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Der Fernsehfilm der Woche

Montag, 15. Oktober 2007, 20.15 Uhr

2 Lügen und Geheimnisse

Vorwort von Esther Winkler

4 Stab und Besetzung

5 Zum Inhalt

6 "Eine Familie ist ein riesiges Beziehungsgeflecht"

Interview mit Barbara Krohn und Daniel Douglas Wissmann

9 "Ein Drehbuch muss bei mir eine Fantasie auslösen"

Interview mit Silke Bodenbender

12 "Unterstützung allerorten"

Produktionsnotizen von Nikola Bock

13 Biografien

Bildhinweis, Impressum


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Lügen und Geheimnisse

Vor Jahren schien Rosa in den USA alles hinter sich gelassen zu haben:

ihren Heimatort an der Ostsee und ihre Familie. Es war nicht nur

ein Aufbruch damals, es war ein Ausbruch aus dieser Welt, deren unumschränkter

Herrscher Rosas Vater war und ist. Sie sind damals im

Unfrieden auseinander gegangen, Friedrich Liebmann und seine

Tochter. Friedrich hatte seit ihrem Weggang jeden Kontakt zu seiner

Jüngsten gemieden. Mutter, Schwester und Bruder gelingt es nicht zu

schlichten, zu groß ist die Dominanz des Ehemannes und Vaters.

Doch in den Auslandsjahren kann Rosa, trotz ihrer räumlichen wie

emotionalen Distanz ihre Wurzeln, ihre Familienbande nicht ganz kappen.

Sie kehrt zurück und sucht die lang herausgeschobene Aussprache

mit dem Patriarchen. Aber sie kommt zu spät und findet Friedrich

erschossen vor. Ausgerechnet sie, die verschollene Tochter.

Mit dem Auftakt dieses Mordes eröffnet die Geschichte von "Der Tote

am Strand ihr Familiendrama und damit ein Feld von Verletzungen,

Vertuschungen, Behauptungen und ungeschriebenen Regeln gleichermaßen.

Entsetzt erkennt Rosa, dass alle in der Familie ein Motiv

für den Mord an Friedrich haben. Sei es aus Not, Schutz oder Rache.

Doch die Urfamilie, die Dagebliebenen, wehren sich und verdächtigen

im Gegenzug die Rückkehrerin selbst der Tat. Zu dubios

scheint Rosas Auftauchen mit dem plötzlichen Mord am Vater in Verbindung

zu stehen.

Dass das Publikum Rosa durch dieses Schlachtfeld Familie gebannt

folgt, verdankt der Film vielen Faktoren gleichermaßen: Da ist zunächst

die fulminante Besetzung mit Silke Bodenbender, Monica

Bleibtreu, Birge Schade, Matthias Brandt, Justus von Dohnányi, Stephan

Kampwirth, Ingeborg Westphal. Das vielschichtige Drehbuch von

Daniel Douglas Wissmann nach dem Roman von Barbara Krohn erlaubt

jedem Mitglied dieses herausragenden Ensembles ein ebenso

differenziertes wie fesselndes Spiel. Die Geschichte erzählt neben

Rosas Suche nach der Wahrheit eben auch, was diese Familie zusammenhält

und was sie trennt. Sie erzählt davon, dass über Erfolg

und Misserfolg eines Lebensentwurfs innerhalb des Mikrokosmos Familie

härter geurteilt wird, davon dass Verletzungen schwerer wiegen,

dass Gräben tiefer gezogen werden, wo keine Umkehr möglich

scheint, ohne dass der Betreffende sein Gesicht verliert.

Sie erzählt aber auch von untrennbaren Banden, von stiller Übereinkunft,

eben weil man die gleichen Erfahrungen und manchmal auch die

gleichen Erinnerungen teilt. Gestärkt durch die hervorragende Produ-


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zentin Heike Wiehle-Timm bereitet die vorsichtige und umsichtige Regie

von Martin Enlen dieser spannenden Geschichte ihren Nährboden

im besten Sinne, und sie wird auch da sehr genau in ihrem Blick, wo

es weh tut.

Doch: Wegschauen gilt nicht! Sie würden etwas verpassen.

Esther Winkler

Redaktion Fernsehfilm I


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Montag, 15. Oktober 2007, 20.15 Uhr

Der Tote am Strand

Buch:

Regie:

Kamera:

Musik:

Produktion:

Produzentin:

Producerin:

Produktionsleitung:

Redaktion:

Länge:

Daniel Douglas Wissmann frei nach den

Motiven des Romans "Rosas Rückkehr"

von Barbara Krohn

Martin Enlen

Philipp Timme

Dieter Schleip

Relevant Film Produktionsgesellschaft

mbH

Heike Wiehle-Timm

Nikola Bock

Ingrid Holzapfel

Esther Winkler

ca. 90 Minuten

Die Rollen und ihre Darsteller:

Rosa

Camilla

Rosas Mutter

Friedrich

Rosas Vater

Regina

Rosas Schwester

Ole

Rosas Schwager

Achim

Rosas Bruder

Eva

Rosas Schwägerin

Finn

Kommissar

Silke Bodenbender

Monica Bleibtreu

Hans Peter Hallwachs

Birge Schade

Matthias Brandt

Justus von Dohnányi

Esther Esche

Stephan Kampwirth


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Carl

Liselotte Petersen

und andere

Günter Junghans

Ingeborg Westphal

Inhalt

Fast 15 lange Jahre ist es her, dass Rosa, Anfang 30, ihre Familie

nicht gesehen hat. Damals ist sie in die Staaten geflüchtet, nach San

Francisco, weit weg von der Ostsee und vom Vater. Vor allem dieser

hat ihr die Abreise ins Ausland nie verziehen und meidet seither jeden

Kontakt. Doch zu seinem Geburtstag kommt Rosa zurück. Es drängt

sie vor allen Dingen nach einer Aussprache mit ihm. Friedrich Liebmann

wird 70 Jahre alt.

Noch ist Rosa aber nicht bereit, sich sofort nach ihrer Ankunft mit ihrer

Familie zu konfrontieren. Sie hat das Meer vermisst und genießt es,

wieder mit nackten Füßen über den nassen Sand zu laufen. Am Strand

sieht Rosa dann auch ihren Vater. Er sitzt in seinem Strandkorb erschossen.

Das Entsetzen ist groß. Aber die Trauer um den alten Patriarchen

scheint sich in der Familie in Grenzen zu halten. Ihr Bruder Achim,

ihre Schwester Regina und sogar Rosas Mutter Camilla verhalten sich

ausgesprochen merkwürdig. Alle hätten sie ein Motiv gehabt, ihn zu

töten. Doch geht es tatsächlich um die Erbschaft? Oder um Rache? In

seinen letzten Geschäftsjahren hatte Friedrich Liebmann viele Feinde

gesammelt. Mutter und Geschwister verübeln der Heimkehrerin ihre

Fragen und verdächtigen sie im Gegenzug selbst: Zu deutlich scheint

ihnen Rosas Auftauchen mit dem Mord am Vater in Verbindung zu

stehen. Als Rosa dann entdeckt, dass ihre Mutter eine späte, aber leidenschaftliche

Affäre zu einem anderen Mann pflegt, befürchtet sie

das Schlimmste. Zudem taucht immer wieder eine unbekannte, mysteriöse

Frau auf. Doch nicht genug der Verwicklungen: Finn, der ermittelnde

Kommissar, ist Rosas Jugendliebe. Auch er trägt einiges dazu

bei, sie in tiefe Verwirrung zu stürzen.

Rosa beschließt, auf eigene Faust die Wahrheit über den Mord an ihrem

Vater herauszufinden und stößt dabei auf ein dunkles Familiengeheimnis...


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Die Familie ist ein riesiges Beziehungsgeflecht

Interview mit Barbara Krohn und Daniel Douglas Wissmann

Max-Peter Heyne behauptete in einem "Welt"-Artikel: Drehbuchautoren

gehören zu einem nachdenklichen, gleichwohl pragmatisch

orientierten Menschenschlag. Sehen Sie das auch so?

Daniel Douglas Wissmann: Im Unterschied zur Arbeit an einem Roman

ist Drehbuchschreiben das Erzählen einer Geschichte in engen

Grenzen. Ein Film dauert höchstens zwei Stunden. Ein Roman kann

1000 Seiten umfassen. In einem Roman kann man wie Hannibal 100

Elefanten über die Alpen schicken, in einem TV-Movie sollte man sich

aus monetären Erwägungen lieber auf 90 Elefanten beschränken.

Hätten Sie sich vorstellen können, selber ein Drehbuch zu Ihrem

Roman zu schreiben? Oder ist es für Sie ein völlig anderes

Handwerk, das Sie sich nicht zutrauen würden?

Barbara Krohn: Ich habe nie ernsthaft darüber nachgedacht, jedenfalls

nicht für meine eigenen Romane, denn ich stecke viel zu sehr in

der Geschichte drin, um den nötigen Abstand zu bekommen. Das

Drehbuchschreiben setzt einfach andere handwerkliche Kniffe voraus,

überhaupt eine andere Art zu schreiben, zu assoziieren, zu imaginieren,

nämlich stärker in Bildern. Aber ich finde das Drehbuchschreiben

reizvoll und könnte mir gut vorstellen, fremde Stoffe zu bearbeiten.

Was bedeutet Ihnen "Familie ?

Daniel Douglas Wissmann: Familie ist das, woher wir kommen und

das, wohin wir gehen. Sie hält uns. Im Positiven wie im Negativen.

Barbara Krohn: Die Familie ist doch der erste Garten, in den man im

Leben hineingeboren wird, und das ist kein Garten Eden, sondern ein

Stück Land, in dem man sich zurechtfinden muss. Es kann dort rau

sein, karg, üppig, voller Schlingpflanzen, Fallgruben, Gestrüpp, Weite,

Enge. Die Familie ist ein riesiges Beziehungsgeflecht, die Brutstätte

für Liebe und Gewalt schlechthin.

In dieser Geschichte findet man die komplette Palette familiärer

Probleme wieder: Ehebruch, existenzielle Not, Kinderlosigkeit,

dominanter Vater, devote Mutter, aufmüpfige Tochter, usw. Ist

dieses Abbild einer Kleinfamilie der gegenwärtigen Gesellschaft

angepasst?


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Barbara Krohn: Mir ging es nicht um die Kleinfamilie, im Buch sind es

fünf Geschwister, im Film dann nur noch drei, alles andere wäre zu

komplex gewesen. Im Buch spielt die Geschichte Anfang der neunziger

Jahre, die Eltern haben den Krieg noch erlebt, ein Onkel taucht

auf, der in der DDR verschwunden war der zeitgeschichtliche Hintergrund

ist also etwas anders. Wenn ich mich um den Zeitgeist bemüht

hätte, hätte ich vermutlich eher einen Roman über Singles oder

über eine sogenannte Patchworkfamilie geschrieben. Aber auch dahinter

verbergen sich jede Menge Spannungen und Konflikte, Themen

wie Ehebruch, Kinderlosigkeit, Scheidung, Autorität und Ichfindung,

Sprachlosigkeit, Schweigen, Formen von psychischer und physischer

Gewalt, die letztlich zeitlos sind.

Und was genau war Ihre Motivation und Absicht, diese Geschichte

zu schreiben?

Barbara Krohn: Für mich sind Schauplätze sehr wichtig, die Stimmung

an bestimmten Orten. Schreiben ist ja auch eine Form des Reisens,

und ich wollte unbedingt einen Roman schreiben, der an der

Ostsee spielt, dem Meer meiner Kindheit. Außerdem hatte ich eine

Frau im Kopf, die nach langer Zeit zurückkehrt an den Ort ihrer Kindheit:

Rosa will sehen, was gleich geblieben ist, was sich verändert hat.

Schließlich wollte ich die Kriminalgeschichte an dem Ort ansiedeln, wo

letztlich die meisten Verbrechen entstehen: in der Familie, ein weites

Feld. Als erstes trifft Rosa auf den toten Vater im Strandkorb. Dieses

Bild war der Ausgangspunkt der Geschichte, es ließ mich einfach nicht

mehr los.

Was hat Sie gereizt, das Drehbuch zum Film zu schreiben?

Daniel Douglas Wissmann: Besonders der Umstand, dass mir die

Protagonistin gleich sehr nah war, und dass ich beim Lesen sofort die

visuelle Umsetzung und die Dramaturgie vor mir sah.

Der Roman "Rosas Rückkehr" besitzt ein komplexes und kompliziertes

Figurengefüge. War die Entwicklung des Drehbuches für

einen 90minütigen Fernsehfilm damit besonders schwierig?

Daniel Douglas Wissmann: Die Arbeit verlief ungewöhnlich reibungslos.

Oft verirrt man sich bei einer Story irgendwann auch mal in

eine Sackgasse, aus der man dann erst wieder rausfinden muss. Das

war hier nicht der Fall. Ein Start-Ziel-Sieg gewissermaßen. Aber aufgrund

der guten Romanvorlage von Barbara Krohn war das auch nicht

verwunderlich.


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Gibt es reale Personen, deren Spuren sich in "Rosas Rückkehr

wiederfinden oder auf die Sie sich beziehen?

Barbara Krohn: Meine Figuren entspringen immer der Fantasie. Aber

was ist die Fantasie? Ein riesiges Geheimlabor aus Bruchstücken von

Wahrnehmungen, Erlebnissen, Bildern, Gedanken, Geschichten, die

man irgendwo gehört oder gelesen hat, Dinge, die Freunde erzählt

haben. Beim Schreiben setzt sich das alles neu zusammen. Da entstehen

neue Geschichten, neue Figuren, die ich dann im Prozess des

Schreibens kennen lerne.

Inwieweit sind die Figuren des Drehbuches deckungsgleich mit

den Figuren des Romans?

Daniel Douglas Wissmann: Einige Personen fielen weg, bei anderen

habe ich deren Motivationen verändert oder versucht, starke Bilder für

sie zu finden und die Fallhöhe zu erhöhen bzw. visuell darzustellen.

Dann war es mir wichtig, einen Grund zu etablieren, weshalb der Tod

von Rosas Vater zeitlich mit ihrer Rückkehr zusammentrifft. Der Grund

wird natürlich erst zum Ende des Films deutlich.

Ist es spannend für Sie, zu sehen, wenn sich die eigenen Bilder

bewegen?

Barbara Krohn: Sehr spannend. Auch wenn es, wie gesagt, nicht immer

die eigenen Bilder sind. Jeder hat beim Lesen einer Geschichte

bestimmte Bilder im Kopf, auch bestimmte Personen. Im Film muss

dann eine Entscheidung getroffen werden, und man sieht eine Mischung

aus den Bildern des Autors, des Drehbuchautors und vor allem

des Regisseurs. Dabei entstehen neue Bilder, und das ist gut so, das

Buch verändert sich, es lebt. Ich freue mich sehr auf den Film, und der

Schauplatz Ostsee ist sowieso fantastisch!


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Ein Drehbuch muss bei mir eine Fantasie auslösen

Interview mit Silke Bodenbender

Was für ein Mensch ist Rosa?

Rosa ist auf der Suche nach Klarheit in ihrem Leben - nach sich

selbst. Deshalb hat sie es, anders als ihre Geschwister, geschafft, sich

aus der Tyrannei des Vaters zu lösen, die Heimat zu verlassen, auch

wenn das bedeutete, die Liebe des Vaters zu verlieren. Jahre später

kann sie ihre Verletzungen in Worte packen und die Konfrontation mit

dem Vater und der Familie, sprich ihrer Vergangenheit, suchen. Rosas

größte Sehnsucht galt immer der Liebe ihres Vaters und dessen Anerkennung,

das hat sie zu einem couragierten Menschen gemacht, der

trotz allen Mutes große Selbstzweifel hat.

Wohin kehrt Rosa zurück?

An einen Ort, in dem die Menschen, vor allem die eigene Familie, die

selben zu sein scheinen, wie vor 15 Jahren, als Rosa diesen verlassen

hat. Einen Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Rosa kehrt in ihre

Heimat und in ihre Vergangenheit zurück.

Was macht die Beziehung zwischen Rosa und ihrem Vater so

problematisch?

Die fehlende Kommunikation, die Sprachlosigkeit. Als Kind fehlten Rosa

die rhetorischen Mittel, sich gegen den Vater zu behaupten. Sie hat

sich lieber versteckt und ist später ins Ausland gegangen, um ihre innere

Freiheit zu finden. Der Vater schafft es genauso wenig, seinen

Schmerz über Rosas Weggang auszusprechen. Er drückt ihn durch

sein Schweigen aus, bestraft seine Tochter damit und schafft es so,

Rosa emotional weiter an sich zu ketten. Deren Liebesbeziehungen

scheitern alle an ihren Bindungsängsten. Rosa hätte vom Vater die

Erlaubnis gebraucht, ein eigenes, selbst bestimmtes Leben zu führen

und trotzdem geliebt zu werden.

War Ihnen sofort klar, wer sie ist und wie sie die Rolle anlegen

wollen? Was macht den Reiz der Figur Rosa aus?

Das war wie eine Reise: Mit jedem weiteren Drehtag wusste ich mehr

von Rosa und erst am letzten Tag hatte ich das Gefühl, sie gefunden

zu haben. Rosa hatte für mich lange keine eindeutigen Charakterzüge.

Ich sah es als eine Herausforderung an, eine Rolle zu spielen, die so

viele Möglichkeiten offen lässt. Eine Figur, die den Zuschauer durch

den Film führt, dabei teilweise die Position der Kamera annimmt (im


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übertragenen Sinne), wie ein Kommissar ermittelt und gleichzeitig auf

der Suche nach sich selbst, nach der eigenen Wahrheit ist. Die

Schwierigkeit und damit der Reiz lag darin, keine großen Haltungswechsel

innerhalb der Szene spielen zu können, sondern diese subtil

über den ganzen Film zu ziehen. Ich wollte ganz der Dramaturgie des

Buches vertrauen, um keine Momente vorweg zu nehmen, die zu viel

verraten würden.

Können Sie Parallelen zu Ihrem eigenen Leben feststellen?

Während der Schulzeit war ich ein halbes Jahr in England, nach dem

Abitur ein Jahr in Frankreich. Bei beiden Auslandsaufenthalten habe

ich mich selbst, in meinen Schwächen und Stärken, ganz anders kennen

gelernt und bin wie Rosa mit einer anderen Klarheit und neuem

Selbstbewusstsein zurückgekehrt.

Kannten Sie den Roman "Rosas Rückkehr bevor Sie die Rolle

angenommen haben?

Nein und ich habe den Roman auch ganz bewusst erst nach den

Dreharbeiten gelesen, um Rosa keine Haltungen oder Charakterzüge

zu geben, die das Drehbuch so nicht mehr auszeichnet.

Sie debütierten im ZDF 2003 in der ZDF-Serie Girl friends

....Wie ist Ihre Geschichte?

Ich habe während der Schauspielschule als Gretchen am Südostbayerischen

Städtetheater (Landshut/Passau) debütiert. Anschließend

durfte ich mich in weiteren Hauptrollen frei spielen, ohne von der überregionalen

Presse wahrgenommen, angegriffen und irritiert zu werden.

Von dort bin ich als Gast an größere Theater (Dortmund, Düsseldorf,

Berlin) weiter gezogen. Ich "sterbe aber immer noch vor jedem Auftritt.

Ähnlich empfinde ich meinen "Filmweg : Zunächst habe ich in

Kurzfilmen erste Schritte gemacht, dann bei "Girl friends ein anderes

Drehtempo kennen gelernt und schließlich 2004 bei "Folgeschäden

erstmals einen großen Bogen spielen und einen ganzen Film tragen

dürfen.

Gibt es Übereinstimmungen in den Frauenfiguren, die Sie bisher

dargestellt haben? Was fasziniert Sie besonders an einer Figur?

Abgesehen davon, dass ich jede Figur natürlich nur mit meinen körperlichen

und stimmlichen Möglichkeiten verkörpern kann, sehe ich

keine Übereinstimmungen. Ich liebe Figuren, die widersprüchlich sind,

Ecken und Kanten haben. Das müssen nicht die Sympathieträger sein.

Spannend finde ich Figuren, die mich beim Lesen direkt berühren,


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mich aber mit dem Rätsel zurücklassen, wie ich sie spielen muss. Ein

Drehbuch muss bei mir eine Fantasie auslösen und mir das Gefühl

geben, etwas Neues lernen zu können. Dieses Gefühl kann auch der

Regisseur bzw. die Kollegen auslösen oder ein Drehort.

Der Film besitzt als Ensemblefilm viele große Rollen, die wir

durch Rosas Augen beobachten. Waren die Dreharbeiten aufgrund

des Ensemblecharakters besonders kompliziert?

Nein, sie waren dadurch besonders spannend, und es war für mich

eine große Freude, so großartige Schauspieler gleichzeitig beobachten

zu können, mit zu bekommen, wie unterschiedlich jeder arbeitet,

jeder sich an die Szene herantastet, sich seinen Raum sucht, ohne

den anderen etwas weg zu nehmen, kaputt zu machen.

Die Interviews führte Silke Blömer


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Produktionsnotizen "Unterstützung allerorten

"Der Tote am Strand wurde in Heiligenhafen (ca. 9.500 Einwohner) an

der Ostsee gedreht und dort von Beginn an begeistert unterstützt.

Gleich das erste Treffen vor Ort fand unter den Fittichen des Bürgermeisters

statt, der seine sämtlichen Abteilungen vom Verkehrsamt

bis zur Touristik zur tatkräftigen Unterstützung aufrief. Das war ein

Segen für unsere Dreharbeiten, denn eine "filmische Infrastruktur wie

an anderen Drehorten war hier zunächst nicht vorhanden. Ob es der

Direktor des Kuramts war oder der Leiter der Psychiatrischen Klinik,

alle legten sie Hand an und halfen: Das Produktionsbüro wurde in den

Räumen des ehemaligen Kindergartens der Psychiatrie untergebracht;

andere Dinge wie Zelte oder Beamer schaffte der Kurdirektor selbst

heran.

Das Hauptmotiv des Films, die idyllische "Villa Seerose , wurde das

Haus Wotan auf der Halbinsel Graswarder, die Heiligenhafen quasi

vorgelagert ist. Diese schmale Halbinsel, mehrfach im Jahr der Flut

preisgegeben, ist der schönste Aussichtspunkt für die herrlichsten

Sonnenuntergänge und beliebtester Spazierweg der Heiligenhafener.

Zur großen Erleichterung aller zeigte sich der Oktober von seiner sonnigsten

Seite, den Kameramann Philipp Timme in wunderbaren Außenaufnahmen

einfangen konnte. Das kleine Ostsee-Städtchen bot

eine derart herzliche Aufnahme und Unterstützung, wie wir sie als

Teamfilm lange nicht erfahren hatten, bedeuten Dreharbeiten doch

auch immer Einschränkungen für die Anwohner. Der stellvertretende

Bürgermeister kam auch zum Hamburger Filmfest, wo Der Tote am

Strand seine Premiere feierte. Und unser ortsansässiger Fahrer fand

sich am Ende selbst in Hamburg zurecht, was ihm am Anfang der Produktion

nach seinen eigenen Worten so fremd war wie New York.

Nikola Bock, Producerin


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Barbara Krohn

(Autorin der Romanvorlage)

Barbara Krohn wurde 1957 in Hamburg geboren. Nach dem Studium

(M.A. Germanistik und Italianistik) folgte ein vierjähriger Auslandsaufenthalt

als DAAD-Lektorin an der Universität in Neapel. Seit 1992 lebt

die Autorin und literarische Übersetzerin mit ihrem Mann und zwei

Kindern in Regensburg. Ihre ersten beiden Spannungsromane "Der

Tote unter der Piazza" (1998) und "Weg vom Fenster" (1999) wurden

für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Der 2002 erschienene

Roman "Rosas Rückkehr", eine kriminelle Geschichte über

Glück und Unglück in der Familie, wurde unter dem Titel "Der Tote am

Strand" (2007) vom ZDF verfilmt. Der Reigenerzählung "Die Liebe der

Anderen" (2003) folgte im Frühjahr 2004 ein Lyrikband mit dem Titel

"Orte der Liebe". 2006 und 2007 erschienen die ersten beiden Bände

einer Neapelkrimiserie. Barbara Krohn veröffentlichte außerdem zahlreiche

Kurzgeschichten, Essays und literarische Übersetzungen. Sie

initiierte mehrere Text-Bild-Projekte und Kulturveranstaltungen, unter

anderem für den Kunstverein GRAZ und unterrichtet Kreatives Schreiben

an der Regensburger Schülerakademie. 2002 erhielt die Schriftstellerin

den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg.

Bibliografie

eine Auswahl:

1998 "Der Tote unter der Piazza", Roman

1999 "Weg vom Fenster", Roman

2002 "Rosas Rückkehr", Roman

2004 "Orte der Liebe", Gedichte

2005 "Die Liebe der anderen", Reigenerzählung

2006 "Die Toten von Santa Lucia", Roman

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

2007 "Der Tote am Strand" (nach dem Roman" Rosas Rückkehr"),

ZDF, Regie: Martin Enlen

Auszeichnungen:

2002 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg.


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Daniel Douglas Wissmann

(Drehbuchautor)

Daniel Douglas Wissmann wurde 1962 geboren. Er wollte eigentlich

Rockstar werden, kaufte sich also eine Gitarre und konnte wie durch

ein Wunder keinen Ton spielen. Seither schreibt er Geschichten.

Seine Romane wurden in mehrere Sprachen übersetzt. "Dillingers

Luftschiff" wurde von "Le Monde" mit Werken John Irvings verglichen,

und von der Redaktion des "Stern" als eines von zehn Büchern der

Weltliteratur, die glücklich machen, ausgewählt,

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1995 "Bella Block Liebestod", ZDF

1999 "Die Straßen von Berlin Falschgeld",

Regie: Werner Masten

2000 "Die Straßen von Berlin Tod im Handgepäck",

Regie: Werner Masten

2002 "Sektion, die Sprache der Toten",

Regie: Markus Bräutigam

2007 "Der Tote am Strand", ZDF

TV-Serien

eine Auswahl:

2002 "Wolffs Revier Der Wiedergutmacher",

Regie: Arend Aghte

2003 "Wolffs Revier Der dritte Mann",

Regie: Jürgen Bretzinger

"Wolffs Revier Traumfänger",

Regie: Jürgen Bretzinger

2005 "Wolffs Revier Herzblut", Regie: Jürgen Heinrich

2006 "Die Familienanwältin Die Überlebende",

Regie: Olaf Kreinsen

"Die Familienanwältin Hinter dem Spiegel",

Regie: Christoph Schnee

2007 "GSG9 Die Eliteeinheit: Ich, der Feind",

Regie: Hans-Günther Bücking

"GSG9 Die Eliteeinheit: Paradies",

Regie: Hans-Günther Bücking

"Der letzte Zeuge Tödliche Schönheit", ZDF,

Regie: Bernhard Stephan


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Romane

eine Auswahl:

1992 "Die Königin der Bienen"

1995 "Dillingers Luftschiff"

1997 "Der blaue Reiter"

1998 "Erstens kommt es anders"

"Fremde Sterne"

"Der weiße Kontinent"

"Die Maske"

"Der Antrag"

"Blutsbrüder"

Hörspiele

eine Auswahl:

1997 "Der Turm"

1998 "Mädchengeburtstag"

1998 "Fast Forward Kill"

Martin Enlen

(Regie)

Martin Enlen stammt aus Frankfurt am Main und arbeitete in München

zwei Jahre lang bei freien Filmproduktionen, bevor er von 1986 bis

1992 an der dortigen Hochschule für Fernsehen und Film studierte.

Gleich nach seinem Abschluss bekam er selbst einen Lehrauftrag für

Regie. Schon Martin Enlens erste Arbeiten auf der Hochschule, "Der

letzte Tanz" und "Für immer", wurden viel beachtet und auf namhaften

Festivals nominiert. Sein Abschlussfilm "Aus gutem Grund", der sich

mit dem Thema Abtreibung beschäftigte, war in Hollywood 1992 sogar

für den Studenten-Oscar nominiert und erhielt bei den Internationalen

Film-Festspielen in New York die Goldmedaille in der Kategorie

"Schnitt" und Silber in der Kategorie "Bester Film". Sein Kinodebüt

startete Martin Enlen mit dem Film "Roula", für den er auch das Buch

schrieb. Der Film behandelt das Tabuthema "Inzest" und wurde auf

verschiedenen Festivals in München, Montreal, Chicago und Genf gezeigt.

Große Popularität erzielte sein Mobbing-Film "Wer Kollegen hat,

braucht keine Feinde" mit Martina Gedeck und Heino Ferch in den

Hauptrollen, für den er 1996 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert

wurde. Aufsehen erregten auch seine nächsten beiden Fernsehfilme

"Vergewaltigt Eine Frau schlägt zurück" mit Iris Berben und "Andrea

und Marie", ebenfalls mit Iris Berben und Hannelore Elsner, die beide

um den selben Mann (Michael Mendl) kämpfen. Martin Enlen wendet

sich aber nicht nur behutsam schwierigen Themen zu, er dreht auch


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gerne Komödien wie "Kind zu vermieten" und Krimis wie "Tatort Das

Glockenbachgeheimnis" und "Tatort Tod auf der Walz", die zu den

Highlights dieser Krimi-Reihe gehören. 2001/2002 drehte Martin Enlen

den Dreiteiler "Der Liebe entgegen" für das ZDF: die wahre Geschichte

deutscher Frauen, die Ende der 50er Jahre nach Neuseeland

ausgewandert sind. Ebenfalls fürs ZDF inszenierte er die Fernsehfilme

"Liebe in letzter Minute" und "Gefährliche Gefühle" sowie "Schuld und

Rache" und "Der Tote am Strand".

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1989 "Der letzte Tanz , Kurzfilm

1990 "Für immer... , Kurzfilm

1991 "Aus gutem Grund , Kurzfilm

1995 "Tödliche Hochzeit , ZDF

"Roula , Kino

"Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde

1996 "Vergewaltigt Die Wahrheit und andere Lügen

1998 "Vergewaltigt Eine Frau schlägt zurück

"Kind zu vermieten

"Andrea und Marie , ZDF

"Der Hurenstreik

1999 "Tatort Das Glockenbachgeheimnis

"Versprich mir, dass es den Himmel gibt

2000 "Bella Block Am Ende der Lüge , ZDF

"Die Katzenfrau

2002 "Der Liebe entgegen , ZDF

2003 "Liebe in letzter Minute , ZDF

"Gefährliche Gefühle", ZDF

2004 "Tatort Vorstadtballade"

2005 "Der weiße Afrikaner"

"Ein Kuckuckskind der Liebe", ZDF

"Tatort Der Tod auf der Walz"

2007 "Schuld und Rache", ZDF

"Der Tote am Strand", ZDF

"Eine folgenschwere Affäre", ZDF

"Tatort A g'mahde Wiesn"

"Tabor Süden Das Geheimnis der Königin" (AT),

ZDF

Auszeichnungen

eine Auswahl:

1992 OSCAR Nominierung der Academy of Motion Pictures

Arts & Sciences für Besten Studentenfilm für "Aus

gutem Grund"


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Kodak-Nachwuchspreis Hof für "Aus gutem Grund"

Gold und Silver Medal beim New York Filmfestival für

"Aus gutem Grund"

1995 Nominierung Telestar für "Tödliche Hochzeit"

1996 Nominierung Adolf-Grimme-Preis für "Wer Kollegen

hat, braucht keine Feinde"

Preis der GILDE-Filmkunsttheater für "Roula"

Heike Wiehle-Timm

(Produzentin)

Heike Wiehle-Timm wurde 1958 in Kassel geboren und studierte nach

dem Abitur Theaterwissenschaften, Germanistik und Publizistik an der

Freien Universität Berlin. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als

Dramaturgie-Assistentin an der Freien Volksbühne Berlin und später

als Dramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel München unter der

Intendanz von Frank Baumbauer. Anschließend übernahm sie einen

Lehrauftrag an der Universität München für Gegenwartsdramatik und

Dramaturgie. Der Wechsel vom Theater zum Film fand 1988 statt: Als

Producerin für die Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft produzierte

Heike Wiehle-Timm unter anderem die Fernsehserie "Der kleine Vampir"

(Regie: Christian Görlitz), das Fernsehspiel "Geboren 1999" (Regie:

Kai Wessel) und den Kinofilm "Ein Mann für jede Tonart" (Regie:

Peter Timm).1993 gründete sie gemeinsam mit Peter Timm die Relevant

Film Produktionsgesellschaft und ist seitdem als Produzentin und

Geschäftsführerin der Relevant Film selbständig. In dieser Zeit entstanden

über 25 Filme, darunter zuletzt "Rennschwein Rudi Rüssel 2

Rudi rennt wieder" (2007), "Das Geheimnis meiner Schwester" (2007),

"Der Tote am Strand" (2007) und "Einfache Leute" (2007).

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1992 "Geboren 1999", Regie: Kai Wessel

1993 "Ein Mann für jede Tonart", Kino, Regie: Peter Timm

1994 "Einfach nur Liebe", Kino, Regie: Peter Timm

1996 "Die Putzfraueninsel", Kino, Regie: Peter Timm

"Zwei Leben hat die Liebe", Regie: Peter Timm

1997 "Dumm gelaufen", Kino, Regie: Peter Timm

1998 "Ferkel Fritz", Regie: Peter Timm

"Andrea und Marie", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Vergewaltigt Eine Frau schlägt zurück",

Regie: Martin Enlen


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1999 "Millennium Love", Regie: Peter Timm

2000 "Und morgen geht die Sonne wieder auf",

Regie: Johannes Fabrick

"Zärtliche Sterne", Regie: Julian Pölsler

"Zwei Mädels auf Mallorca", Regie: Dror Zahavi

2001 "Der Zimmerspringbrunnen", Kino, Regie: Peter Timm

"Albtraum einer Ehe", Regie: Johannes Fabrick

"Die Salsaprinzessin", Regie: Dror Zahavi

2002 "Sektion - Die Sprache der Toten",

Regie: Markus Bräutigam

"Familie XXL", Regie: Peter Timm

2003 "Blueprint", Kino, Regie: Rolf Schübel

2004 "Zwei Wochen für uns", Regie: René Heisig

"Liebe in der Warteschleife", Regie: Dennis Satin

2005 "Charlotte und ihre Männer", Regie: Dirk Kummer

2007 "Wie küsst man einen Millionär",

Regie: Zoltan Spirandelli

"Einfache Leute", Regie: Thorsten Näter

"Der Tote am Strand", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Das Geheimnis meiner Schwester",

Regie: Bettina Woernle

"Rennschwein Rudi Rüssel 2 Rudi rennt wieder",

Kino, Regie: Peter Timm

"Shabat Shalom, Maradona" (AT), Kino,

Regie: Dror Zahavi

TV-Serien

eine Auswahl:

1993-1994 "Der kleine Vampir", Regie: Christian Görlitz

2007 "Rennschwein Rudi Rüssel Die Serie" (13 Folgen),

Regie: Rolf Wellingerhof, Wolfgang Groos

Silke Bodenbender

(Rosa)

Die in Bonn geborene Silke Bodenbender erhielt ihre Ausbildung von

1996 bis 1999 am Schauspiel München. Schon während dieser Zeit

sammelte sie erste Dreherfahrungen bei diversen Kurzfilmprojekten

und gab als "Gretchen" ihr Theaterdebüt am Südostbayerischen

Städtetheater, wo sie nach ihrem Abschluss für eine Spielzeit blieb

und weitere Hauptrollen übernahm. Neben ihren Theater-Engagements


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steht sie auch immer wieder in Hauptrollen für Film- und Fernsehproduktionen

vor der Kamera.

Theater

eine Auswahl:

1999-2000 Südostbayerisches Städtetheater

"Faust", Regie: J. Reitmeier

2000-2001 Schauspielhaus Dortmund

"Das Fest", Regie: Burkhard C. Kosminski

"Trommeln in der Nacht", Regie: U. Hergenröder

2001 Schauspielhaus Düsseldorf

"39,90", Regie: Tobias Meinecke

2002-2003 Schaubühne Berlin

"Merlin oder Das wüste Land",

Regie: Burkhard C. Kosminski

2001-2004 Schauspielhaus Düsseldorf

"Kabale und Liebe", Regie: Burkhard C. Kosminski

2003-2006 Schauspielhaus Düsseldorf

"Platonov", Regie: Burkhard C. Kosminski

2006-2007 Nationaltheater Mannheim

"Trauer muss Elektra tragen",

Regie: Burkhard C. Kosminski

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1999 "Long Division", Kurzfilm, Regie: Hagen Keller

"Julias Spaziergang", Kurzfilm, Regie: Meret Burger

"Gott ist der Schwimmtrainer", Kurzfilm,

Regie: Anthony Lew Shun

2004 "Folgeschäden", Regie: Samir Nasr

2005 "Engel wie wir", Kurzfilm, Regie: Florian Aigner

2006 "Silberhochzeit", Regie: Matti Geschonneck

"Papa und Mama", ZDF, Regie: Dieter Wedel

2007 "Mein alter Freund Fritz", ZDF,

Regie: Dieter Wedel

"Das Inferno Flammen über Berlin",

Regie: Rainer Matsutani

"Der Tote am Strand", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Eine folgenschwere Affäre", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Durch Himmel und Hölle", ZDF,

Regie: Matthias Tiefenbacher

"Erlkönig" (AT), ZDF, Regie: Urs Egger

"Die Schatzinsel" (AT), Regie: Hansjörg Thurn

"Umbra Mortis" (AT), Regie: Urs Egger


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Birge Schade

(Regina)

Birge Schade wurde 1969 in Schleswig-Holstein geboren und wuchs in

Bayern auf. Bereits während ihrer Schulzeit spielte sie Theater. Gleich

nach dem Abitur zog sie nach München und von dort nach New York,

um ihre Schauspielausbildung abzuschließen. Es folgten Engagements

in Bremen und Berlin. Spätestens seit Produktionen wie Dominik Grafs

preisgekrönten Film "Der Skorpion" (1997) oder Hans Werners "Die

Wüstenrose" (2000) ist sie einem breiteren Publikum bekannt. Immer

wieder zeigt Birge Schade ihre Wandelbarkeit. Ob in ihrer vierten Zusammenarbeit

mit Dominik Graf, "Hotte im Paradies" (2002) als Prostituierte,

als religiös verblendete Mutter in Jobst Oetzmanns "Delphinsommer"

(2004) oder als bodenständige Nora in Torsten C. Fischers

TV-Drama "Katzenzungen" (2003), alle drei Rollen brachten ihr

2005 den "Deutschen Fernsehpreis" ein.

Theater

eine Auswahl:

1992-1993 Theater One Night Stand München

1994-1997 Bremer Shakespeare Company

1999-2000 "Alma A Show biz ans Ende",

Regie: Paulus Manker Wien

2000 Theater am Neumarkt, Zürich

"Sechs Welten", Project 4 / Berlin

2002 "Girlsnightout", Project 4 / Berlin

2003 Theater Sophiensaele, Berlin

"Der Verlorene", Regie: Boris von Poser

2006 Theater am Kurfürstendamm, Berlin

"Gedächtnis des Wassers", Regie: Petra Zieser

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1990 "Sommertage", HFF-Film, Regie: Caroline Link

1991 Marx & Coca-Cola , ZDF,

Regie: Hartmut Griesmayr

1992 "Amok", Regie: Peter Schulze-Rohr

1996 "Jenseits der Stille", Kino, Regie: Caroline Link

1997 "Der Skorpion", ZDF, Regie: Dominik Graf

1998 "Ein Mann stürzt ab", ZDF, Regie: Heide Pils

1999 "Deine besten Jahre", ZDF, Regie: Dominik Graf

2000 "Die Wüstenrose", ZDF, Regie: Hans Werner

"Anwalt Abel Das Geheimnis der Zeugin", ZDF,

Regie: Martin Weinhart

Zwei , Kurzfilm, Regie: Pawl Kocambasi


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"Mein Papa mit der kalten Schnauze",

Regie: Britta Krause

Stundenhotel , Kurzfilm (Episodenfilm),

Regie: diverse

2001 "Späte Rache", ZDF, Regie: Matti Geschonneck

"Baader So hart musst Du sein", Kino,

Regie: Christopher Roth

"Mord im Haus des Herrn", Regie: Christian Görlitz

2002 "Hotte im Paradies", Regie: Dominik Graf

2003 Katzenzungen , Regie: Torsten C. Fischer

2004 Polizeiruf 110: Winterende , Regie: Andreas Kleinert

Delphinsommer , Regie: Jobst Oetzmann

2005 Der Grenzer und das Mädchen ,

Regie: Hartmut Schön

"Bin ich sexy?", Kino/ZDF, Regie: Katinka Feistl

"Ein starkes Team Lebende Ziele", ZDF,

Regie: Peter F. Bringmann

"Mord am Meer", ZDF, Regie: Matti Geschonneck

"Gegen jedes Risiko", ZDF, Regie: Stephan Meyer

"Das Duo Herzflimmern", ZDF,

Regie: Peter Fratzscher

2006 "Blond: Eva Blond! Der sechste Sinn",

Regie: Mathias Glasner

"Der Tote am Strand", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Siehst Du mich?", Kino/ZDF, Regie: Katinka Feistl

"Krieg der Frauen", ZDF, Regie: Katinka Feistl

2007 "Windland", Regie: Edward Berger

"Bloch Vergeben und vergessen" (AT),

Regie: Michael Verhoeven

"Donna Leon Wie durch ein dunkles Glas" (AT),

Regie: Sigi Rothemund

TV-Serien

eine Auswahl:

1991 Der Fahnder Das Versprechen ,

Regie: Dominik Graf

1994-1997 "Wie Pech und Schwefel" (17 Folgen), ZDF,

Regie: diverse

1998 Ein Fall für zwei Rendezvous mit dem Tod , ZDF,

Regie: Peter Fratzscher

Die Cleveren Mutterglück ,

Regie: Christine Wiegand

1999 Wolffs Revier Der Totschläger ,


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Regie: Christine Wiegand

Kommissar Rex Tödlicher Bodycheck ,

Regie: Michael Riebl

2000 Der Clown Gedächtnisschwund ,

Regie: Marc Schöllemann

2001 Der Fahnder Fluchten , Regie: Mathias Schnelting

2005 "Nikola Der Anfang vom Ende",

Regie: Christoph Schnee

"Der Elefant Mord verjährt nie Opfergang eines

Verlierers", Regie: Ed Herzog

2006 "SOKO Leipzig - Katzenfutter", ZDF,

Regie: Michel Bielawa

"Der Kriminalist Gefallene Engel", ZDF,

Regie: Thorsten C. Fischer

2007 "Notruf Hafenkante Spiel des Lebens, ZDF,

Regie: Gero Weinreuther

"Abschnitt 40", Regie: Andreas Senn

"Elvis und der Kommissar" (AT),

Regie: Ulrich Stark, Andreas Senn,

Auszeichnungen:

2005 Deutscher Fernsehpreis als Beste Nebendarstellerin

für "Hotte im Paradies", "Katzenzungen" und "Delphinsommer"

Monica Bleibtreu

(Camilla)

Die gebürtige Wienerin Monica Bleibtreu war nach ihrer Ausbildung am

Wiener Max-Reinhardt-Seminar bis Anfang der Siebziger Jahre fast

ausschließlich am Theater zu sehen, am Burgtheater Wien genauso

wie an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin, den Münchner

Kammerspielen und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 1970

spielte Monica Bleibtreu an der Seite von Therese Giese die Mascha

in "Die Mutter . Ein Jahr zuvor, 1969, hatte Franz Peter Wirth sie zum

ersten Mal in einem Fernsehspiel besetzt ("Change ). Im Kino trat sie

zu jener Zeit in hochkarätigen Off-Produktionen auf: Peer Raben engagierte

Monica Bleibtreu für seinen Film über die erste freie Bankerin

Bayerns, "Adele Spitzeder , und Hans Jürgen Syberberg drehte mit ihr

seine Sicht auf "König Ludwig . Nach Axel Cortis Film "Emigranten

und Peter Patzaks Fernsehspiel "Der Joker legte Monica Bleibtreu

eine mehrjährige TV- und Kinopause ein. Erst Ende der 90er Jahre


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entdeckten sie zumeist jüngere Regisseure neu. So spielte die ausdrucksstarke

Darstellerin in "Lola rennt , in der "Marlene -Adaption

von Joseph Vilsmaier und in Jan Schüttes Kinofilm "Abschied

Brechts letzter Sommer . 1999 besetzte Heinrich Breloer sie in dem

großen preisgekrönten Klassiker-Erfolg "Die Manns Ein Jahrhundertroman

als Ehefrau Katia Mann. Für ihr hervorragendes Spiel erhielt

sie den Bayerischen Fernsehpreis als beste Darstellerin, einen Sonderpreis

des Deutschen Fernsehpreises als beste Darstellerin sowie

den Adolf-Grimme-Preis. Für ihre Hauptrollen in "Marias letzte Reise"

(2005) und "Vier Minuten" (2006) wurde sie ebenfalls mehrfach ausgezeichnet,

unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis 2007. 2007 hat

Monica Bleibtreu eine der Hauptrollen in Hans Steinbichlers neuem

Film "Der Zierfisch" übernommen

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1972 "König Ludwig , Kino, Regie: Hans Jürgen Syberberg

1973 "Adele Spitzeder , Kino, Regie: Peer Raben

1976 "Lemminge , Regie: Michael Haneke

1982 "Das Dorf an der Grenze , Regie: Fritz Lehner

"Simone Weil , Regie: Georg Stephan Troller

"Variationen , Regie: Michael Haneke

1985 "Mit meinen heißen Tränen , ZDF, Regie: Fritz Lehner

"Emigranten , Regie: Axel Corti

1986 "Der Joker , Kino, Regie: Peter Patzak

1991 "Mau Mau , Kino, Regie: Uwe Schrader

1997 "Rosenzweigs Freiheit , Regie: Liliane Targownik

"Totalschaden , Regie: Thorsten Näter

"Single sucht Nachwuchs , Regie: Uwe Janson

1998 "Sperling und die Tote aus Vilnius , ZDF,

Regie: Kai Wessel

"Lola rennt , Kino, Regie: Tom Tykwer

1999 "Marlene , Kino, Regie: Joseph Vilsmaier

"Abschied Brechts letzter Sommer , Kino,

Regie: Jan Schütte

"Für die Liebe ist es nie zu spät , Regie: René Heisig

"Happy Hour , Regie: Xaver Schwarzenberger

2000 "Polt muss weinen , Regie: Julian Pölsner

2001 "Die Manns Ein Jahrhundertroman ,

Regie: Heinrich Breloer

"Amen. Der Stellvertreter , Kino,

Regie: Constantin Costa-Gavras

"Verlorenes Land", Regie: Jo Baier

2002 "Zwischen Himmel und Erde , Regie: Hannu Salonnen

"Himmel Polt und Hölle , Regie: Julian Pölsner


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2003 "Der Wunschbaum , Regie: Dietmar Klein

"Bibi Blocksberg und die blauen Eulen", Kino,

Regie: Franziska Buch

"Gefährliche Gefühle", ZDF, Regie: Martin Enlen

2004 "Wilsberg Tödliche Freundschaft", ZDF,

Regie: Thorsten Näter

2005 "Marias letzte Reise", Regie: Rainer Kaufmann

"Eine Liebe in Saigon", Regie: Uwe Janson

"Wellen", ZDF, Regie: Vivian Naefe

2006 "Maria an Callas", Kino, Regie: Petra Wagner

"Vier Minuten", Kino, Regie: Chris Kraus

"Ein starkes Team Zahn um Zahn", ZDF,

Regie: Maris Pfeiffer

"Bella Block Mord unterm Kreuz", ZDF,

Regie: Hans Steinbichler

2007 "Muttis Liebling", Regie: Xaver Schwarzenberger

"Der Tote am Strand", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Das Herz ist ein dunkler Wald", Kino,

Regie: Nicolette Krebitz

"Max Minsky und ich", Kino, Regie: Anna Justice

"Kommissarin Lucas German Angst", ZDF,

Regie: Thomas Berger

"Der Zierfisch" (AT), Regie: Hans Steinbichler

"Das Grummeln" (AT), ZDF, Regie: Rainer Kaufmann

Auszeichnungen:

1972 Goldene Kamera für "Der Kommissar Fluchtwege"

2000 Bayerischer Fernsehpreis und Sonderpreis des Deutschen

Fernsehpreises als Beste Darstellerin für "Die

Manns Ein Jahrhundertroman"

Adolf-Grimme-Preis für "Die Manns Ein Jahrhundertroman"

2002 Rita Tanck-Glaser Schauspielpreis

2005 Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie "Beste

Schauspielerin Fernsehfilm" für "Marias letzte Reise"

2006 Adolf-Grimme-Preis in Gold in der Kategorie Fernsehspiel/TV

für "Marias letzte Reise"

Bayerischer Filmpreis als Beste Darstellerin für

"Vier Minuten"

2007 Deutscher Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin für

"Vier Minuten"


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Matthias Brandt

(Ole)

Matthias Brandt wurde 1961 geboren. Er ist der jüngste von drei Söhnen

des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. Sein Schauspielstudium

absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Nach seinem Studium gehörte er sehr erfolgreich verschiedenen

Ensembles in Bonn, Frankfurt und Zürich, dem Nationaltheater

Mannheim, dem Bayerischen Staatsschauspiel München und dem

Schauspielhaus Bochum an. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich

Brandt jedoch schwerpunktmäßig der Arbeit für Film und Fernsehen

zugewandt. Auf der großen Leinwand war er 2002 in dem Kinofilm

"Große Mädchen weinen nicht" zu sehen. Seine sicherlich wichtigste

TV-Arbeit ist die Darstellung des Kanzleramtsspions Günter Guillaume

in dem Zweiteiler "Im Schatten der Macht", der 2003 unter der Regie

von Oliver Storz die letzten Tage des Bundeskanzlers Willy Brandt bis

zu seinem Rücktritt erzählt. Ebenso viel beachtet war Stephan Wagners

Spionage-Drama "Der Stich des Skorpion" (2004), in dem Brandt

an der Seite von Jörg Schüttauf, Martina Gedeck, Hannes Jaenicke

und Ulrike Krumbiegel mitwirkte. Der Film "Wie krieg ich meine Mutter

groß", ebenfalls unter der Regie von Stephan Wagner, wurde 2005 für

den Grimme-Preis in der Sektion "Fiktion und Unterhaltung" nominiert.

Die Zusammenarbeit von Matthias Brandt mit dem Regisseur Rolf Silber

begann 2002 mit den Filmen "Voll korrekte Jungs" und "Fast perfekt

verlobt".

Theater

eine Auswahl:

2000 Schauspielhaus Bochum

"Rausch", Regie: Karin Henkel

2001 Schauspielhaus Bochum

"Eine Mittsommernachts-Sexkomödie",

Regie: Matthias Hartmann

2002-2003 Schauspielhaus Bochum

"Haus und Garten", Regie: David Mouchtar-Samorai

2000-2004 Schauspielhaus Bochum

"Schau, da geht die Sonne unter",

Regie: Niklaus Helbling

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

2002 "Große Mädchen weinen nicht", Kino,

Regie: Maria von Heland

"Voll korrekte Jungs", Regie: Rolf Silber

"Tödliches Vertrauen", ZDF, Regie: Johannes Grieser


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2003 "Im Schatten der Macht", Regie: Oliver Storz

"Tatort Der schwarze Troll", Regie: Vanessa Joop

"Fast perfekt verlobt", Regie: Rolf Silber

2004 "Mr. und Mrs. Right", Regie: Thorsten C. Fischer

"Der Stich des Skorpion", Regie: Stephan Wagner

"Wie krieg ich meine Mutter groß",

Regie: Stephan Wagner

"Tatort Stirb und Werde", Regie: Claudia Garde

2005 "Einsatz in Hamburg Superzahl Mord", ZDF,

Regie: Judith Kennel

"Arnies Welt", Regie: Isabel Kleefeld

2006 "Drei Schwestern made in Germany",

"Leo", Regie: Vivian Naefe

Regie: Oliver Storz

"Mein Vater und ich", ZDF, Regie: Rolf Silber

"Vineta", Kino, Regie: Franziska Stünkel

"Die Frau am Ende der Straße", Regie: Claudia Garde

"Leben mit Hannah", Kino/ZDF,

Regie: Erika von Möller

2007 "Eine einzige Tablette", Regie: Adolf Winkelmann

"Mord auf Rezept", Regie: Isabel Kleefeld

"Durch Himmel und Hölle", ZDF,

Regie: Matthias Tiefenbacher

"Der Tote am Strand" , ZDF, Regie: Martin Enlen

"Schimanski Tod in der Siedlung",

Regie: Thorsten C. Fischer

"Unter anderen Umständen", ZDF,

Regie: Judith Kennel

"Fürchte dich nicht", ZDF,

Regie: Christiane Balthasar

"Mütter Väter Kinder", Regie: Stephan Wagner

"Gegenüber" ("Counterparts"), Kino, Regie: Jan Bonny

"Vertrauter Fremder" (AT), Regie: Christiane Balthasar

"Mein Vater, der Zauberer", Regie: Claudia Garde

"Bis dass der Tod euch scheidet" (AT), ZDF,

Regie: Judith Kennel

"Vier ist einer zuviel" (AT), Regie: Thorsten C. Fischer

"Nachtschicht V" (AT), ZDF, Regie: Lars Becker

Auszeichnungen:

2007 Grimme-Preis (Darstellerpreis) für "Arnies Welt"


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Stephan Kampwirth

(Finn)

Stephan Kampwirth wurde im Sauerland geboren und absolvierte sein

Schauspielstudium von 1988 bis 1991 am Hamburgischen Schauspielstudio.

Sowohl auf dem Theater als auch für das Fernsehen und das

Kino hat er mit namhaften Regisseuren einerseits und mit interessanten

Newcomern andererseits gearbeitet. Sein Rollenverzeichnis spiegelt

seine Vielfältigkeit wieder. So spielte er am Berliner Schillertheater

unter Regisseuren wie Alfred Kirchner und Leander Haußmann, am

Burgtheater Wien unter Ruth Berghaus und Leander Haußmann sowie

bei den Münchner Kammerspielen unter Dieter Dorn, Thorsten Bischof,

Georg Ringswandl und Helmut Griem. Anfang der 90er Jahre

begann seine Fernsehkarriere mit Rollen in Fernsehserien . Einem

breiteren Publikum wurde er mit dem ZDF-Fünfteiler "Ein unmöglicher

Mann" (2001) und der Verfilmung von Amelie Frieds Roman "Der Mann

von nebenan" (2002) bekannt. 2007 ist Stephan Kampwirth in Kai

Wessels "Fettes Schwein" an der Hamburger Kammerspielen zu sehen.

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1996 "Jenseits der Stille", Kino, Regie: Caroline Link

1997 "Virus X Der Atem des Todes",

Regie: Lutz Konermann

1998 "23", Kino, Regie: Hans-Christian Schmid

1999 "Der große Bagarozy", Kino, Regie: Bernd Eichinger

"Doppelpack Das Duell", Regie: Rolf Silber

"Ganz unten, ganz oben", Regie: Matti Geschonneck

2000 "Marmor, Stein und Eisen", Kino,

Regie: Hans-Jörg Thurn

2001 "Ein unmöglicher Mann Der Anfang vom Ende", ZDF,

Regie: Thomas Berger

"Ein unmöglicher Mann Geld oder Liebe", ZDF, Regie:

Thomas Berger

"Ein unmöglicher Mann Wer einmal lügt", ZDF, Regie:

Thomas Berger

"Ein unmöglicher Mann Rache ist süß", ZDF,

Regie: Thomas Berger

"Ein unmöglicher Mann Neue Liebe", ZDF,

Regie: Thomas Berger

"Gnadenlose Bräute", Regie: Manfred Stelzer

2002 "Junimond", Kino, Regie: Hanno Hackfort

"Der Mann von nebenan", Regie: Dror Zahavi

"Halbe Miete", Kino, Regie: Marc Ottiker


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"Die Novizin", ZDF, Regie: Anno Saul

"Gameboy", Kino, Regie: Tobias Stille

2003 "Wolfsburg", Kino / ZDF, Regie: Christian Petzold

"Ein starkes Team Der Verdacht", ZDF,

Regie: Johannes Grieser

"Tatort Mietsache", Regie: Daniel Helfer

2004 "Drechslers zweite Chance", Regie: Jobst Oetzmann

"Engelchen flieg", Regie: Adolf Winkelmann

"Metallic Blues", Kino, Regie: Danny Varete

"Finanzbeamte küsst man nicht", Regie: Gabi Kubach

"Hellblau", Kino, Regie: Marcus Hägg

2005 "Der Mann von nebenan lebt",

Regie: Miguel Alexandre

"Was für ein schöner Tag", ZDF, Regie: Rolf Silber

"Wilsberg Ausgegraben", ZDF,

Regie: Peter F. Bringmann

"Tatort Schürfwunden", Regie: Niki Stein

"Die Überraschung", Kurzfilm (HFFM),

Regie: Lancelot von Naso

2006 "Bella Block Das Glück der anderen", ZDF,

Regie: Christian von Castelberg

"Mutterglück", Regie: Christian Görlitz

"Tatort Der Tag des Jägers", Regie: Niki Stein

2007 "Die Tote vom Deich", ZDF, Regie: Matti Geschonneck

"Der Tote am Strand", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Stubbe Von Fall zu Fall: Schmutzige Geschäfte",

ZDF, Regie: Thomas Jakob

"Durch Himmel und Hölle", ZDF,

Regie: Matthias Tiefenbacher

"Blöde Mütze!", Kino, Regie: Johannes Schmid

"Das Duo Liebestod", ZDF, Regie: Jörg Grünler

"Eine einzige Tablette", Regie: Adolf Winkelmann

"Das Leuchten der Sterne", Regie: Adolf Winkelmann

"Die Todesautomatik" (AT), ZDF, Regie: Niki Stein

TV-Serien

eine Auswahl:

2007 "Der Kriminalist Außer Kontrolle", ZDF,

Regie: Thorsten C. Fischer

Auszeichnungen:

1998 Förderpreis der Bayerischen Staatsregierung für darstellende

Künstler


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2005 Festival "Expression en corto" Guanajuato (MEX)

"Bester Schauspieler" für "Die Überraschung"

2006 Festival "Concorto" in Cortometraggio (ITA)

"Bester Schauspieler" für "Die Überraschung"

Justus von Dohnányi

(Achim)

Justus von Dohnányi wurde 1960 in Lübeck geboren. Nach dem Studium

an der Schauspielschule Hamburg spielte er an den großen Bühnen

in Frankfurt, Zürich und Hamburg unter der Regie von Einar

Schleef, Jürgen Flimm, Ruth Berghaus und Robert Wilson und vielen

anderen. Er war in zahlreichen Fernsehfilmen zu sehen, darunter in

Vadim Glownas "Eine Frau wird gejagt", "Die Außenseiter", "Sturmzeit",

Jan Josef Liefers' "Jacks Baby" und in Oliver Hirschbiegels

"Todfeinde". Justus von Dohnányi stand nicht nur in deutschen, sondern

auch in internationalen Kinoproduktionen vor der Kamera. Nach

seinem Debüt 1999 in Peter Kassowitz "Jakob der Lügner" folgte im

gleichen Jahr Michael Apteds James Bond-Version "Die Welt ist nicht

genug". 2000 spielte er in Oliver Hirschbiegels hoch gelobtem Kinofilm

"Das Experiment", wofür er mit dem Deutschen Filmpreis in Gold

als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.

Film und Fernsehen

eine Auswahl:

1998 "Todfeinde Die falsche Entscheidung",

Regie: Oliver Hirschbiegel

1999 "James Bond 007 Die Welt ist nicht genug", Kino,

Regie: Michael Apted

"Jakob der Lügner", Kino, Regie: Peter Kassowitz

"Jacks Baby", Regie: Jan Josef Liefers

"Sturmzeit", ZDF, Regie: Bernd Böhlich

2000 "Bonhoeffer Die letzte Stufe", Kino, Regie: Eric Till

2001 "Das Experiment", Kino, Regie: Oliver Hirschbiegel

"Wambo", Regie: Jo Baier

2002 "Amen. Der Stellvertreter", Kino,

Regie: Constantin Costa-Gavras

"Operation Rubikon", Regie: Thomas Berger

"Tatort Flashback", Regie: Matthias Glasner

2003 "Blueprint", Kino, Regie: Rolf Schübel

"Weihnachtsmann über Bord", Regie: Thomas Berger

"September", Kino/ZDF, Regie: Max Färberböck

2004 "Der Untergang", Kino, Regie: Oliver Hirschbiegel


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"Napola", Kino, Regie: Dennis Gansel

2005 "Tatort Wo ist Max Gravert?", Regie: Lars Kraume

"Enigma Eine uneingestandene Liebe",

Regie: Volker Schlöndorff

"Vom Suchen und Finden der Liebe", Kino/ZDF,

Regie: Helmut Dietl

2006 "Der die Tollkirsche ausgräbt", Kurzfilm,

Regie: Franka Potente

"Vineta", Kino, Regie: Franziska Stünkel

"Der geheimnisvolle Schatz von Troja",

Regie: Dror Zahavi

2007 "Ein spätes Mädchen", Regie: Hendrik Handloetgen

"Fürchte dich nicht", ZDF,

Regie: Christiane Balthasar

"Schuld und Rache", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Der Tote am Strand", ZDF, Regie: Martin Enlen

"Bis zum Ellenbogen", Kino,

Regie: Justus von Dohnányi

"Eine gute Mutter" (AT), Regie: Matthias Glasner

"Hardcover" (AT), Kino, Regie: Christian Zübert

Bildhinweis, Impressum

Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon:

06131/706100, und über

http://bilderdienst.zdf.de/presse/dertoteamstrand

Impressum:

ZDF Hauptabteilung Kommunikation

Verantwortlich: Alexander Stock

Ansprechpartnerin: Silke Blömer

presse@zdf.de

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