Konzeption des Kindergartens - Eckental

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Konzeption des Kindergartens - Eckental

1 Die Kindertagesstätte St. Marien stellt sich vor

1.1 Einleitung: Konzeption – warum?

Diese vorliegende Konzeption ist entstanden, um Ihnen, lieber Leser, liebe Leserin, unsere

Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern darzustellen und für Sie transparent zu machen.

Sie sollen einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen. Wir wollen Sie über unsere

pädagogischen Leitziele informieren und Ihnen aufzeigen, wie wir sie erreichen. Sie erfahren

hier vieles über unsere Rahmenbedingungen, lernen die Wichtigkeit des Spiels kennen und sie

bekommen einen kleinen Einblick, wie ein Tag bei uns abläuft und was wir Ihrem Kind in

unserer Einrichtung bieten.

Diese Konzeption ist verpflichtende Grundlage für die pädagogische Arbeit des ganzen Teams

und wird ständig überarbeitet. Sie orientiert sich am bayrischen Erziehungs- und Bildungsplan

für Kindertagesstätten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Konzeption.

Das Team der Kindertagesstätte St. Marien

1.2 Leitbild des Trägers

Das Träger-Profil der katholischen Kindertagesstätte der Kirchenstiftung Eckenhaid

Die katholische Kirchenstiftung Eckenhaid sieht sich als Solidaritätspartnerin zu den Familien

und ihren Kindern und hat deshalb die Trägerschaft der Kindergärten übernommen. Die Kirche

sieht sich zugleich als Anwältin für die Familien in der Gesellschaft, d.h. sie setzt sich ein für

Voraussetzungen, die Familie und Ehe ermöglichen.

Mit der Trägerschaft der Kindertagesstätten will die Kirche Eltern und Kindern ergänzend und

unterstützend in ihrem Erziehungs-, Bildungs-, und Betreuungsauftrag zur Seite stehen (vgl.

Dienstordnung Erzdiözese Bamberg). Sie verfolgt dabei das Ziel, die Kinder stark und

eigenständig zu machen, damit sie ihren je eigenen Weg ins Leben finden. Pädagogische Arbeit

ist dabei ebenso wesentlich, wie die religiöse Führung, deshalb kann sich die Bildungsarbeit

nicht in der Erziehung zu moralischen Verhalten (z.B. Beachten von Regeln) und im Entdecken

der eigenen Talente erschöpfen. Immer braucht es ein MEHR, nämlich einen

Verstehenshorizont anzubieten, der die Transzendenz, also den Maßstab Gottes mit

einbezieht.

Ein erstes Ziel liegt in der sozialen Bildungsarbeit und bedeutet für uns: „Hab breite Straßen im

Kopf“. Erziehung heißt dem Kind eine Richtung zu geben. Es müssen die Grundsätze klar sein,

jedoch fordern unterschiedliche Situationen in der Praxis unterschiedliche Lösungswege. Eine

Vielfalt an Möglichkeiten wird gebraucht (ein Reservat an Möglichkeiten).

Je mehr Möglichkeiten ein Kind kennt mit einer Situation umzugehen, desto leichter wird es,

diese souverän zu meistern. Es geht darum, schon im Kindergarten einen Grundstein für

Flexibilität im Denken und Handeln zu legen. Wo eine große Vielfalt und Weite im Denken

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