Kurzdarstellung Planung im Regionalverband

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Kurzdarstellung Planung im Regionalverband

AG Planungsverbände in

Ballungsräumen

-

Herzlich willkommen im

Regionalverband Saarbrücken

Regionalverband Saarbrücken

27. September 2012


Übersicht

Monitoring als Grundlage der

Regionalentwicklung

• Demographiebericht

• Sozialbericht

• Bildungsbericht

• Schulentwicklungsplan


Demographiebericht


Demographiebericht

• Erstmalige Erstellung in 2011

• Stadt- / ortsteilgenaue Darstellung

wichtig u.a. für FNP als strategische Entwicklungsplanung, für

FNP-Teilentwicklungskonzepte GE/GI, Wohnen und

großflächigen Lebensmitteleinzelhandel

• Fokus auf den Regionalverband und seine Städte und Gemeinden:

1. regionale Übersicht

2. Interregionale Vergleichbarkeit & Einordnung

3. Untersuchung spezifischer Altersklassen

Grundlagenarbeit zur Unterstützung zukunftsrelevanter

Diskussionen / Entscheidungen


Demographiebericht

Ergebnisse:

• Bevölkerungsrückgang seit 1990 von ca. 8% ausschließlich durch

negatives Natürliches Saldo

• Stetig zunehmende Überalterung bei geringer besetzter

Elterngeneration

• Äußerst heterogene zukünftige Entwicklung der Schülerzahlen

auf Orts- und Stadtteilebene

• Zu erwartender Arbeitskräftemangel – Blick Richtung

Lothringen?

Differenzierte Handlungsbedarfe für Planungsträger


Sozialbericht


Sozialbericht

• Erstmalige Erstellung in 2012

• Informationen zur aktuellen Situation in den Bereichen Arbeit,

Soziales, Jugend, Gesundheit und Bildung

• Datengrundlage aus den jeweiligen Fachbereichen

• Erstmalig belastbare Datenbasis, um soziale Problemlagen

innerhalb des Saarlandes und des Regionalverbandes zu

identifizieren


Sozialbericht

Beispiel – SGB II-Bezug


Sozialbericht

Ergebnisse:

• Konzentration sozialer Problemlagen des Saarlandes auf den

Regionalverband, insbesondere auf die Landeshauptstadt

• Knapp die Hälfte aller Hartz IV-Empfänger des Saarlandes werden

vom Jobcenter im Regionalverband betreut

• Zudem große Disparitäten innerhalb des Regionalverbandes und

innerhalb der Stadt Saarbrücken

• Weitere Verstärkung fiskalischer Belastungen durch

demographischen Effekt: Pflegeleistungen +20% in einem Jahr

• Korrelation zwischen Leistungsbezug und Herkunft/Arbeitsverh.

Wertvolle Entscheidungshilfe für Politik und Verwaltung


Bildungsbericht


Bildungsbericht

• Umfassender Bericht über die aktuelle Situation in den einzelnen

Bildungsbereichen

• Frühkindliche Bildung

• Schulbildung

• Erwachsenenbildung

• Untersuchung der Abhängigkeiten der Bildungschancen von

Kindern und Jugendlichen nach ihrer sozialen Herkunft und

Migrationshintergrund


Bildungsbericht

Ergebnisse:

• Bildungsbericht bestätigt Ergebnisse des Sozialberichts

• Hohe Korrelation zwischen sozialer Herkunft und

Bildungsabschluss

• Gymnasiale Übergangsquote der Grundschüler aus Stadt- und

Gemeindeteilen mit hohem Hartz IV-Anteil deutlich geringer

• Geringerer Abiturientenanteil und höhere Schulabbruchquoten

bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

• Demographische Entwicklung als große Herausforderung

Förderung der Sprachkompetenzen von enormer Bedeutung

Qualitativ hochwertige Anpassung des Bildungsangebots an

demographische Entwicklungen


Schulentwicklungsplan

Regionalverband Schulträger von 74 Schulen an 50 Standorten

• Darunter Allgemeinbildende Schulen, Berufsschulen,

Förderschulen

• Verantwortung im Bereich der „Äußeren Schulangelegenheiten“

• Fachdienst Gebäude- und Betriebsmanagement Schulen unterhält

weitere bildungsrelevante Einrichtungen


Schulentwicklungsplan

• Neue Anforderungen durch zurückgehende Schülerzahlen und

Standortentscheidungen für gebundene Ganztagesschulen

• Prognosezeitraum bis 2020

• Einbezug der Schülerpendlerquoten

Ergebnisse:

• Enorme intraregionale Unterschiede bei Übergangsquoten auf

Gymnasien (in Saarbrücken zwischen 13,0 und 68,2%)

• Nahezu für alle Schulen werden zurückgehende Schülerzahlen

prognostiziert

• Schulentwicklungsplan bedeutsam für zukünftige

Standortplanungen


Planungsverband

•Monitoring, Regionales Infosystem

•Tourismusförderung

•Wirtschaftsförderung

•Strategien für Erneuerbare Energien


Monitoring

Regionales Infosystem


Tourismusförderung

Tourismusstrategie Region Saarbrücken


Tourismusförderung

Tourismusstrategie Region Saarbrücken

Projekte:

• Umsetzung „Stadtmitte am Fluss“

• Inszenierung der dt.-französischen Kultur

• Grenzüberschreitende Weiterentwicklung der

Jakobswege

• Schaffung und Ausbau attraktiver

Kongressstandorte –

www.saarbruecker-schloss.de

• Themenorientierte Vernetzung von

Kulturstandorten

• Etablierung der Saarland Therme als Wellnessund

Erholungsdestination


Tourismusförderung

Saarland Therme

Regionalverband als beteiligter

Projektträger an einem der größten

Infrastrukturprojekte in jüngerer

Saargeschichte

• Grenzüberschreitende Kooperation mit

Gemeindeverband Sarreguemines

• Impulsgeber für eine strukturell

belastete Region

www.saarland-therme.de


Tourismusförderung

Saarland Therme


Tourismusförderung

Velo visavis

Grenzüberschreitendes

330 km langes Radnetz

Zusammenarbeit mit

drei französischen

Partnergemeinden

Förderung durch

INTERREG IIIA

Stetige Erweiterungen


Tourismusförderung

Der Jakobsweg

• Grenzüberschreitendes Netzwerk mit Lothringen, dem Saarpfalz-

Kreis, der Pfalz, den anliegenden Kommunen sowie touristischen

und kirchlichen Partnern

• Kooperative kulturhistorische Aufwertung im Rahmen des

Projektes „Sternenweg/Chemin des étoiles“

• Verbindung zwischen Mainz und Saarbrücken wurde bereits

umgesetzt

• Für 2013 erfolgt Erweiterung mittels einer ausgeschilderten

Schleife durch das Köllertal


Wirtschaftsförderung

Überregionale Imagepflege


Wirtschaftsförderung

Grenzüberschreitendes Gewerbeflächenkataster


Wirtschaftsförderung

Grenzüberschreitendes Standortmarketing

• Stärkung der Partnerschaft unter den Akteuren der

Wirtschaftsentwicklung

• Wirtschaftliche Präsentation des Raums „SaarMoselle“

• Kommunikation zum Standortmarketing

• Imagefilm des Eurodistricts „SaarMoselle“


Wirtschaftsförderung

Grenzüberschreitende Strategien

• Grenzüberschreitende Kooperationen als Antwort auf nationale

Randlage

• Plattform für gesellschaftliche, kulturelle und politische

Zusammenarbeit

• Einbindung in Quattropole mit Metz, Luxemburg und Trier

• Eurodistrict SaarMoselle als wichtiger Kooperationsverbund mit

den benachbarten französischen Gebietseinheiten


Strategien für Erneuerbare Energien

Klimaschutzinitiative des Bundes

Durchführung verschiedener Studien, um die Energieeffizienz der

Region zu steigern:

• Integriertes Gesamtkonzept für den Regionalverband

• Teilkonzept für die Effizienzsteigerung in eigenen Liegenschaften

• Teilkonzept zur Wärmenutzung in kommunalen Gebäuden

• Teilkonzept zur Potenzialbestimmung Erneuerbarer Energien in

der Region


Strategien für Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Großanlagen

Zweistufige Potenzialanalyse bis zur Machbarkeitsstudie

• Evaluierung von insgesamt 165 Arealen

• Durchführung verschiedener Prüfungs- und Bewertungsschritte

• Reduktion auf 19 geeignete Areale

• Konkrete Realisierung in Heusweiler, Sulzbach und Völklingen


Strategien für Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Großanlagen


Strategien für Erneuerbare Energien

Solarkataster


Strategien für Erneuerbare Energien

Solarkataster


Strategien für Erneuerbare Energien

Studie zu Pumpspeicherkraftwerk


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

Verfahren zur Bestimmung der Potenzialflächen

0 – Ausgangslage durch Landesstudie

A – Ermittlung der Tabuzonen

B – Sonstige öffentliche Belange

C – Ergebniskarten

D – Zeitplan weiteres Verfahren


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

0: Ausgangslage: Flächenkulisse der Landesstudie


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

A: Ermittlung der Tabuzonen

• Landschaftsschutz (LSG)

• Naturschutz: geschützte Biotope und Landschaftsbestandteile

• Ziele des Artenschutzes

• Standsicherheit bzgl. Bergbau

• Luftfahrt-Belange Flughafen Saarbrücken


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

A: Landschaftsschutzgebiete


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

A: Geschützte Biotope & Landschaftsbestandteile (GLB)


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

A: Ziele des Artenschutzes


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

A: Bergbauflächen Standsicherheit potenzieller Anlagen


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

A: Belange der Luftfahrt – Flughafen Saarbrücken


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

B: Sonstige öffentliche Belange bzw. öffentliche Interessen

• Freiraumfunktion, Landschaftsplan

• Landschaftsbild

• Richtfunk


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

B: Richtfunkstrecken


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

B: Landschaftsbild


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

C: Ergebniskarten


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

C: Siedlungen im franz. Grenzraum


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

C: Ergebniskarten: 650m Abstand zu Siedlungen

Berücksichtigung

von Adressen

im Außenbereich


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

C: Ergebniskarten: 650m Abstand zu Siedlungen

Belange

des Artenschutzes


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

C: Ergebniskarten: 800m Abstand zu Siedlungen

Berücksichtigung

Von Adressen

Im Außenbereich


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

C: Ergebniskarten: 800m Abstand zu Siedlungen

Belange

des Artenschutzes


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

C: Vorläufige Ergebnistabelle

WKA-Potenziale nach Siedlungsabstand in Hektar

Friedrichsthal

Großrosseln

Heusweiler

Kleinblittersdorf

Püttlingen

Quierschied

Riegelsberg

Saarbrücken

Sulzbach

Völklingen

650m

16

0,36

105

353

40

3

104

435

18

21

800m

7

0

37

249

6

0

54

203

6

8


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

D: Offene Fragen

Zeitplan – weiteres Verfahren


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

D: Offene Fragen:

• Auswirkungen Flughafen noch nicht abschließend geklärt.

• Generelle Abstandswerte zu Siedlungen: 650m oder 800m –

Abstand?

• Kleinstflächen unter 0,5 ha ausschließen?

• Auswertung des Abwägungsmaterials aus der

Landschaftsbildanalyse?


Strategien für Erneuerbare Energien

Windenergie

D: Zeitplan

Juli - August 2012:

Mitte Juli 2012:

Ab Mitte August 2012:

Ab August 2012:

Mitte Sept. 2012:

Okt. – Nov. 2012:

Okt. – Dez. 2012:

Dez. 2012:

Jan. – Febr. 2013:

Frühjahr 2013:

Frühzeitige Beteiligung der Behörden und TöB

Scoping-Termin

Termine mit Kommunalverwaltungen (OBM / BM / BAL)

Erstellung Umweltberichte und Gebietssteckbriefe

Vorläufige Ergebnisse Landschaftsbildanalyse

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit (interkomm. Veranstaltungen)

Erstellung Planentwurf und Begründung

Kooperationsrat Beschluss Entwurf und Offenlage

Offenlage

Kooperationsrat Planbeschluss

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