RegJo Hannover 1/10 Download

regjo.de

RegJo Hannover 1/10 Download

Das Magazin für die Region Hannover Ausgabe Nr. 3 I/2010 4,50 €

www.hannover.regjo.de

Expeditionen


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Wir haben

für jeden

Kopf ein

passendes

Büro.

Was immer Sie vorhaben,

wir machen es

Ihnen leichter!

Das Unternehmerbüro unterstützt Sie

als Vermittler zwischen Wirtschaft und

Verwaltung. Unser Service umfasst:

Behördenmanagement

Standortinformationen

Flächen- und

Immobilienberatung

Finanzierungs- und

Fördermittelberatung

Krisenkontaktstelle

Arbeitsmarktberatung

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Expeditionen

RegJo hat sich in der Region Hannover auf den Weg

gemacht – und lädt ein zu einigen Expeditionen…

Dass demnächst Eisbären und andere tierische Vertreter aus der

rauen Lebenswelt des kanadischen Yukon in der Region Hannover

Einzug halten werden, ist ab Mai sicherlich eine Reise wert. Umso

mehr, als der Zoo Hannover eben gerade zum vierten Mal den

wichtigsten Preis der Branche als „Bester Zoo 2009/2010“ erhalten

hat. Die Expedition in die neue kanadische Erlebniswelt – übrigens

die siebte des Zoos – hat uns inspiriert, das Thema Reisen in

der Region auch mal ein bisschen großformatiger unter die Lupe

zu nehmen. Wohin, wenn ein freier Tag oder ein Wochenende

zur Verfügung steht? Diese kleinen, feinen Perlen, die man einfach

kennen muss, gibt es doch auch in der Region Hannover oder

einen Katzensprung weiter? Allerdings, es gibt sie. Kurze Wege,

großer Erholungswert und Überraschungsfaktor – das versprechen

die doch so nahegelegenen Fernweh-Tipps.

Eben diese veranlassen auch die Bewohner der Region, überragend

positive Heimatgefühle zu entwickeln. In ihrem ersten

gemeinsamen Interview berichten Oberbürgermeister Stephan

Weil und Regionspräsident Hauke Jagau über die Stärken und

Schwächen von Stadt und Land. Vor allen Dingen aber darüber,

in welchen Bereichen die Menschen die Region Hannover besonders

schätzen und warum die Landeshauptstadt in einem Ranking

der ZEIT unter den zehn trendigsten Cities der Welt landete.

Hier lebt und arbeitet man offensichtlich ziemlich gerne. Was

liegt also näher, als den schon angekurbelten Expeditionsgeist

auch in Richtung Immobilienentwicklung schweifen zu lassen?

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der neuen RegJo-Ausgabe.

Es gibt Einiges zu entdecken auf den verschiedenen Expeditionen

durch die Region Hannover

Stefanie Stüting

Chefredaktion

Büroräume in exklusiven Lagen. Wir beraten Sie gern.

Tel. 0 511–93 61 92-0 . www.angermann-hannover.de

REAL ESTATE ADVISORS | MERGERS & ACQUISITIONS | BUSINESS CONSULTANTS | MACHINERY & EQUIPMENT

Unternehmerbüro

in der Region Hannover

Cover © Aspria Spa & Sportclub Hannover

QR Code RegJo

Der QR Code („quick response“) kann von allen Smart-Phones

gelesen werden und verlinkt Sie direkt mit der Internet seite

des RegJo Magazins und des Polygo Verlages. Apps für den

QR Code sind in den bekannten App-Stores erhältlich. Der

QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle

Antwort) ist ein zweidimensionaler Code (2D-Code), der von

der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt

wurde. Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von

Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion

eingesetzt.


4 inhalt regjo hannover regjo hannover inhalt 5

22 Yukon Bay

66 Bestens beraten

36 Fernweh?

84 Immobilien

Kanada in Hannover: Im Mai eröffnet der Zoo Hannover

seine siebte Erlebniswelt „Yukon Bay“. Über 100 Tiere

werden hier ein neues Zuhause finden.

Portrait: Erfolgreiche und branchenkundige

Unternehmensberater aus der Region

Hannover.

Warum in die Ferne schweifen? RegJo zeigt echte

Oasen, Perlen und Geheimtipps in der Region

Hannover, die Lust auf’s Kofferpacken machen.

Hannover behauptet sich trotz Finanzkrise

auf dem deutschen Immobilienmarkt

als Top-Regionalstandort.

Bilder: eichels:Event, Sabina Przybyla, Aspria Hannover,

Region Hannover

Wirtschaft

Politik & Soziales

Technik & Wissenschaft

Land & Umwelt

Kultur

Freizeit & Sport

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Wirtschaftsforum Gemeinde Wedemark:

Über 130 Gäste aus der Region Hannover

tauschten sich zum Thema „Liquiditätsmanagement“

aus.

Veränderungen?: Die Vollack GmbH hat sich

auf Struktur- und Veränderungsprozesse in

Unternehmen spezialisiert und berät, plant

und baut – „mit Kopf, Herz und Hand“.

Yukon Bay: Bären, Bisons, Robben, Wölfe und

Co. entführen die Besucher des Zoo Hannover

ab Mai in die atemberaubende, raue Wildnis

Kanadas.

Bestens beraten: Für Familienbetriebe, mittelständische

Unternehmen und Konzerne

ist eine gute Beratung wertvoll und Vertrauen

dabei unabdingbar. RegJo stellt Unternehmensberater

aus der Region vor.

Die Messemacher: Rund zwei Millionen Besucher

und 25.000 Aussteller aus aller Welt

kommen jährlich zu den Messen und Veranstaltungen

nach Hannover. Ein Blick auf die

Highlights im Messejahr 2010.

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4 Köpfe – Vier Meinungen: Jörg Bode, Ariane

Jablonka, Tim Mittelstaedt und Dr. Volker

Römermann verraten uns ihre Geheimtipps

zur Freizeitgestaltung in der Region.

Mentoring: Gründerinnen-Consult Hannover

bringt Existenzgründerinnen mit Migrationshintergrund

und erfahrene Unternehmerinnen

zusammen.

Wo ist Zuhause?: Mehr als eine Werbekampagne:

Hannover heißt Zuhause“ wirbt für einzelne

Stadtteile in der Region.

Landschulheim am Solling: Das Internat

gehört zu den besten Schulen in Deutschland.

Eine Schülerin und heute erfolgreiche

Geschäftsfrau erinnert sich…

Neuer Vorstand: Mit frischem Wind geht

der Wirtschaftsförderverein Pro Hannover

Region (PHR) in sein 10-jähriges Jubiläum.

Politpremiere: Zum allerersten Mal geben

Hannovers Oberbürgermeister Stephan

Weil und Regionspräsident Hauke Jagau ein

gemeinsames Interview.

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φιλοσοφία: Unter dem Motto „Mensch –

Natur – Technik“ fand zum zweiten Mal das

Festival der Philosophie statt. Unter den

prominenten Gästen: Richard David Precht

und Gesine Schwan.

Weltgrößte Fachbibliothek für Technik:

Rund 7,8 Millionen Bände, Mikrofilme, CD-

ROMs und etwa 16.000 Abonnements gehören

zum Bestand der Technischen Informationsbibliothek

(TIB).

Wiese im Labor: Das Fraunhofer Institut für

Toxikologie in Hannover verfügt als eines von

nur zwei Instituten in Europa über einen Pollenraum

zur Simulation einer echten Wiese.

Mobile Dampfsauna: Die hannoversche Firma

Eininger hat die erste mobile Dampfsauna

entwickelt, die sich überall im Haus oder auf

einem Campingplatz aufbauen lässt.

Hannoveraner Erfindungen: Der hannoversche

Erfinder und Industrielle Emil Berliner

entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die

Schallplatte und das Grammophon.

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iF award für Fortis: Das Design des Chronographen

Spaceleader vom Schweizer Uhrenhersteller

Fortis wurde mit dem iF product

design award 2010 ausgezeichnet.

Fernweh?: Wer meint, dass echte Reisen

erst am Hannover Airport beginnen, der

irrt gewaltig. RegJo sagt, warum das so ist.

Leinebergland: Die Region Leinebergland

macht sich mit neuem Entwicklungskonzept

stark.

Mehr als ein Transitkreis: Der Landkreis

Soltau-Fallingbostel, 30 Kilometer von

Hannover entfernt, bietet optimale Voraussetzungen

als Logistikstandort.

Probis GmbH: Intelligente Technik macht

das Unmögliche möglich und die Bomlitzer

glücklich.

Immobilien im Aufwind: Ob Einzelhandel,

Bürowirtschaft oder Logistik – Hannovers

Immobilienmarkt trotzt der Krise und ist

bestens aufgestellt.

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10

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Comedy-Show: Die neue „Thomas und Helga

Show“ mit Thomas Hermanns und Helga Raspel

wird vom NDR seit Ende November im

Werkhof in Hannover produziert.

Händel-Festspiele: Die diesjährigen Händel-

Festspiele stehen unter dem Motto „Händel

& Hannover“. Einer der Höhepunkte: die Aufführung

der Oper „Tamerlano“.

Artist Station Records: Stars made in Hannover:

Das Plattenlabel Artist Station Records

wurde 2006 von Frank Bornemann und Martin

Kleemann gegründet.

BEST COMPANY VIDEO GmbH: In der modernen

Unternehmenskommunikation sind

Podcasts kaum noch wegzudenken. Carsten

Schüler erklärt, welche Vorteile Podcasts

mit sich bringen.

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Hightech-Schnitzeljagd im Deister: Geocaching

gibt es seit einem Jahrzehnt. Mittlerweile

hat die Schatzsuche via Satellit und

GPS weltweit eine Million Anhänger. Jetzt

entdeckt auch Hannover den Outdoor-Spaß.

Kurz mal weg: Der Hochsolling im Weserbergland

macht sich mit guten Angeboten

einen Namen.

Tagestour de luxe: Das Steigenberger Hotel

Treudelberg ist von Hannover aus immer ein

lohnenswerter Tagesausflug.

Einfach FortSchrittlich: Der TUIfly Marathon,

das größte Sportspektakel in der Region

Hannover, feiert 20-jähriges Jubiläum.

Die Genussmacher: Seit vier Jahren macht

der Marketingverbund hannoverscher Stadtgastronomen

Appetit auf Hannover. Noch

druckfrisch: der neue Genussmacher-Guide.

Kulturkalender: Die kulturellen und sportlichen

Höhepunkte des nächsten Vierteljahres

in der Region Hannover.


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4 Köpfe – Vier Meinungen

Sie kennen die Region Hannover wie ihre Westentasche – und sind daher gute Ratgeber bei der Frage,

wo man hier am besten und auf kurzen Wegen seine Freizeit gestalten kann.

Jörg Bode, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und

Verkehr: „In Region und Stadt Hannover findet eigentlich jeder

sein persönliches Lieblingsausflugsziel. Da ist zum Beispiel der Zoo

Hannover, für den ich gerade eine neue Dauerkarte gekauft habe.

Meinem Sohn gefällt besonders Mullewapp. Ich bin schon sehr

gespannt auf die neue Yukon Bay. Deutlich ruhiger und völlig entspannt

sind aber auch Spaziergänge im Deister. Da kann auch der

Hund mitkommen. Zum Beispiel kann man mit der S-Bahn bis

Barsinghausen fahren. Dann ist man auch schon fast da und kann

einige Stunden Natur genießen mit Ruhe, Wald, schönen Ausblicken

und wenig Rummel.“

Ariane Jablonka, Geschäftsführerin KLAVIERHAUS DÖLL und

AJ-Classic & Eventpromotion Hannover, Präsidentin des Lions

Clubs Hannover Aegidius: „In Hannover gibt es viele wunderbare

Naturschönheiten, die man sogar zu Fuß erreichen kann. Nach

einem Geschäftstag werfe ich mich gern in mein Laufoutfit und

treffe mich mit Freunden am Maschsee. Auf dem Weg um den

Maschsee verbindet sich Geselliges mit schönster Landschaft und

frischer Seeluft. Sehr zu empfehlen ist der Aegidius-Lauf am 29.

Mai. Bei dem 4. Benefizlauf, der unter der Schirmherrschaft von

Dr. Ursula von der Leyen steht, kann man etwas für seine Gesundheit

und gleichzeitig Gutes für schwerbehinderte Kinder tun.“

Tim Mittelstaedt, Landesvorsitzender des Verbandes der niedersächsischen

Jugendredakteure e.V. (VNJ) & Verlagskoordinator des

RegJo Hannover: „Für mich als alteingesessenen Kirchröder ist

es schon immer Entspannung pur, wenn ich in aller Ruhe durch

unseren Stadtteilkern (auch liebevoll „das Dorf“ genannt) schlendern

kann. Ein Muss für jeden Hannover-Freund ist meiner Meinung

nach eine Fahrt mit dem schrägen Fahrstuhl auf das Dach

des Neuen Rathauses. Wenn man dann von oben die riesigen Wasserflächen

und den enormen Grünanteil der Stadt sieht, erkennt

man, was für eine große und doch entspannte Metropole unser

Hannover wirklich ist!“

Dr. Volker Römermann, Rechtsanwalt in der Kanzlei Römermann

Rechtsanwälte AG: „Wenn ich es schaffe, aus der Kanzlei

herauszukommen – also selten, fahre ich gerne mit meiner Lebensgefährtin

Mila und meinem fünfjährigen Sohn Sven Laurent zum

Serengetipark. Giraffen zu streicheln, wenn sie ihre langen Hälse

hungrig in den Bus strecken, ist aufregend! Soll es etwas beschaulicher,

aber nicht weniger bunt zugehen, bietet sich der Vogelpark

Walsrode an. Zuletzt waren wir in Hildesheim: Roemer- und Pelizaeus-Museum,

Mumien anschauen. Nicht nur für Sven, der gerade

in seiner Ägypten-Phase steckt und zuweilen darauf beharrt, Pharao

zu sein, ein Erlebnis!“


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P r o g r a m m

C o m e d y

T r e n d

F e s t i va l

Kalin Lindena wurde

mit dem Sprengel-Preis

für Bildende Kunst 2010

der Niedersächsischen

Sparkassenstiftung ausgezeichnet.

Der Preis würdigt die umfassenden

Konzepte der Hannoveraner

Künstlerin und „die Balance zwischen

einer eigenen Materialästhetik und der

Hässlichkeit des Vorgefundenen“.

Karen Kamensek wird

ab Sommer 2011 neue

Generalmusikdirektorin

der Staatsoper Hannover

und tritt damit die

Nachfolge von Wolfgang Bozic an. Die

40-jährige amerikanische Dirigentin ist

dann die erste Frau in der 374-jährigen

Geschichte, die das Niedersächsische

Staatsorchester Hannover leitet.

Stephan Engelhardt

ist Behindertensportler

des Jahres. Der

sehbehinderte Schwimmer

aus Ronnenberg

hat ein überaus erfolgreiches Jahr

hinter sich: Bei den Schwimm-Europameisterschaften

der Menschen mit

Behinderungen in Island holte er in drei

Disziplinen drei Medaillen. Gratulation!

Ulf-Birger Franz ist

neuer Dezernent für

Wirtschaft, Verkehr und

Schulen der Region

Hannover und ist seit

Anfang April im Amt. Zu seinen Hauptaufgaben

zählt die Bündelung und

Neuordnung der Wirtschaftsförderung

in der Region. Dezernenten werden für

acht Jahre gewählt.

Mousse T. wurde vom

Freundeskreis Hannover

mit dem Stadtkulturpreis

2010 geehrt. Der

Preis ist mit 5.000 Euro

dotiert und zeichnet Hannoveraner

aus, die sich besonders für ihre Stadt

engagieren. Mousse T. verknüpfe Hannover

mit der Welt und dem Zeitgeist,

heißt es in der Begründung der Jury.

Mentoring Comedy-Show Hightech Schnitzeljagd im Deister

Einstiegshilfe mit Erfolgsfaktor: das interkulturelle

Mentoring für Migrantinnen.

Acht Monate lang steckt das kostenlose

Mentoring-Programm von Gründerinnen-Consult

Hannover Existenzgründerinnen

mit Migrationshintergrund und erfahrene

Unternehmerinnen unter eine Decke.

Die Mentorin stellt der Gründerin ihr vielfältiges

Know-how und ihre Berufserfahrung

zur Verfügung. Sie ist offen, um selbst

durch die Gründerin etwas Neues zu lernen.

Von Februar bis Oktober 2010 können

beide Partnerinnen die Inhalte und Termine

für ihre Zusammenarbeit gemeinsam festlegen.

Gründerinnen-Consult Hannover, ein

Bereich der hannoverimpuls GmbH, bietet

die Plattform, bringt die Partnerinnen

zusammen, die aus verschiedenen Branchen

stammen, organisiert und moderiert

drei Veranstaltungen zum Erfahrungs- und

Meinungsaustausch und begleitet den Prozess.

Gründerinnen und Mentorinnen profitieren

gleichermaßen durch das Zusammenführen

von Kompetenzen und Erfahrungen

verschiedener Kulturen. Gründerinnen-

Consult Hannover unterstützt mit verschiedensten

Projekten ein gründerinnenfreundliches

Klima in der Region.

HK

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.gruenderinnenconsult.de

Die neueste Comedy-Show Deutschlands

kommt aus dem Werkhof in Hannover.

Was in Amerika und England schon

längst Trend ist, kommt endlich auch

nach Deutschland: die Variety-Show, eine

Mischung aus Comedy, Artistik, Musik,

Spiel und Talk.

Der NDR produziert „Die Thomas und

Helga Show“ seit Ende Februar im Werkhof

Hannover-Nordstadt, einer ehemaligen

Fabrikhalle. Aufgezeichnet werden

dort sechs Sendungen vor Live-Publikum.

Die Moderatoren des neuen NDR-Formates

sind Thomas Hermanns, einer der profiliertesten

deutschen Comedy-Moderatoren und

„Chefsekretärin“ Helga Raspel, eine Neuentdeckung

der Comedy-Szene mit eindeutig

norddeutschem Einschlag. Ebenfalls mit

von der Partie ist Hannovers Lokalmatador

DJ Dittmar Bachmann, der auch „Popstar

der Comedy-Branche“ genannt wird.

DJ Dittmar Bachmann hatte mit seinem

kultverdächtigen „Xavier-Naidoo-

Hitmix“ kräftig in der Spaßgesellschaft

gerockt. Zu den Höhepunkten der Shows

des rastlosen Temperamentbündels und

Frauenschwarms gehören seine Tanzeinlagen.

In dieser Show setzt der frühere

Discjockey aus Hannover die musikalischen

Akzente und darf sich als One-Man-Band

jederzeit einklinken und „stören“. HK

Geocaching gibt es seit einem Jahrzehnt. Heute hat die Schatzsuche via Satellit und

GPS weltweit eine Million Anhänger. Jetzt entdeckt Hannover den Outdoor-Spaß.

Es war genau einen Tag nach dem 1. Mai

2000. Damals, vor zehn Jahren, schaltete

US-Präsident Bill Clinton die künstliche

Verfälschung am GPS-System ab. Einen

Tag danach, am 2. Mai 2000, versteckte der

Amerikaner Dave Ulmer den ersten Geocache

der Welt. Waren genaue Positionsangaben

bis dahin nur den Militärs vorbehalten

und aus Sicherheitsgründen für

Zivilanwender mit einer künstlichen Abweichung

(Verfälschung) versehen, ließ sich ab

sofort bis auf wenige Meter genau per GPS

navigieren – von jedermann.

Seitdem hat die Geocaching Community

eine knappe Million Schätze, sogenannte

Caches, versteckt, allein in Deutschland

wollen 120.000 dieser Caches gefunden

werden. Markus Gründel ist der dienstältes te

aktive Geocacher in der Region Hannover.

Seit 2002 ist der 38-Jährige dabei, hat bereits

über 1.500 Caches gefunden und bezeichnet

sich selbst als Genusscacher. Mittlerweile

hat Markus Gründel sein Hobby zum

Beruf gemacht und das deutschsprachige

Standardwerk „Geocaching“ verfasst. Aber

nicht nur das. „Wir arbeiten derzeit daran,

zusammen mit namhaften Hotels und der

Stadt Hannover, kommerzielle Geocaching-

Touren zu konzipieren und aufzubauen. Die

ersten sind bereits fertig und auch „buchbar.“

In Barsinghausen am Deister befindet

sich der erste Geocaching-Lehrpfad mit verschiedenen

Cache-Arten in unterschiedlichen

Schwierigkeitsstufen und Längen.

Ausgangsort ist der Bahnhof von Barsinghausen,

sodass diese Serien auch ohne Auto

erreicht werden können. Viele der Caches

können mit Kinderwagen und Rollstuhl

angefahren werden.

Zurzeit sind über die offiziellen Geocaching-Seiten

www.geocaching.com,

www.geocaching.de, www.opencaching.de

rund 100 Caches in und um Barsinghausen

versteckt, im ganzen Deister sind es über

300. Und es werden mehr! Die Schnitzeljagd

per GPS erobert den Deister. In der Innenstadt

sowie um den Maschsee entstehen

gerade die ersten Caches speziell für Touristen.

Gründel: „Seit Sommer 2009 ist Geocaching

in aller Munde. In Hannover wollen

wir dieses Hobby umsichtig einem größeren

Publikum zugänglich machen.“ SST

Weitere Informationen zum Thema Geocaching finden Sie auf der Internetseite von

Markus Gründel unter www.cachetool.de und unter www.hannover.de

φιλοσοφία

Philosophischer Bogen nach Shanghai:

das zweite Festival der Philosophie.

Erneut haben sich die niedersächsische Landeshauptstadt

und die Philosophische Fakultät

der Leibniz Universität mit über 50 Veranstaltungen

philosophischen Fragestellungen

gewidmet. „Mensch – Natur – Technik“ lautete

die Überschrift des zweiten Philosophie-Festivals,

das sich damit thematisch an

das Motto der EXPO 2000 vor zehn Jahren

anlehnte. Das zweite Festival war mit seinem

umfangreichen Programm doppelt so groß

wie das erste und wartete gleichzeitig mit vielen

prominenten Gäste auf, darunter Bestsellerautor

Richard David Precht, Stararchitekt

und EXPO-Planer Albert Speer, Philosophin

und Politikerin Gesine Schwan sowie der

Soziologe Oskar Negt. Raimund Nowak, Landeshauptstadt

Hannover: „Ein Jahrzehnt

nach der Weltausstellung spannen wir mit

dem Festival den Bogen zur bevorstehenden

EXPO in Shanghai.“ Daher standen

globale Nachhaltigkeitsstrategien, damals

Kernthema der EXPO 2000, und die besonderen

Herausforderungen für die urbanen

Räume („Better City – Better Life“), wie sie

nun in Shanghai thematisiert werden, im

Mittelpunkt des Festivals.

HK

Weitere Informationen im Internet unter

www.festival-der-philosophie.de

Bilder: Sergej Jensen, Kobie van Ransburg, Behinderten-Sportverband Niedersachsen e. V., Christian Stahl, Tina Winkhaus,

gründerinnenconsult, NDR Fernsehen DIE THOMAS UND HELGA SHOW. Bild: NDR / Marcus Krüger

Bilder: Markus Gründel, Festival der Philosophie


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M u s i k

L a b e l

S ta d t

B e r at u n g

Händel-Festspiele

Artist Station Records

Wo ist Zuhause?

Veränderungen?

iF award für Fortis

Das klare, von der

Funktion geprägte

Design des Chronographen

Spaceleader vom

Schweizer Uhrenhersteller Fortis wurde

mit dem iF product design award 2010

ausgezeichnet. An der Entwicklung der

Automatikuhr waren neben den Uhrmachern

und Technikern von Fortis die

kreativen Köpfe von Volkswagen Design

beteiligt. Der Chronograph Spaceleader

ist nicht die erste Uhr von Fortis, die für

Schlagzeilen sorgt. Als erste Uhrenfabrik

der Welt für automatische Armbanduhren

hat Fortis Uhrengeschichte geschrieben.

Ende der 90er Jahre entstand aufgrund

der intensiven Zusammenarbeit mit der

Raumfahrt der welterste und einzige

Chronograph Automatik mit mechanischem

Alarm. Die iF awards werden seit

1952 in Hannover verliehen und zählen

zu den weltweit größten Designwettbewerben.

Die Händel-Festspiele 2010 stehen unter

dem Motto „Händel & Hannover“.

Seit Anfang Februar läuft der bundesweite

Kartenverkauf für die 90. Internationalen

Händel-Festspiele Göttingen. In

diesem Jahr stehen für die insgesamt 96

Veranstaltungen 19.500 Karten zur Verfügung.

580 Künstlerinnen und Künstler

aus aller Welt sind an den Festspielen beteiligt.

Unter dem Motto „Händel & Hannover

bieten die Händel-Festspiele erneut

zahlreiche musikalische Highlights. Zu

den Höhepunkten zählt unter anderem die

Oper „Tamerlano“. Mit einem Galakonzert

in der Galerie in Hannover-Herrenhausen

am 19. Mai beleuchten die Festspiele Händels

Bedeutung für das Land Nieder sachsen

und die Stadt Hannover. Nach der Festivalsaison

2011 wird Nicholas McGegan (Bild)

die künstlerische Leitung der Festspiele

abgeben. McGegan übernahm diese Position

1991 von Sir John Eliot Gardiner. In

den zwanzig Jahren seiner künstlerischen

Leitung konnten sich die Festspiele kontinuierlich

als eines der international am

meisten beachteten Festspiele alter Musik

profilieren. Die Nachfolge von McGegan

entscheidet sich im Frühjahr 2010. HK

Tickets unter www.haendel-festspiele.de

und www.ticketonline.com

Stars made in Hannover: Das Plattenlabel Artist Station Records wurde 2006 von

Frank Bornemann und Martin Kleemann gegründet.

Unter einem Dach mit den renommierten

Horus Sound Studios betreut das

Label Artist Station Records (ASR) nach

nur zwei Jahren Aufbauarbeit bereits

eine breite Palette an nationalen und

internationalen Künstlern. Im Gegensatz

zu herkömmlichen Labels entwickelt

ASR als Deutschlands erste „Agentur für

Labeldienstleis tungen“ ein Geschäftsmodell,

das es Künstlern erlaubt, ihre Musik

selbständig zu veröffentlichen.

Martin Kleemann erklärt: „Unter dem

Motto ‚Partnerschaft statt Abhängigkeit‘

erhält der Künstler bei uns die Leistungen,

die für eine Veröffentlichung notwendig

sind. So reicht das Angebot vom hausinternen

Produkt-Management inklusive

Artist Development sowie der Konzeption

und Umsetzung der Promotion- und Marketingpläne

bis hin zum internationalen physischen

und digitalen Vertrieb.“ Dafür steht

Artist Station Records eine Auswahl leistungsfähiger

und erfolgreicher Partner zur

Seite. Der Künstler entwickelt gemeinsam

mit Artist Station Records seinen Veröffentlichungsplan

und stellt sich das für ihn optimale

Partnernetzwerk zusammen. Jetzt bot

sich durch die Veröffentlichung des neuen

ELOY-Albums „Visionary“ auf Artist Station

Records erstmalig ein direkter Vergleich des

Labels mit der Arbeit einer Major Company.

Schließlich wurde die Band ELOY in der

Vergangenheit ausschließlich über große

Tonträgerhersteller wie EMI, BMG/SONY

und SPV vermarktet. Da die letzte Veröffentlichung

immerhin elf Jahre zurück lag,

stand die Arbeit von ASR und dem Vertrieb

Soulfood auf einem besonderen Prüfstand.

Kleemann zum Ergebnis: „Die Abstimmung

zwischen Marketing, Promotion und Vertrieb

funktionierte und schuf beste Voraussetzungen

für ein maximales Verkaufsergebnis.

Die gute Abstimmung der einzelnen

Ressorts brachte eine hohe Geschwindigkeit

und Präzision, welche es möglich machte,

auf alle Bewegungen im Markt schnell zu

reagieren.“ Das Album war nahezu zeitgleich

in ganz Europa sowie über Lizenzvereinbarungen

in den USA und Russland

erschienen. „Das Ergebnis hat alle Erwartungen

des Lizenzgebers und Künstlers

übertroffen.

SST

Der „Tag der offenen Tür“ findet am Sonntag, dem 30. Mai 2010 statt. Das genaue Programm

kann ab Mai unter www.horus.de und www.artiststation.de angesehen werden.

Mehr als eine Werbekampagne: „Hannover

heißt Zuhause“ wirbt für Stadtteile.

Blick zurück: Im März 2003 startete die

Kampagne „Hannover heißt Zuhause“ in

den Stadtteilen List und Stöcken, im Oktober

desselben Jahres folgten die Stadtteile

Döhren und Linden. 2005 sind Badenstedt,

Groß-Buchholz, Mitte und Ricklingen in das

Programm gegangen, 2006 kamen die Südstadt

und Herrenhausen hinzu. 2007 ging

es weiter in Vinnhorst und Vahrenheide

sowie Sahlkamp, 2008 dann in Misburg

und Bothfeld. 2009 gingen Mühlenberg,

Bemerode, Davenstedt und Vahrenwald an

den Start, zurzeit laufen die Vorbereitungen

für die Nordstadt. Anlass für das Projekt

war der anhaltende Abwanderungstrend,

den die Stadt seit den 70er Jahren zu

verzeichnen hat. Jährlich gingen Hannover

rund 2.000 Menschen verloren, meist junge,

gutsituierte Einwohnerinnen und Einwohner,

die als Familien mit Kindern oder als

junge Paare (noch) ohne Kinder der Stadt

den Rücken kehrten. Hiermit geht ein wichtiges

Zukunftspotential für die Stadtgesellschaft,

für bürgerschaftliches und für politisches

Engagement verloren. Aufgrund

eines ganzen Bündels städtischer Maßnahmen

gegen die Abwanderung ist die Zahl

der Wegzüge in das Umland inzwischen auf

650 zurückgegangen. HK

Die Vollack GmbH hat sich auf Strukturund

Veränderungsprozesse spezialisiert.

Die Ingenieursgesellschaft hat sich auf

Struktur- und Veränderungsprozesse in

Unternehmen spezialisiert. Sie berät, plant

und baut – „mit Kopf, Herz und Hand“, wie

Bernd Haase, Leiter des Standorts Hannover,

betont. Wichtig ist dem Team dabei

die langfristige Kundenbindung und eine

verlässliche Arbeitsweise. Den Nutzen der

methodischen Planungs- und Ausführungskompetenz

schätzen besonders Unternehmen,

die pragmatische, zukunftsfähige

Lösungen im Bestand oder im Neubau

wünschen.

Das Ergebnis kann auch sein, nicht

zu bauen. Dann findet Vollack Lösungen

in effizienten Abläufen, Strukturen oder

Organisationseinheiten. Die Visionen und

Werte des Kunden bestimmen die Zielvorgaben.

Darauf aufbauend werden mit einem

kundendefinierten Zeithorizont Organisationsstrukturen,

Fertigungs- und Montageabläufe

durchleuchtet und die gesamte

Logistik umfassend analysiert. Ein professionell

erarbeitetes Ideallayout bildet den

Maßstab für die Angleichung an die real

gegebenen Bedingungen.

HK

Vollack GmbH & Co. KG

Tel. 0511/ 524878 60, www.vollack.de

Wedemark

Anscheinend

hat das

aktuelle Wirtschaftsforum

der Gemeinde

Wedemark direkt den Puls der Zeit

getroffen… Über 130 Gäste, darunter

namhafte Firmen des Wirtschaftsraumes

Region Hannover wie auch alle hiesigen

Gewerbeverbände, tauschten sich

zum Thema „Liquiditätsmanagement“

aus. Fragen wie „Wie kann ich meine

eigene Zahlungsfähigkeit sichern? Nach

welchen Kriterien entscheidet eine Bank

für oder gegen eine Kreditvergabe?

Und was bestimmt überhaupt die Höhe

des Kreditzinses?“ standen hierbei im

Mittelpunkt. Auch zahlreiche politische

Vertreter und Verwaltungsspitzen der

Nachbarkommunen und der Regionsversammlung

waren anwesend. Ebenso das

Unternehmerbüro der Region Hannover

sowie die hannoverimpuls Gmbh, die

regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Nach dem Fachvortrag der

Deutschen Bank PGK AG konnten sich

die Besucher an den Ständen der Wirtschaftsförderungen

und Gewerbeverbände

weiterführend austauschen.

Bild v.l.: Carsten Niemann, Wirtschaftsförderer Gemeinde

Wedemark; Cristof Reiser, Deutsche Bank PGK AG; Ralf

Sudmann, Leiter Geschäftskunden Region Niedersachsen

und Tjark Bartels, Bürgermeister Gemeinde Wedemark.

Bilder: Randi Beach, Artist Station Records

Bilder: Stadt Hannover / Windrich & Sörgel, Vollack GmbH, FORTIS / Peter Peter Team GmbH, Carsten Niemann


Was immer Sie vorhaben,

wir machen es Ihnen leichter!

Neben den sportlichen, musischen und handwerklichen Angeboten

sprechen klare Fakten für das Landschulheim am

Solling, das zu den besten 20 deutschen Internaten zählt.

Das Unternehmerbüro in der Region Hannover unterstützt

Sie mit einem kompletten Serviceangebot. Egal, ob Sie

Gewerbeimmobilien suchen, Fördermittel beantragen

wollen oder kritische Situationen meistern müssen –

als Lotse zwischen Wirtschaft und Verwaltung sind wir

der richtige Ansprechpartner!

Dinge, die einfach bleiben

Das Internat Stiftung Landschulheim am Solling gehört zu den besten Schulen in Deutschland. Eine

Schülerin und heute erfolgreiche Geschäftsfrau erinnert sich… Tag der offenen Tür ist am 9. Mai.

Text: Hannah Kroft Fotografie: Landschulheim Solling

Behördenmanagement

Standortinformationen

Flächen- und Immobilienberatung

Finanzierungs- und Fördermittelberatung

Krisenkontaktstelle

Arbeitsmarktberatung

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Unternehmerbüro

in der Region Hannover

Es gibt einfach Dinge, die bleiben. Eins davon ist dieses

bestimmte Gefühl von Heimat und Geborgenheit, das die

heute erfolgreiche Geschäftsfrau Susanne Schönenberger-Rummel

überkommt, wenn sie wieder durch den Park

ihres alten Internats – des Landschulheims am Solling –

spaziert. Erinnerungen an alte Zeiten werden wach. Gute

Zeiten. Heute besucht auch die Tochter das internationale

Internat bei Holzminden, das im vergangenen Jahr sein

100. Jubiläum feierte. „Damals mit 16 Jahren befand ich

mich in einer familiär und schulisch schwierigen Situation“,

erinnert sich die ehemalige LSH-Schülerin. „Meine

Eltern hatten verschiedene Internate mit mir besucht.

Das Richtige war aber einfach nicht dabei gewesen. Als

ich dann zum ersten Mal das idyllische Gelände des Landschulheims

betrat, war ich sofort verliebt. Die ganze Zeit

hatte ich den innigsten Wunsch gehabt, einfach Ruhe zum

Lernen zu haben. Hier fand ich genau das, was ich suchte.“

Neben den sportlichen, musischen und handwerklichen

Angeboten sprechen klare Fakten für das Landschulheim

am Solling, das zu den besten 20 deutschen Internaten

zählt. Die Klassen sind klein, im Schnitt 12 bis 20

Schüler. Oberstufenkurse können auch mal nur von fünf

Schülern besucht werden. Die Hausaufgaben werden von

allen Schülern gleichzeitig nachmittags in der „Arbeitsstunde“

erledigt. Vom Unterhaus, dem 1909 als erstem

errichteten Gebäude des Internats, blickt man auf den Reitplatz.

Man sieht die Sternwarte, das Institut für die Naturwissenschaften

und spaziert an den Koppeln der Pferde

vorbei. Man wirft einen Blick in Tischlerei, Töpferei oder

Schmiede, bewundert Pferdestall, Reitplatz, Tennisplätze,

Sporthalle und Fitnessbereich.

Im Landschulheim am Solling leben die Schüler in

einer Art Ersatzfamilie – Tür an Tür mit den diese Wohngruppe

betreuenden Lehrern und deren Familien. Eine solche

Gruppe im Internat bilden acht bis zwölf Schüler, zwei

teilen sich ein Zimmer. Man lebt zusammen, isst zusammen,

nutzt die vielfältigen Freizeitangebote. Was in den

kleinen Klassen gilt, ist auch in der Freizeit Devise. „Man

kann sich nicht verstecken“, bringt die ehemalige Schülerin

das Leben im Internat auf den Punkt. Kaum überraschend

ist dabei, dass die internationalen Schüler ihre

Abschlüsse nicht selten mit Bestnoten absolvieren.

Susanne Schönenberger-Rummel macht das Landschulheim

am Solling für ihren späteren Erfolg in weiten

Teilen mitverantwortlich. Nach dem Studium der Publizistik

in München und der Ausbildung zur textilen Modezeichnerin

in Hannover ist sie 25 Jahre lang erfolgreich

als Modeagentin tätig gewesen. Um letztlich mehr für ihre

Familie da sein zu können, eröffnete sie vor einigen Jahren

ein Modegeschäft in Hannover-Kirchrode. Vor allem

mit den handgemachten Blazern von STAJAN hat sich die

ehemalige LSH-Schülerin hier einen Namen gemacht.


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Niedersachsen.

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Frischer Wind bei PHR

Der Wirtschaftsförderverein Pro Hannover Region (PHR) geht mit neuer Vorstandsbesetzung

in sein Jubiläumsjahr. Frauen sind ab sofort in Vorstand und Führung paritätisch vertreten.

Text: Harald Jacke Fotografie: JaMedia

Im September dieses Jahres besteht der Wirtschaftsförderverein

Pro Hannover Region zehn Jahre. Mit einem neuen

Vorstand geht die starke Interessenvertretung der regionalen

Wirtschaft ins Jubiläumsjahr. Am 8. April konstituierte

sich der am 19. Januar 2010 von den Mitgliedern neu

gewählte Vorstand.

Alter und neuer Vorsitzender ist Dr. Heinrich Ganseforth,

Inhaber der Strategy & Marketing Institute GmbH.

Seine Stellvertreter heißen Dr. Sabine Johannsen, Vorstand

der NBank, und Bernd Bühmann, Vertriebs- und Marketingleiter

beim Textilpflegeunternehmen Kuntze und

Burgheim. Rainer Wahl bekleidet das Amt des Schatzmeisters.

Er führt die Firma Wahl & Co. in Seelze, ein Unternehmen

für Sicherheits- und Informationstechnik. Neue

Schriftführerin im Vorstand ist Martina Lenk, Geschäftsführerin

der Madsack Online GmbH & Co. KG. Mit der

PHR-Geschäftsführerin Bärbel Jacob nimmt eine weitere

Frau Führungsfunktionen bei Pro Hannover Region wahr.

Dem Verein gehören 400 Mitgliedsunternehmen mit rund

50.000 Mitarbeitern an.

Für sein Jubiläumsjahr hat sich der Wirtschaftsförderverein

viel vorgenommen. „Wir starten unsere dritte Mitgliederbefragung

und relaunchen unsere Webseite“, berichtet

Dr. Heinrich Ganseforth. Neun Arbeitsgruppen, in

denen sich 75 Unternehmer ehrenamtlich engagieren, bilden

den Motor des Vereins. Sie heißen „Date your future“,

„Corporate Social Responsibility“, „Gesundheitsmanager“,

„Messen, Events, Kongresse“, „Imagebildung und Öffentlichkeitsarbeit“,

„International“, „Informationstechnologie“,

„Kontakte & Synergien“ sowie „Projektideen“. Einmal

im Monat treffen sich alle Mitglieder morgens in einer

exklusiven Location zum PHR-Frühstücks-Talk. Hier ist

bereits so manches Geschäft angebahnt worden.

Zu den Vereinsprojekten im Jubiläumsjahr zählen der

bundesweit einmalige CSR-Award mit den Kooperationspartnern

NBank, der Hannoverschen Volksbank und der

InWEnt gGmbH. Der Preis honoriert die freiwillige Übernahme

gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmer.

Weitere Aktivitäten: die Jobmesse „Date your future“,

bei der im März Schüler – im Gespräch mit Geschäftsführern

– erfolgreich Ausbildungsstellen bei PHR-Mitgliedsfirmen

akquirierten.

Flagge zeigt der Wirtschaftsförderverein auch im April

auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand mit der

Wirtschaftswachstumsgesellschaft hannoverimpuls.

Am 1. Juni feiert Pro Hannover Region den 100. Frühstücks-Talk

auf der Gartenterrasse des Neuen Rathauses.

Dieses Unternehmer-Event bildet praktisch den Auftakt zu

den Feierlichkeiten für zehn Jahre Expo Hannover. Auf

dem Gelände der Weltausstellung war das größte Wirtschaftsnetzwerk

der Region im September 2000 ins Leben

gerufen worden. Zu den Gründungsmitgliedern gehören

die Firma Bahlsen, die Deutsche Telekom, Sennheiser electronic,

die Stadtwerke Hannover AG, die IHK Hannover

sowie die Leibniz Universität Hannover. Weitere Informationen

unter www.p-h-r.de


16 interview regjo hannover regjo hannover interview 17

Politpremiere

Zum allerersten Mal geben Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil

und Regionspräsident Hauke Jagau ein gemeinsames Interview.

Interview: Stefanie Stüting Fotografie: Tim Mittelstaedt

Welches sind die großen aktuellen Themen, über die Landeshauptstadt

und Region Hannover derzeit gemeinsam nachdenken?

Weil: Was uns aktuell natürlich verbindet, ist das Thema Finanzen.

Wir leiden gemeinsam, auch wenn die Themen dabei mal in

eine unterschiedliche Richtung gehen können. Dieser Bereich ist

elementar und allgegenwärtig.

Jagau: Das ist richtig, die Finanzsituation verdrängt derzeit alles,

was man so an neuen Ideen hat. Wir arbeiten unter anderem

gerade daran, die Abiturienten aus dem Doppeljahrgang, der jetzt

die Schule abgeschlossen hat, ins Berufsleben zu bringen. Das ist

eine enorme Herausforderung – wir wollen das unbedingt schaffen.

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Region Hannover

im Moment konkret aus?

Weil: Wir arbeiten in der Wirtschaftsförderung bereits sehr eng

zusammen und werden diese Kooperation in Zukunft noch weiter

ausbauen. Die Hannover Holding und unsere gemeinsamen Sparkassen

sind Ausdruck dieser Zusammenarbeit. In den deutschen

Großstadträumen ist Hannover mit dieser Konzeption führend.

Jagau: Der nächste Schritt wird sein, dass die Bereiche Wirtschaftsförderung

von Stadt und Region unter dem Dach der „hannoverimpuls“

auch räumlich zusammenziehen. Wir wollen, dass

jede Arbeit nur noch einmal gemacht wird und nicht von Stadt und

Region doppelt. Unser Ziel ist Wirtschaftspolitik aus einem Guss.

Es geht nur zusammen, nicht alleine oder gegeneinander. Und es

macht keinen Sinn, voreinander Angst zu haben. Wir diskutieren

vor diesem Hintergrund auch mit den 20 Städten und Gemeinden

außerhalb der Landeshauptstadt, wie wir sie noch stärker einbinden

können. Was uns ganz deutlich von anderen Städten und

Regionen unterscheidet ist, dass wir Wohl und Wehe in einem viel

stärkeren Maß teilen.

Wie sieht es mit dem gegenseitigen Verständnis bei den Bürgern

in der Region aus?

Weil: Über die Jahre ist das gegenseitige Verständnis zwischen

Region und Stadt merklich gewachsen. Früher hatten wir es hier

mit einem ausgesprochenen Missverhältnis zwischen der Stadt und

dem Landkreis zu tun. Neun Jahre gibt es die Region Hannover

jetzt. In den ersten fünf Jahren kam ein langsamer Angewöhnungsprozess

in Gang und seit etwa vier Jahren beobachten wir

eine merkliche Annäherung. Inzwischen haben wir auch ein sehr

gutes Verhältnis zwischen den 21 Städten und Gemeinden.

Jagau: Wir haben ja auch eine Fülle gemeinsamer Arbeitsthemen

und sehen uns beinahe öfter als unsere Ehefrauen (lacht). Und

wir können echte Erfolge verbuchen. So hat die Region Hannover

einen der größten Sparkassenverbände Deutschlands aufgebaut.

Ein großer Erfolg ist auch, dass das Klinikum jetzt kostendeckend

arbeitet. Vor einigen Jahren hat es ein operatives Defizit von rund

20 Millionen Euro gehabt. Beides sind gute Beispiele für die konstruktive

Zusammenarbeit von Stadt und Region. Das sind Riesenerfolge.

Es braucht immer wieder Kraft, das große Ganze zu denken

– daher sind Stadt und Region in einem kontinuierlichen und

engen Austausch miteinander.

Herr Weil, angenommen das Thema der leeren Kassen wäre nicht

so omnipräsent, wie es aktuell der Fall ist … In welche Bereiche

würden Sie investieren?

Weil: Das ist ja mal eine schöne Frage… Wenn ich keine Finanzsorgen

hätte, würde ich vor allem in Bildung, Krippen und Ganztagesschulen

investieren. Ich würde die Infrastruktur in Hannover

weiter ausbauen und das Straßennetz verbessern. Außerdem würde

ich sehr viel im Bereich Kultur bewegen. Die sogenannten weichen

Standortfaktoren sind für eine Stadt und Region extrem wichtig.

Wie ist es denn ganz realistisch um die Finanzen in der Region

Hannover bestellt?

Jagau: Wir müssen Einschnitte in einer Größenordnung vornehmen,

die sich derzeit wohl keiner so richtig vorstellen kann. Im

öffentlichen Nahverkehr zum Beispiel geht es längst nicht mehr

um die Frage, wie und wo hier weiter ausgebaut wird, sondern

darum, welche Takte wir in Zukunft überhaupt noch halten können.

Es geht um die Frage, wie wir einen weiteren Absturz abbremsen

können. Allein in diesem Jahr müssen wir 170 Millionen Euro

Schulden machen, nur um die laufenden Kosten zu decken. In diesem

Winter war eins ja sehr plakativ zu beobachten. Angesichts

der Eis- und Schneemassen war die Erwartungshaltung der Bürger

an den Staat enorm hoch. Auch hier sind finanzielle Engpässe

entstanden. In Zukunft wird die Frage nicht mehr nur lauten „Wo

ist der Staat?“, sondern „Inwieweit sind die Bürger bereit, Staat

auch zu finanzieren?“.

Wie ist die Zusammenarbeit der Kommunen in der Region Hannover

mit der Stadt organisiert?

Jagau: Wir sind als Region Hannover generell, was die Finanzen

angeht, immer ein Jahr hinter der allgemeinen Entwicklung

zurück. Die Regionsumlage, die die Städte und Gemeinden zahlen,

richtet sich jeweils nach der Finanzentwicklung der Kommunen

im Vorjahr. 2009 haben wir zum ersten Mal seit Bestehen

der Region kostendeckend gearbeitet und haben dabei sogar noch

kleine Überschüsse gemacht. Jetzt, 2010, stürzen wir so tief ab wie

nie zuvor. Wir haben in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet,

die Kosten in den Griff zu kriegen. Das war uns auch gelungen.

Nun bewegen wir uns mit unserem Defizit in Dimensionen,

die Angst machen. Was etwa, wenn wir Vereine nicht mehr finanziell

stützen können? Viele Menschen, die dort ehrenamtlich tätig

sind, werden sich zu Recht vernachlässigt fühlen und womöglich

ihr Engagement einstellen. Wir verlieren unwiederbringlich ganz

wichtige Funktionen der Sozialgemeinschaft.

Weil: Das Finanzsystem in der Region Hannover ist sehr solidarisch

angelegt. Die Sozialkosten werden aus einem gemeinsamen

Topf bezahlt. Alle 21 Städte und Gemeinden zahlen je nach

ihrer Einwohnerzahl und Steuerkraft ein. Die Leistungsstärkeren

zahlen mehr, die Leistungsschwächeren zahlen weniger. Das ist,

wie ich finde, sehr gerecht. Dadurch erreichen wir eine Ausgeglichenheit

in den Kommunen und haben keine nennenswerte

Bürgermeis terkonkurrenz. Wenn sich ein Unternehmen entscheidet,

nicht in Hannover, sondern in Langenhagen anzusiedeln, fließen

seine Gewerbesteuern letztlich in den gemeinsamen Topf, an

dem alle partizipieren. Das System ist vernünftig, ändert aber trotzdem

nichts daran, dass die Region stark unterfinanziert ist. Vor

allem im Bereich der sozialen Kosten. Die Schere geht immer weiter

auseinander.

Jagau: Die größte Summe, die wir stemmen müssen, liegt mit

850 Mio. Euro bei den Sozialkosten für zum Beispiel Grundsicherung

im Alter und Hartz IV. Wir können diesen Kostenpunkt nicht

steuern, weil es gesetzliche Ansprüche sind. Es gibt immer wieder

neue Gesetze, die wir umsetzen müssen, und es stellt sich in

nicht wenigen Fällen die Frage nach dem Sinn und Unsinn solcher

Entscheidungen.

Weil: Unser finanzieller Handlungsspielraum ist sehr begrenzt. Und

die gesamtstaatliche Ebene bewegt sich derzeit in eine absolut kontraproduktive

Richtung. Jetzt über Steuersenkungen zu debattieren,

ist unrealistisch – gesamtstaatlich haben wir da ein großes

Problem. Vor allem die Kommunen wären hiervon besonders stark

betroffen. Wir arbeiten auf der kommunalen Ebene in dem Rahmen

und unter den Bedingungen, die der Staat uns vorgibt.


18 interview regjo hannover regjo hannover interview 19

Stephan Weil wurde 1958 in Hamburg geboren und wohnt

seit 1965 in Hannover. Nach seinem Jura-Studium in Göttingen

wurde er Rechtsanwalt, Richter und Staatsanwalt in Hannover.

Von 1991 bis 1997 war Weil Ministerialrat im Niedersächsischen

Justizministerium und anschließend für die Finanzen

zuständiger Stadtkämmerer. 2006 hat Stephan Weil die Wahl

zum Oberbürgermeister der Stadt Hannover gewonnen und ist

seither auch in verschiedenen Aufsichtsräten vertreten. Stephan

Weil ist verheiratet und hat einen Sohn.

Mitunter stellt sich ein Gefühl ein, wie das Sprichwort sagt:

Bedenke, dass das Licht am Ende des Tunnels auch der entgegenkommende

Zug sein kann.

Zehn Jahre nach der Expo: Wie viel Nachhaltigkeit hat die Weltausstellung

bewiesen? Wovon profitieren Stadt und Region heute

noch und wo ist versäumt worden, die positiven Effekte der Expo

langfristig zu nutzen?

Jagau: Dank der Expo haben wir heute die S-Bahn. Und die hat

einen Standard, den es wirklich selten gibt. Man muss sich einmal

vor Augen führen, dass man in der Region Hannover völlig

ländlich wohnen und trotzdem problemlos am gesellschaftlichen

Leben in der Landeshauptstadt teilnehmen kann. Die Anbindung

der ländlichen Gebiete ist hervorragend. 600.000 Menschen nutzen

täglich die S-Bahnen in der Region. Für sie ist diese Mobilität

ein Riesengewinn an Lebensqualität. Auch die Verlängerung der

Stadtbahnlinie 6 bis zum Messe-Gelände ist eine Folge der Weltausstellung.

Unsere Nahverkehrsstruktur würde nicht in dieser Form

existieren, wenn es die Expo nicht gegeben hätte. Darüber hinaus

wurde vieles – auch in den dezentralen Projekten – geschaffen, was

bis heute Bestand hat: Man denke etwa an den Park der Sinne in

Laatzen und an die Klimaschutzagentur, die aus dem Expo-Projekt

Klexx entstanden ist.

Weil: Eine Studie zu diesem Thema gibt uns zu dieser Frage recht

genaue Informationen. Es ist unbestritten, dass die Expo und alle

damit einhergehenden baulichen Maßnahmen die Zufriedenheit

mit Hannover inner- und außerhalb sehr verbessert haben. Die

Stadt ist bekannter geworden und bekommt gute Noten. Wir haben

hier seitdem eine erhebliche Steigerung an Lokalpatriotismus. Die

Infrastruktur ist seit der Expo in einer guten Verfassung und Hannover

ist verkehrstechnisch glänzend aufgestellt. Es gibt derzeit

kein infrastrukturelles Problem oder Projekt, das dringend angegangen

werden müsste. Auch in der Innenstadt hat die Expo ihre

Spuren hinterlassen. Ausgehend vom Hauptbahnhof hat es anlässlich

der Weltausstellung einen wahren Sanierungsschub gegeben.

Bis heute hält diese Modernisierungswelle an, die eigentlich im

Vorfeld der Expo begonnen hat. Initialzündung war die Modernisierung

des Hauptbahnhofes.

Hauke Jagau, seit vier Jahren Regionspräsident der Region

Hannover, wurde in Hannover geboren und hat an der Uni Hannover

Rechtswissenschaften und Sozialwissenschaften studiert.

Den Schwerpunkt seiner juris tischen Ausbildung legte er

auf die Bereiche Staats- und Verwaltungsrecht. 1990 kam Hauke

Jagau ins Justizministerium. Ab 1994 arbeitete er in der Niedersächsischen

Staatskanzlei von Gerhard Schröder als Referent

für Rundfunk- und Medienrecht sowie Verfassungsrecht. Hauke

Jagau ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Weil: Die Studie ergibt auch, dass die Akzeptanz sowohl in der

Stadt Hannover als auch in der Region gleichmäßig vorhanden

ist. Was das Expo-Gelände und seine Entwicklung betrifft, muss

man sich zunächst eine Frage stellen. Nämlich die nach der Perspektive.

Sagt man, das Glas ist drei Viertel voll? Oder betrachtet

man es als ein Viertel leer? Tatsache ist, dass drei Viertel der Flächen

auf dem ehemaligen Expo-Gelände entwickelt sind und hier

1.700 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das verbleibende Viertel

wird in den kommenden Jahren in einer kleinteiligen Entwicklung

nachziehen. Da habe ich keine Sorgen. Beschleunigen würde

diesen Vorgang ein Großinvestor, der die weitere Entwicklung aus

einer Hand managt. Wir hatten übrigens schon vor der Expo die

Möglichkeit, große Flächen an Fachmärkte und Autohändler zu

verkaufen. Das haben wir ganz bewusst abgelehnt, um den Einzelhandel

nicht zu beschädigen und auf dem Expo-Gelände keine

monothematischen Kauflandschaften zu installieren.

Wissenschaftsstandort Region Hannover: Wo sehen Sie die wichtigsten

Player und Standorte? Wie beurteilen Sie Status quo,

Pers pektiven und Investitionen?

Weil: Hannover ist eine absolute Bildungshochburg. Wir können in

den unterschiedlichsten Bildungsbereichen mit überdurchschnittlichen

Zahlen aufwarten. Das fängt bei Bildungsangeboten für

Kleinkinder an und geht bis zur Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik.

Wir beobachten auch eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit

verschiedener Bildungsträger. Nennenswert sind hier

auch die Exzellenzcluster. Das ist ein Bereich, der uns in Zukunft

noch viel Freude machen wird. Die Wissenschaftspolitik, die wir

in der Region Hannover machen, ist sehr nachhaltig ausgelegt.

Heute schon ist die Medizinische Hochschule in puncto Akquise

von Drittmitteln die erfolgreichs te Hochschule in Deutschland.

Jagau: Die Universitäten kooperieren stärker, als sie dies in der

Vergangenheit getan haben. Auch „hannoverimpuls“ trägt dazu

bei, Wissenschaft und Wirtschaft enger zu verknüpfen und den

Standort Region Hannover zu profilieren. Wichtig ist uns vor allem

eine nachhaltige Heransgehensweise an die Themen Bildung, Ausbildung

und Wissenschaft. In 15 Jahren werden wir es auf dem

Arbeitsmarkt mit völlig veränderten Rahmenbedingungen zu tun


egjo Hannover interview 21

haben, die heute nicht ansatzweise vorstellbar sind. Gut

ausgebildete Menschen werden dann Mangelware sein.

Mit diesem Wissen müssen wir schon heute handeln und

gegensteuern. Menschen besser auszubilden, ist dabei die

eine Sache. Auf der anderen Seite steht, die Region Hannover

als Lebensraum so zu gestalten, dass gut ausgebildete

Menschen nach ihrem Studium auch bleiben oder hierher

ziehen. Für die Region Hannover ist es deshalb ganz wichtig,

die Themen Arbeiten und Leben zusammen zu denken

und unter einen Hut zu bringen.

Was schätzen die Hannoveraner besonders an ihrer Stadt

und an ihrer Region?

Weil: Die Menschen hier schätzen vor allem das Naturerlebnis,

das Hannover ganz dicht vor der eigenen Haustür

zu bieten hat. Viel Grün, viel Wasser und eine entspannte

Atmosphäre – das schätzen die Menschen an Hannover.

Jagau: Das stimmt. Wer einmal hier ist, will eigentlich

nicht mehr weg. Die ZEIT hat vor einer Weile die zehn

trendigsten Städte der Welt aufgelistet – und Hannover war

darunter. Als eine „Stadt von Maß und Mitte“, wie es in

der Begründung hieß.

Lena Meyer-Landrut aus Hannover wird Deutschland

beim Grand Prix vertreten. Drücken Sie ihr die Daumen?

Jagau: Wir sind natürlich alle absolut begeistert von Lena.

Sie hat eine unglaubliche Präsenz auf der Bühne und ist

eine tolle junge Persönlichkeit. Ich habe ihren Grand Prix-

Titel „Satellite“ als Klingelton auf meinem Handy (lacht).

Ich denke, sie hat in Oslo eine echte Chance.

Weil: Ja, eine sehr sympathische junge Frau. Sie hat schon

hier gesessen, auf demselben Stuhl, auf dem jetzt Herr

Jagau sitzt. Wir drücken für Oslo die Daumen und sind

sehr zuversichtlich.

Was sagen Sie zu einem möglichen Bundesliga-Abstieg

von Hannover 96?

Weil: Schauen wir mal… Ich bin nach wie vor guter Dinge,

dass Hannover es noch packt. Aber: Wenn man wie ich seit

43 Jahren Fan von Hannover 96 ist, dann ist man Kummer

gewohnt.

Jagau: Ein Fan dieses Vereins zu sein, ist immer auch ein

Bekenntnis zu einer enormen Leidensfähigkeit. Na ja, für

eine protestantische Hochburg wie Hannover ist Leiden im

Diesseits ja auch nichts Neues…


22 portrait regjo hannover regjo hannover portraiT 23

Yukon Bay

Im Mai eröffnet der Zoo Hannover nach der Australienlandschaft „Outback“ mit „Yukon Bay“ seine

siebte Erlebniswelt und entführt seine Gäste in ein raues Goldrausch-Abenteuer quer durch Kanada.

Visualisierung: Virtual-Pix GmbH


24 portrait regjo hannover regjo hannover portraiT 25

Zeitreise nach Yukon Bay: Hier findet sich der Besucher

in der eisigen Goldgräberromantik des vergangenen

Jahrhunderts wieder. Bunte Holzhäuser im kanadischen

Stil bilden das Zentrum der neuen Erlebniswelt.


26 portrait regjo hannover regjo hannover portraiT 27

Der neue Erlebnis-Zoo Hannover präsentiert über 2.300 Tiere in fünf einmaligen, aufwendig gestalteten Themenwelten.

Dort leben die Tiere in Landschaften, die ihren natürlichen Lebensräumen detailgetreu nachgebildet sind.

Nahe der eingestürzten Mine, in der Wilhelm Backhaus – genannt Digger Billy – 1865 sein erstes Goldnugget fand, ist aus der einstigen

Goldgräber-Zeltstadt ein lebhaftes Hafenstädtchen mit bunten Häusern in Kanada-typischer Holzbauweise entstanden.

Text: Stefanie Stüting Fotografie: Zoo Hannover

In der Ureinwohnersprache Gwich‘in

bedeutet Yukon „Großer Fluss“. Eiskalt windet

sich der mythenumwobene Yukon River

durch das Land. Majestätische Berge und

funkelnde Seen, im Winter wird es bis zu

frostigen -50 Grad kalt und Polarlichter tanzen

am Himmel. Bären, Bisons und Wölfe

sind hier zu Hause. Kanadisch bunte Holzhäuser

empfangen die Besucher und die

alte Bergbahn „Duchess“, die Ende des 19.

Jahrhunderts Touristen auf der Taku-Tram-

Strecke durch das Yukon Territory beförderte,

darf natürlich auch nicht fehlen.

Der Weg durch Yukon Bay ist eine

Reise durch die raue Wildnis, bei der

zwangsläufig längst vergangene Goldgräberromantik

aufkommt. Ähnlich wie die

Goldgräber des 19. Jahrhunderts durchwandern

ab Mai die Zoobesucher Wildnis

und felsige Landschaften, Schluchten und

Höhlen, bis sie schließlich in den Hafen von

Yukon Bay gelangen. In diesem Frühjahr

eröffnet der Zoo die siebte Themenwelt und

setzt sein Konzept „Zoo der Zukunft“ damit

konsequent weiter fort. Wegen des langen

und harten Winters haben sich die Bauarbeiten

an Yukon Bay zwar verzögert, im

Mai soll die neue Welt nun aber definitiv

ihre Pforten öffnen.

Seit mittlerweile 14 Jahren schreibt

der Zoo Hannover Geschichte: Als erster

Zoo bundesweit verabschiedete er sich konsequent

von der Käfighaltung und präsentiert

die Tiere in naturnahen Landschaften.

Nach und nach entstanden die Themenwelten

Sambesi, Dschungelpalast, Meyers Hof,

Gorillaberg und Mullewapp. Heute kopieren

Zoos auf der ganzen Welt das Konzept

aus Hannover, wo die Besucherzahlen seit

Beginn des Umbaus 1996 um 92 Prozent

auf über 1,2 Millionen pro Jahr gestiegen

sind. Zoodirektor Klaus-Michael Machens:

„Ein schöneres Kompliment kann es wohl

nicht geben.“

Anders als bei den anderen deutschen

Zoos in öffentlicher Trägerschaft bilden

die Eintrittsgelder und die Einnahmen aus

Souvenir-Shops, Gastronomie und Service-

Angeboten die wesentliche Finanzgrundlage

für alle Investitionen. Löwen und

Tiger, Elefanten und Leoparden, Giraffen

und Zebras, Gorillas und Antilopen,

Flusspferde und Nashörner – mehr als 100

Tierarten haben in den vergangenen Jah-

ren neue, artgerechte Anlagen bezogen.

Und auch Yukon Bay entspricht sowohl

den neuesten zoologischen Haltungsanforderungen

als auch den Erwartungen der

Besucher nach Unterhaltung und spannenden

Tiererlebnissen. Spiel- und Bildungsangebote

für Kinder, Gastronomie, Shop und

Sanitärräume sind so in das Gesamtkonzept

eingefügt, dass sich der Besucher tatsächlich

am Yukon wähnt.

Die röhrenden Robben sind die neuesten

Zugänge für die Kanadalandschaft

Yukon Bay. Die zweijährigen Bruce, Roger,

Donna, Diva, Kelly und Smilla stammen

aus dem Zoo im russischen Ishewsk und

sind die einzigen Nördlichen Seebären in

Europa! In Yukon Bay werden sie gemeinsam

mit den Kegelrobben und Seelöwen im

großen Hafenbecken die Stars der neuen

Welt sein. Jetzt gewöhnen sich die sechs

Seebären erst einmal an ihre neuen Kollegen,

bevor sie nach Yukon Bay umziehen

und mit dem Training beginnen. Was

genau ihr Part bei der Show wird, steht

noch nicht fest.

„Im Moment sind wir froh, wenn

sie uns nicht beißen“, meint Tiertrainer

Andreas Pohl schmunzelnd. Welche

Talente in den Robben mit den Riesenaugen

und der Rockröhre stecken, werde

man sehen. Bruce und Roger werden in nur

wenigen Jahren auch ohne große Kunststücke

die Blicke des Publikums auf sich

ziehen. Männliche Seebären werden über

zwei Meter groß, bis zu 275 Kilogramm

schwer und tragen eine stattliche Mähne.

Von Anfang an setzte der Hannover Zoo

auf Wachstum: 1860 wurden bildungsbeflissene

Bürger der Stadt Hannover tätig,

um in der Stadt an der Leine einen Zoo

zu gründen. Fünf Jahre später, am 4. Mai

1865, wurde der Zoologische Garten Hannover

eröffnet. Mittelpunkt des Gartens

war eine Felsenanlage, mit Greifvogel-

Voliere, Aquarium und Grotten für Raubtiere.

Die verschiedenen Teilbereiche waren

durch eine begehbare Brücke miteinander

verbunden. Der neue Zoo avancierte sofort

zum Publikumsmagneten: Schon im ersten

Jahr zählte man 91.922 Besucher. 1867

kam ein Kamelhaus hinzu, 1868 ein großes

Raubtierhaus. Ein neues Haus für Antilopen,

Kamele und Giraffen wurde 1891 im

orientalischen Stil gebaut.


28 portrait regjo hannover

Interview mit Klaus-Michael Machens, Direktor Zoo Hannover

Mit Yukon Bay entsteht derzeit die siebte

Erlebniswelt. Wann ist die Entscheidung

hierzu gefallen und welches waren die

wichtigsten Meilensteine auf dem Weg der

Realisierung in den vergangenen Jahren?

Die Entscheidung fiel im Herbst 2007, als

Landesregierung und Region Hannover

für den Bau des touristischen Highlights

„Yukon Bay“ Fördermittel in Höhe von 10

bzw. 12 Millionen Euro zusagten. Hinzu

kam die Sparkasse Hannover mit einer

Spende von 1 Mio. Euro. Einen weiteren

großen Anteil der ca. 32 Millionen Euro

teuren Themenwelt muss der Zoo selbst

finanzieren. Eine arktische Erlebniswelt

war in dem neuen Zookonzept, das wir seit

1996 als Expo-Projekt begonnen haben,

von Anfang an vorgesehen – im Jahr 2001

haben wir das erste Modell von Yukon Bay

vorgestellt. Eine filmische Visualisierung

hat geholfen, die Faszination von Yukon

Bay greifbar zu machen.

Inwieweit hat der ungewöhnlich harte

Winter die Bauarbeiten behindert und

verzögert?

Der diesjährige Ausnahme-Winter hat den

Bau der neuen Kanadalandschaft Yukon

Bay natürlich nicht gefördert. Die Innenausbauten

in der „Market Hall“, unserer

Yukon-Gastronomie, und der Technikzentrale

gingen wie geplant voran. Bei den

dauerhaft tiefen Minustemperaturen kam

der Landschaftsbau allerdings ebenso zum

Erliegen wie die Betonarbeiten. Auch die

Modellierung unserer Felsen, die aus einem

Spezialbeton geformt werden, konnte nicht

wie geplant vorangehen. Dadurch verzögert

sich auch der Einzug der Tiere. Während

die Seebären schon hier sind und gerade

ihre neuen Kollegen, die Seelöwen und

Kegelrobben, im alten Robbenbecken kennenlernen,

warten die drei Eisbären noch

in Wien und Amsterdam auf ihren Umzug.

Ich hoffe, dass wir die Anlage nun im Mai

eröffnen können.

Welche Atmosphäre wird Yukon Bay haben

und was macht diese Welt einzigartig?

Yukon Bay wird ein authentisches Stück

Kanada mitten in Niedersachsen. Wir

haben uns bei der Gestaltung der Außenanlagen

ebenso wie bei der Gestaltung der

Häuser an die Vorbilder im Yukon Territory

gehalten. Alles – von der Beschilderung bis

zur Ausstattung, selbst die kulinarischen

Angebote – ist typisch kanadisch. Yukon

Bay bietet majestätische Wildnis, Goldgräberromantik

– man ist Auge in Auge mit

wilden Wölfen und Eisbären. Hinzu kommt

ein in einer Hafenbucht auf Grund gelaufenes

Frachtschiff. Unsere Besucher können

tief in den Bauch des Schiffes gehen und

von dort unter Wasser Robben, Pinguine

und Eisbären beobachten. Diese Unterwasserstation

ist einzigartig in Europa!

Wie viele Tiere und Arten werden hier ein

neues Zuhause finden?

Über 100 Tiere in 15 Arten, darunter Seebären

und Karibus, die es europaweit nur

hier in Hannover gibt.

Was bedeutet Ihnen die Entstehung von

Yukon Bay ganz persönlich?

Yukon Bay ist eine außerordentlich aufwendige,

attraktive, und entsprechend

teure Zoolandschaft. Jetzt, nach mehr als

zwei Jahren Bauzeit, kurz vor der Vollendung,

steigt unsere Begeisterung mit jedem

fertiggestellten Detail. Und ohne die Begeisterung,

die ein solches Projekt erzeugen

kann, wäre die Arbeit, die alle Beteiligten

zu leisten haben, auch gar nicht zu schaffen.

Welche Atmosphäre soll Yukon Bay dem

Besucher unbedingt vermitteln?

Wer Yukon Bay betritt, wird in Minuten

eine weite Reise zurückgelegt haben und

sich wiederfinden in der Welt des Yukon.

Woran werden Sie den Erfolg der neuen

Erlebniswelt im Zoo Hannover messen?

An der Anzahl begeisterter Gäste und an

den Tieren, die sich in ihren neuen Gehegen

rundum wohlfühlen.

Wie viele Besucher hatte der Zoo 2009,

wie viele Gäste würden Sie 2010 als Erfolg

bezeichnen.

2009 hatten wir 1.239.709 Besucher. Zum

siebten Mal in Folge haben wir damit über

eine Million Gäste angezogen. In diesem

Jahr erwarten wir eine weitere Steigerung.

Bitte geben Sie unseren Lesern einen Überblick

über das Engagement der Stiftung.

Um langfristig zum Erhalt der bedrohten

Tierwelt beizutragen, wurde die Zoostiftung

Region Hannover gegründet. Zweck

der Stiftung ist die Förderung der Tierzucht,

des Natur- und Tierschutzes, der Arterhaltung

und -erforschung sowie damit zusammenhängenden

Fragen der Bildung.

So engagieren sich Zoo und die Zoostiftung

Region Hannover unter anderem

für den Erhalt der Addax und eröffneten

das „Sahara Conservation Visitor Center“

im Zoo. Hier wird auf die Bedrohung der

seltenen Antilopen und die Auswilderungsaktionen

des Zoos aufmerksam gemacht.

Mit der neuen Themenwelt Yukon

Bay möchte der Zoo insbesondere auf

die Bedrohung der Eisbären aufmerksam

machen. Der Zoo und die Zoostiftung

Region Hannover unterstützen zudem ein

Freilandprojekt in der Arktis, bei dem wild

lebende Eisbärinnen mit Peilsendern ausgestattet

werden. Mithilfe dieses Senders können

die Routen der Bärinnen per Satellit

verfolgt werden, um so herauszufinden, in

welchen Regionen die Eisbären bevorzugt

leben und wo sie ihre Jungen aufziehen.

Auf der Basis dieser gesammelten Daten

sollen dann geeignete Schutzzonen für die

weißen Bären errichtet werden.

Wie stellen sich die ökonomischen Hintergründe

des Zoos dar?

Bis Ende 2010 wird das Unternehmen Zoo

rund 110 Millionen Euro für sein neues

Konzept investiert haben, um den herkömmlichen

Stadtpark-Zoo in die heutige

Tourismusdestination mit ihrer wegweisenden

Tierhaltung zu verwandeln. Das

Management, bestehend aus Geschäftsführer

sowie den Leitern der Abteilungen Zoologie,

kaufmännische Verwaltung, Technik,

Marketing/Presse, Service, Merchandising

und Gastronomie, entwickelte ein neues

Zookonzept, mit dem seit über zehn Jahren

die Qualität in der Tierhaltung und im

Service stetig ausgebaut wurde. Steigende

Besucherzahlen trotz gestiegener Eintrittspreise

bestätigen den Erfolg des Konzeptes.

Der neue Zoo ist auch ein hochattraktives

Naherholungsziel – das beweist die Anzahl

der verkauften Jahreskarten, die von 5.524

im Jahr 1994 auf heute über 90.000 gestiegen

ist. Der Zoo hat sich zu einer der wichtigsten

niedersächsischen Freizeiteinrichtungen

entwickelt und zieht immer mehr

18 Boote laden von März bis Oktober zu der abenteuerlichen Fahrt

durch die Erlebniswelt Afrika ein. Die Reise durch den Schwarzen

Kontinent garantiert beeindruckend nahe Begegnungen mit Giraffen,

Flusspferden, Zebras, Flamingos und Nashörnern…


30 portrait regjo hannover regjo hannover portraiT 31

Sieben Jahre Vorbereitungs- und Planungszeit gingen

dem Baustart von Yukon Bay voraus. Jetzt entstehen

Flusslauf, Wolfsschlucht, Stadt und Hafen mit Eisbären,

Robben, Pinguinen, Wölfen, Karibus und Bisons.


32 portrait regjo hannover regjo hannover portraiT 33

Eisbären, Robben und Pinguine können vom Holzhaus,

das direkt am Markplatz von Yukon Bay entsteht, unter

Wasser beobachtet werden. Das Haus überdacht den Eingang

zu Captain Charters Unterwasserstation.


egjo hannover portraiT 35

10 Jahre

Zoodirektor Klaus-Michael Machens

mit einem der zukünftigen Bewohner

von Yukon Bay.

2010_HäAnzRegjo105x140GALA 08.03.2010 13:34 Uhr Page 1

H Ä N

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Touristen nach Hannover. Immerhin reisen 82 Prozent

der Zoobesucher, die nicht aus der Region Hannover kommen,

extra wegen des Zoobesuchs in die Landeshauptstadt.

Nicht nur in der Tierhaltung hat der Zoo neue Maßstäbe

gesetzt: Shops und Gastronomie sind derart in die spannenden

Themenwelten eingebettet, dass auch Einkaufen

und Speisen zum Erlebnis werden. Mit seinem ganzheitlichen

Erlebniskonzept hat der Zoo nicht nur mehr Besucher

gewonnen, sondern durch die damit verbundenen Einnahmesteigerungen

erst die dringenden Verbesserungen

in der Tierhaltung ermöglicht. Mit der Möglichkeit, nach

Zooschluss exklusiv in außergewöhnlichem Ambiente

zu feiern, hat sich der Zoo eine weitere Einnahmequelle

erschlossen. Im Gegensatz zu früher ist der Zoo heute in

der Lage, den Betriebsaufwand durch seine Einnahmen zu

decken, obwohl dieser parallel zu den Verbesserungen der

Tierhaltung und der Servicequalität deutlich gestiegen ist.

Trotzdem bedarf es aufgrund der hohen Investitionskosten

– wie in allen Zoos in Deutschland – eines Zuschusses. Vom

Gesellschafter Region Hannover erhält der Zoo einen im

Vergleich eher niedrigen jährlichen Zuschuss in Höhe von

3 Millionen Euro, der allein dazu dient, den Kapitaldienst

für die mangels Eigenkapital notwendigen hohen Kreditaufnahmen

auszugleichen.

Erlöse in Prozent: Eintrittserlöse machen 68 Prozent

aus. Hinzu kommen 16 Prozent weitere Erlöse. Der

Zuschuss der Region Hannover macht einen Anteil von

rund 16 Prozent aus.

Wie sieht Yukon Bay in „Zahlen, Daten, Fakten“ aus?

Allein für den „Yukon Trail“, einen Teil von Yukon Bay,

den wir schon 2008 eröffnet haben, wurden verbaut:

600 m² gestaltete Bodenfläche

500 m² künstlerische Holzverkleidung

180 m² Blechverkleidung

950 m³ Rundholz

320 m² Betonfertigteile für die Unterkonstruktion der Mine

28 t Stahl für die Trägerbohlwand

Gepflanzt wurden: 1.100 Stauden und Gräser, 350 Bäume

und Sträucher.

Für die Hafenbecken wurden 500 m³ Unterwasserbeton

verbaut. Für den Bau der Yukon Queen, dem auf Grund

gelaufenen Schiff, wurden ca. 200 t Stahl benötigt.

Haben Sie aktuell ein Lieblingstier in Ihrem Zoo?

Ja, aber das wechselt ständig. Wie unsere Besucher bin ich

immer begeistert von unseren Jungtieren. Deshalb bin ich

natürlich auch sehr gespannt auf die fünf (!) Elefantengeburten,

die wir dieses Jahr erwarten.

Auf der Liste der Berufswünsche, die Klaus-Michael

Machens als Kind aufgestellt hat, war einer ganz sicher

nicht dabei: Zoodirektor. Schornsteinfeger – ja. Architekt,

Pilot, Politiker – gerne. Irgendjemand hat die Wunschliste

wohl nicht richtig gelesen: Klaus-Michael Machens wurde

Jurist, Politiker, Wirtschaftsdezernent – und Zoodirektor. Seit

16 Jahren leitet Klaus-Michael Machens als Geschäftsführer

die Zoo Hannover GmbH, geht in seinem Beruf auf und lebt

nahezu im Zoo.

1994 übernahm der Kommunalverband Großraum

Hannover (heute Region Hannover) den städtischen Zoo.

Machens, damals stellvertretender Verbandsdirektor des

Kommunalverbands, betreute den Zoo kommissarisch, während

nach einem geeigneten Zoodirektor gesucht wurde.

Aufgabe: den herkömmlichen Stadtparkzoo in ein modernes

Wirtschaftsunternehmen umzustrukturieren. Die Monate vergingen.

Der kommissarische Direktor hatte sich inzwischen

so tief in die Materie Zoo gegraben wie die Erdmännchen ihre

Höhlen ins Erdreich. Auf das einzig Naheliegende musste

er trotzdem erst gestoßen werden. Ob er eigentlich merke,

wie sehr ihm die Arbeit im Zoo Spaß mache, fragte ihn eines

Abends seine Frau Roswitha. Die Suche nach einem Zoodirektor

wurde eingestellt. Machens übernahm den Posten

hauptamtlich.

Unter seiner Leitung verwandelte sich der Stadtpark-

Tiergarten in den jetzigen Erlebnis-Zoo, der über 1,2 Millionen

Besucher pro Jahr anzieht. Klaus-Michael Machens ist verheiratet

und hat drei erwachsene Kinder. Eigentlich lebt der

Zoodirektor in Hildesheim, seit Januar 2008 ist er aber ebenso

auf der neuen Großbaustelle „Yukon Bay“ im Zoo zuhause.


Bild © Spa Pool im Aspria Hannover, www.aspria-hannover.de

Fernweh?

Warum in die Ferne schweifen? Wer meint, dass echte Reisen erst am Hannover

Airport beginnen, der irrt gewaltig. Wie bitte? RegJo sagt, warum das so ist.


38 Reisen regjo hannover

Das Aspria Hannover spielt in der Liga der Weltbesten:

Ebenso wie der Club in Berlin wurde das Aspria Hannover

in die neue Ausgabe der „Luxury Spas“ aufgenommen.

Das Handbuch umfasst eine Auswahl der exklusivs ten und

eindrucksvollsten Spas weltweit.

Bild oben rechts: Bei Sauna-Temperaturen zwischen 45° C

und 105° C soll in der Kristall-Therme in Seelze jeder sein

„Wunsch-Klima“ finden.

Bilder © Aspria Hannover (3) Bild © Kristall-Therme Seelze

Ein Jahr nach seiner Eröffnung kann der Spa & Sport Club Aspria in

Hannover zufrieden sein. Bis heute zählt der Club mehr als 4.500 Mitglieder

und insgesamt 225.000 Besucher. Damit schreibt das Unternehmen

bereits jetzt schwarze Zahlen. Rund 24 Mio. Euro wurden

2009 in den Bau der Anlage investiert, in diesem Jahr stehen noch einmal

100.000 Euro auf dem Plan.


Bilder © Aspria Hannover (2)

Aspria Hannover: Die Jahrhunderte alte Hamam-Kultur entstand zur Zeit des Osmanischen Reiches und hat ihren

Ursprung in Mittelanatolien und Istanbul. Das arabische Wort Hamam bedeutet „wärmen, baden“ und steht für Entspannung,

Wohlbefinden und Sauberkeit.

Text: Hannah Kroft

Dass die Deutschen Weltmeister im Reisen sind, ist seit

langem bekannt. Daran konnte auch die Wirtschaftskrise

nicht ernsthaft rütteln. Aber, und darin sind sich

die Experten einig, die Wahl der Destinationen wandelt

sich. Standen Fernreisen oder zumindest Mittelstrecken

bislang ganz hoch im Kurs, wird seit einer ganzen

Weile gerne auch über näherliegende Reiseziele nachgedacht.

Das macht in der Region Hannover allemal

Sinn. Hier finden sich – sozusagen direkt vor der Haustür

– Ziele, die in der Liga der weltbesten Destinationen

mitspielen. Sowohl im Wellness-Bereich wie auch bei

den sportiven und kulturellen Angeboten stoßen wir

auf echte Oasen, Perlen und Geheimtipps.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat zum Beispiel

der Aspria Club Hannover am Maschsee seine Pforten

geöffnet. Und erlebt seitdem eine kometenhafte Erfolgsgeschichte.

Mehr als 4.500 Mitglieder zählt man hier

bereits. 225.000 Besucher haben sich das neue Wellness-Mekka

im vergangenen Jahr angesehen – und sind

offenbar begeistert. Schon jetzt schreibt das Unternehmen

schwarze Zahlen und will sein Angebot weiter

ausbauen. Wurden 2009 rund 24 Mio. Euro in den Bau

des Wellness- und Beauty-Tempels investiert, sollen

jetzt noch einmal 100.000 Euro in die Hand genommen

werden. „Bei den mittlerweile 1.000 Sport- und Wellness-Begeisterten

pro Tag erweitern wir den Umkleideund

Cardiobereich“, begründet Geschäftsführer Christof

Herbster das finanzielle Engagement. Auch in den

Außenbereich wird investiert: So werden auf speziellen

Wunsch der Mitglieder Surfbretter und Kanus angeschafft.

Man hört hier auf die Wünsche seiner Gäste.

Vielleicht ist das eine der wesentlichen Zutaten im

Aspria Erfolgskonzept. Herbster: „Für weitere Wünsche

und Anregungen haben wir einen derzeit zwölfköpfigen

Mitgliederrat ins Leben gerufen.“ Ganz dicht an

Zeitgeist und Meinung zu sein, ist Programm. Dass die

Sport- und Fitness-Fans mit ihrem Club offensichtlich

zufrieden sind, zeigt eine aktuelle Umfrage: 95 Prozent

der Befragten äußerten sich positiv über Anlage,

Team und Angebot. „Jeder Tag hier ist wie ein kleiner

Urlaub“, schwärmt Siegrid Gall, die zur Eröffnung

vor einem Jahr zusammen mit CEO Brian Morris und

Oberbürgermeister Stephan Weil das blaue Band durchgeschnitten

hatte. Seither ist es im Hause Aspria ziemlich

sportlich zugegangen. Die bisher 225.000 Spa- &

Club-Besucher haben insgesamt rund 150 Mio. Kalorien

verbrannt – also rund 450.000 Croissants wieder

abtrainiert. Bisher standen rund 7.800 Sportkurse und

zur Entspannung über 6.200 Saunaaufgüsse auf dem

Programm. „Wir haben 2009 viel gelernt und werden

unsere Erfahrungen nutzen“, so Christof Herbster weiter.

Open-Air-Kino, Steg-Dinner und Kinderfeste sind

nur einige Highlights, die seine Gäste 2010 erwarten.

Das Aqualaatzium im Süden Hannovers macht

sich als Urlaubs adresse vor der Haustür ebenfalls seit

ein paar Jahren einen Namen. In zehn verschiedenen

Saunen werden bis zu 40 Aufguss-Zeremonien täglich

zelebriert. Direkt aus Laatzen wird man hier schweißtreibender

Weise nach Skandinavien, Lappland oder

in die exotische Welt des Orients versetzt. Voraussichtlich

Ende 2010 soll der Anbau aquafit mit 2.500 Quadratmetern

Fitnessfläche und zusätzlichem Schwimmsportzentrum

und Lehrschwimmbecken fertig sein und

in Betrieb gehen.

Auch in Seelze findet man seit Dezember 2009

ein lohnenswertes Reiseziel für einen Kurztripp in der

Region. Die Königliche Kristall-Therme ist eine Thermen-

und Saunawelt mit Wellness-Angeboten und Veranstaltungsprogramm.

Hier finden sich Elemente aus

der Grotte der Herrenhäuser Gärten. Das Thermalsolewasser

in den verschiedenen Innen- und Außenbecken

mit einem Solegehalt von drei bis zwölf Prozent

macht die Einzigartigkeit der Kristall-Therme aus. Bei

einem 12-prozentigen Salzgehalt im Wasser bekommt

man nicht nur einen erheblichen Auftrieb, sondern

auch einen leisen Eindruck davon, wie sich Schwim-


EiseTipps in der region hannover

Aspria Club am Maschsee: www.aspria-hannover.de

Beliebtes Ziel für Sport am und auf dem Wasser ist das Steinhuder Meer.

Informationen dazu unter: www.hannover.de/de/kultur_freizeit/naherholung/Steinhuder_Meer/index.html

Das „Beste-Freundinnen-Wochenende!“ Ein beliebtes Übernachtungspaket

. www.hannover.de/de/tourismus/info_angebote/erlebnispakete/

region/beste_freundin.html

Den Deister, einen 30 km langen, bewaldeten Höhenzug, kann man mit

dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden. Informationen sowie die Fahrradstrecke

„Deisterkreisel“ und Wandertipps: www.hannover.de/de/kultur_

freizeit/naherholung/deister_fahrrad/index.html

Thema „Geocaching“: www.hannover.de/de/tourismus/info_angebote/

erlebnispakete/region/barsinghausen_geo.html

Die Herrenhäuser Gärten in der Stadt Hannover. Entweder die Gewächshäuser

des Berggartens oder ein Spaziergang durch den Großen Garten!

www.hannover.de/herrenhausen/gaerten/index.html

Der Internationale Feuerwerkswettbewerb feiert in diesem Jahr sein 20.

Jubiläum. Weitere Informationen unter: www.hannover.de/de/tourismus/

Veranstaltungen/feuerwerk/

„Geschichte der Welfen“: ein Besuch auf Schloss Marienburg. Informationen

unter: www.schloss-marienburg.de/smbcms/

Besonders für Familien mit Kindern geeignet ist ein Besuch im Erlebnis-Zoo

Hannover. Dort wird in diesem Frühjahr die neue Kanada Landschaft

„ Yukon Bay“ eröffnet! www.zoo-hannover.de/zoo-hannover/de/

zoo_v3/tiere_attraktionen/zoo-welten/zoo-welten.html

Für den kurzen „Urlaub“ zwischendurch empfiehlt sich auch eine Stadttour,

z.B. mit Turmauffahrt im Neuen Rathaus. Eine Übersicht über diese

Touren finden Sie hier: www.hannover.de/de/tourismus/info_angebote/stadttouren/touren/index.html

Südöstlich der Hamburger City, in der idyllischen Landschaft

zwischen Elbe und Nordheide, liegt eine der

schöns ten und vielseitigsten Golfanlagen Norddeutschlands

– Schloss Lüdersburg.

Bild © Schloss Lüdersburg


44 Reisen regjo hannover regjo hannover Reisen 45

Bilder © Schloss Lüdersburg (2)

Schloss Lüdersburg bietet ein exklusives und doch privates Hotel, ein umfassendes

Wellness-Angebot, zwei der schönsten Golfplätze Deutschlands, drei hochkarätige

Restaurants und einiges mehr.

Die mit 4 Sternen ausgezeichnete Hotelanlage Schloss Lüdersburg umfasst zahlreiche Gebäude. Im Herrenhaus

herrscht der Charme vergangener Zeiten. Alle Zimmer sind individuell möbliert. Zu Beginn der Saison wurden die

Stallungen mit 27 neuen Zimmern und Suiten sowie einem 400 Quadratmeter großen Wellness-Bereich mit Saunen,

Klangwanne, Kamin-Lounge und Beauty-Anwendungen eröffnet.

men im Toten Meer anfühlen muss. Die konzentrierte

Sole fördert die Gesundheit der Haut, der Gelenke und

der Muskulatur und regt den Stoffwechsel an. Bundesweit

einzigartig ist das Natronbecken, das intensiv

die Entsäuerung, Entgiftung und die Gewichtsreduktion

unterstützt.

Wie in allen Kristall-Thermen gibt es mehrmals

täglich kostenlose Wassergymnastik zur Kräftigung

von Gelenken und Muskulatur sowie Angebote zur

Gesundheitsprävention, wofür die Krankenkassen

teilweise die Kosten übernehmen. Neben dem Sportschwimmbad

und Lehrschwimmbecken, das den eher

sportlichen Gästen zusagen dürfte, sind die Innen- und

Außen-Saunen im großzügig angelegten Saunadorf mit

See, Bachlauf und Tauchbecken ein Ort der Entspannung

und Ruhe. Bei Sauna-Temperaturen zwischen 45°

C und 105° C soll hier jeder Gast sein „Wunsch-Klima“

finden. Abkühlung nach dem Saunagang versprechen

die Eisnebelgrotte und das Einreiben mit Crash-Eis. Im

osmanischen Hamam schwitzt es sich sanft auf warmem

Marmorstein, bis sich die Muskulatur durch die

Wärme entspannt. Anschließend wird der ganze Körper

mit einer Seifen-Rubbel-Massage von der trockenen

und abgestorbenen Haut befreit und sanft massiert.

Darüber hinaus stehen regelmäßig Sonderveranstaltungen

auf dem Programm: Ladies Night, Vollmondschwimmen,

Muttertag, Ostern oder Weihnachten –

zu diesen und vielen anderen Gelegenheiten bietet

die Kristall-Saunatherme ein abwechslungsreiches

Veranstaltungsprogramm.

Weiter geht die Reise durch die Region Hannover

auf der Suche nach einer guten Partie Golf. Die führt

uns schließlich nach Schloss Lüdersburg in der idyllischen

Landschaft zwischen Elbe und Nordheide. Hier

finden wir eine der schönsten und vielseitigsten Golfanlagen

Norddeutschlands. Auf zwei der besten Plätze

Deutschlands wird hier gepattet. Wer nicht zum Schläger

greift, genießt ein exklusives, aber dennoch privates

Hotel, ein umfassendes Wellness-Angebot und drei

Restaurants.

„Zu Gast sein bei Freunden“ – das ist es, was man

auf Schloss Lüdersburg unter guter Gastfreundschaft

versteht. „Deshalb haben wir unser Hotel so eingerichtet,

als wäre es unser Zuhause. Jeder Aufenthalt soll

eine Entdeckungsreise werden, daher ist auch jedes

Zimmer des Hotels ein Unikat“, erklärt Ulrich Kastner,

Geschäftsführer der Golfanlage Schloss Lüdersburg

GmbH. Im Mittelpunkt der Anlage steht das imposante

Herrenhaus, 1776 auf den Grundmauern der ehemaligen

Burg erbaut. Zusammen mit den beiden Kavaliershäusern

bildet das Herrenhaus ein eindrucksvolles,

barockes Ensemble und gilt als sehenswertes

Kleinod unter den Baudenkmälern des alten Fürstentums

Lüneburg. Ein ganzes Dorf steht hier unter Denkmalschutz.

Aufwendig restauriert, ist es schon seit vielen

Jahren ein beliebtes Ziel für Kulturreisende. Auf

Schloss Lüdersburg bieten 72 individuelle, stilvoll eingerichtete,

gemütliche und zugleich mit jedem modernen

Komfort versehene Zimmer, Suiten und Appartements

komfortable Übernachtungsmöglichkeiten mit

Ausblick auf die historische Kirche oder einen der beiden

Golfplätze.

Im Zuge eines Ausbaus sind 27 neue Zimmer und

Suiten sowie ein 400 Quadratmeter großer Wellness-

Bereich eröffnet worden. Mit dem Wellnessbereich

„Landsauna“ bietet Schloss Lüdersburg erstmals ein

umfangreiches Entspannungsprogramm. Verschiedene

Saunen stehen ebenso zur Verfügung wie eine

Klangwanne und eine Kamin-Lounge. Kosmetische

Behandlungen und Massagen, von der besonders auf

die Bedürfnisse von Golfspielern ausgerichteten Sportmassage

bis zur ayurvedischen Lomi Lomi Massage,

runden das Angebot ab. Mit dem Bau der Golfanlage

Schloss Lüdersburg wurde 1986 begonnen. Nach Fertigstellung

des „Old Course“ 1989 (Par 73) wurde 1999

das von Nicklaus Design entworfene Gegenstück „Lakes

Course“ (Par 72) eröffnet. Ergänzt um eine großzügig

angelegte Driving Range mit einem angrenzenden

öffentlichen 4-Loch-Golfplatz wird die Anlage

zum Paradies für Anfänger und Fortgeschrittene. Die

Golfakademie mit ihren 3 PGA Professionals bietet

das ganze Jahr über „Golf zum Kennenlernen-Kurse“

sowie Einzeltraining, Anfängerkurse, intensives Gruppentraining

und Kompaktkurse an.

Die Golf-Professionals verfügen über eine qualifizierte

Ausbildung mit Trainerlizenz und unterrichten

nach den neuesten Lehrmethoden. Mithilfe einer

Video-Schwunganalyse verbessert der Golfneuling hier

seinen Schwung und gewinnt eine Vorstellung der

gewünschten Schwungkorrektur. Im „Clubhaus“ wird

eine bodenständige, regionale Küche serviert. Hier sind

auch kleine, schnelle Gerichte erhältlich. Im „Falkenstein“

hingegen steht gehobene Küche auf der Karte.

Auch Wild aus dem eigenen Wald wird serviert. Italienisch

geht es in der Jagdschänke „Die Trattoria“ bei

Padrona di Crescenzo zu.


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21. August, 04. September und 18. September)

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€ 149,00 pro Person im DZ

»Remdoogo – Das Operndorf«, Festspielhaus in Afrika (Collage) © Thomas Goerge (oben),

»4 Elemente – 4 Jahreszeiten« © Sebastian Bolesch, links unten, »Orfeo« © Aliénor Dauchez, rechts unten

4. bis 27. Juni 2010: Mit den KunstFestSpielen Herrenhausen, hervorgegangen aus

den Festwochen Herrenhausen, initiiert die Stadt Hannover ein neues, internationales

Festivalformat in einer der schönsten Gartenanlagen der Welt.

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Öffnungszeiten Saunatherme

So bis Do 9 –22, Fr und Sa 9 –23 Uhr

Öffnungszeiten Sport-Schwimmbad

So und Mo 9 – 22, Di bis Do 6 – 22 Uhr

Fr 6 – 23, Sa 9 – 23 Uhr

Täglich geöffnet außer 24.12.

Unbedingt eine Reise wert sind zwischen dem 4. und 27.

Juni 2010 die KunstFestSpiele Herrenhausen. Das neue,

internationale Festivalformat ist aus den Festwochen Herrenhausen

hervorgegangen und wird von der Stadt Hannover

in einer der schönsten Gartenanlagen der Welt, den

Herrenhäuser Gärten, initiiert. Das Programm der ersten

KunstFestSpiele steht unter der großen Überschrift „Die

Macht des Spiels“ und schlägt eine Brücke vom Barock

bis zu den künstlerischen Aufführungsformen der Gegenwart.

Alte Musik trifft auf Jazz und Neue Musik, die Konzerte

bewegen sich zwischen Illusion und Wirklichkeit,

choreographische und szenische Elemente mischen sich in

Konzerte und Opern, neue Klanginstallationen entstehen,

Musikmaschinen sorgen für Überraschungen und Kunst-

Aktionen laden dazu ein, die Gärten neu zu entdecken.

Mit den Herrenhäuser Dialogen – interdisziplinären

Streitgesprächen – bieten die KunstFestSpiele anregende

Matineen und Soireen. Die Reihe der Gesprächskonzerte

Talking Music bildet das Vorprogramm und die Akademie

der Spiele für Jugendliche rundet das Programm ab. Das

Festival startet am 4. Juni mit der Aufführung der Oper

„Orfeo“ von Monteverdi und einem Solo der Percussionistin

Robyn Schulkowsky. Die Eröffnungsrede hält der

international renommierte Hirnforscher Wolf Singer vom

Max-Planck-Institut. Die Festspiele klingen mit einer langen

Nacht der Oper aus und enden am 27. Juni vormittags

mit einem „Garden Walk“, konzipiert von dem Künstler

Hamish Fulton.

Intendantin Elisabeth Schweeger: „An die Ideen von

Gottfried Wilhelm Leibniz anknüpfend verfolgen die ersten

KunstFestSpiele Herrenhausen unter dem Thema ,Die

Macht des Spiels’ 2010 den interdisziplinären Dialog der

Künste. Die Programmgestaltung der KunstFestSpiele geht

besonders auf das spielerische Element in der Natur des

Menschen ein. Die Spiellust gehört zum Wesen des Menschen,

spielerische und künstlerische Kreativität erweitern

seinen Lebensraum und erhöhen die Lebensqualität. Das

Spiel regt die Kommunikation an.“


egjo hannover Reisen 49

Bild © Sektkellerei Duprès-Kollmeyer

Die Anfänge der Sektkellerei von Duprès-Kollmeyer reichen bis ins 17. Jahrhundert

zurück. Duprès & Co. ist die einzige Sektkellerei in Niedersachsen, ehemaliger Hoflieferant

und mehrfach prämiert für ihre ausgezeichneten Qualitäten.

RoWi-

ohlfühltage (Auszug)

• 2 kuschelige Nächte, Sektfrühstücksbuffet und

tägliche Verwöhn-Menüs am Abend

• zwischendurch kleine Gaumenfreuden genießen

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ganzjährig beheizter Außenpool-Anlage „Laguna

SPA“ und traumhafter Badewelt & Saunalandschaft

• 1 exotisches Bad inklusive Salz-Öl-Peeling mit

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Von der Herrenhäuser Kunst geht die Reise weiter nach

Neustadt, wo die einzige Sektkellerei Niedersachsens einen

altehrwürdigen und qualitativ sehr hochwertigen Besuch

wert ist. In den Kasematten auf Schloss Landestrost befindet

sich die Sektkellerei Duprès & Co. – mehrfach prämiert

für ihre ausgezeichneten Qualitäten.

Die Sektkellerei Duprès praktiziert zum größten Teil

nach einem Verfahren, bei dem der Sekt in der klassischen

Flaschengärung, einer der schwierigsten Methoden, hergestellt

wird. Diese Art der traditionellen Gärung ergibt

die feinsten und ausgewogens ten Schaumweine. Der Sekt

bleibt vom Beginn der Gärung bis zum Genuss immer in

ein und derselben Flasche. Bis zu sechs Jahre lagert der

Sekt in den kühlen Schlosskellern auf der Reinzuchthefe

aus der Champagne. Dann werden die Flaschen auf dem

Rüttelpunkt mehrere Wochen von Hand gerüttelt, bis sich

die Hefe abgesetzt hat. Wer es noch genauer wissen und

auch einmal selbst verkosten möchte, ist zu einer Kostprobe

und Besichtigung auf Schloss Landestrost willkommen!

Angeboten werden hier Führungen mit einem

Fachvortrag von etwa eineinhalb Stunden ab einer Gruppengröße

von zehn Personen für zehn Euro pro Gast.

Die Anfänge der Sektkellerei und des Weinhauses von

Duprès-Kollmeyer reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück.

Der Name Kollmeyer wird erstmals 1650 als Weinhandlung,

Gasthof und Bierbrauerei in den Chroniken erwähnt.

Seit 1792 betreibt die Familie Kollmeyer die Weinhandlung

in der heutigen Form und noch heute befindet sich

das Weinhaus in Neustadt am Rübenberge an der Löwenbrücke

in Familienbesitz. 1858 wird der Sohn Fritz Kollmeyer

geboren, der später in seinem Leben vom Perlenhändler

zum perlenden Champagnerproduzent avancieren

wird. In jungen Jahren verlässt er Neustadt, um auf eigene

Faust sein Glück zu machen. Niemand ahnt, dass er nach

Jahren als reicher Mann zurückkehren wird. Kostbarstes

Mitbringsel von seinen Reisen waren nicht nur die erlesenen

Perlen aus der Südsee und Schätze aus fremden Ländern,

sondern die Firma Duprès & Co., die Fritz Kollmeyer

als Niederlassung im Zentrum der Champagne in Reims

gegründet hatte. Im Jahre 1888 erwarb der „alte“ Fritz

in Neustadt am Rübenberge die Nutzungsrechte an den

kühlen Gewölbekellern im Schloss Landestrost, um neben

dem Weinhaus eine Sektkellerei zu betreiben. Als Kenner

der „Perlen im Glas“ wusste er die guten Bedingungen der

Schlosskeller zu schätzen, denn die Temperaturen waren

ideal für die Herstellung von Sekt in außergewöhnlicher

Qualität. Duprès-Sekt fand mit seiner herausragenden

Qualität allgemein große Anerkennung, sodass Duprès-

Kollmeyer bald für lange Zeit Hoflieferant vieler Königsund

Herrenhäuser wurde.


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regjo hannover Reisen 51

A k t i v

E x k l u s i v

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Kurz mal weg

Tagestour de luxe

Leinebergland

Publikationen aus dem Polygo Verlag

Der Hochsolling im Weserbergland macht

sich mit guten Angeboten einen Namen.

Steigenberger Hotel Treudelberg: ein lohnenswerter

Tagesausflug von Hannover.

Die Region Leinebergland macht sich

mit neuem Entwicklungskonzept stark.

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den schönen Hochsolling im Weserbergland

genießt man die Entspannung von Anfang

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Landgasthaus oder Hotel, verwöhnt mit leckerem

Frühstück und liebevoll zubereitetem

Abendessen. Dazu erhalten die Gäste

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Touren durch herrliche Mischwälder sowie

Spaziergänge im Wildpark oder Erlebniswald

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ein Stadtbummel in historischen Kleinstädten.

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Das Steigenberger Hotel Treudelberg richtet

sich sowohl an private Wochenendurlauber

als auch an Geschäftskunden. Durch die

Erweiterungsmaßnahmen, die im August

2008 beendet wurden, verfügt das Haus

jetzt über 225 Gästezimmer und Suiten, die

sich auf die zwei Haupthäuser „Landhaus“

und „Atrium“ verteilen, sowie zwei Restaurants,

ein Bistro und 22 Tagungsräumlichkeiten.

Auf insgesamt 500 Quadratmetern

befindet sich das „Treudelberg Luxury Spa“

mit acht Anwendungsräumen und einer

exklusiven Private Spa Suite, die zu Wohlfühlmomenten

allein oder gemeinsam mit

dem Partner einlädt. Zum Freizeitportfolio

des Hotels gehören zudem ein klassischer

Country Club mit Schwimmbad-, Saunaund

Fitnesslandschaft sowie ein 27-Loch-

Meisterschaftsgolfplatz. „Durch das Atrium

konnten wir unser Angebot in vielerlei Hinsicht

erweitern“, erklärt der Geschäftsführende

Direktor Rolf Haug. „Wir verfügen

jetzt nicht nur über insgesamt 225 Zimmer,

sondern können auch 22 professionell ausgestattete

Räume für Tagungen, Incentives

oder Ausstellungen anbieten.

HK

Weitere Informationen im Internet unter

www.treudelberg-hamburg.steigenberger.de

Die LEADER-Region ist ein freiwilliger Zusammenschluss

von acht Kommunen, die

entlang der Leine zwischen Weser, Hildesheim

und Harz im Leinebergland liegen.

Gemeinsam möchten hier private Akteure

aus der Wirtschaft und dem sozialen und

kulturellen Bereich in der Region etwas

bewegen. Das Motto für die nächs ten Jahre

– „Gemeinsam stärker“ – ist eingängig. Als

Schnittstelle zwischen ehrenamtlichen Projektbeteiligten,

den Verwaltungen und den

zuständigen Behörden auf Landes- und

Bundesebene und der Europäischen Vernetzungsstelle

für LEADER ist das Regionalmanagement

im LEADER-Gedanken verankert.

Im Auftrag der LAG führt das Regionalmanagement

seit Juli 2008 die Geschäfte der

lokalen Aktionsgruppe Region Leinebergland,

begleitet und berät Projektgruppen

und ist für Kommunikation, Außendarstellung

und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Besonders wichtig ist die Abstimmung

bei neuen Projekten in der Region und beim

Erstellen der Förderanträge. Unterstützung

finden die Antragssteller und Interessierten

im Regionalbüro.

HK

Weitere Informationen im Internet unter

www.leinebergland-region.de

Bilder: Hochsolling, Steigenberger Hotel Treudelberg, Tralesta / Fotolia


52 sport regjo hannover regjo hannover sport 53

Einfach FortSchrittlich

Der TUIfly Marathon ist das größte Sportspektakel in der Region Hannover.

In diesem Jahr kommen ein Jubiläum und eine entscheidende Neuerung hinzu.


54 sport regjo hannover regjo hannover sport 55

Schon Monate vor dem Meldeschluss für den TUIfly Marathon in seiner 20. Ausgabe lagen mehr Nennungen vor als im vergangenen Jahr.

Ein wichtiger Erfolg für die Veranstalter. Schließlich soll Hannover entgegen dem bundesdeutschen Trend weiter auf Wachstumskurs bleiben.

Text: Stefanie Stüting Fotografie: eichels:Event

Es ist nicht weniger als ein Rekordergebnis, das sich da für den 2.

Mai auf Hannovers Straßen anbahnt. In den vergangenen 20 Jahren

hat sich der Hannover Marathon zu einer der Spitzenveranstaltungen

im deutschen Breitensport entwickelt.

2009 wurde er von den führenden Laufsportmagazinen

„Runner´s World“ und „Spiridon“ auf Platz sieben der besten

Sportveranstaltungen gewählt. „Damit ist Hannover eindeutig

der ‚Aufsteiger des Jahres 2009‘“, lobt Laufexperte, Buchautor

und Spiridon-Herausgeber Manfred Steffny das Laufspektakel.

Die Leserwahl zum „Marathon des Jahres“ bei „marathon4you“

sah Hannover gar auf Platz vier hinter den Klassikern Berlin, Hamburg

und Frankfurt. „Eine deutliche Bestätigung unserer Arbeit,

aber auch eine Verpflichtung, auf diesem Weg weiterzumachen“,

meint Veranstalterin Stefanie Eichel dazu.

Ausschlaggebend für den Sprung nach vorn waren neben der

ausgezeichneten Organisation und der optimierten Strecke vor

allem die deutlich verbesserten Siegerzeiten und die stark angestiegene

Zahl der Läufer, die mit einer Zeit von unter drei Stunden

ins Ziel gekommen sind. Die Veranstalter von eichels:Event sind zu

Recht selbstbewusst und zuversichtlich: „Aufgrund der Strecke und

der guten Zeiten sind wir in der Szene in aller Munde. Wir haben

bereits über 1.000 Anmeldungen vorliegen.“ Bislang war die olympische

Marathondisziplin ein Schwachpunkt der Veranstaltung

gewesen, intensiv hatte man sich hier um höhere Starterzahlen

bemüht. Mit Erfolg. „Eine deutliche und fühlbare Steigerung der

Teilnehmerzahl auf der Königsdistanz war unser Ziel für 2010. Das

haben wir nun zum 20. Jubiläum des Laufes erreichen können.“

Geholfen haben dabei laut Veranstalter ganz gezielte Aktionen

wie attraktive Preis- und Gewinnmöglichkeiten und eine nennenswerte

Zahl an Bestleistungen bei den verpflichteten Top-Athleten,

die in den vergangenen Jahren in Hannover an den Start gegangen

sind. So entsteht Image – doch die Veranstalter sehen längst noch

kein Ende der Fahnenstange.

Im Gegenteil: Eine wesentliche Neuigkeit soll den TUIfly

Marathon in diesem Jahr weiter ausbauen und die Wirtschaft der

Region Hannover mit ins Boot – oder besser gesagt: in die Schuhe

– holen. Mit der Kampagne „das fortSchrittlichste Unternehmen“

wollen die Veranstalter gemeinsam mit dem Institut der Norddeutschen

Wirtschaft Mitarbeiter, Angehörige und auch Kunden,

Freunde und Bekannte für ein jeweiliges Unternehmen auf die

Strecke bringen und in einer Gruppenwertung als Team um den

Sieg laufen lassen.

Wie die Idee entstanden ist, erklärt Stefanie Eichel: „Positive und

auch negative Erfahrungen prägen die Fairness, das Wohlbefinden,

die Überwindung, professionalisieren aber auch den Umgang

mit Misserfolg, Enttäuschung und Konkurrenz. Laufen dient der

Stressbewältigung und fördert die Gesundheit, gleichzeitig schärft

es das Bewusstsein für die Stärken und Schwächen des Einzelnen

und fördert den Teamgeist. Kurzum: Laufen macht fit und stark für

den Alltag – beruflich wie privat. Aus diesem Grund haben wir das

Wertungs angebot im Rahmen des TUIfly Marathon erweitert und

suchen das ‚FortSchrittlichste Unternehmen‘. Die Wertung findet

dabei in allen Disziplinen statt, erst die große Gesamtbilanz wird

daher den Sieger offenbaren.“

Michael Lambertz, Leiter Konzern-Marketing der TUI, der

für sein Unternehmen bereits weit über 100 Teilnehmer anmelden

konnte, ist von der Idee begeis tert: „Die Idee der Kampagne

ist kreativ und gibt einem Unternehmen wie der TUI die Möglichkeit,

mit den Mitarbeitern Größe und Ausdauer unter Beweis

zu stellen. Es stärkt das Gemeinschaftserlebnis, wenn Mitarbeiter,

Freunde und Bekannte für unser Unternehmen laufen. Ich hoffe

sehr, dass wir gemeinsam ausreichend Schritte sammeln werden,

um den Titel „fortSchrittlichstes“ Unternehmen gewinnen zu können.

Zahlreiche Anmeldungen sind bereits eingegangen und wir

rechnen auch in diesem Jahr wieder mit weit über 100 Teilnehmern.

Das Besondere an der Kampagne ist die Möglichkeit, Kunden,

Freunde und Bekannte für „unser“ Unternehmen zu begeistern

und laufen zu lassen, sowie die Wertung aller Disziplinen.

Dadurch kann auch die kürzeste Distanz zum Erfolg beitragen und

jeder Läufer ist wichtig.“

Und was gibt es zum Hauptsponsor der Veranstaltung, der TUI

noch zu sagen? „Putting a smile on people‘s faces – ein Lächeln auf

die Gesichter der Menschen zaubern – ist unser Auftrag. Mit rund

65.000 Mitarbeitern weltweit arbeiten wir täglich daran, unvergessliche

Urlaubserlebnisse für unsere mehr als 30 Millionen Kunden

zu schaffen. TUIfly ist im Sommer 2007 aus der Zusammenführung

von Hapag-Lloyd Express (HLX) und Hapagfly hervorgegangen.

Die Fluggesellschaft gehört zur TUI Travel PLC, London, an der

die TUI AG als weltgrößter Touristikkonzern mehrheitlich beteiligt

ist. Die Airline bietet hohe Qualität zu fairen Preisen und steht

für Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sicherheit. Seit Januar 2010

wird die bisherige reine Airlinewebsite TUIfly.com neu positioniert

und zu einem fluggetriebenen und preistransparenten Online-Vermarktungsportal

mit noch mehr Angeboten und Produkten aus-


56 sport regjo hannover regjo hannover sport 57

Den steigenden Teilnehmerzahlen begegnen die Veranstalter mit neuen logistischen Lösungen. So werden die Startzeiten

entzerrt, der Nachzielbereich entvölkert und die Maximalzeiten im Marathon auf sechs Stunden erhöht.

gebaut.“ Einiges ist also in Bewegung beim Titelsponsor. Dasselbe

gilt auch für die Macher des TUIfly Marathons. Diese haben 2010

nicht nur an konzeptionellen Neuerungen, sondern auch an logistischen

Lösungen noch einmal gefeilt. So hatte es in der Vergangenheit

trotz eines erfreulichen Teilnehmerrekordes Kritik an der

Fülle im Nachzielbereich gegeben. Der Veranstalter reagierte und

will den gestiegenen Teilnehmerzahlen nun mit neuen Lösungen

Rechnung tragen. So werden zum Beispiel die Startzeiten für den

Halbmarathon um eine Viertelstunde nach hinten verlegt, um die

Zieleinläufe zu entspannen. Gleichzeitig wird der Zielbereich jetzt

im Jubiläumsjahr abermals erweitert und neu strukturiert. Für die

nicht so leistungsstarken und auch älteren Läuferinnen und Läufer

ist die Verlängerung der Zielzeit für Marathonis von fünfeinhalb

Stunden auf sechs Stunden vereinbart worden.

Während der bundesweite Trend bei den Stadtmarathonläufen

über die klassischen 42,195 Kilometer rückläufige Anmeldezahlen

verzeichnet, will man in Hannover ganz klar in die entgegengesetzte

Richtung. Dazu wird auch in diesem Jahr das großformatige

Rahmenprogramm des TUIfly Marathons beitragen. Oberbürgermeister

und Hobbyläufer Stephan Weil ist die Vorfreude bereits

anzumerken: „Der TUIfly Marathon hat, um in der Fachsprache zu

bleiben, einfach einen Lauf. Jahr für Jahr gibt es neue Rekorde zu

vermelden und der Ruf Hannovers als Sportstadt wird durch dieses

Event immer wieder unterstrichen.“ Natürlich ist auch Michael

Lambertz dieser Meinung. „Der TUIfly Marathon mit seiner hervorragenden

Organisation und der Top-Infrastruktur passt zu

unserer Konzernphilosophie. Beide stehen in besonderem Maße

für Qualität, Sicherheit und Vertrauen.“ Aber auch neue Sponsoren

kann Stefanie Eichel in diesem Jahr begrüßen. Mit dem AWD ist

ein weiteres hannoversches Unternehmen zum Sponsorenpool hinzugekommen

und präsentiert die „Optimallinie“, sprich die Läufer-Ideallinie

auf der Strecke. Ebenfalls seine Premiere beim TUIfly

Marathon feiert in diesem Jahr der neue Medienpartner radio ffn,

der im Rahmen des Marathons eine große Walking-Aktion mit

dem „ffn-Morgenmän“ Franky präsentiert.

Ganz prominente Unterstützung hatte der TUIfly Marathon

bereits im Vorfeld von Laufikone und Olympiasieger Dieter Baumann

erhalten. Anfang Februar hat er den ersten Startschuss für

einen gemeinsamen Lauf mit verschiedenen Trainingsgruppen

gegeben. Am Vorabend hatte Multitalent Baumann – wer hätte

das gedacht – im GOP Varieté-Theater Hannover sein Comedy-Programm

„Körner, Currywurst, Kenia“ präsentiert.

Aber nicht nur die showtechnische Promidichte soll stimmen,

auch der schnöde Mammon wird die großen Namen auf die

Straßen von Hannover locken. Dementsprechend wurde die Streckenrekordprämie

auf der Marathondistanz jetzt um 500 Euro auf

2.500 Euro angehoben. Für die Verpflichtung der Top-Athleten

ist wie im Vorjahr der Berliner Chris toph Kopp verantwortlich.

Für das Jubiläumsjahr verspricht er ein Teilnehmerfeld, das wieder

den Streckenrekord angreifen soll. „Dafür sehe ich auch gute

Chancen“, meint auch Lauflegende Herbert Steffny: „Hannover

hat eine der schnellsten Strecken Deutschlands; nur wissen das

noch nicht so viele.“

In den Wettbewerben am Marathon-Sonntag werden wieder

die Deutschen TUI Meisterschaften im Halbmarathon ausgetragen.

In Kooperation mit eichels:Event schreibt der Behinderten

Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN) zum zweiten Mal die

offenen Niedersächsischen Landesmeisterschaften im Handbike

aus. Dieser Wettkampf wird von Landestrainer Olaf Niebisch als

wichtigs te Sichtungsmaßnahme angesehen. Neben den niedersächsischen

Sportlern werden Starter aus dem gesamten Bundesgebiet

erwartet. Als Sponsor speziell für die Handbiker konnte die Firma

Coloplast GmbH gewonnen werden. Das Unternehmen übernimmt

die Kosten für die ersten 30 Meldungen. Zusätzlich werden sie den

Siegern die Teilnahme an einem Leis tungslehrgang ermöglichen.

Eine prominent begleitete Business-Laufgruppe wird wieder Geld

für die Sportstiftung erlaufen.

Last but not least hat sich Hannover auch für das Rahmenprogramm

viel vorgenommen. Eine Marathonmesse sowie ein Mix aus

Musik, Show und Aktion soll die Stadt verzaubern. Am Trammplatz

wird darüber hinaus ein üppiges Familienprogramm geboten.

Auch Erwin Bußmann wird am Start des TUIfly Marathons

stehen und mit seinem Team der Salzgitter AG in der Wertung des

fortSchrittlichsten Unternehmens starten. Vor 17 Jahren hat der

heute 57-Jährige angefangen zu laufen. Heute organisiert er eigene

Lauftreffs und absolviert zwischen 40 und 50 Trainingskilometer

in der Woche. Bußmann: „33 Läufer gehen für die Salzgitter AG

in Hannover an den Start. Sowohl die Strecken als auch die Teilnehmer

sind bunt gemischt. Ich bin der älteste Starter, der Jüngste

ist gerade mal Anfang 20.“ Er selbst läuft in Hannover die 10.000

Meter. „Mein persönliches Ziel ist es dabei, unter 40 Minuten zu

laufen und unter die Top Ten zu kommen. Darüber hinaus finde

ich die Idee, das fortSchrittlichste Unternehmen in einer Gesamtwertung

auszuloben, richtig gut. Ein niedrigschwelliges Angebot,

das ein breites Publikum erreicht.“

Die proDIAKO gGmbH aus Hannover nimmt in diesem Jahr

zum ersten Mal am TUI-Marathon teil. 46 Läufer werden beim

Marathon, Halbmarathon und in Staffeln für einen guten Zweck

starten. Die Ecclesia Versicherungsdienst GmbH sponsert das Engagement

der Läufer großzügig und unterstützt damit die proDIAKO-

Kinderhilfe, die sich für eine kostenfreie medizinische Versorgung

von Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten einsetzt.

„Da wir in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt an einem

Lauftreff teilnehmen, sind wir positiv überrascht, dass sich doch

eine beachtliche Zahl unserer Mitarbeiter in Bewegung setzt. Es

nehmen nicht nur Läufer aus Hannover teil, sondern auch von


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Von den zehn besten Läufern beim TUIfly Marathon 2009

stammten insgesamt sieben aus Kenia. Auf dem ersten

und zweiten Platz landeten Evans Kipkogei Ruto (2:10:47)

und Julius Muriuki (2:10:48).

17/10/2010

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unseren Krankenhäusern im Norden und Süden Niedersachsens“,

erklärt Dr. Rudolf Hartwig, Geschäftsführer der

proDIAKO, der selbst ein begeisterter und erfahrener Läufer

ist. Die Gruppe der proDIAKO ist bunt gemischt: Von Praktikantin

bis Geschäftsführer, von Einsteiger bis Profi sind

alle vertreten. Marko Ellerhoff, Projektmanager der pro-

DIAKO, hatte schon länger überlegt, mit dem Joggen zu

beginnen. Bei einem so großen Event teilzunehmen, ist für

ihn eine große Motivation, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Bei den proDIAKO-Lauftreffs und auch privat trainiert

er nun für seine 10 km-Staffelstrecke, die er bewältigen

will. „Durchhalten, ankommen und vielleicht noch

eine gute Figur machen, das ist es, was für mich zählt“,

erklärt Ellerhoff. Dr. Jürgen Siebert, Oberarzt der Neurologischen

Abteilung am Bathildiskrankenhaus in Bad Pyrmont,

hingegen läuft seit seiner Jugendzeit und hat bereits

mehrfach an Marathonläufen teilgenommen.

„Wenn man immer läuft, kommt man irgendwann

zum Marathon“, berichtet der 44-Jährige. Er trainiert

täglich und legt so pro Woche eine Strecke von 120 km

zurück. Zur Vorbereitung rät er, regelmäßig zu laufen,

nicht zu ehrgeizig zu sein, sich langsam zu steigern und

vor dem Lauf eine siebentägige Pause einzulegen.

Weitere Informationen im Internet unter

www.marathon-hannover.de und www.bsn-ev.de


60 Portrait regjo hannover regjo hannover Portrait 61

Mehr als ein Transitkreis

Im Zentrum des Dreiecks Hamburg, Hannover und Bremen gelegen, bietet der niedersächsische Landkreis Soltau-

Fallingbostel optimale Voraussetzungen als Logistikstandort. Doch der Heidekreis hat weit mehr zu bieten. Ein Porträt.

Text: Katrin Langemann Fotografie: Landkreis Soltau-Fallingbostel, FloraFarm

45 Kilometer nach Hamburg. 30 Kilometer nach Hannover. 50

Kilometer nach Bremen. Von der Kreisgrenze Soltau-Fallingbostels

sind es jeweils nur wenige Kilometer in eins der drei großen

norddeutschen Wirtschaftszentren Hamburg, Hannover und Bremen.

Zwei Autobahnen durchziehen wie Lebensadern den Kreis.

Ideale Voraussetzungen für die Logistikbranche. Um dieses Potenzial

voll ausschöpfen zu können, wurde eigens ELAN, die Logistikinitiative

des Landkreises Soltau-Fallingbostel, gegründet. Insbesondere

vor dem Hintergrund des enormen Wachstums der

Logistikbranche in Norddeutschland in den vergangenen Jahren

will Soltau-Fallingbostel seine Stärken auf diesem Gebiet weiter

ausbauen. Zusammen mit sieben weiteren Kreisen wurde das Projekt

KOPLAS (Kooperative Planung in der südlichen Metropolregion

Hamburg) ins Leben gerufen, um die Logistik-Ansiedlungen

südlich der Elbe besser steuern zu können. Hans-Jürgen Stegen

von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Soltau-Fallingbostel:

„Um überregional überhaupt wahrgenommen zu werden, braucht

man eine gewisse Größe.“ Der Bedarf ist da. Neue Industriegebiete

werden erschlossen.

Doch Soltau-Fallingbostel ist mehr als nur ein Transitkreis,

aus dem man schnell in die umliegenden Großstädte verschwinden

kann. Von den logistischen Pluspunkten des Landkreises profitieren

nicht nur auf Logistik spezialisierte Unternehmen, Firmen

aus allen Branchen schätzen die guten Standortbedingungen.

Einer der ältesten Industriebetriebe im Landkreis ist Dow Wolff

Cellulosics, zugleich auch größtes Unternehmen. Vor rund 200

Jahren vom Walsroder Kaufmann August Wolff zur Herstellung

von Schwarzpulver gegründet, ist die Cellulose-Chemie heute das

Kerngeschäft der Firma. Im Juni 2007 aus dem Zusammenschluss

der Wolff Walsrode AG und Dow’s Water Soluble Polymers entstanden,

ist Dow Wolff Cellulosics Eigentümerin des Industrieparks

Walsrode, einem Indus trie- und Gewerbegebiet in Bomlitz. Produktionsstätten

von weltweit führenden Unternehmen der chemischen

und der Kunststoff-verarbeitenden Industrie haben sich auf

dem 120 Hektar großen Gelände angesiedelt. Neben hochwirksamen

Cellulose-Derivaten verlassen Verpackungsfolien und Wursthüllen

die Werkstore.

Neben der Logistik und der chemischen Industrie ist vor allem

das Ernährungsgewerbe einer der wirtschaftlichen Schwerpunkte

des Landkreises. Ganz Deutschland genießt dank Werken der Kraft

Foods Deutschland Holding GmbH, der Eckes-Granini Deutschland

GmbH und der Harry Brot GmbH eine komplette Mahlzeit

aus dem Landkreis: Frischkäse und Fruchtsäfte aus Bad Fallingbostel,

Brot aus Soltau.

Neben wirtschaftlichen Schwergewichten prägen vor allem viele

kleine und mittelständische Unternehmen das Wirtschaftsbild in

Soltau-Fallingbostel. Seit 200 Jahren gehören die Firmen der Familie

Röders zum Landkreis. Ob Filzfabrik, Zinngießerei, Bettfedern

oder Fruchtwein, vieles wurde von den Röders hergestellt und in

alle Welt verkauft. 1998 zog es die Traditionsgießerei G.A. Röders

nach Tschechien: „Große Serien konnten wir hier am Standort

nicht mehr gewinnbringend herstellen“, erklärt Andreas Röders,

einer der zwei Firmeninhaber. Doch Soltau-Fallingbos tel kann mit

anderen Trümpfen aufwarten: gute Ausbildung und Fachkräfte.

Ein enormes Plus für den Standort und mitentscheidend für die

Rückkehr der Röders in ihre Heimat. Für den nächs ten Bau steht

schon ein neues Grundstück am Rande von Soltau bereit. Gerd

Röders: „Dank der dualen Ausbildung steht uns nur hier das qualifizierte

Personal zur Verfügung, das wir benötigen.“

Einzigartig in Europa sind die Ginseng-Gärten der Familie

Wischmann. Seit Anfang der 80er Jahre wird auf der Plantage in

Bockhorn bei Walsrode koreanischer Ginseng professionell angebaut

und vermarktet. Bis dahin galt Ginseng als in Europa nicht

kultivierbar, auch wurde Fremden in Korea kein Saatgut verkauft.

Erst über Umwege gelangten einige Samen nach Deutschland.

Doch erst nach elf Jahren konnte Heinrich Wischmann den

ersten Ginseng ernten. 1992 gründete Tochter Gesine zusammen

mit ihrem Mann die FloraFarm. Heute ist die Ginseng-Farm fest in

Frauenhand. Während Gesine Wischmann als Geschäftsführerin

für den Vertrieb und die Kundenzufriedenheit verantwortlich ist,

kümmert sich ihre Schwester Henrike um den Anbau der Wurzeln.

„Das Besondere an der FloraFarm ist, dass wir hier Anbau und Vermarktung

aus einer Hand haben. Denn nur so lässt sich der kostspielige

und aufwendige Anbau finanzieren und wird der hohen

Qualität unserer Wurzeln auch gerecht“, erklärt Gesine Wischmann

das Konzept. Auf einer Fläche von rund neun Hektar wird

koreanischer Ginseng in bester schadstofffreier Qualität angebaut,

der in Form von Wurzelstücken, Kapseln und Kosmetik direkt ab

Hof oder übers Internet vermarktet wird. Sogar aus Asien kommen

inzwischen Wissenschaftler und Journalisten nach Bockhorn,

um sich den Anbau der Heilpflanze zeigen zu lassen, denn

in den asiatischen Ländern unterliegt der Ginseng-Anbau strengster

Geheimhaltung.

Insgesamt ist Soltau-Fallingbostel eher ländlich geprägt. Fast

ein Drittel der Kreisfläche wird forstwirtschaftlich genutzt, rund

42 Prozent landwirtschaftlich bearbeitet. Gut die Hälfte der Lüneburger

Heide, Deutschlands größtem Naturschutzgebiet, liegt im

Kreisgebiet. Ein Touristenmagnet, insbesondere zur Heideblüte.

von li. ob. nach re. un.: Mühlenwehr

in Bad Fallingbostel, das

Spielzeugmuseum in Soltau zeigt

auf 600 qm Exponate aus vier

Jahrhunderten, auf der FloraFarm

baut die Familie Wischmann Ginseng

an, die „Ole Kerk“ in Bispingen

wurde 1353 erbaut, Colossos

im Heide-Park Soltau ist mit

52 Metern die höchste Holzachterbahn

Europas, Heidschnucken

sind eine sehr genügsame

Schafsrasse und prägen das Bild

der Heide.


egjo hannover Portrait 63

4.000 Vögel in 650 verschiedenen Arten machen den Vogelpark Walsrode zum weltweit

größten Vogelpark und zu einem der zehn artenreichsten Zoos auf dem Globus.

Zur einheitlichen und schlagkräftigen Vermarktung der

Region wurde im Dezember 2007 die „Lüneburger Heide

GmbH“ gegründet, ein Zusammenschluss der Landkreise

Celle, Harburg, Lüneburg, Soltau-Fallingbos tel und Uelzen,

der Städte Celle und Lüneburg sowie des Vereins Heide-

World e.V. Die Lüneburger Heide GmbH ist die Dachorganisation

und fachliche Interessenvertretung der touristischen

Leistungsträger im größten Reisegebiet Niedersachsens. Ein

überregionales Netzwerk, ein Informations-, Kommunikations-

und Wissenspool. Das Ziel: mehr Service und Qualität

im Tourismus, steigende Besucherzahlen sowie Umsatzwachstum.

Die Rechnung ist aufgegangen. Ulrich von dem

Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH: „Die

Heide wird in Deutschland wieder wahrgenommen, die

Übernachtungszahlen steigen und die Wertschöpfung für

Kommunen und Wirtschaft gestaltet sich positiv. Tourismus

findet nicht auf Landkreisebene statt, die Gäste wollen

das Angebot aus der ganzen Heide aus einer Hand sehen.“

Markenzeichen des Landkreises sind die zahlreichen

großen Freizeitparks, nirgendwo sonst in Europa ist die

Dichte der Freizeitparks größer als in Soltau-Fallingbos tel:

der Heidepark Soltau – Norddeutschlands größter Freizeitund

Familienpark, der Vogelpark Walsrode – der größte

seiner Art weltweit, der Serengeti-Park Hodenhagen – exotische

Tiere und Europas größter Streichelzoo, der Snow-

Dome Bispingen – Niedersachsens erste Indoor-Skihalle

und nicht zuletzt die Freizeit- und Erholungseinrichtung

Center Parcs in Bispingen. Eine weitere Möglichkeit, wieder

zum Kind zu werden: das Ralf Schumacher Kartcenter

in Bispingen mit Indoor- und einer von Ralf Schumacher

mitentwickelten und gebauten Outdoor-Kartbahn.

In Soltau lädt das Norddeutsche Spielzeugmuseum auf

600 Quadratmetern zum Mitmachen ein. Exponate aus

vier Jahrhunderten erzählen ein Stück Spielzeug- und

Kulturgeschichte.

Doch nicht nur Touristen schätzen die weitläufigen

Nadelwald- und Heidegebiete. Auch das Militär ist in großer

Präsenz vor Ort. Rund 17 Prozent des Kreisgebietes

werden für militärische Zwecke genutzt, sind der Öffentlichkeit

somit nicht zugänglich. Besonders Munster hat

sich zum Bundeswehrstandort entwickelt und ist seit 1956

eine der größten Bundeswehrgarnisonen der Bundesrepublik.

Dort befinden sich auch die international bedeutsamen

NATO-Truppenübungsplätze Bergen und Munster-

Süd. Das Militär hat Tradition in der Region. Bereits 1893

errichtete das preußische Kriegsministerium in Munster

einen Truppenübungsplatz. Die Truppenschule, die vielen

teils öffentlichen Lehrveranstaltungen sowie die Erprobung

neuen Geräts und neuer Taktiken haben der Stadt

auch den Beinamen „Schaukasten des deutschen Heeres“

eingebracht. Das in Munster beheimatete Deutsche Panzermuseum

dokumentiert auf einer Ausstellungsfläche von

9.000 Quadratmetern die Geschichte der deutschen Panzertruppen

seit 1917. Die Panzersammlung umfasst Panzer

aus den Beständen der Bundeswehr, der NVA und der

Deutschen Wehrmacht.


Regjo Magazin_215x285mm_CG Image_BremenX_12_2009.pdf 1 23.12.2009 15:16:14

regjo hannover unternehmen 65

Wenn die Badegäste im Waldbad der Gemeinde Bomlitz

frösteln, aber die Energiekosten zu hoch sind, muss

man erfinderisch werden. Die Lösung: Fernwärme aus der

biologischen Kläranlage.

C

M

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CM

Das Beste draus machen…

Das Wasser zu kalt, die Badesaison zu kurz und die Energiekosten zu hoch. Wie intelligente Technik

das Unmögliche möglich macht, haben die Experten von Probis in der Gemeinde Bomlitz gezeigt.

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Text: Hannah Kroft Fotografie: Probis GmbH

K

Wir kommen nicht aus dem Schwarzwald –

wir sehen auch nicht so aus!

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Vor diesem Problem stehen viele Gemeinden: Kommunale

Liegenschaften entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen

der Nutzer und gleichzeitig gefährden Energiekosten die

Etats. Auch die Gemeinde Bomlitz, westlich der A7 zwischen

Walsrode und Soltau, stand vor einer solchen Aufgabe.

Genau genommen war das Waldbad der Gemeinde

zum Diskussionsgegenstand geworden, nachdem Zustand

und Kosten im Laufe der Zeit mehr als zu wünschen übrig

ließen. Mithilfe des Unternehmens Probis, dem Industriedienstleister

im Industriepark Walsrode, fand die

Gemeinde schließlich eine Lösung und kann heute dank

der sogenannten Abwärmenutzung höhere Wassertemperaturen

bei geringeren Energiekosten realisieren.

Mit seiner alten Technik hatten die Zukunftsprognosen

für das Bomlitzer Waldbad düster ausgesehen. Man

räumte dem traditionsreichen Bad keine langfris tige Überlebenschance

ein. Die Besucher empfanden die gebotenen

Wassertemperaturen nicht als ausreichend, wodurch

die Badesaison witterungsbedingt bei gleichzeitig viel zu

hohen Energiekosten relativ eingeschränkt wurde. Wie

konnte nun dieses kommunale Freizeitangebot – das

durchaus auch ein Standortfaktor für die Gemeinde ist –

gesichert werden? Diese Frage stellte sich der Gemeinde

Bomlitz 2009 sehr konkret.

Dabei gingen die Verantwortlichen einen eher ungewöhnlichen

Weg: Sie beauftragten den Infrastrukturund

Technikdienstleis ter des benachbarten Industrieparks

Walsrode, die Probis GmbH, mit der Suche nach der

besten Lösung. Und schon ging es los: Die Prozess- und

Verfahrenstechniker von Probis gingen das Projekt so an,

wie es in der chemischen Industrie üblich ist. Erst einmal

kommt die Analyse. Danach entwickelten die Probis-Techniker

mehrere Umsetzungsvarianten auf Basis der vorhandenen

Technik. „Alle Kundenanlagen, die wir betreuen

oder überarbeiten, werden von uns zunächst individuell

geprüft. Wir checken, welche Teile der Technik weitergenutzt,

optimiert oder erneuert werden sollten. Möglichst

viel vom Bestand weiter zu verwenden, ist ein wichtiger

Schritt zu wirtschaftlichen Lösungen“, erläutert Projektleiter

Andreas Brinkmann das Vorgehen. Alles Alte zu ersetzen,

müsse nicht immer günstiger sein.

Als bester Weg im Fall des Waldbades der Gemeinde

Bomlitz kristallisierte sich heraus, Abwärme aus dem

geklärten Abwasser der Gemeinschaftskläranlage in Bomlitz

auszukoppeln und mit einer 450 Meter langen Fernwärmetrasse

zum Schwimmbad zu transportieren. Hierbei

setzte Probis auf möglichst einfache Technik ohne hohen

Automatisierungsgrad, die zu geringen Betriebs- und Wartungskosten

führt.

„Wir haben das Projekt innerhalb des kalkulierten

Kostenrahmens umgesetzt“, berichtet Brinkmann. Dies

sei bei den üblichen Probis-Auftraggebern aus der Industrie

eine selbstverständliche Erwartung. Bei der Inbetriebnahme

der optimierten Wärmeversorgung Ende 2009

zeigte die neue Technik, was möglich ist. Innerhalb von 24

Stunden war das acht Grad kalte Wasser des Nichtschwimmerbeckens

auf 20 Grad aufgeheizt. Badetemperaturen von

25 bis 26 Grad Celsius sind jetzt möglich. Die Gemeinde

plant nun, die Badesaison des Freibads um die Monate

April und Oktober zu erweitern.


Bestens beraten!

Guter Rat sei teuer, so sagt man. Doch für mittelständische Unternehmen wie Konzerne

ist gute Beratung Gold wert. Erfolgreiche Unternehmensberater in der Region …


68 berater regjo hannover

Text: Angela Andresen-Schneehage Fotografie: Sabina Przybyla

Unternehmer stehen täglich vor vielfältigen Fragestellungen

und immer neuen Herausforderungen: verschärfter

Wettbewerb und steigende Kosten, technischer

Fortschritt mit Innovationen bei Produkten und

Dienstleistungen, Personalprobleme und Umweltschutzauflagen,

Investitionsvorhaben, Fusionen oder

die Bewältigung von Krisen. Es sind zahlreiche Themenbereiche,

die ständig neue – möglichst kluge –

unternehmerische Entscheidungen verlangen. Das

Tagesgeschäft lässt jedoch oft nicht genügend Zeit,

diese gründlich zu überdenken. Soll ein Betrieb dauerhaft

prosperieren, ist externes Expertenwissen erforderlich.

Erfahrene Unternehmensberater sind dafür die

geeigneten Partner. Mit sachlichem Abstand und einem

kundigen Blick schauen sie für ihre Mandanten von

außen hinter die Firmenkulissen, analysieren den Status

quo, formulieren Ziele und erarbeiten zukunftsorientierte

Strategien.

Die Branche der Unternehmensberatung ist ein

relativ junges Geschäft; in Deutschland begann sich

dieses Berufsbild erst in den 30er Jahren zu profilieren.

Der 1954 gegründete Bundesverband Deutscher

Unternehmensberater zählt heute rund 530 Mitgliedsfirmen

mit etwa 13.000 Beratern. Laut eigener Studie

des Berufsverbandes erwirtschaften wenige Top-Beratungsunternehmen

die Hälfte des gesamten Branchenumsatzes.

Anführer des deutschen Umsatzrankings ist

unangefochten McKinsey & Company Inc. Deutschland,

gefolgt von den Münchner Beratern Roland Berger

Strategy Consultants und der Boston Consulting

Group.

Doch gerade mittelständische Unternehmen, die

bei ihrer Betriebsführung Unterstützung und Beratung

brauchen, suchen den Rat nicht unbedingt bei den

Branchenriesen, sondern in der persönlichen Atmosphäre

überschaubarer Beratungskanzleien mit spezialisierten

Experten.

In diesem Segment ist die Gehrke econ Unternehmensberatung

angesiedelt. Von Isernhagen aus operiert

das 18-köpfige Beraterteam im gesamten Bundesgebiet.

„Ein wesentlicher Teil unserer Mandate setzt sich aus

Unternehmen mit filialbasierten Strukturen zusammen.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen in

diesem Bereich können wir auf ein breites und stark

fundiertes Wissen zugreifen“, erklärt Diplom-Kaufmann

Oliver Vogt, der gemeinsam mit seinen Kollegen

Sven Dierking und Klaus Fiefhaus die Geschäftsführung

der Gesellschaft innehat. „Einer der Schwerpunkte

unserer Tätigkeit liegt dabei in der strategischen

Beratung. Wir unterstützen die Unternehmen bei

der Definierung ihrer Zielvorstellungen und fungieren

bei deren Umsetzung quasi als Sparringspartner.“ Das

Beratungsspektrum umfasst datenbankgestützte Planungsszenarien

ebenso wie die Entwicklung unternehmensspezifischer

Kennzahlensysteme, Kostenplanung

und Vertragsmanagement, aber auch intensive Workshops

sowie die aktive Begleitung bei der Gestaltung

betrieblicher Veränderungsprozesse. Geschäftsführer

Vogt: „Zu den wichtigen Kriterien bei Entscheidungsprozessen

zählen für unsere Klienten auch gesicherte

Standortanalysen. Vor dem Abschluss von langfristigen

Mietverträgen können solche Faktoren über den

Erfolg oder Misserfolg einer unternehmerischen Maßnahme

entscheiden. Mit aufwendig recherchiertem statistischem

Zahlenmaterial können wir in vielen Fällen

straßenabschnittsgenau analysieren und unsere Kunden

entsprechend beraten.“

230 Mitarbeiter sind in der neuen Gehrke econ Gruppe

tätig: die größte Beratungsgesellschaft in der Region.

Derartige Detailinformationen mögen den ratsuchenden

Mandanten erfolgversprechende Punktlandungen

erlauben; doch das Beratungsfundament der Isernhagener

Kanzlei ist deutlich breiter. Seit dem zu Beginn dieses

Jahres durchgeführten Zusammenschluss der beiden

Gesellschaften Gehrke und econ zu einem neuen

Unternehmensverbund – der Gehrke econ Gruppe mit

insgesamt 230 Mitarbeitern – bündeln sich nun unter

einem Dach verschiedene Kompetenzen zur größten

mittelständischen Beratungsgesellschaft der Metropolregion

Hannover. Die besondere Stärke liegt in

der Vernetzung der vier Disziplinen Unternehmens-,

Steuer- und Rechtsberatung sowie der Wirtschaftsprüfung.

Ihre Beratungsqualität benennt die Gehrke econ

Gruppe mit einer kreativen Wortschöpfung: „Winsulting“

– lautet die Zauberformel, die für ein umfassendes

Dienstleistungsverständnis steht.

„Davon profitieren nicht nur unsere Klienten,

sondern auch wir als Unternehmensberater“, sagt Oliver

Vogt. „Die enge Verzahnung mit den Steuerberatern

ermöglicht es uns, zielgerichtete betriebswirtschaftliche

Auswertungen zu erstellen. Und stehen

unsere Mandanten vor einem Vertragsabschluss, können

wir die Vereinbarungsentwürfe auf kurzem Wege

von unseren Juristen checken lassen.“ Dank der vielfältig

vorhandenen Qualifikationen liefert die Gehrke

econ Gruppe auch bei komplexen Sachverhalten Lösun-

Vor allem im Wirtschaftsrecht und im Recht der Freien Berufe ist die

Kanzlei Römermann aus Hannover bundesweit bekannt. Bild von links:

Tim Günther (Wettbewerbsrecht), Sabine Funke (Recht der Freien

Berufe) und Ina Jähne (Gesellschaftsrecht).


egjo hannover berater 71

Diplom-Ökonom Thomas Rottmann arbeitet

mit seiner Consulting im Schwerpunktbereich

„Mergers and Acquisitions“.

gen aus einer Hand. Das ist ein Vorteil, allerdings nicht

der einzige: „Zu den entscheidenden Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Beratung gehört das Vertrauen,

das uns von den Mandanten entgegengebracht

wird“, ergänzt Sven Dierking, Internationaler Betriebswirt

und ebenfalls Geschäftsführer der Gehrke econ

Unternehmungsberatung. „Und dieses Vertrauen verdienen

wir uns nicht zuletzt durch profunde Kenntnisse

in unseren Schwerpunktbranchen. Dazu zählen

die Unternehmen des Lebensmittelhandwerks, des

Kfz-Handels und der Bekleidungsbranche. Jede für sich

besitzt ihre ganz eigenen Regeln. Unsere Spezialisierung

gestattet uns eine exakte Beobachtung des jeweiligen

Marktes und erlaubt ein schnelles und flexibles

Reagieren auf Veränderungen. Das ist insbesondere im

Textileinzelhandel von großer Bedeutung, weil dies ein

zunehmend dynamischer Markt ist, der immer größere

Ansprüche an die Unternehmer stellt. Mit systematischer

Planung helfen wir unseren Auftraggebern dabei,

diesen Anforderungen gerecht zu werden, ob es sich

bei ihren Betrieben nun um den filialbasierten Textilhandel

oder um inhabergeführte Bekleidungsgeschäfte

handelt“, so Dierking.

Eine zurzeit arg gebeutelte Branche ist der Kraftfahrzeughandel.

Die Betreuung dieser Betriebe stellt

auch eine Herausforderung für die Unternehmensberater

dar. „Das Automobilgeschäft ist kein Selbstläufer

mehr“, weiß Klaus Fiefhaus, Diplom-Kaufmann und

Gehrke econ-Geschäftsführer. „Durch die Abwrackprämie

haben sich konjunkturbedingte Probleme in dieses

Jahr hinein verschoben. Der Gebrauchtwagenmarkt ist

am Boden; Neuwagenkunden verlangen hohe Rabatte.

Viele Schwierigkeiten ergeben sich für die Händler bei

der Rücknahme von Leasingfahrzeugen, da die vor

Jahren festgelegten Rückkaufswerte nicht mehr den

derzeitigen Marktpreisen entsprechen und diese Fahrzeuge

nur mit Verlusten veräußert werden. Etliche Kfz-

Händler leben im Moment von der Hand in den Mund,

haben zum Teil existenzielle Probleme. Hier können

wir als Berater mithilfe einer integrierten Planung

Lösungsalternativen darstellen. Neben der Ertragsentwicklung

muss insbesondere der zukünftige Liquiditätsbedarf

ermittelt werden. Speziell hierfür haben wir

für unsere Mandanten ein datenbankgestütztes integriertes

Planungstool entwickelt. Und natürlich nutzen

wir unseren analytischen Blick von außen genauso

wie unser umfassendes Kontaktnetzwerk innerhalb der

Branche. Wir sind vertraut mit den spezifischen Bedingungen

von Zulieferern und Automobilbanken, von

Herstellern und Importeuren und somit in der Lage,

konkrete Lösungswege aufzuzeigen, um ein Unternehmen

an die veränderte Marktlage anzupassen.“

Der spezielle Beratungsbedarf von Mandanten

erfordert gelegentlich den kurzfristigen Einsatz der

Unternehmensberater von Gehrke econ; grundsätzlich

sieht deren Arbeitsphilosophie aber anders aus: „Wichtig

ist uns in jedem Fall eine langfristige kontinuierliche

Mandantenorientierung und die Beratung durch

ein beständiges und verlässliches Beraterteam.“

Im Mittelstand bereiten Fragen der Unternehmensnachfolge

immer häufiger Schwierigkeiten.

Anders geht es bei der Beratertätigkeit von Thomas

Rottmann Consulting in Hannover zu. Hier ist die

Zusammenarbeit mit Unternehmern meist nach etwa

einem Jahr beendet. Grund dafür ist der Schwerpunktbereich

des Diplom-Ökonomen: M & A – wie es kurz im

Fachjargon heißt. Dahinter verbergen sich die Begriffe

Mergers and Acquisitions, was dem Wirtschaftslaien

als ‚Fusionen und Übernahmen’ verständlicher wird.

„Im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit als Berater

im organisatorischen und strategischen Bereich

kam es in den letzten Jahren zu einer immer stärker

werdenden Fokussierung auf die Themen der Unternehmensverkäufe

und Nachfolgeregelungen. Für die

Inhaber ist dies fast immer ein erstmaliger Vorgang,

der natürlich eine fachkundige Begleitung erfordert,

um erfolgreiche Abschlüsse zu erzielen“, erklärt Thomas

Rottmann. Seine Mandanten kommen überwiegend

aus dem Mittelstand; einem Segment, in dem

die Fragen der Unternehmensnachfolge immer häufiger

Schwierigkeiten bereiten. Rund 80.000 Betriebe

stehen in Deutschland jährlich vor einem Führungswechsel

aus Altersgründen, nicht selten fehlen geeignete

Nachfolger; manche Firmen werden dann einfach

aufgegeben. „Es ist schade, wenn Unternehmen

aufgrund mangelnder Kreativität nicht weitergeführt

werden können. Schließlich hängen oft nicht nur ein

Lebenswerk und eine unwiederbringliche Firmenhistorie

daran, sondern auch wichtige Arbeitsplätze für

die jeweilige Region“, so Rottmann. Der Fachmann für

betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Finanzierungen

unterstützt seine Mandanten während des

gesamten Verlaufs eines solchen Prozesses; von der

ersten Klärung der Interessenlage und der Ermittlung


egjo hannover berater 73

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über die notwendige Expertise, um unsere

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Steuerberaterin

Seit dem Zusammenschluss der beiden Gesellschaften Gehrke und econ bündeln sich nun verschiedene

Kompetenzen zur größten mittelständischen Beratungsgesellschaft der Metropolregion Hannover.

Bild von links: Sven Dierking, Oliver Vogt, Klaus Fiefhaus.

Thomas Hübner

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und mehr als zwanzig weitere qualifizierte

und engagierte Mitarbeiter/innen.

des Unternehmenswertes bis zur Vorauswahl potentieller

Käufer und der Begleitung des daran anschließenden

Verhandlungsprozesses.

„Zu den entscheidenden Voraussetzungen für eine

erfolgreiche Beratung zählt dabei ein tragfähiges Vertrauensverhältnis

sowie ein ehrlicher und offener Umgang miteinander.

Denn während eines Veräußerungs- oder Übernahmeprozesses

müssen immer wieder auch unliebsame

Wahrheiten geäußert werden, zum Beispiel im Rahmen

der Wertermittlung; viele Inhaber überschätzen das Potential

ihres Unternehmens für einen künftigen Eigentümer.“

Als erste Orientierung einer realistischen Beurteilung des

Betriebes bietet Thomas Rottmann einen ungewöhnlichen

Service an: Mithilfe online übermittelter Daten nimmt er

unverbindlich und kostenlos eine Ersteinschätzung des

Unternehmenswertes vor. Und er rät Firmeneignern zur

rechtzeitigen Auseinandersetzung mit der Zukunftsgestaltung:

„Für den abgebenden Unternehmer markiert eine

Betriebsnachfolgeregelung einen tiefen Einschnitt. Emotionale

Probleme müssen dabei genauso bewältigt werden

wie eine Reihe organisatorischer Abläufe und vertraglicher

Verhältnisse. Doch geht man das Thema schon frühzeitig

an, kann man in aller Ruhe verschiedene Lösungsalternativen

und Szenarien durchdenken. Fehlen Erben ganz oder

gehen die Kinder eigene berufliche Wege, dann können

gegebenenfalls Mitarbeiter schon in die Mitverantwortung

genommen werden und sich für eine spätere Übernahme

qualifizieren. Viele Unternehmer beginnen leider zu spät

damit, sich Gedanken über die Weiterführung ihres Betriebes

zu machen und werden dann von den Realitäten – wie

zum Beispiel einer Krankheit – einfach überholt. Der entstehende

Zeitdruck zwingt dann zu suboptimalen Lösungen.

Daraus resultierende Einbußen oder Enttäuschungen

kann man durch eine gute Planung vermeiden.“

Nicht nur im Wirtschaftsrechts, sondern auch im

Bereich des Rechts der freien Berufe ist die Kanzlei Römermann

bundesweit bekannt. Neben dem Standort in Hannover

hat die Kanzlei auch Büros in Hamburg und Berlin.

Eine Besonderheit der Kanzlei ist der hohe wissenschaftliche

Anspruch, unter dem gearbeitet wird.

Dieser kommt nicht nur in der Bearbeitung der Mandate,

sondern auch im Rahmen von diversen Veröffentlichungen

(unter anderem eigene Publikationen, Gesetzeskommentare

in renommierten Verlagen, aber auch

Fachbeiträge in Zeitschriften) zum Ausdruck. Ina Jähne,

Expertin für Gesellschaftsrecht in der Kanzlei Römermann:

„Der absolute Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt

im Wirtschaftsrecht einschließlich Insolvenzrecht. Auf

diesem Rechtsgebiet sind wir fast ausschließlich tätig. In

unserem Team arbeiten insgesamt elf Muttersprachler, die

international tätig sind. Wir sind damit insbesondere für

den asiatischen Raum, Spanien und Lateinamerika, Griechenland,

Frankreich und den englischsprachigen Raum

sehr gut aufgestellt.“


egjo hannover portrait 75

Die Genussmacher

Vier unterschiedliche Restaurants an einem Abend? Für die Genussmacher aus Hannover ist das

kein Problem. Jetzt ist auch der eigene Restaurant-Guide der Genussmacher erschienen.

Text Hannah Kroft Fotografie: Karsten Davideit

Große Sektpyramide und Geburtstagstorte anlässlich

des zweijährigen Menühopping-Geburtstages mit 170

Gästen im Januar 2010.

Hannover genießen – dies haben sich die

17 Genussmacher-Restaurants zur Aufgabe

gemacht. Die Mitglieder des Marketingverbundes

hannoverscher Stadtgastronomen

arbeiten seit nunmehr vier

Jahren emsig daran, den Hannoveranern

und ihren Gästen Lust auf die schöne und

interessante Gastronomie-Vielfalt der Landeshauptstadt

zu machen. So hat sich das

sogenannte Menühopping einen Namen

gemacht und bereits viele Anhänger gefunden:

An einem Abend lernen die etwa 40

Mitreisenden vier unterschiedliche Restaurants

kennen.

Man trifft sich beim Aperitif und wird

ab da bequem mit einem Reisebus von Gang

zu Gang chauffiert. Das Ganze ist ein Riesenspaß,

bei dem man nicht nur köstlich

und sehr abwechslungsreich isst, sondern

unter Umständen gleichzeitig vier neue

Restaurants und nette Menschen kennenlernt.

Wen wundert es da, dass das Menühopping

mittlerweile so erfolgreich ist,

dass schon kurz nach Veröffentlichung des

neuen Programms die meisten Termine

ausgebucht sind. Deswegen dürfen sich die

Menühoppingfans auf das zweite Halbjahr

2010 freuen: Aufgrund der großen Nachfrage

werden im September, Oktober und

November die Kapazitäten verdoppelt,

sodass alle 14 Tage (statt einmal im Monat)

ein Hopping stattfindet. Die Termine für die

Monate August bis Dezember 2010 stehen

bereits fest.

Zusätzlich haben die innovativen

Genussmacher eine neue Idee für sich entdeckt.

Ab Mai kann jeder interessierte Gast

mittels der dafür entwickelten Stempelpostkarte

„Hopp, hopp yourself“ auf eigene

Faust „Menü hoppen“. Hierbei können sich

Gäste erst in sechs verschiedenen Restaurants

kulinarisch und abwechslungsreich

verwöhnen lassen und erhalten bei ihrem

siebten Besuch ein Hauptgericht gratis.

Zudem ist gerade der erste Genussmacher-Guide

erschienen: ein kleiner Streif-

zug durch Hannovers genussmachende

Gastronomie. Dieses Büchlein ist mehr

als ein normaler Restaurantführer. Der

Leser erfährt vieles über die einzelnen

Restaurants und ihre Macher sowie über

die Genussmacher-Philosophie. Des Weiteren

warten eigens für den Guide kreierte

Rezepte und interessante Geschichten

zu verschiedenen Themen rund um

den Genuss auf den Leser. Parallel hierzu

entsteht derzeit die Internetseite mit neuem

Layout der Genussmacher und Verlinkungen

zu den Homepages der einzelnen

Restaurants.

Nicole Rösler stellvertretend für alle

Genussmacher: „Wir freuen uns über unseren

bisherigen Erfolg. Er ermuntert uns,

immer wieder Neues auszudenken, um den

Hannoveranern und ihren Gästen Spannendes

zu bieten.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.

genussmacher.de oder in allen Genussmacher-

Betrieben. Hier erhalten Sie auch die Stempelpostkarte

sowie den Genussmacher-Guide.


76 Wirtschaft regjo hannover regjo hannover Wirtschaft 77

Die Messemacher

Rund zwei Millionen Besucher und 25.000 Aussteller aus aller Welt kommen jährlich zu den

Messen und Veranstaltungen nach Hannover. Ein Blick auf die Highlights im Messejahr 2010.


78 Wirtschaft regjo hannover regjo hannover Wirtschaft 79

Bereits jetzt macht das Auslandsgeschäft der Deutschen

Messe AG rund 40 Prozent aus und soll in den kommenden

Jahren deutlich ausgebaut werden.

Auf der CeBIT 2010 waren vor allem zwei Themen auszumachen:

Vernetzung (Stichwort Cloud Computing) und

Bedienerfreundlichkeit von Geräten und Software.

Text: Katrin Langemann Fotografie: Hannover Messe

496.000 Quadratmeter Hallenfläche, 58.000

Quadratmeter Freifläche, 27 Hallen und

Pavillons – die Eckdaten des Messegeländes

in Hannover sind beeindruckend und

suchen weltweit ihresgleichen. Nirgendwo

sonst auf der Welt steht mehr zusammenhängende

Messefläche zur Verfügung als im

Stadtteil Mittelfeld südlich von Hannover.

Dabei ist Hannover im Gegensatz zu traditionsreichen

Messestädten wie Leipzig und

Frankfurt kein historischer Messestandort.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg fand in

der Leinestadt mit der „Exportmesse“ die

erste Verkaufsschau statt. Deutschlands

Exporte sollten dem vom Krieg gebeutelten

Land zu neuer wirtschaftlicher Stärke

verhelfen. Zur neuen Rolle Hannovers als

Messestandort trug entscheidend dessen

verkehrsgünstige Lage bei – bis heute ein

wichtiger Faktor. Mit 1.934 abgeschlossenen

Verträgen im Wert von 31,6 Millionen

US-Dollar war die erste Hannoveraner

Messe ein voller Erfolg. Seitdem

prägt das internationale Messegeschehen

Gesicht und Wirtschaft der Stadt. Ob Messebauer,

Speditionen, Hotels, Gastronomie

oder andere Branchen – einer Studie der

Universität zufolge sind heutzutage etwa

16.000 Arbeitsplätze in ganz Niedersachsen,

11.000 davon allein in der Region Hannover,

direkt von den Messen in Hannover

abhängig. Die Deutsche Messe AG selbst

beschäftigt am Firmensitz rund 750 Mitarbeiter,

wobei sich die Zahl zu den großen

Veranstaltungen und Events um mehrere

Tausend Kurzzeitbeschäftigte erhöht.

Jährlich erwirtschaftet die Deutsche Messe

AG einen Umsatz von 230 bis 260 Millionen

Euro. Rund zwei Millionen Besucher und

25.000 ausstellende Unternehmen kommen

pro Jahr zu den Messen nach Hannover.

Dabei zählen die CeBIT, die Hannover

Messe, die IAA Nutzfahrzeuge und die

Agritechnica – die weltweit größte Landtechnik-Ausstellung

findet alle zwei Jahre

statt – zu den besucherstärksten.

Eröffnet wurde das Messejahr 2010

mit der Domotex, der weltweit größten

Fachmesse für Teppiche und Bodenbeläge.

Rund 1.400 Aussteller aus 65 Ländern

präsentierten vom 15. bis 18. Januar

die neuesten internationalen Trends und

Entwicklungen in der Teppich- und Bodenbelagsbranche.

Die Resonanz unter den

Ausstellern und den fast 40.000 Besuchern

war hervorragend und so konnte sich die

Domotex auch im Jahr 2010 als das internationale

Branchenevent behaupten. Erst

vor kurzem hat die CeBIT 2010 ihre Türen

geschlossen. Die weltweit wichtigste Veranstaltung

für die ITK-Branche hat sich vom

2. bis 6. März 2010 trotz der tiefgreifenden

Krise behauptet.

Hartwig von Saß, Leiter Kommunikation

Deutsche Messe AG, zieht Bilanz: „Die

CeBIT hat bei den Besuchern und Ausstellern

Bestnoten bekommen. In Hannover

ist der Funke übergesprungen. Der Investitionsstau,

der sich gebildet hatte, beginnt

sich aufzulösen. Die Mitarbeiter in vielen

Unternehmen, die auf der CeBIT vertreten

waren, krempeln jetzt die Ärmel

hoch und können nun mit einer starken

CeBIT im Rücken an die Arbeit gehen.“

Fast 4.200 Unternehmen aus 68 Ländern

zeigten auf der diesjährigen CeBIT Flagge.

Unter den vielen Neuheiten und Themen

waren vor allem zwei Trends auszumachen:

Vernetzung (Stichwort Cloud Computing)

und Bedienerfreundlichkeit von

Geräten und Software. „Drei Viertel aller

Unternehmen auf der CeBIT haben eine

oder mehrere Innovationen mit nach Hannover

gebracht. Oft sind es Innovatio-

nen im Bereich der Software, in digitalen

Geschäftsprozessen oder in der Steuerung

von Maschinen und Anlagen, auf die sich

nicht unbedingt die Massenmedien stürzen.“

Erstmals fand im Rahmen der CeBIT

das Musik-Business-Festival CeBIT Sounds!

statt. Mit einer Mischung aus Ausstellern,

Diskussionsrunden und Life-Konzerten

schlug die CeBIT Sounds! die Brücke zwischen

der ITK-Indus trie und der Musikbranche,

aus der die Digitalisierung längst

nicht mehr wegzudenken ist. Im kommenden

Jahr wird die CeBIT mit neuem Konzept

in Erscheinung treten. Vier anwenderorientierte

Plattformen bündeln dann

die Aussteller in den Bereichen Informationstechnologie

und Telekommunikation,

Anwender aus Behörden und öffentlichen

Einrichtungen, internationale Forschungsinstitute

und Universitäten sowie Hightechbegeisterte

Verbraucher.

Einzigartig in ihrer Form ist die Hannover

Messe. Während Universalmessen

längst der Vergangenheit angehören und

Messen auf einzelne Branchen spezialisiert

sind, vereinigt das weltweit wichtigste

Technologieereignis in diesem Jahr neun

Leitmessen unter einem Dach. Neben den

„alten Hasen“ Energy (weltgrößte Messe für

Energietechnik), Power Plant Technology

(starker Nachbar der Energie-Versorger),

Industrial Supply (mit Themenpark Leichtbau),

Industrial Automation (Glanzlicht der

Automatisierungs-Technik), MicroNanoTec

(Nano-, Mikro- und Laser-Technik), Digital

Factory (Software-Lösungen sichtbar und

begreifbar) und Research & Technology

(Forschung und Entwicklung erschließen

neue Marktpotenziale) sind die CoilTechnica

(Spulen, Transformatoren, Generatoren

und Elektromotoren) und die Mobili-

Tec (zeigt alternative Mobilitäts-Techniken)

dieses Jahr erstmals dabei. Von Saß macht

die Vorteile deutlich: „Durch die Bündelung

entstehen auf der Hannover Messe

große Synergieeffekte. Wo mehrere Branchen

zusammentreffen, entstehen am

schnellsten Innovationen. Die Industrie ist

inzwischen so komplex geworden, dass es

nicht ausreicht, sich auf einer sehr spezialisierten

Veranstaltung zu informieren. Nehmen

wir das Beispiel Windenergie. Da müssen

mehrere unterschiedliche Technologien

ineinander greifen. Antriebstechnologie,

Steuerungstechnologie, Oberflächentechnologie,

Leichtbau, Zulieferung. All das gibt

es nur auf der Hannover Messe an einem

Ort zu sehen.“ Mehr als 4.000 Innovationen

haben die Aussteller für die Hannover

Messe vom 19. bis 23. April angekündigt.

Das Leitthema dieses Jahr: „Effizienter

– Innovativer – Nachhaltiger“.

Weitere Highlights im Messekalender

2010: Die IAA Nutzfahrzeuge präsentiert

vom 23. bis 30. September auf der weltgrößten

Messe der Automobilität Fahrzeuge,

Ausrüstungen und Systeme des Güter- und

Personentransportes. Die IAA Nutzfahrzeuge

findet alle zwei Jahre in geraden Jahren

in Hannover statt, in ungeraden Jahren

werden in Frankfurt Personenkraftwagen

vorgestellt. Im Oktober zeigt die Biotechnica

vom 5. bis 7. Oktober die neuesten Entwicklungen

in der Biotechnologie-Branche.

Im Rahmen der europäischen Leitmesse für

Biotechnologien und Life Science kommt

dieses Jahr erstmals der 5. Weltkongress

für präventive und regenerative Medizin

(WCRM), an dem mehr als 800 internationale

Wissenschaftler teilnehmen werden,

nach Hannover. Im November dreht sich

vom 16. bis 19. November auf der EuroTier

alles um modernste Landwirtschaft. Die

internationale DLG-Fachausstellung für


80 Wirtschaft regjo hannover regjo hannover Wirtschaft 81

Das Expo-Dach zwischen den Pavillons 12 und 26 ist das größte freitragende Holzdach der

Welt. Zehn 40 mal 40 große Holzschirme bilden die 16.000 Quadratmeter große Holzdachkonstruktion.

Errichtet wurde das Expo-Dach zur Weltausstellung im Jahr 2000.

Das Messeglände in Hannover ist das größte der Welt. Jährlich

kommen rund zwei Millionen Besucher aus allen Teilen

der Erde zu den Messen und Veranstaltungen nach Hannover.

10 Jahre Expo Hannover

Im Jahr 2000 hat die Weltausstellung

Hannover verändert und geprägt. Jetzt,

zehn Jahre danach, wird Geburtstag

gefeiert. Mit einem Expo-Revival in den

„Gärten im Wandel“, dem weltweit einzigen

Expomuseum „Exposeeum“, Musik

von AC/DC und den Scorpions, Führungen

über das Expogelände, einem gläsernen

Fernsehstudio, Theateraufführungen,

einem Design-Klassiker-Biergarten und

vielem mehr. Vom 1. bis 13. Juni auf dem

Expo-Gelände.

Weitere Informationen im Internet unter

www.expo-park-hannover.eu und

www.expo2000.de

Expo Shanghai 2010

Vom 1. Mai bis 31. Oktober findet unter dem Motto „Better City, Better Life“ in Shanghai

die erste Weltausstellung auf chinesischem Boden statt. Die Volksrepublik plant die größte

Expo aller Zeiten. Das Gelände in der 18-Millionen-Metropole ist mit einer Größe von 5,3

Quadratkilometern dreimal größer als in Hannover vor zehn Jahren; zahlreiche U-Bahn-

Linien, Hotels und Straßen wurden neu gebaut, der Flughafen ausgebaut und die Grünanlagen

aufgeforstet. Mehr als 240 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet, erwartet

werden über 70 Millionen Besucher. Ein Event der Superlative.

Auch Niedersachsen und Hannover sind dabei. Vom 5. bis 10. Juli präsentieren zahlreiche

Unternehmen im deutschen Pavillon „balancity“ Spitzentechnologien und Zukunftslösungen.

Ein Highlight ist dabei das Schulpartnerschaftsprojekt „Shangover“ zwischen

dem Gymnasium Goetheschule Hannover und der Wu Ai Senior High School Shanghai:

eine Art mutimediales Memory-Spiel mit Bildern von Hannover und Shanghai. Die Landeshauptstadt

selbst ist vom 9. bis 11. Juli mit einer eigenen Ausstellung „Expo 2000 –

ten years after“ vertreten.

Weitere Informationen im Internet unter

en.expo2010.cn und www.expo2010-deutschland.de

Tierhaltung und Management deckt als einzige internationale

Fachausstellung in Europa sämtliche Bereich der

Branche, inklusive Aquakultur, ab.

Ingesamt veranstaltet die Deutsche Messe AG rund

110 Messen, Kongresse und Events jedes Jahr, rund 40

Prozent davon im Ausland. Der Auslandsbereich ist einer

der strategischen Wachstumsfelder und soll in den kommenden

Jahren deutlich ausgebaut werden. „Wichtige

Zielmärkte sind China, Indien, Russland und die Türkei.

China ist der am stärksten wachsende und einer der größten

Absatzmärkte und Produktionsstandorte. Dort boomt

die Wirtschaft – trotz weltweiter Turbulenzen. Für uns als

Messeveranstalter bedeutet das: China ist nicht nur für den

Messeveranstalter ein höchst interessanter Markt, es ist

auch der Markt, den die Kunden durchdringen wollen. Die

Deutsche Messe AG erschließt den potenziellen Ausstellern

die dynamischsten Wachstumsmärkte weltweit, dabei

steht China ganz oben auf der Agenda.“ Zu den Exportschlagern

aus Hannover gehören unter anderem die CeBIT

in Australien und Istanbul, die Domotex in Shanghai und

Dubai sowie die Biotech China in Shanghai. Im September

feiert die Hannover Messe in Russland Premiere und die

ersten vier Veranstaltungen aus dem Programm der weltweit

größten Industrieschau werden in Moskau eröffnet.

Und wie geht es in Zukunft mit der Messe in Hannover

weiter? Hartwig von Saß wirft einen Blick nach vorn:

„Wir haben ein gezieltes Zukunftsprogramm entwickelt.

Wir werden unser Gelände in Hannover intensiver auslasten,

unsere Veranstaltungen ausbauen und weiterentwickeln

und neue Veranstaltungen hinzunehmen. Wir werden

außerdem im Auslandsgeschäft dynamisch wachsen.

Zudem werden wir unser Kerngeschäft – also das Zusammenführen

von Angebot und Nachfrage – in Richtung

Internet ausweiten. Dafür haben wir mit der Deutschen

Messe Interactive GmbH gerade eine neue Tochtergesellschaft

gegründet. Es geht auch auf den Messen immer

mehr um Inhalte. Wir sind als Veranstalter mehr denn je

gefordert, die Themen der jeweiligen Branchen zu fokussieren

und auf unseren Veranstaltungen abzubilden. Wir sind

schon lange nicht mehr Quadratmetervermieter. Wir sind

als Deutsche Messe Teil der Industrie-Branchen geworden.“

In Zeiten von Internet, Videokonferenzen & Co. hat

das Konzept Messe nichts von seiner Aktualität verloren.

„Nach wie vor ist das Marketinginstrument Messe

das effektivste. Geschäfte entstehen zwischen Menschen

– und so lange sich im Internet zwei Manager nach einem

Geschäftsabschluss nicht die Hand reichen können, wird

es Messen geben.“


82 best video company regjo hannover regjo hannover best video company 83

Carsten Schüler, Geschäftsführer

der Best Company Video GmbH.

Unternehmen gelten als innovativ und modern, wenn sie Podcasts in ihre Kommunikationsstrategie

aufnehmen. Die Best Company Video GmbH ist Profi auf diesem Gebiet.

Mit allen Sinnen im Netz

In der modernen Unternehmenskommunikation sind Podcasts kaum noch wegzudenken.

Carsten Schüler von der BEST COMPANY VIDEO GmbH erklärt, welche Vorteile Podcasts mit sich bringen.

Text und Fotografie: Best Company Video GmbH

E-Mails checken, kurz einen Blick in

die Tagesschau im Netz werfen und sich

dann noch schnell online eine Börsenzusammenfassung

bei der Financial Times

Deutschland anhören – so oder ähnlich

starten viele Berufstätige ihren Arbeitstag.

Und sie nehmen nur unbewusst wahr,

dass Podcasts bereits zu ihrem Alltag gehören.

Welche Vorteile sich für Unternehmen

im Hinblick auf Imagebildung, Markenbewusstsein

und Öffentlichkeitsarbeit durch

den Einsatz von Podcasts bieten, zeigt der

folgende Artikel.

Ist ein Podcast ein Produkt von Apple?

Definitiv: Nein! „Podcasts sind Mediendateien

im Audio- und/oder Videoformat,

die zeit- und ortsunabhängig aus

dem Internet abgerufen werden können“,

erklärt Carsten Schüler, Geschäftsführer

der Film- und Fernsehproduktion BEST

COMPANY VIDEO GmbH. Das Akronym

„Podcast“ setzt sich zwar zum einen aus

dem Begriff „Pod“ (von iPod oder „Portable

on Demand“) und „broadcasting“ (senden,

ausstrahlen, übertragen) zusammen,

wurde jedoch nicht von Apple lanciert.

Werden Video-Inhalte beschrieben,

spricht man von Video-Podcasts oder

Vodcasts. Diese können auf Handys, dem

iPhone oder Computern abgespielt werden,

wohingegen das Abspielen von Podcasts

als reine Audio-Dateien nur auf diversen

MP3-Playern sowie auf dem Computer

möglich ist.

Hochwertige Podcasts als Teil einer

ganzheitlichen Unternehmenskommunikation:

Unternehmen, die ohne große

Streuverluste potentielle Kunden auf

modernen Wegen ansprechen möchten, um

sich als innovatives Unternehmen zu präsentieren,

sollten den Einsatz von Podcasts

in Erwägung ziehen. Denn die Kommunikation

über Podcasts hat viele Vorteile:

Diverse Studien (Podcaststudie 2009,

„MC DC“-Report 2009 des Bundesverbandes

Digitale Wirtschaft e.V. oder die Video-

Podcast-Studie 2008 von SevenOne Media

und Liquid Air Lab, u.a.) kamen zu folgenden

Ergebnissen: Nutzer von Podcasts sind

zwischen 20 und 49 Jahre jung, erwerbstätig

oder selbständig, gut gebildet und überwiegend

männlich. Eine weitere, nicht zu

verachtende Zielgruppe ist die der Schüler

und Studenten, die jedoch über deutlich

weniger Einkommen verfügt als User der

erstgenannten Gruppe.

Demnach ist die häufig im TV angesprochene

„werberelevante Zielgruppe“

ebenso unter den Podcast-Nutzern zu finden.

Ein weiteres Ergebnis der Studien:

Sofern Podcasts kostenlos angeboten werden,

fühlt sich die Mehrheit der Nutzer

nicht von Werbung gestört. Diese Audiooder

Video-Dateien bieten für Unternehmen

eine ideale Werbeplattform, um

informative und unterhaltende Spots

zu schalten. Darüber hinaus zeigen Forschungen,

dass 80 Prozent der Internet-

User Informationen online lesen oder sich

online beschaffen.

Die Informationsvermittlung in klassischen

Medien wie Print oder Fernsehen

findet in der „Generation Podcast“ nur

wenig Anklang. Für Unternehmen bedeutet

das: Informationen gehören ins Web –

nicht nur auf die eigene Online-Präsenz,

sondern auch auf bundesweite und regionale

News-Portale.

Zum Beispiel bietet die Wirtschafts-

Plattform www.business-on.de die Möglichkeit,

Pressemeldungen und Unternehmensportraits

zu veröffentlichen. Der Clou:

Für die Region Niedersachsen gibt es ein

eigenständiges, multimediales Nachrichten-

Portal www.niedersachsen.business-on.de.

Darüber hinaus sollten die Unternehmensinformationen

in Social Networks, Foren

und Blogs publiziert werden. Denn: Die

am häufigsten genannte Quelle von Podcasts

ist neben iTunes, dem Online-Store

von Apple, die Blogosphäre. Auf Blogs und

in Foren werden Podcasts weiterempfohlen

und so einer weiteren, dem Unterneh-

men bisher unbekannten Zielgruppe im

Web 2.0 zugänglich gemacht. Rund 70 Prozent

der User nutzen Podcasts mindestens

einmal täglich und das bereits seit mindestens

einem Jahr. Das heißt: Wenn Podcasts

abonniert werden, bleiben die Zuhörer

und Zuschauer den Podcasts unter folgenden

Bedingungen treu: Die Podcasts müssen

inhaltlich ansprechend und technisch

hochwertig produziert werden. Zudem sollten

die Podcasts informativ, lehrreich und

unterhaltend zugleich sein. Sofern Werbung

eingesetzt wird, sollte diese zielgruppenorientiert

sein.

Carsten Schüler appelliert an die

Unternehmen: „Diesen Vorteil sollten sich

Unternehmen zunutze machen, um treue

Zuhörer und Zuschauer zu gewinnen und

das Image eines Unternehmens zu stärken.

Abwechslungsreiche, informative und

unterhaltende Podcasts können ebenfalls

der Markenbildung und -festigung dienen.“

Genutzt werden Podcasts überwiegend zu

Hause, unterwegs oder im Job. Mit diesem

Wissen können Unternehmen in ihren

Podcasts an die Bedürfnisse der Zielgruppe

appellieren. Was möchten junge, aufstrebende

Geschäftsfrauen und -männer, wenn

sie nach einem gestressten Tag nach Hause

kommen? Mit welchen Emotionen muss

man spielen, damit sich der Nutzer in dem

Podcast wiederfindet? Wie muss ein Podcast

gestaltet sein, um ihn auch mobil zu

konsumieren? Stellen Sie sich vor:

Ein Unternehmen macht im ersten

Jahr seines Bestehens bereits einen sechsstelligen

Gewinn und wird mit einem Innovationspreis

belohnt. Was tun? Der traditionelle

Weg: Presseinformation vorbereiten,

an die Redaktionen rausschi cken, vielleicht

noch ein Foto anhängen und eventuell

auf Presseportalen online stellen. Keine

Pressemeldung wird es schaffen, diesen

emotionalen Moment in seiner Gänze zu

transportieren.

Alternativ beziehungsweise zusätzlich:

ein Video-Podcast. Emotionen erweckt

man erst durch bewegte Bilder (häufig in

Kombination mit Musik). In einem Video-

Podcast würde nicht nur die Information

weitergegeben werden, sondern auch die

Gesichter der strahlenden Mitarbeiter und

stolzen Geschäftsführer. Dieses Potential,

bewegte Bilder als Element der Kommunikationsstrategie

zu verwenden, ist bei

weitem noch nicht ausgeschöpft. Carsten

Schüler macht jedoch deutlich, dass

nicht jeder beliebige Podcast bei den Nutzern

ankommt: „Es geht hier um Qualität

und nicht um den günstigsten Preis. Billige

Podcast-Produktionen kann jeder –

doch die „Geiz ist geil“-Mentalität kommt

bei den Nutzern nicht an. Sie wollen Professionalität

im Hinblick auf Inhalt, Bildgestaltung

und technische Umsetzung. Das

sollte auch der Anspruch an die Kommunikationsstrategie

eines innovativen und

modernen Unternehmens sein.“ Neben

Unternehmensmeldungen können Produktpräsentationen,

Innovationen, Talks

im Studio oder in einer Location als Video-

Podcast umgesetzt werden.

Carsten Schüler: „Zusammenfassend

lässt sich sagen: Unternehmen gelten als

innovativ und modern, wenn sie Podcasts

in ihre Kommunikationsstrategie aufnehmen.

Das Web 2.0 muss man für sein Unternehmen

nutzen, um neue Zielgruppen zu

erschließen und den eigenen Bekanntheitsgrad

zu steigern. Es gibt eine eindeutig definierte,

werberelevante Zielgruppe, die Werbung

in Podcasts akzeptiert. Podcast-Nutzer

bleiben ihren Podcasts treu und konsumieren

mindestens einmal täglich Podcasts.

Podcasts werden zeit- und ortsunabhängig

gehört bzw. geschaut. Emotionen werden

über Video-Podcasts transportiert. Eine

hohe inhaltliche und technische Qualität

zahlt sich aus.“

Weitere Informationen im Internet unter

www.best-company-video.tv


84 immobilien regjo hannover regjo hannover immobilien 85

Erfolg ist kein Zufall

Während im Ausland massenhaft Spekulationsblasen zerplatzen, kann sich der deutsche Immobilienmarkt

trotz Finanzkrise ganz gut behaupten. Hannover erweist sich dabei sogar als Top-Regionalstandort.

Bild © Region Hannover


86 immobilien regjo hannover regjo hannover immobilien 87

Text: Angela Andresen-Schneehage

Unbeweglich sind sie; deshalb heißen Grundstücke und Gebäude schließlich

Immobilien. Doch das Geschäft mit Bauland, Gewerbeflächen und Wohnungsbau

ist in Bewegung. Die Branche mit der „ortsgebundenen Ware“ ist in

Deutschland bedeutender als die Automobilindustrie und gehört nach dem verarbeitenden

Gewerbe zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Eine Besonderheit

des deutschen Immobilienmarktes im internationalen Vergleich sei seine

große Stabilität, so besagt es eine Studie des Zentralen Immobilien Ausschusses.

Wegen der langfristigen Festzinsbindungen bei Immobilienfinanzierungen

und einem vergleichsweise hohen Eigenkapitalanteil konnte die Finanzkrise

hierzulande auf diesem Sektor nicht so heftig zuschlagen wie anderswo.

Der deutsche Markt ist selbst angesichts der gegenwärtigen Krise attraktiv für

Investoren; München und Hamburg liegen einer Umfrage zufolge sogar im

europäischen Vergleich ganz oben.

Auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt freut man sich über

das gute Abschneiden im Standortwettbewerb und fühlt sich für die Zukunft

bestens gerüstet. „Hannover bleibt spitze!“, so lautet die selbstbewusste Kernaussage

des aktuellen Immobilienmarktberichtes für die Region Hannover.

„Der Bericht zeigt, dass die Stadtentwicklung auf dem richtigen Weg ist“, sagt

Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil. „Besonders die ausgewogene Entwicklung

von Einzelhandelsflächen, Büros und Ansiedlungen aus Wissenschaft

und Forschung freut mich. Das macht unsere Stadt für viele Menschen

attraktiv. Hannover besticht durch hohe Lebensqualität.“

Zum siebten Mal seit 2003 veröffentlichten Stadt und Region Hannover

gemeinsam mit einer Projektgruppe aus Akteuren der regionalen Immobilienwirtschaft

ihren wissenschaftlich und immobilienökonomisch fundierten

Report zu aktuellen Strukturen und Tendenzen des Marktes. Die daraus

resultierende positive Einschätzung gilt für alle Segmente des hannoverschen

Gewerbeimmobilienmarktes: Einzelhandel, Bürowirtschaft und Logistik.

„Trotz weltweiter Finanzkrise: In Hannovers Gewerbeimmobilienmarkt ist

Dynamik. Der positive Trend hält an und die stabile Entwicklung von Flächenumsatz,

Mieten und Renditen stimmt mich zuversichtlich“, so Hauke Jagau,

Präsident der Region Hannover.

In Sachen Einzelhandel gehört Hannover mittlerweile zu den erfolgreichsten

Städten in ganz Deutschland, wie zahlreiche Studien belegen.

„Stadtliche Lebensqualität“ auf dem ehemaligen Agravis-

Gelände in der Südstadt: meravis hat mit dem Wohnprojekt

„Neue Südstadt“ sieben freistehende Stadtvillen in Bauhaustradition

errichtet.

Bild © Region Hannover

Als Einzelhandelsstandort gehört Hannover inzwischen zu den erfolgreichsten

Städten Deutschlands. Das bestätigen Untersuchungen des führenden Immobilienberatungsunternehmens

für einzelhandelsgenutzte Gewerbeimmobilien

Kemper’s Jones Lang LaSalle Retail. Die Haupteinkaufsstraßen Georgstraße

und Bahnhofstraße/Niki-de-Saint-Phalle-Promenade gehören deutschlandweit

zu den Top Ten der Shoppingadressen, sowohl im Mietpreisranking als

auch bei der Passantenfrequenz. Bis zu 15.500 Menschen flanieren hier pro

Stunde an Boutiquen, Kaufhäusern und Shops vorbei, mit denen Spitzenmieten

von 180 Euro/qm erzielt werden.

Eine deutliche Standortaufwertung bescherte der Innenstadt die Eröffnung

der „Ernst-August-Galerie“: 150 Fachgeschäfte auf einer zusätzlichen

Verkaufsfläche von 30.000 Quadratmetern in allerbester Lage. Trotz dieses

Flächenzuwachses blieben die Mietpreise in den 1a-Lagen stabil. Und es bleibt

spannend in der City: Im vergangenen Sommer startete die Centrum Grundstücksgesellschaft

im Herzen Hannovers ein Großbauvorhaben und begann


88 immobilien regjo hannover regjo hannover immobilien 89

Offen und transparent: Der Neubau auf dem Grundstück

der ehemaligen Erdmann-Immobilie soll ein städtebauliches

Highlight mit einer besonders hohen Flexibilität bei den

Mietflächen werden.

mit dem Umbau des Kröpcke-Centers. Nach Plänen des Architekturbüros Kleihues

wird in dem aus den 1970er Jahren stammenden Gebäude durch Sanierung

und Erweiterung bis zum Herbst 2010 eine moderne Ladenfläche von

18.000 Quadratmetern entstehen. In einer zweiten Projektphase wächst aus

dem Gebäude der Kröpcke-Büroturm empor. Die Fertigstellung der Büroetagen

mit rund 13.000 Quadratmetern ist für das Jahr 2012 geplant.

2009 erreichten Hannovers Büro-Immobilien Rekordniveau. Erstmals wurde

ein Flächenumsatz von über 150.000 Quadratmetern erreicht.

Bild © Kemper´s Jones Lang Lasalle Hannover GmbH

Mit dem Kröpcke-Turm und einer Reihe weiterer bis 2012 realisierter Projekte

soll der Büro-Immobilienmarkt der Leinestadt, der bereits jetzt einen positiven

Trend aufweist, weiter prosperieren. „Im Büroimmobilienmarkt Hannover

steckt ein großes Potential: hohes Bauvolumen, stabile Durchschnittsmieten

von 9,40 Euro pro Quadratmeter und ein Anwachsen der Quote von Bürobeschäftigten

auf rund 45 Prozent bis 2011“, so Andreas Schulten vom Beratungsunternehmen

BulwienGesa AG, auf deren Daten und Analysen der aktuelle

Immobilienmarktbericht beruht. „Geringe Leerstände, vergleichsweise günstige

Mieten und stabile Renditen machen den Immobilienstandort Hannover

für Investoren attraktiv. Besonders bemerkenswert ist der gute bis sehr gute

Zustand von 75 Prozent der Gesamtbürofläche.“

Hannovers Büroimmobilien erreichten im Jahr 2009 Rekordniveau: Erstmals

wurde ein Büroflächenumsatz – dazu zählen Vermietungen und Neubauten

für die Eigennutzung – von mehr als 150.000 Quadratmetern erreicht;

das bedeutet eine Steigerung von etwa 15 Prozent gegenüber den bereits sehr

guten Vorjahren. Auch bei den Bürofertigstellungen – Neubau und Sanierungen

– konnte im vergangenen Jahr erstmals wieder ein deutlicher Anstieg

verzeichnet werden. Darunter der Neubau der VGH Versicherungsgruppe am

Warmbüchenkamp, der AOK-Neubau an der Hans-Böckler-Straße sowie das

in Bahnhofsnähe gelegene sanierte Rosenquartier.

Schon im kommenden Jahr soll nach dem Entwurf von Ingenhoven

Architekten die mehr als 50.000 Quadratmeter umfassende Zentrale der HDI-

Gerling Sachversicherungsgruppe fertiggestellt werden. Das Unternehmen

zählt zu einer Branche, die auf Hannovers Immobilienmarkt eine besonders

große Rolle spielt: Die Unternehmen der Kredit- und Versicherungswirtschaft

belegen rund ein Fünftel des Vermietungsvolumens. Gefolgt von der Gruppe

der Behörden und Versorgungsträger für Energie und Wasser sowie der ITund

Kommunikationsbranche.

Auch im Bereich der Logistikimmobilien kann die niedersächsische Landeshauptstadt

derzeit optimistisch in die Zukunft blicken.

Gute Zukunftschancen werden Hannover als Standort für Logistikimmobilien

bescheinigt: Gemäß einer Studie des Fraunhoferinstituts gehören die Landeshauptstadt

und das Umland zu den Top-Logistikregionen in Deutschland

mit europäischer Gateway-Funktion. Bedingt durch die weltweite Finanz-


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Bilder © Centrum Projektentwicklung GmbH (2)

Umbau an Hannovers zentralem Platz: Das neue Kröpcke-Center wird nach

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krise erlebte der deutsche Logistikflächenmarkt zwar einen

spürbaren Rückgang; davon konnte auch Hannover sich

nicht abkoppeln und musste im Vergleich zum Rekordumsatz

aus dem Jahr 2007 (333.000 qm) im Krisenjahr 2008

etwa ein Drittel einbüßen. Doch schon 2009 hat der Markt

für Logistikunternehmen wieder kräftig zugelegt. Regionspräsident

Hauke Jagau: „Der Flächenumsatz stieg um

24 Prozent auf 270.000 Quadratmeter, begünstigt durch

das Anziehen der konjunkturellen Entwicklung im zweiten

Halbjahr. Damit hebt sich die Region Hannover positiv

von der allgemeinen Marktentwicklung ab, denn der Flächenumsatz

von Logistikimmobilien sank 2009 bundesweit

um durchschnittlich vier Prozent.“

Hierbei sind besonders die Eigennutzer von Logistikflächen

auf Wachstumskurs: Das neue Zentrallager

des texanischen Ölbohrspezialisten Weatherford steht im

Airport Business Park in Langenhagen, um von hier aus

die Märkte in Osteuropa, Afrika und im Mittleren Osten

zu beliefern. Reemtsma will, ebenfalls in Langenhagen,

noch in diesem Frühjahr ein Hochregallager für Zigaretten

errichten. In Lehrte/Sievershausen baut der Lebensmittelkonzern

Rewe auf 28.000 Quadratmetern ein zusätzliches

Zentrallager. Ihre neuen Logistikzentralen planen sowohl

der Onlineshop-Dienstleister Heycom am Standort Garbsen

(55.000 qm) als auch die Kauflandstiftung in Barsinghausen

(100.000 qm).

Doch auch die Vermietungsobjekte bleiben im Trend:

Auf sie entfällt der größere Teil des Gesamtumsatzes der

Logistikflächen, nämlich rund 150.000 Quadratmeter. Das

Fahrzeugteile-Servicezentrum Mellendorf wurde bereits

fertiggestellt; im Güterverkehrszentrum (GVZ) Lehrte,

wo demnächst eine leistungsstarke Megahub-Umschlaganlage

entstehen soll, konnten schon die Arbeiten am

zweiten Bauabschnitt abgeschlossen werden und zwischen

den Rollbahnen des Flughafens Langenhagen entsteht

derzeit das von Garbe Logistics betriebene World Cargo

Center Airport.

Seine herausragende Bedeutung als Logistikstandort verdankt

Hannover seiner zentralen Lage am wichtigen

Autobahn-Schnittpunkt der Nord-Süd-Achse mit der Verbindung

Rhein-Ruhr/Berlin. Hinzu kommen die Anbindungen

an das weltweite Luftverkehrsnetz, einer der

größten Rangierbahnhöfe Deutschlands in Seelze sowie

Umschlagmöglichkeiten für den Binnenschiffsverkehr.

„Wir sind und bleiben Logistik-Drehkreuz in Norddeutschland“,

stellt Dr. Georg Martensen, Wirtschaftsdezernent

der Region Hannover, fest. „Als Knotenpunkt aller Verkehrsträger

verfügt Hannover über eine hervorragende

Anbindung. Innerhalb von neun Stunden ist ein Viertel der

EU-Bevölkerung erreichbar, also etwa 90 Millionen Menschen.“

Der Rang des Standortes wird auch durch Zahlen

belegt: Seit 2003 entstanden in der Region über 50 Logistikprojekte

mit mehr als 800.000 qm Hallenfläche, einem

Investitionsvolumen von etwa 650 Mio. Euro und über

4.200 neuen Arbeitsplätzen.

Neue Wohnimmobilien für den gehoben Eigentums- und

Mietbedarf sind in der Südstadt entstanden.

Die Zukunftsfähigkeit eines Standortes hängt jedoch nicht

nur von Wirtschaftskraft und Stellenmarkt ab, sie ist

untrennbar mit der Lebensqualität und einem attraktiven

privaten Wohnungsmarkt verbunden. Hochklassiges Wohnen

in der Innenstadt ist der aktuelle Trend bei Wohnimmobilien.

Darum entstehen aktuell eine Reihe von Projekten,

die Hannover für die Zielgruppen Führungskräfte und

„creative class“ als Wohnstandort interessant machen soll.

Seit kurzem bezogen ist die „Neue Südstadt“ mit sieben

freistehenden Stadtvillen für den gehobenen Eigentumsund

Mietbedarf, die die Wohnungsbaugesellschaft meravis

in prägnanter Architektur und mit modernem Komfort

errichtet hat. In bevorzugter Wohnlage im Stadtteil List hat

der Baudienstleister Hochtief AG für die Ärzteversorgung

Niedersachsen 132 Mietwohnungen, teilweise als Pent-


WINDRICH & SÖRGEL

regjo hannover immobilien 93

Hannover

heißt Zuhause.

Bild © Region Hannover

www.hannover-heisst-zuhause.de

Zentral gelegen: Das Rosenquartier in Bahnhofsnähe, fertiggestellt im Frühjahr 2009, besteht aus vier Bauteilen, genutzt durch

Büros (5.210 qm), Einzelhandel und ein InterCity-Hotel. Die Deka Immobilien Investment GmbH kaufte das Rosenquartier

im August 2009 für 46 Mio. Euro von der Objektgesellschaft (Euroland Projektierungen und Wölbern Projektentwicklung GmbH).




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Unweit der Herrenhäuser Gärten in Ahlem plant die Hannover

Region Grundstücksgesellschaft (HRG) auf 75.000

Quadratmetern ehemaliger Gartenbauflächen den Bau von

150 Wohneinheiten. Der erste Spatenstich für das neue

Quartier „An der Gartenbauschule“ soll Mitte dieses Jahres

erfolgen. Nach einem Gestaltungskonzept der Architekten

Gerkan, Marg und Partner entstehen Stadt-, Einfamilienund

Doppelhäuser sowie dreigeschossiger Wohnungsbau.

Auch die Brache der ehemaligen Continental AG ist im

Gespräch: Zwischen zwei Leinekanälen in Limmer könnten

in den nächsten Jahren rund 600 Einfamilienhäuser

in Wassernähe errichtet werden. Und mit dem Umbau der

historischen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Bothfeld zur

„Gartenstadt Hannover“ soll bereits im Mai begonnen werden.

Die Berliner Ingenieurgesellschaft IGP plant auf der 27

Hektar großen Fläche die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers

mit generationsübergreifenden, altersgerechten

und energieeffizienten Wohnformen, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen

einschließlich einem Marktplatz sowie

der Gestaltung eines Stadtparks.

„Ob innerstädtisch oder am Stadtrand: Hannovers

Immobilenmarkt profitiert zurzeit von den moderaten Bauzinsen.

Das gilt sowohl für eigen genutzten Wohnraum

wie auch für Anlageobjekte zur Vermietung“, weiß Mirko

Handschur, Immobilienexperte bei der Sparkasse Hannover.

„Dabei ist eine interessante Entwicklung zu beobachten:

Neben den in Hannover traditionell bevorzugten Stadtteilen

wie List, der Südstadt oder dem Zooviertel kommen

jetzt weitere zentrale Quartiere hinzu, deren Potential an

Lebensqualität neu entdeckt wird. Linden etwa oder die

Nordstadt, insbesondere die Gegend um den Engelbosteler

Damm, werden wegen ihrer Vielfalt und Kleinteiligkeit

zunehmend geschätzt. Aber auch in Stadtrandlagen

und in der Region ist das Interesse an Wohnimmobilien

groß. Eine wichtige Rolle spielen dabei die guten Anbindungen

an das öffentliche Verkehrsnetz, die im Zuge der

Expo 2000 entstanden sind.“

Mit dem richtungsweisenden Konzept „Hannover City

2020“ stellt sich die Landeshauptstadt für die Zukunft auf.

Der Erfolg einer Stadt als Immobilienstandort ist kein

Zufall; Zukunft muss geplant, gestaltet und gebaut werden.

Eine Unverwechselbarkeit der Innenstadt und stadträumliche

Qualitäten gewinnen in einem harten Wettbewerb

der Städte zunehmend an Bedeutung. Die niedersächsische

Metropole will daher mit einem richtungsweisenden Konzept

ihr Profil schärfen: „Hannover City 2020“ lautet der

Name des ehrgeizigen Stadtentwicklungsprozesses, bei dem

die Stadt mit kreativen und innovativen Ideen die Weichen

für die Zukunft stellen will. Im intensiven Dialog mit der

Bevölkerung und durch spezielle Beteiligungsverfahren

mit unterschiedlichen Akteuren soll die Stadt gemäß ihrer

gesamtgesellschaftlichen Bedeutung entwickelt werden.

Schon im kommenden Sommer sollen die Ergebnisse eines

städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs

für die Innenstadt vorliegen. „Der Stadtentwicklungsprozess

Hannover City 2020’ gibt den richtigen Anstoß“, sagt

Hans Mönninghoff, Wirtschaftsdezernent der Stadt Hannover.

„Nur so können wir die Menschen hier halten und

die ‚creative class’ der Zukunft für uns gewinnen.“


94 kalender regjo hannover regjo hannover kalender 95

Die Fledermaus

Yerma

David Schnell „Stunde“

10. Int. A-cappella-Woche

Das Theater für Niedersachsen gastiert am 25. Mai 2010

im Theater am Aegi mit einer der berühmtesten Operetten

von Johann Strauß.

Zwei Menschen, aneinander gekettet, sie können

und wollen nicht voneinander lassen. Am

23. April 2010 im Schauspielhaus Hannover.

Vom 10. April bis 30. Mai zeigt der Kunstverein Hannover

eine umfangreiche Darstellung des Werks von David

Schnell (Vertreter der Neuen Leipziger Schule).

Unter anderem mit den Gruppen The Swingle

Singers, Tallis Scholars und Bauchklang. Vom

24. April bis 02. Mai in Hannovers Innenstadt.

Bilder: Theater für Niedersachsen GmbH, Katrin Ribbe, Uwe

Walter/Berlin, pertramer/A-cappella-Woche

Klassik, Ballett

Theater, Kabarett, Musical

Ausstellungen

Jazz, Rock, Pop, Schlager

25. April 2010

Premiere: Chorkonzert „Carmina Burana“

– mit dem Chor und Extra-Chor der Staatsoper

Hannover

18.30 Uhr, Staatsoper Hannover

22. Mai 2010

60 Jahre Knabenchor Hannover – genau

400 Jahre nach der Erstveröffentlichung führt

der Knabenchor die Marienvesper von Claudio

Monteverdi auf

18.00 Uhr, Marktkirche Hannover

25. Mai 2010

Die Fledermaus – die berühmte Operette

von Johann Strauß wird aufgeführt vom

Theater für Niedersachsen

18.00 Uhr, Theater am Aegi

10. Juni 2010

Premiere: Ein Stück Zeit / Walking Mad –

Ballett mit Choreographien von Jörg Mannes

und Johan Inger

19.30 Uhr, Staatsoper Hannover

09. bis 24. Juli 2010

Klassik in der Altstadt – zehnjähriges Jubiläum

des Klassikfestivals im Herzen von Hannovers

Altstadt

diverse Orte, Altstadt Hannover

30. April 2010

Trollmanns Kampf – Mer Zikrales – der

Hannoveraner Johann Trollmann war ein

Publikumsliebling des Boxsports, Inszenierung

von Björn Bicker und Marc Prätsch

19.30 Uhr, Ballhof Eins

04. Mai 2010

Patric Heizmann – Vitamine, ungesättigte

Fettsäuren und Liegestütze sind Themen des

neuen Programms „Ich bin dann mal schlank“

20.00 Uhr, Theater am Aegi

08. Mai 2010

Premiere: Sternstunden der Menschheit –

nach Stefan Zweig in einer Bearbeitung von

Soeren Voima, Regie: Christian Tschirner

20.00 Uhr, Schauspielhaus Hannover

14. Mai 2010

Johnny Cash „The Man in Black“ – ein

musikalisches Portrait mit Nils-Holger Bock

als Johnny Cash

20.00 Uhr, Theater am Aegi

23. April 2010

Yerma – eine Ehe unter unglücklichen

Vorzeichen, von Federico Garcia Lorca,

dem Erneuerer des spanischen Dramas

19.30 Uhr, Schauspielhaus Hannover

27. Mai 2010

Cindy aus Marzahn – Ilka Bessin alias Cindy

aus Marzahn hat erkannt: „Nicht jeder Prinz

kommt uff‘m Pferd!“

20.00 Uhr, Theater am Aegi

29. Mai 2010

Jürgen von der Lippe – „Das Beste aus 30

Jahren“ verspricht Höhepunkte aus elf

Bühnenshows, musikalische Begleitung von

Mario Hené und Iris Wehner

20.00 Uhr, Theater am Aegi

30. Mai 2010

NippleJesus – Nick Hornby zeichnet in

seiner Erzählung mit scharfem Witz das Bild

unseres modernen Kunstbetriebs

20.00 Uhr, Cumberlandsche Galerie

01. Juni 2010

Gerhardt & Niggemeier – „Die Frau wird

schöner mit jedem Glas Bier“: Gerhardt &

Niggemeier analysieren die Kompositionen

der Gruppe Truck Stop mit viel Witz

20.00 Uhr, Theater am Küchengarten

04. Juni 2010

Die Improkokken/Hannover mit Emscherblut/Dortmund

– Impro-Theater

20.00 Uhr, Pavillon Hannover

bis 30. Mai 2010

David Schnell „Stunde“ – im Mittelpunkt

seiner Bildwelten steht die Auseinandersetzung

mit der Konstruktion von Landschaft

und Raum im Bild

Kunstvervein Hannover

18. April bis 11. Juli 2010

Paul Flora „ZEIT-Zeichen“ – zwischen 1957

und 1971 zeichnete Paul Flora rund 3.000

Karikaturen für die Zeitung „Die Zeit“, 370

davon umfasst die Ausstellung

Wilhelm-Busch-Museum Hannover

25. April bis 15. August 2010

Liebesgeschichten – ein Streifzug durch

Geschichten von Sehnsucht, Hingabe und

Erfüllung in Bildern zwischen 1900 und 1960

Sprengel Museum Hannover

11. Juni bis 22. August 2010

Olaf Nicolai – der in Halle geborene Künstler

spielt mit den Begehrlichkeiten unserer

Erlebnisgesellschaft

Museum August Kestner Hannover

bis 19. September 2010

Meinungsbilder. Politische Plakate

1900/2000 – politische Werbung im Wandel

Historisches Museum Hannover

22. April bis 02. Mai 2010

Subway to Sally – akustisch präsentieren

sie Schätze aus ihrem großem Repertoire

20.00 Uhr, Capitol Hannover

24. April bis 02. Mai 2010

10. Internationale A-cappella-Woche – mit

Konzerten, Meisterkursen, Workshops, einem

großen Open-Air-Konzert und Choreinlagen in

der Innenstadt

diverse Orte, Hannover

28. April 2010

Die Höhner – die Kölner Band spielt auf ihrer

aktuellen Tour „Himmel Hoch High“ neben

Songs vom gleichnamigen neuen Album auch

ihre Party-Klassiker

20.00 Uhr, Theater am Aegi

03. Mai 2010

Wallis Bird & Special Guest – Songwriter-

Pop-Rock aus Irland: lebendig, vielfarbig und

sehr unterhaltsam

20.00 Uhr, Musikzentrum Hannover

14. Mai 2010

DJ Bobo Fantasy Tour – unter dem Motto

„Höher, Schneller, DJ Bobo!“ startete im

November 2009 die brandneue Live-Tour

20.00 Uhr, TUI Arena

16. Mai 2010

Whitney Houston – seit über elf Jahren erstmals

wieder auf großer Tour mit Songs aus

ihrem neuen Album „I look to you“ sowie ihren

alten Ohrwürmern

20.00 Uhr, TUI Arena

25. Mai 2010

AC/DC – die Konzerte der australischen

Hardrock-Band waren innerhalb kürzester

Zeit ausverkauft

18.00 Uhr, Messegelände Hannover

26. Mai 2010

Schiller – der Meister des Global Pop kehrt

mit neuem Album auf die Bühne zurück

20.00 Uhr, AWD-Hall

30. Mai 2010

Green Day – das aktuelle Album „21st Century

Breakdown“ thematisiert den Zusammenbruch

des 21. Jahrhunderts

20.00 Uhr, TUI Arena

01. Juni 2010

Scorpions – die weltweit erfolgreichste deutsche

Band auf zweijähriger Welttournee „Get

Your Sting And Blackout“, Special Guest: die

Band „Edguy“ aus Fulda

19.30 Uhr, TUI Arena


egjo hannover kalender 97

20. TUIfly Marathon

KunstFestSpiele Hannover

Die größte Breitensportveranstaltung Niedersachsens

feiert am 02. Mai 20-jähriges Jubiläum. Erstmals gesucht:

das „fortSCHRITTlichste Unternehmen“.

Ein neues, internationales Festival: von

Barock über Jazz bis zu zeitgenössischen

Aufführungen. Vom 04. bis 27. Juni 2010.

Bilder: eichels:Event, Dirk Bethge / Herrenhäuser Gärten

Sport

15. bis 16. Mai 2010

Deutsche HipHop-Meisterschaft 2010

unter den erwarteten 2.500 Teilnehmern werden

die Besten in den Kategorien Solo, Duo,

Gruppen und Formationen ermittelt

ab 10.00 Uhr, AWD-Hall

02. Mai 2010

20. TUIfly Marathon – 2009 wurde er von

führenden Laufsportmagazinen auf Platz sieben

der besten Sportveranstaltungen gewählt

Hannover

22. bis 24. Mai 2010

16. Drachenboot-Festival – mehr als 2.800

Paddler kämpfen am Pfingst-Wochenende in

drei Kategorien um den Sieg

Maschsee Hannover

28. bis 30. Mai 2010

Polo in Maspe – sechs Teams kämpfen

im Niedersächsischen Polo Club beim Polo

Event um den Country Cup Maspe

Niedersächsischer Polo Club, Maspe

12. bis 13. Juni 2010

Deutsche U16-Meisterschaften im Rugby

– die besten Rugby-Jugendteams Deutschlands

zu Gast in Hannover

Vereinsanlage des DSV Hannover 78

Messetermine

19. bis 23. April 2010

Hannover Messe – das weltweit wichtigste

Technologieereignis vereinigt neun Leitmessen

unter einem Dach, das Leitthema dieses

Jahr: „Effizienter – Innovativer – Nachhaltiger“

09.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

23. bis 30. September 2010

IAA Nutzfahrzeuge – alle zwei Jahre präsentiert

die weltgrößte Messe der Automobilität

in Hannover Fahrzeuge, Ausrüstungen und

Systeme des Güter- und Personentransports

09.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

05. bis 07. Oktober 2010

Biotechnica – europäische Leitmesse für

Biotechnologien und Life Science, inkl. fünftem

Weltkongress für präventive und regenerative

Medizin (WCRM)

09.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

16. bis 24. Oktober 2010

infa – Deutschlands größte Erlebnis- und

Einkaufsmesse

10.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

16. bis 19. November 2010

EuroTier – internationale DLG-Fachausstellung

für Tierhaltung und Tiermanagement

09.00-18.00 Uhr, Messegelände Hannover

Sonstiges

bis 02. Mai 2010

„beatz“ – eine atemberaubende Show mit

einer Mischung aus Beatboxing und Akrobatik

von den Straßen der Großstadt

20.00 Uhr, GOP Varieté

15. Mai 2010

20. Internationaler Feuerwerkswettbewerb

– fünf Länder messen sich in einem

25-minütigen Feuerwerk, am 15. Mai zeigen

die deutschen Pyrotechniker ihr Können

21.00 Uhr, Herrenhäuser Gärten

12. Juni 2010

12. Nacht der Museen – die hannoverschen

Museen machen zum zwölften Mal die Nacht

zum Tag und laden ein

18.00 bis 01.00 Uhr, Museen Hannover

01. bis 13. Juni 2010

Expo Revival 2010 – zehn Jahre nach der

Weltausstellung wird zwei Wochen lang

Geburtstag gefeiert

Expo-Gelände Hannover

04. bis 27. Juni 2010

KunstFestSpiele – hervorgegangen ist

das neue Festival aus den Festwochen

Herrenhausen

Herrenhäuser Gärten, Hannover


98 land & umwelt regjo hannover

Impressum

2. Jahrgang, 3. Ausgabe

Wussten Sie, dass ...

Wissenswertes aus der Region – von der weltweit größten Fachbibliothek,

einer Wiese im Labor und der ersten Dampfsauna bis zum Erfinder der Schallplatte.

... in Hannover die weltweit größte Fachbibliothek

für Technik steht?

Die Technische Informationsbibliothek

(TIB) ist mit ihrem einzigartigen Bestand

von rund 7,8 Millionen Bänden, Mikrofilmen,

CD-ROMs und etwa 16.000 Abonnements

die größte Fachbibliothek für

Technik, Architektur, Chemie, Informatik,

Mathematik und Physik der Welt. Die

TIB baut ihren Bestand kontinuierlich weiter

aus und ist einer der leistungsfähigsten

Dokumentlieferanten auf der Welt.

... das Fraunhofer Institut eine ganze

Wiese in einem Labor hat?

Es gibt nur zwei in ganz Europa – einen

davon in Hannover am Fraunhofer Institut

für Toxikologie. Hier verfügt die Abteilung

„Klinische Atemwegsforschung“ über

einen Pollenraum, in dem Luftbedingungen

und Pollenflug wie auf einer echten

Wiese simuliert werden. Getestet werden

hier Heuschnupfenmedikamente und

zukünftig auch andere Allergene wie zum

Beispiel Staubmilben.

... die erste mobile Dampfsauna eine

Entwicklung aus Hannover ist?

Sie wiegt sieben Kilogramm und passt

zusammengefaltet in eine Sporttasche.

Die hannoversche Firma Eininger hat die

erste mobile Dampfsauna entwickelt, die

sich überall im Haus oder auf einem Campingplatz

aufbauen lässt. Das Saunazelt

hält eine Temperatur von 70 Grad. Der Verdampfer

fasst bis zu acht Liter Wasser und

kann auch Meersalz und ätherische Öle

verdampfen. www.saunatipi.de

... ein Hannoveraner die Schallplatte und

das Grammophon entwickelt hat?

1887 gelang dem hannoverschen Erfinder

und Industriellen Emil Berliner der

entscheidende Durchbruch zur Konstruktion

eines Gerätes, das die Schallwellen

nicht wie bei Edisons Höhenschrift-Phonographen

vertikal, sondern horizontal auslenkte.

Die erste Schallplatte. Im November

1889 demonstrierte er der staunenden Berliner

Elektrotechnischen Gesellschaft das von

ihm entwi ckelte Grammophon.

Herausgeber

Polygo Verlag GmbH

Verlag

Polygo Verlag GmbH

Haus der Wirtschaftsförderung

Prinzenstraße 12

30159 Hannover

Tel.: 0511 16 99 69-0

Fax: 0511 16 99 69-21

Internet und E-Mail

www.hannover.regjo.de, hallo@regjo.de

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Chefredaktion

Stefanie Stüting (stueting@polygo.de)

Redaktion

Katrin Langemann, Tim Mittelstaedt, Hannah Kroft

Autoren

Angela Andresen-Schneehage, Harald Jacke

Fotografie

Artist Station records, Aspria Hannover, Behinderten-Sportverband

Niedersachsen e. V., Best

Company Video, Dirk Bethge / Herrenhäuser

Gärten, Sebastian Bolesch, Centrum Projektentwicklung

GmbH, Aliénor Dauchez, Karsten Davideit,

eichels:Event, Eininger KG/www.saunatipi.de,

Festival der Philosophie, FloraFarm, FORTIS / Peter

Peter Team GmbH, Fraunhofer Institut, Thomas

Goerge, Markus Gründel, gründerinnenconuslt,

Hannover Messe, Hochsolling, JaMedia, Sergej

Jensen, Kemper´s Jones Lang Lasalle Hannover

GmbH, Kristall-Therme Seelze, Landkreis

Soltau-Fallingbostel, Landschulheim Solling, Tim

Mittelstaedt, Carsten Niemann, NDR/Marcus Krüger,

pertramer/A-cappella-Woche, Probis, Randy Beach,

Sabina Przybyla, Kobie van Ransburg, Region

Hannover, Katrin Ribbe, Schloss Lüdersburg,

Sektkellerei Duprès-Kollmeyer, Stadt Hannover /

Windrich & Sörgel, Christian Stahl, Steigenberger

Hotel Treudelberg, Technische Informationsbibliothek

und Universitätsbibliothek Hannover (TIB/UB),

Theater für Niedersachsen GmbH, Tralesta / Fotolia,

vlntn / Fotolia, Vollack GmbH, Uwe Walter/Berlin,

Tina Winkhaus, Zoo Hannover

Layout & Illustration

Kristina Krebs

Lektorat

Mirjam Schröder

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Verlagskoordination Region Hannover

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viermal im Jahr

Bezugsbedingungen

Abonnement EUR 20,- inkl. Mehrwertsteuer und

Zustellgebühr für vier Ausgaben. Einzelpreis EUR

4,50. Das Abonnement verlängert sich automatisch,

wenn es nicht zum Ablauf gekündigt wird.

RegJo ist eine eingetragene Marke (Nr. 39867052)

der Polygo Verlag GmbH

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

Bilder: Technische Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek Hannover

(TIB/UB), Fraunhofer Institut, Eininger KG / www.saunatipi.de, vlntn / Fotolia


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