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DER RAIFFEISEN-LEASING

REISEBERICHT 2007

Destination Europa…

THE RAIFFEISEN-LEASING

TRAVEL GUIDE 2007

Destination Europe…


REISETAGEBUCH 2007

Die Raiffeisen-Leasing expandiert Schritt für Schritt in neue

Märkte. Derzeit finanzieren wir in 22 Ländern bewegliche und

unbewegliche Güter, vom Auto bis zur Geschäftsausstattung, von

Wohnprojekten bis zu Ökoanlagen. Mit diesem Geschäftsbericht

laden wir Sie herzlich zu einer Lese-Reise in unsere Märkte ein.

REISEROUTE

Raiffeisen-Leasing auf dem Weg 2007

Österreich

Albanien

Deutschland

Bosnien-Herzegowina

Schweiz

Slowenien

Italien

Ungarn

Tschechien

Serbien

Polen

Kroatien

Rumänien

Slowakei

Finnland

Russland

Bulgarien

Ukraine

Weißrussland

Kasachstan

Schweden

Moldawien


Helsinki

Stockholm

RAIFFEISEN-LEASING

ERFOLG IN GANZ EUROPA

Moskau

Steigen Sie ein und begleiten Sie uns durch

das Jahr 2007, Europa und darüber hinaus!

Minsk

Warschau

Frankfurt

Prag

Kiew

Bratislava

Zürich

Wien

Laibach

Zagreb

Budapest

Treviso

Sarajevo

Belgrad

Bukarest

Almaty

Sofia

Tirana

Geschäftsbericht


INHALTSVERZEICHNIS

Hergestellt nach der Umweltzeichenrichtlinie UZ 24 für schadstoffarme Druckerzeugnisse

PEFC/06-39-01

Impressum

Medieninhaber, Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich Raiffeisen-Leasing GmbH, 1020 Wien

Inhalt und Koordination Prok. Andrea Weber, Ulrike Capelare

Konzept und Beratung BrandCom Werbeagentur, 1010 Wien

Layout und Grafik Marlene Schaufler

Redaktion, Text, Recherche Lang & Tomaschtik Communications, 1010 Wien

Übersetzung Slattery Language Services OG, 1220 Wien

Lektorat @word Business Translations Übersetzungsbüro GmbH, 1040 Wien

Print Druckerei Manz Crossmedia GmbH & CoKG, 1051 Wien

Bildnachweis getty images, Bernhard Irnberger, Kurt Keinrath, istockphoto, SeneCura Pflegeheim Pressbaum, Signa Development

AG, Andreas Bornemann, Environiq AB, Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, mauritius-images, fotolia, SKK Austria Energie Vertriebs

GesmbH, Michael Appelt, Raiffeisen Klimaschutz-Initiative, Energiecomfort, EnergyCabin Produktions- und Vertriebs GmbH, WRS,

R. Newman, Pressestelle Diözese Gurk

VORWORT 7

RAIFFEISEN-LEASING-KURZPORTRÄT 8

DIE RAIFFEISEN-BANKENGRUPPE 9

Reisebericht Österreich: Die Chancen der Zukunft 11

DER LEASINGMARKT IN ÖSTERREICH 13

Marktentwicklung und Sparten 13

Marktentwicklung im Kfz-Leasing 13

Marktentwicklung im Mobilien-Leasing 14

Marktentwicklung im Immobilien-Leasing 15

Raiffeisen-Leasing in Russland, der Ukraine

und Kasachstan: der milde Osten 17

LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING 19

Entwicklung Leasinggeschäft und Bestand 19

Kerngeschäft der Raiffeisen-Leasing 21

Kfz-Leasing, Mobilien-Leasing, Immobilien-Leasing 21

Dienstleistungen der Raiffeisen-Leasing 22

Fuhrparkmanagement 22

Baumanagement 23

Immobilien-Eigenprojekte der Raiffeisen-Leasing 24

Wohnbau Inland, Gewerbliche Projekte Inland 24

Wohnbau Ausland, Gewerbliche Projekte Ausland 25

Ökoenergie-Projekte und Betreibermodelle 26

Human Resources 27

Mitarbeiter-Entwicklung im Inland im Vergleich

2007 – 2006, Strategie und Kultur 27

Recruiting und Karriere 28

Image- und Bekanntheitsstudie 29

Raiffeisen-Leasing Nordic Region:

die Sonnenseiten des hohen Nordens 31

INTERNATIONALES LEASING 33

Raiffeisen-Leasing in Zentral- und Osteuropa 33

Raiffeisen-Leasing in West- und Nordeuropa 34

Reisebericht Südosteuropa:

Aufholjagd im Blitztempo 37

STRATEGIE UND AUSBLICK 39

INTERVIEW DR. KARL SEVELDA 40

GRUPPENABSCHLUSS 43

Allgemeine Angaben zum Gruppenabschluss 43

Gruppenbilanz zum 31. Dezember 2007 44

Gruppen-Gewinn- und -Verlust-Rechnung

für das Geschäftsjahr 2007 45

Bericht über die prüferische Durchsicht 46

NACHHALTIGKEITSBERICHT 49

Vorwort 49

Gesellschaftliche Verantwortung 50

Soziales Engagement 52

Umweltschutz 53

Ökologie 55

Eigene Projekte 56

Kundenprojekte 60

Kommentar des Umweltbundesamtes 64

Stellungnahme Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz 65

ANHANG 67

Mitglieder des geschäftspolitischen Beirates 67

Raiffeisen-Leasing-Gruppe per 31. Dezember 2007 68

Aufbauorganisation 69

Wichtige Adressen im Überblick 70


DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG

DER RAIFFEISEN-LEASING

SEITE 6

MAG. MICHAEL OHNER

MAG. PETER ENGERT

MAG. KARLHEINZ SANDLER

VORWORT

Die Raiffeisen-Leasing-Gruppe hat

2007 bereits zum dritten Mal en

suite Rekorde gebrochen. Das Geschäftsergebnis

war besser als je

zuvor. Das Wachstum der Raiffeisen-

Leasing-Gruppe zeigt, dass Leasing

von den Kunden und unseren Aktionären

als sicherer Hafen gesehen

wird. Viele Entwicklungen auf den

Finanzmärkten unterliegen Moden,

die kommen und gehen. Leasing ist

ein stabiler und verlässlicher Longseller

mit zunehmenden Volumina.

Worin liegt das Geheimnis dieser

Beständigkeit? Das Fundament des

Erfolges von Leasing und speziell

der Raiffeisen-Leasing-Gruppe ist,

dass wir Geld nicht schlicht verborgen,

sondern auch wissen, wie

dieses Kapital eingesetzt wird. Wir

besitzen ein eminentes Interesse am

wirtschaftlichen Erfolg der finanzierten

Projekte, sind unseren Kunden

eng verbunden, diskutieren mit ihnen

ihre Pläne und Projekte und denken

gemeinsam die Zukunft voraus.

Unser Unternehmen bietet Leasing

in Österreich seit knapp 40 Jahren

an. In diesen Jahrzehnten haben

wir nie in kundenfernen Gebieten

investiert. Wir stehen immer fest auf

dem Boden. Und die Sicherheiten,

mit denen unsere Finanzierungen

unterlegt sind, bestehen aus realen

Werten. Daher sind wir auch nicht

von Finanzmarktkrisen betroffen.

Leasing ist seit langer Zeit ein strategisch

wichtiges Produkt, das im

Wirtschaftsleben seinen festen Platz

gefunden hat und für viele Firmen

und öffentliche Institutionen eine

interessante Finanzierungsinitiative

darstellt. Darüber hinaus gewinnt der

Aspekt einer umfassenden Projektbetreuung

zunehmend an Bedeutung.

Unseren Investoren und Kunden

werden wir auch in Zukunft ein verlässlicher

Partner sein. Und wir werden

uns weiter für die wirtschaftliche

Entwicklung von Unternehmen engagieren,

den Einsatz innovativer Technologien

unterstützen und neue

Märkte erschließen.

Wir bedanken uns bei unseren Investoren

und Kunden für das uns

entgegengebrachte Vertrauen. Unserem

Geschäftspolitischen Beirat,

unter der Führung von Vorstandsdirektor

Dr. Karl Sevelda, danken

wir für die Möglichkeit, in eine gesicherte

Zukunft blicken zu dürfen,

neue Märkte zu erobern und mit

alternativen Produkten, wie zum

Beispiel Equity-Partnerschaften,

unsere Kunden bestmöglich betreuen

zu können.

Wien, im Mai 2008

SEITE 7


RAIFFEISEN-LEASING-KURZPORTRÄT

DIE RAIFFEISEN-BANKENGRUPPE

DIE RAIFFEISEN-BANKENGRUPPE

SEITE 8

Zentrale

Raiffeisen-Leasing Ges.m.b.H.

Hollandstraße 11-13

A-1020 Wien

Tel. +43 (0)1 716 01-0

Fax +43 (0)1 716 01-8029

Internet: www.raiffeisen-leasing.at

E-Mail: leasing@rl.co.at

Gründung

1970: Raiffeisen-Leasing GmbH als 100%ige

Tochtergesellschaft der RZB AG

1987: Umfirmierung in

RALT Raiffeisen-Leasing GmbH

seit 1987: Raiffeisen-Leasing GmbH mit

erweiterter Gesellschafterstruktur

Gesellschafter

Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (51 %)

sämtliche Raiffeisen Landeszentralen (49 %)

Landesgeschäftsstellen

Burgenland, Kärnten, Niederösterreich-Wien,

Österreich Mitte, Salzburg, Steiermark, Tirol,

Vorarlberg

Geschäftsführer

Mag. Peter Engert (Sprecher)

Mag. Michael Ohner

Mag. Karlheinz Sandler

Mitarbeiter

316 (Inland), 1.488 (Ausland)

Geschäftstätigkeit

Sämtliche Formen des Kfz-, Maschinen-, Geräteund

Immobilien-Leasings, Bauträgergeschäfte und

umfassende Dienstleistungen, wie Baumanagement

und Fuhrparkmanagement sowie Betreibermodelle,

Contracting und Ökoenergie-Projekte

Vertragsbestand Inland

45.372 Leasingverträge mit rund € 3,6 Mrd.

aushaftendem Kapital

Neugeschäftsvolumen 2007

Kfz-Leasing € 304 Mio. ( +15 %)

Mobilien-Leasing € 322 Mio. ( +10 %)

Immobilien-Leasing € 381 Mio. ( –21 %)

Inland & Cross-Border € 1.007 Mio. ( –6 %)

Ausland € 3.853 Mio. ( +63 %)

Gesamt € 4.860 Mio. ( +42 %)

Die heimische Bankengruppe

ist dreistufig

aufgebaut:

Die Raiffeisen-Bankengruppe Österreich

bildet mit 548 selbstständigen

lokalen Raiffeisenbanken und 1.702

angeschlossenen Zweigstellen, acht

regional tätigen Landeszentralen und

der Raiffeisen Zentralbank Österreich

AG (RZB) als Spitzeninstitut das dichteste

Bankstellennetz des Landes.

Mehr als 40 % aller Österreicherinnen

und Österreicher sind Kunden einer

Raiffeisenbank.

Als Universal-Bankengruppe bietet

Raiffeisen den Kunden ein umfassendes

Allfinanz-Angebot. Dank

des engen Verbundes der drei genannten

Stufen und der spezialisierten

Tochter- und Beteiligungsunternehmen

der RZB ist es allen

österreichischen Raiffeisenbanken

möglich, dem individuellen Bedarf

jeder Kundengruppe zu entsprechen.

Die RZB als Spitzeninstitut zählt zu

den führenden Kommerz- und Investmentbanken

Österreichs und zu den

führenden Finanzdienstleistern in

Zentral- und Osteuropa.

Aufbau der Raiffeisen-Bankengruppe

Raiffeisenbanken

548 Raiffeisenbanken

1.702 Filialen

Mit einer konsolidierten Bilanzsumme

von rund € 236,3 Mrd.

zum 31.12.2007 ist die Raiffeisen-

Bankengruppe die größte Bankengruppe

des Landes. Ihr Marktanteil

am österreichischen Bankgeschäft

entspricht rund einem Viertel.

Neben verschiedenen Beteiligungen

an in- und ausländischen Finanzinstituten

und Unternehmen sowie

Niederlassungen in Zentral- und Osteuropa

zählen wichtige Spezialunternehmen,

wie etwa die Raiffeisen Bausparkasse

GmbH, die Raiffeisen Versicherung

AG, die Raiffeisen Capital

Management GmbH und die Raiffeisen-Leasing

GmbH, zur Raiffeisen-

Bankengruppe.

Raiffeisen

Landeszentralen

Raiffeisenlandesbank

Burgenland

Raiffeisenlandesbank Kärnten

Raiffeisenlandesbank

Niederösterreich-Wien

Raiffeisenlandesbank

Oberösterreich

Raiffeisenverband Salzburg

Raiffeisenlandesbank

Steiermark

Raiffeisen-Landesbank Tirol

Raiffeisenlandesbank

Vorarlberg

Raiffeisen Zentralbank

Österreich AG

Spezialunternehmen

Inländische Beteiligungen

Auslandsniederlassungen

und -beteiligungen

An der Raiffeisen-Leasing GmbH sind

die Raiffeisen Zentralbank Österreich

AG mit 51 % und die Raiffeisen Landeszentralen

mit 49 % beteiligt.

Die Raiffeisen-Bankengruppe ist ein

wichtiger und starker Vertriebspartner

für die Raiffeisen-Leasing.

Unsere Gesellschaftsstruktur

51 %

Raiffeisen

Zentralbank

Österreich AG

49 %

8 Raiffeisen

Landeszentralen

SEITE 9


REISETAGEBUCH ZU ÖSTERREICH

REISEBERICHT ÖSTERREICH:

DIE CHANCEN DER ZUKUNFT

ZWISCHEN DEM NEUSIEDLERSEE IM OSTEN UND DEM BODEN-

SEE IM WESTEN, DEM NÖRDLICHEN LAA AN DER THAYA UND

DEM SÜDLICHEN VILLACH REALISIEREN WIR JAHR FÜR JAHR

EINE VIELZAHL VON PROJEKTEN. DOCH ES GIBT NOCH VIEL

MEHR STANDORTE, DIE INVESTITIONEN VERDIENTEN. WIR

LADEN SIE HERZLICH EIN, UNS AUF EINER TOUR ZU DEN SCHAU-

PLÄTZEN MÖGLICHER FINANZIERUNGEN ZU BEGLEITEN.

SEITE 10

Die Besichtigungstour lohnender Standorte für

Leasingprojekte beginnen wir in Bruck an der

Leitha. Dort startet gerade die Revitalisierung der

Brucker Burg und der Umbau in ein modernes

Dienstleistungs- und Behördenzentrum. Dieses

Projekt wird unter unserer Federführung realisiert.

In gleicher Entfernung von Bruck liegen mit Wien

und Bratislava zwei Hauptstädte und wichtige

Wirtschaftsstandorte. Bratislava ist immerhin eine

Automobilmetropole Europas. Was fehlt, ist eine

leistungsfähige Verkehrsverbindung der beiden

Städte. Eine Hochleistungsbahn von Stadtzentrum

zu Stadtzentrum und eine schnelle Autobahnverbindung

würden wirtschaftliche Synergien mit

einem Schlag heben.

Von Bruck wenden wir uns nach Südwesten und

halten in Oberwart, wo eine sanierte Schule in neuem

Glanz erstrahlt. Die Sanierung samt energieeffizienter

Aufrüstung wurde von uns vorgenommen.

Für den nächsten Stopp suchen wir eine der

schönsten Gegenden Österreichs, Roseggers

Waldheimat in der Steiermark, auf. Die Landschaft

ist wunderbar und wie geschaffen zur Erschließung

für einen niveauvollen Tourismus. Noch fehlt es hier

an jeglicher Infrastruktur, die für ein solches Projekt

benötigt wird.

In Graz, wohin wir uns über malerische, schmale

Straßen begeben, besuchen wir AVL List, ein Unternehmen,

das Motoren „grün“ macht. Wir von der

Raiffeisen-Leasing unterstützen die Motorenbauer

kräftig in ihren Bemühungen um eine saubere

Umwelt. Natürlich ist auch der Pkw, in dem wir

durch Österreich reisen, mit einem umweltschonenden

Antrieb ausgestattet.

Wir fahren weiter nach Kärnten, dem sonnigsten

Bundesland. Das Klima ist ideal für die professionelle

Nutzung von Solarenergie. Und wer weiß,

vielleicht werden hier schon bald Projekte realisiert.

Die Raiffeisen-Leasing ist Kompetenz-Führerin in

der Ökoenergie. Mehr als 2.100 Sonnenstunden

pro Jahr, mit denen Kärnten beschenkt wird, würden

sinnvoll eingesetzt die heimische Umweltbilanz

auf jeden Fall deutlich verbessern. Während der

Weiterfahrt wird das Thema eingehend diskutiert.

Soeben kommen wir an einer Reihe sonnenseitiger

Hänge vorbei, die aussehen, als wären sie von der

Natur bereits für die Befestigung von Solaranlagen

vorbereitet.

SEITE 11

Österreich ist unser Heimmarkt. Hier begann vor knapp 40 Jahren

unsere Unternehmensgeschichte. Im Land zwischen dem Bodensee

und dem Neusiedler See sind wir zuhause, und das wird auch

so bleiben. Wenngleich wir auch sehr gerne in anderen Märkten

arbeiten. Darüber erzählen wir später mehr.


REISBERICHT ÖSTERREICH:

DIE CHANCEN DER ZUKUNFT

SEITE 12

Knapp vor Lienz in Osttirol drängt sich ein neues

Gesprächsthema auf. Die Berge weichen zurück

und geben Platz für ein breites Tal. Österreich ist

knapp an nutzbaren Flächen für Industrie und

Gewerbe. Schade, dass eine breite, ebene Fläche

wie jene um Lienz, brach liegt. Gewerbebetriebe

könnten hier ein komfortables wirtschaftliches

Leben beginnen, Arbeitsplätze schaffen und

Kaufkraft generieren. Die hübschesten Teile

des Tales sollten für schmucke Familienhäuser

reserviert werden. Da ließe es sich gut wohnen

und arbeiten.

Auch dem Inntal, das wir am Weg nach Kufstein

durchfahren, fehlt es in manchen Abschnitten an

Investitionen. Das Tal, das von der verkehrstechnisch

wichtigen Nord-Süd-Achse gequert wird, ist

prädestiniert für eine forcierte Entwicklung, die in

ein Tiroler Wirtschaftswunder münden könnte. Eine

energieeffiziente Bau- und Sanierungstätigkeit würde

zudem die Betriebskosten kommunaler Gebäude

drastisch senken.

In Vorarlberg schlummern in den Kommunen

Synergieschätze ihrer Hebung entgegen. Hier

wird im Leasing eine teure und aufwändige

Splendid Isolation gepflegt. Es existieren zahllose

Leasing-Gesellschaften, die von Kommunen

für das Management ihrer eigenen Immobilien

gegründet wurden. Eine Bündelung des Geschäftes

würde viel Geld sparen. Die Raiffeisen-Leasing

Die Hauptschule Oberwart im Burgenland wurde unter

unserer Federführung energieeffizient saniert. Der Energieverbrauch

konnte um fast 80 % gesenkt werden. Für die Reduzierung

stehen wir vertraglich gerade. Wir sanieren nicht

nur, sondern garantieren auch für die Einsparungen.

sorgt nicht nur für die Finanzierung, sondern bietet

umfassende Dienstleistungen an. So gibt es für energieeffiziente

Sanierungen sogar eine vertraglich

fixierte Einspargarantie.

Bei der Rückreise, die uns durch das Bundesland

Salzburg führt, kommen wir am Salzburg-Ring vorbei,

der seiner Revitalisierung harrt. Der Motorsport

könnte hier neu erfunden werden. Für den Salzburg-Ring

bietet sich die Austragung von Rennen

mit Öko-Autos an. Diese Events würden das Publikum

locken – und nebenbei der Umwelt nützen.

Über Linz, wo die Raiffeisen-Leasing Großprojekte

wie die „solarCity“ und den „terminal tower“ realisiert

hat, geht es nach Niederösterreich, wo die

Geschichte von Raiffeisen begann. Das Bundesland

beherbergt die älteste Raiffeisenkassa. Thaya

und March umfließen den Norden und Osten des

Landes und bieten sich für ein anderes zukunftweisendes

Projekt an. Ein Thaya-March-Kanal könnte

die mächtigen Flüsse des Kontinents zu einem Verkehrsnetzwerk

verbinden. Güter würden dann umweltschonend

auf dem Wasser statt auf der Straße

transportiert werden.

Zurück in der Zentrale der Raiffeisen-Leasing in der

Wiener Hollandstraße verfassen wir den Reisebericht.

Vieles ist mit Unterstützung der Raiffeisen-

Leasing bereits geschehen. Etliches wird in den

kommenden Jahren noch zu realisieren sein.

Quelle Grafiken: Verband Österreichischer Leasing-Gesellschaften

DER LEASINGMARKT IN ÖSTERREICH

Marktentwicklung und

Sparten

Im Jahr 2007 wurde am Leasingmarkt

ein erfreulicher Trend spürbar:

Die Österreicher setzten verstärkt

auf umweltfreundliche Technologien,

sei es bei Kfz, Immobilien

oder Energieanlagen. Diese Klima

schonenden Anschaffungen werden

zunehmend über Leasing finanziert,

weil damit die modernsten

und gleichzeitig schadstoffärmsten

Produkte Verwendung finden können,

ohne diese gleich kaufen zu

müssen. Das Umweltbewusstsein

führte in der Berichtsperiode zu

einer Belebung des Leasinggeschäftes

– und das trotz der Einbrüche

auf den Finanzmärkten.

Mit einem Wachstum von 8,3 % erzielte

die österreichische Leasingbranche

im Geschäftsjahr 2007 ein

Neugeschäftsvolumen von € 6,6 Mrd.

Ein wesentlicher Anteil an diesem Ergebnis

war dem stark wachsenden

Mobilien-Leasing sowie der Sparte

Immobilien-Leasing zuzuschreiben.

Das Kfz-Leasing blieb mit einem

Plus von 2,4 % in etwa auf dem

Niveau des Vorjahres.







Auch beim Bestandsvolumen

konnten beachtliche Zuwächse

erzielt werden. Mit Ende 2007

waren insgesamt knapp 526.000

Leasingverträge mit einem klimaschonenden

Volumen von

€ 22,6 Mrd. aufrecht.

Leasing-Bestandsvolumen in

Österreich 2005 - 2007 (in Mrd. €)







Kfz-Leasing

€ 3,5 Mrd.

53,5 %

Marktentwicklung im

Kfz-Leasing

2007 war ein schwieriges Jahr für

den Autohandel. Die Pkw-Neuzulassungen

verzeichneten gegenüber

dem Vergleichszeitraum 2006

einen Rückgang von 3,4 %, bei Lkw

und Bussen stiegen die Neuzulassungen

hingegen um 6 % an. Diese

Entwicklung spiegelte sich auch

beim Kfz-Leasing wider: Im Neugeschäft

sanken die Stückzahlen

wegen rückläufiger Leasingverträge

bei Pkw und Kombis um

2,4 %. Das Neugeschäftsvolumen

legte hingegen aufgrund der verstärkten

Investitionen in Lkw und

Busse um 2,4 % auf € 3,5 Mrd. zu.

Mobilien-Leasing

€ 1,7 Mrd.

25,4 %

Immobilien-Leasing

€ 1,4 Mrd.

21,1 %

DER LEASINGMARKT IN ÖSTERREICH

SEITE 13


DER LEASINGMARKT IN ÖSTERREICH

DER LEASINGMARKT IN ÖSTERREICH

kleinen und mittleren Unternehmen

zunehmend im Vordergrund. Leasing

ist mehr als nur eine Finanzierungsform

– Kunden schätzen vor allem

das reichhaltige Spektrum an Zusatz-

Dienstleistungen.

In der Sparte Mobilien-Leasing wurden 2007 die höchsten

Zuwächse erzielt und die Leasingunternehmen konnten

auch bei der Finanzierung von umweltfreundlichen Energieanlagen

Erfolge verbuchen.

SEITE 14

Dieser Erfolg ist zum überwiegenden

Teil auf Marktanteilsgewinne bei Lkw

zurückzuführen: In Österreich sind bereits

zwei von drei Transportfahrzeugen

geleast. Insgesamt hat sich das

Volumen des Kfz-Leasings in den letzten

zehn Jahren mehr als verdoppelt,

sodass heute schon jeder dritte Neuwagen

über Leasing finanziert wird.

In Stückzahlen überwogen, mit

etwa 119.500 Verträgen, neu geleaste

Pkw und Kombis, die restlichen

rund 29.500 Verträge wurden

für Nutzfahrzeuge abgeschlossen.

Mehr als die Hälfte, exakt 56,2 %

der neu geleasten Fahrzeuge, sind

Unternehmen und Selbstständigen

zuzuordnen. Insgesamt wurden 53,4 %

aller Neuverträge über den Kfz-Fachhandel

abgewickelt, 20,5 % über

Leasinggesellschaften, 18,2 %

über Kreditinstitute und weitere 7,4 %

über Versicherungen. Die österreichweite

Leasingquote lag wie im Jahr

2006 unverändert bei 34,3 %. Im

Bundesländervergleich wiesen die

höchsten Leasingquoten Wien mit

38,3 % sowie Kärnten und Vorarlberg

mit je 38,6 % auf. Die geringste Leasingquote

verzeichnete Oberösterreich

mit 28,9 %.

Über einen weiteren Aufwärtstrend

durfte sich der Bereich

Flottenmanagement freuen: Das

Neugeschäftsvolumen stieg um

5,9 % auf € 458 Mio. an. Bei den

Flottenkunden spielten neben der

Finanzierungsentscheidung für

Leasing vor allem Dienstleistungen

wie Service, Reifen-, Tank- oder Schadensabwicklung

eine entscheidende

Rolle. Diese Motive standen auch bei

Marktentwicklung im

Mobilien-Leasing

Das Mobilien-Leasing erzielte 2007

von allen Sparten die höchsten Zuwachsraten.

Mit einem Neugeschäft

von rund € 1,7 Mrd. konnte ein neues

Rekordergebnis erreicht werden.

Auch der Mobilien-Bestand wuchs

erneut. Zum Stichtag wurden 82.913

Verträge (+2,2 %) mit einem Volumen

von € 3,9 Mrd. (+9,2 %) ausgewiesen.

Die Bandbreite der Leasingverträge

war weit gespannt und reichte von

Industrieanlagen bis zu Kopierern.

Im Berichtszeitraum konnten die

Leasingunternehmen auch bei der

Finanzierung von umweltfreundlichen

Energieanlagen punkten. So wird beispielsweise

jedes dritte Windrad über

Leasing finanziert. Weitere potenzielle

Wachstumsmärkte des „Umwelt-Leasing

sind Photovoltaik-Anlagen und

Biomasse-Kraftwerke.

Ein hoher Anteil am beeindruckenden

Wachstum in der Berichtsperiode

entfiel auf Großprojekte wie zum Beispiel

dem Leasing von Schiffen und

Flugzeugen. Auch die Leasinginvestitionen

in Maschinen und Industrieanlagen

konnten mit einem Plus von

20,8 % ein beachtliches Neuvolumen

von € 645 Mio. erreichen und hielten

mit 38,6 % den höchsten Anteil

am Mobilien-Leasingneugeschäft.

Dieses verzeichnete in nahezu

allen Bundesländern – mit Ausnahme

von Niederösterreich,

Burgenland und Vorarlberg –

beachtliche Wachstumsraten.

Marktentwicklung im

Immobilien-Leasing

Bei den Immobilien – der dritten

Säule des Leasings – hat das Geschäft

2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum

2006 deutlich

angezogen. Die Wachstumsrate

lag trotz der starken Konkurrenz

durch fondsfinanzierte Immobilien

bei 13,5 %, das Neugeschäftsvolumen

betrug € 1,4 Mrd. Der Bestand

erhöhte sich um mehr als 3,8 %,

während die Anzahl der Bestandsverträge

von 5.207 auf 5.158 zurückgegangen

ist. Die Anzahl der

neu abgeschlossenen Immobilien-

Leasingverträge war ebenfalls um

fast 8 % rückläufig, während die

durchschnittliche Vertragssumme

um 23,3 % zugelegt hat.

Anhand dieser Ergebnisse werden

die Besonderheiten des österreichischen

Immobilienmarktes sichtbar:

Aufgrund von Großprojekten, die in

manchen Jahren gehäuft realisiert

werden, und der bescheidenen Größe

des inländischen Immobilienmarktes,

kommt es in dieser Sparte immer wieder

zu starken Schwankungen. 2007

wurde das Wachstum des Neugeschäftes

von solchen Großprojekten

getrieben. Die Betrachtung der Entwicklung

über einen längeren Zeitraum

zeigt in den letzten sechs Jahren

eine geglättete jährliche Steigerungsrate

des Volumens von rund 5 %.

Die Detailanalyse lässt auch auf

Umbruchstendenzen im Immobilien-

Leasing schließen. Während sich

die Nachfrage früher nahezu ausschließlich

auf reine Finanzierungsleistungen

konzentrierte, werden jetzt

zunehmend umfassende Dienstleistungen

bis hin zur Gesamtabwicklung

einzelner Bauprojekte gefordert. Weil

die Kunden zudem verstärkt auf energiesparende

Gebäude und umweltschonende

Bauweisen setzen, ist

auch die Umweltkompetenz der Leasing-Branche

vermehrt gefragt. Für

2008 wird eine weitere Verstärkung

dieses Umwelttrends erwartet. Neue

Leasingprodukte werden es Hausbesitzern

künftig ermöglichen, den

Energieverbrauch und die damit verbundenen

Kosten ihrer Objekte langfristig

um 15 bis 20 % zu drosseln.

Innerhalb der einzelnen Segmente

verlief die Entwicklung des Immobilien-Leasings

höchst unterschiedlich.

So sank das Volumen bei Büroimmobilien

aufgrund einer fortgeschrittenen

Marktsättigung um 72,9 %.

Die größten Steigerungen konnten

bei Investitionen für Hotels und Freizeiteinrichtungen

mit plus 165,6 %

sowie für Industriegebäude mit einem

Zuwachs von 77,8 % verbucht werden.

Auch im Bereich Gewerbe und

Handel war mit einem Wachstum von

9,4 % ein positiver Trend festzustellen.

Das Immobilien-Leasinggeschäft

mit der öffentlichen Hand wies hingegen

einen Rückgang um 21,6 % aus.

Unterschiedliche Ergebnisse gab es

in den Bundesländern: Während der

Immobilien-Leasingmarkt in Wien,

Niederösterreich, Salzburg und Oberösterreich

gewachsen ist, mussten

Kärnten, Steiermark und Vorarlberg

Rückgänge hinnehmen.

SEITE 15


REISETAGEBUCH ZU RUSSLAND, DER UKRAINE,

KASACHSTAN, MOLDAWIEN UND WEISSRUSSLAND

Der Wirtschaftsraum, der diese fünf Staaten umfasst, reicht bis

tief nach Asien hinein. Hier wird alles geboten, wovon ein unternehmerischer

Geist träumt. Metropolen brauchen Investitionen

in die Infrastruktur, Bodenschätze harren der Erschließung und

die unendlichen Weiten sollen durch Verkehrswege verbunden

werden. Es gibt hier einfach genug zu tun.

RAIFFEISEN-LEASING IN RUSSLAND,

DER UKRAINE UND KASACHSTAN:

DER MILDE OSTEN

DIE RAIFFEISEN-LEASING SCHIEBT DIE GEOGRAFISCHE GRENZE

DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT IMMER WEITER HINAUS. DIE UKRAINE

IST FÜR FLOTTE HEIMISCHE PKW-PILOTEN IN VIER STUNDEN ER-

REICHBAR, DIE RUSSISCHE HAUPTSTADT MOSKAU IN DER GLEI-

CHEN ZEIT PER FLUGZEUG. DEN DERZEITIGEN ÖSTLICHSTEN

AUSSENPOSTEN KASACHSTAN TRENNT NACH FLUGSTUNDEN EINE

TAGESREISE VON DER HEIMATBASIS, VOM LEBENSGEFÜHL HER

IST ES EINE ANDERE WELT.

In Moskau braucht der Geschäftsreisende neben

einer dicken Brieftasche zur Bezahlung der üppigen

Hotelrechnungen vor allem eines: Geduld. Nicht,

dass die russischen Partner bei Meetings nicht

professionell wären und Zeit mit unnötigem Geplauder

verschwendeten. Das tun sie beileibe

nicht. Russische Unternehmer wissen, was sie

wollen und was nicht. Die Dienstleistungen der

Raiffeisen-Leasing gehören zur ersten Kategorie.

Und das ist gut so. Das Geschäft entwickelt

sich hervorragend. Angeboten und gerne

angenommen wird die ganze Bandbreite des

Mobilien-Leasings, von der Finanzierung von

Trucks und Trailern bis zu schwerem Baugerät

und kompletten Geschäftsaustattungen.

Herausforderung liegt in der Bewältigung eines

infrastrukturellen Hindernisses, genauer gesagt,

im Verkehrsstau, der das Straßennetz von früh

bis spät blockiert. Nach inoffiziellen Schätzungen

pendeln täglich an die zehn Millionen Menschen

nach Moskau. Noch mehr Leute sind kontinuierlich

unterwegs. Weil die Verkehrswege ständig überlastet

sind, ist für einen Termin am anderen Ende

der Stadt glatt ein Arbeitstag einzuplanen. Um

wenigstens bei den Fahrten vom und zum Flughafen

das Zeitbudget zu entlasten, buchen manche

Geschäftsprofis schon Nacht- statt Tagflüge. Eine

Fahrt, die nachts in 30 Minuten zu bewältigen ist,

nimmt tagsüber glatt mehrere Stunden in Anspruch.

SEITE 16

Sotschi, die Olympia-Stadt des Jahres 2014,

beflügelt zusätzlich die geschäftliche Phantasie.

15 bis 20 Milliarden Dollar werden dort in den

kommenden Jahren vorwiegend in die Infrastruktur

fließen.

Der Geschäftswind, der die Raiffeisen-Leasing

in Russland umweht, ist also mild. So wie auch

in der Ukraine und in Kasachstan. Die Moskauer

Dazu kommt, dass sich Russland über neun Zeitzonen

erstreckt. In der Weiterentwicklung des

Geschäftes stellt das eine zusätzliche Herausforderung

dar. Die Raiffeisen-Leasing spricht neben

den ganz großen Konzernen nun auch die mittelständischen

Unternehmen an. Diese sind nicht nur

in Moskau, sondern auch in Archangelsk, Irkutsk,

Nowosibirsk oder gar im fernöstlichen Magadan

ansässig. Für das Management bedeutet dies

Business rund um die Uhr.

SEITE 17


RAIFFEISEN-LEASING IN RUSSLAND,

DER UKRAINE UND KASACHSTAN:

DER MILDE OSTEN

SEITE 18

Kasachstan weist verkehrstechnisch hingegen

einen beträchtlichen Erholungswert auf. Das Land

ist mit 2,7 Millionen km 2 das neuntgrößte der Erde,

zählt aber lediglich 15,2 Millionen Einwohner. Weite

Steppen und atemberaubend eindrucksvolle Gebirgsketten

prägen die Landschaft. Die Menschen

leben mit und von ihren Tieren, mit denen sie über

die Weidegründe ziehen. Tierzucht und Fischfang

im Aralsee und in der Kaspischen See bilden die

Lebensgrundlage. Neuerdings schießen aufgrund

der reichen Bodenschätze auch am Land die Betriebe

aus dem Boden. Ölfelder und Mineralienlager

werden erschlossen.

Das Investitionskapital wird von Almaty aus, der

wirtschaftlichen Hauptstadt des riesigen Staates,

dirigiert. Dort ist der noch auf eine schmale Schicht

konzentrierte Reichtum zuhause. Raiffeisen-Leasing

adressiert die Top-Kunden, jene die in großem Stil

investieren und zum Beispiel Nutzfahrzeuge für den

Transport zu Land und Schiffe für die Güterbeförderung

zu Wasser anschaffen. Die spannenden Branchen

sind das Bauwesen und die Ausstattung der

Ölfelder mit passenden Maschinen.

Der Sprung in die wirtschaftliche Gegenwart ist

geschafft. Viele Unternehmer aus dem Osten sind

dem Westen schon einen Schritt voraus. Und in

Moskau boomen die Geschäfte.

Die politische Hauptstadt Astana wird in naher Zukunft

an Bedeutung gewinnen. Raiffeisen-Leasing

wird auch dort den Boom begleiten. So wie das vor

Jahren in der Ukraine geschehen ist. Die Ukraine

liegt, von Österreich aus gesehen, gleich östlich

von Ungarn und ist auch sonst den hiesigen Wirtschaftsusancen

näher. Raiffeisen unterhält in dem

Land ein dichtes Filialnetz. Die Marke ist bekannt

und erfreut sich hervorragender Imagewerte.

In der Ukraine hat Raiffeisen die Pionierarbeit

bereits erfolgreich geleistet, und die Raiffeisen-

Leasing hat das Leasinggeschäft in dem Land

praktisch erfunden. Betreut werden heute neben

lokalen Unternehmen vorwiegend westliche Exporteure,

die auf den Markt drängen. Mit Leasing

werden Warenlager und Logistik finanziert. Darüber

hinaus werden zunehmend Absatzfinanzierungen,

die die ganze Export- und Transportkette vom

westlichen Erzeuger bis zum Einzelhandel

abdecken, nachgefragt.

LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

Entwicklung Leasinggeschäft und Bestand

Das Geschäftsjahr 2007 verlief für

die Raiffeisen-Leasing-Gruppe in

Europa äußerst positiv. So ist das

Produkt Leasing mittlerweile für die

Kundenbetreuer der Raiffeisen-Bankengruppe

ein strategisch wichtiges

Produkt, das vor allem im Hinblick

auf Basel II und die verschärften

Eigenkapitalvorschriften, die ab

heuer zum Einsatz kommen, eine

interessante Alternative für Firmenkunden

darstellt. Und es hat sich

in den letzten Jahren gezeigt, dass

nicht nur im Inland, sondern auch in

vielen Ländern Europas die Dienstleistungen

von Raiffeisen-Leasing

immer stärker nachgefragt werden.

So konnte die Raiffeisen-Leasing-Gruppe

in Europa mit einem

Neugeschäftsvolumen von rund

€ 4,9 Mrd. das Ergebnis des Jahres

2006, welches das beste seit

der Unternehmensgründung war,

um hervorragende 42 % steigern.

Dies entspricht einem Marktanteil

von 21,0 % und bedeutet erneut

die Marktführung. Damit ist die

Raiffeisen-Leasing-Gruppe wiederum

die erfolgreichste österreichische

Leasinggesellschaft

auf den europäischen Märkten.

BAWAG P.S.K. 2,1 %

Oberbank 2,2 %

IMPULS

Leasing 3,1 %

Porsche Bank 5,3 %

EBV-Leasing 5,5 %

VB-Leasing 8,7 %

A/A 10,0 %

Immorent 10,2 %

Marktanteile Neugeschäft 2007 in Europa

Die Raiffeisen-Leasing zeichnet

sich durch eine innovative Produktentwicklung,

die Themenführerschaft

im Bereich der Ökoenergie, durch

die Expansion nach West- und Nordeuropa

sowie die erfolgreichen

Projektentwicklungen im Immobilien-

Bereich aus.

Das aushaftende Kapital des Inlands-

Vertragsbestandes der Raiffeisen-

Leasing stieg in den letzten Jahren

kontinuierlich an und erreichte im

Geschäftsjahr 2007 ein Volumen in

Höhe von knapp € 3,6 Mrd. (+7,4 %

gegenüber dem Vorjahr) bei 45.372

Leasingverträgen.












Hypo Alpe-Adria-

Leasing 13,7 %

Immobilien-Leasing

Mobilien-Leasing

Kfz-Leasing






Raiffeisen-Leasing 21,0 %

Entwicklung Vertragsbestand

2003 - 2007 (in Mio. €)






Bank Austria

Creditanstalt

Leasing 18,2 %



LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

SEITE 19


LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

SEITE 20

In Österreich wurde von der Raiffeisen-

Leasing im abgelaufenen Geschäftsjahr

ein Neugeschäftsvolumen inkl.

Cross-Border-Finanzierungen in Höhe

von € 1.007,3 Mio. (-6 %) bei 13.375

Verträgen erzielt. Auf die Sparte Kfz-

Leasing entfallen € 303,9 Mio. (+15 %),

auf Mobilien-Leasing € 321,8 Mio.

(+10 %) und auf Immobilien-Leasing

inkl. Eigenprojekte € 381,6 Mio.

(-21 %). Das Gesamtergebnis nach

IAS der Raiffeisen-Leasing-Gruppe

im In- und Ausland beträgt

€ 68,2 Mio. (2006: € 50,8 Mio.).











Im Bereich des Immobilien-Leasings wurde

von der Raiffeisen-Leasing u.a. ein modernes

SeneCura Pflegeheim in Pressbaum in Niederösterreich

finanziert.

Inlandsneugeschäft nach Sparten

2003 - 2007 (in Mio. €)

Immobilien-Leasing

Mobilien-Leasing

Kfz-Leasing











Immorent 16,5 %

A/A 26,3 %

Bank Austria

Creditanstalt

Leasing 10,9 %

Oberbank 3,2 %

Raiffeisen-Leasing 10,3 %

Porsche Bank 7,7 %

EBV-Leasing 5,8 %

BAWAG P.S.K. 5,6 %

Raiffeisen Impuls

Leasing 4,7 %

Immoconsult L. 4,6 %

Hypo Alpe-Adria-Leasing 4,4 %

Marktanteile Neugeschäft Inland und Cross-Border 2007

Kerngeschäft der Raiffeisen-Leasing

Kfz-Leasing

In der Sparte Kfz-Leasing hat die

Raiffeisen-Leasing im abgelaufenen

Geschäftsjahr mit Anschaffungswerten

in der Höhe von € 303,9 Mio.

bei 10.526 Verträgen ihr bisher mit

Abstand bestes Ergebnis erzielt.

Gemessen am Volumen entspricht

dies gegenüber dem Vorjahr einer

Steigerung von 3,5 %.

Eine erfreuliche Entwicklung

zeigte sich wiederum im Bereich

der Firmenkunden, mit welchen

insgesamt ein Volumen von

€ 248,5 Mio. abgeschlossen werden

konnte. € 55,4 Mio. entfielen

auf Verträge mit Privatkunden.

Das Kfz-Neugeschäftsvolumen teilt

sich in 52,2 % auf Pkw-Verträge,

41,3 % auf Lkw-Verträge und 6,5 %

entfallen auf sonstige Fahrzeuge.

Mit einem Marktanteil von 7,1 %

(2006: 7,2 %) liegt die Raiffeisen-

Leasing, bezogen auf das Inlands-

Neugeschäft, an der vierten Stelle.

Mobilien-Leasing

Das Mobilien-Leasing verzeichnete

im abgelaufenen Geschäftsjahr mit

einem Neugeschäftsvolumen von

€ 321,8 Mio. einen erfreulichen Zuwachs

um 9,1 %. Die Anzahl der

Neuverträge stieg um 483 Stück

auf 2.786 Stück (2006: 2.303 Stück).

Besonders positiv in diesem Segment

entwickelte sich der Bereich

des Flugzeug-Leasings, in dem die

Raiffeisen-Leasing mit einem Marktanteil

von 32,1 % Marktführer ist. Im

Flugzeug-Leasing ist ein Trend zur

Internationalisierung zu verzeichnen.

Während in früheren Jahren nahezu

ausschließlich österreichische Betreiber

betreut wurden, kommen nun

zunehmend auch andere europäische

Standorte zum Zug. Diese Entwicklung

ist auf die steigende Internationalisierung

des Kundengeschäftes

der Raiffeisen-Leasing und die diversifizierte

Standortwahl der Kundenunternehmen

zurückzuführen.

Mit 14,4 % Marktanteil (2006: 15,1 %)

liegt die Raiffeisen-Leasing an

zweiter Stelle.

Immobilien-Leasing

Das Immobilien-Leasing-Volumen

inklusive der Eigenprojekte zeigte

im abgelaufenen Wirtschaftsjahr

eine rückläufige Entwicklung. Insgesamt

konnte die Raiffeisen-Leasing

ein Neugeschäftsvolumen in Höhe

von € 381,6 Mio. erzielen, was einem

Rückgang von 21 % entspricht.

Von diesem Volumen entfallen 86,3 %

auf das gewerbliche Immobilien-

Leasing, 10,8 % auf Kommunal-

Leasing und 2,9 % tragen private

Leasingnehmer bei.

Erwähnenswert in diesem Bereich

sind z. B. die Finanzierungen des

Zubaus beim Hotel am Schottenfeld,

des Modecenters in Salzburg, des

SeneCura Pflegeheims in Pressbaum

sowie des neuen Betriebsgebäudes

von AVL List in Graz.

Gemessen am Inlandsumsatz inkl.

Cross-Border nimmt die Raiffeisen-

Leasing im Immobiliengeschäft mit

13,4 % (2006: 24,0 %) den vierten

Marktrang ein.

SEITE 21 LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING


LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

Dienstleistungen der Raiffeisen-Leasing

Finanzierung

Fuhrparkmanagement –

Komponenten

Je nach Wunsch des Kunden werden

diese Komponenten bausteinartig

kombiniert, um für die individuelle

Situation die optimale Lösung zu

finden. Je nach gewählter Vertragsart

kann für den Bestandteil Technik

(Wartung/Reifen) auch eine Kostengarantie

vereinbart werden. Die Abwicklung

der Dienstleistungen erfolgt

bargeldlos mittels der von RL-FPM

ausgegebenen Drivecard.

LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

SEITE 22

Fuhrparkmanagement

Die Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement

GmbH (RL-FPM) managt

zurzeit mehr als 5.200 Fahrzeuge

(Pkw und Lkw) in ganz Österreich.

Die 1995 gegründete 100%ige Tochtergesellschaft

der Raiffeisen-Leasing

betreut nationale und internationale

Kunden. Die Dienstleistungen reichen

von der Erstellung einer Dienstwagenordnung

und der Beratung bei der

Auswahl der passenden Fahrzeugmodelle

über die laufende Betreuung

bis hin zur Verwertung der Fahrzeuge.

Versicherung

Tanken/

Nebenkosten

Technik

Ziel der Services ist es, den Kunden

eine verwaltungstechnisch möglichst

einfache und damit kostensparende

Nutzung des Fuhrparks zu ermöglichen.

Den Kunden wird die Möglichkeit

geboten, aus den umfassenden

Dienstleistungen ein individuelles

Betreuungsportfolio zusammenzustellen.

Das gesamte von RL-FPM zur

Verfügung gestellte Portfolio umfasst:

Finanzierung (vom Finanzierungsleasing

bis zum Operating-

Leasing),

Technik (Wartung/Reifen –

geschlossene oder offene

Abrechnung),

Tanken/Nebenkosten (Maut,

Wagenreinigung etc.) und

Versicherung (Kasko, Haftpflicht,

Insassen etc.).

Die Kunden erhalten in periodischen

Abständen von den Technikern und

Produktmanagern der RL-FPM verfasste

professionelle Reportings.

Diese Dokumentationen dienen als

Entscheidungsbasis für die effiziente

Steuerung der Flotte. Diese Vorgehensweise

gewährleistet die Planungssicherheit

und reduziert das Risiko.

2007 konnte die Raiffeisen-Leasing

im Fuhrparkmanagement 2.705 Neuverträge

abschließen. Aktuell werden

Fuhrparks in der Größe von 10 bis

1.000 Einheiten betreut. Die Herstellerunabhängigkeit

und die Objektivität

bei der Beratung stellen einen

wesentlichen Vorteil für die Kunden

dar. Dies ist mit einer der Gründe,

weshalb die RL-FPM zu den Top-

Anbietern in Österreich gehört.

Baumanagement

Zusätzlich zu den klassischen Leasingfinanzierungen

bietet die Raiffeisen-Leasing

ihren Kunden seit vielen

Jahren erfolgreich Baumanagement-

Dienstleistungen an. Die Unterstützung

des Bauherrn durch ein

kompetentes Team von Bautechnikern

umfasst die begleitende Kontrolle,

die Projektsteuerung und Generalplanung

sowie die Übernahme

kompletter Projekte als Generalunternehmer.

Die jeweiligen Leistungsbilder

werden konkret an die Kundenwünsche

angepasst, wodurch die Kosten-,

Termin- und Qualitätsgarantie in allen

Bauphasen gewährleistet ist.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang

ist die Übernahme des

Projektcontrollings hinsichtlich

Kosten und Qualität durch das

Baumanagement West für das neue

„Kaufhaus Tyrol“ in Innsbruck (Tirol),

mit dessen Errichtung im Sommer

2007 begonnen wurde, sowie die

im letzten Jahr erbrachten

Baumanagement-Dienstleistungen

für das Gesundheits- und Sozialzentrum

St. Pölten sowie das Psychosoziale

Betreuungszentrum in Tulln

(beide NÖ) und den „terminal tower“

in Linz (OÖ).

Die konstruktive Zusammenarbeit

mit den Raiffeisenlandesbanken

so-wie die Kompetenz und langjährige

Erfahrung unserer Baumanagement-Mitarbeiter

schaffen

eine hervorragende Basis für den

Markterfolg.

Wir werden auch im heurigen

Geschäftsjahr wieder sämtliche

Projekte zum Nutzen aller Kunden

und Partner und zur größtmöglichen

Zufriedenheit aller Beteiligten

betreuen und abwickeln.

SEITE 23


LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

SEITE 24

Immobilien-Eigenprojekte der Raiffeisen-Leasing

Die Raiffeisen-Leasing bietet ihren

Kunden nicht nur das Produkt Leasing

an, sondern nutzt das bei bereits

über eintausend finanzierten

Immobilien-Objekten gewonnene

Know-how auch für eigene Projektentwicklungen.

Die Raiffeisen-Leasing

plant und errichtet gewerbliche

Objekte wie Einkaufs- und Fachmarktzentren,

Bürogebäude, Pflegeheime

und Hotels, und ist seit vielen Jahren

auch im Wohnbau tätig.

Wohnbau Inland

In den vergangenen Jahren konnten

bereits mehr als 800 Eigentumswohnungen,

überwiegend in Wien und

Umgebung, errichtet und verkauft

werden. Weitere Wohnbau-Projekte

in Graz, Salzburg und Innsbruck

befinden sich in Vorbereitung.

2007 wurde das exklusive Dachgeschoßprojekt

„The Max“ an der

noblen Adresse 1010 Wien, Kohlmarkt

7, erfolgreich abgeschlossen.

Vierzehn top ausgestattete Wohnungen

in der Größe von 90 bis 240 m 2

konnten zu vorher nie erreichten

Preisen verkauft werden.

Rivergate, ein hochmoderner Bürokomplex mit einer Nutzfläche

von rund 50.000 m 2 , wird am Wiener Handelskai

errichtet. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf € 120 Mio.

Die Raiffeisen-Leasing hat sich an diesem Projekt als Equity-

Partner beteiligt.

Das Vorsorgewohnungsprojekt in

1080 Wien, Buchfeldgasse 16, wurde

ebenfalls fertig gestellt und zur Gänze

verkauft. Die Planung für die neuen

Anlegerprojekte in 1050 Wien (Wiedner

Hauptstraße 100 und Schloßgasse

2a) wurden weitergeführt.

Die Raiffeisen-Leasing kann ihren

Kunden mit diesen beiden Standorten

wieder rund 80 attraktive Vorsorgewohnungen

anbieten.

Für das Wohnbauprojekt in 1130

Wien, Hietzinger Hauptstraße 103/

Preindlgasse, mit 21 Apartments erfolgte

der Baustart im Sommer 2007.

Die Wohnungen wurden zu einem

Großteil bereits verwertet.

Die Bauvorhaben 1130 Wien, Einsiedeleigasse

4-6 und 1180 Wien, Naaffgasse

86, wurden in der Berichtsperiode

weiterentwickelt, beim Projekt

1170 Wien, Güpferlingstraße 37, erfolgte

vor kurzem der Baubeginn.

Gewerbliche Projekte Inland

In den letzten Jahren hat die Raiffeisen-Leasing

zahlreiche Gewerbeobjekte,

insbesondere Einkaufs- und

Fachmarktzentren, sowie einige Büroprojekte

entwickelt.

Das Projekt „terminal tower“, ein etwa

100 m hoher Büroturm am Linzer

Hauptbahnhof, wurde in Rekordzeit

entwickelt, errichtet und zur Gänze

vermietet. Dieses Projekt, für das wir

im Jahr 2007 den DIVA AWARD verliehen

bekamen, wurde zwischenzeitig

an einen Fonds verkauft.

Weitere interessante Projekte sind

das Bürogebäude „Rivergate“ in 1200

Wien, Handelskai, mit ca. 50.000 m 2

Nutzfläche und das Projekt „Linser

Areal“ in Innsbruck, in dem ein Shoppingcenter

mit ca. 15.000 m 2 und in

den Obergeschoßen das 5. Innsbrucker

Gymnasium untergebracht werden

sollen. Beide Projekte erfolgen in

Kooperation mit der SIGNA-Gruppe

unter der Führung von René Benko.

Wohnbau Ausland

Nach dem Start der ersten Wohnbauprojekte

außerhalb von Österreich im

Jahr 2006 konnte das Projekt Studentenwohnungen

in Dresden im Vorjahr

fertig gestellt und bereits großteils

verwertet werden.

In Uddevalla in Schweden wurden

zusammen mit einem der größten

skandinavischen Ingenieurbüros 26

Eigentumswohnungen errichtet und

auch zur Gänze verwertet.

Nach diesem Einstieg in Schweden

haben wir gemeinsam mit einem

starken schwedischen Immobilienprojektentwickler

weitere vier Wohnbauprojekte

in Stockholm in Angriff

genommen. Mit den Baumaßnahmen

ist bereits begonnen worden.

Südlich von Warschau (Polen) werden

in Zusammenarbeit mit einem

börsenotierten dänischen Projektentwicklungspartner

10 Gebäude mit

insgesamt 239 Eigentumswohnungen

errichtet. Die Fertigstellung ist für

Ende 2008 geplant.

Die Wohnbauaktivitäten in Rumänien

wurden mit der Errichtung von rund

100 Eigentumswohnungen (in zwei

Bauetappen) in Ploieşti begonnen.

Ein nächstes Wohnbauprojekt in Timişoara

mit ca. 200 Wohnungen (erste

Bauetappe) befindet sich in Vorbereitung

und steht kurz vor Baubeginn.

Ein weiteres Projekt mit der SIGNA-

Gruppe ist für Gardone (Italien) in Vorbereitung,

wo auf rund 80.000 m 2 Luxus-Wohnungen

in absoluter Top-Lage

geplant sind. Der Baubeginn wird

für das zweite Halbjahr 2008 erwartet.

Gewerbliche Projekte

Ausland

Das „Bondy Centrum“ in Mladá Boleslav

(Tschechien), eine der größten

Projektentwicklungen der Raiffeisen-

Leasing im gewerblichen Bereich,

wurde im November 2007 eröffnet.

Neben dem Haupteingang des Škoda-

Werks entstand ein multifunktionales

Zentrum mit zwei Shopping-Ebenen

samt Garagen, Kinocenter, Bowlingbahn

und Büroflächen. Den Zentrumsbesuchern

stehen 600 Autoabstellplätze

zur Verfügung. Das

Projekt mit einer Nutzfläche von

ca. 21.000 m 2 wurde gemeinsam

mit der Raiffeisen Leasing Real

Estate s.r.o., Prag, realisiert.

Das „Bondy Centrum“ liegt auf dem

Areal des ehemaligen Busbahnhofes

in Gehnähe zum Stadtzentrum. Wofür

man früher bis nach Prag fahren

musste, ist jetzt praktisch vor der

Haustür zu bekommen. 89 Shops

bieten einen attraktiven Mix an internationalen

Prestigemarken und Handelsketten.

Firmen wie Intersport,

Douglas, Reno, Orsay und C & A

sowie der Lebensmittelanbieter

Billa haben sich hier angesiedelt.

Die leichte Erreichbarkeit mit öffentlichen

Verkehrsmitteln – neben einer

Zugstation und dem angrenzenden

regionalen Busbahnhof – sowie die

Beschäftigten des Autowerks Škoda

haben das Zentrum schon nach kurzer

Zeit zu einer beliebten Einkaufsstätte

werden lassen. Škoda beschäftigt

immerhin rund 25.000 Mitarbeiter.

Im ungarischen Szombathely wurde

ein Fachmarktzentrum entwickelt

und mittlerweile auch eröffnet. Die

Errichtung weiterer Einkaufs- und

Fachmarktzentren in den CEE-Ländern

befinden sich in Prüfung und

Planung.

Im Logistikbereich konnten erste

Projekte in Körmend (Ungarn) und

Krakau (Polen) akquiriert werden.

Weitere Projekte umfassen den

Erwerb eines Hotels in Heidelberg

und die Errichtung von sechs Verkaufsniederlassungen

für die Firma

Würth in Deutschland.

LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

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LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

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Ökoenergie-Projekte und Betreibermodelle

Im Bereich erneuerbare Energie

und Energieeffizienz ist Raiffeisen-

Leasing sowohl in der Finanzierung

als auch als Investor tätig. Das realisierte

Volumen bis Ende 2007 beträgt

€ 424 Mio. Den größten Anteil

daran besitzen Projekte im Bereich

der Windkraft mit € 169 Mio., gefolgt

von der Sparte Biotreibstoffe

mit € 90 Mio. und Biomasse mit

€ 77 Mio. In Österreich zählt die

Raiffeisen-Leasing zu einem der

größten Investoren in Windenergie.

Aufgrund des derzeit gültigen Ökostromgesetzes,

das die Realisierung

von Ökoenergie-Projekten unzureichend

fördert, wird sich Raiffeisen-

Leasing auf das Auslandsgeschäft

konzentrieren. Im gesamten EU-

Raum, in CEE und SEE sind bereits

Ökostromgesetze in Kraft oder befinden

sich in Vorbereitung. Raiffeisen-Leasing

hat im 2. Quartal 2007

die Raiffeisen Energy & Environment

GmbH gegründet, um Ökoenergieprojekte

als Eigeninvestment zu

realisieren. Der Wirkungsbereich ist

grundsätzlich ganz Europa, wobei zu

Beginn vorrangig Projekte in Bulgarien,

Polen, Tschechien, der Slowakei,

Rumänien und Italien betreut

und umgesetzt werden sollen. Für

Eigenprojekte werden die Technologien

Windkraft und Photovoltaik bevorzugt.

Darüber hinaus werden auch

sämtliche anderen Technologien wie

Biogas, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse,

Bioöl sowie Biotreibstoffe (Bioethanol,

Biodiesel) aktiv bearbeitet.

Von den realisierten Projekten

wurde rund die Hälfte im Bereich

Energieeffizienz umgesetzt. Diese

Projekte werden gemeinsam mit

technischen Partnern realisiert. Das

heißt, die Raiffeisen-Leasing bietet

ein Gesamtpaket aus Finanzierung

und technischen Dienstleistungen

an. Darüber hinaus werden Betriebskosten-

bzw. Einspargarantien abgegeben,

wodurch die Nachhaltigkeit

der durchgeführten Investitionen

für den Kunden transparent und

nachvollziehbar dargestellt wird.

Bei den Projekten Volksschule Sittendorf

im Wienerwald und Hauptschule

Oberwart haben die Energieberichte

2007 eine Übererfüllung der Einsparziele

ausgewiesen. Bei der Hauptschule

Oberwart beträgt die effektive

Einsparung 79,3 % statt der garantierten

50 %. Diese zusätzliche

Kosteneinsparung kommt der

Stadtgemeinde Oberwart uneingeschränkt

zugute.

Energieeffizientes Bauen und

Sanieren – das den o. a. Projekten

zugrunde liegende Dienstleistungspaket

– ist nur eine von mehreren

angebotenen Möglichkeiten zur

Umsetzung von Infrastrukturprojekten

und Betreibermodellen. Zu

diesen zählen außerdem Contracting,

Wärmelieferverträge, Baulandreservenmodelle

und kommunale Ausgliederungen.

Das gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank

Niederösterreich-Wien

AG entwickelte Produkt Kommunale

Ausgliederungen („KommReal“)

wurde in Niederösterreich mit sechs

Gemeinden (Hollabrunn, Michelhausen,

Wolkersdorf, Atzenbrugg,

Semmering und Staatz) umgesetzt.

In diesem Zusammenhang werden

eigene Gesellschaften, die mehrheitlich

den Kommunen gehören,

gegründet, um die Immobilienbewirtschaftung

auszulagern. Raiffeisen-Leasing

stellt hierbei einen

operativen Geschäftsführer.

Human Resources

Mitarbeiter-Entwicklung

im Inland im Vergleich

2007 – 2006

Die Zahl der Mitarbeiter der Raiffeisen-Leasing

ist 2007 entsprechend

der positiven Geschäftsentwicklung

erneut gestiegen. Zum 31.12. 2007

waren bei Raiffeisen-Leasing 316

Mitarbeiter im Inland (2006: 311)

und 1.488 Mitarbeiter im Ausland

(2006: 1.398) beschäftigt.

Im Inland war 2007 gegenüber der

Vergleichsperiode des Vorjahres bei

der Relation der Vollzeit- zu Teilzeitbeschäftigten

eine Verschiebung zu

Gunsten der Teilzeitmitarbeiter zu verzeichnen.

2007 waren 86 % der Mitarbeiter

als Vollzeitkräfte eingesetzt,

14 % arbeiteten auf Basis von Teilzeitvereinbarungen.

2006 hatten 87 %

der Mitarbeiter einen Vollzeitvertrag

und 13 % waren teilzeitbeschäftigt.

Der Anteil der weiblichen Mitarbeiter

ist 2007 gestiegen und lag zu Jahresende

bei 59 %. 2006 hatte der Anteil

der weiblichen Mitarbeiter noch 55 %

betragen. Das Durchschnittsalter der

Beschäftigten hat im Berichtsjahr

geringfügig auf 37,4 Jahre zugenommen

(2006: 37,2). Die durchschnittliche

Unternehmenszugehörigkeit

weist ebenfalls einen Anstieg auf

6,8 Jahre auf (2006: 6,6).

Die Akademikerquote konnte im

Berichtsjahr erneut erhöht werden

und lag per 31.12. 2007 bei 33,5 %

(2006: 32,8).













Human Resources der Raiffeisen-Leasing

unterstützt die Teambildung im Unternehmen

über Sprach- und Landesgrenzen hinweg.











Strategie und Kultur

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital

eines Unternehmens. Diese

Aussage gewinnt an Bedeutung je

höher ein Betrieb in der Wertschöpfungskette

angesiedelt ist. Dort, wo

Maschinen den größten Teil der Tätigkeit

erledigen, mag der Satz nicht

unbedingt seine volle Richtigkeit entfalten

– obwohl darüber auch diskutiert

werden kann. Wenn aber, wie

bei der Raiffeisen-Leasing, der weitaus

größte Teil der täglichen Arbeit

aus Denken, Entscheiden und Umsetzen

besteht, sind die Mitarbeiter

tatsächlich ganz wesentlich für den

Geschäftserfolg verantwortlich.

SEITE 27 LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING


LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING

SEITE 28

Daher darf das Zitat über die Bedeutung

der Mitarbeiter für uns

keine Worthülse sein, sondern ist

gelebte Realität. Die Raiffeisen-Leasing

entwickelt maßgeschneiderte

Finanzierungen für anspruchsvolle

Kunden im In- und Ausland. Die

Dienstleistung geht aber sehr oft

über die eigentliche Finanzierung

hinaus und umfasst auch die Unterstützung

bei der Umsetzung und

Abwicklung von Projekten bis hin zur

schlüsselfertigen Errichtung von Objekten

auf allen Märkten, in denen wir

tätig sind. Unsere Partner, mit denen

wir gemeinsam Projekte entwickeln

und realisieren, sind Unternehmen

und öffentliche Institutionen.

Die Personalstrategie, die wir verfolgen,

stellt auf dieses individuelle und

gleichzeitig internationale Geschäft

ab. Wir fördern daher nicht nur die

fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter,

um die Effizienz in den verschiedenen

Einsatzgebieten zu erhöhen,

sondern unterstützen die Teambildung

über Sprach- und Landesgrenzen

hinweg.

Zu diesem Themenkreis gehören

neben der Fremdsprachenausbildung

für Auslandseinsätze, die unseren

Mitarbeitern angeboten wird,

die Einstellung fremdsprachiger

Mitarbeiter, die forciert wird, die Abhaltung

internationaler Workshops,

an denen jeweils Mitarbeiter aus

mehreren Kulturkreisen teilnehmen

sowie die Förderung der Cultural

Diversity durch die gelebte Unternehmenskultur.

Recruiting und Karriere

Als Markt- und Innovationsführer

müssen wir im Recruiting neue

Wege einschlagen. Wir stellen bei

der Personalauswahl die Persönlichkeit

der Kandidaten in den Vordergrund,

da nicht alle Bewerber von

Anfang an die geforderten Qualifikationen

besitzen. Notwendige Zusatzqualifikationen

können die Mitarbeiter

im Rahmen des institutionalisierten

fachlichen Weiterbildungsangebotes

unseres Unternehmens

erwerben. Das institutionalisierte

Seminarangebot umfasst:

die „Leasing Grundausbildung“,

die eine Einführung in die Grundlagen

des Leasings, der Kalkulation

und in die einzelnen Sparten

des Leasing bietet,

das Seminar „Prozesse &

Systeme“, das die Grundlagen

der IT-Architektur sowie deren

Benutzung und Controlling

vermittelt und

das Modul „Geldwäsche“, in dem

Verhaltensregeln für Geldgeschäfte

vorgetragen werden. Der Besuch

dieses Seminars ist wegen der

Brisanz des Themas für alle Mitarbeiter

verpflichtend.

Als wachsendes und innovatives Unternehmen,

das laufend neue Geschäftsfelder

erschließt sowie zukunftsträchtige

Produkte entwickelt

und die dafür erforderlichen Abteilungskapazitäten

aufbaut, bieten wir

engagierten Mitarbeitern aus dem Inund

Ausland rasch die Chance, in der

Hierarchie aufzusteigen und Verantwortung

zu übernehmen.

Die vielfältigen Kompetenzen, die von

der Raiffeisen-Leasing für die Expansion

und die Aufrechterhaltung des

hohen Qualitätsstandards benötigt

werden, sind in ein dreistufiges Karrieremodell

gefasst:

Führungskräfte, die Leitungsfunktionen

bei der Raiffeisen-Leasing

ausüben,

Experten für die Entwicklung von

neuen Produkten und Projekten,

Projektmanager für den raschen

Aufbau von Strukturen.

Image- und Bekanntheitsstudie

Image-Studie: Raiffeisen-

Leasing ist die Nummer 1

Für die jüngste repräsentative

Image-Studie, durchgeführt vom

Meinungsforschungsunternehmen

Consent, wurden im Frühjahr 2008

Geschäftsführer bzw. Finanzentscheider

von 501 österreichischen Unternehmen

befragt.

Ziel der Studie war es, die Imageund

Bekanntheitswerte heimischer

Leasing-Unternehmen zu erheben.

Das wichtigste und für uns sehr

erfreuliche Ergebnis ist, dass die

Raiffeisen-Leasing das bekannteste

Leasing-Unternehmen Österreichs

ist. Der Name Raiffeisen-Leasing fällt

bei einem Fünftel der Probanden als

spontane Erstnennung. Gestützt

kennen fast alle Unternehmensentscheider

– nämlich 99 % – die Raiffeisen-Leasing.

Die Raiffeisen-Leasing nimmt in allen

wesentlichen Themenbereichen, die

für die Studie abgefragt wurden, den

ersten Rang ein. Hier die Ergebnisse

im Detail:

67 % der Befragten konnten

den Slogan „Vielleicht doch ein

neues Auto?“ auf Anhieb richtig

der Raiffeisen-Leasing zuordnen.

Dies ist der höchste Wert in der

gesamten Vergleichsgruppe.

Gleichfalls an erster Stelle liegt

die Zahl jener Entscheidungsträger,

die bereits auf Erfahrungen

mit der Raiffeisen-Leasing

verweisen können. 39 % kennen

die Raiffeisen-Leasing aus ihrer

beruflichen Tätigkeit.

Die der Raiffeisen-Leasing zugeordneten

Imagewerte liegen

durchwegs im Idealbereich

zwischen 1 und 2. Die Befragten

urteilten in den Kategorien

Konditionen, Preise, Fachkompetenz,

Seriosität, Flexibilität, Vertrauenswürdigkeit,

Kundennähe,

Wirtschaftlichkeit der Projekte,

Preis-/Leistungs-Verhältnis, umfassendes

Angebot, Modernität,

internationales Know-how, Ansehen,

ökologische Anliegen und

der Bereitschaft, das nächste

Projekt wieder mit der Raiffeisen-

Leasing abzuschließen. Die

Raiffeisen-Leasing kann hier

von allen heimischen Leasing-Gesellschaften

in der Gesamtschau

die besten Werte vorweisen.

Die Probanden räumen bei der

Frage nach der bevorzugten

Leasing-Gesellschaft für künftige

Projekte der Raiffeisen-Leasing

einen bevorzugten Platz ein. Mit

38 % signalisieren die Befragten

auch bei der Raiffeisen-Leasing

die höchste Bereitschaft, eine

Weiterempfehlungen abzugeben.

Der hohe Bekanntheitsgrad der Raiffeisen-Leasing

ist laut Studie mit 39 %

der Nennungen in erster Linie auf den

Kontakt mit Banken zurückzuführen.

An zweiter Stelle steht mit 35 % die

Printmedienberichterstattung, gefolgt

vom TV mit 32 %. Bei dieser Frage

waren Mehrfachnennungen möglich.

Leasing wird insgesamt von zwei

Drittel der befragten Unternehmen

als Finanzierungsform genutzt. Die

Erfahrungen mit Leasing weisen

steigende Werte auf. Während 2005

noch die Hälfte der Probanden angab,

über keinerlei Erfahrungen mit

Leasing zu verfügen, ist es jetzt nur

noch knapp ein Drittel.

SEITE 29 LAGEBERICHT DER RAIFFEISEN-LEASING


REISETAGEBUCH ZU SCHWEDEN UND FINNLAND

Der Norden boomt und die Wirtschaft brummt. Da sind wir gerne

dabei und mittendrin im Entwicklungs- und Finanzierungsgeschehen.

Etwas möchten wir an dieser Stelle auch verraten: Die

Tätigkeit in Finnland bietet uns die Chance, unsere Geschäftsbasis

im Osten noch stärker zu festigen.

RAIFFEISEN-LEASING NORDIC REGION:

DIE SONNENSEITEN DES HOHEN

NORDENS

DEN ANKOMMENDEN SPRINGT AM WEG VOM STOCKHOLMER FLUGHAFEN

IN DIE STADT ALS ERSTES EIN WEITLÄUFIGER GOLFPLATZ INS AUGE. GOLF

IST IN SCHWEDEN EIN MASSENSPORT. FAST JEDER SCHWINGT DIE CLUBS.

WAS DIE SCHWEDEN SONST NOCH AUSZEICHNET, IST EINE NAHEZU GREN-

ZENLOSE AUFGESCHLOSSENHEIT GEGENÜBER NEUEN IDEEN. WER WIE

RAIFFEISEN-LEASING INNOVATIVES UND KREATIVES BIETET, TRIFFT AUF

INTERESSIERTE GESCHÄFTSPARTNER.

Die schwedische Sprache ist eine Herausforderung

für mitteleuropäische Zungen. Nicht wenige, denen

die Übung der simplen Höflichkeitsformel „tack så

mycket“ – vielen Dank – die Schweißperlen auf die

Stirn treibt. Ganz zu schweigen von Redewendungen

wie „avslutningsvis skulle jag vilja föreslå…“ – abschließend

möchte ich vorschlagen… – oder „det

viktigaste är således….“ – Das Wichtigste ist also

– die im Geschäftsleben häufig vorkommen. Die

korrekte, phonetische Handhabung der Worte zu

erlernen, ist tatsächlich ein wenig anstrengend.

Jeder, der es versucht hat, wird das bestätigen.

Hersteller von Hightech-Geräten, vom Mini-Handy,

das alles kann, bis zum PS-starken Motorbootantrieb,

greifen diese sympathische Haltung seit

Jahren auf, indem sie Schweden zum Testmarkt für

die jeweils jüngste Generation von technologischen

hochgezüchteten Produkten küren. Die Raiffeisen-

Leasing fand, als sich die ersten Projektteams zum

Beginn des neuen Jahrtausends auf den Weg

machten, um die Geschäftschancen zu sondieren,

also allerbeste Voraussetzungen für das Expansionsprojekt

vor.

SEITE 30

Die erste gute Nachricht ist: Das Schwedische

stellt so ziemlich die einzige Hürde dar, die

Geschäftsleute, die auf der Suche nach Kontakten

in den Norden reisen, vorfinden. Die

zweite gute Nachricht lautet, dass in Schweden

ohnehin alle auch Englisch sprechen, womit

das Hindernis keines mehr ist. Die dritte erfreuliche

Nachricht ist, dass Schweden so gar nicht

xenophob sind. Sie lernen gerne neue Menschen

kennen, sind interessiert an Geschäftsideen

und innovativen Produkten, und wenn

ihnen gefällt, was sie hören, dann kaufen sie.

Grundsätzlich war Leasing zu dieser Zeit in

Schweden bekannt, und es wurde auch gerne

für die Finanzierung von Autos und anderen mobilen

Gütern verwendet. Bei Immobilien wurde

Leasing allerdings selten eingesetzt. Das war Neuland.

Die Teams der Raiffeisen-Leasing sprachen

von der Effizienz des Immobilien-Leasings, sie

stellten die Rundum-Dienstleistungen ihres Unternehmens

vor, redeten über die Unterstützung in

der Projektentwicklung und -abwicklung und erklärten,

dass die Raiffeisen-Leasing hervorragende

Projekte nicht nur finanziert, sondern auch Kapitalbeteiligungen

eingeht.

SEITE 31


RAIFFEISEN-LEASING NORDIC REGION:

DIE SONNENSEITEN

DES HOHEN NORDENS

SEITE 32

Die Vertreter von Unternehmen, Kommunen und

Projektentwicklungsfirmen hörten aufmerksam

zu und schlugen ein. Die auf Anhieb erzielten Geschäftsabschlüsse

können sich sehen lassen. Im

Jahr 2007, dem ersten vollen Geschäftsjahr der

RL-Nordic AB, wie die von der Raiffeisen-Leasing

gegründete Tochtergesellschaft mit Sitz in Stockholm

heißt, wurde gleich ein Volumen von rund

€ 170 Mio. erreicht. Damit hat das Team die ohnehin

schon ehrgeizig angesetzte Zielvorgabe um

70 % übertroffen.

Die RL-Nordic ist von Stockholm aus in den Ländern

Schweden, Dänemark und Norwegen – sowie

in Finnland mit einer eigenen Tochtergesellschaft –

tätig. Diese vier Länder wurden von Raiffeisen-

Leasing zur Nordic Region zusammengefasst.

Zum Programm zählen Immobilien wie Schulen

und Veranstaltungszentren für Kommunen sowie

Seniorenresidenzen und Wohnungen. Auch Produktionsstätten

für Firmen, die samt der mobilen

Ausstattung über Leasing finanziert werden. Hinzu

kommen Ökologie-Projekte wie die Finanzierung einer

Biodiesel-Anlage im norwegischen Fredrikstad.

Die verkehrsgünstig an einem Fjord situierte Anlage,

wodurch die direkte Anlieferung der Rohstoffe

und Abholung des Endproduktes per Schiff ermöglicht

wird, ist für einen Output von 100.000 Tonnen

Biotreibstoff per Jahr ausgelegt – genug, um den

norwegischen Bedarf zu decken.

Die Teams der RL-Nordic sehen die künftigen

Geschäftschancen in Nordeuropa aus mehreren

Gründen in einem hellen Licht. Die langfristigen

Konjunkturaussichten der Wirtschaft im hohen

Norden sind intakt, die Services der Raiffeisen-

Leasing-Tochter entsprechen den Anforderungen

der professionellen Kunden, und – was noch wichtiger

ist – die Geschäftsleute in der Nordic Region

setzen bei der Wahl ihrer Geschäftspartner gerne

auf Tradition und Verlässlichkeit.

Die Werte der Raiffeisen-Leasing, die auf kontinuierliche,

tragfähige und langfristige Geschäftsbeziehungen

setzt, aus denen alle Partner Nutzen

ziehen, werden in Nordeuropa geschätzt. Es ist

also alles in Ordnung. Auch wenn der Name Raiffeisen

in Nordeuropa als unaussprechlicher Zungenbrecher

gilt. „Vad heter det på svenska?“ – Wie

heißt das auf Schwedisch?

Im Jahr 2007 wurde das schwedische

Büro der RL-Nordic AB in Stockholm

offiziell eröffnet.

INTERNATIONALES LEASING

Raiffeisen-Leasing in

Zentral- und Osteuropa

Die Raiffeisen-Leasing International

GmbH (RLI) fungiert als Holdinggesellschaft

des Leasingnetzwerkes in

CEE. Sie ist Tochtergesellschaft der

Raiffeisen International Bank-Holding

AG mit einem Kapitalanteil von 75 %

sowie der Raiffeisen-Leasing GmbH,

die 25 % der Unternehmensanteile

hält. Mit der Aufnahme des operativen

Geschäftsbetriebes in Moldawien

2007 erreicht die Holding nunmehr

mit 17 operativ tätigen Gesellschaften

in 16 Ländern einen Markt mit mehr

als 325 Millionen potenzieller Kunden.

Die Raiffeisen-Leasing International

GmbH ist mit Tochtergesellschaften

in folgenden, hier in alphabetischer

Reihung genannten Ländern, vertreten:

Albanien, Bosnien-Herzegowina,

Bulgarien, Kasachstan, Kroatien,

Moldawien, Rumänien, Russland,

Serbien, Slowakei, Slowenien, Polen,

Tschechien, Ukraine, Ungarn und

Weißrussland. In allen Ländern mit

Ausnahme von Kasachstan ist die

Raiffeisen International Bank-Holding

AG auch mit Tochterbanken vertreten.

Durch die intensive Kooperation der

Bank- und Leasingeinheiten vor Ort

werden unsere Kunden ihren individuellen

Bedürfnissen entsprechend

betreut.

Zum Jahresende 2007 waren im

gesamten Netzwerk 1.384 Mitarbeiter

tätig. Das abgelaufene Geschäftsjahr

brachte wiederum eine dynamische

Entwicklung des Leasingneugeschäfts

mit einer Volumensteigerung

von 54 % auf € 2.995 Mio. Entsprechend

der konsequenten Strategieverfolgung

wurden die größten

Zuwächse im Immobilien-Leasing

(+66 %) verzeichnet.

Die Bilanzsumme der Raiffeisen-

Leasing-International-Gruppe stieg

im Berichtsjahr um 49 % auf rund

€ 4.610 Mio. Damit erzielte die Raiffeisen-Leasing

International GmbH

2007 erneut ein Rekordergebnis und

zählt zu den größten Leasinggesellschaften

in Zentral- und Osteuropa.

Durch laufende und konsequente

Produktentwicklungen sowie die

Ausschöpfung bestehender und

die Etablierung neuer Vertriebskanäle

soll auch im Jahr 2008 die

Basis für nachhaltiges Wachstum

gelegt werden.

Neugeschäft der Raiffeisen-Leasing International per 31.12.2007 (Volumen in Mio. €)























INTERNATIONALES LEASING

SEITE 33


INTERNATIONALES LEASING

SEITE 34

Kfz

Das Kerngeschäft der Raiffeisen-

Leasing-International-Gruppe ist

das Leasing von Pkw, Nutzfahrzeugen,

Betriebsausstattungen und

Immobilienprojekten für Großunternehmen,

KMU, die öffentliche Hand

und Privatkunden.

Eine Top-3-Position am Markt hält

die Raiffeisen-Leasing-International-

Gruppe in Polen, Kroatien, Serbien,

Bosnien-Herzegowina, Albanien,

Rumänien, Bulgarien, der Ukraine

und Weißrussland.

20 %

€ 593 Mio.

Mobilien

11 %

€ 337 Mio.

Immobilien

69 %

€ 2.065 Mio.

Neugeschäft 2007 der RLI-Gruppe nach

Geschäftsfeldern

Raiffeisen-Leasing in Westund

Nordeuropa

Im Unterschied zu anderen international

agierenden Leasinggesellschaften

hat die Raiffeisen-Leasing auch nach

Westeuropa und – seit einigen Jahren

– auch nach Nordeuropa expandiert

und verfolgt in diesen Ländern

eine konsequente Nischenpolitik.

In Italien, Deutschland, der Schweiz,

Schweden und Finnland fungiert die

Raiffeisen-Leasing als Holdinggesellschaft

für die in den letzten Jahren neu

gegründeten Tochtergesellschaften.

Diese konnten mit einem erwirtschafteten

Neugeschäft in Höhe von rund

€ 858 Mio. ebenfalls ein erfolgreiches

Geschäftsjahr 2007 verbuchen.

Von der italienischen Niederlassung

in Treviso in Norditalien wird die

gesamte Produktpalette von Kfz über

Mobilien und Booten bis hin zu Immobilien

offeriert, wobei der Schwerpunkt

in der KMU-Betreuung liegt.

Die Schweizer Tochtergesellschaft

mit Sitz in Zürich betreut Kunden in

der deutschsprachigen Ostschweiz,

welchen in erster Linie Immobilien-,

aber auch Mobilien-Leasing angeboten

wird. Die deutsche Niederlassung

in Frankfurt betreut hauptsächlich

KMU und internationale

Konzerne im Bereich Immobilienund

Mobilien-Leasing. Der Erfolg

der 2006 gegründeten schwedischen

Tochtergesellschaft in Stockholm

basiert neben den Mobilien-

/Immobilien-Leasingfinanzierungen

für Firmenkunden auf drei Säulen

– dem Angebot für Gemeinden im

Bereich der Infrastruktur- und Freizeiteinrichtungen,

der Entwicklung

von privaten Wohnbauprojekten

sowie dem Bereich der Ökoenergie.

Darüber hinaus wird von Stockholm

aus auch die im letzten Jahr neu

installierte Niederlassung in Helsinki

gesteuert, welche auf die Betreuung

von Kommunen und Firmenkunden

fokussiert ist. Im Herbst letzten

Jahres konnte die finnische Tochtergesellschaft

bereits die ersten Geschäfte

abschließen und verschiedene

Handels- und Büroimmobilien

finanzieren.

Nach der Gründung im Jahr 2006

war 2007 für die schwedische Tochtergesellschaft

RL-Nordic AB das

erste volle Geschäftsjahr. In der

Berichtsperiode konnte das Volumenziel

um rund 70 % übertroffen

werden. Insgesamt wurden Abschlüsse

über rund € 170 Mio.

getätigt.

Die vertraglich fixierten Projekte sind:

Vier Wohnbauprojekte in Stockholm

mit insgesamt 200 Wohnungen,

die zur Gänze von der

RL-Nordic AB finanziert wurden,

und an denen auch Beteiligungen

eingegangen wurden. Die

Projekte befinden sich in besten

innerstädtischen Lagen, für die

eine extrem hohe Nachfrage zu

verzeichnen ist.

Eine multifunktionale Arena im

mittelschwedischen Kristinehamn,

die für Großveranstaltungen

wie Messen, Ausstellungen,

Konzerte, Gala-Abende und

Sportevents genutzt werden

kann. Der Fußballfeld-große Innenraum

der Arena ist mit einem

Kunstrasen-beschichteten Zweitboden

ausgestattet, wodurch die

Halle rasch für die Austragung

von Fußballspielen umgerüstet

werden kann. Der Arena ist ein

Erlebnisbad angeschlossen,

das gleichfalls von RL-Nordic AB

finanziert wurde.

In Stockholm wurde die Finanzierung

der Renovierung und des

Umbaus der vormaligen Theaterhochschule

zu einem modernen

Schwerpunktmäßig ist die RL-Nordic in Nordeuropa

in der Immobilienfinanzierung von Schulen

und Veranstaltungszentren für Kommunen,

Wohnungen und Seniorenresidenzen tätig. Unter

anderem wurde bereits eine Multifunktionsarena

in Kristinehamn in Schweden finanziert.

Schulgebäude abgeschlossen.

Das Gebäude besitzt nun eine

Nutzfläche von etwa 6.000 m 2

und ist zur Gänze vermietet. Die

RL-Nordic AB ist auch eine Kapitalbeteiligung

an dem Projekt

eingegangen. Das Objekt wird in

naher Zukunft an einen Investor

verkauft.

Die Finanzierung einer Biodiesel-

Anlage im norwegischen Fredrikstad.

50 % der Investitionskosten

werden über die RL-Nordic

finanziert, der Rest über Eigenkapital

des Investors.

Abgeschlossen wurde weiters

die Finanzierung eines Wohnbauprojektes

in Vänersborg,

Schweden. Das Projekt umfasst

die Umgestaltung einer

ehemaligen Dependance der

schwedischen Reichsbank zu

Wohnungen. Die Liegenschaft

liegt an einem See und verfügt

über einen Uferanteil. An dem

außerordentlich attraktiven Projekt

wurde auch eine Kapitalbeteiligung

eingegangen. 75 % der

Wohnungen waren bereits vor

Baubeginn verkauft.

In Oulu, Finnland, wurde ein

Bürogebäude für einen dänischen

Investor finanziert.

In Lahti und Kuopio, Finnland,

wurden von der RL-Nordic zwei

Retailprojekte finanziert.

INTERNATIONALES LEASING

SEITE 35


REISETAGEBUCH ZU KROATIEN, SERBIEN, SLOWENIEN,

BOSNIEN-HERZEGOWINA UND ALBANIEN

Die Länder auf dem Territorium des früheren Jugoslawien und das

lange abgeschottete Albanien streben zu Wohlstand und Wirtschaftswachstum.

Sie gehen ihren Weg in unterschiedlichen

Geschwindigkeiten. Doch ihr Ziel ist das Gleiche.

REISEBERICHT SÜDOSTEUROPA:

AUFHOLJAGD IM BLITZTEMPO

VOR NICHT ALLZU LANGER ZEIT WÜTETE EIN KRIEG AM BALKAN UND

REVOLUTIONEN ERSCHÜTTERTEN SÜDOSTEUROPA. NEUE STAATEN

ENTSTANDEN UND DEMOKRATISCHE REGIERUNGEN NAHMEN DIE

ARBEIT AUF. DIE LÄNDER DER REGION STARTETEN EINE AUFHOL-

JAGD NACH WOHLSTAND UND SICHEREN LEBENSUMSTÄNDEN.

SEITE 36

Südosteuropa ist kleinteilig. Allein auf dem Gebiet

des früheren Jugoslawien entstanden sieben

Staaten – Kroatien, Slowenien, Serbien, Bosnien-

Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und der

Kosovo. Hinzu kommen Rumänien, Bulgarien und

Albanien, die gleichfalls auf der Südosteuropa-Wirtschaftslandkarte

der Raiffeisen-Leasing stehen.

Alles in allem umfasst die Region einen Markt mit

fast 53 Millionen Menschen und summierten Bruttoinlandsprodukten

von € 278 Milliarden. Das BIP

pro Kopf macht mit € 5.270 lediglich einen Bruchteil

des österreichischen Wertes von € 32.800 aus.

Doch das Wirtschaftswachstum ist weit höher als in

den hoch entwickelten mitteleuropäischen Ländern

und nimmt sich mit Steigerungsraten von 4,7 % für

Mazedonien oder 7,7 %, die in Rumänien erzielt

werden, rekordverdächtig aus.

Die volkswirtschaftlichen Daten weichen, je nach

herangezogener Quelle, etwas voneinander ab.

Den generellen Schluss, dass der sich mehrende

Wohlstand ungleich verteilt ist, lassen sie aber

allemal zu. Schlusslicht ist Albanien mit einem

Pro-Kopf-BIP von € 2.490, am besten steht Slowenien

da mit einem BIP von € 16.610 je Einwohner.

Auch innerhalb der Länder sind die wirtschaftlichen

Lebensumstände grundverschieden. Die rumänische

Hauptstadt Bukarest zum Beispiel nimmt

es – was die Präsenz schnittiger Sportwagen und

teurer Luxuslabels betrifft – locker mit reichen westlichen

Metropolen auf. Die Stadt mit ihrem flotten

Savoir-vivre sitzt wie eine Insel im agrarisch dominierten

Land, wo die Bevölkerung tatsächlich von

den eigenhändig angebauten Feldfrüchten lebt.

In Kroatien hingegen ist das Einkommensgefälle

zwischen Stadt und Land ausgeglichener. Hier gibt

der Tourismus den Ton an. Sonnenhungrige Urlauber

bringen Geld und die Wirtschaft zum Brummen.

Die Wirtschaftentwicklung in Kroatien findet unter

reger Teilnahme österreichischer Unternehmen

statt. Bei den ausländischen Investitionen in dem

adriatischen Land steht Österreich weit voran an

erster Stelle.

Unternehmen wie die Raiffeisen-Leasing-Gruppe,

die in Südosteuropa investieren, sehen sich mit

einem breiten Spektrum an Gesetzen konfrontiert,

die im Geschäftsleben zu beachten sind. Die Annäherung

an die Regulierungsstandards der EU

befindet sich in unterschiedlichen Stadien. Slowenien,

Rumänien und Bulgarien sind bereits

SEITE 37


REISEBERICHT SÜDOSTEUROPA:

AUFHOLJAGD IM BLITZTEMPO

STRATEGIE UND AUSBLICK

STRATEGIE UND AUSBLICK

SEITE 38

EU-Mitglieder. In Slowenien ist auch schon der

Euro das offizielle Zahlungsmittel. Leasing ist

aber in allen Märkten beliebt, von der Gesetzeslage

her möglich und die Marke Raiffeisen wird

hoch geschätzt. Die Raiffeisen-Leasing nutzt die

Chancen. Die Tochtergesellschaften in den einzelnen

Ländern wachsen in atemberaubendem

Tempo. Geleast werden alle Güter, die in den aufstrebenden

Wirtschaftswunderländern der Region

benötigt werden. Die nagelneuen privaten und firmeneigenen

Pkw, die in Massen importiert werden,

sind ebenso mit Leasing finanziert wie Nutzfahrzeuge,

schweres Baugerät, Betriebsausstattungen

und Immobilienprojekte.

Die Raiffeisen-Leasing betreut Supermärkte, elegante

Einkaufszentren, Bürogebäude und Produktionshallen,

die im warmen Wirtschaftsklima Südosteuropas

überall aus dem Boden schießen. Mit dem

Wohlstand wächst auch der Bedarf an komfortablem

Wohnraum. Um diesen abzudecken, errichtet

die Raiffeisen-Leasing Wohngebäude auf eigene

Kosten und verkauft die Einheiten nach Fertigstellung

an Private.

Vertrauen spielt bei der Kontaktanbahnung zu Geschäftspartnern

eine große Rolle. Wichtig sind den

Unternehmern in Südosteuropa auch der gute

Name und die Verlässlichkeit des Anbieters. Um

einander besser kennen zu lernen, trifft man sich

in Cafés, Diskotheken oder verbringt ein Wochenende

gemeinsam beim Segeln.

Das Ziel, in den Märkten eine führende Marktposition

zu erringen, hat die Raiffeisen-Leasing in den

meisten Ländern erreicht.

Die unterschiedlichen regulativen und sprachlichen

Ausprägungen in den einzelnen Ländern stellen für

die Raiffeisen-Leasing kein Hindernis dar. Sie setzt

in den süd-osteuropäischen Tochtergesellschaften,

so wie auch in allen ausländischen Märkten, auf

lokale Mitarbeiter. Den Team-Mitgliedern stehen bei

der Raiffeisen-Leasing attraktive Karrierechancen

offen. Im Rahmen von Job-Rotations besteht zum

Beispiel die Möglichkeit, zu anderen ausländischen

Tochtergesellschaften der Raiffeisen-Leasing zu

wechseln.

Top-Karrieren sind bei der Raiffeisen-Leasing

auch in Südosteuropa sehr häufig weiblich. Bei

den Auslandstöchtern ist durchwegs mindestens

eine Geschäftsführungsposition mit einer Managerin

besetzt.

In 2007 haben wir wie in den Perioden

zuvor sehr viele spannende

Projekte geprüft, in die Planung

genommen und schlussendlich

finanziert. Unser Engagement umspannt

ein weites Feld. Wir arbeiten

für Kunden aus dem privaten und

öffentlichen Sektor, die intelligente

Finanzierungsmöglichkeiten suchen.

Ausgehend von unserem Heimmarkt

Österreich expandieren wir in ausländische

Märkte.

Die breite Wirtschaftskompetenz,

die wir in den Jahrzehnten unserer

Tätigkeit erworben haben, nutzen

wir, um uns weiterzuentwickeln. Als

österreichischer Know-how-Führer

betreten wir mit unseren Projekten

oft Neuland. So beschränkt sich die

Raiffeisen-Leasing-Gruppe nicht

mehr auf die Rolle des Geldgebers,

sondern wir nehmen Projekte als

Equity-Partner in die eigenen Bücher.

Damit sind wir der Branche ein gutes

Stück voraus, denn so weit geht kein

anderes Leasing-Unternehmen in

Österreich.

Als Equity-Partner agieren wir diesseits

und jenseits der Grenzen

Österreichs hauptsächlich in den

Bereichen Immobilien und Ökologie.

Das ist kein Zufall. Beide Themen

erfordern in der erfolgreichen Projektgestaltung

Weitblick und den Einsatz

hoch entwickelter Expertise.

Künftig wollen wir in Österreich unser

Know-how verstärkt auch den KMU

anbieten. Den immer wichtiger werdenden

Bereich Ökologie werden

wir im Inland und in unseren ausländischen

Märkten forcieren. Auch

Nischen wie das Flugzeug-Leasing

stehen für alle in Frage kommenden

Märkte prominent auf unserer Target

List. Wir sind in der Lage, solche

Spezialmärkte zu besetzen und auszubauen,

weil wir aufgrund unserer

Erfahrung über das entscheidende

Mehr an Kompetenz verfügen, das

wir unseren Kunden zur Verfügung

stellen.

Die Expansionsbestrebungen werden

uns in nächster Zeit mit Fact

Finding Missions nach Spanien und

in die Türkei führen. Geografisch

denken wir aber schon weit über

den EU-Raum und die Mittelmeerregionen

hinaus, und thematisch

übertreffen unsere Überlegungen

die aktuellen Vorstellungen der Politik.

Als Beispiel für ein heißes Eisen,

mit dem wir uns heute schon beschäftigen,

ist die Wiederbelebung

der Agrarflächen rund um Tschernobyl.

Die Ernten aus der Region

sollten aufgrund der Kontaminierung

SEITE 39


STRATEGIE UND AUSBLICK

STRATEGIE UND AUSBLICK

SEITE 41

SEITE 40

nicht in die Lebensmittelproduktion

gelangen, sondern besser in der Erzeugung

von Bioenergie Verwendung

finden.

Ein anderes Thema, das wir aufgegriffen

haben, ist die Gestaltung internationaler

Gütertransporte. China,

der neue wirtschaftliche Riese im

Osten, kann durch die Binnenschifffahrt

mit Europa verbunden werden.

Eine Schifffahrtsroute von Hamburg

bis in den Fernen Osten würde durch

Flüsse, Seen und noch zu errichtende

Kanäle führen. Dies wäre auch

und gerade im Sinn der Ressourcenschonung

effizienter als der Transport

mit anderen Verkehrsmitteln. Die Idee

ist da. Die Realisierung liegt noch in

weiter Ferne, aber wir denken über

diese nach.

Wir sehen die Energiekrise, die

steigenden Energiepreise und die

Umweltproblematik als zusammenhängende

Themen, die ganzheitlich

und nachhaltig zu behandeln sind.

Die ökologische Energienutzung, die

den Klimawandel hintanhält und die

globalen Ressourcen sparsam verwendet,

wird daher weiterhin einen

wesentlichen Schwerpunkt unserer

Anstrengungen bilden. Mit diesen

Bemühungen wollen wir richtig verstanden

werden. Wir setzen uns für

ein ökologisches Wirtschaften nicht

deshalb ein, weil wir freundliche Menschen

sind, sondern weil wir damit

gutes Geld verdienen und gleichzeitig

die Aufrechterhaltung unseres komfortablen

Lebensstils unterstützen.

Entscheidend für uns ist, dass Österreich

eine Drehscheibe der internationalen

wirtschaftlichen Entwicklung

bleibt und auch bei neuen ökonomisch

viel versprechenden Bereichen

wie der ökologischen Energienutzung

eine prominente Rolle erringen und

behaupten kann.

Als unser vordringliches Unternehmensziel

betrachten wir das

Vorantreiben von breit gefächerten

geschäftlichen Aktivitäten in vielen

Branchen und auf zahlreichen Märkten,

das Aufgreifen neuer Trends und

die Entwicklung kreativer Realisierungs-

und Finanzierungslösungen.

Die Raiffeisen-Leasing-Gruppe will

auf etlichen Beinen fest stehen.

Jetzt und in der Zukunft.

Dr. Karl Sevelda

Vorstandsdirektor der Raiffeisen

Zentralbank Österreich AG

(RZB) und Vorsitzender des

Geschäftspolitischen Beirates

der Raiffeisen-Leasing GmbH

im Gespräch.

Herr Dr. Sevelda, Sie sind

Beiratsvorsitzender der Raiffeisen-Leasing.

Welche Aufgaben

nimmt dieses Gremium wahr?

Gem. § 29 Abs. 2 GmbH Gesetz

ist bei der Raiffeisen-Leasing kein

Aufsichtsrat vorgeschrieben, da

die Raiffeisen-Leasing eine GmbH

ist, an welcher eine aufsichtsratspflichtige

Kapitalgesellschaft

(RZB) mehr als 50 % hält. Im

Beirat der Raiffeisen-Leasing sind

die Eigentümer vertreten, welche

die klassischen Aufgaben eines

Aufsichtsrates wahrnehmen.

Die Raiffeisen-Leasing weist in

den vergangenen Jahren eine

steile Aufwärtsentwicklung aus.

Die Volumina und Abschlüsse

steigen und die Zahl der Auslandsmärkte

nimmt zu. Worauf

führen Sie diesen Erfolg zurück?

Dieser Erfolg ist auf die Kompetenz

und die Sorgfalt zurückzuführen,

die Raiffeisen-Leasing bei der

Bearbeitung der Märkte walten

lässt. Darüber hinaus spielt die

Innovationsbereitschaft eine wesentliche

Rolle. Die Raiffeisen-

Leasing ist derzeit das kreativste

Leasing-Unternehmen am Markt.

Das Unternehmen zeichnet sich

unter anderem durch die Themenführerschaft

in der Ökoenergie,

die erfolgreiche Expansion nach

West- und Nordeuropa sowie die

erfolgreichen Projektentwicklungen

im Immobilien-Bereich aus. Die

Raiffeisen-Leasing folgt in ihrer Expansionsstrategie

den klassischen

Tugenden von Raiffeisen: Tradition,

Verlässlichkeit, Konsequenz, Nachhaltigkeit

und Mut zur Innovation.

So werden thematisch und geografisch

neue Bereiche erschlossen.

Wenn man beispielsweise die

Entwicklung der für unsere Zukunft

eminent wichtigen Ökoenergie

analysiert, zeigt sich, dass die

Raiffeisen-Leasing hier eine Vorreiterrolle

übernommen hat. Das Unternehmen

engagierte sich bereits

vor etlichen Jahren, als sich noch

kaum jemand der künftigen Bedeutung

des Themas bewusst war, für

die ökologische und Ressourcen

sparende Nutzung von Energie. Die

Raiffeisen-Leasing hat selbst Windparks

entwickelt und finanziert,

sich für die Errichtung von Anlagen

zur Herstellung von Biotreibstoffen

und Biomasse-Kraftwerken zur

„DIE RAIFFEISEN-LEASING HAT

IHREN FESTEN PLATZ IN DER

STRATEGIE DES SEKTORS“

umweltschonenden Verwertung

organischer Abfallstoffe eingesetzt

und diese auch entwickelt und

finanziert. Das Unternehmen hat

im Bereich der Ökologie ein außerordentlich

hohes Niveau an Kompetenz

erreicht, das nun auch bei

anderen Aufgabenstellungen wie

der ökologisch sinnvollen Errichtung

und Sanierung von Anlagen

und Gebäuden angewendet wird.

Bedeutet das, dass die Innovationskraft

den stärksten

Erfolgsfaktor darstellt?

Auf jeden Fall, wenn die Innovationen

aus einem Wertesystem wie

jenem von Raiffeisen heraus entwickelt

werden. Erfolg benötigt eine

feste Basis. Unsere Kunden schätzen,

dass wir am Aufbau langfristiger

Geschäftsbeziehungen interessiert

sind. Schnelles Money Making

nützt niemandem. Ein Ausruhen

auf historischen Erfolgen ist

gleichfalls nicht förderlich. Leasing

ist ein eingeführtes Produkt, das

es seit vielen Jahrzehnten gibt. Die

Raiffeisen-Leasing hat gezeigt, wie

ein solches Produkt erfolgreich weitergetrieben

werden kann, ohne die

Basis der Tradition zu verlassen.

Wie sehen Sie die Einbettung

der Raiffeisen-Leasing

innerhalb des Sektors?

Leasing ist für die Kundenbetreuer

der Raiffeisen-Bankengruppe ein

strategisch wichtiges Produkt, das

vor allem im Hinblick auf Basel II

und die verschärften Eigenkapitalvorschriften,

die ab heuer zum

Einsatz kommen, eine interessante

Alternative für Firmenkunden

darstellt. Darüber hinaus hat

das Thema der Kundenbetreuung

generell am Finanzsektor eine

hohe Bedeutung. Bei Geschäftsbeziehungen

im Leasingbereich

ergibt sich zusätzlich aber noch

eine starke Verbundenheit mit

dem zu finanzierenden Asset,

da es sich nicht um ein virtuelles

Finanzprodukt, sondern um eine

echte Beziehung zum Wert der zu

finanzierenden Sache handelt.

Der Beirat der Raiffeisen-

Leasing tagte 2007 zu

folgenden Terminen:

29. März

28. Juni

27. September

29. November


REISETAGEBUCH ZU BULGARIEN, RUMÄNIEN UND POLEN

Da wie dort sind die Flugzeuge von und nach Sofia, Bukarest

und Warschau gerammelt voll mit Geschäftsleuten, die an der

Entwicklung der Märkte arbeiten. Die Raiffeisen-Leasing engagiert

in den Auslandsmärkten bevorzugt einheimische Mitarbeiter.

GRUPPENABSCHLUSS

GRUPPENABSCHLUSS

SEITE 42

Allgemeine Angaben zum

Gruppenabschluss

Der Gruppenabschluss wurde unter

grundsätzlicher Anwendung der vom

International Accounting Standards

Board (IASB) herausgegebenen International

Financial Reporting Standards

(IFRS) einschließlich der bereits anzuwendenden

Interpretationen des

Financial Reporting Interpretations

Committee (IFRIC) aufgestellt.

Auf die Erstellung einer Eigenkapitalveränderungsrechnung

bzw.

einer Geldflussrechnung wurde

verzichtet. Die Erläuterungen zum

Gruppenabschluss beschränken sich

auf allgemeine Erläuterungen zum

Konsolidierungskreis. Die Grundlage

für den Gruppenabschluss

bilden die auf Basis gruppeneinheitlicher

Standards und die nach

IFRS-Bestimmungen umgewerteten

Einzelabschlüsse sämtlicher

einbezogener Unternehmen.

In den Gruppenabschluss wurden

sämtliche Gesellschaften des Teilkonzerns

der Raiffeisen-Leasing GmbH,

sowie des Teilkonzerns der Raiffeisen-Leasing

International GmbH,

die Raiffeisen-Leasing GmbH & Co KG,

die Raiffeisen-Leasing Österreich

GmbH, die Raiffeisen-Leasing Mobilien

und KFZ GmbH und deren

Tochtergesellschaft Raiffeisen-

Leasing Energy and Environment

GmbH, die Raiffeisen-Leasing

Anlagen und KFZ Vermietungs

GmbH sowie die RALT Raiffeisen-

Leasing GmbH einbezogen.

Zweck des Gruppenabschlusses

ist die zusammenfassende Darstellung

der Leasinggesellschaften,

welche von der Raiffeisen-Leasing

GmbH geleitet werden bzw. die von

der Raiffeisen Zentralbank Österreich

AG über ihren internationalen

Tochterkonzern direkt oder indirekt

mehrheitlich gehalten werden.

Im Vollkonsolidierungskreis des

Raiffeisen-Leasing GmbH Teilkonzerns

sind alle Tochterunternehmen

enthalten, an denen die Raiffeisen-Leasing

GmbH einen beherrschenden

Einfluss auf die Geschäfts-

bzw. Finanzpolitik ausübt.

Gesellschaften, die von der Raiffeisen-Leasing

GmbH bzw. einem ihrer

Tochterunternehmen gemeinsam mit

einem oder mehreren nicht in den

Teilkonzernabschluss einbezogenen

Unternehmen geführt werden,

wurden at equity konsolidiert.

Im Raiffeisen-Leasing GmbH Teilkonzern

wurden 168 Gesellschaften

vollkonsolidiert und 89 Gesellschaften

at equity berücksichtigt. Im Rahmen

des Teilkonzernes Raiffeisen-

Leasing International GmbH wurden

82 Gesellschaften vollkonsolidiert.

Die Gesellschaften Raiffeisen-Leasing

GmbH & Co KG, Raiffeisen-Leasing

Österreich GmbH, Raiffeisen-Leasing

Mobilien und KFZ GmbH, die Raiffeisen-Leasing

Anlagen und KFZ

Vermietungs GmbH sowie RALT

Raiffeisen-Leasing GmbH wurden

ebenfalls im Rahmen des Gruppenabschlusses

zusammengefasst.

Fremdanteile am Eigenkapital

sowie Fremdanteile am Jahresgewinn

werden nicht dargestellt.

SEITE 43


GRUPPENABSCHLUSS

Gruppenbilanz zum 31. Dezember 2007

Gruppen-Gewinn- und -Verlust-Rechnung für das

Geschäftsjahr 2007

GRUPPENABSCHLUSS

Aktiva

2007 2006

TSD € TSD €

2007 2006

TSD € TSD €

1. Barreserve 349,38 319,63

2. Forderungen an Kreditinstitute 435.052,55 266.746,38

3. Forderungen an Kunden 6.984.410,35 5.507.713,92

4. Risikovorsorge für das Kreditgeschäft -85.103,01 -69.269,41

5. Finanzumlaufvermögen 6.509,89 16.911,89

6. Finanzanlagen 103.134,64 92.892,87

7. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 316.066,64 273.518,10

8. Sonstige Aktiva 505.813,33 338.700,14

8.266.233,77 6.427.533,52

Passiva

1. Verbindlichkeiten Kreditinstitute 6.854.228,35 5.327.458,22

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 680.610,62 547.237,25

3. Verbriefte Verbindlichkeiten 107.428,33 31.825,34

4. Rückstellungen 35.887,30 21.213,60

5. Sonstige Passiva 261.568,73 235.891,89

6. Ergänzungskapital 0,00 0,00

7. Eigenkapital 326.510,44 263.907,22

8.266.233,77 6.427.533,52

1. Zinsen und zinsähnliche Erträge 427.824,38 308.201,14

2. Zinsen und zinsähnliche Aufwändungen -301.010,56 -198.708,95

3. Erträge aus Beteiligungen 1.657,59 4.617,90

I. Finanzergebnis 128.471,41 114.110,09

4. Risikovorsorge -23.891,04 -18.960,98

5. Sonstiges betriebliches Ergebnis 123.208,04 88.945,16

6. Personalaufwand -70.912,16 -63.281,98

7. Sonstiger Verwaltungsaufwand -69.687,74 -62.690,05

II. Jahresüberschuss vor Steuern 87.188,51 58.122,24

8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -17.827,63 -7.593,23

III. Gruppen-Jahresüberschuss 69.360,88 50.529,01

SEITE 44

SEITE 45


GRUPPENABSCHLUSS

Bericht über die prüferische Durchsicht

GRUPPENABSCHLUSS

SEITE 46

Wir haben den im Geschäftsbericht

dargestellten Gruppenabschluss

zum 31. Dezember 2007 der Raiffeisen-Leasing-Gruppe,

bestehend

aus den Gesellschaften Raiffeisen-

Leasing Gesellschaft m.b.H. und

deren Tochtergesellschaften, Raiffeisen-Leasing

Gesellschaft m.b.H. &

Co KG, Raiffeisen-Leasing Österreich

Gesellschaft m.b.H., Raiffeisen-

Leasing Mobilien und KFZ GmbH

und deren Tochtergesellschaft,

Raiffeisen-Leasing Anlagen und KFZ

Vermietungs GmbH, RALT Raiffeisen-Leasing

Gesellschaft m.b.H.,

sowie Raiffeisen-Leasing International

Gesellschaft m.b.H. und deren Tochtergesellschaften,

bestehend aus

der Gruppenbilanz zum 31. Dezember

2007, der Gruppen-Gewinn- und

-Verlust-Rechnung vom 1. Jänner bis

31. Dezember 2007 sowie die allgemeinen

Erläuterungen zum Konsolidierungskreis,

auftragsgemäß prüferisch

durchgesehen. Unser Auftrag

hinsichtlich des Teilkonzernabschlusses

der Raiffeisen-Leasing International

Gesellschaft m.b.H. war auf die

prüferische Durchsicht der Richtigkeit

der Übernahme des uns vorgelegten

Teilkonzernabschlusses sowie der

prüferischen Durchsicht der Kapital-,

Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung

mit den sonstigen

Gruppengesellschaften beschränkt.

Für die Erstellung des Gruppenabschlusses

ist die Geschäftsführung

der Raiffeisen-Leasing Gesellschaft

m.b.H. verantwortlich. Unsere Aufgabe

ist es, auf der Grundlage unserer

prüferischen Durchsicht einen Bericht

über den Abschluss herauszugeben.

Bei dieser prüferischen Durchsicht

handelt es sich um keine Pflichtprüfung

im Sinne des UGB in der

geltenden Fassung, sondern um

eine freiwillige prüferische Durchsicht.

Für den Gruppenabschluss

ist die Unternehmensleitung der

Raiffeisen-Leasing Gesellschaft

m.b.H. verantwortlich. Unsere Aufgabe

ist es, einen Bericht über den

Gruppenabschluss herauszugeben.

Für die Durchführung dieses Auftrages

und unsere Verantwortung,

auch gegenüber Dritten, gelten durch

Unterfertigung des Auftragsbestätigungsschreibens

die in der Anlage

beigefügten und von der Kammer

der Wirtschaftstreuhänder herausgegebenen

Allgemeinen Auftragsbedingungen

für Wirtschaftstreuhandberufe

(AAB) vom 8.3.2000

idF vom 31.8.2007 als vereinbart.

Unsere Haftung gilt demnach für

leichte Fahrlässigkeit als ausgeschlossen.

Unter Bezugnahme auf

§ 275 UGB wird für grobe Fahrlässigkeit

eine Haftungshöchstgrenze von

€ 2 Mio. vereinbart.

Der seitens der Geschäftsführung

der Raiffeisen-Leasing GmbH erstellte

Gruppenabschluss wurde nach

folgenden Grundsätzen aufgestellt:

1. Anwendung der Bewertungsvorschriften

unter Beachtung der

Wesentlichkeit der vom International

Accounting Standards

Board (IASB) herausgegebenen

International Financial Reporting

Standards (IFRS) einschließlich

der bereits anzuwendenden Interpretationen

des International

Financial Reporting Interpretations

Committee (IFRIC).

2. Assoziierte Unternehmen werden

nach den Grundsätzen der at

equity Bilanzierung in den Gruppenabschluss

generell auf Basis der

Vorjahresabschlüsse der einzelnen

Gesellschaften einbezogen.

3. Auf eine Darstellung des Eigenkapitals

sowie des Jahresgewinnes

entsprechend der Beteiligungsverhältnisse

wird verzichtet.

Es werden keine Fremdanteile

ausgewiesen.

4. Notes werden nicht erstellt. Die

Erläuterungen zum Gruppenabschluss

beschränken sich auf

allgemeine Erläuterungen zum

Konsolidierungskreis.

5. Eine Kapitalflussrechnung bzw.

eine Geldflussrechnung wird

nicht erstellt.

Wir haben die prüferische Durchsicht

in Übereinstimmung mit dem vom

International Auditing and Assurance

Standards Board (IAASB) der International

Federation of Accountants

(IFAC) herausgegebenen International

Standard on Review Engagements

(ISRE) 2400 „Engagements to

Review Financial Statements“ („Aufträge

zur prüferischen Durchsicht“)

durchgeführt.

Nach diesen Grundsätzen sind wir

verpflichtet, die prüferische Durchsicht

in einer Weise zu planen und

durchzuführen, die eine mittelhohe

Sicherheit („moderate assurance“)

darüber bietet, ob der Gruppenabschluss

frei von wesentlichen falschen

Aussagen ist.

Eine prüferische Durchsicht beschränkt

sich in erster Linie auf die

Befragung von Mitarbeitern der Gesellschaft

und analytischen Prüfungshandlungen

in Bezug auf finanzielle

Daten und bietet deshalb weniger

Sicherheit als eine Prüfung. Wir haben

keine Prüfung durchgeführt und

erteilen aus diesem Grund keinen

Bestätigungsvermerk.

Bei der Durchführung unserer auftragsgemäß

wie in Absatz 1 dargestellten

prüferischen Durchsicht sind

wir auf keine Tatsachen gestoßen, die

uns zu der Annahme veranlassen,

dass der beigefügte Gruppenabschluss

zum 31. Dezember 2007

der Raiffeisen-Leasing-Gruppe nicht

in allen wesentlichen Belangen in

Übereinstimmung mit den unter Zif.

1-5 angeführten Grundsätzen dargestellt

wird.

Wien, am 15. Mai 2008

Eidos Deloitte

Wirtschaftsprüfungs- und

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bruno Moritz

(Steuerberater)

Mag. Robert Pejhovsky

(Wirtschaftsprüfer und Steuerberater)

ppa. Dr. Brigitte Stuiber

(Wirtschaftsprüfer und Steuerberater)

SEITE 47


REISETAGEBUCH ZU TSCHECHIEN, DER SLOWAKEI

UND UNGARN

Mit diesen drei Märkten sind wir eng verbunden, nicht nur der

gemeinsamen historischen und kulturellen Wurzeln wegen. Nach

Prag, Bratislava und Budapest ist es von Wien aus nur ein Katzensprung.

Die Wege sind kurz, das Einvernehmen ist groß und die

gemeinsamen Projekte laufen, als ob es keine Grenzen gäbe.

SEITE 48

NACHHALTIGKEITSBERICHT

Vorwort

Die Begriffe Klimawandel, Umweltschutz,

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

werden von Politikern

und Managern so häufig verwendet,

dass sie allesamt chancenreiche

Kandidaten für die Wahl

zum Wort des Jahres sind. Die

für Menschen lebenswerte Zukunft

der Erde ist das Mega-Thema der

Gegenwart. Wie mit diesem Thema

umgegangen wird, ist jedoch zum

Teil empörend. Praktikable Lösungsansätze

sind rar. Zielorientiertes,

rasches Handeln scheint nicht

die Stärke der meisten Verantwortlichen

zu sein.

Große Worte bei Sonntagsreden

sind gut und schön. Doch dann

müssen Taten folgen. Meine Kritik

richtet sich gegen unkoordiniertes

Handeln und gegen das Herumschieben

von Verantwortung. Umweltverantwortung

und Klimaschutz

haben an der eigenen Türschwelle

zu beginnen. Jeder Staat und jedes

Land muss leisten, wozu es

imstande ist. In den Kompetenzbereich

der Republik Österreich

fällt die Schaffung von Rahmenbedingungen,

innerhalb derer die

Unternehmen geeignete Maßnahmen

umsetzen können.

Das derzeitige Ökostromgesetz

etwa behindert den Ausbau erneuerbarer

Energien statt diesen

zu unterstützen. Die Förderungen

schließen die Entsorgung industrieller

Abfallstoffe mit ein, sind

gedeckelt und werden nach dem

Windhund-Prinzip vergeben. Der

Schnellste bei der Einreichung

gewinnt, die anderen haben das

Nachsehen. Das kann im Sinne des

Klimaschutzes nicht funktionieren.

Die Raiffeisen-Leasing hat Vorschläge

für ein nachhaltiges

wirkungsvolles Ökostromgesetz

vorgelegt, die ich hier darlege.

Das Ökostromgesetz muss, um

die Investitionen voranzutreiben,

Planungssicherheit gewährleisten.

Jeder Unternehmer, der geeignete

Anlagen errichtet, muss sicher

sein können, die Förderung zu

erhalten. Für Sonnen- und Windenergie

sowie Geothermie müssen

fixe Einspeistarife festgelegt sein.

Bei allen anderen Energieträgern

wie Biogas und Biomasse sind die

Einspeistarife an die Rohstoffpreise

zu koppeln. Die Kosten der Bioenergie

dürfen nicht zur Gänze

dem Konsumenten aufgebürdet

werden. Die Effizienzsteigerung

der Anlagen wird auch in Zukunft

enorme Forschungsanstrengungen

benötigen. Daher wäre es recht

und billig, Mittel aus den diversen

Forschungstöpfen zur Verfügung

zu stellen. Schließlich sollten, um

den auf den Konsumenten lastenden

Kostendruck zu reduzieren, die

Erträge aus CO 2

-Zertifikaten den

Energieabnehmern gutgeschrieben

werden.

Ein solches Ökostromgesetz, das

diesen Namen verdient, würde unser

Land den festgeschriebenen

Umweltzielen endlich ein gutes Stück

näher bringen. Es würde den noch

immer jungen Bereich der erneuerbaren

Energien, der zu seiner Entwicklung

der Akzeptanz und Unterstützung

durch den Gesetzgeber

bedarf, zum Blühen bringen.

Mag. Peter Engert

Sprecher der Geschäftsführung

SEITE 49 NACHHALTIGKEITSBERICHT


NACHHALTIGKEITSBERICHT

Gesellschaftliche Verantwortung

NACHHALTIGKEITSBERICHT

Unsere gesellschaftliche Verantwortung gegenüber

den Mitarbeitern nehmen wir durch intensive Förderungen

wahr, die weit über die Vermittlung von

unmittelbar nutzbarem Fachwissen hinausgeht.

Mitarbeiter

Coaching

Kreativität

SEITE 50

Unseren Mitarbeitern im In- und

Ausland kommt hohe Verantwortung

zu. Als flexibles und expansionsorientiertes

Unternehmen,

das seine Wachstumschancen in

den sich rasch entwickelnden Märkten

Eurasiens wahrnimmt, stellen

wir an unsere Mitarbeiter überdurchschnittliche

Ansprüche. Um den Unternehmenserfolg

zu gewährleisten,

sind alle gefordert.

Als Unternehmen nehmen wir unsere

gesellschaftliche Verantwortung den

Mitarbeitern gegenüber wahr, indem

wir jeden fördern. Die Förderung geht

selbstverständlich über eine für das

Unternehmen unmittelbar nutzbare

Vermittlung von Fachwissen hinaus.

Wir unterstützen unsere Mitarbeiter

auch bei der Lösung ganz persönlicher

Probleme.

Nehmen wir zum Beispiel das Thema

der Kleinkinderbetreuung, das

in mitteleuropäischen Gesellschaften

polarisierend wirkt. Es scheint, als

würde es keinen Weg geben, Müttern

den Verbleib in ihrem Beruf zu

ermöglichen. In vielen Ländern, in

denen wir tätig sind, ist das aufgrund

institutionalisiert vorhandener Betreuungsplätze

ganz einfach durchführbar.

In Österreich haben wir unseren

eigenen Weg gefunden, um unseren

weiblichen Team-Mitgliedern die

Chance auf eine weitere Beschäftigung

zu erhalten, wenn sie das wünschen.

Weil eine Halbtagesbetreuung

leichter zu finden ist als eine Ganztagesaufsicht,

fördern wir die Teilzeitarbeit.

Mehr als die Hälfte, 59 %,

unserer Mitarbeiter sind Frauen, eine

überdurchschnittlich hohe Zahl der

weiblichen Mitarbeiter hat bei uns

Karriere gemacht.

Diese Maßnahme lässt die Quote

der Teilzeitbeschäftigten im Unternehmen

leicht steigen. Im Jahr 2007

nahm sie um einen Prozentpunkt auf

insgesamt 14 % zu. Das Angebot der

Teilzeitarbeit gilt bei uns übrigens ausdrücklich

nicht nur für die Mütter.

Auch die Herren sind eingeladen,

diese Chance wahrzunehmen, um

sich daheim der Kinderbetreuung

widmen zu können.

Stress und Druck führen zu Burnout.

Jeder kennt diese Kausalkette. Wir

wollen, dass unsere Mitarbeiter Freude

an der Arbeit haben. Herausforderungen

bewältigen zu können, gehört

zum Arbeitsalltag. Überforderungen

lehnen wir ab. Um unsere Mitarbeiter

darin zu unterstützen, die Anforderungen

ihrer Position zu bewältigen

und eine ausgewogene Work-Life-

Balance zu finden, haben wir interne

Stressabbau-Seminare eingerichtet.

Hier üben die Teilnehmer, sich zu

entspannen, Ereignisse aus einem

anderen Blickwinkel zu sehen und

Druck abzubauen.

Zusätzlich bieten wir den Mitarbeitern

aller Ebenen den Besuch von Kommunikationstrainings

und die Möglichkeit

zu Einzel-Coachings an. Mit

dem Coach können alle belastenden

Situationen, Probleme und Konflikte

besprochen werden. Der springende

Punkt dieses Angebotes ist die

Anonymität. Dem Unternehmen ist

nicht bekannt, welche Mitarbeiter die

Coachings in Anspruch nehmen und

auch die besprochenen Themen bleiben

ausschließlich unter vier Ohren.

Unsere Mitarbeiter genießen bei der

Entfaltung ihres kreativen Potenzials

eine extreme Freiheit. Wir halten

unsere Hierarchien flach und den

bürokratischen Aufwand so gering

wie möglich. Die Arbeit wird ohne

Bindung an fixe Zeiten erledigt. Unser

Gleitzeitsystem kennt keine Kernzeit.

Darüber hinaus können die Mitarbeiter

auch – nach Vereinbarung mit

dem Unternehmen – zuhause arbeiten.

Die geforderte Dokumentation

der Arbeitszeiten geht nicht weiter

als die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen

dies erfordern.

Erfolgsbeteiligung

Alle Mitarbeiter der Raiffeisen-Leasing

sind am Erfolg des Unternehmens

über ein Prämiensystem beteiligt.

Als Zielgrößen für das Erreichen der

Prämien werden Abteilungs-, Bereichsund

Unternehmensziele herangezogen.

Die Gewichtung der Ziele richtet

sich nach der Marktnähe der Position

des Mitarbeiters. So sind die Prämien

für Vertriebsmitarbeiter zur Gänze

an den Unternehmenserfolg gekoppelt.

Für marktferne Abteilungen und

Bereiche gelten die vereinbarten

Teamziele. Im Jahr 2007 haben nahezu

100 % der Mitarbeiter die Ziele

erreicht, und die Prämien wurden im

entsprechenden Ausmaß ausgezahlt.

Das Prämienmodell der Raiffeisen-

Leasing ist marktgerecht und leistungsorientiert.

Wir sind stolz auf

unser System, das tatsächlich alle

Mitarbeiter, auch jene, die nicht in

kundennahen Bereichen tätig sind,

in das Beteiligungssystem einbindet.

SEITE 51


NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 52

Soziales Engagement

Die Raiffeisen-Leasing unterstützt

den Lehrgang „Renewable Energy

in Middle and Eastern Europe“.

Das Studium wird zweisprachig in

Deutsch und Englisch geführt und

definiert sich als interdisziplinärer,

berufsbegleitender Universitätslehrgang.

Unterrichtet wird an der TU

Wien, in Bruck/Leitha, Bratislava

(Slowakei) und an der Universität

von Mosonmagyaróvár in Ungarn.

Für die Raiffeisen-Leasing sind die

erneuerbaren Energien mit ihrem

ungeheuren Zukunftspotenzial von

zentraler Bedeutung. Erneuerbare

Energien bieten die historische

Chance, im Bereich der Energieversorgung

autark zu werden. Daher ist

es für uns nahe liegend, uns für die

Ausbildung von Experten einzusetzen.

Ein weiterer Aspekt ist die

Erarbeitung von Standards.

Im Jahr 2007 wurden Vorträge bei folgenden Veranstaltungen gehalten:

Datum Ort Veranstaltung

04.04. Gössendorf Bürgermeisterevent mit MCE

25.04. TU Wien SERI

02.05. Bratislava Wind Energy Conference Slovakia

13.-15.06. Ossiach Energiegespräche Ossiach

13.06. Jenbach Internationaler Vertriebsworkshop

13.09. Landwirtschafts- Biogasbetreiberversammlung

kammer St. Pölten

13.09. Fuschl energy 2020

09.10. Stuttgart Internationale Pelletskonferenz

15.10. Sofia National seminar on wind project

development in Bulgaria

18.10. Prag Wind Energy in the CR

(and in the SR) 2007

03.12. Wien Workshop mit SERI

Die Praxis braucht dringend wissenschaftliche

Unterstützung. Daher

setzen wir uns gemeinsam mit

anderen Raiffeisen-Unternehmen

für dieses Studium ein.

Die erneuerbare Energie ist die

Zukunft. Der Weg zur Erhaltung

unserer komfortablen Lebensumstände

führt über den forcierten

Einsatz von Ökoenergie. Daher

hat die Raiffeisen-Leasing das

Sponsoring von drei Stipendien

für den Lehrgang “Renewable

Energy in Middle and Eastern

Europe“ übernommen. Pro Jahrgang

werden insgesamt 25 Studienplätze

angeboten.

Vorträge

Die Raiffeisen-Leasing nimmt die

gesellschaftliche Verantwortung

auch durch eine rege Informationstätigkeit

über erneuerbare Energien

und Energieeffizienz wahr. Die Experten

der Raiffeisen-Leasing halten

regelmäßig Vorträge bei Schulungen,

Seminaren und öffentlichen Veranstaltungen.

Umweltschutz

Wir nehmen Umweltschutz auch in

den eigenen vier Wänden ernst.

Raiffeisen-Leasing ist ausgezeichneter

ÖkoBusiness-

Plan-Betrieb

Im Jahr 2007 haben wir uns einer

neuen Herausforderung gestellt und

das Modul ÖKOFIT absolviert. Das

von der Stadt Wien ins Leben gerufene

Programm unterstützt mit Workshops

und Beratungstagen die Umwelt-Fitness

von Unternehmen. Es

werden Möglichkeiten aufgezeigt,

wertvolle Energie einzusparen, Abfälle

zu vermeiden und Abläufe ressourcenschonend

zu verbessern.

Unsere Umweltleistungen, die wir

nach Abschluss des Programms vor

dem ÖkoBusinessPlan-Beirat präsentierten,

schnitten gut ab und die Raiffeisen-Leasing

ist nun ein zertifizierter

ÖkoBusinessPlan-Betrieb. Im Zuge

der Zertifizierung hat die Raiffeisen-

Leasing auf drei Maßnahmen gesetzt:

Der eigene Fuhrpark der Raiffeisen-Leasing

wird auf den Betrieb

mit Biotreibstoffen umgerüstet,

bei Neuanschaffungen wird

auf ökologische Fahrzeuge gesetzt.

Bis 2010 hat sich die Raiffeisen-Leasing

das Ziel gesetzt,

75 % der rund 80 Fahrzeuge

CO 2

-neutral zu fahren.

Das installierte „Follow-Me-Printing“

sieht vor, dass ein Druckauftrag

zunächst auf einem zentralen

Server landet. Der Mitarbeiter

kann sich dann seinen Druckauftrag

an einem der Geräte im

Haus abholen. Das Wesentliche

dabei ist, dass der User erst am

Gerät entscheidet, welche Unterlagen

tatsächlich ausgedruckt

werden. Im Lauf der Umsetzung

des Konzeptes wurden 90 Arbeitsplatzdrucker

durch 16 Multifunktionsgeräte

ersetzt. Die neuen

Geräte verfügen über mehr Funktionen,

haben einen geringeren

Ressourcenverbrauch, sind flexibler

bei Massendruckaufträgen

und liefern darüber hinaus eine

bessere Druckqualität. Durch

diese Maßnahme erwartet sich

Raiffeisen-Leasing eine Papierreduktion

von rund 15 %.

Als weitere Umweltleistung, die

2007 gestartet wurde, schafft

Raiffeisen-Leasing PCs nur mehr

in Form von Notebooks an. Diese

neuen Geräte verbrauchen bis zu

70 % weniger Strom als Standgeräte

und ersparen, wenn sie als

„mobiles Büro“ genutzt werden,

Fahrten zum Arbeitsplatz.

Durch den Einsatz der genannten

Maßnahmen erwartet sich Raiffeisen-

Leasing am Standort Wien eine Reduktion

des CO 2

-Ausstoßes um 300

Tonnen pro Jahr.

In der Raiffeisen-Leasing verbinden

wir wirtschaftliches Handeln mit ökologischen

Zielen. Das Beispiel zeigt

eindrucksvoll, dass diese beiden

Ziele einander nicht ausschließen,

sondern gleichzeitig verfolgt und

erreicht werden können. Eine verbesserte

Ressourceneffizienz spart

auch Kosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit

eines Betriebes. Mittelfristig

können durch solche Konzepte

auch Arbeitsplätze gesichert werden.

SEITE 53 NACHHALTIGKEITSBERICHT


REISETAGEBUCH ZU ITALIEN

Die Leichtfüßigkeit des Lebens im Süden hat berühmte Italienreisende

begeistert. Unter der südlichen Sonne geht vieles besser

von der Hand. Uns gefällt auch die Tüchtigkeit der Unternehmer,

die Italien zur siebentgrößten Volkswirtschaft der Welt machte.

Mamma mia! Was für ein wirtschaftliches Schwergewicht!

ÖKOLOGIE

Der Erde ist heiß: Das Wissen um die Wechselwirkungen und

Abhängigkeiten erzeugt Handlungsbedarf – eine Mitverantwortung

für unsere Erde trägt jeder Einzelne. Der Gleichklang von Mensch

und Natur muss wieder angestrebt werden.

NACHHALTIGKEITSBERICHT

unserem Planeten mehr Menschen

leben als je zuvor. Die Infrastruktur für

die steigende Weltbevölkerung führt

zwangsläufig zu einer höheren Energienutzung.

SEITE 54

Das Phänomen der globalen Erwärmung

wird von niemandem mehr

bestritten. Diese ist eindeutig am

Anstieg der Durchschnittstemperaturen

sowie dem Abschmelzen von

Polkappen und Gletschern abzulesen.

Diskutiert wird hingegen das

Ausmaß des menschlichen Einflusses

auf die Umweltveränderungen. Als

Argumente für eine Abschwächung

der gesellschaftlichen Verantwortung

dienen erdgeschichtlich nachweisbare

Wärmeperioden, deren Ursachen

noch nicht erforscht sind, sowie die

Tatsache, dass sich die derzeitigen

klimatologischen Änderungen bis

weit in das vergangene Jahrhundert

zurückverfolgen lassen.

Es mag sein, dass die globale Erwärmung

zu einem von der Wissenschaft

noch zu definierenden Teil

auf natürliche Ursachen zurückzuführen

ist. Selbst dann besteht eine

Reihe von Gründen, etwas gegen

den Klimawandel zu unternehmen.

Wenn es gelingt, die Erwärmung

abzuschwächen, bedeutet dies eine

bessere Lebensqualität für Milliarden

Menschen. Hinzu kommt, dass auf

Am Handlungsbedarf besteht also

kein Zweifel. Es muss aber richtig

gehandelt werden. Die Raiffeisen-

Leasing lehnt Methoden der Bioenergiegewinnung

ab, die zu unerschwinglichen

Lebensmittelpreisen

und zu einer Rodung der Regenwälder

führt. Die Raiffeisen-Leasing

spricht sich auch dezidiert gegen den

ökologisch schädlichen Transport

von Rohstoffen und fertigen Pflanzenölen

über tausende Kilometer aus.

Wir setzen uns für eine im umfassenden

Sinn für Mensch und Natur

nachhaltig positive Nutzung von Bioenergie

ein. Wir haben die Prioritäten

für uns klar definiert. An erster Stelle

kommt die Lebensmittelproduktion.

Nahrungsmittel müssen für alle Menschen

in ausreichender Menge und

zu vernünftigen Preisen verfügbar

sein. Den zweiten Platz nimmt die

Tiernahrung an, und erst danach

kommt die Pflanzung zur Energiegewinnung.

SEITE 55


NACHHALTIGKEITSBERICHT

Eigene Projekte

Die Öko-Auto-Shows, organisiert von der Raiffeisen-Leasing,

bieten Informationen über

Autos mit umweltfreundlichen Antrieben.

Probefahrten inklusive.

Geschäftsjahr Lobbying-Arbeit für

eine umweltfreundliche Gestaltung

des Autoverkehrs im Spannungsfeld

zwischen Regierung, Behörden, Autoherstellern,

Treibstoffversorgern und

-distributoren und den Autofahrern.

Damit die Autofahrer weiter unterwegs

sind – aber umweltfreundlich.

NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 56

Raiffeisen-Leasing für

Öko-Autos

Die Emission von Treibhausgasen

und Feinstaub wird zu einem guten

Teil vom Autoverkehr verursacht. Angesichts

der hohen Umweltbelastung

ist es notwendig, den Umstieg auf alternative

und ökologisch verträgliche

Antriebe zu forcieren. Sparsame und

abgasarme Modelle müssen entwickelt,

angeboten und vom Markt

akzeptiert werden. Erdgas, Bioöle

oder auch die Hybridtechnologie

können für den Betrieb von Kfz eingesetzt

werden. Der Umstieg auf alternative

Kraftstoffe schont die Umwelt.

Die Umsetzung ist jedoch schwierig.

In Österreich fehlt es noch immer

an der nötigen Infrastruktur, um Öko-

Autos sinnvoll einsetzen zu können.

Im ersten Quartal 2007 waren lediglich

etwa 700 Erdgasfahrzeuge angemeldet.

Insgesamt boten im ganzen

Land nur 29 Tankstellen und 40 Betriebstankstellen

das umweltfreundlichere

Erdgas an. In Italien waren zum

gleichen Zeitpunkt bereits mehr als

40.000 Erdgasfahrzeuge in Betrieb,

denen über 500 entsprechend ausgerüstete

Tankstellen Kraftstoff boten.

Die ab 1. Juli 2008 gültige NoVA-

Berechnung nach der Höhe des

CO 2

-Ausstoßes ist ein Schritt in die

richtige Richtung. Die Lösung greift

allerdings zu kurz. Wünschenswert

ist eine weitere Reduktion der Grenzwerte

sowie die Einbeziehung des

bereits vorhandenen Autobestands.

Die Raiffeisen-Leasing setzt die 2006

begonnene Anschaffungsförderung

ökologisch betriebener Kfz mit einem

Direktzuschuss von € 300 fort. Jeder

Kunde von Raiffeisen-Leasing kommt

in den Genuss dieser Förderung. Wer

in Wien wohnt und ein mit Bio-CNG

(CNG steht für Compressed Natural

Gas) betriebenes Auto anschafft, erhält

noch mehr, nämlich einen Zuschuss

von € 400.

Emissionsreduktion im

Straßen-Güterverkehr

Die Raiffeisen-Leasing unterstützt

den Einsatz regenerativer Energieträger

im Straßen-Güterverkehr und

präsentierte 2007 gemeinsam mit

der Technischen Universität Wien,

der SKK Austria Energie Vertriebs

GesmbH und der Spedition Frikus

einen biologischen und umweltfreundlichen

Treibstoff für Lkw. Zur

Herstellung wird biologisches Basismaterial

wie Soja- oder Rapsöl herangezogen.

Dieses ist nahezu CO 2

-neutral

und emittiert bei der Verbrennung

nicht mehr CO 2

als die Pflanzen zuvor

während des Wachstums der Atmosphäre

entnommen haben. Die Nutzung

von Biosprit auf pflanzlicher

Basis zeigt aufgrund der ersten

stichprobenartigen Messreihen ein

Potenzial zur merkbaren Verringerung

des Partikelausstoßes.

Das Pflanzenöl wird bei der Verarbeitung

mit dieselähnlichen Eigenschaften

ausgestattet. Die Verwendung

des Biosprits erfordert keinen Umbau

des Fahrzeuges, sondern lediglich

eine sorgfältige Reinigung der Fahrzeugteile,

die mit Kraftstoff in Berührung

kommen. Ein weiterer wesentlicher

Vorteil des Produktes liegt in der

Senkung der Betriebskosten.

Frikus hat mittlerweile alle Lkw auf

Pflanzensprit umgestellt und entspricht

damit einem immer wieder

geäußerten Kundenwunsch nach

umweltfreundlicheren Transportmitteln.

Pflanzensprit ist derzeit pro Liter

um 10 bis 15 Cent günstiger als fossiler

Dieseltreibstoff, woraus sich bei

einer für Lkw üblichen Laufzeit von

vier Jahren und einer Million Kilometer

eine durchschnittliche Kostenersparnis

von einigen tausend Euro

pro Fahrzeug ergibt. Die Kosten für

die rund alle 50.000 km notwendige

Reinigung des Öl- und Schmierkreislaufes

der Motoren sind in dieser

Berechnung bereits berücksichtigt.

Mit einer Umstellung der gesamten

Lkw-Flotte Österreichs in der Kategorie

über 3,5 Tonnen würde eine erhebliche

Feinstaubreduktion und eine

Einsparung von fünf bis sechs Millionen

Tonnen CO 2

pro Jahr erreicht.

Eine wichtige Voraussetzung für die

Durchsetzung des Kraftstoffes am

Markt ist seine technische Unbedenklichkeit.

Daher wird für Fahrzeuge,

die zum Datum der Umrüstung nicht

älter als 36 Monate sind, eine Garantie

gegen Motorbruch für sechs Jahre

und eine Gesamtlaufleistung von

1,1 Millionen Kilometern gewährt.

Netzwerk Auto & Umwelt

Um die Entwicklung von Rahmenbedingungen

für den Umstieg auf

umweltfreundliche Autos zu ermöglichen,

gründete die Raiffeisen-Leasing

gemeinsam mit dem Autofahrerklub

ÖAMTC bereits im Herbst 2006 das

„Netzwerk Auto & Umwelt“. Das Netzwerk

leistete auch im abgelaufenen

Mehr Förderung für umweltfreundliche

Pkw

Das Netzwerk Auto & Umwelt setzt

sich für eine beschleunigte Umrüstung

der in Österreich zugelassenen

Pkw auf ökologische Kraftstoffe ein.

In Österreich sind deutlich mehr als

vier Millionen Pkw zugelassen. Das

Durchschnittsalter der Fahrzeuge

beträgt knapp neun Jahre und der

jährliche CO 2

-Ausstoß beträgt 13

Millionen Tonnen.

Der derzeitige Zuschnitt der Förderung

für neue Kfz führt zu einer

unnötigen Verlängerung des Umrüstungszeitraumes.

Das Netzwerk Auto

& Umwelt fordert daher die Einbeziehung

der bestehenden Autoflotte

in die Förderungen, die gänzliche

Befreiung der Bio-CNG von der Mineralölsteuer

und der Erdgasabgabe

sowie den zügigen Ausbau des Tankstellennetzes

für Gas und Biogas.

Diese Maßnahmen sind dringend

erforderlich, damit rasch mit der Realisierung

von Biogasprojekten begonnen

werden und Bio-CNG als neue

Kraftstoffsorte einen prominenten

Platz am Markt einnehmen kann.

SEITE 57


NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 58

Im Jahr 2007 wurden in Graz, Wien,

Wiener Neustadt und Villach eine

Reihe ein- bis dreitägiger Öko-Auto-

Shows organisiert, die Besuchern

die Möglichkeit boten, sich über das

Angebot, Betrieb und Kosten von

umweltverträglichen Fahrzeugen

zu informieren und Probefahrten zu

absolvieren. Der Zustrom und das

Publikumsinteresse waren sehr rege.

Das Netzwerk Auto & Umwelt hat

im Jahr 2007 das Informationsangebot

im Internet erweitert. Unter www.

raiffeisen-leasing.at/autoumwelt3.html

ist Wissenswertes über alternative

Antriebs- und Treibstoffkonzepte für

Pkw, umweltschonende Technologien

sowie ein Überblick über Erdgas- und

Pflanzenöltankstellen in ganz Österreich

zu finden.

Ökologiegespräche

Ökologiegespräch 2007 in Wien: „Neue Energiewelten:

Power vom Bauer.“ Diskutanten: Wolfgang Löser,

Werner Wutscher, Walter Böhme, Peter Engert, Peter

Muzik, Bernd Lötsch (von links nach rechts)

Die Raiffeisen-Leasing hat 2006 die

„Ökologiegespräche“ ins Leben

gerufen. Wir haben diese Diskussionsreihe

erfunden, weil wir von der

Notwendigkeit einer tief gehenden

Auseinandersetzung mit den Themen

Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie

überzeugt sind. Mit dieser Veranstaltungsreihe

wollen wir eine wichtige

Plattform zum Gedankenaustausch

schaffen und die breite Öffentlichkeit

auf die zunehmende Bedeutung von

Ökologiethemen aufmerksam machen.

Für die Ökologiegespräche,

die jeweils in Wien abgehalten werden,

stellen namhafte nationale und

internationale Experten ihr Know-how

zur Verfügung. Jede Veranstaltung

steht unter einem speziellen Motto.

Das 2. Ökologiegespräch im März

2007 stand unter dem Titel „Neue

Energiewelten: Power vom Bauer“.

Im Rahmen der Abendveranstaltung,

die im Raiffeisen-Forum stattfand,

informierten Experten über das brennende

Thema erneuerbarer Energien

in der Landwirtschaft und standen

den Veranstaltungsbesuchern für

Diskussionen und einen Austausch

von Erfahrungen zur Verfügung.

Unter der Moderation von Mag. Peter

Engert, Sprecher der Geschäftsführung

von Raiffeisen-Leasing,

diskutierten Mag. Werner Wutscher,

damals Generalsekretär im Bundesministerium

für Land- und Forstwirtschaft,

Umwelt und Wasserwirtschaft,

Univ.Prof. Dr. Bernd Lötsch, Generaldirektor

des Naturhistorischen Museums,

DI Dr. Walter Böhme, Leiter des

Bereiches Forschung & Entwicklung

der OMV AG, Prof. Dr. Peter Muzik,

Chefredakteur und Herausgeber des

WirtschaftsBlattes und Energie-Pionier

Wolfgang Löser, welchen Stellenwert

erneuerbare Energie in der Landwirtschaft

einnehmen wird – und was

beziehungsweise wie die Agrarwirtschaft

zur Lösung der bestehenden

Probleme beitragen kann.

Die Talkrunde war sich einig, dass

die Landwirtschaft vor großen Umbrüchen

steht und die Bekämpfung

des Klimawandels immer mehr an

Bedeutung gewinnt. Fest steht, dass

die momentanen Probleme in den

nächsten Jahren beseitigt werden

müssen – und zwar nachhaltig. Einigkeit

herrschte auch in den Wünschen

an die Politik, von der klare und zukunftsweisende

Richtlinien gefordert

wurden.

Energiepionier Wolfgang Löser referierte

über seinen energieautarken

Bauernhof, für dessen Betrieb er von

Bioöl bis zur Photovoltaik eine Reihe

umweltschonender Energiequellen

nützt. Univ.Prof. Dr. Bernd Lötsch

brach eine Lanze für die Erhaltung

einer gesunden Umwelt, die Renaturalisierung

geschädigter Regionen

und die verstärkte Nutzung

erneuerbarer Energien. Dr. Walter

Böhme signalisierte Offenheit für

alternative Energiekonzepte und

Dr. Peter Muzik monierte die Zahnlosigkeit

international gefasster Beschlüsse

zur Rettung vor dem Klimawandel.

Dass das Thema die Öffentlichkeit

bewegt, zeigten die rund 350 Gäste,

die der Einladung von Raiffeisen-

Leasing gefolgt waren. Unter den

Besuchern fanden sich Vertreter aus

Politik, Wirtschaft, öffentlichen Institutionen

und Medien.

Raiffeisen Klimaschutz-

Initiative

Die Raiffeisen-Leasing ist als österreichische

Öko-Pionierin Mitglied

der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative

(RKI). Die RKI wurde im Herbst 2007

auf Initiative von Generalanwalt

Dr. Christian Konrad gegründet,

Vorsitzender der Initiative ist

Dr. Franz Fischler.

Die Raiffeisenorganisationen treten

für ein weltweit nachhaltiges

Wirtschafts- und Sozialmodell ein,

mit dem eine vernünftige Balance

zwischen einer innovativen, wettbewerbsstarken

Marktwirtschaft, der

sozialen Verantwortung und der Verantwortung

für die Umwelt angestrebt

wird. Schon frühzeitig wurden zahlreiche

Aktivitäten zum Klimaschutz

entwickelt, die nun mit der RKI gebündelt

und ausgebaut werden.

Die Ziele der RKI sind:

durch geeignete Aktivitäten

einen substanziellen Beitrag

zum Klimaschutz zu leisten,

Voraussetzungen zu schaffen,

damit die Mitglieder der RKI die

möglichen Synergien maximal

nutzen können,

das Bewusstsein in der Öffentlichkeit

für Nachhaltigkeit, Klimaschutz,

Energieeffizienz und

erneuerbare Ressourcen zu

stärken.

Die RKI befürwortet eine florierende

Wirtschaft. Wachstum sorgt für Arbeitsplätze

und steigende Einkommen.

Die Aufmerksamkeit der RKI gilt

dem zunehmenden Verbrauch von

Ressourcen, dem Klimawandel und

dem Klimaschutz.

Mehr über die Raiffeisen

Klimaschutz-Initiative ist unter

www.raiffeisen-klimaschutz.at

zu finden.

NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 59


NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 60

Kundenprojekte

Als führende österreichische Leasing-

Gesellschaft auf den europäischen

Märkten sind wir intensiv in der

Finanzierung von Investitionsgütern

engagiert.

Bei allen Projekten kommt dem Umgang

mit Energie eine besondere

Bedeutung zu.

Die Raiffeisen-Leasing finanziert nicht

nur in Österreich, sondern in vielen

Ländern Europas Produktionsanlagen,

Logistikzentren, Wohn- und Bürohäuser

und Anlagen zur Energiegewinnung

und vieles mehr, wobei wir viel

Wert auf saubere, umweltfreundliche

und erneuerbare Energie legen.

Raiffeisen Energy &

Environment

Die Raiffeisen-Leasing hat im Mai

2007 die Raiffeisen Energy & Environment

(REE) als 100%ige Tochtergesellschaft

gegründet und ihre

europaweiten Aktivitäten sowie ihr

Know-how im Bereich erneuerbarer

Energien in dem neuen Unternehmen

gebündelt. Die REE hat die Aufgabe

übernommen, die internationale Marktpräsenz

zu forcieren und auszubauen.

Darüber hinaus vertritt die Geschäftsführung

der REE die Raiffeisen-Leasing-Gruppe

im Firmenbeirat der IG

Windkraft.

Das Biomasse-Fernwärmenetz in Grän in Tirol

bietet saubere Energie für einen ganzen Ort und

wurde von der Raiffeisen-Leasing finanziert.

Energie

Physikalisch betrachtet, kann Energie

weder gewonnen noch verbraucht

werden. Sie wird durch die Nutzung

lediglich in eine andere Form verwandelt

(Anmerkung für technisch

orientierte Feinspitze: Das sagt der

1. Hauptsatz der Thermodynamik.).

Die sogenannten fossilen Brennstoffe

wie Erdöl und Kohle sind also

nichts anderes als gespeicherte Energie.

Diese Reserven wurden von

der Natur über Millionen von Jahren

aufgebaut. Wir Menschen entnehmen

heute viel mehr Energie als wir der

Erde zurückgeben. Die Folgen dieses

Prozesses sind bekannt: Die Umwandlung

der gespeicherten Energie

führt zum einen zu einer fatalen Änderung

des Weltklimas. Zum anderen

nehmen die Reserven an gespeicherter

Energie dramatisch ab.

Ein Lösungsansatz liegt im Umstieg

auf saubere Energie, deren Nutzung

die Umwelt nicht belastet und die

fossilen Energievorräte schont. Darunter

fällt die Erzeugung von Strom

bzw. Wärme aus Biomasse, Biogas,

Bioöl, Photovoltaik und Windkraft.

Alle diese Technologien kommen

ohne Belastung der fossilen Energiereserven

aus. Die Raiffeisen-Leasing

hat sich sehr früh mit erneuerbaren

Energien beschäftigt. Das vorläufige

Ergebnis dieser Auseinandersetzung

sind insgesamt 44 Anlagen zur sauberen

Energiegewinnung, die die

Raiffeisen-Leasing per Dezember

2007 finanziert hat.

2007 wurden 10 neue Anlagen abgeschlossen.

Im Einzelnen handelt

es sich um eine Biodiesel-Anlage in

Finnland und eine Bioethanol-Anlage

in Deutschland, je eine Biogas-Anlage

in Österreich und Italien, je eine

Anlage zur Pelletswärmeerzeugung

in Österreich und in Italien sowie je

zwei Blockheizkraftwerke in Österreich

und Italien.

Ein bemerkenswertes Projekt ist das

Biomasse-Ortswärmenetz der Tiroler

Gemeinde Grän, das die Raiffeisen-

Leasing finanziert hat. Die Anlage

wurde in nur sechs Monaten errichtet

und im November 2007 in Betrieb

genommen.

Über eine sechs Kilometer lange

Trasse mit einer Anschlussleistung

von 5.000 KW werden Gemeindegebäude,

Hotels, Gewerbetriebe und

Haushalte mit umweltschonender

Wärme aus erneuerbarer Energie

versorgt. Verheizt werden pro Jahr

rund 12.000 Schüttraummeter nachwachsender

Holz-Biomasse. Zur

Ausfallsicherung wurde vorsorglich

ein weiterer Kessel installiert, der

mittels konventioneller Energie

betrieben wird.

Saubere Energie finanziert von der Raiffeisen-Leasing

Sparte bereits abgeschlossene bereits abgeschlossenes

Projekte

Volumen

Biomasse 9 € 77.272.474

Biogas 11 € 16.515.759

Bioöl 6 € 25.453.395

Photovoltaik 4 € 4.134.444

Windkraft 11 € 169.261.200

Biotreibstoffe 3 € 90.155.718

Gesamt 44 € 382.792.990

Die sauberen Anlagen zur Stromund

Wärmeerzeugung können

jährlich knapp 660 Millionen Kilowattstunden

an elektrischer Energie

(Strom) und etwa 735 Millionen Kilowattstunden

an thermischer Energie

(Wärme) produzieren. Mit diesen

Energiemengen lassen sich etwa

163.000 Haushalte mit Strom versorgen

oder die Wiener U-Bahnen und

Straßenbahnen 1,5 Jahre lang betreiben.

Die produzierte Wärme reicht

aus, um 2,1 Millionen m 2 Wohnfläche

zu versorgen.

Auch die Einsparung an CO 2

kann

sich sehen lassen. Im Vergleich zur

schmutzigen, weil auf fossile Ressourcen

abstellende, Energiegewinnung,

reduzieren die von der Raiffeisen-Leasing

betreuten, sauberen

Anlagen die CO 2

-Belastung um rund

660.000 Tonnen pro Jahr.

Insgesamt haben die von der Raiffeisen-Leasing

finanzierten Anlagen

das Potenzial, 122,3 Millionen Liter

Biodiesel und 104 Millionen Liter

Bioethanol zu erzeugen.

Die Produktion würde ausreichen,

um alle Tiroler Autos ein Jahr lang

mit Sprit zu versorgen.

Ein Auto mit einem durchschnittlichen

Treibstoffverbrauch könnte mit

dieser Menge zehn Mal die Strecke

von der Erde zur Sonne und retour

zurücklegen oder gezählte 76.322

Mal den Globus umrunden. Die Biotreibstoffe

erreichen gegenüber

herkömmlichen Kraftstoffen eine

CO 2

-Einsparung von zirka 272.000

Tonnen pro Jahr.

Die mit allen Projekten zusammen

erzielte CO 2

-Einsparung beläuft sich

jährlich auf 930,5 Millionen Tonnen.

Von Projektbeginn bis Ende 2007

gerechnet, summiert sich die CO 2

-

Vermeidung auf die stolze Zahl von

2,4 Millionen Tonnen.

NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 61


NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 62

Cashcow-Modell Energy-

Cabin

Auf großes Interesse der Wirtschaft

trifft das von Raiffeisen-Leasing

forcierte EnergyCabin-Modell, das

Gewerbebetrieben gleich von der

Inbetriebnahme an eine deutliche

Verringerung der Energiekosten

ermöglicht. Das Modell gewinnt vor

dem Hintergrund steigender Preise

für klassische Energieträger an

Bedeutung. Der Umstieg auf kostengünstige

erneuerbare Energien

scheitert jedoch häufig an den hohen

Anschaffungskosten der Bioanlagen,

die sich erst nach längerer Amortisationszeit

rechnen.

EnergyCabin und Raiffeisen-Leasing

bieten Besitzern einer bestehenden

und voll funktionsfähigen Öl-, Gas-,

oder Flüssiggasheizung eine wirtschaftliche

und umweltfreundliche

Lösung, die von Beginn an finanzielle

Vorteile bringt.

Das Modell wird durch die Ergänzung

der bestehenden Heizung mit einer

kleiner dimensionierten EnergyCabin

zu einer Cashcow. Die kleinere Dimensionierung

senkt bereits die

EnergyCabin ist eine energiesparende und umweltschonende

Heizungsalternative, die Unternehmen in

ganz Österreich angeboten wird.

Kosten, weitere Kostenvorteile ergeben

sich durch die werksseitige

Serienfertigung der EnergyCabin.

Darüber hinaus gibt es für Gewerbebetriebe

eine bis zu 35-prozentige

„Umweltförderung im Inland“ für die

Installation einer Biomasse-Solar-

Kombination. Auch mit einer kleinen

„Ergänzungsanlage“ kann ein Großteil

des Verbrauchs von fossilen

Energieträgern durch kostengünstigere

erneuerbare Energien ersetzt

werden. Die Energiekosteneinsparung

ist enorm, da Pellets wesentlich

günstiger sind als Heizöl und Erdgas,

Hackschnitzel sind sogar noch

preiswerter.

Werden die Anschaffungskosten

durch die Raiffeisen-Leasing finanziert,

so fallen nahezu jegliche Kosten

im Investitionsjahr weg. Die Leasingraten

können bei richtiger technischer

Auslegung der Anlage bereits

von Beginn an unter der Energiekosteneinsparung

liegen und somit

einen positiven Cashflow ab dem

ersten Jahr bringen.

Ein konkretes Beispiel zeigt

die wirtschaftlichen Vorteile

Ein Gewerbebetrieb wird durch

einen relativ neuen 300-kW-Ölkessel

mit Wärme versorgt. Dieser wird nun

durch eine EnergyCabin „EMax M“

mit einem 100-kW-Pelletskessel und

24 m 2 Solarkollektoren ergänzt. Die

Brennstoffkosteneinsparungen sind

schon ab dem ersten Jahr höher als

die Summe aller zusätzlichen Aufwendungen

(Leasingrate und alle

Betriebskosten). Der Cashflow der

Investition ist von Beginn an positiv

und wird immer höher. Nach zehn

Jahren ergibt sich ein kumulierter

Vorteil von € 108.000, nach 15

Jahren von über € 300.000. Jährlich

werden außerdem rund 100 Tonnen

klimaschädliche CO 2

-Emissionen

eingespart.

Sparte bereits abgeschlossene bereits abgeschlossenes

Projekte

Volumen

Contracting 45 € 41.516.395

Contracting

Die Raiffeisen-Leasing unterstützt den

Klimaschutz auch durch Contractingoder

Sanierungsprojekte. Dabei werden

bestehende Einrichtungen wie

Amtshäuser, Schulen, Kindergärten

und Beleuchtungssysteme von Gemeinden

energiefit gemacht. Neben

der öffentlichen Hand treten auch

große Gewerbe- und Industrieunternehmen

als Auftraggeber auf, die ihre

Anlagen auf den neuesten Stand der

Energieeffizienz bringen lassen. Ein

wesentlicher Vorteil der Kunden liegt

in der von Raiffeisen-Leasing abgegebenen

Energiespar-Garantie. Die

Raiffeisen-Leasing garantiert ein vertraglich

festgelegtes Einsparpotenzial

und übernimmt damit das Wirtschaftlichkeitsrisiko

der Anlagen. Das Contracting

stellt mit 45 Projekten von den

Stückzahlen her den größten Anteil an

den bereits realisierten Projekten dar.

Energieeffiziente

Sanierungen

Zu den im Jahr 2007 realisierten Contracting-Projekten

zählt die energieeffiziente

Sanierung der Volksschule

Sittendorf im Wienerwald (NÖ) sowie

der Hauptschule Oberwart (Bgd.). Bei

beiden Projekten haben die Energieberichte

2007 eine Übererfüllung der

Einsparziele ausgewiesen. In Oberwart

beträgt die effektive Einsparung

79,3 % statt der garantierten 50 % und

diese zusätzliche Kosteneinsparung

kommt der Stadtgemeinde uneingeschränkt

zugute.

NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 63


NACHHALTIGKEITSBERICHT

SEITE 64

WEICHENSTELLUNG FÜR

NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Nachhaltigkeit ist das langfristige

Gleichgewicht zwischen den Anforderungen

der Gesellschaft und

der natürlichen Umwelt. Für Unternehmen

bedeutet Nachhaltigkeit

die Verpflichtung zu einem langfristigen

Prozess. Die Auseinandersetzung

mit Nachhaltigkeitsprinzipien,

die ihren Ausdruck in einem

Nachhaltigkeitsbericht findet, ist

ein klares Signal der unternehmerischen

Verantwortung für Mensch

und Umwelt. Daher freut es mich

als Geschäftsführer des Umweltbundesamtes,

dass das Management

von Raiffeisen-Leasing beschlossen

hat, sich mit dieser

Verantwortung im eigenen Unternehmen

und in Bezug auf seine

wirtschaftlichen Aktivitäten aktiv

auseinanderzusetzen.

Die Maßnahmen, die Raiffeisen-

Leasing bisher für die Verbesserung

der ökologischen Betriebsleistung

gesetzt hat, sowie gezielte

Investitionsprojekte im Bereich

erneuerbarer Energie, tragen –

zusätzlich zu den positiven Auswirkungen

auf die Umwelt – dazu

bei, die Aufmerksamkeit auf das

Thema Nachhaltigkeit zu lenken

und das Bewusstsein bei MitarbeiterInnen

und KundInnen hinsichtlich

ökologischer Potenziale zu

schärfen.

Mit ambitionierten Zielen, wie zum

Beispiel die Fahrzeugflotte durch

die Verwendung von Biotreibstoffen

bis 2010 zu 75 % CO 2

-neutral zu

betreiben, bekräftigt das Management

von Raiffeisen-Leasing die

intensive Auseinandersetzung mit

der Substitution fossiler Energieträger.

Die Maßnahmen, die im IT-

Bereich Energie sparen, sind ein

wichtiger Ansatzpunkt, den Ressourcenverbrauch

zu verringern.

Die Finanzierung von Energieerzeugung

aus erneuerbaren Quellen

(z.B. Windkraftanlagen) sowie das

Engagement in den Bereichen

energieeffizientes Bauen und

Contracting, bei dem Energieeffizienz

und Reduktion des Verbrauches

verbunden werden, sind

Schritte in Richtung einer nachhaltigen

Entwicklung. Im globalen

Kontext werden Ressourcenknappheit

und Ressourcenverbrauch die

treibenden Marktfaktoren sein und

damit energieeffiziente Entwicklungen

vorantreiben. Unternehmen

wie Raiffeisen-Leasing übernehmen,

nicht zuletzt wegen ihres

länderübergreifenden Engagements

mit zielgerichteten Investitionen

eine wichtige Funktion.

Fortschritte in der Nachhaltigkeit

werden durch Daten veranschaulicht.

Für den kontinuierlichen betrieblichen

Nachhaltigkeitsprozess

sollte ein Umweltmanagementsystem

einen geeigneten – und

bewährten – strukturellen Rahmen

bieten.

Mit dem vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht

bestätigt Raiffeisen-Leasing,

dass die Weichen

in Richtung nachhaltiger Entwicklung

gestellt sind.

Mag. Georg Rebernig

Geschäftsführer

Umweltbundesamt

Der Begriff der Nachhaltigkeit gilt

seit einigen Jahren als Leitbild für

eine zukunftsfähige Entwicklung

(„sustainable development“) der

Menschheit. Seit der größten Gipfelkonferenz

des 20. Jahrhunderts

in Rio de Janeiro ist dies mehr als

eine Idee. Die wirtschaftliche und

gesellschaftliche Entwicklung muss

ihren Kurs ändern und mehr Rücksicht

auf die Belange der Umwelt

nehmen. Ziel ist die Befriedigung

der menschlichen Grundbedürfnisse

mit einer qualitativ hochwertigen

Umwelt und einer gesunden

Wirtschaft für alle Menschen der

Erde. Dies kann keine Nation für

sich allein sicherstellen – vielmehr

ist eine weltweite Partnerschaft für

eine nachhaltige Entwicklung erforderlich.

Dieses Anliegen haben die Christlichen

Kirchen in Österreich in

ihrem Sozialwort aufgenommen

und Nachhaltigkeit als Prinzip formuliert,

das „Einsatz für gerechte

GELEBTE NACHHALTIGKEIT

ALS PRAKTIZIERTE

ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz

Lebensbedingungen und einen

schonenden Umgang mit der

Natur auf Zukunft hin“ bedeutet

(Nr. 289). Die Kirchen stellen bezahlte

Arbeitszeit für Umweltarbeit

zur Verfügung und veröffentlichen

Energiebilanzen. Kirchliche Gemeinschaften

und Betriebe achten auf

Nachhaltigkeit in ihrer Einkaufspolitik

und in ihrer Energienutzung.

Die Kirchen in Österreich sind schon

weit über das Stadium der Diskussion

hinaus. Es geht kaum mehr

um das Ob, sondern viel mehr um

das Wie in den einzelnen Bereichen

von Ökonomie, Ökologie und Sozialem/Kulturellem/Geistigem.

Leider

oft vielfach unbemerkt. In vielen

Bereichen haben die Kirchen eine

Vorreiterrolle übernommen. Einige

Beispiele:

• Ökonomie: Durch ethisches

Investment verschaffen wir

ethisch-ökologisch orientierten

Unternehmen einen Marktvorteil.

Es gibt Bildungsangebote

in Zusammenarbeit mit ethisch

orientieren Ratingagenturen.

Wir führen Gespräche mit der

Wirtschaft und bieten einen Leitungskurs

zum Thema „Führen

mit ethischem Anspruch“.

• Ökologie: Kirchliche Betriebe

wie das Stift St. Georgen und

das Bildungshaus St. Virgil verfügen

über das Umweltmanagementsystem

EMAS und sind

Klimabündnisbetriebe.

• Soziales: Nachhaltigkeit wird

in Leitbildern festgehalten, z.B.

Elisabethinen Krankenhaus

in Klagenfurt. Die Katholische

Kirche in Kärnten ist Träger des

Projektes „Brückenschlag“.

Dabei wechseln Führungskräfte

aus Wirtschaftsleben und NPOs

für eine Woche in den jeweils

anderen Arbeitsalltag.

Der Kirche geht es um die Globalisierung

des Guten. Das ist ein

von der Religion und von Gott her

gegebener Auftrag. Deshalb ist

das Prinzip Nachhaltigkeit in den

eigenen Betrieben des Bistums

Gurk ein wesentlicher Bestandteil

der Unternehmensstrategie bzw.

des strategischen Managements,

welches sich einer Balanced Scorecard

RIO (=Religion in der Organisation)

bedient und mit dem Trigos

2007 ausgezeichnet wurde.

SEITE 65 NACHHALTIGKEITSBERICHT


REISETAGEBUCH ZU DEUTSCHLAND UND DER SCHWEIZ

Unsere westlichen und nördlichen Nachbarn sind uns besonders

ans Herz gewachsen, schon vor vielen Jahren. Wir mögen an

ihnen, dass sie ein G‘spür für‘s G‘schäft haben, wie man bei

uns in Wien sagt, und auch, dass sie verlässliche Partner sind.

So wie wir.

ANHANG

Mitglieder des geschäftspolitischen Beirates

der Raiffeisen-Leasing

VD Dr. Karl Sevelda (Vorsitzender)

Raiffeisen Zentralbank Österreich AG

Am Stadtpark 9, 1030 Wien

Dir. Dr. Helmut Breit

Raiffeisen Zentralbank Österreich AG

Am Stadtpark 9, 1030 Wien

VD Mag. Peter Gauper

Raiffeisenlandesbank Kärnten reg.Gen.m.b.H.

St. Veiter Ring 53, 9010 Klagenfurt

GD-Stv. Dr. Robert Gruber

Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG

F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien

Dir. Dr. Manfred Herbsthofer

Raiffeisen-IMPULS-Leasing Gesellschaft m.b.H.

Europaplatz 1a, 4020 Linz

VD Mag. Johann Jauk

Raiffeisenlandesbank Steiermark reg.Gen.m.b.H.

Kaiserfeldgasse 5-7, 8010 Graz

VD-Stv. Dr. Johannes Ortner

Raiffeisenlandesbank Vorarlberg reg.Gen.m.b.H.

Rheinstraße 11, 6901 Bregenz

Dir. Dr. Heinz Konrad

Raiffeisenverband Salzburg reg.Gen.m.b.H.

Schwarzstraße 13-15, 5020 Salzburg

Dir. Dr. Hans Unterdorfer

Raiffeisen-Landesbank Tirol AG

Adamgasse 1-7, 6020 Innsbruck

GD-Stv. Leopold Buchmayer

Raiffeisenlandesbank Burgenland reg.Gen.m.b.H.

Raiffeisenstraße 1, 7001 Eisenstadt

SEITE 66

SEITE 67

ANHANG


SEITE 68

RAIFFEISEN-LEASING-GRUPPE

PER 31.12.2007

MOBILIEN-/

KFZ-LEASING

GEWERBLICHES IMMOBILIEN-LEASING

KOMMUNALES

LEASING

AUSLAND

35% Die NÖ Leasing GmbH

40% Die NÖ Leasing GmbH &

Co KG

25% G + R Leasing GmbH

50% G + R Leasing GmbH &

Co KG

100% MENELAOS

53% MOBIXVERM

53% MOBIX AG

49% ÖAMTC-Leasing GmbH

49% ÖAMTC-Leasing

GmbH&CoKG

10% RAIMED

100% RAN elf

100% RLAIR

80% RLDANTE GmbH

100% RL Fuhrparkmgmt GmbH

100% RLPROJFI

100% Unterinntaler RL GmbH &

Co KG

SONSTIGE

GESELLSCHAFTEN

100% ABDEROS

100% ALETTA

51% ARGE ÖffBeleuchtung

100% CUPIDO

25% Golfanl. Schönborn

100% FMZ EINS

100% FMZ DREI

100% FMZ FÜNF

100% FMZ SECHS

100% HABITO

100% HEKAL

100% HSPROJ

49% IGNIS

50% KEYLWERT

100% KOTTO

45% KVG Bauträger

100% LSC

100% PHOLUS

45% RSM Immo

100% RL Waerme

100% Raiff. Windpark

100% Raiff. Windpark Berg

100% Raiff. Windpark Trautmann

100% Raiff. Windpark Velm

40% Rail-Rent-Holding

100% RL ALPHA Holding

100% RL Bet

100% RLBANK

100% RLIMMO

100% RLIMVERW

99% RL KOKYTO Holding

GmbH

100% RLWBERRI

100% RRENT

100% RRLENAU

100% RRWALL

100% RSBL

50% TTLGMBH

50% TTLKEG

100% AELLO

49% AGIOS

100% AGITO

100% AKRISIOS

50% ALBA

100% ALETTA

100% ALTHAIA

50% APUS

100% ARCANA

50% ARTEMIA

100% AURIGA

50% AVION

100% BRISEIS

100% BRL

50% CADO

1 00% CANOPA

25% CITYCENT

100% COLRIL

100% CURO

100% DANAE

100% DOROS

100% EPPA

100% ETEOKLES

100% FEBRIS

100% GENO

49% HERA

100% HERMIONE

50% HESTIA

25% IMMOHUBI

100% ISIS

50% JUNO

100% KHTGMBH

100% KHTKEG

100% LARENTIA

20% LEAS431

50% LEAS439

50% LG

100% LIBRA

50% LM

100% LT

100% LYRA

100% MANDRIA

100% MARIAGRUND

100% MELIKERTES

50% MIRA

50% MIRUS

16% NATA

100% NISOS

100% NOELLWK

50% OCTANOS

50% ORION

100% PALADIOS

100% PARKIN

100% PARO

90% WIED HAUPT

50% PEGA

100% PELIAS

100% PLANA

100% PROKNE

100% PROPRIA

100% PYGRA

100% RAN zehn

100% RAN vierzehn

100% RAV

50% REALBETA

50% REMUS

100% RIL

50% RILII

100% RILIV

100% RILREU

50% RILVI

100% RILVII

100% RILXIII

100% RILXIV

100% RILXVI

25% RIMPGEB

25% RIMPIMMO

25% RIMPLIEG

100% RL GRUND

100% RLHPB

70% RLKRAUSS

100% RUBRA

50% RWBL

50% RWBLOE

100% SAMARA

50% SCHRUNS

100% SEDA

33% SEILBAHN

1% SELENE

100% SFHOTEL

100% SINIS

50% SOLIDA

50% SPICA

50% SUPRIA

100% SUTTERL

100% TCCGMBH

100% THERMAL

100% THERMBET

100% THERMKG

100% THETIS

100% THYMO

50% TRAISENHAUS

67% UNIQA

100% URSA

50% VANELLA

100% VERUS

100% WEGA

50% ZENTRUM PUNT

SCHWESTERGESELLSCHAFTEN

Inprox Zlin

RALT GmbH

REE

REECROA

REEBULG

REECZE

REEGESK

REEPOL

REESK

RLA

RL GmbH & Co KG

RLMOB

RL Österreich GmbH

RLKG RL GmbH

UBX France

UBX Lux

VICTUS

WARMINS

25% ADORIA

49% Aaron Kontor 3 Holding

25% AVENTIN

100% BKGL

25% CONATUS

25% CULINA

50% EPSILON

45% ERIS

25% ESQUILIN

50% FACILITAS

25% FORIS

40% IMPZETA

20% KRHOLL

20% KRMICH

5% KR WOLK

20% KOMMZELT

25% LITUS

33% NOEGGL

33% NOEKGL

33% NOEKLKGL

27% NOERGPG

26% NOERKPS

25% OOEGGL

17% OOELGK

17% OOELOB

100% OVIS

33% QUIRINAL

100% RAIFGGL

100% RAIFKGL

33% SCHULVER

100% SOLAR II

50% STEIRGGL

50% STEIRKGL

50% STLGK

25% STLOB

50% SWO

8% TIRLPROJ

33% TKL

33% TKLII

33% TKLIII

33% TKLIV

33% TKLV 1)

33% TKLVI 1)

33% TKLVII

33% TKLVIII

25% TRABITUS

25% UNDA

25% VALET

25% VIMINAL

33% VKGL

33% VKLII

33% VKLIII 1)

33% VKLIV 1)

33% VKLV 1)

1)

treuhändig gehaltene Beteiligungen

*)

RLI Holding Töchter

Raiffeisen-Leasing International,

Wien

Raiffeisen Leasing, Sarajevo

Raiffeisen Lizing, Budapest

Tatra Leasing, Bratislava

Raiffeisen Leasing, Tirana

Raiffeisen-Leasing, Prag

Raiffeisen Leasing Polska,

Warschau

GmbH

100% Abade Immobilienleasing

GmbH, Grünwald

6% Abade Immobilienleasing

GmbH&Co KG

100% Abakus Immobilienleasing

GmbH, Grünwald

6% Abakus Immobilienleasing

GmbH & Co KG

51% Abalone Immobilienleasing

GmbH, Grünwald

100% Abolla Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% Abrawiza Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

6% Abrawiza Immobilienleasing

GmbH & Co KG

100% Abri Immobilenleasing

Gmbh, Frankfurt

100% Abura Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% Abutilon Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

6% Abutilon Immobilienleasing

GmbH & Co KG

50% ACB Ponova s.r.o.

100% Achat Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

1% Achat Immobilienleasing

GmbH & Co KG

100% Achian Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% Ackja Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% Acridi Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% Adagium Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% Adamas Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% Aden Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

6% Agamemnon Immobilienleasing

GmbH & Co KG

100% Agamemnon Immobilienleasing

GmbH

100% Aison Raiffeisen-Immobilien-Leasing

GmbH

49% A - Leasing SpA

100% Alkaios Raiffeisen-Immobiline-Leasing

GmbH

100% Amykos Raiffeisen-Immobilien-Leasing

GmbH

100% Antaios Raiffeisen-Immobilien-Leasing

GmbH

50% Austria Immobilien AG

100% Austria Leasing GmbH

Cura

100% Austria Leasing GmbH

100% Austria Leasing GmbH,

Projekt Eberdingen

100% Austria Leasing GmbH

Raiffeisen Leasing, Zagreb

Raiff. Leasing, Minsk

Raiff. Leasing, Moskau

Raiffeisen Leasing, Ljubljana

Raiffeisen Leasing, Chisinau

Projekt Hannover

100% Austria Leasing GmbH,

Projekt Leipzig EM

100% Austria Leasing GmbH,

Projekt Leipzig SB

100% Austria Leasing Bet

100% Austria Leasing GmbH,

Projekt Lebensmittelmärkte

100% Austria Leasing Immoverw

100% Austria Leasing GmbH,

Projekt EKZ Meitingen

88% Austria Leasing GmbH,

Projekt Taunussteiner

100% Baufachmarktvermietung

Laufenburg GmbH

70% Bukovina Residential SRL

100% Carnuntum Immobilienleasing

GmbH

50% Cityland Park Sp.z.o.o.,

Warschau

100% CZ Invest GmbH

98% Eco Fachmarktzentrum

Geiselhöring GmbH & Co

100% Fachmarktvermietung

Gaggenau GmbH

100% FMK Kohlbruck

70% FMZ Primus Kft

100% FMZ Szomba Ingatlanfeijesztö

kft

100% Helenos Immobilienleasing

GmbH

6% Hotel Alte Reichspost

100% Hotel Maria Prag Besitz s.r.o.

6% Hotel Strehlener Straße

GmbH&Co KG München

51% HSL Invest s.r.l.

25% K & D Progetto

100% Körlog Logisztika Kft.

100% Korn GmbH

100% Laomedon Immobilienleasing

GmbH

100% Lentia Immobilienleasing

GmbH

6% Lentia Immobilienleasing

GmbH - Projekt Albert-

Oswald Haus

100% LITAI

100% Lucius Property s.r.o.

100% OPORA

100% Orestes Immoblienleasing

GmbH

6% Orestes Immoblienleasing

GmbH&Co Projekt

Wiesbaden

100% Ostarrichi Immobilienleasing

GmbH

100% Ostarrichi Immobilien-

Leasing GmbH Projekt

Langenbach

10% Pompejus AB

100% Priamos Immobilienleasing

GmbH, Frankfurt

100% PYRRHOS

Raiffeisen Leasing Bulgaria, Sofia

Raiffeisen Leasing, Bukarest

Raiff. Leasing Real Estate, Prag

Raiffeisen Leasing, Belgrad

Raiffeisen Leasing Aval, Kyiv

100% R Alpha Imobile s.r.l.

100% RL Anlagenverm München

100% RL Aramis Hold

100% RL Assets Sp.z.o.o.

100% RL Attis Hold

100% RL Attis Sp.z.o.o.

100% RL Balkan Hold

100% RL Baukis Hold

100% RL Beta d.o.o.

20% RL Bot s.r.o.

100% RL Bulgaria Hold

100% RL Delta Hold

99% R Diana s.r.l.

100% RL Epsilon Hold

100% RL Epsilon Sp.z.o.o.

100% RL Eta Hold

100% RL Eta d.o.o.

100% RL Fontus Hold

100% RL Fontus Sp.z.o.o.

100% RL Fuego

100% RL Gamma Hold

100% RL Gamma d.o.o.

100% RL Heart Hold

100% RL Heart Sp.z.o.o.

99% R Hermes s.r.l.

100% RL Jankomir d.o.o.

100% RL Jota Hold

100% RL Jota Sp.z.o.o.

100% RL Lamda s.r.o.

45% RL Leasing München

100% RL LUX kft

99% R Lux s.r.l.

100% RL Nedvishimosti EOOD

100% RL Nemovitosti s.r.o.

100% RL - Nordic AB

100% RL - Nordic Finans AB

100% RL-Nordic Oy

100% RL Promitor Hold

100% RL Promitor Sp.z.o.o.

100% RL Retail Hold

50% RLRE Sigma Property sro

50% RLRE Ypsilon Property sro

100% RL Retail Polska Sp.z.o.o.

50% RL Skand AB

100% RL Theta Hold

25% RLI Holding GmbH *)

99% R Mormo s.r.l.

100% RR Investment

100% SCTE

20% Semperin AB

100% Styria Immobilienleasing

GmbH

6% Styria Immobilienleasing

GmbH - Projekt Ahlen

100% Tertium Immobilienleasing

GmbH

20% Van der Huff Holding AB

100% Vindobona Immobilienleasing

GmbH

6% Vindobona Immobilienleasing

GmbH & Co KG

Projekt Autohaus

51% Wohnheim Güntzstrasse

Raiffeisen Leasing Kazakhstan,

Almaty

GF-Assistent/

Beteiligungen

Ausland

Mag. Daniel S. Azem

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Mag. Michael Ohner Mag. Peter Engert Mag. Karlheinz Sandler

Revision

Andreas Sutlovic

Tochtergesellschaften

Kommerz- und

Privatkunden

Kfz und

Großkunden Immobilien

Mobilien

Ökoenergie

und

Infrastruktur

Projektentwicklung

Information

und

Organisation

Bilanzierung

und Konzernsteuerung

Riskmanagement

Stabstellen

Ausland

Mag. Werner

Fleischanderl

Stv. Mag. Ferdinand

Pircher

Mag. Robert Wurth

Stv. Mag. Michael

Buchmeier

Mag. Reinhard

Würger

Stv. Mag. Johann

Kaiserreiner

DI Alexander

Lackner

Mag. Gottfried

Heneis

Stv. Mag. Rudolf Plasil

Mag. Johannes

Hubmaier

Mag. Wilhelm Karer Mag. Günter Strobl

Mag. Andreas

Scheiblecker

Controlling

Gottfried Waldhör

Stv. Mag. Werner Ruzicka

A-Leasing SpA /

Treviso

Antonio Mazzer

Stv. Ivan Montagner

Mag. Ferdinand Pircher

GK International &

Projektfinanzierung

Mag. Michael Buchmeier

Stv. Mag. Georg Honzig

Debitoren- &

Forderungsmanagement

N.N.

Baumanagement

Ost

DI Harald Pallausch

PM Betreiber- &

Ökoenergieprojekte

Mag. Gottfried Heneis

Investorenmodelle

Mag. Erich Eberhardt

RL Bank &

Standardgeschäft

Mag. Urike Schmied

Betriebsmanagement

Mag. Günter Strobl

Riskmanagement

Mag. Andreas

Scheiblecker

Human Resources

Mag. Kurt Vogl

AIL SWISS-

AUSTRIA LEASING

AG / Zürich

Christian Looser

Stv. Anton Bamberger

Stv. Thomas Maier

Stv. Florian Venosta

Austria Leasing

GmbH / Frankfurt

Dipl. Vw. Reinhard

Albrecht

Vertriebsservicecenter

Mag. Ferdinand Pircher

Landesgeschäftsstellen

Burgenland

Irene Hrdlicka-Hakel

Großkunden

Österreich

Dr. Sylvia Holzmüller

Stv. Mag. Robert

Hörhann

Sonderfinanzierungen

Mag. Erhard Waldinger

Stv. Iris Amon

PM Absatzkooperationen

&

Assetmanagement

Mag. (FH) Alexander

Hartner

PM KFZ/Mob

Mag. Johann Kaiserreiner

Stv. Mag. Erika Melzer

Mag. Alfred Berger

Stv. Mag. Gerhard Strasser

Baumanagement

West

Bmst. DI Walter Soier

Beteiligungsund

Vertragsmanagement

Immo-, Betreiberund

Ökoenergieprojekte

Ing. Mag. Sylvia Bauer

Stv. Andrea Jamnik

Projektentwicklung

I

AT, DE, CH

Ing. Erwin Steiger

PM Service

Fuhrparkmanagement

Projektentwicklung

II

SK, CZ, HU, PL, RO

Mag. Johannes Hubmaier

Absatzkooperationen

Projektentwicklung

III

SEE, UA, RU, IT

Dr. Martin Watschinger

Konzernges. und

Meldewesen

Mag. Wilhelm Karer

RL GmbH

Johann Mörth

IT-Management

Ingo Oberortner

Qualitätsmanagement

Mag. (FH) Petra

Schmid

Sondergestion

Dr. Dorith Salvarani-Drill

Marketing & PR

Andrea Weber

Competence

Center

Recht

Mag. Georg Fuhrmann

RL-Nordic AB /

Stockholm

Mag. Ronald Lausch,

MBA

Kärnten

Franz Tschematschar

Stv. Klaus Hofstätter

Service KFZ/Mob

Walter Kaufmann

Stv. Natalija De Nicolais

PM Immobilien

Dr. Paul Guthann, MBA

Stv. Dr. Gerhild

Bensch-König

Projektmanagement

Eigenprojekte

DI Klaus Jütte

Steuern

N.N.

RL-Nordic OY /

Helsinki

Vesa Nummijärvi

NÖ-Wien

Mag. Thomas Kriz

Stv. Franz Wieser

Service

Sonderprojekte

Erich Wolf

Treasury

Mag. Ilse Graf

Stv. Mag. (FH)

Otmar Theiler

Inland

Raiffeisen Energy

& Environment

(REE)

Mag. Rudolf Plasil

Mag. Gottfried Heneis

Geschäftsstelle

Österreich Mitte

Maximilian Hinterkörner

Salzburg

Reinhold List

Legende:

Kundenbereiche: Kommerz- und Privatkunden, Großkunden

Produktbereiche: Kfz und Mobilien, Immobilien, Ökoenergie & Infrastruktur, Projektentwicklung

Supportbereiche: Bilanzierung und Konzernsteuerung, Information und Organisation, Riskmanagement

PM: Produktmanagement

Abbildung aller Abteilungen in alphabetischer Reihenfolge

Stand: 1. Juni 2008

Steiermark

Mag. Karl Götschl

Stv. Karl Eckhart

Tirol

Mag. Günter Eller

Vorarlberg

Thomas Hämmerle

DIE AUFBAUORGANISATION

DER RAIFFEISEN-LEASING


ANHANG

SEITE 70

Wichtige Adressen im Überblick

Raiffeisen-Leasing

in Österreich

Zentrale Wien

1020 Wien, Hollandstraße 11-13

Tel.: +43 (0)1 716 01-0

Fax: +43 (0)1 716 01-98029

E-Mail: leasing@rl.co.at

Internet: www.raiffeisen-leasing.at

Landesgeschäftsstelle NÖ-Wien

1020 Wien, Hollandstraße 11-13

Tel.: 01 716 01-8131

Fax: 01 716 01-98139

Landesgeschäftsstelle Burgenland

7001 Eisenstadt, Raiffeisenstraße 1

Tel.: 02682 908 18-8500

Fax: 02682 908 18-8505

Geschäftsstelle Österreich Mitte

4300 St. Valentin, Hauptplatz 1

Tel.: 07435 52 640-0

Fax: 07435 52 640-8710

Landesgeschäftsstelle Steiermark

8074 Raaba-Graz, Dr. Auner-Straße 8

Tel.: 0316 4002-4184

Fax: 0316 4002-4185

Landesgeschäftsstelle Salzburg

5020 Salzburg, Elisabethstraße 2

Tel.: 0662 430 361-8600

Fax: 0662 430 361-8610

Landesgeschäftsstelle Kärnten

9020 Klagenfurt, Kardinalplatz 5

Tel.: 0463 99 31 31-8560

Fax: 0463 99 31 31-8570

Landesgeschäftsstelle Tirol

6020 Innsbruck, Adamgasse 7a

Tel.: 0512 53 05-2374

Fax: 0512 53 05-2369

Landesgeschäftsstelle Vorarlberg

6901 Bregenz, Rheinstraße 11

Tel.: 05574 405-251

Fax: 05574 405-256

Raiffeisen-Leasing

in Zentral- und Osteuropa

Österreich

Raiffeisen-Leasing International GmbH

Am Stadtpark 9, A-1030 Wien,

Tel.: +43 (0)1 717 01-2966

Fax: +43 (0)1 717 01-762966

Kontakt: Mag. Dieter Scheidl

E-Mail: dieter.scheidl@rli.co.at

Kontakt: Mag. Michael Hackl

E-Mail: michael.hackl@rli.co.at

Albanien

Raiffeisen Leasing Sh.A.

Rruga Kavajes 44

AL-Tirana

Tel.: +355 4 274 920

Fax: +355 4 232 524

Kontakt: Gent Sejko

E-Mail: gent.sejko@raiffeisen.al

Bosnien-Herzegowina

Raiffeisen Leasing d.o.o. Sarajevo

St. Branilaca Sarajeva No. 20

BA-71000 Sarajevo

Tel.: +387 33 254 340

Fax: +387 33 212 273

Kontakt: Belma Sekavic-Bandic

E-Mail: belma.sekavic@rbb-sarajevo.

raiffeisen.at

Bulgarien

Raiffeisen Leasing Bulgaria OOD

Business Park Sofia

Building 11, 2. Stock

BG-1715 Sofia

Tel.: +359 2 970 79 79

Fax: +359 2 974 20 57

Kontakt: Dobromir Dobrev

E-Mail: dobromir.dobrev@rbb-sofia.

raiffeisen.at

Kasachstan

Raiffeisen Leasing Kazakhstan LLP

146, Shevchenko str., office 12,

1. Stock

KZ-050008 Almaty

Tel.: +7 7272 709 836

Fax: +7 7272 709 831

Kontakt: Uwe Fisker

E-Mail: uwe.fisker@rlkz.kz

Kroatien

Raiffeisen Leasing d.o.o.

Radnicka cesta 43

HR-10 000 Zagreb

Tel.: +385 1 6595-000

Fax: +385 1 6595-050

Kontakt: Miljenko Tumpa

E-Mail: miljenko.tumpa@rba-zagreb.

raiffeisen.at

Moldawien

ICS Raiffeisen Leasing SRL

Alexandru cel Bun 51

MD-2012 Chişinău

Tel.: +373 22 27 93 31

Fax: +373 22 22 83 81

Kontakt: Victor Bodiu

E-Mail: victor.bodiu@raiffeisenleasing.md

Polen

Raiffeisen-Leasing Polska S.A.

ul. Prosta 51

PL-00 838 Warschau

Tel.: +48 22 32 63 700 or 32 63 600

Fax: +48 22 32 63 701

Kontakt: Arkadiusz Etryk

E-Mail: arkadiusz.etryk@raiffeisen.pl

Rumänien

Raiffeisen Leasing IFN SA

Calea 13 Septembrie nr. 90

Grand Offices Marriott Grand Hotel

Sector 5

RO-Bukarest, CP 76122

Tel.: +40 21 403-33 00

Fax: +40 21 403-32 98

Kontakt: Mihaela Mateescu

E-Mail: mihaela.mateescu@raiffeisenleasing.ro

Russland

OOO Raiffeisen Leasing

Nikoloyamaskaya 13/2

RU-109240 Moskau

Tel.: +7 495 721 9980

Fax: +7 495 721 9901

Kontakt: Galina Kostyleva

E-Mail: gkostyleva@raiffeisen.ru

Serbien

Raiffeisen Leasing d.o.o.

Milutina Milankovica 134a

RS-11000 Belgrad

Tel.: +381 11 201 77 00

Fax: +381 11 313 00 81

Kontakt: Ana Ruzic

E-Mail: ana.ruzic@raiffeisen-leasing.

co.yu

Slowakei

Tatra Leasing s.r.o.

Továrenská 10

SK-811 09 Bratislava

Tel.: +421 2 5919-3168

Fax: +421 2 5919-3048

Kontakt: Igor Horváth

E-Mail: igor_horvath@tatraleasing.sk

Slowenien

Raiffeisen Leasing d.o.o.

Tivolska 30 (Center Tivoli)

SI-1000 Ljubljana

Tel.: +386 1 241-6250

Fax: +386 1 241-6268

Kontakt: Borut Božič

E-Mail: borut.bozic@raiffeisenleasing.si

Tschechien

Raiffeisen-Leasing s.r.o.

Budějovická 409/1

CZ-14000 Prag 4

Tel.: +420 2 215 116-11

Fax: +420 2 215 116-66

Kontakt: Rastislav Kereškéni

E-Mail: rastislav.kereskeni@rl.cz

Ukraine

LLC Raiffeisen Leasing Aval

9, Moskovskiy, av. Corp. 5, office 101

UA-04073 Kyiv

Tel.: +38 044 590 2490

Fax: +38 044 200 0408

Kontakt: Peter Oberauer

E-Mail: peter.oberauer@aval.ua

SEITE 71 ANHANG


SEITE 72 ANHANG

Ungarn

Raiffeisen Lízing Zrt.

Váci út 81-85

H-1139 Budapest

Tel.: +36 1 298-8200

Fax: +36 1 298-8010

Kontakt: Pál Antall

E-Mail: pal.antall@raiffeisen.hu

Weißrussland

SOOO Raiffeisen Leasing

31 A, V. Khoruzhey, 3. Stock

BY-220002 Minsk

Tel.: +375 17 829 9396

Fax: +375 17 829 9394

Kontakt: Maksim Lisicky

E-Mail: maksim.lisicky@priorbank.by

Immobilien-Leasing

Gesellschaften

Tschechien

Raiffeisen Leasing Real Estate s.r.o.

Budějovická 409/1

CZ-14000 Prag 4

Tel.: +420 2 215 116-10

Fax: +420 2 215 116-41

Kontakt: Alois Lanegger

E-Mail: alois.lanegger@rl.cz

Raiffeisen-Leasing

in West- und Nordeuropa

Deutschland

Austria Leasing GmbH

Mainzer Landstraße 51

D-60329 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 26 95 87-0

Fax: +49 69 26 95 87-20

Kontakt: Dipl.Vw Reinhard Albrecht

E-Mail: reinhard.albrecht@austrialeasing.de

Internet: www.austria-leasing.de

Finnland

RL-Nordic OY

Mannerheimintie 12B

FIN-00100 Helsinki

Tel.: +358 925 16 6315

Fax: +358 925 16 6100

Kontakt: Vesa Nummijärvi

E-Mail: leasing_FI@rl-nordic.fi

Internet: www.rl-nordic.fi

Italien

A-Leasing SpA

Via Terraglio 68/A, I-31100 Treviso

Tel.: +39 04 22409-805

Fax: +39 04 224098-09

Kontakt: Dir. Antonio Mazzer

E-Mail: info@a-leasing.it

Internet: www.a-leasing.it

Schweden

RL-Nordic AB

Norrlandsgatan 12

Box 7810

S-10396 Stockholm

Tel.: +46 8 440 50 80

Fax: +46 8 440 50 89

Kontakt: Mag. Ronald Lausch, MBA

E-Mail: leasing_SE@rl-nordic.se

Internet: www.rl-nordic.se

Schweiz

AIL Swiss-Austria Leasing AG

Flughofstraße 41

CH-8152 Glattbrugg ZH

Tel.: +41 44 801 8800

Fax: +41 44 801 8809

Kontakt: Christian Looser

E-Mail: office@immo-leasing.ch

Internet: www.immo-leasing.ch

Sonstige

Raiffeisen Energy & Environment

GmbH

Hollandstraße 11-13

A-1020 Wien

Tel.: +43 1 716 01-8054

Fax: +43 1 716 01-98054

Kontakt: Mag. Rudolf Plasil,

Mag. Gottfried Heneis

E-Mail: energy@ree.at

Internet: www.ree.at

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