Perspektiven Nr. 01 / 2014 - Raiffeisen

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Perspektiven Nr. 01 / 2014 - Raiffeisen

januar 2014

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PERSPEKTIVEN

Wirtschafts- und Finanzinformationen für den Anleger

Aktienboom trotz schwächerer Weltwirtschaft

2013 war für Aktienanleger ein ausserordentlich gutes Jahr.

Zwar war die Entwicklung volatil und im Juni sah es nach

Bernankes Äusserungen zum Tapering sogar danach aus, als

würden die bis dahin erzielten Gewinne wieder weggefressen.

Doch dann besannen sich die Märkte und setzten zur neuen

Rekordjagd an. Natürlich erst nachdem der amerikanische Notenbankchef

wieder etwas Distanz zum Ausstieg aus der expansiven

Geldpolitik in Aussicht gestellt hatte. Wer schliesslich

die Nerven behielt, kann heute auf eine stolze Performance zurückblicken.

Die meisten wichtigen weltweiten Aktienindizes

legten zweistellig zu. Im Gegensatz dazu verzeichneten etliche

Rohstoffe und vor allem Edelmetalle – angeführt vom Silber –

Einbussen in ähnlichem oder noch grösserem Ausmass.

Verkehrte Vorzeichen

Führt man sich vor Augen, dass 2013 ein schwieriges, teilweise

sogar turbulentes Jahr war, erstaunt die Euphorie an den Aktienmärkten.

Die zähe konjunkturelle Erholung in Europa, Negativmeldungen

von der Schuldenfront und selbst der peinliche

Shutdown in Amerika brachten die Märkte nur vorübergehend

etwas aus dem Trott. Fundamentaldaten waren 2013 mit

Sicherheit nicht Treiber der beachtlichen Entwicklung. Sie liefern

nach wie vor zu wenig klare Anhaltspunkte, um eine solche

Rallye der Aktien zu rechtfertigen. Im Gegenteil: gute Fundamentaldaten

lösten gar Kursrutsche aus und schwächere

Konjunkturdaten Avancen. Die Börse stand sozusagen Kopf,

weil sie nicht die Daten, sondern die damit verbundenen Konsequenzen

auf die Geldpolitik einzupreisen versuchte. Die tolle

Performance der Aktienmärkte im Jahr 2013 bleibt demnach

fast ausschliesslich der Geldpolitik geschuldet. In einer ex post

Betrachtung ist der Schluss nicht ganz abwegig, dass fast die

gesamte Aktienhausse seit März 2009 vor allem auf geldpolitischen

Hoffnungen beruhte. Die wurden schliesslich immer erfüllt.

Als Mitte 2011 Europas Schuldenkrise die Märkte in negatives

Terrain drückte, schuf die EZB mit ihrer quantitativen

Lockerung den Nährboden für erneute Kursavancen. Und zuletzt

sprang auch Japan auf den monetären Expansionszug und

katapultierte den Nikkei Index in horrendem Tempo in schwindelerregende

Höhe.

Jahr der Bewährung

Auch wenn das globale Wirtschaftswachstum 2014 wieder

mehr Fahrt aufnimmt, wird dies den Märkten nicht zwingend

weiteren Auftrieb geben. Denn 2014 wird in dreifacher Hinsicht

zum Jahr der geldpolitischen Wahrheit. Es muss erstens

Klarheit darüber herrschen, wann die amerikanische Geldpolitik

sich definitiv von den Anleihekäufen verabschiedet. Zweitens

muss Abenomics in Japan fruchten, konkret das Wachstum

hochhalten und die Inflation in Richtung des angestrebten

Zielwertes von 2% anheben, ansonsten droht in Japan ein Katzenjammer.

Und drittens müssen in Europa die fiskalischen

Konsoldierungsbemühungen konsequent fortgesetzt werden,

ohne das nicht sehr robuste Wachstum zu gefährden. Das ist

eine anforderungsreiche Agenda, die Spannung verspricht,

aber was viel mehr zu hoffen ist: auch Klarheit. Im Idealfall würde

die Aktienperformance 2014 von sich aufhellenden Fundamentaldaten

beflügelt, welche die Angst vor dem Entzug des

billigen Geldes kompensieren. Doch bis dahin ist es noch ein

recht langer Weg. Ein fulminanter Jahresbeginn scheint jedenfalls

eher unwahrscheinlich.

Zinswende ist irreversibel

An den Bondmärkten hat sich die Meinung durchgesetzt, dass

der Abschied aus der ultraexpansiven Geldpolitik nur noch eine

Frage der Zeit ist. Aus diesem Grund wurde der übertriebene

Zinsanstieg nach Bernankes Weckruf im Mai auch nicht mehr

komplett ausgepreist. Die Wende an den Bondmärkten ist damit

2013 vollzogen worden. Auch wenn die Zinsen in den

meisten Industrieländern nun eher wieder steigen dürften, sind

Ängste davor unbegründet. Denn der Anstieg wird sich zunächst

in Grenzen halten und damit lediglich eine Normalisierung

der Zinskurven nach sich ziehen. Er wird so den zarten

Aufschwung kaum gefährden. Und mittelfristig kann er sogar

für Stimmung sorgen, wenn sich herausstellt, dass der Zinsanstieg

auf Grund einer konjunkturellen Belebung erfolgt. Das

wäre ein wirklich grosser Schritt im 2014.

Bitte beachten Sie die wichtigen rechtlichen Hinweise auf der letzten Seite


Wirtschaft und Finanzmärkte

Weltwirtschaft: Aufschwung erwartet

Wie in den zwei Jahren zuvor nahm 2013 das Wachstum der Weltwirtschaft

ab. Vor allem die staatlichen Sparmassnahmen in den USA und

die andauernde Schwäche der Schwellenländer bremsten die Dynamik.

In Europa hingegen verbesserte sich die Konjunktur etwas, das

Bruttoinlandprodukt fiel weniger stark als im Vorjahr. Das Wachstum

der Schweizer Wirtschaft legte hauptsächlich dank Impulsen von Konsum

und Aussenhandel zu. Die Weltwirtschaft dürfte 2014 an Fahrt

gewinnen. In den USA und Europa wird die Fiskalpolitik weniger restriktiv.

Bessere Arbeitsmarktbedingungen und eine Aufhellung der

Konsumentenstimmung sollten zu einer stärkeren Binnennachfrage

führen. Es gibt weiterhin Unsicherheitsfaktoren wie der Haushaltstreit

in den USA sowie die Reduktion der Anleihenkäufe durch das Fed.

Inflation: Weiterhin kein Teuerungsdruck

Die extrem lockere Geldpolitik schlug sich auch 2013 nicht in höheren

Konsumentenpreisen nieder. Der Ölpreis beeinflusste die Inflation

kaum. In den USA und der Eurozone nahm die Inflation 2013 ab, da

von der Konjunktur nur geringe Teuerungsimpulse ausgingen. In der

Schweiz fielen die Preise weniger stark als im Vorjahr. Im Zuge der konjunkturellen

Belebung erhöhte sich die Kapazitätsauslastung. Zudem

lief der aufgrund der Frankenaufwertung eingetretene Preisrückgang

bei den Importgütern aus. In der Schweiz und den USA dürfte die Inflation

2014 aufgrund der höheren Auslastung der Produktionskapazitäten

steigen. In der Eurozone ist das Wachstum noch zu gering, um

Inflationsimpulse auszulösen.

Wachstumsdynamik in den Industrieländern nimmt zu

BIP-Wachstum gegenüber Vorjahr in %

4

3

2

1

0

-1

-2

-3

-4

-5

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014

USA Eurozone Schweiz

Geldpolitik mit geringem Einfluss auf Inflation

Inflation gegenüber Vorjahr in %

4

3

2

1

0

-1

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014

USA Eurozone Schweiz

Geldpolitik: Sehr expansive Politik bleibt bestehen

Die Notenbanken hielten 2013 an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Die

USA setzten ihr Anleihenkaufprogramm fort und in Japan erhöhte die

Notenbank die Anleihenkäufe. Die Bilanzsumme der beiden Notenbanken

legte somit zu. Hingegen reduzierte sich die Bilanzsumme der

EZB aufgrund der vorzeitigen Rückzahlung von Krediten an Banken.

Eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik im Euroraum erfolgte jedoch

über eine Reduktion des Leitzinses. Die SNB hielt am Euro-Mindestkurs

fest und konnte diesen 2013 ohne Währungsinterventionen

verteidigen. Die Geldpolitik bleibt in den Industrieländern auch 2014

expansiv. Die neue Fed-Vorsitzende Yellen dürfte zwar die Anleihenkäufe

drosseln, aber generell am expansiven Kurs von Bernanke festhalten.

Wir erwarten daher keine Zinserhöhung.

Unternehmensanleihen: Renditen folgen Staatsobligationen

Der jahrelange Abwärtstrend bei den Renditen für Unternehmensanleihen

ist 2013 ausgelaufen. Die Refinanzierungskosten für Investment

Grade-Unternehmen haben sich im Einklang mit dem Zinsanstieg für

langfristige Staatsobligationen erhöht. Die Zinsdifferenz zwischen Unternehmens-

und Staatstiteln ist dabei weitestgehend konstant geblieben.

Der absolute Renditeanstieg fiel für USD-Unternehmensanleihen

am stärksten aus, wohl auf Grund der angekündigten Trendwende bei

der Geldpolitik der Fed. Die Zinsen für CHF-Papiere verharren weiterhin

auf einem vergleichsweise tiefen Niveau, haben aber spürbar angezogen.

Mit der erwarteten weiteren graduellen Versteilerung der

Zinskurve sehen wir auch für Unternehmensanleihen 2014 einen Aufwärtstrend

in ähnlichem Ausmass.

Notenbanken bleiben auf ultraexpansivem Kurs

Entwicklung der Zentralbank-Bilanz seit Anfang 2008, indexiert

450

400

350

300

250

200

150

100

50

0

2008 2009 2010 2011 2012 2013

EZB SNB Fed BoJ

Unternehmensanleihen:

Abwärtstrend bei Finanzierungskosten gestoppt

Renditen 5J-Unternehmensanleihen in %

(Durchschnitt Investment Grade)

7

6

5

4

3

2

1

0

Jan 08 Okt 08 Jul 09 Apr 10 Jan 11 Okt 11 Jul 12 Apr 13

EUR USD CHF

RAIFFEISEN PERSPEKTIVEN | 01 / 2014

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Wirtschaft und Finanzmärkte

Obligationen: Zinswende vollzogen

Im Frühjahr 2013 haben die globalen Obligationenmärkte die Zinswende

vollzogen. Das robuste Wirtschaftswachstum in den USA und

eine leichte Belebung in der Eurozone legen weiterhin leicht steigende

Obligationenrenditen nahe. Die Reduktion der Anleihenkäufe durch

die US Fed dürfte diesen Trend bestätigen. Aufgrund der tiefen Inflation,

der hohen Liquidität und dem anhaltenden Investitionsbedarf privater

und institutioneller Investoren nach Zinspapieren gehen wir allerdings

nicht von einem abrupten Anstieg der Renditen aus. Mit der

vollzogenen Zinswende bleiben Staatsanleihen für Investoren unattraktiv,

insbesondere in längeren Laufzeiten. Konservativen Investoren

raten wir von der Suche nach Renditeaufschlägen in den peripheren

Eurozoneländern ab.

Moderater Renditeanstieg dürfte sich fortsetzen

5%

4%

3%

2%

1%

0%

2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014

Schweiz Deutschland USA

Devisen: Zentralbankerwartungen bleiben Treiber

Die wechselnden Erwartungen über den Zeitpunkt des Beginns der

Zinsnormalisierung in den USA und der Eurozone haben zuletzt die

Schwankungen bei EUR/USD bestimmt. Dies dürfte sich auch 2014

nicht wesentlich ändern. Die relativ günstigeren Aussichten für eine

Erholung in den USA sprechen für einen deutlich früheren Politikwechsel

der Fed. Dies sollte dem USD Rückenwind geben. Der Franken

konnte sich, trotz der wieder zunehmenden Risikobereitschaft an den

Finanzmärkten, nicht weit von der Wechselkursuntergrenze wegbewegen.

Mit der weiterhin ungelösten Schuldenkrise und der aus unserer

Sicht nur noch moderaten Überbewertung des Franken sehen wir

bei EUR/CHF auf 12-Monatssicht kaum Bewegung.

Aktien: Vorsichtiger Start ins Jahr

Die Aktienmärkte wurden zuletzt von der Geldpolitik getrieben, während

unternehmensseitige Fundamentaldaten weitgehend im Hintergrund

blieben. Mit Blick auf die Finanzmärkte dürfte die Kommunikation

der Notenbanker bezüglich einem Ende der tiefen Zinsen äusserst

vorsichtig bleiben und so die Aktienmärkte beruhigen. Die Verabschiedung

von der Nullzinspolitik dürfte aber in den kommenden Monaten

zumindest diskutiert werden und für Nervosität am Aktienmarkt sorgen.

Die Bewertung der Aktienmärkte, gemessen am Kurs/Gewinn-

Verhältnis, scheint im historischen Vergleich, wenn man die Übertreibungen

um die Jahrtausendwende ausklammert, nicht günstig. Wir

starten insgesamt vorsichtig ins Aktienjahr 2014. Defensive Branchen

und Dividendenstrategien bieten das beste Risiko/Ertragspotential.

Franken nur moderat überbewertet

Reale handelsgewichtete Wechselkurse, Index

(Langfristdurchschnitt=100)

125

120

115

110

105

100

95

90

85

80

75

95 97 99 01 03 05 07 09 11 13

EUR CHF USD

Aktien gemessen am Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) nicht

günstig

25

20

15

10

5

94 96 98 00 02 04 06 08 10 12

KGV Schweiz KGV Europa KGV USA

Rohstoffe: Gold nach Korrektur wieder ein Thema

Rohstoffinvestitionen haben deutlich an Investorengunst verloren,

nachdem der Preissturz im Öl und jüngst auch im Gold die Risiken

deutlich aufgezeigt hat. Gold sehen wir in einem diversifizierten Portfolio

weiterhin als sinnvolle Ergänzung. Obwohl wir in den kommenden

Monaten einen stärkeren USD und tiefe Inflation erwarten,

scheint uns Gold auf dem aktuellen Niveau nicht mehr zu teuer. Die

Schuldenkrise in Europa und den USA ist nicht ausgestanden und damit

bleibt auch die Politik des billigen Geldes erhalten. Gold bleibt daher

gegenüber zinsbringenden Investitionen relativ attraktiv und wird

dem Bedürfnis nach Stabilität gerecht. Beim Ölpreis rechnen wir mit

der globalen Konjunkturbelebung mit einem leichten Anstieg.

Korrekturanfällige Rohstoffe

2000

1800

1600

1400

1200

1000

800

600

400

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Gold USD/Unze Rohöl (Brent) USD/Barrel (r.S.)

160

140

120

100

80

60

40

20

RAIFFEISEN PERSPEKTIVEN | 01 / 2014

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Schweizer Wirtschaft und Zinsen

Einsetzende Aussenhandelsdynamik

Das Schweizer Wirtschaftswachstum dürfte sich auch 2014 beschleunigen

und auf einen zusätzlichen Wachstumspfeiler abstützen.

Die konjunkturelle Erholung nach der Finanzkrise basierte

noch massgeblich auf dem privaten Konsum. Mehr als

die Hälfte des Schweizer Wirtschafswachstums in den Jahren

2012 und 2013 war dem Privatkonsum zuzuschreiben. Die

Kombination aus tiefer Arbeitslosenquote, hoher Zuwanderung

und tiefen Zinsen löste einen Konsum-Boom aus. Der Aussenhandel,

traditionell ein Treiber der Schweizer Wirtschaft,

trug erst im Verlauf von 2013 zur Wachstumsbeschleunigung

bei. Zwar wurde die Frankenstärke durch tiefe Zinsen und die

EUR/CHF Untergrenze gebremst, die globale Nachfrageschwäche

– insbesondere der Haupthandelspartner in der Eurozone

– lastete jedoch deutlich auf dem Aussenhandel.

Für die kommenden Quartale dürften sich die Kräfteverhältnisse

der Wachstumskomponenten leicht verschieben. Die Voraussetzungen

der Konsumstärke (robuster Arbeitsmarkt, tiefe

Zinsen) bleiben intakt. Mit einer anhaltenden Erholung in der

Eurozone erwarten wir zusätzlich einsetzende Impulse vom Aussenhandel.

Das Wachstum in der Eurozone bleibt zwar insgesamt

verhalten. Aber Deutschland zeigt weiterhin viel Zugkraft

und auch die Krisenländer Italien und Spanien haben jüngst

den Weg aus der wirtschaftlichen Kontraktion gefunden. Die

Erholung in der Europäischen Union ist ein wesentlicher Faktor

für den Schweizer Exportsektor – rund 55% der Schweizer Exporte

gehen in die EU. Da die Situation in der Eurozone trotz

Erholung angespannt bleibt, erwarten wir keinen ausgeprägten

Exportstimulus wie in den Jahren 2004 bis 2008 mit Wachstumsbeiträgen

des Aussenhandels von durchschnittlich rund

1.5 Prozentpunkten (siehe Abbildung). Werte um 0.5 Prozentpunkte

würden eher mit der von uns erwarteten globalen Konjunkturerholung

korrespondieren. Somit erwarten wir für 2014

insgesamt ein Schweizer BIP-Wachstum von 2.6%.

Verzerrte Zinsmärkte

Die starke Konjunkturdynamik zeigt langsam Wirkung an den

Zinsmärkten. 10-jährige Eidgenossen-Renditen haben die Zinswende

vollzogen. Im Verlaufe des vergangen Jahres haben sie

Aussenhandel mit zunehmender Dynamik

6%

5%

4%

3%

2%

1%

0%

-1%

-2%

-3%

-4%

04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

Privatkonsum Staatskonsum Bau BIP, YoY

Ausrüstung Aussenhandel Lager

Konjunktur deutet höhere Renditen an

3.5%

3.0%

2.5%

2.0%

1.5%

1.0%

0.5%

0.0%

04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

10YR CHF fairer Wert (Schätzung Raiffeisen)

Schweiz Rendite 10YR

sich um rund 50 Basispunkte auf über 1% verdoppelt. Gemessen

an der Schweizer Wirtschaftsleistung müsste der Trend

weiterhin aufwärts zeigen, trotz negativer Inflation. Solange

Notenbaken wie die US-Fed durch Interventionen die Obligationenmärkte

verzerren, bleiben die Renditen, gemessen an der

realwirtschaftlichen Entwicklung, zu tief. In der zweiten Hälfte

2014 rechnen wir dennoch mit einem Anstieg Schweizer

10-Jahressätze auf 1.60%. Am kurzen Ende dürfte die Schweizerische

Nationalbank (SNB) am Ziel für den 3-Monatslibor

möglichst nahe bei Null festhalten. Die Kombination aus starker

Konjunkturdynamik und tiefen Zinsen birgt zweifelsohne

die Gefahr von Fehlallokationen, die an den Finanz- und Immobilienmärkten

teilwiese bereits feststellbar scheinen. Aber die

US-Notenbank und vor allem die Europäische Zentralbank

(EZB) haben deutlich gemacht, dass die Zinswende in weite Ferne

gerückt ist. Somit dürfte auch die SNB mit Blick auf die Währung

den Zinsschritt erst im ersten Halbjahr 2015 vollziehen.

EUR/CHF: Exit-Strategie gesucht

Die Diskussion um den starken CHF dürfte weiter an Brisanz abnehmen

und somit die Diskussionen um eine möglich Exit-Strategie

der SNB aus der Untergrenze zunehmen. Der EUR dürfte

allerdings strukturell schwach bleiben. Die Eurokrise scheint

aber nicht mehr existentiell und die spekulative Flucht in den

CHF limitiert. Wir gehen in den kommenden Monaten von einem

EUR/CHF Wechselkurs zwischen 1.21 und 1.24 aus. Der

USD könnte dagegen gegenüber dem CHF deutlich an Wert

zulegen, sobald ein Ende der Nullzinspolitik in den USA in den

Marktfokus rückt. Ein USD/CHF nahe an der Parität scheint uns

dann angezeigt.

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Fokus

Auf der Suche nach Finanzstabilität

Zwar geben die jüngsten Zahlen aus Europa Anlass zu leisen

Hoffnungen, da die Zeichen in den letzen Monaten auf eine

sanfte Erholung hindeuten. Ein Trend, der sich gemäss unseren

Prognosen in nächster Zeit fortsetzen dürfte, was aber gleichzeitig

nicht über die ungelöste Verschuldungsproblematik

hinweg zu täuschen vermag: Mit mehr als 92% des Bruttoinlandproduktes

war jedes Euro-Land 2012 durchschnittlich verschuldet.

Eine Verbesserung ist nicht in Sicht und die im Maastrichter-Vertrag

festgehaltene jährliche Defizitobergrenze wird

auch in den nächsten Jahren von etlichen Euro-Staaten überschritten

werden.

Extreme Verschuldungen bleiben somit bestehen und es dürfte

nur eine Frage der Zeit sein, bis die Staatsschuldenkrise wieder

offensichtlich und akut wird. Und zwar nicht nur im viel gescholtenen

Europa. Nimmt man die für Nicht-Euroländer selbstverständlich

nicht bindenden aber trotzdem zweckdienlichen Maastricht-Kriterien

zum Massstab (maximale Staatverschuldung von

60% des BIP sowie höchstzulässige jährliche Defizitquote von

3% des BIP) offenbart sich ein ernüchterndes Bild. Beinahe die

Hälfte der 189 beim Internationalen Währungsfonds gelisteten

Länder vermag den Anforderungen nicht zu genügen, wenn

man die Verschuldungsquote Ende 2012 und die durchschnittlichen

Defizite seit der Jahrtausendwende betrachtet. Von den Eurostaaten

fallen bis auf vier sogar alle aus dem Raster – verlangt

man gar nach der jährlichen Defizitobergrenze von 3% des BIP –

wie dies Maastricht eigentlich vorsähe – erfüllen noch drei Euroländer

die selbstauferlegten Bedingungen.

Stabilität statt Wachstum

Die Suche nach Staaten mit gesunden Finanzen wird für den Anleger

sowohl wichtiger als auch schwieriger: Wichtig, weil sich

der Marktfokus künftig auch in den Schwellenländern vermehrt

von Wachstum auf Stabilität verschieben dürfte, mit entsprechender

Differenzierung der Risikoprämien für Aktien und Obligationen.

Schwierig gestaltet sich die Suche, da es immer weniger

Staaten gibt, die nicht mit Überschuldung zu kämpfen haben.

Um fündig zu werden, müssen bekannte Begriffe differenziert

betrachtet werden. Schwellenländer beispielsweise – namentlich

die BRICs – sind unter dem Blickpunkt der Verschuldungsproblematik

nicht einfach per se eine gute Investitionsmöglichkeit.

Indien etwa fuhr seit der Jahrtausendwende ein durchschnittliches

Defizit von mehr als 8% des BIP ein und verzeichnet

bereits eine Staatsverschuldung von über 66% des BIP.

Wie es bei den Schwellenländern genau hinzuschauen gilt, ist

auch für europäische Staaten eine kritische Sichtweise von Nöten.

Nicht die ganze Eurozone ist in der Verschuldungsspirale

gefangen. So fällt beispielsweise Estland mit einer Verschuldungsquote

von unter 10% und einem durchschnittlichen

Überschuss (!) Vorbildcharakter zu.

Diese Beispiele zeigen, dass eine Neugruppierung jenseits traditioneller

Cluster sinnvoll ist (siehe Abbildung), wobei Länder im

Cluster der finanzstabilen Schwellenländer mittelfristig profitieren.

Ebenfalls positiv dürfte die Entwicklung bei den Ländern im

Cluster der finanzstabilen Industrienationen sein, während die

Länder ausserhalb der beiden Cluster früher oder später die Folgen

ihrer hohen Verschuldung zu spüren bekommen dürften.

Diversifikation, insbesondere bei Schwellenländern

Das Kriterium «Finanzstabilität» bei Industrie-, vor allem aber

auch bei Schwellenländern, dürfte somit an Gewicht gewinnen.

Bei letzteren dürften reine Wachstumserwartungen als Erfolgskriterium

künftig nicht mehr hinreichen. Insbesondere bei einer

US-induzierten, globalen Zinsnormalisierung dürfte sich die Anlegergunst

erneut von hochverschuldeten Ländern abwenden.

Stabile Industrienationen bleiben die «sicheren Häfen» – allerdings

mit limitiertem Renditepotential. Höhere Renditen sind

bei stabilen Schwellenländern zu erwarten, allerdings dürfte

auch dort die Zinsnormalisierung mit erhöhter Volatilität einhergehen.

Breit diversifiziert und in der angemessenen Dosis bleibt

ein Engagement aus Risiko/Rendite-Überlegungen im aktuellen

Tiefzinsumfeld attraktiv.

Staatsfinanzen nicht überall aus dem Lot

Staatsverschuldung 2012 (in % BIP)

160

140

120

100

80

60

40

20

0

GRE

POR

Mexiko, Peru, Chile,

China, Indonesien,

Philippinen, Thailand,

Vietnam, Hong Kong,

Lettland, Bulgarien,

Russland, Nigeria,

Südafrika

IRL

SVK

FRA

MLT

ITA

CYP

ESP

AUT

finanzstabile Schwellenländer

finanzstabile Euroländer

finanzstabile Industrieländer (ex Eurozone)

nicht Maastricht-konforme Euroländer

übrige IWF Länder

SLO

GER

Schweiz, Dänemark, Schweden,

Neuseeland, Norwegen

-8 -7 -6 -5 -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4

Defizit/Überschuss (Durchschnitt 2000 – 2012, in % BIP)

BEL

NED

EST

FIN

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Anlage-Check

Ist Ihr Depot fit für 2014?

Die Situation an den globalen Finanzmärkten bleibt trotzt immer

mehr positiven Indikatoren angespannt. Doch schwierige

Marktsituationen bieten immer auch Chancen, die man nicht

verpassen sollte. Verschaffen Sie sich wieder einen Überblick –

mit einem Anlage-Check. Starten Sie daher ins neue Jahr mit

einer Überprüfung Ihrer Anlagen durch einen Raiffeisen Finanzberater.

Denn eine Beratung endet nicht nach einem ersten Anlagevorschlag.

Basis der Anlageberatung bei Raiffeisen bilden Ihre Ziele und

Wünsche. Ausgehend von Ihrer finanziellen Situation sowie Ihrer

Risikofähigkeit und -bereitschaft legen wir gemeinsam mit

Ihnen die für Sie passende Anlagestrategie fest. Zur Wahl stehen

fünf Anlagestrategien mit unterschiedlich hohem Risiko

und dem dazu passenden Mix der Anlageklassen. Der Sinn einer

Anlagestrategie besteht darin, diese über längere Zeit unverändert

zu verfolgen. Denn verschiedene Studien haben gezeigt,

dass 70 bis 80 Prozent des Anlageerfolgs von der strategischen

Zusammensetzung des Portfolios abhängen.

Regelmässige Überwachung nötig

Aufgrund der Marktentwicklung verschiebt sich diese Zusammensetzung

jedoch. Insbesondere in turbulenten Zeiten kann

eine Anlageklasse plötzlich ein unerwünschtes Übergewicht in

Ihrem Depot erlangen. Wenn beispielsweise die Kurse von Aktien

stark sinken und jene von Obligationen sich markant erhöhen,

steigt die Obligationenquote deutlich über den in der Strategie

festgelegten Wert. Oder Fälligkeiten führen dazu, dass

der Anteil an Obligationen zu klein geworden ist. Ihr Depot benötigt

daher von Zeit zu Zeit eine Überprüfung und möglicherweise

eine Korrektur, damit es sich wieder in den Leitplanken

Ihrer Strategie bewegt. Vielleicht suchen Sie aber auch für gewisse

Titel in Ihrem Portefeuille eine Alternative. Ihr Berater

steht Ihnen mit Rat zur Seite und kann Ihnen konkrete Lösungen

aufzeigen – mit Erfahrung und fundierten Research-Informationen.

Neue Lebenssituation – Anlagestrategie überprüfen

Eine Anlagestrategie ist ein langfristiger Fahrplan, um zu Ihren

Zielen zu gelangen. Anleger sollten ihre Strategie nur dann anpassen,

wenn sich ihre finanzielle Situation oder ihre Risikobereitschaft

verlagert. Auslöser können neue finanzielle Rahmenbedingungen

sein wie eine markante Veränderung des Einkommens,

die Pensionierung, eine grössere Erbschaft, der Kauf

eines Hauses oder neue Familienverhältnisse. Bei solchen Anlässen

kann eine Neuausrichtung der Anlagestrategie angebracht

sein. Eine Überprüfung macht aber auch nach einigen

Jahren Sinn. Gerne analysiert Ihr Raiffeisen Berater mit Ihnen,

ob bei Ihrer Strategie und in Ihrem Depot Anpassungsbedarf

besteht. Aufgrund von kurzfristig negativen Wirtschaftsdaten

oder sinkenden Börsenkursen sollte man die Strategie dagegen

nicht ändern, da eine gute Anlagestrategie langfristig Bestand

haben soll. Ein langer Atem zahlt sich letzen Endes aus. Steigen

Sie beispielsweise bei sinkenden Kursen aus Ihren Aktien aus,

verpassen Sie allenfalls auch deren Erholung.

Vereinbaren Sie einen Termin

Nutzen Sie den Jahresanfang für einen Anlage-Check und lassen

Sie sich bei Ihrer Raiffeisenbank von unseren Experten beraten.

Unser Beratungsmodell stellt sicher, dass Ihre individuellen

Bedürfnisse und Ihre Ziele in eine für Sie massgeschneiderte Lösung

münden. Ihr Anlage-Check ist zudem kostenlos und verpflichtet

Sie zu nichts.

Vereinbaren Sie noch heute ein Gespräch.

Es lohnt sich.

Darum lohnt sich ein Anlage-Check

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Entspricht Ihr Depot noch Ihrer Anlagestrategie?

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Ist Ihre Anlagestrategie noch angemessen?

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Überblick über Entwicklung der einzelnen Anlagen erhalten

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Vorschläge zu Umschichtungen umsetzen

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Konjunktur und Finanzmärkte

2011 2012 Letzter Wert Prognose 2013 Prognose 2014

BIP

Durchschnittliches jährliches Wachstum (in %)

Schweiz 1.9 1.0 2.1 1.9 2.6

Deutschland 3.3 0.7 0.5 0.6 1.7

Eurozone 1.6 -0.6 -0.5 -0.4 0.9

USA 1.8 2.8 1.6 1.6 2.5

China 9.3 7.7 7.5 7.5 7.2

Japan -0.6 1.9 1.2 2.0 1.3

Global (PPP) 3.9 3.2 – 2.9 2.9

Inflation

Jahresdurchschnitt (in %)

Schweiz 0.2 -0.7 0.0 -0.2 0.3

Deutschland 2.1 2.0 1.5 1.5 1.5

Eurozone 2.7 2.5 1.5 1.4 1.2

USA 3.1 2.1 1.4 1.6 2.1

China 2.0 -2.6 2.6 2.6 3.1

Japan -0.5 -0.5 0.7 0.3 2.4

2011 2012 Aktuell* Prognose 3 Monate Prognose 12 Monate

3M Libor

Jahresende (in %)

CHF 0.52 0.12 0.02 0.05 0.15

EUR 1.36 0.19 0.22 0.20 0.20

USD 0.58 0.31 0.24 0.25 0.35

JPY 0.20 0.18 0.14 0.16 0.18

Kapitalmarktzinsen

Renditen 10-jährige Staatsanleihen (Jahresende; Rendite in %)

CHF 0.66 0.53 0.95 1.2 1.6

EUR (Deutschland) 1.83 1.32 1.76 1.9 2.2

EUR (PIIGS) 8.80 5.30 4.63 4.6 4.4

USD 1.88 1.76 2.78 2.9 3.3

JPY 0.99 0.79 0.63 0.8 1.2

Wechselkurse

Jahresende

EUR/CHF 1.21 1.21 1.23 1.24 1.21

USD/CHF 0.94 0.92 0.91 0.95 0.98

JPY/CHF (pro 100 JPY) 1.22 1.06 0.90 0.94 0.93

EUR/USD 1.30 1.32 1.23 1.30 1.24

USD/JPY 76.91 86.75 101.14 101 105

Rohstoffe

Jahresende

Rohöl (Brent, USD/Barrel) 107 111 110 110 115

Gold (USD/Unze) 1575 1662 1244 1330 1420

* 22.11.2013

Bitte beachten Sie die wichtigen rechtlichen Hinweise auf der letzten Seite RAIFFEISEN PERSPEKTIVEN | 01 / 2014


Die vorliegende Publikation dient lediglich zu Informationszwecken und ist weder eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung noch eine Empfehlung zum Erwerb

oder Verkauf von Finanzprodukten und entbindet den Empfänger nicht von seiner eigenen Beurteilung. Die Publikation stellt kein Kotierungsinserat und keinen Emissionsprospekt

gem. Art. 652a bzw. Art.1156 OR dar. Aufgrund gesetzlicher Beschränkungen in einzelnen Staaten richten sich diese Informationen nicht an Personen

mit Nationalität oder Wohnsitz eines Staates, in welchem die Zulassung von den in dieser Publikation beschriebenen Produkten beschränkt ist. Die Publikation ist weder

dazu bestimmt, dem Anwender eine Anlageberatung zukommen zu lassen, noch ihn bei Investmententscheiden zu unterstützen. Investitionen in die hier beschriebenen

Anlagen sollten nur getätigt werden, nachdem die Informationen, allenfalls unter Beizug eines Beraters, u.a. in Bezug auf die Vereinbarkeit mit den eigenen

Verhältnissen, auf juristische, regulatorische und steuerliche Konsequenzen überprüft wurden und/oder die aktuellen Verkaufsprospekte studiert wurden. Käufe und

Verkäufe sind nur auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsprospekte resp. Reglemente und eines allfälligen Jahresberichtes (bzw. Halbjahresberichtes, falls dieser

aktueller ist) zu tätigen. Ferner sollte einen Kauf nur tätigen, wer sich über die Risiken des jeweiligen Produktes zweifelsfrei im Klaren ist und wirtschaftlich in der Lage ist,

die damit gegebenenfalls eintretenden Verluste zu tragen. Aufschluss über die Risiken von Finanzprodukten gibt in standardisierter Form die Publikation «Besondere

Risiken im Effektenhandel». Sämtliche der erwähnten Unterlagen können kostenlos bei Raiff eisen Schweiz Genossenschaft, St.Gallen, bezogen werden. Die Kurse der

in dieser Publikation beschriebenen Produkte können sowohl steigen als auch fallen. Eine in der Vergangenheit erzielte positive Performance bei einzelnen Produkten

ist keine Garantie für eine positive Performance in der Zukunft. Die vorliegende Publikation darf weder ganz noch teilweise ohne vorherige schriftliche Zustimmung

von Raiffeisen vervielfältigt oder veröffentlicht werden. Die Publikation wurde in Zusammenarbeit zwischen Vontobel und Raiffeisen erstellt und ist nicht das Ergebnis

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