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Dezember | Januar 2014

Nachgefragt

Eine echte Gloria für 1.000 Euro

Die Fürstin von Thurn und Taxis hat 60 Portraits gezeichnet und verkauft sie für den Papst

Normalerweise lässt Ihre Durchlaucht ja malen

– z.B. sich selbst. Jetzt aber ist Fürstin Gloria

eigenhändig unter die Künstler gegangen.

60 farbige Porträts hat sie gezeichnet, alles

kirchliche Würdenträger. Und I.D. hat dabei

ganz zweifellos Talent bewiesen. „Prominente

Mitarbeiter des Heiligen Vaters“ nennt sie die

Herren. Darunter aber auch Papst Franziskus,

sein Vorgänger Benedikt XVI., dessen Sekretär

Georg Gänswein oder der frühere Regensburger

Bischof Gerhard Ludwig Müller, jetzt der

drittmächtigste Mann im Vatikan.

Die Bilder verkauft die Fürstin auch, sie macht

das für einen guten Zweck. „Ein päpstliches

Weihnachten“ lautet das Motto, sie will mit

ihrer Spendensammlung Geld für Papst Franziskus

und die ihm verbundenen wohltätigen

Einrichtungen zusammentragen. Und das bisherige

Medienecho war gewaltig! Für 1.000

Euro gibt es jede der Pastellzeichnungen der

Fürstin auf Papier (23 x 30,5 cm) im Rahmen,

dazu das Buch „Buongiorno Monsignore“, das

die 60 Illustrationen enthält und als Begleitbuch

zur gleichnamigen Ausstellung gedacht

ist. Diese wird am 9. Dezember 2013 in der

Galleria Borghese in Rom eröffnet. Jede Zeichnung

ist auf der Rückseite signiert und mit

dem fürstlichen Wappen versehen.

Besucher des „Romantischen Weihnachtsmarktes

auf Schloss Thurn und Taxis“ genießen

ein besonderes Privileg: Bis zu 20 der

fürstlichen Pastellzeichnungen sind während

der Öffnungszeiten des Marktes als Original im

„Café im Schlosshof“ (Madonnensaal) ausgestellt!

Wer nur das gebundene Buch erwerben

möchte, zahlt 50 Euro. Es erscheint in limitierter

Auflage im Verlag Pieraldo Editore und enthält

auf 120 Seiten neben den 60 Zeichnungen

auch Texte von Alessandra Prinzessin Borghese

und Valentina Herzogin Moncada sowie ein

Vorwort von Star-Fotograf Mario Testiono und

Avantgarde-Künstler Francesco Clemente.

Sammler und Förderer, die eine der Zeichnungen

oder ein Buch erwerben möchten, zahlen

den jeweiligen Betrag auf den TT-Unterstützungsfonds

ein, Commerzbank Regensburg,

IBAN DE43 7504 0062 0603 7741 00, BIC CO-

BADEFFXXX. Selbstverständlich gibt es auch

eine Spendenquittung!

Ein wahrlich fürstliches Weihnachtsgeschenk!

(hk)

Die Regensburger Stadtzeitung

Artinger hat mehr!

Vielleicht waren wir ja selbst überrascht vom

überraschend hohen Ergebnis der Freien

Wähler bei der Landtagwahl und haben deshalb

unbewusst einen Zahlendreher in unserer

letzten Ausgabe veröffentlicht. Da haben

wir dem FW-Chef Ludwig Artinger doch

glatt nur 7,8 Prozent der Wählerstimmen

zugestanden, dabei hatte er doch satte 8,7

Prozent, seine Partei kam gar auf 9,8 Prozent.

Das hat Artinger zurecht moniert. Keine Einwände

hatte er allerdings gegen die komplette

restliche Berichterstattung, in der wir

seine politische Nähe zur CSU darstellten. Somit

dürfte das bestätigt sein, was die Stadtzeitung

für die nächste Legislaturperiode

vorhersagte: Es wird wieder eine Regierungskoalition

im Stadtrat geben, aber diesmal

aus CSU und Freien Wählern. Die bürgerliche

Mitte steht – Wolbergs ist draußen. (ssm)

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