klicken - RegJo

regjo.de

klicken - RegJo

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

Gesundheit Spezial

Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen

die Kunst der manuellen Therapie


LUPENBRILLEN

UND LED-LICHTSYSTEME FÜR MEDIZINER

Abseits des Mainstreams

Die Alternative Medizin wird populärer. Zunehmend mehr

Patienten sind von ihrer Wirksamkeit überzeugt.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieses Jahr liegt der Schwerpunkt unseres Gesundheit Spezials

auf dem Thema Alternative Medizin. Unter diesem Label lassen

sich verschiedenste Behandlungsmethoden fassen – wir konzentrieren

uns auf Chiropraktik und Osteopathie, die mit ihrem

schonenden manuellen Ansatz an die Ursachen zahlreicher körperlicher

Probleme gehen und damit oft weiterhelfen können

– ohne Medikamente und Operationen. Jedoch kämpfen die

„Alternativen“ mit Anerkennungsproblemen und einem fehlenden

Bewusstsein für Vorsorge.

Daneben finden Sie wie immer noch weitere interessante Themen

rund um die Gesundheit und die Gesundheitsbranche.

Sven Grünewald

Chefredaktion

Das Beste …

… vom Besten:

Zeiss EyeMag Smart –

Ganz einfach mehr

ZEISS-Lupenbrillen

von Optecmed Bajohr OPTECmed

Der Lupenbrillenspezialist

in Deutschland

Michael Turko Dipl.-Kfm.

Steuerberater

Jürgen Hollstein Dipl.-Kfm.

Steuerberater

Miriam Engel Dipl.-Kffr.

Steuerberaterin

Roland Haever Dipl.-Kfm.

Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

In Kooperation mit

Steuerberatung

Wirtschaftsprüfung

Mittelstandsberatung

Immer die richtige Finanzmedikation

Damit Abgaben nicht zur bitteren Pille werden, finden Mediziner in Quattek &

Partner ihren „Facharzt“ unter den Steuerberatern. Wir verstehen uns als wirtschaftliche

Wegbegleiter der Heilberufe. Unser Rezept für das monetäre Wohlergehen:

effektive Finanzdiagnostik und wirksame Therapien von der Praxisübernahme

über den laufenden Betrieb bis hin zur Nachfolgeregelung.

Steuerprognosen, Liquiditäts- und Planrechnungen sowie Branchen- und Mehrjahresvergleiche

helfen uns, Probleme frühzeitig zu erkennen und eine entsprechende

„Medikation“ vorzunehmen. Die Ergebnissituation fassen wir nachvollziehbar

in speziellen Quartalsberichten und Überschussrechnungen zusammen.

Als Spezialisten auf dem Gebiet der Heilberufe betreuen wir mit besonders ausgebildeten

und motivierten Mitarbeitern eine Vielzahl von niedergelassenen Medizinern

der verschiedensten Fachrichtungen und Praxen unterschiedlichster

Größenordnungen und Organisationsformen.

Ärzteberatung

Peter-J. Quattek Dipl.-Kfm.

Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

(bis 30.09.2008)

Jürgen Hollstein Dipl.-Kfm.

Steuerberater

Michael Turko Dipl.-Kfm.

Steuerberater

Roland Haever Dipl.-Kfm.

Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

Fritz Güntzler Dipl.-Kfm.

Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

Johann-K. Vietor Dipl.-Kfm.

Steuerberater

Gerhard Pahl

Steuerberater

Thorsten Kumpe Dipl.-Kfm.

Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

Björn Waltemathe Dipl.-Kfm.

Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

Miriam Engel Dipl.-Kffr.

Steuerberaterin

Qualitätsmanagement

DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2000

Nikolausberger Weg 49 · D-37073 Göttingen · Tel. (05 51) 49 70 1-0 · Fax (05 51) 49 70 1-40 · www.quattek.de · info@quattek.de

Inhalt

V An der Ursache ansetzen Chiropraktische Erfahrung und Therapie.

VI Nachhaltigkeit als Maxime Die Steuerberatungskanzlei Peter

Anders.

XV Wiederbelebung sozialer Netze Sven Tilch von der Tilch Verwaltungsgesellschaft

im Interview.

XVII Angelina Jolie ist nicht allein! Brustkrebsveranlagung und

Diagnosemöglichkeiten.

XX Medizin mit den Händen Osteopathie und Chiropraktik erweisen

sich als Ansätze zur Gesunderhaltung mit großen Erfolgen. Der große

Unterschied zur Schulmedizin: Die Problembehebung setzt an der

Ursache an, nicht am Symptom.

XXXIII Health Care Management Neuer dualer Bachelor-Studiengang

zur Weiterqualifizierung.

XXXVI Unser täglich Zucker Der Energiespender ist so ziemlich

überall. Wie gesundheitsschädlich er ist, ist offen.

XL Pflegenotenatlas Unsere aktualisierte Übersicht der Noten für die

Pflegeeinrichtungen in Südniedersachsen.

Impressum. Herausgeber Polygo Verlag GmbH, Lotzestraße 29, 37083 Göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven Grünewald Redaktion Uwe Fischer,

Volker Schönfeld, Valerie Talmann, Laura Vele Fotografie Martin Salzer, Advisa Steuerberatungsgesellschaft,

Radiologische und Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis, Medtronic Inc./USA,

Luisenhof Göttingen, EK Weende, Ricarda Lorenz, Quattek & Partner, connect werbeagentur

GmbH, Bajohr OPTECmed, VWA, Stefan Lüdtke Anzeigen John D. Swenson, Leitung (swenson@

regjo.de), Dennis Aschoff, Jörn Jacobsen, Michaela von Krockow, Torsten Kramer, Tim Mittelstaedt,

Michael Mohné Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@regjo.de) Art Direktion & Layout

Ines Erdmann, Robert Krauspe, Viktoria Siegfried

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/Suedniedersachsen

Zeiss EyeMag ProF –

Professionelle Optik

für hohe Ansprüche

• Individuelle Beratung

• Augenoptische Anpassung

• Qualitäts-Optik von Zeiss

• Verträglichkeits-Garantie

• Rundum-Service-Paket

• Bundesweiter Außendienst

• Anpass-Studios

BERATUNG | ANPASSUNG | VERTRIEB | SERVICE

Bajohr GmbH & Co. KG

Bajohr OPTECmed | Hansestraße 6 | D-37574 Einbeck

Tel. (0 55 61) 3 19 99 90 | Fax (0 55 61) 3 19 99 98

info@lupenbrille.de | www.lupenbrillen-shop.de

www.lupenbrille.de


IV

xxxxxx Gesundheit spezial regjo südniedersachsen

Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Chiropraktik V

Humboldtstraße 4

38106 Braunschweig

Fon 0531 70 20 720

www.chiropraktoren.info

Josef Heinemeier

Master of Science in Chiropractic

AECC University of Portsmouth (GB)

Timo Schmidt

Master of Chiropractic

WIOC University of Glamorgan (GB)

Markus Knüppel

Master of Chiropractic

AECC Bournemouth University (GB)

Siena Rauskolb

Master of Chiropractic

AECC Bournemouth University (GB)

Janina Siedentop

Master of Chiropractic

AECC Bournemouth University (GB)

v.l.n.r., Siena Rauskolb, Janina Siedentop, Markus Knüppel

Gesundheit ist für jeden ein individuell erlebtes Wohlbefinden. Jeder Mensch

stellt sich dem Leben in seiner eigenen Weise und reagiert auf Herausforderungen

anders, denn jeder ist ein einzigartiges Wesen. Auf Basis dieses Verständnisses

arbeitet der Chiropraktor, der auf den Einsatz von Medikamenten

verzichtet. Während die konventionelle Medizin unterschiedlichen Menschen

bei Schmerzen das gleiche Medikament verschreibt und damit lediglich das

Symptom beseitigt, verfolgt der Chiropraktor das Ziel, die individuelle Ursache

zu erfassen. Er gibt den manuellen Impuls, dass der Körper sich aus sich selbst

heraus heilt, denn er gründet seinen Erfolg auf die Erfahrung, dass der Mensch

seine Gesundheit in sich trägt. (Josef Heinemeier & Timo Schmidt, 2013)

An der Ursache ansetzen

Die chiropraktische Erfahrung zeigt, dass die eigentliche Ursache von Rückenleiden oft wenig mit einem

diagnostizierten Bandscheibenvorfall zu tun hat, sondern vielfältigen Ursprungs sein kann.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Martin Salzer

Die Chiropraktoren Josef Heinemeier ( l.) und Timo Schmidt ( r. )

machen sich in ihrer Gemeinschaftspraxis auf die Suche nach den

tieferliegenden Ursachen von Rückenleiden.

„Rückenschmerzen zeichnen sich durch drei allgemeine

Merkmale aus: Erstens, sie treten in jedem Alter, jeder

Berufsgruppe und zu jeder beliebigen Zeit auf. Zweitens,

sie schränken die Lebensqualität ein und verringern die

Arbeitsleistung. Und drittens, sie sind der häufigste Grund

für Arztbesuche“, beschreibt Josef Heinemeier die Motivation

vieler Patienten, die ihn in seiner Gemeinschaftspraxis

Chiropraktoren Heinemeier und Schmidt in

Braunschweig aufsuchen. Dabei werden oftmals Bandscheibenvorfälle

festgestellt. Bei näherer Untersuchung

zeigt sich meistens, dass die Bandscheiben zwar Auslöser,

jedoch aus chiropraktischer Sicht nicht die einzige Ursache

für die Rückenbeschwerden sind. „Für viele Patienten

sind Bandscheibenoperationen die regelmäßige medizinische

Empfehlung. Dennoch ist es sinnvoll, zusätzliche

Behandlungsmöglichkeiten zu betrachten“, rät Heinemeier.

Praxispartner Timo Schmidt beobachtet: „Bandscheibenoperationen

können zwar zunächst hilfreich sein, um

die Schmerzen zu lindern. Wenn die Ursachen für den

Bandscheibenvorfall jedoch nicht behoben werden, besteht

die Gefahr, dass die Schmerzen wieder auftreten.“ Schmidt

erlebt täglich, dass Patienten mit Rückenschmerzen dringend

etwas dagegen tun wollen, aber angesichts der zahlreichen

Therapien, aktiv oder passiv, oft ratlos sind. „Da

jeder Mensch individuell zu betrachten ist, liegt es in der

Natur der Sache, dass es für jeden den für ihn angemessenen

Behandlungsplan zu erstellen gilt.“

„Dennoch ähneln wir uns in den Alltagsaktivitäten“,

ergänzt Chiropraktorin Siena Rauskolb. „Während des achtstündigen

Arbeitstages sitzen oder stehen wir. Einseitige

Körperhaltungen führen oftmals zu mechanischen Fehlfunktionen.

Obwohl uns bekannt ist, dass Muskelaufbautraining

und tägliche Bewegung effektive Maßnahmen

sind, um Rückenproblemen vorzubeugen, finden wir

nach der Arbeit meist nicht die Zeit oder haben keine Lust

Sport zu treiben, um diese Fehlhaltungen auszugleichen.

Dadurch haben wir

eine reduzierte Körperwahrnehmung,an

die wir uns gewöhnen

und sie somit als

normal betrachten.

Aus chiropraktischer

Sicht lassen sich Rückenschmerzen

in vielen

Fällen auf mechanische

Fehlfunktionen

zurückführen.“

Rauskolb ergänzt:

„Diese zu diagnostizieren,

zu behandeln

und diesen schließlich

vorzubeugen, sind

Kernaufgaben der

Chiropraktik.“ Die

Ergebnisse einer 2004

Die Chiropraktik versteht sich als Ergänzung

zur Schulmedizin. Der Chiropraktor

kann durch gezielte Impulse die Selbstheilungskräfte

aktivieren. Er arbeitet mit

den Händen und verzichtet auf den Einsatz

von Medikamenten, Operationen und

Technologien. Durch genaues Beobachten

des Bewegungsverhaltens, Ertastens

von Gewebeveränderungen und Gespräche

mit dem Patienten identifiziert er die

Ursachen der Beeinträchtigungen. Ein

Chiropraktor hat ein vier bis sechsjähriges

Hochschulstudium absolviert und

entspricht den Anforderungen der WHO-

Richtlinie sowie denen der Europäischen

Norm 16224.

www.chiropraktoren.info

im British Medical Journal veröffentlichten Studie zeigen,

wie entscheidend es ist, zunächst die Ursache von

Rückenschmerzen, nämlich d ie mechanischen

Einschränkungen der Wirbelsäule, zu behandeln.

„Denn erst, wenn die Blockaden korrigiert sind, ist es

auch sinnvoll, die Muskeln zu stärken und damit

die Bewegungsabläufe zu stabilisieren“, erklärt Josef Heinemeier.


VI Steuerberatung Gesundheit spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Steuerberatung VII

Nachhaltigkeit als Maxime

Die Peter Anders und Partner Steuerberatungsgesellschaft und die Peter Anders Steuerberatungsgesellschaft mbH haben sich

eine treue Mandatschaft erworben – durch gelebte Ideale, ständige Fortbildung und die Fähigkeit, auch mal Nein zu sagen.

Rechte Seite: Peter Anders mit seinem Team am Standort Bad Sachsa. Oben: Peter Anders in der Zweigstelle Nordhausen mit der Kanzleimitarbeiterin

Daniela Stietz: „Wir beraten unter anderem auch die gemeinnützige Rettungsdienstgesellschaft mbH Ellrich – Landkreis Nordhausen seit deren Gründung

und freuen uns über deren positive Entwicklung.“

Text und Fotografie: Volker Schönfeldt

Unabhängigkeit, ein ethisches Fundament und fortwährende Qualifizierung

sind für Peter Anders und sein Team die Leitlinien der

Kanzlei und damit auch die Eckpfeiler des Erfolgs. „Seit meiner

Kanzleieröffnung 1984 hat sich viel verändert, außerdem ist die Mitarbeiterzahl

gewachsen und ein zweiter Standort kam 1996 mit der

Zweigniederlassung in Nordhausen dazu“, fasst Peter Anders die großen

Stationen der Kanzleigeschichte zusammen. Wobei, für Peter

Anders Wachstum nicht alles ist: „Es ging auch darum, Qualität in

der Mandatsstruktur zu schaffen. Wir haben heute nicht mehr die

Mandatsanzahl wie vor fünf Jahren, aber dafür eine höhere Qualität

in der Mandatsträgerschaft. Mir sind diese Nachhaltigkeit und

Qualität der Mandatsstruktur wichtig, nicht die Anzahl, weil man

eine gewisse Verlässlichkeit und Vertrauen aufbauen muss.“

Erreicht hat Anders das durch konsequentes eigenes Qualitätsmanagement

in seinen beiden Gesellschaften, der Peter Anders

und Partner Steuerberatungsgesellschaft und der Peter Anders

Steuerberatungsgesellschaft mbH. Ebenfalls einen hohen Stellenwert

hat die eigene Ausbildung: im Laufe der Jahre waren dies

sechs Steuerberater, von denen zwei seit 1998 und 2002 angestellt

beziehungsweise Partner sind – die neue Partnerschaft wurde

2007 mit Aufnahme von Veit Krebs begründet. Außerdem ist als

weitere angestellte Steuerberaterin Katrin Böhm in den Gesellschaften

tätig. Auch sind 16 Steuerfachangestellte seit Kanzleigründung

ausgebildet worden. Um die Besten bei sich zu halten,

ist eine kontinuierliche Fortbildung für Peter Anders unerlässlich.

Ohne ließe sich zudem auch nicht mit der Entwicklung Schritt

halten und ließen sich auch keine eigenen fachlichen Schwerpunkte

setzen. „Wir beziehen alleine 14 laufende Fachzeitschriften

und tauschen uns in regelmäßigen Sitzungen gegenseitig aus“, sagt

Peter Anders. „Darüber hinaus bearbeiten wir Jahresabschlüsse

und Steuererklärungen nach dem vier Augen Prinzip: einer, der

sie erstellt, und einer, der sie kontrolliert. Wir nehmen aber auch

an zahlreichen Fortbildungen von der Datev, von der IWW oder

vom Steuerberaterverband und der Steuerberaterkammer teil –

etwa für Heilberufler oder zur Unternehmensnachfolge sowie Vermögensübertragungen.

Im November werden wir uns im Rahmen

eines Audit zum Qualitätsmanagement von der Datev prüfen lassen

damit wir im Januar 2014 uns zertifizieren lassen können.

Wir leben Fortbildung.“

Seit langem hat die Kanzlei neben mittelständischen Unternehmen

den Schwerpunkt auf das Gesundheitswesen gelegt. „40

bis 50% unseres Mandantenstamms kommen aus dem Gesundheitswesen.

Am Standort Nordhausen sind es sogar etwa 60%“, so

Anders. Entsprechend qualifiziert sich das gesamte Kanzleiteam

weiter. Derzeit wird von den Steuerberaterverbänden die Etablierung

eines Fachberaters für Heilberufe angestrebt – der dann in

der Kanzlei auch nicht lange auf sich warten lassen wird. Aber

auch eine Vielzahl von Handwerksbetrieben und Dienstleistern

einschließlich Existenzgründern wird beraten.

Dass es die Kanzlei in der heutigen Form gibt, verdankt er

dem Engagement seiner Mitarbeiter. „Daher würde ich mich auch

ein wenig als Familienunternehmen bezeichnen.“ Seine Mitarbeiter

liegen Anders am Herzen. So sind einige Mitarbeiterinnen, darunter

auch seine Ehefrau, seit fast 30 Jahren in der Kanzlei tätig.

Von Anfang an gab es in Südniedersachsen wie in Thüringen gleiche

Löhne bei gleicher Leistung und gleichen Honoraren; Fortbildungskosten

werden übernommen, Krippenplätze bezahlt, auch

die Reinigungskräfte bekommen einen Mindestlohn. Gelebte soziale

Verantwortung, die bei den eigenen Mitarbeitern nicht aufhört:

So werden die Palliativmedizin des UMG Göttingen, der Elternverein

für das Krebskranke Kind, das Kinderhospiz Mitteldeutschland

sowie diverse andere gemeinnützige Einrichtungen unterstützt.


VIII magazin Gesundheit spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen gesundheit spezial magazin IX

b e r at u n g

R a d i o l o g i e

B l u t h o c h d r u c k

P f l e g e e i n r i c h t u n g

Planbare Erfolge

Das vierte Standbein

Behandlung von Bluthochdruck

Top-Arbeitgeber

Steuerliche und betriebswirtschaftliche

Beratung speziell für Heilberufler.

Die Radiologische und Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis eröffnete in Göttingen

ihren vierten Standort. Die Resonanz der Patienten ist ausgezeichnet.

Das Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen führt neue nicht-medikamentöse

Verfahren zur Bluthochdruckbehandlung durch.

Der Luisenhof arbeitet an der TOPAS-

Auszeichnung zum Top Arbeitgeber.

Die Advisa Steuerberatungsgesellschaft

mbH in Göttingen bietet seit über zehn Jahren

Steuerberatung speziell für Heilberufler

an. Durch die steuerliche und betriebswirtschaftliche

Beratung von Heilberuflern,

insbesondere von Zahnärzten und Ärzten,

können sich diese auf das Wesentliche – die

Behandlung ihrer Patienten – konzentrieren.

Ein Team an qualifizierten Mitarbeitern,

an deren Spitze Diplom-Kauffrau und

Steuerberaterin Sinika Lampe steht, berät

die Mandanten in allen steuerlichen Belangen

im beruflichen und privaten Umfeld auf

Basis aktueller Rechtsprechung. Da jeder

Mandant eine andere wirtschaftliche Situation

mitbringt, werden individuell angepasste

Konzepte erarbeitet. Die Teilnahme der

Advisa-Mitarbeiter an zahlreichen Weiterbildungsmaßnahmen

garantiert eine

gleichbleibend hohe Beratungsqualität.

Die Kanzlei im Herzen Südniedersachsens

gehört der international agierenden

ETL-Gruppe (European Tax & Law) an,

die zu den Top Fünf der führenden Wirtschafts-

und Steuerberatungsgesellschaften

Deutschlands zählt.

VT

Der neue Standort ist ein eleganter. In

einem historischen Gebäude auf dem parkähnlichen

Gelände der Asklepios Fachklinik

am Rosdorfer Weg errichtete die

Radiologische und Nuklearmedizinische

Gemeinschaftspraxis ihr viertes Diagnostikzentrum.

Es präsentiert sich groß, hell

und offen, die Kombination aus historischem

Charme und moderner Ausstattung

verleiht dem Zentrum ein besonderes

Flair. Die angenehme Atmosphäre ist

nur das i-Tüpfelchen – die Gemeinschaftspraxis

legt vor allem fachlich und technisch

hohe Maßstäbe an. Für die Untersuchungen

steht das Beste bereit, was aktuell

an Gerätetechnik verfügbar ist. „An unseren

Standorten stehen bald zwei Magnetresonanztomographen

(MRT) neuester

Bauart“, sagt Dr. Björn-W. Raab, Facharzt

für Radiologie und Verantwortlicher des

Standortes Göttingen.

Zur Gemeinschaftspraxis gehören

zudem die thüringischen Eichsfeld-Standorte

in Heiligenstadt, Reifenstein und Bleicherode.

„Wir haben durch die steigenden

Patientenzahlen aus Niedersachsen und

Hessen an unseren Standorten im Eichsfeld

das Potenzial von Göttingen erkannt

und deshalb 2012 eine „übergreifende

Berufsausübungsgemeinschaft“ in zwei

kassenärztlichen Bezirken eingetragen“,

sagt Dr. Björn-W. Raab. Die Entscheidung

der paritätisch an der Gesellschaft beteiligten

Ärzte war damals einstimmig. „Es

macht Spaß, in dieser Konstellation gestalterisch

tätig zu sein und im Team Verantwortung

zu übernehmen“, erzählt Raab.

Das Team, das sind heute 5 Ärzte und 40

Mitarbeiter, betreut neben den Praxen

auch 1.000 Krankenhausbetten.

Dass die Entscheidung für Göttingen

richtig war, zeigt die Resonanz: Rund

10.000 Patienten wurden hier nach eigenen

Angaben seit der Eröffnung behandelt.

Zusätzlich zu ambulanten Untersuchungen

planen die Ärzte zukünftig auch

ein breiteres Angebot an Vorsorgeuntersuchungen,

zum Beispiel einen Check-Up für

Best Ager oder auch die bildgebende Diagnostik

im Rahmen der Untersuchungen

vor dem Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung.


VS

Etwa 20 Millionen Menschen leiden in

Deutschland an Bluthochdruck. Die Folgen

sind Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche.

Bluthochdruck kann heute mit

vielen Medikamenten behandelt werden.

Bei einigen Menschen wirken die Medikamente

jedoch nicht ausreichend. Für diese

Patienten werden in enger Zusammenarbeit

zwischen dem Herzzentrum Göttingen

(HZG) und der Klinik für Nephrologie

und Rheumatologie der Universitätsmedizin

Göttingen zwei neue Methoden angeboten,

die den Blutdruck ohne Einsatz von

weiteren Medikamenten erheblich senken

können.

Bei der Nierenarteriendenervierung

wird ein Katheter über die Leistenarterie

vorgeschoben. Nach genauer Platzierung

der Katheterspitze an der Nierenarterie

werden die äußeren Nervenfasern, die an

der Entstehung von Bluthochdruck beteiligt

sind, mithilfe von gezieltem Hochfrequenzstrom

verödet (siehe Grafik). In

Kombination mit blutdrucksenkenden

Medikamenten kann so der Blutdruck

dauerhaft gesenkt werden.

Bei der Barorezeptorstimulation wird mit

einem kurzen chirurgischen Eingriff ein

Stimulator in Höhe des Herzens unter die

Haut implantiert. Ähnlich wie ein Herzschrittmacher

sendet das kleine Gerät

elektrische Signale aus, die den sogenannten

„Baroreflex“ auslösen. Dieser ist

für die Blutdruckregulierung im Körper

zuständig und bringt den körpereigenen

Regelkreis in Gang. Blutdruck und Herzfrequenz

werden dadurch normalisiert.

Der Vorteil dabei ist, dass körpereigene

Mechanismen genutzt werden und keine

weiteren Medikamente nötig sind. Die bisher

notwendigen Medikamente können

häufig abgebaut werden.

„Für beide Eingriffe benötigen wir

weniger als eine Stunde und der Aufenthalt

im Krankenhaus beträgt in der Regel

wenige Tage. Damit bieten wir unseren

Bluthochdruckpatienten zwei Behandlungsalternativen,

um die Blutdruckziele zu

erreichen und Komplikationen zu verhindern“,

sagt Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Direktor

der Klinik für Kardiologie und Pneumologie

und Vorsitzender des HZGs. VT

Der Luisenhof Göttingen bietet seinen

Bewohnern ein breites Spektrum an

Pflege- und Betreuungsangeboten, unter

anderem mit den Schwerpunkten Demenz

und Palliative Care. Damit auch langfristig

das erforderliche Fachpersonal vorhanden

ist, steht das Thema Personal in diesem

und im kommenden Jahr im Fokus der

Unternehmensstrategie.

Besonders wichtig ist für den Luisenhof

dabei die Teilnahme an der Workshopreihe

„TOPAS – Top Arbeitgeber

Südniedersachsen“, welche von der SüdniedersachsenStiftung

unter der regionalen

Dachmarke geniusgöttingen in Kooperation

mit der IHK/Geschäftsstelle Göttingen und

dem Projektpartner teneo Organisationsberatung

ins Leben gerufen wurde.

„Wir möchten zukünftig nicht nur als

Pflegeheim, sondern auch als TOP-Arbeitgeber

wahrgenommen werden“, sagt Kerstin

Schmidt, die für den Luisenhof als Projekt-Koordinatorin

fungiert. „Der aktive

Austausch mit den anderen Unternehmen

ist bei diesem Projekt besonders wichtig“,

so Hausleiter Michael Eisenberg. VT

Weitere Informationen und Beratung unter

www.advisa-goettingen.de

Weitere Informationen über die Radiologische & Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis finden

Sie im Internet unter www.radiologie-goettingen.de

Weitere Informationen: Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen, Telefon: 0551/39-14141

oder unter www.herzzentrum-goettingen.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.luisenhof-goettingen.de

Bild: Advisa Steuerberatungsgesellschaft, Radiologische und Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis

Bild: Medtronic Inc./USA, Luisenhof Göttingen


X magazin Gesundheit spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen gesundheit spezial magazin XI

S t e u e r b e r at u n g

B ü r g e r s p i ta l

K r e b s e r k r a n k u n g e n

C o a c h i n g

Wegbegleiter für die Heilberufe

Rettung

Darmkrebs rechtzeitig erkennen

Klare Ziele

Seit Jahrzehnten bietet die Quattek & Partner Steuerberatungsgesellschaft in Göttingen

kompetente Beratung speziell für Heilberufler an.

Das Einbecker Krankenhaus entkommt der

Pleite und wird Einbecker Bürgerspital.

Wird Enddarmkrebs rechzeitig erkannt, stehen die Heilungsschancen gut. Im Evangelischen

Krankenhaus Göttingen-Weende gibt es dafür ein speziell ausgebildetes Team.

Eine persönliche Beratung hilt dabei, eigene

Fähigkeiten wieder zu entdecken.

Die Steuerberatungsgesellschaft Quattek

& Partner hat sich bereits seit Jahrzehnten

auf die Beratung von Heilberuflern spezialisiert.

Für die kompetente Beratung stehen

neben Miriam Engel, Jürgen Hollstein

und Michael Turko speziell geschulte

und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

als „Wegbegleiter“ zur Verfügung,

die wiederum bestimmte Fachrichtungen

betreuen. Ein weitergehendes Netzwerk aus

Anwälten, Versicherungsexperten und Kreditinstituten

ermöglicht eine umfassende

Unterstützung in vielen Lebenssituationen.

Die Philosophie des Hauses ist die

individuelle wirtschaftliche Begleitung

der Mandanten auf ihrem Weg durch den

Berufsalltag und bei wichtigen finanziellen

Entscheidungen. Der ganzheitliche Beratungsansatz

steht dabei im Vordergrund.

Neben der Erstellung von Lohnabrechnungen,

Finanzbuchhaltung und

Steuererklärungen sowie Gewinnermittlungen

sollen aussagefähige Zahlen über

die Ertragslage, die finanzielle Verfassung

und die zukünftige Entwicklung der Praxis

Auskunft geben. Finanzmittelrechnungen,

Mehrjahres- und Branchenvergleiche sowie

Steuerprognosen und Steuerzahlungspläne

bringen dabei „Licht ins Dunkel“.

Die Komplexität des beruflichen

und privaten Alltags zieht laufend wichtige

finanzielle Entscheidungen nach sich.

Kurzfristige Entscheidungen sind notwendig

und überfordern teilweise mangels ausreichender

Informationen die Entscheider.

Das Einbringen der Erfahrung kompetenter

und branchenorientierter Berater

ermöglicht hier zielgerichtete und schnelle

Entscheidungen.

Niederlassung, Umstrukturierung oder

Praxisabgabe, Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen,

Altersabsicherung,

Erbfolge und Testament, Kapitalanlage und

Steueroptimierungen sind nur einige Stichworte

für die Notwendigkeit einer kompetenten

Unterstützung des beruflichen als

auch des privaten Lebensweges. Quattek &

Partner bietet sich als erfahrener „Wegbegleiter“

für die Heilberufler an, um durch

eine Analyse der Vergangenheit und das

Verstehen der Gegenwart den erfolgreichen

Weg in die Zukunft abzusichern. VS

Weitere Informationen: Quattek & Partner Steuerberatungsgesellschaft, Nikolausberger Weg 49,

Telefon 0551-497010 oder unter www.quattek.de

Jahrelang stand das Einbecker Krankenhaus

immer wieder kurz vor der Insolvenz,

die Mitarbeiter bekamen monatelang keinen

Lohn ausgezahlt – fast sah es so aus,

als ob das 109 Betten zählende Krankenhaus

das gleiche Schicksal ereilen sollte wie

zwei andere kleine Krankenhäuser in der

Region. Doch zur Schließung sollte es nicht

kommen – das Krankenhaus trägt inzwischen

den Namen „Einbecker Bürgerspital“,

in Anlehnung an das große Engagement,

das die Bürger gezeigt haben, um ihr Krankenhaus

zu erhalten.

Die private Finanzierung des Bürgerspitals

ist gesichert: Durch Spenden des

Ärztlichen Direktors Olaf Städtler sowie

elf Einbecker Familien kam gut eine halbe

Million Euro zusammen, die Stadt Einbeck

steuert drei Millionen bei. Die Klinikmitarbeiter

verzichten auf 8,5% Lohn. Ab 2014

soll es dem Spital so möglich sein, kostendeckend

zu wirtschaften.

In den letzten Jahren sind dem Krankenhaus

die Patienten ausgeblieben, die

Auslastung lag bei lediglich 80%. Um dies

zukünftig zu ändern, arbeitet das Spital

an einem Alleinstellungsmerkmal: der

traditionellen chinesischen Medizin und

Palliativmedizin.

VT

In Deutschland sind die Krebserkrankungen

des Dick- und Enddarmes die zweithäufigste

tumorbedingte Todesursache bei

Frauen und Männern. Von ca. 70.000 Neuerkrankungen

pro Jahr entfallen 60% auf

den Enddarm. Betroffen sind zunehmend

auch jüngere Menschen. Wird der Enddarmkrebs

rechtzeitig erkannt und behandelt,

sind die Heilungschancen sehr gut.

Von größter Bedeutung ist die exakte

Feststellung des Tumorstadiums, da die

Therapiemöglichkeiten je nach Stadium

unterschiedlich aussehen. Eine Enddarmspiegelung

dient der genauen Lokalisation

des Tumors und zur Probenentnahme. Die

Ultraschalluntersuchung gibt Auskunft

über die Eindringtiefe des Tumors in die

Darmwand und klärt die Frage, ob bereits

Lymphknoten in der Umgebung befallen

sind. Durch MRT oder CT können Fernmetastasen

entdeckt werden.

Mit diesen Informationen wird dann

jeder einzelne Patient in einer interdisziplinären

Tumorkonferenz vorgestellt, in

der Gastroenterologen, Pathologen, Radiologen,

Onkologen, Strahlentherapeuten

und Viszeralchirurgen vertreten sind. Nur

durch diese Kooperation kann für jeden

Patienten individuell das optimale Behandlungskonzept

festgelegt werden. Eine solche

Tumorkonferenz ist im Evangelischen

Krankenhaus Göttingen-Weende seit Jahren

fest etabliert und findet regelmäßig einmal

pro Woche statt.

Bei fortgeschrittenen Tumoren erfolgt

in der Regel zunächst eine kombinierte

Strahlen- und Chemotherapie, gefolgt von

einer operativen Entfernung des Tumors.

Diese Operation kann heute in bis zu 90

Prozent der Fälle unter Erhalt des Schließmuskels

erfolgen. Besonders schonend für

den Patienten ist dabei die minimalinvasive

Operationstechnik (MIC), auch Schlüssellochtechnik

genannt. Im Vergleich zum

Vorgehen mit einem großen Bauchschnitt

erholen sich die Patienten nach einer MIC-

Operation rascher, können schneller das

Krankenhaus verlassen und die Gefahr von

Komplikationen ist verringert.

Bei sehr frühen Tumorstadien können

Enddarmtumore sogar vollständig direkt

durch den Anus herausoperiert werden.

Im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-

Weende stehen neben einem hochqualifizierten

Operationsteam ein Spezialoperationssaal

für MIC-Operationen der neuesten

Technologie und das erforderliche Instrumentarium

jederzeit zur Verfügung. CL

Seit 2012 unterstützt Ricarda Lorenz aus

Rosdorf Menschen bei der Konfliktbewältigung,

Entscheidungsfindung, bei der Entwicklung

von Zielen und Lösungen und

stärkt sie in ihrer Kommunikationsfähigkeit.

„Ich habe schon immer ein Interesse

daran gehabt, Menschen zu beraten, zu

begleiten und gemeinsam nach Lösungen

zu suchen, gerade dann, wenn es aussichtslos

erscheint“, sagt die selbständige Familienberaterin

und systemische Coachin.

Im systemischen Coaching geht es

darum, Lösungen für persönliche Probleme

zu finden. Die Beraterin hilft den Unterstützungssuchenden

dann dabei, Zusammenhänge

im gesamten System der Partnerschaft,

Familie, Arbeitsgruppe oder

Organisation zu erkennen. Ricarda Lorenz

arbeitet dabei mit dem systemischen, konstruktivistischen

und lösungsorientierten

Ansatz und vertraut zudem ihrer Intuition.

Anfang September ist sie innerhalb

Rosdorfs in den Steinflurweg 30 umgezogen.

Durch den Umzug war es möglich,

die Praxis zu vergrößern und auch neue

Inhalte anbieten zu können.

VT

Weitere Informationen finden Sie unter

www.ricarda-lorenz.de

Bild: Quattek & Partner, connect werbeagentur GmbH

Bilder: EK Weende, Ricarda Lorenz


Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Magazin XIII

a u g e n o p t i k

O r t h o p ä d i e

TILCH Verwaltungsgesellschaft mbH • Sultmerberg 2 • 37154 Northeim • Tel. 05551 - 609030 • info@tilch-pflege.de

www.tilch-pflege.de

Pflegeheime / Seniorenheime

Das Netz

Mehrgenerationenhaus Behinderten - Einrichtungen

Betreutes Wohnen

Ambulante Pflege

der kompetenten

Hilfe

„Wer keine Werte in

sich trägt, wird in

der Wirtschaft auf

Dauer verlieren.“

Präzisions-Optik – Made in Germany

Die Bajohr OPTECmed aus Einbeck präsentiert nach Balupo 1 jetzt eine neue innvovative

Design-Lupenbrille, die Balupo 3, mit besonders großem Sehfeld.

Perfektes Sehen ist für Zahnmediziner und

Chirurgen eine der wichtigsten Voraussetzungen

für die optimale medizinische Versorgung

des Patienten. Immer häufiger

greifen Spezialisten deshalb auf den Einsatz

moderner Lupenbrillensysteme zurück.

In verschiedenen Vergrößerungsstufen

erhältlich, bieten Lupenbrillen dem Mediziner

den individuell besten Sehkomfort –

auf Wunsch mit integriertem Lichtsystem

zur Ausleuchtung des Sichtfeldes.

Deutschlands Spezialist für die professionelle

Anpassung von Lupenbrillen in

der Zahnmedizin und Chirurgie ist Bajohr

OPTECmed. Das Einbecker Unternehmen

ist als einziger Augenoptiker bundesweit

von Carl Zeiss Meditec als Fachhändler

autorisiert worden, Zeiss-Lupensysteme

anzupassen. Neben der Eigenentwicklung

BALUPO 1 präsentiert Bajohr OPTECmed

jetzt eine neue innovative Präzisionslupenbrille,

die BALUPO 3.

Neben modernster Systemtechnik

und 3-facher Vergrößerung setzt Bajohr

OPTECmed auch auf sportliches Top-

Design mit adidas-Gestell. Für den Einsatz

in Medizin und Technik punktet der Hingucker

mit einem besonders großen Sehfeld,

extra hoher Tiefenschärfe, lichtstarken

Objektiven, Okular- und Glaskorrektion

und einem leichten und bequemen Tragegefühl.

Die BALUPO 3 ist in verschiedenen

Farben erhältlich und um das Bajohr LED-

Powerlight erweiterbar.

Das Einbecker Augenoptikunternehmen

wächst seit Jahren sehr erfolgreich

und ist bundesweiter Marktführer, wenn

es um vergrößernde Optik-Systeme in

der Zahnmedizin und Chirurgie geht. 20

Jahre Erfahrung, hohe Beratungskompetenz

sowie Praxis- und Klinik-Know-how

machen Bajohr dabei zum maßgeblichen

Spezialisten.

Neben Präzisionslupenbrillen bietet

Bajohr OPTECmed umfangreiche weitere

Leistungen an, zum Beispiel eine individuelle

Beratung und detaillierte Analyse oder

eine Sehschärfenmessung mit Test-Lupenbrillen

zum Probetragen. Des Weiteren gibt

es in den Räumlichkeiten des Einbecker

Unternehmens einen in Deutschland einzigartigen

Lupenbrillen-Showroom. VT

Weitere Informationen: Bajohr OPTECmed, Hansestraße 6, 37574 Einbeck, Telefon (05561) 31 99

99 0 oder unter www.lupenbrille.de

Bild: Bajohr OPTECmed, Stefan Lüdtke

Bewegungsprofis

Das Sanitätshaus o|r|t ist ein kompetenter

Spezialist für orthopädische Probleme.

Schon seit über 15 Jahren sorgt das Sanitätshaus

o|r|t für mehr Lebensqualität. Die

drei Buchstaben des von Orthopädietechnikmeister

Armin Asselmeyer geführten

Unternehmens stehen für Orthopädie,

Rehabilitation und Technik. In diesen

Bereichen sowie der Brustprothetik, Kompressionstherapie

und Homecare arbeiten

insgesamt 140 Spezialisten. Für mehr

Gesundheit, Unabhängigkeit, Aktivität und

Mobilität wird hingegen nicht nur in Göttingen

gesorgt. Auch in Einbeck, Northeim,

Bad Lauterberg, Salzgitter und Hildesheim

ist das Unternehmen präsent. Dabei

macht es keinen Unterschied, ob jemand

mit einer Sportverletzung, einer Behinderung

oder als Rehabilitations- oder Pflegepatient

Unterstützung benötigt: Bei o|r|t

hat man einen breiten Erfahrungsschatz

rund um das Thema Bewegung. Dies wird

durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken,

Ärzten, Apotheken, Pflegeheimen,

Integrationskindergärten, Therapiepraxen

und Podologen gewährleistet. So kann auf

jedes individuelle Bedürfnis eingegangen

werden.

VS

Weitere Informationen finden Sie unter

www.o-r-t.de


Sven Tilch ist Geschäftsführer der Tilch

Verwaltungsgesellschaft aus Northeim.

Zu dem Unternehmen gehören zahlreiche

Pflegeeinrichtungen zwischen

Uslar, Katlenburg-Lindau und Friedland.

Wiederbelebung sozialer Netze

Sven Tilch, Geschäftsführer der Tilch Verwaltungsgesellschaft, über den sich vollziehenden Wandel auf

den Dörfern, die schrumpfende Infrastruktur und Versuche, die sozialen Netze wiederaufzubauen.

Interview und Fotografie: Volker Schönfeldt

Sie kommen selbst aus einem Dorf im Solling – wie sieht

die dörfliche Realität heute aus?

Im Solling und im Harz sind kaum noch soziale Systeme

da, auch das Vereinsleben bricht langsam zusammen.

Die gesicherte Dorfstruktur von früher ist weg. Es sind

nur noch Restbauernhöfe und die Frauen da. Und dann

kommen häufig nur noch der ambulante Dienst und das

Essen auf Rädern. Das ist dreimal am Tag und den Rest

des Tages ist die Frau dann wieder alleine und vereinsamt

sehr stark. Über Jahrzehnte wurde immer Flexibilität

propagiert und nun sind die jungen Menschen überall,

aber nicht mehr in ihrer Heimat. Der Bus kommt nur

noch selten, das Bankauto fährt auch nicht mehr herum,

der Laden und die Kneipe sind weg. Wo findet da noch

Leben und Begegnung statt? Somit müssen wir Systeme

aufbauen, wie Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser;

Stätten der Begegnung gab es früher, mit denen

soziale Teilhabe noch aufrechterhalten oder wiedergeholt

werden kann. Alle Erkenntnisse zu dieser Situation sind

da, es liegt jetzt nur an der Umsetzung. Und wir haben

ein Umsetzungsproblem.

Was für Umsetzungsmöglichkeiten sehen Sie denn?

Im Prinzip müssten die Ortskerne wiederbelebt werden.

Aber die Ortschaften mit starkem Schrumpfungsprozess

bekommen Sie nicht mehr aktiviert. Auch die Banken ziehen

sich zurück, die finanzieren da nichts mehr, weil die

Zweit- und Drittverwertung der Immobilien nicht mehr

stattfindet. Wir sind jetzt dabei, wie in Groß Schneen oder

Friedland Mehrgenerationenhäuser zu bauen. Hier in Göttingen

haben wir eine Wohngruppe für jüngere, seelisch

behinderte Menschen, in der sie so viel Selbständigkeit

wie möglich und so viel Betreuung wie nötig haben. Also

Aktivierung zum eigenverantwortlichen Handeln. Und

wir bauen jetzt weitere solche Wohngemeinschaften auf,

im Quartier Solling und im Mittelzentrum Northeim. Von

diesen Orten aus kann der ambulante Dienst noch weiträumiger

in der Umgebung psychiatrisch aktiv sein. Und

wir kreieren damit auch Tages- und Begegnungsstätten, die

grundsätzlich offen sind, wo man auf einen Kaffee vorbeikommen

oder Karten spielen kann, wo man gesellschaftlich

eingebunden wird. Aus diesem Bereich ziehen sich sonst

alle raus, die Kommunen, die Kirchen, die Gemeinnützigen.

Warum gerade im psychiatrischen Bereich?

Weil der Bedarf in letzter Zeit deutlich zunimmt. Und wir

sind auch der einzige ambulante Dienst, der in Südniedersachsen

im psychiatrischen Bereich mit der Kombination

aus den Sozialgesetzgebungsbereichen Krankenversicherungssystem,

Wiedereingliederung und Wohnen unterwegs

ist. In Northeim gliedern wir derzeit die ambulante Betreuung

aus der stationären aus und machen sie separat. Wir

überlegen sogar, sie noch auszubauen. Betroffen sind etwa

Junkies der ersten Generation. Die sind so um die 50, können

körperlich nicht mehr und tauchen jetzt wieder im

Gesundheitssystem auf. Und auf der Überholspur sind die

noch jüngeren, die synthetische Drogen nehmen, die es seit

etwa zwanzig Jahren gibt. Die sind noch schneller nicht

mehr fähig, ihren Alltag zu verrichten. Die Versorgungsstrukturen

für so junge Personen fehlen aber. Bei denen ist

es wichtig, dass sie eine Wohnung in einer Gemeinschaft

haben und man sie betreut, aber sie eben nicht in einem

Heim stecken. Und in Mittel- und Unterzentren ist das ein

Problem, da gibt es diese Einrichtungen nicht, da leben aber

die meisten Menschen in Südniedersachsen. Diese psychiatrische

Betreuung ist natürlich nur ein Teil des riesigen

Bedarfs an mehr Versorgung, die eigentlich benötigt wird.

Aber damit gibt es einen ersten Anlaufpunkt, an den man

sich wenden kann, um wieder anderen Menschen zu begegnen

und um ein soziales Netzwerk wieder aufzubauen.


IntervIew

Gesundheit spezial Brustkrebs XVII

In den MUNDUS Senioren-Häusern zusammen unter einem

Dach leben, sich in einen gemeinsamen Haushalt integrieren

und ein möglichst eigenständiges Leben führen – das ist der

Grundgedanke des gemeinschaftlichen Wohnens von pflegebedürftigen

Senioren (Pflegestufen 1–3) in den MUNDUS

Senioren-Häusern in Dassel und Kalefeld. Geschäftsführerin

Gerhild Heitzmann beantwortet Fragen über die Vorzüge und Hintergründe des in den

MUNDUS Senioren-Häusern praktizierten Lebensmodells.

MUNDUS hat langjährige Erfahrung in der Konzeption und Betreuung von Senioren-Residenzen

und -Häusern. Doch was macht Ihre Senioren-Häuser im Vergleich

zu anderen Wohnformen für ältere Menschen so besonders?

Gerhild Heitzmann: Unser Konzept „Pflege auf dem Lande“ ermöglicht den Bewohnern

eine familiäre Atmosphäre in unmittelbarer Nähe ihres bisherigen Lebensumfeldes. Jeder

Bewohner genießt die Privatsphäre eines eigenen Zimmers und kann sich gleichzeitig

im Rahmen seiner Möglichkeiten und Interessen an der Hausgemeinschaft beteiligen:

kochen, backen, gärtnern – so wie er es früher zu Hause getan hat. Durch sinnstiftende

Beschäftigungen fühlen sich die Bewohner nützlich, aktiv und als wertvolles Mitglied

der Gemeinschaft geachtet, vorhandene Fähigkeiten werden gefordert und gefördert.

Das Herzstück sind die großzügigen Wohnküchen. Wie in alten Zeiten kommen hier alle

zusammen. Mit Unterstützung der qualifizierten Alltagsbetreuer werden die Mahlzeiten

gemeinsam zubereitet, sich unterhalten, gesungen oder gespielt – eben wie in einer

Großfamilie – ein Miteinander und Füreinander. Der Erfolg unseres Konzeptes zeichnet

sich dadurch aus, dass unsere Bewohner selbstbestimmt und dadurch zufriedener und

selbstständiger sind.

Sobald der Pflegefall eintritt, zeigt sich in besonderem Maße, ob sich derartige Werte

auch in der Praxis bewähren. Ihr spezifisches Pflegeleitbild soll hier Maßstäbe setzen.

Diese können jedoch nur mit exzellenter Mitarbeiterauswahl sowie gelungener

Führung und stetiger Motivation erreicht werden. Unterwerfen sich Ihre Häuser auf

diesem Feld auch Qualitätskontrollen durch unabhängige Institutionen?

Gerhild Heitzmann: Im Rahmen der demografischen Entwicklung haben wir frühzeitig

die Weichen für eine zeitgemäße und hohe Pflegequalität gestellt. Durch die Etablierung

wirksamer, qualitätssichernder Pflegestrukturen trägt unser Qualitätsmanagement zur

Steuerung und Sicherung der Pflegequalität bei. Die Standards werden gemeinschaftlich

mit unseren Mitarbeitern erarbeitet, die innerbetrieblichen Prozesse optimiert, im Pflegealltag

implementiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Neben den Überprüfungen

durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) und der Heimaufsicht

lassen wir uns durch unangemeldete Qualitätskontrollen eines unabhängigen Auditors

„auf die Finger schauen“. Somit ist es uns möglich, unsere ambitionierten Ziele, wie

qualitativ hochwertige Dienstleistungen, Pflege, Betreuung und Versorgung der uns

anvertrauten Menschen, zu realisieren. Über all dem stehen jedoch das Bemühen und

Engagement unserer Mitarbeiter als Schnittstelle des hohen Pflegeanspruchs. Was uns

zudem auszeichnet, ist ein überdurchschnittlich hoher Personalschlüssel.

Niemand möchte gern die vielzitierte „Katze im Sack kaufen“. Wie kann ein neuer

Kunde Ihrer Gesellschaft sein künftiges Zuhause vortesten?

Gerhild Heitzmann: Es geht schließlich darum, zu entscheiden, in welchem Umfeld das

Familienmitglied seinen Lebensabend verbringt. Uns ist bewusst, dass kein noch so

schöner Prospekt und auch die beste Beschreibung nicht den Eindruck vermitteln können,

den Pflegebedürftige und Angehörige bei einem persönlichen Besuch gewinnen.

Deshalb ist in den MUNDUS Senioren-Häusern jeder Tag ein Info-Tag. Darüber hinaus

besteht die Möglichkeit des Probewohnens und der Kurzzeitpflege, um alle Leistungen

im Alltag dahingehend zu testen, ob sie den Wünschen und Erwartungen entsprechen.

Interessierte können auch die Beschäftigungsangebote nutzen, um die Einrichtung

und unsere Mitarbeiter besser kennen lernen zu können. Dabei kann auch der direkte

Kontakt zu Bewohnern und Angehörigen bei der Entscheidung hilfreich sein.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite!

Gemeinschaftlich auf

dem Lande leben!

24 Stunden am Tag – wir sind

rund um die Uhr für Sie da!

„Dem Alter mehr Leben geben“, so heißt das Motto der

MUNDUS Senioren-Häuser.

Vor allem der Pflege und Betreuung dementer Menschen

begegnen wir in all unseren Häusern mit besonderer Fürsorge

und gezielten Angeboten.

Wir bieten neben der stationären Pflege auch pflegenden

Angehörigen unsere Unterstützung an: ob Kurzzeitpflege,

Verhinderungspflege oder Urlaubspflege.

Unsere Senioren-Häuser in Kalefeld und Dassel bieten

Ihnen auch jederzeit Beratungsgespräche zur Palliativpflege

an und unterstützen Sie mit einem verlässlichen

Team aus Ärzten, Psychologen, Seelsorgern und spezialisiertem

Pflegepersonal.

Senioren-Haus Dassel

alle Pflegestufen

Gradanger 3-7 · 37586 Dassel

(05564) 2048-0

Senioren-Haus ETERNA

alle Pflegestufen

Am Kantorberg 1 · 37581 Bad Gandersheim

(05382) 7009-0

Senioren-Haus Kalefeld

alle Pflegestufen

Birkenweg 7 · 37589 Kalefeld

(05553) 9956-0

www.mundus-leben.de

Angelina Jolie ist nicht allein!

Der Fall der Angelina Jolie sensibilisierte für die familiäre Veranlagung zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko.

Gentests und eine intensive Frühdiagnostik bekommen in dieser Risikogruppe eine große Bedeutung.

Text: Prof. Dr. Uwe Fischer Fotografie: Anders Seefeldt

Die Schlagzeilen um Angelina Jolie und die Thematik der

Brustkrebs-Gen-Trägerinnen sind inzwischen von den

tagesaktuellen Nachrichten eingeholt und abgelöst worden.

Dabei wurde in den Medien tatsächlich sehr sachlich,

informativ und medizinisch korrekt berichtet. Einzelne

Betroffene mit vergleichbarem Schicksal wurden präsentiert

und der Fall „Angelina Jolie“ scheint abgeschlossen.

Dies ist der richtige Zeitpunkt, die bisher bekannten Fakten

zum Thema „familiärer Brustkrebs“ zusammenzutragen

und in verständlicher Form zu präsentieren.

Immerhin liegen in etwa 10% aller Brustkrebserkrankungen

ursächlich familiär vererbte Gendefekte vor.

Typischerweise treten in solchen Familien mit familiärem

Brustkrebs über mehrere Generationen hinweg bei mehreren

Familienmitgliedern bösartige Brust- und/oder Eierstockerkrankungen

auf. Und typischerweise erkranken die

betroffenen Frauen sehr jung – der Altersgipfel der brustkrebserkrankten

Frau mit familiär vererbtem Gendefekt

liegt zwischen dem 35. und dem 40. Lebensjahr. Ein Alter

also, in dem die etablierten Früherkennungsprogramme

noch gar nicht begonnen haben.

Gentests werden sinnvoll nur bei solchen Frauen

durchgeführt, bei denen eine ausgeprägte familiäre Exposition

mit Brust- und/oder Eierstockkrebs vorliegt. Dies

gilt in besonderem Maße für solche Familien, in denen die

entsprechenden Frauen jung erkrankt sind. Zu beachten

ist hierbei, dass mögliche Genmutationen auch über die

väterliche Seite vererbt werden können, wobei der Vater

nicht erkrankt, das entsprechende Gen aber potenziell an

die Tochter weitergibt.

Bislang konnten die Genmutationen BRCA 1 und

BRCA 2 sowie weitere seltene Gen-Orte identifiziert werden.

Klar ist aber auch, dass es weitere Genmutationen

gibt, die noch nicht entschlüsselt werden konnten. Wird

bei einer Frau also keine Mutation auf BRCA 1 oder BRCA

2 nachgewiesen, so kann dies bedeuten, dass bei ihr tatsächlich

keine Mutation vorliegt – oder aber, dass bei ihr

Dr. Friedemann Baum und Prof. Dr. Uwe

Fischer sind die Gründer und Leiter des

Diagnostischen Brustzentrums Göttingen.

Das Kompetenzzentrum am Göttinger

Bahnhof besteht seit inzwischen

zehn Jahren.

möglicherweise eine Mutation vorliegt, die bisher nicht

nachweisbar ist. Somit wird eine Frau mit negativem Gentest

weiterhin so behandelt, als sei kein Gentest durchgeführt

worden.

Wird bei einer Frau ein Gendefekt nachgewiesen, so

bedeutet dies für die Betroffene, dass sie zeitlebens mit

einer Wahrscheinlichkeit von 80-90% an Brustkrebs und

mit 40-50% an Eierstockkrebs erkranken wird. Zudem

wird die Erkrankung bevorzugt in jungen Jahren auftreten.

Damit ergeben sich letztendlich zwei Optionen:

1. eine einschneidende chirurgische Prävention mit Entfernung

beider Brustdrüsen und der Eierstöcke oder 2.

eine konsequente intensivierte Überwachung mit aussagekräftigen

bildgebenden Verfahren ab dem 30. Lebensjahr

beziehungsweise fünf Jahre unter dem Alter des jüngsten

erkrankten Familienmitglieds. Die bisherigen Studien

belegen, dass der wichtigste Baustein einer solchen Früherkennung

bei Hochrisikofrauen die Mamma-MRT (Kernspin

der Brust) ist, die sich unter anderem in der EVA-Studie

allen anderen Untersuchungsverfahren als überlegen

erwies und zudem ohne Röntgenstrahlung auskommt. Ab

dem 40. Lebensjahr kommt zusätzlich die digitale Vollfeld-Mammographie

dazu. Die Untersuchungsintervalle

betragen sinnvollerweise ein Jahr. Bei Frauen mit besonders

hohem Risikoprofil (insbesondere BRCA-Mutationsträgerinnen,

die sich gegen eine Brustentfernung entschieden

haben) scheinen sogar kürzere Intervalle von sechs

Monaten sinnvoll.

Angelina Jolie ist nicht allein. Schätzungsweise

5.000 Frauen mit ähnlicher Genkonstellation erkranken

in Deutschland pro Jahr an Brustkrebs. Sie müssen individuell

und sachgerecht beraten werden. Und ihnen müssen

die Möglichkeiten einer angemessenen präventiven Überwachung

beziehungsweise prophylaktischer Maßnahmen

aufgezeigt werden. Die Ärzte im Diagnostischen Brustzentrum

am Göttinger Bahnhof stehen für entsprechende

Beratungen jederzeit und gern bereit.


XVIII xxxxxx Gesundheit spezial regjo südniedersachsen „Ab Oktober 2013 stehen Regjo Ihnen Südniedersachsen in meiner Praxis

weitere hoch qualifizierte Mitarbeiter und eine

Gesundheit spezial xxxxxxxxx XIX

Praxis für Osteopathie

Ärztin zur Verfügung, die zahlreiche Behandlungsmethoden

beherrschen, detaillierte Gesundheitsund

Naturheilkunde

und Ernährungsberatung durchführen sowie entspannende

Yoga-Kurse in unserem neuen 90m2

Seminarraum anbieten.

Praxis für Osteopathie

und Naturheilkunde

Werner Zender

Heilpraktiker /medizinischer Masseur

Werner Zender

Heilpraktiker /medizinischer Masseur

Werner Zender

Heilpraktiker, medizinischer

Masseur, Osteopath

Bei unzähligen Beschwerden können wir Ihnen

helfen. Vereinbaren Sie gleich einen Termin bei

unserer Praxis-Managerin Christiana Bierkoch!“

( Tel. 0551 500 880 68

Christiana Bierkoch

Praxisorganisation

Verena Schenke

Physiotherapeutin, Masseurin,

medizinische Bademeisterin,

Osteopathin

Martina Honig

Heilpraktikerin

Dagmar Anita Littwin

Ärztin für Homöopathie

für Bioresonanztherapie

Friedhelm Honig

Gesundheitsberater

Diana Schmidt

Physiotherapeutin,

Osteopathin

Katharina Nachtwey

Physiotherapeutin,

Osteopathin i.A.

Praxis für Osteopathie,

Naturheilkunde und Massagen

Werner Zender

Bürgerstraße 46

37073 Göttingen

Spezialisiert auf: Kinderund

Säuglingsosteophatie

Tel. 0551 500 880 68

praxis@osteophatie-zender.de

www.osteopathie-zender.de

Jetzt auch

mit Yoga-Kursen!

Angela China

Physiotherapeutin, Heilpraktikerin,

Osteopathin i.A.

Petra Mock

Massagepraktikerin

Rosie Seidel

Gesundheitspädagogin/

Gymnastik- und Yogalehrerin

Kursleiterin Iyengar-Yoga

Akupunktur Fußreflexzonen- und Allergiebehandlung APM

Unser Team freut sich auf Ihren Besuch!


XX Alternative medizin Gesundheit spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Alternative medizin XXI

Medizin mit den Händen

Osteopathie und Chiropraktik erweisen sich als Ansätze zur Gesunderhaltung mit großen Erfolgen. Der

große Unterschied zur Schulmedizin: Die Problembehebung setzt an der Ursache an, nicht am Symptom.


XXII Alternative medizin Gesundheit spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Alternative medizin XXIII

Milla von Krockow, arbeitet unter anderem als Model und

wurde im Zuge der Reportage erstmalig beim Chiropraktor

durchgecheckt.

„Mein Besuch beim Chiropraktiker war eine äußerst interessante

Begegnung. Mir wurden Fehlstellungen an meinem

Körper aufgezeigt, welche ich zuvor meiner schlechten Körperhaltung

zugeschrieben hatte. Ich dachte stets, mein Körper

hätte sich im Laufe der Jahre „kleiner gemacht“, um

nicht aufgrund meiner überdurchschnittlichen Körpergröße

aus der Gruppe herauszuragen. Dass mein Becken einen

Schiefstand aufwies, wäre mir niemals in den Sinn gekommen.

Nachdem innerhalb weniger Minuten die Fehlstellung

korrigiert wurde, verspürte ich direkt nach der Behandlung

einen leichten Muskelkater im hinteren Rückenbereich, welcher

wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass dieser

Bereich seit vielen Jahren weniger beansprucht wurde. Darüber

hinaus empfand ich meinen Stand als gefestigter, von

den optischen Korrekturen ganz zu schweigen: Meine Beine

und Arme sind jeweils wieder auf der gleichen Höhe. Ich

werde noch weitere Sitzungen benötigen, um meine Körperhaltung

vollständig zu korrigieren, aber die Effektivität hat

mich gänzlich überzeugt. Bis heute habe ich das Gefühl,

dass sich meine Körperhaltung verbessert hat.“

Links: Kai Haselmeyer bei der Korrektur einer nach vorn verdrehten Beckenschaufel. Rechts oben: Das rechte Bein ist durch die Verdrehung der

Beckengelenke circa 1 cm kürzer als das linke. Rechts unten: Nach der chiropraktischen Korrektur sind beide Beine wieder gleichlang.

Text: Sven Grünewald* Fotografie: Anders Seefeldt

Es ist die Regel: Wir gehen zum Arzt, wenn etwas weh tut. Oft

lassen wir sogar noch mehr Zeit verstreichen und denken uns:

Das wird schon wieder – bis es eben mal nicht mehr besser wird.

Bekommt man dann nach mehr oder weniger langer Wartezeit

einen Termin und verweilt zuletzt im Wartezimmer noch eine

gute Weile, ist die eigentliche Arztbehandlung schnell vorbei. Und

mit ziemlicher Sicherheit verlässt man die Praxis mit einem Rezept

in der Hand. Dem stark Übergewichtigen, der wegen Bluthochdruck

in die Praxis kommt, sagt ein guter Arzt vermutlich sogar,

dass er abnehmen müsse – die Pille zum Senken des Blutdrucks

bekommt der Patient aber doch verschrieben. Der Arzt freut sich,

die Apotheke freut sich, die Pharmaindustrie freut sich – und der

Patient? Der schluckt halt und hofft, dass es ihm besser geht. Darauf,

dass die Symptome verschwinden, ist einigermaßen Verlass.

Darauf, dass die Ursachen damit aus der Welt geschafft werden,

allerdings nicht. Warum sollte der Übergewichtige, um bei einem

klassischen Beispiel zu bleiben, seinen Lebensstil auch grundsätzlich

ändern, wenn er auf das Medikament zurückgreifen kann und

es ihm doch „hilft“?

Unsere Lebens- und Arbeitwelt ist stark körperbelastend: viel

Stress, zu wenig Bewegung, falsche Ernährung.

Schaut man sich in der heutigen Arbeits- und Lebenswelt um,

dann wird unsere Gesundheit permanent durch drei Faktoren

belastet: zunehmender Stress, zu wenig Bewegung und unausgewogene

Ernährung. Und es scheint in der Breite das Bewusstsein

dafür zu fehlen, dass jeder Mensch seine Gesundheit zu

einem Gutteil selbst in der Hand hat. Doch Gesunderhaltung

und Vorbeugung sind allzu oft nicht das, was wir machen – da

wird munter weiter geraucht („Mir passiert schon nichts“), werden

Unmengen Schokolade, Süßkram, Cola und Fleischberge verzehrt

(„Schmeckt doch so gut“) und der Gang vom Bürostuhl in

die Teeküche fällt bereits unter Bewegung („Sport ist Mord“). Die

Folgen sind Anspannungen, Verspannungen bis hin zu Funktionsstörungen

der Skelettstruktur oder von Organen. Hinzu kommen

mechanische Beeinflussungen von außen – im Grunde seit der

Geburt. Beim Kaiserschnitt, aber auch beim normalen Geburtsvorgang

können die noch weichen Wirbelsäule und Schädel deformiert

werden. Und welches Kind und damit jeder von uns ist später

nicht einmal vom Fahrrad gefallen, beim Supermann-Spielen

gegen die Wand gelaufen oder beim Fußball richtig weggegrätscht

worden? Alles Beeinträchtigungen, die sich nicht sofort bemerkbar

machen, sondern teils erst Jahrzehnte später. Wenn dann plötzlich

der Bandscheibenvorfall auf dem Röntgenbild erkennbar ist

oder der Orthopäde zwei ungleich lange Beine attestiert, greift die

Schulmedizin in aller Regel zu Schmerzmitteln, Operation und

Einlagen in den Schuhen. Dass hier aber oft ein direkter Zusammenhang

besteht – das erfährt der Patient nicht. Stattdessen wird

jedes Symptom für sich behandelt und die Problemursache bleibt

bestehen. Bis zum nächsten Vorfall.

Anders der Ansatz der alternativen Medizin, speziell Chiropraktik

und Osteopathie: „Stellen Sie sich bitte einmal an die Tür.“

Vor dem dort aufgebrachten Gittersystem zeigt sich, dass die eine

Schulter der Frau etwas höher steht als die andere. An der Seite der

höheren Schulter ist der Abstand des Armes zum Körper zudem

* Anmerkung zum Autor:

Der Artikel basiert auf persönlichen Erfahrungen. Wo eine Rundreise durch verschiedene Orthopädenpraxen rein gar nichts brachte, wurden Beckenschiefstand, deutliche 0Wirbelsäulenverschiebungen und

eine Bandscheibenüberlastung durch manuelle Therapien nachhaltig und vollständig korrigiert – neben vielen anderen „Kleinigkeiten“.


Wir sind für Sie da!

An allen vier Standorten erwarten Sie ein motiviertes, kompetentes Team, modernste Diagnosetechnik und ein ansprechendes Ambiente.

Es ist uns wichtig, dass Sie sich wohlfühlen und mit Vertrauen zu uns kommen.

Heiligenstadt

Eichsfeld-Klinikum, Haus „St. Vincenz“

Windische Gasse 112

37308 Heilbad Heiligenstadt

Telefon: 03606 5907-0

Göttingen

Asklepios Fachklinikum Göttingen

Zufahrt über ehemalige „Alte Wäscherei“

Rosdorfer Weg 70 a

37081 Göttingen

Telefon: 0551 270743-0

Unser Leistungsspektrum:

• Kernspintomografie

• MRT-Angiografie

• Dosisreduzierte Mehrschichtspiraltomografie

• Digitale Röntgendiagnostik

• Digitale Mammografie

• Sonografie

• Durchleuchtungsdiagnostik

• CT-gestützte Schmerztherapie

• Nuklearmedizin

• Radiosynoviorthese

• Skelettszintigrafie

• Schilddrüsendiagnostik

Reifenstein

Eichsfeld-Klinikum Reifenstein

Klosterstraße 7

37355 Reifenstein

Telefon: 036076 418400

Bleicherode

Helios Klinik Bleicherode

Barbarastraße 11-13

99752 Bleicherode

Telefon: 036338 45663

Links: Werner Zender beim Test des cranialen Systems

und der intercranialen Membran. Rechts: Test der ersten

Rippe und des oberen thorakalen Einlasses.

etwas größer. Als Kai Haselmeyer, Chiropraktor in Göttingen,

die beiden Hände vorne zusammenführt, wird deutlich,

dass der eine Arm „länger“ ist als der andere. Auf

der Behandlungsliege das gleiche noch einmal, diesmal

mit den Beinen. Lockern, strecken, beide gleichermaßen

nach vorne in das Becken schieben und die Füße nebeneinander

halten. Auch hier wieder: unterschiedliche „Längen“.

Die Diagnose ist eindeutig: Beckenschiefstand. Sehr

viele Menschen bekommen im Laufe der Zeit einen. Dieser

bleibt nicht ohne Folgen. Ist das Becken schief, verschieben

sich auch die Wirbel, die Wirbelsäule gerät langsam

aus dem Gleichgewicht und wird schief. Dadurch aber,

dass Wirbel nicht mehr passig übereinander liegen und

zusätzlich meist blockiert sind, wird auch der Druck auf

das dazwischenliegende „Puffergewebe“, die Bandscheiben,

einseitiger. „Wenn so etwas passiert, bekommt der

Körper es in der Regel nicht mehr selbst gelöst“, beschreibt

Haselmeyer. „Was der Körper stattdessen machen kann, ist

es auszugleichen. Wenn sich an einer Stelle nichts mehr

bewegt, beginnt darüber oder darunter mit der Zeit etwas

sich zu viel zu bewegen. So erklärt sich, dass Leute sagen:

Da hatte ich einen steifen Nacken und nach zwei Wochen

ging’s wieder und war der Schmerz weg.“ Das Problem aber

bleibt: An blockierten Stellen wird die Bandscheibe flacher

und spröder, während an den überbeanspruchten Gelenken

sich über die Jahre verstärkte Abnutzungserscheinungen

bemerkbar machen – Arthrose.

Wo für den Orthopäden bei der Diagnose unterschiedlicher

Beinlängen in aller Regel mit einer einseitigen

Schuheinlageempfehlung Schluss wäre, korrigiert

Haselmeyer routiniert den Schiefstand. Anschließend

wird die Wirbelsäule gründlich abgetastet und werden

blockierte oder verschobene Wirbel wieder korrigiert.

„Die Chiropraktik arbeitet dabei mit gezielten Techniken,

die ganz punktuell ansetzen“, erklärt Haselmeyer.

„Wir renken nichts ein, weil in aller Regel auch nichts

ausgerenkt ist. Wir justieren Funktionsstörungen in den

Gelenken mit schonenden Techniken.“ Am Ende ist alles

sprichwörtlich wieder im Lot, die Person steht gerade.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Der eigentliche Fokus der Chiropraktik liegt allerdings

auf der Funktionsfähigkeit des Nervensystems. Über das

Gehirn wird schließlich jede Körperfunktion gesteuert,

egal ob Muskeln, Organe oder Hormone. Die Befehlswei-

www.radiologie-goettingen.de


www.advisa-goettingen.de

Faszialer Test (Bindegewebe) der oberen Extremitäten und des Brustkorbs mit inneren Organen. Dadurch lässt sich herausfinden,

wo eine Einschränkung vorliegt – ob zum Beispiel im Ellenbogen oder erst in der Schulter, im Brustbein oder in den Organen.

ADVISA | Steuerberatungsgesellschaft mbH | Bürgerstraße 20 | 37073 Göttingen | Tel.: 0551/999 56-0 | Fax: 0551/999 56-20 | info@advisa-goettingen.de

Schwerpunkte am Herzzentrum

Diagnostik und Behandlung von

Herz-, Gefäß- und Lungenerkrankungen

bei Kindern und Erwachsenen

Behandlung angeborener und

komplexer Herzfehler

Infocenter Herzzentrum

Informationen für Patienten, Angehörige

und Interessierte. Tel.: 0551 / 39-14141

• Herzkathetereingriffe bei koronarer Herzkrankheit (KHK)

und Herzinfarkt

• Herzkathetereingriffe bei Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen

• Herzkatheterbehandlung zum Verschluss von Herzwanddefekten

• Herzkatheterbasierte Behandlung von Herzklappenerkrankungen

bei Kindern und Erwachsenen

• Herzoperationen bei KHK und Herzklappenfehlern

• Herzklappenrekonstruktion

• Diagnostik und Behandlung der Herzmuskelschwäche

inkl. Implantation von Herzunterstützungssystemen

und Herztransplantation

• Psychokardiologische Behandlung und Betreuung

www.herzzentrum-goettingen.de • Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

terleitung geschieht über das Rückenmark und die einzelnen

Nerven, die zwischen den Wirbeln seitlich austreten

und sich dann verzweigen. Schon leichter, dauerhafter

Druck beeinträchtigt jedoch bereits die Nervenfunktion.

„Die Integrität des Nervensystems ist aber das Wichtigste

– damit sich der Körper überhaupt gesund erhalten kann“,

sagt Haselmeyer. „Ich bin insofern kein Schmerztherapeut.

Mir geht es auch nicht darum, ein Symptom möglichst

schnell zu unterdrücken oder wegzumachen. Mir

geht es darum, dass der Körper sich wieder selbst gesund

erhalten kann. Das heißt, mir geht es ausschließlich um

Funktion.“ Sind Fehlstellungen und Blockaden behoben,

beginnt der Körper mit dem Selbstheilungsprozess. „Liegt

etwa der Druck wieder gleichmäßig auf der Bandscheibe,

dann beginnt sie zu heilen, Vorwölbungen reduzieren sich

wieder. Oder Arthrose. Es heißt in der Medizin immer wieder,

die könne sich nicht zurückbilden. Doch auch Abnutzungserscheinungen

können sich bis zu einem gewissen

Grad verbessern, nur: Die Ursache des Problems muss weg.“

Manuelle Therapie heißt mit den Händen am Körper

nach Funktionsstörungen spüren und sie beheben.

An den Ursachen setzt auch die Osteopathie an. Historisch

ist sie etwa zeitgleich mit der Chiropraktik Mitte des 19.

Jahrhunderts in den USA entstanden, beides sind manuelle

Therapien, die mit den Händen Funktionsstörungen

im Körper ertasten und korrigieren. Wo die Chiropraktik

aber die störungsfreie Funktion des Nervensystems in

den Hauptfokus des Handelns stellt, nimmt die Osteopathie

traditionell mehr das Gefäßystem, die Weichteile und das

Organsystem in den Blick. Die Vielfalt der daraus resultierenden

alternativen Methoden wird deutlich, wenn man

sich einmal auf den Praxisseiten des Göttingers Werner

Zender umschaut: Die Übergänge zwischen Osteopathie,

Akupunktur, Homöopathie, verschiedenen Massageformen

oder Ernährungsberatung sind fließend. „Wenn ein Patient

mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit kommt und der

Darm immer fest ist, dann geht deshalb die Blockade im

Rücken nicht weg, egal wie sehr Sie daran arbeiten. Also

muss man zunächst austesten, etwa über die Bioresonanztherapie,

gegen was er eine Unverträglichkeit hat und dann

eine Ernährungsumstellung machen“, meint Zender. Diese

vielen verschiedenen Bereiche versucht er in seiner Praxis

abzudecken. Neben ihm arbeiten dort noch vier weitere

Osteopathinnen, eine Yogalehrerin und eine Massagepraktikerin;

hinzu kommt neuerdings die Zusammenarbeit

mit Martina Honig, die seit zehn Jahren eine Naturheilpraxis

in Moringen betreibt und regelmäßig Ernährungsprogramme

bei Zender einbringt, sowie Friedhelm Honig, der

seit bereits 16 Jahren mit der Dorn-Methode und Breuss-

Massage arbeitet, die fehlstehende Wirbel wieder in Position

bringen. Auch Dagmar Littwin, die in Göttingen eine

Privatpraxis für Homöopathie betreibt, bietet inzwischen

Behandlungen bei Zender an. „Damit sind wir in der Lage,

kinesiologische Testverfahren, etwa gegen Unverträglich-


P E T E R A N D E R S & P a r t n e r - S t e u e r b e r a t u n g s g e s e l l s c h a f t

Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Alternative medizin XXIX

Wir sind eine Steuerberatungsgesellschaft, die sich auch auf die Beratung der Dienstleister des Gesundheitswesens spezialisiert hat und unter anderem

folgende Leistungen erbringt:

Erstellung von Jahresabschlüssen auch nach Pflegebuchführungsverordnung SGB XI sowie die Fertigung aller Steuererklärungen • Existensgründung

• Steuerliche & betriebswirtschaftliche Aspekte im Rahmen des SGB V, GOÄ & GOZ > MVZ, Berufsausübungsgemeinschaft (fachübergreifende überörtliche)

oder Praxisgemeinschaft • Erstellung des gesamten Rechnungswesens einschließlich des Personalwesens • Begleitung in sämtlichen steuer- und sozialversicherungsrechtlichen

Prüfungen

Geschäftsführende Partner: Peter Anders, Steuerberater & Veit Krebs, Steuerberater

Sitz: Ringstraße 14 37441 Bad Sachsa 05523 9446-0 05523 9446-33 www.peter-anders.de

Zweitniederlassung: Meyenburgstr. 6 99734 Nordhausen 03631 9097-0 03631 9097-33 info@peter-anders.de

P E T E R A N D E R S - S t e u e r b e r a t u n g s g e s e l l s c h a f t s g e s e l l s c h a f t m b H

Wir sind eine Steuerberatungsgesellschaft, die sich auch auf die Beratung der Dienstleister des Gesundheitswesens spezialisiert hat und unter anderem

folgende Leistungen erbringt:

• Steuerliche Gestaltungsberatung • Testamentsvollstreckung • Mitwirkung an den Pflegesatzrahmenvereinbarungen nach dem SGB XI

• Unternehmensnachfolgberatungen • Finanzierungsberatung für Unternehmen • Ertrags-, schenkungs- u. erbschaftssteuerliche Gestaltung

• Steuerliche optimierte Alterversorgeplanung - Vermögensaufbau

Positionierung der Patientin für eine gezielte Korrektur in der Brustwirbelsäule.

Geschäftsführende Partner: Peter Anders, Steuerberater & Veit Krebs, Steuerberater

Sitz: Ringstraße 14 37441 Bad Sachsa 05523 9446-0 05523 9446-33 www.peter-anders.de

318.13.1704_Betreut_Wohnen_105x140_318.13.Betreut_Wohnen_105x140 28.08.13 11:54 Seite 1

Zweitniederlassung: Meyenburgstr. 6 99734 Nordhausen 03631 9097-0 03631 9097-33 info@peter-anders.de


NEU

Träum

weiter


Gerne! Hier kann ich mich entfalten:

GDA Betreut Wohnen – Aktiv leben

Leistungen frei wählbar! Raum für Individualität!

Fragen zu unserem neuen Angebot?

Servicebüro: Tel. 0551-7992040

keiten, durchzuführen“, so Zender. Stück für Stück ist

dadurch ein Zentrum für alternative Medizin am Entstehen,

das im wahrsten Sinne ganzheitlich den Patienten in

den Blick nehmen kann.

Der Unterschied zur Chiropraktik lässt sich dabei mit

dem Beispiel Bandscheibe verdeutlichen. „Man kann zum

Beispiel auch schauen, ob es nicht eher aus dem Bauchraum

kommt“, sagt Zender. „Die Bauchorgane sind regelrecht

an der Körperrückwand befestigt und wenn Sie da

eine Stauung haben, dann zieht das betroffene Organ hinten

und es entsteht eine Reizung an der Bandscheibe. Wenn

ich dann das Organ mobilisiere, werden die Beschwerden

vielleicht besser.“ Der chiropraktische Ansatz wäre hingegen

der umgekehrte – alle inneren Organe werden über

die zwischen den Wirbeln austretenden Nerven gesteuert.

Eine Wirbelverschiebung stört durch Druck oder Zug die

Funktion des Nervs und damit die Steuerung des Organs.

Wird diese Funktionsstörung der Wirbelsäule korrigiert,

funktioniert auch das Organ wieder richtig. Das Spektrum

an Beschwerden, mit denen sich Chiropraktik und Osteopathie

befassen, ist dabei sehr groß. „Wir haben Erfolge

mit Beschwerden im Bewegungsapparat, Verdauungsapparat,

Nervensystem oder bei Allergien“, beschreibt Werner

Zender. Zudem hat und bekommt fortwährend jeder

Mensch kleine Blockierungen, Verschiebungen von Wirbeln

und Nervendruck – es sind diese alltäglichen Massenbeschwerden,

für die Chiropraktik und Osteopathie

eine gute Anlaufstelle sind. „Die moderne Medizin hat im

Wesentlichen zwei Hauptwaffen: Medikamente und Operationen“,

sagt Kai Haselmeyer. „Die sind auch ganz großartig.

Wenn jemand einen Infarkt hat, brauchen wir eine

medizinische Notfallintervention. Wenn jemand einen

schweren Unfall hat und sein Arm wird abgetrennt, dann

braucht er einen großartigen Unfallchirurg, der den wieder

dranflickt. Das Problem ist aber: Wenn ich nur zwei Werkzeuge

habe, dann ist die Chance groß, dass bei den meisten

Patienten eines der beiden Werkzeuge Anwendung findet.

Aber das ist nicht immer das Beste für den Patienten.“

Lange Erfahrung und zahlreiche Studien zeigen: Manuelle

Therapie ist schneller, effizienter und risikoloser.

Egal ob Osteopathie oder Chiropraktik, dass die Methoden

Erfolge haben, steht mittlerweile außer Frage. „Es gibt

zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit moderner Chiropraktik

einwandfrei nachgewiesen haben“, so Haselmeyer.

Die Studien stammen unter anderem von Versicherungsunternehmen

aus Kanada und den USA. Die chiropraktische

Therapie wird als schneller, effektiver, kosteneffizienter

und vor allem risikoloser eingestuft. Sichtbar wird das

in den USA auch an der Berufshaftpflichtversicherung. Der

Chiropraktor bezahlt nur einen sehr kleinen Teil dessen,

was ein Schulmediziner bezahlen muss. „Operationen und

Medikamente haben viel höhere Risiken. Selbst Aspirin hat

statistisch gesehen ein sehr viel höheres Gesundheitsrisiko

als alles, was ich hier mache“, meint Haselmeyer.

Während die moderne Chiropraktik in Deutschland

noch eher ein Nischendasein fristet, erfreut sich die Osteo-


Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Alternative medizin XXXI

Oben: Test der Lendenwirbelsäule, Seitenneigung

rechts links. Unten: Test am Becken auf eine Blockade

im Iliosakralgelenk.

Spezialisiert für den Heilberuf

Die umfassenDe steuerliche unD betriebswirtschaftliche beratung von Ärzten, apotheken, pflegeeinrichtungen

unD gemeinnützigen unternehmen ist ein branchenschwerpunkt unserer kanzlei.

wir unterstützen sie als steuerberater bei:

• Existenzgründung, Businessplanerstellung

• Kauf / Verkauf eines Unternehmens

• Praxiswertermittlung

• Praxiskooperationen, überörtlichen Zusammenschlüssen

und med. Versorgungszentren

• Kalkulation von Investitions- und Finanzierungsentscheidungen

• Liquiditätsplanung und -steuerung

• Betriebsvergleich mit Branchenkennzahlen und/oder Planbudgets

• Rechtsformoptimierung

• Scheidungsfolgenabschätzung und -prävention, Todesfallvorsorge

• Finanz- und Lohnbuchführung, Jahresabschluss,

Steuererklärung einschließlich PflegebuchführungsVO

Ihre Berater: Willi Schirmer, Bernd Siegmüller 1 , Sherry Nguyen-Sackmann

1

Fachberater für Heilberufe (IFU/ISM gGmbH) und Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)

kontakt

Schirmer & Siegmüller Steuerberater • Sudetenstraße Borsigstraße 25 10 • 37154 Northeim • Tel.: 05551/60 99-0 • Fax: 05551/60 99-60

kanzlei@steuerberater-suedniedersachsen.de • www.steuerberater-suedniedersachsen.de

pathie zunehmend der Anerkennung durch die gesetzlichen

Krankenkassen. Die Erfolge und die Kosteneffizienz sprechen

für sich. Man vergleiche nur einmal den finanziellen, zeitlichen

und gesundheitlichen Aufwand, um einen Bandscheibenvorfall

alternativ beziehungsweise schulmedizinisch zu

behandeln: Auf der einen Seite stehen einige Sitzungen, in

denen rein manuell am Körper gearbeitet wird. Auf der anderen

Seite werden zunächst Schmerzmedikamente mit heftigen

Nebenwirkungen gegeben, dann erfolgt eine teure Operation,

anschließend Reha-Maßnahmen und die Ursache wird

nicht einmal behoben. Doch das Dilemma ist, dass die Methoden

der alternativen Medizin im schulmedizinisch dominierten

Gesundheitswesen skeptisch betrachtet werden, weil mit

wissenschaftlich standardisierten Messverfahren und Methoden

eine für jeden Patienten gleiche Wirksamkeit nur schwer

belegbar ist. Doch jeder Mensch ist individuell, entsprechend

sind auch immer individuelle Behandlungen nötig; zudem ist

das Gesamtsystem Mensch ein sehr komplexes. Was bleibt,

sind die persönlichen Erfahrungen der Patienten. Dass etwa

osteopathische Verfahren bezahlt werden, liegt an der Abstimmung

mit den Füßen – dem positiven Feedback zahlreicher

Patienten an die Kassen.

Top Akustiker in Göttingen

Am 02. Februar 2013 zeichnete der große

deutsche Schauspiel-Star Heiner Lauterbach,

als Schirmherr die Gewinner des TOP

Akustiker 2013/2014 Wettbewerbs aus und

überreichte anlässlich der feierlichen Gala-

Veranstaltung in Düsseldorf die Urkunden an

die strahlenden Preisträger.

Aus Göttingen gehört auch ein Hörgeräte-

Akustiker zu diesem Top Kreis:

Firma Hörgeräte Akustik C. Lange. Herr Lange

ist mit Recht sehr stolz auf diese Auszeichnung.

Die unabhängige Jury aus Wissenschaft und

Marketing, repräsentiert durch das BGW

Institut für innovative Marktforschung in Essen,

ermittelte aus den Wettbewerbsteilnehmern

die TOP Akustiker 2013/2014.

Sie zeichnen sich durch besondere Kunden-

Orientierung, Service-Bereitschaft und persönliche

Ansprache und Hinwendung aus.

Burgstraße 20 • 37073 Göttingen • Tel.: +49 551 797777-1

Fax: +49 551 797777-2 • E-Mail: info@akustik-lange.de

www.akustik-lange.de

In fünf Kategorien wurden die Bewertungen

vorgenommen:

• Kundenorientierung

• Kundeninformation

• Marktorientierung

• Unternehmensführung

(Mitarbeiterorientierung)

• Ladengestaltung

In allen Bereichen mussten überdurchschnittliche

Leistungen erbracht werden, um unter

die TOP Akustiker unter allen Bewerbern zu

gelangen.

In der Auszeichnung sieht die Firma Hörgeräte

Akustik Carsten Lange mit dem gesamten

Team selbstverständlich auch eine Weitere Information zur

Veranstaltung und zur

Verpflichtung, den hohen Standard, den

Auszeichnung Top Akustiker

die Wahl zum Top Akustiker 2013/2014 zu

2013/2014 unter

Grunde gelegt hat, aufrechtzuerhalten und

sogar noch weiter auszubauen.

www.topakustiker.info

Das Bewusstsein für die eigene Vorsorgeverantwortung

fehlt oft. Reagiert wird, wenn das Kind im Brunnen liegt.

Chiropraktik und Osteopathie sind allerdings auch keine

Wunder- und Allheilmittel. Bei akuten Vorfällen wie einer

Virusinfektion, einem Beinbruch oder Herzinfarkt kann nur

die Notfallmedizin helfen. Und auch etwa Herz-Rhythmus-

Störungen können ursächlich aus der Wirbelsäule kommen, es

kann sich aber auch um einen Herzfehler handeln, der natürlich

zuerst abgeklärt werden sollte. Ihrem Selbstverständnis

nach sind Chiropraktik und Osteopathie Gesundheitsunterstützer

und Gesunderhalter, welche die normale Körperfunktionalität

wieder herstellen und bewahren, damit der eigene

Körper seinen Job möglichst gut machen kann. Eines allerdings

braucht es dafür in hohem Maße: das Bewusstsein für

Vorsorge auf Seiten des Patienten und ein Gesundheitssystem,

das stärker darauf setzt. „Es gibt in China stellenweise

noch ein traditionelles Gesundheitssystem, da bekommt der

Dorfarzt jeden Monat von seinen Patienten einen Betrag X.

Wenn der Patient krank wird, hört er auf zu zahlen“, erzählt

Haselmeyer. „Sie müssen sich überlegen, was die Ärzte für ein

Interesse daran haben, ihre Patienten gesund zu erhalten. Das

geht von Qigong über Ernährungsaufklärung bis zu Akupunktur.“

Stattdessen gibt es bei uns Bonusprämien für Ärzte ab

einer bestimmten Anzahl Operationen. Das große Geld wird

schließlich nicht mit gesunden Menschen gemacht, sondern

mit den kranken, mit Operationen und Medikamenten.

Tipp: Lockerungsübungen zum Ausprobieren für das Büro präsentiert

vom Zentrum für Chiropraktik unter www.office-yoga.de


Lebensqualität für Südniedersachsen.

Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Ausbildung XXXIII

Homecare | Praxisbedarf | Brustprothetik | Orthopädietechnik

Kompressionstherapie | Medizin- & Rehatechnik | Orthopädie-Schuhtechnik

In Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen hat die Berufsakademie den Studiengang Health Care Management entwickelt.

Rechts: Der Vorstand der Berufsakademie Göttingen, Prof. Wolfgang Lücke, Jens Schmidt und Prof. Jürgen Bloech (v.l.).

Göttingen | Northeim | Einbeck

Bad Lauterberg | Hildesheim | Salzgitter

Tel. 05 51-3 7071-0

www.o-r-t.de

Health Care Management

Mit dem neuen dualen Bachelor-Studiengang „Health Care Management“ bieten sich neue Qualifikationsmöglichkeiten

für Personal von Krankenhäusern, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen.

Gesundheit, die Spaß macht!

Willkommen zum Wohlfühlen!

Eichsfeld-Therme

Saunalandschaft

Wellness & Beauty ...

Zeit zu zweit

3h Baden und Saunieren

Kaiserbad für 2 mit Sekt

Rhasul-Ritual

Aromaölmassage

Körperölung

Verwöhnzeit ca. 5 Stunden

pro Paar nur 129 €

www.vitalpark-heiligenstadt.de

www.vitalpark-heiligenstadt.de www.facebook.com/vitalpark Heilbad Heiligenstadt 03606 663-90

Text: Valerie Talmann Fotografie: VWA, Polygo

Die deutsche Gesundheitswirtschaft ist ein dynamischer

Markt mit hohem Wachstumspotential. Dabei schneidet sie

bezüglich der Leistungsfähigkeit und der Qualität im internationalen

Vergleich sehr gut ab. Damit die Qualität und

Wirtschaftlichkeit auch künftig sichergestellt sind, wird

speziell ausgebildetes und betriebswirtschaftlich qualifiziertes

Personal im Management dieser Einrichtungen benötigt.

Diese Erkenntnis führte zu der Einrichtung des dualen

Bachelor-Studiengangs Health Care Management an der

Berufsakademie (BA) Göttingen, wobei die Initiative von

der Universitätsmedizin Göttingen ausging. Weitere Kooperationspartner

kamen mit dem Evangelischen Krankenhaus

Göttingen-Weende, der Tilch-Gruppe, dem Reha-Zentrum

Rainer Junge und der BKK Technoform dazu.

Der Studienbetrieb wird erstmalig zum Wintersemester

2014/15 aufgenommen. Da es sich um einen dualen

Studiengang handelt, ist es erforderlich, dass sich Interessenten

bereits in diesem Sommer bei den Unternehmen

bewerben. Bewerbungen können an die bestehenden

Kooperationspartner und an andere Krankenhäuser,

Krankenkassen sowie Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen

gerichtet werden. Die Bewerber müssen über die

Hochschulzugangsberechtigung (i. d. R. Abitur) verfügen.

Durchgeführt wird das duale Studium an der Berufsakademie

Göttingen in dem Modell der „geteilten Woche“.

Die Studierenden absolvieren in der ersten Wochenhälfte

ihre betriebliche Ausbildung und studieren am Donnerstag

nachmittags und freitags ganztägig an der Berufsakademie.

Das duale Studium bietet sowohl für die Betriebe als auch

für die Studierenden viele Vorteile. Die Betriebe können

sich ihren Führungskräftenachwuchs heranbilden und sich

im Wettbewerb um die besten Talente gut positionieren. So

beugen sie dem Fachkräftemangel vor, der unter anderem

durch den demografischen Wandel entsteht. Die Verzahnung

von Theorie und Praxis ermöglicht den Betrieben,

kaufmännisch-praktisch und wissenschaftlich-theoretisch

ausgebildete Mitarbeiter zu erhalten. Die hohe Wertschätzung

von dualen Studiengängen zeigt auch die Betriebsumfrage

des Bundesinstituts für Berufsbildung: Im Vergleich

zum klassischen Studium schätzen 51% der Betriebe

das duale Studium als besser und weitere 23% als deutlich

besser ein. Weitere 22% schätzen die Qualität der beiden

Varianten gleich ein. Die Studierenden ihrerseits erwerben

innerhalb von drei Jahren zwei berufsqualifizierende

Abschlüsse (Kaufmann/frau im Gesundheitswesen und

Bachelor of Arts). Durch die Ausbildungsvergütung sind die

Studierenden finanziell unabhängig, und meistens übernimmt

der Betrieb darüber hinaus die Studiengebühren.

In der Regel werden die Absolventen von den Betrieben

übernommen.

Bei der Entwicklung des neuen Studiengangs konnte

die Berufsakademie auf ihre langjährigen Erfahrungen

zurückgreifen, denn sie bietet seit 1983 duale Studiengänge

an und hat mit dem Weiterbildungsstudiengang

„Gesundheits-Betriebswirt (VWA)“, den die VWA Göttingen

in Kooperation mit der Universitätsmedizin seit 2005

durchführt, auch in fachlicher Hinsicht einen reichhaltigen

Erfahrungsschatz.

Informationen zu dem Studiengang und weiteren Bildungsangeboten

der BA sowie der VWA Göttingen erhalten Sie unter 0551

4004570, www.ba-goettingen.de und www.vwa-goettingen.de.


Besondere regionale

Gesundheitsdienstleister

w w w. d i a ko n i e s t a t i o n - g o e t t i n g e n . d e

w w w. d i a ko n i e s t a t i o n - g o e t t i n g e n . d e

Besondere regionale

Gesundheitsdienstleister

seit über

25 Jahren

in Göttingen

Pflege

w w w. d i a ko n i e s t a t i o n - g o e t t i n g e n . d e

Systemisches

sind

Coaching

Ricarda Lorenz

wir...

und Familienberatung

Pflege

Systemisches Coaching und

Familienberatung

Ricarda Systemische Ehe Lorenz

- und Paarberatung

Psychologischer

Pflege

sind sind

Coach

wir... wir...

Systemische Aufstellungen

w w w. d i a ko n i e s t a t i o n - g o e t t i n g e n . d e

Am Beratung Hopfenberge und Coaching 1 von Eltern

37124

Pflege

beinträchtigter RosdorfKinder

TeLefon: 0551 3893341

RICarDa LOrenZ PSYCHOLOGISCHer E-Mail: info@Ricarda-Lorenz.de

COaCH

Internet: www.Ricarda-Lorenz.de

STeInFLurweG 30 | 37124

sind

ROSDOrF | TeL. 0551

wir...

82081510

E-MaIL: d i a ko InFO@RICarDa-LOrenZ.De n i e s t a t o n - g o e n g e . d e | WWW.RICarDa-LOrenZ.De

w w w. d i a ko n i e s t a t i o n - g o e t t i n g e n . d e

Praxis Am Wochenmarkt

Unser Leistungsspektrum

I Hausärztliche Versorgung

I Gesundheitsuntersuchung/Check up

I Psychosomatische Grundversorgung

I Naturheilverfahren

I Entspannungsverfahren

I Neuraltherapie

I Physikalische Elektrotherapie

I Impfungen

I Individuelle Gesundheitsdienstleistungen –

Sprechen Sie uns an!

Dr. med. Ursula Jaenicke

Ärztin

Dr. med. Gudrun Trautmann

Ärztin für Naturheilverfahren

Am Wochenmarkt 8, 37073 Göttingen

Telefon 0551-44430, Fax 0551-487160

• Familien und Singles

verhelfen wir zu mehr Freiraum

• Senioren

Unterstützung: Selbstbestimmt leben im Alter

• Dienstleistungsangebote

für familienfreundliche Unternehmen

Häusliche

Alten- und Krankenpflege

Pflege Pflege

Laienhilfsdienst

zur Entlastung der Angehörigen

sind wir...

sind wir...

von Menschen mit Demenz

Pflege

Diakoniestation

Göttingen

Martin-Luther-Straße 20 B

Häusliche

37081 Göttingen

fon: (0551) 97070

w w w. d i a ko n i e s t a t i o n - g o e t t i n g e n . d e

fax: eMail: (0551) ds.goettingen@evlka.de

97029

sind wir...

Laienhilfsdienst

Häusliche

Alten- und Krankenpflege

Häusliche

Alten- und Krankenpflege

Laienhilfsdienst

zur Entlastung der Angehörigen

von Menschen mit Demenz

Alten- und Krankenpflege

Diakoniestation

Göttingen

zur Entlastung der Angehörigen

von Menschen mit Demenz

Häusliche

Alten- und Krankenpflege

Martin-Luther-Straße 20 B

37081 Göttingen

fon: (0551) 97070

fax: (0551) 97029

eMail: ds.goettingen@evlka.de

Diakoniestation

Göttingen

Laienhilfsdienst

zur Entlastung der Angehörigen

Laienhilfsdienst

Martin-Luther-Straße 20 B

zur Entlastung der Angehörigen

37081 Göttingen

Pflege

von Menschen mit Demenz von Menschen mit Demenz

fon: (0551) 97070

fax: (0551) 97029

Ihre Spezialisten für:

• Gangbildanalyse eMail: ds.goettingen@evlka.de

Diakoniestation

• Einlagen Göttingen

sind

nach

wir...

Maß und Abdruck

• Sensomotorische Diakoniestation

Einlagen

Martin-Luther-Straße 20 B

• Schuherhöhungen 37081 Göttingen und Abrollhilfen • Orthopädische Maßschuhe

fon: (0551) 97070

Göttingen

fax: (0551) 97029

• Elektronische eMail: ds.goettingen@evlka.de

Druckverteilungsmessung • Diabetes-Versorgung

Martin-Luther-Straße 20 B

37081 Göttingen

fon: (0551) 97070

Häusliche

Bachmann-Othopädie • Neustadt 2 • 37073 Göttingen • Tel. (0551) fax: 486684 (0551) • www.bachmann-goettingen.de

97029

eMail: ds.goettingen@evlka.de

Alten- und Krankenpflege

Laienhilfsdienst

zur Entlastung der Angehörigen

von Menschen mit Demenz

Häusliche

Bernhard Fechner

Physiotherapeut | Crafta Therapeut

Konrad-Adenauer-Str. 18a

37075 Göttingen

Tel. 0551/ 389 46 86

info@bernhard-fechner.de

www.bernhard-fechner.de

Schwerpunkte meiner therapeutischen Arbeit

- auch prä- oder postoperativ - sind:

• Funktionsstörungen im Kiefergelenk/CMD

• Gleichgewichtsstörungen / Schwindel

• Hörsturz/ Tinnitus

• Beschwerden im Kopf- und Halsbereich

• Gesichtsnervenlähmungen

• Schulterbeschwerden nach Halslymphknotenausräumung/

Neck-Dissection

Ob Kopf, Gelenk oder Wirbelsäule. Bei mir sind Sie immer in guten Händen.


XXXVI Ernährung Gesundheit spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Ernährung XXXVII

Unser täglich Zucker

Zucker begegnet uns täglich, ob bewusst in den Kaffee gerührt oder in verarbeiteten Lebensmitteln. Durch seine Eigenschaften

ist er ein Liebling der Lebensmittelindustrie – den Großteil nehmen wir über verarbeitete Lebensmittel auf.

Text und Fotografie: Laura Vele

Im Dschungel der Produktversprechungen der Lebensmittelbranche

gewinnen Verbraucherschutzportale wie Foodwatch oder

Lebensmittelklarheit immer mehr an Zulauf. Sie sollen den Verbrauchern,

die sich durch die Aufmachung oder die Werbung

von Produkten getäuscht fühlen, Informationen zur Lebensmittelkennzeichnung

geben. Ein großes Ärgernis stellt dabei immer

wieder der versteckte Zuckergehalt in verarbeiteten Lebensmitteln

dar. Zum Zucker zählen laut der Nährwertkennzeichnungsverordnung

Monosaccharide, Glucose und Fructose, sowie Disaccharide,

worunter der Haushaltszucker fällt. Aus diesem Grund wird

in Deutschland von Verbraucherschutzorganisationen seit längerem

eine Ampelkennzeichnung gefordert, die Produkte mit hohem

Zuckergehalt zu enttarnen hilft. Die Einführung lehnte der Bundestag

2008 jedoch ab. Wer sicher sein möchte, keinen versteckten

Zucker zu sich zu nehmen, kommt nicht umhin, selbst und mit

möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln zu kochen.

Aus diesem Grund hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen

im Juni einen bundesweiten Marktcheck zur Kennzeichnung

süßender Substanzen in verarbeiteten Lebensmitteln

herausgegeben. Zucker ist ein beliebter Rohstoff der Lebensmittelbranche

und nicht nur selbstverständlich in Süßwaren, sondern

auch in Tiefkühlpizza, Gewürzgurken oder Fertigsalat untergerührt.

Insgesamt 276 verarbeitete Lebensmittel wurden unter die

Lupe genommen. Das Ergebnis: Neben Zucker wurden 70 weitere

Bezeichnungen für süßende oder zum Zuckergehalt in der Nährwerttabelle

beitragende Zutaten gefunden. Darunter Namen wie

Maltodextrin, Polydextrose oder Inulin – selbst für informierte

Verbraucher schwer zu enttarnen. Häufig ist es eine Kombination

aus mehreren süßenden Zutaten, wobei der Zucker selbst mengenmäßig

an die letzte Stelle rückt, was dem Verbraucher einen geringeren

Zuckergehalt vortäuscht. So enthält zum Beispiel Leberwurst

unter anderem Glukosesirup, Maltodextrin, Dextrose, Vanillezucker

und Zucker. Schon jetzt nehmen wir 85% des Zuckers über verarbeitete

Lebensmittel zu uns und nur 15% stammen aus “bewusstem

Zuckern“ zum Beispiel beim Kuchen backen. Dass Zucker

selbst in pikanten Lebensmitteln zu finden ist, hat einen simplen

Grund: Er ist günstig. Zusätzlich wirkt er konservierend, strukturgebend

und geschmacksverstärkend – somit können andere Zutaten,

wie zum Beispiel Früchte im Joghurt, eingespart werden. In

der Bio-Variante eines Joghurts liest der Verbraucher auch häufig

„Ohne Zusatz von Kristallzucker“. Stattdessen werden dort andere

Süßungsmittel wie Birnendicksaft oder Apfelextrakt zugesetzt,

was nichts anderes als aus Früchten extrahierter Zucker ist. Heute

nimmt jeder Deutsche etwa 25 kg Zucker pro Jahr zu sich. Zum

Vergleich: Die Australier stehen mit einem Zuckerverzehr von 42

kg pro Jahr und Kopf an der Spitze.

85 Prozent unseres täglichen Zuckerkonsums nehmen wir

über verarbeitete Lebensmittel zu uns.

Sowohl Glucose (Traubenzucker) als auch Fructose (Fruchtzucker)

sind Monosaccharide, also Einfachzucker. Der gängige weiße

Haushaltszucker, die Saccharose, ist ein Disaccharid und besteht

aus je einem Molekül Glucose und Fructose.

Bei der Wirkung auf den Blutzuckerspiegel gibt es jedoch

Unterschiede zwischen den beiden. Fructose wird insulinunabhängig

in der Leber verstoffwechselt. Anders als die Glucose führt

die Fructose nach dem Verzehr zu einem langsameren Blutzuckeranstieg,

was für den Körper, und insbesondere für Diabetiker

mit gestörtem Insulinstoffwechsel, ideal ist. Seit Mitte der 1980er-

Jahre zeigen jedoch Untersuchungen, dass Fructose nicht so gut ist,

wie ihr Ruf. „Auch ich habe noch im Studium gelernt, dass Fructose

der gute Zucker ist“, so Dr. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts

für Ernährungspsychologie an der Universitätsmedizin Göttingen.

„Laut neuesten Studien hat Fructose in sehr großen Mengen

ungünstigere Wirkungen auf den Stoffwechsel als Glucose und

erhöht zum Beispiel das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Während

Glucose schnell ins Blut gelangt und für den Verbrauch vorbereitet

wird, landet Fructose zunächst in der Leber und dann im

Körperfett im Bauchraum. Das begünstigt die sogenannte Insulinresistenz

und damit die Entwicklung eines Diabetes“, so Ellrott. Das

ist allerdings schwerlich mit dem täglichen Verzehr von kiloweise

Obst zu schaffen. Viel eher gelingt die übermäßige Aufnahme von

Fructose durch Fruchtsäfte oder Limonaden. Diese flüssigen Kalorien

sind besonders tückisch, da sie im Verhältnis zu den Kalorien

kaum Sättigungsgefühl erzeugen. Mit einem halben Liter Apfelsaft

kommt man schon auf fast 40 Gramm reine Fructose.

Während nun auch am sauberen Image des Fruchtzuckers

gekratzt wird, hat der reine weiße Haushaltszucker schon länger

einen schlechten Ruf. Süchtig soll er gar machen, was in der Wis-


Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Ernährung XXXIX

Ihr Krankenhaus

in Südniedersachsen !

Zuckergehalt

in Gramm

100

90

80

Durchschnittlicher täglicher Zuckerverzehr in D= 90-100g

Empfohlener maximaler täglicher Zuckerverzehr laut GDA 90g

70

• Brustzentrum

• Lungenkrebszentrum

• Wirbelsäulenzentrum

• Inkontinenzzentrum

60

50

40

30

Empfohlener maximaler täglicher Zuckerverzehr laut WHO und FAO 50-60g

27 27,8

• Zentrale Notaufnahme (ZNA): 24 h geöffnet

• Innere Medizin

• Pneumologie, Beatmungsmedizin/Schlaflabor

• Geriatrie

• Unfallchirurgie/Orthopädie

• Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Minimalinvasive Chirurgie

• Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

• Urologie

• Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (Belegabteilung)

• Klinische Radiologie, Anästhesie und Operative Intensivmedizin

25

20

15

10

5

22,5 22,2

14,5

6,3

7,2

Hier fühle ich mich wohl!

1 Glas

Cola

250 ml

Erdbeerjoghurt

200 g

1 Glas

O-Saft

250 ml

Vollmilch

Schokolade

25 g

Tüten-

Tomatensuppe

250 ml

1 Stück

Käsekuchen

100 g

1 Portion

Tiefkühl-

Lasagne

300 g

• Kurzzeit- und

Verhinderungspfl

ege

• Langzeitpfl ege

• Vital-Centrum

• Pfl ege bei

Demenz

• Palliativpfl ege

• Sozial- und Langzeitpsychiatrie

Wir gehen den

Werdenfelser Weg!

Zimmermannstr. 8 · 37075 Göttingen · Telefon 0551 3059-0

info@luisenhof-goettingen.de · www.luisenhof-goettingen.de

www.facebook.com/luisenhofgoettingen

www.christina-sittig.de

Ernährungstherapie und Prävention

· Ernährungsabhängige Erkrankungen

· Essstörungen

(Über- und Untergewicht, Mangelernährung)

· Allergien

· Nahrungsmittelunverträglichkeiten

· Präventionskurse

· Betriebliche Gesundheitsförderung

Christina Sittig-Gebhardt

Dipl. Oecotrophologin

Praxisanschrift:

Villa Dahlmann

Dahlmann Straße 12

37073 Göttingen

Tel. (0) 551 / 20 04 66 63

Mobil (0) 171 / 99 00 341

info@christina-sittig.de

senschaft jedoch umstritten ist. Was im Gehirn eine positive

Empfindung auslöst, kann ganz unterschiedlich sein:

ein Schokoriegel, Chips oder ein Sechser im Lotto. Biochemisch

laufen dabei die gleichen Prozesse ab. „Unser

Belohnungssystem muss den Verzehr von Kalorien mit

einem guten Gefühl belohnen, da diese lebensnotwendig

sind“, so Ellrott. „Prinzipiell lösen alle stärker kalorienhaltigen

Lebensmittel ein Glücksgefühl aus, natürlich auch

zuckerhaltige. Es gibt aber gleich mehrere Unterschiede

zur klassischen Suchtdefinition. So müsste jemand, der

eine Diät macht, Entzugserscheinungen bekommen oder

wir müssten über das Leben immer größere Zuckermengen

benötigen, was aber beides gerade nicht der Fall ist.“

Was allerdings bewiesen ist, sind die negativen Auswirkungen

von übermäßigem Zuckerverzehr auf die Zahngesundheit

– über die Jahrtausende hinweg. Forscher der

Universität Adelaide in Australien hatten untersucht, wie

sich Veränderungen in der menschlichen Ernährung auf

die Mundflora ausgewirkt haben. Mit dem Aufkommen

des Ackerbaus vor etwa 10.000 Jahren ging eine Veränderung

des Essverhaltens einher. Die Nahrung wurde kohlenhydratreicher,

was zu einer Veränderung der Zusammensetzung

der Bakterienfauna im Mund führte: Die

Bakterienvielfalt nahm ab, Schadbakterien wie „Streptococcus

mutans“, ein kariesverursachendes Bakterium,

sowie Arten, die Paradontitis auslösen, nahmen zu. Als

Mitte des 19. Jahrhunderts die industrielle Nahrungsmittel-

und Zuckerproduktion begann – der durchschnittliche

jährliche Zuckerverbrauch pro Kopf lag 1950 bei 18

kg und 1960 bei 30 kg – änderte sich die Bakterienzusammensetzung

erneut – zugunsten der Schadbakterien.

Damit häuften sich Zahnkrankheiten, was die Forscher

anhand von Zahnsteinproben ermitteln konnten. Gängig

ist auch die Ansicht, dass Zucker ein Vitaminräuber

sei. Während dies für das Vitamin B1 widerlegt werden

konnte, ist die These für Vitamin C nicht ausgeschlossen.

Vitamin B1 wird zwar für den Abbau der Glucose benötigt,

es wird dabei allerdings nicht verbraucht, da es lediglich

als Katalysator dient. Die Aufnahme von Vitamin C in das

Zellinnere erfolgt mittels Glucosetransportern. Vitamin C

konkurriert dabei mit Glucose, weil sich beide Moleküle

ähneln, so dass ein Übermaß an Glucose die Aufnahme

verhindern kann. Ein Vitamin C-Mangel kommt jedoch

in Deutschland selten vor.

Kurz zusammengefasst: Zucker und Süßigkeiten liefern

außer Energie keine lebensnotwendigen Vitamine

oder Mineralstoffe, wohingegen andere kohlenhydratreiche

Produkte, wie Vollkornbrot, reichlich Vitamin B1 enthalten.

Viele Diabetes- und Adipositasstudien deuten derzeit

darauf hin, dass es keinen direkten Zusammenhang

zwischen Zuckerverzehr und den Erkrankungen gib.

Die Panikmache um den Zucker funktioniert: „Irgendetwas

wird immer verteufelt. Früher war es das Fett, im

Moment ist es der Zucker und morgen vielleicht die raffinierte

Stärke oder etwas, das wir noch gar nicht kennen“,

so Thomas Ellrott.


XL

Pflegenotenatlas Gesundheit spezial regjo südniedersachsen

Regjo Südniedersachsen Gesundheit spezial Pflegenotenatlas XLI

Bodenwerder

Pflegenotenatlas

Holzminden

Landkreise Holzminden und Northeim

Pflegeheime

Der Transparenzbericht einer jeden Pflegeeinrichtung entsteht aus

der Bewertung von 82 Fragen: 35 zur Pflege und zur medizinischen

Versorgung, 10 zum Umgang mit demenzkranken Bewohnern,

10 zur sozialen Betreuung und Alltagsgestaltung, 9 zum

Komplex „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene“

und 18 Fragen, die den Bewohnern gestellt werden. Jede der durch

die Prüfkommission beantworteten Fragen kann nur entweder

mit 0 oder 10 (von 10) Punkten bewertet werden, Zwischenstufen

sind nicht vorgesehen. Ein Punktwert von 0 entspricht der

Note 5, ein Punktwert von 10 der Note 1. Bei den 26 einrichtungsbezogenen

Kriterien gibt es dementsprechend stets entweder

eine glatte Eins oder eine glatte Fünf, die Zwischenwerte bei

Pflegeheim

Herzberg

Landkreis Osterode am Harz

Pflege und

medizinische

Versorgung

Gesamtergebnis

Umgang mit

demenzkranken

Bewohnern

den 38 bewohnerbezogenen Kriterien resultieren daraus, dass die

Einzelwerte der begutachteten Bewohner (wieder jeweils 0 oder

10) gemittelt werden. Für jeden der vier ersten Teilbereiche wird

eine Bereichsnote gebildet, der Mittelwert der 64 Fragen dieser

Bereiche ergibt die Heimnote. Das Ergebnis der Bewohnerbefragung

(fünfter Bereich) wird getrennt von der Heimnote ausgewiesen,

um die fachliche von der subjektiven Bewertung zu trennen.

Die Ergebnisse und Transparenzberichte lassen sich über vier Internetportale

einsehen:

www.pflegelotse.de, www.aok-gesundheitsnavi.de,

www.bkk-pflege.de, www.der-pflegekompass.de.

Soziale

Betreuung

und Alltagsgestaltung

Wohnen,

Verpflegung,

Hauswirtschaft

und Hygiene

Befragung

der Bewohner

Pflegeheim

Holzminden

Residenz zur Weserbrücke (DRK)

DRK-Seniorenhaus Am Pipping

Alten- und Pflegeheim Breuer

Haus Bettina

Haus Solling

Rosenhof

Bodenwerder

DRK-Seniorenhaus Bodenwerder

Uslar

Henry-Eleonore-Sahlfeldstift (Diakonie)

Parkresidenz am Mühlentor

Pflegeheim Am Hakenberg

ProSenis Seniorendomizil Haus Weseraue

Einbeck

Deinerlinde

Senioren-Zentrum Einbeck (Alloheim)

Leineturm

Pflege und

medizinische

Versorgung

1,8 (1,2)

1,4 (1,7)

1,4 (1,8)

2 (1,9)

1 (3,1)

1,7 (1,4)

1,4 (2,2)

2,2 (2,1)

1,2 (1)

1,1 (1)

1,2 (1)

1,2 (1,1)

1 (1,1)

2 (3,8)

Umgang mit

demenzkranken

Bewohnern

1 (1,1)

1,9 (1,7)

1,9 (1,2)

1,3 (1,1)

1 (1,9)

1,1 (1,4)

1,2 (1,1)

1 (1)

1,1 (1,2)

1 (1)

1 (1,4)

1 (1,2)

1 (1)

1,9 (3,5)

Einbeck Soziale

1,3 (1)

1 (3,4)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

3,4 (1,9)

1 (1)

1 (1)

(1)

Northeim

Göttingen

Wohnen,

Verpflegung,

Hauswirtschaft

und Hygiene

1 (1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,4)

1 (1)

1 (1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

3,4 (4,1)

1 (1,4)

Betreuung

und Alltagsgestaltung

1 (1,3)

Gesamtergebnis

Befragung

der Bewohner

1,3 (1,1)

1,1 (1,3)

(1,4)

Osterode am 1 (1,1) Harz

1,3 (1,7)

1,4 (1,4)

1 (2,1)

1,3 (1,2)

1,2 (1,4)

1,9 (1,7)

1,1 (1)

1 (1)

(1,1)

1,1 (1)

1 (1,1)

2 (3,4)

1,1 (1,3)

1,2 (1)

1,1 (1,4)

Duderstadt

1 (1,3)

Herzberg am Harz

1 (1)

1 (1,7)

1,4 (1,2)

1,3 (1)

(1)

1,2 (1)

1 (1,1)

1,2 (1)

Villa Juesheide

Stiemerling Senioren-

Residenz Herzberg

Seniorenheim Diedrich

Landhaus Oderaue

Osterode am Harz

1 (1,4)

1 (1,4)

1,4 (1,4)

1,2 (1,4)

1 (1)

1 (1)

1,1 (1,2)

1,3 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1,2)

1,2 (1,2)

1,2 (1,2)

1,2 (1 ,3)

1 (1,1)

1 (1,1)

1,1 (1)

(1)

Northeim

Hann. Münden

Stiemerling Senioren-Residenz Northeim

Alten- und Pflegeheim der Inneren Mission

DRK Wohn- und Pflegezentrum am Wieter

DRK Wohn- und Pflegezentrum Hausgem.

Senioren- und Pflegeheim Weighardt

1,1 (1)

1,3 (1,1)

1,1 (1)

1,5 (2,3)

1,5 (1,9)

1 (1)

(1)

1 (1)

1 (1,5)

2 (1,1)

1 (1)

(1)

1 (1)

1 (1,3)

1,3 (1,9)

1 (1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,1 (1,1)

1 (1)

1,2 (1,7)

1,4 (1,5)

1,2 (1)

(1)

1,2 (1)

1 (1)

1,4 (1,2)

Am Ring

Siebenbürgen (Diakonie)

Stadthaus am Uehrder Berg

St. Jacobi (Diakonisches Werk)

Haus Talblick

Bacchus-Ruh

1,3 (2,2)

1,2 (1,4)

1 (1,3)

1,4 (1,9)

1,9 (2,3)

1 (1,8)

1 (1,1)

1,1 (1,3)

1 (1)

1,7 (1,4)

2,9 (1,9)

1 (2,7)

1,9 (1,9)

1 (1)

1,3 (1)

1,3 (1)

5 (1,9)

1 (1,9)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,4 (1)

1 (1)

1,2 (1,3)

1,1 (1,2)

1,1 (1,1)

1,3 (1,4)

2,6 (2)

1 (1,8)

1,1 (1,3)

1,1 (1,1)

1,1 (1,1)

1,2 (1,3)

1,7 (1,2)

1 (1,1)

Uslar

Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum

Seniorenheim Forellenhof

Alten- und Pflegeheim Emmermann

Haus Eden

(1,1)

1,3 (1,4)

1 (1)

1,4 (1,1)

(1)

1 (1,1)

1 (1)

1 (1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,9)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

(1)

1,1 (1,2)

1 (1)

1,2 (1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

Promenade

weitere pflegeheime

Seniorenzentrum Sander, Bad Grund

Stein, Bad Grund

Charlottenhof, Badenhausen

Stiemerling Senioren-Residenz, Hattorf

Curanum Seniorenpflegezentrum,

Bad Lauterberg

Kursana Domizil, Bad Lauterberg

Neuer Hof – Geriatrie Zentrum, Bad

Lauterberg

Haus Abendfrieden, Bad Lauterberg

Seniorenheim Am Pfaffenberg, Bad Sachsa

Haus Feierabend, Bad Sachsa

Haus Concolor, Bad Sachsa

Waldfrieden, Wieda

Tannenhof 1 Fachpflegeheime, Bad Sachsa

Tannenhof 2 Fachpflegeheime, Bad Sachsa

Parkresidenz, Wildemann

Seniorenpalais St. Nickel, Wildemann

Landhaus am Pagenberg, Eisdorf

2,6 (3,8)

1 (1,3)

1,1 (1,4)

(1,9)

1,1 (1)

1 (1,2)

1 (1,1)

2 (1,7)

1,3

1,3 (1,3)

1,1

1,1

1,1 (1)

1,2 (1,5)

1 (1)

1.1 (1,3)

1,3 (3,4)

1,1 (1,3)

1,1 (5)

1 (1,4)

1,1 (1)

(1,3)

1 (1)

1,3 (1)

1 (1,2)

1 (1,1)

1

1 (1,1)

1,3

1

1 (1)

1 (1,6)

1 (1)

1 (1,4)

1 (2,2)

1 (1,2)

1,3 (5)

1 (1,3)

(1)

(1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1,9)

1,3 (1,9)

1

1 (1)

1

1

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1,3 (3,4)

2,7 (1,3)

1 (1)

1 (1)

(1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1

1 (1)

1

1

1 (1)

1 (1)

1,4 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,4)

1,7 (3,9)

1 (1,2)

(1,2)

(1,5)

1 (1)

1 (1,1)

1 (1,1)

1,4 (1,4)

1,2

1,1 (1,2)

1,1

1

1 (1)

1,2 (1,4)

1 (1)

1 (1,2)

1,2 (2,8)

1,2 (1,3)

1 (1,3)

1 (1,3)

(1)

(1)

1 (1,1)

1,6 (1,2)

1 (1,2)

1 (1,2)

1,2

1 (1)

1,3

1,2

1,1 (1)

1,1 (1,2)

1,5 (1,5)

1 (1,2)

1 (1)

1 (1,2)

weitere pflegeheime

Seniorenpflegeheim Polle GmbH

DRK-Seniorenhaus Eschershausen

Maternus Unter der Homburg,

Stadtoldendorf

Seniorenheim Parkschlösschen, Boffzen

Seniorenhaus St. Johannes Baptist,

Beverungen

Seniorenzentrum Niedersachsentor,

Lauenförde

Seniorensitz Luhmühle, Kreiensen

Seniorenzentrum Eterna, Bad Gandersheim

St. Georgshöhe (Diakonie),

Bad Gandersheim

Hoffnungsgrund (Diakon.-Mutterh. Salem),

Bad Gandersheim

Senioren-Residenz am Osterbergsee, Bad

Gandersheim

Seniorendomizil Hubertus, Bad Gandersheim

Seniorenheim Auetal, Willershausen

Seniorenwohnanlage in der Paschenburg,

Hardegsen

1,4 (1,3)

1,2 (1,4)

2 (1,2)

1,3 (2,4)

1,1

1 (1,1)

1,2 (1,1)

(1,4)

1,3 (1,3)

1 (1,3)

1,9 (3,2)

1,4 (1,6)

1 (1,1)

1,3 (1,4)

1 (1,1)

1 (1,1)

1 (1,1)

1 (1,5)

1

1 (1)

1 (1,3)

(1,2)

1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1 (1,3)

1,2 (1)

1,2 (1)

1 (1,3)

1 (1,9)

1 (1,3)

1,9 (1,3)

1

1 (1)

1 (1,9)

(1)

1 (1)

1 (1,3)

1,3 (1,9)

1,3 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,2 (1)

1,1 (1,4)

1,4 (1,2)

1,2 (1,8)

1

1 (1,3)

1,1 (1,9)

(1,2)

1,1 (1,1)

1 (1,1)

1,4 (2,2)

1,2 (1,3)

1 (1,2)

1,2 (1,2 )

1,1 (1,2)

1 (1,1)

1 (1,1)

1 (1,2)

1

1 (1,2)

1 (1,1)

(1,4)

1 (1)

1 (1,1)

1 (1)

1 (1,1)

1 (,9)

1 (1,4)

in Klammern: Werte der Prüfung des vorhergehenden Jahres


XLII

Pflegenotenatlas Gesundheit spezial regjo südniedersachsen

und deshalb für die Früherkennung von Brustkrebs

Pflegeheim

Duderstadt

St. Martini Krankenhaus/Altenpflegeheim

Hollenbach-Stiftung

Landkreis und Stadt Göttingen

Wohnen,

Verpflegung,

Hauswirtschaft

und Hygiene

1 (1)

1 (1)

Pflege und

medizinische

Versorgung

Umgang mit

demenzkranken

Bewohnern

Soziale

Betreuung

und Alltagsgestaltung

1,7 (1)

1 (1)

1 (1)

1,7 (1,5)

1 (1,9)

1 (1,3)

Gesamtergebnis

1,3 (1)

1,3 (1,5)

Befragung

der Bewohner

1,1 (1)

1,1 (1)

Vertrauen Sie der langjährigen Erfahrung unseres

Ärzteteams und sprechen Sie mit uns.

Wir informieren Sie umfassend!

Diagnostische Verfahren in unserer Praxis:

• Digitale Mammografie

• 3D-Ultraschall

• Magnetresonanztomografie (MRT)

• Ambulante Gewebeprobenentnahme

mamba-online.de

Am Park

1,9 (2)

1 (1,8)

1 (1)

1 (1)

1,3 (1,5)

1 (1)

Haus St. Georg (G. Blank)

1,3 (2,1)

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1,1 (1,4)

1 (1)

Göttingen

Pro Seniore Residenz Friedländer Weg

1,5 (2,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,2 (1,4)

1,1 (1,2)

Alten- und Pflegeheim Alt-Bethlehem

1,3 (1,1)

1,3 (1)

1 (1)

1 (1)

1,2 (1)

1,1 (1)

(Ev. Stift)

Caritas Seniorenstift St. Paulus

1,5 (1,4)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1,4)

1,2 (1,3)

1 (1,2)

Telefon 0551 / 820 740

Stift am Klausberg

(Ev. Stift Alt- und Neu-Bethlehem)

Feierabendhaus

1,1 (1,2)

1,4 (1,2)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1,4)

1 (1,1)

1,2 (1,1)

1,3 (1,1)

1,1 (1,1)

www.brustzentrum-goettingen.de

info@brustzentrum-goettingen.de

(Ev. Stift Alt- und Neu-Bethlehem)

Phönix Haus Am Steinsgraben

Matthias-Claudius-Stift

1,1 (1,7)

1,6 (1,3)

1 (1,4 )

1,2 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,1 (1,4)

1,3 (1,2)

1,1 (1,5)

1 (1)

Bahnhofsallee 1d · 37081 Göttingen

(Gegenüber Bahnhof Westausgang)

(Diakonisches Werk Christophorus)

Pro Seniore Residenz Posthof

1,2 (1,2)

1,2 (1)

1 (1)

1 (1)

1,1 (1,2)

1,3 (1,2)

GDA Wohnstift Göttingen-Geismar

1,4 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1,4)

1,2 (1,1)

1 (1)

Seniorenzentrum Göttingen

1,2 (1,4)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,1 (1,2)

1 (1,1)

Senioren-Park carpe diem

Zentrum für ältere Menschen

Alten- und Pflegeheim Bode

Luisenhof

1 (1,3)

1,1 (1,3)

1,4 (1,5)

1,1 (1)

1 (1,2)

1 (1)

1 (1)

1 (1,2)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,2)

1 (1,1)

1,2 (1,2)

1 (1,1)

1 (1,1)

1 (1,3)

1 (1,1)

1 (1,2)

300

km/h

420

PS

2

mal pro Jahr

Seniorenzentrum Weende

1 (1,2)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,1)

1 (1,1)

Hann. Münden

Senioren- und Pflegeheim Hemeln

1,2 (1,1)

1 (1,1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,1)

1,1 (1)

Altenwohnheim Hermannshagen

Haus Hainbuchenbrunnen

1,3 (1,2)

1,3 (3,1)

1 (1)

1 (2,7)

1 (1)

1,3 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1,1 (1)

1,2 (2,4)

1,1 (1)

1,1 (1,4)

Höchstgeschwindigkeit Leistung Inspektion

Herzogin-Elisabeth-Stift

Am Reinhardswald

Haus der Heimat

Haus Tillyschanze

Vitanas Senioren Centrum Königshof

1,9 (1,2)

1,2 (1,3)

1 (1)

1,2 (1,4)

1,3 (1,5)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (2,7)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,9)

1 (1)

1,4 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,4 (1)

1,4 (1,1)

1,1 (1,2)

1 (1)

1,1 (1,2)

1,2 (1,5)

1,1 (1)

1 (1,2)

1 (1,1)

1,1 (1,2)

1 (1,4)

29

km/h

0,25

PS

weitere pflegeheime

Haus St. Martinus, Bilshausen (G. Blank)

Residenz Eschenhof, Gieboldehausen

Haus Drei Linden, Wollbrandshausen

Haus Elisabeth, Wollbrandshausen

Seniorenheim Hartel, Rhumspringe

Müller, Ebergötzen

1,2 (1,4)

1,2 (1,1)

1,1 (1,2)

1 (1,3)

1 (1,2)

1,2 (1,4)

1,2 (1)

1 (1)

1 (1)

1,1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1 (2,7)

1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1,3 (1)

1 (1,9)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,4)

1 (1)

1,1 (1,4)

1,1 (1)

1 (1,1)

1 (1,2)

1 (1,1)

1,1 (1,2)

1 (1)

1 (1)

1 (1,2)

1 (1,1)

1,1 (1)

1,1 (1,3)

Vorsorge. Nicht für alles gibt es Ersatzteile.

Seit über 10 Jahren stehen wir in Göttingen für Diagnostik auf aller höchstem Niveau. Langjährige Erfahrung ermöglicht es uns

pathologische Veränderungen im ganzen Körper frühzeitig zu erkennen. Wir sind für Sie da. Schon innerhalb von 24 Stunden.

Seniorenpflegezentrum Bovenden

Diakonischer Pflegedienst

Alma-Louisen-Stift, Adelebsen

Johannishof

(Diakonisches Werk St. Johannis), Rosdorf

Kur- und Pflegeheim Schloss Friedland

Haus Elisabeth, Wollbrandshausen

1,1 (1,2)

1,5 (1,4)

1 (1,1)

1,2 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1

1 (1,1)

1,2 (1,3)

1 (1,1)

1,1 (1)

1 (1,1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1,2 (1)

1 (1,4)

Verfahren

∙ Magnetresonanztomographie (MRT)

∙ Computertomographie (CT)

∙ 3D Ultraschall

∙ Digitale Mammographie

Leistungen

∙ Ganzkörper Checks

Darstellung der inneren Organe

∙ Teilkörper Checks

Darstellung von Herz, Lunge u.a.

Pflegeheim Schloss Friedland, Friedland

1,2 (1,5)

1 (1,1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,2)

1 (1)

Bahnhofsallee 1d gegenüber Bahnhof Westausgang · 37081 Göttingen · Telefon: 0551 82 074 22 · info@diagnostik-goettingen.de · www.diagnostik-goettingen.de

in Klammern: Werte der Prüfung des vorhergehenden Jahres


Anwaltskanzlei „Arkaden am Gericht“

Guter Rat

ist die Wurzel

Ihres Erfolges

Rechtstipps

auf faktor-Online

Berliner Str. 10 • 37073 Göttingen

Tel. (0551) 49707-0 • Fax (0551) 4970777

info@sbzw.de • www.sbzw.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine