27

38640 Goslar

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr

FOTOS: © VG BILD-KUNST, BONN


In sehr ruhiger, absoluter Spitzenlage,

nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum

Hahnenklee entfernt, erwartet Sie

unser sehr gepflegtes Hotel Haus am

Hochwald***S (HolidayCheck TopHotel

2012 und 2013), dessen Größe einen

individuellen Service und ein persönliches

Ambiente erlaubt. Es wird sehr

umweltfreundlich geführt und ist aufgrund

eines Blockheizkraftwerkes als

Klimaschutz-Hotel zertifiziert. Auch die

13

Lizenz von Viabono (umweltfreundliches

Reisen) liegt seit 2003 vor.

Die äußerst gemütlichen, komfortablen

und ständig modernisierten Zimmer verschiedener

Kategorien und Größen sind

alle mit vielen, liebevollen Details ausgestattet

und laden daher nicht nur zum

Schlafen (hervorragende Matratzen)

sondern auch Verweilen ein. Sie verfügen

über Kabelfernsehen, Telefon, kostenloses

WLAN, Dusche/WC, Fön und größtenteils

Südbalkon oder -terrasse. Morgens

wird Ihnen ein reichhaltiges,

liebevoll dekoriertes Frühstücksbuffet

serviert, damit Sie einen guten Start in

den Tag erleben.

Hallenbad 29 Grad (Ozon statt Chlor),

Sauna, Solarium, Whirlpool, Tischtennis

stehen den Gästen zur Verfügung. Massagen

sind nach vorheriger Absprache im

Haus möglich. Goslar-Hahnenklee ist der

ideale Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen

(z.B. Liebesbankweg), Mountainbike,

alle Wintersportarten oder

kulturelle Besichtigungen (mehrere

UNESCO Weltkulturerbe befinden sich in

und um Hahnenklee)!


Haus am Hochwald

Langeliethstr. 14 c

38644 Goslar-Hahnenklee

Telefon: 05325/5162-0

Telefax: 05325/5162/24

www.hausamhochwald.de

info@hausamhochwald.de


14

der Mensch steht im Mittelpunkt

Kerstin Walk, Steuerberaterin

mit eigener Kanzlei

in Dörnten, versteht sich

als kompetente, serviceorientierte

Dienstleisterin

und zuverlässige Partnerin

ihrer Mandanten. Im

Mittelpunkt steht dabei neben

der besonnenen Mandatsführung

die Durchsetzung

der Interessen ihrer

Mandanten.

Die Steuerberaterin zeichnet

sich insbesondere

durch die Erarbeitung

bestmöglicher Konzepte

und mandantenorientierter

Lösungen aus. Die Tätigkeit von Kerstin Walk ist zwar auf den gewerblichen Bereich ausgerichtet, aber

auch Privatpersonen, wie Vermieter, Arbeitnehmer und Rentner können kompetente Beratung in allen steuerlich

relevanten Belangen in Anspruch nehmen.

Ein Schwerpunkt in 2013 wird die sog. nachgelagerte Besteuerung der Renten und Pensionen sein, da der

Gesetzgeber durch das zum 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz Änderungen in der Besteuerung

vorgenommen hat. Die Finanzverwaltung hat begonnen die Rentner und Pensionäre zur Abgabe einer

Einkommensteuererklärung aufzufordern, evtl. rückwirkend für die Jahre ab 2005.


15

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Lohnbuchhaltung

mit Personalabrechnung

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Ihr Weg zur mir:

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E-Mail: info@steuerkanzlei-walk.de


16 quadrat 06/2013 freizeit

Geocaching:

KOMM, WIR FINDEN EINEN SCHATZ! –

FASZINATION „SCHATZSUCHE“

Mythen, Legenden und die Hoffnung auf etwas Einzigartiges und

Wertvolles, auf Ruhm und Reichtum, trieben Schatzsucher und

Abenteurer aller Zeiten an. Ein Hinweis, ein Gerücht, ein rotes

Kreuz auf einer geheimen Karte und schon zogen sie los. Gonzalo Pizarro,

Francisco de Orellana und Sir Walter Raleigh waren im 16. Jahrhundert

vergeblich auf der Suche nach dem sagenumwobenen Eldorado, Heinrich

Schliemann war da schon erfolgreicher, er fand in den 1870er Jahren die

Ruinen Trojas und Agamemnons Grab in Mykene. Als Leser fesseln uns

Geschichten wie Stevensons „Die Schatzinsel“ und die Romane von Dan

Brown, und als Zuschauer gingen Millionen mit „Indiana Jones“ auf Schatzsuche.

Einer der begehrtesten realen Schätze im Moment sind wohl die eine

Million Dollar in Form von Gold und Diamanten, die der amerikanische

Kunsthändler Forrest Fenn in den Rocky Mountains versteckt hat. Seinen

„Nachlass“ findet, wer Fenns selbstgeschriebenes Gedicht entschlüsseln

kann, was bisher noch nicht gelungen ist. Suchen und Finden, das Erlebnis,

dass jemand vor einem da war und eine „Botschaft“ hinterlassen hat,

fasziniert uns und treibt uns vorwärts. Das wusste auch schon James Perrott

und setzte einen Trend in Gang, der bis heute in unterschiedlichen Variationen

fortbesteht. 1854 versteckte er im Dartmoor in der englischen Grafschaft

Devon eine Glasflasche mit seiner Visitenkarte. Kein besonderer

Schatz, möchte man meinen, aber schon der Ehrgeiz, diese Flasche zu

finden, bescherte der Region viele Gäste und Wanderer. Heute gibt es dort

über 400 solcher „Briefkästen“ (Letterboxes), die inzwischen mit Stempeln

und Stempelkissen ausgestattet sind. Ein System, dass sich ähnlich auch

hier im Harz seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut. Hier gilt es, 222

Stempelstellen zu entdecken und zu erwandern. Aber für alle, die es gern

etwas spannender haben möchten, gibt es natürlich auch im Harz viele

kleine „Schätze“ zu finden, die Geocaches.

So geht`s: Beim Geocaching geht es darum, mittels GPS Caches, an der

Erde versteckte, jedoch nicht vergrabene Boxen zu finden. Bis zum 02. Mai

2000 war das satellitengestützte Navigationssystem GPS (Global Positioning

System) nicht für die zivile Nutzung vorgesehen. Als der Entwickler

und Betreiber von GPS, das Verteidigungsministerium der USA, das System

1995 voll in Betrieb nahm, diente es fast nur militärischen Zwecken. Erst

mit der Abschaltung von künstlich erzeugten Störsignalen konnten GPS-

Geräte erstmals sinnvoll privat genutzt werden und Geocaching wurde

möglich. Seither wächst die Fangemeinde. Die Kombination aus Technik,

Schatzsuche und Natur hat inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen

in ihren Bann gezogen, die weltweit auf der Suche nach weit über zwei

Millionen Caches in Parks, Städten und der freien Natur sind. Ein Cache

besteht aus einem witterungsbeständigen Behältnis, in dem wenigstens ein

Logbuch oder Logblatt liegen sollte, damit man sich eintragen kann. Es

können zusätzlich Gegenstände versteckt werden. Diese Gegenstände

dürfen ausgetauscht werden, was man hineintut, sollte ungefähr dem

gleichen „Wert“ entsprechen wie das Entnommene.

Grundvoraussetzung zum „Cachen“ ist allerdings erst einmal, im Besitz

eines GPS-Gerätes oder eines GPS-fähigen Handys zu sein und ein wenig

Übung darin zu haben, diese zu benutzen. Sowohl für iPhone, als auch für

FOTO: STEFAN SOBOTTA


freizeit quadrat 06/2013 17

Android gibt es einige interessante Apps wie zum Beispiel „GeoCache Calculator“

(GCC), „c:geo“, „opencaching“ oder die App „Geocaching“ von Groundspeak.

Normale GPS-Geräte und Handys mit GPS-Funktion haben eine Ortungsgenauigkeit

von ungefähr zehn bis zwei Metern. Eine detaillierte Landkarte gehört also

auch auf jeden Fall zur Ausrüstung, wenn man einen Cache im Wald sucht,

eventuell sogar ein Kompass. Im Harz befinden wir uns größtenteils im Nationalparkgebiet,

das bedeutet, alle Caches sollten hier so versteckt sein, dass man die

Wege nicht verlassen oder bei der Suche anderweitig gegen die Nationalparkvorschriften

verstoßen muss. Die Gefahr, die Orientierung zu verlieren, ist hier also

nicht so groß. In Gebieten, in denen man auch querfeldein gehen darf, sollte man

aber durchaus darauf achten, sich bei der konzentrierten Suche nicht zu verlaufen.

Die GPS-Koordinaten für Verstecke von Caches und die Möglichkeit, eigene

Caches zu verstecken, finden sich auf Internetseiten von Geocaching-Datenbanken

wie www.geocaching.com oder www.opencaching.de. Dort werden auch

weitere Variationen des Spiels erläutert und Tipps zum Suchen, Finden und

Verstecken gegeben. Ausrüstung, GPS-Geräte, Cache-Behälter und Allgemeines

zum Geocaching bietet die Seite www.CachingWelt.de.

EINFACH MAL MITMACHEN

Die oben genannten Datenbanken bieten eine kostenlose Mitgliedschaft und

viele nützliche Tipps an, die man auch ohne Anmeldung lesen kann. Auf geocaching.com

ist unter der Rubrik „Grundlagen“ das Geocaching-Einmaleins als

Information sehr zu empfehlen. Wer das ganze einfach einmal ausprobieren

möchte, ohne Anmeldung und ohne sich im Vorfeld ein GPS-Gerät anschaffen zu

müssen, kann sich bei den jeweiligen Tourist-Informationen der Harzer Städte

nach geführten Ceocaching-Touren erkundigen, fast alle bieten etwas an. Auf

jeden Fall lohnt sich das Ausprobieren für die ganze Familie, und wer sonst eher

ein Wandermuffel ist, wird feststellen, dass man bei so einer „Schatzsuche“ ganz

mühelos und mit viel Spaß unterwegs ist.

NEBENBEI GANZ EINFACH WAS LERNEN

Für Schulklassen haben die Mitarbeiter des Regionalen Umweltbildungszentrums

(RUZ) im Nationalpark Harz unterschiedliche Geocaching-Touren entwickelt.

Dabei ist die hohe Motivation der Schüler beim Geocaching von entscheidendem

Vorteil, um Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu vermitteln. Die Schüler

sind dabei in Kleingruppen unterwegs. Sie finden in den vom RUZ zuvor ausgelegten

Caches Arbeitsanweisungen zu bestimmten Themen, die durch Informationen

im Gelände und genaues Erforschen der Landschaft zu lösen sind.

Momentan stehen die GPS-Entdeckertouren „Oberharzer Wasserwirtschaft am

Rande des Oderteichs“ und „Den Naturmythenpfad entdecken“ für die Klassenstufen

Fünf bis Zehn auf dem Programm. Auf Anfrage kann aber auch auf andere

Themen eingegangen werden. Weitere Informationen erhalten alle interessierten

Lehrer, Schüler und Eltern unter www.ruz-nph.de oder unter Telefon 05582

916418. (sw)

Praxis für Physiotherapie

Chr.

ustlich

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Elektrotherapie

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Stochastische Resonanztherapie (SRT)

-

Hausbesuche


18 quadrat 06/2013 kultur 2

Das Odeon zu Gast

in Hildesheim

ANGEBOTE FÜR DIE NEUE SPIELZEIT

Infos zu den Abonnements und

Kontakt:

Odeon Theater

Bismarckstr.1

38640 Goslar

Tel.: 05321 319840

Montag, Dienstag und Donnerstag

von 10.00 bis 13.00 Uhr

Mittwoch und Freitag von 15.00 bis

19.00 Uhr

ab August 2013:

Dienstag 10.00 bis 13.00 Uhr

Mittwoch 15.00 bis 19,00 Uhr

Die Bühne des Odeons für die neue Spielzeit steht in Hildesheim. Während

der Schließung des Theaterbaues in Goslar haben Theater- und

Musikfreunde die Möglichkeit, Abonnements für die Saison des Theaters

für Niedersachsen (TfN) zu erwerben. Den Gästen wird im Hildesheimer

Stadttheater vom September 2013 bis zum Juni 2014 einiges geboten: von

der Oper bis zum Musical, vom Klassisch-Bewährten bis zum modernen

Schauspiel. Ob Goethes „Faust“ oder die bissige Mediensatire „Eine Stille

für Frau Schirakesch“ von Theresia Walser, das Angebot ist breit gefächert.

„Der Zarewitsch“, die Meisteroperette von Franz Lehár oder „Fidelio“, die

einzige Oper von Ludwig van Beethoven, stehen ebenso auf dem Programm

wie das Musical „Hair“ oder „Das Geheimnis der Irma Vep“, rund um Werwölfe,

Mumien und Vampire. Ein besonderes musikalisches Highlight verspricht

die konzertante Darbietung der Oper „Iphigenie auf Aulis“, die in der historischen

Goslarer Kaiserpfalz zur Aufführung kommt. Auch während der Schließung

des Odeons müssen Theaterliebhaber nicht auf anspruchsvolle Inszenierungen

verzichten. Das TfN verspricht gute Unterhaltung mit seinem facettenreichen

Programm. Für die Theaterfreunde werden ein Musiktheater- und

zwei Schauspielabonnements angeboten. Beim Schauspiel gibt es zwei Varianten

mit jeweils sechs Aufführungen und einem um zwei Musicals erweitertes

Angebot. Um die Fahrten nach Hildesheim müssen sich die Abonnenten

keine Gedanken machen. Durch die Unterstützung von Expert – Riedel und

Neumann sowie der Firma Eurawasser steht auch in der neuen Spielzeit ein

kostenloser Bus-Shuttle-Service nach Hildesheim zur Verfügung.

Und was passiert derweil hinter den Kulissen des Odeon Theaters? Nach

Beauftragung von Entwurfsplanungen in den Bereichen Architektur, Haustechnik,

Statik und Brandschutz sollen deren Ergebnisse inklusive Kostenschätzung

in eine Beschlussvorlage für die Ratsgremien münden. Geplant ist

das für Ende des Jahres 2013. Wenn die Konzepte für Sanierung und Finanzierung

stehen und durch einen Ratsbeschluss abgesegnet wurden, könnte

das Odeon zur Spielzeit 2015/16 wieder eröffnen.

(uju)

FOTOS: STADT GOSLAR


KURZ-

ANGETIPPT

JUNI

OBERHARZER

BERGBAUERNMARKT

BORNHARDTSTRASSE,

CLAUSTHAL-ZELLERFELD

06., 13., 20., 27. JUNI UND 04. JULI,

JEWEILS 18.00 BIS 22.00 UHR

Noch bis Oktober erwarten alle Genießer,

Harz-Liebhaber und Einheimische

jeden Donnerstag auf der Bornhardtstraße

in Clausthal-Zellerfeld

echte Harzer Spezialitäten von A wie

Aal bis Z wie Ziegenbutter. Hier kann

man Harzer Kulinarisches kosten und

kaufen und echte Oberharzer Kultur

erleben.

Der Oberharzer Bergbauernmarkt ist

der Treffpunkt an jedem Donnerstagabend.

Hier treffen sich Einheimische

und Urlaubsgäste aus dem gesamten

Harz zum Einkauf, zum Austausch

und zum Genießen und Schlemmen.

GANZ SCHÖN GRUSELIG –

DAS MITTELALTER WIRD LEBENDIG!

TREFFPUNKT VOR DER DOMVOR-

HALLE, WALLSTRASSE, GOSLAR

07. JUNI, 20.30 UHR

FOTO: BBM- QANTMEYER

Folgen Sie Mönch Wilfried auf seinem

unheimlichen Gang durch die Altstadt.

Hören Sie, wie Recht und Ordnung

für die Bürger, Gilden und die

Stadt durchgesetzt wurden. Beißkatze,

Schandpfahl, Folter und Hexen gehörten

zum Leben und sorgen noch

heute für Gruselstimmung.

DEUTSCHE VIELSEITIG-

KEITS-MEISTERSCHAFT

DER JUNIOREN UND JUNGEN REITER

SPORTPARK AN DER RENNBAHN,

BAD HARZBURG

07. BIS 09. JUNI

Der Verein für Vielseitigkeitsreiten

(VfV) Bad Harzburg richtet 2013 die

Deutsche Jugend-Meisterschaft im

Sportpark aus. Pferde und Reiter

müssen dabei Prüfungen in der Dressur,

im Geländeritt und im Springparcours

absolvieren. Im Rahmen des

16. Internationalen Turniers des VfV

werden die nationalen Titelträger der

Jugend in den Altersklassen Junioren

und Junge Reiter ermittelt. Den Zuschlag

bekam Bad Harzburg dank der

jahrelangen vorbildlichen Ausrichtung

mit Teilnehmern aus der gesamten

Welt, darunter auch vielen Olympiasiegern.

Die Elite wird auch diesmal auf den

Top-Anlagen im Sportpark sowie dem

anspruchsvollen, aber auch herrlich

gelegenen Gelände zu Gast sein. Die

Hauptwettbewerbe werden eine Internationale

M (CCI**)- und eine Internationale

L (CCI*)-Prüfung sein. Weitere

Infos: www.vfv-badharzburg.de.

FOTO: KACZMAREK

HEXEN, MÖNCHE UND

HALUNKEN –

STADTWACHE SIGMUND SORGT FÜR

ORDNUNG!

TREFFPUNKT SCHUHHOF, GOSLAR

08. JUNI, 20.00 UHR

Wollten Sie schon immer einmal etwas

über die Vertreibung der Mönche,

vom geheimnisvollen Versuch der Erstürmung

des Rathauses oder von

den Gräueltaten während der dreijährigen

schwedischen Besetzung hören?

Stadtwache Sigmund führt Sie

durch die dunkle Zeit des Mittelalters.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist,

gibt es Karten nur im Vorverkauf.

„PLÖTZLICHE SELBST-

ENTZÜNDUNG VON

MENSCHEN“

VORTRAG VON MARK BENECKE

BÜNDHEIMER SCHLOSS, BAD

HARZBURG

08. JUNI, 20.00 UHR

Mark Benecke, der Herr der Maden,

ist bereits zum sechsten Mal zu Gast

in Bad Harzburg. Der Kriminologe und

anerkannte Fachmann hat für seinen

Vortrag im Bündheimer Schloss als

Thema die „Plötzliche Selbstentzündung

von Menschen“ ausgesucht.

Das Publikum kann sich wieder auf

besondere Eindrücke und überraschende

Details gefasst machen.

Langweilig wird dieser Abend auf keinen

Fall! Weitere Informationen sind

beim Kulturklub, Telefon 05322 1888,

oder unter www.kulturklub-bad-harzburg.de

zu erhalten.

FOTO: ZINNFIGURENMUSEUM

kurz angetippt quadrat 06/2013 19

SAG DEM STRESS ADÉ!

HEILKLIMAWANDERUNG AM UNESCO

WELTKULTURERBE OBERHARZER

WASSERWIRTSCHAFT

TREFFPUNKT HEILKLIMAPORTAL

KARL-REINECKE-WEG 35, ALTENAU

12. JUNI, 19.00 UHR UND 26. JUNI,

10.00 UHR

Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas

Gutes. Mit einer Heilklima-Wanderung

liegen Sie genau richtig. Diese

geführte Heilklima-Wanderung für

Jedermann bietet Ihnen eine kurze

Einführung in die Thematik Heilklima-

Therapie mit anschließender praktischer

Anwendung. Die frische und

würzige Luft regt Ihre Vitalfunktionen

an. Gleichzeitig lernen Sie unser Weltkulturerbe

kennen. Weitere Informationen

erhalten Sie unter Telefon

05328 1795.

ZEITREISE –

GOSLAR UM 1700

MIT KAUFMANN BERTHOLD

TREFFPUNKT VOR DER

DOMVORHALLE

WALLSTRASSE, GOSLAR

15. JUNI, 19.00 UHR

Lassen Sie sich in eine Zeit entführen,

als das Leben eine echte Herausforderung

war, als Geld, Falschgeld, Kipper-

und Wippermünzen, Maße und

Gewichte den Handel erschwerten.

Welch geheimes Gebräu möchte Berthold

erwerben? Hat er vielleicht eine

Riech- und Kostprobe dabei? Begleiten

Sie Berthold auf seinem Weg!

JÜDISCHES LEBEN IN

GOSLAR

TREFFPUNKT

TOURIST-INFORMATION

AM MARKTPLATZ, GOSLAR

16. JUNI, 11.00 UHR


20

Wir freuen uns auf die Vollendung

des 1. Bauabschnitts der Hokenstraße

und haben viele Angebote für Sie!

Alles für den

Schulwechsel

Ab Ende Juni mit erweitertem

Rimowa-Angebot!

Hokenstraßenfest

am 22. Juni 2013

Goslar - Schuhhof

Hokenstraße

Tel. 05321 23068

Erleben Sie den Stadtrundgang zur

Geschichte der jüdischen Gemeinde

Goslars mit Besuch des seit 400 Jahren

bestehenden Judenfriedhofs. Dabei

ist für die Herren eine Kopfbedeckung

erforderlich. Da die Teilnehmerzahl

begrenzt ist, gibt es Karten

nur im Vorverkauf.

ELFEN-SAGEN-

MÄRCHEN-TICKET

ROTKÄPPCHEN

BURGBERG, BAD HARZBURG

16. JUNI, 14.30 UHR

Mit der Burgberg-Seilbahn (gebuchtes

Ticket vorzeigen) sollte spätestens

um 14.15 Uhr auf den Großen

Burgberg geschwebt werden, da in

der Harzsagenhalle um 14.30 Uhr die

Vorstellung des Figurentheaters startet.

Gespielt werden Sagen und Märchen

aus alter und neuer Zeit mit viel

Musik, gelegentlich auch mit Schattentheater

und natürlich mit dem Kasper.

Nach der Vorstellung geht es mit

der Seilbahn zurück ins Tal und nach

nur fünfminütigem Fußweg ins Hotel

Plumbohms mit dem Café SAX. Dort

wird sich am Elfen-Büfett gestärkt.

Anmeldungen sind bei der Tourist-Information,

Nordhäuser Straße 4,

38667 Bad Harzburg, Telefon 05322

75330 und info@bad-harzburg.de

notwendig. Dort sind auch weitere Informationen

zu erhalten.

„HESSEN-KURIER“

DAMPFZUG-SONDERFAHRT

09. JUNI 2013

Der VEV - Verein zur Förderung des

Eisenbahnmuseums Vienenburg e. V.

lädt ein von Vienenburg über Goslar,

Seesen, Kreiensen, Northeim und

Göttingen nach Kassel zu fahren. Der

Sonderzug im Stil der 60er Jahre wird

von der Dampflokomotive 52 1360-8

gezogen. Der Speisewagen „Kakadu“

sorgt für Ihr leibliches Wohl. In Kassel

besteht die Möglichkeit, einen

Ausflug zum Herkules zu unternehmen

oder zur Naumburger Kleinbahn

zu fahren. Sie bekommen reservierte

Sitzplätze für Hin- und Rückfahrt!

Information, Anmeldungen und Fahrpreise:

Telefon 05321 25755 oder

039453 631131 oder 0175 4476560

oder 0173 9783675.

MYSTISCHE MOMENTE &

KURIOSE KÄUZE –

UNTERWEGS MIT DER FRAU DES

NACHTWÄCHTERS

TREFFPUNKT TOURIST-INFORMATI-

ON AM MARKTPLATZ, GOSLAR

21. JUNI, 21.00 UHR

Gelebte Goslarer Geschichte, erzählt

von der „Frau des Nachtwächters“,

die den Teilnehmern dieser etwas anderen

Stadttour bei Dunkelheit erstaunliche,

mystische und aufregende

Geschichten näher bringt, die sich

so oder ähnlich tatsächlich in Goslar

zugetragen haben. Ausklingen wird

der Abend bei einem urigen Umtrunk.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist,

gibt es Karten nur im Vorverkauf.

HARZÜBERQUERUNG

VOM KLOSTER MICHAELSTEIN NACH

BAD HARZBURG

GROSSPARKPLATZ, BAD HARZBURG

22. JUNI, 07.00 UHR

Mit dem Bus geht es gemeinsam um

07.00 Uhr vom Bad Harzburger Groß-

FOTO: RAINER GOLITZ


parkplatz nach Blankenburg zum

Kloster Michaelstein. Die Tour trägt

den Titel „Durch den schönen Ostharz“.

Die Teilnehmer müssen für die

rund 42 Kilometer über eine gute Kondition

verfügen. Geleitet wird die

Harzüberquerung wieder von Wanderführer

Hans Hillebrecht. In der

Teilnehmergebühr sind der Bustransfer,

Erfrischungsgetränk, Müsliriegel

und Erinnerungsurkunde, die beim

gemeinsamen gemütlichen Abschluss

überreicht wird, enthalten. Weitere Informationen

und die Anmeldungen

sind über die Tourist-Information,

Nordhäuser Straße 4, 38667 Bad

Harzburg, Telefon 05322 75330, oder

info@bad-harzburg.de möglich. Anmeldeschluss

ist jeweils der Donnerstag,

18.00 Uhr, vor dem Wandertermin.

Da die Teilnehmerzahl auf 47

Personen begrenzt ist, empfiehlt sich

eine frühzeitige Anmeldung.

SEESENER NACHT

JACOBSONPLATZ, SEESEN

22. JUNI, AB 18.00 UHR

Freuen Sie sich auch dieses Jahr wieder

auf die Seesener Nacht mit N-JOY

The Party und Jens Hardeland. Im

Vorprogramm unterhält Sie das DJ

Delta-Team aus Seesen.

7. BAD HARZBURGER

BÜRGERFRÜHSTÜCK

BADEPARK, BAD HARZBURG

23. JUNI, 11.15 BIS 16.00 UHR

Nach einer kurzen Verschnaufpause

im Vorjahr findet das Bad Harzburger

Bürgerfrühstück 2013 wieder statt.

Die Aktion der „Bad Harzburg-Stiftung“

lädt zur 7. Auflage dieser Aktion

in den Badepark vor der Wandelhalle

ein. Der Erlös der geselligen

Frühstücksrunde mit Musikprogramm

unter den ehrwürdigen Kastanien

fließt unter anderem in die Sanierung

der Harzsagenhalle auf dem

Burgberg. Ab dem 24. Mai sind Tische

und Einzelplätze für das Bürgerfrühstück

dann in der Tourist-Information,

Nordhäuser Straße 4, Telefon

05322 75330, info@bad-harzburg.de,

zu den bekannten Öffnungszeiten

buchbar.

BÜRGERMAHL

„LANGE BANK AN DER ABZUCHT“

GOSLAR

23. JUNI, 11.00 BIS 15.00 UHR

Die Bürgerstiftung veranstaltet auch

2013 zusammen mit der Freiwilligenagentur

das Bürgermahl an der Abzucht.

Die Bürgerstiftung möchte das

bürgerschaftliche Engagement in

Goslar und Umgebung stärken. Auch

in diesem Jahr werden sich wieder

mehr als tausend Menschen an dem

Bürgermahl beteiligen – zum Wohl

unserer Projekte für „Kinder in Not“.

Wir hoffen natürlich, dass das Wetter

wieder mitspielt. Wie 2012 soll auf

drei „Inseln“ an der Abzucht (Brunnengarten

am Großen Heiligen Kreuz,

Museumsufer und Moritz-von-Sachsen-Platz)

das Musik- und Unterhaltungsprogramm

stattfinden. Auf der

„Meile der Vereine“ werden exklusiv

einzelne Künstler auftreten. Der Verkauf

der Tische für die „Lange Bank“

erfolgt bei der Freiwilligenagentur

Goslar, Wohldenberger Straße 22-23

(Adlerpassage), Goslar, Telefon

05321 394256.

14. HARZER TRIKE-

TREFFEN

RENNBAHN, BAD HARZBURG

27. BIS 30. JUNI

Blitzende, fantasievoll aufgemotzte

„Dreiräder“ bestimmen wieder das

Bild in Bad Harzburg. Der Verkehrsverein

der Stadt veranstaltet auf dem

Gelände des Harzburger Rennvereins

FOTO: NATIONALPARK HARZ

das 14. Harzer Trike-Treffen. Am

Donnerstag, 27. Juni, ist um 18.00

Uhr Start mit Fassanstich und Grillabend.

Die „offizielle Eröffnung“ mit

anschließender Party mit Discjockey

steigt am Freitag, 28. Juni, ab 20.00

Uhr. Am Samstag, 29. Juni, folgt um

13.00 Uhr der Konvoi durch Bad

Harzburg, anschließend die traditionelle

Harz-Ausfahrt. Von 14.00 bis

17.00 Uhr findet auf dem Rennbahngelände

eine Präsentation von Geschwindigkeitsmessgeräten

im Rahmen

der Verkehrsinitiative durch die

Polizeiinspektion Goslar statt. Ab

19.15 Uhr ist wieder „Partytime“ im

Festzelt. Weitere Informationen sind

beim Verkehrsverein Bad Harzburg,

Telefon 05322 2927, www.harzburginfo.de,

zu erhalten.

LUCHS-AUSFLUGSPAKET

HAUS DER NATUR, BAD HARZBURG

28. JUNI, 14.00 UHR

Fast fünf Stunden dreht sich beim

Luchs-Ausflugspaket, dem Luchsticket,

alles um die Großkatzen. Start

ist im Haus der Natur mit dem Besuch

der Luchs-Information Harz zur theoretischen

Einstimmung. Per Umweltbus

geht es dann zur Luchsfütterung,

um die Tiere live zu erleben. Anschließend

heißt es für die Teilnehmer

in der Waldgaststätte Rabenklippe

„futtern können wie ein Luchs“

(Wildbret vom Harzer Reh). Mit einer

„Luchstüte“ im Gepäck wird per Bus

nach Bad Harzburg zurückgefahren.

spitzmarke quadrat 06/2013 21

Ihre Fragen

beantworte ich

gern persönlich

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- akute und chronische Schmerzzustände

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04.06.2013: „Klänge aus den Bergen“ mit dem Duo

Schmidt, Beginn 15.00 Uhr, in Cafe

10.06.2013: „ Norwegen“ Dia-Ton-Show mit Nina &

Thomas W. Mücke, Beginn 16.00 Uhr im Café

11.06.2013 „ Zwischen Harz und Bruch Teil 1“

vom Fallenstein zum Huy mit dem Fototeam Hercynia,

Beginn: 15.30 Uhr im Clubraum

25.06.2013: „ Vom Allgäu zu Genfer See“ Dia-Show mit

Frau Marianne Havelka, Beginn 15.00 Uhr im Clubraum

Ankunft ist dort gegen 18.30 Uhr. Das

Luchsticket kann bei der Tourist-Information,

Telefon 05322 75330 oder

unter info@bad-harzburg.de, gebucht

werden.

SCHÜTZEN- UND

VOLKSFEST GOSLAR

ZEHN TAGE SPASS UND ACTION

OSTERFELD, GOSLAR

28. JUNI BIS 07. JULI

Auftakt der Veranstaltung ist der große

(musikalische) Schützenumzug

und die Bürgerparade der privilegierten

Schützengesellschaft Goslar von

1220, die durch die gesamte Altstadt

zum Festplatz führen und jedes Jahr

hunderte Schaulustige anziehen. Aktionstage

wie der „Herrenabend“ am

Dienstag, der besonders Firmen, Behörden

und Vereine zum gemeinschaftlichen

Schützenfest-Bummel

einlädt, sowie der Familiennachmittag

am Mittwoch mit vergünstigten Preisen

sind beste Voraussetzungen für

wiederholte Festbesuche. Jeweils an

den Freitagen um 23.00 Uhr sorgen

große Höhenfeuerwerke über dem

Festplatz für besondere Atmosphäre,

dabei ist das Feuerwerk am zweiten

Freitag das größte und beeindruckendste

seiner Art im gesamten

Harz.

WEHRHAFTES GOSLAR

MAUERN, WÄLLE, TÜRME

TREFFPUNKT TOURIST-INFORMATION

AM MARKTPLATZ, GOSLAR

29. JUNI, 14.30 UHR

Folgen Sie der ehemaligen Stadtbefestigung

Goslars bis hinein in die früheren

Wachstuben. Bei einer Innenbesichtigung

des Breiten Tores erleben

Sie den Blick auf die Stadt aus original

mittelalterlicher Sicht. Da die

Teilnehmerzahl begrenzt ist, gibt es

Karten nur im Vorverkauf.

BESINNLICHE TOUR UM

DEN SACHSENBERG

WANDERTREFF IM KURPARK AM

HAUS DER NATUR, BAD HARZBURG

29. JUNI, 11.00 UHR

Wo einst im Jahr 1073 die Sachsen die

Burg von Kaiser Heinrich IV. belagerten,

befindet sich heute der Besinnungsweg.

Von der Bergbahn-Bergstation

geht es vorbei an der Krodo-

Statue, die in ihrer einmaligen Symbolik

(die vier klassischen Elemente: Feuer-Erde-Wind-Wasser)

bereits auf die

Thematik hinweist, zum Startpunkt.

Mit einer Länge von rund 1,6 Kilometern

und einigen leichten Steigungen

führt der Weg zu insgesamt acht Verweilplätzen.

Endstation ist der Antoniusplatz.

Weitere Informationen sind

bei der Tourist-Information, Nordhäuser

Straße 4, Telefon 05322 75330, info@bad-harzburg.de

oder unter www.

bad-harzburg.de zu erhalten.

MIT DER KIEPENFRAU

DURCH DAS KALTE TAL

WANDERTREFF IM KURPARK AM

HAUS DER NATUR, BAD HARZBURG

29. JUNI, 15.00 UHR

In historischem Gewand und natürlich

mit einer Kiepe auf dem Rücken

führt die Kiepenfrau „Wally“ regelmäßig

durch das Kalte Tal und hat viel

aus ihrem Leben zu erzählen. Wer immer

schon einmal wissen wollte, wie

hart und entbehrungsreich, aber auch

lustig und deftig dies gewesen ist,

und wer gleichzeitig das idyllische

und historisch interessante Kalte Tal

kennenlernen möchte, der sollte sich

die Führung mit „Wally“ nicht entgehen

lassen. Karten gibt es in der Tourist-Information,

Nordhäuser Str. 4,

Telefon 05322 75330. Außerdem sind

Buchungen der Kiepenfrau auf Anfrage

möglich.

(sw)


kultur 2 quadrat 06/2013 23

Das Paul-Lincke-Haus

LETZTES DOMIZIL DES KOMPONISTEN IN HAHNENKLEE

„Das ist die Berliner Luft“, die Komposition von tragen und eingebaut. Vieles stammt aus alten

Paul Lincke gehört längst zu den Evergreens der Kirchen, Chorgestühl und Betbänke, der Schrank

Musikszene. Es ist auch eine der Lieblingsmelodien

von Klaus Elbers, dem Inhaber des Paul-Lin-

Die Original-Barhocker aus dem Film „Im Weißen

hinter dem Tresen ist Teil eines ehemaligen Altars.

cke-Hauses in Hahnenklee. Lincke lebte ab 1943 Rössl am Wolfgangsee“ hat Elbers nach der Wende

in Marienbad, währenddessen seine Wohnung in in den Studios in Babelsberg erstanden.

Berlin ausgebombt wurde. Nach verschiedenen

Stationen ließ sich der Komponist in Hahnenklee So wie die Anzahl der Devotionalien wuchs, so

nieder. Im Oberförster-Hermann-Müller-Weg 6 entwickelte sich auch die Liebe des Sammlers für

bezog er eine kleine Vierzimmer-Wohnung. Lincke Paul Lincke. „Ich bin mit der Sache gewachsen

fühlte sich wohl im Kurort und fand schnell Freunde

mit denen er gern seiner Leidenschaft, dem als Gastraum für die Gäste seiner Ferienzimmer

und heute ein großer Paul-Lincke-Fan.“ Zunächst

Skatspielen, frönte. Er starb am 9. September

1946 und fand seine letzte Ruhestätte auf dem

örtlichen Friedhof.

gedacht, sind die Räumlichkeiten mittlerweile zur

„Trinkzeit“ immer freitags von 20.00 Uhr bis

Tagesende öffentlich zugänglich. Und das Paul-

Lincke-Haus ist auch das Vereinslokal des „Freundeskreises

Paul-Lincke-Ring e.V.“. Von den heute

160 Mitgliedern wurden, wie Elbers sagt, „die

meisten am Tresen geworben“. Die finanzielle

Unterstützung des Vereins sichert die Preisvergabe

im Zweijahres-Turnus. Am 21. Juni erhält die

Gruppe Silbermond die Auszeichnung und dann

gibt es auch wieder einen Empfang für die Preisträger

im Paul-Lincke-Haus. Mit Udo Lindenberg,

dessen Cousin in der Nachbarschaft wohnt, war

das für Klaus Elbers ein ganz besonderes Erlebnis.

Elbers hatte eigens einen Kräuterlikör „Mutter

Helene“ hergestellt und den gemeinsam mit dem

Panikrocker gebichselt.

(uju)

FOTOS: KLAUS ELBERS

Klaus Elbers hat das Haus 1989 gekauft und im

Kellergeschoß eine kleine Kneipe, den Paul-Lincke-Treff,

eingerichtet, der sich im Laufe der

Jahre zu einer Paul-Lincke-Gedächtnisstätte entwickelte.

Lincke als lebensgroße Bronzestatue,

Schallplatten mit den Fotos der Lincke-Ring-

Preisträger, die Decke ein einziges Notenmeer,

viele Originaldokumente, das Auge muss sich

langsam orientieren, während den Ohren die Lincke-Melodien

schmeicheln. Elbers hat das alles

erworben und gesammelt, um das Andenken an

den Schöpfer der Berliner Operette zu wahren. Der

ehemalige Besitzer einer Glasgroßhandlung hat

auch die Einrichtung in Eigenarbeit zusammenge-


24

Wir bringen Bildung

gymnasium ● realschule

und internat

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Abitur, Realschulabschluss, Schulischer Teil der Fachhochschulreife.

Wir möchten, dass Ihr Kind einen Schulabschluss erwirbt, der

seinen Begabungen und Fähigkeiten entspricht. Kleine Klassen

ermöglichen eine individuelle und persönliche Betreuung und

schaffen eine angenehme Lernatmosphäre. Ebenso helfen gezielte

Fördermaßnahmen, das Ziel zu erreichen.

Sozialkompetenz

Allgemeingültige Bildungsstandards und kompetenzorientierter

Unterricht sind wichtig, aber mindestens genauso ist der

Erwerb sozialer Kompetenzen. Im Unterrichtsfach SOKO sowie

im täglichen Miteinander ist es unser Anliegen, die Kinder

und Heranwachsenden zu selbstständigen, selbstbewussten,

kritischen und toleranten Persönlichkeiten zu erziehen, die einen

respektvollen Umgang miteinander pflegen.

Förderunterricht

Manchmal braucht es ein wenig länger, um Lesestoff zu verstehen.

Gezielte Förderung in den einzelnen Fächern im Anschluss an den

regulären Unterricht hilft, Defizite abzubauen. Wir nennen das

„1. Hilfe„.

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bei Schulproblemen

Ein leidiges Thema, das häufig zu häuslichen Unfrieden führt.

Wussten Sie, dass der Hausaufgabenerlass vorsieht, dass der

Umfang der Hausaufgaben im Sekundarbereich I maximal

1Stunde betragen darf? Wir wissen das und halten uns daran.

Und wir tun mehr. Für die Klassen 5 – 8 gibt es mehrmals

in der Woche Hausaufgabenstunden. Diese sind in den

regulären Stundenplan eingebaut und werden von

Fachlehrern betreut.

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25

Legasthenie-AD(H)S-Asperger Autismus

Der Anteil betroffener Jugendlicher ist sprunghaft angestiegen.

Eltern und betroffene Jugendliche leiden und insbesondere die

schulische Situation verursacht massiven psychischen Stress.

Legastheniker erhalten bei uns eine qualifizierte Therapie, die

in Kombination mit verständnisvollen Lehrern und gewährtem

Nachteilsausgleich erheblich zur Leistungssteigerung und

einem besseren Vertrauen in die eigenen Stärken beiträgt. Auch

Jugendliche, die von AD(H)S oder Asperger Autismus betroffen

sind, fallen bei uns nicht durchs Raster.

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Wir möchten, dass Sie sich darauf verlassen können, dass Ihr

Kind an einer Ganztagsschule bis zum Unterrichtsende betreut

wird. Wir garantieren Ihnen, dass in den Klassenstufen 5 bis 7

jede Stunde bis zum Schulschluss vertreten wird. Schülerinnen

und Schüler der Klassenstufen 8 bis 9 haben Gelegenheit, ihre

Hausaufgaben o.ä. unter Aufsicht in der Schule anzufertigen,

falls der Unterricht in der letzten Stunde einmal nicht erteilt

werden kann.

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Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind ...

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Internat eine Rund-um-Betreuung mit sinnvoller pädagogischer

Freizeitgestaltung in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nationalpark

„Harz“!

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26 quadrat 06/2013 kultur 2

44. Harzburger Musiktage

INTERNATIONALE FESTSPIELE – 14. BIS 22. JUNI 2013

Unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen

Ministerpräsidenten Stephan Weil

Musik genießen – völkerverbindende Tole-

Roman Kuperschmidt wird Mozarts Klarinettenkonzert

A-Dur präsentiert und Beethovens 7.

Sinfonie beschließt den festlichen Auftaktabend.

zeuger der Wiener Symphoniker, aus ihrem Künstlerleben

erzählen, Fragen beantworten und den

Abend mit hochkarätiger „Hausmusik“ in unter-

ranz bewahren und pflegen. Seit 1970 finden sie

Am 15. Juni um 19.30 Uhr werden im Bündhei-

schiedlichen Besetzungen bereichern.

statt, die Harzburger Musiktage, und jedes Jahr

mer Schloss neue Wege beschritten, wenn die

erleben begeisterte Zuschauer in meist ausver-

Festivalbesucher zu einem Rendezvous mit den

Einen zentralen Platz nimmt auf und vor der Büh-

kauften Veranstaltungen weltbekannte Solisten

Künstlern eingeladen werden. Das Bündheimer

ne auch in diesem Jahr der Nachwuchs ein.

und Ensembles. Auch dieses Jahr können Sie sich

Schloss wird zum gemütlichen Plauderstübchen,

„Children´s songs – Kinderträume aus verschiede-

auf ein abwechslungsreiches Programm, heraus-

in dem unter anderem Juri Gilbo und Roman

nen Ländern der Erde“ präsentieren beim Famili-

ragende Künstler und besondere Veranstaltungsorte

freuen.

EIN PROGRAMM FÜR DIE GANZE FAMILIE

Eröffnet werden die 44. Harzburger Musiktage am

14. Juni um 19.30 im Bad Harzburger Kursaal mit

großem Orchester und vor allem großer Musik. Zeit

zum Träumen und zum Schwelgen werden schon

die ersten Klänge bieten. Die Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg unter Juri Gilbo

eröffnet die Festspiele mit Mendelssohns Ouvertüre

zum Sommernachtstraum. Mit dem Solisten

Kuperschmidt mit Thomas Schindl, Soloschlag-

Harzburger Musiktage in Kürze:

1970 fanden die ersten Harzburger Musiktage

statt

1972 wurde die Gesellschaft zur Förderung der

Harzburger Musiktage gegründet

1988 erfolgte die Anerkennung

als Internationale Festspiele

Kontakt:

eva.csaranko@harzburger-musiktage.de

Home: www.harzburger-musiktage.de

enkonzert am 16. Juni um 16.00 Uhr im Bündheimer

Schloss Thomas Schindl und sein Blue

Chamber Quartet in ungewöhnlicher Besetzung

mit Percussion, Harfe, Klavier und Kontrabass.

Kinderwünsche und -gedanken hat die Jazz-

Legende Chick Corea in Musik umgesetzt, dazu

hat die Bad Harzburgerin Bärbel Starkloff auch für

junges Publikum einfühlsame Texte geliefert, die

auf die besondere Atmosphäre des Familienkonzertes

der Musiktage eingehen. Die ungewöhnliche

Besetzung mit Klavier, Harfe, Vibraphon und

Kontrabass verspricht außergewöhnliche Konzerterlebnisse.

FOTOS: HARZBURGER MUSIKTAGE / JENS PAUL TAUBERT / UWE ARENS


„Klassik ist klasse“! Wenn es eines Beweises für

diese These bedürfte, so wird er seit Jahren jeweils

am Festival-Dienstag im Rahmen der Harzburger

Musiktage mit dem Preisträgerkonzert des Wettbewerbs

„Jugend musiziert“ auf erfrischendste Art

und Weise geboten. Eingebunden in die Konzerte

werden auch regionale Schulchöre, die dem Publikum

sozusagen einen musikalischen Willkommensgruß

darbieten. Bei „Klassik ist klasse“

2013 wird das der Chor des Werner-von-Siemens-

Gymnasiums übernehmen, dieses Konzert findet

am 18. Juni um 18.00 Uhr im Werner-von-Siemens-Gymnasium

in Bad Harzburg statt.

Ein ungewöhnlicher Konzertsaal öffnet sich dem

Publikum am 19. Juni um 19.30 Uhr, in den

schon traditionell am Festival-Mittwoch während

der Harzburger Musiktage eingeladen wird: Die

Vereinigte Volksbank eG in Bad Harzburg. Das

Bankhaus gehört zu den treuesten Förderern der

Internationalen Festspiele und präsentiert mit den

„Noten in der Bank“ ein Konzert, das stets zu den

Perlen des Programms gehört. In diesem Jahr darf

sich das Publikum auf einen jungen Künstler

freuen, der mit gerade einmal 31 Jahren bereits

zu den bedeutenden klassischen Gitarristen zählt.

András Csáki spielt Werke von Bach, Dowland,

Giuliani, Albeniz und Tárrega.

Ein großer Barockabend darf bei den Harzburger

Musiktagen nicht fehlen und wird dieses Jahr am

21. Juni um 19.30 Uhr in der Lutherkirche geboten:

Die Gambistin Hille Perl ist mit ihrem „Los

Otros“-Trio zu Gast und präsentiert gemeinsam mit

Nele Gramß (Gesang) und Johannes Gontarski

(Bandora) „Alte Musik“, ein Konzert mit großen

Werken „aus dem Umfeld Peter Paul Rubens”.

Zum Finale der Harzburger Musiktage am 22. Juni

um 19.30 Uhr im Bündheimer Schloss kann

Geburtstag gefeiert werden – seit 30 Jahren

besteht das Mandelring Quartett. Gemeinsam mit

der Pianistin Sheila Arnold präsentieren sie Werke

von Haydn und Dvorak. Das Publikum darf sich

zudem noch das Sahnehäubchen wünschen: Das

letzte Werk der 44. Harzburger Musiktage wählen

die Zuhörer aus einer Angebotsliste des Mandelring

Quartetts selbst aus, dabei stehen Schostakowitsch

und Ligeti jeweils mit einem Streichquartett

zur Wahl.

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28

Moving Table – I like to move it


29

Eine fröhliche Schar Neugieriger, Aufgeschlossener,

aber bestimmt nicht Verschlossener

versammelt sich am vereinbarten

Treffpunkt, diesmal dem Osterfeld (die genaue

Ortsangabe lautete „unterer Bereich“), kommt

sofort ins Gespräch und rätselt gemeinsam, wo

denn der geheimnisvolle Ort läge, an dem die erste

Veranstaltung dieser Art stattfindet. Niemand

von uns kennt den Ort des Geschehens, weiß, was

es für die bezahlten 50,00 Euro zu essen und zu

trinken gibt, welche Musik gespielt wird und wer

sonst noch so dabei ist.

Wir alle haben uns vertrauensvoll in die kreativen

Hände unserer Gastgeber Heiko Rataj und seiner

reizenden Mitveranstalterin Anna Seidel, ebenfalls

hoch professionell und gastronomieerfahren,

begeben, um einen unvergesslichen Abend zu

verbringen. Pünktlich erscheint, wie aus dem

Nichts, Heiko Rataj, stilecht mit Dreispitz, Uniformjacke

und Schärpe, und bittet uns, zu folgen.

Bei der Autorität widerspricht natürlich keiner, die

Fußtruppen folgen ihrem General. Nach kurzem

Fußmarsch wird das Rätsel aufgelöst, wir betreten

den Brieger Turm im Breiten Tor und sind sofort

von mehr als 1000-jähriger Geschichte umfangen,

wunderbar durch farbiges Licht in Szene gesetzt.

Diese Mauern könnten Geschichten erzählen…

Kerzen und offenes Licht sind wegen der Brandgefahr

nicht erlaubt, die Feuerwehr hat zur Sicherheit

Stellung bezogen. Heiko Rataj erklärt kurz die

Spielregeln des heutigen Abends: Jeder ist per Du

und die Herren schenken galanterweise den

Damen nach.

Wolfgang, der Gitarrist, spielt „wish you were

here“ von Pink Floyd unplugged und die „Truppen

des Generals Rataj“ wünschen sich, öfter mal hier

zu sein, was aber die Stadt Goslar voraussichtlich

erst wieder in 1000 Jahren erlauben wird. Es wird

ein sehr leckeres Drei-Gänge-Menü serviert, das

Wichtigste aber sind die netten Gespräche untereinander.

Die Gäste bleiben nicht starr auf ihren

Plätzen sitzen, sondern „rotieren“ am Tisch, um

weitere Teilnehmer kennen zu lernen. Zu fortgeschrittener

Stunde wird sogar getanzt. Wolfgang

hat geschafft, was manche Bigband nicht hinbekommt!

Fazit des ersten „Moving Tables“: Der Abend war

tatsächlich, wie versprochen, unvergesslich, die

Gastgeber aufmerksam und die Gäste hochzufrieden.

Keiner weiß, wo das nächste Event stattfindet.

Es kann eine Tischlerei sein, ein Friedhof,

eine alte Werkshalle oder auf dem Gipfel eines

Berges. Wer einen Platz am „Moving Table“ ergattern

möchte, sollte sich beeilen, die 18 Plätze

sind schnell vergeben.

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Preis für das 3-Gang-Menü inkl. Getränke 50,- €

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Im Mittelpunkt dieser Reise stehen die

pulsierende Metropolen Dehli, Japur,

die Hauptstadt Rajasthans mit dem

Palast der Winde und Agra mit dem

weltberühmten Taj Mahal

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FOTOS: BERND SCHWARZ

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platz genommen quadrat 06/2013 31

GANZ PRIVAT

FOTOS: BERND SCHWARZ, AUFGENOMMEN IM CAFÈ AM MARKT GOSLAR

TORBEN UND ROLF BUES

Rolf Bues und sein Sohn Torben Bues leben Unternehmertum. Vater und Sohn sind im

Harz zu Hause. Der Senior, Jahrgang 1953, gründete 1999 die Rolf Bues technics GmbH

in Bad Harzburg-Westerode. Sein Sohn, geboren 1980, machte sich 2003 selbstständig

mit der heute in Jerstedt ansässigen Firma TBCS IT GmbH. Beide Unternehmen expandieren

erfolgreich und beide Unternehmenschefs arbeiten vierzehn Stunden am Tag und

finden im Gesamtkonzept ihres Lebens (wenig oder zunehmend) Zeit für andere Dinge.

Rolf und Torben Bues haben auf dem Sofa im Café

am Markt „Platz genommen“ und erzählen, was

sie antreibt und was außer Arbeit sonst noch im

Leben wichtig ist. Diese Vater-Sohn-Paarung stellt

übrigens ein Novum auf dem Quadrat-Sofa dar.

Es scheint, als seien Sie beide als Unternehmer

geboren, welche Entwicklung, welche Stationen

führten schließlich zu den Unternehmensgründungen?

Rolf Bues: Ich habe bei VW in Wolfsburg eine

Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert.

Meiner Bundeswehrzeit beim BGS in Goslar folgte

eine Anstellung in den Greif-Werken. Parallel dazu

habe ich eine Zusatzausbildung an der TU Clausthal

zum Fachwirt für Marketing begonnen und

abgeschlossen. Ich bin bei Greif ziemlich schnell

die Karriereleiter nach oben geklettert, wurde

Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich

für das Marketing. Als die Greif-Werke im Zuge des

Vergleichsverfahrens der Muttergesellschaft Pelikan

aufgelöst wurden, habe ich den Schritt in die

Selbstständigkeit gewagt und mit einem Partner

ein Unternehmen zum Vertrieb von schriftbildendem

Büro- und EDV-Zubehör in Bad Harzburg

gegründet, die b+g Bues und Galle GmbH. Zwei

Jahre später, 1987, haben wir das Gebäude von

Uwe Seeler in Vienenburg gekauft und 1989 eine

Maschinenfabrik in Berlin.

Das war aber noch nicht Ihr heutiges Unternehmen?

Rolf Bues: Nein, wir sind damals ziemlich schnell

expandiert, hatten ein enormes Exportgeschäft,

aber ich bin dann aufgrund unterschiedlicher

Auffassungen zur strategischen Ausrichtung aus

dem Unternehmen ausgestiegen und gründete1999

die heutige Rolf Bues technics GmbH,

quasi als Ein-Mann-Betrieb in meinem Elternhaus

in Westerode. Heute beschäftigen wir 16 Mitarbeiter

und werden in 2013 beim Umsatz die 2-Millionen-Marke

erreichen.

Torben Bues: Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker

und war zunächst in der Erwachsenenbildung

als Dozent für verschiedene Bildungs-


32 quadrat 06/2013 platz genommen

träger wie die Oskar-Kämmer-Consulting in

Braunschweig und Wolfsburg tätig. Ich strebte

aber immer schon eine selbstständige Tätigkeit an

und bot auch Kurse und Fortbildungen im EDV-

Bereich an, in einem gemieteten EDV- Raum einer

Schule.

Da ich aus dem PC-Service kam, gründete ich

2003 eine Woche nach meiner Ausbildung in

meiner Wohnung die Torben Bues Consulting und

Service und schließlich die TBCS IT GmbH.

Was ist das Kerngeschäft Ihrer Unternehmen und

wie begründen Sie Ihren Erfolg?

Torben Bues: Die TBCS arbeitet in einem

börsenähnlichen Markt, dem IT-Brokerage,

das heißt, wir sind ein Zulieferer von

Rechenzentrumstechnik des Herstellers

Hewlett Packard. Serversysteme und große

Datenspeicherlösungen sind unser Kerngeschäft.

So schwer wie zwei Motorräder und

groß wie ein Kühlschrank können diese Systeme

sein. Wir helfen Firmen, ihr IT-Budget

effizienter einzusetzen und beraten sehr effektiv.

Das Ergebnis ist häufig, dass der Kunde

Geld spart aber nicht auf Qualität verzichten

muss. Wir reagieren flexibel und schnell. Unternehmen

in ganz Europa beschaffen ihre IT

Technik über uns, daher mussten wir uns auch

räumlich vergrößern.

Mit unserem kreativen Online Shopsystem stellen

wir zudem eine zeitgemäße Beschaffungsplattform

für modernes IT- Equipment zur Verfügung.

Wir haben fünfstellige Besucherzahlen pro Monat.

Mit pfiffigem Marketing runden wir dieses Portfolio

ab. Unsere Kunden kommen aus allen Bereichen

der Wirtschaft und der Industrie. Diese Art

von Technik wird überall gebraucht.

Sie waren sehr jung, als Sie in dieses Geschäft

einstiegen

Torben Bues: Ich war 23 Jahre alt, als ich in die

Selbstständigkeit ging und ich glaube, eine wichtige

Voraussetzung ist das zwingend notwendige

Durchhaltevermögen. Vielleicht habe ich mich

auch deshalb für einen Jack Russel Terrier als

Haustier entschieden. Man muss Biss haben,

ansonsten verliert man. Ein Terrier hört erst auf,

wenn er gewonnen hat.

Rolf Bues: Meinem Sohn wurde das ja vorgelebt,

von seinem Großvater mit dem Tischlereibetrieb,

von mir und von seiner Mutter, die auch Geschäftsfrau

ist. Er hat die Selbst ständigkeit in den Genen.

Torben Bues: Ich bin einfach gern selbst verantwortlich.

Familie ist für mich ebenso sehr wichtig

und motiviert mich auch. Es hilft enorm, wenn

man weiß, dass die Familie hinter einem steht.

Familie ist stets loyal.

Kommen wir noch

mal auf das Kerngeschäft der Rolf Bues technics

GmbH zurück?

Rolf Bues: Bei uns sind es die Lasertoner- und

Druckerpatronen, unsere Marke RB-tec für Großkunden.

Wir produzieren neue Patronen, die mit

den Produkten von HP, Kyocera oder Epson konkurrieren

und mit ihnen qualitativ auf einer Stufe

stehen. Das Markenzeichen unserer Patronen sind

Top-Qualität und hohe Ergiebigkeit zu einem

attraktiven Preis. Wir vertreiben sozusagen Lasertoner-Generika,

etwa 20 Prozent unter dem Preis

des Originals. Unsere wichtigsten Abnehmer sind

Krankenhäuser und große Kliniken, Wirtschaftsunternehmen,

Banken und Versicherungen – und

das bundesweit.

Sie haben eine Nische entdeckt?

Rolf Bues: Das kann man so sagen. Zwischen den

großen Anbietern auf der einen und den Refill-

Firmen auf der anderen Seite besetzen wir ein

Segment, das sich durch Qualität, Zuverlässigkeit

und einen fairen Preis auszeichnet. Und, das

muss man immer wieder betonen: Made in Germany.

Durch den Zukauf von zwei Unternehmen, einer

Bürotechnikfirma in Süddeutschland und einem

Produktionsbetrieb in Berlin, sind wir in Herstellung

und Vertrieb bestens aufgestellt.

Welche Bedeutung hat der Standort in dieser

Region für Ihre Geschäftstätigkeit?

Torben Bues: Der Harz ist meine Heimat, ich bin

ein Harzer Jung und habe hier meine Wurzeln. Wir

sind geschäftlich eher überregional aktiv.

Rolf Bues: ... wirtschaftlich ist der Standort für

uns von geringer Bedeutung, da wir im ganzen

Bundesgebiet mit unserem Außendienst aktiv

sind. Interessant sind für uns die Ballungsräume

– wenn man den Firmensitz in Baden-Württemberg

oder im Rhein-Main-Gebiet hätte und damit

die Kunden vor der Haustüre… Wir haben aber

niemals in Erwägung gezogen, diese Region

hier zu verlassen.

Torben Bues: .. wobei die zentrale Lage des

Standorts mitten in der Republik schon

gewisse Vorteile bietet. Wir beliefern häufig

Kunden noch am selben Tag per Kurier, zum spiel, wenn mal wieder das Handynetz ausgefallen

Bei-

ist. Dann sind zentrale Standorte wie Goslar ein

Vorteil.

Sie fühlen sich hier auch verwurzelt?

Rolf Bues: Ja, ich habe mein Elternhaus in Westerode

übernommen, wo übrigens auch mein Sohn

geboren wurde. Mein Vater betrieb dort eine Bauund

Möbeltischlerei und seit 14 Jahren sind wir

am Um- und Anbauen. Die letzte Bauphase wurde


platz genommen quadrat 06/2013 33

gerade abgeschlossen. Mittlerweile haben wir in

dieses Bauprojekt 1,5 Millionen investiert, das

alles ohne Fremdkapital, ohne einen Kredit von

den Banken. Die Immobilie verfügt jetzt über

600 Quadratmeter Fläche mit unterschiedlichen

Arbeits- und Lebensbereichen, Büros,

Lager, Wohnhaus, eine angenehme Atmosphäre,

die auch das Betriebsklima entscheidend

prägt. Wir haben sozusagen alles unter einem

Dach. Für mich gibt es räumlich keine nung zwischen geschäftlich und privat.

Tren-

Torben Bues: : Wir sind beide sehr naturverbunden.

Um Stress abzubauen, finde ich

Ruhe in der Natur. Ich brauche den Wald,

um Energie zu tanken. Gerade die Gegend

um die Granetalsperre ist dazu gut geeignet.

Mein Jack Russel Filou ist immer mit

dabei. Er war, nebenbei bemerkt, „eine

Bierlaune“. Nach einer Party im Tiffany´s

sah ich früh morgens im Fernsehen einen

Beitrag und zwei Wochen später holte

ich ihn ab…

Rolf Bues: …den Jack Russel Terrorist…

Torben Bues: Zu dem Du ihn übrigens auch

gemacht hast. Mein Hund entwickelte in den

ersten drei Jahren eine gewisse Besen-Phobie.

Dies geht auf das Konto meines Vaters.

Rolf Bues: .. und wir lieben Gärten und Blumen.

Auf unserem Grundstück haben wir eine Unmenge

von Terrakottatöpfen, die alle von meiner Frau

Bettina liebevoll bepflanzt und gepflegt werden.

Bleibt Ihnen überhaupt noch Zeit, um freie Zeit in

Ihren Tagesablauf zu integrieren?

Rolf Bues: Zeit muss man sich erkaufen. Es fällt

manchmal schwer, aber es ist notwendig, zu delegieren.

Wenn man merkt, dass die Arbeit gesundheitliche

Auswirkungen hat, dann weiß man, dass

sich was ändern muss. Ich habe in den Jahren des

Aufbaus der Firma meine sportlichen Aktivitäten

fast völlig aufgegeben. Früher war ich leidenschaftlicher

Tänzer, habe das Tanzen als Turniersport

betrieben und sehr intensiv Tennis oder auch

Fußball gespielt. Jetzt versuche ich wenigstens

zweimal pro Woche etwa eineinhalb Stunden mit

dem Mountainbike

im Harz unterwegs zu sein. Außerdem

haben meine Frau und ich uns vorgenommen,

mehr zu reisen. Es müssen nicht drei Wochen

Urlaub sein, es reichen verlängerte Wochenenden,

aber die eben häufiger. Ich bin oft geschäftlich

unterwegs, sozusagen als Außendienstmann meiner

Firma, das macht mir viel Spaß. Als ich Auszubildender

bei VW war, durfte ich manchmal bei

den Treffen der Regionalleiter dabei sein, das hat

mir sehr gut gefallen. Damals war meine Wunschvorstellung:

mit einem Köfferchen durchs Land zu

reisen und Produkte zu verkaufen.

Torben Bues: Bei mir beschränkt sich die freie Zeit

eher auf die späten Abendstunden. Es wird meist

sehr spät.

Rolf Bues: Für mich und meine Frau ist das

Kochen zu einer Leidenschaft geworden. Es gab

in Goslar mal ein kleines Lokal an der Abzucht,

der Koch zelebrierte die Nouvelle Cuisine und hat

auch Kochkurse angeboten. Das war eine Initialzündung

– in einer Profiküche französische

Gerichte zu kochen. Wir haben daraufhin sogar

unsere Küche profimäßig aufgerüstet. Und zum

Essen gehört natürlich auch ein guter Wein. Da

ist mein Weinkeller gut bestückt.

Gibt es auch gemeinsame Aktivitäten von Vater

und Sohn?

Rolf Bues: Ja, da wir gerade beim Thema sind, es

gibt einmal im Monat einen Vater-Sohn-Abend.

Dann treffen wir uns zum Essen und zu einem

guten Wein…

Torben Bues: … oder auch zwei.

Rolf Bues: Dabei sprechen wir dann auch über

unsere geschäftlichen Aktivitäten, Pläne und

Strategien. Die Rolf Bues technics beliefert 1.300

Kunden bundesweit und das ist auch genau die

Zielgruppe für die Firma meines Sohnes. Wir verfolgen

durchaus gemeinsame Ziele, es gibt genügend

Potenzial und es gibt Synergieeffekte, die wir

deutlich verstärken wollen.

Wichtig ist uns beiden auch das soziale Engagement.

Die Verantwortung anderen gegenüber steht

für mich über dem Ziel Geld zu verdienen. Der

bekannte Spruch „Es gibt nichts Gutes, außer

man tut es“ ist auch mein Leitmotiv.

Welche Einrichtungen oder Organisationen unterstützen

Sie?

Rolf Bues: Wir haben zum Beispiel eine Sammelboxaktion

unter dem Motto „Umwelt schützen,

Menschen helfen“ ins Leben gerufen. Unsere

Kunden sammeln Leergut für das Recycling und

die Beträge werden von uns aufgestockt und

gespendet. Damit haben wir unter anderem die

Deutsche Kinderkrebshilfe oder die Organisation

von Heinz Hoenig, „Heinz der Stier“ unterstützt.

Torben Bues: Wir sind lokal und überregional

engagiert. Aktuell unterstützen wir das Round

Table Projekt „Hast Du Stress“. Zusammen mit

dem kommunalen Präventionsrat versuchen wir

regional ein webbasiertes Hilfeportal für Kinder

und Jugendliche einzurichten. Hier soll in wenigen

Schritten Hilfe an lokale Organisationen vermittelt

werden. Die Zusammenarbeit findet

deutschlandweit statt.

(uju)


34

Das Haus Glockenwinkel hat eine bewegte

Geschichte.

Es entstand im Jahre 1938 auf dem

Gelände, das ursprünglich als Bergwerk

zum Abbau von Eisenerz genutzt wurde.

Die Erzförderung lief aber lediglich

vier Jahre, nämlich bis 1942.

Erst Grubenverwaltung, dann Schule

Im Jahre 1962 wurde diese Grube geschlossen. Das

Grundstück Bismarckschacht 2 ging in das Eigentum

des Landkreises Goslar über, der durch bauliche Erweiterung

eine landwirtschaftliche Berufsschule daraus

machte. Wegen abnehmenden Interesses an dem Berufsstand

Landwirt in den nachfolgenden Jahren wurde diese

Fachschule aber bald wieder geschlossen.

Zu diesem Zeitpunkt bestand in der Gemeinde Liebenburg ein

Mangel an Klassenräumen in der Haupt- und Sonderschule. Der

Landkreis Goslar verpachtete das Gebäude an die Gemeinde Liebenburg,

aufgrund verringerter Schülerzahlen gab die Gemeinde die

Pacht jedoch im Jahre 1987 wieder auf.

Der Anfang des Altenwohn- und Pflegeheimes

Nachdem der Landkreis Goslar keine Verwendung mehr für die

Liegenschaft hatte, verkaufte er diese zu gleichen Teilen an die

Familien Knäbke und Pfaff. Die beiden Familien führten das Haus

Glockenwinkel ab 1988 mit großem Erfolg und übergaben schließlich

am 01. Januar 2009 die Einrichtung an ihre Nachfahren Stefanie-Christine

Pfaff und Sandra und Karl-Martin Heindorf.

Im Jahr 2011 wurde das Haus komplett barrierefrei modernisiert und

auf 75 Pflegeplätze in Einzel- und Doppelzimmern erweitert.

Modernster Komfort und Funktionalität in vier

bequem mit dem Fahrstuhl erreichbaren

Wohngruppen und einem Wohnbereich

bieten den Bewohnern eine Heimat in

einem familiären Klima. Hier leben

zwischen 12 und 18 Bewohner in

einer Wohngruppe, die jeweils

über einen gemütlichen Aufenthaltsraum

und eine kleine Teeküche

verfügt. Jede Wohngruppe

hat ein eigenes Thema: Natur,

Wald, Flora, Sonne und Maritim.

Die damit verbundenen Farben

schaffen nicht nur eine freundliche

Atmosphäre, sondern erleichtern den Senioren auch die Orientierung

im Haus. Die Zimmer sind mit einem Duschbad mit WC sowie

mit TV-, Telefon-, Internetanschluss und Schwesternrufanlage ausgestattet.

Auf Wunsch können die Möbel in den komplett eingerichteten

Zimmern gegen privates Mobiliar ausgetauscht werden.

Aktiv und fit bleiben

„Unser Ziel ist es, alle unsere Bewohner individuell im Alter

zu begleiten. Wir sind ein zuverlässiger Partner für

die Gesundheit unserer Bewohner und daher

gehören natürlich auch gesundheitsfördernde

Maßnahmen zu unseren Leistungen.

Diesen hohen Anspruch

gewährleisten wir in allen Bereichen

durch Qualitätsmanagement

und Qualitätssicherung.

Eine freie Arztwahl ist in unserem

Haus selbstverständlich“,

erzählt Karl-Martin Heindorf,

„und unser Kooperationsvertrag

mit der Bergapotheke stellt sicher,


spitzmarke quadrat 06/2013 35

Altenwohn- und Pflegeheim

dass sich unsere Senioren nicht selbst um

ihre Medikamente kümmern müssen.“

Die Pflegefachkräfte vermitteln auch gern

spezielle Therapien wie Krankengymnastik,

Logopädie oder Massage – auf Wunsch

auch seelsorgerische Dienste. Friseur- und

Fußpflegetermine können im Haus wahrgenommen

werden. Vielfältige therapeutische

und kulturelle Aktivitäten wie Gedächtnistraining,

Gymnastik, kreatives Arbeiten,

Spiel- und Lesekreise runden das Angebot

ab und halten die Senioren fit.

Eine Einzelbetreuung ist natürlich auch

möglich. Zusätzlich gibt es täglich diverse

Angebote für die Bewohner mit demenzieller

Veränderung. In dem großzügigen Speiseraum

finden zudem musikalische und

jahreszeitliche Veranstaltungen sowie zum

Beispiel Geburtstagsfeiern statt.

Auf jeder Etage bietet das Haus ein geräumiges

Pflegebadezimmer mit höhenverstellbarer

Hubbadewanne für ein individuelles

ausgiebiges Badeerlebnis.

Mehrere Aufenthaltsorte im Freien laden

dazu ein die herrliche Natur zu genießen.

Dazu gehören ein windstiller Innenhof, eine

große Sonnenterrasse, ein Balkon und

diverse Sitzmöglichkeiten in der großzügigen

Gartenanlage. Der Wohnbereich

„Natur“ im Souterrain des Hauses ist etwas

Besonderes: In diesem nach dem milieutherapeutischen

Ansatz speziell ausgestatteten

Bereich leben bis zu zwölf demenziell ver-

änderte Bewohner mit Weglauftendenz.

Der direkt angegliederte geschützte Außenbereich

berücksichtigt die Bedürfnisse der

Bewohner und kann von ihnen selbstständig

genutzt werden.

Service rundum

Die Küche im Haus Glockenwinkel bereitet

täglich frisch Haupt- und Zwischenmahlzeiten

zu. Die Köche gehen dabei auf die

speziellen Bedürfnisse und Wünsche der

Bewohner ein und bereiten neben Normalkostmenüs

auch Diät- oder Schonkostmenüs

zu. Die Senioren können ihre Mahlzeiten

wahlweise im hellen, freundlichen

Speisesaal, im Aufenthaltsraum ihrer Wohngruppe

oder im eigenen Zimmer einnehmen.

Für Raucher steht ein Raucherpavillion

zur Verfügung.

In der Cafeteria richtet das Pflegeheim gern

Familienfeiern für bis zu 25 Personen aus.

Freundliches und fachkundiges Personal

organisiert die alltäglichen Dinge und das

Serviceteam übernimmt sämtliche Hausarbeiten,

reinigt täglich die Zimmer und holt

die Wäsche für die hauseigene Wäscherei

ab. Für kleine Reparaturen steht ein technischer

Dienst bereit. Das gesamte Haus

verfügt über modernste Notruf- und Brandmeldeanlagen,

die im Notfall die Sicherheit

der Bewohner gewährleisten.

Wer Fragen hat oder einen Termin für ein

unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren

möchte, wende sich an

Bismarckschacht 2

38704 Liebenburg-Heimerode

Telefon 05346 920600

www.haus-glockenwinkel.de


36 quadrat 06/2013 unterhaltung

„Ich liebe das Altbewährte“

Die GDA-Residenz „Schwiecheldthaus“ feierte

ihr 15-jähriges Jubiläum mit einem festlichen

Programm. Seit 1998 bieten die

historischen Räumlichkeiten und die neu errichteten

Wohnungen und Appartements ein Zuhause für

Senioren in einem unverwechselbaren Ambiente.

Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete der

Auftritt des Stargastes Tony Marshall. Der ausgebildete

Opernsänger begeisterte das Publikum mit

bekannten Hits und leisen Tönen. Vor seinem

Auftritt hatte QUADRAT die Möglichkeit, mit Tony

Marshall über Biografisches und über seine musikalische

Karriere zu sprechen.

Sie sind 1938 geboren, welche Erinnerungen

haben Sie an die Kriegszeit?

Tony Marshall: Ich habe meinen Vater erst 1947

kennen gelernt. Er wurde 1939 eingezogen und

kam erst zwei Jahre nach Kriegsende aus französischer

Gefangenschaft zurück. Über unserer Haustür

stand „Herzlich willkommen“ und meine Mutter

sagte: „Euer Vater kommt zurück“, aber ich wusste

überhaupt nicht, um wen es sich handelte. Ich

hatte Angst vor diesem fremden Mann und flüchtete

in den Keller. Er musste mich dann holen und

das war eine ganz seltsame Begegnung. Was sich

dann, Gott sei Dank, schnell geändert hat. Ansonsten

hatte ich eine schöne, unbeschwerte Kindheit.

Wie muss man sich diese Kindheit vorstellen?

Tony Marshall: Den Großteil meiner Jugendjahre

habe ich zusammen mit meinen beiden Brüdern

auf dem Bauernhof der Verwandten meiner Mutter

verbracht – im Kuhstall, mit Pferden, Rindviechern

und Federvieh – das war eine wunderbare

Jugendzeit. Wir Kinder liefen von März bis November

barfuss. Das kann man sich heute gar nicht

mehr vorstellen, dass wir ohne Schuhe und

Strümpfe über Stoppelfelder gelaufen sind. Wir

haben Fische gefangen, Kirschen geklaut und

Schläge bekommen, ohne gleich einen Anwalt zu

konsultieren.

Das heißt, Sie haben auch keine Bombardierungen

erlebt?

Tony Marshall: Nein, meine Heimatstadt Baden-

Baden blieb verschont. Die Alliierten haben damals

Flugblätter abgeworfen, auf denen stand: „Baden-

Baden wollen wir verschonen, denn darin wollen wir

wohnen“. Nach dem Krieg waren die Kanadier, der

Kommandierende der französischen Streitkräfte

und die russische Botschaft in Baden-Baden ansässig.

Wir haben ja als Kurstadt seit dem 18. Jahrhundert

eine lange Tradition in Bezug auf Gäste, vor

allem die russische Zarenfamilie, die Fürsten, sie

alle waren in unserer Stadt.

Hat sich ihre musikalische Begabung schon in Ihrer

Kindheit gezeigt?

Tony Marshall: Natürlich, meine Mutter war Sängerin,

wenn auch nicht professionell, sie hat im Kirchenchor

gesungen, mein Vater hat Instrumente

gespielt und wir drei Söhne haben das Klavierspiel

erlernen müssen. Ich habe dann noch Geigenunterricht

bekommen und mit acht Jahren mein erstes

Kirchenkonzert gespielt. Und dann kam der Tag, an

dem ich mit meiner Mutter nach Karlsruhe fuhr, um

den Film „Der große Caruso“ mit Mario Lanza zu

sehen.

Bei einigen Szenen liefen mir die Tränen und meine

Mutter fragte mich, warum ich denn weine. Da habe

ich gesagt: „Ich bin so begeistert von diesem Film

und ich weiß jetzt, was ich beruflich machen möchte:

Ich will Sänger werden“. Das war 1952, ich war

14 Jahre alt und gerade im Stimmbruch.

Welche Vorbilder hatten Sie?

Tony Marshall: Wir hatten keine anderen Vorbilder

als die Interpreten der klassischen Musik. Elvis

Presley kam erst 1952. Ich habe mich auch während

meines Studiums an der Musikhochschule in

Karlsruhe überhaupt nicht für die Beatles interessiert.

Die haben tolle Kompositionen geschrieben,

aber singen konnte keiner von denen. Mick Jagger


unterhaltung quadrat 06/2013 37

– TONY MARSHALL IM SCHWIECHELDTHAUS UND BEI QUADRAT

und all die anderen Super-Super-Weltstars, die

haben mich nicht interessiert. Ich habe später

sowohl mit Rudolf Schock als auch mit Nicolai

Gedda im Duett gesungen, das ist noch keinem

Schlagersänger in Deutschland gelungen. Wenn die

Bild-Zeitung schreibt: „Udo Lindenberg, Komma,

Sänger“, dann drehen sich mir die Geweide um.

Das ist ein Rockpoet, ein Interpret, aber doch kein

Sänger. Wenn man früher diesen Beruf ergreifen

wollte, hat man studiert.

Trotz Ihres Examens als Opernsänger sind Sie mit

dem Schlager erfolgreich geworden?

Tony Marshall: Ich habe 1962 geheiratet, zwei

Jahre später kam unser erster Sohn zur Welt. Mir

lag ein Angebot für ein Engagement an der Staatsoper

in Stuttgart vor für 280 DM pro Monat. Zu

dieser Zeit arbeitete ich als Croupier in der Spielbank

Baden-Baden. Im Kasino habe ich diesen

Betrag in zwei Tagen verdient und ich hatte schließlich

eine Familie zu ernähren.

Das mit der Oper hatte noch Zeit und dann kam

zunächst das Chanson, dann der Schlager – und

immer wieder das ernste Fach. Mit Mitte Sechzig

habe ich den Milchmann Tevje im Musical Anatevka

gespielt. Eine gigantische Rolle und das größte

Erlebnis war für mich, als nach der Vorstellung in

Frankfurt eine israelische Journalistin auf die Bühne

kam und sagte: „Ich habe sie alle gesehen, alle

Tevjes dieser Welt und wissen Sie was, Tony Marshall

ist der Beste“. Das sagt eine Israelin über

einen Schwarzwälder. Diese Frau hatte keinen

Grund, einen deutschen Künstler zu loben, aber ich

bin sehr dankbar dafür.

Musik ist Ihr Leben, bleibt da noch Platz für

Hobbys?

Tony Marshall: Ich beschäftige mich mit historischen

und religionsgeschichtlichen Themen und

könnte Ihnen vieles erzählen über Päpste oder die

Inquisition.

Außerdem besitze ich einen eigenen Weinberg, der

wird von dem Winzer Hex vom Dasenstein mit

bewirtschaftet, aber wenn ich Zeit habe, bin ich bei

der Weinlese dabei. Ich lerne immer die Weinkönigin

kennen und anschließend gibt es eine wunderbare

Vesper mit all den Köstlichkeiten der Region:

Blut- und Leberwurst mit Bauernbrot vom Holzofengrill.

Und ich mache Schnaps, zum Beispiel „Schwarzwälder“.

Auf dem Etikett ist mein Konterfei und

darüber steht „Tony macht fröhlich“.

Wenn die Zeit es zulässt, bin ich Opernbesucher

und auch Gast in Bayreuth. Vor zwei Jahren habe

ich allerdings während einer Aufführung der Meistersinger

demonstrativ den Saal verlassen, weil das

eine so schlimme Inszenierung war. Wagner ist

Wagner und man soll bitte diese Werke so belassen,

wie der Künstler es sich gedacht hat.

Sie haben kürzlich Ihren 75. Geburtstag gefeiert,

wie stellen Sie sich die nächsten 20 Jahre vor?

Tony Marshall: Ich habe keine Angst vor Tod und

Teufel, absolut nicht. Die Evolution hat uns hervorgebracht

und wird uns irgendwann abberufen.

Wenn man älter werden darf bei guter Gesundheit,

dann hat man alles genossen im Leben. Es gibt

viele Menschen, die werden im Alter böse. Die

werden damit nicht fertig und sind auf die Jugend

neidisch.

Ich setzte auf Kontinuität, Kontinuität und Arbeit.

Ein Leben ohne Musik und Gesang kann ich mir

nicht vorstellen. Für das nächste Jahr ist eine

Kanada-Tournee geplant, vom Mittelwesten zum

Osten bis nach Vancouver an der Westküste.

Sie sind nicht das erste Mal in Goslar?

Tony Marshall: Ich bin schon oft in Goslar gewesen,

in diesem ehrenwerten Haus, dem Odeon Theater...

...das gerade geschlossen ist, weil es in einem

desolaten baulichen Zustand ist...

Tony Marshall: Ja das haben wir schon vor Jahrzehnten

festgestellt. Aber: Altes, brüchiges Gemäuer,

dafür ist das Publikum umso stabiler.

Mich begeistert diese Altstadt, die Fachwerkhäuser.

Das ist was für mein Auge und für meine Seele. Mit

der Moderne kann ich nichts anfangen, das muss

auch nicht mehr sein. Das ist alles für die Zukunft

gedacht.

…Goslar hat aber auch eine Tradition in Bezug auf

moderne Kunst in Verbindung mit dem Goslarer

Kaiserring…

Tony Marshall: In Donaueschingen gibt es Musiktage.

Da war ein so genannter Pianist, der hatte

zwanzig Champagnerflaschen auf dem Flügel stehen,

sechs, sieben Zimmermannsnägel und einen

Hammer. Er hat auf die Tasten gekloppt, ist aufgestanden

und hat die Nägel in den Flügel reingekloppt.

Das war moderne Musik. Das ist nichts für

mich. Genau wie die moderne Kunst, ich konnte

mit Beuys nichts anfangen. Das lenkt vom Schönen

ab, das ist nicht gut.

Ich bin halt eben konservativ, ich liebe das Altbewährte.

(uju)


38

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kulinaria quadrat 06/2013 39

Liebe Quadratleser,

mit dem Mai begann die

Jagdzeit auf Rehwild, das

heißt, es gibt ganz frisch das

zarteste Stück Fleisch überhaupt.

Ich habe für Sie ein

ganz einfaches Rezept, das

Sie mal wieder wie einen

Helden aussehen lässt:

Rehmedaillons in Preiselbeersahne.

Kaufen Sie bei Ihrem

Fleischer des Vertrauens pro Person

mindestens 200 Gramm Rehmedaillons. Rücken ist das Beste,

aber sehr teuer, Keule geht auch. Diese braten wir nur an, bis sie braun sind,

so etwa eine Minute pro Seite, und stellen sie warm im Backofen bei 70 Grad.

In das verbliebene Bratfett geben wir nun eine sehr fein gehackte Zwiebel

und dünsten sie an (mittlere Hitze). Wenn sie glasig geworden ist, geben wir

eine drittel Flasche Rotwein in zwei bis drei Malen dazu (glauben Sie bloß

nicht diesen Unsinn, das sollte ein teurer Wein sein) und vier Löffel Preiselbeeren

aus dem Glas. Das kochen wir so lange ein, bis es cremig wird. Wenn

Sie mögen, können Sie jetzt auch einige zerdrückte Wacholderbeeren dazugeben,

das passt sehr gut zu Wild.

Sie können die Sauce jetzt sieben und zurück in die Pfanne geben, aber ich

würde das einfach lassen (Sie wissen, ich liebe einfach). Jetzt der Hammer:

Zwei Löffel Tomatenmark und 200 Gramm Creme Fraiche einrühren, mit Salz

und Pfeffer würzen, die Medaillons mit dem Saft reingeben uuuuuuund fertig.

Ich weiß, damit schmeckt jedes Essen, aber genau darum machen wir es ja.

Kurz vor dem Servieren noch ein Stück Butter für den Glanz einrühren und

man hält Sie für Paul Bocuse, mindestens. Dazu essen wir nur Baguettes und

vielleicht etwas Gemüse.

Dieses Rezept – Sie ahnen es bereits – funktioniert auch mit Hirsch, Wildschwein

und Rind. Probieren Sie es einfach, aber rufen Sie Ihren Fleischer

vorher an und bestellen, denn am Reh ist nicht viel dran und es ist deswegen

nicht immer da.

Einen wunderschönen Juni wünscht Ihnen Ihr

Harald Leiste

FOTO: SIEPMANNH_PIXELIO.DE


40 quadrat 06/2013 SPITZMARKE

DEMNÄCHST IM CINEPLEX GOSLAR

AFTER EARTH

AB 6.6.2013 IM KINO!

1.000 Jahre nachdem die Menschen ihren durch eine Katastrophe verwüs teten

Planeten verlassen mussten, stürzen General Cypher und sein Teenager-Sohn

Kitai mit ihrem Raumschiff auf die Erde. Weil sein Vater schwer verletzt ist, muss

Kitai, von hochentwickelten Tieren und einer Alien-Kreatur gejagt, in der menschenfeindlichen

Wildnis alleine nach dem rettenden Funksender suchen und

wächst dabei über sich hinaus.

Spektakuläres Sci-Fi-Abenteuer von M. Night Shyamalan („Die Legende von

Aang“) mit Will Smith und Sohn Jaden („Das Streben nach Glück“).

OLYMPUS HAS FALLEN -

DIE WELT IN GEFAHR

AB 13.6.2013 IM KINO!

Am hellichten Tag stürmen nordkoreanische Terroristen in einer Blitzaktion das

Weiße Haus und nehmen den Präsidenten als Geisel. Der Überfall ist perfekt

geplant und wird kaltblütig umgesetzt. Allerdings haben die Extremisten nicht

mit dem in Ungnade gefallenen Secret-Service-Agenten Banning gerechnet, der

ihnen als Ein-Mann-Armee die Hölle heiß macht.

Explosiver Action-Thriller mit Gerard Butler und Morgan Freeman.

MAN OF STEEL

AB 20.6.2013 IM KINO!

Als Kind erfährt Clark Kent von seinen Adoptiveltern, dass er nicht von der Erde

stammt und über Superkräfte verfügt, die er vor den Menschen verbergen muss.

Seitdem fühlt er sich als Außenseiter und versucht her aus zufi nden, was seine

Aufgabe ist. Als junger Mann geht Clark nach New York, um als Journalist zu arbeiten.

Doch als die Welt von einem übermächtigen Feind angegriffen wird, erkennt

Clark plötzlich seine Bestimmung und wird als Superman zum Symbol der

Hoffnung aller Menschen.

Mitreißende Neuverfi lmung des Superman-Epos mit Henry Cavill.

DIE MONSTER UNI

AB 20.6.2013 IM KINO!

Als sich das cool-knuffi ge Kuschelmonster Sulley und der giftgrüne Einäuger

Mike auf der Uni kennenlernen, können sie sich nicht ausstehen, denn beide

wollen der größte Erschrecker von Monstropolis werden. Zwischen den frischgebackenen

Studenten entbrennt ein aberwitziger Wettstreit, in dem sie sich gegenseitig

das Leben zur Hölle machen. Doch als sie den Bogen überspannen,

müssen sich die beiden notgedrungen zusammenraufen, um dem drohenden

Rausschmiss zu entgehen …

Kunterbuntes, turbulentes Prequel zum Animationshit „Die Monster AG“.

Cineplex Goslar

Carl-Zeiß-Straße 1 · 38644 Goslar · Tel. 0 18 05 - 54 66 47*

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42 quadrat 06/2013 kultur 2

KULTUR KURZ-

MELDUNGEN

JUNI

ON-LIGHT

ADOLF LUTHER UND SEIN UMKREIS

MÖNCHEHAUS MUSEUM,

GOSLAR, BIS 30. JUNI,

DIENSTAGS BIS SONNTAGS

JEWEILS 10.00 BIS 17.00 UHR

Das Wechselverhältnis von Licht und

Materie ist eines der zentralen Themen

im Werk von Adolf Luther (1912-

1990). In den 60er und 70er Jahren

experimentierte er intensiv mit Glas,

Spiegeln und Linsen, um Licht als autonomes,

materieloses Medium sichtbar

zu machen. In seinen Objekten

und Installationen ersetzt er den traditionellen

Bild-Raum durch einen Erlebnis-Raum.

Berühmt wurde sein

„Focussierender Raum“ (1968), in

dem mit Hilfe von Hohlspiegeln, die

von der Decke angestrahlt werden,

das Licht zu kegelförmigen Lichtbahnen

gebündelt wird.

PIPPI LANGSTRUMPF

AUF DEN SIEBEN MEEREN

HARZER BERGTHEATER, THALE

06. JUNI, 15.00 UHR,

11., 13., 20. UND 25. JUNI,

JEWEILS 11.00 UHR

Für die Bühne bearbeitet von Stefan

Schröder. Etwas Fürchterliches ist

passiert: Heimtückische Piraten haben

Pippis Vater, den berühmten Kapitän

Langstrumpf, entführt! Zum

Glück findet Pippi seine Flaschenpost

und sofort bricht sie zusammen mit

Tommy und Annika zu einer Rettungsaktion

auf. Mit Hilfe einer alten Wahrsagekugel,

eines abenteuerlichen

Fluggeräts und einer großen Menge

Dynamit gelingt es den drei Kindern

tatsächlich, den Kapitän vor dem sicheren

Hungertod zu bewahren. Sogar

den Langstrumpf‘schen Schatz

hätten sie fast noch in Sicherheit bringen

können, hätten nicht Blut-Svente

und Messer-Jocke zu einem besonders

fiesen Trick gegriffen. Weil die

beiden aber weit weniger helle als fies

sind, hat Pippilotta Langstrumpf wenig

Mühe, sie zu einem recht unvorteilhaften

Tausch zu überreden...

SHAKESPEARE

SÄMTLICHE WERKE, LEICHT

GEKÜRZT

EIN FURIOSUM FÜR DREI SCHAU-

SPIELER VON ADAM LONG, DANIEL

SINGER UND JESS WINFIELD

PORT-LOUIS-PLATZ BAD HARZBURG

05. JUNI, 19.00 UHR

JACOBSONPLATZ, SEESEN

06. JUNI, 19.00 UHR

Das Gesamtwerk Shakespeares an einem

Abend, in Zahlen bedeutet das:

38 Theaterstücke und 154 Sonette,

1834 Rollen und 120 Stunden Aufführungszeit.

Oder aber in diesem Fall:

Drei Schauspieler spielen fast sämtliche

Männer- und Frauenrollen in rund

70 Minuten. Da sind leichte Kürzungen,

Improvisationstalent und jede

Menge Spielfreude gefragt. Heraus

kommt ein rasantes und urkomisches

Shakespeare-Spektakel der Superlative,

das wirklich keinen Aspekt des

britischen Genies unberührt lässt.

FATIH UNSER!

KABARETT MIT FATIH ÇEVIKKOLLU

WELTBÜHNE HECKENBECK,

BAD GANDERSHEIM

07. JUNI, 20.00 UHR

Nach seinen letzten mehrfach preisgekrönten

Programmen kommt er

nun mit seinem brandneuen Programm

„FATIH unser!“. Der Kölner

balanciert gekonnt zwischen politischem

Kabarett und böser Comedy.

Was, wenn man plötzlich und unerwartet

aus dem Leben gerissen wird

und im letzten aller Wartezimmer landet?

Was, wenn man sich erst nicht

erklären kann, was da passiert ist und

dann glaubt, dass das ganz bestimmt

ein Irrtum war? Was, wenn man den

lieben Gott davon überzeugen muss,

seine Pläne zu ändern? Was, wenn die

Ewigkeit „verdammt noch mal“ noch

warten muss?

MARIA MAGDALENA

BALLETT VON JAROSLAW JURASZ

MIT MUSIK VON

IRINEOS TRIANDAFILLOU

HALBERSTÄDTER DOM

07. JUNI, 19.30 UHR

Ballettmeister Jaroslaw Jurasz geht in

seiner Ballettinszenierung für die Halberstädter

Domfestspiele auf die wesentlichen

Stationen und Momente im

Leben Maria Magdalenas ein und

schildert in eindrücklichen Bildern

deren Begegnung mit Christus – als

Schlüsselerlebnis und dramatischen

Wendepunkt ihrer Biografie.

Neben dem Ballettensemble sind auch

eine Solistin und der Chor des Nordharzer

Städtebundtheaters choreografisch

einbezogen.

DIE HARZSCHÜTZEN

SCHLOSSHOF DES SCHLOSSES

STOLBERG

07., 08., 14. UND 15. JUNI

UM 20.30 UHR, SOWIE AM 09. UND

16. JUNI UM 16.00 UHR

Ein Kampf – eine Liebe! Das große

Harzabenteuer in den Wirren des

30-jährigen Krieges, „Die Harzschützen“,

spielt in Mitteldeutschland, beginnend

mit dem Besuch Luthers in

Stolberg 1525 und seinen Predigten

kurz vor den Entscheidungsschlachten

der Bauernkriegsheere. Der Harz,

Stolberg und der nahe gelegene Auerberg

spielen im Stück eine zentrale

Rolle.

Das Stück ist historisch entlehnt, dennoch

modern und wird durch Rockund

Popsongs erzählt. Der Zusammenhang

zwischen Luther, der Reformation,

den Folgen in Mitteldeutschland

durch den 30-jährigen Krieg und

den historisch belegbaren Örtlichkeiten,

Zitaten und mehr sichert dem

Stück etwas Unverwechselbares sowie

den Standard einer wertvollen

Neuinszenierung. Luther als Figur

und die Gläubigkeit der Harzschützen

werden im Ganzen emotional erlebbar

sein. Geschichtliches Verständnis

wird flankiert mit hohem Grad an Vergnügen

und einer ergänzenden Art

der Sensibilisierung und Akzeptanz

dieser Zeit.

MICHAEL SEUBERT

SÜDAMERIKANISCHE

GITARRENMUSIK

MÖNCHEHAUS MUSEUM, GOSLAR

08. JUNI, 20.00 UHR

FOTO: MANTHEY EVENT GMBH


In Lateinamerika ist die Gitarre ein

Nationalinstrument und entfaltet dort

eine Musikvielfalt, die an Farbenreichtum

kaum zu übertreffen ist. Ob

Bossa Nova, Tango oder Samba, ob

Vals oder Choro – mitreißende Rhythmen

und zuckersüße Melodien zwischen

Folklore, Jazz und klassischer

Tradition lassen die Anden, den Amazonas-Regenwald,

Buenos Aires oder

Rio de Janeiro lebendig werden. Improvisation

und Spontanität lassen

die Musik frisch und lebendig erklingen.

In seinen selbstbewussten,

stimmungsvollen Eigenkompositionen

lässt Michael Seubert sich von

Dichtern wie Neruda und Borges inspirieren,

geht auf Tuchfühlung mit

Tango und Jazz und lotet verspielt die

facettenreichen Klangfarben seiner

Gitarre aus. Tiefe, Klangsinn, Virtuosität

und das Nutzen improvisatorischer

Spielräume kennzeichnen Seuberts

unverwechselbares Gitarrenspiel.

KONZERT

TU-KAMMERCHOR

AULA ACADEMICA DER

TU CLAUSTHAL, AULASTR. 8,

CLAUSTHAL-ZELLERFELD

08. JUNI, 20.00 UHR

Der Kammerchor der TU Clausthal

und die Band der Absolventen der

Hochschule für Musik, Theater und

Medien in Hannover präsentieren unter

der Leitung von Angelina Soller

eine musikalische Vielfalt. „Best of

Pop“-Hits und Evergreens der letzten

40 Jahre stehen auf dem Programm.

MUSIK IN DER

DORFKIRCHE

BUNTENBOCK

09. JUNI, 17.00 UHR

In Charakter und Tradition ist die

„Musik in der Dorfkirche“ in Buntenbock

nun schon im 14. Jahr ein wohl

einmaliger Sonntagsausklang im

Oberharz und hat bei den aus Clausthal-Zellerfeld

heraus wandernden

und radelnden Einwohnern und Gästen

in allen Altersgruppen seine treue

Gemeinde gefunden.

FRÜHLINGS ERWACHEN

– DAS MUSICAL

BÜHNENREIF GOSLAR E.V. MIT

SCHÜLERN UND STUDENTEN AUS

DER REGION GOSLAR

WELTKULTURERBE RAMMELSBERG

BERGTAL 19, GOSLAR

11. BIS 18. JUNI, JEWEILS 19.30 UHR

Es gibt wohl keine Geschichte über

Jugendliche, die so zeitlos ist wie die

um Wendla, Melchior und Moritz in

„Frühlings Erwachen“ von Frank Wedekind.

Der Schriftsteller schuf vor

rund 100 Jahren ein Gesellschaftsdrama,

dessen Brisanz auch heute

noch berührt: Zwischen Anpassung

und Rebellion stürzen sich sechs Jugendliche

ins Leben und scheitern an

Heuchelei und Doppelmoral der Erwachsenenwelt.

Alleingelassen mit

ihren Ängsten und überschwänglichen

Gefühlen, geraten sie in einen

lebensgefährlichen Strudel aus Unterdrückung,

Sexualität und Tod. Steven

Sater und Duncan Sheik verwandelten

Wedekinds Skandaldrama der

Jahrhundertwende in ein aktuelles

und hochbrisantes Rockmusical. Das

Ergebnis: Weltliteratur im rockigen

Gewand. Mit einer Mischung aus

Rock-, Pop-, und Folksongs zieht das

Musical sein Publikum in seinen

Bann, hinein in den Sog aus erster

Liebe, ersten sexuellen Erfahrungen

und die Auflehnung gegen die Gesellschaft

der Erwachsenen. Mit provokanten

Songs voller Poesie treten die

Jugendlichen an, enttäuscht über die

Welt, in der sie leben, aber mutig hoffend

auf eine bessere Welt, frei unabhängig

und selbstbestimmt.

HAIR

THE AMERICAN TRIBAL LOVE

ROCK-MUSICAL

VON GALT MCDERMOT

HARZER BERGTHEATER, THALE

14., 21. UND 28. JUNI,

JEWEILS 19.30 UHR

Räucherstäbchen, Blumen, orientalische

Accessoires, Kerzen, LSD und

freie Liebe … das sind die Attribute

der legendären „Blumenkinder“, die

„make love, not war“ zum prägenden

Slogan ihrer Bewegung machten. Das

berühmte Rock-Musical führt mit seinen

effektvollen wie provokanten

Szenen und Songs in diese Welt der

amerikanischen Hippie-Bewegung.

USA, 1968: Claude und Berger, zwei

Freunde, begehren mit vielen Gleichgesinnten

auf gegen die Regeln und

Beschränkungen der Gesellschaft, in

der sie leben, und artikulieren dabei

auch deutlich ihren Protest gegen

den Vietnam-Krieg und wachsende

Umweltverschmutzung. Sie meinen,

eine neue Lebensform gefunden zu

haben, und hoffen auf ein neues Zeitalter

im Zeichen des Wassermanns,

das geprägt ist durch Freiheit, Liebe

zum Mitmenschen und ein friedvolles

Miteinander.

SOMMERKLASSIK

MUSIKALISCHE SOMMERREISE

SCHLOSSGARTEN BLANKENBURG

15. JUNI, 20.00 UHR

WASSERSCHLOSS WESTERBURG

23. JUNI, 17.00 UHR

Seit Jahren entfaltet sie im Harz ihren

Zauber: die beliebte Sommerklassik-Reihe

des Orchesters des Nordharzer

Städtebundtheaters.

Das Programm dieses Jahr bietet:

kultur 2 quadrat 06/2013 43

Worthstraße 10

38640 Goslar

Telefon 05321

7479067

Öffnungszeiten:

Montag bis

Sonntag

ab 17.00 Uhr

bis: so lange

es allen Spaß

macht!

Samstags sogar

schon ab 15.00 Uhr

Unsere nächsten Live-Musik-Abende:

14. Juni TED QUINN aus London

19. Juli RIGS AND JEELS UK & IRLAND

9. August SEBASTIAN MYGO (Deutschland)

Fünf verschiedene Biere vom Faß

Umfangreiches Angebot erlesener Weine

Seltene Whisky- und Rumsorten

Bundesliga und Champions-League über Sky

Raucher- und Nichtraucherkneipe

durch modernste Lüftung

Gemütlicher Biergarten mit Infrarot-Strahlern

Mindestens einmal monatlich Live-Musik


44 quadrat 06/2013 kultur 2

Wolfgang Amadeus Mozart, Ouvertüre

zu „Die Zauberflöte“, Georg Friedrich

Händel, Ausschnitt aus „Wassermusik“,

Engelbert Humperdinck, Einleitung

zweiter Akt aus „Die Königskinder“,

Gioacchino Rossini, Ouvertüre

zu „Die diebische Elster“, Johannes

Brahms, Ungarischer Tanz Nr.1

g-Moll, Nico Dostal, Spanische Skizzen,

Gabriel Fauré, Pavane fis-Moll

op.50, Johann Strauß, Kaiserwalzer

op.437 und Edward Elgar, Pomp and

circumstance op.39.

INGRID M. SCHMECK

ZAUBERHAFTES AUS GOSLAR UND

DARÜBER HINAUS

STUBENGALERIE, GOSLAR

VOM 16. JUNI BIS 12. AUGUST

Die Motive, die die Künstlerin als Radierung

oder mit Aquarellfarbe auf

Papier bannt, haben Charakter. Ihre

Häuser, ein wenig schief, scheinen

sich miteinander zu unterhalten, sich

aneinander zu lehnen oder stolz auf

ihre ganz persönliche Geschichte hinzuweisen.

Anlässlich der Ausstellung

dürfen Sie sich auch diesmal wieder

auf ganz neue Detail-Darstellungen

und mit Künstlerauge neu entdeckte

Ansichten der schönen Stadt Goslar

freuen. Darüber hinaus hat Ingrid M.

Schmeck exquisite Blumenmotive im

Gepäck, zart komponiert und bezaubernd

schön.

Die Werke der Künstlerin werden im

In- und Ausland auf Ausstellungen in

Galerien und Museen gezeigt und gewürdigt.

Bilder von Ingrid M. Schmeck

finden sich in zahlreichen Sammlungen,

so zum Beispiel im Bundeshaus

in Bonn oder dem Schleswig-Holsteinischen

Landesmuseum. Anlässlich

der Vernissage am 16. Juni um 11.30

Uhr wird die Künstlerin anwesend

sein. Geöffnet hat die Stubengalerie

immer Dienstag bis Freitag von 11.00

bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00

Uhr, sowie Samstag von 11.00 bis

13.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr.

An Sonntagen können Sie von 11.00

FOTO: STUBENGALERIE

bis 13.00 Uhr die Ausstellung besuchen.

EINE NACHT IN VENEDIG

OPERETTE IN DREI AKTEN

VON JOHANN STRAUSS

HARZER BERGTHEATER THALE

16. JUNI, 15.00 UHR

WASSERSCHLOSS WESTERBURG

29. JUNI, 20.00 UHR

Es ist Faschingszeit in Venedig. Doch

die Senatoren der Lagunen-Stadt befinden

sich im emotionalen Ausnahmezustand,

denn der als Frauenverführer

bekannte Herzog von Urbino

hat zu einem Maskenfest geladen. Damit

aber die eigenen Ehefrauen nicht

zur willfährigen Beute des Herzogs

werden, wollen sie allein auf das Fest

gehen. Der besonders misstrauische

Delaqua beschließt zudem, seine Frau

Barbara nach Murano in ein Kloster

zu schicken. Allerdings hat der Leibbarbier

des Herzogs, der schon viele

Liebesabenteuer für seinen Herrn arrangierte,

ausgerechnet Barbara für

den Herzog ins Visier genommen. Er

plant, deren Gondelfahrt nach Murano

im Palast des Herzogs enden zu

lassen. Barbara allerdings will den Fasching

lieber heimlich mit ihrem Liebhaber

Enrico genießen. Damit dieser

Plan aufgeht, soll Freundin Annina ihre

Rolle einnehmen. Es beginnt ein

charmantes Verwirr- und Verwechslungsspiel,

in dem fast keiner der ist,

für den man ihn hält. – Johann Strauß‘

Operetten-Klassiker von 1883 überzeugt

nach wie vor durch seine musikalischen

Qualitäten. Nicht nur

„Komm in die Gondel, mein Liebchen!“

oder der Lagunen-Walzer

„Ach, wie so herrlich zu schaun sind

all die reizenden Fraun“ sorgten dafür,

dass das unbeschwert-heitere

Stück große Popularität erreichte.

BLASKONZERT

AUF DEM MARKTKIRCHPLATZ

CLAUSTHAL

MARKTKIRCHE „ZUM HEILIGEN

GEIST“, CLAUSTHAL-ZELLERFELD

22. JUNI, 18.00 UHR

Unter der Leitung von Arno Janssen

präsentieren unter anderen die Ökumenische

Kantorei Clausthal und der

Posaunenchor der Marktkirchengemeinde

Clausthal ein Chor- und Bläserkonzert

auf dem neuen Marktkirchenplatz

und spielen bekannte Werke

von Gabrieli, Scheidt, Stanford,

Brahms, Sisask und anderen. (sw)

My

and me

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Dirk Laubrich

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56 quadrat 06 / 2013 angelesen

angelesen quadrat 06/2013 45

ANGELESEN

JUNI

WEitLiNGS

SommErfriSchE

StEN NadoLNy

PiPEr

zehn Monate alten Sohn Levi mit der

Transsibirischen Eisenbahn auf Reisen,

denn dies bedeutet für sie mehr als Unterwegssein:

der Schlüssel zu neuen

Ideen und zum Einssein mit sich selbst.

buchstäblich unsichtbares Verbrechen:

Der schiere Zufall macht Lena Lindberg,

ein Mitglied der A-Gruppe, zur ahnungslosen

Zeugin. Während ihr Vorgesetzter

Paul Hjelm den undankbaren Auftrag erhält,

den verschwundenen Geheimdienstchef

zu finden, stößt die A-Gruppe auf

eine Serie sadistischer Morde an jungen

Frauen. Doch nicht allein die Tatsache,

dass auch Hjelms Tochter Tora ins Visier

des Täters gerät, ist der Grund für die

außergewöhnlichen Mittel, zu denen die

Gruppe greift. Mit diesem letzten Band

krönt Arne Dahl seine Serie um Paul Hjelm

und Kerstin Holm.

passen. Natürlich reiht sich eine Katastrophe

an die nächste, und eine Kette

von Missgeschicken verwandelt die Vorzeigewohnung

in ein Trümmerfeld.

tiEriSchE ProfitE

doNNa LEoN

dioGENES

Commissario Brunettis 21. Fall: Ein toter

Mann, der von niemandem vermisst wird,

weder von den Venezianern noch von

Als der angesehene Richter Wilhelm

Weitling während eines Sturmes auf

dem Chiemsee mit seinem Segelboot

kentert, kommt er gerade noch einmal

mit dem Leben davon. Doch das Unglück

versetzt ihn zurück in die eigene

Jugend. Für den verblüfften Weitling wird

dieses Abenteuer zur philosophischen

Zeitreise – und hat unerwartete Auswirkungen

auf seinen scheinbar vorgezeichneten

Lebenslauf.

mut für zWEi

JuLia maLchoW

PiPEr

Jenseits der typischen Familienklischees

begibt sich Julia Malchow mit ihrem

Und genau danach sucht sie nach der

Geburt ihres Sohnes, der erstmal alles

in Julias Leben auf den Kopf stellt. Aber

funktioniert Reisen in abgelegene Winkel

auch mit Kind? Ein großes Abenteuer,

das mit gängigen Familienvorstellungen

aufräumt und den Kopf frei macht für die

Welt – und für zu Hause.

BuSSEStuNdE

arNE dahL

PiPEr

Spätsommer in Stockholm: In dieser

scheinbar friedvollen Zeit geschieht ein

diE NachhaLtiGE

PfLEGE voN hoLz BödEN

WiLL WiLES

carL’S BookS

Britischer Humor par excellence: Oskar

ist Komponist moderner Musik − darunter

seine Variationen über Trambahnfahrpläne

− und mit einer amerikanischen

Kunsthändlerin verheiratet. Er lebt

samt seinen zwei Katzen in einer osteuropäischen

Hauptstadt. Doch eigentlich

geht es in diesem Buch gar nicht um

Oskar, denn der ist gerade in Kalifornien,

um sich scheiden zu lassen. Deshalb beauftragt

er einen alten Freund aus Studienzeiten,

in seiner Abwesenheit auf die

exquisit eingerichtete Wohnung aufzu-

Touristen − und ein teurer Lederschuh

am Fuß dieser Leiche. Brunetti muss all

seine Menschenkenntnis, all sein Kombinationstalent

aufbieten, um diesen Fall

zu lösen, der ihn bis aufs Festland nach

Mestre führt.

mEiN NEuES LEBEN

aLS mENSch

JaN WEiLEr

rororo

Was macht einen Erdzwerg so gruselig?

Warum sollte man die Queen nie zu sich

nach Hause einladen? Und was kann man

tun, wenn die pubertierende Tochter in

einen Vampir verknallt ist? Keiner schildert

das Vertraute so komisch wie Jan

Weiler. In 60 von Larissa Bertonasco hinreißend

illustrierten Kolumnen bleibt er

seinem Mikrokosmos treu: So liest man


46 quadrat 06/2013 SPITZMARKE

amüsiert von einem aus dem Ruder

laufenden Angelausflug mit dem italienischem

Schwieger vater Antonio

(„Nur dä Fruh wurm fangte eine

Fisch“), verfolgen gebannt die Abenteuer

der adi pösen Hamster dame

Gimli und erfährt, warum Schabefleisch

gar nicht so eklig ist wie sein

Name.

diE GEhEimEN

taLENtE dES

PiEt BaroL

richard maSoN

c. BErtELSmaNN

Piet Barol kommt 1907 als Hauslehrer

nach Amsterdam. Mittellos,

aber gesegnet mit außergewöhnlich

gutem Aussehen, scharfem Verstand

und unwiderstehlichem Charme

er obert er die Familie des reichen

Hoteliers Vermeulen-Sickerts im

Sturm. Vor allem Jacobina, die Frau

des Hausherrn, entdeckt schon bald

Piets Talente der besonderen Art.

Mit leichter Hand präsentiert Richard

Mason die Geschichte seines Helden

Piet Barol – ein schwung voller

Roman, angesiedelt in der Belle

Époque, gewürzt mit feinem Humor

und einer feurigen Prise Erotik.

dEr dativ iSt dEm

GENitiv SEiN tod –

foLGE 5

BaStiaN Sick

kiWi

Dem Dativ sein fünfter Fall: Fast zehn

Jahre ist es her, dass Bastian Sicks

erste „Zwiebelfisch“-Kolumne erschien

und damit einen ungeahnten

Kult um die deutsche Sprache auslöste.

Dass die Themen und Fragen

nicht weniger werden, zeigt sich an

der weiterhin steigenden Zahl der

Fehler in der Werbung, im Journalismus

und im Internet. Und wie immer

geht es auch im fünften Band

der „Dativ“-Reihe nicht nur um

„richtig“ oder „falsch“, sondern auch

um die unerschöpflichen Möglichkeiten,

die unsere Sprache bietet,

um die Schönheit der Wörter und

ihre Vieldeutigkeit.

diE BErauSchENdE

WirkuNG voN

BiLSENkraut

JaviEr fErNáNdEz dE

caStro

WaGENBach

Ein Schneesturm mitten im Sommer

überrascht einen ganzen Landstrich

in Kantabrien. Viele Reisende suchen

in einem Gasthof Zuflucht – so auch

die beiden Freunde und passionierten

Motorradfahrer Santiago Malpás

und Chema „Lucky“ Salinas.

Während der Wein in Strömen fließt,

gehen die Kaffeevorräte schnell zur

Neige. Deshalb braut Chema Salinas

alles, was er in der Küche finden

kann – Tresterschnaps und Bilsenkraut

–, zu einem ganz besonderen

Trank zusammen, der die Fabulierlust

der Wirtshausgäste beflügelt.

Besonders die Legende vom Hinkefuß

von Villacarriedo und seinem

unheimlichen Pferd hinterlässt einen

bleibenden Eindruck bei den

An wesenden – bevor sich die Ereignisse

zu überstürzen beginnen.

Zwischen Komik und Tragik liegt

manchmal nur eine einzige durchzechte

Nacht.

(nm)


hoffmanns erzählungen quadrat 06/2013 47

Katja Ebstein:

„Und es gibt

doch Wunder!“

Hansi Hoffmann, PR-manageR deR suPeRstaRs, eRinneRt sicH

Foto: Hansi HoFFmann

Wollen Sie, Frau Karin Wietkiewicz, bekannt

unter dem Künstlernamen Katja

Ebstein, geboren am 9. März 1945 im

schlesischen Girlachsdorf, den hier anwesenden

Komponisten Christian Bruhn, geboren am 17.Oktober

1934 in Wentorf bei Hamburg, zum Ehegatten

nehmen? Dann antworten Sie bitte mit Ja!“

Ohne Zögern antwortete die Gefragte: „Ja, ich

will!“ Wenige Minuten später bejahte auch der Erfolgskomponist

Christian Bruhn („Marmor, Stein

und Eisen bricht …“, „Schuld war nur der Bossa

Nova …“) die amtliche Frage des Bürgermeisters

und Standesbeamten der kleinen Gemeinde serberg*, Heinrich Hausmann*, mit einem

Wasunüberhörbaren

„Ja!“. Christian konnte

sich danach ein verschmitztes Augenzwinkern

zu mir nicht verkneifen.

Die Ehe des erfolgreichen Musikerpaares

war auch nach dem „Ja“-Wort für drei Jahre

ein „Staatsgeheimnis“. Katja blieb noch

all die Jahre die wunderschöne, begehrenswerte

Sängerin mit den endlos langen Beinen

und der rotblonden Wallemähne, angebetet

von vielen tausend Männern. Christian

Bruhn, der nicht minder erfolgreiche

Komponist von Hunderten von Hits − darunter

auch sämtliche Songs von Mireille Mathieu

− wollte endlich das schon Jahre andauernde

„Lotterleben“ in der gepflegten

Villa in der Irmgardstrasse von München-

Solln beenden und schmiedete mit mir einen

Plan. Die „geheime Kommandosache Hochzeit“

wurde bei meinem Lieblingsitaliener in

Frankfurt geplant. Seit einem Jahr war ich der Manager

von Katja, mit Christian seit vielen Jahr befreundet.

Beide wussten von einer „heimlichen

Hochzeit“, die ich schon ein Jahr zuvor in dem

kleinen Ort Wasserberg − unweit der Luxemburger

Grenze − für meinen Freund Frank Elstner und seine

Sekretärin vorbereitet hatte.

Nach langem Suchen fand sich ein geeigneter

Hochzeitstermin in beiden Terminkalendern, und

das „Unternehmen Bossa Nova“ konnte an den

Start gehen. Am frühen Vormittag des geplanten

„Vertragsabschlusses“ landeten Katja und Chris

aus München kommend in Frankfurt. Keine Blumen,

kein Schleier, kein Festkleid – ein Tag wie jeder

andere im Jahre 1972. Katjas Trauzeugin war meine

damalige Frau Gudrun, TV-Redakteurin beim

ZDF in Mainz, für Christian war ich „the best man“.

Mein Jaguar M 6 schaffte die fröhliche Hochzeitsgesellschaft

über die Autobahn in drei Stunden bis

zum „Tatort“, fest geplant zur offi ziellen Mittagspause,

dazu alle Mitarbeiter aus dem Rathaus, der

Parkplatz am Hintereingang leer.

Doch zunächst die Formalitäten: Chris-

tian Bruhn wurde im Ferienhaus der

Frau Bürgermeister als Einwohner von

Wasserberg eingetragen, dann ver-

sammelte sich die Hochzeitsgemeinde

im bürgermeisterlichen Standesamt.

Keine Floskeln, keine großen Reden,

ein paar witzige Bemerkungen von

Christian − und ein Glas deutscher

Sekt aus dem Gemeindebestand,

nachdem wir alle unsere Unterschrift

im Hochzeitsbuch von Wasserberg

geleistet hatten. Total unverfänglich:

Karin Bruhn und keine Katja Ebstein!

Und auch der „Feriengast“ Bruhn

wurde korrekt aus dem Melderegis-

ter entfernt.

Auf der Rückfahrt von Wasserberg

zum Frankfurter Flughafen meldete

sich bei Katja ein Hungergefühl.

Bei einem Bäcker in Litzstein holte

* Namen von der Redaktion geändert.


48 quadrat 06/2013 hoffmanns erzählungen

ihre fürsorgliche Trauzeugin Gudrun zehn Stück

Trockengebäck, denn der Rückflug nach München

musste unbedingt geschafft werden – und zum

Hochzeitsmenü war nun wirklich keine Zeit.

Epenstein Strasse, Berlin-Reinickendorf − Patin

für Katjas Künstlername Ebstein. Einge rahmt von

gepflegten Schreber-Parzellen regierte Mutter

Martha Wietkiewicz hier in ihrem Reich, deckte am

Sonn tag nachmittag vor der geräumigen Laube den

Kaffeetisch mit Obsttorten aus eigener Produktion:

Erdbeeren, Kirschen, Stachelbeeren und

Pflaumen, alles aus eigener Ernte. Hier war Katjas

ers ter Spielplatz, gegenüber dem grau verputzten

Häuserblock mit der Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung,

in der Katja mit Schwester Uschi und ihren

Eltern nach der Vertreibung aus Schlesien ein

neues Zuhause fanden. Und als „Laubenpieper-

Prinzessin“ bekam die Neunjährige hier ihren ersten

Beifall auf einem Schrebergartenfest. Wann

immer es der Terminkalender erlaubte, saß „die

Berliner Göre“ Katja – meist mit Freunden − an

Mutterns Sonntagstafel im Schrebergarten.

Berlin war für Katja definitiv das richtige Pflaster.

400 treulich mit Schwester Uschi gesammelte

Comichefte tauschte sie gegen eine Gitarre ein.

Tagsüber verkaufte sie Pauschalreisen im Laden

einer Freundin, werkelte danach im Archiv des

SFB und nutzte jede freie Minute, um kleine

Liedchen zu schreiben und Gitarren-Akkorde zu

üben. Zusammen mit Namenlosen der Berliner

Liedermacherszene tingelte Katja dann an den

Wochenenden durch die Berliner Studenten- und

Künstlerkneipen.

die ePenstein stRasse in BeRlin-ReinickendoRf waR Patin füR

katjas künstleRname eBstein.

Heino Gaze, erfolgreicher Berliner Komponist

(„Calkutta liegt am Ganges“, „Ich hab’ mich so an

Dich gewöhnt“) erkannte in der „Berliner Greco“

– wie Katja bald genannt wurde – den ungeschliffenen

musikalischen Edelstein und brachte seine

Entdeckung mit dem bereits im Schlagergeschäft

erfolgreichen Christian Bruhn zusammen. Nach

den anfänglichen Positions-Kappeleien, den musikalischen

Machtkämpfen und dem typischen

Katz-und-Maus-Liebes-Geplänkel siedelte Katja

1966 von Berlin nach München über.

Es war Siggi Loch, Chef der Plattenfirma Liberty,

der der Karin aus Berlin nun den Namen Katja

Ebstein verpasste und dazu auch gleich noch einen

Plattenvertrag. Zwar gingen die ersten Songproduktionen,

die das Team Bruhn/Ebstein ablieferte,

mit Volldampf in den Platten-Flop-Schredder,

doch die Songs ihrer allerersten Langspielplatte

mit dem schlichten Titel „Katja“ öffnete die Ohren

fast aller Musikfreunde. Selbst der allgewaltige

Fernsehregisseur Truck Branss („ZDF-Hitparade“)

holte den singenden Neuling sofort in seine TV-

Produktion „Sing und Swing“ und verkündete

nach Katjas Auftritt lauthals: „Merkt Euch alle

Magisches Angebot zu

»Wir

zauberhaften

können

Preisen.

nicht hexen,

außer beim Preis«

Autohaus Scholl GmbH

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hoffmanns erzählungen quadrat 11 06/2013 / 2011 349

Foto: Hansi HoFFmann

diesen 3. April ’69: Heute wurde ein

Star geboren!“

Fast ein Jahr später – im Februar

1970 − wurde die Vorsehung von

Truck Branss Realität: Deutschland

schickte Katja Ebstein mit dem

Christian Bruhn-Song „Wunder

gibt es immer wieder“ in den europäischen

Songwettbewerb „Grand

Prix d’Eurovision“ nach Amsterdam

– und das Wunder geschah.

Nach der ewiglangen Durststrecke

mit „Ger many: zero points“

schaffte es das Bruhn/Eb stein-

Team gegen eine erprobte und

erfahrene europäische Sangeselite

und vor einer halben Milliarden

TV-Zuschauern, einen ehrenvollen

dritten Platz zu erobern.

Das Musik-Deutschland

jubelte, der erste Schritt für eine

internationale Karriere der

Katja Ebstein war getan. Das

„Wunder“ erschien wenige Tage

nach dem Amsterdam-Erfolg

in englisch, französisch,

in spanisch, portugiesisch,

italienisch und sogar in japanisch,

eine dreitägige Mara thon-Arbeit mit zwei

japanischen Hochschullehrern, die Katja fast in

den „Tuki-Yabum-Hiriote-Wahnsinn“ trieb.

Der Terminkalender platzte aus allen Fugen. Viele

Nächte hockten wir in der Münchener Villa und

jonglierten mit Tagen und Wochen. Truck Branss

drehte in Windeseile ein Porträt „Katja – die

Stimme“, James Last hatte eine feste Tourneezusage,

TV-Sendungen in ganz Europa mussten

koordiniert werden. Sogar das DDR-Fernsehen bat

um einen Auftritt in der Erfolgssendung „Ein Kessel

Buntes“.

Im Herbst 1970 repräsentierte Katja Deutschland

auf dem „International Song Festival In Rio de

Janeiro“. Die Fachjury wählte sie zur besten Sängerin

des Festivals, doch die über 100 Journalisten

zerrten Katja an alle Bilderbuch motive der

Stadt.

Gruppenbild mit dem

Japan-Team, vorne mit

Petula Clark („Downtown“)

und Katja Ebstein, hinten

PR-Manager und Autor

Hansi Hoffmann (2. v. r.).

Das nächste Abenteuer wartete schon: Japan. Das

japanische „Wunder“ hatte eine Million Fans gefunden

und Promotion wurde von der Tokio-Plattenfirma

verlangt. Zusammen mit dem Südwestfunk-Orchester

düsten wir via Moskau und Sibirien

nach Japan. Großer Bahnhof am Flughafen: Über

20 Schlipsträger verbeugten sich bis zu zehnmal

vor mir und dem Orchesterchef Rolf-Hans-Müller,

überreichten Visitenkarten – und kaum einer

nahm Katja zur Kenntnis. Mein Star tobte, musste

jedoch zur Kenntnis nehmen, dass Frauen in

Japan in der vierten Reihe zu stehen haben.

Zwölf Tage Knochenmühle in

Tokio: Punkt acht Uhr hämmerte

unsere Betreuerin an

den Zimmertüren. „It’s Promotime!“.

Mit einer Katja im

Halbschlaf per Fahrstuhl zur

Lang-Limousine in die Tiefgarage.

Dort wartete bereits eine

Maskenbildnerin, die genau

30 Minuten brauchte, bevor wir

im Expresslift zum TV-Studio

landeten. Oben angekommen

folgte eine kurze Begrüßung

durch den Regisseur, Einweisung

auf drei Positionen, Licht an, Mu-

sik ab – Probe. Keine Korrekturen,

„Achtung Sendung!“ Kurzes Inter-

view und ab zur Limousine mit

Maskenbildnerin. Drei TV-Studios

schafften wir an einem Tag, dazu

noch drei Radiostationen und eine

große Zeitung. Im fernen Deutsch-

land würden vier Drehtage für nur

eine Sendung auf dem Plan stehen.

Am dritten Tag drohte Katja mit

Streik. Wann immer wir eine Termin-

plan-Änderung erbaten, nickte das

ganze Japan-Team und sagte dreimal

„Hay, hay, hay!“ – ohne, dass sich am

nächsten Tag etwas änderte.

in eineR BeRlineR ZweieinHalB-ZimmeR-woHnung fanden katja mit scHwesteR uscHi

und iHRen elteRn nacH deR VeRtReiBung aus scHlesien ein neues ZuHause.

Die 18 TV-Studios, 14 Funk-Interviews und acht

Interviews mit Fotosessions überstand Katja dann

doch professionell. Ich hatte ihr als Belohnung eine

Fahrt im schnellsten Zug der Welt versprochen,

im berühmten „Hikari-Express, der mit 320 Stundenkilometern

zur alten Kaiserstadt Kyoto donnerte.

Zwei Tage erhabene Kultur in Kyoto, traumschöne

Gartenanlagen, Pagoden und Tempel, Bonsai-

Gärtnereien und Bronzegiessereien entschädigten

für den „Hay-hay“-Stress in Tokio.


50 72 quadrat 06/2013 / reingehört

REINGEHÖRT

JUNI

Nicht zuletzt sind es aber die fast schon

ProgRock-artigen Songs, die die Band

Haudegen Stewart, jüngeren Semestern

mindestens durch sein zeitloses „Young

Turks“, das im Spiele-Klassiker „GTA San

Andreas“ Verwendung fand, bekannt,

sieht inzwischen noch ein wenig mehr

wie ein Kneipenbesitzer aus, der seine

besten Zeiten hinter sich hat. Aber von

Äußerlichkeiten soll man sich ja nicht

üppig verkaufen wird. Über Inhalte und

Qualität zu schwadronieren, erübrigt sich

JamiE Cullum

momEnTum

univERsal

Jamie Cullum, dem Jazz entsprungener

Pianist und Sänger mit Faible fürs Genre-

Hopping, ist inzwischen nicht nur Superstar,

sondern auch Vater geworden. Entsprechend

gereift klingt seine neue Veröffentlichung.

Da musiziert ein Mann,

der nachdenklicher geworden ist, der den

Sturm und Drang hinter sich gelassen

und offenbar neue sinnstiftende Inhalte

für sein Dasein gefunden hat. Erwachsene

Musik für erwachsene Leute.

DEEp puRplE

now wHaT?

EDEl

Unglaublich: Rock-Dinosaurier, denen

es gelungen ist, nach Hier & Jetzt zu

klingen. Sicherlich ein Verdienst von

Produzent Bob Ezrins, der sich auch für

die Reanimationen Alice Coopers und

„The Wall“ verantwortlich zeichnete.

angenehm frei hält von Gitarrenmanierismen

und virtuosen Angebereien.

QuEEns of THE

sTonE aGE

... likE CloCkwoRk

maTaDoR

Aus der Stoner-Rock-Legende „Kyuss“

hervorgegangen sind die Queens of The

Stone Age zu einer Koryphäe ihres Genres

avanciert. Nicht zu Unrecht! Tolle Rockmusik,

die immer zeitgemäß bleibt, überrascht

und erstaunlich vielfältig ist. Was

Frontman Josh Homme und seine Jungs

mitunter an Ideen in einen Song packen,

das ist anderen Bands in ihrem Gesamtwerk

nicht an Originalität gelungen.

RoD sTEwaRT

TimE

CapiTol

trügen lassen. Seine heisere, vom Alkohol

gezeichnete Stimme ist nach wie

vor unverkennbar, und die Lieder, die er

für dieses erste Studioalbum seit Jahren

komponiert hat, klingen so, wie man

sich Rod Stewart vorstellt: Radiomusik,

die fast schon ein wenig altmodisch

klingt. Opa Rod darf man bestimmt bald

am für Stars seiner Couleur einzigen

standesgemäßen Ort der deutschen Medienlandschaft

begrüßen: bei „Wetten,

dass …“.

BlaCk saBBaTH

13

mERCuRy

Ozzy Osbourne ist ein durchgeknallter

Hardrock-Sänger, aus dem eine Ikone

wurde, die zur Witzfigur verkam. Nun ist

er wieder Frontman des wohl urigsten

aller Rock-Formationen: Black Sabbath.

Ohne Black Sabbath wäre die Heavy-

Metal-Welt nicht so wie sie ist, und dieses

(Band-) Rentenkasse aufbesserndes

Werk kann man getrost als gelungenes

Kunstprodukt durchwinken, das

sich allein aufgrund seines Brandings

in so einem Falle, das wäre, als würde

man dem letzten Papst vorwerfen, Weiß

stehe ihm nicht so gut.

DJ kozE

amyGDala

pampa RECoRDs

Scooter bringen gerade „Reissues“ ihrer

Kirmestechnohymnenmucke in Serie

heraus. Grund genug, an dieser Stelle

einen Künstler zu nennen, der Scooter

quasi diametral gegenübersteht, nämlich

der Hamburger Jung DJ Koze, der

bereits auf vielen Hochzeiten getanzt

hat. Seine neuen Dance-Pop-Melangen

sind − wie immer − feinsinnig und witzig,

manchmal satirisch und kalauerhaft,

originell und eingängig, auf seltsam in

sich eingebogene Art und Weise tiefsinnig.

Bitte immer weitermachen, wir sind

auf weise griesgrämige Alterswerke gespannt!

(ap)


profile quadrat 06/2013 51

WAS MACHT EIGENTLICH

Barbara Trumpfheller?

Wenn man diese Frage stellt, hat man

meist lange nichts von der Gefragten

gehört, während die inzwischen in einem

weiteren Lebensabschnitt womöglich viel Neues

lebt, worüber man gern Näheres wissen möchte.

Barbara Trumpfheller, die Leiterin des Goslarer

Hospizes Christophorus Haus, lebt hingegen zwar

vielleicht in einem neuen Lebensabschnitt – ihr

Alter verrät sie nicht und man kann es auch nur

annähernd schätzen – , aber viel Neues lebt sie

nicht. Die Frage perlt an ihr ab.

Ihren Tagesablauf nennt sie strukturiert und verschleiert

damit die Tatsache, dass sie nicht gewillt

ist, wie die meisten Rentner und Pensionäre morgens

ein bisschen länger zu schlafen als der

arbeitende Teil der Bevölkerung: Sie ist arbeitender

Teil.

Der Dienst beginnt um acht mit der Ablösung der

Nachtwache, wenn Gäste im Haus sind, für die sie

dann auch das Frühstück bereitet. Besprechung

des Übergabeberichts über Vorkommnisse in der

Nacht, die Zeitung lesen – von hinten wegen der

Todesanzeigen –, Postausgang, zum Beispiel Kondolenzbriefe

vorbereiten, damit die Texte im Kopf

fertig sind, wenn einmal in der Woche die ehrenamtliche

Schreibkraft zur Erledigung kommt.

Angehörigengespräche und Besuchergruppen

führen und Hospizseminare durchführen zählt sie

ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Foto: HoFFmaNN PRomotIoN

FOTOS: BERND SCHUBERT

Ihrem Mann, mit dem sie im Laufe der Jahre drei

Kinder aufzieht, verdankt sie ihr Interesse an

Politik, nachdem sie zuvor das evangelische

Elternhaus kritiklos reflektiert hat. Als junge Frau

geht sie demonstrieren bis zur Blockade, verteilt

Flugblätter, nimmt teil an Demos wie dem Ostermarsch

oder an Mahnwachen in Goslar, folgt

Friedensinitiativen bis zu Blockaden in Mutlan-


52

gen, wo Raketen mit Atomsprengköpfen gelagert

waren. Alles im Sinne des Friedens, gegen Aufrüstung.

Und während ihre Kinder, drei Mädchen,

noch klein sind und sie ans Haus binden, organisiert

sie Vorträge zu den verschiedensten Themen,

zum Beispiel Friedensproblematik, Studentenunruhen,

auch Literaturabende. Sie engagiert sich

im Verband der Kriegsdienstverweigerer, wo sie

acht Jahre den Vorsitz hat. „Wenn Du nach dem

Gewissen handeln willst, musst Du was tun“ ist ihr

Credo. Das bringt ihr unangenehme Begegnungen

ein, etwa mit dem Nachrichtendienst. Und im

Bekanntenkreis spricht man mit ihr in dieser Zeit

eher nicht über politische Themen.

Parallel dazu lässt sie sich zur Krankenschwester

ausbilden und bringt es bis zur Leiterin eines

Altersheimes, das sie insgesamt rund 20

Jahre leitet.

Der Gedanke an einen Ausstieg aus dieser

Tätigkeit überkommt sie, weil die Bürokratisierung

der Arbeit immer weiter zunimmt

und zur Belastung wird. Sie will lieber ihre

Kontakte zu den Bewohnern und deren

Angehörigen pflegen, das Umfeld und die

sonstigen Lebensumstände ausloten, statt

endlos Formulare auszufüllen. Wenn der

Papierkrieg wichtiger werde als der

Mensch, sei etwas faul, sagt sie.

Nach elf Jahren erwägt Barbara Trumpfheller,

noch einmal eine neue Herausforderung

zu suchen. Sie nimmt ein Sabbatjahr,

um neue Orientierung zu finden. Einen

halbjährigen Aufenthalt in die USA nutzt

sie für ein Seminar an der Philadelphia

University und einem katholischen Collage.

Die Themen bewegen sich um den

Hospizgedanken, um Sterben und Tod.

Vorangegangen waren zwei Semester an

der Quäker-Äkademie, um ihre historischen

Kenntnisse über das Quäkertum ihre

religiöse Heimat – zu vertiefen.

Wieder in Deutschland, beflügelt sie der

Hospizgedanke: Zunächst geht es um die

Begleitung sterbender Menschen im

Altersheim und um die ambulante Unterstützung

Angehöriger, die einen Schwerkranken

zuhause betreuen.

1981 wurde der Goslarer Hospizverein mit ausgebildeten

Hospizhelferinnen ambulant aufgebaut.

Aber wegen der gesellschaftlichen Entwicklung –

etwa der wachsenden Zahl Alleinstehender ohne

jedwede Verwandtschaft, ohne belastbare Nachbarschaft

– ist das Prinzip „ambulant vor stationär“

nicht immer durchzuhalten, sodass eine

stationäre Hospizbetreuung – jahrelang die

Wunschvorstellung – 2002 Wirklichkeit wird, ohne

dass man den Grundsatz „ambulant vor stationär“

vernachlässigt. Und das Prinzip der Hospizleiterin

steht: Es wird immer gesprochen mit dem Gast,

seinen Angehörigen, dem Umfeld im Ganzen.

Gefragt wird nach Bedürfnissen, etwa nach Seelsorge,

Musik, sowieso nach Schmerzen. Grundpfeiler

der Betreuung ist eine gute Beobachtung

und eine vernünftige Therapie mit den Zielen:

keine körperlichen und psychosozialen Schmerzen,

keine Angst, keine Übelkeit. Die Angehörigen

sind gefragt, wie weit sie in die Betreuung einbezogen

sein können und wollen. Zwietracht in den

Familien erfordert gelegentlich die Fähigkeit der

Ehrenamtlichen und ihrer ehrenamtlichen Leiterin,

Versöhnung zu stiften – im Interesse des

Gastes und seiner Angehörigen.

Was Barbara Trumfeller sonst so macht, ist kurz

beschrieben: Ihre Notwendigkeit, zu kochen,

beschränkt sich auf einfache Mahlzeiten, sofern

sie nicht ausgelassen, vergessen werden. Denken

wir an Pellkartoffeln mit zerlassener Butter und

Salz. Geradezu Völlerei ist dagegen ein Stück

Kuchen zum Nachmittag mit einem Becher Milchkaffee

– regelmäßig. Zum Thema Reisen – normalerweise

Rentners Hauptbeschäftigung – fallen ihr

Geschenke der drei Töchter in Form von Wochenendreisen

mit Programm nach Weimar und Celle

ein, was sie sehr genossen hat und gern erinnert.

Auch an gelegentliche Treffen mit ihren Angehörigen

denkt sie gern. Und Lesen? Ja, täglich die

Tageszeitung, außerdem Quäker-Quartalshefte,

Hospiz-Fachliteratur und Publikationen von Friedensorganisationen.

Bücher werden nach anregender

Besprechung – etwa im Radio – gekauft, stehen

aber zunächst als wachsender Stapel zur

Lektüre bereit.

Außenstehende könnten meinen, dass Barbara

Trumpfheller beabsichtige, ihren strukturierten

Tagesablauf bis an ein plötzliches Ende durchzuhalten.

Das wäre ein Irrtum. Sie versichert glaubwürdig,

an einem Ausstieg zu arbeiten, eingeleitet

in Form einer Abschiedsreise von Süd nach Nord

bei allen Menschen, die ihr wichtig sind. Jeweils

einen Tag und eine Nacht will sie bleiben und

mittels eines Schlafsackes größere Umstände

verhindern. So konkret ist das schon.

Allerdings bemerken Insider, dass sie diese Pläne

schon einige Zeit verfolge, bislang ohne Ergebnis.

So wird man auf die Eingangsfrage wohl noch

einige Zeit keine neueren Antworten bekommen.

(tg)


marunde quadrat 06/2013 53

www.wolf-ruediger-marunde.de


54 quadrat 06/2013 quadratabend


im Café Goldberg

Anfang Mai luden QUADRAT und das Team des Café Goldberg

zum gemütlichen Umtrunk ein, um die Ausgabe des Magazins

willkommen zu heißen. Die Gäste freute es, und gemeinsam feierte

man die neue Ausgabe, kam bei Wein und Bier ins Gespräch,

knüpfte hier und da neue Kontakte und tauschte Wissenswertes

aus. Auf ein nächs tes Mal freut sich schon jetzt Ihre QUADRAT-

Redaktion!

Fotos: Bernd Schubert

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Genießen Sie in gemütlicher

Atmosphäre die internationale

Küche und unsere Spezialitäten,

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Breite Str. 22 · 38667 Bad Harzburg

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1 Marcel Schneider, Sylvia Schmidt 2 Dr. Antje Seidel, Christiane von

Gadenstedt 3 Rolf Meyer, Kathrin Weiher 4 Tilman Görres, Inge Görres

Hinz, Dirk Lienkamp 5 Claudia Pape 6 Sandra Nachtweh 7 Sonja Weber

8 Jürgen Neumann 9 Dr. Wolf-Rüdiger Weisse 10 Karla Freesemann 11

Peter Jordan, Heike Göttert, Günter Koschig 12 Ursula Jung, Dieter Freesemann

13 Sabine Frees, Dr. Gunnar Seidel 14 Gesellschaft mit Weitblick

15 Kathrin Rasch 16 Rudolf Götz 17 Kathrin Rasch 18 Holger Schaarschmidt

19 Tilman Görres, Inge Görres-Hinz 20 Renate Meyer 21 Heike

Göttert 22 Sabine Frees, Ute Weisse 23 Thorsten Hohm 24 Gülhan

Inceöz 25 Alex Weisse 26 Nadine Neumann 27 Ernst-Dietrich Habel 28

Kaja Schwarz, Irene Jordan 29 Dieter Freesemann, Bernd Schwarz

Warme Küche Montag

17.30 bis 21.00 Uhr, Dienstag Ruhetag

Mittwoch bis Sonntag

11.30 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr

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Wochenenden und Feiertagen

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen

Aufenthalt in unserem Haus

Ihr Brauhau#-Team


56 quadrat 06/2013 schon was vor?

SCHON WAS VOR?

JUNI 2013

04. JUNI

GEOCACHING FÜR EINSTEIGER

MODERNE SCHNITZELJAGD

BAD HARZBURG, GROSSPARKPLATZ

AN DER B4, 14.00 UHR

07. JUNI

MITTSOMMERNACHTSFEST DES ZONTA

CLUBS GOSLAR ST. BARBARA, GÄSTE

WILLKOMMEN, MUSEUMSUFER AN DER

ABZUCHT, GOSLAR, AB 18.00 UHR

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04. JUNI

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SEE LICHTBILDERVORTRAG VON RALF

ABRAHMS, WANDELHALLE BADEPARK

BAD HARZBURG, 16.00 UHR

07. BIS 09. JUNI

DEUTSCHE JUGENDMEISTERSCHAFT IM

VIELSEITIGKEITSREITEN, RENNBAHNGE-

LÄNDE BAD HARZBURG

BIS 02. JUNI

FUSSBALL-CAMP VON HANNOVER 96

FÜR 6- BIS 14-JÄHRIGE NACHWUCHS-

KICKER SPORTPARK AN DER RENNBAHN

BAD HARZBURG, AB 14.30 UHR

05. JUNI

SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE –

LEICHT GEKÜRZT, THEATERAUFFÜHRUNG

PORT-LOUIS-PLATZ BAD HARZBURG

19.00 UHR

08. JUNI

HARZKÄSE SELBER MACHEN

KÄSEMEISTER VERMITTELT DIE

TRADITION DER KÄSEBÄCKEREI,

BRAUHAUS GOSLAR, AB 11.00 UHR

BIS 02. JUNI

ALBRECHT DÜRER

DAS DRUCKGRAPHISCHE WERK

SCHLOSS WERNIGERODE

TÄGLICH AB 10.00 UHR

06. JUNI

ABSCHIED VOM SCHNULLER – TAPFERE

KINDER GEBEN IHREN SCHNULLER AB

BAD HARZBURG IM KALTEN TAL

SCHNULLERBAUM, 15.00 UHR

08. JUNI

ROCK-NACHT LIVE OPEN AIR

MIT SPOOPY AND THE SNICKERS

BERGSTÜBCHEN SEESEN-ILDEHAUSEN

19.00 UHR

BIS 07. JUNI

KIRSTEN KLÖCKNER

AQUARELLE AUF LEINWAND

STUBENGALERIE GOSLAR

IMMER AB 11.00 UHR

06. JUNI

KIRCHENERKUNDUNG

DER LUTHER KIRCHE,

HAUPTEINGANG LUTHERKIRCHE

BAD HARZBURG, 16.00 UHR

08. JUNI

PLÖTZLICHE SELBSTENTZÜNDUNG VON

MENSCHEN, VORTRAG VON MARK

BENECKE, BÜNDHEIMER SCHLOSS

BAD HARZBURG, 20.00 UHR

BIS 30. JUNI

MAGIE DES LICHTS

ADOLF LUTHER UND SEIN UMKREIS

MÖNCHEHAUS MUSEUM GOSLAR

IMMER AB 10.00 UHR AUSSER MONTAG

06. JUNI UND JEDEN DONNERSTAG

OBERHARZER BERGBAUERNMARKT

SPEZIALITÄTEN VOM LAND, BORNHARDT-

STRASSE, CLAUSTHAL-ZELLERFELD

18.00 BIS 22.00 UHR

08. JUNI

GUITARRA LATINA SÜDAMERIKANISCHE

GITARRENMUSIK MIT MICHAEL SEUBERT

MÖNCHEHAUS MUSEUM GOSLAR

20.00 UHR

01. JUNI

A CAPELLA – VOLLE KRAFT VORAUS

VOCAL-ENSEMBLE OPERA

BÜNDHEIMER SCHLOSS BAD HARZBURG

19.30 UHR, EINLASS 19.00 UHR

07. JUNI UND JEDEN WEITEREN FREITAG

KREATIVES SCHREIBEN FÜR URLAUBER/

INNEN, RINGER ZECHENHAUS, BEIM

SPORTPLATZ RINGERHALDE, CLAUSTHAL-

ZELLERFELD, 10.00 BIS 11.30 UHR

11. JUNI

SPRING AWAKENING – FRÜHLINGS-

ERWACHEN – MUSICAL MIT SCHÜLERN

UND STUDENTEN, WELTKULTURERBE

RAMMELSBERG, GOSLAR, 19.30-22.00 UHR


schon was vor? quadrat 06/2013 57

13. JUNI

HARFENMUSIK AUS BAROCK UND

IMPRESSIONISMUS

STABKIRCHE HAHNENKLEE

19.30 UHR

16. JUNI

ROTKÄPPCHEN

PUPPENTHEATER, HARZSAGENHALLE AUF

DEM BURGBERG BAD HARZBURG

14.30 UHR

23. JUNI

BAD HARZBURGER BÜRGERFRÜHSTÜCK

IM BADEPARK, BEI SCHLECHTEM WETTER

IN DER WANDELHALLE,

11.15 BIS 16.00 UHR

14. JUNI

TED QUINN, USA

KÖPI ZWANZIG 12, GOSLAR

EINLASS AB 19.00 UHR

21. JUNI

3. GLOBETROTTER HARZ TRIATHLON

CLAUSTHAL-ZELLERFELD

AM WALDSEEBAD

27. BIS 30. JUNI

14. HARZER TRIKE TREFFEN

MIT TRIKERN AUS DEM IN- UND AUSLAND

SPORTPARK AN DER RENNBAHN

BAD HARZBURG

15. JUNI

DAMPFZUGREISE DER 50ER UND 60ER

JAHRE, DAMPFLOK 41096, BAD HARZ-

BURG – HANKENSBÜTTEL –

BAD HARZBURG, 06.45 BIS 20.36 UHR

21. JUNI

SILBERMOND

LINCKE-RING-TRÄGER-BENEFIZKONZERT

KAISERPFALZ GOSLAR

AUSVERKAUFT

27. JUNI

GEOCACHING FÜR EINSTEIGER

MODERNE SCHNITZELJAGD

BAD HARZBURG, GROSSPARKPLATZ

AN DER B4, 14.00 UHR

16. JUNI

4. STADTWERKE SPRINGERMEETING,

HOCHSPRUNGVERANSTALTUNG LEICHT-

ATHLETIKZENTRUM HARLINGERODE

11.00 UHR

21. JUNI

ALTE MUSIK: BAROCKABEND

IM RAHMEN DER BAD HARZBURGER

MUSIKTAGE, LUTHERKIRCHE

19.30 UHR

28. JUNI BIS 07. JULI

SCHÜTZEN- UND VOLKSFEST

OSTERFELD GOSLAR

16. JUNI

SWING ON SUNDAY

MIT SOPHIE WESTE UND

CHRISTIAN ZIMMER

FESTHALLE WOLFSHAGEN, 11.00 UHR

22. JUNI

SEESENER NACHT MIT N-JOY THE PARTY

UND JENS HARDELAND

JACOBSONPLATZ 1

18.00 UHR

29. JUNI

WANDERUNG AUF DEM BESINNUNGSWEG

MIT HORST WOICK, WANDERTREFF AM

HAUS DER NATUR, BADEPARK BAD HARZ-

BURG, 11.00 UHR

16. JUNI

VERNISSAGE INGRID M. SCHMECK

ZAUBERHAFTES AUS GOSLAR UND ...

STUBENGALERIE STOETZEL-TIEDT

GOSLAR, 11.30 UHR

22. JUNI

BERGFEST

HOKENSTRASSE IN GOSLAR

29. JUNI

PRAKTISCHE ASTRONOMIE

AM STERNENHIMMEL ZURECHTFINDEN

SANKT ANDREASBERG,

NATIONALPARKHAUS, 17.00 UHR

16. JUNI

MÄRCHENHAFTE KAISERSTADT

KREATIVES KINDERFEST

AUF DER KAISERPFALZWIESE GOSLAR

13.00 BIS 17.00 UHR

23. JUNI

LANGE BANK AN DER ABZUCHT

BÜRGERMAHL ZUR STÄRKUNG DES

BÜRGERSCHAFTLICHEN ENGAGEMENTS

GOSLAR, AB 11.00 BIS 15.00 UHR

30. JUNI

SINGENDER BROADWAY

CHOR DER TU BRAUNSCHWEIG

WANDELHALLE IM BADEPARK

BAD HARZBURG, 17.00 UHR


2013

2012

2013

2012

2013

2013

2013

2012

2013

58 quadrat 06/ 2013 impressum

HERAUSGEBER

Quadrat Verlag

Goslar-Bad Harzburg

Ltd. & Co. KG

Am Breitenberg 111

38667 Bad Harzburg

Telefon 05322 3949

Telefax 05322 51849

www.quadratdeutschland.de

Verleger

Bernd Schwarz (v.i.S.d.P.)

schwarz@quadratgoslar.de

REDAKTION

Tilman Görres (tg)

Ursula Jung (uju)

Bernd Schwarz (bs)

Stefan Sobotta (sts)

Sonja Weber (sw)

Gastautoren

Natascha Mester (nm)

André Pluskwa (ap)

Lektorat

Tilman Görres

Gestaltung

Rainer Golitz

creaktiv GmbH & Co. KG, Goslar

Fotos

Stefan Sobotta, Bernd Schwarz,

Bernd Schubert, Rainer Golitz,

Hartmut Weber

ANZEIGEN/VERTRIEB

Bernd Schwarz

schwarz@quadratgoslar.de

Bärbel Straten

Druck

Druckerei Wulf, Lüneburg

www.druckereiwulf.de

ERSCHEINUNGSWEISE

Quadrat ist monatlich und kostenlos

im Harz erhältlich.

ANZEIGENPREISE

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 1/2011 vom 01.01.2011

Download: www.quadratgoslar.de

Copyright für eigens gestaltete Anzeigen und Texte

beim Verlag. Nachdruck und Vervielfältigungen

(auch auszugsweise), Wiedergabe durch Film, Fernsehen,

Rundfunk sowie Speicherung auf elektronischen

Medien nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlages. — Für unverlangt eingesandte Manuskripte

oder Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung.

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des

Heraus gebers wieder.

Nächste QUADRATAusgabe

Anfang Juli 2013

04

10

01

MaGazIN Für DaS LEbEN IM Harz KOSTENLOS OKTObEr 2012

Café

Goldberg

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KLEIDUNG Für DaS LEbEN DraUSSEN

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11

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DIE GOSLarEr SCHOKOLaDEN MaNUFaKTUr IM CaFé aM MarKT

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zwölf Monaten automatisch, eine zusätzliche Kündigung ist nicht erforderlich. Einfacher geht’s nicht! Es grüßt Sie herzlich Ihr QUADRAT-Team

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Wernigerode Cafe Wiecker, Museum für Luftfahrt und Technik Wernigerode, The Earth Collection, Schaubergwerk Büchenberg Braunlage 4-Weiber Laden/Bella Cosa, Hotel Tanne, Maritim, Puppe´s Spezialitäten,

Relexa Hotel, Spielkiste, Oma´s Kaffee- und Weinstube, Hotel Altes Forsthaus Clausthal-Zellerfeld Universitätsbibliothek Clausthal Langelsheim Steuerbüro Zellmer


60 Tauchen Sie ein in die Welt von

Crocodile Dundee oder fühlen Sie sich

wie ein Captain Sparrow aus “Fluch der

Karibik“. Die Black Pearl ankert im Down

Under und die Piraten ordern Cocktails.

Wir sind die größte Cocktailbar in

Goslar und Umgebung und halten über

zweihundert Rum- und Whiskysorten

bereit.

Abenteuerkulisse

für Australienfans

Genießen Sie das Gefühl von Abenteuerurlaub

auf dem fernen Kontinent,

das sich gleich einstellt, wenn man

Außenbereich und Gastraum betritt.

Unsere Küchencrew produziert kein

Fastfood, sondern “Aussie-Food“, täglich

frisch und auf Bestellung. Wenn Sie

anschließend ins Kino gehen möchten,

planen Sie daher bitte etwas Zeit ein,

es lohnt sich!

Im Gastraum zwei australische Hütten,

die einem Abenteuerfilm entsprungen

sein könnten und Baumhäuser auf

Stelzen, die den Raum in zwei Ebenen

unterteilen, bieten unseren Gästen jetzt

auch separate Bereiche zum Feiern mit

Freunden, Kollegen oder einfach für

sich.

Zur Mittagspause nach Australien.

Wir bieten Ihnen wöchentlich wechselnde

Lunches zu Superpreisen.

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Abenteurer.

Von 10.00 bis 14.00 Uhr erhalten Sie

bei uns ein Brunch mit allem, was das

Herz begehrt, für gerade mal 14,00

Euro. Kinder bis einschließlich zwölf

Jahren zahlen 50 Cent pro Lebensalter.

“Veggies“ können an unserer Salatbar

grasen.

See ya!

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