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PRESSEINFORMATION


Erstmals Orientierung für Verbraucher, Investoren, Banken, Errichter und Träger

Silver Living: ÖNORM regelt endlich Wildwuchs beim Betreuten Wohnen

Silver Living entwickelt Betreutes Wohnen weiter mit „Open-Space-Konzept”,

„Advanced-Living-Modell” und „Denkender Wohnung“

• 75% der heimischen Anlagen entsprechen nicht ÖNORM CEN/TS

16118

• Trittbrettfahrer werden Probleme bekommen

• Die aktuellen Projekte von Silver Living

Wien, 21. Mai 2012 - Mit 1. Mai 2012 gilt in Österreich die „ÖNORM CEN/TS

16118 – Anforderungen an Dienstleistungen für ältere Menschen im Rahmen

der Wohnform Betreutes Wohnen“. Die Norm gibt Verbrauchern, Investoren,

Banken, Errichtern und Trägern ein Instrument, das die Leistungen von

Betreutem Wohnen transparent macht.

Bundesweit geltende Norm

„Damit können sich erstmals alle Beteiligten – Verbraucher, Anbieter,

Investoren/Banken und Träger – an einer verbindlichen und bundesweit

geltenden Dienstleistungsnorm für Betreutes Wohnen* orientieren“, erklärt

Walter Eichinger, Geschäftsführer Silver Living – dem Experten für Betreutes

Wohnen in Österreich (www.silver-living.at). „Die Dienstleistungs-Norm gilt in

allen österreichischen Bundesländern und schiebt dem regionalen Wildwuchs

einen Riegel vor.“ Entwickelt wurde das europäische Regelwerk vom

Projektkomitee CEN/TC 385 „Dienstleistungen der Wohnform Betreutes

Wohnen für ältere Menschen“.


Tangiert von der Norm sind in Österreich derzeit ca. 600 Anlagen und rund

12.000 bis 13.000 Verbraucher. „Schon darum, weil 2020 rund 27% der

Österreicher älter als 60 Jahre sein werden, ist zu sehen, wie wichtig die

Normierung wurde**“, so Eichinger. „Derzeit erreichen cirka 75% der

„Betreuten Wohnanlagen“ eine Zertifizierung auf Basis der ÖNORM Betreutes

Wohnen nicht. Mit entsprechenden Anpassungen, wird sich der Anteil

vermutlich aber auf 25 bis 30% reduzieren lassen. Das letzte Viertel wird es

aber nicht schaffen und daher dann nicht mehr als Betreutes Wohnen am

Markt agieren dürfen.“

Kurzfristig werden sich mehr als 50.000 Verbraucher mit der Norm

auseinandersetzen müssen. Es handelt sich dabei um jene Bewohner von

Pflegeheimen, die unter die Pflegestufen 1-3 fallen und für die künftig

„Betreutes Wohnen“ die kostengünstigere Alternative sein muss.

Entsprechende Tendenzen einer solchen „Umschichtung“ sind derzeit allen

Bundesländern erkennbar.

Österreichisches Know-how für Europa

Eichinger war als einziger Österreicher beim Entwicklungsprozess der

Mitgliedstaaten dabei: „Wesentlich eingeflossen in die Norm sind natürlich

auch unsere praktischen Erfahrungen aus Österreich, die wir mit Silver Living

in den letzten Jahren gewinnen konnten.“ Bisher gab es in Österreich, aber

auch in anderen Ländern der Europäischen Union, eine große Unsicherheit

über das, was Betreutes Wohnen ist und welche Leistungen damit verbunden

sind. „Damit war Tür und Tor auch für weniger seriöse Anbieter offen“, so

Walter Eichinger. „Ein weiterer Vorteil: Verbraucher finden in ganz Europa

idente Rahmenbedingungen vor. Silver Living selbst erfüllte schon bisher in all

seinen Projekten diese Norm.“


Transparenz für Errichter und Investoren

„Errichter, Investoren und Träger von Betreutem Wohnen erhalten mit der

ÖNORM CEN/TS 16118 aber auch ein Qualitätssicherungs- und

Zertifizierungssystem, das es ihnen ermöglicht, die Kosten sowohl bei den

Investitionen als auch im laufenden Betrieb zu überschauen“, erklärt Eichinger.

„So ist Betreutes Wohnen in sinnvollen Projekten privatwirtschaftlich

umsetzbar, wie es Silver Living schon seit mehreren Jahren erfolgreich in

Österreich vorführt.“ Als nächste Einheit wird der traditionsreiche Werndlhof in

Steyr adaptiert. Bezugsfertig für Best Ager ist der Werndlhof neu im vierten

Quartal dieses Jahres. Weitere Projekte in Niederösterreich, Steiermark und

Oberösterreich sind in der Pipeline.

Die wesentlichen Inhalte der Norm

Die Träger, also juristische Personen wie Gemeinden, Privatunternehmen,

Wohltätigkeitsorganisationen oder Eigentümergesellschaften, sind verpflichtet,

dass die Vereinbarungen bezüglich Betreutem Wohnen eingehalten werden.

„Silver Living hat daher schon bei den früheren Projekten immer mit

anerkannten Trägern zusammengearbeitet“, so Eichinger. Die ÖNORM

differenziert zwischen obligatorischen Grund- und Wahlleistungen.

Verantwortlich für die Grundleistungen bei Betreutem Wohnen, wie zum

Beispiel Betreuung (Beratung, Information, Vermittlung und Organisation

sowie soziale und kulturelle Aktivitäten) aber auch Alarmierungs- und

Notrufsystem, ist der Träger, allerdings darf dieser Subauftragnehmer

einbinden. Wahlleistungen sind fakultativ, und müssen aufgelistet werden.

Darunter fallen z.B. hauswirtschaftliche Hilfe, pflegerische Hilfe,

haustechnische Dienste, Hol- und Bringdienste aber auch Leistungen im

Krankheitsfall. Geregelt werden auch die qualitativen und quantitativen

Anforderungen an das Personal: Der Dienstleitungskoordinator muss auf

Basis einer vertraglichen Vereinbarung arbeiten: Dies gilt sowohl für

Angestellte, Selbstständige als auch für Unternehmen. Für 100 Wohneinheiten


ist je eine Vollzeitstelle vorgesehen, mindestens muss die Betreuungsperson

für eine Wohneinheit jedoch 20 Minuten pro Woche tätig sein.

Seniorengerechte Infrastruktur

Besonderer Wert wird auf die Anforderungen für die Immobilie gelegt: So

verlangt die Norm eine seniorenadäquate Infrastruktur und Sicherheit, die

Verfügbarkeit von Dienstleistungen, die Erreichbarkeit der Nahversorgung und

eine „zentrale“ Lage statt einer „peripheren“ Lage. Ebenfalls wichtig: Es muss

eine Wohnanlage sein.

Eindeutige Qualitätsdefinition für die Wohnungen

Die Qualität der Wohnungen ist definiert durch den eigenen Kochbereich, den

getrennten Wohn- und Schlafbereich sowie einer barrierefreien Ausführung

gemäß den geltenden Normen und relevanten Richtlinien.

Gemeinschaftseinrichtungen für die Senioren sind ein Muss. Ebenso sind die

Hausbetreuungsleistungen, wie Reinigung und Instandhaltung der

Allgemeinflächen sowie der Außenlangen, sicherzustellen.

Qualitätssicherung ist Schlüsselbegriff

Auch im Bereich Qualitätssicherung steht die ÖNORM CEN/TS 16118 für eine

eindeutige Positionierung: Rückmeldungen von Bewohnern müssen durch ein

Beschwerdemanagement aufgenommen werden, die daraus eingeleitete

Maßnahmen sind vom Träger zu dokumentieren und innerhalb von vier

Wochen ist eine mündliche oder schriftliche Stellungnahme mit

Lösungsvorschlag den Bewohnern zur übermitteln.

Die aktive Beteiligung der Bewohner kann entweder individuell oder durch ein

Gremium erfolgen, das einmal jährlich zusammentrifft und aus

Repräsentanten der Bewohner, des Trägers und des Dienstleisters besteht.

Ein weiteres in der Norm vorgesehenes Instrument zur Qualitätssicherung ist


eine Befragung der Bewohner, die in einem zweijährigen Turnus erfolgen

muss. Ein internes Audit dient ebenfalls zur Qualitätssicherung.

* Die ÖNORM CEN/TS 16118 definiert Betreutes Wohnen wie folgt:

„Dienstleistung für in einer barrierefreien Wohnung innerhalb einer betreuten

Wohnanlage lebende ältere Menschen, die Grund- und Wahlleistungen

umfasst und es ihnen ermöglicht unabhängig zu wohnen und sich sicher zu

fühlen. Die Dienstleistungen werden angeboten, um eine unabhängige und

selbstbestimmte Lebensweise und die Bewältigung eines Haushaltes ebenso

wie die Eingliederung der Einzelpersonen in das bestehende Gemeinwesen

und die Nachbarschaft zu unterstützen. Die Norm selbst regelt fünf

Anforderungskomplexe: die Transparenz und Informationstätigkeit, Standards

für die Dienstleistungen, bauliche Anforderungen an das Wohnen,

Vertragsgestaltung sowie Qualitätssicherung. Fokussiert ist die ÖNORM

CEN/TS 16118 auf die Sicht des Verbrauchers.“

** Demografische Entwicklungen bis 2050

• die Summe der Generation 65 + steigt von 2010 auf 2050 von rund 1,48

Mio. auf rund 2,65 Mio.

• im gleichen Zeitraum reduziert sich die Zahl der Erwerbstätigen (18-64)

von 5,37 Mio. auf 5,2 Mio.

• dadurch erhöht sich das Verhältnis 65 + zu Erwerbstätigen von 27,54 % im

Jahr 2010 auf 50,93 % im Jahr 2050

• die Zahl der Hochbetagten (80 +) erhöht sich von 2010 auf 2050 von

405.000 auf 1.091.000, was fast einer Verdreifachung entspricht

• die Zahl der „jungen Alten“ (65-79 Jahre) erhöht sich ebenfalls von 1,075

Mio. (2010) auf 1,56 Mio.(2050)


Silver Living entwickelt Betreutes Wohnen weiter

„Open-Space-Konzept”, „Advanced-Living-Modell” und „Denkende Wohnung“

schaffen neue Wohnqualität für Senioren

„Während derzeit viele Projektentwickler und Bauträger versuchen auf den

„Zug Betreutes Wohnen“ aufzuspringen und langsam das erforderliche Knowhow

zur Erreichung des EU- -Standards aufbauen, ist Silver Living schon

wesentlich weiter“, erläutert Walter Eichinger. Die Zukunft gehöre den

„Refugien“ und den „Senioren Domizilen“. „Senioren Domizile“ haben den EU-

Standard als Basis, beinhalten aber viele Weiterentwicklungen, die aus den

Erfahrungen eines Jahrzehntes entstanden sind. Diese Projekte unterscheiden

sich wesentlich von den Standardprojekten anderer Entwickler. „Refugien sind

die Top-Klasse unter den Betreuten Wohnprojekten – zum Skoda-Preis“, so

Walter Eichinger. „Das bedeutet, dass man den Mehrwert zwar bekommt,

dafür aber nichts zusätzlich bezahlen muss.“ Zu erkennen sind Refugien an

den Haupt-Kriterien „Open-Space-Konzept”, „Advanced-Living-Modell”,

„Denkende Wohnung“ und Zusatzangebote.

Open-Space-Konzept

Das Open-Space-Konzept wurde von Silver Living entwickelt, um die

Vereinsamung älterer Menschen wirkungsvoll zu bekämpfen.

Themenbezogene Begegnungsinseln sorgen dafür, dass in den Wohnanlagen

die Kommunikation und Interaktion der Bewohner in zwangloser Atmosphäre

gefördert wird.

Advanced-Living-Modell

Das Advanced-Living-Modell ist der exakte Kontrapunkt zum immer moderner

werdenden Home-Staging. Während Home-Staging durch Erwecken eines

gewissen Scheins Kaufanreize setzt, geht es beim Modell von Silver Living


darum, alles zu implementieren, was den Bewohnern das Leben schöner,

angenehmer und leichter macht. Das beginnt bei einem Farbleitsystem zur

leichteren Orientierung, setzt sich über besonders gestaltete

Gemeinschaftsräume fort und mündet in der „Denkenden Wohnung“.

Standardgemeinschaftraum

Unsere Philosophie, wie ein Gemeinschaftsraum sein sollte

Denkende Wohnung

Die denkende Wohnung stellt das Highlight in diesen Projekten dar. „Sie sind

ein Signal, „dass wir im 21. Jahrhundert angekommen sind,“ so Walter

Eichinger. „Ziel ist es, mit Technik einen Nutzen zu stiften. Hier geht es zum

einen um vitale Systeme, wie Notruf-Funktionalitäten und

Abschaltautomatiken, zum anderen aber um Dinge, die den Menschen das

Leben erleichtern und angenehmer machen. Wer denkt, dass High-Tech und

ältere Menschen einen natürlichen Widerspruch darstellen, kann gerne

Pilotprojekte von Silver Living besuchen.“


Die Refugien bieten aber darüber hinaus noch attraktive Zusatzangebote, die

jedoch projekt- und standortabhängig sind: wie Vitalzentrum – ein Zentrum von

Ärzten und Dienstleistern im Gesundheitsbereich, Cafeteria, Vinothek sowie

Nahversorger.


Projekte von Silver Living

Senioren Domizile in Umsetzung (alles Bauherren-Modelle):

• Bad Radkersburg

• Pöllauberg

• Riegersburg

• Bad Blumau

• St. Radegund

Senioren Domizile in Planung:

• Bärnbach (Bauherrenmodell – Verkaufsstart 05-2012)

• Gratkorn (Bauherrenmodell – Verkaufsstart 06-2012)

• Mödling (Verkaufsstart 06-2012)

• Brunn am Gebirge (Verkaufsstart 06-2012)

• Himberg

Refugien – in Planung:

• Werndlhof / Steyr (Verkaufsstart 05-2012)

• Bruck an der Leitha (Konzept-Phase)

Über Silver Living

Silver Living hat sich die Innovationsführerschaft bei Betreutem Wohnen zum

Ziel gesetzt. Eine konsequente Qualitätsstrategie führt zu stetem Wachstum

mit und für die Kunden. Im Laufe der kommenden Jahre will Silver Living zu

einer signifikanten Größe in diesem Sektor heranwachsen. Das von Silver

Living strukturierte Produkt im Bereich des altersgerechten Wohnens basiert

auf fundierten Trend- und Marktforschungen: 2020 werden rund 27% der

Österreicher älter als 60 Jahre sein. Allein der demografische Wandel bedingt,


dass in 10 bis 15 Jahren die Über-50-Jährigen die zahlenmäßig stärkste

Nachfragegruppe am Wohnungsmarkt sein werden. Silver Living bietet ein

durchdachtes, sozial-korrektes Immobilienanlageprodukt, das nicht nur von

Analysten sondern auch von Nutzern positiv bewertet wird: Drei Jahre nach

ihrem Einzug geben 95% der Befragten an, dass sie Betreutes Wohnen

durchaus empfehlen.

Silver Living hat mehr als 30.000m² Betreutes Wohnen selbst realisiert

und/oder in der Umsetzung begleitet. Das Betreute Wohnen Konzept wird von

Silver Living sowohl in renovierten Altbauten oder auch in Neubauten abseits

der Ballungszentren in ländlichen Regionen erfolgreich abgewickelt.

Bildtext: Walter Eichinger, Geschäftsführer Silver Living: „Mit der ÖNORM

CEN/TS 16118 wurde die Rechtsunsicherheit in Österreich bei Betreutem

Wohnen beendet, aber 75% der heimischen Anlagen entsprechen nicht der

ÖNORM CEN/TS 16118. Während derzeit viele Projektentwickler und

Bauträger versuchen auf den „Zug Betreutes Wohnen“ aufzuspringen und

langsam das erforderliche Know-how zur Erreichung des EU-Standards

aufbauen, ist Silver Living schon wesentlich weiter.“

Abdruck honorarfrei, Copyright Silver Living


Kontakt

Silver Living GmbH

Walter Eichinger, MSc MRICS

Twin Towers

Wienerbergstraße 11/12 a

1100 Wien

we@silver-living.at

www.silver-living.at

Weitere Informationen:

Reichl und Partner PR GmbH

Dr. Wolfgang Wendy

Mobil: +43 664 828 40 76

wolfgang.wendy@reichlundpartner.com

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