RegJo Niedersachsen Ausgabe 1/13

regjo.de

RegJo Niedersachsen Ausgabe 1/13

Das Regional-Journal für Niedersachsen

Hannover Oldenburg Osnabrück Wolfsburg Braunschweig Salzgitter Hildesheim Göttingen

I/2013

Schutzgebühr 5,00 €

Die 10 Jahres-Edition


egjo niedersachsen editorial 3

Wir feiern ein wenig

Der 10. Jahrgang des RegJo Niedersachsen liegt mit dieser

Ausgabe vor. Das würdigen wir mit extra vielen Seiten.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Dipl.-Kfm. Stefan Gemmeke

Wirtschaftsprüfer,

Steuerberater

Dr. Otto Lüders

Rechtsanwalt , Notar, Fachanwalt für Steuerrecht,

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Dr. Malte Passarge

Rechtsanwalt,

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Dipl.-oec. Oliver Warneboldt

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Master of International Taxation,

Fachberater für Unternehmens nachfolge (DStV e.V.)

UNTERSCHIEDLICHSTE KOMPETENZEN –

EINE STARKE KOOPERATION

Kompetente Beratung ist die grundsätzliche Basis für alle kommenden Entscheidungen, die Sie treffen

müssen – geschäftlich und privat.

Wir bündeln unter der Marke Kooperation Nordwest unsere Kompetenzen zu Ihrem Nutzen. Sie erhalten

einen Mehrwert durch die interdisziplinäre Beratung aus den Bereichen: Rechtsberatung, Steuerberatung,

betriebswirtschaftliche Beratung, Wirtschaftsprüfung, notarielle Rechtspflege sowie Unternehmens- und

Vermögensberatung.

Damit bieten wir Ihnen einen breiten Erfahrungsrahmen für Ihre Entscheidungen – mit allen Facetten.

Jeder unserer Berater an Ihrer Seite verfügt zu Ihrer Sicherheit über größtmögliches Hintergrundwissen

State of the Art. So definieren wir Entscheidungssicherheit.

als vor zehn Jahren unser erstes RegJo Niedersachsen mit dem

ICE auf seine Jungfernfahrt durch die Republik ging, sahen viele

Details im schönsten Bundesland noch anders aus. Wir haben zu

den Anfängen zurückgeblättert, um an unserem großen Rückblick

auf die niedersächsische Themenvielfalt in diesem Heft zu

basteln. Manches entlockte uns da ein Lächeln, etwa die recht

optimistische Einschätzung, wann denn der JadeWeserPort fertig

sein würde. Nun ja, hinterher ist man immer schlauer. Sie werden

sicher auch das eine oder andere Schmankerl entdecken.

Aber natürlich schauen wir auch wieder ins Land. Dieses Mal

liegt unser Schwerpunkt im Bereich der Life Sciences, konkret auf

den Schwergewichten der medizinischen Versorgung im Land –

den Kliniken Osnabrück und Region Hannover und natürlich den

Universitätskliniken in Göttingen und Hannover. Die Gesundheitswirtschaft

boomt, das zeigen Bauvorhaben und Innovationen. Ganz

ähnliche Entwicklungen lassen sich auch ganz im Nordwesten auf

der Urlaubsinsel Norderney beobachten. Unser diesjähriges Norderney

Spezial befasst sich mit der Qualitätsoffensive der letzten

zehn Jahre: Seit 2003 haben zuerst die Gemeinde Norderney, später

auch private Investoren massiv in die Infrastruktur investiert –

das sieht man der Insel an. Da strahlen prächtige Gebäude und die

Gästezahlen steigen und steigen. Eine echte Erfolgsstory.

Noch ziemlich am Anfang steht hingegen der Prozess der

Inklusion. Ab kommendem Schuljahr wird die Aufnahme behinderter

Kinder in allgemeinbildende Schulen die Regel sein. Dem

gegenüber stehen jedoch Lehrer und Hochschulen, denen die große

Unterstützung bei diesem schwierigen Prozess bisher vewehrt blieb.

Da bleibt in kurzer Zeit noch einiges zu tun.

Sven Grünewald

Chefredaktion

www.kooperationnordwest.de

Lüders Warneboldt & Partner LEHRTE: Zum Blauen See 5 · 31275 Lehrte · Telefon: 05132 8268-0 · Telefax: 05132 53261

HANNOVER: Hans-Böckler-Allee 1 · 30173 Hannover · Telefon: 0511 543589-20 · Telefax: 0511 543589-99

E-Mail: mail@luederslaw.de · Internet: www.luederslaw.de

Renneberg + Partner GÖTTINGEN: Bürgerstraße 42 a · 37073 Göttingen · Telefon: 0551 770771-0 · Telefax: 0551 770771-360

GÖTTINGEN – GLEICHEN: Kleines Feld 7 · 37130 Gleichen · Telefon: 05508 9766-0 · Telefax: 05508 9766-60

HAMBURG: Am Sandtorkai 50 (SKAI) · 20457 Hamburg · Telefon: 040 3006188-400 · Telefax: 040 3006188-64

E-Mail: info@rup.de · Internet: www.rup.de

Passarge + Killmer HAMBURG: Am Sandtorkai 50 (SKAI) · 20457 Hamburg · Telefon: 040 3006188-440 · Telefax: 040 3006188-64

Rechtsanwaltsgesellschaft mbH E-Mail: info@pk-legal.de · Internet: www.pk-legal.de

N.Treuhand GmbH LEHRTE: Zum Blauen See 5 · 31275 Lehrte · Telefon: 05132 8268-36 · Telefax: 05132 8268-99

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HANNOVER: Hans-Böckler-Allee 1 · 30173 Hannover · Telefon: 0511 543589-20 · Telefax: 0511 543589-99

E-Mail: info@ntreuhand.de · Internet: www.ntreuhand.de

RegJo Niedersachsen: Der Wettbewerb zwischen den Standorten

in Europa wird härter. Die klare Positionierung und Profilierung

einer Region sichert das Bestehen in diesem Wettbewerb. RegJo

berichtet über Wirtschaft und Leben in Niedersachsen. Mit aktuellen

und kompetenten Beiträgen erhöht RegJo die Identifikation

der Menschen mit dem Bundesland. So gewinnt der Standort Niedersachsen

weiter an Attraktivität, bei Bewohnern und Investoren.


4 Inhalt regjo Niedersachsen regjo Niedersachsen Inhalt 5

22 Medizin

58 Jubiläum

105 Norderney Spezial

140 Inklusion an Schulen

Die Life Sciences sind nicht nur eine booomende

Branche, Niedersachsen ist hier auch sehr stark aufgestellt.

Davon zeugen die medizinischen Zentren.

Zu unserem Zehnjährigen beschenken

wir Sie mit einem Rückblick, der für den

einen oder anderen Schmunzler gut ist.

Schwerpunkt ist die enorme Qualitätssteigerung

auf der beliebten Urlaubsinsel

dank einer regen Investitionstätigkeit.

Ab kommendem Schuljahr geht es los mit der Inklusion

an Schulen. Die jedoch sind alles andere als gut

vorbereitet – wie auch angehende Lehrer.

Bilder: MHH/Kaiser, Polygo, Marco Bühl

Wirtschaft

Politik & Soziales

Technik & Wissenschaft

Land & Kultur

Norderney Spezial

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Operation Gesundheit: Niedersachsen verfügt

über bedeutende Gesundheitszentren, die

zudem mit Unternehmen eng vernetzt sind.

Frische für die Mitte: Der Fruchthof Northeim

liegt im Herzen Deutschlands.

„Wieder befreit lachen...“: Interview mit den

Spezialisten für Implantologie der Privatzahnklinik

Hannover.

Prüfung mit Mehrwert: Die Kooperation

Nordwest zeigt, wie Unternehmen aus der Jahresabschlussprüfung

mehr herausholen.

Impulsgeber Energieregion: Die Regio GmbH

hat eine Potenzialstudie für die Energieregion

Nordwest-Niedersachsen erstellt.

50+ und noch lange nicht zu alt: Ziel des

Beschäftigungspakt „50TOP!“ ist, die Beschäftigungschancen

älterer Langzeitarbeitsloser zu

verbessern.

Netzwerkbildende Maßnahmen: Auf der

Hannover Messe präsentierte sich der Wirtschaftsraum

Mittelweser mit starkem

Teilnehmeraufgebot.

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125

128

Auf einen Blick: Die größten Industrie- und

Gewerbegebiete in Niedersachsen.

„Der Erfolg spricht für sich“: Interview mit

Jürgen Bath, Vorsitzender des Vereins Technologie-

und Gründerzentren Niedersachsen.

Es hat gefunkt: Die Hytera Mobilfunk GmbH

und die Broetje-Automation GmbH gewannen

den diesjährigen Niedersächsischen

Außenwirtschaftspreis.

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4 Köpfe – 4 Meinungen: Eine Gesamtstrategie

für die Entwicklung der deutschen Nordseehäfen

ist erkennbar: Wo aber liegen zukünftige

Verbesserungsmöglichkeiten?

Viele große Aufgaben: Interview mit Ministerpräsident

Stephan Weil über die großen Herausforderungen

der neuen Landesregierung.

Pflege nah und individuell: Die Tilch Verwaltungsgesellschaft

aus Northeim ist regional

verwurzelt und hat in Südniedersachsen ein

ein Netz an alternativen Pflegeeinrichtungen

aufgebaut.

Gemeinsam den Alltag stemmen: Eine neue

Broschüre der Firma Ottobock liefert Tipps und

Hilfsmittel für das Zusammenleben von Eltern

und deren Kindern mit Bewegungsstörungen.

Nachsitzen: Ab kommendem Schuljahr wird

die inklusive Schule verpflichtend eingeführt.

Fortbildungen sollen die Lehrer darauf vorbereiten.

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Hochwertige Brustkrebsdiagnostik: Seit

zehn Jahren existiert am Göttinger Bahnhof

ein Expertenzentrum für die hochwertige

Brustkrebsfrüherkennung.

An der Ursache ansetzen: Chiropraktoren wissen,

dass die eigentliche Ursache von Rückenschmerzen

oft wenig mit einem diagnostiziertem

Bandscheibenvorfall zu tun haben muss.

Für die Zukunft gedruckt: Seit über 60 Jahren

ist die Goltze Druck GmbH auf dem Markt

positioniert. Ein neuer Schwerpunkt ist das

klimakompensierte Drucken.

Große Bauprojekte: In Niedersachsen wird im

großen Maßstab gebaut und erweitert. RegJo

stellt vier ausgesuchte große Bauprojekte vor.

Brücke zwischen den Säulen: Das neue Forschungszentrum

der Holzmindener Symrise AG

hat sich der Kommunikation und dem Dialog

verschrieben.

Ein Zeichen setzen: Die Georgsmarienhütte

GmbH beschäftigt sich intensiv mit der Energieeinsparung

und -effizienzsteigerung.

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154

Verschiedene Blickwinkel: Das RegJo feiert

10-jähriges Jubiläum. Ein Best-of unserer

Themen.

Auf dem Weg zum Exportschlager: Die

Region Hannover hat sich zum international

beachteten Modernisierungsmodell

entwickelt.

Dynamik als Standortfaktor: Osnabrück profiliert

sich als lebendige Region mit vielen

Stärken.

Veranstaltungskalender: Die kulturellen,

musikalischen, Ausstellungs- und sonstigen

Highlights in Niedersachsen.

Wussten Sie, dass…: Anekdoten und Kurioses

aus ganz Niedersachsen.

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Wir, die Friedrichstraße: Dort steigt

dieses Jahr zum sechsten Mal das

Friedrichstraßenfest.

Man schmeckt die Meerluft: Der Norderneyer

Seeluftschinken ist einer der kulinarischen

Botschafter des Landes Niedersachsen.

Hotellandschaft: Eine kleine aber

feine Auswahl von besonderen

Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Qualitätsoffensive: In den letzten Jahren

hat sich auf der Insel in Sachen Investitionen

in die Infrastruktur viel getan. Mit Erfolg

und sichtbaren Folgen.

Cover: Thorsten Schier, Bertold Werkmann – Fotolia.de


egjo niedersachsen Meinung 7

4 Köpfe – 4 Meinungen

Ist eine Gesamtstrategie für die Entwicklung der deutschen Nordseehäfen erkennbar – sei es im Bereich

Offshore-Energie oder Frachtschifffahrt – und wo liegen zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten?

Enak Ferlemann, Staatssekretär

im Bundesverkehrsministerium:

„Die deutschen

Nordseehäfen sind von entscheidender

Bedeutung für

eine Vielzahl verschiedener

Industrie- und Dienstleistungsbereiche

aus allen

Regionen. Deshalb hat die

Bundesregierung mit dem

Nationalen Hafenkonzept

für die See- und Binnenhäfen einen strategischen Leitfaden

für die Hafenpolitik des Bundes erarbeitet. Auf der 8.

Nationalen Maritimen Konferenz im April 2013 in Kiel habe

ich zugesagt, das Konzept fortzuschreiben. Hierbei wird der

Bedarf an Hafenkapazitäten für die Offshore-Windindustrie

einen Schwerpunkt bilden. Es sind erhebliche Investitionen

in die Häfen notwendig, um die Energiewende abzusichern

und zugleich eine wichtige Perspektive für die Häfen

zu schaffen. Wir sind im laufenden Gespräch mit den norddeutschen

Ländern und der Hafenwirtschaft.“

Martin Günthner, Bremer

Senator für Wirtschaft,

Arbeit und Häfen: „Die deutschen

Nordseehäfen bieten

eine erstklassige Voraussetzung

für die hohe Exportorientierung

der deutschen

Wirtschaft und sind damit

auch für die süddeutsche

Wirtschaft von zentraler

Bedeutung. Die bestehenden

Stärken weiterzuentwickeln, liegt im gemeinsamen strategischen

Interesse der Küstenländer: Ausbau der Verkehrswege

zu den Häfen, Flussvertiefungen und verlässliche Rahmenbedingungen

für den Erfolg der Energiewende auf See. Dazu

stehen die Länder in engem Austausch. Der Blick nach Berlin

zeigt aber, dass die nationale Bedeutung der Seehäfen sich

bislang noch nicht im politischen Handeln der Bundesregierung

abbildet. Das zeigt, dass wir den politischen Einfluss des

Nordens in Berlin systematisch weiter ausbauen müssen. Hier

ist für die Zukunft noch vieles zu tun.“

Bernd Bornemann, Oberbürgermeister

der Stadt Emden:

„Die deutschen Nordseehäfen

sind unverzichtbarer

Bestandteil der Industrie.

Insbesondere die Offshore-

Windindustrie ist essentiell

auf entsprechende Rahmenbedingungen

angewiesen

wie Ausbau der Hafeninfrastruktur,

leistungsfähige

Hafendienstleistung oder entsprechende Tiefen im Fahrwasser.

Faktoren, die im Übrigen für die gesamte Hafenwirtschaft

gültig sind und deren Zukunftsfähigkeit sichern.

Trotz vieler Verflechtungsbeziehungen und Spezialisierungen

in den deutschen Nordseehäfen muss dennoch verstärkt

an einem entsprechend höheren Vernetzungsgrad gearbeitet

werden. Nur gemeinsam kann man sich diesen Herausforderungen

stellen. Im Bereich der Wachstumsregion Ems-

Achse, zu der auch der Seehafen Emden gehört, wird bereits

seit vielen Jahren erfolgreich gemeinsam gearbeitet.“

Andreas Wagner, Oberbürgermeister

der Stadt Wilhelmshaven:

„Deutschlands

einziger Container-Tiefwasserhafen

‚JadeWeser-

Port‘ komplettiert die deutschen

Seehäfen im Konzert

mit Hamburg und Bremen.

Erstmals kann voll abgeladenen

Großcontainerschiffen

in Deutschland ein Angebot

gemacht werden, das in der Nordrange bisher nur in

den Westhäfen möglich war. Kooperation der deutschen

Seehäfen ist das Gebot des Jahrzehnts, um im Wettbewerb

mit ausländischen Häfen bestehen zu können. Der erst am

Beginn stehende Aufbau von Offshore-Windparks, deren

Unterhaltung, benötigte Dienstleistungen etc. erfordern ein

umfangreiches Angebot an geeigneten Hafenstrukturen und

-flächen. Darin liegen immense Chancen für alle Hafenstandorte

der fünf norddeutschen Bundesländer. Wilhelmshaven

stellt sich für die Branche auf.“

Bilder: Bundesregierung/Steffen Kugler, Senat der Freien Hansestadt Bremen, Stadt Emden, Stadt Wilhelmshaven


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P o r t r a i t

G l o b a l P l ay e r

B u r g d o r f

Prof. Heinrich Detering,

Professor für

Literaturwissenschaft

an der Universität

Göttingen, ist von der

dänischen Königin Margarete II. zum

Ritter des Dannebrog-Ordens ernannt

worden. Die Auszeichnung würdigt

sein langjähriges Engagement in der

literarischen und kulturellen Vermittlung

zwischen Deutschland und Dänemark.

Maren Brandenburger

ist seit März neue

Verfassungsschutzpräsidentin

und erste Frau

im Präsidentenamt. Als

Nachfolgerin von Hans-Werner Wargel

steht sie für eine neue Sicht auf den

Verfassungsschutz, für mehr Transparenz

und für eine Neuorientierung. Sie

genießt innerhalb und außerhalb der

Behörde einen exzellenten Ruf.

Walter Maria de Silva,

Chefdesigner des

Volkswagen Konzerns,

wurde vom Freistaat

Bayern mit der Medaille

für besondere Verdienste um Bayern in

einem Vereinten Europa ausgezeichnet.

Bei der VW-Tochter Audi hatte de Silva

vor seinem Wechsel nach Wolfsburg

die Verantwortung für das Design von

Audi, Lamborghini und SEAT getragen.

Wolf-Michael Schmid,

Unternehmer und Präsident

der Industrie- und

Handelskammer, wurde

mit dem Niedersächsischen

Verdienstkreuz am Bande

ausgezeichnet. Schmid wurde für seine

vielfältigen Verdienste und sein herausragendes

ehrenamtliches Engagement

vom ehemaligen Ministerpräsidenten

MacAllister ausgezeichnet.

Stephanie Springer

wird neue Präsidentin

des Landeskirchenamtes.

Springer ist

gegenwärtig Richterin

am Oberlandesgericht Celle. Sie war

Kirchenvorstand der Kirchengemeinde

Lohnde und Mitglied des Kuratoriums

des Evangelischen Studienwerks Villigst

e.V.. Sie folgt Präsident Burkhard

Guntau, der in Pension geht.

Der Wirtschaft Farbe verleihen

Die Zuelch Industrial Coatings GmbH beliefert von Osterode am Harz aus Industriefirmen

in der ganzen Welt und investiert besonders in Forschung und Entwicklung.

Ihren Standort in Osterode am Harz stärkte

die Zuelch Industrial Coatings GmbH Ende

2012 mit einer neuen Lagerhalle. In der

neun Meter hohen Halle mit 800 Palettenplätzen

kann das Unternehmen nun eine

breitere Produktpalette, mehr Rohstoffe

und mehr wasserverdünnbare Fertigprodukte

vorhalten. So können selbst dringende

Lieferwünsche der Kunden erfüllt

werden. Auch der Arbeitsschutz und die

Arbeitsabläufe konnten durch den Neubau

verbessert werden.

Als Global Player entwickelt, produziert

und vertreibt die Zuelch Industrial

Coatings GmbH Farben und Lacke für

die Industrie, zum Beispiel für den Fahrzeugbau,

die chemische Industrie sowie

die Metall- und Spielwarenindustrie. Zu

den Abnehmern des Unternehmens gehören

namhafte internationale Firmen wie

Volkswagen, BMW, Daimler, Kodak und

Ottobock, aber auch kommunale Auftraggeber.

33 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen

derzeit in Osterode am Harz, wo

es seit 1959 ansässig ist. Dabei reichen die

Anfänge jedoch viel weiter zurück: 1918

wurden die Firmen „Zülch & Dr. Sckerl

Farben- und Lackfarben“ und „Deutsche

Druckfarbenfabrik Zülch & Dr. Sckerl“ in

Leipzig gegründet.

Aufgrund des expandierenden Auslandsgeschäftes

firmierte das Unternehmen

2001 schließlich um in die Zuelch Industrial

Coatings GmbH. Im Jahre 2009 wurde ein

neues Labor mit zehn Arbeitsplätzen für

Forschung und Entwicklung (F&E) eingeweiht.

Hier werden neue umweltfreundliche

Lacke entwickelt, die einen verringerten

Lösemittelanteil haben oder komplett

wasserverdünnbar sind – bereits heute sind

65 Prozent der Produkte wasserverdünnbare

Beschichtungen. Daneben entstehen

verschiedene Speziallacke und Farben

für die Industrie, zum Beispiel Antihaftbeschichtungen,

Chromeffekt-Lacke und

ungiftige Spielzeugfarben. Für die europäische

Automobilindustrie entwickelte

Zuelch abziehbare Schutzlacke zur rationellen

Reinigung von Großlackieranlagen.

Durch die Investitionen in F&E und Logistik

hat sich das Unternehmen für zukünftige

Herausforderungen aufgestellt. VS

Weitere Informationen zur Zuelch Industrial Coatings GmbH sowie zu den Produkten des Unternehmens

finden Sie im Internet www.zuelch.de

Träger für jede Mission

Die Gascogne Sack Deutschland GmbH in Wieda gehört zu den Global Playern des

Landkreises Osterode am Harz und fertigt Säcke für die industrielle Nutzung.

Seit 1927 werden in Wieda im Harz Sackverpackungen

hergestellt. Die Gascogne

Sack Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft

des französischen Papierkonzerns

Gascogne S.A., der 1925 im französischen

Mimizan nahe Bordeaux gegründet

wurde. Weltweit ist die Unternehmensgruppe

in über 70 Ländern vertreten und

bietet ihren Kunden Produkte aus der

Papiererzeugung, der Papiersack-Produktion

bis hin zu speziell veredelten Verpackungen

an. Dabei gehört Gascogne zu den

weltweit größten Herstellern von naturbraunem

Kraftpapier sowie von laminierten,

papierpbasierten Beutelverpackungen

für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Abnehmer finden sich zudem im Gartensowie

Tierfutterbedarf.

In sechs Produktionsstätten werden

pro Jahr über 550 Millionen Sackverpackungen

gefertigt. 2011 erwirtschafteten

die über 2.200 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe,

davon 85 am Standort

Wieda, einen Umsatz von rund 480 Millionen

Euro. Die Produktpalette von Gascogne

Sack fächert sich dabei in eine Vielzahl von

Weitere Informationen zum Harzer Unternehmen finden Sie unter

www.gascognesack.com

Lösungen auf und beinhaltet im wesentlichen

kundenspezifische Anforderungen.

So können Säcke zum Beispiel Entlüftungsund

Ventiltechniken beim Abfüllen, sowie

individuelle Bedruckungen berücksichtigen.

Für die Bedruckung von Sackverpackungen

hat der Standort in der jüngeren

Vergangenheit in eine neunfarbige Flexovordruckmaschine

investiert. Damit werden

am Standort Wieda vier Druckmaschinen

betrieben.

Das Know-how von Gascogne Sack

beschränkt sich nicht nur auf die Sackherstellung,

sondern erstreckt sich im Austausch

mit den Teams aus den übrigen

Geschäftsfeldern der Gascogne-Gruppe

über die gesamte Fertigungskette. Es beinhaltet

unter anderem die teilweise Eigenversorgung

mit Kraftpapier, mehrlagigen

Verbunden und Kunststofffolien. Weitere

Produktionsstätten der Sackdivision von

Gascogne Sack befinden sich in Frankreich,

Griechenland, Italien und Tunesien. Aus

dem Standort in Wieda werden Kunden mit

Sackverpackungen in Deutschland, Österreich

und der Schweiz beliefert. VS

Nebenan

Im Umkreis Hannovers bietet die Stadt

Burgdorf Wohnen mit viel Qualität.

Die Großstadt Hannover in unmittelbarer

Reichweite haben und zugleich in einem

überschaubaren Umfeld wohnen? Mit Nähe

zum landschaftlich geprägten, natürlichen

Erholungsraum, aber ohne den Verzicht auf

wichtige wohnortnahe Infrastruktur? Wer

diese Anforderungen an sein persönliches

Wohnumfeld stellt, wird in Burgdorf nicht

enttäuscht werden.

Zwischen Hannover und Celle gelegen

verfügen die Stadt und die zu ihr gehörenden

Ortschaften über eine ausgezeichnete

Anbindung an die Landeshauptstadt

– wozu etwa die drei S-Bahnhöfe im Stadtgebiet

beitragen. Vor allem aber ist Burgdorf

mit seiner historischen Innenstadt,

einer umfassenden Infrastruktur in den

Bereichen Schule und Kinderbetreuung,

seinen vielfältigen Wohnangeboten und

einem über die reine Nahversorgung hinausgehenden

Einkaufsangebot mehr als nur

der formalen Bezeichnung nach eine echte

„Stadt“.

Erklärtes Ziel in Burgdorf ist es, die

jetzige Zahl von rund 30.000 Einwohnern

dauerhaft zu halten. Neben Investitionen in

die kommunale Infrastruktur sollen hierzu

regelmäßig und bedarfsgerecht ausgewiesene

Neubaugebiete beitragen.

VS

Bilder: Universität Göttingen, Nds. Innenministerium, Volkswagen, IHK Braunschweig, privat, Zuelch

Bilder: Gascogne Sack Deutschland GmbH, Stadt Burgdorf


10 Magazin regjo niedersachsen regjo niedersachsen Magazin 11

A u s z e i c h n u n g

o s t e r o d e

M e l l e

M o d e l lv o r h a b e n

P r a k t i k u m s p o r ta l

Nummer 30

Bewegend

Neues aus Melle

Tourismus als Motor

Traumjob testen

Das Restaurant „Aqua“ belegte Platz 30

der Weltrangliste der besten Restaurants.

Fachkundige Beratung und strategische

Projektarbeit in Osterode am Harz.

Hartwig Grobe ist neuer Referent für

Wirtschaftsförderung.

Der Landkreis Holzminden ist eine von vier Regionen, die im Rahmen des Modellvorhabens

LandZukunft Fördergelder in Höhe von 1,8 Mio. Euro gewinnen konnten.

Im Weserbergland steht Schülern ein

Online-Praktikumsportal zur Verfügung.

Die jährlich mit Spannung erwartete Veröffentlichung

der gastronomischen Weltrangliste

„S. Pellegrino World’s 50 Best

Restaurants” gab für die Niedersachsen

erneut Anlass zur Freude: Das Gourmet-

Restaurant Aqua mit Sven Elverfeld und

Team im The Ritz-Carlton Wolfsburg zählt

erneut zu den 50 besten Restaurant-Adressen

– es konnte sich Platz 30 in der weltweiten

Liste für 2013 sichern. Bereits das

vierte Jahr in Folge ist das mehrfach ausgezeichnete

Restaurant in der Autostadt

in Wolfsburg als eines von zwei deutschen

Restaurants im internationalen Ranking

vertreten.

Die Platzierungen der Spitzenköche

wurden in der Mai-Ausgabe der renommierten

britischen Fachzeitschrift „Restaurant

Magazine” bekanntgegeben. Um die

vielbeachtete Ehrung persönlich entgegenzunehmen,

kam die Kochelite der ganzen

Welt zu einer feierlichen Zeremonie in

London zusammen. Die Verleihung wird

aufgrund der internationalen Bedeutung

gern als „Oscar-Verleihung“ der weltweiten

Gastronomieszene bezeichnet. VS

Neu aufgestellt ist die Wirtschaftsförderung

im Landkreis Osterode am Harz eingebettet

in die Stabsstelle Bildung, Wirtschaft

und Regionalplanung. Neben den

etablierten Aufgaben wie Fördermittelberatung,

Regionalmarketing und Durchführung

von Existenzgründungsberatung ist

sie Ansprechpartner für Unternehmen, insbesondere

Mittelstand und Handwerk, und

unterstützt bei der Bildung von Firmennetzwerken.

Vernetzen von Akteuren zu

unterschiedlichen Fragestellungen wird als

wichtiges Handlungsfeld der Wirtschaftsförderung

gesehen. In Kooperation mit der

IHK Osterode wird so 2013 erstmals im

Kreis Osterode ein Forum für Gründung,

Wachstum und Nachfolge angeboten. Darüber

hinaus werden verschiedenste Partner

aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik

und Verwaltung in der gemeinsam von den

Landkreisen Osterode am Harz und Goslar

getragenen „Initiative Zukunft Harz“

zusammengeführt, um konkrete Projekte

anzustoßen und umzusetzen, die langfristig

zur Verbesserung der Wirtschaftstruktur

beitragen werden.

VS

Seit Januar 2013 ist Hartwig Grobe neuer

Referent für Wirtschaftsförderung der Stadt

Melle. Der Diplom-Verwaltungswirt begleitete

bereits in der Vergangenheit erfolgreich

Unternehmensansiedlungen und ist

mit den regionalen Gegebenheiten bestens

vertraut. Besondere Schwerpunkte seiner

künftigen Arbeit sieht er in der Betreuung

der ansässigen Unternehmen. „Die Vielzahl

der kleinen und mittelständischen Betriebe

unterschiedlicher Branchen sind das Fundament

für die Gesamtentwicklung unserer

schönen Stadt“, sagte Grobe.

Die Bedürfnisse der hier lebenden

Menschen werde man erfüllen können,

„wenn Ausbildungs- und Arbeitsplätze

angeboten werden und die Kommune

finanzielle Erträge für die Wahrnehmung

ihrer Aufgaben erzielen kann“. Zugleich

sei eine gute Wirtschaftsentwicklung auch

sinnvolle demografische Entwicklungsplanung.

Der Mitbegründer des Meller Unternehmernetzwerkes

möchte mit Blick auf

den Fachkräftebedarf die Zusammenarbeit

zwischen Schulen und Betrieben intensivieren.

VS

Im Rahmen des Modellvorhabens LandZukunft

des Bundesministeriums für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

haben sich bundesweit 17 Regionen

beworben. Durchsetzen konnten sich am

Ende vier davon: Der Landkreis Holzminden

hat neben den Regionen Dithmarschen,

Birkenfeld und Uckermark den

Wettbewerb gewonnen und erhält bis Ende

des Jahres 2014 Fördergelder in Höhe von

1,8 Mio. Euro.

Seit Mitte Juli 2012 werden diese

Fördermittel nun für die touristische

Zukunft der Region aufgewendet. Im Mittelpunkt

steht insbesondere die Entwicklung

der Orte der Solling-Vogler-Region im

Weserbergland (S-V-R) als Motor für den

Tourismus.

So können in den kommenden Jahren

sämtliche Mitgliedsorte der S-V-R von den

Fördergeldern profitieren. Das Touristikzentrum

S-V-R ist seit Juli 2012 offiziell die

„Entwicklungsagentur“ für LandZukunft

und damit vom Landkreis Holzminden

beauftragt, das Projekt in der Region umzusetzen.

In den Mittelpunkt der geplanten

Aktivitäten stellt die S-V-R den Tourismus

als Motor der Regionalentwicklung. Zentrales

Anliegen des Modellvorhabens ist

es, Menschen mit Unternehmergeist und

Innovationsbereitschaft zur Mitwirkung in

der Region zu gewinnen. Die strategischen

und damit langfristig zu erreichenden Ziele

der Modellregion sind kurz zusammengefasst:

die Erhöhung des Bekanntheitsgrades

der Region; die Erhöhung unternehmerischer

Kompetenz/Initiative; die Erhöhung

der Qualität des touristischen Angebotes;

die Bereitstellung bedarfsgerechter Finanzierungsinstrumente;

die Steigerung der

regionalen Wertschöpfungsbasis; die Erhöhung

der lokalen und regionalen Attraktivität;

die Steigerung des bürgerschaftlichen

Engagements und die Steigerung der

Buchungszahlen.

Die geplanten Projekte schaffen eine

strukturelle Voraussetzung für eine erfolgreiche

Durchführung des Modellvorhabens.

Sie bieten die Möglichkeit, interessierte

regionale Akteure beim Entwicklungs- und

Realisierungsprozess ihrer Ideen und Vorhaben

systematisch zu begleiten. VS

Bereits seit 2011 betreibt die von der Weserbergland

AG in Hameln initiierte Kampagne

„Wirtschaftsraum Weserbergland“ auf

ihrem Online-Portal erfolgreich die Praktikumsbörse

„Traumjob testen“. Das Angebot

richtet sich vor allem an Schüler und Studierende

aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont,

Holzminden und Schaumburg, die

sich online über aktuelle Praktikumsstellen

bei Unternehmen aus der Region informieren

können.

Dazu unterstützt das Portal „Traumjob

testen“ die Jugendlichen bei der beruflichen

Orientierung, zum Beispiel mit Tipps

und Erfahrungsberichten zu Ausbildungsmöglichkeiten

in regionalen Unternehmen.

Den Arbeitgebern bietet die Plattform

die Möglichkeit, junge Menschen

bereits frühzeitig kennenzulernen und mit

Ausbildungsangeboten für das Unternehmen

zu gewinnen. Aktuell wird an Schulen

sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln

auf das Portal „Traumjob testen“ hingewiesen,

auch um auf Praktikumsangebote für

die kommenden Sommerferien aufmerksam

zu machen.

VS

Das Restaurant finden Sie im Internet unter

www.restaurant-aqua.com

Mehr erfahren Sie im Internet unter

www.landkreis-osterode.de

Mehr erfahren Sie im Internet unter

www.stadt-melle.de

Weitere Informationen über die Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. unter

info@solling-vogler-region.de oder www.solling-vogler-region.de

Mehr erfahren Sie im Internet unter

www.wirtschaft-weserbergland.de

Bilder: The Ritz-Carlton/Wolfsburg, Landkreis Osterode am harz, Stadt Melle, BMELV, Weserbergland AG


egjo niedersachsen Magazin 13

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Betriebskostenzuschuss: 50.000 €

Pachtzins: nach Vereinbarung

zum 01.01.2014 (ggf. vorzeitig)

Stadt Northeim

Gebäudewert

4.172.000 €

Sitzplätze

Großer Saal 551

Empore 249

Tagungsräume 160

Besucherzahlen

rund 15.000 jährlich

Veranstaltungen

Theater

Konzerte

Regieraum

Tontechnik

Lichttechnik

Bühnentechnik

Stadthallenrestaurant

Kegelbahnen

Michael Kaiser • Sigrid Hilke-März • Stabsstelle S 2 • Stadt Northeim

Wirtschaftsförderung

Scharnhorstplatz 1, 37154 Northeim 1 • 37154 Northeim Tel. 05551 966-310 oder 966-188

Tel. 0 55 51/9 66-3 30, Fax 0 55 51/9 66-1 55

rauer@northeim.de, kaiser@northeim.de www.northeim.de• hilke@northeim.de • www.northeim.de

Anfang Juni fand in der Gemeinde Wedemark

im Norden Hannovers die fünfte

Wirtschaftsmesse Wedemark statt. Erstmals

organisierte die Gemeinde die alle

zwei Jahre stattfindende Messe – zuvor

geschah dies durch rein ehrenamtliches

Engagement. Ein Zeichen für die mittlerweile

feste Verwurzelung der Messe im

regionalen Wirtschaftsgeschehen. Wieder

wurden etwa 20.000 Besucher gezählt,

über 160 Aussteller aus den Bereichen

Handel, Gewerbe und Handwerk waren

vertreten. Dass die Messe dabei eine sehr

große Reichweite hat, bewies Bürgermeister

Niklas Palmgren aus der schwedischen

Gemeinde Gislaved. Der Gastreferent

präsentierte seine Gemeinde und die

südschwedische Wirtschaftsregion auch

mit der Zielsetzung, Wirtschaftskontakte

zu knüpfen. Ein breites Rahmenprogramm

bot Unterhaltung und Abwechslung – wie

etwa das Puckschießen mit den Wedemark

Scorpions, ein Pedelec-Parcours oder Probefahrten

mit Hybrid-und Elektrofahrzeugen.

Parallel zum Messegeschehen gab es in

der b2b Lounge thematisch breite Impulsreferate

mit mittelstandsrelevantem Bezug.

Ziel war neben Information eine lebhafte

Diskussion und …Networking!

VS

„Empfehlen statt absagen“ – so lautet das

Prinzip des Talentkreisels auf den Punkt

gebracht. Das Herzstück ist eine neuartige

Empfehlungsplattform für Bewerber.

Bleiben im Bewerbungsprozess exzellente

Bewerber übrig, die vom eigenen Unternehmen

aktuell selbst nicht eingestellt werden,

können diese an andere niedersächsische

Unternehmen weiterempfohlen werden.

Auch Bildungseinrichtungen wie Hochschulen

und Universitäten nehmen daran

teil und empfehlen ihre Talente. Das Empfehlungsmanagement

des Talentkreisels

garantiert auf diese Weise ausschließlich

qualifizierte Bewerber.

Das Ziel der neuen Bewerberplattform

ist es, die vorhandenen IT-Fachkräfte in

Niedersachsen zu halten und neue Bewerber

für Niedersachsen zu begeistern. Der

Talentkreisel bringt IT-Fachkräfte und

Unternehmen zusammen und ermöglicht

qualifizierten Bewerbern einen leichteren

Zugang zur niedersächsischen Unternehmenslandschaft.

Der Talentkreisel ist ein

gemeinsames Projekt der niedersächsischen

ikn2020 Regionen.

VS

Mehr erfahren Sie unter www.ikn2020.de und

www.talentkreisel.de

Beim Wettbewerb der Betriebe um motivierte

Arbeitnehmer reicht ein faires Gehalt

nicht mehr aus. Heute geht es um „employer

branding“: Arbeitgeber entwickeln sich zur

Marke mit klaren Leistungsversprechen.

Die Verantwortlichen des Gewerbeparks

ecopark an der Hansalinie A1 im Kreis

Cloppenburg nehmen diese Entwicklung

als Auftrag, sowohl Firmen am Standort als

auch ansiedlungsinteressierte Unternehmen

zu unterstützen: Diese Ausrichtung

auf den Bereich Mitarbeiterorientierung

wird mit dem Slogan „Arbeit erleben“ überschrieben.

Neuestes Angebot sind Krippenplätze

im benachbarten Kindergarten. Der

ecopark hat den Ausbau der Einrichtung

finanziell unterstützt und dafür Erstzugriff

auf mehrere Plätze – reserviert speziell für

unter dreijährige Kinder von Mitarbeitern

aus dem ecopark, die nicht im Kreis Cloppenburg

leben. Der landschaftsplanerisch

sehr aufwendig gestaltete ecopark umfasst

300 Hektar. Der Osten ist kleinteilig strukturiert,

der neu erschlossene Westen bietet

auch GI-Flächen. Die Quadratmeter kosten

zwischen15 und 25 Euro.

VS

Mehr erfahren Sie im Internet unter

www.ecopark.de

Bilder: Gemeinde Wedemark, IT-Dienstleistungsgesellschaft Emsland, Zweckverband


14 interview regjo NIEDERSACHSEN regjo NIEDERSACHSEN interview 15

Viele große Aufgaben

Ministerpräsident Stephan Weil über die Pläne und die großen Herausforderungen für die neue Landesregierung, speziell

in den Bereichen ländliche Strukturförderung und Bildungspolitik.

Stephan Weil bei seiner Amtseinführung zum niedersächsischen Ministerpräsidenten.

Interview: Sven Grünewald Fotografie: Niedersächsische Landesregierung

Von einer wirtschaftlichen Strukturschwäche ist insbesondere auch

der Süden Niedersachsens betroffen, ein klares Konzept für den

Erhalt der regionalen Funktionsfähigkeit fehlt. Wie sehen die Pläne

von Rot/Grün aus?

Was wir brauchen sind konkrete Entwicklungsperspektiven für alle

Teile von Niedersachsen. Die gibt es zurzeit leider nicht, ein großes

Versäumnis der bisherigen Landesregierung. Wir haben deshalb

mit Birgit Honé eine weitere Staatssekretärin in der Staatskanzlei

berufen, die sich um diese wichtige Aufgabe kümmern wird.

Derzeit sind deutliche Verwerfungen zwischen den Gebieten im

Westen und der Mitte des Landes einerseits sowie weiten Teilen im

Norden, Osten und Süden andererseits feststellbar. Wir brauchen

regionale Entwicklungskonzepte, die sehr konkret beschreiben, mit

welchen Schritten wir in den kommenden Jahren die betreffende

Region unterstützen können. Uns geht es nicht um gleiche Lebensverhältnisse

– die wird es nie geben können –, aber um gleichwertige

Lebensverhältnisse überall in Niedersachsen. Daran wollen wir

arbeiten. Wir werden für Ansprechpartner in der Region sorgen.

Über die Einsetzung von vier Landesbeauftragten wird die neue

Landesregierung vor Ort tätig werden. Ziel ist es, die Wege zwischen

Kommunen und Landkreisen auf der einen Seite und der Landesregierung

auf der anderen Seite so kurz wie möglich zu halten. Die

Landesbeauftragen sollen kompetente Vertreter und Ansprechpartner

der Regionen werden.

Die Ems-Region sowie die Küsten-Regionen haben in den vergangenen

Jahren eine große Wachstumsdynamik entfaltet. Auf der

anderen Seite fallen Regionen, speziell im Süden und Nordosten

Niedersachsens, weiter zurück. Gibt es ihrerseits Pläne, dort stärker

strukturfördernd tätig zu werden?

Das Emsland ist ein gutes Beispiel dafür, wie regionale Entwicklungskonzepte

wirklich helfen können. Der Emslandplan hat seit

den fünfziger Jahren dafür gesorgt, dass die bis dahin bestehende

Strukturschwäche überwunden werden konnte. Heute freuen wir

uns über die Dynamik und gute Entwicklung des Emslandes. Es

zeigt sich also, dass eine kluge Strukturförderpolitik helfen kann

und in Niedersachsen auch dringend erforderlich ist. Regionale

Potenziale müssen zukünftig – ob im Norden, Osten, Süden oder

Westen – besser erkannt und gefördert werden. Daher wird es unter

der neuen Landesregierung eine aufeinander abgestimmte, konzentrierte

Nutzung der Förderprogramme der EU geben. Bisher waren

die Programme häufig kleinteilig und nicht aneinander angepasst.

Diese begrenzten Finanzmittel sollen zukünftig so effizient wie

möglich eingesetzt werden.

Im Wahlprogramm der SPD ist die Rede davon, eine Schuldenbremse

auch in der Landesverfassung zu verankern. Volkswirtschaftlich

spielt der Staat jedoch eine entscheidende Rolle – so

schafft etwa eine Strukturförderung durch Investitionen (=Schulden)

auf der Gegenseite öffentliches Vermögen (etwa bei Infrastrukturvorhaben)

und konjunkturelle Belebung. Schulden werden zwar als

Teufelszeug verdammt, sind für Investitionen aber unumgänglich.

Warum wollen Sie dieses wichtige Instrument durch eine Schuldenbremse

aus der Hand geben?

Ich halte die Schuldenbremse grundsätzlich für richtig. Wir haben

eine große Verantwortung für die nachfolgenden Generationen.

Alle Schulden, die wir heute machen, werden unsere Kinder und

Kindeskinder mit Zinsen zurückzahlen müssen. Genauso richtig

wie die Schuldenbremse ist aber, dass der Staat zur Erfüllung seiner

Aufgaben über ausreichende Steuereinnahmen verfügen muss,

insbesondere um in Bildung investieren zu können. Starke Schultern

sollen hier künftig mehr leisten als schwache.

Die Arbeit des Verfassungsschutzes und die mangelhafte Kontrolle

desselben hat durch den NSU-Komplex wiederholt massive und

grundsätzliche Kritik bis hin zur Infragestellung seiner Existenzberechtigung

geweckt. Wie gedenken Sie mit dem Verfassungsschutz

in Niedersachsen zukünftig zu verfahren?

Dazu hat Innenminister Pistorius in den letzten Wochen schon einiges

gesagt und mit der neuen Verfassungsschutzpräsidentin auch

ein gutes Zeichen für einen personellen Neuanfang gesetzt. Es gilt,

die teilweise eklatanten Fehlentwicklungen zu korrigieren, anzu-


egjo NIEDERSACHSEN interview 17

Blackbit neue Werbung

knüpfen an das, was sich bewährt hat und einen neuen,

moderaten und dennoch konsequenten, die Freiheitsrechte

und unseren Rechtsstaat wahrenden Verfassungsschutz zu

schaffen. Vereinbart haben wir unter anderem, dass die

politische Bildung künftig nicht mehr zu den Aufgaben

des Verfassungsschutzes gehören wird, dass wir die parlamentarische

Kontrolle des Verfassungsschutzes verbessern

werden und den Einsatz von V-Leuten deutlich einschränken

wollen.

Was betrachten Sie als die großen Veränderungsnotwendigkeiten

im Bildungsbereich?

Besonders wichtig ist die individuelle Förderung aller Kinder

und Jugendlichen in unseren Kindertagesstätten und

Schulen. Wir werden deswegen schon bald in Bezug auf die

Gesamtschulen alle bislang bestehenden Benachteiligungen

abbauen und für Wettbewerbsgleichheit sorgen. Um

diese Schulform auch im ländlichen Raum anbieten zu können,

sollen künftig auch vierzügige und – bei Sicherstellung

der qualitativen Voraussetzungen – sogar dreizügige

Gesamtschulen ermöglicht werden. Die Pflicht zur Fünfzügigkeit

soll entfallen. Und schließlich ist da noch die vielleicht

größte Herausforderung des Bildungswesens: Inklusion

– das selbstverständliche Dazugehören von Kindern

mit und ohne Behinderungen – das ist eine Generationenaufgabe,

die wir jetzt energisch anpacken müssen.

Die Abschaffung der Studiengebühren haben Sie vor der

Wahl in deutlichen Worten angekündigt. Bleibt es dabei?

Natürlich bleibt es bei der Abschaffung der Studiengebühren,

spätestens zum Wintersemester 2014/2015! Wir stehen

für eine konsequente Erhöhung der Teilhabechancen

für junge Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen.

Dazu gehört auch, dass wir Ihnen ein Studium ermöglichen

unabhängig vom Bildungshintergrund und von den sozialen

Verhältnissen ihrer Eltern.

Bilanzen im Blick,

Mandanten im Fokus.

Ministerpräsident Weil und sein neues Regierungsteam.

Der Name Seinige & Partner steht seit mehr als 60 Jahren für exzellente

Wirtschafts prüfung und Steuerberatung in Göttingen und ganz Deutschland.

Aus Tradition und Überzeugung steht der Mandant im Mittelpunkt unseres

Handelns. Deshalb werfen wir einen ganzheitlichen Blick auf Finanzen

und Unternehmen, betreuen persönlich und geben fundierte Empfehlungen.

Sprechen Sie uns an!

Seinige & Partner

Wagnerstraße 2

37085 Göttingen

Tel.: +49 551 4957-0

Fax: +49 551 4957-710

kontakt@seinige.de

www.seinige.de


18 PORTRAIT regjo niedersachsen regjo niedersachsen PORTRAIT 19

Das komplette Spektrum einer

modernen Mammadiagnostik im

Diagnostischen Brustzentrum

Göttingen umfasst:

Hochwertige Brustkrebsdiagnostik

Seit zehn Jahren existiert im Herzen Deutschlands am Göttinger Bahnhof ein Expertenzentrum für die hochwertige

Brustkrebsfrüherkennung. Die Expertise der Göttinger ist mittlerweile auch andernorts ein Vorbild.

Prof. Dr. Uwe Fischer (rechts) und Dr. Friedemann Baum (links),

die beiden Gründer des Brustzentrums Göttingen.

Ausführliches Aufnahme- und Vorgespräch

mit Anamnese-Erhebung, Beratung

und Risikoberatung bei familiär

erhöhtem Brustkrebsrisiko. Festlegung

eines individuellen

Diagnostik-Konzeptes.

Digitale dosisreduzierte Mammographie,

KM-Spektral-Mammographie,

Mammographie-Spezialaufnahmen,

Galaktographie.

Hochauflösende Mamma-MRT

(Tumorsuche, Prothesendiagnostik),

First-Pass-HR-MRT.

Hochauflösender Ultraschall (2D, 3D,

Panorama-View, Farbdoppler).

Stanzbiopsie (Ultraschall-gesteuert),

Vakuumbiopsie (Röntgen- oder MRgesteuert),

Punch-Biopsie, Feinnadelbiopsie,

Clip- und Drahtmarkierungen.

Peripheres Staging (CT Lunge und

Leber, Ultraschall Bauch und Becken).

Knochendichtemessungen (Lendenwirbelsäule

und Schenkelhals).

Zweitmeinungen.

Wissenschaftliche Gutachten.

Text: Volker Schönfeldt

Fotografie: Sven Grünewald

Jährlich erkranken in Deutschland rund 58.000 Frauen neu an

Brustkrebs und etwa 18.000 sterben pro Jahr daran. Wird der

Krebs frühzeitig erkannt, so steigt die Chance, ihn zu überleben,

immens. Früherkennung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass

sich die Tumorzellen noch im Milchgang befinden oder der Tumor

– sofern er den Milchgang verlassen hat – kleiner als 1 cm im

Durchmesser ist. Möglich wird die Entdeckung in diesem frühen

Stadium durch den konsequenten Einsatz von bildgebenden Untersuchungsverfahren.

Hierzu zählen die Mammografie, die Sonografie

(Ultraschall) und die Mamma-MRT (Kernspintomografie).

Die Fachgesellschaften empfehlen den regelmäßigen Einsatz dieser

Diagnostik ab dem 40. Lebensjahr, für Frauen mit einem familiären

Hochrisikoprofil sogar schon ab dem 30. Lebensjahr.

Das Ärzteteam vom Diagnostischen Brustzentrum Göttingen

bietet Mammadiagnostik auf hohem Niveau mit dem gesamten

Spektrum der Diagnosemethoden – und ist damit seit seiner

Gründung vor zehn Jahren das größte diagnostische Brustzentrum

in Deutschland. Fast 20.000 Patienten und Klienten sind in

dieser Zeit gegenüber vom Göttinger Bahnhof im Herzen Deutschlands

– und dort verkehrstechnisch exzellent angebunden – beraten

und untersucht worden: im Rahmen der Früherkennung, der

Abklärung unklarer Befunde oder der Überwachung nach Brustkrebs.

Was sind die Besonderheiten dieser Institution, die inzwischen

Modellcharakter für andere Regionen besitzt? Zu nennen ist

hier sicherlich die Vollständigkeit und Aktualität der apparativen

Möglichkeiten: Alle etablierten Untersuchungsverfahren werden

im Zentrum in der gegenwärtig modernsten Ausführung angeboten.

Hierzu gehören die digitale Vollfeldmammographie inklusive

der KM-Spektral-Mammographie, Ultraschallverfahren mit

hochauflösenden Schallköpfen und Farbdoppler-Option, die HR-

Mamma-MRT inklusive Prothesen-Check sowie sämtliche Möglichkeiten

der ambulanten Gewebeentnahme von der Stanz- bis

zur Vakuumbiopsie. Dies ermöglicht die komplette Abklärung von

auffälligen Befunden innerhalb eines Tages inklusive der möglichen

Gewebeentnahme – und alles aus einer Hand.

Sie haben eine Auffälligkeit an Ihrer Brust bemerkt? Der

nächste Gedanke liegt auf der Hand und macht Angst: Könnte dies

Brustkrebs sein? Das Team des Brustzentrums Göttingen vergibt

in solchen Fällen Termine noch am Tag des Anrufes. Hierfür steht

jeden Tag ein Team bestehend aus Arzt und MTRA „open end“ zur

Verfügung. Und im Falle einer Gewebeprobe liegt das endgültige

histologische Ergebnis am nächsten Tag vor. Dadurch kann die

Phase der Ungewissheit und Angst für die Patientin möglichst kurz

gehalten werden. Das gesamte Team im Diagnostischen Brustzentrum

Göttingen ist spezialisiert auf die Diagnostik und Abklärung

von Brusttumoren. Die Ärzte sind zum Teil schon 25 Jahre und

mehr auf dem Gebiet der Brustfrüherkennung tätig. Sämtliche

medizinisch-technischen Mitarbeiter sind examinierte MTRAs

mit der zusätzlichen „Zertifizierung zur Fachkraft für Mammadiagnostik“.

Von übergeordneter Bedeutung ist jedoch, dass die

Frau beziehungsweise die Patientin im Mittelpunkt aller dieser

Bemühungen steht. Einen besonderen Stellenwert für das Team

im Göttinger Brustzentrum nimmt daher die individuelle und risikoadaptierte

Betreuung ein, bei der primär das Gespräch, die Aufklärung

über die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren und

eine Beratung über das persönliche Risikoprofil im Vordergrund

stehen. Dies braucht Zeit! Und genau diese Zeit nehmen sich die

Ärzte im Brustzentrum. Erst nach einem ausführlichen Gespräch

wird ein Untersuchungskonzept festgelegt, das die besonderen

Umstände einer jeden Patientin berücksichtigt.

Über die Jahre hinweg haben die Ärzte im Brustzentrum

Göttingen neue Untersuchungsstrategien entwickelt, bei denen

eine Verbesserung der Trefferquoten und eine möglichst deutliche

Reduktion der eingesetzten Strahlendosis im Vordergrund stehen:

Das sogenannte „Göttinger Optipack“, eine Kombination aus

HR-Mamma-MRT und dosisreduzierter digitaler 1-Ebenen-Mammographie,

stellt derzeit das zuverlässigste Untersuchungskonzept

für die Früherkennung von Brustkrebs dar. Für die Zukunft

gehen die Entwicklungen im Brustzentrum sogar zunehmend in

die Richtung einer zuverlässigen Brustkrebsfrüherkennung ohne

Röntgenstrahlen und ohne Kompression (Quetschen der Brust).

Komplettiert wird das Leistungsspektrum im Diagnostischen

Brustzentrum Göttingen durch die regelmäßige Unterrichtung

und Schulung interessierter Ärzte und MTRA aus Deutschland,

Österreich und der Schweiz in der Durchführung qualitativ hochwertiger

Untersuchungen und in der Interpretation von Mammographie,

Ultraschall und Mamma-MRT. Hierfür werden jedes

Jahr sechs Wochenendkurse angeboten, die in den Praxisräumen

und dem benachbarten IC-Hotel abgehalten werden. Dieses Teaching-Konzept

wird begleitet durch eine Vielzahl an medizinischen

Fachbüchern, die die Göttinger Ärzte in den letzten Jahren

verfasst haben.

Und auch das Ambiente muss stimmen: Mit großzügigem

Blick über die Dächer der Göttinger Altstadt und ihre historischen

Kirchen ist es gelungen, auch im Inneren des Zentrums ein

Klima des Wohlfühlens zu schaffen – durch Formen und Farben,

aber auch durch eine besondere Zuneigung und Empathie aller

dort tätigen Mitarbeiter.

Diagnostisches Brustzentrum Göttingen Bahnhofsallee 1d

37081 Göttingen Telefon 0551-820740

www.brustzentrum-goettingen.de


egjo niedersachsen gesundheit 21

Humboldtstraße 4

38106 Braunschweig

Fon 0531 70 20 720

www.chiropraktoren.info

Josef Heinemeier

Master of Science in Chiropractic

AECC University of Portsmouth (GB)

Timo Schmidt

Master of Chiropractic

WIOC University of Glamorgan (GB)

Markus Knüppel

Master of Chiropractic

AECC Bournemouth University (GB)

Siena Rauskolb

Master of Chiropractic

AECC Bournemouth University (GB)

Janina Siedentop

Master of Chiropractic

AECC Bournemouth University (GB)

v.l.n.r., Siena Rauskolb, Janina Siedentop, Markus Knüppel

Gesundheit ist für jeden ein individuell erlebtes Wohlbefinden. Jeder Mensch

stellt sich dem Leben in seiner eigenen Weise und reagiert auf Herausforderungen

anders, denn jeder ist ein einzigartiges Wesen. Auf Basis dieses Verständnisses

arbeitet der Chiropraktor, der auf den Einsatz von Medikamenten

verzichtet. Während die konventionelle Medizin unterschiedlichen Menschen

bei Schmerzen das gleiche Medikament verschreibt und damit lediglich das

Symptom beseitigt, verfolgt der Chiropraktor das Ziel, die individuelle Ursache

zu erfassen. Er gibt den manuellen Impuls, dass der Körper sich aus sich selbst

heraus heilt, denn er gründet seinen Erfolg auf die Erfahrung, dass der Mensch

seine Gesundheit in sich trägt. (Josef Heinemeier & Timo Schmidt, 2013)

An der Ursache ansetzen

Die chiropraktische Erfahrung zeigt, dass die eigentliche Ursache von Rückenleiden oft wenig mit einem

diagnostizierten Bandscheibenvorfall zu tun hat, sondern vielfältigen Ursprungs sein kann.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Martin Salzer

Die Chiropraktoren Josef Heinemeier ( l.) und Timo Schmidt ( r. )

machen sich in ihrer Gemeinschaftspraxis auf die Suche nach den

tieferliegenden Ursachen von Rückenleiden.

„Rückenschmerzen zeichnen sich durch drei allgemeine

Merkmale aus: Erstens, sie treten in jedem Alter, jeder

Berufsgruppe und zu jeder beliebigen Zeit auf. Zweitens,

sie schränken die Lebensqualität ein und verringern die

Arbeitsleistung. Und drittens, sie sind der häufigste Grund

für Arztbesuche“, beschreibt Josef Heinemeier die Motivation

vieler Patienten, die ihn in seiner Gemeinschaftspraxis

Chiropraktoren Heinemeier und Schmidt in

Braunschweig aufsuchen. Dabei werden oftmals Bandscheibenvorfälle

festgestellt. Bei näherer Untersuchung

zeigt sich meistens, dass die Bandscheiben zwar Auslöser,

jedoch aus chiropraktischer Sicht nicht die einzige Ursache

für die Rückenbeschwerden sind. „Für viele Patienten

sind Bandscheibenoperationen die regelmäßige medizinische

Empfehlung. Dennoch ist es sinnvoll, zusätzliche

Behandlungsmöglichkeiten zu betrachten“, rät Heinemeier.

Praxispartner Timo Schmidt beobachtet: „Bandscheibenoperationen

können zwar zunächst hilfreich sein, um

die Schmerzen zu lindern. Wenn die Ursachen für den

Bandscheibenvorfall jedoch nicht behoben werden, besteht

die Gefahr, dass die Schmerzen wieder auftreten.“ Schmidt

erlebt täglich, dass Patienten mit Rückenschmerzen dringend

etwas dagegen tun wollen, aber angesichts der zahlreichen

Therapien, aktiv oder passiv, oft ratlos sind. „Da

jeder Mensch individuell zu betrachten ist, liegt es in der

Natur der Sache, dass es für jeden den für ihn angemessenen

Behandlungsplan zu erstellen gilt.“

„Dennoch ähneln wir uns in den Alltagsaktivitäten“,

ergänzt Chiropraktorin Siena Rauskolb. „Während des achtstündigen

Arbeitstages sitzen oder stehen wir. Einseitige

Körperhaltungen führen oftmals zu mechanischen Fehlfunktionen.

Obwohl uns bekannt ist, dass Muskelaufbautraining

und tägliche Bewegung effektive Maßnahmen

sind, um Rückenproblemen vorzubeugen, finden wir

nach der Arbeit meist nicht die Zeit oder haben keine Lust

Sport zu treiben, um diese Fehlhaltungen auszugleichen.

Dadurch haben wir

eine reduzierte Körperwahrnehmung,an

die wir uns gewöhnen

und sie somit als

normal betrachten.

Aus chiropraktischer

Sicht lassen sich Rückenschmerzen

in vielen

Fällen auf mechanische

Fehlfunktionen

zurückführen.“

Rauskolb ergänzt:

„Diese zu diagnostizieren,

zu behandeln

und diesen schließlich

vorzubeugen, sind

Kernaufgaben der

Chiropraktik.“ Die

Ergebnisse einer 2004

Die Chiropraktik versteht sich als Ergänzung

zur Schulmedizin. Der Chiropraktor

kann durch gezielte Impulse die Selbstheilungskräfte

aktivieren. Er arbeitet mit

den Händen und verzichtet auf den Einsatz

von Medikamenten, Operationen und

Technologien. Durch genaues Beobachten

des Bewegungsverhaltens, Ertastens

von Gewebeveränderungen und Gespräche

mit dem Patienten identifiziert er die

Ursachen der Beeinträchtigungen. Ein

Chiropraktor hat ein vier bis sechsjähriges

Hochschulstudium absolviert und

entspricht den Anforderungen der WHO-

Richtlinie sowie denen der Europäischen

Norm 16224.

www.chiropraktoren.info

im British Medical Journal veröffentlichten Studie zeigen,

wie entscheidend es ist, zunächst die Ursache von

Rückenschmerzen, nämlich d ie mechanischen

Einschränkungen der Wirbelsäule, zu behandeln.

„Denn erst, wenn die Blockaden korrigiert sind, ist es

auch sinnvoll, die Muskeln zu stärken und damit

die Bewegungsabläufe zu stabilisieren“, erklärt Josef Heinemeier.


22 medizin regjo niedersachsen regjo niedersachsen medizin 23

Bild: Klinikum Osnabrück GmbH

Operation Gesundheit

Krankenhäuser sind ein wichtiger Eckpfeiler der gesundheitlichen Versorgung. Niedersachsen verfügt über bedeutende

Gesundheitszentren, die mit Forschungsinstituten und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft eng vernetzt sind.


24 medizin regjo niedersachsen regjo niedersachsen medizin 25

Bild: Universitätsmedizin Göttingen/Ronald Schmidt

Stammzelllabor im Herzzentrum des Universitätsklinikums Göttingen.


26 medizin regjo niedersachsen regjo niedersachsen medizin 27

Bild: Klinikum Region Hannover/Stefan Gallwitz

Das Klinikum Region Hannover umfasst zahlreiche Einzelstandorte, an denen teils eine rege Bautätigkeit entfaltet wurde.


28 medizin regjo niedersachsen

regjo niedersachsen medizin 29

Bild: Kaiser/MHH

Operationssaal an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Text: Angela Andresen-Schneehage

Das Thema Gesundheit gehört zu den zentralen

Zukunftsfeldern Niedersachsens. Infolge des

demografischen Wandels und der kontinuierlichen

medizinischen Fortschritte ist die Gesundheitswirtschaft

eine der wichtigsten Wachstumsbranchen.

In 200 Krankenhäusern mit insgesamt

42.000 Betten betreuen etwa 100.000 Beschäftigte

jährlich 1,6 Millionen stationäre Fälle.

Zu den Hauptakteuren der medizinischen Versorgung

des Landes gehört das Klinikum Region

Hannover (KRH), das jährlich mehr als 300.000

Patienten stationär oder ambulant versorgt und

damit zu den größten kommunalen Krankenhausbetrieben

Deutschlands zählt.

Innovationen machen die Gesundheitswirtschaft

zu einer der wichtigsten Wachstumsbranchen.

An insgesamt zwölf verschiedenen Standorten in

der Landeshauptstadt und umliegenden Gemeinden

bieten die Häuser des Klinikums eine wohnortnahe

Versorgung. Darüber hinaus kooperieren sie

miteinander über medizinische Zentren, in denen

sämtliche Themen einer spezifischen Fachrichtung

gebündelt und koordiniert werden. So beschäftigt

sich beispielsweise das Kopfzentrum im Klinikum

Nordstadt mit der ganzheitlichen Behandlung von

Erkrankungen rund um den Kopf: Augenärzte,

HNO-Spezialisten, Neurologen und Neurochirurgen

arbeiten hier Hand in Hand und gewährleisten,

dass der medizinische Fortschritt bei Diagnostik

und Therapie auf höchstem Niveau umgesetzt

werden kann. Zu den häufigsten Gesundheitsstörungen

der Deutschen gehören Erkrankungen des

Herzens. Mit dem Zentrum für Kardiologie trägt

das Klinikum Region Hannover diesem Umstand

Rechnung: Die kardiologisch spezialisierten Abteilungen

in Neustadt am Rübenberge, Hannover-

Linden, Laatzen, Gehrden und Springe arbeiten

kontinuierlich zusammen und sind mit den internistischen

Fachabteilungen, Intensivstationen und

Notaufnahmen eng vernetzt.

In diesem Frühjahr wurde gerade das Bauchzentrum

im KRH Klinikum Robert Koch Gehrden

um ein Pankreaszentrum erweitert. Hier werden

Patienten mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse,

deren Verlauf häufig lebensbedrohlich ist,

interdisziplinär behandelt. „Erkrankungen der

Bauchspeicheldrüse sind hochkomplex und sehr

anspruchsvoll, daher ist die Abstimmung unter

Experten aus verschiedenen Fachbereichen sehr

wichtig, um für jeden Patienten individuell das

optimale Behandlungskonzept festzulegen“, betont

Dr. Jochen Wedemeyer, einer der Leiter des neu

gegründeten Zentrums.

Fortschritt bedeutet im KRH nicht nur eine

Weiterentwicklung der medizinischen und pflegerischen

Versorgung, sondern auch eine Moderni-


30 medizin regjo niedersachsen regjo niedersachsen medizin 31

Bild: Kaiser/MHH

Wie hier in der Medizinischen Hochschule

Hannover sind die Universitätskliniken

auch Katalysatoren

für die Entwicklung in der

Gesundheitswirtschaft.

Gesundheitsregion Hannover

Hannover ist einer der bedeutendsten deutschen Standorte der

Gesundheitswirtschaft. Jeder siebte Berufstätige ist bereits in der

Branche beschäftigt.

Die besonderen, international anerkannten Kompetenzen der

Region in der Gesundheitswirtschaft liegen in der Forschung, der

Infektionsbiologie, der Transplantations- und regenerativen Medizin,

in Biomedizintechnik und in Gesundheitsversorgung. Standortvorteil

Hannovers ist die ausgeprägte und eng vernetzte Forschungs-

und Hochschullandschaft.

Gesundheitsregion Göttingen e.V.

Die Gesundheitsbranche ist eine der wichtigsten Wirtschafts- und

Beschäftigungssektoren der Region. Mehr als 24.300 Angestellte

(über 17 % der Arbeitnehmer) und zahlreiche Selbstständige sind

alleine im Kerngebiet der Gesundheitsregion in diesem Sektor tätig.

Schwerpunktthemen der Gesundheitsregion Göttingen e.V., zu dessen

Gründungsmitgliedern die Universitätsmedizin gehört, sind

Prävention, die Generation 60+ sowie die Bekämpfung des Fachkräftemangels

im Gesundheitswesen.

Gesundheitsregion Osnabrücker Land

In Stadt und Landkreis Osnabrück arbeiten 17 Akut-Kliniken und

18 Kliniken aus dem Vorsorge- und Rehabereich. Die Dichte an

Krankenhausbetten, niedergelassenen Ärzten und Apotheken liegt

hier über dem Landesdurchschnitt. Zu den Schwerpunkttherapien

zählen Bypass-OPs und Knie-Endoprothesen. Vier Heilbäder generieren

im Gesundheitstourismus jährlich etwa eine Million Übernachtungen.

Mit 80 Unternehmen liegt das Osnabrücker

Land im Bereich der Gesundheitsindustrie des Landes hinter Hannover

und Göttingen auf Platz 3.

Gesundheitsregion Wolfsburg

Mit dem Geschäftsbereich Gesundheitswirtschaft hat die Wolfsburg

AG ein Netzwerk aus Unternehmen, Forschung, Investoren

und Akteuren der Gesundheitswirtschaft formiert, das in der Stadt

Angebote zu Prävention und Steigerung der Lebensqualität macht.

Wichtige inhaltliche Schwerpunkte sind die Betriebliche Gesundheitsförderung

und das betriebliche Gesundheitsmanagement sowie

die Herausforderungen unserer „alternden Gesellschaft“.

Gesundheitsregion E-Health Braunschweig

Die Anwendungen elektronischer Geräte zur medizinischen Versorgung

(E-Health) und die Ermöglichung eines selbstbestimmten

Lebens mithilfe unterstützender Technik (Ambient Assisted

Living) sind die zentralen Themen des Braunschweiger Netzwerkes

E-Health, zu dem 40 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft

und Gesundheitsversorgung. In Vorbereitung ist die Eröffnung

eines Beratungszentrums für Assistenzsysteme und barrierefreies

Wohnen.

Gesundheitsregion Cuxland Vital

Der Landkreis Cuxhaven möchte sich künftig stärker im Gesundheitstourismus

positionieren. Über die natürlichen gesundheitsfördernden

Heilmittel Meer, Boden und Klima hinaus bietet der

Kreis ein dichtes Netz an Wellness-Einrichtungen, medizinischtherapeutischen

und präventiven Vorsorgeangeboten sowie Erholung

und Fitness für Jung und Alt.

sierung der Infrastruktur. „Gute Qualität

hat auch etwas damit zu tun, dass man in

guten Prozessen arbeiten kann“, erläutert

Karsten Honsel, KRH-Geschäftsführer für

Finanzen und Infrastruktur. „Heute wird

eine völlig andere Medizin gemacht als zu

den Zeiten, in denen der überwiegende Teil

unserer Krankenhäuser gebaut wurde: Es

wird interprofessionell gearbeitet, Medizintechnik

wird gemeinsam genutzt, diagnostische

Maßnahmen sind in den Kliniken

zentral zu organisieren. Das alles bedarf

einer anderen Baulichkeit.“ Deshalb realisiert

die Stabsstelle Krankenhausneubau

des Klinikums Region Hannover eine Reihe

großer Bauprojekte wie das neue 535-Betten-Krankenhaus

auf dem Gelände des

bestehenden Klinikums Siloah im Zentrum

Hannovers, weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen

am Klinikum Großburgwedel

oder einen Neubau für die Chirurgie

des Klinikums Nordstadt.

Neben dem KRH verfügt die Niedersächsische

Landeshauptstadt über ein weiteres

wichtiges medizinisches Zentrum

mit herausragenden Forschungsleistungen:

die Medizinische Hochschule Hannover

(MHH) mit dem Universitätsklinikum,

die einen überregionalen Einzugsbereich

bedient. „Die MHH hat als medizinische

Universität einen Sonderstatus in der deutschen

Hochschullandschaft“, sagt Professor

Dr. med. Christopher Baum, seit April

2013 neuer Präsident der MHH. „In einer

sorgsam abgewogenen Kombination aus

Innovation und Tradition schaffen wir eine

kreative Kombination exzellenter Lehre,

Forschung und Krankenversorgung.“

Pionierarbeit leistet die MHH in der

Transplantationsmedizin; mit mehr als

400 Organverpflanzungen pro Jahr zählt

sie zu den international erfolgreichsten

Zentren dieser Art. Im Bereich der Lungentransplantationen

ist die MHH sogar

weltweit führend. Beim sogenannten Cochlea-Implantat

(CI), einer elektronischen

Reizprothese im Innenohr, spielt Hannovers

Hochschule sogar eine globale Vorreiterrolle.

Gemeinsam mit dem Deutschen

Hörzentrum und dem „Cochlear Implant

Centrum Wilhelm Hirte“ bildet die HNO-

Klinik der MHH das weltweit größte CI-

Zentrum. Ein Schwerpunkt des hannoverschen

CI-Konzepts ist die Frühversorgung

von hochgradig schwerhörigen und gehörlosen

Kindern, die bereits im ersten Lebensjahr

versorgt werden.

Auch in der Infektions- und Immunforschung

setzt die MHH Maßstäbe. In

einer Kooperation mit dem Braunschweiger

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

entstand gleich neben dem Campus

der MHH das Forschungszentrum „Twincore“.

Hier forschen Grundlagenwissenschaftler

und Mediziner Seite an Seite,

um die Krankheitserreger von Tuberkulose,

Aids oder Hepatitis wirkungsvoll

bekämpfen zu können. Außerdem entsteht

zur Zeit ebenfalls direkt neben dem

Campus das NIFE, das Niedersächsische

Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung

und Entwicklung. Gemeinsam

mit der Leibniz Universität Hannover,

der Stiftung Tierärztliche Hochschule und

dem Laserzentrum Hannover werden hier

innovative Implantate und Strategien im

Kampf gegen implantat-assoziierte Infektionen

entwickelt.

Mehr als 400 Organverpflanzungen in

der MHH sind internationale Spitze.

Als ein bürgernahes Unternehmen der

Gesundheitswirtschaft versteht sich das

Klinikum Osnabrück mit seinem breiten

therapeutischen Spektrum. Das Klinikum

mit insgesamt vier Standorten – in Georgsmarienhütte,

Dissen und zwei Häusern im

Stadtgebiet Osnabrücks – ist akademisches

Lehrkrankenhaus der Universität Münster


egjo niedersachsen medizin 33

Bild: Kaiser/MHH

Die Medizinische Hochschule Hannover und das Universitätsklinikum Göttingen liefern sich bei den Eckdaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen:

Die MHH hat 7.610 MItarbeiter, 2.960 Studenten, 34 Fachkliniken und betreut jährlich 57.000 Patienten stationär und 415.000 ambulant.

„KWS und ich.

So entsteht Fortschritt.“

Forschung und Züchtung mit Weitblick entwickeln Lösungen

für das Leben von morgen. Dieser Herausforderung stellen

wir uns mit hohem Verantwortungsbewusstsein für Mensch

und Natur. Seit mehr als 150 Jahren.

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und regionaler Marktführer im medizinischen und pflegerischen

Bereich. Zu den Herausforderungen, denen sich das

Klinikum stellt, gehört der sich rasch weiterentwickelnde

Bereich der Geriatrie und Palliativmedizin. „Der Schwerpunkt

ist dabei heute die einzigartige Verzahnung von

Akutmedizin und Frührehabilitation“, so Chefarzt Prof.

Dr. Dieter Lüttje. „Für mehrfacherkrankte und hochbetagte

Patienten ist dies, wie inzwischen wissenschaftlich

nachgewiesen wurde, die Behandlungsform der Wahl.“

Auf diesem Spezialgebiet hat sich das Osnabrücker Klinikum,

auch dank der engen Zusammenarbeit mit den niedergelassenen

Ärzten der Region, in den vergangenen Jahren

erfolgreich positioniert. Zurzeit errichtet das städtische

Klinikum einen Neubau als Zentrum für Geriatrie, Neurologie

und Frührehabilitation. Durch Investitionen von 34

Millionen Euro entsteht hier ein Trakt mit 220 neuen Betten,

der voraussichtlich im kommenden Jahr eingeweiht

werden kann.

Die großen Kliniken entwickeln sich zunehmend zu spezialisierten

Zentren der regionalen Medizinversorgung.

Auch die Hochleistungsmedizin für Sportler ist im Klinikum

zuhause: Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie,

Unfall- und Handchirurgie Dr. Martin Engelhardt genießt

als Kniespezialist bundesweit eine hohe Reputation in

der Sportmedizin. Als leitender Orthopäde der Deutschen

Olympiamannschaft für die Spiele in Peking 2008 und

Athen 2004 betreute er Athleten mit Problemen des Bewegungsapparates,

insbesondere nach Unfällen; aktuell ist er

Mitglied der medizinischen Kommission des olympischen

Sportbundes.

Mit der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde ist im

Landkreis Osnabrück ein weiteres überregional relevantes

Krankenhaus beheimatet. Das integriere Herzzentrum

gehört mit über 10.000 stationär behandelten Patienten pro

Jahr zu den fünf größten und modernsten Spezialkliniken

dieser Art in der Bundesrepublik. Das Haus mit Fachabteilungen

für Kardiologie, Anästhesiologie, Herzchirurgie

und Rehabilitation bietet alle Möglichkeiten der Diagnostik

und Therapie bei angeborenen sowie erworbenen Herzund

Gefäßkrankheiten.

Spezialisten: Der telemedizinische Dienst „Medico

Cuxhaven“ hilft etwa in der Hochseeschifffahrt.

Eine sehr spezielle Form der medizinischen Versorgung hat

in Cuxhaven eine lange Tradition: die Telemedizin. Was

vor 80 Jahren als „Der funkmedizinische Dienst“ begann,

ist heute eine mit satellitengesteuerter Kommunikationstechnik

ausgestattete Behandlungsmöglichkeit. Auch über

große Entfernungen hinweg, insbesondere im Bereich der

Hochseeschifffahrt, stellen die Ärzte des telemedizinischen

Dienstes „Medico Cuxhaven“ Diagnosen und geben therapeutische

Empfehlungen.

Einen zentralen Schwerpunkt der niedersächsischen

Krankenversorgung stellt die Universitätsmedizin Göttingen

(UMG) dar, unter deren Dach die Medizinische Fakultät

der Georg-August-Universität und das Universitätsklinikum

zusammengefasst sind. Als einziges Krankenhaus

der Maximalversorgung in Südniedersachsen erfüllt die

UMG weitgehende Aufgaben der Daseinsvorsorge; einzelne

medizinische Spezialdisziplinen versorgen ein Einzugsgebiet

weit über den Kreis und die angrenzenden Bundesländer

hinaus. Gleichzeitig ist die Einrichtung der größte

Arbeitgeber und – durch die Angliederung von acht Schulen

für Fachberufe im Gesundheitswesen – auch einer der

wichtigsten Ausbilder der Region.


egjo niedersachsen medizin 35

„Das KRH Klinikum Region Hannover steht mit

seinen zwölf Krankenhäusern für eine wohnortnahe

Patientenversorgung, die der Bevölkerung

in der Region Hannover ein hochwertiges medizinisches

Angebot garantiert. An jedem Standort

steht unseren Patienten ein umfassendes

Leistungsangebot zur Verfügung, bei Bedarf

können sie jederzeit unkompliziert in eine unserer

spezialisierten Fachabteilungen verlegt werden.

Als einer der größten kommunalen Klinikbetreiber

in Deutschland versorgt das KRH mit

8.500 Beschäftigten jährlich rund 135.000 Patienten

stationär und mehr als 180.000 ambulant.

Damit gehören wir zu den großen Arbeitgebern

in der Region Hannover.

In unserem Ausbildungszentrum verfügen wir

über sieben Krankenpflegeschulen, eine Hebammenschule

und eine Schule für Physiotherapie.

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten bestehen

etwa im kaufmännischen und IT-Bereich. Mit

rund 700 Ausbildungsplätzen, davon etwa 650

in Gesundheitsberufen, ist das KRH einer der

größten Ausbildungsbetriebe der Region.“

Norbert Ohnesorg,

Geschäftsführer des Klinikums Region Hannover

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Ihre Chance

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mit Behinderung ihre Mobilität und Unabhängigkeit

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und Dienstleistungen aus den Bereichen Prothetik, Orthetik,

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Eine wesentliche Bedeutung erlangt die UMG allerdings

durch ihre auch international bedeutenden Forschungsschwerpunkte,

bei denen sich die Akteure besonders auf

gesellschaftlich relevante Krankheiten konzentrieren: die

Bereiche der Neurowissenschaften, der Herz-Kreislaufwissenschaften

mit dem zentralen Thema Herzinsuffizienz

und Regeneration sowie der Onkologie.

Die Vernetzung der Universitätsmedizin Göttingen

mit universitären und außeruniversitären Strukturen

am Standort Göttingen – wie zum Beispiel durch enge

Kooperationen mit den Max-Planck-Instituten und dem

Deutschen Primatenzentrum – hat zur Gründung mehrerer

interdisziplinärer Einrichtungen und Verbundprojekte

geführt: dem Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften

(GZMB), dem Zentrum für Neurobiologie des

Verhaltens (ZNV), dem Bernstein-Zentrum für Computational

Neuroscience (BCCN) sowie dem Europäischen Neurowissenschaftlichen

Institut (ENI-G). Letzteres widmet

sich der experimentellen Erforschung des Nervensystems.

Ziel ist es, Mechanismen der Gehirnfunktion zu erkennen

und die Entstehungsprozesse von Erkrankungen zu entschlüsseln,

damit künftig verbesserte Behandlungsmöglichkeiten

von Leiden wie Schizophrenie, Parkinson oder

Alzheimer entwickelt werden können.

Eine für Niedersachsen einzigartige stationäre Einrichtung

zur Betreuung schwerstkranker und sterbender

Menschen ist das Palliativzentrum der Universitätsmedizin

Göttingen. und bundesweit einmalig ist das jüngste

Göttinger Versorgungsangebot: das Operative Kinderzentrum

(OPKiZ). „Experten aus den Bereichen Kinderorthopädie,

Kinderneurochirurgie sowie Kinderchirurgie und

Kinderurologie der UMG haben es gegründet, um Kinder

und ihre speziellen Erkrankungen noch besser betreuen zu

können“, erläutert Dr. Martin Siess, Vorstand Krankenversorgung

der UMG. „Auf einer eigenen, für das neue Zentrum

eingerichteten Station betreuen neun Fachärzte der

drei Schwerpunktbereiche junge Patienten in einer kind-,

jugend- und elterngerechten Umgebung.“

In der deutschen Gesundheitswirtschaft vollziehe

sich derzeit ein grundlegender Perspektivwechsel, beob-

Bilder (4): Klinikum Region Hannover/Stefan Gallwitz


egjo niedersachsen medizin 37

Bild: Universitätsmedizin Göttingen/Ronald Schmidt, Delovska

Die Universitätsmedizin Göttingen kommt auf 7.176 Mitarbeiter, 3.600 Studenten, 40 Fachkliniken und versorgt jährlich 54.000

Patienten stationär und 121.000 ambulant.

Wir feiern zehn Jahre Symrise – Momente der Inspiration, Momente des Entdeckens, Momente der

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achtet das vor fünf Jahren gegründete „Netzwerk Deutsche

Gesundheitsregionen“. Statt als belastender Kostenfaktor

präsentiere die Branche sich heute als Wachstums- und

Innovationsmotor; die steigende Nachfrage nach gesundheitsbezogenen

Produkten und Dienstleistungen habe

mehrere Regionen Deutschlands dazu bewogen, sich auf

diesem Sektor entsprechend zu profilieren. Durch Kooperationen

zwischen medizinischen Versorgungseinrichtungen,

Wissenschaft und Wirtschaft sollen die vorhandenen

Potenziale genutzt und mittels der Vernetzung zu

sogenannten Gesundheitsregionen das Bild der jeweiligen

Standortqualitäten geschärft werden. In verschiedenen

Regionen Niedersachsens haben sich bereits Akteure

der Gesundheitsversorgung zu solchen Netzwerken zusammengeschlossen

(siehe S. 30).

Neue Wege in der Gesundheitsversorgung will Niedersachsen

mit einem auf drei Jahre angelegten Pilotprojekt

des Gesundheitsministeriums beschreiten, bei dem die

drei Landkreise Emsland, Heidekreis und Wolfenbüttel zu

„Zukunftsregionen Gesundheit“ erklärt wurden. Hier soll

- moderiert durch örtliche Behörden und unter Beteiligung

von Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen

– darauf hingewirkt werden, die medizinische

Versorgung vor dem Hintergrund des demografischen

Wandels sicherzustellen, ihre Qualität und Wirtschaftlichkeit

zu verbessern und die Gesunderhaltung zu stärken.

Eine wichtige Aufgabe ist dabei die Gewinnung von ärztlichem

Nachwuchs in ländlichen Regionen.

Die „BioRegioN“: 21 Universitäten, 34 Institute und

mehr als 200 Unternehmen in den Life Sciences.

Als zentrale Kontaktstelle für Gesundheitswirtschaft und

Life Sciences in Niedersachsen fungiert die Landesinitiative

„BioRegioN“ des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums.

Das Netzwerk verbindet Partner aus Wirtschaft,

Wissenschaft und Politik, um exzellente Forschungsergebnisse

einer optimalen Vermarktung zuzuführen, Unternehmensansiedlungen

zu fördern und den Wirtschaftsund

Innovationsstandort Niedersachsen im nationalen

wie internationalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken. Mit

seinen 21 Universitäten, 34 Instituten und mehr als 200

Unternehmen der Life Science Branche hat das Cluster ein

großes Potenzial. „Unternehmen mit einem hohen Anteil


egjo niedersachsen medizin 39

„Als Krankenhaus der Maximalversorgung sorgt

das Klinikum dafür, dass die uns anvertrauten

Patienten schnell eine medizinische Versorgung

erhalten. Eine schnelle medizinische Versorgung,

ggf. unter Einbeziehung unserer Kooperationspartner,

bedeutet letztendlich auch, schnelle

Genesung und damit Rückkehr an den Arbeitsplatz

– ein nicht unerheblicher Faktor in der

Gesundheitswirtschaft. Darüber hinaus zählt das

Klinikum Osnabrück zu den größten Arbeitgebern

dieser Region. Fast 2.000 Menschen sind im Klinikum

beschäftigt und tragen somit auch zum

Wohlstand der Region bei. Ebenso bedeutend für

die Gesundheitswirtschaft der Region sind unsere

Partnerunternehmen: Zahlreiche Lieferanten,

Medizinproduktehersteller, Apotheken, Banken

und Versicherungen, niedergelassene Ärzte, pflegerische

Dienste und andere profitieren vom Klinikum

Osnabrück. Deutlich wird dies auch im

Hinblick auf unsere Investitionen. So werden wir

im laufenden Geschäftsjahr etwa 32 Mio. Euro

für das Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation

investieren. Unsere Baupartner kommen dabei

mehrheitlich aus der Region.“

Thomas Fehnker,

Klinikum Osnabrück

Bilder (2): Klinikum Osnabrück GmbH

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WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

an Forschung & Entwicklung können gerade hier durch

die Universitäten Hannover, Göttingen und Braunschweig

exzellente Partner finden. Und zwar nicht nur in den universitären

Einrichtungen, sondern auch durch diverse

hochspezialisierte Ausgründungen“, sagt Robert Schavan.

Er ist Vorstand der Syntellix AG, einem jungen Unternehmen,

das sich auf Forschung, Entwicklung und Herstellung

hoch innovativer selbstauflösender Metall-Implantate

für die Medizin spezialisiert hat. Der diesjährige Sieger des

Innovationspreises der deutschen Wirtschaft kooperiert

ebenso mit der Medizinischen Hochschule Hannover wie

der Weltmarktführer der Prothetik, die Otto Bock Health-

Care aus Duderstadt. Mitglied eines engen Forschungsverbunds

ist auch das Göttinger Unternehmen Sartorius

Stedim Biotech, Anbieter von innovativen Einweg-Technologien

in der biopharmazeutischen Industrie. Prof. Dr.

Oscar-Werner Reif, Forschungsleiter und Mitglied des Verwaltungsrats:

„An den hiesigen Hochschulen sowie an den

Fraunhofer und Max-Planck-Instituten wird extrem gute

Forschung betrieben. Wir haben dort viele Partner, mit

denen wir insbesondere in der Entwicklung eng zusammenarbeiten.

Diese vielfältigen Kooperationen helfen uns

auch bei der Suche nach Fachkräften.“

Sichtbares Zeichen für den Life Sciences Standort

Niedersachsen: die Leitmesse Biotechnica.

Mit neuen medizinischen Technologien und wichtigen

Erkenntnissen in der Grundlagenforschung betätigen die

Niedersachsen sich gerne als Schrittmacher in der Gesundheitswirtschaft.

Insbesondere die Kooperationen zwischen

Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben eine

zentrale Bedeutung für die Entwicklung der Life Sciences

am Standort Niedersachsen. Zum europäischen Zentrum

für Lebenswissenschaften, Biotechnologie und Labortechnik

wird das Land wieder im kommenden Herbst, wenn in

Hannover erneut die Leitmesse „Biotechnica“ ausgerichtet

wird.

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40 Magazin regjo niedersachsen regjo niedersachsen Magazin 41

G e s u n d h e i t

i n f o r m at i o n s t e c h n i k

O r t h o p ä d i e

O p t i k

Bewegend

Das Projekt „eHealth“

Bewegungsprofis

Lupenbrillen für Mediziner

Die Radverkehrsförderung ist für den Landkreis

Northeim ein zentrales Thema.

In Braunschweig wird an einem flexiblen Informationssystem für den medizinischen

Datenaustausch gearbeitet – und damit in die technologische Spitze vorgestoßen.

Das Sanitätshaus o|r|t ist ein kompetenter

Spezialist für orthopädische Probleme.

Die Bajohr OPTECmed aus Einbeck ist der größte Anbieter von Lupenbrillen für Mediziner.

Diese haben sich zu einem wertvollen medizinische Hilfsmittel entwickelt.

Die Entwicklung des Radverkehrs nimmt

im Landkreis Northeim einen hohen Stellenwert

ein – die Bürger mit ihren Wünschen

und Anregungen können sich aktiv

einbringen. Die Kreisverwaltung fungiert

als Moderator und Koordinator, aber auch

als Ideengeber. Vielfältige Events wie die

Fahrradkonferenz oder der alljährliche

Fahrradtag zeugen von der guten Zusammenarbeit

und einem hohen Engagement,

das sich auszahlt. Positives Feedback von

Gästen und Bürgern, die steigende Anzahl

von Radwanderern und Übernachtungen

sind Indizien, dass Northeim auf dem richtigen

Weg ist.

Auf dem Erreichten will sich der Landkreis

aber nicht ausruhen. Der jetzige Radverkehrsanteil

liegt bei geschätzten fünf bis

zehn Prozent, in den nächsten zehn Jahren

soll er auf 20 Prozent erhöht werden.

Dies dient nicht nur dem Klima- und Lärmschutz,

sondern hat auch positive Begleiteigenschaften

wie Gesundheitsförderung und

eine aktive Freizeitgestaltung. Ein Schritt

zur Steigerung der Qualität und Quantität

ist die Weiterentwicklung des Basis-Radwegenetzes.

Der Landkreis Northeim ist eine

Fahrradregion, in der es aufwärts geht –

und das nicht nur topografisch. VS

Im Notfall kommt es auf Minuten an:

Bestehen Vorerkrankungen, welche Medikamente

hat der Patient genommen und

wie sehen die nächsten Behandlungsschritte

aus? Schnelle Antworten könnte

eine Gesundheitsdatenbank liefern, aus

der Patientendaten und selbst Röntgenbilder

allen behandelnden Ärzten zur Verfügung

stehen. Die technologischen Voraussetzungen

werden dafür gerade geschaffen:

in Braunschweig.

Rund 293.000 Euro aus dem europäischen

Fonds für Regionale Entwicklung

(EFRE) hat das Land Niedersachsen jetzt

für das Projekt des Braunschweiger Informatik-

und Technologie-Zentrum GmbH

(BITZ) freigegeben, die Stadt Braunschweig

hat weitere 195.000 Euro aus dem europäischen

Regionalentwicklungsfonds beigesteuert.

„Damit stehen fast 490.000 Euro

zur Verfügung, um die medizinische und

pflegerische Versorgung durch hochmoderne

Informationstechnologie zu verbessern“,

freut sich Wirtschaftsdezernent

Joachim Roth. Damit kann das Projekt

eHealth.Braunschweig in die zweite Runde

gehen, indem die früheren Konzepte und

die bereits gegründete Gesundheitsdatenbank

für Niedersachsen jetzt fortgeführt

und technologisch umgesetzt werden.

Dabei geht es um einen sicheren Datenaustausch

zwischen Kliniken, niedergelassenen

Ärzten sowie ambulanter und stationärer

Pflege – mit Zustimmung und zum

Wohl der Patienten.

„Vor diesem Hintergrund soll im Großraum

Braunschweig eine Dienstleistungsregion

etabliert werden, um die interprofessionelle

Kommunikation mittels

eHealth-Technologien voranzutreiben. Wir

haben darin ein Alleinstellungsmerkmal

in der Region“, ergänzt Dr. Maik Plischke,

Geschäftsführer des BITZ und Projektleiter

von eHealth.Braunschweig. Das BITZ koordiniert

in diesem Großrojekt über 40 Partner

aus Wissenschaft, Wirtschaft und Versorgung.

Und Joachim Roth weist auf die

Bedeutung des Projektes für Braunschweig

hin: „Auf diesem Gebiet haben sich Stadt

und Region fast unbemerkt eine Spitzenstellung

erarbeitet. eHealth ist ein echtes

regionales Wachstumsprojekt, das auf die

Zukunft ausgerichtet ist und perfekt zum

Forschungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort

Braunschweig passt.“ JS

Weitere Informationen über das Projekt

eHealth unter www.ehealth-braunschweig.de

Schon seit über 15 Jahren sorgt das Sanitätshaus

o|r|t für mehr Lebensqualität. Die

drei Buchstaben des von Orthopädietechnikmeister

Armin Asselmeyer geführten

Unternehmens stehen für Orthopädie,

Rehabilitation und Technik. In diesen

Bereichen sowie der Brustprothetik, Kompressionstherapie

und Homecare arbeiten

insgesamt 140 Spezialisten. Für mehr

Gesundheit, Unabhängigkeit, Aktivität und

Mobilität wird hingegen nicht nur in Göttingen

gesorgt. Auch in Einbeck, Northeim,

Bad Lauterberg, Salzgitter und Hildesheim

ist das Unternehmen präsent. Dabei

macht es keinen Unterschied, ob jemand

mit einer Sportverletzung, einer Behinderung

oder als Rehabilitations- oder Pflegepatient

Unterstützung benötigt: Bei o|r|t

hat man einen breiten Erfahrungsschatz

rund um das Thema Bewegung. Dies wird

durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken,

Ärzten, Apotheken, Pflegeheimen,

Integrationskindergärten, Therapiepraxen

und Podologen gewährleistet. So kann auf

jedes individuelle Bedürfnis eingegangen

werden.

VS

Weitere Informationen finden Sie unter

www.o-r-t.de

Bajohr OPTECmed ist auf die professionelle

Anpassung von Lupenbrillen in der

Zahnmedizin und Chirurgie spezialisiert.

Als einziger Optiker bundesweit ist

Bajohr von ZEISS Meditec als Fachhändler

autorisiert, diese hochwertigen Lupensysteme

anzupassen und zu vertreiben. Die

Unternehmenszentrale befindet sich in der

Hansestraße in Einbeck. Dort bietet ein

Showroom zum Beispiel Zahnärzten die

Möglichkeit, an modernen Untersuchungseinheiten

Lupenbrillen, Lichtsysteme und

Mikroskope unter Praxisbedingungen zu

testen. Einbeck ist auch Sitz des technischen

Kundendienstes.

Lupenbrillen dienen Ärzten dazu,

feinste Strukturen unter hoher Vergrößerung

und Beleuchtung im definierten

Behandlungsabstand einwandfrei zu

erkennen. Bei operativen Eingriffen und

für Zahnmediziner sind Lupenbrillen heute

bei zahlreichen Behandlungen ein unverzichtbares

Instrument.

Die Optiken der Lupensysteme fertigt

ZEISS. Diese werden in eine Spezialbrille

unter Berücksichtigung des Arbeitsabstandes,

der Operationsfläche und des Behandlungsabstandes

individuell von Bajohr

montiert. Zudem wird eine etwaige Fehlsichtigkeit

bei der Berechnung des Gesamtsystems

berücksichtigt.

Bajohr präsentiert mit seinem Team

die hochwertigen ZEISS-Optiken ganzjährig

auf zahlreichen Tagungen und Messen

für Mediziner. Mit dem ersten Modell

Balupo 1 hat Bajohr OPTECmed eine

ergänzende zweite Produktlinie entwickelt.

Die Spezial-Galilei-Lupenbrille verfügt über

einen Sport-Schutzrahmen von Adidas und

verbindet hohe Qualität mit Top-Design.

Bajohr OPTECmed bietet einen bundesweiten

Außendienst-Service, der täglich

niedergelassene Ärzte und Kliniken

zur Anpassung der Spezialbrillen besucht.

Auch für die Schweiz hat Bajohr den ZEISS-

Händlervertrag erhalten und versorgt Ärzte

nunmehr von dort. Das Produktprogramm

der Lupenbrillen und LED-Lichtsysteme

wird in Kooperation mit ZEISS erweitert

und der Vertrieb auch für weitere Medizinprodukte

ausgebaut. Inhaber Christoph

Bajohr freut sich über diesen Erfolg. VS

Weitere Informationen über das Unternehmen und die Lupenbrillen finden Sie im Internet

unter www.lupenbrille.de

Bilder: Rochau – Fotolia.com, Claudia Hurtig

Bilder: Sanitätshaus o|r|t, Bajohr Optecmed


egjo niedersachsen portrait 43

Oben: Geschäftsführer vom Fruchthof Northeim: Nils,

Marc und Lutz Hasenbeck. Rechts: Moderner Frische-Dienstleister:

Fruchthof Northeim.

Frische für die Mitte

Der Fruchthof Northeim liegt im Herzen Deutschlands. Der moderne Fruchtgroßhändler und -logistiker

expandiert nicht nur geografisch, sondern liefert inzwischen auch küchenfertig vorverarbeitete Produkte.

Vielfalt

Universitäre Medizin in Göttingen.

Neugier auf neue Erkenntnisse.

Zum Vorteil unserer Patienten.

Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität, Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen, Telefon 05 51 / 39 - 0, www.universitaetsmedizin-goettingen.de

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Wolfgang Beisert

Die Arbeit beim Fruchtgroßhändler Fruchthof Northeim

pulsiert täglich 24 Stunden: Tag und Nacht treffen frisches

Obst und Gemüse ein und werden im temperierten

Umschlaglager verräumt. Nachts werden die Bestellungen

der Restaurants, Großküchen oder Lebensmittelgeschäfte

zusammengestellt und früh morgens mit über 50 Kühl-Lkw

ausgeliefert. Tagsüber telefonieren die Einkäufer mit deutschen

und europäischen Erzeugern; das Team vom Verkauf

nimmt Bestellungen entgegen und berät die Kunden

zu den Sortimenten. Im Cash&Carry-Markt suchen zeitgleich

Gastronomen und Händler persönlich ihre frische

Ware aus und werden auch hier fachkundig durch das Verkaufspersonal

beraten.

„In den vergangenen Jahren haben wir unsere Marktposition

in der Mitte Deutschlands ausbauen können“, so

Geschäftsführer Lutz Hasenbeck.

Neben Niedersachsen, Westthüringen und Nordhessen

kam das östliche Nordrhein-Westfalen als neues Vertriebsgebiet

hinzu. Täglich werden 800 bis 1000 Tonnen

frisches Obst und Gemüse im gesamten Absatzgebiet verteilt.

Die Umschlaglager verfügen über 17.000 m 2 Klimaund

Kühlfläche. Zudem wurde die Lkw-Flotte in diesem

Frühjahr komplett erneuert. Heute ist der Fruchthof Northeim

einer der modernsten Fruchtgroßhändler und Frischelogistiker

im deutschen Fruchtgroßhandel. Die Filiale

in Mühlhausen und die 100-prozentige Tochtergesellschaft

Suhr Fruchthandel in Braunschweig sorgen für eine kundennahe

Versorgung und Logistik.

Der Fruchthof Northeim führt ein Sortiment von bis

zu 350 Obst- und Gemüsesorten im Programm – je nach

Saison. Dank langjähriger Partner bei den Erzeugern bietet

der Frische-Logistiker dabei eine große Liefersicherheit.

„Im aktuellen Trend liegen regionale Produkte und Frische-

Convenience“, so Peter Ewerlin, Leiter Marketing und Vertrieb.

„Gerade die Gastronomie wünscht sich küchenfertig

vorverarbeitete Produkte.“ Deshalb hat sich das Unternehmen

in den vergangenen Jahren auch vom reinen Fruchtimporteur

zum Frische-Dienstleister entwickelt – und war

damit wegweisend in Deutschland. „Neben Obst, Gemüse,

Salaten oder Exoten liefern wir immer mehr Frischeprodukte

wie geschälte und vorgegarte Kartoffeln, Feinkostsalate,

Ready Cuts, Molkereiprodukte oder auch Aufstriche,

Desserts und Säfte“, so Peter Ewerlin. „Diese temperaturempfindlichen

Waren liefern wir in einer geschlossenen

Kühlkette aus einer Hand.“

Qualität bei den Frischeprodukten ist beim Fruchthof

Northeim Teil systematisch organisierter Abläufe – das

Unternehmen arbeitet nach einem detailliert dokumentierten

Qualitätsmanagement. Das bedeutet: Die geschulten

Mitarbeiter im Umschlaglager vom Fruchthof Northeim

kontrollieren jede eintreffende Lieferung, entnehmen

Proben, prüfen die Temperatur und hinterlegen die rückverfolgbaren

Daten im System. Der Fruchtgroßhändler ist

unter anderem nach DIN EN ISO 9001:2008, dem International

Food Standard (IFS), QS und der EG-Öko-Verordnung

zertifiziert. „Genauso wichtig wie die Qualität sind

für uns auch die zwischenmenschlichen Kontakte“, betont

Geschäftsführer Lutz Hasenbeck. „Die täglichen Gespräche

mit unseren Kunden und den Erzeugern schaffen ein großes

Vertrauen untereinander. Hinter jeder Ware und jeder

Dienstleistung stehen Menschen – gerade das begeistert

mich am Fruchthandel jeden Tag.“


Bitte achten Sie auf das

Großgedruckte!

Zum dritten Mal lautet das Kundenurteil: Bestnote!

regjo niedersachsen gesundheit 45

Pflege nah und individuell

Die Tilch Verwaltungsgesellschaft aus Northeim ist regional verwurzelt. Der neue Kooperationspartner des

RegJo hat in Südniedersachsen ein Netz an alternativen Pflegeeinrichtungen aufgebaut.

Text: Sven Grünewald Fotografie: Tilch Verwaltungsgesellschaft

Angefangen hat alles mit zwei Betten in Uslar. Sven Tilchs

Großmutter wurde seinerzeit zu Hause gepflegt – für Tilchs

Mutter eine so prägende, erfüllende Erfahrung, dass die

Lehrerin umschulte und sich zur Krankenschwester ausbilden

ließ. Der Grundstein für das heutige Unternehmen war

gelegt. Aus den anfangs zwei Betten im ein-Frau-Betrieb ist

2013, im 25. Jubiläumsjahr des Unternehmens, eine Vielzahl

von Einrichtungen geworden, die Pflege- und Seniorenheime,

Behinderten-Einrichtungen, Betreutes Wohnen

und Ambulante Pflege in Uslar, Northeim, Katlenburg-Lindau,

Göttingen, Dransfeld, Groß Schneen und Friedland

umfassen. Ein vielfältiger, bunter Blumenstrauß mit inzwischen

etwa 320 Mitarbeitern.

Eine Bilderbuchentwicklung „vom Bauchladen bis zum größeren

Betrieb“, wie Sven Tilch es beschreibt. Das persönliche

Engagement, das den Pflegebetrieb von Anfang an

kennzeichnete, hat sich bis heute erhalten – in Gestalt der

relativ kleinen, vor Ort eingebundenen und gut vernetzten

Pflegeeinrichtungen, aber auch im Anspruch an die Mitarbeiter.

„Die oberste Priorität in meinem Unternehmen

ist gesellschaftliche Teilhabe sowie soziale Integration der

Betreuten zu ermöglichen und Sicherheit zu bieten“, sagt

Sven Tilch. Sicherheit, das heißt Qualität in der Betreuung.

Und die kommt von den Mitarbeitern. Die eigene Ausbildung

im Betrieb ist für Tilch das A und O, ergänzt um ständige

Fortbildung des Personals und ein Augenmerk auf die

persönliche Entwicklung der Mitarbeiter, die an die herausfordernden

Ansprüche der Pflege herangeführt werden

müssen – eine fachliche Qualifikation ist ebenso wichtig

wie menschliche Wärme und Vorurteilsfreiheit. Aufgrund

dieser Haltung wurde das Unternehmen 2011 als eines der

Top 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand ausgezeichnet

und 2012 erreichte es sogar den dritten Platz beim

„Top Job“-Award für die besten Arbeitgeber.

Bei all dem Erfolg ist die Bodenhaftung erhalten geblieben.

Man versteht sich als regionales Unternehmen mit regionaler

Verantwortung und dem nötigen Fingerspitzengefühl:

Patentlösungen gibt es nicht, Konzepte werden immer an

die lokalen Gegebenheiten angepasst und zusammen mit

den dortigen Akteuren entwickelt. Dieses Regionalprinzip

ist eine Grundüberzeugung von Tilch: „Wir tragen mit dazu

bei, Gemeindestrukturen zu erhalten. Zum Beispiel beliefert

uns immer die Apotheke vor Ort. Das sehen andere

Unternehmen anders. Aber ich verdiene mein Geld in der

Region und ich verteile es dort.“ Deshalb ist Tilch auch

„Schulbetrieb“ und Kooperationspartner der Carl-Friedrich-Gauß-Schule

in Groß Schneen: Er bietet den Schülern

alljährlich 20 Praktikumsplätze. Zudem geht es dieses Jahr

im Juni zu den Gandersheimer Domfestspielen, zu denen

Tilch 450 Schüler und rund 550 in seinen Einrichtungen

wohnende Senioren zu einem exklusiv aufgeführten Kabarett

mit anschließendem Mittagessen einlädt.


P E T E R A N D E R S & P a r t n e r - S t e u e r b e r a t u n g s g e s e l l s c h a f t

regjo niedersachsen interview 47

Wir sind eine Steuerberatungsgesellschaft, die sich auch auf die Beratung der Dienstleister des Gesundheitswesens spezialisiert hat und unter anderem

folgende Leistungen erbringt:

Erstellung von Jahresabschlüssen auch nach Pflegebuchführungsverordnung SGB XI sowie die Fertigung aller Steuererklärungen • Existensgründung

• Steuerliche & betriebswirtschaftliche Aspekte im Rahmen des SGB V, GOÄ & GOZ > MVZ, Berufsausübungsgemeinschaft (fachübergreifende überörtliche)

oder Praxisgemeinschaft • Erstellung des gesamten Rechnungswesens einschließlich des Personalwesens • Begleitung in sämtlichen steuer- und sozialversicherungsrechtlichen

Prüfungen

Geschäftsführende Partner: Peter Anders, Steuerberater & Veit Krebs, Steuerberater

Sitz: Ringstraße 14 37441 Bad Sachsa 05523 9446-0 05523 9446-33 www.peter-anders.de

Zweitniederlassung: Meyenburgstr. 6 99734 Nordhausen 03631 9097-0 03631 9097-33 info@peter-anders.de

P E T E R A N D E R S - S t e u e r b e r a t u n g s g e s e l l s c h a f t s g e s e l l s c h a f t m b H

Wir sind eine Steuerberatungsgesellschaft, die sich auch auf die Beratung der Dienstleister des Gesundheitswesens spezialisiert hat und unter anderem

folgende Leistungen erbringt:

• Steuerliche Gestaltungsberatung • Testamentsvollstreckung • Mitwirkung an den Pflegesatzrahmenvereinbarungen nach dem SGB XI

• Unternehmensnachfolgberatungen • Finanzierungsberatung für Unternehmen • Ertrags-, schenkungs- u. erbschaftssteuerliche Gestaltung

• Steuerliche optimierte Alterversorgeplanung - Vermögensaufbau

Geschäftsführende Partner: Peter Anders, Steuerberater & Veit Krebs, Steuerberater

Sitz: Ringstraße 14 37441 Bad Sachsa 05523 9446-0 05523 9446-33 www.peter-anders.de

Zweitniederlassung: Meyenburgstr. 6 99734 Nordhausen 03631 9097-0 03631 9097-33 info@peter-anders.de

Vier Spezialisten für Implantologie führen in Hannover ein Zentrum für moderne Zahnheilkunde.

„Wieder befreit lachen …“

Interview mit den vier Spezialisten für Implantologie der Privatzahnklinik Hannover: Dr. Andreas Groetz M.Sc.,

Burkhard Klossner M.Sc., Michael Schroeder und Dr. Klaus Seegers M.Sc.

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Interview: Martina Deubner Fotografie: Privatzahnklinik Hannover

Schöne, gesunde Zähne sind für die meisten sehr wichtig.

Was kann der Verlust bedeuten?

Dr. Seegers: Schöne, gesunde Zähne machen einen Teil

der Ausstrahlung aus – mit unserem Lächeln begegnen

wir anderen Menschen. Wenn wir nicht mehr frei lächeln

können, dann leidet das Selbstwertgefühl. Wenn Zähne

fehlen, ist das häufig auch Auslöser für Kopfschmerzen,

Tinnitus, Verspannungen.

Sie setzen bei der Wiederherstellung vor allem auf Implantate

– welche Vorteile hat das gegenüber herkömmlichen

Methoden?

Dr. Groetz: Implantate können nach Abschluss des Knochenwachstums

in jedem Alter eingesetzt werden. Vorhandene

gesunde Zähne werden nicht geschädigt, wie bei

herkömmlichen Methoden und man erhält ein Maß an

natürlicher Ästhetik, das andere Methoden nicht erreichen

– man kann wieder befreit lachen, reden, kauen.

Was passiert, wenn man Implantate bekommt und wie lang

dauert das?

B. Klossner: Man kann keine pauschale Aussage machen,

jeder Fall ist individuell. Eine sorgfältige Planung ist sehr

wichtig. Die eigentliche Implantat-OP erfolgt minimalinvasiv

und nach Bedarf in Dämmerschlaf oder in Narkose.

Aufgrund der schonenden Verfahren sind die Einheilzeiten

kurz und auch die Provisoriumszeit dauert meist nur

einige Wochen.

Die Privatzahnklinik ist ein Kompetenzzentrum für

moderne Zahnheilkunde – was bieten Sie Ihren Patienten?

M. Schroeder: Wir bieten unseren Patienten sehr viel:

Zum einen sind wir ein hochqualifiziertes Zahnärzteteam

und alle zertifizierte Implantologen mit viel Erfahrung.

Zum anderen bieten wir alles unter einem Dach –

professionelle Beratung und Behandlung in allen zahnmedizinischen

Fragen, exakte Diagnostik durch modernste

digitale Verfahren, ein hauseigenes High-End-Labor mit

zwei Meistern und zehn Technikern und ein engagiertes

Serviceteam. Und das alles in denkmalgeschützter Architektur

mit einem einzigartigen Ambiente, in dem sich die

Patienten wohlfühlen.

Wie gelingt es Ihnen, Ihre hohen Maßstäbe zu erfüllen?

Dr. Seegers: Wir Ärzte haben uns selbst verpflichtet, uns

regelmäßig fortzubilden und unseren Mitarbeitern bieten

wir diese Möglichkeit ebenfalls. Auch haben wir regelmäßige

Qualitätskontrollen eingeführt und sind technisch

immer auf dem neuesten Stand. Wir nehmen uns

außerdem für jeden Patienten sehr viel Zeit und erarbeiten

alle Patientenfälle gemeinsam, sodass das Knowhow

von allen einfließt und jeder Patient ganz individuell

betreut und versorgt werden kann.

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Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Ottobock

Der Alltag mit Zerebralparese ist alles andere als leicht.

Um Kindern mit diesem Krankheitsbild die bestmögliche

Unterstützung zu bieten, hat die Firma Ottobock aus

Duderstadt die neue Broschüre „Den Alltag meistern –

24-Stunden-Konzept“ herausgebracht. Symptomatisch

für die Zerebralparese sind spastische Lähmungen an den

Extremitäten. Die motorische Entwicklung der Kinder ist

verlangsamt, Kleinkinder krabbeln und laufen später als

andere Kinder – oder erreichen diesen Meilenstein erst gar

nicht. Dabei sind gerade die ersten vier Lebensjahre eines

Kindes für die motorische und mentale Entwicklung von

Kindern am Wichtigsten.

Kinder mit Bewegungsstörungen sind jedoch häufig

entwicklungsverzögert und können sich weniger stark in

Spiel, Essen und freier Bewegung üben. Oft sind sie primär

damit beschäftigt, gegen die Schwerkraft zu „arbeiten“.

Das Spielen mit Gleichaltrigen ist nicht oder nur

schwer möglich. Den Kindern eine an ihre individuelle

Situation angepasste Haltungsunterstützung zu geben,

ermöglicht ihnen eine höhere Mobilität und gibt ihnen

mehr Freiraum zur Interaktion. Die frühkindliche Unterstützung

in diesem Bereich ist eines der wichtigsten Ziele

im Bereich der Produktentwicklung von Ottobock. Eine

bestimmte Behandlungsmethode bei Zerebralparese gibt

es jedoch nicht, sondern muss individuell dem Kind angepasst

werden.

Die Broschüre vermittelt informativ und detailliert,

wie Eltern ihre Kinder täglich und in allen Alltagssituationen

fördern können; spezielle Hilfsmittel werden vorgestellt,

die das Leben im Alltag erleichtern. Gemeinsam mit

der Firma Leckey und Prime Engineering arbeitet Ottobock

an der Entwicklung neuer Produkte in diesem Bereich. Ab

dem Säuglingsalter können bewegungsgestörte Kinder so

individuell gefördert werden. Mit dem Squiggles Sitz kann

zum Beispiel das Kind symmetrisch und stabil gestützt

werden. Es wird aufrecht positioniert, wodurch die Nahrungsaufnahme

erleichtert wird. Für jede Situation sind

praktische Hilfsmittel aufgelistet und in ihrer Funktion

erklärt. Auch Themen wie die wichtigsten Therapien für

Kinder mit neurologischen Störungen und Tipps, wie der

Eltern-Rücken beim täglichen Heben gesund bleibt, werden

in der Broschüre angesprochen.

Sehr wichtig für die Entwicklung, so betont man bei

Ottobock, ist die gute Zusammenarbeit aller am Versorgungsprozess

des Kindes Beteiligten, insbesondere der

Eltern und Therapeuten. Therapeuten sollen die Eltern

gut verständlich über Therapiemöglichkeiten und geeignete

Hilfsmittel informieren können. Speziell für Techniker

und Therapeuten hat Ottobock daher das Handbuch

„Grundlagen der Versorgungspraxis“ herausgegeben. Es

vermittelt medizinisches und therapeutisches Wissen für

den Umgang mit Kindern mit Zerebralparese anschaulich

und verständlich. Das Buch ist in drei Themenkomplexe

gegliedert. Der erste Teil behandelt das Thema Frühförderung,

was darunter zu verstehen ist und beschreibt

die grundlegenden motorischen Entwicklungen des Kindes.

Im zweiten Teil wird die Wichtigkeit der Hilfsmittelversorgung

bei Kindern mit Zerebralparese demonstriert

und Ziele der physiotherapeutischen Behandlung erörtert.

Das Buch schließt mit der optimalen Hilfsmittelberatung

im dritten Kapitel. Ottobock möchte mit diesem Handbuch

den interdisziplinären Dialog fördern. Die mentale

und motorische Entwicklung der Kinder wird umso besser

gefördert je früher sie dem Entwicklungsstand angepasste

Hilfsmittel erhalten.

Die Broschüre „Den Alltag meistern – 24-Stunden-Konzept“

ist unter www.ottobock.de abrufbar.


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Stefan Gemmeke (links) ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in der Göttinger Kanzlei Renneberg + Partner, Dr. Lars Niemann

(rechts) ist Wirtschaftsprüfer bei der Hannoveraner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft N.Treuhand.

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zeigt, wie Unternehmen aus der Jahresabschlussprüfung mehr herausholen als nur ein Testat.

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Einmal im Jahr kündigen sich in größeren Unternehmen die

Wirtschaftsprüfer an, um Buchhaltung und Jahresabschluss

unter die Lupe zu nehmen. Die Abschlussprüfung wird von

vielen Unternehmen für eine lästige Pflichtübung gehalten;

ein zusätzlicher Nutzen zum Bestätigungsvermerk wird verkannt.

„Dabei bieten wir den Unternehmen sehr viel mehr

als nur ein Testat“, sagt Stefan Gemmeke von Renneberg +

Partner in Göttingen. Ein Mehrwert kann laut Gemmeke

beispielsweise in der Identifikation von Schwachstellen in

den Abläufen des geprüften Unternehmens bestehen.

Gemmeke ist einer von fünf Wirtschaftsprüfern der

Kooperation Nordwest, einem Verbund von vier Wirtschaftskanzleien

in Niedersachsen und Hamburg, die ein

gemeinsames Ziel verfolgen: die interdisziplinäre Beratung

von Mittelständlern in den Bereichen Steuern, Recht, Wirtschaftsprüfung

und Betriebswirtschaft. Zur Kooperation

Nordwest gehören neben Renneberg + Partner die Kanzleien

Lüders Warneboldt & Partner und Passarge + Killmer

sowie die N.Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

mit insgesamt rund 120 Mitarbeitern.

„Als Wirtschaftsprüfer verkaufen wir in erster Linie

die Sicherheit, dass der Jahresabschluss ordnungsgemäß

aufgestellt wurde“, sagt Lars Niemann von der N.Treuhand

in Hannover. An diesem Testat haben die Stakeholder der

Unternehmen ein elementares Interesse: „Gesellschafter,

Banken, Gläubiger, Arbeitnehmer und das Finanzamt wollen

wissen, ob das Management ordentlich arbeitet und

brauchen ein unabhängiges Urteil“, erklärt Niemann.

Bei der Jahresabschlussprüfung gehen die Wirtschaftsprüfer

risiko- und prozessorientiert vor. Dabei stoßen sie

auch auf Schwachstellen, die dem Management verborgen

geblieben sind. „Es kann zum Beispiel sein, dass die Eingangsrechnungen

bei Kreditoren nicht ordnungsgemäß

erfasst und verarbeitet werden“, berichtet Niemann von

einem Praxisfall. Als Folge hat das Unternehmen Rechnungen

doppelt bezahlt. Bis die Wirtschaftsprüfer den Fehler

bei der Jahresabschlussprüfung aufgedeckt haben. Dabei

reichen oft einfache Maßnahmen, um Problemzonen zu

meistern. Beispiel Unterschlagung: „Dieses Risiko lässt sich

durch eine bessere Aufgabenverteilung auf mehrere Mitarbeiter

und das Vieraugenprinzip eindämmen“, erklärt Gemmeke

und verspricht: „Für jedes Risiko gibt es eine passende

Lösung.“

Auch in den IT-Systemen der Unternehmen finden die

Wirtschaftsprüfer der Kooperation Nordwest offene Flanken.

Für besonders riskant halten Gemmeke und Niemann

unkontrollierte Zugriffe von Softwarelieferanten auf vertrauliche

Unternehmensdaten. Auch nicht nachvollziehbare

Programmänderungen durch IT-Dienstleister gehören

zu den typischen Problemzonen im IT-Bereich. In anderen

Fällen erlauben falsche Zugriffsrechte zu vielen Mitarbeitern

den unkontrollierten Zugriff auf Daten und Programme.

„Dann besteht die Gefahr der vorsätzlichen oder

versehentlichen Manipulation“, warnt Niemann.

Wenn die Experten der Kooperation Nordwest bei

Abschlussprüfungen auf Schwachstellen stoßen, ist das

für die Unternehmen eine echte Chance: „Wir zeigen Mittelständlern

Schwachstellen auf und erklären die Gefahren“,

sagt Wirtschaftsprüfer Stefan Gemmeke. Sein Kollege

Lars Niemann ergänzt: „Nur wer seine Problemzonen

erkennt, kann seine Prozesse verbessern und Risiken minimieren.“

Weitere Informationen unter www.kooperationnordwest.de


egjo niedersachsen energie 53

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Nordwesten Niedersachsens

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Impulsgeber Energieregion

Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern hat Dr. Kröcher von der Regio Gmbh eine Potenzialstudie für

die Energieregion Nordwest-Niedersachsen erstellt. Mit eindrucksvollen Ergebnissen.

Text: Stefanie Stüting Fotografie: Oldenburger Energiecluster OLEC e.V.

Mitten in der Energiewende machen eine kontroverse

Energiepolitik und uneindeutige politische Rahmenbedingungen

die für Unternehmen existenziell wichtige Planungssicherheit

zunehmend unmöglich. Was ist dran, an

der großen Vision von den Regenerativen Energien, vom

sauberen Strom und dem dazugehörigen wirtschaftlichen

Rückenwind? Dr. Uwe Kröcher, Geschäftsführer der regio

gmbh, Institut für Regionalentwicklung und Informationssysteme,

hat zusammen mit seinem Team eine Potenzialstudie

für die Energieregion Nordwest-Niedersachsen

erstellt, die jetzt vorliegt und mit ihren Ergebnissen überrascht.

Mehr als 440 ansässige Unternehmen, Betriebe und

Forschungseinrichtungen haben Dr. Köcher und sein Team

befragt. Klar wird dabei eins: dem Nordwesten Deutschlands

ist es gelungen, sich von einer ehemals strukturschwachen

Region zu einer überregional führenden Energieregion

in Deutschland zu entwickeln. Rund 30.000

Menschen im Nordwesten sind heute in der Energiebranche

beschäftigt, das sind rund 5 Prozent der regionalen Beschäftigung

insgesamt.

13 Prozent des in Deutschland erzeugten Windstroms

stammte im Jahre 2011 aus dem Nordwesten. 7,5 Prozent

des insgesamt in Deutschland erzeugten grünen Stroms

werden in der Region erzeugt. Über diese starken Zahlen

hinaus attestieren die Forscher dem Nordwesten in ihrer

Studie auch langfristig ausreichende Potenziale als eine der

Energieregionen, die besonders vom energiewirtschaftlichen

Wandel profitieren und hier auch in Zukunft eine

tragende Rolle spielen können. Die Region ist Energiedrehscheibe

von fossilen Energieträgern, zunehmend wichtiger

Standort im Ausbau der Offshore-Windenergie und

Sitz großer Hersteller von Erzeugungsanlagen regenerativer

Energien gleichermaßen. In vier Bereichen ist die Energiewirtschaft

in der Region besonders stark: dem Sektor

der „fossilen Energieträger“, dem Bereich „Onshore-Windenergie“

mit den beiden führenden deutschen Herstellern

Enercon in Aurich und GE Wind in Salzbergen, der „Offshore-Windenergie“,

die eine besondere Rolle einnimmt,

weil damit eine hohe regionale Fertigungstiefe verbunden

ist und viertens dem Bereich „Bioenergie“ mit bedeutenden

Herstellern von Biogasanlagen wie EnviTec, Weltec oder

Seva. Darüber hinaus hat sich der Nordwes ten nicht nur

als Produktionsstandort von erneuerbarer Energie, sondern

auch als Standort für bedeutende Technologieanbieter etabliert.

Die „Potenzialstudie Energieregion Nordwest“ wurde

für die Wachstumsregion Emsachse und Oldenburger Energiecluster

gemeinsam von der ARSU GmbH, Nord/LB bzw.

CIMA Regional wirtschaft und der regio gmbh erarbeitet.

Weitere Infos unter: www.energiecluster.de


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50+ und noch lange nicht zu alt

Der Beschäftigungspakt „50TOP!“ ist Bestandteil des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“. Ziel ist,

durch persönliche Aktivierung die Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser zu verbessern.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: 50TOP!

Eine Umfrage unter 1.000 Personaldienstleistern ergab,

dass 28 Prozent der Unternehmen versuchen, ältere

Arbeitnehmer an sich zu binden. Gingen vor einigen Jahren

noch viele Ältere in den Vorruhestand und Altersteilzeit,

erkennen heute Arbeitgeber immer mehr die Vorteile

älterer Arbeitnehmer: Verlässlichkeit, Flexibilität durch

Unabhängigkeit von familiären und finanziellen Verpflichtungen,

große Erfahrungswerte. Mitarbeiter jenseits

der 50 gehören lange nicht zum alten Eisen und Leistungsfähigkeit

ist keineswegs eine Frage des Alters, sondern

eine Frage der Qualifikation. Zu diesem Paradigmenwechsel

in der Wahrnehmung der Personalverantwortlichen in

den Unternehmen beizutragen, ist seit 2005 die Aufgabe

des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“, finanziert

durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Der besondere Fokus dieses bis 2015 laufenden Programms

liegt auf der Integration älterer Langzeitarbeitsloser

in den Regionen, mittlerweile kümmern sich 78 regionale

Beschäftigungspakte um die Umsetzung. Von Anfang

an dabei ist der Beschäftigungspakt „50TOP!“, dem sieben

niedersächsische Jobcenter angehören: Braunschweig,

Celle, Goslar, Nienburg, Region Hannover, Salzgitter und

Wolfenbüttel.

Der Pakt konzentriert sich auf die Stärkung individueller

Kompetenzen und Leistungen der älteren Erwerbslosen,

die Entwicklung individueller Integrationsstrategien

und auf eine Sensibilisierung des Arbeitsmarktes für

ältere Arbeitnehmer. Viele Arbeitgeber, insbesondere aus

klein- und mittelständischen Unternehmen, unterstützen

den Pakt mit der Einstellung von Teilnehmern aus dem

Projekt. Sie haben erkannt, dass die Potenziale bei ihren

neuen Arbeitnehmern vorhanden sind und sind zufrieden

Ältere Arbeitnehmer wieder in Lohn

und Brot bringen – das große Ziel des

Beschäftigungspaktes „50TOP!“.

mit der Beratung durch die Mitarbeiter von „50 TOP!“.

Eine individuelle Betreuung und ganzheitliche Beratung

sind dabei das A und O – inklusive aktiver Ansprache der

potenziellen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Mit internen

Angeboten und Maßnahmen bei Bildungsträgern können

Kunden des Beschäftigungspakts ihre vorhandenen

Kompetenzen erkennen, vertiefen und verstärken. Durch

den Einsatz von Bewerbungskonzepten und -strategien

können sie ihre Fähigkeiten wiederentdecken und ihren

Erfahrungsschatz schätzen lernen. Mit dem Pakt-Beitritt

des Jobcenters Region Hannover wurde 2008 zudem ein

weiterer Impuls gesetzt, welcher die Gesundheitsförderung

im Visier hat. Mit der Herstellung einer Gesundheitskompetenz

und daraus resultierender Arbeitsfähigkeit und

Arbeitsmotivation lassen sich die Ziele des Beschäftigungspaktes

gut erreichen.

Ein Erfolg ist sichtbar: Fast jeder Dritte wird zumindest

vorübergehend integriert; im Pakt gelangen 2012 insgesamt

2.500 Integrationen in sozialversicherungspflichtige

Beschäftigungsverhältnisse, darunter über die Hälfte

in Dauerbeschäftigungen. Der Erfolg kommt auch dem

Projekt zugute, das sich zu einem erheblichen Teil daraus

finanziert. Kerstin Kuechler-Kakoschke, eine der Initiatorinnen

von „50TOP!“ und stellvertretende Geschäftsführerin

des Jobcenters Region Hannover, will bis 2015 die neu

erprobten Maßnahmen konsolidieren: „Ziel ist es, nach

umfassender Evaluation die Experimentierphase nunmehr

nachhaltig in ein Regelwerk zu überführen, sodass

alle Grundsicherungsträger bundesweit von den Projekterkenntnissen

und guten Beispielen profitieren.“

Weiter Informationen unter www.50top.de


egjo niedersachsen druck 57

Das höchste Gut des Unternehmens sind und bleiben die Mitarbeiter: 35 Männer und Frauen beschäftigt die Goltze Druck

GmbH heute. Geschäftsführer Klaus Fromm legt dabei besonderen Wert auf ein kollegiales Miteinander.

Für die Zukunft gedruckt

Steter Wandel als Leitmotiv: Seit über 60 Jahren ist die Goltze Druck GmbH auf dem Markt positioniert.

Ein neuer Schwerpunkt des Unternehmens ist das klimakompensierte Drucken.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Ronald Schmidt

An die Goltze Druck GmbH & Co. KG in Göttingen stellt

Geschäftsführer und Mitinhaber Klaus Fromm ähnliche

Anforderungen wie an sich selbst: Fromm ist gelernter

Buchdrucker und studierte nach seiner Prüfung zum Industriemeister-Druck

noch Betriebswirtschaften. Konstante

Weiterentwicklung ist bei Goltze deshalb fester Bestandteil

des Unternehmenskonzeptes. Stets mit der Zeit gegangen,

hat die Druckerei nicht nur in neue Maschinen investiert

und sich auf Nischen spezialisiert, sondern setzt zudem auf

ein zertifiziertes Qualitätsmanagement und klimakompensiertes

Drucken.

Das Unternehmen, das 1951 durch Erich Goltze

gegründet wurde, ist heute im Gewerbegebiet Göttingen-

Grone ansässig und beschäftigt 35 Mitarbeiter. Im Laufe der

Jahre investierte die Druckerei immer wieder in modernere

Maschinen, bereits 1959 forcierte Goltze den Einstieg

in den Offsetdruck. Auch die Buchbinderei und der Broschürendruck

wurden stetig modernisiert. Dabei wird Qualität

nach wie vor groß geschrieben. Zum Beweis ließ sich

das Unternehmen bereits 1999 vom TÜV nach DIN EN ISO

9001:2008 zertifizieren. „Damit garantieren wir unseren

Kunden Produktionssicherheit und Effektivität im Bereich

Offsetdruck“, erklärt Fromm.

Seit 2012 setzt die Druckerei Goltze zudem auf klimakompensiertes

Drucken und wurde dafür mit dem Zertifikat

der Druck- und Medienverbände (BVDM) ausgezeichnet.

Es bescheinigt, dass alle CO 2

-Emissionen, die

vom Papierverbrauch bis zur Endlogistik bei der Produktion

von Druckerzeugnissen entstehen, ausgeglichen werden.

Diese Leistung kann auf Wunsch auftragsbezogen

angewendet werden. Dazu werden Klimaschutz-Zertifikate

der Firma FirstClimate erworben – zu einem Preis,

der anhand der Auftragsdaten und mit Hilfe des Klimarechners

des BVDM berechnet wird. Das Geld kommt anschließend

einem Emissionsminderungsprojekt zugute, zum Beispiel

einem Windpark in der Türkei. Über eine individuelle

Identifikationsnummer kann der Kunde im Internet unter

www.bvdm-online.de nachvollziehen, welches Projekt er

unterstützt hat. Zudem erscheint das entsprechende Logo

„Print-CO 2

-kompensiert“ auf dem Druckerzeugnis.

Neben dem klassischen Offsetdruck setzt das Unternehmen

seit Herbst 2012 auch auf den professionellen

Digitaldruck. Dafür wurde in eine neue Maschine der

Marke Xeros investiert, die Druck, Schnitt und Heftung in

einem Arbeitsgang bewältigt. Zudem strebt Goltze Druck

einen Ausbau der Produktion und Verarbeitung von Kleinfalzungen

aus Dünndruckpapier an. Verwendung finden

diese zum Beispiel in Form von Verpackungsbeilagen.

„Für diese Nische gibt es einen hohen Bedarf, den wir

uns zunutze machen“, so Klaus Fromm. Mit dem Produkt

„Goltze Lightface 50G“ ist das Unternehmen zudem exklusiver

Partner verschiedener Pharma- und Kosmetikhersteller.

Auch mit der Zeit gegangen ist der Internetauftritt des

Unternehmens. Dort bietet Goltze Einblicke in die regelmäßig

erweiterte Ausstattung der Druckerei und präsentiert

das vollständige Portfolio – vom Offsetdruck bis hin zur

Druck-Veredelung, für die sich das Unternehmen ebenso

einen Namen gemacht hat. Ob klassische Folienkaschierung,

aufwendig gestaltete Prägungen oder spezielle Lackierungen,

zum Einsatz kommen sowohl innovative als auch

konventionelle Veredelungstechniken. Damit werden nicht

nur ästhetische Zwecke verfolgt, sondern zudem sollen die

Druckerzeugnisse vor Abnutzung und dem Einfluss von

UV-Strahlen geschützt werden. Die Druckerei Goltze wird

dafür selbst in Kürze eine eigene neue Unternehmensbroschüre

präsentieren.

Die Druckerei im Internet finden Sie unter www.goltze.de


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Jubiläumsausgabe – 10 Jahre RegJo im ICE

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58 jubiläum regjo niedersachsen

regjo niedersachsen jubiläum 59

Das Regional-Journal für Niedersachsen

I/2003

Standort Niedersachsen

Das Regional-Journal für Niedersachsen

I/2006

Das Regional-Journal für Niedersachsen

II/2006

Das Regional-Journal für Niedersachsen

II/2007

Gut platziert

Leuchtturmeffekte

Das Regional-Journal für Niedersachsen II/2007 Hannover Wasserwirtschaft MS-Zentrum RegJo Spezial Sachsen

Mit

Sachsen

Spezial

Runde Sache

10

10 Jahre RegJo Niedersachsen

10 Jahre RegJo Niedersachsen

Das Regional-Journal für Niedersachsen

I/2008

Das Regional-Journal für Niedersachsen

Arbeitszeitkonten

II/2008

Das Regional-Journal für Niedersachsen

I/2009

Das Regional-Journal für Niedersachsen

II/2009 5,00 €

Das Regional-Journal für Niedersachsen

I/2010

Zukunft leben

GipfelStürmer

Bildung

Space Time

Windige Zeiten

Das Regional-Journal für Niedersachsen

II/2010

Das Regional-Journal für Niedersachsen

I/2011

Das Regional-Journal für Niedersachsen

II/2011

Das Regional-Journal für Niedersachsen

I/2012

Das Regional-Journal für Niedersachsen

II/2012

Abgefahren!

15 Jahre mit Weitblick

I/2013

Schutzgebühr 5,00 €

Kraftpakete

Das Regional-Journal für Niedersachsen

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tanzende Verhältnisse

Wolfsburg – das Auto?

Mit RegJo Spezial

Norderney

Das Regional-Journal für Niedersachsen XXXXXX XXXXXX XXXXXX XXXXXX

Die 10 Jahres-Edition

Verschiedene Blickwinkel

Seit zehn Jahren sind wir in Niedersachsen unterwegs und lassen das Land in unserem Magazin mit dem ICE durch

die ganze Republik touren. Da haben sich einige Themen angesammelt, die wir Ihnen in einem Best-of präsentieren.

Text: Laura Vele


10 Jahre RegJo Niedersachsen

10 Jahre RegJo Niedersachsen

60 jubiläum regjo niedersachsen regjo niedersachsen jubiläum 61

Jubiläum

10

1/2003

Reiseland Niedersachsen

Niedersachsen steht flächenmäßig auf Platz zwei der größten Bundesländer und hat eine

enorme landschaftliche Vielfalt. Wandern in der Lüneburger Heide, Schwimmen in der

Nordsee oder ein Städtetrip nach Hannover – das erste RegJo Niedersachsen stellt die Höhepunkte

des Reiselandes vor. Doch wie steht es aktuell um die Beliebtheit bei deutschen Touristen?

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern machen seit Jahren das Rennen unter sich

aus. Danach variieren die Angaben je nach Statistik. Niedersachsen schwankt aber meist

zwischen dem 3. und 6. Platz – angesichts 16 Bundesländer kein schlechtes Ergebnis.

Weitere Themen

Biotechnologie: Niedersachsen im bundesweiten Vergleich auf Platz 5 – Gastronomie: Wo es

sich am besten speisen und nächtigen lässt

Bild: Gabriele Rohde - Fotolia.com


10 Jahre RegJo Niedersachsen

10 Jahre RegJo Niedersachsen

Jubiläum

10

regjo niedersachsen jubiläum 63

1/2004

Der Club der Besten

RegJo 1/2004 befasste sich mit einem,

für die technisch weniger versierten

Leser, abstrakten Thema: der Adaptronik

(Adaption durch Elektronik). Das

Kompetenznetz Adaptronik richtet seinen

Fokus auf die Weiterentwicklung

innovativer, adaptiver Werkstoffe und

Verfahren, welche die Verhaltensweisen

der Natur nachempfinden. Und besonders

in Niedersachsen ist man da gut aufgestellt.

Es hat als erstes Bundesland mit

dem Deutschen Zentrum für Luft- und

Raumfahrt (DLR) die Schlüsseltechnologie

Adaptronik frühzeitig besetzt und

konnte eine bundes- und europaweite

Alleinstellung erreichen.

Bild: Frauenhofer LBF

Weitere Themen

JadeWeserPort: große Eröffnungsparty

2009, spätestens aber 2010 – Metropolregionen:

die Entscheidung, ob Hannover-Braunschweig-Göttingen

als Metropolregion

anerkannt wird, steht bevor

2/2003

Themen

Interview: Christian Wulff besorgt um Image des Landes – Fahrzeugindustrie: Ohne Zulieferer läuft

nichts mehr – Fotoindustrie: Firmen entdecken die frühere Hochburg Braunschweig wieder


10 Jahre RegJo Niedersachsen

10 Jahre RegJo Niedersachsen

Jubiläum

10

regjo niedersachsen jubiläum 65

Themen

2006 ist rund: Niedersachsen erwartet gespannt die Fußball-Weltmeisterschaft – Im

Kloster Bursfelde lernt man á la „Benedikt for Management“: Seminarwissen wie vor

1.500 Jahren zwischen Geist und Business

1/2005

Bilder(3): Matthias Müller

2/2004

Zukunftsformel n-21

Ende 2001 traf Deutschland der „PISA-Schock“. Mögliche Ursachen für

die schlechten Ergebnisse der deutschen Schüler wurden immer wieder

durchgekaut, neue Lehrpläne und Lernmethoden entwickelt und wieder

verworfen. Mit dem Projekt „n-21“ will Niedersachsens Politik und Wirtschaft

Schulen fördern und Schüler auf dem Weg in die Wissensgesellschaft

unterstützen. Über die bloße Existenz von Rechnern und World Wide

Web geht n-21 weit hinaus: Multimediales Lernen ist angesagt, damals wie

heute. Während dies 2004 eher an sperrigen Computer passierte, sind es

heute eben Tablets.

Bild: Ecod-Bio (picturepool.ecod-bio.org)

2/2005

Biotechnologie

Das Klonschaf Dolly, Mäuse mit Ohr auf dem Rücken – die Bilder

werden nicht wenige vor sich sehen, wenn sie „Biotechnologie“

hören. Meistens spielt sich die Biotechnologie jedoch im Kleinen ab,

in einzelnen Zellen. Geforscht und entwickelt wird in vielen Bereichen,

zum Beispiel in der Frühdiagnostik von Krankheiten oder im

Umweltschutz. Niedersachsen ist insbesondere dank der drei Wissenschaftsstandorte

Hannover, Braunschweig und Göttingen bedeutender

Biotech-Standort. Der Schnelltest auf eine Krebserkrankung mittels

Urinprobe ist keine Utopie mehr.

Weitere Themen

Pferdesport: Niedersachsen ist das größte Polo-Land der Republik – Zukunft

Biotechnologie: Branche verzeichnet Gründerboom in Niedersachsen

Weitere Themen

Justitias Gesellen: RegJo stellt vier Juristen vor, die unterschiedlicher nicht

sein könnten – Kulinarische Reise durch Niedersachsen: Ranking der Top

20 Restaurants 2006


10 Jahre RegJo Niedersachsen

10 Jahre RegJo Niedersachsen

Jubiläum

10

regjo niedersachsen jubiläum 67

1/2007

1/2006

Wissen was Sache ist

Weitere Themen

Bildungsregion: Praxis statt Theorie weckt das Interesse für Naturwissenschaften – Weltoffene Behaglichkeit: Osnabrück,

drittgrößte Stadt Niedersachsens, im Portrait

Redakteur in der Zeitungsbranche zu sein ist ein hartes Brot. Die Leser weichen

auf das Internet aus, das vor Gratis-Nachrichten platzt, die Abonnements gehen

stetig zurück und die Redaktionen schrumpfen. Nicht zu vergessen die tägliche

Deadline, die einem im Nacken sitzt. RegJo 1/2006 stellte fünf Tageszeitungen

aus Niedersachsen und ihre Chefredakteure vor. Von den sechs Chefredakteuren

(die Neue Osnabrücker Zeitung leistet sich zwei) sind sieben Jahre später

noch zwei im Amt: Uwe Heitmann von der Ostfriesenzeitung und Hans-Christian

Winters von den Cuxhavener Nachrichten.

Weitere Themen

Kultur erleben in Niedersachsen: Kunst im öffentlichen Raum harmoniert mit klassischem

Museen – Unentbehrliche Technologie: In vielen ländlichen Regionen gibt es

noch kein DSL Internet

Bild: TourismusMarketing Niedersachsen GmbH/Peter Hamel

2/2007

Bild: Ronald Schmidt

Themen

Niedersachsen feiert 60. Geburtstag: Am 8. November 1946 haben sich die Länder Braunschweig, Hannover, Oldenburg und

Schaumburg Lippe zu dem mit 47.618 Quadratkilometern zweitgrößten Bundesland zusammengeschlossen.

2/2006

Wasser für alle Fälle

Leitungs- oder Mineralwasser – mit oder ohne Kohlensäure? Das alles kann, dank

strenger Richtlinien in Deutschland, bedenkenlos getrunken werden. Und Wasser

kann noch mehr außer Durst löschen. Für die Energiegewinnung spielt der Harz

eine große Rolle. Die zwölf Kraftwerke der Harzwasserwerke GmbH erzeugen jährlich

rund 35 Millionen kwh Strom. Mit dem Oberharzer Wasserregal hat die Region

ein weltweit einmaliges System aus 500 Kilometern Gräben, 120 Teichen sowie zahlreichen

unterirdischen Wasserläufen. 2010 schaffte es den Sprung von der Anwärterliste

auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten.

Weitere Themen

Wie gewonnen, so zerronnen: 2007 wurde

die Uni Göttingen zur Eliteuniversität

gekürt, 2012 verlor sie dieses Siegel wieder

– Landesgeschichte: Woher kommen

die „wahren Sachsen“ – aus Sachsen,

Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt?


10 Jahre RegJo Niedersachsen

10 Jahre RegJo Niedersachsen

Jubiläum

10

Bild: Roberto Hegeler

1/2008

Themen

Maritime Wirtschaft: Niedersachsens Häfen wachsen – RegJo stellt neue Feministinnen vor:

Lady Bitch Ray und Dr. med. Gesine Hansen

Die großen Bringer

2/2008

Ananas aus Thailand und Schnittrosen aus Ecuador: Die Kunden von heute sind

verwöhnt. Zu jeder Jahreszeit ist alles verfügbar. Welche unglaubliche Logistik

dahinter steckt, ist vielen nicht bewusst. Beim Güterumschlag ist Niedersachsen

mit 142 Millionen Tonnen auf Platz drei unter allen Bundesländern. Der Rangierbahnhof

Maschen vor den Toren Hamburgs ist der größte Europas, nur übertroffen

vom Rangierbahnhof Bailey Yard im US-Bundesstaat Nebraska. Von 2009 bis

2014 wird der Rangierbahnhof Maschen für etwa 220 Millionen Euro modernisiert.

Weitere Themen

Landwirtschaft in Niedersachsen: Die

Zukunft ist Öko – Die durchschnittlichste

Stadt Deutschlands: Modernisierungswelle

erreicht Hannover

Bild: Seaports of Niedersachsen

1/2009

Fast ein Kunststück

Sahlkamp-Mitte, Quartier Roderbruch – Stadtteile Hannovers mit „sozialem

Entwicklungsbedarf“, umgangssprachlich eher Ghetto genannt.

Bürgervereine, die Stadt und verschiedene Stiftungen sind engagiert, die

unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. So entstand 2004 die

„Clownswohnung“ in Roderbruch. Kinder aus der Nachbarschaft können

dort mit dem Clown Fidolo, gelernter Sozialpädagoge, in einer fantasievoll

eingerichteten Wohnung spielen. 2009 stand das Projekt auf der

Kippe. Bis 2013 wurde das Projekt dann jedoch um die „Sprachferien“

erweitert: Fidolo wird dabei von einer Balletttänzerin sowie einer Märchenerzählerin

unterstützt.

Weitere Themen

Tourismus in Niedersachsen: Schon 1824 war

Heinrich Heine der Harz eine Reise wert – Wie

krisenanfällig ist Niedersachsen: im Bundesvergleich

solides Mittelmaß

2/2009

Weitere Themen

Margot Käßmann im Interview: Star-Rednerin bei Banken – Rundfahrt mit dem ICE: RegJo klappert die Hotspots Niedersachsens ab


egjo niedersachsen jubiläum 71

Homeport Emden

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Homeport

Homeport Emden

Emden

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1/2010

Bild: alpha ventus/Matthias Ibeler

Der Der Emder Seehafen –– die die Drehscheibe

der Der der Region Emder Seehafen im im Bereich – Windenergie

die Drehscheibe

der Region im Bereich Windenergie

• Basishafen • für für Windenergie

• Produktionsstandort Basishafen • für Windenergie für für Komponenten von von Onshore- und und

• Offshore-Windenergieanlagen

Produktionsstandort für Komponenten von Onshore- und

• Leistungsstarke Offshore-Windenergieanlagen

• Service-Dienstleister mit mit viel viel „Know-how“

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Bereichen Seefahrt und Technik durch die Hochschule

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• Hafenentwicklungsflächen mit Raum für Innovationen

Der Emder Seehafen – die Drehscheibe

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Versorgung

Eine

Eine

Initiative

Initiative

von:

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Emder

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Hafenförderungsgesellschaft

Hafenförderungsgesellschaft

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Emden / Leer • IHK Ostfriesland und Papenburg • Niedersachsen Ports

Eine Emden Initiative / Leer • IHK von: Ostfriesland Emder Hafenförderungsgesellschaft und Papenburg • Niedersachsen • Hochschule Ports

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KG

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Emden

Emden

Emden / Leer • IHK Ostfriesland und Papenburg • Niedersachsen Ports

GmbH & Co. KG • Stadt Emden

• Kompetente Ausbildung von Nachwuchskräften u. a. in

den Bereichen Seefahrt und Technik durch die Hochschule

Hoch am Wind

¼ der deutschen Windenergie wird in Niedersachsen erzeugt.

Der Offshore-Windpark „alpha ventus“ in der Deutschen

Bucht zählt auf vier Quadratkilometern zwölf Windräder.

Der Park hat nicht nur wirtschaftliche und energiepolitische

Bedeutung, er dient auch als einzigartige Forschungseinrichtung.

Die Initiative „RAVE – Research at alpha ventus“

erforscht unter anderem den Einfluss der Anlagen auf

das Ökosystem. Laut der jüngsten Pressemitteilung liegen

keine Beobachtungen über negative Auswirkungen vor, lediglich

die Zugvogeluntersuchungen haben noch kein Ergebnis

hervorgebracht.

Weitere Themen

Wachstumsbranche Luftfahrt: Landesinitiative Niedersachsen

Aviation stärkt Wettbewerbsfähigkeit – Ostfriesland: Tee mit

Kluntje, Plattdeutsch und Ostfriesenwitze

Antike Schlachtfelder

Das RegJo 2/2010 gibt Geschichtsunterricht: Der römische Feldherr Publius

Quinctilius Varus wurde vermutlich am Kalkrieser Berg 9 n. Chr. von seinem

germanischen Verbündeten in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend

geschlagen. Mit der „Schlacht im Teutoburger Wald“ hat Niedersachsen eine

der bedeutendsten römischen Schlachten in seinem Boden. Forscher leisten

im Osnabrücker Land mit der Schlachtfeldarchäologie Pionierarbeit. Die Verteilung

der Überreste römischer Militärausrüstung gibt Rückschlüsse auf den

Untergang der römischen Armee.

2/2010

Weitere Themen

Mehr als Marine und Bundeswehr: Wilhelmshaven,

die lebenswerte Stadt am

Jadebusen – Golf, Tiguan, Passat, SLK

und E-Klasse: Autoland Niedersachsen

Bild: Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH


10 Jahre RegJo Niedersachsen

10 Jahre RegJo Niedersachsen

Jubiläum

10

regjo niedersachsen jubiläum 73

Bild: Fagus – GreCon

1/2012

Weitere Themen

Hochschullandschaft Niedersachsen: Studium alla Bolognese an

98% der Institute – Worpswede im Landkreis Osterholz: Mekka

der Künstlerszene

Bild: Landkreis Grafschaft Bentheim

Jade Weser Port

2/2012

Weitere Themen

Jürgen Trittin im Interview: „Europa ist keine

Zumutung, sondern ein Gewinn“ – Deutsche

Stiftungen: VolkswagenStiftung ist mit 29.372

Forschungsprojekten an der Spitze

Am 21. September 2012 war es soweit: Der JadeWeserPort

ging nach viereinhalbjähriger Bauzeit in Betrieb. Bis dahin

war es ein langer Weg, denn erste Visionen gab es bereits

in den 70er Jahren. Der Ausstieg Hamburgs aus dem Projekt

und diverse Untersuchungen und Klagen waren einige

Stolpersteine. Politiker überschlugen sich bei Eröffnung vor

Begeisterung. Eine „deutsche Antwort auf Rotterdam“ sei

der JWP laut David McAllister. Doch bis alles richtig Fahrt

aufnimmt, dauert es noch etwas. Noch wirken einzelne Container-Farbkleckse

verloren auf dem riesigen Hafengelände.

Weitere Themen

Grenzland: lockere Holländer und steife Deutsche – Wolfsburg: viel mehr als nur Autostadt – Abgehoben: Am Braunschweiger

Forschungsflughafen wird am Fliegen von morgen gearbeitet

Denkmäler

1/2011

Wussten Sie, dass Klein-Amerika in Niedersachsen

liegt? Nein? Tatsächlich kam die Stadt Nordhorn

zu dem Namen, da sie durch ihre Textilindustrie

innerhalb von zehn Jahren ihre Einwohnerzahl

verzehnfachte. Den Übergang von der Industriezur

Dienstleistungsgesellschaft verkrafteten viele

Firmen hingegen nicht – zurück blieben Kulturdenkmäler.

Aus manchen wurde sogar ein Unesco-

Weltkulturerbe, wie das Fagus-Werk in Alfeld. Es

besticht nicht nur durch seine schlicht-schöne Bauweise

im offenen Bauhaus-Stil, es ist sogar das einzige

industrielle Denkmal, in dem heute noch produziert

wird.

2/2011

Weitere Themen

Landwirtschaft: Niedersachsen Spitze bei Agrartechnik und -skandalen – Energiewende: vielfältige Lösungen aus Niedersachsen

Bild: JadeWeserPort Realisierungs GmbH


74 bauen regjo niedersachsen regjo niedersachsen bauen 75

Bild: Industriebau HOFF und Partner GmbH

Große Bauprojekte

In Niedersachsen wird gebaut, umgebaut und erweitert. Aber nicht im kleinen sondern im großem Maßstab. Wir

stellen vier große Bauprojekte im Land vor, die wirtschaftlich und wissenschaftlich von großer Bedeutung sind.

Der Startschuss

für den Bau des

„Hasehaus“ am

Neumarkt in Osnabrück

fällt im Juni.

Bei Fertigstellung

soll der moderne

Komplex dann so

aussehen.


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Bild: DIBAG Industriebau AG

Neubau einer Produktionshalle

und eines Hochregallagers

Baujahr: 2009

Bauort: Dassel

Umbauter Raum: 49.000,00 cbm

Stahlbetonfertigteile: ca. 850,00 cbm

Grundfläche Gesamt: 6.000,00 qm

Neubau eines Verwaltungsgebäudes

Baujahr: 2011

Bauort: Dassel

Umbauter Raum: 6.500,00 cbm

Bauzeit: ca. 10 Monate

Anzahl Geschosse: 2

Grundfläche Gesamt: 723,00 qm

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Das Hanomag-Areal Hannover mit seiner

zukünftigen Nutzung aus der Luft.

Text: Laura Vele

Das Designer Outlets Wolfsburg wächst um

weitere 25 Geschäfte.

MPI für Sonnensystemforschung, Göttingen

Ein großer Bauplatz befindet sich derzeit am Nordcampus

der Universität Göttingen. Ende August 2011 fand dort der

erste Spatenstich zum Neubau des Max-Planck-Instituts

für Sonnensystemforschung (MPS) statt. „Das Tor zum

Weltall steht bei uns in Niedersachsen“, betonte der damalige

Ministerpräsident David McAllister bei Baubeginn.

„Keine andere Forschungseinrichtung war an so vielen

Missionen großer und internationaler Weltraumagenturen

wie NASA und ESA beteiligt“, so McAllister weiter.

Ein wichtiger Grund für den Neubau war, dass das alte

Gebäude, das ursprünglich der Atmosphärenforschung

diente, nicht mehr den heutigen hohen wissenschaftlichen

Anforderungen entsprach. Durch die Nähe zum Campus

und weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen

ist eine engere Zusammenarbeit mit den Instituten für

Astrophysik und Geophysik der Universität möglich. Das

Land Niedersachsen unterstützt den 50 Millionen Euro

teuren Neubau mit 11,5 Millionen Euro. Auf 10.000 Quadratmetern

Nutzfläche finden sich dann nicht nur Labore,

Messräume und Werkstätten, sondern auch eine Bibliothek,

eine Kindertagesstätte und Gästewohnungen. Aufgrund

des langen Winters und dem regnerischen Wetter

sind die Außenarbeiten an der Fassade vier bis fünf

Wochen hinter dem Zeitplan. Da der Innenausbau im Plan

ist, kann jedoch mit einem pünktlichen Einzugstermin

gerechnet werden. Die ersten wissenschaftlichen Geräte

ziehen bereits ab Ende Juni vom bisherigen Standort Katlenburg-Lindau

in die Universitätsstadt um. Der Hauptumzug

erfolgt dann im Januar und Februar 2014.

Hasehaus am Neumarkt, Osnabrück

Während der Neubau des MPS in Göttingen schon vorangeschritten

ist, steht dem Hasehaus-Team in Osnabrück

der Baubeginn noch bevor. Offizieller Startschuss für die

20-Millionen-Investition „Hasehaus am Neumarkt“ ist

diesen Juni. 2011 konnte das Gronauer Familienunternehmen

„Hoff und Partner“ den Investorenwettbewerb für

das einzigartige Projekt in Osnabrücks Innenstadt für sich

entscheiden. Das Hasehaus liegt sehr zentral am Scheitelpunkt

von Neumarkt, Kollegienwall und Wittekindstraße.

Der Neubau, der seinen Namen vom Fluss „Hase“

bekommt, an dem er liegt, bietet nach Fertigstellung auf

3.900 Quadratmetern Büro- und Dienstleistungsflächen,

von denen 2.800 Quadratmeter bereits vom Vertriebspartner,

der Sparkasse Osnabrück, vermarktet wurden. Des

Weiteren entstehen vier Wohnungen im Hasehaus mit

Wohnflächen von circa 100 bis 215 Quadratmetern. Die

Bild: designer outlets OCI Wolfsburg GmbH


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Mit einem achtfachen Spatenstich und rund 200 Gästen begann im August 2011 der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung

(MPS). Die ersten wissenschaftlichen Geräte ziehen bereits Ende Juni ein. Der Hauptumzug erfolgt dann

Anfang 2014.

Bauzeit ist auf etwa 14 Monate angesetzt, bis zur Fertigstellung

wird zudem der Neumarkt im direkten Umfeld des

Gebäudes umgestaltet. Eine eigene Tiefgarage bietet Einstellplätze

für Autos, während Fahrradfahrer ihre Vehikel

im Erdgeschoss nahe dem Haupteingang sicher unterbringen

können. Besonderen Wert wird auf eine nachhaltige

Bauweise gelegt. Diese findet sich in zahlreichen Elementen

wie der Verwendung regionaler und ökologischer Baustoffe

und einer optimalen thermischen Hülle wieder.

Hanomag-Areal, Hannover

Vom Neubau zur Modernisierung: Das Hanomag-Areal in

Hannover, einst Industriebrache, wird wiederbelebt. Das

Areal bietet Platz für Gewerbe, Loft-Wohnungen, Gastronomie

und Kulturangebote. Seit 2009 saniert und erweitert

die Doblinger Industriebau AG aus München das große

Areal mit einer Bruttogeschossfläche von 33.500 Quadratmetern

und einem Investitionsvolumen von mehr als 110

Millionen Euro. Ende 2013 soll das gesamte Areal fertig

sein. In der früheren U-Boot-Halle, einer 20.000 Quadratmeter-Halle,

befinden sich bereits der Fahrradgroßhändler

Stadler sowie die Möbelhäuser RS und Yellow. Eines

der markantesten Neubauprojekte auf dem Gelände: Die

Mr. Wash AG errichtet an der Göttinger Straße ihr neues

Servicecenter für Hannover. Als erstes Unternehmen in

Deutschland hat der Waschstraßenbetreiber eine Fließbandreinigung

für Autos entwickelt. Eine solche Anlage,

in die gut 20 Millionen Euro investiert wird, entsteht nun

südlich der U-Boot-Halle. Das Kopfgebäude am Deisterplatz

mit der historischen Fassade und dem markanten

Hanomag-Schriftzug wurde aufwändig saniert. Der alte

Charme der denkmalgeschützten Industriebauten bleibt

erhalten, während der Innenhof mit moderner Architektur

neu interpretiert wird. Der Gebäudeteil ist zu gut

70 Prozent vermietet. An den Kopfbau am Deisterplatz

schließt der Altbau an, in dem Loftwohnungen eingerichtet

werden. Anschließend sollen noch zwei Neubauten

entstehen, eine Bauherrengruppe plant ein sechsstöckiges

Stadthaus. Und auch für die Sicherheit wird am Hanomag-Areal

gesorgt sein: Die Polizeidirektion hat circa 300

Mitarbeiter in Gebäuden an der Marianne-Bäcker-Allee

untergebracht.

Designer Outlets, Wolfsburg

Das erste innerstädtische Designer Outlet Center in

Deutschland, das Designer Outlets in Wolfsburg auf dem

ehemaligen Gelände der Stadtwerke und direkt gegenüber

dem Volkswagen-Werk, wird erweitert. Die beiden ellipsenförmigen

Hauptgebäude des Centers symbolisieren zwei

Schiffe, die am Ufer des Mittellandkanals angelegt haben.

Das Outlet Center, das auf 10.000 Quadratmetern und mit

über 45 Herstellern wohl schon jetzt keine Shopping-Wünsche

offen lässt, wird um circa neue 25 Geschäfte und

6.000 Quadratmeter wachsen. 400 zusätzliche Parkplätze

stehen den Besuchern zur Verfügung, von denen ungefähr

die Hälfte aus einem Einzugsgebiet von mehr als 50 Kilometern

Entfernung kommen. Die Eröffnung ist für den

Winter 2013 vorgesehen.


egjo niedersachsen Bauen 81

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> Standortmarketing

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> Gründerförderung

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Der Forschungsneubau der Symrise AG. 10 Mio. Euro wurden am Standort Holzminden in das energetisch ausgeklügelte

Gebäude investiert. Es soll vor allem dem interdisziplinären Dialog dienen.

Brücke zwischen den Säulen

Der interdisziplinäre Austausch wird bei der Holzmindener Symrise AG durch ein neues Forschungszentrum

gefördert. Der 10 Mio. Euro Neubau hat sich ganz der Kommunikation und dem Dialog verschrieben.

Text und Fotografie: Volker Schönfeldt

Forschung und Entwicklung werden komplexer. Um dieser

Entwicklung Rechnung zu tragen, hat die Holzmindener

Symrise AG einen neuen Forschungsbau am Hauptsitz

in Holzminden eröffnet. Symbolträchtig wurde das Gebäude

genau zwischen zwei Forschungstrakte gebaut – als im

wahrsten Sinne des Wortes Brücke zwischen den verschiedenen

Forschungsbereichen. Denn hier soll vor allem eines

passieren: ein interdisziplinärer Dialog. „Mit unserem Forschungszentrum

wollen wir unsere Expertise in Forschung

und Entwicklung stärken, die die Basis für unsere Wettbewerbsfähigkeit

und unser beschleunigtes Wachstum darstellt“,

sagte Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender

der Symrise AG, bei der Einweihung des Gebäudes.

Mit einer Investitionsquote in Forschung und Entwicklung

von 6% wendet der Symrise-Konzern jährlich weltweit

mehr als 100 Mio. Euro für Innovationen auf, etwa

20% der Mitarbeiter sind hier tätig. „Diese Firma gibt allein

am Hauptsitz in Holzminden jeden Tag für F&E 100.000

Euro aus“, macht Unternehmenssprecher Bernhard Kott

die Dimensionen anschaulich. „Da müssen wir natürlich

sehen, dass wir eine entsprechende Effizienz haben.“ Diesem

Ziel dient letztlich auch das Forschungszentrum. Neben

90 neuen Arbeitsplätzen beinhaltet es auf seinen 2.400

Quadratmetern großzügige Kommunikations- und Konferenzbereiche

für Kundenpräsentationen und den Dialog

mit externen Kooperationspartnern sowie Universitäten

und Instituten. Denn je stärker sich Forschungsbereiche

ausdifferenzieren, desto wichtiger wird auch der interdisziplinäre

Austausch. Zumal die Innovationsgeschwindigkeit

zunimmt: „In der Grundlagenforschung reden wir von

Zyklen von drei bis fünf Jahren, bis wir verwendbare Ergebnisse

erhalten“, so Kott. „Wenn wir das in die konkrete Produktentwicklung

geben, an Chemiker, Parfümeure, Flavouristen,

dann liegt die Entwicklungszeit zwischen drei und

sechs Monaten bis hin zu einem Jahr.“

Neben dem Bedarf an schnellerer Innovation ist in den

letzten Jahren auch das Anforderungsprofil an die Innovationen

sehr viel komplexer geworden. „Wir haben uns früher

damit beschäftigt, dass Lebensmittel gut schmecken.

Heute beschäftigen wir uns mit funktionalen Stoffen, wir

haben Produkte, die Speichelbildung anregen, die einen

nachgewiesenen Gesundheitsnutzen haben“, beschreibt

Kott. „Im Bereich Geruch haben wir früher Riechstoffe

erforscht, die dann in Parfümölen aufgegangen sind. Heute

müssen diese Riechstoffe, wenn wir sie synthetisch selbst

herstellen, biologisch abbaubar sein, sie müssen nachhaltig

produziert werden, extrem lang anhalten. Neu hinzugekommen

ist der Bereich der aktiven Substanzen, die nachgewiesene

pflegende Eigenschaften haben, wie Sonnenschutz,

Anti Aging, für Asien Hautaufhellung – damit sind natürlich

auch die Ansprüche an die Technologien gestiegen.“

Der Forschungsneubau spiegelt diesen schnellen Schritt der

Innovationen wider – er ist ein weiterer Baustein der Sicherung

und Erweiterung des Innovationspotenzials.


egjo niedersachsen Messe 83

Wirtschaftsminister Olaf Lies, Landrat Detlev Kohlmeier und WIN-Geschäftsführerin Uta Kupsch mit Vertretern der

auf der Hannover Messe ausstellenden Unternehmen aus dem Nienburger Kreisgebiet.

Netzwerkbildende Maßnahmen

Der Wirtschaftsraum Mittelweser präsentierte sich unternehmensstark auf der Hannover Messe. Von der

Messepräsenz profitieren Wirtschaftsförderung und Unternehmen gleichermaßen.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: WIN

Einmal im Jahr öffnet die weltbedeutendste Industriemesse

in Hannover ihre Pforten. Mit dabei auf der Hannover

Messe ist seit inzwischen vier Jahren auch der

Wirtschaftsraum Mittelweser. Am niedersächsischen Landesstand

„Industrial Supply“ versammelt alljährlich die

Wirtschaftsförderung im Landkreis Nienburg, kurz WIN

GmbH, eine Auswahl an Unternehmen, um diesen die

Plattform „Messeauftritt“ zu erschließen und gleichzeitig

aufmerksam zu machen für das vielfältige Wirtschaftsgeschehen

vor den Toren der Landeshauptstadt. „Eine wahnsinnige

Chance gerade auch für kleinere Unternehmen“,

beschreibt Uta Kupsch, Geschäftsführerin der WIN, den

Gemeinschaftsstand. „Das Thema Messeauftritt ist in digitaler

Zeit noch lange nicht out. Der Kontakt zu Besuchern,

aber auch zu den Standnachbarn ist unwahrscheinlich

wichtig.“

Das haben auch die Unternehmen im Landkreis

Nienburg erkannt. Auf dem von der WIN organisierten

Gemeinschaftsauftritt der Region Mittelweser waren dieses

Jahr insgesamt neun Unternehmen beteiligt: Baufarm

GmbH, ECM Energy Consulting Mai GmbH, ELODRIVE

GmbH Stellantriebstechnik, Galore Flightcase GbR, heinekingmedia

international GmbH, intech world wide GmbH,

NIKU GmbH, Peiser electroanlagen gmbh, Thermoform

Plastics GmbH. Mit dem Aufgebot stellte allein die Region

Mittelweser die Hälfte des Landesstandes. Rekordverdächtig.

„Unser Ansatz vor fünf Jahren ging von der Frage

aus, warum so wenig Unternehmen die Chance nutzen,

auf die Messe zu gehen“, so Kupsch. „Ein Auftritt kleiner

und mittlerer Unternehmen auf einem der Gemeinschaftsstände

wird vom Land Niedersachsen mit etwa zwei Drittel

der Messekosten gefördert, was jedes Unternehmen insgesamt

dreimal in Anspruch nehmen kann. Das bietet einen

großen Anreiz, sich mit einem relativ geringen Aufwand

an das Thema Messe heranzutrauen.“

Von der starken Präsenz auf dem Landesstand profitierten

letztlich alle: Statt abgeschirmt in einer kleinen

Messebucht standen die Aussteller als Nachbarn zusammen,

tauschten sich untereinander aus, empfahlen sich

den Besuchern gegenseitig weiter – der Netzwerkgedanke

nach innen wurde genauso gelebt wie die Repräsentation

der Region nach außen. „Wie eine große Familie“, sagt Uta

Kupsch. Die WIN und die anwesenden Partnerunternehmen

sind zufrieden mit den erreichten Kontaktzahlen; als

besonders gut wurde in diesem Jahr vor allem die Qualität

und Quantität der Kontakte bewertet: Während der

Messe konnten erneut über 150 Gesprächskontakte (Kaltakquise

und WIN-Messegespräche) von der WIN an Mitaussteller

vermittelt werden. Dazu zählten Multiplikatoren

aus dem Inland und Ausland sowie Vertreter größerer

Firmen und vieler kleinerer Unternehmen.

Besonderes Messe-Highlight war wie in den Jahren

zuvor der „Tag der Region Mittelweser“, an dem

neben etwa 60 Gästen auch Wirtschaftsminister Olaf

Lies und Landrat Detlev Kohlmeier den Gemeinschaftsstand

besuchten und mit den Unternehmen ins Gespräch

kamen. Der Erfolg des gemeinsamen Messeauftritts hat

sich in Unternehmerkreisen des Wirtschaftsraums Mittelweser

inzwischen gut herumgesprochen. Die Messe-

Hürde, sie ist deutlich kleiner geworden.


84 gewerbegebiete regjo niedersachsen

industrie- und gewerbegebiete in Niedersachsen

Landkreis / kreisfreie

Stadt

Fläche

in ha

Nutzung Kontakt telefon

1 Ammerland 21 ge / gi Matthias huber 04489 / 7310

2 Aurich 45 ge / gi otto Kenke 04941 / 168001

3 braunschweig, Stadt 59 ge / gi simone schumacher 0531 / 38043822

4 Celle 27 ge stephan Zywietz 05141 / 12737

5 Cloppenburg 237 gi Martin Kropp 04491 / 786000

6 Cuxhaven 122 ge Thomas Lötsch 04721 / 599620

7 Delmenhorst, Stadt 9 ge axel Langnau 04221 / 991181

8 Diepholz 15 ge Frank Lemmermann 04203 / 71200

9 emden, Stadt 160 gi johann Kruse 04921 / 871588

10 emsland 350 gi Martina Kruse 05931 / 444014

11 Friesland 22 ge / gi Frank schnieder 04421/7789072

12 gifhorn 58 gi Manfred Krömer 05371 / 82488

13 goslar 17 gi/Mi dr. jörg aßmann 05321 / 76700

hemslingen

14 göttingen 27 ge harald grahovac 0551 / 7890136

15 göttingen, Stadt 26 ge / gi hans hahn 0551 / 547430

16 grafschaft bentheim 118 ge / gi Karsten Müller 05921 / 878169

17 Hameln-Pyrmont 14 ge anika john 05042 / 943123

18 Hannover, region 30 gi heike reupke 0511 / 61623289

19 Hannover, Stadt 21 ge christian Peters 0511 /, 16845025

20 Harburg 61 ge Wilfried seyer 04181 / 92360

21 Heidekreis 130 gi Volker Bading 05161 / 442157

Kommen Sie

ins Emsland ...

22 Hildesheim 46 gi guido sievers 05181 / 703121

23 Holzminden 45 ge Wolfgang anders 05532 /9005220

24 Leer 19 ge / gi Bernhard Bramlage 0491 / 9261265

... wo die Wirtschaft

Oberwasser hat

25 Lüchow-Dannenberg 18 ge Martina grud 05841 / 9786713

26 Lüneburg 11 ge gerhard Voigts 04131 / 208224

27 Nienburg/weser 33 ge / gi Walter Meinders 05021 / 87320

28 Northeim 13 ge / gi stefan Wolfgang 05551 / 9149912

29 Oldenburg 120 ge/gi/so hans-Werner aschoff 04431 / 85438

30 Oldenburg, Stadt 9 ge jörg Triebe 0441 / 2352259

31 Osnabrück 297 ge / gi Uwe schumacher 05493/549210

32 Osnabrück, Stadt 45 ge sonja ende 0541/3314016

33 Osterholz 8 ge / gi /Mi siegfried Ziegert 04791/930597

34 Osterode am Harz 24 gi Karl-heinz Löwe 05522/318270

35 Peine 53 gi Ulrike Laudien 05171/49286

... wo der Mittelstand

spitze ist

... wo Urlaub zum

Erlebnis wird

... wo der Landkreis

eine Familie ist

... wo die Natur zu

Hause ist

36 rotenburg (wümme) 18 gi Markus Luckhaus 04264/832011

37 Salzgitter, Stadt 48 ge / gi richard schudrowitz 05341/9009930

38 Schaumburg 15 gi andreas Wendt 05751/403142

39 Stade 153 ge / gi Thomas Friedrichs 04141/401140

40 Uelzen 19 ge / gi /Mi georg duwe 0581/8006341

41 Vechta 297 ge / gi Uwe schumacher 05493/54920

... wo eine Region

Mobilität gewinnt

... wo die Menschen

Zukunft haben

42 Verden 28 ge / gi Birgit Koröde 04231/12206

43 wesermarsch 75 ge/gi/so Kay Lutz Pakula 04401/996915

44 wilhelmshaven, Stadt 376 gi jürgen janßen 04421/910625

45 wittmund 3 ge Karin emmelmann 04465/8067101

46 wolfenbüttel 18 ge dietrich Behrens 05331/86360

47 wolfsburg, Stadt 61 ge Kerstin schöbel 05361 / 8999425

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29

GVZ

gewerbegebiet

Flughafen

seehafen

güterverkehrszentrum

Wasserstraße

autobahn

ice- / ic-strecke

Landkreis Emsland

Wirtschaftsförderung

Ordeniederung 1

49716 Meppen

Tel. 0 59 31 44 - 40 14

Fax 0 59 31 44 - 36 45

wirtschaft@emsland.de

www.emsland.info


Landkreis Leer

Wirtschaftsförderung

Harald Krebs

Friesenstraße 26, 26789 Leer

Tel. 0491/926-1262, Fax 0491/926-1888

wirtschaftsfoerderung@lkleer.de

www.landkreis-leer.de

c-Port Zweckverband IIK

Martin Kropp

Am Küstenkanal 2, 26683 Saterland/Sedelsberg

Tel. 04491/786000, Fax 04491/786009

info@c-port-kuestenkanal.de

www.c-port-kuestenkanal.de

Stadt Emden

Bernd van Ellen

Fachdienst Wirtschaftsförderung und Liegenschaften

Ringstraße 38 b, 26721 Emden

Tel. 04921/ 871378, Fax 04921/ 87101378

vanellen@emden.de

www.emden.de

Landkreis Emsland

Fachbereich Wirtschaft

Ordeniederung 1, 49716 Meppen

Tel. 05931 / 44-4014, Fax 05931 / 44-3645

wirtschaft@emsland.de

www.emsland.de

Zweckverband ecopark

Der Gewerbepark an der Hansalinie A1

Uwe Haring

ecopark-Allee 5, 49685 Emstek

Tel. 04473/92666-33, Fax 04473/92666-92

u.haring@ecopark.de

www.ecopark.de

WFG Wirtschaftsförderung in Wilhelmshaven GmbH

Jürgen Janßen

Luisenstraße 8, 26382 Wilhelmshaven

Tel. 04421/ 9106-25, Fax 04421/ 9106-27

juergen.janssen@wfg-whv.de

www.wfg-whv.de

WIN Wirtschaftsförderung im

Landkreis Nienburg/Weser GmbH

Uta Kupsch

Rühmkorffstraße 12, 31582 Nienburg/Weser

Tel. 05021/ 887772 - 0, Fax 05021/ 887772-1

info@win-nienburg.de

www.win-nienburg.de

Gemeinde Wedemark

Fritz-Sennheiser-Platz 1, 30900 Wedemark

Tel. 05130/581-361, Fax 05130/581-11361

carsten.niemann@wedemark.de

www.wedemark.de

Landkreis Grafschaft Bentheim

Wirtschaftsförderung

NINO-Allee 11, 48529 Nordhorn

Tel. 05921/ 9 6 - 2 3 0 0 , Fax 05921/ 9 6 - 2 3 9 9

wifoe@grafschaft.de

www.einfach-naeher.de

O f f e n f ü r m e h r

Stadt Papenburg

Wirtschaftsförderung

Heinz Walker

Hauptkanal rechts 68, 26871 Papenburg

Tel. 04961/82-226, Fax 04961/82-315

heinz.walker@papenburg.de

www.papenburg.de

Investitionsbeschleuniger und Wirtschaftsförderer in Niedersachsen

Region Hannover

Wirtschaftsförderung

Alexander Skubowius

Haus der Wirtschaftsförderung

Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover

Tel. 0511/616-23354, Fax 0511/616-23452

alexander.skubowius@region-hannover.de

www.unternehmerbuero-hannover.de

Kreativ...

Konstruktiv...

Klasse...

WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Osnabrücker Land mbH

Siegfried Averhage

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück

Tel. 0541 / 501- 4399, Fax 0541 / 501- 6 - 4399

info@wigos.de

www.wigos.de

Gemeinde Lastrup

Bürgermeister Michael Kramer

Am Marktplatz 1, 49688 Lastrup

Tel. 04472 / 8900 - 23, Fax 04472 / 8900 -10

Kramer@Lastrup.de

www.Lastrup.de

Wirtschafts- und Innovationsförderung

Salzgitter GmbH

Windmühlenbergstraße 20, 38259 Salzgitter

Tel. 05341/ 900990, Fax 05341/ 9009911

info@wis-salzgitter

www.wis-salzgitter.de

Stadt Melle

Wirtschaftsförderung

Hartwig Grobe

Markt 22, 49324 Melle

Tel. 05422/965-454, Fax 05422/965-320

h.grobe@stadt-melle.de

www.stadt-melle.de

Landeshauptstadt Hannover

Wirtschaftsförderung

Gabriele Zingsheim

Haus der Wirtschaftsförderung

Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover

Tel. 0511/168-42658, Fax 0511/168-41245

gabriele.zingsheim@hannover-stadt.de

www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de

Stadt Delmenhorst

Fachdienst Wirtschaftsförderung

Axel Langnau

Lange Straße 128, 27749 Delmenhorst

Tel. 04221/991181, Fax 04221/991280

wirtschaftsfoerderung@delmenhorst.de

www.delmenhorst.de

Stadt Lingen (Ems)

Wirtschaftsförderung

Elisabethstraße 14-16, 49808 Lingen (Ems)

Tel. 0591/9144-801, Fax 0591/9144-805

wirtschaftsfoerderung@lingen.de

www.lingen.de

Stadt Burgdorf

Wirtschaftsförderung und Liegenschaften

André Scholz

Vor dem Hannoverschen Tor 1, 31303 Burgdorf

Tel. 05136/ 898-138, Fax 05136/ 898-4080

wirtschaft@burgdorf.de

www.burgdorf.de

Niedersachsen Global GmbH

Ralf Othmer

Osterstraße 60, 30159 Hannover

Tel. 0511/89 70 39-0

Fax 0511/897039-69

info@nglobal.de

www.nglobal.de

Nordhorn

Emden

Meppen

Lingen

Landkreis Holzminden

Wirtschaftsförderung

Leer

Aurich

Papenburg

Wittmund

Saterland

Lastrup

Dr. Jutta Klüber-Süßle

Tel. 05531/ 707-110, Fax 05531/ 707-6110

wirtschaftsfoerderung@landkreis-holzminden.de

www.landkreis-holzminden.de

WILHELMS-

HAVEN

Jever

Westerstede

Cloppenburg

Varel

OLDENBURG

Emstek

Vechta

Brake

OSNABRÜCK

Melle

Osterholz-Scharmbeck

Delmenhorst

Ganderkesee

Wildeshausen

Diepholz

Cuxhaven

BREMERHAVEN

BREMEN

Achim

Verden

Stadthagen

Stade

Nienburg

Landkreis Osterode am Harz

Stabsstelle Bildung, Wirtschaft und

Regionalplanung

- Wirtschaftsförderung -

Gudrun Feuerstein

Herzberger Straße 5, 37520 Osterode am Harz

Tel. 05522 / 960 -222, Fax 05522 /960- 220

gudrun.feuerstein@landkreis-osterode.de

www.landkreis-osterode.de

Wolfsburg Marketing GmbH

Porschestraße 2, 38440 Wolfsburg

Tel. 05361/89994-0, Fax 05361/ 89994-39

wirtschaftsfoerderung@wolfsburg-marketing.de

www.wolfsburg-marketing.de

Rotenburg

Garbsen

Hameln

HAMBURG

Soltau

Wedemark

HANNOVER

Holzminden

Einbeck

Celle

Burgdorf

Winsen

Lüneburg

Ilsede

Peine

Goslar

Bad Gandersheim

Uelzen

Gifhorn

WOLFSBURG

Hildesheim

Wolfenbüttel

SALZGITTER

Northeim

GÖTTINGEN

Osterode am Harz

Stadt Wolfenbüttel

Amt für Wirtschaftsförderung

Dietrich Behrens

Stadtmarkt 3 - 6, 38300 Wolfenbüttel

Tel. 05331/ 86 - 360, Fax 05331/86-7794

dietrich.behrens@wolfenbuettel.de

www.wolfenbuettel.de

BRAUNSCHWEIG

Helmstedt

Lüchow

Braunschweig Zukunft GmbH

Wirtschaftsförderung

GründerVilla, Rebenring 33, 38106 Braunschweig

Tel. 0531/38043804, Fax 0531/38043911

info@braunschweig-zukunft.de

www.braunschweig-zukunft.de

Aktiengesellschaft für Wirtschaft und Arbeit

Weserbergland Aktiengesellschaft

HefeHof 8, 31785 Hameln

Tel. 05151 / 5851001, Fax 0551 / 5851099

info@weserberglandag.de

www.weserberglandag.de

WRG Wirtschaftsförderung

Region Göttingen GmbH

Bahnhofsallee 1b, 37081 Göttingen

Tel. 0551/ 9995498-0, Fax 0551/ 9995498-9

info@wrg-goettingen.de

www.wrg-goettingen.de

GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

und Stadtentwicklung Göttingen mbH

Bahnhofsallee 1b, 37081 Göttingen

Tel. 0551/547430, Fax 0551/5474320

info@gwg-online.de

www.gwg-online.de

Landkreis Heidekreis

Wirtschaftsförderung

Hans-Jürgen Stegen

Bornemannstraße 10, 29614 Soltau

Tel. 05191/ 970-673, Fax 05191/ 970-900673

h.stegen@heidekreis.de

www.heidekreis.de

Wirtschaftsregion

... Ihr richtiger Standort

im Städtedreieck

Braunschweig - Hannover - Wolfsburg

Landkreis Gifhorn

Wirtschaftsförderung

Manfred Krömer

Schlossplatz 1, 38518 Gifhorn

Tel. 05371/82488, Fax 05371/82478

manfred.kroemer@gifhorn.de

www.gifhorn.de

Landkreis Northeim

Wirtschaftsförderung/Tourismus

Stefan Wolfgang

Scharnhorstplatz 6, 37154 Northeim

Tel. 05551/91499-12, Fax 05551/91499-77

swolfgang@landkreis-northeim.de

www.landkreis-northeim.de


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Bild: johas - Fotolia.com


92 region hannover regjo niedersachsen regjo niedersachsen region hannover 93

Bild: Deutsche Messe

Als Messe-Stadt

und -Standort ist

Hannover weltberühmt.

Schwergewicht:

die Hannover Messe 2013.


94 region hannover regjo niedersachsen regjo niedersachsen region hannover 95

Bild: Erlebnis-Zoo Hannover

Artenvielfalt im Hannoveraner

Zoo: Im Indischen

Bereich lassen sich neben

Tigern auch badende Elefanten

beobachten.


96 region hannover regjo niedersachsen regjo niedersachsen region hannover 97

Bild: Sennheiser electronic GmbH & Co. KG

Sennheiser ist nur eine

von zahlreichen international

bekannten Firmen aus

Hannover.


98 region hannover regjo niedersachsen regjo niedersachsen region hannover 99

1

Bild: TimberTower GmbH

2

Bild: Markus Untergassmair

3

4

Bild: Hannover Tourismus

1 TimberTower errichtet den ersten 100 Meter Holzturm für eine 1,5 Megawatt Windkraftanlage in Hannover-Marienwerder. 2 Schloss Marienburg.

3 Hannover ist mit seinem Parkangebot und dem Umland die grünste Stadt Deutschlands. 4 Landeshauptstadt der Kultur. Renommiert: die Oper.

Bild: Anastasia Ordner

Text: Dieter Sagolla

Zu der Erfolgsgeschichte der Region gehört die enge

Vernetzung zwischen Großstadt und 20 überwiegend

ländlichen Umlandkommunen auf einem Gebiet von

der Größe des Saarlandes. City-Feeling und Naturnähe

ergänzen sich nicht nur touristisch vortrefflich,

sondern bedeuten auch Wohnwert nach Wahl. Dazu

läuft der Wachstumsmotor „hannoverimpuls“ rund.

Er besorgt Förderung, Ansiedlung und strategische

Steuerung, entwickelt Branchen, vermittelt Partner

aus Wissenschaft und Forschung, stärkt den Tourismus,

steuert Marketing und regionales Internetportal

„www.hannover.de“. Seit Gründung der Gesellschaft

2003 sind in der Region an die 30.000 Arbeitsplätze

entstanden.

Inzwischen genießen nicht nur Touristen die

landschaftliche Schönheit der Umgebung zwischen

Burgdorfer Land, Deister und Steinhuder Meer.

Inzwischen besuchen nicht nur Manager Hannover,

den bedeutendsten Messeplatz der Welt. Inzwischen

befindet sich auch die Re gion selbst auf dem Weg

zum Exportschlager. Besuchergruppen aus China,

Lateinamerika, dem arabischen Raum, aus Europa

und ganz Deutschland kommen: Alle Welt will wissen,

wie das Modell „Region Hannover“ funktioniert.

Regionspräsident Hauke Jagau erklärt die Entwicklung

in der Landeshauptstadt und den 20 Umlandkommunen

bestechend schlicht. „Das Besondere

am Regionsmodell ist ja, dass man sich an gemeinsamen

Zielen orientiert und nicht an Zuständigkeiten,

weil man in einzelnen Bereichen etwas erreichen

möchte“, sagt er. Da mischt sich Selbstbewusstsein mit

Erfolgsorientierung und der Erkenntnis, dass konzentrierte

Förderung und Vermarktung der jeweiligen

Stärken von Stadt und Umland zum Erfolg führen.

Hans Nolte, Chef von Hannover Marketing und Tourismus

präzisiert. Er bezeichnet die interkommunale

Vernetzung von Entwicklungs- und Marketingstrategien

als „unumgänglich“ im heutigen Wettbewerb

der Städte: „Hier die Großstadt Hannover, dort ein

großes Einzugsgebiet, hier Stärken wie Kongresswesen

und Messen, dort die 20 Umlandgemeinden mit

hohen Freizeitwerten und insgesamt starke touristische

Attraktionen – so wie die Region Hannover können

das kaum andere darstellen.“

Roter Faden und Räucheraal: wieso New York,

wenn man Hannover kennt?

Der legendäre Satz von Arno Schmidt gehört wohl

zu den Lieblingssprüchen der Hannoveraner. Denn

aus der piefigen preußischen Residenzstadt hat sich

durch die gezielte Fünf-Milliarden-Modernisierung


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zur Weltausstellung EXPO 2000 eine moderne, quirlige

Halbmillionen-Metropole mit beträchtlichem Wohlfühl-

Faktor herausgeschält. Nicht zufällig haben neben jährlich

zwei Millionen Messebesuchern und wachsenden Touristenströmen

nach einer aktuellen Umfrage vor allem junge

Menschen aus ganz Deutschland Hannover als guten Ort

zum Leben, Studieren und Arbeiten für sich entdeckt –

ein deutlicher Indikator für Dynamik. Natürlich vermarkten

Stadt und Umland dabei auch traditionelle Qualitäten.

Hannover ist zwischen Königlichen Gärten Herrenhausen

mit neu gebautem Schloss sowie bürgerlichem Stadtwald

Eilenriede die grünste Großstadt der Republik. Das klassizistisch-monumentale

Neue Rathaus feiert in diesem Jahr

nicht nur 100. Geburtstag, sondern ist Wahrzeichen und

touristische Attraktion zugleich. Wer einmal in Hannover

war, ist sicher auf dem Strich gegangen – dem Roten Faden

auf Asphalt, der seit gut 40 Jahren als pfiffiger Wegweiser

zu drei Dutzend Sehenswürdigkeiten führt. Für bequemere

Stadterkundungen fahren neuerdings aber auch Doppeldeckerbusse

nach dem Vorbild von London, Hongkong

oder Bombay durch die Landeshauptstadt.

Vor der Haustür in der Region liegen im ländlich

geprägten Umfeld Attraktionen wie das Welfenschloss

Marienburg aus dem 18. Jahrhundert, das Wanderparadies

Deister und Süntel, das Freizeitzentrum Steinhuder

Meer, der größte Binnensee Niedersachsens und Heimat

des Räucheraals. Trotz ihrer Vergangenheit als Expo-Stadt

und ihrer Gegenwart als größter Messeplatz der Welt bietet

Hannover niedrigen Mietstandard. Der öffentliche Nahverkehr

ist vorbildlich organisiert. Und in Hannover als dem

Einkaufszentrum des Nordens mit dem bundesweit größten

überörtlichen Käuferzustrom darf sich der Kunde als König

fühlen. Dazu kommen hohe Kultur- und Unterhaltungswerte

– Museen, Schauspiel, Oper, Kleinkunstbühnen und

Varieté, der Zoo mit exotischen Erlebniswelten, das weltgrößte

Schützenfest und der Internationale Feuerwerkswettbewerb,

das maritime Open-Air-„Maschsee-Fest“ mit

jährlich zwei Millionen Besuchern. Und jede Menge Straßen-

und Musikfeste, der älteste Flohmarkt Deutschlands

und alljährlich Rockkonzerte mit Topstars.

Global-Player an der Leine: Die Vergangenheit reicht

bis in die Zukunft.

Solche Standortfaktoren sorgen für Identifikation, zufriedene

Einwohner, dienen der touristischen Anziehungskraft

und bieten Handel und Gewerbe im größten Wirtschaftsraum

Niedersachsens eine hervorragende Standort-Kulisse.

Auch die Wissenschaft um Leibniz Universität, Medizinische

Hochschule (MHH) und Tierärztliche Hochschule samt

ihren gut 34.000 Studierenden fühlen sich gut aufgehoben

in der Region Hannover. Zentralität inklusive: Denn

im Schnittpunkt von Autobahnen und Schienenverkehr,

zentral gelegenem Flughafen und guter Hafeninfrastruktur


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Das neue Gewerbegebiet Farnkamp / Elze liegt an der L 190 in

dem Gemeindeteil Elze, der über einen S-Bahn Anschluss verfügt.

Der Verkaufspreis pro Quadratmeter beträgt € 46,- inklusive

der gemeindlichen Erschließung, wie Kanal- und Straßenbau.

Neben einer regulären VDSL-Verfügbarkeit bis max. 50 MBit

besteht die Möglichkeit für einen direkten Glasfaseranschlusses

bis auf das Kaufgrundstück – ein großer Standortvorteil für Unternehmen,

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Bild: Referat für Kommunikation und Marketing/Leibniz Universität Hannover

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Fritz-Sennheiser-Platz 1 • 30900 Wedemark • Telefon ( 05130 ) 581-361 • carsten.niemann@wedemark.de • www.wedemark.de

Mehrere Hochschulen (Bild: Leibniz Universität Hannover) prägen des Wissenschaftsgeschehen am Standort.

am Mittellandkanal sind alle Wege kurz. Zu den wirtschaftlichen

Korsettstangen der Region zählen seit zwei Jahrhunderten

Erfindungen, die das Leben verändert haben:

So brachte Emil Berliner 1887 in Hannover die Schallplatte

zum Drehen und das Grammophon zum Klingen. Teigfabrikant

Hermann Bahlsen schenkte 1891 der Welt den Bahlsen-Butterkeks

– nur echt mit den 52 Zacken und seit dem

„Krümelmonster“-Raub bekannt durch Funk und Fernsehen.

Flugpionier Karl Jatho unternahm in Vahrenwald

erste Luftsprünge mit dem Motorflieger. Und Walter Bruch,

der „Vater der Farbe“, machte 1963 bei Telefunken mit dem

PAL-System das Fernsehen bunt. Heute markiert vor allem

der Dienstleistungssektor wirtschaftliche Leistungskraft in

Hannover – internationale Branchenriesen wie der Talanx-

Versicherungskonzern mit HDI, die Hannover Rück und der

größte Regionalversicherer des Landes, die VGH-Gruppe.

Die TUI AG organisiert als Europas führender Touristik-

Konzern die schönsten Wochen des Jahres für Millionen.

E-Mobilität als Rückgrat: Kompetenzzentren für sechs

Innovationsbranchen. Gezielte öffentliche Förderung und

intensive Vernetzung von Wirtschaft und Forschung: Dafür

wurden seit Bildung der Region Hannover über Branchengrenzen

hinweg Kompetenzzentren für sechs Zukunftsbranchen

definiert:

1. Bei Automotive gehört Hannover bereits zu den Top-

5-Standorten in Deutschland. Dabei bilden VW Nutzfahrzeuge

(VWN), die Brems- und Regelungssysteme von

Wabco, Reifen und Hightech von Continental und Batterien

von Varta das traditionelle Rückgrat der Autostadt Hannover.

Immerhin lief auf dem Hanomag-Gelände in Linden

1925 mit dem legendären „Kommissbrot“, dem Hanomag-2/10,

der erste deutsche Kleinwagen vom Band.

2. Energiewirtschaft zählt traditionell zu den lokalen

Stärken – von Modellen für Energieeinsparung bis zur

CO 2

-Effizienz.

3. In der Informations- und Kommunikationstechnologie

gehört die CeBIT-City Hannover mit 1.200 Unternehmen

und 23.000 Beschäftigten zum IT-Standort der Extraklasse.

4. Dank der renommierten Hochschul- und Forschungslandschaft

gilt das auch für die Gesundheitswirtschaft und

den Kreativsektor.

5. Schließlich sorgen Innovationsträger wie das Laser Zentrum

Hannover für exzellente Forschung und erfolgreiche

Spin-Offs im Bereich der Optischen Technologien.

Beispiel E-Mobilität: Die Metropolregion Hannover-

Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg gehört zu den vier

nationalen Demo-Schaufenstern für zukunftsweisende

Mobilitätskonzepte. Dabei kann Hannover auf seine Automotive-Stärken

zurückgreifen, wenn im Metropolverbund

stromgetriebene Fahrzeuge, regenerative Energie-Erzeugung,

innovative Infra- und Verkehrsstrukturen sowie

alternative Mobilitätsangebote in 40 Einzelprojekten entwickelt

und präsentiert werden sollen. Motto des mit einem

Fördervolumen von 130 Millionen Euro ausgestatteten

Investments: „Unsere Pferdestärken werden elektrisch“.

Basis dafür ist das Projekt „Hannover mobil“ mit einem

modellhaften Nahverkehrsangebot in der Region. Dazu

kamen Car-Sharing-Konzepte, der von VWN für den innerstädtischen

Lieferverkehr Hannovers entwickelte Elektro-

Caddy – und neuerdings eine „Mobilitätskarte“. Mit ihr

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Das Regional-Journal für Niedersachsen

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der qualitative Quantensprung

Die CeBIT ist eines der Aushängeschilder des Messestandorts Hannover. Hier kommen nicht nur Gamer auf ihre Kosten.

kann der Kunde in der Metropolregion per Smartphone

verschiedene Verkehrsmittel auf einer Mobilitätsplattform

kombinieren, buchen und bargeldlos nutzen.

Kopfhörer, Mikrofone und Hörgeräte: Die Welt hört auf

Hannover und die Spitzentechnik seiner Unternehmen.

Aus Erfindern wurden Self-Made-Men: Innovative Ideen

kennzeichnen bis heute die Unternehmen der Region.

So startete 1945 die Sennheiser-Gruppe aus der Wedemark

als „Laboratorium Wennebostel“ zu einer Erfolgsstory

ohnegleichen. Inzwischen sind die Spezialisten für

Kopfhörer und Mikrofone zum Akustik-Weltmarktführer

aufgestiegen. Ebenfalls in der Weltliga spielt Hörgeräteakustiker

und Hannover 96-Präsident Martin Kind aus

Großburgwedel mit heute 600 Fachfilialen in 65 Ländern.

Und auch der Konzern von Drogeriekönig Dirk Roßmann

aus Hannover gehört mit 2.800 Filialen zu den Branchenführern

Europas.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

genießt einen internationalen Ruf in der Transplantationsmedizin.

Hier werden nicht nur Herz und Niere ersetzt und

neuartige Kunstknorpel-Implantate für Knie entwickelt.

In den Zukunftslaboratorien der MHH wird an künftigen

Heilerfolgen geforscht: Spinnenseide soll bei der Reparatur

von Nerven und der Züchtung von künstlicher Haut helfen,

Enzyme des Axolotl-Molchs bei der Wundheilung. In

Hannover-Lahe baut und wartet die Eltel-Infranet bundesweit

Glasfaser-, Mobilfunk und Hochspannungsnetze für

Großanbieter wie Telekom und Vodafone. Bei der Conti-

Tech wird in modernem Design ein Kunststoffriemen entwickelt,

der beim Zahnantrieb die Kette ablösen soll. Und

in ihrer Hightech-Firma „Qmilch“ produziert die Mikrobiologin

Anke Domaske aus Milchfasern modisch-allergiefreie

Textilien. Die regionale Gesellschaft hannoverimpuls

hat mit dem Förderwettbewerb „Startup-Impuls“ für

Unternehmensgründer inzwischen rund 700 pfiffige und

praxisnahe Geschäftsideen prämiert und unterstützt. Als

Erfolg des Jahrzehnts gilt dabei der „TimberTower“, eine

Pilotanlage mit 100 Meter großem Holzturm für Windkraftanlagen.

Das Kraftwerk in Marienwerder liefert seit

Ende 2012 Strom für 100 Haushalte. Während der Hannover

Messe 2013 wurde der Ökoturm zum vielbesuchten

Star. Auch EU-Energiekommissar Günther Oettinger und

Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn ließen

sich informieren.


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Was sich in den letzten zehn Jahren in Sachen Qualität

auf Norderney getan hat, findet breite Anerkennung.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

saubere Straßen und Plätze, eine schicke Promenade und strahlendes

Weiß allerorten – Norderney hat sich fein herausgeputzt.

Und wer in den Wintermonaten auf der Insel ist, sieht, wie rege

die Bautätigkeit ist. Durch die große kommunale Investitionsoffensive

des letzten Jahrzehnts hat sich viel zum Edleren verändert;

dass Norderney ehemals königliches Bad war, glaubt man heute

gerne. Gleichzeitig entstand ein Investitionssog: Die privaten Hotelliers

und Gastronomen waren gezwungen, ebenfalls zu investieren,

um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben. Ein Druck, der heute

unverändert hoch ist. Im Gespräch mit Hotelliers wird dies deutlich:

In den letzten Jahren sind einige Komplettmodernisierungen

vorgenommen worden, daneben wird permanent hier und da

Kosmetik am Haus betrieben. Das Bewusstsein, Qualität bieten zu

müssen, ist in den Köpfen sehr ausgeprägt. Und in noch einem sind

sich alle einig: Der erreichte Stand ist ein hoher. Und die Besucher

geben der Investitionstätigkeit Recht. Es werden mehr.

Sven Grünewald

Chefredaktion

Wir bieten Ihnen die unterschiedlichsten

Kategorien - zentrumsnah, im Grünen

gelegen oder mit Meerblick.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Inhalt

VII Wir, die Friedrichstraße In der Friedrichstraße steigt dieses Jahr

zum sechsten Mal das Friedrichstraßenfest. Das familiäre Anrainerverhältnis

und der wachsende Besucherzuspruch haben eine Erfolgsstory

entstehen lassen..

IX Man schmeckt die Meerluft Einer der kulinarischen Botschafter

Niedersachsens kommt von Norderney: der Original Norderneyer

Seeluftschinken.

XII Die Qualitätsoffensive Das Stichwort Qualität ist eng mit Norderney

verwoben. Gerade in den letzten zehn Jahren hat sich auf der Insel

in Sachen Investitionen in die Infrastruktur viel getan – im öffentlichen

wie im privaten Bereich.

Engel & Völkers Norderney

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Impressum. Herausgeber Polygo Verlag GmbH, Lotzestraße 29, 37083 Göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven Grünewald Redaktion Laura Vele, Volker

Schönfeldt Fotografie Nationalpark-Haus, OLB, Neypix, Inselraum, Ludwig Sauels, Haus

Antje, Georgshöhe Hotel-Apartement Betriebsgesellschaft, Michels Hotels, Strandhotel Pique,

Inselhotel Bruns Anzeigenleitung John D. Swenson (swenson@regjo.de) Objektleitung

Michael Mohné (mohne@polygo.de) Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@polygo.de) Layout

Ines Erdmann, Eva-Katarina Griesheimer, Viktoria Siegfried

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/RegJoNiedersachsen


IV

magazin norderney

norderney magazin V

M u s e u m

n at i o n a l pa r k

s p o r t

T r a d i t i o n

b e s o n d e r e s

Badespaß

Das Tor zum Weltnaturerbe

Unterstützung

Der Kugel nach

Erinnerungen

Einblicke in den Tourismus und das

Baden gibt das Bademuseum Norderney.

Im Herbst startet die Realisierung des neuen Nationalpark-Erlebniszentrums (NEZ).

Die Weltnaturerbe-Stätte Wattenmeer wird darin auf eindrucksvolle Weise präsentiert.

Die Oldenburgische Landesbank fördert

erneut den OLB City-Abendlauf.

Im Herbst heißt es: Boßeln! Sieben Vereine

werfen um die Inselmeisterschaft.

Das Boardinghaus Norderney und der

Inselraum ergänzen ihr Angebot.

Norderney ist das älteste Seebad an der

deutschen Nordseeküste. Dieser langen

Badetradition widmet sich das Museum

Nordseeheilbad Norderney, welches sich

im ehemaligen Freibadgebäude nahe des

Weststrandes befindet. Auf einer Fläche

von 650 m² zeigt die Dauerausstellung

zahlreiche Exponate zur Geschichte der

Reise- und Badekultur und zur Entwicklung

des Badeortes. Dazu gehören Reiseaccessoires,

Mode und Badebekleidung, Souvenirs,

hinzu kommen viele Informationen

über frühere Reisemöglichkeiten zur Insel,

die Unterbringung der Gäste, Badesitten

und das Strandleben. „Zeitfenster“ erlauben

Einblicke in für Norderney wichtige

Epochen. Im März 2012 ist das Museum

um die „galerie hans trimborn“ erweitert

worden. Präsentiert werden Gemälde

und Zeichnungen des bedeutenden Malers

Hans Trimborn (1891-1979), der von 1919

bis 1939 auf der Insel lebte. Weitere Angebote

sind: Sonderausstellungen, Druckvorführungen

mit dem „Heidelberger Tiegel“,

Führungen, Vorträge, Seminare für Schülergruppen,

Museumsladen.

VS

Weitere Informationen unter

www.museum-norderney.de

Norderney ist eine Insel mit zwei Gesichtern.

Sie verfügt über wunderschöne Naturlandschaften,

in denen das Weltnaturerbe

direkt erlebbar ist. Auf ihr liegt aber auch

eine groß Stadt. Diese scheinbar widersprüchlichen

Eigenschaften begründen

auch den touristischen Erfolg.

Für die Natur bedeutet dies ein hohes

Störungspotenzial, das mit keiner anderen

Stelle im Nationalpark Niedersächsisches

Wattenmeer vergleichbar ist. Es lässt

sich nur verringern, wenn alle Gäste durch

umfassende Information zu naturverträglichem

Verhalten motiviert werden. Folgerichtig

soll die bestehende Informationseinrichtung,

das in die Jahre gekommene

Nationalpark-Haus, durch ein attraktives

„Tor zum Weltnaturerbe Wattenmeer“

ersetzt werden. In der neuen Ausstellung

werden die Besonderheiten, die das Wattenmeer

zu einer Weltnaturerbe-Stätte

gemacht haben, so präsentiert, dass der

Besucher sie mit Herz, Hirn und Hand erleben

kann. Das Grobkonzept sieht ein dreigeschossiges

Gebäude vor. In der „Unterwasserwelt“

befinden sich Aquarien und

Ausstellungsteile zu Meeressäugern. Die

mittlere Ebene, die „Inselwelten“, präsentiert

die Lebensräume der Insel. Im

„Luftraum“ darüber wird der Vogelzug

behandelt.

Für die veranschlagten Kosten von 4

Mio. Euro sind 3,45 Mio. bereits eingeworben.

An der Finanzierung können sich aber

auch Inselgäste und Einwohner beteiligen.

Dafür wurde eine Spendenaktion ins Leben

gerufen. Damit werden natürlich weitere

Mittel beschafft, sie soll aber auch für eine

groß Identifikation mit dem NEZ sorgen.

Das Spendenkonzept steht auf drei Säulen:

Die Bronzespender beteiligen sich mit

maximal 50 Euro, für die Silberspender

wird ein Weltnaturerbe-Puzzle angeboten.

Mit den Puzzleteilen „kauft“ man virtuell

Teile der Erde! Für 50 Euro gibt es ein Stück

Meer, für 100 Euro ein Stück Land, ein

Puzzleteil mit einer Weltnaturerbe-Stätte

erwirbt man bereits für 250 Euro. Eher für

Unternehmen ist der Status des Goldspenders

gedacht. Ab einer Spende von 1.000

Euro wird man mit einem Schild auf der

„Wall of Fame“ gewürdigt.“

VS

Alle weiteren Informationen zur Spendenaktion und zur Weiterentwicklung des Nationalpark-

Erlebniszentrums finden Sie auf www.nationalparkhaus-norderney.de

Zum 25. Mal findet auf Norderney der

City-Abendlauf statt. Hier werden wieder

zahlreiche Läufer über eine Strecke von

fünf und zehn Kilometer das Inselambiente

bestmöglich genießen und sich sportlich

messen. Als engagierter Förderer der

Region unterstützt die Oldenburgische Landesbank

AG (OLB) über ihre Filiale Norderney

auch in diesem Jahr den vom TuS

Norderney e.V. organisierten „OLB City-

Abendlauf“ am 20. Juli 2013.

„Wir sind stolz, auch die Jubiläumsausgabe

des beliebten Abendlaufs unterstützen

zu können, der dieses Jahr sicherlich

etwas ganz Besonderes sein wird“, sagt

Jörg Weddermann, Leiter der OLB-Filiale

Norderney. „Jetzt freuen wir uns auf zahlreiche

Anmeldungen und hoffen natürlich,

dass gutes Wetter sein wird, denn die

Atmosphäre beim Lauf über die schöne

Insel ist immer wieder beeindruckend.“

Bereits seit vielen Jahren ist die OLB

Sponsor des Laufs. Die Fördersumme

stammt aus den Reinerträgen des „OLB-

GlücksSparens“, einem Gewinn-Spar-

Modell der OLB-Stiftung.

VS

Anmeldung unter www.citylauf-norderney.de.

Es gibt eine Spätfähre zum Festland.

Beim Boßeln (auch Klootschießen) geht es

grob gesagt darum, eine Kugel aus Gummi

oder Holz so weit wie möglich zu werfen

und auf der Straße rollen zu lassen. Die

genauen Regeln sind etwas kompliziert.

Zwei Mannschaften treten gegeneinander

an: Jede Mannschaft besteht aus drei Werfergruppen

(zwei Holz, eine Gummi) mit

je vier Werfern. In der Norderneyer Boßel-

Szene allerdings wurde die Mannschaftsstärke

bereits auf zehn Personen reduziert

– mangels Nachwuchs. Auch zwei Werfergruppierungen

haben sich deswegen bereits

aufgelöst. Dennoch: Weiterhin boßeln sieben

Männer- und zwei Frauen-Gruppen

im getrennten „Ligaspielbetrieb“ gegeneinander;

die Gesamtvereinigung der Boßel-

Clubs zählt circa 250 Mitglieder.

Wenn die Urlaubssaison zuende geht,

fängt auf Norderney die Boßel-Saison an.

Ab Ende Oktober/Anfang November bis

Anfang März sieht man dann jeden Samstag

die Werfer von der Ecke Waldweg/Lüttje

Legde zur Weißen Düne ziehen. Für die

fünf Kilometer Strecke braucht eine Paarung

etwa zwei Stunden. Dann wird wieder

zurückgeboßelt. Was schade ist: Durch die

Winter-Saison gibt es kein echtes „Boßeln

für Touris.“

SG

Das 2011 eröffnete Boardinghaus Norderney

ist ein Apartmenthotel auf höchstem

Niveau. Dort macht man Urlaub in stilvollem

Ambiente – als Familie oder individueller

Gast. Vom Apartment mit einem bis zur

Suite mit drei Räumen ist in diesem Haus

alles vorhanden.

Seit Mai 2013 präsentiert sich die

„Welt der schönen Dinge“ nun an zwei

begehrten Standorten auf der Insel. Nachdem

der Inselraum direkt am Kurplatz

bereits seit fünf Jahren die Freunde individueller

Wohnraumgestaltung begeistert,

erweitert der MeerRaum in der beliebten

Einkaufsmeile Poststraße nun das Sortiment

durch weitere exklusive Hersteller.

Dort findet man Geschirr von Greengate,

eine riesige Auswahl an Kunstblumen von

SIA, ausgefallene Möbelstücke und Glaskunst

von BAUHOLZdesign und BOROW-

SKI. Neu im Angebot sind Naturkosmetik

von L’Erbolario und Dekorationen von

Riviera Maison. Der Inselraum trägt seinen

Namen zurecht: Wer sich seine Lieblingsnordseeinsel

ins eigene Wohnzimmer

holen will, ist hier richtig.

VS

Weitere Informationen unter

www.inselraum.de

Bilder: Polygo, impuls-design

Bilder: OLB, Neypix, Inselraum


norderney portrait VII

Zum sechsten Mal in Folge findet 2013 in der Friedrichstraße das Straßenfest statt – inzwischen eine gut etablierte Tradition.

Wir, die Friedrichstraße

In der Friedrichstraße steigt dieses Jahr zum sechsten Mal das Friedrichstraßenfest. Das familiäre Anrainerverhältnis

und der wachsende Besucherzuspruch haben eine Erfolgsstory entstehen lassen.

Text und Fotografie: Sven Grünewald

Das Interessante an der Friedrichstraße ist eigentlich, dass

sich hier seit den Anfängen kaum etwas verändert hat.

Sicher, das eine oder andere Gebäude musste weichen,

aber doch gibt es erstaunliche Kontinuitäten. Der Blick in

alte Norderneyer Stadtpläne zeigt, dass heute noch sehr

viel so ist wie zu Kaisers Zeiten. „1866 endete die nördliche

Bebauung an der Jann-Berghaus-Straße“, beschreibt

Manfred Bätje, der Stadtarchivar Norderneys. „Der gesamte

nördliche Bereich war eigentlich unbebautes Gelände und

bestand in erster Linie aus alten verlassenen Gärten und

Dünen. Innerhalb von fünf Jahren ist der Bereich zur

Bebauung freigegeben worden, es wurde dann zunächst die

Friedrichstraße projektiert. Bis 1870 waren in ihrem westlichen

Verlauf bereits sieben Häuser gebaut – ausschließlich

Pensionen und Logierhäuser.“ Auch heute besteht der westliche

Verlauf der Straße aus Hotels und Pensionen. Der östliche

Straßenteil hingegen sah im 19. Jahrhundert viel Platz

für Geschäfte vor – und so ist es auch heute noch.

Dabei verstehen sich die Straßenanrainer durchaus als

große Gemeinschaft. „Es gibt hier noch viele inhabergeführte

Geschäfte“, erzählt Linda Hallenga, die ebenfalls in

der Friedrichstraße arbeitet. „Wir sind eigentlich alle per

du, man hält hier und da mal einen kleinen Schnack.“ Der

Dorfcharakter, den Norderney neben seiner städtischen

Seite auch noch hat – beides lebt in der Friedrichstraße

neben- und miteinander. Der enge Kontakt der Friedrichstraßenanrainer

war es auch, der das alljährliche Straßenfest

möglich hat werden lassen. 2007 ging Linda Hallenga

durch die Friedrichstraße, sprach die Ladeninhaber

an und konnte sie für die Idee gewinnen, ein Straßenfest

zu organisieren. Es gab Stände auf der Straße, die Läden

präsentierten sich draußen und drinnen – und die Gäste

kamen in so großer Zahl, dass das Fest im nächsten Jahr

wieder stattfand. „Wir präsentieren uns als große Familie

– wir, die Friedrichstraße“, sagt Linda Hallenga. „Inzwischen

haben wir so ziemlich alle Geschäfte an Bord, aber

es machen auch Läden mit, die eigentlich nicht mehr zur

Friedrichstraße gehören.“ Alljährlich gibt es eine Tombola

aus Sachspenden, die Erlöse werden Norderneyer Vereinen

gespendet. Um die Organisation in Zukunft einfacher zu

machen, wird derzeit an der Gründung einer Interessensgemeinschaft

der Geschäfte gearbeitet. Wenn die in trockenen

Tüchern ist, vergrößern sich auch die Spielräume

für Aktionen, so Hallenga. Die dann auch durchaus über

das Straßenfest hinausgehen können – etwa in Form einer

weihnachtlichen Straßenbeleuchtung.

Am 1. August steigt das nächste Fest ab 18 Uhr, um 19

Uhr gibt es dieses Jahr eine Überraschung und dann geht

es open end – je nach Wetterlage. Linda Hallenga ist zuversichtlich.

Bisher hatten sie damit immer Glück.


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Erst seit etwas über zehn Jahren wird auf Norderney ein aromatischer Schinken produziert. Zwölf festangestellte Mitarbeiter lassen

hier inzwischen jährlich etwa 80.000 „Original Norderneyer Seeluftschinken“ reifen.

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Man schmeckt die Meerluft

Der Original Norderneyer Seeluftschinken ist nicht umsonst zu einem der kulinarischen Botschafter des Landes

Niedersachsen gewählt worden. Denn er spiegelt das frische Nordseeklima geschmacklich wider.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Ludwig Sauels

Matthias Sauels hatte eine Idee, die seine Liebe zur Nordseeinsel

Norderney mit dem Genuss von edlem Schinken

verband: Er wollte eine spezialisierte und qualitativ hochwertige

Schinkenveredlung auf der Insel aufbauen. Durch

das eigene Engagement des langjährigen Unternehmers

und mit Unterstützung der gleichnamigen Unternehmensgruppe

wurde im Jahr 2000 ein geeignetes Grundstück auf

der Insel gefunden und die Norderneyer GmbH & Co KG

gegründet. 2001 folgte der Aufbau der Produktion und die

ersten Schinken wurden gereift. Die Anfänge waren dabei

noch bescheiden – mit um die 100 Schinken pro Woche.

Heute reifen im Norderneyer Gewerbegebiet gut 80.000

Schinken pro Jahr.

„Mit höchsten Ansprüchen an die Reinheit des Fleisches

und der gesunden Seeluft Norderneys haben wir es

geschafft, mit unserem delikaten Schinken ein nahezu

unvergleichbares Premiumprodukt zu schaffen, das

eiweißhaltig und zugleich fettarm ist“, sagt Matthias Sauels

stolz. Seit Bestehen hat der Original Norderneyer Seeluftschinken

in kontinuierlicher Folge jährlich die Goldmedaille

der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft

(DLG) erhalten. Weitere Auszeichnungen wie zum Beispiel

iTQi (International Taste & Quality Institute) Brüssel,

das als Prüfungskriterium Genuss, Wert, Produktsicherheit,

Deklarationsfreiheit, Informationstransparenz

und natürlich den Geschmack testiert, sind Resultate und

Zeugen der hohen Qualität dieses Produktes. Im vergangenen

Jahr wurde der Original Norderneyer Seeluftschinken

sogar zum kulinarischen Botschafter des Landes Niedersachsen

gekürt und zählt damit zum exklusiven Kreis

qualitativ herausragender Spezialitäten des Landes. Hervorgehoben

wurde von der Jury, dass der Rohschinken

sein Aroma in vielen Wochen Reifezeit durch die Seeluft

mit Brandungsaerosolen erhält. Die Luft ist reich an Mineralien,

Salzen, Jod und Spurenelementen aus dem Meerwasser.

So reift der Schinken, bis er seinen typischen Charakter

erhält.

Die Produktionsstätte auf Norderney besitzt alle relevanten

jährlich wiederholten Zertifizierungen wie IFS

International Food Standard, BRC (British Retail Control)

und auch kundenspezifische Zertifizierungen wie Tescogeprüft

aus Großbritannien. Aufgrund wachsender Beliebtheit

des Markenproduktes wurde 2011 mit einer dritten

Erweiterungsstufe die Basis für eine deutliche Steigerung

der Produktionskapazität geschaffen. Mit Investitionen von

2,5 Millionen Euro konnte die Produktionsfläche auf nunmehr

gut 2.000 m² erweitert werden, so dass die Produktion

im permanenten Reifebetrieb auf circa 160.000 Schinken

pro Jahr gesteigert werden kann. Was auch bedeutet,

dass es mit den Mitarbeiterzahlen weiter bergauf geht.


X XXXXXX norderney norderney hotellerie XI

1

2

Hotellandschaft

Hotels gibt es auf Norderney wie Sand am Meer. Nachfolgend finden Sie eine kleine

aber feine Auswahl von besonderen Übernachtungsmöglichkeiten.

3

5

4

6

1 Haus Antje

Bereits 1892 logierten die ersten Badegäste in Haus Antje. Seitdem hat sich vieles verändert, über

vier Generationen ist aber auch Wichtiges geblieben: eine persönliche Ansprache und Betreuung.

Nur wenige Meter von der Strandpromenade entfernt liegt das Nichtraucher-Haus Antje in ruhiger,

doch zugleich zentraler Lage.

2 Hotel Ennen

Sie fünf Generationen ist die Familie Ennen bereits in der Hotellerie tätig. Ihr Hotel ist mit 65 Zimmern

eines der größeren auf der Insel. Hinzu kommt das geräumige Restaurant Ennen im zur Stadt

gelegenen Hotelteil, hier gibt es Essen vom heißen Stein und frischen Fisch. Der andere Hotelbereich

kann mit direktem, unverstellten Nordseeblick aufwarten.

3 Strandhotel Georgshöhe

Seit 1978 führt Karl-Hans Sigges das Hotel und verspricht Wohlfühlatmosphäre in stilvollem Ambiente

– insbesondere im 4.000 qm Wellnesstempel mit Nordseeblick. 2013 wurde die Georgshöhe vom Relax-

Guide mit 19 Punkten und 4 Lilien ausgezeichnet, nur einen Punkt entfernt von der absoluten Höchstpunktzahl;

der Deutsche Wellnessverband verleiht regelmäßig das Prädikat „Premium Exzellent“.

4 Hotel Künstlerhaus

Stefan Schnieder hat das Hotel vor einem Jahr übernommen und bereits deutlich modernisiert. Und

der gebürtige Norderneyer hat mit dem historischen Bau noch so einiges vor: Seinen Namen trägt es,

weil das Göttinger Symphonie Orchester dort logierte, der Tradition soll das Künstlerhaus treu bleiben.

Wechselnde Ausstellungen sind geplant und Silbermond hat auch schon auf der Wand unterschrieben.

5 Michels Hotels

Seit 1983 betreibt die Familie Michels Hotels & Ferienwohnungen im 4-Sterne Segment. Mit insgesamt

886 Betten ist das Familienunternehmen der größte Anbieter im Norderneyer Tourismusbereich. 2012

wurde das neue Thalassohotel Nordseehaus eröffnet. Aufgrund der exklusiven Ausstattung und dem

hervorragenden Service erhielt das Hotel das Thalasso-Europa-Zertifikat „Premium Spa Selection“.

6 Strandhotel Pique

In ruhiger zentraler Lage und direkt am Strand liegt das Hotel Pique der Familie Richter – ein helles,

mit allem Komfort ausgestattetes 4-Sterne-Haus samt Restaurant „Mathilde am Meer“. Das besondere

Kennzeichnen der alten historischen Strandvillen ist der traumhafte Meerblick von der Seeterrasse

aus. Und innen lässt sich eine breite Wellness-Landschaft genießen.

7 Hotel Villa Christina

Zwei Dinge zeichnen das eher kleine Hotel von Barbara und Gottfried Alex aus: der besondere Fokus

auf Einzelzimmer, die stark nachgefragt sind, und die Kunst. In regelmäßig wechselnden Ausstellungen,

die in der Regel zwei bis drei Monate gehen, stellen Künstler aus dem ganzen Bundesgebiet

aus. Allein deswegen kommen regelmäßig Besucher vorbei.

8 Hotel Villa Ney

Das imposante, neue Gebäude, in dem Karin und Peter Mackel ihr Hotel betreiben, liegt hinter dem

Haus der Insel. Hier sorgt der Hausherr noch selbst für kulinarische Highlights und edle Weine. Das

kleine Haus mit den großen Studios ermöglicht es den Mackels, den persönlichen Kontakt zu den

Gästen zu pflegen und auf individuelle Wünsche einzugehen.

7

8

Bilder: Haus Antje, Sven Grünewald (4), Georgshöhe Hotel-Apartement Betriebsgesellschaft, Michels Hotels, Strandhotel Pique


norderney qualitätsoffensive XIII

Die Qualitätsoffensive

Das Stichwort Qualität ist eng mit Norderney verwoben. Gerade in den letzten zehn Jahren hat sich auf der Insel in

Sachen Investitionen in die Infrastruktur viel getan – im öffentlichen wie im privaten Bereich.

Bild: Sven Grünewald

Text: Sven Grünewald

„Man muss mit der Zeit gehen, sonst geht man mit der Zeit.“

Uwe Ennen, Geschäftsführer des gleichnamigen Hotels, weiß,

wovon er spricht, wenn es um die Notwendigkeit kontinuierlicher

Veränderungen in der Hotellerie geht. In fünfter Generation

führt er den Familienbetrieb, der sich seit der Gründung

1869 natürlich auch deutlich gewandelt hat. Wie der

Rest Norderneys. Die ständige Veränderung des Inselgesichts

ist Programm. Wer in den Wintermonaten nach Norderney

kommt – und das tun immer mehr Gäste – hört das Hämmern

und Sägen, sieht Baugerüste und erlebt hautnah, wie

sehr und wie schnell sich hier alles verändert. Insbesondere in

den letzten zehn Jahren. Spricht man von einer Qualitätsoffensive,

dann liegt man damit genau richtig. Das ist der einhellige

Tenor – und vor allem für jeden offensichtlich: Conversationshaus,

Rathaus, Badehaus beeindrucken mit strahlendem

Weiß und erinnern mit ihrem edlen Interieur an alten königlichen

Glanz; Kurplatz und Promenade sind neu, die Strandgastronomie

sieht aus, als wäre sie gerade erst gebaut worden.

Der Startschuss für die Investitionen fiel im Jahr 2003,

als der Kurbetrieb vom Land Niedersachsen in die Verantwortung

der Stadt Norderney überging. Gleichzeitig wurden größere

Mittel bereitgestellt, die den Sanierungsstau der langen

Jahre zuvor auffangen sollten. Insgesamt konnten so seit 2003

etwa 100 Mio. Euro in die öffentliche Infrastruktur auf Norderney

investiert werden. „40 Mio. flossen allein in die neue

Promenade. Das Staatsbad wurde komplett umgebaut und der

alte Bauhaus-Charakter des Gebäudes wieder hergestellt. Wir

haben das Kurtheater, das Rathaus und das Conversationshaus

saniert, den Kurplatz neu gestaltet, die Konzertmuschel

gebaut. Wir haben in die Strandgastronomie, die wir verpach-


norderney qualitätsoffensive XV

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Bilder (2): Sven Grünewald

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Immer mal wieder Kleinigkeiten und dann der große Rundumschlag:

Große Investitionen in den Bestand waren in den letzten

Jahren die Regel. Etwa im „Hotel Ennen“ (oben), im „Aquamarin“/

„Haus Norderney“ (rechts) oder im „Inselhotel Bruns“ (unten).

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ten, Geld investiert – unter anderem in die Weisse Düne, die

Milchbar, das Surfcafé. Und dieses Jahr bauten wir die Badehalle

am Nordbad aus“, listet Herbert Visser vom Staatsbad Norderney

auf, was sich im vergangenen Jahrzehnt alles getan hat.

Diese massiven kommunalen Investitionen blieben natürlich

nicht ohne Folge. Mit ihnen wurde die Messlatte für Qualität

gleich ein gutes Stück höher gelegt. „Die privaten Anbieter

mussten nachziehen, um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben.

Wir wollten Konkurrenzdruck auslösen“, betont Herbert

Visser. „Will man heute bestehen, ist eine hohe Qualität und

ansprechendes Ambiente zu angemessenen Preisen gefragt.“

Auch, wenn keine konkreten Zahlen vorliegen, wird das Investitionsvolumen

im privaten Bereich in den letzten zehn Jahren

auf noch einmal 100 Mio. Euro geschätzt. Dass es jedenfalls

diese sichtbare, gelungene, deutliche Steigerung in Sachen

Qualität ebenso wie die gewünschte Sogwirkung auf private

Investoren gegeben hat, bestätigen auch zahlreiche Hoteliers

der Insel. Denn im Beherbergungsbereich hat sich die letzten

Jahre auch so einiges getan.

Im „Hotel Aquamarin“ von Sylvia Tommasi und Rainer

Bollmann etwa sind die Umbaumaßnahmen nach der Hotelübernahme

im letzten Jahr etwa zur Hälfte fertig, hier sieht

man noch Alt neben Neu unter einem Dach. „Wir mussten sehr

aufwändig renovieren“, erzählt Sylvia Tommasi. „Wir mussten

den Boden bis runter auf die Sanddünen aufmachen, neue

Rohre und Technik verlegen, die alten, nicht atmenden Oberflächen

der Wände entfernen, die Duschbäder komplett renovieren

und neu konzipieren.“ Alles ist lichter geworden, viel

Eichenholz und neue hochwertige Möbel sollen den Charakter

des Hauses stärker unterstreichen; die traditionelle weiße

Bettwäsche wurde durch belgisches Leinen ersetzt. „Ich habe

früher viele Einrichtungskonzepte für Hotels gemacht und

ich wusste, ich wollte unbedingt ein eigenes kleines Hotel am

Bild: Inselhotel Bruns


norderney qualitätsoffensive XVII

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Qualität ist das Wesensmerkmal der Insel geworden: Äußerliche

Gepflegtheit gehört ebenso dazu wie „innere Werte“

– etwa die persönliche Ansprache des Gastes oder pfiffige

Einrichtungsideen. So zum Beispiel in der „Villa Ney“ (oben)

oder dem „Künstlerhaus“ (unten).

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Meer. Also haben wir uns systematisch alle Inseln angeschaut

und uns dann bewusst für Norderney entschieden.

Hier gibt es eine städtische Infrastruktur, ein Kulturleben,

ein gutes Niveau und dennoch viel Potenzial,

um in Modernität und Qualität zu investieren.“

Auch Stefan Schnieder hat letztes Jahr mit dem

„Hotel Künstlerhaus“ neu angefangen. „Wir haben den

Speisesaal und die oberste Etage komplett neu gestaltet,

überall neue Bettwäsche, Matratzen, Flachbildfernseher.

Dieses Jahr im Winter waren die zweite und dritte Etage

dran. Jetzt ist das ganze Hotel einmal komplett durchrenoviert.“

Einen besonderen Akzent setzt er mit freiem

W-LAN für alle Gäste und mit der omnipräsenten Kunst

im Haus, die vom Hauseigentümer stammt. Die ersten

Anfragen von Künstlern, ob Sie im Künstlerhaus ausstellen

dürften, gab es schon. Nächstes Jahr will Schnieder

dann eventuell mit wechselnden Ausstellungen anfangen,

denn die Kunst kommt bei den Gästen gut an. Dass

es keinen Stillstand gibt, geben darf, weiß er. „Früher

konnte man zur Hauptsaison fast noch jedes Bett loswerden.

Die Zeiten sind vorbei. Es gibt noch ein paar kleine,

alte Häuser, Familienbetriebe. Die versuchen es durch

Kleinigkeiten wettzumachen. Aber alle wissen, dass sie

letztlich Qualität bieten müssen.“

Eine Rundum-Sanierung hat auch das „Inselhotel

Bruns“ hinter sich, wie Geschäftsführerin Andrea

John-Frera erzählt. 2011 wurden alle Zimmer komplett

renoviert und mit neuen Möbeln ausgestattet sowie die

Friesenstube, der Frühstückssalon und der Wintergarten

generalüberholt. Als „Kosmetik im ganzen Haus“

bezeichnet John-Frera das. „Wir haben auch vorher

immer wieder etwas gemacht. Es war daher nicht ein

Investitionsstau im eigentlichen Sinne. Aber viele Ein-

Bilder (3): Sven Grünewald


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Bilder (2): Sven Grünewald

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richtungen auf der Insel wurden in den letzten Jahren stark

aufgewertet, daher haben wir investiert, um konkurrenzfähig

zu bleiben.“ Schon vorher wurden Zimmer zusammengelegt,

um größere Räumlichkeiten mit eigenem Bad

zu schaffen. Im „Bruns“ lassen sich die Veränderungen im

Gästeanspruch der vergangenen Jahrzehnte gut nachvollziehen.

„Wir müssen einfach dranbleiben, den letzten beißen

die Hunde. Wenn jemand nichts in seinem Haus tut,

ist er selbst Schuld.“

Für Karin Mackel von der „Villa Ney“ ist die Qualitätswahrung

ein fortwährender Prozess der kleinen Schritte.

„Das Haus ist 18 Jahre alt, eine grundlegende Sanierung ist

da noch nicht nötig gewesen. Aber Teppiche und Gardinen

haben wir zwischenzeitlich einmal komplett ausgetauscht.“

Besondere Akzente setzt sie durch ihren persönlichen, vertrauten

Umgang mit den zahlreichen Stammgästen und

mit einem Auge für Design. „Alle drei Tage ändern wir die

Tischdeckenfarbe komplett und passend zur Einrichtung“,

erzählt sie. Die persönliche Ansprache der Gäste ist auch

für Uwe Ennen ein sehr wesentliches Qualitätsmerkmal –

neben der permanenten Arbeit daran, den Qualitätsstandard

immer dem Erwartungshorizont der Gäste anzupassen.

„Wichtig ist gerade der technische Bereich, Fernseher,

Radio mit einer Schnittstelle zum iPod, Computer.“ Aber

im Grunde wird fortwährend irgendwo im Hotel etwas

getan – sei es in den Zimmern oder dem Wellnessbereich.

Der ganz große Wurf geschah dieses Jahr jedoch mit einem

Blockheizkraftwerk und einer neuen Heizanlage.

Nach der Zukunft befragt, lautet das einhellige Fazit:

Wir haben die letzten Jahre einen großen Sprung nach

vorne gemacht und sind jetzt wieder auf einem sehr guten

Stand. Die großen Projekte scheinen bei vielen Hotelbetreibern

also erst einmal abgehakt zu sein. Und im öffentlichen

Bereich? Auch hier zeigt sich Einigkeit im Meinungsbild.

Das große Projekt wird der Hafen sein: ein weiterer

Anleger, um zu Stoßzeiten auch mal zwei Fähren gleichzeitig

abfertigen zu können; eine bessere Überdachung, um

die Reisenden nicht sprichwörtlich im Regen stehen zu lassen.

Dass sich das Mühen lohnt, dass die Qualitätsoffensive

auch dort Erfolge zeitigt, wo sie es soll, sprich bei den

Gästezahlen, beweist eindrucksvoll der Blick in die Statistik:

2001 wurden 321.327 Gäste mit 2.985.546 Übernachtungen

gezählt. 2011 waren es schon 459.851 Gäste mit

3.201.097 Übernachtungen. Stillstand, das zeigt die dynamische

Norderneyer Vergangenheit, kann sich die Insel

nicht leisten.

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egjo niedersachsen interview 125

Jürgen Bath war von 1993 bis 2001 in der Wirtschaftsförderung

der Stadt Oldenburg tätig. Seit 2001 ist er Geschäftsführer

des Technologie- und Gründerzentrums Oldenburg

und seit 2010 auch erster Vorsitzender vom Verein Technologie-Centren

Niedersachsen e.V.

„Der Erfolg spricht für sich“

Jürgen Bath, Vorsitzender vom Verein Technologie-Centren Niedersachsen e.V. (VTN), über die Zentren

als Instrument der Wirtschaftsförderung, ihre passgenaue Ausrichtung und zukünftige Trends.

Interview: Sven Grünewald Fotografie: TGO Oldenburg

Sind TZ inzwischen ein Standardinstrument der

Wirtschaftsförderung?

Ja – die Bedeutung von Technologie- und Gründerzentren

ist mittlerweile unumstritten, daher wächst die Zahl der

Zentren in Niedersachsen weiterhin: Neben 29 bestehenden

sind aktuell drei Zentren im Bau. Dabei ist es wichtig, an

vorhandene Stärken der Region anzuknüpfen. Gerade Einrichtungen

wie Hochschulen sind ideal für die Ansiedlung

innovativer Startups. Wenn diese Einrichtungen fehlen,

muss man nach anderen Schwerpunkten suchen. Beispiel

Quakenbrück: Da wird ein TZ für die Ernährungswirtschaft

rund um das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik

entwickelt.

Wie stellen sich die Entwicklungsperspektiven für Technologie-

und Gründerzentren (TZ) dar?

Der Erfolg der Zentren und ihrer Firmen spricht für sich.

Ein Beispiel: die Firma energy & meteo systems aus Oldenburg:

Sie startete vor acht Jahren als Ausgründung aus der

Universität mit zwei Personen im Oldenburger TGO. Mittlerweile

ist sie weltweit einer der Marktführer im Bereich

Energiemeteorologie, hat knapp 50 Mitarbeiter und investiert

jetzt in ein Gebäude mit Platz für bis zu 80 Personen.

Ähnliche Beispiele gibt es auch andernorts. Daher sehe

ich sehr gute Perspektiven für die „Wachstumsbeschleuniger“,

wie ich die Technologie- und Gründerzentren einmal

nenne möchte.

Wirken sich die Zentren merklich auf den Unternehmenserfolg

aus?

Unternehmensgründungen sind die anfälligsten Marktteilnehmer.

Untersuchungen belegen, dass nach fünf Jahren

50% der Unternehmen vom Markt verschwunden sind. In

den Zentren hingegen schauen wir uns die Unternehmen

vorher genau an. Dadurch sowie durch die weitere Unterstützung

liegt die Insolvenzrate in den Zentren bei unter

5%. Im Schnitt haben die Unternehmen in den Zentren

nach zehn Jahren 15 Arbeitsplätze geschaffen und nach

fünf Jahren ist das Steueraufkommen bei diesen Unternehmen

höher als die bis dahin gewährte Förderung.

Kann das Land hier strategisch stärker unterstützen?

Die Zentren haben einen Spagat zwischen Auftrag und

Wirtschaftlichkeit zu vollbringen. Firmen gehen klein rein,

wachsen und gehen groß wieder raus. Perfekte Auftragserfüllung.

Und dennoch erzeugt die gewollte Fluktuation

immer wieder partielle Leerstände und Einnahmeverluste.

Hier wäre in bestimmten Fällen eine flexiblere Möglichkeit

der Flächenbelegung wünschenswert. Auch müssen

Gebäude renoviert und Technik von Zeit zu Zeit nachgerüstet

werden, um attraktiv zu bleiben. Es gibt zwar Förderprogramme

für die Gründung von Zentren, aber nicht

unbedingt für die Erhaltung. Im Rahmen der neuen EU-

Förderperiode wäre es hilfreich, diese Anforderungen stärker

zu berücksichtigen.


Technologie- und Gründerzentren in Niedersachsen

Steckbrief

Steckbrief

Steckbrief

Anzahl der Unternehmen: 26

Anzahl der Beschäftigten: 108

Angaben der Branchen: IT,

Umwelt,

Automotive,

regenerative Energien,

eHealth

Größe der Gesamtfläche: 2.000 qm

freie Flächen:

Warteliste

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Bereich Biotechnologie

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Gründerzentrum

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Rebenring 33, 38106 Braunschweig

Tel. 0531 / 3804 - 3841, Fax 0531 / 3804 - 3941

f.hahn@braunschweig-zukunft.de

www.braunschweig-zukunft.de

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Das Maritime Kompetenzzentrum (MARIKO) in Leer bündelt die

Kompetenz der maritimen Unternehmen und Institutionen der

5

Region im „Maritimen Cluster Ems-Achse“. Als Teil der Küstenregion

Nordsee umfasst die Ems-Achse die Landkreise Leer,

Emsland, Aurich, Wittmund sowie die Grafschaft Bentheim und die

kreisfreie Stadt Emden.

Basis für die Entwicklung des Clusters ist die hohe Dynamik und

Bedeutung der Branche für die Region. Denn nach Hamburg bilden

die Standorte Leer und Haren (Ems) den zweitgrößten Reedereistandort

in Deutschland. Weitere maritime Schwerpunkte sind die

Hafenwirtschaft, der Schiffbau inklusive der Zulieferindustrie, die

maritimen Dienstleister sowie die Meerestechnik mit der Offshore-

Windenergie. Diese Kernsegmente verfügen in der Ems-Achse über

insgesamt 14.926 Beschäftigte in 309 Betrieben. Mit verschiedenen

Unternehmen und Akteuren aus diesen Bereichen erfolgt der

Clusteraufbau, bei dem die Vernetzung und Innovationsförderung im

Mittelpunkt stehen.

Maritimes Cluster Ems-Achse

c/o MARIKO GmbH

Bergmannstraße 26, 26789 Leer

Tel. 0491/926 1117

info@mariko-leer.de

www.mariko-leer.de

Anzahl der Unternehmen: 9

Anzahl der Beschäftigten: 26

Angaben der Branchen: Ingenieurbüro,

Büroservice,

Arbeitsvermittlung,

Finanzdienstleistungen,

Forderungsmanagement,

Ausbildungshilfe,

Inneneinrichtung

Größe der Gesamtfläche: 2.000 qm

freie Flächen:

570 qm

9

Technologie - und Gründerzentrum

Salzgitter

Windmühlenbergstraße 20, 38259 Salzgitter

Tel. 05341 / 900 99 45, Fax 05341 / 900 99 11

www.tgz-salzgitter.de

Steckbrief

Steckbrief

Steckbrief

Anzahl der Unternehmen: 4

Anzahl der Beschäftigten: k. A.

Angaben der Branchen: Logistik,

Heizungs- und Sanitärtechnik,

Modell- und Werkzeugbau,

Bauunternehmen und

Architektur,

Gesundheitswirtschaft

Größe der Gesamtfläche: 113.925 qm

freie Flächen:

92.377 qm (individueller

Grundstückszuschnitt ab

1.500 qm)

2

Stadt Delmenhorst

Fachdienst Wirtschaftsförderung

Lange Straße 128, 27749 Delmenhorst

Tel. 04221 / 99 -1181, Fax 04221 / 99 -1280

wirtschaftsfoerderung@delmenhorst.de

www.delmenhorst.de/wirtschaft

Anzahl der Unternehmen: 23

Anzahl der Beschäftigten: k.A.

Angaben der Branchen: IT,

Kommunikation,

Medien

Größe der Gesamtfläche: 2200 qm

freie Flächen:

vorhanden

6

IT-Dienstleistungsgesellschaft mbH Emsland

Michael Schnaider

Kaiserstraße 10b, 49809 Lingen (Ems)

Tel. 0591 / 8076980, Fax 0591 / 8076989

info@it-emsland.de, www.it-emsland.de

Anzahl der Unternehmen: 65

Anzahl der Beschäftigten: k. A.

Angaben der Branchen: IT, Consulting,

Automotive,

Service,

Kultur- und Kreativwirtschaft,

Forschung

Größe der Gesamtfläche: über 5.000 qm

freie Flächen:

Warteliste für feste

Büroflächen; flexible Büroraumlösungen

verfügbar

10

Wolfsburg AG

InnovationsCampus

Major-Hirst-Straße 11, 38442 Wolfsburg

Telefon 05361/897-1226, Fax 05361/897-1060

innovationscampus@wolfsburg-ag.com

www.innovationscampus.com

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Steckbrief

Steckbrief

H a m b u r g

Anzahl der Unternehmen: ca. 20

Anzahl der Beschäftigten: ca. 100

3

Anzahl der Unternehmen: 4

Anzahl der Beschäftigten: ca. 210

7

Angaben der Branchen:

Größe der Gesamtfläche:

freie Flächen:

Dienstleistungen,

Umwelt,

Weiterbildung

k.A.

wenig

Technologie - und Gründerzentrum Hameln

c/o NWDH Holding AG

Dr. Jobst - Walter Dietz

HefeHof 2, 31785 Hameln

Tel. 05151 / 57850, Fax 05151 / 5785 - 85

Info@hefehof.de, www.hefehof.de

Angaben der Branchen:

Größe der Gesamtfläche:

freie Flächen:

Ingenieurbüros,

IT,

Versorgung

ca. 6.100 qm

keine vorhanden

Technologiepark Meppen GmbH

Markt 43, 49716 Meppen

Telefon 05931 / 153 - 226, Fax 05931 / 153 - 5 - 226

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M e p p e n

7

D e l m e n h o r s t

2

B r e m e n

6 L i n g e n

Steckbrief

Anzahl der Unternehmen: 80 Büros,

11 Werkstätten,

10 Labore,

Technologie Mall für

Veranstaltungen

Angaben der Branchen: Produktionstechnik,

optische Technologien

Größe der Gesamtfläche: 3.800 qm

freie Flächen: Vermietung ab Juni 2013

Feierliche Eröffnung am 18. Juni 2013

4

Technologie Zentrum

im Wissenschaftspark

Susanne Blittersdorf - Zentrumsleiterin

Hollerithallee 17, 30419 Hannover

Tel. 0511/ 9357- 841

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GründerCentrum in der

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o s n a b r ü c k

8

4

H a n n o v e r

3

H a m e l n

W o l f s b u r g

10

b r a u n s c h w e i g

1

S a l z g i t t e r

9


128 wirtschaft regjo niedersachsen

regjo niedersachsen wirtschaft 129

1

2

Bilder (2): Regine Rabanus

Oben (v.l.n.r.): Matthias Klausing (Geschäftsführer Hytera Mobilfunk), Theo Bohlen (Geschäftsführer B-Plast 2000 Kunststoffverarbeitung), Thomas

Alten (Geschäftsführer Keramischer Ofenbau), Johann J. Köster (Vorstandsvorsitzender Köster Bauchemie), Michael von Laer (Geschäftsführer Leiber),

Olaf Lies, Niedersächsischer Wirtschaftsminister. Links (v.l.n.r.): Bernd Schröder (Geschäftsführer Broetje-Automation), Erich Bischoff (Geschäftsführer

Abeking & Rasmussen), Olaf Lies, Niedersächsischer Wirtschaftsminister, Ralf Oppenheimer (Solarlux Aluminium Systeme).

1.

Nominierte aus der Kategorie „KMU“

B-Plast 2000 Kunststoffverarbeitungs-GmbH, Aurich

Die weltweit tätige B-Plast 2000 Kunststoffverabeitungs-GmbH

ist Marktführer in der Annahme und Verwertung von Produktionsrückständen

der kunststoffherstellenden und -verarbeitenden

Industrie. 50 Mitarbeiter liefern monatlich bis zu 400

LKW-Ladungen Kunststoffe zur Weiterverarbeitung an andere

Unternehmen in 28 Länder auf vier Kontinenten.

3

Es hat gefunkt

2.

Keramischer Ofenbau GmbH, Hildesheim

Das im industriellen Ofenbau tätige Unternehmen genießt

weltweit hohes Ansehen in den Bereichen Geschirr- und Sanitärkeramik

sowie in der Bau- und technischen Keramik. Mit

30 Mitarbeitern kann das Unternehmen für spezielle Kammerofenanlagen

schon einen Marktanteil von rund 50% des Weltmarkts

für sich beanspruchen.

4

Belohnung für gelungene Auslandsgeschäfte: Der 4. Niedersächsische Außenwirtschaftspreis 2013 wurde dieses Jahr an die

Hytera Mobilfunk GmbH aus Bad Münder am Deister und die Broetje-Automation GmbH aus Wiefelstede vergeben.

Text: Volker Schönfeldt

Im Rahmen des 10. Niedersächsischen Außenwirtschaftstages

wurde am 9. April der inzwischen vierte Außenwirtschaftspreis

des Landes Niedersachsen auf der Hannover Messe vergeben.

Unter dem Motto „Energiepolitik in Europa – Chancen in

den Beneluxländern!“ wurden den Teilnehmern in diesem Jahr

wirtschaftliche Entwicklungen und Potenziale in den Benelux-

Ländern aufgezeigt. Insbesondere mittelständische Unternehmen

sollen durch die niedersächsischen Außenwirtschaftstage informiert

und motiviert werden, vermehrt internationale Geschäftsbeziehungen

einzugehen.

Der niedersächsische Außenwirtschaftspreis wird seit 2010

von der Niedersachsen Global GmbH (NGlobal), den niedersächsischen

Industrie- und Handelskammern, der NBank, den Unternehmerverbänden

Niedersachsen (UVN e.V.), der Deutschen

Messe AG und dem Norddeutschen Handwerk International als

den Trägern des Niedersächsischen Außenwirtschaftstages ausgeschrieben.

Mit dem Preis geehrt werden Unternehmen, die außerordentliche

Erfolge im internationalen Wettbewerb erzielen können.

Zusätzlich müssen sich internationale Erfolge positiv auf die

Beschäftigungssituation in Niedersachsen auswirken. Eine neunköpfige

Jury aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen wählte die

Gewinner, die ihren Preis von Niedersachsens Wirtschaftsminister

Olaf Lies überreicht bekamen.

Dieses Jahr konnte sich das Unternehmen Hytera Mobilfunk

GmbH (Bild 8) aus Bad Münder am Deister gegen vier weitere

Kandidaten in der Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen

(KMU) durchsetzen. Das Unternehmen bietet Produkte

und Lösungen rund um den professionellen Mobilfunk. 43 neue

Arbeitsplätze wurden dank des Auslandsgeschäfts neu geschaffen.

Im Ausland arbeitete die Hytera Mobilfunk GmbH unter anderem

an der Erweiterung des Betreibernetzes von QTEL in Katar und

hat weltweit Kunden in über 37 Ländern. Ingesamt beschäftigt das

Unternehmen circa 150 Mitarbeiter, die 2012 einen Umsatz von

25,9 Millionen Euro erwirtschaften konnten.

Das Unternehmen Broetje-Automation GmbH aus Wiefelstede

gewann die Auszeichnung in der Sonderkategorie Großunternehmen

und setzte sich gegen zwei weitere Kandidaten durch.

Seit 1979 ist die Broetje-Automation GmbH (Bild 7) mit rund 500

Mitarbeitern in Deutschland, USA, Frankreich und China führend

in Produktionsprozessen in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

2011 erwirtschaftete das Unternehmen circa 110 Millionen

Euro Umsatz, wobei der Exportanteil 50% betrug. Ausschlaggebend

für den Sieg waren der hohe Exportanteil, das nachhaltige

Wachstum durch Auslandsvertretungen und die hohe Anzahl von

Ausbildungsplätzen.

Der Niedersächsische Außenwirtschaftspreis würdigt nicht

nur außergewöhnliche Erfolge und kreative Ideen regionaler

Unternehmen. „Durch die Teilnahme am Außenwirtschaftspreis

werden Türen geöffnet, die vorher verschlossen waren und es ist

eine motivierende Auszeichnung für alle Mitarbeiter im Unternehmen“,

so formulierte es Andreas Sandmann von der Purplan

GmbH aus Wallenhorst, der Sieger des vergangenen Jahres.

3.

4.

5.

6.

Köster Bauchemie AG, Aurich

Das seit 30 Jahren bestehende Unternehmen ist ein spezialisierter

Anbieter von Systemen zur Abdichtung von Bauwerken.

Derzeit sind 300 Mitarbeiter in über 50 Ländern tätig. Die

hochwertigen Abdichtungssysteme kommen unter anderem im

Pentagon in Washington zum Einsatz.

Leiber GmbH, Bramsche

Bierhefeextrakte und spezielle Bierhefeprodukte der Leiber

GmbH werden weltweit in mehr als 30 Länder exportiert.

Anwendungsbereiche der Bierhefe liegen in der Tierernährung,

Lebensmittelindustrie und dem Gesundheitsbereich. 160 Mitarbeiter

sind an Standorten in Deutschland, Polen und Russland

für das Unternehmen tätig.

Nominierte aus der Kategorie „Großunternehmen“

Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft AG, Lemwerder

Das 1907 durch Georg Abeking und Henry Rasmussen gegründete

Unternehmen hat sich mit rund 430 Mitarbeitern auf den

Bau von Spezialschiffen für Marine und Behörden sowie Yachten

spezialisiert. Der Exportanteil liegt bei 87% des Umsatzes.

Solarlux Aluminium Systeme GmbH, Bissendorf

Seit fast 30 Jahren bietet Solarlux hochwertige Verglasungslösungen

für Objekte unterschiedlicher Größenordnung. Die

seit den Anfängen des Unternehmens gewachsenen Auslandsaktivitäten

werden stetig ausgebaut. Weltweit arbeiten 600

Mitarbeiter in mehr als 50 Ländern für das familiengeführte

Unternehmen.

5

6

7

8

Bilder: B-Plast 2000 Kunststoffverarbeitung, Keramischer Ofenbau, Köster, Leiber, Abeking &

Rasmussen, Solarlux, Broetje Automation, Hyteria


130 Osnabrück regjo niedersachsen regjo niedersachsen Osnabrück 131

Bild: Wirtschaftsförderung Osnabrück

Bild: Tourismusverband Osnabrücker Land

Links: Neue Unternehmenszentrale von Kaffee Partner in der ehemaligen Winkelhausenkaserne. Rechts: Altstadt Osnabrücks

mit historischem Rathaus im Hintergrund.

Dynamik als Standortfaktor

Osnabrück profiliert sich als lebendige Region mit vielen Stärken: als europäische Friedensstadt, als innovatives Wissenschaftszentrum

und als dynamische Wirtschaftsregion inmitten abwechslungsreicher Natur.


egjo niedersachsen Osnabrück 133

Land der Überflieger ...

Bild: Wirtschaftsförderung Osnabrück

Wir sind Spitzenklasse. Mit Spezialstahl von der Georgsmarienhütte GmbH. Mit dem Top-

Reitsportevent „Horses and Dreams“. Mit 2000 Jahren europäischer Kulturgeschichte.

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Die neue Keimzelle für Innovationen im WissenschaftsPark: das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO).

Text: Annegret Adam

Während besonders im Süden des Landes die Einwohnerzahlen

schwinden, erweist sich das Osnabrücker Land

immer mehr als attraktiver Standort von Wirtschaft und

Wissenschaft. Das ist natürlich auch der Lage der Region

am Schnittpunkt der Verkehrsachsen Amsterdam – Berlin

und Rhein/Ruhr – Hamburg zu verdanken, aber auch

durch Netzwerkbildungen und aktiver Wirtschaftförderung.

Zudem zieht Osnabrück durch seine historischen

Kulturstätten und 31 Naturschutzgebiete – das größte mit

einer Fläche von 635 Hektar – Fachkräfte jeglicher Branche

an. Nicht zuletzt den Abzug der britischen Streitkräfte

im Jahr 2009 möchte Osnabrück als Chance für die Entwicklung

qualitätsbetonter neuer Quartiere für Wohnen

und Dienstleistung nutzen. Musterbeispiele sind der Wohnpark

Westerberg und die Ansiedlung von Kaffee Partner in

der ehemaligen Winkelhausenkaserne. In der ehemaligen

Scharnhorstkaserne entstehen Grundstücke für den WissenschaftsPark,

ergänzende Dienstleistungen und urbanes

Wohnen. Auf dem innenstadtnahen Areal eines ausgedienten

Busdepots entstehen ein Büro- und Geschäftsgebäude,

Wohnungen, Ateliers und Lofts –teilweise als Umbau eines

denkmalgeschützten Altgebäudes.

In Osnabrück hat der europäische Gedanke seinen

Ursprung gefunden. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges

wurde 1648 von der Rathaustreppe in Osnabrück der Westfälische

Friede verkündet. Dies war ein historischer Wendepunkt

in der Geschichte Europas. Der Vertrag des Westfälischen

Friedens, den die europäischen Mächte in Osnabrück

und Münster ausgehandelt haben, beendete nicht nur einen

langjährigen Krieg, sondern enthielt eine ganz neue Idee:

den europäischen Gedanken. Entwickelt und durchgesetzt

wurde das Prinzip der religiösen und politischen Vielfalt

im Sinne des heutigen Europas. Dabei wurde eine generelle

Friedensordnung für einen blühenden Handel und kulturellen

Austausch in ganz Europa angestrebt. Die Hoffnung

auf Frieden, wie sie im Friedensvertrag von Osnabrück formuliert

wurde, wurde zum Modell für alle nachfolgenden

Konferenzen über Frieden, Sicherheit und Zusammenarbeit

in Europa. Der Friedensschluss ist das herausragende Ereignis

für Stadt und Region. Und noch heute ist Osnabrück in

ganz Europa als Friedensstadt bekannt. Ihre Friedenskultur

wird dabei von einer Vielzahl verschiedenster Einrichtungen

und Veranstaltungen getragen, unter anderem durch

die Deutsche Stiftung Friedensforschung.

Derzeit leben 780.000 Menschen in der Region an der

Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen,

Tendenz steigend. Wachstumsmotor sind Wirtschaft

und die wirtschaftlichen Potenziale vor Ort. „Osnabrück

tut etwas dafür, damit sich Jobsuchende schnell zurecht

finden und Osnabrück als attraktiven Arbeits- und Lebensstandort

wahrnehmen“, so Ralf Kreye, Prokurist der Wirtschaftsförderung

Osnabrück (WFO). Mit der von der WFO

angestoßenen und von der Agentur „Die Etagen“ koordinierten

Initiative „Darum!Osnabrück“ möchte sich Osnabrück

im Wettbewerb um die besten Köpfe behaupten. Dabei

schneidet die Stadt Osnabrück bereits überdurchschnitt-


egjo niedersachsen Osnabrück 135

Wir beraten-

Sie profitieren.

Jederzeit. Überall.

Bild: Tourismusverband Osnabrücker Land

Das Umland in der Region Osnabrück: Am Ahornweg bei Bad Rothenfelde steht das größte Gradierwerk Westeuropas.

Verdunstendes Salzwasser lässt hier den Salzgehalt in der Luft steigen. Und im Artland stehen wunderschöne Fachwerkhäuser.

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lich bei der Anzahl der Beschäftigten mit Schlüsselqualifikationen

für F&E Prozesse ab – verantwortlich dafür sind

vor allem Naturwissenschaftler und Ingenieure. Untersuchungen

haben gezeigt, dass sich Osnabrück auf diesem

Gebiet dynamisch entwickelt hat. Diese Entwicklung war

ein Grund dafür, in Osnabrück den WissenschaftsPark und

ein InnovationsCentrum zu bauen. Das InnovationsCentrum

Osnabrück (ICO) ist das von den Wirtschaftsförderungen

von Stadt und Landkreis Osnabrück gemanagte Technologie-

und Gründerzentrum in unmittelbarer Nähe zum

Campus Westerberg mit Universität und Hochschule. Mit

dem ICO entsteht im WissenschaftsPark Osnabrück neuer

Raum für forschungsorientierte und wissensbasierte Unternehmen

sowie Start-ups.

Die Schlüsselbranchen der Region liegen vor allem

in den Bereichen Automobilzulieferindustrie, Informations-

und Kommunikationstechnologie, Umweltwirtschaft

und Logistik. Die Automobilzulieferwirtschaft allein bietet

etwa 15.000 Menschen Arbeit. Neben den großen Unternehmen,

allen voran die Volkswagen Osnabrück GmbH

oder die ZF Friedrichshafen AG, sind zahlreiche mittelgroße

und auch kleine Unternehmen als Automobilzulieferer

in und um Osnabrück aktiv. Dabei kann Osnabrück

bereits auf eine hundertjährige Tradition im Fahrzeugbau

bei der Firma Wilhelm Karmann zurückblicken. Nach der

Insolvenz des Unternehmens und Übernahme durch Volkswagen

besteht diese Tradition weiter fort. Auch in diesem

Bereich zeigt sich Osnabrück innovativ: Der XL 1, das Ein-

Liter-Auto von Volkswagen, wird in Osnabrück gebaut. Und

mit etwa 180 Unternehmen aus den Bereichen IT, Telekommunikation

und ergänzender Dienstleistungen ist die Stadt

Osnabrück neben Hannover einer der großen IT-Standorte

in Niedersachsen.

Die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, getragen

durch die Universität Osnabrück und Hochschule Osnabrück,

wird besonders in der Agrartechnik sichtbar. Hier

kommt den Unternehmen das Know-how der Hochschule

Osnabrück und der dort angegliederten Institute zugute. So

wurden von hiesigen Landmaschinenherstellern gemeinsam

mit der Hochschule Osnabrück und dem Kompetenzzentrum

COALA autonom agierende Feldfahrzeuge entwickelt.

Die Sitze der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie

des Sekretariats des Bodenbündnisses europäischer Städte,

Kreise und Gemeinden spiegeln die Präsenz von umweltpolitischen

Themen auch in der Wirtschaft wider. Die

Stadt Osnabrück hat das Centrum für Umwelt und Technologie

als Technologie- und Gründerzentrum mit thematischem

Schwerpunkt Umweltschutztechnologie gegründet.

Hier sind zahlreiche Unternehmen rund um das Thema

Umweltschutz ansässig. Erfolgreiche Industrieunternehmen,

ein breiter Mittelstand aus allen Branchen und ein positives

Umfeld für kleinere Unternehmen und Existenzgründer

kennzeichnen die Osnabrücker Wirtschaftskraft. Die

unterliegt einer eigenen Dynamik: Osnabrück entwickelt

sich zunehmend zu einem starken Dienstleistungszentrum

der Region. Heute arbeiten in der Stadt bereits 71 Prozent

aller Beschäftigten in den Dienstleistungsbranchen. Auch

hier gilt: Tendenz steigend! Aufgrund der guten verkehrsgeografischen

Lage hat sich Osnabrück als ein herausragender

Logistikstandort im Nordwesten Deutschlands entwickelt.

Die trimodale Ausrichtung des Güterverkehrszentrums

mit zahlreichen Umschlagsmöglichkeiten für den kombinierten

Ladungsverkehr stellt dabei eine besondere Stärke

dar. Und auch der „Münster Osnabrück International Airport“

ermöglicht schnelle Verbindungen in alle europäischen

Metropolen.


136 Magazin regjo niedersachsen regjo niedersachsen Magazin 137

Ta g u n g s o r t

G e w e r b e pa r k

r o s e n m u s e u m

k a f f e e

I n v e s t i t i o n e n

Tagen in Museum und Park Kalkriese

Wachstum live

Rosenmuseum

40 Jahre Kaffee

Investitionen

Im Museum und Park Kalkriese bei Osnabrück lassen sich Tagungen der ganz besonderen

Art abhalten: Der Ort liegt am vermuteten Schauplatz der Varusschlacht.

Das Vorzeigeprojekt Niedersachsenpark

entwickelt sich äußerst dynamisch.

Im Rosarium 2000+ auf Schloss Ippenburg

trifft Moderne auf Tradition.

Die Osnabrücker Kaffeetradition bei Kaffee

Partner feiert ihren 40. Geburtstag.

Eine viertelmilliarde Euro Investitionen sprechen

für den Wirtschaftsraum Osnabrück.

Museum und Park Kalkriese sind ein einzigartiger

Ort der Geschichte. Vor mehr

als 2.000 Jahren wurden drei römische

Legionen, angeführt von Publius Quinctilius

Varus, von germanischen Kämpfern in

einen Hinterhalt gelockt und in wenigen

Tagen niedergemetzelt. Heute ist der Schauplatz

der Varusschlacht ein europäisches

Kulturerbe. Museum und Park Kalkriese

sind dabei Forschungsstätte, Ausstellungszentrum

und zugleich kommunikativer

und kultureller Treffpunkt. Abseits des

geschäftigen Alltags finden Tagungsgäste

in Museum und Park Kalkriese Raum für

neue Ideen.

Zwei Besonderheiten zeichnen

Museum und Park Kalkriese als einzigartigen

Tagungsort aus: Am Originalschauplatz

einer einst kriegerischen Auseinandersetzung

ist Kalkriese heute ein Ort der

friedlichen Begegnung, ein Ort für anregende

Diskussionen und besondere Eindrücke.

Kurz: ein Ort der Inspiration.

Und Kalkriese ist ein Ort im Grünen. Eine

ungestörte Arbeitsatmosphäre in gepflegter

Gastlichkeit verbindet sich mit der landschaftlich

reizvollen Umgebung zu einem

erfolgreichen Erlebnis. Als Partner des Projekts

„Grün tagen“ wird das Tagungsangebot

nach ökologischen Standards ausgerichtet.

Grün tagen im Grünen – Museum und

Park Kalkriese machen es möglich.

Die moderne Architektur des Areals

bildet den Rahmen für Tagungen, Seminare,

Workshops und Fortbildungen. Das

neue Besucherzentrum ermöglicht auf

einer Fläche von rund 500 Quadratmetern

verschiedenste Veranstaltungskonzepte

– vom Briefing am Mittagstisch über

Nachmittagsseminare oder Ganztagskonferenzen

bis hin zur Abendgala. Ein variables

Raumkonzept bietet Platz für zehn bis

400 Teilnehmer. Modernste Tagungstechnik

gehört ebenso selbstverständlich zum

Angebotskatalog wie individuelle und persönliche

Veranstaltungsbetreuung. Führungen

durch die Ausstellungen oder den

Park, besondere Erlebnisse auf den Spuren

der Römer und Germanen oder eine amüsant-kulinarische

Zeitreise mit einer römischen

Gastgeberin lassen (fast) keine Wünsche

offen.

VS

Informationen zum Tagungsangebot sind abrufbar auf www.kalkriese-varusschlacht.de oder im

persönlichen Gespräch unter der Telefonnummer 05468/920428.

Der Niedersachsenpark ist mit 412 ha Fläche

das größte interkommunale Industrieund

Gewerbegebiet in Niedersachsen. Insgesamt

stehen im Niedersachsenpark 200

ha restriktionsarme Industrieflächen zur

Verfügung. Vorhaben bis zu einer Größe

von 30 ha können zusammenhängend realisiert

werden. Ein langfristiges Wachstum

wird den Unternehmen durch die Bereitstellung

von kostenlosen Optionsflächen

gewährt. Weiterhin kennzeichnet den Niedersachsenpark

seine hervorragende Lage

durch die direkte Anbindung an die A1

sowie durch die unmittelbare Nähe zur A

30 beim Kreuz Osnabrück/Lotte, wodurch

eine gute Nord-Süd-Verbindung und sowie

Ost-West-Anbindung gewährleistet ist.

Bereits 42 Unternehmen mit mehr als

1.300 Mitarbeitern, darunter unter anderem

die Global Player adidas, der zurzeit

auf 20 ha Industriefläche sein konzernweit

größtes Distributionszentrum im Niedersachsenpark

errichtet, PSA Peugeot-Citroën,

die seit dem Jahr 2008 ihre Ersatzteillogistik

für Norddeutschland und Niederlande

aus dem Niedersachsenpark abwickeln,

Würth und Grimme Landmaschinen konnten

von den Vorteilen des Standorts überzeugt

werden.

VS

Das Schloss Ippenburg in Bad Essen wird

um eine Attraktion reicher: das Rosarium

2000+, welches Rosen aus den Jahren

2001 bis 2012 in idyllischer Kulisse präsentiert.

Die Eröffnung fand am 20. Juni

im Rahmen des Sommerfestivals „Gartenlust

& Landvergnügen“ statt. Auf einer Fläche

von ungefähr 650 m 2 finden sich etwa

1.300 Rosen von circa 300 verschiedenen

Sorten. Für jedes dargestellte Jahr wurde

ein eigener Garten angelegt und im Herbst

wird die Ausstellungsfläche dann um einen

Garten für die Neuerscheinungen von 2013

erweitert.

So schickt das durch seine Architektur

zukunftsweisende Rosenmuseum

seine Besucher auf eine botanische Reise

durch das 21. Jahrhundert und verbindet

Moderne mit Tradition. Der international

ausgezeichnete Architekt Christopher

Bradley-Hole aus London, einer der heute

einflussreichsten Gartendesigner, übernahm

die architektonische Gestaltung des

Projekts. Der Pflanzplan stammt von den

Landschaftsarchitektinnen Ursula Gräfen

und Jacqueline van der Kloet.

JW

Mehr über das Rosenmuseum erfahren Sie

unter www.ippenburg.de

In diesem Jahr feiert das Osnabrücker

Unternehmen Kaffee Partner sein 40-jähriges

Firmenjubiläum. Mit Leidenschaft für

Kaffee, Technikbegeisterung und dem Ziel,

Kunden täglich mehr Nutzen zu bieten, hat

sich Kaffee Partner seit 1973 von einer kleinen

Garagenfirma zum Marktführer im

Bereich Kaffeevollautomaten entwickelt.

Im Jahre 1973 begann Firmengründer

Fritz Ost (siehe das alte Messebild oben)

von der heimischen Garage aus, Schulen

und öffentliche Einrichtungen mit Getränken

und Limonaden-Maschinen zu beliefern.

Der Erfolg stellte sich schnell ein,

und so bezog man 1975 die ersten eigenen

Geschäftsräume mit Büro und Werk-statt

auf 40 m² in Osnabrück. Schon fünf Jahre

später baute das Unternehmen einen neuen

Firmensitz im Gewerbegebiet der Gemeinde

Wallenhorst, die wiederum 1987 um zwei

Anbauten ergänzt wurden. 2012 wurde mit

dem Neubau der futuristischen Firmenzentrale

das weitere Wachstum für die Zukunft

gesichert. Über 450 Mitarbeiter arbeiten

dort an dem täglichen Erfolg des Unternehmens.

Seit dem Umzug bietet Kaffee Partner

zudem ein weitreichendes Angebot an

Führungen, Genießer-Seminaren und kulturellen

Veranstaltungen an.

VS

Das Umfeld für die Wirtschaft stimmt im

Landkreis Osnabrück. Das zeigen nicht

zuletzt Investitionen am Wirtschaftsstandort

in einem Gesamtvolumen von über 250

Millionen Euro. Darunter die Ansiedlung

des konzernweit größten Distributionszentrums

des Sportartikelherstellers adidas

sowie des Automobilkonzerns PSA (Peugeot-Citroen)

oder die Erweiterungen des

Pharmaherstellers B. Braun Melsungen und

des Fleischwarenherstellers Kemper.

Die zahlreichen aktuellen Investitionen

vor Ort sind kein Zufall: Im Umkreis

von 200 Kilometern um den Landkreis

Osnabrück erschließt sich das Konsumpotenzial

von knapp 40 Prozent der deutschen

sowie 75 Prozent der niederländischen

Bevölkerung. Autobahn- und

Eisenbahnverbindungen in Nord-Süd- und

Ost-West-Richtung machen Überseehäfen,

das Ruhrgebiet, Mitteldeutschland und die

Niederlande in kurzer Zeit erreichbar. Der

internationale Flughafen Münster/Osnabrück

sowie der Mittellandkanal ergänzen

das Osnabrücker Land zu einem quadromodalen

Standort mit Perspektive. VS

Weitere Informationen finden Sie unter

www.hier-wird-gearbeitet.de

Bilder: Varusschlacht im Osnabrücker Land, Niedersachsenpark GmbH

Bilder: Schloss Ippenburg, Kaffee Partner, WIGOS


egjo niedersachsen Energie 139

1740 wurde Stahl erfunden.

Und morgen erfinden wir wieder einen.

Innovationskraft und Flexibilität sind bedeutende

Faktoren, um den Anforderungen der Zukunft

gewachsen zu sein. Die Georgsmarienhütte GmbH

ist ein verlässlicher Partner, wenn es um

anwendungsbezogene Werkstoffentwicklung geht.

Stahl ist unser Antrieb.

Die Vakuumanlage der Georgsmarienhütte GmbH – hier

kommt der aus der Abgaswärme gewonnene Dampf

unter anderem zum Einsatz (links). Die Energiezentrale

des Stahlwerks (rechts).

Ein Zeichen setzen

Die Georgsmarienhütte GmbH beschäftigt sich intensiv mit der Energieeinsparung und Effizienzsteigerung.

Geschäftsführung und Mitarbeiter ziehen dabei gemeinsam am selben Strang.

Rohstahl . Stabstahl . Halbzeug . Blankstahl

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Georgsmarienhütte

Ohne Frage gehören Stahlwerke zu den energieintensiven

Branchen. Der Einsatz von großen Strom- und Erdgasmengen

hat die Georgsmarienhütte GmbH daher schon frühzeitig

bewogen, ein Energiemanagement zu entwickeln,

das alle Aktivitäten zur Minimierung des Energieeinsatzes

bündelt. Als erstes Stahlwerk in Deutschland wurde sie

daher sogar gemäß der ISO-Norm 50001 auditiert.

„Mit Blick auf die knapper werdenden Ressourcen,

die steigenden Energiepreise und die zu schützende

Umwelt versuchen wir, Bedarfe zu reduzieren und Effizienz

zu steigern“, erklärt Reimund Laermann, Leiter des

Bereiches Energiemanagement der Georgsmarienhütte

GmbH, den Ansatz. Im Jahr 2009 ist deshalb zum Beispiel

eine Dampferzeugung mit Dampfspeicherung in das

Abgassystem des zur Stahlerzeugung genutzten Elektrolichtbogenofens

installiert worden. Sie ermöglicht die Nutzung

von aus Abwärme erzeugtem Dampf. „Mit der Abgaswärme

gewinnen wir jetzt so viel Dampf, dass wir ihn

beim Betrieb der Vakuum-Stahlentgasung einsetzen können.

Damit entfällt zu einem Großteil die sonst notwendige

separate Dampferzeugung mit Erdgas“, so Laermann.

Aus diesem System werden heute zudem die internen Heizungssysteme

gespeist. Neben zahlreichen weiteren Einzelbausteinen

nahm auch ein Großteil der Belegschaft an

Energieschulungen teil und wurde für das Thema sensibilisiert.

Und seit 2013 ist die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter

der Georgsmarienhütte GmbH auch an die Erfolge

beim Energiesparen gekoppelt. Wie schon die Einführung

der Gewinnbeteiligung im Jahre 1995 ist dies wiederum

die erste Vereinbarung dieser Art in der deutschen

Stahlbranche.

„Die Georgsmarienhütte GmbH will ganz bewusst als

energieintensives Unternehmen ein Zeichen nach innen

wie nach außen setzen. Der sorgsame Umgang mit Ressourcen

ist für uns kein Lippenbekenntnis“, erläutert

Arbeitsdirektor Felix Osterheider die Beweggründe. Auch

müsse man der immer wieder auch öffentlich geäußerten

Kritik entgegentreten, die deutsche Stahlindustrie sei

nicht in der Lage, ihre Prozesse unter Beteiligung der Mitarbeiter

energieeffizienter zu gestalten. Dass das in der

Georgsmarienhütte funktioniert, unterstreicht auch der

Betriebsratsvorsitzende Ludwig Sandkämper: „Wir wollen

uns als Mitarbeiter eines erfolgreichen Elektro-Stahlwerks

nicht nachsagen lassen, wir hätten die Zeichen der Zeit

nicht erkannt, denn: Vor allen Dingen der Faktor Energie

entscheidet über die Zukunft unserer Hütte.“ Sandkämper

ist überzeugt, dass die Georgsmarienhütte auch als

Vorreiter in Sachen Energiesparwillen bekannt und anerkannt

werden wird.

Für die Geschäftsführung der Georgsmarienhütte

GmbH ist der Blick auf Energieeinsatz und -verbrauch ein

weiterer Baustein im Rahmen eines verantwortungsvollen

Arbeitens. So pflegt das Unternehmen schon lange die Tradition

eines runden Tisches am Standort, lässt seine Arbeit

unter anderem durch den „gläsernen Schornstein“ überwachen,

schließt und optimiert durch den ausschließlichen

Einsatz von Stahlschrott bei der Stahlerzeugung den

Wertstoffkreislauf und schont so die Ressourcen.

www.gmh.de


140 bildung regjo niedersachsen regjo niedersachsen bildung 141

Nachsitzen

Ab dem kommenden Schuljahr wird die inklusive

Schule verpflichtend in Niedersachsen eingeführt.

Fortbildungen sollen die Lehrkräfte darauf vorbereiten.

Hier, wie auch bei der Ausbildung der Lehramtsstudenten,

besteht aber noch Nachholbedarf.

Text: Laura Vele Fotografie: Marco Bühl

Der Unterricht im siebten Jahrgang der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule

(IGS) in Göttingen läuft herrlich normal

ab. Etwa 15 Schüler sind in dem Wahlpflichtkurs „Kunst und

Kochen“. Zu zweit oder zu dritt stehen sie an den Tischgruppen.

Manche versuchen sich an der Nähmaschine, andere suchen

verschiedene Stoffe und Muster für einen Schal aus. Kinder

wuseln herum, der Geräuschpegel ist etwas höher, die Lehrerinnen

geben Hilfestellung bei den Nähmaschinen. Ein Schüler

hat sich an einen Tisch außerhalb des Klassenzimmers gesetzt

und malt in Ruhe mit Kreide an seinem Bild weiter. Er ist aufgrund

seiner geistigen Beeinträchtigung einer der Schüler mit

besonderem Förderbedarf, und die IGS eine Integrationsschule.

Doch die landläufige Vorstellung und die Realität eines gemeinsamen

Unterrichts von förderbedürftigen und „normalen“ Kindern

liegt zumindest hier weit auseinander.

In wenigen Wochen werden förderbedürftige Kinder an allgemeinbildenden

Schulen eingeschult. Eine Herausforderung.

Im pädagogischen Ansatz bedeutet Inklusion, die individuellen

Bedürfnisse und Besonderheiten jedes Kindes anzunehmen und

Schülern mit und ohne Behinderung an jedem Lernort gerecht

zu werden. Ab dem kommenden Schuljahr 2013/14 soll der

gemeinsame inklusive Unterricht die Regel sein. Eltern haben

jetzt die Wahlfreiheit, ob ihr förderbedürftiges Kind eine allgemeine

Schule oder eine Förderschule besuchen soll. An Grundschulen

beginnend mit dem 1. Schuljahrgang, an weiterführenden

Schulen ab dem 5. Schuljahrgang. Bis es losgeht, dauert es

also nicht mehr lange, Lehrer und Schulen sollten darauf vorbereitet

sein. Aus dem Kultusministerium hört man jedoch eher

leise Töne. „Die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hat viel zu

spät mit den Vorbereitungen für die inklusive Schule angefangen,

insofern ist es schwierig, in wenigen Wochen zu schaffen,

was über Jahre nicht vorbereitet wurde“, sagt Susanne Schrammar,

Sprecherin des Kultusministeriums. „Aber: Der Inklusionsprozess

beginnt in Niedersachsen ja zunächst mit den ersten


egjo niedersachsen bildung 143

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Kindlichen Forscherdrang nutzen, zielgerichtetes Arbeiten entwickeln – das verstehen wir unter Bildung mit Perspektive!

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Alltag: Werk-Unterricht mit förderbedürftigen und „normalen“ Schülern, betreut von zwei Lehrern, an der IGS in Göttingen.

Duale Studiengänge:

> Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts)

> Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science)

> Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Engineering)

Berufsbegleitende Studiengänge:

> Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts)

> Gesundheitsmanagement (Bachelor of Arts)

> General Management (Master of Business Administration)

Ausbildungsbegleitende Studiengänge:

> Gesundheitsmanagement (Bachelor of Arts)

Akkreditierungen der HSW:

Von Anfang an durchstarten

Studieren an der Hochschule Weserbergland

und fünften Klassen und hier arbeiten bereits mehr als

die Hälfte der Grundschulen in Niedersachsen mit einem

regionalen Integrationskonzept, das Ende der 90er Jahre

in Niedersachsen eingeführt wurde.“

Die Fortbildungsangebote für Lehrer sind, laut Eberhard

Brandt, Landesvorsitzender der Gewerkschaft für

Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, sehr

stark nachgefragt: „Die Lehrer möchten wissen, wie man

das Lernen mit beeinträchtigten Kindern plant und wie,

zusammen mit Förderschullehrkräften, gemeinsamer

Unterricht konzipiert wird. Es müssen allerdings mehr

Fortbildungen angeboten werden als es bisher gibt.“ Auch

Wolfgang Vogelsaenger, Leiter der Integrierten Gesamtschule

in Göttingen, schätzt den Bedarf an Fortbildungen

für die Lehrer als sehr hoch ein, auch wenn für ihn ein

Haltungswechsel das Entscheidende ist: „Das Wichtigste

ist eine andere Haltung als die, die der klassische Lehrer

entwickelt hat: Dass eben nicht das Fach im Mittelpunkt

steht.“

Um die Lehrkräfte zu unterstützen, hat das Kultusministerium

Qualifizierungsangebote aufgelegt, mit denen

Lehrer nach und nach weitergebildet werden. Grundschullehrer

nutzen diese seit 2011, Lehrkräfte weiterführender

Schulen nehmen seit Herbst 2012 an den Fortbildungsmaßnahmen

teil. 90 sogenannte „Teamer“ wurden dafür ausgebildet.

Die Teamer sind selbst Lehrkräfte des Primar-, Förderschul-

und Sekundarbereichs, die in Zusammenarbeit

mit der Universität Oldenburg für die Qualifizierung der

Kollegen vorbereitet wurden. Als Zweierteams führen sie

jeweils fünfeinhalbtägige Schulungen für bisher insgesamt

über 2.500 Lehrkräfte durch. Zum Vergleich: 2011 gab es

in Niedersachsen rund 65.000 hauptberufliche Lehrkräfte.

Fortbildungen für die Lehrer müssen vor Ort, in den

Schulen und im Unterricht selbst, stattfinden.

Die Schwerpunkte der Fortbildungen liegen in den Bereichen

Unterrichtsgestaltung, Förderplanung und Diagnostik,

Prävention und Intervention bei Verhaltensauffälligkeiten;

der Umgang mit heterogenen Lerngruppen soll

ebenso vermittelt werden wie die Erstellung von Handlungskonzepten

bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen.

Wichtig ist der Praxisbezug, Fortbildungen sind daher am

effektivsten vor Ort, in den Schulen und mit den Schülern

selbst. An der IGS geschieht das sozusagen „on the

job“: „Unsere Förderschullehrer bilden unsere Fachlehrer

mit aus, indem sie gemeinsam den Unterricht abhalten.

Sie geben ihr Wissen an die Kollegen ganz automatisch

weiter“, so Vogelsaenger. Die regionalen Fortbildungen

sind in Niedersachsen an neun Kompetenzzentren dele-

Hochschule Weserbergland | Am Stockhof 2 | 31785 Hameln | fon: +49 (0)5151 95 59-0 | info@hsw-hameln.de | www.hsw-hameln.de


Neue Formen des Lernens:

Das iPad im Unterricht.

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Ein kostenloser Event für Lehrerinnen und Lehrer.

Erfahren Sie, wie das iPad das Lehren und Lernen

verändern und dazu beitragen kann, die Lernmotivation

und die Ergebnisse von Schülern zu verbessern.

• Was macht das iPad so ideal für das Lernen?

• Finanzierungskonzepte und Teststellungen für Schulen.

• Erfahrungsbericht eines Pädagogen.

• Erste Schritte mit dem iPad im Unterricht.

In Braunschweig, Schützenstraße 1

am Dienstag, 11. Juni, 15–18 Uhr

In Rosdorf bei Göttingen, Raseweg 4

am Donnerstag, 13. Juni, 15–18 Uhr

Jeweils im Schulungsraum im Ladengeschäft.

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Georg Stölzer

Gelungene Arbeiten bilden

unser Selbstverständnis.

Im Fachunterricht Kunststoff stellen die Schüler ihre eigenen Klebebandabroller her. Einer der Schüler, Julian (Bild rechts), hat

große Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Ein studentischer Einzelfallhelfer (im Hintergrund) achtet permanent darauf, dass

sich Julian weiter und wieder seiner Aufgabe widmet, statt abzuschweifen.

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romanisch: Französisch, Spanisch, Italienisch, Rumänisch

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giert. Im Raum Südniedersachsen wurde dafür etwa das

Netzwerk Lehrerfortbildung (NLF) an der Georg-August-

Universität Göttingen eingerichtet. Jedes Kompetenzzentrum

ist für die Entwicklung, Organisation, Durchführung

und Evaluation der von ihm angebotenen regionalen Fortbildung

für öffentliche Schulen verantwortlich. Inhaltliche

Schwerpunkte liegen - neben der Inklusion - in der

Unterrichts- und Schulentwicklung, der Leseförderung, der

Medienbildung und Deutsch als Zweitsprache. Einen Weiterbildungsmaster

„Inklusive Pädagogik und Kommunikation“

bietet seit Oktober 2012 die Universität Hildesheim

an. Er ist berufsbegleitend studierbar und wird gut angenommen,

berichtet Dr. Margitta Rudolph. Sie ist Direktorin

des Weiterbildungszentrums der Uni Hildesheim und

hat den Studiengang mit konzipiert. In der Regel sitzen in

einem Semester 25 bis 30 Studierende aus Deutschland und

der Schweiz. Auch die Studierendengruppen sind heterogen

zusammengesetzt: von Erziehern, Lehrkräften aller

Schulformen über Schulleiter und Sozialpädagogen.

Fort- und Weiterbildungen sind wichtig, aber die

Umsetzung inklusiven Unterrichts fängt schon in den Lehrplänen

des Lehramtsstudiums an. Dabei haben selbst Universitäten,

die Förderschullehrer ausbilden, einen gewissen

Veränderungsbedarf. Der Umgang mit förderbedürftigen

Kindern wird zwar gelehrt, das heißt aber nicht automatisch

„inklusive“ Ausbildung. Denn in Zukunft müssen

Förderlehrer auch „normale“ Kinder mit berücksichtigen

„Die Fachlichkeit spielt bei den Sonderpädagogen eine ganz

andere Rolle als beim Regelschullehrer. Das Verhältnis von

Fachlichkeit und inklusivem Denken wird zur Debatte

gestellt werden“, so Dr. Dirk Jahreis, Geschäftsführer des

Netzwerks Lehrerfortbildung an der Uni Göttingen. „In

der Ausbildung der Förderpädagogen muss sich in Zukunft

außerdem widerspiegeln, dass sie nicht mehr nur für den

Unterricht mit förderbedürftigen Kindern ausgebildet werden,

sondern mehr und mehr als Experten. Sie werden

als Berater tätig sein und das Unterrichten an den Förderschulen

ist nur noch ein Teil ihrer Arbeit.“ Auf der anderen

Seite steht im Bereich der Ausbildung von Lehrkräften

für allgemeinbildende Schulen aber immer noch die fachliche

Ausbildung und weniger das Kind im Mittelpunkt.

„Bereiche wie Pädagogik und Psychologie müssen zunehmend

in die Ausbildung mit einbezogen werden“, so Prof.

Gisela Schulze, Institutsdirektorin für Allgemeine Sonderpädagogik

Rehabilitation an der Universität Oldenburg. In

Oldenburg wird zum Beispiel das Wahlmodul „Hören, Lernen,

Inklusion“ angeboten, der für alle Lehramtsstudiengänge

offen ist. Einzelne Angebote sind also vorhanden,

allgemein aber haben Studenten, die nicht Sonderpädagogik

studieren, kaum Zugang zu solchen Angeboten. „Wünschenswert

an der Uni Göttingen wäre eine Professur mit

der Professionalisierung Heterogenität. Denn auch wenn

hier keine Förderschullehrer ausgebildet werden, brauchen

wir die Expertise dafür. Das läuft in der Hochschulstruktur

über Professuren, was natürlich auch Geld kostet“, betont

Prof. Hermann Veith, wissenschaftlicher Leiter des Netz-


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zwischen den Lehrkräften und die Öffnung der Lehrziele über das Fachliche hinaus sind neue Herausforderungen im Lehralltag

mit förderbedürftigen Schülern.

werks Lehrerfortbildung. „Inklusion als Sparmodell wird

nicht funktionieren. Inklusion ist zeit- und finanzintensiv“,

meint auch Gisela Schulze.

Einen Ansatz für die Eingliederung der Inklusion in

die Curricula zeigt das Nachbarland Bremen. Dort ist seit

dem Wintersemester 2011/2012 für alle Lehramtsstudenten

eine Qualifizierung im Studienschwerpunkt Heterogenität

verpflichtend. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen

der interkulturellen Bildung, der inklusiven Pädagogik und

Deutsch als Zweitsprache. Immerhin, die ersten zaghaften

Schritte sind in der Lehrerausbildung zu erkennen, wenngleich

entschiedenes Handeln anders aussieht.

Denn dass Lehrerausbildung und Lehrrealität weit

auseinander liegen, ist ein altbekannter Kritikpunkt „Das

Studienseminar macht immer noch den Fehler, dass die

einzelne Stunde im Mittelpunkt steht. Die Studenten

schreiben fünf bis zehn Seiten Unterrichtsentwurf für nur

eine einzige Stunde. Das hat mit Vorbereitung auf die Realität

nichts zu tun“, macht Wolfgang Vogelsaenger an einem

Beispiel deutlich. „Man kann nicht 24 Stunden Unterricht

pro Woche so vorbereiten wie man das im Studienseminar

gelernt hat, so viel Lebenszeit hat man gar nicht. Und

das überfordert die Lehrer. Es kann nicht sein, dass man

jahrelang die Ausbildung macht, sich dann aber nicht für

den Beruf vorbereitet fühlt.“ Die Gefahr der Überlastung

sieht auch Gisela Schulze von der Uni Oldenburg: „Die Lehrer

müssen erkennen, dass auch sie nur Teil eines Systems

sind. Sie müssen lernen zu erkennen, wann sie bei einem

bestimmten Problem nicht weiterkommen und andere Spezialisten

einschalten müssen.“ Statt wie früher hinter sich

die Tür schließen und den Unterricht mit jahrelanger Routine

abhalten zu können, sind bei Inklusion multiprofessionelle

Teams gefragt: Fachlehrer leiten zusammen mit Sonder-

und Sozialpädagogen als Team die Klasse. Das heißt,

oft jahrzehntealte Gewohnheiten über Bord zu werfen,

umzudenken.

„Inklusion als Sparmodell wird nicht funktionieren –

sie ist zeit- und finanzintensiv.“ Prof. Gisela Schulze.

Die Herausforderung durch Inklusion ist für die Lehrkräfte

eine vielschichtige und große. Allerdings hört Inklusion

nicht nach Schulschluss auf. „Wichtig ist zu erkennen, dass

die Lehrer die Inklusion nicht alleine stemmen können“,

so Gisela Schulze. „Sie ist ein Anliegen der ganzen Gesellschaft

und sollte nicht auf die Pädagogik oder die Schulzeit

begrenzt sein.“ Und es sind nicht nur, wie oft geglaubt,

geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder, die einen

größeren Unterstützungsbedarf haben. Schließlich wird

jedes Kind im Laufe seines Schullebens einmal Förderbedarf

haben – und sei es nur der Trost aufgrund des verstorbenen

Kaninchens.


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Lernen und Leben am Südharz

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Niedersächsische Schülererfolge

Als Internatsgymnasium legt das Pädagogium Bad Sachsa Wert auf ein ausgewogenes

Ganztagsschulkonzept sowie kreativen und sportlichen Ausgleich für die Schüler.

Jetzt anmelden: Masterstudium der Akademie

für Erneuerbare Energien in 2013.

Strategisch denken, praktisch handeln:

Stadtmarketing studieren in Kassel

Beim Deutschen Schulpreis, dem Schüler-Wettbewerb Jugend forscht und dem Pangea-Mathematik-Wettbewerb

waren Niedersachsens Schüler erfolgreich.

Am Südharz gilt das Pädagogium Bad

Sachsa als feste Größe für einen sicheren

Weg zum Abitur. Bereits 1890 gründete

Willbrandt Rhotert das jetzige Internatsgymnasium,

das seit 1968 von einer

Stiftung getragen wird. Heute lernen und

leben bis zu 45 der etwa 400 Schülerinnen

und Schüler auf dem Gelände, die übrigen

kommen aus dem Südharz und dem

Harzvorland.

Sowohl die internen als auch die

externen Schüler schätzen die familiäre

Atmosphäre, die durch den engen Kontakt

von Schülern, Lehrern und Eltern entsteht

und durch das ausgewogene Ganztagsschulkonzept

gefördert wird. Für das

leibliche Wohl sorgt die eigene Küche mit

frisch zubereiteten Gerichten aus regionalen

Zutaten. Schulisch findet in Klasse 5-10

keine Schwerpunktbildung statt. Dafür

werden in der Oberstufe – unabhängig von

der Schülerzahl – drei Profile angeboten:

sprachlich, mathematisch-naturwissenschaftlich

und gesellschaftswissenschaftlich.

Hier wirkt sich die freie Trägerschaft

aus, die von den Mindestzahlen je Profil

entbindet. Um möglichst vielen Jugendlichen

den Weg zum Abitur zu ermöglichen,

stehen Lehrer und Schüler in einem

engen Dialog und können dadurch Verständnislücken

oder Lerndefizite schnell

ausgleichen. Genauso werden leistungsstarke

Schüler stärker gefordert und damit

in ihrer Entwicklung unterstützt. Viel Wert

wird auch auf kreativen und sportlichen

Ausgleich gelegt. 20 Prozent der Schüler

beteiligen sich an musikalischen Arbeitsgemeinschaften

und die Bigband ist mittlerweile

in Südniedersachsen gut bekannt.

Im sportlichen Bereich wird die Lage am

Harzrand gut genutzt für Lauf- und Wintersport,

aber auch die Judoka sind fester

Bestandteil des Freizeitangebots. Naturwissenschaftliche

Themen wie die Mathematik-

oder Biologieolympiade sprechen

andere Gruppen an.

Ab August 2013 kann das Pädagogium

10 Jahre lang das Ewald-Domke-Stipendium

vergeben, mit dem der Erblasser

jungen Menschen das Abitur im Internat

ermöglichen wollte, die finanziell nicht so

gut gestellt sind.

HK

Weitere Informationen über das Internatsgymnasium Pädagogium Bad Sachsa finden

Sie im Internet unter www.internats-gymnasium.de

Exklusiv an der Akademie für Erneuerbare

Energien Lüchow-Dannenberg

bietet die Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg den Masterstudiengang

„Erneuerbare Energien“ an. Der

4,5-semestrige Studiengang soll Fach- und

Führungskräften ermöglichen einen staatlich

anerkannten Master-Abschluss zu

erlangen. Voraussetzungen sind ein bereits

abgeschlossenes Studium der Ingenieursoder

Wirtschaftswissenschaften oder aus

verwandten Gebieten mit 210 Credit Points

oder mit der Note „gut“ (2,5) sowie ein Jahr

Berufserfahrung.

Mit der Region Lüchow-Dannenberg

wurde für den Studiengang ein Standort

gewählt, der über zahlreiche Anlagen und

Unternehmen im Bereich der erneuerbaren

Energien verfügt. Die Studierenden

profitieren so von der großen Praxisnähe,

die durch Gastvorträge und Exkursionen

ergänzt wird. Das Themenspektrum des

Studienganges umfasst alle erneuerbaren

Energietechniken, deren wirtschaftlichen

Belange sowie das Feld der energieeffizienten

Gebäudetechnik.

VS

Weitere Informationen und Anmeldung

auf www.akademie-ee.de.

Immer mehr Städte und Regionen setzen

auf professionelles Marketing, um auch

bei enger werdenden Etats im kommunalen

Wettbewerb bestehen zu können. Für

Betriebswirte, Verwaltungsfachkräfte,

Werbe- oder PR-Spezialisten bietet sich

damit eine interessante Berufsperspektive

– vorausgesetzt, dass sie über die ganz speziellen

Kenntnisse im Bereich Stadtmarketing

verfügen.

Und genau diese vermittelt ein

Wochenendstudiengang an der AfAK-Marketing-Akademie

in Kassel. In 14 Monaten

erfahren die Teilnehmer, wie Stadtmarketingprozesse

konzipiert und erfolgreich

umgesetzt werden. Studienleiter Dr. Burghagen

beschreibt die Anforderungen an

ein solches Marketing: „Stadtmarketing

ist mehr als Weihnachtsmarkt und Logo.

Gefordert ist die Vernetzung von Tourismus,

City-Management, Kultur, Industrie

und Bürgernähe.“ Nach erfolgreichem

Abschluss des Studiengangs erwerben die

Absolventen ein Steinbeis-Hochschulzertifikat.

Der nächste Studiengang startet im

April 2014.

VS

Weitere Informationen finden Sie unter

www.afak.de

Niedersachsens Kultusministerin Frauke

Heiligenstadt hat derzeit Grund zur Freude.

Die Grundschule Comeniusstraße in

Braunschweig war beim „Deutschen Schulpreis

2013“ erfolgreich. Neben dem Hauptpreisträger

wurde die Grundschule als eine

von vier bundesweiten Preisträgerschulen

ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld in

Höhe von 25.000 Euro. Letztes Jahr konnte

die IGS in Göttingen bereits den Bundessieg

im Schulpreis nach Niedersachsen holen.

Heiligenstadt, die zur Siegerehrung

eigens nach Berlin gereist war, hob das

besondere Konzept der Grundschule Comeniusstraße

hervor: „Alters- und jahrgangsübergreifendes

Lernen ist an dieser Schule

besonders ausgeprägt“, so die Kultusministerin.

In so genannten ‚Flurgemeinschaften‘

helfen die Großen den Kleinen und die

Viertklässler besuchen im Rahmen einer

Schulkooperation regelmäßig ein benachbartes

Gymnasium, um dort gemeinsam

naturwissenschaftliche Experimente

durchzuführen.

Zu den bundesweit 15 nominierten

Schulen für den Deutschen Schulpreis 2013

gehörte neben den Braunschweigern auch

die IGS List in Hannover. „Allein unter den

Nominierten zu sein, ist bei diesem Preis

schon eine große Auszeichnung. Wir sind

stolz auf beide Schulen“, lobte die Kultusministerin.

Darüber hinaus gratulierte

Heiligenstadt auch den niedersächsischen

Siegern beim diesjährigen Wettbewerb

„Jugend forscht“ und dem „Pangea-Mathematik-Wettbewerb“.

Daniel Pflüger, Schüler

am Gymnasium Johanneum in Lüneburg,

wurde Bundessieger bei „Jugend

forscht“ im Bereich Physik. Der 18-Jährige

erhielt die Auszeichnung für seine Untersuchung

von Wellenbewegungen mithilfe

von Laser und Digitalkamera. Auch Schüler

des Christian-von-Dohm-Gymnasiums

in Goslar, der Cäcilienschule Oldenburg

und des Gymnasiums Andreanum in Hildesheim

zählen zu den diesjährigen Preisträgern

von Deutschlands bekanntestem

Nachwuchswettbewerb.

Sven Austen, Schüler des Göttinger

Otto-Hahn-Gymnasiums, konnte wiederum

die Konkurrenz beim europaweiten

„Pangea-Mathematikwettbewerb“ hinter

sich lassen. Der 13-Jährige erhielt die

meisten Punkte seiner Altersklasse und ist

damit Träger der Goldmedaille. Er gilt jetzt

als bester Mathematiker unter den Siebtklässlern

in Deutschland sowie zehn weiterer

europäischer Länder.

VS

Bilder: Pädagogium Bad Sachsa, Akademie für Erneuerbare Energien

Bilder: AfAK, Theodor Barth


150 kalender regjo niedersachsen regjo niedersachsen kalender 151

Klangvoll

Spielerisch

Schräg

Kühl

Sprachliche und gestische Elemente der Musik werden

vom Kammerorchester der Dresdner Kapellsolisten zu

einer lebendigen Klangrede erweckt.

Linder Sterling spielt in ihren Werken mit

Geschlechternormen und bemächtigt sich

des Bildes der Frau als (Sex-)Objekt.

Hildegard lernt fliegen bietet ein musikalisches

Feuerwerk. Mal schräg, mal theatralisch,

aber auf jeden Fall einmalig.

Katja Riemann und Gitarrist Arne Jansen interpretieren

den Liederzyklus „Winterreise“, in dem sich Heine und

Schubert auf einer winterlichen Straße begegnen.

Klassik, Ballett

Ausstellungen

Jazz, Rock, Pop, Schlager

Theater, Kabarett, Musical

01. Juli 2013

Duoabend Ping & Ting Chau – Klavierabend

mit jungen Preisträgern, die Schwestern aus

Hong Kong spielen u.a. Werke von Mozart

und Poulenc

19.45 Uhr, Clavier-Salon Göttingen

11. Juli 2013

Morgenstern Trio – das Morgenstern Trio

spielt Klaviertrios von Haydn, Beethoven und

Mendelssohn-Bartholdy

20.00 Uhr, ehemaliger Landtag Oldenburg

13. Juli 2013

Dresdner Klangpracht – das Kammerorchester

Dresdner Kapellsolisten bei den Walkenrieder

Kreuzgangkonzerten, mit Werken

von Händel, Vivaldi, Bach und Zelenka

20.00 Uhr, Kloster Walkenried

21. Juli 2013

Linos Ensemble – Werke für Cello, Klarinette

und Klavier von Beethoven und Brahms

17.00 Uhr, Elisabethenkirche Langenhagen

04. August 2013

Landesjugendchor Niedersachsen

A-cappella-Programm mit Werken von Cornelius,

Wagner, Debussy, Ravel und Monteverdi

16.00 Uhr, St. Trinitatiskirche, Wolfenbüttel

18. August 2013

Italienische Geschichten – Open Air-Konzert

mit dem Göttinger Symphonie Orchester

11.00 Uhr, Marktplatz Holzminden

22. August 2013

Airis Quartet – das Streichquartett interpretiert

Felix Mendelssohn-Bartholdys Streichquartett

op. 13 und Marek Stachowskis Musica

festeggiante

19.30 Uhr, Galerie-Café Webstuhl,

Hemmingen-Ohlendorf

25. August 2013

Chattin`with Bach – jazzige Musik im Geiste

von Bach – Kompositionen von Bach bis Gebhardt

für Trompete, Percussion und Orgel

18.00 Uhr, Stadtkirche St. Marien, Celle

08. September 2013

Toleranz – das Vokalsolistenensemble Gli

Scarlattisti begibt sich auf einen Streifzug

durch die Werke von Schütz, Rossi, Purcell

17.00 Uhr, Michaeliskirche Hildesheim

14. September 2013

Weltklassik am Klavier – Sofja Gülbadamova

spielt große Romantiker, Schuberts c-Moll-

Sonate und Tschaikovskys G-Dur-Sonate

17.15 Uhr, Altes Rathaus Stadtoldendorf

02. Juni bis 06. Oktober 2013

The beat goes on. Der Sound. Der Style. –

die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem

Tuchmacher Museum Bramsche gewährt Einblicke

in 60 Jahre Musikgeschichte

Museum Industriekultur Osnabrück

07. Juni bis 04. August 2013

linder – frau/ objekt – Collagen, Fotografien

und Videos der Gesellschaftskritikerin Linder

Sterling

Kestnergesellschaft Hannover

27. Juni bis 30. September 2013

William Steinway in Seesen – auf den Spuren

des New Yorker Klavierbauers und Seesener

Ehrenbürgers

Städtisches Museum Seesen

14. Juli bis 29. September 2013

Ernst Wilhelm Nay – Das Polyphone Bild –

Gouachen, Aquarelle und Zeichnungen des

Malers Ernst Wilhelm Nay

Mönchehaus Museum Goslar

05. August bis 06. September 2013

Von Kriegszitterern, Sanitätsoffizieren und

Helferinnen – Ausstellung zum Thema Trauma

und Psychiatrie im Ersten Weltkrieg

Volkshochschule Braunschweig

01. Juli 2013

Hildegard lernt fliegen – das Berner Sextett

spielt eine ungewöhnliche, witzige und lebendige

Mischung aus Jazz und Weltmusik

19.30 Uhr, Schlossplatz Oldenburg

20. Juli 2013

Irische Sommernacht – An Samhradh

Oíche – vier Stunden lang keltische Lebensfreude

mit viel irischem Stepptanz und noch

mehr Musik

19.00 Uhr, Schloss Wolfenbüttel

03. August 2013

9. StoneRock Festival – Indie- und Alternativ-Festival,

unter anderem mit OK KID und

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Bad Bentheim

12. bis 14. September 2013

NDR 2 Soundcheck Neue Musik – Das

Festival – Festival in Göttingen mit Newcomern

wie Passenger und Lukas Graham

Innenstadt Göttingen

20. September 2013

Betty Dittrich – die gebürtige Schwedin singt

energiegeladenen Sixties-Pop mit charmanten

deutschen Texten

20.00 Uhr, LUX Hannover

02. bis 07. Juli 2013

Tanguera – Tango-Musical über den schicksalhaften

Weg der Immigrantin Giselle

19.30 Uhr, Opernhaus Hannover

10. bis 27. Juli 2013

Meine tolle Scheidung – Ein-Frauen-Stück

von Geraldine Aron über das Leben jenseits

der Rolle von Ehefrau und Mutter

20.15 Uhr, ThOP Göttingen

04. August 2013

Anna Landmann – Freilichtaufführung mit

mutmaßlichen Szenen aus dem Leben Anna

Landmanns, die 1596 als Hexe denunziert

und hingerichtet wurde

20.00 Uhr, Altstadttheater Hornburg

10. bis 25. August 2013

La Traviata – Guiseppe Verdis dramatische

Oper unter freiem Himmel auf dem historischen

Burgplatz in Braunschweig

19.30 Uhr, Burgplatz Braunschweig

22. August 2013

Aufbruch in eine neue Welt – Vicky Lu

meets Lousiana – jazzige Klangcollage, die

alltägliche Lebenserfahrungen aus dem Jahr

1913 mit Gesang, Text, Ton und Bild untermalt

20.00 Uhr, Ottmerbau Braunschweig

31. August 2013

Winter. Ein Roadmovie – Heine und Schubert

begegnen sich auf einer winterlichen

Straße, eine Interpretation des Liederzyklus

„Winterreise“ von Katja Riemann und Gitarrist

Arne Jansen

19.00 Uhr, Deutsches Theater Göttingen

06. September 2013

Der Wunschpunsch – Figurentheater nach

dem Kinderbuch von Michael Ende über einen

Kater und einen Raben, die die Welt vor den

Folgen des satanarchäolügenialkohöllischen

Wunschpunschs retten wollen

20.00 Uhr, Theater der Nacht Northeim

13. September 2013

Faust – Der Tragödie erster Teil – Goethes

berühmter Gelehrter will herausfinden, „was

die Welt im Innersten zusammenhält“ und

geht einen Pakt mit dem Teufel ein. Goethes

Klassiker im Odeon Theater

19.30 Uhr, Odeon Theater Goslar

15. bis 21. September 2013

Die Banditen – komische Oper von Henry

Meilhac und Ludovic Halévy mit dem Musiktheater-Ensemble

und Jugendchor der Musikschule

Delmenhorst

19.30 Uhr, Theater Delmenhorst

Fotografie: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, Linder Sterling, Reto Andreoli, Bothor


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regjo niedersachsen kalender 153

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Wir gratulieren dem

Regional-Journal für

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05. Juli 2013

Schreibworkshop mit Sebastian 23 –

Workshop mit dem Vizeweltmeister des

Poetry-Slams

15.00 Uhr, Sumpfblume Hameln

05. Juli 2013

1001 Nacht – Scheherazades kleine

Schwester – Claudia Ott liest unentdeckte

Geschichten aus ihrer Neuübersetzung der

berühmtesten Märchensammlung der Welt

20.00 Uhr, Literarisches Zentrum Göttingen

11. Juli 2013

Gib mir deine Seele – Jeanine Krock liest

aus ihrem neuen Roman, mit Unterstützung

von Sopranistin Susanna Pütters

19.30 Uhr, Literaturzentrum Braunschweig

03. August 2013

Briefsteller – Lesung mit Charlotte Schwab

& stille hunde aus Michail Schischkins Roman

über den Briefwechsel zweier Liebenden

20.30 Uhr, Altes Rathaus Göttingen

19. September 2013

Die Känguru-Offenbarung – Marc-Uwe

Kling liest aus seinem Roman über das Leben

mit einem kommunistischen Känguru

21.30 Uhr, Kulturzelt Bürgerpark

Braunschweig

20. bis 21. Juli 2013

TERRA MAGICA – 1. Orientalisches Fantasy

Spektakel – mittelalterlich-orientalisches

Märchenfest mit Basar, Tanz- und

Feuershows

Stadtpark Duderstadt

18. August 2013

Göttinger Gourmet Festival – das Planea

Basic lädt zum Gipfeltreffen der Genüsse, für

alle Spitzenköche, Starwinzer und Genießer,

ein Fest für die Sinne

11.00 Uhr, Planea Basic Göttingen

24. August bis 01. September 2013

IdeenExpo – das größte Klassenzimmer der

Welt entführt junge Menschen in die Welt der

Naturwissenschaften und Technik

Messegelände Hannover

30. bis 31. August 2013

Pflasterzauber – internationales Straßenmusik-

und Straßenkunstfestival mit Gauklern,

Musikern, Zauberern und Akrobaten

Innenstadt Hildesheim

30. August bis 01. September 2013

Tag der Niedersachsen – zahlreiche Bühnen

und Themenmeilen präsentieren Tradition,

Brauchtum und Moderne

Innenstadt Goslar

01. September 2013

Kunsthandwerkermarkt – Kunsthandwerkermarkt

im Weserrenaissance Schloss

Bevern mit Künstlern und Kunsthandwerkern

10.00 Uhr, Schloss Bevern

07. bis 09. September 2013

Historisches Sehusa-Fest – über 1.000 Bürger

zeigen in stilechten Gewändern in Spielen

und Tänzen geschichtlich belegte Szenen aus

Seesens Vergangenheit

Burg Sehusa Seesen

11. bis 15. September 2013

Internationales Filmfest Oldenburg – große

Premieren und originelle Independents sorgen

für Anspruch und Attraktion

Oldenburg

21. September bis 05. Oktober 2013

Celler Hengstparade – prächtige Hengste

und historische Uniformen machen die Veranstaltung

zum Erlebnis

13.00 Uhr, Niedersächsisches Landgestüt

Celle

27. September 2013

Spanischer Abend – eine Auswahl spanischer

Weine kombiniert mit Tapas

19.00 Uhr, Weinkontor Osterode

19.00 Uhr, Traumfabrik HefeHof, Hameln

Fotografie: Ramon Kramer, IdeenExpo


154 land & umwelt regjo niedersachsen

Wussten Sie, dass ...

Sonderbares und Wissenswertes aus Niedersachsen – von der überfluteten

Kranenburg im Steinhuder Meer bis zum Kuriositätenmuseum in Varel.

... unter der Wasseroberfläche des größten

Sees in Niedersachsen, dem Steinhuder

Meer, eine alte Burg liegt?

Gemeint ist die Kranenburg, deren Überreste

in einer Tiefe von einem halben bis 1,5

Meter im Steinhuder Meer liegen. Im frühen

14. Jahrhundert erbaut, wurde die

Burg und das alte Dorf Steinhude um 1602

vom angestiegenen Wasserspiegel des Steinhuder

Meers überflutet. Die Bewohner siedelten

sich daraufhin auf dem höher gelegenen

Gelände im Süden an. Weil die

Überreste so nah unter der Wasseroberfläche

liegen, ist die Stelle für Segler tabu, da

sie sonst auf Grund laufen würden.

Viel ist über die Geschichte der Burg

nicht bekannt. Als Burgherren kommen in

unterschiedlichen Quellen die Bischöfe zu

Minden, die Grafen von Schaumburg oder

die Grafen von Roden in Frage. Namenspaten

der Burg waren vermutlich Kraniche,

die am Steinhuder Meer lebten.

Erst im Jahr 2009 konnte dank eines

neuen Messverfahrens, einer Kombination

aus Geomagnetik, Sonar und Radar, eine

120 mal 90 Meter große Fläche unter Wasser

ermittelt werden, in deren Kern sich die

Umrisse eines inneren Burgplatzes abzeichnen.

Im Landesmuseum Hannover finden

sich einige Fundstücke, die 1985 geborgen

wurden, darunter Keramikstücke aus dem

13. und 14. Jahrhundert, Holzkohle und

Tierknochen.

Bildnachweis: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Stadt Varel

... in der Stadt Varel am Jadebusen das

erste Museum für Kuriositäten und Seemannslegenden

zu finden ist?

Im „Spijöök“ Musuem finden sich so kostbare

Ausstellungsstücke wie ein Toilettenfenster

aus der „Titanic“ oder eine tragbare

Schnapsbrennerei. Das Museum erinnert

auch an die Zeit, als die Friesen ihren

Tee noch auf eigenen Plantagen anbauten.

Doch hohe Lohnnebenkosten und das

Wüten des gemeinen Teekäfers führten

dazu, dass der Anbau nach Indien verlagert

werden musste.

Davon haben Sie noch nie gehört? Im

Spijöök sollte der Besucher nicht alles für

bare Münze nehmen. Wer der plattdeutschen

Sprache mächtig ist, ahnt das vielleicht.

„Spijöök“ ist abgeleitet von „jökeln“,

was soviel wie Jux oder spaßen bedeutet.

Im Museum verschmelzen Realität

und hanebüchene Absurditäten. Ins Leben

gerufen wurde das Museum von der Künstleraktionsgruppe

„Menschenmüll“.

Besucher, die zum Beispiel das Skelett

einer RVAG (Ratte von außergewöhnlicher

Größe) bewundern möchten, können dies

von Mitte Mai bis Mitte September jeweils

samstags und sonntags zwischen 15 und

17 Uhr. Für Gruppen nach Absprache auch

außerhalb der Zeit. Die fliegenden Fische

bekommt man leider nicht mehr zu Gesicht

– sie sind entwischt, als jemand die Käfigtür

hat offenstehen lassen.

Impressum

11. Jahrgang, 21. Ausgabe

Herausgeber

Polygo Verlag GmbH

Verlag

Polygo Verlag GmbH

Lotzestraße 29

37083 Göttingen

Telefon 0551-50 75 10, Telefax 0551-50 75 150

ISSN 1615-5696

Internet und E-Mail

www.niedersachsen.regjo.de; hallo@regjo.de

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Chefredakteur

Sven Grünewald (redaktionsleitung@regjo.de)

Redaktion

Annegret Adam, Torben Andersen, Katrin Langemann, Stefanie

Stüting, Laura Vele, Halina Schmidt

Autoren

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Volker Schönfeldt, Rüdiger von Schönfels,

Jürgen Sperber, Josefine Wank

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Kugler, Senat der Freien Hansestadt Bremen,

Stadt Emden, Stadt Wilhelmshaven, Universität Göttingen,

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Zuelch, Gascogne Sack Deutschland GmbH, Stadt Burgdorf,

The Ritz-Carlton/Wolfsburg, Landkreis Osterode am Harz,

Gemeinde Wedemark, Stadt Melle, BMELV, Weserbergland

AG, IT-Dienstleistungsgesellschaft Emsland, Zweckverband

ecopark, Niedersächsische Landesregierung, Martin Salzer,

Klinikum Osnabrück GmbH, Universitätsmedizin Göttingen/

Ronald Schmidt, Klinikum Region Hannover/Stefan Gallwitz,

Kaiser/MHH, Universitätsmedizin Göttingen/Delovska, Rochau

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Optecmed, Wolfgang Beisert, Tilch Verwaltungsgesellschaft,

Privatzahnklinik Hannover, Ottobock, Sebastian Mauritz,

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LBF, Matthias Müller, Ecod-Bio (picturepool.ecod-bio.org),

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Seaports of Niedersachsen, Roberto Hegeler, alpha ventus/

Matthias Ibeler, Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH,

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GmbH, DIBAG Industriebau AG, designer outlets OCI Wolfsburg

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com, Markus Untergassmair, Anastasia Ordner, Hannover

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