PDF-Format - Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und ...

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Projekt „Umweltwirtschaft

und Dienstleistungsexport“

(Fkz: 01HQ0526)

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Basisinformationen

• Gefördert vom Bundesministerium für Bildung

und Forschung (BMBF)

• Förderschwerpunkt: „Exportfähigkeit und

Internationalisierung von Dienstleistungen“

• Projektträger: Arbeitsgestaltung und

Dienstleistungen im DLR

• Laufzeit: 09/2005 – 01/2009

• Schwerpunkte: Wasserversorgung und

Abwasserentsorgung

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Wasser –

Ressource mit weltweitem Bedarf

• Wasser hat ein enormes Marktpotenzial und stellt

eine gesellschaftliche Herausforderung dar.

‣ 6,5 Milliarden Menschen brauchen Trinkwasser.

‣ 1/3 hat keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen.

‣ Industrielle Landwirtschaft und Produktion haben den höchsten

Anteil am Wasserverbrauch.

‣ Verschmutzung und Vergeudung sind Kennzeichen im Umgang

mit dem knappen Gut „Wasser“ weltweit.

• Eine effiziente und nachhaltige Wasserwirtschaft

braucht Dienstleistungen, denn diese helfen

Probleme lösen.

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Ausgangssituation

• Deutschland hat im Wasserbereich das dichteste Ver- und

Entsorgungsnetz und sehr weit entwickelte Standards.

• Die deutsche Wasserwirtschaft kennzeichnen dezentrale Strukturen

und ein spezifischer Mix öffentlicher und privater Unternehmen.

• Professionelle Kompetenzen, technologisches Know-How und

das Erfahrungswissen der Unternehmen setzt die deutsche

Wasserwirtschaft exportbezogen noch nicht gemäß Potenzial um.

• Die Exportfähigkeit kann verbessert werden, wenn Kompetenzen

und Besonderheiten der deutschen Wasserwirtschaft (dezentrale

Strukturen, KMU und Anbietervielfalt) verknüpft werden.

• Dienstleistungen kommt dabei ein hoher Stellenwert zu.

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Dienstleistungen: Beispiele (1)

Planung von

Bauvorhaben

Wartung, Service

und Steuerung

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Dienstleistungen: Beispiele (2)

Messung

und Analytik

Weiterbildung,

Beratung und

Projektmanagement

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Ziele des Projektes

• Analyse der Rolle von Dienstleistungen in der wasserwirtschaftlichen

Wertschöpfungskette national und international

• Förderung des Dienstleistungsexports der deutschen

Wasserwirtschaft

• Unterstützung der Netzwerkbildung zwischen Unternehmen,

die ihre Exportaktivitäten verstärken wollen

• Räumlicher Schwerpunkt: Ost- und Südosteuropa

• Analyse der wasserwirtschaftlichen Nachfrage und

Identifizierung von Schlüsselprojekten in der Zielregion

• Entwicklung von Kooperationsstrukturen für deutsche

Unternehmen in dieser Region

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Nutzen für Unternehmen

• Kooperation

• Vertrieb

• Wissen

•Infos

• Kontakte

- Aufbau von Kooperationen mit anderen

- Unterstützung beim Vertrieb wasserwirtschaftlicher

Dienstleistungen in Ost- und Südosteuropa

- aus Unternehmens- und Marktanalysen, mit

dem die Exportfähigkeit im Dienstleistungsbereich

verbessert werden kann

- über Trends, Akteure, Technologien, Objekte/

Projekte, Ausschreibungen und wichtige

Informationsquellen

- zu Unternehmen und öffentlichen Institutionen

bei Messen und konkreten Infrastrukturprojekten

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Wissenschaftliche Fragestellungen

• Was sind Dienstleistungen und welche Rolle spielen sie in der

wasserwirtschaftlichen Wertschöpfungskette?

• Auf welchen Wegen können Unternehmen ihre Exportfähigkeit

verbessern?

• Wie lassen sich horizontale und vertikale Kooperationen nutzen?

• Welche Faktoren prägen den internationalen Wassermarkt und

welche nationalen Besonderheiten gibt es jeweils?

• Wie erfolgt die Akquisition bei internationalen Projekten?

• Inwiefern fördern oder behindern nationale Traditionen die

Internationalisierungsstrategien in der Wasserwirtschaft?

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Wissenschaftliches Vorgehen

Um den beschriebenen Nutzen für die Unternehmen und die

deutsche Wasserwirtschaft erzielen zu können, begleiten wir

das Projekt wissenschaftlich durch

• Experteninterviews,

• Unternehmensbefragungen,

• Fallstudien/Unternehmens-/

Branchenanalysen,

• Tagungen/Workshops,

• Marktrecherchen in den Zielländern

• International vergleichende Studien

zur Wasserwirtschaft

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Konzeption des Projektes

Ansatzpunkte

Medien

wissenschaftliche

Inputs

Osteuropa

Nachfrage

Projekte/Messen

Partner

Markt- und

Regulierungsstudien

national/

Anbieter

Netzwerkbildung

Unternehmen

Fallstudien

Potenzialanalysen

Wissen

Internetplattform

Kommunikation

Transfer

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Meilensteine

• 2006

• Unternehmens- und Marktanalysen

• Aufbau von Partnerstrukturen

• Workshops und Projektmarketing

• 2007

• Initiativen und Projektierungen

• Messepräsenz Bulgarien und Polen

• Internetauftritt

• 2008

• Messeauftritt IFAT

• Verbreiterung der Projektaktivitäten

• Messen Ost-/Südosteuropa

• 2009: Abschlussveranstaltung

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Verbundpartner

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und

Politikberatung (RISP) an der Universität

Duisburg-Essen, Campus Duisburg

• Bildungszentrum für die Entsorgungs- und

Wasserwirtschaft (BEW), Duisburg

• Dr. Krätzig Ingenieurgesellschaft mbH (KI), Aachen

Institut für Sanierung, Sicherheit, Versicherung und

Umwelttechnik (SVT), Bous

• Fernuniversität Hagen, Lehrstuhl für Internationale

Politik

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Kontakt

Projektgruppe Arbeit, Bildung

und sozialer Wandel (ABS)

Joachim Liesenfeld (Leiter PG ABS)

Tel.: 0203/280 99 14

Fax.: 0203/280 99 22

E-mail: j.liesenfeld@uni-duisburg.de

Heinrich-Lersch-Str. 15 , 47057 Duisburg

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