SPITI & LADAKH - Bike Adventure Tours

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SPITI & LADAKH - Bike Adventure Tours

Reiseprogramm

SPITI & LADAKH

Die grosse Himalaya-Überquerung

von Shimla nach Leh

Unberührtes Spiti Tal

1000 Jahre alte Tempel in Tabo

5000-er Pässe & tiefe Schluchten

Traumziel – der tiefblaue Tsomoririsee

Leh, Hauptort der Provinz Ladakh

Kardung La Pass 5600 m.ü.M


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Aktualisiert: 14.11.2013/mh

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REISEPROGRAMM

Die Route von Shimla nach Leh könnte man fast als „Trans Himalaya“ bezeichnen.

Wir biken auf kleinen Strassen durch das legendäre Spitital an der Grenze zu Tibet.

Der Kunzum La Pass verbindet Spiti mit der Manali – Leh Hauptroute. Wir geniessen

für einige Tage den mehr oder weniger geteerten Highway bevor es wieder auf

kleinen Pisten zum tiefblauen Tsomoririsee geht. Der Eindruck, dass ein Stück Tibet

nach Indien versetzt worden ist, täuscht nicht: Spiti und Ladakh warten mit wunderbaren

tibetischen Klöstern und einem gelebten Buddhismus auf. Die Gebetsfahnen

auf den sieben über 4500 Meter hohen Pässen und die einmalig schöne Landschaft

mit den abenteuerlichen Wegen, werden wir so schnell nicht vergessen. Auf rund

1250 faszinierenden Bikekilometern und über 19’000 Höhenmetern in 15 Bikeetappen

tauchen wir in die magische Welt des Himalaya ein.

1. Tag Flug nach Delhi

Wir treffen uns am frühen Nachmittag am Flughafen Zürich zum Check-in.

Ein Nachtflug bringt uns nach Delhi, wo wir am Morgen des zweiten Tages

ankommen. Flüge ab anderen Flughäfen auf Anfrage.

(Flugdetails siehe Flugplan)

2. Tag Ankunft und Busfahrt (Busfahrt 250 km, 6-7 h)

Nach unserer Ankunft in Delhi tauchen wir ein in das Treiben der Hauptstadt.

Hupende Autos, Strassenverkäufer, heilige Kühe, Fussgänger und

Rikshas drängen sich auf indischen Strassen zu einem chaotischen, spektakulären

Verkehrsgewühl. Doch irgendwie funktioniert es trotzdem. Nachdem

wir die Millionenstadt hinter uns gelassen haben, beruhigt sich der

Verkehr. Kurz vor Chandigarh, der Stadt die Corbusier entworfen hat,

kommen wir zum bekannten Fort Ramgarh, wo wir uns in die Vergangenheit

der Maharadschas zurückversetzt fühlen.

Übernachtung im Fort, (F, A)

3. Tag Koloniale Geschichte erleben. Zugfahrt nach Shimla und Busfahrt

nach Narkanda

Am frühen Morgen fahren wir mit der Schmalspurbahn von Kalka nach

Shimla. Diese spektakuläre Bahnstrecke wurde 2008 in das Weltkulturerbe

der UNESCO aufgenommen. Die Bahnstrecke wurde Ende des

19. Jahrhunderts im Auftrag der britischen Kolonialregierung gebaut, um

den Transport zwischen Delhi und Shimla zu vereinfachen. Die Strecke ist

insgesamt 96 km lang und überwindet 1420 Höhenmeter, 864 Brücken,

102 Tunnel, 919 Kurven. Shimla ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates

Himachal Pradesh. Schon die englischen Kolonialherren schätzten

ab 1819 die kühle Höhenluft dieser malerischen Stadt und erbauten

hier ihre Sommerresidenzen. Auch wir werden uns dem entspannten kolonialen

Charme dieses Ortes, von den Engländern liebevoll 'Queen of the

Hills' genannt, nicht entziehen können. Wir machen einen Spaziergang in

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der Hauptfussgängerzone „The Mall“ und erledigen einige Enkäufe. Am

Nachmittag fahren wir mit dem Bus 70 km bis zum Winterskiort Narkanda,

dem Startort unserer Biketour. Wir bauen die Bikes zusammen und geniessen

den ersten Abend im Vorgebirge des Himalaya.

Übernachtung im Guesthouse 2600 m.ü.M. (F ,M, A)

4. Tag Durch das Kinnaurtal nach Kalpa (Bike 115 km, 1200 hm, Bus 80 km)

Von Narkanda geht es in einer rasanten Abfahrt mit dem Bike auf guter

Teerstrasse 1700 Höhenmeter hinunter zum Fluss Sutlej, der im Tibet

beim heiligen Berg Kailash entspringt. Die Strasse folgt dem Flusslauf entlang

den immer enger und steiler werdenden Talseiten. Die Landschaft

wird wilder. Uns verleiht der mächtige Sutlej zusätzliche Energie. Die Wasserkraft

wird hier bald von einem riesigen Dammprojekt genutzt. Wir wechseln

vom Shimla- in den Kinnaur Distrikt. Es ist ein tief eingeschnittenes

Gebiet mit vielen Seitentälern und in den Fels eingeschlagenen Strassen.

Wir übernachten in einem einfachen Guesthouse in Kalpa und geniessen

im letzten Abendlicht die Aussicht auf den gegenüberliegenden Kinnaur

Kailash.

Übernachtung im Guesthouse 2800 m.ü.M. (F, M, A)

5. Tag Akklimatisation rund um Kalpa (Bike 30 km, 650 hm)

Langsam vermischt sich der Hinduismus mit dem Buddhismus. In Kalpa

finden wir die ersten buddhistischen Tempelanlagen. So wie die Religion,

ändert sich auch langsam die Landschaft. Wir machen eine Halbtagestour

durch die hier noch sattgrünen Pinienwälder rund um den Bezirkshauptort

Rekong Peo. Wir besuchen den lokalen Markt und besorgen die nötigen

Permits für die Fahrt in das Gebiet von Spiti. Am Nachmittag bleibt genügend

Zeit, bei einem Spaziergang im ursprünglichen Bergdorf Kalpa der

lokalen Bevölkerung beim Alltagsleben zuzuschauen.

Übernachtung im Guesthouse 2800 m.ü.M. (F, M, A)

6. Tag Fahrt nach Nako (112 km, 2500 hm)

Nach dem Morgendownhill zur Hauptstrasse, folgen wir wieder dem Sutlej

durch eine wilde Schlucht. Es wird karger. Der sommerliche Monsun erreicht

die Gegend nach Rekong Peo nicht mehr oft. Immer wieder klammern

sich kleine Dörfer hoch über dem Fluss am Fels fest. Der Zusammenfluss

des Sutlej und des Spiti Flusses ist besonders imposant. Über

eine Brücke erreichen wir die andere Seite des Sutlej und folgen nun dem

Spiti. Die Strasse ist ein aus dem Fels geschlagenes Meisterwerk. In

Haarnadelkurven gehts hinauf ins Dörfchen Nako mit seinem schönen

buddhistischen Kloster. Nako ist das letzte Dorf vom Kinnaur Distrikt.

Übernachtung im Guesthouse 3650 m.ü.M. (F, M, A)

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7. Tag Kunstschätze in Tabo (Bike 63 km, 850 hm)

Nach einem Anstieg bis 3800 m und der Durchquerung einer Furt, gelangen

wir auf einer rasanten Abfahrt durch eindrückliche und ausgesetzte

Felsformationen nach Sumdo am Spiti Fluss. Wir müssen unsere Bewilligung

zeigen, denn die Grenze zu Tibet ist nur gerade 20 km entfernt. Wir

erreichen unser Tagesziel, das Dorf Tabo auf 3250 m. Ein kulturelles Highlight

erwartet uns hier heute: Der über 1000 Jahre alte Tempelkomplex von

Tabo gehört zu den wichtigsten tibetisch-buddhistischen Klöstern weltweit

und beherbergt wichtige Kunstschätze. Bedeutende Manuskripte und farbenprächtige

religiöse Rollbilder, sogenannte „Thankas“, konnten hier im

Spitital vor der chinesischen Kulturrevolution in Sicherheit gebracht werden.

Die vielen, mit grossem handwerklichem Geschick angefertigten Statuen

Buddhas und seiner Bodhisattvas lassen unsere Augen leuchten und

zeigen uns die Einzigartigkeit dieses Ortes mit seinen uralten Relikten.

Übernachtung im Camp 3250 m.ü.M. (F, M, A)

8. Tag Anstieg zum Kloster Dankar und herrliche Panorama-Trails um Lalung

(Bike 75 km,1300 hm)

Die Erosionsspur des Spiti hat uns lange den Weg vorgegeben, doch bevor

wir die Öffnung des Tales erreichen werden, müssen wir noch durch

ein erdrutschgefährdetes Steilhanggebiet fahren. Bei heftigen Regenfällen,

die jedoch sehr selten sind im wüstenhaften Spitital, kann es vorkommen,

dass der Spiti Fluss Teile der Strasse mit sich reisst. Wir sind beeindruckt

wie sich das Tal nun plötzlich öffnet, wir unsere Blicke auf die ockerfarbenen

Berghänge richten und die darüberliegenden weissen Schneegipfel

bewundern können. Ein Anstieg von 9 km führt uns nach Dankar auf

3800 m. Das Kloster Dankar „klebt“ an einem Überhang in schwindelerregender

Höhe. Ein Mönch führt uns durch die Anlage. Am Nachmittag fahren

wir auf kleinen Wegen weiter ins malerische Dorf Lalung und auf einem

tollen Downhill zurück zur Hauptrasse bei Lingti und zum Distrikthauptort

Kaza.

Übernachtung im Hotel 3600 m.ü.M. (F, M, A)

9. Tag Ruhetag oder Biketour (Bike 42 km,1000 hm)

Wir lassen die gewaltige Natur auf uns einwirken. Die Umgebung von Kaza

bietet majestätische Blicke. Wer möchte, kann einen gemütlichen Tag

einlegen, zu Klöstern und abgelegenen Dörfern wandern oder auf eine

Biketour mitkommen (Halbtagesetappe, Akklimatisation). Sie führt uns auf

kleinen Strassen hoch nach Komic 4500m. Einer der besten Downhills der

Tour führt uns durch einen spektakulären Canyon zurück nach Kaza, wo in

der German Bakery feine Backwaren auf uns hungrige Biker warten. Am

Nachmittag bleibt Zeit, gemütlich durch den Ort zu schlendern und dem

bunten Treiben zuzuschauen.

Übernachtung im Hotel 3600 m.ü.M. (F, M, A)

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10. Tag Glänzende Pracht des Himalaya (Bike 89 km, 1400 hm)

Die Weite des Tals ist beeindruckend. Das Grün der Gersten- und Kartoffelfelder

bildet einen starken Kontrast zu den Brauntönen der Berghänge.

Die Erosion hat spektakuläre Formationen hervorgebracht. Der Spiti wirkt

malerisch im Morgenlicht. In leichtem Auf und Ab geht es auf einer schmalen

Teerstrasse nach Lossar. Es ist das letzte typisch buddhistische Dorf

im Spitital. Von hier führt die kleine, steile Strasse immer höher zum Kunzum

La Pass auf 4550 m. Die Landschaft wirkt meditativ und lässt uns die

immer dünner werdende Luft vergessen. Das Glücksgefühl beim Erblicken

der Gebetsfahnen auf dem Pass ist unbeschreiblich. Ebenso der Blick auf

die vergletscherten 7000er. Noch brauchen wir aber volle Konzentration

für den Downhill auf der schlechten Piste. Man kann sich kaum vorstellen,

wie Busse und Lastwagen hier passieren können. Da Spiti ein abgelegenes

Gebiet ist, gibt es wenig Verkehr. Ein idyllisches Camp erwartet uns in

Batal am Fusse des Passes.

Übernachtung im Camp 4000 m.ü.M. (F, M, A)

11. Tag Willkommen im Lahaul-Tal (Bike 69 km, 600 hm)

Wir folgen dem Chandra Fluss talauswärts durch das Lahaul-Tal und geniessen

die Aussicht auf die umliegenden Gletscher und Berge. Die

Strasse erinnert eher an ein Bachbett. Immer wieder müssen wir die Schuhe

für Bachüberquerungen ausziehen und kräftezehrende Umwege über

Felsvorsprünge bewältigen. Das Auge geniesst nach der Kargheit im Spiti

Tal die saftig grünen Wiesen. Am Fusse des Rohtang La Passes kommen

wir in die Hauptroute Manali – Leh und geniessen den feinen Lunch, der

wie immer liebevoll von unserem Begleitteam zubereitet wird. Unser Camp

errichten wir heute in Sissu mit schöner Aussicht auf den Wasserfall.

Übernachtung im Camp 3000 m.ü.M. (F, M, A)

12. Tag Buddhistische Klöster bei Keylong (78 km, 1800 Hm)

Langsam weicht das letzte Grün erneut der kargen Felslandschaft des Himalaya

Hauptkamms. Vorbei an Keylong mit seinen Klöstern führt uns die

Strasse durch wilde Naturlandschaften immer höher bis zur Brücke bei

Darcha. Hier zweigen Trekkingpfade ins legendäre Königreich Zanskar ab.

Nach einem letzten anstrengenden Aufstieg erreichen wir unser Camp in

der Ebene von Patseo am Fusse des nächsten hohen Passes.

Übernachtung im Camp 3800 m.ü.M. (F, M, A)

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13. Tag Baralacha La Pass 4880 m.ü.M (83 km, 1400 Hm)

Hinauf geht’s Richtung Baralacha La Pass! Die Strasse des über

4800 Meter hohen Baralacha La zieht sich endlos Richtung Pass. Zum

Glück ist sie bis zur Passhöhe in sehr gutem Zustand. Die Aussicht ist

grandios, denn vor uns tut sich eine weite Ebene auf. Baralacha La heisst

übersetzt „Der Pass, auf dem sich die Wege kreuzen“. Tatsächlich kreuzen

sich hier mehrere Routen von Strassen und Trekking-Pfaden. Auf der Abfahrt

laden ein paar Nomadenzelte zu einer Teepause ein.

Übernachtung im Camp 4200 m.ü.M. (F, M, A)

14. Tag Einmalige Passfahrten über 5000 m.ü.M. (104 km, 1600 hm)

Über zwei hohe Pässe führt die heutige abwechslungsreiche und anstrengende

Etappe: Naki La 5050 m und Lachulung La 5065 m! Für viele Biker

die „5000er Premiere“! Der Downhill danach durch einen Canyon ist landschaftlich

kaum zu überbieten! Die anschliessende Fahrt über die Moray-

Ebene ein starker Kontrast. In der fast wasserlosen Hochwüste erahnen

wir das einfache Leben der Changpa-Nomaden, die hier ihre Yaks, Ziegen

und Schafe weiden. Ein weiterer Höhepunkt ist der Tsokarsee, ein durch

seinen Mineralienreichtum fast erstarrter Salzsee. In der Nähe dieses Naturwunders

schlagen wir unser Camp auf. Wie auf allen Etappen steht das

Begleitfahrzeug jederzeit für müde Biker zur Vefügung.

Übernachtung im Camp 4600 m.ü.M. (F, M, A)

15. Tag Vom Tsokar- zum Tsomoririsee (Bike 93 km,1100 hm)

Die Tour führt uns dem Tsokarsee entlang und hoch zum Polokonga La

4970 m. Auf einer technisch anspruchsvollen Abfahrt durch eine mondartige

Landschaft mit offenen Schwefel- und Salzminen, erreichen wir die heissen

Quellen von Puga. Wir haben die Möglichkeit zum Baden und geniessen

den verdienten Lunch auf der grünen Wiese. Über den Kiagar Pass

4880 m erreichen wir den in den schönsten Türkistönen glitzernden Kiagarsee.

Ueber ruppige Pisten entlang wunderbarer Felsformationen erreichen

wir schliesslich unser Traumziel, den Tsomoriri See.

Übernachtung Camp 4550 m.ü.M. (F, M, A)

16. Tag Tsomoririsee / Ruhetag

Nach den Anstrengungen der letzten Tage gönnen wir uns einen Pausentag

am eindrücklichen Tsomoriri See. Beine hängen und Seele baumeln

lassen sind angesagt. Kleine Wanderungen in die umliegenden Berge um

die einmalige Aussicht zu geniessen, sind möglich. Auch kann Das Kloster

in Korzok besichtigt werden.

Übernachtung im Camp 4550 m.ü.M. (F, M, A)

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17. Tag Tsomorirsee nach Hymia (Bike 133 km, 1000 hm)

Anstrengend ist das erste Stück hoch zurück zum Kiagar La Pass 4880 m.

Dann erwartet uns eine endlose Abfahrt. 25 km geht es runter bis nach

Mahe im Tal des Indus. Wir folgen dem Fluss durch eine zauberhafte und

Millionen Jahre alte Schluchtenlandschaft bis zum Dorf Hymia.

Übernachtung im Camp 3650 m.ü.M. (F, M, A)

18. Tag Hymia – Leh (Bike 81 km, 650 hm)

Heute verlassen wir die abgelegenen, von der Zivilisation verlassenen und

verkehrsarmen Strassen, Wege und Landschaften, die uns über zwei Wochen

begleitet haben. Wir stossen im sich öffnenden und grüner werdenden

Industal wieder auf die Manali-Leh Hauptroute. Wir haben komplett

„entschleunigt“ und der wenige Verkehr ist uns schon fast zuviel. Unterwegs

besuchen wir das Kloster Thikse. Es ziert viele Postkarten und Kalender

und gehört zu den Schönsten in ganz Ladakh. Locker legen wir die

letzten 20 Km auf der nun gut ausgebauten Strasse nach Leh zurück. Stolz

und zufrieden erreichen wir unser schönes Hotel am Ziel in Leh und

stossen mit einem verdienten Bier auf unsere grosse Leistung an!

Hotelübernachtung in Leh 3500 m.ü.M. (F, M, A)

19. Tag Kardung La Pass 5600 müM (80 km, 1900 hm)

Die alte Karawanenstadt Leh liegt auf einem Schwemmkegel in einem Seitental

des Indus. Ein hufeisenförmiger Bergkranz schützt die rund

10’000 Einwohner zählende Siedlung im Winter vor den eisigen Nordwinden.

Während sechs Monaten im Jahr, wenn die Pässe zugeschneit sind,

ist der Ort nur per Flugzeug erreichbar und die Zeit steht still. In den engen

Gassen der Altstadt trifft man auf fröhliche Einheimische: Ladakhi, Balti

und Kashmiri. Wir haben die Möglichkeit, am frühen Morgen auf den angeblich

höchsten befahrbaren Pass im Himalaya zu radeln. Die grösstenteils

asphaltierte Strasse führt uns über 40 km auf den 5600 m hohen Kardung

La Pass. Schilder auf der Passhöhe sowie Karten bestätigen diese

Höhe des Kardung La Passes. Unabhängige Messungen mit GPS verschiedener

Reisender zeigen indes an, dass die wahre Passhöhe bei etwa

5360 Metern liegen muss. Wie dem auch sei: Das Gefühl, mit dem Bike

auf der Passhöhe einzufahren ist unbeschreiblich und der grandiose Ausblick

in Richtung Karakorum und ins Stockgebirge belohnt uns für die Mühen.

Der Pass verbindet das Industal mit dem Nubratal. Der Nachmittag

steht zur freien Verfügung in Leh.

Hotelübernachtung in Leh 3500 m.ü.M. (F, M, A)

20. Tag Flug von Leh nach Delhi

Heute fliegen wir von Leh nach Delhi. Am Nachmittag unternehmen wir

einen gemütlichen Stadtbummel oder ruhen uns im schönen Hotel aus.

Hotelübernachtung in Delhi, (F)

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21. Tag Delhi Sightseeing

Wir besuchen die interessantesten Sehenswürdigkeiten in Old und New

Delhi. Wie kaum eine andere Stadt, setzt sich Delhi aus zwei gänzlich unterschiedlichen

Stadtteilen zusammen. Da ist Old Delhi. Angelegt und geprägt

von den Moguln, denen es vom 12. bis zum 18. Jh. als Hauptstadt

diente und die hier mit dem Roten Fort und der Jamia Masjid Moschee

zwei imposante architektonische Beispiele ihrer imperialen Macht hinterliessen.

Wir besuchen mit der Fahrradrikscha auch die engen, verwinkelten

Altstadtgassen voller kleiner Geschäfte, Märkte und Menschen. Einen

Gegensatz hierzu bildet New Delhi, das von den Briten mit der 1911 erfolgten

Verlegung der Hauptstadt Britisch Indiens von Kalkutta nach Delhi am

Reissbrett konzipiert wurde. Mit seinen baumbestandenen Alleen, Parkanlagen

und modernen Verwaltungsgebäuden wirkt es äusserst grosszügig,

sachlich und nüchtern. In dieser interessanten Mischung aus alt und neu,

aus islamischen und europäischen wie auch hinduistischen Einflüssen liegt

einer der Hauptanziehungspunkte Delhis. Nach Mitternacht werden wir

zum Flughafen gebracht. (F)

22. Tag Ankunft in Zürich

Ein Nachtflug bringt uns via Dubai zurück nach Zürich. Wir kommen am

frühen Nachmittag des selben Tages am Flughafen Zürich an.

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REISEINFOS

Konditions-Level: 4

Fahrtechnik-Level: 3

Strecke:

Anforderungen:

Bike:

Teilnehmerzahl:

Anmeldeschluss:

Gut zu wissen:

Total ca. 1250 Kilometer mit ca. 19’000 Höhenmetern in

15 Tages-Etappen. Etwa 70% der Strecke ist zum Teil

schlecht asphaltiert, die restlichen 30% fahren wir auf Offroadpisten.

Wie auf allen Himalayatouren wird eine grosse Flexibilität

erwartet. Diese Mountainbike-Tour führt uns über hohe

Pässe und erfordert eine sehr gute Kondition und einen guten

Gesundheitszustand, sowie eine solide psychische Verfassung.

Für die teilweise sehr langen und anstrengenden

Bike-Etappen stehen müden Bikern unsere Begleitfahrzeuge

zur Verfügung. Wir veranstalten kein Wettrennen.

Das Tempo wird sportlich sein jedoch immer in Anbetracht,

dass wir uns auf grosser Höhe bewegen. Wer einmal in einer

ähnlich grossen Höhe zu Fuss oder mit dem Bike unterwegs

war weiss, dass dabei nicht gefragt ist, so schnell

wie möglich zu fahren, sondern so ökonomisch wie möglich

unterwegs zu sein. Wie im Programm erwähnt, führt uns

diese Reise in sehr abgelegene Gebiete. Die Strassen sind

oft sehr ausgesetzt und bei Schlechtwetter oder Erdrutschen

kann es jederzeit zu Programmänderungen kommen.

Auf diese Reise nimmt jeder Teilnehmer sein eigenes Bike

mit. Die Transportkosten sind im Reisepreis inbegriffen. Vor

Ort können keine Räder gemietet werden. Ein einfaches Ersatzbike

wird mitgeführt.

mindestens 10, maximal 13 plus Reiseleitung

8 Wochen vor Reisebeginn

Unsere Reisen werden seit Jahren von einem bewährten

lokalen Begeleitteam (Bikeguide, Fahrer und Küchenmannschaft)

unterstützt. Sie stellen unsere Zelt-Camps auf, kochen

manchmal 2x pro Tag warme Mahlzeiten oder bereiten

uns ein Picknick vor. Wenn es zu Engpässen kommt, wird

Mithilfe sehr geschätzt.

Bildergalerie &

Buchungsstand:

Zu jeder Reise unter www.bike-adventure-tours.ch ersichtlich.

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Datum Preise EZ-Zuschlag Reiseleitung

CHF CHF

SPILE-1/14 30. Aug. – 20. Sept. 2014 5880.– 420.– M. Hartmann

SPILE-1/15 29. Aug. – 19. Sept. 2015 5980.– 490.– pendent

Wir bemühen uns, eine/n ZimmerpartnerIn für Alleinreisende zu finden!

€ Bei einer gewünschten Zahlung in Euro wird der Europreis bei der Buchung zum Tageskurs

CHF/€ festgelegt.

Im Preis inbegriffen:

- Flug Zürich – Delhi – Zürich

- Flughafen-, Sicherheitstaxen & Treibstoffzuschläge

(Emirates Airlines)

- Inlandflug Leh – Delhi

- max. 27 kg Freigepäck inkl. Bike mit Verpackung

- Biketransport auf den Flügen (beim Inlandflug evtl. auf Landweg)

- Bus-/Zugtransfer Delhi – Narkanda / Kalka – Shimla

- 8 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück und 3 Abendessen

- 2 Übernachtungen im Guesthouse im Doppelzimmer mit Vollpension

- 9 Übernachtungen im Einzelzelt mit Vollpension

- Begleitfahrzeug und alle Transfers

- alle Eintritte zu Klöstern und Sehenswürdigkeiten sowie alle im Programm aufgeführten

Ausflüge

- bat-Biketrikot

- erfahrene Begleit- und Küchenmannschaft

- lokale und bike adventure tours-Reiseleitung

Nicht inbegriffen:

- nicht aufgeführten Mahlzeiten und alle Getränke

- Visumgebühren

- Trinkgelder

- Annullationskosten- und Assistanceversicherung

- evtl. ½ Einzelzimmerzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.1)

- evtl. Kleingruppenzuschlag (siehe AVRB Punkt 3.2)

Legende Mahlzeiten:

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Visum: Die Visumgebühr für Schweizer beträgt ca. CHF 95.–,

für deutsche ca. € 66.– und österreichische Staatsbürger

ca. € 60.–

Wichtiger Hinweis:

Beim Inlandflug von Leh nach Delhi kann es wetterbedingt

zu Verspätungen und Annullationen kommen! Deshalb haben

wir einen Reservetag (Tag 21) in Delhi eingeplant.

Eventuelle Zusatzkosten gehen zu Lasten der Teilnehmer.

Programmänderungen sind vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.

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Beratung & Verkauf

bike adventure tours

Sagistrasse 12

CH-8910 Affoltern am Albis

Tel. +41 (0)44 761 37 65

Fax +41 (0)44 761 98 96

info@bikereisen.ch

www.facebook.com/bikereisen

Deutschland Vertretung

bike adventure tours Vertretung

Sonja Wolfgramm

Guntramstrasse 29, D-79106 Freiburg

Tel. +49 (0)761 38 44 331

Fax +49 (0)761 38 44 332

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