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Das Kundenmagazin der Raiffeisen-Leasing Oktober 2012

Lebenselixier

Wasser

Genossenschaft

gemeinsam | sicher | regional

International

Go East

Postgebühr bar bezahlt, Verlagspostamt 2380 Perchtoldsdorf


Partnerschaft seit125 Jahren*

Was einer nicht kann,

schaffen viele.

Was viele schaffen,

lesen Sie

in der Raiffeisenzeitung.

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Senden Sie uns Ihre Adressdaten

mit Kennwort „Leas.mich-Testabo“.

E-Mail: sekretariat@raiffeisenzeitung.at

Fax: 01/211 36-2551

Post: Raiffeisenzeitung, 1020 Wien,

F.W. Raiffeisenplatz 1

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01/211 36-2580

*und seit 108 Jahren informieren wir in der Raiffeisenzeitung darüber!


Inhalt | Editorial Leas•mich Oktober 2012

Coverstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05

Werte.Leben.

Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08

Lebenselixier

Editorial

Katharina Stögner

Leitung Marketing & PR der Raiffeisen-Leasing

Recht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Neues im Immobilienrecht

Grundbuchs-Novelle 2012

Neue Medien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Expertentipps via Webfilm

Blogger sind besser informiert

E-Mobilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Grenzenlos mobil

Der ultimative Family-Elektroauto-Test

Fuhrparkmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Häuser fürs Leben

Nachhaltigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Gut auf Kurs mit leasing.einfach.machen.

Persönlichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Veit Schmid-Schmidsfelden

Leasing sportiv . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

In Bewegung bleiben

Leserbefragung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Sektor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Interview mit Mag. Reinhard Karl

International . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Go East

Immobilien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Guter Markt für Selbermacher

Hotelverkauf finalisiert

Motor und Karosserie

Komfort auf 9.000 m²

Gleichenfeier in der Grazer Laimburggasse

Top-Objekt Krottenbachstraße Wien

Ein Haus für Generationen

Wohnen im Servitenviertel

Mit Herz & Hirn

Projekt Gesundheit und Erholung

Kommunales . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Im Lichte des Sparkurses

Liebe Leserin, lieber Leser!

gemeinsam.einfach.machen. Oder mit anderen Worten: was

einer nicht schafft, das schaffen viele. Ganz gleich ob in privaten

oder beruflichen Belangen oder beispielsweise in karitativen

Organisationen: gemeinsam ist man nicht nur effektiver, sondern

auch effizienter.

Zwei Menschen mit derselben Idee und einem gemeinsamen

Ziel sind eine Gemeinschaft. Auch ein Team in einem Unternehmen,

das Unternehmen selbst und natürlich eine Unternehmensgruppe

repräsentieren eine Gemeinschaft. Raiffeisen ist dafür ein perfektes

Beispiel, zumal die Sektoren sich selbst gerne als Teil der

Raiffeisenfamilie bezeichnen.

Je größer eine Gemeinschaft, desto mehr Interessen und

Ideen sind unter einen Hut zu bringen. Aber je größer die Identifikation

mit der Gemeinschaft, umso mehr Motivation, Begeisterung

und letztendlich auch Erfolg kann diese aufweisen.

Das lebt die Raiffeisenfamilie durch das gemeinsame Giebelkreuz,

die Farben Gelb und Schwarz und abgestimmte Corporate

Designs. Stets bestrebt, individuell im jeweiligen Geschäftsfeld,

aber einheitlich als Gruppe aufzutreten. Daher wurde auch – Sie

haben es bestimmt bemerkt – unser Raiffeisen-Leasing-Logo verändert

und jenen der Raiffeisen Sektorunternehmen angepasst.

Eine weitere Betonung der Gemeinsamkeiten ist auch unsere

Kommunikationsinitiative. Erstmals wird das Leas•mich der Raiff -

eisenzeitung beigelegt, damit den Lesern der jeweiligen Medien ein

noch größeres Spektrum an Informationen zur Verfügung steht.

Identifikation, Engagement und Werte sind für den gemeinsamen

Erfolg ebenso wichtig wie das Zusammenspiel, die Kooperation,

ein gemeinsames Ziel. Sie finden in dieser Ausgabe

viele Beispiele erfolgreicher Projekte, die durch eine Kooperation

von Raiffeisenbanken und Raiffeisen-Leasing oder den regionalen

Netzwerken der Raiffeisen-Leasing International entstanden. Und

das zum Vorteil unserer Kunden und Partner, die wiederum ein

wichtiger Teil dieser Gemeinschaft sind.

Abschließend erlaube ich mir eine persönliche Bitte: Sagen

Sie uns die Meinung! Da wir bestrebt sind, Ihren Erwartungen und

Wünschen bestmöglich gerecht zu werden, würden wir uns über

Ihr Feedback im Zuge unserer Leserbefragung (Seite 19) sehr

freuen. Vielen Dank!

Im Namen der Redaktion, Ihre Katharina Stögner

PS: leasing.einfach.machen.

IMPRESSUM Medieninhaber: Raiffeisen-Leasing GmbH, Hollandstraße 11–13, 1020 Wien, Tel. 01 71601-8445, Fax: DW 98445, Internet-Adresse: http://www.raiffeisen-leasing.at,

E-Mail-Adresse: leasing@rl.co.at Herausgeber: Katharina Stögner Koordination: Elisabeth Diglas, Bettina Gartner Produzent: Verlagsgruppe NEWS Gesellschaft m.b.H., FN 183971 HG,

Taborstraße 1–3, 1020 Wien Geschäftsführung: Axel Bogocz (Vorsitz), Dr. Ekkehard Veser Objektleitung: Klaus Edelhofer Redaktionsbüro: act! – all communication tools, Vojtisek KG,

E-Mail-Adresse: act.vojtisek@aon.at Grafische Gestaltung: Greiner & Greiner, 1050 Wien Fotos: Wo nicht anders angegeben: Raiffeisen-Leasing, Fotolia Herstellung: Sibylle Bauer

Druck: Druckerei Berger, 3580 Horn Vertrieb: Mediaprint-Zeitschriftenvertriebsgesellschaft, 1235 Wien.

Die Raiffeisen-Leasing GmbH übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.

Aus Gründen der Lesefreundlichkeit sind alle Formulierungen durchgängig geschlechtsneutral zu verstehen und richten sich daher gleichermaßen an Frauen und Männer.

Leas•mich OKTOBER 2012 03


Ein Einzelner hilft nicht,

sondern wer sich mit Vielen

zur rechten Stunde vereint!

Wir sind Genossenschaft.


Coverstory

Werte.Leben.

2012 wurde zum internationalen Jahr der

Genossenschaften ausgerufen. Eine spannende

Zeitreise von den Ursprüngen bis zum Heute.

Schon im Mittelalter gab es Verbindungen, die gegründet wurden, um gemeinsame Ziele,

wie etwa die Nutzung von Weideflächen, zu erreichen. 1844 wurde in Großbritannien, mit

dem Ziel, zu niedrigeren Preisen einkaufen zu können, die erste Einkaufsgenossenschaft von

Textil arbeitern gegründet.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch zeichnen entscheidend für

die Gründungen von Genossenschaften verantwortlich. Schulze-Delitzsch begründete mit

Vorschuss- und Kreditvereinen für Handwerker die heutigen Volksbanken. Friedrich Wilhelm

Raiffeisen versuchte zuerst die Not der ländlichen Bevölkerung mit karitativen Einrichtungen

zu lindern. Jedoch musste er erkennen, dass nur durch karitative Unterstützungen keine

nachhaltigen Verbesserungen möglich waren. Aus dieser Erkenntnis heraus wandelte er

1864 den Heddesdorfer Wohlthätigkeitsverein zum ersten Darlehenskassen-Verein um.

Die erste Gründung eines Darlehnkassenvereins nach dem Prinzip Raiffeisen in Österreich

erfolgte 1886 in Mühldorf bei Spitz in Niederösterreich. Bauern, Handwerker und Gewerbetreibende

erhielten so Kredite, die ihnen sonst nicht zugänglich gewesen wären. An

Sonntagen nach dem Kirchgang waren die Kassastunden. Solche Sonntagskassen entstanden

österreichweit – bis zum Jahr 1896 über 600.

Heute sind mehr als 500 Raiffeisenbanken und über 2.200 Bankstellen in Österreich der

finanzielle Nahversorger und stehen wie einst im Besitz ihrer Mitglieder.

Ihre Raiffeisenbank ist heute wie einst Teil des regionalen Wirtschaftskreislaufes nach

dem Grundsatz: Geld aus der Region für die Region. Mit der Förderung, sowie Umsetzung

innovativer Projekte und der Unterstützung von örtlichen Einrichtungen trägt Ihre Raiff eisenbank

zur lokalen Weiterentwicklung bei.

Auch heute besteht die Möglichkeit, aufgrund der genossenschaftlichen Eigentümerstruktur,

die Zukunft nach dem Grundsatz mitzugestalten: Entscheidungen von Menschen

aus der Region für Menschen aus der Region.

Aber nicht nur die Verbundenheit mit Land und Leuten, sondern auch das verantwortungsbewusste

Wirtschaften ist Auftrag und Aufgabe jeder einzelnen Raiffeisenbank.

Die Mitarbeiter der Raiffeisenbank nehmen sich Zeit, um auf die Wünsche und Bedürfnisse,

die persönliche Situation ihrer Kunden eingehen zu können. Auf diese Weise entstehen

individuelle Lösungen und manchmal sogar mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich

ist. Eine erfolgreiche Partnerschaft kann nur aus gegenseitigem Verstehen und Vertrauen

wachsen. Das war seit der Gründung der ersten Raiffeisenbank in Mühldorf vor 126 Jahren

so und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. ı

Engagement und Werte sind für den gemeinsamen Erfolg ebenso

wichtig wie das Zusammenspiel, die Kooperation, ein gemeinsames Ziel.

Leas•mich OKTOBER 2012 05


Coverstory

Gemeinsam

sind wir stark

Raiffeisen ist seit mehr als 125 Jahren

ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen

und gesellschaftlichen Struktur Österreichs.

Mit dem Ausbruch der Wirtschaftsund

Finanzkrise zeigte sich deutlich, dass

die von F. W. Raiffeisen formulierten Werte

heute aktueller sind denn je.

Genossenschaftliche Unternehmen und deren

Zusammenschlüsse erweisen sich vor allem in heraus -

fordernden Zeiten als besonders anpassungsfähig,

leistungsstark und wirtschaftlich stabil.

Das Konzept Genossenschaft widerspricht somit

allen, die die Ansicht vertreten, dass im Zeitalter der

Globalisierung der Wirtschaft vor allem die Größe von

Unternehmen oder Unternehmensgruppen Grundlage

für den dauerhaften Erfolg auf den Märkten ist.

Die Gegenthese lautet: Erfolg hat, wer sich den

spezifischen Besonderheiten unzähliger lokaler

Märkte anpasst und die Kräfte bündelt, um auch im

Konzert der Großen mitspielen und bestehen zu können

– und dafür steht Raiffeisen!

Die Genossenschaft ist viel mehr als nur ein Geschäftsmodell

oder eine Rechtsform. Friedrich Wilhelm

Raiffeisen, der am 30. März 1818 in Hamm/Sieg

im deutschen Westerwald geboren wurde und 1888

starb, brachte die Idee der Genossenschaft auf einen

einfachen Nenner: Gemeinsamkeit macht stark!

Was ein Einzelner nicht erreichen kann, wird

durch die Zusammenarbeit vieler Gleichgesinnter erst

möglich.

Die ersten Raiffeisen-Genossenschaften sind als

Selbsthilfeorganisation in Zeiten der Not entstanden

und gaben auch jenen Menschen eine Zukunft, deren

Lage aussichtslos erschien. Aus der Notgemeinschaft

heraus entwickelten sie sich im Laufe der Jahrzehnte

zu modernen Leistungsgemeinschaften.

Die Wurzeln der Raiffeisen-Erfolge liegen in

den Grundsätzen, nach denen Raiffeisen Österreich

arbeitet. Selbstverwaltung und Eigenverantwortung,

solidarische Wirtschaftsgesinnung, Nachhaltigkeit und

Subsidiarität. Entscheidende Triebfeder der Arbeit ist

immer die Hilfe zur Selbsthilfe für die Genossenschaftsmitglieder.

Unverzichtbar, wo die regionale Identität von der

Globalisierung zurückgedrängt wird und persönliches

Die Raiffeisen

Wertewelt wird

von Führungskräften

und von

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern

mitgetragen.

Engagement und Solidarität des Einzelnen immer weniger

Wertschätzung erfahren. Die seit 125 Jahren

anhaltende solide und steile Aufwärtsentwicklung der

Raiffeisen Bankengruppe Österreich ist kein Zufall,

sondern Ergebnis der menschengerechten Organisation.

Raiffeisen verkörpert sowohl internationale Stärke

als auch lokale Verbundenheit. Die Selbstständigkeit

vieler kleiner regionaler oder lokaler Einheiten ist ein

wesentliches Erfolgsgeheimnis von Raiffeisen in Österreich.

Weltweite Bedeutung

Die Grundprinzipien von Friedrich Wilhelm Raiffeisen,

Namensgeber der Raiffeisenorganisation, gelten auf

allen Ebenen der Gruppe. Nachhaltigkeit hat Vorrang

vor Gewinnmaximierung. Die Bedeutung der Genossenschaften

für die Zukunft wird durch die Tatsache

verdeutlicht, dass die Vereinten Nationen 2012 zum

„Internationalen Jahr der Genossenschaften“ erklärt

haben.

Mittlerweile arbeiten in über 100 Ländern dieser

Erde mehr als 900.000 Genossenschaften mit über

500 Millionen Mitgliedern nach den Prinzipien von

Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Diese Genossenschaften

bilden in vielen Ländern eine wesentliche Basis für

den Aufbau der Wirtschaft und eröffnen den Menschen

die Chance zur Schaffung einer Existenzgrundlage für

die ganze Familie und ganze Regionen. ı

06 Leas•mich OKTOBER 2012


Renaissance

einer Bewegung

Praktisch, innovativ und alles andere als angestaubt: Auf Initiative

der Vorarlberger Raiffeisenbanken wurde das Projekt „Allmeinde Vorarlberg“

(Buch- und Filmdokumentation) realisiert, das einen Bogen von den dramatischen

Anfängen in Großbritannien über die Gründung der ersten Genossenschafts -

banken bis hin zu neuen Ansätzen in Vorarlberg selbst spannt.

Der Titel der Projekts lässt es erahnen: Als Allmeinde

wurde und wird eine gemeinnützige Wiese/

Weide genannt, die sich Landwirte miteinander genossenschaftlich

teilen, weil sie für den einzelnen

nicht erschwinglich wäre. Das Projekt ist angesichts

des internationalen UN-Jahres der Genossenschaften

aber weit mehr. „Allmeinde Vorarlberg“ ist auch als

solches eine kooperative Anstrengung.

Eine Anstrengung, die das Ziel hat, das genossenschaftliche

Image zu rehabilitieren.

Natürlich nicht im rechtlichen Sinn, denn angestellt

haben diese nie etwas, sondern im Bewusstsein

einer breiten Masse, die darunter lange Jahre etwas

Überkommenes, mitunter sogar Verstaubtes verband.

Das Gegenteil ist der Fall, denn nie war die Idee

des redlichen, kooperativen Tuns aktueller denn heute.

In wirtschaftlich angespannten Zeiten gewinnt das

Motto von Friedrich Wilhelm Raiffeisen noch mehr an

Bedeutung: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist,

das vermögen viele.“

Das Projekt von Rita Bertolini (Autorin) und Frank

Mätzler (Regisseur) soll – auch als Denkanstoß – mehrerlei

bewirken: Die Vergangenheit respektvoll würdigen,

aber auch davon berichten, wie sehr sich die genossenschaftliche

Wirklichkeit in den letzten Dekaden,

speziell Jahren modernisiert hat. Regisseur Frank

Allmeinde Vorarlberg –

das Buch

Etwa 400 Seiten, 800 eigens dafür aufgenommene,

noch nie veröffentlichte Fotografien

Vorstellung von über 30 Genossenschaften

inkl. Wandertipps

Fachkundige Beiträge der Ko-Autoren Silke

Helfrich, Simone Drechsel, Iain Macdonald,

Michael Hausenblas, Meinrad Pichler,

Hildegard Breiner, Bernhard Tschofen

und Rudolf Berchtel

»Mit ,Allmeinde Vorarlberg‘ entsteht

zum ersten Mal ein Werk,

das die wunderbare Vielfalt und die

Bedeutung unserer Genossenschaften

beleuchtet. Es zeigt, welch große

Bedeutung die Kraft des gemeinsamen

Tuns für fast jeden von

uns in Vorarlberg hat.«

WILFRIED HOPFNER, Vorstandsvorsitzender

Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

Mätzler: „Das genossenschaftliche Prinzip lebt nicht

nur, es blüht! Teilweise in jungen Anfängen, mitunter im

Verborgenen, geht es doch einen unbeirrten Weg:

den nach vorne. Und es folgt, seit jeher, denselben ethischen

Maximen – Grundsätze, die auf einem Bierdeckel

Platz fänden, so kurz und einleuchtend sind sie.“

Für die professionellen Dreharbeiten der Dokumentation

reiste Mätzler mit seinem Team unter anderem

nach Großbritannien, befragte auf der Insel

und in Vorarlberg 22 Interviewpartner. Parallel zur

Filmproduktion arbeitete Rita Bertolini am dazugehörigen

Buch. Auf rund 400 Seiten werden über 30 heimische

Genossenschaften inklusive dazugehörigen

Wanderwegen und -tipps in beeindruckenden Bildern

vorgestellt – vom Alphornmacher, der Dirndlnäherin

bis zum Schuh- und Schindelmacher. In Vorarlberg

gibt es fast 6.900 km Wanderwege, viele davon auf genossenschaftlicher

Basis (etwa Alpe Sera, wo das

Bio-Alp-Schwein der Bio Vorarlberg Genossenschaft

den Sommer verbringt, oder mit Alphornbläsern zum

Genossenschafts-Vorsäß Schönenbach). Weiters wird

auch auf die historischen Allmeinden, Gemeinsinn,

Ressourcen wie Wassergenossenschaften, Allmeingut

wie Sprache, Essen, Wissen usw. eingegangen.

„Allmeinde Vorarlberg“ wird als Buch mit bei -

gelegter DVD Ende Oktober im Buchhandel erscheinen.

ı

Leas•mich OKTOBER 2012 07


Gesundheit

Lebens

elixier

»WASSER! Du hast weder Geschmack,

noch Farbe noch Aroma. Man kann Dich

nicht beschreiben. Man schmeckt Dich ohne

Dich zu kennen. Es ist nicht so, daß man

Dich zum Leben braucht: Du bist das Leben!«

ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY

Gesamtkörperflüssigkeit in Prozent

78,4

1 Tag 1-30

Tage

Ein gesunder Mensch spürt an heißen Tagen bei

Bewegung deutlich das Verlangen nach Wasser. Ein

trockener Mund, die Zunge klebt am Gaumen, kein

Speichelfluss. An anderen Stellen in unserem Körper

nehmen wir Flüssigkeitsmangel nicht wahr. Einige

Hormone steuern unseren Wasserhaushalt, verkürzt

kann man sagen, dass ADH, auch Vasopressin oder

Adiuretin genannt, den osmotischen Druck und das

Flüssigkeitsvolumen im Körper steuert.

ADH (antidiuretisches Hormon) ist ein Hormon,

das eine wichtige Rolle bei der Regulierung des osmotischen

Drucks und des Flüssigkeitsvolumens des

Körpers hat. ADH fördert die Rückresorption von Flüssigkeit

von den Nieren in das Blut. Wenn ein Mensch

längere Zeit nichts getrunken hat, erhöht sich der osmotische

Druck im Blut. Das Blut wird dickflüssiger,

konzentrierter. ADH wird von der Hypophyse ausgeschüttet

und hilft dem Organismus, nun in der Niere

Wasseranteil am Körpergewicht

74 72,3

IDM-Informationszentrale Deutsches Mineralwasser

1–3

Monate

70,1

3–6

Monate

60,4

6–12

Monate

58,7

1–2

Jahre

63,5 62,2 61,5

2–3

Jahre

3–5

Jahre

5–10

Jahre

57,3

10–15

Jahre

Foto: Fotolia

vermehrt Flüssigkeit an das Blut abzugeben. Der Flüssigkeitsanteil

erhöht sich und der osmotische Druck

sinkt wieder – somit ist das Blut wieder dünnflüssiger.

Während der Wachstumsphase ist Wasser für

den Körper extrem wichtig. Unsere Zellen vermehren

sich und brauchen, da sie aus ca. 75 % Wasser bestehen,

mehr davon. In dieser Entwicklungsphase ist

ein bewusstes Umgehen mit der Art der Flüssigkeit

wichtig. Zucker und kohlensäurehaltige Getränke sollen

die Ausnahme, nicht das gewohnte Getränk sein.

Im Erwachsenenalter trinken wir, wenn wir Durst

haben. Es wird zunehmend die Meinung vertreten,

dass dies nicht optimal ist. Wenn wir Durst verspüren,

hat unser Regelsystem schon auf Wassersparmaßnahmen

umgestellt.

Im fortgeschrittenen Alter vermindert sich das

Durstgefühl kontinuierlich. Trockene Haut, klarerweise

auch Gewebe und Hirnanteile, haben zu wenig Flüssigkeit,

um alle notwendigen Transport, Entgiftungs-,

und Versorgungsaufgaben zu erfüllen, und stellen

ihre normale Funktion ein.

Die Erde besteht zu etwa 70 % aus Wasser. Der

Mensch auch. Die Entwicklung der Lebewesen begann

in den Meeren, und mit der Entwicklung der Landformen

mussten sich die Organismen anpassen, um

ihren wässrigen Körper außerhalb der Meere zu schüt-

08 Leas•mich OKTOBER 2012


»Das Prinzip aller Dinge ist das

Wasser; aus Wasser ist alles und

ins Wasser kehrt alles zurück.«

NACH THALES VON MILET IN GOETHES FAUST

Wasserverlust

in % des

Körpergewichts

Symptome

Kinder

10 Jahre, 30kg

Wasserverlust in Liter

Kinder

15 Jahre, 60kg

Erwachsene

70kg

zen. Die Wasseraufnahme und Nahrungsaufnahme

wurden zu den überlebenswichtigen Aufgaben.

Durst und Hunger sind lebensbedrohlich. Zwei

bis 4 Tage ohne Wasser führen zum Tod. Wasser ist

überall in unserem Körper, sogar die Knochen haben

einen Wasseranteil von 20 %. Wir können zwischen

den „fließenden“ Bereichen wie Blutgefäße und

Lymphgefäße und „stehenden“ Bereichen wie in den

Zellen und außerhalb unterscheiden. Aber im Prinzip

kommt es permanent zu einem Flüssigkeitsaustausch

im ganzen Körper, nur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Dies ist für den Transport von

Sauerstoff und Nährstoffen auch notwendig.

Die Bedeutung der Wasserregulation durch Hormone

kommt in der Tabelle rechts gut zum Ausdruck.

Wie viel Wasser pro Tag?

Wir brauchen pro Tag ca. 30/40 ml Wasser pro Kilogramm

Körpergewicht. Sogar während des Schlafens

gibt der Körper über Atmung und Schwitzen Flüssigkeit

ab. In der Winterzeit ist das Durstempfinden deutlich

reduziert, jedoch brauchen wir auch in der kalten

Jahreszeit ausreichend Wasser. Das heißt, wir müssen

den täglichen Wasserkonsum bewusst organisieren

und planen.

Wenn ein Mensch 3–5 % seines Körpergewichts

ausscheidet, gerät er in einen kritischen Zustand.

Dann wird hauptsächlich dem Blut Wasser entzogen.Das

Blut in den Gefäßen „dickt“ ein und es können

die ersten Symptome einer Dehydrierung entstehen:

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Verstopfung,

Krämpfe. Ein Wasserverlust von etwa 10–15 % kann

sogar zum Tod führen.

Ebenso kann der Durst abhängig von Mineralien,

vor allem Salzen, sein, die direkt oder über die Nahrung

aufgenommen wurden. Ist der Salzgehalt höher

als der Bedarf, wächst auch der Durst. Diesen Ausgleich

von Salzen und Flüssigkeit nennt man osmotischen

Druck bzw. Osmose.

Eher normale und ungefährliche Ursachen für

stärkeren Durst sind körperliche Anstrengungen und

eine erhöhte Umgebungstemperatur, verbunden mit

verstärktem Schwitzen. Vermehrter Durst kann auch

bei Flüssigkeitsverlusten durch Fieber, Durchfall, Erbrechen,

Verbrennungen und Blutverlust auftreten.

Stark gesteigerter Durst beruht oftmals auch auf

Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, auf

Hormonstörungen, geschädigten Nieren oder einer

Fehlfunktion der Schilddrüse. Auch psychische

Belastungen können ein gestärktes Durstempfinden

hervorrufen.

1 % Leichter Durst 0,3 0,3 0,7

2 %

3 %–5 %

5 %–10 %

10 bis ca. 15 %

Verminderung der

Ausdauerleistung,

Neigung zu

Muskelkrämpfen

trockene Haut

und Schleimhäute,

verminderter Speichel-

und Harnfluss,

Verminderung der

Kraftleistung,

Hautröte

erhöhter Puls,

Schwindelgefühl,

Kopfschmerzen,

vermindertes

Blutvolumen

Verwirrtheit,

geschwollene

Zunge, runzlige,

empfindungslose

Haut, Krämpfe

Ohne ausreichend Wasser

keine Gesundheit

Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist Grundlage

für das geistige Leistungsvermögen von Kindern

und Erwachsenen. Mit dem auf Wasser basierenden

Blut werden alle Energiestoffe zu den Gehirnzellen

transportiert, vor allem Sauerstoff und Glucose. Die

ausreichende Flüssigkeitszufuhr über Nahrung und

Getränke ist entscheidend für den Zustand der Blutgefäße,

die Fließeigenschaften des Blutes, den Blutdruck

und die Durchblutung des Körper- und Hirngewebes.

Eine gute Durchblutung des Gehirns gewährleistet

die adäquate Versorgung aller Hirnzellen mit

Energiestoffen. Ist dies nicht gegeben, lässt die

Funktion der Hirnzellen nach oder kommt ganz zum

Erliegen.

Woran erkennen wir, dass wir ausreichend Wasser

zu uns genommen haben? Im Prinzip gar nicht.

Einziges Kriterium ohne Messgeräte ist die Farbe unseres

Harns als Orientierungshilfe. Ziel ist es, einen

möglichst hellen bis durchsichtigen Harn zu erreichen.

Indirekt bemerken wir sehr wohl, dass sich unser

Gesundheitszustand und unser Immunsystem deutlich

stabilisiert und wir resistenter gegen alle Erkrankungen

sind.

Als kleine Anregung zum Thema Wasser ein lustiger

Link: www.youtube.com, Suche: Michael Niavarani

über Wassertrinken ı

0,6 1,2 1,4

0,9–1,5 1,8–3,0 2,1–3,5

1,5–3,0 1,5–3,0 3,5–7,0

3,0–4,5 ca. 6,0–9,0 7,0–10,5

ca. 15 % Tod über 4,5 über 9,0 über 10,5

DR. WALTER ÜBLEIS ist Arzt

für Allgemeinmedizin und

Facharzt für Arbeitsmedizin

und absolvierte diverse Zusatzausbildungen

sowohl

im schulmedizinischen als

auch komplementärmedizinischen

Bereich. Der Klagenfurter

Familienvater (zwei

studierende Töchter) ist

seit mehreren Jahren für

die Raiffeisen-Leasing als

Betriebsarzt tätig.

Fragen und Meinungen an:

walter.uebleis@r-it.at

Leas•mich OKTOBER 2012 09


Recht

Neues im

Immobilienrecht

Das Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012 (EAVG 2012)

setzt die neue EU-Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen

Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die

Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden um und verschärft

die Durchsetzbarkeit!

Die alte Richtlinie 2002/91EG (leas.mich Ausgabe

2/2008) hat prinzipiell die Vorlage eines Energieausweises

verlangt, es gab allerdings keine Sanktionen,

wenn kein Zertifikat über ein Gebäude erstellt wurde.

Es wurde lediglich eine dem Alter und Gebäude entsprechende

durchschnittliche Gesamtenergieeffizienz

vorausgesetzt, ohne das tatsächliche Zertifikat zu verlangen.

In Österreich wurde die alte Richtlinie durch

das EAVG 2009 umgesetzt und es war Sache der

Länder, den unbestimmten Begriff der durchschnitt -

lichen Gesamtenergieeffizienz in den einzelnen Bauordnungen

festzulegen. In der Praxis wurde dadurch

das Thema Energieausweis geschickt ignoriert. Die

EU hat darauf reagiert und die neue EU-Richtlinie

2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des

Rates vom 19. Mai 2010 erlassen, die in Österreich ab

dem 1. Dezember 2012 mit dem EAVG 2012 umgesetzt

wird.

Der Energieausweis ist nunmehr einheitlich bundesweit

nach den Regeln der Richtlinie des Österreichischen

Instituts für Bautechnik (ÖIB RL 2011) zu erstellen

und nicht mehr auf Basis der Parameter der einzelnen

Bauordnungen der Bundesländer.

Die Verkäufer und Bestandgeber (Miete, Leasing,

Pacht) sind künftig verpflichtet, bei Übergabe des gegenständlichen

Gebäudes sowie einzelner Wohnungen

und Geschäftsräume (ausgenommen Garagenplätze),

unabhängig vom Gebäudealter, dem Käufer

bzw. Bestandnehmer den Energieausweis auszuhändigen.

Unentgeltliche Übertragungen (Schenkung,

Erbfall) fallen nicht darunter. Die Verpflichtung beginnt

bereits bei der Vermarktung von Immobilien. Bei

Schaltung von Inseraten ist nach dem EAVG 2012 die

genaue Energieeffizienzklasse der Objekte anzugeben,

das gilt für den Verkäufer, den Bestandgeber

und für den Immobilienmakler.

Die Parteien können die Verpflichtung zur Aushändigung

des Zertifikats vertraglich nicht mehr ausschließen,

das ist nach dem neuen EAVG 2012 unzulässig

und ein diesbezüglicher Verzicht wäre unwirksam.

Um die Sorgfalt bei der Ermittlung der Kennzahlen

effizient zu sanktionieren, können neben Gewährleistungsansprüchen

gegen den

Verkäufer/Bestandgeber alternativ

Schadenersatzansprüche direkt

gegen den Ausweisersteller

geltend gemacht werden. Der

Käufer bzw. Bestandnehmer hat

nunmehr die Möglichkeit, nach

Vertragsabschluss die Erstellung

bzw. Übergabe des Energieausweises

mit Fristsetzung einzumahnen

und ist nach Ablauf der

Frist berechtigt, die Herausgabe

des Zertifikates gerichtlich durchzusetzen

(alternativ können die

entstandenen Kosten der Ersatz -

vornahme eingeklagt werden).

Als Sanktion für Verstöße gegen das Gesetz wurden

im EAVG 2012 zusätzlich Verwaltungsstrafen mit

Höchststrafen bis zu EUR 1.450,00 eingeführt. Die

Strafdrohung richtet sich gegen den pflichtverletzenden

Verkäufer, Bestandgeber und Immobilienmakler.

Für die Kosten der Erstellung eines Energieausweises

wurde das Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

entsprechend adaptiert, sodass künftig der Hausverwalter

der Wohnungseigentümergemeinschaft die

Kosten des Energieausweises aus der Gemeinschaftskasse

bedienen und vorhandene Rücklagen

für die Erstellung verwenden kann. Auch das Mietrechtsgesetz

(MRG) hat im Vollanwendungsbereich

das EAVG 2012 umgesetzt und verpflichtet den Vermieter

zur Erstellung eines Energieausweises auf seine

Kosten, die der Mieter über die (kostengünstigen)

Schlichtungsstellen durchsetzen kann, die in ihrer Entscheidungskompetenz

den Gerichten vorgelagert sind.

Ausnahmen von der Informations-, Vorlage- und

Aushändigungspflicht bestehen nur mehr für bestimmte

Gebäude (frostfreie Gebäude; objektiv abbruchreife

Gebäude; Gebäude für Gottesdienste bzw.

religiöse Zwecke; Gebäude mit maximaler Nutzungsdauer

von zwei Jahren; Industrieanlagen, Werkstätten

und landwirtschaftliche Nutzungsgebäude; Ferienhäuser).

Zusammenfassung

Die neue Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen

Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 hat die

Schwächen der alten Richtlinie bei der Vorlage von

Energieausweisen über Gebäude gut erkannt und

durch gezielte Sanktionierung sowohl im Zivil- als

auch Verwaltungsstrafrecht deutlich besser geregelt.

In Österreich wurde die Richtlinie mit dem EAVG 2012

umgesetzt.

Das EAVG 2012 tritt mit 1. Dezember 2012 in

Kraft und ist auf sämtliche Immobilienverträge, die ab

diesem Zeitpunkt abgeschlossen werden, anzuwenden.

Aufgrund der zwingenden Bestimmung ist eine

vertraglich vereinbarte Abweichung nicht möglich. ı

Foto: Fotolia

Neben einer vereinfachten

Abwicklung

bringt die Grundbuchnovelle

2012

einige Neuerungen.

10 Leas•mich OKTOBER 2012


Grundbuchs-Novelle 2012

Endlich gibt es eine für den Rechtsanwender bedienerfreundliche Novelle,

die nunmehr auch raschere Verfahren und leichtere IT-Abwicklungen

im Grundbuch erwarten lässt! Die Novelle ist seit Mai 2012 in Kraft.

Eine Reform des Grundbuchsrechtes war dringend

erforderlich, vor allem deshalb, weil die letzte Novelle

2008 seit der Umstellung des gesamten Grundbuchssystems

auf webERV (elektronischer Rechtsverkehr)

noch einige „altmodische“ Hürden nach sich

zog und die Übermittlung von Anträgen im webERV

die Entscheidungen in Grundbuchsverfahren ziemlich

erschwert hat.

Eine für die Praxis wichtige Änderung ist die neue

Rangordnung beim Rechtserwerb (Eigentum, Pfandrecht)

von Liegenschaften, die bisher ausschließlich

vom Eigentümer ausgestellt werden konnte. Seit der

letzten Novelle bestand bereits die Möglichkeit, die

Urkunden nicht mehr im Original, sondern eingescannt

mit dem Grundbuchsgesuch per webERV an

das zuständige Gericht abzusenden. Lediglich die

Rangordnung für die Sicherung des zu erwerbenden

Rechtes an der Liegenschaft war im Original auf dem

Postweg an das Gericht zu schicken.

In der Praxis war das nicht nur umständlich, da

mittlerweile sämtliche Gesuche elektronisch eingebracht

werden konnten, sondern auch fehleranfällig.

Der oftmals damit verbundene Verlust der Rangordnung

als Originalurkunde bedeutete in Folge, dass die

darauffolgende Einverleibung des eingeräumten

Rechtes (Eigentum, Pfandrecht) nicht mehr im zugesicherten

Rang erfolgen konnte.

Die Grundbuchs-Novelle 2012 hat diese langjährige

Hürde nunmehr beseitigt. Der Eigentümer kann

seit der Einführung der Novelle die Anmerkung der

Rangordnung nicht nur im Gesuch selbst, sondern

auch in einer gesonderten Urkunde, der Rang -

ordnungserklärung, abgeben. Die Rangordnungserklärung

wird in Folge nicht mehr wie bisher als

Urkunde im Original auf dem Postweg eingebracht,

sondern eingescannt dem Anmerkungsgesuch angehängt.

Die neue Rangordnungserklärung kann zudem

wahlweise direkt auf den neuen Eigentümer

(Eigentümerrangordnung) oder auf den Treuhänder

(Treuhänderrangordnung) ausgestellt werden, sodass

zusätzlich auch der Treuhänder im Rahmen seines

Auftrags das zu erwerbende Recht für den neuen Eigen -

tümer eintragen kann.

Insgesamt bleibt noch abzuwarten, ob mit der Reform

wirklich alle Probleme seit der Umstellung des

Grundbuchs auf webERV beseitigt wurden. ı

MAG. ALEXANDER TONKLI

Rechtsabteilung

Raiffeisen-Leasing

Leas•mich OKTOBER 2012 11


Neue Medien

Expertentipps

via Webfilm

Raiffeisen-Leasing setzt verstärkt

auf Social Media und informiert Kunden

und Interessierte auch mit Webfilmen

über ihr umfangreiches Produktportfolio.

Ungewohnte Szenen im Büro von Alfred Berger,

Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagements:

Ein Kameramann ist vor dessen

Schreibtisch in Position gegangen, blendet einen

Scheinwerfer auf und bittet den Manager zu erklären,

wie Fuhrparkmanagement funktioniert, welche Vorteile

das Outsourcing für Unternehmen hat und welche

Kosten dadurch eingespart werden können.

Kamera ab, Ton ab, Klappe die erste. Alfred Berger

beginnt zu sprechen und wirkt dabei sehr entspannt.

Doch leider passt mit dem Mikrofon etwas

nicht. Also Cut. Das Mikro wird neu eingestellt, die Sequenz

von Anfang an wiederholt. Mit der Zeit eine

durchaus schweißtreibende Arbeit. Aber der Fuhrparkmanager

bleibt cool. Zum Abschluss noch ein

paar Szenen mit dem Segway vor dem Bürohaus im

Freien. Auch das eine Herausforderung. Die Belichtung

muss passen, die Dynamik der Bewegungen

und natürlich darf der Wind nicht im Mikro rauschen.

Nach knapp zwei Stunden ist alles „im Kasten“.

Jetzt wird der Kurzfilm professionell geschnitten und

in Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ im

Internet veröffentlicht. Parallel dazu erscheint in der

Printausgabe der Presse ein Begleitartikel, in dem als

Hinweis auf den Film ein QR-Code abgebildet ist.

Für alle Interessierten:

www.youtube.com, Suche –> Raiffeisen-Leasing

Beim Dreh zum

Webfilm „Einfach

mobil“ mit Alfred

Berger vor der

Raiffeisen-Leasing-

Zentrale in der Wiener

Hollandstraße

„Einfach mobil mit dem Fuhrparkmanagement

von Raiffeisen-Leasing

„Besser fahren mit Raiffeisen-Leasing

Foto: Raiffeisen-Leasing/Bettina Gartner

Über diesen Code haben Leser mit Smartphone Zugang

zum Internet und können sich den Film dort unmittelbar

ansehen.

Wozu diese neue Form der Kommunikation?

„Das Thema Fuhrparkmanagement ist für die herkömmlichen,

einfachen Präsentationsmedien sehr

komplex. Wir haben daher eine alternative Lösung gesucht,

die sowohl die Sachinformation vermittelt als

auch emotional ansprechend ist“, sagt Berger. „In einem

klassischen Inserat mit drei Zeilen Text lässt sich

das umfassende Dienstleistungsprodukt Fuhrparkmanagement

nicht erklären“, ergänzt Katharina Stögner,

Leiterin Marketing & PR der Raiffeisen-Leasing,

„und fünf dichtbedruckte Seiten mit detaillierter Backgroundinformation

in einem Magazin liest niemand.

Wenn sich aber ein Mitarbeiter der Raiffeisen-Leasing

aus seinem Alltagsumfeld heraus in einem durch

Szenenwechsel kurzweilig gestalteten Film zu Wort

meldet, erzeugt das hohe Aufmerksamkeit.“

„Wir wollten bewusst keine Schauspieler engagieren,

sondern alles selbst machen und unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter einbinden. Damit können

wir uns aus unserem Arbeitsalltag heraus ganz

natürlich darstellen. Das ist ehrlich, authentisch und

macht uns glaubhaft“, so Berger.

Bislang wurden zwei Webfilme zu den Bereichen

Fuhrparkmanagement und Kfz-Leasing produziert,

zwei weitere Filme zu den Themen Immobilien und

Nachhaltigkeit sind in Vorbereitung. „Bei unseren Kunden

stoßen diese audiovisuellen Botschaften auf großes

Interesse. Unmittelbare Auswirkungen auf das

Geschäft können freilich nicht gemessen werden,

aber sicher ist, dass wir uns durch diese Form der

Kommunikation von den Mitbewerbern abheben und

damit auffallen“, ist Berger überzeugt. ı

12 Leas•mich OKTOBER 2012


Blogger sind

besser informiert

Der ÖkoEnergie-Blog unter www.oekoenergie-blog.at

bietet eine Plattform zum Wissensaustausch.

Seit 2008 wird umfassendes Know-how im Bereich

Nachhaltigkeit über den „ÖkoEnergie-Blog,

powered by Raiffeisen-Leasing“ kommuniziert. Der

Blog bietet Kunden, Partnern, Journalisten und Öko-

Interessierten eine Diskussionsplattform rund um die

Themen alternative Energieträger, Klimaschutz und

nachhaltiges Wirtschaften. Rund 27.500 Leser pro

Jahr, sogenannte „Unique Visitors“, besuchen den

Blog, der vor allem in Deutschland und in der Schweiz

immer beliebter wird. In Deutschland rangiert er bereits

unter den Top-Blogs. Er wird vorwiegend von externen

Autoren aus den verschiedensten Unternehmensbereichen

bespielt. Die monatlichen Zugriffe auf

ingesamt mehr als 360 Beiträge liegen aktuell bei

2.700 Lesern. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt

8 Minuten, Tendenz steigend. Auf den Social-

Media-Plattformen Twitter und Facebook hat der Blog

derzeit 590 Follower und 220 Freunde. Rund 160

Websiten verlinken auf den Blog.

Vor Kurzem lief auf www.oekoenergie-blog.at die

2. Blogparade, bei der alle Autoren an einer Verlosung

teilnehmen konnten. „Weil das Geld der Konsumenten

immer stärker in nachhaltige Bereiche fließt, haben wir

uns ein Thema einfallen lassen, welches auch für

Nicht-Energieblogger interessant sein könnte“, erklärt

Cornelia Daniel, Head-of-Blog. Unter dem Titel „Sag

Fotocredit: Raiffeisen-Leasing/Elisabeth Diglas

uns, wohin dein Geld geht!“ konnten deutsch -

sprachige Bloggerinnen und Blogger erzählen, ob

und wie sie ihr Geld ausgeben oder anlegen (wollen).

Zu gewinnen war ein iO E-Scooter Florenz. ı

Die Gewinnermittlung fand

am 23. September 2012 durch

Raiffeisen-Leasing-CEO

Alexander Schmidecker statt.

Einen E-Scooter gewonnen

hat Hans-Peter Waldbauer.

Was ist ein Blog?

• Blog kommt ursprünglich von dem Begriff

Web-Log und das waren früher Online-Tage -

bücher

• Heutzutage sind Blogs „Minieditorials“, in

denen vor allem die Meinung der Autoren in

den Vordergrund rückt und verschiedene

Themen mithilfe der Kommentarfunktion offen

und transparent diskutiert werden können.

• Blogs nehmen in der Medienlandschaft

einen immer wesentlicheren Part ein, da

unabhängige Meinung von den Lesern als

glaubwürdiger eingeschätzt wird.

• Blogs sind außerdem ein toller Informationskanal,

in dem man unkompliziert mit den

Lesern in Verbindung treten kann.

Leas•mich OKTOBER 2012 13


E-Mobilität

Grenzenlos mobil

Drei Staaten, 25 Elektro autos, 330 Kilometer: Die Elektrorallye „e-via24“ stellte

eindrucksvoll unter Beweis, dass Elektroautos nicht nur etwas für Tüftler und Mobilitätspioniere

sind, sondern in unserem Alltag einen festen Platz eingenommen haben.

Über 330 Kilometer von der Steiermark bis nach Ungarn und

über Slowenien wieder zurück nach Feldbach machte die e-via

24 an zwei Tagen Elektromobilität sichtbar und erlebbar. In fünfzehn

Städten warteten verschiedenste E-Fahrzeuge zum Testen

und Ausprobieren, die Besucherinnen und Besucher wurden zudem

mit einem interessanten Rahmenprogramm unterhalten.

Unterstützung erhielten die Veranstalter auch von der Raiffeisen-Landesbank

Steiermark. „Wir unterstützen die Mobilitätsrallye,

weil sie wesentliche Zukunftsthemen auf unterhaltsame,

spannende und informative Weise einem breiten Publikum näher -

bringt“, betont dazu RLB Generaldirektor Markus Mair. „Gerade

in der stark touristisch geprägten Grenzregion zwischen Österreich,

Ungarn und Slowenien sind umweltschonende Fortbewegung

und nachhaltige Energieversorgung Grundvoraussetzungen

für nachhaltiges Wirtschaften“, so Mair weiter. Darüber

hinaus wurde die e-via24 zusätzlich mit fünf im „Raiffeisen Look“

gebrandeten Elektroautos der Raiffeisen Leasing unterstützt.

Für den Sieg zählte bei der e-via24 nicht die Höchst -

geschwindigkeit, sondern gleichmäßiges energiesparendes

Fahren sowie auf der Strecke zu erfüllende Geschicklichkeitsund

Fotoaufgaben. Die Gesamtwertung gewannen schließlich

Martin Auer und Niklas Pichler vom Team Almenland auf einem

Citroën C-Zero.

Die heuer erstmals durchgeführte Rallye soll in den kommenden

Jahren zu einem Fixpunkt im regionalen Veranstaltungskalender

werden. Hinter der e-via24 standen das EU-

Regionalmanagement Oststeiermark, die Energieregion Ost -

steiermark, das regionale Tourismuskompetenzzentrum sowie

die Agentur media event. Deren Geschäftsführer Alexander

Flegar unterstreicht einen weiteren wichtigen Aspekt: „Elektromobilität

ist die effizienteste und umweltfreundlichste Form des

Individualverkehrs. Vor allem dann, wenn der erforderliche elektrische

Strom aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen

wird.“ ı

Der ultimative Family-Elektroauto-Test

Tag 1: Ich bin mit meinem Sohn Adrian unterwegs zum Raiffeisen-Leasing-Gebäude in Wien 2. Furchtbar viel Verkehr und der Treibstoffverbrauch

schlägt gnadenlos zu im nachmittäglichen Stadtverkehr. Endlich angekommen werden wir freundlich von Herrn Fleischhacker

empfangen, der uns gleich zu unserem Testauto, einen Citroën C-Zero, führt. Ein „der ist aber cool!“ kommt gleich mal von

Adrian. Nach einer kurzen Einschulung geht’s auch schon los. Das Auto setzt sich lautlos und spritzig in Be -wegung, mein Sohn ist

begeistert … Radio an, flotte Musik, und sonst ist außer ein bisserl Rollgeräusch nichts, aber auch gar nichts zu hören. Wir starten mit

einer prognostizierten Tages-Reichweite von 136 km, während der Fahrt gewinnen wir jeden

Ampelstart. Macht Spaß, der Kleine. Wir sind sichtlich das einzige Gefährt auf der Tangente,

das emissionsfrei unterwegs ist. Am Gießhübl angekommen zeigt die Reichweite noch

86 km an. Gleich an die Steckdose vorm Haus – Ende für heute. Die Nachbarn beäugen das

Auto und stellen Fragen. Viele Ah’s und Oh’s …

Tag 2: Los geht’s Richtung Schule. Die Reichweite zeigt heute 107 km an. Lautlos gleiten wir

dahin – den Kindern taugt’s … Schule 5 km, danach 7 km zum Kindergarten und wieder 2 km

zurück nach Hause. Reichweitenanzeige danach: 91 km. Durch das Bergauffahren verbrauchte

es mehr Strom als im flachen Gelände. Später zum Heurigen, dann zum Testen auf

die Autobahn nach Brunn – bergab 5 km gewonnen. Bergauf auf der A 21 von Brunn nach

Gießhübl einen Audi A4 locker überholt. Nach 1,5 Stunden am Strom daheim ging’s noch

nach Mödling zum Friseur und danach an die Steckdose in der Garage. Ende für heute.

Foto: Raiffeisen-Leasing

Resümee nach vier Tagen E-Auto: Absolutes Fahrvergnügen, orts- und stadttaugliche Reichweite

und vor allem jede Menge interessierte Gesichter bestätigen meine Vermutung: Die

Autos müssen endlich auf die Straße, wo sie gesehen werden und wo man sie angreifen

kann … ı

V.l.n.r.: Mag. Josef Fleischhacker (Raiffeisen-Leasing), Kevin Hermann (AUA-Captain), Eva Kuchler (Mitarbeiterin Raiff -

eisenbank Gießhübl), Ulrike Lauder (Filialleiterin Raiffeisenbank Gießhübl), Eugen Krammer (Gemeindeverband Mödling)

14 Leas•mich OKTOBER 2012


Fuhrparkmanagement

Häuser

fürs Leben

Das neue Haus von ELK. Der neue

Fuhrpark von Raiffeisen-Leasing.

Foto: ELK

Als Europas größter Produzent von Fertigteil -

häusern im B2C- und B2B-Bereich hat sich das Unternehmen,

das 670 Mitarbeiter in Österreich beschäftigt,

einen hervorragenden Namen gemacht.

Um den Spitzenplatz zu verteidigen, bedarf es

natürlich regelmäßiger Investitionen, nicht nur in der

Produktion. So war im Laufe der Zeit der Fuhrpark in

die Jahre gekommen und ELK entschloss sich auch

hier, neue Wege zu gehen.

Mit einem externen Berater hat ELK den Fuhrpark

analysiert und das Handlungspotenzial erhoben. Die

Analyse umfasste die Kosten, die Prozesse, den

Stand der Flotte und vieles mehr. Für die 120 Fahrzeuge

– vornehmlich Firmenautos und Klein-Lkw bis

zu 3,5 t – wurde jeder Aspekt des Fuhrparkmanagements

durchleuchtet.

Im Zuge einer Ausschreibung hat sich ELK

schließlich für die Finanzierung und das Fuhrparkmanagement

von Raiffeisen-Leasing entschieden.

„Bis vor Kurzem haben wir das Flottenmanagement

selbst betrieben“, erläutert CEO Erich Weichselbaum.

„Aber aufgrund der Größe und Weiterentwicklung

wurde der Aufwand für den ELK-Fuhrpark einfach zu

groß, um es weiterhin in Eigenregie zu machen. Das

Raiffeisen-Leasing-Team hat uns kompetent beraten

und mittlerweile läuft es wirklich sehr rund. Wir haben

unsere Entscheidung nicht bereut.“

Sämtliche Fahrzeuge wurden in die Raiffeisen-

Der Vorstand und

Bereichsleiter von

ELK und das Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagementteam

bei der Übergabe

der ersten

Fahrzeuge vor der

ELK-Zentrale in

Schrems. V.l.n.r.:

Martin Balek, Ing.

COO Walter Fischl,

Jürgen Schaden,

CEO Erich Weichselbaum,

Sabine

Brandel, Wolfgang

Steflicek, CFO

Gerhard Schuller,

Mag. Alfred Berger

Leasing-Fuhrpark-Verwaltung übernommen. Gemäß

dem neuen Raiffeisen-Leasing-Leitmotto fuhrpark.

einfach.managen konnte ELK die Vorteile sofort nutzen:

Übersicht über anfallende Kosten inkl. Tankabrechnungen

und regelmäßige Reportings. Sukzessive

werden alle alten Lkw ausgetauscht und neue, von

der Raiffeisen-Leasing finanzierten Fahrzeuge in das

Fuhrparkmanagement eingegliedert. Im Zuge dieser

Umstellung wurde in Zusammenarbeit mit Peugeot

Österreich, Gefco Österreich und Sortimo eine maßgeschneiderte

Lösung für alle neuen ELK-Montage-

Fahrzeuge entwickelt. Eine Win-Win-Situation für alle

Beteiligten, denn ELK profitiert wiederum von Kostensowie

Prozessvorteilen im Managen des Fuhrparks,

der Verwaltungserleichterung, Transparenz bei der

Kostenerfassung und durch einen geringeren CO 2 -

Ausstoß ihrer Fahrzeuge.

Im nächsten Jahr soll ein Review und Vergleich

der Kosten und des Aufwandes erfolgen, um in Folge

eine jährliche Vergleichsrechnung zu erstellen.

Hinzu kommt noch ein quasi amtliches Qualitätskriterium.

„Die Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagement

wurde nach dem Qualitätsstandard ISO

9001 re-zertifiziert bzw. erstmals nach der internationalen

Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert,

wodurch optimale Prozessabläufe gewährleistet

sind“, ergänzt Mag. Alfred Berger, Geschäftsführer

der Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement. ı

FleetNews

Die FleetNews erscheinen ab nun mit neuem Konzept und in neuem Design. Abonnieren Sie

den E-Mail-Newsletter rund um Fuhrparkmanagement kostenlos unter: fleetnews@rl.co.at

Leas•mich OKTOBER 2012 15


Nachhaltigkeit

Gut auf Kurs mit

leasing.einfach.machen.

Es ist jetzt ein Jahr her, seit im Oktober 2011 ein neues Führungsteam

unter Alexander Schmidecker die Leitung der Raiffeisen-Leasing übernommen hat.

Ein Anlass, um zurückzublicken und mit Zuversicht nach vorne zu schauen.

Der Oktober 2011 begann wie ein Hochsommer

mit angenehm warmen Tagen. Doch bald sackte

die Temperaturkurve in den Keller und es wurde ungewöhnlich

regnerisch. Vorübergehend kam es zu

einem Wintereinbruch, der es bis in Tallagen

schneien ließ. Alles in allem gab es aber in diesem

Monat mehr Sonnenstunden als üblich.

Ähnlich wie im Oktober 2011 ging es in den

letzten Jahren – bedingt durch die Finanz- und

Wirtschaftskrise – in der Leasing-Branche zu.

Sonne und Regen wechselten ebenso rasch wie

Hitze- und Kältewellen.

Um sicherzustellen, dass sich Raiffeisen-Leasing

auch in den kommenden Jahren in einem anhaltend

volatilen Marktumfeld weiterhin als einer

der Top-Leasinganbieter in Österreich behaupten

kann, wurde eine strukturelle Neuausrichtung vorgenommen

und das Management neu besetzt. Seit

Oktober 2011 zeichnen Alexander Schmidecker,

Christoph Hayden und Michael Hackl für die Leitung

des Leasing-Geschäfts der Raiffeisen-Bankengruppe

verantwortlich.

leasing.einfach.machen.

Mit der Neuordnung erfolgte auch eine Kursanpassung.

„Im Leasinggeschäft hat man die Tatsache,

dass unser Produkt Liquidität und langfristige

Sicherheit für den Kunden bringt, lange nicht ausreichend

in der Preisgestaltung berücksichtigt“,

sagt Raiffeisen-Leasing-CEO Alexander Schmid -

Umfassendes Angebot mit

innovativen Dienstleistungen

Raiffeisen-Leasing ist ein markenunabhängiger Universalleasing-Anbieter

mit erprobten Lösungen im klassischen Kfz- und Mobilien-Leasing.

Für komplexere Individuallösungen – insbesondere im Immobilien- und

Projektgeschäft – stehen Spezialisten mit langjähriger Erfahrung zur Verfügung.

Darüber hinaus bietet Raiffeisen-Leasing eine Reihe von Dienstleistungen

wie Fuhrparkmanagement und Baumanagement an, die auch

unabhängig vom eigentlichen Kfz- bzw. Immobilien-Leasing in Anspruch

genommen werden können. Zusätzlich hat sich Raiffeisen-Leasing in

den vergangenen Jahren verstärkt dem Thema erneuerbare Energien

zugewandt und zählt in diesem Segment zu den größten Investoren in

Österreich. Vor allem im Windenergie- und Photovoltaik-Bereich hat sich

Raiffeisen-Leasing ein hervorragendes Image und Know-how erarbeitet.

ecker. „Die gesamte Leasingbranche war in der

Vergangenheit sehr stark marktanteilsgetrieben.

Die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten sind vorbei

– eine Umstellung der Raiffeisen-Leasing auf

eine maximale Seitwärtsbewegung ist voll im

Gange. Folglich müssen wir stärker auf eine zielgerichtete

Produkt- und Preisgestaltung achten,

gleichzeitig lenken wir unsere Verkaufsaktivitäten in

eine echte Kundennutzen-Diskussion“, sagt Schmidecker.

„Es muss uns noch besser gelingen, die

Anfragen und Wünsche unserer internen und externen

Kunden/Partner einfach und rasch – mit

kommerzieller und risiko-politischer Umsicht – zu

entscheiden und entsprechend umzusetzen“, beschreibt

Christoph Hayden die Neuausrichtung.

Für die Zukunft bedeutet das eine Veränderung

im Dialog mit den Kunden und Partnern sowie

in der Optimierung von internen Prozessen. „Es

muss vieles einfacher werden“, so Hackl, der seine

Vision im neuen Leitmotiv von Raiffeisen-Leasing

leasing.einfach.machen. – zusammenfasst. „Leasing

wird von den Kunden als moderne und praktische

Lösung wahrgenommen. Das erfordert raschen

Service sowie Klarheit in Entscheidung,

Kommunikation und Umsetzung.“ Michael Hackl –

COO der Raiffeisen-Leasing – meint dazu, dass

„Die Einfachheit sowie die Convenience der Leasingprodukte

– egal ob für ein Auto, eine Mobilie,

eine komplexere Immobilie oder für ein Eigenprojekt

– sollen immer mehr zum Wettbewerbsvorteil

der Raiffeisen-Leasing werden.“

leasing.einfach.machen. bedeutet

auch, die Entscheidungen und Prozesse

innerhalb des Unternehmens,

sowie die Zusammenarbeit unter einander,

immer unter dem Aspekt einer

transparenten und schnellen Kundenkommunikation

möglichst unkompliziert

zu halten.

Alexander Schmidecker: „,Einfach‘

heißt, die Kunden konkret zu

fragen, was sie brauchen, was ihnen

besonders wichtig ist und es dann einfach

machen! ı

Mag. Michael Hackl

COO Raiffeisen-Leasing

Dr. Christoph Hayden

CRO Raiffeisen-Leasing

Mag. Alexander Schmidecker

CEO Raiffeisen-Leasing

www.raiffeisen-leasing.at

16 Leas•mich OKTOBER 2012


Persönlichkeiten ganz persönlich

Wem die Natur Berge gibt

Veit Schmid-Schmidsfelden, Managing

Director der Metallproduktionsfirma Rupert

Fertinger, hat vor kurzem im ecoplus-Gewerbepark

Wolkersdorf mit der Errichtung des neuen

Headquarters begonnen; und ist vom Raiffeisen-Leasing-Baumanagement

begeistert.

Wie und wann sind Sie zum Klimaanlagen- und Arma -

turenproduzenten Rupert Fertinger GmbH gekommen?

Vor 11 Jahren, 2001, hatte die zweite Generation der Gründer

familie Fertinger beschlossen, die Unternehmensanteile zu

verkaufen. Ich war nach einigen Jahren Auslandstätigkeit auf

der Suche nach Übernahme eines Produktionsbetriebes, aus

vielen geprüften Projekten hat RF die unternehmerisch interessanteste

Herausforderung geboten.

Was war Ihr ursprünglicher Berufswunsch bzw. was

war der Wunsch Ihrer Eltern für Sie?

Meine Familie ist in Niederösterreich seit 300 Jahren ohne

Unterbrechung in der Metallindustrie engagiert – ich wollte immer

Unternehmer werden. Meine Eltern haben mich unterstützt,

mussten mich aber nicht überzeugen.

Teammensch oder Einzelkämpfer?

Weder noch oder beides: ich arbeite gerne im Team, und

kann, denke ich, auch ganz überzeugend motivieren, lege aber

gleichzeitig Wert auf meinen eigenen roten Faden.

Foto: privat

Workaholic oder genauer Planer mit Platz für Freizeit?

Während der Arbeitswoche kenne ich keine zeitlichen

Begrenzungen meiner Arbeit – ich habe das Glück, mit einer

äußerst entgegenkommenden und verständnisvollen Frau

glücklich verheiratet zu sein, die über Jahrzehnte spätabends

meine bürobedingte Abwesenheit von zu Hause toleriert hat –

Freizeit planung ist leider nicht meine Stärke.

Was können Sie gut – was interessiert Sie gar nicht?

Ich denke auch aufgrund meiner humanistischen Ausbildung

einschließlich Griechisch kann ich mich in komplexe Zusammenhänge

relativ schnell hineindenken und trenne den Kern

des Problems von unwesentlichen Überdeckungen. Ich kann

dann Wesentliches auch ganz gut rhetorisch verpacken. Überhaupt

nicht interessiert es mich, in Disputen Recht zu behalten,

wenn es um die Sache geht. Auf dem Standpunkt beharren und

diesen zu verteidigen, ist schad um die Zeit und demotiviert die

anderen.

Was machen Sie besonders gerne?

Strategische Planungsprozesse voranzutreiben oder zu

begleiten, weil mich der dazu notwendige ganzheitliche Zugang

fasziniert. Grundsätzlich arbeite ich sehr gerne mit Teams

zum Beispiel in Projektgruppen; die Interaktionen, Spontaneitäten,

auch die intellektuelle Anspannung solcher Zusammenkünfte

ist herausfordernd und man wird als Manager unmittelbar

belohnt, wenn Ergebnisse erzielt werden konnten.

Im Urlaub: Gartengenießer, Bergfex, Globetrotter?

Es macht meiner Frau und mir große Freude, im Urlaub

einige Tage in den niederösterreichischen Voralpen Bewegung,

Bergerlebnis und intensiven Kontakt mit der Natur im Jagdrevier

zu erleben. Ich reise beruflich viel, deshalb ist es wichtig im Urlaub,

Ruhe zu genießen, dazu eignen sich besonders Apulien

oder Santorin.

Was tun Sie für Ihre Fitness?

Joggen, werktags immer sehr zeitig, unabhängig davon,

wo oder bei welcher Witterung. Wenn man im Winter Spuren in

den unberührten Schnee gelaufen hat, ist man für einen heraus -

fordernden Tag gut aufgeladen.

Familienmensch oder abenteuerlustiger Individualist?

Familie ist mir sehr wichtig – meine eigene besonders (ich

bin stolz auf meine beiden Söhne) – aber auch die Großfamilie.

Eine nachhaltige Familienkultur erfordert in großen Familien

einen sorgfältigen Umgang mit Werten – eine Aufgabe für alle

Mitglieder, ich versuche daran zu arbeiten.

Ihr Lieblingsessen?

Rehrücken mit Kroketten und Blaukraut, dazu Rotwein

zum Beispiel den Zweigelt 2010 vom Weingut Pleil in Wolkersdorf.

Leider verstehe ich „nur“ relativ viel vom guten Essen

und wenig vom Kochen, für das Rezept bitte meine Frau fragen,

die hilft gerne weiter.

Ein Lokaltipp?

Wer es noch nicht kennt, sollte beim nächsten New York-

Besuch das River Café (One Water Street, Brooklyn, New York

11201) besuchen. Man sieht über den East River nach Manhattan,

auch kulinarisch erste Klasse. ı

Leas•mich OKTOBER 2012 17


Leasing sportiv

In Bewegung bleiben

Foto: Raiffeisen-Leasing/Charly Weingrill

Die Raiffeisen-Leasing stellt seit 1987 eine Fußballmannschaft und nimmt seither jedes Jahr am

Leasing-Fußballturnier teil. In den 90er-Jahren kamen dann zusätzlich noch andere Sportarten auf.

Der Teamsport Fußball blieb jedoch bis heute eine gern genutzte Gelegenheit, KollegInnen über Abteilungsund

Firmengrenzen hinweg kennenzulernen. Wir fassen die Highlights des heurigen Jahres zusammen.

25. Leasing-Fußballturnier

„Am 1. Juni 2012 fand das 25. Leasing-Fußballturnier statt“, berichtet

Charly Weingrill vom diesjährigen Bewerb, bei dem nicht

nur das Wetter abwechslungsreich war.

„Die insgesamt acht Mannschaften teilten sich in zwei Gruppen.

Zum Auftakt spielten wir gegen die EBV. Es gelang uns

nach einem abwechslungsreichen Angriffsspiel von beiden

Mannschaften die 2:0-Führung. Wir konnten im Zuge des Spiels

den Anschlusstreffer nicht vermeiden, so stand es vier Minuten

vor Spielende nur mehr 2:1. Glücklicherweise gelang uns in der

Schlussminute das 3:1, sodass wir das erste Spiel motiviert beendeten.

Unser nächster Gegner war die Leaseplan, der Vorjahressieger.

Die ersten Minuten in dieser Partie waren problemlos.

Dann knallte ein Spieler von Leaseplan den Ball an die Latte und

dieser sprang auf den Rücken unseres Tormanns und von dort

in unser Tor. Ein

unglückliches

Tor und am

Schluss des

Spieles stand

es dann 3:0 für

Leaseplan.

Unser letztes

Gruppenspiel

gegen die

Immorent begann

sehr hoffnungsvoll

– wir

gingen 1:0 in

Führung; hielten

dieses Resultat

sehr lange; leider

kurz vor Spielende traf ein Spieler von Immorent doch

noch in unser Tor, sodass wir mit 1:1 endeten.

Unter „höchster Beobachtung“ von unserem Geschäftsführer

Mag. Schmidecker gingen wir um den dritten Platz voll

motiviert in die Partie gegen die BAWAG-PSK-Leasing. In der

Hälfte der ersten Spielzeit lagen wir in Führung. In der zweiten

Spielhälfte kam es leider zum Ausgleich und kurz darauf auch

zu einer 2:1-Führung durch die BAWAG-PSK. Wir gaben jedoch

nicht auf und kamen zum Anschlusstreffer. Wir glaubten schon

an ein Elfmeterschießen um den dritten Platz – nur leider, kurz

vor dem Ende des Spieles, schoss die BAWAG-PSK zum 3:2

ein, sodass wir beim 25. Leasing-Turnier den 4. Platz von acht

Teilnehmern einnahmen.“

Liegend: Tormann Michael Probst; 1. Reihe v.r.n.l.: Alexander

Hauenschild, Gottfried Waldhör, Matthias Steinkogler, Sebastian

Höfinger, Michael Gartner; 2. Reihe v.r.n.l.: Michael Böse, Philipp

Hiesböck, Christoph Rahming, Philipp Reiterits, Alexander Tonkli,

Thomas Luyer, Andreas Gugl, Charly Weingrill;

weiters im Team: Alex Hartner, Robert Wurth

16. Laufmeisterschaft der Wiener/

Niederösterreichischen Geldinstitute

Die Ergebnisse der 16. Bankenlaufmeisterschaft

der Wiener/Niederösterreichischen

Geldinstitute vom 23. 5. 2012 sind aus

Raiffeisen-Leasing-Sicht sehr erfreulich.

Elisabeth Pöltner erreichte dabei den Gesamtsieg

bei den Damen (mit einer unglaublichen

Zeit von 25:14 über 6 Kilometer).

Damit belegte sie auch den 1. Platz

der Klasse W40.

Raiffeisen-Schimeisterschaften

Wiener und Niederösterreichische

Raiffeisen-Schimeisterschaften 21. 1. 2012

Am 21. 1. 2012 fanden am Zauberberg

Semmering die Wiener und Niederösterreichischen

Raiffeisen Schimeisterschaften

statt, an denen insgesamt 177

Raiffeisen-Mitarbeiter/innen aus Niederösterreich

und Wien teilnahmen. Veranstaltet

und organisiert wurde der Bewerb

dieses Jahr von der RLB NÖ/Wien und

RRB Mödling. Ivo Unterdorfer startete

für die Raiffeisen-Leasing und berichtet:

„Nach meiner Knieoperation im Juni war dieser Wettbewerb für

mich ein erstes Ausprobieren und deshalb meine Erwartungen

sehr gering. Vor dem Start des ersten Durchgangs war ich noch

recht nervös. Doch kaum gestartet, habe ich schnell in den

Rhythmus gefunden und mit 36,03 Sek. lag ich in meiner Alters -

klasse an zweiter Stelle. Ich konnte meine Zeit im zweiten Durchgang

noch einmal verbessern. Am Ende bedeutete das den 2.

Rang in der Alterklasse 1 und drittschnellste Zeit des Tages. Mir

ging’s dabei nicht nur um die sportliche Leistung – der olympische

Gedanke des Dabeiseins war im Vordergrund.“

Foto: privat zVg

Wien Energie Business Run

Am 6. September 2012 fand zum 12.

Mal der Wien Energie Business Run

statt. Start war um 19 Uhr. 27 MitarbeiterInnen

der Raiffeisen-Leasing, alle im

gelben Raiffeisen-T-Shirt, haben an diesem

schon traditionellen Happening

teilgenommen und teilweise hervorragende

Plätze belegt und persönliche

Bestleistungen erreicht. ı

Foto: Raiffeisen-Leasing/Katharina Stögner

Foto: www.bankenlauf.at

18 Leas•mich OKTOBER 2012


Leserbefragung

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir laden Sie ein, uns Feedback mittels dieser Leserbefragung zu unserem Leas•mich zu geben.

Wie viel Zeit haben Sie verwendet, um diese Ausgabe zu lesen?

Wenn Sie das Leas•mich regelmäßig erhalten: wie viel Zeit wenden Sie im Durchschnitt auf?

˜ bis 5 Minuten ˜ bis 15 Minuten ˜ bis 30 Minuten ˜ über 30 Minuten

Welchen Nutzen bietet Ihnen das Leas•mich (Mehrfachantworten möglich)?

˜ Zur Gewinnung allgemeiner Fachinformationen

˜ Als Nachschlagewerk für konkrete Fragestellungen

˜ Die Ausgaben werden zur späteren Nutzung gesammelt

˜ Zur Unterhaltung

Bitte beurteilen Sie das Leas•mich anhand der folgenden Kriterien:

1 = trifft zu, 2 = trifft teilweise zu, 3 = trifft gar nicht zu

professionelle optische Gestaltung 1 2 3

fachlich kompetent, seriös 1 2 3

informativ und interessant 1 2 3

optimale Textlängen 1 2 3

aktuell 1 2 3

gut verständlich 1 2 3

lesefreundliche Formulierungen 1 2 3

modern 1 2 3

Lesernutzen im Vordergrund 1 2 3

Bitte kreuzen Sie auf der fünfstufigen Skala an, wie sehr Sie sich für die folgenden Rubriken des Leas•mich interessieren?

1 = sehr interessiert, 5 = überhaupt nicht interessiert

Cover-Geschichten 1 2 3 4 5

Recht, Steuern 1 2 3 4 5

Unternehmensporträts, Interviews 1 2 3 4 5

Immobilien-Projekte 1 2 3 4 5

Raiffeisen-Leasing-News (z. B. Events, etc.) 1 2 3 4 5

Persönlichkeiten ganz persönlich/Lifestyle 1 2 3 4 5

Andere Themen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wie beurteilen Sie das Leas•mich insgesamt?

sehr gut 1 2 3 4 5 sehr schlecht

Welche Themen würden Sie sich für eine der folgenden Ausgaben wünschen?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Sektor

»Wir müssen unsere Kunden

jeden Tag positiv überraschen!«

Mag. Reinhard Karl, Aufsichtsrat und Beiratsvorsitzender der Raiffeisen-Leasing, im Interview.

Im Porträt

Mag. Reinhard Karl ist seit drei Jahren

als Vorstandsdirektor der Raiffeisen -

landesbank Niederösterreich-Wien AG

für das Kommerzgeschäft zuständig.

Er ist zudem Aufsichtsrat der Raiffeisen-

Leasing sowie Beiratsvorsitzender der

Raiffeisen-Leasing Österreich. Davor

war er als Aufsichtsrat der Immorent mit

dem Leasinggeschäft betraut, so wie

auch schon während seiner Zeit als

Kundenbetreuer.

Leas•mich: Wie haben Sie, bevor Sie zu Raiffeisen

kamen, den Sektor wahrgenommen – und wie erleben

Sie ihn als Mitglied der Raiffeisen-Familie?

Karl: Die besondere Stärke von Raiffeisen lag immer

schon in der starken regionalen Verankerung. Persönlicher

Kontakt zum Kunden und damit die Kenntnis

der unmittelbaren Bedürfnisse des Kunden sind

und waren für mich immer ein Konkurrenzvorteil, der

von den Kunden eng mit der Marke Raiffeisen verbunden

wurde bzw. wird. Das inkludiert natürlich auch

die Entscheidungskompetenz vor Ort, die dem Kunden

gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten

besonders wichtig ist. In früheren Jahren haben andere

Institute sicherlich mit mehr Internationalität gepunktet.

Heute können die Mitglieder der Raiffeisengruppe,

soferne die Expertise nicht ohnehin im eigenen

Haus vorhanden ist, auf das internationale Knowhow

und die Kontakte der Raiffeisenbank International

zurückgreifen. Speziell im Leasingbereich wurde über

die Tochtergesellschaften der Raiffeisen-Leasing International

ein tolles Netzwerk aufgebaut.

Leas•mich: Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist

die führende Regionalbank der Centrope-Region.

Welche Bedeutung hat das Auslandsgeschäft zur

Absicherung des inländischen Bank- und Leasinggeschäfts?

Karl: Die Centrope-Region – das ist der Osten Österreichs

und die angrenzenden Gebiete Tschechiens,

der Slowakei und Ungarns – definieren wir als unseren

Heimmarkt. Vor allem weil viele österreichische Unternehmen

dort aktiv geworden sind, weil es entweder

ein interessanter Absatzmarkt für ihre Produkte und

Dienstleistungen ist oder weil Produktionskapazitäten

geschaffen wurden.

Im Sinne einer umfassenden

Kundenservicierung muss ich als

Bank oder Leasinggesellschaft einen

Kunden auch bei seiner Auslandsexpansion

begleiten können.

Das sichert letztlich auch die Kundenbeziehung

im reinen Österreichgeschäft.

Darum erachte ich

es auch als sehr wichtig, dass die

Raiffeisen-Leasing in diesen Märkten,

aber auch in anderen CEE-

Märkten mit eigenen Tochtergesellschaften aktiv und

erfolgreich ist.

Leas•mich: Wo sehen sie den Vorteil des Leasing -

produktes für den Raiffeisen-Bankenbereich? Gibt

es Synergien?

Karl: Grundsätzlich müssen einmal die Bedürfnisse

und Wünsche des Kunden im Vordergrund stehen.

Wenn heute in Österreich jedes dritte Kfz über Leasing

finanziert wird, ist klar, dass Leasing im Produktportfolio

eines Bankberaters nicht fehlen darf. Das schließt

natürlich eine Kreditfinanzierung nicht aus, aber letztlich

muss der Kunde die Entscheidungsmöglichkeit

für die eine oder andere Finanzierungsform haben.

Dass ich als Unternehmer neben dem klassischen

Leasing dann auch noch die Vorteile eines Raiffeisen-

Leasing-Fuhrparkmanagements ergänzend nutzen

kann, mag in vielen Fällen entscheidend für die Kunden

bindung sein.

Leas•mich: Können Sie ein konkretes Beispiel für

eine, Ihren Vorstellungen entsprechende, Zusammenarbeit

zwischen Raiffeisenlandesbank und

Raiffeisen-Leasing nennen?

Karl: Die Frage Kredit oder Leasing beantwortet

grundsätzlich der Kunde nach seinen Bedürfnissen.

Er muss aber auch im Angebot die Auswahl haben!

Daher erinnere ich mich gerade an einen Fall, bei

dem Leasing- und Bankbetreuer ein gemeinsames, alternatives

Finanzierungsanbot für eine Immobilienund

Mobilieninvestition gelegt haben oder an jene

Fälle, wo bei einer Kreditfinanzierung die Baufortschrittskontrolle

durch Leasingmitarbeiter gemacht

wird.

Leas•mich: Welchen Mehrwert muss die Raiffeisen-Leasing

Ihren (Bank-)Kunden bringen?

Karl: Die steuerlichen oder bilanztechnischen Vorteile

von Leasing sind in den Hintergrund getreten.

Kundennutzen oder Mehrwert drückt sich heute anders

aus: ein Privatkunde, der eine Kaufentscheidung

für ein Auto getroffen hat, möchte die Finanzierung

möglichst rasch und unkompliziert zur Verfügung haben

– es zählt also die Schnelligkeit. Ein Unternehmenskunde,

der in eine neue Halle investiert, möchte

sich weiter auf sein Geschäft konzentrieren und Sicher -

20 Leas•mich OKTOBER 2012


Foto: RLB Nö-Wien

»Ich bin überzeugt,

dass

die Raiffeisen-

Leasing, vor

allem durch

das Know-how

ihrer Mitarbeiter,

sehr gut

aufgestellt ist.«

heit bei den Investitionskosten – für ihn zählen alle

Dienstleistungen rund um das Baumanagement. Für

beide Beispiele gilt: rund um die reine Finanzierungsleistung

kann und muss Leasing mit Zusatzdienstleistungen

beim Kunden punkten.

Leas•mich: In welchen Bereichen hat die Raiffeisen-Leasing

noch Entwicklungspotenzial?

Karl: Ich bin überzeugt, dass die Raiffeisen-Leasing,

vor allem durch das Know-how ihrer Mitarbeiter, sehr

gut aufgestellt ist. Aber wie es so schön heißt: das Bessere

ist der Feind des Guten. Stetige und konsequente

Weiterentwicklung sind immer notwendig. Wir müssen

unsere Kunden jeden Tag positiv überraschen!

Leas•mich: Mit welchen Produkten wird die Raiffeisen-Leasing

im Kommunalgeschäft in Zukunft

punkten können?

Karl: Neben der klassischen Finanzierungsleistung,

ist auch im Bereich des Kommunalgeschäftes die vielfältige

Zusatzexpertise der Raiffeisen-Leasing-Mitarbeiter

gefragt: die Aufgaben der öffentlichen Hand

werden im Infrastrukturbereich vom Kindergarten über

Wohn- bis zum Kanalprojekt immer komplexer werden

– aktives, professionelles Baumanagement ist hier

meines Erachtens genauso gefragt wie Beratung bei

Kosteneinsparungen. Ich denke hier vor allem an den

Bereich Energieeffizienz, zum Beispiel bei der öffentlichen

Beleuchtung. Da kann die Raiffeisen-Leasing

mit ihren Dienstleistungen punkten.

Leas•mich: Die Raiffeisen-Leasing hat sich dem

Leitmotiv „leasing.einfach.machen“ verschrieben.

Wie erleben Sie das in der Zusammenarbeit mit

den Raiffeisenbanken?

Karl: Der Slogan ist genial und beinhaltet bereits die

Antworten: Erstens ist es Aufgabe der Raiffeisen-

Leasing, die Leasingprodukte für den Kundenbetreuer

einfacher in der Abwicklung zu machen. Zweitens ist

Leasing ein vom Kunden nachgefragtes Produkt.

Wenn wir als Bank ein umfassender Finanzdienstleister

sein wollen, müssen wir als professionelle Kundenbetreuer

Leasing einfach nur machen.

Leas•mich: Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht die Raiffeisenzeitung

als gemeinsames Kommunikationsmedium

des Sektors?

Karl: Kommunikation und Information sind sehr

wichtig, vor allem, wenn es auch abseits des Bank -

geschäftes darum geht, die vielfältigen Aktivitäten des

Sektors unter anderem im Bereich Kultur, Sport oder

Soziales, mit denen wir unserer gesellschaftlichen

Verantwortung und damit unserem Gründungsgedanken

nachkommen, aufzuzeigen. Die Raiffeisenzeitung

ist dafür ein ganz wesentliches Medium.

Leas•mich: Für welche Werte stehen Sie persönlich

und welche Unternehmenskultur ist Voraussetzung,

dass Sie diese Werte auch leben können?

Karl: Solidarität ist für mich persönlich ein sehr wichtiger

Wert. Gemeinsam mit meiner Frau unterstütze

ich derzeit eine Familie, damit sich diese wieder ein ordentliches

Zuhause leisten kann. In diesem Fall habe

ich durch die Unterstützungsleistungen von Kunden

und Sektorunternehmen auch gelebte Solidarität erfahren

dürfen. Es zeigt, dass zu einer ordentlichen

Unternehmenskultur neben allem Gewinnstreben

auch eine ordentliche Portion „Menschlichkeit“ gehören

muss.

Persönlich sind mir darüber hinaus Offenheit und

Ehrlichkeit wichtig. Das erfordert eine Unternehmenskultur,

die auch positive und konstruktive Kritik ermöglicht.

Nur so können wir Dinge hinterfragen, uns

weiterentwickeln und insgesamt besser werden. ı

Leas•mich OKTOBER 2012 21


International

Go East

Leasing ist in Zentral- und Osteuropa eine

gut etablierte und beliebte Finanzierungsform.

Die Raiffeisen-Leasing International bietet

über ihre CEE-Leasinggesellschaften bedarfsgerechte

Lösungen an und arbeitet eng mit

den lokalen Instituten der Raiffeisen Bank

International zusammen.

Die Liste der Länder ist lang, in denen Raiffeisen-Leasing

in Zentral- und Osteuropa vertreten ist. Sie reicht von A für

Albanien bis U für Ukraine. In den insgesamt 17 Ländern gilt

Leasing als eine der beliebtesten Finanzierungsvarianten und

wird die Raiffeisen-Leasing als eine der führenden Leasinggesellschaften

geschätzt. „Wir sind nahezu überall als herstellerunabhängige

Universalleasinggesellschaft positioniert,

die die gesamte Produktpalette von Kfz-Leasing über Mobilien-Leasing

bis hin zu Immobilien- Leasing anbietet. In fast allen

Ländern rangieren wir unter den Top 3-Anbietern am

Markt“, sagt Mag. Michael Hackl, Managing Director der für

die Steuerung des CEE-Geschäfts verantwortlichen Raiffeisen-Leasing

International (RLI).

Diese Spitzenpositionen sind das Ergebnis konsequenter

Aufbauarbeit und kontinuierlichen Wachstums aus

eigener Kraft. „In einigen Ländern ist Leasing schon seit vielen

Jahren gut etabliert und von Anbeginn eine Erfolgsstory.

Besonders stark ist die Nachfrage in den EU-Ländern Polen,

Tschechien und der Slowakei. In anderen Ländern ist Leasing

noch verhältnismäßig jung, die Entwicklung dafür umso

dynamischer, zum Beispiel in Russland“, so Hackl.

Mag. Michael Hackl, Managing Director der RLI:

„Das Netzwerk der RLI erreicht mit 17 lokalen Gesellschaften

einen Markt von mehr als 320 Millionen potenzieller Kunden.“

Foto: Raiffeisen-Leasing/Arman Rastegar

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI)

betrachtet Österreich, wo sie als eine führende Kommerz- und Investmentbank

tätig ist, und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. In CEE verfügt

die RBI über ein engmaschiges Netzwerk von Tochterbanken, Leasinggesellschaften

und zahlreichen spezialisierten Finanzdienstleistungsunternehmen in

17 Märkten (inkl. Österreich). Die RBI ist als einzige österreichische Bank nicht

nur in den Weltfinanzzentren, sondern mit Filialen und Repräsentanzen auch in

Asien, dem weiteren geografischen Schwerpunktmarkt des Konzerns, präsent.

Insgesamt betreuen rund 60.000 Mitarbeiter circa 14 Millionen Kunden in rund

3.000 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Die RBI ist eine

voll konsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die

RZB hält indirekt rund 78,5 Prozent der Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz.

Die RBI-Aktie notiert an der Wiener Börse. Die RZB ist Spitzeninstitut der

Raiffeisen Bankengruppe Österreich, der größten Bankengruppe des Landes,

und Konzernzentrale für die gesamte RZB-Gruppe einschließlich der RBI.

RBI Leasing – Partner

für RBI-Kunden in Österreich,

Mittel- und Osteuropa

RBI Leasing ist die Gesellschaft, die Leasinggeschäfte für

Firmenkunden der Raiffeisen Bank International AG (RBI)

abwickelt. In Österreich deckt RBI Leasing die gesamte

Palette an Leasingprodukten, wie Fahrzeuge, Ausrüstung

und Immobilien, ab. In Mittel- und Osteuropa ist sie auf

Immobilienleasing (inkl. Projektentwicklung) und die

Finanzierung von Flugzeugen spezialisiert.

„Alles aus einer Hand“ ist das Leitprinzip zur Servicierung

multinationaler Kunden mit Geschäftsbeziehungen in

mehr als einem Land, die durch die Niederlassungen der

Raiffeisen-Leasing-Gruppe betreut werden.

22 Leas•mich OKTOBER 2012


Lokales Know-how, internationale Kompetenz

Die Leasingfinanzierungen werden über eigene Leasing-Gesellschaften

vor Ort – Joint-Ventures zwischen

der jeweils lokalen Raiffeisenbank und der RLI – abgewickelt.

Die RLI ist hauptsächlich für die Vertriebssteuerung

und Produktentwicklung, das internationale

Vendor-Finance-Geschäft sowie das Asset Management

verantwortlich. Die lokale Raiffeisenbank fungiert

neben externen Kooperationspartnern und dem Direktvertrieb

als wichtigster Absatzkanal. Hackl: „Die

enge Zusammenarbeit mit den lokalen Banken ermöglicht

eine gesamtheitliche Kundenbetreuung sowie die

Bereitstellung einer umfassenden Service palette.“

Kaum Unterschiede gibt es laut Hackl zwischen

Österreich und CEE, wenn es um die Art der nachgefragten

Leasingprodukte geht. „Der größte Bedarf

besteht bei Kfz- und Mobilien-Leasing bzw. gehören

diese Produkte zum Standardangebot.“ Letzteres wird

»In Polen hat sich Raiffeisen-Leasing über die letzten 12 Jahre

dank eines umsichtigen Risikomanagements und einer hohen

Portfolioqualität vom Start Up-Unternehmen zur zweitgrößten

Leasinggesellschaft des Landes entwickelt. Unser Marktanteil

liegt aktuell bei 9 Prozent. Trotz des sich verlangsamenden

Wirtschaftswachstums erwarten wir in den kommenden Jahren

Zuwächse in der Leasing-Branche von 6 bis 8 Prozent.«

PRZEMYSLAW STANCZYK, Managing Director Raiffeisen-Leasing Polen

– in Abhängigkeit von der lokalen Nachfrage im jeweiligen

Land – bei Bedarf erweitert. Für die Zukunft

zeigt sich RLI-Chef Hackl optimistisch: „Wir sind überzeugt,

dass Leasing als Finanzierungsvariante in unseren

Ländern weiterhin an Bedeutung gewinnen wird.

An die Erschließung zusätzlicher Märkte ist derzeit

aber nicht gedacht.“

Nachhaltigkeit

Dass Klimaschutz und Leasing auch in CEE gut zusammenpassen,

zeigt sich in Tschechien. „Dort haben

wir in den vergangenen Jahren einen wahren Boom

»Der russische Leasing-Markt erlebte im Jahr 2011 ein besonders

starkes Wachstum im Bezug auf das Neugeschäftsvolumen

und überbot damit sogar das Rekordjahr 2007. Für

2012 wird mit einem weiteren Wachstum des Leasingmarktes

um bis zu 40 Prozent gerechnet. Begünstigt wird diese Entwicklung

neben dem nationalen wirtschaftlichen Aufschwung

auch durch die hohen Investitionen im Vorfeld des Asia-

Pacific Economic Cooperation-Gipfels 2012, der Olympischen

Winterspiele 2014 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018.

Raiffeisen-Leasing ist derzeit die drittgrößte ausländische

Leasinggesellschaft am russischen Markt.«

GALINA MAIER, Managing Director Raiffeisen-Leasing Russland

»Bulgarien ist einer der jüngsten Leasing-Märkte in Europa. Zwischen

2004 und 2008 gab es einen regelrechten Boom, danach einen starken

Rückgang des Neugeschäftsvolumens aufgrund der internationalen

Wirtschaftskrise. In den Jahren 2010 und 2011 konnte sich der Markt

teilweise erholen und erreichte wieder ein Neugeschäftsvolumen von

rund 580 Mio Euro. Für die kommenden Quartale rechne ich mit einer

weiteren Zunahme des Neugeschäfts und einer Trendumkehr hin zu

einem höherwertigen Leasing-Portfolio. Raiffeisen-Leasing Bulgarien

ist der drittgrößte Leasinganbieter und hält einen Marktanteil von

9,1 Prozent. Wir zählen zu den dynamischsten, innovativsten und

am stärksten Vendor-orientierten Anbietern auf dem Markt.“

DOBROMIR DOBREV, Managing Director Raiffeisen-Leasing Bulgarien

Leas•mich OKTOBER 2012 23


International

Fact & Figures

Das Netzwerk der Raiffeisen-Leasing

steht für:

• „Alles aus einer Hand“ für Kunden

aus Mittel- und Osteuropa

• Engagierte Mitarbeiter in allen

Einheiten

• Breites Produktspektrum

• Länderabdeckung und solide

Reputation

• Profunde Kenntnis der Industrie

und Märkte

• Fachkompetenz in strukturierten

Finanzierungen und Projektentwicklung

• Umfassendes Service für unsere

Kunden

bei Photovoltaikanlagen erlebt, vor allem im Business-

Bereich war die Nachfrage enorm“, sagt RLI-Geschäftsführer

Michael Hackl. „Viele der Projekte wurden

über Raiffeisen-Leasing in Zusammenarbeit mit

der lokalen Raiffeisenbank finanziert.“

Absatzpartnerschaften

In vielen CEE-Ländern kann die RLI auf eine Reihe gut

eingespielter Absatzpartnerschaften verweisen.

RLI-Chef Hackl: „Wir leben Kooperationen mit namhaften

internationalen Produzenten wie beispielsweise

aus den Sparten Transport, Medizintechnik und Landwirtschaft.

Als Leasinganbieter kennen wir die Produkte

unserer Absatzpartner sehr gut, wissen, wie

sich die Produkte am Markt verändern und wie lange

sich Technologien halten. Durch diesen Wissensvorsprung

können wir einen echten Vorteil für unsere

Leasingkunden generieren.“ ı

Top European

Mit 40 Jahren, also im besten Alter, befindet sich die Leaseurope, der

europäische Dachverband der nationalen Leasingvereinigungen. Bestens

präsentiert sich auch Raiffeisen-Leasing im aktuellen Ranking von Leaseurope.

Mit 56.493 im vergangenen Jahr in Europa neu abgeschlossenen Leasingverträgen und einem Umsatz von 2,43 Mrd. EUR nimmt Raiffeisen-Leasing

Rang 19 unter 93 Leasingunternehmen ein, die von Leaseurope im mittlerweile 11. europäischen Ranking bewertet wurden.

Die im Juni publizierte Studie umfasst Leasinggesellschaften aus 21 Ländern, EU- wie auch Nicht-EU-Staaten. Die Unternehmen

sind Mitglieder der von Leaseurope vertretenen 44 Verbände mit insgesamt rund 1.300 Leasinggesellschaften. Leaseurope deckt damit

92 Prozent des gesamten europäischen Leasingmarktes, das Ranking ist daher repräsentativ für den europäischen Markt. Die Leasinggesellschaften

gehören sowohl dem Banken- als auch dem Automobilsektor an. Mit dem Ranking sollen Volumina und Portfolios

der größten Leasing-Unternehmen in Europa dargestellt werden. Daneben veröffentlicht Leaseurope den vierteljährlichen Leaseurope-

Index, der zusätzlich Rentabilität, Risikokosten, Return on Asset- und Return on Equity-Verhältnisse der Leasingcompanies berücksichtigt.

Leader im Leaseurope-Ranking ist die französische Großbank BNP, Paribas Equipment Solutions mit 481.538 neu geschlossenen

Verträgen und einem Umsatz von 13,17 Mrd. EUR (2011).

Leaseurope führt u.a. auch 2x jährlich eine Umfrage unter Leasing-Experten betreffend deren Erwartungen der Entwicklung des europäischen

Leasing-Marktes durch. Befragt wurden die teilnehmenden Unternehmen von Leaseurope ebenfalls nach ihrer Einschätzung

bezüglich der künftigen Marktentwicklung (Zeitraum von sechs Monaten). Die Aussichten für das Neugeschäftsvolumen werden dabei

als durchwegs positiv bewertet. 59 Prozent der Befragten erwarten ein Steigen des Neugeschäftsvolumens, nur 27 Prozent rechnen mit

einem Rückgang. Auf der Ebene der Forderungsausfälle prognostiziert die Mehrheit der Teilnehmer (52 Prozent) ein Einpendeln der Ausfälle.

Zwei Drittel der Befragten erwarten eine Erhöhung ihres Nettogewinns gegenüber 49 Prozent im Vorjahr. Ob diese Prognosen halten,

wird sich beim nächsten Leaseurope - Invigors EMEA Business Confidence Survey im Januar 2013 zeigen. ı

Das aktuelle Leaseurope-Ranking ist die elfte jährliche Erhebung der Top European Leasing Unternehmen. Der Dachverband feiert heuer seinen 40. Geburtstag.

24 Leas•mich OKTOBER 2012


Immobilien international

Guter Markt

für Selbermacher

Ende März 2012 wurde mit der neuen bauMax Filiale

in Cluj (Klausenburg), Rumänien, ein weiteres gemeinsames

Projekt von Raiffeisen-Leasing und bau-

Max eröffnet. Der neue Standort wurde in nur einem

Jahr Bauzeit fertiggestellt und verfügt über eine Fläche

von rund 15.000 m². Die moderne Drive-In- Lösung,

die sämtliche Artikel der umfassenden Produktpalette

beinhaltet, bietet den Kunden vor Ort einen einzig -

artigen Komfort. Zudem punktet der 15. bauMax-Markt

in Rumänien mit den neuesten Produktinnovationen

und Serviceleistungen.

Das international agierende österreichische

Familienunternehmen errichtete bereits im Jahr 2007

einen Baumarkt im Süden der Stadt Cluj. Der zweite

Standort wurde nun im östlichen Teil eröffnet. Die

Stadt Cluj ist wirtschaftlich die zweitwichtigste Stadt in

Rumänien und somit Ballungsraum für wirtschaftliche

Expansion. Die neue Filiale liegt direkt an einer verkehrsgünstigen,

überregionalen Hauptverkehrsader

zwischen Stadtzentrum und Flughafen.

Seit vielen Jahren verbindet bauMax und Raiffeisen-Leasing

eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Im

Zuge dieser Kooperation, die von Österreich über

Tschechien und Kroatien bis nach Rumänien reicht,

wurde von Raiffeisen-Leasing ein individuelles, maßgeschneidertes

Investorenmodell für die bauMax-

Gruppe entwickelt, in dem der Betreiber als langfristiger

Mieter auftritt und Raiffeisen-Leasing die Investorenrolle

übernimmt. Darüber hinaus verbindet beide

Partner auch das Thema Fuhrparkmanagement. ı

Auch der jüngste

bauMax Rumäniens

punktet mit Produktinnovationen

und Service

Foto: bauMax

Hotelverkauf finalisiert

Die Raiffeisen-Leasing und ihr Projektpartner, die LS-Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft,

haben das 4-Stern-Hotel Leonardo in Heidelberg an die Fattal-Gruppe verkauft.

Foto: Rainer Schmitt

Die Raiffeisen-Leasing hat im November 2007

gemeinsam mit ihrem 50%-Partner, der LS-Immobilien- und

Beteiligungsgesellschaft, über eine deutsche Tochtergesellschaft

eine Hotelimmobilie in Heidelberg erworben. Im darauffolgenden

Februar wurde mit der Sunflower Management

Gesellschaft, einer Tochter der Fattal-Gruppe, ein

20-jähriger Pachtvertrag für ein 4-Stern-Leonardo-Hotel mit

124 Zimmern, drei Tagungsräumen und 64 Pkw-Stellplätzen

abgeschlossen.

Ende 2010 wurde auf Gesellschafterebene beschlossen, das

Hotel zu verkaufen. Die Fattal-Gruppe zeigte großes Interesse

am Erwerb der Hotelimmobilie. Erste Gespräche bezüglich

eines Ankaufs wurden bereits im Sommer 2011 geführt. Hinsichtlich

des Kaufpreises konnte Einigkeit erzielt werden.

Nachdem die Finanzierung über die RLB NÖ-Wien weitestgehend

gesichert war, begannen im Februar 2012 die

Detailverhandlungen hinsichtlich des Kaufvertrages für die

Hotelimmobilie. Am 11. Juli 2012 fand in Berlin die Beurkundung

des Kaufvertrages statt, die Eintragung ins Grundbuch

erfolgte Mitte September.

Für die Raiffeisen-Leasing und ihren Partner war es ein sehr

interessantes Eigenprojekt im Bereich Hotelimmobilien und

ein gutes Bespiel für eine funktionierende Partnerschaft.ı

Leas•mich OKTOBER 2012 25


Immobilien

Motor und Karosserie

Bereits vor 10 Jahren lagen die Pläne für ein Innsbrucker Hotel am Tisch des Hotelentwicklers und

-betreibers RIMC. Als zweites österreichisches Projekt wurde das Ramada Innsbruck schließlich Anfang

Dezember 2011 eröffnet. Das Hotel-Potenzial in Österreich wird von RIMC als sehr hoch eingestuft.

tionen und Wünsche der Investoren und handeln flexibel hinsichtlich

der umsetzbaren Möglichkeiten.“

Foto: RIMC

Das RIMC-Team (v.l.n.r.): Mag. (FH) Sandra Neukart, geschäftsführende

Gesellschafterin, Hartmut Geese, Geschäftsführender Gesellschafter,

Mag. Magdalena Froner, Direktorin Ramada Innsbruck

Fällt in der Hotel- und Gastronomiebranche der Name

RIMC, wird vor allem eines damit verbunden: Vereinfachung und

Verbesserung. „Wir sind wie ein Motor, entwickeln Hotelprojekte

und betreiben sie später. Die Karosserie ist der Investor“,

beschreibt Sandra Neukart, geschäftsführende Gesellschafterin

von RIMC Austria, plastisch das Firmenkonzept. „RIMC tritt als

stiller Betreiber im 3- bis 5-Stern-Segment auf. Dabei übernehmen

wir alle administrativen und operativen Aufgaben, beginnend

von der Personalsuche und -einstellung über Marketing

bis zur Buchhaltung. Kerngebiete wie den Bereich Finanzen versuchen

wir, vor Ort zu erledigen.“ Bei der Hotelentwicklung ist

RIMC bestrebt, so früh als möglich an Bord geholt zu werden.

„Dann können wir uns mit 20 Jahren hotelspezifischem Knowhow

und unserer Erfahrung von über 100 Hotelprojekten ideal

einbringen.“ Der optimale Zeitpunkt ist die Entwicklung des

Betriebskonzeptes, die Erstellung der Raum- und Flächenanforderungen,

die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Der Investor

bestimmt bei RIMC über die Mitsprache. „Manche sind über

Unterstützung froh, bei manchen steht die Hotelphilosophie

absolut fest“, stellt Neukart fest, die in der Hotellerie groß geworden

ist. „Unser letztes Projekt, das Ramada in Innsbruck,

stand von der Hülle her bereits fest. Wir konnten aber operativ

einiges verbessern, z. B. in der Gastronomie. Ursprünglich war

ein exklusives Restaurant im oberen Bereich des Hotels geplant.

Davon haben wir abgeraten, denn nach unserer Erfahrung bedeutet

ein solcher Ort für die meisten Gäste eine Hemmschwelle.

Außer-Haus-Gäste nutzen Hotelgastronomie erfahrungsgemäß

selten.“ Flexibilität ist eine der Eigenschaften, durch die RIMC

in der Hotelbranche brilliert. „Viele Hotelketten entwickeln ein

Handbuch und weichen nicht davon ab. Wir verstehen die Inten -

Keine Verträge von der Stange

Für jedes Hotelprojekt entwickelt RIMC maßgeschneiderte Abkommen

und Konzepte, die zu den individuellen und regionalen

Gegebenheiten sowie den Vorstellungen des Investors passen.

„Beim Projekt Seehotel Am Kaiserstrand in Lochau, Vorarlberg,

fand etwa das Thema Denkmalschutz Eingang in das

Betriebskonzept“, informiert Hotelprofi Hartmut Geese, ebenfalls

geschäftsführender Gesellschafter der RIMC Austria. Das

Hotel Ramada in Innsbruck wurde in seiner Klassifizierung angepasst.

„Die Altbürgermeisterin wollte 2002 ihr Wahlversprechen

einlösen und ein 5-Stern-Hotel errichten. Wir haben den

Standort analysiert und stattdessen ein gutes 3-Stern-Hotel

empfohlen. 2008 ist die Hotelimmobilie wieder an uns herangetragen

worden. Heute betreiben wir am Standort Tivoli das

Ramada als 3-Stern-Hotel.“ Zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit

arbeitet RIMC mit gängigen Hotel-Marktforschungsunternehmen

wie Kohl & Partner, Horwath Consulting und Christie & Co

zusammen. Wirtschaftlich profitiert der Hotelinhaber auf jeden

Fall. Neben der Übergabe des administrativen und operativen

Geschäftes und der gewonnenen Zeit, erwirtschaftet der Hotelinvestor

durch die Auslagerung auch Pacht oder Miete. Bei

RIMC laufen die Verträge langfristig auf 20 Jahre.

Potenzial

Der Hotelmarkt ist in Österreich laut RIMC noch lange nicht ausgeschöpft.

„Österreich verlangt nach neuen Hotels“, ist sich

Geese sicher. Einerseits beginnt hierzulande langsam die Nachfolgeproblematik,

dh Hoteliers kommen in die Situation, dass

sie keine/n Nachfolger/in haben und einen Betreiber benötigen.

Andererseits ist durch den CEE-Tourismus und Lücken im gesamten

Businesssektor Hotelbedarf gegeben. Vielen Industriestädten

fehlen laut Geese Unterkünfte für Geschäftsreisende,

Tagungs- und Konferenzteilnehmer. „Vorerst bleiben wir Entwickler

und Betreiber von Hotels“, zeichnet Neukart das Bild der

Zukunft. „Das könnte sich aber in den nächsten Jahren ändern,

denn die Schiene in Richtung Finanzierung von Hotels wird derzeit

in Hamburg gelegt.“ In Österreich könnte dann auch die

Raiffeisen-Leasing zum Zuge kommen. „Unsere Kooperation

besteht bereits seit 2009.“ Das Innsbrucker Bauprojekt wurde

etwa von PORR umgesetzt und von Raiffeisen-Leasing finanziert.

Das Projektcontrolling wurde vom Technikerteam rund um

DI Walter Soier durchgeführt. „Gemeinsame Projekte mit der

Raiffeisen-Leasing sind auch in den nächsten Jahren durchaus

vorstellbar“, so die beiden RIMC-Gesellschafter. ı

26 Leas•mich OKTOBER 2012


Foto: Signa/Rivergate

Komfort auf 9.000 m²

Die Projektverantwortlichen des RIVERGATE – Signa Holding und Raiffeisen-Leasing

erzielten ihren bisher größten Vermietungserfolg. Der Technologieriese Thales übersiedelt

mit Jahresende in die Büroimmobilie am Handelskai.

„Bei der Wahl unseres neuen Standorts war uns

unter anderem die ökologische Nachhaltigkeit ein besonderes

Anliegen. Mit dem RIVERGATE konnten wir

nicht nur ein hochqualitatives, modernes Gebäude finden,

das nach neuesten Öko-Standards zertifiziert ist

und somit diesem Anspruch voll gerecht wird. Ganz in

Übereinstimmung mit unseren Hauptgeschäftsaktivitäten

wird der neue Standort uns außerdem ein urbanes

Mobilitätskonzept erlauben, das breit auf öffent -

lichen Verkehr setzt und zukunftsgerichtet für neue

Facts

Thales ist ein weltweit führender Technologiekonzern in den Märkten Verteidigung

und Sicherheit, Luft- und Raumfahrt und Transport. Im Jahr 2011

erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 13 Milliarden Euro

und beschäftigte 67.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 56 Ländern.

Thales verfügt mit seinen 22.500 Ingenieuren und Forschern über die

herausragende Fähigkeit, Produkte, Systeme und Dienstleistungen zu

konzipieren, zu entwickeln und zu installieren, die den komplexesten

Sicherheitsanforderungen entsprechen. Seit 2010 ist Thales Austria mit

der Vertretung aller Agenden in Österreich sowie mit einem erweiterten

Mandat für Griechenland und CEE-Länder wie Bulgarien, Tschechien,

Ungarn, Slowakei und Slowenien betraut.

Arten des umweltverträglichen Individualverkehrs

offen ist“, so Dr. Alfred Veider, CEO Thales Austria.

René Benko, Gründer und CEO der Signa Holding:

„Wir heißen Thales im RIVERGATE herzlich willkommen

und schätzen uns glücklich, mit Thales ein

international renommiertes Unternehmen als Mieter

gewonnen zu haben. Dass sich Thales für das RIVER -

GATE entschieden hat, bestätigt die hohe und mehrfach

ausgezeichnete Qualität unseres Hauses.“

„Wir freuen uns, das Team der Firma Thales in

ihren neuen Büroräumlichkeiten begrüßen zu dürfen.

Im RIVERGATE genießen die Mitarbeiter von Thales

nicht nur den Komfort der perfekten Infrastruktur und

hervorragenden Verkehrsanbindung, die ausgezeichnete

Gebäudeökologie schafft zusätzlich eine

Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz“, so Alexander

Schmidecker, Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing.

Die mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von Thales erwarten modern ausgestattete und lichtdurchflutete

Arbeitsplätze, eine eigene Cafeteria und

ansprechende Besprechungsräume. Am Standort

direkt am Donauufer lassen sich zudem Arbeit und

Freizeit optimal verbinden. ı

Leas•mich OKTOBER 2012 27


Immobilien

Gleichenfeier in der

Grazer Laimburggasse

Termingerecht wurde die Dachgleiche beim Raiffeisen-Leasing-Wohnbauprojekt

Laimburggasse 40 erreicht, was traditionell mit den Bau -

arbeitern, Architekten und allen am Bau Beteiligten gefeiert wurde.

Foto: Raiffeisen-Leasing/Gregor Eibner

Lange vor der Fertigstellung im Frühjahr 2013

sind viele der Wohnungen bereits verkauft.

Noch vor dem offiziellen Teil wurden die interessierten Gäste durch die Baustelle geführt,

wo sie sich selbst ein Bild vom Baufortschritt und der gelieferten Qualität machen konnten.

Auch die bereits fertiggestellte Musterwohnung wurde ausgiebig inspiziert, die Hälfte der

Wohnungen ist übrigens weit vor Fertigstellung im Frühjahr 2013 bereits verkauft.

Danach übergab der Raiffeisen-Leasing-Projektleiter Baumeister Eibner coram publico

das traditionelle Gleichengeld an den Polier. Die anschließenden Festansprachen von Dir. Steinberger,

Strabag, und Mag. Karlheinz Sandler, Raiffeisen-Leasing, wurden nur von einer sehr gewissenhaft

und lang vorbereiteten Rede des Vorarbeiters übertroffen, der in einer 15-minütigen

launigen Rede über den Bauablauf erzählte, was von den annähernd 100 Gästen mit einem langen

Applaus honoriert wurde. Danach wurde in gemütlicher Runde bei Spanferkel und Kuchen

geplaudert und gefachsimpelt.

Zur Entstehung des Projektes leistete die Abteilung Wohnbau rund um Ing. Steiger einen

wesentlichen Anteil. Erst nach längeren Verhandlungen mit der Stadt Graz konnte die notwendige

Umwidmung erreicht werden. Den anschließenden Architektenwettbewerb entschied

schließlich das Architekturbüro Gangoly & Kristiner für sich, das auch mit der weiteren

Planung beauftragt wurde. Der Strabag obliegt der Generalunternehmerauftrag, die Projektleitung

koordiniert in bewährter Weise das Team der Raiffeisen-Leasing-Baumanagement.

Im August 2011 wurde mit dem Bau der drei Wohnhäuser begonnen. Insgesamt werden

an diesem attraktiven Standort in Graz-Geisdorf drei exklusive Objekte mit 65 Wohnungen

errichtet. Die hochwertig ausgestatteten Einheiten haben zwischen 57 und 185 m²

Wohnfläche, zudem stehen 72 Tiefgaragenabstellplätze zur Verfügung. Alle Wohnungen bieten

großzügige Freiflächen wie Gärten, Balkone, Terrassen oder Dachterrassen, die den Blick

über die Stadt freigeben. ı

Nähere Infos zum Projekt: www.laimburggasse40.at

Top-Objekt

Krottenbachstraße Wien

Auf der rund 5.550 m² großen Liegenschaft in der Krotten bachstraße 190

im 19. Wiener Gemeindebezirk errichtet die Raiffeisen-Leasing

34 Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr 2014.

Foto: bolldorf²architekten

Die geplanten 34 Wohnungen zwischen 60 und 216 m² Wohnfläche sowie 34 Tiefgaragenstellplätze verfügen über eine hochwertige Gesamtausstattung unter

Berücksichtigung ökologischer Aspekte. Drei bis maximal zehn Wohnungen in jeweils fünf neuen Stadtvillen und der bestehenden, denkmalgeschützten

Villa Paitl, in der ebenfalls drei Wohnungen geplant sind, schaffen ein hochwertiges, persönliches Ambiente. Um ein optimales Planungsergebnis für

die Gestaltung dieser außergewöhnlichen Liegenschaft zu erzielen, wurden sieben renommierte Wiener Architekturbüros eingeladen, ihre Ideen vor einer

hochrangigen Fachjury zu präsentieren. Das Projekt von bolldorf²architekten überzeugte schließlich aufgrund des hohen Anteils an zusammenhängenden

Frei- bzw. Grünflächen in Form von Eigengärten. Außerdem ist die gesamte Anlage so ausgerichtet, dass die zentrale Sichtachse von der Krottenbachstraße

auf die Villa Paitl, die in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt generalsaniert wird, erhalten bleibt. Alle Gebäude verfügen über maximal vier Wohngeschoße

mit behindertengerechten Aufzügen. Die Häuser sind durch eine gemeinsame Tiefgarage, in der auch Energietankpunkte für Elektrofahrzeuge vorgesehen

sind, verbunden. Am Dach eines der Gebäude wird eine Photovoltaikanlage installiert, die wesentlich zur Verbesserung der Energiebilanz der Immobilie

beitragen wird. Die Beheizung der gesamten Anlage erfolgt über eine Niedertemperaturheizung, die von einer Wärmepumpenanlage gespeist wird.

Zahlreiche hochwertige Ausstattungsdetails wie Fußbodenheizung in allen Wohnungen, Raumkühlung in den obersten Geschoßen und gläserne Balkongeländer

unterstreichen die Attraktivität des Projekts. Die Wohnungen sind damit nicht nur hervorragend für stilvolles Wohnen im Grünen, sondern auch

als steuerlich attraktive Vorsorgeobjekte geeignet. ı

28 Leas•mich OKTOBER 2012


Foto: Pawlicki

Spatenstich im Wohnbauprojekt Bisamberg:

Ein Gemeinschaftsprojekt von Raiffeisen und der Gemeinde Bisamberg

Ein Haus für Generationen

Auf Einladung der Raiffeisen-Leasing und der Raiff eisenbank

Korneuburg wurde Anfang September der Spatenstich für

das Zukunftsprojekt „Mit.Einander Wohnen – Generationen

verbinden“ im Wohnpark Bisamberg gefeiert. Das Generationenhaus

wird ab 2014 jungen Familien und älteren Menschen

einen gemeinsamen Wohn- und Lebensraum bieten.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeisterin Dorothea Schittenhelm, Obmann

Dr. Werner Paulinz, Raiffeisen-Leasing-Geschäftsführer Mag. Alexander Schmid -

ecker sowie Direktor Mag. Andreas Korda und Direktor Helmut Stöckl von der Raiff -

eisenbank Korneuburg erfolgte gemeinsam mit Mag. Erwin Hameseder, Obmann der

Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, der offizielle Spatenstich. Im Anschluss hatten die interessierten

Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einem rustikalen

Buffet, zur Verfügung gestellt von der Freiwilligen Feuerwehr Bisamberg, mit den Projektverantwortlichen

auszutauschen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der

Musikkapelle Bisamberg.

Das Projekt im Überblick: Im Wohnbauprojekt Bisamberg in der Korneuburger

Straße 6 werden ab Herbst 2012 in ca. 20-monatiger Bauzeit insgesamt 21 freifinanzierte

Wohnungen in zwei Gebäuden mit Wohnflächen zwischen 50 und 200 m² im Eigentum

errichtet.

Zusätzlich befinden sich noch 11 Zwei-Zimmer-Wohnungen und allgemeine Aufenthaltsräume

im vorderen Straßentrakt, die von der Gemeinde Bisamberg im Rahmen

eines langfristigen Leasingvertrages angemietet und für „Betreutes Wohnen“ weitervermietet

werden.

Der Zugang zu allen Einheiten wird barrierefrei gestaltet. Zusätzlich verfügt jede Wohnung

über ein Kellerabteil und einen eigenen Kfz-Abstellplatz. Das Gesamtprojekt zeichnet

sich durch eine umweltschonende Niedrigenergiebauweise aus.

Für die Planung des Projekts zeichnet das Architekturbüro DI Werner Zita verantwortlich.

Bauerrichter ist die Mit.Einander Wohnen Bisamberg Projekterrichtungs GmbH.

Das Baumanagement übernimmt die Raiffeisen-Leasing, der mit Herbst 2012 startende

Vertrieb erfolgt über Raiffeisen Immobilien.

„Zielsetzung des Gesamtprojekts ist die Errichtung eines Generationenhauses, in

dem Menschen unterschiedlichen Alters neben- und miteinander wohnen. Knapp ein Drittel

der verfügbaren Wohnungen wird an ältere Menschen vermietet. Diese Wohnungen

werden so ausgeführt sein, dass sie auch den Bedürfnissen pflegebedürftiger Menschen

gerecht werden“, sagt Raiffeisen-Leasing-Geschäftsführer Alexander Schmidecker.

„Ich freue mich, dass wir dieses außergewöhnliche Projekt vor Ort unterstützen können.

Für uns erfüllt sich damit einmal mehr der fortwährende Anspruch von Raiffeisen,

für die Menschen in der Region da zu sein und gemeinsam mit ihnen ihre Zukunft zu gestalten“,

sagt Direktor Andreas Korda, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Korneuburg. ı

Wohnen

im Servitenviertel

Bei dem Raiffeisen-Leasing-

Eigenprojekt Seegasse

fanden vor Kurzem die ersten

Wohnungsübergaben statt.

Dank der professionellen technischen

Projektleitung (durch Emre Bayraktaroglu),

die von der hauseigenen Baumanagementabteilung

wahrgenommen wurde,

waren die Eigentümer vom Endergebnis

der fertigen Appartements begeistert.

18 Wohnungen (Wohnflächen von ca. 45-

bis 180 m²) sowie acht Tiefgaragenplätze

wurden in gewohnt guter Qualität vom

Generalunternehmer DI Wilhelm Sedlak

errichtet. Die Wohnung im Erdgeschoß

verfügt über ein kleiner Eigengarten mit

Gartenterrasse, die hofseitigen Einheiten

haben sonnige Balkone. Im Dachgeschoß

wurden zwei Maisonettewohnungen mit

großzügigen Terrassen- und Dachterrassenflächen,

die den Blick Richtung Wiener

Innenstadt freigeben, errichtet. 15 Wohnungen

sind mittlerweile verkauft. Aktuell

ist noch eine Wohnung, die sich sehr gut

für Vorsorgezwecke eignet, verfügbar.

Aufgrund der zahlreich vorgemerkten Interessenten

wurde von der Raiffeisen-

Leasing erstmals ein freies Bieterverfahren

(koordiniert von Mag. Ines Lirsch) für

dieses Projekt durchgeführt.ı

Foto: Irene Schanda

Leas•mich OKTOBER 2012 29


Raiffeisen Immobilien Vermittlung:

Full-Service rund um Immobilien

Die Raiffeisen Immobilien Vermittlung (RIV) ist das Immobilientreuhandbüro der Raiffeisen-Gruppe in Niederösterreich,

Wien und dem Burgenland und das führende Maklerunternehmen Ostösterreichs. Mit einem flächendeckenden

Netzwerk von derzeit 30 Geschäftsstellen (Stand: Juni 2012) bietet sie umfassenden Service in allen Fragen rund um

Immobilien – von der Objektsuche über Verkauf/Vermietung bis zu Bewertungsgutachten und Investmentimmobilien. Im

Juni 2012 beschäftigte die RIV 53 MitarbeiterInnen.

Darüber hinaus ist die RIV in Niederösterreich auch als Bauträger tätig: Gemeinsam mit lokalen Raiffeisenbanken und

örtlichen Bauunternehmen entwickelt, finanziert, baut und verwertet sie kleinvolumige Wohnbauprojekte. Sie bietet belagsfertige

Einheiten mit einer der jeweiligen Marktsituation angepassten Wohnfläche. Alle Objekte entsprechen zumindest

dem Niedrigenergie-Standard und werden in guten, aber leistbaren Lagen errichtet. Durch die enge Zusammenarbeit mit

den örtlichen Raiffeisenbanken kann das Prinzip „Alles aus einer Hand“ professionell umgesetzt werden.

Über 25 Jahre Erfahrung

1983 gegründet, steht die RIV seit beinahe 30 Jahren für kompetente Immobilien-Dienstleistungen. KundInnen schätzen

die ausgezeichnete regionale Marktkenntnis und das Know How der RIV-MitarbeiterInnen, und sie profitieren von der österreichweiten

Vernetzung innerhalb der Raiffeisen-Gruppe.

Erfahrung und Können der RIV-MaklerInnen bringen wichtige Vorteile für die KundInnen: Fundierte Preiseinschätzungen

erhöhen die Chancen von Immobilien-Abgebern auf rasche Verwertung ihrer Liegenschaft zu marktkonformen Preisen. Immobiliensuchenden

bietet die Zusammenarbeit mit der RIV die Sicherheit, das für sie persönlich passende Objekt rasch

und zu fairen Konditionen zu finden. Und last, but not least, sparen beide Kundengruppen Zeit und Nerven durch profunde

und lösungsorientierte Beratung.

Ausgezeichnete Service-Qualität

Kompetenter Service wird bei der RIV groß geschrieben. Für die Qualität ihrer Dienstleistungen wurde die RIV im Jänner

2012 bereits zum dritten Mal (nach 2008 und 2010) mit dem IMMY Award in Gold ausgezeichnet. Dieser Award wird jährlich

an die fünf besten Maklerunternehmen Wiens vergeben, die im Zuge eines mehrere Monate dauernden Mystery-Shopping-

Prozesses ermittelt werden.

Immobiliencard: transparente Qualitätskriterien

Als eines der ersten Immobilientreuhandunternehmen hat die RIV ihre MitarbeiterInnen mit der Immobiliencard ausgestattet,

die vom Fachverband der Immobilientreuhänder der WKO ausgestellt wird. Alle RIV-MaklerInnen in Wien und Niederösterreich

können sich damit ausweisen.

Kontakt: Tel. 0517 517, E-Mail: office@riv.at

Mehr Informationen und aktuelle Immobilienangebote finden Sie auf www.riv.at

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Immobilien

Mit Herz

& Hirn

Seit 2008 bedient Intersport auch im

ungarischen Szombathely die sportbegeisterte

Kundschaft. Raiffeisen-Leasing

ist Vermieter des Geschäftslokales und

unterstützt das lokale Marketingkonzept.

Sieben Jahre sind vergangen, seitdem Intersport

Österreich den Entschluss gefasst hat, nach Ungarn

zu expandieren. Seit sechs Jahren führt der erfahrene

Intersport-Franchisenehmer und Aufsichtsrat von

Intersport Österreich, Bernhard Pilz, neben den Standorten

Nagykanizsa, Zalaegerszeg und Keszthely eine

Filiale in Szombathely, mit großem Erfolg. „In den vergangenen

vier Jahren haben wir über 17.000 Kundenkartenbesitzer

akquiriert. Mit dieser Größenordnung

haben wir nicht gerechnet.“

„Die erste österreichische Filiale wurde 1963 von

meinem Vater gegründet. Nächstes Jahr haben wir

50-jähriges Firmenjubiläum.“ Pilz ist vor mittlerweile

25 Jahren aus seinem Medizinstudium quer eingestiegen,

„weil Not am Mann war. Diese Entscheidung

habe ich nicht bereut.“ Auch der Schritt nach Ungarn

ist eine Erfolgsschiene. „Dafür war und ist jedoch

enorm viel Energie notwendig. Wir mussten eine bis

dahin in Ungarn noch völlig unbekannte Marke von

Grund auf aufbauen“, erzählt der begeisterte Allroundsportler,

der quer durch’s Sportgemüsefeld auf

der Suche nach Regeneration den Schläger schwingt,

das Board anschnallt oder das MTB sattelt.

In Szombathely, wo Intersport in einem von der

Raiffeisen-Leasing errichteten Fachmarktzentrum eingemietet

ist, kann Bernhard Pilz auf die tatkräftige Unterstützung

durch die Raiffeisen-Leasing setzen. „Wir

haben mit dem Centerleiter Herrn Weingrill ein ausgezeichnetes

Verhältnis. Die Raiffeisen-Leasing zeigt

sehr große Offenheit und unterstützt uns bei lokalen

Marketingaktionen, wie Nightshoppings oder unserer

Centerzeitschrift.“ Der Rücklauf ist laut Herrn Pilz ausgezeichnet,

die im Center verfügbaren Geschäftsflächen

mittlerweile ausgebucht. Aufgrund des großen

ungarischen Erfolgs, der sich in der Regionalleiterszene

herumgesprochen hat, wird die Idee der gemeinsamen

FMZ-Events inzwischen auch in heimischen

Fachmarktzentren erfolgreich umgesetzt. „Wir

haben sehr gute Arbeit in Szombathely geleistet“, analysiert

Péter Csilléry, neben Pilz zweiter Geschäftsführer

von Sport Pilz Ungarn. „Heute kennt uns in den Intersport-Städten

jeder.“ Dafür waren allerdings der Aufbau

eines Netzwerkes sowie umfangreiche Marketingmaßnahmen

notwendig. „Wir drehen an vielen kleinen

Schrauben, etwa als Mitveranstalter und Sponsor

von Sportveranstaltungen. Im Geschäft arbeiten wir mit

einem an den Markt angepassten Preisaufbau. Wir

bieten einen größeren Anteil an Aktionsmarkenartikeln

und Intersport-Markenartikeln. Mit freundlichen und

kompetenten Mitarbeitern und einer guten Beratung arbeiten

wir an der Steigerung unseres Images. Denn wir

wollen uns nicht nur über unsere guten Preise profilieren,

sondern vor allem mit Qualität, Kompetenz,

Herz und Freundlichkeit punkten“, so Csilléry.

Entgegen aller Gesundheitsratschläge ist der Gesamtsportmarkt

derzeit rückläufig. Der österreichische

Sporthandel verbuchte 2011 einen Rückgang von

2 Prozent, der ungarische, wo der Umsatzschwerpunkt

auf Ski- und Wassersport liegt, sogar von

10 Prozent. Dennoch konnte Intersport seine Marktanteile

ausbauen. Der Standort Keszthely verbesserte

sich um 23 Prozent, Szombathely um 6 Prozent. Mit

ein Grund dafür sind sicherlich die verlängerten

Öffnungszeiten von Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr

sowie die Sonntagsöffnung, aber vor allem die lokalen

Marketingmaßnahmen. Die tatkräftige Unterstützung

von Raiffeisen-Leasing in diesem Bereich war jüngst

der entscheidende Grund für eine Verlängerung des

Mietvertrages in Szombathely bis 2020. „Wir haben

zur Raiffeisengruppe sehr enge Kontakte. Raiffeisen

ist unsere Hausbank in Gleisdorf. Mit der RAIKA Landesbank

arbeiten wir als Konsortialpartner zusammen.

Und auch in Szombathely haben wir die Zusammenarbeit

mit Raiffeisen kürzlich intensiviert. Aufgrund

der erheblichen Kursschwankungen zwischen

Forint und EUR haben wir eine Währungskurssicherungsvereinbarung

abgeschlossen“, freut sich Pilz,

der mit Raiffeisen nur Positives verbindet. ı

Intersport Österreich zählt

als Gründungsmitglied zu

den bis heute erfolgreichsten

Organisationen der Intersport

International Corporation.

In Österreich lag der

Umsatz 2011/12 von Sport

Pilz bei 29,4 Mio EUR, in

Ungarn wurden 4 Mio. EUR

erwirtschaftet (bei der

Vertragsverlängerung,

v.l.n.r.: Susanne Ondricek,

Karl Weingrill, Raiffeisen-

Leasing, Bernhard Pilz und

Peter Csillery, Intersport.

Foto: Raiffeisen-Leasing/Karl Weingrill

Leas•mich OKTOBER 2012 31


Immobilien

Projekt Gesundheit und Erholung

Mitte Mai war der Spatenstich für das neue Rehabilitationszentrum Kitzbühel. Vamed

als Errichter und Betreiber arbeitet eng mit Raiffeisen-Leasing zusammen, die mit

der Dienstleistung des Baumanagements „begleitende Kontrolle“ beauftragt wurden.

Architekten Zellinger Gunhold + Partner

Das Rehabilitationszentrum Kitzbühel wird über

insgesamt 120 Betten verfügen (70 Betten für die

orthopädische und 30 Betten für die unfall-, neurochirurgische

Rehabilitation). Insbesondere mit den

nahe gelegenen Krankenanstalten St. Johann/Tirol,

Schwaz und Kufstein wird es eine enge Zusammenarbeit

geben, indem Patienten dieser Häuser zur Rehabilitation

übernommen werden. Die Investitionssumme

für das Rehazentrum beträgt EUR 22 Mio., die

Fertigstellung wird etwa zwölf Monate in Anspruch

nehmen. Zusätzlich werden 70 neue Arbeitsplätze für

hoch qualifiziertes medizinisches Personal geschaffen.

Die Raiffeisen-Leasing zeichnet in diesem Projekt, in

Zusammenarbeit mit der PPP (Private Public Partnership

GmbH), für das Baumanagement verantwortlich.

Tirols erste Therme, Aqua Dome in Längenfeld,

baut sieben Jahre nach der Eröffnung 2004 kräftig

aus. Es entstehen 60 zusätzliche Komfortzimmer (54

Zimmer und 6 Suiten), fünf Seminarräume sowie ein

exklusiver Premium-Spa-Bereich. Dieser ist für die

Hotelgäste reserviert und wird im Dezember 2012 auf

das Dach des Thermengebäudes fertiggestellt. Auf

mehr als 1.500 m² kommen Hotelgäste hier neben

dem bestehenden Wellnessangebot in den Genuss

neuer Highlights, darunter eine Kräuterwelt, eine Blüten-

und Salzwelt sowie eine Steinsauna. Zusätzlich

wurden eine frei liegende Kristallsauna, Whirl-Pools

Die moderne

Gesundheitseinrichtung

mit Blick

auf die Streif legt

ihr medizinisches

Hauptaugenmerk

auf orthopädische,

unfallchirurgische

sowie neurochirurgische

Rehabilitation

und großzügige Ruheräume eingerichtet. Auch hier arbeitet

der Thermen-Betreiber Vamed eng mit der Raiffeisen-Leasing

und der Raiffeisen-Landesbank Tirol

zusammen.

„Das Thema Gesundheit liegt Raiffeisen sehr am

Herzen“, erklärt Dr. Hannes Schmid, Sprecher der

Raiffeisen-Bankengruppe Tirol und des Vorstandes

der Raiffeisen-Landesbank Tirol. „Deshalb bringen

wir uns gerne in dieses Projekt ein, das einen wichtigen

Beitrag zur Gesundheitsversorgung leistet und

gleichzeitig 70 neue Arbeitsplätze schafft. Auch in der

regionalen Wertschöpfungskette wird das neue Rehazentrum

an der Streif eine wichtige Rolle spielen.“

Die Baumanagement-Dienstleistung „begleitende

Kontrolle“ stellt eine zeitnahe Prüfung bzw. unmittelbare

Kontrolle der Unterlagen und Leistungen der

Projektbeteiligten sicher. Aufbauend auf der Tätigkeit

der begleitenden Kontrolle werden über den Weg des

Auftraggebers steuernde Maßnahmen ausgearbeitet.

Im Mittelpunkt stehen Qualitätssicherung, Kosten- und

Termintreue und das Aufzeigen von Abweichungen im

Sinne eines objektiven Soll-Ist-Vergleichs. „Seit vielen

Jahren verbindet Vamed und Raiffeisen-Leasing sowie

die Raiffeisen-Landesbank Tirol eine erfolgreiche Zusammenarbeit

– dies wird auch bei diesem gemeinsamen

Projekt bestärkt“, freut sich Raiffeisen-Leasing-

Geschäftsführer Mag. Alexander Schmidecker. ı

32 Leas•mich OKTOBER 2012


Immobilien

Projekt Gesundheit und Erholung

Mitte Mai war der Spatenstich für das neue Rehabilitationszentrum Kitzbühel. Vamed

als Errichter und Betreiber arbeitet eng mit Raiffeisen-Leasing zusammen, die mit

der Dienstleistung des Baumanagements „begleitende Kontrolle“ beauftragt wurden.

Architekten Zellinger Gunhold + Partner

Das Rehabilitationszentrum Kitzbühel wird über

insgesamt 120 Betten verfügen (70 Betten für die

orthopädische und 30 Betten für die unfall-, neurochirurgische

Rehabilitation). Insbesondere mit den

nahe gelegenen Krankenanstalten St. Johann/Tirol,

Schwaz und Kufstein wird es eine enge Zusammenarbeit

geben, indem Patienten dieser Häuser zur Rehabilitation

übernommen werden. Die Investitionssumme

für das Rehazentrum beträgt EUR 22 Mio., die

Fertigstellung wird etwa zwölf Monate in Anspruch

nehmen. Zusätzlich werden 70 neue Arbeitsplätze für

hoch qualifiziertes medizinisches Personal geschaffen.

Die Raiffeisen-Leasing zeichnet in diesem Projekt, in

Zusammenarbeit mit der PPP (Private Public Partnership

GmbH), für das Baumanagement verantwortlich.

Tirols erste Therme, Aqua Dome in Längenfeld,

baut sieben Jahre nach der Eröffnung 2004 kräftig

aus. Es entstehen 60 zusätzliche Komfortzimmer (54

Zimmer und 6 Suiten), fünf Seminarräume sowie ein

exklusiver Premium-Spa-Bereich. Dieser ist für die

Hotelgäste reserviert und wird im Dezember 2012 auf

das Dach des Thermengebäudes fertiggestellt. Auf

mehr als 1.500 m² kommen Hotelgäste hier neben

dem bestehenden Wellnessangebot in den Genuss

neuer Highlights, darunter eine Kräuterwelt, eine Blüten-

und Salzwelt sowie eine Steinsauna. Zusätzlich

wurden eine frei liegende Kristallsauna, Whirl-Pools

Die moderne

Gesundheitseinrichtung

mit Blick

auf die Streif legt

ihr medizinisches

Hauptaugenmerk

auf orthopädische,

unfallchirurgische

sowie neurochirurgische

Rehabilitation

und großzügige Ruheräume eingerichtet. Auch hier arbeitet

der Thermen-Betreiber Vamed eng mit der Raiffeisen-Leasing

und der Raiffeisen-Landesbank Tirol

zusammen.

„Das Thema Gesundheit liegt Raiffeisen sehr am

Herzen“, erklärt Dr. Hannes Schmid, Sprecher der

Raiffeisen-Bankengruppe Tirol und des Vorstandes

der Raiffeisen-Landesbank Tirol. „Deshalb bringen

wir uns gerne in dieses Projekt ein, das einen wichtigen

Beitrag zur Gesundheitsversorgung leistet und

gleichzeitig 70 neue Arbeitsplätze schafft. Auch in der

regionalen Wertschöpfungskette wird das neue Rehazentrum

an der Streif eine wichtige Rolle spielen.“

Die Baumanagement-Dienstleistung „begleitende

Kontrolle“ stellt eine zeitnahe Prüfung bzw. unmittelbare

Kontrolle der Unterlagen und Leistungen der

Projektbeteiligten sicher. Aufbauend auf der Tätigkeit

der begleitenden Kontrolle werden über den Weg des

Auftraggebers steuernde Maßnahmen ausgearbeitet.

Im Mittelpunkt stehen Qualitätssicherung, Kosten- und

Termintreue und das Aufzeigen von Abweichungen im

Sinne eines objektiven Soll-Ist-Vergleichs. „Seit vielen

Jahren verbindet Vamed und Raiffeisen-Leasing sowie

die Raiffeisen-Landesbank Tirol eine erfolgreiche Zusammenarbeit

– dies wird auch bei diesem gemeinsamen

Projekt bestärkt“, freut sich Raiffeisen-Leasing-

Geschäftsführer Mag. Alexander Schmidecker. ı

32 Leas•mich OKTOBER 2012


Kommunales

Im Lichte des

Sparkurses

Das Forschungsprojekt „KOMM:Licht“, an dem Raiffeisen-

Leasing maßgeblich beteiligt war, ist ein wichtiger Beitrag zur

Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Beleuchtung

und Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum.

V.l.n.r.:

DI (FH) Hannes

Heinrich (LEA GmbH),

Mag. (FH) Sandra Windbichler

(Raiffeisen-Leasing),

DI (FH) Alois Niederl

(LEA GmbH)

Nachhaltigkeit wird belohnt

Die Lokale Energieagentur (als Projektleiter) führte mit den

Projektpartnern Raiffeisen-Leasing und 361 consulting

group das Projekt „KOMM:Licht“ von Feber 2011 bis Mai

2012 durch. Es wurde aus Mitteln des Klima- und Energiefonds

gefördert und im Rahmen des Programms „Neue

Energien 2020“ durchgeführt.

Foto: Lokale Energieagentur – LEA GmbH

Erstmals steht ein innovatives, modulartig aufgebautes

Dienstleistungspaket zur Verfügung, mit dessen

Hilfe Österreichs Gemeinden alte Beleuchtungsanlagen

zu vertretbaren Kosten sanieren bzw. modernisieren

können.

Der Status quo: In 2357 Gemeinden österreichweit

sind rund 600.000 Lichtpunkte installiert, wobei

für ihren Betrieb rund 250 GWh an Energie pro Jahr

aufgewendet werden. Dieser Energiebedarf entspricht

circa 65.000 Tonnen an CO 2 -Emissionen, die durch

die öffentliche Beleuchtung in Österreich entstehen.

Durch die Umrüstung bestehender ineffizienter und

lichttechnisch minderwertiger

Anlagen

auf eine energieeffiziente

normgerechte

Straßenbeleuchtungsanlage

können österreichweit

rund 35

GWh eingespart

werden, was eine Einsparung von rund 9.000 Tonnen

CO 2 pro Jahr bedeutet.

In einem Großteil der Gemeinden wird in absehbarer

Zukunft eine Sanierung der Beleuchtungsanlage

auf dem Programm stehen. Gründe dafür sind

das meist hohe Alter der Anlage (bis zu 40 Jahre,

und somit schon am Ende der Lebensdauer) und

das, durch die EuP-Richtlinie definierte, Verbot von ineffizienten

Leuchtmitteln (wie z.B. die Quecksilberhochdruckdampflampe)

– die aber noch in hunderttausenden

Stücken im Einsatz sind.

Mit energieeffizienten Leuchtmitteln und Leuchten

mit Reflektortechnik kann eine innovative normgerechte

Straßenbeleuchtungsanlage bei minimalstem

Energieaufwand installiert werden. Derartige

energieeffiziente und normgerechte Projekte wurden

aber vor allem aufgrund hoher Investitionskosten von

Gemeinden kaum realisiert.

Vor diesem Hintergrund haben Raiffeisen-Leasing

und die Lokale Energieagentur – LEA GmbH – in

Zusammenarbeit mit weiteren Projektpartnern von

Februar 2011 bis Mai 2012 das Projekt „KOMM:Licht“

durchgeführt. Ziel war es, ein umfassendes innovatives

Dienstleistungspaket zu erarbeiten, das es den

Gemeinden ermöglicht, mit einem kompetenten Ansprechpartner

eine moderne, energieeffiziente und

normgerechte Straßenbeleuchtung bei gleichzeitig effizienter

Betriebsweise zu leistbaren Kosten zu realisieren.

Mit dem erfolgreichen Abschluss von KOMM:Licht

steht nun ein ausgereiftes Dienstleistungspaket mit

verschiedenen Modulen zur Verfügung, die einzeln

oder in Kombination beauftragt werden können. Raiffeisen-Leasing

stellt dabei neben der produktunabhängigen

Beratung durch ausgewählte Fachleute und

der technischen Ausführung durch erfahrene Professionisten

aus der jeweiligen Gemeinde gemeinsam

mit der jeweiligen Raiffeisenlandesbank und den lokalen

Raiffeisenbanken eine Finanzierungsvariante

zur Verfügung, die für die Gemeinden schuldenstandsneutral

und damit in Zeiten knapper Budgets

besonders attraktiv ist. ı

34 Leas•mich OKTOBER 2012


Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagement startete in Zusammenarbeit

mit Wien-Energie eine neue Aktion für Erdgas-Autos.

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@ Erdgasautos sind sicher.

; Erdgasautos sind sauber.

= Erdgasautos sind sparsam.

% Erdgasautos sind leise.

& Erdgasautos sind preiswert.

( Erdgasautos fahren sich wie ganz normale Autos.

) Erdgasautos sehen aus wie ganz normale Autos.

+ Erdgasautos haben immer eine Reserve.

§ Erdgasautos sind schnell und sicher zu betanken.

/ Erdgasautos können jetzt schon an 173 Tankstellen „zapfen“.

Wien Energie/Karl Schöndorfer

Leas•mich OKTOBER 2012 35


Immobiliennews

1190 Wien

Krottenbachstr. 190

Wohnen in Obersievering

34 Eigentumswohnungen

in 5 modernen und einer

generalsanierten Stadtvilla

großzügige Freiflächen,

Tiefgarage, Topausstattung

Baubeginn erfolgt

Foto: bolldorf²architekten

Mag. Ines Lirsch

» (01) 716 01-8242

immobilien@rl.co.at

www.krottenbachstrasse190.at

6370 Kitzbühel

Am Lebenberg

8010 Graz,

Laimburggasse 40

Foto: multi visual ART/Private Residences

Foto: www.oln.at

… mit Kitzbühel unter sich!

Eigentumswohnungen von 120–290 m²,

Terrassen, Eigengärten, Tiefgarage,

Kino, Indoor-Golf, Wellness

Fertigstellung November 2012

www.amlebenberg.at

Wohnen beim Schloßberg

Eigentumswohnungen ab 57 m²

Balkone, Terrassen, Eigengärten, Tiefgarage

Sehr gut für Vorsorgezwecke geeignet.

Fertigstellung Feb. 2013

Ing. Andreas Glettler

» 0316 8036-2590

www.laimburggasse40.at

www.raiffeisen-leasing.at/living

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