Kirche Z - Juli/August 2013 - Reformierte Kirche Zug

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Kirche Z - Juli/August 2013 - Reformierte Kirche Zug

Reformierte Kirche

Kanton Zug

Kirche mit Zukunft

7–8/2013

Kirche Z

Foto Beat Ghilardi

Rahel und Marcel Rust nach dem Trauungsgottesdienst in der Kirche Baar.

Ja, ich will!

Der Bund fürs Leben muss, rechtlich gesehen, nur vor einem Standesbeamten geschlossen

werden. Dennoch finden viele, erst die kirchliche Hochzeit besiegle die Verbindung richtig –

vor der Hochzeitsgemeinde und vor Gott.


2 Editorial

Der schönste Tag

im Leben

Liebe Leserin, lieber Leser

«Der schönste Tag im Leben»? Die Geburt unseres

ersten Kindes oder die Besteigung des

Berggipfels «Wunderschön» oder der Kauf des

Crossover-SUV oder der Besuch des Eishockey-

WM-Endspiels Schweiz gegen Schweden oder

der einsame Traumstrand auf Bali ... Nur ab und

an höre ich auch: unsere Hochzeit.

Muss den Menschen erst wieder gezeigt werden,

dass die kirchliche Trauung einen wichtigen

Beitrag zum «schönsten Tag meines

Lebens» leisten kann? Denn die Konkurrenz

von anderen schönsten Tagen im Leben wird

immer grösser und ausgefallener. Dabei gibt es

wohl nur wenige Ereignisse im Leben, bei denen

der Herzanteil noch so gross ist wie bei

einer Hochzeit: feuchte Hände, Tränen im Gesicht,

Rührung, Weinen vor Glück, Herzrasen

oder -zittern. Da sind wir als Kirche doch konkurrenzlos.

Wir haben Gott und seinen Segen

mit im «Hochzeits-Boot» – wiederum konkurrenzlos.

Wirklich?

Paare lassen sich zunehmend auch ausserhalb

der Institution Kirche trauen. In Deutschland

gibt es dafür schon «Rent-a-Pastor». Bekommt

die Kirche also Konkurrenz? Oder ist es eine

sinnvolle Ergänzung, wenn der Glaube sich in

den Menschen entfaltet, dort, wo zwei oder drei

in seinem Namen versammelt sind, auch wenn

das nicht immer in der Institution Kirche ist?

Der schönste Tag im Leben ist längst nicht

mehr Kirchensache – er ist Glaubenssache geworden.

Didier Sperling

Pfarrer in Baar-West

Vom SEK zur EKS?

Bern. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund

(SEK) ist heute der Dachverband

für 24 kantonale Landeskirchen, die freie

evangelische Kirche Genf und die evangelisch-methodistische

Kirche. Bislang ist er

also sozusagen das Dach für die Vielfalt,

welche die reformierte Kirche ausmacht. Da

jedoch eine religionssoziologische Studie vor

drei Jahren den Schluss nahelegte, dass die

Zukunft der Kirche wohl in einer grösseren

Einheit liegt, hat der SEK nun einen Verfassungsentwurf

für sich ausgearbeitet und

veröffentlicht. Würde diese angenommen,

würde aus dem SEK die EKS – die Evangelische

Kirche in der Schweiz. Zwar behielten

die Mitgliedkirchen ihre Unabhängigkeit,

jedoch soll die EKS eine Kirchenleitung bekommen,

die für Einheit, Sichtbarkeit und

Wirksamkeit verantwortlich ist. Ausserdem

sollen eine Synode, ein neunköpfiger Rat

und ein Präsidentenamt geschaffen werden.

Letzteres wäre nicht nur eine Vertretung nach

innen und aussen, sondern auch ein geistliches

Amt mit einer festen Predigtstätte.

Geplant ist die Inkraftsetzung der neuen Verfassung

für 2016. Zunächst können jedoch

Mitgliedkirchen und Kirchenmitglieder zum

Entwurf Stellung nehmen.

Kirchenbund gegen

vorgeburtliche Tests

Bern. In seiner neusten Veröffentlichung aus

der Reihe «10 Fragen – 10 Antworten» beschäftigt

sich der Schweizerische Evangelische

Kirchenbund (SEK) mit dem Thema vorgeburtliche

Tests. In der Broschüre positio -

niert sich der SEK klar gegen die neuen Tests

zur Diagnose von Trisomien, unter anderem

von Trisomie 21, dem Down-Syndrom. Der

Kinderwunsch werde zunehmend vom Gedanken

des Wunschkinds überlagert, heisst

es, und die Tests stellten das ungeborene Leben

unter einen generellen Risikoverdacht. In

der christlichen Überzeugung sei das Leben

jedoch eine Gabe. Dies zeige sich «in der Ehrfurcht

und der Achtung gegenüber dem Leben:

Der Mensch wird nicht bestimmt durch

seine Leistungsfähigkeit oder Gesundheit,

sondern durch seine Geschöpflichkeit als Bild

Gottes, das mit jedem Menschen in die Welt

kommt.» Es dränge sich daher die Frage auf,


nachrichten

3

Bologna. Einen überraschenden Fund machte

kürzlich Mauro Perani, Professor für Judentum

an der Universität Bologna. In der

Bibliothek der Universität stiess er auf eine

Tora-Rolle, die aus dem Zeitraum zwischen

1155 und 1225 n. Chr. stammt. Im Katalog war

sie jedoch fälschlicherweise als aus dem

17. Jahrhundert stammend vermerkt worden.

Die 36 Meter lange und 64 Zentimeter breite

Rolle aus Schafleder ist die älteste bekannte

komplette Abschrift des Pentateuch, der erswie

human eine Gesellschaft sei, die ihre

Menschlichkeit zunehmend mit Risikoabwägungen

gegenrechnet.

Schwarze Zahlen

bei mission 21

Basel. 2011 befand sich das evangelische Missionswerk

mission 21 in einer tiefen Krise.

Der Direktor und der gesamte Vorstand traten

zurück, die Finanzen lagen im Argen. Seit

Juni 2012 ist der neue Vorstand im Amt, die

ehemalige Aargauer Kirchenratspräsidentin

Claudia Bandixen wurde Direktorin. Seither

hat man sich um einen Neuanfang bemüht –

mit Erfolg. Schloss die Jahresrechnung 2011

noch mit einem Verlust von 1,9 Millionen

Franken, erzielte das Missionswerk im vergangenen

Jahr einen Überschuss von immerhin

164 886 Franken. Wesentlich zu diesem

Resultat beigetragen hätten energische Sparmassnahmen.

Die Spenden aus den Kirchgemeinden

gingen 2012 gegenüber dem Vorjahr

um 1,3 Prozent zurück, wie mission 21

verlauten liess. Dies sei aber vor allem darauf

zurückzuführen, dass die Spendenunterstützung

nach der Katastrophe von Fukushima

2011 ausserordentlich hoch gewesen

sei.

Jüdisches Leben in Bildern

Zürich. Seit zwei Jahren entsteht an der ETH

Zürich eine digitale Datenbank mit Tauenden

von Bildern, die das jüdische Leben in der

Schweiz dokumentieren. Das Projekt «Bildarchiv

Schweizer Juden» wird von der Dokumentationsstelle

Jüdische Zeitgeschichte des

Archivs für Zeitgeschichte der ETH durchgeführt

und unter anderem vom Schweizerischen

Israelitischen Gemeindebund unterstützt.

Bislang wurden rund 4000 Bilder

digitalisiert, die meisten davon sind seit Mitte

Mai online unter onlinearchives.ethz.ch verfügbar.

Über die Hälfte des Bildmaterials

stammt von Abraham Gellis, dem Fotografen

des früheren Israelitischen Wochenblatts, der

Rest von Privatpersonen. Noch bis Ende Jahr

dauert die aktive Bildersuche, wobei derzeit

besonders Fotos aus der Romandie gefragt

sind; momentan dokumentiert die Mehrheit

der Bilder das jüdische Leben in der Deutschschweiz.

Aldi unterstützt Caritas

Luzern. Letztes Jahr zur Weihnachtszeit verkaufte

die Aldi Suisse AG Weihnachtskarten,

Geschenkpapier und Teelichthalter unter dem

Caritas-Label. Der Gewinn dieser Aktion –

über 90 000 Franken – kommt nun vollumfänglich

dem Caritas-Kinderhilfsfonds zugute.

Der Hilfsfonds unterstützt arme Kinder

und Familien in der Schweiz, damit die Kinder

trotz Geldmangels beispielsweise ein Instrument

lernen oder an anderen Freizeitangeboten

teilnehmen können.

Hexenverbrennungen

abgeschafft

Port Moresby. In Papua Neuguinea, dem

drittgrössten Inselstaat der Welt, war Hexerei

bis anhin per Gesetz verboten. Wer wegen

Mordes angeklagt war, konnte sich gar mit

dem Argument verteidigen, das Opfer habe

seine Angehörigen verhext. Dies ist nun vorbei:

Im Juni wurde das gesetzliche Verbot der

Hexerei abgeschafft. Dennoch ist dies erst der

erste Schritt zu einer Normalisierung. «Die

grösste Herausforderung ist, die weit verbreitete

Überzeugung der Leute zu ändern, dass

es Hexerei gibt und Hexen bestraft werden

müssen», sagte Julie MacKay, Vorsitzende der

australischen Frauenorganisation Australian

National Committee for UN Women. Eine

weitere Gesetzesänderung sorgte hingegen

für weniger Begeisterung. Die seit 1954 bestehende

Todesstrafe wurde um die Delikte Korruption,

Herstellung von gepanschtem Alkohol

und Anbau von Marihuana-Pflanzen

erweitert. Immerhin wurde die Todesstrafe

im Inselstaat noch nie vollstreckt.

Alte Tora-Rolle gefunden

ten fünf Bücher der Bibel. Zwar beinhalte das

Schriftstück auf den ersten Blick keine wesentlichen

neuen Erkenntnisse. Allerdings ist

es allein schon dadurch wertvoll, weil komplette

Tora-Manuskripte selten sind und gerade

aus dem 12. und 13. Jahrhundert wenig

erhalten ist.

Quellen: AP, Neue Luzerner Zeitung, SEK, kipa, Caritas

IMPRESSUM: Mitgliederzeitung der Reformierten Kirche

Kanton Zug und angeschlossener Bezirkskirchen, erscheint

elfmal pro Jahr

HERAUSGEBER: Reformierte Kirche Kanton Zug, Bundesstrasse

15, Postfach 4255, 6304 Zug, Telefon 041 726 47 47,

E-Mail: kirchez@ref-zug.ch

REDAKTION: Monika Hirt Behler, Kirchenratspräsidentin;

Thomas Hausheer, Kirchenrat; Pfarrerin Vroni Stähli,

Kirchenrätin; Beat Ghilardi, Kommunikationsbeauftragter;

Marius Leutenegger, Erik Brühlmann, Die Blattmacher

GmbH

LAYOUT UND DRUCK: Kalt-Zehnder-Druck AG, Zug

AUFLAGE: 11’800

www.ref-zug.ch


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Von Rahel Rusts Grossmutter gestaltet: eine Kerze für das Brautpaar.

Rahel und Marcel Rust geben einander das Trauversprechen.

Der schönste Tag im Leben

Geben zwei Menschen einander das Ja-Wort, tun sie das

oft mit Gottes Segen – denn seit jeher bekräftigt die re formierte

Kirche die Verbindung. Im dritten Teil unserer Serie

über die Kasualien beschäftigen wir uns deshalb mit der

Trauung.

Für viele Menschen ist der Hochzeitstag der schönste Tag ihres

Lebens. Vergleichsweise wenige feiern ihn aber im Rahmen

der Kirche. Von den rund 600 Trauungen im Kanton

Zug wurden im vergangenen Jahr nur 37 in einer reformierten

Kirche geschlossen. «Eine Pfarrperson führt im Jahr

durchschnittlich etwa zwei bis drei Hochzeiten durch», weiss

Barbara Baumann, Pfarrerin in Zug-Nord und Menzingen.

Im Kanton Bern, wo sie zuvor tätig war, seien es mehr gewesen

– aber das mag daran liegen, dass es in Bern deutlich

mehr Reformierte gibt als in Zug.

Keine rechtliche Bedeutung

Die Zahlen lassen es erahnen: Eine kirchliche Trauung ist in

der Schweiz kein Rechtsakt. Ob sich ein Paar in der Kirche

das Ja-Wort gibt oder nicht, spielt vor dem Gesetz keine Rolle

– und eine kirchliche Hochzeit ohne standesamtliche

Trauung hat im Umkehrschluss keine Rechtskraft. «Es ist

sogar so, dass wir als Pfarrpersonen verpflichtet sind, den

Ziviltrauschein vorab einzusehen, sonst dürfen wir keine

kirchliche Trauung vollziehen», sagt Barbara Baumann. Anders

als bei den Katholiken wird die Trauung in der Reformierten

Kirche auch nicht als Sakrament betrachtet; bei der

kirchlichen Trauung geht es daher «nur noch» um die Begleitung

und die Segnung der ehelichen Lebensgemeinschaft.

Dies gilt übrigens auch für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften,

bei denen eine zivilstandsamtliche

Eintragung allerdings keine Vorbedingung ist. Von diesem

Angebot wird zwar nur selten Gebrauch gemacht, aber Traugottesdienste

für gleichgeschlechtliche Paare sind im Kanton

Zug durchaus schon durchgeführt worden – zuletzt im

Rahmen der Tagung des Europäischen Forums christlicher

Lesben-, Schwulen-, Bi- und Transsexuellenorganisationen

in Zug.

Vieles ist möglich

Wie bei Segnungen üblich, sind die Pfarrpersonen und Eheleute

bei der Gestaltung des Traugottesdienstes recht frei –

was, wie man regelmässig in der Zeitung lesen kann, zuweilen

zu recht seltsamen Traugottesdiensten führen kann.

«Diese Entwicklung ist in den letzten zehn Jahren aber rückläufig»,

weiss Barbara Baumann. Eine Hochzeit muss heute

nicht mehr unbedingt ein Mega-Event sein. Spezielle Wünsche

gibt es aber immer wieder, und sie lassen sich meist auch

erfüllen. Barbara Baumann: «Bei mir kommt es immer darauf

an, ob hinter dem Wunsch eine Geschichte steht. Wenn

ich merke, dass er für das Hochzeitspaar eine besondere Bedeutung

hat und nicht nur ein Gag ist, gibt es keinen Grund,

mich ihm zu verweigern.»

Eheversprechen im Zentrum

Selbst die klassische Formulierung «Bis dass der Tod euch

scheidet» ist nicht fester Bestandteil eines Traugottesdienstes.

«Ich frage das Brautpaar zwar immer, ob es diese Formel

wünscht», sagt Barbara Baumann, «aber seien wir ehrlich:

Jeder weiss, wie wahrscheinlich es heute ist, dass nicht der

Tod, sondern ein Richter eine Ehe beendet.» In der Tat: 2012

standen laut Bundesamt für Statistik in der Schweiz 42 500

Eheschliessungen stattliche 17 500 Scheidungen gegenüber.

Umso wichtiger ist es für die Pfarrerin, dass die Ehepartner

ihr Trauversprechen selbst erarbeiten: «Das Versprechen ge-


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Fotos Beat Ghilardi

Ein bewegender Moment: Die Ringe werden ausgetauscht.

Pfarrerin Vroni Stähli segnet den Ehebund.

hört zum Kernstück des Gottesdienstes. Was die Eheleute

einander versprechen wollen, was ihnen wichtig ist, das können

sie nur zusammen im Gespräch herausfinden.» Zum

Versprechen lasse sie die Hochzeitsgesellschaft jeweils aufstehen,

«als Symbol dafür, dass die Gesellschaft hinter dem

Hochzeitspaar und ihrer Partnerschaft steht. Das ist immer

ein sehr emotionaler und persönlicher Moment.»

Hochzeit ist mehr als nur Standesamt

Diesen Moment haben Rahel und Marcel Rust vor kurzem

auch erlebt. Am 27. Mai gaben sich die beiden 23-Jährigen in

der reformierten Kirche Baar das Ja-Wort – obwohl die Primarschullehrerin

und der angehende Kampfpilot gleich unterhalb

der reformierten Kirche in Walchwil wohnen. «Ich

lernte Pfarrerin Vroni Stähli bei Rahels Konfirmation kennen»,

erinnert sich Marcel Rust. «Mir gefiel, wie sie den Gottesdienst

gestaltete, und so war schnell klar, dass wir mit ihr

auch den Traugottesdienst feiern möchten.» Klar war den

beiden auch, dass sie eine kirchliche Trauung möchten. «Das

Standesamtliche ist für mich ein rein rechtlicher Akt», sagt

Rahel Rust. «Aber für mich ist eine Hochzeit mehr als das,

sie ist eine kirchliche Feier. Glaube und die damit verbundenen

Traditionen sind uns beiden wichtig – auch wenn wir

keine regelmässigen Kirchgänger sind.» Ehemann Marcel

fügt an: «Es war uns einfach wichtig, unsere Ehe vor Gott zu

bezeugen.»

Es gab viel zu tun

Rahel und Marcel Rust nutzten die Chance, den Traugottesdienst

recht frei gestalten zu können – trotz der zusätzlichen

Arbeit, die diese Chance mit sich brachte. Neben Gesprächen,

Telefonaten und E-Mails mit Vroni Stähli galt es, einen

Chor auszusuchen, die Lieder zu bestimmen, sich für Texte

und Fürbitten zu entscheiden und so weiter. «Meine Grossmutter

machte für uns sogar eine Hochzeitskerze», freut sich

Rahel Rust. Man könne es sich natürlich auch einfacher machen

und der Pfarrperson die gottesdienstlichen Entscheidungen

überlassen. «Aber wenn man der kirchlichen Trauung

eine grosse Bedeutung beimisst, ist es nur natürlich, sie

auch so persönlich wie möglich zu gestalten.»

Die «volle Distanz» als Ziel

Das Ehepaar hat natürlich das Ziel «lebenslänglich» ins Auge

gefasst. «Wir kennen uns jetzt seit sieben Jahren und hatten

lange genug Zeit uns zu überlegen, ob wir bereit sind für die

Ehe», sagt der Kampfpilot. «Auch wenn man in der heutigen

Zeit viele Ehen auseinanderbrechen sieht und es blauäugig

wäre zu glauben, eine lebenslange Ehe sei normal», ergänzt

seine Ehefrau. «Unser Vorteil ist, dass wir schon gute und

schlechte Zeiten miteinander erlebt und durchgestanden haben»,

fährt Marcel Rust fort. «Deshalb habe ich auch nicht

die Befürchtung, dass irgendetwas auf uns zukommen könnte,

das unsere Ehe nicht überstehen könnte. Dieses Wissen

zu haben, bevor man sich in eine Ehe stürzt, halte ich für

sehr wichtig.»

Ökumenische Vorbereitungsseminare

Unter dem Titel «Zuger Eheseminare» bieten die Reformierte

und die Katholische Kirche Kanton Zug in ökumenischer

Zusammenarbeit zweimal im Jahr einen Vorbereitungskurs

für angehende Eheleute an – nicht als Vorbedingung für eine

kirchliche Trauung, sondern auf freiwilliger Basis. «Allerdings

gibt es bei ausländischen Ehepartnern auch Länder,

die den Besuch eines solchen Kurses verlangen, damit eine

kirchliche Trauung möglich ist», so Barbara Baumann, die

seit drei Jahren zum Seminarteam gehört. Zwischen vier und


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Foto Beat Ghilardi

Am Schluss der kirchlichen Feier gratulieren die Angehörigen dem Hochzeitspaar.

sechs Paare melden sich pro Kurs an, die meisten stammen

aus dem kirchlichen Umfeld oder haben zumindest ein gewisses

Interesse an der Kirche. Die Motivationen, den Kurs

zu besuchen, sind ganz unterschiedlich. «Jene, die kommen

müssen, stehen der ganzen Sache am ehesten distanziert gegenüber»,

sagt die Pfarrerin. «Andere melden sich an, weil

sie nicht so recht wissen, wie sie eine kirchliche Hochzeit angehen

sollen; wieder andere möchten lernen, wie sie ihre Ehe

auf eine christliche Grundlage stellen können.»

Werkzeuge für den Alltag

Das eintägige Eheseminar unterscheidet sich in einem Teil

nicht von ähnlichen nichtkirchlichen Angeboten. «Man

weiss ja heutzutage einiges darüber, weshalb Beziehungen

funktionieren und weshalb nicht», sagt Barbara Baumann.

«Deshalb versuchen wir, den Teilnehmenden praktische

Werkzeuge für eine erfüllte Beziehung zu geben.» Daneben

– und das ist das Besondere – versucht das Eheseminar aber

auch, die Beziehung zwischen Ehe, Glaube und Kirche herzustellen.

«Nicht selten wissen angehende Ehepartner gar

nicht so genau, wie der andere zu Glauben und Religion

steht. Einander diese Aspekte zu erzählen, öffnet in einer Beziehung

neue Perspektiven aufeinander und auch auf die Ehe

vor einem christlichen Hintergrund.» Dass auch diese neuen

Perspektiven keine Garantie für eine lebenslange Ehe sind,

weiss die Pfarrerin nur zu gut. Sie selbst habe schon erlebt,

wie scheinbar perfekte Paare nach kurzer Zeit wieder getrennte

Wege gingen. «Aber es kommt auch vor, dass man

einem Ehepaar Jahre nach der Trauung wieder begegnet –

zum Beispiel, wenn es seine Kinder taufen lassen möchte.

Und das sind schöne Momente.»

Text: Erik Brühlmann

Bis dass der Tod euch scheidet

Keine Filmromanze ohne die – in Zug kaum noch verwendete

– Formel «Bis dass der Tod euch scheidet». Fast hat man das

Gefühl, Trauungen seien schon immer auf diese Weise besiegelt

worden – doch das ist nicht der Fall. Das erste Mal findet

sich die Formel im englischen Sarum-Usus in Salisbury aus

dem Jahr 1508 in der Form «til death us depart». 1549 wurde

sie in das Book of Common Prayer übernommen und 1661

schliesslich in «till death do us part» geändert. Im deutschen

Sprachraum verbreitete sich die Formulierung am Ende des

19. Jahrhunderts. Der Reformator Martin Luther (1483–1546)

etab lierte die lebenslange Dauer einer Ehe in seinem Traubüchlein

derweil mit einem anderen Satz: «Was Gott zusammenfüget,

soll kein Mensch scheiden.»

Keine Kosten durch die Kirche

Dass eine Hochzeitsfeier nicht nur eine nervenaufreibende,

sondern auch eine kostspielige Angelegenheit sein kann, ist

kein Geheimnis. So sollen Prinz Charles und Lady Diana 1981

für ihre Trauung stattliche 110 Millionen US-Dollar ausgegeben

haben, Sohnemann Prinz William und seine Kate Middleton

kamen 2011 immerhin noch auf 34 Millionen. Fussballstar

Wayne Rooney und Coleen McLoughlin flogen die Hochzeitsgesellschaft

2008 für 8 Millionen Dollar per Charterflugzeug

nach Genua auf eine Luxusyacht – fast schon ein Schnäppchen!

Egal, wie hoch die Kosten für den grossen Tag letztlich

sein mögen, die Benutzung einer reformierten Kirche sowie

die Arbeit der Pfarrperson, von Organisten und Sigristen sind

im Kanton Zug für Mitglieder der Reformierten Kirche Kanton

Zug kostenlos.


Foto Beat Ghilardi

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Eindrückliche

Schilderung der Not

Das Katholische Hilfswerk «Kirche in Not» lud Pater Georges

Aboud aus Damaskus zu Vorträgen in Kirchgemeinden und

Pfarreien in die Schweiz ein. Am 17. Mai 2013 berichtete er

auch in der reformierten Kirche Zug von seiner Arbeit in

Syrien.

«Während der Westen empört auf China und Tibet blickt, wird

das Christentum im muslimisch beherrschten Teil der Welt

ausgerottet – nicht still und leise, sondern durch rohe Gewalt.

Damit vollendet sich ein Prozess, der schon Jahrhunderte andauert.»

So schrieb der Politjournalist Volker Zastrow 2008 in

der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Seither ist

viel passiert, besonders in Irak und in Syrien. Zum Besseren

gewendet haben sich die Dinge jedoch nicht. Der Nahostexperte

Ulrich Tilgner spricht inzwischen gar davon, dass durch

Säuberungen christenfreien Zonen geschaffen worden seien.

Flucht kommt nicht in Frage

Doch trotz widrigster Bedingungen leben Christen in Syrien

noch immer ihren Glauben. Wie sie dies tun, erzählte Pater

Georges Aboud am 17. Mai in der reformierten Kirche Zug.

Mit leisen Worten berichtete er davon, wie die vielen Jugendlichen

und Kinder seiner Pfarrei in Damaskus vom Kriegslärm

traumatisiert sind; dass Eltern den hilflosen Versuch unternehmen,

das Grollen mit Gewitterlärm zu erklären; oder dass

bis zu tausend Gottesdienstbesuchende in der Gemeinschaft

Halt, Ermutigung und auch Stärkung suchten. Er beschrieb

auch, wie ihn die Explosion einer Autobombe während einer

Messe zu Boden warf. An Flucht denkt Pater Aboud jedoch

nicht – denn seine Leute brauchen ihn.

Angst vor Gewalt

Es ist anzunehmen, dass sich die Situation für Christen in Syrien

weder kurz- noch mittelfristig wesentlich verbessert wird

– die Entwicklung, welche die Gesellschaft und die Glaubensfreiheit

im Nachbarland Irak nach dem Anschlag auf die

syrisch-katholische Kirche Maria Erlöserin 2012 nahm, macht

wenig Hoffnung. Damals wurden 58 Menschen getötet, und

das Ereignis stand am Anfang zu einer Welle von Gewalt, die

bis heute anhält. Die gleiche Entwicklung wie in Irak zeichne

sich auch in Syrien ab, so Aboud. Bis anhin habe es keine Rolle

gespielt, ob ein Garagenbesitzer Muslim und der Automechaniker

Christ gewesen sei. Aus Angst vor Gewalt gegen Andersgläubige

beginne sich dies nun zu ändern. Die Kluft zwischen

den Religionen verbreitere sich. Dabei gerieten die syrischen

Christen – etwa zehn Prozent der Bevölkerung – zunehmend

auch zwischen die Mühlen der rivalisierenden Schiiten und

Sunniten und würden aufgerieben.

Von links: Pastoralassistent Oliver Schnappauf, Pater Georges Aboud,

Pfarrer Christoph Baumann.

Ein weiter Weg

Pater Aboud hielt am Samstag und Sonntag nach seinem Referat

noch zwei Gottesdienste ab. Am Montag flog er zurück

nach Beirut und dann weiter nach Damaskus. Die Botschaft

des Evangeliums ist klar: Ein Leben in Anstand und Würde.

Zurzeit scheint der Weg dahin für die Christen in Syrien noch

weit und unwegsam zu sein.

Text: Christoph Baumann

SEK und Zuger Kirchenrat schauen hin

Während eines Solidaritätsbesuchs in Beirut und Ägypten informierte

sich Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen

Evangelischen Kirchenbunds (SEK), vor Ort über die Situation

von Christinnen und Christen im Nahen Osten. Dabei sprach er

auch über die Lage der christlichen Minderheit mit evangelischen

Parlamentariern im ägyptischen Senat. Man müsse als

Christ um seine Bürgerrechte kämpfen, dennoch hätten die

meisten Christinnen und Christen nicht vor zu fliehen, wie Senator

Freddy Elbaiady betonte: «Trotz wachsender Diskriminierung

durch die führenden politischen Parteien wollen viele

Christinnen und Christen ihre Heimat nicht im Stich lassen.»

Locher wiederum appellierte an die ägyptischen Machthaber:

«Wer Freiheit für sich beansprucht, muss sie auch anderen zugestehen.»

Auch der Kirchenrat der Reformierten Kirche Kanton Zug be -

obachtet seit Jahren die Entwicklung im Nahen Osten mit Sorge.

Allerdings ist man sich bewusst, dass es schwierig ist, Hilfe zu

leisten. «Es ist angesichts der Komplexität der Konfliktfelder

nicht einfach, unsere Glaubensgeschwister solidarisch zu unterstützen»,

sagt Kirchenratspräsidentin Monika Hirt Behler.

Dennoch bemüht man sich um Unterstützung. So war die Reformierte

Kirche Kanton Zug beispielsweise 2009 Mitinitiantin

des Projekts «Religion in Freiheit und Würde». Das Projekt, das

von mission 21 geführt wird, will die Verständigung und das

friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen fördern

– besonders von Christen und Muslimen.


8 Rubrik SOMMERRÄTSEL

Sommerrätsel mit Wettbewerb

Jeden Sommer freut sich die Redaktion darauf, Sie zum Spiel

herauszufordern – mit einem grossen Kreuzworträtsel, in

dem sich auch einige Begriffe aus dem Hauptartikel dieser

Ausgabe verstecken.

Finden Sie das gesuchte Lösungswort? Dann senden Sie es

uns zu. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir drei

Büchergutscheine im Wert von je 50 Franken.

Senden Sie Ihr Lösungswort bitte bis 16. August 2013 an:

Reformierte Kirche Kanton Zug

«Sommerrätsel»

Postfach 4255

6304 Zug

oder an:

kirchez@ref-zug.ch


Veranstaltungen

9

«… aber die Liebe»

zug, reformierte Kirche

Sonntag, 30. Juni, 17.15 Uhr

Uraufführung mit Musik und Text.

Abschiedskonzert für Vikar Niklas Raggenbass

Lieder der Liebe aus der Bibel, Volksdichtung,

von Silja Walter u.a.

Sopran: Manuela Hager

Harfe: Sabine Moser

Sprecher: Niklas Raggenbass und

Andreas Haas

Komposition / Volkslieder: Myriam Birrer

Eintritt frei, Kollekte

Vernissage «reformiert»

zug, reformiertes Kirchenzentrum

Montag, 19. August, 19 Uhr

Vernissage zur Plakat-Installation «reformiert»

mit kleinem Apéro.

Die Installation ist vom 19. August bis zum

2. September auf dem Areal der Reformierten

Kirche Zug und dem Vorplatz des Reformierten

Kirchenzentrums Zug zu sehen.

Die Installation steht unter dem Patronat der

Erwachsenenbildungs-Kommission der

Reformierten Kirche Kanton Zug.

Beat Ghilardi (Fotos), Ewi Weber (Grafik) und

Didier Sperling (Konzeption) haben diese

Installation realisiert.

Wer glaubt, lebt gesünder

zug, reformiertes Kirchenzentrum

Donnerstag, 29. August, 19.30 Uhr

Body-Mind-Soul im Hinduismus, Dr. Satish

Joshi, Dipl. Chem. Ing. ETH, indischer Kulturvermittler

Eine Veranstaltungsreihe zum Thema

Psychische Gesundheit im Spiegel von

Spiritualität und Religion, getragen von der

Gesundheitsdirektion des Kantons Zug,

der Reformierten Kirchgemeinde des Kantons

Zug, der Katholischen Kirche des Kantons

Zug und der Psychiatrischen Klinik Zugersee.

Moderator:

Andreas Haas, reformierter Pfarrer und

Psychiaterieseelsorger

Pfarrer Jürg Rother,

am Radio

Auf Srf 2

Sonntag, 25. August, 9.45 Uhr

Radiopredigt von Jürg Rother, Pfarrer in

Ägeri.

Nicht verpassen!

Familien-Berggottesdienst

auf der Melchsee­frutt

Sonntag, 25. August

gemeinsam mit der Reformierten Kirche

Obwalden

Pfarrer Michael Candrian und

Pfarrer Didier Sperling

Abfahrt:

8.45 Uhr Baar, Kirchenparkplatz

mit Reisebus

Kosten:

Beitrag pro Person Fr. 30.– (alles inbegriffen,

ausser Getränke); Kinder Fr. 15.–

Durchführung:bei jeder Witterung, da der

Gottesdienst in der Kapelle stattfindet

Anmeldung:

bis 19. August

Ref. Kirche Bezirk Baar-Neuheim

Haldenstrasse 6, 6340 Baar

nadia.pantaleo@ref-zug.ch

Starke Eltern – Starke

Kinder

rotkreuz, Reformierte Kirche

29. August, 5., 12., 19. September

19.30 bis 21.45 Uhr

4-teiliger Basiskurs für Eltern von Kindern

zwischen 2 und 10 Jahren

Klärung der eigenen Erziehungsvorstellungen,

Umgang mit Bedürfnissen von Eltern

und Kindern, Verbesserung der Kommunikation

in der Familie, Erkennen, was die kindliche

Entwicklung unterstützt.

Leitung, Auskunft und Anmeldung:

Eva Winzeler, zert. SESK-Kursleiterin,

Sozial-diakonische Mitarbeiterin Rotkreuz

041 790 33 15, eva.winzeler@ref-zug.ch

«Auf den Spuren dreier

Weltreligionen»

eine BiLDungSreiSE NAch iSRAEL

mit PFArrer hANS­JÖrg rIWAR

Sonntag, 22. bis Sonntag, 29. September

Jerusalem ist das Zentrum der drei abrahamitischen

Religionen und trotzdem leider kein

Hort des Friedens. Auf unserer Reise erleben

wir die einzigartige Schönheit und die

Zerrissenheit dieser Stadt, die Geschichte

«atmet». Neben Jerusalem mit seinen zahlreichen

Sehenswürdigkeiten werden wir

Bethlehem und Jericho besuchen und vor Ort

einen Einblick in die palästinensische Lebenswirklichkeit

erhalten. Zwei Tage am See

Genezareth bilden den krönenden Abschluss

der Reise.

Reiseprogramm und Anmeldung:

Die Reise findet definitiv statt, Anmeldungen

und Auskünfte erteilt gerne Thomas Hausheer,

Arcatour, Bahnhofstrasse 28, 6301 Zug

041 729 14 20, thomas.hausheer@arcatour.ch

CityKircheZug

«zufällig still» – Eine

Klanginstallation

Zug, Reformierte Kirche

Freitag, 20. bis Sonntag, 29. September

Vernissage: Freitag, 20. September, 20 Uhr

Finnisage: Sonntag, 29. September, 16 Uhr

und um 17 Uhr im Kunsthaus Zug

Der international bekannte Zuger Musiker

Roland Dahinden entwirft eigens für die

CityKircheZug eine Klanginstallation.

Feine Klänge durchweben den Kirchenraum,

weiten diesen imaginär bis hinauf zum Blau

des Himmels und thematisieren doch

das Hier und Jetzt.

Interventionen:

Die Klanginstallation wird von Roland Dahinden

mit dem Alphorn und der Poasaune

besucht am:

Montag, 23. September, 19 Uhr

Mittwoch, 25. September, 19 Uhr

Samstag, 28. September, 17.15 Uhr

Die Installation ist vom 21. bis zum

30. September jeden Tag zugänglich.


10 Gottesdienste

Sonntag, 30. Juni

Kollekte: Friendship Nepal

zug 9.30 Uhr

Pfarrer Hans-Jörg Riwar

menzingen, im bumBAch

10 Uhr

Pfarrer Christoph Baumann

Chileteam

Familiengottesdienst

Gospelquartett «The Kuziems»

(bei unsicherer Witterung,

Tel. 1600)

WALchwil 10.15 Uhr

Pfarrerin Irène Schwyn

Ägeri 11 Uhr

Soul on Sunday

Pfarrer Jürg Rother und Team

Mundart

Musik: Kurious Kurt und Soehne

bAAR 9.30 Uhr

Pfarrer Didier Sperling

Orgel: Johannes Bösel

cham, im hAmmergut

10.30 Uhr

Pfarrerin Caterina Fischer

Pfarrer Michael Sohn-Raaflaub

Festgottesdienst

Taufen

Musikschule Cham

(Bei schlechter Witterung in der

Reformierten Kirche)

bAAR, pflegezentrum

10 Uhr

Pfarrerin Anja Pečenković-Niederhauser

Orgel: Johannes Bösel

Ägeri 10 Uhr

Pfarrer Jürg Rother

Mundart

Musik: Miklos Arpas

cham 10 Uhr

Pfarrer Michael Sohn-Raaflaub

Verabschiedung von Irène

Dettling, Religionslehrerin

Orgel: Mi-Sun Chang

rotkreuz 10.15 Uhr

Pfarrer Roland Hadorn

Steinhausen 10.15 Uhr

Pfarrer Hans Guldenmann

Musik: Andrea Forrer

Sonntag, 14. Juli

Kollekte: Stiftung Freiwillige

Fürsorge

zug 9.30 Uhr

Pfarrerin Irène Schwyn

Taufe

zug 5.30 p.m.

The Anglican Church in Canton

Zug. Family Sevice in english

hünenberg 10.15 Uhr

Pfarrerin Aline Kellenberger

Predigtgottesdienst

Orgel: Silvia Affentranger

Sonntag, 21. Juli

Kollekte: Erklärung von Bern

zug 9.30 Uhr

Pfarrer Andreas Haas

Ägeri 10 Uhr

Pfarrerin Martina Müller

Mundart

Tageslosung: Den Fremden gebt

Schutz! (Psalm 146,9)

E-Piano: Madeleine Nüssli

rotkreuz 10.15 Uhr

Pfarrer Michael Sohn-Raaflaub

Ennetseegottesdienst

Steinhausen 10.15 Uhr

Pfarrer Hubertus Kuhns

Musik: Andrea Forrer

Sonntag, 28. Juli

Kollekte: Lemul Swiss

zug 9.30 Uhr

Pfarrer Didier Sperling, Baar

Kanzeltausch

Donnerstag, 1. August

National­feiertag

zug 10.15 Uhr

Carolyn Jay

Pfarrer Hans-Jörg Riwar

Zweisprachiger Gottesdienst mit

der anglikanischen Gemeinde in

Zug

wiLDSPitz 11 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

zum Jubiläum 150 Jahre Reformierte

Kirche Kanton Zug, am

höchsten Punkt des Kantons

Pfarrer Jürg Rother

Pfarrerin Aline Kellenberger

Pater Karl

Sonntag, 4. August

Kollekte: Schweizer Kirchen im

Ausland

zug, beim cAmpingPLAtz

10 Uhr

Pfarrer Andreas Haas

Bernd Lenfers Gemeindeleiter

St. Johannes

Ökumenischer Camping Gottesdienst

Bläserquartet

Leitung Willi Röthenmund

Kein Gottesdienst in der Reformierten

Kirche. Fahrdienst um

9.30 Uhr ab Reformierter Kirche

rotkreuz 10.15 Uhr

Pfarrer Roland Hadorn

Steinhausen 10.15 Uhr

Pfarrer Hans Guldenmann

Musik: Andrea Forrer

Sonntag, 7. Juli

Kollekte: Médicins sans Frontières

zug 9.30 Uhr

Pfarrer Andreas Haas

Ägeri 10 Uhr

Pfarrerin Martina Müller

Hochdeutsch

Tageslosung: Die Zeit nutzen

(Kol 4,5)

Orgel: Miklos Arpas

bAAR 9.30 Uhr

Pfarrerin Vroni Stähli

Hochdeutsch

Orgel: Johannes Bösel

cham 10 Uhr

Pfarrer Michael Sohn-Raaflaub

Orgel: Mi-Sun Chang

zug 5.30 p.m.

The Anglican Church in Canton

Zug. Family Sevice in english

Ägeri 10 Uhr

Pfarrerin Martina Müller

Hochdeutsch

OrgelEXTRA: Miklos Arpas

bAAR 9.30 Uhr

Pfarrer Hans-Jörg Riwar, Zug

Kanzeltausch

Orgel: Ursula Kenel

cham 10 Uhr

Pfarrer Michael Sohn-Raaflaub

Orgel: Ueli Krasser

menzingen 9.30 Uhr

Pfarrer Hans-Jörg Riwar

Ägeri 10 Uhr

Pfarrer Jürg Rother

Mundart

E-Piano: Veronica Hvalic

bAAR, pflegezentrum

10 Uhr

Pfarrerin Anja Pecenkovic-Niederhauser

Orgel: Françoise Schweizer

cham 10 Uhr

Pfarrer Michael Sohn-Raaflaub

Orgel: Ueli Krasser


Gottesdienste

11

rotkreuz 10.15 Uhr

Pfarrer Roland Hadorn

Steinhausen 10.15 Uhr

Pfarrerin Aline Kellenberger

Predigtgottesdienst

Taufe

Musik: Andrea Forrer

Sonntag, 11. August

Kollekte: Pro Integral

zug 9.30 Uhr

Pfarrer Hans-Jörg Riwar

zug 5.30 p.m.

The Anglican Church in Canton

Zug. Family Sevice in english

Ägeri 10 Uhr

Pfarrerin Martina Müller

Hochdeutsch

Orgel: Miklos Arpas

bAAR 9.30 Uhr

Pfarrer Didier Sperling

Orgel: Silvia Seipp

cham 10 Uhr

Pfarrerin Caterina Fischer

Orgel: Françoise Schweizer

Samstag, 17. August

hünenberg 20 Uhr

Pfarrerin Aline Kellenberger

Sommernacht-Gottesdienst mit

Openair Kino; Pane e Tulipani

Sonntag, 18. August

Kollekte: Ökumenisches Institut

Bossey

zug 9.30 Uhr

Pfarrerin Barbara Baumann

oberwil, Kirche Bruder

KLAus 10 Uhr

Pfarrer Hans-Jörg Riwar

Michael Brauchard, Gemeindeleiter

Oberwil

Jodlerclub Bärgblueme,

Steinhausen

Ökumenischer Familiengottesdienst

zum Ferien-Ende und zum

Start ins neue Schuljahr

menzingen 17 Uhr

Pfarrerin Barbara Baumann

Schuleröffnungs Gottesdienst

Für Kindergarten und Unterstufe

mit Kindersegnung

Ägeri, im hintertann

11 Uhr

Pfarrer Jürg Rother

Pfarrerin Martina Müller

Suzie Badenhorst und SOLA

Familiengottesdienst

Mundart

«Uf zu neue Ufer»

E-Piano: Veronica Hvalic

Alphornbläser Ramenegg

bAAR 9.30 Uhr

Pfarrerin Vroni Stähli

Mundart

Orgel: Johannes Bösel

cham 10 Uhr

Pfarrerin Caterina Fischer

Orgel: Mi-Sun Chang

hünenberg 20 Uhr

Taizé-Feier

Margot und Konstantin Beck

rotkreuz 10.15 Uhr

Pfarrer Roland Hadorn

steinhausen 10.15 Uhr

Pfarrer Hubertus Kuhns

Familiengottesdienst zum

Kindergarten- und Schulstart

Musik: Andrea Forrer

Montag, 19. August

cham 17 Uhr

Pfarrerin Caterina Fischer

Gottesdienst zu Schulanfang

Morgarten, kirche 9.15 Uhr

oBerägeri, maienmatt

9.15 Uhr

unterägeri, marienkirche

11 Uhr

Ökumenisches Feiern zum

Schulstart

WALchwil 8.15 Uhr

Pfarrerin Irène Schwyn

Pfarrer Mijo Rogina

Schülerinnen und Schüler

Schuleröffnungs-Gottesdienst

Donnerstag, 22. August

menzingen, pfarrkirche

8 Uhr, Katholische Kirche

Finstersee, 11.15 Uhr

Pfarrer Christoph Baumann

Michael Gadient, Gemeindeleiter

Ökumenischer Schuleröffnungs-

Gottesdienste

Sonntag, 25. August

Kollekte: ROKPA

zug 9.30 Uhr

Pfarrer Andreas Haas

WALchwil 10.15 Uhr

Pfarrerin Irène Schwyn

Anschliessend Apérokonzert.

Schweizer Volksmusik vom Bündnerland

bis ins Wallis und von Genf

bis zum schwäbischen Meer, auf

über 15 verschiedenen Instrumenten,

mit dem Echo vom Locherguet

zug 5.30 p.m.

The Anglican Church in Canton

Zug. Family Sevice in english

Ägeri 10 Uhr

Pfarrer Jürg Rother

Hochdeutsch

OrgelEXTRA: Miklos Arpas

cham 10 Uhr

Pfarrerin Caterina Fischer

Orgel: Mi-Sun Chang

hünenberg 10.15 Uhr

Pfarrerin Aline Kellenberger

Predigt-Gottesdienst

Orgel: Oliver Riesen

Steinhausen 10.15 Uhr

Pfarrer Hubertus Kuhns

Musik: Andrea Forrer

Sonntag, 1. September

Kollekte: Aktuelles

zug 10 Uhr

Pfarrerin Barbara Baumann

Familiengottesdienst mit Sandworkshop

Schülerinnen und Schüler der

Musikschule Zug.

menzingen 9.30 Uhr

Pfarrer Andreas Haas

Ägeri 11 Uhr

Soul on Sunday

Pfarrer Jürg Rother und Team

Mundart

Musik: Natalie Gozzi und

Roger Naef

bAAR, 10 Uhr

Pfarrer Didier Sperling

Tauf- und Familiengottesdienst

Ten Sing

bAAR, pflegezentrum

10 Uhr

Pfarrerin Anja Pecenkovic-Niederhauser

Orgel: Johannes Bösel

cham 10 Uhr

Pfarrer Michael Sohn-Raaflaub

rotkreuz 10.15 Uhr

Pfarrer Roland Hadorn

Steinhausen 10.15 Uhr

Gottesdienst zum 150-Jahre-Jubiläum

Reformierte Kirche Kanton

Zug.

«Miteinander auf dem Weg des

Lebens» – von Gottesdiensten in

einer Baracke hin zur Gemeinschaft

in der Arche.


Reformierte Kirche

Kanton Zug

Kirche mit Zukunft

«Der schönste Tag im Leben ist längst nicht mehr

Kirchensache – er ist Glaubenssache geworden.»

Aus dem Editorial von Didier Sperling

AZB

6304 Zug

Kirche Z

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