pdf-Format - Stadt Rorschach

rorschach.ch

pdf-Format - Stadt Rorschach

Geschäftsbericht 2012

Rechnung 2012

Voranschlag und Steuerplan 2013

Bericht der GPK

Gutachten zur

Grundsatzabstimmung über die

Überführung des Seebusses in den

definitiven Betrieb


Inhaltsverzeichnis

Vorwort 1

Organigramm 2

Einladung zur Bürgerversammlung 3

Das Jahr 2012 im Überblick 4

Stadtrat

Projektziele 9

Personelles 19

Finanzielles 20

Aufträge früherer Bürgerversammlungen 23

Verwaltung

AHV-Zweigstelle 24

Betreibungsamt Rorschach-Rorschacherberg 24

Bau und Stadtentwicklung 25

Einwohneramt 29

Grundbuchamt Rorschacherberg-Rorschach 30

Soziale Dienste 31

Steueramt 32

Regionales Zivilstandsamt 33

Betriebe

Altersheim 35

Stadtgärtnerei 36

Friedhof Rorschach-Rorschacherberg 37

Schule

Vorwort 38

Schulsekretariat / Schulinformatik 39

Personelles 40

Verwaltungskommission 41

Pädagogische Kommission 42

Musikkommission 43

Mühletobel 43

Pestalozzi 44

Oberstufe 45

Impulsschule 46

Projekt «Erste Schuljahre» 47

Sanierung Oberstufenschulhäuser 48

Spielplätze / Fachstelle Jugend Familie und Schule 49

Stadtbibliothek 50

Technische Betriebe

Auf einen Blick 51

Markt und Kunden 51

Allgemeines 51

Strom- und Wasserverkauf 53

Energiebeschaffung und -abgabe 54

Wasserbeschaffung und -abgabe 54

Wasseraufbereitung 55

Zweckverbände 55

Finanzielles

Laufende Rechnung der Stadt Rorschach 56

Investitionsrechnung der Stadt Rorschach 63

Kommentar zur Investitionsrechnung nach Gliederung 66

Bestandesrechnung der Stadt Rorschach 68

Abschreibungsplan69

Steuerplan Voranschlag 2013 69

Bilanz der Technischen Betriebe 70

Erfolgsrechnung der Technischen Betriebe 71

Nettokredite der Technischen Betriebe 72

Jahresergebnis der Technischen Betriebe 73

Budget 2013 der Technischen Betriebe 74

Bericht und Anträge der

Geschäftsprüfungskommission (GPK) 75

Gutachten zur Grundsatzabstimmung

über die Überführung des Seebusses

in den definitiven Betrieb 76

Behörden

Schlichtungsstelle für Miet- und Pachtverhältnisse 80

Vermittlerkreis Rorschach-Ost 80

Konzept, Gestaltung und Satz:

E,T & H Werbeagentur AG BSW, 9401 Rorschach

Druck:

Rüesch-Druck AG, 9424 Rheineck

Fotos:

Archive Stadtverwaltung, St. Galler Tagblatt


Vorwort

1

2013 wird ausserordentlich hart

Parallel zur Stadtentwicklung hat sich die Finanzlage von Rorschach durch eigene Anstrengungen

stetig verbessert. Auch 2012 mit der vierten Steuerfuss-Senkung in Folge.

Aber 2013 kommt’s knüppelhart. Das Sparprogramm des Kantons mit den Lastenverschiebungen

auf die Gemeinden betrifft exakt jene Bereiche, die in Rorschach mehr als andernorts

voll durchschlagen. Gegenüber der Rechnung 2012 hat der Voranschlag 2013 unter diesem

Titel kurzfristig rund 2.63 Millionen Franken zu verkraften. Dazu kommen 300’000 Franken

höhere Sozialkosten.

Der Voranschlag 2013 ist mit 3 Millionen Franken zusätzlich belastet, die Rorschach nicht

selbst beeinflussen kann.

Zur Finanzierung stehen nur 2 Möglichkeiten offen: entweder eine massive Steuererhöhung

oder ein einmaliger erheblicher Reservebezug samt Einsatz von Eigenkapital.

Der Stadtrat beantragt die zweite Variante. Weil Rorschach mit einer Steuerfusserhöhung im

jetzigen Zeitpunkt vom Zuzug abschrecken und Einwohner an umliegende Gemeinden verlieren

würde. Damit würde die eingeleitete Stadtentwicklung auf Jahre zurückgeworfen. Mit

dem Reservebezug und dem Einsatz von Eigenkapital gewinnen wir 1 Jahr Zeit, um die neue

kantonale Lastenverteilung auf der Ertragsseite bestmöglich aufzufangen.

Thomas Müller, Stadtpräsident


2

Organigramm Stadtverwaltung Rorschach

Bildung

Schulratspräsident

Guido Etterlin

Stadtentwicklung

und Bau

Stefan Meier

Schulrat

Stabsstelle

Volksschule

Schulsekretariat Stadtorganisation Finanzen

Jugend

Fachstelle

Jugend

Familie Schule

Stadtkanzlei

Finanzverwaltung

EDV

Bibliothek

Frontoffice

Steueramt

Regionales

Zivilstandsamt

Betreibungsamt

Feuerwehr

Stadtgärtnerei

Rorschach

Mitglied der Geschäftsleitung der Verwaltung

Stadtrat

Präsidiales

Stadtpräsident

Thomas Müller

Bau und Stadtentwicklung

Stadtentwicklung

und

Hochbau

Tiefbau,

Verkehr

und Werkhof

Liegenschaften

und Parking

Soziales

Rolf Deubelbeiss

Stadtschreiber

Soziale Dienste Altersheim

Sozialhilfe

Betreuung

und Pflege

Gastro

Logistik

Kultur, Sport

Tourismus

Ronnie Ambauen

Technische

Betriebe

Betrieb Netze

und Anlagen

Planung

Vertrieb

Projektteam


Einladung

3

Bürgerversammlung, Dienstag, 26. März 2013, 20.00 Uhr, Stadthofsaal, Kirchstrasse 9

Geschäftsordnung der

Bürgerversammlung

1. Jahresrechnung

und Jahresbericht 2012

2. Voranschlag und Steuerplan 2013

3. Bericht und Anträge der

Geschäftsprüfungskommission

4. Gutachten zur Grundsatzabstimmung

über die Überführung des Seebusses

in den definitiven Betrieb

5. Allgemeine Umfrage.

Im Anschluss lädt der Stadtrat herzlich

zum Apéro ein.

Versand der Unterlagen

Der Geschäftsbericht wird ab dem

7. März 2013 an die Haushaltungen

zugestellt. Im Geschäftsbericht sind

die Jahresrechnung 2012 und der Voranschlag

2013 in den Kontogruppen

dargestellt. Die Genehmigung der Jahresrechnung

und des Voranschlags durch

die Bürgerschaft basiert auf den detaillierten

Kontenplänen. Die vollständigen,

ausführlichen Unterlagen wie Rechnung,

Voranschlag, Anhang zur Bestandesrechnung,

nämlich Verzeichnisse über

Grundstücke und Wertschriften, Rechnungen

von selbständigen öffentlichrechtlichen

Unternehmungen und von

Zweckverbänden, liegen ab dem Tag

der Bekanntgabe (Donnerstag, 14. März

2013) bis zur Bürgerversammlung bei

der Stadtkanzlei auf. Die detaillierten

Unterlagen können entweder mit der

Postkarte auf der letzten Umschlagseite

des Geschäftsberichtes, telefonisch unter

Nummer 071 844 21 17 bei der Stadtkanzlei

oder via E-Mail stadtkanzlei@

rorschach.ch bezogen werden. Die

Unterlagen werden ab dem Tag der

Bekanntgabe der Post übergeben.

Stimmberechtigung

Stimmberechtigt sind alle in der Stadt

Rorschach wohnhaften Schweizer Bürgerinnen

und Bürger, die das 18. Altersjahr

vollendet und nach dem Gesetz von der

Stimmfähigkeit nicht ausgeschlossen sind

(Art. 31 Kantonsverfassung). Zuhörenden

und Personen ohne Stimmausweis wird

ein separater Platz zugewiesen.

Stimmausweise

Der Stimmausweis wird durch die Post

bis 18. März 2013 zugestellt. Fehlende

Stimmausweise können bis Montag,

25. März 2013, 18.00 Uhr, beim Frontoffice

im Rathaus bezogen werden.

Verfahren Bürgerversammlung

Wer das Wort an der Versammlung

ergreifen möchte, wird gebeten, das

Mikrofon zu benützen. Damit bei der

Interpretation von Anträgen keine

Missverständnisse entstehen, sind diese

schriftlich dem Versammlungsleiter zu

übergeben.

Diskussionsordnung

Anträge des Stadtrates und der

Geschäftsprüfungskommission werden

verlesen und wenn nötig erläutert. Die

Stimmberechtigten können sich zum

Verhandlungsgegenstand wie folgt

äussern und beantragen:

Nichteintreten,

Zurückweisung,

Verschiebung,

Änderung,

Verwerfung,

Ordnungsanträge stellen. Dabei handelt

es sich um Anträge, die sich auf

den Gang des Verfahrens beziehen,

wie Anträge

auf Schluss der Rednerliste,

auf Schluss der Diskussion oder

auf Rückkommen.

Ordnungsanträge sind sofort zu behandeln.

Rückkommensanträge sind bis

Verhandlungsschluss zulässig.

Abstimmungen

Die Bürgerschaft stimmt zuerst über

Anträge auf Nichteintreten bzw.

Rückweisung oder Verschiebung ab.

Wird Rückweisung oder Verschiebung

beschlossen, so geht das Geschäft an

den Stadtrat zurück. Bei Rückweisung

hat der Stadtrat das Geschäft neu zu

begutachten, bei Verschiebung nur,

soweit zusätzliche Gesichtspunkte zu

prüfen sind.

Offene Abstimmung

Abstimmungen finden durch Handerheben

oder Aufstehen statt. Angenommen

ist der Antrag, auf den mehr Stimmen

entfallen. Bei Stimmengleichheit ist

der Antrag angenommen, für den der

Versammlungsleiter (Stadtpräsident)

gestimmt hat.

Allgemeine Umfrage

Nach Erledigung der angekündigten

Geschäfte wird die allgemeine Umfrage

eröffnet. Dabei können Fragen von allgemeiner

Bedeutung über einen Gegenstand

aus dem Aufgabenbereich der

Stadt gestellt werden. Werden Anträge

gestellt, deren Behandlung in die

Zuständigkeit der Bürgerschaft fällt, so

können sie beraten, an den Stadtrat zur

Begutachtung und Ausarbeitung eines

Beschlussentwurfs überwiesen oder verworfen

werden.

Rechtswidrige Anträge

Über rechtswidrige Anträge (z. B.

Geschäfte, die nicht in die Zuständigkeit

der Bürgerversammlung fallen, Verschiebung

eines Antrags ohne zeitliche

Beschränkung) darf nicht abgestimmt

werden. Wird Rechtswidrigkeit behauptet,

so ist Gelegenheit zur Diskussion

gegeben. Der Entscheid steht dem Versammlungsleiter

zu.

Protokoll der Bürgerversammlung

Zur Protokollierung werden technische

Hilfsmittel verwendet. Das Protokoll der

Bürgerversammlung liegt vom 9. April

bis 22. April 2013 bei der Stadtkanzlei

öffentlich auf. Innert der Auflagefrist können

die Stimmberechtigten und Betroffenen

beim Departement des Innern des

Kantons St. Gallen Beschwerde gegen

das Protokoll erheben. Die Beschwerde

hat einen Antrag auf Berichtigung zu

enthalten.


4

Das Jahr 2012 im Überblick

Höhepunkte im Berichtsjahr 2012

Januar

5. Januar

Zahlreiche Mitglieder des Gewerbevereins

Rorschach feiern zusammen mit

Vertretern der Stadt den Jahresbeginn.

25. Januar

Nacht für Nacht erneuern Arbeiter am

Rorschacher Bahnhof die 279 Masten

und Joche entlang der Bahnlinie zwischen

Rorschach und Staad. Die Kosten

des Projekts betragen 44 Millionen

Franken.

Februar

2. – 10. Februar

Endlich Schnee. Eine garstige Bise weht

über den See und bringt sibirische Kälte.

Am 6. Februar zeigte das Thermometer

-14,2 Grad an der Wetterstation am

Rorschacherberger Hafen Hörnlibuck.

Seit Tagen verzeichnet die Wetterstation

Kälterekord um Kälterekord.

12. Februar

Trotz Minustemperaturen bringen

61 Gruppen Tausende von Zuschauern

mit dem von Guggenmusik geprägten,

farbenfrohen Fasnachtsumzug in

Stimmung.

März

7. März

Das Projekt «Kinderzeit» im Rahmen des

Projet urbain ist erfolgreich gestartet. Am

ersten Anlass haben 45 Kinder teilgenommen.

Das Projekt leistet einen wichtigen

präventiven Beitrag im Bereich des

Zusammenlebens, der Kommunikation,

Sprachförderung und Freizeitgestaltung.

Das Angebot ist eine Ergänzung zur

ausserschulischen und ausserfamiliären

Betreuung.

9. März

Der Kanton St. Gallen reicht das Projekt

Autobahnanschluss Witen in Goldach

dem Bund ein.

11. März + 29. April

Die Mitglieder der St. Galler Regierung

und des Kantonsrates werden für die

Amtsdauer 2012 – 2016 gewählt.

23. März + 1. April

Das A-cappella-Festival, einer der

attraktivsten kulturellen Anlässe in der

Hafenstadt, ist an beiden Wochenenden

wieder ein Erfolg. Heimatlieder

aus dem Ausland und erstmals freches

A-cappella-Theater. Die fünf Formationen

aus verschiedenen Ländern ziehen

durch die Lokale und erfreuen das zahlreich

erschienene Publikum.

27. März

230 Stmmberechtigte genehmigen an

der Bürgerversammlung die Jahresrechnung

2011 und den Voranschlag 2012

mit erneuter Senkung des Steuerfusses,

diverse Investitionen und Planungskredite.

Ein Antrag auf Streichung des

Nettokredits für das Parkleitsystem hat

keine Mehrheit gefunden. Unbestritten

war der Beitritt zum Zweckverband

Kindes- und Erwachsenenschutz Region

Rorschach.

April

8. April

Die ganze Seeregion ist in eine dicke

Schneedecke gehüllt; dicke Wolken,

kühler Wind und weit und breit keine

Sonne am Ostersonntag.

Mai

5. Mai

Auftritt der Stadtmusik Rorschach in der

internationalen Livesendung «Musikantenstadl»

aus der Bodensee Arena in

Kreuzlingen.


Das Jahr 2012 im Überblick

5

Der Konzeptbericht zur Seeuferplanung

enthält viele Projekte und Ideen

für die Gestaltung und Benützung des

Seeufers von der Badi Goldach bis zum

Hörnlibuck. Das Konzept geht in die

Vernehmlassung. Die Gemeindepräsidenten

erklären interessierten Bürgern

und Bürgerinnen die Ideen anlässlich

einer Seeuferbegehung.

11. Mai

Matthias Kündig, Chäslaube, und

Romolo Cardillo, Caffè Bar und Pasticceria

La Vela, dürfen den Carl-Stürm-

Preis entgegennehmen. Zwei Persönlichkeiten,

die den Namen Rorschach

kulinarisch weit über die Stadtgrenzen

hinaustragen. Beide Unternehmen

haben längst überregionale Bedeutung

erlangt.

19. + 20. Mai

Herrliches Sommerwetter, motivierte

Piloten, originelle Flugzeuge und

begeisterte Zuschauer aus der ganzen

Region prägen das dritte Modellflugtreffen

am Rorschacher Seeufer.

23. Mai

Regierungsrat Benedikt Würth und Stadtpräsident

Thomas Müller informieren

Grundeigentümer über die Ausbaupläne

der SBB-Haltestelle Rorschach Stadt.

31. Mai + 1. Juni

Im Rahmen des Programms Projet

urbain wurde eine Plattform für den

Austausch auf landesweiter Ebene

geschaffen. Diese ist den Mitgliedern

des Programms vorbehalten und dient

als wichtigstes Forum für den Dialog

über Erfahrungen. Mehr als 70 Teilnehmende

finden sich zum Erfahrungsaustausch

vom 31. Mai und 1. Juni in

Rorschach ein. Das Treffen steht im

Zeichen des Abschlusses der Phase 1

des Programms (2008 – 2011) und des

Beginns der Phase 2 (2012 – 2015).

und Carlo Bonetti, Betreiber des Restaurants

Schilte Sechsi, erhalten den

Unternehmerpreis «Goldener Anker»

des Gewerbevereins für ihre kreativen

Ideen wie Weihnachten auf dem Lindenplatz,

Weinfest und Flohmarkt.

8. Juni – 19. August

40 Bands und Ensembles treten bei Kultur

pur im Pavillon am See auf. Die Veranstaltungsreihe

bietet durch die grosse

Vielfalt für jeden Geschmack etwas.

Juni

1. + 2. Juni

Viele Besucher geniessen die warmen

Temperaturen am Rorschacher Stadtfest

und lassen sich musikalisch und

kulinarisch verwöhnen. Esther Boppart

16. Juni

Sommerfest in der Sonderschule Wiggenhof

in Rorschacherberg mit 60-Jahr-

Festakt. Die Sonderschule bereitet

Kinder und Jugendliche mit einem Handicap

auf ein möglichst selbständiges

Leben vor – vom Kindergarten bis zur

Berufsfindung. Was vor 60 Jahren privat

gegründet wurde, ist heute als HPV

eine umfassende Institution für Bildung,

Wohnen und Arbeit.


6

Das Jahr 2012 im Überblick

16. + 17. Juni

Überdimensionale Seifenblasen,

lachende Kinder, staunende Erwachsene.

Die wässrigen Erlebnisposten vor

dem Museum im Kornhaus begeistern

Gross und Klein. Die Partner des Museums,

die Ortsbürgergemeinde und die

Pädagogische Hochschule des Kantons

St. Gallen haben sich zur Aufgabe

gemacht, Wissen experimentell weiter

zu vermitteln.

21. + 22. Juli

Ein Hauch Olympia am Rorschacher

Strandbad: Erstmals findet die Open-

Water-Schweizer-Meisterschaft in

Rorschach statt. Die Schweizer Weltmeisterin

über 5 Kilometer, Swann

Oberson, und der Australier Ky Hurst,

beide Olympiateilnehmer in London,

sind auch am Start. Swann Oberson

gewinnt.

& Edith van de Weterring gewinnen

mit «Back to the Roots». Den Publikumspreis

erhalten Wilfred Stijger und

Kirk Rademaker (Holland und USA) mit

«Die moderne Romanze».

19. Juni

Seltenes Spektakel in der Rorschacher

Bucht; bis zu 32 Schwäne beeindrucken

die Spaziergänger am Seeufer.

31. Juli

Die Bundesfeier für Goldach, Rorschach

und erstmals auch Rorschacherberg wird

zu einem Volksfest am See bei schönstem

Wetter und guter Stimmung. Hans

Altherr, Ständeratspräsident, blendet in

seiner Festrede zuerst zurück in seine

Jugendjahre in Rorschach.

19. August

Einmal mehr begeistert am frühen Sonntagmorgen

über 700 Personen bei prächtigem

Wetter das Rorschacher Hafenkonzert

«Gruss vom Bodensee». Für die

traditionsreiche Reihe der Hafenkonzerte

von SWR4 und DRS Musikwelle wird

ein neues Konzept erarbeitet.

Juli

11. Juli

Die Stadt Rorschach und die Gemeinde

Rorschacherberg führen ab 2013 neu

gemeinsam eine Bibliothek im Treppenhaus

an der Kirchstrasse 3 in Rorschach.

18. Juli

Rorschach und Rorschacherberg führen

ab 1. Januar 2013 eine gemeinsame

Feuerwehr. In beiden Gemeinden gingen

später während der Referendumsfristen

keine Abstimmungsbegehren ein.

August

13. – 18. August

20 Tonnen Sand liegen bereit für die

Künstlerduos des 14. Sandskulpturen-

Festivals unter dem Motto «Fressen und

gefressen werden». Erneut besuchen

Tausende die phantasievoll erstellten

Kunstwerke an der westlichen Seepromenade.

Die Holländer Helena Bangert

23. – 26. August

Spektakuläre Ballwechsel, wehende

Schweizer Fahnen, Cheerleaders ...

Während 4 Tagen misst sich auf

dem Kabisplatz die nationale und

internatonale Beachvolleyball-Elite.

In einem hochstehenden Endspiel

setzen sich die Olympiateilnehmer

Heyer / Chevallier (Schweiz) gegen

Schnider / Gabathuler (Schweiz) durch


Das Jahr 2012 im Überblick

7

und werden von einem begeisterten

Publikum als Turniersieger gefeiert.

31. August

Im Kornhaus wird auf Initiative von

Max R. Hungerbühler (Bischoff Textil

AG, St. Gallen) die Haute-Couture-

Sammlung der verstorbenen Zürcher

Milliardärsgattin Eva Margarita Hatschek-

Steiner inventarisiert. Der Verein Swiss

Textile Collection plant eine öffentlich

zugängliche Ausstellung. Professionelle

Persönlichkeiten mit unterschiedlichem

Zugang zur Textilkultur wie Rosmarie

Amacher, Max R. Hungerbühler und

Dr. Monika Kritzmöller engagieren sich

federführend in Konzeption und Realisierung

der Swiss Textile Collection.

Oktober

3. Oktober

Inbetriebnahme des neuen Personenlifts

beim Hauptbahnhof. Beim Gang von

der Promenadenstrasse durch die

40 Meter lange Passerelle eröffnet sich

Liftbenützern eine traumhafte Sicht auf

die Region am See.

19. Oktober

Das siebte Oldtime Jazz-Festival beeindruckt

mit hochstehender Musik. In

7 Restaurants sorgen die Bands mit Stilrichtungen

von Boogie über Dixieland

bis zu New Orleans.

November

5. November

Der Verein VGB-insieme organisiert den

traditionellen Martinimarkt.

10. November

9400 Chorschach sagt adieu! Mit einer

musikalischen Weltreise, Euphorie und

viel Humor reisst der Chor das Publikum

ein letztes Mal im voll besetzen Stadthofsaal

von den Sitzen. Die Konzertbesucher

belohnen die Sängerinnen und

Sänger mit einer minutenlangen Standing

Ovation. Die Mitglieder von 9400

Chorschach haben sich in den letzten

12 Jahren als exzellente Botschafter für

Rorschach erwiesen, so Stadtpräsident

Thomas Müller. Er dankt ihnen persönlich

für ihre musikalischen Beiträge.

September

24. September

Die Mitglieder des Stadtrates, des

Schulrates und der Geschäftsprüfungskommission

werden für die Amtsdauer

2013 – 2016 gewählt. Alle Kandidaten

haben das absolute Mehr erreicht.

Stefan Meier gelingt der Einzug in

den Rorschacher Stadtrat. Peter Fuchs

scheidet aus, obwohl er das absolute

Mehr deutlich erreicht hat.

24. Oktober

Der Stadtrat informiert über die Neugestaltung

der Hauptstrasse sowie

über den Erwerb des Hauses Surber

mit Trafostation für die Schule. Beide

Geschäfte sind Gegenstand der Urnenabstimmung

vom 25. November 2012.

12. November

Die Gemeinden Goldach, Rorschach

und Rorschacherberg haben gemeinsam

und in Zusammenarbeit mit den kantonalen

Behörden das Verkehrskonzept

der Zukunft entwickelt. Dieses umfasst

den zusätzlichen Autobahnanschluss

mit den flankierenden Massnahmen

am bestehenden Strassennetz sowie

das auf die S-Bahn 2013 abgestimmte

Buskonzept. Die Regierungsräte Willi

Haag und Benedikt Würth, Kantonsin-


8

Das Jahr 2012 im Überblick

genieur Urs Kost und sein Stellvertreter

Marcel John sowie die Gemeindepräsidenten

Thomas Müller, Thomas Würth

und Beat Hirs stellen der Bevölkerung

anlässlich einem öffentlichen Informationsanlass

im Stadthofsaal das

Verkehrskonzept vor und beantworten

Fragen.

16. November

Mit der Verleihung des «Goldenen Enzians»

würdigt und prämiert der Kanton

Projekte, die einen herausragenden Beitrag

zur Förderung von Integration, Partizipation

und gutem Zusammenleben

im Kanton St. Gallen leisten. Den dritten

Preis gewann das Frauen-Sprachencafé

in Rorschach. Das Sprachencafé ist

ein Teilprojekt des Projet urbain und

funktioniert als offener Treffpunkt mit

Gratis-Kinderhütedienst für migrierte

Frauen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern

wollen. Seit Beginn organisieren

Migrantinnen und Schweizerinnen

eine bunte Palette von Veranstaltungen.

Gemeinsam wird diskutiert – selbstverständlich

auf Deutsch –, gebastelt und

gekocht.

24. + 25. November

Der HPV und das Bluemehüsli laden zu

den beliebten Weihnachtsmärkten ein.

25. November

Die Stimmberechtigten sprechen sich

mit einer Zustimmung von 76 Prozent

für die Neugestaltung der Hauptstrasse

aus. Auch der Erwerb des Hauses Surber

mit Trafostation wird deutlich mit

84 Prozent gutgeheissen (Bild unten).

Dezember

1. Dezember

Über den Strassen von Rorschach

leuchten neue Weihnachtssterne mit

LED-Leuchtmitteln.

1. – 24. Dezember

Vom 1. – 24. Dezember öffnet sich an

der Laterne auf dem Lindenplatz wieder

jeden Abend ein Fenster, begleitet

von Musik, Geschichten und Duft von

Glühwein.

5. Dezember

Rund um die zwei Hochhäuser im

Stadtwald werden über hundert Bäum-

chen gepflanzt. Erlen, Buchen, Hainbuchen,

Birken und Ahorne.

8. Dezember

Der Klauseneinzug erfreut vor allem

die vielen Kinder bei ihrem Gang durch

die Hauptstrasse bis zum Lindenplatz,

erstmals wird er von Turmbläsern angeführt

und der Heilige Nikolaus erhält

ein Geleit von silbriggrau gekleideten

Gardekläusen.


Stadtrat

9

Projektziele

Der Stadtrat arbeitet nach den Vorgaben der Hauptzielsetzungen,

die er sich für die Amtsdauer 2009 – 2012 gesetzt

hat. Die Legislaturziele sind auf der Website der Stadt Rorschach

veröffentlicht. Die Räte von Goldach, Rorschacherberg

und Rorschach werden die Ziele für die neue Amtsdauer im

Rahmen einer Ratskonferenz besprechen und abgleichen.

I. Hochwertiger Wohnraum für mehr Einwohner

Ausgangslage Die Rückgewinnung von Kaufkraft und Steuerkraft

setzt zusätzliche Einwohner voraus. Die

Lage am See ist das wichtigste Argument für

Zuzug und Verbleib.

Leitsatz

Die Rahmenbedingungen für private Investitionen

in den hochwertigen Wohnbau, vorzugsweise

mit Seesicht, werden verbessert. Die

Stadt stellt auch eigene Grundstücke zur

Verfügung.

Projekte Seehof / Rathausplatz: *

Ziel: Erwirken und städtebauliche Begleitung

der privaten Neuüberbauung, Schliessen einer

Bau lücke aus dem Jahre 1979.

2007:

Testplanverfahren für ganzes Gebiet abgeschlossen

2008:

Grundlagen für Gestaltungsplan über ganzes

Gebiet erarbeitet

2009:

Aufteilung des Plangebietes in Seehof West

(Raiffeisenbank) und Seehof Ost (Parkplatz)

Kauf des Grundstücks Nr. 445 vom Kanton

Planung Seehof Ost sistiert

2011:

Landverhandlungen Seehof Ost (Parkplatz)

geführt

2012:

Arbeit an Gestaltungsplan Seehof Ost

(Wohnungen) mit Parkgarage

2013:

Auflage Gestaltungsplan und Baugesuch

Seehof Ost

I. Hochwertiger Wohnraum für mehr Einwohner (Forts.)

Hochhäuser im Stadtwald: *

Ziel: Erwirken der Umnutzung des ehemaligen

Alcan-Areals und städtebauliche Begleitung

der privaten Neuüberbauung.

2007:

Testplanverfahren abgeschlossen

2008:

Erlass Teilzonenplan / Gestaltungsplan / Teilstrassenplan,

Urnenabstimmung über

Teilzonenplan

Einspracheverfahren

2009:

Genehmigung Teilzonenplan / Gestaltungsplan /

Teilstrassenplan durch Kanton

Baubewilligungsverfahren, Einspracheverfahren

2010:

Baubewilligung erteilt. Baubeginn 1. Etappe

(Hochhäuser Ost und Mitte)

2013:

Baubeginn 2. Etappe (Hochhaus West, nach

Wegzug Fachhochschule)

Löwengarten: *

Ziel: Erwirken der Umnutzung und städtebauliche

Begleitung der privaten Neuüberbauung.

2007:

Planungszone erlassen. Verhandlungen mit

bisheriger Eigentümerin und Bauinteressenten,

Testplanverfahren eröffnet

2008:

Testplanverfahren unterbrochen, unterschiedliche

Interessen der Beteiligten

2009:

Verhandlungen mit neuer Eigentümerin

Gestaltungswettbewerb der Eigentümerin mit

Einbezug der Stadt

2010:

Landverhandlungen betreffend Liegenschaft

Sonnenhalde. Planungszone verlängert

2011:

Projekt aus privaten Gründen sistiert

Umzonung vorbereitet

2012:

Umzonung

2013:

Arbeit am Gestaltungsplan

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


10 Stadtrat

I. Hochwertiger Wohnraum für mehr Einwohner (Forts.)

Schönbrunn: *

Ziel: Erwirken und städtebauliche Begleitung

der privaten Neuüberbauung.

2009:

Verhandlungen mit bisherigen Eigentümern

und Bauinteressenten

2010:

Baubewilligungsverfahren

2011:

Baubeginn 7 Mehrfamilienhäuser

2012:

Planung Neugestaltung Langmoosstrasse und

Schurtannenstrasse

2013:

Bezug der Mehrfamilienhäuser

Baubeginn östliche Langmoosstrasse

Curtiplatz / Signalstrasse:

Ziel: Erwirken und städtebauliche Begleitung

der Überbauung sowie Einbringen des stadteigenen

Grundstücks in privates Bauprojekt

(öffentliche Parkgarage).

2012:

Wiederaufnahme des 2008 gescheiterten Projekts,

nachdem zwischenzeitlich eine Liegenschaft

durch Investor erworben werden konnte.

2013:

Testplanung

Areal Füllemann

Ziel: Erwirken und städtebauliche Begleitung

einer Überbauung mit Wohnnutzung.

2012:

Handänderung, erstes Baugesuch zurückgezogen

2013:

Fortsetzung der privaten Planung

Quartiererneuerung / Pilotprojekt

Projet urbain: *

Ziel: Aufwertung und Erneuerung des Quartiers

zwischen westlicher Kirchstrasse und

Neustadtstrasse.

I. Hochwertiger Wohnraum für mehr Einwohner (Forts.)

2008:

Bewerbung für Pilotprojekt «projets urbains»

des Bundesamts für Raumentwicklung

2009:

Start des Hauptprojekts, Befragung und Mitwirkung

der Anwohner und Grundeigentümer

2010:

Abklärungen und Planungen betreffend öffentlicher

Raum. Liegenschaften und soziale Versorgung.

Start Frühförderkonzept. Eröffnung

Quartierbüro. 1. Quartierfest

2011:

Mitwirkungsverfahren der Anwohner und

Grundeigentümer. Massnahmen festlegen und

Finanzierung klären. Bau Neugestaltung obere

Gerenstrasse. Streetsoccer-Turnier. Bewerbung

für Anschlussprojekt «projets urbains» des

Bundesamtes für Raumentwicklung

2012:

Umsetzen von Massnahmen. Pilotprojekt

betreute Freizeitgestaltung für Kinder. Neugestaltung

Bogenstrasse und verkehrsberuhigende

Massnahmen

2013:

Start in die zweite Projektphase

Bereitstellung von zusätzlichen Gebieten

für die Überbauung: *

Ziel: Suchen und Festlegen von Gebieten für

hochwertige Neuüberbauung im Anschluss an

die laufenden Projekte.

Seit 2010:

Gespräche mit Grundeigentümern geführt; bei

kleinräumiger Parzellenstruktur schwierig, dass

sich Grundeigentümer von nebeneinander liegenden

Grundstücken im gleichen Zeitpunkt

auf die gleichen Interessen verständigen

2013:

Weiterführung der Gespräche

Spielplätze:

Ziel: Für Kinder im dicht überbauten Stadtgebiet

hochwertige Spielflächen schaffen.

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


Stadtrat

11

I. Hochwertiger Wohnraum für mehr Einwohner (Forts.)

II. Erneuerung vom See her

2009:

Start des Projekts mit Einsetzung einer Arbeitsgruppe;

Bericht zum Vorgehen

2010:

Spielplatz Arion und Kindergartenspielplatz

Neustadt neu gestaltet

2012:

Festlegen der Reihenfolge der weiteren

Neugestaltungen

2013:

Planung Spielfläche Trischliplatz

Ausgangslage Rorschachs Besonderheit ist die Lage am See.

Das öffentlich zugängliche Seeufer und das

Kornhaus sind Markenzeichen. Wird die

Seenähe spürbar gemacht, bekommt das Wohnen

im Stadtzentrum einen neuen Wert. Heute

brachliegender, veralteter Wohnraum wird

wieder interessant.

Leitsatz

Projekte

Die Erneuerung des Stadtzentrums setzt am

See an. Es wird optisch und funktional mit dem

See verbunden. Bei der Gestaltung von Freiund

Begegnungsflächen wird der Bezug zum

See erkennbar gemacht.

Hafengelände:

Ziel: Neugestaltung als stadteigenes Projekt

unter Einbezug der angrenzenden privaten

Liegenschaften (Beleuchtung).

2007:

Planung abgeschlossen

2008:

Private Mitfinanzierung des projektierten

Hafengebäudes konnte nicht zum Abschluss

gebracht werden

2009:

Neue Beleuchtung Kornhaus, Stadtkante und

SBB-Perron in Betrieb gesetzt

2010:

Entscheid, Parkplatz am Hafen bis zur

Eröffnung der Parkgarage Seehof weiter

zu betreiben

II. Erneuerung vom See her (Fortsetzung)

2011:

Auf Testbetrieb Platzrestaurant wegen Baueinsprachen

verzichtet

2012:

Planung Hafengebäude

2013:

Kreditvorlage Hafengebäude an

Urnenabstimmung

Kornhaus:

Ziel: Neue Nutzung und Umgestaltung als

stadt eigenes Projekt unter Einbezug öffentlicher

und / oder privater Nutzer / Partner.

Zukunft des bestehenden Museums klären.

2007:

Gespräche mit möglichen privaten Nutzern

geführt, ohne Ergebnis

2008:

Nutzungs- und Finanzierungskonzept teilweise

vorbereitet

2009:

Gespräche mit möglichen privaten / öffentlichen

Nutzern, ohne Ergebnis

2010:

Verhandlungen mit Ortsbürgergemeinde

bezüglich Museumsbetrieb

2011:

Planung für modularen Innenausbau

2012:

Sammlung Hatschek nach Rorschach

2013:

Kreditvorlage für erste Grundinfrastruktur an

Urnenabstimmung

Plätze und Strassen im Stadtzentrum:

Ziel: Gestaltung und Möblierung in optischer

Anlehnung an das Hafengelände, um Seenähe

spürbar zu machen; Fussgängerzone ermöglichen.

2008:

Bushof an Signalstrasse mit Kreuzung Kirchstrasse

neu gestaltet

2009:

Östliche Poststrasse / Neugasse / Ankerstrasse

neu gestaltet

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


12 Stadtrat

II. Erneuerung vom See her (Fortsetzung)

2010:

Planung Neugestaltung westliche Poststrasse

bis Trischlistrasse

2011:

Festlegen der Verkehrsführung in der Neugasse

unter Mitwirkung der Anwohner und Laden -

geschäfte. Bau Trischliplatz. Bau Neugestaltung

westliche Poststrasse bis Trischlistrasse

abgeschlossen

2012:

Genehmigung der neuen Verkehrsführung

durch Kantonspolizei

2013:

Planung Neugestaltung Bereich Promenadenstrasse

/ Wachsbleichestrasse beim Bahnhofslift

III. Erreichbarkeit und Verkehrsachsen

Ausgangslage Die langen Zufahrtswege zur Autobahn belasten

Siedlungsgebiete und machen Rorschach

schwer erreichbar. Der Durchgangsverkehr auf

der Hauptstrasse beansprucht Flächen, die für

Wohnen, Einkaufen und Freizeit besonders

attraktiv sind. Die SBB-Linie nach St. Gallen

mit den häufig geschlossenen Barrieren trennt

den oberen und den unteren Stadtteil.

Leitsatz

Die Durchgangsachsen von Strasse und

Schiene werden neu festgelegt und so gestaltet,

dass sie städtebaulich überzeugen, das Umfeld

möglichst schonen und die gute Erreichbarkeit

des Stadtgebietes sicherstellen.

Projekte Autobahnanschluss A1: *

Ziel: Erwirken des zusätzlichen Autobahnanschlusses

in Zusammenarbeit mit Kanton und

Nachbargemeinden.

2007:

Zweckmässigkeitsbeurteilung zusammen mit

Kanton, Goldach und Rorschacherberg abgeschlossen

2008:

Kredit für Vorstudien im kantonalen 15. Strassenbauprogramm

eingestellt

III. Erreichbarkeit und Verkehrsachsen (Fortsetzung)

2009:

Koordination mit Bund, Beginn Projektierung

2010:

Planungsauftrag für Auflageprojekt durch

Kanton erteilt

2011:

Planungsauftrag flankierende Massnahmen

mit Kanton, Goldach und Rorschacherberg

erteilt

2012:

Planung der flankierenden Massnahmen,

Anmeldung im Strassenbauprogramm

2013:

Öffentliche Auflage

Verlegung der Durchgangsachse: *

Ziel: Verlegen und Gestalten der Durchgangsachse

des Strassenverkehrs gemäss Ergebnis

der Netzstrategie und unter Einbezug der SBB-

Linie nach St. Gallen.

2008:

Absichtserklärung mit Kanton und SBB unterzeichnet.

Kredit für Vorstudien im kantonalen

15. Strassenbauprogramm eingestellt

2009:

Start des Projekts mit städtebaulicher Vorstudie

2010:

Planungsauftrag für Machbarkeitsstudie durch

Kanton erteilt

2011:

Technische Machbarkeitsstudie erstellt, Planungsauftrag

für Zweckmässigkeitsbeurteilung

durch Kanton erteilt

2012:

Zweckmässigkeitsbeurteilung und Anmeldung

im Strassenbauprogramm

2013:

Zusatzbericht zur Zweckmässigkeitsbeurteilung

Gestaltung der Hauptstrasse: *

Ziel: Gestaltung der Hauptstrasse zur Beruhigung

des Durchgangsverkehrs als Sofortmassnahme

bereits vor der späteren Verlegung der

Durchgangsachse.

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


Stadtrat

13

III. Erreichbarkeit und Verkehrsachsen (Fortsetzung)

2007:

Konzeptionelle Vorarbeiten abgeschlossen

2008:

Planung durch Kanton unter Einbezug der

Stadt weitergeführt, Kredit im kantonalen

15. Strassenbauprogramm eingestellt

2009:

Vorprojekt abgeschlossen

2010 / 2011:

Bereinigung Vorprojekt, Auflageprojekt erstellt

2012:

Urnenabstimmung

2013:

Öffentliche Auflage, Landerwerb und

Baubeginn

Gestaltung von Quartierstrassen:

Ziel: Gestaltung der örtlichen Strassen zur

Beruhigung des Durchgangsverkehrs in Quartieren

und zur optischen Verbesserung des

öffentlichen Raumes.

2009:

Neugestaltung untere Reitbahnstrasse

2010:

Neugestaltung Gäbris-, Falknis- und

Greinastrasse

2011:

Neugestaltung obere Gerenstrasse

2012:

Neugestaltung obere Bogenstrasse und

Mühletobelstrasse

2013:

Neugestaltung östliche Langmoosstrasse

Erweiterung Stadtbahnhof: *

Ziel: Ausbau der Haltekante zu einem vollwertigen

Bahnhof mit zwei Perrons und Fussgängerunterführung

2012:

Projektstart durch SBB mit Kanton und Stadt

Erwerb einer zusätzlichen Liegenschaft

Einbringung des Projekts in Agglo-Programm

des Bundes. Studie über technische Machbarkeit

einer Strassenunterführung eingeholt

III. Erreichbarkeit und Verkehrsachsen (Fortsetzung)

2013:

Planung von SBB, Kanton und Stadt

Seebus: *

Ziel: Regionaler Bus zusammen mit Goldach

und Rorschacherberg sowie Gestaltung der

Schnitt stellen des öffentlichen Verkehrs (Busbahnhof,

Umsteigen Bus / Bahn, Haltestellen

Bus).

2007:

Öffentliche Ausschreibung durch Kanton

2008:

Kreditbeschluss von Goldach, Rorschach und

Rorschacherberg. Beginn des Versuchsbetriebs

2009:

Städtebauliche Vorstudie Bäumlistorkel zu

Handen Kernumfahrung und Stadtentwicklungskonzept

2010:

Linienanpassung. Versuchsbetrieb zusammen

mit Kanton, Goldach und Rorschacherberg bis

Dezember 2013 verlängert (Einführung neues

S-Bahn-Konzept)

2013:

Entscheid über definitive Einführung

IV. Einkauf, Dienstleistungen und Arbeitsplätze

Ausgangslage Zu einer funktionierenden Kleinstadt gehören

auch Arbeitsplätze für ihre Einwohner. Rorschach

steht im direkten Wettbewerb mit

St. Gallen und Arbon sowie den Einkaufszentren

St. Margrethen bis St. Gallen West. Grossverteiler

und bekannte Ladenketten mit einer

Warenvielfalt, die deutlich über die Kernregion

mit 25’000 Einwohnern hinaus Anziehungskraft

hat, sind als Frequenzbringer auch für die

lokalen Detailgeschäfte wichtig.

Leitsatz

Die Rahmenbedingungen für Dienstleister,

Detailhandel und Gewerbe werden so verbessert,

dass Rorschach die wirtschaftliche Funktion

als regionales Versorgungszentrum

zurückgewinnt.

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


14 Stadtrat

IV. Einkauf, Dienstleistungen und Arbeitsplätze (Fortsetzung)

Projekte

Seeufer vom Hauptbahnhof bis zum

Schlachthof: *

Ziel: Als Stadt und Grundeigentümerin zusammen

mit SBB (ebenfalls Grundeigentümerin)

die ehemaligen Industriebauten rückbauen

und das Gelände für neue Nutzungen verfügbar

machen.

2008:

Entscheid, westliches Teilgebiet für Ansiedelung

Würth zur Verfügung zu stellen

Testplanverfahren ergänzt (Rahmenplan 08)

2010:

Entscheid, östliches Teilgebiet teilweise für

Hotelnutzung zur Verfügung zu stellen

2011:

Arealentwicklung mit SBB und Rorschacherberg

2012 / 2013:

Landverhandlungen zusammen mit den SBB,

voraussichtlich auf dem Weg eines Investorenwettbewerbs

(Hotelnutzung und Wohnen); für

Erlass der Planungsinstrumente ist Rorschacherberg

zuständig; Rorschach parzelliert

Fläche für Seeuferweg aus

Projekte Ansiedelung Würth: *

Ziel: Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze

schaffen.

2008:

Verhandlungen über Ansiedelung abgeschlossen.

Grundstückkaufvertrag unterzeichnet

2009:

Urnenabstimmung über Landverkauf Architekturwettbewerb

von Würth unter Einbezug der

Stadt. Arbeit an Teilzonenplan und Gestaltung

2010:

Erlass Teilzonenplan / Gestaltungsplan,

Einspracheverfahren

Genehmigung Teilzonenplan / Gestaltungsplan

durch Kanton

Baubewilligung erteilt und Baubeginn

2013:

Abschluss Gestaltung Seepromenade mit

Würth und SBB

IV. Einkauf, Dienstleistungen und Arbeitsplätze (Fortsetzung)

Überbauung Trischliplatz / Migros: *

Ziel: Erwirken der grösseren Anziehungskraft

eines Grossverteilers als Frequenzbringer Bau

einer öffentlichen Parkgarage sowie städtebauliche

Begleitung der privaten Neuüberbauung.

2007:

Studienwettbewerb der Migros unter Einbezug

der Stadt

2008:

Erlass Teilzonenplan / Gestaltungsplan / Teilstrassenplan.

Einspracheverfahren. Verhandlungen

betreffend Land und Parkgarage

2009:

Genehmigung Teilzonenplan / Gestaltungsplan /

Teilstrassenplan durch Kanton. Baubewilligungsverfahren.

Einspracheverfahren. Verhandlungen

betreffend Land und Parkgarage

mit neuer Eigentümerin. Urnenabstimmung

über Parkgarage

2010:

Landverkauf an Credit Suisse Asset Management

Kauf Miteigentumsanteil öffentliche Parkgarage

Baubeginn, Überwachung Bau der Parkgarage

2011:

Bezug öffentliche Parkgarage im November,

Platzgestaltung

2013:

Abschluss Platzgestaltung zusammen mit

Neubau Liegenschaft Kronenstrasse 4

Kronenstrasse 4 / Hauptstrasse 89:

Ziel: Erwirken und städtebauliche Begleitung

einer Überbauung des südlichen Teils der Liegenschaft.

Verkauf der Liegenschaft.

2011:

Erwerb der Liegenschaft Gross und Beginn von

Verkaufsverhandlungen

2012:

Auflage Gestaltungsplan, Einspracheverfahren

2013:

Abschluss der Landverhandlungen, Baugesuch,

Baubeginn

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


Stadtrat

15

IV. Einkauf, Dienstleistungen und Arbeitsplätze (Fortsetzung)

Besucherfrequenz erhöhen: *

Ziel: Erwirken der Angebotserweiterung eines

weiteren Grossverteilers und / oder des Zuzugs

von mindestens einer weiteren Ladenkette als

Frequenzbringer für die örtlichen Ladengeschäfte.

Bessere Rahmenbedingungen für

Ladengeschäfte und Dienstleister.

2007:

Gespräche mit möglichen Interessenten

geführt. Neubau Migros erweist sich als

Schlüsselprojekt für Standortbeurteilung durch

AuswärtigeI

2009:

Gespräche mit möglichen Interessenten, erste

Interessenbekundung

2010:

Gespräche mit Coop über zusätzlichen Landerwerb,

Gespräche mit Grundeigentümern

2012:

Gespräche mit Interessenten für 2 Neuüberbauungen

im Zentrum

2013:

Fortsetzung der Gespräche mit Bauinteressenten

im Zentrum

Raiffeisenbank:

Ziel: Örtliches Angebot an Banken als wichtige

Dienstleister für ein Versorgungszentrum

erweitern.

2006:

Gespräche mit Raiffeisenbank

2007:

Studien für Neugestaltung Rathausplatz

eingeholt

Testplanverfahren für ganzes Gebiet

Seehof / Rathausplatz abgeschlossen

2008:

Grundlagen für Gestaltungsplan über ganzes

Gebiet erarbeitet

2009:

Aufteilung des Plangebietes in Seehof West

(Raiff eisenbank) und Seehof Ost (Parkplatz)

Erlass des Gestaltungsplans Seehof West.

Einsprache verfahren

IV. Einkauf, Dienstleistungen und Arbeitsplätze (Fortsetzung)

2010:

Genehmigung des Gestaltungsplans durch

Kanton. Baubewilligungsverfahren

2011:

Baubewilligung erteilt. Landverkauf an

Raiffeisenbank. Baubeginn Seehof West

2013:

Eröffnung Raiffeisenbank am Rathausplatz

Öffentliche Parkgaragen:

Ziel: Erstellen von minimal 3 öffentlichen Parkgaragen

inkl. Parkleitsystem zusammen mit

privaten Bauträgern, damit Dienstleister und

Detailgeschäfte erreichbar sind und Suchverkehr

verringert wird. Anpassen des bisherigen

Parkplatzkonzepts.

2007:

Verhandlungen im Rahmen der Projekte

Trischliplatz, Seehof / Rathausplatz und Signalstrasse

/ Curtiplatz. Variantenstudie zu Finanzierungsmodellen

eingeholt

2008:

Verhandlungen teilweise verzögert, weil Bauprojekte

noch nicht spruchreif

2009:

Urnenabstimmung über Parkgarage Trischliplatz

2010:

Studie zu Parkleitsystem und Parkierung

eingeholt

2011:

Bezug Parkgarage Trischliplatz

Öffentliche Vernehmlassung zu Parkierungskonzept

und Erlass Parkplatzreglement

Grundsatzentscheid über Parkgarage Seehof

(privat)

2012:

Erstellung von Schrankenanlagen auf grösseren

Parkplätzen

2013:

Erstellen dynamisches Parkleitsystem

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


16 Stadtrat

IV. Einkauf, Dienstleistungen und Arbeitsplätze (Fortsetzung)

V. Ortsplanung

Grundstücke für örtliche Unternehmen: *

Ziel: Erhalt von bestehenden Arbeitsplätzen in

Rorschach durch Mitwirkung bei der Landbeschaffung

für die Entwicklung von örtlichen

Unternehmen.

2010:

Gespräche mit Unternehmen, die wegen

zusätzlichem Raumbedarf vor Standortentscheid

stehen. Gespräche mit Grundeigentümern

und Verhandlungen über stadteigene

Grundstücke im Hinblick auf den dringenden

Landbedarf der Regatron AG

2011 / 2012:

Mitwirken beim Teilzonenplan / Gestaltungsplan

für neuen Standort der Regatron AG

Suche nach verfügbaren Grundstücken für örtliche

Unternehmen, die vergrössern wollen.

Kauf der Liegenschaft Pestalozzistrasse / Wiesentalstrasse

2013:

Landverkauf an Regatron AG, Grenzbereinigung

Rorschacherberg, Gestaltungplan

Ausgangslage Um die Trendwende der Stadtentwicklung zu

beschleunigen, förderte der Stadtrat zuerst Projekte

dort, wo eine rasche Umsetzung möglich

war. Die in einzelnen Beschlüssen festgehaltenen

Stossrichtungen sind nun formell zusammenzuführen.

Soweit erforderlich, sind die

Ortsplanungsinstrumente aus den 1990er Jahren

anzupassen.

Leitsatz

Die Überarbeitung der Richt- und Ortsplanung

schafft Planungssicherheit für Private und die

Stadt im Hinblick auf künftige Projekte.

V. Ortsplanung (Fortsetzung)

2009:

Auftrag an Raumplaner und Einsetzung einer

Arbeitsgruppe

2010:

Erster Bericht der Arbeitsgruppe mit möglichen

Entwicklungsschwerpunkten

2011:

Entwurf des Stadtentwicklungskonzepts

2012:

Ergänzen des Entwurfs unter Einbezug neuer

Projekte. Seeuferkonzept mit Goldach,

Rorschacherberg und Kanton

2013:

Öffentliche Vernehmlassung zum Stadtentwicklungskonzept,

Übernahme der Ergebnisse

in die Ortsplanung mit Referendumsvorlage

Konzept für Freiflächen, Grünflächen und

Bäume:

Ziel: Im dicht überbauten Stadtgebiet werden

Räume festgelegt, die der Erholung dienen

und / oder auf denen der Bestand an Pflanzungen

zu sichern ist. Im Sinne eines ganzheitlichen

Ansatzes werden die Interessen der

Bevölkerung, der Anwohner und des Naturschutzes

berücksichtigt.

2010:

Erster Bericht der Arbeitsgruppe über mögliche

Stossrichtungen

2011:

Entwurf des Konzepts der Arbeitsgruppe

2013:

Öffentliche Vernehmlassung zusammen mit

Stadtentwicklungskonzept, Übernahme der

Ergebnisse in die Ortsplanung

Projekte Stadtentwicklungskonzept 2010:

Ziel: Die verschiedenen privaten und öffentlichen

Vorhaben formell koordinieren und

Stossrichtungen für die künftige Entwicklung

aufzeigen (Abstimmung Siedlung / Verkehr).

Grundlagen für die Anpassung von Richtplan

und Zonenplan erarbeiten.

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


Stadtrat

17

VI. Attraktives Stadtleben, Freizeit, Kultur und Sport

Ausgangslage Rorschach verfügt über ein beachtliches kleinstädtisches

Kultur- und Freizeitangebot. Dieses

hat direkten Bezug zur Attraktivität des Stadtlebens.

Es fehlt die Vernetzung.

Leitsatz

Projekte

Rorschach versteht sich als offene Stadt auf der

Grundlage der schweizerischen Werteordnung;

Migranten leisten ihren Beitrag zur Identität.

Bevölkerungsgruppen werden zusammengeführt.

Kultur- und Freizeitevents werden vernetzt

und als Gesamtangebot kommuniziert;

dieses steht in Ergänzung zu St. Gallen und

Bregenz.

Öffentliche Sicherheit:

Ziel: Rorschach für Einwohner und Besucher

als sichere Stadt positionieren. Die Sicherheit

insbesondere im öffentlichen Raum wird konsequent

durchgesetzt.

2009:

Gespräche mit Goldach und Rorschacherberg

über regionales Vorgehen

2010:

Erlass Sicherheitsreglement (unbenütztes

Referendum)

2011:

Einbezug des Sicherheitsdienstes in Kontrolle

des ruhenden Verkehrs

2012:

Erste öffentliche Videoüberwachung beim Personenlift

Hauptbahnhof

2013:

Öffentliche Videoüberwachung bei Parkplätzen,

falls es die Sicherheit von Personen und

Anlagen erfordert

VI. Attraktives Stadtleben, Freizeit, Kultur und Sport (Forts.)

2011:

Vorschlag der Arbeitsgruppe Stadtentwicklungskonzept

2013:

Öffentliche Vernehmlassung zusammen mit

Stadtentwicklungskonzept, Übernahme der

Ergebnisse in Ortsplanung

Strandbad:

Ziel: Erneuerungsbedarf des Strandbades

erkennen und die Anlage auf einen zeitgemässen

Stand bringen.

2010:

Feststellen des Unterhalts- und Erneuerungsbedarfs

zusammen mit der Genossenschaft

Strandbadfreunde

2011:

Bau des Parkplatzes vor dem Strandbad (Ersatz

des bisherigen Parkplatzes beim Kleinboothafen;

finanziert aus Landverkauf an Würth)

2012:

Studie über Sanierungsbedarf mit Kostenschätzung

eingeholt. Landumlegung mit SBB wegen

Hotelprojekt verzögert, deshalb Planung der

Minigolfanlage sistiert (Ersatz für heutige

Anlage; zumindest teilweise finanziert aus

Landverkauf an Würth)

2013:

Landumlegung mit SBB. Planung der Minigolfanlage.

Planung der etappenweisen Sanierung

des Strandbades

V

Ausgangszone:

Ziel: Erarbeiten von Grundsätzen für verlängerte

Öffnung von Gastwirtschaften, vorzugsweise

durch festlegen einer Ausgangszone.

Ausserhalb dieser Zone können sich Anwohner

darauf verlassen, dass keine generelle Verlängerung

bewilligt wird.

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


18 Stadtrat

VII. Bürgernaher Service public

Ausgangslage Einwohner und Auswärtige messen die Stadt

an der Zuverlässigkeit der Verwaltung. Kostenbewusstsein

und Konzentration auf das

Wesentliche bewirken Optimierungen im

Stadthaushalt. Niedrige Betriebskosten schaffen

Handlungsspielraum für Investitionen.

Leitsatz

Die Verwaltung konzentriert sich auf ihre Kernaufgaben.

Diese erfüllt sie kompetent und kundenfreundlich.

Investitionen werden an ihrer

Wirkung für die Stadtentwicklung gemessen.

Projekte Feuerwehr: *

Ziel: Prüfen, ob sich durch die Zusammenlegung

der Feuerwehren von Rorschach, Goldach

und Rorschacherberg bei gleicher Sicherheit

Kosten und Organisation optimieren lassen.

VII. Bürgernaher Service public (Fortsetzung)

VIII. Schule und Bildung

Glasfasernetz:

Ziel: Schaffung eines Glasfasernetzes in der

Stadt Rorschach in Absprache mit den umliegenden

Gemeinden.

2012:

Einsetzen einer Arbeitsgruppe zusammen mit

Goldach und Thal

2013:

Grundlagenarbeit für Strategieentscheid

Die Zielsetzungen des Schulrats für den Bereich Schule und

Bildung sind separat festgehalten.

2010:

Einsetzen einer Arbeitsgruppe zusammen mit

Kanton, Goldach und Rorschacherberg

2011:

Projekt ohne Zusammenlegung beendet

2012:

Neues Projekt zur Zusammenlegung der

Feuerwehren Rorschacherberg und Rorschach

2013:

Start der zusammengelegten Feuerwehr

Rorschach / Rorschacherberg

Technische Betriebe: *

Ziel: Prüfen, ob sich durch eine (neue) regionale

Betreibergesellschaft die Versorgung mit

Elektrizität, Wasser, Gas etc. bei gleicher

Sicherheit Kosten und Organisation optimieren

lassen.

2011:

Einsetzen einer Arbeitsgruppe zusammen mit

Goldach, Thal, Rheineck und St. Margrethen

(offen für weitere Gemeinden)

2012 / 2013:

Grundlagenarbeit für Entscheid über

Regionalwerk

* Einzelne Projektschritte sind von externen Entscheiden abhängig.


Stadtrat

19

Personelles

Mutationen 2011 2012

Eintritte 8 10

Austritte (inkl. Pensionierungen) 9 7

Beschäftigte (Voll- und Teilzeitpensen)

Kernverwaltung 37 37

(ohne Lehrer und Schulhauswarte)

Altersheim 65 69

Stadtgärtnerei 15 19

Technische Betriebe 13 14

Werkhof 9 11

Lehrlinge

Fachangestellte Gesundheit 5 5

Fachmann /-frau Betriebsunterhalt EFZ - Hausdienst 2 1

Floristin 2 2

Kauffrau / Kaufmann 8 8

Koch 1 1

Netzelektriker 2 1

Zierpflanzen-Gärtner / Gärtnerin 2 2

Prüfungserfolg

Die Lehren erfolgreich abgeschlossen haben:

Büchi Julia, Heiden

Dudli Philipp, Gossau

Kuc Haris, Rorschach

Morina Xhemile, St. Gallen

Obernosterer Stephanie, Goldach

Radisavljevic Marina, Goldach

Rüttimann Svenja, Rorschach

Uzgur Cennet, Rorschach

Zierpflanzengärtnerin

Kaufmann

Netzelektriker

Hauswirtschaftspraktikerin EBA

Floristin

Fachfrau Gesundheit EFZ

Kauffrau

Kauffrau

Der Stadtrat gratuliert allen jungen Berufsleuten zum Prüfungserfolg, dankt ihnen

für ihr Engagement bei der Stadt Rorschach und wünscht ihnen auf dem weiteren

Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

Dienstjubiläen

10 Jahre

Adolphs Frank, Werkhof

Avdic-Pilica Sanija, Schule

Bentivoglio Fabrizio, Soziale Dienste

Gübeli Patrick, Altersheim

Knecht Fridolin, Stadtkanzlei

Teke-Terzi Fadime, Altersheim

Wagner Birgit, Altersheim

Weibel Jolanda, Stadtgärtnerei

20 Jahre

Imhof Margrit, Altersheim

Loepfe Eugen, Stadtkanzlei

Oesch Ivo, Betreibungsamt

Rasic-Stepan Zeljka, Altersheim

Soares Gomez Da Cruz Isabel Maria,

Altersheim

Städler Ernst, Technische Betriebe

30 Jahre

Hochreutener Roland, Werkhof

40 Jahre

Bucher Josef, Technische Betriebe

Der Stadtrat dankt den ausgetretenen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

die geleisteten Dienste und den Jubilarinnen

und Jubilaren recht herzlich für

die Treue.

Pensionierungen

Wehrli Guido

Hauswart Schulanlage Mariaberg

1. Dezember 1989 bis 31. Januar 2011

Leiter Hauswarte Schulanlagen

1. Februar 2011 bis 31. März 2012

Pfändler Klaus

Hauswart Sekundarschule

1. Oktober 1983 bis 30. Juni 2012

Der Stadtrat dankt Guido Wehrli und Klaus Pfändler aufrichtig für die Treue zum

Arbeitsplatz und ihr Engagement und wünscht ihnen für den neuen Lebensabschnitt

alle Gute, insbesondere gute Gesundheit.


20

Stadtrat

Finanzielles

Ziel 2012 knapp erreicht – 2013 wird wegen Lastenverschiebungen vom Kanton hart

Die Rechnung 2012 der Stadt Rorschach schliesst mit einem Ausgabenüberschuss

von Fr. 40’856.– ab. Damit wurde das Ziel, den von der Bürgerversammlung mit

dem Voranschlag genehmigten Ausgabenüberschuss von Fr. 1’675’800.– im Laufe

des Jahres gegen Null zu bringen, weitgehend erreicht. Mit den Lastenverschiebungen

des Kantons auf die Gemeinden steht Rorschach finanziell aber ein hartes Jahr

2013 bevor. Eine Steuererhöhung lässt sich nur mit ausserordentlichen Massnahmen

verhindern.

Parallel zur angelaufenen Stadtentwicklung

hat sich die Finanzlage der

Stadt seit 2004 stetig verbessert. Das

gilt auch für das Jahr 2012 mit der vierten

Steuerfuss-Senkung in Folge.

Vorgaben für 2012

Der Stadtrat hatte für 2012 einen

Voranschlag mit einem Ausgabenüberschuss

von Fr. 1’675’800.– vorgelegt.

Weil er davon ausgegangen war,

dass beim Aufwand und beim Ertrag

Verbesserungen möglich sind, hatte

er eine Senkung des Steuerfusses auf

149 Prozent beantragt. Die Bürgerversammlung

genehmigte die Anträge.

Die erwarteten Verbesserungen konnten

vor allem beim Aufwand erwirkt

werden.

Aufgeschobene Grundstückgeschäfte

Weil in Aussicht stehende Grundstückgeschäfte

im Rahmen der Stadtentwicklung

im Jahr 2012 aus Gründen,

die der Stadtrat nicht steuern kann,

noch nicht zum Abschluss kamen,

wurde das Budgetziel bei den Handänderungssteuern

nicht erreicht

(- Fr. 246’000.–), beim Anteil an

Grundstückgewinnsteuern jedoch

trotzdem übertroffen (+ Fr. 566’000.–).

Diese Steuerarten bleiben wichtig.

Steuern von juristischen Personen

Der Anteil an Steuern von juristischen

Personen lag im Jahr 2012 um

Fr. 110’000.– über dem Budget und

belief sich auf Fr. 1.76 Mio. Aufgrund

von Ansiedelungen wird diese Steuerart

für die Stadtrechnung noch wichtiger

als bisher.

Steuern von natürlichen Personen

Der für 2012 auf einem Steuerfuss

von 149 Prozent (-3) budgetierte Ertrag

der Einkommens- und Vermögenssteuern

von Fr. 19’122’900.– wurde

deutlich verfehlt (- Fr. 839’000.–). Ein

Grund liegt darin, dass neu erstellte

Wohnungen im Jahr 2012 noch nicht

bezugsbereit waren und deshalb weniger

neue Einwohner zuzogen als für

letztes Jahr erwartet wurde. Zudem

fallen Nachzahlungen für frühere

Jahre immer mehr weg, nachdem

auf die jährliche Steuerveranlagung

umgestellt wurde. Hingegen nehmen

die Rückzahlungen zu, weil provisorische

Rechnungen zu hoch waren.

2012 mussten deshalb Fr. 1.107 Mio.

zurückbezahlt werden. Leicht abgenommen

haben Quellen- und Grenzgängersteuern.

Abgeschrieben werden

mussten Fr. 449’000.– nicht einbringliche

Steuern (Vorjahr Fr. 454’000.–).

Die Steuerkraft pro Einwohner liegt in

Rorschach immer noch unter dem kantonalen

Durchschnitt.

Kantonaler Finanzausgleich

Ressourcenausgleich erhalten Gemeinden,

deren technische Steuerkraft tiefer

ist als der kantonale Durchschnitt

(Art. 5 ff. Finanzausgleichsgesetz;

sGS 813.1). Der Ausgleichsbetrag

wird jährlich im Voraus fest bestimmt.

Im Jahr 2012 erhielt Rorschach

Fr. 4’437’100.–. Das sind Fr. 150’500.–

weniger als im Vorjahr.

Partiellen Steuerfussausgleich erhalten

jene zwei Drittel der St. Galler Gemein-


Stadtrat

21

den, die die höchsten Steuerfüsse erheben

(Art. 31 ff. Finanzausgleichsgesetz).

Der Ausgleichsbetrag wird jährlich im

Voraus vorläufig bestimmt. Für 2012

erhielt Rorschach Fr. 1’614’038.–

zugesprochen.

Ausgabendisziplin

Bei der Umsetzung des von der Bürgerversammlung

genehmigten Voranschlages

wird jede Position nochmals

auf ihre Notwendigkeit überprüft.

Nach Sachgruppen haben Stadtrat und

Verwaltung im Jahr 2012 im Wesentlichen

folgende Besserstellungen erwirkt

(gerundet):

weniger Personalaufwand:

Der Personalaufwand 2012 liegt um

Fr. 449’500.– unter dem Voranschlag.

Die Einsparungen stammen vor allem

aus den Lohnnebenkosten über alle

Gliederungen und aus dem Zuwarten

von Stellenbesetzungen;

weniger Sachaufwand:

Der Sachaufwand 2012 liegt um

Fr. 674’400.– unter dem Voranschlag.

Die Einsparungen kamen vor allem

zustande, weil jede Ausgabe vor der

Auslösung strikt auf ihre Notwendigkeit

überprüft wird;

weniger Passivzinsen:

Der Aufwand für Passivzinsen 2012

liegt um Fr. 280’000.– unter dem

Voranschlag. Der Grund liegt in der

günstigen Zinssituation und im Abbau

der Verschuldung.

Minderaufwand der Schule

Der Nettoaufwand der Schule

2012 liegt mit Fr. 15.78 Mio. um

Fr. 253’600.– unter dem Voranschlag.

Damit hat die Schule neuerlich zum

guten Gesamtergebnis beigetragen.

Verschuldung abgebaut

Im Jahr 2012 konnte die Nettoverschuldung

um weitere Fr. 86’800.– abgebaut

werden. Sie beträgt jetzt 7.98 Mio.

Franken. Die Verschuldung pro Einwohner

liegt unter dem kantonalen

Durchschnitt. Seit dem Jahr 2002 wurde

die Nettoverschuldung um 24.27 Mio.

Franken abgebaut. Das gibt Handlungsfreiheit

für künftige Investitionen.

Deckung des Ausgabenüberschusses

Der Stadtrat beantragt, den Ausgabenüberschuss

der Rechnung 2012 von

Fr. 40’856.11 mit einem Eigenkapitalbezug

zu decken, wie dies das Gemeindegesetz

vorgibt.

Vorfinanzierungen

Mit den letzten 4 Rechnungsabschlüssen

konnten Reserven für Vorfinanzierungen

von 5.3 Mio. Franken gebildet

werden. 2012 besteht diese Möglichkeit

nicht.

Voranschlag 2013

Der Voranschlag 2013 hebt sich deutlich

von der Rechnung 2012 ab. Grund

dafür sind Lastenverschiebungen vom

Kanton auf die Gemeinden.

Neue finanzielle Lasten

Das Kantonsparlament hatte im Jahr

2012 ein weiteres Sparprogramm

beschlossen, um den Haushalt des

Kantons St. Gallen zu entlasten. Dabei

wurden zum Teil finanzielle Lasten einfach

auf die Gemeinden verschoben.

Rorschach ist davon besonders betroffen,

weil die Lastenverschiebungen

exakt jene Bereiche betreffen, die hier

mehr als in anderen Gemeinden voll

durchschlagen.

Weniger Finanzausgleich

Rorschach erhält ab 2013 massiv

weniger Finanzausgleich als bisher.

Der Ressourcenausgleich beträgt

noch Fr. 3’982’000.–, das sind

Fr. 455’100.– weniger als 2012.

Der partielle Steuerfussausgleich


22 Stadtrat

beträgt noch Fr. 521’000.–, das sind

Fr. 1’093’038.– weniger als 2012. Insgesamt

ergibt sich unter diesem Titel eine

Schlechterstellung um Fr. 1’548’138.–

gegenüber der Rechnung 2012.

Folgen von neuen Verteilschlüsseln

Die Änderung von Kostenteilern zu Lasten

der Gemeinden führt im Voranschlag

2013 zu Mehrkosten von Fr. 1’089’174.–

(vgl. separate Aufstellung).

Höhere Sozialkosten

Aufgrund der Zusammensetzung der

Bevölkerung erhöht sich der Beitrag

von Rorschach an die neue regionale

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

(KES) um Fr. 110’000.– auf

Fr. 373’000.–. Bei der finanziellen

Sozialhilfe sind Mehrausgaben von

Fr. 191’600.– gegenüber 2012 zu

erwarten, insbesondere wegen

der Kürzung der Bezugsdauer bei

der Arbeitslosenversicherung. Für

die finanzielle Sozialhilfe sind

Fr. 2’050’000.– budgetiert.

Ausserordentliche Lage

Nachdem sich die Finanzlage der Stadt

Rorschach durch eigene Anstrengungen

in den letzten Jahren stetig verbessert

hat, bewirken die Lastenverschiebungen

des Kantons von 2.63 Mio. Franken

sowie die höheren Sozialkosten von

rund 300’000 Franken für den Voranschlag

2013 kurzfristig eine ausserordentliche

Lage.

Zur Finanzierung der neuen, von der

Stadt nicht steuerbaren Mehrkosten von

fast 3 Mio. Franken stehen nur zwei

Wege offen: entweder eine massive

Steuererhöhung oder eine ausserordentliche

Finanzierung.

Der Stadtrat erwartet, dass mit der Fertigstellung

und dem Bezug von mindestens

120 neuen Wohnungen sowie mit

der Ansiedelung von Unternehmen sich

der Steuerertrag im Jahr 2013 insgesamt

erhöhen wird. Zudem stehen grössere

Handänderungen von Grundstücken im

Rahmen der Stadtentwicklung bevor.

Um Auswärtige nicht mit einer Steuererhöhung

vom Zuzug nach Rorschach

abzuhalten und an die umliegenden

Gemeinden zu verlieren, beantragt der

Stadtrat, die Finanzierungslücke im Voranschlag

mit einer ausserordentlichen

Finanzierung zu decken, die allerdings

einmalig bleiben muss.

Der Stadtrat beantragt mit dem Voranschlag

2013 eine um 300’000 Franken

erhöhte Ablieferung der Technischen

Betriebe. Zudem beantragt er einen

Bezug von 1.2 Mio. Franken aus der

Reserve der Spezialfinanzierung

Deponie. Diese Reserve belief sich

am 31. Dezember 2012 auf

Fr. 18’046’240.70; aufgrund der laufend

erhobenen Kenntnisse über den Zustand

der stillgelegten Deponien ist davon

auszugehen, dass der Reservebetrag

massiv über dem Risikobetrag liegt, der

für allfällige spätere Nachbehandlungen

und / oder Sanierung der Deponien aufgewendet

werden muss.

Zur Deckung der Finanzierungslücke

steht zudem das Eigenkapital zur Verfügung,

das sich am 31. Dezember 2012

auf Fr. 2’422’492.– belief.

Konto-Nr. Kontobezeichnung Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Fr.

Fr.

12199.3528 Beitrag für Sonderschulungskosten (neu 2/3) 822’738.00 1’244’000.00

1410.3610 Kostenanteil Pflegefinanzierung 405’753.00 840’000.00

1420.3652 Beitrag an Spitex / Krankenpflegeverein 168’359.00 210’000.00

1530.3520 Beitrag an Regionale Suchtberatungsstelle 39’135.00 77’000.00

1540.3653 Beitrag an Kinderschutzzentrum 24’432.00 35’000.00

1650.3614 Beitrag Verbindungen ab Rorschach 601’809.00 745’400.00

1910.4440 Ressourcenausgleich 4’437’100.00 3’982’000.00

1911.4440 Ausgleichsbeitrag partieller Steuerfussausgleich 1’614’038.00 521’100.00


Stadtrat

23

Aufträge früherer Bürgerversammlungen

Spiel- und Begegnungsplatz Trischli

Die Bürgerversammlung vom 27. März

2012 beauftragte den Stadtrat, auf die

nächste Bürgerversammlung Bericht

und Antrag betreffend den Ersatz des

früheren Spielplatzes im ehemaligen

«Migrospärkli» zu erstatten. In mehreren

Wortmeldungen war kritisiert worden,

dass der Trischliplatz in der Form, wie

er im November 2011 erstellt worden

war, seine Funktion als Spiel- und Begegnungsplatz

im Zentrum nicht erfüllt.

Im Sinne einer Sofortmassnahme liess

der Stadtrat nach der Bürgerversammlung

Sitzbänke aufstellen. Die weitere

Gestaltung des Trischliplatzes hängt

mit der Überbauung der Liegenschaft

Kronenstrasse 4 zusammen. Der Gestaltungsplan

lag vom 27. Juni 2012 bis zum

26. Juli 2012 öffentlich auf. Dagegen

war eine Einsprache eingegangen.

Nach mehrmaligen Verhandlungen

mit den Beteiligten trat der Stadtrat mit

Beschluss vom 22. Januar 2013 auf die

Einsprache nicht ein. Der Einsprecher

zog den Entscheid nicht weiter. Am

19. Februar 2013 leitete der Stadtrat

den Gestaltungsplan an das kantonale

Baudepartement zur oberbehördlichen

Genehmigung weiter. Die Bekleidungshaus

Weber AG reichte das Baugesuch

bereits ein. Erfolgt keine Einsprache

gegen das Baugesuch, wird mit den Bauarbeiten

voraussichtlich noch im Jahre

2013 begonnen.

Aufgrund der kleinen Grundstücksfläche

wird die Baustelle einen Teil des Trischliplatzes

beanspruchen. Zudem wird der

Notausgang in das neue Gebäude verlegt.

Deshalb wurde mit dem Deckbelag

zugewartet. Die definitive Gestaltung

des Trischliplatzes erfolgt zeitlich auf die

Eröffnung des neuen Geschäftshauses.

Im Rahmen des Projekts wird der Stadtrat

im partizipativen Verfahren Betroffene

anhören und den Auftrag der Bürgerversammlung

erfüllen.

Kornhaus

Die Bürgerversammlung vom 8. April

2008 beauftragte den Stadtrat, ein Konzept

für die grundlegende Sanierung und

Nutzung des Kornhauses zu erarbeiten,

einen Zeitplan für die Umsetzung zu

erstellen und der Bürgerversammlung

2009 Bericht und Antrag zu erstatten.

Der Stadtrat unterbreitete der Bürgerversammlung

2009 einen Zwischenbericht.

Darin wies er auf die zentrale Frage

hin, ob und welche öffentlichen und

privaten Partner sich unter verbindlicher

Kostenbeteiligung in die Sanierung und

Nutzung des Kornhauses einbinden

lassen, und dies auf lange Sicht. Das

Interesse angefragter Dritter ist weiterhin

gering, weil ein eigenwirtschaftlicher

Betrieb aufgrund des Gebäudekörpers

nicht absehbar ist.

Erfreulich entwickelte sich seit dem Zwischenbericht

der von der Ortsbürgergemeinde

übernommene Museumsbetrieb.

Mit der Sammlung Hatschek konnte

zudem Ausstellungsgut von nationaler

Bedeutung nach Rorschach geholt werden,

das perfekt in das Projekt «Textilland

Ostschweiz» passt. Ein zusätzlicher

Saal, wie er nach der Idee von Santiago

Calatrava zur Diskussion stand, ist aus

heutiger Sicht nicht mehr zweckmässig,

weil mit der Eröffnung des Würth-

Forums in Rorschach ein topmoderner

Kongress-Saal zur Verfügung steht, der

auch den Anforderungen von internationalen

Treffen genügt.

Der Stadtrat hat deshalb eine Studie eingeholt,

die den Weg zur etappenweisen

Erweiterung der Nutzung aufzeigt. Erforderlich

dafür ist der vorgängige Einbau

einer Grundinfrastruktur. Der Stadtrat

arbeitet eine entsprechende Kreditvorlage

aus und beabsichtigt, sie im Jahre

2013 in einer Urnenabstimmung zu

unterbreiten.


24 Verwaltung

AHV-Zweigstelle

Die Sozialversicherungsanstalt des

Kantons St. Gallen richtete in Rorschach

folgende Rentenleistungen und Ergänzungsleistungen

aus.

2011 2012

Fr.

Fr.

AHV-Renten 21’133’028.00 21’507’342.00

IV-Renten 7’306’107.00 7’388’311.00

Hilflosenentschädigungen zur AHV 418’500.00 453’444.00

Hilflosenentschädigungen zur IV 268’840.00 203’986.00

Ergänzungsleistungen (EL) 9’901’027.88 9’944’491.68

Ausserordentliche EL zur AHV und IV 231’824.00 245’948.00

Individuelle Prämienverbilligung 3’073’669.00 3’195’940.00

Betreibungsamt Rorschach-Rorschacherberg

Der Höchststand von 2011 wurde

bereits 2012 übertroffen. Die Zunahme

bei den Betreibungs-, Fortsetzungs- und

Verwertungsbegehren beträgt 4,5 %,

diejenige bei den vollzogenen Pfändungen

3,7 %. Neben einer Grundstücksverwertung

in Rorschacherberg musste

eine Retention in Geschäftsräumlichkeiten

vorgenommen werden. Zudem

wurden vom Kreisgericht 8 Arreste

bewilligt; bei diesen mussten Lohn- und

BVG-Guthaben wie auch ein Liquidationsanteil

einer unverteilten Erbschaft

verarrestiert werden.

2011 2012

Betreibungsbegehren 7’339 7’599

Fortsetzungsbegehren 5’321 5’598

Verwertungsbegehren 92 127

Total 12’752 13’324

Ausgestellte Zahlungsbefehle 6’758 7’019

Rückweisungen, Überweisungen von Betreibungsbegehren

768 783

an zuständige Betreibungsämter

Vollzogene Pfändungen 3’991 4’140

Konkursandrohungen 237 192

Vollzogene Verwertungen 3’010 3’276

Liegenschaftsverwertungen 1 1

Retentionen 3 1

Arreste 5 8

Rechtshilfegesuche auswärtiger Betreibungsämter 187 162

Rechtshilfegesuche an auswärtige Betreibungsämter 108 204

Auskünfte aus dem Betreibungsregister 3’800 3’863

Ausgestellte Verlustscheine 2’603 2’800

für insgesamt Fr. 7’815’776.27 Fr. 8’151’383.46

(ohne Verluste aus Liegenschaftsverwertungen)

Gebührenertrag Fr. 1’184’032.65 Fr. 1’235’693.31

ø pro Betreibungsfall Fr. 175.20 Fr. 176.05

Eigentumsvorbehalte 4 7

für insgesamt Fr. 241’294.85 Fr. 211’322.45


Verwaltung

25

Bau und Stadtentwicklung

Stadtentwicklung

2012 wurden für die Stadtentwicklung

wichtige übergeordnete Verkehrsprojekte

zusammen mit den Nachbargemeinden

und dem Kanton weiterbearbeitet.

Dabei stand die Planung von flankierenden

Massnahmen zum Autobahnanschluss

A1 im Vordergrund. Für

verschiedene Varianten der Kernumfahrung

wurde die Zweckmässigkeitsbeurteilung

durchgeführt. Die Ergebnisse

sollen in das Stadtentwicklungskonzept

einfliessen.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt

für Verkehr, dem Kanton St. Gallen und

den SBB konnte erreicht werden, dass

das bestehende Projekt der Doppelspurverlängerung

Goldach im Rahmen des

HGV-Anschlusses sistiert und ein neues

Projekt mit einer Doppelspur bis Bahnhof

Rorschach Stadt ausgelöst wurde.

Ein Ausbau des Stadtbahnhofs bietet

grosses städtebauliches Entwicklungspotential.

Im Rahmen eines Workshopverfahrens

erfolgt abgestimmt mit dem

SBB-Vorhaben die Planung der baulichen

und verkehrlichen Entwicklung

mit möglicher Strassenunterführung.

Mit dem Ziel einer qualitativen baulichen

Stadtentwicklung wurden nachstehende

Arealentwicklungen / Bauvorhaben

bearbeitet:

Würth Verwaltungsgebäude mit

Ausbildungs- und Trainingszentrum:

Begleitung Bau, Umgebungsgestaltung

Seeufer Ost: Planung Entwicklung

Strandbad / Minigolfanlage, Vorbereitungsarbeiten

für Investorenwettbewerb

(Teil Ost)

Hochhäuser im Stadtwald, Alcan

Areal (Wohnen mit Seesicht):

Begleitung Bau Hochhäuser Mitte

und Ost (Bezug ab Herbst 2012),

Begleitung Planung Hochhaus West

(Anpassungen Gestaltungsplan und

Teilstrassenplan)

Wohnüberbauung Schönbrunn:

Begleitung Bau, geplanter Bezug

Herbst 2013

Seehof West (Raiffeisenbank): Begleitung

Bau, Eröffnung Februar 2013

Seehof Ost: Begleitung Planung

für eine private Realisierung einer

Wohnüberbauung und einer teilweisen

öffentlich genutzten Parkgarage

(Gestaltungsplan)

Trischliplatz (Migros, Dienstleistungen,

Wohnen und öffentliches Parkhaus):

Abschlussarbeiten Tiefgarage

Kronenstrasse 4: Begleitung Planung

für eine private Realisierung einer

Geschäfts- und Wohnüberbauung

(Auflage Gestaltungsplan, Einsprache)

Areal Löwengarten: Erlass Teilzonenplan

und Überbauungsplan

(Einsprache), Begleitung Planung

für eine private Realisierung einer

Geschäfts- und Wohnüberbauung

(Gestaltungsplan)

Neuüberbauung Feuerwehrstrasse:

Begleitung Planung Wohnüberbauung

Füllemann-Areal (Überbauungsplan)

Regatron AG (Neubau Betriebsgebäude

und Wohnungen):

Landverhandlungen (Feldmühle- /

Wiesenstrasse)

Curtiplatz / Denner: Verhandlungen

für mittelfristige Neuüberbauung

Projet urbain, Phase 2, 2012 – 2015

Im Frühling 2012 wurde mit den

Bewohnern im Projet urbain-Quartier

ein Prozess zur Förderung der Selbstorganisation

und Bildung von Strukturen

initiiert. Neu sind Delegierte von verschiedenen

Projekten wie Quartierfest,

Street Soccer und Sprachencafé in der

Quartiergruppe vertreten. 2 Mitglieder

dieser Gruppe wurden als Vertreter aus

dem Quartier in die Projektleitungsgruppe

gewählt. Seit März setzt das

Projekt «Kinderzeit» die Kinderanimation

im Quartier um. Jeweils zwischen

40 und 60 Kinder gestalten mit den

Spielanimatorinnen während zwei Stunden

den Mittwochnachmittag. Aufgrund

der grossen Nachfrage wird das Projekt

weitergeführt. Die Einführung eines

Quartiertreffs ist ein Wunsch der Quartierbewohner

/ innen seit Beginn des

Projekts. An der Löwenstrasse 30 stehen

seit August die neuen Räumlichkeiten

zur Verfügung. Das Quartierbüro wurde

in die Quartiertreff-Räumlichkeiten

integriert. Im November wurde dem

Projekt «Sprachencafé für Frauen» der

3. Platz des Integrationspreises «Goldener

Enzian» des Kantons St. Gallen

verliehen. Im baulichen Bereich wurde

die Bogenstrasse nach der Gerenstrasse

im Jahr 2011 neu gestaltet.

Platz-, Freiraum- und Strassengestaltung

Neugestaltung der Hauptstrasse: 76 %

Ja-Stimmenanteil am 25. November

2012 an der Urnenabstimmung zur

Neugestaltung Hauptstrasse

Seeuferplanung: Abschluss Seeuferplanung

zusammen mit den Nachbargemeinden

Goldach und Rorschach;

Kenntnisnahme Kanton

Seeuferpromenade / Umgebung

Würth: Realisierung Bahnhofplatz

Ost und Nord koordiniert mit der

Umgebungsgestaltung Würth und

der Sanierung / Neugestaltung

Kantonsstrasse

Seepark: Fertigstellung des Entwicklungskonzepts

für die historische

Anlage in Zusammenarbeit mit der

kantonalen Denkmalpflege

Hafenplatz: Erarbeitung eines Vorprojekts

eines neuen Hafengebäudes mit

Restaurant, öffentlichen WC-Anlagen

und Hafenmeisterbüro

Trischliplatz: Planung Anpassung

Platzgestaltung / Notausgang (abgestimmt

mit Planung Kronenstrasse 4),

Vergrösserung Fussgängerzone

Bogenstrasse: Umsetzung der Neugestaltung

(Projet urbain).


26 Verwaltung

Stadtbildkommission

Die Stadtbildkommission trat zu

20 ordentlichen Besprechungen (Vorjahr

16) zusammen und beurteilte

dabei u. a. die Fassaden und den

Gestaltungsplan zum Neubauprojekt

«Kronenstrasse 4», Projektanpassungen

zu den Hochhäusern im Stadtwald, die

Fassadengestaltung der Raiffeisenbank,

das Farb- und Umgebungskonzept

der Überbauung Schönbrunn und

des geschützten Wohnhauses an

der Heidenerstrasse 7 sowie diverse

Umbauvorhaben, Fassadenrenovationen,

Fenstersanierungen und Reklameanlagen

in der Kernzone und im

Ortsbildschutzgebiet.

Baupolizei

2012 wurden 168 Baugesuche (Vorjahr

173) eingereicht. Die im Jahr 2012

bewilligten Baugesuche umfassen ein

Bauvolumen von 46 Mio. Franken (Vorjahr

47 Mio.). Bewilligt wurden 8 neue

Wohnungen (Vorjahr 76).

Bearbeitete Baugesuche 2011 2012

Wohn- / Gewerbebauten 83 83

Schulbauten 1 1

Übrige Gebäude 6 8

Weitere bewilligungspflichtige

Anlagen 76 72

Rückzug / Nicht bewilligte

Baugesuche 7 4

Total 173 168

Zivilschutz

2012 wurde keine neue Schutzanlage

bewilligt (Vorjahr 1 Schutzanlage mit

total 148 Schutzplätzen). 2012 wurde

1 Schutzanlage (Sammelschutzraum

Hochhäuser im Stadtwald) mit total

483 Schutzplätzen (Vorjahr keine

Schutzplätze) in Betrieb genommen.

Liegenschaftenunterhalt

Für den baulichen Unterhalt der Schulliegenschaften

wurden insgesamt rund

265’000 Franken aufgewendet. Bei

sämtlichen Schul- und Kindergartenanlagen

sind in den Sommerferien neue

Hinweistafeln installiert worden. Beim

Schulhaus Mariaberg wurde in den

Herbstferien ein zusätzlicher automatischer

Windfangtüröffner angebracht.

Dies ermöglicht nun den «kleinsten»

Kindergartenbesuchern einen einfachen

Zutritt zum Kindergarten. Nach dem

im Jahr 2011 erfolgten Umbau des ehemaligen

Kaminfegerschulzimmers im

Untergeschoss der Turnhalle Pestalozzi

für schulische Zwecke wurde der Raum

2012 mit Schalldämmplatten ausgerüstet.

Die Akustik konnte damit deutlich

verbessert werden und der Raum kann

nun besser für Nachhilfe und ähnliche

Stunden genutzt werden. Im Altbau des

Sekundarschulhauses sind 8 Pissoirs

durch wasserlose Urinoirs ersetzt worden,

wodurch der Wasserverbrauch

reduziert wird.

Die Meteorwasser-Pumpenanlage, die

in der Turnhalle der Sekundarschulanlage

installiert ist und diese vor einer

Überflutung durch das Hanggrundwasser

schützt, musste ersetzt werden.

Im Schulhaus Mühletobel sind 4 Klassenzimmer

mit Deckenlaufschienen für

Leinwände sowie Welt- und Landkartengehäuse

ausgestattet worden.

Im Altersheim an der Promenadenstrasse

65 wird ein zusätzlicher Personenlift

eingebaut.

An den städtischen Liegenschaften

erfolgten übliche Unterhaltsarbeiten zur

Funktions- und Werterhaltung.

Werkhof

Der Arbeitsaufwand des Werkhofpersonals

erreichte 18’414 Stunden (Vorjahr

16’494). Den Hauptaufwand erforderte

der Strassenunterhalt inkl. Reinigung,

für den 8’172 Stunden (Vorjahr 8’144)

aufgewendet wurden.

Strassenunterhalt 2011 2012

Einsatz der Strassenkehrmaschine

1’488 Std.1’365 Std.

Kies, Sand, Splitt 68,3 m³ 41,7 m³

Beläge 18 t 31 t

Einsätze für Salzen

und Splitten 12 28

Einsätze für

Schneeräumung 1 12

Sanierung / Aufwertung Strassen

Trischlistrasse: Fertigstellung- und

Deckbelagsarbeiten ausgeführt

Bogenstrasse: Ganzheitliche Sanierung

(Projet urbain); räumliche

Aufwertung mit acht Bauminseln;

2013 folgen die Fertigstellungs- und

Deckbelagsarbeiten

Mühletobelstrasse: Abschnitt Promenadenstrasse

bis Ölmühleweg

ganzheitlich saniert; räumliche

Aufwertung mit sechs Bäumen;

2013 folgen die Fertigstellungs- und

Deckbelagsarbeiten

Strassenunterhalt

An der Säntisstrasse wurde der Deckbelag

eingebaut. Kleinerer Unterhalt

wurde an der Reitbahnstrasse, Abschnitt

Bahnübergang bis Pestalozzistrasse,

ausgeführt. Südlich der Bahnlinie wurden

an der Reitbahnstrasse 2 Strassenbäume

gesetzt.

Lift Promenadenstrasse-Hauptbahnhof

Der Personenlift Promenadenstrasse-

Hauptbahnhof wurde nach rund einem

Jahr Bauzeit am 3. Oktober 2012 in

Betrieb genommen. Von der Promenadenstrasse

führt eine 40 Meter lange

überdachte Passerelle zum 23 Meter

hohen Liftturm. Die Lift-Glaskabine bie-


Verwaltung

27

tet Platz für 26 Personen und ist auf den

schnellen Fahrgastwechsel ausgerichtet.

Parkierung, Parkleitsystem

Der Parkplatz Curtiplatz und das Parkhaus

Stadthof wurden zur besseren

Bewirtschaftung mit einer Schrankenanlage

ausgestattet. Im Stadthof konnte

sie am 3. September 2012 und am

Curtiplatz nach dem Umbau des Parkplatzes

am 8. Oktober 2012 in Betrieb

genommen werden.

Das Betriebssystem des Parkplatzes

Kurplatz sowie das zugehörige Projekt

Linksabbiegespur und neue Ausfahrt für

Cars ist in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt

des Kantons St. Gallen und den

Eigentümern des Baurechts-Grundstücks

Nr. 2117 (Seerestaurant) in Bearbeitung.

Für den Parkplatz Strandbad wurde eine

Schrankenanlage projektiert.

Der Gebührenertrag der Parkplätze

erhöhte sich im Jahr 2012 auf

Fr. 1’112’183.– (Vorjahr Fr. 736’000.–).

Die Bürgerversammlung vom 27. März

2012 genehmigte den Investitionskredit

für das Parkleitsystem (PLS). Nach der

erfolgten Detailplanung wurde das PLS

erstellt, das ab Frühjahr 2013 montiert

und schrittweise in Betrieb genommen

wird.

Abfallentsorgung

Aus der Kehrichtabfuhr der Stadt Rorschach

wurden der Kehrichtverbrennungsanlage

St. Gallen 1’911 Tonnen

(Vorjahr 1’904 Tonnen) Kehricht zugeführt.

Bis Dezember 2011 betrieben die

Gemeinden Goldach, Rorschach, Rorschacherberg

und Tübach die regionale

Entsorgungsfachstelle. Dezentral stehen

in Rorschach Container für Altglas und

Konservendosen / Aluminium. Die separaten

Sammlungen und Sonderabfuhren

ergaben folgendes Resultat:

Abfallentsorgung 2010 2011 2012

Altpapier 768 t 718 t 725 t

Altglas 286 t 269 t 300.2 t

Konservendosen / Altaluminium 8.7 t 10.4 t 12.8 t

Gartenabfälle 258 t 263 t 290 t

Projekte

Für das Jahr 2013 sind folgende Projekte

zur Umsetzung vorgesehen:

Baubeginn Neugestaltung

Hauptstrasse

Umsetzung Schrankenanlagen Kurplatz

(mit Linksabbieger), Strandbad

und Marktplatz (PP Coop)

Inbetriebnahme dynamisches

Parkleitsystem (PLS)

Baubeginn Neugestaltung

Langmoosstrasse Ost

Verlegung Minigolfanlage

Fussgängerübergang Heidenerstrasse

Erweiterte blaue Zone

Im Zusammenhang mit dem neuen

Reglement über das Parkieren auf

öffentlichem Grund, das seit 1. Januar

2012 in Kraft ist, wurden Anwohnerinnen

und Anwohner eingeladen, Anliegen

zur Einführung einer Erweiterten

Blauen Zone (EBZ) einzureichen.

Aufgrund der Eingaben soll im süd-östlichen

Stadtteil als erstes Teilgebiet die

EBZ eingeführt werden. Im September

fand eine Anhörung der betroffenen

Quartierbevölkerung statt. Die Umsetzung

der Einführung der EBZ in diesem

Bereich wird 2013 erfolgen.


28 Verwaltung

Verkehrsstatistik

Der Kanton St. Gallen führt automatische

Strassenverkehrszählungen durch.

Seit 1989 besteht an der Hauptstrasse

beim Seehofparkplatz und seit 1992 an

der St. Gallerstrasse (Restaurant Löwengarten)

je eine Messstelle, die den beidseitigen

Verkehr (Anzahl Fahrzeuge)

registriert.

Energiestadt Rorschach

Bereits seit 2002 ist Rorschach Energiestadt.

In allen Bereichen der Verwaltung

und Betriebe sind Massnahmen zur

effizienten Energienutzung umgesetzt

worden. So wird die Energiebuchhaltung

regelmässig weitergeführt, die Einhaltung

der Energievorschriften im Baubewilligungsverfahren

kontrolliert und

nach wie vor werden alle Verwaltungsund

Schulgebäude ausschliesslich mit

Ökostrom Aquapower versorgt. 2012

lag der Schwerpunkt in der öffentlichen

Beleuchtung. Nach längeren Vorabklärungen

und Pilotinstallationen hat der

Stadtrat im April 2012 beschlossen, bei

allen Sanierungsprojekten der Strassenbeleuchtung

nur noch LED-Technologie

einzusetzen. Im Bereich des Langsamverkehrs

werden dabei intelligente Steuerungen

eingesetzt, die die Leuchtstärke

nach Bedarf regeln. So können ohne

Komforteinbusse und ohne Einschränkung

der Sicherheit grosse Energiemengen

eingespart werden. Mit der Neubeschaffung

der Weihnachtsbeleuchtung,

die praktisch einem Nachbau der

alten, beliebten Sternenornamente mit

Schweif entspricht, jedoch ebenfalls mit

LED-Leuchtmitteln bestückt ist, kann

90 Prozent der Energie eingespart werden.

Die neuen Glühbirnen erzeugen

mit 1,5 Watt die gleiche Wirkung wie

die bisherigen 15-Watt-Glühbirnen.

Hauptstrasse (Seehofparkplatz) 2010 2011 2012

Jahresmittel 11’691 11’597 11’477

Höchstes Monatsmittel 13’322 13’519 13’125

Höchster Werktag 15’995 15’355 15’313

Höchster Samstag 16’656 15’995 15’159

Höchster Sonntag 14’871 15’270 14’086

Querschnittbelastung:

Fahrzeug-Jahresmenge 4’267’294 4’232’915 4’200’710

Lastwagenanteil 3,8 % 3,9 % 3,7 %

St. Gallerstrasse (Rest. Löwengarten) 2010 2011 2012

Jahresmittel 12’105 10’813 12’029

Höchstes Monatsmittel 13’206 13’579 13’308

Höchster Werktag 15’798 17’562 15’824

Höchster Samstag 15’748 15’228 14’959

Höchster Sonntag 13’976 13’539 12’232

Querschnittbelastung:

Fahrzeug-Jahresmenge 4’418’462 *3’946’563 4’402’689

* Reduktion Verkehrsmenge wegen Baustelle St. Gallerstrasse in Goldach.

Unfallstatistik 2010 2011 2012

mit Sachschaden 33 23 31

mit Verletzten 13 32 16

mit Toten – – 1

Total 46 55 53

Geschätzter Sachschaden in Franken 419’100 356’450 369’100

Anzahl Verletzte 14 34 24

Anzahl Tote – – 1

Im Weiteren ist zusammen mit den Gemeinden Goldach, Rorschacherberg und Thal

die «Energie-Region Rorschach» gebildet worden, die vom Bundesamt für Energie

einen Förderbeitrag für die Erstellung eines regionalen Energiekonzeptes erhält.

Dieses soll eine Energiebilanzierung enthalten, die lokal verfügbaren Potentiale für

erneuerbare Energien und Energieeffizienz aufzeigen und Massnahmen enthalten,

die auf die übergeordneten Zielsetzungen der 2000-Watt- und der 1-Tonne-CO 2 -

Gesellschaft ausgerichtet sind.

Energieverbrauch Weihnachtsbeleuchtung

25000

20000

15000

10000

5000

0

2007 2008 2009

2010

2011

2012

2013

2014

Erfassung nach Kalenderjahr, 2012 erst zur Hälfte wirksam


Verwaltung

29

Einwohneramt

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerbestand per 31. Dezember 2011 2012

Total 8’760 8’813

männlich 4’374 4’432

weiblich 4’386 4’381

Schweizer /-innen 4’788 4’795

männlich 2’236 2’241

weiblich 2’552 2’554

Ortsbürger /-bürgerinnen 734 743

Ausländer /-innen 3’972 4’018

männlich 2’138 2’191

weiblich 1’834 1’827

Weitere statistisch erfasste Daten 2011 2012

Katholische Glaubenszugehörigkeit 3’284 3’276

Evangelische Glaubenszugehörigkeit 1’513 1’489

Christkatholische Glaubenszugehörigkeit 3 2

Andere Konfession (andere Religionen und

aus Landeskirchen Ausgetretene) 3’960 4’046

Zuzüge (ohne Geburten) 804 918

Schweizer /-innen 587 395

Ausländer /-innen 217 523

Wegzüge (ohne Todesfälle) 859 864

Schweizer /-innen 393 398

Ausländer /-innen 466 466

Total ausgeführte Mutationen

im Einwohnerregister 22’867 32’695

Staatsangehörigkeit der Ausländer

mit befristetem Aufenthalt mit Niederlassung

2011 2012 2011 2012

Italien 37 40 470 472

Spanien 15 21 94 94

Deutschland 372 329 221 275

Österreich 49 56 92 101

Liechtenstein 3 3 3 4

Frankreich 4 3 7 6

Griechenland – 1 11 11

Portugal 116 126 273 272

Serbien und Montenegro 2 1 19 63

Serbien 48 46 309 255

Kosovo 49 52 247 252

Montenegro 5 5 58 55

Bosnien-Herzegowina 26 24 142 140

Kroatien 13 11 94 88

Mazedonien 67 65 511 486

Slowenien 6 7 6 8

Türkei 36 35 218 220

Slowakische Republik 16 21 3 3

Tschechische Republik 4 7 3 3

Ungarn 17 24 – –

Polen 17 22 4 3

Niederlande 3 5 14 14

Rumänien 5 6 – –

übriges Europa 15 17 17 17

Amerika 19 26 16 16

Asien 73 72 74 81

Andere Staaten 35 31 14 23

Total 1’052 1’056 2’920 2’962

Einwohnerbestand der letzten 10 Jahre

Stand 31. Dezember Einwohner davon Ausländer

2003 8’601 3’518

2004 8’488 3’462

2005 8’420 3’434

2006 8’383 3’513

2007 8’526 3’669

2008 8’679 3’882

2009 8’795 3’962

2010 8’817 4’005

2011 8’760 3’972

2012 8’813 4’018


30 Verwaltung

Grundbuchamt Rorschacherberg-Rorschach

Das Schweizerische Zivilgesetzbuch

ZGB ist im vergangenen Jahr 100jährig

geworden. Auch das darin enthaltene

Sachenrecht, das in über 350 Gesetzesartikeln

Bestimmungen zum Grundeigentum

enthält, bildet seither praktisch

unverändert einen wichtigen Teil des

ZGB. Es war somit an der Zeit, das

Immobiliarsachenrecht einer Revision

zu unterziehen, die per 1. Januar 2012

in Kraft gesetzt worden ist. Gleichzeitig

wurde die Grundbuchverordnung vollständig

erneuert. Diese einschneidenden

Änderungen stellten die Grundbuchämter

vor neue rechtliche Herausforderungen.

Im Zentrum der Revision des

Immobiliar-Sachenrechtes stand die

Einführung des papierlosen Register-

Schuldbriefes. Dieser wird alleine durch

Eintragung ins Grundbuch errichtet,

ein Wertpapier wird nicht erstellt. Beim

Bauhandwerkerpfandrecht wurde die

Frist für die Eintragung im Grundbuch

von 3 auf 4 Monate verlängert und für

die Errichtung von Grundpfandrechten

und Dienstbarkeiten ist neu generell eine

öffentliche Beurkundung notwendig.

Dies sind nur einige wenige Beispiele

der wichtigsten Neuerungen.

Schätzungswesen

Die Grundstücke werden im Turnus von

10 Jahren oder bei baulichen Veränderungen

neu geschätzt. Es werden jeweils

die Versicherungswerte der Gebäude

sowie die Steuerwerte festgelegt. Neuerdings

verlangt das kantonale Steueramt

auch eine Neuschätzung, wenn ein

Grundstück zu einem markant über

dem amtlichen Verkehrswert liegenden

Preis verkauft wird. Solche Neuschätzungen

waren im vergangenen Jahr sehr

zahlreich. Dies ist ein Hinweis darauf,

dass die Marktwerte für Grundeigentum

in den letzten Jahren zum Teil stark

angestiegen sind.

Das Grundbuchamt Rorschacherberg-Rorschach bearbeitete 944 Eintragungen.

Grundbuchkreise 2011 2012

Rorschacherberg 509 497

Rorschach 467 447

Die einzelnen Geschäfte setzen sich wie folgt zusammen:

Handänderungen

Rorschacherberg Rorschach

2011 2012Übernahmepreis 2011 2012Übernahmepreis

Fr.

Fr.

79 74 61’141’890 Kaufverträge 85 66 49’969’906

15 15 – Erbgänge 13 13 –

6 4 1’162’135 Erbteilungen 5 4 2’405’000

1 1 115’000 Zwangsvollstreckungen – – –

13 2 – Schenkungen 7 1 –

11 7 – Übrige Handänderungen 8 8 –

125 103 62’419’025 Total Handänderungen 118 92 52’374’906

Grundpfandrechte

Rorschacherberg Rorschach

2011 2012 Pfandsumme 2011 2012 Pfandsumme

Fr.

Fr.

101 82 Verschiedene Änderungen 110 80

113 111 66’661’800

Neuerrichtungen /

Erhöhungen 114 115 57’191’000

47 83 20’630’600 Löschungen / Reduktionen 61 120 41’519’000

46’031’200 Nettozunahme Grundpfandrechte 15’672’000

Weitere Geschäfte

Rorschacherberg

Rorschach

2011 2012 2011 2012

12 4 Parzellierungen 6 4

2 6 Stockwerkeigentums begründungen 3 7

53 31 Neue Dienstbarkeiten 18 25

60 79 Neue Vor- und Anmerkungen 35 23

Durchgeführte Schätzungen

Rorschacherberg

Rorschach

2011 2012 2011 2012

200 150 Nichtlandwirtschaftliche Parzellen 140 146

11 18 Landwirtschaftliche Parzellen – –

189 114 Stockwerkeinheiten / ME-Anteile 64 147

243 246 Gebäude 166 180

Im Jahr 2012 hat das Grundbuchamt Rorschacherberg-Rorschach bei der Organisaton,

Besichtigung und Schätzung von 575 Grundstücken (Vorjahr 604) mitgewirkt.


Verwaltung

31

Soziale Dienste

Vormundschaftswesen

In 4 Sitzungen wurden 174 Traktanden behandelt (2011 in 5 Sitzungen 184). Per 31. Dezember 2012 wurde die Vormundschaftsbehörde

Rorschach aufgehoben. Neu ist die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Rorschach, Goldach, zuständig.

Bestehende Massnahmen 2011 2012

Vormundschaften 35 37

davon Jugendliche 1 2

Beistandschaften 114 133

davon Jugendliche 61 69

Beiratschaften 2 1

Erziehungsaufsichten – –

Pflegekinderaufsichten 50 36

Fürsorgerischer Freiheitsentzug 2 1

Anordnungsverfügungen 2011 2012

Vormundschaften 2 3

Beistandschaften 29 39

Beiratschaften – –

Pflegekinderbewilligung 14 2

Fürsorgerischer Freiheitsentzug – –

Aufhebungsverfügungen oder

2011 2012

Übertragung an andere Orte

Vormundschaften 3 1

Beistandschaften 22 20

Beiratschaften – 1

Pflegekinderbewilligung 9 16

Fürsorgerischer Freiheitsentzug – 1

Weitere Massnahmen 2011 2012

Inventare 18 26

Genehmigung Unterhaltsverträge 17 23

Entziehung der elterlichen Obhut 2 2

Beschluss über gemeinsame

elterliche Sorge 1 1

Entziehung der elterlichen Sorge 1 –

Sozialhilfe

Unterstützung 2011 2012

Anzahl Unterstützungsfälle 301 335

Anzahl unterstützte Personen 394 452

Abgewiesene Unterstützungsgesuche 73 76

Fr.

Fr.

Nettobelastung Ortsbürger-

Unterstützungen 29’617.50 15’773.00

Nettoaufwendungen Kantonsbürger 104’394.80 266’282.65

Nettoaufwendungen Bürger

anderer Kantone 241’132.95 402’681.80

Nettoaufwendungen Ausländer 1’018’986.55 1’173’654.30

Nettoaufwand 1’394’131.80 1’858’391.75

Gegenüber dem Voranschlag (Fr. 1’700’000.–) ergibt sich ein Mehraufwand

von Fr. 158’391.75. Die Mehraufwendungen sind auf die Revision

der Arbeitslosenversicherung (mit weniger Taggeldern) und auf die verschärfte

Praxis der Invalidenversicherung für die Gewährung von Renten

zurückzuführen.

Mutterschaftsbeiträge 2011 2012

Anzahl Fälle 9 7

Fr.

Fr.

Aufwendungen 138’758.90 140’977.05

Rückerstattungen 76’652.35 51’389.95

Nettoaufwand 62’106.55 89’587.10

Alimentenbevorschussung /-Inkasso 2011 2012

Anzahl Fälle 54 54

Anzahl Kinder 72 72

Fr.

Fr.

Alimentenbevorschussung 418’424.00 400’949.00

Alimenteninkasso 199’569.10 401’206.90

Nettobelastung 218’854.90 +257.90

Der Überschuss ist auf 2 grössere Rückzahlungen von ausstehenden Alimenten

aus Nachlässen zurückzuführen. Für die kommenden Jahre ist

wieder mit einem höheren Aufwand für Alimentenbevorschussungen zu

rechnen.

Anzahl Fälle 1 –

Totalbetrag Alimenteninkassi 3’000.00 –

Asylbewerber und vorläufig Aufgenom. 2011 2012

Stand 31. Dezember 13 Personen 16 Personen

zeitweise Unterstützung für 22 Personen 19 Personen

Diese Kosten werden vom Bund zurückerstattet. Per 31. Dezember 2012

wurden in Rorschach keine Personen mit Nichteintretensentscheid auf das

Asylgesuch unterstützt. Die Kosten für Asylbewerber, die sich seit mehr

als 7 Jahren in der Schweiz aufhalten, beliefen sich auf Fr. 74’625.60 und

gehen voll zu Lasten der Stadt Rorschach. Im Jahr 2012 wurden total

26 anerkannte Flüchtlinge «B» und anerkannte Flüchtlinge «F» unterstützt.

Der Bund erstattet einen Anteil der Ausgaben wieder zurück.


32 Verwaltung

Steueramt

Steuerabschluss

Die Steuerkraft 2012 (1 Steuerprozent

der Einfachen Steuer) beträgt bei den

laufenden Steuern Fr. 130’158.– (Voranschlag

Fr. 129’684.–, jeweils inkl.

Vorjahressteuer). Gegenüber dem

Vorjahr mit Fr. 126’150.– entspricht

dies einer Zunahme von 3,2 %. Inklusive

Nachzahlungen aus den Vorjahren

wurde der Voranschlag 2012 um

4,4 % nicht erreicht.

Der rechnungswirksame Steuereingang

(ohne Bezugsprovisionen und

Feuerwehrabgabe) wurde wie folgt

ermittelt:

Fr.

Effektiver Geldeingang 2012 22’424’608

+ Zunahme der Rückstände 347’625

Rechnungswirksamer Eingang 22’772’233

- Voranschlag 22’942’900

Mindereingang 170’667

Veranlagungen

Ende 2012 sind von den 5’440 Steuererklärungen

2010 rund 98 % und von

den 5’481 Steuererklärungen 2011

knapp 87 % definitiv erledigt.

Rorschach liegt mit diesen Kennzahlen

im kantonalen Durchschnitt.

Von den eingegangenen 44 Einsprachen

sind 27 abgeschlossen. Bei der

kantonalen Rekurskommission (VRK)

wurden 5 Rekurse eingereicht, wovon

2 noch hängig sind.

Die Steuerkraft der natürlichen Personen

hat gegenüber dem Vorjahr um

3,2 % zugenommen. Diese hat sich in

den vergangenen drei Jahren wie folgt

entwickelt:

Steuerart

Rechnung 2011 Voranschlag 2012 Rechnung 2012

Fr. gerundet Fr. gerundet Fr. gerundet

Laufende Steuern 19’174’907 19’322’900 19’390’381

Nachzahlungen Vorjahre -926’866 -200’000 -1’107’147

Einkommens- und Vermögenssteuern 18’248’041 19’122’900 18’283’234

Nach- und Strafsteuern 562’151 – 34’102

Quellen- und Grenzgängersteuern 2’253’114 2’425’000 2’281’597

Reinertrags- und Eigenkapitalsteuern 2’219’072 1’650’000 1’759’816

Grundstückgewinnsteuern 839’195 250’000 766’711

Quellensteuern aus Vorsorge 36’527 20’000 40’592

Verzugszinsen 114’828 130’000 114’572

Vergütungen für Vorauszahlungen -61’891 -60’000 -62’517

Abschreibungen -454’682 -600’000 -449’624

Verzugszinsen Nebensteuern 4’514 5’000 3’750

Total 23’760’869 22’942’900 22’772’233

Bezugsprovisionen 487’946 410’000 405’397

Feuerwehrabgabe 669’660 750’000 719’418

Abschreibungen Feuerwehrabgabe -37’258 -40’000 -38’443

Grundsteuern 1’100’360 1’108’000 1’132’162

Handänderungssteuern 1’030’778 900’000 653’960

Hundesteuern 28’725 30’000 30’158

Einfache Steuer 2010 2011 2012

Fr. Fr. Fr.

vom Einkommen 11’213’330.54 11’412’929.75 11’777’636.58

vom Vermögen 1’143’746.59 1’202’139.93 1’238’207.67

Einfache Steuer laufendes Jahr 12’357’077.13 12’615’069.68 13’015’844.25

Nachzahlungen -256’530.87 -613’142.54 -697’905.35

Total Einfache Steuer 100 % 12’100’546.26 12’001’927.14 12’317’938.90

Steuereingang

82,79 % der Kantons- und Gemeindesteuern 2012 wurden bis Ende Jahr beglichen,

17,21 % müssen als Rückstand auf das neue Jahr übertragen werden. Über sämtliche

Steuerjahre beträgt der Rückstand 23,73 %. Die Erlasse und Verluste betragen

gemessen am Steuereingang 1,42 %.

Erlasse und Verluste 2010 2011 2012

Fr. Fr. Fr.

der Politischen Gemeinde 630’658 498’402 497’631

Total (inkl. Kanton u. Kirchgemeinden) 1’038’570 784’377 758’384

Von den Verlustscheinen konnten nachträglich Fr. 173’860.80 eingefordert werden.


Verwaltung

33

Regionales Zivilstandsamt

Das Regionale Zivilstandsamt

Rorschach beurkundet die Zivilstandsfälle

der Gemeinden Berg, Goldach,

Mörschwil, Rheineck, Rorschach,

Rorschacherberg, St. Margrethen,

Steinach, Thal, Tübach und Untereggen.

Dieses Gebiet umfasst 50’191

Einwohner.

Geburten 2011 2012

Total Geburten 68 *3

davon Kinder schweizerischer Eltern 48 2

davon Kinder ausländischer Eltern 10 1

davon Kinder eines schweizerischen Elternteils 10 –

Von den Neugeborenen sind 1 Knabe und 2 Mädchen.

*Ende 2011 hat das Geburtshaus Artemis, Steinach, seine Tätigkeit eingestellt.

Anerkennungen 2011 2012

Total Anerkennungen 85 76

davon durch einen Schweizer Bürger 45 41

davon durch einen Ausländer 40 35

Eheschliessungen 2011 2012

Total Eheschliessungen 260 246

davon beide Verlobten Schweizer Bürger 122 119

davon ein Verlobter Schweizer / in und Ausländer / in 90 87

davon beide Verlobten Ausländer 48 40

mit Namensvoranstellung 32 25

mit Familiennamensänderung 3 5

Ziviltrauungen an Samstagen 51 58

Trauungsermächtigungen für auswärtige Trauungen in der Schweiz 21 21

Ehefähigkeitszeugnisse für Trauungen im Ausland 6 9

Partnerschaften 2011 2012

Total eingetragene Partnerschaften – 3

davon Frauen – 2

davon Männer – 1


34 Verwaltung

Todesfälle 2011 2012

Total Todesfälle 281 327

davon Schweizer Bürger 259 293

davon Ausländer 22 34

Bestattungsamt der Stadt Rorschach 2011 2012

Total bearbeitete Bestattungsfälle 87 107

Männliche Verstorbene 50 48

Weibliche Verstorbene 37 59

Schweizer Bürger 78 93

Ausländische Staatsangehörige 9 14

Nach Bestattungsart

Erdbestattungen 9 15

Kremationen 74 87

ins Ausland überführt 4 5

Erreichtes Alter der Verstorbenen 2011 2012

Unter einem Jahr – 1

1 – 20 Jahre – –

21 – 30 Jahre 1 1

31 – 40 Jahre 2 –

41 – 50 Jahre 1 2

51 – 60 Jahre 6 8

61 – 71 Jahre 11 10

71 – 80 Jahre 13 21

81 – 90 Jahre 35 42

91 – 100 Jahre 17 22

101 – 102 Jahre 1 –


Betriebe

35

Altersheim

Finanzielles

Die Rechnung schliesst bei einem

Ertrag von Fr. 5’591’763.06 mit einem

Ertragsüberschuss von Fr. 14’507.63

ab. Von der für den zusätzlichen Aufzug,

der sich Ende 2012 im Bauabschluss

befand, budgetierten Summe

von Fr. 320’000.– konnten

Fr. 167’694.05 abgeschrieben und

Fr. 152’000.– in die Baureserven

gebucht werden. Die budgetierte

Entnahme von Fr. 65’700.– aus den

Betriebsreserven war nicht notwendig.

Frequenzen / Bewohner

Bewohner 2011 2012

Bestand am 1. Januar 79 79

Eintritte 12 17

Austritte 12 18

Bestand am 31. Dezember (2012: 65 Frauen und 13 Männer) 79 78

Altersstruktur

Ende Jahr betrug das Durchschnittsalter

der Bewohnerinnen und Bewohner

87.4 Jahre (Vorjahr 86.8).

30 Personen zählten über 90 Jahre,

7 davon waren über 95jährig.

Zimmerbelegung

Die durchschnittliche Zimmerbelegung

betrug 95,2 % (Vorjahr 96,1 %). Seit

April 2012 können, inklusive dem

Ferienzimmer, maximal noch 81 statt

82 Personen im Heim wohnen. Auf der

Pflegeabteilung wird es zunehmend

schwieriger, die Doppelzimmer zu

vermieten.

Alltagsgestaltung / Freizeitangebot

Im Rahmen der Alltagsgestaltung für

die Bewohnenden wurden regelmässig

Altersturnen, Gedächtnistraining,

Werken, Singen, Spielen und andere

Aktivitäten durchgeführt. Besonders

waren ein Encausticmalen (Malen

mit Wachs und Bügeleisen) mit einer

Künstlerin und das traditionelle

Einpacken von Prospekten für den

Radmarathon. Alle 14 Tage wurde

ein katholischer oder ein reformierter

Gottesdienst gefeiert. Für die Bewohnenden

der Pflegeabteilung wurden in

11 Monaten je ein spezieller Ausflug

und zwei Mal pro Woche eine besondere

Aktivierung durchgeführt.

Zusätzlich fanden insgesamt 77 Veranstaltungen

statt, die grösstenteils

durch die Mitglieder der Stiftung

Altersheim organisiert und in der

Durchführung aktiv unterstützt

wurden (Beiträge lokaler Chöre und

Instrumentalisten, Ausflüge in der

Region, Vorträge, Spielnachmittage,

Lottomatch, Besuch von kirchlichen

Seniorennachmittagen, Tanzcafé Seeblick

usw.).

Den vielen freiwilligen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern und allen

Mitgliedern der Stiftung wird für

ihren grossen Einsatz zum Wohle der

Bewohnerinnen und Bewohner der

herzlichste Dank ausgesprochen.

Mahlzeitenlieferungen an Dritte oder Institutionen

Mahlzeiten 2011 2012

Alterssiedlung / Pro Senectute 855 811

Tägliche Gäste im Heim 783 1’209


36 Betriebe

Stadtgärtnerei

Finanzielles

Die Betriebsrechnung der Stadtgärtnerei

schliesst innerhalb der Laufenden Rechnung

der Stadt bei Fr. 1’545’549.75

Aufwand und Fr. 1’587’429.95 Ertrag

mit einem Überschuss von Fr. 41’880.20

ab. Im Voranschlag wurde mit einem

Überschuss von Fr. 46’300.– gerechnet.

Gegenüber dem Ergebnis 2011 ergibt

sich eine Reduktion um Fr. 69’653.51.

Gärtnerei und Bluemehüsli

Die Menge der aufgezüchteten Pflanzen

bewegte sich im Rahmen der Vorjahre.

Die Pflanzen fanden Verwendung für

Grabbepflanzungen, für die öffentlichen

Anlagen, für einen Endverkaufsbetrieb

sowie für den Barverkauf und die

Binderei im Blumenladen. Zugekauft

wurden Baumschulartikel, Blumenzwiebeln,

Topferika, Schnittblumen,

blühende Topfpflanzen, Sämereien und

Bedarfsartikel für den Wiederverkauf.

Auch das Überwintern von Kübelpflanzen

wurde wiederum von vielen Kunden

in Anspruch genommen.

Die traditionellen Anlässe im

Bluemehüsli:

14. + 15. April Italien-Wochenende

4. + 5. Mai Gärtnermarkt

14. – 22. Sept. Ausstellung

«Orte, die gut tun»

19. Oktober Prozent-Tag

23. – 25. Nov. Gewerbe-Adventsmarkt

Öffentliche Anlagen und Sportplätze

Die Folgen des sehr frostigen Winters

zeigten sich im Frühling. Die Kombination

aus Sonne, Kälte und trockener

Luft kann viel Schaden anrichten. Sie

trocknet vor allem grüne Pflanzenteile

aus. Bei starken Frösten gefriert das

Bodenwasser zu Eis und ist nicht verfügbar.

Zahlreiche Pflanzen sind wegen

des Wassermangels eingegangen und

mussten ersetzt werden.

Ein warmer, nasser Frühling erschwerte

die Frühjahrsanpflanzungen. Am

29. April 2012 brachte ein Sturm eine

überalterte Säulenpappel und eine Kastanie

im Seepark zum Umstürzen. Die

bunten Sommerflorrabatten schmückten

die Seeuferanlagen bis Ende Oktober.

Diverse Neupflanzungen wurden an

der oberen Reitbahnstrasse und an der

Mühletobelstrasse vorgenommen.

Im Herbst wurden 7 hochstämmige

Feldahorne gemäss Baumkonzept

«Gestaltung Bahnhofplatz und Seepromenade

(Würth)» gepflanzt. Im Dezember

wurden auf dem Haldenspielplatz

die notwendigen Sanierungen durchgeführt.

Diverse kleinere Instandstellungsund

Anpassungsarbeiten im Auftrag

des Bereichs Bau und Stadtentwicklung

und der Technischen Betriebe wurden

ausgeführt.

Im Übrigen beschränkten sich die

Arbeiten auf Wechselpflanzungen,

den ordentlichen Unterhalt sowie den

Unterhalt und die Pflege von Rasenanlagen,

den Baumschutz und die

Baumpflege.

Friedhofanlage

Seit der Grabfeldsanierung werden die

Erdbestattungsgräber mit einem zugemieteten

Kleinbagger ausgehoben, weil

der eingebrachte Wandkies keinen

händischen Aushub in angemessener

Zeit zulässt.

Das Tauwetter am 17. Februar 2012

verursachte einen Wasserleitungsbruch,

der die Aufbahrungsräume unter

Wasser setzte. Der Schaden konnte

innert 2 Tagen behoben werden; das

Austrocknen und die abschliessenden

Gipser- und Malerarbeiten konnten im

Sommer abgeschlossen werden.

Die Zahl der Erdbestattungen bleibt

tief, aber auch Urnenbestattungen sind

rückläufig, weil vermehrt Urnenbeisetzungen

ausserhalb des Friedhofs

stattfinden. Wie sich zeigt, entwickeln

sich andere Formen der Bestattungen

und Friedhöfe sollten diesen Trend

aufnehmen. Mit der Ausstellung «Orte,

die gut tun» im Rahmen des 100-Jahr-

Friedhofjubiläums wurde versucht,

mögliche Wege aufzuzeigen. Vorträge

von Dr. Louis Specker und Otmar

Elsener sowie von Fachspezialisten

fanden während der Ausstellung vom

14. bis 22. September 2012 im Überwinterungshaus

statt.

Der Buchsbaumzünsler, ein ostasiatischer

Kleinschmetterling, der bereits

im Vorjahr auftrat, konnte dank

vermehrtem Einsatz von Pflanzenschutzspritzungen

in Schach gehalten

werden. Ebenfalls keine Probleme

verursachte Feuerbrandbefall auf den

Cotoneaster-Einfassungen.


Betriebe

37

Friedhof Rorschach-Rorschacherberg

Bestattungen 2011 2012

Bestattungen / Beisetzungen total 123 113

davon

Erdbestattungen 13 = 10 % 21 = 17 %

Urnenbeisetzungen 110 = 90 % 92 = 83 %

Erdbestattungen total 13 21

davon

weiblich 4 8

männlich 9 11

Kinder – 2

davon

von Rorschach 6 12

von Rorschacherberg 7 7

von auswärts – 2

Die überdurchschnittlich warmen

Temperaturen im April und Mai führten

dazu, dass bereits früh getränkt werden

musste. Der im Durschnitt zu warme

Herbst liess die Blätter nur spärlich von

den Bäumen fallen, weshalb von Mitte

Oktober bis nahezu an Weihnachten

Laubarbeiten vorgenommen werden

musste. In früheren Jahren – mit Frösten

ab Mitte Oktober – waren diese

Arbeiten jeweils bis spätestens Mitte

November abgeschlossen.

Im Übrigen beschränkten sich die

Arbeiten zum grössten Teil auf den

ordentlichen Unterhalt.

Urnenbeisetzungen total 110 92

davon

weiblich 57 53

männlich 53 39

Kinder – –

davon

von Rorschach 63 53

von Rorschacherberg 39 30

von auswärts 8 9

Bestattungsarten 2011 2012

Erdbestattungen total 13 21

davon

in ein Reihengrab 10 16

in ein Familiengrab 3 4

in ein Kindergrab – 1

Urnenbeisetzungen total 110 92

davon

in die Urnenwand 34 17

in die Urnenhalle 4 8

in ein neues Urnengrab 19 16

in ein bestehendes Urnengrab 14 14

in ein bestehendes Erdbestattungsgrab 7 7

in das Gemeinschaftsgrab 31 28

in den Urnenhain 1 2

abgeholt für andere Beisetzung 22 23


38 Schule Vorwort

Manchmal kommt es anders

Liebe Rorschacherin, lieber Rorschacher

Ich bleibe bei meiner Darstellung: Rund ein

Viertel unserer Kinder schaffen die Einschulung

nur über Umwege. Unser aktuelles Einschulungssystem

mit den Einführungsklassen

ist wohl in die Jahre gekommen, darin

sind sich alle einig und auch der Kanton

sucht nach Alternativen, macht Druck auf

die Abschaffung des «nicht mehr zeitgemässen

Systems» mit einer allzu frühen Separation

der Kinder in Spezialklassen. Nur: Der

Kanton bietet keine Alternativen an. Wir

haben sie gesucht und haben den Ansatz der

Stadt St. Gallen mit ihrem «KidS» geprüft

und feststellen müssen, da kommen wir auch

nicht weiter, da bleiben wir lieber vorerst

beim bewährten Alten …

In unserem Leitbild haben wir verankert,

dass wir unsere Schule langfristig und nachhaltig

entwickeln und sorgfältig mit den Ressourcen

umgehen. Wir bringen damit zum

Ausdruck, dass nur eine Schule, die sich laufend

an sich ändernde Bedürfnisse anpasst,

eine gute Schule ist. Da dürfen wir mit Stolz

darauf verweisen, dass wir diese anspruchsvolle

Aufgabe seriös und mit grossem Engagement

wahrnehmen. Schliesslich ist die

Schule und was sich dort abspielt ein Abbild

unserer Gesellschaft. Subtile Veränderungen

bei den Kindern akzentuieren sich in der

Schule besonders stark. Die Schule wiederum

ist deshalb laufend gefordert, darauf

angepasst zu reagieren. Momentan stellen

wir fest, dass das Verhalten der Kinder sich

weiter verändert. Wir müssen noch stärker

daran arbeiten, dass unsere Kinder lernen,

selbständiger zu arbeiten. Das Konzentrieren

auf eine Arbeit stellt viele Kinder vor sehr

grosse Herausforderungen und der Umgang

mit Frustrationen ebenso. Die Gründe dafür

sind mannigfaltig und nie eindeutig. Der

Schulbetrieb ist davon aber immer stärker

betroffen. Wir sind deshalb stetig gefordert,

dass wir angemessen darauf reagieren

können, ohne die Lernziele aus den Augen

zu verlieren. Und dafür brauchen wir die

Unterstützung der Eltern und der Steuerzahlenden.

Ich von meiner Seite versichere

Ihnen, dass ich mit meinem Team

alles daran setze, unseren Auftrag für unsere

Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu

erfüllen. Und ich freue mich besonders, dass

es uns gelungen ist, ab kommendem Sommer

die Frühförderung flächendeckend einzuführen.

Ich danke allen Beteiligten für die

Unterstützung.

Guido Etterlin,

Stadtrat, Schulratspräsident

Hoch hinaus … so lautete nicht

nur das Motto für den Bau der

neuen Hochhäuser im Stadtwald,

sondern wohl auch für den

bevorstehenden Schuleintritt im

Schulkreis Pestalozzi. Am traditionellen

Schuleintrittsfest pflegt das

gesamte Pestateam die Tradition,

gemeinsam mit einer symbolischen

Geste ins Schuljahr zu starten.

Im August 2012 durften die rund

300 Schulkinder von besten

Wetterbedingungen unterstützt

diese Tradition weiterführen.


Schule

39

Schulsekretariat

LehrerOffice –

Segen und Fluch zugleich?

Das Bildungsdepartement hat im

Rahmen des Massnahmenpakets zur

Entlastung der Lehrpersonen den flächendeckenden

Einsatz der Software

LehrerOffice beschlossen. Die Software,

die an der Oberstufe Rorschach bereits

seit einigen Jahren und im Schulkreis

Mühletobel seit Sommer 2011 eingesetzt

wird, soll nun auf allen Schulstufen

die Lehrpersonen in der administrativen

Führung der Klasse unterstützen.

Doch was heisst das im Klartext? Wer

die EDV-Plattform genauer betrachtet,

kann dieser vermeintlich weiteren Bürokratisierung

durchaus Positives abgewinnen.

Allerdings benötigt es vorerst

besagte genauere Betrachtung.

Das Schulsekretariat hat aufgrund des

Entscheides im Bildungsdepartement

das Zepter in der Führung von Lehrer-

Office übernommen und ist bemüht,

den Lehrpersonen gewissermassen die

Zutaten für diese administrative Entlastung

bereit zu stellen. Allerdings bleibt

trotz des gut gemeinten Entscheides aus

St. Gallen offen, ob und in welchem

Bereich diese Entlastung auch wirklich

entlastend ankommt.

Stefan Bolt,

Schulsekretär

Schulinformatik

Hardwareerneuerung im Sommer 2013

Im Sommer 2008 ist die Schule Rorschach

zusammen mit der Pädagogischen

Hochschule St. Gallen in eine

5jährige Zusammenarbeit im Bereich

der Schulinformatik eingestiegen. Die

Informatikinfrastruktur wurde zum

selben Zeitpunkt angeschafft und ist

demnach aktuell im letzten Betriebsjahr.

Der Schulrat hat sich kurz vor

Jahresende aus diesem Grund mit dem

Nachfolgeprojekt Hardwareersatz 2013

befasst und die strategischen Rahmenbedingungen

fixiert. Die Anzahl Geräte

wird der aktuellen Klassenorganisation

angepasst und in den meisten Schulhäusern

leicht erhöht.

Ebenso werden im Projekt 2013 die

Peripheriegeräte, insbesondere der

Oberstufe, modernisiert. Die Ausstattung

der Klassenzimmer mit Beamern

sowie die Modernisierung der Hellraumprojektoren

in Form von sogenannten

Visualizern (digitale Projektion

mit einer Kamera) schaffen einen klaren

Mehrwert für einen zeitgerechten

und flexiblen Oberstufenunterricht.

Im Burghaldenschulhaus wird zudem

die interne Netzwerkverkabelung aus

Sicherheitsgründen erneuert.

Stefan Bolt,

Schulsekretär


40 Schule

Personelles

Pensionierung

Am Examenessen wurden Esther Candrian,

Luzia Schefer, Christina Guidolin

(fehlt auf dem Bild) sowie Guido Wehrli

und Klaus Pfändler in die Pension

verabschiedet. Mit Ernst Waespe, Hans

Peter Dörig und Hanspeter Lindegger

(fehlt auf dem Bild) durften drei Lehrpersonen

für ihr 40-Jahr-Dienstjubiläum

in der Schule Rorschach geehrt werden.

Jubiläen in der Schule Rorschach

Jubiläum

Name

40 Dienstjahre Dörig Hans Peter

Lindegger Hanspeter

Waespe Ernst

25 Dienstjahre Sambach Jutta

20 Dienstjahre Studach Beate

Wibawa Anja

15 Dienstjahre Kamm Alig Sabine

Limacher Rita

Müller Doris

Schelling Markus

10 Dienstjahre Bodenmann Walter

Brühwiler Monika

Caviezel Andreas

Hartz Ursula

Pizzicoli Marco

Weber Felice

Wiesner Anne-Marie

Guido Etterlin verabschiedet fünf Mitarbeitende in die Pension und ehrt Lehrpersonen für ihr 40-Jahr-Dienstjubiläum.


Schule

41

Verwaltungskommission

Kantonales Sparpaket belastet

Schulfinanzen

Der Nettoaufwand der Schule liegt

2012 gegenüber dem Voranschlag

tiefer als veranschlagt. Grund dafür

sind unter anderem geringere Lohnaufwendungen

durch die Veränderungen

an der Impulsschule, ein geringerer

Heizöl- und Stromverbrauch sowie

weniger Aufwendungen im baulichen

Unterhalt der Schulliegenschaften.

Die Jahresrechnung 2012 und insbesondere

die Aussichten für 2013 sind

geprägt von den kantonalen Sparbemühungen.

Die Schule Rorschach ist

unter diesem Titel mit einem jährlichen

Kostenzuwachs von über einer halben

Million Franken konfrontiert, ohne

dabei überhaupt Einfluss nehmen zu

können. Die grössten Kostenfaktoren

dabei sind die Sonderschulbeiträge

pro Schüler, die Anpassung der

Pensionskassenbeiträge sowie die

Streichung des Beitrages an die pädagogisch-therapeutischen

Massnahmen

(PTM-Beiträge).

Die Verwaltungskommission und

schliesslich auch der Gesamtschulrat

haben sich intensiv mit der Schulraumplanung

der nächsten 10 Jahre

beschäftigt. Resultat dieser Auseinandersetzung

ist die Feststellung,

dass sich der Investitionsbedarf in

die Schulliegenschaften über diesen

Zeitraum auf rund 23 Mio. Franken

beläuft. Die zwischenzeitlich erschienene

Vorgabe des Erziehungsrates im

Bereich Raumressourcen pro Schuleinheit

bestätigt die Erfahrungen der

Schule Rorschach, dass insbesondere

in den Primarschulhäusern eindeutig

mehr Raum für den Schulbetrieb benötigt

wird. Die Aufstockung auf wiederum

4 Parallelklassen pro Jahrgang, die

im Sommer 2014 abgeschlossen sein

wird, verschärft diese Raumknappheit

zusätzlich. Mit dem Kauf der Liegenschaft

Surber ist der Stadt Rorschach

ein erster Meilenstein gelungen, um

die Situation im Schulkreis Pestalozzi

etwas zu verbessern. Im Jahr 2013

wird sich die Verwaltungskommission

nun der Raumsituation im Schulkreis

Mühletobel widmen. Konkret muss

aufgrund der Entwicklung im Quartier

davon ausgegangen werden, dass im

Schulhaus Schönbrunn eine Sanierung

samt Erweiterung des Schulraumes

notwendig sein wird. Mit einer Machbarkeitsstudie

sollen diese Grundlagen

im Jahr 2013 gelegt werden. Diese Entwicklung

ist denn auch ursprünglich

für die erneute Situationsbeurteilung

im Sanierungsprojekt Innenausbau

Burghaldenschulhaus. Die knappen

finanziellen Ressourcen sollen mit dem

grösstmöglichen Nutzen für den Schulbetrieb

eingesetzt werden, weshalb auf

die parallele Durchführung von zwei

Bauprojekten an Schulhäusern verzichtet

wird.

Die Verwaltungskommission hat sich

unter anderem mit den folgenden Themen

auseinandergesetzt:

Laufende Rechnung und Voranschlag

Investitionsplanung

Schulraumplanung

Steuerung Liegenschaftenunterhalt

Kostenüberwälzungen Kanton an

Gemeinden

Planung des Informatik-Hardwareersatzes

im Sommer 2013

Feueralarmübungen der

Schuleinheiten

Im Facility Management der Schulliegenschaften

konnten unter anderem

folgende Objekte realisiert werden:

Deckenlaufschienen

Mühletobelschulhaus

Ersatz Pissoirs Sekundarschule,

Umstellung auf wasserlose und energiesparende

Urinoirs

Instandstellung Rasen Schulwiese

Pestalozzi

Akustikdecken ehemaliger Kaminfegerraum

Pestalozzi

Verhaltenstafeln auf den Schulanlagen

Montage Drehflügeltürantrieb Eingang

Schulhaus Mariaberg

René Nater,

Präsident der Verwaltungskommission


42 Schule

Pädagogische Kommission

Neues Sonderpädagogik-Konzept

wirft Fragen auf

Wie vielfältig und verschieden sind

die Kinder in den Regelklassen? Wie

sieht es mit der Tragfähigkeit dieser

Regelklassen aus, wenn die Heterogenität

zunimmt? Wie kann man

der Forderung nach individueller

Förderung gerecht werden, wenn

die Klassenzusammensetzung immer

anspruchsvoller wird? Diese Fragen

ziehen sich wie ein roter Faden durch

die Geschäfte des vergangenen Jahres

der Pädagogischen Kommission. Den

Auftakt bildete das Schulforum, ein

gemeinsamer Weiterbildungsanlass der

Schule Rorschach. Das Referat von Dr.

Christa Urech «altersdurchmischtes

Lernen – die heterogene Schulklasse»

bildete das Fundament für eine vertiefte

Auseinandersetzung mit dem Thema.

Das Schulforum 2013 wird diesen

Faden aufnehmen und wiederum die

heterogene Schulklasse ins Zentrum des

Weiterbildungsanlasses rücken.

Der Entwurf des Sonderpädagogik-

Konzeptes für den Kanton St. Gallen

wurde in die Vernehmlassung geschickt

und von der Pädagogischen Kommission

behandelt. Seit 2007 liegt die

Verantwortung für die Sonderschulung

vollständig bei den Kantonen. Die

IV hat sich zurückgezogen und die

Kantone sind dabei, Konzepte zu

erarbeiten. Das St. Gallen Konzept

umfasst sowohl die Sonderschulung

als auch die Sonderpädagogik in der

Regelschule und wird Auswirkungen in

die Schulzimmer der Schule Rorschach

haben. Mit Besorgnis wurde festgestellt,

dass Leistungen abgebaut oder

Kosten auf die Gemeinden abgewälzt

werden sollen mit dem Hinweis auf

die überdurchschnittliche Sonderbeschulungsquote

des Kantons. Von der

Verlagerung der Kosten verspricht man

sich eine Abnahme der Zuweisungen.

Wenn sich die Schulgemeinden stärker

an den Kosten beteiligen müssen, werden

sie weniger Sonderbeschulung in

Anspruch nehmen – so die Überlegung.

Eine tiefere Zuweisungsquote würde

aber bedeuten, dass mehr Kinder und

Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen

in die Regelklassen integriert werden

müssten. Vertragen die Regelklassen

weitere Aufgaben? Das neue Konzept

beantwortet diese Frage nicht.

Ariane Thür Wenger,

Präsidentin der Pädagogischen

Kommission

Schülerbestände Kindergarten

Bestand am 31.12.2012

Schülerzahlen

Kindergarten Knaben Mädchen Total

Kindergarten 1 (07 / 08) 36 46 82

Kindergarten 2 (06 / 07) 35 44 79

Total 71 90 161

Schülerbestände Primarschule

Bestand am 31.12.2012

Schülerzahlen

Unterstufe Knaben Mädchen Total

1. Klassen 34 34 68

2. Klassen 43 35 78

3. Klassen 43 39 82

Total 120 108 228

Mittelstufe Knaben Mädchen Total

4. Klassen 30 46 76

5. Klassen 27 32 59

6. Klassen 45 34 79

Total 102 112 214


Schule

43

Musikkommission

Bekenntnis zur musikalischen

Förderung abgegeben

Ein wichtiges Ereignis war die Volksabstimmung

«Jugend und Musik», über

die das Stimmvolk am 23. September

entschied. Zur Freude aller Musikschulen

nahmen die Stimmberechtigten

diese Vorlage mit über 70 Prozent an.

Dieses deutliche Ergebnis zeigt, dass die

musikalische Förderung in der Bevölkerung

eine breite Unterstützung geniesst.

Für den Kanton St. Gallen bedeutet

dies, dass die Existenzberechtigung der

Musikschulen bald auch gesetzlich verankert

werden wird.

Ende November fand die letzte Veranstaltung

des Regionalverbandes Remu

statt (Vereinigung der Musikschulen

Appenzell, Glarus, Liechtenstein und

St. Gallen). Die St. Galler Musikschulen

werden neu im Verband der St. Galler

Volksschulträger SGV integriert, womit

die Anbindung der Musikschule an die

Volksschule gefestigt wird.

Die Statistik zeigt, dass die Schülerbelegung

(einige Schüler spielen mehrere

Instrumente oder gehen noch zusätzlich

in den Gesangsunterricht) der Stadt

Rorschach von 174 auf 177 gestiegen,

jene von Rorschacherberg aber von

232 auf 212 gesunken ist. Am meisten

Schülerinnen und Schüler spielen nach

wie vor Klavier (77) gefolgt von Gitarre

(50), Gesang (41) und Schlagzeug und

Violine (je 38).

Nach 32 Jahren Unterrichtstätigkeit

für Querflöte und Saxophon wurde im

Sommer mit Tony Heidegger ein in der

Region bekannter Musiker pensioniert.

Heidi und Ruedi Wachter wurden für

30 Jahre Unterrichtstätigkeit an der

Musikschule geehrt, Klara Schwarber

für 25 Jahre und Kora Wuthier für

20 Jahre. Charlene Lanter, Schulrätin

Rorschacherberg und stellvertretende

Musikkommissionspräsidentin, und

Marcel Stieger, Schulrat Rorschacherberg,

wurden aufgrund des Wechsels

zur Einheitsgemeinde Rorschacherberg

aus der Musikkommission

verabschiedet.

Nelly Bischof,

Präsidentin der Musikkommission

Roland Diezi,

Musikschulleiter

Mühletobel

Bibliotheks- und Lesestunde neu für

alle Klassen im Schulkreis

Jede Woche findet für alle Klassen des

Schulkreises eine Bibliotheks- und Lesestunde

statt. Während dieser Lektion

wählen die Schülerinnen und Schüler

aus dem reichen Angebot an Büchern

und Medien ihren Lesestoff für die folgende

Woche. Ist die Wahl getroffen,

kann im ausgewählten Buch bereits gelesen

werden. Das Programm Antolin zeigt

den Kindern, ob sie das Gelesene richtig

verstanden haben. Für beinahe alle

Bücher ist ein Lesequiz vorhanden. Bei

Erfolg und genügender Punktzahl erhält

das Kind ein Diplom. Dieser Anreiz führt

dazu, die Bücher nicht nur nach Hause

zu nehmen, sondern auch richtig und

genau zu lesen. Das Programm kann

auch von zu Hause über Internet genutzt

werden. Die Lehrpersonen haben

jederzeit im Blick, wie der Stand ihrer

Schülerinnen und Schüler innerhalb des

Leseprogramms ist. Dass alle Klassen

von diesem Angebot profitieren können,

ist für die Mittelstufenschülerinnen und

-schüler neu. Seit 1999 bestand im

Schönbrunnschulhaus die gemeinsame

Bibliothek für alle Unterstufenklassen

und die Einführungs- sowie die Kleinklasse.

Das Angebot umfasste Bilderbücher,

Sachbücher, Comics wie auch

Kinder- und Jugendbücher ab dem ersten

Lesealter. Im Mühletobelschulhaus (Mittelstufenklassen)

standen bis Ende des

letzten Schuljahres ausschliesslich Klassenbibliotheken

mit einem beschränkten

Angebot an Lesestoff zur Verfügung. Um

auch für diese Klassen eine Erweiterung

der Lektüren zu ermöglichen und die

Vorteile des Programms Antolin zu

nutzen, wurde während der Sommerferien

die gemeinsame Bibliothek vom

Untergeschoss des Schönbrunns in den

Medienraum des Mühletobelschulhauses

verlegt und mit den für diese Stufe

passenden Büchern und Medien ergänzt.

Aus den Klassenbibliotheken wurden die

noch gut erhaltenen Bücher ebenfalls in

die neue Schulkreis-Bibliothek eingefügt.

Zusammen mit dem Lehrpersonenteam

erweitern die Bibliothekarinnen das

Bücherangebot jährlich, um so die Bibliothek

für die Kinder jeweils mit den

durch die kantonale Fachstelle empfohlenen

Exemplaren auf dem neuesten

Stand zu halten. Dieses grosse Angebot

wird von den Klassen in einer wöchentlichen

Bibliotheksstunde rege genutzt.

Die Kinder werden durch die Lehrpersonen

und das Programm Antolin zum

Lesen angehalten. Rund 2’000 Bücher

stehen den 211 Schülerinnen und Schülern

des Schulkreises zur Verfügung.

Zurzeit sind 345 Titel unterwegs. Seit

dem Bestehen der gemeinsamen Bibliothek

wurden insgesamt etwa 50’000

Ausleihen getätigt. Die Hitliste wird von

«Eine Geburtstagstorte für die Katze»

(Pettersson und Findus) angeführt.

Hanspeter Lindegger,

Schulleitung Mühletobel


44 Schule

Pestalozzi

Realschule: Lehrstellen und Schulen

nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit

Bäcker-Konditor-Confiseur /-in EFZ 1

Berufsvorbereitungsjahr 7

Coiffeur / Coiffeuse EFZ 1

Dentalassistent /-in EFZ 2

Detailhandelsfachmann /-frau EFZ 2

Fachmann /-frau Gesundheit EFZ 1

Heizungsinstallateur /-in EFZ 1

Kaufmann /-frau EFZ B-Profil 2

Logistiker /-in EBA 1

Logistiker /-in EFZ 1

Maurer /-in EFZ 1

Mechanikpraktiker /-in EBA 1

Privatschule 2

Sanitärinstallateur /-in EFZ 1

Sucht Lehrstelle 1

Vorlehre privat 1

Vorlehre staatlich 3

Sekundarschule: Lehrstellen und Schulen

nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit

Andere Lehre 1

Bäcker-Konditor-Confiseur /-in EFZ 1

Berufsvorbereitungsjahr 1

Dentalassistent /-in EFZ 1

Drucktechnologe /-technologin EFZ 1

Elektroinstallateur /-in EFZ 2

Elektroniker /-in EFZ 1

Fachmann /-frau Betreuung EFZ 1

Gymnasiale Matura 2

Informatiker /-in EFZ 1

Kaufmann /-frau

Erweiterte Grundbildung 8

Konstrukteur /-in EFZ 1

Logistiker /-in EFZ 1

Mediamatiker /-in EFZ 2

Physiklaborant /-in 1

Polymechaniker /-in EFZ 3

Schreiner /-in 2

Vorkurs GBS 1

Wirtschaftsmittelschule 1

Zeichner /-in EFZ 1

Zimmermann / Zimmerin 1

Lesen!

Lexoj! Lire! Cteni! Leggere! Okumak!

Läse! Citanie! Read! Lukea! Läsa! I

Leer! Ler! Olvasni! Brati! Citanje! Citati!

Leger!

Haben Sie als Kind gerne gelesen oder

lesen Sie gerne? Im Lesezimmer im

Schulhaus Pestalozzi kann man oft

keinen Mucks hören. Die Kinder sind in

ihre Bücher vertieft.

Seit 15 Jahren besteht die Schulbibliothek

im Pestalozzischulhaus. Sie wird

kontinuierlich erneuert und ausgebaut.

Momentan sind gut 4’500 Bücher zur

Ausleihe bereit. Seit einiger Zeit stehen

auch Bücher in den Muttersprachen der

Kinder zur Verfügung. Diese werden

vom Schweizerischen Bücherzentrum

ausgeliehen und einmal jährlich ausgetauscht.

Seit der Einführung des Englisch

stehen schon zahlreiche englische

und französische Bücher mit einem

einfachen Wortschatz in den Gestellen.

Einige davon sind mit Hör-CDs

ausgerüstet. Aber auch in Deutsch sind

zahlreiche Bücher mit Hör-CDs vorhanden.

Sie unterstützen die Kinder im

Verstehen und machen das Lesen einfacher.

Die Nachfrage nach bestimmten

Büchern ändert sich, wie sich die Mode

ändert. Zurzeit sind die Baumhaus-

Bücher (Kinderbuchserie) sehr beliebt.

Die Kinder machen Mund-zu-Mund-

Propaganda dafür.

Jede Woche besuchen die Schülerinnen

und Schüler mit ihrer Klasse die Bibliothek.

Sie wählen ein Buch aus, lesen im

Lesezimmer und lösen ein Quiz zum

gelesenen Buch im Antolin. Eine hohe

Punktzahl im Antolin hat eine sehr

motivierende Wirkung auf die Kinder.

Die Leseförderung ist ein wichtiger Teil

des Deutsch-Unterrichts. Wer nicht

lesen und verstehen kann, ist in vielen

Bereichen des Alltags und des beruflichen

Lebens benachteiligt. Und die

Welten, die Bücher eröffnen können,

sind kostbar und gehören jedem Lesenden

ganz allein.

Beatrice Heilig,

Schulleitung Pestalozzi

Mit den besten Grüssen aus dem Schulkreis Pestalozzi.


Schule

45

Oberstufe

Ganzheitliche Beurteilung

der Schülerinnen und Schüler

Die ganzheitliche Beurteilung der

Schülerinnen und Schüler in Bezug auf

Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz ist

von entscheidender Bedeutung für die

Jugendlichen, nicht zuletzt im Hinblick

auf ihre Anschlusslösung nach der

Absolvierung der Volksschule. Damit

diese grosse Herausforderung von den

Lehrpersonen so optimal wie möglich

bewältigt werden kann, treffen sich die

pädagogischen Kompetenzteams in

regelmässigen Sitzungen und besprechen

die Leistungen ihrer Schülerinnen

und Schüler. An diesen Sitzungen

werden auch diejenigen Jugendlichen

besprochen, die nach der 1. Realklasse

in die Sekundarschule wechseln möchten.

In einem abschliessenden Beurteilungsgespräch

sind auch die zukünftigen

Klassenlehrpersonen aus der

Sekundarschule anwesend, damit sich

diese ein erstes Bild über die Zuzüge

aus der Realschule machen können.

In der westlichen Welt wird meist die

linke Gehirnhälfte sehr viel stärker

gefördert als die rechte. In der Schule

stehen noch immer logisch-analytische

Denkprozesse im Vordergrund und

Schülerbestände Oberstufe

Bestand am 31.12.2012

Schülerzahlen

Realschule Knaben Mädchen Total

1. Klassen 14 21 35

2. Klassen 20 11 31

3. Klassen 20 14 34

Total 54 46 100

Sekundarschule Knaben Mädchen Total

1. Klassen 16 13 29

2. Klassen 21 18 39

3. Klassen 16 17 33

Total 53 48 101

Schwerpunkte liegen in den Bereichen

Sprache und Zahlen. Exzellente und

kreative Denkleistungen können aber

nur dann entstehen, wenn beide Hemisphären

des Grosshirns gut zusammenarbeiten

und sich ergänzen. Deshalb ist

es wichtig, auch die rechte Gehirnhälfte

in Denk- und Lernprozessen zu fordern.

Basierend auf diesem Wissen werden

die vielfältigen Begabungen der Lehrpersonen

im kreativen Bereich in internen

Workshops vertieft, ausgetauscht

und weitergegeben. Lehrpersonen

lernen von Lehrpersonen. Somit wird

eine Qualitätssteigerung im Unterricht

angestrebt, die durch das Erleben von

neuen Ideen und dem Erlernen von

neuen Fertigkeiten ermöglicht wird.

Kreatives Tun bringt zudem oft einen

tiefen Entspannungsmodus, einen sogenannten

Flow. Hirnwellen und die Körperspannung

verändern sich. Dies wirkt

sich im Allgemeinen sehr positiv auf die

ganze Gesundheit aus. Das Lernen wird

somit ebenfalls erleichtert, neuer Stoff

kann besser integriert und das bereits

vorhandene Wissen kann besser abgerufen

werden.

Ruedi Jucker,

Schulleitung Oberstufe

Schülerbestände Einführungs- und Kleinklassen / Integrationsklasse

Bestand am 31.12.2012

Schülerzahlen

Typ Knaben Mädchen Total

Einführungsklassen 12 10 22

Kleinklassen 19 18 37

Integrationsklasse 6 2 8

Total 37 30 67

Fördermassnahmen Knaben Mädchen Total

Logopädie 21 22 43

Legasthenie – – –

Dyskalkulie 3 – 3

Aufgabenhilfe 40 26 66


46 Schule

9. Kleinklasse: Lehrstellen und Schulen

nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit

Assistent /-in Gesundheit

und Soziales EBA 1

Berufsvorbereitungsjahr 1

Hauswirtschaftsjahr 1

Logistiker /-in EBA 1

Vorlehre staatlich 2

Impulsschule

Schliessung der Impulsschule

Nach der Auflösung der 3. bis 6. Klasse

im Sommer 2012 besteht die Impulsschule

an der Pädagogischen

Hochschule (PHSG) aus einer altersdurchmischten

Unterstufenklasse mit

14 Kindern. Die Führung der 1. bis

3. Klasse war als Zwischenlösung bis

zur Einführung des neuen Einschulungssystems

in Rorschach geplant, bei

dem die Primarschulsysteme in Rorschach

und an der PHSG aufeinander

abgestimmt werden sollten. Bereits im

Herbst 2012 hat die Schule Rorschach

zusätzlich die Verantwortung für die

Schulleitung übernommen. Sie wurde

dem Schulkreis Mühletobel angegliedert.

Die Pädagogische Hochschule

wie auch die Schule Rorschach wollten

damit Zeit gewinnen, um eine neue

tragfähige Lösung, die den Bedürfnissen

der Kinder und beider Institutionen

gerecht würde, zu erarbeiten.

Der vom Schulrat in Vorbereitung

stehende Umbau des Schuleingangssystems

mit dem Kids-Klassen-System wird

nicht umgesetzt. Damit ergeben das für

die Impulsschule entwickelte Szenario

und die Übergangslösung keinen Sinn

mehr. Die finanziellen Rahmenbedingungen

erlauben es zurzeit nicht, ein

neues Schulprojekt zu entwickeln. Als

Konsequenz wird der Vertrag zwischen

der Pädagogischen Hochschule und der

Schule Rorschach auf Sommer 2013

aufgelöst und die Kinder in bestehende

Klassen der Schule Rorschach integriert.

Guido Etterlin,

Schulratspräsident

So verschieden wie unsere Schulkinder.


Schule

47

Projekt «Erste Schuljahre»

KidS ist doch nicht der richtige Ansatz

für Rorschach

Seit 2006 ist die Rede vom Bedarf für

eine einschneidende Veränderung an

der Schuleingangsstufe, d. h. an der

Schnittstelle zwischen Kindergarten

und Unterstufe. Es ist ein Leidensdruck

bei allen Beteiligten vorhanden. Insgesamt

eine unbefriedigende Ausgangslage,

die nach einer neuen Lösung

ruft. Nach langem Hin und Her hat der

Kanton die Basisstufe beerdigt und nun

folgt die Schule Rorschach mit dem

Stop zum Projekt KidS. Dieses wurde

ursprünglich von der Stadt St. Gallen

als Alternative zur Basisstufe entwickelt.

Erste Abklärungen ergaben eine

sinnvolle und zweckmässige Umsetzungsmöglichkeit

für die speziellen

Rahmenbedingungen in Rorschach.

Die konkrete Vorbereitung des Projektes

bringt nun das Aus. Es bleibt

vorerst alles beim Alten, was in der Tat

gar nicht so schlecht ist und zwar aus

folgenden Gründen:

1. Das bestehende System mit der

Einführungsklasse hat Nachteile, ist

aufwändig und finanziell kostspielig.

Aber nicht nur: Es hat ebenso

klare Vorteile, ist gut eingeführt

und seine Akzeptanz hat sich in

den vergangenen Jahren merklich

verbessert.

2. Langfristig muss dieses System

reformiert werden. Es muss kindgerechter,

einfacher, tragfähiger, ressourcenoptimiert

und transparenter

werden. Es braucht aber einen

überzeugenderen Ansatz und der ist

derzeit tatsächlich nicht in Sicht.

3. Die Tragfähigkeit ist aktuell bei der

betroffenen Lehrerschaft nicht gegeben.

Andere pädagogische Brennpunkte

absorbieren so stark, dass zu

wenig Freiräume verbleiben für den

anstehenden Veränderungsprozess,

an dem alle Betroffenen mitwirken

müssen.

4. Der Prozess, der jetzt formell gestoppt

wurde, hat bei allen

Beteiligten dennoch eine vertiefte

inhaltliche Auseinandersetzung mit

verschiedenen pädagogischen Themen

ausgelöst und verschiedene

Weiterbildungsthemen werden in

den nächsten Jahren weiter bearbeitet.

Auch das bringt die Schule

vorwärts.

Aufgabe des Schulrates und der Schulleitungen

ist es, in der neu angelaufenen

Legislaturperiode neue Lösungsansätze

zu entwickeln.

Guido Etterlin,

Schulratspräsident

Vorfreude auf den grossen Moment.


48 Schule

Sanierung Oberstufenschulhäuser

Umsetzung Sanierung Burghaldenschulhaus

weiterhin offen

Die Bürgerschaft hat an der Bürgerversammlung

im März 2012 dem

Antrag des Stadtrates zugestimmt,

einen Teil des Jahresgewinns für die

Vorfinanzierung der Innensanierung des

Burghaldenschulhauses zu verwenden.

Die Arbeitsgruppe Sanierung Oberstufenschulhäuser

wurde daraufhin mit

Vertretern des Burghaldenschulhauses

ergänzt und nahm die im vergangenen

Jahr sistierte Arbeit wieder auf. Die

Ausschreibung für das Burghaldenschulhaus

wurde 2011 storniert, da aufgrund

anderer Rahmenbedingungen die Ausschreibung

der Architekturleistungen

in einem offenen Verfahren notwendig

wurde.

Für das Burghaldenschulhaus ergeben

sich gemäss Grobkostenschätzung

voraussichtlich Sanierungs- und Investitionskosten

von etwa 1.3 Mio. Franken

für den Anbau einer Schulküche auf der

bestehenden Terrasse an der Ostseite

des Schulhauses und etwa 2.3 Mio.

Franken für die Werterhaltung im

Innern des Schulhauses. Die Ausschreibung

der Architekturleistung wurde

neu auf diesen Grundlagen im zu Ende

gegangenen Jahr vorbereitet.

Der Zeitpunkt für das Ausschreiben der

Architekturleistung ist abhängig von den

weiteren Projekten der Stadt und zurzeit

noch offen. Die vorgesehenen Sanierungs-

und Investitionskosten in das

Burghaldenschulhaus entsprechen dem

im Frühjahr 2010 gefassten Grundsatz,

Investitionen in die beiden Oberstufen-

Schulanlagen immer im Hinblick auf

ein gemeinsames Oberstufenzentrum

(Sekundar- und Realschule) auf dem

Areal der Burghalden zu tätigen. Die

Höhe der vorgesehenen Investitionen

in das Burghaldenschulhaus macht eine

Volksabstimmung über den Baukredit

notwendig.

Ronnie Ambauen, Stadtrat

und Präsident Arbeitsgruppe

Auf das öffentliche Angebot

von sicheren, attraktiven

Spielplätzen legt die Schule

grössten Wert.


Schule

49

Spielplätze

Fachstelle Jugend Familie und Schule

Spielplatzkommission ist eine

Erfolgsgeschichte

Im Jahr 2008 hat die Spielplatzkommission

ihre Arbeit für die Spielplätze in der

Stadt aufgenommen. Die Mehrzahl der

Spielplätze konnte in dieser Zeit aufgewertet

werden. Alle Schulspielplätze

(Ausnahme Kindergarten Sonne) stehen

ausserhalb der Schulzeiten öffentlich

zur Verfügung und die Spielregeln und

Sicherheitshinweise sind überall einheitlich

und einladend gestaltet. Von Kindern

und Eltern mit Abstand am besten angenommen

und sehr gut frequentiert ist der

erweitere Spielplatz beim Arion. Dieses

Projekt wurde dank namhafter Unterstützung

durch Private möglich. Für die

Ausgestaltung des Spielplatzes Trischli

wurde ein Planungsauftrag erteilt.

Die Leitung der Spielplatzkommission

gehört nicht zum Kernauftrag eines

Schulratspräsidenten. Sie ergab sich

damals auch eher zufällig. Die wesentliche

Aufgabe, nämlich das Bewusstsein

schärfen für das wichtige öffentliche

Angebot von attraktiven und sicheren

Spielplätzen ist erfüllt. Folgerichtig

übernimmt nun die Liegenschaftenverwaltung

der Stadt die Leitung der

Spielplatzkommission.

Guido Etterlin,

Schulratspräsident

Weichenstellungen auf der

Fachstelle

Die Fachstelle erfüllt im Auftrag der

Gemeinden Rorschacherberg und Rorschach

den gesetzlichen Auftrag der

Jugendarbeit und Jugendberatung. Zum

wichtigsten Angebot der Fachstelle hat

sich die niederschwellige Schulsozialarbeit

entwickelt mit der aktiven Präsenz

einer Fachperson in jedem Schulkreis.

Daneben führt sie an zentraler Lage im

Erdgeschoss der Liegenschaft Dufourstrasse

4 den Jugendtreff. Dazu gehören

auch die partizipativen Projekte für

Jugendliche, genannt D4 Generation

(ehemals New Generation). Das dritte

Angebot umfasst die freiwilligen Beratungen

und Erziehungsberatungen –

hauptsächlich für Eltern.

Wegen des nachhaltig veränderten

Nachfrageverhaltens seitens der Eltern

für Beratungen auf der Fachstelle muss

das Angebot den neuen Rahmenbedingungen

angepasst werden. In diesem

Zusammenhang verlassen die beiden

Beratungspersonen Kerstin Schmid

und Kaspar Vidal die Fachstelle. Das

Angebot der freiwilligen Beratungen

bleibt aber vorerst aufrecht erhalten.

Ratsuchende können wie gewohnt per

Telefon einen Termin für ein unverbindliches

Erstgespräch vereinbaren. Felix

Häne, Rorschach, konnte vorübergehend

für diese Aufgabe verpflichtet

werden. Die Aufsichtskommission

der Fachstelle bereitet eine tragfähige

Lösung vor.

Ebenfalls hat die Aufsichtskommission

aufgrund der personellen Vakanz in der

Jugendarbeit die künftigen Öffnungszeiten

im Jugendtreff «D4» bestimmt

und auf Frühling 2013 einen Ausbau

beschlossen. Dieser Ausbau wird ohne

zusätzliche Kosten möglich.

Guido Etterlin,

Schulratspräsident und

Leiter Fachstelle a. i.


50 Schule

Stadtbibliothek

Zwischen Planen und Aussortieren

Der Leitung und dem Team der Stadtbibliothek

Rorschach wurde 2012 viel

Flexibilität abverlangt, wobei «abverlangt»

so nicht stimmt. Im Gegenteil, es

war spannend, einerseits den normalen

Alltagsbetrieb der Stadtbibliothek zu

gestalten, andererseits sich bereits mit

der neuen Bibliothek auseinanderzusetzen.

Das heisst, sich mit Plänen, Einrichtung,

Abläufen und Betriebskonzept

in der Bibliothek am neuen Standort an

der Kirchstrasse 3 zu befassen. Dass mit

der Gemeinde Rorschacherberg eine

Partnerschaft für den Betrieb der neuen

Bibliothek eingegangen werden konnte,

darf als Meilenstein der Verhandlungen

zwischen den beiden Gemeinden

bezeichnet werden. Diese Partnerschaft

kommt auch in der Namensgebung der

künftigen Bibliothek zum Ausdruck,

nämlich «Bibliothek für Rorschach

und Rorschacherberg». Wobei natürlich

auch Lesefreudige aus weiteren

Gemeinden der Umgebung jederzeit

willkommen sind.

Sichtbar wird der bevorstehende

Umzug in die neuen Räumlichkeiten

(Bezug Herbst 2013) jedoch bereits am

aktuellen Standort an der Hauptstrasse

15b (beim Parkplatz Seehof). Das

Team der Stadtbibliothek überprüfte

2012 das gesamte Medienangebot

und schied jene Bücher, DVDs und

Hörbücher aus, die über eine längere

Zeit mangels Nachfrage nicht mehr

ausgeliehen werden konnten. Dieses

Aussortieren kommt den Nutzenden der

Stadtbibliothek zugute. Das Stöbern in

den Regalen und das Suchen nach der

gewünschten Lektüre sind einfacher

geworden. Mehr Bücher als bisher

können «frontal» präsentiert werden,

was sich positiv auf die Ausleihstatistik

auswirkt.

Intensiviert wurde der Kontakt mit Bibliotheken

im Kanton St. Gallen. Dieser

Austausch bringt wichtige Impulse

für die eigene Arbeit und schützt vor

Betriebsblindheit. Die gemeinsame

Weiterbildung des Teams der Stadtbibliothek

stand im Zeichen der Leseförderung

von Kindern im Vorschulalter.

Ein Thema, das in der künftigen Bibliothek

für Rorschach und Rorschacherberg

dank grosszügigerer Platzverhältnisse

zusammen mit Eltern und

Kleinkindern umgesetzt werden kann.

Richard Lehner,

Leiter Stadtbibliothek

Den vollständigen Jahresbericht mit weiteren Berichten finden Sie im Internet

unter www.rorschach.ch oder Sie können ihn mit der Postkarte auf der

Umschlagseite des Berichts bei der Stadtkanzlei bestellen. Zudem liegt er im

Schulsekretariat auf.

Nicht publizierte Berichte:

Begabungsförderung (Gerd Oberdorfer seit August 2012 Leiter der BGF)

Deutsch für Fremdsprachige (Erhöhung auf acht Kurse)

Integrationsklasse (Neun Nationen im selben Schulzimmer)

Frühförderung (Durchbruch für die Frühförderung)

Logopädie (Neu auch am Mittwochnachmittag)

Mittagstisch (75 Mittagessen pro Woche)

Spielgruppe (55 Kinder tummeln sich in der Villa Seestern)


Technische Betriebe

51

Auf einen Blick

Zahlen und Fakten 2011 2012

Gesamtumsatz Mio. Fr. 15.34 15.25

Umsatz Elektrizitätsversorgung Mio. Fr. 11.22 11.41

Umsatz Wasserversorgung und Seewasserwerk Mio. Fr. 4.12 3.84

Personalaufwand Mio. Fr. 1.76 1.72

Finanzaufwand Mio. Fr. 0.58 0.49

Finanzertrag Mio. Fr. 0.18 0.16

Leistungen für Dritte Mio. Fr. 0.70 1.46

Leistungen zu Gunsten Gemeindehaushalt Mio. Fr. 0.83 1.02

Investitionen Mio. Fr. 1.80 1.54

Abschreibungen Mio. Fr. 2.62 2.45

Buchwert aller Anlagen Mio. Fr. 13.69 13.67

Elektrizitätsabsatz an Endkunden Mio. kWh 58.20 58.00

Trinkwasserabsatz an Endkunden Mio. m 3 0.90 0.90

Trinkwasserabsatz an die Partnergemeinden Mio. m 3 1.37 1.38

Trinkwasseraufbereitung im Seewasserwerk Mio. m 3 2.58 2.52

Strompreis Mittelspannungskunden

Rp. / kWh 12.20 12.10

(ø Netz Energie und Abgaben)

Strompreis Niederspannungskunden

Rp. / kWh 18.78 19.17

(ø Netz Energie und Abgaben)

ø Wasserpreis Kunden Rorschach Fr. / m 3 2.86 2.87

Markt und Kunden

Kundendienst

Rund 7’800 Kundinnen und Kunden

beziehen bei den TBR Energie und

Wasser. Für den Kundendienst bedeutet

dies neben den zahlreichen persönlichen

und telefonischen Kontakten

in Zahlen:

Anzahl Kunden (Verträge)

31.12.2012 7’799

Installierte Elektrozähler 6’529

Installierte Wasserzähler 1’237

Durchgeführte Ablesungen 9’284

Umzugsmeldungen 1’364

Versandte Teilrechnungen 17’628

Versandte Abrechnungen 8’897

Kostenlose Zahlungserinnerungen 2’914

1. Mahnungen 1’975

2. Mahnungen 693

Eingeleitete Betreibungen 63

Installationen von Wertkartenzählern 15

Unterbrechung der Energiezufuhr 69

Allgemeines

Der Mitarbeiterbestand hat sich leicht

erhöht und beträgt 13 Vollzeitstellen.

Nach wie vor werden mit diesem tiefen

Personalbestand alle wesentlichen Aufgaben

eines städtischen Versorgungsbetriebs

wahrgenommen. Die geplante

Reduktion um das Projektteam im Rahmen

der Massnahmen aus der Unternehmensanalyse

2008 hat sich etwas

verzögert. Dies steht in Zusammenhang

mit Abklärungen für ein regionales

Versorgungswerk.

Überhaupt stehen zurzeit regionale

Projekte bei den Technischen Betrieben

im Fokus. Neben dem Projekt

eines Regionalwerkes mit 4 weiteren

Technischen Betrieben aus der Nachbarschaft

wurden über das ganze Jahr

Abklärungen für ein flächendeckendes

Glasfasernetz getroffen. Zusammen mit

den Gemeinden Goldach und Thal wird

der Aufbau eines «Fibre to the Home»

(FTTH)-Netzes geprüft, wie das in den

meisten grösseren Städten realisiert

wird. Im Weiteren ist mit den Energiestädten

Rorschacherberg und Thal und

der Gemeinde Goldach die «Energieregion

Rorschach» gebildet worden.

Zusammen wird gebietsübergreifend ein

Energiekonzept erarbeitet.

Auch im Jahr 2012 waren die Bauprojekte

zu grossen Teilen fremdbestimmt

durch Neubauten (Erschliessung Würth,

Raiffeisenbank) und Strassenraumgestaltungen

(Projet urbain). Zusammen mit

den notwendigen Erneuerungsprojekten

bei den Versorgungsleitungen ergaben

sich sehr viele Baustellen.

An der Churerstrasse konnte sehr früh

mit der zweiten Etappe weitergearbeitet

werden, da die Unternehmer aus der

ersten Etappe bereits feststanden. Vom

Neubau Würth bis zum Hauptbahnhof

wurden die Leitungen der Strom- und

Wasserversorgung im neuen Fahrradstreifen

erstellt. Zusätzlich zur Transportleitung

entlang der Churerstrasse

musste auf der nördlichen Seite eine

Ringleitung für den Feuerschutz und die

Strom-Noteinspeisung erstellt werden.

Im Gebäude selbst installierte Würth

die eigene Trafostation, für die die Technischen

Betriebe die Mittelspannungszuleitungen

und die Einspeisefelder

erstellten.


52 Technische Betriebe

Allgemeines (Fortsetzung)

Von April bis Juli sind auf der nördlichen

Seite der Hochhäuser im Stadtwald

Leitungen für Feuerschutz und

Strom-Noteinspeisungen gebaut worden.

An beiden Erschliessungswegen

sind erstmalig die neuen energieeffizienten

LED-Lampen eingesetzt worden.

Diese haben eine intelligente Steuerung

mit Sensoren, die die Lichtleistung nach

Bedarf regeln.

Noch vor den Sommerferien wurde die

Mühletobelstrasse in Angriff genommen.

Ein Projekt, das schon seit Jahren

wegen der Kanalisationserneuerung

geplant war und mehrfach zurückgestellt

wurde. Gemeinsam mit der Erneuerung

der Wasserversorgung konnten

die Sankt Galler Stadtwerke (sgsw) eine

Gasversorgung erstellen und im Trottoir

wurde das Stromtrasse erneuert. Erstmalig

wurden auch in einer Quartierstrasse

die neuen LED-Lampen eingesetzt.

Diese Baustelle hat sich wegen der

schwierigen und engen Verhältnisse in

den Oktober hingezogen.

Nach den Sommerferien wurde das Projekt

Bogenstrasse von der Kirch- bis zur

Löwenstrasse ausgeführt. Dabei wurde

im Rahmen einer neuen Strassenraumgestaltung,

wie sie schon bei der

Gerenstrasse ausgeführt wurde, die Versorgungsleitung

für Strom und Wasser

erneuert und durch die sgsw die Gasversorgung

errichtet. Dazu gehörte auch

die Erneuerung der Wasserleitung in der

Kirchstrasse vom Kreisel St. Gallerstrasse

bis zur Bogenstrasse, die teilweise mit

einem grabenlosen Bauverfahren fast

ohne sichtbare Baustelle ersetzt werden

konnte.

Praktisch gleichzeitig sind Versorgungs-

und Hausanschlussleitungen

am Mühletobelweg saniert worden.

Ausgelöst durch ein privates Bauvorhaben

konnten die Leitungen, die bisher

grösstenteils über privaten Grund liefen,

in eine sauber strukturierte Versorgung

überführt werden.

Stark involviert waren die Technischen

Betriebe auch beim Aufbau der Schrankenanlagen

beim Parkplatz Curti und

beim Parkhaus Stadthof. Neben den

Rohranlagen, die die Technischen

Betriebe dafür installieren, stellen sie

mit ihrem internen Lichtwellenleiternetz

die notwendigen Steuerverbindungen

zur Betriebszentrale her, die sich im

Frontoffice an der Promenadenstrasse

74 befindet. Mit den zusätzlichen

Parkierungsanlagen erhöht sich

auch der Aufwand für den Betrieb der

Anlagen und den Pikettdienst bei der

Störungsintervention.

Sehr gut entwickelt hat sich die Zusammenarbeit

mit der Wasserkorporation

Eggersriet, die am Seewasserwerk beteiligt

ist und das gesamte Trinkwasser von

diesem bezieht. Nach einer betrieblichen

Umstrukturierung unterstützen

die Technischen Betriebe neu die

Wasserkorporation Eggersriet bei der

Qualitätssicherung und beim Unterhalt

der Anlagen.

Im Seewasserwerk wurden zur Sicherstellung

der Trinkwasserproduktion

diverse kleinere Unterhaltsarbeiten und

Revisionen an Apparaten durchgeführt.

Der gegen Ende 2011 begonnene

Wechsel der Aktivkohle wurde anfangs

2012 fertig gestellt. Im November

wurde der ganze Aufbereitungsprozess

einer verfahrenstechnischen Überprüfung

unterzogen. Trotz hohen Alters

einzelner Anlageteile ist ein sehr guter

Zustand und kein grösserer Erneuerungsbedarf

festgestellt worden. Die

Produktionsmenge konnte durch den

Absatz an die Regionale Wasserversorgung

St. Gallen (RWSG) auf dem hohen

Niveau gehalten werden, was massgeblich

zu günstigeren Produktionskosten

beiträgt. Zwischenzeitlich konnte diese

Belieferung auch vertraglich geregelt

werden. Die Qualität des Trinkwassers

wird ab Seewasserwerk und im Netz

laufend überprüft. Alle Werte lagen

jederzeit innerhalb der vorgeschriebenen

Grenzwerte.

Eine grosse Verbesserung der elektrischen

Versorgungssicherheit hat

sich durch die Noteinspeisung im

Hochdruckpumpwerk Riet ergeben.

Die seit Jahren im Aufbau befindliche

Notversorgung wurde fertiggestellt. Im

April konnte erstmals die ganze Stadt

unabhängig vom Unterwerk über diese

Noteinspeisung versorgt werden. Die

ganzen Umbauten und Umschaltungen

wurden ohne Unfälle und Versorgungsunterbrüche

abgewickelt. Dies gibt

Gewissheit, dass es auch bei einem

Ausfall des Unterwerks in Rorschach

nicht für längere Zeit zu Stromausfällen

kommen wird.


Technische Betriebe

53

Stromverkauf

Die Stromverkaufsmenge im Versorgungsgebiet der TBR ist

gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken. Es zeigt sich eine

Verschiebung von den Mittelspannungs- zu den Niederspannungskunden.

Bei der öffentlichen Beleuchtung ist die seit

Jahren zu beobachtende Abnahme auf Energieeffizienzmassnahmen

zurückzuführen.

Entwicklung Stromumsatz 2003 – 2012

Mio. kWh

100

80

Stromumsatz 2011 2012 Veränderung

MWh MWh %

Mittelspannung, Tarif MS 19’018 17’876 -6,0

Niederspannung, Tarif NS3+NS4 8’605 8’794 +2,2

Niederspannung, Tarif NS2 8’868 9’449 +6,6

Niederspannung, Tarif NS1 21’018 21’203 +0,9

Öffentliche Beleuchtung (Niederspannung)

658 650 -1,2

Total Stromumsatz 58’167 57’972 -0,3

60

40

20

0

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

NS1 (Haushalt) NS2 + NS3 (Gewerbe) MS (Industrie)

2012

Wasserverkauf

Die Wasserverkaufsmenge im Versorgungsgebiet der TBR ist

2012 gegenüber dem Vorjahr praktisch gleich geblieben. Es

zeigt sich eine ähnliche Tendenz wie beim Strom: Während

die grossen Verbraucher weniger Wasser beziehen, beanspruchen

Haushalt und Gewerbe mehr.

Entwicklung Wasserumsatz 2003 – 2012

2

Mio. m³

Wasserumsatz 2011 2012 Veränderung

m³ m³ %

Industrie / Dienstleistungen 253’228 239’060 -5,6

Gewerbe / Dienstleistungen 150’406 155’043 +3,1

Haushalt / Wohnen 487’532 497’106 +2,0

Öffentliche Brunnen 11’938 11’706 -1,9

Total Wasserumsatz 903’104 902’915 0,0

1

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Haushalt Gewerbe Industrie


54 Technische Betriebe

Energiebeschaffung

Die TBR beziehen ihren Strom praktisch vollumfänglich von

der SN Energie AG; nur sehr kleine Mengen werden von privaten

Produzenten in Rorschach (Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlagen)

übernommen. Die Energiebeschaffungsmenge

der TBR hat gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 0,1 %

abgenommen.

Energiebeschaffung 2011 2012 Veränderung

MWh MWh %

Sommer (1.4.– 30.9.) 26’899 26’466 -1,6

Winter (1.1. – 31.3. und

1.10. – 31.12.) 32’447 32’838 +1,2

Total Energiebeschaffung 59’346 59’304 -0,1

Energieabgabe

Die Energieabgabemenge ist gegenüber dem Vorjahr analog

der Beschaffungsmenge um 0,1 % gesunken.

Energieabgabe 2011 2012 Veränderung

MWh MWh %

Total Energieverkauf 58’167 57’972 -0,3

Verteilverluste /

Abgrenzungsunsicherheiten 1’179 1’332 +13,0

Total Energieabgabe 59’346 59’304 -0,1

Die höchste Belastungsspitze im Netz trat am 7. Februar 2012

um 11.15 Uhr mit 11’168 kW auf und lag 288 kW höher als

im Vorjahr.

Wasserbeschaffung

Zur Deckung des Wasserbedarfs im Versorgungsgebiet der

TBR sowie für den Transit an die Partnergemeinden Rorschacherberg,

Eggersriet, Lutzenberg und Goldach (RWSG) wurden

2’522’938 m 3 Trinkwasser vom Seewasserwerk Rorschach

bezogen. Die davon benötigte Menge für Rorschach betrug

inkl. Verteil- und Transitverluste 1’138’251 m 3 und lag um

5,5 % tiefer als im Vorjahr.

Wasserbeschaffung 2011 2012 Veränderung

m³ m³ %

Total Wasserbeschaffung 1’204’634 1’138’251 -5,5

Seitdem 1997 die Quellzuflüsse vom Verteilnetz getrennt

wurden, besteht das Trinkwasser in Rorschach zu 100 % aus

aufbereitetem Bodenseewasser bester Qualität. Die Online-

Messwerte der wichtigsten Parameter des Roh- und Reinwassers

werden in einer Datenbank erfasst. Mit diesen Aufzeichnungen

werden die TBR den Rückverfolgbarkeitsforderungen

der Qualitätssicherung gerecht.

Wasserabgabe

Die Wasserabgabemenge im Verteilnetz der TBR hat gegenüber

dem Vorjahr um 5,5 % abgenommen. Die ausgewiesenen

Verteil- und Transitverluste sowie die messtechnischen

Abgrenzungsunsicherheiten liegen über dem Vorjahreswert

und betragen 15,0 % der Wasserbeschaffungsmenge.

Wasserabgabe 2011 2012 Veränderung

m³ m³ %

Total Wasserverkauf 903’104 902’915 -0,0

Verteilverluste / Abgrenzungsunsicherheiten

241’931 170’278 -29,6

Bilanz Wasseraustausch mit

der WV Rorschacherberg 59’599 65’058 +9,2

Total Wasserabgabe 1’204’634 1’138’251 -5,5


Technische Betriebe / Zweckverbände

55

Wasseraufbereitung

Das Seewasserwerk Rorschach – 1960 erbaut und 1988

erweitert und modernisiert – bereitete seit Bestehen total

120’827’141 m 3 Seewasser zu Trinkwasser auf. Als Vergleich:

Der Wasserinhalt des Bodensees beträgt rund das 400fache.

Die Wasserförderung ab Seewasserwerk betrug für Rorschach

und die Abnehmerpartner 2’522’938 m 3 . Die Wasseraufbereitung

hat gegenüber dem Vorjahr um 53’060 m 3 oder 2,1 %

abgenommen. Sie liegt 32,2 % über dem zehnjährigen Mittelwert.

Aus dem Netz Goldach fördert die RWSG das Wasser

über das Hochdruckpumpwerk Riet nach St. Gallen. Die

Quellen werden nicht als Trinkwasser genutzt, werden aber

als Teil der Notwasserversorgung weiterhin instand gehalten.

Wasseraufbereitung 2011 2012 Veränderung

m³ m³ %

Total Wasseraufbereitung 2’575’988 2’522’938 -2,1

Wasserabgabe an die Partner 2011 2012 Veränderung

m³ m³ %

Rorschach 1’204’634 1’138’251 -5,5

Rorschacherberg 361’042 384’215 +6,4

Eggersriet / Lutzenberg 148’069 149’800 +1,2

Goldach 862’253 850’672 -1,3

Total Wasserabgabe 2’575’988 2’522’938 -2,1

Die periodischen Laboruntersuchungen des aufbereiteten

Trinkwassers sowie die Stichproben des kantonalen Amtes

für Gesundheits- und Verbraucherschutz zeigten jederzeit ein

normales Bild und erfüllten die strengen Qualitätsanforderungen,

die an Trinkwasser in physikalischer, chemischer und

bakteriologischer Hinsicht gestellt werden. Ein Merkmal des

Trinkwassers ist die Wasserhärte, der Gehalt an Kalk, der aus

dem Boden gelöst wird. Mit einer Gesamthärte von 15 bis

17 französischen Härtegraden ist das Trinkwasser in Rorschach

als «mittelhart» zu bezeichnen. Kalkrückstände an

Armaturen und Geräten sind deshalb auch geringer. Da die

Härte zudem auch die Wirkung von Waschsubstanzen beeinträchtigt,

lässt sich bei der Dosierung von Waschmitteln eher

sparen.

Entwicklung der Wasseraufbereitung 2003 – 2012

Mio. m³

3

2

1

0

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Anteil Rorschach Anteil Rorschacherberg Anteil Eggersriet / Lutzenberg Anteil Gold ach

Zweckverbände: Beiträge im Überblick

Die Stadt Rorschach ist an den nachstehenden Zweckverbänden

beteiligt. Weil deren Rechnungen durch andere

Organe genehmigt werden, werden diese aus Platz- und

Kostengründen nicht veröffentlicht. Die Rechnungen können

beim Bereich Finanzen eingesehen werden.

Körperschaft / Institution Beiträge 2012

Fr.

Zweckverband Abwasserverband Altenrhein

Betriebskostenbeitrag (finanziert aus den

Schmutzwassergebühren) 1’468’526.30

Zweckverband Pflegeheim der Region Rorschach

Zweckverband Schiessanlage Witen für Schiessanlage 21’804.75

Zweckverband Regionale Suchtberatungsstelle Rorschach Betriebskostenbeitrag 39’135.90

Zweckverband Regionale Sport- und für Erfolgsrechnung 140’400.00

Erholungsanlage Kellen, Tübach Abschreibung 115’180.00

Zweckverband Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Region Rorschach 262’414.65


56

Finanzielles Stadt

Laufende Rechnung der Stadt Rorschach

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

1 Gemeinderechnung 61’427’250 59’751’450 60’128’821.38 60’087’965.27 65’337’149 63’618’070

Saldo 1’675’800 40’856.11 1’719’079

10 Bürgerschaft, Behörden,

Verwaltung 6’457’600 2’998’500 6’211’319.72 3’231’027.21 6’523’675 3’194’050

100 Abstimmungen, Wahlen 94’500 94’042.35 84’500

101 Geschäftsprüfungskommission

und Kommissionen 68’000 60’504.25 71’800

102 Stadtrat 418’600 35’000 403’432.85 35’762.40 430’500 36’000

103 Schulrat 313’200 4’500 252’042.15 13’778.00 279’300 5’500

104 Allgemeine Verwaltung 5’230’200 2’856’850 5’131’977.87 3’079’495.71 5’323’075 3’050’400

107 Verwaltungsgebäude,

Büroräumlichkeiten 262’100 102’150 206’201.60 101’991.10 263’900 102’150

108 Besondere Anlässe, Verbände 71’000 63’118.65 70’600

11 Öffentliche Sicherheit 1’500’200 1’568’700 1’338’977.02 1’456’235.72 2’560’110 2’628’460

110 Rechtsaufsicht 24’700 280’000 32’140.25 310’740.35 24’750 280’000

111 Polizei 101’000 108’403.55 101’000

112 Rechtsprechung 30’000 40’000 30’150.00 45’723.35 28’000 38’000

114 Feuerwehr 1’248’100 1’248’100 1’087’766.02 1’087’766.02 2’309’860 2’309’860

115 Militär 24’500 21’998.75 24’500

116 Zivilschutz 71’900 600 58’518.45 12’006.00 72’000 600

Bemerkungen zur Rechnung 2012

103 Die Projektkosten fielen tiefer aus.

104 Die Lohnkosten inkl. Nebenkosten fielen tiefer aus; die neue Stelle

Sicherheit wurde später besetzt und die Leistungsprämien wurden

nicht ausgeschöpft.

Teuerungsbeiträge an Renten sind durch Todesfälle rückläufig.

Porto- und Kommunikationsgebühren fallen tiefer aus.

Der Bereich Bau und Stadtentwicklung weist höhere Lohnaufwendungen

und höhere Gebührenerträge auf.

Das Betreibungsamt verzeichnet eine Zunahme an Geschäftsfällen und

dadurch einen erheblich höheren Gebührenertrag.

Die Mehraufwendungen im Bereich Informatik stammen von verschiedenen

Projekten sowie höheren Ansätzen des neuen externen Betreuers.

107 Der bauliche Unterhalt fiel tiefer aus.

110 Der Abschluss des Grundbuchamtes liegt im Bereich der Vorjahreswerte.

Höher fallen die Vermessungsgebühren aus.

114 Die Feuerwehrrechnung schliesst deutlich besser ab, weil Neubeschaffungen

zurückgestellt wurden. In die Spezialfinanzierungsreserve fliessen

Fr. 81’967.50.

Bemerkungen zum Voranschlag 2013

100 Der Aufwand sinkt, weil keine Gesamterneuerungswahlen stattfinden.

102 Der Stadtrat hat die Gesamtlohnsumme für die nebenamtlichen

Stadträte um 10’000 Franken erhöht.

103 Die Projektkosten sinken (Fr. 30’000.–).

104 Die Stadt gewährte analog dem Kanton St. Gallen die ordentlichen

Stufenanstiege und nahm Beförderungen vor.

Die SVA richtet tiefere Entschädigungen für die Zweigstelle aus. Intern

werden die Tätigkeiten für die Feuerwehr bzw. den Feuerschutz verrechnet.

Die Lohnaufwendungen, die Aufwendungen für externe Dienstleistungen

und die Gebührenerträge im Bereich Bau und Stadtentwicklung

wurden dem Ergebnis des Jahres 2012 angepasst.

Die Betriebskosten für das digitale Zivilstandsregister Infostar erhöhen

sich.

Beim Betreibungsamt wurde der Voranschlag dem Ergebnis 2012 angepasst.

Mehraufwendungen entstehen durch Servererweiterungen bzw. -ersatz

und durch Massnahmen für den erhöhten Passwortschutz.

107 Der 2012 vorgesehene bauliche Unterhalt, v. a. Heizungssanierungen,

soll 2013 durchgeführt werden. Der Kundenschalter im Betreibungsamt

ist aus Sicherheitsgründen zu verstärken (Fr. 16’000.–).

111 Die Aufwendungen für den Sicherheitsdienst im Bereich ruhender Verkehr

werden direkt der Spezialfinanzierung Parkieren belastet. Die Aufwendungen

für die Polizei bleiben gleich.

114 Die Fusion der Feuerwehren wird neu in der Gliederung 1143 gemeinsam

dargestellt. Im ersten Jahr sind Mehrkosten insbesondere für neue

Mannschaftsausrüstungen enthalten.

Neue von der Bürgerversammlung mit dem Voranschlag zu

genehmigende Ausgaben sind fett hervorgehoben!


Finanzielles Stadt

57

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

12 Bildung 18’095’650 2’077’350 17’856’061.45 2’091’419.85 18’501’890 2’007’510

121 Volksschule 18’089’250 2’077’350 17’849’661.45 2’091’419.85 18’495’490 2’007’510

1211 Kindergarten 1’237’150 23’100 1’233’693.36 16’934.30 1’253’000 15’500

1212 Primarschule 4’947’450 250’200 4’898’705.51 296’830.45 4’806’600 235’900

1213 Oberstufe 3’493’700 86’600 3’503’860.12 102’247.85 3’532’820 73’050

1214 Musikschule 1’532’250 1’160’850 1’498’071.05 1’099’311.20 1’485’020 1’083’810

1215 Fördernde Massnahmen 2’365’450 72’300 2’406’602.58 106’771.90 2’491’400 85’700

1216 Anlässe und

Freizeitgestaltung 263’100 33’100 227’118.96 31’557.80 250’800 31’750

1217 Schulanlagen 1’914’200 252’000 1’802’458.17 226’098.00 1’885’000 288’400

1218 Schulverwaltung 931’800 63’000 904’751.37 68’898.05 948’800 68’000

1219 Verschiedene

Schulbetriebskosten 1’404’150 136’200 1’374’400.33 142’770.30 1’842’050 125’400

129 Übrige Bildungsstätten 6’400 6’400.00 6’400

1290 Übrige Bildungsstätten 6’400 6’400.00 6’400

Bemerkungen zur Rechnung 2012

1212 Die Mittelschule an der PHSG wurde auf Juli 2012 geschlossen.

1214 Elternbeiträge und Beiträge von Erwachsenen fielen tiefer aus.

1215 In der Oberstufe mussten mehr Mittel für Kleinklassensituationen sowie

die Klassenassistenz, dafür weniger für die Schulische Heilpädagogik

aufgewendet werden.

1216 Weniger Klassenlager wurden durchgeführt.

1217 Tiefere Energie- und Heizölkosten sowie geringerer baulicher Unterhalt

führen zu Minderaufwendungen.

1219 Die Schulgelder für Kleinklassen- und für Sonderschüler fallen tiefer,

jene für Oberstufenschüler höher aus.

Bemerkungen zum Voranschlag 2013

12 Den Lehrpersonen wurde gemäss kantonalen Vorgaben der Stufenanstieg

gewährt.

1214 Die Anschaffung eines Klaviers und eines Schlagzeugs sind budgetiert.

Die Elternbeiträge wurden dem Ergebnis 2012 angepasst.

1215 Die Aufwendungen für die Kleinklassen, die Klassenassistenz und die

Schulische Heilpädagogik steigen.

1216 Die Zahl der Klassenlager nimmt zu, dafür nimmt der Aufwand für besondere

Veranstaltungen ab.

1217 Der bauliche Unterhalt nimmt leicht ab. Die Reserve für künstlerischen

Schmuck wird auf Weisung des Kantons aufgelöst (Fr. 16’000.–).

Das BZR bezahlt höhere Benützungsgebühren für Turnhallen.

1219 Die externen Kosten für Informatik-Support steigen.

Der Kanton verrechnet künftig Beratungen (Lehrerberatung, Supervisionen).

Die Aufwendungen für den Schulpsychologischen Dienst entfallen.

Die Schule unterstützt die Frühförderung neu mit jährlich wiederkehrenden

Kosten von 50’000 Franken.

Die Schulgelder für Oberstufenschüler und Kleinklassenschüler werden

dem Ergebnis 2012 angepasst. Die gesetzlichen Beiträge an Sonderschulungskosten

erhöhen sich durch die Kostenverschiebungen des

Kantons um rund Fr. 400’000.–.

Neue von der Bürgerversammlung mit dem Voranschlag zu

genehmigende Ausgaben sind fett hervorgehoben!


58 Finanzielles Stadt

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

13 Kultur, Freizeit 3’707’900 1’908’300 3’427’951.40 2’016’468.01 3’605’600 1’891’200

130 Kulturförderung 618’400 342’200 420’105.15 328’781.61 646’700 347’500

131 Denkmalpflege,

Heimatschutz 50’200 11’857.00 67’900

133 Parkanlagen 2’521’350 1’561’100 2’515’568.82 1’683’776.40 2’393’050 1’538’700

134 Sport 501’950 5’000 464’420.43 3’910.00 481’950 5’000

137 Übrige Freizeit 16’000 16’000.00 16’000

Bemerkungen zur Rechnung 2012

130 Auf diversen Unterhalt im Stadthof wurde verzichtet.

Die neue gemeinsame Bibliothek mit Rorschacherberg im Treppenhaus

wird erst 2013 umgesetzt.

131 Denkmalpflegebeiträge konnten nicht entrichtet werden, weil keine

Auszahlungsverfügungen des Amtes für Kultur vorlagen.

133 Der Unterhalt für das Wasserspiel wurde nicht vorgenommen.

Die Stadtgärtnerei schliesst wie budgetiert mit einem positiven Ergebnis

ab.

Auf den Anlagen fielen tiefere Unterhaltskosten an und Rückerstattungen

infolge eines längeren Krankheitsfalls waren zu verzeichnen.

134 Für die Badhütte wurden weniger Anschaffungen vorgenommen.

Bemerkungen zum Voranschlag 2013

130 Für die Übernahme der Stichesammlung von Dr. Josef Reinhard Weber

sind Fr. 20’000.– vorgesehen.

Als Abschluss des Schatzsucherprojekts ist ein Beitrag an ein Buch und

eine Schatzkarte enthalten.

Die Bibliothek Rorschach-Rorschacherberg nimmt im Verlauf des Jahres

2013 den Betrieb auf.

131 Die Denkmalpflegebeiträge werden voraussichtlich höher ausfallen,

sofern die Bauten abgeschlossen werden.

133 Bei der Stadtgärtnerei entfällt die Anschaffung eines Fahrzeugs.

134 Das Strandbad beschafft ein neues Billettsystem.

Neue von der Bürgerversammlung mit dem Voranschlag zu

genehmigende Ausgaben sind fett hervorgehoben!


Finanzielles Stadt

59

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

14 Gesundheit 1’172’850 127’700 1’092’494.58 120’902.69 1’599’170 136’000

141 Spitäler, Krankenund

Pflegeheime 470’000 405’753.65 840’000

142 Ambulante Pflegefinanzierung 6’000 18’541.60 18’000

145 Ambulante Krankenpflege 533’000 6’600 503’834.80 5’565.75 568’020 6’600

147 Schulgesundheitsdienst 36’650 43’256.15 424.00 36’650

148 Lebensmittelkontrolle

Gesundheitskommission 1’600 1’600.00 1’600

149 Übriges Gesundheitswesen 125’600 121’100 119’508.38 114’912.94 134’900 129’400

15 Soziale Wohlfahrt 14’924’950 9’546’700 15’784’826.82 10’711’956.20 15’797’504 9’999’750

150 Sozialversicherungen,

Anteile 1’190’000 1’100’000 1’577’491.95 1’477’435.85 1’190’000 1’100’000

153 Allgemeine Sozialhilfe 2’343’500 374’000 2’252’896.55 597’248.10 2’519’254 474’500

154 Kinder und Jugendschutz 2’337’750 730’000 2’446’986.41 992’831.59 2’370’950 768’950

155 Invalidität 6’000 4’519.50 6’000

157 Altersheim 5’762’700 5’762’700 5’591’763.06 5’591’763.06 5’981’300 5’981’300

158 Finanzielle Sozialhilfe 3’280’000 1’580’000 3’911’069.35 2’052’677.60 3’725’000 1’675’000

159 Humanitäre Hilfen,

Patenschaften 5’000 100.00 5’000

Bemerkungen zur Rechnung 2012

141 Der Kostenanteil an die Pflegefinanzierung fällt tiefer wie budgetiert aus.

145 Die Neuregelung der Pflegefinanzierung wirkt sich weniger wie erwartet

aus. Die Ausgaben befinden sich im Rahmen der Vorjahre.

150 Durch Abrechnungsverschiebungen bei den Ersatzleistungen KVG erhöhen

sich die Aufwendungen.

153 Die Aufwendungen für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Region Rorschach lagen Fr. 70’000.– höher.

Das Beschäftigungsprogramm und die Unterstützung von Arbeitslosen

verursachen tiefere Kosten.

154 Die Aufwendungen für den Tageshort und die Betreuungskosten fielen

höher aus. Die Kosten für die Heimunterbringung stiegen, weil der Kanton

neu noch 1/3 (bisher 2/3) trägt.

Die Rückerstattungen für bevorschusste Alimente in einem Einzelfall

führen zu erheblichen Mehreinnahmen.

Die offene Jugendarbeit der Fachstelle war günstiger.

157 Das Altersheim schliesst mit einer Einlage von Fr. 14’507.63 ab. Der

Baureserve wurden Fr. 152’000.– zugewiesen, weil der Liftbau noch

nicht fertiggestellt ist.

158 Die Nettoaufwendungen für die finanzielle Sozialhilfe von

Fr. 1’858’391.– lagen rund Fr. 160’000.– über dem Voranschlag.

Bemerkungen zum Voranschlag 2013

141– Der Kanton entlastet sich bei der Pflegefinanzierung. Neu trägt die

145 Stadt 2/3 der Kosten (bisher 1/3), weshalb sich der Betrag über alle

Konti um über Fr. 450’000.– erhöht.

153 Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Rorschach

beansprucht einen Beitrag von Fr. 373’000.–.

154 Durch die Zunahme von Heimunterbringungen steigen die Kosten

voraussichtlich um Fr. 100’000.– auf Fr. 400’000.–. Zudem beteiligt

sich der Kanton als Folge der Sparmassnahmen neu nur noch zu 1/3

(bisher zu 2/3) an den Kosten.

Für die Weiterführung des Projekts «Kinderzeit» ist ein Betrag von

Fr. 12’000.– enthalten.

Der Aufwand für den Mittagstisch erhöht sich, u. a. weil die Bundessubventionen

wegfallen.

Ab 2013 steigt der Gemeindeanteil auch an den Kosten für die Unterbringung

in Kinderschutzmassnahmen (wie Schlupfhaus).

Bei der Fachstelle reduzieren sich die Kosten der Stellenleitung, im

Gegenzug erhöhen sich die Aufwendungen für die Schulische Sozialarbeit.

157 Der Voranschlag des Altersheims sieht einen Bezug von Fr. 185’500.–

aus der Spezialfinanzierungsreserve zur Defizitdeckung vor.

Dieser Voranschlag umfasst die Direktabschreibung des Lifteinbaus

(Fr. 152’000.–) sowie eine zusätzliche Einlage in die Baureserve von

Fr. 100’000.–.

158 Die Nettoaufwendungen für die finanzielle Sozialhilfe werden mit

Fr. 2.05 Mio. veranschlagt und liegen Fr. 350’000.– über dem letzten

und Fr. 700’000.– über dem vorletzten Voranschlag.

Neue von der Bürgerversammlung mit dem Voranschlag zu

genehmigende Ausgaben sind fett hervorgehoben!


60 Finanzielles Stadt

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

16 Verkehr 4’457’700 2’055’200 4’423’559.96 2’162’142.75 4’871’100 2’370’300

162 Gemeindestrassen 3’467’700 1’996’200 3’504’183.71 2’101’557.75 3’757’800 2’311’300

165 Öffentlicher Verkehr 911’700 842’637.80 1’035’000

166 Schifffahrt, Hafenanlage 78’300 59’000 76’738.45 60’585.00 78’300 59’000

17 Umwelt, Raumordnung 3’774’100 3’113’000 3’980’822.97 3’371’037.56 4’646’800 5’128’100

171 Abwasserbeseitigung 2’242’200 2’242’200 2’554’860.40 2’554’860.40 2’165’200 2’165’200

172 Abfallbeseitigung 608’300 608’300 567’174.01 567’174.01 1’515’400 2’715’400

173 Übriger Umweltschutz 162’800 400 142’763.20 167’800 400

174 Friedhof, Bestattungen 627’800 243’100 636’045.51 249’003.15 646’900 238’100

175 Gewässerverbauungen 19’000 19’000 9’000 9’000

177 Raumplanung 114’000 79’979.85 142’500

Bemerkungen zur Rechnung 2012

162 Tiefere Aufwendungen in zahlreichen Konti führen zu Minderkosten.

Der Strassenunterhalt wurde im Umfang des Voranschlags und der vorhandenen

Reserven ausgeführt. Krankheitsbedingte Ausfälle führen zu

höheren Rückerstattungen.

Die Spezialfinanzierung Parking schliesst mit einem Bezug von

Fr. 136’575.– aus der Spezialfinanzierungsreserve ab, anstelle des budgetierten

Bezugs von Fr. 216’200.–. Zum besseren Abschluss haben

die höheren Busseneinnahmen beigetragen. Die Überwachung des

ruhenden Verkehrs durch den privaten Sicherheitsdienst führte bei

Mehraufwendungen von rund 100’000 Franken zu höheren Busseneinnahmen

im Umfang von rund 200’000 Franken. Die Konzessionsabgabe

an die Stadt beläuft sich auf Fr. 400’000.– (Konto 196).

165 Der Beitrag für die öffentlichen Verkehrsverbindungen ab Rorschach

fiel tiefer aus.

171 Die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung schliesst mit einer

Einlage von rund Fr. 804’152.– anstelle eines budgetierten Bezugs

von Fr. 464’200.– ab, weil höhere Anschlussbeiträge eingingen.

172 Die Spezialfinanzierung Deponie schliesst mit einer Einlage von

Fr. 56’163.– anstelle einer Einlage von Fr. 45’900.– ab.

Die Spezialfinanzierung übrige Abfallbeseitigung schliesst mit einer Einlage

von Fr. 99’816.– anstelle einer Entnahme von Fr. 54’900.– ab, weil

der budgetierte Unterflurcontainer nicht beschafft wurde und wesentlich

höhere Rückerstattungen der A-Region eingingen.

174 Im Friedhofbereich ergeben sich höhere Lohnkosten, höhere Rückerstattungen

sowie tiefere Aufwendungen für baulichen Unterhalt.

177 Verschiedene Planungskredite wurden nicht voll ausgeschöpft.

Bemerkungen zum Voranschlag 2013

162 Die Spezialfinanzierung Parkierung schliesst planungsgemäss negativ

ab. Das Defizit von Fr. 395’900.– wird aus der Spezialfinanzierungsreserve

gedeckt. Die Ablieferung an den Allgemeinen Haushalt wurde in

der Gliederung 196 budgetiert.

Für den Parkplatz Laubenstrasse ist eine Schrankenanlage

(Fr. 15’000.–) budgetiert.

165 Die höheren Beiträge für Verbindungen ab Rorschach sowie der Anteil

an der Infrastruktur sind Auswirkungen der kantonalen Sparmassnahmen.

Die politischen Gemeinden beteiligen sich mit 50 anstelle von 35

Prozent an den Abgeltungen des regionalen Personenverkehrs sowie

1,54 % an den Infrastrukturkosten.

Der Unterhalt für den Lift Hauptbahnhof-Promenadenstrasse beläuft

sich auf rund Fr. 40’000.–.

171 Die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung rechnet mit einer Entnahme

aus dem Spezialfinanzierungskonto von Fr. 39’000.–. Vorgesehen

ist im Rahmen der kontinuierlichen Erneuerung der bauliche Unterhalt

von Kanälen im Umfang von Fr. 435’000.–.

172 Die Spezialfinanzierung Deponie rechnet mit einer Entnahme von

Fr. 1’655’600.–. Fr. 1.2 Mio. werden als Bezug für die Laufende Rechnung

zu Gunsten des Haushaltes verwendet und Fr. 455’600.– werden

für die Vorbereitung der temporären Reaktivierung der Deponie

Unterbüel eingesetzt.

Die Spezialfinanzierung übrige Abfallbeseitigung rechnet mit einer Entnahme

von Fr. 115’000.–. Darin eingeschlossen sind die Kosten für

zwei Unterflurcontainer (Langmoos und Trischli).

174 Im Voranschlag enthalten ist eine Teilerneuerung der Friedhofkapelle

(Innenanstrich Fr. 42’000.– und Beleuchtung Fr 15’000.–). Für die Planung

eines neuen Gemeinschaftsgrabes sind Fr. 13’000.– budgetiert.

Neue von der Bürgerversammlung mit dem Voranschlag zu

genehmigende Ausgaben sind fett hervorgehoben!


Finanzielles Stadt

61

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

18 Volkswirtschaft 326’200 208’200 310’066.90 208’699.30 419’600 263’600

180 Landwirtschaft 66’300 47’600 50’217.55 45’507.70 65’800 49’100

181 Forstwirtschaft 17’000 16’005.00 22’000

182 Jagd, Fischerei, Tierschutz 200 40.00 200

183 Tourismus, Kommunale

Werbung 88’500 400 84’090.95 94’500 400

184 Industrie, Gewerbe,

Handel und Märkte 48’400 17’400 32’895.70 23’324.00 50’400 17’400

187 Gewerbliche Betriebe 105’800 142’800 126’817.70 139’867.60 186’700 196’700

19 Finanzen 7’010’100 36’147’800 5’702’740.56 34’718’075.98 6’811’700 35’999’100

190 Gemeindesteuern 660’000 23’715’900 512’141.75 22’529’785.67 560’000 24’468’000

191 Finanzausgleich 5’993’300 6’051’138.00 4’503’000

193 Einnahmenanteile 1’961’600 2’596’962.70 2’429’000

194 Liegenschaften

Finanzvermögen 154’600 2’016’000 106’380.51 530’131.75 152’100 1’958’000

195 Zinsen 1’848’500 945’800 1’592’414.95 917’091.81 1’664’600 857’000

196 Erträge ohne Zweckbindung 1’422’000 1’421’230.05 1’722’000

199 Abschreibungen auf

Verwaltungsvermögen 4’347’000 93’200 3’491’803.35 671’736.00 4’435’000 62’100

Bemerkungen zur Rechnung 2012

184 In verschiedenen Konten ergeben sich Einsparungen.

187 Für die provisorische Herrichtung eines Raumes für die Textilsammlung

wurden Fr. 18’000.– aufgewendet.

190 Die Steuerrechnung der natürlichen Personen schliesst unter dem Voranschlag

ab, insbesondere deshalb, weil anstelle von Nachzahlungen

Rückzahlungen von Fr. 1.107 Mio. ausgerichtet wurden.

Die Handänderungssteuer liegt Fr. 250’000.– unter dem Voranschlag.

191 Der Ressourcenausgleichsbeitrag des Kantons beläuft sich wie veranschlagt

auf Fr. 4.437 Mio. Der partielle Steuerfussausgleich erhöht sich

aufgrund des Rechnungsabschlusses von Fr. 1.556 Mio. und beträgt

Fr. 1’614’038.–.

193 Die Steuereinnahmen von juristischen Personen liegen Fr. 109’000.–

über dem Voranschlag. Die Grundstückgewinnsteuern liegen markant

über dem Voranschlag und belaufen sich auf Fr. 766’711.–.

194 Die Liegenschaftenverkäufe Seehof Ost und Promenadenstrasse 3 sind

noch nicht abgeschlossen.

Der bauliche Unterhalt fiel tiefer aus.

195 Die Nettozinsbelastung ist Fr. 227’376.– tiefer als budgetiert. Das Delkredere

musste dagegen nochmals um Fr. 49’750.– erhöht werden.

199 Insgesamt wurden 2012 ordentliche Abschreibungen von

Fr. 2’896’800.– vorgenommen. Zusätzlich konnten mit der Auflösung

der Vorfinanzierung Lift Hauptbahnhof-Promenadenstrasse

Fr. 595’000.– direkt abgeschrieben werden.

Bemerkungen zum Voranschlag 2013

187 Für die Modernisierung der Brandmeldeanlage im Kornhaus sind

Mehraufwendungen von Fr. 50’000.– enthalten. Zur Deckung dieser

Kosten ist ein Bezug aus der Unterhaltsreserve vorgesehen.

190 Das Steuerbudget basiert auf dem Ergebnis 2012 und rechnet mit einer

Zunahme von 4,2 % der Einfachen Steuer und Rückzahlungen von

Fr. 400’000.–. Der Zuwachs ergibt sich aus dem Zuzug (Hochhäuser

und Schönbrunn). Auf dieser Basis und dem Steuerfuss von 149 % ergeben

sich aus Einkommens- und Vermögenssteuern Einnahmen von

Fr. 19.81 Mio.

Die budgetierten Einnahmen aus Quellen- und Grenzgängersteuern

wurden um Fr. 45’000.– erhöht und die Handänderungssteuern auf

Fr. 900’000.– belassen.

191 Aus dem Finanzausgleich erhält die Stadt voraussichtlich Fr. 3.982 Mio.

aus dem Ressourcenausgleich und Fr. 521’000.– aus dem partiellen

Steuerfussausgleich. Diese Beiträge aus der ersten und zweiten Stufe

des Finanzausgleichs erhalten auch Gemeinden, die nicht den Maximalsteuerfuss

erheben. Der partielle Ausgleichsbeitrag sinkt, weil ihn

der Kanton neu erst ab einem Steuerfuss von 145 % (bisher 135) ausrichtet.

193 Die Steuern juristischer Personen wurden gegenüber dem Voranschlag

2012 um Fr. 250’000.– erhöht. Die Grundstückgewinnsteuern wurden

gegenüber dem Voranschlag 2012 um Fr. 150’000.– erhöht.

194 Die Verkaufsverhandlungen für die Liegenschaften Seehof Ost, Promenadenstrasse

3 (Teilparzelle) und Rosengarten (Parzellen Nrn. 1114 und

1299) und Hauptstrasse 87 sind im Gange. Findet der Verkauf 2013

statt, ist mit Buchgewinnen im Finanzvermögen (Gliederung 194) von

rund Fr. 1.45 Mio. zu rechnen, die für zusätzliche Abschreibungen von

Verwaltungsvermögen eingesetzt werden (Gliederung 199).

195 Wegen der tieferen Verschuldung und den guten Zinskonditionen sinkt

die Nettozinsbelastung gegenüber dem Voranschlag 2012 um

Fr. 95’000.–.

Neue von der Bürgerversammlung mit dem Voranschlag zu

genehmigende Ausgaben sind fett hervorgehoben!


62 Finanzielles Stadt

Aufwandüberschuss Rechnung 2012

Fr.

Eigenkapital per 1.1.2012 2’463’348.81

Aufwandüberschuss 2012 40’856.11

Eigenkapital nach Deckung

Aufwandüberschuss per 31.12.2012 2’422’492.70

Antrag des Stadtrates

Der Stadtrat unterbreitet Ihnen mit Hinweis auf den

Geschäftsbericht und die Voranschläge von Stadt und

Technischen Betrieben folgende Anträge zur Annahme:

Der Voranschlag 2013 und der Steuerfuss der Stadt

Rorschach (Steuerfuss 149 %, Grundsteuer 0,8 ‰ sowie

Feuerwehrersatzabgabe 13 % der Einfachen Steuer,

max. Fr. 450.–) sowie der Voranschlag der Technischen

Betriebe seien zu genehmigen.

Bemerkungen zum Voranschlag 2013 (Nachtrag S. 61)

196 Die Ablieferung der Technischen Betriebe wurde um Fr. 300’000.– auf

Fr. 1’290’000.– erhöht.

Die Spezialfinanzierung Parking entrichtet eine Konzessionsabgabe von

Fr. 400’000.–.

199 Die ordentlichen Abschreibungen ergeben sich aus der Abschreibungstabelle.

Zusätzlich werden Abschreibungen im Rahmen der

Buchgewinne vorgenommen.


Finanzielles Stadt

63

Investitionsrechnung der Stadt Rorschach

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

1 Investitionsrechnung 13’490’000 1’120’001 4’332’608.01 27’600.00 10’947’000 2’210’001

Gemeinderechnung

Saldo 12’369’999 4’305’008.01 8’736’999

10 Bürgerschaft, Behörden,

Verwaltung 150’000 66’917.10 100’000

104 Allgemeine Verwaltung 150’000 66’917.10 100’000

1040 Allgemeine Verwaltung 150’000 66’917.10 100’000

5060 Anschaffungen von Mobilien

und Maschinen 100’000

5090 Übrige 150’000 66’917.10

5240 Beteiligung an Emissionszentrale

der Schweizer

Gemeinden

6610 Beiträge der GVA

12 Bildung 690’000 359’726.41 2’080’000

121 Volksschule 690’000 359’726.41 2’080’000

1210 Volksschule 690’000 359’726.41 2’080’000

5010 Tiefbauten 40’000

5030 Hochbauten 400’000 117’696.80 1’380’000

5060 Anschaffung von Mobilien

und Maschinen 250’000 242’029.61 700’000

6620 Gemeindebeiträge

6690 Beiträge von Privaten

und Vereinen

13 Kultur, Freizeit 3’040’000 650’001 52’999.70 2’999’000 2’000’001

130 Kulturförderung 100’000 -69’101.55 169’000

1300 Kulturförderung 100’000 -69’101.55 169’000

5010 Tiefbauten

5030 Hochbauten

5060 Anschaffungen von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen 100’000 -69’101.55 169’000

5250 Private Institutionen

5650 Investitionsbeiträge an

private Institutionen

6690 Übrige Beiträge

133 Park- und öffentliche Anlagen 1’800’000 1 122’101.25 2’230’000 1’650’001

1330 Park- und öffentliche Anlagen 1’800’000 1 122’101.25 2’230’000 1’650’001

5000 Landankäufe

5010 Tiefbauten 1’225’000 90’897.80 1’085’000

5030 Hochbauten 575’000 31’203.45 1’060’000

5060 Anschaffungen von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen 85’000

5810 Planungskosten

6000 Grundstücke 1 1


64 Finanzielles Stadt

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2013

Konto Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

6610 Staatsbeiträge

6620 Gemeindebeiträge

6690 Beiträge von Privaten

und Vereinen 1’650’000

134 Sport 1’140’000 650’000 600’000 350’000

1340 Sport 1’140’000 650’000 600’000 350’000

5010 Tiefbauten 40’000 250’000

5030 Hochbauten 1’100’000 350’000

5060 Anschaffungen von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen

5250 Private Institutionen

5620 Investitionsbeiträge an

Zweckverbände

5640 Investitionsbeiträge an

Genossenschaften

5810 Planungskosten

6610 Staatsbeiträge

6620 Gemeindebeiträge

6690 Beiträge von Privaten und

Vereinen 650’000 350’000

15 Soziale Wohlfahrt 320’000 320’000 10’000 10’000

157 Altersheim 320’000 320’000 10’000 10’000

1570 Altersheim 320’000 320’000 10’000 10’000

5030 Hochbauten 320’000 10’000

5060 Anschaffungen von Mobilien

und Maschinen

5620 Gemeindebeiträge

5810 Planungskosten

6600 Bundesbeiträge

6610 Staatsbeiträge

6690 Gaben, Legate

6800 Übernahme der

Abschreibungen 320’000 10’000

16 Verkehr 8’634’000 150’000 3’792’468.25 27’600.00 5’431’000 200’000

162 Gemeindestrassen 4’545’000 1’545’020.45 27’600.00 3’194’000

1620 Gemeindestrassen 4’545’000 1’545’020.45 27’600.00 3’194’000

5010 Tiefbauten 4’545’000 1’462’232.10 3’024’000

5030 Hochbauten

5060 Anschaffungen von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen 170’000

5610 Beiträge an Kanton

5810 Planungskosten 82’788.35

6600 Bundesbeiträge

6610 Staatsbeiträge

6690 Übrige Beiträge 27’600.00


Finanzielles Stadt

65

Voranschlag 2012 Rechnung 2012 Voranschlag 2012

Konto Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

163 Parkplätze 2’531’000 150’000 1’062’732.45 1’982’000 200’000

1630 Parkplätze 2’531’000 150’000 1’062’732.45 1’982’000 200’000

5010 Tiefbauten 325’000 4’972.10 550’000

5030 Hochbauten 160’000 382’182.55 170’000

5060 Anschaffungen von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen 2’046’000 675’577.80 1’262’000

5810 Planungskosten

6600 Bundesbeiträge

6610 Staatsbeiträge

6690 Beiträge von Privaten und

Vereinen 150’000 200’000

165 öffentlicher Verkehr 1’558’000 1’184’715.35 255’000

1650 öffentlicher Verkehr 1’558’000 1’184’715.35 255’000

5010 Tiefbauten 26’754.30

5030 Hochbauten 1’358’000 1’148’148.70 65’000

5810 Planungen 200’000 9’812.35 190’000

6610 Staatsbeiträge

17 Umwelt, Raumordnung 656’000 60’496.55 327’000

171 Abwasserbeseitigung

175 Gewässerverbauungen 361’000 3’275.90 257’000

1750 Gewässerverbauungen 361’000 3’275.90 257’000

5010 Tiefbauten 361’000 3’275.90 257’000

5620 Gemeindebeiträge

6600 Bundesbeiträge

6610 Staatsbeiträge

6620 Beiträge von Gemeinden

177 Ortsplanung 295’000 57’220.65 70’000

1770 Ortsplanung 295’000 57’220.65 70’000

5810 Planungskosten 295’000 57’220.65 70’000

6610 Staatsbeiträge

6620 Gemeindebeiträge

6690 Beiträge von Privaten und

Vereinen


66 Finanzielles Stadt

Kommentar zur Investitionsrechnung nach Gliederung

Investitionskredite / Verpflichtungskredite 2013

Die in der Investitionsrechnung aufgeführten Kredite werden hier erläutert. Nettokredite, d. h. im Jahr 2013 neu geplante Investitionen

sind gekennzeichnet. Sie sind von der Bürgerversammlung zu genehmigen, soweit sie in ihrer Kompetenz liegen. Soweit

mit dem Entscheid Folgekosten ausgelöst werden, erteilt die Bürgerversammlung die entsprechenden Gesamtkredite im Sinne

eines Verpflichtungskredits.

Fr.

1040.5060

Anschaffung von Mobilien und Maschinen 100’000.–

Nettokredit: Ersatz EDV-Leitungsnetz 100’000.–

Ersatz von Netzwerk-Switchs und eines

Exchange-Servers.

1210.5030 Hochbauten 1’380’000.–

Enthalten ist der Erwerb der Liegenschaft Surber

gemäss Urnenabstimmung vom 25.11.2012. 1’280’000.–

Nettokredit: Planungskredit

Renovation Schulhaus Schönbrunn 100’000.–

1210.5060 Anschaffung von

Mobilien und Maschinen 700’000.–

Nettokredit: Ersatz Informatik 700’000.–

Ersatz der Informatikanlage für Lehrkräfte und

Schüler.

1300.5060 Anschaffung von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen 169’000.–

Nettokredit: Bibliothek neuer Standort 100’000.–

Kredit für die Möblierung und Einrichtung der

Bibliothek am neuen Standort. Im Betrag von

Fr. 169’000.– enthalten ist der bereits geleistete

Beitrag von Rorschacherberg.

1330.5010 Tiefbauten 1’085’000.–

Bereits enthalten sind die Kosten

für die Gestaltung Vorplatz Hauptbahnhof. 500’000.–

Nettokredit: Projekt Neugestaltung

Hafenanlage / neues Hafengebäude 250’000.–

Planung Bauprojekt Gebäude

und Platzgestaltung. Über den Neubau

Hafengebäude mit voraussichtlichen

Kosten von rund 2.8 Mio. Franken

entscheidet die Bürgerschaft an der Urne.

Fr.

Nettokredit: Wasserspiel Umbau Schacht 335’000.–

Die Wasserpumpen sollen neu vom Land aus

betrieben werden, was tiefere Revisionskosten

nach sich ziehen soll.

1330.5030 Hochbauten 1’060’000.–

Nettokredit: Planung

Innenrenovation Kornhaus60’000.–

Über die Innenrenovation mit voraussichtlichen

Kosten von rund 2 Mio. Franken entscheidet

die Bürgerschaft an der Urne.

1330.5060 Anschaffung von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen 85’000.–

Nettokredit: Ersatz Kleintraktor Stadtgärtnerei 85’000.–

1340.5010 Tiefbauten 250’000.–

Nettokredit: Planungskosten Strandbad,

Erneuerung Wasserleitungen und Aussenbecken250’000.–

1340.5030 Hochbauten 350’000.–

Nettokredit: Verlegung Minigolfanlage 350’000.–

Verlegung der Minigolfanlage im Zusammenhang

mit dem Verkauf an Würth. Die Investition

wird durch die vom Kaufpreis gebildete Reserve

finanziert. Die Bürgerschaft verpflichtet sich für

einen Gesamtkredit von Fr. 650’000.–. An diese

Kosten ist ein Beitrag der SBB aus dem Kooperationsvertrag

von Fr. 150’000.– zu erwarten.

1570.5030 Hochbauten 10’000.–

Im Kredit enthalten ist ein Restbetrag

für die Lifterneuerung Altersheim. 10’000.–

1620.5010 Tiefbauten 3’024’000.–

Bereits enthalten sind die Kosten für die Neugestaltung

der Hauptstrasse, Mühletobelstrasse Korrektur


Finanzielles Stadt

67

Fr.

(Felsenbergstrasse - Oehlmühleweg), Umgebung

Migros, Projet urbain Aussenraumgestaltung

(Fertigstellung Gerenstrasse und Bogenstrasse),

Anpassung Churerstrasse, Verkehrsplanerische

Massnahmen zum Parkierungskonzept, Churerstrasse

Linksabbieger und Anpassung Tempo 50. 2’220’000.–

Nettokredit: Erneuerung Signaletik 49’000.–

Nettokredit: Kreuzung

Promenaden-Wachsbleichestrasse80’000.–

Über den Neubau Kreuzung Promenaden-Wachsbleichestrasse

mit Kosten von rund 1.2 Mio. Franken

entscheidet die Bürgerschaft an der Urne.

Nettokredit: Planungskredit

Langmoosstrasse Ost Sanierung 50’000.–

Die Bürgerschaft verpflichtet sich für einen

Gesamtkredit von Fr. 975’000.–.

Nettokredit: Aufwertung Strassen und Plätze 50’000.–

Nettokredit: Erfassung und

Sanierung Fussgängerstreifen 14’000.–

Nettokredit: Fussgängerübergang Heidenerstrasse 120’000.–

Nettokredit: Bushaltestellen 100’000.–

Nettokredit: Planungskredit

Radweg Künzlerpass - Industriestrasse 20’000.–

Nettokredit: Öffentliche Beleuchtung 341’000.–

Die wesentlichen Arbeiten sind

im Zusammenhang mit den aufgeführten

Tiefbauprojekten vorgesehen.

1620.5060 Anschaffung von Mobilien,

Maschinen und Fahrzeugen 170’000.–

Nettokredit: Ersatz Strassenkehrmaschine 170’000.–

Fr.

1630.5010 Tiefbauten 550’000.–

Im Kredit enthalten sind Kosten für die

Parkplätze beim Strandbad (Schrankenanlage). 200’000.–

Nettokredit: Erweiterte Blaue Zone (1. Etappe) 350’000.–

Fr.

1630.5030 Hochbauten 170’000.–

Nettokredit: Verlegung Notausgang

Trischliplatz / Überbauung

Kronenstrasse 4 70’000.–

Die Bürgerschaft verpflichtet

sich für einen Gesamtkredit von Fr. 120’000.–.

Nettokredit: Erneuerung Beda-Garage

mit Notausgang und Belüftung 100’000.–

1630.5060 Anschaffung Mobilien,

Maschinen und Fahrzeuge 1’262’000.–

Im Kredit enthalten sind Kosten für

das Parkleitsystem. 767’000.–

Nettokredit: Schrankenanlage

Marktplatz (PP Coop) 195’000.–

Nettokredit: Schrankenanlage Kurplatz

(inkl. Grabarbeiten Technische Betriebe) 300’000.–

1650.5030 Hochbauten 65’000.–

Im Kredit enthalten sind Kosten für die

Fertigstellung Lift Hauptbahnhof Zugang

Promenadenstrasse.65’000.–

1650.5810 Planungen 190’000.–

Im Kredit enthalten sind die Kosten für die

Planung Ausbau Bahnhof Stadt. 190’000.–

1750.5010 Tiefbauten 257’000.–

Enthalten ist der Kredit für den Beitrag Korrektion

Adlerbach und die Bachsanierung Wannenbach. 257’000.–

1770.5810 Planungskosten 70’000.–

Nettokredit: Seeufer Ost –

Kooperativer Planungsprozess 40’000.–

Nettokredit: Stadtentwicklungskonzept 30’000.–

Total neu zu bewilligende Nettokredite 4’409’000.–


68 Finanzielles Stadt

Bestandesrechnung der Stadt Rorschach

Anfangsbestand 2012 Veränderung 2012 Netto Rechnung 2012

Saldo S / H Zugang Abgang Saldo S / H

Konto

1 Aktiven 89’356’968.06 S 1’626’498.39 90’983’466.45 S

10 Finanzvermögen 51’675’039.84 S 1’185’807.87 52’860’847.71 S

100 Flüssige Mittel 13’989’347.10 S 480’859.61 14’470’206.71 S

101 Guthaben 9’126’676.16 S 535’542.44 9’662’218.60 S

102 Anlagen 12’229’074.88 S 2’174’096.65 14’403’171.53 S

103 Guthaben bei Sonderrechnungen 14’318’985.70 S 1’633’992.65 12’684’993.05 S

108 Transitorische Aktiven 2’010’956.00 S 370’698.18 1’640’257.82 S

11 Ordentliches Verwaltungsvermögen 24’875’789.82 S 210’467.79 24’665’322.03 S

110 Sachgüter 21’988’296.77 S 71’538.14 21’916’758.63 S

112 Investitionsbeiträge 2’675’835.00 S 267’585.00 2’408’250.00 S

113 Übrige aktivierte Ausgaben 211’658.05 S 128’655.35 340’313.40 S

12 Darlehen und Beteiligungen

des Verwaltungsvermögens 390’606.00 S 39’060.00 351’546.00 S

121 Darlehen und Beteiligungen

des Verwaltungsvermögens 390’606.00 S 39’060.00 351’546.00 S

13 Verwaltungsvermögen

von Spezialfinanzierungen 12’415’532.40 S 590’839.45 13’006’371.85 S

130 Sachgüter 12’415’532.40 S 590’839.45 13’006’371.85 S

18 Spezialfinanzierungen 99’378.86 99’378.86 S

180 Vorschüsse für Spezialfinanzierungen 99’378.86 99’378.86 S

2 Passiven 89’356’968.06 H 1’626’498.39 90’983’466.45 H

20 Fremdkapital 58’208’282.07 H 1’062’739.94 59’271’022.01 H

200 Laufende Rechnung 6’659’499.47 H 77’721.26 6’737’220.73 H

201 Kurzfristige Schulden 1’309’998.00 H 1’309’998.00

202 Mittel- und Langfristige Schulden 44’187’159.20 H 1’942’940.15 46’130’099.35 H

204 Rückstellungen 4’885’988.90 H 383’422.50 5’269’411.40 H

208 Transitorische Passiven 1’165’636.50 H 31’345.97 1’134’290.53 H

22 Steuerbezug 8’047.15 H 21’761.10 29’808.25 H

220 Abschlusskonto 6’981.65 H 22’805.75 29’787.40 H

222 Zahlungsverkehr 1’065.50 H 1’044.65 20.85 H

28 Sondervermögen 27’141’942.03 H 2’118’201.46 29’260’143.49 H

280 Zweckbestimmte Zuwendungen 1’533’625.50 H 37’248.37 1’570’873.87 H

281 Verpflichtungen für Spezialfinanzierungen 21’843’290.73 H 1’019’410.34 22’862’701.07 H

282 Verpflichtungen für Vorfinanzierungen 3’765’025.80 H 1’061’542.75 4’826’568.55 H

29 Eigenkapital 3’998’696.81 H 1’576’204.11 2’422’492.70 H


Finanzielles Stadt

69

Abschreibungsplan

Zusammenfassung

Buchwert

01.01.2012

Abschreibungen

2012

Zusätzliche

Abschreibungen

2012

Investitionen

2012

Buchwert

31.12.2012

10, 15, 35 %

2013

Investitionen

2013

Buchwert

31.12.2013

Tiefbau 8’475’586.33 1’084’639.00 19’221.65 1’555’560.10 8’927’285.78 1’191’238.70 4’616’000.00 12’352’047.08

Hochbau 5’045’238.35 504’524.00 610’186.70 1’179’352.15 5’109’879.80 510’988.00 1’475’000.00 6’073’891.80

Schule 8’261’860.79 873’458.00 0.00 359’726.41 7’748’129.20 903’890.85 2’080’000.00 7’644’238.35

Mobilien 205’610.30 71’963.00 0.00 -2’184.45 131’462.85 70’197.00 524’000.00 585’265.85

Spez. Fin. VV 12’415’533.40 471’894.00 63’874.95 1’126’607.40 13’006’371.85 564’590.00 1’992’000.00 12’553’143.55

Investitionsbeträge 3’278’100.05 327’811.00 0.00 149’821.35 3’100’110.40 308’390.00 260’000.00 3’051’720.40

Gesamttotal 37’681’929.22 3’334’289.00 693’283.30 4’368’882.96 38’023’239.88 3’549’294.55 10’947’000.00 42’260’307.03

Steuerplan Voranschlag 2013

Fr.

Steuerbedarf

laut Voranschlag 26’032’079.00

Ressourcenausgleichbeitrag (3’982’000.00)

Partieller Steuerfussausgleich (521’000.00)

Erträgnisse der Einfachen Steuern (Jahres- und Ratasteuern) 2013 Fr. 135’637.00

Zunahme 4,2 % (von Fr. 130’158.–) Nachzahlungen minus Fr. 400’000.–

Steuerfuss

in Prozenten der Einfachen Steuer 149 %

Steuerertrag

149 % Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen Konto 1900.4000 minus Nachzahlungen (19’810’000.00)

Budgetfehlbetrag (Deckung erfolgt über Eigenkapital) 1’719’079.00

Finanzausgleichsbeitrag Übergangsausgleich 3. Stufe 0.00

Total 1’719’079.00


70 Finanzielles Technische Betriebe

Bilanz der Technischen Betriebe

Aktiven 31.12.2011 31.12.2012

Fr.

Fr.

Flüssige Mittel 220’578 750’151

Forderungen 4’468’399 4ʼ127’131

Vorräte und angefangene Arbeiten 246’050 143’951

Aktive Rechnungsabgrenzungen 43’998 151’326

Total Umlaufvermögen 4’979’025 5’172’559

Finanzanlagen 2’590’000 2’590’000

Betriebsgebäude – –

Sachanlagen Elektrizitätsversorgung 8’129’548 8’171’748

Sachanlagen Wasserversorgung 5’568’861 4’863’858

Anlagen im Bau Elektrizitätsversorgung 34’038 47’804

Anlagen im Bau Wasserversorgung 353’927 272’045

Total Anlagevermögen 16’676’374 15’945’455

Total Aktiven 21’655’399 21’118’014

Passiven 31.12.2011 31.12.2012

Fr.

Fr.

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1’259’175 1’290’407

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten – –

Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 376’462 278’560

Passive Rechnungsabgrenzungen 348’917 325’464

Total Fremdkapital kurzfristig 1’984’554 1’894’431

Andere langfristige Verbindlichkeiten 14’000’000 12’500’000

Total Fremdkapital langfristig 14’000’000 12’500’000

Reserven 5’670’845 6’723’583

Total Eigenkapital 5’670’845 6’723’583

Total Passiven 21’655’399 21’118’014


Finanzielles Technische Betriebe

71

Erfolgsrechnung der Technischen Betriebe

Budget 2012 Rechnung 2012 Budget 2013

Fr. Fr. Fr.

Partneranteile / Netzbenutzung / Netzbeiträge 563’000 751’186 563’000

Handelsertrag aus Strom- und Wasserverkauf 11’450’000 11’794’180 12’016’000

Dienstleistungserträge 442’950 864’930 435’180

Übriger Betriebsertrag 61’000 66’443 61’000

Eigenleistungen / Eigenverbrauch 556’610 327’633 667’956

Bestandesänderungen angefangener Arbeiten 5’500 -97’216 5’500

Ertragsminderungen -37’000 -19’817 -37’000

Betriebsertrag aus Lieferungen und Leistungen 13’042’060 13’687’339 13’711’636

Materialaufwand -227’659 -355’301 -209’100

Handelswarenaufwand (Stromeinkauf) -5’281’000 -5’220’412 -5’348’000

Aufwand für Drittleistungen -669’550 -629’007 -741’550

Total Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen -6’178’209 -6’204’720 -6’298’650

Bruttoergebnis 1 6’863’851 7’482’619 7’412’986

Personalaufwand -1’214’870 -1’338’509 -1’242’470

Sozialversicherungsaufwand -308’010 -244’239 -301’030

Übriger Personalaufwand -48’300 -47’026 -52’300

Arbeitsleistungen Dritter (temporäre Arbeitnehmer) -96’000 -91’320 -96’000

Total Personalaufwand -1’667’180 -1’721’094 -1’691’800

Bruttoergebnis 2 5’196’671 5’761’525 5’721’186

Raumaufwand -62’500 -20’881 -40’050

Unterhalt, Reparaturen, Ersatz -102’190 -42’719 -95’400

Fahrzeug- und Transportaufwand -67’600 -48’909 -63’400

Sachversicherungen, Abgaben, Gebühren, Bewilligungen -602’950 -595’058 -598’950

Energie- und Entsorgungsaufwand -289’200 -259’090 -289’200

Verwaltungs- und Informatikaufwand -402’290 -494’673 -491’540

Werbeaufwand -99’500 -64’906 -99’500

Übriger Betriebsaufwand -5’500 -6’733 -5’500

Finanzaufwand -490’000 -489’038 -423’500

Finanzertrag 194’000 161’589 194’000

Abschreibungen -2’453’341 -2’453’344 -3’078’546

Total sonstiger Betriebsaufwand -4’381’071 -4’313’762 -4’991’586

Betriebsergebnis 1 815’600 1’447’763 729’600

Ertrag Auflösung Reserven – – –

Aufwand Umgliederung Reserven – – –

Übriger Erfolg -10’600 48’974 19’400

Steuern – – –

Total übriger Erfolg -10’600 48’974 19’400

Unternehmensgewinn /-verlust 805’000 1’496’737 749’000

Zusätzliche Ablieferung an Gemeindehaushalt -445’000 -444’000 -749’000

Reserveeinlage -360’000 -1’052’737 –

Total Gewinnverwendung -805’000 -1’496’737 -749’000


72

Finanzielles Technische Betriebe

Nettokredite der Technischen Betriebe

Die Bürgerversammlung hat für die im Jahr 2013 neu geplanten Investitionen (Fettdruck + kursiv) folgende Nettokredite

(Gesamtkredit exkl. MwSt.) zu genehmigen:

geplante Ausführungsjahre

Allgemein Gesamtkredit 2013 Folgejahre

Fr. Fr. Fr.

Fahrzeuge 30’500 30’500 –

Total Nettokredite TB allgemein 30’500 30’500 –

Elektrizitätsversorgung Gesamtkredit 2013 Folgejahre

Fr. Fr. Fr.

Messeinrichtungen 139’000 139’000 –

Mühletobelstrasse 185’000 27’950 –

Radweg Seepromenade 135’000 17’160 –

Unterer Klosterweg 25’000 5’400 –

Schurtannenstrasse 240’000 206’739 33’261

Feldmühlestrasse - Pestalozzistrasse 370’000 25’700 –

Hauptstrasse 1 - 25 300’000 155’850 56’150

Churerstrasse 2 - 17 (Kantonsstrasse) 495’000 69’241 –

Im Stadtwald 1 - 5 175’000 -152’010 104’860

Überbauung Schönbrunn 210’000 20’650 –

TS 4 Churerstrasse 100’000 -70’000 –

Engelgasse 170’000 150’300 19’700

Projet urbain, Trischlistrasse 105’000 95’400 9’600

Hauptstrasse Gestaltung 210’000 159’800 50’200

Bogenstrasse 7 - 13 135’000 10’540 –

Schwärziweg 75’000 7’960 –

Kronenstrasse / Kirchstrasse 235’000 210’400 24’600

Ersatz Weihnachtsbeleuchtung 400’000 274’300 –

Kirchstrasse (alles öffentliche Beleuchtung) – -4’500 –

Eschenweg 100’000 86’760 13’240

Müller-Friedbergstrasse 95’000 82’700 12’300

Total Nettokredite Elektrizitätsversorgung 3’899’000 1’519’340 323’911

Wasserversorgung Gesamtkredit 2013 Folgejahre

Fr. Fr. Fr.

Messeinrichtungen 20’000 20’000 –

Radweg Seepark 107ʼ000 102’000 5’000

Parkplatz Strandbad 54’000 -4’700 –

Churerstrasse 16 - 17 (Überbauung Würth) 211’000 -16’500 –

Überbauung Schönbrunn 249’000 248’500 500

Erschliessung Würth (Nordseite) 503’000 -11’100 –

Trischlistrasse 6 - 28 415’000 6’000 –

Bogenstrasse 7 - 13 318’000 2’000 –

Reitbahnstrasse 272’000 – 272’000

Kirchstrasse (Rathaus - Stadthof) 139’000 138’000 1’000

Hauptstrasse (1. Etappe) 226’000 232’000 -6’000

Langmoosstrasse 21 - 39 278’000 271’000 7’000

Schurtannenstrasse 15 - 24 287’000 283’000 4’000

Müller-Friedbergstrasse 37 - 39 92’000 91’000 1’000

Kronenstrasse 12 - 14 103’000 101’500 1’500

Eschenweg 134’000 127’500 6’500

Engelgasse 186’000 183’000 3’000

Total Nettokredite Wasserversorgung 3’594’000 1’773’200 295’500


Finanzielles Technische Betriebe

73

Jahresergebnis

Die Technischen Betriebe Rorschach

schliessen das Rechnungsjahr 2012

nach Verbuchung der Konzessionsabgabe

an die Stadt von 0.546 Mio. Franken

mit einem Unternehmensgewinn

von 1.497 Mio. Franken ab. Budgetiert

war ein Unternehmensgewinn von

0.805 Mio. Franken.

Zur Differenz von 0.692 Mio. Franken

gegenüber dem Budget haben

im Wesentlichen folgende Positionen

beigetragen:

Mehrertrag Partneranteile / Netzbeiträge

+0.188 Mio. Franken

Mehrertrag Handel

+0.344 Mio. Franken

Mehrertrag Dienstleistungen

+0.422 Mio. Franken

Weniger Eigenleistungen

-0.229 Mio. Franken

Mehr Material-,

Waren- und Drittleistungen

-0.027 Mio. Franken

Mehr Personalaufwand

-0.054 Mio. Franken

Weniger sonstiger Betriebsaufwand

+0.067 Mio. Franken

Mehr ausserordentlicher Ertrag

+0.047 Mio. Franken

Div. Minderaufwendungen / Mehrerträge

-0.066 Mio. Franken

Die definitiven Abrechnungen für die

Partner können erst nach Abschluss des

Vorjahres erstellt werden, daher sind

immer wieder Differenzen zum Budget

enthalten. Bei den Netz- und Hausanschlussbeiträgen

zeigt sich die rege

Bautätigkeit in Rorschach erneut.

Das Plus im Handel entstand im Stromverkauf.

Die Berechnung für das Budget

erfolgt aufgrund der Vorjahreszahlen

und der bis zur Budgetphase bekannten

Veränderungen in der Stadt. Die

Verbrauchswerte durch die Bautätigkeit

in Rorschach können nur geschätzt

werden.

Der Dienstleistungsertrag stieg in beiden

Sparten (Energie und Wasser) an.

Dieser Ertrag hängt stark mit den Projekten

für Dritte und der Stadt zusammen

und ist daher auch schwierig zu

budgetieren.

Die Eigenleistungen sind von der Investitionstätigkeit

abhängig. Im Jahr 2012

wurde in beiden Bereichen (EV und

WV) weniger als vorgesehen in die Projekte

investiert.

Die Mehraufwendungen im Material-

/ Waren- und Drittleistungsaufwand

sind durch höhere Materialeinkäufe

für den höheren Dienstleistungsertrag

entstanden. Der Handelswarenaufwand

und der Aufwand für Drittleistungen

liegen leicht tiefer als budgetiert.

Im Personalaufwand wirkt sich die

Anstellung eines Netzelektrikers aus.

Die Stelle wurde wieder besetzt, um die

Abgänge des Vorjahres aufzufangen.

Diese Entscheidung war bei der Budgetphase

noch nicht bekannt.

Der Unterschied im sonstigen Betriebsaufwand

kam bei fast allen Positionen

zustande. Weniger Unterhalt und Reparaturen,

weniger Fahrzeugaufwand,

weniger Energie- und Entsorgungsaufwand,

weniger Verwaltungsaufwand,

dafür höherer Informatikaufwand.

Die Informatik muss aufgrund der

gesetzlichen Bestimmungen durch die

Strommarktöffnung und die laufenden

technischen Anpassungen für die Zählerfernauslesung

stetig angepasst und

erweitert werden. Das externe Betreuungsunternehmen

wurde gewechselt

und an den Verrechnungsprogrammen

wurden Updates durchgeführt.

Im ausserordentlichen Ertrag sind Subventionen

für den Ersatz von Hydranten

und Rückzahlungen der Bauwesen-

Versicherung enthalten.

Bei der Liegenschaft Scheffelstrasse 4

(betriebsfremde Liegenschaft) wurde

wie geplant die Heizung ersetzt. Da

eine Gasheizung eingesetzt wurde,

entfallen die Kosten für das Heizöl. Die

Kosten für den Gasbezug werden sich

im Jahr 2013 zeigen.

Vom Gewinn von total 1.497 Mio.

Franken wurde eine zweite Ablieferung

an die Stadt in der Höhe von 444’000

Franken vorgenommen. Der Rest von

1.053 Mio. Franken wurde den Reserven

zugewiesen.

Elektrizitätsversorgung

Der Stromverbrauch sank um 0,3 %.

Der Erlös aus dem Energieverkauf liegt

mit 9.179 Mio. Franken um 329’100

Franken über dem Budgetwert. Gegenüber

dem Vorjahr stieg der Verkauf um

273’600 Franken.

Der Energieankauf von 5.220 Mio.

Franken ist um 60’500 Franken tiefer

ausgefallen als budgetiert. Der Einkaufspreis

bei der SN Energie AG wird in 4

Tarifzeiten unterteilt. Der Tarif der TBR

ist nur in zwei Tarife (Hoch- und Niedertarif)

unterteilt, daher können leicht

Differenzen beim Budget entstehen.

Gegenüber dem Vorjahr stieg der

Aufwand um 221’200 Franken an.

Der Bruttogewinn im Stromhandel

steigt gegenüber dem Vorjahr um rund

52’000 Franken. Durch die erneute

Anpassung der Energietarife konnte

die Preisanpassung der SN Energie AG

etwas aufgefangen werden.


74

Finanzielles Technische Betriebe

Wasserversorgung

Die Wasserverbrauchsmenge ist gegenüber

dem Vorjahr praktisch gleich

geblieben. Der Erlös aus dem Wasserverkauf

liegt bei 2.615 Mio. Franken

und liegt knapp 8’000 Franken unter

dem Vorjahreswert. Gegenüber dem

Budget resultiert ein Plus von rund

15’000 Franken.

Seewasserwerk

Den Partnern (Wasserversorgungen

Rorschacherberg, Eggersriet und Lutzenberg)

wurden als Betriebskostenanteile

0.132 Mio. Franken in Rechnung

gestellt, was einem Minderertrag gegenüber

dem Budget von 68’000 Franken

entspricht. Für den Wasseraustausch mit

der RWSG wurden 0.370 Mio. Franken

in Rechnung gestellt. Dies entspricht

einem Mehrertrag gegenüber dem Budget

von 70’000 Franken.

Budget 2013

Im Budget 2013 resultiert ein Plangewinn

(nach Verbuchung der Konzessionsabgabe

der EV von Fr. 541’000.–)

von 749’000 Franken. Dieser Betrag

wird zusammen mit der Konzessionsabgabe

an die Stadt abgeliefert.

Der Handelsertrag wurde gegenüber

dem Vorjahr höher budgetiert, da im

Jahr 2013 einige Neubauten fertig

gestellt werden und die Wohnungen

und Betriebe den Energieverbrauch

ansteigen lassen.

Die Personalkosten fallen um rund

30’000 Franken höher aus als im Vorjahr.

Die Wiederbesetzung der Stelle

eines Netzelektrikers, leicht veränderte

Unfall- und Krankentaggeldbeiträge,

Nachzahlungen in die Pensionskasse

für die Stufenanstiege der Mitarbeiter

sowie leicht höhere Budgetzahlen für

die Aus- und Weiterbildung machen

diesen Anstieg aus.

Die Verschuldung der TBR konnte seit

2001 kontinuierlich von rund 27 Mio.

auf 12.5 Mio. Franken gesenkt werden.

Sie ist jedoch im Vergleich zu andern

Werken immer noch sehr hoch. Im Jahr

2012 wurde sie um weitere 1.5 Mio.

Franken reduziert. Daher wird auch

die Verzinsung der Schulden die TBR

weniger belasten. Die Zinsen beeinflussen

das Budget 2013 noch mit 406’000

Franken (Vorjahr 472’500 Franken).

Elektrizitätsversorgung

Die Stromverkaufs- und Einkaufswerte

wurden basierend auf den Verbrauchszahlen

der Jahre 2011 / 2012 ermittelt.

Da aber sehr viele Einflussfaktoren die

Bezugsmenge beeinflussen, können die

Werte nur annähernd bestimmt werden.

Der Netznutzungstarif konnte in allen

Tarifgruppen beibehalten werden, beim

Energietarif musste ein Aufschlag von

rund 0.5 Rappen pro kWh gemacht

werden. Mit diesen neuen Tarifen wurden

die Budgetzahlen ermittelt.

Wasserversorgung

Die Erlöse aus dem Wasserverkauf

werden aufgrund der Verkaufszahlen

im Vorjahr und der Hochrechnung des

laufenden Jahres berechnet. Die Wasserlieferung

an die Gemeinde Goldach

ist im Ertrag Partnerwerke enthalten.

Im Netz der Wasserversorgung sind die

normalen Unterhaltsarbeiten und der

Ersatz von Hydranten (Unterflur / Oberflur)

geplant.

Seewasserwerk

Die Partneranteile Seewasserwerk sind

jeweils abhängig vom Unterhaltsbudget

des Seewasserwerks. Die budgetierten

Beiträge der Partner bleiben gleich wie

im Vorjahr. Eine eventuelle Anpassung

kann erst nach dem Abschluss des Jahres

2012 berechnet werden. Neben den

normalen Unterhaltsarbeiten wurden

auch der Ersatz der Dosierstation und

des Beleuchtungsmateriales im Seewasserwerk

ins Budget aufgenommen.

Gesamtinvestitionen

Vorgesehen sind Ausgaben von

3’998’540 Franken (Vorjahr 5’342’115

Franken) und Einnahmen von 865’000

Franken (Vorjahr 1’387’500 Franken).

Somit werden Nettoinvestitionen von

3’133’540 Franken (Vorjahr 3’954’615

Franken) budgetiert. Die Bautätigkeit in

der Stadt wirkt sich auch auf die Investitionsrechnung

der Technischen Betriebe

aus.

Gemäss Weisung des Stadtrates werden

die getätigten Investitionen Ende Jahr

sofort aktiviert, damit mit der Abschreibung

noch im gleichen Jahr begonnen

werden kann, wie dies in der Laufenden

Rechnung der Stadt angewendet wird.


GPK

75

Bericht und Anträge der Geschäftsprüfungskommission (GPK)

Geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften wurden das Rechnungswesen

der Stadt Rorschach und die Amtsführung des

Stadtrates für das Rechnungsjahr 2012 geprüft. Prüfungen von

Vermögenswerten der Stadt und Einsichtnahme in Protokolle

und Unterlagen des Stadtrates überzeugten uns von einer

gesetzeskonformen Amtsführung.

Die Jahresrechnung 2012 wurde im Sinne von Art. 40

Gemeindeordnung im Auftrag der GPK durch die PricewaterhouseCoopers,

St. Gallen, einer eingehenden Prüfung

unterzogen. GPK und Stadtrat haben vom Revisionsbericht

Kenntnis genommen. Darin wurde zusammenfassend festgestellt,

dass die Buchführung sauber und zweckmässig erfolgte

sowie die Jahresrechnung korrekt erstellt wurde.

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Jahresverlust von

Fr. 40’856.11 ab. Der Stadtrat beantragt, den Jahresverlust von

Fr. 40’856.11 mit einem Eigenkapitalbezug zu decken, wie

dies Art. 112 Abs. 1 Gemeindegesetz vorgibt. Die Geschäftsprüfungskommission

unterstützt diesen Antrag des Stadtrates.

Der vorliegende Voranschlag und der Steuerplan wurden

an einer Sitzung mit Vertretern des Stadtrates geprüft und

gutgeheissen.

Aufgrund unserer Prüfungstätigkeit und gestützt auf die Revisionsberichte

der PricewaterhouseCoopers, St. Gallen, stellen

wir folgende

Anträge:

1. Die vorliegende Jahresrechnung 2012 sei zu

genehmigen.

2. Dem Voranschlag und dem Steuerplan 2013 sei

zuzustimmen.

Rorschach, 20. Februar 2013

Geschäftsprüfungskommission

Marcel Müller, Präsident

Roald Aebischer

Debora Angehrn

Matthias Graf

Markus Hammerschmidt

Rolf Niederer

Roger Widmer


76 Gutachten zur Grundsatzabstimmung «Seebus»

Gutachten zur Grundsatzabstimmung

über die Überführung des Seebusses in den definitiven Betrieb

1. Ausgangslage

Über den Voranschlag 2008 der Investitionsrechnung genehmigten

die Bürgerversammlungen der Stadt Rorschach und

der Gemeinden Goldach und Rorschacherberg die Einführung

eines dreijährigen Versuchsbetriebes ab Dezember 2008

für den Seebus. Für die ersten drei Jahre waren ungedeckte

Betriebskosten in der Höhe von Fr. 1’725’000.– veranschlagt.

Daran leistete der Kanton einen Anteil von 40 %, sodass die

drei Gemeinden zusammen Fr. 1’100’000.– finanzieren mussten.

Für Rorschach belief sich der Anteil für drei Jahre effektiv

auf insgesamt Fr. 451’544.–.

Bei der Krediterteilung sicherten die Gemeinden den Stimmbürgerinnen

und Stimmbürgern zu, dass sich diese vor der

Einführung eines definitiven Angebotes nochmals dazu

äussern können.

Im Hinblick auf die Umsetzung der S-Bahn St. Gallen 2013

auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2013 und die dadurch

erforderlichen Umstellungen auch im Busnetz beantragten die

Regionsgemeinden ihren Bürgerversammlungen über den Voranschlag

2011, den Versuchsbetrieb für den Seebus um zwei

Jahre zu verlängern. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

der Stadt Rorschach stimmten dem Rorschacher Anteil in der

Höhe von gesamthaft Fr. 467’160.– für die beiden Jahre zu.

Aufgrund der erzielten Fahrgastfrequenzen sieht der Kanton

vor, den Seebus in einen definitiven Betrieb zu überführen

und über den Gesamtpool zu finanzieren. An diesen Pool leisten

die Gemeinden finanzielle Beiträge nach einem Schlüssel,

der auf gewichtete Abfahrten von öffentlichen Verkehrsmitteln

in der Gemeinde und auf die Einwohnerzahl abstellt. Gemeindebeiträge

an den Pool sind gebundene Ausgaben, über die

die Bürgerschaft nicht mehr befinden kann. Grundsätzlich

kann der Kanton abschliessend und in eigener Kompetenz

über die Aufnahme eines öffentlichen Verkehrsangebotes in

die Poolfinanzierung beschliessen.

Um ihr Versprechen einzulösen, die Stimmbürgerinnen und

Stimmbürger vor der definitiven Einführung des Seebusbetriebes

nochmals zu befragen, haben die Gemeinden mit dem

Kanton vereinbart, eine Grundsatzabstimmung durchzuführen.

Mit dieser können die Bürgerversammlungen ihre Räte

beauftragen, beim Kanton die Aufnahme des Seebusses in die

Poolfinanzierung zu unterstützen oder – im Falle einer Ablehnung

– die Streichung des Angebotes zu beantragen.

Der Seebus ist ein regionales Angebot mit aufeinander

abgestimmten Linien und Fahrplänen. Er kann nur gesamthaft

betrieben werden. Das bedeutet, dass eine einzelne

Gemeinde nicht aus dem regionalen Angebot aussteigen

kann. Lehnen aber zwei oder gar alle drei Gemeinden die

Grundsatzabstimmung ab, wird der Kanton den Beschluss

über die Aufnahme des Seebusses ins ordentliche Angebot

kaum umsetzen, auch wenn er die Kompetenz dazu hätte.

2. Buskonzept Region Rorschach 2014

Unter Federführung des kantonalen Amtes für öffentlichen

Verkehr hat die mrs partner AG, Zürich, zusammen mit den

beteiligten Gemeinden das Buskonzept Region Rorschach

2014 erarbeitet.

Unmittelbarer Anlass für die Entwicklung dieses Konzepts war

das neue Angebot der S-Bahn St. Gallen auf den Dezember

2013. Neu wird die heute im 20- / 40-Minutentakt verkehrende

S-Bahn in einem systematischen Halbstundentakt

geführt und einmal pro Stunde zu einem Viertelstundentakt

verdichtet. Dadurch muss das Seebusangebot neu konzipiert

werden.

Das Buskonzept verfolgt folgende Ziele:

Abstimmung des Busangebotes auf den Halbstundentakt

/ Viertelstundentakt der neuen S-Bahn St. Gallen;

Bessere Verknüpfung des Seebus-Angebotes mit dem regionalen

Busangebot;

Keine Schlaufen, um Umwegfahrten zu verhindern.

Die heute bedienten Strecken sollen weiterhin bedient werden.

Auf starken Korridoren sollen zwei Linien im Halbstundentakt

verkehren, die sich zu einem Viertelstundentakt

ergänzen. Es ging also weniger darum, das bereits sehr gute

Busangebot in der Region wesentlich auszubauen, als vielmehr

die bestehende Qualität unter Berücksichtigung der

neuen Randbedingungen soweit als möglich zu erhalten und

mit möglichst grosser Effizienz auch zu verbessern.

Ein zentrales Problem stellen die häufigen und oft auch

langen Barriereschliessungen auf der Bahnlinie Rorschach

– St. Gallen dar. Da die Fahrzeiten bei den Seebuslinien

teilweise sehr knapp ausgelegt sind, können Aufenthalte der

Busse an den Barrieren oft nicht mehr aufgefangen werden,

was zu Verspätungen und Anschlussbrüchen führt. Ein wichtiges

Anliegen des neuen Buskonzeptes war deshalb, diese

betrieblichen Probleme zu lösen, damit der Fahrplan stabil

bleibt und die Anschlüsse garantiert werden können.

Die Regionsgemeinden sind mit dem Buskonzept 2014 im

Grundsatz einverstanden. Das gesamte Konzept mit den

detaillierten Analysen, Angeboten, Fahrplänen und Anschlüssen

kann unter www.rorschach.ch – News & Amtliche Publi-


Gutachten zur Grundsatzabstimmung «Seebus»

77

kationen heruntergeladen werden (Buskonzept). Das Konzept

macht auch Aussagen zu mittelfristig möglichen weiteren

Ausbauschritten.

3. Aktuelles Angebot

Das aktuelle Busangebot in der Region besteht

aus den Postautolinien:

210 / 211 Verbindung St. Gallen – Tübach / Steinach / Horn

240 / 241 Direktverbindungen St. Gallen – Rorschach

und St. Gallen – Rorschacherberg in der

Hauptverkehrszeit

242 Verbindung St. Gallen – Untereggen –

Goldach – Rorschach

244 Verbindung Rorschach – Tübach – Arbon

247 Verbindung Rheineck – Thal – Rorschach

aus der Rheintalbus-Linie RTB:

304 Verbindung Rheineck – Altenrhein – Rorschach

aus den Seebuslinien

251 Wilen – RorschachRorschacherberg –

Goldach über Hauptbahnhof Süd und Rosengarten-

und Sulzstrasse

252 Goldach – RorschachRorschacherberg über

St. Gallerstrasse – Sonnenhaldenstrasse und als

Rundkurs Rosengartenstrasse – Rorschacherberg

Post – Spital.

Das Herz des gesamten Busbetriebes liegt im Zentrum von

Rorschach an der Signalstrasse, wo sich die Buslinien treffen.

Die Seebuslinien bilden alle 20 Minuten ein Rendez-vous,

das ein Umsteigen in alle Richtungen erlaubt. Die Anschlüsse

können jedoch nicht immer garantiert werden.

4. Aktuelle Nachfrage

Die Nachfrage auf den einzelnen Linien ist unterschiedlich

und zeigt folgendes Bild (Anzahl Einsteiger pro Linie und Tag

im Durchschnitt):

Linie 210 / 211

Linie 240 / 241

Linie 242

Linie 244

Linie 247

Linie 304

Linie 251

Linie 252

1’012 Einsteiger pro Tag

1’337 Einsteiger pro Tag

1’863 Einsteiger pro Tag

218 Einsteiger pro Tag

707 Einsteiger pro Tag

868 Einsteiger pro Tag

896 Einsteiger pro Tag

1’399 Einsteiger pro Tag

Im ganzen Jahr 2012 zählte die Seebus-Linie 251 rund

250’000 und die Linie 252 rund 400’000 Einsteiger.

5. Angebot ab 2014

Regionale Linien

Auf den regionalen Linien sind folgende Veränderungen

vorgesehen:

Die Linien 242 und 247 werden an der Signalstrasse durchgebunden,

sodass zwischen Goldach, Rorschach Zentrum,

Rorschacherberg und Wilen eine durchgehende Linie entsteht.

Die Wendemanöver in Rorschach Zentrum entfallen

somit bei diesen beiden Linien.

Die Linien 242 und 247 verkehren wie bis anhin im

Halbstundentakt. Die Fahrplanlage wird leicht verschoben,

so dass in Rorschach und Goldach die Bahnquerungen

zu den unproblematischen Zeiten gegeben sind. Die

Anschlüsse in St. Gallen an die IR- und IC-Züge bleiben

erhalten.

Die Linie 244 wird wegen ungenügender Nachfrage

aufgehoben.

Die Linie 211 verkehrt wie bis anhin. Sie wird zwischen

Tübach und St. Gallen sukzessive mit Verdichtungen in den

Hauptverkehrszeiten zum Viertelstundentakt ausgebaut.

Seebus

Die einzelnen Linien verkehren neu in einem Halbstundentakt

(bisher 20-Minuten-Takt).

Linie 1: Goldach Post – Blumenstrasse – Signalstrasse –

Promenadenstrasse – Rorschach Hauptbahnhof Süd

– Wilen

Linie 2: Signalstrasse – Spital – Sonnenhof MZH –

Rorschacherberg Post – Goldach Bahnhof Süd

Linie 3: Signalstrasse – Rosengartenstrasse – Sonnenhof MZH

Linie 4: Goldach Post – Bruggmühlestrasse – Kronenplatz –

Sonnenhaldenstrasse – Signalstrasse

Alle vier Linien verkehren sowohl auf dem Hin- als auch auf

dem Rückweg auf derselben Route (keine Rundkurse mehr).

Auf folgenden Abschnitten entstehen zusammen mit den übrigen

Busangeboten Viertelstundentakte:

Rorschach Stadt – Sonnenhof MZH

Goldach – Rorschach Signalstrasse via Blumenstrasse

Der Seebus ist Bestandteil des Tarifverbundes Ostwind.

Anschlüsse

Es ist nicht möglich, sämtliche Anschlüsse auf alle Linien optimal

zu gewährleisten. Bis auf wenige Ausnahmen liegen die

Übergangszeiten unterhalb von 9 Minuten. Ganz vereinzelt

ergeben sich aber auch Wartezeiten zwischen 10 und

12 Minuten.


78 Gutachten zur Grundsatzabstimmung «Seebus»

Sonntagsbetrieb

An Sonntagen soll wie heute der Stundentakt angeboten werden,

wobei Wilen in die Seebusbedienung einbezogen wird.

Haltestellen

Aufgrund des neuen Systems ist an verschiedenen Orten eine

Überprüfung der Haltestellensituation notwendig.

An der Promenadenstrasse fehlt auf der Höhe der Mühletobelstrasse

eine Haltestelle für das nördlich und südlich gelegene

Einzugsgebiet. Im Hinblick auf eine bessere Haltestellenverteilung

ist in der Promenadenstrasse westlich der Kreuzung

Heidenerstrasse / Promenadenstrasse eine neue Haltestelle

vorzusehen. Sie ersetzt die bestehende Haltestelle Altersheim.

Vom Altersheim ist sie ohne Höhendifferenz zu erreichen und

sie wird durch drei Linien bedient, die nicht nur die Innenstadt

erschliessen, sondern auch Verbindungen nach Wilen,

Rorschacherberg und Goldach anbieten.

Diese Kostenschätzung präsentiert sich wie folgt:

Weitere Haltestellen sind an folgenden Orten vorzusehen:

Goldach

Neue Endhaltestellen auf beiden Seiten des Bahnhofes.

Neue Haltestelle in der St. Gallenstrasse auf Höhe

Rosenackerstrasse.

Rorschach

Ergänzung der Haltestelle Bodan für die Fahrtrichung

stadteinwärts.

Verlegung der Haltestelle Altersheim auf die Westseite der

Kreuzung Heidenerstrasse / Promenadenstrasse.

Einrichtung einer neuen Haltestelle Mühletobelstrasse in

der Promenadenstrasse.

Ergänzung der Haltestellen Spital und Langmoosstrasse

/ Müller-Friedbergstrasse für die Fahrtrichtung

stadtauswärts.

Rorschacherberg

Ergänzung der Haltestellen Rosenegg, Bleichi,

Post und Zentralfriedhof für die Fahrt in Richtung

Rosengartenstrasse.

6. Kosten

Die Finanzierung erfolgt neu auch für den Seebus über den

Pool. Die Mehrkosten für die Gemeinden ergeben sich aber

nicht nur aus dem neuen Buskonzept, sondern auch aus dem

Ausbau der S-Bahn, der bereits definitiv entschieden ist.

Seebus Beiträge 2012 Beiträge 2014 Differenz Mehrkosten wegen

geänderter Finanzierung*

Mehrkosten

wegen Mehrangebot

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Goldach 125’000 190’000 65’000 55’000 10’000

Rorschach 230’000 440’000 210’000 205’000 5’000

Rorschacherberg 150’000 300’000 150’000 120’000 30’000

Total 505’000 930’000 425’000 380’000 45’000

*Durch die Ablösung des Versuchsbetriebes in einen definitiven Betrieb verändert sich die Art der Finanzierung des Angebotes. Die Gemeinden werden

anhand der Zahl der gewichteten Abfahrten an den öV-Kosten beteiligt. Im Fall des Seebusses hat dies zur Folge, dass die Gemeindebeiträge steigen.

Ein städtisches Angebot hat relativ geringe Haltestellenabstände und generiert mit dem dichten Angebot deshalb viele Abfahrten. Zudem sind Abfahrten

von Agglomerationslinien 50 Prozent teurer als andere Buslinien.

Für Rorschach geht es folglich um einen Anteil von rund Fr. 440’000.–.


Gutachten zur Grundsatzabstimmung «Seebus»

79

7. Grundsatzabstimmung

Mit einer Grundsatzabstimmung kann die Bürgerversammlung

der Gemeindebehörde gestützt auf Artikel 25 des

Gemeindegesetzes einen verbindlichen Auftrag erteilen. Beim

öffentlichen Verkehr liegt die Kompetenz zur Bestellung des

definitiven Angebotes grundsätzlich beim Kanton. Er hört die

Gemeinden aber an.

Im vorliegenden Fall kann die Bürgerversammlung den Stadtrat

beauftragen, sich im Rahmen dieser Anhörung für die

Überführung des Seebusses in den definitiven Betrieb und

damit die Integration in die Poolfinanzierung einzusetzen.

Lehnt die Bürgerversammlung diesen Auftrag ab, wird der

Stadtrat dem Kanton beantragen, den Seebusbetrieb einzustellen.

Wie in der Ausgangslage ausgeführt, wird der Kanton

einem solchen Antrag kaum nachkommen, wenn er nur von

einer Gemeinde gestellt wird. Lehnen aber zwei oder mehr

Bürgerversammlungen den Seebus ab, indem sie ihren Rat

beauftragen, einen Antrag auf Streichung zu stellen, wird der

Kanton unabhängig der Kompetenzregelung wohl nicht gegen

den Willen einer Mehrheit der drei direktbetroffenen Gemeinden

ein Angebot durchsetzen.

Gestützt auf vorstehende Ausführungen unterbreitet

der Stadtrat der Bürgerversammlung folgende Abstimmungsfrage

zum grundsätzlichen Entscheid mit dem

Antrag auf Annahme:

«Wollen Sie den Stadtrat beauftragen, die Überführung

des Seebusses in den definitiven Betrieb mit Finanzierung

über den Pool beim Kanton zu unterstützen?»

Lehnt die Bürgerversammlung diese Grundsatzfrage ab, wird

der Stadtrat den kantonalen Behörden die Einstellung des

Seebusbetriebes auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2013

beantragen.

8. Antrag der Gemeindebehörden

Die Räte von Goldach, Rorschach und Rorschacherberg empfehlen,

die Grundsatzabstimmung anzunehmen und sie damit

verbindlich zu beauftragen, beim Kanton die Weiterführung

und Poolfinanzierung des Seebusses zu unterstützen. Folgende

Gründe sprechen dafür:

Der Seebus hat sich in den bis dahin fünf Versuchsjahren

etabliert und verfügt über die vom Kanton geforderten Fahrgastfrequenzen,

auch wenn das Angebot nicht in allen drei

Regionsgemeinden gleich stark genutzt wird.

Der Seebus ist Teil eines regionalen Buskonzeptes, das bestmöglich

auf alle übrigen Angebote, insbesondere auch auf

die Bahnverbindungen, abgestimmt ist. Wird der Seebus aus

dem Konzept gestrichen, wird dieses ausgehöhlt und kann

seine Wirkung nicht entfalten.

Das regionale Buskonzept wiederum ist Bestanteil der

gesamten regionalen Verkehrsstrategie. Diese sieht mit dem

Autobahnanschluss und den dazugehörigen flankierenden

Massnahmen zum einen eine Angebotsverbesserung beim

motorisierten Individualverkehr vor. Ebenso wichtig ist im

Gegenzug die Förderung des öffentlichen Verkehrs. Nur ein

optimales Zusammenspiel von öffentlichem Verkehr und

Individualverkehr kann den Herausforderungen im Gesamtverkehr

für die Region nachhaltig und erfolgreich begegnen.


80 Behörden

Schlichtungsstelle für

Miet- und Pachtverhältnisse

2011 2012

Neueingänge 118 117

Erledigungen 126 111

− Einigung 36 36

− Feststellung Nichteinigung 46 27

− Urteilsvorschlag angenommen 1 1

− Entscheid 1 –

− anderweitig (Rückzug, Abschreibung) 42 47

Pendenzen am 1.1. 21 13

Pendenzen am 31.12. 13 19

Neueingänge nach Gemeinden 2011 2012

Total 118 117

Rorschach 41 43

Goldach 18 20

Rorschacherberg 12 6

Thal 24 24

Tübach 2 3

Steinach 10 6

Mörschwil 6 7

Untereggen 1 2

Berg 2 1

weitere 2 5

Vermittlerkreis Rorschach-Ost

(Rorschach, Rorschacherberg und Thal)

2011 2012

Eingeschriebene Fälle

Pendenzen Vorjahr 17 11

Neueingänge 122 144

– für Rorschach 63 69

– für Rorschacherberg 31 32

– für Thal 28 43

Erledigungen

Vergleich, Anerkennung, Rückzug 26 23

Rückzug vor Abhaltung der Vermittlung 30 28

Klagebewilligungen 50 53

Einzelrichterentscheid 8 7

Angenommene Urteilsvorschläge 14 31

Pendenzen am 31.12. 11 13

Streitfälle

Forderungen 129 139

Abänderung Scheidungsurteil 4 –

Unterhaltsklagen – 2

Besitzesschutzklagen 2 8

Feststellungsklagen 3 2

Erbteilungsklagen 1 1

Privatrechtliche Baueinsprachen – 3


Behörden / Kontakte

Stadtrat

Müller Thomas, Stadtpräsident, SVP

Deubelbeiss Rolf, Vizepräsident, FDP

Etterlin Guido, Stadtrat / Schulratspräsident, SP

Ambauen Ronnie, Stadtrat, FDP

Meier Stefan, Stadtrat, CVP

Seelos Bruno, Stadtschreiber, parteilos

Geschäftsprüfungskommission

Müller Marcel, Präsident, FDP

Aebischer Roald, CVP

Angehrn Debora, FDP

Graf Matthias, SP

Hammerschmidt Markus, SVP

Niederer Rolf, parteilos

Widmer Roger, SP

Schulrat

Etterlin Guido, Stadtrat / Schulratspräsident, SP

Nater René, Vizepräsident, CVP

Bischof Nelly, Schulrätin, FDP

Deniz Sahin, Schulrat, SP

Kaelli Reto, Schulrat, FDP

Thür Wenger Ariane, Schulrätin, SP

Winter Manfred, Schulrat, parteilos

Bolt Stefan, Schulsekretär, parteilos

Stadtverwaltung

Rathaus

Hauptstrasse 29

9401 Rorschach

Telefon 071 844 21 11

Fax 071 844 21 71

info@rorschach.ch

www.rorschach.ch

Bau und Stadtentwicklung

Promenadenstrasse 74

9401 Rorschach

Telefon 071 844 21 50

Fax 071 844 21 80

bus@rorschach.ch

Schulsekretariat

Kirchstrasse 6

9400 Rorschach

Telefon 071 844 21 81

Fax 071 844 21 86

schule@rorschach.ch

www.schule.rorschach.ch

Soziale Dienste

Kirchstrasse 8

9401 Rorschach

Telefon 071 844 21 96

Fax 071 844 21 99

sozialedienste@rorschach.ch

Altersheim

Promenadenstrasse 65

9400 Rorschach

Telefon 071 858 28 00

Fax 071 858 28 01

info@ahrorschach.ch

www.ahrorschach.ch

Stadtgärtnerei / Bluemehüsli

Gold acherstrasse 20

9400 Rorschach

Telefon 071 855 16 73

Fax 071 855 16 51

info@bluemehuesli.ch

www.bluemehuesli.ch

Technische Betriebe

Promenadenstrasse 74

9401 Rorschach

Telefon 071 844 22 22

Fax 071 844 22 33

infotb@rorschach.ch

www.tbrorschach.ch

Die detaillierte Konstituierungsliste ist auf der Website der Stadt Rorschach

publiziert und kann bei der Stadtkanzlei bestellt werden.

Nicht frankieren

Ne pas affranchir

Non affrancare

Geschäftsantwortsendung Invio commerciale-risposta

Correspondance commerciale-réponse

Stadtkanzlei Rorschach

Postfach

9401 Rorschach


Ferienplan für die Schulen und Kindergärten der Stadt Rorschach

Ferien 2013 bis 2016

2012 / 2013

erster Ferientag letzter Ferientag

Herbstferien Samstag, 29. September Sonntag, 21. Oktober

Weihnachtsferien Samstag, 22. Dezember Sonntag, 6. Jan. ’13

Sportferien Samstag, 26. Januar Sonntag, 3. Februar

Frühlingsferien Samstag, 6. April Sonntag, 21. April

Auffahrtsbrücke Mittwoch, 8. Mai Sonntag, 12. Mai

Sommerferien Samstag, 6. Juli Sonntag, 11. August

2014 / 2015

erster Ferientag letzter Ferientag

Herbstferien Samstag, 27. September Sonntag, 19. Oktober

Weihnachtsferien Samstag, 20. Dezember Sonntag, 4. Jan. ’15

Sportferien Samstag, 24. Januar Sonntag, 1. Februar

Frühlingsferien Freitag, 3. April Sonntag, 19. April

Auffahrtsbrücke Mittwoch, 13. Mai Sonntag, 17. Mai

Sommerferien Samstag, 4. Juli Sonntag, 9. August

2013 / 2014

erster Ferientag letzter Ferientag

Herbstferien Samstag, 28. September Sonntag, 20. Oktober

Weihnachtsferien Samstag, 21. Dezember Sonntag, 5. Januar ’14

Sportferien Samstag, 25. Januar Sonntag, 2. Februar

Frühlingsferien Samstag, 5. April Montag, 21. April

Auffahrtsbrücke Mittwoch, 28. Mai Sonntag, 1. Juni

Sommerferien Samstag, 5. Juli Sonntag, 10. August

2015 / 2016

erster Ferientag letzter Ferientag

Herbstferien Samstag, 26. September Sonntag, 18. Oktober

Weihnachtsferien Samstag, 19. Dezember Sonntag, 3. Januar ’16

Sportferien Samstag, 30. Januar Sonntag, 7. Februar

Frühlingsferien Samstag, 9. April Sonntag, 24. April

Auffahrtsbrücke Mittwoch, 4. Mai Sonntag, 8. Mai

Sommerferien Samstag, 9. Juli Sonntag, 14. August

Bestelltalon

Ich interessiere mich

für folgende zusätzliche Informationen zur Rechnung 2012 und zum Voranschlag 2013 mit

Jahresrechnung und Voranschläge mit Ausweis sämtlicher Detailkonti der Stadt Rorschach

Jahresrechnung und Voranschlag mit Ausweis sämtlicher Detailkonti Technische Betriebe

für den detaillierten Jahresbericht der Schule 2012

Absender / in

Name / Vorname

Strasse / Nr.

PLZ / Ort

Bitte einsenden an: Stadtkanzlei Rorschach, Postfach, 9401 Rorschach oder faxen an 071 844 21 71.

Noch einfacher können Sie die Unterlagen per E-Mail an stadtkanzlei@rorschach.ch bestellen.

Die Unterlagen werden ab dem Tag der Bekanntgabe (15. März 2013) versandt.

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