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RESTRUKTURIERUNGSSTUDIE - Roland Berger

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<strong>RESTRUKTURIERUNGSSTUDIE</strong><br />

Deutschland 2010<br />

Nach der Wirtschaftskrise − Wachstum und Finanzierung<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

1


Inhalt<br />

Seite<br />

A<br />

B<br />

C<br />

Ziel und Methodik 3<br />

Kurzzusammenfassung Deutschland 8<br />

Wesentliche Ergebnisse Deutschland 11<br />

D Ansprechpartner 31<br />

© 2010 <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong> Strategy Consultants GmbH<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx 2


A<br />

Ziel und Methodik<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

3


Unsere Studie<br />

Vorbemerkungen<br />

> Im Februar und März 2010 hat <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong> Strategy Consultants bereits zum<br />

sechsten Mal seit 2001 eine Studie über Trends in der Restrukturierung<br />

durchgeführt. Neben der hier vorliegenden deutschen Studie, wird bis Mai auch eine<br />

weltweite Studie erstellt<br />

> In Deutschland wurden Vorstände und Geschäftsführer von ca. 800 Unternehmen<br />

aus verschiedenen Branchen mit einer Rücklaufquote von ca. 14% befragt<br />

> Ziel der Studie war es, zu erfahren wie stark und in welchen Bereichen die Krise die<br />

Unternehmen in 2010 noch beschäftigt und wie Führungskräfte die Chancen für den<br />

kommenden Aufschwung sehen<br />

> Um Aussagen über generelle Trends zu machen, sind die aktuellen Ergebnisse den<br />

Auswertungen der vergangenen Studien gegenübergestellt worden<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

4


Weltweite Wirtschaftskrise ist die Ausgangslage der Studie<br />

– Abgeschwächte Rezession seit Ende 2009<br />

Aktuelles Wirtschaftsumfeld<br />

Wachstum BIP DE [%] IFO Geschäftsklimaindex 1)<br />

1,4%<br />

100<br />

108<br />

102<br />

103<br />

+15%<br />

98<br />

-1,7% 17% -1,7% 17%<br />

83<br />

1)<br />

-4,7%<br />

[01.01.00=100]<br />

Q3/08 Q3/09 Q4/08 Q4/09<br />

2006 2007 2008 2009<br />

> Gegenüber Vorjahresquartalen enorm rückläufige<br />

Konjunkturentwicklung seit Ende 2008 –<br />

Rekordrezession in Deutschland<br />

> Rezession hat sich Ende 2009 auf -1,7%<br />

abgeschwächt<br />

> Der IFO Geschäftsklimaindex misst die aktuelle<br />

Geschäftslage sowie die Erwartungen für die<br />

nächsten 6 Monate<br />

> Er dient als Frühindikator der wirtschaftlichen<br />

Entwicklung und zeigt die Erwartungen der Industrie<br />

an ein Ende der Krise<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt; Bloomberg; <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong><br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

5


Die Restrukturierungsstudie umfasst Unternehmen aller<br />

Größenordnungen – Vom Mittelständler bis zum Konzern<br />

Größe der einbezogenen Unternehmen in Deutschland [%]<br />

Umsatz [Mio. EUR]<br />

Anzahl Mitarbeiter<br />

10.000000<br />

21<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

6


Die Vielzahl der berücksichtigten Branchen gewährleistet<br />

allgemeine Aussagekraft der Ergebnisse<br />

Studienteilnehmer nach Branche in Deutschland [Anteil in %]<br />

Medien<br />

Pharma & Gesundheitswesen<br />

Bau<br />

Anlagen- und Maschinenbau<br />

Tourismus 3% 3%<br />

IT 3% 1% 16%<br />

4%<br />

Finanzdienstleister<br />

5%<br />

Logistik<br />

5%<br />

14%<br />

Handel/Einzelhandel 7%<br />

Energie, Versorgung<br />

g<br />

8%<br />

Chemie<br />

14%<br />

Konsumgüter, Elektronik, Textilien<br />

9%<br />

9%<br />

Automobil und Zulieferer<br />

Sonstige<br />

> Teilnehmende Unternehmen<br />

aus über 14<br />

verschiedenen Branchen<br />

> Auf Grund der unterschiedlichen<br />

Branchen sind die<br />

Ergebnisse der Studie<br />

allgemein verwendbar<br />

> Mit Anteilen von >10% sind<br />

der Anlagen- und<br />

Maschinenbau sowie die<br />

Energie- und<br />

Konsumgüterbranche am<br />

stärksten vertreten<br />

ANMERKUNGEN<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

7


B<br />

Kurzzusammenfassung Deutschland<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

8


Unternehmen beurteilen Erholung der Wirtschaft 2010 noch<br />

vorsichtig – Deutliches Wachstum ab 2011 erwartet<br />

1<br />

2 3<br />

Mehrheit sieht Tiefpunkt überstanden und deutliches Wachstum ab 2011 – Aber kurzfristig<br />

Verschlechterung bei Arbeitslosigkeit und Kreditvergabe erwartet<br />

> 57% der Befragten sehen den Tiefpunkt der Krise bereits durchschritten<br />

> Es wird in 2010 wird ein Wirtschaftswachstum zwischen 1 und 1,5% - In 2011 ein Wachstum von 1,5-2% erwartet<br />

> 54% der befragten Unternehmen erwarten eine Wiedererreichung des Umsatzniveaus von 2007/2008 bis 2011 – Sogar 73% der<br />

Unternehmen eine Wiedererreichung bis 2012<br />

> Es wird eine Ausweitung der Arbeitslosigkeit und mit Verschlechterungen bei der Kreditvergabe gerechnet<br />

Kostensenkungen und Working Capital Maßnahmen bereits stark umgesetzt –<br />

Zukünftig sind Wachstum- und Vertriebsinitiativen der Hauptfokus<br />

> Nach Fokus auf Kostensenkungsmaßnahmen in 2009 (74%) werden in 2010 verstärkt Wachstums- und Vertriebsinitiativen<br />

(83%) beabsichtigt<br />

> Großteil plant Restrukturierungsdauer von max. 12-18 Monaten – Restrukturierung also noch überwiegend in der Umsetzung<br />

> Management Commitment und ein ganzheitliches Konzept weiter erfolgsentscheidend für Restrukturierung – schnelle<br />

Implementierung bleibt wichtig, hat aber durch die bereits durchgeführten Maßnahmen in der Krise an Priorität verloren<br />

Personalkosten wurden 2009 bereits um 10% reduziert (Ziel: 12%) – Betriebsbedingte<br />

Kündigungen durch gute Zusammenarbeit aller Beteiligten häufig vermieden<br />

> In der Krise wurde versucht Kündigungen zu vermeiden (Nur Rang 6 der Personalkostenreduktionsmaßnahmen) - Enge Zusammenarbeit<br />

aller Beteiligten hat sich ausgezahlt<br />

> Teilzeitmodelle zur Kostenreduktion (z.B. Abbau Überstunden und Kurzarbeit ) haben an Bedeutung gewonnen<br />

> Deutlich weniger beabsichtigte Kündigungen in 2010 als bereits durchgeführte in 2009<br />

> Personalkosten wurden durchschnittlich bereits um ca. 10% reduziert – Zieleinsparung liegt im Durchschnitt bei 12%<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

9


Liquiditätslage tlw. noch kritisch – Unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten<br />

wesentliche Wachstumsbremse<br />

4<br />

5<br />

Für 26% der Unternehmen wurde die Liquiditätssituation während der Krise kritisch, aktuell<br />

sind noch 9% gefährdet – Operative Maßnahmen zur Liquiditätssicherung im Fokus<br />

> Sicherung Sc eu gder Liquidität qudtätin der Krise vor allem durch operative e Maßnahmen a (z.B. Forderungsmanagement age e und Bestandsabbau)<br />

> Strukturelle Maßnahmen für befragte Unternehmen (z.B. Bankkredite, 34%) weniger erfolgreich<br />

> Kritisch sind v.a. Kürzungen von WKV-Limiten (30%) und Kreditlinien (16%) – Aktuelle Lage unverändert angespannt<br />

> 50% der Befragten beklagen eine Verschlechterung der Kreditkonditionen in Bezug auf erhöhte Besicherungsanforderungen und<br />

erhöhte Zinsen<br />

Wachstumsfokus bleibt für deutsche Unternehmen Asien– Unzureichende<br />

Finanzierungsmöglichkeiten wesentliche Behinderung künftigen Wachstums<br />

> Wachstum wird überwiegend für Asien (79%) erwartet – Europa (10%) ist Schlusslicht<br />

> Chancen im Aufschwung werden im Wachstum mit neuen Produkten und durch Konzentration auf das Kerngeschäft gesehen<br />

> Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen (69%) plant Finanzierung des zukünftigen Wachstums durch eigene Mittel<br />

> Unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten für 26 % der befragten Unternehmen wesentliche Behinderung künftigen Wachstums –<br />

Rang 2 nimmt laut 17% der Befragten die mangelnde Risikobereitschaft des Managements bzw. der Shareholder ein<br />

6 Vier Kernerkenntnisse aus der Krise: Aufbau von Liquiditätspuffern, idität Stärkung des<br />

Eigenkapitals, Flexibilisierung der Kostenstrukturen und Vorbereiten künftigen Wachstums<br />

> Höhere Liquiditätsreserven und Eigenkapitalquoten notwendig um sich auf zukünftige Krisen vorzubereiten<br />

> Permanente Optimierung des Working Capitals als zentrale operative Maßnahme zur Liquiditätssicherung<br />

> Variable Kostenstrukturen insbes. bei Personal schaffen um flexibel auf Einbrüche im Geschäftsvolumen reagieren zu können –<br />

unterstützt durch wirksame Frühindikatoren<br />

> Die Basis künftigen Wachstums durch Vertriebsinitiativen bereits in der Krise legen, Schwächen der Wettbewerber nutzen<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

10


C<br />

Wesentliche Ergebnisse Deutschland<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

11


Noch gedämpfte Erwartungen bzgl. Wirtschaftswachstum –<br />

2010 mit 1-1,5% verhalten, 2011 positiver mit 1,5-2%<br />

Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2010 und 2011 [% der Nennungen]<br />

Wirtschaft 2010<br />

18<br />

(Veränderung BIP in<br />

12<br />

7<br />

Deutschland zum 1<br />

0<br />

Vorjahr)<br />

Wirtschaft 2011<br />

(Veränderung BIP in<br />

Deutschland zum<br />

Vorjahr)<br />

Eigenes Unternehmen<br />

(Veränderung Umsatz<br />

2010 zum Vorjahr)<br />

≤0%<br />

1<br />

≤0%<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

0<br />

≤-20%<br />

33<br />

29<br />

0,5% 1,0% 1,5% 2,0% 2,5% ≥3,0%<br />

5<br />

0,5%<br />

10<br />

-10%<br />

18<br />

1,0%<br />

45<br />

0%<br />

36<br />

1,5%<br />

32<br />

10%<br />

34<br />

2,0%<br />

12<br />

20%<br />

7<br />

2,5%<br />

2<br />

≥30%<br />

0<br />

≥3,0%<br />

> Die Mehrheit der Befragten<br />

rechnet mit einem<br />

Wirtschaftswachstum in 2010<br />

zwischen 1 und 1,5% - In<br />

2011 erwarten der Großteil<br />

der Befragten ein Wachstum<br />

von 1,5-2%<br />

> Insgesamt leicht positive<br />

Erwartung für BIP Wachstum<br />

in 2011<br />

> Unterschiedliche<br />

Erwartungen bezüglich des<br />

eigenen Unternehmens –<br />

10% erwarten noch weiteren<br />

Umsatzrückgang, nur 14%<br />

rechnen mit Umsatz-<br />

steigerungen von 20% und<br />

mehr<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

12


Mehrheit (57%) sieht Tiefpunkt überstanden und erwartet<br />

deutlichen Wachstum bis 2011 (73%)<br />

Entwicklung des Aufschwungs [% der Nennungen]<br />

Wann ist der<br />

Tiefpunkt der<br />

Wirtschaftskrise<br />

erreicht?<br />

1%<br />

Q3<br />

0%<br />

Q4<br />

57%<br />

17%<br />

10%<br />

14%<br />

10%<br />

5%<br />

Q1<br />

Q2<br />

Q3<br />

Q4<br />

Q1<br />

12%<br />

Q2<br />

19%<br />

Q3<br />

4%<br />

Q4<br />

8%<br />

>Q4<br />

2008 2009 2010<br />

Wann erwarten<br />

73%<br />

Sie die nächste<br />

26<br />

26<br />

11<br />

17<br />

deutliche<br />

8<br />

0 1<br />

6<br />

4<br />

Wachstumsphase?<br />

Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 >=Q4<br />

Wann erwarten<br />

2010 2011<br />

Sie für Ihr<br />

22%<br />

22%<br />

27%<br />

19%<br />

Unternehmen<br />

10%<br />

ein Wieder-<br />

erreichen des<br />

2009 1)<br />

Umsatzniveaus<br />

2010 2011 2012 >2012<br />

von 2007/2008<br />

1) Von 22% haben 16% keine Auswirkungen der Krise gespürt<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

> 57% der Befragten sieht<br />

den Tiefpunkt der Krise<br />

bereits überstanden<br />

> 73% erwarten ein<br />

deutliches Wachstum bis<br />

spätestens Ende 2011<br />

> 54% der befragten<br />

Unternehmen erwarten<br />

eine Wiedererreichung des<br />

Umsatzniveaus von<br />

2007/2008 bis 2011 – 73%<br />

der Unternehmen sogar<br />

eine Wiedererreichung bis<br />

2012<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx 13


Für Automobilbranche und Anlagen- und Maschinenbau<br />

wird stärkstes Wachstum von 2010 auf 2011 erwartet<br />

Branchen die vom Aufschwung profitieren [Ø der Nennungen]<br />

Welche Branchen werden 2010 bzw. 2011 am ehesten vom Aufschwung profitieren?<br />

Energie, Versorgung<br />

Pharma/Gesundheit<br />

Finanzdienstleister<br />

Chemie<br />

Logistik<br />

Bau<br />

Anlagen- und Maschinenbau<br />

Konsumgüter, Elektronik, Textilien<br />

Tourismus<br />

Handel/Einzelhandel<br />

Automobil und Zulieferer<br />

2010<br />

2011<br />

weniger stark<br />

1,56<br />

1,57<br />

1,48<br />

1,91<br />

1,89<br />

1,74<br />

1,77<br />

2,16<br />

2,10<br />

2,08<br />

1,97<br />

2,18<br />

2,06<br />

2,03<br />

1,21 1,94<br />

2,32<br />

2,32<br />

2,46<br />

2,43<br />

2,45<br />

2,54<br />

sehr stark<br />

> Erholung wird vor allem für<br />

konjunkturunabhängige<br />

gg<br />

Branchen prognostiziert<br />

> Automobilindustrie mit nur<br />

schwacher Erholung in<br />

2010 – Wie im Anlagenund<br />

Maschinenbau jedoch<br />

starkes Wachstum von<br />

2010 auf 2011 erwartet<br />

> Handel/Einzelhandel hat<br />

sich im Vergleich zu 2009<br />

deutlich eingetrübt –<br />

Kohärent mit erwartetem<br />

rückläufigem privaten<br />

Konsum<br />

ANMERKUNGEN<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

14


Insbesondere bei den Themen Arbeitslosigkeit und Kreditvergabe<br />

wird kurzfristig Verschlechterung erwarten<br />

Auswirkungen der Krise auf ausgewählte Bereiche [% der Nennungen] 1,2)<br />

Bereiche, in denen eine weitere Verschlechterung erwartet wird<br />

Zunehmende Arbeitslosigkeit<br />

Restriktive Kreditvergabe<br />

Rückläufiger privater Konsum<br />

Ansteigende Steuerbelastung<br />

Erhöhte Inflation<br />

Staatliche Regulierung<br />

Protektionismus<br />

1) % der Nennungen "sehr stark" und "stark"<br />

2)Mehrere Antworten möglich<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

28<br />

35<br />

40<br />

43<br />

43<br />

55<br />

64<br />

> Eine weitere Verschlechterung<br />

der Arbeitslosigkeit<br />

wird von 64% der Befragten<br />

als wahrscheinlich<br />

eingestuft<br />

> Restriktive Kreditvergabe in<br />

2010 nochmals kritischer<br />

eingeschätzt als in 2009<br />

(46% aller Befragten in<br />

2009 beklagten Schwierigkeiten<br />

beim Erhalt neuer<br />

Kredite)<br />

> 43% erwarten einen<br />

rückläufigen privaten<br />

Konsum in 2010<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

15


Krise hat Unternehmen vor allem durch Absatzrückgänge<br />

getroffen – Krisenabschwächung in 2010 klar erkennbar<br />

Auswirkungen der Krise auf Unternehmensbereiche [% der Nennungen]<br />

Welche Bereiche sind von der Krise in 2009 und 2010 betroffen?<br />

Rückgang Absatz<br />

Einschränkung d. Investitionen<br />

Nachteiligere Finanzierung<br />

Verfall Verkaufspreise<br />

Schl. Zahlungsverhalten Kunden<br />

weniger stark<br />

sehr stark<br />

1,22<br />

2,44<br />

1,88<br />

2,39<br />

1,72 1,88<br />

1,86 1,87<br />

1,68 1,71<br />

> Krisenverlauf schwächt sich<br />

ab – Vor allem<br />

Absatzrückgang und<br />

Investitionsstop in 2010<br />

weniger relevant<br />

> Investitionen reagieren<br />

verzögert auf die Krise und<br />

bleiben auch 2010 ein<br />

relevantes Thema<br />

> Zahlungsverhalten der<br />

Kunden in der Krise relativ<br />

stabil geblieben<br />

Reduzierte Einkaufspreise<br />

1,44<br />

1,76<br />

2009<br />

2010<br />

ANMERKUNGEN<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

16


In der Krise haben Unternehmen Kosten gesenkt und<br />

Liquidität erzeugt – Wachstum künftig Hauptfokus<br />

Bedeutung Gegenmaßnahmen [% der Nennung] 1,2)<br />

Welche Bedeutung haben Maßnahmen, die ergriffen wurden oder zukünftig ergriffen werden?<br />

Bereits ergriffen<br />

75<br />

Angepasste Geschäftsplanung<br />

74<br />

Kostensenkungsprogramme<br />

68<br />

Wachstums-/Vertriebsinitiativen<br />

64<br />

Personalmaßnahmen<br />

60<br />

Verstärktes Bestandsmanagement<br />

58<br />

Verstärktes Forderungsmanagement<br />

g<br />

38<br />

Ausnutzung von Zahlungszielen<br />

31<br />

Reduzierung Produktionskapazitäten<br />

28<br />

Investitionsstop<br />

21<br />

Schließung von Produktionsstätten<br />

1) % der Nennungen "sehr wichtig" und "wichtig" 2) Mehrere Antworten möglich<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Zukünftig beabsichtigt > Eine angepasste<br />

57<br />

Geschäftsplanung und<br />

Kostensenkungsprogramme<br />

61<br />

werden in 2010 genauso<br />

wichtig eingeschätzt wie in<br />

83 2009 (75%)<br />

35 > Zukünftig wird der Fokus<br />

stärker auf Wachstums- und<br />

49<br />

Vertriebsinitiativen liegen<br />

50<br />

(83%) – Working Capital<br />

Maßnahmen behalten<br />

30<br />

zukünftig ebenfalls eine<br />

zentrale Bedeutung<br />

10<br />

11<br />

20<br />

Working<br />

Capital<br />

Maßnahmen<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

17


Großteil plant Restrukturierungsdauer von max. 12-1818<br />

Monaten – Top-Erfolgsfaktor ist Management Commitment<br />

Dauer und Top-Erfolgsfaktoren einer Restrukturierung [% der Nennungen] 1)<br />

Geplante Restrukturierungsdauer (Monate)<br />

41<br />

29<br />

18<br />

11<br />

18<br />

Top-Erfolgsfaktoren einer Restrukturierung<br />

50 51<br />

39<br />

51<br />

42<br />

TOP 1<br />

TOP 2<br />

TOP 3<br />

Management Commitment Ganzheitliches Konzept Schnelle Implementierung<br />

2009 2010 1) Mehrere Antworten möglich<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2001, 2003, 2006, 2008, 2009, 2010<br />

36<br />

> 81% der Befragten haben<br />

verstärkt Restrukturierungsmaßnahmen<br />

in ihren<br />

Unternehmen forciert<br />

> 88% der befragten<br />

Unternehmen geben eine<br />

geplante Restrukturie-<br />

rungsdauer von 6-12<br />

Monaten oder länger an<br />

> Top 3 Erfolgsfaktoren<br />

unverändert – Eine<br />

schnelle Implementierung<br />

bleibt wichtig, hat aber<br />

durch die bereits durchgeführten<br />

Maßnahmen in der<br />

Krise an Priorität verloren<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

18


Personalkosten 2009 bereits um Ø 10% reduziert – Weitere<br />

Kostensenkung zu erwarten (Zieleinsparung 12%)<br />

Personalkostenreduzierung [% der Nennungen]<br />

Wie hoch war / wird die Reduktion der Personalkosten?<br />

19<br />

16<br />

15<br />

4<br />

Große Teile der Personalkostenreduzierungen<br />

(ca.<br />

10% im Durchschnitt)<br />

wurden bereits in 2009<br />

realisiert, jedoch stehen<br />

noch letzte Kürzungen in<br />

Zukunft u bevor (Ziel-<br />

einsparung: Ø 12%)<br />

> In 2009 hatten bereits 21%<br />

der befragten Unternehmen<br />

ihre Personalkosten um -<br />

20% oder mehr reduziert –<br />

In 2010 planen 35% der<br />

Befragten Personalkostenreduzierungen<br />

in dieser<br />

Höhe durchzuführen<br />

ANMERKUNGEN<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

19


Personalkostenreduktion durch gute Zusammenarbeit aller<br />

Beteiligten ohne betriebsbedingte Kündigungen zu forcieren<br />

Bedeutung Personalkostensenkung [% der Nennungen]<br />

Wie relevant sind Maßnahmen zur Personalkostenreduzierung?<br />

Bereits ergriffen<br />

Zukünftig beabsichtigt<br />

82 17<br />

20 65 Abbau Überstundenkonten<br />

10 45<br />

24<br />

75 11<br />

2064<br />

Einstellungsstop<br />

10 36<br />

22 58<br />

61 6 20 56 Kurzarbeit 10 32<br />

20<br />

63 20 20 44 Bonuskürzungen<br />

27 10 27 55<br />

67 24 20 43<br />

Aussetzen<br />

Tariferhöhung<br />

10 31<br />

25 57<br />

55 23 20 32<br />

Betriebsbedingte<br />

Kündigungen<br />

18 10 22 40<br />

52<br />

69<br />

> Im Gegensatz zur letztjährigen<br />

plant der Großteil der<br />

Unternehmen in 2010 keinen<br />

Anstieg der betriebsbedingten<br />

Kündigungen<br />

> Flexible Maßnahmen wie der<br />

Abbau von Überstunden und<br />

der Einsatz von Kurzarbeit<br />

haben Priorität<br />

> In 2010 abgeschwächte<br />

Fortsetzung der Maßnahmen<br />

zur Personalkosten-<br />

reduzierung<br />

Stark<br />

Mittel<br />

ANMERKUNGEN<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

20


Liquiditätssituation wurde für ein Viertel der Unternehmen in<br />

der Krise kritisch – Aktuell noch 9% gefährdet<br />

Einschätzung der Liquiditätslage [% der Nennungen]<br />

Wurde die Liquiditätssituation<br />

zu einem kritischen Faktor<br />

während der Krise?<br />

Sehr kritisch<br />

8 1 3<br />

26% 9%<br />

2<br />

23<br />

18<br />

4<br />

3<br />

4<br />

Ist Ihre Liquiditätssituation<br />

krisenbedingt immer noch<br />

kritisch?<br />

6<br />

10<br />

24<br />

> Insgesamt hat sich die<br />

Liquiditätssituation etwas<br />

entspannt<br />

> 26% der Befragten geben<br />

an, dass die Liquiditätssituation<br />

für sie während<br />

der Krise kritisch war (für 8<br />

% sogar sehr kritisch)<br />

> Noch 9% der befragten<br />

Unternehmen beurteilen<br />

ihre aktuelle Liquiditäts-<br />

situation als kritisch, davon<br />

3% als sehr kritisch<br />

46<br />

5<br />

Weniger kritisch<br />

56<br />

ANMERKUNGEN<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx 21


Liquiditätssicherung vor allem durch operatives Cash<br />

Management – Externe Finanzierung weniger erfolgreich<br />

Maßnahmen zur Liquiditätssicherung [% der Nennungen] 1)<br />

Welche Maßnahmen haben Sie zur Sicherung der Liquidität getroffen?<br />

Verschärfung Mahnwesen/<br />

Eintreiben Forderungen<br />

Bestandsabbau<br />

Fertigprodukte<br />

Bestandsabbau<br />

Rohmaterialien<br />

Investitionsstop<br />

Verstärkte Ausnutzung<br />

von Zahlungszielen<br />

Operativ<br />

52<br />

60<br />

59<br />

75<br />

Zusätzliche Bankkredite<br />

Eigenkapitalerhöhung<br />

durch bestehden Eigentümer<br />

Strukturell<br />

Eigenkapitalerhöhung<br />

Factoring 24<br />

3<br />

durch neuen Investor<br />

51<br />

23<br />

34<br />

> Klarer Fokus auf operativen<br />

Maßnahmen zur Liquiditätssicherung<br />

– Insb.<br />

operatives Cash-Flow<br />

Management<br />

> Factoring dabei weniger<br />

wichtig (24%)<br />

Nutzung Mittel staatlicher<br />

tli 17<br />

> Strukturelle Maßnahmen<br />

Förderprogramme<br />

und Außenfinanzierung vor<br />

Tilgungsstundung<br />

13<br />

allem durch klassischen<br />

Bankkredit realisiert (24%)<br />

Zinsstundung<br />

10<br />

> Eigenkapitalerhöhungen<br />

it insbesondere durch bereits<br />

bestehende Eigentümer<br />

(23%)<br />

1) Mehrere Antworten möglich<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

22


Kritisch sind vor allem Kürzungen von WKV-Limiten und<br />

Linien – Aktuelle Lage unverändert angespannt<br />

Auswirkungen der Krise auf die Finanzierung [% der Nennungen]<br />

Negative Auswirkungen der Krise auf die Unternehmensfinanzierung 1)<br />

30<br />

Limitkürzungen bei<br />

Warenkreditversicherungen<br />

16<br />

Kürzung bestehender<br />

Kreditlinien<br />

15<br />

Nichtbewilligung<br />

neuer Kreditlinien<br />

> 30% der befragten<br />

Unternehmen geben an<br />

während der Krise<br />

Limitkürzungen bei<br />

Warenkreditversicherungen<br />

erlebt zu haben – 57% der<br />

Befragten beurteilen die<br />

Falls ja, wie kritisch waren<br />

Falls ja, ist diese Situation<br />

aktuelle Situation als<br />

diese für Ihr Unternehmen? 2)<br />

aktuell unverändert? 1)<br />

unverändert<br />

> 16% der Befragten haben<br />

Kürzungen bestehender<br />

Limitkürzungen bei<br />

54 Warenkreditversicherungen<br />

57<br />

Kreditlinien während der<br />

Krise zu beklagen – 41%<br />

53<br />

Kürzung bestehender<br />

der Befragten bezeichnen<br />

Kreditlinien<br />

41<br />

die aktuelle Situation als<br />

unverändert<br />

31<br />

Nichtbewilligung illi neuer<br />

Kreditlinien<br />

1) % der Nennungen "ja"<br />

2) % der Nennungen "sehr kritische" und "kritische" Auswirkungen<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

41<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

23


Die Konditionen für neue Bankkredite haben sich durch die<br />

Krise bei etwa der Hälfte der Unternehmen verschlechtert<br />

Ausprägungen verschlechterter Kreditkonditionen [% der Nennungen] 1)<br />

Inwiefern haben sich die Kreditkonditionen für zusätzliche<br />

Bankkredite verschlechtert?<br />

Erhöhte Reporting-/Informationspflichten<br />

Höhere Besicherungsanforderungen<br />

Höhere Zinsen<br />

Striktere Financial Covenants<br />

Zusätzliche Bereitstellungsprovisionen<br />

Kürzere Laufzeiten<br />

27<br />

51<br />

50<br />

48<br />

46<br />

56<br />

> Relevante Verschlechter-<br />

ungen reichen von höheren<br />

Zinsen (50%) bis zu<br />

erhöhten Besicherungsanforderungen<br />

(51%)<br />

> Insbesondere "weiche"<br />

Themen wie erhöhte<br />

Reporting-/Informationspflichten<br />

werden von den<br />

Befragten als relevant<br />

beurteilt (56%)<br />

> Kürzere Kreditlaufzeiten<br />

(27%) werden von den<br />

Befragten weniger häufig<br />

genannt<br />

ANMERKUNGEN<br />

1) Mehrere Antworten möglich<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

24


Asien für deutsche Unternehmen absoluter Wachstumsfokus<br />

Regionen die 2010 vom Aufschwung profitieren [% der Nennungen] 1)<br />

Nordamerika<br />

27%<br />

Mittel- und<br />

Südamerika<br />

37%<br />

1) % der Nennungen "sehr stark" und "stark"<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Westeuropa<br />

Mittel- und<br />

Osteuropa<br />

> Für 79 % der Befragten wird<br />

Asien in 2010 vom<br />

kommenden Aufschwung<br />

profitieren (89% in 2011) –<br />

Asien<br />

Bereits in 2009 wurden Asien<br />

79%<br />

bessere Chancen in der Krise<br />

zugeschrieben<br />

> An Westeuropa, sowie Mittel-<br />

10% 11% Mittlerer<br />

13%<br />

Osten<br />

und Osteuropa werden in 2010<br />

geringe Wachstumshoffnungen<br />

geknüpft – 33% der Befragten<br />

sehen Westeuropa jedoch<br />

schon in 2011 vom<br />

Aufschwung profitieren<br />

> Die Prognosen für<br />

Nordamerika verbessern sich<br />

ebenfalls in 2011 (42%)<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

25


Unternehmen nutzen Aufschwung zum Wachstum mit neuen<br />

Produkten und Erschließung neuer Märkte/Regionen<br />

Chancen für Unternehmen im Aufschwung [Ø der Nennungen] 1,2)<br />

Bereiche, in denen Chancen im Aufschwung entstehen<br />

Wachstum mit neuen Produkten<br />

Konzentration auf Kerngeschäft/Kernkompetenz<br />

Erschließung neuer Märkte/Regionen<br />

Marktbereinigung/Selektion<br />

Günstige Investitions-/Akquisemöglichkeiten<br />

Bilden von strategischen Allianzen/Partnerschaften<br />

30<br />

45<br />

58<br />

56<br />

54<br />

51<br />

> 58% der befragten<br />

Unternehmen wollen den<br />

Aufschwung nutzen um mit<br />

neuen Produkten zu<br />

wachsen<br />

> 56% wollen sich auf ihr<br />

Kerngeschäft bzw.<br />

Kernkompetenzen<br />

konzentrieren<br />

> 54% wollen den<br />

Aufschwung nutzen um<br />

neue Märkte und Regionen<br />

zu erschließen<br />

1) Mehrere Antworten möglich<br />

2) % der Nennungen "sehr wichtig" und "wichtig"<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx 26


Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen plant<br />

Finanzierung zukünftigen Wachstums durch eigene Mittel<br />

Arten der Finanzierung des zukünftigen Wachstums [% der Nennungen] 1,2)<br />

Wie planen Sie ihr zukünftiges Wachstum zu finanzieren?<br />

Interne Finanzierungskraft<br />

69<br />

Aufnahme zusätzlicher<br />

Bankkredite<br />

Eigenkapitalerhöhung durch<br />

bestehende Investoren<br />

Eigenkapitalerhöhung durch<br />

neue Investoren<br />

Anleihen<br />

9<br />

Mezzanine 4<br />

1) % der Nennungen "sehr wichtig" und "wichtig"<br />

2) Mehrere Antworten möglich<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

9<br />

19<br />

33<br />

> Befragte Unternehmen<br />

(69%) räumen ihrer<br />

internen Finanzierungskraft<br />

einen sehr hohen<br />

Stellenwert ein<br />

> Der klassische Bankkredit<br />

(33%) dominiert die<br />

Fremdkapitalfinanzierung i –<br />

Eigenkapitalerhöhungen<br />

durch bestehende (19%)<br />

oder neue Investoren (9%)<br />

weniger relevant<br />

> Begebung von Anleihen am<br />

Kapitalmarkt sowie<br />

Mezzanine-Finanzierungen<br />

kaum relevant<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

27


Unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten behindern<br />

zukünftiges Wachstum<br />

Mögliche Behinderungen im Aufschwung [Ø der Nennungen] 1,2)<br />

Maßnahmen/Ereignisse die eine Behinderung für zukünftiges Wachstums sind<br />

26<br />

Unzureichende<br />

Finanzierungsmöglichkeiten<br />

17<br />

Mangelnde<br />

Risikobereitschaft<br />

des Mgt./Shareholder<br />

9<br />

Reduzierter<br />

Personalbestand<br />

6<br />

Reduzierte<br />

Produktionskapazitäten<br />

6<br />

Working Capital<br />

Reduzierung<br />

> 26% der Unternehmen<br />

sehen ein hohes bis<br />

mittleres es Risiko, dass<br />

unzureichende<br />

Finanzierungsmöglichkeiten<br />

den Aufschwung<br />

behindern könnten<br />

> 17% sehen mangelnde<br />

Risikobereitschaft des<br />

Managements bzw. der<br />

Shareholder als eine<br />

mögliche Behinderung für<br />

zukünftiges Wachstum<br />

1) Mehrere Antworten möglich<br />

2) % der Nennungen "Hohes Risiko" und "Mittleres Risiko"<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

ANMERKUNGEN<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx 28


Krise zieht sich hin, aber der Aufschwung ist in Sicht –<br />

Vier wichtige Lehren lassen sich aus der Krise ziehen<br />

Erkenntnisse aus der Krise<br />

1<br />

LIQUIDITÄTSPUFFER<br />

2<br />

KOMFORTABLE<br />

3<br />

><br />

ERHÖHEN<br />

EK-<br />

QUOTE SICHERN<br />

FLEXIBILITÄT DER<br />

KOSTENSTRUKTUREN<br />

SICHERSTELLEN<br />

4<br />

ZUKÜNFTIGES<br />

WACHSTUM<br />

VORBEREITEN<br />

Abschwung kann die Liquidität schneller als erwartet angreifen<br />

> Schaffung von höheren Mindestliquiditätsreserven<br />

> Permanente Optimierung des Working Capitals als Vorbereitung auf zukünftige Krisen<br />

Ergebniseinbrüche in der Krise haben bei vielen Unternehmen das Eigenkapital stark angegriffen<br />

> Fremdkapitalabhängigkeit (Leverage) verringern durch Eigenkapitalzufuhr<br />

> Bilanzverkürzung z.B. durch Nutzen alternativer Finanzierungsformen (z.B. Factoring) Verkauf<br />

nicht-betriebsnotwendigen Vermögens<br />

Kostenstrukturen für Einbrüche im Geschäftsvolumen vorbereiten<br />

> Variable Kostenstrukturen schaffen (insbesondere bei Personal)<br />

> Einführung zusätzlicher Reporting-/Frühwarnsysteme<br />

Frühzeitig Basis für zukünftiges Wachstum legen<br />

> Bei Kostenreduzierungen nicht zukünftiges Wachstum unmöglich machen<br />

> Parallel zu Kostenmaßnahmen auch Wachstums- und Vertriebsinitiativen planen<br />

> Schwächen der Wettbewerber in der Krise nutzen<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx<br />

29


Welche Lehren haben CEOs aus der Krise gezogen?<br />

Worte der CEOs<br />

"Cash is king"<br />

"Restrukturie-<br />

rungserfolge nicht<br />

gefährden"<br />

"Weiterhin<br />

strammes<br />

Liquiditätsmanagement"<br />

"Wachstum ohne<br />

Fremdkredite"<br />

"Anpacken und<br />

Akquisitionsmöglichkeiten<br />

nutzen"<br />

"Besonnen an<br />

neue Investitionen<br />

herangehen"<br />

"Auf intensive<br />

Kommunikation<br />

achten"<br />

"Auch an die<br />

nächste Krise<br />

denken"<br />

Quelle: <strong>Roland</strong> <strong>Berger</strong>, Restrukturierungs-Studie 2010<br />

Restrukturierung_in Deutschland_2010_FINAL.pptx 30

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