Seminare für die Informatikstudiengänge im WS 2013/2014

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Seminare für die Informatikstudiengänge im WS 2013/2014

Seminare für die Informatikstudiengänge im WS 2013/2014

Seminare Inhalt

Bezeichnung des Seminars Auch SWT Start DozentIn SWS

dual

Aktuelle Trends in Anwendungen der

19.09.2013 Schmidtmann 2

Informationsverwendung

Autonomes Fahren und Einparken 23.09.2013 Fühner/Kamsties 2 oder 4

Bedeutende Menschen des Software

19.09.2013 Lauenroth 2

Engineerings

Data Mining 25.09.2013 Engels 4

Entwicklung von Computerspielen (nur

19.09.2013 Köster 4

INF)

Modernes Supply Chain Management

24.09.2013 Rybak 2

für die Informationslogistik

Sensornetzwerke 23.09.2013 Schier 2

Servicerobotik 18.09.2013 Heß, Künemund, 2 oder 4

Röhrig

Technische Anwendungen der

18.09.2013 Zumkehr 2 oder 4

Mikrocontrollertechnik

Unternehmensführung 19.09.2013 Burzlaff 2

Wissensmodellierung für Intelligente

Systeme (Intelligent Computing)

20.09.2013 Schäfer-

Richter/Hofberg

2 oder 4

Seminare Methodik

Bezeichnung des Seminars Start DozentIn SWS

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten 23.09.2013 Kienle 2

Planung und Durchführung von Datenerhebungen 23.09.2013 Kuhnt 2

Selbstmanagement mit Lifehacker Methoden 07.10.2013 Schulz 2

Ein bisher nicht gewähltes methodisches Seminar aus

Siehe Liste 2

dem „Studium Generale“ siehe Liste der gültigen Fächer

Präsentationstechniken (wenn nicht als Ersatz für Lernund

Arbeitstechniken bereits belegt)

27.09.2013 Fischer 2

Zu Seminaren mit einem Stundenumfang von 4 SWS, sollten sich Studierende unter zwei

Prüfungsnummern im ODS anmelden, damit 5 Leistungspunkte verbucht werden können

und nicht nur 2,5 Leistungspunkte, falls im Modul Seminar noch 5 Leistungspunkte benötigt

werden sollten.

Studierende mit BPO ab 2012 sollten ein 2 SWS Seminar aus dem „Seminar Methodik“

(unbenotet) und ein 2 SWS Seminar aus „Seminar Inhalt“ (benotet) wählen. Alternativ kann

ein 4 SWS „Seminar Inhalt“ (benotet) gewählt werden. Studierende mit BPO vor 2012

müssen mindestens ein Seminar aus dem Bereich „Seminar Inhalt“ (benotet) wählen, in

diesem Fall ist auch das Methodik Seminar benotet.

Stand 16.09.2013

Fragen zu den Inhalten der Seminare bitte an die entsprechenden Dozenten bzw. allgemeine

Fragen zu den Seminaren an: christoph.friedrich@fh-dortmund.de


Informationen zu den Seminaren:

Seminare Inhalt

Aktuelle Trends in Anwendungen der Informationsverwendung

(Schmidtmann)

Im Rahmen des Seminars sollen die verschiedenen Anwendungen der

Informationsverwendung im Unternehmen wie z.B. Dokumentenmanagementsysteme, Büround

Multimediasysteme, Workflowmanagementsysteme, Enterprise Content Management

Systeme, Unternehmensportale u.a. in Bezug auf neue Entwicklungen und Trends

untersucht werden. Dabei spielen sowohl die Nutzung neuer und insbesondere mobiler

Endgeräte sowie auch Social Media Elemente als Erweiterung dieser Systeme eine wichtige

Rolle. Weitere betrachtenswerte Themen sind Weiterentwicklungen von Text- und

Spracherkennung wie auch neuer Dokumenten-, Text- und Web-Analysemethoden.

Autonomes Fahren und Einparken (Fühner/Kamsties)

Im modernen Auto verbessern immer mehr Assistenzsysteme die Fahrsicherheit und

nehmen der Fahrerin oder dem Fahrer immer mehr Routineaufgaben ab. So ist in einigen

Fahrzeugen heute bereits eine Warnung beim Verlassen der Fahrspur oder ein

automatisches Einparken realisiert. Vollautomatisches Fahren ist hingegen immer noch

Gegenstand aktiver Forschung und in heutigen Serienfahrzeugen noch nicht zu finden.

Nach einer kurzen Einführung sollen in diesem Seminar Grundlagen für autonomes Fahren

auf einer markierten Fahrspur und für automatisches Einparken erarbeitet werden. Daneben

soll eine Plattform für ein autonom fahrendes Modellauto aufgebaut werden, auf der die

gefundenen Algorithmen implementiert und erprobt werden. Es sind sowohl theoretische (2

SWS) als auch praktische (4 SWS) Arbeiten zu vergeben. Mögliche Themen sind:

• Systemarchitektur und Aufbau der Plattform für das autonome Modellauto

• Bildverarbeitung zur Erkennung der Fahrspur

• Implementierung der Bilderkennung auf einem eingebetteten System

• Regelung für autonomes Fahren auf einer Fahrspur

• Erarbeitung von Algorithmen zum automatischen Einparken

• Realisierung des automatischen Einparkens

Die Veranstaltung wendet sich an Studenten sowohl der technischen als auch der

praktischen Informatik im 5. Semester. Für einige (aber nicht alle!) Themen sind

Vorkenntnisse aus der Lehrveranstaltung „Embedded Systems“ notwendig.

Anmeldung

Impressionen und Wettbewerb

Die TU Braunschweig veranstaltet jährlich einen Wettbewerb für autonomes Fahren mit

Modellfahrzeugen, der von der Automobilindustrie gefördert wird. Einige

Wettbewerbsimpressionen sind unter

http://www.carolo-cup.de/wettbewerb/2013/videos/ zu finden.

Es ist den Studenten freigestellt, auf Basis der in diesem Seminar erarbeiteten Grundlagen

für die FH Dortmund im Jahr 2014 an dem Wettbewerb teilzunehmen!


Bedeutende Menschen des Software Engineerings (Lauenroth)

Einleitung

Die Software-Technik bzw. das Software Engineering ist so alt wie die Erfindung des

Computers selbst und hat seit ihren Anfängen eine rasante Entwicklung durchgemacht. Eine

kompakte Zusammenfassung zur Geschichte der Software-Technik findet sich unter [1]. Zu

dieser Entwicklung haben viele bedeutende Menschen beigetragen. Ihre Konzepte, Ideen

und Methoden (bspw. objekt-orientierte Entwicklung, strukturierte Programmierung oder

auch agile Entwicklung) wurden Bestandteil vieler Informatikstudiengänge und sind heute

gelebte Praxis in der Industrie.

Fokus dieses Seminars

In diesem Seminar sollen die Menschen hinter den vielen Ideen, Konzepten und Methoden

im Vordergrund stehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen eine Person als Thema

aus und recherchieren ihren Werdegang und ihre Beiträge zum Software Engineering. Der

Werdegang und ein ausgewählter Beitrag soll dann in der Seminararbeit ausführlich

dargestellt werden.

Die erstellten Arbeiten sollen am Ende des Seminars zu einem Sammelband

zusammengefasst werden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer des Seminars erhält so

ein kleines Buch mit ausgewählten Persönlichkeiten des Software Engineerings.

Lehrziele

Neben den inhaltlichen Themen vermittelt dieses Seminar grundlegende Kompetenzen zum

wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere in der systematischen Literaturrecherche, im

wissenschaftlichen Schreiben und im Präsentieren von wissenschaftlichen Ergebnissen. Die

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten erfolgt auf Basis der Quellen [2] und [3]. Quelle

[2] ist online verfügbar, Quelle [3] kann bei Bedarf kostengünstig im antiquarischen

Buchhandel erworben werden, bspw. bei http://www.abebooks.de.

Über den Dozenten

Dr. Kim Lauenroth ist Chief Requirements Engineer der adesso AG und verfügt über mehr

als 10 Jahre Erfahrung im Software und Requirements Engineering. Er spricht regelmäßig

auf internationalen Tagungen und engagiert sich im IREB e.V. für die Aus- und Weiterbildung

im Requirements Engineering.

[1] http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_software_engineering

[2] Barbara Kitchenham et al. Guidelines for performing Systematic Literature Reviews in

Software Engineering. Technical Report, 2007. Verfügbar hier

http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/summary?doi=10.1.1.117.471

[3] Michael Alley: The Craft of Scientific Writing. Springer Verlag, 2011.

Auszüge zu finden unter http://www.writing.engr.psu.edu/csw.html


Data Mining (Engels)

Inhalt

Die Verfügbarkeit von Information nimmt permanent zu. Diese Entwicklung wird durch die

zunehmende Vernetzung von Informationsmedien, sowie die sinkenden Kosten für

Speicherplatz forciert. Wir alle kennen das Problem der Internetsuche: Wie finde ich die

gewünschte textuelle Information? Analog verhält sich die Suche in den Datenbeständen

grosser Datenbanken. Insbesondere, wenn die Suche Querbezüge zwischen einzelnen

Datensätzen erfordert, ist ein manuell getriebener Ansatz sehr ineffizient. An dieser Stelle

setzen Methoden des Data Mining an, um bestimmte Fragestellungen (z.B. aus dem

Marketing: "Welche Produktkombinationen verkaufen sich gut?", "Welche Kunden drohen

abzuspringen?", aus der Bioinformatik/Medizin: "Welche Genkombinationen erhöhen das

Risiko für bestimmte Krankheiten?...") automatisiert zu beantworten.

Die Veranstaltung vermittelt die Grundlagen des Data Mining. Nach einer einführenden

Betrachtung werden die verschiedenen Methoden vorgestellt und auf reale Daten

angewendet:

o

o

o

o

o

o

o

o

der CRISP-Prozess

Charakteristika der Input Daten

Darstellung des Outputs

die grundlegenden Arten von Algorithmen

Evaluation

Decision Trees

Clustering

leistungsfähige OpenSource Data Mining Pakete R Package, rapidminer , knime

Sie wenden die vorgestellten Verfahren auf Daten an, beschreiben die Ergebnisse und

stellen Ihre Arbeit vor. Nach erfolgreicher Teilnahme beherrschen Sie die wichtigsten

Prinzipien des Data Minings und kennen die damit verbundenen Kernprobleme.

Literatur & Links

Witten, Frank, “Data Mining, Practical Machine Learning Tools and Techniques with Java

Implementations”, Morgan Kaufmann, San Franciso, CA, 1999, ISBN 1-55860-552-5

Westphal, Blaxton, “Data Mining Solutions, Methods and Tools for Solving Real World

Problems”, Wiley, New York, 1998, ISBN 0-471-25384-7

Berry, Linoff, “Data Mining Techniques, For Marketing, Sales & Customer Support”, Wiley,

New York, 1997, ISBN 0-471-17980-9

www.kdnuggets.com

Weitere Informationen

http://www.fh-dortmund.de/de/fb/4/personen/lehr/engels/Lehre/103020100000149755.php


Entwicklung von Computerspielen (Köster)

Das Seminar behandelt die Entwicklung von Computerspielen und damit verbundenen

Themen wie z.B. Graphik, Sound und Eingabe.

Im praktischen Teil des Seminars werden in Teams von 3 Studierenden jeweils ein

Computerspiel entwickelt. Dazu wird das XNA-Framework der Firma Microsoft verwendet.

Zusätzlich zum Projekt ist von jedem/jeder Studierenden eine individuelle schriftliche

Ausarbeitung zu vorgegebenen Themen aus der Computerspieleentwicklung sowie eine

zugehörige Präsentation zu erstellen.

Das Seminar ist auf 15 TeilnehmerInnen beschränkt. Teilnehmen können Studierende des

Informatik-Studienganges ab dem 5. Semester, die 60 ECTS-Punkte aus dem 1. und 2.

Semester erreicht haben und noch kein anderes Seminar besucht haben.

Bei Interesse und Erfüllung der Voraussetzungen senden Sie eine Mail mit folgenden

Inhalten: Name, Vorname, Matrikelnummer, aktuelles Semester und Studienrichtung an

Ingo.koester@fh-dortmund.de

Anmeldungen von Dreier-Teams sind ausdrücklich erwünscht.

Modernes Supply Chain Management für die Informationslogistik (Rybak)

Moderne Supply Chains erfordern eine tiefgreifende Integration moderner IT-Prozesse für

den Austausch notwendiger Informationen entlang dieser Ketten. Hierbei kommen nicht nur

eine wachsende Anzahl von Nachrichtentypen und -formaten zum Einsatz, vielmehr werden

die Netzwerke, in denen Informationen verteilt werden müssen, immer komplexer und

zunehmend internationaler. Es sind also Prozesse für diese „Informationslogistik“ gefragt, die

echtzeitnah relevante Nachrichten sicher und zielgerichtet austauschen, jederzeit verfügbar

sind und ein Höchstmaß an Flexibilität erlauben. Gleichzeitig müssen sie leicht zu

handhaben und in bestehende Prozesse integrierbar sein. So genannte „Moderierende

Plattformbetreiber“ werden benötigt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Das

Seminar soll beleuchten, welche Anforderungen es zu erfüllen gilt und welche Möglichkeiten

moderne Informationslogistik bereits heute bieten kann.

Über den Dozenten

Herr Rybak hat an der FH Dortmund ein Studium der Informatik erfolgreich abgeschlossen

und arbeitet in der Geschäftsführung der LogAgency GmbH in Dortmund.

Sensornetzwerke (Schier)

Sensornetzwerke bestehen aus einer beliebigen Anzahl von Sensorknoten, die drahtlos

miteinander kommunizieren. Die Kommunikation zwischen dem Sensornetz und externen

Rechnern oder Netzwerken erfolgt über Gateway-Knoten, deren wesentliche Aufgabe die

Protokollumsetzung zwischen einem WSN und externen Systemen ist. Aufgrund der

beschränkten Größe eines Sensorknotens sind die Speicher- und Rechenleistung sowie die

Batteriekapazität in der Regel eingeschränkt. In diesem Seminar werden unter anderem die

folgenden Themen angesprochen und erläutert:

• Einführung in Sensornetzwerke

• Kommunikation und Lokalisierung in Sensornetzwerken


• Routing und Betriebssysteme

• Vorstellung ausgewählter Sensorknoten

• Simulation in Sensornetzwerken

Herr Schier ist Mitarbeiter am Fraunhofer Institut IML

Servicerobotik (Heß/Künemund/Röhrig)

Im Seminar werden in diesem Jahr Anwendungen der Servicerobotik mit einem mobilen

Roboter realisiert. Dabei gibt es unterschiedliche Aufgabenfelder, die von den

Seminarteilnehmern bearbeitet werden sollen (Themen siehe Link). Als Plattform wird ein

Pioneer 3AT Roboter mit einem Roboterarm verwendet. Das Seminar ist sowohl für

Studierende der Praktischen als auch der Technischen Informatik geeignet.

Für die softwaretechnische Umsetzung wird das "Robot Operating System" (ROS)

verwendet. Dieses bietet bereits eine Vielzahl an implementierten Algorithmen, die im

Seminar für die gestellten Aufgaben verwendet werden können. Damit ist eine schnelle

anwendungsorientierte Entwicklung der Applikationen im Seminar vorgesehen.

Die Entwicklung der Anwendungen für die mobile Plattform mit Roboterarm ist für das

vierstündige Seminar (4SWS) vorgesehen. Für das zweistündige Seminar (2SWS) können

theoretische Themen der Servicerobotik in Ausarbeitung und Vortrag bearbeitet werden

(Themen siehe Link).

Weitere Infos unter:

http://www.fh-dortmund.de/de/studi/fb/4/einrichtungen/laboratorien/imsl/lehre/seminar.php

Technische Anwendungen der Mikrocontrollertechnik (Zumkehr)

Für das Projekt Flugsimulator werden verschiedene Bedienelemente (Schalter, Taster, Potis)

von einem Mikrocontroller erfasst und von ihm auch diverse Anzeigen (LEDs, Displays und

Servos) angesteuert.

Diese Peripherie wird vom µController verarbeitet und über eine CAN-Bus Schnittstelle an

das Kontrollsystem übermittelt.

Entwicklung von Sensorsystemen zur Erfassung der Lage und der Kräfte im Flugsimulator

unter Verwendung von µControllern. Die Aufgabe besteht darin, die Sensoren und die

µController auszuwählen, das Messkonzept zu erstellen und wenn noch möglich, die

Hardware und Software zu entwickeln.

Erstellung einer Entwicklungsumgebung und die Inbetriebnahme für einen ARM CortexM0

Controller aus der LPC Serie. Es soll recherchiert werden, ob und wie die Umstellung von

Eclipse basierter IDE auf zB Code Blocks oder CooCOX möglich ist.

Entwicklung von Hard- und Software für ein autonomes Modellbau Fahrzeug. Hierbei werden

Bussysteme zur Verbindung verschiedener µController genutzt. Es werden Controller

eingesetzt, die hier entwickelt wurden und die bereits in verschiedenen Vorlesungen

verwendet wurden!


Entwicklung von Software für ein µController basiertes Glascockpit mit einem künstlichen

Horizont. Hierbei wird ein Grafikdisplay angesteuert, diverse Sensoren verarbeitet

(Beschleunigungen und Druck), wie auch GPS-Signale dekodiert. Dies ist ein Projekt,

dessen Hardware bereits fertig ist und die bereits vorhandene Software weiterentwickelt

werden muss.

Hier ist vom Autor der Software Unterstützung zugesagt.

Für die Liebhaber von Echtzeit Betriebssystemen auf µControllern eine spezielle Aufgabe: es

existiert ein Lego-Fahrzeug, das über eine besondere Dynamik verfügt.

Um diese voll zum Einsatz bringen zu können, wird ein µController gesucht, auf dem ein

RTOS implementiert werden muss.

Alle Themen können weiterführend in Projektarbeiten und auch Bachelor Thesen überführt

werden.

Unternehmensführung (Burzlaff)

Das Seminar vermittelt zunächst die Grundlagen der Unternehmensführung. Danach wird

sich interaktiv mit den Studierenden mit der institutionalen und funktionalen Sichtweise der

Unternehmensführung auseinanderandergesetzt.

Hierunter fallen dann Tehmenbereiche wie:

• Managementsysteme

• Strategische Planung

• Change Management

• Führungsstile

• Arbeitsgruppen

• Informationssysteme

• Strategische Planung

• Re-Engineering

• Die lernende Organisation

• Mitarbeitermodelle

• Ausbau der eigenen Sozialkompetenzen

Praktische Beispiele aus dem Unternehmensbereich, wie z. B. Schwerpunkte eines

Marketingkonzeptes, der Prozess der Kundenorientierung von der

Kundenzufriedenheit bis zur Kundenbegeisterung und der Prozess der

Existenzgründung verstärken die gewonnenen Erkenntnisse.

Die Mitarbeit der Studierenden ist ausdrücklich erwünscht!

Die beiden letzten Seminartage sind für die Präsentationen der Hausarbeiten reserviert. Alle

weiteren Rahmenbedingungen des Seminars werden ausführlich am 1. Seminartag

erläutert.

Herr Burzlaff ist Inhaber der Burzlaff Unternehmensberatung


Seminar Wissensmodellierung für Intelligente Systeme ("Intelligent

Computing", Schäfer-Richter

In diesem Seminar werden zum einen Themen vertieft, die in der Vorlesung „Künstliche

Intelligenz“ des 3. Semesters nur einführend angesprochen wurden, und außerdem gibt es

Themen, die in der KI-Vorlesung gar nicht vorkommen, bspw. logisches Modellieren und

Prolog. Ein sehr aktuelles Anwendungsfeld für das „logisches Modellieren“ sind die

Technologien für das „Semantic Web", die einen eigenen Themenblock bilden können.

Allgemeine Erwartungen/Pflichten

Von jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin wird die schriftliche Ausarbeitung eines Themas

(pdf), gute Folien (ppt) und ein Vortrag von je 45 Minuten erwartet. Neben den Folien dürfen

weitere Medien eingesetzt werden. Beim Vortrag sollen ggf. Fragen der Zuhörer beantwortet

werden, und es soll eine kurze Diskussion am Ende möglich sein.

Für die Benotung wird der Vortrag selbst, die eingesetzten Medienunterlagen, die Qualität

und Selbständigkeit der Ausarbeitung sowie das erkennbare Fachwissen des Referenten /

der Referentin sowie die Fokussierung auf die richtigen Fachinhalte zugrunde gelegt. Der

Vortrag erhält ein größeres Gewicht als die Ausarbeitung.

Wichtige Termine

1. Eine Vorbesprechung findet in der ersten Vorlesungswoche statt:

• Freitag, den 20. September – Zeit: s. Aktuelles-Aushang

• Uhrzeit: s. Aktuelles-Aushang

im SW4 Labor (B.2.09) .

2. Es gibt eine wöchentliche Sprechstunde, in der Problemstellungen und

Vorgehensweisen besprochen werden können (freitags, abh. vom Stundenplan).

3. Alle Vorträge finden ab dem 25. Oktober am Freitagnachmittag statt (2 SWS),

jeweils 2 Vorträge in Folge. Die Teilnahme an allen Vortragsterminen ist Pflicht!

Maximal einmal Fehlen ist gestattet.

Anmeldung

Weitere Informationen und Anmeldung zum Seminar im ILIAS.

Außer in ILIAS müssen Sie sich natürlich für die entsprechende Prüfung auch im

ODS anmelden


Literatur 1

Die zu den Themen im Folgenden angegebene Literatur stellt den Einstiegspunkt in

das Thema dar. Es wird in vielen Fällen nötig sein, weitere (spezifischere) Literatur

zu lesen. Damit ist nicht das Internet gemeint!

Eine erste Gruppe von Themen behandelt fortgeschrittene Themen der KI. Als

Einstiegspunkte werden jeweils Kapitel aus folgenden Büchern empfohlen:

• Russel/Norvig: „Künstliche Intelligenz“, Pearson

-> Bez. (RN)

• Görtz et al.: Handbuch der Künstlichen Intelligenz, Oldenbourg -> Bez. (G)

• Boerscht et al. „Wissensverarbeitung“ Spektrum

-> Bez. (B)

• Lämmel/Cleve: Künstliche Intelligenz, Fachbuchverlag Leipzig -> Bez. (LC)

In einem zweiten Themenblock können Methoden einer semantischen Informationsaufbereitung

behandelt werden, wie sie die Grundlagen des „Semantic Web“ bilden.

Diese Themen werden nur der Reihe nach, ohne Lücken, vergeben. Zum „Semantic

Web“ gibt es viele Bücher und Artikel, von Beschreibungssprachen für Ontologien bis

hin zu Werkzeugen zur Erstellung, Wartung und zum Einsatz von Ontologien. Hier

ist die Recherche weiterer Literatur (auch, aber nicht nur im Internet) unverzichtbar.

Erste Hinweise:

• Antoniou, van Harmelen: A Semantic Web Primer MIT Press, 2004

• Tim Berners-Lee: Semantic Web tutorial – Primer,

http://www.w3.org/2003/Talks/0520-www-tf1-a1-primer/

• A. Gómez-Pérez, M. Fernández-López, O. Corcho: Ontological Engineering Springer,

2004

• Hitzler et al., Sematic web, Springer 2008

• Shelley Powers: Practical RDF. Solving Problems with the Resource Description

Framework. O'Reilly. 2003.

• Staab, Studer (Hrsg.): Handbook on Ontologies. Springer, 2004

• [… wird noch fortgesetzt]

Hier ist die Recherche weiterer Literatur auch, aber nicht nur im Internet

unverzichtbar.

• 1

Stand 31.8.2013, wird noch überarbeitet


Seminare Methodik

Selbstmanagement mit Lifehacker Methoden (K. Schulz)

In diesem Seminar lernen Sie die Lifehacker Methoden kennen, die Ihnen neuartige und

einfach anwendbare Ansätze für Ihr Selbst- und Zeitmanagement bieten.

Zielführendes Selbstmanagement ist kritisch für den persönlichen Erfolg in Studium und

Beruf. Viele der herkömmlichen Arbeitsmethoden des Selbstmanagements stammen aus

dem letzten Jahrhundert. Aus einer Zeit, in der es E-Mail, Twitter, Facebook & Co. noch nicht

gab. Unsere Welt hat sich in den letzten Jahren allerdings so radikal gewandelt, dass diese

alten Methoden heute nicht mehr gut funktionieren. Deshalb braucht es heute für

erfolgreiches Selbst- und Zeitmanagement neue Arbeitsmethoden.

Lifehacker Methoden sind solche neu entwickelten Arbeitsmethoden. Sie sind durch die

Erkenntnisse der Gehirnforschung und der Informatik inspiriert. Lifehacker Methoden geben

nicht nur Antworten auf die Informations-Flut und darauf, dass wir ‘always on’ und immer

erreichbar sind. Sie bieten Wege, um aus den unzähligen Möglichkeiten des modernen

Lebens die bestmöglichen wählen zu können. Erledigen Sie mit Lifehacker Methoden die

richtigen Dinge zur richtigen Zeit, um mit minimalem Aufwand maximale Wirkung zu erzielen.

Zusätzlich zur Theorie werden Sie durch Praxis-Übungen viele der Methoden in Ihr

persönliches Arbeitsumfeld übernehmen können. Ob Sie Windows, OS X oder Linux nutzen,

Cloud Dienste wie Dropbox, Wunderlist oder Evernote, Smartphone Apps oder gar erst

beginnen sich einzurichten. Für jede Situation werden Lösungsvorschläge erarbeitet.

Am besten wenden Sie die Erkenntnisse des Seminars direkt an und nutzen Sie die

Methoden sofort beim Studieren, in Ihren Praktika und für Ihre persönlichen Projekte.

Über den Referenten

Karsten Schulz ist Informatiker und führt seit 1998 das Linux Systemhaus in Dortmund. Er

entwickelt unter anderem Systemmanagement-Software für Caterpillar. Kleinen und mittleren

Unternehmen bietet er IT Lösungen und Support im Bereich Netzwerke und IT Sicherheit auf

Open Source Basis an. Bei rund 20 Unternehmen ist er als externer Datenschutzbeauftragter

bestellt. Für die IHK Dortmund prüft er Fachinformatiker der Fachrichtung

Anwendungsentwicklung.

Seit 2000 ist er als Trainer in der Erwachsenenbildung aktiv. Er führt Seminare in den

Bereichen OOA, OOD, OOP, UML und Datenschutz durch. Seit dem Jahr 2009 berät und

unterweist er Unternehmen und Privatpersonen in der Anwendung der Lifehacker Methoden.


Methodenseminar: Planung und Durchführung von Datenerhebungen

(Kuhnt)

Die Gewinnung von Informationen basierend auf Datenerhebungen spielt in der heutigen

Gesellschaft eine große Rolle. Meinungsumfragen, Marktforschung und Datenbanken dienen

als Grundlage für Entscheidungsprozesse. Aber auch bereits für studentische Projekt- und

Abschlussarbeiten werden häufig eigene Daten ermittelt.

Das Seminar vermittelt wichtige Aspekte der verschiedenen Phasen einer Datenerhebung.

Ausgangspunkt einer konkreten Erhebung sind immer Fragen der Art: Wofür werden

Informationen benötigt? Welche Informationen sollen erhoben werden? Wie und an welchen

Objekten/Personen sollen Daten erfasst werden? Für das „wie“ stehen verschiedene

Datenerhebungstypen zur Verfügung: Befragung, Inhaltsanalyse, Beobachtung, Experiment.

Ein besonderes Augenmerk wird im Seminar auf internetgestützte Methoden gelegt wie etwa

Online-Befragung, E-Mail-Befragung und Logdatenanalyse. Die Planung einer Untersuchung

einschließlich der Gestaltung von Fragebögen spielt hier eine wichtige Rolle. Die Frage an

„wem oder was“ Daten erhoben werden führt zu Auswahlverfahren von Stichproben und der

Bestimmung des Stichprobenumfangs.

Das Seminar ist als zweistündige Veranstaltung konzipiert. Die Veranstaltung verläuft

interaktiv: in Gruppenarbeiten, Vorträgen und Übungen werden die verschiedenen

Themenbereiche erarbeitet. Als Grundlage dient hierbei vor allem englischsprachige

Literatur. Alle Studierenden wählen zudem ein kleines Thema und präsentieren dieses im

Rahmen der Veranstaltung. Inhalt und Konzeption des Seminars werden in der ersten

Veranstaltung vorgestellt.

Methodenseminar: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (A.

Kienle)

Das Seminar richtet sich an alle, die strukturiert das Handwerkzeug zur Erstellung einer

wissenschaftlichen Arbeit wie Projekt- oder Bachelorarbeiten erlernen möchten. Zunächst

wird dabei auf den inhaltlichen und formalen Aufbau einer solchen Arbeit eingegangen.

Anschließend werden Methoden für die wesentlichen Schritte des wissenschaftlichen

Arbeitens behandelt. Diese umfassen das Formulieren eines Themas, das Arbeiten mit

Literatur, das Vorgehen zur Beantwortung von Forschungsfragen und schließlich das

Schreiben und Überarbeiten der wissenschaftlichen Arbeit.

Ziel des Seminars ist es also, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, ihre Projekt- und

Bachelorarbeiten nach Maßstäben des wissenschaftlichen Arbeitens selbstständig erstellen

zu können. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie bereits während des Seminars die

erlernten Methoden für ausgewählte Problemstellungen selbst anwenden.

Das Seminar wird als zweistündige Veranstaltung angeboten und findet semesterbegleitend

statt.

Methodenseminar: Präsentationstechniken (A. Fischer)

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern Grundlagen darüber zu vermitteln, wie

Informationen zielgerichtet aufbereitet und einem Publikum präsentiert werden können. In

einem Theorieteil werden in den ersten 4 Veranstaltungen folgende Themenblöcke behandelt

(pro Veranstaltung ein Block):


1. Grundlagen der Kommunikation

Zu den Beginn der Veranstaltung wird das Thema „Kommunikation“ näher beleuchtet. Dabei

geht es vor allem um die Fragen, auf welchen Ebenen kommuniziert wird und welche

Faktoren zu Kommunikationsstörungen führen können, die die Ziele der geplanten

Präsentation konterkarieren könnten.

2. Strukturierung der Präsentation

Neben der Analyse der Ausgangslage geht es hierbei vor allem darum, wie man Themen

inhaltlich aufbereitet und einen „roten Faden“ für die geplante Präsentation entwickeln kann.

3. Chartgestaltung

Im Rahmen dieses Teils geht es um die Frage, wie der „rote Faden“ in Charts umgesetzt

werden kann, warum Botschaften visualisiert werden sollten und welche Grundregeln es

dabei eingehalten werden sollten. (Hinweis: Im Rahmen dieser Veranstaltung geht es nicht

um eine Einführung in PowerPoint o.ä. Programme!)

4. Durchführung einer Präsentation

Im letzten Kapitel geht es um die Faktoren, die einen überzeugenden Auftritt ausmachen.

Näher beleuchtet werden dabei insbesondere die Themengebiete Körpersprache, Rhetorik

sowie der Umgang mit schwierigen Situationen.

An diese Einführung schließt sich der Übungsteil an. Dabei muss jeder Teilnehmer, der die

Veranstaltung erfolgreich abschließen will, einen Kurzvortrag halten (ca. 15 Minuten). Das

Thema kann dabei frei gewählt werden.

Über den Dozenten:

Andreas Fischer, RWE

‣ Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum

‣ Leiter CREM/Projekte im Bereich Konzernimmobilien der RWE Service GmbH

‣ Dozent für die Bereiche „Organisation“ und „Personalwesen“ am Zentrum für

Management und Innovation, Moskau

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