3. Änderung des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften ...

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3. Änderung des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften ...

aith hertelt fuß | Partnerschaft für Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung

Freie Stadtplaner, Architekten und Landschaftsarchitektin

Dipl. Ing. Kirsten Fuß

Freie Landschaftsarchitektin bdla

Dipl. Ing. Lars Hertelt

Freier Stadtplaner und Architekt

Dr. Ing. Frank-Bertolt Raith

Freier Stadtplaner und Architekt dwb

Partnerschaftsgesellschaft

Mannheim PR 100023

76133 Karlsruhe, Hirschstraße 53

Tel/Fax: 0721 37 85 64

Tel: 0172 96 83 511

18439 Stralsund, Neuer Markt 5

Tel: 03831 203 496

Fax: 03831 203 498

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stralsund@stadt-landschaft-region.de

3. Änderung

des

Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften

„Mörsch“

im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB ohne Umweltprüfung / Umweltbericht

Stadt Rheinstetten

Offenlage

(nach §§ 3(2) und 4(2) BauGB)

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 1 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


3. Änderung B-Plan „Mörsch“

Stadt Rheinstetten

Satzung

über die 3. Änderung des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften „Mörsch“ im beschleunigten

Verfahren nach § 13a BauGB als Bebauungsplan der Innenentwicklung.

Aufgrund §§ 10, 13a BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004

(BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 11.6.2013 I 1548, wird nach Beschlussfassung

durch die Gemeindevertretung vom ..................... folgende Satzung über die 3. Änderung

des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften „Mörsch“ im beschleunigten Verfahren nach §

13a BauGB, bestehend aus Planzeichnung (Teil A) und Textlichen Festsetzungen (Teil B) ohne

Umweltbericht erlassen.

Textliche Festsetzungen (Teil B)

Änderungen in Kursiv (Bauzone 4e)

1) Art und Maß der baulichen Nutzung

1.1 Art der baulichen Nutzung (§ 9 (1) Nr. 1 BauGB)

WB (§ 4a BauNVO) mit folgenden Einschränkungen nach §1(5) BauNVO: Die nach § 4a (3) Nr. 2,3 BauNVO

ausnahmsweise zulässigen Nutzungen sind unzulässig.

1.2 Maß der baulichen Nutzung (§ 9 (1) Nr. 1 BauGB)

1.2.1 für Bauzone 4a:

GRZ 0,6; GFZ 1.0

max. II Vollgeschosse

für Bauzone 4b:

GRZ 0,5; GFZ 1.0

max. II Vollgeschosse

für Bauzone 4c:

GRZ 0,6; GFZ 1.0

zwingend II Vollgeschosse

für Bauzone 4d:

GRZ 0,6; GFZ 1.4

II-III Vollgeschosse

für Bauzone 4e:

GRZ 0,6; GFZ 1.4

für Bauzone 6:

GRZ 0,35; GFZ 0.7

II Vollgeschosse

für Bauzone 7:

GRZ 0,35; GFZ 0.7

II Vollgeschosse

Bei der Ermittlung der Grundfläche sind untergeordnete Bauteile mitzurechnen.

(1.2.2 Grundstücksfläche / private Grünflächen)

(1.2.3 Garagen)

1.2.4 Überschreitung, § 19 (4) Satz 3 BauNVO

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 2 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


a)Die Kappungsgrenze für die GRZ von 0,8 für Haupt- und Nebenanlagen darf nicht überschritten werden.

für Bauzone 4b:

Die GRZ darf bei Einrechnung aller anrechenbarer Grundflächen das in § 19(4) Satz 2 BauNVO angegebene

Maß von 50 % um 0,1 überschreiten, wenn bei den zusätzlichen Flächen die Wasserdurchlässigkeit

sichergestellt ist.

b) Die GRZ darf für Terrassen um 0,1, max. jedoch um 40 qm, überschritten werden. Eine Erhöhung der

Grundfläche über 50 % nach § 19 (4) BauNVO ist nur im Rahmen von Punkt A/1.2.4.a) zulässig.

2) Überbaubare Grundstücksfläche (§ 9 (1) Nr. 2 BauGB)

2.1.1 Überbaubare Grundstücksfläche

Die bebaubare Grundstücksfläche wird durch Baulinien und Baugrenzen angegeben.

2.1.2 Ausnahme von einer Baulinie, §23 (2) BauNVO

a) Bei giebelständigen Gebäuden auf schiefwinkligen Grundstücken darf an der Schmalseite des Gebäudes

ausnahmsweise von der Baulinie abgewichen werden, wenn das Gebäude parallel zu einer seitlichen Grundstücksgrenze

errichtet wird und mit mind. einer Ecke die Baulinie einhält. Bei einer Abdrehung von bis zu 7

Grad ist die vor dem Gebäude entstehende Fläche dem Straßenraum zuzuschlagen (d.h. gleicher Bodenbelag)

b) Seitliche Vorbauten, Erker (vgl. Punkt B/2.4), Balkone sowie überdachte Stellplätze, Garagen und Nebenanlagen

dürfen von der Baulinie zurückweichen.

2.1.3 Überschreitung der Baulinie

a) Baufenster, die Gebäude mit Denkmaleigenschaft umschreiben, können ausnahmsweise überschritten

werden, wenn die Denkmaleigenschaft aufgehoben wird oder das Denkmalamt dem Vorhaben seine Zustimmung

gibt.

b) Die Baulinie darf an Giebelwänden nur mit Gebäudeteilen um max. 30 cm überschritten werden.

2.1.4 Unterschreitung der Baulinie

Im Erdgeschoss ist die Unterschreitung der Baulinien bis zu 2,50 m parallel zur Baulinie zulässig,

wenn die Baulinie auf öffentlichen Flächen liegt.

2.2 Freizuhaltende Grundstücksflächen (§ 9 (1) Nr. 10 BauGB)

Die von der Bebauung freizuhaltende Grundstücksfläche ist gärtnerisch anzulegen. Nebenanlagen, Garagen,

Stellplätze sowie unterirdische oder untergeordnete Bauten / Bauteile sind in diesem Bereich unzulässig.

Ausgenommen hiervon sind Terrassen von insgesamt max. 12 qm pro Grundstück.

In einer von Bebauung freizuhaltenden Grundstücksfläche mit weniger als 4 m Abstand zur rückwärtigen

Grundstücksgrenze sind Terrassen unzulässig.

3) Bauweise und Stellung zum seitlichen Nachbarn (§ 9 (1) Nr. 2 BauGB)

3.1 Bauweise

für Bauzone 4a, 4b:

g = geschlossene Bauweise

für Bauzone 4c, 4d, 4e:

o = offene Bauweise

für Bauzone 6, 7:

o = offene Bauweise

4) Grundstücksgrößen (§ 9 (1) Nr. 3 BauGB) / Teilungsgenehmigung (§ 19 (1) BauGB)

(4.1 Mindestgrundstücksgröße)

(4.2 Mindestgrundstücksbreite)

5) Immissionsschutzrechtliche Festsetzungen (§ 9 (1) Nr. 24 BauGB)

5.1 Lärmpegelbereiche verschiedener Straßen

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 3 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


1. Rheinaustraße westlich Badener Straße

Straßenfassade: EG + OG Lärmpegelbereich IV, DG Lärmpegelbereich III

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich III

Rückfassade: Lärmpegelbereich II

2) Rheinaustraße östlich Badener Straße

Straßenfassade: Lärmpegelbereich III

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich III

Rückfassade: Lärmpegelbereich II

3) Rappenwörthstraße

Straßenfassade: Lärmpegelbereich II

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich II

Rückfassade: Lärmpegelbereich I

4) Badener Straße

Straßenfassade: Lärmpegelbereich II

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich II

Rückfassade: Lärmpegelbereich I

5) Römerstraße östlich Rappenwörthstraße

Straßenfassade: Lärmpegelbereich III

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich II

Rückfassade: Lärmpegelbereich I

6) Römerstraße westlich Rappenwörthstraße bis Sonnenstraße

Straßenfassade: Lärmpegelbereich II

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich II

Rückfassade: Lärmpegelbereich I

7) Sonnenstraße

Straßenfassade: Lärmpegelbereich II

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich II

Rückfassade: Lärmpegelbereich I

8) Frühlingstraße Hinterbauung zur B 36

Fassade zur B 36: EG Lärmpegelbereich III, DG Lärmpegelbereich IV

Rückfassade: DG Lärmpegelbereich II

9) Frühlingstraße Vordergebäude

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich II

Rückfassade: Lärmpegelbereich III

10) Im Grün, Ostseite

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich II

Rückfassade: Lärmpegelbereich III

11) Südliche Bickesheimer Straße

Fassade zur B 36 mit Abstand < 50 m: Lärmpegelbereich III

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich III

12) Eckgrundstücke an der B 36

Fassaden zur B 36: Lärmpegelbereich IV

Seitenfassaden: Lärmpegelbereich III

Rückfassade: Lärmpegelbereich III

Es wird empfohlen, für ein konkretes Bauvorhaben mit den der Begründung beiliegenden Nomogrammen

des Planungsbüros Obermeyer (Anlage 4) zu prüfen, ob gegebenenfalls ein Lärmpegelbereich niedriger für

die Bemessung der Lärmschutzmaßnahmen zugrunde gelegt werden kann.

5.2 Erforderliche Lärmschutzmaßnahmen:

Es sind für die vorstehend bezeichneten Gebiete folgende Lärmschutzmaßnahmen erforderlich (DIN 4109).

Lärmpegelbereich I, bis 55 dB(A):

Keine Einschränkungen, Schallschutzfenster Klasse 1, Rw'= 30 dB

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 4 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


Lärmpegelbereich II, 56 - 60 dB(A):

Keine wesentlichen Einschränkungen, Schlafräume sind nur auf der lärmabgewandten Seite zulässig, falls

nicht möglich indirekte Belüftung von der lärmabgewandten Seite oder Einbau von Schalldämmlüftern in den

Fenstern; Schallschutzfenster Klasse 2 Rw'> 32 dB

Lärmpegelbereich III, 61 - 65 dB(A):

Wohn- und Schlafräume sind nur auf der lärmabgewandten Seite des Gebäudes zulässig, falls nicht möglich

indirekte Belüftung von der lärmabgewandten Seite oder Einbau von Schalldämmlüftern in den Fenstern;

Schallschutzfenster Klasse 3 Rw'> 37 dB

Lärmpegelbereich IV, 66-70 dB(A):

Maßnahmen wie Lärmpegelbereich III, Festverglasung empfohlen, Schallschutzfenster Klasse 4 Rw'> 42 dB

6) Naturschutzrechtliche Festsetzungen

6.1 Maßnahmen zur Kompensation von naturschutzrechtlichen Eingriffen (§ 9 (1) Nr. 20 BauGB)

Soweit auf dem Grundstück durch eine zusätzliche Bebauung oder Befestigung weitere Flächen versiegelt

werden, ist pro angefangene 100 qm Neuversiegelung ein Baum nach Anlage 3 (Gehölzpflanzliste) zu pflanzen.

Ersatzweise sind 5 Sträucher oder 10 lfm Hecke oder eine Fassadenbegrünung von 20 qm möglich.

6.2 Ersatzpflanzungen bei Abgang (§9 (1) Nr. 25a BauGB)

Gemäß Planzeichnung zu erhaltende Bäume sind bei Abgang als einheimischer Laubbaum, Hochstamm 18-

20 (Stammumfang in 1 m Höhe) nach zu pflanzen.

B) I ÖRTLICHE BAUVORSCHRIFTEN (§ 74 LBO)

für Bauzone 4

1) Abstandsflächen –--

2) Gestalt (§ 74 (1) Nr. 1 LBO)

2.1 Firstrichtung

Die im Plan dargestellte Firstrichtung ist zwingend.

2.1.1 für Bauzone 4a, 4b:

Ist im Plan keine Hauptfirstrichtung angegeben, sind die an der vorderen Baulinie anzubauenden Gebäude

traufständig zu errichten.

2.2 Größe, Dachform

für Bauzone 4a, 4b, 4c, 4d:

Dachneigung und Gebäudebreite wird in Abhängigkeit von der Stellung zur Straße bestimmt.

a) Giebelständig zur Straße stehende Bauten / Bauteile dürfen bis max. 10 m Breite errichtet werden.

Giebel sind symmetrisch bezüglich Dachneigung, Traufe und mit einer einheitlichen Dachneigung im Bereich

von 40 bis 50 Grad auszubilden; der First muss auf ganzer Länge einheitlich bleiben.

b) Traufständig zur Straße stehende sowie weitere, nicht unter Punkt a) erfasste Gebäude / Gebäudeteile

sind mit geneigten Dächern mit 30 bis 50 Grad Neigung zu errichten.

Tonnendächer sind für die in Satz 1 genannten Bauten/Bauteile zulässig. Ihr Querschnitt darf einen Halbkreis

(aufsitzend auf den Traufpunkten) nicht überschreiten. Die Dachhöhe (Abstand Traufe zu First in der Projektion

in die Lotrechte) muss mind. dem eines 30 Grad Satteldachs entsprechen.

Rückwärtige eingeschossige Bauten bzw. Bauteile können flache bzw. flachgeneigte Dächer erhalten; Dächer

unter 15 Grad sind mit Ausnahme von Garagen mit bis zu 36 qm Dachfläche zu begrünen.

c) Dachterrassen bis 20 qm sind zulässig.

für Bauzone 4e:

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 5 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


Dachneigung und Gebäudebreite wird in Abhängigkeit von der Stellung zur Straße bestimmt.

a) Giebelständig zur Straße stehende Bauten / Bauteile dürfen bis max. 14 m Breite errichtet werden.

Satteldächer sind symmetrisch bezüglich Dachneigung, Traufe und mit einer einheitlichen Dachneigung

auszubilden; der First muss auf ganzer Länge einheitlich bleiben.

c) Flachdächer sind zulässig. Dachterrassen bis 50 qm sind zulässig.

d) Dachterrassen in geneigten Dächern bis 20 qm sind zulässig.

2.3 Wandhöhe

a) ----

b) ----

c) für Bauzone 4a, 4b, 4c, 4d, 4e:

Eine Sockelhöhe darf maximal 1,00 m betragen (gemessen von Hinterkante Gehweg in Mitte des Gebäudes

bis zur Oberkante Fertigfußboden innen). Ausgenommen sind Ladengeschäfte und Gaststätten.

2.4 Balkone, Erker, Vorbauten

a) Bei Giebelwänden, die an einer vorderen Baulinie angebaut sind, sind Balkone, Erker und sonstige Vorbauten

unzulässig. In BZ 4e können ausnahmsweise Loggien zugelassen werden.

b) Mit traufseitigen Vorbauten / Erkern / Zwerchgiebeln ist zu den Giebelwänden (Vorderkante) mind. 1,5 m

Abstand einzuhalten.

Mit traufseitigen Balkonen, Loggien und Rücksprüngen ist zu an einer vorderen Baulinie angebauten Giebelwänden

(Vorderkante) mind. 1,5 m Abstand einzuhalten.

c) ----

d) Bauteile, die die Traufe durchstoßen (Vorbauten, Erker, Zwerchgiebel) müssen mit ihrem First vom First

des Gebäudes mind. 1 m Abstand einhalten (gemessen in der Projektion in die Lotrechte).

(2.5 Querflügel)

2.6 Gauben / Dacheinschnitte

3) Gestaltung nicht überbauter Grundstücksflächen (§ 74 (1) Nr. 3 LBO) ----

4) Flächen für Stellplätze, Garagen sowie Nebenanlagen (§ 74 (1) Nr. 1 i.V.m. § 74 (2) LBO)

4.1 Überdachte Stellplätze, Garagen und Nebenanlagen nach §§ 12,14 BauNVO

a) Garagen und Nebenanlagen dürfen nicht vor die Flucht des Hauptgebäudes treten.

b) Garagen und Nebenanlagen mit mehr als 36 qm Dachfläche sind mit einem geneigten Dach mit mind. 15

Grad Neigung zu versehen oder zu begrünen.

c) Offene Stellplätze in Hauptgebäuden sind unzulässig.

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 6 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


4.2 Tiefgaragen / versenkte Garagen (Absenkung größer 0,5 m gegenüber natürlichem Gelände)

a) Pro Tiefgarage ist nur eine Abfahrt mit max. 4 m lichter Breite zulässig.

b) Abfahrten und Einfahrten an der straßenseitigen Giebelseite eines an der vorderen Baulinie angebauten

Gebäudes sind unzulässig.

4.3 Stellplätze (§ 74 (2) Nr. 3 LBO)

Stellplätze, die unmittelbar von der Straße (öffentliche Verkehrsfläche) aus angefahren werden, sind nur

senkrecht zur Straße zulässig. Sie müssen neben dem Gebäude liegen; bei einer Vorgartentiefe von mehr

als 7 m können sie auch vor dem Gebäude liegen. Sie sind in wasserdurchlässigem Material auszuführen

(Rasengittersteine, Schotterrasen, Ökopflaster, etc.). Pro vollendetes Paar ist in diesem Bereich in 1 bis 4 m

Entfernung zur vorderen Grundstücksgrenze ein einheimischer Laubbaum als Hochstamm 16-18 (Stammumfang

in 1 m Höhe) zu pflanzen.

5) Einfriedungen ----

6) Werbeanlagen(§ 74 (1) Nr. 2 LBO)

Werbeanlagen, die die Größe für verfahrensfreie Anlagen nach § 50 (1) LBO überschreiten, sind unzulässig.

Ausgenommen hiervon sind Werbeanlagen, die sich am Ort der Leistung befinden. Diese dürfen eine Größe

von insgesamt 8 qm, bei freistehender Aufstellung eine Größe von insgesamt 4 qm nicht überschreiten.

7) Aufschüttungen und Abgrabungen (§ 74 (3) Nr. 1 LBO)

Aufschüttungen und Abgrabungen sind nur bis 0,5 m gegenüber dem natürlichen Geländeverlauf zulässig.

Ausgenommen sind Abgrabungen vor Kellerfenstern bis 9 m³.

B) II ÖRTLICHE BAUVORSCHRIFTEN (§ 74 LBO)

für Bauzone 6 (unverändert übernommen)

1) Abstandsflächen –---

2) Gestalt (§ 74 (1) Nr. 1 LBO)

2.1 Firstrichtung

Die im Plan dargestellte Firstrichtung ist zwingend.

2.2 Größe, Dachform

Dachneigung und Gebäudebreite wird in Abhängigkeit von der Stellung zur Straße bestimmt.

a) Giebelständig zur Straße stehende Bauten / Bauteile dürfen bis max. 10 m Breite errichtet werden.

b) Gebäude / Gebäudeteile sind mit geneigten Dächern mit 30 bis 50 Grad Neigung zu errichten.

Tonnendächer sind für die in Satz 1 genannten Gebäude / Gebäudeteile zulässig. Ihr Querschnitt darf einen

Halbkreis (aufsitzend auf den Traufpunkten) nicht überschreiten. Die Dachhöhe (Abstand Traufe zu First in

der Projektion in die Lotrechte) muss mind. dem eines 30 Grad Satteldachs entsprechen.

c) Dachterrassen bis 30 qm sind zulässig.

2.3 Wandhöhe

a) Die Wandhöhe darf max. 6,5 m betragen (gemessen bis zum Schnittpunkt Vorderkante Wand mit Außenhaut

Dach; Bezugspunkt ist Hinterkante Gehweg bzw. öffentliche Verkehrsfläche in der Mitte des Gebäudes).

Bei Giebelwänden ist die Höhe der seitlichen Schnittpunkte der Wand mit der Dachhaut maßgeblich.

Bei Grundstücken mit Niveauunterschied:

- für von der Straße ansteigende Grundstücke: Die mittlere Wandhöhe über alle Seiten darf 6,5 m nicht überschreiten

(Bezugspunkt ist der natürliche Geländeverlauf), wobei die Wandhöhe an der einer Straße zugewandten

Seite max. 8 m betragen darf.

- für von der Straße fallende Grundstücke gilt: mittlere Wandhöhe von max. 6,5 m bei der einer Straße zugewandten

Seite eines Gebäudes (Bezugspunkt ist natürliches Gelände); auf den anderen Seiten ist eine

geländebedingte Überschreitung bis 8 m zulässig.

b) Die Wandhöhe darf nur mit Vorbauten, die die Maße für untergeordnete Bauteile nach § 5 (6) 1,2 LBO

einhalten, um max. 2 m überschritten werden.

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 7 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


c) An der vorderen Baulinie angebaute Gebäude müssen eine Sockelhöhe von 50 bis 70 cm aufweisen (gemessen

von Hinterkante Gehweg in Mitte des Gebäudes bis zur Oberkante Fertigfußboden innen). Ausgenommen

sind Ladengeschäfte und Gaststätten.

2.4 Balkone, Erker, Vorbauten

a) ----

b) Mit traufseitigen Vorbauten / Erkern / Zwerchgiebeln sowie traufseitigen Balkonen, Loggien und Rücksprüngen

sind zu den Giebelwänden (Vorderkante) mind. 1,5 m Abstand einzuhalten.

c) Zwischen Bauteilen, in deren Bereich die Traufe des Gebäudes unterbrochen ist (Vorbauten, Erker nach

Punkt B/2.3b, Zwerchgiebel sowie Querflügel) sind mind. 5 m Abstand einzuhalten.

d) Bauteile, die die Traufe durchstoßen (Vorbauten, Erker nach Punkt B/2.3.b, Zwerchgiebel) müssen mit

ihrem First vom First des Gebäudes mind. 1 m Abstand einhalten (gemessen in der Projektion in die Lotrechte).

(2.5 Querflügel –--)

2.6 Gauben / Dacheinschnitte

3) Gestaltung nicht überbauter Grundstücksflächen (§ 74 (1) Nr. 3 LBO)

Die nicht überbauten Flächen sind, soweit sie nicht für Nebenanlagen, Garagen und Stellplätze sowie Zufahrten

und Zugänge in Anspruch genommen werden, gärtnerisch anzulegen.

4) Flächen für Stellplätze, Garagen sowie Nebenanlagen (§ 74 (1) Nr. 1 i.V.m: § 74 (2) LBO)

4.1 Überdachte Stellplätze, Garagen und Nebenanlagen nach §§ 12,14 BauNVO

a) Garagen und Nebenanlagen dürfen nicht vor die Flucht des Hauptgebäudes treten. In einem giebelständig

zur Straße orientierten Gebäude sind Garagen nur an der Traufseite zulässig.

b) Garagen und Nebenanlagen über 10 qm Grundfläche sind mit einem geneigten Dach mit einer Neigung

von 30 bis 50 Grad auszuführen.

c) Offene Stellplätze in Hauptgebäuden sind unzulässig.

4.2 Tiefgaragen

a) Pro Tiefgarage ist nur eine Abfahrt mit max. 4 m lichter Breite zulässig.

b) Abfahrten und Einfahrten an der straßenseitigen Giebelseite eines Gebäudes sind unzulässig.

4.3 Stellplätze (§ 74 (2) Nr. 3 LBO)

Stellplätze, die unmittelbar von der Straße (öffentliche Verkehrsfläche) aus angefahren werden, sind nur

senkrecht zur Straße zulässig. Sie sind in wasserdurchlässigem Material (Rasengittersteine, Schotterrasen,

Ökopflaster etc.) auszuführen. Mit oben genannten Stellplätzen sowie Zufahrten und Zugängen darf max. 50

% der Grundstücksbreite im Vorgartenbereich in Anspruch genommen werden. Pro vollendetes Paar Stellplätze

ist in diesem Bereich in 1 bis 4 m Entfernung zur vorderen Grundstücksgrenze ein einheimischer

Laubbaum als Hochstamm 16-18 (Stammumfang in 1 m Höhe) zu pflanzen.

5) Einfriedungen (§ 74 (1) Nr. 3 LBO)

Einfriedungen entlang der Straße

Das Grundstück ist gegenüber der Straße in ortstypischer Weise einzufrieden; ausgenommen sind die Bereiche,

in denen Garagen oder Stellplätze nach Punkt B/4.3 angelegt werden. Die Einfriedung darf eine Höhe

(bezogen auf Hinterkante Gehweg) von 1,4 m nicht überschreiten. Es ist nur eine Einfahrt mit max. 4 m

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 8 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


Breite zulässig.

Als Einfriedungen werden empfohlen: Holzlattenzäune mit steinernen Pfosten, verputzte Mauern.

6) Werbeanlagen (§ 74 (1) Nr. 2 LBO)

Werbeanlagen, die die Größe für verfahrensfreie Anlagen nach § 50 (1) LBO überschreiten, sind unzulässig.

Ausgenommen hiervon sind Werbeanlagen, die sich am Ort der Leistung befinden. Diese dürfen eine Größe

von insgesamt 8 qm, bei freistehender Aufstellung eine Größe von insgesamt 4 qm nicht überschreiten.

7) Aufschüttungen und Abgrabungen (§ 74 (3) Nr. 1 LBO)

Aufschüttungen und Abgrabungen sind nur bis 0,5 m gegenüber dem natürlichen Geländeverlauf zulässig.

Ausgenommen sind Abgrabungen vor Kellerfenstern bis 9 m³.

B) III ÖRTLICHE BAUVORSCHRIFTEN (§ 74 LBO)

für Bauzone 7a (unverändert übernommen)

1) Abstandsflächen –---

2) Gestalt (§ 74 (1) Nr. 1 LBO)

2.1 Firstrichtung

Die im Plan dargestellte Firstrichtung ist zwingend.

2.2 Größe, Dachform

Dachneigung und Gebäudebreite wird in Abhängigkeit von der Stellung zur Straße bestimmt.

a) Giebelständig zur Straße stehende Bauten / Bauteile dürfen bis max. 10 m Breite errichtet werden.

Ist die giebelständige Stellung im Plan vorgeschrieben, sind die Giebel symmetrisch bezüglich Dachneigung,

Traufe und mit einer einheitlichen Dachneigung auszubilden; der First muß auf ganzer Länge einheitlich bleiben.

b) Gebäude / Gebäudeteile sind mit geneigten Dächern mit 30 bis 50 Grad Neigung zu errichten.

Tonnendächer sind für die in Satz 1 genannten Gebäude / Gebäudeteile zulässig. Ihr Querschnitt darf einen

Halbkreis (aufsitzend auf den Traufpunkten) nicht überschreiten. Die Dachhöhe (Abstand Traufe zu First in

der Projektion in die Lotrechte) muss mind. dem eines 30 Grad Satteldachs entsprechen.

Rückwärtige eingeschossige Gebäude / Gebäudeteile können flache bzw. flachgeneigte Dächer erhalten;

Dächer unter 15 Grad sind mit Ausnahme von zusammenhängenden Garagen mit bis zu 36 qm Nutzfläche

zu begrünen.

c) Dachterrassen bis 30 qm sind zulässig.

2.3 Wandhöhe

a) Die Wandhöhe darf max. 6,5 m betragen (gemessen bis zum Schnittpunkt Vorderkante Wand mit Außenhaut

Dach; Bezugspunkt ist Hinterkante Gehweg bzw. öffentliche Verkehrsfläche in der Mitte des Gebäudes).

Bei Giebelwänden ist die Höhe der seitlichen Schnittpunkte der Wand mit der Dachhaut maßgeblich.

Bei Grundstücken mit Niveauunterschied:

- für von der Straße ansteigende Grundstücke: Die mittlere Wandhöhe über alle Seiten darf 6,5 m nicht überschreiten

(Bezugspunkt ist der natürliche Geländeverlauf), wobei die Wandhöhe an der einer Straße zugewandten

Seite max. 8 m betragen darf.

- für von der Straße fallende Grundstücke gilt: mittlere Wandhöhe von max. 6,5 m bei der einer Straße zugewandten

Seite eines Gebäudes (Bezugspunkt ist natürliches Gelände); auf den anderen Seiten ist eine geländebedingte

Überschreitung bis 8 m zulässig.

Bei Doppelhaushälften darf die Wandhöhe ausnahmsweise bis auf das Maß einer bereits bestehenden Doppelhaushälfte

überschritten werden. Der Kniestock (gemessen von Oberkante Rohdecke bis Außenhaut

Dach entlang der Vorderkante Außenwand) darf jedoch max. 1 m betragen.

b) Die Wandhöhe darf nur mit Vorbauten, die die Maße für untergeordnete Bauteile nach § 5 (6) 1,2 LBO

einhalten, überschritten werden.

c) An der vorderen Grundstücksgrenze angebaute Gebäude müssen eine Sockelhöhe von 50 bis 70 cm aufweisen

(gemessen von Hinterkante Gehweg in Mitte des Gebäudes bis zur Oberkante Fertigfußboden innen).

Ausgenommen sind Ladengeschäfte und Gaststätten.

2.4 Balkone, Erker, Vorbauten

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 9 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


a) ----

b) ----

c) Zwischen Bauteilen, in deren Bereich die Traufe unterbrochen ist (Vorbauten / Erker nach Punkt B/2.3b),

Zwerchgiebel), sind mind. 5 m Abstand, mit diesen Bauteilen zu den Gebäudekanten mind. 1,5 m Abstand

einzuhalten.

d) Bauteile, die die Traufe durchstoßen (Vorbauten, Erker nach Punkt B/2.3b), Zwerchgiebel) müssen mit

ihrem First vom First des Gebäudes mind. 1 m Abstand einhalten (gemessen in der Projektion in die Lotrechte).

(2.5 Querflügel)

2.6 Gauben / Dacheinschnitte

3) Gestaltung nicht überbauter Grundstücksflächen (§ 74 (1) Nr. 3 LBO)

Die nicht überbauten Flächen sind, soweit sie nicht für Nebenanlagen, Garagen und Stellplätze sowie Zufahrten

und Zugänge in Anspruch genommen werden, gärtnerisch anzulegen.

4) Flächen für Stellplätze, Garagen sowie Nebenanlagen (§ 74 (1) Nr. 1 i.V.m. § 74 (2) LBO)

4.1 Überdachte Stellplätze, Garagen und Nebenanlagen nach §§ 12,14 BauNVO

a) Garagen und Nebenanlagen dürfen nicht vor die Flucht des Hauptgebäudes treten. In einem giebelständig

zur Straße orientierten Gebäude / Gebäudeteil sind ins Gebäude eingebaute Garagen nur an der Traufseite

zulässig.

b) Zusammenhängende Garagen und Nebenanlagen mit mehr als 36 qm Nutzfläche sind mit einem geneigten

Dach mit mind. 15 Grad Neigung zu versehen oder zu begrünen .

c) Offene Stellplätze in Hauptgebäuden sind unzulässig.

4.2 Tiefgaragen / versenkte Garagen (Absenkung größer 0,5 m gegenüber natürlichem Gelände)

a) Pro Tiefgarage ist nur eine Abfahrt mit max. 4 m lichter Breite zulässig.

b) Abfahrten und Einfahrten an der straßenseitigen Giebelseite eines Gebäudes sind unzulässig.

4.3 Stellplätze (§ 74 (2) Nr. 3 LBO)

Stellplätze, die unmittelbar von der Straße (öffentliche Verkehrsfläche) aus angefahren werden, sind nur

senkrecht zur Straße zulässig. Sie sind in wasserdurchlässigem Material (Rasengittersteine, Schotterrasen,

Ökopflaster, etc.) auszuführen. Mit oben genannten Stellplätzen sowie Zufahrten und Zugängen darf max.

50 % der Grundstücksbreite im Vorgartenbereich in Anspruch genommen werden. Pro vollendetes Paar

Stellplätze ist in diesem Bereich in 1 bis 4 m Entfernung zur vorderen Grundstücksgrenze ein einheimischer

Laubbaum als Hochstamm 16-18 (Stammumfang in 1 m Höhe) zu pflanzen.

5) Einfriedungen (§ 74 (1) Nr. 3 LBO)

Einfriedungen entlang der Straße

Das Grundstück ist gegenüber der Straße in ortstypischer Weise einzufrieden; ausgenommen sind die Bereiche,

in denen Garagen oder Stellplätze nach Punkt B/4.3 angelegt werden. Die Einfriedung darf eine Höhe

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 10 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


(bezogen auf Hinterkante Gehweg) von 1,4 m nicht überschreiten. Es ist nur eine Einfahrt mit max. 4 m Breite

zulässig.

6) Werbeanlagen (§ 74 (1) Nr. 2 LBO)

Werbeanlagen, die die Größe für verfahrensfreie Anlagen nach § 50(1) LBO überschreiten, sind unzulässig.

Ausgenommen hiervon sind Werbeanlagen, die sich am Ort der Leistung befinden. Diese dürfen eine Größe

von insgesamt 8 qm, bei freistehender Aufstellung eine Größe von insgesamt 4 qm nicht überschreiten.

7) Aufschüttungen und Abgrabungen (§ 74 (3) Nr. 1 LBO)

Aufschüttungen und Abgrabungen sind nur bis 0,5 m gegenüber dem natürlichen Geländeverlauf zulässig.

Ausgenommen sind Abgrabungen vor Kellerfenstern bis 9 m³.

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 11 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


C) NACHRICHTLICHE ÜBERNAHMEN

1) Denkmalschutz

Bekannte Bau- / Kulturdenkmale sind in der Anlage 5 zu den schriftlichen Festsetzungen aufgeführt, gleichfalls

sind sie in den zeichnerischen Festsetzungen mit "D" gekennzeichnet.

Für bauliche Veränderungen, wie auch vor einer Veränderung des Erscheinungsbildes, ist eine denkmalrechtliche

Genehmigung erforderlich. Zum Denkmal zählen als Teil der Sachgesamtheit jeweils das Hauptgebäude,

Nebengebäude und die erhaltenen historischen Einfriedungen.

Bekannte archäologische Fundstellen sind in den zeichnerischen Festsetzungen mit "DA" gekennzeichnet.

Vor Bodeneingriffen in den benannten Bereichen ist eine denkmalrechtliche Genehmigung erforderlich. Alle

Bodeneingriffe (z.B. Tiefbauarbeiten, Kanalbaumaßnahmen etc.) sind frühzeitig mit dem Referat 26 des Landesdenkmalamtes

Baden-Württemberg, Außenstelle Karlsruhe, Moltkestr. 74 in 76133 Karlsruhe abzustimmen.

D) HINWEISE

siehe Anlagen:

1) Merkblatt Versickerung von Niederschlagswasser über die belebte Bodenzone des Landratsamts Karlsruhe

2) Hinweis Altlasten / Bodenschutz des Landratsamts Karlsruhe

3) Gehölzpflanzliste

4) Nomogramme

5) Denkmalliste

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 12 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


3. Änderung B-Plan „Mörsch“

Stadt Rheinstetten

Begründung

Inhaltsverzeichnis

1) Grundsätze / Ausgangslage................................................................................................... 13

1.1) Umfang der Änderung.................................................................................13

1.2) Ausgangspunkt / Ziele der Planung ............................................................14

1.3) Ableitung aus dem Flächennutzungsplan....................................................15

1.4) Abwägungsrelevante Belange.....................................................................15

2) Städtebauliche Planung ......................................................................................................... 16

2.1) Bebauungskonzept .....................................................................................16

2.2) Begründung zentraler Festsetzungen .........................................................16

2.3) Flächenbilanz..............................................................................................17

2.4) Erschließung ...............................................................................................18

3) Auswirkungen auf Natur und Umwelt ................................................................................... 19

3.1) Zusammenfassung .....................................................................................19

1) Grundsätze / Ausgangslage

1.1) Umfang der Änderung

Das Plangebiet der 3. Änderung umfasst im Wesentlichen die neue Bauzone 4e, bestehend aus

drei Teilbereichen im Kreuzungspunkt von Römer-, Rappenwörth- und Badener Straße sowie im

Einmündungsbereich der Pfalzstraße in die Rappenwörthstraße. Die Änderungen eines vierten

Teilbereichs (Teilbereich C s.u.) betreffen Regelungen in der Bauzone 6 sowie einen Teilbereich

des Bebauungsplanes "Römer- und Bergstraße, nördlich und südlich des Friedhofs", der in diesem

Bereich durch die vorliegende Planung ersetzt wird (nördliches Hälfte des Flurstückes 3600).

Die ursprünglich als 2. Änderung des Bebauungsplans „Römer- und Bergstraße, nördlich und südlich

des Friedhofs“ geplante rückwärtige Bebauung kann somit im Zuge einer Erweiterung des

Geltungsbereiches berücksichtigt werden.

Der Teilbereich A betrifft das Grundstück der ehemaligen Tankstelle sowie die südlich vorgelagerte

Grünfläche. Der Teilbereich B umfasst das Grundstück der ehemaligen denkmalgeschützten

Turnhalle, das zwischenzeitlich als Gärtnerei genutzt wird, sowie das östlich anschließende neu

bebaute Flurstück 3588/3. Im Westen des Teilbereichs B sollen in der Nähe zum bestehenden

Denkmal zusätzliche innerstädtische und bereits erschlossene Baulandpotenziale entwickelt werden.

Der Teilbereich C liegt westlich des Teilbereichs B an der Römerstraße und umfasst die

Flurstücke 3599/5 und 3600.

Die örtliche Bauvorschriften 2.1.1 und 2.2a werden entsprechend der neuen Regelung angepasst.

Die Festlegung einer ausschließlich traufständigen Ausrichtung zur Straße wird aufgehoben; ergänzend

werden die Festsetzungen zu Hausbreiten bei giebelständiger Ausrichtung (analog Bauzonen

2, 3) aufgenommen.

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 13 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


Die Grundzüge der Planung, insbesondere die Festsetzungen zu Art und Maß der baulichen Nutzung

der Baugrundstücke, bleiben im Wesentlichen unverändert.

1.2) Ausgangspunkt / Ziele der Planung

Mit dem Wegfall der ursprünglichen Nutzungen Turnhalle (später Nahversorger, heute Gärtnerei)

sowie der Tankstelle in der Römerstraße ist an historisch städtebaulich prominenter Stelle eine

aufgeweitete, große unbebaute Fläche entstanden. Die ursprüngliche Planung hatte hier einerseits

im Sinne einer bestandsorientierten Vorgehensweise die bestehenden Nutzungen insbesondere

den denkmalgeschützten Bereich mit der Bauleitplanung abgesichert. Andererseits wurde bei der

Aufstellung des Bebauungsplans mit der Festsetzung einer zwei- bis dreigeschossigen Bebauung

eine Verdichtung und damit eine bessere räumliche Fassung des Kreuzungsbereichs angedacht.

Abbildung 1: Entwurf 1

Abbildung 2: Entwurf 2

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 14 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


Dieses Planungsziel wurde bisher jedoch nur bei der Neubebauung Pfalzstraße 18/20 umgesetzt.

Die Voraussetzungen haben sich mit dem Abriss des Bestandes geändert und der Bereich kann

nunmehr angemessen seiner Prominenz einheitlich als markanter städtebaulicher Kreuzungspunkt

zweier historischer Linien (Bahnlinie und Ost-West-Weg zwischen Schwarzwald und Rheinebene)

bebaut werden.

Insbesondere für den Bereich der ehemaligen Turnhalle wurden zwei grundsätzlich unterschiedliche

Entwurfsvarianten entwickelt. Variante 1 zeigt einen quadratischen an den Kreuzungsbereich

vorgeschobenen Baukörper, während ein längliches Gebäude bspw. als Reihenhauskomplex parallel

zur rückwärtigen Grundstücksgrenze die Gebäudekanten des nordöstlichen Neubaus aufnimmt.

Mit der Rücksetzung dieses länglichen Körpers entsteht ein städtebaulicher Kontext mit

den westlich angrenzenden ebenfalls von der Römerstraße abgerückten Häusern und deren Vorgärten.

Die Variante 2 sieht ebenfalls einen quadratischen Baukörper in Kreuzungsnähe vor, an den in

diesem Bebauungsvorschlag westlich straßenbegleitend ein länglicher Baukörper anschließt. So

wird die räumliche Fassung des Einmündungsbereichs stärker betont.

Geparkt wird in den Bereichen A und B in Tiefgaragen, für eine Ladennutzung im Bereich A können

auch oberirdische Stellplätze zur Verfügung gestellt werden.

Im Allgemeinen sollen mit dem Bebauungsplan innerörtliche Baulandpotentiale erschlossen und

die Ausweisung zusätzlichen Baulandes in die bislang ungenutzten Freiflächen an den Ortsrändern

vermieden werden. Darüber hinaus wird mit der Planung die Entstehung von Wohnraum für

die ortsansässige Bevölkerung und die Eigentumsbildung weiter Kreise der Bevölkerung unterstützt.

1.3) Ableitung aus dem Flächennutzungsplan

Der Bereich des Ortszentrums ist im rechtswirksamen Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche

dargestellt. Der Bebauungsplan ist nach § 8 BauGB aus dem Flächennutzungsplan entwickelt.

1.4) Abwägungsrelevante Belange

Angesichts des geringfügigen Umfangs der Änderung ist die Planung nicht geeignet, erhebliche

Auswirkungen auf öffentliche Belange hervorzurufen.

Die privaten Belange sind angemessen zu berücksichtigen (insb. Vertrauensschutz in bestehendes

Baurecht nach § 30 BauGB für Grundstücke im Änderungsbereich).

Erhebliche nachteilige Auswirkungen auf angrenzende Grundstücke sind nicht zu erkennen.

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 15 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


2) Städtebauliche Planung

2.1) Bebauungskonzept

Abbildung 3: Raumkanten Entwurf 1 Abbildung 4: Raumkanten Entwurf 2

Im Einzelnen wird im Teilbereich A die östlich bestehende Bebauung im Westen ergänzt. Ein besonderes

Augenmerk wird hierbei auf die Raumbildung im Kreuzungsbereich gelegt. Mit der Anordnung

der beiden Hauptgebäude entsteht ein Winkel, der die bestehende öffentliche Grünfläche

rahmt und gleichermaßen mit dem Heranrücken an die Römerstraße eine räumliche Zäsur zwischen

Straßenraum und Kreuzungspunkt markiert.

Im Teilbereich B ist es im Wesentlichen der Geschosswohnungsbau, der den Kreuzpunkt von der

westlichen Römerstraße aus definiert. Hier spielt aber auch die baukörperliche Vermittlung zur bis

zu neun Geschossen hohen nördlich angrenzenden Bestandsbebauung in der Pfalzstraße eine

wichtige Rolle. Insbesondere von der Herbststraße aus kommend soll der Kreuzungspunkt einen

räumlichen Bezugspunkt bieten. Die ergänzende Bebauung im Teilbereich B kann sowohl straßenbegleitend

hergestellt als auch von der Römerstraße nach Norden zurückgesetzt entstehen.

Im Teilbereich C sollen insbesondere innerörtliche Baulandpotenziale erschlossen werden. Die

Neubebauung orientiert sich in ihrer Größe an der bestehenden Bebauung.

2.2) Begründung zentraler Festsetzungen

Maß der baulichen Nutzung

Am Maß der baulichen Nutzung wird in allen Bereichen festgehalten. Eine geringfügige Erhöhung

des Maßes der baulichen Nutzung ist lediglich im Bereich C geplant, in dem die Planung Teilbereiche

des Bebauungsplanes "Römer- und Bergstraße, nördlich und südlich des Friedhofs" ersetzt.

Überbaubare Grundstücksflächen

Da städtebauliche Gründe die Einhaltung bestimmter Gebäudeabmessungen zwingend erfordern,

sieht die Planung in drei Bereichen Baulinienfestsetzung vor.

Auf dem Flurstück 3604 ist der Umgriff des denkmalgeschützte Gebäudes mit einer Baulinie versehen.

Hier stehen einer Änderung der bestehenden Kubatur öffentliche Belange (Denkmalschutz)

entgegen.

Im südöstlichen Bereich des Flurstücks 3588/2 markiert eine Baulinie die Umgrenzung eines aus

dem Bebauungszusammenhang vorgeschobenen Baukörpers. Diese Bebauung wird an exponierter

Stelle stehen und baulich die Kreuzung der beiden Hauptwege Römerstraße sowie Rappenwörthstraße

markieren. In Zusammenhang mit dem östlich liegenden neu entstehenden öffentli-

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 16 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


chen Platz und der dort nördlich angrenzenden dreigeschossigen Neubebauung (ehemalige Tankstelle)

wird hier ein markantes Gebäudeensemble entstehen, dass die städtebaulich prominente

Stelle auch räumlich aufwertet und als eigenständige Ensemble zwischen den verschiedenen historisch

gewachsenen Siedlungsstrukturen vermittelt.

Auf dem Grundstück 4236 ist eine Baulinie festgesetzt, die in ihrem Verlauf auch zwei kleine Teilbereiche

des städtischen Grundstücks 4235 erfasst.

Im Westen verläuft die Baulinie straßenbegleitend zur Rappenwörthstraße und verlängert bewusst

nicht die bereits nördlich bestehende Baugrenze. Sie verengt vielmehr den Straßenraum der Rappenwörthstraße

– insbesondere mit der gegenüberliegenden dreigeschossigen Bebauung - und

bildet damit eine räumliche Torsituation zur neu entstehenden südlichen Platzanlage.

Der Straßenraum der Römerstraße in dem Abschnitt zwischen der B 36 und der Rappenwörthstraße

ist durch eine giebelständige Bebauung geprägt die dem geschwungenen Straßenverlauf

folgt. Um diese Anordnung fortzusetzen und gleichzeitig eine räumliche Einfassung des

Kreuzungsbereichs durch eine geschlossene Raumkannte zu erreichen werden auf dem Grundstück

4236 (in Teilen auch 4235) die Baulinie sowie ergänzend die Firstrichtung festgesetzt. In

diesem Sinne zeichnet die südliche Baulinie zusätzlich einen durch eine Fuge gegliederten Baukörper

nach (s. Entwurfsskizzen), dessen Größe und Stellung zur Straße aus der östlichen Bestandsbebauung

entwickelt ist. Ein erdgeschossiges und paralleles Unterschreiten der südlichen

Baulinie um bis zu 2,50 m ist möglich. So können die Gebäudeteile auch geschossweise gegliedert

werden. Die Abstandsflächen können auf dem öffentlichen städtischen Grundstück nachgewiesen

werden. Ein Überkragen des städtischen Grundstückes mit den Obergeschossen kann

durch einen Gestattungsvertrag geregelt werden. Sollte die Absicht bestehen, in diesem Abschnitt

auch im Erdgeschoss auf die Baulinie zu bauen, sind bodenordnende Maßnahmen (Umlegung,

Grenzregelung) erforderlich, da die Grundstückgrenzen von Baulinien geschnitten werden.

Der Geltungsbereich der 3.Änderung wird östlich im Bereich Römerstraße auf das Flurstück 4251

ausgeweitet. Dies ist notwendig geworden, um den städtebaulichen und räumlichen Wechsel von

Wohngebäuden mit 1-2 Wohneinheiten entlang der Römerstraße zum neu entstehenden markanten

städtebaulichen Eckgebäude mit Vorplatz sicher zu stellen. Die mit dem Zurückweichen der

straßenseitigen Baugrenze auf dem Flurstück 4251 verbundene Reduzierung der überbaubaren

Grundstücksfläche von 21 qm wird mit einer Ausweitung der überbaubaren Grundstücksfläche im

Norden des Grundstückes ausgeglichen. Die bisherig zulässige Ausnutzung des Grundstücks

bleibt erhalten.

Höhe der baulichen Anlagen

Mit einer Festsetzung der Firsthöhe von 13,50m und der Traufhöhe von 12,00m wird der Kreuzungsbereich

auch räumlich gefasst. Die Höhe liegt zwar über der Höhe der Bestandsbebauung

Ecke Pfalzstraße / Rappenwörthstraße, ist aber andererseits nach oben hin begrenzt. Dies führt

zum einen zu einem abwechslungsreichen Erscheinungsbild im Zusammenspiel mit der Bestandsbebauung,

und ist auf Grund der sehr prominenten Lage im Stadtbild auch in der Höhe gerechtfertigt.

Andererseits verhindert eine Begrenzung der Firsthöhe auf maximal 13,50 m ein für

die Situation unangemessenes Ausufern der Gebäudehöhe.

2.3) Flächenbilanz

Durch die Planung wird die Flächenbilanz (Baugebiet, zulässige Grundfläche) bezogen auf das

Plangebiet nur geringfügig verändert. Lediglich durch die Erweiterung des Geltungsbereichs erhöht

sich die überbaubare Grundstücksfläche um + 134 qm.

Nutzung Planung Bestand Veränderung Anteil

Allgemeines Wohngebiet 4.581 qm 4.198 qm + 383 qm 42,5 %

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 17 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


Nutzung Planung Bestand Veränderung Anteil

mit GRZ 0,35 GR: 1.603 qm GR: 1.469 qm GR: + 134 qm

Besonderes Wohngebiet 4.184 qm 4.184 qm +/- 0 qm 38,8 %

mit GRZ 0,6 GR: 2.510 qm GR: 2.510 qm GR: +/- 0 qm

Verkehrsflächen 2.011 qm 2.011 qm +/- 0 qm 18,7 %

Gesamtgebiet 10.778 qm 100 %

Insgesamt sind in den ausgewiesenen Baugebieten (WA und WB) eine Grundfläche von 3.979 qm

für Hauptanlagen bzw. nach § 19(4) BauNVO eine Versiegelung von 5.968,5 qm insgesamt zulässig.

2.4) Erschließung

Verkehrliche Erschließung

Ergänzend zur vorliegenden Planung wurde durch das Ingenieurbüro für Verkehrswesen Koehler

& Leutwein eine Verkehrsuntersuchung zum Bebauungsplan erstellt.

Anlass war und ist die sich durch sechs einmündende Straßenäste bei gleichzeitiger Kreuzung der

Straßenbahn und mehreren Belagswechsel sowie Markierungen für Signalanlagen ergebende

komplexe Verkehrssituation im Planänderungsbereich. Auch auf Grund der gegebenen Verkehrsbelastungen

des motorisierten Individualverkehrs (MIV), Rad- und Fußgängerverkehr und der

damit verbundenen Bedeutung des Knotenpunkts wurde eine Verkehrsuntersuchung erforderlich.

Im Rahmen der Verkehrsuntersuchung sollten mögliche Konflikte der heutigen Verkehrssituation

definieren und entsprechende Verbesserungsvorschläge für die zukünftige Ausgestaltung des

Knotenpunktes unter Berücksichtigung des angrenzenden Platzbereiches definiert werden. Dabei

waren die bestehende Stadtbahnhaltestelle und die Parkraumsituation im gesamten Bereich des

Bebauungsplangebietes zu berücksichtigen.

Neben denen für die räumliche Situation entwickelten gestalterischen Ergebnissen konnten auch

für den Festsetzungskatalog des Bebauungsplans Erkenntnisse gewonnen werden.

So wird insbesondere in Hinblick auf die Grundstückszufahrten für die zukünftig Bebauung westlich

der Rappenwörtstraße empfohlen, die Tiefgarageneinfahrt im Zuge der westlichen Römerstraße

etwas weiter vom Knotenpunkt abzurücken, um Zufahrten im unmittelbaren Knotenpunktbereich

zu vermeiden.

Für die östlich der Rappenwörthstraße vorgesehene Bebauung wird empfohlen, die Tiefgarage

ebenfalls im Zuge der Römerstraße anzuordnen, um einen direkten Zugang zur B 36 zu ermöglichen

und Fahrten über den Knotenpunkt oder auch über die Straßenbahnlinie zu vermeiden. Der

Anlieferungsbereich hingegen könnte parallel zur Rappenwörthstraße angelegt werden. Eine Anlieferung

über den Platzbereich aber sollte aus städtebaulichen Gründen vermieden werden. Eine

entsprechende Ausweisung der Übergänge zwischen Verkehrsflächen und Baugrundstücken als

Bereiche ohne Ein- und Ausfahrten mit Ausnahme des Anlieferungsverkehrs ist in der Planung

dargestellt.

Um den Platzbereich möglichst von parkenden Autos freizuhalten, schlägt das Gutachten darüber

hinaus fünf Stellplätze als Senkrecht-Parker östlich des Platzbereiches vor.

Ver- und Entsorgung

Das Plangebiet ist medientechnisch erschlossen.

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 18 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013


3) Auswirkungen auf Natur und Umwelt

3.1) Zusammenfassung

Die 3. Änderung des Bebauungsplanes „Mörsch“ soll nach § 13a BauGB als Bebauungsplan der

Innenentwicklung aufgestellt werden. Er dient der Nachverdichtung bzw. Innenentwicklung und

soll im beschleunigten Verfahren durchgeführt werden. Der Bebauungsplan darf im beschleunigten

Verfahren aufgestellt werden, da in ihm eine zulässige Grundfläche im Sinne des § 19 Abs. 2

der Baunutzungsverordnung von insgesamt 20.000 Quadratmetern nicht überschritten wird.

Im beschleunigten Verfahren kann von einer Umweltprüfung / einem Umweltbericht abgesehen

werden. Erhebliche Auswirkungen auf Natur und Umwelt ergeben sich durch die Planung nicht.

Aus der Änderung der Bauweise ergeben sich für die umweltrelevanten Belange keine Änderungen.

Die grundsätzlichen Aussagen des ursprünglichen B-Plans zu den Auswirkungen auf Natur und

Umwelt bleiben gültig.

Rheinstetten, November 2013

B-Plan „Mörsch“, 3. Änderung Seite 19 von 19

Entwurf, Fassung vom 02.03.2012, Stand 07.11.2013

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