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Das Kundenmagazin der Raiffeisen-Leasing 1/12

Was man alles

leasen kann ...!

Ein Leitfaden für Unternehmer und Privatkunden

Menschen

Neues Team

Neuer Fokus

Recht

Bauten auf

fremdem Boden

Umbau

Baumanagement

für Klöster

Postgebühr bar bezahlt, Verlagspostamt 2380 Perchtoldsdorf


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BUSINESSWELT

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Inhalt | Editorial Leas•mich 1/12

Interview . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04

Neues Team, neuer Fokus

Baumanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07

Ein Job für Profis

Kfz-Leasing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09

Hilfswerk setzt auf „saubere“ Mobilität

Eisenstadt e-mobilisiert

Leuchtendes Vorbild

Keusch: Premium meets Premium

Fuhrparkmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

DiTech: Computerleute unterwegs

Institutionelle Kunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Kommunalwirtschaftsforum 2012

Immobilien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Am Lebenberg lässt sich’s leben

Vertragsunterfertigung Österreichisches Rotes Kreuz

Ramada Innsbruck Tivoli: Neues Wahrzeichen

Legero: Schuh-Macher in Ungarn

EKZ-Graz-Puntigam: Fitness in guter Lage

Gleichenfeier Jacquingasse 16

Recht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Bauten auf fremdem Grund

Coverstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Prolongierte Weiterentwicklung

Nachhaltigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Wohn- und Pflegeheim Pitztal: Die Kosten im Griff

Führungsinstrument Performance-Gespräch

Windparks Bulgarien: Frischer Wind

Sterntalerhof: 350 Jahre-Geburtstagsfeier

Eröffnung der Photovoltaikanlage in Buzitka

Caritas: Kochen für die Gruft

GrAT: Aus alt mach alt

Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Die Zuckerseite des Lebens

Persönlichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Andreas Rechberger

LeasEurope . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Leasing motiviert

Immobiliennews . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Liebe Leserinnen und Leser,

für manche Menschen ist Veränderung eine Herausforderung,

zwingt zum Verlassen der Komfortzone und stellt liebgewordene

Sicherheiten infrage, für andere bedeutet es Chancen, neue

Perspektiven und die Möglichkeit, festgefahrene Strukturen aufzubrechen.

Aus alt mach neu – saniert man ein Haus, restauriert ein Bild

oder gestaltet man im Frühling den Garten um, so ist das in unserer

Wahrnehmung etwas Schönes und sehr Positives. Dennoch ist all

das Neue mit Arbeit, Veränderung und Umdenken verbunden,

was gleichzeitig Kreativität, Motivation, Engagement und Interesse

an der Sache erfordert.

In der Raiffeisen-Leasing ist vieles neu, wie unter anderem die

Struktur, die Geschäftsführung, der Look und die Gliederung

unseres Leas•mich, selbst das gesamte Marketing- und PR-Team.

Dabei fällt mir auf, dass unser kleines Team ganz beispielhaft für

den Titel, aber auch für die Neuausrichtung unseres Unternehmens

steht: Denn wir sind das NEUE Team (Bettina Gartner, Elisabeth

Diglas und Katharina Stögner), gleichzeitig waren wir alle ein Teil

des ALTEN Raiffeisen-Leasing-Teams, teils in der ALTEN Marketingund

PR Abteilung, aber auch in anderen Bereichen im Haus. Aus

alt wurde neu, durchaus zweideutig in diesem Zusammenhang.

Veränderungen, Neugestaltung: ein Thema, das sich durch

das ganze Leas•mich zieht – die neue Geschäftsführung, der

demo grafische Wandel, die neuen Führungselemente bis hin zur

Gebäudesanierung – vieles kann man durchexerzieren, manches

kommt dennoch ungeplant. So wie im richtigen Leben! Betrachten

wir die Gesellschaft, die Wirtschaft, das Wetter, … jeder Tag ist eine

Veränderung, keine Situation ist exakt so wie die vorherige. Wir erleben

ständig und jeden Tag Veränderungen. Das ist nichts Unbekanntes,

vielmehr ist es etwas, worin wir unglaublich geübt

sind, weil wir es nur all zu gut kennen und deshalb nicht fürchten

oder scheuen müssen – ganz im Gegenteil.

Mir persönlich ermöglicht „AUS ALT MACH NEU“, Ihnen im

Namen der Raiffeisen-Leasing Neu und unseres Marketing- und

PR-Teams viel Freude beim Lesen unseres Leas•mich zu

wünschen.

Ihre Katharina Stögner

Editorial

Katharina Stögner

Leitung Marketing & PR der Raiffeisen-Leasing

Wenn wir wollen, dass alles so

bleibt, wie es ist, müssen wir

zulassen, dass sich alles verändert.

Giuseppe Tomasi di Lampedusa

(1896–1957), ital. Schriftsteller

OFFENLEGUNG GEMÄSS § 25 MEDIENGESETZ Eigentümer: Raiffeisen-Leasing GesmbH., Hollandstraße 11–13, 1020 Wien Gesellschafter: Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (57 %),

sämtliche Raiffeisen Landeszentralen (43 %) Geschäftsführer: Mag. Alexander Schmidecker, Mag. Michael Hackl, Dr. Christoph Hayden Geschäftstätigkeit: Sämtliche Formen des Maschinenund

Geräteleasings, Kfz- und Immobilien -Leasings, Bauträgergeschäfte und umfassende Dienstleistungen sowie Ökoenergieprojekte und Elektro-Mobilitätsangebote.

IMPRESSUM Medieninhaber: Raiffeisen-Leasing GmbH., Hollandstraße 11–13, 1020 Wien, Tel. 01 71601-8445, Fax: DW 98445, Internet-Adresse: http://www.raiffeisen-leasing.at,

E-Mail-Adresse: leasing@rl.co.at Herausgeber: Katharina Stögner Koordination: Elisabeth Diglas, Bettina Gartner Produzent: Verlagsgruppe NEWS Gesellschaft m.b.H., FN 183971 HG,

Taborstraße 1–3, 1020 Wien Geschäftsführung: Axel Bogocz (Vorsitz), Dkfm. Johannes Werle Objektleitung: Klaus Edelhofer Redaktionsbüro: act! – all communication tools, Vojtisek KG,

E-Mail-Adresse: act.vojtisek@aon.at Grafische Gestaltung: Greiner & Greiner, 1050 Wien Fotos: Wo nicht anders angegeben: Raiffeisen-Leasing, Fotolia Herstellung: Sibylle Bauer

Druck: Druckerei Berger, 3580 Horn Vertrieb: Mediaprint-Zeitschriftenvertriebsgesellschaft, 1235 Wien.

Die Raiffeisen-Leasing GmbH übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.

Aus Gründen der Lesefreundlichkeit sind alle Formulierungen durchgängig geschlechtsneutral zu verstehen und richten sich daher gleichermaßen an Frauen und Männer.

Leas•mich 1|APRIL 2012 03


Interview

Neues Team, neuer Fokus

Im Leas•Mich-Interview legen die Geschäftsführer Alexander Schmidecker,

Michael Hackl und Christoph Hayden den neuen Kurs der Raiffeisen-Leasing fest.

Ziel ist: Fokussierung auf die Kernkompetenzen sowie die klare Identifikation

als das Spezialinstitut für Leasingmodelle der Raiffeisen-Bankengruppe.

Foto: Raiffeisen-Leasing/Arman Rastegar

Leas•mich: Warum wurden die Aktivitäten der

bisherigen Raiffeisen-Leasing in die Raiffeisen-

Leasing Management GmbH übertragen?

Schmidecker: Die neu gegründete Raiffeisen-

Leasing Management GmbH fungiert als Dachgesellschaft

und hat die Aufgabe, die drei operativen Leasing -

portfolios zu managen: die Raiffeisen-Leasing Österreich,

die das Landesbankengeschäft verstärkt und

sich dabei besonders den KMU und dem Privatkunden

geschäft widmet. Das zweite Standbein ist die

Eigenprojekt GmbH für alle Gewerbe- und Alternativenergieprojekte.

Die dritte Gesellschaft ist die RBI-

Leasing, die gemeinsam mit der Raiffeisen-Leasing

International (RLI) das internationale Leasing-Großkundengeschäft

der RBI managt.

Leas•mich: Wie setzt sich das Aufgabengebiet

der einzelnen Geschäftsführer zusammen?

Schmidecker: In meiner Funktion als Sprecher der

Geschäftsführung bin ich unter anderem verantwortlich

für den Vertrieb und für den Finanzbereich. Mein

Geschäftsführerkollege Christoph Hayden ist für das

Sanierungs- und Risikomanagement, das nunmehr zwei

getrennte Bereiche umfasst, zuständig, und Michael

Hackl, gleichzeitig auch Geschäftsführer der RLI, leitet

die Verwaltung, den Organisations- und IT-Bereich.

Leas•mich: Wurden Sie alle aus

der Raiffeisenfamilie rekrutiert und

was war Ihre letzte Position?

Hayden: Mein Einstieg bei Raiffeisen war 1993, und

zwar in der Kundenbetreuung der RZB. Im Jahr 2000

wechselte ich dann in den Bereich Risikomanagement.

Dieser Bereich entwickelte sich entsprechend dem

enormen Wachstum der Bank sehr dynamisch. Als

stellvertretender Bereichsleiter und zuletzt als Bereichsleiter

durfte ich hier am Auf- und Ausbau entscheidend

mitwirken.

Hackl: Nach langjähriger Erfahrung in der

Leasingbranche, in Geschäftsführerfunktionen im Inund

Ausland, habe ich 2006 als Geschäftsführer der

RLI in den Raiffeisensektor gewechselt, eine Funktion,

die ich neben der neuen Aufgabe in der Raiffeisen-

Leasing, seit Ende 2011, weiterhin innehabe.

Schmidecker: Als „Neuling“ im Raiffeisensektor

war ich bis vor Kurzem CEO der Bawag PSK Leasing

und davor bei der BACA Leasing, der heutigen

Unicredit Leasingruppe im In/Ausland als Geschäftsführer

tätig. Die Attraktivität an meiner neuen Funktion

in der Raiffeisen-Leasing ist das unternehmerische

Umfeld, welches sich einem Manager im Sektor bietet.

Die Raiffeisen-Leasing als einer der führenden Marktplayer

in der Region profitiert letztendlich auch von

der starken Verankerung des Raiffeisensektors in der

österreichischen Wirtschaft und von der Regionalität

des Raiffeisenbankennetzwerks. Damit sind wir mit

unseren Produkten genau dort, wo unsere Kunden

leben und wirtschaften.

Leas•mich: Wie war der Einstieg in dieser

turbulenten Phase der Neuausrichtung

der Raiffeisen-Leasing?

Hayden: Wir hatten die Chance, während des

Prozesses der Neuorganisation, der bereits Anfang

2011 gestartet wurde, unsere konkreten Ideen für die

Neuausrichtung mit den Eigentümern abzustimmen.

Auch die Mitarbeiter wurden in diese Prozesse bestmöglich

eingebunden. Die Neustrukturierung konnte

plangemäß im Dezember 2011 abgeschlossen werden.

Die von den Eigentümern geforderte Kosteneinsparung

von mehr als 20 % forderte neben personellen

Maßnahmen auch eine hohe Disziplin bei den

Sach- und Verwaltungskosten.

Compliance

Beteiligungen

Raiffeisen Energy

& Environment

Austria Leasing

GmbH

A-Leasing SpA

RL-Nordic AB

AIL Swiss-Austria

Leasing AG

Immoservice

Polska

Vertrieb

Vertrieb Regional

und Absatzkooperationen

Ö

Vertrieb Projekte &

Sonderfinanzierung

Ö + International

Vertrieb

Eigenprojekte

Operations

Verwaltung

Standard

Verwaltung

Individual und

Eigenprojekte

IT, Beschaffung

und Infrastruktur

Geschäftsführung

M. Hackl | COO A. Schmidecker |CEO C. Hayden |CRO

Finanzen

Finanzen

Leasing, fokussiert

auf Kernthemen,

ist die Erfolgsstrategie

der neuen

Geschäftsführung

(v.l.n.r.): Mag.

Michael Hackl,

Mag. Alexander

Schmidecker

und Dr. Christoph

Hayden

RL-Fuhrparkmanagement

Risikomanagement

Credit Management

Sanierungsmanagement

Interne Revision

Stabstellen

Human Resources

Interne

Kommunikation

Marketing & PR

Stabstellen

Organisation,

Prozess-, Projektmanagement

Recht

04 Leas•mich 1|APRIL 2012


Leas•mich: Hat man sich damit von der

Elektromobilität verabschiedet?

Schmidecker: Mit dem Thema Elektromobilität befassen sich

unsere Kollegen im Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagement.

Da das Thema Elektromobilität eine immer wichtigere Rolle in

Firmenfuhrparks spielen wird, sehen wir es als unsere Aufgabe

im Rahmen der FPM, unsere Kunden zu diesem Thema entsprechend

zu beraten und deren Fuhrparks Öko-flottentauglich

zu verwalten. Wir sind in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen

Partnern nach wie vor in den Modellregionen tätig. Aber

immer unter der Maßgabe einer zumindest mittelfristigen Wirtschaftlichkeit

für unsere Kunden und die Raiffeisen-Leasing.

Leas•mich: Wo lagen/liegen die Stärken der Raiffeisen-

Leasing, was hat sich verändert gegenüber 2011?

Wo liegt 2012 der Schwerpunkt?

Hackl: Die Stärke der Raiffeisen-Leasing auf den Punkt gebracht:

Wir sind der Leasing-Universalanbieter! Neben vielen

innovativen Produkten bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen

wie Fuhrparkmanagement und Baumanagement an. Vor

allem im Wind- und Photovoltaik-Energiebereich hat sich die

Raiffeisen-Leasing ein hervorragendes Image und Know-how

aufbauen können. Bei Wohnbauprojekten am österreichischen

Markt haben wir in der Vergangenheit gute Qualität für unsere

Kunden und letztendlich dadurch einen substanziellen Ertrag für

unsere Eigentümer erwirtschaften können. Gemäß den mittelfristigen

Ertragserwartungen unserer Eigentümer prüfen wir

aktuell mit unseren Mitarbeitern jeden Geschäftsbereich hinsichtlich

seines Beitrages zum Gesamtziel der Raiffeisen-

Leasing-Gruppe. Wir sind auch überzeugt, dass sich dabei die

meisten unserer Dienstleistungen in die erwartete Profitabilität

entwickeln werden. Der Kern unserer strategischen Ausrichtung

wird immer die klassische Leasingfinanzierung im In- und

Ausland über die Vertriebswege Raiffeisensektor, Absatzpartnerschaften

und Direktvertrieb sein.

Leas•mich: Wer ist Ihre Zielgruppe: Kommunen,

Großkunden, Sektor, alle zusammen?

Hayden: Die bereits von Michael Hackl erwähnten drei Vertriebswege

bedienen wir im Wesentlichen auch durch unterschiedliche

Produktpakete:

> Klassische Kfz- und Mobilien-Leasingfinanzierung für Private

und KMU zeichnen sich in der Raiffeisen-Leasing durch

schnelle Entscheidungen und effiziente Abwicklung aus.

> Für komplexere Individuallösungen insbesondere im

Immobilien- und Projektgeschäft stehen unseren Kunden

Spezialisten mit hoher Lösungskompetenz zur Verfügung.

Die RL als Universalleasinganbieter hat für jeden Leasingbedarf

– Unternehmer, Privatkunde, Kommune – die entsprechende

Leasinglösung, die wir im Direktvertrieb über

Absatzpartner oder über den Raiffeisensektor anbieten.

Leas•mich: Wie geht es der RLI in Zeiten wie diesen?

Hackl: Der RLI geht es sehr gut. Wir sind in 17 Ländern gut

verankert. Darunter gibt es viele Perlen und ein paar kleine

Kieselsteine. Man muss die Länder und Regionen differenziert

betrachten. Die CEE-Leasingeinheiten haben einen sehr positiven

Ausblick und eine sehr konstruktive Zusammenarbeit mit

der Raiffeisen-Leasing. Unser konkretes Ziel und Auftrag ist es,

durch Kooperationen und Nutzung des Raiffeisen-Netzwerkes

in den CEE-Ländern noch erfolgreicher zu sein.

Auch in CEE liegt der Fokus auf dem Standardgeschäft:

Finanziert werden hauptsächlich Fahrzeuge, neben Mobilien

und Immobilien. Um Synergien zu schöpfen, ist es wichtig,

gleiche oder sehr ähnliche Systeme zu verwenden. Wir sind dabei,

innerhalb des RLI-Netzwerks eine einheitliche EDV-Plattform

zu schaffen und überlegen, dieses schlanke und innovative

System auch in Österreich zu implementieren.

Leas•mich: Es gibt in der Schweiz, Deutschland,

den nordischen Staaten und Italien ebenfalls Tochtergesellschaften.

Gibt es auch da Änderungen oder

neue Schwerpunkte?

Schmidecker: Unser Markt erstreckt sich vom Boden see bis

Wladiwostok. In Deutschland und Schweden wickeln wir die

laufenden Projekte ab, wobei wir den Wohnbaubereich künftig

von Österreich aus betreuen. Nach der Akquisitionsphase sind

wir bei diesen Beteiligungen nun in der Konsolidierungsphase.

Hayden: Bei der A-Leasing Italien steht derzeit noch das

wirtschaftliche Umfeld auf dem Prüfstand. Die Geschäftstätigkeit

konzentriert sich momentan auf die Gestionierung des bestehen

den Geschäftsvolumens sowie die Sicherung problematischer

Assets.

Hackl: Die Raiffeisen-Leasing wird sich künftig auf jene

Märkte fokussieren, wo ein Raiffeisen-Netzwerk und Know-how

bereits vorhanden sind. Dadurch sind uns die rechtlichen und

steuerlichen Gegebenheiten vor Ort bekannt und müssen nicht

erst recherchiert werden. Wie erwähnt, setzen wir einen starken

Fokus auf die Kooperation mit den Raiffeisen Sektor- und Netzwerkbanken.

Leas•mich: Der Wettbewerb wird härter. Wie wird

die neue Geschäftsführung auf die veränderten

Anforderungen des Marktes reagieren?

Schmidecker: Eine der großen Stärken der RL ist die Innovationskraft,

Begeisterungsfähigkeit und Loyalität der Mitarbeiter,

diese Assets finden sich in der neuen Struktur wieder. Diese

Stärke in Kombination mit den Erfahrungen der RL als reiner

Financier, Dienstleistungsanbieter bis hin zum Eigenprojektentwickler

lässt uns weiterhin für unsere Kunden die erste

Adresse zum Thema Leasing sein.

Danke für das Gespräch. ı

Leas•mich 1|APRIL 2012 05


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Baumanagement für Klöster

Ein Job

für Profis

Foto: Raiffeisen-Leasing

Baumanagement der besonderen Art:

Die Bautechniker der Raiffeisen-Leasing

GmbH werden auch für nicht alltägliche

Projekte herangezogen, zum Beispiel

bei Sanierung von Klöstern.

Das Provinzialat der Franziskaner als Eigentümer

beabsichtigte, das bestehende 300 Jahre alte, denkmal -

geschützte Kloster in Telfs umzubauen und generalzusanieren.

Zielsetzung des Umbaues war es, ein

zeitgemäßes Kloster in funktioneller, technischer und

architektonischer Hinsicht für die Brüdergemeinschaft

herzustellen. Die äußerst knappe Bauzeit von nur einem

Jahr setzte eine absolut sorgfältige Vorbereitung

in Planung und Ausführung des Projektes voraus. Die

Planung erfolgte durch das Architekturbüro Architekturhalle

König + Wulz aus Telfs in Tirol. Der Dialog

zwischen der schlichten Mendikantenarchitektur der

Franziskaner, dem Denkmalschutz und einer zeitgemäßen

Architektursprache war ein großes Anliegen.

Das Raumkonzept und das Funktionsprogramm

wurde in enger Zusammenarbeit mit den im Kloster

lebenden Brüdern erarbeitet.

Umbauten in alten Bestandsobjekten und denkmalgeschützten

Gemäuern bergen immer ein großes

Kostenrisiko. Als Partner und verantwortlich für die

Kosten und das Projektmanagement entscheiden sich

viele institutionelle Kunden für das Bautechnikerteam

Foto: Architekturhalle

Ort der Stille:

Das Franziskanerkloster

Telfs ruht

inmitten eines

prachtvollen Gartens

mit Labyrinth

Eröffnung der Don

Bosco Provinzleitung

in Salzburg

mit Erzbischof Dr.

Alois Kothgasser

rund um DI Walter Soier der Raiffeisen-Leasing gemeinsam

mit der PPP – Private Public Partnership, einem

Unternehmen der Raiffeisengruppe in Tirol. Die

Vermittlung und Betreuung dieser Kunden erfolgt

meist durch die Spezialabteilung der RLB-Tirol AG

unter der Leitung von Dir. Mag. Josef Brandauer.

Bei den institutionellen Kunden spielt „Vertrauen

und Diskretion“ eine wesentliche Rolle. So sind meist

die Mitarbeiter der Raiffeisen-Leasing Ing. Andreas

Sprenger, Ing. Friedrich Tussetschläger und Ing. Gerhard

Senfter die von den Orden meist gewünschten

Projektleiter, wenn es um eine professionelle Bauabwicklung

geht. Nicht nur die Franziskaner bedienten

sich der Baumanagementteams der Raiffeissen-

Leasing (bestehend aus Ing. Andreas Sprenger, Ing.

Gerhard Senfter, Ing. Friedrich Tussetschläger), auch

Jesuiten- und Kapuzinerorden, Don Bosco Schwestern,

Tertiarschwestern, Kreuzschwestern oder die Barmherzigen

Schwestern zählten zu den Auftraggebern

von Baudienstleistungen.

Neben Klosterrenovierungen wurden in den letzten

Jahren von der Baumanagementabteilung auch

Schulneubauten, ein Behindertenheim, Behindertenwerkstätten

sowie ein Heim für verhaltensauffällige

Kinder abgewickelt.

Wohnhausprojekte, Alten- und Pflegeheime für

Ordensleute, Liegenschaftsbewertungen und die Unterstützung

der Eigentümer beim Verkauf von Immobilien

(darunter ein Schloss in Salzburg …) zählen

ebenfalls zu dem umfassenden Aufgabengebiet.

Die Orden stellen meist selbst ein Baugremium

zusammen, und das kann schon einmal ausschließlich

aus Klosterschwestern oder Mönchen bestehen.

Es gab noch einige weitere sympathische Besonderheiten:

So ist es zum Beispiel durchaus üblich, dass

eine Projektsitzung mit einem Lied oder Gebet eingeleitet

wird. ı

Leas•mich 1|FEBRUAR 2012 07


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Kfz-Leasing

Hilfswerk setzt auf „saubere“ Mobilität

Im Februar 2012 fand die Übergabe der ersten 15 Fahrzeuge statt – die Flotte soll

sukzessive auf umweltschonende und sparsame Modelle umgestellt werden.

Foto: Raiffeisenlandesbank Burgenland

Bei der Übernahme (v.l.n.r.): Hilfswerk GF Prok. Walter Hofherr, GD-Stv. Dr. Rudolf Könighofer,

Raiffeisen-Leasing LGS-Burgenland-Leiterin Irene Hrdlicka-Hakel, Raiffeisenlandesbank

Burgenland VDir. Friedrich Nikolaus, GD Dr. Julius Marhold, Hilfswerk Landesobm.

Abg.z.NR Oswald Klikovits, GD Dr. Julius Marhold, Pflegedirektorin Bettina Kiefl

Mit einer auf die Bedürfnisse des Burgenländischen

Hilfswerk abgestimmten, maßgeschneiderten

Finanzierungslösung stellte die Raiffeisen-Leasing im

Burgenland erneut ihre Kompetenz in Sachen Fuhrparkmanagement

unter Beweis. Bei der Erweiterung

ihres Fuhrparks um weitere 15 Autos entschied sich

das Hilfswerk für das Full-Service-Fuhrparkmanagement

der Raiffeisen-Leasing, die auch die Finanzierung

im Gesamtvolumen von EUR 150.000 übernahm.

Wesentlich zur raschen Umsetzung der zukunftsweisenden

Investition trug die hervorragende Zusammenarbeit

zwischen dem Burgenländischen Hilfswerk,

der Raiffeisenlandesbank Burgenland und der Raiffeisen-Leasing

bei.

Die Raiffeisen-Vertreter, Vorstands direktor Friedrich

Nikolaus und Landesgeschäftsstelle Burgenland-

Leiterin Irene Hrdlicka-Hakel freuten sich mit dem

Obmann des Hilfswerk, Abg.z.NR Oswald Klikovits

bei der Übergabe der neuen Dienstautos. 15 weitere

Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr folgen.

Das Burgenländische Hilfswerk ist der größte Anbieter

sozialer Dienstleistungen im Burgenland und

beschäftigt zurzeit an die 150 MitarbeiterInnen in der

mobilen Hauskrankenpflege, die täglich rund 1.000

Kunden in deren eigenen vier Wänden betreuen. Eine

wesent liche Voraussetzung für diese Arbeit ist ein

sicheres und kraftstoffsparendes Fahrzeug.

„Unser langfristiges Ziel ist es, unsere Dienstflotte

in den nächsten Jahren schrittweise auf kraftstoffsparende

und umweltschonende Fahrzeuge umzustellen.

Damit kommen wir als vielfahrendes Dienstleistungsunternehmen

auch unserer gesellschaft -

lichen Verantwortung für eine saubere Umwelt nach“,

so Hilfswerk-Obmann Abg.z.NR Oswald Klikovits.

Für das Burgenländische Hilfswerk, dessen Mitarbeiter

im Jahr über 1 Million Kilometer zurücklegen

und einen Jahresverbrauch von ca. 70.000 Liter

Benzin erreichen, sind die 15 neuen KIA Picanto daher

eine saubere und zugleich sparsame Alternative. ı

Der 3. Unternehmer-Mobilitäts-Tag hat

am 31.03.2012 im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum

Teesdorf stattgefunden, unter dem Titel

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Leas•mich 1|APRIL 2012 09


Kfz-Leasing

Eisenstadt e-mobilisiert

Die burgenländische Landeshauptstadt ist als Modellregion ein Zentrum der Elektromobilität.

Auf dem Weg in eine e-mobile Zukunft bedarf es jedoch einer gemeinsamen

Kraftanstrengung. Das Druckzentrum Eisenstadt konnte als erstes Unternehmen in der

Modellregion dafür gewonnen werden, seinen Fuhrpark klimafreundlich umzustellen.

Bei der Pressekonferenz von „Eisenstadt e-mobilisiert“ (v.l.n.r.):

Bgm. LAbg. Mag. Thomas Steiner, BEWAG Vorstandssprecher

Dipl.-Ing. Reinhard Schweifer, DI Roman Michalek (Mobilitätszentrale

Burgenland, Bgm. a.D. Andrea Fraunschiel, BEWAG Vorstandssprecher

Mag. Michael Gerbavsits

„Das Elektroauto ist die Zukunft“, ist HC Harnisch,

Geschäftsführer des Eisenstädter Druckzentrums,

überzeugt. „Jeder Einzelne kann einen Beitrag zum

Umweltschutz leisten. Ich sehe das sogar als umweltpolitische

Verpflichtung. Daher bin ich stolz, dass

wir durch diesen Schritt nachhaltiges Umweltengagement

demonstrieren. Wir reduzieren tatsächlich

und nachweisbar CO 2 . Dieser gesamtheitliche Nachhaltigkeitsansatz

ist Teil unserer Unternehmensphilosophie.“

Innerhalb des Stadtgebiets legt das Druckzentrum

rund 19.000 Kilometer im Jahr zurück, um seine

Kunden mit Druckwerken zu beliefern. Diese Wege

werden mit den neu erworbenen Renault Kangoo ZE

ab sofort CO 2 neutral befahren, wodurch ein deutlicher

Umwelteffekt erzielt wird.

„Der Kangoo ist ein mit Lithium-Ionen-Akkus betriebenes

Fahrzeug und damit absolut emissionsfrei.

Es entstehen während der Fahrt keine schädlichen Abgase.

Das E-Car schafft im Idealfall eine Reichweite

von 170 km und ist somit das ideale Fahrzeug für

Lieferungen im städtischen Bereich und im näheren

Umfeld“, erklärt Gerhard Skrbetz, Verkaufsleiter des

Autohauses Koinegg. Sein Arbeitgeber zählt übrigens

zu den neun „Z. E. Experten“ in Österreich, die sich

Foto: Raiffeisen-Leasing

auf Verkauf, Service und Reparatur von E-Fahrzeugen

spezialisiert haben.

Die Anschaffung und Förderabwicklung wurde

gemeinsam mit der Eisenstadt e-mobilisiert GmbH

als Betreibergesellschaft der Modellregion durchgeführt.

Die Fördermittel werden vom Klima- und Energiefonds

zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung

übernimmt die Raiffeisen-Leasing.

Nicht nur die Umwelt freut sich über diese Zukunftsinvestition.

„Bei einer Jahresleistung von 19.000

Kilometern ersparen wir uns fast EUR 2.000 jährlich im

Betrieb des E-Cars, Tendenz steigend, wenn man

sich die Entwicklung der Spritpreise ansieht“, so

Harnisch weiter. Der DZE-Chef fühlt sich auch privat

dem Klimaschutz verpflichtet: Ab sofort wird er seinen

täglichen Weg von und zur Arbeit mit dem neuen

E-Auto zurücklegen.

Neue Lebensqualität durch Elektromobilität

Seit 2010 ist Eisenstadt eine von acht E-Mobilitäts-

Modellregionen in Österreich. Ziel des Projekts „Eisen -

stadt e-mobilisiert“, eine Initiative von BEWAG, Landeshauptstadt

Eisenstadt und Raiffeisen-Leasing, ist

es ein innovatives und umweltfreundliches Mobilitätssystem

für die Landeshauptstadt zu entwickeln

und umzusetzen. In Modellregionen werden wichtige

Erfahrungen für die breite Markteinführung von

E-Mobilität gewonnen.

„Elektromobilität ist für Städte das Zukunftsthema“,

ist Eisenstadts Bürgermeister Mag. Thomas

Steiner überzeugt. Der Einsatz von E-Fahrzeugen ist

ein wichtiger Schritt zu einer noch höheren Lebens-

10 Leas•mich 1|APRIL 2012


qualität in den Städten. Bereits jetzt können E-Autos in den Kurzparkzonen

in Eisenstadt kostenlos parken. „Auch die Anschaffung von alter nativ

betriebenen Fahrzeugen fördern wir kräftig, um für Betriebe und

Bürger Anreize zum Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge zu bieten.

Denn Klimaschutz ist uns sehr wichtig: Mit dem Projekt Eisenstadt e-mobilisiert

bauen wir unsere starke Position im Bereich der E-Mobilität

weiter aus und bringen Innovation auf die Straße.“

In den kommenden drei Jahren werden in Eisenstadt 250.000 fossile

City-Taxi-Fahrten Schritt für Schritt elektrifiziert. Die Verknüpfung von

Wohnen und Mobilität durch zentrale E-Mobilitätsfuhrparks bei Wohnhausanlagen

wird fossilen innerstädtischen Verkehr durch kosten günstig

gemietete E-Bikes, Scooter und City-Cars ersetzen. Durch die Mehrfachnutzung

von Fahrzeugen werden sich attraktive Preismodelle für

die Bürger ergeben.

Eine zentrale Maßnahme des Projekts „Eisenstadt e-mobilisiert“ wird

die nachhaltige Implementierung eines vollautomatischen E-Bike-Verleihsystems

sein. Der Vollausbau startet im Juli 2012 und wird an

15 Standorten bis zu 60 E-Bikes bereitstellen. Zeitgleich wird die Bürger -

karte zur E-Mobilitätskarte ausgebaut, mit der vom E-City-Taxi bis zum

E-City-Bike alle Leistungen zu beziehen sind.

Alles in allem wird in Eisenstadt ein Fuhrpark von 23 Elektroautos,

20 Elektromopeds, 69 Elektrofahrrädern und anderen E-Fahrzeugen

angeschafft. Dazu kommen 53 Ladestationen. Der Strombedarf soll aus

zusätzlichen erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Das Investitionsvolumen

beträgt insgesamt EUR 2,3 Mio und wird vom Projektkonsortium,

bestehend aus BEWAG, Stadt Eisenstadt und Raiffeisen-Leasing,

aufgebracht. 560.000 Euro schießt der Klima- und Energiefonds zu.

Bereits seit Anfang des Jahres wird Essen auf Rädern in Eisenstadt

CO 2 -neutral serviert. Ein eigens dafür angeschaffter Fiat Fiorino Elektro

elektrifiziert 11.000 bisher fossil zurückgelegte Kilometer pro Jahr. ı

Leuchtendes

Vorbild

Der Klima- und Energiefonds

unterstützt technologieorientierte

Leuchtturmprojekte im Themenbereich

E-Mobilität in Österreich.

Österreich verpflichtete sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls

zu einer Verringerung der Treibhausgas(THG)-Emissionen um

13 % bis 2012. Hierzulande sind Industrie, produzierendes Gewerbe

und Verkehr die stärksten THG-Quellen. Deren Emissionen

sind bis 2009 um 2,4 % Prozent gegenüber 1990 angewachsen

– die Entfernung zum Kyotoziel liegt daher bei 15,4 %. Am

weitesten entfernt von der Zielerreichung ist der Sektor Verkehr,

der den stärksten Anstieg seit 1990 verzeichnete. Darum bieten

gerade hier alternative Kraftstoffe, Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel

und Umstieg auf energie effiziente Antriebe (etwa

Elektromobilität) enormes Reduktionspotenzial. Mit der Einführung

von Elektromobilität können wesentliche Emissionsreduktionen

im Verkehrs sektor erreicht werden. Genau hier setzt

das Projekt emporA an: Ziel ist es, Elektromobilität über die

gesamte Wertschöpfungskette – vom Fahrzeug bis hin zu den

Mobilitätsangeboten für Kunden – abzudecken und Entwicklungslösungen

zu erarbeiten. Im Leuchtturmprojekt emporA

arbeiten 21 Leitbetriebe aus Industrie und Forschung eng zusammen.

Dabei kommt emporA die Vielfalt der Projektpartner

mit jeweils sehr spezifischem Wissen zugute: Erst durch die Zusammenschau

der Erfahrungen und Kompetenzen entsteht der

Mehrwert für die erarbeiteten Lösungen. ı

Foto: Raiffeisen-Leasing/Katharina Stögner

Premium meets Premium

Am 2. März 2011 wurde das Wiener Autohaus

Keusch von Amedeo Felisa und

Enrico Galliera am Autosalon in Genf zum

neuen Generalimporteur der mystischen

Marke ernannt. Am ersten Jahrestag als

„Official Ferrari Dealer“ wurde eine weitere

weitreichende Kooperation beschlossen.

Der familiengeführte Betrieb unter Leitung der Geschäftsführer Jürgen Keusch und

KR Willibald Keusch kann bereits auf eine 20-jährige Erfahrung im automobilen

Premium-Segment zurückblicken. Letztes Jahr erfolgte der Spatenstich für den

Bau eines neuen Schauraumes an der Wiener Ringstraße, im Frühjahr 2012 erfolgt

dann die Eröffnung einer der weltweit exklusivsten Ferrari-Repräsentanzen am

Kärntner Ring 10. Hier kann der Flair der „Roten aus Maranello“ auf 250 m² hautnah

präsentiert werden und die Kunden entsprechend beraten werden. Am Standort

Helgolandgasse in Wien 20 wurden bereits die letzten Adaptierungsarbeiten an

einer der modernsten Werkstätten in Österreich abgeschlossen, fortan wird diese

exklusiv für Ferrari genutzt. Für sämtliche Karosseriearbeiten, Lackierarbeiten,

Service und Reparatur bietet die Firma Keusch Premium ihren Kunden ein von

Ferrari ausgebildetes und zertifiziertes Team von Spezialisten, das die Kunden mit

maximalem Engagement betreut. Dazu gehört auch der richtige Finanzierungspartner.

Exakt am ersten Jahrestag als „Official Ferrari Dealer“, am 2. März 2012,

schließt Jürgen Keusch eine weitere für das Unternehmen bedeutende Kooperation.

Raiffeisen-Leasing, langjähriger Partner in allen Finanzierungsbereichen

sowohl für das Unternehmen selbst als auch für dessen Kunden, wird auch das

Premium-Segment übernehmen. „Zwei Unternehmen mit Handschlagqualität und

maximalen Ansprüchen hinsichtlich Dienstleistung für ihre Kunden“, freut sich

Keusch. ı

Ferrari-Partner Keusch bietet nicht nur den

Vertrieb, sondern auch die Betreuung der

Kunden auf dem österreichischen Markt (im

Bild General Manager Jürgen Keusch, Raiffeisen-Leasing-GF

Mag. Alexander Schmidecker)

Leas•mich 1|APRIL 2012 11


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mindesten 3 Jahre abgeschlossen. Aktion läuft bis 31. 12. 2012. Produkte in der Steiermark nicht erhältlich.


Fuhrparkmanagement

Computerleute unterwegs

Nicht selten werden PC als Massenware verkauft. Dabei steht PC für Personal Computer.

DiTech nimmt diese Bedeutung ernst und unterstützt nun bereits seit 12 Jahren Privatund

Businesskunden bei individuellen Hardwarelösungen. Seit Jänner 2011 managt

DiTech seinen Fuhrpark über die Raiffeisen-Leasing.

Mit 880.877 km hat DiTech im vergangenen

Jahr fast 22-mal für seine

Kunden den Globus umrundet. „Unsere

Fahrzeuge übernehmen die

Warenlieferungen von unserem

Zentrallager in alle Fachmärkte

österreichweit sowie die Zustellungen

innerhalb des Filialnetzes“, beschreibt

DiTech-Gründer und Geschäftsführer

Damian Izdebski die

Bedeutung des Fuhrparks. „Außerdem

wird er für das von DiTech angebotene

Express-Service DiTex,

das die Zustellung bestellter Waren

innerhalb von fünf Stunden im Großraum Wien

garan tiert, eingesetzt.“ 2011 hat das Unternehmen

7.948 DiTex-Zustellungen gezählt. Insgesamt wurden

2,1 Millionen Produkte verkauft. Die Angebotspalette

des Unternehmens ist dementsprechend umfangreich.

Aktuell sind 7.480 Artikel aus den Bereichen

PC-Systeme, Notebooks, Monitore, vertragsfreie Smart -

phones, Tablets sowie Software und Zubehör verfügbar.

Ein 5.000 m² großes Versandlager gewährleistet die

rasche österreichweite Verfügbarkeit. Damian Izdebski

ist stolz auf sein Konzept. Gegründet 1999 verzeichnete

DiTech im vergangenen Jahr 450.000 namentlich

registrierte Kunden mit 611.000 Aufträgen. 2011 erzielte

der Computerspezialist, der 2009 zum besten

Computergeschäft Österreichs ernannt wurde (Gallup),

einen Umsatz von 105 Mio €. Neben der individuellen

Betreuung sind die heimische Produktion der

Eigenmarke „dimotion“ sowie die Bereitstellung

einer eigenen Businesskunden-Abteilung Faktoren

für den Erfolg von DiTech.

Paket Fuhrparkmanagement

Die Hunderttausende Kilometer für Warenlieferungen

sowie die zunehmende Größe des Fuhrparks gaben

im Dezember 2010 den Ausschlag zur Auslagerung

des Fuhrparkmanagements (FPM) an die Raiffeisen-

Leasing. „Ab einer gewissen Größe des Fuhrparks erfordert

eine firmeninterne Administration zusätzlichen

Personalaufwand. Dennoch gibt es keine Sicherheit,

ob alle Leistungen und Arbeitsstunden, die verrechnet

wurden, auch tatsächlich mit den gestellten Rechnungen

übereinstimmen. Bei einer Auslagerung

kümmern sich erfahrene Profis um den Fuhrpark und

880.877 km war der

DiTech-Fuhrpark im

vergangenen Jahr

unterwegs (im Bild:

DiTech-Mitarbeiter

Martin Kofler vor

einem der 33 Zustellfahrzeuge).

DiTech

Gründung 1999, Wien

300 MitarbeiterInnen

19 Fachmärkte und Shops

in ganz Österreich

450.000 namentlich registrierte

Kunden (davon 105.000

gewerbliche Kunden)

Über 220 Lieferanten aus

Europa und Asien

Fuhrpark mit 33 Fahrzeugen

Umsätze 2011: EUR 104,9 Mio

(2010: EUR 96,2 Mio)

Foto: DiTech

sorgen dafür, dass administrative

Tätigkeiten wie Versicherungsmeldungen,

Garantiereklamationen usw.

prompt und unkompliziert erledigt

werden. Mit der Auslagerung des

Fuhrparks entfallen zudem zusätzliche

Personalkosten“, merkt Damian

Izdebski an. „Wir haben unseren

gesamten Fuhrpark an die Raiffeisen-Leasing

ausgelagert. Hauptpart

der 33 Fahrzeuge bilden dabei

Zustellfahrzeuge.“ Eine Vergrößerung

des Fuhrparks ist laut

DiTech aktuell kein Thema. Da die

meisten Fahrzeuge auf dem neuesten Stand sind, ist

auch kein Fuhrparktausch vorgesehen. Izdebski zeigt

sich mit dem FPM-Angebot sehr zufrieden. „Nach unseren

Erfahrungen können wir das Raiffeisen FPM

sehr empfehlen. Wir nutzen die Kostenberatung

ebenso wie die Fuhrparkadministration, Rechnungskontrollen

durch KFZ-Technikermeister, den Reifenersatz,

das europäische Tanknetz, Versicherungsmanagement,

Reporting mit Managementinformation

und die Leasingfinanzierung.“

DiTech ist via Raiffeisen-Leasing erstmals in Kontakt

mit externem Fuhrparkmanagement gekommen.

„Davor haben wir den Fuhrpark selbst verwaltet“, erinnert

sich der DiTech-Chef. Bereut hat er seine Entscheidung

für die Auslagerung nicht. „Die FPM-Mitarbeiter

sind stets erreichbar, sehr freundlich und bemüht

und stehen immer mit guten Lösungen zur

Seite.“ Der Kostenfaktor sei ein weiteres Plus. „Raiffeisen

verwaltet und betreut eine Vielzahl an Flotten

und Fuhrparks. Bei Werkstätten, beim Treibstoff, bei

Reifen und vielen anderen Produkten

rund um Firmenflotten erzielen sie

deutliche Preisvorteile im Einkauf.

Dieser Vorteil wird 1:1 an uns weitergegeben.

Fuhrparkmanagement ist

unbedingt zu empfehlen, vor allem

dann, wenn die kritische Menge an

Fahrzeugen überschritten ist und sich

eine Eigenadministration nicht mehr

rechnet“, betont er überzeugt. „Wir

haben bisher keine Wünsche geäußert,

die von Raiffeisen FPM nicht

abgedeckt werden.“ ı

Leas•mich 1|APRIL 2012 13


Institutionelle Kunden

Über 200 Teilnehmer kamen vom 21. bis 22. März

2012 zum Kommunalwirtschaftsforum „Rien ne va

plus? Herausforderung demografischer Wandel“ nach

Velden. Die Veranstaltung wurde von der Porr,

Raiffeisen-Leasing, Siemens AG Österreich und

Vasko+Partner ins Leben gerufen und fand 2011 das

erste Mal in Krems statt.

Das Kommunalwirtschaftsforum hat sich als Netzwerktreffpunkt

für Gemeindevertreter der höchsten

Entscheidungsebene wie auch für andere Teilnehmer

der öffentlichen Hand etabliert, die vom Austausch mit

der Planer- und Technologiebranche für die Entwicklung

ihrer Kommune profitieren.

Heinz Fassmann, Professor für angewandte Geografie,

Raumforschung und Raumordnung am Institut

für Geografie und Regionalforschung der Universität

Wien, beschrieb das Österreichische Raumentwicklungskonzept

(ÖREK) als ein strategisches Steuerungsinstrument

für die gesamtstaatliche Raumordnung

und Raumentwicklung: „Dabei ist der demografische

Wandel Österreichs ein wesentliches Thema.

Ein Einwanderungsland auf dem Weg zur Einwande-

Kommunalwirtschaftsforum

2012

Die Initiatoren des zweiten Kommunalwirtschaftsforums provozierten mit der Frage Rien ne va plus? –

das Expertentreffen in Velden widmete sich vor allem den Herausforderungen der Kommunen unter

den gravierend demografischen Veränderungen wie auch der brisanten budgetären Situation.

Mit klugen Investitionen

gegen die Krise:

Alexander Schmidecker,

Raiffeisen-Leasing GmbH,

Josef Stadlinger, Siemens

AG Österreich, Johannes

Karner, Porr, Wolfgang

Vasko, Vasko+Partner

Foto: Michael Hetzmannseder

rungsgesellschaft, Sicherung der lokalen und regionalen

Daseinsvorsorge und demografisches Wachstum

qualitätsorientiert bewältigen, lauten dabei die

entsprechenden Handlungsfelder.“

Margarete Czerny, Fachtagsleitung Wohnen und Integration,

Department Migration und Globalisierung,

Donau-Universität Krems, brachte – unterlegt mit neuesten

Forschungsergebnissen – die Bedeutsamkeit der

Kooperation von Privat und Öffentlich auf den Punkt:

„Nur so ist ein qualitativ hochwertiger Lebens- und

Wohnraum für die Zukunft der wachsenden Bevölkerung

möglich. Darin liegen aber auch enorme Chancen

für die Kommunalwirtschaft – steuernd und gezielt

mitzuwirken, um den sich ändernden Wohn- und

Lebens bedingungen unserer globalisierten, umweltbewussten,

aber auch zunehmend multikulturellen

und auch alternden Gesellschaft Rechnung zu tragen.“

Trend: Gemeinsam neue Wege finden

Harald Pitters, Trendexperte und Kommunalforscher,

präsentierte seine druckfrische Studie zur Lage der

österreichischen Gemeinden. Pitters hat in einer repräsentativen

Untersuchung, befragt wurden 470 Bürgermeister

und Amtsleiter, den Ist-Zustand in Österreichs

Gemeinden evaluiert. Dabei kristallisierten sich

strukturelle Reformen bzw. Maßnahmen heraus, die

greifen könnten. Viele Gemeinden stehen vor der Notwendigkeit,

ihre Haushalte langfristig zu konsolidieren.

„In diesem Zusammenhang ist die Forderung nach

mehr Einbindung wichtiger Entscheidungsträger und

Stakeholder allgegenwärtig. Insbesondere auf der

kommunalen Ebene ist die Berücksichtigung von ,vox

populi‘ demnach mehr denn je geboten“, erklärt

Harald Pitters.

Interkommunale Zusammenarbeit und sogenannte

„Shared Service Center“ spielen in diesem

Zusammenhang eine zentrale Rolle. Daneben erkennen

Gemeinden die meiste Substanz in der Ausgabenoptimierung

durch Betreibergesellschaften, Outsourcing

und in strategischem Beschaffungsmanagement.

Eine weitere Möglichkeit, effizienter und

billiger vorzugehen, stellen Public-Private-Partnership-

Projekte dar.

14 Leas•mich 1|APRIL 2012


Laut Studie von Pitters P) KommunalTrend benötigen

mehr als vier Fünftel der Befragten diese Modelle

zunehmend in fast allen Infrastrukturbereichen

der Gemeinden. Kluge Investitionsstrategien sind dabei

für die klare Mehrheit eine Forderung zur Krisenbekämpfung.

Die privaten Firmenpartner führen wirtschaftlich

reizvolle und häufig auch prestigeträchtige

Projekte durch. Und für die betroffene Gemeindebevölkerung

entsteht pünktlich moderne und bedarfsgerechte

Infrastruktur.

Die Initiatorengruppe Porr, Raiffeisen-Leasing,

Siemens AG Österreich und Vasko+Partner bietet mit

dem Kommunalwirtschaftsforum Lösungen für aktuelle

Fragen und Bedürfnisse der öffentlichen Hand

und konfrontiert die Wirtschaft mit der Wissenschaft

und Politik. Die Referentenrunde wurde auch heuer

wieder sorgfältig ausgewählt: Bürgermeister mit erfolgreichen

Konzepten, Industrie sowie Projektentwickler,

Investoren, Konsulenten und Facility-

Management-Unternehmen.

Sektionschef Dr. Gerhard Steger, Leiter der Präsidialsektion

im Bundesministerium für Finanzen, folgte

der Einladung, über die wichtigsten Highlights zu den

Themen Sparpaket, Finanzausgleich und finan zielle

Zukunft der Gemeinden zu referieren. Steger betonte,

dass die Gemeinden wie alle anderen Gebietskörperschaften

vor großen Herausforderungen stehen: „Sie

müssen ihre Aufgaben vor dem Hintergrund zunehmenden

Konsolidierungsdrucks bewältigen. Dieser ergibt

sich einerseits aus strengeren EU-Vorgaben zur

Wahrung der erforderlichen Budgetdisziplin, aber auch

aus der Notwendigkeit, künftigen Generationen keine

unfinanzierbaren Schuldenberge zu hinterlassen.

Diese Herausforderungen werden nur bewältigbar

sein, wenn alle Gebietskörperschaften bereit sind,

Steuermittel effizienter einzusetzen und traditionelle

Verhaltensmuster zu hinterfragen. Eine unveränderte

Fortsetzung der Vergangenheit ist finanziell nicht tragfähig.“

Zu den wesentlichen Elementen bei der Lösung

der Finanzprobleme zählt laut Steger einerseits die

Zusammenführung der Ausgaben-Aufgaben und

Finanzierungsverantwortung und andererseits das

Nützen von Synergieeffekten zwischen verschiedenen

Ebenen der Gebietskörperschaften, aber auch

zwischen Gemeinden.

Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer

verwehrte sich gegen Verallgemeinerungen und

betonte die Vorbildwirkung der Gemeinden in vielen

Bereichen. Auch in puncto Gemeindezusammenlegungen

konterte er: „Wir haben nachgewiesen, dass

Gemeinden unter 5000 Einwohnern die Beschäftigung

betreffend die Besten sind – die sollen wir mit anderen,

vielleicht nicht so erfolgreichen Ortschaften

zusammenlegen? Deshalb: Zusammenlegungen, ja,

aber nur dort, wo es sinnvoll ist.“ Steger verwies auf

das Beispiel einer 4000-Einwohner-Gemeinde – mit

sieben Feuerwehrautos, und hinterfragte den Sinn,

stellte jedoch gleich klar: „Ich habe größten Respekt

vor der freiwilligen Feuerwehrarbeit – aber gerade die

Gerätschaften betreffend sehe ich einiges an Einsparungspotenzial.“

Eine lebhafte und konstruktive Diskussion bildete

den Abschluss des Kommunalwirtschaftsforums.

Einigkeit herrschte darüber, dass PPP-Modelle nichts

für finanzmarode Gemeinden sind, sondern für kluge

Denker, die genau abgewogen haben, welche Bereiche

für die Ausgliederung tatsächlich lohnenswert

sind. Für Steger klar: „PPP-Modelle müssen sich der

Konkurrenz herkömmlicher Vorgehensweisen stellen

– denn nur so gibt es einen Kostendruck und ein Effizienzpotenzial.“

Weiters befürwortete Steger Kooperationen

z. B. bei der allgemeinen Versorgung wie

etwa Müllabfuhr oder Energie.

Das positive Feedback der Teilnehmer des KWF

2012 bestätigte den richtigen Weg der Initiatoren,

die bereits auf der Suche nach dem nächsten Veranstaltungsort

für das KWF 2013 sind, wie Alexander

Schmidecker in seinem Schlusswort betonte. ı

»Insbesondere auf

der kommunalen

Ebene ist die Berücksichtigung

von

,vox populi‘ mehr

denn je geboten.“

HARALD PITTERS

Trendexperte und

Kommunalforscher

Jetzt Raiffeisen Club-Mitglied

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Leas•mich 1|APRIL 2012 15


Immobilien

Am Lebenberg

lässt sich’s leben

Neben der Seitenblicke-Society zieht es auch eine andere, dezentere Klientel in

das Winter- und Sommer-Dorado Kitzbühel: zurückhaltende, eher unauffällige, aber

betuchte Kitz-Connaisseurs. Für diese Zielgruppe errichtet die Raiffeisen-Leasing

Immobilien Management derzeit drei Häuser mit 22 Wohnungen der Extraklasse.

Fotocredit: Raiffeisen-Leasing

„Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort“,

schwärmen Gesamtprojektleiter Christian Babler, der

kaufmännische Leiter Philipp Hiesböck und Raiffeisen-

Leasing-Immobilienspezialist Karlheinz Sandler von

der Lage der drei der Fertigstellung (Ende November

2012) entgegenwachsenden Objekte. Die drei Immobilienexperten

waren vor Kurzem als eine Art „Soko

Kitzbühel“ vor Ort, um gemeinsam mit Kunden den

Baufortschritt zu begutachten und offene Fragen zu

erörtern.

Das Terrain: Am Lebenberg, etwa 80 Höhenmeter

über Kitzbühels Stadtzentrum. Kennern der Streif-

Stadt braucht man die Vorzüge dieser ersten Adresse

nicht lange auseinanderzusetzen: in unmittelbarer

Nähe das mondäne Hotel Schloss Lebenberg mit

seiner mehr als fünfhundertjährigen Geschichte; nur

zehn Gehminuten zum Zentrum, etwa ebenso viele

Minuten zum Ganslernlift und zum Golfplatz und nur

wenige hundert Meter entfernt der sommerliche

Anziehungspunkt Schwarzsee. Dazu ein Bilderbuchblick

auf die Stadt, auf das Kitzbüheler Horn, den

Attraktiver Sitz in

Kitz – die Raiffeisen-Leasing

baut

exklusive Eigentumswohnungen

Hahnenkamm bis hin zum Pass Thurn. „Von jeder

Wohnung, auch von den Erdgeschoßwohnungen aus,

ergibt sich ein attraktiver Blick“, weiß Projektleiter

Babler.

Ein Drittel der 22 Wohnungen mit Flächen von

120 bis 300 Quadratmetern ist bereits verkauft. Interesse

an einem Logis in der innerhalb des Städtedreiecks

München – Salzburg – Innsbruck liegenden

Gamsstadt herrscht vor allem im süddeutschen Raum.

„Von Nürnberg nach Kitzbühel sind es gerade einmal

drei Autostunden“, erzählt ein Ehepaar, das sich

schon mächtig auf die neue Adresse freut.

Wenn die drei Häuser zu Beginn der Wintersaison

2012 fertiggestellt sein werden, wollen Sandler, Babler

und Hiesböck etwa 70 Prozent der Wohnungen –

Preis ab etwa 1,2 Millionen Euro – verkauft haben.

„Kitzbühel ist und bleibt ein Hotspot“, zeigt sich Karlheinz

Sandler optimistisch. In den vergangenen fünf

Jahren seien die Immobilienpreise in Kitzbühel um

30 Prozent gestiegen und „es herrscht eine Nachfrage

wie noch nie, während auf der anderen Seite ein

immenses Angebotsdefizit besteht“, ergänzt der kaufmännische

Leiter Philipp Hiesböck. Vielen Kunden

gehe es nicht allein um den Freizeitwert und die landschaftliche

und sportliche Attraktivität Kitzbühels, sondern

schlicht und einfach auch um die prestigeträchtige

Postleitzahl 6370, wissen Insider.

Großen Wert legt man bei Raiffeisen-Leasing darauf,

das Projekt im Detail gemeinsam mit den Kunden

zu entwickeln. „Im Gegensatz zu Mitbewerbern beziehen

wir unsere Käufer in den Bau ein, denn sie sollen

bei der Übergabe der Wohnungen das bekommen,

was sie gewollt haben“, erläutert Babler. Ganz

und gar keine Selbstverständlichkeit: Viele Interessenten

fliegen via Salzburg, Innsbruck oder München

ein, kaufen fix-fertige Objekte und investieren dann

nochmals in die ihnen genehme Adaption. Da kann es

schon vorkommen, dass ganze Böden oder nagelneue

Küchen herausgerissen und ersetzt werden:

Peanuts, what else? „Wir sind hingegen fest davon

überzeugt, dass wir genügend Interessenten finden,

die das Projekt mit uns gemeinsam entwickeln wollen,

16 Leas•mich 1|APRIL 2012


ihre Ideen schon während der Bauzeit einbringen

und von uns auf einem sehr hohen Level betreut

werden wollen. Hier ist unser technischer Leiter, Hr.

Ing. Andreas Sprenger vom Baumanagement

West, besonders gefordert“, erläutert Babler die

Geschäftsphilosophie.

Das Investment am Lebenberg umfasst rund

37 Millionen Euro, wovon etwa ein Viertel auf das

von der Gemeinde Kitzbühel erworbene Grundstück

entfällt. Zusätzlich besteht die Option, auf

den insgesamt 7.500 Quadratmetern bei Bedarf

noch zwei Villen zu errichten. „Alpiner Baustil, modern

interpretiert“, lautet die Devise bei der Gestaltung

der Objekte. Die drei derzeit in Bau befindlichen

Häuser bieten Wohneinheiten mit je

zwei bis fünf Zimmern, mit insgesamt 1.000 Quadratmetern

Terrassenfläche, 1.650 Quadratmetern

Gartenfläche, Keller und je zwei Stellplätze in der

Garage. Jede Wohneinheit wird mit einem individuell

gestaltbaren Spa ausgestattet. Gemeinsam

genutzt werden können ein rund 250 Quadratmeter

großer Fitnessbereich mit Indoor-Golf und

Cardio-Trainingsgeräten, ein Hauskino und ein

Spielraum für den Nachwuchs. ı

www.amlebenberg.at

Foto: Raiffeisen-Leasing/Sylvia Holzmüller

Vertragsunterfertigung

Österreichisches Rotes Kreuz

In der ersten Jännerwoche 2012 wurden die Verträge für die Sale-and-lease-back-

Transaktion des Pflegeheimes samt Hospiz in Salzburg-Morzg mit einem Finanzierungsvolumen

von EUR 4 Millionen unterfertigt. Das Pflegeheim wird vom Österreichischen

Roten Kreuz betrieben. Es wurde im Jahr 1958 errichtet und im Jahr

2000 generalsaniert sowie um ein Hospiz erweitert. 31 Pflegewohnungen und

10 Hospizzimmer stehen zur Verfügung. Die Sale-and-lease-back-Variante hatte

den Zweck, stille Reserven der Liegenschaft und des Gebäudes aufzudecken. ı

Neues Wahrzeichen

Foto: Bertl Menegoni

Ende letzten Jahres fand die offizielle Eröffnungsfeier

des Ramada Innsbruck Tivoli statt. Sowohl die

Finanzierung als auch die begleitende Baukontrolle

wurden von der Raiffeisen-Leasing gestellt.

Das 3-Sterne-Superior-Hotel mit 159 Zimmern

wurde am 1. Dezember 2011 eröffnet. Highlights des

zwölfstöckigen Bauwerks sind Terrasse, Frühstücksrestaurant

und Seminarräume auf der elften Etage

sowie die Sauna- und Fitnessräume auf der obersten

Ebene. Von hier eröffnet sich den Gästen eine fantastische

Aussicht auf die Stadt und die Tiroler Bergwelt.

Das jüngste Hotel der Marke Ramada liegt ausgesprochen

verkehrsgünstig. Sowohl vom Flughafen

als auch vom Hauptbahnhof Innsbruck aus ist das Gebäude

in wenigen Fahrminuten erreichbar. Die Innsbrucker

Innenstadt erschließt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln

oder einem gemütlichen Spaziergang.

Durch modernes Ambiente, überdurchschnittliche

Ausstattung, beste Verkehrslage und attraktive Preisgestaltung

werden vor allem Geschäftsreisende sowie

Städte-, Kultur- und Sporttouristen angesprochen.

Bereits im Vorfeld erregte der architektonisch interessante

Baukörper große Aufmerksamkeit. Als Höhepunkt

und Abschluss der

„Wohnbau- und Stadtentwicklung

Tivoli“ zählt

es zu den höchsten Gebäuden

Innsbrucks. Das

Bauprojekt wurde von der PORR Solutions Immo -

bilien- und Infrastrukturprojekte GmbH umgesetzt. Die

Finanzierung (EUR 17,5 Mio.) erfolgte über das Projektteam

von Peter Stitz, Raiffeisen-Leasing Wien, das

Projektcontrolling wurde vom Technikerteam um

Dipl.-Ing. Walter Soier in Tirol durchgeführt. Pächter

und Betreiber ist die bereits seit über 20 Jahren weltweit

tätige RIMC-Gruppe. Die weltweit vertretene

Ramada-Marke gehört der Wyndham-Worldwide-

Gruppe an, welche mit ihren rund 6500 Hotels und mit

insgesamt über einer halben Million Zimmern zu den

größten Hotelkonzernen der Welt zählt. Mit der Eröffnung

des Hotels Ramada Innsbruck Tivoli entstanden

40 neue Arbeitsplätze. ı

Aufsehenerregend:

Das Hotel Ramada Innsbruck

Tivoli überzeugt mit

einem architektonisch

interessanten Baukörper

und modernem Ambiente

Leas•mich 1|APRIL 2012 17


Immobilien

Schuh-Macher

in Ungarn

Das österreichische Schuhunternehmen Legero unterzeichnete

Mitte Jänner 2012 einen langfristigen Mietvertrag

für ein Eigenprojekt der Raiffeisen-Leasing in Körmend.

Bei der Vertragsunterzeichnung

(v.l.n.r.): Thomas

Schwald (GF Legero

Ungarn),

Eva Bano (RL),

Karl Weingrill (RL),

Elemer Elo

(Kühne+Nagel,

Vormieter)

Foto: Raiffeisen-Leasing/Karl Weingrill

Seit mehr als 130 Jahren werden Qualitätsschuhe

unter der Marke Legero an verschiedenen Standorten

gefertigt. Neben Legero gehören auch die Marken

Superfit und Think! zum Traditionsbetrieb Legero, der

1872 in Wien durch M. Strakosch gegründet wurde.

Bereits seit vielen Jahren wird das Unternehmen von

einer Dreiergeschäftsführung – bestehend aus dem Eigentümer

und Vorsitzenden DI Stefan Stolitzka sowie

Dr. Clemens Kellner und Rudolf Hampl – geleitet.

Allen drei Marken gemeinsam ist der hohe Anspruch

an Qualität, Design und Funktion, gekoppelt

mit Ressourcenschonung – chromfrei gegerbtes Leder

– und Gesundheit. Die Marke Legero steht für superleichte,

bequeme, aber modische Damenschuhe

mit hohem Funktionsanspruch. So sind beispielsweise

alle geschlossenen Schuhe mit GORE-Membranen

ausgestattet, wodurch eine hohe Atmungsaktivität

bei angenehmer Fußtemperatur gewährleistet

ist. Trotzdem sind die Schuhe dabei auch wasserdicht.

Firmensitz der Legero Schuhfabrik ist Graz, das

auch Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens ist.

Weitere Niederlassungen sind in Rumänien und Ungarn.

„Wir haben bereits ein Logistikzentrum in Ungarn,

dieses wurde jedoch dem Wachstum unserer

Unternehmensgruppe nicht mehr gerecht“, erläuterte

Kellner. Bei der Suche nach geeigneten Standorten

(wichtige Kriterien: Nähe Österreich, Anbindung an

die internationalen Logistikhighways, Personalverfügbarkeit,

Preis) ist Legero auf ein Eigenprojekt der

Raiffeisen-Leasing in Körmend gestoßen. Mitte Jänner

2012 erfolgte die Vertragsunterzeichnung und offizielle

Übergabe der Logistikhalle, wodurch das Raiffeisen-Leasing-Eigenprojekt

auf weitere zehn Jahre

an einen bonitätsstarken Kunden der Raiffeisenbankengruppe

vermietet wurde. Und Kellner ergänzt:

„Das Objekt war einfach ideal, und so konnten wir eine

für alle Parteien befriedigende Lösung der Verwertung

des Objektes finden.“ ı

18 Leas•mich 1|APRIL 2012


Fitness in guter Lage

Das Einkaufszentrum EKZ-Graz-Puntigam (inklusiv Bürogebäude ca. 9.000 m²) wurde 2004

eröffnet und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Strabag und der Raiffeisen-Leasing (50/50).

Fotos: Raiffeisen-Leasing/Elisabeth Diglas Foto: Raiffeisen-Leasing/Karl Weingrill

Gleichenfeier

Jacquingasse 16

Der Standort Triester Straße 367–369 liegt direkt

an der Autobahnauffahrt und weist durch Mieter wie

Merkur, Kik, Klipp, BIPA einen guten Branchenmix mit

beträchtlicher Kundenfrequenz auf. Mit dem letzten

Mieter, dem Fitnesscenter Happy Fit, ist das Objektes

fast zur Gänze vermietet. Bereits Mitte Dezember

wurde eine Gesamtfläche von 1200 m² an den Studio -

betreiber übergeben. Mitte Jänner 2012 konnten sich

erstmals die Eigentümervertreter – Mag. Wurzer von

der Strabag, Karl Weingrill von der Raiffeisen-Leasing

– davon überzeugen, wie dieser Fitnessbetrieb ausgebaut

wurde und welche Ziele sich Sven Decker,

Eigentümer der Fitnesscentergruppe, gestellt hat. Der

deutsche Unternehmer betreibt schon seit einem Jahrzehnt

erfolgreich mehrere Standorte in Österreich und

Deutschland. Mit diesem Verwertungsstand sind

bis auf 180 m² Büronutzfläche alle zur Verfügung

stehenden Flächen von 8.254,10 m² ausgelastet. ı

Mitte Jänner 2012 wurde auf Einladung des Generalunternehmers Strabag AG die Dachgleiche für das Objekt

Jacquingasse gefeiert. Nach einer Baustellenführung, bei der man dank guter Wetterbedingungen die fantastische

Aussicht vom Schloss Belvedere bis zum Kahlenberg bewundern konnte, begann der offizielle Teil der

Veranstaltung. Neben den Vertretern und Mitarbeitern der Strabag waren sämtliche Konsulenten, das Projektteam,

die Kollegen der Marketingabteilung sowie Raiffeisen-Leasing-Geschäftsführer Alexander Schmidecker

vor Ort. Nach den feierlichen Ansprachen wurde der Gleichenspruch – wie es die Tradition vorsieht – vom

jüngsten Arbeiter der Baustelle vorgetragen. Anschließend erfreuten sich die Gäste am Buffet. In der Jacquingasse

werden 62 hochwertige Eigentumswohnungen

mit einer Wohnfläche

zwischen 50 und 200 m² mit

großzügigen Freiflächen errichtet. Die teils zur Vorsorge, teils zur

Eigennutzung konzipierten Wohnungen werden voraussichtlich im

Herbst 2012 fertiggestellt sein. Für das von der Abteilung „Eigenprojekte“

entwickelte und in Zusammenarbeit mit dem Baumanagement

der Raiffeisen-Leasing errichtete Wohnhaus wird eine hervorragende

Nachfrage verzeichnet. Nachdem der Verkauf in der Karwoche gestartet

wurde, war zum Zeitpunkt der Gleichenfeier nur mehr eine Dach -

geschoß-Maisonettewohnung verfügbar. ı

V.l.n.r: Mag. Andreas Gugl (Projektteam: Recht), Ing. Erwin Steiger (Abteilungsleitung

Projektentwicklung), Mag. Alexander Schmidecker (Geschäftsführung Raiffeisen-Leasing),

Mag. Karlheinz Sandler (Geschäftsführung Eigenprojekte), Mag. Michaela Orisich

(Projektteam: Verwertung), Ing. Emre Bayraktaroglu (Projektteam: Bautechnik),

Mag. Ines Lirsch (Projektteam: Verwertung), Bmst. Herbert Vanzo (Strabag),

Arch. DI Christian Heiss (Architekturbüro Heiss), DI Severa Horner (Architekturbüro Heiss),

Ing. Alexander Cwiertniowitz MSc. (Projektteam: Gesamtleitung)

Leas•mich 1|APRIL 2012 19


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Baumaschinen baut, weiß:

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Recht

Bauten auf

fremdem Grund

Auch beim Superädifikat oder bei einem Baurechtsvertrag

können die Bilanz- und Steuervorteile des Leasing genutzt werden.

Nicht immer ist es sinnvoll oder möglich, bei der

Anschaffung einer Immobilie Grund und Gebäude im

Eigentum zu erwerben. Dann wird häufig auf die Miete

als Nutzung einer fremden Immobilie zurückgegriffen.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit, die

Nutzung einer fremden Immobilie und das Eigentum

zu kombinieren, in dem man ein Baurecht begründet

oder ein Superädifikat errichtet. Beide sind sog „Bauten

auf fremdem Grund“ und haben eine wesentliche

Gemeinsamkeit: Sie bieten die Möglichkeit, dass das

Eigentum am Bauwerk und jenes an der Liegenschaft

verschiedenen Personen zusteht. In der rechtlichen

Konstruktion sind sie aber sehr verschieden.

Superädifikate entstehen durch Bauführung auf

fremdem Grund in der Absicht, dass das Bauwerk

nicht stets daraufbleiben soll. Diese mangelnde

Belassungsabsicht, die anhand der Bauweise, der

Zweckwidmung des Baues und des Grundnutzungsverhältnisses

zum Ausdruck kommt, muss im Zeitpunkt

der Bauführung bereits gegeben sein.

Anders als beim Baurecht bedarf die Begründung

eines Superädifikates keiner besonderen Form,

insbesondere keiner Eintragung im Grundbuch. Die

Übertragung von Rechten an Superädifikaten erfolgt

durch Urkundenhinterlegung.

Das Superädifikat gilt als flexibel, gegenüber dem

Baurecht bestehen jedoch Nachteile beim Rechtsschutz:

Insbesondere besteht kein Schutz des Vertrauens

auf die Vollständigkeit und Richtigkeit der

hinterlegten Urkunden. Auch ist stets zu prüfen, ob

die mangelnde Belassungsabsicht auch tatsächlich

vorliegt.

Anders ist die Rechtslage beim Baurecht. Durch

einen Baurechtsvertrag wird der Bauberechtigte zum

nach allgemeinen grundbuchsrechtlichen Regeln geschützten

Eigentümer am Bauwerk und zum Nutznießer

am Grundstück. Für das Baurecht wird dabei

eine eigene Grundbuchseinlage geschaffen, die jene

des Grundeigentümers belastet und auf der nach

allgemeinen Prinzipien Eigentumsrechte, aber auch

Lasten eingetragen werden können. Durch diese

rechtliche Konstruktion werden die Voraussetzungen

geschaffen, dass dem Bauberechtigten eine zum

klassischen Liegenschaftseigentum möglichst ähn -

liche Rechtsstellung geschaffen wird.

Der Baurechtsvertrag ist ein befristeter Vertrag.

Das Baurecht kann auf die Dauer von 10 bis 100 Jahren

bestellt werden.

Anders als Superädifikate können Baurechte

auch an bestehenden Gebäuden begründet werden.

Immobilienleasing ist auch bei Bauten auf fremdem

Grund möglich: Der Leasinggeber erwirbt Rechte

an Grundstücken durch langfristige Miete (beim Superädifikat)

oder durch Einräumung eines Baurechtes.

Danach wird nach den Wünschen und Bedürfnissen

des Leasingnehmers ein Gebäude errichtet und nach

Fertigstellung desselben das Grundstück samt dem

Gebäude an den Leasingnehmer zur Nutzung übergeben.

Alternativ kann auch eine bestehende Immobilie

bzw ein Baurecht erworben werden, das Gebäude

eventuell renoviert oder adaptiert werden und

dem Leasingnehmer zur Nutzung übergeben werden.

So können die Bilanz- und Steuervorteile des Leasings

auch genossen werden, wenn ein Eigentumserwerb

am Grundstück nicht möglich oder sinnvoll ist bzw.

lassen sich die Vorteile des Leasings mit jenen der

Bauten auf fremdem Grund vereinen. ı

Immobilienleasing

ist auch bei Bauten

auf fremdem Grund

möglich

DR. VERONIKA HÖBINGER

Rechtsabteilung der

Raiffeisen-Leasing

Leas•mich 1|APRIL 2012 21


Coverstory

22 Leas•mich 1|APRIL 2012


Prolongierte

Weiterentwicklung

„Leas mich“ – der Name der Kundenzeitung der Raiffeisen-Leasing ist Programm: Doch woher

stammt der Begriff „Leasing“ überhaupt? Ein kurzer Einblick in die Entwicklung dieser

beliebten, mittlerweile allgegenwärtigen Finanzierungsform und ihrer zahlreichen Varianten.

Bereits im 19. Jahrhundert wurde Leasing im

englischen Sprachraum angeboten. Die innovative

Idee hatte damals Alexander Graham Bell im Jahre

1877. Mr. Bell verleaste seine Telefonanlagen an Kunden

in Amerika. Dies brachte der Telefongesellschaft

den großen Durchbruch, da diese einfach ersetzt werden

konnten, wenn verbesserte Modelle entwickelt

wurden.

Im Jahre 1963 taucht das Produkt „Leasing

dann auch in Österreich auf. Im Jahre 1970 wurde

Raiffeisen-Leasing als Tochter der RZB gegründet,

und mit ihr eine Reihe von Leasinggesellschaften, die

gemeinsam eine lose Interessengemeinschaft bildeten.

Im Jahre 1983 wurde schließlich der Verband

Österreichischer Leasinggesellschaften gegründet.

42 Jahre nach Gründung von Raiffeisen-Leasing verzeichnet

der Verband bereits 42 Mitglieder.

„To lease“ bedeutet „vermieten, verpachten“ und

beschreibt die Nutzungsüberlassung von Investitionsgütern

(Automobile, Maschinen, …). Es stellt somit

eine Form der Miete dar. Der Kunde nutzt das Leasingobjekt

wie ein Eigentümer und zahlt dafür ein

(meist monatliches) Entgelt. Mit der Genehmigung

der Finanzierung tritt der Leasinggeber in den Kaufvertrag

bzw. in die Bestellung des Kunden beim Lieferanten

ein. Damit bleibt der Leasinggeber während

der gesamten Vertragsdauer Eigentümer des Objektes.

Dies ist eines der wesentlichen Kriterien der Leasingfinanzierung.

Die Rate wird vierteljährlich an den

Geldmarkt (3-Monats-Euribor) angepasst. Die Zahlung

setzt sich aus einem Tilgungs- und einem Zinsanteil

zusammen. Eine Variante stellt die Fixverzinsung

dar. Die Leasingrate bleibt während der Grundleasingdauer

konstant.

Neben der Leistung des Entgeltes ist der Kunde

verpflichtet, den Gegenstand instand zu halten und

eventuell gegen Schäden und Untergang zu versichern.

Beim Kfz-Leasing wird eine Vollkaskoversicherung

– zum Schutz des Kunden – stets vorausgesetzt.

Aus Bilanzsicht stellt die Leasingfinanzierung aufgrund

der Eigentümerstellung des Leasinggebers

eine Aufwandsposition dar. Das Leasingobjekt scheint

in der Bilanz des Leasingnehmers nicht auf.

Leasing ist in Österreich nicht eigens gesetzlich

geregelt. Für Leasingverträge gelten die Bestimmungen

des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches

bzw. das Verbraucherkreditgesetz, wenn es um

Leasing mit Konsumenten geht. Im Steuerrecht wird

Leasing in den Einkommensteuerrichtlinien geregelt,

welche im Jahre 1988 erstmals veröffentlicht wurden.

Diese Richtlinien definieren die Finanzierungsform

Leasing und grenzen diese von alternativen Finanzierungsformen

ab.

Die Richtlinien im Detail

Generell handelt es sich um eine Leasingfinanzierung,

wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Ist nur eine

Bestimmung nicht erfüllt, wird das wirtschaftliche

Eigentum von Beginn an dem Kunden zugerechnet.

Folgende Kriterien charakterisieren einen Leasingvertrag:

> Laufzeit des Leasingvertrages

> Die Laufzeit des Leasingvertrages (Grundleasing -

dauer) darf 90 Prozent der betriebsgewöhnlichen

Nutzungdauer nicht übersteigen.

> Die Laufzeit des Leasingvertrages (Grundleasing -

dauer) darf 40 Prozent der steuerlichen Abschreibung

nicht unterschreiten (bei Vollamortisationsleasing).

Steuerliche Abschreibung

Derzeit gibt es in Österreich im Regelfall keine gesetzlich

vorgeschriebene Abschreibung für mobile

Güter. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bemisst

sich nach der Gesamtdauer der Verwendung

oder Nutzung. Ausnahme stellen dabei Personenkraftwagen

und Kombinationskraftwagen war. Dabei

ist gemäß EStG die Nutzungsdauer von mindestens

acht Jahren zugrunde zu legen.

Leas•mich 1|APRIL 2012 23


Coverstory

Spezialleasing

Das Leasingobjekt muss jedenfalls auch von Dritten

genutzt werden können. D.h. ein speziell den Bedürfnissen

des Leasingnehmers maßgeschneidertes

Produkt, welches nicht mehr verwendbar ist für andere

Interessenten, entspricht nicht den Kriterien der

Leasing finanzierung.

Eigenmitteleinbringung

Die Leasingratenvorauszahlung ist mit einer Höhe

von 30 % vom Anschaffungswert begrenzt. Eine Depotzahlung

kann bis zu 50 % in die Finanzierung eingebracht

werden.

Vertragsmodelle

Leasingfinanzierungen werden grundsätzlich in zwei

Vertragsmodelle unterteilt:

Das bei Kfz-Finanzierungen vorrangige Restwertleasing

sowie das Vollamortisationsleasing (auch

Full-pay-out-leasing).

Beim Restwertleasing verbleibt nach Ende der

Grundleasingdauer ein bestimmter Restwert, welcher

dem Marktwert bzw. hilfsweise dem Buchwert des

Leasing objektes entsprechen muss. Das heißt, es

wird die Differenz zwischen dem Kaufpreis abzüglich

etwaiger Eigenmittel und dem Restwert getilgt. Zu

Vertragsende kann eine Anschlussfinanzierung erfolgen,

das Fahrzeug angekauft werden oder an die

Leasing gesellschaft zurückgestellt werden.

Oft nimmt der Kunde auch die Möglichkeit einer

Neufinanzierung in Anspruch. Dabei wird das Altfahrzeug

als Eintauschfahrzeug berücksichtigt und kürzt

dadurch die monatliche Leasingrate.

Der Restwert entspricht dem voraussichtlichen

Schätzwert des Objektes zum Ende der Grundleasingdauer.

Im Kfz-Bereich lehnt man sich für die Bemessung

des Restwertes an den objektiven Eurotax-

Gebrauchtwagenindex an. Der Restwert hängt somit

von der vereinbarten Vertragsdauer und der geschätzten

Kilometerleistung ab.

Beim Vollamortisationsleasing wird das Leasingobjekt

zur Gänze ausfinanziert. Die Leasingrate ist

etwas höher als bei Restwertleasing mit dem Vorteil,

dass zu Vertragsende kein Restwert mehr offen ist und

somit keine weiteren Zahlungen anfallen. Dieses

Modell wird meist bei Mobilien angewandt.

Form der Eigenmittel

Je nach Eigenmitteleinbringung unterscheidet man

zwischen Depotleasing und Leasing mit Leasingratenvorauszahlung.

Beide Eigenmittelformen kürzen die zu finanzierenden

Anschaffungskosten und haben eine Verringerung

der Höhe der Leasingrate zur Folge. Während

allerdings die Leasingratenvorauszahlung den Finan-

Ständige Weiterentwicklung

beim Kfz-

Leasing und Fuhrparkmanagement:

umweltfreundlich,

mobil, flexibel und

dabei berechenbar

für den Kunden

zierungsbedarf in Summe kürzt und nicht rückzahlbar

ist (es handelt sich um einen Aufwand in der Bilanz,

welcher abgegrenzt werden muss), wird das Depot als

Forderung des Leasingnehmers gegenüber dem

Leasinggeber angesehen und wird im Falle der Rückstellung

des Objektes zu Vertragsende dem Leasingnehmer

zurückbezahlt bzw. während oder am Ende

der Laufzeit mit etwaigen offenen Forderungen gegengerechnet.

Das Depot dient somit als Sicherstellung

während der Laufzeit.

Ein weiteres Modell stellt das „Variable Depotleasing“

dar, wonach das Depot während des Vertrages

aliquot zurückbezahlt wird und so monatlich die

Zahlungsbelastung kürzt.

Hinsichtlich der per Leasing zu finanzierenden

Objekte unterscheidet man zwischen Mobilien, Kfz

und Immobilien.

Mobilien sind nicht standortgebunden. Typische

Objekte sind Investitionsgüter wie Produktionsmaschinen,

Stapler, Baumaschinen, aber auch Flugzeuge

oder Schienenfahrzeuge und auch Kirchenorgeln.

Kfz-Finanzierungen stellen das am häufigsten

finan zierte Objekt dar. Dies reicht von reinen Kfz-

Finanzierungen bis hin zu Flottenfinanzierungen sowie

Lkw-Finanzierungen der Frächter. Die Leasingquote –

das ist das Verhältnis zwischen leasingfinanzierten

Kfz und Anzahl der Zulassungen pro Jahr – betrug im

Jahr 2011 32,8 %.

Im Immobilienbereich hat Raiffeisen-Leasing bisher

40 Wohnbauprojekte entwickelt mit rund 2.400

Wohnungen und einer Wohnnutzfläche von ca.

200.000 m². Weiters wurden bisher mehr als 20 Gewerbe

projekte mit einer Nutzfläche von insgesamt

rund 220.000 m² entwickelt. Volumensseitig liegt der

Finanzierungswert aller Immobilien bei 26 % des Neugeschäftsvolumens

im Jahr 2011, im Vergleich dazu

beträgt die Summe aller finanzierten Kfz rund 47 %.

24 Leas•mich 1|APRIL 2012


lichen Informationspflichten für Verbraucherleasingverträge

überreicht und schließlich der Leasingvertrags -

antrag erstellt. Der Kunde holt sein Fahrzeug vom

Händler ab, unterfertigt das Übernahmeprotokoll und

kann das Fahrzeug nun gegen Leistung des laufenden

Entgelts über die gesamte Laufzeit wie ein Eigen -

tümer nutzen. Um die üblichen Fragen vorwegzunehmen:

Der Kunde kann sein geleastes Auto nach

freiem Ermessen verborgen, natürlich in seiner Verant -

wortung. Auslandsfahrten sind genauso problemlos

und übliche Einbauten wie Autoradio, Anhängerkupplung

und Ähnliches dürfen jederzeit vorgenommen

werden.

So viel zur Theorie! Aber wie geht nun der typische

Leasingkunde an die Sache heran? Am Anfang

steht der Wunsch, mobil zu sein, aber auch flexibel.

Und was liegt da näher als eine Kfz-Leasingfinanzierung

mit laufender Ratenzahlung. Es werden keine unnötigen

Eigenmittel gebunden und durch eine Restwertleasingvariante

wird mit der Leasingrate nur der

tatsächliche Wertverlust finanziert. Zusätzlich ist die

Möglichkeit der Verwertung des Fahrzeuges zu Vertragsende

bei einer Leasingfinanzierung größer.

Auch bei Leasing sollte man zu Vergleichszwecken

mehrere Angebote einholen. Nicht nur eine niedrige

monatliche Rate ist ausschlaggebend, vielmehr

gilt es, die Gesamtbelastung, den Restwert und sämtliche

Nebengebühren zu vergleichen.

Gerade das sogenannte Null-Prozent-Leasing

kann im Einzelfall teuer werden. Dabei wird meist

vom Listenpreis kalkuliert, das heißt der Kunde verzichtet

dabei auf einen oft hohen Rabatt. Weiters zeigt

sich, dass vereinzelt zu hohe Restwerte angesetzt

werden und dadurch eine niedrigere Leasingrate dargestellt

werden kann. Eine eventuelle Preisdifferenz

zum tatsächlichen Wert des Autos ist dann aus eigener

Tasche zu bezahlen.

Und welche Angaben sollte der Kunde nun bereitstellen,

um ein maßgeschneidertes Angebot zu erhalten?

Marke, Type und Modell des Fahrzeuges inklusive

der Angabe über PS, Treibstoff und NoVA-Satz

sowie den Kaufpreis (unter Berücksichtigung der

Rabatte des Händlers), gewünschte Eigenmittelhöhe

und Kilometerleistung.

Je nach Wunsch bietet die Raiffeisen-Leasing

mehrere Varianten an, abhängig von Vertragsdauer,

Eigenmitteleinbringung sowie Kilometerleistung. Nach

Auswahl der Variante und einer kurzen Prüfung der

Bonitätssituation werden dem Kunden die vorvertrag -

Mobilien-Leasing

Für Unternehmer ist neben der Kfz-Finanzierung auch

das Mobilien-Leasing von großer Bedeutung. Durch

die fristenkonforme Leasing-Finanzierung und der individuellen

Liquiditätsbelastung bleiben Kreditlinien

frei, die betriebswirtschaftlichen Bilanzkennzahlen liegen

auf einem besseren Niveau, wie zum Beispiel

die bei der Kreditvergabe relevante Eigenkapitalquote,

der Kapitalumschlag oder der ROI (Return on Investment).

Eine Vollamortisationsvariante bringt weiters einen

Steuervorteil, da die Leasingrate bei Einhaltung

der Leasingrichtlinien zur Gänze als Betriebsausgabe

geltend gemacht wird. Der steuerpflichtige Gewinn

wird reduziert. Abgestimmt auf die steuerliche Gewinn-

und Liquiditätssituation des Leasingnehmers

erstellt Raiffeisen-Leasing ein maßgeschneidertes Leasingoffert,

um die Vorteile der Leasingfinanzierung

optimal ausnutzen zu können.

Der Leasingeffekt oder auch Steuerstundungseffekt

wird durch eine kurze Grundleasingdauer mit einer

„beschleunigten Abschreibung“ erreicht. Das Leasing -

objekt wird innerhalb einer Finanzierungsdauer von

40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zur

Gänze „abgeschrieben“. Die Leasingrate stellt einen

Aufwand dar, somit sind die steuerlichen Aufwendungen

pro Jahr entsprechend höher als durch die regu -

läre Abschreibung. Der steuerpflichtige Gewinn wird

reduziert.

Zielgruppe sind Unternehmen, welche sich derzeit

in einer steuerlichen Gewinnsituation befinden und

eine ausreichende Liquidität während der gesamten

Laufzeit aufweisen. Auch eine Finanzierung von Objekten,

welche bereits beim Kunden in Verwendung

sind, kann Vorteile für den Leasingnehmer bringen.

Nach Einbringung eines Gutachtens kauft Raiffeisen-

Leasing die Mobilie an und überlässt sie dem Interessenten

zur weiteren Nutzung.

So ist Leasing seit mehr als 40 Jahren eine attrak -

tive Finanzierungsform, die sich stets optimal den

Bedürfnissen des Marktes und der steuerlichen

Rechtsprechung anpasst – zum Wohle der Leasingkunden.

ı

MAG. ERIKA MELZER

Produktmanagement Absatzkooperationen

Mobilien

& Kfz der Raiffeisen-Leasing

Leas•mich 1|APRIL 2012 25


Nachhaltigkeit

Foto: Sitka + Kaserer ZT GmbH

Die Kosten im Griff

Der Gemeindeverband Wohn- und Pflegeheim Pitztal hat für die Finanzierung und energieeffiziente

Umsetzung des Neubaus des Wohn- und Pflegeheimes Pitztal die Entscheidung

getroffen. Zum Zug kam der Bestbieter aus dem zweistufigen Vergabeverfahren.

Mit dem besten Konzept bezüglich Nachhaltigkeit,

Qualität, Energieeffizienz und einem pauschalierten

Fixpreis überzeugte die Bietergemeinschaft mit der

Raiffeisen-Leasing, der örtlichen Raiffeisenbank Arzl

im Pitztal und dem technischen Partner und Generalunternehmer

WRS energie- und unternehmenslösungen

gmbh.

Grundlage für die Entscheidung war das Gesamtkonzept

mit dem Produkt „Energieeffizientes

Bauen und Sanieren“. Dieses beinhaltet einen pauschalierten

Fixpreis, Energieverbrauchsgarantie, Projektfinanzierung

und die optimierte Projektumsetzung.

Zentrales Anliegen aller Projektbeteiligten ist ein maximaler

Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Raiffeisen

und WRS werden in allen Bereichen, in denen

dies möglich ist, örtliche und regionale Firmen mit den

Arbeiten beauftragen.

Baubeginn für das von Architekten Sitka + Kaserer

ZT GmbH geplante Wohn- und Pflegeheim mit

garantierten Herstellungskosten von 8,98 Millionen

Euro war Ende März. Die Fertigstellung und Übergabe

erfolgt voraussichtlich Ende Oktober 2013.

Das hochwertige Gebäude soll dann Platz für

über 50 pflegebedürftige Patienten bieten.

Energieeffizientes Bauen und Sanieren sichert

dem Gemeindeverband enorme Vorteile: Optimierung

der Gesamtkosten, bedarfsgerechte Finanzierung, garantierte

Reduktion des Energiebedarfes bzw. des

CO 2 -Ausstoßes. Dadurch können Risiken wie steigende

Betriebskosten oder Baukostenüberschreitung

vermieden werden.

Die Bietergruppe kann aufgrund der langjährigen

Tätigkeit und Partnerschaft mit Kommunen im Inund

Ausland die Bedürfnisse und Herausforderungen

der Gemeinden mit ihrem maßgeschneiderten

Produktspektrum abdecken. Der Raiffeisen-Leasing-

Projektleiter Ing. Friedrich Tussetschläger und WRS

energie- & unternehmenslösungen gmbh verfügen

über langjähriges Know-how in den Bereichen Energietechnik

sowie Bau- und Projektabwicklung und

bürgen als Garanten für verlässliche und termin -

getreue Projektabwicklung, Einhaltung der Baukosten

sowie nachhaltige Energieeinsparungen im Betrieb

öffentlicher Liegenschaften. ı

Die Fertigstellung

und Übergabe des

Wohn- und Pflegeheims

Pitztal erfolgt

voraussichtlich

Ende Oktober 2013

26 Leas•mich 1|APRIL 2012


Führungsinstrument

Performance-Gespräch

Vom Mitarbeiter- zum Motivationsgespräch: offene Kommunikation auf

„Augenhöhe“ dient dazu, motivierende wie umsatzfördernde Ziele festzulegen.

Veränderungen können entweder durch das Unternehmen

selbst oder durch das Umfeld, in dem das

Unternehmen tätig ist, veranlasst sein. Grundsätzlich

wollen Menschen keine Veränderungen, sondern agieren

gerne in einem bekannten Umfeld. Die Aussage

von Henry Ford ist dazu sehr treffend: „Wer immer tut,

was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Dem Mitarbeitergespräch kommt in der Phase

von Veränderungen eine noch größere Bedeutung

zu, da man dem Mitarbeiter damit Klarheit geben

kann. Je mehr Klarheit Sie den Mitarbeitern geben

können, desto stärker wird das Vertrauen zur Führungs -

kraft und zum Unternehmen sein. Durch offene Kommunikation

der Veränderungen und deren Gründe

gibt man seinem Team die Möglichkeit, die neuen

Gesichtspunkte offen zu diskutieren und dadurch

auch Verständnis für die erfolgten Änderungen aufzubringen.

Die Veränderungen müssen auch als solche

dargestellt werden. Keinesfalls sollte man den

Mitarbeitern das Gefühl geben, dass es ein ZURÜCK

gibt. Wichtig ist auch zu zeigen, dass die Veränderungen

für die Zukunft des Unternehmens von großer

Bedeutung sind.

Grundsätzlich muss die Frequenz der Gespräche

bei Veränderungen erhöht werden. In dieser

Phase ist auch die Kombination von Organisations-,

Team- und Individualzielen sinnvoll, um das „Wir-

Gefühl“, die Identifikation und das koordinierte, übergreifende

Handeln zu stärken.

In den Gesprächen ist das „aktive Zuhören“ von

besonderer Bedeutung. Die Führungskraft muss dem

Mitarbeiter das Gefühl geben:

> „Ich höre, was du fühlst.“

> „Ich verstehe, wie du die Dinge im Moment siehst.“

> Ich bin interessiert und nehme Anteil.“

Die Gespräche sollen auf „Augenhöhe“ erfolgen, um

nachhaltig die Ziele und Veränderungsnotwendigkeiten

umzusetzen. Dabei kommt der Gesprächsvorbereitung

durch die beiden Gesprächspartner besondere

Bedeutung zu. Zumindest eine Woche vor dem

Gesprächstermin soll der Mitarbeiter die Ziele des

Unternehmens und seiner Abteilung kennen, damit er

sich selbst überlegen kann: „Welchen Beitrag kann

ich zu den Abteilungszielen und damit zur Erreichung

der Unternehmensziele leisten.“

Unterstützung bringt eine klare und unmissverständliche

Formulierung der Vereinbarungen, die mit

dem Mitarbeiter getroffen werden. Daher ist die Überprüfung,

ob die Ziele „S–M–A–R–T“ sind, von besonderer

Bedeutung. Die Ziele müssen spezifisch für die

Organisationseinheit sein, sie müssen messbar sein,

der Mitarbeiter muss sie „aktiv beeinflussen“ können,

bei entsprechender Anstrengung müssen sie erreichbar

sein und es muss einen fixen Zeitpunkt für die

Erreichung geben.

Gut geführte Mitarbeitergespräche tragen zur Motivation,

Zufriedenheit und Identifikation der Mitarbeiter

mit dem Unternehmen bei. Mitarbeiter, die sich emotional

mit dem Team und dem Unternehmen verbunden

fühlen, bringen sich stärker ein und sind bereit,

mehr als von ihnen verlangt wird zu leisten. Zusätzlich

steigt damit die Kundenzufriedenheit, da zufriedene

Mitarbeiter die Grundvoraussetzung für zufriedene

Kunden sind. Trotz aller Bemühungen, Gespräche und

Unterstützungen wird aber immer der Spruch von Thomas

von Aquin gelten: „Für Wunder muss man beten,

für Veränderungen aber arbeiten.“ ı

»Die Gespräche sollen

auf „Augenhöhe“ erfolgen,

um nachhaltig

die Ziele und Veränderungsnotwendigkeiten

umzusetzen.«

MAG. GÜNTHER FISCHER, MAS

Executive Coaching – Management

Training – Consulting

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Leas•mich 1|APRIL 2012 27


Nachhaltigkeit

Windenergieanlagen

des Windpark Kavarna

Frischer

Wind

Die Raiffeisen-Leasing sowie ihr Tochterunternehmen

Raiffeisen Energy & Environment (REE)

haben sich einerseits als Financier und andererseits

als Betreiber von Ökoenergieprojekten über die

Grenzen Österreichs hinaus einen Namen gemacht.

Mit dem Verkauf zweier bulgarischer Windparks

an Lukerg Renew wurde für REE der Beginn einer

starken strategischen Partnerschaft fixiert.

Die Raiffeisen Energy & Environment GmbH (REE)

ist seit 2007 im Geschäftsfeld „Erneuerbare Energien

im In- und Ausland“ tätig und gehört mittlerweile zu

den größten Windparkbetreibern Österreichs. Da seit

Anfang 2010 im Zuge einer Novelle des Ökostromgesetzes

wieder wirtschaftliche Rahmenbedingungen

für die Windenergie hergestellt wurden, arbeitet REE

derzeit an der Entwicklung und Realisierung weiterer

Windparkprojekte. Die REE entwickelt, betreibt und

investiert seit einigen Jahren in Windkraftprojekte

in Österreich. Die derzeit in Betrieb befindlichen

40 Windkraftanlagen weisen eine Gesamtkapazität

von 72,5 MW auf.

Foto: Rudi Plasil/Raiffeisen-Leasing

Darüber hinaus ist das Unternehmen in den Bereichen

Windenergie und Photovoltaik auch in den

zentral- und osteuropäischen Ländern, die wirtschaftlich

und rechtlich ansprechende Rahmenbedingungen

für Projekte bieten, tätig.

Die Nutzung von Windkraft führt zur Erzeugung

von umweltfreundlichem Strom, einer deutlichen Verringerung

des CO 2 -Ausstoßes und einer Produktion,

bei der fast keine umweltbezogenen Emissionen erzeugt

werden. Die Mehrkosten für erneuerbare Energien

von heute sind gesicherte Energie, vermiedene

Umweltschäden und niedrige Energiekosten von

morgen. In unserem Alpenland sind derzeit 663 Windkraftanlagen

mit einer Gesamtleistung von 1.100 MW

im Einsatz, die den Jahresbedarf von ca. 628.000

Haushalten decken.

Die REE hat in den vergangenen Jahren drei

Windparks in Bulgarien mit insgesamt 25 Windkraftanlagen

und einer Gesamtleistung von 50 MW errichtet.

Dies war aufgrund der ansprechenden wirtschaftlichen

und rechtlichen Rahmenbedingungen für Windenergie

in Bulgarien möglich. Jährlich werden aus

den 25 Windkraftanlagen ca. 35.000 Haushalte mit

Elektrizität versorgt.

Anfang Februar 2012 unterzeichneten die Raiffeisen

Energy & Environment und LUKERG Renew

einen Vertrag über den Verkauf zweier bulgarischer

Windparks der REE mit einer Gesamtleistung von

40 MW. Die Transaktion unterliegt der Prüfung durch

die bulgarische Wettbewerbsbehörde und wird

voraussichtlich im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen.

Der strategische Partner LUKERG Renew ist ein

Joint Venture zwischen der russischen Lukoil und der

italienischen ERG, zweier in der Energiebranche

sehr erfahrener Unternehmen. „Für uns als REE ist es

erfreulich und wichtig, dass wir einen starken strategischen

Partner wie LUKERG gewinnen konnten“,

freut sich Rudi Plasil, Geschäftsführer der REE. ı

Strategischer Partner

Raiffeisen Energy & Environment GmbH (REE) und LUKERG Renew GmbH

unterzeichneten die Übernahme zweier bulgarischer Windparks der REE

mit insgesamt 20 Windenergieanlagen als Beginn einer langfristigen

Kooperation. Die Leistung der Windparks beträgt insgesamt 40 MW. Der

Gesamttransaktionswert liegt in der Höhe von etwa 52 Millionen Euro.

Die Transaktion unterliegt der Prüfung durch die bulgarische Wettbewerbsbehörde

und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen.

28 Leas•mich 1|APRIL 2012


Foto: Raiffeisen-Leasing

350-Jahre-Geburtstagsfeier

Der Sterntalerhof ist ein Kinderhospiz für Familien mit schwer-, chronisch bzw.

sterbenskranken Kindern. Die Raststelle (ursprünglicher Begriff von Hospiz)

begleitet ihre Schützlinge auch – und gerade dann –, wenn am Ende des Weges

dieser Familien der Abschied von einem geliebten Menschen steht. Die täglich

gelebte Mission lautet: Das Gefühl von Unbeschwertheit und Glück für Kinder

und deren Familien, die nicht wissen, wie lange es noch ein gemeinsames

Morgen gibt! Für diesen gemeinnützigen Verein, 1999 im Burgenland gegründet,

sammelten die insgesamt sieben „Fünfziger-Jubilare“ in der Raiffeisen-Leasing

EUR 1.630. Karl Weingrill, Gottfried Heneis, Walter Kaufmann, Elisabeth Kautz,

Andrea Jamnik, Alexandra Turnwald, Josef Stoitzner, die gemeinsam mit vielen

Kollegen ihren 50er gefeiert haben, übergaben am 13. September 2011 die

Spende an den Vorstand des Sterntalerhofs, Mag. Harald Jankovits (Bildmitte

mit Spendenscheck), der sich im Namen der Kinder und deren Familien bei

allen Spendern bedankte.

Der Betriebsrat der Raiffeisen-Leasing

organisierte am 30. März in Zusammenarbeit

mit Behindertenwerkstätten

und karitativen Organisationen den

Oster-

Kunstmarkt am

Karmelitermarkt

Das Ziel war: Freude schenken mit Kunsthandwerk,

Menschen mit Behinderungen Sinn und Wertschätzung

entgegenbringen – doppelt Freude schenken

Fotos finden Sie unter www.raiffeisen-leasing.at

Aussteller:

• Caritas Socialis

• Jugend am Werk Begleitung

von Menschen mit Behinderung GmbH:

Werkstätte & Tagesstruktur Im Werd

sowie Kuefsteingasse

• Caritas der Erzdiözese Wien –

Behinderteneinrichtung Retz

• Sonderpädagogisches Zentrum

Holzhausergasse

• Lebenshilfe Wien –

Werkstatt Schottengasse

• Grünwerkstatt (für Menschen

mit Behinderung) der Fa. Assist

Foto: REE

Eröffnung der Photovoltaikanlage in Buzitka (Slowakei):

Die Raiffeisen Energy & Environment GmbH (REE) errichtete im Jahr 2010 in

Tschechien und der Slowakei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von (in

Summe) 11,9 Megawatt Peak (MWp). Die Aktivitäten der slowakischen Tochtergesellschaft

PV Lucenec beinhalten zwei Teilprojekte mit Standort im Bezirk

Lucenec, von denen dieser Tage jenes in Buzitka eröffnet wurde: Die Gesamtinvestitionskosten

für beide Projekte betrugen EUR 19 Mio., die REE ist nach der

Errichtung nun auch für die technische und wirtschaftliche Betriebsführung zuständig.

Dank der beiden PV-Anlagen werden nun pro Jahr 4.000 Tonnen CO 2

eingespart. Die REE hatte im Zuge des Projektes einen Kinderspielplatz gesponsert,

wofür sich die Gemeinde mit einer Gedenktafel auf dem Spielplatz und

einen Eintrag ins Gemeindetagebuch von Buzitka bedankte. Das Präsent der

Kinder waren selbstgebastelte Sonnenblumen, die sie allen Festgästen bei der

offiziellen Eröffnung überreichten. Im Bild (v. I.): Manfred Lang (EFACEC),

Norbert Gröger (Projektleitung REE), Rudolf Plasil (Geschäftsführer REE),

HeIena Sevcikova (Bürgermeisterin von Buzitka) und Hans Welz (EFACEC).

Vielen Dank für die Unterstützung durch das Marktamt

und die Bezirksvorstehung für den 2. Bezirk, sowie

GREINER & GREINER

[KOMMUNIKATIONSGESTALTUNG]


Nachhaltigkeit

Kochen für

die Gruft

Das Caritas Betreuungszentrum Gruft bietet Menschen,

die auf der Straße stehen, einen sicheren Zufluchtsort und

menschliche Wärme – 365 Tage im Jahr rund um die Uhr.

Foto: Reiner Riedler

Foto: Caritas

Sie ist wohl die bekannteste Obdachloseneinrichtung

Österreichs: Die Gruft unter der Barnabitenkirche

in Wien-Mariahilf. Menschen in Not erhalten

hier ein warmes Essen, frische Kleider, einen Platz

zum Schlafen, Waschmöglichkeit, medizinische Hilfe

und Betreuung rund um die Uhr. Ein multiprofessionelles

Team unterstützt sie dabei, wieder in der Gesellschaft

Fuß zu fassen. Doch nicht alle Menschen,

die diese Hilfe brauchen, finden gleich den Weg in die

Gruft. Die Gründe dafür sind vielfältig: Viele Obdachlose

haben schlechte Erfahrungen gemacht oder sind

psychisch krank. Dreimal pro Woche besuchen die

Caritas-StreetworkerInnen auch in der Nacht Plätze in

Wien, wo Obdachlose übernachten. „Eines ist klar:

Niemand lebt freiwillig auf der Straße“, betont

Gruft-Leiterin Judith Hartweger. „Wir verteilen die

warmen Schlafsäcke und versuchen, langsam Vertrauen

aufzubauen. Manchmal ist es ein langer Weg,

bis Menschen bereit sind, Hilfe anzunehmen.“

Jeder kann helfen

Die Gruft finanziert sich zur Hälfte aus Spenden. Helfen

kann man ganz konkret sowohl durch Geld- als auch

Warenspenden (haltbare Lebensmittel, Kleidung …), aber

auch ehrenamtliche Tätigkeit und Kochen für die Gruft.

Caritas Spendenkonto RBI 40 40 50 050, BLZ 31.000

http://www.gruft.at/spenden/sachspenden

94.000 Mahlzeiten ausgegeben

Seit 25 Jahren bietet die Gruft Menschen in Not eine

Zuflucht. Im Vorjahr hat die Gruft rund 94.000 Mittagund

Abendessen an obdachlose und verarmte Menschen

ausgegeben – mehr als je zuvor. Und auch die

Anzahl jener, die professionelle Hilfe bei ihrem Neubeginn

suchten, ist wieder gestiegen. Der Gruft hat

der Zahn der Zeit arg zugesetzt und es herrscht akute

Platznot. Derzeit passiert alles in einem Raum ohne

Tageslicht – Essen, Wärmestube, Kleiderausgabe,

sogar geschlafen wird aus Platzmangel im selben

Raum auf Matten am Boden. Deshalb errichtet die

Caritas einen Zubau im Pfarrhof für den Tagesbetrieb

der Gruft. Läuft alles nach Plan, wird der Bau Mitte

2013 fertiggestellt.

Die Gruft ist vor allem eins: Ein beeindruckendes

Beispiel für Solidarität und Mitmenschlichkeit. Tatkräftige

Hilfe kommt heute von unzähligen Initiativen,

Die Gruft platzt

bereits aus allen

Nähten. Deshalb

errichtet die Caritas

einen Zubau im

Pfarrhof für den

Tagesbetrieb, der

Mitte 2013 fertig

gestellt sein sollte.

Auch zwei Kochteams

der Raiffeisen-Leasing

mit je 9 Hobbyköchen

schwingen

in der Gruft die

Kochlöffel.

Spendern und rund 60 freiwilligen Mitarbeitern. Die

Initiative „Kochen für die Gruft“ verbindet Spaß am

Kochen mit einem sozialen Anliegen. Auch Raiffeisen-

Mitarbeiter kochen seit vielen Jahren regelmäßig in

ihrer Freizeit für Menschen in Not. Sie bringen die

Zutaten mit, schwingen direkt in der Gruft den Kochlöffel

und helfen bei der Essensausgabe.

2005 haben Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian

Konrad und Kurier-Herausgeber Peter Rabl die

„Kardinal Franz König Patenschaft“ für das Betreuungszentrum

Gruft ins Leben gerufen. Seit 2006

kochen Mitarbeiter der RLB Nö-Wien und der RH

NÖ-Wien regelmäßig in der Freizeit in der Gruft. Über

150 Abendessen sind seitdem im Rahmen der Paten -

schaft bereits gekocht worden.

Oft wird in der Raiffeisen-Leasing anlassbezogen

und kurzfristig gesammelt, beispielsweise in der Kälte -

phase, wo Not an Decken und Bekleidung war. Innerhalb

von drei Tagen konnten insgesamt sechs Kartons

mit Decken und beinahe neuwertiger Herrenbekleidung

in die Gruft gebracht werden. Und auch die

beiden Kochteams der Raiffeisen-Leasing sind ausgebucht,

es gibt bereits eine Warteliste. In der Gruft mitzuhelfen,

ein Thema, dass vielen ein Anliegen ist! ı

30 Leas•mich 1|APRIL 2012


Aus alt mach alt

„Renew Building“ steht für die Sanierung von Gebäuden mit ökologischen

Bau- und Dämmstoffen und ist ein Projekt aus dem EU-LIFE-Programm,

an dem auch die Raiffeisen-Leasing beteiligt ist.

Foto: GrAT

Als Eigentümer eines Altbaus mit historischer, vielleicht

sogar denkmalgeschützter Fassade wird man

sich früher oder später mit der Instandhaltung auseinandersetzen

müssen. Die Lebensdauer und das Erscheinungsbild

sollen erhalten werden, und dafür ist

es notwendig, die Eigenarten historischer Fassaden

zu kennen. Denn die sprechen auf moderne Materialien

und industrielle Techniken nicht unbedingt gut an,

wie Ing. Erwin Krug, Mitarbeiter und Trainer im Projekt

„Renew Building“, zu berichten weiß.

Die GrAT als Projektleiter bringt im Zuge mehr -

tägiger Workshops Professionisten (Planende und

Ausführende des Baugewerbes) die klimaschonende

Sanierung mit Bau- und Dämmstoffen aus nachwachsenden

Rohstoffen nahe.

Das Projekt zeigt in Trainings und an Demonstrationsbaustellen,

dass die thermische Sanierung,

die den Energiestandard von Immobilien verbessert,

auch mit natürlichen Materialien wie Schilf, Hanf oder

Kalk umgesetzt werden kann; sei es bei der Dämmung

von Wand, Dach und Boden oder eben bei der

Sanierung der Fassadenoberfläche.

„Altbauten sind vorwiegend mit reinem Kalk als

Bindemittel vermörtelt und verputzt und der ist mit

Baustoffen neuer Art, die zementbasiert sind, nicht

kompatibel“, erklärt Krug. Kalk nimmt Feuchtigkeit auf

und gibt sie auch wieder ab, bei Zement ist das nicht

der Fall, und auch die Elastizität der Materialien ist

unterschiedlich. So entstehen letztlich Schäden im

Mauerwerk, wenn nicht wieder mit dem ursprünglichen

Material saniert wird.

Workshops für

Professionisten:

Klimaschonende

Sanierung mit Bauund

Dämmstoffen

aus nachwachsenden

Rohstoffen

Aber auch Kalk ist nicht

gleich Kalk, die Mischung macht

den Unterschied. Fertigprodukte

reagieren aufgrund verschiedener

Zusatzstoffe anders bei der

Verarbeitung als ein Putz, der direkt

auf der Baustelle gemischt

wird. Dort ist der Mischer dafür

verantwortlich, die Zutaten im

richtigen Verhältnis zu verarbeiten,

und zwar genau so, wie der

Baumeister es für das spezielle

Gebäude vorsieht. Dafür müssen

die Baufachleute – nicht zuletzt

aus Gewährleistungsgründen –

ihre Materie kennen, müssen wissen,

was Kalkkreislauf und Sieblinie

bedeuten und wie die Fassade auf ihre Mischung

reagieren wird.

„Noch vor 50 Jahren war so etwas Allgemein -

wissen bei Maurern“, erzählt Krug, der gerade erst von

einem Renew-Building-Kurs zur Revitalisierung historischer

Fassaden zurückgekommen ist. „Mittlerweile

ist dieses Wissen meist vergessen.“ Die Theorieund

Praxiskurse sollen Handwerkern und Baumeistern,

aber auch Planern und Architekten zeigen,

wie ein Altbau ökologisch behandelt werden will.

Denn um alte Gebäude zu erneuern, ist es oft sinnvoll,

auch alte Handwerkstechniken und Materialien zu

revitalisieren. ı

Kontakt

GrAT – Gruppe Angepasste Technologie

TU Wien

Wiedner Hauptstraße 8-10, 1040 Wien

Tel.: +43 (0)1 58801 49523

Fax: +43 (0)1 58801 49533

contact@grat.at

www.grat.at

www.renew-building.eu

Projektförderung durch: EU LIFE+

Projektpartner:

Raiffeisen-Leasing

IHT – Institut für Hochbau und Technologie, TU Wien

BMA – Beziehungsmanagement Austria Verein u. Co KG

Kooperationspartner: Naturbaustoffe Scharinger

Leas•mich 1|APRIL 2012 31


Gesundheit

Die Zuckerseite

des Lebens

Der Zuckerverbrauch der Österreicher ist in

den letzten 150 Jahren gewaltig gestiegen.

Warum vernaschen wir so viel mehr Süßes als

unsere Vorfahren? Brauchen wir überhaupt Zucker?

DR. WALTER ÜBLEIS ist Arzt

für Allgemeinmedizin und

Facharzt für Arbeitsmedizin,

und absolvierte diverse Zusatzausbildungen

sowohl

im schulmedizinischen als

auch komplementärmedizinischen

Bereich. Der Klagenfurter

Familienvater (zwei

studierende Töchter) ist

seit mehreren Jahren für

die Raiffeisen-Leasing als

Betriebsarzt tätig.

Fragen und Meinungen an:

walter.uebleis@r-it.at

Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir damit

normalerweise den Rüben- oder Rohrzucker. Der

Fachbegriff dafür ist Saccharose. In unserer Ernährung

sind neben Saccharose viele weitere Zuckerarten,

wie z. B. Maltose (Malzzucker) oder Laktose

(Milchzucker) enthalten. Alle Zuckerarten werden von

unserem Organismus in Traubenzucker umgewandelt

(Glucose). Glucose ist ein wichtiger Energielieferant

des Körpers. Das Gehirn, die roten Blutkörperchen

und auch unsere Muskulatur sind zur Energiegewinnung

auf Glucose angewiesen. Unser Glucose-

Haushalt wird durch ein umfangreiches Steuerungssystem

aus Rezeptoren und körpereigenen Substanzen

autonom geregelt. Ein gesunder Mensch nimmt

diesen Vorgang bewusst gar nicht wahr.

Den meisten von uns ist der sogenannte „Nüchternblutzucker“

bekannt. Der Normalwert des Nüchternblutzuckers

liegt zwischen 80 und 120 mg pro dl.

Wenn dieses Regelsystem aus dem Gleichgewicht

gerät, treten kurz-, mittel- oder langfristig ernst zu

nehmende Krankheiten auf. Ist der Glucoseanteil im

Blut zu niedrig, sprechen wir von einer Unterzuckerung.

Sie zeigt sich häufig durch Übelkeit, Erbrechen

oder Bewusstlosigkeit. Im Gegensatz dazu entstehen

bei erhöhtem Blutzuckerspiegel langfristig Gefäßveränderungen

mit diversen Begleiterscheinungen von

Durchblutungsstörungen. In diesem Prozess nimmt

Insulin eine Schlüsselrolle ein. Insulin ist ein lebenswichtiges

Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse

gebildet wird. Insulinrezeptoren in unserem Gehirn vermitteln

uns Gefühle wie Hunger, Sättigung wie auch

Zufriedenheit. Dabei wird das sogenannte Glückshormon

Dopamin ausgeschüttet.

Im Volksmund sagt man: Zucker ist ein Liebesersatz.

Gemeint ist damit, je weniger Zufriedenheit

und Zuwendung ein Mensch erhält, desto mehr sucht

er nach einem Ersatz. Eine Möglichkeit dafür ist die Ernährung,

speziell der Verzehr von Süßem.

Auch wenn hier nur einige Teile unserer körpereigenen

Zuckerverarbeitung skizzenhaft beschrieben

sind, wird deutlich, wie wichtig und vielfältig die Auswirkungen

derselben sind.

Historisch gesehen hat sich unser Zuckerverbrauch

in Österreich in den letzten 150 Jahren gewaltig

gesteigert. Geht man im 19. Jahrhundert von

einem Pro-Kopf-Verbrauch von einem halben bis zwei

Kilogramm pro Person pro Jahr aus, liegen wir heute

bei ungefähr 40 kg.

Eines muss uns bewusst werden: der Mensch hat

sich in den letzten 150 Jahren biologisch nicht wesentlich

verändert und es gibt keinen Hinweis, warum

wir soviel mehr Zucker benötigen.

Im Bemühen Alternativen zum Haushaltszucker

zu finden, hat die Lebensmittelforschung Zucker -

ersatzstoffe, die sogenannten Süßstoffe entwickelt.

Sie haben einen eigenen Geschmack und sind oft in

Getränken mit der Bezeichnung „light“ enthalten.

Zuckerersatzstoffe sind für Diabetiker geeignet

und sind extrem kalorienarm. Kritiker meinen jedoch,

Zuckerersatzstoffe führten zu einem verstärkten

Hungergefühl und seien somit Schuld an Übergewicht.

Ein häufig angeführtes Argument ist, dass

künstliche Süßstoffe auch als Mastmittel in der Tierzucht

zugelassen sind.

Anerkannte wissenschaftliche Arbeiten, die die

kritischen Stimmen untermauern könnten, sind allerdings

nicht vorhanden.

Meine Anregung: Achten Sie aufmerksam auf

Ihren Zuckerverbrauch. Halten Sie ihn so gering

wie möglich und bevorzugen Sie natürliche Zucker -

quellen. ı

32 Leas•mich 1|APRIL 2012


Persönlichkeiten ganz persönlich

Naturverbundener

Hobbykoch

Foto: Rechberger

Der Jurist Andreas Rechberger ist bei Vasko+Partner, einem der

Mitinitiatoren des jährlichen Kommunalwirtschaftsforums, für die

Projektentwicklung verantwortlich und im Immobilienconsulting tätig.

In seiner Freizeit ist er ein Genießer: beim Kochen und Reisen.

Wie sind Sie in die Projektentwicklung/Immobilien-

und Bauwirtschaft gekommen – was war

Ihr Berufswunsch?

Die ersten Berührungspunkte mit der Immobilienbranche

gab es während meiner Zeit bei einer

Linzer Rechtsanwaltskanzlei. Ich fand Gefallen am Immobilienrecht

und beschäftigte mich sehr ausführlich

damit. Als ich dann beschloss, die Juristerei an den

Nagel zu hängen, lag für mich nichts näher, als auf

die praktische Seite zu wechseln. Meine Lehrjahre

verbrachte ich bei einem kleinen oberösterreichischen

Projektentwickler.

Was können Sie gut – was interessiert Sie gar

nicht?

Ein Projekt in den Mittelpunkt zu stellen, voranzutreiben

und abzuschließen. Endlos dauernde Meetings

als Selbstzweck ohne griffige Resultate kann ich

überhaupt nicht ausstehen.

Was machen Sie besonders gerne?

Ich mag es, mit lieben Freunden und Bekannten

bei gutem Essen und Wein einen unterhaltsamen

Abend zu verbringen. Ich genieße auch ein gutes

Theater stück oder Ausstellungen moderner und zeitgenössischer

Kunst.

Bücherwurm – wenn ja, welches Buch lesen

Sie zurzeit?

Ich war schon als Kind eine Leseratte, zu meinen

besten Zeiten kam ich auf mehr als 100 Bücher pro

Jahr. Das hat sich mit dem Berufseinstieg dann

schlagartig geändert, aber ich lese noch immer sehr

gerne, meistens mehrere Bücher gleichzeitig. Derzeit

von Thilo Bode: „Die Essensfälscher“ und von John

Strelecky: „Das Café am Rande der Welt“ (etwas zum

Nachdenken).

Reisen Sie gerne?

Ich bin überzeugter Europäer, auch was das

Reisen betrifft. Meine Lieblingsdestinationen sind

Frankreich und vor allem Italien abseits der üblichen

Reiserouten. Während meine Frau aufgrund ihrer beruflichen

Vergangenheit in der Spitzenhotellerie auch

ein gewisses Faible für schöne Hotels hat, bevorzuge

ich die Unter kunft in Ferienhäusern oder kleinen Agriturismo-Bertrieben.

Ich mag es nicht, wenn ich links

und rechts und oben und unten von Zimmern umgeben

bin und dann um halb sechs in der Früh von den

Klospülungen rundherum geweckt werde. Ich verstehe

bis heute nicht, warum auch in guten Hotels

schalldämmenden Maßnahmen so wenig Augenmerk

gewidmet wird.

Was tun Sie für Ihre Fitness?

Ich laufe regelmäßig, auch wenn mir das in der

kalten Jahreszeit manchmal schwer fällt. Ich genieße

es aber, früh am morgen die Praterallee entlangzulaufen

und den Sonnenaufgang zu erleben.

Ihre Hobbys?

Kochen, Italien (dazu zählt auch das Lernen der

italienischen Sprache), Skifahren.

Thema Familie?

Ich genieße die Zweisamkeit mit meiner Frau.

Ihr Lieblingsessen?

Die „Original Mühlviertler Speckknödel aus dem

Ofen“ von meiner verstorbenen Oma und als Kontrast -

programm „Risotto al Cartizze con cuori rossi di Treviso“

(siehe Rezept).

Ein Lokaltipp?

Das „Gasthaus zum lustigen Bauern“ in Zeislmauer.

Ich schätze die gemütliche Atmosphäre und

vor allem die über viele Jahre währende Konstanz

der Küche. International ist mir das Ristorante „Da

Giacchetti“ in Portonovo südlich von Ancona in bleibender

Erinnerung. ı

GISELA GARY

Portonovo südlich

von Ancona – einer

der Lieblingsplätze

von Andreas

Rechberger

Risotto al Cartizze con cuori rossi di Treviso

Zutaten: 200 g Radicchioherzen (echter Radicchio Trevigiano), 100 g Butter,

1 kleine Zwiebel, fein gehackt, 350 g Risottoreis Arborio, 40 ml Cartizze oder anderer

trockener Weißwein, 80 g geriebener Parmigiano, Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung: Radicchio waschen, vierteln oder sechsteln, Hälfte der Butter erhitzen, die

Zwiebel darin andünsten, sobald sie Farbe anzunehmen beginnt, Radicchio und Reis hinzufügen

und eine Minute anschwitzen, mit Wein ablöschen und ein wenig einkochen lassen,

Brühe angießen und umrühren, wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, erneut

Brühe angießen und wieder einkochen lassen, umrühren und fortfahren, bis der Reis bissfest

gegart ist, vom Herd nehmen und mit der restlichen Butter und Parmesan verfeinern,

rasten lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. mit frischem Radicchio garnieren.

Leas•mich 1|APRIL 2012 33


LeasEurope

Leasing motiviert

Als Dachverband der europäischen Leasingvereinigungen vertritt die LeasEurope derzeit

43 Mitgliedsorganisationen in 31 Ländern. Im November 2011 veröffentlichte der Verband

einen Forschungsbericht über den Einsatz von Leasing bei europäischen KMU. Mit mehr

als 90 % aller Unternehmen in Europa und nahezu 70 % der europäischen Erwerbstätigen

stellen Klein- und Mittelbetriebe das Rückgrat der europäischen Wirtschaft dar.

Links: Die Leasingdurchdringung

steigt mit der

Größe der KMU

Rechts: Die wichtigsten

Vertriebskanäle

für das Produktleasing

waren

2010 die Absatzfinanzierungen

18,6 Prozent der Investitionen in Klein- und Mittel -

unternehmen (KMU) wurden 2011 in Europa via

Leasing finanziert – 2010 waren es lediglich 16,7 Prozent.

Diese Steigerung ist ein wichtiges Signal Richtung

Leasing, denn KMU bilden das Rückgrat der

europäischen Wirtschaft. 99,8 Prozent aller europäischen

Unternehmen fallen unter die Rubrik Klein- und

Mittel unternehmen und beschäftigen 67 Prozent der

Erwerbstätigen. Dies ist das Ergebnis einer Studie

der LeasEurope, dem Repräsentanten der europäischen

Leasing wirtschaft, durchgeführt von Oxford

Economics mit Unterstützung der Linedata. Die Unter -

suchung basiert auf der Befragung von knapp 3.000

Klein- und Mittelunternehmen aus neun Branchen in

acht Ländern: Deutschland, Frankreich, Großbritannien,

Italien, Spanien, Niederlande, Polen und Schweden.

Diese Länder bilden 78 Prozent des europäischen

Leasing-Marktes. Als Hauptfinanzierungsform nennt

die Studie die Barzahlung mit 36,7 Prozent im Jahr

2010 und 39,4 Prozent im vergangenen Jahr. Einen

bedeutenden Part stellen Bankdarlehen mit 31,2 Prozent

(2010) bzw 28,3 Prozent (2011) dar. Darunter

fallen kurz- und langfristige Kredite, Überziehungen

und Kreditkartenzahlungen.

Ein zentrales Schlüsselergebnis der Studie bestätigt,

dass Leasing zur Investitionsbereitschaft von

Unternehmen beiträgt. Leasingfinanzierte KMU investieren

im Durchschnitt um 57 Prozent mehr als

Nutzer anderer Finanzierungsvarianten. Damit bildet

Leasing die Basis für Wirtschaftsimpulse und Wirt-

LeasEurope

schaftswachstum. Einen eindeutigen Branchensieger

unter den Leasingfinanzierern gibt es nicht. Am häufigsten

hat das Transportgewerbe 2010 auf Leasing -

finanzierungen zurückgegriffen, dicht gefolgt von Unternehmen

aus dem Bauwesen, der Zulieferindustrie

und der Fertigung. Generell ist eine zunehmende

Leasingbereitschaft mit dem

Wachstum von Unternehmen

festzustellen. Bezogen auf das

Leasingobjekt führen Kraftfahrzeuge

vor Maschinen- und

IT-Equipment.

Wie hierzulande gibt es

Als Repräsentant der europäischen

Leasingwirtschaft vertritt LeasEurope

rund 2.500 Leasingunternehmen, die

jährlich etwa 40 Prozent des weltweiten

Leasingvolumens investieren.

Zu den Verbandsmitgliedern zählen

Österreich, Belgien, Bulgarien,

Zypern, die tschechische Republik,

Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich,

Deutschland, Griechenland,

Italien, Lettland, Luxemburg, Malta,

Marokko, Niederlande, Norwegen,

Polen, Portugal, Rumänien, Russland,

Serbien & Montenegro, Slowakei,

Slowenien, Spanien, Schweden,

Schweiz, Tunesien, Ukraine sowie

das Vereinigte Königreich.

auch für Unternehmen europaweit

eine große Bandbreite an

Gründen, sich für Leasing zu

entschließen. An vorderster Entscheidungsfront

finden sich die

Schonung von Liquidität und

Eigenkapital, eine optimierte innerbetriebliche

Planung, hohe

Flexibilität, ein geringer Verwaltungsaufwand

sowie die preis -

liche Wettbewerbsfähigkeit. Als

Vertriebskanal dominieren laut

Studie Absatzfinanzierungen

mit 67 Prozent. Der gesamte

Bericht ist auf der Seite von

LeasEurope unter www.leaseurope.org

erhältlich. ı

34 Leas•mich 1|APRIL 2012


Immobiliennews

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Foto: www.oln.at

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Fertigstellung Juni 2012

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