Nr. 5 - Die Regierung von Niederbayern

regierung.niederbayern.bayern.de

Nr. 5 - Die Regierung von Niederbayern

B 1162

Amtlicher Schulanzeiger

FÜR DEN REGIERUNGSBEZIRK NIEDERBAYERN

Nr. 5 Mai 2013

Landkreis

Deggendorf

Landkreis

Dingolfing-

Landau

Landkreis

Freyung-

Grafenau

Landkreis

Kelheim

Landkreis

Landshut

Stadt

Landshut

Landkreis

Passau

Stadt

Passau

Landkreis

Regen

Landkreis

Rottal-Inn

Landkreis

Straubing-

Bogen

Stadt

Straubing


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 126

Stellenausschreibungen

Regierung von Niederbayern

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung

Berufliche Schulen

Grund- und Mittelschulen

Stellenausschreibungen in anderen Regierungsbezirken

Sonstige Stellen

127

129

130

131

132

134

134

Allgemeine Bekanntmachungen

Fortführung des zusätzlichen Verfahrens zur Besetzung von Lehrer-/innenstellen an Grundund

Mittelschulen; Direktbewerbung

Änderung der Bekanntmachung zu den Zweiten Staatsprüfungen 2014 für das Lehramt an

Grundschulen und das Lehramt an Mittelschulen nach der Lehramtsprüfungsordnung II

Qualifikationsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2014 der Fachlehrer

Rahmenprogramm für den Vorbereitungsdienst der Förderlehrer und Förderlehrerinnen

Aufnahme in die Berufliche Oberschule (Fachoberschule und Berufsoberschule) zum

Schuljahr 2014/2015

Termine für die Anmeldung an den Gymnasien für das Schuljahr 2014/2015

Änderung der Bekanntmachung über die beruflichen Schulen mit überregionalem Einzugsbereich

Projekt: „Musikalische Grundschule“

Ausschreibung der Kursangebote des Pädagogischen Austauschdienstes 2013 für deutsche

Lehrkräfte in Belgien

Woche des Waldes und Tag des Baumes 2013

Newsletterbestellung bei FIBS

137

140

140

141

144

144

145

145

147

147

148

Verschiedenes

Sportorientierter Ganztag: Best-Practice-Initiative der Bayerischen Fördergemeinschaft für

Sport in Schule und Verein

„lernreich 2.0“ - Üben und Feedback digital

„Erlebnis Bauernhof“

Universität Passau: Angebote zur Gesunderhaltung

IHK Niederbayern: Kostenloser Online-Kompetenztest

149

150

150

150

151

Wettbewerbe

100 Jahre deutsches Sportabzeichen - Schulwettbewerb 2013

Schülerlandeswettbewerb: Erinnerungszeichen 2013/2014

Junge Initiatoren gesucht Wettbewerb für jugendliches Engagement

152

153

153


127 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Stellenausschreibungen

Im niederbayerischen Schuldienst werden die folgenden Funktionsstellen vorbehaltlich eventuell zu

treffender schulorganisatorischer Maßnahmen, des tatsächlichen Freiwerdens der Stellen oder der

Besetzung von Stellen mit überzähligen Funktionsträgern zur Bewerbung ausgeschrieben.

Richtet sich die Zuordnung des Amtes zu einer Besoldungsgruppe nach der Schülerzahl, muss die erforderliche

Schülerzahl nachhaltig gesichert sein. Bei der Neubesetzung einer Funktionsstelle

(Ausschreibung) ist eine nachhaltige Sicherung gegeben, wenn die Schülerzahl im laufenden (zum möglichen

Beförderungszeitpunkt) und in den folgenden zwei Schuljahren (Stichtag 1. Oktober) vorliegt.

Die Ausschreibungen erfolgen nach folgenden Einstufungen:

Schulen bis einschließlich 180 Schüler Rektor/in A 13 + AZ 1

Schulen zwischen 181 und 360 Schüler Konrektor/in A 13 + AZ 1

Rektor/in A 14

Schulen ab 361 Schüler Konrektor/in A 13 + AZ 2

Rektor/in A 14 + AZ 1

Schulen ab 541 Schüler 2. Konrektor/in A 13 + AZ 1

1. Konrektor/in A 13 + AZ 2

Rektor/in A 14 + AZ 1

Die Amtszulagen unterscheiden sich wie folgt: AZ 1 176,21 € bzw. AZ 2 227,54 €.

Auf die Richtlinien für die Beförderung von Lehrern, Sonderschullehren, Fachlehrern und Förderlehrern

an Volksschulen, Förderschulen und Schulen für Kranke vom 18.03.2011 wird ausdrücklich hingewiesen

(veröffentlicht im KWMBL Nr. 8, 03.05.2011, Seite 63 (https://www.verkuendung-bayern.de/files/

kwmbl/2011/08/kwmbl-2011-08.pdf#page=3).

Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Besetzung von frei werdenden Planstellen über die gesetzliche

Wiederbesetzungssperre hinaus wegen der Genehmigung von Altersteilzeit für Funktionsinhaber verlängern

kann.

Die Regierung von Niederbayern verweist ebenso auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums

für Unterricht und Kultus zur „Qualifikation von Führungslehrkräften an der Schule“ vom

19.12.2006 (KWMBl I Nr. 2/2007 und den Niederbayerischen Schulanzeiger 4/2009, Seite 134 ff.

(http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/internet/media/aufgabenbereiche/4/vs/200904.pdf), die am

01.08.2008 in Kraft getreten ist.

Als Nachweis der pädagogischen Qualifikation ist vor der Funktionsübertragung an Schulleiterinnen und

Schulleitern die Vorqualifikation (Modul A des Ausbildungscurriculums) zu absolvieren.

Das Portfolio zum Modul A (Liste der besuchten führungsrelevanten Fortbildungen samt Teilnahmenachweisen)

ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen. Das Formular „Portfolio“ steht im Internetangebot

der Regierung von Niederbayern (http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/4/

vs/lehrer/formulare/index.php) bereit zum Download bzw. direkt:

http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/internet/media/aufgabenbereiche/4/vs/vs_portfolio.pdf.

Soweit für eine Funktionsstelle sowohl Versetzungsbewerbungen als auch Beförderungsbewerbungen vorliegen,

wird die Regierung von Niederbayern über Versetzungsanträge vorab entscheiden, so dass es zu

einem Abbruch des Auswahlverfahrens kommen kann.

Die Berücksichtigung von Bewerbern/Bewerberinnen um eine Funktion in der Schulleitung (Schulleiter/in,

ständiger Vertreter/ständige Vertreterin oder weiterer Vertreter/weitere Vertreterin) ist ausgeschlossen,

wenn Ehegatten einschließlich Verlobte, ggf. geschiedene Ehegatten (Ziffer 3.2 der Beförderungsrichtlinien

vom 18.03.2011) und sonstige Angehörigen (im Sinne des Art. 20 Abs. 5 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes)

an der betreffenden Schule tätig sind.

Folgende Erklärung ist dazu abzugeben und den Bewerbungsunterlagen beizufügen:


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 128

„Unter Bezugnahme auf Nr. 3.2 der Richtlinien für die Beförderung von Lehrern, Sonderschullehrern,

Fachlehrern und Förderlehrern an Volksschulen, Förderschulen und Schulen für Kranke (KWMBl Nr. 8,

03.05.2011, Seite 63) (https://www.verkuendung-bayern.de/files/kwmbl/2011/08/kwmbl-2011-

08.pdf#page=3) erkläre ich, dass keines der in Art. 20 Abs. 5 Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz

genannten Verwandtschaftsverhältnisse meiner Versetzung bzw. Bewerbung entgegensteht.“

Falls sich der/die Angehörige für den Fall der Auswahl der des Bewerbers/Bewerberin, zu dem die Angehörigeneigenschaft

besteht, mit der Wegversetzung von der Schule einverstanden erklärt und diese Wegversetzung

möglich ist, ist obige Erklärung durch eine entsprechende Einverständniserklärung zu ersetzen.

Es wird erwartet, dass der Schulleiter/die Schulleiterin seine/ihre Wohnung am Schulort selbst oder in

unmittelbarer Umgebung nimmt.

Umzugskostenvergütung kann nach Art. 3 des Bayer. Umzugskostengesetzes (BayRS 2032-5- 1-F,

http://by.juris.de/by/gesamt/UKG_BY_2005.htm) nur gewährt werden, wenn dies vor der Durchführung

des Umzugs zugesagt worden ist.

Es wird weiterhin erwartet, dass die Lehrkraft die Tätigkeit als Schulleiter/als Schulleiterin an der

angestrebten Schule über einen angemessenen Zeitraum ausübt.

Bewirbt sich eine Lehrkraft auf mehrere Stellen gleichzeitig, so ist in jeder Bewerbung anzugeben,

um welche Stellen sie sich noch beworben hat. Außerdem ist eine persönliche Rangfolge bezüglich der

angestrebten Stelle erforderlich.

Die Bewerbung von Lehrkräften mit dem Lehramt für Grundschulen (neue Lehrerbildung) kann nur an

Schulen berücksichtigt werden, die auch Grundschulklassen führen. Die Bewerbung von Lehrkräften mit

dem Lehramt für Hauptschulen (neue Lehrerbildung) kann nur an Schulen berücksichtigt werden, die

auch Hauptschulklassen führen. Für Lehrkräfte mit Lehramt für Volksschulen (alte Lehrerbildung) und

Lehrkräfte mit beiden Lehrbefähigungen (Lehramt für Grundschulen und Hauptschulen) bestehen grundsätzlich

keine solchen Einschränkungen.

Für die ausgeschriebenen Funktionsstellen können sich auch teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte bewerben.

Die Ermäßigung der Unterrichtspflichtzeit darf bei Schulleitern jedoch nicht mehr als vier Wochenstunden

(bzw. drei Wochenstunden bei Rückgabe des verpflichtenden Arbeitszeitkontos) und bei Schulleiterstellvertretern

nicht mehr als sechs (bzw. fünf) Wochenstunden betragen (KMS vom 10.05.2004 Nr. IV.6-P

7020-4.33 636).

Wegen der geringeren Zahl an beschäftigten Frauen in der Schulleitungsfunktion werden Frauen besonders

aufgefordert, sich zu bewerben. Auf das Antragsrecht zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten

wird hingewiesen (Art. 18 Abs. 3 BayGlG).

Die Stellen sind für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet; schwer behinderte Bewerber/Bewerberinnen

werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen sind ausschließlich vorzulegen auf dem Formblatt „Wiederbesetzung einer Funktionsstelle“

(im Internetangebot der Regierung von Niederbayern unter „Bewerbung auf eine ausgeschriebene

Stelle“)

(http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/4/vs/lehrer/formulare/index.php)

Wichtiger Hinweis zu den Stellenausschreibungen:

Auszug aus den Richtlinien für die Beförderung von Lehrkräften und Förderlehrkräften an Volksschulen,

Förderschulen und Schulen für Kranke (Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums

für Unterricht und Kultus vom 18. März 2011 Az.: IV.5 - 5 P 7010.1 – 4.23 489):

2.3 Ausnahmen

Eine Stellenausschreibung entfällt, wenn die Stelle mit einer Lehrkraft besetzt werden kann, der damit

eine ihrem Amt entsprechende Verwendung (wieder) ermöglicht wird. Dies gilt auch in Fällen sonstiger

Versetzungen, die nicht mit einer Beförderung verbunden sind bzw. eine solche unmittelbar vorbereiten.

Die Stellenausschreibung entfällt auch dann, wenn die gestiegene Schülerzahl einer Schule die Übertragung

eines höherwertigen Amtes ermöglicht und die bisherige Amtsinhaberin oder der bisherige Amtsinhaber

nach Feststellung der Regierung für das neue Amt geeignet ist.


129 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Regierung von Niederbayern

Ausschreibung einer Referentenstelle an der Regierung von Niederbayern

Die Stelle einer Referentin/eines Referenten für das Sachgebiet 42.1 „Gewerbliche und kaufmännische berufliche

Schulen" an der Regierung von Niederbayern ist ab 1. August 2013 neu zu besetzen. Die Stelle ist

in Besoldungsgruppe A 15 ausgebracht.

Der Referentin/Dem Referenten im Sachgebiet 42.1 an der Regierung von Niederbayern sind im Wesentlichen

folgende Aufgaben zugeordnet:

• Schulaufsicht über Wirtschaftsschulen und Berufsfachschulen

• Lehrergenehmigung und Überwachung des Lehrereinsatzes an kommunalen und privaten beruflichen

Schulen

• Schulfachliche Stellungnahmen zur Gewährung von Lehrpersonal und Betriebszuschüssen

• Schülerwettbewerbe, Ferienseminare, Auszeichnungen, Zertifikatsprüfung Englisch,

EU-Bildungsprogramme

• Fachliche Beratung der Schulen bei kaufmännischen Berufen

• Mitarbeit bei der Organisation der regionalen Lehrerfortbildung

Die Bewerberin/Der Bewerber sollte über gute IT-Kenntnisse, Kooperationsbereitschaft sowie Interesse an

organisatorischen Aufgaben verfügen.

Für die Besetzung der Stelle kommen ausschließlich staatliche Beamtinnen und Beamte mit der Befähigung

für das Lehramt an beruflichen Schulen in der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften und Erfahrungen

in der Schulaufsicht in Betracht.

Frauen werden besonders aufgefordert sich zu bewerben. Auf das Antragsrecht zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten

wird hingewiesen (Art. 18 Abs. 3 BayGIG). Schwerbehinderte Menschen werden bei

gleicher Eignung bevorzugt.

Die Stelle ist teilzeitfähig.

Es wird erwartet, dass die Beamtin/der Beamte eine Wohnung am Dienstort selbst oder in angemessener

Nähe nimmt.

Für die oben aufgeführte Referentenstelle gilt folgender Termin für die Vorlage der Gesuche mit einer

tabellarischen Darstellung des beruflichen Werdegangs auf dem Dienstweg bei der Regierung:

16.05.2013

Josef Schätz

Abteilungsdirektor


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 130

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung

Ausschreibung einer Stelle am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung

im Beiblatt zum Amtsblatt der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht

und Kultus und Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 15.04.2013

Neubesetzung einer freien Stelle am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung

Zum Schuljahr 2013/2014 ist in der Grundsatzabteilung am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung

für Lehrkräfte im Staatlichen Schuldienst folgende Stelle als unterhälftige Abordnung befristet neu

zu besetzen:

Referat „Pädagogische Grundsatzfragen“

Aufgabenbeschreibung:

Der Arbeitsschwerpunkt liegt im Arbeitsfeld „Qualitätssicherung und konzeptionelle Weiterentwicklung von

Ganztagsschulen“.

Vorausgesetzt werden:

Fachliche Qualifikationen:

• 1. und 2. Staatsprüfung für ein Lehramt im Primar- oder Sekundarbereich

• Überdurchschnittliche fachliche und pädagogische Qualifikationen sowie Beurteilungen

• Mehrjährige Berufserfahrung

• Erfahrungen in der Arbeit und/oder Koordination von Ganztagsschulen

Überfachliche Qualifikationen:

• Fähigkeit zu konzeptioneller Arbeit

• Engagement und Flexibilität

• Aufgeschlossenheit für Innovationen

• Sicheres Auftreten

• Bereitschaft und Fähigkeit zur Arbeit im Team

• Organisationsgeschick

• Überdurchschnittliche Belastbarkeit

• Überzeugende Kommunikationskompetenzen einschließlich der Beherrschung moderner Moderationsund

Präsentationstechniken

Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich begrüßt.

Die Rechte der Schwerbehinderten, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt zu werden, bleiben unberührt.

Aussagekräftige Bewerbungen sind spätestens drei Wochen nach der Veröffentlichung im Amtsblatt auf

dem Dienstweg an das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, Schellingstraße 155, 80797

München, z. H. Herrn OStD Arnulf Zöller zu richten.

(Anmerkung: Termin für die Vorlage beim Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung ist

demnach der 06.05.2013)


131 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Berufliche Schulen

Ausschreibung einer Funktionsstelle an der staatlichen Berufsschule Vilshofen

An der Staatlichen Berufsschule Vilshofen mit Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung, mit Berufsfachschule

für Kinderpflege und mit Fachschule für Bautechnik Glas-, Ausbau- und Fassadenbautechnik ist

ab sofort die Stelle eines/einer

zu besetzen.

Mitarbeiters/Mitarbeiterin für die Schulverwaltung

a) Die Staatliche Berufsschule Vilshofen besuchen derzeit 955 Teilzeit- und 26 Vollzeitschüler/innen in

den Berufsfeldern Metalltechnik, Bautechnik (Holz-, Bau- Farbtechnik), Ernährung, Glaser und

Fensterbauer in 50 Klassen.

b) Die zwei- bzw. dreijährige staatliche Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung besuchen

derzeit 137 Vollzeitschüler/innen in 7 Klassen

c) Die zweijährige staatliche Berufsfachschule für Kinderpflege besuchen derzeit 114 Vollzeitschüler/

innen in 5 Klassen.

d) Die staatliche Fachschule für Bautechnik mit den Schwerpunkten Glas-, Ausbau- und

Fassadenbautechnik besuchen derzeit 42 Vollzeitschüler/innen in 3 Klassen.

Insgesamt unterrichten an den staatlichen Beruflichen Schulen Vilshofen 78 Lehrkräfte.

Die Stelle ist in der Besoldungsgruppe A 15 ausgebracht.

Tätigkeitsschwerpunkte für den/die Bewerber/in sind:

- Fortbildungsmanagement

- Öffentlichkeitsarbeit - speziell: Pressearbeit

- Organisation der schulübergreifenden Aktionen

- QmbS und Unterrichtsentwicklung

- Mitarbeit bei der

- Stundenplanung mit „Untis“

- amtlichen Schulstatistik

- Gestaltung und Aktualisierung der Homepage

- Erstellung des Jahresberichts

Die Stelle ist für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet; schwerbehinderte Bewerber/innen

werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß Art. 7 Abs. 3 BayGlG werden Frauen besonders aufgefordert, sich zu bewerben.

Bewerberinnen und Bewerber werden nicht berücksichtigt, wenn sie im Laufe der letzten fünf Jahre mit

mindestens der Hälfte ihrer individuellen Unterrichtszeit an der jeweiligen Schule eingesetzt wurden

(Ausschluss von Hausbewerbern).

Die Schulleitungen geben die Ausschreibung den Lehrkräften durch Aushang im Lehrerzimmer bekannt.

Für die oben aufgeführte Funktionsstelle gilt folgender Termin für die Vorlage der Gesuche mit einer

tabellarischen Darstellung des beruflichen Werdegangs auf dem Dienstweg bei der Regierung:

22.05.2013

Josef Schätz

Abteilungsdirektor


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 132

Grund-und Mittelschulen

Rektor/Rektorin

Schulamt

Anzahl

Schüler

Klassen

KEH 281

13

Schule/Dienstort Bes.-Gr. Anforderungsprofil

Jakob-Ihrler-Grundund

Mittelschule Ihrlerstein

Schulstr. 2

93346 Ihrlerstein

A 14

- aktuelle und fundierte Grundschulerfahrung

erwünscht

- fundierte EDV-Kenntnisse und Erfahrung mit

dem Schulverwaltungsprogramm

PAL 80

4

ROI 166

8

ROI 234

13

Tel.: 09441/2000-0

Fax.: 09441/2000-20

E-Mail:

vs.ihrlerstein@tonline.de

GS Haarbach

Schulstr. 7 - 9

94542 Haarbach

Tel: 08535/310

Fax: 08535/1385

E-Mail:

vshaarbach@web.de

Grundschule Falkenberg

Sommerstraße 13

84326 Falkenberg

Tel.: 08727/483

Fax.: 08727/1071

E-Mail:

verwaltung@vsfalkenberg.de

Grund- u. Mittelschule

Tann

Dr.-Baumgartner-Str.

5

84367 Tann

A 13 +

AZ

(z.Zt.

176,21 €)

A 13 +

AZ

(z.Zt.

176,21 €)

A14

- Engagement für eine systematische pädagogische

Schulentwicklung

- Bereitschaft zum Engagement im Mittelschulverbund

- aktuelle und fundierte Grundschulerfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse und Bereitschaft

zur Arbeit mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Engagement für eine systematische

pädagogische Schulentwicklung

- aktuelle und fundierte Grundschulerfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse und Bereitschaft

zur Arbeit mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Bereitschaft zur Weiterarbeit mit den

Ergebnissen der externen Evaluation

- fundierte EDV-Kenntnisse und Erfahrung mit

dem Schulverwaltungsprogramm

- Engagement in der Weiterentwicklung der

Schule im Rahmen der externen Evaluation

Tel.: 08572/91400

Fax: 08572/914015

E-Mail:

schule.tann@tonline.de

- Bereitschaft zum Engagement im

Mittelschulverbund

2. Ausschreibung!


133 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Konrektor/Konrektorin

Schulamt

Anzahl

Schüler

Klassen

REG 275

13

SRL 384

16

Schule/Dienstort Bes.-Gr. Anforderungsprofil

Mittelschule Regen

Böhmerwaldstr. 11

94209 Regen

Tel.: 09921/9700-896

Fax.: 09921/9700-

903

E-Mail:

schulleitung@

mittelschule-regen.de

GS/MS Geiselhöring

Wittelsbacherstr. 1

94333 Geiselhöring

A 13 + AZ

(z.Zt.

176,21 €)

A 13 AZ

(z.Zt.

227,54 €)

- aktuelle Mittelschulerfahrung

- fundierte EDV-Kenntnisse und Bereitschaft

zur Arbeit mit dem Schulverwaltungsprogramm

- Bereitschaft zum Engagement im

gebundenen Ganztagsbereich

- fundierte EDV-Kenntnisse und Bereitschaft

zur Arbeit mit dem Schulverwaltungsprogramm

Sinkende

Schülerzahlen!

Tel.: 09423/94200-0

Fax: 09423/9420030

E-Mail:

info@vsgeiselhoering.de

- Bereitschaft zur Organisation und Arbeit mit

jahrgangskombinierten Klassen erwünscht

- Bereitschaft zur Umsetzung inklusiver

Unterrichtsmodelle

SRL 237

12

GS/MS Straßkirchen

Paitzkofener Str. 20

94342 Straßkirchen

A 13 + AZ

(z.Zt.

176,21 €)

- Erfahrung in der Ganztagsbetreuung

erwünscht

- fundierte EDV-Kenntnisse und Bereitschaft

zur Arbeit mit dem Schulverwaltungsprogramm

Tel.: 09424/8989

Fax: 09424/903878

E-Mail:

vs-strasskirchen@tonline.de

- Bereitschaft zur Organisation und Arbeit mit

jahrgangskombinierten Klassen erwünscht

- Bereitschaft zur Umsetzung inklusiver

Unterrichtsmodelle

- Erfahrung in der Ganztagsbetreuung

erwünscht

Für die oben aufgeführten Funktionsstellen gelten aufgrund der wegen der Pfingstferien verkürzten

Ausschreibungsfrist folgende Termine für die Vorlage der Gesuche:

1. Beim Staatlichen Schulamt des Bewerbers: 16.05.2013

2. Bei dem für die Planstelle zuständigen Schulamt: 22.05.2013

3. Bei der Regierung: 29.05.2013

Josef Schätz

Abteilungsdirektor


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 134

Stellenausschreibungen in anderen Regierungsbezirken

Alle Regierungsbezirke veröffentlichen freie und frei werdende Funktionsstellen jeweils im Amtlichen Schulanzeiger.

Diese Stellen und auch die dort durch wiederholte Ausschreibung veröffentlichten Funktionsstellen

(Zweite Ausschreibung) stehen grundsätzlich Bewerbern aus allen bayerischen Regierungsbezirken

offen. Bitte informieren Sie sich deshalb in den im Internet aktuell veröffentlichten, allen zugänglichen Amtlichen

Schulanzeigern und beachten Sie die dort gesetzten Fristen.

Die Amtlichen Schulanzeiger der einzelnen Regierungsbezirke im Internet:

Oberbayern:

http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/bekanntmachung/osa

Niederbayern:

Oberpfalz:

Oberfranken:

Mittelfranken:

Unterfranken:

http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/4/schulanzeiger/

index.php

http://www.ropf.de/download/amtliche/index.php

http://www.regierung.oberfranken.bayern.de/schulen/schulanzeiger

http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/serv/download/downabt1/schulanzeiger/

schulanzeiger.htm

http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/service/publikationen/13521/index.html

Schwaben:

http://www.regierung.schwaben.bayern.de/Aufgaben/Bereich_4/Schulanzeiger/

Schulanzeiger.php

Sonstige Stellen

Ausschreibung von Stellen für Lehrkräfte an der Europa-Schule, Kairo

Wir suchen für 2013/2014 Lehrkräfte für den Grundschulbereich. Wir sind eine anerkannte deutsche

Auslandsschule, die vom Kindergarten bis zum Deutschen Internationalen Abitur (DIAB) führt.

Unterrichtssprache ist Deutsch.

Das sollten Sie mitbringen:

• Abgeschlossene Lehrerausbildung

• Bereitschaft zur Klassenleitung

• Freude an der Gestaltung des Schullebens in Verbindung mit kreativer Arbeit im

Team

• Offenheit gegenüber einem anderen kulturellen Umfeld

Das können wir Ihnen bieten:

• Gehalt über ortsüblichem Niveau

• Beratung und Hilfe im administrativen Bereich und bei der Wohnungssuche

• Pauschale Flugkostenerstattung für Ein- und Ausreise

• Übersiedlungszuschuss (pauschal)

• Jährliche Flugkostenpauschale für einen Heimatflug

• Eine Arbeit in klimatisch, kulturell und landschaftlich reizvollem Umfeld

Schauen Sie sich doch mal auf unserer Webseite www.europaschulekairo.com um.

Ägypten bietet gerade derzeit ein spannendes Aufgabenfeld. Die Alltagssituation stellt sich anders dar als

in den Medien verbreitet, wir leben sicher und uneingeschränkt.

Haben Sie Fragen? Wünschen Sie weitere Informationen? Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Tel.

00201223450083, E-Mail s.u.

Wenn sie interessiert sind, freuen wir uns über Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben,

Zeugnis/se, Lebenslauf mit Bild). Bitte senden Sie sie per

E-Mail an folgende Adresse:

Katharina Merkel, Grundschulleiterin

grundschule@europaschulekairo.com


135 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Ausschreibung der Stelle eines Schulleiters/einer Schulleiterin an der Wirtschaftsschule

Seligenthal, Landshut


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 136

Ausschreibung von Stellen an der Montessori-Schule Vilshofen

In der Montessori-Schule Vilshofen lehren und leben wir nach den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik.

Der einzelne Schüler wird in den Mittelpunkt gestellt und von zwei Pädagogen – einem Lehrer und einem

pädagogischen Mitarbeiter – begleitet und gefördert.

Aufgabe der Pädagogen ist es dabei, neben den Hilfestellungen, Anregungen und Materialeinführungen,

die Leistungen der Kinder permanent zu beobachten und zu dokumentieren. Nur wenn das Kind und der

Jugendliche Unterstützung brauchen, greift der Pädagoge ein. Das Verhältnis zwischen Pädagogen und

Schülern ist ein freundschaftlich-partnerschaftliches. Besonderer Wert wird auf ein respektvolles und achtsames

Miteinander gelegt.

Wir suchen zum Schuljahr 2013/2014

• eine/einen GrundschullehrerIn mit Montessori-Diplom und Erfahrung in der Leitung von jahrgangsgemischten

Lerngruppen der Stufen 1-4 in Vollzeit.

• einen Sportlehrer für die Sekundarstufe I für 4 Stunden/pro Woche auf 450-Euro-Basis.

Sie fühlen sich angesprochen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung, gegebenenfalls mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung per Mail an:

wb@montessori-vilsofen.de

Montessori Schule Vilshofen

Kloster-Mondsee-Str.20

94474 Vilshofen

Tel. 08541-919626

www.montessori-vilshofen.de

Ansprechpartner ist unser Schulleiter Herr Michael Grenz

Zur Beachtung für staatliche Lehrkräfte:

Es gibt keine Zuordnung von staatlichen Lehrkräften zur Dienstleistung an Ergänzungsschulen.


137 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Allgemeine Bekanntmachungen

Fortführung des zusätzlichen Verfahrens zur Besetzung von Lehrer-/innenstellen

an Grund- und Mittelschulen im Regierungsbezirk Niederbayern im Rahmen von

Versetzungen; Direktbewerbung

(Bek. vom 15.01.2003)

Die Regierung von Niederbayern führt das Verfahren bei Besetzungen von Lehrer-/innenstellen zum Schuljahr

2013/2014 fort.

Eine direkte Bewerbung für eine zu besetzende Lehrer-/innenstelle an einer Schule ist damit auch für das

kommende Schuljahr möglich.

Zur Optimierung des Verfahrens, das heißt zur Verminderung von Zeitverlusten und um einer noch größeren

Zahl von Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zu geben, sich auf frei werdende Schulstellen zu

bewerben, werden diese Stellen nur noch aktuell im Internet veröffentlicht.

Erste gesicherte zu besetzende Lehrer-/innenstellen sind auf der Homepage der Regierung von Niederbayern

spätestens bis 01. Mai 2013 ausgeschrieben.

(Internet: „Regierung von Niederbayern / SERVICE / Anträge und Formulare / Schulen / Volksschulen / Direktbewerbung

an eine andere Schule . . .“)

Dieses Verfahren gilt auch in diesem Jahr nur für

- Versetzungen innerhalb des Regierungsbezirks Niederbayern

- Beamte auf Lebenszeit und Beamte auf Probe

- Lehrkräfte, die im Schuljahr 2013/2014 tatsächlich vom ersten Schultag an Unterricht erteilen

Bewerbung von Lehrkräften, die nur im Versetzungsfall die Beurlaubung bzw. Elternzeit beenden:

Notwendiges Verfahren hierzu:

Diese Lehrkräfte müssen neben dem unten angeführten Antrag (Direktbewerbung) auch einen Antrag

auf vorzeitige Beendigung der Beurlaubung oder Elternzeit bzw. Antrag auf Teilzeit stellen. Dieser Antrag

muss bis spätestens 31. Mai der Regierung vorliegen.

► Auch aus dem Antrag auf vorzeitige Beendigung der Beurlaubung oder Elternzeit oder Teilzeit muss

deutlich ersichtlich sein, dass die beantragte Beschäftigung nur für den Fall der Versetzung gilt.

Folgendes Verfahren gilt allgemein zur Direktbewerbung:

1. Schulamt und Schulleitung prüfen, an welchen Schulen ein gesicherter Lehrerbedarf besteht.

2. Die Schulleitung erarbeitet eine Beschreibung der zu besetzenden Stelle und legt den Entwurf über das

Staatliche Schulamt der Regierung von Niederbayern zur Ausschreibung auf der Homepage der Regierung

vor. Die Ausschreibung muss das konkrete Anforderungsprofil enthalten (vor allem gewünschte

Qualifikationen, vorgesehene Aufgaben, Einsatzbereiche, Angaben zum Stundenmaß).

3. Die zu besetzenden Lehrer-/innenstellen werden auf der Homepage der Regierung in den Monaten Mai

und Juni 2013 ausgeschrieben. Bereits erfolgte Stellenbesetzungen sind besonders gekennzeichnet.

4. Die interessierten Lehrkräfte richten ihre Bewerbung mit dem Formblatt „Direktbewerbung an eine andere

Schule innerhalb des Regierungsbezirks Niederbayern“ nur auf elektronischem Weg mit allen erforderlichen

Angaben über die Schulleitung an das eigene Schulamt. Dieses leitet die Bewerbung mit einer

Stellungnahme, die die Angaben der Lehrkraft bestätigt und gegebenenfalls ergänzt, an das Schulamt

der angestrebten Schule weiter.

Formblätter zur Bewerbung sind im Internet unter „Regierung von Niederbayern / Service / Anträge und

Formulare / Schulen / Volksschulen / Direktbewerbung an eine andere Schule innerhalb des Regierungsbezirks

Niederbayern“ erhältlich.

Eine allgemeine Bewerbung um eine nicht ausgeschriebene Stelle in einer bestimmten Region kann bei

diesem Verfahren nicht berücksichtigt werden.


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 138

5. Das Schulamt übergibt alle eingegangenen Bewerbungen der Schulleitung. Diese erarbeitet einen Besetzungsvorschlag.

Wesentliches Kriterium einer Reihung ist die bestmögliche Abdeckung des in der Stellenausschreibung

definierten Anforderungsprofils der Stelle. Der Schulleitung wird empfohlen, mit den

Bewerbern Kontakt aufzunehmen und sich im Gespräch ein abschließendes Bild zu machen. Bei gegebener

Eignung haben Lehrkräfte, die ihre Bewerbung mit Familienzusammenführung begründen, Vorrang.

6. Nach den erfolgten Bewerbungsgesprächen legt die Schulleitung unverzüglich dem Staatlichen Schulamt

einen gereihten und entsprechend begründeten Besetzungsvorschlag vor.

Sobald dann eine Stellenzusage nach Rücksprache endgültig erfolgt ist, ergeht eine Meldung an das abgebende

Schulamt und die Regierung. Gegebenenfalls kann jetzt sofort für eine „neu“ freigewordene

Stelle eine Folgeausschreibung durch das Staatliche Schulamt erfolgen.

7. Das Schulamt leitet die Neubesetzung einer Stelle der Regierung von Niederbayern zum abschließenden

Vollzug zu, soweit es nicht selbst für die Versetzung zuständig ist. Liegen erhebliche Bedenken gegen

den Vorschlag vor, ist mit der Schulleitung Rücksprache zu nehmen.

Zusammenfassende Meldung aller Ergebnisse an die Regierung: 30.06.2013

Unabhängig von diesem Verfahren besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich um nicht ausgeschriebene

Stellen zu bewerben.

Josef Schätz

Abteilungsdirektor


139 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Direktbewerbung an eine andere Schule innerhalb des

Regierungsbezirks Niederbayern

- innerhalb des Schulamtsbezirks

- vom Schulamtsbezirk

in den Schulamtsbezirk

an die Schule

Stelle ausgeschrieben

auf der Homepage

der Regierung von

Niederbayern

Nr.

2013/

2014

Der Antrag ist auf elektronischem Weg (einschließlich Anlagen) spätestens zum

festgesetzten Termin (siehe niederbayerischer Schulanzeiger und Homepage der

Regierung) beim Staatlichen Schulamt über die Schulleitung einzureichen.

Bitte beachten Sie, dass Sie Veränderungen Ihrer persönlichen Verhältnisse nach Abgabe des Versetzungsantrages unverzüglich auf dem Dienstweg

der Regierung anzeigen müssen! Wir werden Versetzungszusagen wieder zurücknehmen, falls sich herausstellt, dass Sie den Dienst nicht

oder nicht im genannten Umfang aufnehmen.

Angaben zur Person

Name, Vorname Geb.-Datum Personenkennzahl (z.B. 02/140778/3)

Fam. Stand:

ggf. Schwerbehinderung in % Zahl .d. Kinder, die im Haushalt

d. Antragstellers/in leben:

Alter der Kinder:

verh. nicht verh. Jahre

Dienstbezeichnung:

Lehrer/in Fachlehrer/in Förderlehrer/in

derzeitige Schule (Name, Anschrift, Telefon):

derzeitige Wohnanschrift (Straße, PLZ, Wohnort), Telefon, Fax, Handy

künftige Wohnanschrift (Straße, PLZ, Wohnort), Telefon, Fax

Dienstliche Angaben

1. Lehramt (Ausbildung) überwiegender Einsatz

VS GS HS FL mt (Fächer ) FL-EG FöL GS HS

2. Lehramtsprüfung: Jahr: Anstellungsnote:

3. Arbeitszeit:

Die Bearbeitung des Antrags ist grundsätzlich nur möglich, wenn an der aufnehmenden Schule (Voll- oder Teilzeit) Dienst geleistet wird.

Ich bin bereit im Falle einer Versetzung meine Beurlaubung/meine Teilzeit so zu beenden bzw. einzurichten, dass der Dienst zum nächsten Schuljahresbeginn

an der aufnehmenden Schule ganzjährig (Voll- oder Teilzeit) aufgenommen wird.

Mein Antrag auf

- vorzeitige Beendigung meiner Beurlaubung liegt bei wird nachgereicht

- Teilzeitbeschäftigung mit WoStd. liegt bei wird nachgereicht

Arbeitszeit (derzeit)

Vollzeit Teilzeit mit WoStd. beurlaubt bis

4. Fächerverbindungen / besondere Lehrbefähigungen / Ausbildungen:

Arbeitszeit im kommenden Schuljahr

Vollzeit Teilzeit mit WoStd.

Anzahl der beigefügten

Anlagen __

Weitere Bewerbungen

ja nein

Antrag bei der Schulleitung eingereicht:

Ort, Datum:

Stellungnahme (abgebende Schulleitung)

Ort, Datum

Stellungnahme (abgebendes Schulamt)

Schulleitung

Ort, Datum

Stellungnahme (aufnehmendes Schulamt)

Staatl. Schulamt

PC – 502 – 66/12.02 - Pf

Ort, Datum

Entscheidung (aufnehmende Schulleitung)

Ort, Datum

Staatl. Schulamt

Schulleitung


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 140

Änderung der Bekanntmachung zu den Zweiten Staatsprüfungen 2014 für das

Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Mittelschulen nach der Lehramtsprüfungsordnung

II

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 14. März 2013 Az.: IV.3-5 S 7175-4b.14 511

Die Bekanntmachung zu den Zweiten Staatsprüfungen 2014 für das Lehramt an Grundschulen und das

Lehramt an Mittelschulen nach der Lehramtsprüfungsordnung II vom 30. Januar 2013 (KWMBeibl S. 35*,

StAnz Nr. 7) wird wie folgt geändert:

In Nummer 2.3 werden die Worte „10. Mai 2014 bis 13. Mai 2014“ durch die Worte „10. Juni 2014 bis 13.

Juni 2014“ ersetzt.

Qualifikationsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2014 der Fachlehrer

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 20. März 2013 Az.: IV.3-5 S 7170-4.872

Die Qualifikationsprüfung (II. Lehramtsprüfung) 2014 der Fachlehrer an allgemeinbildenden Schulen und

Schulen zur sonderpädagogischen Förderung wird nach der Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung

(II. Lehramtsprüfung) der Fachlehrer (ZAPO-F II) vom 12. Dezember 1996 (KWMBl I 1997 S. 50, ber.

KWMBl I S. 86), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. Mai 2011 (KWMBl S. 214), in den sieben Regierungsbezirken

des Freistaates Bayern durchgeführt. Sie ist eine Qualifikationsprüfung im Sinne des Art.

22 Abs.1 Gesetz über die Leistungslaufbahn und die Fachlaufbahnen der bayerischen Beamten und Beamtinnen

(Leistungslaufbahngesetz – LlbG) vom 5. August 2010 (GVBl S. 410, § 3) und hat Wettbewerbscharakter.

Hierzu wird bekannt gegeben:

1. Zur Prüfung zugelassen ist, wer sich im Schuljahr 2013/2014 im letzten Jahr des Vorbereitungsdienstes

befindet oder in diesen wegen Nichtbestehens der Prüfung wieder eingestellt wurde (§ 12

Abs. 1 ZAPO-F II).

2. Die Themenvergabe für die Hausarbeit erfolgt in der Zeit vom 12. April 2013 bis 11. Oktober

2013. Die Bearbeitungszeit beträgt fünf Monate. Die schriftliche Hausarbeit ist bei dem Seminarleiter/der

Seminarleiterin einzureichen. Dieser/Diese meldet der Regierung unmittelbar die Abgabe.

3. Die Einzelprüfungen werden wie folgt abgelegt:

3.1 Die Lehrproben finden im Zeitraum vom 28. Januar 2014 bis 6. Juni 2014 statt.

Hinweis: Es ist zu gewährleisten, dass dem einzelnen Teilnehmer eine angemessene Frist zwischen

dem Ablegen der Lehrproben eingeräumt wird.

3.2 Der schriftliche Teil der Prüfung findet am 14. April 2014 statt.

3.3 Die mündlichen Prüfungen finden im Zeitraum vom 10. Juni 2014 bis 13. Juni 2014 statt.

3.4 Für die Prüfungsteilnehmer 2014, die den schriftlichen Teil der Prüfung nachzuholen haben, wird als

Termin der 1. August 2014 festgelegt.

3.5 Im Erweiterungsfach finden Lehrprobe und mündliche Prüfung jeweils im entsprechenden unter

Nummer 3.1 bis 3.4 genannten Prüfungszeitraum statt.

4. Zur Qualifikationsprüfung 2014 können zur Notenverbesserung auf Antrag auch Bewerber zugelassen

werden, die diese Prüfung erstmals 2013 abgelegt und bestanden haben.

4.1 Die Meldung zur Prüfung hat spätestens zu erfolgen:

4.1.1 falls die schriftliche Hausarbeit neu gefertigt wird: 22. Juli 2013.

4.1.2 falls die bei der Erstablegung der Prüfung gefertigte schriftliche Hausarbeit angerechnet werden

soll: innerhalb von vier Wochen nach Aushändigung des Prüfungszeugnisses.

Der Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung ist an das Prüfungsamt der jeweils zuständigen

Regierung zu richten.

4.2 Die Bewerber haben die Lehramtsprüfung (Wiederholungsprüfung) zu den unter Nr. 3 genannten

Terminen abzulegen.


141 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Rahmenprogramm für den Vorbereitungsdienst der Förderlehrer und

Förderlehrerinnen

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 6. Februar 2013 Az.: IV.3-5 S 7121-4b.1800

1. Ziele des Vorbereitungsdienstes

1.1 Zielsetzung des Vorbereitungsdienstes ist es, dem Förderlehreranwärter und der Förderlehreranwärterin

die Qualifikation für das Förderlehreramt mit Einstieg in der dritten Qualifikationsebene zu vermitteln.

Durch eigene Unterrichtstätigkeit, durch Hospitation, durch die Zusammenarbeit mit den

Klassenlehrkräften sowie durch die Teilnahme an den Seminarveranstaltungen soll der Förderlehreranwärter

oder die Förderlehreranwärterin in die Lage versetzt werden, die förderlehrerspezifischen

Aufgaben qualifiziert und umfassend zu erfüllen.

1.2 Die Ausbildung umfasst allgemeine, erziehungswissenschaftliche, schulpädagogische, schulpsychologische

und fachspezifische Inhalte und Kompetenzbereiche, die den Förderlehreranwärter und die

Förderlehreranwärterin zur Erfüllung ihrer beruflichen Aufgaben befähigen.

2. Gliederung des Vorbereitungsdienstes

2.1 Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in zwei Ausbildungsabschnitte, die jeweils ein Schuljahr umfassen.

2.2 Es wird wöchentlich ein Seminartag durchgeführt.

2.3 Die Förderlehreranwärter und Förderlehreranwärterinnen hospitieren vor allem in den Klassen, aus

denen sich die Fördergruppen zusammensetzen.

3. Inhalte und Kompetenzbereiche der Ausbildung

Das im Folgenden dargestellte Rahmenprogramm ist die Basis für die Ausbildung in zwei Seminarjahren.

Die Seminarleiter und Seminarleiterinnen erarbeiten auf der Grundlage des vorgegebenen

Rahmenprogramms einen Jahresarbeitsplan. Der Jahresarbeitsplan wird jedem Seminarteilnehmer

und jeder Seminarteilnehmerin zu Beginn des Seminarjahres ausgehändigt.

3.1 Inhalte

3.1.1 Didaktik und Methodik der Arbeit der Förderlehrkräfte in Grund- und Mittelschule

– Deutsch

Schriftspracherwerb und Schrift – Sprechen und Zuhören – Schreiben und Rechtschreiben – Sprache

und Sprachgebrauch – Lesen und Medien

Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche

– Mathematik

Zahlen und Operationen – Raum und Form – Größen und Messen – Sachbezogene Mathematik

und Stochastik

prozessbezogene Kompetenzen

Rechenschwäche

– Deutsch als Zweitsprache

Lexik und Syntax

Lernfelder in Grund- und Aufbaukurs

3.1.2 Schulische Konzepte

– inklusive Formen

– jahrgangskombinierte Klassen

– Ganztagsklassen

3.1.3 Schulrecht und Schulkunde

– rechtliche Grundsätze für Bildung und Erziehung

– Gliederung des Bildungssystems; Bildungswege

– rechtliche Ordnung des Schulbetriebs

– rechtliche Ordnung von Unterricht und Erziehung

– Rechte und Pflichten der Schüler

– Rechte und Pflichten der Förderlehrkräfte

– Kooperation von Schule und Erziehungsberechtigten

– Kooperation mit schulischen und außerschulischen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 142

3.1.4 Grundfragen der staatsbürgerlichen Bildung

– Begründung und Rechtfertigung öffentlicher Herrschaftsgewalt

– die politische Ordnungsform der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Bayern

– kritische Auseinandersetzung mit anderen politischen Ordnungsideen der Gegenwart

– der politische Prozess in der parlamentarischen Demokratie am Beispiel der Bundesrepublik

Deutschland

3.2 Kompetenzbereiche

3.2.1 Erziehen

– Werthaltungen anbahnen und vorleben

– erzieherisch wirksam handeln

– soziales Lernen grundlegen und weiterentwickeln

– eigenverantwortliches Handeln und Urteilen fördern

– präventiv handeln und auf Störungen sowie Verhaltensauffälligkeiten adäquat reagieren

3.2.2 Unterrichten

– individuelle Lernvoraussetzungen und Lernprozesse kontinuierlich erfassen und dokumentieren

sowie reflektiert konkrete Fördermaßnahmen ableiten

– pädagogisch und lernpsychologisch fundierten Förderunterricht sach- und fachgerecht planen

und gestalten

– Übungsgrundsätze berücksichtigen, kompetenzfördernde Aufgaben und lernerfolgssichernde

Maßnahmen einsetzen

– selbstgesteuertes, selbstverantwortetes Lernen durch zielgerichtete Methodenauswahl fördern

– zur Reflexion von Lernprozessen anregen

3.2.3 Fördern und beraten

– auf der Basis von kontinuierlicher Lernstandsdiagnose und Schülerbeobachtung passgenaue

Förderpläne entwickeln

– individuelle Leistungsentwicklung begleiten

– Schülerinnen und Schüler mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten sowie besonderen Begabungen

fördern und beraten, auch im inklusiven Umfeld

– mit Lehrkräften, Mobilen Sonderpädagogischen Diensten, Schulberatung und Schulsozialarbeit

interdisziplinär kooperieren

– mit Erziehungsberechtigten zusammenarbeiten

4. Organisation und Gestaltung des Vorbereitungsdienstes

4.1 Ein Seminarjahr entspricht in seiner Dauer dem Schuljahr. Es wird wöchentlich ein Seminartag

durchgeführt. An den Seminartagen sind die Förderlehreranwärter und Förderlehreranwärterinnen

an ihren Schulen vom Unterricht und von sonstigen Tätigkeiten freigestellt.

4.2 Ein Seminartag dauert fünf Vollstunden. Einmal im Seminarjahr können zwei Seminartage zusammengelegt

werden. Inhalte der allgemeinen Ausbildung können während des Vorbereitungsdienstes

durch Sonderveranstaltungen ergänzt werden, die auch als ganztägige oder mehrtägige Veranstaltungen

durchgeführt werden können.

4.3 Im Mittelpunkt des Seminartages stehen die Inhalte und Kompetenzbereiche. Diese werden auch

durch die Mitschau, Analyse und Reflexion von Unterrichtsbeispielen geklärt. Wünschen der Seminarteilnehmer

und Seminarteilnehmerinnen wird auf der Ebene des Seminars nach Möglichkeit Rechnung

getragen.

5. Aufgaben des Seminarleiters oder der Seminarleiterin

5.1 Der Seminarleiter oder die Seminarleiterin legt für jeden Seminarteilnehmer und jede Seminarteilnehmerin

einen Seminarbogen an. Der Seminarbogen weist die dienstliche Verwendung und die Leistungen

während des Vorbereitungsdienstes aus. Der Seminarbogen ist nicht Bestandteil des Personalaktes.

Er gehört zu den Prüfungsakten. Der Seminarbogen wird für die Zeit des Vorbereitungsdienstes

beim Seminarleiter oder der Seminarleiterin und nach Ablegung der II. Staatsprüfung

(Qualifikationsprüfung) der Förderlehrer und Förderlehrerinnen bei der Regierung aufbewahrt.


143 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

5.2 Zur Beratung des Förderlehreranwärters oder der Förderlehreranwärterin führt der Seminarleiter oder

die Seminarleiterin Unterrichtsbesuche durch. Im zweiten Jahr des Vorbereitungsdienstes sind bis

zum Zeitpunkt der Ankündigung des praktischen Teils der Prüfung mindestens zwei Beratungsbesuche

durchzuführen. Die Festlegungen und Beratungsinhalte bei Schulbesuchen werden im Seminar

bogen festgehalten.

6. Sprecher oder Sprecherin der Förderlehreranwärter oder Förderlehreranwärterinnen

6.1 Die Förderlehreranwärter und Förderlehreranwärterinnen eines Seminars wählen aus ihrer Mitte

mit einfacher Stimmenmehrheit für die Dauer eines Seminarjahres einen Seminarsprecher oder eine

Seminarsprecherin und einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin.

6.2 Die Wahlen werden jeweils innerhalb der ersten sechs Wochen nach Beginn des Schuljahres abgehalten.

Sie erfolgen schriftlich und geheim. Die Wahlen sind nur zulässig, wenn mindestens drei

Viertel der Wahlberechtigten anwesend sind. Eine Abwahl ist nur einmal während eines Seminarjahres

und mit mindestens zwei Drittel Mehrheit der Wahlberechtigten zulässig. Rücktritt oder Abwahl

bedingen eine Neuwahl innerhalb von vier Wochen.

7. Besondere Verpflichtungen des Förderlehreranwärters oder der Förderlehreranwärterin

7.1 Jeder Seminarteilnehmer und jede Seminarteilnehmerin hat sich in angemessener Weise auf die

Seminartage vorzubereiten. Der Seminarteilnehmer oder die Seminarteilnehmerin erstellt über jede

Unterrichtswoche einen Tätigkeitsnachweis in Form eines Wochenplans. Dieser ist dem zuständigen

Seminarleiter oder der Seminarleiterin bei Schulbesuchen vorzulegen. Am Ende des Seminarjahres

stellt der Seminarleiter oder die Seminarleiterin im Seminarbogen aktenkundig fest, ob der Tätigkeitsnachweis

ordnungsgemäß geführt worden ist.

7.2 Die abzuleistenden Hospitationsstunden sind vor allem in den Klassen abzuleisten, aus denen sich

die Fördergruppen zusammensetzen. Im Rahmen der Hospitation kann bis zu drei Unterrichtsstunden

eigenverantwortlich hospitiert werden. Über die ordnungsgemäße Durchführung der Hospitation

führt der Seminarteilnehmer oder die Seminarteilnehmerin einen Hospitationsnachweis. Er dient dem

Seminarleiter oder der Seminarleiterin am Ende des Schuljahres als Grundlage für einen Vermerk im

Seminarbogen über die ordnungsgemäße Ableistung der Hospitation.

7.3 Die Förderlehreranwärter und Förderlehreranwärterinnen fertigen im ersten Seminarjahr drei, im

zweiten Seminarjahr zwei besondere Unterrichtsvorbereitungen an. In diesen Arbeiten sind jeweils

drei Fördereinheiten bzw. Unterrichtseinheiten mit Differenzierungsgruppen in Kooperation mit Lehrkräften

(s. Dienstanweisung für den Einsatz von Förderlehrern an Volksschulen und Förderschulen,

KMBek vom 18. August 1998 (KWMBl I S. 464) Punkt 2.1) darzustellen. Die schriftlichen Darstellungen

werden in Anwesenheit des Seminarleiters oder der Seminarleiterin praktisch erprobt.

Schwerpunkte dieser schriftlichen Darstellung sind:

– Hinweise zur jeweiligen Schülergruppe

– diagnosefundierte Aussagen zu individuellen Kompetenzen, auch in den Bereichen Lern-,

Arbeits-und Sozialverhalten

– Förderpläne

– Begründung und Ziele der individuellen Fördermaßnahmen

– Sachanalysen

– Bezüge zum amtlichen Lehrplan und den Bildungsstandards

– didaktisch-methodische Begründung und Darstellung der Fördereinheiten

7.4 Die Seminarteilnehmer und Seminarteilnehmerinnen haben sich nachweislich auf ihren Unterricht

vorzubereiten. Diese Unterrichtsvorbereitungen sind beim Schulbesuch dem Seminarleiter oder der

Seminarleiterin vorzulegen.

8. Inkrafttreten

Diese Bekanntmachung tritt am 1. August 2013 in Kraft.


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 144

Aufnahme in die Berufliche Oberschule (Fachoberschule und Berufsoberschule)

zum Schuljahr 2014/2015

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 15. März 2013 Az.: VII.6-5 S 9610-6-7a.17 569

1. Die Anmeldungen für den Eintritt in öffentliche Fachoberschulen und Berufsoberschulen werden in

der Zeit vom 17. bis 28. Februar 2014 entgegengenommen.

2. Der Anmeldezeitraum gilt auch für die Vorklasse und den Vorkurs der Berufsoberschule und die Klassen

in Teilzeitform.

3. Die Aufnahmeprüfung für die Ausbildungsrichtung Gestaltung findet am Mittwoch, den 12. März 2014

statt.

4. Die Feststellungsprüfung für Bewerber der Berufsoberschule, die einen mittleren Schulabschluss und

die notwendige berufliche Vorbildung nachweisen, jedoch die Eignungsvoraussetzungen nicht erfüllen,

findet am Mittwoch, den 23. Juli 2014 statt.

5. Die Feststellungsprüfung für Bewerber der Fachoberschule, die im Zeugnis über den mittleren

Schulabschluss in einem der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik keine Note nachweisen, findet

am Mittwoch, den 23. Juli 2014 statt.

6. Die Aufnahmeprüfung für den Eintritt in die Vorklasse für Bewerber, die die notwendige berufliche Vorbildung,

jedoch keinen mittleren Schulabschluss nachweisen, findet am Mittwoch, den 23. Juli 2014

statt.

7. Die Aufnahmevoraussetzungen sowie die einzureichenden Unterlagen ergeben sich aus der Schul ordnung

für die Berufliche Oberschule – Fachoberschulen und Berufsoberschulen – (Fachober- und Berufsoberschulordnung

– FOBOSO).

8. Weitergehende Informationen erteilen die Fachoberschulen und Berufsoberschulen.

Termine für die Anmeldung an den Gymnasien für das Schuljahr 2014/2015

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 22. März 2013 Az.: VI-5 S 5302-6b.21 153

1. Neuanmeldungen für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 der Gymnasien und in die Jahrgangsstufe

7 der Musischen Gymnasien in Kurzform werden von den Gymnasien vom 5. Mai 2014 bis 9. Mai 2014

entgegengenommen. An den staatlichen Gymnasien können spätere Anmeldungen in der Regel nicht

mehr berücksichtigt werden. Den nichtstaatlichen Gymnasien ist es freigestellt, im Rahmen des Möglichen

nachträgliche Anmeldungen entgegenzunehmen.

2. Die Schüler sind bei derjenigen Schule anzumelden, in die sie aufgenommen werden wollen. Bei der

Einschreibung sind das Übertrittszeugnis der Grund- oder Mittelschule, der Geburtsschein oder die Geburtsurkunde

und – falls die Aufnahme nicht im Anschluss an den Besuch einer Grund- und Mittelschule

erfolgt – die Zeugnisse von früher besuchten Schulen vorzulegen.

3. Schüler, die gemäß dem Übertrittszeugnis nicht für den Bildungsweg des Gymnasiums geeignet sind,

deren Eltern aber den Übertritt an ein Gymnasium wünschen, unterziehen sich dem Probeunterricht,

und zwar an der Schule, an der sie angemeldet wurden, oder an einem Gymnasium, mit dem die auf

nehmende Schule den Probeunterricht gemeinsam durchführt. Ausnahmen von dieser Bestimmung

sind möglich, wenn Schüler in eine Schule eintreten wollen, die nicht in der Nähe des Wohnsitzes liegt.

In diesem Fall kann der Schüler am Probeunterricht des nächst gelegenen Gymnasiums teilnehmen,

wenn dieses und auch die aufnehmende Schule einverstanden sind.

4. Der Probeunterricht (soweit ein solcher erforderlich ist) findet vom 13. bis 15. Mai 2014 statt und wird

im schriftlichen Teil mit zentral gestellten Aufgaben durchgeführt. Für begründete Ausnahmefälle, ins

besondere bei schulärztlich nachgewiesener Erkrankung des Schülers, richtet der Schulleiter zu Beginn

des Schuljahres 2014/2015 einen weiteren Probeunterricht ein. Der Probeunterricht soll für mehrere

benachbarte Gymnasien gemeinsam durchgeführt werden. Der Ministerialbeauftragte kann hierzu

Anordnungen treffen. Die Aufnahmeprüfungen für die höheren Jahrgangsstufen finden in der Regel in

den letzten Tagen der Sommerferien statt; dafür bestimmen die Schulen den Zeitplan selbst.

5. Die Durchführung des Aufnahmeverfahrens richtet sich nach den §§ 26 und 27 der Schulordnung für

die Gymnasien in Bayern (GSO) sowie nach § 29 der Schulordnung für die Volksschulen in Bayern

(VSO) in der jeweils gültigen Fassung.


145 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Änderung der Bekanntmachung über die beruflichen Schulen

mit überregionalem Einzugsbereich

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 21. Februar 2013 Az.: VII.7-5 H 9001.1-7.373

Durch o. g. Bekanntmachung wird die Bekanntmachung über die beruflichen Schulen mit überregionalem

Einzugsbereich vom 11. März 2008 (KWMBl S. 54, StAnz Nr. 14), zuletzt geändert durch Bekanntmachungvom

27. Januar 2012 (KWMBl S. 47, StAnz Nr. 10) durch Ergänzungen, Streichungen und Korrekturen

geändert.

Die vollständige Bekanntmachung steht unter

https://www.verkuendung-bayern.de/files/kwmbl/2013/06/kwmbl-2013-06.pdf#page=20 zum Download bereit.

Projekt: „Musikalische Grundschule“

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus startet

zusammen mit der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit

der Universität Erlangen-Nürnberg und der Regierung von Niederbayern

und der Regierung der Oberpfalz das Schulentwicklungsprojekt

„Musikalische Grundschule Bayern."

Für das Projekt werden insgesamt 30 Grundschulen aus den Regierungsbezirken von Niederbayern

und der Oberpfalz gesucht. Das Projekt beginnt im Schuljahr 2013/2014; geplant ist eine Laufzeit

von zwei Schuljahren.

Eine Informationsveranstaltung fand am 18.04.2013 an der Musikakkademie Alteglofsheim statt.

Bewerbungsverfahren

Interessierte Schulen bewerben sich auf dem Dienstweg bis zum 06. Juni 2013 per E-Mail beim zuständigen

Staatlichen Schulamt. Die Staatlichen Schulämter leiten die Meldungen mit einer kurzen Stellungnahme

bis zum 11. Juni 2013 ebenfalls per E-Mail an die Regierung von Niederbayern (ulrike.fuchs@regnb.bayern.de)

bzw. an die Regierung der Oberpfalz (werner.bayer@reg-opf.bayern.de) weiter.

Für das Meldeverfahren wird den Schulämtern zeitnah ein Vordruck übermittelt.

Über die Auswahl der Schulen entscheiden die jeweiligen Regierungen gemeinsam mit der Bertelsmann

Stiftung und der Universität Nürnberg-Erlangen.

Weitere allgemeine Informationen zum Projekt (u. a. ein Kurzfilm) stehen unter

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-94294F15-FCC366A3/bst/hs.xsl/102263.htm und

http://kultur.bildung.hessen.de/musik/profilschulen/mu_grundschu/index.html bereit.

Informationen zum Projekt finden Sie auch im Amtlichen Schulanzeiger April 2013.

Das Bewerbungsformular ging bereits allen Schulen in digitaler Form zu und ist nachfolgend nochmals abgedruckt.

Ulrike Fuchs

Ltd. Regierungsschuldirektorin


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 146

Bewerbung um die Teilnahme an dem Schulentwicklungsprojekt...

„Musikalische Grundschule“

Name der Schule:________________________________

Schulanschrift: ________________________________

__________________________________________________

Name des Schulleiters/der Schulleiterin: _____________________

Rufnummer der Schule: ________________________________

Mailadresse der Schule:____________________________

• Liegt ein mehrheitlicher Lehrerkonferenzbeschluss vor, der die

gemeinsame Entwicklung und Umsetzung eines schuleigenen

Konzepts „Musikalische Grundschule“ befürwortet? Ja. O

Die Musikkoordinatoren sollten „musikalische Expertise“ mitbringen,

also nach Möglichkeit Musik im Haupt- oder Nebenfach studiert haben

bzw. fundierte Kenntnis im Bereich des Musikunterrichts besitzen.

Unser Musikkoordinator/unsere Musikkoordinatorin heißt:

Als Vertreter(in) benennen wir: ____________________________

Bitte auf einem gesonderten Blatt:

• Kurze Begründung für den Teilnahmewunsch Ihrer Schule

• Kurze Ideenskizze für eine mögliche Umsetzung des Konzepts

„Musikalische Grundschule“

• Anzahl der Klassen an Ihrer Schule: ____________________________

• Gesamtzahl der an der Schule unterrichtenden Lehrkräfte: __________

• Anzahl der Lehrkräfte...

o mit Musik als Hauptfach („nicht vertieft studiertes Fach“): ____________

o mit Musik als Didaktikfach _______________________________

• Welche Stellung hat Musik im Schulprofil bislang? Gering – etwas

gering – mittel - hoch – sehr hoch? Bitte kreisen Sie ein!

• Wie groß schätzen Sie den Anteil von Kindern aus Familien mit

Migrationshintergrund ein? Gering – etwas gering – mittel - hoch – sehr

hoch? Bitte kreisen Sie ein!

• Haben Sie im vergangenen Schuljahr besondere Projekte durchgeführt?

Welcher Art?

_________________________________________________________

_________________________________________________________

• Gibt es bereits einen Beauftragten für Schulentwicklung? Ja.O Nein. O

• Über welches Instrumentarium verfügt die Schule? Schlagwerk –

Stabspiele – Percussioninstrumente ? Bitte kreisen Sie ein!

• Ist ein Musikraum vorhanden? Ja. O Nein. O

• Verfügen Sie über Liederbücher, Lehrbücher für Musik, CD-Player,

Tonträger? Bitte kreisen Sie Zutreffendes ein!

• Was benötigen Sie am dringendsten, um Musik „angemessen“ unterrichten

zu können?

_________________________________________________________

_________________________________________________________

• Wünschen Sie sich Fortbildungen im Fach Musik? Welche?

_________________________________________________________

_________________________________________________________

• Eigene Anmerkungen nach Bedarf anbei.


147 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Ausschreibung der Kursangebote des Pädagogischen Austauschdienstes 2013 für

deutsche Lehrkräfte in Belgien

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

vom 21. März 2013 Az: III.6-5 P 4160.8-5b.33 151

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus macht mit o. g. Bekanntmachung auf die

Kursangebote des Pädagogischen Austauschdienstes in Belgien für das Jahr 2013 aufmerksam.

Die Bekanntmachung steht unter

https://www.verkuendung-bayern.de/files/kwmbl/2013/07/kwmbl-beiblatt-2013-07.pdf

zum Download bereit.

Woche des Waldes und Tag des Baumes 2013

Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für

Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 12. März 2013

Mit o. g. Bekanntmachung werden die Schulen gebeten, den Schülerinnen und Schülern auch in diesem

Jahr die Bedeutung des Waldes und seiner Bewirtschaftung nahe zu bringen und in diesem Jahr

insbesondere das aus der Forstwirtschaft stammende Prinzip der Nachhaltigkeit als Wegweiser für eine

zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung zu vermitteln. Ergänzend zum Unterricht können die

Schülerinnen und Schüler die ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen des Waldes für Mensch

und Gesellschaft sowie den nachhaltigen Umgang mit dem Wald besonders anschaulich bei einer Führung

mit dem zuständigen Förster durch den Wald erleben.

Das Motto der Woche des Waldes 2013 lautet:

„300 Jahre Nachhaltigkeit“.

Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten werden vom 1. Juni bis 9. Juni 2013 bayernweit

Veranstaltungen zu diesem Thema anbieten.

Aktionen sollen im gegenseitigen Benehmen zwischen Schulen und zuständigen Ämtern für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten vereinbart werden.

Mehr Informationen und die Adresse des zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

finden Sie unter www.forst.bayern.de.

Der Aktionsrahmen zum „Tag des Baumes 2013“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW)

steht unter dem Motto:

„Im Wald der Nachhaltigkeit auf der Spur“

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Bayern e. V. bietet Merkblätter zum Thema „Im

Wald der Nachhaltigkeit auf der Spur“ an, die ab März 2013 auf untenstehender Website eingesehen und für

schulische Zwecke gegen eine Klassensatzpauschale angefordert werden können. Über die Verteilung der

Merkblätter an die Schülerinnen und Schüler, die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und

Kultus befürwortet wird, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter (§ 4 Abs. 2 GSO, § 4 Abs. 2 RSO,

§ 4 Abs. 2 VSO bzw. entsprechende Paragraphen der Schulordnungen der übrigen Schularten).

Kontakt: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Landesverband Bayern e. V.

Ludwigstraße 2

80539 München

Telefon: 089 284394

Telefax: 089 281964

E-Mail: mailto:sdwbayern@t-online.de

Internet: http://www.sdw-bayern.de

Die vollständige Bekanntmachung steht unter

https://www.verkuendung-bayern.de/files/kwmbl/2013/06/kwmbl-beiblatt-2013-06.pdf zum Download bereit.


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 148

Newsletterbestellung bei FIBS

Auf der Website „Fortbildung in bayerischen Schulen“ (FIBS, http://fortbildung.schule.bayern.de/) besteht

nach Anmeldung die Möglichkeit, per E-Mail über neueingestellte Fortbildungsangebote - definiert durch Veranstalter,

Schulart, Fächer und Zielgruppe - informiert zu werden.

Dies ist für Lehrkräfte zu empfehlen, für Fachberaterinnen/Fachberater sowie Multiplikatorinnen/

Multiplikatoren zwingend erforderlich.

Hierzu ist die untenstehende Vorgehensweise zu befolgen:

• Nach dem Login den Reiter „MEIN FIBS“ wählen.

MEIN FIBS

• Anschließend den Reiter „INTERESSEN“ wählen.

INTERESSEN

• Anschließend den Reiter „NEUE DEFINITION“ wählen.

NEUE DEFINITION

• Anschließend den Onlineanweisungen folgen und die gewünschten Einstellungen vornehmen.


149 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Verschiedenes

Sportorientierter Ganztag

Best-Practice-Initiative der Bayerischen Fördergemeinschaft für Sport in Schule und Verein

Schule durch zusätzliche sportliche Angebote (z.B. im Rahmen von Sport-nach-1

oder des Ganztags) zu gestalten, ist die Zielsetzung der Best-Practice-Initiative

zum sportorientierten Ganztag der Bayerischen Fördergemeinschaft für Sport in

Schule und Verein unter Vorsitz des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium

für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler.

12 ausgewählte bayerische Schulen sollen in diesem Zusammenhang vom Frühjahr 2013 bis zum

Sommer 2015 Best-Practice-Beispiele eines sportorientierten Ganztags für andere Schulen erarbeiten.

Die teilnehmenden Schulen erhalten hierfür pro Schulhalbjahr einen Förderbetrag von bis zu

1.000 €. Bewerbungsschluss ist der 10. Mai 2013.

Sport spielt in der Schule auch im Rahmen der Ganztagesbetreuung eine wichtige Rolle. Dies belegen

wissenschaftliche Studien und ebenso die Erfahrungen aus der Schulpraxis. Die Begründungen für den

Stellenwert des Sports sind vielfältig. Sie erstrecken sich vom lerntheoretischen Ansatz über das gemeinschaftsstiftende,

persönlichkeitsbildende Potenzial des Sports und seine gesundheitsfördernde Wirkung

bis hin zur schlichten Erkenntnis, dass Sport als zweckfreies Handeln Freude bereitet. Nicht von ungefähr

ist Sport deshalb bei Schülerinnen und Schülern außerordentlich beliebt.

Im Frühsommer 2013 startet die Bayerische Fördergemeinschaft für Sport in Schule und Verein unter Vorsitz

des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, eine

Best-Practice- Initiative zum sportorientierten Ganztag.

Im Rahmen der Initiative sollen Best-Practice-Beispiele sportorientierter Schulkonzepte erarbeitet und

durch eine Dokumentation anderen Schulen ab dem Sommer 2015 zugänglich gemacht werden.

An der Best-Practice-lnitiative können bis zu 12 Schulen teilnehmen. Die Bayerische Fördergemeinschaft

für Sport in Schule und Verein fördert die teilnehmenden Schulen jeweils pro Schulhalbjahr mit bis zu

1.000 €, z.B. für die Erarbeitung und Dokumentation eines Konzepts, die Durchführung von Informationsveranstaltungen

oder Geräteanschaffungen.

Vorerfahrungen durch bereits bestehende sportorientierte offene oder gebundene Ganztagsangebote

oder Kooperationen mit Sportvereinen im Rahmen von Sport nach 1 sind erwünscht, ein positives Schulsportklima

an der Schule, Innovationsbereitschaft und Konzeptionsstärke werden erwartet.

Bewerben können sich alle bayerischen Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien

und berufliche Schulen.

Der Bewerbungsantrag ist im Internet auf der Seite der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport

(www.laspo.de) eingestellt und an die Bayerische Fördergemeinschaft für Sport in Schule und Verein zu

richten.

Bewerbungsschluss ist der 10. Mai 2013.


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 150

Neues Modellprojekt: 46 Schulen in Bayern erproben Einsatz von E-Learning zur

individuellen Förderung

„Mit dem Modellprojekt „lernreich 2.0 - Üben und Feedback digital“ werden wir an 46 Schulen in ganz

Bayern weitere innovative Ideen entwickeln und erproben, wie webbasierte Lern- und Übungsformen Schülerinnen

und Schüler in ihrem individuellen Lernfortschritt unterstützen können", erklärte Kultusstaatssekretär

Bernd Sibler. Er gab im April die Pilotschulen bekannt, die ab dem Schuljahr 2013/2014 an dem Schulversuch

der Stiftung Bildungspakt Bayern teilnehmen, das in Kooperation mit dem Bayerischen Kultusministerium

durchgeführt und von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) unterstützt wird.

Die Projektschulen erarbeiten Modelle, wie webgestützte Lern- und Übungsangebote die individuelle Förderung

vor allem in Mathematik und im naturwissenschaftlichen Bereich erweitern können. Dazu gehören

beispielsweise Übungen mit unterschiedlichen Anforderungsstufen, die die Kinder und Jugendlichen ihrem

Lernfortschritt entsprechend auswählen und bearbeiten können. Gleichzeitig wird erprobt, wie Schülerinnen

und Schüler über digitale Medien Rückmeldungen zu ihrem Lernfortschritt erhalten können. Die Angebote

richten sich an Schülerinnen und Schüler der sechsten bis neunten Jahrgangsstufe.

Aus dem Regierungsbezirk Niederbayern nehmen folgende Schulen am Schulversuch teil:

• Mittelschule Schwarzach

• Mittelschule Plattling

• Staatliche Realschule Viechtach

• Johann-Simon-Mayr-Schule Staatliche Realschule Riedenburg

• Gymnasium Pfarrkirchen

• Comenius-Gymnasium Deggendorf

Programm „Erlebnis Bauernhof“

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

macht bayerischen Grundschulkindern in enger Partnerschaft mit dem Staatsministerium

für Unterricht und Kultus ein besonderes Angebot:

Mit dem Programm „Erlebnis Bauernhof“ haben 3. und 4. Grund- und Förderschulklassen

kostenfrei die Möglichkeit, einen Vormittag auf einem landwirtschaftlichen

Betrieb zu verbringen.

Die angebotenen Lernprogramme wie "Vom Korn zum Brot", "Vom Ei zum Huhn", "Von der Milch zu Butter

und Käse" oder "Lebensraum Streuobstwiese" sind dabei auf den Lehrplan der Schulklasse abgestimmt.

Nähere Informationen, u. a. eine nach Landkreisen gegliederte Liste von qualifizierten Erlebnisbauernhöfen

zur direkten Kontaktaufnahme, stehen unter www.erlebnis-bauernhof.bayern.de zur Verfügung.

Als Ansprechpartner dienen auch die jeweiligen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die unter

dem Link http://www.stmelf.bayern.de/ministerium/004545/ aufgeführt sind.

Universität Passau: Angebote zur Gesunderhaltung

Für das Somersemester 2013 erstellte der Lehrstuhl für Schulpädagogik,

Arbeitsbereich Lehrergesundheit, Angebote zur Gesunderhaltung

für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte aller

Schularten.

Nähere Informationen zu den einzelnen Angeboten stehen unter

http://www.phil.uni-passau.de/die-fakultaet/lehrstuehle-professuren/

paedagogik/schulpaedagogik/aktuelles.html

zum Download bereit.


151 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

IHK Niederbayern bietet kostenlosen Online-Kompetenztest

für Schülerinnen und Schüler an

Die IHK Niederbayern bietet für Schulen weiterhin kostenlose Online-Kompetenztests an.

Zugangscodes zu den Tests können unter der E-Mailadresse schurm@passau.ihk.de angefordert werden.

In der Vergangenheit angeforderte und noch nicht genutzte Codes sind weiterhin gültig.

Da bereits durch die Bestellung zwar nicht der Schule, aber der IHK Kosten entstehen, bittet die Regierung

von Niederbayern dringend um Beachtung folgender Punkte:

• Bestellungen sollen grundsätzlich nur nach Absprache mit den Lehrkräften über das Schulsekretariat

erfolgen.

• Sollte der Test an der Schule noch nicht bekannt sein, ist vorab ein einzelner Zugangscode zur

Durchführung des Tests durch eine Lehrkraft anzufordern. So kann in der Folge die Anzahl der Schülerinnen

und Schüler festgestellt werden, für die der Test geeignet ist.

• Bestellte Codes sollen innerhalb eines Jahres auch tatsächlich genutzt werden.


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 152

Wettbewerbe

100 Jahre Deutsches Sportabzeichen

Sportabzeichen-Schulwettbewerb 2013 - Aufruf

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Bayerische Landes-Sportverband

(BLSV) führen gemeinsam mit der BARMER GEK die Sportabzeichen-Aktion „Mein Sportabzeichen“ für alle

Grundschulen (auch Förderschulen) in Bayern mit ihren 3. und 4. Jahrgangsstufen und den

Sportabzeichen-Schulwettbewerb für alle Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe durch.

Dazu sind alle Grundschulen (teilnahmeberechtigt ab der 3. Jahrgangsstufe) und weiterführenden

Schulen Bayerns aufgerufen mitzumachen. Diesbezüglich können sie sich auf der Sportabzeichen-

Homepage www.sportabzeichen-bayern.de einloggen und die Ergebnisse der teilnehmenden Schüler über

das Online-Portal digital übermitteln. Die hierfür notwendigen persönlichen Zugangsdaten (Kürzel und

Passwort) haben alle bayerischen Schulen mit Schreiben vom 19.05.2010 Nr. V.6 – 5 K 7440 – 3.21 959

erhalten.

- Zum runden Geburtstag wurde der Leistungskatalog des „Fitnessordens“ grundlegend überarbeitet

und modernisiert. Seit dem 01.01.2013 gelten neue Leistungsanforderungen und

Rahmenbedingungen. Das bisherige Bayerische Sportabzeichen gibt es nicht mehr, da das neue

Deutsche Sportabzeichen jetzt dreistufig (Gold, Silber, Bronze) angeboten wird.

- In vier Leistungsgruppen werden motorische Grundlagen wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und

Koordination geprüft. Schwimmen ist nicht mehr eine eigene Leistungsgruppe – es muss lediglich

ein Nachweis zur Schwimmfertigkeit vorgelegt werden.

Online-Meldeschluss ist der 01. Oktober 2013

Der Countdown läuft, denn das Deutsche Sportabzeichen feiert in diesem Jahr, wie schon erwähnt, seinen

100. Geburtstag und der Sportabzeichen-Schulwettbewerb sollte uns die Mühen wert sein, weil er

nicht nur die einzelnen Schülerinnen und Schüler vor einen persönlichen Fitnesstest stellt, sondern

sie auch motiviert, ihre individuellen Leistungen für die Klassen- bzw. Schulgemeinschaft

einzusetzen. Auch heuer sind erfreulicherweise einige Schulen Niederbayerns auch im Landesvergleich

weit gekommen (Bekanntgabe folgt zu einem späteren Zeitpunkt durch den BLSV) – dazu herzliche

Gratulation!

Hilfreiche Kontaktstelle:

• BLSV-Geschäftsstelle Niederbayern

Stadionstraße 50

84130 Dingolfing

Telefon (0 87 31) 52 01, Fax (0 87 31) 63 44

E-Mail: blsv-ndb@t-online.de

Internet: www.blsv-niederbayern.de


153 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013

Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat

„Flussgeschichten" lautet das Thema der neuen Runde des Landeswettbewerbs „Erinnerungszeichen".

Durch die Heranführung an die Auseinandersetzung mit den Spuren der Vergangenheit fördert der Wettbewerb

das Geschichtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Gerade das Thema der Wettbewerbsrunde

2013/2014 ist auch für Schülerinnen und Schüler an Grund- und Mittelschulen besonders geeignet. Die

regionale Verankerung des Themas und die Möglichkeit zur fächerübergreifenden Projektarbeit bieten interessante

Ansätze zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Fließgewässer für die geschichtliche Entwicklung

Bayerns.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind — unabhängig von der besuchten Schulart — alle Schülerinnen

und Schüler ab der 3. Jahrgangsstufe. Die besuchte Schulart und die Jahrgangsstufe werden bei der Bewertung

der Wettbewerbsbeiträge berücksichtigt. Teilnehmen können sowohl einzelne Schülerinnen und

Schüler als auch Schülergruppen oder Schulklassen. Auf die Sieger warten zahlreiche Preise, z. B. Projekttage,

Jugendherbergsaufenthalte sowie viele Geld- und Sachpreise.

Einsendeschluss ist der 14. März 2014.

Die Anmeldung erfolgt online auf der Homepage des Wettbewerbs (www.erinnerungszeichen-bayern.de).

Dort stehen auch nähere Informationen zum Wettbewerb, zum Anmelde- bzw. Einsendeverfahren sowie

Anregungen zu möglichen Projektthemen zur Verfügung.

Falls noch Fragen auftreten, stehen Ihnen die Landeswettbewerbsleiter, Herr OStR Armin Heigl, Hildegardis-Gymnasium

Kempten, unter armin heigl@t-online.de oder Frau StRin (RS) Alexandra Welzenbach,

Staatliche Realschule Hirschaid, unter wea70@gmx.de, gerne zur Verfügung.

j-ini – Junge Initiatoren gesucht

Wettbewerb für jugendliches Engagement der bayerischen

Volksbanken Raiffeisenbanken

Mit dem j-ini Award suchen die bayerischen Volksbanken Raiffeisenbanken engagierte Jugendliche, die

sich aus eigenem Antrieb heraus uneigennützig für eine bessere Welt einsetzen. Denn immer mehr Schülerinnen

und Schüler verzichten auf einen Teil ihrer Freizeit, um sich in oder nach der Schule ehrenamtlich

oder gemeinnützig für Hilfsbedürftige, den Klimaschutz, die örtliche Tafel, die Theatergruppe, den Sportverein

oder etwa als Schülersprecher für ihre Mitschüler einzusetzen.

Dieses Engagement möchten die bayerischen Volksbanken Raiffeisenbanken mit dem j-ini Award würdigen

und mit einem Preisgeld von bis zu 1.000 Euro honorieren. Junge Initiatoren zwischen 16 und 21

Jahren aus Bayern sind aufgerufen, sich mit ihrem Projekt zu bewerben. Dabei zählen große Visionen und

kleine Heldentaten gleichermaßen – unabhängig davon, ob sich Jugendliche allein oder in der Gruppe, für

andere oder für eine Sache einsetzen. Alles, was die Welt ein bisschen schöner und das Leben ein bisschen

lebenswerter macht, ist willkommen beim j-ini Award.

Alle Informationen und die Online-Bewerbung unter www.j-ini.de.

Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2013.

Ansprechpartner:

Genossenschaftsverband Bayern e.V. Jugendmarketing

Türkenstr. 22-24

80333 München

Telefon: 089 2868-3469

Telefax: 089 2868-3455

E-Mail: j-ini@gv-bayern.de


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 154


155 Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013


Amtlicher Schulanzeiger Nr. 5/2013 156

HERAUSGEBENDER, VERLAG UND DRUCK:

Regierung von Niederbayern, Bereich Schulen, Regierungsplatz 540, 84028 Landshut

BEZUGSBEDINGUNGEN: Der Amtliche Schulanzeiger erscheint monatlich. Der laufende Bezug ist nur durch Bestellung bei der

Regierung möglich. Abbestellungen müssen bis spätestens 30.04. bzw. 31.10. jeden Jahres der Regierung vorliegen, damit sie zum

30.06. bzw. 31.12. wirksam werden.

BEZUGSPREIS: Halbjährlich 17 EUR (34 EUR jährlich). Der Preis dieser Einzelnummer beträgt 3 EUR zuzüglich Versandkosten.

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