Erfolg mit Tradition - Ford

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Erfolg mit Tradition - Ford

fordreportOktober

Zeitschrift für die Mitarbeiter der Ford-Werke r ke GmbH

Erfolg mit Tradition

Die Nachwuchsarbeit bei Ford

2010


fordreport Nachrichten

Künstler

des Alltags

So kreativ tätig zu sein wie der Kölner Künstler HA Schult – lesen

Sie dazu unsere Nachricht über den „Ford Fiesta Aquarium“ – ist

sicherlich der Traum vieler junger Menschen. Wer fände es nicht

schön, mit eigenen Kunstwerken, mit Musik oder zum Beispiel als

Tänzer im Mittelpunkt zu stehen, wie die Medien es auch in diversen

Casting-Shows verheißen? Aber auch der Weg zur Künstlerexistenz

ist hart, und nicht jeder hat das Potential dazu – und außerdem:

Wäre es für unsere Gesellschaft hilfreich, wenn sozusagen jeder

Zweite hauptberufl ich malen, tanzen oder musizieren würde?

Und überhaupt: Kreativ zu sein ist nicht nur im Rampenlicht möglich!

Die Auszubildenden der Ford-Werke (wie unsere Titelgeschichte auf

den Seiten 6 bis 9 beschreibt) sind auch kreativ – auf ihrem Gebiet:

Ob als Fachkraft in der Gastronomie, als Kfz-Mechatroniker oder

als Azubi im kaufmännischen Bereich. In diesen Berufen, wie in so

vielen anderen, müssen junge Menschen lernen, sich intelligente

Problemlösungen zu überlegen, ihre Kraft einzuschätzen und

einzusetzen, diszipliniert die Grundlagen zu trainieren, mit anderen

klarzukommen und vieles mehr. Ist das vielleicht nicht kreativ? Sie

haben bei ihrer Arbeit höchstwahrscheinlich nicht unbedingt ein

Glitzerröckchen an und werden von Privat-TV-Reportern interviewt,

aber ihre Erfolge sind ehrlich und mit Durchhaltevermögen errungen.

Das verdient Respekt. Und sie bedeuten als Werkangehörige auch

ein Zukunftspotential für das Unternehmen.

Also: Die Kunst den Künstlern, und ansonsten jedem das Seine!

IMPRESSUM

2

Editorial

Elisabeth Pohl

Chefredakteurin

HERAUSGEBER

Ford-Werke GmbH, 50725 Köln - Bereich Öffentlichkeitsarbeit

CHEFREDAKTION

Elisabeth Pohl Tel. 0221 - 90-17508 Email: epohl@ford.com

REDAKTION

Bruno Voerckel Tel. 0221 - 90-15940 Email: bvoercke@ford.com

GRAFIK

Michael Verdcheval Tel. 0221 - 90-17138 Email: mverdche@ford.com

REDAKTIONSASSISTENZ

Karl-Heinz Schaun Tel. 0221 - 90-17215 Email: kschaun@ford.com

TITELFOTO

L. Stein

MITARBEIT SAARLOUIS

Mirjam Schwarz

ANSCHRIFT DER REDAKTION

fordreport NH/5R, 50725 Köln, Fax 0221 - 90-12931

ANZEIGENVERWALTUNG

R. Blum, Neusser Druckerei und Verlag, Moselstraße 14, 41464 Neuss

Tel. 0176 - 2390 6505

Inhalt

EDITORIAL + NACHRICHTEN 2 - 3

NIEHL 4 - 5

Vorbereitungen: Platz für den Ecoboost

TITEL 6 - 9

Aus- und Weiterbildung bei Ford

VERMISCHTES 10 - 11

Community Involvement; Radlen gegen

Rassismus; Ford Transit für „Die gute Tat“;

Politikerbesuch; Tai Chi in Niehl

HISTORIE / MARKETING 12 - 13

Ford-Familie Esser; Interview:

Dorothée Bouvier, Leiterin WA-Verkauf;

Service mit Ford: Neue APP

ONE FORD 14 - 15

Der Ford Fiesta auf „World Tour“

AUSFLUGSTIPP 16 - 17

Das Bubenheimer Spieleland

VERMISCHTES / RÄTSEL 18 - 19

Jubilarfeier in Saarlouis; Oldtimer-Fans

trafen sich an der Saar

SAARLOUIS 20 - 21

Rallyepiloten gaben Autogramme;

Verdienstorden-Ehrung; Fachkräfte

für Lagerwirtschaft

MOSAIK 22 - 23

Service: GASB-Berater; Azubi-Turnier;

Ford fördert kulturell-kreative Vielfalt

JUBILARE 30 - 31

Jubilare; Sachsen Classic-Rallye


Zwölf Millionen von der Saar

Kompetenzzentrum für den neuen Ford Focus

Produktionsrekord im Ford-Werk Saarlouis:

Das 12millionste Fahrzeug – ein weißer

Ford Focus – lief im Saarland vom Band.

Gewürdigt wurde das Jubiläum im Beisein

des saarländischen Landeswirtschaftsmi-

Feucht und farbig:

Ford Fiesta als Aquarium

Wie vielseitig ein Ford Fiesta ist, das bewies

eine goldfarbene Ausgabe des Kleinwagens

bei der Preisverleihung zum Umweltpreis

„ÖkoGlobe“: Ein Ford Fiesta „Aquarium“ war

ungewöhnlicher Blickfang der Veranstaltung.

Der von dem Kölner Aktionskünstler HA Schult

initiierte ÖkoGlobe wurde zum vierten Mal

für herausragende und zukunftsweisende

Umwelt-Technologien und -Entwicklungen der

Automobilindustrie vergeben. Ford wurde in

der Kategorie „Alternative Antriebe und Ge-

nisters Dr. Christoph Hartmann mit einer

Feierstunde in der Montagehalle der Ford

Focus-Fertigung.

Die Rekordproduktion von zwölf Millionen

Fahrzeugen erzielte das Werk Saarlouis in

Vielseitig:

Auch für

Goldfi sche

kann

ein Ford

Fiesta eine

komfortable

Umgebung

bieten ...

samtfahrzeugoptimierung“ ausgezeichnet für

das „Ford ECOnetic Technologies“-Programm

am Beispiel des Ford Fiesta ECOnetic.

HA Schult: „Meere bestimmen unser Leben

und unser Klima“. Meereswasser fi ng HA

Schult symbolhaft ein – in dem Fiesta, dessen

Inneres unter der Leitung von Schults Muse

Elke Koska zum Aquarium gestaltet wurde.

„Kleine und große, dicke und dünne Fische im

Wasser des Meeres gehen eine Verbindung

mit dem Ford Fiesta ein”, so Schult. Als Symbol

FOTO: F. STARK

den letzten 40 Jahren seit der Eröffnung

durch Henry Ford II. am 11. Juni 1970.

Dr. Hartmann führte aus: „Zwölf Millionen

Ford-Autos sind ein herausragender

Unternehmenserfolg. Darüber können sich

Management und die Belegschaft freuen.

Wir im Saarland können zu Recht stolz sein

auf den Weltkonzern Ford, der vor 40 Jahren

unser Bundesland als Standort für eines seiner

wichtigsten Fahrzeugwerke ausgewählt

hat. Ford gehörte damals – und zählt auch

heute noch – zu den Motoren der Wirtschaft

im Saarland. Das Kölner Unternehmen mit

der amerikanischen Mutter sorgte maßgeblich

für den Strukturwandel an der Saar.“

Werkleiter Karl J. Anton unterstrich die

Bedeutung des Werks für den globalen

Ford-Konzern: „Die Beschäftigten haben

den speziellen Ford-Spirit, mit dem sie über

mehr als 40 Jahre erfolgreich im weltweiten

Wettbewerb Fahrzeuge bauen. Im Rahmen

unserer „ONE Ford“ Strategie stellen wir

sicher, dass wir global – und auch hier in

Saarlouis – unsere Stärken und Mittel noch

wirksamer einsetzen.“

Die nächste Generation des erfolgreichen

Ford Focus – Serienstart Ende 2010 – wird

für alle Märkte Westeuropas in allen Varianten

ausschließlich in Saarlouis gebaut. Damit

bleibt der Standort das “Lead Plant“ und

Kompetenzzentrum für diese Modellfamilie.

Die Tagesproduktion liegt gegenwärtig bei

1.920 Fahrzeugen.

baut das einmalige Sondermodell Ford Fiesta

Aquarium Brücken zwischen umweltgerechter

Fahrzeugtechnologie und den Weltmeeren,

die der Künstler durch den Müll der Menschen

bedroht sieht.

Der „ÖkoGlobe“-Preis wird seit 2007 jährlich in

zehn Kategorien vergeben in Zusammenarbeit

von HA Schult mit der Universität Duisburg-

Essen (Institut für Automobilwirtschaft sowie

ÖkoGlobe-Institut), den DEVK-Versicherungen

und dem Automobil-Club Verkehr (ACV).

3

FOTOS: L. STEIN


fordreport Merkenich

4

Nach einem

genauen Zeitplan

werden die Anlagen

angeliefert.

Hier hängt das Bearbeitungszentrum

„Specht 500 D“ an

den Haken zweier

Colonia-Krane –

ein Präzisionsmanöver.


Die Produktion des modernen und vielseitigen Dreizylinder-Motors soll in etwa einem Jahr anlaufen.

Die Vorbereitungen in der W-Halle sind bereits jetzt in vollem Gange.

Und das bei laufender Produktion, denn die

Mitarbeiter fertigen den bewährten V 6 für

den amerikanischen Markt weiter. In abgetrennten

Bereichen der Halle W 2 entstehen

derweil die Anlagen für das neue Aggregat.

Diese Zonen werden komplett renoviert.

Es entstehen neue Fundamente, der Boden

erhält eine rutschfeste und helle Epoxyd-

Beschichtung. „Das hat mehrere Vorteile“,

berichtet Stephan Incze, Launch Ingenieur,

„zum einen sind auf diesem Boden mögliche

Leckagen an Anlagen leichter auszumachen,

außerdem wirkt sich eine helle, freundliche

Atmosphäre positiv auf die Arbeitsqualität

aus“.

Aus diesem Grund wird auch die gesamte

Hallendecke einschließlich Stahlkonstruktionen

und Rohrleitungen weiß gestrichen.

„Hierbei erhalten wir interne Unterstützung

durch unsere Zentralwerkstatt“, erklärt

Thomas Wollmann, der den Umbau leitet.

Die Werkstatt-Kollegen übernehmen auch

das Abladen, Aufstellen und Anschließen

der neuen Anlagen. Beispiel: Ein modernes

Bearbeitungszentrum wiegt 16,5 Tonnen

und hat entsprechende Dimensionen. Die

Maschinenhersteller defi nieren einen exakten

Entladeplan, wonach entsprechendes

Transport-Gerät bereitgestellt und eingesetzt

werden muss.

Arbeitssicherheit hat oberste Priorität

Hierbei heben die Colonia Kräne mit

schweren Traversen die Maschine vom Lkw

auf Schwerlast-Panzerrollen. Anschließend

wird die Anlage per Hand dirigiert und per

Gabelstapler bis zum Bestimmungsort

geschoben. Millimetergenau wird die

Maschine auf die vorbereiteten Aufnahme-

Stephan Incze und

Thomas Wollmann

gehen Details durch.

Rechts: Helmut

Wiedenhöfer, Thomas

Geissler und Arnold

Piwek von der Zentralwerkstatt

beim

Rangieren.

FOTOS: L. STEIN

punkte gesetzt, ausgerichtet und befestigt.

Die Arbeitssicherheit hat höchste Priorität auf

der 23.000 Quadratmeter großen Baustelle.

Generell ist die Baustelle nur an bestimmten

Stellen und von autorisierten Personen zu

betreten. Ein spezieller Ausweis muss am

Eingang hinterlassen werden, damit man

im Evakuierungsfall genau weiß, wer sich in

dem Bereich befi ndet.

Lkw, die Maschinen und Anlagen liefern,

dürfen nur in bestimmten Zeitfenstern

die Entladestellen der Halle W anfahren.

Entladen werden die Lkw aus Sicherheitsgründen

nur in abgetrennten Zonen. An den

Planen, die die Baustelle umzäunen, hängen

zahlreiche Plakate der Arbeitssicherheit, um

die Mitarbeiter intensiv für dieses wichtige

Thema zu sensibilisieren.

Bearbeitungszentren installiert

Vier neue Produktionsbereiche entstehen:

Die Zylinderblock-, die Zylinderkopf-, die Kurbelwellenlinie

sowie die Motormontage. Die

meisten Anlagen werden neu angeschafft.

Es handelt sich beispielsweise um moderne

Bearbeitungszentren, die mehrere Operationen

wie Fräsen, Drehen oder Bohren an

einem Platz durchführen. Dadurch gestaltet

sich die Produktion fl exibler als bei der herkömmlichen

Linienfertigung. Anlagen dieser

Art bleiben teilweise in der Zylinderblocklinie

erhalten und werden für den Ecoboost-Motor

umgerüstet.

5


fordreport Titel

Der Verein für

lebenslanges Lernen

„Nach meinem Schülerpraktikum wusste ich, dass ich hier anfangen

will“, erzählt Sarah Gualano aus Saarwellingen. Die 16-Jährige

beginnt eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Das besondere:

Sie ist die 2.000. Auszubildende in der Berufsausbildung im

Werk Saarlouis, die seit 40 Jahren besteht – und damit so lange wie

der Standort selbst.

Aus diesem Anlass war auch der saarländische

Bildungsminister bei der Begrüßung

der neuen „Azubis“ dabei: „Ich danke Ford

für das große Engagement auf dem Gebiet

der Ausbildung. Das ist ein wichtiger Beitrag

zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes.“

Jeder erfolgreiche Absolvent der Ausbildung

bei Ford leistete und leistet diesen Beitrag,

alleine 2.000 im Saarland. Bei Ford in

Deutschland, wo sich seit 1934 junge Menschen

zu Facharbeitern qualifi zieren, liegt die

Zahl bei etwa 14.000. Jedes Jahr kommen

an den Standorten Köln und Saarlouis 273

dazu, rund 870 Auszubildende in 13 Berufen

beschäftigt die Firma ständig. Sie kommen

zurzeit aus 15 Nationen.

Der Vorteil für die, die in einem großen

Betrieb eine Ausbildung absolvieren: Neben

den rein berufl ichen Inhalten wird viel Wert

auf die Entwicklung selbstbewusster Persönlichkeiten

gelegt. Die Ausbildung umfasst

Maßnahmen wie Arbeitspädagogische Seminare,

bei welchen die Azubis dreimal je eine

Woche verreisen und bei Projektarbeit und

Outdoor- Events ihren Teamgeist entwickeln.

Suchtprävention, Rhetorik, Gesundheit und

6

Fitness sowie Selbstbehauptung und viele

weitere nützliche Themen sind Inhalt der

Ausbildung.

Ein Ausbildungsmodell mit

zahlreichen Vorteilen

Der Anteil weiblicher Azubis liegt in

technischen Berufen mit circa 20 Prozent

weit über dem Durchschnitt (bundesweit

fünf Prozent), ebenso wie der Anteil junger

Menschen, die sich bei Ford eine vorzeitige

Prüfung zutrauen: das sind rund die Hälfte

(bei 12.75 Prozent Durchschnitt im Bezirk

Köln im Jahr 2009). Die dualen Studienprogramme

do2, die in den Bereichen Technik

und Business Ausbildung und Studium

kombinieren, laufen äußerst erfolgreich,

erste hervorragende Absolventen bereichern

bereits das Unternehmen. Und die

beste Nachricht: Nahezu alle erfolgreichen

Absolventen einer Ausbildung bei dem „Ford

Aus- und Weiterbildung e. V.“ – kurz FAW

– haben bei Ford und seinen Partnerunternehmen

ein Übernahmeangebot erhalten,

diese Tradition hat sämtliche wirtschaftlichen

Sarah Gualano nahm probeweise am

Steuer eines Gabelstaplers Platz.

Udo Stoll,

1. Auszubildender

in Saarlouis, gelernterWerkzeugmacher

„Die Ausbildung

bei Ford war

bereits zu meiner

Zeit umfangreich

und ausnahmslos

auf den den Beruf

bezogen, wir

Lehrlinge wurden

nie ‚zweckentfremdet’.

Nach der

Ausbildung hatte

ich hier zahlreiche

Möglichkeiten der

berufl ichen

Weiterentwicklung.

So wurde ich als

Qualitätsingenieur

Vorgesetzter von

22 Mitarbeitern. Als

Spezialist für

Messmaschinen

setzte mich meine

Firma an zahlreichenBetriebsstätten

ein, zum

Beispiel in Mexiko

und Argentinien.

Ich kann den

jungen Leuten nur

raten, lebenslang

zu lernen. Die

technische

Entwicklung ist

permanent.“


Auf und Abwärtsbewegungen der Unternehmensgeschichte

überdauert.

Seit 1993 übernimmt die FAW die

Aufgabe, junge Leute zu Facharbeitern zu

qualifi zieren – nicht nur für Ford, sondern

auch als Auftragsausbildung für externe

Unternehmen. Das Modell, diesen Bereich

aus dem Kernunternehmen auszugliedern

und einen Verein dafür zu gründen, bietet

zahlreiche Vorteile: „Das hat die Prozesse

vereinfacht, wir sind rechtlich unabhängig

und wesentlich effi zienter und fl exibler“,

berichtet Volker Theißen, FAW-Vorstand.

„Sein Verein“ wird nächstes Jahr 18 und ist

längst erwachsen geworden, was bedeutet,

dass man sich zahlreiche Geschäftsfelder erschlossen

hat, die für Bildung in allen Phasen

der schulischen und berufl ichen Entwicklung

etwas zu bieten haben.

Vom Schülerpraktikum bis zum Hochschulabschluss

– FAW macht´s möglich,

das lebenslange Lernen, das in unserer

anspruchsvollen, spezialisierten Welt voller

Hochtechnologie notwendig geworden ist,

um Erfolg zu haben – und: „Zur Sicherung

des Wirtschaftsstandortes.“ „Dabei geht es

also um mehr als die klassische Berufsausbildung“,

sagt Birgit Kendziora, im Verein für

Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Qualifi zierung für ganz

unterschiedliche Kunden

Eine zweite Säule des Ausbildungszentrums

besteht aus einem reichhaltigen Angebot für

spezielle Zielgruppen. „Wir haben zahlreiche

Qualifi zierungsmaßnahmen für ganz unterschiedliche

Kunden im Programm“, erklärt

Fachgruppenleiter Detlef Gilles. Das beginnt

bei – meist benachteiligten – Jugendlichen,

die nach ihrem Schulabschluss keinen Ausbildungsplatz

erhalten haben. In Kooperation

mit der Agentur für Arbeit werden sie in einer

elfmonatigen Einstiegsqualifi zierung für das

Berufsleben fi t gemacht, und zwar hinsicht-

Am Anfang der Metallausbildungwird

gefeilt. Dabei entstehen

Werkstücke wie dieser Stifthalter im

robusten Fahrzeugdesign.

lich so genannter „Primärtugenden“ wie

Pünktlichkeit und Disziplin über Vermittlung

gewerblicher Fähigkeiten bis zur sozialen Betreuung

und Aufbau von Selbstbewusstsein

durch kreatives Arbeiten. Vorteil für Ford: Die

Jugendlichen werden auch für wertschöpfende

Tätigkeiten in der Fertigung eingesetzt.

Die meisten der Absolventen schaffen es

danach und erhalten einen Ausbildungsplatz,

viele auch bei Ford. Und es gibt viele weitere

Maßnahmen, die Jugendlichen helfen, sich

7


fordreport Titel

berufl ich zu orientieren: Die FAW vermittelt

pro Jahr über 800 Praktika für Schüler in fast

allen Unternehmensbereichen. Speziell für

Mädchen gibt es Programme wie FIT oder

den „Girl´s Day“: Hier können junge Frauen

in die technische Berufe hereinschnuppern.

Der bereits angesprochene Frauenanteil bei

Ford ist auch diesen Initiativen gedankt.

Hohe Erfolgsquoten

Auch für Erwachsene hat das Ausbildungszentrum

einiges zu bieten. Arbeitssuchende

können in neun Monaten eine Fachhandwerkerausbildung

im Metall-, Elektro- und Kfz-Bereich

machen, in Kooperation mit der Agentur

für Arbeit gibt es bei der FAW Umschulungen

zum Industriemechaniker und zur Fachkraft

zur Lagerlogistik. 250 Facharbeiter, davon viele

Ford-Mitarbeiter, streben zurzeit ihren Meister

in den Bereichen Metall, Elektro, Logistik und

Technischer Betriebswirt an, sie verteilen sich

auf 15 Klassen, Kooperationspartner ist Teutloff.

Die „Ford-Meisterschule“ hat übrigens in

vielen Bereichen eine sehr hohe Erfolgsquote.

Für berufsbegleitende Studiengänge arbeitet

die FAW mit der Fernhochschule Riedlingen

zusammen, Mitarbeiter sowie Externe können

Abschlüsse in Betriebswirtschaft, Wirtschaftspsychologie

oder den „Master of Business

Administration“ machen.

Und Kollegen, die den Gabelstapler- oder

Kranführerschein erwerben wollen, fi nden

bei der FAW das Angebot dazu. Das neueste

Projekt entstand in Zusammenarbeit mit

Teutloff für die Bundeswehr: 19 Zeitsoldaten

der Luftwaffe werden zu Industriemeistern

Elektro weitergebildet.

Die dritte Säule der Ford Aus- und

Weiterbildung bildet der Geschäftsbereich

Training und Beratung (TB). „Dieser besteht im

8

Ebru

Kesimoglu,

Verfahrensmechanikerin

für

Beschichtungstechnik

Die Ausbildung

gefällt mir

besser als

die Schule,

hier bin ich

selbständiger

geworden. Ich

bin mehr handwerklich begabt. Die

Wochenseminare machen voll viel

Spaß. Ich fi nde völlig okay, nach der

Ausbildung erst einmal in der Linie

zu arbeiten, will mich aber an der

Abendschule weiterbilden, sobald

ich einen festen Vertrag habe.

Ragid

Ejutat Tetang

Mezepo, Azubi

Elektrotechnik

Die Ausbildung

macht Spaß,

aber man

muss schon

sehr lernbereit

sein. Die Praxis

macht Spaß,

die Arbeitsatmosphäre

ist toll, hier halten alle zusammen.

Nach der Ausbildung möchte ich

berufsbegleitend an der Fachhochschule

studieren. Bei Ford gibt es

gute Möglichkeiten der berufl ichen

Weiterbildung.


Dennis Heller,

Zerspanungsmechaniker

Ich bin gern

hier, vor allem

die Arbeit an

den Maschinen

macht mir

Spaß. Die

Werkschule

hier gefällt

mir besser

als früher die

Hauptschule, die Ausbilder können

den Stoff besser vermitteln. Ich

hoffe ich kann später bei Ford

bleiben, dann möchte ich meine

Fachoberschulreife nachholen und

weiterkommen.

Katharina

Sturm, do2-

Technik

Ich wollte

eine duale

Ausbildung

machen, nur zu

studieren ist mir

zu wenig. Im

Maschinenbau

braucht man

praktische

Erfahrung. Bei

do2 gefällt mir vor allem, dass ich

auch einen normalen IHK-Berufsabschluss

bekomme. Die Ausbildung

bei Ford hat einen guten Ruf, sie ist

gut strukturiert, hier hängt sich die

Firma wirklich rein.

Die Lehrwerkstatt

– eine fast

schon

ehrwürdige

Einrichtung

voller Vielfalt.

Wesentlichen aus vier Teilbereichen“ so Marco

Dimitri, TB-Geschäftsführer. „So bieten wir

Trainings- und Beratungsleistungen für Mitarbeiter

und ganze Teams bei Ford, Getrag Ford

Transmissions, Tekfor und deren Lieferanten zu

den Themenbereichen Qualitätsmethoden und

-prozesse sowie Führung und Verhalten an.“

Hierbei werden Qualitätsmethoden wie etwa

die Fehler-Möglichkeit- und Einfl ussanalyse,

kurz FMEA vermittelt, Problemlösungsstrategien

vorgestellt, einzelne Führungskräfte

und Gruppen gecoacht und zum Beispiel

Veränderungsprozesse begleitet. Sämtliche

Trainings- und Beratungsangebote werden von

Experten wie Ingenieuren, Psychologen oder

Pädagogen durchgeführt.

Ein weiterer Bereich kümmert sich um den

Einkauf von Trainingsleistungen für die Ford-

Werke GmbH und Getrag Ford Transmissions,

sowie die Anmeldung von deren Mitarbeiter

zu externen Veranstaltungen wie Seminaren,

Kongressen und Tagungen. Nicht zuletzt

gehört der Betrieb der Kindertagesstätte „Ford

Pänz“ im Auftrag des Ford Diversity-Offi ces

zu den Aufgaben des Geschäftsbereichs TB.

Die Tagesstätte ist im vergangenen September

von einer reinen Bedarfs- zusätzlich in eine

Regeleinrichtung erweitert worden. Was zeigt

– die Ford Aus- und Weiterbildung hat wirklich

für jeden etwas zu bieten.

9

FOTOS: L. STEIN


fordreport Vermischtes

Noch einmal

zum Lieblingsplatz

Neun Ford-Mitarbeiter machten Party in

Köln-Nippes, oder – seriös ausgedrückt

– unterstützten das Leitungsteam der

„Seniorenresidenz Christian Runkel“ bei der

Organisation des Sommerfests im Rahmen

eines Community Involvement-Projektes. Die

Neun räumten den Festsaal um, dekorierten,

beförderten gehbehinderte Bewohner aus

ihren Zimmern, servierten und, ganz wichtig,

klönten mit den älteren Damen und Herren.

In der modernen Einrichtung an der

10

Radeln gegen

Rassismus

Neusser Straße wohnen auch zahlreiche

ehemalige Ford-Mitarbeiter, zum Beispiel

Adolf Eichberger. Der Konstrukteur war

als Gruppenleiter bis 1985 im Merkenicher

Entwicklungszentrum tätig. Bis heute ist ihm

das „Red Cap“-Programm in Erinnerung,

unter dem in den sechziger Jahren der Ford

Transit entwickelt wurde. Der gebürtige

Österreicher sah sich mit besonderer Freude

das A-Modell aus dem Bestand der Ford

Classic Cars an, das Achim Gerstenmayer

FOTO: F. WEIHS

vor dem Foyer der Residenz platziert hatte.

Und auch die Bewohner, die nicht vom Fach

kamen, bestaunten den Oldie verzückt.

Die Ford-Kollegen hatten aber auch ganz

moderne „Mobilitätshilfen“ – einen Ford

Transit und einen S-MAX – mitgebracht. Die

zwei standen als Transportfahrzeuge bereit,

um die gehbehinderten Senioren an Orte zu

fahren, die sie gerne noch einmal besuchen

wollten – was aber in ihrem Alltag nur selten

machbar ist. Dom, Rhein und Altstadt waren

beliebte Ziele, einige wollten aber auch

gerne noch einmal zu „ihrem Haus“ in ihrem

Viertel. Alle Fahrgäste waren jedenfalls völlig

begeistert von den Ausfl ügen.

Außerdem gab es Kuchen und Buffet,

Musik und gute Stimmung. Zum Abschluss

bedankte sich der Leiter der Einrichtung,

Frank Steinbüchel, für den tatkräftigen und

zielführenden Einsatz der Fordler – die zum

Abschied eine Sonnenblume erhielten.

Elf Ford-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starteten

zu einer Fahrradtour von Köln nach Berlin. Unter

dem Motto „Ford stellt sich quer – gegen Rassismus“

ist die Gruppe bereits zum zweiten Mal unterwegs,

im vergangenen Jahr ging es 320 Kilometer

quer durch Belgien und die Niederlande.

Das diesjährige Ziel, die Bundeshauptstadt,

ist rund doppelt so weit entfernt. In sechs Etappen

wollen die Radler die 650 Kilometer schaffen,

zwei Ford Transit begleiten sie dabei für

Materialtransport. Die Radtour wird von den

Ford-Werken, der Ford Versicherungs-Vermittlung

GmbH, den Zulieferern RLE und Benteler sowie

der IG Metall unterstützt.

Dr. Franz-Josef Laermann, Mitglied der Geschäftsführung

für Produktentwicklung, verabschiedete die

Gruppe beim Start am Merkenicher Entwicklungszentrum

und wünschte „gute Reise“.

FOTOS: U. NERGER


Ford Transit für „Die gute Tat“

Pünktlich zu einer Fahrzeugübergabe auf

dem Ford-Werksgelände in Niehl kam

auch die Sonne hinter den Wolken hervor:

Die Repräsentanten von fünf Senioreneinrichtungen

der Region Köln übernahmen

die Schlüssel für ihre funkelnagelneuen

Ford Transit.

Die Fahrzeuge werden von der

Rundschau-Altenhilfe „Die gute Tat e.V.“

zur Verfügung gestellt und dienen den

unterschiedlichsten Zwecken. So nutzen

zum Beispiel die Mitarbeiter des Caritas

Seniorenzentrums Pulheim ihren Transit

für Ausflüge, Besorgungs- oder Arztfahrten

mit ihren Bewohnern.

Helmut Heinen, Herausgeber der

Kölnischen Rundschau und Präsident des

Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger

(BDZV / Foto: 2.v.links), dankte

FOTO: W. BURAT

im Namen des Vereins „Die gute Tat“ allen

Lesern seines Blattes für ihre Spenden,

welche die Aktion erst möglich gemacht

hatten. Er verwies unter anderem darauf,

wie wichtig es sei, dass ältere, alleinstehende

Menschen durch Mobilität nicht nur

bei der Bewältigung des Alltags unterstützt

werden, sondern dass sie dadurch

auch Möglichkeiten zur Kontaktpflege

erhalten.

Humorig kommentierte Bernhard

Mattes, Vorsitzender der Ford-Geschäftsführung

(Foto: links) die Veranstaltung:

„Wir sind das erfreulicherweise gewohnt“,

denn in all den Jahren der erfolgreichen

Partnerschaft mit dem Verein „Die gute

Tat“ sind schon rund 400 Fahrzeuge übergeben

worden. Der Ford-Chef wünschte

allen eine „gute und sichere Fahrt!“.

FOTO: M. VERDCHEVAL

Besuch aus

der Politik

Das Thema „Elektromobilität“ und das

Kölner Modellprojekt „cologneE-mobil“

standen im Mittelpunkt eines Besuches

des CDU-Bundestagsabgeordneten

Dr. Michael Paul (Foto: rechts) bei den

Ford-Werken in Niehl. Dr. Clemens

Doepgen (Mitte) und Reiner Steilen

vom Bereich Regierungskontakte

stellten dem Kölner Politiker an der

„Stromtankstelle“ einen Ford Transit mit

Elektroantrieb vor, und Ford Ingenieur

Michael Löffl er erläuterte dessen

technischen Details. „Der Verkehrsbereich

ist wichtig für die Erreichung der

ehrgeizigen Klimaziele“, so Paul. „Es ist

gut für den Automobilstandort Köln und

für das Traditionsunternehmen Ford,

dass bei uns ein solches Pilotprojekt

zum Einsatz und zur Entwicklung von

Elektromobilität durchgeführt wird.

Gerade bei leichten Nutzfahrzeugen

gibt es für Elektrofahrzeuge einen vielversprechenden

Anwendungsbereich.“

Entspannung und Erfrischung:

Bei einer Tai Chi Chuan-Probestunde

übten Ford-Werkangehörige unter

Anleitung von Lehrer Rupert

Shonaike die ersten Bewegungen

dieser uralten chinesischen Trainingstechnik

ein.

Der Bereich Einkauf hatte im Rahmen

des Diversity-Programms dazu

eingeladen, und auf dem Innenhof

am Niehler I-Gebäude verbrachten

die Teilnehmer eine Arbeitsstunde

„der anderen Art“.

11


fordreport Historie/Marketing

I

nzwischen ist der Pensionär 86 und feiert

in diesem Jahr mit seiner Frau Brunhilde, die

auch für Ford tätig war, die eiserne Hochzeit.

Im Dezember wird das Paar 65 Jahre

verheiratet sein und kann auf ein bewegtes

Leben zurück schauen – ganz im Zeichen

des blauen Ovals: Denn auch Sohn Holger

Esser arbeitete für Ford. Das ist insofern

wohl einmalig, weil auch er inzwischen

pensioniert ist. Die Eltern und der Sohn,

eine Ford Familie im „Ruhestand“. Hier trifft

das viel benutzte Attribut „wohlverdient“

mit Sicherheit zu. Heinrich Esser hat sich

um den Wiederaufbau von Ford und vielen

anderen Unternehmen verdient gemacht,

war ein „Aktivposten im deutschen Wirtschaftswunder“.

Doch die Geschichte der Reihe nach

erzählt: Anstatt studieren zu können, musste

der gebürtige Kölner 1941 in die Wehrmacht

einrücken. Er kam nach Russland,

wurde dort verwundet und deshalb am 23.

September 1944 aus der Armee entlassen.

Vier Tage später, am 27. September, der

nächste Schicksalsschlag: Heinrich Esser

erlitt bei einem Bombenangriff auf Köln, mit

Brunhilde unterwegs zum Luftschutzbunker,

einen doppelten Schädelbruch und weitere

schwere Verletzungen.

„Ich bin erst in Bitterfeld, wohin der

Lazarettzug uns brachte, wieder wach

geworden.“ Aus der Evakuierung in Thüringen

kehrten Heinrich und Brunhilde nach

Köln zurück – „er mit Krücken, ich mit Stock

als Gehstütze. Und zu Fuß, genau so wie im

Lied von Willi Osterman“, erzählt Brunhilde

Esser.

1945 wurde geheiratet. Ein weißes und ein

schwarzes Pferd zogen die Hochzeitskut-

12

Ein Ford-Aktivposten im Wirtschaftswunder

Heinrich Esser begann 1938 seine Lehre als Werkzeugmacher bei Ford.

Damals fiel er wegen guter gut ut uter er Leistungen L LLei

ei eist st s un u ge auf, und ihm wurde angeboten,

au auf

f Fi FFirmenkosten rm rme ein Ingenieurstudium anzutreten.

D

DDoch

o dann kam der Krieg dazwischen.

Links: Geschenk

zum 35. Betriebsjubiläum.

Rechts u. unten:

Die Eheleute

Brunhilde

und Heinrich

Esser teilen ein

Ford-Leben“.

sche, das Paar war jung, aber alles andere

als reich: „Alles bis auf die Unterwäsche

war nur geliehen, sogar den Brautstrauß,

der 20 Mark Pfand kostete, haben wir

nach der Feier wieder zurück gegeben“,

erinnern sich die beiden. Endlich konnte der

frisch Verheiratete sein Studium in Aachen

aufnehmen. Als Diplom-Ingenieur kehrte

er in die Motorenkonstruktion der Ford-

Werke zurück. Und bekam bald darauf im

Industriemotoren-Verkauf eine spannende

Aufgabe: „Der Wiederaufbau verlangte von

der Industrie neue Anwendungsgebiete, aber

ihr fehlten die entsprechenden Antriebsaggregate.“

Hier lag eine Chance für Ford, die

der Maschinenbauer nutzte. Er verkaufte

Motoren aus der A-Halle an Firmen, die diese

ganz unterschiedlich einsetzten.

Als Ford-Verkäufer im Einsatz

Erster Kunde war die Firma Claas in

Harsewinkel, die den ersten selbst fahrenden

Mähdrescher baute. Erste Versuche mit

dem wassergekühlten Vierzylinder G 28 T,

besser bekannt als „BB“-Motor, der von

Ford normalerweise für die Lkw-Produktion

gefertigt wurde, gestalteten sich schwierig:

Staub und Dreschrückstände verstopften

zunächst den Kühler. Der Ford-Verkäufer

fand nach tagelangen, äußerst schmutzintensiven

„Feldversuchen“ eine Lösung, er

ersetzte den serienmäßigen Saug- durch

einen Drucklüfter. Das Experiment gelang.

So führte Heinrich Esser dieses und später

noch weitere Aggregate für die Firma Claas

in der Landwirtschaft ein, und Ford-Motoren

trugen fortan zur Volksernährung bei.

Im Laufe der Zeit gewann Heinrich Esser

immer mehr Kunden für Ford-Motoren:

Mähdrescher, Gabelstapler, Traktoren in der

Landwirtschaft, im Bauhandwerk Bagger,

Betonpumpen und Mischtrommeln, die

Aggregate sorgten an vielen Stellen für

Bewegung.

„Mein Vorteil war, dass ich als Ingenieur

mit den Kollegen bei unseren Kunden am

Reisbrett auf Augenhöhe diskutieren und

konstruieren konnte.“ 1982 ging der Kölner

dann in den Ruhestand und das Fazit seines

Berufslebens lautet: „Ford hat mir immer die

Treue gehalten, und diese Treue habe ich bis

zum Ende zurück gegeben.“ Dieser Satz hat

auch für die eiserne Ehe seine Gültigkeit.

FOTO: B. VOERCKEL


WA-Verkauf bei Ford:

„Beste Kaufkonditionen“

Interview mit Dorothée Bouvier,

Leiterin WA-Verkauf

Seit zehn Jahren arbeitet Dorothée Bouvier

bei Ford, und nach Tätigkeiten bei der Ford

Customer Service Division (FCSD) und der

Ford Flottenkundenbetreuung ist sie seit

1. Mai Leiterin des Ford Werkangehörigen

(WA)-Verkaufs.

Was gibt es Neues beim WA-Verkauf?

Ich freue mich, dass wir unseren Werkangehörigen

in Kürze eine neue, externe Internet-

Homepage anbieten können. Wesentlicher

Vorteil zum bisherigen System ist, dass alle,

Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Pensionäre

auch von außerhalb des Werkes darauf

zugreifen können – das ist zeitgemäß, und

wir können topaktuelle Informationen schnell

veröffentlichen.

Parallel werden wir unsere Werkangehörigen

mit einem WA-Newsletter regelmäßig über

Neuigkeiten informieren. Ab Monatsanfang

können sich Interessierte ganz einfach

registrieren lassen, um den Newsletter zu

bestellen – das erste Exemplar wird in den

nächsten Wochen verschickt.

Die gemeinnützige

Stiftung MyHandicap,

die Ford-Werke GmbH

und Europas größtes

Empfehlungsportal

Qype haben eine dreiwöchige

Kampagne

für eine barrierefreie

Welt organisiert.

Dadurch kann

MyHandicap

ihren Service

MyAdress, Europas

größte Datenbank mit

barrierefreien Adressen,

weiter ausbauen.

MyHandicap engagiert

sich für Menschen mit

körperlichen Einschränkungen

und schwerer

chronischer Erkrankung.

Ford unterstützte

Oben: Die neue Anmeldeseite

des Ford WA-Verkaufs.

Mehr Barrierefreiheit

MyHandicap mit einem

Förderbeitrag von 50

Cent für jeden Eintrag

auf der Bewertungsplattform

www.qype.com.

Ingesamt kamen bei

der Aktion 15.000 € zusammen,

mit denen der

Ausbau von MyAdress

kontinuierlich fortgesetzt

werden kann.

Ford hat im vergangenen

Jahr über sein Händlernetz

in Deutschland

rund 5.500 Fahrzeuge

speziell an Menschen

mit Mobilitätseinschränkungen

verkauft – das

sind rund 800 Einheiten

oder 17 Prozent mehr als

2008 (4.700).

http://itunes.apple.com/de/app/myhandicap/id386961055?mt=8

Was stellen Sie im Internet vor?

Alle Infos „rund um den WA-Verkauf“:

Ansprechpartner, natürlich aktuelle Verkaufsprogramme,

und auch eine Verbindung zur

Ford Bank.

Aktuell bieten wir zur Einführung des Modells

den Ford C-MAX bis Ende Dezember mit

1.000 € Prämie bei Hereinnahme eines

Gebrauchtwagens an.

Auch bei anderen Modellen gelten bei

Hereinnahme eines Gebrauchtwagens

variable Prämien bis zum 31. Oktober 2010.

Und bis Ende des Jahres kann der erweiterte

Kreis von Kaufberechtigten noch zu WA-

Konditionen bestellen.

Welche Vorteile haben Werkangehörige?

FOTO: K-H. SCHAUN

Ford bietet unter den deutschen Automobilherstellern

erwiesenermaßen die besten

Kaufkonditionen bei Neufahrzeugen für

Werkangehörige. Und die werkseitige

Übernahme des geldwerten Vorteils ist

sogar in der Form einmalig in der Branche!

Vor diesem Hintergrund ist es für mich

schwer nachvollziehbar, warum auf unseren

Mitarbeiterparkplätzen immer noch so viele

Fremdfabrikate auftauchen. Wir alle arbeiten

auf unterschiedliche Art am Erfolg unserer

Ford Fahrzeuge – an der Fertigungslinie oder

im Büro. Nicht zuletzt haben wir als Arbeitnehmer

Anteil am Firmenerfolg und können

zu Recht stolz auf unsere Marke sein. Das

heißt auch, dass wir unsere eigenen Modelle

kaufen und fahren sollten! Lassen Sie sich

beraten!

13


fordreport Ausfl ugstipp

16

Die unter Denkmalschutz

stehende Burganlage hat durch

die Röhrenrutsche einen interessanten,

architektonischen

Akzent erhalten.

Eine ganze

Burg zum Spielen

Im Bubenheimer Spieleland wird nichts beschallt, betrieben oder bespielt,

nirgendwo heißt es „reinsetzen und los“. Hier treibt kein elektrischer

Strom die Spielgeräte an, hier müssen die Besucher selbst ran. Und das, von

Frühling bis Herbst, unter freiem Himmel.

Auf dem Abenteuerspielplatz an der historischen

Burg Bubenheim in Nörvenich können sich Klein und auch Groß einmal so richtig

austoben, pädagogisch gesagt: Beim Schaukeln, Wippen, Klettern, Hüpfen oder

Rutschen lässt sich die körperliche Motorik in all ihren Dimensionen ausprobieren

und trainieren. Gleichzeitig lernen die Gäste ihre physischen Grenzen kennen, was

Selbsteinschätzung und Selbstbewusstsein fördert.

Das lässt sich beispielsweise an der Kletterpyramide beobachten: Die mit Steighilfen

versehenen Wände werden immer steiler und nicht jeder schafft es auf die Spitze.

Aber wer nicht ganz oben auf die Plattform kommt und sich fallen lässt, dem

passiert auch nichts. Die Wände sind aus nachgiebigem Material und fangen die

Fallenden durch ihre Form sanft ab.

Weitere Spaß-Faktoren: Die weithin sichtbare Teppichrutsche, bei der es auf

Fußmatten in Wellenbewegungen abwärts geht, für die Harten auf der „Raketenrutsche“

die ersten Meter fast senkrecht. Hier wird viel geschrieen und gelacht.

Die Go-Kart-Bahn ist Eldorado für das „Gas“, das die Beinmuskeln hergeben. Auf

Trampolinen und dem riesigen „Wackelpudding“ katapultieren sich die Besucher

hoch in die Voreifelluft, und im 10.000 Quadratmeter messenden Maislabyrinth

ist Orientierung gefragt. Zu diversen Terminen im Sommer kann

man hier sogar nachts seinen Weg hindurch

suchen („Taschenlampen nicht

vergessen!“). Wer


Walburga Schmit Peiff er -

für sie ist das Spieleland

Herzensangelegenheit und

Lebensaufgabe, um Kinder

wieder zu “erden”.

Lust hat, kann aber auch

einfach auf dem Fußballplatz mit spontan sich bildenden Teams eine Runde

kicken. Die Kleineren können im Wasser- und Sandspielplatz herumpanschen und

-manschen. Und ältere Besucher wie etwa die begleitenden Großeltern haben die

Möglichkeit, auf der Boulebahn eine (ruhige) Kugel zu schieben.

Das Spieleland mit seinen Attraktionen für alle Genrationen bietet aber auch eine

Idylle zum Verweilen. Überall auf der großen Wiese ausliegende Heuballen laden

zum Picknick ein, erfahrene Eltern packen ihre Körbe aus. Die ganz erfahrenen

haben da sogar einen Kühlakku darin, damit es nicht nur eine frische Limo gibt,

sondern auch Erste Hilfe für den umgeknickten Fuß. Verletzungen sind allerdings

selten. Eltern etwas größerer Kinder können sich hier auch entspannen, denn auf

dem abgeschlossenen Gelände geht der Nachwuchs nicht verloren, und auch

das Personal schaut dezent nach dem Rechten. „Die Kinder können hier herum

rennen, man verliert sie nicht ganz aus den Augen, die Bewegungsangebote bieten

alles, um sich auszuprobieren, aber nichts kann wirklich gefährlich werden“,

meint Mutter Claudia, während sie eine Tasse Maiskaffee für 90 Cent trinkt. Und

ihr Sohn Joshua sagt es so: „Das ist zu 99 Prozent gut hier.“

Auch im Winter ist das Spieleland geöffnet, dann sind die Innenbereiche

angesagt. Die hübsche kleine Burg und angrenzende Speicher wurden von

der Betreiberfamilie zu einem wahren Spieleparadies ausgebaut. Auf fünf modernen

Bowlingbahnen können sich Großeltern, Eltern und Kids gemeinsam

betätigen. Ein nettes Café bietet eine Vielzahl von Speisen und Getränken.

Hier hat Walburger Schmitz Peiffer mit ihren Bildern für Atmosphäre gesorgt.

Die Gründerin des Spielelandes ist Ernährungsberaterin sowie Kinesiologin

und beschäftigt sich mit menschlicher Motorik. „Am Anfang wollte ich

etwas schaffen, damit Kinder wieder so spielen können, wie ich es selbst

früher auf dem Bauernhof tun konnte.“ So wurde der Getreidespeicher

zunächst für die eigenen Kinder ausgebaut. Bei Kindergeburtstagen

sprach sich die tolle Idee herum, und bald lagen Anfragen von Kindergärten

und Schulen vor, ob man nicht hier ein Fest veranstalten könne. Und

so wuchs das Bubenheimer Spieleland Stück für Stück auf dem vordem

landwirtschaftlich genutzten Gelände. „Die Entwicklung ging rasend

schnell, und die Besucher erwarteten Jahr für Jahr etwas neues“,

erzählt die Betreiberin. Und eine kleine Ironie der Geschichte: „Weil die

Burg Bubenheim so klein ist, wurde sie früher immer wieder von den

Adligen am Spieltisch verzockt. Das Spielen war also so schon schon imm immer

irgendwie angesagt in Bubenheim.“

FOTOS: U. NERGER

Bubenheimer Spieleland

Burg Bubenheim

52388 Nörvenich

www.bubenheimer-spieleland.de

Tel. 02421 / 9709969

Öff nungszeiten

20. März bis 1. November (indoor/outdoor): or):

täglich, 9 - 19 Uhr 2. November bis 19. März März (indoor): (indoor):

Fr – So/Ferientage, 10 - 18 Uhr

Eintrittspreise

Mo – Fr: 6 € pro Person

Fr – So/Feiertage+Schulferien: 7 € pro Person

Im Winter: 4 € pro Person

17


fordreport Vermischtes/Rätsel

Das Fest der Jubilare FOTOS: L. SEIBERT

Gute Stimmung und ein Hauch von Nostalgie

lagen in der Luft, als sich die Ford Jubilare

zu ihrer Ehrenfeier in der Stadthalle Dillingen

trafen. Viele begegneten sich wieder, deren

Wege sich wegen berufl icher Veränderungen

getrennt hatten. Wiedersehensfreude und

angeregte Gespräche über die letzten 25,

30, 35 oder sogar 40 Jahre Berufsleben

waren an der Tagesordnung.

Werkleiter Karl Anton eröffnete den Abend:

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, sagte

schon Sepp Herberger. Das gilt auch für Ihr

langes Berufsleben bei Ford. Das nächste

Spiel oder – genauer gesagt – das nächste

Modell haben Sie nun vor sich. Sicher ist: Wir

18

Oldies unter sich

Trotz schlechten Wetters fanden zahlreiche

Liebhaber klassischer Fahrzeuge

den Weg zum Oldtimertreffen in Saarlouis

– sogar aus Holland waren Teilnehmer

angereist. Das älteste Fahrzeug des

Tages war ein metallic-glänzender Ford

A. Der Pick-Up wurde 1931 gebaut und

komplett modernisiert. Ältestes, noch

originalgetreues Fahrzeug war an diesem

Tag ein Mercedes 180 aus dem Jahr 1937.

Andreas Kreutzer, Instandhalter aus der

Endmontage, brachte seinen Ford Edsel

mit: Ein wuchtiges Gefährt

der 50er Jahre mit viel

Platz, aber „wenig Motor

unter der Haube“, wie er

Kreutzer schmunzelnd

erklärte.

Neben der Autoschau gab

es eine Oldtimer-Rallye

über 70 Kilometer. Rund

40 Fahrzeuge machten

sich auf eine Rundfahrt von

Saarlouis über den Saargau

zur Nied, die Grenze

entlang nach Berus und

zurück. Jörg Wendling aus

bauen auch in Zukunft auf Ihre bewährte Mitarbeit!“

Betriebsratsvorsitzender Gilbert Hess

führte die Jubilare durch eine Zeitreise der

letzten 40 Jahre. „Die Erfolgsgeschichte des

Ford-Werkes Saarlouis ist eure Erfolgsgeschichte.

Ohne eure Erfahrung, euer Können

und ohne euer Engagement und Fleiß wären

viele Erfolge in den letzten 40 Jahre nicht

möglich gewesen.“ Nachdem sich alle am

Buffet gestärkt hatten, eröffnete Christof

Scheid das Abendprogramm. Den Gästen

wurde bunt gemischte Unterhaltung aus

Musik, Tanzeinlagen, Akrobatik, Illusionen

und Comedy geboten – schöne Stunden für

alle Festgäste.

Mettmann konnte mit einem Ford Taunus

TC 2 von 1975 den Sieg einfahren.

Wolfgang Buchheit, Leiter Ausbildungsabteilung,

erhielt den Preis für den

„Pechvogel des Tages“. Er belegte den

undankbaren 4.Platz bei der Rallye. Der

Preis war ursprünglich für Rallyepiloten

gedacht, die ihre Fahrt pannenbedingt

nicht beenden konnten. Aber da alle

ankamen, ging dieser Preis nun an den

Viertplatzierten – Buchheit nahm es mit

Humor und ganz gelassen.

Rätselinfos

Einsendeschluss für die Lösung

des Kreuzworträtsels und des

Such & Find Rätsels ist der

29. Oktober 2010.

Bitte schicken Sie die

Lösungsworte an:

fordreport

Ford-Werke GmbH, 50725 Köln

oder report2@ford.com

NH/5R – Rätsel

oder NH/5R – Sudoku

(Bitte geben Sie Ihre

Postadresse an.)

Dieses Mal verlosen wir unter

den Einsendern des richtigen

Lösungswortes des Kreuzworträtsels

sechs Mal eine lederne

Brieftasche der Marke Goldpfeil.

Der Gewinner des Such &

Find Rätsels erhält einen hochwertigen

Kugelschreiber.

Wir wünschen viel

Erfolg!

Die Gewinner des Kreuzworträtsels

der Juli/August. Ausgabe mit

dem Lösungswort „Autoland

Saarland“:

Okan Alim, Falk Arning, Erika

Boda, Peter Flesch, Eva Maria

Lücker, Martin + Roswitha

Niedhardt, Daniel Nott, G.

Niggemann, Ernst Rößler,

Uwe Schimmrohn, Theodor

Schmidt.

Der Gewinner des Such & Find

Rätsels der Juli/Aug. Ausgabe ist:

Jürgen Fabing.

Gezeigt wurde der Kater-Turm in

Saarlouis.

Wir gratulieren

recht herzlich!


16

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12

11

10

9 8

7

6

5 4

3

2

1 svd1822.67-27

Garten-

blume

Musik-

zeichen

scharf ge-

bündelter

Materie-

strom

unbe-

stimm-

ter

Artikel

Asche-

gefäß

Un-

wahr-

heit

Abk.:

United

States

streng

vertrau-

liche

Unterlage

Abk.:

Unter-

hitze

Farbton

Abk.:

November

ugs.:

zeit-

gemäß

Kopf-

bede-

ckung

Berufs-

erfahrung

Blutader

flüssige

Arznei-

mischung

dänische

Nordsee-

insel

Zeichen

für Alu-

minium

Addi-

tions-

zeichen

Geschick-

lich-

keits-

spiel

best.

Artikel

(3. Fall)

Hochschul-

abschluss

Nelken-

gewächs,

Vogel-

kraut

Biene

österr.

Feldmar-

schall

† 1736

Abk.:

okay

Schlüssel-

blume

Maßein-

teilung

an Mess-

geräten

sinn-

liche

Liebe

nicht

hell

alkoho-

lisches

Getränk

Rechts-

kundi-

ger

feste

Erd-

ober-

fläche

alkoho-

lisches

Getränk

Stück

für zwei

Instru-

mente

Abk.:

am ange-

führten

Ort

Luft-

reifen

(Kurz-

wort)

(

bunter

Papagei

ungekocht

Groß-

vater

kaufm.:

tatsächl.

Bestand

Trugbild

Kranken-

trans-

port-

gerät

Abk.:

Hypertext

Transfer

Protocol

Nieder-

schlag

Zeichen

für

Titan

Ausruf

des Un-

willens

fehler-

haft

spre-

chen

Körper-

teil

Kunst

d. Rede

Erhebung

im

Gelände

Fluss

durch

Inns-

bruck

Groß-

mutter

freund-

lich

Früh-

lings-

fest

Erwerb v.

Wissen

großer

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vorher,

früher

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pische

Frucht

Cowboy-

fest,

Reiter-

schau

Weste

(franz.)

Zirkus-

künst-

ler

Vor-

gebirge,

Land-

spitze

Baum-

um-

hüllung

Insel-

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Kose-

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Groß-

mutter

Abk.

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Untreue

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teten

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nehm-

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Zeichen

für

Helium

Nur-Lese-

Speicher-

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(EDV)

dt. Vor-

silbe

der Ver-

neinung

Ausflug

zu

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in der

Bretagne

Abk.:

Seine

Exzellenz

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weisen

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tracht

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kratin

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reichePflanzen- familie

Abk.:

Neupreis

Fähigkeit

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19

Ihre Lösung:

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5

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20

fordreport Saarlouis

Fliegende Finnen an der Saar

Berühmter Besuch beehrte

den Standort Saarlouis: Die

Rallye-WM-Piloten Mikko

Hirvonen und Jarmo Lehtinen

kamen zur Stippvisite ins

Stammwerk des Ford Focus:

Die „fl iegenden Finnen“

plauderten mit den Beschäftigten,

schrieben Autogramme

und interessierten sich für die

Fertigung des Ford Focus, der

Basis ihres World Rallye Cars

Ford Focus RS des Werkteams

BP Ford Abu Dhabi.

Bei der Besichtigung von Presswerk,

Karosseriebau und Montagebereich

erlebten die beiden Motorsportler,

wie die Basismodelle ihres WRC

Ford Focus RS am laufenden Band

entstehen.

Während in Saarlouis täglich bis zu

1.550 Ford Focus gebaut werden, sind

Verdienste

gewürdigt

Für sein jahrzehntelanges Engagement bei der

Freiwilligen Feuerwehr im Saarland ist der Ford-

Pensionär Edmund Allard mit der Verdienstmedaille

des Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland ausgezeichnet worden.

In seiner Laudatio blickte Stephan Toscani,

Minister für Inneres und Europaangelegenheiten,

auf das hohe gesamtgesellschaftliche Engagement

des 62-jährigen Allard aus Emmersweiler

zurück. Bereits dessen Vater führte zu seiner

Zeit die Emmersweiler Wehr an. Und Sohn Allard

übernahm früh eine Führungsposition: bis 2009

führte er die Wehr in seinem Heimatort. Auch die

grenzüberschreitende Partnerschaft lag ihm am

Herzen, daher knüpfte der Pensionär Kontakte zu

den französischen Kollegen. Trotz all dieser zahlreichen

ehrenamtlichen Tätigkeiten, baute er sich

auch eine berufl iche Karriere auf. Sein Berufsleben

bei Ford Saarlouis beendete der gelernte Maschinenschlosser

als Betriebsingenieur im Presswerk.

vom WRC Ford Focus RS

seit 1999 und bis heute beim Team

M-Sport in Dovenby Hall/Cumbria 97

Exemplare für den Einsatz in der FIA

Rallye-Weltmeisterschaft entstanden.

Teile dieser Karossen kamen aus dem

Ford-Werk Saarlouis.

Ford-Pensionär Edmund Allard (mit

Ehefrau) erhielt von Minister Toscani

den Verdienstorden.

FOTO: G. KIEFER

FOTO: F. STARK


Zehn Jahre,

fünf Wege

Vor zehn Jahren startete ein neuer Ausbildungsgang: Fünf junge

Frauen erlernten erstmalig den Beruf „Fachkraft für Lagerwirtschaft“.

Was ist aus ihnen geworden?

Eine der fünf Fachkräfte ist inzwischen

verheiratet und Mutter zweier Kinder. Nach

einer dreijährigen Babypause ist Jeanette

Feilen, die ihren Mann übrigens in der Firma

kennen gelernt hat, zu Ford zurückgekehrt.

So sind alle fünf Kolleginnen – die anderen

vier ohne Unterbrechung – der Firma treu

geblieben. Und das aus unterschiedlichen,

aber immer guten Gründen.

Für Jeanette Feilen bot sich die optimale

Möglichkeit, Beruf und Familie miteinander

zu vereinbaren: „Nach den drei Jahren Elternzeit

habe ich meinen Chef angerufen und

gefragt, wollt Ihr mich noch?“ In Kooperation

mit der Personalabteilung wurde eine Stelle

mit einem Arbeitszeitmodell gefunden, das

ihren Bedürfnissen entspricht. „Ich wollte

gerne wieder arbeiten gehen, das macht

das Leben abwechslungsreicher, und die

Anerkennung, die ich hier fi nde, ist mir auch

wichtig“, so die seinerzeit Landesbeste im

Ausbildungsabschluss. Die Arbeitszeit im

Wareneingang kann sie in Absprache mit

den Vorgesetzten so fl exibel gestalten, dass

sie auch für besondere Situationen wie etwa

Krankheit der Kinder gewappnet ist.

Nach nun zehn Jahren sind die fünf „Lagerwirtschafterinnen“

im Unternehmen gut

bekannt: Sie waren die ersten, und leisteten

ein Stück Pionierarbeit. „Ich wollte einen Beruf,

bei dem ich nicht nur am Computer sitze,

sondern auch etwas handfestes, Praktisches

mache“, erzählt Melanie Spurk.

Selbstvertrauen entwickelt

Die Ausbildung hat ihre Erwartungen voll

erfüllt. Dass sie nun Transportschäden bearbeitet

und die „Chefsekretärin“ des Bereichs

Logistik ist, empfi ndet sie als erstaunliche

Karriere. Vorzugsweise praktisch arbeitet

Daniela Reddig: Sie fährt im Hauptlager

Stapler. „Ich hatte einmal ein Angebot, im

Büro zu arbeiten, aber da wollte ich lieber

wieder raus.“

Einen ganz anderen Weg hat Melanie

Bösen beschritten. Sie arbeitet inzwischen

als Fachausbilderin. Voraussetzung war der

Meisterbrief, den sie in der Abendschule

erworben hat: „Das war total anstrengend,

aber mir war wichtig, berufl ich nicht auf der

Stelle zu treten.“ Zusätzlich machte sie den

Ein attraktives

Dienstjubiläum:

Daniela Reddig,

Melanie Spurk,

Stefanie Lauer,

Melanie Bösen,

Jeanette Feilen (v.l.)

zum 10-jährigen.

Ausbilderschein. Nun hat sie Kontakt zum

Nachwuchs, den sie als etwas lockerer empfi

ndet als ihre eigene Generation. Ihr eigener

Ausbilder, Manfred Theobald, der seinerseits

vor zehn Jahren Neuland betrat, hat sie nun

in ihre neue Aufgabe eingewiesen.

Auch Stefanie Lauer hat sich bei voller Berufstätigkeit

weitergebildet. Nach dreieinhalb

Jahren ist sie Betriebswirtin Fachrichtung

Controlling geworden. „Das war stressig,

aber es hat sich für mich gelohnt, ich bin

stolz darauf.“ Sie ist nun im Launch Team

für Produktionslenkung zuständig. Ihre erste

Einsatzstelle nach der Ausbildung hat sie

noch gut in Erinnerung: Da fuhr sie Autos

zum Auslieferungsplatz. „Alleine als junge

Frau unter lauter Männern über 50, da habe

ich gelernt, mit Leuten umzugehen.“

Fünf Frauen, fünf unterschiedliche Werdegänge,

aber eines ist allen gleich: Sie haben

in ihrer Firma Selbstvertrauen entwickelt und

stehen kompromisslos zu Ford und seinen

Produkten. Welchen Ruf das Unternehmen

auch nach außen hin genießt, erschließt sich

aus folgendem Erlebnis: „Ich suche gerade

eine Wohnung, und wenn ich den Vermietern

sage, dass ich bei Ford arbeite, dann sind

die sofort sehr positiv eingestellt“, erzählt

Melanie Spurk.

21


22

fordreport Mosaik

Offensive im Service

Um Ford Kunden speziell im Service noch

besser zu bedienen, fördern die Ford-Werke

gemeinsam mit ihren Händlern verstärkt

eine besondere, hersteller-übergreifende

Qualifi kationsmaßnahme: Die Ausbildung

zum „Geprüften Automobil-Serviceberater“

(GASB) nach den Regeln der Verbände VDA,

VDIK und ZDK.

Die Wünsche der Kunden an den

Service im Autohaus gehen weit über

reine Reparaturmaßnahmen hinaus. Immer

häufi ger ist der Serviceberater in komplexen

Rollen gefordert: Er ist Technikspezialist,

Manager, Kunden- und Verkaufsberater in

einer Person und trägt damit maßgeblich

die Verantwortung für Kundenzufriedenheit

Revanche für das vor einem Jahr deutlich

verlorene Spiel gegen den Fußball-Kader

aus der Lehrwerkstatt Saarlouis gab es für

die Kölner Azubis in diesem Herbst nicht.

Aber dafür erreichte das Team mit einer

knappen Niederlage zumindest ein kleine

„Ehrenrettung“ vor heimischer Kulisse: Am

Ende unterlag Köln mit 2:3. Das 0:1 von

Lutz Hubertus hatten die Niehler quasi im

Gegenschlag durch Cem Özdemir ausge-

Oben: Vertreter von Ford Autohäusern diskutieren

mit Ford Führugskräften Maßnahmen

wie die Qualifi kation zum „GASB“.

Start der GASB-Ausbildung bei Ford

war im Jahr 2002. Zurzeit sind rund

280 GASB bundesweit in den Ford

Betrieben im Einsatz. Davon haben 41

GASB ihre Prüfung in 2010 abgelegt.

36 Serviceberater begannen die

Ausbildung in 2010, und weitere 40

sind angemeldet. Besonders aktiv

sind die Händlerbetriebe rund um die

Ford-Produktionsstätten.

Sieg mit dem „Jogi des Jahres“

glichen, doch noch vor der Halbzeit erhöhte

Dominik Sevaggio auf 1:2. Das 1:3 besorgte

dann Awan Emra, in der Schlussphase

erzielte Gaetano Merlo zwar noch den 2:3

Anschluss, aber aufgrund zu zahlreicher

Fehlpässe in der gegnerischen Hälfte war für

die Kölner mehr nicht drin.

Volker Theissen, Vorstand der Ford Aus- und

Weiterbildung, übergab den Wanderpokal,

freute sich über ein faires, spannendes und

FOTO: M. VERDCHEVAL

und Service-Image des Betriebs. Durch die

Ausbildung zum GASB können Mitarbeiter

dieser Aufgabe noch besser gerecht werden.

Sie ist durch die automobilen Fachverbände

geregelt und in der gesamten

Automobilbranche als Zusatzqualifi kation

anerkannt.

Voraussetzung für die Teilnahme an der

etwa einjährigen Ausbildung sind neben

technischen Kenntnissen vor allem eine hohe

Lern- und Veränderungsbereitschaft sowie

Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Vor diesem Hintergrund werden in den

Händlerbetrieben interessierte Mitarbeiter

per Eignungstest ausgewählt. Die Ausbildung

ist auch deshalb so erfolgreich,

weil das in sechs Einheiten vermittelte

Wissen während der jeweils anschließenden

Betriebsphase direkt in die Praxis umgesetzt

wird. Dabei unterstützt ein Mentor – der

sogenannte Ausbildungsverantwortliche –

den Teilnehmer.

Michael Petersen, Betriebs- und

Serviceleiter beim Autohaus R&S Mobile

Pulheim, als Ausbildungsverantwortlicher

zum Thema GASB: „Der Serviceberater

sollte heute idealerweise ein kommunikativer

Ansprechpartner für alle Servicebelange im

Autohaus sein. Neben technischer Kompetenz

ist er automobilbegeistert und hat

weitreichende Produktkenntnisse rund um

das Fahrzeug. Er betrachtet das Fahrzeug

des Kunden nicht nur als zu erhaltenden

Wertgegenstand, sondern geht vor allem auf

die persönlichen Bedürfnisse des Kunden

ein. Der Kunde soll sich jederzeit geschätzt,

verstanden und wohl fühlen – von der

Begrüßung bis zur Verabschiedung.“

FOTO: B. VOERCKEL

ausgeglichenes Spiel und beglückwünschte

die Mannschaft aus dem saarländischen

Ford Focus-Stammwerk sowie deren Trainer

Klaus Mellinger, den so genannten „Jogi des

Jahres“.

Hohes Lob gab es aber auch für Christian

Ambrosius und Antonio Monaco. Die Kölner

Betreuer hatten das Spiel aufgrund einer

Absage des Platzes beim 1. FC Köln extrem

kurzfristig völlig neu organisieren müssen.


Bei diesem Projekt werden junge

Musiker, Tänzer, Filmemacher und

weitere kreative Köpfe zu Nachwuchs-

Dozenten ausgebildet, die dann in ihrer

Heimat Jugendliche in entsprechenden

Workshops ausbilden, trainieren und

„coachen“. Für zwei Wochen waren

junge Menschen aus zwölf europäischen

Ländern auf der Akademie in Remscheid

zu Gast, Ford sorgte für ihre Mobilität. Etienne

Tjon-A-Kon aus Rotterdam tanzt Break Dance:

„Ich möchte, dass andere Jugendliche von

meinem Talent profi tieren können und werde

Workshops an Jugendzentren anbieten.“

Natürlich kann man davon nicht leben, aber

dafür leistet Etienne mit seinem Engagement für

tanzende Kids auch ein Stück Sozialarbeit.

Große „art´n´go“-Show zum Abschluss

Nadja Garni aus Düren will mehr über Tanztheater

lernen, ihren zukünftigen Einsatzort sieht sie

beispielsweise in der offenen Ganztagsschule.

„Spannend hier ist es, wie die Leute aufeinander

reagieren, dabei kann man sich enorm entwickeln.“

Überall in der Akademie sitzen Gruppen

zusammen, es wird präsentiert und trainiert, aus

Ford (be)fördert die kulturelle

Vielfalt und die internationale

Jugendarbeit: Zwei Ford Transit

hat das Community Involvement-Team

für das Projekt „Roots & Roades“

(„Wurzeln & Wege“) zur Verfügung gestellt.

Ein völlig

neuer Weg

des kreativenKörperausdrucks:

Der Tanz um

den Transit.

den Räumen erklingt Musik, Graffi ti-Künstler sprühen

eine Wand voll, die Mediengruppe schneidet Filme

am Computer, ein Choreograf diskutiert mit Jugendlichen

aus fünf Ländern. Kurz: hier herrscht wirklich

kreative Vielfalt.

Seit 2005 fördert das „Roots & Roades“-Netzwerk

die Nachwuchskünstler, das Projekt in Remscheid

betreute der Jugendfi lmclub. Die Kölner Einrichtung

vermittelt auch erste Einsätze der jungen Dozenten.

Und ein weiteres Projekt wurde in Remscheid

realisiert: Bei „Art´n´go“ machten fünfzig junge Talente

mit, die ihre Visionen und Ideen innerhalb von zwei

Wochen in einer künstlerischen Bühnenproduktion

umsetzten. Die Show, deren Fokus auf einem

kulturellen Dialog zwischen West- und Osteuropa

lag, wurde zum Abschluss des Projektes im Club

Bahnhof Ehrenfeld erfolgreich aufgeführt, und auch

beim Transport dahin leisteten die Transit wertvolle

Unterstützung.

FOTOS: U. NERGER

23 233


30

fordreport Betriebsjubiläen

Berichtigung

Leider war in der September

2010-Ausgabe des fordreport ein

Druckfehler: Die erste Jubiläums-

Rubrik war mit „20 Jahre“ überschrieben

– es hätte „25 Jahre“

heißen müssen.

Wir nennen deshalb hier nochmals

im Folgenden alle Jubilare, die im

September mit 25-jähriger Betriebszugehörigkeit

hätten aufgeführt

werden müssen.

Daran anschließend sind alle Jubilare

genannt, die in den Folgewochen

ihr Betriebsjubiläum feierten

oder feiern.

Wir bitten, den Fehler aus der

letzten Ausgabe zu entschuldigen

und gratulieren allen Jubilaren

recht herzlich!

25 Jahre Köln 31.7. Orhan Cennet 29.7.

Klaus-D. Eulen 1.8. Roberto Giachin, Jef

Goossens, Joachim Knorr, Robert Kraemer,

Paul Marcone, Bernhard Sander, Erwin

Schubert, Erdogan Simsek, Daniel Taccucci

2.8. Frank Cremanns 5.8. Constantin Both,

Mustafa Coezmez, Fikret Doganyildiz, Ali

Karabulut, Rolf Löffl er, Celalettin Ural, Peter

Wasilewski, Orhan Yilmaz 12.8. Peter Fritz,

Thomas Proctor, Ursula Schmitz 19.8. Rene

Einhaus, Wolfgang Petersen, Jürgen

Schingen 26.8. Detler Hildebrandt 1.9.

Kenan Balci, Dilaver Bayhan, Werner Braun,

Peter-C. Becker, Adil Bozaci, Christian Bromby,

Andreas Cyrus, Dirk Domgörgen, Kismet

Er, Ademar Fernandes, Stephan Filz, Jörg

Foidl, Harald Grosser, Veli Güzel, Claudia-Ch.

Hau, Georg Hensen, Michael Herrmann,

Hans Hoffmann, Ralf Jansen, Siegfried

Kalmes, Hueseyin Karaguer, Mustafa

Kesimoglu, Ralf Kleinagel, Christof Kuechler,

Guenter Kyewski, Dirk Lejeune, Juergen

Leuschen, Mike Lindlahr, Klaus Lux, Seref

Menlik, Detlef Meyer, Petra Muckel, Juergen

Mueller, Joerg Neuber, Hasan Oelker,

Ramazan Özuecetin, Andreas Party, Dirk

Ratai, Stefan Rieck, Oguz Sahin, Andreas

Schaefer, Christoph Schmitz, Jörg Schmuck,

Oliver Schneemann, Mario Schoop, Michael

Schramm, Frank-E. Schroeder, Petra

Schröter, Marcus Schulisch, Frank Schulz,

Thomas Schwarz, Stephan Speck, Alfred

Stuhlmacher, Detlef Teichert, Murat Uslu,

Birol Yavuz, Aret Yesildepe, Kerstin Zimmermann

2.9. Frank Abels, Ayhan Balkan,

Stephan Bluhmky, Eugen-A. Golba, Gabriele

Gultsch, Heinrich Heindrichs, Johann

Korzenski, Alfred Langosch, Michael

Muench, Hayrettin Sarikaya, Karl-E. Schaaf

4.9. Juergen Bischoff 9.9. Joerg Koch 11.9.

Manfred Beckmann 16.9. Bruno Brosch,

Detlev Genz 22.9. Berthold Hohn 23.9.

Czeslaw Beduch, Adem Cirak, Ahmet Dogar,

Dursun Erdek, Thomas Richters, Joachim

Rösner, Ergeun Kaplan, Durmus-A. Karagoezoglu,

Muzaffer Kirtorun, Duenya Piyan,

Dieter Werner, Edmund Wozniak 24.9.

Egbert Hobrak, Jilber Tabaker 30.9.

Luzian-G. Jarczyk, Van Dinh Nguyen, Karl-H.

Pepke, Metin Yandim, Serafettin Yildirim

1.10. Gottlob Bluemer, Hasan Kaymyz,

Michael Mühlich 2.10. Michael Kill 7.10.

Mehmet-E. Acikel, Savino Anglano, Cevdet

Cete, Paul-S. Meier 9.10. Mario Giordano

Saarlouis 1.9. Giuseppe Alaimo, Heiko

Altmayer, Arno Backes, Michael Banisch,

Cengiz Bektas, Ruth Bocks, Pascal Borr,

Klaus Brand, Thomas Fabing, Olaf Gries,

Christian Hector, Andreas Hof, Dierk

Kaczmarczyk, Markus Klein, Wolfgang Klein,

Antonio La Placa, Peter Lehnert, Thomas

Manhart, Jürgen Meyer, Fred Mirold, Stefanie

Mirold, Christian Pyttel, Dirk Schmidt, Jörg

Schönberger, Bernd Thome, Arno Wagner,

Ralf Zender, Jörg Zweiacker

25 Jahre Köln 29.7. Mustafa Isikhan 19.8.

Paul Welling 1.9. Ingo Claren, Michele

Colucci, Kay Dähnke, Michael Evers,

Stephan Klatt, Jürgen Schmidt, Sultan-

Mehmet Uzun 23.9. Halil Karip, Abdullan

Pektas 30.9. Peter Koch 1.10. Zeki Akbulut,

Nurettin Ayas, Karl-Heinz Becker, Guenter

Dietz, Buelent-A. Eroglu, Mehmet Gargin,

Cetin Gueltekin, Edmund Halfmann, Peter

Heidemann, Osman Isbilir, Rolf Jansen,

Önder Karakas, Sami Kurtar, Mario Licheri,

Michael Mertens, Michael Müller, Gabriel

Nake, Frank Neuen, Yasar Tatli, Dilaver Tekin,

Tuncay Tuncer, Michael Utsch 2.10. Johann

Armbruster, Frank Kusche, Abdulkadir

Salman, Veli Tekin 7.10. Erdogan Darcan,

Ralf Geraerts, Vahi Kaldirim, Selhan Kondul,

Mustafa Kurnaz, Ferit Kurum, Uwe Schrade,

Hueseyin Turgut, Erdogan Uezel, Abdulkadir

Yildirim 13.10. Klaus Groth 14.10. Peter

Hildebrand, Recep Kizilkaya, Turan Oezbey,

Sami Oezkan, Michael Zingsheim 16.10.

Mario Napoli 20.10. Achim Lingk 21.10.

Cengiz Balli, Tahsin Balibey, Mustafa

Camuralioglu, Fikri Cetinkaya, Ali Elbasan,

Bahri Eroglu, Fahri Goeden, Ruestem

Gueltekin, Ali Sahin, Fethi Uyar 23.10.

Feramuz Mert 28.10. Josef Halama, Marian

Matuschek 30.10. Bilal Coskun

Saarlouis 5.10. Ulrich Lauer 6.10. Jürgen

Lay 9.10. Christoph Bintz, Ralf Bitdinger,

Thilo Bothen, Oliver Burg, Bernhard Klein,

Thomas Klein, Harald Knauber, Peter Kohr,

Andreas Krause, Rudolf Kroener, Bernd Lehnertz,

Armin Mahr, Hans-J. Mahr, Andreas

Massloh, Frank Mertes, Uwe Mirold, Stephan

Morbe, Michael Nenno, Thomas Paulus,

Helmut Riehm, Thomas Schäfer, Thomas

Schreiner, Peter Sulewski, Reinhold Zehren

16.10. Giovanni Aronica, Frank Blech,

Thomas Daub, Reiner Hein, Bernd Kiefer,

Richard Klyk, Jörg Mang, Jörg Mrosek, Gerd

Reichert, Andreas Sogorski, Angelo Sperker,

Christopher Weber, Hans-J. Wosch, Rüdiger

Zoellner 28.10. Frank Bajorath, Karsten

Cavelius, Ralf Jakob

30 Jahre Köln 1.9. Wilhelm Köhler, Dirk

Sehmisch 1.10. Ismail Akpunar, Necmettin

Demir, Ercan Erdogan, Heiko Gaidies, Georg

R. Gottwald, Mustafa Guelec, Hartmut Hold,

Richard-A. Makosch, Murat Mansuroglu,

Michael Pfl eger, Harald Stoeker, Ibrahim

Suezguen, Hans-J. Trafi , Alattin Uelger, John

Wheeler 6.10. Halit Celik 25.10. Bruno Graf

Saarlouis 1.10. Helmut Anacker, Francis

Belin, Wolfgang Erbe, Heinz Hoffmann,

Eckbert Korn, Quang Huy Nguyen, Wolfgang

Oswald, Daniel Ptak, Dieter Roedel, Jürgen

Rosch, Herve Schmitt, Eduard Skorupa,

Jean-C. Zimmermann 6.10. Alfred Bauer,

Jean Bolis, Siegfried Luxenburger, Ralf

Major, Martin Ruffi ng 10.10. Hubert Kramer

13.10. Ayten Demirci, Ayhan Genc, Doris

Georg, Lucien Gerber, Wilhelm Hesse,

Manuela Johannes, Heinz Klee, Martin

Martiny, Monika Steinmetz, Adem Tosun

15.10. Giuseppe Candia, Gerard Fistarol, Andrea

Iannello, Jürgen Kirchen, Josef Krettek,

Michel Vitrant 20.10. Burkhard Bettinger,

Raymond Bolis, Klaus Demmer, Siegmund

Dub, Albert Eisele, Hans Gillo, Jean Koehl,

Donatus Naumann, Georg-J. Patolla,

Raymond Varoqui, Roland Wallich 22.10.

Robert Filant, Waldemar Osietzki 27.10.

Reiner Benzkirch, Nicolas Cassano, Karl-H.

Frank, Gerhard Krämer, Manfred Malig, Hans

Mang, Marcello Mura, Jacky Teitgen 29.10.

Werner Fering, Michael Lenjoint, Jean-M.

Mertz, Vito Savalli, Detlef Wax 31.10. Danielle

Kosir, Daniel Schäfer

35 Jahre Köln 21.8. Noureddine Jomni

1.9. Kurt Hoebel, Horst Quirnbach, Heinz

Ring 4.9. Mohamed Abderrazak, Gerd Zaika

8.9. Dieter Emrich 18.9. Muenir Ulas 30.9.

Mohamed Ben Hassine 1.10. Juergen Pfau,

Wolfgang Worm 6.10. Salvatore Amico, Adolf

Ketelsen, Alim Korkmaz, Karl-H. Schaun

8.10. Cosimo Martina, Salvatore Nocera

9.10. Nuri Sahinbay 13.10. Peter Jedlicka

15.10. Rudolf Bambach 16.10. Nunzia Nifosi,

Enver Yilmaz 20.10. Rolf Goepfert, Selahattin

Oelcek 22.10. Cosimo Liardo, Peter Metten,

Janos Molnar, Mohamed Mornagui 23.10.


Yasar-R. Ayarslan 30.10. Mohamed Achour,

Orhan Koeksal, Mehmet Seokmen 31.10.

Erdogan Kocyigit, Hans Ritter

Saarlouis 1.10. Horst Gabrisch, Reiner

Kessler, Michael Seidel 8.10. Andreas

Kallmeyer 12.10. Josef Amann 15.10. Peter

Arand 20.10. Hans-Erich Klesen, Walter

Klesen 22.10. Detlef Brys, Giacomo Rizzo

27.10. Alfred Eder, Peter Gross, Dietmar

Meffert, Ewald Petry, Dietmar Querbach,

Michael Spreier, Manfred Theobald 29.10.

Richard Eisenbart

40 Jahre

Köln 1.9. Lutz Keller, Gustav

Schreck, Ludwig-M. Wolkensinger 29.10.

Sueleyman Simsek

Saarlouis 1.10. Reinhard Burgardt, Jean

Dellipizzi, Heinrich Eisenmann, Toni Gemmel,

Raymond Kieffer, Francesco Loi, Hans

Scholl, Günter Schonarth, Enmond Schwabe,

Toni Stürmer 5.10. Gerd Barth, Joseph

Bevilacqua, Heinz Binder, Werner Entinger,

Horst Kuehn, Oskar Paulus, Alain Schmidt,

Norbert Spindler 6.10. Sylvain Bendel,

Angelo Bianchi, Reinhard Goetzinger, Klaus

Hoff, Jean-P. Steyer 7.10. Alain Herrmann

8.10. Rosario Alessi 12.10. Guy Muller,

Patrizio Piras, Rosario Piscopo, Carlo Sarli,

Eric Schütz, Reinhard Steffen 13.10. Hanspeter

Stein 15.10. Franz-J. Scholtes, Alfred

Strässer, Winfried Zang 19.10. Roland Bilski,

Francois Burger, Horst Osbild, Rudolf Pauli,

Alois Schneiders, Martin Singer, Josef Stock,

Jacques Worms 20.10. Salvatore Lombardo

25.10. Daniel Rekar 26.10. Gerard Gamel,

Malik Lahoucine

Verstorbene

Düren 30.8. Matthias Schmitz (74)

Köln 1.8. Kalender Sungar (70) FN-Bereich

5.8. Ismail Secen (77) Getriebewerk 7.8.

Martin Baptist (67) Instandhaltung, Hans-

Jürgen Saubert (69) FN-Bereich 8.8. Ahmet

Yildirim (78) Getriebewerk 10.8. Yasar Lort

(69) FN-Bereich 11.8. Sakir Ocakdan (74)

FN-Bereich, Sakir Ocakdan (74) FN-Bereich

12.8. Mustafa Öksüz (70) FN-Bereich 16.8.

Franz-Ulrich Chalupka (57) Distrikt München

17.8. Heinrich Köpp (84) 18.8. Heinz Teunber

(81) Motorenwerk 23.8. Ismail Bozkurt (69)

Auf den Spuren der Pioniere

Knapp 200 Oldtimerraritäten aus mehr als

60 Jahren Automobilgeschichte rollten drei

Tage lang auf insgesamt 580 Kilometern

durch Sachsen, der zweiten Wiege des

Automobilbaus: Auf Initiative der Region

Ost waren sechs Ford Oldtimer bei der

famosen „Sachsen Classic“-Rallye mit

dabei, die das Magazin Motor Klassik aus

dem Haus Motor Presse Stuttgart zum

achten Mal veranstaltete.

„Auf den Spuren der Pioniere“ lautete

das Motto, und so ging das Ford Team bei

strahlendem Sonnenschein mit Wolfgang

Booms, Geschäftsführer Marketing &Verkauf,

im Verein mit den Ford-Werkangehörigen

Petra Sorge, Harald Eckharter und

Georg Dreier sowie fünf Händlern an den

Start. Als prominentes Mitglied verstärkte

die Fußballtrainerlegende Eduard Geyer

das Team.

Einen Ford Capri RS 2600 von 1972,

einen Taunus 17M „Badewanne“ von 1964

und einen Knudsentaunus von 1970 hatte

der Bereich Ford Classic Cars beigesteuert,

dazu kamen von Seiten der Händler

ein Mustang Fastback von 1965 und ein

Sierra Cosworth von1983. „Es freut mich

immer wieder, wie groß das Interesse und

die Begeisterung an unseren volksnahen

Fahrzeugen ist“, freute sich Georg Dreier,

Verkaufsleiter der Region Ost und stolzer

Besitzer eines Ford Taunus 12M TS Coupé,

„diese Aufmerksamkeit wünscht sich

so mancher Luxusschlitten!“ In diesem

Jahr führte die Sachsen Classic erstmals

FN-Bereich 22.8. Hans Trübeler (92) SB

Prod.-Kontrolle, Mustafa Bozkurt (71) Motorenwerk

23.8. Hakan Kenar (36) FN-Bereich

25.8. Hubert Efting (81) Materialdisponent

26.8. Johannes Hornig (63) Systembetreuer,

Hamdullah Piskin (81) FN-Bereich 28.8.

Friedrich Brün (84) Fabrikations- u. Werktechnik,

Herbert Holtvoigt (71) Getriebewerk

30.8. Hermann Turns (84) Fabrikations- u.

Werktechnik, Joachim Wahl (82) Qualitäts-

Programm 31.8. Peter Metz (88) FN-Bereich

1.9. Dieter Dietsch (69) Werkzeugbau

Saarlouis 26.6. Vural Bilen (74) Endmontage

19.7. Michelangelo Randazzo (68) Rohbau

3.8. Robert Mansion (80) MP & L 6.8. Horst

Ochmann (82) 8.8. Helmut Emanuel (61)

Werkschutz 9.8. Franz-Josef Wein (66)

MP & L 11.8. Joachim Kaczmarczyk (65)

Endmontage, Hubert Kühn (59) Endmontage

23.8. Manfred Kaspers (77) 27.8. Horst Klein

(59) Endmontage 29.8. Wolfgang Fuchs

(60) Endmontage 30.8. Rudolf Klahm (79)

Lackiererei

Wülfrath 20.7. Roman Matuschenko (76)

3.8. Ismet Karakas (73)

durch das Vogtland und auf einer neuen

Route durch das südliche Erzgebirge.

Auch im nächsten Jahr ist die Teilnahme

bereits fest eingeplant.

Oben:

Begeistert

von einem

Ford Taunus

zeigte sich

Zuschauer

Heinz Karst,

ehemaliger

Fordler aus

Zwickau.

Links:

Wolfgang

Booms

und Petra

Sorge beim

Zieleinlauf.

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