Hauptthema: Cascades in Arnsberg - Arnsberger ...

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Hauptthema: Cascades in Arnsberg - Arnsberger ...

Wir über uns

Feuerwehr übte Einsatz der

Drehleiter am Litauenring

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Service

Hilfe im Haushalt gesucht?

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Tipps

Wenn Mieter auf Urlaubsreise

gehen

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Wir Mieter

Vielseitige Vicky:

Vom Baubüro auf den Laufsteg,

ins Fotostudio

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Wir über uns

Sicherheit wird groß geschrieben

Feuerwehr übte Einsatz der Drehleiter am Litauenring

Gemeinsam mit dem Fachdienst

Feuerwehr und Rettungsdienst

der Stadt Arnsberg

führt die Genossenschaft so genannte

Brandschauen in ihren

Wohngebäuden durch.

Wie in allen Bereichen des Lebens

und erst recht, wenn es um die

Sicherheit geht, ist in unserem

Lande alles per Gesetz geregelt.

Hinter dem § 6 FSHG steht das

Gesetz über den Feuerschutz und

die Hilfeleistung, welches wiederum

die Brandschau für Gebäude

und Einrichtungen regelt. Mit der

Errichtung der Wohngebäude wurden

natürlich die zur Zeit der Entstehung

geltenden Brandschutzbestimmungen

eingehalten. Aber

wie alles im Leben verändern sich

die Gewohnheiten in den Häusern

und das Umfeld. Da werden in

Treppenräumen Dekorationen wie

Ausgabe 2/2006

Wandschmuck, Blumengebinde

etc. liebevoll eingebracht. An die

Fluchtwege wird dabei nicht immer

gedacht. Da werden Außenanlagen

von den Bewohnern mit viel

Liebe und Mühe gehegt und gepflegt.

Aus kleinen Anpflanzungen

werden im Laufe der Jahre Büsche

oder gar Bäume, die Rettungswege

versperren können. Unter diesen

Umständen macht eine regelmäßige

Brandschau natürlich Sinn, ja

sie ist geradezu notwendig.

Nun gelten nicht für alle Gebäude

strenge Vorgaben hinsichtlich der

Überprüfung und Einhaltung des

Brandschutzes.

Wir von der Wohnungsgenossenschaft

sehen es als eine unserer

Fürsorgepflichten an, alles Erdenkliche

für die Sicherheit unserer

Mieter zu leisten. Seit Jahren sind

wir bemüht, in all unseren Gebäuden

in den allgemeinen Bereichen

wie Treppenhaus und Kellerflur

Rauchmelder zu installieren. Unseren

Mietern empfehlen wir das

Gleiche für den ihnen überlassenen

Wohnraum. Ständig halten

Spielerisch lernen in der Kindertagesstätte

Zwickel-Zwackel

Direkt neben der Grundschule im

Wohngebiet Rusch in Neheim befindet

sich die Kindertagesstätte Zwickel-Zwackel.

23 Kinder im Alter

von drei bis sechs Jahren werden

hier betreut. Die Öffnungszeiten

sind von 7.30 bis 16.00 Uhr und

werden dem Bedarf der Eltern angepasst.

Mittags bekommen die

jungen Gäste ein Essen. Danach ist

Mittagsruhe angesagt. Einige schlafen,

andere schauen sich Bücher

an. Leiterin Silke Zander und ihre

Mitarbeiterinnen haben viele Ideen,

den jungen Nachwuchs spielerisch

zu fördern. Es gibt die vier Bereiche

Bewegung, Sprache, Natur und Umwelt.

Einmal pro Woche wird in der

benachbarten Turnhalle der Grundschule

Gymnastik gemacht. Sprachförderung

steht ebenso auf dem Programm

wie Waldspaziergänge mit

Erläuterungen sowie Exkursionen.

So waren die Zwickel-Zwackel-Kinder

bereits bei einem Bäcker, der Polizei

und bei einer Hebamme. In der

aktuellen Projektarbeit zum Thema

"Farbe” konnten die Kleinen selber

Farben mischen und damit malen.

Der Anteil der ausländischen Kinder

beträgt etwa ein Drittel. Träger

dieser sinnvollen Einrichtung ist der

Internationale Bund e.V., der sich

deutschlandweit vor allem in der

Kinder- und Jugendarbeit engagiert.

Die Plätze sind begehrt: Zur Zeit sind

noch zwei frei, doch dafür liegen

zum Sommer bereits Anmeldungen

vor. Unser Foto zeigt Leiterin Silke

Zander mit einigen Kindern vor der

Tagesstätte.

wir einen Vorrat an Rauchmeldern

in unserer Geschäftsstelle bereit.

Gegen ein kleines Entgelt können

Sie diese bei uns erhalten.

Leider stellen wir immer wieder

fest, dass in den Treppenräumen

und Fluren Gegenstände gelagert

werden, die ein erhöhtes Brandrisiko

darstellen. Achten Sie bitte

selbst darauf und weisen Sie Ihre

Mitbewohner darauf hin. Sperrgut

gehört nun mal nicht im Treppenhaus

abgestellt.

Blumenschmuck und ähnliche Dekorationen

in den Treppenhäusern

zeugen von einer guten Wohnqualität

und Gemeinschaft. Denken sie

aber bitte immer daran, dass bei

Gefahr die Flucht gesichert sein

muss.

Blick ins Grüne

am Gräfenbergring

Auch am Gräfenbergring in Sundern

hat der Frühling Einzug gehalten.

Vor den Häusern der Wohnungsgenossenschaft

sind von den Mietern

unterschiedliche Beete angelegt

worden. Ein Kinderspielplatz bietet

dem Nachwuchs Abwechslung. In

einem nächsten Schritt sollen nun

noch Sichtblenden aus Holz für die

Abfallcontainer hergestellt werden.

Auch die Unterhaltung der Zuwegungen

wird mit großem Engagement

betrieben.


Der Handwerker-Notdienst,

eine nützliche Einrichtung…

…die sich jetzt sogar an einem

Sonntagvormittag bewährt hat.

Guido Peters und Lebensgefährtin

Heike Schelp, die in Neheim

wohnen, standen plötzlich ohne

Strom da. Die Hauptsicherung

war durchgeknallt. Als Ursache

stellte sich ein Defekt am Durchlauferhitzer

im Bad heraus. Was

tun? Guido Peters erinnerte sich

sofort an die Liste mit den Telefonnummern,

die in jeder Ausgabe

des HAUSBLICK abgedruckt

ist. Kurzerhand rief er den für

ihn zuständigen Elektroinstallateur

an, sprach dort auf Band

und freute sich, dass in angemessener

Zeit ein Monteur in die

Wohnung kam und den Schaden

sofort behob. „Und das alles am

Sonntagvormittag“, freuten sich

Guido Peters und Heike Schelp.

So musste der Sonntagsbraten

dann doch nicht verschoben werden.

Zu normalen Tageszeiten

innerhalb der Woche ist übrigens

die Zentrale der Wohnungsgenossenschaft

oder der Hauswart der

erste Ansprechpartner bei einem

Schadensfall.

Hilfe im Haushalt gesucht?

Bitte bei der Genossenschaft melden

Älteren Menschen fällt es oft

schwer, den eigenen Haushalt

noch zu führen. Kochen, waschen,

bügeln, putzen können

im Alter recht anstrengend sein.

Auch das Einkaufen der Lebensmittel

will organisiert sein. Da ist

eine Hilfe die ideale Unterstützung.

Mehrere Frauen innerhalb

der Genossenschaft sind gern

bereit, als Haushaltshilfe für Seniorinnen

und Senioren tätig zu

werden. Mitunter geht es auch

nur um etwas Geselligkeit, denn

niemand ist gern den ganzen Tag

über allein. Einige Senioren möchten

eine Begleitung beim Spazierengehen

oder einen Partner beim

Gesellschaftsspiel.

Wer also Interesse an einer solchen

Unterstützung / Begleitung

hat, kann sich gern mit der Genossenschaft

in Neheim in Verbindung

setzen. Die Genossenschaft

vermittelt gern diese Hilfen. Sie

weiß um einige Mieterinnen, die

als Haushaltshilfe und Betreuung

gerne einspringen möchten. Ihre

Anfragen werden selbstverständlich

streng vertraulich behandelt.

Wir wissen um dieses sensible

Thema. „Gemeinsam geht es besser“

- diese Devise gilt besonders

im Alter.

Handwerker-Notdienst

Es gibt Situationen, in denen schnelle Hilfe notwendig ist

Sanitär/Heizung Arnsberg Fa. Beste + Voss Tel.: 02931-10594

ingen

Bergheim/

e-mail: wanderakademie@sgv.de

Herdringen

Fa. Schlüter Tel.: 02932-7426

Das Magazin erscheint alle 3 Monate

Magazin der Wohnungsgenossenschaft

Arnsberg + Sundern eG

Tel. 0 29 32 - 4 75 9 - 10

Fax 0 29 32 - 2 29 27

E-Mail info@wgas.de

Internet www.wgas.de

Redaktion:

Journalist Dr. Jürgen Funke

Brinkschulte & Partner

Tel. 0 29 32 - 97 75 - 0

Fax 0 29 32 - 97 75 - 25

E-Mail redaktion@brinkschulte.com

Neheim/Hüsten Fa. Dymek Tel.: 02932-83101

Sundern/Stemel Fa. Plass Tel.: 02933-3153

Enkhausen Fa. Schültke Tel.: 02933-2057

Elektro Arnsberg Fa. Schmidt Tel.: 02931-21466

Neheim/Hüsten

Bergheim/

Herdringen

ingen

Fa. Erlenkamp Tel.: 02932-22626

Sundern/Stemel Fa. Schäfer Tel.: 02933-2507

Enkhausen

Dach Arnsberg Fa. Hesse Tel.: 02931-52130

Neheim/

Bergheim

Fa. Aland Tel.: 02932-22578

Hüsten/

Herdringen

ingen

Fa. Herbst Tel.: 02932-54120

Sundern/Stemel Fa. Rischen Tel.: 02933-2736

Enkhausen

Kabelfernsehen Tele Columbus Tel.: 02941-97900

Schlüsseldienst Fa. Clemens Tel.: 0163-3385049

Fa. Becker-Jostes Tel.: 02933-97130

Tel.: 02932-36797

Fa. Quadflieg Tel.: 02932-4424

Ausgabe 2/2006

Wir über uns/Service

Unsere Handwerker sind an allen Werktagen für Sie im Einsatz. Aber auch sie

wünschen sich ungestörte Freizeit, deshalb bitte nur im äußersten Notfall anrufen.

REDAKTION

Verantwortlich für den Inhalt:

Werner Schlinkert

Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft

Gesamtherstellung/Anzeigen:

Brinkschulte & Partner

Hauptstraße 6 • 59755 Arnsberg

Tel. 0 29 32 - 97 75 - 0

Fax 0 29 32 - 97 75 - 25

ISDN Mac 0 29 32 - 52 84 - 36

ISDN PC 0 29 32 - 52 84 - 37

E-Mail hausblick@brinkschulte.com

Fotos: Wolfgang Detemple

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Tipps

Viele Hilfsmittel, die das Leben bei

Behinderungen erleichtern

Besuch der Gerotronik-Ausstellung in Menden

Welche Möglichkeiten habe ich, bei evtl.

körperlichen Gebrechen oder Behinderungen

technische Hilfeleistungen zu

bekommen?

Unter diesem Motto hatte die Wohnungsgenossenschaft

im Hausblick 4/2005 eingeladen.

Zahlreiche Interessenten haben sich eingefunden

und sind mit uns gemeinsam nach Iserlohn

zur gerontologischen Ausstellung gefahren.

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Es muss nicht immer gleich

ein totaler Umbau sein. Viele

kleine von Experten ausgetüftelte,

von Fachleuten geprüfte

und in Feldversuchen

erprobte Hilfsmittel gab es zu

sehen. Nicht nur die Wohnbetreuer

und Techniker der

Genossenschaft haben sich

hier Anregungen zur Hilfestellung

geholt, auch interessierte

Mitglieder konnten

sehr viele Anregungen mit

nach Hause nehmen. Mit oft wenig Aufwand,

so waren sich alle einig, lässt sich das Leben

in den eigenen vier Wänden erträglich und

angenehmer gestalten. Man muss nicht immer

gleich an den Aufenthalt in einem Heim

denken. Jeder möchte so lange wie möglich in

der ihm vertrauten Umgebung leben. Dass es

da genug Möglichkeiten gibt, davon waren die

Teilnehmer überzeugt.

Wenn auch Sie Interesse haben, melden Sie

sich bei uns. Bei einer genügenden Teilnehmerzahl

wollen wir gerne eine weitere Informationsfahrt

anbieten.

Mit dem Begriff Gerotronik ist die Wohnraumanpassung

und Hilfsmittelversorgung für

Senioren, Behinderte und Kranke gemeint. In

Ausgabe 2/2006

der Ausstellung von Dipl. Ing. Peter Maywald

in Menden, Unnaer Straße, gibt es Informationen

und Beratung zu den Themen

• Wohnraumanpassung

• Finanzierungsmöglichkeiten

• Hilfsmittelversorgung.

Von der Wohnraum-, Schlafraum-, Bad- und

Küchengestaltung über Freizeitgestaltung bis

hin zur Finanzierungsberatung reicht das umfangreiche

Angebot der geschulten Mitarbeiter.

Viele Hilfsmittel können über die Kranken-

und Pflegekasse abgerechnet werden. Lassen

Sie sich informieren!

Wir von der Wohnungsgenossenschaft helfen

und vermitteln gern.

Wenn Mieter auf Urlaubsreise gehen

Wer längere Zeit verreist, sollte an seine Mieterpflichten

denken und auch daran, seine

Wohnung vor Einbrechern zu schützen. Was

sollte dabei hauptsächlich beachtet werden?

Treppenhausreinigung: Wer zur Treppenhausreinigung

laut Nutzungsvertrag oder

Hausordnung verpflichtet ist, muss sicherstellen,

dass die Arbeiten auch während seiner

Abwesenheit erledigt werden. Am besten

man spricht mit dem Nachbarn und tauscht

die Termine. Aber auch Verwandte und

Freunde können angesprochen werden.

Während der Abwesenheit sollte gewährleistet

sein, dass die Wohnungsgenossenschaft

im Notfall die Wohnung betreten kann. Der

Mieter sollte den Wohnungsschlüssel bei einer

Person seines Vertrauens hinterlegen und

die Nachbarn darüber unterrichten.

Nachbarn und Bekannte sollten gebeten

werden, ein Auge auf die Wohnung zu werfen

und auch regelmäßig den Briefkasten zu

leeren. Überquellende Briefkästen sind für

Einbrecher ein Indiz dafür, dass der Wohnungsinhaber

verreist ist.


Kinder in unseren Freiflächen erwünscht

Freundlichkeit erleichtert das Zusammenleben

Wussten Sie schon, dass sich immer

mehr Kinder über unfreundliche und

untolerante Mitmenschen beschweren?

Die Toleranz gegenüber Kindern nimmt

immer mehr ab.

Sie werden von Freiflächen vertrieben und

beschimpft. Spiele rund um das Haus sind verboten.

Die Umwelt ist immer ärmer an Erlebnissen

für Kinder und Jugendliche geworden.

Diese Erfahrung musste auch Genossenschaftsmitarbeiterin

Monika Krick machen.

Die Möglichkeiten auf der Straße, auf Wiesen

und Plätzen in der Nähe zu spielen und Erfahrungen

zu sammeln sind deutlich zurückgegangen.

In vielen Wohngebieten gibt es sie gar

nicht mehr. Spielflächen und Räume für Bewegung

und zum Toben sind aber ganz besonders

wichtig, wo Kinder und Jugendliche leben

und wo sie die Spielgelegenheiten gefahrlos

erreichen können - und das ist in der direkten

Nachbarschaft. Wenn die Möglichkeiten hier

nämlich eingeschränkt werden, weichen sie

auf verbotene und gefährliche Plätze aus. Diese

unheilvolle Tendenz hat, so die Einschätzung

von Monika Krick, in den letzten Jahren zugenommen.

Kinderfreundlichkeit, das heißt nicht, dass Kinder

immer und überall Vorrang haben! Wer

jedoch verständnisvoll reagiert, stößt bei Kindern

auf offene Ohren. Monika Krick: „Gegenseitige

Rücksichtnahme wird so zur Selbstverständlichkeit.“

Daher appelliert die Wohnungsgenossenschaft

an alle betroffenen Erwachsenen, die nötige

Toleranz aufzubringen und die Interessen der

Jüngsten zu berücksichtigen.

Kinder beleben unsere Welt

Kinder haben einen natürlichen Spiel-, Mitteilungs-

und Bewegungsdrang, der für eine

gesunde Entwicklung sehr wichtig ist.

„Lärm“, der durch die natürliche Entwicklung

der Kinder entsteht, ist deswegen für

uns kein Abmahnungsgrund.

Zudem wollen wir die Möglichkeit fördern,

in der direkten Wohnumgebung unter der

Aufsicht der Eltern spielen zu können. Denn

Kinder beleben unsere Welt!

• Auf den Wiesen, Wegen und im Hof ist das

Spielen ausdrücklich erlaubt.

• Planschbecken, Decken und Zelte dürfen

aufgestellt werden.

• Ballspiele sind mit Weich- oder Softbällen

erlaubt.

• Wenn auf dem Wäscheplatz keine Wäsche

hängt, dürfen Kinder dort spielen.

Immer da, immer nah.

Ausgabe 2/2006

Unter Uns

Ihr Versicherungsschutz in professionellen Händen. Direkt

vor Ort. Die Provinzial – zuverlässig wie ein Schutzengel.

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• Auch Kinder haben die Möglichkeit, Gäste

zum Spielen einzuladen und mitzubringen.

• Kinderwagen dürfen im Treppenhaus abgestellt

werden, solange der Durchgang nicht

behindert wird.

Alle Hundebesitzer sind dazu aufgefordert,

Hundekot sofort von den Grünflächen in der

direkten Wohnumgebung zu entsorgen.

Bitte die Innenhöfe und andere gefahrlose

Spiel- und Freiräume nicht zuparken. Ausnahme

sind die gemieteten Stellplätze. Kinder

haben vor parkenden Autos Vorrang.

Die Ruhezeiten sollten entsprechend dem

alltäglichen Leben zwischen 12 und 14 Uhr

gelten.

Wir als Wohnungsgenossenschaft wollen

Kindern und deren Familien besser gerecht

werden. Wir freuen uns über Familien als

Mieter und wollen diese verstärkt unterstützen.

Kindern gehört die Zukunft!

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Hauptthema: Cascades in Arnsberg

Erst kam das Werk – dann die Wohnhäuser in der Nachbarschaft

Besuchergruppe der Genossenschaft besichtigte Cascades in Arnsberg

Vertreter, Aufsichtsrat und Vorstand

der Wohnungsgenossenschaft Arnsberg

+ Sundern besichtigten jetzt Arnsbergs

größtes Industrieunternehmen, die Kartonfabrik

Cascades. Sie wurden begrüßt

von Werksmitarbeiter Gerhard Rath, vielen

auch bekannt als origineller Leiter

der Führungen durch die Altstadt. Cascades

stellt in Arnsberg täglich rund 700 t

Karton her - überwiegend aus Altpapier.

Somit leistet das Unternehmen auch einen

großen Beitrag zum Umweltschutz, indem

große Mengen an Papier aus der Region Südwestfalen

dem Recycling zugeführt werden.

Auch die Kartonherstellung ist mittlerweile

eine recht saubere Angelegenheit geworden.

Das Brauchwasser wird in einer parallel zur

Ruhr verlaufenden Rohrleitung zu der modernen

Kläranlage in Oeventrop-Wildshausen

gepumpt und dort gereinigt.

Ausgabe 2/2006

In dem Unternehmen arbeiten mehr als 300

Beschäftigte im Schichtbetrieb rund um die

Uhr. 25 junge Männer werden ausgebildet.

Die riesige Kartonmaschine III zählt zu den

leistungsstärksten und modernsten in ganz

Europa. Im Jahr 2001 konnte die Firma

100jähriges Jubiläum feiern. Als sie 1901 gegründet

wurde, produzierte man zunächst aus

Fichtenstämmen Holzschliff, der wiederum

zur Papier- und Kartonherstellung benötigt

wurde. Damals lag das Werk noch weit außerhalb

Arnsbergs. Erst im Verlauf der Jahrzehnte

und vor allem nach 1950 rückte die Bebauung

mit Wohnhäusern immer näher an die Fabrik

heran.

Ursache für diesen Standort war die Nutzung

der Wasserkraft der Ruhr. Indem man in Höhe

Uentrop das Wasser mit einem Wehr staute und

es durch einen Stollen leitete, der unter dem Lü-


senberg durchgebrochen worden war. So konnte

auf dem Werksgelände eine Fallhöhe von 13 m

erreicht werden. Damit ließen sich zunächst die

Holzschleifer und später die Turbinen der Generatoren

zur Stromerzeugung antreiben.

Lange Zeit gehörte Werk Arnsberg zum Konzern

Feldmühle. Anschließend war es einige

Jahre im Besitz des skandinavischen Konzerns

Stora Bilerud, ehe schließlich die auf Recyclingverfahren

spezialisierte Unternehmensgruppe

Cascades aus Kanada die Arnsberger

Kartonfabrik übernahm. Mit Arnsberger Karton

werden viele Gegenstände des täglichen

Lebens verpackt, ohne dass der Normalkunde

es weiß. Der Druck auf dem Karton dient heute

gleichzeitig auch als Werbung.

Im Anschluss an die Erläuterungen von Gerhard

Rath besichtigten die Gäste der Wohnungsgenossenschaft

– unterteilt in zwei

Gruppen – mit einem Rundgang das Werk.

Danach bedankte sich der Geschäftsführer der

Genossenschaft, Dipl.-Ing. Werner Schlinkert,

für den informativen Nachmittag.

Abschließend fuhren die Teilnehmer, die an

der Geschäftsstelle in Neheim gestartet wa-

Keine Fehlbelegungsabgabe mehr

Bürokratischer Aufwand zu hoch

Alle Mieter in öffentlich geförderten Wohnungen,

die über den Einkommensgrenzen

liegen, können sich freuen. Sie brauchen

keine Fehlbelegungsabgabe mehr entrichten.

„Das Zweite Gesetz über den Abbau

der Fehlsubventionierung im Wohnungswesen

für das Land Nordrhein-Westfalen tritt

rückwirkend mit Ablauf des 31. Dezember

2005 außer Kraft“ so der Minister für Bauen

und Verkehr Oliver Wittke.

Seit Jahren hatte die Wohnungsgenossenschaft

die ersatzlose Streichung der Fehlbelegungsabgabe

gefordert. Immer wieder begründet mit einer

Reihe von Argumenten und negativen Erfahrungen

unserer Mitglieder.

Hauptthema: Cascades in Arnsberg

Überraschend haben sich die Landtagsfraktionen

von CDU und FDP nach einer Expertenanhörung

darauf verständigt, die Abgabe zu kippen.

Der Grund: „Der bürokratische Aufwand

für die Kommunen wäre enorm gewesen“, so

der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion

Heinz Sahnen. Auch die FDP ist mit im Boot.

„Ein sofortiger Ausstieg bedeutet sofortige Entbürokratisierung“,

so Fraktionsvize Christof

Rasche.

Die Abgabe, die je nach Überschreiten der

Einkommensgrenzen zwischen 0,35 und 3,50

Euro pro Quadratmeter Wohnfläche beträgt,

entfällt und erleichtert damit die Haushaltskasse

in vielen Familien.

Ausgabe 2/2006

ren, mit ihrem Reisebus weiter zur Gaststätte

Hoffmann in Rumbeck. Hier ließ man den

kurzweiligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen

ausklingen und nutzte die Gelegenheit

zu lockeren Gesprächen und Anregungen mit

den Mitarbeitern der Genossenschaft.

Info

Beispiel: Ein Mieter in einer 70 Quadratmeter

großen Wohnung, der bisher aufgrund seines

hohen Einkommens mit 1,50 Euro zusätzlich

belastet wird, spart 105 Euro im Monat. Nach

dem Willen der Regierung greift die Entlastung

sofort und auch noch rückwirkend zum

1. Januar 2006. Betroffene setzen Sich bitte umgehend

mit den zuständigen Wohnungsämtern

in Verbindung.

Die Fehlbelegungsabgabe ist unzeitgemäß, heißt

es im Bauministerium. Außerdem habe das Land

Interesse daran, einkommensstärkere Bevölkerungsschichten

in ihren angestammten Wohngebieten

zu halten. Das alles, so Sahnen, habe zu

der Einsicht geführt: „Weg mit der Abgabe“.

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Unter Uns

Vertreterwahlen sind gelaufen

Die Wahlen sind gelaufen. Hoch her ging es im Wahlvorstand der Genossenschaft.

Nach 5-jährigem Turnus haben die Mitglieder wieder bei hoher

Beteiligung an der Vertreterwahl teilgenommen.

Einem Großteil der Kandidaten wurde zum wiederholten Mal das Vertrauen

ausgesprochen. Ein Beweis dafür, dass man auf Stetigkeit und

Sachkompetenz unter den Mitgliedern setzt.

Der Wahlvorstand tagte insgesamt 4-mal und hat sich zu letzt in der alles

entscheidenden Sitzung am 07.06.2006 bis in die späten Abendstunden

mit dem Auszählen der Stimmen befasst.

Das wichtigste Organ unserer Genossenschaft setzt sich nunmehr wie

folgt zusammen:

Aus dem Wahlbezirk 1:

1. Auer, Konrad Litauenring 70

2. Eckert, Rudolf Hilsmannring 28

3. Esken, Walter Zum Müggenberg 57

4. Gründel, Rainer Liboriweg 18

5. Hagemann, Alfred Zum Müggenberg 62

6. Himmel, Günther Zum Fürstenberg 25

7. Johnke, Manfred Zum Müggenberg 64

8. Kleinschnittger, Hans-Josef Zum Müggenberg 68

9. Kramer, Herbert Zum Müggenberg 72

10. Kriener, Walter Zum Müggenberg 59

11. Laufer-Wirth, Georgia Scharnhorststr. 37

12. Llaves, Regina Zum Müggenberg 66

13. Müntefering, Bernhard Liboriweg 18

14. Schelp, Heike Zum Müggenberg 60

15. Schröer, Franz Zum Fürstenberg 29

16. Teichmann, Stefanie Zum Müggenberg 58

17. Vieth, Markus Litauenring 68

Aus dem Wahlbezirk 2:

1. Baggewöste, Wolfgang Gräfenbergring 18

2. Carbonero, Angela Am Kahlenberg 1

3. Eltzsch, Oliver Eichendorffstr. 83

4. Dr.Küpping, Heinz Im Spree 13

5. Rockelsberg, Friedrich Gräfenbergring 8

Ausgabe 2/2006

Aus dem Wahlbezirk 3:

1. Aha, Josef Gladenbruch 11

2. Andres, Hildegard Montessoristr. 15a

3. Daum, Heinz Günther Lindenhof 7

4. Dicke, Paul Haverkamp 24

5. Fleck, Christel Gladenbruch 10

6. Geue, Heidemarie Montessoristr. 14

7. Jochheim, Marina Gladenbruch 18

8. Keuten, Walter Montessoristr. 2

9. Maske, Evelin Haverkamp 13

10. Mucha, Heinz Gladenbruch 8

11. Nase, Jürgen Haverkamp 7

12. Nase, Marco Haverkamp 17

13. Schulte, Lothar Gladenbruch 17

14. Wulf, Rainer Haverkamp 5

Aus dem Wahlbezirk 4:

1. Albrecht, Frank Ringstr. 41

2. Babilon, Lothar Ringstr. 153

3. Beau, Christel Löckestr. 15

4. Brauckhoff, Manfred Seibertzstr. 24

5. Braungart, Thomas Ringstr. 7a

6. Disselhoff, Manfred Löckestr. 18

7. Flüchter, Wolfgang Auf der Steinbredde 21

8. Freimuth, Manfred Seibertzstr. 18

9. Gleie, Hans Werner Löckestr. 28

10. Gosebrink, Meinolf Löckestr. 10

11. Knaup, Susanne Hüserstr. 68

12. Kneisel, Manfred Löckestr. 19

13. Kosmella, Klaus Henzestr. 33

14. Rest, Heinz Henzestr. 29

15. Rossa, Gaby Herzschlade 5

16 . Sölken, Josef Von-Bernuth-Str. 32

17. Weber, Kirstin Löckestr. 15

Insgesamt = 53 Vertreter

Ein Lob dem Wahlvorstand für seine ehrenamtliche gewissenhafte Arbeit. Ein Lob

vor Allem auch den Kandidaten, die sich gerne für die ehrenamtlichen Aufgaben

zur Verfügung gestellt haben.

In den nächsten Tagen erhalten alle gewählten Vertreter und Stellvertreter Post von

der Geschäftsstelle. Erst ihre Zustimmung macht die Wahl perfekt.

Der Wahlvorstand

Laut Satzung wurde der Wahlvorstand aus den Gremien wie Aufsichtsrat und

Vorstand sowie den Mitgliedern gebildet.

Vorsitzender Werner Schlinkert (Vorstand)

Stellvertreter Heinz-Günther Körner (Aufsichtsrat)

Schriftführerin Marina Jochheim (Mitglied)

Mitglieder

Frank Albrecht (Mitglied)

Lothar Babilon (Mitglied)

Herbert Eisenkolb (Aufsichtsrat)

Jörg Ortmann (Mitglied)

Franz Schröer (Mitglied)

Lothar Schulte (Mitglied)

Gerhard Spiekermann (Vorstand)

Günter Weinknecht (Aufsichtsrat)

Info


Modern und freundlich –

Wohnung erstrahlt in neuem Glanz

Lange hatte die Wohnung in der

Neheimer "vom Steinstraße" leer

gestanden. Umso größer war der

erforderliche Arbeitsaufwand in

dem Altbau der 20-er Jahre. Ei-

ne solide Bausubstanz. Das Dach

ist neu gedeckt und die Fassade

trägt bereits eine energiesparende

Wärmedämmung. Da war es ein

glücklicher Zufall, dass mit Oliver

Stuppart, dessen Schwester im

Nachbarhaus wohnt, jemand Interesse

zeigte, der als vielseitiger

Handwerker etwas vom Renovieren

versteht. In Abstimmung

mit der Wohnungsgenossenschaft

wurde neu geplant. Besonders

wichtig: Ein Badezimmer und

WC mussten erst einmal eingebaut

werden. Alle Wandbekleidungen,

alle Fußböden wurden

Vielseitige Vicky:

Vom Baubüro auf den Laufsteg, ins Fotostudio

Die Neheimerin Viktoria Romaschow

möchte Architektin

werden. Zur Zeit arbeitet die

23jährige als Bauzeichnerin in

einem Ingenieurbüro in Freienohl.

Demnächst wird sie voraussichtlich

die Technikerschule

in Menden besuchen. Um sich

die Ausbildung zu finanzieren

hat die Mieterin der Wohnungsgenossenschaft

einen Weg

eingeschlagen, von dem viele

Mädchen träumen. Sie jobbt als

Fotomodell und hat inzwischen

auf dem oft steinigen Weg schon

beachtliche Erfolge erringen

können.

Ihr Vater stammt aus Kasachstan, die

Mutter ist Deutsche. Viktoria Romaschow,

die als Model Vicky genannt

wird, kam mit neun Jahren nach

Deutschland und lebte zunächst in

Schwelm. Wegen der Ausbildung

zog sie nach Neheim.

Das zweite berufliche Standbein entwickelte

sich mit ersten Fotos für einen

Werbeflyer durch ein Fotostudio

in Neheim. Als eine Freundin fragte,

ob sie bei einer Modenschau des

Modeateliers Ma Vogue in Ense mitmachen

wolle, musste Vicky nicht

lange überlegen. Bei „Neheim live“

präsentierte sie erstmals vor Publi-

neu gemacht. Helle, freundliche

Fliesen an den Wänden, warme,

südländisch wirkende Farben im

Wohnbereich und pflegeleichte

Laminatfußböden – die Wohnung

ist heute nicht mehr wieder zu

erkennen. Zwar ist die neue Einbauküche

noch nicht geliefert,

doch gemütlich wirkt es dennoch

schon.

Im Februar ist der Neumieter

eingezogen und fühlt sich bereits

„pudelwohl“. Passend zu den steigenden

Außentemperaturen geht

es nun an die Umgestaltung des

kum aktuelle Mode. Als der Neheimer

Fotograf Günter Preikschas sie

kennenlernte, machte er eine ganze

Reihe ausdrucksstarker Fotos. Aktfotos

schließt die 23jährige kategorisch

aus. Sie legt Wert auf Seriösität.

Ihr Foto im Internet-Auftritt von Ma

Vogue fiel einem Scout der Online-

Agentur „modelstyle“ auf. Dort ist sie

nun als Semi-Professional aufgeführt.

Über Buchungen für internationale

Modeschauen würde sie sich sehr

freuen, bleibt aber dennoch auf dem

Teppich. Das Berufsziel Architektin

wird nicht aus den Augen verloren.

Zumal man als Model schnell zu alt

sein kann.

Doch zur Zeit stehen die Karriereampeln

auf „grün“: Bei einem bundesweit

laufenden Modelwettbewerb

im Internet wurde Vicky von 1500

Ausgabe 2/2006

Mieter werben Mieter:

111,- Euro als Prämie

Wer der Genossenschaft einen

neuen Mieter einer Wohnung

vermittelt, bekommt jetzt als

Dankeschön die einmalige Summe

von 111,- Euro. Da lohnt es

sich doch, mal im Bekanntenkreis

zu fragen. Schließlich gibt

Wir Mieter

Gartens. In Abstimmung mit der

Genossenschaft und dem Mieter

der oberen Etage plant Oliver

Stuppart auf dem großzügigen

Grundstück eine Terrasse, ein kleines

Schwimmbecken sowie einen

Grillplatz. Von der Küche aus führt

eine neue, bequeme Eisentreppe

in den Garten. Da kann der Sommer

mit möglichst vielen sonnigen

Wochenenden kommen… Demnächst

ist dann in Gemeinschaftsarbeit

auch noch das Treppenhaus

an der Reihe: Hier wird ein neuer

Granit-Fußboden verlegt und die

Wände werden frisch gestrichen.

Teilnehmerinnen unter die schönsten

72 Mädchen gewählt. Mitte Mai

nahm sie in Bochum an einer von

vier Finalrunden teil. Hier wurde das

Sauerländer Fotomodel auf Platz drei

gewählt.

Mit einer eigenen Homepage www.

viktoria-r.de wird sich die Bauzeichnerin

in Kürze auch im Internet vorstellen.

es auch gute Argumente für

ein Mietverhältnis mit der

Wohnungsgenossenschaft Arnsberg

+ Sundern. Voraussetzung

für die Prämie ist natürlich, dass

man selber in einer Wohnung der

Genossenschaft wohnt.

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Wir Mieter/Rätsel

Auch Senioren surfen gern im Internet

Unser Foto zeigt Mitarbeiter Jürgen Renner aus Arnsberg mit seiner Gruppe im Internetcafe des Arnsberger Bahnhofs

Surfen im Internet und Texte auf dem PC

schreiben, das ist längst kein Privileg der Jugend

mehr. Zahlreiche über 50jährige, sowohl Männer

als auch Frauen, wollen selber die moderne

Kommunikationstechnik beherrschen und

nicht nur bei den am PC sitzenden Enkeln über

die Schulter schauen. Im Arnsberger Bahnhof,

rechts neben dem Hauptgebäude, treffen sich

die „Surfer“ regelmäßig zum Senioren Online

Internetcafe. Dabei geht es ganz gemütlich zu,

das heißt, man beginnt erst einmal mit einem

gemeinsamen Kaffeetrinken. Diese Kombination

zwischen Geselligkeit und Lernen/Üben

am PC hat sich bewährt, sagt Jürgen Renner,

einer von sieben ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern.

Täglich an Wochentagen von 10 bis

12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr hat das Internetcafe

geöffnet. Das Projekt wird vom Land

NRW gefördert. Seit drei Jahren schon gibt es

die Gruppenarbeit.

Jubilar

Am 1. Juli wohnt Frau Maria Voss seit 40 Jahren

bei der Genossenschaft. Die rüstige Seniorin

aus der Scharnhorststraße in Neheim konnte

Heiligabend ihren 95. Geburtstag feiern. Über

60 Jahre ist sie schon in der Frauengemeinschaft

St. Michael Mitglied, davon viele Jahre

als aktive Helferin. Gern nimmt sie noch an

den Seniorenveranstaltungen der Pfarrgemeinde

teil. Die Witwe hat zwei Kinder mit Familien,

zu denen drei Enkel und drei Urenkel

gehören.

Vier Bildschirm-Arbeitsplätze stehen zur Verfügung.

Zur Zeit gibt es in Arnsberg neun Gruppen.

Wer Interesse hat, sollte ruhig mal im Bahnhofsgebäude

vorbeischauen. Das Gelernte lässt sich

auch praktisch nutzen. So können die Teilnehmer

Bahn- und Flugzeiten sowie -preise in kürzester

Zeit bequem aus dem Internet holen. Ein- bis

zweimal pro Jahr unternimmt die Gruppe einen

Ausflug. Das kann dann eine Wanderung oder

auch eine Firmenbesichtigung sein.

Weitere städtische Internetgruppen für Senioren

gibt es in Bruchhausen, in Uentrop und in

Hüsten. Gern willkommen sind auch neue Mitarbeiter,

die ihre PC-Kenntnisse an interessierte

Senioren weitergeben möchten.

Interessenten können sich beim SOL-Internetcafe

(Senioren Online), Tel. 02931/4877, oder

bei Jürgen Renner, Tel. 02931/3993, melden.

Ausgabe 2/2006

Raten und

Gewinnen

Gewinnen Sie eine

VIP-Card für das

Erlebnisbad NASS im

Wert von 50,- €.

Die Regeln zum Ausfüllen eines

SUDOKU

Das Raster ist mit den Zahlen 1 bis 9

aufzufüllen. In jeder Zeile und jeder

Spalte und in jedem 3 x 3-Feld kommt

jede Zahl nur einmal vor.

Schicken Sie die Lösung

(rot eingekreiste Felder) an:

Brinkschulte & Partner, Hauptstraße 6,

59755 Arnsberg

oder per E-Mail an

hausblick@brinkschulte.com

Einsendeschluss ist der

24. August 2006.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinner wird in der

nächsten Ausgabe bekannt gegeben.

Rätselgewinner

Der Gewinner des letzten Rätsels ist:

Dietrich Hinz

Blücherstraße 14, 59755 Arnsberg

Viel Spaß mit dem Einkaufsgutschein der

Fruchtbörse Sauerland über 50,- €.

Die Lösung des

letzten Sudoku ist

rechts Abgebildet


Alfred Hagemann:

Großer Fußballer zu Zeiten Sepp Herbergers

Alfred Hagemann hat die „80“

längst überschritten, aber beim

Thema Fußball ist er noch immer

bestens informiert. Einst

zählte er zu den besten Spielern

des Sauerlandes, heute

freut er sich auf die Weltmeisterschaft

in Deutschland und

drückt „unseren Jungs“ kräftig

die Daumen. Der rüstige Rentner

wohnt gemeinsam mit Ehefrau

Irmgard in einer schönen,

sonnigen Wohnung der Genossenschaft

in Neheim, Zum

Müggenberg. 37 Jahre lang

fühlt das Paar sich hier schon

wohl, davon war Alfred Hagemann

35 Jahre lang Hauswart.

Eine Tätigkeit, die dann sein

Sohn Alfred übernommen hat.

Auch fußballerisch traten die Söhne

in die Fußstapfen des Vaters.

Nicht nur Alfred junior und Sohn

Dietmar spielten erfolgreich für

den SC Neheim, auch Enkel Andre

(22) ist nun in der dritten Generation

aktiv.

Besonders gefreut hat sich Alfred

Hagemann, als es jetzt anläßlich

der Fußball-Ausstellungseröffnung

im Arnsberger Sauerlandmuseum

ein Wiedersehen mit Franz Müntefering

gab. Der aus Sundern stammende

Bundesarbeitsminister und

Vizekanzler war in den 50er Jahren

selbst aktiver Fußballer. An diese

Zeiten erinnerte er in seiner humorvoll

vorgetragenen Festrede.

Alfred Hagemann spielte von 1949

bis 1958 für die Sportfreunde Neheim,

war lange Zeit Kapitän der

Mannschaft, schoß als Mittelstürmer

Tore am laufenden Band und

führte die Ruhr-Möhne-Kicker sogar

bis in die Oberliga. Besonders

gut waren die Neheimer in den Pokalwettbewerben.

Hier räumte das

eingespielte Team aus Neheim reihenweise

Mannschaften aus dem

Weg, die in höheren Klassen spielten.

So trat man sogar gegen Fortuna

Düsseldorf an, das damals mit

Nationaltorwart Toni Turek spielte.

Auch Borussia Dortmund war im

Pokal ein Gegner. Das Spiel wurde

1956 wegen Kinderlähmung in

Neheim nach Arnsberg verlegt, wo

die Sportfreunde prompt verloren.

Die Sportfreunde Neheim und

Hüsten 09 waren in den 50er

Jahren die besten Mannschaften

des Sauerlandes. Wenn sie gegeneinander

spielten, waren die

Zuschauerränge dicht gefüllt. Die

Heimspiele wurden natürlich auch

von den Spielerfrauen besucht.

Neheims Trainer Lichte hatte sogar

mal einen Spielerlehrgang bei Nationaltrainer

Sepp Herberger mitgemacht.

Herberger war auch bei der

Einweihung des Sportheims an der

Möhne anwesend.

Gern erinnert sich Alfred Hagemann

an den Zusammenhalt und

die echte Gemeinschaft. Im Bus

wurden gemeinsam Lieder gesungen.

Geld spielte keine Rolle. Alle

Spieler waren Amateure, die nur

nach Feierabend trainieren konnten.

Ein gemeinsames Abendessen

oder mal eine Runde Bier, das war

alles an Vergünstigungen. Doch

man war ein echtes Team. Schlimme

Fouls, wie das Grätschen von

hinten oder Ellenbogenstöße, waren

damals äußerst selten.

Dafür waren die Fahrten oft schon

aufregend genug. Hagemann erinnert

sich daran, dass auf dem Weg nach

Ausgabe 2/2006

Zuhause

Siegen der Bus die Steigung bei Wilde

Wiese nicht schaffte und alle aussteigen

mussten. Müntefering erzählte,

dass die Jugendmannschaft aus Sundern

per Fahrrad über den Ochsenkopf

zum Spiel nach Arnsberg fahren

musste - und dort prompt verlor.

Und wie sieht Alfred Hagemann

heute die Chancen unserer Nationalmannschaft?

Es wird schwer,

weil Trainer Klinsmann viele junge,

international unerfahrene Spieler

ins Team geholt hat. Nicht mit 20,

sondern erst mit 25 Jahren steht ein

Fußballspieler auf dem Höhepunkt

seines Leistungsvermögens, weiß

der Neheimer. Natürlich wird er daheim

vor dem Fernseher kein Spiel

verpassen und drückt unseren Jungs

kräftig die Daumen.

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Info

Mit Erdgas fährt sich’s billiger

„Nahezu halbierte Benzinkosten

und weniger Schadstoffe

sprechen für das Erdgasauto.

Zwar sind in den letzten Jahren

alle Kraftstoffpreise an den

Tankstellen gestiegen, doch

der Unterschied zu Benzin und

Diesel bleibt“, verspricht Reiner

Gräske, der RWE-Fachmann für

Erdgas als Kraftstoff. „Zusätzlich

können RWE-Card-Inhaber bei

Vertragshändlern der meisten

Automarken beim Kauf eines

Erdgasautos weitere Vergünstigungen

nutzen.“

Reiner Gräske, RWE-Fachmann für Erdgas

als Kraftstoff

In Arnsberg kann man schon seit

Januar 2000 an der Tankstelle von

Bernhard Grüne & Sohn in Arnsberg-

Niedereimer im Niedereimerfeld 19

Erdgas tanken. Die alte Erdgas-Tankanlage

wird jetzt durch eine neue

ersetzt. Sie hat eine höhere Speicherkapazität

und Verdichterleistung als

ihr Vorgänger und kann deshalb die

steigende Nachfrage erfüllen. Es

gibt genug Gas für zwei gleichzeitig

und mehrere hintereinander Erdgas

tankende Fahrzeuge. Im Hochsauerlandkreis

waren Anfang des Jahres

70 Erdgasautos zugelassen, im Märkischen

Kreis 164.

Lohnt sich ein Erdgasauto?

„Wirtschaftlich interessant und auch

weniger luftverschmutzend gerade

im Erholungsgebiet Sauerland ist ein

Erdgasauto für Leute, die regelmäßig

längere Strecken fahren, etwa

als Berufspendler. Ein Fiat Punto als

Erdgaswagen zum Beispiel kostet

360 Euro mehr als das vergleichbare

Dieselmodell. Bei 15.000 Jahreskilometern

lohnt sich diese Investition

gegenüber dem Benziner bereits

nach einem Jahr, wenn die aktuellen

Diesel- und Erdgaspreise zugrunde

gelegt werden“, erklärt Gräske. Die

Autohersteller bieten etwa 30 verschiedene

Modelle an. Neben den

bereits bekannten Markenmodellen

sind der Opel Zafira 1.6 CNG, der

Volkswagen Caddy EcoFuel und

der Touran EcoFuel ab Mitte dieses

Jahres erhältlich. Die neuen Modelle

sind technisch ausgereift und sofort

bestellbar. Angekündigt sind Fiat

Panda, Mercedes B-Klasse und Ford

Focus. Der Erdgastank ist in diesen

Autos so integriert, daß er keinen

oder kaum Platz im Innenraum kostet.

Gegenwärtig fahren heute rund

40.000 Erdgasfahrzeuge mit deutschem

Kennzeichen auf den Straßen.

Mittlerweile gibt es im Bundesgebiet

circa 670 Erdgastankstellen,

bis Ende 2007 sollen es 1.000 sein.

Im Sauerland sind es neben Arnsberg

die Standorte Meschede, Menden,

Werl, Soest, Plettenberg, Fröndenberg

und Iserlohn.

Urlaub mit dem Erdgasauto in

Europa ?

Nach einmal Volltanken mit Erdgas

kommt man je nach Fahrzeugtyp

230 bis 450 Kilometer weit. Die

Erdgasautos haben alle noch einen

Benzintank, der je nach Modell zwischen

14 und 70 Liter Benzin faßt

– diese Reserve bringt eine entsprechende

zusätzliche Reichweite, das

heißt, auch wenn keine Erdgastankstelle

direkt auf der Reiseroute liegt,

kann man unbesorgt weiterfahren.

Eine Frage, die manchmal gestellt

wird: Was ist mit Tiefgaragen? In

Deutschland kann man mit einem

Erdgasfahrzeug in jede Tiefgarage

fahren. Alle Verordnungen dazu legen

dies positiv fest.

Im europäischen Vergleich steht

Deutschland mit Blick auf die Zahl

der Fahrzeuge an zweiter Stelle

hinter Italien, wo rund 450.000

Erdgasfahrzeuge gemeldet sind.

Doch auch in Österreich, Schwe-

Ausgabe 2/2006

Erdgastankstelle in Arnsberg-Niedereimer

den und in der Schweiz werden

die Voraussetzungen für eine flächendeckende

Nutzung von Erdgas

als Kraftstoff geschaffen. In

diesem Jahr hat sich RWE Transgas

dazu verpflichtet, in Tschechien

100 Erdgastankstellen bis zum Jahr

2020 einzurichten. Die Europäi-

AZ_RWE_Card_A5.qxd 09.06.2005 9:06 Uhr Seite 4

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