Aufrufe
vor 4 Jahren

Monte-Service - Rallye Frieg

Monte-Service - Rallye Frieg

Monte-Service - Rallye

Monte-Service Siebrchn Aubsfüt densleg I Unerfüllbarer Traum iedes Privatfahrcrs: Zrrttff @ md fänf EisnotenTeans urüen Wdter Röhds Wegberciter lfnter den Kullssen A pel-servicepunkt Nummer 1170. Es herrscht Schwei- V gen, Enttäuschung. Bis Radio Monte Carlo bekanntgibt, daB der kurz zuvor als ausgefallen gemeldete Jochi Kleint nach seinem Unfall auf der Turini-Wertungsprüfung doch weitergefahren sei und das Ziel erreicht habe - mit demolierter Vorderachse. Ohne Hektik werden Vorbereitungen getroffen, eine Achse wird bereitgelegt. Der Servicepunkt 70 liegt drei Kilometer vor dem Start zur Prüfung über den Col de la Couillole bei St. Sauveur sur Tinöe. 45 Straßenkilometer davon entfernt, schleppt sich Jochi Kleint mit dem angeschlagenen Auto aus der Turini-Prüfung. Für Notfälle steht dort ein Chevy Van mit zwei Mechanikern am Punkt 69. Sie werden Kleints Ascona zumindest so weit flicken, daß er den Punkt 70 erreichen kann, wo zweiWagen stehen, ein Chevrolet Blazer und ein Bedford Blitz sowie o die Eisnotenfahrer Reinhard f Hainbach/Mathias Berg und $ Team-Manager Jochen Berger. I Oie Eisnoten-Crew hat die auf ! den allerletzten Stand korrigier- ! ten Gebetbücher, in denen alle t glatten Stellen der Couillole- $ Prüfung verzeichnet sind, ange- $ fertigt. p Pünktlich um 21:10 Uhr fährt ,t Walter Röhrl mit Christian $ Geistdörfer vor. Tanken, kurze ,P Kontrolle des Autos, Besprego@ffi s/ßs2 chung mit Hainbach und Berg über die Reifenwahl. Man entscheidet sich für Slicks, die schon montiert sind. Kurze Überprüfung der Reifen. Alles klar. Röhrl fährt weiter. Jetzt heißt es: Warten auf Kleint. Endlich, nach zwanzig Minuten gibt es den ersten Funkkontakt. Gunter Wanger meldet sich: "Reparatur durchgeführt, Auto o.k. Welche Reifen brauchen wir für die nächste WP? Wir haben absolut keine Minute mehr Zeit." Ein atemberaubender Sound. Gespenstisch tönt die aufgeregte Stimme aus dem Lautsprecher, vermischt mit dem Prasseln der Funkstörungen und dem Gebrüll des Motors, Aufnahme aus dem Innenraum. Schalten, Bremsen, Gas, Schalten, Gas. Absolut voll prügelt Kleint den Ascona über die Landstraße, hinter der verlorengegangenen Zeit her. Berger gibt alle notwendigen Informationen durch. Die Reifen stimmen, nur das Eisnotenbuch muß noch übergeben werden. Nach zehn Minuten kommt der Ascona angedonnert. Die Zuschauer springen entsetzt zur Seite, Berger steht auf der Straße, winkt mit dem Eisnotenbuch, Kleint bremst im Drift das Auto zusammen (erstaunlich, diese Slicks), Berger steckt das Buch durchs offene Fenster ins fahrende Auto. Gas, Anstellen vor der scharfen Rechts, Abschied mit einem wunderschönen Drift. Das war's. Die Arbeit am Servicepunkt 70 ist beendet. Der Bedford macht sich auf den Weg zum Punkt 82 vor der Prüfung von Bouyon nach Roquesteron, die Mechaniker vom Chevrolet Blazer fahren nach Digne, wo bei der letzten Zwangsrast der Rallye die Autos noch einmal gründlich durchgecheckt werden sollen. Problem Nummer eins bei der Monte ist die Wahl der richtigen Reifen. Neben der üblichen Praxis der Werksteams, vor und nach jeder Wertungsprüfung einen Serviceplatz einzurichten, muß hier in den Seealpen sehr kurzfristig geklärt werden, welche Reifen überhaupt gefahren werden sollen. Denn anders als bei anderen Rallyes spielt die Witterung eine entscheidende Rolle. Eine Strecke, die trocken war, kann ein paar Stunden später schon unpassierbar geworden sein. Deswegen müssen die Eisnotenfährer die WertungsprQfungen unmittelbar vor dem Start des ersten Autos erkunden und in den Gebetbüchern alle glatten Stellen vermerken. Dazu gehört auch eine Analyse der Entwicklung des Wetters, Temperaturen werden gemessen, die Wolkenbildung wird beobachtet, das Verhältnis von glatter zu trockener Fahrbahnlänge wird bestimmt. Der Strekkenreport wird dann mit den Fahrern diskutiert und das korrigierte Gebetbuch ausgehändigt. Der Fahrer entscheidet letztlich, welche Reifen montiert werden sollen. Nach ausgiebigen Tests vor der Rallye hatten die Opel-Techni ker neun verschiedene Reifentypen bei Michelin geordert. Jochen Berger oblag es danach, einen Serviceplan zu erstellen. Die Anforderungen waren klar: Vor und nach jeder Wertungsprüfung muß mindestens ein

An sich konnte - ähnlich wie bei der ,,Monte" - der ... - Rallye Frieg
An sich konnte - ähnlich wie bei der ,,Monte" - der ... - Rallye Frieg
Rallye Racing, April 1981 - Rallye Frieg
Rallye Racing, Oktober 1981 - Rallye Frieg
Rallye Racing, Oktober 1981 - Rallye Frieg
Rallye Racing, Juli 1981 - Rallye Frieg
Rallye Racing, November 1980 - Rallye Frieg
Rallye Racing, April 1978 - Rallye Frieg
Rallye Racing, November 1980 - Rallye Frieg
Rally Racing, Mai 1990 - Rallye Frieg
Rallye Racing, September 1989 - Rallye Frieg
Rally Racing, Mai 1990 - Rallye Frieg
Rallye Racing, September 1989 - Rallye Frieg
Hainbachs Hatrrick. Erst ats Jochi ftleinti 8:l'J: 331ä3 ... - Rallye Frieg
fm dern Porsche von fVdter Rfihrl wollte sich Jocft ... - Rallye Frieg
ds te Fnnen dcnt Rest der Rdlye'Wdt sufs lftüpt xl{rryen - Rallye Frieg