derinews Nr. 11 / 2013 - Raiffeisen

raiffeisen.ch

derinews Nr. 11 / 2013 - Raiffeisen

Das Vontobel-Monatsmagazin für strukturierte Produkte

November/Dezember 2013 – Ausgabe Schweiz

Dividendenperlen –

zeitlose Klassiker

Marktfokus, Seite 6

Aktien- und Zinsentwicklungen

gleich zeitig im

Visier – mit Floater Multi

Defender VONTI

Know-how, Seite 12

China – ein Land in

Bewegung

Investmentidee, Seite 14


derinews November/Dezember 2013

2 Inhaltsverzeichnis

3 Editorial

4 Marktbericht

Aktuelle Entwicklungen auf

dem Weltmarkt

6 Marktfokus

Dividendenperlen – zeitlose Klassiker

9 Interview

Mit Panagiotis Spiliopoulos,

Leiter Research, Vontobel Investment

Banking

10 Themenrückblick

European Financial Basket sorgt

für Zuversicht

11 Schweizer Aktienmarkt

Geberit mit starker Bilanz

12 Know-how

Aktien- und Zinsentwicklungen

gleich zeitig im Visier – mit Floater Multi

Defender VONTI

14 Investmentidee

China – ein Land in Bewegung

16 Rohstoff-Kolumne

Rohstoffkorrektur erfasst Energie-Sektor

17 Wussten Sie, dass …

18 News und Tipps

Prominenter Besuch am Strukturierte

Produkte Forum

19 Hinweise

«Für eine intelligente Titelauswahl ist es

notwendig, im Vorfeld eine sorgfältige

Analyse durchzuführen. Diese kann

dann eine gute Basis für die Beurteilung

von Dividendenprognosen schaffen,

welche auf Dividendennachhaltigkeit

ausgerichtet ist.»

Panagiotis Spiliopoulos, Leiter Research, Vontobel Investment Banking


3

derinews November/Dezember 2013

Editorial

Liebe derinews-Leserinnen und -Leser

Das aktuelle Umfeld ist von tiefen Zinsen geprägt, weshalb Anleger nach geeigneten

Alternativen Ausschau halten. Defensive Strategien müssen dabei nicht zwingend

im Widerspruch zu Renditechancen stehen. So rücken Dividendenperlen als zeitlose

Klassiker wieder in den Fokus. Lesen Sie darüber in der Rubrik «Marktfokus» auf

Seite 6 sowie im «Interview» auf Seite 9.

Mit Multi Defender VONTI lassen sich attraktive Renditen erzielen, wenn die

Aktienmärkte seitwärts tendieren. Sie können aber auch mit einer zusätzlichen Zinskomponente

ausgestattet werden. In der Rubrik «Know-how» auf Seite 12 erfahren

Sie mehr über die sogenannten Floater Multi Defender VONTI.

Mobilität bleibt eine der Voraussetzungen für Chinas Entwicklung in den nächsten

Jahren – sowohl auf Schienen wie auch auf Strassen. Das Thema bietet auch

Investoren interessante Chancen. Weitere wissenswerte Fakten dazu entnehmen Sie

der Rubrik «Investmentidee» auf Seite 14.

Wir freuen uns, Ihnen die nächste derinews-Ausgabe im neuen Jahr zu präsentieren.

Bis dahin wünschen wir Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und erfolgreiche

Anlageideen.

Freundliche Grüsse

Sandra Chattopadhyay

Redaktionsleiterin «derinews»

Wir freuen uns auf Ihre

Kommentare und Ihr Feedback zu

«derinews». Senden Sie uns eine

E-Mail an derinews@vontobel.ch.

In der Rubrik «Antworten auf Ihre

Fragen» werden unsere Spezialisten

Stellung nehmen.


4

derinews November/Dezember 2013

Marktbericht

Aktuelle Entwicklungen auf dem Weltmarkt

Aktienmärkte

Swiss Market Index (SMI ® )

EURO STOXX 50 ®

MSCI Emerging Markets Index

8500

3200

1100

Indexpunkte

8000

7500

7000

6500

6000

Indexpunkte

3000

2800

2600

2400

2200

Indexpunkte

1050

1000

950

900

5500

Nov 12

Nov 13

2000

Nov 12

Nov 13

850

Nov 12

Nov 13

Swiss Market Index (SMI ® )

EURO STOXX 50 ®

MSCI Emerging Markets Index

USA 2

Der US-Haushaltsstreit dominierte zu Oktoberbeginn das Kursgeschehen.

Die grossen Indizes mussten über mehrere Tage hinweg

Einbussen hinnehmen, weil das Undenkbare – die Zahlungsunfähigkeit

der USA ab dem 17. Oktober – bei den Anlegern für

wachsende Unruhe sorgte. Immerhin wurde der Aktienmarkt von

der US-Notenbank gestützt, die an der Politik des billigen Geldes

festhalten will und damit die Kauflaune der Anleger nicht ins Bodenlose

absacken liess. Als sich dann Demokraten und Republikaner im

US-Haushaltsstreit in letzter Minute auf einen Kompromiss einigten,

zogen die US-Börsen wieder kräftig an. Der Kompromiss sieht vor,

die Schuldenobergrenze bis zum 7. Februar anzuheben: Im Vorfeld

dieses Termins dürfte das Politgerangel wieder von vorne losgehen.

Marktteilnehmer kündigten deshalb an, Gelder verstärkt in ausländische

Aktienmärkte investieren zu wollen, um zukünftig auf der

sicheren Seite zu sein. Nach der Beilegung des Streits erlebten die

US-Börsen im Verlauf des Monats sehr kräftige Zuwächse; vor allem

der marktbreite S&P-500 ® -Index legte eine spektakuläre Rally hin

und erreichte am 28.10. mit 1762 und am 29.10. mit 1772 Punkten

Rekordhöchststände zum Handelsschluss. Der Dow-Jones-Index

kletterte ebenfalls auf einen Rekordschlussstand von 15’680 Punkten

– den höchsten Stand in seiner 129-jährigen Geschichte.

Schweiz 2

Der Schweizer Markt konnte im September knapp 3 % zulegen und vermochte dem

Trend der europäischen Börsen zu folgen. Zwar konnte eine Eskalation hinsichtlich

US-Verschuldungslimite im letzten Moment abgewendet werden, doch bleibt das Resultat

– eine temporäre Lösung bis Februar 2014 – unbefriedigend. Die Berichterstattung

zum 3Q13 begann in der Schweiz mit einer Reihe von soliden Ergebnissen bei Roche,

ABB und Adecco, während andere Unternehmen wie Syngenta und Holcim die Markterwartungen

nicht zu erfüllen vermochten. Die Grossbanken litten unter unbedachten

Aussagen hinsichtlich Verschuldungsquote der Finanzministerin, welche die Spielregeln

ändern möchte. Die wirtschaftlichen Kennzahlen in Europa, USA und China haben

ihre seit Juni sichtbare Erholungstendenz fortgesetzt, was sich zunehmend auch in den

Erfolgsausweisen der Schweizer Unternehmen zeigt, welche verhalten positive Impulse

für ihre Geschäftsentwicklung vermelden können. Der Bewertungsspielraum für den

Schweizer Gesamtmarkt bleibt aufgrund des Bewertungsniveaus limitiert; zunehmendes

Interesse der Investoren für Small- und Midcaps aus den zyklischen Sektoren (Industrie,

Konsum usw.) könnte in den nächsten Monaten die Kurse positiv beeinflussen.

1

Beitrag von GodmodeTrader

(www.godmode-trader.de)

2

Beitrag von Vontobel Research

Investment Banking

3

Beitrag Vontobel Research

Asset Management


5

derinews November/Dezember 2013

Marktbericht

Rohstoffmärkte Zinsen Währungen

JPMCCI Aggregate

3-Monats-LIBOR CHF – 5 y CHF Swap

EUR/CHF – USD/CHF

Indexpunkte

Nov 13

Absoluter Wert (in CHF)

Absoluter Wert (in CHF)

Absoluter Wert (in CHF)

1.26

0.98

1.25

1.24

0.96

1.23

1.22

0.94

0.92

1.21

1.20

1.19

0.90

0.88

Nov 12 Nov 13

Absoluter Wert (in CHF)

510

500

490

480

470

460

450

Nov 12

JPMCCI Aggregate

0.035

1.0

0.030

0.8

0.025

0.020

0.6

0.015

0.4

0.010

0.2

0.005

0.000

0.0

Nov 12 Nov 13

3-Monats-LIBOR CHF 5 y CHF Swap

EUR/CHF USD/CHF

Europa 1

Während die europäischen Börsen Anfang Oktober angesichts des US-Haushaltsstreits kurzfristig in die Knie gingen, profitierten die Volatilitätsindizes

VDAX ® und VSTOXX ® , die die Nervosität der Anleger widerspiegeln. Bis zu einer Lösung der Polit- und Finanzkrise in den USA hielten sich

die Anleger mit Käufen zurück. Einzelne Investoren parkten ihr Geld zunehmend in vermeintlich sicheren Häfen wie Bund-Future und zum geringen

Teil in Gold. Viele Anleger rechneten allerdings mit einer Einigung in den USA. Als dann tatsächlich ein Kompromiss erzielt wurde, kam die grösste

Rally europäischer Aktien seit 19 Monaten ins Rollen. Europaweit stiegen die Kurse, weil Investoren so rasch und umfassend Aktien kauften wie

zuletzt 2002. Flankiert wurde die Kauflaune von guten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone: Die Industrieproduktion im Währungsverbund war

im August so stark wie seit fast zwei Jahren nicht mehr gestiegen. Vor allem bei Investitionsgütern wurde ein sattes Plus gemeldet; ein guter

Indikator für eine breite wirtschaftliche Erholung. Nicht zuletzt wurden die Aktienkäufe im Oktober von dem Umstand befeuert, dass europäische

Aktien verglichen mit anderen Regionen weiterhin als günstig bewertet gelten. Bloomberg-Daten zeigen den Unterschied: Der EURO STOXX 50 ®

ist um ein Drittel günstiger bewertet als der MSCI World Index, der 6000 Aktien aus 23 Industrieländern abbildet.

Emerging Markets 3

Der Konjunkturausblick für Schwellenländer hat sich in

den vergangenen Monaten etwas aufgehellt. Die veröffentlichten

BIP-Daten des dritten Quartals zeigen eine

Erholung. Auch stimmen die ersten Stimmungs indikatoren

für das vierte Quartal zuversichtlich. Euphorie scheint

dennoch fehl am Platz. So sendet China Signale, das

Kredit wachstum wieder etwas drosseln zu wollen. Auch

verzeichnen mehrere Volkswirtschaften der Industrieländer

leichte Rückschläge im Hinblick auf Wirtschaftsindikatoren,

nach sehr positiven Überraschungen in den

letzten Monaten. Vontobel Research Asset Management

geht für die kommenden Quartale lediglich von einer

moderaten Wirtschaftserholung auf 5.1 % im 2014 aus.

Bei einer weiterhin stabilen Kerninflation spricht dieser

Ausblick für die meisten Schwellenländer nicht für den

Beginn von Zinserhöhungszyklen. Der konstruktive

USD-Ausblick der Vontobel-Experten spricht für keine

nachhaltigen Währungsgewinne des Schwellenländerblocks

gegenüber dem US-Dollar.

Währungsentwicklung CHF/EUR/USD 1

EUR/CHF setzte im Oktober seinen Anstieg fort und erreichte am

Montag, 14.10. bei 1.2359 ein frisches Dreiwochenhoch. Der Präsident

der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, hatte zuvor

erneut versichert, dass die EUR/CHF-Wechselkursuntergrenze bei

1.2000 eminent wichtig sei, um die Wirtschaft der Schweiz zu schützen.

Obwohl der Franken nach wie vor sehr stark sei, habe die stabile

Wechsel kurssituation dazu geführt, dass die SNB bereits seit mehr als

einem Jahr nicht mehr intervenieren musste, unterstrich Jordan.

EUR/USD bewegte sich bis zur Mitte des Monats Oktober seitwärts,

um dann am 17. Oktober einen kräftigen Sprung zu machen: Die vorläufige

Beilegung des US-Haushaltsstreits stärkte den Dollar über mehrere

Tage hinweg. Doch dann schwenkte das Währungspaar in eine

Seitwärtsbewegung, bis der US-Arbeitsmarktbericht Bewegung in das

Währungspaar brachte. Es schoss kurz darauf förmlich aus seiner

Seitwärtskonsolidierung nach oben. Selbst das bisherige Jahreshoch

bei USD 1.3711 konnte die Bullen nicht stoppen. Nachdem EUR/USD

am Freitag, 25.10. bei 1.3832 den höchsten Stand seit November

2011 erreicht hatte, ist dem Währungspaar allerdings die Puste

ausgegangen.

Quelle: Bloomberg, Stand am 07.11.2013

Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind kein verlässlicher

Indikator für die künftige Wertentwicklung. Steuern und allfällige

Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.


6

derinews November/Dezember 2013

Marktfokus

Dividendenperlen – zeitlose Klassiker

Im aktuellen Tiefzinsumfeld halten Investoren Ausschau nach geeigneten Alternativen. Defensive

Strategien stehen dabei nicht zwingend im Widerspruch zu Renditechancen. Mit Dividendenperlen

rückt eine zeitlose Renditequelle wieder in den Fokus. Dabei sollte aber ein Augenmerk auf mehrere

Auswahlkriterien gelegt werden.

Geld bleibt «billig»

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr

2008 bedienen sich die Notenbanken ausserordentlicher

geldpolitischer Massnahmen.

Den Pfad expansiver Geldpolitik beschreiten

sie dabei rigoros. So bewegen sich die Zinsniveaus

vieler Industrienationen nur noch

in die eine Richtung: abwärts (vgl. Grafik

«Leitzinsen seit 2001»). Mit der aktuell fortschreitenden

Konjunkturerholung in den Vereinigten

Staaten sowie in Europa ist letztlich

mit einer Einschränkung der ultralockeren

Geldpolitik gerechnet worden, infolgedessen

haben Speku lationen über den Zeitpunkt einer

möglichen Reduktion des massiven Anleihekaufprogrammes

der US-Notenbank (Fed) bei

den Renditen langjähriger Anleihen für starke

Kursschwankungen gesorgt. Das Gegenteil

war jedoch der Fall: Die Fed schob den Ausstieg

aus der Ära des billigen Geldes völlig

unerwartet weiter auf die lange Bank, weswegen

der Umfang der monatlichen Ankäufe

von Staatsanleihen und Immobilienpapieren

erst einmal auf dem bekannten Niveau von

85 Milliarden US-Dollar pro Monat belassen

worden ist.

Renditen dank defensiver Strategien –

ein Widerspruch?

Die US-Notenbank Fed und ihre europäischen

Pendants bleiben vorerst auf ihrem eingeschlagenen

Weg, die Märkte auch weiter-

Leitzinsen seit 2001

7

6

5

4

3

2

1

0

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13

USA Eurozone

Grossbritannien

Schweiz

Japan

Quelle: Thomson Datastream; Stand: November 2013

Schweizer Unternehmen: Entwicklung der

Dividendenrenditenerwartung im Zeitablauf

4.5 %

4.0 %

3.5 %

3.0 %

2.5 %

2.0 %

1.5 %

1.0 %

0.5 %

0.0 %

03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13

Gesamtmarkt (SPI ® )

SPI ® Small

SPI ® Large

Rendite Staatsobligationen

Quelle: FactSet, Vontobel Equity Research

SPI ® Mid

hin mit «billigem Geld» zu fluten. Doch wie

lange noch? Vor allem Staatsobligationen von

Schuldnern mit guter Bonität liefern im aktuellen

Umfeld wenig bis keine Renditen.

Möchten Investoren höhere Renditechancen

wahrnehmen, so müssen sie derzeit auch zu

deutlich risikoreicheren Anlagen greifen, beispielsweise

zu Obligationen mit schlechteren

Schuldnern oder zu Aktien. Dabei besteht

zugleich die Gefahr, dass es im Falle eines

zwischenzeitlichen Anziehens der Geldpolitik

zu stagnierenden oder gar fallenden Aktienkursen

kommen könnte. Insbesondere die

Kurse volatilerer und damit risikoreicherer

Aktien dürften temporär stark einbrechen.

Schweizer Unternehmen: Aktuell erwartete

Dividendenrenditen vs. historischer

Durchschnitt

Small Caps

Mid Caps

2.3 %

2.6 %

+32 Basispunkte

SPI ® 2.9 %

Large Caps

3.0 % +32 Basispunkte

3.4 %

0.0 % 1.0 % 2.0 % 3.0 % 4.0 %

Durchschnittliche Dividendenrendite 2003 – 2014E

Aktuell erwartete Dividendenrendite

2.5 % +6 Basispunkte

2.5 %

3.2 %

Quelle: FactSet, Vontobel Equity Research

Unterschied

+36 Basispunkte

Dividenden als zeitlose Renditequelle

Mit Beginn der neuen Saison rücken Dividenden

als Renditequelle nun wieder ins Blickfeld

der Investoren. Das vorrangige Ziel ist,

über Anlagen in dividendenstarke Aktien von

hohen Dividendenrenditen zu profitieren.

Dividenden können einen wichtigen Beitrag

zum Gesamtertrag einer Aktie leisten. Dabei

handelt es sich um den Teil des Gewinnes

einer Aktiengesellschaft, den sie an ihre Aktionäre

ausschüttet. Die Dividendenrendite ist

auch relevant für die Bewertung von Aktien,

sie drückt die zuletzt ausgeschüttete Dividende

als Teil des aktuellen Aktienkurses aus.

Interpretiert werden kann sie auch als Verzinsung

des investierten Kapitals je Aktie. Da es

sich um einen Quotienten handelt, können

einerseits höhere Ausschüttungen, andererseits

ein fallender Aktienkurs einen positiven

Einfluss auf die Dividendenrendite haben und

umgekehrt. So lässt sich feststellen, dass die

Dividendenrenditen von Aktien vieler globaler

Leitindizes im Zuge der Finanzkrise und des

damit verbundenen Aktienmarkteinbruches

im Jahr 2008 sprunghaft anstieg. Auch heute

liegen sie dank gestärkter Unternehmensbilanzen

auf recht hohem Niveau, dabei

besteht weiteres Steigerungspotenzial. Ein

Einstieg in Dividendentitel wird somit vielerorts

als attraktiv erachtet (vgl. Grafiken

«Schweizer Unternehmen: Entwicklung der

Dividenden renditenerwartung im Zeitablauf»

und «Schweizer Unternehmen: Aktuell

erwartete Dividendenrenditen vs. historischer

Durchschnitt»).

Feste Werte mit Signalwirkung

Anlagen in dividendenstarke Titel stellen nicht

nur eine attraktive Alternative im Tiefzinsumfeld

dar. Es hat sich auch gezeigt, dass Unternehmen,

die nachhaltige Dividenden zahlen,

oft über gesunde Bilanzen, hohe Bargeldreserven,

eine gute Eigenkapitalausstattung


7

derinews November/Dezember 2013

Marktfokus

sowie ein substanzielles und eher strategisch

defensiv ausgerichtetes Geschäftsmodell verfügen.

So zeichnen sich beispielsweise viele

gut positionierte Schweizer Aktiengesellschaften

durch eine angemessene Bilanzsituation

aus, planen keine grossen und möglicherweise

riskanten Investitionen und dürften

in den nächsten Jahren damit auch höhere

Gewinne erwirtschaften und somit steigende

Bargeldpositionen aufweisen – eine vielversprechende

Voraussetzung für potenzielle

Dividendenzahlungen.

Selbst in Zeiten, in denen Unternehmensgewinne

stärker schwanken, haben sich Dividenden

bereits als vergleichsweise feste Werte

erwiesen. Dieser scheinbare Widerspruch lässt

sich einfach erklären: Unternehmen zahlen

oftmals auch dann eine Dividende, wenn ihr

Gewinn rückläufig ist. In diesem Fall kann die

Ausschüttung an die Aktionäre ein bewusster

Bestandteil der Unternehmensstrategie sein,

denn Dividenden haben üblicherweise eine

grosse Signalwirkung. So kann eine plötzliche

Dividendenkürzung oder gar ein Ausfall unerwünschte

negative Bewertungen durch den

Markt und Zweifel an der Zukunftsfähigkeit

des Unternehmens hervorrufen. Ausserdem

halten Investoren Aktien mit gut planbarer

Dividende tendenziell länger in ihrem Portfolio.

So haben Aktiengesellschaften grundsätzlich

ein gewisses Interesse daran, ihre Dividendenausschüttungen

möglichst nachhaltig

zu gestalten.

Das Portfolio stabilisieren

Aus Anlegersicht können Unternehmen, die

traditionell solide Dividenden ausschütten, ein

wichtiger Bestandteil eines Portfolios sein. Die

regelmässigen Zahlungsströme können nämlich

den Aktienkurs «glätten» und grössere

Preisschwankungen abschwächen. Wenn die

Aktienkurse leicht bis moderat fallen, können

Dividendenzahlungen so auch in gewisser

Weise als eine Art Sicherheitspuffer fungieren

und einen – wenigstens kleinen – Beitrag zur

Absicherung in Krisenzeiten bieten.

Steigen die Aktienkurse demgegenüber nur

leicht, so lässt sich aber auch eine zusätzliche

Ertragsquelle erschliessen. Renditen,

resultierend aus kleinen bis moderaten Kursgewinnen,

können so optimiert werden.

Schweizer Unternehmen der Sektoren Telekommunikation,

Nahrungsmittel sowie der

Pharmabranche schütten beispielsweise regelmässig

ansehnliche Dividenden aus. Bezeichnenderweise

gehören sie zu den sogenannten

defensiven Werten, deren Geschäftsverlauf

weniger von der Konjunkturentwicklung

abhängt. In unsicheren Zeiten können solche

Titel somit zu mehr Stabilität verhelfen.

Weitere Auswahlkriterien im Auge behalten

Bei der Auswahl der Aktien sollten Anleger

dennoch nicht ausschliesslich auf die Höhe

der Dividendenrenditen achten. So wurden

Anleger in der Vergangenheit auch nicht selten

von übertrieben hohen Dividendenrenditen

ge blendet. Erfolge früherer Jahre müssen

nicht zwingend für die Zukunft gelten, und so

sollten grundsätzlich immer mehrere Auswahlkriterien

in Betracht gezogen werden.

Im Falle von dividendenstarken Titeln ist beispielsweise

eine Kombination aus dem vergangenen

Dividendenwachstum, der künftig

zu erwartenden Dividendenrendite, eine – wie

bereits erwähnt – solide Bilanz, eine stabile

Gewinn- und Cashflow-Entwicklung sowie

künftige Konjunkturentwicklungen und die

damit verbundene Aussicht auf anhaltenden

Unternehmenserfolg. Auch mögliche, künftige

Kurssteigerungen der Aktien sollten Berücksichtigung

finden, denn Anlegerbedürfnisse

können sich im Zeitablauf auch ändern. Zwar

stehen defensive Unternehmen – also vielfach

gute Dividendenzahler – momentan im

Vordergrund, mit potenzieller Anpassung der

Anlagestrategie, welche mit Veränderung

des Marktumfeldes einhergehen kann, sollte

das Portfolio dennoch relativ gut positioniert

bleiben.

Dividendenperlen – eine sorgfältige Titelauswahl

bleibt unerlässlich

Es ist festzustellen, dass im Vergleich zu den

früher typischen Dividendenpapieren der

Telekommunikations- oder Versorgerbranche

nun insbesondere Unternehmen aus weniger

zyklischen Wirtschaftszweigen starke und

stabile Erträge generieren – das sind mittlerweile

Unternehmen aus den Sektoren Nahrungs-

und Genussmittel und Pharma. Demgegenüber

stehen Aktiengesellschaften, deren

Gewinne üblicherweise stärker schwanken,

beispielsweise Industrietitel. Somit sollten

Titel, die den erstgenannten Branchen angehören,

vorwiegend Beachtung finden. Es gibt

allerdings auch Ausnahmen. Ein Beispiel für

einen solchen Einzelwert der Telekommunikationsbranche,

jedoch mit guten Dividendenaussichten,

ist die Swisscom-Aktie: Der

konser vative Titel gilt als einer der zuverlässigsten

Dividendenwerte. Sein Dividendenwachstum

betrug 4.1 % in den vergangenen

fünf Jahren, die Dividendenrendite liegt derzeit

bei 4.7 %. Die erwartete Rendite für 2014

und 2015 beträgt CHF 22 (Quelle: Bloomberg,

Stand: 01.11.2013).

Auf dividendenstarke Titel setzen

Dank des VONCERTs auf einen «International

Dividend Stocks II»-Basket (SVSP-

Bezeichnung: Tracker-Zertifikat; 1300) können

sich Anleger eine altbewährte Renditequelle

zunutze machen. Das Tracker-Zertifikat er möglicht

Investoren, an der Wertentwicklung

eines gleich gewichteten Korbes, bestehend

aus 15 inter nationalen und sorgfältig ausgewählten

Dividendentiteln, zu partizipieren.

Anleger nehmen somit an potenziellen

Gewinnen, aber auch möglichen Verlusten

des Aktienkorbes teil.

Im Hinblick auf die Dividendenerwartung

sind die im Basket enthaltenen Aktien aus

Sicht von Vontobel vielversprechend, und die

potenziell anfallenden Dividenden werden

jährlich an den Anleger ausgeschüttet. Ihre

Höhe entspricht grundsätzlich der Summe

der bis zum jährlichen Stichtag aufgelaufenen

Nettodividenden unter Abzug der anfallen-


8

derinews November/Dezember 2013

Marktfokus

den Managementgebühr. Fremdwährungen

werden am jährlichen Stichtag in Schweizer

Franken umgerechnet, somit tragen Anleger

ein Währungsrisiko in Bezug auf die Titel,

die nicht in Schweizer Franken notieren. Das

Tracker-Zertifikat hat eine Laufzeit von drei

Jahren und notiert in Schweizer Franken.

Kriterien zur Aktienauswahl

Bei der Auswahl wurden quantitative wie qualitative

Kriterien berücksichtigt und das Anlageuniversum

ist breit gewählt. So umfasst es

attraktive Dividendentitel aus den gängigen

weltweiten Leitindizes. 53 % der Titel wurden

aus europäischen und 47 % aus nordamerikanischen

Indizes gewählt. Folgende Kriterien

mussten für eine Titelauswahl erfüllt sein:

• Börsenkapitalisierung von mindestens

5 Milliarden Schweizer Franken

• Von Vontobel-Analysten als aussichtsreich

eingeschätzte Unternehmensentwicklungen

sowie Dividendenpolitik

• Durchschnittliche jährliche Wachstumsrate

der Dividenden von 2 % bis 14 % über die

letzten 5 Jahre

• Aktuelle Dividendenrendite von mindestens

3.65 %

• Eine stabile oder progressive Dividendenpolitik

in der Vergangenheit sowie gleichwertige

Zukunftsprognosen

Termsheets mit den rechtlich verbindlichen

Angaben sowie weitere Informationen sind unter

www.derinet.ch jederzeit abrufbar.

Der «International Dividend Stocks II»-Basket setzt sich wie folgt zusammen:

Aktientitel Unternehmensbeschreibung Dividendenrendite

2013E 2014E

Altria Group, Inc.

AT&T Inc.

Atlantia S.p.A

BAE Systems plc.

BCE Inc.

British American

Tobacco plc.

ConocoPhillips

Duke Energy

Corporation

Enagas SA

Pohjola Bank plc.

Red Electrica

Corp. SA

Reynolds

American Inc.

Sampo Oyj

Snam S.p.A.

Verizon Communications

Inc.

Quelle: Bloomberg

Die amerikanische Altria Holdinggesellschaft produziert und vertreibt

Zigaretten und sonstige Tabakwaren durch ihre Tochter gesellschaften.

Die US-Holdinggesellschaft bietet durch seine Töchter und verbundenen

Unternehmen verschiedenste Telekommunikationsdienste an.

Atlantia ist die italienische Holdinggesellschaft mit Verantwortung für

Portfolio-Strategien in den Transport- und Kommunikationsinfrastrukturen

und Netzwerksektoren.

Die britische BAE System entwickelt, liefert und unterstützt fort geschrittene

Raumfahrt- und Verteidigungssysteme.

BCE bietet ein volles Spektrum an Kommunikationsdiensten für Privatund

Geschäftskunden in Kanada an.

Die britische BAT ist eine Holdinggesellschaft, tätig im Bereich Herstellung,

Vermaktung und Verkauf von Zigaretten und Tabakwaren.

Das US-Unternehmen exploriert, fördert, transportiert und vertreibt

Rohöhl, Erdgas, Erdgaskondensate, Flüssigerdgas und Bitumen weltweit.

Das nordamerikanische Energieunternehmen besitzt ein integriertes

Netzwerk von Energieanlagen und verwaltet ein Portfolio von Erdgasund

Strombereitstellung, -lieferung und Handelsgeschäfte in den USA

und Lateinamerika.

Die spanische Enagas importiert Flüssigerdgas mit Methanfrachten und

betreibt drei Regasifizierungsanlagen in Spanien.

Das Unternehmen aus Finnland bietet umfangreiche Versicherungsund

Bankdienstleistungen an.

Das Unternehmen wartet und betreibt Spaniens Stromübertragungsnetz,

betreibt auch ein Glasfasernetz und bietet Internet-Standleitungsund

Hosting-Lösungen für Internet-Servicean bieter an.

Reynolds American stellt durch seine Tochtergesellschaften Tabakund

Kautabakwaren her. Sie verkauft ihre Produkte in den USA und

ihren Territorien.

Sampo Oyj ist ein finnischer Mehrspartenversicherer. Das Unternehmen

bietet Lebens-, Pensions-, Sach- und Unfallversicherungen an.

Snam besitzt und betreibt Italiens Erdgasverteilungsnetzwerk. Das

Unternehmen transportiert Gas im Auftrag von Importeuren, Händlern

und Unternehmen, die italienische Haushalte versorgen.

Verizon ist ein US-Telekommunikationsunternehmen, welches Telefondienste

im Festnetz und Daten-, Mobilfunk- und Internetdienste

anbietet.

4.90 % 5.30 %

5.05 % 5.16 %

4.76 % 4.97 %

4.38 % 4.48 %

5.11 % 5.34 %

4.12 % 4.39 %

3.67 % 3.81 %

4.31 % 4.40 %

6.41 % 6.53 %

4.25 % 4.47 %

5.25 % 5.39 %

4.83 % 5.20 %

4.37 % 4.81 %

6.61 % 6.59 %

4.12 % 4.24 %

Kompakt

Dividendenstrategien rücken im aktuellen

Tiefzinsumfeld in den Vordergrund. Die

eher defensiv ausgerichtete, zusätzliche

Renditequelle aus Aktien kann einem

Portfolio Stabilität verleihen. Eine sorgfältige

Titelauswahl bleibt jedoch unerlässlich

und sollte auf weiteren Kriterien

beruhen. VONCERT auf einen «International

Dividend Stocks II»-Basket trägt

dem Rechnung.

Produkteckdaten*

VONCERT auf einen «International Dividend Stocks II»-Basket

Emittentin

Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai

Garantin Vontobel Holding AG, Zürich (Standard & Poor’s A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Tracker-Zertifikat (1300)

Kotierung

Wird an der SIX Swiss Exchange beantragt

Basiswert

Voncert auf einen «International Dividend Stocks II» Basket

Valor / Symbol

1415 0978 / VZIDV

Emissionspreis / Kursbasis CHF 100.00 / CHF 98.50

Anfangsfixierung/ Liberierung 29.11.2013 / 06.12.2013

Schlussfixierung/Rückzahlung 29.11.2016 / 06.12.2016

Zeichnungsfrist

29.11.2013, 12.00 Uhr MEZ

Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. *Sämtliche Angaben sind indikativ und können

angepasst werden.


9

derinews November/Dezember 2013

Interview

«Eine intelligente Auswahl von Dividendentiteln

beruht auf deren Nachhaltigkeit.»

Panagiotis Spiliopoulos

Leiter Research

Vontobel Investment Banking

Panagiotis Spiliopoulos leitet seit 2008

das Vontobel Research. Seine Tätigkeit

bei Vontobel nahm er im Jahr 2001

auf. Er befasste sich zunächst mit der

Analyse von Technologie-, Industrieund

Bankwerten. Zuvor arbeitete er

für die Bank Julius Bär sowie für eine

Investmentgesellschaft und war dort als

Leiter für die Auswahl der Investments

verantwortlich. Seine Karriere begann er

1995 als Consultant bei einer weltweit

führenden Unternehmensberatung.

derinews: Sind Dividendenstrategien als

Anlageklasse in der letzten Zeit eher in den

Hintergrund getreten?

Das Gegenteil ist der Fall. Investoren legen

zurzeit sogar ein verstärktes Augenmerk auf

diese Renditequelle. Ein gutes Beispiel dafür

ist Cembra Money Bank. Das Unternehmen

hat gerade erst seinen Börsenstart hinter sich

gebracht. Mit einer Investition in die Aktie

setzen Anleger in erster Linie auf die hohe

erwartete Dividendenrendite von 5.5 % und

spekulieren tatsächlich eher weniger auf

mögliche Kurs gewinne. Insgesamt haben

die markanten, weltweiten Kurssteigerungen

auch dazu geführt, dass die Wahrscheinlichkeit

substanzieller Kursgewinne in Zukunft

sinkt. Gleichzeitig bietet das Zinsumfeld

keine nennenswerte Renditechancen.

derinews: Was könnte für künftig attraktive

Dividendenrenditen sprechen?

Die Bilanzen vieler Konzerne sind dank

grösserer operativer Gewinne in den letzten

Jahren gestärkt worden. Frei werdende Mittel

können nun für Fusionen und Übernahmen

von Unternehmen oder Unternehmensteilen

sowie Rückführungen an Aktionäre in Form

von beispielsweise Dividenden verwendet

werden. Grundsätzlich sind auch vermehrte

Investitionstätigkeiten denkbar, diese dürften

wegen der vergleichsweise unsicheren

Märkte jedoch eher verhaltener ausfallen.

derinews: Aus welchen Gründen dürften

Dividendenstrategien im Vergleich zu

beispielsweise Obligationen interessant

bleiben?

Im aktuellen Zinsumfeld dürften Obligationen

eine eher unattraktive Anlageform

bleiben. Sollte sich die Wirtschaft zudem

rasch erholen, könnten deren Kurswerte aufgrund

steigender Zinsen unter Druck geraten.

Im Falle von Anlagen in Aktien ist das

anders: Sie bieten die Chance auf Beteiligung

an einer möglichen Wirtschaftserholung,

zusätzlich wird dank potenziell anfallender

Dividenden ein Teil des erwirtschafteten

Unternehmensgewinnes an die Aktionäre

ausgezahlt.

derinews: Woran erkennt man, ob es sich

um eine intelligente Auswahl von Dividendentiteln

handelt?

Das Wichtigste ist, dass man nicht ausschliesslich

auf aktuelle Dividendenrenditen

als einziges Auswahlkriterium zurückgreift.

Würde man beispielsweise nur die «Top-

Dividendenzahler» heranziehen, so liefe man

Gefahr, dabei Unternehmen zu selektieren,

die möglicherweise eine einmalig hohe

Sonderdividende ausschütten. Für eine

intelligente Titelauswahl ist es aus diesem

Grunde notwendig, im Vorfeld eine sorgfältige

Analyse durchzuführen. Diese kann

dann eine gute Basis für die Beurteilung von

Dividendenprognosen schaffen, welche auf

Dividendennachhaltigkeit ausgerichtet ist.

derinews: Welche speziellen Branchen

erachten Sie als interessant?

Das sind beispielsweise die Pharma- sowie

Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Beide

Sektoren dürften auch künftig von den

bekannten Megatrends – Bevölkerungs- und

Einkommenswachstum – profitieren. Hinsichtlich

ihrer weiteren Entwicklungen sind

sie deshalb auch gut prognostizierbar.

Eine interessante Alternative stellen mittlerweile

Technologiewerte dar. In der Vergangenheit

investierte die Branche verstärkt in

ihr Wachstum. Im Zuge sinkender Wachstumsraten

sind die Investitionstätigkeiten

jedoch eingeschränkt und Technologieunternehmen

wegen höherer Cash-Reserven zu

soliden Dividendenzahlern geworden.

Geändert hat sich die Situation übrigens

bei Versorgern und Telekommunikationskonzernen,

welche früher durchaus solide

Dividenden zahlten. Dies ist zwar nicht mehr

der Fall, jedoch gibt es immer noch positive

Einzelfälle. Swisscom ist ein gutes Beispiel für

eine solche Ausnahme.

derinews: Woran erkennt man eine nachhaltige

Dividendenpolitik?

Vergangene Dividendenzahlungen sind

zunächst einmal die Grundvoraussetzung. In

Kombination mit den jeweiligen Bilanzkennzahlen

lässt sich dann eine Nachhaltigkeitswahrscheinlichkeit

errechnen.


10

derinews November/Dezember 2013

Themenrückblick

European Financial Basket sorgt für Zuversicht

Valor Symbol Basiswert Verfall Währung Aktueller Preis* Performance seit

Lancierung*

Performance

1 Monat*

1415 0699 VZINA India V Basket 08.06.2015 USD 98.30 – 2.2 % 14.3 %

1415 0411 VZEUF European Financial Basket 23.01.2015 CHF 111.20 12.9 % 11.4 %

1077 8283 VZSGC Solactive ® Smart Grid Performance-Index Open End CHF 75.05 – 26.1 % 9.4 %

1963 244 VZSXB SXI Bio+Medtech Price Index Open End CHF 168.00 43.5 % 8.7 %

1415 0566 VZTUB Türkei II Basket 20.04.2015 CHF 80.40 – 18.8 % 7.2 %

1118 1614 VZGBC Solactive ® European Good Banks Performance– Index Open End CHF 81.00 – 20.2 % 6.5 %



1996 013 VZSMM SMIMC ® (Swiss Market Mid Caps TRI) Open End CHF 185.80 114.6 % 4.3 %



1415 0630 VZMIM Mining Majors 17.04.2015 CHF 94.70 – 3.3 % 0.7 %

1257 2107 VZPHX Phelix Baseload Year Future Open End EUR 35.80 – 40.8 % – 1.9 %

1415 0128 VZLUB Luxury & Fashion V Basket 17.07.2014 CHF 132.80 33.9 % – 2.2 %

1208 7914 ETCAGC JPMCCI – Agriculture TRI Open End q CHF 75.10 – 25.5 % – 2.2 %

1132 8675 VZSEB Seltene Erden 09.10.2014 CHF 47.20 – 53.2 % – 2.5 %

1415 0377 VZSIV Silver Mining II 17.12.2014 CHF 50.80 – 49.2 % – 3.8 %

1014 0821 VZOIC Vontobel Oil- Strategy Index Open End CHF 132.90 30.9 % – 4.9 %

Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. *Stand am 31.10.2013.

Kommentar von unserem Vontobel Research Investment Banking




European Financial Basket

Der European Financial Basket hat mit einer

Performance von über 12 % seit Lancierung

Ende Januar den EURO STOXX 50 ® als Benchmark

(11 %) hinter sich gelassen. Weitreichende

Hilfestellungen der EZB, eine schrittweise

fortschreitende Bereinigung der Bilanzen

in Sachen faule Kredite (insb. Spanien, Italien),

umfassende Kostensenkungsmassnahmen und

ein sich langsam verbesserndes Makroumfeld

haben die Investoren zu Käufen veranlasst.

Trotz vereinzelt bereits erfolgter Kapitalerhöhungen

bestehen immer noch Fragezeichen,

ob die Kapitalisierung ausreicht. Der

im nächsten Jahr anstehende umfangreiche

Stresstest dürfte das Vertrauen in den Bankensektor

zusätzlich stärken. Nach den erfolgten

Kursfortschritten muss für den nächsten

Kursschub der Gewinn gesteigert werden, sei

es durch höhere Aktivität der Kunden oder

Kredit wachstum.

SMIMC (Swiss Market Mid Caps TRI)

Mit einer Performance von über 25 % seit

Jahresbeginn hat der Swiss Market Mid Caps-

Index mit den 30 liquidesten Titeln in diesem

Segment den SMI ® hinter sich gelassen. Seit

Juni ist zu beobachten, dass die unterdurchschnittliche

Performance von klein- und mittelkapitalisierten

Titeln aufgehört und sich nachhaltig

in eine Outperformance gewandelt hat.

Weshalb ist das so? Die von der positiven Entwicklung

der Makro-Indikatoren ausgehende

Zuversicht dürfte den zyklischen, häufig auf

den Binnenmarkt konzentrierten Titel nach

über zwei Jahren wieder Schub verleihen,

zumal bei solchen Werten noch erhebliches

Aufholpotenzial besteht. Mit einem Anziehen

der Erträge dürften die Margen und somit die

Gewinne überproportional ansteigen – eine

Tatsache, welche in der aktuellen Bewertung

noch nicht vollständig enthalten ist.

Mining Majors

Die hohe einstellige negative Performance des

Baskets ist auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen,

welche weitgehend auch für die

unmittelbare Zukunft gelten: 1) Seit Jahresbeginn

teilweise deutlich gesunkene Preise

sowohl für Edel- (Gold, Silber, Platin) wie auch

für Basismetalle (Kupfer, Zinn, Zink) aufgrund

der reduzierten Nachfrage aus China; 2) eine

hohe Kostenbasis, deren Anpassung noch Zeit

in Anspruch nehmen wird; 3) in der Vergangenheit

zu überteuerten Preisen getätigte Akquisitionen,

welche zu massiven Abschreibern

geführt haben; 4) steigende Produktionskosten.

Die im Basket enthaltenen grossen Minenbetreiber

haben durch Wechsel im Management

einen Strategiewechsel vollzogen. Der Fokus

liegt nun auf der Reduktion der Kapazitäten

und der Generierung von Cashflows, welche

über Dividenden den Anlegern zukommen

sollen. Die Umsetzung braucht Zeit.

Panagiotis Spiliopoulos, Leiter Research, Vontobel Investment Banking

Das Vontobel-Aktien-Research betreut weltweit die wichtigsten Investoren und

ist in den entscheidenden Finanzzentren präsent. Rund 150 Schweizer und 20

internationale Unternehmen deckt das Research ab. Mit einem sehr breiten

Know-how im Bereich der kleinen und mittelgrossen Unternehmen können

Kundenwünsche rasch und kompetent umgesetzt werden.


11

derinews November/Dezember 2013

Schweizer Aktienmarkt

Geberit mit starker Bilanz

Credit Suisse Group AG Nestlé SA Geberit AG

Performance-Entwicklung Credit Suisse Group AG

Performance-Entwicklung Nestlé SA

Performance-Entwicklung Geberit AG

Absoluter Wert in CHF

30

28

26

24

22

20

18

Nov 12 Nov 13

Credit Suisse Group AG Barriere bei CHF 19.72

Absoluter Wert in CHF

70

65

60

55

50

45

Nov 12 Nov 13

Nestlé SA Barriere bei CHF 49.53

Absoluter Wert in CHF

280

260

240

220

200

180

Nov 12 Nov 13

Geberit AG Barriere bei CHF 230.10

Quelle: Bloomberg, Stand am 07.11.2013. Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Steuern und allfällige Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.

Credit Suisse vermochte mit ihrem Bericht

zum 3Q13 die Märkte nicht zu überzeugen.

So verlor man im Investment Banking – insbesondere

im Geschäft mit festverzinslichen

Produkten – Marktanteile gegenüber den

amerikanischen Konkurrenten, bei denen die

Erträge und Gewinne weniger stark rückläufig

waren. Zusätzlich wurde in der Vermögensverwaltung

für Privatkunden aufgrund

der anhaltenden Inaktivität der Kunden und

den hohen Bargeldbeständen auf den Konten

ein deutlicher Rückgang der Profitabilität

verzeichnet. Auf der positiven Seite konnte

Credit Suisse einen weiteren substanziellen

Abbau von Risikopositionen vermelden, welche

sich vorteilhaft auf die Kapitalisierung auswirkten.

Leider liessen unbedachte Äusserungen

der Finanzministerin zur Verschuldungsquote

(«Leverage Ratio») der Schweizer Grossbanken

die Aktienkurse purzeln. Nach Meinung

der Analysten von Vontobel Research Investment

Banking war die Kursreaktion völlig

übertrieben und sie sehen die gemachten

Kommentare eher im politischen Kontext.

Nach Erachten der Vontobel-Experten wäre

es ohnehin fraglich, ob solche drakonische

Forderungen die parlamentarische Debatte

überstehen würden.

Nestlé hatte einen eher schwierigen Start

ins neue Jahr. Das anhaltende und herausfordernde

wirtschaftliche Umfeld in Europa

und eine Wachstumsverlangsamung in den

Entwicklungsländern (45 % des Umsatzes)

haben Spuren hinterlassen. Das organische

Wachstum betrug im ersten Semester nur

4.1 % – viel tiefer als in den vorherigen Quartalen.

Im dritten Quartal hat sich die Situation

stabilisiert, und das Wachstum hat sich

auf 5.0 % beschleunigt. Bei der Konkurrenz

war die Entwicklung jedoch auch nicht besser

(Unilever mit einer deutlichen Verlangsamung

in den Entwicklungsländern, Danone

mit hausgemachten Problemen in China).

Nestlé profitiert von der Integration der chinesischen

Übernahmen und von Wyeth. Alle

diese Unternehmen sind in schnell wachsenden

und hoch profitablen Produktkategorien

tätig. Zudem hat sich der Business Mix von

Nestlé in den letzten Jahren verbessert. Nestlé

wird in Zukunft den Fokus weiterhin auf Innovation

legen (Dolce Gusto, Juicy Chicken).

Ausserdem verbessert die neue Finanzchefin

Wan Ling Martello die Kapitalallokation, (inkl.

Veräusserung von Einheiten), was zu einer

Verbesserung des ROIC führen dürfte. Nestlé

bleibt als Benchmark attraktiv.

Nach einem etwas durchzogenen ersten

Semester hat Geberit im dritten Quartal ein

eindrückliches Umsatzwachstum von 8 %

erzielt. Der europäische Marktführer in der

Sanitärtechnik profitiert von seiner einmaligen

Position im wachsenden deutschen Baumarkt.

Basierend auf diesen höheren Volumen, aber

auch unterstützt durch tiefere Personalaufwendungen,

konnte die Betriebsmarge auf

sehr hohe 28.7 % gesteigert werden. Dementsprechend

generiert die Gesellschaft einen

sehr hohen freien Cashflow und verfügt über

eine ausserordentlich starke Bilanz. Darum

kann Geberit eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik

(Dividendenrenditen um 3 %

sind die Regel) verfolgen. Zudem wurden

mehrere Aktienrückkaufprogramme in der

Vergangenheit durchgeführt. Allerdings

beschränkt die sehr hohe Bewertung das

Aufwärts potenzial der Aktie. Der Aktienkurs

hat nach der Bekanntgabe der Neunmonatszahlen,

welche die Markterwartungen übertroffen

hatten, nochmals markant zugelegt.

Die Aktie von Geberit gehört zu den teuersten

Industrieaktien in der Schweiz.

Produkteckdaten

Produktname Defender VONTI auf

Credit Suisse Group AG

Valor 2157 8833

Ausübungspreis CHF 28.17

Barriere CHF 19.72

Anfangs- /

Schlussfixierung

Max. Rendite*

Aktueller Briefkurs* 98.70 %

20.09.2013 /

17.10.2014

7.73 % (8.28 % p. a.)

Produkteckdaten

Produktname Defender VONCERT auf

Nestlé SA

Valor 1415 0575

Ausübungspreis CHF 67.85

Barriere CHF 49.53

Anfangs- /

Schlussfixierung

27.03.2013 /

19.06.2015

Bonusrendite* 3.90 %

Aktueller Briefkurs* CHF 66.00

Produkteckdaten

Produktname Defender VONTI auf

Geberit AG

Valor 2246 8095

Ausübungspreis CHF 270.70

Barriere CHF 230.10

Anfangs- /

Schlussfixierung

Max. Rendite*

Aktueller Briefkurs* 99.80 %

07.11.2013 /

19.12.2014

5.60 % (5.07 % p. a.)

Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. *Stand am 11.11.2013.


12

derinews November/Dezember 2013

Know-how

Aktien- und Zinsentwicklungen gleichzeitig im Visier –

mit Floater Multi Defender VONTI

Befinden sich die Aktienmärkte in einer Seitwärtsphase, lassen sich mit Multi Defender VONTI –

Barrier Reverse Convertible – attraktive Renditen erzielen. Werden sie mit einer zusätzlichen

Zinskomponente ausgestattet, so entstehen sogenannte Floater Multi Defender VONTI. Anleger

partizipieren nun zusätzlich an einem potenziellen Anstieg der kurzfristigen Zinsen.

Multi Barrier Reverse Convertible, ausgestattet

mit einer zusätzlichen variablen

Couponkomponente

Die «Floater»-Version des Multi Defender

VONTIs nimmt Aktien und Zinsen gleichzeitig

ins Visier. Wie der klassische Multi Defender

VONTI bezieht sich der Floater auf mehrere

Basiswerte, beispielsweise Aktien. Im Gegensatz

zur Basisvariante weist der Floater Multi

Defender VONTI zwar ebenfalls garantierte,

in der Höhe jedoch variable Coupons auf,

welche in meist vierteljährlichen Zeitabständen

jeweils neu fixiert und gezahlt werden.

Der variable Coupon setzt sich aus zwei Komponenten

zusammen – einem fixen Teil wie

beim klassischen Multi Defender VONTI plus

einer zusätzlichen variablen Zinskomponente.

Deren Höhe ist an die Entwicklung eines kurzfristigen

Referenzzinssatzes, beispielsweise

die des CHF 3-Monats-LIBOR-Satzes (vgl.

Infobox «3-Monats-LIBOR-Satz»), gebunden

und wird jeweils vor Beginn einer Couponperiode

fixiert. So können Investoren im Falle

eines Anstieges der kurzfristigen Zinsen von

steigenden Couponzahlungen profitieren. Zu

beachten ist allerdings, dass der Coupon

wegen seiner variablen Ausgestaltung auch

sinken kann. Sollte der Referenzzins unter null

fallen, würde der fixe Coupon um den Negativwert

vermindert.

Dank variablem Coupon an einem möglichen

Zinsanstieg partizipieren

Im Unterschied zum Klassiker «Multi Defender

VONTI» können sich die Coupons der

«Floater»-Version während der Laufzeit ändern,

da die variable Zinskomponente an die Entwicklung

des kurzfristigen Referenzzinses

gekoppelt ist. Bei seitwärts tendierenden

Kursen der zugrunde liegenden Basiswerte

können Investoren so an einem möglichen

Anstieg der kurzfristigen Zinsen teilhaben.

Ein interessantes Beispiel ist der aktuelle

Floater Multi Defender VONTI mit den drei

Basiswerten Nestlé, Swisscom und Zurich

Insurance Group (Valor: 1415 0868). Das

in Schweizer Franken kotierte Anlageprodukt

offeriert einen vierteljährlich ausbezahlten

Coupon von 5.00 % p. a. plus den CHF

3-Monats-LIBOR Zinssatz (Referenzzinssatz)

als zusätzliche variable Couponkomponente.

Die Barrieren der Basiswerte sind bei jeweils

60 % festgelegt (vgl. Tabelle «Produkteckdaten»).

Damit schützt der Floater Multi Defender

VONTI einerseits vor Kursrückgängen bis

40 % der zugrunde liegenden Aktien, andererseits

bietet er attraktive Renditechancen

mit einer Partizipation an einem potenziellen

Anstieg des kurzfristigen Referenzzinses.

Rückzahlungsprofil entspricht der

klassischen Variante

Das Rückzahlungsprofil des Floater Multi

Defender VONTIs entspricht dem der klassischen

Variante mit fixem, garantiertem Coupon.

Rückzahlungsprofil eines Floater Multi Defender VONTIs

Gewinn

0

Barriere (gleich für

alle Basiswerte)

Da Anleger von einem Coupon profitieren,

der in der Regel über den üblichen Geldmarktkonditionen

liegt, tragen sie im Gegenzug

das Kursrisiko gleich mehrerer Basiswerte.

Die Rückzahlung am Laufzeitende ist letztlich

davon abhängig, ob es bei einem der

Basiswerte während der Laufzeit zu einem

Barrieren ereignis gekommen ist oder nicht

(vgl. Grafik «Rückzahlungsprofil eines Floater

Multi Defender VONTIs»).

• Wenn keiner der Basiswerte während der

vorab definierten Barrierenbeobachtung

niemals seine Barriere berührt oder unterschritten

hat, wird am Laufzeitende mit

dem letzten variablen Coupon auch der

Nennwert zurückbezahlt.

• Berührt oder unterschreitet einer der

Basiswerte jedoch während der Barrierenbeobachtung

die Barriere, erfolgt die

Aus zahlung am Laufzeitende wie folgt:

1. Es wird der letzte variable Coupon

ausbezahlt.

2. Rückzahlung:

a) Befinden sich alle Basiswerte

bei Schlussfixierung wieder

über ihren jeweiligen Ausübungs -

preisen, wird der Nennwert

zurückbezahlt.

Ausübungspreise (hier bei 100%)

Variable Coupons

3-Monats-LIBOR-Satz

LIBOR ist die Abkürzung für den Begriff «London

Interbank Offered Rate». Beim CHF 3-Monats-LIBOR-

Satz handelt es sich dabei um den durchschnittlichen

Zinssatz, zu dem eine Gruppe von Banken bereit ist,

sich in London Kredite mit einer Laufzeit von drei

Monaten in Schweizer Franken untereinander zu

gewähren.

Verlust

Quelle: Vontobel

Basiswerte


13

derinews November/Dezember 2013

Know-how

Floater Multi Defender VONTI ermöglichen attraktive Renditen in Seitwärtsphasen und eine potenzielle Partizipation an kurzfristigen Zinsveränderungen.

b) Befindet sich mindestens einer der

Basiswerte bei Schlussfixierung unter

seinem Ausübungspreis, erfolgt

entweder die Lieferung der festgelegten

Anzahl des Basiswertes mit

der schlechtesten Wertentwicklung

oder eine Barabgeltung, die dem

Schlussfixierungskurs dieses Basiswertes

entspricht. Im Fall des Produktbeispieles

würde in diesem Szenario

die Lieferung der festgelegten Anzahl

Basiswerte erfolgen. Der variable

Coupon kann leichte Kursverluste

ganz oder teilweise ausgleichen.

Rendite-/Risikoverhältnis

Das Risikoprofil eines Floater Multi Defender

VONTIs wird hauptsächlich durch die Wahl der

Basiswerte und die Attraktivität der Ausstattungsmerkmale

– beispielsweise die Höhe der

Barrieren respektive des fixen Teils des variablen

Coupons – beeinflusst. Über die eigene

Risiko fähigkeit und -neigung sollte man sich

vor einer Anlageentscheidung somit immer im

Klaren sein. Grössere Rendite chancen müssen

wie bei allen Geldanlagen grundsätzlich mit

höheren Risiken erkauft werden. Dabei sollte

aber auch darauf geachtet werden, dass die

Renditechancen der Anlage in einem angemessenen

Verhältnis zum Risiko der Anlage

stehen.

Produkteckdaten

Floater Multi Defender VONTI auf Nestlé, Swisscom und Zurich

Emittentin

Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai

Garantin Vontobel Holding AG, Zürich (Standard & Poor’s A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Barrier Reverse Convertible (1230)

Kotierung

An der SIX Swiss Exchange

Nennwert CHF 1000.00

Referenzzinssatz

CHF 3-Monats-LIBOR-Zinssatz

Couponberechnung Referenzzinssatz + 5.00 % p. a.

Couponperioden

Vierteljährlich, beginnend per Liberierung

Valor / Symbol

1415 0868 / VONIZJ

Anfangs- / Schlussfixierung 25.09.2013 / 26.09.2016

Rückzahlung 03.10.2016

Basiswerte

Nestlé SA

Swisscom AG

Zurich Insurance Group Ltd.

Ausübungspreis

CHF 63.15

CHF 439.70

CHF 233.70

Aktueller Briefkurs* 100.40 %

Bei gleicher oder nahezu gleicher Produktlaufzeit

kann man oft zwischen tieferen

Barrieren und damit defensiverem Auszahlungsprofil

oder einem höheren Coupon, also

aggressiverem Auszahlungsprofil, wählen.

Vontobel bietet eine umfassende Produktpalette

von Floater Multi Defender VONTI

auf unterschiedlichste Basiswerte und Laufzeiten

an. Die Produkte können jeweils über das

Vontobel-Portal für strukturierte Produkte

www.derinet.ch abgerufen werden.

Barriere (in %)

CHF 37.89 (60 %)

CHF 263.82 (60 %)

CHF 140.22 (60 %)

Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. *Stand am 11.11.2013.

Anz. Basiswerte

15.83531

2.27428

4.27899

Kompakt

Dank Floater Multi Defender VONTI lassen sich Aktien und Zinsen gleichzeitig ins Visier

nehmen, damit bieten sie eine interessante Anlagemöglichkeit im aktuellen Zinsumfeld. Zum

einen lässt sich mit ihnen in Seitwärtsphasen eine Renditeoptimierung realisieren, darüber

hinaus an einem Anstieg der kurzfristigen Zinsen partizipieren.


14

derinews November/Dezember 2013

Investmentidee

China – ein Land in Bewegung

Mobilität als tragende Stütze einer funktionierenden Gesellschaft bleibt ein bestimmender Faktor für

Chinas Entwicklung der kommenden Jahre. Anlegern, die sich für das Thema «Mobilität in China»

interessieren, bietet Vontobel aktuell zwei interessante Produkte an.

Dachte man früher an China, kamen schnell

Gedanken an Menschen auf Fahrrädern oder

Rikschas auf. Wer heute ins Reich der Mitte

reist, muss feststellen, dass dieses Klischee

längst der Vergangenheit angehört. Statt den

zweirädrigen ehemaligen Prestigeobjekten

bestimmen Hightech-Züge und Autos, bzw.

deren kilometerlange Staus das Bild. Dies versinnbildlicht

die enorme Entwicklung, die das

Land in den letzten Dekaden durchgemacht

hat, aber auch welchen Problemen es sich

heute gegenüber gestellt sieht. Verursacht

durch die rasante Urbanisierung und den

ungeheuren wirtschaftlichen Aufschwung

entstehen zunehmend soziologische, ökonomische

aber auch ökologische Spannungen.

Das Land steht vor gewaltigen Aufgaben. Ein

grosses Ziel der Regierung ist es dabei, die

Mobilität der Chinesen zu verbessern.

Infrastruktur und Mobilität zentral

Grosse Herausforderungen kommen damit

auf den Ausbau von Infrastruktur zu. Aufgrund

der stark ausgeprägten Urbanisierung

leben heute über 700 Mio. Menschen – mehr

als 50 % der Chinesen – in urbanen Gebieten.

Dies erfordert ein modernes innerstädtisches

Verkehrssystem sowie einen funktionierenden

Nahverkehr. Zur Verbesserung der ländlichen

Situation wird zudem die Notwendigkeit

eines landesweiten, massiven Ausbaus

von Verkehrswegen und Transportmitteln

angestrebt. Die enormen ökologischen Probleme

dürften zudem ein weiterer Grund für

die Regierung sein, künftig auf den Schienenverkehr

zu setzen. Im 2011 verabschiedeten

Fünfjahresplan (2011 – 2015) formulierte die

Regierung das Ziel, bis 2015 das technisch

höchstentwickelte Hochgeschwindigkeitsnetz

der Welt zu bauen. So sollen allein 2013 über

660 Mrd. Yuan (ca. 108.45 Mrd. US-Dollar)

in den Ausbau des Schienenverkehrs investiert

werden, wie die staatliche China Railway

Corporation bekannt gab. Im ganzen Land

enstehen bereits neue Eisenbahnstrecken für

Hochgeschwindigkeitszüge. So konnte Ende

2012 die weltweit längste Bahnlinie für Hochgeschwindigkeitszüge

in Betrieb genommen

werden. Mit knapp 300 km/h kann die 2200

km lange Strecke Peking-Guangzhou in nur

8 Stunden zurückgelegt werden. Bis 2020

sollen insgesamt vier Ost-West- und vier

Nord-Süd-Hochgeschwindigkeitsstrecken mit

einer Gesamtlänge von 50’000 Kilometern

das riesige Land durchziehen.

Verkaufszahlen Personenwagen China

In Mio.

1.8

1.6

1.4

1.2

1.0

0.8

0.6

VONCERT auf den

«China Railway II»-Basket

Bereits vor 2 Jahren erkannte Vontobel diesen

Trend und ermöglichte mit dem VONCERT

auf den «China Railway»-Basket, an der Entwicklung

des chinesischen Bahnsektors zu

partizipieren. Trotz einiger Rückschläge wie

dem Zugunglück 2011 im Osten Chinas blieben

die chinesischen Eisenbahnunternehmen

in der Spur. Mit einer Performance von über

54 % kann sich das Endresultat des VON-

CERTs in Schweizer Franken mehr als sehen

lassen. Für Anleger, die an der chinesischen

Eisenbahnentwicklung partizipieren möchten,

bietet das im Sekundärmarkt aufliegende

Nachfolge-Tracker-Zertifikat auf den «China

Railway II»-Basket eine attraktive Investmentmöglichkeit.

Der statische Aktienbasket

umfasst sieben Unternehmen (sechs aus

China und eines aus Japan), die am stärksten

von der Entwicklung der chinesischen Eisenbahnindustrie

profitieren könnten. Die ausgewählten

Titel sind im Basket gleichgewichtet.

Das Produkt hat eine Restlaufzeit von

etwas mehr als 1.5 Jahren (Schlussfixierung:

28.08.2015) und wird in Schweizer Franken

und Euro angeboten. Der Anleger trägt ein

Währungsrisiko.

Wachsender Automarkt

Neben dem Schienenverkehr soll sich die

Mobilität auch im chinesischen Strassenverkehr

verbessern, insbesondere um die wirtschaftliche

Situation ländlicher Gebiete aufzuwerten.

Der bereits begonnene umfangreiche

Ausbau des Strassennetzes macht heute schon

einen grossen Teil der laufenden Strukturmassnahmen

aus. Mehr Strassen ermöglichen

auch bessere Einsatzmöglichkeiten von Fahrzeugen.

Gleichzeitig wächst Chinas Mittelstand

und mit ihm die Bedürfnisse nach Konsumgütern,

insbesondere nach Autos. Diese

gelten sowohl als Symbol für wirtschaftlichen

Aufstieg als auch als Ausdruck des Verlangens

nach Individualität und Unabhängigkeit.

Mit mehr als 13 Millionen verkauften PKWs

im Jahre 2009 überholte China die weltweit

grössten Automobilmärkte USA und Japan –

und wächst als Automarkt Nummer eins auch

2013 weiter. Dies, obwohl in einigen Städten

0.4

Sep 2007 Sep 2008 Sep 2009 Sep 2010 Sep 2011 Sep 2012 Sep 2013

CNVSPSGR Index

Quelle: Bloomberg; Stand am 30.09.2013.

Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


15

derinews November/Dezember 2013

Investmentidee

wie Peking oder Shanghai erste restriktive

Umweltschutzmassnahmen im Personenverkehr

mit PKWs greifen. Seit Jahresbeginn

wurden 12.8 Millionen Fahrzeuge verkauft,

was gegenüber den ersten 9 Monaten aus

2012 eine Steigerung von 14 % bedeutet.

Allein im September wurden gemäss dem

Branchenverband China Association of Automobile

Manufacturers 1.59 Mio. Einheiten

verkauft (vgl. Grafik «Verkaufszahlen Personenwagen

China»).

Da ausländische Autohersteller wie Volkswagen,

General Motors oder Hyundai innerhalb

Chinas ihre Positionen als Marktführer ausbauen,

schielen chinesische Autobauer nun

häufiger auch nach Europa. Jüngstes Beispiel

ist der zweitgrösste chinesische Autobauer

Dongfeng, der Spekulationen zufolge beim

angeschlagenen französischen Automobilkonzern

PSA, zu dem die Marken Peugeot

und Citroën gehören, einsteigen soll. Innerhalb

Chinas dürfte das anhaltende Wachstum

des Automobilmarktes nicht nur die Automobilhersteller,

sondern auch Unternehmen

aus der gesamten Wertschöpfungskette der

Automobilindustrie beflügeln. Für Unternehmen

aus den Bereichen Automobilherstellung,

-zulieferung, -handel und Technologieentwicklung

bietet das aktuelle Umfeld damit

grosse Entwicklungschancen.

VONCERT Open End auf den Solactive ®

China Automobile Performance Index

Für Anleger, welche von der Entwicklung

der lokalen chinesischen Automobilindustrie

profitieren möchten, bietet sich mit dem

Vontobel Index-Zertifikat eine attraktive

Möglichkeit. Das im Sekundärmarkt aufliegende

VONCERT partizipiert an der Entwicklung

des Solactive ® China Automobile Performance

Index. Dieser von Structured Solutions

berechnete Index bildet die Kursentwicklung

der 10 grössten börsennotierten chinesischen

Unternehmen aus den Bereichen Automobilhersteller,

Automobilzulieferer, Automobilhändler

und Technologieentwickler im Bereich

Automobile ab, die am meisten von den

genannten Entwicklungen profitieren dürften.

Der Index ist gleichgewichtet und wird

jährlich angepasst und neu gewichtet. Das

Produkt hat keine Laufzeitbegrenzung (Open

End) und ist in Schweizer Franken und Euro an

der SIX Swiss Exchange kotiert.

Für Chinas Entwicklung der kommenden Jahre, wie hier in Peking, ist Mobilität ein Schlüsselfaktor.

Produkteckdaten

VONCERT auf einen «China Railway II»-Basket

Emittentin

Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai

Garantin Vontobel Holding AG, Zürich (Standard & Poor’s A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Tracker-Zertifikat (1300)

Basiswert

«China Railway II»-Basket

Währung der Basket-Komponenten HKD / JPY

Kotierung

SIX Swiss Exchange

Valor / Symbol 1415 0826 / VZRWA 1415 0827 / VZRWB

Anfangsfixierung 30.08.2013 30.08.2013

Schlussfixierung / Rückzahlung 28.08.2015 / 04.09.2015 28.08.2015 / 04.09.2015

Emissionspreis CHF 98.90 EUR 98.90

Aktueller Briefkurs* CHF 107.40 EUR 107.20

Produkteckdaten

VONCERT Open End auf den Solactive ® China Automobile

Performance-Index

Emittentin

Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai

Garantin Vontobel Holding AG, Zürich (Standard & Poor’s A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Tracker-Zertifikat (1300)

Basiswert

Solactive ® China Automobile Performance-Index

Indexwährung

EUR

Kotierung

SIX Swiss Exchange

Valor / Symbol 1132 8691/ VZCAC 1132 8692 / VZCAE

Anfangsfixierung 25.10.2010 25.10.2010

Laufzeit Open End Open End

Emissionspreis CHF 101.50 EUR 101.50

Aktueller Briefkurs* CHF 102.60 EUR 113.70

Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. *Stand am 11.11.2013.

Kompakt

Mobilität – sowohl auf Schienen als auch auf der Strasse – bleibt ein bestimmender Faktor für

Chinas Entwicklung der kommenden Jahre. Anlegern, die sich für das Thema «Mobilität in

China» interessieren, bietet Vontobel aktuell zwei interessante Produkte an.


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derinews November/Dezember 2013

Rohstoff-Kolumne

Rohstoffkorrektur erfasst Energie-Sektor

Energierohstoffe

Die Preisschwäche der Industrie- und Edelmetalle

sowie der Agrargüter im dritten Quartal

dieses Jahres setzte sich zu Beginn des vierten

Quartals auch bei Energie-Rohstoffen fort.

Die Notierungen des Brent-Öls rutschten

im Verlauf des Oktobers deutlich unter die

110-USD-Marke. Der Preis der amerikanischen

Ölsorte WTI fiel unter 96 USD/Barrel.

Das an der Warenterminbörse CME gehandelte

amerikanische WTI-Rohöl hat damit

in New York seinen Preisabstand zu der an

der in Atlanta sitzenden Warenterminbörse

ICE gehandelten Nordseeölsorte Brent im

Monatsverlauf von etwas über vier USD auf

über USD 13 vergrössert. Analysten machen

für den Preisrutsch im amerikanischen WTI-Öl

steigende Lagerbestände auf dem amerikanischen

Heimatmarkt verantwortlich. Der Haushaltsstreit

der Republikaner und Demokraten

und die damit einhergehende Lähmung des

Wirtschaftswachstums habe die Ölnachfrage

belastet. Neben WTI wurde auch der Preis

für amerikanisches Erdgas Opfer des zeitweisen

Patts in Washington: Der Preis rutschte

7 % unter sein Monatshoch. Auch die milden

Temperaturen im Oktober und Anfang

November und der damit einhergehende

geringere Heizbedarf werden von Analysten

für die Preisschwäche des Erdgases verantwortlich

gemacht.

Edelmetalle und Kupfer

Der amerikanische Haushaltsstreit beeinflusste

auch den Goldpreis. Anfang November

notierte das Edelmetall rund 70 USD/Unze

über seinen Tiefstständen aus dem Oktober,

als die Märkte damit begannen einzupreisen,

dass die US-Notenbank wegen der ungewissen

makroökonomischen Auswirkungen des

amerikanischen Haushaltsstreits in abseh barer

Zukunft keine Drosselung ihrer Sachkäufe

unternehmen werde. Der Palladiumpreis

verteuerte sich auf Monatsfrist um weitere

2 %, nachdem er bereits im dritten Quartal

um rund zehn Prozent gestiegen war. Ein

wachsendes Angebotsdefizit auf dem Weltmarkt

wirkt sich stützend auf den Palladiumpreis

aus, während weder die Minenproduktion

noch die Wiederaufbereitung von

bereits vorhandenem Palladium – etwa in

Elektroschrott – diese Lücke füllen kann.

Platin verteuerte sich im Verlauf des Oktobers

ebenfalls um 2 %. Unterstützung erhält das

Platin einerseits von der Tendenz des Palladiums,

andererseits deutet sich eine Belebung

der chinesischen Platinschmucknachfrage an,

während die Mittelzuflüsse in börsennotierte

Platin-Fonds auf ein wachsendes Interesse

von Rohstoffinvestoren hindeuten. Letzteres

könnte auch dadurch motiviert worden sein,

dass die Abbaumengen südafrikanischer

Platin- und Palladiumminen sich zuletzt eher

enttäuschend entwickelten. Silber konnte

sich im Oktober nicht von der Preisentwicklung

des Goldes abkoppeln und bewegte sich

seitwärts, nachdem es im Vormonat um 7 %

gefallen war. Eine Abkopplung des Silberpreises

vom Goldpreis ist angesichts des in diesem

Jahr zu erwartenden Überangebots auf dem

Weltmarkt von über 4000 Tonnen Silber nicht

zu erwarten. Der Preis für Kupfer bewegte sich

im Monatsverlauf seitwärts. Zwar konnten

makroökonomische Indikatoren auf eine Belebung

des Wachstums in China und den USA

hindeuten, allerdings hatte sich in den letzten

Tagen des Oktobers die chinesische Kupfernachfrage

abgeschwächt. Händlern zufolge

haben chinesische Kupferverbraucher die

niedrigen Kupferpreise im dritten Quartal

genutzt, um ihre Lagerbestände aufzufüllen.

Dieser Zyklus könnte nun vollendet sein, was

auf eine schwächere Kupfernachfrage im

Verlauf des vierten Quartals schliessen lassen

würde.

Agrarrohstoffe

Der Weizenpreis rutschte im Oktober um

5 % unter seine Monatshochs und schloss auf

einem Fünfwochentief. Weizen ist damit rund

2.40 USD/Bushel teurer als ein- und dieselbe

Menge Mais. Zu Jahresbeginn kosteten beide

Getreidearten noch gleich viel. Nun substituieren

zahlreiche Einkäufer Weizen durch

Mais, was die Nachfrage nach Weizen sukzessive

schwächt. Der Baumwollmarkt blickt

auf gute Wachstumsbedingungen in den

USA und China, während Indiens Landwirte

Rekordanbauflächen für die Kulturpflanze

veranschlagten. Der Baumwollpreis rutschte

im Verlauf des Oktobers um 11 % ab. Nun

geraten wieder die Veränderungen der chinesischen

strategischen Baumwollreserven ins

Blickfeld des Marktes. Sollte die chinesische

Regierung neue Käufe tätigen, könnte dies

den Preis stützen. Schwache Ernteergebnisse

nordamerikanischer Sojabauern vermochten

es im Oktober nicht, eine Erholung der

Sojabohnenpreise einzuleiten. Der Preis der

proteinreichen Bohnen war im Verlauf des

Septembers um 5 % gefallen. Dies könnte

an der Erwartung einer besseren Ernte in

Südamerika liegen.

Bestellen Sie kostenlos unseren regelmässigen

Rohstoff-Newsletter unter www.derinet.ch.

Weitere Informationen zu Chancen und Risiken der

Produkte finden Sie unter www.derinet.ch.

Produkteckdaten

VONCERT Open End

Emittentin / Garantin Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai / Vontobel Holding AG, Zürich (Standard & Poor’s A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Tracker- Zertifikat (1300)

Basiswert JPMCCI – Energy TRI 1 JPMCCI – Crude Oil TRI 1 PMCCI – Precious Metals TRI 1 JPMCCI – Agriculture TTRI 1

Valor / Symbol 1208 7908 / ETCENU 1132 8866 / ETCCOU 1208 7911 / ETCPMU 1208 7909 / ETCAGU

Emissionspreis USD 100.80 USD 100.80 USD 100.80 USD 100.80

Spot-Referenzpreis USD 819.47 USD 1285.75 USD 370.30 USD 229.93

Anfangsfixierung / Laufzeit 21.01.2011 / Open End 02.12.2010 / Open End 21.01.2011 / Open End 21.01.2011 / Open End

Managementgebühr max. 2 2.0 % p. a. 2.0 % p. a. 2.0 % p. a. 2.0 % p. a.

Aktueller Briefkurs * USD 98.00 USD 97.90 USD 88.80 USD 80.60

1

Weitere Produkte sind in Quanto CHF und Quanto EUR (währungsgesichert) erhältlich. Bei quanto-währungsgesicherten Produkten wird die entsprechende Quanto-Gebühr

in den Zertifikatspreis eingerechnet. 2 Managementgebühr: initial 1.00 %, kann geändert werden auf max. 2.00 % p. a. Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend

Produktrisiken. *Stand am 11.11.2013.


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derinews November/Dezember 2013

Wissenswertes

Wussten Sie, dass …

Dividendenperlen geraten immer mehr ins Blickfeld der Anleger. Zu finden sind sie weltweit.

Ein kleiner Exkurs in die Welt der Dividenden.

Wussten Sie beispielsweise, dass…

… die Geburtsstunde der Aktie um das

Jahr 1600 stattfand?

Damals gründeten englische Kaufleute

die «Ostindiengesellschaft» und Amsterdamer

Kaufleute 1602 die «Vereinigte

Ostindische Kompanie (VOC)».

… die Aktionäre der VOC eine Dividende in

Form von Kolonialwaren aus dem Fernen

Osten erhielten?

Anfangs war der Gewinn jeweils nach

Abschluss einer Fahrt verteilt worden, nun

blieb das Geld im Unternehmen.

… die Hoffnung auf gute Geschäfte die

VOC-Aktien um 30 – 40 % über den

Emissionskurs steigen liessen?

Sobald 1604 die ersten Schiffe in See

stachen, begann der Kurs zu steigen.

… die schweizerische Aktionärskultur von

Naturaldividenden geprägt ist?

Zu den beliebten Gewinnausschüttungen

gehören Gutscheine, Tickets sowie

Produkte der jeweiligen Firmen.

… die Bezeichnung «Pfeffersäcke» für

wohlhabende Aktionäre auf die ihnen

ausgezahlte Dividende zurückgeht?

Die holländische Gesellschaft pflegte ihre

Dividenden u. a. in Form von Pfeffersäcken

zu bezahlen.

… die Vereinigte Ostindische Kompanie

eine Dividendenrendite von durchschnittlich

19 % bezahlen konnte?

So lukrativ war der Handel mit Gütern aus

Asien, beispielsweise mit Gewürzen und

Porzellan.

… der Begriff «Dividende» seinen Ursprung

im französischen Worts «dividende»

(Anteil) hat?

Dabei handelt es sich um eine Ableitung

des lateinischen Wort «dividenda», was

übersetzt «die zu Verteilende» bedeutet.

… der deutsche Bankier Carl Fürstenberg

im 19. Jahrhundert der Ansicht war,

Aktionäre seien dumm und frech?

Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech,

weil sie dafür Dividenden verlangen.

… die kunstvollen Darstellungen auf Aktien

Stärke markieren sollten?

Die ersten Aktien waren schmucklose

Papiere. Später erhielten sie imposante

Sujets, um die Gewinnfantasie der Käufer

anzuregen.

... das Pharmaunternehmen Roche zu

Europas Dividenden-Champions zählt?

Der Schweizer Pharmariese Roche

steigerte während 26 Jahren seine

Dividende und wies somit ein ununterbrochenes

Dividendenwachstum auf.

... Unternehmen in Brasilien gesetzlich

verpflichtet sind, einen Teil ihrer Nettogewinne

als Dividende auszuschütten?

Und zwar mindestens 25 %. Nicht wenige

Unternehmen zahlen sogar mehr als das.

Ob als Pfeffersäcke oder schmuckvolles Papier: Dividenden und Aktien gibt es schon lange und in unterschiedlichen Formen.


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derinews November/Dezember 2013

News und Tipps

Prominenter Besuch am Strukturierte Produkte Forum

Mit dem Fokus auf Wissensvermittlung präsentierte sich die Strukturierte-Produkte-Branche im

Kongresshaus der breiten Öffentlichkeit. Prominente Persönlichkeiten waren dabei am

Vontobel-Stand anzutreffen.

In seiner siebten Folge präsentierte sich das

Strukturierte Produkte Forum Ende Oktober

im Kongresshaus Zürich. Auch dieses Mal mit

Vontobel als Hauptsponsor. Die zweitägige

Veranstaltung bot mit Referaten, Roundtables

und Wissensforen ein attraktives Programm,

bei dem neu die Wissensvermittlung im Vordergrund

stand. Die Besucherzahlen gaben dabei

mit zwei unterschiedlich besuchten Tagen ein

gemischtes Bild ab. Auf grossen Anklang vor

Ort stiessen die Informationsveranstaltungen.

Highlight aus Sicht von Vontobel war sicherlich

der Besuch hochkarätiger Keynote-Speaker

am eigenen Stand, die vor versammelter

Zuhörerschar zu den Fragen des Vontobel-

Ökonomen Ralf Wiedenmann Auskunft

gaben. So äusserte sich Wirtschaftsexperte

und Börsenguru Marc Faber zu aktuellen

Schwellenländer-Entwicklungen und der Problematik

zunehmender Staatsverschuldung.

Prof. Otmar Issing, früherer Chefvolkswirt der

Europäischen Zentralbank, gab seine interessanten

Einschätzungen zur aktuellen Währungspolitik

bzw. konkreten Massnahmen

rund um die europäische Währungsunion

und die Herausforderungen künftiger Finanzmarktstabilität

weiter.

Zudem war ein hauseigener Karikaturist am Werk.

Karikiert wurde auch Sandra Chattopadhyay

gemeinsam mit dem payoff-Chefredakteur

Martin Raab.

Interessante Einschätzungen zu brandaktuellen

Themen durch Prof. Otmar Issing, früherer

Chefvolkswirt der EZB.

Wie jedes Jahr waren auch Vontobel-Experten

mit interessanten Wissensworkshops vertreten.

Dieses Jahr gab es sogar tatkräftige Unterstützung

vom Vontobel-CEO Dr. Zeno Staub,

der am Roundtable zum Thema «Hat der

Finanzplatz Schweiz eine Zukunft?» teilnahm.

Panagiotis Spiliopoulos, Leiter des

Research Investment Banking, präsentierte

zudem einen interessanten «Marktausblick»

während seiner Teilnahme am gleichnamigen

Round table, und Georg von Wattenwyl, Leiter

Financial Products Advisory & Distribution

brachte Anlegern «das Potenzial von Strukturierten

Produkten» näher. Eric Blattmann,

Verant wortlicher für den öffentlichen Vertrieb

von strukturierten Produkten im Financial

Products, erläuterte das Thema «Barrier

Reverse Convertible – die bessere Aktie?».

Vincenzo Zinnà, Business Manager Financial

Products für Vontobel deritrade ® , erklärte in

seinem Referat, wie mehr aus Aktien herausgeholt

werden kann.

Vontobel-CEO Dr. Zeno Staub am Roundtable über

die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz.

Fotograph: christoph.dill@gedankengestalter.ch

Des Weiteren konnten Interessierte direkt am

Stand erfahren, wie mit der elektronischen

Emissionsplattform Vontobel deritrade ® massgeschneiderte

strukturierte Finanzprodukte

in Echtzeit konzipiert, emittiert und verwaltet

werden können. Im Rahmen eines Wettbewerbs

erhielt man die Möglichkeit, live ein

Produkt zu simulieren. Wessen imaginäres

Produkt in 6 Monaten die beste Performance

aufweist, kann sich als glücklicher Gewinner

dreier Rotweinflaschen Château Gruaud-

Larose 2004 schätzen. Wir werden Sie in den

kommenden Ausgaben diesbezüglich auf

dem Laufenden halten.

Auslosung «Leser werben Leser»-Wettbewerb,

derinews-Ausgabe September/Oktober 2013

Herzliche Gratulation den drei Gewinnern des

«Leser werben Leser»-Wettbewerbs! Die zahlreichen

Teilnahmen und Weiterempfehlungen haben uns sehr

gefreut. Die Gewinner von drei Globus-delicatessa-

Geschenkkörben wurden am 4. November 2013

schriftlich benachrichtigt.

Ihr derinews-Team


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derinews November/Dezember 2013

Hinweise

Produkt- und Risikohinweise

Quanto (währungsgesichert)

Wenn der oder die Basiswerte auf eine andere Währung

als die Referenzwährung des Produktes lauten, sollten

Anleger berücksichtigen, dass damit Risiken aufgrund

von schwankenden Wechselkursen verbunden sein

können und dass das Verlustrisiko nicht allein von der

Entwicklung des Wertes der Basiswerte, sondern auch

von ungünstigen Wertentwicklungen der anderen

Währung oder Währungen abhängt. Dies gilt nicht

für währungsgesicherte Produkte (Quanto-Struktur).

Bei quanto-währungs gesicherten Produkten wird die

entsprechende Quanto-Gebühr in den Zertifikatspreis

eingerechnet.

Defender VONCERT

Defender VONCERT [SVSP-Produkttyp: Bonus-

Zertifikat (1320)] zeichnen sich durch eine un begrenzte

Partizipation an der Wertentwicklung des

Basiswertes aus. Daneben bieten sie eine – allerdings

nur bedingte – Mindestrückzahlung in Höhe des

Ausübungspreises. Falls der Basiswert die Barriere

berührt, entfällt die Mindestrückzahlung unmittelbar.

Demnach sind die Risiken einer Anlage in solche

Produkte erheblich, sie entsprechen weitgehend den

Risiken einer Direktanlage in den Basiswert. Je tiefer

der Schlusskurs des Basiswertes bei Verfall unter dem

Emissionspreis liegt, desto grösser ist der erlittene Verlust.

Die angegebenen Renditen können durch Transaktionskosten

wie Courtagen, Steuern und Abgaben

geschmälert werden.

Defender VONTI und Multi Defender VONTI

Defender VONTI [SVSP Produkttyp: Barrier Reverse

Convertible (1230)] zeichnen sich durch einen garantierten

Coupon, eine Barriere sowie eine – allerdings

nur bedingte – Rückzahlung zum Nennwert aus. Falls

der Basiswert die Barriere während der Barrierenbeobachtung

berührt oder durchbricht, entfällt der

Rückzahlungsanspruch in Höhe des Nennwertes unmittelbar.

Multi Defender VONTI beziehen sich auf mehrere

Basiswerte. Im Falle eines Barrierenereignisses nur

eines Basiswertes ist für den Rückzahlungsanspruch

die Wertentwicklung des schwächsten Basiswertes

massgeblich.

Die Risiken einer Anlage in ein Defender VONTI oder

Multi Defender VONTI sind erheblich. Sie entsprechen

– bei nach oben begrenzten Gewinnchancen –

weitgehend den Risiken einer Direktanlage in den

Basiswert – bei einem Multi Defender VONTI in den

schlechtesten Basiswert. Je tiefer der Schlusskurs des

(schlechtesten) Basiswertes bei Verfall unter dem Ausübungspreis

ist, desto grösser ist der erlittene Verlust.

Die angegebenen Renditen können durch Transaktionskosten

wie Courtagen, Steuern und Abgaben

geschmälert werden.

Floater Multi Defender VONTI

Floater Multi Defender VONTI [SVSP Produkttyp:

Barrier Reverse Convertible (1230)] beziehen sich

auf mehrere Basiswerte und zeichnen sich bei Emission

durch einen Nennwert und regelmässige, variable

Couponzahlungen einerseits und eine – allerdings

nur bedingte – Rückzahlung zum Nennwert aus. Die

Couponzahlungen bestehen aus einem festen und einem

variablen Teil. Die Höhe des variablen Teils wird

jeweils in Abhängigkeit von einem Referenzzinssatz

festgelegt, was dem Anleger ermöglicht, über die

Couponzahlungen von steigenden Referenzzinsen zu

profitieren.

Eine Rückzahlung zum Nennwert ist gewährleistet,

solange die Basiswerte ihre Barrieren während der

massgeblichen Barrierenbeobachtung nicht berührt

haben. Falls nämlich mindestens ein Basiswert seine

Barriere während der Barrierenbeobachtung berührt,

entfällt der Rückzahlungsanspruch in Höhe des Nennwerts

unmittelbar. Demnach sind die Risiken einer

Anlage in ein Floater Multi Defender VONTI erheblich,

sie entsprechen weitgehend den Risiken einer

Direktanlage in den Basiswert mit der schlechtesten

Wertentwicklung. Je tiefer dieser Schlusskurs bei Verfall

unter seinem Ausübungspreis ist, desto grösser ist

der erlittene Verlust.

VONCERT

VONCERT [SVSP-Produkttyp: Tracker-Zertifikat (1300)]

bilden grundsätzlich die Performance des Basiswertes

ab. Bei einer Investition in ein VONCERT sind weitgehend

die gleichen Risiken wie bei einer Direktanlage in

den Basiswert zu beachten, insbesondere die entsprechenden

Fremdwährungs-, Markt- und Kursrisiken.

VONCERT erbringen keine laufenden Erträge und

verfügen über keinen Kapitalschutz.

Rechtlicher Hinweis

Die vorliegende Publikation dient lediglich der Information und stellt keine Anlageempfehlung oder Anlageberatung dar und ersetzt nicht

die vor jeder Kaufentscheidung notwendige qualifizierte Beratung, insbesondere auch bezüglich aller damit verbundenen Risiken. In der

Vergangenheit erzielte Performance darf nicht als Hinweis oder Garantie einer zukünftigen Performance verstanden werden. Allein massgeblich

sind die in den jeweiligen Prospekten enthaltenen vollständigen Bedingungen, die bei der Bank Vontobel AG, Financial Products,

CH-8022 Zürich, unter Tel. + 41 (0)58 283 78 88, kostenlos erhältlich sind. Weiter verweisen wir auf die Broschüre «Besondere Risiken im

Effektenhandel», die Sie bei uns bestellen können. Strukturierte Produkte gelten nicht als kollektive Kapitalanlagen im Sinne des Bundesgesetzes

über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und unterstehen deshalb nicht der Bewilligung und der Aufsicht der Eidgenössischen

Finanzmarktaufsicht FINMA. Die Werthaltigkeit von strukturierten Produkten kann nicht nur von der Entwicklung des Basiswertes,

sondern auch von der Bonität des Emittenten abhängen. Der Anleger ist dem Ausfallrisiko des Emittenten/Garantiegebers ausgesetzt.

Diese Publikation und die darin dargestellten Finanzprodukte sind nicht für Personen bestimmt, die einem Gerichtsstand unterstehen,

der den Vertrieb der Finanzprodukte oder die Verbreitung dieser Publikation bzw. der darin enthaltenen Informationen einschränkt oder

untersagt. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. November/Dezember 2013. © Bank Vontobel AG. Alle Rechte vorbehalten.

Lizenzhinweis

Die Wertpapiere werden von J.P. Morgan Securities Ltd. nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder unterstützt. J.P. Morgan bietet den

Wertpapierinhabern oder sonstigen Personen keine ausdrückliche oder stillschweigende Garantie oder Zusicherung, weder hinsichtlich

der Zweckmässigkeit, allgemein in Wertpapiere oder speziell in diese Wertpapiere zu investieren, noch hinsichtlich der Fähigkeit des

JPMorgan Commodity Curve Index, ein festgelegtes Ziel zu erreichen. J.P. Morgan hat der Bank Vontobel AG («Lizenznehmerin») eine

Lizenz zur Nutzung des JPMorgan Commodity Curve Index in Zusammenhang mit den Wertpapieren erteilt. J.P. Morgan ist nicht verantwortlich

für die Ausgabe, Verwaltung, das Marketing oder den Handel der Wertpapiere und übernimmt in dieser Hinsicht keinerlei

Verpflichtungen oder Haftung. J.P. Morgan ist der Marketingname für JPMorgan Chase & Co. und deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

weltweit.

Impressum

Herausgeberin: Bank Vontobel AG,

Financial Products, Bleicherweg 21, 8022 Zürich

Redaktion: Sandra Chattopadhyay, Adrian Kwasnitza,

Stefan Gäng

Marketing: Katia Bezzola Bussinger, Viviana Pirovino

Wussten Sie, dass … : Jessica Tresch

Erscheinungsweise: monatlich

Auflage: 6600 Exemplare

Gestaltung: Kovikom Werbeagentur AG ASW,

Zweierstrasse 35, 8004 Zürich, www.kovikom.ch

Bestellen Sie via:

E-Mail: derinews@vontobel.ch

Internet: www.derinet.ch

oder schreiben Sie an: Bank Vontobel AG,

Financial Products, Marketing,

Bleicherweg 21, 8022 Zürich

COSI ® Collateral Secured Instruments – Investor Protection engineered by SIX.


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Bleicherweg 21

Bank CH-8022 Vontobel ZürichAG

Financial Telefon + Products 41 (0)58 283 78 88

Gotthardstrasse Telefax + 41 (0)58 43 283 57 67

CH-8022 www.vontobel.com Zürich

Telefon www.derinet.ch +41 (0)58 283 78 88

Telefax +41 (0)58 283 57 67

www.vontobel.com

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interna tionale Finanzmärkte

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Reporter Jens Korte

• Alle zwei Wochen eine neue Folge

11/12/13 6600 DE

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