Holzminden grüßt den Rest der Welt - AVH-Holzminden

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Holzminden grüßt den Rest der Welt - AVH-Holzminden

www.avh-holzminden.de

NR. 194

September 2012


Was macht eigentlich. . .

...das „Le Freak“?

Die ehemalige Studentenkneipe gleich rechts neben der

Hochschule heißt jetzt „Flaschenwirtschaft“!

Nach diversen Inhaber- und Namenswechseln wäre es

schön, wenn sich die Flaschenwirtschaft als neuer/alter

Anlaufpunkt für Studenten(feiern) etablieren könnte!

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INHALT

RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Mit Zeitungsberichten/Textauszügen aus dem Täglichen Anzeiger

Verabschiedung der Absolventen Seite 3

Haarmannpreis für Anne Niggemann Seite 7

Rede des Ersten Vorsitzenden der AVH Seite 9

Namensliste der Absolventen Seite 9

Verabschiedung Dr. Sager Seite 14

Erneuerbare Energien Seite 15

Beschäftigung in MINT-Berufen Seite 18

Forschungsvorhaben an der HAWK Seite 21

RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Zeitungsberichten/Textauszüge aus dem Täglichen Anzeiger

Deutschland-Stipendiatin der BI „Pro Hochschule“ Seite 22

Interviews der Zeitzeugen des Kriegsendes 1945 Seite 24

Das Sexualpädagogische Projekt ist wieder gestartet Seite 26

„Einkaufen für Senioren“ wird wieder eingestellt Seite 28

NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Zeitungsberichte/Textauszüge aus dem Täglichen Anzeiger

100 Unterschriften für Holzmindener Kino Seite 29

Holzminden grüßt den Rest der Welt Seite 31

Wie war es in Holzminden vor dem Krieg? Seite 32

Großer Hagebaumarkt soll in die Bülte kommen Seite 33

Autobahn über Holzminden in der Diskussion Seite 35

AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Quartalsweisheit Seite 6

Neuanmeldungen Seite 8

AVHahaha Seite 20

Einladung zur Erweiterten Vorstandssitzung Seite 26

Geburtstagsliste Seite 37

Versammlungskalender Seite 39

Hauptvorstand und Impressum Seite 40

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 7. Juli 2012:

„Beweisen, dass wir hier in Holzminden

etwas gelernt haben“

Die HAWK-Fakultät in Holzminden verabschiedet 95 Bachelor- und

50 Master-Absolventen

Holzminden (spe). Am Ende regneten,

wie es Brauch ist, bunte Luftballons auf

die „Meister“ herab, die gerade die

Urkunden und Zeugnisse in Empfang

nehmen duften. Lange nicht mehr so

voller Menschen war der Lichthof der

Hochschule am Haarmannplatz bei

einer Abschlussfeier. Gestern verabschiedete

die Fakultät Management,

Soziale Arbeit, Bauen der HAWK, Hochschule

für Angewandte Wissenschaft

und Kunst, 145 Absolventen, davon 95

Bachelor und 50 Master. Nicht wenige

Bachelor wollen in Holzminden weiter

studieren und einen Master abschließen.

Auf die Berufsanfänger, darauf

verwiesen sowohl Dekan Prof. Dr.

Vahland als auch Festredner Prof. Dr.

Rebmann, warten gute Perspektiven

auf dem Arbeitsmarkt.

Dekan Prof. Dr. Rainer Vahland begrüßte

neben den Absolventinnen und Absolventen

und deren Eltern zahlreiche Ehrengäste,

darunter Landrätin Angela

Schürzeberg, Bürgermeister Jürgen

Daul, Landtagsabgeordnete Sabine Tip-

Obligatorisch: Das Luftballonbad nach Ausgabe der Urkunden und Zeugnisse und glückliche

Gesichter der Absolventen

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

pelt und der neue Vorsitzende der Bürgerinitiative

„Pro Hochschule“, Oliver

Fuchs. Vahland freute sich über die

große Zahl der Absolventen, Bachelor

der Studiengänge Wirtschaftsingenieur

Infrastruktur, Immobilienwirtschaft und

-management und erstmals Baumanagement

und Gebäudetechnik sowie

Master der Studiengänge Planen und

Bauen und Immobilienmanagement. Er

gratulierte herzlich zum Erfolg und

machte allen, die das „behütete Umfeld

der Hochschule“ verlassen, Mut: „Sie

brauchen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit

keine Sorgen um ihre berufliche

Zukunft zu machen. Ich sehe gute bis

sehr gute Chancen für die Absolventen

all unserer Studiengänge.“ Die Bau- und

Immobilienwirtschaft sei eine Branche,

die zurzeit für viele Investoren als der

„sichere Hafen einer Geldanlage“ angesehen

wird.

Vahland ging auf die Entwicklung der

Hochschule am Standort ein. Er blicke

zufrieden auf die vergangenen Jahre

zurück und beruhigt in die Zukunft. Die

Umstrukturierung könne als abgeschlossen

gelten: Alle Studiengänge –

fünf Bachelor und drei Master – seien

erst am Donnerstag für weitere sieben

Jahre reakkreditiert, sie hätten also den

„TÜV-Stempel“ erhalten. Der Dekan

nannte die wichtigsten Änderungen

zum Wintersemester: Der Studiengang

Gebäudetechnik wird überführt in einen

neuen Studiengang „Green Building“,

der Master Planen und Bauen in den

Master „Energieeffizientes und nachhaltiges

Bauen“, und alle Studiengänge

könnten zukünftig auch im Praxisverbund

studiert werden. So wolle man die

Verbindung zwischen Hochschule und

Wirtschaft stärker fördern. Die Studierendenzahlen

hätten sich von 1.000 im

4

Dieser Absolventenbär herzt Studiendekan

Prof. Dr. Ohm

Jahr 2010 auf 1.100 im letzten Jahr

gesteigert. Im nächsten Semester rechne

er mit 350 bis 400 Neueinschreibungen,

so dass man mit etwas Glück die

1.100 überschreiten könne. Ziel sei es,

in zwei Jahren an der 1.200er-Marke zu

kratzen. Prof. Dr. Vahland sprach die

nächsten Projekte der HAWK an: Noch

dieses Jahr solle das Zukunftsinstitut


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

eingerichtet werden, das Möglichkeiten

der regionalen Zusammenarbeit suchen

und Lösungsansätze zur Gestaltung

des demografischen Wandels in

der Region entwickeln soll. Beteiligen

werden sich voraussichtlich die Städte

Holzminden und Höxter, die Hochschulen

OWL und HAWK sowie mehrere

regionale Unternehmen. Der Bereich

Forschung an der Hochschule soll sich

so zu einem Motor der Region entwickeln.

Installiert werden soll ein Fernlehrstudiengang,

der einen Arbeitstitel

„Management für kleine und mittlere

Unternehmen“ trägt. Er soll das theoretische

Wissen der Absolventen in die

mittelständischen Betriebe tragen und

die Wirtschaft der Region stärken helfen,

so Vahland.

Grußworte sprachen Bürgermeister

Jürgen Daul und der Vorsitzende der

Absolventenvereinigung, Bernhard

Scholz. Daul gratulierte im Namen der

Stadt den erfolgreichen Absolventen

und rief ihnen entgegen: „Behalten Sie

Holzminden in guter Erinnerung!“ Die

große Zahl und die Entwicklung der

HAWK erfülle die Stadt mit Stolz. „Wir

müssen uns keine Sorgen um die Attraktivität

der Hochschule machen“, sagte er

und dankte für die anspruchsvolle Ausbildungsbegleitung

so vieler junger

Menschen den Eltern sowie den Damen

und Herren der Fakultät. Bernhard

Scholz empfahl den Absolventen, beim

Schritt ins Berufsleben Selbstvertrauen

zu zeigen und warb um Mitgliedschaft in

der AVH, die einerseits Bindeglied zwischen

Absolventen und Hochschule sei,

andererseits die HAWK in vielerlei Hinsicht

(finanziell) unterstütze.

Die Festrede hielt Prof. Dr. André Rebmann

zum Thema „Risikomanagement

als Bestandteil des Studiums“. Er lobte

Fleiß und Geschick der Absolventen

und machte ihnen das Kompliment, ihre

Schon lange nicht mehr so voller Menschen war der Lichthof bei einer Abschlussfeier

Fotos. spe

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Chancen genutzt zu haben, Risiken zu

beherrschen. Sie nähmen aus dem Studium

wichtige Voraussetzungen mit, um

im Berufsleben erfolgreich Risiken zu

managen. Und er riet: „ Gehen Sie Risiken

bewusst ein. Bemühen Sie sich um

Balance zwischen Karriereorientierung

und Privatleben.“

Für die scheidenden Studenten sprachen

Florian Buck und Mathias Petsch.

Viele Charaktere seien während der

Studienzeit aufeinander getroffen, viele

Freundschaften entstanden, die hoffentlich

lange anhielten. Florian Buck

lobte die „tolle Gemeinschaft an der

Hochschule“, sicher nicht einer habe

sein Studium allein durchgezogen. Der

Standort Holzminden sei einzigartig –

nicht nur der Düfte wegen - und etwas

Besonders. Sein Dank galt den Professoren

und Dozenten und allen Mitarbeitern

der HAWK für Betreuung und Wissensvermittlung:

„Danke, dass wir diesen

wichtigen Lebensabschnitt in Holzminden

verbringen durften.“

Sein Kommilitone Mathias Petsch fragte:

„Wo ist die Zeit geblieben?“ 1.822

6

Tage für Bachelor und Master, fünf Jahre

oder 60 Monate. Die Dozenten hätten

allen Studierenden Vertrauen entgegengebracht,

vielen persönlich geholfen

und eine zweite Chance gegeben –

dieser Teamgeist mache den Standort

aus. Nun gehe ein Teil der Geschichte

dieser Hochschule. Mit seinem verlasse

der vorletzte Jahrgang von Bauingenieuren

die „Bauschule“. Das sei traurig.

„Wieder wird ein Stück Menschlichkeit

wegrationalisiert“, sagte Petsch, daran

sollten die Verantwortlichen denken.

nach dem „glücklichen Tag des Sieges,

oft über uns selbst und unsere

Schwächen“, folge mit der Zukunft nun

eine Variable, die es zu füllen gebe. Die

Aufgabe lautet nun: Hinaus in die Welt

und beweisen, „dass wir hier in Holzminden

etwas gelernt haben. Bleibt hungrig

und verrückt!“

Die Studiendekane Grommas und Ohm

überreichten unter Applaus schließlich

die Urkunden und Zeugnisse. Andreas

Bollmann von der Musikschule Fröhlich

umrahmte die Feierstunde mit Gesang

und Gitarrenmusik.

Quartals-Weisheit . . .

Das Aufschieben ist eine gute Sache, solange es keine Termine

gibt.

Ernst R. Hauschka

deutscher Aphoristiker (1926 – 2012)


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 7. Juli 2012:

Ein „traumhafter“ Notendurchschnitt

und sozial engagiert

Anne Niggemann aus Steinheim erhält den Haarmannpreis der

Stadt Holzminden

Holzminden (spe). Auch in diesem Jahr

hat die Stadt Holzminden mit Abschluss

des Sommersemesters den Haarmannpreis

für herausragende Leistungen an

einen Absolventen der HAWK-Fakultät

Management/Soziale Arbeit/Bauen ver-

geben. Aus den Händen von Bürgermeister

Jürgen Daul nahm gestern Morgen

im Trauzimmer des Rathauses Anne

Niggemann aus Steinheim den Haarmannpreis

entgegen. Die Preisträgerin

hat an der Hochschule in Holzminden in

Anne Niggemann nimmt stolz die Haarmannplakette von Bürgermeister Jürgen Daul entgegen.

Foto: spe

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

der Regelstudienzeit von sechs Semestern

im Bachelor-Studiengang Baumanagement,

Studienrichtung Hochbau,

studiert. Ihre Bachelor-Abschlussarbeit

mit dem Thema „Bauablaufterminplanung

in der Bauphase“ wurde mit der

Note 1,7 (gut) bewertet. Ihre Bachelorprüfung

bestand sie mit der Gesamtnote

1,3 (sehr gut). Auch ihr soziales Engagement

für ihre Kommilitonen fand bei

der Preisvergabe Berücksichtigung.

Anne Niggemann wurde 1989 in Bad

Driburg geboren und machte in Brakel

ihr Abitur. Vor ihrem Studium in Holzminden,

das sie im Studiengang Baumanagement

im September 2009 begann,

sammelte sie Erfahrungen in Praktika

bei Architekten, Innenarchitekten und

auf der Baustelle.

Bürgermeister Daul überreichte der

Preisträgerin im Beisein ihrer Eltern und

des Studiendekans Bauen, Prof. Dr. Wilfried

Ohm, Plakette, Urkunde und einen

Blumenstrauß. Er gratulierte zu Leistungen

und Auszeichnung im Namen von

Rat und Verwaltung und persönlich.

„Das ist Ihr Verdienst, aber Ihre Eltern

haben einen großen Anteil daran“, sagte

Daul und wünschte der Absolventin

alles Gute für die Zukunft.

8

Studiendekan Prof. Dr. Ohm gratulierte

im Namen der Hochschule. „Wir freuen

uns, dass die Stadt immer wieder den

Haarmannpreis vergibt.“ Die Preisträger,

das zeige sich bei Begegnungen mit

Absolventen immer wieder, blieben lange

im Gedächtnis. Ohm verwies darauf,

dass Anne Niggemann nicht nur einen

„traumhaften“ Notendurchschnitt vorweisen

könne, sondern „auch vom

sozialen Engagement her zu den Allerbesten

gehört“. Sie habe immer wieder

schwächeren Studierenden geholfen

und sei Verbindungsstudentin.

Die Preisträgerin, die während des Studiums

nicht pendelte, sondern in Holzminden

wohnte, lobte die kleine Hochschule

mit ihrem Praxisbezug und den

engen Kontakten zwischen Professoren

und Studierenden. Schnell habe sie

gemerkt, dass die Themen (nachhaltiges)

Bauen, Baumanagement und

Energieeffizienz für sie die richtigen seien.

Überhaupt seien die neuen Studiengänge

der HAWK in Holzminden

interessant für junge Menschen und

zukunftsträchtig ausgerichtet.

Anne Niggemann strebt beruflich in

Richtung Bauleitung und will im Herbst

einen Master-Studiengang an der

HAWK in Holzminden anschließen.

Neuanmeldungen

vom 16.Juni bis 15. August 2012

Tschierschke Toni 67603 Holzminden

Petsch Mathias 47839 Krefeld


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Rede des Ersten Vorsitzenden der Absolventenvereinigung

zur Diplomvergabe im Sommersemester 2012

Frau Landtagsabgeordnete Tippelt,

Frau Landrätin Schürzeberg,

Herr Bürgermeister Daul,

die Herren Dekan Prof. Dr. Vahland, Studiendekane Prof. Dr. Ohm und Prof. Dr.

Grommas

Professoren und Mitarbeiter der Hochschule

Liebe Absolventinnen und Absolventen,liebe Angehörige, Freunde und Gäste.

Im Namen der Absolventenvereinigung des Hochschulstandortes Holzminden

begrüße ich sie recht herzlich hier in diesem wunderschönen Lichthof. Ich gratuliere

Ihnen, den Absolventinnen und Absolventen des heutigen Tages, recht herzlich zu

Ihren bestandenen Bachelor- und Masterstudiengängen.

Nun ist er da, der lang ersehnte Tag, der Tag der Ausgabe der Urkunden und Zeugnisse.

Für viele von Ihnen ist dies auch der Tag des Abschieds, des Abschieds von

Holzminden. Es ist aber nicht nur ein Abschied von Holzminden sondern auch ein

Abschied aus dem Semesterverband und von Studienkollegen. Jeder von Ihnen

muss sich jetzt als Einzelner im Berufsleben bewähren. Das Lernen und Ihre Weiterentwicklung

wird weitergehen.

Die Grundausrüstung für Ihr Berufsleben und weiteres Lernen haben Sie hier in

Holzminden erhalten. Dieses wird Ihnen nun mit den heute zu überreichenden

Urkunden und Zeugnisse bestätigt. Nun müssen Sie sich im Berufswettbewerb

beweisen. Haben Sie das notwendige Selbstvertrauen und bauen Sie auf das hier

gelernte auf. Ich wünsche Ihnen hierbei viel Erfolg.

Die Absolventenvereinigung wurde vor 90 Jahren gegründet, um ein Bindeglied zwischen

den Absolventen und der Hochschule hier in Holzminden zu sein. Wir sind

nicht nur Bindeglied zur, sondern auch Förderer dieser Hochschule und der Studentinnen

und Studenten. Die Absolventenvereinigung ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten

immer bereit, die Hochschule und die Studierenden finanziell zu unterstützen.

Obwohl der Jahresbeitrag mit 18,- Euro für den Einzelnen gering ist, stehen auch

2012 wieder rund 6.000 Euro für die unterschiedlichsten Projekte, wie auch für diese

Feier, zur Verfügung. Dieses ist allerdings nur möglich, wenn immer wieder neue

Absolventinnen und Absolventen unserer Vereinigung beitreten und somit Ihre Verbundenheit

zu Ihren Studienstandort Holzminden bekunden. In den letzten Jahren

haben wir die Erfahrung gemacht, dass, wenn die Absolventen erst mal Holzminden

verlassen haben, so viele neue Eindrücke auf die jungen Menschen zukommen,

manch guter Vorsatz vom heutigen Tag schnell in Vergessenheit gerät.

Wie im letzten Jahr haben Sie die Möglichkeit, sich gleich heute und hier zur AVH

anzumelden. Ich hoffe, wir können die letztjährige Anmeldezahl überbieten.

Jeder, der dies macht, erhält als „Dankeschön“ den AVH Becher als Geschenk,

solange der Vorrat reicht gleich, ansonsten senden wir nach. Ich hoffe, Sie kommen

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

nach der Urkundenausgabe an unseren Anmeldetisch dort zu meinem Kollegen. Ich

selbst muss leider nach meinem Grußwort diese Veranstaltung verlassen, um an

einer Trauerfeier teilzunehmen.

Ich wünsche Ihnen für Ihren beruflichen, aber auch für Ihren privaten Lebensweg

alles nur erdenklich Gute und viel Erfolg, einen feuchtfröhlichen Meisterumzug um

15.00 Uhr mit Bad im Marktbrunnen und einen tollen Abschussball heute Abend.

Behalten Sie Holzminden und Ihre Fachhochschule in guter Erinnerung.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Bernhard Scholz

Die Absolventenvereinigung gratuliert allen neuen Kolleginnen

und Kollegen herzlich zum Abschluss und wünscht eine erfolgreiche

Zukunft!

MENG PLANEN UND BAUEN

Bibudis Dimitrios 60528 Frankfurt am Main

Chraniuk Patrycja 60528 Frankfurt am Main

Dsjuban Larissa 37603 Holzminden

Hänicke Christian 37574 Einbeck

Hillebrecht Volker 37133 Friedland

Hirt Maximilian 59457 Werl

Hühne Lars 37574 Einbeck

Huneke Lars 37671 Höxter

Kirchhoff Stefanie 31174 Schellerten

Koschella Jan 34233 Fuldatal

Krause Anja Maria 31141 Hildesheim

Lasota Yvonne 38444 Wolfsburg

Meyer Tobias 37639 Bevern

Moch Patricia 31275 Lehrte

Neumann-Berking Philipp 38442 Wolfsburg

Neuwald Lars 21441 Garstedt

Nitsch Maria 34474 Diemelstadt

Nolte Leif-Ole 25899 Niebüll

Petsch Mathias 47839 Krefeld

Ritzka Lukas 31035 Despetal

Rolsing Julia 59609 Anröchte

Rust Andreas 37603 Holzminden

Rymarczyk Natalia 31157 Sarstedt

Schildhauer Nina 37547 Kreiensen

Soltanov Emil 37085 Göttingen

Strohmeier Raphael 37574 Einbeck

Strutzke Matthias 34385 Bad Karlshafen

Thiele Ricklef 37574 Einbeck

Walter Mareike 59872 Meschede

Wirth Oliver 38259 Salzgitter

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

MENG BAUMANAGEMENT HOCHBAU

Bachmann Tobias 19230 Steegen

Bati Özden 30419 Hannover

Beike Hendrik 31180 Giesen

Gabriel Heherson John 34431 Marsberg

Gözek Demet 38228 Salzgitter

Husnik Daniela 30900 Wedemark

Keese Julian 31535 Neustadt

Müller Dominik 37632 Eschershausen

Niggemann Anne 32839 Steinheim

Pazulla Markus Jan 59469 Ense

BENG BAUMANAGEMENT INGENIEURBAU

Altmann Lars 37603 Holzminden

Blome Stefanie 32676 Lügde

Bröhland André 35104 Lichtenfels

Hunstock Stefan 25379 Herzhorn

Justus Konstantin 37603 Holzminden

Knieriemen Dominik 37434 Bilshausen

Mambo Monkam Aymar 54294 Trier

Nieland Marcus 37176 Nörten-Hardenberg

Niemann Mark 37671 Höxter

Praetorius Michael 37603 Holzminden

BENG GEBÄUDETECHNIK

Kettler Matthias 49448 Brockum

Meinshausen Marius 37154 Northeim

Müller Tanja 37603 Holzminden

Richter Matthias 31134 Hildesheim

Schild Armin 33014 Bad Driburg

Stern Malte 23758 Meischenstorf

Tietze Stefanie 37574 Einbeck

Zinnecker Sören 37154 Northeim

BENG WIRTSCHAFTSINGENIEUR/IN

Bonnemann Norman 37136 Seeburg

Dedendorf Stefan 29683 Bad Fallingbostel

Dieckmann Mike 21079 Hamburg

Held Victoria 48249 Dülmen

Jastram Marcel 31008 Elze

Kahle Nils-Holger 37547 Kreiensen

Lindlar Lukas 64342 Seeheim-Jugenheim

Lücking Lars 31860 Emmerthal

Müller Jens 37632 Eschershausen

Niehoff Andre 37574 Einbeck

Turi Pietro 30171 Hannover

Wloch Martin 37079 Göttingen

Woyciechowski Mirco 31079 Sibbesse

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

BSC IMMOBILIENWIRTSCHAFT/-MANAGEMENT

Arnold Philipp 38104 Braunschweig

Behrens Frederik 27449 Kutenholz

Behrens Stefan 26969 Butjadingen

Bergmann Christian 38173 Sickte

Blumenrath Katrin 40221 Düsseldorf

Buck Florian 27580 Bremerhaven

Bunnefeld Friederike 48599 Gronau

Burdack Tobias 63808 Haibach

Cankaya Meltem 30161 Hannover

Enghard Stephan 27404 Zeven

Fraeter Aaron 37120 Bovenden

Haacke Thomas 30177 Hannover

Hartfeld Thorsten 50733 Köln

Heimann Jennifer 37627 Stadtoldendorf

Herbrich Christian 31863 Coppenbrügge

Hripchenko Kristina 30179 Hannover

Janßen Alena Chiara 34225 Baunatal

Kerz Raisa 37075 Göttingen

Kese Sabine 37603 Holzminden

Krajewski Anja 37181 Hardegsen

Meyer Kristina 37154 Northeim

Neumann-Berking Frederik 38442 Wolfsburg

Neure Marcel 30851 Langenhagen

Richter Nadezhda 37603 Holzminden

Rogosch Fabian 30952 Ronnenberg

Salor Yasmin 31141 Hildesheim

Sarnes Kai-Frederik 30173 Hannover

Schachel Anne Sonja 38556 Bokensdorf

Schellenberger Ronja 34359 Reinhardshagen

Schlehmeier Sarah-Kristin 32657 Lemgo

Schmidt Marina 31139 Hildesheim

Schneider Laura 35581 Wetzlar

Schreiner Steffen 31188 Holle

Schütte Christin 48161 Münster

Sendler Simone 37574 Einbeck

Steer Kristina 31559 Haste

Stein Christian 38446 Wolfsburg

Strohn Patrick 37603 Holzminden

Surup Anna Lena 37127 Bühren

Takenberg Thorge 26388 Wilhelmshaven

Teubner Rebecca 99869 Sonneborn

Ullwer Katharina 30853 Langenhagen

Werth Julian 30629 Hannover

Winkelmann Jochen 54597 Pronsfeld

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

MSC IMMOBILIENMANAGEMENT

Basic Daniel 30167 Hannover

Beljan Mario 61440 Oberursel

Best Annika 34497 Korbach

Bilicki Thomas Stefan 31061 Alfeld (Leine)

Falkenhof Jasmin 21614 Buxtehude

Hartmann Anne 58642 Iserlohn

Helm Birger 24109 Kiel

Herdemann Carsten 33142 Büren

Horstmann Maike 27232 Sulingen

Huppermann Sina 37603 Holzminden

Kahle Christopher 30880 Laatzen

Kersten Johanna 22949 Ammersbek

Maaß Malte 37603 Holzminden

Pfeffer Dennis 20259 Hamburg

Potratz Laura Mathilde 12557 Berlin

Rösner Kathrin 49134 Wallenhorst

Sakhizada Siear 30657 Hannover

Schön Fabian 12587 Berlin

Skrobala Marian 45657 Recklinghausen

Werner Tobias 31863 Coppenbrügge

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Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 7. Juli 2012:

Professor Dr. Helmut Sager

nach 18 Jahren verabschiedet

Holzminden (spe). Im Rahmen der

gestrigen Abschlussfeier der HAWK

verabschiedete Dekan Prof. Dr. Rainer

Vahland (rechts) seinen Kollegen Prof.

Dr. Helmut Sager nach 18-jähriger Lehrtätigkeit

in den Ruhestand. Der Dekan

würdigte das Wirken Sagers auf sehr

persönliche Art: „Lieber Helmut, ich

glaube zu Recht sagen zu dürfen, dass

du den Studierenden immer ein guter

Lehrer und häufig auch ein guter Freund

14

gewesen bist, dem sie viel zu verdanken

haben.“ Sager hatte mit den Studierenden

unter anderem Exkursionen nach

Bilbao, Barcelona und Paris unternommen.

„Unsere Hochschule verliert einen

Kollegen, der sich wie selbstverständlich

in der Selbstverwaltung und in der

Lehre engagiert hat“, so der Dekan. Nun

hat Helmut Sager mehr Zeit für seine

Band und das Saxophonspiel.

Foto: spe


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 17. Juli 2012:

Erneuerbare Energien interessieren auch

die Wertermittler

Grundstückswertermittler informieren sich über energieeffiziente

Lösungen in Holzminden

Kreis Holzminden (hot). Sie sind für die

Bodenrichtwerte von Grundstücken

zuständig und erstellen Verkehrswertgutachten

für Immobilien, die Gutachterausschüsse

für Grundstückswerte in

Niedersachsen. Die Mitglieder des Ausschusses

Hameln und Mitarbeiter der

Geschäftsstelle, die bei dem „Landes-

amt für Geoinformation und Landentwicklung

Niedersachsen“ eingerichtet

ist, führte die diesjährige Exkursion

nach Holzminden.

Die Teilnehmer, darunter ehrenamtliche

Gutachter wie Architekten, Bausachverständige,

Immobilienkaufleute, Landwirte

und sonstige in der Grundstücks-

Mitglieder des Gutachterausschusses für Grundstückswerte aus den Kreisen Hameln-Pyrmont,

Schaumburg, Hildesheim und Holzminden informierten sich bei der HAWK (Foto) und

bei Stiebel Eltron über energieeffiziente Lösungen. Foto: hot

15


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

wirtschaft erfahrene Personen besichtigten

das Stiebel-Eltron-Werk und die

Hochschule für angewandte Wissenschaft

und Kunst (HAWK), um sich über

energieeffiziente Lösungen rund um die

Themen Erneuerbare Energien und

Gebäudesanierung zu informieren.

Schwerpunktthema des Besuchs bei

Stiebel Eltron war der Einsatz von Wärmepumpen,

deren Produktion bereits

1976, dem Jahr der ersten Ölkrise,

begonnen wurde. Vertriebsbeauftragter

Rainer Senkel gab zunächst einen

Überblick über die geschichtliche Entwicklung,

angefangen von der Firmengründung

durch Dr. Theodor Stiebel im

Jahr 1924 in Berlin bis zur heutigen

Größe, mit fast 3.000 Mitarbeitern weltweit

und einem Umsatz von 470 Millionen

Euro durch einen Vertrieb in über

120 Ländern.

Im Rahmen der Werksbesichtigung

konnten sich die Gäste ein eindrucksvolles

Bild von einer der weltweit

modernsten und größten Fertigungsstätten

für Wärmepumpen verschaffen.

Vom Wareneingang , dem Ein- und Auslagern

von Materialien in einem total

automatisierten Hochregallager, der

Fertigung an Gruppen-Arbeitsplätzen,

dem Einsatz von Robotern bis hin zur

Verpackung der unterschiedlichen Fertigprodukte

bekamen die Besucher

einen interessanten Einblick in die

Arbeitsabläufe. Nach dem Rundgang

wurden im Schulungszentrum theoretische

Grundlagen zur Raumheizung,

Warmwasseraufbereitung und Wärmerückgewinnung

präsentiert sowie

der ressourcenschonende Einsatz von

Wärmepumpen bei Nutzung von Ökostrom

aufgezeigt. Allein das Wärmepumpen-Produktportfolio

der Firma

Stiebel umfasst 144 verschiedene

16

Modelle mit Leistungen zwischen fünf

und 500 Kilowatt.

Einige der Modelle stellten Stiebel-Mitarbeiter

im praktischen Einsatz vor und

erläuterten die unterschiedlichen Arten

der Wärmegewinnung. Vor dem

gemeinsamen Mittagessen im Schulungszentrum

bedankte sich der Vorsitzende

des Gutachterausschusses

Hameln, Uwe Strauß, bei den Unternehmensvertretern

für die gelungene Aktion.

Am Nachmittag waren die Grundstücks-

und Bauexperten zu Gast an der

HAWK. Dekan Prof. Dr. Rainer Vahland

zeigte die geschichtliche Entwicklung

von der Baugewerkschule bis zur Bildung

der Fakultät M (Management,

Soziale Arbeit, Bauen) am Standort

Holzminden auf. Wenn auch unter den

fast 1.100 Studierenden das klassische

Baustudium mittlerweile unterrepräsentiert

ist, gibt es interessante Angebote

für junge Menschen, die sich mit Immobilien

beschäftigen möchten. „Wir sind

in Norddeutschland die Nr. 1 im Bereich

Immobilienwirtschaft und –management“,

betonte Vahland. Dazu kommt

der Studiengang Baumanagement und

zum kommenden Wintersemester das

Studium in „Green Building“. Dr. Wolfgang

von Werder thematisierte die

Schwerpunkte Gebäudetechnik, Energieeffizienz

und Bauphysik dieses neuen

Angebotes, das die Absolventen in

die Lage versetzen soll, die technischen,

ökologischen und menschlichen

Herausforderungen bei Neubau und

Sanierung zu meistern.Gut ausgestattete

Labore beispielsweise mit Pelletheizung

und Blockheizkraftwerk sowie

die Bearbeitung von ganzheitlichen Projekten

vermitteln eine praxisnahe Lehre.

Die energetische Sanierung eines 1890

erbauten, unter Denkmalschutz stehen-


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

den Verwaltungsgebäudes, zeigte

anschließend Professor Dr. Wessel

Gehlker in seinem Fachvortrag auf. Im

Rahmen eines Projektes ermittelte er

mit den Studierenden den Wärmedurchgangskoeffizienten

des Baukörpers,

analysierte den Istzustand und entwickelte

Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen,

um den Jahresenergiebedarf

zu halbieren.

Zum Abschluss des Exkursionstages

stand die Besichtigung des Holzmindener

Hochschulgeländes auf dem Programm.

Die Wertermittler überzeugten

sich bei einem Rundgang durch die

Räumlichkeiten des sanierten Altgebäu-

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des, der Mensa mit dem herrlichen Blick

auf die Teichanlagen und des neuen

Institutsgebäudes, dass in den letzten

Jahren viel in die „ehemalige Bauschule“

investiert wurde, um den Studierenden

möglichst optimale Rahmenbedingungen

zu bieten und den Standort

Holzminden langfristig zu erhalten.

Mit vielen Informationen und interessanten

Eindrücken traten die Immobilienfachleute

die Heimreise an, nicht

ohne sich bei den Vortragenden und

Prof. Dr. Matthias Weppler zu bedanken,

der als Mitglied des Gutachterausschusses

den Besuch organisiert hatte.

17


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 20. Juli 2012:

Beschäftigung in MINT-Berufen

nimmt deutlich zu

Drittes Unternehmens-Netzwerktreffen der Koordinierungsstelle

„Frau und Wirtschaft“ an der HAWK in Holzminden

Holzminden (r). Das dritte Unternehmens-Netzwerktreffen

der Koordinierungsstelle

„Frau und Wirtschaft“, einer

Stabsstelle der Weserbergland AG, fand

in der Hochschule HAWK in Holzminden

statt. Zum Thema „Beschäftigung in

MINT-Berufen“ informierten sich mehr

als 30 Unternehmensvertreterinnen und

Kooperationspartnerinnen aus dem

Weserbergland über neueste ge-

18

schlechtspezifische Analysen der Entwicklung

des regionalen Arbeitsmarktes

und über geplante regionale Projekte.

Vier Unternehmen aus verschiedenen

Technikbranchen bestätigen mit beeindruckenden

Beispielen aus der Betriebspraxis,

wie sie die personalpolitischen

Herausforderungen in Bezug auf den

zunehmenden Fachkräftebedarf auch

in Zukunft meistern wollen.

Mitwirkende des dritten Unternehmens-Netzwerkstreffens bei der HAWK in Holzminden, von

links: Rainer Vahland, Anna Müller, HAWK, Gudrun Baensch, Ölmühle Solling, Ute Freitag, Volvo

Construction Equipment, Ralf Garbsen, Data@Work, Lena Specht, Kirstin von Blomberg,

Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft, Jana Dirk und Jürgen Teske, Phoenix Contact, Landrätin

Angela Schürzeberg Foto: TAH


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Nach Begrüßung durch den Hausherrn,

Prof. Dr. Rainer Vahland, Dekan der

HAWK, und Landrätin Angela Schürzeberg

führte Prof. Dr. Anna Müller mit

einem Impulsvortrag „Fachkräftebedarf:

die Zukunft ist weiblich und vielfältig“

in das Thema ein. Bei der Analyse

des regionalen Arbeitsmarktes kam sie

unter Bezugnahme auf die Studie zur

Fachkräfteentwicklung für den Landkreis

Holzminden von Prof. Alexandra

Engel (2010) zu dem Ergebnis, dass

strukturelle Arbeitslosigkeit mit gleichzeitigem

Fachkräftemangel im technischen

Bereich regional vorherrsche.

Die Unternehmen suchen demnach

Fachkräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung

und passenden Berufsausbildungen

vorwiegend in der Chemie,

Elektrobranche und Glasindustrie. Diese

sind in der Region vielfach jedoch

nicht vorhanden.

Für MINT-Berufe (MINT steht für die

Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft

und Technik) sind Frauen,

insbesondere techniknah ausgebildete,

ein großes Potenzial mit guten Zukunftschancen,

wenn die Qualifikationen

den aktuellen Anforderungen entsprechen.

Prof. Müller erläuterte ferner das

Zukunftsprojekt „Perspektive MINT –

beruflicher Wiedereinstieg und Aufstieg

für Frauen“, das in Kooperation zwischen

der HAWK und der KVHS Holzminden

im nächsten Jahr starten soll.

In der anschließenden Gesprächsrunde

mit Mitgliedsunternehmen des überbetrieblichen

Verbunds Frau und Wirtschaft

aus dem Wirtschaftsraum Weserbergland

berichteten diese über eigene

unternehmenskonforme Strategien zur

Gewinnung, Bindung und Förderung

von Fachkräften. Dass die Größe des

Unternehmens bei dem gemeinsamen

Fokus auf den begehrten MINT-Fachkräftebedarf

nicht nur Vorteile birgt,

machte das Beispiel des Familienunternehmens

Ölmühle Solling aus Boffzen

deutlich.

Geschäftsführerin Gudrun Baensch

berichtete: „Die individuelle Förderung

der Beschäftigten in dem Familienunternehmen

ist meist durch den direkten

Kontakt zu den Mitarbeitern und die

Berücksichtigung von Wünschen und

Talenten beim Einsatz in den verschiedenen

Bereichen des Unternehmens

möglich.“

Im Gegensatz dazu schilderte Jürgen

Teske, Personalleiter des „Global Players“

Phoenix Contact Electronics in Bad

Pyrmont, von einem international wettbewerbsfähigen,

auf Technik ausgerichteten

Personalmarketing, welches

bereits in der Kita beginnt. Für das Baumaschinenunternehmen

Volvo Construction

Equipment aus Hameln mit

550 Beschäftigten, darunter rund 70

Ingenieure, berichtete Ute Freitag, Assistentin

der Geschäftsleitung und Sprecherin

Kommunikation: „Die Besetzung

der Produktionsleitung mit einer jungen

talentierten Wirtschaftsingenieurin findet

große Zustimmung bei Geschäftsführung

und Belegschaft.“

Unternehmer Ralf Garbsen von

Data@Work aus Bad Münder konnte

den landesweit positiven Beschäftigungstrend

in MINT-Berufen durch den

wachstumsbedingten Bedarf an Informatikern

und Systementwicklern seines

Unternehmens bestätigen: „Frauen sind

bei uns ausdrücklich erwünscht, zumal

wir durch gemischte Teams die Kommunikation

nur verbessern können.“

Es folgten eine rege Diskussion und ein

Bericht über Aktuelles aus der Koordi-

19


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

nierungsstelle „Frau und Wirtschaft“.

Gemeinsam mit den Projektleiterinnen

Kirstin von Blomberg und Lena Specht

war man sich einig: Die zukünftigen

Anforderungen an den Arbeitsmarkt las-

20

AVHahaha.

sen sich nur im Schulterschluss mit allen

Partnern aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt,

Bildung und Wissenschaft sowi9e Politik

und Verwaltung bewältigen.


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Forschungsvorhaben

Die Geschichte der Fa. Liebold, Holzminden

(Brücken- und Ing.-Bau)

Die von Bernhard Liebold in den 1870er Jahren gegründeten und im Folgenden

erfolgreich aufstrebenden Baugesellschaften mit ihren außergewöhnlichen Bauten

sind derzeit Gegenstand eines von Prof. Dr.-Ing. Georg Maybaum an der HAWK in

Holzminden durchgeführten Forschungsvorhabens.

Die Fa. Liebold errichtete im In- und Ausland außergewöhnliche Brückenbauwerke

(Friedrich August Brücke in Plauen, 1903-1904), Wasserbauwerke (Talsperre Einsiedel

der Wasserversorgung Chemnitz, 1903), Geländesicherungen (Stützmauer

unterhalb der Villa Henschel in Kassel, 1903), Tunnelbauten (Hauptbahn Weidenau-

Dillenburg, um 1910), innerstädtische Infrastrukturmaßnahmen (Überwölbung des

Herrenbaches, Holzminden, 1904) u.v.m.

Die persönliche Verbundenheit mit der Baugewerkschule, Liebold war dort jahrelang

Dozent, und die Innovationskraft der Unternehmen einerseits sowie die bemerkenswerte

Dauerhaftigkeit der Bauwerke, von denen viele unter Denkmalschutz stehen,

andererseits, stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses.

Ziel ist es, die Geschichte der Fa. Liebold als einen Prozess zu begreifen und darzustellen,

der nur unter den seinerzeit herrschenden politischen, technischen und

wirtschaftlichen Bedingungen so schnell zum Erfolg führen konnte. Insbesondere

sollen die Chancen, die sich aus der Beschäftigung Liebolds an der Bauschule in

Holzminden und die Verflechtung mit den übrigen dort tätigen Dozenten im Bereich

der Forschung und Entwicklung herausgearbeitet werden. Dies gilt für materialwissenschaftliche

Fragestellungen, die baubetriebliche Optimierung sowie die damit

verknüpften betriebswirtschaftlichen Komponenten. Die Ergebnisse sollen in geeigneter

Form (Ausstellung, Veröffentlichungen, etc.) publik gemacht werden.

Ein erster, zum Forschungsvorhaben gehörender öffentliche Vortrag findet im Rahmen

des Herbst-Programms der Kreisvolkshochschule am 28.11.2012 um 19:00 im

Stadtarchiv Holzminden, nunmehr Sollingstraße 101, in Kooperation mit dem Heimat-

und Geschichtsverein sowie dem Stadtarchiv statt. Interessenten sind herzlich

eingeladen.

Alle diejenigen, die Dokumente besitzen oder Quellen kennen, die bei der Dokumentation

und der Recherche hilfreich sein könnten, können sich gerne an Prof.

Maybaum wenden (maybaum@hawk-hhg.de).

Das Forschungsvorhaben wird dankenswerterweise von der AVH finanziell unterstützt.

21


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 29. Juni 2012:

„Sinnvoll, Forschung und Wissenschaft

zu verzahnen“

Theresa Schumann ist die Deutschland-Stipendiatin der

Bürgerinitiative „Pro Hochschule“

Holzminden (spe). Sie studiert Soziale

Arbeit im sechsten Semester an der

HAWK in Holzminden, und sie ist die

Deutschland-Stipendiatin der Holzmindener

Bürgerinitiative „Pro Hochschule“.

Die 23-Jährige ist dankbar für die

finanzielle Unterstützung, die ihr nicht

22

nur ermöglicht, in Holzminden sorgenfreier

und Bafög-unabhängiger zu studieren,

sondern sogar noch etwas zu

sparen für das Leben nach Studium.

Und dafür hat sie konkrete Pläne: Wenn

sie im Juli ihr Bachelor-Studium beendet

hat, will sie ihr Berufsanerkennungsjahr

Stipendiatin Theresa Schumann freut sich über die Unterstützung der Bürgerinitiative „Pro

Hochschule”, hier vertreten durch den neuen Vorsitzenden Oliver Fuchs und die Vorstandsmitglieder

Anja Beineke (Öffentlichkeitsarbeit) und Jens Ebert (Kassenwart) Foto: spe


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

an einer deutschen Schule in Shanghai

absolvieren.

Das Deutschland-Stipendium bedeutet

für die gebürtige Berlinerin 300 Euro

monatlich aufs Konto – 150 Euro von der

Bürgerinitiative „Pro Hochschule“ und

150 Euro vom Bund. das schafft der Studentin

finanziell Luft und bedeutet für

sie, sich voll auf ihr Studium konzentrieren

zu können und nicht nebenbei jobben

zu müssen wie andere Kommilitonen.

Der Bürgerinitiative war es wichtig, sich

auf diese Weise für einen Studierenden

vor Ort und die Hochschule zu engagieren.

Es ist das erste Mal, dass sie die

Finanzierung eines Stipendiums übernommen

hat. „Wir haben uns Anfang

des Jahres dazu entschieden“, sagt

Anja Beineke, im BI-Vorstand Mitglied

für Öffentlichkeitsarbeit, „weil wir es

sinnvoll finden, Forschung und Wissenschaft

zu verzahnen. Wir wollten das in

Gang bringen.“ Finanziert wird die Summe

aus den Mitgliedsbeiträgen. Ob die

BI diese Art der Förderung fortführt oder

in Zukunft andere Projekte unterstützen

wird, sei noch nicht entschieden, so der

neue Vorsitzende Oliver Fuchs.

An allen HAWK-Standorten gibt es 22

Deutschland-Stipendien. Theresa

Schumann hat sich um das Stipendiat

beworben, sie musste mehrere Voraussetzungen

erfüllen. Neben dem Studienerfolg

gehört das soziale Engagement

dazu. Die 23-Jährige engagiert sich in

ihrer Freizeit im Verein Internationale

Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD)

mit Sitz in Hildesheim. Hier hat sie ihr

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert,

ist heute dort Teamerin, leitet

Seminare und macht Öffentlichkeitsarbeit

an Schulen und auf Messen. Schumann,

die in Mecklenburg-Vorpommern

ihre Kindheit und im Norden Chinas ihre

Jugend verbrachte, bevor sie nach Gifhorn

zog, hat während ihrer Studienzeit

Holzminden als ersten Wohnsitz

gewählt.

„Ich wollte in Holzminden studieren, weil

die Qualität der Lehre hier besser ist“,

erklärt die Studentin und sagt rückblickend:

„Der Standort hat mir gut gefallen.

Holzminden ist klein, aber zum Lernen

gut geeignet, mit vielen Professoren

ist man per du. Ich würde mich wieder so

entscheiden.“

In einem sechswöchigen Studienpraktikum

hat sie in einem Kinderheim in Indien

gearbeitet, ihre Bachelor-Thesis

schließlich über „das Recht des Kindes

auf Freizeit und Spiel - Welchen Stellenwert

hat Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention

am Beispiel Indiens“

geschrieben. Wenn sie ihr Bachelor-

Studium beendet hat, zieht es sie wieder

nach China. Sie kann sich gut vorstellen,

danach ihren Master anzuschließen

– allerdings in Berlin. „Nicht weil es mir in

Holzminden nicht gefällt, sondern

wegen des Studienschwerpunkts“, sagt

sie zur Erklärung. Sie will den European

Master Childhood Studies and Children’s

Rights machen.

23


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 23. Juni 2012:

Von Apfelsinen, Soldaten mit Schokolade und

Tränen vor der Kamera

Studenten der HAWK interviewen nach Aufruf im TAH Zeitzeugen

des Kriegsendes 1945

Holzminden (fhm). „Drei Tage lang

kamen wir nicht von der Toilette herunter,

aber wir hatten noch nie im Leben

Apfelsinen gegessen. Und der ganze

Ami-Lkw war voll davon.“ Die Studenten

lächeln, als der Zeitzeuge seine Erlebnisse

als Kind vom Kriegsende 1945

berichtet. 20 Studenten der HAWK in

Holzminden und ihr Dozent Jan Schametat

analysieren in ihren Seminarsitzungen

die Interviews, die sie jeweils mit

Zeitzeugen geführt haben. Zeitzeugen,

die das Ende des Zweiten Weltkriegs

1945 im Landkreis Holzminden erlebt

haben.

Ein Aufruf im TAH am 3. März bringt den

jungen Wissenschaftlern die Men-

24

schen, die als Kinder und Jugendliche

dabei waren, als das „Dritte Reich“

zusammenbrach und die Terrorherrschaft

der Nazis endete. „Oral history

als Teil lokaler Identität“ ist das Thema

des Seminars, in dem die Erinnerungen

der Menschen die Hauptrolle spielen.

Über 30 Zeitzeugen melden sich nach

dem Aufruf im TAH, die sich für Interviews

zur Verfügung stellen. „Es sind so

viele, dass noch nicht alle befragt werden

konnten“, erklärt Dozent Schametat,

der den Eifer und die Ernsthaftigkeit

der Studenten bei der Arbeit lobt.

Zunächst habe man sich mit der historischen

Situation befasst und dann einen

Leitfaden für die Inerviews entwickelt.

Dozent Jan Schametat (links) und die Studenten der Sozialen Arbeit, die Zeitzeugen des

Kriegsendes interviewt haben. Foto. fhm


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Außerdem wird festgelegt, welche

Resultate erzielt werden sollen. Das

Seminar, das im Rahmen des Studiums

der Sozialen Arbeit durchgeführt wird,

präsentiert sich durch den Anspruch der

Untersuchung als eine Kombination aus

verschiedenen Fächern: Sozialpsychologie,

Geschichte, Sozialforschung und

Medienwissenschaften.

Nach der Vorstellung der Interviews

sprechen die Studenten im Seminar

über ihre Erkenntnisse und vergleichen

sie mit den übrigen Arbeiten ihrer Kommilitonen.

Zunächst falle auf, dass alle

Zeitzeugen sehr auskunftsfreudig seien,

teilweise sogar schriftlich vorbereitet

in die Gespräche gingen. „Weil die Menschen

durch den TAH zu uns kamen,

haben sie prinzipiell einen ganz besonderen

Zeitzeugenpool“, erklärt Jan

Schametat. Zeitungsleser seien immer

interessiert, gut informiert und offener

für neues Wissen und Kommunikation.

Außerdem haben sie Interesse an dem,

was passiert oder geschehen sei.

Gemeinsam machen alle Studenten die

Erfahrung, dass die Zeitzeugen mit Klischees

aufräumen wollen. „Die haben

uns damals erzählt, dass alle Schwarzen

böse sind“, berichtet einer der Zeitzeugen.

Als er das erste Mal einen Afroamerikaner

bei den US-Soldaten erlebt,

schenkt der ihm ein Stück Schokolade.

„Die waren gar nicht böse.“

Für manche der Studenten ist die Befragung

von Zeitzeugen eine persönlich

sehr eindringliche Erfahrung. „Zuhause

haben meine Großeltern gar nicht darüber

gesprochen“, so eine Studentin. Für

einige Zeitzeugen ist es sogar das erste

Mal, dass sie mit anderen Menschen

über ihre Erlebnisse an den letzten

Kriegstagen sprechen. „Wir hatten alle

große Angst, keiner wusste, was jetzt

passiert“, bekommen die Studenten der

Sozialen Arbeit oft zu hören. Und auch

einige Interviewpartner, die während

des Gesprächs anfangen zu weinen.

„Wir haben dann die Kamera ausgestellt“,

sagt ein Student. Viele haben die

damalige Zeit einfach verdrängt. Jetzt

ist sie plötzlich wieder da.

Die Ergebnisse der Befragungen und

des Seminars, so freut sich Schametat,

seien sehr wertvoll. Es gehe nicht darum,

längst bekannte Geschichte und

großräumige Abläufe immer wieder darzustellen,

sondern die Geschichten in

der Geschichte festzuhalten. Die persönlichen

Erlebnisse der Menschen, die

eigenen Erfahrungen, das selbst Erlebte

soll festgehalten werden, um es vor

dem Vergessen zu bewahren. Deshalb

wurden alle Gespräche auf Kamera aufgenommen

und werden archiviert. „Es

sind die Geschichten der Apfelsinen

oder der Schokoladen-Soldaten, die ein

Leben lang haften bleiben und prägen“,

bewertet Schametat. Aber genau diese

Geschichten dürften nicht verschwinden.

„Sie machen für uns die Vergangenheit

erst fassbar. Und genau dann

kann man sich vorstellen, was damals

passiert ist, wenn man weiß, wie die

Menschen damals fühlten, wie sie lebten

und was ihnen passierte.

25


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 6. Juli 2012:

Das Sexualpädagogische Projekt

ist wieder gestartet

Erfolgreiches Praxisprojekt von Holzmindener HAWK-Studierenden

geht in die achte Runde

Holzminden (r). Zum achten Mal in Folge

hat sich an der Hochschule für Angewandte

Wissenschaft und Kunst – Studiengang

Soziale Arbeit – eine Gruppe

von Studierenden zusammengefunden,

um in zwei Semestern sexualpädagogische

Kompetenzen zu erwerben.

Dieses erfolgreiche Praxisprojekt hat

drei Kooperationspartner: Die HAWK

26

Hildesheim, Holzminden, Göttingen,

den Landkreis Holzminden (Gesundheits-

und Jugendamt) sowie den Landesverband

Niedersachsen beziehungsweise

die Beratungsstelle Holzminden

der pro familia.

Im ersten Teil werden durch die Dozentinnen

und zugleich Praxisvertreterinnen

Silvia Kieven und Kirsten Benthack

Das aktuelle Team des Sexualpädagogischen Projekts wird demnächst Schüler im Kreis beraten.

Foto: TAH


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Grundlagen vermittelt und gemeinsam

mit den zwölf Studierenden unter anderem

folgende Themen erarbeitet: Verhütungsmittel,

HIV, sexuelle Entwicklung,

Pubertät, Pornografie und Neue

Medien, Interkulturelle Sexualpädagogik.

Die Projektkoordination vonseiten

der HAWK liegt bei Professorin Dr. Stefanie

Debiel.

Im Herbst wird die Haupt- und Realschule

Eschershausen in den Genuss

von sexualpädagogischen Workshops

kommen, die die Studierenden vorbereitet

haben. Zusätzlich wird wieder der

bewährte „Parcours zu Liebe, Sexualität

und HIV“ angeboten, der 2011 in Holzminden

aufgebaut war.

Um möglichst viele Jugendliche im

Landkreis zu erreichen, wechselt das

Sexualpädagogische Projekt jedes Jahr

den Standort der Schulen. Inzwischen

hat sich ein dreijähriger Turnus Stadtoldendorf

- Holzminden – Eschershausen

entwickelt. Falls darüber hinaus, zu

einem anderen Zeitpunkt oder an einem

anderen Ort im Landkreis, Interesse an

einer Zusammenarbeit im sexualpädagogischen

Bereich besteht, zum

Beispiel in einer Schulklasse oder

Jugendgruppe, steht das Team der profamilia-Beratungsstelle

zur Verfügung.

Es ist montags, dienstags, donnerstags

und freitags von 9 bis 12 Uhr und mittwochs

von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer

05531/10807 zu erreichen.

27


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 20. Juli 2012:

„Einkaufen für Senioren“ wird wieder

eingestellt

Kein Geld mehr vom Jobcenter: Aus für Beschäftigungsprojekt nach

einem halben Jahr

Holzminden (r) Kaum hat sich das

Beschäftigungsprojekt etabliert, wird es

wieder zugemacht. Die drei Frauen sind

fassungslos: „Da haben wir nun das notwendige

Vertrauen der alten Menschen

allmählich gewonnen und regelmäßige

Aufgaben übernommen, und da zerdeppert

man uns nach einem halben Jahr

den ganzen Laden.“ Doreen Rode,

Elena Kaspari und Ines Selig haben sich

richtig reingehängt, obwohl sie nur

einen Euro pro Stunde bekommen

haben.

Dem Klischee vom Hartz-IV-Empfänger,

der nicht arbeiten will, entsprechen

die drei jedenfalls ganz und gar nicht.

Begleitet von Studierenden der HAWK

in Holzminden waren sie seit Januar

immer wieder in die Öffentlichkeit

gegangen und hatten für ihr Angebot

geworben: Nicht nur Unterstützung bei

Einkäufen, die alte Menschen oftmals

nicht allein schaffen, wird geboten, man

nimmt sich auch Zeit für Gespräche und

Spaziergänge.

Zuletzt wurde noch ein Stand auf der

Seniorenmesse gestaltet und viel Aufmerksamkeit

auch bei anderen Institutionen

erregt. Da kommt die Nachricht

vom Jobcenter: Kein Geld mehr und

damit das Aus für ein Projekt, das von

HAWK und Beschäftigungsgesellschaft

Holzminden initiiert worden war und

eben im Begriff stand, richtig durchzu-

28

starten. Inzwischen waren eine ganze

Reihe von vertrauensvollen Beziehungen

zwischen den Mitarbeiterinnen und

älteren Menschen aus Holzminden entstanden,

und die wollen die drei Frauen

nun nicht einfach herzlos aufgeben.

Soweit sie dazu in der Lage sind, wollen

sie ihr Angebot auf ehrenamtlicher Basis

weiterhin aufrecht erhalten.


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 12. Juli 2012:

„Wir werden weitermachen!“ – Über 100

Unterschriften fürs Kino

Stadtmarketingveranstaltung zum Thema Kino lockt viele Interessierte

ins Stadthallen-Foyer

Holzminden (pd). „Entscheidend ist

nicht, sich Gedanken zu machen, entscheidend

ist, dass wir was tun!“ – Als

Ralf Schwager diesen Satz während der

Infoveranstaltung des Stadtmarketings

zu den Möglichkeiten einer Fortführung

eines Lichtspielhauses für Holzminden

und die Region in den Raum stellte, war

das noch ein Appell an ein eher unentschlossen

wirkendes Publikum. Das

war zwar zahlreich im Foyer der Stadthalle

erschienen, um der kulturellen

Notwendigkeit eines Kinos in Holzminden

entscheidenden Nachdruck zu verleihen,

wirkte sonst aber eher ratlos.

Doch dann kam plötzlich Bewegung ins

Plenum, innerhalb von einer Viertelstunde

waren mehr als 100 Unterschrif-

ten dafür gesammelt, sich für ein

zukünftiges Kino auch aktiv mit einzubringen.

Grund genug für den Stadtmanager,

die Sache voranzutreiben: „Wir

werden weitermachen!“, versprach Ralf

Schwager am Ende.

Alle wollen ein Kino, was wurde bei der

Veranstaltung, zu der auch Bürgermeister

Jürgen Daul und etliche Ratsmitglieder

erschienen waren, schnell deutlich.

Die Frage ist nur, wie? Ralf Schwager,

der zugab, selbst seit 40 Jahren

nicht mehr im Kino gewesen zu sein,

stellte zunächst verschiedene Modellvarianten

vor und hatte auch Kostenund

Investitionsbedarf schon einmal

durchgerechnet.

Stadtmanager Ralf Schwager hatte eingeladen, und weit mehr als 100 Kinofreunde kamen ins

Foyer der Stadthalle. Foto: pd

29


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Ein Investor für das Kino ist wohl

kaum zu finden

Die Möglichkeit, für das Roxy in der Fürstenberger

Straße doch noch einen

finanzstarken Betreiber zu finden oder

gar einen Profi mit „Kinosachverstand“,

der einen Neubau finanziert, stellte der

Stadtmanager zwar vor. Gleichzeitig

ließ Schwager aber kaum Zweifel daran,

dass sich für so ein Projekt wohl kaum

jemand finden lässt. Zu hoch sind die

Modernisierungs- oder Investitionskosten,

zu klein dagegen der im gesamten

Raum Holzminden-Höxter einzukalkulierende

Einzugsbereich. 40.000 Kinobesucher

im letzten Jahr, das sei nicht

wenig, meinte Schwager. Aber der

Amortisationszeitraum bei geschätzten

laufenden Kosten in Höhe von 319.000

Euro und einem Sanierungsbedarf –

ohne die eigentlich zeitgemäße Digitalisierung

– in Höhe von 250.000 Euro ist

wenig attraktiv für einen potenziellen

Investor.

Als weitere Varianten gebe es die Möglichkeit,

eine Kapitalgesellschaft mit

hohem finanziellen Engagement einzelner

Bürger oder eine Genossenschaft

zu gründen. Schwager und sein Stadtmarketingteam

bevorzugten klar die

Genossenschaftsvariante, bei der möglichst

viele Menschen aus der Region

einen Mindestbetrag von 100 Euro einzahlen

sollen und sich auch persönlich

ehrenamtlich mit in das Projekt einbringen.

In der Diskussion überwogen zunächst

Fragen zu Technik und Räumlichkeiten

und allgemeine Plädoyers. Jürgen Daul

unterstützte den Vorschlag einer zu

gründenden Genossenschaft, die dann

auch kommunal oder staatlich in irgendeiner

Form unterstützt werden könne.

Manfred Müller de Vries stellte in den

30

Raum, dass das Thema keines der

Holzmindener allein, sondern eines der

ganzen Region sei. Deshalb gelte es,

mit den Vertretern der umliegenden

Kommunen, nicht zuletzt auch Höxter,

Kontakt aufzunehmen und sie in das

Projekt einzubeziehen. Peter Ruhwedels

Frage nach der Technik im Roxy

förderte schnell die Erkenntnis zutage,

dass nicht nur die Wiederbelebung der

alten Räume, sondern auch der Technik

vermutlich kostspieliger wäre, als auf

komplett Neues zu setzen. Auch eine

Nutzung über die eigentliche Filmvorführung

hinaus, womöglich in den Räumen

der HAWK, wurde als Denkmodell

in Erwägung gezogen.

Dem Stadtmanager gingen solche

Überlegungen im Detail aber einfach zu

weit: „Ja wollen wir denn ein Kino überhaupt

haben?“, fragte er die rund 130 im

Foyer Sitzenden noch einmal ganz

grundsätzlich. Mit der pragmatischen

Aufforderung von Dr. Günter Matheis,

doch jetzt einfach einmal zehn Minuten

Pause zu machen, um sich in die Unterschriftenlisten

eintragen zu können,

wurden dann doch Nägel mit Köpfen

gemacht. über 100 Unterschriften von

Leuten, die sich engagieren möchten,

kamen am Ende zusammen, danach

wurden noch einige Vorstellungen und

Ideen gesammelt.

Die Listen sollen in den nächsten

Wochen im Büro des Stadtmarketings

am Markt und im Bürgerbüro im Holzmindener

Rathaus ausliegen, um auch

allen an diesem Abend nicht Anwesenden

noch Gelegenheit zu geben, sich für

das Projekt Kino einzutragen. Und auch

in Höxter soll nach Möglichkeiten

gesucht werden, die Listen auszulegen.

Darüber hinaus will das Stadtmarketing

Kontakt mit der Stadt aufnehmen, um


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

vielleicht ein gemeinsames Projekt daraus

werden zu lassen. Denn nur mit

möglichst viele Interessierten aus dem

ganzen Weserbergland, so der allgemeine

Konsens, hat ein zukünftiges

regionales Kino Überlebenschancen.

Nach den Sommerferien, Ende August

oder Anfang September, soll dann im

Stadthallen-Foyer die nächste Veranstaltung

stattfinden, zu der Gäste aus

Bad Gandersheim und Warburg eingeladen

werden sollen. Die haben Kino

schon unter verschiedenen wirtschaftlichen

Bedingungen erfolgreich in die Tat

umgesetzt.

Holzminden grüßt den Rest der Welt

- Historische Postkarten -

31


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 7. Juni 2012:

„Wie war es in Holzminden vor dem Krieg?“

Gerhard Lüer möchte Erinnerungen sammeln

Holzminden (r/nig). Die Idee entstand

am Holzmindener Marktplatz, auf einer

Sitzbank. Gerhard Lüer, stadtbekannt

durch seine langjährige Arbeit bei den

verdi-Senioren, traf zufällig andere

Senioren, plauderte über dies und das

und landete bei Erinnerungen an die

gute alte Zeit. „Diese Erinnerungen

muss man wachhalten und sammeln“,

findet der rührige Holzmindener. Deshalb

möchte er nun eine zwanglose

Gesprächsrunde ins Leben rufen. Mit

Senioren, die sich gerne mit anderen

austauschen und in Erinnerungen

schwelgen möchten. Vor allem soll es

um Holzminden vor 80 bis 90 Jahren

gehen. „Die Menschen, die noch wissen,

wie Holzminden damals aussah,

werden immer weniger“, weiß Lüer.

Das Magistratshaus wurde als Rathaus genutzt. Wer

kann sich noch daran erinnern? Foto: Archiv Lüer

32

Wer Interesse an solch einem Vorhaben

hat, kann sich direkt mit Gerhard Lüer

unter Telefon 05531/3976 in Verbindung

setzen. Es soll dann ein Termin vorbereitet

werden für eine eventuelle Zusammenkunft.

Jeder Interessierte wird darüber

persönlich benachrichtigt.

Wie groß das allgemeine Interesse an

solch einer Gesprächsrunde ist, hat

Gerhard Lüer unlängst auch bei einem

Wiedersehen zur Diamantenen, Eisernen

und Gnadenen Konfirmation in der

Lutherkirche gemerkt. In den Unterhaltungen

wurde immer wieder darüber

nachgedacht, wie Holzminden eigentlich

ausgesehen hat vor dem Zweiten

Weltkrieg, wie sich die Stadt verändert

hat im Laufe der Jahre. „Jeder wusste

viel zu erzählen, worüber

dann diskutiert wurde“,

berichtet Lüer. Am Ende des

Nachmittags war man sich

einig, zu versuchen, einen

Erinnerungsaustausch über

Holzminden vor etwa 80 bis

90 Jahren zu organisieren.

Lüer hat keinen Zweifel daran,

dass es noch viele „Alte

Holzmindener“ gibt, die gern

über ihre Kinder- und

Jugendzeit erzählen möchten.


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 19. Juli 2012:

Großer Hagebaumarkt soll

in die Bülte kommen

Part AG Investor / Baumarkt und Gartencenter haben Verkaufsfläche

von 10.000 Quadratmetern

Holzminden (spe). Die Aufstellungsbeschlüsse

zur Änderung des Flächennutzungsplans

und des Bebauungsplans

für die Bülte haben am Dienstag den

zuständigen Ausschuss für Bauen,

Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung

passiert. Im Holzmindener Gewerbegebiet

Bülte soll ein neuer großer Baumarkt

mit angeschlossenem Gartencenter

entstehen. Projektentwickler und

Investor ist die Part AG aus Bad

Gandersheim, planendes Büro das

Architekturbüro Müller-Rauschgold aus

Holzminden, Betreiber des Marktes mit

einer Gesamtverkaufsfläche von über

10.000 Quadratmetern soll die Kette

Hagebaumarkt sein.

Der Hagebaumarkt soll im Bereich der

jetzigen Baustoff-Recycling- und Brechanlage

der Firma Klie entstehen, hinter

Aldi und entlang der B 64. Der eigentliche

Baumarkt hat eine Verkaufsfläche

von rund 6.000 Quadratmetern, der

Gartenbereich 3.000 Quadratmeter.

Hinzu kommen eine Freiverkaufsfläche

von etwa 1.750 Quadratmetern sowie

Wo jetzt die Firma Klie Steine und Baumaterial bricht, soll der Baumarkt- und Gartencenter-

Komplex entstehen. Rechts die Rückansicht von Aldi.

33


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Kartenausschnitt zeigt, dass Baumarkt und Gartencenter entlang der Bundesstraße

(oben) angeordnet sind. Zur Orientierung: Das Gebäude unten ist wiederum der Aldi-Markt.

Fotos: spe

Lager und Drive-In für Anlieferungen

und Abholvorgänge. Vorgelagert und

von der Koperniskusstraße aus erreichbar

entstehen 245 Parkplätze.

„Das ist von der Nutzung her etwas, was

in Holzminden definitiv fehlt. Das haben

wir uns schon lange gewünscht“, kommentierte

Baudezernent Jens-Martin

Wolff die Ausführungen zur Bauleitplanung

im Bereich Bülte. Die Flächen sind

im Rahmenkonzept für großflächigen

Einzelhandel vorgesehen, dennoch

müssen die verschiedenen Teilbereiche

der Bülte, die in der Nutzungsfestlegung

differieren, planerisch neu geordnet

werden. Diskussionen im Ausschuss

gab es nicht, die Beschlüsse fielen einstimmig.

Nach den Aufstellungsbeschlüssen

und der frühzeitigen Beteili-

34

gung geht das Bauleitverfahren nun seinen

mehrmonatigen Gang.

Die Part AG ist in Holzminden bereits

mehrfach als Investor aufgetreten. Neuestes

Projekt ist das Studentenwohnheim,

das auf dem Grundstück Möbel-

Fricke entstehen soll (der TAH berichtete).


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 9. August 2012:

Niedersachsen will eine neue Autobahn –

über Holzminden!

Verkehrsministerium will Parallelstrecke zur überlasteten A2 / Neue Autobahn

als Projekt für den Bundesverkehrswegeplan in der Diskussion

Kreis Holzminden (bs). Nein, heute ist

wirklich der 9. August, und nein, es ist

kein Aprilscherz: Gestern hat das niedersächsische

Verkehrsministerium in

Hannover mitgeteilt, dass es die Planungen

für eine neue Autobahn parallel

zur überlasteten A2 vorantreiben will.

Sie soll von der A 39 bei Salzgitter über

Holzminden in Richtung A44 nach Nordrhein-Westfalen

verlaufen. Die Strecke

gehört zu den niedersächsischen Projekten,

die im Rahmen der Fortschreibung

des Bundesverkehrswegeplanes

diskutiert werden sollen.

Die Nachrichtenagentur dpa verbreitet

die Meldung gestern Nachmittag. Endlich

ein Autobahnanschluss für Holzminden?

Der TAH fragt bei Innenminister

Uwe Schünemann nach. Und der bestätigt

die Überlegungen. „Dies ist aber

wirklich nur eine Idee, die jetzt diskutiert

werden muss.“ Vor zwei Wochen hat

das niedersächsische Kabinett den

ersten Entwurf des Verkehrswegeplanes

beraten, der im Herbst in Regionalkonferenzen

vorgestellt und diskutiert

werden soll. Die abtgestimmte Liste will

Niedersachsen im Sommer 2013 an das

Bundesverkehrsministerium schicken.

Schünemann: „Positiv für den Landkreis:

Alle Maßnahmen für eine bessere

Verkehrsanbindung an die Landeshauptstadt

Hannover im Zuge der B 64

und der B 240 sieht das Kabinett im vordringlichen

Bedarf.“ Das Kabinett habe

ausdrücklich betont, dass es hier nicht

allein um Wirtschaftlichkeit und Verkehrszahlen

gehe, sondern dass es die

dringlichste Aufgabe sei, den Landkreis

Holzminden verkehrlich besser anzubinden.

Und dann kommt Schünemann zum

Autobahnanschluss für Holzminden: Im

ersten Entwurf des Verkehrswegeplans

stehe auch die Idee, die A 2 bis 2030

durch eine Parallelstrecke zu entlasten

– bis dahin soll sich der Verkehr nach

Prognosen noch einmal mehr als verdoppelt

haben – und gleichzeitig die

Anbindung Holzmindens zu verbessern.

Die Trasse könnte von der A39 bei

Salzgitter über Holzminden bis zum

Autobahnknotenpunkt A 44/A 33 bei

Paderborn führen. Gespräche mit Nordrhein-Westfalen

seien noch nicht

geführt worden, erklärt Schünemann,

spricht von einer ersten Überlegung und

verweist darauf, dass auch das ein Thema

sei, das jetzt in den Regionalkonferenzen

diskutiert werden solle. Sollte die

neue Autobahn auf Zustimmung

stoßen, wird das niedersächsische Verkehrsministerium

die Strecke als Projekt

mit anmelden. Übrigens: So neu ist die

Planung einer Autobahn zwischen

Braunschweig und Paderborn nicht. Als

Südharzautobahn war sie vor 50, 60

Jahren im Gespräch. Auch damals wurde

als Argument die bessere Verkehrsanbindung

genannt. Die Pläne verschwanden

– auch weil das Geld fehlte

– aber in der Schublade.

35


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Einladung zur Erweiterten Vorstandssitzung am 13.10.12

Die Herbsttagung des „Erweiterten Vorstandes“ für das Jahr 2012 findet am

13. Oktober 2012 ab 15.00 Uhr im Hotel Waldesrand, Zum Forst 4, in 32049 HER-

FORD statt.

In der Jahreshauptversammlung im April haben wir den Beschluss gefasst, das

Museum MARTa, besonders in Hinblick auf seine architektonische Gestaltung, verbunden

mit einer Führung zu besichtigen. Die Ortsgruppe Bielefeld hat dankenswerter

Weise die Organisation vor Ort übernommen.

Programmverlauf:

13:00 Uhr: Architekturführung MARTa in 32052 Herford,

Goebenstraße 2-10

Parken im Parkhaus MARTa Areal, Am Bahndamm

15.00 Uhr bis 17.00 Uhr: Sitzung des „Erweiterten Vorstandes“ im Hotel Waldesrand

15.00 Uhr bis 17.00 Uhr: Begleitpersonenprogramm:

Entspannungspause im MARTa Cafe,

danach weiteres Programm

ab 17.00 Uhr: gemeinsamer Imbiss im Hotel Waldesrand

ab ca. 18.00 Uhr Heimfahrt

Tagesordnung der erweiterten Vorstandssitzung

1. Eröffnung der Sitzung durch den Ersten Vorsitzenden des Hauptverbandes,

Bernhard Scholz

2. Mitteilungen

a) von der FH

b) von dem AVH Hauptverband

c) von den AVH Ortsgruppen

3. Neugestaltung des Mitteilungsblatts

4. Anträge

5. Festlegung des Termins der Jahreshauptversammlung 2013

6. Verschiedenes

Anträge zu TOP 4 erbittet der Hauptvorstand bis zum 8.Oktober 2012

Alle Mitglieder des „Erweiterten Vorstandes“ werden um Teilnahme gebeten, weitere

AVH-Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Zur Vorbereitung bittet der

Hauptvorstand um Anmeldung bis zum 5.Oktober 2012 mit Angabe der Teilnahme

am Vorprogramm, zur Vorstandssitzung und zum Begleitprogramm.

Der Vorstand hofft auf eine rege Teilnahme.

Der Hauptvorstand

Bernhard Scholz

Erster Vorsitzender

36


Geburtstagsliste

der AVH vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2012

80 Jahre und älter

Schneider Otto 47798 Krefeld 02.11.1921

Engelhardt Werner 37085 Göttingen 25.12.1922

Meier Heinrich 37627 Stadtoldendorf 16.11.1923

Jauernig Walter 38300 Wolfenbüttel 01.10.1927

Kaufmann Dietrich 32257 Bünde 01.12.1927

Wiesendorf Karl-Heinz 37649 Heinsen 17.12.1927

Pollmann Friedrich 37603 Holzminden 28.12.1927

Holtmann Hans-Josef 44269 Dortmund 11.12.1928

Besbard Egon 31073 Delligsen 30.12.1928

Heyer Bruno 38551 Ribbesbüttel 01.12.1929

Ahlborn Heinrich 37073 Göttingen 02.12.1930

Stecher Gerhard 45721 Haltern am See 09.12.1930

Pieper Harald 31787 Hameln 15.12.1930

Bouillon Heinz 44269 Dortmund 30.12.1930

Thuns Herbert 37077 Göttingen 19.11.1931

Kleta Waldemar 34497 Korbach 03.12.1931

Srocka Helmut 40595 Düsseldorf 22.10.1932

Schierschke Friedhelm 32257 Bünde 28.10.1932

Koch Eckhart 37574 Einbeck 19.12.1932

Eilhardt Heinz 38159 Vechelde 31.12.1932

75 Jahre

Ohsa Friedhelm 37603 Holzminden 13.10.1937

Heidrich Werner 31787 Hameln 14.10.1937

Schaper Horst 38110 Braunschweig 26.11.1937

Grabbe Andreas 31855 Aerzen 05.12.1937

70 Jahre

Veldman Jürgen 37077 Göttingen 24.10.1942

Probst Wolfgang 37445 Walkenried 09.11.1942

60 Jahre

Lange Willi 59755 Arnsberg 19.10.1952

Busche Rainer 31141 Hildesheim 28.11.1952

König Monika 63454 Hanau 05.12.1952

Wonigeit Bernd 30655 Hannover 27.12.1952

37


38

Geburtstagsliste

der AVH vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2012

50 Jahre

50 Jahre

Vockenroth Hans-Jörg 37520 Osterode am Harz 21.10.1962

Mahlke Ingo 38304 Wolfenbüttel 29.10.1962

Winter Anke 31137 Hildesheim 16.11.1962

Witte Jochen 31249 Hohenhameln 28.11.1962

Bender Ralf 34549 Edertal 04.12.1962

40 Jahre

Temme Nicole 59494 Soest 09.10.1972

Piontek Stephan 37574 Einbeck 09.10.1972

Kettelhake Britta 31785 Hameln 15.11.1972

Hohendorf Julia 53604 Bad Honnef 16.11.1972

Lensch Heiko 37603 Holzminden 28.11.1972

Pförtner Silke 37603 Holzminden 01.12.1972

Lampe Dirk 76829 Landau in der Pfalz 11.12.1972

Janßen Ulrich 47574 Goch 13.12.1972

Göb Bettina 50670 Köln 22.12.1972

Meier Helmut 37627 Arholzen 24.12.1972

Kordts Silke 48282 Emsdetten 26.12.1972

30 Jahre

Rodewald Kerstin 40479 Düsseldorf 15.11.1982


Versammlungskalender

OG Bielefeld: gegr. 1927

Vors. Dipl.-Ing. Egon Sumaski

Werther Berg 6, 33824 Werther,

Telefon 0 52 03 / 13 81

Vers. Jeden 1. Dienstag im Monat um

19.00 Uhr im Restaurant „Castello“,

Gadderbaumer Str. 27,

33602 Bielefeld

OG Braunschweig: gegr. 1927

Vors. Andreas Busch

Panneweg 2

38173 Sickte

Telefon 0 53 05 / 13 25

Vers. Auf besondere Einladung mit

Angabe des Tagungslokals,

Hinweis in Braunschweiger

Zeitung „Stadtspiegel”

OG Einbeck: gegr. 1986

Vors. Baudirektor Gerald Strohmeier,

Teichenweg 59, 37574 Einbeck,

Telefon 0 55 61/ 29 02

Vers. Auf besondere Einladung

„Hotel Hasenjäger”

OG Göttingen: gegr.1951

Vors. Dipl.-Ing. Thomas Heinrich

Auf der Eisenhufe 13, 37127 Dransfeld,

Tel. 0 55 02 / 99 92 65, Fax 99 92 66

feliesheinrich@aol.com

Vers. Termine auf Anfrage

OG Hameln: gegr. 1951

Vors. Jürgen Giesecke,

Felsenkellerweg 11, 31787 Hameln

JMJGiesecke@aol.com

Vers. Jeden 2. Donnerstag im Monat

im Rattenfängerhaus

Osterstraße 28, 31785 Hameln

OG Hannover: gegr. 1983

Vors. Peter Sprenger

Frankenfeldstr. 4, 30519 Hannover,

Telefon 05 11 / 83 97 83

Vers. Jeden 3. Dienstag der ungeraden Monate

um 20.00 Uhr im

Restaurant „La Contessa”. Bandelstr. 2

30171 Hannover

OG Holzminden: gegr. 1926

Vors. Dipl.-Ing. Markus Wüchner

Grimmenstein 11a, 37603 Holzminden,

Telefon 0 55 31 / 58 60, Fax 1 37 94

Vers. Jeden 2. Montag im Monat um 20 Uhr

im Hotel „Buntrock”, Karlstraße

HAWK Hochschule für

Angewandte Wissenschaft und Kunst

Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/

Göttingen: gegr. 1831

Studiengänge in Holzminden,

Haarmannplatz 3, 37603 Holzminden,

Tel. 0 55 31 / 1 26-0, Fax 0 55 31 / 12 61 50

Internet-Adressen:

http://www.hawk-hhg.de/holzminden

http://www.avh-holzminden.de

e-mails ans Sekretariat:

Kohlenberg@hawk-hhg.de

Petra.Schneider@hawk-hhg.de

Vereinigung der Freunde der Studiengänge

in Holzminden (Haarmannplatz 3, 37603 HOL)

Bürgerinitiative

„Zukunft für unseren Hochschulstandort“

Postfach 12 61, 37594 Holzminden

mail@studieren-in-holzminden.de

www.studieren-in-Holzminden.de

KARTELL der Holzmindener Corporationen,

AH-Verbände: gegr. 1931

Sebastian Braak, Bremer Str. 88, 49163 Bohmte

Tel. 0 54 71 / 8 02 20 54, 01 76 / 22 02 42 89,

Sebastian.Braak@gmx.de

Freie Burschenschaft BRUNONIA

zu Holzminden: gegr. 1872

Dipl.-Ing. Hans-Heinrich Besbard,Hofetstieg 11,

31073 Delligsen, Tel. 0 51 87 / 45 93

Landsmannschaft CATONIA zu Holzminden:

gegr. 1867

Dipl.-Ing. Helmut Theissen, Architekt,

Thorner Str. 3, 37120 Bovenden,

Tel. 05 51 / 82 00 60

Burschenschaft CHERUSCIA zu Holzminden:

gegr. 1958

Martin Rode, Thiestr. 2, 37133 Friedland

Tel. 0 55 04 / 9 49 94 55

Landsmannschaft RHENO-SAXONIA

zu Holzminden, gegr. 1856

Dipl.-Ing. (FH) Carsten Sackhoff al. Rocki

Paul-Klee-Str. 13, 37867 Lauenau,

Tel. 0 50 43 / 96 11 13,

e-mail: AHP@Im-rheno-saxonia.de

Freie Burschenschaft R. C. WALDECIA

zu Holzminden, gegr. 1908

Dipl.-Ing. Renate Hamel

Talblick 1, 34479 Breuna

Landsmannschaft WESTFALIA zu Holzminden:

gegr. 1864

Dipl.-Ing. Harald Wilhelmus

Zur Höhe 34, 04463 Seifertshain

Tel. 03 42 97 / 98 73 17

h. wilhelmus@t-online.de

39


Hauptvorstand der AVH (gegründet 1922)

1. Vorsitzender Bernhard Scholz, Oststraße 29, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 29 38, scholz_bernhard@gmx.de

2. Vorsitzender Jens-Martin Wolff, Berberitzenweg 13, 37603 Holzminden

Telefon (0 55 31) 76 83, Wolff.Jens-Martin@holzminden.de

1. Schriftführerin Marlies Grebe, Unter dem Kiekenstein 20, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 23 69, Grebe.Hol@t-online.de

2. Schriftführer Markus Wüchner, Grimmenstein 11a, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 58 60, Fax 1 37 94,

markus@architekt-wuechner.de

1. Schatzmeister Hartmut Meyer, Schießgraben 18, 61273 Wehrheim/Ts,

Telefon (0 60 81) 5 93 39, Fax 44 79 81

avh@meyer-whm.de

2. Schatzmeister Hanno Köhler, Himbeerbusch 25, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 1 02 93, HR.Koehler@t-online.de

Kontakt zur FH Prof. Dr. -Ing. Wilfried Ohm, Haarmannplatz 3, 37603 Holzminden

FH-Telefon (0 55 31) 12 61 64, Ohm@hawk-hhg.de

Schriftleitung Liane Lensch-Käse + Heiko Lensch,

Hafendamm 7, 37603 Holzminden

LianeKaese@gmx.de

Beisitzer Alfred Bleinagel, Im Heidekamp 15,

38112 Braunschweig, Telefon (05 31) 31 14 79

Beisitzer Dierk Mairose, Leipziger Straße 21/35, A-1200 Wien,

Telefon und Fax 00 43-1-3 34 01 60

Beisitzer Hans-Heinrich Besbard, Hofetstieg 11, 31073 Delligsen,

Tel. (0 51 87) 45 93

Kassenprüfer Eckhardt Trappe, Sonnenbrink 1, 37671 Höxter-Stahle

Telefon (0 55 31) 4759

Kassenprüfer Siegmar Klie, Papiermühle 25, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 50 62

Ehrenmitglieder: Alfred Bleinagel aus Braunschweig, Prof. Christian Schlünz aus

Holzminden, Hans-Dieter Lips aus Hameln

Der Jahresbeitrag für Einzelmitglieder beträgt 18,-- Euro, zahlbar bis 1.Juli jeden Jahres

Konto des AVH-Hauptvorstandes:

Nr. 27 102 409 bei der Braunschweigischen Landessparkasse, BLZ 250 500 00.

Impressum:

Mitteilungsblatt der Absolventenvereinigung der Fachhochschule Holzminden e.V.

Herausgeber: Absolventenvereinigung der Fachhochschule in Holzminden e.V.,

Oststraße 29, 37603 Holzminden, www.avh-holzminden.de

Druck: Funtastic MEDIA GmbH & Co. KG, Auflage: 1.200

Erscheinen: vierteljährlich

Redaktionsschluss: 09.11.2012

Voraussichtliches Erscheinen der Dezemberausgabe in der KW 51

Bezugspreis: ist im Mitgliedsbeitrag enthalten

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