Newsletter - Regionalverband Saarbrücken

regionalverband.saarbruecken.de

Newsletter - Regionalverband Saarbrücken

Region

SB

inTeam

Ausgabe 4

Juni 2013, Seite 1/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung

und Planung des Regionalverbandes Saarbrücken

Die Saison ist angelaufen …

Regionalentwicklung und Planung

Dass unsere männlichen (Honorar)kräfte der Tourist Information Dennis Kattner, Jens Rossmann

und Heinz Speicher sowie Lena Jungheim nicht im Bild sind, ist reiner Zufall. Mindestens

genauso charmant und fachkundig zeigen sich (v.l.) Karoline Schmidt, Ursula Nicolay,

Vanessa Lenhard, Marion Schmetkamp und Angélique Schmidt.

Natürlich steht die Beratung unserer Gäste über alles Sehens- und Erlebenswerte in der

Region im Vordergrund ihrer Arbeit. Dazu etwas Statistik: Trotz des weniger guten Wetters

haben von Januar bis April bereits 1.759 Gäste den Weg in die TI gefunden. Das sind 400

mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. So hofft das Team, die ohnehin schon erfreulichen

Besucherzahlen des letzten Jahres (6.150 plus 2.350 telefonische Beratungen in diesem

Jahr) noch zu übertreffen. Freundlichkeit und Kompetenz kommen halt an ...

Über eine fachkundige Beratung hinaus bietet Ihnen die TI Etliches zum Kauf an, wenn Sie

gerne wandern oder Rad fahren (Topografische Wanderkarte, Radwanderkarte, Pilgerpässe,

Wander- und Pilgerführer u. a.). Wenn Sie Ausflüge in der Region Saarbrücken und auch über

die Grenze hinaus machen wollen, bieten sich die FreizeitCARDs an, mit denen Sie 24 Stunden,

3 Tage oder 6 Tage Vergünstigungen in vielen touristischen und kulturellen Einrichtungen

erhalten sowie kostenlos den ÖPNV (z. T. auch freier Eintritt) nutzen können. Außerdem

gibt’s für kulturell Interessierte nichts Alltägliches: etwa das Klangbuch „Unterwegs“, eine

Broschüre zu den Orten der Kunst und der Kultur in der Region, etc… Unsere kleinen Gäste

freuen sich über das Hörspiel „Das Schlossgespenst von Saarbrücken“ und ein aufblasbares

Gespenst.

Schließlich übernimmt die TI den Kartenverkauf für die Veranstaltungsreihe „Kultur für Kids“

(sonntags, 15 Uhr, Schlosskeller) und für Jazz-Veranstaltungen des Kulturforums (z. B. Blue

Notes).

Kontakt:

Tourist Information im Saarbrücker Schloss, Schlossplatz 1 – 15, 66119 Saarbrücken

Tel: 0681/506-1313, Fax: 0681/506-6192; touristinfo@rvsbr.de


Regionalentwicklung und Planung

Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 2/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Betreuung und Beruf?

Die zunehmende Alterung der Bevölkerung erfordert Denkansätze, die sowohl auf die Bedürfnisse

alter und sehr oft betreuungsbedürftiger Menschen sowie auch der sie betreuenden

Personen eingehen. Da dabei in der Regel die Belange der mitten im (Berufs)leben stehenden

Generation angesprochen werden, sollte diese Problemlage nach unserer Meinung

sowohl aus sozialpolitischer wie auch aus wirtschafts- und beschäftigungspolitischer Sicht

thematisiert werden.

Handlungsfelder ergeben sich in der unmittelbaren Lebensumgebung Betroffener und den

entsprechenden sozialen Hilfsangeboten. Mittelbar aber auch dort, wo betreuende Angehörige

Freiräume – etwa bei ihrem Arbeitgeber – benötigen, um (Senioren)Betreuung wirksam

leisten oder organisieren zu können. Angesichts des immer deutlicher werdenden Fachkräftemangels

in der saarländischen Wirtschaft kommt der Unternehmensbindung für bewährte

Fachkräfte eine besondere Bedeutung zu. Der Regionalverband möchte deshalb untersuchen,

wie akut diese Problemlage aus Arbeitnehmer- wie aus Arbeitgebersicht ist und

welche Handlungsoptionen sich daraus ergeben können.

In Zusammenarbeit mit der HTW (Dr. Dagmar Renaud, igft – Institut für Gesundheitsforschung

und -technologie) haben wir ein auf die Arbeitnehmer- wie Unternehmensbedürfnisse

ausgerichtetes Projekt gestartet. Es soll eine möglichst umfassende Bestands- und

Bedarfsanalyse zur Thematik erarbeitet werden. Über den Projektfortschritt halten wir

Sie auf dem Laufenden.

Informationen:

Manfred Schneider, 0681/506-8004, manfred.schneider@rvsbr.de


Regionalentwicklung und Planung

Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 3/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Fährt sie oder fährt sie nicht …

… nach Forbach? Gemeint ist die Saarbahn, die nach langjähriger Planungsphase und Bauzeit

ab kommendem Jahr durchgängig die Strecke von Sarreguemines bis nach Lebach

bedient. Die Saarbahn wird von der Bevölkerung angenommen und von der Bevölkerung

stärker genutzt als prognostiziert. Auch im Straßenbild ist die Bahn angekommen – für die

Saarbrücker fährt sie schon „eine halbe Ewigkeit“.

Was liegt also näher, als sich Gedanken darüber zu machen, das Streckennetz auszudehnen

und damit weitere Ziele zu erschließen? Für den amtierenden Präsidenten des Eurodistrict

SaarMoselle Gilbert Schuh (Morsbach) und seine Stellvertreterin, die Saarbrücker

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, liegt es auf der Hand, dass die Saarbahn mehr als

ein Verkehrsmittel ist. Für sie kann der Train zu einem wichtigen Element werden, das die

beiden Zentren Saarbrücken und Forbach noch näher aneinander rücken lässt und damit das

deutsch-französische Miteinander noch einfacher und selbstverständlicher werden lässt.

Eine erste Machbarkeitsstudie, die Besucherströme und -motivation untersuchte sowie verschiedene

Trassenführungen miteinander verglich, liegt mittlerweile vor. Sie kann auf der

Homepage des Eurodistrict Saarmoselle (www.saarmoselle.org) eingesehen werden. Wie

nicht anders zu erwarten, hielten sich Begeisterung und Kritik an dieser Idee die Waage.

Es wird sicherlich noch viel Wasser die Saar hinunter fließen und so mancher Stau an der

Goldenen Bremm auszuhalten sein, bis die Projektidee konkretisiert werden kann. Soviel ist

aber schon jetzt klar: nachdenken lohnt …

Informationen:

Isabelle Prianon, 0681/506-8011, isabelle.prianon@saarmoselle.org

www.saarmoselle.org


Regionalentwicklung und Planung

Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 4/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Die Büffel sind da!

Mit dem Projekt Wasserbüffel befasst sich der „Runde Tisch Landwirtschaft“ in Püttlingen

seit geraumer Zeit. Nach umfangreichen Vorplanungen der Vertreter der Landwirtschaft,

der Naturschutz treibenden Vereine, des Regionalverbandes Saarbrücken und der Stadt

Püttlingen haben nun die ersten vier von der Bevölkerung heiß erwarteten Büffel ihr neues

Domizil, sprich ihre neue Weidefläche bezogen.

Zuvor war ein Stall zu bauen und für Stromanschluss zu sorgen. Durch die Beweidung des

Tal- und Auenbereiches am Köllerbach wird die Landschaft offen gehalten, vor der Verbuschung

bewahrt und damit ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt und Naherholung geleistet.

Damit entsteht ein attraktives Naherholungsziel für Spaziergänger und Radfahrer aus der

Region.

In einem weiteren Schritt soll dann der Auenbereich, der sich vom Trimm Treff Viktoria

bis zum Sportplatz Köllerbach erstreckt, ebenfalls mit eingebunden werden. Die geplante

Ansiedlung von Störchen in der Köllerbachaue wird einen zusätzlichen Beitrag zum Naturschutz

und Anreiz zur Naherholung leisten.

Informationen:

Robert Weber, 0681/506-6182, robert.weber@rvsbr.de

Willibald Raubuch, 0681/506-6177, willibald.raubuch@rvsbr.de


Regionalentwicklung und Planung

Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 5/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

„Sonntags ans Schloß 2013“

Es ist wieder soweit. Der Sommer steht vor der Tür. Und wie in jedem Jahr, steht „Sonntags

ans Schloß“, die erfolgreiche umsonst & draußen-Reihe des Kulturforums Regionalverband

Saarbrücken, in den Startlöchern, um am 9. Juni in die 25. (!) Saison zu starten.

Auch in diesem Jahr ist der Garten des Saarbrücker Schlosses Treffpunkt für Jung und Alt,

wenn es vom 9. Juni bis zum 25. August wieder heißt: „Sonntags ans Schloß“. Dann werden

Liebhaber von guter, handgemachter Musik und Eltern mit ihren Kindern die umsonst &

draußen-Reihe des Kulturforums Regionalverband Saarbrücken an insgesamt zehn Sonntagen

genießen.

Die Matinée-Reihe morgens um 11 Uhr steht auch in diesem Jahr wieder im Zeichen des

Blues. In diesem Jahr gibt es viel Neues aus dem Zwölftakter-Genre zu entdecken. Mit Jean

Shy und Meena Cryle machen zwei stimmgewaltige Sängerinnen Station am Saarbrücker

Bürgerschloss. Jung und frisch ist der Sound von The Almost Three, Kneeless Moose und

der Marius Tilly Band.

Um 15 Uhr ist dann Kultur im Rahmen der Kids-Reihe angesagt. Kleine und große Kinder

erwarten ein abwechslungsreiches Programm mit Theater, Zauberei und Clownereien.

Die Soiréen um 18 Uhr bieten zeitgemäßen Pop, erdigen Rock, Folk und innovative A-cappella-

Sangeskunst. Aus dem Alternative-Bereich haben sich ausdrucksstarke Pop/Rock-Bands

wie z.B. Lee Jay Cop oder marie & the redCat angesagt. YeoMen und SLIXS repräsentieren

in diesem Jahr das A-cappella-Genre. Für die Freunde der etwas schrägeren Kost haben

sich Django 3000, Dobré und Les Yeux d´la Tête aus Paris angesagt.

„Sonntags ans Schloß“ macht also auch in der 25. Saison das Saarbrücker Bürgerschloss

zum kulturtouristischen Aushängeschild der Region.

Die Programmhefte für „Sonntags ans Schloß 2013“ gibt es u.a. in den Filialen der Sparkasse

Saarbrücken, im Kulturinfo der Landeshauptstadt Saarbrücken, Kontour Saarbrücken/Gerberstr.

4 - Rathaus-Carrée, bei den Städten und Gemeinden des Regionalverbandes Saarbrücken, in der

Tourist Information des Saarbrücker Schlosses - Telefon 0681/506-1313 oder unter www.rvsbr.de


Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 6/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Regionalentwicklung und Planung

Startschuss zum Klimaschutzkonzept erfolgt

Mitte März ging es formell los. Mit der Beauftragung des Kaiserslauterner Büros Hort +

Hensel (Klimaschutz in eigenen Liegenschaften) sowie eines Konsortiums um das Saarbrücker

izes-Institut für Zukunftsenergiesysteme (Integriertes Konzept, Integrierte Wärmenutzung in

Kommen, Verfügbare-Erneuerbare-Energien-Potenziale) fiel der Startschuss für das Projekt.

Auf den Punkt gebracht sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, Energie zu sparen und den

CO 2 -Ausstoß zu senken. Am Ende der Projektlaufzeit von einem Jahr steht ein Katalog für

konkrete Maßnahmen. Die Gesamtkosten von rd. 350.000 Euro werden zu 80 Prozent vom

Bundesumweltministerium (im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes) und vom

Saarland (im Rahmen der Initiative „Klima Plus Saar“) getragen.

Unter dem „Dach“ eines umfassenden integrierten Klimaschutzkonzeptes werden darüber hinaus

spezifische Schwerpunkte durch drei vertiefende Teilkonzepte betrachtet. Ein solches Teilkonzept

untersucht etwa die eigenen Liegenschaften des Regionalverbandes, also die rund

70 Schul- und Verwaltungsgebäude. Hier sollen energetische Schwachstellen erfasst und ein

entsprechender Maßnahmenkatalog erstellt werden. Ohne die engagierte Mitarbeit des GBS

(Gebäude- und Betriebsmanagement Schulen) und der Inneren Dienste (verantwortet die

Verwaltungsgebäude um den Schlossplatz) wäre dieses ehrgeizige Projekt nicht möglich.

Zur Entwicklung des Klimaschutzkonzeptes werden in den kommenden Monaten zahlreiche

Workshops mit den unterschiedlichen Akteursgruppen stattfinden. Besondere Bedeutung gewinnt

die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden im Regionalverband. Aber auch

die französischen Gemeindeverbände, Vertreter aus Gewerbe und Industrie, Tourismus und

Verkehr kommen zu Wort.

Informationen:

Manfred Schneider, 0681/506-8004, manfred.schneider@rvsbr.de


Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 7/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Regionalentwicklung und Planung

Harte Füße

Mitte Mai fand der 2. RAG-Hartfüßlertrail statt. Wie schon im Vorjahr war der Regionalverband

Saarbrücken - Fachdienst Regionalentwicklung und Planung - Partner dieser Laufveranstaltung,

die auf die attraktiven Strecken im Saarkohlenwald aufmerksam machen möchte.

Der Lauf startete in Saarbrücken - Von der Heydt an der Schule für soziale Entwicklung.

Hundert besonders Hartgesottene beteiligten sich am 58 km-Trail, weit mehr liefen über die

30 km-Distanz. Die mit den etwas „weicheren Füßen“, also die weniger geübten, begnügten

sich mit 7,5 km /14 km.

Doch woher der etwas eigenartige Name dieses Laufevents? Bis zum Anfang des vorigen

Jahrhunderts erreichten viele Bergleute ihre Arbeitsstätte nur zu Fuß; weite Strecken mussten

dabei auf Bergmannspfaden zurückgelegt werden. Die Bergleute marschierten Tag für

Tag und Jahr um Jahr auf den „schwarzen Wegen“ zur weit entfernten Grube. Sie wurden

vom Volksmund „Hartfüßler“ genannt, was ein Ehrenname war und auch geblieben ist. Der

jährliche Hartfüßlertrail soll an diese Vergangenheit erinnern.

Informationen:

www.hartfuessler-trail.de


Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 8/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Regionalentwicklung und Planung

Lebensadern Wege

Die sanfte Hügellandschaft und die weiten Blickachsen begeistern viele Besucher bei ihren

Wanderungen im Bliesgau. Oft unerkannt bleibt aber eine kulturlandschaftliche Besonderheit:

die Spuren des Wegebaus unter Verwendung von Muschelkalk, der hier der ursprünglichen

Meereslandschaft zu verdanken. Diese Tradition hat sich in unserer Region seit der

Römerzeit noch bis vor etwa 50 Jahren entwickelt und bewahrt.

2009 wurde das Kulturlandschaftsprojekt „Lebensadern Wege“ ins Leben gerufen. Zielsetzung

der Idee ist es, die überlieferte Technik der Wegebefestigung auf Basis regionaler

Kalksteine wiederzubeleben. Künftige Generationen sollen die Entwicklungsgeschichte

dieser Landschaft im Kontext ihrer Umgebung nachvollziehen können.

Träger des Projektes Lebensadern Wege ist der Saarpfalz-Kreis in Kooperation mit dem Regionalverband

Saarbrücken und der Lokalen Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau.

Beschäftigungspolitische Partner des Projektes sind das Zentrum für Bildung und Beruf

Saar gGmbH, Burbach (ZBB) und die Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung

im Saarpfalz-Kreis mbH (AQUIS).

Unter dem Titel „Lebensadern Wege – verbinden im Biosphärenreservat Bliesgau“ wurde

bereits 2009 eine reich bebilderte Publikation herausgegeben. Die Broschüre informiert über

die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Entwicklung des Wegebaus, aber auch über die

Bedeutung der Kalkwirtschaft in dieser Region. Darüber hinaus werden Wegebautechniken,

Bezugsquellen für Muschelkalk und Fördermöglichkeiten beschrieben.

Informationen:

Regionalverband Saarbrücken, Peter Michael Lupp, 0681/506-6140

Lokale Aktionsgruppe LEADER-Region Biosphärenreservat Bliesgau, Torsten Czech, 0681/5809-210

www.biosphaere-bliesgau.eu

lag@biosphaere-bliesgau.eu


Regionalentwicklung und Planung

Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 9/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Es kann losgehen: ein Freizeit-Radweg für das Fischbachtal

Von Saarbrücken nach Quierschied mit dem Rad, das ist bisher nur auf der stark befahrenen

Landstraße möglich. In Kürze beginnen nun die Bauarbeiten für einen Freizeit-Radweg

ab Saarbrücken-Rußhütte bis zum Netzbachweiher. Von dort führt ein bestehende Straßen

begleitender Radweg bis zum Ortseingang Quierschied. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt

der Gemeinde Quierschied, der Stadt Saarbrücken und des Regionalverbandes

Saarbrücken.

Dem Baubeginn gehen vier Jahre Planung und zwei Jahre naturschutzrechtliche Untersuchung

voraus. Dabei sind die Bedingungen für eine Radwege-Trasse durch das Fischbachtal

recht schwierig, da die Landstraße nicht die erforderliche Breite hat und naturräumliche

Bedingungen zu beachten sind.

Daher hat man sich für den Ausbau von älteren, zum Teil kaum noch genutzten Forstwirtschaftswegen

im Wald der Fischbachaue entschieden. Sie werden mit einer wassergebundener

Schotterdeckschicht versehen und eigenen sich dann für die Befahrung mit Alltags- und

Freizeiträdern.

Die Kosten in Höhe von 300.000 Euro für die Planungs- und Genehmigungsverfahren und

den Bau der Radwege-Trasse werden zu 50% durch das Interreg-Projekt „Grenzüberschreitendes

Radwegenetz Velo visavis“ von der EU getragen. Die verbleibenden 50% teilen sich die

Gemeinde Quierschied, die Landeshauptstadt Saarbrücken und der Regionalverband aus

Eigenmitteln.

Informationen:

Alexa Weiss, 0681/506-8003, alexa.weiss@rvsbr.de


Ausgabe 4, Juni 2013

Seite 10/10

Newsletter des Fachdienstes Regionalentwicklung und Planung

des Regionalverbandes Saarbrücken

Vélo Nostalgie

Regionalentwicklung und Planung

1. Oldtimertreffen für Fahrräder „Mein Fahrrad aus dem letzten Jahrhundert“

23. Juni 2013 am Saarbrücker Schloss, 10.00 Uhr mit großem Programm:

• „Tweed Ride“, Ausfahrt mit Rad im Kostüm

• Deutsches Fahrradmuseum: Ausstellung historischer Fahrräder

• Filmhaus: Das große Rennen von Belleville

• Teileflohmarkt

• Geschicklichkeitsparcours

• Kinderprogramm

Informationen:

Alexa Weiß, 0681/506-8003, alexa.weiss@rvsbr.de

Anmeldung:

www.rvsbr.de und www.facebook.com/Regionalverband

In eigener Sache

Beim Versand unseres letzten Newsletters ist uns ein technisches Missgeschick unterlaufen:

die pdf-Datei wurde in einer Version angelegt, die nicht von allen Rechnern in der notwendigen

Qualität dargestellt werden konnte – soweit die laienhafte Erklärung. Sehen Sie

uns dies nach. Das vorliegende PDF ist bis zur Acrobatversion 4.0 kompatibel. Sie, liebe

Leserinnen und Leser, sollen über ein gut lesbares, ansprechendes Produkt verfügen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Die Redaktion

Herausgeber: Regionalverband Saarbrücken • Fachdienst Regionalentwicklung und Planung • Dr.-Ing. Sven Uhrhan • Schlossplatz 1–15 • 66119 Saarbrücken

www.rvsbr.de • Redaktion: Manfred Schneider • Telefon 06 81/506-8004 • manfred.schneider@rvsbr.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine