editorial - Saarländischer Chorverband

saarlaendischer.chorverband.de

editorial - Saarländischer Chorverband

Nr. 2 · Juni 2013 · 57. Jahrgang · Heftpreis: EUR 1,-

CHOR

2/2013

an der Saar

Zeitschrift des Saarländischen Chorverbandes

LandesJugendChor Saar

Die Reise

Wandlungsfähig – experimentierfreudig –

leidenschaftlich:

LJC im opulenten Bilderreigen

SCV-Chorverbandstag 2013

„Gemeinsam Großes bewegt“ im Jubiläumsjahr –

SCV stärker im Blickpunkt der Öffentlichkeit

Quo vadis Männerchor?

Chancen, Perspektiven und Modelle für die

Nachwuchsarbeit – 7. September 2013 in

der Landesakademie Ottweiler

Singen in Kindergärten und Grundschulen im Fokus –

Bernhard Schmidt neuer Verbandschorleiter

Chorleiterinnen- und Chorleiterversammlung 2013

Kooperationsprojekt mit den Chorverbänden

Luxemburgs, Lothringens und der Wallonie

Symphonischer Chor der Großregion


EDITORIAL · INHALT

Editorial

Liebe Sängerinnen,

liebe Sänger!

während wir alle sehnsüchtig auf

die Sonne warten, ging scheinbar

unbemerkt schon fast die erste Hälfte

dieses Jahres vorüber. Ich danke

Ihnen für die vielen Konzerteinladungen,

die mich erreichen, die ich

aber nicht alle wahrnehmen kann.

Da hoffe ich auf Ihr Verständnis.

Allen Ihren Konzerten wünsche ich

von dieser Stelle aus einen guten

Publikumszuspruch und Ihnen viel

Freude am Konzert.

Nun können wir uns schon auf eine

erneute „SING CITY“­Veranstaltung

freuen. Unerwartet für uns kam dies

zustande, weil es als Abschlussveranstaltung

der diesjährigen Musikfestspiele

Saar von Prof. Leonardy so

gewünscht wurde. In Zusammenar­

Impressum

Herausgeber:

Saarländischer Chorverband e.V.

66117 Saarbrücken, Schlossstraße 8

Telefon: 0681/58 51 41 oder 58 13 66

Telefax: 06 81/5 84 99 69

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www.saarlaendischer-chorverband.de

Redaktion: Dr. Rainer Knauf M.A.

presse@saarlaendischer-chorverband.de

Fotos: Mats Karlsson (Titel, S. 3f.),

R. Knauf (S. 5-10), B. Reichhart

(S. 19, 20 o.) / privat

Gesamtherstellung:

Krüger Druck +Verlag

Handwerkstr. 8-10 · 66663 Merzig

Telefon: 0 68 61/70 02-0· Fax: 1 54

„Chor an der Saar“ erscheint vierteljährlich.

Für unverlangt eingesandte

Manus kripte wird keine Haftung

übernommen. Die Auswahl der

Beiträge und Abbildungen zur Veröffentlichung

er folgt entsprechend

aktueller Erfordernisse und obliegt

der Redaktion. Auch können Beiträge

gekürzt werden. Für veröffentlichte

Abbildungen wird eine Pauschale

von je 25,50 E berechnet.

Redaktionsschluss für die nächste

Ausgabe ist der 26. August 2013.

Titelfoto: Sänger des LandesJugend-

Chor Saar beim Auftritt am 5. Mai

in Saarbrücken. Foto: Mats Karlsson

(www.facebook.com/MeKarlsson)

beit mit der Stadt Saarlouis werden

am Samstag, 31. August, 125 Chöre

auf 15 Spielstätten diesmal die Saarlouiser

Innenstadt zum Klingen

bringen (s. auch Bericht S. 13).

Unter den teilnehmenden Chören

sind auch sieben Chöre aus dem benachbarten

Frankreich. Es freut mit

sehr, dass diese Veranstaltung auf so

große Resonanz stößt und wir uns in

Saarlouis wieder begegnen werden.

Ich bin mir sicher, dass dies nicht

die letzte „SING CITY“­Veranstaltung

sein wird. Zwei weitere saarländische

Städte haben ihr Interesse

schon bekundet, so dass wir in zwei,

drei Jahren sicher noch einmal eine

Neuauflage erleben werden.

Hinweisen darf ich auf die geplante

Chorreise nach Kuba, zu der Sie sich

noch bis 30. Juni anmelden können

(s. unten). Noch sind Plätze frei.

Der neue Stellvertretende Verbandschorleiter

Horst Lenhof wird am

7. September das angekündigte Informationsseminar

„Chancen, Perspektiven

und Modelle zur Nachwuchsarbeit“

anbieten (s. S. 14). Ich

wünsche mir, dass Ihr Interesse

daran so groß ist, dass die Veranstaltung

wiederholt werden muss.

Wenn Sie nun bald in die verdienten

Ferien starten, wünsche ich Ihnen

eine schöne Zeit, gute Erholung und

eine gesunde Heimkehr.

Ihre Präsidentin

Marianne Hurth

Hinweis

der Geschäftsstelle

Vom 1. bis 12. Juli 2013 ist die

Geschäftsstelle des SCV geschlossen.

Noch Plätze

frei!

Die zweite SCV­Konzertreise ins Ausland

geht 2014 nach KUBA (s. CadS 1/

2013 S. 17f.). Aus den Teilnehmern wird

ein Projektchor gebildet, der in Havanna

und Trinidad drei Konzerte mitgestaltet

und einige Spontanauftritte vorbereitet.

Als musikalischer Leiter des

Projektchors wird Horst Müller ein auf

die Besetzung des Chors zu ge schnit tenes,

stilistisch vielfältiges Programm

zusammenstellen. Neben interessierte

Sängerinnen und Sängern können

auch Freunde und sonstige Interessierte,

die gerne in einer angenehmen

Inhalt

Editorial 2

LandesJugendChor Saar – Die Reise 3

Wandlungsfähig – experimentierfreudig

– leidenschaftlich:

LJC im opulenten Bilderreigen

SCV-Chorverbandstag 2013 5

,,Gemeinsam Großes bewegt”

Chorleiterinnen- und Chorleiterversammlung

2013

Singen in Kindergärten und

Grundschulen im Fokus – Bernhard

Schmidt neuer Verbandschorleiter 8

Neue SCV-Vorstandsmitglieder 10

Kinder- und Jugendchorwettbewerb

2013 11

chor.com 12

SCV unterstützt Teilnahme

Bündnis Singen mit Kindern 13

SING CITY Saarlouis 13

Quo vadis Männerchor? 14

Symphonischer Chor

der Großregion 15

SCV startet Kooperationsprojekt

SCV-Fortbildungsveranstaltungen 16

Die Farben meiner Stimme II, Jazzchor-

Workshop, Frauenchor-Workshop

Ehrungen 17

Verbandsveranstaltungen 18

Landeschorwettbewerb 2013 19

Berichte aus den Kreisen 19

Jubiläen, Konzerte, Personalien

Termine 29

Gesuche 29

Chormusik im Rundfunk 30

Verschiedenes 30

Chorseminar Mater et filia,

Tag der Musik, nmz-Wettbewerb

Zum Gedenken 31

SCV-Chorreise nach Kuba

vom 14. bis 26. April 2014

Reisegruppe Kuba kennenler nen

möchten, an der Reise teilnehmen.

Teilnehmerpreise pro Person:

ab 38–42 Personen: E 2.655,–/Person

ab 43–49 Personen: E 2.595,–/Person

Einzelzimmer Zuschlag: E 200,–/Person

Anmeldung bis 30. Juni 2013 über

die SCV-Geschäftsstelle oder unter

www.saarlaendischer-chorverband.de,

hier finden Sie auch ein PDF mit detaillierten

Informationen zum Reiseverlauf

und ein Anmeldeformular zum

Download.

SEITE 2 CHOR AN DER SAAR 2/2013


Wandlungsfähig – experimentierfreudig – leidenschaftlich

LandesJugendChor im opulenten Bilderreigen

LANDESJUGENDCHOR SAAR: DIE REISE

Na also, es geht doch! Nach wiederholt

mäßigen Besucherzahlen in der

Vergangenheit konnte der LandesJugendChor

Saar bei der Aufführung

seines neuen Programms „Die Reise“

am 4. Mai im Hochwaldgymnasium

Wadern und am 5. Mai in der Alten

Kirche St. Johann in Saarbrücken jeweils

vor vollem Haus auftreten (das

Konzert am 25. Mai 2013 in Bexbach

fand erst nach Redaktionsschluss

statt). Es scheint sich rumgesprochen

zu haben: Spätestens mit seinem dreifachen

Wettbewerbserfolg im Sommer

2012 beim Internationalen Wettbewerb

zum Deutschen Chorfest in Frankfurt

dürfte der Chor den Sprung aus

der Geheimtipp-Ecke zu einem der

anerkannten vokalen Spitzenensembles

im Südwesten der Republik geschafft

haben. Entsprechend gespannt

war man auf den „musikalisch-theatralen

Bilderbogen“, so der Programmuntertitel,

den der LJC präsentieren

würde.

Angekündigt war eine Kombination

von chorischer Darbietung und theatralischer

Darstellung, mit welcher

der Chor Neues ausprobieren wolle,

um das eigene Ausdrucksrepertoire

zu bereichern und zu verfeinern.

Chorleiter Alexander Lauer hatte sich

hierfür die Schauspielerin und Regisseurin

Anja Panse mit ins Boot geholt.

„Die Reise“ galt dem „Abenteuer

Leben“ mit allem, was dazu gehört,

Höhen und Tiefen, Freude und Trauer,

Krieg und Frieden, Frühling, Winter,

Liebe, Rausch... Entsprechend weitgespannt,

stilistisch wie zeitlich,

war die Folge der Liedvorträge, zu

denen Anja Panse mit dem Chor szenische

und choreographische Gestaltungen

entwickelt hatte und selbst

dazwischen Texte vortrug.

Im Vorfeld hatten Mitglieder des

Chors geäußert, wie viel Spaß ihnen

die Herausforderung bereite, neben

dem Singen auch noch gemeinsam

Bilder zu erschaffen. Und die Freude

an der schöpferischen Interpretation

der Chormusik war dem Ensemble von

Anfang an anzumerken. Als die über

40 Sängerinnen und Sänger die Bühne

betraten, fielen sie nach kurzem

Schwatz in eine Art Dornröschenschlaf,

um dann durch die hohen

Klänge und „Kikerikis“ aus Ligetis

„Reggel“ (Der Morgen), vertonte Zeilen

von Sándor Weöres, geweckt zu

werden. Nach schwelgerischem „Abschied

vom Walde“ von Mendelssohn

folgte kontrastierend die mit Lust

und Selbstironie vorgetragene poppige

Version von Oliver Gies („O Täler

weit“), anschließend das Volkslied

„Es zogen auf sonnigen Wegen“ in der

Bearbeitung von Alwin Schronen, das

Solist Boris Seibert mit Gitarre keck

als modernen Balztanz gestaltete.

Dazwischen, als inhaltliche Klammer,

immer wieder tiefsinnige Textbeiträge,

unter anderem von Hans Christian

Andersen, Hugo Ball, Wilhelm

Busch und Hermann Hesse.

Und so ging es das ganze Konzert

hindurch, abwechslungsreich in der

Musik, aus Renaissance, Klassik, Romantik

bis hin zu Gegenwärtigem,

alte Volkslieder in modernem Gewand,

Schanderls „Traumtänze“ und

Janequins „La guerre“, die schon zum

festen Repertoire des Chors gehören,

und vieles andere. Besonders eindrucksvoll:

„Ratibor“ bzw. „Die Fuge

aus der Geographie“, ein zungenbrechender

Sprechgesang von Ernst Toch

aus dem Jahr 1930, dessen Darbietung

man den Spaß anmerkte, den die

Sängerinnen und Sänger offensichtlich

schon bei den Proben hatten.

Dazu schuf der Chor mit wechselnden

Aufstellungen, Bewegungen, Gesten

einen wahren Bilderreigen, imitierte

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 3


LANDESJUGENDCHOR SAAR: DIE REISE

mal eine Lokomotive, stand dann wie

erstarrt und doch innerlich bewegt –

spontan mochte man an Rodins „Bürger

von Calais“ denken – und feierte

schließlich ausgelassen Party. Zeitweilig

fühlte man sich in eine Revue

der Nachkriegsjahre versetzt. Das Ganze

lebte stark von Kontrasten und harten

Schnitten; innige Stimmungen

wurden durch anrührende Gesten und

Gesänge evoziert, um gleich wieder

zerstört zu werden, etwa durch lautes

Gelächter oder abrupte Bewegung.

Dass dabei kein durchgängiger Spannungsbogen

entstand, auch die Textbeiträge

zuweilen ein wenig lang

ausfielen, wurde wettgemacht durch

die erstaunliche Wandlungsfähigkeit

und Experimentierfreude des Ensembles,

das die wechselnden Stimmungen

überzeugend rüberbrachte. Die Leidenschaft,

mit der die jungen Sängerinnen

und Sänger bei der Sache

sind, erfreut stets aufs Neue. Und die

Qualität des gesanglich Dargebotenen

erst recht. Erfreulich auch, dass

viele neue Gesichter in den Reihen

des Chors auszumachen waren, auch

das eine Stärke, die vorm Abgleiten

ins Routinenhafte schützt: die jugendliche

Frische und Offenheit und

die damit verbundene spezifische

Sensibilität, die besonders zu berühren

vermag. Verdient also der überaus

herzliche und langandauernde Applaus

des Publikums, dem noch eine

Zugabe, das französische Volkslied

„L’alouette“, geschenkt wurde.

Mit freudiger Spannung darf man der

weiteren Entwicklung des LandesJugendChors

entgegensehen. Wer den

Chor dabei unterstützen möchte, ist

herzlich eingeladen, dem neugegründeten

Förderverein (s. u.) beizutreten!

Rainer Knauf

Fotos: Mats Karlsson

(www.facebook.com/MeKarlsson)

Förderverein LandesJugendChor Saar e.V.

Beitrittserklärung

Hiermit erkläre ich den Beitritt zum Förderverein LandesJugendChor

Saar e.V.

Name:________________________________________________

Anschrift:______________________________________________

Telefon:________________

Email:________________________

Der Mitgliedsbeitrag (Mindestbeitrag) beträgt zurzeit 15,00 Euro

pro Kalenderjahr.

Den Verein möchte ich unterstützen mit einem persönlichen Jahresbeitrag

in Höhe von

O 15 Euro O 30 Euro O 50 Euro (Zutreffendes bitte ankreuzen)

oder nach eigenem Ermessen _________ Euro (Betrag bitte einsetzen)

Einzugsermächtigung

Ich ermächtige den Verein widerruflich, den Jahresbeitrag bei Fälligkeit

zu Lasten meines Girokontos durch Lastschrift einzuziehen.

Orchesternoten

zu verschenken!

1. Gounod: Messe solennelle

2. Mozart: Ave verum; Laudate

dominum; Alma Die; Missa

brevis (259)

3. J. Haydn: Konzert für Trompete

und Orchester; O coelitum

beati; Salve regina, g­moll;

Die Himmel erzählen

(mit Chorpartituren);

4. Händel: Dettinger Te Deum

5. Reimann: Pastoralmesse

6. Michael Haydn: Ave Maria in F

7. Johann Vierdank: Weihnachtskonzert

8. Vincent Lübeck: Willkommen

süßer Bräutigam

Bei Interesse melden Sie sich

bitte bei:

Gottfried Ganz

Blumenstraße 14

66822 Lebach

Tel: 06881­4381

Email: gottfriedganz@web.de

Kontonummer:___________________

IBAN:__________________________

BLZ:_____________

BIC:______________

Name der Bank:________________________________________

_____________________

Ort, Datum

_________________________

Unterschrift

SEITE 4 CHOR AN DER SAAR 2/2013


CHORVERBANDSTAG 2013

Der diesjährige Chorverbandstag am

23. März in der Dorfhalle Kirkel­Limbach

wurde durch einen informellen

Teil mit drei Vorträgen eingeleitet.

Zunächst stellte Martin Fischer vom

Deutschen Chorverband (DCV) das

Projekt SINGEN.Bündnisse vor, in dessen

Rahmen der DCV in den nächsten

fünf Jahren 10 Mio. Euro an die Basis

weiterleiten kann (s. CadS 1/2013

Seite 11, ausführliche Infos unter

www.deutscher-chorverband.de/

singenbuendnisse). Danach informierte

Bernhard Hayo unter dem

Titel „Kopieren erlaubt? – Täter im

Sängeranzug“ über das Urheberrecht

„Gemeinsam Großes bewegt“

im Jubiläumsjahr 2012

SCV stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt

unter der speziellen Fragestellung, zu

welchen Bedingungen Noten für

Chor arbeit kopiert werden dürfen.

Auch ging er kurz auf die GEMA ein.

Es handelte sich im Großen und Ganzen

um den Vortrag, den er bereits

bei der Chorleiterversammlung 2012

gehalten hat (s. CadS 2/2012 S. 6f.).

Schließlich informierte Stefanie

Bungart­Wickert über „Die Carusos“,

die Qualitätsmarke des DCV für das

kindgerechte Singen in Kindertagesstätten

(umfassende Infos unter

www.die-carusos.de).

Zur Einstimmung auf den offiziellen

Teil sangen die Kinderchöre des KCV

Homburg unter Leitung von Christina

Weyers, von Wolfgang Schmitt am

Klavier und Harald Schönenborn am

Cajon begleitet, „Singen wir ein Lied

zusammen“, „Ich wollte nie erwachsen

sein“ (P. Maffay / Arr. P. Thibaut)

und „Ich mag die Blumen“. Auch zukünftig

sollen Kinderchöre zur Eröffnung

von Chorverbandstagen auftreten.

Die Kinder bekommen so die

Möglichkeit, vor einem großen Publikum

zu singen, das wiederum ihren

Beitrag zu schätzen weiß.

SCV­Präsidentin Marianne Hurth

konnte rund 200 Gäste willkommen

heißen, darunter 121 stimmberechtigte

Delegierte der Kreise (Homburg

17, Merzig 10, Neunkirchen 15, Saarbrücken

35, Saarlouis 21, St. Ingbert

9, St. Wendel 14). Als Ehrengäste begrüßte

sie insbesondere den Minister

für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon

sowie den Hausherrn, den

Kirkeler Bürgermeister Frank John.

Hurth griff die Diskussion der vormittäglichen

Chorleiterversammlung

auf (s. S. 9), in der die mangelnde

musikalische Ausbildung der Erzieher

und Grundschullehrer und das –

durch mangelndes Fachwissen – gesangstechnisch

schlechte oder gar

völlig fehlende Singen in Schulen

und Kinder gärten kritisiert wurde.

Sie versprach, sich seitens des SCV in

den nächsten Jahren für eine Verbesserung

dieser Situation stark zu

machen – in Richtung des Bildungsund

Kulturministers: „Sie müssen

da mit uns rechnen“. Anschließend

sang der gemischte Chor Taktlos des

MGV Beeden unter Leitung von Wolfgang

Schmitt „Top of the world“

(R. Carpenter / Arr. J. Althouse), „In

einem kühlen Grunde“ (F. Glück /

Satz M. Reger) und zur Totenehrung

„Hear my prayer“ (Moses Hogan).

Nach dem Grußwort von Bürgermeister

John würdigte Bildungs­ und

Kulturminister Commerçon die ehrenamtliche

Arbeit des SCV und dessen

Pflege des vokalen Musizierens im

Saarland, wofür er sich auch im Namen

der Landesregierung bedankte.

Mit seinem breiten musikalischen

Spektrum und den unterschiedlichen

Chorgattungen könne der SCV jedem

saarländischen Gesang­Interessierten

eine musikalische Heimat bieten. Gerade

für Kinder und Jugendliche sei

das Singen in der Gemeinschaft ein

ganz wichtiger Pfeiler der kulturellen

Bildung. Mit dem SCV habe die Landesregierung

bei der Förderung der

kulturellen Bildung der Kinder und

Jugendlichen einen zuverlässigen

und unverzichtbaren Partner.

Hinsichtlich der Problematik des ungenügenden

Singens in Schulen und

Kindergärten versprach Commerçon

Abhilfe. Er sehe sich da als Bildungsund

Kulturminister in erster Verantwortung:

„Sie dürfen mit mir rechnen“.

Bei der derzeit im Saarland

angestrebten eigenständigen Ausbildung

der Grund­ und Hauptschullehrer

wolle man der ästhetischen

Bildung einen großen Raum einräumen,

weswegen man eng mit der

Hochschule für Musik und der Hochschule

für Bildende Künste zusammenarbeite,

um den zukünftigen

Grundschullehrer(inne)n die nötige

Fachlichkeit zu vermitteln. Dabei

rechne er auch mit dem SCV. Commerçon

verwies auf die bestehenden

Kooperationen bei der Sing­Nachwuchsarbeit

und hob beispielhaft das

Bündnis für das Singen mit Kindern

mit dem neuen Liederkalender und

der großen diesjährigen Abschlussveranstaltung

am 30. Juni in der

Joachim­Deckarm­Halle in Saarbrücken

hervor. Bei allen Bemühungen

solle auch der Leistungsgedanken

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 5


notwendigen Raum erhalten, weswegen

er auch die Schirmherrschaft

beim Landeschorwettbewerb 2013

übernommen habe.

Stellvertretend für das Engagement

vieler, die die Breitenkultur zum

besonderen Wohl der Gemeinschaft

pflegen, ehrte Commerçon zwei Personen

mit der Ehrenmedaille des

Saarländischen Kulturministers für

herausragende ehrenamtliche Leistungen

und besondere Verdienste um

die Chormusik: Karl-Josef Helfen für

60-jähriges Singen und langjährige

Vorstandsarbeit in Chören in Bachem,

wo er im Musikverein auch lange

Tuba spielte, sowie Peter Kolb, der

seit 1947, seinem 8. Lebensjahr, aktiv

singt, zunächst im Kirchen- und Kinderchor

Hühnerfeld, später im Männerchor

Hühnerfeld, im Kirchenchor

St. Marien Dudweiler, im Schubert

Chor Dudweiler und seit 1972 bis

heute im Männerchor Harmonie 1896

Dudweiler, in dem er für langjährige

Vorstandsarbeit seit 2006 Ehrenmitglied

ist. Außerdem hat Kolb viele

Jahre im Vorstand des KCV Saarbrücken

gearbeitet. Für den kürzlich

verstorbenen Karl-Josef Helfen nahmen

seine Ehefrau und sein Sohn die

Ehrenmedaille entgegen.

In ihrem Jahresbericht gab Präsidentin

Marianne Hurth einen Überblick

über die Verbandsaktivitäten im letzten

Jahr. Zwei Chöre sind neu in den

SCV aufgenommen worden, der Gospelchor

„TonArtisten“ Saarbrücken

und der gemischte Chor „Jäzz nää“

Rehlingen-Siersburg. Fünf Chöre sind

ausgeschieden, weil sie den Singbetrieb

eingestellt haben, einer hat

seine Mitgliedschaft gekündigt. 164

Sängerinnen und Sänger wurden für

40 und mehr Jahre Singen im Chor

und vier Chorleiter für 25 und mehr

Jahre Chorleitungstätigkeit geehrt.

Die bestehenden Kooperationen mit

der Landesakademie – u.a. Fortbildung

Erzieherinnen, Musikmentoren,

Chor Total, Bündnis Singen mit Kindern

–, dem Landesmusikrat, dem

Saarländischen Rundfunk und dem

Kulturministerium wurden in bewährter

Weise fortgeführt.

Das 150-Jahr-Jubiläum 2012 hat der

SCV mit erfolgreichen Konzerten –

zweimal Stabat Mater mit Projektchor,

Brahms-Requiem mit LandesJugendChor

Saar (LJC) und Landes-

Jugend-Symphonie-Orchester – und

dem hervorragend besuchten Chorfest

SING CITY in Saarbrücken mit

100 Chören mit 3.000 Sänger(inne)n

gefeiert. SING CITY hatte in Rundfunk,

Fernsehen und Presse ein positives

Echo. Für den Erfolg dankte

Hurth dem Projektleiter Walter Delarber,

den Mitarbeiter(inne)n der

SCV-Geschäftsstelle und allen ehrenamtlichen

Helfer(inne)n. „Wir alle

haben bewiesen, dass wir gemeinsam

Großes bewegen und leisten können!“

Der Leiter der Musikfestspiele

Saar, Prof. Leonardy, war so begeistert,

dass er als Abschluss der Musikfestspiele

2013 am 31. August erneut

ein SING CITY in Saarlouis veranstaltet,

gemeinsam mit dem SCV und der

Stadt Saarlouis. Das wohl schönste

Geschenk zum 150. Geburtstag hat

dem Verband der LJC mit seinem dreifachen

Wettbewerbserfolg in Frankfurt

gemacht. Durch die Jubiläumsveranstaltungen

und die Erfolge des

LJC werde, so Hurth, der SCV in der

Öffentlichkeit ganz neu und anders

als bisher, mit Anerkennung auch

außerhalb des Saarlandes, wahrgenommen.

Sorgen bereitet Präsidentin Hurth

der Informationsfluss im SCV. Offenbar

erreichen die Sängerzeitung, die

auch online abrufbar ist, und der

Mail-Newsletter zu wenig die Basis.

Man habe sich z.B. zwei Jahre lang

bei Prof. Bengtson-Opitz um einen

Termin für das Seminar „Anti-Aging

für die Stimme“ bemüht, das nun

mangels Interesse abgesagt werden

musste. Hurth bat die Vorstände daher

um Weiterleitung von Informationen

und Mithilfe bei Bewerbung der

SCV-Angebote. Sorgen bereitet auch

die ERGO-Versicherung. Die Partnerschaft

bringt dem SCV willkommene

Einnahmen, diese gehen aber seit

Jahren zurück. Hurth bat daher die

Vorstände, im Sinne des SCV mit der

ERGO zu kooperieren, damit diese

den Chormitgliedern entsprechende

Angebote machen könne.

Die Präsidentin berichtete auch von

den Wahlen in der vormittäglichen

Chorleiterversammlung, aus denen

Bernhard Schmidt als Verbandschorleiter

und Horst Lenhof und Timo

Uhrig als seine Stellvertreter hervor­

CHORVERBANDSTAG

gingen. Durch sie erfahre der Vorstand

eine Verjüngung, die der musikalischen

Arbeit sicherlich gut tun

werde (s. S. 10). Besonders dankte

sie dem bisherigen Verbandschorleiter

Alexander Lauer und seinem

Stellvertreter Walter Niederländer für

das Engagement in den vergangenen

Jahren. Auch forderte sie, angeregt

vom Chorleitertreffen am Vormittag,

die Versammlung auf, für Walter Niederländer,

der am 20. März seinen 70.

Geburtstag feiern konnte, den Kanon

„Viel Glück und viel Segen“ zu singen.

Das kam so gut an, dass nun

überlegt wird, zukünftig jedes Mal

bei Chorverbandstagen ein Lied gemeinsam

zu singen.

Abschließend dankte Marianne Hurth

allen Sänger(inne)n, Vereinsführungskräften

und Chorleiter(inne)n für

ihren Einsatz für den Chorgesang,

ebenso den Kreisvorsitzenden, Mitgliedern

der Verbandsgremien, dem

SCV-Vorstand und den übrigen Funktionsträgern

im Verband. Vizepräsident

Werner Zeitz erwiderte im Namen

aller den Dank an die Präsidentin

für das Geleistete vor allem im arbeitsintensiven

Jubiläumsjahr und

wünschte ihr viel Kraft für die weitere

Arbeit im SCV.

Auch Verbandschorleiter Alexander

Lauer freute sich in seinem Jahresbericht

über das erfolgreiche SCV-Ju­

SEITE 6 CHOR AN DER SAAR 2/2013


iläumsjahr, das den Verband wieder

stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit

gerückt hat. Er erläuterte

den Stand der musikalischen Arbeiten

im SCV (s. Beitrag zur Chorleiterversammlung

S. 8) und bewarb das

aktuelle LJC­Konzertprojekt „Die

Reise“. An die Anwesenden appellierte

er, Frau Bungart­Wickert, die

bislang einzige „Die Carusos“­Fachberaterin

im Saarland, bei ihrer

Nachwuchsarbeit in den Kindergärten

zu unterstützen. Zum Abschluss

seiner Tätigkeit als Verbandschorleiter

dankte er allen, die mit ihm im

SCV zusammengearbeitet haben. Den

Anwesenden empfahl er, in ihren

Chören mutig zu sein auch für neue

Wege, und wünschte dementsprechend

der neuen Musikausschussspitze

neben Freude bei ihrer Tätigkeit

und guten Ideen auch eine Basis,

die offen ist für Neues.

Jugendreferentin Stefanie Bungart­

Wickert, die ihr Amt aus gesundheitlichen

Gründen niederlegte, dankte

ebenfalls für die sehr vertrauensvolle

Zusammenarbeit im SCV. Sie bewarb

das Kinderchortreffen am 28. Juni

2013 in Sulzbach und widmete sich

dem „Felix“ bzw. den „Carusos“, der

DCV­Zertifizierung für kindgerechtes

Singen in Kindertagesstätten. Von

über 480 Einrichtungen im Saarland

haben 41 die Auszeichnung, welche

aber nur für drei Jahr gilt. 33 Einrichtungen

müssten ihren Felix noch

in diesem Jahr verlängern (8 im KCV

Saarbrücken, 6 im KCV Homburg, 4 im

KCV Saarlouis, 11 im KCV Merzig, 3 im

KCV St. Wendel, 1 im KCV Neunkirchen).

Sie bat die Felix­Beauftragten

der Kreise dabei um Unterstützung.

Im Kassenprüfungsbericht bestätigte

Stefan Stalter, Schatzmeister des KCV

Saarbrücken, eine einwandfreie Kassenführung.

Nach Genehmigung der

Jahresberichte wurde Daniel Franke

von der Versammlung zum neuen Jugendreferenten

gewählt. Präsidentin

Hurth vermeldete eine weitere Personalie.

Die St. Wendeler Chorleiterin

Dagma Thomaser hat angeboten, sich

im SCV zukünftig verstärkt dem

Thema „Umgang mit der alternden

Stimme“ zu widmen (s. u.).

Abschließend wies Präsident Hurth

darauf hin, dass es, da bei der Unfallund

Haftpflichtversicherung der

Schutz der Berufsgenossenschaft gewählten

Vorstandsmitgliedern nicht

gewährt wird, im Saarland die Möglichkeit

gibt, über den Ecclesia­Versicherungsdienst

die erforderlichen

Versicherungen abzuschließen. Ansprechpartner

hierfür ist die LAG

Pro Ehrenamt (www.pro­ehrenamt.de).

Auch mahnte sie die fristgerechte

Stellung von Zuschussanträgen gemäß

den Zuschussrichtlinien an. Ab

sofort würden keine Ausnahmen

mehr gemacht. Sie bewarb außerdem

die SCV­Chorreise nach Kuba 2014

(s. S. 2) und dankte schließlich Frank

Vendulet und dem KCV Homburg für

die vorbildliche und zuverlässige Organisation

des Chorverbandstags und

dem MGV Limbach für die Bewirtung.

Rainer Knauf

Umgang mit der alternden Stimme

Dagma Thomaser bietet Hilfestellungen

Die Stimme braucht – im Alter

zunehmende – Pflege, um sie

leistungsfähig zu erhalten,

ein sys tematisches Arbeiten

an allen an der Stimmgebung

beteiligten Organen und Funktionen.

Seitens des SCV­Musikausschusses

will die St. Wendeler

Chorleiterin Dagma

Tho maser hieran interessierten

Chören Hilfestellungen

geben. Dagma Thomaser, 1952

in Dillingen geboren, hat 1988

die Aus bildung zur Vizechorleiterin

in Idar­Oberstein unter

Musikdirektor Theo Fürst

mit Stimmbildung bei Franz­

Joseph Kasper, Primstal, absolviert.

Es folgten bis 1990

die Ausbildung zur Chorleiterin

in Bad Kreuznach bei Prof.

Klaus Weber, Koblenz, und

Musikdirektor Herr Dieter mit

Stimmbildung bei Barbara

Nöst, Koblenz, sowie Weiterbildungen

bei Prof. Theo Fischer

und bei Prof. Elisabeth Bengson­Opitz

in Stuttgart, Frankfurt

und Hamburg. Seit 1996

trägt Dagma Thomaser den

Titel Chor direktorin F.D.B.

Kontakt

E-Mail:

dagma­thomaser@t­online.de

Tel.: 06851­80 60 300

LJO Saar sucht

neue Mitglieder

Das Landes­Jugend­Symphonie­Orchester

Saar (LJO) sucht neue Mitglieder.

Die Aufnahme in das LJO erfolgt über

ein Probespiel. Bewerben können

sich Musikerinnen und Musiker aller

im Sinfonieorchester üblichen Orchesterinstrumente.

Zur Zeit werden

besonders Kontrabässe und Posaunen

gesucht. Das Mindestalter für

eine Aufnahme ins LJO ist 14 Jahre.

Jeder Bewerber muss ein Programm von etwa 10 ­ 15 Minuten

Dauer vorbereiten. Darin sollten mindestens zwei Stücke mit

unterschiedlichem Charakter enthalten sein. Tonleitern über

mehrere Oktaven und in verschiedenen Spieltechniken können

abgefragt werden. Mit der Auswahl der Literatur sollen sich

die Bewerber optimal auf ihrem derzeitigen technischen

Entwicklungsstand prä sen tieren.

Das nächste Probespiel findet am Samstag, 15. Juni 2013, ab

10 Uhr in der Hochschule für Musik in Saarbrücken statt.

Die Anmeldung erfolgt online unter www.ljo-saar.de.

Bewerbungsschluss ist Montag, 10. Juni 2013, um 12 Uhr.

Weitere Infos auch unter: www.ljo-saar.de

CHOR AN DER SAAR 2/2013

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CHORLEITERINNEN- UND CHORLEITERVERSAMMLUNG 2013

Mit annähernd 50 Teilnehmern fand

die diesjährige Chorleiterinnen- und

Chorleiterversammlung am 23. März

in der Dorfhalle Kirkel-Limbach guten

Zuspruch. In ihrem Grußwort ging

Präsidentin Marianne Hurth auf die

Singen in Kindergärten und

Grundschulen im Fokus

Bernhard Schmidt neuer Verbandschorleiter

Verbandsaktivitäten der letzten Monate

ein (s. ausführlich Beitrag Chorverbandstag

S. 6). Im Hinblick auf

die in der Versammlung anstehenden

Wahlen dankte sie Alexander Lauer

und Walter Niederländer, die aus Berufs-

bzw. Altersgründen nicht mehr

als Verbandschorleiter und Stellvertretender

Verbandschorleiter kandidierten,

für ihr Engagement in den

letzten Jahren. Lauer bleibt dem SCV

als Leiter des LandesJugendChors erhalten,

Niederländer wird im Musikausschuss

weiter mitarbeiten. Dank

galt auch Alexander Mayer, der aufgrund

seiner beruflichen Tätigkeit in

der Schweiz seine langjährige Arbeit

beim SCV beendet hat.

Verbandschorleiter Alexander Lauer

erläuterte den Stand der musikalischen

Arbeiten im SCV. Die Stimmbildungsseminare

(I, II, III) von

Manuela Söhn hatten 2012 insgesamt

61 Teilnehmer. Beim Kinderchorleitungsseminar

mit den Professoren

Mohr und Holland-Moritz kamen von

den 19 Teilnehmern viele aus Rheinland-Pfalz.

Der Jazzchor-Workshop

mit Carsten Gerlitz hatte 31 begeisterte

Teilnehmer. Nicht minder begeistert

waren die 34 Teilnehmer von

Chor Total mit Reiner Schuhenn und

Angela Lösch. Aus dem SCV-Chorleitungsseminar

gingen 2012 fünf

Vizechorleiter und ein Chorleiter

hervor.

Beim kommenden Kinderchorleitungsseminar

mit Friedhilde Trüün

am 15./16. Juni 2013 wird ein Kinderchor

als Arbeitschor mitwirken.

Der Jazzchor-Workshop mit Erik

Sohn wird am 12./13. Oktober durchgeführt

(s. S. 16). Für Chor Total am

28./29. Dezember wurden Markus

Detterbeck und Andreas Kuch als

Dozenten verpflichtet. Die Absage

des für April geplanten Workshops

„Anti-Aging für die Stimme“ erscheint

angesichts der Auflösung

von fünf Verbandschören im vergangenen

Jahr unverständlich und ist

sehr zu bedauern. Anmeldungen benötigt

noch der Frauenchor-Workshop

mit Martin Folz am 7./8. September

mit „Schwarzer und weißer

Chormusik aus dem Süden der USA“

(s. S. 17). Für Chorleiter/-innen und

Vorstände wird am 7. September ein

Informationsseminar „Quo vadis

Männerchor?“ mit Horst Lenhof angeboten,

in dem Chancen, Perspektiven

und Modelle für die Nachwuchsarbeit

aufgezeigt werden (s. S. 14).

Von den 52 Kinder- und Jugendchören

im SCV waren beim Kinder- und

Jugendchortreffen in Sulzbach im

Juni 2012 – vor allem terminbedingt

– nur zwei Chöre dabei, beim Kinder-

und Jugendchorkonzert 2012

des KCV Homburg haben sich sieben

Chöre beteiligt. Lauer bat darum,

die Kinder- und Jugendchöre nach

Möglichkeit zu unterstützen, z.B.

als Patenchöre, durch Schaffung von

Auftrittsmöglichkeiten, auch durch

finanzielle und strukturelle Hilfen.

Für den LandesJugendChor Saar

war 2012 mit mehreren Konzerten

und den Aufführungen des Brahms-

Requiems gemeinsam mit dem Landes-Jugend-Symphonie-Orchester

im Trierer Dom und in der Congresshalle

Saarbrücken ein schönes Jahr,

das von dem dreifachen Erfolg beim

Chorwettbewerb in Frankfurt gekrönt

wurde. Bei der öffentlichen

Probe anlässlich des SCV-Jubiläumsfestes

SING CITY konnten elf neue

Chormitglieder gewonnen werden.

Neben der neuen Konzertreihe „Die

Reise“ (s. S. 3) stehen 2013 noch eine

CD-Produktion (Kulturradio Berlin)

und eine Berlinfahrt mit Konzert

und Gottesdienst in der Hedwigskathedrale

an. Für 2014 ist der LJC

nach Südafrika eingeladen worden,

um dort mehrere Konzerte zusammen

mit afrikanischen Chören zu geben.

Erfreulich ist, dass die LJC-Mitglieder

mittlerweile selbst Verantwortung

für den Chor übernehmen. Das

Ensemble wächst immer mehr, hat

sich einen eigenen Vorstand bestellt,

betreibt Nachwuchsvorsorge und hat

einen Förderverein auf den Weg gebracht,

der unter dem Vorsitz von

Regina Görner gegründet wurde.

Jetzt werden natürlich möglichst

viele Förderer gesucht. Eine Beitrittserklärung

zum Förderverein

finden Sie in dieser Ausgabe auf S. 4.

Stefanie Bungart-Wickert informierte

über die „Die Carusos“, die Qualitätsmarke

des Deutschen Chorverbands

für das kindgerechte Singen

in Kindertagesstätten. Die Namensänderung

von „Felix“ in „Die Carusos“

war wegen namensrechtlicher

Probleme (Felix der Hase) erforderlich

geworden. Im Zuge der Umbenennung

wurde das Konzept der Zertifizierung

überarbeitet und die Kriterien genauer

definiert (s. umfassend: www.

die-carusos.de). Bungart-Wickert ist

derzeit die einzige „Die Carusos“-

Fachberaterin im Saarland, hat hierfür

eine Ausbildung absolviert, die

vom SCV gefördert wurde. Sie appellierte

an die Anwesenden, auch eine

solche Ausbildung zu machen, da sie

diese wichtige Förderungsmöglichkeit

für den singenden Nachwuchs im

Saarland nicht alleine tragen kann.

Als Anreiz gibt es nun auch für die

Fachberater eine Aufwandsentschädigung.

Die für März geplante Informationsveranstaltung

zu „Die Carusos“,

für die rund 400 Kindergärten/

Kitas im Saarland eingeladen worden

waren, musste mangels Interesse leider

ausfallen. Immerhin interessieren

sich derzeit 14 Kindergärten für die

Qualitätsmarke.

Für Walter Niederländer, der am 20.

März seinen 70. Geburtstag feiern

konnte, brachte die Versammlung ein

Ständchen dar. Niederländer bedankte

sich und nutzte die Gelegenheit für

eine kurze Rückschau. Er habe den

SSB/SCV ein halbes Jahrhundert mit

allen Höhen und Tiefen erlebt, davon

40 Jahre im Musikausschuss. Er habe

dabei viele Querelen erlebt und könne

nur betonen, dass die Zusammenarbeit

und Atmosphäre im Verband

noch nie so gut war, wie derzeit.

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Bei der gemeinsamen Aussprache

wurde empfohlen, das SCV-Chorleitungsseminar

noch mehr zu bewerben.

Eine Fortbildung für Chorleiter/-innen

zum Thema Notationsprogramme

mit den Dozenten Daniel

Franke und Alwin Schronen wurde

befürwortet. Für eine vom SCV organisierte

Fahrt zur chor.com 2013

fanden sich dagegen zu wenige Interessenten.

Breiten Raum nahm die

Diskussion über die mangelnde musikalische

Ausbildung der Erzieher und

Grundschullehrer und das – durch

mangelndes Fachwissen – gesangstechnisch

schlechte oder gar völlig

fehlende Singen in Schulen und

Kindergärten im Saarland ein. Kernpunkte

der Diskussion waren:

– Externe Chorleiter, die einmal in

der Woche in die Schule kommen,

um dort einen Chor aufzubauen,

etwa im Rahmen des „kulturellen

Praktikums“, sind im Grunde „Störfaktoren

im System Schule“. Wenn

solches Engagement nicht aus der

Schule heraus, aus dem Kollegium

kommt, hat es wenig Chancen auf

Erfolg. Freiwillige Angebote von

Chorleitern an Kindergärten und

Schulen werden dementsprechend

häufig abgelehnt.

– Es werden gute Ideen diesbezüglich

in den Schulen vorgebracht. Ob sie

aber umgesetzt werden, liegt in der

Verantwortung der Schulleiter und

Kollegien, welche unter Umständen

auch bereit sein müssen, vom Lehrplan

abzuweichen. Auch gilt es, die

Lehrpläne zu ändern, da schulmusikalisches

Engagement zuweilen

in der Freizeit stattfindet, als freiwilliges

Angebot musikkompetenter

Lehrer, da es im Lehrplan nicht

verbindlich vorgesehen ist.

– Projekte des SCV im Bereich der

Sing-Nachwuchsförderung werden

begrüßt, aber: Die Tradition des

SCV ist eine Tradition der Vereine

und diese haben es, vor allem auf

dem Land, schwer: erstens wegen

der demografischen Entwicklung,

d.h. es gibt weniger Kinder; zweitens

sind die Kinder oft verplant,

auch wegen Nachmittagsunterricht

(G8), hinzu kommt das Problem

der Ganztagsbetreuung. Wenn man

dann Kinder am späten Nachmittag

zum Singen zusammenbekommt,

sind diese oft erschöpft. Dazu gibt

es eine große Konkurrenz von anderen

Vereinen.

– Angeregt wird, Musik und Gesang

auch über andere „Schienen“ zu

vermitteln, z.B. eingebettet in Projekte

zur Emotionsregulation, zur

emotionalen Kompetenz, Teamfähigkeit,

Kommunikationsfähigkeit

usw., hierfür seien Schulen und

Kindergärten offen.

– Gerade auch im Integrationsbereich

sei das Chorsingen nutzbringend,

welches aber an manchen Schulen

von der Blockflöte verdrängt werde.

– Generell sollte man im SCV umdenken

und den Nutzen des Singens

für den Einzelnen in der Öffentlichkeit

vermitteln, sprich: Marketing

betreiben.

– Lehrer und Erzieher haben z.T.

überhaupt keine musikalische Ausbildung

und trauen sich nicht, vor

der Klasse zu singen. Hier muss

Nachwuchsförderung ansetzen. Bei

der Musikerziehung ist zunächst

die pädagogische Fähigkeit des

Lehrers wichtiger als musikalisches

Können – „es werden Leute

gebraucht, die musizieren, nicht

ausgebildete Musiker“. Bei Studenten

und Auszubildenden, die noch

keine Musik machen, könnte man

die Schwellenangst mit einfachen

Musikkursen beseitigen, in denen

z.B. Lieder mit wenigen Griffen auf

der Gitarre begleitet werden. Mit

einfachen musikalischen Mitteln

könnte man schon eine Menge bewegen.

In jedem Fall sollten eine Musikausbildung

Pflicht für Grundschullehrer

und Erzieher sein und

die musikalische Erziehung fester

Bestandteil der Lehrpläne werden.

Mit seinen über 10.000 Mitgliedern

und zahlreichen Mitgliedsvereinen

müsse der SCV hierfür, gemeinsam

mit anderen Verbänden und Institutionen,

Lobbyarbeit machen

und auf Politik wie Öffentlichkeit

einwirken. Das sei eine wichtige

Aufgabe für die nächsten Jahre.

Präsidentin Marianne Hurth zeigte

sich erfreut über die Diskussion, da

hierbei schon lange, auch seitens des

Landesmusikrates, Handlungsbedarf

gesehen werde, und versprach, seitens

des SCV das Thema mit Priorität

anzugehen.

Abschließend wählte die Versammlung

einstimmig Bernhard Schmidt

zum neuen Verbandschorleiter sowie

Timo Uhrig und Horst Lenhof zu seinen

Stellvertretern. Der scheidende

Verbandschorleiter Alexander Lauer,

der die von gegenseitigem Helfen

und Sympathie geprägte Arbeit im

SCV als sehr erfüllend empfand, riet

den neuen SCV-Mitarbeitern, „Neues

zu wagen, ohne Bewährtes aufzugeben“.

Im Anschluss an die Versammlung

wurden für die Chorleiter Literaturworkshops

für verschiedene Chorgattungen

angeboten, die gut aufgenommen

wurden. Dozenten waren

dabei Stefanie Bungart-Wickert

(Kinderchor, s. Foto oben), Thomas

Martin (Jugendchor), Alwin Schronen

(Gemischter Chor), Horst Lenhof

(Männerchor), Horst Müller (Pop- und

Jazzchor), Dagma Thomaser (Umgang

mit der alternden Stimme). Die Dozenten

beabsichtigen, die Inhalte

ihrer Workshops schriftlich aufzubereiten

für eine kleine Beitragsserie

in Chor an der Saar.

Rainer Knauf

CHOR AN DER SAAR 2/2013

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NEUE SCV-VORSTANDSMITGLIEDER

Verjüngung des SCV-Vorstands

Musikausschuss mit neuer Leitung und neuer Jugendreferent

Bei der Chorleiterversammlung des

SCV am 23. März in Kirkel-Limbach

hat der Musikausschuss eine neue

Spitze erhalten: Neuer Verbandschorleiter

ist jetzt Bernhard Schmidt, seine

Stellvertreter sind Timo Uhrig und

Horst Lenhof. Durch sie erfährt der

SCV-Vorstand eine Verjüngung, die

der musikalischen Arbeit sicherlich

gut tun wird, so Präsidentin Marianne

Hurth beim Chorverbandstag.

Bernhard Schmidt, 1982 in Saarbrücken

geboren und seit seiner Jugend

Chorsänger, hat Schulmusik, Kirchenmusik

und Chorleitung in Freiburg

und Stockholm studiert, leitet im

Raum Freiburg vier Chöre verschiedener

Gattungen sowie ein Ensemble

für Alte Musik, im Saarland seit 2010

den Kammerchor Canta Nova Saar. Er

erlebt somit wöchentlich die Probleme

der Laienchöre am eigenen Leib.

In den letzten Jahren war er mehr

im Badischen Chorverband zuhause,

hat den SSB/SCV eher von außen

mitbekommen, hat auch Einblicke in

die Chorarbeit in der Schweiz und in

Schweden gewonnen, bringt also eine

gewisse „Außensicht“ mit (ausführliche

Infos unter: www.schmidtbernhard.com).

Am 3. Juni 2013

erhält er den Kulturpreis des Stadtverbandes

Saarbrücken für besondere

künstlerische Arbeit mit Nachwuchsgruppen.

Timo Uhrig, Jahrgang 1988, studiert

an der Saarbrücker Hochschule

für Musik und an der Universität des

Saarlandes Kirchenmusik, Schulmusik,

Musikwissenschaft und Theologie

(Diplom und Lehramt) und ist seit

Jahren als Kirchenmusiker und Chorleiter

tätig, leitet derzeit den Leibniz-Chor

St. Ingbert, den Kinderchor

der Pfarreiengemeinschaft Mandelbachtal

und baut gerade ein neues Vokalensemble

an der Kath. Hochschulgemeinde

der Universität auf.

Horst Lenhof, 1971 geboren, studierte

u.a. Schulmusik mit Hauptfach

Gesang bei Siegmund Nimsgern an der

Musikhochschule Saarbrücken und

ist Lehrer an der Eichenlaubschule

Weiskirchen. Neben seinem musikalischen

Engagement als Solist, Chorsänger

und Tubist war er Chorleiter

Die neue Musikausschussspitze mit Horst Lenhof, Bernhard Schmidt und Timo Uhrig sowie der

bisherige Verbandschorleiter Alexander Lauer (v.l.) nach der Chorleiterversammlung 2013

von Kinder- und Jugendchören, einem

Kirchenchor und mehreren Männerchören.

Zurzeit leitet er einen Lehrerchor,

Projektschulchor und einen Musicalchor

an seiner Schule. Daneben

promoviert er in Musikpädagogik bei

Friedhelm Brusniak (Würzburg) zum

Thema: „Erwin Lendvai (1882 – 1949):

Chorkomponist und Chorpädagoge“.

Mit viel Enthusiasmus gehen die drei

ihre neue Tätigkeit gemeinsam an.

Da es ja für alle eine ehrenamtliche

Arbeit ist, sei es Ziel, angesichts der

hohen Anzahl an Mitgliedschören im

SCV möglichst viel im Team zu arbeiten.

Gleich nach ihrer Wahl haben sie

begonnen, die Chorleiter/-innen im

SCV der Reihe nach zu kontaktieren,

um sich vorzustellen, um Präsenz

seitens des SCV zu zeigen, um zu fragen,

wie es in den Chören läuft und

ob bzw. wo es Probleme gibt. Viele erfreute

Rückmeldungen haben sie dabei

erhalten, auch einige interessante

Ergebnisse und Ideen zusammengetragen,

über die in einer der nächsten

CadS-Ausgaben noch zu berichten

sein wird. Da gibt es beispielsweise

Probleme mit Terminen der angebotenen

SCV-Seminare, es gibt Ideen bzw.

Nachfragen für ein Probencoaching...

– und vielfach mangelt es leider auch

an Information.

„Erstaunlich – manche Chöre wissen

gar nicht, warum sie im Verband sind.

Es gibt ein wahnsinniges Informationsdefizit

zur breiten Basis, da müssen

wir irgendwie ran“, so Bernhard

Schmidt. Der Informationsfluss von

oben nach unten und von unten nach

oben funktioniere nicht so, irgendwo

sei da eine Bruchstelle. Auch gebe es

Berührungsängste zur Verbandsleitung.

„Wir sind nur die Spitze eines

Teams, der Teamgedanke muss bis

an die Basis, bis zu den Sängerinnen

und Sängern kommen und auch umgekehrt:

Wenn diese Probleme haben,

müssen wir das auch zur Kenntnis

nehmen und helfen, wo wir es können.“

Die neuen musikalischen Leiter des

SCV befürworten auch den „Blick über

den Tellerrand“, also zu verfolgen,

was chormäßig außerhalb des Saarlandes

läuft. Vernetzung sei wichtig.

Ein großes Thema für die Zukunft ist

und bleibt auch die Kinder- und Jugendförderung

beim Singen und die

Intensivierung der musikpädagogischen

Ausbildung der Erzieher und

Grundschullehrer. Ein Weiteres: Die

Verfügbarkeit von Noten und Musik

war niemals so groß wie heute – und

es war nie so schwer wie heute, herauszufinden,

was geeignet für den

jeweiligen Chor ist. Hier will man Orientierungshilfe

anbieten.

Wie seine beiden Stellvertreter

wünscht sich Bernhard Schmidt im

SCV eine gute Kommunikation und

Zusammenarbeit sowie das bereits

von einem seiner Vorgänger, Alexander

Mayer, eingeforderte „Wir-

Gefühl“. Dem stimmt auch der beim

Chorverbandstag 2013 neu gewählte

Jugendreferent Daniel Franke uneingeschränkt

zu. Franke, Jahrgang

1989, kommt aus Illingen, studiert an

der Hochschule für Musik und an der

Universität Schulmusik, Mathematik

und Musiktheorie. Zum SCV kam er

über das Chorleitungsseminar, das er

drei Jahre lang, bis zum Abschluss als

Chorleiter, besucht hat. Er singt im

LandesJugendChor Saar und in der

Audi-Jugendchorakademie Ingolstadt

und hat nun selbst einen jungen gemischten

Chor in Illingen, Querbeat,

gegründet, welcher soeben auch Mitglied

im SCV wurde (weitere Infos

in Kürze unter: www.querbeatillingen.de).

Als Jugendreferent hofft

er unter anderem, im SCV eine Saarländische

Chorjugend aufbauen zu

können analog zur Deutschen Chorjugend

und zu Chorjugenden anderer

Landesverbände.

Red.

SEITE 10 CHOR AN DER SAAR 2/2013


KINDER- UND JUGENDCHORWETTBEWERB EDITORIAL 2013

Am 16. und 17. März 2013 ging im

Großen Sendesaal auf dem Halberg

der 12. Offene Kinder- und Jugendchorwettbewerb

über die Bühne. Veranstalter

war der Club SR-Freunde in

Zusammenarbeit mit dem Saarländischen

Rundfunk, dem Saarländischen

Chorverband und der Vereinigung Pueri

Cantores im Bistum Trier.

24 Chöre aus dem Sendegebiet des SR

mit mehr als 500 Sängerinnen und

Sängern nahmen teil. Am Samstag

sangen die Kinderchöre. Sonntags

zeigten dann die Jugendchöre ihr

Können. Von Kirchenmusik, über

„Die Käsebande“ bis hin zum Rap

war alles zu hören. Auch sangen alle

Chöre wie vorgesehen mindestens

ein Volkslied.

Einige der Chöre traten zum ersten

Mal bei einem Chorwettbewerb auf.

Die Aufregung unter den Kindern und

Jugendlichen, aber auch bei ihren Chorleitern

war daher oft groß. Spätestens

auf der Bühne aber wich die Aufregung

der Freude am Gesang. Und der

konnte sich wirklich hören lassen. In

allen Kategorien konnte die Jury – Nike

Keisinger (SR), Peter Littner (Club SR-

Freunde), Stefanie Bungart-Wickert

(SCV), Marita Grasmück-Fetik (SCV)

und Susanne Zapp-Lamar (Pueri Cantores)

– den 1. Preis vergeben. Dafür

genügte es nicht, der beste Chor seiner

Altersgruppe zu sein. Die Leistung

musste auch mindestens mit dem Prädikat

„Mit gutem Erfolg teilgenommen“

bewertet werden. Vergeben werden

konn ten auch die Sonderpreise für

Schulchöre des Ministeriums für Bildung

und Kultur sowie der Förder- und

Wanderpreis des Ehrenpräsidenten des

Club SR-Freunde Josef Schuh.

Auch die Chöre, die keinen Preis erringen

konnten, überzeugten mit guter

Leistung und erhielten einen Zuschuss

zur Förderung ihrer Chorarbeit.

Es ist nicht einfach, Kinder

und Jugendliche neben den schulischen

Anforderungen und vielen

Freizeitangeboten für die Chormusik

zu begeistern. Den Leiterinnen und

Leitern der am Wettbewerb teilnehmenden

Chöre ist das aber gelungen.

Dank gilt allen Chören, die teilgenommen

haben, für zwei wunderbare

Nachmittage voller Gesang.

12. Offener Kinder- und

Jugendchorwettbewerb 2013 –

Begeisterung, die ansteckt!

Ergebnisse

Kategorie Kinderchöre I

(Einsteiger 6-12 Jahre)

1. Preis

Unterstufenchor 5/6 der Leonardo-da-

Vinci Gemeinschaftsschule Riegelsberg

Leitung: Verena Kopp

22,8 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

2. Preis

Kinderchor der École privée Notre-Dame

Sainte-Sophie Luxembourg

Leitung: Jürgen Dietrich / Waltraud

Krompholtz

22,4 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

3. Preis

Kinderchor des Vereins „Die Vielharmonie“

Alsweiler

Leitung: Christoph Demuth

21,6 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

Sonderpreis für Schulchöre

Chorklasse 5c des Albertus-Magnus-

Gymnasiums St. Ingbert

Leitung: Harald Bleimehl

21,2 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

Kinder- und Jugendchor Concordia

Urexweiler

Leitung: Adelheid Recktenwald

20,2 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Ill coretto, Kinder- und Jugendchor Illtal

Leitung: Sabine Böhme / Wolfram

Schiffler

19,8 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Kinderchor der Limbacher Lindensänger

Leitung: Harald Schönenborn

14,6 Punkte – mit Erfolg teilgenommen

CHOR AN DER SAAR 2/2013

Kategorie Kinderchöre II

(6-12 Jahre)

1. Preis

Kastellauner Kirchturmspatzen, Kinderchor

der Chorakademie Kastellaun

Leitung: Volker Klein

24 Punkte – mit hervorragendem Erfolg

teilgenommen

2. Preis

Jugendchor des MGV 1882 Kleinblittersdorf

Leitung: Karin Noe

20,8 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

3. Preis

Chorklasse CM2 (Stufe 5) der École

française Saarbrücken

Leitung: Stephan Federkeil

19,6 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Chorklasse 6a des Albertus-Magnus-

Gymnasiums St. Ingbert

Leitung: Harald Bleimehl

19,2 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Kinderchor der KiTa Am Schenkelberg

Saarbrücken

Leitung: Stephan Federkeil

18,6 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Mittelchor der Limbacher Lindensänger

Leitung: Carsten Schwender

18,6 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Theo Carlen Kids

Leitung: Harald Schönenborn

15 Punkte – mit Erfolg teilgenommen

Der Kinderchor der „VielHarmonie“ Alsweiler beim Wettbewerb

Kategorie Kinder- und Jugendchöre

(10-16 Jahre)

1. Preis

Teenychor Lisdorf

Leitung: Eva Gindorf

21,8 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

2. Preis

Kinder- und Jugendchor Hanweiler

und Sitterswald

Leitung: Susanne Noß / Matthias

Strauss

20 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

3. Preis

Young Voices, Schulchor des Gymnasiums

Ottweiler

Leitung: Friederike Burgard

19,8 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

JuSi Kids Hülzweiler

Leitung: Annika Rauls

19,4 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Mittelstufenchor AG der Leonardo-da-

Vinci-Gemeinschaftsschule Riegelsberg

Leitung: Bruno Rabung

19,4 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

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CHOR.COM: SCV UNTERSTÜTZT TEILNAHME

Fortsetzung der Ergebnisse

Kategorie Jugendchöre I

(12-20 Jahre)

1. Preis & Förder- und Wanderpreis

des Ehrenpräsidenten des

Club SR-Freunde Josef Schuh

Jugendkammerchor, Singschule an der

Liebfrauenkirche Koblenz

Leitung: Manfred Faig

24,8 Punkte – mit hervorragendem

Erfolg teilgenommen

2. Preis

Mittel- und Oberstufenchor des Albertus-Magnus-Gymnasiums

St. Ingbert

Leitung: Harald Bleimehl

21,4 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

3. Preis & Sonderpreis des

Kultusministers für Schulchöre

Männerensemble der Erweiterten Realschule

Hasenberg Fechingen

Leitung: Stephan Federkeil

21,2 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

Jugendchor des Vereins „Ganz Ohr“

Leitung: Bärbel Schöneberger

19,2 Punkte – mit gutem Erfolg teilgenommen

Kategorie Jugendchöre II

(16-25 Jahre)

1. Preis

Chorios, der junge Chor aus Fraulautern

Leitung: Sandra Becker

22,4 Punkte – mit sehr gutem Erfolg

teilgenommen

Quelle: www.clubsrfreunde.de

SCV unterstützt Teilnahme an der chor.com

mit insgesamt 2.000 Euro

Vom 12. bis zum 15. September 2013

findet im Kongresszentrum Westfalenhallen

Dortmund zum zweiten Mal

die chor.com statt. Auf der größten

Fachmesse der Chorszene Deutschlands

präsentieren Noten- und Musikverlage,

CD-Labels, Produzenten von

Notensoftware, Chormode und technischem

Zubehör, Künstleragenturen,

Festival- und Konzertveranstalter, Kultur-Medien,

Hoch- und Musikschulen,

Akademien, Fachverbände sowie Anbieter

von Chorreisen ihre Produkte

einem ausgewiesenen Fachpublikum

und allen Besuchern, die sich für

Chormusik interessieren.

Hier kann man sich einen Überblick

verschaffen über alte und neue Chorliteratur,

repräsentative und außergewöhnliche

Konzertaufnahmen, Wei terbildungsangebote,

technisches Zubehör

aller Art sowie Management- und

Freizeitangebote für Chöre. Darüber

hinaus bietet die Messe Gelegenheit

zum Austausch mit Verlegern, Produzenten,

Komponisten, Arrangeuren, Professoren,

Dozenten, Chorleitern, Chormanagern

und anderen Fachleuten.

Parallel zur Messe findet ein umfangreiches

Workshop- und Konzertprogramm

statt, welches das ganze

Spektrum der deutschen Chorszene

widerspiegelt. Umfangreiche Informationen

über das Programm findet

man im Internet unter www.chor.com.

Der Saarländische Chorverband unterstützt

Chöre, die ihren Chorleitern

die Teilnahme an der chor.com zur

beruflichen Weiterbildung ermöglichen

wollen, mit Zuschüssen in Höhe von

insgesamt 2.000 E. Hierzu ist eine

Kopie der Anmeldebestätigung und

ein formloser Antrag auf Bezuschussung

bis zum 1. August an die

SCV-Geschäftsstelle zu senden. Die

Höhe des jeweiligen Zuschusses ist

abhängig von der Art der Teilnahme

(Tagesticket/Gesamtticket) und der

Anzahl der eingehenden Anträge.

Das gesamte Programm der chor.com

ist in der Geschäftsstelle des SCV

erhältlich oder kann telefonisch

(0681-585141) angefordert werden.

Wie schon 2011 wird auch in diesem

Jahr das Saarland auf dem Chor- und

Branchentreff chor.com vom Musikverlag

hayo repräsentiert. Diesmal

kann hayo-music gleich vier interessante

Workshops präsentieren:

• Martin Folz wird mit der Chorklasse

„Les enfants qui chantent“ des Musikkonservatoriums

CMNord Ettelbruck/

Luxembourg sein Kinderlieder-Reisetagebuch

„Zugvögel“ präsentieren.

• Benedikt Burkhardt aus Hamburg

stellt neu vertonte Volksliedtexte vor

und zeigt Möglichkeiten für einen

zeitgemäßen Umgang mit zeitlosen

Texten.

• Eva Leonardy führt in ihrem Buch

„Der bewegte Sänger“ mit lockeren

Muskeln zur lockeren Stimme – ein

sicher „bewegendes“ Erlebnis.

• Der in München lebende englische

Komponist Graham Lack stellt zwei

rhetorische Fragen zum Thema Chormusik

unserer Zeit, die sich viele

Chorleiter stellen: „Sieht die Musik

aus, wie sie klingt? Klingt die Musik,

wie sie aussieht?“ Hierbei wird

Das Saarland auf

der chor.com

das renommierte Londoner Ensemble

VOCES8 Klangbeispiele präsentieren.

Neben den bisher bekannten und

beliebten Komponisten des Verlagsprogramms

konnte hayo-music im

vergangenen Jahr eine Reihe von

internationalen Komponisten gewinnen.

Die Koreanerin JiYoung

Kim besticht durch Musik, die der

koreanischen Volksmusik entlehnt

ist und führt diese in eine moderne

zeitgenössische Klangwelt über. Der

in New York lebende Matt Van Brink

überrascht mit wohlklingenden Chorwerken,

die stets interessante Klangwelten

eröffnen, genauso wie mit

witzigen Musikstücken für Kinder.

Dazu der Amerikaner Michael Fili und

die beiden Engländer Tom Harrold

und Guy Bunce. Zu den Komponisten

gehört inzwischen auch Georg Grün,

Professor für Chorleitung an der HFM

Saar. Ganz neu im Programm ist Xingzimin

Pan aus Iowa, USA, mit seinem

„Requiem brevis“. Seine Werke wurden

bereits von vielen internationalen

Chören und Orchestern aufgeführt.

Neben Chormusik findet sich

im Verlagsprogramm von hayo-music

auch ein vielfältiges Angebot für

Bläser und Streicher, für Sologesang,

Unterrichtsliteratur wie „Strings Attached“,

eine Notenreihe für Streicherklassen,

die aus dem Streicherprojekt

„Mit Geigen gegen PISA“

hervorgegangen ist, sowie Sammlungen

von leichten Klavierstücken für

zwei und vier Hände. Demnächst wird

von Dietrich Lohff das Oratorium

„Das Spiel von der Schnur Christi“ erscheinen.

Für Klavier ist „Das Notenkarussell“,

eine Schule für Vor- und

Grundschulkinder erschienen, die

ganz auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe

abgestimmt ist.

Insgesamt bietet die chor.com für

alle Chorinteressierten eine Plattform

mit einem umfangreichen Angebot an

Workshops und Ausstellern rund um

das Chorwesen.

SEITE 12 CHOR AN DER SAAR 2/2013


BÜNDNIS SINGEN MIT KINDERN · SING EDITORIAL CITY 2013

Rund 1.400 Kinder aus Kindertagesstätten

und Grundschulen sowie

deren Erzieher/-innen, Lehrer/-innen,

zahlreiche Eltern sowie Gäste werden

zur diesjährigen Abschlussveranstaltung

des „Bündnisses für das Singen

mit Kindern“ am 30. Juni, 11 Uhr, in

der Saarbrücker Joachim-Deckarm-

Halle erwartet. Die vier Kooperationspartner

des Bündnisses, das Ministerium

für Bildung und Kultur, die

Landesakademie für musisch-kulturelle

Bildung, der Verband Deutscher

Schulmusiker (Landesverband Saar)

und der Saarländische Chorverband

möchten mit dieser besonderen Veranstaltung

auf ihr Bemühen um die

frühzeitige Förderung des gemeinsamen

Singens mit Kindern aufmerksam

machen. Vorgestellt wird dabei

auch der neue, vom Ministerium für

Bildung und Kultur herausgegebene

Liederkalender für Grundschulen und

Kindertageseinrichtungen, der unter

dem Titel „Singt mit uns durch’s ganze

Jahr“ 25 Lieder versammelt. Die

Erzieher/-innen und Lehrer/-innen

werden eingeladen, das ganze Jahr

über aus dem neuen Liederheft mit

den Kindern zu singen und somit in

der Altersstufe der 4- bis 7-Jährigen

ein Liedrepertoire aufzubauen bzw.

zu erweitern.

Das „Bündnis für das Singen mit Kindern“

wurde vom Saarländischen Kultusministerium

2004 mit der Über­

Bündnis für das Singen mit Kindern

Kinder-Eltern-Mitmachkonzert am 30. Juni, 11 Uhr

in der Joachim-Deckarm-Halle Saarbrücken

nahme eines „Liederkalenders“ aus

Baden-Württemberg zum Singen in

der Schule für die Klassenstufen 3

und 4 gestartet. Es folgten 2005 die

Herausgabe des ersten saarländischen

Liederkalenders für Kindergärten

und Klasse 1 sowie 2009 der

saarländische. Liederkalender „Unser

Klassensong“ für die Klassenstufen 5

und 6. Das Bündnis beinhaltet seit jeher

auch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen

in den Bereichen Methodik

und Didaktik der Gesangsvermittlung

und Stimmbildung für Erzieher/-innen,

Lehrer/-innen oder Chorleiter/-innen.

Vor allem fachfremd unterrichtende

Kolleginnen und Kollegen werden

hierdurch befähigt, Liedgut adäquat

zu vermitteln. Themen hierbei sind:

– Umgang mit der eigenen Stimme,

Stimmbildung, Atemschulung

– sicheres Beherrschen der Lieder

– gemeinsames Singen und Dirigiertechnik

– Kenntnisse zur Problematik der Kinderstimme

und zu Stimmbildungsproblemen

der unterschiedlichen

Altersstufen

– Vorstellung des Repertoires der Liederkalender

und der neuen Lied­

Saar (LJC) im Rahmen der Chorreise

dort in der Stiftskirche aufgetreten

ist. In Saarlouis ist ein Begegnungskonzert

mit dem Saarknappenchor

geplant. Weitere Chöre aus Toul,

Longwy, Vic-sur-Seille, Bouzonville

und Freyming-Merlebach haben sich

angekündigt. Die meisten Chöre kommen

natürlich aus dem Saarland, aus

den Reihen des SCV, und viele, die

schon in Saarbrücken dabei waren,

machen wieder mit.

Am Vorabend und als Einstimmung

auf SING CITY wird der LJC in der

evangelischen Stadtkirche sein aktuelles

Programm „Die Reise“ präsentieren.

4.000 Sängerinnen und

Sänger werden samstags während

der Hauptgeschäftszeiten mit einem

Non-Stop-Programm Saarlouis zum

Klingen bringen und für einen beschwingten

Einkaufsbummel sorgen.

An 15 Spielstätten in der Innenstadt

wird Chormusik geboten. Zwei Bühnen

sind allein für den Nachwuchs

reserviert. Dort werden rund 30 Chöre

aus Kindergärten, Kindertagesstätsammlung

mit entsprechenden didaktisch-methodischen

Hinweisen

zur Liedvermittlung

– Möglichkeiten der Instrumentalbegleitung

und Bewegungsgestaltung

– praktische Anwendungen im Schulalltag

Bereits 2008 wurde das „Bündnis für

das Singen mit Kindern“, zu dem auch

die Projekte „Singende Kindergärten“

und „Singende Grundschule“ gehören,

unter die Dachmarke „Bündnis für

Musik“ gestellt, mit dem Ziel, alle Arten

der vornehmlich aktiven Beschäftigung

von Kindern und Jugendlichen

mit Musik besonders zu fördern. Dem

saarländischen „Bündnis für Musik“

gehören neben den genannten Kooperationspartnern

inzwischen auch die

Hochschule für Musik Saar, die Deutsche

Radio Philharmonie Saarbrücken

Kaiserslautern und die Musikschule

im Landkreis Merzig-Wadern als aktive

Partner an.

Presseinfo Ministerium für

Bildung und Kultur / Red.

Saarlouis, heimliche Hauptstadt der Chormusik?

Großes Interesse an der 2. Auflage von SING CITY

Der Saarländische Chorverband (SCV)

feierte 2012 mit dem Chorfestival

SING CITY in Saarbrücken seinen 150.

Geburtstag. 100 Chöre mit 3.000 Sängerinnen

und Sängern begeisterten

ein großes Publikum. Der Erfolg hat

die Musikfestspiele Saar veranlasst,

SING CITY 2013 mit Unterstützung

der Stadt Saarlouis und des SCV ins

Programm von „Bonjour Deutschland“

zu nehmen. Gastgeber ist am 31. August

2013 die Stadt Saarlouis.

In den Wintermonaten wurde in den

Schulen des Saarlandes, den Kindergärten

und Kindertagesstätten, unter

den Mitgliedern des SCV, in der Presse

und im Netzwerk der Festungsstädte

der Großregion – Saarlouis ist eine

der Festungsstädte – zum Mitmachen

aufgerufen. Die Resonanz war größer

als erwartet. 125 Chöre haben ihre

Teilnahme zugesagt, deutlich mehr

als in Saarbrücken. Erstmals werden

auch Chöre aus Lothringen dabei

sein. Unter ihnen der Männerchor von

Hombourg-Haut, der letztes Jahr gemeinsam

mit dem LandesJugendChor

ten und Schulen

auftreten. Ein abwechslungsreiches

SING

Programm mit

Chören aller Gattungen

auf acht

Bühnen, in Kirchen,

im Rathaus,

in einem Kaufhaus

und einem

Einkaufszentrum

sowie Stadtrundfahrten

mit Chor ­

begleitung im historischen

Doppeldeckerbus

erwartet

die Besucher von SING CITY und zum

Abschluss, wie in Saarbrücken, ein

Konzert des Showensembles Chorwurm.

Derzeit stimmt der SCV das Programm

mit den Chören ab. Noch ist längst

nicht alles in trockenen Tüchern,

aber, wenn alles gut geht, ist Saarlouis

am 31. August 2013 die heimliche

Hauptstadt der Chormusik.

Walter Delarber

CITY

SAARLOUIS

31. August 2013

11.00 bis 18.00 Uhr

100 Chöre bringen die Stadt zum Klingen

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 13


QUO VADIS MÄNNERCHOR?

Quo vadis Männerchor? – Chancen, Perspektiven

und Modelle für die Nachwuchsarbeit

Seminar für Chorleiter/-innen und Vorstände

07.09.2013, 10 Uhr, Landesakademie Ottweiler

Seit Jahren ist in unserer Gesellschaft

eine Renaissance des Singens zu beobachten.

Kinder-, Jugend- und Projektchöre

wurden und werden mit Erfolg

gegründet und gefördert. Gleichzeitig

liest man beinahe wöchentlich, dass

wieder ein traditionsreicher Männerchor

wegen mangelndem Nachwuchs

seine Vereinstätigkeit aufgeben musste.

Die meisten Männerchöre fürchten,

ein ähnliches Schicksal erleiden

zu müssen. Doch was sind Gründe für

dieses Männerchorsterben und kann

man etwas dagegen tun? Kann man

den „Zeitgeist“ für sich zu Nutze

machen? Es gibt Männerchöre, die in

den letzen Jahren, beziehungsweise

Jahrzehnten, positive Erfahrungen

machen konnten. Welche Konzeptionen

lagen hier zugrunde? Antworten

auf diese und weitere Fragen sollen

am Samstag, den 7. September 2013,

ab 10.00 Uhr in einem Seminar, das

sich speziell an Chorleiter/-innen und

Vorstände von Männerchören richtet,

in der Landesakademie Ottweiler gegeben

und diskutiert werden.

Die Leitung des Seminars hat der

neue Stellvertretende SCV-Verbandschorleiter

Horst Lenhof, der in zwanzigjähriger

Arbeit als Chorleiter von

Schul-, Kirchen- und vor allem Männerchören

einschlägige Erfahrungen

hierzu gesammelt hat.

Teilnehmerbeitrag: 10 Euro, darin

ist das Mittagessen sowie der Nachmittagskaffee

enthalten.

Anmeldungen sind ab sofort auf

www.saarlaendischer-chorverband.de

oder telefonisch bei der Geschäftstelle

(0681-585141) möglich.

Anmeldeschluss ist der 5. August 2013.

Chorgesang am Scheideweg: Mit oder gegen den „Zeitgeist“?

Die Diskussion um das oft beschworene

Sterben des Chorgesangs hält an. „Chor

an der Saar“ hat sich wiederholt dem

Thema gewidmet. Günther Schmidt hat

in CadS 3/2008 unter dem Titel „Quo

vadis Chorgesang?“ Gedanken zur Zukunftsfähigkeit

der Gesangvereine zu

Papier gebracht. „Die jungen Leute

wollen sehr wohl singen – allerdings

nicht unter den Bedingungen, die sie

bei Chören oft vorfinden“, gab Chorleiterin

Martina Haupenthal in CadS

4/2009 zu bedenken. Und in CadS

1/2011 hat der Geschäftsführer des

MGV Schaffhausen, Rolf Klein, Gedanken

zur Mitgliederwerbung entwickelt.

Nachstehend macht sich Reinhard Geßner,

Sänger im Männerchor Winterbach,

Gedanken darüber, ob und wie weit die

Chöre selbst eine Mitschuld am fehlenden

Nachwuchs und an mangelnder Resonanz

bei Veranstaltungen tragen und

was man ändern könnte.

Die Geschichte des Chorgesangs, insbesondere

des Männerchorgesangs, ist

geprägt von zahlreichen Strömungen

gesellschaftlicher als auch politischer

Veränderungen. Heute haben die

Männerchöre ein besonders gravierendes

Problem: Immer mehr Chöre treten

von der Bühne ab. Kinder und Jugendliche

haben heute eine schwere Wahl

zu treffen: Für welche Freizeitgestaltung

entscheide ich mich? Und hier

haben die meisten Männerchöre kaum

Anreize geboten. Fairerweise muss

aber auch gesagt werden, dass andere

Sparten der Chormusik durchaus

Wachstum vermelden können: Kinderund

Jugendchöre, Frauenchöre und

vor allem die Projektchöre.

Doch zurück zu den Männerchören

und den unzähligen Beispielen, wie

die Auswahl der Chorliteratur dem

„ominösen Zeitgeist“ unterworfen

wurde. Keine geringeren Dichter und

Denker als Gottfried Herder und Johann

Wolfgang von Goethe haben

sich um den „Zeitgeist“ Gedanken

gemacht. Von welchem Zeitgeist wird

heute der Chorgesang dirigiert? Antworten

darauf erhält man, wenn man

die Prospekte der Notenverlage anschaut

oder Chorkonzerte besucht. Die

Chöre überbieten sich im Darbringen

der so genannten populären Musik

(Schlager, Musicals usw.), die ihnen

in Bearbeitungen per Katalog angeboten

werden. Kaum ein Hit aus dem

genannten Bereich ist vor einem Chor-

Arrangement sicher. „Um neue Sängerinnen

und Sänger zu gewinnen“,

erhält man als Antwort auf die Frage,

warum man sich auf diese Chormusik

konzentriert. Bisher ist dieses Ziel

auf diesem Weg jedoch nie erreicht

worden. Ein wesentlicher Grund dafür

liegt in der Seichtheit und Banalität

der meisten Lieder. Gott sei Dank gibt

es rühmliche Ausnahmen.

Ein anderer Gesichtspunkt ist der Anspruch

der Chöre, hochwertige und

anspruchsvolle Chormusik vorzutragen.

Oft sind diese Auftritte nicht

erfolgreich, weil die Auswahl der

Chorliteratur nicht für den Ort (z.B.

Zelt oder Fußgängerzonen) oder den

Anlass geeignet sind. Anspruchsvolle

Chormusik geht so unter. So ist auch

dieser Weg gegen den heutigen Zeitgeist

nicht unbedingt der bessere.

Welchen Weg also gehen? Und da

kommen wieder Herder und Goethe

ins Gespräch, jedoch unterstützt von

dem, der mit der „Geburt“ des Männerchorwesens

eng verbunden ist:

Karl Friedrich Zelter, dem Begründer

der Männerchor-Urzelle, der Berliner

Liedertafel. Mit dem Namen Zelter

schmücken sich heute in Form einer

Plakette/Urkunde viele Chöre, um

sich vor anderen hervorzutun, da

man ja 100 Jahre Verdienste um den

Chorgesang erworben habe. Aber ist

allen bewusst, aus welchen Quellen

Zelter geschöpft hat? Er erhielt seine

Inspirationen von Goethe und Herder.

Letzterer sammelte „Stimmen der

Völker in Lieder“ und führte den

Begriff „Volkslied“ ein, wobei seine

Deutung eben auch dem Zeitgeist

unterworfen war. Auch der „Generationenkonflikt“

ist kein Zeichen unserer

Zeit. Herder schreibt darüber:

„Die Alten singen die alten Lieder,

die jüngeren ein seichtes Modeliedchen“.

Übrigens war Herder es auch,

der den Begriff „Zeitgeist“ prägte.

Der ehemalige Vorsitzende des Sängerkreises

St. Wendel, Gerhard Berg,

weist in seiner Broschüre von 1989

„Das Volkslied schöpft aus klaren

Quellen“ einen Weg, der nicht polarisiert

– mit oder gegen den Zeitgeist –,

sondern einen gleichwertigen Weg

zwischen den Fronten aufweist. In

den Chorkonzerten vermisst man die

Sparte „Volkslieder“ fast gänzlich.

Doch diese Sparte unterliegt keinem

Zeitgeist, sondern führt zu den Quellen,

zu den Ursprüngen des Singens

zurück. Zum Glück haben auch Komponisten

unserer Tage erkannt, dass

man auch Volkslieder attraktiver ge­

SEITE 14 CHOR AN DER SAAR 2/2013


SYMPHONISCHER CHOR DER GROSSREGION EDITORIAL

stalten kann, es müssen keine populären

Schlager oder Hits sein. Wie Volkslieder

beim Volk ankommen, konnten

wir Sänger des Männerchors Winterbach

beim letztjährigen Festumzug

erleben: Als Spielleute und Troubadoure

sangen wir Volkslieder und das

Unglaubliche geschah: Das Publikum

am Straßenrand sang freudig mit und

unterstrich seine Begeisterung auch

im Nachhinein mit viel Lob.

Horst Nagel, Sänger im Männerchor

Winterbach, langjähriger Dirigent des

dortigen Musikvereins und des Kreissymphonieorchesters,

hat sich im folgenden

Gedicht über die beschriebene

Problematik Gedanken gemacht und

seine Emotionen in heiterer Form zu

Papier gebracht. Die Überschrift „Das

verlorene Liedchen“ ist dabei angelehnt

an das kunstvolle Volkslied

„Das verlorene Liebchen“ von Ant

o n í nD v o ř á k .

Reinhard Geßner

Das verlorene Liedchen

Ich weiß nicht, wo es ist. Ich hab’ es sehr vermisst.

Wo hab’ ich’s nur verloren? Am Brunnen vor den Toren?

Da drunten in dem Tale? Am hellen Strand der Saale?

Oder doch im kühlen Grunde, – morgens – mittags – Abendstunde?

Und ich glaub’ es kaum, dass es hängt am Lindenbaum.

Ach, ich wäre sehr verdrossen, hätt’ ein Jäger es erschossen.

Zum Kuckuck!

Im internationalen Liederreigen

konnt’ ich seinen Glanz nicht zeigen.

Nun, vielleicht wird es noch wahr, dass ich’s find’ im nächsten Jahr.

(Horst Nagel, September 2012)

Europaskepsis? Eurokrise? Kulturabbau?

Wir setzen etwas dagegen!

Auf Initiative des INECC (INstitut Éuropéen

du Chant Choral = europäisches

Institut für Chorgesang) Luxembourg

wollen die Chorverbände Lothringens,

Luxemburgs, der Wallonie und

des Saarlandes einen neuen „Symphonischen

Chor der Großregion“

gründen. Dieser Projektchor soll sich

mittelfristig als Partner der großen

Symphonieorchester der Region und

der Gastorchester aus aller Welt bei

ihren Aufführungen in den großen

Konzertsälen der Region etablieren.

Vorteile für die Sänger/-innen sind:

• die Möglichkeit, mit professionellen

Musikern aus aller Welt und begeisterten

Sänger/­innen aus der Region

das große symphonische Repertoire

von Mahler, Strawinsky, Beethoven

u.a. zu erarbeiten und aufzuführen,

• in zeitlich begrenzter, intensiver

Probenarbeit die eigenen musikalischen

Fähigkeiten zu erweitern,

• ein qualifiziertes Stimmbildungsangebot

während der Probenphasen

zur Verbesserung der eigenen stimmlichen

Fähigkeiten zu nutzen,

• Sänger/­innen und Chorleiter/­innen

aus der Großregion kennenzulernen

und sich mit ihnen auszutauschen,

• an unvergesslichen Konzerterlebnissen

unter den großen Dirigenten

unserer Zeit in den besten Konzertsälen

der Region mitzuwirken.

CHOR AN DER SAAR 2/2013

Symphonischer Chor der Großregion in Gründung

SCV startet Kooperationsprojekt

Zu den allgemeinen Zielen des Projekts

zählen darüber hinaus:

• neue Publikumsschichten für den

Chorgesang und die klassische Musik

zu gewinnen,

• selten aufgeführte Werke zu entdecken,

• den Austausch zwischen professionellen

Musikern und der Laienchorszene

zu fördern,

• die Mobilität von Choristen und Publikum

in der Großregion zu fördern,

• über das gemeinsame Musizieren

die Identifikation mit der europäischen

Geschichte und der europäischen Kultur

zu stärken.

Zu den ersten Programmen sollen

zwei Projekte im Jahr 2014 zählen:

am 23. März eine Aufführung von

Gustav Mahlers Symphonie Nr. 3 mit

dem San Francisco Symphony Orchestra

unter Leitung von Michael Tilson

Thomas und am 25. Oktober die Aufführung

von Beethovens 9. Symphonie

mit dem Orchestre Symphonique

du Luxembourg unter Ton Koopman.

Je nach Projekt soll der symphonische

Chor in der Besetzungsstärke zwischen

80 und 300 Sängern vari ieren. Je

nach Art und Umfang der Werke sind

1­2 vorbereitende Proben(wochen ­

enden) in der jeweiligen Teilregion

geplant und ein gemein sames Probenwochenende

aller Teilchöre.

Sängerinnen und Sänger aus dem

SCV, die interessiert sind, an den

beiden Projekten 2014 oder folgenden

Projekten teilzunehmen, möchten

wir herzlich einladen, sich bei

einem Casting den künstlerischen

Leitern des Projekts vorzustellen.

Für das erste Projekt hat der SCV

Martin Folz gewinnen können, der

sich schon seit geraumer Zeit in der

grenzübergreifenden musikalischen

Arbeit engagiert. Zu den künstlerischen

Leitern zählen außerdem Jean­

Paul Majerus und Camille Kerger vom

INECC Luxembourg, welches auch den

belgischen Dirigenten David Reiland

gewinnen konnte, sowie voraussichtlich

Luc Denoux vom INECC lorraine.

Wer sich für die Mitwirkung an

diesem neuen, spannenden und herausfordernden

Projekt begeis tern

kann, sollte sich bei der Geschäftsstelle

des SCV melden.

Casting-Termine:

8. September, ab 17 Uhr

Landesakademie Ottweiler

28. September, ab 16 Uhr

Musikhochschule Saarbrücken

20. Oktober, 10-12 Uhr

Landesakademie Ottweiler

Alle Interessierten erhalten zeitnah

detailliertere Informationen

zum genauen Ablauf des Castings.

Bernhard Schmidt

SEITE 15


SCV-Fortbildungsveranstaltungen

Die Farben meiner Stimme II

Stimmbildungsseminar für Sänger/-innen

Stimme schafft Vertrauen… sie setzt sich durch… sie weckt

Emotionen!

Kennen Sie die Möglichkeiten Ihrer Stimme? Wie sie wirken

kann im sprachlichen und sängerischen Umfeld? Wie verändere

ich Farbe, Klang und Wirkung dieses genialen Kommunikationsmittels?

Was können Sie dazu beitragen, dass sie optimal funktioniert?

Fragen über Fragen… die großen Spaß machen… gemeinsam

geklärt zu werden!

Ein Erlebnis, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten!

Wichtigste Voraussetzung, bitte mitbringen: Freude am Singen,

an der Musik und eine Portion Mut, sich auf Neues, Fremdes und

sein Gegenüber einzulassen! Außerdem wäre es schön, wenn Sie

eigene Literatur mitbringen, die wir dann gemeinsam „verbessern“

können. Den „Rest“ präsentiere ich Ihnen … aus meiner

lang jährigen Erfahrung als Stimmbildnerin und Gesangspädagogin.

Neugierig geworden? Würde mich freuen!

Ihre Manuela Söhn

Dozentin: Manuela Söhn, Sopranistin, Stimmbildnerin an Musikschulen

und bei Chören in Bayern und Rheinland­Pfalz,

Hessen und dem Saarland, Ensemblemitglied des Opernchors

am Staatstheater Mainz.

Ort: Ottweiler, Landesakademie für musisch­kulturelle Bildung

Termin: 18. August 2013, 9.30­18.00 Uhr

(Ersatztermin für das am 4. Mai ausgefallene Seminar)

Teilnehmerbeitrag: 30,00 E

Anmeldeschluss: 16. Juli 2013

Anmeldung zum Stimmbildungsseminar

„Die Farben meiner Stimme II“

Leitung: Manuela Söhn

Sonntag, 18. August 2013, 9.30-18.00 Uhr

Ort: Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, Ottweiler

Anmeldungen bis spätestens 16. Juli 2013 an den

Saarländischen Chorverband, Schlossstraße 8, 66117 Saarbrücken,

E-Mail: info@saarlaendischer-chorverband.de Tel.: 0681 585141

Name:

Anschrift:

Telefon:

E-Mail:

Stimmlage:

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Verpflegung: Standard vegetarisch

Teilnehmerbeitrag:

30,-

Hiermit melde ich mich verbindlich für das Seminar an und überweise

den Teilnehmerbeitrag bis zum 8. August 2013 auf das Konto

Nr. 86 652 bei der Sparkasse Saarbrücken, BLZ 590 501 01.

_________________________

(Ort, Datum)

_________________________

(Unterschrift)

Jazzchor-Workshop

für Chorsänger/-innen

Erarbeitet werden Pop/Jazz­Arrangements mit den Themenschwerpunkten:

Körpergroove – das eigene sichtbare Rhythmusempfinden

Timing – der Beginn von Klang, Dynamik und Emotion

Klangfarben – die Erzeugung von Sound und Atmosphäre

Stimmbehandlung – popspezifische Artikulation und Phrasierung

Bühnenpräsenz – wie „sieht“ die Musik für das Publikum aus

Dozent: Erik Sohn, Studium der Musik und Germanistik, anschließend

Gesangsstudium; rege Tätigkeit als Konzertsänger

mit Engagements in Deutschland, im europäischen

Ausland, in Israel, Korea und in den USA; als Coach der A­

cappella­Band Wise Guys bundesweit als Ensemblecoach mit

Schwerpunkt auf Populärer Musik gefragt; in diesem Bereich

seit 2006 Dozent und seit 2011 Professor an der Hochschule für

Musik und Tanz Köln, dort Initiator des Festivals für Populäre

Vokalmusik „voc.cologne“.

Ort: Landesakademie für musisch­kulturelle Bildung, Reiherswaldweg

5, 66564 Ottweiler

Beginn: 12. Oktober 2013, voraussichtlich 09.30 Uhr

Ende: Sonntag, 13. Oktober 2013, voraussichtlich 16.30 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 120,00 E / ermäßigt 100,00 E

Anmeldeschluss: 11. September 2013

Anmeldung zum Jazzchor-Workshop

Leitung: Erik Sohn

Beginn: Samstag, 12. Oktober 2013, voraussichtlich 09.30 Uhr

Ende: Sonntag, 13. Oktober 2013, voraussichtlich 16.30 Uhr

Ort: Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, Ottweiler

Anmeldungen bis spätestens 11. September 2013 an den

Saarländischen Chorverband, Schlossstraße 8, 66117 Saarbrücken,

E-Mail: info@saarlaendischer-chorverband.de Tel.: 0681 585141

Name:

Anschrift:

Telefon:

E-Mail:

Stimmlage:

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Übernachtung in der Landesakademie: Ja

Nein

Verpflegung: Standard vegetarisch

Teilnehmerbeitrag:

120,- / ermäßigt 100,-

Hiermit melde ich mich verbindlich für das Seminar an und überweise

den Teilnehmerbeitrag bis zum 2. Oktober 2013 auf das Konto

Nr. 86 652 bei der Sparkasse Saarbrücken, BLZ 590 501 01.

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(Ort, Datum)

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(Unterschrift)

SEITE 16 CHOR AN DER SAAR 2/2013


„Vom Winde verweht ...“ – Schwarze und

weiße Chormusik aus dem Süden der USA

Negro-Spirituals, Barbershop und Folksongs

für Frauenchor

Martin Folz bietet den Teilnehmerinnen mit seinem Kursangebot

für Frauenchor eine Zeitreise in die Welt von Scarlett O’Hara

und der riesigen Plantagen in den amerikanischen Südstaaten,

auf denen afroamerikanische Sklaven schuften mussten.

Ihre Worksongs und Spirituals, aber auch die Barbershop­Songs

der weißen Unterschicht bilden die Basis des musikalischen

Kursprogramms.

Dozent: Martin Folz, Kirchenmusiker, Sänger, Dirigent, Komponist;

Leiter des MännerKammerchors ensemble 85 und des Sinfonischen

Blasorchesters Wemmetsweiler, Lehrbeauftragter

am Musikkon servatorium CMNord Ettelbruck/Luxembourg

für Kinder­ und Jugendchor, Leiter des Europäischen Zentrums

für Chorkultur gemeinsam mit Carola Ehrt (www.eurochor.de).

Ort: Ottweiler, Landesakademie für musisch­kulturelle Bildung

Beginn: 7. September 2013, 15.00 Uhr

Ende: 8. September 2013, 16.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 100,00 E / ermäßigt 90,00 E

Anmeldeschluss: 5. August 2013

Weitere Informationen und Anmeldungen

zu allen SCV-Angeboten im Internet

unter www.saarlaendischer-chorverband.de

und über die SCV-Geschäftsstelle.

EHRUNGEN EDITORIAL

Anmeldung zum Kurs für Frauenchor

„Vom Winde verweht ...“ – Schwarze und weiße

Chormusik aus dem Süden der USA

Leitung: Martin Folz

Beginn: Samstag, 7. September 2013, 15.00 Uhr

Ende: Sonntag, 8. September 2013, 16.00 Uhr

Ort: Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, Ottweiler

Anmeldungen bis spätestens 5. August 2013 an den

Saarländischen Chorverband, Schlossstraße 8, 66117 Saarbrücken,

E-Mail: info@saarlaendischer-chorverband.de Tel.: 0681 585141

Name:

Praxis-Tipp

VORSTAND

Chormusik im

RUNDFUNK

Anschrift:

Telefon:

E-Mail:

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Chor/Leiter

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GESUCHT

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Übernachtung in der Landesakademie: Ja

Nein

Verpflegung: Standard vegetarisch

Zum

Teilnehmerbeitrag:

GEDENKEN

100,- / ermäßigt 90,-

Hiermit melde ich mich verbindlich für das Seminar an und überweise

den Teilnehmerbeitrag bis zum 29. August 2013 auf das Konto

Nr. 86 652 bei der Sparkasse Saarbrücken, BLZ 590 501 01.

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(Ort, Datum)

TERMINE

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(Unterschrift)

März 2013

Gem. Chor im MGV von

1863 Schafbrücke

Hilde Thieser

70 Jahre

MGV Concordia Noswendel

Edgar Schuster

40 Jahre

Chorleitertätigkeit

Horst Barth

50 Jahre

Edmund Gimmler 50 Jahre

Edgar Schuster

50 Jahre

Walter Weber

40 Jahre

Sängervereinigung Einigkeit

1902 Schwalbach

Hans Bardo

60 Jahre

Ottokar Kallenborn 60 Jahre

Paul von dem Broch 60 Jahre

Johannes Zapp

60 Jahre

Heinz Ziegler

60 Jahre

Günter Bernd

50 Jahre

Willi Riechelmann 50 Jahre

MGV Concordia Saarhölzbach

Robert Kiefer

50 Jahre

& Gold u. Onyx

Chorgemeinschaft Reisbach

Alfred Bettscheider 60 Jahre

Heinrich Schmidt 60 Jahre

Manfred Gerstner 50 Jahre

Manfred Saar

50 Jahre

Josef Eisenbart 40 Jahre

Norbert Ziegler

40 Jahre

Männerchor Harmonie Homburg

Walter Zimmer

60 Jahre

April 2013

MGV Rheingold Rockershausen

Hans­Roland Krug 40 Jahre

MGV Concordia 1891 Beckingen

Friedhelm Kohlmaier 40 Jahre

MGV 1888 & gem. Chor

Niederlinxweiler

Manfred Ulrich

Roswitha Christian

Marianne Dellwo

Irmgard Lorenz

Ilka Schmelzer

Gerlinde Thomas

Maria Veith

60 Jahre

40 Jahre

40 Jahre

40 Jahre

40 Jahre

40 Jahre

40 Jahre

Jubiläen und

EHRUNGEN

Männerchor 1874 Diefflen

Hermann Breunig 60 Jahre

Hans­Günther Mohr 50 Jahre

1885 Frohsinn Hirzweiler

Arnold Müller

50 Jahre

Peter Weiskircher 50 Jahre

Mai 2013

Männerchor 1890 Steinbach

Otto Seiler

60 Jahre

Hans Neu

50 Jahre

Horst Weber

40 Jahre

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 17


verbandsveranstaltungen

Verbandsveranstaltungen

08.-09. Juni 2013

29.-30. Juni 2013

03.-09. August 2013

24.-25. August 2013

21.-22. September 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

Chorleitungsseminar des SCV

Mit Bernhard Schmidt, Elmar

Neufing, Walter Niederländer,

Manuela Söhn, Ingo Fromm

15.-16. Juni 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

Chorleiterausbildung: Kinderchorleitung

„Komm, sing mit mir – Stellt euch

vor, Erwachsene singen und alle

Kinder singen mit“

mit Friedhilde Trüün

28. Juni 2013, 14.30 Uhr

(1 Tag vorverlegt!)

Sulzbach, Innenhof des Salzbrunnenhauses

Kinder- und Jugendchortreff im

Rahmen des Sulzbacher „Sommerklamauk

für Kinder“

Info und Anmeldung:

Stefanie Bungart-Wickert

stefanie.bungart@gmx.de,

Tel. 06897-761951

30. Juni 2013, 11.00 Uhr

Saarbrücken, Joachim-Deckarm-Halle

Bündnis für das Singen mit

Kindern

Abschluss-Präsentation mit Vorstellung

des neuen saarlän dischen

Liederkalenders

3.-9. August 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

Chorleiterwoche 2013

Teilnehmerbeitrag: 387,00 E /

erm. 266,00 E

Anmeldeschluss: 1. Juli 2013

18. August 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

Die Farben meiner Stimme II

Stimmbildungsseminar für

Chorsänger/-innen

mit Manuela Söhn

(Ersatztermin für das am 4. Mai

ausgefallene Seminar)

Teilnehmerbeitrag: 30,00 E

Anmeldeschluss: 16. Juli 2013

30./31. August 2013

Saarlouis, Innenstadt

Sing City Saarlouis

Großes Chorfest im Rahmen der

Musikfestspiele Saar 2013

7. September 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

Quo vadis Männerchor? –

Chancen, Perspektiven und

Modelle für die Nachwuchsarbeit

Seminar für Chorleiter/-innen

und Vorstände

mit Horst Lenhof

Teilnehmerbeitrag: 10,00 E

Anmeldeschluss: 5. August 2013

7.-8. September 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

„Vom Winde verweht ...“ –

Schwarze und weiße Chormusik

aus dem Süden der USA

Workshop für Frauenchor

mit Martin Folz

Teilnehmerbeitrag: 100,00 E /

erm. 90,00 E

Anmeldeschluss: 5. August 2013

12.-13. Oktober 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

Workshop Jazzchor

mit Erik Sohn

Teilnehmerbeitrag: 120,00 E /

erm. 100,00 E

Anmeldeschluss: 11. September

2013

9. November 2013

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

Die Farben meiner Stimme III

Stimmbildungsseminar für

Chorsänger/-innen

mit Manuela Söhn

Teilnehmerbeitrag: 30,00 E

Anmeldeschluss: 8. Oktober 2013

24. November 2013

Saarbrücken, Großer Sendesaal auf

dem Halberg

Landeschorwettbewerb

28.-29. Dezember 2013

Chor Total

für Sänger/-innen und

Chorleiter/-innen

mit Markus Detterbeck und

Andreas Kuch

Teilnehmerbeitrag: 50,00 E

Anmeldeschluss: 27. November 2013

Anmeldungen und weitere Informationen über die SCV-Geschäftsstelle

und im Internet unter www.saarlaendischer-chorverband.de

SINGEN.Bündnisse: Antragstellung mittlerweile möglich

Projekte und Experten für Bündnisse zum Singen mit Kindern gesucht

Förderanträge für die SINGEN.Bündnisse

im Rahmen der Initiative

„Kultur macht stark – Bündnisse

für Bildung“ können mittlerweile

gestellt werden. Nachdem alle bürokratischen

Hürden genommen wurden,

können Initiatoren von SIN­

GEN.Bündnissen für das Singen mit

Kindern zwischen drei und zwölf

Jahren Fördermittel beim Deutschen

Chorverband (DCV) beantragen.

Die ersten Anträge sind bereits

eingegangen!

Darüber hinaus werden nun verstärkt

MusikpädagogInnen für den Expertenpool

gesucht, der den Projekten

beratend zur Seite stehen soll.

Sämtliche Infos zu den SINGEN.

Bündnissen, dem Antragsverfahren

und dem Anforderungsprofil der Experten

unter

www.deutscher-chorverband.de/

singenbuendnisse

Kontakt: SINGEN.Büro, Tel. (030)

84 71 08 940/-41

E-Mail: singen.buero@deutscherchorverband.de

SEITE 18 CHOR AN DER SAAR 2/2013


landeschorwettbewerb 2013 · BERICHTE AUS DEN EDITORIAL KREISEN

Landeschorwettbewerb 2013 – Aufruf zur Teilnahme

Die Mitgliedschöre des SCV werden

hiermit erneut dazu aufgerufen, sich

am Landeschorwettbewerb Saar

2013 zu beteiligen.

Der Wettbewerb findet am 24. November

2013 im Großen Sendesaal des

Saarländischen Rundfunks auf dem

Saarbrücker Halberg statt. Er hat die

Aufgabe, durch Leistungsvergleich

die Qualität des Musizierens saarländischer

Amateurchöre, ihr musikalisches

Können und ihre künstlerische

Ausdrucksfähigkeit, darzustellen. Besonderes

Gewicht wird auf die Begegnung

der Chöre untereinander und auf

die Dokumentation kultureller Vielfalt

in der Öffentlichkeit gelegt.

Gemeinschaftliches Musizieren in einem

Chor vereint das intensive Bemühen

um ein gemeinsames musikalisches

Ziel und das Einbringen

individuellen Könnens in eine sinnvolle

Freizeitgestaltung. Leistungsvergleich

und Begegnung dienen

gleichermaßen dem Ziel des Landeschorwettbewerbes,

wertvolle Impulse

für die Breitenarbeit im chorischen

Amateurmusizieren zu geben. Der

Landeschorwettbewerb Saar erfüllt so

auch eine wichtige gesellschaftspolitische

Aufgabe.

Die Veranstaltung steht unter der

Schirmherrschaft des saarländischen

Ministers für Bildung und Kultur.

KREIS-CHORVERBAND

St. Ingbert

Die ausführlichen Ausschreibungsunterlagen

wurden bereits in „Chor

an der Saar“ 2013 Heft 1 veröffentlicht.

KREIS-CHORVERBAND

St. Wendel

Weitere Auskünfte

und Anmeldung:

Geschäftsstelle

des Landesmusikrates Saar e.V.

Ursulinenstr. 38, 66111 Saarbrücken

Telefon: 0681 – 8 76 26 93

E-Mail: lmr-saar@t-online.de

Anmeldeschluss ist

der 25. Oktober 2013.

KREIS-CHORVERBAND

Saarbrücken

Berichtigung:

1) Leider hatte sich in die gedruckte Ausschreibung für den LCW 2013 ein Fehler eingeschlichen.

Es muss selbstverständlich heißen: C.1 Männerchöre 16 – 36 Mitwirkende

2) Im Wettbewerbsprogramm – „Alle Kategorien außer F.2 / G.1 / G.2 / H.2“ – muss es heißen: Kompositionen oder

Bearbeitungen des/der eigenen Dirigenten/Dirigentinnen dürfen in das Wettbewerbsprogramm eines Chores

aufgenommen werden.

KREIS-CHORVERBAND

Merzig-Wadern

90 Jahre und kein bisschen leise

Kreis-Chorverband Homburg feierte

sein 90-jähriges Bestehen

Mit einem musikalisch überaus abwechslungsreich

gestalteten Festakt

hat der KCV Homburg am 20. April im

Homburger Kulturzentrum Saalbau sein

90-jähriges Bestehen gefeiert. „Wir

wollen mit einer Reihe musikalischer

Veranstaltungen beweisen, dass der

Chorgesang in unserer Region noch lebendig

ist“, erklärte der KCV-Vorsitzende

Frank Vendulet nach erfrischendem

Auftakt der Jubiläumsfeier durch die

Limbacher Lindensänger. Aus diesem

Grund habe man als Motto „90 Jahre

Kreis-Chorverband Homburg ... und

kein bisschen leise“ ausgewählt. Durch

die Vielzahl an unterschiedlichen Veranstaltungen

habe man sich zum Ziel

gesetzt, möglichst viele Menschen zum

Mitsingen in den Chören zu motivieren.

„Das Singen und Musizieren in der Gemeinschaft

bildet eines der facettenreichsten

Felder des Musiklebens“, betonte

Regierungsdirektor Horst-Peter

Eisenbeis, Leiter des Referates Breitenkultur

und kulturelle Bildung, mit Blick

auf die annähernd 400 Chöre im SCV –

darunter die 45 Chöre in 29 Vereinen im

KCV Homburg. Um dem rückläufigen

Interesse am traditionellen Chorsingen

zu begegnen, müsse ein Umdenken

CHOR AN DER SAAR 2/2013

KREIS-CHORVERBAND

Homburg

1. Vorsitzender: Frank Vendulet, Tel. 06826-7688

E-Mail: frank.vendulet@web.de

stattfinden. Man müsse Kinder wieder

für das Singen begeistern und das gemeinsame

Singen und Musizieren wieder

zu einem selbstverständlichen

Merkmal des Zusammenlebens werden

lassen. Auch der KCV Homburg sehe

sich durchaus in der Verpflichtung, verstärkt

auf den Nachwuchs zu setzen. So

veranstalte er seit fünf Jahren jedes

Jahr ein Kinderchor-Konzert mit Chören

aus dem Kreis. Im vergangenen Jahr

habe es das erste Kinderchor-Festival

mit sieben Kinderchören aus dem Saarland

gegeben. Aktuell sei der KCV Kooperationspartner

beim Kinderchorwettbewerb

für Grundschulen der

Stiftung für Kultur und Umwelt der

Kreissparkasse Saarpfalz. Dieser Wettbewerb

könne den Gesangvereinen der

Region Gelegenheit geben, Kontakte zu

Schulen in ihrem Umfeld zu geben, Berührungspunkte

zu vertiefen und das

Singen im Kinderchor weiter zu fördern.

Durch den Zusammenschluss von

Singgemeinschaften gelte es, Synergieeffekte

zu nutzen, aber auch neue Formen

des Ensemble-Singens für Erwachsene,

Kinder und Jugendliche in die

bestehenden Strukturen zu integrieren

oder diese Strukturen den neuen Gegebenheiten

anzupassen, forderte Eisenbeis.

Landrat Clemens Lindemann bezeichnete

den KCV mit seinen Chören

als „einen singenden, klingenden Botschafter

des Saarpfalz-Kreises, der Harmonie

nach draußen trägt“. Singen sei

für ihn etwas Emotionales, drücke alle

Gefühle aus und schenke Freude.

Einen erfrischenden musikalischen Auftakt bot der Kinderchor der

Limbacher Lindensänger

SEITE 19


Berichte aus den Kreisen

Es sei Aufgabe der Chöre, der jungen

Generation den Zugang zum Chorgesang

zu geben, erklärte SCV-Präsidentin

Marianne Hurth. Bei jedem Konzert eines

Erwachsenenchors müsste auch ein

Kinder- und Jugendchor mit dabei sein.

„Junge Menschen brauchen Anerkennung

und ein solcher Auftritt ist für sie

Der Gemischte Chor Cantanima unter Leitung von Nino Deda

die größte Motivation. Daher müssen

wir neue Wege gehen und gemeinsame

Projekte und Konzerte mit Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen durchführen“.

Der KCV Homburg sei „Beispiel

dafür, wie man mit verschiedenen Konzerten

neue Wege gehen kann“.

Der Beigeordnete für Kultur und Tourismus

der Stadt Homburg, Raimund Konrad,

wies darauf hin, dass die Chöre des

Chorverbandes über die Grenzen der

Stadt hinaus das Interesse für den Chorgesang

wecken. Auch die Bürgermeister

Thomas Leis aus Bexbach und Frank John

aus Kirkel würdigten die Verdienste des

KCV, die Musikkultur zu bewahren.

Für die musikalische Gestaltung des

Festaktes sorgten neben den Limbacher

Lindensängern mit dem Kinder- und

Mittelchor (Ltg. Carsten Schwender) noch

der Homburger Frauenchor (Ltg. Kurt

Kihm), begleitet von Paul O. Krick am

Klavier, die Rusty Teenspoons (Ltg. Christina

Weyers), der MGV Höchen (Ltg.

Matthias Brill), begleitet von Nino Deda

(Klavier, Akkordeon), sowie der Gemischte

Chor Cantanima (Ltg. Nino Deda).

Der KCV Homburg veranstaltet im Jubiläumsjahr

noch weitere Konzerte:

23. Juni: Chor-Event in den Homburger

Schlossberghöhlen

31. August: Sommerserenade des KCV

auf dem historischen Marktplatz in

Homburg

12. Oktober: Chorkonzert des KCV

Homburg in der katholischen Kirche

St. Martin Bexbach

Zum Jubiläum ist unter dem Titel „90

Jahre 1923–2013 Kreis-Chorverband Homburg

... und kein bisschen leise“ eine

Festschrift erschienen.

Bernhard Reichhart

Homburger Frauenchor

feierte 30-jähriges Jubiläum

Das Festkonzert „30 Jahre Homburger

Frauenchor“ ist schon lange verklungen,

doch es bleibt die Erinnerung an

ein sehr gelungenes Chorereignis im

vollbesetzten Kulturzentrum Homburger

Saalbau, das deutlich machte, dass

der Homburger Frauenchor auch nach

so vielen Jahren nichts von seiner

Attraktivität eingebüßt hat. Das Lied

„Musik, du himmlische Kunst“ von

Christian Siegler stimmte auf die beiden

Konzertteile ein: Den ersten Teil

mit gefühlvoll vorgetragener romantischer

Chormusik von Felix Mendelssohn

Bartholdy, Franz Schubert, Robert Schumann

und Franz Liszt, und den zweiten

Teil mit unvergessenen mitreißenden

Melodien u.a. von Werner R. Heymann,

Peter Kreuder, Michael Jary und Franz

Grothe. Hierbei wurden die Sängerinnen

von einer sehr präsenten und gut

aufgelegten Rhythmuscombo und dem

Pianisten Paul. O. Krick begleitet. Dieser

gestaltete mit seinem Bexbacher

Schubert-Chor, dem Patenchor des Homburger

Frauenchors, einen Teil des gemeinsamen

Festkonzertes.

Bei einem solchen Jubiläum kann man

nur erahnen, was es heißt, sich als Sängerin

gemeinsam mit dem Chorgründer

und Dirigenten Kurt Kihm über einen

solch langen Zeitraum kontinuierlich

der Chormusik zu verschreiben und damit

bis auf den heutigen Tag Erfolg zu

haben. Man stelle sich vor, dass Chor

und Dirigent in dieser Zeit grob geschätzt

mehr als 2000 Stunden (also

rund 90 Tage) mit Proben und Konzerten

beschäftigt waren. Das ist so, als

hätten die Chordamen drei Monate

ihres Lebens Tag und Nacht ununterbrochen

gesungen. Im Grunde genommen

entspricht das dem, was der große Cellist

Pablo Casals einmal gesagt hat:

„Entweder glaubt man an das, was man

tut oder nicht. Der Musik muss man sich

völlig hin geben, man kann sie nicht aufund

zudrehen wie einen Wasserhahn.“

Es war diese Hingabe, die der Dirigent

von seinen Sängerinnen einforderte,

sonst wären die vielen großen Erfolge

nicht möglich gewesen. Hingabe bedeutet

in diesem Zusammenhang Freude

am Singen, Disziplin, Arbeiten an sich

selbst, Einordnung in eine Gemeinschaft

und den unbedingten Willen,

Woche für Woche das musikalisch umzusetzen,

was der Chorleiter vorgibt

und was seiner Vorstellung einer musikalischen

Interpretation entspricht.

Kurt Kihm als Chorgründer hatte bei

seiner Chorleitertätigkeit immer klare

Visionen davon, was einen sehr guten

Chorklang ausmacht und wie er diesem

hohen Ziel in der oft nicht einfachen

und zuweilen für alle anstrengenden

Probenarbeit Stück für Stück näher

kommen konnte, um dann bei Konzerten

den Zuhörern den größtmöglichen

Hör- und Kunstgenuss zu bieten.

Gleichzeitig bereitete er sich und den

Sängerinnen beim gemeinsamen Musizieren

vor Publikum immer wieder eine

große innere Freude.

Der 1. Preis beim Chorwettbewerb Saar

1984 in der Leistungsstufe 1 war ein

erster großer Erfolg des damals noch

jungen Chors, dem noch viele wichtige

Auszeichnungen folgen sollten. Ein

Höhepunkt war 1990 der 1. Preis beim

Deutschen Chorwettbewerb in der Leistungsstufe

1 für hervorragende künstlerische

Leistungen, für Sängerinnen

und Chorleiter die eindrucksvolle Bestätigung

ihrer Arbeit und ein Glanzlicht

des deutschen Frauenchorgesangs.

Das große Repertoire des Chors mit den

schönsten Werken der Frauenchorliteratur

aller musikalischen Epochen,

die Zusammenarbeit mit namhaften

Orchestern, Vokal- und Instrumentalsolisten

bei 150 Konzerten im In- und

Ausland und viele Rundfunk- und CD-

Aufnahmen sind die wohlverdienten

Früchte der 30-jährigen treuen Verbundenheit

von Kurt Kihm mit seinem

Homburger Frauenchor, der stets auch

ein ausgezeichneter musikalischer Botschafter

der Stadt Homburg war.

Herzlichen Glückwunsch Homburger

Frauenchor!

Maria Recum-Kuntz

SEITE 20 CHOR AN DER SAAR 2/2013


EDITORIAL

Vor 25 Jahren reiste Karl-Heinz Omlor in

seiner Eigenschaft als Vorsitzender des

Sängerkreises Homburg und Gesamtvorstandsmitglied

des Saar-Sänger-Bundes

(SSB) auf eigene Kosten in die DDR, um

in Burkhardswalde (Sachsen) Ehrungen

und eine Fahnenweihe im Namen des

Deutschen Sängerbundes (DSB) durchzuführen.

„Da dies in der DDR als unerlaubte

Amtshandlung galt, riskierte ich

meine Freiheit und Existenz“, so Omlor.

Ein Gast aus der DDR, Feodor Ermer,

hatte beim Chorfest „125 Jahre Deutscher

Sängerbund“ 1987 in Coburg um

die Ehrungen und die Fahnenweihe

durch einen DSB-Vertreter gebeten, angesichts

der politischen Situation aber

keine feste Zusage erhalten, denn der

DSB war in der DDR verboten. Omlor

schlug vor, einen Besuch bei seinen Verwandten

in Leipzig mit dem Besuch in

Burkhardswalde zu verbinden. DSB und

SSB stellten die erforderlichen Ehrennadeln

und Urkunden zur Verfügung.

Damit war die Idee zu der Reise geboren,

mit der Omlor, der im Gegensatz zu

vielen damals noch an die Wiedervereinigung

glaubte, „den Menschen dort

auch das Gefühl zu vermitteln“ suchte,

dass man sie im Westen noch nicht abgeschrieben

habe. Nachfolgend einige

Auszüge aus seinem Bericht. Red.

Rechtszeitig im Frühjahr 1988 haben

meine Verwandten in Leipzig die Einreise

in die DDR vom 3. bis 7. Juni

1988 beantragt. Den Schriftverkehr

mit Burkhardswalde zu meinem Kommen

führte ich über die Anschrift

meiner Eltern, um einer Zensur durch

die Stasi zu entgehen. Die Urkunden

und Ehrennadeln musste ich dann so

im Auto verstauen, dass sie an der

Grenze von den Beamten der DDR

nicht zu finden waren. Ich begann

nun meine Reise am späten Abend des

2. Juni 1988 in Richtung Nürnberg /

Hof, da ich den Grenzübergang Hirschberg

benutzen musste. Zwischen 4

und 5 Uhr kam ich an der Grenze in

Hirschberg an. An der ostdeutschen

Grenzkontrolle angekommen, nachdem

ich den Slalom durch die Sperren

passiert hatte, musste ich zunächst

einmal eine halbe Stunde warten.

Nachdem sich ein Grenzer bereit fand,

zu mir zu kommen, musste ich ihm

Einreisevisum, Reisepass, Führerschein

und Zulassung des Autos aushändigen.

Dann durfte ich weiter vorfahren

zur Zollkontrolle. Als erstes

musste ich den Kofferraum öffnen,

die Koffer herausnehmen und das Ersatzrad

zeigen. Dann musste ich den

Rücksitz herausnehmen. Nachdem der

Zollbeamte nun mein Handschuhfach

durchsucht, die Gummimanschette

über dem Schalthebel ab- und anmontiert,

den festgeklebten Teppichboden

der Beifahrerseite gelöst und zurück

befestigt hatte, musste ich die

Motorhaube öffnen.

Die in einem Schlüsseletui versteckten

Ehrennadeln und die Urkunden unter

dem Schonbezug des Fahrersitzes blieben

zum Glück unentdeckt. Bei der Weiterfahrt...

... merkte ich hinter mir ein Auto der

Volkspolizei. Diese hatte ich nun abwechselnd,

bis ich die Autobahn bei

Leipzig verließ, hinter mir. Nach der

Ankunft und Begrüßung meiner Verwandten

fuhr ich dann nach Delitzsch,

um den Zwangsumtausch zu

tätigen und den Aufenthalt in der

DDR anzumelden. Der darauffolgende

Tag stand ganz im Zeichen der Weiterreise

nach Burkhardswalde. In Begleitung

meines Vetters und dessen Ehefrau

fuhr ich über die fast leere

Autobahn in Richtung Dresden. An

der Autobahn Dresden-Altstadt wurden

wir von einer Abordnung des Männerchors

„Sängerbund Burkhardswalde“

freundlichst begrüßt. Der Initiator

des Ganzen, Feodor Ermer, lotste mich

nun durch Dresden nach Burkhardswalde,

wo alles auf den Besuch aus

der Bundesrepublik vorbereitet war.

Unter Mitwirkung von vier Chören

fanden am darauffolgenden Tag die

Feierlichkeiten statt. Mir wurde versichert,

dass alle Anwesenden verlässlich

seien und dicht halten würden.

Der Männerchor Sängerbund

Burkhardswalde unter der Leitung

von Egon Häusler eröffnete das Programm.

Danach erfolgte die Begrüßung

der Gäste durch Feodor Ermer.

Nach dem Türmerlied und dem Bundeslied

von Mozart wurde unter großem

Beifall der anwesenden Chöre

durch mich als Vertreter des DSB und

des SSB die Fahnenweihe vollzogen.

Nach dem Festspruch von Georg Döring

wurden dann vier Sänger für

über 50 Jahre aktives Singen mit der

Ehrennadel in Gold und Onyx des DSB

und 12 Sänger mit der silbernen Ehrennadel

des SSB für über 30 Jahre Treue

zum Chorgesang ausgezeichnet. Die

Ergriffenheit aller Sänger während

der Fahnenweihe und der Ehrung ließ

den Anwesenden klar werden, wie ernst

den Beteiligten die Sache war.

Nach dem Festakt begaben sich die

Chöre zum Friedhof, um den verstorbenen

Sängerkameraden zu gedenken.

Danach sangen die Chöre aus Burkhardswalde,

Glashütte und Großenhain

unter der Leitung von Egon

Häusler in der nahegelegenen Kirche

„Die Himmel rühmen“, „Das ist der

Tag des Herrn“ und die „Nacht“ von

Schubert. Nach etwa zwei Stunden

Pause gestalteten die Chöre „Frauenchor

Burkhardswalde“, „Männerchor

Großenhain“, „Männerchor Glashütte“

Vor 25 Jahren

Freiheit und Existenz riskiert

und der Jubiläumschor ein Freundschaftssingen.

Im Verlauf dieses Freundschaftssingen

wurden dann eine Anzahl

von Sängern von den staatlichen

Vertretern der DDR geehrt. Ich hatte

dabei das Gefühl, der ständigen Beobachtung

ausgesetzt zu sein.

Als ich am nächsten Tag meine Rückreise

nach Leipzig antrat, war nicht

nur der Chorleiter, sondern eine große

Zahl der Sänger erschienen, um mir

für mein Kommen zu danken und

mich zu verabschieden. Die Angst im

Gefühl, dass die DDR-Funktionäre

Nachforschungen über mein Tun bei

dem Jubiläum anstellen könnten, zwang

mich am darauffolgenden Tag meine

Heimreise anzutreten. Ich musste

wieder über Hirschberg die DDR verlassen.

Dort angekommen ging das

selbe Prozedere wie bei der Einreise

los. Als dann die Aufforderung zum

Weiterfahren kam, war ich sichtlich

erleichtert. Zu Hause angekommen,

wurde mir erst richtig bewusst, welches

Risiko ich eingegangen war. Bei

einem späteren Besuch in Burkhardswalde,

nachdem die Grenze offen war,

habe ich dann erfahren, dass einige

Tage nach meiner Abreise von Seiten

der DDR-Behörden Erkundigungen

über meine Anwesenheit und mein

Handeln eingeholt worden waren.

Dies war für mich die Bestätigung,

dass meine Vorsicht volle Berechtigung

hatte.

Karl-Heinz Omlor

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 21


St. Wendel

Berichte aus den Kreisen

KREIS-CHORVERBAND

Saarbrücken

KREIS-CHORVERBAND

Merzig-Wadern

1. Vorsitzender: Franz Meiers, Tel. 06872-993308

E-Mail: framei44@t-online.de

KREIS-CHORVERBAND

Homburg

Der Einladung zum Kreis-Chorverbandstag

Merzig-Wadern am 10. März

im Hotel Greiveldinger in Perl folgten

nur 21 von 42 Chören – ein mehr als

enttäuschendes Ergebnis. Nach den

Grußworten und der gesanglichen Eröffnung

durch den gemischten Chor

„Cantate“ Perl unter Ersatz-Dirigentschaft

von Kreischorleiter Joachim

Meiers ging der KCV-Vorsitzende Franz

Kontinuität beim KCV Merzig-Wadern

Vorstand beim Kreis-Chorverbandstag

wiedergewählt

Meiers in seinem Jahresbericht auf

wichtige Zahlen und Ereignisse im

vergangenen Jahr ein:

Zur Zeit sind im KCV 24 Männerchöre,

13 Gemischte Chöre, 3 Kinderchöre

und 2 Schulchöre organisiert. 2012

wurden im KCV drei Vorstandssitzungen

abgehalten. Es fand ein Kreis-

Chorkonzert als Kirchenkonzert in

Thailen statt. Bei Sing City in Saarbrücken

aus Anlass des 150-jährigen

Jubiläums des SCV haben auch 6 Chöre

aus dem KCV Merzig-Wadern zu dem

tollen Erfolg der Veranstaltung mit

beigetragen.

Die Musikschule im Landkreis Merzig-

Wadern betreut zurzeit 10 Grundschulklassen

im Kreis im Rahmen des Projekts

„Singen macht Schule“. Hinzu

kommen die Chor-AGs ab der 2. Klasse

in 6 Schulen. Insgesamt werden also

rund 400 Schülerinnen und Schüler

im Gesang unterrichtet. Aus dem KCV

wird Franz Meiers auch die nächsten

beiden Jahre in der Musikschule die

Interessen des Chorverbandes wahrnehmen.

In der Versammlung wurde der bisherige

Vorstand in seinem Amt bestätigt

und wiedergewählt. Er setzt sich wie

folgt zusammen: Vorsitzender Franz

Meiers (Losheim), Stellvertretender

Vorsitzender Manfred Comteße (Perl),

Schatzmeister Winfried Schilz (Orscholz),

Schriftführer Bernd Rolinger

(Weiler), Beisitzerin Christel Reinert

(Perl), Beisitzer Werner Brücker (Wadrill)

und Rudi Rebmann (Brotdorf).

Kreischorleiter bleibt Joachim Meiers

(Losheim).

Der nächste Kreis-Chorverbandstag

findet am Sonntag, 9. März 2014, in

Losheim statt.

Bernd Rolinger

Groß war die Schar der Gratulanten

beim Männergesangverein Lyra

Büschfeld, der zu seinem 110. Geburtstag

eingeladen hatte. Befreundete

Chöre hatten ebenfalls ihre Aufwartung

gemacht, gratulierten mit

Ständchen zum 110. Geburtstag für die Lyra-Sänger

Büschfelder MGV feierte Jubiläum

einem Ständchen. „Mit über 700 Besuchern

war unsere Geburtstagsfeier

ein ganz tolles Fest“, zog Vereinsvorsitzender

Hans Haben ein zufriedenstellendes

Resümee.

Das Geburtstagsfest begann mit einem

Festgottesdienst in der Pfarrkirche

Maria Himmelfahrt Büschfeld, den

der Jubelchor mitgestaltete. In der

Schlossberghalle hieß Vorsitzender

Haben anschließend die Gäste willkommen.

Die Feier stand unter der

Schirmherrschaft von Anke Rehlinger,

Ministerin für Justiz, Umwelt

und Verbraucherschutz. Die Schirmfrau

würdigte das Engagement des

Vereins, der mit seinen 110 Jahren

ältester in Büschfeld ist. „Über elf

Jahrzehnte sind die Lyra-Sänger ein

ganz wichtiger Kulturträger im Ort

und haben in all den Jahren des Vereinsbestehens

zum Gelingen unzähliger

dörflicher und kirchlicher Anlässe

und Feste beigetragen,“ sagte Rehlinger.

Von daher gebühre den Sängern

Lob und Dank für ihre engagierten

Auftritte.

Der Waderner Bürgermeister Fredi

Dewald gratulierte ebenso wie die

stellvertretende Ortsvorsteherin von

Büschfeld, Iris Zimmermann, sowie

Franz Meiers, Vorsitzender des KCV

Merzig-Wadern. Auch Ehrenchorleiter

Josef Bold, der über 40 Jahre dem

Männerchor als Dirigent vorstand,

ließ sich die Geburtstagsfeier nicht

entgehen.

Für einen tolle Stimmung in der Halle

sorgten die Sänger aus Saargemünd:

Der Chor „La Marjolaine de Diebling“

war der Einladung von Chorleiter Armin

Kaspar und dem zweiten Vorsitzenden

Roger Kiefer in den Hochwald

gefolgt. Seit über 30 Jahren begeistert

der Chor sein Publikum mit französischen

Folkloreliedern und einer

speziellen Choreographie. Auch der

Knappenchor aus Konfeld zeigte sich

von seiner besten Seite, ebenso die

weiteren Männerchöre, die vom Patenverein

MGV Limbach 1951 angeführt

wurden. Es wirkten mit: MGV

„Concordia“ Noswendel, MGV „Cäcilia“

Thailen, Männerchor 1868 Bildstock,

Männer-Quartett „Laetitia“ Dorf-Neipel,

MGV „Liederkranz“ Sitzerath,

MGV „Harmonie“ 1882 Steinbach, MGV

„Liedertafel“ Wadern, MGV „Frohsinn“

Wadrill und der MGV Lockweiler-

Krettnich. Gekonnt, mit Witz und Humor,

führte Albert Lang durch das

kurzweilige musikalische Unterhaltungsprogramm.

Es war beste Werbung

für den Chorgesang, so das

Schlusswort des Vorsitzenden Hans

Haben.

Albert Lang

SEITE 22 CHOR AN DER SAAR 2/2013


EDITORIAL

Ensemble Vocal Illingen glänzte mit

Werken von Bach und Schütz

Am letzten Aprilwochenende konzertierte

das Ensemble Vocal Illingen in

der Evangelischen Kirche Riegelsberg

und in der Pfarrkirche St. Stephan in

Illingen mit Werken von Heinrich

Schütz und Johann Sebastian Bach,

zwei der bedeutendsten Vertretern protestantischer

Kirchenmusik des Barock.

Im Zentrum stand Bachs Motette „Jesu

meine Freude“, die in ihrer musikalischen

Rhetorik und ihrer perfekten

Symmetrie einen Höhepunkt barocker

Tonkunst darstellt. Musikalisch im Ton

einer Trauermusik gehalten, vermittelt

der Text die Abkehr von den weltlichen

Dingen und die Hinwendung zum Geist

Jesu, der über die Traurigkeit triumphiert.

Zuvor konnte der Chor bei der

Bach-Motette „Lobet den Herrn, alle

Heiden“ (BWV230) seine Leichtigkeit

und Klangpracht unter Beweis stellen.

An der Orgel spielte der über die Landesgrenzen

hinaus bekannte Organist

Thomas Layes das Bach-Präludium und

die Fuge in e-Moll (BWV548) sowie die

Fantasie über Jesu meine Freude

(BWV713). In der barocken Tonartencharakteristik

der Bachzeit stehen die

Werke für Trauer und Betrübnis, aber

auch für Zuversicht auf ein Leben in

Gott.

Auch mit den Werken von Heinrich

Schütz, u.a. Psalm 111 „Ich will von

Herzen danken Gott, dem Herren“ und

Psalm 117 „Lobt Gott mit Schall ihr

Heiden all“ aus dem Beckerschen Psalter

op. 5, konnte das Ensemble Vocal

Illingen überzeugen. Neben Thomas

Layes an der Orgel begleiteten das Ensemble

Vocal Illingen I-Jan Huang am

Kontrabass und Thomas Auner am Cello.

Stehende Ovationen der zahlreichen

Besucher waren das Dankeschön für

Chor und Musiker, die es im Verlauf des

Konzertes verstanden, die Besucher

mit ihrem Gesang und der klanglichen

Harmonie im Zusammenwirken aller

mitzunehmen und dem Konzert eine

emotionale Tiefe zu verleihen.

Die Gesamtleitung des Konzertes lag in

den bewährten Händen von Bruno Rabung,

der seit Dezember 2011 die musikalische

Leitung des Chors übernommen

hat. Als neuer Chorleiter möchte

er mit dem Chor an alte Traditionen

anknüpfen und legt Schwerpunkte auf

anspruchsvolle geistige Literatur und

europäische Madrigale. Als nächste Ziele

stehen die Erarbeitung skandinavischer

Chormusik und die Teilnahme am

Landeschorwettbewerb Saar an.

Bei Interesse am Chorgesang besuchen

Sie uns einfach in einer unserer nächsten

Proben, die immer donnerstags um

19 Uhr 30 in Illingen stattfinden.

Weitere Informationen zum Chor und

aktuelle Termine finden Sie im Internet

unter: www.ensemblevocal.de

KREIS-CHORVERBAND

Peter Dörr

Saarlouis

KREIS-CHORVERBAND

Neunkirchen

1. Vorsitzender: Klaus-Werner Egler

Tel. 06881-87266, E-Mail: egler.k@web.de

Am Anfang stand der Wunsch des

Kreischorleiters Hans Werner Will nach

einem modernen Frauenchor, „weg

von der klassischen Chorliteratur – hin

zu Rock, Pop, Schlager, Filmmelodie,

Chanson, Musical, Gospel, Spiritual –

gesungen in Halbplayback (die Begleitmusik

wird eigens für den Chor

arrangiert und im Tonstudio des

Chor leiters aufgenommen) und möglichst

in der Originalsprache“.

Als Hans Werner Will 1998 einen Aufruf

in der Saarbrücker Zeitung startete,

in dem er interessierte, sangesfreudige

Frauen für den 29. April zu

einem Informations- und Kennenlernabend

in die Landesakademie nach

Ottweiler einlud, ahnte er nicht, was

sich daraus entwickeln würde. Über

80 Frauen aus dem ganzen Saarland

und Rheinland Pfalz kamen, hörten

sich begeistert seine Idee an, und

machten sich mit ihm an die Arbeit.

Die Evolution Lady Singers, „der etwas

andere Frauenchor“, waren geboren.

CHOR AN DER SAAR 2/2013

15 Jahre Lady Evolution Singers

Ein Traum bekommt Flügel

Bereits im Oktober 1998 gaben die

Ladys ihr Debüt in der Glückauf-Halle

in Elversberg. Gesungen wurde damals

„nur“ in deutsch und englisch.

Viele Auftritte folgten. Die Ladys sangen

in den Landesgartenschauen in

Trier und Kaiserslautern. Im Kurpark

in Dahn und im Zweibrücker Rosengarten

begeisterten sie mehrmals

ihre Zuhörer. Auch auf diversen

Stadtfesten und Weihnachtsnachtsmärkten

u.a. in Neunkirchen, Ottweiler

oder Kaiserslautern waren sie zu

hören, im Saarparkcenter in Neunkirchen

sind sie in der Adventszeit

Stammgast. Zu erwähnen sind auch

die Auftritte in der SR Musikzeit im

Fernsehen oder die Castings bei Endemol

Deutschland, bei denen sie es bis

in die Endausscheidung geschafft

KREIS-CHORVERBAND

St. Ingbert

haben, ebenso die Mitwirkung beim

geistlichen Chorkonzert des Kreis-

Chorverbandes.

Mit

KREIS-CHORVERBAND

der Zeit trauten sich ein paar der

Ladys zu, als Solistinnen oder auch

als Special Group in den Vordergrund

St. Wendel

zu treten, und dem Chor so neue Möglichkeiten

für Liedarrangements zu

geben. Einer Lady machte das Singen

sogar so viel Spaß, dass sie beschloss

daraus einen Beruf zu machen, an der

Musicalhochschule in Hamburg studierte

und nun in Musicals in ganz

KREIS-CHORVERBAND

Saarbrücken

Deutschland mitsingt.

Die Ladys haben Freude am Singen

und sind mit ganzem Herzen bei der

Sache. Das konnte man auch an vielen

vom Frauenchor selbst veranstalteten

Konzerten erleben, etwa im Schlosstheater

Ottweiler, im Kuppelsaal

KREIS-CHORVERBAND

SEITE 23


Berichte aus den Kreisen

KREIS-CHORVERBAND

Wemmetsweiler oder bei den beiden

Open-Air-Konzerten in Merchweiler

und vor dem Bürgerhaus Neunkirchen.

Ganz besonders jedoch liegen ihnen

Benefizkonzerte am Herzen. Hier haben

sie sich schon für die Orgel und

die Renovierung des Kirchturms in

Schiffweiler, die Renovierung der

Pfarrkirche in Landsweiler und die

Schwangerenberatung von Donum Vitae

eingesetzt und mit ihrem Gesang

viele Spenden gesammelt. Auch ging

die Hälfte der Einnahmen aus den

jährlichen Adventskonzerten als

Spende an soziale Einrichtungen, z.B.

an Kinder in Not, die Frühförderung

der Lebenshilfe oder das AWO-Familienzentrum.

Im Dezember 2012 wurden

die Evolution Lady Singers für

ihren Einsatz von den Lesern der

Neunkirchen

KREIS-CHORVERBAND

St. Ingbert

KREIS-CHORVERBAND

St. Wendel

Saarbrücker Zeitung zu „Saarlands

Beste“ gewählt.

Nicht immer singen die Evolution

Lady Singers allein. So folgten ihrer

Einladung bereits Anne Karin, Cindy

Berger oder auch bekannte Chöre aus

der Region wie der Anton Bruckner

Chor, der Gustav Weber Chor, der MGV

Uchtelfangen, diverse Kinderchöre

und sogar ein Celloquartett aus Mitgliedern

des Staatstheaters Saarbrücken.

Bei ihrem nächsten Konzert am

7. Juli in der Neunkircher Gebläsehalle,

werden sie erstmals von einer

Liveband begleitet. Inzwischen sind

auch zwei CDs entstanden: Die erste

im Frühjahr 2006 und eine Weihnachts-CD

2008. Aus den anfänglich

zwei Sprachen sind mittlerweile zehn

geworden. Nach nunmehr 15 Jahren

hat Hans Werner Will einen großen

Chor mit rund 60 Frauen, die mal poppig

– selten klassisch – mal ernst – mal

heiter – meist weltlich – weniger kirchlich

– mal leise – mal laut – und

zwischenzeitlich auch mit Klavierbegleitung

– mal weihnachtlich – mal alltäglich

– doch immer mit viel Spaß am

Singen ihren Traum verwirklichen.

Die Evolution Lady Singers freuen sich

immer über weitere Mitsänge rinnen.

Kontakt/Info: Elke Rothhaar,

Tel. 06821-21136,

E-Mail: Evolution-Lady-Singers@web.de

Homepage: www.evolution-ladysingers.de

Sie können auch einfach zu einer

Schnupperstunde vorbeikommen. Probe

ist jeden Mittwoch von 20-22 Uhr

im kath. Pfarrheim in Landsweiler-

Reden.

Erika Ney

KREIS-CHORVERBAND

Saarbrücken

1. Vorsitzender: Georg Riehm, Tel. 06898-66742

E-Mail: georgriehm@gmx.de

KREIS-CHORVERBAND

Merzig-Wadern

KREIS-CHORVERBAND

Homburg

Präsente für das neue Ehrenmitglied Peter Kolb (m.) und seine Frau.

Rechts der neue Vorsitzende Georg Riehm.

Saarknappenchor:

Bundesverdienstkreuz für Walter Engel

Walter Engel, Vorsitzender des Saarknappenchors,

wurde am 18. Februar

von Bildungsminister Ulrich Commerçon

mit dem Bundesverdienstkreuz am

Band geehrt. Engel ist seit Mitte der

80er Jahre Vorsitzender des Chors, der

zu den aktivsten und renommiertesten

im Saarland zählt. Für karitative Zwecke

konnte das Werksensemble bislang

über 200.000 Euro „ersingen“. Mit Wal­

Wechsel an der Spitze des

KCV Saarbrücken

Nach neun Jahren als Vorsitzender des

KCV Saarbrücken kandidierte Peter

Kolb nicht mehr für den Vorsitz. Zum

neuen Vorsitzenden wählte die Jahresversammlung

des Kreises am 9. März

2013 in Köllerbach den bisherigen

2. Vorsitzenden Georg Riehm, neuer 2.

Vorsitzender wurde Volker Barthold.

ter Engel, der von 1980 bis zum Vorruhestand

im Jahr 2000 bei den

Saarbergwerken beschäftigt war, konzertierten

die Saarknappen fast in der

ganzen Welt – als kulturelle Botschafter

des Landes. Die Auszeichnung ist

somit auch eine Würdigung des Saarknappenchors,

der nach dem Ende des

Bergbaus nun auch zum Traditionsbewahrer

geworden ist.

Kreischorleiter, Schatzmeister, Schriftführer

und Beisitzende wurden in ihren

Ämtern bestätigt.

Auf Vorschlag von Georg Riehm wurde

Peter Kolb einstimmig zum Ehrenvorsitzenden

gewählt.

KammerChor Saarbrücken gewinnt 1. Preis beim

13. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb in Marktoberdorf

Der KammerChor Saarbrücken unter Leitung

von Georg Grün hat beim 13. Internationalen

Kammerchor-Wettbewerb in

Marktoberdorf (17.-22. Mai 2013) den

1. Preis sowie den Sonderpreis der Carl

Orff-Stiftung für die beste Interpreta tion

einer Uraufführung gewonnen. Ex aequo

wurde der 1. Preis an den amerikani­

schen University of Houston Moores

School Concert Chorale Texas verliehen.

Der Wettbewerb in Marktoberdorf gilt

unter Fachleuten als der schwierigste

Chorwettbewerb der Welt und seit 1989

konnte kein deutscher gemischter

Kammerchor mehr einen ersten Preis

gewinnen. Schon einmal war der Chor

beim Wettbewerb in Marktoberdorf –

1995 gewann er einen wichtigen zweiten

Preis, der nachfolgend dem Chor

die Tür zur internationalen Chorszene

öffnete und viele Einladungen auf

wichtige Festivals einbrachte.

Susanne Wagenmann

SEITE 24 CHOR AN DER SAAR 2/2013


EDITORIAL

Gospelchor Humble Voices bei

„Metz en MusiK“

Der Gospelchor „Humble Voices“ im

MGV 1862 Kleinblittersdorf nahm im

Februar am Chorevent „Metz en MusiK“

im Saal des „Maison des Associations

du Sablon“ in Metz teil. Dieses besondere

Chorereignis wurde zum vierten

Mal von Studierenden der Metzer Universität

organisiert und durchgeführt.

Projektträger ist die „L’association

étudiante du Master Management

Franco-Allemande de Metz“, ein Business-Netzwerk,

das Verbindungen zu

vielen Ländern weltweit unterhält.

Eingeladen waren in diesem Jahr neben

„Humble Voices“ der französische

Showchor „Le Tourdion“, es war somit

ein deutsch-französisches Zusammentreffen

rund um das Thema Chormusik.

Prof. Patrick Barthel, Leiter des Studienganges

„Master Management Franco-Allemand“

an der „Université de

Lorraine“, der die Gäste herzlich willkommen

hieß, wies entsprechend auf

den vor 50 Jahren geschlossenen

deutsch-französischen Freundschaftsvertrag

(„Élysée-Vertrag“) hin, der den

Weg für eine dauerhafte Aussöhnung

zwischen Deutschen und Franzosen

ermöglicht hat.

Gospelchor „Humble Voices“ im MGV Kleinblittersdorf

Showchor „Le Tourdion“ aus Metz

Den ersten Teil des Konzerts gestaltete

der Gospelchor unter Leitung von

Karin Noe. Nach traditionellen Gospels

wie „Siyahamba“, „Molweni“ und „Let

my light shine bright“ folgten, routiniert

und gekonnt interpretiert, modernere

Songs wie „Let it be“ und „Hey

Jude“ von den Beatles sowie „Mama

Loo“ von Les Humphries, für die das

Publikum begeistert applaudierte.

Ganz besinnlich lauschten die Zuhörer

den „Irischen Segenswünschen“ und

dem „Halleluja“ von Leonard Cohen.

Besonderen Beifall gab es für den

Chanson „Les Comédiens“ von Charles

Aznavour und die Zugabe „Oh Happy

Day“. Mit dem Renaissance-Trinklied

„Le Tourdion“ beschlossen der hiernach

benannte französische Chor und

der Gospelchor gemeinsam den ersten

Teil.

Im zweiten Teil präsentierte „Le Tourdion“

sein Bühnenprogramm „D’ici et

d’ailleurs“, also „Hier und Anderswo“.

Die ca. 60 Sängerinnen und Sänger

boten eine exzellent aufeinander abgestimmte

und durch Lichteffekte

unter stützte Mischung aus Gesang,

professionell choreographiertem Tanz

und Musik. Dargeboten wurden mehr

oder weniger bekannte französische

Chansons, die von einer Reise durch

die Welt erzählten. Chansons von

Jean-Jacques Goldmann wie „Une fille

de l’Est“ und „On ira“ oder „Amsterdam“

von Jacques Brell wurden vom

Publikum mit großem Beifall belohnt.

Chansons, die über Paris, New York,

Irland, das Reisen per Autostopp oder

die Flüsse Loire und Cher erzählten,

rundeten den klangvollen Auftritt ab.

Für alle Teilnehmer und Besucher war

es ein musikalisches Highlight, das

noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Beide Chöre brachten auf individuelle

Art ihr musikalisches Können zu Geltung

und wurden am Ende, als sie sich

gemeinsam auf der Bühne verabschiedeten,

durch begeisterten Applaus

belohnt.

Einen Bildbericht von der Veranstaltung

gibt es im Internet unter:

www.mgv-kleinblittersdorf.de/

bilder/bilder_91/html/Vorschau.

html

August Drexler

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 25


Berichte aus den Kreisen

KREIS-CHORVERBAND

Saarlouis

1. Vorsitzender: Joachim Roden, Tel. 06831-87760

E-Mail: rjrod@kabelmail.de

300 Zuhörerinnen und Zuhörer konnte

der Vorsitzende des Männerchors Diefflen,

Michael Keipinger, mit dem mittlerweile

traditionellen Ruf „Wem ess de

Kirf“ im großen Saal des Gemeindehauses

begrüßen. Mit neuem Outfit betrat

der Chor die Bühne, zu einem gelungenen

Auftakt mit „Kling auf mein Lied“

von Bernhard Weber. Es folgte der

„Kronenwirt“ von Kurt Lissmann, bevor

sich die Sänger „im Heu“ von Klaus

Ochs wiederfanden. Den Abschluss bildete

„Gewissheit“ von Harald Genzmer.

Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt

konnte der Chor seine Stärken ausspielen

und mit sauberer Intonation, Dynamik

und guter Aussprache glänzen.

Nachdem der Musikverein „Piano Forte“,

der das Konzert bereits mit „Spanish

Fever“ von Jay Chattaway und Musik

von Bill Ramsey eröffnet hatte, mit der

„Kuschelpolka“ und „The Blues Brothers

Revue“ ein weiteres Mal gekonnt den

KREIS-CHORVERBAND

Neunkirchen

KREIS-CHORVERBAND

St. Ingbert

KREIS-CHORVERBAND

St. Wendel

Kirmesmontagskonzert des

Männerchors 1874 Diefflen

Saal begeistert hatte, folgte der alljährliche

Sängerwettstreit, für den sich

der Männerchor in zwei gegeneinander

antretende Gruppen aufteilte. Pflichtchor

war „O du schöner Rosengarten“

von Kurt Lissmann, den beide Chöre

souverän darboten. Punkten konnte

beim Wahlchor allerdings der Chor

unter Florian Schwarz mit „Pferde zu

vieren traben“, mit „Marjuscha und der

Wein“ fand sich die Gruppe um Henri

Bach nur auf dem zweiten Platz wieder,

so die Entscheidung der fachkundigen

Jury aus Dekanatskantor Thomas

Bernardy und den Chorleitern Walter

Birk und Franz-Josef Johann.

Anschließend fanden sich alle Sänger

wieder zusammen und nahmen das

Publikum mit den Titeln „Serbischer

Tanz“, „Apfel fällt vom Baume“, „Barba

Jere“ und „Csárdás“ auf eine musikalische

Reise in den Osten. Der Musikverein

„Piano Forte“ mit seinem Dirigenten

Josef Krämer begeisterte

danach mit „Queen in Concert “, einem

Potpourri aus den besten Queen-Klassikern,

sowie den Zugaben „Berliner

Luft“ und dem „Fliegermarsch“. Abschließend

präsentierte der Männerchor

unter dem Motto „Boy Groups“

unter anderem den Beach-Boys-Welthit

„Barbara Ann“, „Millionär“ von den

Prinzen und „Tage wie diese“ von den

Toten Hosen. Lang anhaltender Applaus

war der Lohn auch für die lange

Vorbereitung der Sänger und Musiker

sowie Bestätigung, dass beide Gruppen

mit ihrem facettenreichen Programm den

Nerv des Publikums getroffen hatten.

Ein herzliches Dankeschön an die Sänger

des Männerchors Diefflen, besonders

die Solisten Hans-Günther Mohr und

Johannes Mazurek, die Gruppen diri genten

Henri Bach und Florian Schwarz,

ebenso an Chorleiter Andreas Hoffmann,

der es immer wieder schafft, mit dem

Chor besondere Akzente zu setzen. Ein

Kompliment auch an An dreas Reiter,

der gewohnt souverän den Sängerwettstreit

moderierte. Der Männerchor 1874

Diefflen bedankt sich außerdem bei

seinen Sponsoren von der Volksbank

Dillingen e.G, den Stadtwerken Dillingen,

der Druckerei Krüger, der Kreissparkasse

Saarlouis, Blumenhaus Liane,

Getränkehandel Gross sowie beim Vereinswirt

des Restaurants „Callas“ im Gemeindehaus

Diefflen, Pavlos Kotsaridis.

Es werden weiterhin neue Sänger gesucht,

Probe ist montags von 19-21 Uhr.

Michael Keipinger

„Liebe und Leidenschaft“ bei der Chorgemeinschaft Reisbach

KREIS-CHORVERBAND

Saarbrücken

KREIS-CHORVERBAND

Merzig-Wadern

Unter dem Motto „Liebe und Leidenschaft“

fand am 24. November 2012 das

Themenkonzert der Chorgemeinschaft

Reisbach statt. Die Chorgemeinschaft

gestaltete das Konzertprogramm zusammen

mit dem Lücknerchor Oppen

und dem Salonorchester Saar-Blies. Die

Gesamtleitung lag in den Händen von

Chorleiter Stefan Christian. Traditionell

begann das Themenkonzert mit

einem lockeren Sektempfang. Dem

Sponsor „Heizöl Weyand“ sei hierfür an

dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

In seiner bekannt humorvollen Art begrüßte

Bruno Steffen alle Gäste aus

Reisbach und Umgebung und führte als

Moderator durch das Programm. Zur

KREIS-CHORVERBAND

Homburg

Eröffnung spielte das Salonorchester

„Salut d’Amour“ von Edward Elgar. Danach

sang die Chorgemeinschaft Reisbach

zusammen mit dem Salonorchester

die Stücke „Gold und Silber“ und

„Ich halte ihr die Augen zu“, wobei

letzteres durch den Komponisten und

Leiter des Salonorchesters Walter Niederländer

auf dem Klavier begleitet

wurde. Die mehrfache Jugend-musiziert-Preisträgerin

im Solo- und Ensemblegesang

Julia Rohrig glänzte

ebenso mit ihrer Stimme als auch als

Violinistin. Es folgte der Lücknerchor

Oppen, dessen Männer und Frauen mit

ihrer modernen Chormusik die Zuhörer

mit „Ich hab dich und du hast mich“

und „Ganz allerliebst“ ebenfalls begeisterten.

Nach der Pause setzte die Chorgemeinschaft

ihr Motto „Liebe und Leidenschaft“

fort. Mit den beiden Titeln von

Clemens Schäfer „Ich hab das Fräul’n

Helen baden sehn“ und „Ich brech’ die

Herzen der stolzesten Frauen“ mit

Orchesterbegleitung merkte jeder, dass

die Männer der Chorgemeinschaft

richtig Spaß beim Singen hatten. Das

Publikum war begeistert! Auch der

Lücknerchor durfte noch einmal ins

Rampenlicht treten und sang unter

anderem „Schenk mir noch eine Stunde“

(Arr. Hans-Dieter Kuhn). Als Höhepunkt

präsentierte die Chorgemeinschaft

eindrucksvoll ihrem treuen

Publikum den „Kaiserwalzer“ von Johann

Strauß! Der Applaus ließ auch

hier nicht lange auf sich warten. Der

geforderten Zugabe kamen alle Akteure

gerne gemeinsam nach und sangen das

Lied von den Bläck Fööss „Drink doch

ene met“, womit zum „gemütlichen

Teil“ übergeleitet wurde.

Im Anschluss wurde ein kleiner Imbiss

gereicht, den Vorsitzender und Küchenchef

Horst Eisenbart und sein

Team geschmackvoll zubereitet hatten.

Wieder war es gelungen, einen abwechslungsreichen

und amüsanten

Abend zu bieten. Bedanken möchte

sich die Chorgemeinschaft Reisbach bei

seinen treuen Fans für die Aufmerksamkeit

und die freiwilligen Spenden,

bei allen fleißigen Helferinnen und

Helfern, bei allen Akteuren für die Mitgestaltung

und insbesondere bei unseren

geschätzten Sponsoren, ohne die

eine solche Veranstaltung nicht möglich

wäre.

Andreas Prediger

SEITE 26 CHOR AN DER SAAR 2/2013


EDITORIAL

Werner Zeitz bleibt Vorsitzender des KCV St. Ingbert

Senta Stolz zum Ehrenmitglied ernannt

In der Jahreshauptversammlung des

KCV St. Ingbert im Bergmannsheim

ließ Vorsitzender Werner Zeitz die

Aktivitäten des KCV im abgelaufenen

Jubiläumsjahr Revue passieren. Er erinnerte

insbesondere an die Ausstellung

der Kreisvereine im Kuppelsaal

des Rathauses im Juni 2012 mit der

Eröffnungsveranstaltung am 4. Juni,

die Chordarbietungen auf dem Marktplatz

an drei Samstagen im Juni, den

Tag des Liedes am 17. Juni unter

Beteiligung von 20 Chören auf zwei

Bühnen in der Fußgängerzone St. Ingbert

und das geistliche Konzert am

4. November 2012 in der Pfarrkirche

in Oberwürzbach. Für die Unterstützung

im Jubiläumsjahr dankte er allen

mitwirkenden Kreisvereinen, der

Stadt St. Ingbert, Landrat Clemens

Lindemann, allen Sponsoren, insbesondere

der Kreissparkasse Saar-Pfalz,

dem Saarländischen Chorverband sowie

allen Helfern und den Vorstandsmitgliedern.

Werner Zeitz mit Ehrenmitglied Senta Stolz

KREIS-CHORVERBAND

Saarlouis

KREIS-CHORVERBAND

Neunkirchen

Der neue Kreisvorstand (v.l.n.r.): Heriber Wallacher, Debbie Bauer, Heinz Klemmer, Werner Zeitz, Frank Huppert,

Helmut Heyd, Everard Sigal und Elisabeth Pintarelli

KREIS-CHORVERBAND

St. Ingbert

1. Vorsitzender: Werner Zeitz, Tel. 06803-1710

E-Mail: zeitz1@gmx.de

KREIS-CHORVERBAND

der), Rainer Konrad (Schatzmeister),

Gabi Meiser (Schriftführerin) und Senta

Stolz (Beisitzerin). Auf Vorschlag

des St. Kreisvorstandes Wendel

wurde Senta Stolz

(Singgemeinschaft Heckendalheim)

zum Ehrenmitglied ernannt. Sie war

13 Jahre Stellv. Vorsitzende und vier

Jahre Beisitzerin im Vorstand des KCV.

2013 will der KCV St. Ingbert ein

geistliches Konzert durchführen und

2014

KREIS-CHORVERBAND

ein Seminar für den Umgang mit

der alternden Stimme sowie den Tag

Saarbrücken

des Liedes im Juni veranstalten.

Werner Zeitz

Ein Sommertag

KREIS-CHORVERBAND

Begeisternde Matinee des MGV Liederkranz Niederwürzbach

Als der MGV Liederkranz Niederwürzbach

im tiefsten Winter die Proben

zum Konzert in den Bliestal Kliniken

aufnahm, konnte niemand ahnen,

dass sich am 14. April das Wetter mit

dem ersten Sommertag, nach einem

grauen, kalten Winter, so aktuell an

das Motto der Veranstaltung halten

würde. Bei strahlenden Sonnenschein

und Temperaturen über 20 Grad eröffnete

das Akkordeon Ensemble mit der

Ouvertüre zu Suppés „Leichte Kavallerie“

und Moderator Helmut Kröll

freute sich über eine mehr als volle

Veranstaltungshalle. Herr Kleinpeter

vom Verkehrsamt Blieskastel hatte

Kreischorleiter Everard Sigal erörterte

die Situation der Chöre im KCV und

lobte die gute Zusammenarbeit mit

den Kreisvereinen. Kreisschatzmeister

Rainer Konrad bestätigte eine solide

Finanzlage des KCV, die Prüfer

bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.

Zum neuen Vorstand

wurden gewählt:

Vorsitzender: Werner Zeitz (MGV Frohsinn

St. Ingbert),

Stellv. Vorsitzender: Everard Sigal (Sangesfreunde

Oberwürzbach / Chor der

Brauerei Becker),

Schatzmeister: Helmut Heyd (MGV Frohsinn

St. Ingbert),

Schriftführerin: Elisabeth Pintarelli,

Kreischorleiter: Everard Sigal,

Stellv. Kreischorleiter: Frank Huppert

(Coloured Voices Bliesmengen-Bolchen),

Beisitzer: Debbie Bauer (Chorgemeinschaft

Ommersheim), Heinz Klemmer

(GV Germania St. Ingbert), Heribert

Wallacher (MGV Frohsinn St. Ingbert).

Werner Zeitz bedankte sich bei den

ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern

Wolfgang Baldauf (Stellv. Vorsitzenbei

seiner Begrüßung eine einfache

Erklärung: „Immer wenn der Liederkranz

aus dem Würzbachtal hier auftritt,

haben wir hier seit Jahren ein

volles Haus“.

Mit drei Titeln, deren Arrangements

alle aus der Feder von Chorleiter

Dieter Schnepp stammen, eröffnete

der Männerchor. Zunächst mit dem

Akkordeon Ensemble und dem Titel

„Sing ein Lied“, um dann in Begleitung

von Schnepp am Piano eine Bearbeitung

aus Smetanas Moldau mit

dem Titel „Daheim im Würzbachtal“

zu singen. Das Titellied, „Ein Sommertag“,

eine Melodie aus Mozarts

Merzig-Wadern

Klarinetten Konzert A-Dur mit einem

Text von Kröll, wurde von Michael

Wagner brillant auf der Klarinette

begleitet. Wie in den Jahren zuvor

hatte Chorleiter Schnepp auch diesmal

KREIS-CHORVERBAND

wieder das Publikum mit dem

gemeinsam gesungenen Volkslied „Im

Homburg

schönsten Wiesengrunde“ ins Konzert

eingebunden.

Aus „König der Löwen“ sang der Frauenchor

den Titel „Hell, so strahlt die

Sonne“, eine Bearbeitung Schnepps

mit Text von Kröll, um dann mit der

Solistin Heike Muys „Plaisir d’ amour“

zu singen. Der Frauenchor, mit seinen

Jüngsten als vierköpfige Solisten­

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 27


Berichte aus den Kreisen

KREIS-CHORVERBAND

Saarlouis

KREIS-CHORVERBAND

Neunkirchen

KREIS-CHORVERBAND

St. Ingbert

gruppe, und das Akkordeon Ensemble

interpretierten dann „Berlin erwacht“.

Auch hier übernahm, professionell

und gekonnt, Wagner den

Querflöten-Part des Originals „Paris

s’éveille“ auf seiner Klarinette.

Den Abschluss gestalteten alle Akteure,

der gemischte Chor auf der Bühne

und im „Orchestergraben“ das Akkordeon

Ensemble, das zuvor bereits mit

den ungarischen Tänzen Nr. 5 und 6

von Brahms brausenden Beifall des

Publikums erhalten hatte. Mit „Adiemus“,

wurde das Finale eröffnet. Der

Titel wird in einer Art Lautsprache,

eine Erfindung des walisischen Komponisten

Jenkins, gesungen, bei der

das Sprachliche in den Hintergrund

tritt und die Stimmen zum Instrument

werden.

Bevor sich Vorsitzende Muys bei den

Akteuren und dem wundervollen

Publikum bedankte, stand der gewaltige

Schlusschor „Heimatliebe“, nach

Verdis „Chor der Gefangenen“ in

Schnepps musikalischer und Krölls

textlicher Bearbeitung, auf dem Programm.

Mit stehendem Beifall erzwang

sich das Publikum eine Zugabe,

die Muys mit dem passenden

Titel „Dankeschön und Auf Wiedersehn“

gewährte.

Helmut Kröll

KREIS-CHORVERBAND

St. Wendel

1. Vorsitzender: Matthias Nickels, Tel. 06873-805

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KREIS-CHORVERBAND

Saarbrücken

Schaumberger Kantorei –

Aktivitäten 2013

KREIS-CHORVERBAND

Merzig-Wadern

Die Schaumberger Kantorei hat einen

neuen Vorstand, bestehend aus Andreas

Fischer (1. Vorsitzender), Sabine

Haupert-Scherer (2. Vorsitzende), Anita

Backes (Schatzmeisterin), Rosel Wahlen

(Schriftführerin), Angela Sommer

(Pressewartin) sowie Rudolf Scherer

und Margit Mrziglod-Leiß (Organisationsteam).

Auch 2013 stehen wieder einige wichtige

Termine im Chorkalender. Bereits

im April veranstaltete der Chor sein

jährliches Benefizkonzert in der Kapelle

des Caritas Seniorenzentrums „Haus

am See“ in Neunkirchen/Nahe, zu dem

von Jahr zu Jahr mehr Zuhörer auch

aus dem Dorf kommen. Geplant ist im

1. Halbjahr außerdem die Gestaltung

eines Gottesdienstes, im 2. Halbjahr

steht wieder eine Chorfahrt an verbunden

mit einem Auftritt, die Gestaltung

eines Taizé-Abends sowie das traditionelle

Weihnachtskonzert.

Natürlich freut sich die Schaumberger

Kantorei immer über engagierte neue

Sängerinnen und Sänger. Interessierte

können den Chor per Mail über die

Internetseite www.schaumbergerkantorei.de

kontaktieren.

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Angela Sommer

SEITE 28 CHOR AN DER SAAR 2/2013


HÖR-TIPP

08.06.2013, 18.00 Uhr

Schwarzenacker, Pfarrkirche

Maria Geburt

Chor Cantanima: Gemeinsames

Konzert mit dem Gospelchor

CELEBRATION aus Duisburg­Walsum

Praxis-Tipp

CHORLEITUNG

08.06.2013, 20.00 Uhr

Schwalbach-Hülzweiler,

Haus für Kultur und Sport

VolXmusik – Deutscher a cappella­

Pop mit Jung & Sing

16.06.2013, 17.00 Uhr

St. Ingbert, Kirche St. Hildegard

Praxis-Tipp

Benefizkonzert zugunsten der

Pfarrei St. Hildegard mit dem Collegium

Vocale Blieskastel

(Ltg. Christian von Blohn)

Info: www.collegium-vocale-blk.de

VORSTAND

21.06.2012, 18.00 - 22.00Uhr

22.06.2012, 09.30 - 17.30 Uhr

Merzig-Büdingen, Bürgerhaus

13. Chorseminar Mater et filia –

Chormusik für Frauenstimmen im

20. Jahrhundert (s. S. 30)

Chormusik im

RUNDFUNK

VERANSTALTUNGSKALENDER · EDITORIAL GESUCHE

22.06.2013, 18.00 Uhr

Grügelborn. Mehrzweckhalle

Wunschkonzert mit dem MGV

Concordia Grügelborn

23.06.2013, 17.00 Uhr

Homburg, Schlossberghöhlen

Konzert des KCV Homburg

30.06.2013, 16.00 Uhr

Neunkirchen, Stadtfest

Konzert mit den Evolution Lady

Singers

07.07.2013, 20.00 Uhr

Neunkirchen, „Neue“ Gebläsehalle

Konzert mit den Evolution Lady

Singers und Band

17.08.2013, 19.00 Uhr

Diefflen, Gemeindehaus

Sängerfest Diefflen mit den

Männerchören aus Düppenweiler,

Dillingen, Ittersdorf, Bous sowie

dem Madrigalchor Gisingen,

dem Singkreis Diefflen und dem

Kirchenchor Diefflen

GESUCHT

Zum

14.09.2013, 18.00 Uhr

Grügelborn. Mehrzweckhalle

Liederabend – Herbstkonzert des

MGV Concordia Grügelborn

GEDENKEN

TERMINE

15.09.2013, 19:00 Uhr

Neunkirchen, Christuskirche

Chor Cantanima: Benefizkonzert

„Musikalische Reise durch

Jubiläen und

Südosteuropa“ im Rahmen der

„Neunkircher Kirchenmusiktage“,

zusammen mit dem Folkloretanz­

Ensemble Sedjanka

(Ltg. Helge Baer) unter der

„Reiseleitung“ von Nino Deda

EHRUNGEN

Chor media vita sucht Verstärkung!

Chor/Leiter

Wir sind ein gemischter Chor mit

momentan 22 aktiven Mitgliedern

(18 Frauen, 4 Männer) im Alter zwischen

30 und 65 Jahren. Somit steht

unser Chor, wie der Name schon

sagt, „mitten im Leben“. Zu unserem

Repertoire gehören Evergreens, Gospels,

Spirituals, Filmmusik, besinnliche

Weihnachtslieder und weltliche

Chorliteratur – a cappella oder mit

Klavierbegleitung. unseren jährlichen

Aktivitäten

Zumzählen verschiedene

Auftritte, Probewochenende usw.

GESUCHT

GEDENKEN

Wer: Chor Vocalis, Sänger/Innen

von 13 bis 50 Jahren, eine tolle Gemeinschaft

mit Liedgut von „Gospels“

über „Neues Geistliches Lied“

bis hin zu „Modernem“ – und vor

allem viel Begeisterung für wundervolle

Musik

Was: Verstärkung für Tenor und Bass

TERMINE

All dies und die Freude am Singen

ist unsere Motivation! Egal ob Sie

Sopran, Alt, Tenor oder Bass singen

– kommen Sie doch einfach unverbindlich

zu einer Probe vorbei. Wir

proben montags von 19.30 Uhr –

21.30 Uhr in der Aula der Regenbogen­Grundschule

Wehrden.

Kontakte: info@chor-media-vita.de /

guenter.mees@t-online.de /

Tel.: 06836/3858

Homepage: www.chor-media-vita.de

Männer gesucht ...

... für Chorgesang mit Leidenschaft und Herz!

Wann: Jeden Sonntag um 19.00 Uhr

Wo: Im Pfarrsaal in Scheuern

Interesse geweckt?

Dann schaut doch einfach mal unter

www.vocalis-scheuern.de nach

und meldet Euch einfach bei uns.

Wir freuen uns auf JEDE Stimme!!!

GESUCHT

Singkreis sucht

musikalische Leitung

Wir sind ca. 20 Männer und Frauen

zwischen 50 und 75 Jahren, die

sich zu einem Singkreis zusammengefunden

haben. Um unser

Singen qualitativer zu gestalten,

suchen wir einen Dirigenten oder

eine Dirigentin, der/die uns gesanglich

fordert und fördert.

Wir proben jeden 2. und 4. Mittwoch

im Monat, 19 Uhr, im Gasthaus

Brennender Berg in Sulzbach­

Neuweiler.

Kontakt: Thomas Gutensohn,

Koppshaus 19, 66280 Sulzbach,

Tel. 06897/52329,

E­Mail: honagu@t-online.de

Jubiläen und

EHRUNGEN

Der grenzüberschreitende Robert

Schu man Chor widmet sich in den

Arbeitsphasen Juli und Dezember

2013 dem Haydn­Oratorium „Die

Schöpfung“ und nimmt im Oktober

2013 am Finale des Chorwettbewerbs

„Let the peoples sing“ in der Philharmonie

Luxembourg teil. Neue Sängerinnen

und Sänger werden gerne

Robert Schumann Chor

aufgenommen: Du bist zwischen 17

und 25 Jahre alt, stimmlich ausgebildet,

liest Noten vom Blatt, hast Chorerfahrung

und bist begeistert für

Chormusik auf höchster Ebene, dann

solltest du dich bewerben. Eine Bedingung

zur Aufnahme ist, dass du dich

am Wettbewerbsfinale und den Arbeitsphasen

2013 beteiligst. Die Teilnahme

am Robert Schuman Chor hat

vielen jungen Musikern den Eintritt

in eine Musikerausbildung oder ins

musikalische Berufsleben erleichtert.

Melde dich bei:

Frau Carola Ehrt

Tel.: +49 6501-9209809

E-Mail: carolaehrt@eurochor.de

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 29


Praxis-Tipp

VORSTAND

CHORMUSIK IM RUNDFUNK · verschiedenes

EDITORIAL

Chormusik im

RUNDFUNK

Chor/Leiter

Zum

SR 2 KulturRadio

GESUCHT

Montag, 3. Juni, 16.00 Uhr

AprèsMidi – KlassikKompass

mit Roland Kunz

„Die Schöpfung“ von Joseph Haydn

Samstag, 8. Juni, 18.04 Uhr

Musik an der Saar

u.a. mit con passione (23):

Der Philharmonische Chor an

der Saar

GEDENKEN

Sonntag, 9. Juni, 12.04 Uhr

9. SR-Matinee

Deutsche Radio Philharmonie

Leitung: Karel Mark Chichon

Olga Mykytenko, Sopran

Stephanie Houtzeel, Mezzosopran

Choeur Regional de Lorraine

Gustav Mahler

2. Sinfonie c-Moll

(„Auferstehungssinfonie“)

Zeitversetzte Direktübertragung

aus der Congresshalle

GESUCHT

Samstag, 29. Juni, 18.04 Uhr

Musik an der Saar

mit Werken von Louis Théodore

Gouvy in aktuellen Aufnahmen

(u.a. der Kantorei Saarlouis)

Sonntag, 14. Juli, 9.30 Uhr

KlassikLegenden

Der RIAS Kammerchor

(bis zum Ende der Ära Uwe Gronostay)

Kompositionen von Mozart, Bartok,

Smetana und Meyerbeer

SR 3 Saarlandwelle

Musikbühne Saar

sonntags 19.04 Uhr,

mit Gesprächen und Beiträgen,

auch zur regionalen Chorszene

Aktuelle Themen unter

www.sr3.de

Sonntag, 8. September, 19.04 Uhr

Musikbühne Saar live

u.a. mit dem LandesJugendChor

Saar

Direktübertragung aus dem

Großen Sendesaal des Funkhauses

Halberg

13. Chorseminar Mater et filia

Chormusik für Frauenstimmen im 20. Jahrhundert

TERMINE

Jubiläen und

EHRUNGEN

NMZ sucht kreative Chorportraits –

Geldpreise und Veröffentlichungen winken

Die neue musikzeitung (nmz) schreibt

einen Wettbewerb für gelungene Chorportraits

in Wort und Bild aus. Laienchöre

und Vokalensembles aller Stilrichtungen

sind eingeladen, einen Text

und zwei Fotos einzureichen, die die

Eigenarten und das Selbstverständnis

ihres Chors anschaulich einfangen. Die

drei besten Einsendungen werden mit

je 500,- Euro prämiert und in der nmz

In der Tradition der Chorseminare des

Gesangsstudios Waltraud Krompholtz

steht immer eine pädagogische Idee:

Sänger von unterschiedlichem Entwicklungsstand

und Alter werden mit

speziellen musikalischen Themen in Berührung

gebracht. Während die Musik

der Renaissance und des Barock hauptsächlich

Musik für Knabenchöre bzw.

Kastraten hervorbrachte, entwickelte

sich seit der Romantik ein umfangreiches

Repertoire für Frauenchöre/Frauenstimmen.

Der frisch gekürte SCV-

Verbandschorleiter Bernhard Schmidt

wird ausgewählte Literatur des 20.

Jahrhunderts vorstellen und mit den

TeilnehmerInnen erarbeiten. Dabei stehen

Werke von Orff, Chilcott, Rutter,

Tormis und anderen auf dem abwechslungsreichen

Programm, die neugierig

auf „mehr“ machen sollen. Ein weiterer

Schwerpunkt der Veranstaltung wird

die Stimmbildung mit Waltraud Krompholtz

sein, die sich den sängerischen

und stilistischen Anforderungen der

ausgewählten Stücke anpasst. Zur Teilnahme

an diesem Seminar sind keine

besonderen Vorkenntnisse erforderlich.

Ort & Termin:

Merzig-Büdingen, Bürgerhaus

Freitag, 21. Juni 2012, 18.00-22.00 Uhr

Samstag, 22. Juni 2012, 09.30-17.30 Uhr

Im Anschluss ist eine Aufführung geplant.

Die Teilnahmegebühr beträgt 45 /35 E.

Anmeldeschluss ist der 8. Juni 2013.

Flyer mit ausführlichen Informationen

unter:

www.schmidt-bernhard.com

Weitere Infos/Kontakt:

www.gesangsstudio-waltraudkrompholtz.de

waltraud-krompholtz@t-online.de

veröffentlicht, außerdem werden die

Gewinner auf der chor.com in Dortmund

vorgestellt.

Schicken Sie Ihren Text (4.000 bis

6.000 Zeichen) und zwei druckfähige

Fotos mit dem Stichwort „Chorportrait

Wettbewerb“ bis 15. Juli per Mail an

nmz@nmz.de oder per Post (Daten-CD)

an: neue musikzeitung, Brunnstr. 23,

93053 Regensburg.

TAG DER MUSIK –

14.-16. Juni 2013

Unter dem Motto „Kulturelle Vielfalt

live!“ findet auch in diesem Jahr in

ganz Deutschland vom 14. bis 16.

Juni der Tag der Musik statt! Alle

Musizierenden in Deutschland sind

aufgerufen, sich mit eigenen Aktionen

und Veranstaltungen an dem vielfältigen

Programm zu beteiligen.

Der Tag der Musik ist eine Initiative

des gesamten deutschen Musiklebens

unter dem Dach des Deutschen Musikrates.

Als Schaufenster der beispiellosen

Kulturellen Vielfalt in Deutschland

soll die Aktion neue Impulse

setzen, die das Bewusstsein für den

Wert der Kreativität stärken und

damit jedem Bürger, gleich welcher

sozialen oder ethnischen Herkunft,

den Zugang zur Welt der Musik ermöglichen.

Der Tag der Musik sendet ein wichtiges

Signal an die Politik: Die enorme

kulturelle Vielfalt in Deutschland

bedarf des Schutzes und der Förderung

– nicht als luxusorientierte Freizeit

gestaltung, sondern als Grundlage

einer erfolgreichen Gesellschaftspolitik.

Der Tag der Musik steht

dafür, dass jeder Tag in unserem

Land ein Tag der Musik sein möge.

MACHEN SIE MIT!

Weitere Infos:

www.tag-der-musik.de

SEITE 30 CHOR AN DER SAAR 2/2013


Der Männergesangverein

1880 Alsweiler

trauert um

seinen Sänger Manfred

Theobald, der

am 15. März 2013

im Alter von 76

Jahren verstarb. Er

war seit 1981 aktiver

Sänger im 1. Bass.

Manfred Theobald

Wir haben einen

guten Sänger und Freund verloren, der

immer, wenn wir ihn brauchten, zur Stelle

war. Durch die Mitgestaltung des Trauergottesdienstes

und Teilnahme bei der anschließenden

Beisetzung nahmen wir

Abschied von einem treuen Sängerkameraden.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Der MGV Alsweiler wird Manfred Theobald

ein ehrendes Andenken bewahren.

Der MGV Liederkranz

Niederwürzbach

trauert um

seinen Ehrenvorsitzenden

Augustin

Gebhardt, der

kurz vor seinem

84. Geburtstag verstarb.

Er gehörte

seit 1948 dem MGV

an, dessen Vorsitzender

er von

Augustin Gebhardt

1977 bis 1981 und von 1992 bis 1996

war. Unter seiner Führung zog der Verein

in sein eigenes Heim und etablierte

sich als führender Verein im kulturellen

Geschehen Niederwürzbachs.

Zudem leitete Augustin Gebhardt ab

1977 über sechs Jahre die Fördergemeinschaft

Niederwürz bacher Vereine.

Während der Feierlichkeiten zum

Praxis-Tipp

VORSTAND

105-jährigen Bestehen des MGV vor vier

Jahren wurde er vom DCV für 60 Jahre

Sangestätigkeit geehrt. Im Rückblick

war sein Leben erfolgreiche Arbeit als

Schreiner- und Innungsmeister, aber

auch Chormusik bestimmt von der im Sorge und Fürsorge

um seine Familie, besonders um

seine schwerkranke Frau Adele. Für

RUNDFUNK

Chor/Leiter

GESUCHT

seine bewundernswerte, aufopferungsvolle

Pflege erhielt er vor einem Jahr

die Pflegemedaille des Saarlandes. Die

Kraft und Freude für seinen anstrengenden

Alltag holte er sich beim Singen.

Bis vor einem knappen Jahr hat er

aktiv gesungen und war trotz seines

hohen Alters eine der tragenden Stimmen

im zweiten Bass. Die Sängerinnen

und Sänger gedenken ihres

Ehren vorsitzenden Augustin Gebhardt

und werden ihm ein ehrendes Andenken

bewahren.

ZUM GEDENKEN

Der MGV Laetitia

Dorf-Neipel trauert

um seinen aktiven

Sänger Karl Backes,

der am 22. Februar

2013, für uns alle

unerwartet, im Alter

von 73 Jahren

verstorben ist. Karl

Karl Backes Backes stand seit

1953 bis zu seinem

Tod als aktiver Sänger im 2. Tenor in unseren

Reihen. Er war ein zuverlässiger,

pflichtbewusster und hilfsbereiter Kamerad,

der immer gutgelaunt die Fähigkeit

besaß, als Sänger und als Mensch andere zu

begeistern und mitzureißen. Seit 1953 hat

Der MGV 1899 Körprich

trauert um

seinen Sängerkameraden

Walter Reichert,

der am 28.

April 2013 im Alter

von 85 Jahren verstorben

ist. Über 65

Jahre, seit 1947, hat

Walter Reichert

er als aktiver Sänger

in unseren Reihen

gestanden und war für uns eine wirkliche

Stütze im zweiten Tenor. Er war

immer ein begeisterter Sänger und setzte

sich stets für den Gesang und für seine

Sängerkameraden ein. Ab 1959 war er

zweiter, von 1970 bis 1972 und 1974 bis

1979 erster Vorsitzender des MGV, der ihn

1999 zum Ehrenmitglied ernannte. Für

seine langjährige aktive Sängertätigkeit

wie auch Vorstandsarbeit wurde er von

MGV, SCV und DCV mehrfach geehrt. Seine

Sängerkameraden erwiesen Walter Reichert

die letzte Ehre und bereiteten ihm

mit der musikalischen Mitgestaltung des

Trauergottesdienstes und der Begleitung

zum Grabe einen würdevollen Abschied.

Wir danken ihm für seine Treue und Verbundenheit

zu unserem Chor und werden

ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Dank und unser Mitgefühl gelten

auch seinen Angehörigen und vor

allem seiner Lebensgefährtin, die uns

ebenfalls stets tatkräftig unterstützt hat.

er auch unser Notenmaterial in vorbildlicher

Weise in Ordnung gehalten. Für dies

alles und für die vielen schönen Stunden,

die er uns geschenkt hat können wir ihm

nur ganz bescheiden Danke nachrufen.

Sein Abschied hat uns alle nachdenklich

und betroffen gemacht. Er hinterlässt in

unserem Verein eine große Lücke. Unser

tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Christine

und seinen Kindern Klaus, Monika,

Eugen und Christof mit ihren Familien. Mit

der Gestaltung des Trauergottesdienstes

und der Kranzniederlegung am Grab haben

sich die Sängerkameraden von Karl Backes

verabschiedet. Wir werden ihn dankbar in

guter Erinnerung behalten.

Der Männer-Chor

1868 Bildstock

trauert um seinen

aktiven Sänger Artur

Schlick, der im

Alter von 78 Jahren

plötzlich und unerwartet

am 24. März

2013 verstarb. Wir

Artur Schlick

danken ihm für

seinen unermüdlichen

Einsatz, mit dem er über 30 Jahre

im Männer-Chor 1868 Bildstock wirkte.

Unser herzliches Mitgefühl gilt seiner

Familie. Wir werden Artur Schlick als

treuen Sänger und Kameraden in guter

Erinnerung behalten.

Der Männergesangverein

1899

Körprich trauert

um seinen Sänger

Richard Steimer,

der am 23. Februar

2013 im Alter von

80 Jahren verstarb.

Richard Steimer trat

als 15-Jähriger 1947

dem Verein bei und

Richard Steimer

war bis zum Schluss ein eifriger Sänger.

In den 65 Jahren treuer Mitgliedschaft

sang er zunächst im 1. Bass, wo er mit

seiner klaren Baritonstimme auch Solopassagen

übernahm, ab den 70er Jahren

Zum

GEDENKEN

Egon Körner

Jubiläen und

Tief bewegt hat uns

die Nachricht vom

Tod unseres langjährigen

Sangesfreundes,

Ehrenmitgliedes

und Vizechorleiters

Egon Körner, der uns

im Alter von 76 Jahren

für immer

TERMINE

verlassen

hat. Mit ihm

hat der MGV 1871

EHRUNGEN

Sängerbund Saarwellingen ein hochgeschätztes

Mitglied verloren. Über 60 Jahre

war Egon Körner aktiver Sänger unseres

Chors. Jahrzehnte diente er unserer Vereinigung

als Vizechorleiter und Vorstandsmitglied.

Mit seiner ruhigen, ausgeglichenen

Art hat er sich große Wertschätzung

erworben. Egon Körner war Träger aller

Auszeichnungen des DCV und des SCV. Die

Freude am Chorgesang war ein Teil seines

Lebens. Idealismus, Zuverlässigkeit und

Treue zeichneten ihn wesentlich aus. Aufgrund

seiner langjährigen Verdienste wurde

er 2006 zum Ehrenmitglied ernannt.

Wir gedenken seiner in Dankbarkeit und

tiefem menschlichen Respekt. Seiner Frau

und seiner Familie gilt unser tiefes Mitgefühl.

Unser lieber Egon wird in unseren

Herzen unvergessen bleiben.

dann im 2. Bass. Nicht zuletzt aufgrund

seiner Hilfsbereitschaft und auch seiner

humorvollen und geselligen Art wird er

als guter Freund und Sängerkamerad in

Erinnerung bleiben. Mit der musikalischen

Mitgestaltung des Trauergottesdienstes

und dem letzten Geleit mit der

Vereinsfahne bereitete der MGV Körprich

ihm einen würdevollen Abschied.

Wir danken ihm für seine Treue und Verbundenheit

zu unserem Chor und werden

ihm stets ein ehrendes Andenken

bewahren. Unser Dank und Mitgefühl

gelten auch seinen Angehörigen und vor

allem seiner Ehefrau, die uns ebenfalls

stets tatkräftig unterstützt hat.

CHOR AN DER SAAR 2/2013

SEITE 31


EDITORIAL

landeschorwettbewerb saar 2013

Das Tor zu einem neuen Klang.

www.musikhaus-knopp.de

Das große Musik- und Pianohaus an der Saar

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Telefon: (0681) 9 10 10-14 · eMail: piano@musikhaus-knopp.de

SEITE 32 CHOR AN DER SAAR 2/2013

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