Offene Ganztagsschule - Landschaftsverband Rheinland

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Offene Ganztagsschule - Landschaftsverband Rheinland

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Offene Ganztagsschule

Erste Erfahrungen!

Fachkonferenz Netze der Kooperation

Bildung, Erziehung und Förderung von

Kindern im Grundschulalter standen

am 08.10.2003 im Mittelpunkt der

Fachkonferenz „Netze der Kooperation

7“ in Köln, einer gemeinsamen Veranstaltung

der Bezirksregierungen

Düsseldorf und Köln, Schulabteilung,

und des Landschaftsverbandes Rheinland,

Landesjugendamt.

Sechs Erfahrungsberichte von Offenen

Ganztagsgrundschulen, wurden vorgestellt:

– Eltern gestalten mit – Offener Ganztag

an der Katholischen Grundschule

in Pulheim-Stommeln: „Im regelmäßigen

Austausch mit den Eltern soll

die Qualität der Maßnahme gesichert

und weiterentwickelt werden.“

Weitere konzeptionelle Stichworte

sind „eine an der Lebenswelt

der Familien orientierte Planung“

und die „Vereinbarkeit von Familie

und Beruf“.

– „Großstadtschule“ – Offener Ganztag

an der Sankt-Nikolaus-Schule in

Köln. Ziel der Stadt Köln ist es, die

Offene Ganztagsschule für Grundschulen

und Sonderschulen im Primarbereich

flächendeckend im Stadtgebiet

einzurichten, und zwar

ausschließlich über freie Träger organisiert.

Die Sankt-Nikolaus-Schule

hat eine Kooperationsvereinbarung

mit dem Verein IN VIA

getroffen. Weitere Kooperationspartner

sind u. a. die Sporthochschule,

Basketball-Bundesligist Rhein Energie

Cologne, die Musikschule und

die Jugendkunstschule.

– „Kleinstadtschule“ – Offener Ganztag

an der GGS Bücherhof in Leichlingen.

Leichlingen hatte bereits

eine Vielzahl von Ganztagsangeboten

sowohl von Jugendhilfe als auch

von Schule. Eine Befragung der Eltern

Anfang 2003 und die Anmeldesituation

ergaben aber, dass mehr

als 60 Plätze für eine nachmittägliche

Betreuung im Grundschulbereich

fehlen. In der GGS Bücherhof

ist der pädagogische Ansatzpunkt

das Wechselspiel zwischen zwei

sozialen Welten, der Welt der Erwachsenen

(zugewiesen, vielfach

festgelegt) und der Welt der Gleichaltrigen

(frei gewählt, selbst bestimmtes

Tun).

– Erneuerungsbedarf im Stadtteil als

Herausforderung – Offener Ganztag

an der Knappenschule in Oberhausen.

Die Knappenschule ist Schule

in einem Stadtteil mit besonderem

Erneuerungsbedarf. Das spiegelt sich

u. a. in Aktivitäten wider, die über

den Unterricht hinausgehen, wie

Beteiligung an der Stadtteilkonferenz,

Mitarbeit an „Runden Tischen“

zur Situation im Stadtteil, Kinderkulturprojekt

im Stadtteil und vieles

mehr. Bereits im Schulprogramm

2000 hat die Schule ein umfassendes

„schulergänzendes Angebot“

zur Unterstützung der Familien festgeschrieben.

Die Angebote decken

den Zeitraum 7.30 bis 16.00 Uhr ab;

Kernunterrichtszeit ist von 9.00 bis

11.30 Uhr.

– Erste Schritte auf dem Weg zu einer

neuen Form schulischen Lebens –

Offener Ganztag an der Eschenburgschule

in Moers. Das Jugendamt Moers

arbeitet mit dem sozialräumlichen

Ansatz in vier Sozialräumen. Ein

Sozialatlas ist in Arbeit und soll als

Planungsgrundlage für den Ausbau

der Offenen Ganztagsgrundschule

„Der Weg zur Offenen

Ganztagsschule ist lang aber

machbar“

dienen. Konzeptionelle Eckpunkte

des Schulprogramms der Eschenburgschule

sind u. a. Grundschule

als Lernort und Lebensraum, Schule

als „Haus des Lernens“, Orientierung

an der Lebenswelt der Kinder.

Aber: Die Offene Ganztagsgrundschule

wird als Entwicklungsaufgabe

angesehen, ein Prozess des Lernens

auch für alle erwachsenen

Beteiligten.

– Zwischen „Gruppe“ und „Zug“ –

Offener Ganztag an der GGS Peter-

„Schule neu denken –

Bildungspotenziale von

Jugendhilfe und Schule in der

Offenen Ganztagsschule im

Primarbereich zusammen

führen“

Härtling-Patenschaftsschule in Langenfeld.

Hier gibt es eine der wenigen

Schulen, die eine neue Rhythmisierung

des Schultages gewagt

bzw. versucht haben: Ein Zug der

ersten Klasse macht Ganztag. Unterricht

und außerunterrichtliche Angebote

wechseln sich über den ganzen

Tag verteilt ab: Eine große

Herausforderung für alle Beteiligten,

aber auch eine große Chance für

eine neue Schule.

Die Idee der Kooperation mit Trägern

und Fachkräften der Jugendhilfe

erweist sich als richtig; die Schulen

können die anfallenden Aufgaben und

Leistungen nicht alleine bewältigen.

Eine neue Kultur der gemeinsamen

Arbeit im System Offene Ganztagsgrundschule

braucht aber Zeit um zu

wachsen. Persönliches Engagement

der Fachkräfte – Lehrer/Innen, Erzieher/Innen,

Sozialpädagogen/Innen –

sowie die Bereitschaft, gegenseitige

Vorurteile abzubauen, sind dabei ein

Schlüssel zum Erfolg. Das haben auch

frühere Erfahrungen aus der Zusammenarbeit

von Jugendhilfe und Schule

in anderen Bereichen gezeigt.

Eine weitere, zuversichtlich stimmende

Erfahrung, von der berichtet

wurde, war: Die neuen außerunterrichtlichen

Angebote in den Grundschulen

kommen bei den Kindern gut

an und wecken die Neugier der anderen

Kinder.

Alexander Mavroudis,

Landesjugendamt Rheinland

18 4/03


jhr_Offene Ganztagsschule

läuft, von zwei

Führern in

entgegengesetzte

Richtungen

gelenkt

zu

werden. …

… vom Gegeneinander … Mit der Offenen

Ganztagsschule

im Primarbereich bietet sich nun die

Chance, gemeinsam auf dem Tandem

Platz zu nehmen und mit vereinten

Kräften das Bestmögliche für Kinder zu

erreichen.

Jugendhilfe & Schule …

Am Anfang standen zwei Systeme, jedes für sich

mit dem Anspruch der ganzheitlichen Bildung

von Kindern. Unser Symbol

dafür: Der Karren,

der Gefahr

Jugendhilfe

&

Schule

… zum Miteinander!

Karin Kleinen neu im

Landesjugendamt

„Ich sei, gewährt

mir die Bitte, in Eurem

Bunde die Dritte!“

Dieser – zugegeben

geklaute und

nur leicht abgewandelte

– Ausspruch

hätte gut

gepasst, als ich

am 15. Oktober im Amt 43, Sachgebiet

Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit“,

meine neue Stelle als Fachberaterin

für die Offene Ganztagsgrundschule

antrat und in das „Ogata“-

Team um Hans Peter Schaefer aufgenommen

wurde. Zusammen mit Alexander

Mavroudis bin ich für die Beratung

von Jugendämtern und freien

Trägern der Jugendhilfe zur Planung

und Umsetzung der Offenen Ganztagsgrundschule

tätig. Wir wollen uns

u. a. für eine konstruktive Kooperation

und mehr noch für eine Erziehungspartnerschaft

zwischen Schule und Jugendhilfe

beim Aufbau der Offenen

Ganztagsgrundschule einsetzen und

sie bei ihrer (Bildungs-)Konzeptionsund

Qualitätsentwicklung unterstützen.

Alexander Mavroudis wird dabei

vorrangig Ansprechpartner für den Regierungsbezirk

Köln sein, ich werde

mich im Regierungsbezirk Düsseldorf

tummeln.

Im Folgenden noch einige Informationen

zu meiner Person: Ich bin Diplom-

Pädagogin und Erziehungswissenschaftlerin

und habe seit Dezember

1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin

beim Sozialpädagogischen Institut

im Rahmen der Nationalen Qualitätsinitiative

im Teilprojekt III, QUAST:

Qualität in Angeboten für Schulkinder

in Tageseinrichtungen, gearbeitet. Vor

meiner Mitarbeit im SPI war ich sechs

Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin

an der Erziehungswissenschaftlichen

Fakultät der Universität Köln.

Hier habe ich mich mit dem Kinderund

Jugendleben – historisch und aktuell

–, mit außerschulischer Jugendbildung,

(Historischer) Bildungsforschung

und Bildungsgeschichte

befasst. Meine Dissertation hat das

Thema „Studieren nach dem Zweiten

Weltkrieg. Eine bildungsgeschichtliche

Betrachtung der akademischen Jugend

Kölns“ und umfasst die Jahre 1945 bis

1950.

Grau ist alle Theorie… so wichtig

mir dieser Teil meines Lebens ist, noch

wichtiger ist mir mein Leben mit Kindern

und Jugendlichen und überhaupt

die Begegnung mit Menschen. Geprägt

hat mich zweifellos das Leben

in meiner Familie, die zunächst – während

meiner eigenen Kindheit und Jugend

– Pflegefamilie war und dann Kinderhaus

wurde. Hier habe ich als

„ältere Schwester“ und dann Pädagogik-Studentin

manchen Wochenendund

Feriendienst übernommen. Wichtig

waren auch die Kinder- und Jugendbuchwerkstätten,

die ich bis vor

Kurzem im Rahmen der Landesarbeitsgemeinschaft

Jugend und Literatur

NRW e. V. u. a. zu den Themen „Courage

zeigen“, „Gewalt in der Schule“,

„fremde Länder, fremde Welten“ und

im Rahmen von Mädchenfreizeiten

sowie Krimi-, Grusel-, Zauber- und Piratennächte

durchführte.

Kontakt: Karin Kleinen, Tel.: 0221/809-

6940, E-Mail: karin.kleinen@lvr.de

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Offene Ganztagsschule_jhr

Aktuelle Projekte der LAG Musik NRW

in der Offenen Ganztagsgrundschule

„Alles können wir im Detail noch nicht

endgültig klären, denn für alle sind die

Angebote in der Offenen Ganztagsgrundschule

ein neues Praxisfeld. Aber

ich bin zuversichtlich, dass wir das

schaffen“, so Helma Tiegs vom Förderverein

der Gemeinschaftsgrundschule

Kunterbunt in Duisburg. Wie die engagierte

Betreuerin von der Grundschule

Kunterbunt, wo sie seit 1996

tätig ist, so waren viele SchuldirektorInnen

in Planungsgesprächen und

Fachberatungen mit der LAG Musik

NRW geradezu von der Idee beflügelt,

endlich in der Schule etwas Neues zu

wagen und dies umzusetzen. Seit Februar

2003 führt die LAG Musik NRW

landesweit Fachberatungen und Service

für musikalische Angebotsformen

in der Offenen Ganztagsgrundschule

sowie für Projektinitiativen im Nachmittagsbereich

allgemein bildender

Schulen durch. Ergänzend dazu veröffentlichte

die LAG Musik NRW im

Juni die Broschüre „Musik in der Offenen

Ganztagsgrundschule“. Das Praxisfeld

„Kooperation mit Schulen“ ist

für den Verband längst kein Neuland

mehr. Seit Jahren führt die LAG Musik

NRW mit ihren Mitgliedern und Bezirksarbeitsgemeinschaften

Projekte in

Kooperation mit weit über 100 Schulen

durch.

Ab dem 15. September 2003 wird

neben dem Landesverband der Musikschulen

NRW und dem LandesMusikRat

die LAG Musik NRW als dritte

Kraft unter den landesweit tätigen

musikalischen Dachverbänden Modellprojekte

in fünf Grundschulen durchführen,

diese fachlich begleiten, evaluieren

und dokumentieren. Darüber

hinaus sind Qualifizierungen für Multiplikatoren

in diesem neuen Arbeitsfeld

in Planung.

Aufgrund der jeweiligen Bedarfslage

wurden vor allem musikalisch übergreifende

Angebotsformen entwickelt,

die einerseits Musik, Tanz, Gesang sowie

die kulturelle Vielfalt der Folklore

einbeziehen. Da viele der beteiligten

Schulen einen hohen Ausländeranteil

haben, liegt ein Schwerpunkt in der

interkulturellen Praxis.

Im pädagogischen Setting der

Nachmittagsangebote aus Basteln,

Sport, Computerkursen, Leseförderung

in der Gemeinschaftsgrundschule Kunterbunt

(Duisburg-Marxloh) setzt das

Projekt „Musikwelten“ den Schwerpunkt

in der interdisziplinären Folklore-Praxis

aus Instrumentenbau, afrikanischen

Tänzen, afrikanischen Spielen,

Akrobatik und afrikanischen Liedern.

Assoziationsreiche Verbindungen

zwischen Musik und Tanz werden an

anderer Stelle in der Gemeinschaftsgrundschule

am Muhrenkamp in Mülheim

an der Ruhr geknüpft. Oliver

Höh, erfahren in der Projektarbeit mit

Kindern aus unterschiedlichen Herkunftsländern,

realisiert das Projekt

„Musik-Tanzwelten – Singing, Dancing,

Acting“.

Ein Schulprofil, bei dem Musik eine

wichtige Funktion übernehmen wird,

hat die Paulus-Schule in Bonn im Blick.

In den Projektplanungen zu den Nachmittagsangeboten

in der Offenen

Ganztagsgrundschule favorisierte die

Schulleitung in Abstimmung mit dem

Kollegium und Elternvertretern ein

Musik-Bewegungsprojekt mit der Musikerin

Gabi Walde. Der ganzheitliche

Ansatz des LAG-Musik-Projektes aus

Singen, Bewegungsimprovisationen,

Rhythmik und Tanz fördert nicht

zuletzt die musikalische Breitenbildung.

Alle Schulträger werden in den

nächsten Wochen Honorarverträge mit

den Referenten abschließen und die

Zusammenarbeit mit der LAG Musik

NRW in separaten Kooperationsvereinbarungen

(Kontinuität, Verlässlichkeit

des Angebots, fachliche Begleitung,

Regelungen im Krankheitsfall des Referenten,

Projekte in den Ferien etc.)

festschreiben.

Leitend für alle Beteiligten ist die

gemeinsame Idee, innovative Formen

des Lernens in das neue Praxisfeld

Offene Ganztagsgrundschule“ einzubringen.

„Diesen Weg gehen wir gemeinsam“,

lautet das Motto.

Michael Brüning, LAG Musik NRW,

bruening@lagmusik.de

„Was Kinder brauchen?!

Erziehung und Bildung im Lebensalltag von Grundschulkindern“

Ein Gesprächsforum zu schaffen für

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus

der Jugendhilfe und Lehrerinnen und

Lehrer von Schulen war das Ziel der

Veranstaltung, die am 22.07.2003 im

Forum der Volkshochschule Solingen

stattgefunden hat.

Die Planungsgruppe „Tageseinrichtungen

für Kinder, Tagespflege“ mit

Vertretern der freien Spitzenverbände,

des Jugendamtes, der Jugendhilfeplanung,

Schulvertretern etc. und das

Landesjugendamt (mit Gaststatus)

hatte sich vorgenommen, eine Basis für

das weitere Zusammenwachsen des

Jugendhilfe- und Schulbereiches zum

Gelingen der Schulkinderbetreuung zu

entwickeln. Die Kernfrage war dabei:

„Was brauchen Schulkinder ?“

Nach einem hervorragenden Referat

von Herrn Dr. Strätz (Sozialpädagogisches

Institut Köln) zur Bildung

schulaltriger Kinder stellte die Schulrätin

des Rheinisch Bergischen Kreises

Frau Fassbender gemeinsam mit Herrn

Hartmann (Grundschulleiter aus Leichlingen)

die Perspektive der Schule und

erste Praxiserfahrungen dar.

Im zweiten Teil hatten die rund 60

Teilnehmer die Möglichkeit zwischen

verschiedenen Räumen zu wandeln

und sich mit den Konsequenzen des

Gehörten für verschiedene Fragestellungen

der Schulkinderbetreuung auszutauschen.

Die Ergebnisse entwikkelten

sich auf den zur Verfügung

stehenden Pinnwänden und es entstanden

umfassende Dokumentationen zu

den Themenbereichen Kooperation,

Verlässlichkeit, Ferienzeit, Personal und

Betreuungszeiten.

Den Verantwortlichen in der Steuerungsgruppe

zur Schulkinderbetreuung

in Solingen wurden alle Hinweise

und Fragestellungen symbolisch überreicht

mit der Bitte diese Überlegungen

in die weiteren Planungen einzubeziehen.

Petra Schweitzer, Landesjugendamt

Rheinland, petra.schweitzer@lvr.de

20 4/03


jhr_Offene Ganztagsschule

… Texte, Infos,

Broschüren …

Newsletter Ganztag

Das MSJK NRW gibt seit mehreren Jahren

den Newsletter Ganztag heraus.

Thema der aktuellen 6. Ausgabe vom

September 2003: „Spiel und Sport in

Bewegung“. Der Newsletter bietet den

Bericht über ein Kooperationsprojekt

von Sportvereinen mit Schulen sowie

Ausführungen zu Rhythmik-Angeboten

für Schüler/Innen.

Bezug: www.bildungsportal.nrw.de

oder poststelle@msjk.nrw.de

Sport in der Ganztagsbetreuung

Der LandesSportBund NRW hat eine

Arbeitshilfe für die Umsetzung von

Sportangeboten in der Ganztagsbetreuung

herausgegeben. Neben Informationen

zu Richtlinien und Förderprogrammen

bietet die Broschüre, die

sich insbesondere an die Mitgliedsorganisationen

aus der Sportjugend wendet,

Hinweise zur Abfassung von

Kooperationsverträgen sowie eine

Übersicht der Koordinierungsstellen

Ganztag bei den Kreis- und Stadtsportbünden.

Bezug: LSB, Friedrich-Alfred-Str. 25,

47055 Duisburg

Kultur in den Schulen

Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe

von „infodienst Kulturpädagogische

Nachrichten“ (Nr. 69, 10/2003)

ist „Ganztag als Gestaltungschance“.

Das Heft dokumentiert insbesondere

die Beiträge des diesjährigen Jugendkunstschultages

NRW, der im Zeichen

der Offenen Ganztagsschule stand.

Stellungnahmen, Fachreferate und Praxisberichte

– u. a. über die Culture

School Stockholm – drehten sich um

die Frage, welche Chancen es für die

Jugendkunstschulen gibt, „mit ihrem

Bildungskonzept frischen Wind in die

Schulen zu bringen“.

Bezug: LKD-Verlag, Telefon 02303/

69324, E-Mail: infodienst@bjke.de

Foto

Neue Zugänge zu den Kindern

Ganztags! Bildung

„Sollen wir uns einschulen lassen?“

fragt eine aktuelle Veröffentlichung der

Naturfreundejugend Deutschlands.

Aus der Perspektive der Jugendverbandsarbeit

wird Stellung bezogen zur

außerschulischen Bildung und zur Zusammenarbeit

von Jugendverbänden

und Schule. Ein sehr informativer Teil

bietet einen Überblick über länderrechtliche

Regelungen und Fördermöglichkeiten.

Bezug: E-Mail:

nfjd@naturfreundejugend.de

www.schulkinder-ganztag.de

Die Website des Sozialpädagogischen

Instituts (SPI) NRW bietet Informationen

rund um das Thema „Ganztägige

Angebote für Schulkinder“. Präsentiert

werden verschiedene Angebotsformen,

rechtliche Grundlagen, Modellversuche,

Stellungnahmen und Beschlüsse,

Ansprechpartner sowie Tendenzen in

der Jugendhilfeplanung.

… Richtlinien,

Erlasse, Termine …

– Mitte Dezember werden überarbeitete

Erlasse zur „Offenen Ganztagsschule

im Primarbereich“ erwartet.

So wird das MSJK mit Blick auf die

Richtlinien zu den „Zuwendungen

für Investitionen und Ausstattung in

offenen Ganztagsschulen im Primarbereich“

verlangen, dass der

Schulträger ein Raum- und Ausstattungskonzept

für die geplanten

Maßnahmen vorlegt. Welche weiteren

Änderungen es geben wird, ist

zurzeit noch unklar.

– Wer jetzt Offene Ganztagsgrundschulen

für 2004/05 plant, sollte sich

vor dem Einreichen der Anträge

rechtzeitig über Neuerungen informieren

(www.bildungsportal.nrw.de).

– Die Anträge zur Offenen Ganztagsschule

im Primarbereich sind bis

zum 30.04.2004 bei der zuständigen

Bezirksregierung einzureichen.

Folgeanträge aus 2003 können bei

unverändertem Fortbestehen der Zuwendungsvoraussetzungen

ohne

Anlagen übersandt werden (entsprechender

Hinweis im Antrag).

– Anträge auf Zuwendungen für Investitionen

und Ausstattung in offenen

Ganztagsschulen im Primarbereich

sind bis zum 31.01.2004 bei

der zuständigen Bezirksregierung

einzureichen. – Diese Mittel können

auch im Vorfeld der Einrichtung einer

Offenen Ganztagsgrundschule

beantragt werden.

– Anträge auf Zuwendungen für

„Fortbildungsveranstaltungen für

das Personal im Rahmen der Verlässlichen

Ganztagsangebote und der

offenen Ganztagsschule im Primarbereich“

(ein Zuschuss von 300,-

EUR pro Maßnahme, jeder Schulträger

kann bis zu fünf Maßnahmen

durchführen) müssen von den Schulträgern

bis zum 30.04.2004 bei den

zuständigen Bezirksregierungen eingereicht

werden.

Infos & Kontakt:

Fachberatung „Offene Ganztagsschule

im Primarbereich“ im

Landesjugendamt Rheinland,

Alexander Mavroudis (Tel.: 0221/

809-6932, Fax: -6226, E-Mail:

alexander.mavroudis@lvr.de) und

Karin Kleinen (Tel.: -6940,

E-Mail: karin.kleinen@ lvr.de).

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