Download - Österreichisches Rotes Kreuz

roteskreuz.at

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Ausgabe 36

Dezember 2012

Die Mitarbeiterzeitung der Bezirkstelle Braunau am Inn

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Top-Thema:

Der Freiwilligenkoordinator

Bezirkstelle: Neue RettungssanitäterInnen

RK Braunau: Änderung im Presseteam

RK Altheim: Spendenfreudiges Altheim

RK Mattighofen: Kicken „Aus Liebe zum Menschen“

RK Riedersbach: Weihnachtsfeier


BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

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Vorwort

Gerade haben wir mit den

Planungen für die Großereignisse

im Jahre 2012 begonnen, ist das

Jahr auch schon wieder vorüber.

Kommt es nur mir so vor, dass

sich alles immer schneller dreht?

Kaum, dass man vermeint eine

Aufgabe erledigt zu haben und

mal durchatmen zu können,

kommen schon die nächsten

Herausforderungen bei der Tür

herein.

2013 werden wir in Mattighofen

einen Sozialmarkt betreiben,

wieder ein neuer Bereich für uns

im Roten Kreuz, oberösterreichweit

wird es der Elfte des Roten

Kreuzes sein.

Weihnacht

Goldene Bänder - düstere Nacht;

Neonreklamen - zu Götzen gemacht.

Lautloses Wirken - uraltes Ziel;

selige Träume - Weihnachtsgefühl.

Bittende Hände - verschlossenes Tor;

wärmende Flamme -

aus Tiefen empor.

Tränende Augen -

fern und auch nah´;

Friede auf Erden - Weihnacht ist da.

Karl Pumberger

Bezirksstelle Braunau

Neue RettungssanitäterInnen

Am 20. Oktober absolvierten 14

TeilnehmerInnen des letzten Herbst–

und diesjährigen Sommerkurses die

Abschlussprüfung zum

Rettungssanitäter.

Ortsstelle Braunau

Änderung im Presseteam

Christina, Matthias und Stefan

legen ihre Funktion im Presseteam

zurück, zwischenzeitlich wird

Sieglinde Frauscher die

Pressearbeit koordinieren.

Ortsstelle Altheim

Spendenfeudiges Altheim

Ortsstelle Mattighofen

„Aus Liebe zum Menschen“

Aus dem Inhalt

Die Mitarbeiterinnen der

Sozialdienstgruppe Altheim

erhielten einen sensationellen

Betrag von ¤ 17.462,20 bei der

heurigen Haussammlung

Mit dem Dank für Eure Mitarbeit

und Euer Engagement im Roten

Kreuz im heurigen Jahr, verbinde

ich meine Feiertagsgrüße und

wünsche Euch und Euren Familien

ein frohes Fest, Gesundheit, sowie

alles Gute für das neue Jahr.

Gleichzeitig die Bitte an Euch, uns

auch im neuen Jahr mit Eurer

Mitarbeit zu unterstützen, aus

Liebe zum Menschen.

Eurer Herbert Markler

Die Uttendorfer Fußballer kickten

„Aus Liebe zum Menschen“ und

spendeten der Ortsstelle

Mattighofen 800,- Euro aus den

Einnahmen des Fußballspiels.

Ortsstelle Riedersbach

Weihnachtsfeier

Ein Großteil der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Ortsstelle

trafen sich am 15. Dezember zur

Weihnachtsfeier im Gasthaus Mayr

in Franking.

Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber: Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Oberösterreich, Bezirksstelle Braunau am Inn,

Jubiläumstraße 8, 5280 Braunau am Inn

Für den Inhalt verantwortlich: Ing. Herbert Markler

Text und Konzept: Edith Berghammer, Wolfgang Bernroithner, Christine Finsterer, Sieglinde Frauscher, Christina Gadringer,

Dietmar Marek, Ing. Herbert Markler, Veronika Moser, Matthias Natschläger, Stefan Pommer, Tina Schaufler, Stefan Schendl,

Martin Steinerberger, Johanna Weiss, Helmut Zadny, Maria Zadny, Martina Zeilinger

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

Rettungssanitäterausbildung

14 neue RettungssanitäterInnen für den Bezirk Braunau

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Am 20. Oktober fand in Braunau die Abschlussprüfung des Rettungssanitäterkurses statt, die alle angetretenen

Kandidaten mit Erfolg absolvierten.

100 Stunden Theorie und 160 Stunden praktische

Ausbildung – das sind die Anforderungen, die an

angehende Rettungssanitäter gestellt werden.

Vierzehn Kandidaten aus dem ganzen Bezirk

Braunau konnten am 20. Oktober den im Sommer

2012 bzw. Herbst vergangenen Jahres begonnen

Kurs mit der Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter

erfolgreich beenden.

Es war nicht nur theoretisches Wissen gefragt, das

im Rahmen der kommissionellen Prüfung von Dr.

Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden:

Ingrid Frauscher, OS Braunau

Kilian Stempfer, OS Mattighofen

Josef Stöllinger, OS Riedersbach

Christian Lutsch und Bezirkslehrsanitäter Anton

Kohlbacher abgefragt wurde. So mussten die

Prüflinge auch ihr praktisches Fachwissen unter

Beweis stellen. Hierzu wurden verschiedene Stationen

aufgebaut, an denen Wirbel- und

Beckenverletzungen, ein Herzinfarkt, eine stark

blutende Wunde oder ein Herz-Kreislauf-Stillstand

beim Kind oder Säugling simuliert wurden.

Mit gutem Erfolg bestanden:

Alexander Eckl, OS Braunau

Jan Engel, Simone Feldbacher, OS Mattighofen

Viktoria Gruber, Valentina Messner, Tischlinger

Katharina, OS Riedersbach

Bestanden haben:

Christoph Gödl, OS Braunau

Johanna Faik, OS Mattighofen

Thomas Reiter, Georg Weilbuchner, Markus

Wirnsberger, OS Riedersbach

Vordere Reihe: Viktoria Gruber, Faik Johanna, Katharina

Tischlinger, Valentina Messner, Bezirkslehrsanitäter Anton

Kohlbacher, Josef Stöllinger, Dr. Christian Lutsch, OStL. Richard

Niedermüller

Mittlere Reihe: Jan Engel, Kilian Stempfer, Ingrid Frauscher,

Simone Feldbacher

Hintere Reihe: Lehrsanitäter Thomas Renner, Christoph Gödl,

Thomas Reiter, Georg Weilbuchner, Alexander Eckl, OStL.

Erwin Huber, Markus Wirnsberger

Kriseninterventionsteam

Neuer Koordinator für den Bezirk Braunau

Franz Ginzinger

Mit KI-Mitarbeiter Franz Ginzinger von der Rot Kreuz Ortsstelle Mattighofen

hat das Kriseninterventionsteam im Bezirk Braunau einen neuen

Bezirkskoordinator. Am 12. November übernahm Franz Ginzinger die

Funktion des Bezirkskoordinators des KI-Team Braunau von Maria Berer.

Wir wünschen Franz Ginzinger viel Spaß und viel Erfolg in der neuen

Funktion als Koordinator des Kriseninterventionsteam.

Die Bezirksstelle Braunau bedankt sich bei Maria Berer für ihre 10-jährige

Mitarbeit beim KI–Team mit über 100 geleisteten Einsätzen. Maria Berer war

von Februar 2009 bis Oktober 2012 als Bezirkskoordinatorin des

Kriseninterventionsteam im Bezirk Braunau tätig.

Maria Berer

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

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Ehrung

OÖ. Rettungsdienstmedaille für Karl Stelzhammer, Georg

Feichtenschlager, Johann Gurtner und Peter Walch

Für seine 40-jährige freiwillige Tätigkeit im Rettungs- und

Krankentransport wurde der Altheimer Rot-Kreuz Mitarbeiter Karl

Stelzhammer mit der Oberösterreichischen Rettungsdienstmedaille in

Silber ausgezeichnet.

Die Oberösterreichische Rettungsdienstmedaille in Bronze für 25-jährige

freiwillige Tätigkeit im Rettungs- und Krankentransport erhielten Georg

Feichtenschlager aus Helpfau-Uttendorf Peter Walch aus Altheim und

Johann Gurtner, Notfallsanitäter vom Notzarzt Team Braunau aus Weng

im Innkreis

Übergeben wurden die Rettungsdienstmedaillen durch Landeshauptmann

Dr. Josef Pühringer, Rot Kreuz Präsident Dr. Walter Aichinger am

3. Dezember in Linz.

sitzend: Georg Feichtenschlager, Peter

Walch, Karl Stelzhammer

stehend: Präsident Dr. Walter Aichinger,

Ortsstellenleiterstellvertreter Thomas

Renner, Bezirksstellenleiter Dr. Georg

Wojak, Bezirksgeschäftsleiter Ing. Herbert

Markler, Landeshauptmann Dr. Josef

Pühringer, Ortsstellenleiter LAbg. Bgm.

Franz Weinberger

Abschied

Nachruf Manfred Donabauer

Am 6. Dezember erfuhren wir die traurige Nachricht, dass unser Rot

Kreuz Kollege und Freund Manfred Donabauer, im 73. Lebensjahr nach

langjähriger Krankheit von uns gegangen ist.

Manfred trat im Jahr 1957 dem Roten Kreuz im Bezirk Braunau bei. 55

Jahre stand er mit seinem Engagement und seiner Hilfsbereitschaft dem

Roten Kreuz zur Seite, im Rettungsdienst, als Mitarbeiter des

Kriseninterventionsteam und als Rufhilfemonteur. Als Hundeführer unter

dem Codewort „Hund 9“ war er in der Rot Kreuz Familie weit über den

Bezirk Braunau und dem Bundesland Salzburg hinaus bekannt.

Auch international stand Manfred im Einsatz, etwa im Dezember 1988

nach dem Erdbeben in Armenien mit der Suchhundestaffel und 1999 in

Albanien, wo er im Camp Athum Alba Flüchtlinge des Kosovo-Krieges

betreute.

Als gelernter Elektriker konnten wir auf seine Fachkenntnisse zurückgreifen, so wurde die Funkleitstelle in

Braunau gemeinsam mit Rot Kreuz Mitarbeitern installiert. Bei elektrischen Störungen wählte man die

Notrufnummer von Manfred.

1998 startete die Rufhilfe im Bezirk. Hier leistete Manfred eine regelrechte Pionierarbeit, so war er der erste

Rot Kreuz Mitarbeiter im Bezirk, der als Rufhilfemonteur ausgebildet wurde. Die Rufhilfe war für Manfred

mehr als eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit drei weiteren Kollegen baute er ein Rufhilfeteam auf,

welches im ganzen Bezirk unterwegs ist.

Trotz Krankheit managte er auch vom Krankenbett aus die Abwicklung der Rufhilfeaufträge und war stets im

Kontakt mit seinen Rufhilfekollegen.

Für Manfred stand immer der Mensch im Mittelpunkt, Lebensfreude und Fröhlichkeit waren stets seine

Begleiter bei Besuchen an der Ortsstelle.

Er lebte den Slogan des Roten Kreuzes: „Aus Liebe zum Menschen“

Manfred Du wirst uns fehlen - Du wirst uns stets in Erinnerung bleiben.

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

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Ausbildung

Der Weg zur Führung

Führung im Einsatz

Nach mehrwöchiger Ausbildung absolvierten vierzehn Rot Kreuz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Bezirk

Braunau, erfolgreich die Ausbildung „Der Weg zur Führung“ (Gruppenkommandantenausbildung), vier Rot

Kreuz Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen absolvierten erfolgreich den Kurs „Führung im

Einsatz“ (Zugskommandantenausbildung).

Die Teilnehmer erlangten in der Ausbildung grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Führung von

Gruppen und zur Übernahme von spezieller Aufgaben bei Katastrophen und Großunfällen

Den Kurs „Weg zur Führung“ (22. September bis 17. November im Bezirk Braunau) absolvierten:

OS Mattighofen: Florian Schindecker, Gernot Feichtenschlager, Nagl Veronika, Spusta Florian

OS Riedersbach: Raphael Luttinger, Christian Huber, Tobias Zadny, Thomas Wasner (am Prüfungstag krank,

Prüfung wird nachgeholt)

Den Kurs „Führung im Einsatz“ absolvierten:

OS Braunau: Johannes Rieder, Stefan Schendl, Maximilian Treutner, Clemens Stadlinger im Bezirk Gmunden

OS Mattighofen: Johannes Hagn, Daniela Handke im Bezirk Gmunden; Lukas Albrich im Bezirk Perg

OS Riedersbach: Armin Herrmüller, Herbert Wieder im Bezirk Gmunden.

Terminankündigungen:

"Wir sind das Rote Kreuz" an der Bezirksstelle

Braunau, jeweils von 15.00 - 20.00 Uhr:

15. September, 21. Juni, 13. September, 13.

Dezember

Praxisanleiterausbildung:

Modul 1: 16. - 17. Februar

Modul 2: 23. - 24. März

Modul 3: 4. - 5. Mai

SEF-Lenkerausbildung 2013:

Theorieschulung, jeweils von 8.00 - 15.00 Uhr:

26. Jänner, 13. April, 27. Juli, 26. Oktober

Prüfung, jeweils um 10.00 Uhr:

9. Februar, 27. April, 10. August, 9. November

Alle Theorieschulungen und SEF-Prüfungen finden an

der Rot Kreuz Dienststelle in Mattighofen statt.

Anmeldung für alle Schulungen bitte über die

Dienstführenden der Ortsstellen.

Blutspendeaktionen jeweils von 15.30-20.30 Uhr

18. - 19. Dezember, Munderfing, Pfarrsaal

20. Dezember, Lengau, Volksschule Friedburg

28. Dezember, Burgkirchen, Mehrzweckhalle

15. Jänner, St. Johann a.W., Pfarrsaal

23. Jänner, Hochburg-Ach, Hauptschule

31. Jänner, Maria Schmolln, Kindergarten

4. Februar, Schwand, Volksschule, 17.00-20.00 Uhr

4. Februar, Höhnhart, Volksschule

q Geburtstage q

In den Monaten Jänner bis März feiern folgende

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen runden

Geburtstag:

Ortsstelle Braunau: Jan Buchholz, Elfriede Dicker,

Manuela Fuchs, Katrin Glechner, Christoph Gödl,

Christine Herejk, Erwin Huber, Manuel Hütter,

Anna Joachimbauer, Elisabeth Lindmeier, Brigitte

Pongratz, Michael Ritzinger, Leopoldine

Rosenhammer, Manuel Spreitzer, Wolfgang

Waldl

Ortsstelle Altheim: Gerlinde Altmann, Alexander

Deschberger, Maria Hofstätter, Katharina Lettner,

Anita Pöttinger

Ortsstelle Mattighofen: Anna Anglberger, Günter

Falterbauer, Anton Frauscher, Andreas Haas,

Josef Höflmaier, Christine Schießl

Ortsstelle Riedersbach: Silvia Holzner, Josef Lasser,

Roland Andreas Macher, Richard Niedermüller,

Ulrich Permanschlager, Theresia Priewasser,

Elisabeth Schuster, Simon Sigl, Florian Spitzwieser

Ortsstelle Uttendorf: Apollonia Binder, Helga

Landerdinger

Ortsstelle Lengau: Hannes Lichtmannegger, Gerold

Pollheimer

Heimhilfe: Roswitha Buttenhauser, Karin Lindhuber

HKP: Claudia Bauer, Ingrid Treiblmair

MHB: Daniela Hauser, Reinhold Wagner

Wir gratulieren schon jetzt recht herzlich!

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

SAR-Suchhundestaffel

Elfriede Schickbauer neue stellvertretende Suchhundelandesleiterin

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Nach Personaländerungen in der Landesleitung der Suchhundestaffel

beim Roten Kreuz Landesverband OÖ hat unsere Suchhundestaffelleiterin

Elfriede Schickbauer von der Rot Kreuz Dienststelle Mattighofen mit

Oktober 2012 die Funktion als Stellvertreterin der Suchhunde-

Landesleitung beim Landesverband OÖ übernommen. Wir wünschen

Elfriede Schickbauer viel Spaß und Erfolg in Ihrer neuen Funktion.

Die Suchhundestaffel im Bezirk wird gezielt in der Personensuche

eingesetzt.

Flächensuche: Die Suchhundeteams suchen dabei große Flächen wie

Wälder, Wiesen, Felder, usw. nach abgängigen Personen ab.

Trümmersuche: Dabei suchen die Mitarbeiter der Suchhundestaffel mit ihren ausgebildeten Hunden nach

verschütteten Personen bei Naturkatastrophen wie Überflutungen, Vermurungen oder Erdbeben aber auch

nach Einstürzen von Gebäuden.

Die Alarmierung der Suchhundeteams erfolgt über den Notruf 144.

Pro Merito Verleihung

Rot Kreuz Strahlenschutzmitarbeiter ausgezeichnet

Bei einer gemeinsamen Feier der Strahlenschutzakademie Seibersdorf, des Landesfeuerwehr Verband

Salzburg und dem OÖ Roten Kreuz wurden Rot Kreuz Mitarbeiter vom Bezirk Braunau mit der „Pro Merito

Verdienstmedaille“ für ihren Einsatz im Dienst des Strahlenschutzes im Katastrophenhilfsdienst geehrt.

Am 15. November durften drei

Mitarbeiter aus dem Bezirk

Braunau diese Ehrung

entgegennehmen. Mit der silberne

Verdienstmedaille wurden die

beiden Strahlenschutzmitarbeiter

Istvan Zakarias von der Rot Kreuz

Dienststelle Altheim und Manfred

Prancl von der Rot Kreuz

Dienststelle Mattighofen für ihre

langjährige Mitarbeit im

Strahlenschutz ausgezeichnet.

Die goldene Verdienstmedaille und

somit eine der höchsten

Auszeichnung der Pro Merito

erhielt Strahlenschutz-

Bezirksreferent und Strahlenschutz

-Ausbildner Franz Neuhauser vom

Roten Kreuz Mattighofen. Franz

Neuhauser, der auch Mitglied des

Österreichischen Strahlenschutz

Verbandes ist, ist somit der erste

Rot Kreuz Mitarbeiter im Bezirk

Braunau, dem diese

Verdienstmedaille verliehen wurde.

Mit der Pro Merito

Verdienstmedaille werden

besonders engagierte Rot Kreuz

Mitarbeiter geehrt, welche sich

jahrelang für den Strahlenschutz

verdient machen.

Die bronzene Verdienstmedaille

erhält man nach mindestens fünf

Jahren Mitarbeit, die silberne

frühestens nach weiteren fünf

Jahren. Die goldene

Verdienstmedaille wird nach 15-

jähriger Mitarbeit im

Strahlenschutz verliehen.

Durch ständiges Üben sowie durch

Fortbildungen sind die Mitarbeiter

des Strahlenschutztrupps des

Roten Kreuzes jederzeit für einen

möglichen Ernstfall gerüstet.

Österreich ist von zahlreichen

Atomkraftwerken in Grenznähe

umgeben. Die gut ausgebildeten

und modern ausgerüsteten

Strahlenschutztrupps sind für alle

Eventualitäten bestens vorbereitet

und verfügen über mehrere mobile

Einrichtungen zur

Dekontaminierung einer größeren

Zahl an verstrahlten Personen.

v.l.: Franz Jelinek, ÖRK; Dr. Martina

Schwaiger, Seibersdorf Laboratories;

Franz Neuhauser, RK Mattighofen; Robert

Jedliczka, LV OÖ; DI Johannes Neuwirth,

MSc, Seibersdorf Laboratories

v.l.: Robert Jedliczka, LV OÖ; Franz

Jelinek, ÖRK; Franz Neuhauser, RK

Mattighofen; Manfred Prancl, RK

Mattighofen; Istvan Zakarias, RK Altheim;

Mag. (FH) Maria Thorwartl, LV OÖ

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

Strahlenschutz

Landesübung in Grieskirchen

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Im Bezirk Grieskirchen fand am 6. Oktober die jährliche Strahlenschutz

Landesübung statt.

Vom Bezirk Braunau war der Strahlenschutz aus Mattighofen rund um

Franz Neuhauser und seinem Team (Ingrid Klinger, Christa Luttinger,

Wolfgang Gießer, Johann Luttinger) dabei. Ein Super-Gau in einem

Kernkraftwerk mit unverletzten aber verstrahlten Personen – so lautete

die Einsatzannahme der ABC-Dekogruppe.

Mobiles Hospiz Braunau

Heilende Begleitung in der Trauer – Vortrag von Dr. Franz Schmatz

Das mobile Hospiz des Roten Kreuzes veranstaltete am 31. Oktober 2012 einen Vortrag von Dr. Franz

Schmatz zu dem Thema „Heilende Begleitung in der Trauer“.

Dr. Franz Schmatz aus Krems, der

seit 30 Jahren in der Begleitung

von Menschen in Grenzsituationen

des Lebens tätig ist. Er ist

ausgebildeter Psychotherapeut,

Seelsorger und Theologe, der u. a.

Ausbildungen bei Viktor Frankl,

Elisabeth Kübler-Ross und der

Begründerin der Hospizbewegung

Cicely Saunders absolvierte.

In seinem Vortrag berichtet der

Psychotherapeut und Theologe von

seinen Erfahrungen in der

Begleitung von Menschen in Krisen,

in Krankheit und im Sterben.

Mit seiner kompetenten,

humorvollen, liebenswürdigen und

umsichtigen Art hat Dr. Franz

Schmatz alle begeistert.

Menschen in Krisen, im Leiden und

Sterben und vor allem in der

Trauer nicht nur zu „versorgen“,

sondern ganzheitlich zu begleiten.

Ihm ist es wichtig, bei allem Leid

und Schmerz, auch von den

Hoffnungserfahrungen der

betroffenen Menschen und ihrer

Angehörigen zu sprechen.

Der Vortrag mit dem Titel

„Heilende Begleitung in der

Trauer“, war von einem

abwechslungsreichen

Erfahrungswissen und großer

Empathie für die Betroffenen

getragen.

„DU BIST EIN SEGEN!“ Dieser

Zuspruch, dieser Ausdruck von

Wertschätzung und ehrlicher

Anerkennung ist für mich eine der

faszinierendsten und dichtesten

Möglichkeiten, einem Menschen

ganzheitlich zu sagen: „Es ist gut,

dass es dich gibt!“

Segen zu sein bedeutet für mich

dann auch, im Angesicht des Todes

das Leben zu lieben, dem Leben

auf der Spur zu bleiben, die Welt

zu bejahen, die guten Tage zu

verkosten und daraus auch Kraft

zu tanken für die Herausforderung

in Grenzerfahrungen. (Dr. Franz

Schmatz aus „Lichtblicke“ für

November 2012).

MITARBEITER-INFO

Deine Mithilfe ist gefragt!

Bist Du sicher erreichbar? Überprüfe aktiv Deine Personaldaten!

Egal, ob es um Alarmierungen, Einladungen zu Seminaren, um das Versenden von Newslettern geht: Zur

Kontaktaufnahme ist es wichtig, dass die Personaldaten auf dem aktuellen Stand sind.

Bitte helfe aktiv mit, dass im unseren Personalinformationssystem die richtigen Daten wie E-Mail-Adresse,

Erreichbarkeit und Wohnadresse abgelegt sind.

Wende Dich bitte an Deine Dienststelle zur Überprüfung und Aktualisierung Deiner Daten! VIELEN DANK!

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

Mobiles Hospiz Braunau

Berührende Fackelwanderung im Konventgarten Ranshofen

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Eine schöne, berührende Trauerwanderung für trauernde Menschen hatte das Mobile Hospiz des Roten

Kreuzes am 9. November 2012 organisiert. Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und in verschiedenen

persönlichen Trauersituationen waren der Einladung gefolgt, auf ihren Weg wurden sie von ausgebildeten

Trauerbegleitern des OÖ Roten Kreuzes begleitet.

Auf dem Programm der

Trauerwanderung standen ein

Lichtermeer aus Kerzen, die

Lesung einer Parabel sowie

musikalische Begleitung der

Musikgruppe Mayim.

Eine Schnecke aus Steinen

symbolisierte den Neuanfang, ins

Wasser gesetzte Lichterschiffchen

sorgten für eine wunderbare

Atmosphäre.

Im Anschluss daran fand eine

Andacht in der Schlosskirche

Ranshofen statt. Es haben so viele

Menschen einen Beitrag geleistet,

dass die Fackelwanderung ein für

alle berührendes Erlebnis

geworden ist.

Einige der Besucher ließen den

Abend bei einem gemütlichen

Beisammensein in der Hoftaverne

ausklingen.

Nächstes Jahr 2013 im Herbst ist

wegen des guten Zuspruchs

wieder eine Trauerwanderung für

Trauernde geplant.

Professionelle Begleitung für Angehörige

Abschiede, Verlusterlebnisse, Tod und Trauer sind existenzielle Einschnitte, die oftmals zu Einsamkeit und

Verlassenheit führen und die Betroffenen in schwere Lebenskrisen stürzen. Das Tragen der Last des Schmerzes

und damit verbunden die Sinnfrage machen das Weiterleben für Angehörige oft sehr mühsam.

In solchen Fällen helfen die ausgebildeten Trauerbegleiter des OÖ Roten Kreuzes, indem die Angehörigen und

trauernden Hinterbliebenen professionell begleiten.

Diese Trauer-Wanderung ist ein Versuch, Menschen aus ihrer Trauer etwas herauszulösen und ihre Sorgen

und Ängste mit anderen zu teilen. Die ganze Veranstaltung wurde von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen

begleitet.

Ansprechpartner für weitere Information zu der Arbeit und den Tätigkeiten der Hospiz-Mitarbeiter kann man

bei unserer Hospiz Bezirkskoordinatorin Barbara Huber an der Bezirksstelle bekommen.

Besuchsdienstgruppe Rotes Kreuz Braunau

Adventfeier „Montagstreff“

Am Montag, den 3. Dezember trafen sich mobile Senioren beim Roten

Kreuz in Braunau zur stimmigen Adventfeier.

Dem Roten Kreuz Braunau, war es

eine große Ehre, Pfarrer Mag.

Wolfgang Schnölzer und Rot

Kreuz Ortsstellenleiter Erwin Huber

begrüßen zu dürfen. Musikalisch

wurden die Feierstunden von

Günter Kral auf der Zither und

seiner Begleitung auf der Blockflöte

untermalt, welche die Anwesenden

in wohlige vorweihnachtliche

Stimmung versetzten.

Nicht nur die Sinne wurden

genährt, auch kulinarisch wurde

von Gruppenleiterin Christine

Herejk mit ihrem emsigen Team

für die Senioren bestens gesorgt.

Saure, sowie süße Leckereien

konnten genossen und ein kleines

Kekse-Sackerl den Gästen, die sich

sichtlich wohlfühlten, mit nach

Hause gegeben werden.

Christine Herejk würde sich freuen,

ihre Gäste beim nächsten

„Montagstreff“ am Montag, den

7. Jänner 2013 wieder zu sehen!

„Montagstreff“ findet jeden ersten

Montag im Monat statt, Beginn:

14:00 Uhr an der Bezirksstelle

Braunau, Jubiläumstraße 8.

Weitere Informationen zum

Besuchsdient beim Roten Kreuz

Braunau unter 07722 62264–12

oder per E-Mail:

annemarie.buchholz@o.roteskreuz.

at

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU

SEF-Lenkerausbildung

Lenkerprüfung an der Ortsstelle Mattighofen

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Am Samstag, den 3. November, fand an der Rotkreuz-Dienststelle

Mattighofen der Lenkertest für elf neue Einsatzlenker im Bezirk Braunau

statt. Alle elf Anwärter konnten die Prüfung positiv abschließen.

OS Braunau: ZDL Michael Öller, Gerhard Bittner, Florian Fürtbauer,

ZDL Christoph Gödl, Manuel Spreitzer

OS Altheim: ZDL Fabian Öller, ZDL Mathias Stemp

OS Mattighofen: ZDL Raphael Stiper, Thomas Strasser

OS Riedersbach: ZDL Samuel Penzinger, ZDL Stefan Niedermüller

Wir wünschen den neuen Einsatzlenkern ein unfallfreies Fahren!

Turnus 11/2012 - 07/2013

Neue Zivildiener im Bezirk Braunau

Mit Anfang November wurden wieder acht neue Zivildiener dem Bezirk

Braunau zugeteilt:

Ortsstelle Braunau: Christoph Gödl, Matthias Lumetzberger, Lukas Russ,

Johannes Strigl

Ortsstelle Altheim: Julius Gössweiner

Ortsstelle Mattighofen: Rene Neuländner

Ortsstelle Riedersbach: Lukas Lasinger, Thomas Schachinger

Wir heißen Euch herzlich willkommen und wünschen Euch eine schöne,

interessante Zeit beim Roten Kreuz.

v.l.: Johannes Strigl, Thomas Schachinger,

Lukas Russ, Matthias Lumetzberger, Julius

Gössweiner, Lukas Lasinger, Rene

Neuländner

nicht am Bild: Christoph Gödl

Bezirksbesuch an der Bezirksstelle Braunau

Beim Bezirksbesuch Ende Oktober durch die Geschäftsleiter vom Roten Kreuz LV wurden die vielen Aktivitäten

und Leistungen des Bezirkes in allen Sparten und Leistungsbereichen sehr positiv und lobend zur Kenntnis

genommen.

Dank an ALLE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, egal ob Freiwillig, Zivildiener oder Beruflich, für Euer

Engagement und Eure Leistung, damit wir dieses erfreuliche Ergebnis erzielen konnten.

Weihnachtswünsche 2012

Sind die Lichter angezündet,

Freude zieht in jeden Raum;

Weihnachtsfreude wird verkündet

Unter jeden Lichterbaum.

Erika Engel-Wojahn

Mit diesen Worten verbinden wir unsere Feiertagsgrüße,

bedanken uns herzlich für Deine Mitarbeit,

Deinen Einsatz und Dein Engagement.

In diesem Sinne wünschen wir Dir und Deiner Familie

ein frohes Fest, Gottes Segen, Gesundheit

sowie viel Kraft und Freude im neuen Jahr!

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BEZIRKSSTELLE BRAUNAU - Mobile Dienste

Moment mal....

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Diese Gedanken eines stillen Beobachters unserer Arbeit, der namentlich

nicht genannt werden möchte, hat mir das Christkind zugetragen:

„Es gab einmal Weihnachten, da wurden die Menschen ruhiger in der

Adventszeit. Kinder halfen den Erwachsenen, gemeinsam warteten sie

auf das Christkind. Warten können muss es einmal gegeben haben.

Warten und Stille sind die Basis der Vorfreude, eine der schönsten

Freuden. Vorstellungen und Phantasien finden in der Vorfreude ein

weites Feld. Dunkelheit und allmählich stärkeres Licht durch die Kerzen

des Adventkranzes sind ein wichtiges Symbol wachsender Zuversicht.

Jedes Türchen des Adventkalenders machen die Tage bis Weihnachten

bewusst. Jeder Mensch kennt die Dunkelheit des Scheiterns, des

verhinderten Fortschritts. Manchmal ist es weit hinunter ins Tal der

Tränen. Advent aber zeigt es vor: Irgendwann taucht ein Licht auf, zuerst

schwach. Man darf hoffen.

Für das Rote Kreuz beherrschen das Warten auf den nächsten

Rettungseinsatz und viele, viele Pflegeeinsätze den Tagesablauf. Träumen

muss warten. Konzentration auch im Stress. Das schaut nicht nach

ruhevoller Zeit aus. Was sind das für Menschen, die so anders handeln

können, gerade auch in einer ruhiger werdenden Zeit? Diese wertvollen

Menschen sind die Boten der Hoffnung auf Hilfe, der Rettung. Sie sind die

Meister der Zeit, die gegen den Uhrzeiger gewinnen wollen. Sie bringen

den Advent der Hoffnung, dass jemand da ist, wenn man solche

Menschen braucht. Gerade in Notsituationen, bei Krankheit und

Gebrechen kann man nicht immer danke sagen. Helfende Personen

können den Dank sehen.

Es gibt sie offenbar doch noch, die Menschen, die warten können, ohne

Ungeduld auf den täglichen Einsatz. Jahr ein, Jahr aus. Mögen sie diese

Stille genießen können, sie ist die Vorfreude auf das Helfen können.

Danke.“

Ich finde es schön, dass es immer wieder Menschen gibt, denen Sinn und

Werte nicht verloren gegangen sind. In diesem Sinne allen ein schönes

Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Christine Finsterer

Bezirkspflegedienstleitung

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Thema: Freiwilligenkoordinator

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Der Freiwilligenkoordinator (FWK)

Stell dir vor, du wärst nicht Mitarbeiter beim Roten Kreuz. Du stehst an

einer Kreuzung und wirst Zeuge eines Unfalls. Jemand tätigt den Notruf

und du schaust gespannt zu was passiert, da du selbst nicht weist, wie

du helfen kannst. Nach 30 Minuten ist alles vorbei und es werden auch

schon die Unfallautos weggebracht. In deine Gedanken dreht sich jetzt

alles um die Leute von der Rettung die so schnell da waren und den

Verletzten geholfen habe.

Einige Tage später läutet das Telefon auf der Rot

Kreuz Dienststelle. Es erkundigt sich jemand, wie man

beim Roten Kreuz mitarbeiten kann. Diese Person hat

vor kurzem einen Verkehrsunfall beobachtet und

bewundert, wie toll da gearbeitet worden ist. Der

Mitarbeiter notiert sich die Daten des Interessenten

und gibt diese an den Freiwilligenkoordinator weiter.

Für jemanden, der noch nie etwas von der

Freiwilligen Mitarbeit beim Roten Kreuz gehört hat,

soll der FWK in erster Linie die Informationsstelle

sein, was das Rote Kreuz an Möglichkeiten bietet um

Freiwillig tätig zu werden. Sei es jetzt im RKT, GSD

oder nur für Administrative Tätigkeiten.

Wenn die Daten des Interessenten den Weg zum

FWK gefunden haben, wird dieser sich mit der

Person einen Termin für ein Erstgespräch ausmachen.

In diesem Gespräch versucht der FWK die

Beweggründe und Motivation des Interessenten zu

ergründen, warum dieser im Roten Kreuz Mitarbeiten

will. Daraus soll sich auch herauskristallisieren, in

welcher Sparte der Interessent mitarbeiten will.

Der FWK sollte auch über alle Sparten Bescheid

wissen, die es an der jeweiligen Ortsstelle oder auch

im Bezirk gibt, und je nachdem in welcher Sparte

der FWK selbst tätig ist, kann man den Interessenten

auch an den jeweiligen Leiter weitervermitteln, um zu

gewährleisten, dass jeder die bestmögliche

Information bekommt.

Eine weitere wichtige Aufgabe des FWK ist die

Mitarbeit an Projekten, die der Gewinnung von

Freiwilligen Mitarbeitern dienen.

Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, gab es

dazu in Altheim einige Aktionen der beiden

Freiwilligenkoordinatoren Claudia Zechmeister und

Martin Freischlager, die erst heuer die Ausbildung

zum FWK abgeschlossen haben.

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Thema: Freiwilligenkoordinator

Die Freiwilligenkoordinatoren an den Ortsstellen

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Wolfgang Piereder

Claudia Naggler

Bezirkskoordinatorin

Ortsstelle Mattighofen

Siegfried Hofbauer

Ortsstelle Braunau

Ortsstelle Braunau

Martin Freischlager

Claudia Zechmeister

Ortsstelle Altheim

Ortsstelle Altheim

Edith Berghammer

Helmut Zadny

Ortsstelle Mattighofen

Ortsstelle Riedersbach

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Thema: Freiwilligenkoordinator

Voraussetzung für die Arbeit als Freiwilligenkoordinator:

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Fachliche Kompetenz:

q 16-stündiger Erste Hilfe Grundkurs

q Kenntnisse über die Organisation, die Strukturen, das Leitbild im Roten Kreuz

q Kenntnisse über die Einsatzbereiche von potentiellen Mitarbeiter/Innen in sämtlichen möglichen

Leistungsbereichen der Organisation

q Kenntnisse über Konzept und aktuelle Entwicklungen im Bereich des Freiwilligenmanagements

q Kenntnisse über Formen der Gewinnung und Integration von Freiwilligen

q Erfahrung in der Mitarbeiter/Innen – führung

q Grundkenntnisse in der Gesprächsführung

Persönliche / soziale Kompetenz:

q Identifikation mit den RK-Grundsätzen

q Unbescholtenheit

q Bereichsübergreifendes vernetztes Denken

q Hohe Kommunikationsfähigkeit, Freude am Umgang mit anderen Menschen

q Interesse an Informationen

q Verlässlichkeit

q Entscheidungsfreudigkeit, Eigeninitiative und Innovationsfähigkeit

q Konfliktfähigkeit

q Aufgeschlossenheit und sicheres offenes Auftreten

q Team- und Integrationsfähigkeit

q Motivierend und motivierbar

q Flexibilität

q Hohe Kundenorientierung

q Kooperationsfähigkeit, Offenheit, Einfühlsamkeit

Bei der Ausbildung lernt man nicht nur was für die

Arbeit als FWK sondern auch fürs Leben und vor

allem haben wir viele neue Freundschaften

geschlossen.

Heuer waren bei der Ausbildung mit dabei: Edith

Berghammer, Martin Freischlager, Bettina Pieringer

und Claudia Zechmeister

Solltest Du Interesse an der Ausbildung zum

Freiwilligenkoordinators haben, setze Dich mit dem

Dienstführenden an deiner Ortsstelle, der Bezirksstelle, oder am

Besten gleich mit dem Freiwilligenkoordinator auf Deiner Ortsstelle

in Verbindung.

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ORTSSTELLE BRAUNAU

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

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Aufgrund verschiedener Vorkommnisse in letzter Zeit beenden wir unsere Arbeit als Presseteam.

In den letzten 14 Ausgaben der Mitarbeiterzeitung wurden fast 140 Berichte bzw. Meldungen und ca. 75

Termine veröffentlicht. Außerdem stellten wir in dieser Zeit 18 Presseaussendungen online. Wir bedanken uns

an dieser Stelle ganz herzlich bei allen, die uns fleißig dabei unterstützt und mit uns viele Fotos und

Informationen zusammengetragen haben.

Siggi, die nun die Pressearbeit koordiniert, wünschen wir natürlich ALLES GUTE!

Weihnachtsfeier 2012

Euer Presseteam

Stefan, Christina und Matthias

Am 7. Dezember lud die Ortsstelle Braunau wieder zur alljährlichen

Weihnachtsfeier ein und viele KollegInnen folgten der Einladung.

Auch dieses Jahr erwartete uns

eine besinnliche Andacht und eine

Laternenwanderung um das

Schloss Ranshofen. Zuvor stärkte

man sich noch mit selbst

gemachtem Glühwein.

Anschließend folgte der gemütliche

Teil im Gasthaus Stieglbauer. Nach

dem Essen, gönnten sich manche

noch einen Nachtisch, oder das

Weihnachten

eine oder andere ,,Gläschen‘‘

Wein an der Bar.

Wie immer war es wieder ein

lustiges Beisammensein der

Kollegen und Kolleginnen mit deren

Partner und Partnerinnen. Die

Ortstelle Braunau freut sich schon

wieder auf das nächste Jahr und

wünscht einen guten Rutsch ins

neue Jahr!

Einfach mal der Welt die Tür nicht öffnen,

sich zurückziehen ins wärmende Licht;

die Seele anhalten, den Geist fliegen lassen.

Die Ohren öffnen, um die Stille zu hören,

die Augen schließen, um das Unsichtbare zu sehen.

Alles vergessen, um sich an das Eine zu erinnern.

Das ist Weihnachten

Die Ortsstelle Braunau bedankt

sich beim Presseteam Braunau für

die geleistete Arbeit!

Zahlreiche Artikel und

Ankündigungen erfreuten dank

Eurer Arbeit die Leserinnen und

Leser und trugen dazu bei,

Informationen weiterzugeben.

Dafür möchten wir noch einmal

herzlich DANKE sagen!!

Dass jetzt eine große Lücke in der

Berichterstattung der OS Braunau

entstanden ist, ist schon in dieser

Ausgabe ersichtlich.

Deshalb sind wir auf der Suche

nach KollegInnen, die in Zukunft

gerne im Presseteam mitarbeiten

möchten.

Alle, die gerne überall dabei sind

und Freude am Fotografieren und

Texten haben, sind herzlich

eingeladen, sich beim

Dienstführenden zu melden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Ortsstelle Braunau,

ich möchte mich bei allen freiwilligen Mitarbeitern, beruflichen Kollegen, sowie bei allen Zivildienstleistenden der

Ortsstelle Braunau ganz herzlich für Eure loyale Mitarbeit bedanken, wünsche Euch und Euren Familien ein

gutes, friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest und für das kommende Neue Jahr alles Gute und Gesundheit!

Mit den Worten von Martin Fuchs und Völker Göhrum ersuche ich Euch, auch im Neuen Jahr wieder unsere

gemeinsamen Weg zu bestreiten:

Beieinander, aber verschieden weit.

Miteinander, aber verschieden im Tun.

Füreinander, am selben Stamm.

Mit freundlichen Grüßen

Anton Kohlbacher

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ORTSSTELLE ALTHEIM

Haussammlung

Sensationelles Ergebnis in Altheim

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Bei der diesjährigen Haussammlung des Roten Kreuzes konnten die

fleißigen Mitarbeiterinnen der Sozialdienstgruppe den großartigen

Betrag von 17.462,20 ¤ ersammeln.

Ortsstellenleiter LAbg. Bgm Franz

Weinberger, die Leiterin der

Sozialdienstgruppe Inge

Steinerberger und das Altheimer

Rot-Kreuz Team möchte sich bei

Vernetzungstreffen

Angst und Panikattacken

allen Spenderinnen und Spendern

für die großzügige Unterstützung

bedanken. Der Erlös wird für die

Rot Kreuz Ortsstelle Altheim

verwendet.

v.l.: DF Jochen Kaser, GSD-Leiterin Inge

Steinerberger, Hildegard Salhofer,

Katharina Lettner, Elisabeth Hofer, Anna

Gollhammer, Josefine Weindrich, OStL.

LAbg. Bgm. Franz Weinberger

In sehr kompetenter Weise referierte Mag. Margot Schell über das Thema Angst und Panikattacken, beim

diesjährigen Vernetzungstreffen des Roten Kreuzes in Altheim.

Angst ist an und für sich ein sinnvolles Gefühl und ist

uns angeboren. Angstgefühle sollen uns vor

Gefahren warnen. Wenn uns jemand bedroht, dann

ist es sinnvoll, Angst zu empfingen.

Einen Großteil unserer Ängste jedoch, unter denen

wir als Erwachsene leiden, haben wir erlernt. Das

Erleben eines

traumatischen

Ereignisses wie etwa

eines Unfalls, einer

schweren Erkrankung,

eines großen

Misserfolgs, des Todes

Mag. Margot Schell

eines Angehörigen,

können dazu führen,

dass wir von nun an

diese Situationen als

"gefährlich" ansehen. Schlussendlich kann dies zu

einer Panikattacke führen.

Da Angst ein sehr unangenehmes Gefühl sein kann,

vermeiden viele Menschen diese Situationen und

versuchen sie zu umgehen, in denen sie Angst

empfinden.

q WEB-TIPP q

Unsere neue Homepage:

www.roteskreuz.at/braunau

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Die interne Seite mit Dienstplänen und allen

Ausgaben der Mitarbeiterzeitung zum Download:

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Ein Patient wird mit dem Verdacht auf einen

Herzinfarkt mit der Rettung in das Krankenhaus

eingeliefert mit den typischen Symptomen wie:

Herzrasen, Schweißausbrüche, Übelkeit, Zittern,

Atembeschwerden, Schmerzen und

Beklemmungsgefühl in der Brust. Im Krankenhaus

lässt sich klinisch allerdings nichts finden. In diesem

Fall könnte es sich um eine Panikattacke handeln, die

unbedingt behandelt werden sollte. Man stirbt nicht

an einer Panikattacke!

Es gibt sehr effektive

Methoden in der

Psychotherapie. Mag.

Schell demonstrierte

Entspannungstechniken,

mit

geschlossenen Augen

– die Vorstellung eines

bunten Luftballons,

oder eines rosa

Elefanten – Angst und

Angst vor Spinnen?

Panikattacken zu überwinden. Es werden allerdings

auch Hypnotherapie, Verhaltenstherapie, Autogenes

Training, progressive Muskelentspannung etc. in der

Psychotherapie angewendet.

Mittels Biofeedback wurde uns von Mag. Schell

anschaulich dargestellt, wie man z.B. auf eine

„Spinnenangst“, welche sehr verbreitet ist, reagiert,

wie man damit umgehen kann um diese Angst zu

überwinden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

verschiedensten Sparten des Roten Kreuzes –

Rettungsdienst, Mobiles Hospiz, Hauskrankenpflege,

Krisenintervention, Besuchsdienstgruppe – waren von

diesem Vortrag begeistert.

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ORTSSTELLE ALTHEIM

GSD

Martininachmittag im Seniorenheim Altheim

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Ein geselliger „Martininachmittag“ wurde von den Mitarbeiterinnen der

Besuchsdienstgruppe des Roten Kreuzes in Altheim gestaltet.

Ein besonderes Highlight waren

dieses Mal die Kindergartenkinder

die singend mit den Laternen

einzogen und die Geschichte des

heiligen Martin spielten. Ganz

begeistert waren die Seniorinnen

und Senioren von der großen

Kinderschar. Erinnerungen an

frühere Zeiten, als deren Kinder

und Enkelkinder noch klein waren

kamen hoch und wurden gleich

freudig erzählt.

Bei Kuchen und Kaffee und mit

Liedern, lustigen Geschichten und

Gedichten, klang der

Martininachmittag aus – und dem

Wunsch – kommt bald wieder!

Ein besonderer Dank an die

Leiterin des Kindergartens, Angela

Herlbauer für die schöne

Mitgestaltung des Martinsfestes

und an die Leiterin des

Seniorenheimes, Anneliese

Mertelseder, die uns im

Seniorenheim immer willkommen

heißt.

GSD

Wallfahrt nach Maria Schmolln

Bei herrlichem Frühherbstwetter machten sich die Mitarbeiterinnen der

Sozialdienstgruppe des Roten Kreuzes Altheim, mit den Seniorinnen und

Senioren, auf die Fahrt nach Maria Schmolln.

Pfarrer Dr. Franz Strasser

begleitete uns und hielt in der

Gnadenkapelle eine besinnliche

Andacht. Anschließend wurden

noch Andenken und Mitbringsel,

wie Kerzen, Bilder und

Rosenkränze eingekauft.

Wie es zu einer Wallfahrt dazu

gehört, kam auch das leibliche

Wohl nicht zu kurz. In geselliger

Runde wurden wir bestens im Café

Winkler bewirtet.

Sonnenschein und die ersten

bunten Blätter an den Bäumen

begleitete uns dann wieder auf

den Weg nach Hause.

Rettungsdienst

Übung in Geinberg

Am 20. September lud die Freiwillige Feuerwehr Geinberg zu einer

Großübung. Diese bot sich an, da in der Therme Geinberg die neuen 5-

Sterne Villen „Geinberg5“ noch nicht im Einsatzplan waren und diese

kurz vor der Eröffnung standen.

Der Einladung folgten die Feuerwehren aus Moosham, Gurten, Kirchdorf,

Katzenberg, Mühlheim, St. Georgen und Ried sowie je ein

Rettungswagen der Ortstellen Obernberg und Altheim.

Beübt wurden folgende Szenarien:

Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, Chlorgasalarm in der

Therme, Staubexplosion in einem Lüftungsraum, Verletzte Person auf

dem Dach

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ORTSSTELLE ALTHEIM

Ortsstelle

Jahresabschlussfeier

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Am 15. Dezember versammelten sich die Altheimer Rot Kreuz

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Leistungsbereichen bei der

Dienststelle. Aufgrund des schlechten Wetters wurde die traditionelle

Wanderung zur Lechnerkapelle abgesagt. Im Schulungsraum fand

stattdessen der besinnliche Teil statt, gestaltet von GSD-Leiterin Inge

Steinerberger. Mit verschiedenen Texten und dem Lied "Es wird scho glei

dumpa" kam eine wirklich schöne Adventstimmung auf. Daran

anschließend gab es noch für jeden ein Glas Glühwein.

"Alle Jahre wieder"... Nach dem besinnlichen Teil kommt der gesellige Teil,

der traditionell immer im Gasthaus Baumkirchner stattfindet. Dort hatten

dann unsere Freiwilligenkoordinatoren Claudia Zechmeister und Martin

Freischlager noch eine Überraschung parat: Alle Anwesenden bekamen

ein Glas selbst gemachte Marmelade überreicht - Danke für diese nette

Idee.

Nach einem hervorragenden gemeinsame Essen und einem oder

mehreren Getränken fand die Jahresabschlussfeier für den Einen früher,

den Anderen deutlich später, ihr Ende.

Die Ortsstelle Altheim wünscht

allen Kolleginnen und Kollegen

ein besinnliches Weihnachtsfest und

einen guten Rutsch ins Jahr 2013!

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

Zeit zum Feiern

Blaulichtfeier in Mattighofen

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Um sich nicht immer nur bei schwierigen Einsätzen zu begegnen, trafen

sich die Mattighofener Einsatzorganisationen auch heuer wieder zur

alljährlichen Blaulichtfeier.

Diesmal war das Rote Kreuz an

der Reihe die Feier zu

organisieren. Da unsere Garage

bei dieser Anzahl an Gästen aus

allen Nähten geplatzt wäre, fand

das Fest am 19. Oktober in den

Räumen des ATSV Mattighofen

statt. An die 70 Polizisten,

Feuerwehrler und Sanis knüpften

Kontakte, genossen das gemütliche

Beisammensein, das gute Essen

und den Austausch untereinander,

sodass so manche ganz die Zeit

aus den Augen verloren.

Neben den befreundeten

Blaulichtern wurden auch unser

Bürgermeister Friedrich

Schwarzenhofer und

Gemeindearzt Dr. Thomas Steidl

eingeladen. Weiters begrüßte

Ortsstellenleiter Alfred

Schrattenecker die Mitglieder der

Bands La Gioia und Friends, bei

denen wir uns mit der Einladung

nochmal für das gelungene

Benefizkonzert und die

Spendengelder bedanken wollten.

Die Feier war wieder ein

gelungener Abend, wir freuen uns

auch weiter auf eine gute

Zusammenarbeit und natürlich auf

die nächste Blaulichtfeier!

Wallfahrt

Durch den Winterwald nach Maria Schmolln

Am 28. Oktober machten sich einige Mitarbeiter der Ortsstelle

Mattighofen auf den Weg nach Maria Schmolln, um einmal DANKE zu

sagen, dass wir alle im vergangenen Jahr unfallfrei unsere Dienststunden

ableisten konnten.

Für Ende Oktober ungewöhnlich

zauberte ein verfrühter

Wintereinbruch schon einen Hauch

von Adventsstimmung in diesen

Sonntagmorgen.

Ein paar besonders motivierte

begannen die Wallfahrt schon in

Schalchen beim Gasthaus

Weinberger.

Nach etwa einer Stunde

Fußmarsch durch den verschneiten

Winterwald trafen sich alle

Teilnehmer beim Gasthaus Ebner,

von wo dann gemeinsam der Weg

nach Maria Schmolln fortgesetzt

wurde.

Dort angekommen stärkten wir

uns vor dem Gottesdienst (und

auch danach noch einmal) im Café

Winkler mit Tee, Kaffee und heißer

Schokolade.

Am Rückweg kehrten wir dann alle

noch im Gasthaus Ebner zu einem

gemeinsamen Mittagessen ein.

Diese Wallfahrt hat sich

mittlerweile zu einem Fixpunkt im

Rotkreuz-Jahr entwickelt und ist

ein schönes Zeichen, seine

Dankbarkeit zu zeigen.

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

Dienststelle

Was lange währt, wird endlich gut

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Der Umbau des Schlafbereichs unserer Dienststelle war ja schon für 2011

geplant, verzögerte sich aber doch noch unvorhergesehen.

Dieses Jahr aber ging‘s richtig los:

man merkte zwar zuerst noch

nichts, aber gelegentlich waren

hinter der Wand des Schlafraum

2 Baugeräusche zu hören und

erahnen: hier tut sich Großes!

Eines Tages wurde die Tür in den

neuen Umkleideraum "geöffnet",

von da an war‘s für eine Woche

oder zwei etwas eng und die eine

oder andere Dienstmannschaft

musste im Jugendraum

übernachten.

Als der Umkleideraum fertigstellt

war, musste jeder seinen Spind

ausräumen um das übersiedeln zu

erleichtern. So mancher nutzte die

Gelegenheit, mal zu entrümpeln

und so wurde die eine oder

andere leere Zahnpastatube

endgültig entsorgt.

Die neuen Schlafräume brauchten

natürlich auch diverse

Einrichtungsgegenstände, welche

Gustav Moser geplant und Robert

Schickbauer gebaut hat. Beim

Aufbau wurden die beiden von

unseren immer fleißigen

Zivildienern tatkräftig unterstützt.

Schlussendlich konnten die neuen

Räumlichkeiten gemäß ihrer

Bestimmung genutzt werden.

Inzwischen haben wir uns an die

neue Umgebung gewöhnt und es

bleibt nur eines zu sagen: Sehr gut

gelungen!

Allgemein

Adventbrunch auf der Dienststelle

„Frühstücken wie ein Kaiser“, diesen Spruch haben wir uns zu Herzen

genommen und versucht, ihn so gut als möglich umzusetzen, als wir am

9. Dezember, einem Sonntag Vormittag unsere Mitarbeiter zu einem

vorweihnachtlichen Brunch auf die Dienststelle einluden.

Natürlich waren auch die

Angehörigen mit von der Partie,

und so tummelten schon bald ein

paar aufgeweckte Kinder durch

den Lehrsaal, während die

Erwachsenen die Gelegenheit

nutzten, sich in entspannter

Atmosphäre miteinander zu

unterhalten.

Ein reichhaltiges Buffet,

frischgepresster Orangensaft,

Kaffee und Tee sorgten dafür,

dass auch alle satt wurden und

anschließend an das Frühstück

gestärkt den Weg nach Halsbach

zum Christkindlmarkt antreten

konnten.

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

Allgemeines

Mattighofen bereitet sich auf die Ballsaison vor

w w w . r o t e s k r e u z . a t / b r a u n a u

Winterzeit ist Ballzeit - getreu diesem Motto bereitet sich Mattighofen

jetzt auf den Winter vor.

Nachdem wir auf diversen Bällen

immer stark vertreten sind, wollen

wir natürlich auch auf der

Tanzfläche eine gute Figur

machen! Darum haben wir am 15.

November begonnen,

Tanzübungsabende zu

veranstalten. Zur Unterstützung

haben wir Heinz Zoglauer und

seine Frau eingeladen, die uns bei

Walzer, Samba und vielen

anderen Tänzen ganz genau auf

die Füße schauen und gelegentlich

lenkend eingreifen.

Nach kleinen Startschwierigkeiten

technischer Natur hatten wir sehr

viel Spaß und es stellte sich

heraus, dass der eine oder andere

Tanz-Anfänger unter uns ein

wirkliches Naturtalent ist!

Egal ob Anfänger oder

Fortgeschrittene, alle hatten sehr

viel Spaß und so wird der

Schulungsraum der Dienststelle

Mattighofen in nächster Zeit einmal

pro Woche in einen kleinen

Ballsaal verwandelt.

Personelles

Verstärkung für das Presseteam

Ich freue mich sehr, in Johanna Weiss und Dietmar Marek hochmotivierte und kompetente Verstärkung für

unser bis dato aus zwei Mann (Frau ?) bestehendes Presseteam gewonnen zu haben.

Johanna ist 22 Jahre alt und wohnt in Uttendorf. In Ried absolvierte sie ihre

Ausbildung zur Kindergartenpädagogin und Früherzieherin. Nach der Matura

verbrachte sie dann ein Jahr als Au-pair in Spanien. Heute leitet sie die

Krabbelstube in Braunau.

Die Prüfung zum Rettungssanitäter legte Johanna 2011 ab, und seitdem ist sie beim

Roten Kreuz, weil ihr die Tätigkeit dort Freude macht und sie es als ihren Beitrag

sieht.

Seit der letzten Blutspendeaktion in Mattighofen ist sie beim Presseteam, weil sie

dort einfach ihren Mund nicht halten konnte ;-).

In ihrer Freizeit geht Johanna gerne wandern und schifahren. Laut eigenen

Angaben ist sie am Wochenende eher „nachtaktiv“, das heißt, sie geht gerne mit

Kollegen und Freunden fort und liebt es, ihren Spaß zu haben.

Dietmar ist 32 Jahre alt und wechselt wahrscheinlich seinen Wohnort vor

Weihnachten noch von Schalchen nach Munderfing. Beim Roten Kreuz ist er seit

1999, 2000 absolvierte er seinen Zivildienst in seiner damaligen Heimatgemeinde

Frankenmarkt. Er besuchte die HTL in Braunau und arbeitet zur Zeit als

Softwareentwickler in Hochburg-Ach.

Bei Dietmar hat sich wieder mal bewiesen, dass das Rote Kreuz angeblich die

erfolgreichste Partnerbörse ist, fand er doch auch hier seine Maria.

Sollte ihm Zeit bleiben, geht er gerne wandern und fotografiert mit Leidenschaft.

Warum ist Dietmar nun beim Presseteam? Einmal, um mich zu unterstützen, zum

anderen, um die Kollegen über Neuigkeiten am laufenden zu halten.

Ich möchte mich bei den beiden für ihre Unterstützung bedanken und wünsche ihnen viel Freude bei der

„Schreibarbeit“!!

Edith Berghammer

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

w w w . r o t e s k r e u z . a t / b r a u n a u

Ausbildung

Gebührender Abschluss für einen

großartigen Erste-Hilfe Kurs

Der diesjährige Erste-Hilfe Kurs war sehr gut

besucht, zum Abschluss durften die Teilnehmer ihre

gerade erworbenen Kenntnisse an geschminkten

Patienten vorführen.

Um 19:00 Uhr fanden sich die

Schminker und Patienten in der

Garage ein, um den

Kursteilnehmern viele

unterschiedliche Verletzungen und

Erkrankungen zeigen zu können.

Schon das Schminken war ein

besonderes Erlebnis, probte doch

eine Patientin vor lauter Angst

beim Ankokeln ihrer Hose schon

mal ihre Schmerzensschreie - oder

waren es doch eher Angstschreie?

Christine und Verena arbeiteten zügig und ehe man

es sich versah, waren zehn Patienten geschminkt und

fertig für ihren Einsatz.

Um halb neun war es dann soweit: den ahnungslosen

Ersthelfern wurde nach Kursende kurz die

Dienststelle gezeigt. Als sie in der Garage eintrafen,

war die Überraschung groß: in der einen Ecke liegt

eine Anne, am anderen Ende kommt ihnen ein

Patient mit einer stark blutenden Kopfwunde

entgegen - wohin man auch blickt, überall verletzte

Menschen! Manche wollten gleich wieder umkehren,

entschieden sich dann aber doch sehr schnell, Erste

Hilfe zu leisten.

Von einer Verbrennung am Unterschenkel über einen

abgetrennten Daumen, einem Schädelbasisbruch bei

einer Motorradfahrerin bis hin zu einer

Medikamentenintoxikation - das Spektrum der

gezeigten Notfälle war groß und wurde durchwegs

sehr gut von den Ersthelfern bewältigt.

Nach dem Aufräumen ließen wir alle gemeinsam den

Abend gemütlich im Schlossrestaurant ausklingen,

der eine oder andere informierte sich noch ganz

begeistert über die anschließend startende

Ausbildung zum Rettungssanitäter.

Ausbildung

Absolvierte Ausbildungen an der

Ortstselle Mattighofen

Wieder einmal konnten zahlreiche Mitarbeiter eine

Ausbildung erfolgreich abschließen:

Der Weg zur Führung FK 1 (Gruppenkommandant)

Gernot Feichtenschlager, Veronika Nagl, Florian

Schindecker, Florian Spusta

Führung im Einsatz FK 2 (Zugskommandant)

Lukas Albrich

SEF Praxistrainerausbildung

Lukas Albrich, Ferdinand Lindlbauer, Veronica Moser,

Florian Schindecker, Christian Wimmer

Praxisanleiterausbildung

Andreas Fessl, Florian Schindecker, Christian

Wimmer

Personelles

Zivildiener des Jahres

Zivildiener des Jahres, das

zu werden, ist das große

Ziel, dass sich unser

Neuzugang auf der

Dienststelle gesetzt hat.

Bis es soweit ist, versucht

Raphael sich noch im

Gitarre spielen und schreibt

auch seine Songs selbst.

Zugewandert ist Raphael

Stiper aus Vöcklamarkt.

Vor seinem Zivildienstantritt absolvierte er die HTL in

Vöcklabruck, wo er sich das nötige Rüstzeug zulegte,

um einmal in Afrika Brunnen zu bauen.

Raphael liebt romantische Spaziergänge am Strand.

Leider fehlt im dazu momentan noch das weibliche

Gegenstück. Gesucht wird also eine junge, attraktive

Mitarbeiterin, die mit ihm Dienst machen möchte, auf

Anfrage gerne auch Nachtdienst?

Man sieht, an Selbstvertrauen mangelt es unserem

Raphael in keinster Weise!

Wir wünschen ihm eine schöne Zeit bei uns in

Mattighofen, und vergönnen ihm, dass er zumindest

einige seiner Ziele erreichen möge!

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

Spende für die Ortsstelle Mattighofen

Uttendorfer Fußballer kickten aus „Liebe zum Menschen“!

w w w . r o t e s k r e u z . a t / b r a u n a u

Am 23. September stellte der SV Uttendorf sein Heimspiel gegen die

Union St. Peter/Hart ganz in den Dienst des Roten Kreuzes und spendete

die Eintrittsgelder an die Ortsstelle Mattighofen.

Schon seit drei Jahren gelingt es

dem SV Uttendorf, einmal im Jahr

die Bevölkerung mit der Aktion

„Helfen beim Helfen“ für einen

guten Zweck auf den Fußballplatz

zu bringen.

Nach der Lebenshilfe und dem

V e r e i n D E B R A

Schmetterlingskinder kam dieses

Jahr die Rotkreuz-Ortsstelle

Mattighofen in den Genuss der

Spendengelder.

„Soweit mir bekannt ist, ist der SV

Uttendorf der einzige

Fußballverein im Bezirk Braunau,

der mit einer derartigen Aktion ein

Zeichen setzt“, so Obmann Martin

Binder.

Trotz kostenintensivem Umbau des

Vereinshauses ließ es sich der SV

Uttendorf nicht nehmen, den

gespendeten Betrag von 640 Euro

auf 800 Euro aufzurunden!

Die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der OS Mattighofen

bedanken sich auf diesem Wege

ganz herzlich für die großzügige

Spende!

In der Halbzeitpause fand nachfolgendes Interview zwischen Platzsprecher Josef Wondrak und Gernot

Feichtenschlager, Vertreter der OS Mattighofen, statt:

Josef Wondrak: Wieviele Mitarbeiter und Rettungsautos sind an der OS Mattighofen?

Gernot Feichtenschlager: Momentan haben wir 83 Mitarbeiter, davon 30 weibliche und 53 männliche. Es sind

pro Tag zwei bis drei Rettungsautos in Betrieb, bei durchschnittlich elf bis zwölf Ausfahrten und ca. 509

Kilometern.

Wondrak: Bei soviel Kilometern pro Tag, wann hat dann ein Rettungsauto ausgedient?

Feichtenschlager: Nach etwa sechs Jahren oder 300.000 km.

Wondrak: Ersthelfer vor Ort – was ist das eigentlich?

Feichtenschlager: Dies sind ausgebildete Sanitäter, die in ihrer Freizeit mit entsprechender Ausrüstung im Wert

von ca. 2.000 Euro mit ihrem Privat-PKW im Ernstfall von der Leitstelle in Ried zu einem Geschehen gerufen

werden.

Wondrak: Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um eine Rettungssanitäterausbildung beginnen zu

können?

Feichtenschlager: Man muss zwischen 17 und 65 Jahren alt und körperlich und geistig geeignet sein. Und man

muss vorher einen 16-Stunden-Erstehilfe-Kurs absolvieren.

Wondrak: jetzt würde uns natürlich noch brennend interessieren, was mit den heute gespendeten Geldern

passiert.

Feichtenschlager: Da unsere Ortsstelle nur über ein sehr begrenztes Budget verfügen kann, sind wir natürlich

sehr froh, wenn wir damit z. B. die Räume für unsere Mitarbeiter, die freiwillig 12-Stunden-Dienste absolvieren,

etwas wohnlicher gestalten können.

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

Rettungsdienst

Vorstellung unserer jüngsten Mitarbeiter

w w w . r o t e s k r e u z . a t / b r a u n a u

Am 20. Oktober fand an der Ortsstelle Braunau die Prüfung zum Rettungssanitäter statt. Aus Mattighofen

traten alle vier Teilnehmer des Sommerkurses an und konnten die Prüfung erfolgreich absolvieren!

Damit in Zukunft auch jeder unsere neuen Kollegen wiedererkennt möchten wir sie euch nun kurz vorstellen.

Johanna Faik

Alter: 21 Jahre

Wohnort: Maria Schmolln

Beruf: Produktionsmitarbeiterin

Hobbies: Skifahren, Therme,

Fortgehen

Warum bin ich beim Roten Kreuz?

Weil ich mehrmals von

Bekannten von der guten Gemeinschaft gehört

habe, einfach "Aus Liebe zum Menschen"!

Was erwarte ich von meiner Tätigkeit? Viele neue

Erfahrungen sammeln

Kilian Stempfer

Alter: 20 Jahre

Wohnort: St. Johann am Walde

Beruf: Tischler, Holz– und

Sägewerkstechniker

Hobbies: Fortgehen, Skifahren

Warum bin ich beim Roten Kreuz?

Ich will Zivildienst leisten weil

ich diese Einrichtung für sehr sinnvoll halte und

anderen Menschen helfen will.

Was erwarte ich von meiner Tätigkeit? Viele neue

Erfahrungen sammeln!

Jan Engel

Alter: 18 Jahre

Wohnort: Schalchen

Beruf: Schüler

Hobbies: Gitarre, Saxophon,

Aikido, Fortgehen

Warum bin ich beim Roten Kreuz?

Ich interessiere mich für

medizinische Berufe und will nach der Schule

meinen Zivildienst beim Roten Kreuz leisten.

Was erwarte ich von meiner Tätigkeit? Wertvolle

Erfahrungen fürs Leben, 30c pro Stunde und ein

warmes Bett :)

Terminankündigungen:

27. Dezember: Dienstbesprechung

25. Jänner: Dienstbesprechung

26. Jänner: SEF-Theorieausbildung

9. Februar: SEF-Prüfung

9. Februar Pflichtschulung Themen 1-5

16.-17. Februar: Jugendgruppenhelfer

16.-17. Februar: Praxisanleiter Modul 1

27. Februar: Dienstbesprechung

8. März: Ortsstellenversammlung

11.-12. März: Blutspendeaktion

23.-24. März: Praxisanleiter Modul 2

29. März: KI Auswahltag

18. April: Blutspendebeauftragte an OS

4. Mai: Sanitätshilfebewerb in Steyr

4.-5. Mai: Praxisanleiter Modul 3

Simone Feldbacher

Alter: 18 Jahre

Wohnort: Uttendorf

Beruf: Schülerin

Hobbies: Bergsteigen, Fortgehen,

Skifahren

Warum bin ich beim Roten Kreuz?

Als ich selbst einmal die Hilfe

des Roten Kreuzes in Anspruch nehmen musste,

hat mich die Freundlichkeit und der Elan, den

die Sanitäter an den Tag gelegt haben, sehr

beeindruckt. Genau das möchte ich nun

weitergeben.

Was erwarte ich von meiner Tätigkeit? Umgang mit

verschiedenen Menschen, lehrreiche

Erfahrungen und a Gaudi :)

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

Allgemeines

Adventausflug

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Nach dem Brunch am 9. Dezember fanden sich einige Kollegen

zusammen, um den geplanten Ausflug ins benachbarte Bayern zu

starten. In insgesamt drei Autos machten wir uns ins nahe Halsbach zur

Waldweihnacht, einem Adventmarkt mitten im Wald, auf.

Direkt nach dem Eingang

vereinbarten wir einen Treffpunkt

und erkundeten das riesige

Gelände in kleineren Gruppen.

Zwischen Bäumen und

Weihnachtsdekoration wanderten

wir von Stand zu Stand und sahen

uns so manches ausgestelltes

Rettungsdienst

Da waren wir heuer wohl besonders brav

potentielles Weihnachtsgeschenk

an.

Als die Dämmerung einsetzte,

wurde uns trotz diversen heißen

Tees und Snacks doch langsam

kalt und wir beschlossen, die

Heimreise anzutreten.

In Hochburg legten wir einen

kurzem Zwischenstopp im

Stiftsgasthof ein, wo wir uns im

Kaminzimmer bei Tee und heißer

Schokolade in einer gemütlichen

Runde aufwärmten, ehe wir nach

Hause fuhren.

Nicht nur für die Kinder gab‘s am 6. Dezember ein Geschenk vom

Nikolaus. Wir staunten nicht schlecht als es an diesem Abend an der Tür

der Dienststelle läutete.

Da der Nikolaus wohl noch zu

beschäftigt war, vertraten ihn

Bezirksobfrau Maria Schiemer und

zwei weitere Mitglieder des

Familienbundes Mattighofen. Sie

brachten einen Korb gefüllt mit

Nikolaussackerl, die an die

Dienstmannschaft verteilt wurden.

Neben der heurigen

Nikolausaktion setzt sich der

Familienbund immer wieder für

Allgemeines

Weihnachtsfeier

soziale Projekte ein, wie

Altersheimbesuchsdienste,

Spielzeugflohmärkte und eine

Beratungsstelle, die Menschen in

Krisen eine erste Anlaufstelle bietet.

Bei der Fahnenweihe im Mai

konnten wir den Familienbund als

Teil des Festzuges begrüßen.

Für die Nikolaussackerl möchten

wir uns nochmal recht herzlich

bedanken!

Am 1. Dezember startete unsere besinnliche Weihnachtsfeier um halb 7

am Parkplatz des Helpfauerhofes, wo wir mit Fackeln und Laternen

ausgestattet, die Wanderung auf den Schlossberg zur Schlosskirche

starteten. Dort hat uns der Obmann der Agrargemeinschaft Josef

Bruckbauer, die Geschichte der Kirche etwas nähergebracht. Vor der

Kirche konnten wir uns mit Punsch am Lagerfeuer aufwärmen, bevor wir

mit Blick auf das nächtliche Uttendorf den Weg zum Helpfauerhof

antraten.

Beinahe hätten wir vor dem Glühweinempfang ein paar Leute verloren,

machte dort doch auch gerade eine Perchtengruppe Halt!

Nach der Begrüßung und ein paar Musikstücken des Pischelsdorfer

Holzbläser Ensembles wurden wir von der ausgezeichneten Küche des

Hauses kulinarisch verwöhnt. Die Festlichkeit dauerte für einige noch bis

weit nach Mitternacht.

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ORTSSTELLE MATTIGHOFEN

Einfach so

Zeit zum Nachdenken

w w w . r o t e s k r e u z . a t / b r a u n a u

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, vor allem auch in der ach so besinnlichen Adventszeit geht es vielen

Menschen so, dass sie kaum noch eine freie Minute für sich selbst finden und nur mehr von einem Termin zum

anderen hetzen.

Vor allem dann ist es wohl ein Geschenk, wenn man sich einmal Zeit nehmen kann, einfach um nichts zu tun,

den Gedanken nachzuhängen, einen gemütlichen Nachmittag mit Freunden bei Tee und Keksen zu genießen

oder einen Winterspaziergang zu machen.

In diesem Sinne möchten wir vom Presseteam allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine schöne und

besinnliche Weihnachtszeit und vor allem eines schenken – ZEIT, für Familie, Freunde und vor allem für sich

selbst!

Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.

Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:

Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,

und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,

nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.

Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben

als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,

anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,

und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.

Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.

Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,

jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Roten Kreuzes für die

ausgezeichnete und verantwortungsvolle Unterstützung, unter dem Motto „aus Liebe zum Menschen“, sowie für

die überdurchschnittliche Zeitspende bei unseren Diensten und Veranstaltungen im Auftrag aller Menschen in

unserem Einzugsgebiet und wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest, ein paar ruhige und besinnliche Tage

und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ein großes Dankeschön für die gute Zusammenarbeit auch den Angestellten der Krankenhäuser und Pflegeund

Altenheimen, den praktischen Ärzten und Notärzten, den Mitarbeiter der anderen Einsatzorganisationen,

den Ersthelfern vor Ort, den Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams und all jenen, die uns in unserer

täglichen Aufgabe unterstützen!

Gustav Moser

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ORTSSTELLE RIEDERSBACH

Ausbildung

Besuchsdienstkurs in Riedersbach

w w w . r o t e s k r e u z . a t / b r a u n a u

Am 17. Oktober war es soweit – wir starteten zum ersten Mal an unserer Ortsstelle einen Besuchsdienst-Kurs.

Nachdem wir letztes Jahr aktiv

damit begonnen haben, auch in

unserem Einzugsgebiet Menschen

für die Aufgaben des

Besuchsdienstes zu gewinnen,

konnten wir bereits heuer dank

der guten Zusammenarbeit mit

den Gemeinden und den

Verantwortlichen von „Seelentium

Sozial“ einen Kurs in unserer

Region auf die Beine stellen. Mit 16

Personen konnten wir schließlich

starten – derartig viele Teilnehmer

gab es die ganzen letzten Jahre

nicht!

Den Kursteilnehmern wurde

nähergebracht, was es bedeutet,

ältere Personen zu begleiten,

welche Aufgaben auf sie

zukommen, was nicht in ihren

Tätigkeitsbereich fällt und wie sie

sich auch in schwierigen

Situationen zurechtfinden bzw.

abgrenzen können.

Besonders bedanken möchten wir

uns an dieser Stelle noch einmal

bei der Energie AG, die uns den

Lehrsaal zur Verfügung gestellt

und die Kursteilnehmer mit

Getränken versorgt hat, sowie bei

der Kursleiterin Eveline Pfeffer, die

den weiten Weg zu uns auf sich

genommen hat und die Leute mit

ihren Ausführungen auf ihre

künftigen Aufgaben vorbereitete

und noch mehr begeisterte.

Mittlerweile haben wir ein Team

von ca. 20 Personen, die beim RK-

Besuchsdienst mitmachen. Und wie

man sieht, ist die Nachfrage

durchaus da – viele von den

Damen haben bereits kurz nach

Abschluss der Ausbildung

jemanden, dessen Alltag sie mit

ihren Besuchen und Hilfen

verschönern bzw. erleichtern.

Wir möchten alle neuen

Besuchsdienstkolleginnen herzlich in

unserer RK-Familie begrüßen und

hoffen, dass ihnen ihre Tätigkeit

lange viel Freude macht!

Herzlichen Glückwunsch!

Nachwuchs bei Pauli

Bei unserem Kollegen Christian Lechner und seiner Nina hat erneut der

Storch zugeschlagen.

Am 28. September erblickte Leni Josephine das Licht der Welt! Bei ihrem

Start ins Leben war Leni Josephine 49cm groß und wog 3080g.

Nina und Christian, wir wünschen euch mit eurem kleinen Sonnenschein

alles Gute, viele schöne Stunden – nun schon zu viert – und viel Kraft für

die Sorgen und Nöte frischgebackener Eltern.

Gruppenkommandanten-Prüfung

Der Weg zur Führung

Am 16. November haben unsere Kollegen Raphael

Luttinger, Christian Huber und Tobias Zadny die

Ausbildung zum Gruppenkommandanten

abgeschlossen und Prüfung erfolgreich bestanden.

Wir gratulieren recht herzlich!

q WEB-TIPP q

Unsere neue Homepage:

www.roteskreuz.at/braunau

Unsere Facebook-Fanpage:

www.facebook.com/roteskreuz.braunau

Die interne Seite mit Dienstplänen und allen

Ausgaben der Mitarbeiterzeitung zum Download:

www.oerk.at/braunauintern

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ORTSSTELLE RIEDERSBACH

RK-Weihnachtsfeier

Gemütliches Beisammensein im Gasthaus Mayr, Franking

w w w . r o t e s k r e u z . a t / b r a u n a u

Rund 100 Personen folgten der Einladung und kamen zu unserer

diesjährigen Weihnachtsfeier, die wir im Gasthaus Mayr in Franking

begingen. Mit Glühwein und Punsch wurden wir empfangen und konnten

uns so gleich richtig auf eine vorweihnachtliche Feier einstimmen.

Nachdem unser Ortsstellenleiter Niedermüller sowie der Frankinger

Bürgermeister Lasser einige Worte gesprochen hatten, durften wir uns

mit feinsten Köstlichkeiten verwöhnen lassen und ließen die gemütliche

Feier bei dem einen oder anderen Gläschen ausklingen.

Zum Jahresende

Im neuen Jahr Glück und Heil.

Auf Weh und Wunden gute Salbe.

Auf groben Klotz ein grober Keil.

Auf einen Schelmen anderthalbe.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), dt. Dichter

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, dass man einander hilft und für andere, ja sogar fremde Leute,

da ist, seine Zeit und Kraft selbstlos zur Verfügung stellt. Umso mehr möchten wir uns an dieser Stelle bei euch

allen für euer Engagement und die vielen Stunden, die ihr 2012 aus Liebe zum Menschen beim Roten Kreuz

geleistet habt, herzlich bedanken.

Wir wünschen euch und euren Lieben eine schöne, besinnliche und erholsame Weihnachtszeit, Glück,

Zuversicht und Gesundheit für 2013 und weiterhin viel Freude und Erfüllung bei euren Tätigkeiten im Roten

Kreuz.

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