Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach - Rheinischer ...

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Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach - Rheinischer ...

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich laden wir Sie ein, Unbekanntes und Bekanntes in der Region neu zu entdecken:

13. April 2013 (Sa.)

Von Köln nach Nettersheim

Entlang der römischen Agrippastraße

Leitung: Professor Dr. Heinz-Günter Horn,

Wesseling

Archäologe, Stellvertretender Vorsitzender des

Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und

Landschaftsschutz

Hinweise zu diesen beiden Veranstaltungen finden Sie auf der Rückseite.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Anmeldung an die

Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Overather Straße 51-53

51429 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 04 - 40 84 72

Telefax 0 22 04 - 40 84 20

akademie@tma-bensberg.de

www.tma-bensberg.de

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Freundliche Grüße

13. Juni 2013 (Do.)

Grüne Paradiese im Kölner Süden

Villengärten in Marienburg

Leitung: Dr. Rita Hombach, Köln

Kunsthistorikerin, Erste Vorsitzende des Landesverbandes

Rheinland der Deutschen Gesellschaft

für Gartenkunst und Landschaftskultur

(DGGL)

Dr. Wolfgang Isenberg

Direktor der Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Frithjof Kühn

Vorsitzender des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

Rheinischer Verein für Denkmalpflege und

Landschaftsschutz

Ottoplatz 2, 50679 Köln

Telefon 0 221-80 92 8 05, Telefax 0 221-80 92 1 41,

www.rheinischer-verein.de, rheinischer-verein@lvr.de

Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach,

Telefon 0 22 04-40 84 72, Telefax 0 22 04-40 84 20,

www.tma-bensberg.de, akademie@tma-bensberg.de


13. April 2013 (Sa.)

Von Köln nach Nettersheim

Entlang der römischen Agrippastraße

In der Antike verband ein weitläufiges Netz fest ausgebauter

Straßen Köln und das Rheinland mit den Orten des Römischen

Reiches. Darunter auch die sogenannte Agrippastraße, die über

Trier und Lyon nach Marseille führte. Sie war eine der bedeutendsten

Straßenverbindungen nördlich der Alpen. Die Luxemburger

Straße in Köln orientiert sich an ihrem Verlauf. Die festen

Straßen erleichterten es damals, das Römische Reich zu sichern

und zu verwalten, bis in seine entferntesten Winkel zu reisen,

Nachrichten zu befördern, Waren und Güter auszutauschen.

Heute zählen die Reste der Römerstraßen zu den markantesten

Zeugnissen aus römischer Zeit; sie sind ein wichtiger Bestandteil

unseres kulturellen Erbes, das es – dort, wo möglich – dauerhaft

zu erhalten und zu pflegen gilt. Seit langem schon archäologisch

erforscht wird die Agrippastraße im Rahmen eines von der Europäischen

Union geförderten Strukturprogramms des Landes

Nordrhein-Westfalen wieder erlebbar gemacht.

Programm

8.30 Uhr Abfahrt Thomas-Morus-Akademie Bensberg/

Kardinal-Schulte-Haus

9.00 Uhr Abfahrt von Köln, Komödienstraße, neben dem

St. Andreas Kloster, Haltestelle für Reisebusse

Zur römischen Eifelwasserleitung

Im Vorland des römischen Köln verlief unweit der Agrippastraße

Köln-Trier auch der Leitungsstrang, der die Stadt mit Frischwasser

aus der Eifel versorgte. Bei den derzeit nur aus der Luft

erkennbaren Spuren der „Villa Frauenthal“ könnte es sich um die

Reste eines der vielen Rasthäuser handeln, die früher entlang der

Agrippastraße lagen. Da, wo eben möglich, verlief sie schnurgerade,

wie etwa zwischen Erftstadt-Liblar und Zülpich.

Die Römerstadt Zülpich

Im Kern geht Zülpich auf eine römische Siedlung an der Agrippastraße

zurück. Ihre Lage machte sie zu einem antiken „Verkehrsknotenpunkt“.

Durchreisende konnten sich hier in einer Badeanlage,

die in großen Teilen heute noch erhalten und zu besichtigen

ist, erholen.

Über die Höhen und Tiefen der Eifel

Nahe Kall erreicht die Agrippastraße die Höhen der Nordeifel.

Vom Dotteler Sattel öffnet sich der Blick bis in die Zülpicher Börde

mit dem gradlinigen Verlauf der Römerstraße. Unweit des Margaretenhofes

führt die Agrippastraße dann steil hinunter in das

Tal der Urft, um auf dem gegenüberliegenden Hang die Nettersheimer

Höhe in Richtung Görresburg, einem Matronenheiligtum

aus dem 2. - 4. Jahrhundert n. Chr., zu erklimmen. In deren Nähe

durchläuft sie dann die zugehörige Siedlung am Urftübergang an

der „Steinrütsch“. Archäologische Untersuchungen in jüngster

Zeit haben dort interessante Hinweise auf eine dichte Bebauung

ergeben.

Rückreise nach Köln (Ankunft ca. 18.30 Uhr) und Bensberg

(Ankunft ca. 19.00 Uhr)

Leitung

Prof. Dr. Heinz Günter Horn, Wesseling

Hinweise

• Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Höchstteilnehmerzahl:

30 Personen

• Der Preis für die Erkundung beträgt € 79,00 und umfasst:

Führungen und Eintritte; Besuch der Römerthermen Zülpich

(Museum der Badekultur); Gelegenheit zum Mittagessen im

italienischen Restaurant Pinocchio in Zülpich; Busreise von

Bensberg und Köln sowie zurück.

13. Juni 2013 (Do.)

Grüne Paradiese im Kölner Süden

Villengärten in Marienburg

Als der Gutshof Marienburg 1845 vor den Mauern der Stadt

erbaut wurde, befand sich hier noch eine ländliche Idylle. Nach

vereinzelten Villenneubauten, begann Ende des 19. Jahrhunderts

der planmäßige Ausbau zum Villenvorort unter der Leitung von

Stadtbaumeister Hermann Joseph Stübben. Heute zählt Marienburg

zu den wenigen erhaltenen Villenvierteln in Deutschland

und zeichnet sich durch die besondere Qualität und Dichte

seiner historischen Bauten und Gärten aus. Großzügigkeit und

gartenarchitektonische Gestaltung des öffentlichen und privaten

Freiraums sind dabei von besonderer Bedeutung für die Gesamtwirkung

der Villenkolonie. Der Spaziergang durch das Stadtviertel

macht bekannt mit privaten Villengärten, darunter auch mit dem

weitläufigen Park der Villa Marienburg, die 1906 schlossartig

ausgebaut und um ein Palmenhaus und einen Rosengarten bereichert

wurde.

Programm

10.00 Uhr Treffpunkt am Südpark, Ecke Leyboldstraße/Pferdmengesstraße

in Köln-Marienburg, Endhaltestelle

Buslinie 106 Marienburg Südpark

Einblicke in außergewöhnliche Gärten

Großzügigkeit und gartenarchitektonische Gestaltung des öffentlichen

und privaten Freiraums sind von besonderer Bedeutung

für die Gesamtwirkung der Villenkolonie. Namhafte Landschaftsarchitekten,

wie Fritz Encke und Heinrich Wiepking-Jürgensmann,

formten die Gärten im Einklang mit der Architektur, schufen

bewohnbare Gartenräume, die mit Pavillons, Skulpturen, Wasserbecken,

Frühlingsblühern, Staudenbeeten und Blütensträuchern

abwechslungsreich und opulent ausgestattet waren. Die Gärten

der benachbarten Grundstücke dienten zugleich als Hintergrundbild,

so dass der Eindruck einer ausgedehnten Parklandschaft

entstand. Eine weitere Aufwertung erfuhr die Villenkolonie durch

den öffentlich zugänglichen Südpark, der ab 1898 von dem städtischen

Gartendirektor Adolf Kowallek angelegt wurde.

Die Besitzer der von Mauern und Hecken umschlossenen privaten

Villengärten in Marienburg öffnen exklusiv ihre geheimen Paradiese.

17.00 Uhr Ende der Veranstaltung am Südpark

Leitung

Dr. Rita Hombach, Köln

Hinweise

• Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Höchstteilnehmerzahl:

30 Personen

• Der Preis für die Erkundung beträgt € 50,00 und umfasst:

Führungen; Gelegenheit zum Mittagessen im Restaurant

HÖHNs Biergarten.

• Fußweg von mehreren Kilometern durch Köln-Marienburg.

* * *

Zahlungsbedingungen

Die Zahlung des Kostenbeitrags wird im Lastschrifteinzugsverfahren

vorgenommen. Bitte geben Sie die entsprechenden Angaben

bei der Anmeldung an. Der Kostenbeitrag wird eine Woche nach

Bestätigung von Ihrem Konto abgebucht.

Reiserücktrittsbedingungen

Bei Rücktritt behalten wir uns vor, pauschalierte Ansprüche auf

Rücktrittskosten geltend zu machen: bis zum 30. Tag vor Veranstaltungsbeginn

15 %, vom 29. bis zum 22. Tag 25 %, vom 21.

bis 15. Tag 35 %, vom 14. bis zum 8. Tag 50 %, vom 7. bis 1. Tag

80 %, ab dem Veranstaltungstag oder bei Nichtteilnahme 90 %

des Teilnehmerbeitrags.

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