Android Magazin Xperia Z2 im Test: Sonys Kampfansage (Vorschau)

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beträgt 24 Monate. Startpaket einmalig 19,90 € plus eine Anzahlung von 49 € für das Gerät (Gesamtpreis Gerät = Summe aus Anzahlung und monatlicher Zuzahlung: 529 €). Die SMS Flat ist für 24 Monate im Preis enthalten, danach

9 Cent/SMS. Die Fest- und Mobilfunk Flat gilt nur für deutsche Netze. Ab einem genutzten Datenvolumen von 500 MB/Monat wird die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau gedrosselt. Die Flat ins Internet gilt für paketvermittelte Datenbindungen.

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APP-BOX

Nur im Android

Magazin XL

In der App-Box finden Sie vier

hochwertige und sonst kostenpflichtige

Android-Apps,

die Sie per QR-Code scannen,

herunterladen, installieren

und verwenden können.

Beschreibungen

der Apps finden

Sie ab Seite 6!

Apps installieren - so geht‘s:

App-Box Unbekannte QR-Code

1 2

öffnen Quellen erlauben 3 scannen 4

Schneiden Sie die App-Box

mit einer Schere an der

markierten Stelle auf.

Wechseln Sie in die Einstellungen

Ihres Smartphones oder Tablets und

setzen Sie das Häkchen neben der

Option „Unbekannte Herkunft“ oder

„Unbekannte Quellen“ (variiert je nach

Android-Version und Hersteller).

Installieren Sie aus dem

Google Play Store die App QR

Droid und scannen Sie mit

dieser den gewünschten QR-

Code ein. Klicken Sie danach

auf den Link.

App laden &

installieren

Nach dem Scanvorgang gelangen

Sie bei jeder App zu einer speziellen

Webseite, wo Sie die App

entweder als .apk-Datei herunterladen

können oder weitere Informationen

zur Installation finden.

3


Inhalt Jul/Aug 2014

IFTTT 84

Geniale App zum Automatisieren

von Online-Diensten

Rubriken

3 CD (nur XL Version)

6 App-Box Apps

130 Impressum

131 Abo

Start

8 Netztest-Gewinnspiel

10 News

16 Tarif-Update

20 Car Connectivity-Update

22 Car Check: Renault Zoe

24 Smart Home: EVVA AirKey

26 Smartphone-Trends

30 Google - Blick in die Zukunft

Technik

36 Erste Checks

40 Sony Xperia Z2

46 Galaxy Note 3 Neo

48 HTC One mini 2

50 LG G2 Mini

52 HTC Desire 816

54 Wiko Rainbow

56 Samsung Galaxy TabPRO 10.1

EXPERTEN

TIPPS

116

HTC One (M8)

58 ASUS FonePad 7

60 Smartphone-Rangliste

64 Tablet-Rangliste

66 Fitness-Tracker im Test

74 Displayschutzfolien im Test

78 Gadgets

Apps

84 Die besten neuen Apps

88 Sidebar Launcher

89 Kurzvorstellungen

90 Battery Doctor

92 Die besten WM-Apps

96 Die besten neuen Spiele

100 Bridge Constructor Mittelalter

102 Charts

Tipps

106 12 Android-Geheimnisse

112 15 Tipps für Ihr Galaxy S5

116 10 Tipps für Ihr HTC One (M8)

120 Chrome Remote Desktop

122 IFTTT

124 QR & Barcode Reader

126 Einsteiger Tipps

128 Profi Tipps

Galaxy S5

112

DIE BESTEN

WM-APPS

106

12

92

Displayschutzfolien

im Test

GEHEIME

ANDROID

TIPPS

4 Android Magazin Jan/Feb 2012

74


90

Battery Doctor

Diese App kitzelt mehr aus

Ihrem Akku heraus

99

Paperama

Papier zu Figuren falten -

klingt leicht, ist es aber nicht

100

Bridge Constructor

Mittelalter

Brücken bauen mal anders,

und zwar mit Rittern und Co.

120

Tipp: Chrome

Remote Desktop

Mit dieser App steuern Sie Ihren

Desktop vom Smartphone aus

40

SONYS

KAMPF

ANSAGE

SONY

XPERIA

Z2

im Test

EDITORIAL

Respekt, Sony: Mit dem Xperia Z2 liefern

die Japaner ihr bislang bestes Smartphone

ab und können endlich auch beim bisherigen

Kritikpunkt Display überzeugen. Neben

diesem Test haben wir uns sieben weitere

Smartphones und Tablets genauer angesehen.

Pünktlich zum Sommer-Beginn finden

Sie im Heft einen großen Vergleichstest

zu den beliebtesten Fitness-Trackern,

außerdem wurde eine Reihe von Displayschutzfolien

auf Herz und Nieren geprüft.

Die Rubrik „Start“ steht diesmal im Zeichen

der Zukunft, denn sowohl im Google-Report

als auch bei den Smartphone-Trends

werfen wir einen Blick auf das, was uns alles

erwartet.

Übrigens: Das Android Magazin gibt es jetzt

im revolutionären Premium-Abo, bei dem

Sie keine Bindung eingehen und jederzeit

kündigen können. Nähere Infos finden Sie

auf www.androidmag.de/premium.

FITNESS-TRACKER

im Test

66

Täglich aktuelle Artikel, App-Tests, News

und Tipps finden Sie zudem auf unserem

Online-Portal www.androidmag.de.

Viel Spaß wünscht Ihnen

Raphael Schön

Chefredakteur

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zum Thema Android.

30

Blick in die

Zukunft

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Wir beantworten sie bestimmt!

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App-Tests!

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Jan/Feb 2012 Android Magazin Stand.

5


App-Box

Bitdefender Mobile Security

Schützt Ihr Smartphone umfassend vor

Viren und anderen Gefahren!

Foto Quisr PRO

Spannendes Foto-Quiz für bis zu vier

Spieler an einem Gerät

Neben einem Viren- und Malware-

Scanner bietet die App auch Schutz beim

Surfen und im Fall eines Diebstahls.

Der „Privatsphäre-Berater“ überprüft

die installierten Apps und weist auf problematische

Berechtigungen hin.

Pro Level müssen verschiedene

Frage-Kategorien gelöst werden, in

denen es 3 Punkte zu erzielen gibt.

Am PC ist Virenschutz selbstverständlich, doch Smartphone-

Benutzer achten wenig auf ihre Sicherheit. Dabei sind die Gefahren

auch hier beträchtlich - gerade was den Bereich der

Privatsphäre angeht, liegt der mögliche Schaden beim Smartphone oft

sogar höher. „Mobile Security“ von Bitdefender deckt alle Aspekte der

mobilen Sicherheit ab. Herzstück ist der Malware-Scanner, der Apps

schon bei der Installation auf ihr Schadpotenzial hin untersucht. Die Virendefinitionen

werden kontinuierlich mit der Cloud abgeglichen, um

auch die neuesten Bedrohungen zu erfassen. Unabhängige Tests bescheinigen

der Software ausgezeichnete Erkennungsraten. Ein „Privatsphäre-Berater“

kümmert sich indes um Ihre vertraulichen Daten. Die

Berechtigungen, die Android den Apps bei der Installation erteilt - Zugriff

auf GPS, Telefonbuch, IMEI-Nummer und dergleichen - werden überprüft,

allzu neugierige Anwendungen werden identifiziert. Auch während des

Surfens achtet Mobile Security auf Ihre Sicherheit: Websites, die Phishing

betreiben oder gar Malware verbreiten, werden automatisch gesperrt. Im

Falle eines Diebstahls können Sie Ihr Smartphone mit Mobile Security per

Web bzw. SMS orten, sperren oder löschen. Das neueste Feature ist die

App-Sperre, mit der Sie den Zugriff auf vertrauliche Apps sichern können.

Premium:

Vollversion mit Zugriff auf alle App-Funktionen für 6 Monate.

Quiz-Fans aufgepasst:

Bei dieser

App ist Allgemeinwissen

und vor allem ein gu-

tes Auge gefragt, denn bei Foto

Quisr PRO dreht sich alles um das

Erkennen und Zuordnen von Bildern. Neben einem Logo-, Star- oder

Flaggen-Quiz gibt es auch noch Kategorien wie Autos, Gemälde, Models,

Politiker, Sehenswürdigkeiten, Sportler und vieles mehr. Der Spielablauf

ist einfach: Sie bekommen aus zuvor gewählten Kategorien 21

Bilder zu sehen, wobei Sie für jedes erkannte Bild Punkte erhalten. Belohnt

werden Sie mit Jokern, Extrabildern und mehr Punkten für besonders

schnelle und vor allem richtige Antworten. Insgesamt sind über

2.000 Fotos im Quiz-Pool enthalten, die Sie wahlweise in einem herausfordernden

Single-Player-Modus oder auch einem spaßigen Mehrspieler-Modus

für bis zu 4 Spieler direkt an einem Smartphone oder

Tablet spielen können. Für ein hohes Maß an Motivation sorgt zudem

eine weltweite Highscore-Liste, in der Sie sich mit Spielern rund um

den Globus messen können.

Premium: Alle Bildkategorien, keine Werbung, zusätzlicher

Jokerplatz, 4 Spieler im Multiplayer.

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6 Android Magazin Jul/Aug 2014


App-Box

Shiny The Firefly

Liebevoll gemachtes, hübsches 3D-

Geschicklichkeitsspiel

Kindgerechtes Geschicklichkeits-Game

Dschungel Sommer LWP HD

Verwandeln Sie den Homescreen Ihres

Smartphones in eine Waldlichtung!

Technisch macht „Shiny The Firefly“ eine sehr gute Figur und besticht mit liebevoll

gestalteten 3D-Umgebungen. Aber auch spielerisch hat das Game einiges zu bieten.

In diesem liebevoll gestalteten Geschicklichkeitsspiel mit

hübscher 3D-Grafik müssen Sie Shiny, einem kleinen Glühwürmchen,

bei der Suche nach seinen verlorenen Babys

helfen. Dazu müssen Sie fliegen, rennen, sich verstecken und gegen

zahlreiche Gegner zur Wehr setzen. Das sind unter anderem widerspenstige

Moskitos, hungrige Frösche, schelmische Pflanzen, heimtückische

Wespen, unendlich lange Tausendfüßler und viele weitere

kleine, aber gefährliche Gartenbewohner.

Das Spiel enthält insgesamt 33 Levels in drei unterschiedlichen Welten,

mitsamt jeweils thematisch passenden Gegnern, Bossen, Puzzles

und innovativer Spielelemente. Erwähnenswert ist die einzigartige

“Licht an, Licht aus”-Fähigkeit, mit der Sie manch schwierige Herausforderung

meistern können. Steuern lässt sich Shiny übrigens nicht

nur mit den virtuellen Onscreen-Tasten Ihres Smartphones oder Tablets,

sondern auch mit Bluetooth-Gamepads wie dem MOGA Controller.

Hinzu kommt eine Anbindung an Google Play Games Services, wodurch

Sie im Laufe des Abenteuers Achievements freispielen können. In

Summe also ein technisch ausgereiftes Spiel, das sich dank kindgerechten

Inhalts auch für jüngere Spieler hervorragend eignet.

Premium:

Uneingeschränkte Vollversion mit Zugriff auf alle App-Funktionen.

Mit dem sommerlichen Live-Hintergrund

hauchen Sie Ihrem Smartphone-Homescreen

neues Leben ein.

In den Einstellungen zum Live-Wallpaper

können Sie an einer Reihe von

Performance-Schrauben drehen.

Sie möchten Ihrem Smartphone einen neuen Anstrich verpassen?

Dann ist dieser sommerlich angehauchte Live-Hintergrund

genau das Richtige für Sie. Zu sehen ist eine hübsch

gestaltete Waldlichtung inklusive sehenswerter Grafik-Effekte und

einem umherschwingenden „Tarzan Chicken“ als Gimmick.

Die Einrichtung des Live-Wallpapers ist einfach: Nach der Installation

über den QR-Code in unserer App-Box müssen Sie einige Sekunden

lang Ihren Finger auf einer freien Fläche auf dem Homescreen belassen.

Tippen Sie danach auf „Hintergründe“ und wählen Sie ganz rechts

„Jungle LWP“ aus. Ist diese Herangehensweise bei Ihrem Smartphone

nicht möglich, finden Sie den entsprechenden Menüpunkt auch in den

Systemeinstellungen unter „Display“ -> „Hintergrund“ -> „Live-Hintergründe“.

Zum Live-Hintergrund selbst gibt es übrigens ebenfalls Einstellungsmöglichkeiten,

so können Sie etwa Effekte zugunsten der

Performance abschalten oder auch das „Tarzan Chicken“ weniger oft

einblenden oder ganz deaktivieren. Interessant ist auch der Menüpunkt

„Quality“, in dem Sie zwischen „best“, „optimized“ und „battery-friendly“

wählen können. Je nach Leistungsfähigkeit Ihres Gerätes sollten Sie

hier mit unterschiedlichen Einstellungen experimentieren.

Premium:

Uneingeschränkte Vollversion mit Zugriff auf alle App-Funktionen.

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Jul/Aug 2014 Android Magazin

7


News

NEWS.FAKTEN.GERÜCHTE.

+ + + HTC: DEAL ZWISCHEN APPLE UND BEATS AUDIO HÄTTE SEHR LUKRATIV SEIN KÖNNEN + + + FACEBOOK KAUFT TRACK-

ING-APP MOVES UND STARTET FB NEWSWIRE + + + NEUE DISPLAY-TECHNOLOGIE VERLÄNGERT AKKULAUFZEIT UM 50 % + + +

SHARP KÜNDIGT SMARTPHONE & TABLET-DISPLAYS MIT 600 PPI AN + + + APPLE VS. SAMSUNG + + + MUSTER + + + MUSTER

+ + + ANGEBLICH KEIN NEXUS 6, ANDROID SILVER SOLL IM FEBRUAR 2015 KOMMEN + + + WIE BITTE!? UNTERWÄSCHE, DIE DIE

HODEN VOR STRAHLUNG SCHÜTZT, SAMMELTE AUF INDIEGOGO GELD + + + MARKTFÜHRER SAMSUNG VERKAUFT MEHR SMART-

PHONES ALS DIE MEISTEN ANDEREN HERSTELLER ZUSAMMEN + + + TREKSTOR: GÜNSTIGES TABLET MIT DVB-T STICK + + +

SMARTPHONE ODER TABLET DOPPELT SO SCHNELL LADEN: LEGION METER MACHTS MÖGLICH! + + + CIDER: UNI-PROJEKT ER-

MÖGLICHT ES IOS-APPS AUF ANDROID AUSZUFÜHREN + + + APP AUS DER HÖLLE: FLAPPY48 VEREINT DIE VIRALEN HITS FLAPPY

BIRD UND 2048 + + + PATENTFRIEDEN: APPLE UND GOOGLE LASSEN MEHR ALS 20 PATENTKLAGEN FALLEN + + +

NEUHEITEN

AUS DER ANDROID-WELT

Aktuelle Neuigkeiten

rund um

Android finden Sie

hier und natürlich auch

auf unserer Webseite

www.androidmag.de.

HTC: Deal zwischen Apple und Beats Audio

hätte sehr lukrativ sein können

Wir erinnern uns: HTC besaß einst die Mehrheit der Anteile am

Kopfhörerhersteller Beats Audio, verkaufte diese aber später,

um die eigenen Finanzen aufzubessern. Kürzlich würde

bekannt, dass Apple Beats übernehmen will, und zwar für 3,2

Milliarden US-Dollar (der teuerste Kauf in der Geschichte von

Apple). Hätte HTC allerdings an seinen ehemaligen Anteilen

festgehalten, hätten sie satte 1,29 Milliarden US-Dollar erhalten

– eine Summe, die HTC aktuell nur zu gut gebrauchen

könnte. Zum Vergleich: HTC zahlte 2010 309 Millionen US-Dollar

für 51 Prozent an Beats, verkaufte kurz darauf ein Viertel

und trennte sich im Herbst 2013 für 265 Millionen zur Gänze.

Facebook kauft Tracking-App Moves und startet FB Newswire

Facebook ist in Kauflaune: Nach Instagram wurde kürzlich WhatsApp geschluckt. Jetzt gibt es

wieder eine Übernahme zu vermelden, denn die Fitness-Tracking-App Moves wurde übernommen.

Welche Summe für das finnische Startup hingeblättert wurde, ist nicht bekannt. Zudem hat

Facebook kürzlich „Newswire“ gestartet, eine Art Startseite, die aktuelle Top-Meldungen beinhaltet.

Facebook dürfte damit seinen Status als Nachrichten-Quelle Nummer 1 festigen wollen.

Neue Display-Technologie

verlängert Akkulaufzeit um

50 %

Displays sind die mit Abstand größten Stromfresser

in modernen Smartphones. Die japanische

Firma Kaneka hat einen schützenden

Film entwickelt, der bei LCD-Panels zweimal

so viel Licht wie derzeitige Technologien durchlässt.

Dies könnte die Akkulaufzeit um stolze

50 Prozent verlängern. Während normale

Schutzfilme nur etwa 10 Prozent des Hintergrundlichts

bei LCDs durchlassen, verdoppelt

der aus Acrylharz geschaffene Schutzfilm von

Kaneka diese Summe auf 20 Prozent.

Sharp kündigt Smartphone

& Tablet-Displays

mit 600 ppi an

Der Pixelkrieg hat begonnen! Das Unternehmen

Sharp hat vermeldet, dass man

im Frühjahr nächsten Jahres Displays in

die Massenproduktion schicken werde, die

über eine Pixeldichte von 600ppi verfügen.

Zuerst will man sich der 5,5 Zoll Größe

widmen. Bei einer Pixeldichte von 600ppi

auf einem 5,5 Zoll Display beträgt die Auflösung

2880 x 1620 Pixel. Sie liegt somit

genau zwischen Full HD (1920 x 1080) und

4K (4096 × 2304 Pixel).

APPLE

SAMSUNG

Schuldig! Samsung muss zahlen

120.000.000 DOLLAR

Im Streit zwischen Samsung und Apple ist das

Urteil gefallen, allerdings ohne klaren Sieger.

Samsung ist zwar für schuldig befunden worden,

muss allerdings „nur“ knapp 120 Millionen

statt der geforderten 2 Milliarden US-Dollar

Schadenersatz zahlen. Die Geschworenen haben

entschieden, dass Samsung Patente von

Apple verletzt hat – allerdings nicht alle der fünf

zur Debatte stehenden. Übrigens: Auch Apple

hat gegen ein Samsung-Patent verstoßen.

10 Android Magazin Jul/Aug 2014


A1 ist Österreichs erstes

CO 2 neutrales Netz.

Ab jetzt kann man auch klimafreundlich telefonieren, surfen und fernsehen. Denn als

erster und einziger Kommunikationsanbieter in Österreich betreibt A1 sein Netz jetzt zu

100 % CO 2 neutral. Ein klarer Beitrag zum globalen Klimaschutz.

MWh

A1 Vorreiter beim Klimaschutz.

Regionale Lebensmittel kaufen, mit

dem Fahrrad fahren, Strom sparen –

immer mehr Menschen möchten

etwas gegen die CO2 Belastung tun

und so dem globalen Klimawandel

entgegenwirken. Was viele bislang

nicht wussten: Telekommunikation

spielt dabei eine große Rolle. Damit

sich durch die zunehmende Digitalisierung

aber der Energieeinsatz und

der CO2 Ausstoß nicht erhöhen, gilt

es rechtzeitig zu handeln. Seit über

10 Jahren setzt A1 Maßnahmen zur

Stabilisierung des Energieverbrauchs

und hat ein eigenes Umweltmanagementsystem

eingeführt. Mit Erfolg:

Entwicklung Stromverbrauch und

Datenvolumen von A1

450.000

400.000

350.000

300.000

250.000

200.000

150.000

100.000

50.000

0

2004 2005 2006 2007

2008 2009 2010 2011 2012

In den letzten beiden Jahren konnte

der Energieverbrauch trotz steigender

Datenvolumina reduziert werden.

Aber dem noch nicht genug: 2014

wird A1 zum CO2 neutralen Netz.

Der Weg zum CO2 neutralen Netz.

Im Rahmen der Initiative „CO2 neutrales

Netz“ reduziert A1 alle durch

den Netzbetrieb entstandenen

Emissionen auf Null. Der wichtigste

Schritt dabei sind die Reduktion

des Strom- und Treibstoffbedarfs,

der energieeffiziente Betrieb der

Rechenzentren und der Einsatz

neuester Technologien. Da die Stromproduktion

aus der Verbrennung

fossiler Energieträger eine der größten

CO2 Emissionsquellen darstellt, setzt

A1 zusätzlich auf 100 % Strom aus

erneuerbarer Energie. Und errichtete

etwa bei der A1 Erdefunkstelle in

Aflenz einen Photovoltaikpark, der

jährlich 90 Tonnen CO2 spart. Um die

verbleibenden 25 % CO2 Emissionen

auszugleichen, unterstützt A1 nationale

und internationale Klimaschutzprojekte.

Das führte dazu, dass A1

vom TÜV SÜD als CO2 neutrales Netz

bestätigt wurde.

Nachhaltig telefonieren, surfen

und arbeiten.

A1 bietet seinen Kunden nicht nur

besten Empfang und höchste Internet-

Geschwindigkeit, sondern auch zahlreiche

Produkte und Lösungen, die

die Umwelt entlasten. A1 Business

Kunden sparen mit Videokonferenzen,

Home Office und mobilem Arbeiten

nicht nur Zeit, sondern reduzieren

auch reisebedingte CO2 Emissionen.

Die Housing und Hosting Lösungen

sowie das A1 Cloud Service werden in

den A1 Rechenzentren klimaneutral

betrieben. Der Umbau von Telefonzellen

zu Stromtankstellen fördert

E-Mobility. Auch Recycling fällt A1

Kunden leicht: Defekte oder alte

Handys können in allen A1 Shops

entsorgt werden. Um die Wiederverwendung

wertvoller Rohstoffe

und die umweltgerechte Entsorgung

kümmert sich A1. Für eine bessere

Zukunft mit dem besten Netz.

Mehr Infos auf A1.net/gruenesnetz

Stromverbrauch

Datenvolumen

Aflenz/Steiermark: A1 Photovoltaik-Anlage

CO 2 neutrales Netz bestätigt vom TÜV SÜD Mai 2014


News

Angeblich kein Nexus 6, Android

Silver soll im Februar 2015 kommen

Gerüchte um ein Ende des Nexus-Programms

sind nicht neu – nun könnte das Ende aber

schon eher bevorstehen, als gedacht. Auf dem

Twitter-Account von @evleaks, der für seine

hervorragenden Insider-Kontakte

bekannt ist, wurde nun publik,

dass es kein Nexus 6 geben

soll, dafür aber das Premium-Programm

Android

Silver. Dieses soll im Februar

2015 starten.

Adieu Nexus?

Dass es kein Nexus 6 geben wird, heißt dings nicht zwangsläufig, dass wir kein neues

aller-

Nexus-Smartphone mehr in diesem Jahr sehen werden, ein überarbeitetes Nexus 5 (2014) liegt

durchaus im Bereich des Möglichen – dies war bereits im Gespräch, da der Name Nexus 6 durch

den Film Blade Runner vorbelastet ist (Nexus-6 bezeichnet im Sci-Fi-Klassiker Blade Runner die

neueste Serie von menschenähnlichen Androiden, sogenannte „Replikanten“).

Nachfolger der Nexus-Serie soll Android Silver sein - ein Projekt, bei dem Google mit mehreren

Hardware-Herstellern gleichzeitig zusammenarbeitet. Dabei sollen sich die im Rahmen des Programms

veröffentlichten Smartphones im Premium-Bereich ansiedeln und pures Android, ohne

Anpassungen besitzen - vergleichbar mit den bisher nur in den USA erhältlichen Google Play Editions

der Top-Smartphones. Google will mit dem Programm mehr Kontrolle über Android zurückgewinnen

und das leidige Update-Problem sowie die Fragmentierung in den Griff bekommen.

WIE BITTE!?

Unterwäsche, die die

Hoden vor Strahlung

schützt, sammelt auf

Indiegogo Geld

Mittlerweile gibt es ja für so gut wie alles das passende

Gadget. Eine kuriose Marktlücke dürfte

aber ein Schutz für die zwei besten Stücke des

Mannes sein: Die „Wireless Armour“-Unterhose

soll Hoden vor elektromagnetischer Strahlung,

die etwa von Smartphones ausgehet, schützen.

Die Zauber-Unterwäsche sucht auf Indiegogo

nach finanzieller Unterstützung. Ob die

Zielsumme von 30.000 britischen Pfund (rund

37.000 Euro) erreicht wurde, war zu Redaktionsschluss

leider noch nicht bekannt. Einen Haken

gibt es an der Sache aber: Auch nach jahrzehntelanger

Forschung ist sich die Wissenschaft über

Gesundheitsschäden durch elektromagnetische

Strahlung immer noch uneinig. Wer aber nicht

das abschließende Urteil der Männer und Frauen

im Laborkittel abwarten möchte, greift jetzt zur

Wireless Armour. Denn zumindest für die beiden

männlichen Kronjuwelen unter der Gürtellinie soll

die spezielle Unterwäsche Schutz bieten.

bit.ly/1lQusWu

Marktführer Samsung verkauft mehr Smartphones als die

meisten anderen Hersteller zusammen

Dass Samsung Smartphone-Marktführer ist,

sollte hinlänglich bekannt sein. Neue Zahlen

zeigen diese Dominanz. Denn während andere

Hersteller um jeden einzelnen Käufer

kämpfen müssen, stecken die Südkoreaner

von Samsung alle in die Tasche – zumindest

die Hersteller unter den Top 5. Apple, Huawei,

Lenovo und LG haben im ersten Quartal

2014 gemeinsam 82,6 Millionen Geräte ausgeliefert.

Um zu Samsung aufzuschließen,

fehlen immer noch 2,4 Millionen Geräte. Das

heißt, dass vier der Top 5 Hersteller gemeinsam

knapp so viele Geräte wie die Nummer

eins verkaufen.

Chinesische Hersteller kommen

Interessant ist auch, welche Hersteller überhaupt

in den Top 5 vertreten sind. Neben

Samsung, LG und Apple sind mit Huawei und

Lenovo zwei chinesische Marken vertreten.

Marken wie HTC oder Sony sind in den Top

5 nicht mehr dabei und schwirren wohl irgendwo

in den Top 10 umher.

Weltweite Smartphone-Marktanteile 1. Quartal 2014 und 1. Quartal 2013

Gesamt: 281.5 Mio. Smartphones

Q1 2014 Q1 2013

SAMSUNG

SAMSUNG

ANDERE 30,2 % ANDERE 31,9%

40,5 % 85.0 Mio. 38,5 % 69.7 Mio.

113.9 Mio. 84,2 Mio.

Gesamt: 218.8 Mio. Smartphones

APPLE

APPLE

15,5 % 17,1 %

43.7 Mio. 37.4 Mio.

LG

LG

4,4 % LENOVO HUAWEI

4,7 % LENOVO HUAWEI

12.3 Mio. 10.3 Mio.

4,6 % 4,9 % 3,6 % 4,3 %

12.9 Mio. 13.7 Mio. 7.9 Mio. 9.3 Mio.

(Smartphone-Marktanteile weltweit in Prozent; darunter ausgelieferte Stück in Millionen)

Quelle: IDC Worldwide Mobile Phone Tracker, April 30, 2014

12 Android Magazin Jul/Aug 2014


TREKSTOR:

GÜNSTIGES TABLET

MIT DVB-T STICK

Mit dem SurfTab xintron i 10.1 hat

Trekstor ein interessantes Tablet

im Sortiment. Es wird von einem

neuartigen Intel Atom Z2580 mit 2

GHz angetrieben, besitzt ein IPS-

Display mit 1280 x 800 Pixel und bietet ordentliche 16 GB internen Speicher (der sich via microSD-

Karte erweitern lässt) sowie 1 GB RAM. Als besonderes Extra ist der DVB-T Stick Terres droid

mit dabei, so dass mit diesem Bundle Fernsehen auch unterwegs problemlos möglich ist – ideal

also zur Fußball-WM in Brasilien oder für andere über DVB-T empfangbare Sender und Inhalte.

Als Software-Basis dient die nicht mehr ganz taufrische Android-Version 4.2.2. Das SurfTab ist

ab sofort wahlweise in Schwarz oder Weiß mit einer hochwertigen Aluminium-Rückseite für 199

Euro im Handel erhältlich.

AirKey –

das Handy ist

der Schlüssel

Smartphone oder Tablet doppelt so schnell

laden: Legion Meter macht‘s möglich!

Mit dem Legion Meter können Smartphones oder Tablets bis zu 92 Prozent schneller aufgeladen

werden. Das Projekt wurde bereits erfolgreich auf Kickstarter finanziert. Das clevere Gadget fungiert

quasi als Adapter, der sich zwischen Smartphone und der Stromquelle einklinkt. Der wahre

Clou befindet sich in der Software: In dieser sind Profile hinterlegt, die Spannung und Stromstärke

an das angeschlossene Gerät anpassen und so eine höhere Stromausbeute ermöglichen.

CIDER: UNI-PROJEKT ERMÖGLICHT ES IOS-

APPS AUF ANDROID AUSZUFÜHREN

Jul/Aug 2014 Android Magazin

Wer bisher eine iOS-App auf dem Android-Smartphone

nutzen wollte, musste hoffen, dass die App auch für das

Google-Betriebssystem adaptiert wird. Das hat jetzt dank

Cider, einem Projekt von Informatik-Studenten, ein Ende

– zumindest inoffiziell. „Cider“ erlaubt es, iOS-Apps nativ

auf dem Android-Betriebssystem auszuführen. Dabei wird

nichts emuliert oder über eine virtuelle Maschine abgewickelt.

Vielmehr wird der App vorgegaukelt, dass sie es mit

einem iOS-Kernel hat. Auch die Frameworks, Libraries und

Schnittstellen werden der App zur Verfügung gestellt. Es

gibt allerdings eine kleine Einschränkung: Diverse Funktionen

wie Kamera, GPS, Datenverbindungen, Bluetooth

etc. können von den Apps nicht verwendet werden. Dass

es sich bei dieser Lösung um kein kommerzielles Produkt

handeln wird, steht außer Frage.

Dank AirKey-App

Diese gibt es kostenlos im Google-

Playstore und macht aus jedem

NFC-fähigen Android-Handy einen

Schlüssel. Wichtigste Funktion der

App – sie sperrt und aktualisiert den

AirKey-Zylinder.

www.evva.com


News

App aus der Hölle: Flappy48 vereint die viralen Hits Flappy Bird und 2048

Erinnern Sie sich noch? Vor einigen Wochen er-

oberte der virale Hit „Flappy Bird“ Smartphones

rund um den Globus, nur um kurze Zeit später

von seinem Entwickler höchstpersönlich offline

genommen zu werden. Nicht lange da-

nach geisterten unzählige Klone durch den Play

Store. Auch „Flappy48“ greift das Spielprinzip

auf, vermischt dieses aber mit dem nicht minder

populären Puzzlespiel „2048“.

Doppelt suchterregend

Frei nach dem Motto „doppelt hält besser“

spielen Sie hier also einen Mix aus den beiden

genannten Viral-Hits. Per Fingertipp halten Sie

die Zahlen-Kette in der Luft und sammeln bei kompatible Nummern ein. Im Vergleich zu

da-

Flappy Bird ist Flappy48 etwas weniger frustrierend,

aber dennoch eine harte Nuss.

Per Fingertipp auf das Display halten Sie die Zahlen-Kette in der gewünschten Höhe und müssen auf

dem Weg von links nach rechts passende Zahlen einsammeln.

Patentfrieden: Apple und Google lassen mehr als 20 Patentklagen fallen

Die unter Apple-Mitbegründer Steve Jobs begonnene Fehde

mit Google wurde überraschend beigelegt.

Bildquelle: www.flickr.com [macevangelist]

Historische Einigung: Apple und Google schließen einen Patentfrieden und lassen

mehr als 20 Patentklagen fallen. Zukünftig wollen beide IT-Riesen sogar zusammenarbeiten,

um das Patentrecht zu reformieren.

„Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin gewillt

einen thermonuklearen Krieg zu starten“, verkündete einst Steve Jobs mit eiserner

Stimme. Der Apple-Gründer war für seine Härte und sein zorniges Temperament

bekannt. Aber die Zeiten ändern sich nun mal. Nach dem (viel zu frühen) Tod Jobs’

hat Tim Cook das Steuer bei Apple übernommen und führt das Unternehmen seither

mit einer ruhigeren, vernünftigeren Hand. Durch die außergerichtliche Einigung,

die beide Konzerne bekanntgegeben haben, werden mehr als 20 laufende Patentklagen

mit sofortiger Wirkung beendet, die in den USA und auch Deutschland noch

anhängig sind. Aber nicht nur die Patentklagen wurden fallen gelassen, Apple und

Google wollen zukünftig auch zusammenarbeiten, um das Patentrecht zu reformieren.

Eine gegenseitige Lizenzierung von Patenten, sodass beide Parteien die Patente

des jeweils anderen nutzen können, findet aber ausdrücklich nicht statt. Vom

Abkommen ausgenommen sind auch die Auseinandersetzungen, die Apple mit Android-Herstellern,

vornehmlich natürlich Samsung, führt. Womöglich könnten die

Patente, die Google durch das mittlerweile an Lenovo weiterverkaufte Motorola erhalten

hat, ein Grund für das Einlenken von Apple gewesen sein.

NEWS-TICKER

Google Glass in den

USA frei erhältlich

Die innovative Datenbrille ist nun

endlich offiziell in den USA für einen

stolzen Preis von 1.500 US-Dollar

erhältlich. Experimentierfreudige

Early-Adopter müssen bei uns

aber leider immer noch auf einen

teuren und langwierigen Import

zurückgreifen.

Via WhatsApp

telefonieren

In der noch nicht offiziellen Version

2.11.240 wurde in den Gruppenchats

die Funktion zum WhatsApp-

Anruf gesichtet. Jeder, der sich in

einem Gruppenchat befindet, kann

durch Tippen auf einen Kontakt

einen Anruf über das Datennetz

vornehmen.

Motorola: Smartwatches

sind schei*e

Mit diesem Statement hat Mark

Randall, Senior Vice President für

Lieferketten bei Motorola, aber nur

alle bisher erschienenen Wearables

für das Handgelenk gemeint. Denn

das Android Wear und die Moto

360 sollen diesen Umstand natürlich

ändern.

20-Dollar-Smartphones

kommen

Der Chip-Entwickler ARM rechnet

noch 2014 mit extrem günstigen

Smartphones für 20 US-Dollar. Der

Grund: Hardware kann mittlerweile

extrem billig hergestellt werden,

außerdem wird die Performance

von günstiger Hardware immer

besser.

14 Android Magazin Jul/Aug 2014


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Tarife-Update

TARIFE-UPDATE

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Neue Highspeed-Datentarife der Deutschen Telekom verfügbar

Data Comfort S, M und L gibt es wahlweise mit Surfstick oder Tablet

Die neuen Datentarife Data Comfort

S, M und L sind seit dem 6. Mai

für Privat- und Geschäftskunden

buchbar. Erhältlich sind diese wahlweise mit Surfstick oder Tablet, sie

ermöglichen das mobile Surfen im LTE-Netz der Deutschen Telekom.

Im Einsteigertarif Data Comfort S surfen Sie für monatlich 14,95

Euro mit bis zu 16 MBit/s Down- und 1 MBit/s Upload. Inkludiert ist

ein monatliches Datenvolumen von 1 GB. Der Tarif Data Comfort M

enthält für 19,95 Euro monatlich ein Datenvolumen von zwei GB und

ermöglicht eine Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s Down- und 2

MBit/s Upload. Beim teuersten und gleichzeitig schnellsten Tarif Data

Comfort L ist für 29,95 Euro monatlich mobiles Surfen mit Downloadraten

von bis zu 150 MBit/s Down- und 50 MBit/s Upload bei 5 GB

Datenvolumen.

Die Tarife sind in Kombination mit von der Telekom zur Verfügung

gestellten Endgeräten erhältlich (Surfstick oder Tablet), gleichzeitig lassen

sich diese aber auch zu bestehenden Mobilfunktarifen ab 29,95

Euro oder einem Telekom Festnetz IP-Anschluss hinzu buchen.

immer mit Endgerät

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Speed Option LTE

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SpeedOn

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Basic

Premium

9,95 €

4,95 €

4,95 €

14,95 €

DATA COMFORT S - L

Data Comfort S

14,95 EUR

16/1* MBit/s

1 GB

150/50 MBit/s

+ 500 MB

50 MBit/s Upload

250 MB

1 GB

Immer inkl. LTE Speedstick III für 9,95 EUR

9,95 €

Data Comfort M

19,95 EUR

50/2* MBit/s

2 GB

+ 5 EUR

+ 10 EUR

150/50 MBit/s

+ 1 GB

50 MBit/s Upload

500 MB

2 GB

Data Comfort L

29,95 EUR

150/50* MBit/s

5 GB

1 GB

5 GB

o2: Seit 20. Mai ist surfen

im EU-Ausland inklusive

Internet im Urlaub: All-in Tarife von o2

enthalten Datenpakete fürs Ausland

Neben LTE enthalten die Blue All-in Handytarife seit

20. Mai auch integrierte Datenroaming-Pakete für

das Internetsurfen im Urlaub und auf Reisen. Aber

auch Kunden mit anderen Tarifen sollen die Kosten

komfortabel im Blick behalten können und vom neu

aufgelegten „Travel Day Pack“ profitieren.

Die o2 Blue All-in Tarife S und M bieten mit inkludierten 50 MB einen

Einstieg ins Surfen im Urlaub. Auch mit den Tarifen L und XL müssen

Kunden keinen Rechnungsschock fürchten: Bei Blue All-in L sind

monatlich 300 MB, im XL und Premium 500 MB Daten-Volumen enthalten.

Damit müssen Kunden auch im EU-Ausland nicht mehr auf

mobiles Internet verzichten. Ein Rundum-Sorglos-Paket erhalten sie

mit der Kombination der aktuellen Highend-Geräte Samsung Galaxy

S5 oder HTC One (M8), denn diese gibt‘s mit dem o2 Blue All-in M Tarif

IDEAL FÜR UR-

LAUBE UND GE-

SCHÄFTSREISEN!

für 39,99 Euro im Monat. Praktisch: Ist

das Datenvolumen im Ausland aufgebraucht,

können Kunden via SMS die

gleiche Datenmenge nachbuchen.

A1: Android-Apps können ab sofort

per Handyrechnung bezahlt werden

A1-Kunden können im Play Store per

Handyrechnung bezahlen.

Kunden des österreichischen Mobilfunkers A1 können

seit Kurzem digitale Einkäufe im Google Play

Store komfortabel über die Handyrechnung bezahlen.

Neben Kreditkarten und den in Österreich seit

einigen Monaten verfügbaren Play Store-Gutscheinkarten

steht somit künftig eine dritte Bezahlmethode

zur Verfügung. Zusätzliche Daten müssen Sie als A1-Kunde

nicht eingeben, im Play Store erhalten Sie automatisch die Bezahlvariante

„über A1

Rechnung“ zur

Auswahl. Es ist

aber auch möglich,

ein individuelles

Passwort für die

Bezahlung zu definieren.

16 Android Magazin Jul/Aug 2014


1&1 ALL-NET-FLAT

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Tarife-Update

Der WhatsApp-Tarif von E-Plus

Tarif nach Maß: Spezielle WhatsApp

SIM von E-Plus ist erhältlich

Der kürzlich von Facebook übernommene

Messaging-Dienst

WhatsApp erfreut sich bei Jung

und Alt enormer Beliebtheit.

Passend zu diesem Trend hat

der Mobilfunker E-Plus seit Kurzem

eine spezielle WhatsApp SIM im Sortiment.

Doch was taugt die SIM beziehungsweise der zugehörige Tarif? Die

WhatsApp SIM bucht sich in das E-Netz ein und kostet 10 Euro, dieser

Betrag fungiert gleichzeitig als 10 Euro Startguthaben. Eine Minute

Telefonieren und eine SMS kosten jeweils 9 Cent. Ein Megabyte mobiler

Datenverkehr verschlingt 24 Cent. Der gesamte Down- und Upload, der

über WhatsApp stattfindet, ist davon ausgenommen und völlig kostenlos.

Man kann also so viele Nachrichten, Videos und Bilder verschicken,

wie man will – fast: E-Plus behält sich vor, ab einem Gigabyte Datenvolumen

eine Drosselung auf 56 Kbit/s vorzunehmen.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie optional

die Tarif-Option „WhatsAll“ hinzubuchen. Diese bietet 600 Einheiten

zu einem Preis von 10 Euro und einer Laufzeit von 30 Tagen. Eine Einheit

entspricht jeweils einer Minute Telefonieren, einer SMS und einem

Megabyte Daten. Dann hat man also ein sehr flexibel anwendbares

Paket, um zum Beispiel 600 Megabyte zur Internetnutzung zu erhalten

oder 200 Minuten zu telefonieren, 200 SMS zu verschicken und 200

Megabyte zu verbrauchen.

Günstige Allnet Flat von yourfone.de

Galaxy S5-Fans aufgepasst: Allnet

Flat für 39,99 Euro monatlich

Sie überlegen, sich ein Galaxy S5 zuzulegen, sind sich über den Tarif

aber noch unschlüssig? Bei yourfone.de finden Sie ein attraktives Angebot,

bei dem es nicht nur das Smartphone selbst, sondern auch noch

alle Telefonie- und Daten-Dienste als Flatrate obendrauf gibt.

Allnet Flat für das Samsung Galaxy S5

Die Kombination aus Allnet Flat und Galaxy S5 schlägt mit monatlich

39,99 Euro zu Buche. Die Kosten setzen sich aus 19,99 Euro pro Monat

für den Tarif „Allnet Flat“ und einer Zuzahlung von 20 Euro monatlich

für das Smartphone zusammen. Die Laufzeit beträgt 24 Monate, was

Gerätekosten von 480 Euro ergibt. Plus der einmaligen Geräte-Anzahlung

von 49 Euro ergeben sich 529 Euro Gesamtkosten für das Galaxy

S5. Das liegt deutlich unter dem Niveau des aktuellen Straßenpreises

von rund 600 Euro. Einmalig müssen bei Vertragsabschluss aber noch

19,90 Euro für das Startpaket bezahlt werden. Das ist in Summe nicht

ganz billig, für ein Top-Gerät wie das Galaxy S5 aber im Vergleich mit

anderen Anbietern durchaus fair.

Der Tarif selbst beinhaltet Sprach-Flats ins deutsche Festnetz, in alle

deutschen Handynetzte, eine Daten-Flat ins Internet und eine SMS-Flat

in alle deutschen Netze. Bei den Daten ist ein Volumen von 500 MB mit

HSDPA-Geschwindigkeit inkludiert, danach wird auf GPRS gedrosselt.

Für zusätzliche 5 Euro pro Monat können Sie auf 1 GB, für 10 Euro auf 2

GB und für 15 Euro auf 5 GB Volumen monatlich upgraden.

All-Net-Flat Young: 1&1 startet

Tarif für junge Menschen

Kunden zwischen 18 und 28 können

Tarif für 19,99 Euro buchen

Den Tarif All-Net-Flat Young gibt es in zwei Varianten,

und zwar mit „SMS-Vorteil“ oder „Surf-Vorteil“.

Bei beiden ist eine Telefonie-Flat ins deutsche

Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze sowie

eine Flatrate für das mobile Surfen inkludiert.

Beim „SMS-Vorteil“ ist eine SMS-Flat in alle deutschen

Mobilfunknetze mit an Bord. Das monatliche Highspeed-Volumen

beträgt dann 1.000 MB. Danach kann ohne Zusatzkosten mit bis

zu 64 kBit/s weitergesurft werden. Wer sich den Tarif „Surf-Vorteil“

bestellt, bekommt für die Surf-Flat das volle 2.000 MB Highspeed-Volumen

mit einer maximalen Geschwindigkeit von 7.200 kBit/s (danach

ebenfalls 64 kBit/s) dazu. SMS kosten in dieser Tarif-Option 9,9 Cent

SIE HABEN DIE QUAL

DER WAHL: SMS-

ODER ERWEITERTE

DATEN-FLAT

pro versendeter Nachricht. Beide

Varianten kosten ohne Smartphone

für 24 Monate 19,99 Euro

monatlich. Mit Smartphone liegt

die monatliche Grundgebühr für

24 Monate bei 29,99 Euro.

18 Android Magazin Jul/Aug 2014


Car Connectivity-Update

CAR CONNECTIVITY-UPDATE

Text: Raphael Schön

mySPIN: Lösung zur Smartphone-

Integration von Bosch

Inhalte-Spiegelung leicht gemacht!

AUTO-TRENDS IM ÜBERBLICK

PS-Zahlen und Geprotze waren gestern, heute beschäftigt sich die Automobilbranche

mit Zukunftsfragen wie Elektroantriebe, autonom fahrende Systeme und Sparsamkeit.

Bosch hat mit „mySPIN“ eine innovative Smartphone-Integrationslösung

für das Auto entwickelt. Auch Android-Geräte sind kompatibel. Und so

gehts: Wird das Smartphone mit dem im Fahrzeug verbauten mySpin-System

verbunden, werden die auf dem Smartphone installierten Apps direkt

auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems angezeigt und lassen sich

von dort aus starten und bedienen. Das Smartphone rendert kompatible

Apps und überträgt diese via Video auf den Bildschirm im Auto. Touch-Befehle

am Bildschirm werden direkt auf das Smartphone weitergeleitet, was

maximale Kompatibilität garantiert. Bosch kooperiert mit Jaguar und Land

Rover, das System kommt also in den neuen Modellen des Jaguar F-TYPE

Coupe und Range Rover Evoque zum Einsatz.

Foto: www.bosch-presse.at

Video: Bosch mySPIN im

Detail (Englisch)

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Das Konzept von Boschs mySPIN-Lösung ist simpel und zielführend: Inhalte

werden am Smartphone berechnet und gerendert, von dort dann aber auf das

Infotainment-System im Auto gespiegelt und auch dort bedient.

Polizei in Dubai geht mit Google Glass

bewaffnet auf Verbrecherjagd

Michael Knight und KITT wären neidisch

Foto: www.daimler.com

Foto: Uber

Uber: Umstrittene Taxi-App in

Wien legal, in Berlin nicht mehr

Populäre Transport-App Uber expandiert

und erhitzt dabei die Gemüter

Die App „Uber“ sorgte in den USA bereits für Furore, verspricht sie doch

via Smartphone den einfachen Zugang zu Fahrzeugen mitsamt privatem

Fahrer. Buchen lassen sich aber nicht nur Limousinen mitsamt

Chauffeur, sondern (und hier liegt das Problem) auch Fahrzeuge, die

von Privatpersonen gelenkt werden. Taxi-Unternehmen laufen wenig

überraschend Sturm, in Paris und Seattle kam es zu Übergriffen von

Taxi-Lenkern auf Uber-Fahrer, in Berlin wurde der Dienst kürzlich durch

eine einstweilige Verfügung verboten. In Wien ist er jedoch erlaubt und

stellt hier eine preislich etwas teurere Alternative zu Taxis dar.

Foto: Coptrax

In Dubai ist ein interessanter Testlauf mit der Google-Datenbrille im

Gange. Google Glass soll vornehmlich Straßenpolizisten helfen, Verkehrsverstöße

zu ahnden und gestohlene Autos zu finden. Dazu wurden

eigens zwei Anwendungen entwickelt, mit der die Polizeibeamten

geschossene Fotos direkt mit dem Polizeisystem der Stadt abgleichen

können. Noch wurde keine endgültige Entscheidung über den Einsatz

von Google Glass getroffen, doch wolle man schon früh auf neue Technik-Trends

setzen: „Wir versuchen immer, auf dem neusten Stand zu

bleiben”, bestätigt Col Al Razooqi von der Polizei Dubai.

20 Android Magazin Jul/Aug 2014


Car Connectivity-Update

Foto: Renault

Aerodynamik: Tesla, VW und Co.

wollen Seitenspiegel abschaffen

Foto: Tesla / Auto Alliance

Video: Promo-Video zum

Renault Next Two

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Renault Next Two: Autonom

fahrender E-Prototyp vorgestellt

Blick in die Zukunft: Renault zeigt, wie

Autos 2020 aussehen könnten

Der französische Auto-Hersteller Renault hat ein autonom fahrendes

Elektro-Auto namens „Next Two“ präsentiert. Der Prototyp ist nicht für

den Verkauf vorgesehen, gibt aber einen interessanten Ausblick auf die

Zukunft. So ist das Fahrzeug nicht nur durch und durch vernetzt, sondern

kann unter bestimmten Bedingungen (Landstraße oder Autobahn)

ohne Eingriffe des Fahrers am Straßenverkehr teilnehmen. In der Stadt

selbst muss manuell gelenkt werden, allerdings soll in speziell ausgebauten

Parkhäusern automatisiertes Einparken möglich sein. Bis derartige

Fahrzeuge zum Alltag gehören, ist es aber noch ein paar Jahre

hin, denn Renault peilt eine Serienreife um das Jahr 2020 an.

Sparsamere Autos und neue Designs

dank Seitenspiegel-Kameras

Seitenspiegel sind Auto-Herstellern ein Dorn im Auge, sorgen diese doch

für verringerte Aerodynamik. So werden 0,1 bis 0,3 Liter Sprit auf 100 Kilometer

unnötig verbraucht. Nun wollen sich Auto-Konzerne wie General

Motos, Toyota, VW und der Elektro-Auto-Hersteller Tesla Motors des

Problems annehmen und haben vor der US-Verkehrssicherheitsbehörde

NHTSA einen Antrag zur Abschaffung des Seitenspiegels eingebracht.

Geht es nach ihnen, sollen kleine Kameras mitsamt im Innenraum angebrachten

Displays für Überblick sorgen. Design-Vorschläge gibt es genug,

denn Porsche (Panamera Sport Turismo), Tesla (Model X-Studie) und VW

(XL1) haben bereits entsprechende Prototypen präsentiert.

Experte: Selbstfahrende

Autos werden sich so schnell

durchsetzen wie das iPhone

Brad Templeton erläuterte auf der

„NEXT“ in Berlin Chancen, Hürden und

Vorteile von autonom fahrenden Autos

Foto: www.bosch-presse.at

Foto: www.flickr.com [Steve Jurvetson]

Laut dem Google-Berater Brad Templeton werden sich autonom fahrende

Autos genauso schnell durchsetzen wie einst das iPhone respektive

Smartphones. Selbstfahrende Autos seien reif für einen “Apollo-Moment”,

so Templeton in Anspielung auf das legendäre Raumfahrtprojekt

der NASA. So würden Fortschritte in der Sensoren-

und Computertechnik die Visionen

von selbstfahrenden Autos in greifbare Nähe

rücken, betonte er im Mai bei einem Vortrag

auf der Digitalkonferenz „NEXT“ in Berlin.

die Lidar-TechnoLogie

ersTeLLT 3d-BiLder der

UmgeBUng.

Der 54-jährige muss es wissen: Als Berater des Googles-Teams für Roboter-Fahrzeuge

hat er einen Insider-Blick in die aktuellen Möglichkeiten

der vielversprechenden Zukunfts-Branche. Essentiell dafür ist laut

Templeton die radarähnliche Lidar-Technologie, die kontinuierlich Laserstrahlen

aussendet und ein 3D-Bild der Umgebung erstellt. Das GPS-

Navigationssystem werde hingegen „nur“ für die grobe Ortsbestimmung

verwendet. Die bisherige Verkehrsinfrastruktur müsse nicht umgebaut

werden. Ziel sei es, das Auto intelligent zu machen und nicht die

Straße.

Eric Schmidt, ehemaliger Google-CEO und jetziger Executive Chairman,

hat es gar als „Bug“ bezeichnet, dass Autos

von Menschen gefahren werden und sie sich nicht

selbst steuern: “It’s a bug that cars were invented

before computers.” Auch Templeton merkt

an: “Roboter trinken nicht”. Jedes Jahr kommen

weltweit 1,2 Millionen Menschen bei Autounfällen ums Leben, viele

davon wegen Trunkenheit

am Steuer. Auch würde der

Verkehr umweltfreundlicher

werden, ist sich Templeton

sicher.

Video : Googles Selbstfahrendes

Auto im Verkehr

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Jul/Aug 2014 Android Magazin

21


Renault Zoe

Chameleon Charger

Das Ladesystem Chameleon Charger ermöglicht es, den

Akku des Zoe sowohl an der heimischen Ladestation

(„Wall Box“) als auch an öffentlichen Stromtankstellen

aufzuladen. Je nach Ladeleistung der Station dauert

dies zwischen etwa 1 und 9 Stunden. Als Zubehör ist

ein „Notladekabel“ erhältlich, mit dem Sie den Akku an

einer haushaltsüblichen Steckdose aufladen können –

in ungefähr 10 bis 16 Stunden.

88-PS-Elektromotor

Die Leistung des Elektromotors beträgt 88 PS (65 kW), das maximale

Drehmoment 220 Nm. Im „Eco“-Modus reduziert das Auto

das Drehmoment sowie die Leistung der Klimaanlage und der

Heizung, um die Reichweite zu erhöhen.

Renault Zoe: sauber und smart

Mit dem Elektroauto Zoe möchte dessen Hersteller „den Alltag in unseren Städten verändern“:

Das Fahrzeug belastet die Umwelt weder durch Motorengeräusche noch durch

Schadstoffemissionen. Unterstützung erhält das Auto dabei vom Betriebssystem Android.

Text: Hartmut Schumacher

Der Renault-Kompaktwagen

Zoe ist in Deutschland und in

Österreich derzeit eines der erfolgreichsten

Elektroautos. Die

Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs

liegt bei 135 Stundenkilometern. Die

maximale Reichweite des Lithium-Ionen-Akkus

beträgt mit einer Ladung theoretisch 210 Kilometer.

Realistisch sind nach Angaben des Herstellers

150 Kilometer – und im Winter 100 Kilometer.

Damit ist der Zoe hauptsächlich für den

Einsatz innerhalb von Städten geeignet.

Erhältlich ist das Elektro-Vehikel in drei Ausführungen,

die sich durch die Reichhaltigkeit und

die Art ihrer Ausstattung unterscheiden: Zoe Life

(21.700 Euro), Zoe Intens (23.500 Euro) und Zoe

Zen (23.500 Euro). Die Miete für den Akku schlägt

zudem mit 49 bis 162 Euro pro Monat zu Buche.

Infotainment-System R-Link

Der Herrscher über die diversen digitalen

Funktionen des Zoe ist das online-fähige Infotainment-System

R-Link. Bedienen lässt sich

dieses System über einen hochauflösenden

und berührungsempfindlichen 7-Zoll-Bildschirm,

der in das Armaturenbrett integriert

ist. Alternativ dazu können Sie das System

über Tasten am Lenkrad bedienen – oder eine

Sprachsteuerung verwenden. Als Betriebssystem

kommt Android zum Einsatz, versehen

mit einer herstellereigenen Oberfläche.

Das Hauptmenü von R-Link bietet sechs

Rubriken: „Navigation“, „Multimedia“, „Telefon“,

„Fahrzeug“, „Dienste“ und „Systemsteuerung“.

Das Symbol „Navigation“ bringt Sie zur Navigationslösung

„Carminat TomTom 2.0 Live“. Die

Funktionen der Rubrik „Multimedia“ ermöglichen

Ihnen das Kontrollieren des Lautsprechersystems

und des Radios, das Anzeigen

von Fotos und Videos sowie das gestreamte

Wiedergeben von Musik, die sich auf einem externen

Abspielgerät befindet.

In der Rubrik „Fahrzeug“ erhalten Sie Informationen

unter anderem über den Ladestand

des Akkus, die bislang zurückgelegte Strecke

und die verbleibende Reichweite. Darüber hinaus

zeigt Ihnen die Software den Standort

von Ladestationen in Ihrer Nähe an. Und nicht

zuletzt analysiert die „Driving eco²“-Funktion

Ihren Fahrstil und gibt Ihnen Hinweise zum

energiesparenden Fahren, um die Reichweite

des Autos zu erhöhen. Die Funktionen der Rubrik

„Dienste“ schließlich erlauben es Ihnen, E-

Mail-Nachrichten zu senden und zu empfangen,

Twitter-Meldungen abzusetzen und den

22

Android Magazin Jul/Aug 2014


R-Link System Multimedia Renault Zoe

7-Zoll-Bildschirm

In das Armaturenbrett eingebaut ist ein berührungsempfindlicher

7-Zoll-bildschirm, über den Sie die funktionen des Infotainment-Systems

r-Link bequem bedienen können. Wenn Sie

die hand nicht vom Lenkrad nehmen möchten, dann dürfen Sie

auch eine Sprachsteuerung benützen.

Dienste

Über die Rubrik „Dienste“ gelangen Sie zum „Renault R-Link

App Store“, in dem Sie zusätzliche Apps herunterladen können

– unter anderem Reiseführer und Telefonbücher.

Navigation

Das Navi-System „Carminat TomTom 2.0 Live“ liefert aktuelle

Verkehrsinformationen, schlägt die energieeffizienteste

Strecke vor und zeigt Ladestationen an.

Range Optimizer

Das range-optimizer-System erhöht die reichweite des Zoe um

bis zu 25 prozent – hauptsächlich durch die rückgewinnung von

bremsenergie, durch die Innenraumklimatisierung per Wärmepumpe

und durch reifen mit optimiertem rollwiderstand.

„Renault R-Link App Store“ aufzurufen, in dem

Sie weitere Apps für das System herunterladen

können.

Smartphone-Anbindung

Smartphones können Sie per Bluetooth mit

dem Bordcomputer des Autos verbinden. Dadurch

wird es möglich, die Telefonfunktionen

über das Lenkrad zu

bedienen und zum

Führen von Telefonaten

das Mikrofon und

das Lautsprechersystem

des Autos zu

verwenden.

Spannender: Übers

Internet können Sie mit Ihrem PC oder mit

Ihrem Smartphone Informationen vom Fahrzeug

abrufen. Verfügbar sind unter anderem

der Ladestand des Akkus, die verbleibende

Ladedauer und die voraussichtliche Restreichweite.

Nützlich ist auch die Möglichkeit,

sich alle Ladestationen in einer ausgewählten

Stadt anzeigen zu lassen.

Darüber hinaus können Sie mit der App

„Z.E. Services“ vom Smartphone aus den Ladevorgang

des

Autoakkus starten

Über DAS Internet können

SIe mIt Ihrem SmArtphone

InfoS vom Auto Abrufen.

sowie die Standheizung

und die

Klimaanlage einschalten

oder programmieren.

Die

App ist verfügbar

für Smartphones der Betriebssysteme Android,

iOS und Blackberry.

Klimatisierung

Sie können über den „Komfort-Timer“ festlegen, wann die

„Vorklimatisierung“ beginnen soll, so dass Sie in ein angenehm

temperiertes Fahrzeug einsteigen.

Multimedia

Die Multimediafunktionen des Systems ermöglichen es Ihnen,

das Radio zu steuern sowie Musik, Fotos und Videos

von angeschlossenen Geräten wiederzugeben.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

23


Smart Home

Luftschlösser

Schließanlagen sind die Königsklasse der Smart-

Home-Anwendungen. Das AirKey-System des

österreichischen Herstellers EVVA ermöglicht das

Sperren von Schlosszylindern per NFC am Smartphone.

Die gesamte Verwaltung ist web-basiert.

Text: Martin Reitbauer

Viele Türen, mehrere Gebäude, zahlreiche Bewohner oder

Mitarbeiter und unterschiedliche Zugangsrechte obendrein

- ein klassisches Schließsystem anzulegen und zu

verwalten kann richtig Kopfzerbrechen bereiten. Schlüssel müssen

eingesammelt, weitergegeben oder langwierig und teuer

nachbestellt werden. Gehen Schlüssel verloren, sind die Schlösser

zu tauschen - noch mehr Geld, noch mehr Zeit.

Elektronische Schließsysteme, wie man sie etwa aus Hotels

kennt, gewinnen daher auch in Eigenheimen und kleinen Unternehmen

an Bedeutung.

Das AirKey-System von EVVA geht einen Schritt weiter und

macht NFC-fähige Smartphones über die Cloud zum Schlüssel.

Dazu werden die bestehenden Schließzylinder gegen AirKey-Zylinder

in der passenden Länge und Bauform ausgetauscht. Es

reicht üblicherweise ein Schraubenzieher und etwas handwerkliches

Geschick - wenn es sich nicht gerade um ein historisches

Gebäude handelt, sind in Türen verbaute Schlosskästen und Beschläge

beinahe immer korrekt genormt.

Die AirKey-Zylinder sind in verschiedenen Varianten erhältlich -

etwa mit mechanischem Knauf für Innen oder auch beidseitig elektronisch.

Als Schlüssel dient nun das NFC-fähige Smartphone im

Zusammenspiel mit der EVVA-App oder ein sogenanntes „Identmedium“

- vom Hersteller erhältliche Key-Cards oder Schlüsselanhänger,

die der Besitzer über die App per NFC selbst codieren kann. Die Berechtigungen

zum Schließen der Zylinder werden komplett über den

Cloud-Service von EVVA verwaltet. Das erspart zwar die lokale Installation

von Software und etliche andere Unwägbarkeiten, setzt aber - wie

bei allen Cloud-basierten Smart Home Anwendungen einen gewissen

Vorschuss von Vertrauen in die Sicherheits-Infrastruktur des Herstellers

voraus. Der Nutzer loggt sich ein und kann die Rechte zum Sperren

seiner Schließzylinder an gewünschte Benutzer vergeben oder diese entziehen.

Dazu muss er allerdings Rechte-Credits erwerben - das 10-Stück

Paket etwa kostet €19,90, daneben sind größere Pakete und auch eine

Unlimited-Option verfügbar. Die Schließzylinder selbst stehen nicht in

der Cloud - sie kommunizieren lediglich (verschlüsselt) per NFC mit dem

Smartphone, prüfen dessen Berechtigung und öffnen gegebenenfalls.

Die Stromversorgung besorgen CR2-Batterien, die für ca. 30.000

Schließvorgänge halten sollen. Nach einer Batterie-Warnung, die auch

online angezeigt wird, bleiben immer noch 1.000 Sperrvorgänge - genug

Zeit, um die Batterien zu wechseln. Wenn alle Stricke reißen, muss der

Schlüsseldienst mit einem Notstromgerät öffnen.

Die Cloud

Über den Online-Service des Herstellers verwaltet

der Nutzer die Berechtigungen zum

Öffnen seiner Schlösser. Es protokolliert auch

jeden Schließvorgang.

AirKey-Zylinder

Der Zylinder öffnet das Schloss, wenn das

Smartphone über eine Berechtigung für

den Schließvorgang zum gegebenen Zeitpunkt

verfügt. Die Kommunikation mit dem

Smartphone erfolgt per NFC und ist mit AES

verschlüsselt.

NFC

NFC

24 Android Magazin Jul/Aug 2014


Smart Home

Schließsysteme verwalten mit AirKey ...

An den Eingangstüren werden die mechanischen Schließzylinder gegen die AirKey-Zylinder ausgetauscht.

Schlosskästen und Beschläge sind üblicherweise genormt, gewöhnlich reicht dafür also ein

Schraubenzieher und die Hand eines/einer mittel begabten Heimwerker/in.

Internet

Internet

Die App

Sie synchronisiert sich

mit dem Cloud-Dienst

des Herstellers, ruft

Berechtigungen ab

und leitet Daten vom

Zylinder weiter. Sind

die Berechtigungen

synchron, sperrt sie das

Schloss auch offline.

Die Zutrittsberechtigungen (welcher Nutzer darf wann in welchen Raum?) werden zur Gänze über den Online-Service

von Evva verwaltet und mit den Smartphones synchronisiert. Die Schließzylinder stehen nicht

direkt im Netz - sie überprüfen nur per NFC die Berechtigung des Smartphones und gewähren Zutritt.

Die Evva AirKey-App übernimmt per NFC das Aufsperren. Die Funktion kann mit PIN geschützt werden.

Daneben leitet die App das Zugangsprotokoll und andere Nachrichten des Zylinders an das Evva-Portal

weiter. So behalten Sie online den Überblick über die erfolgten Zutritte und erhalten Wartungsmeldungen.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

25


Smartphone-Trends

Modulare Smartphones,

Smartwatches, Augmented

sowie Virtual Reality: Was

wird das nächste große

Ding in der IT-Branche?

Text: Raphael Schön

Smartphones wie das Sony Xperia Z und Xperia Z2 bieten wasser- und staubdichte Bauweisen

als Extras, die auch von der Konkurrenz mehr und mehr aufgegriffen werden.

Von links nach rechts: Motorola Moto G für 150 Euro, Nokia X für 90 Euro, Konzept eines vollwertigen

Firefox OS-Smartphones für rund 25 US-Dollar.

2001 2002

Konsolen

PCs

Smartphones

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014

Die Zugewinne bei der Grafikleistung von Konsolen und PCs flachten in den letzten Jahren zunehmend

ab. Bei Smartphones verläuft die Entwicklung hingegen rasant. (Quelle: Nvidia)

Smartphones werden immer dünner, Displays

immer leuchtstärker und schärfer,

Kameras hochauflösender und in

Sachen Rechenleistung haben Highend-Chips

von Qualcomm und Co. jenes Niveau erreicht,

das vor gut zehn Jahren bei Notebooks als

das Maß aller Dinge galt. Hier von Stagnation

zu sprechen, ist sicher Jammern auf hohem

Niveau, dennoch muss man als aufmerksamer

Beobachter der Branche feststellen, dass sich

am Grundkonzept Smartphone in den vergangenen

Monaten und Jahren nicht viel geändert

hat. Das könnte sich dank neuer Ideen und

Ansätze aber schon bald ändern.

Kleine Schritte vorwärts

Dennoch: Ganz ohne Innovationen verliefen die

vergangenen Monate nicht. Kabelloses Laden

per Qi-Standard gehört etwa bei Nexus-Modellen

mittlerweile zur Norm. Das Galaxy S5

kann per Fingerabdruck entsperrt werden und

generell zeichnet sich ein

durchaus lobenswerter

Trend hin

zu wasser- und

staubresistenten

Gehäusen

ab. Eine nicht

zu unterschätzende

Triebfeder

in Sachen Smartphone-Verkäufe

ist

zudem der Preis, denn nicht

„Durch günstige

Smartphones

werden neue Zielgruppen

und Märkte

erschlossen. “

umsonst werden die Verkaufscharts von Amazon

und Co. seit Monaten vom Ausnahme-Gerät

Motorola Moto G angeführt. Obwohl das

Smartphone in keiner Disziplin brilliert, beweist

es, dass man bereits für 150 Euro ein grundsolides

Gerät bauen kann.

Und das dürfte nur der Anfang sein, schon

bald wird es vernünftige Smartphones für 100

Euro und weniger geben. Chip-Entwickler ARM

rechnet noch in diesem Jahr mit Smartphones,

die für 20 US-Dollar den Besitzer wechseln. Dadurch

werden nicht nur in unseren Breiten neue

Zielgruppen erschlossen, sondern auch ungemein

vielversprechende Märkte in Schwellen-

26 Android Magazin Jul/Aug 2014


Smartphone-Trends

ländern können mit etwas Verzögerung endlich

auf den Smartphone-Hype aufspringen.

Schwachstelle Akku

Bei all den erwähnten Fortschritten in puncto

Technik gibt es ein Element, das seit jeher als

Schwachstelle gilt: der Akku. Die Hersteller stehen

hier vor einem verzwickten Problem, denn

Smartphones müssen einerseits möglichst

dünn und leicht sein, andererseits aber mit immer

schnelleren Prozessoren, größeren Datenmengen

und hochauflösenderen Bildschirmen

klarkommen. Beim Chiphersteller Qualcomm,

dessen Snapdragon-SOCs in so gut wie allen

aktuellen Android-Smartphones zum Einsatz

kommen, lautet das entsprechende Zauberwort

„Energie-Effizienz“. Das bedeutet, dass

Funktionen, die das Smartphone zu einem gewissen

Moment nicht benötigt, temporär deaktiviert

werden, um nicht unnötig Energie zu

verschwenden. Dadurch kann die Akkulaufzeit

trotz zunehmend höherer Leistung auf einem

akzeptablen Niveau gehalten werden. Die Limitationen

sind auf die physikalischen Gegebenheiten

bei Lithium-Ionen-Akkus zurückzuführen:

Deren Energiegehalt hat sich in den vergangenen

20 Jahren lediglich verdreifacht. Wissenschaftler

gehen davon aus, dass eine Verdoppelung aus

heutiger Sicht wiederum 20 Jahre in Anspruch

nehmen dürfte.

Project Ara

Ende 2013 machte unter dem Namen „Phonebloks“ das Konzept

eines modularen Smartphones im Netz die Runde, bei dem

sich einzelne Komponenten wie LEGO-Bausteine austauschen

lassen. Innerhalb weniger Tage sahen sich Millionen von Menschen

das zugehörige Youtube-Video an, schnell galt das Ganze

aber als unrealisierbar und wurde als nettes, aber utopisches

Konzept abgetan. Umso überraschender war, dass wenige Wochen

später bekannt wurde, dass die damalige Google-Tochter

Motorola an einem ähnlichen Konzept mit dem Namen „Project

Ara“ forscht. Mittlerweile hat Google die Federführung übernommen

und hat damit wohl Großes vor.

Das Smartphone nach Baukasten-Prinzip

Ein Project Ara-Grundskelett soll bereits ab 50 US-Dollar zu

haben sein, dieses lässt sich mit via Online-Shop erhältlichen

Bauteile ausstatten und zum ganz individuellen Smartphone

verwandeln. Neben Kamera-, Speicher- oder Prozessor-Modulen

soll sich sogar das Display schnell und einfach austauschen

lassen, sollte es zu Bruch gehen oder für die eigenen Ansprüche

in Sachen Auflösung nicht mehr genügen. Die Vorteile dieses

Konzepts liegen auf der Hand: Ein modulares Smartphone ist

einfach zu reparieren und kostengünstig aufzurüsten, da man

in beiden Fällen nur ein einzelnes Modul und kein komplett

neues Gerät kaufen muss.

Das alles klingt ziemlich abenteuerlich, erscheinen soll die serienreife

Variante von Project Ara aber bereits im Januar 2015.

Und die Chancen stehen gut, dass die Idee fruchtet, da Google viel

Geld und Arbeit investiert hat und immer noch investiert. Ein gewisses

Maß an Skepsis dürfte aber dennoch angebracht sein.

3

5 7

1

6

9

8

2

10

4

1. Display-Modul (austauschbar) 5. Konnektivitätsmodul (zB Bluetooth) 9. Akku-Modul (austauschbar)

2. Freies Modul (etwa für Mikrofon) 6. Akku-Modul (austauschbar) 10. Konnektivitätsmodul (zB Bluetooth)

3. Kamera-Modul (austauschbar) 7. Lautsprecher und Kamera

4. Freies Modul 8. Freies Modul (für Display)

Jul/Aug 2014 Android Magazin

27


Smartphone-Trends

Wearables

Ein Trend, der bereits im Mainstream angekommen

ist, sind Wearables, also tragbare

Gadgets. Fitness- und Lifestyle-Tracker (siehe

Seite 66) sind von vielen verschiedenen Herstellern

zu haben, gleichzeitig werden derartige

Produkte von der breiten Masse der Konsumenten

bereits wahrgenommen und immer

häufiger auch tatsächlich gekauft.

Smartwatches:

Steht der Durchbruch kurz bevor?

Eine Produktkategorie, die ebenfalls unter

dem Oberbegriff „Wearables“ firmiert, sind

Smartwatches. Zurzeit sind diese zwar noch

weit von der Eroberung des Massenmarktes

entfernt und eher für Early Adopter interessant,

schon bald könnte sich das aber ändern.

Google macht mit „Android Wear“, einer speziell

für Wearables wie Smartwatches angepassten

Android-Version, ordentlich Druck.

Entsprechende Geräte erscheinen noch im

Sommer in Form der LG G Watch und der Motorola

Moto 360. Samsung und Sony bieten

bereits smarte Uhren an, setzen dabei aber

(noch) auf eigene Software-Plattformen.

Schwierige Prognosen

Das Thema Smartwatches ist generell schwierig

einzuschätzen. Viele Menschen benutzen

prinzipiell keine Uhren, für andere sind die digitalen

Modelle ohnehin nicht mit „echten“

Premium-Uhren vergleichbar. Google will zumindest

das zweite Problem durch Kooperationen

mit bekannten Uhren-Herstellern lösen,

ob die junge Produktkategorie aber den erhofften

neuen und vor allem lukrativen Markt

erschließt, lässt sich aus heutiger Sicht nur

schwer einschätzen.

Fitness- und Lifestyle-Tracker liegen voll im Trend. Auch weniger technik-affine Menschen können

der Versuchung nicht widerstehen, die eigene Leistung beim Sport zu messen und zu quantifizieren.

Google will gemeinsam mit Motorola, LG und vielen anderen Unternehmen Smartwatches zu

alltagstauglichen Hightech-Accessoires machen.

Die Moto 360 von Motorola ist für

viele die schönste Smartwatch. Erscheinen

soll das Gadget noch im

Sommer 2014.

Die LG G Watch spricht in Sachen

Design eher Technik-Liebhaber mit

einem Faible für futuristische Designs

an.

Als Software-Plattform setzt sowohl LG als auch Motorola auf

Android Wear“. Die adaptierte Variante von Android ist auf

tragbare Gadgets wie Smartwatches zugeschnitten und setzt

voll auf den intelligenten (Sprach)Assistenten Google Now.

28 Android Magazin Jul/Aug 2014


Smartphones sind für viele ja bereits ein alter Hut, doch was kommt danach? Mit dieser

Frage scheinen sich aktuell vor allem Google und Facebook intensiv zu befassen, denn

mit Google Glass und Oculus Rift wagen die beiden IT-Giganten bereits erste Schritte in

der erweiterten beziehungsweise virtuellen Realität. Während Google Glass als prominentester

Vertreter von „Augmented Reality“-Gadgets ins Rennen geht und bereits jetzt

- trotz durchaus vorhandener Kinderkrankheiten - perfekt mit allerhand Google-Diensten

harmoniert, versucht sich Facebook durch den Kauf von Oculus Rift als Speerspitze

der „Virtual Reality“-Revolution zu positionieren. Ob diese Pläne aufgehen und wie entsprechende

Gadgets in einigen Jahren aussehen werden, ist aus heutiger Sicht schwer

abzusehen. Eine jüngst von Google präsentierte Kontaktlinse, die den Blutzuckerspiegel

misst und elektronische Bauteile enthält, könnte ein erstes Indiz dafür sein, wohin die

Reise mit Google Glass in Kombination mit neuartigen Materialien wie Graphen (siehe

Kasten rechts) geht. Oculus Rift könnte hingegen die Art und Weise revolutionieren, wie

wir Videospiele spielen oder Filme und Serien konsumieren. Hier stehen wir aber erst

am Beginn einer Entwicklung, die in den kommenden Monaten und Jahren spannende

Experimente und Ideen hervorbringen wird.

Oculus Rift erweitert die

Realität nicht, sondern

schafft eine völlig eigene.

Dank großem Sichtfeld

und Bewegungssensoren

fühlt man sich mitten

im Geschehen, vor allem

die Videospiel-Branche

setzt große Hoffnungen in

das kürzlich von Facebook

übernommene Projekt.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

Blick in die

ZUKUNFT

Google Glass

Oculus Rift

Glass UI

Eine sündhaft teure Entwickler-Version

(1.500

US-Dollar) ist bereits seit

Februar 2013 erhältlich.

Später folgte eine leicht

überarbeitete Version der

Datenbrille, die sich auch

in Kombination mit optischen

Gläsern nutzen lässt.

Die Oberfläche von Google

Glass besteht aus Karten,

die im Mini-Projektor oberhalb

des rechten Auges

eingeblendet werden.

Oculus Rift verfolgt hingegen

ein anderes Konzept

und präsentiert auf seinem

Display eine eigene „Virtual

Reality“.

5 Dinge,

die Sie über „Graphen“

wissen sollten

Smartphone-Trends

Flexible Smartphones; transparente, formbare Super-

Akkus; faltbare, aufrollbare Touchscreens; transparente

Solarzellen auf Fenstern und Mauern; extrem leichte Flugzeuge,

deren Flügel nicht vereisen; Kleidung, die nie nass

wird: Das aus einer zweidimensionalen Atomebene bestehende,

wabenförmig angeordnete Supermaterial Graphen

verspricht die Elektronik-Branche zu revolutionieren.

1

Was ist Graphen?

Bei Graphen handelt es sich um

zweidimensionale Kohlenstoffwaben, die

leicht, transparent, härter als Diamant,

so dehnbar wie Gummi und in Sachen

Strom und Wärme extrem leitfähig sind.

Es gilt als das stabilste und leitfähigste

Material der Welt.

2

Wie wird Graphen gewonnen?

Vereinfacht ausgedrückt, ist Graphen

eine einzelne Graphit-Schicht, die

entsteht, wenn etwa eine Bleistiftmine

in hauchdünne Scheiben (auf Atomebene)

zerteilt wird. Die Herstellung ist

relativ simpel, aber zeitaufwendig.

3

Wo wird Graphen heute schon eingesetzt?

Graphen wird in Touchscreens bereits jetzt eingesetzt.

Dabei ersetzt es das seltene und teurere Mineral

Iridium, wobei sich keinerlei technischen Unterschiede

bemerkbar machen. In teurer Labor-Ausrüstung, etwa in

Transmissionselektronenmikroskopen, wird Graphen ebenfalls

verwendet. Die Biotechnologie setzt große Hoffnungen

in Graphen etwa als Trägermaterial für Biosensoren.

4

Welche Anwendungen sind mit Graphen

künftig denkbar?

Neben den oben erwähnten Einsatzgebieten könnte Graphen

in einigen Jahren das heute als Standard verwendete

Silizium komplett ersetzen. Bei Prozessoren auf Silizium-

Basis ist laut Wissenschaftlern bei 5 GHz das physikalische

Maximum erreicht. Mit Graphen sollen Prozessoren

mit bis zu 1000 GHz möglich sein, also etwa die 200-fache

Leistung von heute erhältlichen CPUs.

5

Wo und woran wird zum Thema Graphen

aktuell geforscht?

An der Nutzbarmachung von Graphen wird weltweit mit

Hochdruck gearbeitet. Die EU hat im Oktober 2013 die

stattliche Summe von 1 Milliarde Euro in die Hand genommen

und ein Projekt für die Graphen-Forschung ins Leben

gerufen, an dem insgesamt 126 Forschungsgruppen beteiligt

sind. Samsung hat jüngst vermeldet, dass mit einem

neu entwickelten Verfahren erstmals große Graphen-Flächen

erzeugt werden konnten.

29


Google - Blick in die Zukunft

Blick in die Zukunft

Die Zukunft ist auch nicht mehr, was sie mal war.

Früher blickten Menschen optimistisch in die Zukunft,

mit der Hoffnung, dass Technologie unsere

Leben verbessern wird. Davon ist heute nicht

mehr viel übrig, doch Larry Page will dies ändern.

Im Forschungslabor Google X forscht

man daher unter Hochdruck an einer

besseren Zukunft.

Text: Daniel Kuhn

30 Android Magazin Jul/Aug 2014

Foto: www.flickr.com [The West Studio]


Das Google Google - Blick Web-Imperium

in die Zukunft

Am Anfang war die

Suchmaschine, oder

zumindest die Idee,

wie man die bisherigen Angebote

deutlich verbessern

kann. Vor rund 16 Jahren

starteten Larry Page und

Sergey Brin das Projekt, Internetinhalte

in einer riesigen Datenbank

miteinander zu verknüpfen – die Google

Suche war geboren und erfreute sich von Anfang

an großer Beliebtheit. Weitere bahnbrechende

Online-Dienste wie Google Mail oder

Google Maps folgten. Mit den Projekten Android

und Chrome begann man sich vom reinen

Software-Unternehmen zu entfernen und

zaghafte Schritte auf den Hardware-Markt zu

wagen. In Zusammenarbeit mit namenhaften

Hardware-Herstellern entstehen Chromebooks

und Nexus-Geräte, die Googles Vision

widerspiegeln. Mit Google Glass geht der Konzern

aus Mountain View erstmals selber unter

die Hardware-Hersteller und produziert ab sofort

unter eigenem Namen. Dies ist aber erst

der Anfang, denn im hauseigenen Forschungslabor

Google X arbeiten Wissenschaftler und

Ingenieure gemeinsam daran, die verrücktesten

Ideen Realität werden zu lassen. Google

will nicht nur eines von vielen Hardware-

Unternehmen werden, sondern ein treibender

Motor in der Erforschung der Zukunft.

DAS FORSCHUNGSLABOR

GOOGLE X WILL VERRÜCKTE

IDEEN REALISIEREN.

Larry Page wollte immer Erfinder werden,

wie sein großes Vorbild, Nikola Tesla. Dieser

hat zwar Unmengen erstaunlicher und bahnbrechender

Erfindungen gemacht, hatte allerdings

das Problem, diese nicht kommerzialisieren

zu können. Am Ende starb er erfolglos,

verschuldet und einsam. Larry Page ist nicht

nur fasziniert von dem Erfindungsreichtum

Teslas, sondern zudem auch überzeugt, dass

er nicht nur ähnlich zukunftsweisende Erfindungen

machen, sondern diese am Ende auch

als erfolgreiche kommerzielle Produkte auf

den Markt bringen kann. Das übergeordnete

Ziel ist dabei aber nicht das bloße Geld, sondern

vielmehr mit Innovation durch Technologie

die Welt zu verbessern und die großen Probleme

der Menschheit zu lösen.

Nachdem die Suchmaschine 1998 gestartet

war, wuchs das Unternehmen dank der immensen

Beliebtheit der Google-Suche im damals

Jul/Aug 2014 Android Magazin

Google Glass

Google Glass spricht vorwiegend mutige und zahlungskräftige

„Early Adopter“ an. Laut Analysten kommen

derartige Gadgets in wenigen Jahren aber im Mainstream

an.

noch halbwegs überschaubaren Internet schnell.

Durch die Einführung der Werbeanzeigen verdiente

Google zudem sehr schnell viel Geld, so

dass sein selbst ernanntes Ziel für Page bereits

in greifbare Nähe rückte. Er hatte Google nie als

reines Internet-Unternehmen gesehen, das nur

Software-Lösungen anbietet. Page wollte die

Zukunft erfinden – inklusive der nötigen Hardware.

2001 folge ein herber Rückschlag für seine

Pläne, als Eric Schmidt den Posten des CEO und

somit die Leitung des damals unkontrolliert

wachsenden Unternehmens übernahm. Dieser

Schritt war bitter nötig, denn Schmidt hatte etwas,

was Page und Brin fehlte, was Investoren

aber dringend verlangten: Erfahrung bei der Führung

eines großen Unternehmens. In den folgenden

Jahren organisierte und straffte Schmidt

das Unternehmen und führte den eingeschlagenen

Erfolgsweg fort, während sich Larry Page etwas

aus dem Rampenlicht zurückzog. Er leitete

während der Zeit unter anderem die Übernahme

des jungen Unternehmens Android ein und widmete

sich zusammen mit Andy Rubin der Entwicklung

des heute meistgenutzten Betriebssystems

für Mobil-Geräte. Der googleinterne

Name für dieses Phänomen: Moonshot.

Moonshots

Als Moonshots werden bei Google Projekte bezeichnet,

die auf den ersten Blick unscheinbar

(wie Android) oder aber total aberwitzig wirken

Google Suche

Nachdem sie 1998 gestartet

wurde, avancierte sie

schnell zur beliebtesten

Vertreterin ihrer Art und

zum Kerngeschäft des

Unternehmens. Im Jahr

2013 verzeichnet die Suche

fast 6 Milliarden Anfragen

pro Tag.

YouTube

Die Videoplattform wurde

2005 gegründet und 2006

von Google übernommen.

Heute werden jede Minute

100 Stunden Videomaterial

hochgeladen, das sich

rund 1 Milliarde Nutzer

pro Monat ansehen.

Gmail

Der kostenlose E-Mail-

Dienst startete 2004 und

bot neben einem nutzerfreundlichen

Web-Interface

zudem auch 100 Mal

mehr Speicherplatz, als

die Konkurrenz, so dass

man E-Mails nie mehr aus

Platzmangel löschen muss.

Android

Das Betriebssystem für

Smartphones und andere

Mobile-Devices hat seit

dem Launch 2009 einen

kometenhaften Aufstieg

verzeichnet und ist mit über

1 Milliarde Aktivierungen

längst am Konkurrenten iOS

vorbeigezogen.

AdSense / AdWords

Die Geldmaschine von

Google. Mit schnellen und

treffenden Suchergebnissen

alleine lässt sich

schlecht Geld verdienen,

mit gezielt geschalteten

und unauffällig platzierten

Anzeigen hingegen

umso besser.

Google Maps

2005 gestartet, bietet Maps

heute neben dem klassischen

Kartenmaterial auch

Satellitenbilder, Street

View, sowie Routenplanung

und Navigation für

Auto, Fahrrad, Fußweg,

oder den öffentlichen

Personennahverkehr.

Chrome

Der 2008 gestartete

Freeware-Browser gehört

nicht nur zu den

schnellsten seiner Art,

sondern mit über 40%

Marktanteil über alle

Plattformen verteilt auch

zu den beliebtesten Desktop-Browsern.

Drive

Der Cloud-Speicher Google

Drive ist erst 2012 eingeführt

worden und wird

von 120 Millionen Nutzern

aktiv verwendet. Neben

einer Office-Suite bietet

Drive auch die Möglichkeit,

Gmail-Anhänge

direkt zu speichern.

31


Google - Blick in die Zukunft

Extrem robuste und mit Netzwerktechnologie ausgestattete Ballons sollen die Erde

konstant umkreisen und so Gegenden mit günstigem Internet versorgen, die noch

nicht online sind. Seit der Übernahme von Titan Aerospace wird für diesen Zweck auch

mit Solar-betriebenen Drohnen experimentiert.

Project Loon

Video: Project Loon:

The Technology

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

– wenn diese Projekte allerdings den erhofften

Erfolg haben, verändern sie viele Bereiche der

Gesellschaft, Industrie und Wirtschaft grundlegend.

Android, die Google-Suche, die Video-

Plattform YouTube, Gmail mit 100 Mal mehr

Speicherplatz als die Konkurrenz, oder derzeit

das modulare Smartphone Project Ara, oder die

Datenbrille Google Glass. Man zielt also nicht

auf ein nahegelegenes Ziel auf dem eigenen

Planeten ab, sondern nimmt gleich den Mond

ins Visier. Der Name Moonshot ist eine Anspielung

auf das, Anfang der 60er Jahre von John

F. Kennedy geäußerte Ziel, bis Ende des Jahrzehnts

Menschen auf den Mond zu schießen.

Google Glass ist das erste Produkt, das aus

der 2010 ins Leben gerufenen Forschungsabteilung

Google X den Weg in die Öffentlichkeit

geschafft hat, wenn vorerst auch nur in Form

eines breitangelegten Beta-Tests und noch

nicht als ausgereiftes kommerzielles Produkt.

Google X ist quasi die Moonshot-Fabrik von

Google. Aus der Taufe gehoben hat Google X im

Jahre 2010 natürlich Larry Page, nachdem das

Unternehmen 2009 die Entwicklung des autonom

fahrenden Autos begonnen hat. Im Folgejahr

hat Larry Page nach zehn Jahren wieder

den Posten des CEO von Eric Schmidt übernommen

und den Fokus zunehmend auf die Erforschung

mutiger Projekte gelenkt – dafür wurde

das Forschungsbudget kurzerhand verdoppelt,

2013 lag es bereits bei 8 Milliarden US-Dollar.

10x-Denken

Larry Page ist ein Mensch, der ständig überlegt,

wie man Dinge verbessern kann – selbst

Dinge, die auf den ersten Blick eigentlich sehr

gut erscheinen – dafür erstellt Page am laufenden

Band Listen mit Punkten, die an Produkten

oder Konzepten – wie zum Beispiel

DAS FORSCHUNGSBUDGET

VON GOOGLE LAG 2013 BEI

ACHT MILLIARDEN DOLLAR

E-Mail – verbessert werden können. Page will

Dinge dabei nicht nur 10 Prozent besser machen,

sondern gleich zehn Mal.

Hinter dem ‚10x-Denken‘ steckt folgende

Gedankenkette: Larry Page hat das Gefühl,

dass mit der Art, wie Unternehmen geführt

werden, etwas grundsätzlich falsch läuft. Es

geht nur noch um den Wettbewerb, aber nicht

mehr um wirklich großartige Produkte und

Entwicklungen. Alle wollen der Konkurrenz voraus

sein, dabei gehen alle nur Babyschritte.

Diese kleinen Entwicklungsschritte sind für

Page wenig zufriedenstellend – man scheitert

Autonome Autos

Autonom fahrende Autos sollen uns die Möglichkeit geben, die Zeit,

die wir jeden Tag auf dem Weg zur und von der Arbeit mit dem

Fahren des Fahrzeugs verbringen zur freien Verfügung zu stellen.

Wann die Technologie für den Endkunden verfügbar sein wird, steht

derzeit noch nicht fest.

Video: Self-Driving Car

Test: Steve Mahan

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

32 Android Magazin Jul/Aug 2014


Google - Blick in die Zukunft

zwar nicht spektakulär, feiert aber auch keine

großen Erfolge. Kleine Verbesserungen an Produkten

sind laut Page dabei natürlich vollkommen

okay und sogar nötig, aber alle n-Jahre

müsse ein Produkt komplett neugedacht, und

die Grenzen des technisch Machbaren ausgelotet

und überschritten werden.

Es überrascht also nicht, dass Page mit dem

Tempo des Fortschritts generell unzufrieden

ist. „Wir haben all die Leute und all das Geld,

warum machen wir nicht mehr?“ dachte er sich

eines Tages und gründete Google X, um das zu

machen, was viele Unternehmen heute verlernt

haben: An der Zukunft forschen. Dabei ist

es für Larry Page egal, in welchem Bereich geforscht

wird und so überrascht es auch nicht,

dass sich bei Google immer mehr führende

Wissenschaftler aus allen nur erdenklichen

Forschungsbereichen wie Hirnforschung, Elektrotechniker,

Maschinenbau, Genetik, Chemie

und vielen anderen versammeln. Das eigentliche

Forschungsgebiet ist dabei nicht so wichtig,

wie das Teilen des ‚10x-Denkens‘.

Alles was irgendwie nützt

Alles was ein Problem für die Menschheit darstellt,

kann nach Ansicht von Larry Page gelöst

werden – daher forscht Google derzeit auch

querbeet in allen nur erdenklichen Bereichen,

wie Gesundheit, Roboter, künstliche Intelligenz

oder Umwelt. Hierzu zählen zum Beispiel auch

Windturbinen, die auf ein unbemanntes Fluggerät

montiert und per Kabel mit dem Boden

verbunden sind, worüber der aus Windenergie

gewonnene Strom übertragen wird. Damit

Google das Ziel schneller erreichen kann, hat

Boston Dynamics

Mit finanzieller Unterstützung des US-Militärs forscht das Unternehmen

seit der Gründung 1992 an der Entwicklung von Robotern. Diese ahmen

Tiere oftmals erschreckend genau nach. Ende 2013 hat Google das Unternehmen

übernommen und es in die Roboter-Forschungsabteilung des

ehemaligen Android-Masterminds Andy Rubin integriert.

Video: Introducing

WildCat

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Bildquelle: shutterstock.com [Aletia ]

Calico Biotech

Das von Google und dem Apple-Vorstandsmitglied Arthur D. Levinson

gegründete Gesundheitsunternehmen beschäftigt sich mit dem Prozess des

Alterns und wie man diesen aufhalten kann. Außerdem sollen mit dem

Alterungsprozess verbundene Krankheiten geheilt werden.

man kurzerhand das vielversprechende Startup

Makani Power aufgekauft, das schon eine

Weile an dieser Idee arbeitet.

Dieses Vorgehen ist übrigens typisch für

Google: wenn ein Unternehmen an einer wirklich

tollen Idee arbeitet, die ins Google-Konzept

passt, oder ein bereits

vorhandenes Projekt

unterstützen

und vorantreiben kann, wird die prall gefüllte

Brieftasche gezückt. Zuletzt im großen

Stil mit dem Unternehmen Nest geschehen,

das intelligente Thermostate und Rauchmelder

baut.

Auch Titan Aerospace, Hersteller von Spezialdrohnen,

gehört zu den

kürzlich übernommenen

Unternehmen.

Bevor Google sich das

Unternehmen einverleibt

hat, bekundete

auch Facebook Interesse

an dem Luftfahrtunternehmen.

Sowohl Google als

auch Facebook hatten

dabei das gleiche Ziel

vor Augen: Die Drohnen sollen Gegenden

ohne Internetzugang aus der

Luft mit einer günstigen Datenverbindung

versorgen, da die Schaffung der

Infrastruktur nicht nur zeit- sondern

auch kostenintensiv ist. Google hat

bereits im Rahmen des Project Loon

diesen Ansatz verfolgt, allerdings

noch mit Luftballons, die die Erde

umrunden sollen – nun unterstützt

Titan Aerospace das Project Loon

und könnte mit den Drohnen einen

langlebigeren und effizienteren

Ansatz bieten, als Ballons, die den

Bildquelle: shutterstock.com [Sashkin]

Jul/Aug 2014 Android Magazin

33


Google - Blick in die Zukunft

Winden nicht viel entgegenzusetzen haben.

Die Drohnen können dabei mehrere Aufgaben

gleichzeitig übernehmen, während sie die Erde

umrunden, wie zum Beispiel hochauflösendes

Bildmaterial für Google Maps aufnehmen, in

Katastrophengebieten die dringend nötige Verbindung

zum Internet bereitstellen, sowie Aufschluss

über die Abholzung von Wäldern geben,

um nur ein paar Szenarien zu nennen.

Analog zu John F. Kennedy hat Eric Schmidt

in bester Moonshot-Manier verkündet, dass

Nest Labs

Nest wurde vom ehemaligen iPod-Entwickler Tony Fadell gegründet und

stellt das intelligente Rauchmelder und Thermostate her. Google hat das

Unternehmen für 3,2 Milliarden US-Dollar übernommen und will so dem

Connected Home einen großen Schritt näher kommen.

Kontaktlinsen für Diabetiker

Mit der Kontaktlinse bietet Google

Diabetikern eine schmerz- und

nadelfreie Möglichkeit den

Glucose-Spiegel über die Tränenflüssigkeit

zu messen. Sinkt der

Spiegel unter einen bestimmten

Wert, wird über eine integrierte

LED Warnung gegeben.

bis zum Ende des Jahrzehnts die gesamte

Welt online sein soll. Schätzungen zufolge

sind derzeit noch 60 Prozent der Weltbevölkerung

ohne eine Internetverbindung. Zum einen

ist es natürlich ein löbliches Ziel, der gesamten

Menschheit den Zugang zu Informationen

zu ermöglichen, aber ganz so selbstlos, wie es

zunächst scheinen mag, ist die Absicht von

Google dahinter auch wieder nicht. Selbstverständlich

ist Google ein wirtschaftlich arbeitendes

Unternehmen und die Versorgung der

gesamten Menschheit mit dem Internet bedeutet

natürlich auch mehr potenzielle Nutzer

für die eigenen Online-Dienste, was wiederum

steigende Einnahmen verheißt. Dabei hat aber

auch die Forschungswut von Google ihre Grenzen.

Die Forschung an einem Projekt muss

kommerziell plausibel sein. Wenn die Umsetzung

zwar möglich, aber zu teuer ist, wird ein

Projekt wieder eingestampft. An dieser Hürde

ist zum Beispiel bereits das Hoverboard aus

„Zurück in die Zukunft“ gescheitert.

Gesundheit

Auch im Gesundheitsbereich forscht Google

fleißig – so wurde etwa eine Kontaktlinse für

Diabetiker vorgestellt. Diese misst konstant

den Zuckerspiegel in der Tränenflüssigkeit und

gibt über eine integrierte LED ein Warnsignal,

sobald dieser unter einen bestimmten Wert

sinkt. Vielen Diabetikern dürfte dies das Leben

erheblich erleichtern, da sie komplett auf Nadeln

für die Messung verzichten können. Eine

simple, wie geniale Idee – doch warum musste

ein Internet-Unternehmen darauf kommen

und nicht etwa ein Gesundheitskonzern?

Google hat außerdem das Unternehmen

Calico gegründet. Dieses soll den Prozess des

CaliCos ForsChungen

könnten die gesellsChaFt

radikal verändern.

Alterns untersuchen, um Möglichkeiten zu finden

ihn aufzuhalten und damit verbundene

Krankheiten zu bekämpfen. Das Unternehmen

hat Page überraschenderweise mit Apple-Vorstandsmitglied

Art Levinson gegründet. Wenn

es darum geht, die Leben der Menschen zu

verbessern, können also auch scheinbare konkurrenzbedingte

Feindschaften überwunden

werden. Sollte das gemeinsame Ziel mit Calico

gelingen, würde dies grundlegende Veränderungen

in der Gesellschaft nach sich ziehen.

Wir sind die Roboter

Ebenfalls drastische Veränderungen für die Gesellschaft

könnte Googles Roboter-Forschung

mit sich bringen. Als Andy Rubin 2013 den Posten

des Android-Chefs räumte, baute er innerhalb

des Konzerns eine neue Abteilung auf, die

sich mit der Erforschung von Robotern beschäftigt.

Unterstützt wird Rubin bei dieser Aufgabe

von einigen Unternehmen, die Google aufgekauft

hat. Bis Anfang des Jahres wurden bereits

neun Unternehmen aufgekauft, darunter

34 Android Magazin Jul/Aug 2014


Google - Blick in die Zukunft

auch Boston Dynamics – das Unternehmen, das

unter anderem für das amerikanische Militär

Maschinen entwickelt, die schneller laufen können

als Menschen und oftmals erstaunlich realistisch

Tieren nachempfunden sind. Doch was

beabsichtigt Google mit der Erschaffung einer

Roboterarmee? Skynet ist hoffentlich nicht das

Vorbild. Etwas mehr Aufschluss gibt da die Aussage

von Larry Page: „Technologie sollte überall

da eingesetzt werden, wo sie dem Menschen

repetitive und/oder körperlich schwere Arbeit

abnehmen kann“. Google will keine Roboter für

den Endkunden bauen, sondern vielmehr für

Fabriken, zum Beispiel für den Zusammenbau

von feinen elektronischen Geräten. Sollte dies in

dem breiten Rahmen gelingen, den Google anstrebt,

würde es eine gewaltige Veränderung in

der Gesellschaft bewirken. Wenn die Arbeitsplätze

wegfallen, und deutlich mehr Menschen

als Jobs existieren, könnte Google sogar dazu

beitragen, dass sich alternative Gesellschaftskonzepte

wie das bedingungslose Grundeinkommen

eines Tages durchsetzen. Ob das

ebenfalls zu den Absichten von Google gehört,

ist allerdings nicht bekannt. Wer nun aber tatsächlich

vor einer Skynet-ähnlichen Roboter-Armee

Angst hat, kann zumindest etwas

beruhigt sein – das zuletzt aufgekaufte Unternehmen

DeepMind hat an die Übernahme die

Bedingung geknüpft, dass Google einen Ethikrat

gründet. Dieser soll wichtige Fragen bei der Entwicklung

künstlicher Intelligenz beantworten

und vielleicht auch Licht ins Dunkel bringen, was

Google eigentlich in dem Firmenmotto „Don‘t

be evil“ als böse definiert. Derartige Fragen

warf auch das Projekt Google Brain auf, bei dem

Project Tango

Project Tango ist ein hochmodifiziertes

und mit vielen Sensoren ausgestattetes

Smartphone, das die Bewegungen

des Nutzers aufzeichnet und die

Umgebung in einer dreidimensionalen

Karte festhält. Dies kann unter

anderem Menschen mit Sehschwäche

helfen, sich zurechtzufinden.

Project Ara: building the

modular smartphone

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Project Ara

Ein Smartphone, dessen Bauteile in Modulen verpackt sind, die nicht nur

frei zusammengestellt, sondern auch bei Bedarf ausgetauscht werden können,

ohne dass das gesamte Smartphone entsorgt werden muss. Überzeugt

die Umsetzung der Idee, könnte es den Smartphone-Markt revolutionieren.

mit einem Cluster aus tausenden vernetzter

Computer die Struktur des menschlichen Gehirns

nachgebaut wurde. Das künstliche Gehirn

wurde dann mit YouTube-Videos gefüttert und

hat daraus gelernt, menschliche Gesichter und

sogar Katzen zu erkennen.

Steine auf dem Weg zum Erfolg

Die Angst vor einer Roboter-Armee im Stile

von Skynet ist tatsächlich noch das kleinste

Problem, mit dem sich Google konfrontiert

sieht. Von vielen Seiten schlägt Google Kritik

und Skepsis entgegen, nicht zuletzt auch wegen

der mächtigen Marktposition, die der Konzern

inzwischen besitzt. Von dieser Kritik ist

natürlich vieles absolut angebracht, wie etwa

die Big-Data-Frage – also was Google mit den

Video: Say hello to

Project Tango!

QR-Code scannen und

YouTube-Video öffnen

Massen an Nutzerdaten anfängt und ob der

Konzern überhaupt all diese Daten von uns

braucht. Oder ob Google uns das Recht auf

Privatsphäre verwehrt. Oftmals gleitet diese

Kritik aber in absurde Paranoia ab, wie etwa

das Beispiel Google Maps in Deutschland gezeigt

hat. Die massive Gegenwehr hat dazu

geführt, dass Google das Projekt in Deutschland

zunächst aufgegeben hat. Ein Erfolg für

die Nutzer? Ja, aber nur, wenn man nichts dagegen

hat, sich bereits heute virtuell durch

völlig veraltetes Bildermaterial zu bewegen.

Einen Informationswert haben die Bilder schon

heute kaum noch. Auch Google Glass stößt

weltweit auf Kritik, da viele Menschen fürchten,

dass damit die totale Überwachung durch

‚Big Brother‘ Google kommt. Dabei wurde die

Hardware extra so designt, dass lange Filmaufnahmen

aufgrund der Akkuleistung gar

nicht möglich sind. Auch als Spionagekamera

sind die Smartglasses nicht besser geeignet,

als jedes handelsübliche Smartphone – wofür

es ohnehin deutlich besser geeignete Spezialkameras

gibt. An dieser Front muss Google

also noch viel Mühe investieren und am eigenen

Image, sowie an der Aufklärung über neue

Technologien arbeiten.

Denn so viel steht fest, Google hat die Zukunft

fest im Blick und deren Erforschung wird

nicht so leicht zu stoppen sein. Bei Google geht

es längst nicht mehr nur um Daten und Algorithmen,

es geht um das Streben nach Innovation,

was bei Larry Pages gesundem

Missachten für das Unmögliche auf einen

nährhaften Boden gefallen ist. Wunder

kann Google allerdings auch nicht vollbringen

– da für jeden Moonshot ungefähr

zehn Jahre Entwicklungszeit angesetzt

werden, ist Google noch Millionen

Meilen von seinem Ziel entfernt.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

35


oto: Samsung

DIE NEUEN

Ersteindruck

Neue Trends, Smartphones, Tablets, Gadgets

In den Sommermonaten geht es in Sachen

Neuvorstellungen zwar etwas gemächlicher

zu, dennoch stehen einige sehr spannende

Smartphones und Tablets in den Startlöchern.

Was dabei auffällt, ist der Anteil an

chinesischen Herstellern, die mit technisch

hochwertigen Geräten etablierten Marken

zunehmend Konkurrenz machen.

XIAOMI MI PAD

Chinesischer Angriff auf das iPad Mini

Mit 7,9 Zoll und 2048 x 1536 Pixeln positioniert

sich das Xiaomi Mi Pad als direkter Konkurrent

zum iPad Mini mit Retina-Display – ist dabei aber

deutlich günstiger. Zudem wird es vom potenten

nVidia Tegra K1 Quad Core mit 2,2 GHz und

192 GPU-Kernen angetrieben. Das Xiaomi Mi

Pad wiegt 360 Gramm, als Betriebssystem nutzt

es Android 4.4 mit der hauseigenen Oberfläche

MIUI. Kosten soll das gute Stück 240 US-

Dollar (175 Euro), Details zu einem Marktstart in

Deutschland gibt es aber leider keine.

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 7,9“, 2048 x 1536

CPU: 4 x 2,2 GHz / Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB

Kamera: 8,0 MP, 5 MP / Video: 1080p /Akku:

6700 mAh

Abmess. / Gewicht: 202 x 135,4 x 8,5 / 360 g

Beachtliche Hardware, niedriger Preis

Europa-Verfügbarkeit unklar

Einschätzung

+


€ 499

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 4,8“, 1280 x 720 CPU: 4 x 1,3 GHz

Speicher: 8 GB / RAM: 2 GB Kamera: 20,7 MP, 2,0 MP / Video: 1080p

Akku: 2430 mAh / Abmess. / Gewicht: 137,5 x 70,8 x 16,6 / 200 g

+ Sehr vielversprechende Kamera Display-Auflösung und Hardware

Einschätzung


GALAXY K ZOOM

Smartphone, Kamera oder beides?

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

Samsung verwischt die Grenzen zwischen Smartphone und

Kamera. Während das Vorgänger-Modell (Galaxy S4 Zoom)

etwas klobig daher kam, wirkt das neue Gerät deutlich kompakter.

Auch am Innenleben der Kamera wurde einiges verändert:

Ein 2/3 CMOS-Sensor mit 10-fach optischem Zoom

und optischem Bildstabilisator, der mit 20,7 MP auflöst, soll

für hochwertige Aufnahmen sorgen. Weitere technische Details

klingen ebenfalls vielversprechend: 4,8 Zoll großes Display

mit 1.280 x 720 Pixel Auflösung, ein Samsung Exynos

5260 Hexa-Core (6 Kerne) und 2GB RAM sowie 8GB interner

Speicher sind nicht überragend, aber gut. Der Speicher

kann via microSD um bis zu 64 GB erweitert werden. Neben

einem obligatorischen WLAN-Modul gibt es auch einen SIM-

Schacht mit UMTS- und LTE-Unterstützung.

36 Android Magazin Jul/Aug 2014


Ersteindruck

ONEPLUS ONE

Hype-Smartphone von Hersteller-Neuling OnePlus

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

Für viele Android-Fans gab es kürzlich nur ein Thema: Das Erstlings-

Phone des chinesischen Herstellers OnePlus, der das Gerät als nichts

Geringeres, als den Galaxy S5-Killer anpries, der für 269 Euro (!) zu haben

ist. Doch was ist dran am OnePlus One? Zunächst einmal beachtliche

Specs: Snapdragon 801 mit 2,5 GHz (der gleiche SoC wie im Galaxy

S5) und 3GB RAM treiben das One an. Auf der Rückseite befindet

sich eine 13 MP Kamera aus dem Hause Sony, während die Vorderseite

eine 5MP Kamera ziert. WiFi, Bluetooth, LTE, 16 bzw. 64 GB Speicher

sowie ein 3.100 mAh großer Akku runden das Kraftpaket ab. Als

OS kommt CyanogenMod 11s zum Einsatz.

€ 269

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 5,5“, 1920 x 1080

CPU: 4 x 2,5 GHz / Speicher: 16 GB / RAM: 3 GB

Kamera: 13 MP, 5,0 MP / Video: 2160 p / Akku: 3100 mAh

Abmess. / Gewicht: 152,9 x 75,9 x 8,9 / 162 g

+ Top-Hardware mit Kampfpreis

Junger Hersteller, Verfügbarkeit ungewiss

Einschätzung


MOTOROLA MOTO E

Preisbrecher die Zweite

€ 119

€ 175

Dass Motorola günstig kann, wurde mit dem Moto G (das meistverkaufte

Telefon der Firmengeschichte) bereits eindrucksvoll bewiesen. Nun legt

das Unternehmen mit dem Moto E nach und schafft es, den Preis für ein

vernünftiges Einsteiger-Gerät auf 119 Euro zu drücken. Grundsätzlich ist

das Moto E eine abgespeckte Version des Moto G, mit 4,3 Zoll Display

(960 x 540 Pixel), 1,2 GHz Snapdragon-200-Dual Core-Prozessor und

1 GB RAM. Der interne Speicher ist mit 4 GB knapp bemessen, dieser

lässt sich aber per microSD-Karte aufrüsten. In Kombination mit

Android 4.4.2 und Update-Garantie ein unschlagbarer Preis.

„DAS ASCEND P7

BESTICHT MIT EINEM

ALU-RAHMEN UND

EDLEM DESIGN.“

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 4,3“, 960 x 540

CPU: 2 x 1,2 GHz / Speicher: 4 / RAM: 1 GB

Kamera: 5 MP / Video: 854 x 480 / Akku: 1980 mAh

Abmess. / Gewicht: 124,8 x 64,8 x 12,3 / 142 g

Vernünftige Hardware zum Einsteiger-Preis ...

... mit entsprechend vielen Kompromissen

Einschätzung

+


HUAWEI ASCEND P7

Edler Nachfolger des Überraschungs-Hits Ascend P6

€ 449

Android: 4.4 / Display / Auflösung: 5,0“, 1920 x 1080 CPU: 4 x 1,8 GHz /

Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB Kamera: 13 MP, 8 MP / Video: 1080p

Akku: 2500 mAh / Abmess. / Gewicht: 139,8 x 68,8 x 6,5 / 124 g

+ Design, Leistung , Gewicht Verhältnismäßig teuer

Einschätzung


Wie sein Vorgänger besticht das Ascend P7 zunächst mit einem

edlen Alu-Rahmen und ansprechenden Design. Interessant

ist auch die Dicke von nur 6,5 Millimeter (zum Vergleich:

Galaxy S5: 8,1mm, HTC One (M8): 9,4mm). Auch die inneren

Werte überzeugen: 5 Zoll 1080p-Display, Huawei

Kirin T910 Quad Core 1.8 GHz, Mali-450 GPU

und 2 GB RAM. Die Kameras mit 13 MP (hinten)

und 8 MP (vorne) sollen beidseitig gute Ergebnisse

liefern. Der 16 GB interne Speicher

lässt sich via microSD erweitern und als

OS gibt es aktuelles Android 4.4.2 mit

neuer Emotion UI.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

37


Ersteindruck

OPPO FIND 7 & FIND 7A

Smartphone-Überflieger mit Quad-HD-Bildschirm und 50 MP-Kamera

499 US-Dollar (Standard-Modell)

599 US-Dollar (Premium-Modell)

Das Oppo Find 7 wird in zwei Varianten erscheinen, einem Premium-Modell und einer

leicht abgespeckten Standard-Version. Die Premium-Variante besitzt als erstes Smartphone

auf dem Markt ein Quad-HD-Display mit 2560 x 1440 Pixeln, die sich auf üppigen

5,5 Zoll verteilen. Dank Snapdragon 801-SoC, 3 GB RAM und 50 MP-Kamera (!)

ist das Oppo Find 7 eines der derzeit am besten ausgestatteten Smartphones. Das

Standard-Modell besitzt ein Full-HD-Display mit 1920 x 1080 Pixeln, einen Snapdragon

801-Prozessor und 2 GB RAM, was immer noch ein leistungsstarkes Smartphone ergibt.

Android: 4.3 / Display / Auflösung: 5,5“, 2560 x 1440

CPU: 4 x 2,5 GHz / Speicher: 32 GB / RAM: 3 GB

Kamera: 13,0 MP, 5,0 MP / Video: 2160p / Akku: 3000 mAh

Abmess. / Gewicht: 152,6 x 75 x 9,2 / 171g

Top-Hardware mit QHD-Bildschirm

Nur als teurer Import zu haben

Einschätzung


+

„DAS OPPO FIND 7 IST

WOHL DAS DERZEIT AM

BESTEN AUSGESTATTETE

SMARTPHONE.“

€ 170

ARCHOS ARC BOOK

Spannendes Android-Netbook für 170 Euro

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

Erinnern Sie sich noch an Netbooks? Diese Mini-Notebooks waren vor

einigen Jahren schwer angesagt, verschwanden aber im Schatten des

Smartphone- und Tablet-Hypes nach und nach von der Bildfläche. Jetzt

hat der französische Hersteller Archos aber ein Modell parat, dass sich

an die Vielschreiber unter den Android-Fans richtet. Das Arc Book verfügt

über ein 10,1 Zoll großes Display mit einer etwas mageren Auflösung

von nur 1024 x 600 Pixeln. Für einen Preis von nur 170 Euro darf

man sich aber nicht allzu viel erwarten, und so ist auch das Innere des

Geräts im Mittelmaß angesiedelt. Als Herz fungiert ein Rockchip Dual

Core-Prozessor mit (voraussichtlich) 1,5 GHz, 1 GB RAM und 8 GB internem

Speicher, der sich via microSD-Karte um bis zu 64 GB erweitern

lässt. Als Betriebssystem dient Android 4.2.2, zudem ist die Office-Suite

„Office Suite Pro“ in der nicht mehr ganz taufrischen Version

6 vorinstalliert. Die Vollversion von „Office Suite Pro 7“ kostet im Play

Store jedenfalls stattliche 10,90 Euro.

Android: 4.2 / Display / Auflösung: 10,1“, 1024 x 600

CPU: 2 x 1,2 GHz / Speicher: 8 GB / RAM: 1 GB

Kamera: Front / Video: - / Akku: 8000 mAh

Abmess. / Gewicht: 271,5 x 180,5 x 22 / 1280 g

+ Interessantes Konzept und Hammer-Preis

Display-Auflösung und generell Hardware

Einschätzung


38 Android Magazin Jul/Aug 2014


Ersteindruck

xiAomi reDmi Note

Preisbrecher: Gutes Phablet für schlappe 129 US-Dollar

Preisbrecher im XXL-Format: Mit dem Redmi Note bringt der chinesische

Hersteller Xiaomi ein gut ausgestattetes Phablet mit einer Bilddiagonale

von 5,5 Zoll – zum Kampfpreis von nur 129 US-Dollar. Wer nun

Technik von Vor-Vorgestern erwartet, der irrt. Das 5,5 Zoll IPS-Display

des Redmi Note löst mit 1280 x 720 Pixeln auf. Im Inneren verrichtet

ein 1,4 Ghz, starker Octa Core-Prozessor von MediaTek seinen Dienst.

Hinzu kommt 1 Gigabyte RAM und der 8 GB große interne Speicher

kann via microSD-Karte erweitert werden. Für Fotos steht eine 13

Megapixel-Kamera samt Blitz parat, an der Front soll eine 5 Megapixel-

Kamera für qualitativ hochwertige Videotelefonie und Selfies sorgen.

129 US-Dollar

Android: 4.2 / Display / Auflösung: 5,5“, 1280 x 720

CPU: 8 x 1,4 GHz / Speicher: 8 GB / RAM: 1 GB

Kamera: 13,0 MP, 5,0 MP / Video: 1080p /Akku: 3200 mAh

Abmess. / Gewicht: 154 x 78,7 x 9,5 / 199 g

Passable Hardware, extrem günstig

Nur als Import zu bekommen

Einschätzung

+

«««««

„LG erweitert sein

PortfoLio um drei

weitere tabLets.“

Spezifikationen noch nicht bekannt

Voraussichtlich gute Hardware und Displays

- (Details zum Redaktionsschluss nicht bekannt)

Einschätzung

+

«««««

LG G PAD 7.0, 8.0 UND 10.1

LG erweitert sein gelungenes G Pad 8.3 um drei weitere Varianten

Kompaktkamera mit Smartphone-Funktionen

Mit dem G Pad 8.3 betrat LG im September 2013 nach längerer Abstinenz wieder

die Tablet-Bühne und lieferte ein gelungenes und überraschend günstiges Gerät

ab. Nun erweitern die Südkoreaner ihr Portfolio und bringen drei weitere Varianten

in den Größen 7.0, 8.0 und 10.1 Zoll. Zur Hardware gab es zum Zeitpunkt des

Redaktionsschlusses leider noch keine Details, bei der Software sollen die Tablets

aber mit der neuen LG UX-Benutzeroberfläche mitsamt QPair 2.0 und Knock Code

punkten. Wir sind gespannt, Tests dazu finden Sie in der kommenden Ausgabe.

G Pad 10.1

G Pad 8.0

G Pad 7.0

Jul/Aug 2014 Android Magazin

39


Sony Xperia Z2

20,7 MP Kamera

Neben Nokia ist Sony der einzige

größere Smartphone-Hersteller, der

Kameras jenseits von 20 Megapixel

verbaut. In der Praxis liefert das Z2

aber Fotos von unterschiedlicher

Qualität.

Edles Äußeres

Das Gehäuse des Z2 ist

hervorragend verarbeitet und

fühlt sich edel an. Wie beim

Vorgänger besteht sowohl die

Vorder- als auch die Rückseite

aus bruchsicherem und kratzresistentem

Glas.

Benachrichtigungs-LED

Im mittleren Bereich des

Lautsprecher-Grills befindet

sich eine Benachrichtigungs-LED,

welche eingegangene

Mails, SMS, Anruf

und so weiter visualisiert.

Schutz-Abdeckungen

Da das Xperia Z2 staubund

wasserdicht ist,

verbirgt sich der microSD-

Slot hinter einer solchen

Abdeckung. Auch der

microUSB-Anschluss und

microSIM-Schacht auf

der linken Gehäuseseite

sind von einer staub- und

wasserdichten Abdeckung

geschützt.

Virtuelle Buttons

Wie LG und HTC setzt auch

Sony bei seinem Flaggschiff

auf virtuelle Software-Buttons

für die Zurück-, Homeund

Multitasking-Funktion.

Separate Kamera-Taste

Praktisch: Die Kamera-Taste

als Kamera-Schnellstart-

Taste und als Auslöser gleichermaßen.

Da das Display

unter Wasser nicht auf Eingaben

reagiert, lassen sich

so auch Unterwasser-Fotos

und -Videos aufnehmen.

Ideal, wenn Sie Wert auf ein edles,

unkonventionelles Design legen

und Top-Hardware bevorzugen.

Nichts für Sie, wenn Sie ein kompaktes

Smartphone oder eine absolut

zuverlässige Kamera wollen.

Text: Raphael Schön

Sony spendiert dem sehr

guten Xperia Z1 ein Update

und bügelt mit dem Z2

Schwachpunkte wie das

Display aus. Ob das

Xperia Z2 nun das perfekte

Smartphone ist und

wie es sich gegenüber den

Flaggschiffen der Konkurrenz

schlägt, verraten wir

Ihnen in diesem Test.

Sony Xperia Z2

Seit das Joint-Venture mit dem schwedischen

Telekommunikations-Unternehmen

Ericsson Anfang 2012 eingestellt

wurde, gibt das japanische Traditionsunternehmen

Sony in Sachen Smartphones richtig

Gas. Ein Kind dieses neu erwachten Elans ist

die Xperia Z-Serie, aus der das Z2 den mittlerweile

dritten Ableger darstellt. Wie die beiden

Vorgänger glänzt das Smartphone mit einem

eigenständigen, formschönen Design, einer

sehr guten Kamera, einer Top-Performance

und Extras wie einem wasser- und staubdichten

Gehäuse. Ob dies gegen die starke Konkurrenz

von HTC, LG und Samsung ausreicht und

bisherige Kinderkrankheiten in Sachen Display-Qualität

ausgebügelt wurden, versuchen

wir in diesem Test zu klären.

Kampfansage à la Sony

Während dies längere Zeit nicht der Fall war,

kann Sony mit der Z-Serie endlich wieder ganz

vorne mitmischen. Was Design und Material

betrifft, können nur das HTC One sowie das

neuere One (M8) dem Xperia Z2 das Wasser reichen.

Das Sony-Flaggschiff besitzt allerdings

wieder ein Extra, mit dem nur das Galaxy S5 dienen

kann: Schutz gegen Staub und Wasser nach

IP55 bzw. IP58. Hinter diesen kryptischen Abkürzungen

verbirgt sich ein Schutz gegen „Staub

in schädigender Menge“ sowie die Fähigkeiten,

dauerhaft unter Wasser tauchen zu können.

Damit ist das Z2 widerstandsfähiger als etwa

das Galaxy S5, welches eine IP67-Zertifizierung

aufweist und damit maximal 30 Minuten in 1

Meter Wassertiefe durchhält.

40 Android Magazin Jul/Aug 2014


Sony Xperia Z2

Ende der Kinderkrankheiten

Im Vergleich zum erst im September 2013 vorgestellten

Xperia Z1 halten sich die Neuerungen

in Grenzen – zumindest auf den ersten Blick.

Das Gehäuse ist für das ungeübte Auge nicht

vom Vorgänger zu unterscheiden, obwohl kleinere

Design-Änderungen, wie etwa ein breiterer

Hörschlitz, durchaus vorhanden sind. Entscheidend

ist aber, dass sich Sony den kleineren

Schwächen des Xperia Z1 offensichtlich durchaus

bewusst war und beim Z2 anstatt eines Full

HD TFT-Displays nun ein weitaus farbenfroheres

und vor allem kontrastreicheres IPS LED-

Panel verbaut.

IM Z2 WERKELT DER GLEICHE

CHIP, DER AUCH IM HTC ONE

(M8) ZU FINDEN IST.

Groß, aber angenehm

Mit 5,2 Zoll und einem wuchtigen Gehäuse ist das

Xperia Z2 definitiv kein kompaktes Smartphone. Es

liegt dennoch überraschend gut in der Hand.

Das Äußere des

Xperia Z2 im

Detail

Glas vorne, Glas hinten

Der Rahmen des Xperia Z2 ist aus einem Stück Aluminium

gefertigt. Sowohl an der Vorder- als auch auf der

Rückseite ziert eine Glasschicht das Gerät.

Legt man die aktuellen Top-Modelle Galaxy

S5, HTC One (M8) und LG G2 neben das Z2,

merkt man, dass Sony in Sachen Display-Qualität

endlich ganz vorne mitspielt – und zwar

mindestens auf dem Niveau des hervorragenden

HTC One (M8). Das Galaxy S5 tanzt als einziges

Smartphone mit AMOLED-Bildschirm etwas

aus der Reihe und liefert den besten Schwarzwert.

Das geht allerdings zu Lasten der Farbechtheit

und der Darstellung von Weiß, wo etwa

das Xperia Z2 deutlich besser abschneidet.

Performance satt

Als Herz des Z2 fungiert ein Snapdragon 801

(MSM897AB) Quad Core-Chip mit 2,3 GHz aus

dem Hause Qualcomm, der in exakt gleicher

Form auch im HTC One (M8) werkelt. Das Galaxy

S5 benutzt hingegen den etwas schnelleren

MSM879AC, der mit 2,5 GHz getaktet ist, abseits

von Benchmark-Statistiken aber keinerlei subjektiv

spürbare Unterschiede bietet. In Kombination

mit 3 GB Arbeitsspeicher ist beim Xperia Z2 mehr

als genug Power vorhanden, um Apps und Spiele

aller Art ohne Verzögerungen wiederzugeben.

Lobenswert ist, dass die aktuellste Android-

Version 4.4.2 inklusive einer angenehm schlanken

und performanten Sony-Oberfläche auf dem

Gerät vorinstalliert ist. Damit dem Smartphone ob

der ganzen Power nicht nach wenigen Stunden die

Luft ausgeht, bekam es im Vergleich zum Vorgänger

ein Akku-Upgrade spendiert. Konkret wurde

die Kapazität von ordentlichen 3.000 mAh auf beachtliche

3.200 mAh erhöht. Und wenn es doch

einmal eng werden sollte, ist ein spezieller „STAMI-

NA-Modus“ an Bord, der etwa im Standby-Modus

nicht benötigte Funktionen kappt.

Geschützte Anschlüsse

Sämtliche Anschlüsse und Slots sind hinter zwei

staub- und wasserdichten Abdeckungen untergebracht,

die einen robusten Eindruck machen.

Schlanke Kontrahenten

In Sachen Dicke nehmen sich das Galaxy S5 (unten; 8,1

mm) und das Xperia Z2 (Mitte; 8,2 mm) nicht viel. Das

HTC One (M8) (oben; 9,35 mm) ist etwas dicker.

Galaxy S5, Xperia Z2 und HTC One (M8) im Vergleich

Das Xperia Z2 (Mitte) wirkt im direkten Vergleich mit dem Galaxy S5 (links) und dem HTC One (M8) (rechts)

wuchtiger. Die Displays aller drei Smartphones sind hervorragend, Farben wirken beim Galaxy S5 aufgrund des

AMOLED-Bildschirm aber einen Tick knalliger, worunter aber die Farbechtheit etwas leidet.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

41


Sony Xperia Z2

Die App „Walkman“ fungiert als Musik-Schaltzentrale

und punktet mit einem modernen Design

und einfacher Bedienung.

Toll: Der App-Drawer lässt sich nach verschiedenen

Kriterien sortieren. Zudem können Sie

damit Apps suchen und einfach deinstallieren.

Das herunterziehbare Benachrichtigungs-

Menü unterteilt Sony in „Benachrichtigungen“ und

„Schnelleinstellung“ (siehe ganz oben).

Durchdachte Oberfläche

Wie jeder andere größere Hersteller von Android-

Smartphones stattet auch Sony seine Geräte mit

einer speziell angepassten Benutzeroberfläche

aus. Diese hat sich in den letzten Jahren schrittweise

mit Android mitverändert und passt in der

neuesten Version hervorragend zur allgemein

schlichten, auf Weiß, Grau und Schwarz basierenden

Grundoptik von Android 4.4. Im Vergleich

zu den knallig bunten Oberflächen von LG oder

Samsung wirkt Sonys Ansatz eleganter. Die Icons

der vorinstallierten Sony-Apps passen allerdings

nicht ganz dazu, hier wären moderne Symbole im

Flat-Design wünschenswert gewesen - vielleicht

bessert hier Sony via Update noch nach. Doch

nicht nur die Optik, auch auf Seiten der Features

gefällt das Xperia Z2, das weitaus weniger

überladen daherkommt als LG- oder vor allem

Samsung-Smartphones. Cool ist beispielsweise

der App-Drawer, der sich per Wisch nach rechts

wahlweise manuell, alphabetisch oder nach

den am meisten verwendeten Apps sortieren

lässt. Durchdacht ist auch das Benachrichtigungsmenü,

in dem Sie zwischen „Benachrichtigungen“

und „Schnelleinstellungen“ wechseln

können.

Sony Xperia Z1

Sony Xperia Z2

OS Android 4.4.2 (via Update) Android 4.4.2 (ab Werk)

Prozessor 4 x 2,20 GHz Snapdragon 800 4 x 2,3 GHz Snapdragon 801

RAM 2 GB DDR3I 3 GB DDR3I

Display 5,0“ · 1.920 x 1.080 Pixel · TFT 5,2“ · 1.920 x 1.080 Pixel · IPS LED

Akku 3.000 mAh 3.200 mAh

Speicher 16 GB (microSD bis 64 GB) 16 GB (microSD bis 128 GB)

Kamera

1.: 20,7 MP, AF, LED-Blitz, Videos@1080p;

2.: 2 MP, Videos@1080 p

1.: 20,7 MP, AF, LED-Blitz, Videos@2160p (4K);

2.: 2,2 MP, Videos@1080 p

Konnektivität BT 4.0, NFC, LTE-Octaband BT 4.0, NFC, LTE-Decaband

Größe 144 x 74 x 8,5 mm 146,8 x 73,3 x 8,2 mm

Gewicht 170 g 163 g

Extras Staub- und wasserdicht nach IP55 und IP58 Staub- und wasserdicht nach IP55 und IP58

Nettes Extra: Die In-Ear-Kopfhörer MDR-

NC31EM mit digitaler Rauschunterdrückung

(UVP 69 Euro) sind im Lieferumfang enthalten.

42 Android Magazin Jul/Aug 2014


Sony Xperia Z2

„In Sachen Materialien

und Verarbeitung bewegt

sich Sony auf dem

Niveau von Apple und

HTC. Zudem hat uns die

aufgeräumte Oberfläche

sehr gut gefallen.“

Das IPS LED-Display des Xperia Z2 gehört zum Besten, was es derzeit am Smartphone-Markt gibt.

Weitere Besonderheiten

Wie bereits erwähnt, ist wohl die größte Besonderheit

des Z2 der Schutz gegen Staub und

Wasser nach IP55 und IP58. Wasserdichte ist

damit nicht nur gegen Spritzwasser, sondern

auch beim (beliebig langen) Untertauchen gegeben.

Dank eines separaten Kamera-Buttons

auf der rechten Seite können auch Unterwasser-Fotos

gemacht werden. Eine Bedienung

des Displays ist hingegen, wie bei allen anderen

wasserdichten Smartphones, nicht möglich.

Nicht jedermanns Sache dürften die zahlreichen

vorinstallierten Sony-Apps sein, die sich

nicht deinstallieren und im App-Drawer leider

nicht ausblenden lassen. Das trübt das positive

Bild der aufgeräumten Oberfläche etwas.

Übrigens: Ähnlich wie bei LG („KnockOn“)

oder auch beim neuen HTC One (M8) lässt sich

das Xperia Z2 per Doppeltipp auf das ausgeschaltete

Display einschalten. Die entsprechende

Einstellung ist etwas versteckt in den

Systemeinstellungen unter „Display“ -> „Zum

Aufwecken tippen“ versteckt.

Kamera

Ein Aushängeschild ist, wie bei Sony-Smartphones

üblich, wieder einmal die Kamera. Auf

dem Papier präsentiert sich diese imposant:

20,8 Megapixel; f/2.0 Lichtstärke; 1/2,3 Zoll

großer Exmor RS-Sensor; 4K-Videoaufnahme.

KEINE FRAGE: DAS XPERIA

Z2 IST DAS BISHER BESTE

SMARTPHONE VON SONY.

Somit ist Sony (bis auf Nokia) der einzige Hersteller,

der die 20 MP-Marke geknackt hat,

allerdings war das auch schon beim Z1 und

Z1 compact der Fall. Die Ergebnisse, welche

die Kamera produziert, sind inkonsistent: Bei

idealen Bedingungen, etwa im Freien bei Sonnenschein,

sind tolle Aufnahmen möglich. Bei

weniger Licht hapert es aber an der Geschwindigkeit

des (scheinbar überforderten) Autofokus,

was oftmals verwaschene Aufnahmen zur

Folge hat. Eine hundertprozentig verlässliche

Kamera sieht anders aus.

Fazit

Keine Frage: Das Xperia Z2 ist das bisher beste

Smartphone von Sony, mit dem die Japaner mit

der starken Konkurrenz von LG, HTC und Samsung

gleichziehen und diese in manchen Aspekten

sogar überbieten. In Sachen Materialien und

Verarbeitung bewegt sich Sony als einer der wenigen

Hersteller auf dem Niveau von Apple oder

HTC. Zudem hat uns die aufgeräumte Oberfläche

sehr gut gefallen. Leider

hält die Kamera

nicht ganz, was sie

verspricht, abgesehen

davon ist das Xperia

Z2 ein rundum gelungenes

Smartphone.


37 /40

146,8 mm

73,3 mm 8,2

590,-

Euro

599,- UVP

MP

20,7

2,2

Kamera

5,2 “

1920 x 1080

16

GB

128 1.9

+

Speicher

163 g 4.4.2

3

512

RAM

MB GB

GHZ

2,3

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgnac Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Mit dem Xperia Z2 hat Sony die Schwächen

des Vorgängers ausgebügelt und

liefert ein starkes Stück Smartphone ab.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

3.200 mAh

1.581

+

+

Edles Design und tolle

Verarbeitung

Top-Performance und

schöne Benutzeroberfläche

Gehäuse etwas klobig und

anfällig für Fingerabdrücke

An sich potente

Kamera, die aber teils

schwache Fotos liefert

5

33.641

1.538

615

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

43


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Galaxy Note 3 Neo

Leder-Optik

Wie bei den anderen Geräten

der Note-Reihe ist der Rücken

in Leder-Optik gehalten. Durch

die Gummierung ist die Oberfläche

angenehm griffig.

Galaxy Note 3

in der Lite-

Variante

Kamera

Die 8MP-Kamera liefert ausgezeichnete

Fotos mit wenig

Bildrauschen und realitätsnahen

Farben. Lediglich bei der

Schärfe ergeben sich durch die

geringere Auflösung Nachteile.

Hardware

Der System-Chip verfügt über insgesamt

sechs Kerne - mit 4x 1,3

GHz plus 2x 1,7GHz Taktrate. Zusammen

mit 2GB RAM ergibt das

ausreichende Leistungsreserven.

S-Pen

Wie bei allen Note-Modellen

darf auch beim Note 3 Neo

der Stylus für handschriftliche

Eingaben und künstlerische

Ergüsse nicht fehlen.

AMOLED-Display

Das Display ist mit 5,5“ etwas

kleiner als das des großen Bruders

Note 3, das 5,7“ misst. Es löst nur

mit 720p auf, außerdem wurde auf

gehärtetes Glas verzichtet.

Galaxy Note 3 Neo

Text: Martin Reitbauer

„Neo“ heißt Samsungs

neue Reihe

von abgespeckten

Top-Geräten. Nun

hat auch der Display-

Riese Galaxy Note

eine Re-Inkarnation

in diesem Format erfahren.

Wir schauen

dem Neuling unter

die Haube.

Samsung diversifiziert sein Geräte-Portfolio immer

weiter. Mittlerweile laufen selbst gestandene

Branchenkenner Gefahr, zwischen den

verschiedenen Produktkategorien und Abstufungen,

den zahlreichen Varianten und Schattierungen die

Übersicht zu verlieren: Zu „Pro“, „Active“ und „Prime“

gesellte sich jüngst das Suffix „Neo“. Dahinter verstecken

sich abgespeckte Versionen der Top-Geräte

des koreanischen Herstellers, die mit attraktiven

Preisen locken.

Schlankes Großformat

Was die äußere Erscheinung des Note 3 Neo angeht,

so gilt, was für die anderen Geräte der Note-

Reihe seit jeher gilt: Es handelt sich um ein Gerät

mit Ecken und Kanten, das nicht dafür gedacht ist,

mal eben schnell in der Hemdtasche zu verschwinden.

Immerhin, die Großformate aus dem Hause

Samsung sind im Laufe der Jahre deutlich schlanker

geworden: War das erste Note noch 83 mm breit

gewesen, so sank das Maß bei den Nachfolgern auf

80 bzw. 79 mm - und das, obwohl die Bildschirmdiagonale

im gleichen Zug von 5,2 auf 5,7 anstieg. Das

Note 3 Neo ist mit guten 77 mm um weitere zwei

Millimeter schlanker, was sich auch in 5 Gramm Ersparnis

beim Gewicht niederschlägt. Es begnügt sich

Für Freunde des großen Bildschirms,

die solide Leistung schätzen,

aber kein Top-Gerät brauchen.

Nur beschränkt geeignet für Hosenund

Hemdtasche. Die Lederoptik ist

außerdem Geschmackssache.

mit einem 5,5 Zoll großen Display und auf gehärtetes

Gorilla-Glas wurde - im Gegensatz zur Vollvariante

des Note - verzichtet. Der Rücken ist in Kunststoff

ausgeführt und in der neuerdings Note-typischen

Leder-Optik gehalten, Fake-Sichtnaht inklusive. Wie

immer man zur ästhetischen Frage steht, die Oberfläche

ist durch die Gummierung angenehm griffig

und die Verarbeitung lässt nichts zu wünschen übrig.

Hinter dem abnehmbaren Rücken verbirgt sich

ein 3.100mAh

Display und Hardware

Zurück auf die Vorderseite: Das verbaute Panel ist ein

AMOLED mit den gewohnten Vorzügen und Nachteilen:

Hohe Leuchtkraft, Farbstärke und Blickwinkel-

46 Android Magazin Jul/Aug 2014


Galaxy Note 3 Neo

„Die Auflösung wurde für

die Neo-Variante aus Kostengründen

reduziert und

beträgt 1.280x720 statt

Full HD. Das ergibt bei 5,5

Zoll aber immer noch eine

Pixeldichte von 267ppi.“

Durch den anhaltenden Trend zu größeren Bildschirmen

sind die 5,5“ des Note 3 Neo kaum noch ungewöhnlich.

Der Kunststoffrücken in Leder-Optik mit Sichtnaht ist

Geschmackssache. Mit an Bord natürlich der S-Pen.

stabilität stehen geringerer Exaktheit bei den

Farbwerten gegenüber. Die Auflösung wurde

für die Neo-Variante aus Kostengründen reduziert

und beträgt 1.280x720 statt Full HD. Das

ergibt bei 5,5 Zoll aber immer noch eine Pixeldichte

von 267 ppi - keineswegs ein schlechter

Wert. Wir folgen dem Sparstift weiter zur

Rechner-Hardware: Statt des Snapdragon 800

kommt ein Samsung-eigener Exynos Chip mit

vier 1,3GHz plus zwei 1,7GHz-Kernen zum Einsatz

- insgesamt also sechs Kerne. Die Rechenleistung

bleibt damit zwar hinter dem großen

Bruder Note 3 zurück (was zum Teil auch dem

Wert von 2GB statt 3GB RAM geschuldet ist), im

täglichen Gebrauch ist die Leistung jedoch mehr

als genug, Ruckeln oder lange Reaktionszeiten

vermerkten wir im Test nicht.

Abspeck-Kamera

Die 13 MP Kamera des Note 3 hat Samsung

beim Neo auf 8 MP reduziert. Die Fotos fallen

dennoch ganz ausgezeichnet aus - bei Farben

und Bildrauschen kann das Modul sogar mit

der Top-Kamera des Galaxy S5 mithalten.

Eingabestift

Viele Note-Fans hängen der großformatigen

Geräteklasse vor allem wegen des Eingabestifts

(„S-Pen“) an. Wird der Stift aus dem Gerät gezogen,

bietet das S-Pen-Menü Zugriff auf die

gebräuchlichsten Stift-Funktionen - Mit „Aktionsmemo“

etwa lassen sich handschriftliche

Notizen machen und mit Aktionen verknüpfen

- so können Sie etwa eine notierte Nummer anrufen

oder eine notierten Ort auf der Karte anzeigen.

Mit dem kleinen Icon, das dabei über der

Oberfläche schwebt, ist das Wechseln zurück in

die Notizen-App sehr intuitiv gelöst.

Software-Basis

Viewer. Apropos Software: Samsung verweigert

sich weiterhin dem Trend hin zu flexiblen

Soft-Buttons und spart mit kapazitiven Buttons

Bildschirmplatz. Bei der Note-Reihe wird

auch auf den mittlerweile üblich gewordenen

Multitasking-Button verzichtet und der alte

Menü-Button beibehalten.

Fazit

Das Note 3 Neo ist ein tüchtiger kleiner Bruder

des Galaxy Note 3. Die dem niedrigeren Verkaufspreis

geschuldeten Kürzungen teilen sich

gleichmäßig auf das gesamte Produkt auf - ein

Quäntchen weniger Rechenleistung hier, etwas

weniger Auflösung da,

ein bisschen weniger

Speicher dort. Die

große Mehrheit der

potenziellen Käufer

wird damit aber gut

leben können.


Das Note 3 Neo wird mit Android 4.3 ausgeliefert

- Gerüchten zufolge soll ein OTA-Update auf

Version 4.4.2 jedoch unmittelbar bevorstehen.

Die Android-Oberfläche ist mit Samsungs

TouchWiz in gewohnter Weise stark angepasst

und - leider auch das ein Stück Gewohnheit

- mit allerlei App-Dreingaben von Samsung

überfrachtet, vom Chat-Client über die Hotelbuchungs-App

bis hin zum Werbeprospekt- 35 /40

148,4 mm

77,4 mm 8,6

Großformatiges Smartphone mit Eingabestift.

Abstriche im Vergleich zum

großen Bruder Note 3 sind leicht zu verschmerzen.

329,-

Euro

579,- UVP

5,5“

1280 x 720

8MP

GB

2.0 1.9 +

16

Kamera Speicher

163 g 4.3

2

512

RAM

MB GB

GHZ

2 x 1,7

4 x 1,3

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgnac Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

3100 mAh

+

+

822

5

31.423

2.464

564

Aktuelle Hardware für

wenig Geld

Leuchtkräftiges,

kontrastreiches Display

Leichte Abstriche bei

der Performance

Leder-Optik ist nicht

jedermanns Sache

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

47


HTC One mini 2

Polycarbonat

Neben Alu kommt

beim Gehäuse des One

mini 2 auch Kunststoff

zum Einsatz.

Nicht ganz so hübsch,

kommt aber der Empfangsqualität

zugute.

Selfie-Kamera

Die Frontkamera löst mit 5MP

auf und bietet einen Weitwinkel.

Damit eignet sich das Modul

ausgezeichnet zum Aufnehmen

von Selfies.

Kamera

Keine „Ultrapixel“-Kamera

mit geringer Auflösung

sondern ein Modul mit

ganzen 13 MP. Die Bilder

fallen scharf und farbkräftig

aus.

Display

Mit 4,5 Zoll und einer Auflösung

von 1280x720 ergeben sich

beachtliche 326 ppi Pixeldichte

bei dem SLCD2-Panel. Ganz so

farbkräftig wie das des One (M8)

fällt es nicht aus.

Alu-Rücken

Der Rücken des One

mini 2 ist in gebürstetem

Aluminium

ausgeführt. Die neue

Standard-Farbe ist

„Gunmetal Grey“.

Kraftvolle Lautsprecher

„Boom Sound“ nennt HTC das

Stereo-Schall-System seiner

Top-Geräte. Der Klang ist tatsächlich

sehr kraftvoll.

Sie schätzen edle Materialien, angenehme

Haptik und kompakte Formen?

Das HTC One mini 2 ist Ihr Kandidat.

Keine Kaufempfehlung, wenn topaktuelle

Hardware eine hohe Priorität

für Sie darstellt.

Text: Martin Reitbauer

Mit dem One mini 2

ist eine Kompakt-Variante

des HTC-Flaggschiffs

One (M8) erschienen.

Ist weniger

mehr? Oder ist weniger

doch schlicht weniger?

Ganz weit aufmachen

und „Aaaa“ sagen! Wir

fühlen dem Kleinen

auf den Zahn.

HTC One mini 2

Der Rummel um das neue Flaggschiff von HTC -

das One (M8) - hat sich eben erst gelegt, schon

schieben die Taiwaner eine Mini-Version ihres

Alu-Boliden nach. Mit 4,5 Zoll Display-Diagonale spielt

dieses in einer Klasse mit dem vor wenigen Monaten

erschienenen Sony Xperia Z1 Compact oder dem inzwischen

leicht angegrauten Galaxy S4 mini.

Auf den ersten Blick ist das One Mini 2 kaum von

seinem größerem Bruder zu unterscheiden. Die

Farbgebung folgt der neuen HTC-Norm (Gunmetal

Grey), das Profil ist stromlinienförmig und die Frontalansicht

ist von zwei symmetrisch angeordneten

Stereo-Lautsprechern dominiert. Erst auf den zweiten

Blick fallen die Unterschiede ins Auge: Das Aluminium

der Rückseite ist nicht nach vorne an den

Rand des Displays gezogen, mattschwarzer Polycarbonat-Kunststoff

rahmt stattdessen die Seiten ein.

Der Erscheinung tut dies aufs Erste keinen Abbruch,

zumal das One (M8) im Unibody-Design ebenfalls

nicht ganz ohne Kunststoff auskommt - etwa bei der

Blende für den IR-Sender auf der Oberseite. Durch

die runde Formgebung liegt das One mini 2 sehr angenehm

in der Hand, die Qualitätsanmutung ist ausgezeichnet.

Auch was die Qualität der Anschlussbuchsen

und des Zubehörs angeht, müssen wir eine

Lanze für HTC brechen: Der stolze Leitungsquerschnitt

des Ladekabels, der stramme Sitz des micro-

USB-Steckers in der Gerätebuchse, all das sind keine

Selbstverständlichkeiten.

Hardware: Spareffekte

Der Blick auf das Spec-Sheet bringt dagegen einige

Enttäuschungen: Der System-Chip ist ein Snapdragon

400 mit 4x 1,2GHz, die Grafikeinheit nur eine

Adreno 305 und das Gerät muss mit 1GB RAM auskommen.

Entsprechend mager fallen die Bench-

48 Android Magazin Jul/Aug 2014


HTC One mini 2

Kompaktklasse

Durch das runde Profil des Rückens liegt das Gerät

äußerst angenehm in der Hand. Das Format ist

tauglich für die Hemdtasche.

Alu trifft Kunststoff

Die Designvorgabe des großen Bruders One (M8)

ist im One mini nicht mit letzter Konsequenz umgesetzt.

Am Rahmen wird Polycarbonat statt Alu

eingesetzt.

„Gegen die Konkurrenz

sieht das HTC One mini 2

in Sachen Leistung leider

sehr blass aus.“

mark-Werte aus - insgesamt platziert sich

das One Mini 2 in Sachen Leistung, Grafik und

Browser nur knapp vor seinen direkten Konkurrenten

von Samsung, das Galaxy S4 mini -

dieses hat mittlerweile schon ein ganzes Jahr

auf dem Buckel und stand bei Redaktionsschluss

kurz vor der Ablöse. Gegen das Sony

Xperia Z1 compact, das mit seinem gediegenen

(und obendrein wasserdichten) Alu-Glas-

Gehäuse als Vergleichsobjekt par excellence

gelten kann, besteht das HTC One mini 2 in

Sachen Leistung keinen Vergleich - hier trifft

Spitzenklasse auf Mittelklasse.

Software: Erfreuliches

Die HTC-eigene Sense-Oberfläche kommt in der

Version 6.0 erfrischend unaufgeregt daher. Mit

dem flachen Design, der unaufdringlichen Farbgebung

und den Software-Buttons orientiert

sich Sense stark am puren Stock-Android. Umsteigern

bringt HTC die Bedienung seiner Android-Variante

mittels Pop-Ups näher, die sich

immer zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen

Ausmaß zu melden scheinen - davon sollten

sich Hersteller wie Samsung ein Scheibchen

abschneiden. Auf die vom One (M8) bekannten

„Motion Launch Gesten“ muss das One Mini 2

indes leider verzichten - die dafür nötige Sensor-

Hardware ist nicht an Bord. Beim große Bruder

lässt sich damit der Bildschirm über Gesten entsperren

und gleichzeitig eine App starten.

Kamera

HTC verbaut beim Mini 2 ein klassisches hochauflösendes

Kameramodul und nicht etwa

eines mit „Ultrapixel“-Technologie, die in anderen

HTC-Modellen die geringe Auflösung mit

mehr Sensorfläche pro Pixel kompensieren soll.

DIE KAMERA - 13 MP AUFLÖ-

SUNG OHNE „ULTRAPIXEL“

UND DUAL-MODUL

Die leichten Vorteile bei schlechten Lichtverhältnissen

hatten dabei in der Praxis die

Nachteile der geringeren Auflösung nie so recht

wettgemacht. Die mit dem 13MP-Modul erzielbaren

Ergebnisse fallen farbkräftiger und sogar

schärfer aus als die des Flaggschiffs One (M8).

Übrigens: Die vielbeachtete sekundäre Kamera,

die beim großen Bruder Tiefeninformationen

aufzeichnet und so nachträgliche Änderungen

am Fokus ermöglicht, fehlt beim Mini 2.

Fazit

Das HTC One mini 2 ist ein Kompakt-Smartphone

mit hoher Qualitätsanmutung. Auch die

Software, die sich nicht allzu weit von Stock-

Android entfernt und nicht überladen wirkt,

weiß zu gefallen. Die Leistungsdaten fallen jedoch

sehr schwach aus: Weniger RAM, weniger

Rechenleistung und

ein deutlich langsamerer

Grafikprozessor

senken in Verbindung

mit dem Preis

die Konkurrenzfähigkeit.


34 /40

137,4 mm

65 mm 10,6

449,-

Euro

449,- UVP

13

MP

5.0

Kamera

4,5“

1280 x 720

16

GB

1.9 +

Speicher

137 g 4.4

1

512

RAM

MB GB

GHZ

1,2

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgnac Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Kompaktversion des aktuellen HTC-Flaggschiffs

One (M8). Leider deutliche Abstriche

im Vergleich zur großen Variante.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

328

2100 mAh

17.435

1.242

+

467

5

Stimmiges Design-

Konzept

+ Software ohne Fransen

Starke Abstriche bei

der Hardware

Hoher Preis

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench 1080p T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

49


LG G2 Mini

Überholtes Display

Der Bildschirm des LG G2 mini ist

einer der größten Schwachpunkte

des Gerätes: 960 x 540 Pixel auf

4,7 Zoll ist schon längst antiquiert.

Zudem wirkt er etwas verwaschen

und kontrastarm.

Bunte Oberfläche

Die Oberfläche von LG ist

Geschmacksache: Einerseits

werden viele durchdachte

Features geboten, ohne aber

überladen zu wirken. Andererseits

wirkt die bunte Optik

von Icons und Widgets nicht

mehr ganz zeitgemäß.

Virtuelle Tasten

Wie beim G2 gibt es

auch beim G2 mini virtuelle

Tasten, die sich

als besonderes Extra

in den Systemeinstellungen

individuell

anpassen lassen.

Tasten auf der Rückseite

Auch das G2 mini besitzt an den

Seiten keine Tasten. Diese sind

auf die Rückseite gewandert und

wurden direkt unterhalb der 8 MP-

Kamera angebracht. Zu finden

sind hier der Ein- und Ausschalter

sowie zwei Tasten zur Regelung

der Lautstärke.

Griffige Struktur

Die Oberfläche der abnehmbaren

Rückabdeckung weist eine raue

Struktur auf und fühlt sich angenehm

griffig an. Ein Fortschritt

gegenüber der etwas rutschigen

Glanzoberfläche des großen

Bruders.

LG G2 mini

Text: Raphael Schön

Passend zum LG-

Flaggschiff G2 versorgt

uns der südkoreanische

Konzern

nun mit einer günstigeren

Mini-Variante.

Wir verraten Ihnen,

ob das Gerät mit

dem hervorragenden

großen Bruder mehr

gemeinsam hat, als

bloß den Namen.

Mini-Varianten von populären Smartphones

erfreuen sich großer Beliebtheit, so zählen

etwa das Galaxy S3 sowie das Galaxy S4

Mini zu den absoluten Top-Sellern von Samsung. Vor

allem Sony hat mit dem Z1 Compact bewiesen, dass

auch kleinere Varianten ordentlich Dampf unter der

Haube haben können. In eine ähnliche Kerbe will nun

auch LG schlagen und zumindest was das Aussehen

betrifft, ist die Verkleinerung schon mal gelungen.

Das G2 mini verfügt über ein ähnlich schlichtes und

gleichzeitig ansprechendes Design wie das G2. Allerdings

hat LG auf die Kritik der Anwender reagiert,

und die glatte und für Fingerabdrücke und Kratzer

anfällige Rückseiten-Beschichtung durch eine angenehm

raue Struktur ersetzt. Ebenfalls beibehalten

wurde das Konzept, dass an den Rändern des Gerätes

keine Tasten zu finden sind. Stattdessen haben

sich der On-Off-Button sowie die beiden Lautstärke-Tasten

auf der Rückseite breitgemacht. Hier versucht

sich LG von der Konkurrenz abzusetzen, ein

echter Mehrwert ist dies unserer Meinung nach aber

nicht unbedingt. Wer sich daran gewöhnt, wird die

Platzierung der Tasten aber sicher bald zu schätzen

wissen, für alle anderen sorgt die Bedienung für die

eine oder andere Finger-Verrenkung.

Empfehlenswert, wenn Sie ein kompaktes

Smartphone mit passabler

Akkulaufzeit und gute Kamera suchen.

Für ein Mittelklasse-Smartphone

überteuert, vor allem im Vergleich

zum günstigeren Moto G.

Mini oder doch Maxi?

Der Zusatz Mini bezieht sich bei diesem Gerät eher

auf die Hardware, als auf die Größe. Denn mit 4,7

Zoll ist das Display gleich groß wie etwa bei dem im

vergangenen Jahr erschienenen HTC One. Während

dieses aber Full HD-Auflösung bietet, stellt der Bildschirm

des G2 mini lediglich 960 x 540 Pixel auf, was

eine magere Pixeldichte von 234 ppi ergibt. Dieser

geringe Wert macht sich auch subjektiv mit freiem

Auge bemerkbar. So wirken kleinere Texte verwaschen

und Treppcheneffekte sind nicht wegzuleugnen.

Auch in Sachen Kontrast und Helligkeit liefert

das Display eher maue Ergebnisse.

50 Android Magazin Jul/Aug 2014


LG G2 Mini

„Das LG G2 mini ist mit 300

Euro vergleichsweise teuer.

Das Moto G kostet knapp die

Hälfte und die minimal teureren

Modelle Nexus 5 und LG

G2 bieten deutlich mehr.“

Mittelmäßige Hardware, ...

Die im G2 mini verbaute Hardware ist in etwa die

Gleiche, die auch im Motorola Moto G zu finden ist.

So ist der Snapdragon Quad Core-Chip von Qualcomm

mit 1,2 GHz (MSM8926) gleich schnell wie

der Snapdragon 400 im Moto G, wodurch die Performance

in etwa auf gleichem Niveau liegt. Einziger

Vorteil ist, dass das G2 Mini auch als LTE-Modell

erhältlich ist, wobei eine LTE-Variante des Moto

G ebenfalls in den Startlöchern steht. Das Problem

ist, dass das G2 mini mit einem Straßenpreis von gut

300 Euro vergleichsweise teuer ist, das Moto G kostet

knapp die Hälfte und auch die minimal teureren

Geräte Nexus 5 oder LG G2 bieten deutlich mehr. Ein

gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sieht anders aus.

... mit gutem Akku und guter Kamera

Lichtblicke in Sachen Hardware sind aber der Akku

und die Kamera des G2 mini. Mit 2.440 mAh ist der

Akku in Anbetracht der mageren Displayauflösung

und des res sour cen scho nenden Chips ordentlich

dimensioniert und bringt das Smartphone mühelos

durch einen geschäftigen Tag. Der Akku ist zudem

austauschbar, was mittlerweile keine Selbstverständlichkeit

mehr ist. Der direkt unter dem

microSIM-Schacht untergebrachte microSD-Slot ist

ein weiteres Ausstattungs-Plus des G2 mini. Gut gefallen

hat uns außerdem die angesprochene Kamera.

Diese besitzt einen 8 MP-Sensor und kann Videos in

1080p aufzeichnen. Die Kamera-App ist übersichtlich

und bietet sechs verschiedene Spezial-Modi. Die

Front-Kamera besitzt 1,3 MP, was für Videotelefonie

in 720p völlig ausreicht.

Umfangreiche, aktuelle Software

Die Benutzeroberfläche des G2 mini bietet sämtliche

Features des G2 und darüber hinaus die neue „Knock

Code“-Funktion, mit der das Gerät per Klopfmuster

entsperrt werden kann. Cool ist nach wie vor, dass

das Gerät mit einem Doppeltipp auf das Display entoder

gesperrt werden kann, das hat uns bereits beim

G2 gut gefallen. Ein ebenfalls ganz neues Feature ist

„EasyHome“, das sich in den Systemeinstellungen

im Reiter „Anzeige“ unter „Homescreen“ -> „Wählen

Sie eine Startseite“ versteckt. Wird hier „EasyHome“

ausgewählt, wechselt das G2 mini in eine Art Einsteiger-Modus,

mit dem beispielsweise auch Senioren

klar kommen dürften. Positiv erwähnt werden muss

auch die auf dem Gerät vorinstallierte Android-Version,

denn diese ist mit 4.4.2 top aktuell (Stand Ende

Mai 2014).

Fazit

Das LG G2 mini hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Einerseits gefällt das grundsätzliche Design,

Akku, Kamera sowie Ausstattung sind okay und auch

die Software-Features wie KnockOn können überzeugen.

Andererseits ist der Verkaufspreis in Anbetracht

der gebotenen Hardware eindeutig zu hoch,

vor allem bei Konkurrenten

wie dem Moto G, das

gleichauf oder besser ist,

und beinahe die Hälfte

kostet. Für LG-Fans, denen

das G2 zu groß ist, ist das

G2 mini aber dennoch

empfehlenswert.


32 /40

Hinter der Rückabdeckung verbirgt sich ein

austauschbarer Akku sowie ein microSD-Slot.

Praktisch: Wie bei LG typisch, sind die Schnelleinstellungen

durchdacht und aufgeräumt.

Wie beim LG G2 sind alle drei Hardware-Tasten

(von oben nach unten: Lauter-, Ein-Aus-,

Leiser-Button)auf der Rückseite zu finden.

129,6 mm

66 mm 9,9

260,-

Euro

299,- UVP

8.0

Kamera

4,7“

960 x 540

8

MP

GB

1.3 1.9 +

Speicher

121 g 4.4

1

512

RAM

MB GB

GHZ

1, 2

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN bgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Kleine Variante des sehr guten LG G2, die

bis auf einen ähnlichen Namen nicht viel

mit dem LG-Flaggschiff gemein hat.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

322

2400 mAh

+

+

17.313

5

1.172

511

Gut verarbeitet und

ordentliche Akkulaufzeit

Aktuelles Android mit

durchdachten LG-Extras

Mäßige Performance

bei relativ hohem Preis

Blasses Display mit

veralteter Auflösung

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

51


HTC Desire 816

Kamera

Rückwärtig ist eine 13 MP-Kamera

mit Single-LED-Blitz verbaut.

Die Rückseite

Das Kunststoffgehäuse ist auf

der Rückseite hochglänzend und

am Rahmen matt ausgeführt. Die

Buttons sind aus Metall.

Innereien

Die verbaute Hardware (Snapdragon

400, Adreno 305) ist nicht

High-End, aber immerhin hat HTC

dem Gerät 1,5GB RAM verpasst.

Bildschirm

Das 5,5-Zoll Super LCD2-Panel

löst mit 1280x720 auf und ist ausreichend

hell und blickwinkelstabil.

Die Farbdarstellung lässt leider

etwas zu wünschen übrig.

Sie suchen ein großformatiges,

preiswertes Smartphone mit nicht

zu vielen Abstrichen? Greifen Sie zu!

Fans von Kompakt-Geräten und

hochwertigen Materialien werden

mit diesem Gerät nicht glücklich.

HTC Desire 816

Text: Martin Reitbauer

Das neueste Mitglied

der HTC-Familie soll

den Mittelklasse-Bereich

bei den großen

Smartphones bzw.

Phablets abdecken.

Um den Preis niedrig

zu halten waren

einige Abstriche nötig.

Schon im Februar diesen Jahres präsentierte

HTC am Mobile World Congress in Barcelona

sein neues Mittelklasse-Phablet. Erst drei Monate

später erreicht das Gerät den deutschsprachigen

Raum und muss sich nun wohl oder übel auch mit

dem inzwischen erschienenen HTC-Top-Gerät One M8

messen - obwohl es freilich nicht den Anspruch stellt,

in dessen Klasse zu spielen. Mit 5,5 Zoll erreicht das

Desire 816 eine Größe, mit der man es bis vor nicht

allzu langer Zeit in die Phablet-Klasse eingeordnet

hätte. Allerdings verschwimmen die Grenzen ohnedies

zunehmend - die Flagschiff-Geräte der meisten

Hersteller haben die 5-Zoll-Grenze längst hinter sich

gelassen. In der HTC-Produktpalette spielt das Desire

816 in dieser Hinsicht zwischen dem kürzlich erschienenen

One (M8) und dem riesigen One Max.

Äußerlichkeiten

Von der Größe abgesehen fällt am Gerät - wir hatten

zum Test die Variant in Weiß, es stehen aber

etliche andere Farben zur Auswahl - zuerst das

Material auf: Das Gehäuse ist gänzlich in Kunststoff

gehalten, die Rückseite hochglänzend und

ohne Strukturierung, der seitliche Rahmen ist

mattiert.

Durch den Kunststoff leidet zwar die Qualitätsanmutung,

dafür fällt das Gewicht äußerst gering

aus: Mit 165 Gramm ist das Desire für ein Gerät

dieser Größe sehr leicht, der große Bruder HTC

One Max etwa ist aufs Zoll gerechnet mehr als 20%

schwerer. Aber es ist nicht alles Plastik, was glänzt:

Einschaltbutton und Lautstärkewippe sind aus Metall

gefertigt. Die Position der Buttons ist, wie so oft

bei großen Smartphones, problematisch. Das Desire

816 hat den Einschalt-Button links oben - bei der

Bedienung mit zwei Händen ist er so zwar gut mit

dem Daumen zu erreichen, bei Einhand-Bedienung

(bei der ein Gerät dieser Größe nicht zur Gänze mit

der Hand umschlossen wird) ist leider oftmaliges

Umgreifen nötig.

52 Android Magazin Jul/Aug 2014


HTC Desire 816

„Das Desire 816 spielt

nicht in der Oberklasse, die

verbaute Hardware liefert

aber genug Leistung für

die flüssige Bedienung von

aktuellen Anwendungen.“

Innere Werte

Bei Mittelklasse-Geräten wird natürlich keine

aktuelle Top-Hardware verbaut, und so muss

sich auch das Desire 816 mit einem Snapdragon

400-Chip (1,6GHz Quad-Core), einer Adreno

305-Grafikeinheit und 1,5 GB RAM zufrieden

geben. Das dämpft zwar die Benchmark-

Werte (siehe rechts unten auf dieser Seite), in

der Praxis schlägt sich das Desire 816 jedoch

GESCHWINDIGKEIT: IN DER

PRAXIS WENIG UNTER-

SCHIEDE ZUM TOP-MODELL

sehr wacker. Verglichen mit HTCs Flaggschiff

One (M8) sind beim Starten von Apps oder beim

Wechseln zwischen den Anwendungen kaum

Unterschiede in Schnelligkeit und Reaktionszeit

zu vermerken. Auch rechenintensive Spiele

laufen weitgehend ruckelfrei. Beim Bildschirm

allerdings treten die Unterschiede deutlicher zu

Tage: Die im Vergleich zu Top-Modellen geringere

Pixeldichte von 267 ppi macht sich zwar

kaum bemerkbar und die Blickwinkelstabilität

des Panels kann durchaus mit HTCs Topmodell

mithalten. Bei der Farbdarstellung und Brillanz

des Bildes zeigen sich aber doch merkliche

Schwächen. Abstriche hat HTC leider auch beim

Display-Glas gemacht, indem beim Desire 816

auf gehärtetes Gorilla-Glas verzichtet wurde.

Keine „Ultra-Pixel“

Bei der Kamera setzt HTC im Gegensatz zu anderen

Modellen nicht auf die „Ultra-Pixel“-Technologie,

die den einzelnen Pixeln über die größere

Sensorfläche mehr Licht einräumen soll. 13MP

beträgt die Auflösung der Hauptkamera beim

Desire 816, 5 MP die der Frontkamera. Die Bilder

fallen trotz der hohen Auflösung etwas matschig

aus und es zeigen sich die von vielen Smartphone-Kameras

bekannten Probleme bei ungleicher

Ausleuchtung des Motivs. Nahaufnahmen

und Selfies gelingen etwas besser, und auch die

geringe Auslöseverzögerung fällt positiv auf.

Sense 6.0

Das Desire 816 kommt mit HTCs Sense-Oberfläche

in der aktuellen Version 6.0. Das flache

Design der Icons, die thematische Farbcodierung

der Anwendungsbereiche und die Anpassbarkeit

des App-Drawers gefallen dabei ganz besonders.

Fazit

Das Desire 816 spielt nicht in der Oberklasse -

bei einem Preis von knapp 380 Euro muss es das

auch nicht. Die verbaute Hardware liefert genug

Leistung für die flüssige Bedienung von aktuellen

Anwendungen und

lässt in Verbindung

mit dem geringen Gewicht

die Schwächen

bei Material, Verarbeitung

und Kamera

leicht verschmerzen.


30 /40

Das Desire 816 tritt mit minimalistischem Design an. Der

Bildschirm löst hoch genug auf, zeigt aber Schwächen bei der

Farbdarstellung.

Der Hochglanz-Kunststoff auf der Rückseite ist Geschmackssache.

Immerhin hält das Material das Gewicht niedrig.

HTC folgt wie bei den anderen Geräten dem allgemeinen

Trend zu Software-Buttons. Das beschneidet zwar die

Bildschirmfläche, erleichtert aber oft die Bedienung.

156,6 mm

78,7 mm 8,0

379,-

Euro

379,- UVP

MP

13.0

5.0

Kamera

5,5“

1280 x 720

GB

+

1.9

8

Speicher

165 g 4.4.2

512 1,5

RAM

MB GB

GHZ

1,6

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN bgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Sehr leichtes, ausreichend performantes

Mittelklasse-Phablet mit Schwachpunkten

bei Gehäuse und Kamera.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

327

2600 mAh

1.426

21.224

473

5

+ Geringes Gewicht

+ Ausreichend Leistung

Hochglänzendes

Kunststoff-Gehäuse

Display: Blasse Farben

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench 1080p T-Rex Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

53


Wiko Rainbow

Dual-SIM

Hierzulande sind Geräte mit

zwei SIM-Slots noch die

große Ausnahme. Das Wiko

lässt Sie die Vorzüge von

verschiedenen Mobilfunk-

Verträgen kombinieren.

8 MP Kamera

Die verbaute Hauptkamera

ist nichts Besonderes,

taugt aber durchaus für

den einen - oder anderen

Schnappschuss bei guten

Lichtverhältnissen.

IPS-Display

Das 5 Zoll große IPS-

Display löst mit für

diese Preisklasse beachtlichen

1280x720

Pixeln auf.

Rainbow

Der Name ist Programm: Das

Wiko Rainbow steht in etlichen

Farb-Varianten zur Verfügung.

Auch Flip-Covers mit Standfunktion

sind in mehreren Farben

erhältlich.

Wiko Rainbow

Text: Martin Reitbauer

Der französische

Smartphone-Hersteller

Wiko stellt einen

5-Zöller mit Dual-Sim

vor. Das „Rainbow“

zeigt sich in den verschiedensten

Farben

und ist ein wahrer

Preisknüller.

Die im französischen Marseille ansässige

Firma Wiko ist eine 95-Prozent-Tochter der

chinesischen Gesellschaft Tinno Mobile Technology.

Diese nimmt für sich in Anspruch, das erste

Dual-Sim-Phone überhaupt zur Produktreife gebracht

zu haben. Dementsprechend ist Dual-Sim

auch ein dominantes Feature bei den Produkten der

französischen Tochter, die mit Partnern vor Ort im

Jahr 2011 gegründet wurde. Mittlerweile, so zeigen

Daten des deutschen Marktforschungsinstituts GfK,

hält die Gesellschaft beim Internetverkauf (Netzbetreiber

ausgenommen) stattliche 18% des französischen

Marktes und ist in der Grande Nation damit

auf Platz drei vorgerückt.

C‘est ça, la „french touch“

Neben den knalligen Farben sticht am Wiko Rainbow

zunächst die unverbindliche Preisempfehlung

ins Auge: 159 Euro sind für ein 5-Zoll-Gerät mit einigermaßen

aktueller Hardware unerhört günstig. Die

Preislatte für taugliche Android-Geräte hatte erst vor

einigen Monaten Motorolas Preiskracher Moto G mit

169 Euro neu gelegt - dabei handelte es sich jedoch

um ein 4,5-Zoll Gerät. Äußerlich wirkt das Rainbow

- zumindest in der schwarzen Variante - unauffällig,

Sie suchen ein einigermaßen aktuelles

Gerät und wollen dabei Ihr

Portemonnaie schonen? Zugreifen!

Es muss ein federleichter, eleganter

Händeschmeichler sein? Das

Wiko Rainbow ist nichts für Sie.

beinahe möchte man sagen: generisch. Ein Rechteck

mit leicht gerundeten Ecken, etwas zu dick für

das Prädikat „elegant“, mit 9,3 mm aber dünn genug

um nicht klobig zu wirken. Das Gewicht von 167g liegt

zwar hart an der oberen Grenze des Spektrums, es

gibt aber Hersteller, die ihren Kunden noch mehr Ballast

zumuten - so wog das Sony Xperia Z1 (der Vorgänger

des Z2, das wir in diesem Heft vorstellen) bei

ebenbürtigen 5 Zoll Display-Diagonale sogar 170g.

Beim Wiko Rainbow meint man zuerst, ein versiegeltes

Gerät in der Hand zu halten - der matt gummierte

Rückdeckel, der über die Seiten bis an den

Displayrahmen gezogen ist, erweist sich aber als abnehmbar.

Darunter versteckt sich, in mint-farbenen

54 Android Magazin Jul/Aug 2014


Wiko Rainbow

„Für ein Gerät dieser Preisklasse

kann sich die Hardware-Ausstattung

durchaus

sehen lassen. Der interne

Speicher ist mit 4 GB aber sehr

gering bemessen.“

Kunststoff eingelassen, die Besonderheit, die alle Wiko-Smartphones

auszeichnet: die beiden SIM-Slots.

Die hier eingesetzten Mini-SIM-Karten werden in

einem eigenen Menüpunkt verwaltet. Sie wählen eine

Standard-SIM für die verschiedenen Dienste (Datenverbindung,

Telefon, SMS), können aber von Fall zu

Fall auch die andere SIM wählen, wenn Sie einen Anruf

tätigen oder eine SMS senden. Dabei kommt die

sogenannte DSDS-Technik (Dual SIM Dual Standby)

zum Einsatz - im Gerät ist nur eine Empfangs- und

Sende-Einheit verbaut. So bleiben Sie zwar gleichzeitig

in beiden Netzen erreichbar, während eines Gesprächs

geht die zweite SIM aber vom Netz.

Hardware

Für ein Gerät dieser Preisklasse kann sich die Hardware-Ausstattung

durchaus sehen lassen. Die Rechenleistung

stellt ein Quad-Core 1,3 GHz Cortex-A7,

1 GB RAM steht als Zwischenspeicher zur Verfügung.

Im Benchmark-Test zur Systemleistung bewegt sich

das Wiko Rainbow damit in der Nachbarschaft von

Geräten wie dem Google Nexus 4 oder dem Low-Cost-

Konkurrenten Moto G von Motorola. Deutliche Schwächen

zeigen sich dagegen bei der Grafikleistung: Hier

bewegt sich das Wiko im Bereich der Top-Modelle von

vor zwei Jahren. Ein weiterer Kritikpunkt: Mit nur 4GB

ist der interne Speicher äußerst gering bemessen.

Viele Nutzer werden nicht umhin kommen, Daten auf

eine micro-SD-Karte auszulagern, mit der bis zu 32GB

Speicher nachgereicht werden kann.

Kamera: La grande surprise

Eine große Überraschung ist die Kamera des Wiko

Rainbow. Die Erwartungen an das Foto-Modul eines

derart günstigen Gerätes sind nicht hoch - bei manchen

Vertretern dieses Marktsegments ist die Kamera

nur als Alibi verbaut. Das Rainbow übertrifft diese Erwartungen

aber deutlich. Zu unserer größten Überraschung

sind Schärfe, Farbtreue und Detailreichtum der

entstehenden Fotos exzellent. Auch bei sub-optimalen

Lichtbedingungen hält sich das Bildrauschen in Grenzen,

und selbst von Gegenlicht - dem Intimfeind von

billig-Kameras, der oft das gesamte Bild mit einem weißen

Schleier überzieht - lässt sich das Modul nicht beeindrucken.

In der Gesamtsicht können sich die Fotos

damit sogar neben denen von Top-Smartphones sehen

lassen - obwohl die weit geringere Auflösung natürlich

Grenzen aufzeigt, die Auslöseverzögerung größer ist

und die Kamera-App mit weniger Features aufwartet.

Software

Beim Betriebssystem setzt Wiko auf beinahe unverändertes

Android 4.2.2. Das ist zwar nicht gerade

taufrisch, dank der geringen Anpassungen darf man

aber auf Updates hoffen. Auch bei den Software-

Dreingaben halten sich die Franzosen nobel zurück.

Fazit

Für einen Preis von rund 160 Euro kann man nicht

viel falsch machen - Wiko macht dafür so einiges

richtig. Die Hardwareleistung

ist absolut ausreichend,

alle Funktionen laufen

flüssig und Dual-SIM

sowie die überraschend

gute Kamera sind willkommene

Draufgaben.


29 /40

Das digitale Steuerkreuz ist gut verarbeitet und

präzise, die Analogsticks haben aber Macken.

Die Rückseite ist griffig gummiert. Der abnehmbare

Kunststoff-Deckel reicht bis über

die Seiten.

Im Wiko Rainbow ist Platz für zwei SIM-Karten.

So können Sie die Vorteile von Tarifen

kombinieren.

146 mm

74 mm 9,3

159,-

Euro

159,- UVP

8.0

Kamera

5,0“

1280 x 720

4

MP

GB

2.0 1.9 +

Speicher

167 g 4.2

1

512

RAM

MB GB

GHZ

1, 3

4 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN bgn Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Extrem preisgünstiges Einsteiger-Smartphone

mit überraschend starker Kamera

und ausreichend Leistung für den Alltag.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

210

2000 mAh

16.997

+

+

1.957

400

5

Extrem günstiger

Kaufpreis

Durchaus brauchbare

Hardware

Hohes Gewicht

Wenig interner

Speicher

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

55


Galaxy TabPRO 10.1

Frontkamera

Die Frontkamera erlaubt das Schießen

von Fotos mit 2 MP, für Video-

Telefonate und Skype-Sessions ist

dies vollkommen ausreichend. Die

rückseitige Kamera schießt Fotos

mit bis zu 8 Megapixeln, auch Full

HD-Videos stellen die Kamera

damit vor kein Problem.

Das Display

Samsung spendiert dem Galaxy

Tab Pro 10.1 ein WQXDA-Panel

mit einer Auflösung von 2560

x 1600 Pixeln. Im Test konnten

uns Blickwinkelstabilität und

Farbgestaltung überzeugen,

die Auflösung ist ohnehin über

jeden Zweifel erhaben.

Verarbeitung

Zwar besteht auch das Galaxy Tab

Pro „nur“ aus Polycarbonat, die

Verarbeitungsqualität ist aber in

Ordnung: Samsung verpasst dem

Gerät eine strukturierte Rückseite,

ähnlich wie jene des Galaxy Note

3, was dem Tablet ein hochwertiges

Aussehen verleiht.

Der Rahmen

Seitlich im Rahmen sind neben der Lautstärkewippe

und dem Power-Button auch noch die diversen

Slots eingelassen: Neben dem Lautsprechereingang

finden Sie hier den microSD-Slot und einen

Steckplatz für die optionale SIM-Karte.

Buttons

Die typische Menü-Taste wurde beim Galaxy

Tab Pro 10.1 durch einen Multitasking-Button

ersetzt, ansonsten bleibt alles beim Alten:

Neben der Home-Taste liegt die kapazitive

Zurück-Taste.

Software

Das Galaxy Tab Pro 10.1 wird

serienmäßig mit Android 4.4 KitKat

ausgeliefert, gleich nach dem Start

steht allerdings ein Update auf die

Version 4.4.2 bereit.

Galaxy TabPRO 10.1

Text: Oliver Janko

Samsung bietet mit der

neuen Galaxy Tab Pro-

Serie hochwertige Geräte

mit starker Hardware an.

Wir haben die 10,1 Zoll-

Variante genauer unter

die Lupe genommen.

Die letzten Tablets aus dem Hause Samsung konnten

die breite Masse nicht begeistern: „Zu wenig Innovation,

zu schwache Hardware, zu teurer Preis“ hieß es

aus zahlreichen Kreisen. Mit der neuen Galaxy Tab

Pro-Serie soll sich das Blatt nun wenden, Samsung

setzt bei den neuen Geräten auf starke Spezifikationen,

kombiniert mit einem recht ansehnlichen Äußeren. Wir

haben den 10,1 Zoll-Ableger ausführlich getestet und

verraten Ihnen, ob sich die Investition lohnt.

Hochwertige Verarbeitung

Auf den ersten Blick hat sich Samsung merklich

weiterentwickelt: Der schnöde Hochglanz-Body ist

einer strukturierten Rückseite gewichen, das Tab Pro

kommt damit in der gleichen Leder-Optik wie schon

das Galaxy Note 3. Die Verarbeitungsqualität stimmt:

Das Gerät liegt angenehm in der Hand und mit einer

Dicke von nur 7,3 Millimetern gehört das neue Samsung-Tablet

zu den schlanksten Geräten am Markt.

Auf der Suche nach einem hochwertigen,

leistungsfähigen Tablet?

Dann sollten Sie auf jeden Fall

einen Blick auf das Galaxy Tab Pro

10.1 von Samsung werfen.

Wenn Sie ein günstiges Gerät mit

kompakten Ausmaßen suchen, sollten

Sie noch ein wenig weitersuchen.

Seitlich im Rahmen sind sämtliche Slots eingelassen:

Neben dem obligaten Einschub für die microSD-Karte,

mit welcher der werkseitig verbaute

16 GB-Festspeicher erweitert werden kann, finden

Sie hier auch einen Slot für eine SIM-Karte. Das Galaxy

Tab Pro lässt sich also auch als Telefon oder

56 Android Magazin Jul/Aug 2014


Galaxy TabPRO 10.1

zum Surfen via Mobilfunk verwenden. Oberhalb

der Slots sind links und rechts die Lautsprecher

verbaut, auf der linken Seite ist zudem

der Kopfhörer-Eingang untergebracht.

Vor allem die seitlich positionierten Lautsprecher

erwiesen sich im Test als eine durchdachte

Sache: Bei normaler Nutzung des Tablets

liegen sie immer frei, die Tonwiedergabe

wird weder durch Ihre Hände, noch durch die

Fläche, auf der das Gerät aufliegt, beeinträchtigt.

Geladen wird das Tablet über eine Buchse

an der Unterseite. Genau gegenüber, am oberen

Rahmen, liegt der Infrarot-Sensor, daneben

der Power-Button und die Lautstärkewippe.

Hervorragendes Display

Die Displaydiagonale des Tablets misst, wie unschwer

am Namen zu erkennen ist, 10,1 Zoll.

Das Super Clear TFT LCD-Display ist in einen

vergleichsweise schmalen Rahmen eingelassen:

An der Unterseite liegt der physische Home-

Button, daneben die kapazitive Zurück-Taste.

Neu ist die dritte Taste: Anstatt eines Menü-

Buttons kommt eine Multitasking-Taste zum

Einsatz, mit der sich in jeder App eine Leiste mit

den aktiven Anwendungen öffnen lässt.

Das Display selbst gefiel uns im Test sehr

gut: Der Kontrast ist zwar nicht so intensiv wie

bei Geräten mit AMOLED-Panel, Auflösung und

Blickwinkelstabilität sind aber hervorragend.

Die Pixeldichte des WQXDA-Bildschirms (2560

x 1600 Pixel) liegt bei starken 299 PPI – nur

wenige Konkurrenten dringen diesbezüglich in

ähnliche Sphären vor. Leider spiegelt das Display

recht stark, zur vollen Punktzahl reicht es

deshalb nicht.

Starke Hardware

Bereits beim Display spielt das neue Tab Pro also

in der Oberliga mit, die verbaute Hardware steht

dem aber in nichts nach: Samsung spendiert

dem Zehnzöller einen Snapdragon 800-SoC, der

Mit dem „Magazine UX“ können Sie neben speziellen

App-Widgets auch News-Meldungen anzeigen lassen.

mit 2,3 GHz getaktet ist und von einer Adreno

330-Grafikeinheit unterstützt wird. Außerdem

stehen dem Prozessor 2 GB RAM zur Seite. Softwareseitig

kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz.

Insgesamt also ein starkes Paket, wie auch

der AnTuTu-Score von 34.834 Punkten beweist.

Und auch der subjektive Eindruck bestätigte

die Power der Hardware: Grafikintensive

Spiele liefen butterweich, Aussetzer oder Verzögerungen

blieben Fremdwörter. Zur Info: Es

sind zwei Versionen des Zehnzöllers erhältlich,

neben einer Wi-Fi-Version können Interessenten

auch eine LTE-Variante erstehen, die

wir zum Testen verwendeten. Der Unterschied:

Während die LTE-Version mit besagtem Snapdragon-Prozessor

läuft, kommt in der Wi-Fi-

Only-Variante die hauseigene Exynos 5420

Octa Core-CPU zum Einsatz.

Ansonsten bietet Samsung beim Galaxy Tab

Pro 10.1 das Übliche: Bluetooth 4.0 ist ebenso

an Bord wie ein WLAN-Modul, dazu gesellen

sich ein Gyro-Sensor, A-GPS und ein 8.220 mAh-

Akku, der das Tablet locker einen Tag lang mit

Saft versorgt. Wie die Akkulaufzeit bei der Octa

Core-Variante aussieht, können wir nur erahnen:

Dank der big.LITTLE-Technologie sollte sich die

Praktisch: Ein spezielles Kreis-Menü gewährt Zugriff

auf eine Reihe von speziellen S Pen-Features.

Die Kameras

Das Tab Pro kommt mit zwei Kameras: Die

rückseitige Linse schießt Fotos mit acht Megapixeln,

die Frontkamera mit zwei MP. Rückseitig

ist zudem ein LED-Blitz verbaut. Die

Aufnahmen selbst sind brauchbar, neigen in

dunkler Umgebung allerdings zu starkem Bildrauschen.

Hochklassige Fotos erwartet sich bei

einer Tablet-Kamera aber ohnehin niemand,

somit ist dieses Kriterium auch für die Kaufentscheidung

kaum ausschlaggebend.

Fazit

Vermuteten vor der Veröffentlichung zahlreiche

Experten, dass sich hinter dem Namenszusatz

„Pro“ nur ein Marketing-Gag von Samsung

versteckt, belehrt uns das Gerät nun eines

Besseren: Das Tablet ist hervorragend verarbeitet

und liegt angenehm in der Hand. Die

Hardware ist leistungsstark, der Gesamteindruck

stimmig: Wer momentan auf der Suche

nach einem hochwertigen Zehnzöller ist, wird

das Galaxy Tab Pro 10.1 wohl in seine Kaufentscheidung

mit einbeziehen müssen.


Laufzeit nicht großartig unterscheiden. 36 /40

171,4 mm

243,1 mm 7,3

389,-

Euro

499,- UVP

MP

8.0

2.0

Kamera

10,1“

2560 x 1600

GB

+

1.9

16

Speicher

469 g 4.4

2

512

RAM

MB GB

GHZ

4 x1,9

4 x1,3

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgnac Bluetooth (4.0) HSPA+ NFC

Zehnzöller mit hervorragendem Display,

starker Hardware und durchdachten Features.

Punkteabzug gibt es für die Kamera.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

8220 mAh

+

+

1.633

814

5

Hervorragende Verarbeitung,

edle Optik

Leistungsstarke

Hardware

Stark spiegelndes

Display

Schwache Rückkamera

34.834

1.442

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

57


ASUS Fonepad 7

Verarbeitung

Asus baut auf einen Polycarbonat-Body,

dessen Verarbeitung trotz des teils

verpönten Materials in Ordnung ist: Im

Test präsentierte sich das Fonepad 7

durchweg robust, die Tasten sitzen

fest und das Gerät vermittelt insgesamt

einen stabilen Eindruck.

Software

Werkseitig kommt das

Fonepad mit Android 4.2,

ein Update auf die Version

4.3 steht allerdings schon

bereit. Überzogen ist das

native Betriebssystem mit

der hauseigenen Waveshare-Oberfläche.

Haptik

Siebenzöller liegen grundsätzlich

angenehm in der

Hand, mit einem Gewicht

von 328 Gramm und

einer Dicke von 10,5

Millimeter ist das Fonepad

allerdings recht

korpulent – sicherlich

nicht jedermanns

Sache, wir haben

in puncto Haptik

allerdings nichts zu

bemängeln.

Kameras

Vorne sitzt eine 1,2 MP-Linse,

die sich ohne Weiteres für

Videotelefonate verwenden

lässt. Die rückseitige 5 MP-

Kamera liefert bestenfalls

mittelmäßige Bilder, erlaubt

aber sogar das Aufnehmen

von 1080p-Videos.

Display

Asus spendiert dem Tablet

ein 7 Zoll in der Diagonale

messendes IPS LCD-Display,

das mit ungewöhnlichen

800 x 1.280 Pixeln

auflöst, die Pixeldichte

liegt bei anständigen 216

Pixeln pro Zoll.

Tasten

Das Fonepad 7 kommt

gänzlich ohne kapazitive

Tasten aus, das Gerät wird

ausschließlich über Software-Buttons

bedient.

Neben den klassischen

Tasten für Menü, aktive

Programme und der

„Zurück“-Taste ist auch

ein Multitasking-Button

integriert.

Text: Oliver Janko

Asus wirft die nächste

Generation des Fonepads

auf den Markt

– kann der Tablet/

Smartphone-Hybrid

überzeugen?

Sie suchen ein günstiges

Tablet, mit dem Sie jederzeit

in die Unweiten des Internets

eintauchen können?

Dann ist das Fonepad 7 sicherlich

empfehlenswert.

Sie legen Wert auf modernste

Hardware und

ein großes Display? Weitersuchen!

ASUS Fonepad 7

Mit der steigenden Anzahl an Herstellern hat die Exklusivität

der einzelnen Produkte abgenommen - bei

den meisten Geräten ist in Bezug auf die Hardware

kaum mehr ein Unterschied zu finden. Mit Asus

kämpft ein etablierter Hersteller allerdings fast alleine

an einer neuen Front: Die Taiwanesen bringen

laufend innovative Geräte auf den Markt, welche die

Stärken von Tablet und Smartphone verbinden sollen.

Der neueste Streich von Asus nennt sich Fonepad

7 (ME175CG) und ist quasi eine Neuauflage des

Hybriden aus Smartphone und Tablet. Wir haben

das interessante Teil ausführlich unter die Lupe genommen

und verraten, ob das Konzept richtungsweisend

ist.

Die Idee ist nicht ganz neu: Schon mit seiner Padfone-Serie

hatte Asus versucht, eine Mischung aus

Smartphone und Tablet herzustellen. Auch das verwandte

Fonepad erscheint bereits in der dritten Version.

Die Neuauflage des Geräts bietet jedenfalls Altbekanntes:

Im Grundsatz ist das Gerät ein Tablet, das

allerdings mit einer Telefonfunktion ausgestattet ist.

Dies fällt schon auf den ersten Blick ins Auge: Seitlich

im Rahmen findet sich ein abgedeckter Doppel-Slot,

in dem Sie die microSD-Karte und gegebenenfalls die

Micro-SIM-Karte unterbringen. Abgesehen davon

gibt es keine Hinweise auf das hybride Dasein des

Geräts: Das FonePad wirkt auf den ersten Blick vielmehr

wie ein klassisches 7 Zoll-Tablet.

Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend: Asus

setzt zwar hauptsächlich auf Polycarbonat, sämtliche

Teile sind aber ausgezeichnet verarbeitet. An der

den Slots gegenüberliegenden Seite sind die Power-

Taste und die Lautstärkewippe untergebracht, an der

Oberseite liegt der microUSB-Slot, direkt daneben

der Lautsprechereingang. Mit einem Gewicht von

328 Gramm ist das Fonepad vergleichsweise schwer,

mit 10,5 Millimeter ist es auch nicht das schlankste

aller Tablets. Gerade deswegen liegt es aber angenehm

in der Hand.

Das Display

Asus spendiert dem Siebenzöller ein Über-HD-Display

mit einer Auflösung von 800 x 1.280 Pixeln, womit

ein PPI-Wert von 216 Bildpunkten pro Zoll erzeilt

wird. Der Schwarzwert des IPS LCD-Displays ist naturgemäß

nicht so gut wie bei AMOLED-Panels, eben

58 Android Magazin Jul/Aug 2014


ASUS Fonepad 7

„Asus bietet mit dem Fonepad

7 einen interessanten

Hybriden aus Smartphone

und Tablet, vor allem der

Preis ist attraktiv.“

so wenig der Kontrast. Dafür kann man mit der

Blickwinkelstabilität und – dank der geringen

Displaygröße – auch mit der Auflösung zufrieden

sein. Abzüge gibt es allerdings für die recht

geringe Helligkeit, sogar in der höchsten Stufe

wirkt der Bildschirm etwas zu dunkel, außerdem

spiegelt er stark.

Angetrieben wird das Gerät von einem mit

1,2 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor aus

dem Hause Intel, dem eine PowerVR-GPU zur

Seite steht. Asus spendiert zudem 1 GB RAM,

wahlweise 8, 16 oder 32 GB internen Speicher

und Android 4.2 Jelly Bean. Ein Update auf die

Version 4.3 steht allerdings bereit.

Die Hardware ermöglicht flüssige Bedienung:

Standard-Aktionen wie das Switchen

zwischen den einzelnen Screens, das Öffnen

von Apps oder das Betrachten von Fotos klappen

tadellos, nur bei grafikintensiven Anwendungen

zeigt sich das Gerät mitunter etwas

schwachbrüstig. Andererseits: Für den günstigen

Preis von rund 200 Euro ist die Hardware

mehr als ausreichend, Otto Normal-Verbraucher

findet mit der gebotenen Leistung auf jeden

Fall das Auslangen. 13.590 Punkte beim

AnTuTu-Benchmark bestätigen den subjektiven

Eindruck: Das Fonepad 7 spielt diesbezüglich

problemlos im Mittelfeld mit.

Kameras und Ausstattung

Rückseitig kommt eine 5 MP-Linse zum Einsatz,

die bestenfalls mittelmäßige Ergebnisse

liefert. Hier gilt allerdings: Die Kamera

wird keine große Rolle bei der Kaufentscheidung

spielen – kaum ein Nutzer wird mit dem

Fonepad auf Fotosafari gehen. An der Front

kommt eine 1,2 MP-Kamera zum Einsatz, für

Videotelefonate vollkommen ausreichend. Die

restliche Ausstattung entspricht ebenfalls

dem aktuellen Standard: Asus spendiert dem

Fonepad neben den klassischen Sensoren für

Lage und Beschleunigung auch ein GPS-Modul.

Der 3.950 mAh-Akku lässt uns zwar nicht

in Jubelstürme ausbrechen, er bringt das Tablet

aber zumindest einen Tag lang über die

Runden.

Fazit

Das Fonepad wird kaum jemand als Telefon

ernst nehmen: Dafür sind die Abmessungen des

Gerätes schlichtweg zu groß. Umsonst ist der

SIM-Slot dennoch nicht: Wer viel unterwegs ist

und dabei nicht auf eine durchgehende Internetverbindung

verzichten möchte, kann dank

des 3G-Moduls problemlos über eine HSPDA-

Verbindung surfen. Nicht der einzige Vorteil des

Gerätes: Die Verarbeitungsqualität ist ordentlich,

die verbaute Hardware erledigt ihre Aufgaben

zuverlässig. Und: Der Preis kann sich sehen

lassen, für rund 170 Euro erhalten Sie ein tadelloses

Tablet. Wenn

Sie auf der Suche

nach einem neuen digitalen

Begleiter sind,

sollten Sie also unbedingt

einen Blick

auf das Fonepad 7

werfen.


31 /40

Dank eines SIM-Karten-Slots kann das Fonepad

problemlos auch als Smartphone-Alternative

verwendet werden.

Mit 328 Gramm ist das Tablet zwar vergleichsweise

schwer, es liegt dennoch angenehm in

der Hand.

Asus spendiert dem Fonepad Android in der

Version 4.3, überzogen mit der hauseigenen

Waveshare-Oberfläche.

129,3 mm

65,3 mm 10,4

204,-

Euro

349,- UVP

5.0

7,0“

1280 x 800

MP

GB

8

1.2 1.9 16

Kamera Speicher

340 g 4.3

1

512

RAM

MB GB

GHZ

1,6

2 Kerne

MicroSD USB HDMI LTE GPS

WLAN abgn Bluetooth (3.0) HSPA+ NFC

Preislich attraktives Gerät mit ordentlicher

Hardware, das zudem auch als Telefon verwendet

werden kann.

Leistung¹:

Grafik²:

Browser³:

Akku 4 :

Display:

Speed:

Akku:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Design:

Haptik:

Kamera:

1 2 3 4

315

2200 mAh 468

13.590

+

+

1.527

5

Angenehme Größe,

tolle Verarbeitung

Zusätzliche Telefon-

Funktion

Unspektakuläre

Hardware

Recht schwer und dick

4

¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5 mAh pro Display-Zoll

Jul/Aug 2014 Android Magazin

59


1

2

Rangliste

Die 25

BESTEN

PHONES

JUL/AUG 2014

Wie bereits im letzten Heft können wir

unter den Top 3 auch diesmal wieder

einen Neuzugang begrüßen. Wobei natürlich

erwähnt werden muss, dass es

gleich mehrere Geräte gibt, die 37 von 40

Punkten für sich beanspruchen konnten.

Dieser Umstand ist dem mittlerweile

sehr hohen Niveau unter den Top-Smartphones

geschuldet, die sich in Sachen

Display und Performance stark ähneln.

Betrachtet man das Galaxy S5, das Xperia

Z2 und das HTC One (M8) im direkten

Vergleich, ergeben sich aber dennoch

Unterschiede und vor allem eine andere

Schwerpunktsetzung. Während es das

Galaxy S5 quasi allen recht machen will

und eine Überfülle an Features bietet, gehen

HTC und Sony weitaus zurückhaltender

zu Werke und setzten sich vor allem

mit den verwendeten Materialien und

dem jeweils eigenständigen Design ab.

Etwas abgeschlagen haben es die gelungenen

Geräte Galaxy Note 3 Neo und HTC

One mini 2 ins Ranking geschafft.

INFO

Die vollständige Smartphone-Rangliste

finden Sie online auf

www.androidmag.de/die-bestenandroid-smartphones/

EMPFEHLUNGEN

Sie suchen das Smartphone mit der besten

Akku-Leistung, der besten Kamera

oder allgemein dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis?

Wir aktualisieren diese

Kategorien genau wie unsere Rangliste

beständig und liefern Ihnen so den perfekten

Guide für Ihren nächsten Smartphone-Kauf.

Marke Samsung Sony HTC

Modell Galaxy S5 Xperia Z2 One (M8)

Straßenpreis / UVP* € 540,- (€ 699) € 580,- (€ 599) € 570,- (€ 679)

Erhältlich in den Farben

Ausstattung

Android Version (Update) 4.4 4.4.2 4.4.2

Display (Zoll, Technologie) 5,1“ AMOLED HD 5,2“ 5,0“

Auflösung (Pixel) 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080

Kamera / Frontkamera (Megapixel) 16 MP / 2 MP 20,7 MP / 2,2 MP 4,0 MP / 5,0 MP

Speicher intern ( für Erweiterbar) 16 GB 16 GB 16 GB

Prozessor (Marke, Kerne, Taktung)

Bestes

Smartphone

Dank Top-Hardware und sehr

guter Ausstattung eroberte

das Samsung Galaxy S5 den

ersten Ranglisten-Platz. Verarbeitung

und Design mögen

bei den Top-Smartphones

von HTC und Sony besser

sein, das beste Komplettpaket

bietet aber das S5.

Qualcomm

Snapdragon 801

4 x 2,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 801

4 x 2,3 GHZ

Schnellstes

Smartphone

Qualcomm

Snapdragon 801

4 x 2,3 GHZ

RAM 2 GB 3 GB 2 GB

Akkuleistung (mAh) 2800 mAh 3200 mAh 2600 mAh

HDMI / GPS / NFC

WLAN / Bluetooth / LTE

Abmessungen (L x B x H) 142 x 72,5 x 8,1 146,8 x 73,3 x 8,2 146,4 x 70,6 x 9,4

Gewicht (Gramm) 145 g 163 g 160 g

Benchmarks

Leistung¹

Grafik²

Browser³

Akku (mAh pro Zoll)

Testergebnisse

Display

Speed

Akku

Verarbeitung

Ausstattung

Design

Haptik

Kamera

Pro

Contra

1

2

3

+ Performance und

Display + Sehr viele

nützliche Features und

Extras

Weniger hochwertig

als HTC

Fingerabdruckscanner

nicht zuverlässig

+ Edles Design und

tolle Verarbeitung

+ Top-Performance

und schöne Benutzeroberfläche

Gehäuse etwas

klobig und anfällig für

Fingerabdrücke Teils

schwache Fotos

+ Schickes, robustes

Alu-Gehäuse

+ Aufgeräumte Oberfläche

Hohes Gewicht

im Vergleich zur

Konkurrenz Wenig

Bildschirmplatz

Test in Ausgabe #18 (Mai/Jun 2014) #19 (Jul/Aug 2014) #18 (Mai/Jun 2014)

38/40

Wertung

SEHR GUT

* Preis laut Geizhals.de für jeweils günstigstes Modell. Stand: 23.05.2014

2

3

37/40

SEHR GUT

NEU

NEU

3

37/40

SEHR GUT

¹ Antutu Gesamt ² T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5

Im HTC One (M8) kommt ein

pfeilschneller Qualcomm

Snapdragon 801 zum Einsatz.

Dieser ist etwas langsamer

getaktet, als der neuere 801er

Chip im Galaxy S5. Dennoch

erzielte das One (M8) im

Antutu- und GFX-Benchmark

die besseren Ergebnisse.

60 Android Magazin Jul/Aug 2014


Rangliste

Sony LG HTC Samsung Sony Google ASUS Samsung

Xperia Z1 Compact G2 One Galaxy S4 Xperia Z1 Nexus 5 New Padfone Galaxy Note 3

€ 400,- (€ 499) € 340,- (€ 499) € 400,- (€ 679) € 350,- (€ 699) € 400,- (€ 649) € 320,- (€ 399) € 450,- (€ 599) € 500,- (€ 749)

4.3 4.2 4.1 (4.2.2) 4.2 (4.2.2) 4.2 4.4 4.2 4.3

4,3“ IPS 5,2“ SLCD 4,7“ SLCD 4,99“ AMOLED 5“ LCD 4,95“ IPS+ 5“ LCD 5,7“ AMOLED

1280 x 720 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080

20,7 MP / 2 MP 13 MP / 1 MP 4,1 MP / 2,1 MP 13 MP / 2 MP 20,7 MP / 2 MP 8 MP / 1,3 MP 13 MP / 2 MP 13 MP / 2 MP

16 GB 16 GB 32 GB 16 GB 16 GB 16 GB / 32 GB 16 GB 16 GB

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,26 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,9 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB 3 GB

2300 mAh 3000 mAh 2300 mAh 2600 mAh 3000 mAh 2300 mAh 2400 mAh 3200 mAh

127 x 64,9 x 9,5 138,5 x 70,9 x 8,9 137,4 x 68,2 x 9,3 136,6 x 69,8 x 7,9 144 x 74 x 8,5 137,9 x 69,2 x 8,6 143,2 x 72,8 x 8,9 151,2 x 79,2 x 8,3

137 g 143 g 143 g 130 g 170 g 130 g 145 g 168 g

+ Schöne Optik, wasserdichtes

Gehäuse

+ Hohe Leistungsreserven

+ Schnellstes Android-Smartphone

+ Tolles Display, nützliche

Software-Extras

+ Bislang unerreichte

Verarbeitung

+ Gestochen scharfes

Full-HD Display

+ Schnelle Performance

+ Unzählige

Extras und austauschbarer

Akku

+ Starke Hardware

+ Sehr gute Verarbeitung

+ Ansprechendes

Design, Verarbeitung

+ Schnelle Updates

direkt von Google

+ Exzellentes Display,

starke Hardware

+ Hochwertige Verarbeitung

& Materialien

+ Hervorragendes

Display

+ Perfekte S Pen-

Integration

Rückseite anfällig

für Kratzer

Relativ hoher Preis

Keine Möglichkeit

zur Speichererweiterung

Rückseite ist Fingerabdruck-Magnet

Weniger Software-

Extras als das S4

Fix verbauter Akku, kein

Speicherkarten-Slot

Display mit PenTile-

Matrix-Schwäche

Weniger hochwertig

wie Xperia Z oder One

Fix verbauter Akku

Unterdurchschnittliches

Display

Kamera arbeitet

unzuverlässig

Puristische Ausstattung

und wenig

Extras

Recht schwer

Tablet-Kamera

Aufgrund der Größe

etwas unhandlich

Akku könnte stärker

sein

#18 (Mai/Jun 2014) #15 (Nov/Dez 2013) #13 (Jul/Aug 2013) #13 (Jul/Aug 2013) #16 (Jan/Feb 2014) #16 (Jan/Feb 2014) #17 (Mär/Apr 2014) #16 (Jan/Feb 2014)

37/40

SEHR GUT

37/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

36/40

SEHR GUT

Bestes Foto-

Smartphone

Wie beim Vorgänger, zeichnet

sich auch die Kamera des

Samsung Galaxy S5 als

sehr zuverlässige und gute

Allrounderin aus. Neue

Software-Features, wie der

Tiefenschärfe-Effekt, zementieren

den Titel als bestes

Foto-Smartphone.

Bestes Budget-

Smartphone

Ein Smartphone der oberen

Mittelklasse für 169 Euro?

Dass das mittlerweile kein

Wunschtraum mehr ist,

beweist das preiswerte und

dennoch in Sachen Performance

und Verarbeitung

sehr solide Motorola Moto G.

Unser Budget-Tipp!

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das von LG produzierte Google

Nexus 5 löst seinen Vorgänger

Nexus 4 in dieser Kategorie

ab. Kein anderes Smartphone

bietet zum Preis von nur 320

Euro mehr Leistung oder ein

besseres Display. Für Android-

Puristen ist das Nexus ohnehin

die erste Wahl.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

61


Rangliste

NEU

NEU

Marke Galaxy Motorola HTC LG Samsung Google

Modell Note 3 Neo Moto X One Mini 2 G-Flex Galaxy S4 Active Nexus 4

Straßenpreis / UVP* € 329,- (€ 579) € 324,- (€ 349) € 449,- (€ 449) € 410,- (€ 799) € 340,- (€ 599) € 340,-

Erhältlich in den Farben

Ausstattung

Android Version 4.3 4.4 4.4 4.2.2 4.2 4.2

Display (Zoll, Technologie) 5,5“ AMOLED 4,7“ AMOLED 4,5“ SLCD 6,0“ 4,99“ 4,7“ IPS

Auflösung (Pixel) 1280 x 720 1280 x 720 1280 x 720 1280 x 720 1920 x 1080 1280 x 768

Kamera / Frontkamera (Megapixel) 8 MP / 2 MP 10 MP / 2 MP 13 MP / 5 MP 13 MP / 2,1 MP 8 MP / 2,1 MP 8 MP / 1,3 MP

Speicher intern ( für Erweiterbar) 16 GB 16 GB 16 GB 32 GB 16 GB 8 GB

Prozessor (Marke, Kerne, Taktung)

Cortex-A7/A15

4 x 1,3 GHZ

+ 2 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 400

4 x 1,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,26 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,9 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

RAM 2 GB 2 GB 1 GB 2 GB 2 GB 2 GB

Akkuleistung (mAh) 3100 mAh 2200 mAh 2110 mAh 3500 mAh 2600 mAh 2100 mAh

HDMI / GPS / NFC

WLAN / Bluetooth / LTE

Abmessungen (L x B x H) 148,4 x 77,4 x 8,6 129,3 x 65,3 x 10,4 137,4 x 65 x 10,6 160,5 x 81,6 x 8,7 139,7 x 71,3 x 9,1 133,9 x 68,7 x 9,1

Gewicht (Gramm) 162,5 g 130 g 137 g 177 g 153 g 139 g

Benchmarks

Leistung¹

Grafik²

Browser³

Akku (mAh pro Zoll)

Testergebnisse

Display

Speed

Akku

Verarbeitung

Ausstattung

Design

Haptik

Kamera

Pro

+ Aktuelle Hardware

für wenig Geld +

Leuchtkräftiges, kontrastreiches

Display

Leichte Abstriche

bei der Performance

Leder-Optik ist nicht

jedermanns Sache

+ Innovative, gut

umgesetzte Software-

Features + Zügige

Update-Politik

Kamera nicht

immer zuverlässig

Für die gebotene

Hardware relativ teuer

+ Stimmiges Design-

Konzept

+ Software ohne

Fransen

Starke Abstriche

bei der Hardware

Hoher Preis

+ Außergewöhnliche

Form, Selbstheilende

Rückseite + Starker

Akku

Vergleichsweise

hoher Preis

Kein hochauflösendes

Display

+ Starke Hardware,

hervorragendes

Display + Robuste

Verarbeitung ...

... die gegen Displaybrüche

aber wenig

hilft Dichtungen

neigen zu Abnutzungserscheinungen

+ Tolle Preis/Leistung

& starke Performance

+ „Pures“ Android

und schnelle Updates

Akku ist fix und

trotz 2.100 mAh nicht

Contra

ausdauernd Kein

microSD-Slot und kein

LTE-Support

Test in Ausgabe #19 (Jul/Aug 2014) #18 (Mai/Jun 2014) #19 (Jul/Aug 2014) #18 (Mai/Jun 2014) #15 (Nov/Dez 2013) #10 (Jan/Feb 2013)

Wertung

Bestes Outdoor-

Smartphone

35/40

SEHR GUT

Das Galaxy S4 Active ist nicht

nur eines der besten Outdoor-Smartphones,

sondern

eines der besten Android-Geräte

überhaupt. Die Technik

ist die Gleiche wie beim

Galaxy S4, allerdings ist das

Gehäuse robuster, abgedichtet

und besser verarbeitet.

NEU

35/40

SEHR GUT

34/40

GUT

* Preis laut Geizhals.de für jeweils günstigstes Modell. Stand: 23.05.2014 ¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5

Schönstes

Smartphone

NEU

Sony beweist mit dem extravagantem

Design der Xperia

Z-Serie Geschmack. Hier

fließt zwar sicherlich auch

Subjektivität mit ein, für uns

ist das Sony Xperia Z1 Compact

aber im Moment das

schönste Smartphone, das

zudem toll verarbeitet ist.

34/40

GUT

34/40

GUT

34/40

GUT

Innovativstes

Smartphone

Ob ein biegbares Smartphone

nun besonders

sinnhaft ist, sei dahingestellt.

Fest steht, dass

das LG G Flex mit seinem

flexiblen Gehäuse und

einer selbstheilenden

Rückseite frischen Wind in

die Branche bringt.

62 Android Magazin Jul/Aug 2014


Rangliste

PREIS

TIPP

HTC Sony ASUS Motorola Sony HTC LG Huawei

One mini Xperia Z PadFone 2 MOTO G Xperia Z Ultra One Max Optimus G Ascend P6

€ 270,- € 300,- (€ 649) € 250,- (€ 799) € 150,- (€ 169) € 340,- (€ 679) € 400,- (€ 699) € 260,- (€ 599) € 240,- (€ 449)

4.2.2 4.1 4.0 4.3 4.2 4.3 4.1 4.2

4,3“ AMOLED 5“ 4,7“ IPS 4,5“ SLCD 6,4“ 5,9“ LCD 4,7“ IPS 4,7“ IPS

1280 x 720 1920 x 1080 1280 x 720 1280 x 720 1920 x 1080 1920 x 1080 1280 x 768 1280 x 720

4 MP / 1,6 MP 13,1 MP / 2,2 MP 13 MP / 1,2 MP 5 MP / 1,3 MP 8 MP / 2 MP 4 MP / 2,1 MP 13 MP / 1,3 MP 8 MP / 5 MP

16 GB 16 GB 16 GB 8 GB 16 GB 16 GB 2 GB 8 GB

Qualcomm

Snapdragon S4

2 x 1,4 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 400

4 x 1,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

2 x 2,2 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4

4 x 1,5 GHZ

Huawei K3V2

4 x 1,5 GHZ

1 GB 2 GB 2 GB 1 GB 2 GB 2 GB 2 GB 2 GB

1800 mAh 2330 mAh 2150 mAh 2070 mAh 3000 mAh 3300 mAh 2100 mAh 2000 mAh

132 x 63 x 9,2 139 x 71 x 7,9 137,9 x 68,9 x 9 134,4 x 69,9 x 8,9 179 x 92 x 6,5 136,2 x 65,5 x 6,18 131,9 x 68,9 x 8,5 136,2 x 65,5 x 6,18

128 g 146 g 135 g 130 g 212 g 122 g 145 g 122 g

+ Tolle Verarbeitung

+ Gutes Display und

solide Performance

Fix verbauter Akku

und kein microSD-Slot

Vergleichsweise

hohes Gewicht

+ Hochwertige Verarbeitung

+ Staub- und wasserdichtes

Gehäuse

Übersättigte

Farben, mäßiger

Schwarzwert

Ungeschickte Position

des Lautsprechers

+ Sehr gut verarbeitetes

Gehäuse +

Integration zwischen

Tablet und Smartphone

Akku nicht tauschbar,

kein microSD-Slot

Auflösung der Station

nicht zeitgemäß

+ Geniales Preis-

Leistungs-Verhältnis

+ Lange Akkulaufzeit,

zeitnahe OS-Updates

Verhältnismäßig

schwer und dick

Akku fix verbaut,

Speicher nicht erweiterbar

+ Hervorragender

Bildschirm

+ Leistungsfähige

Hardware

Eher schwache

Kamera

Schwer und absolut

unhandlich

+ Tolles Display,

satter Sound

+ Lange Akkulaufzeit,

praktische Software

Hohes Gewicht und

unhandlich

Fingerabdruck-

Scanner überflüssig

+ Edles Design und

gutes Display

+ Durchdachtes

Interface von LG ...

... dessen Design

besser sein könnte

Technisch nicht

mehr ganz aktuell

+ Edles Design, hochwertige

Verarbeitung

+ Kontrastreiches

Display

Eigenwillige Benutzeroberfläche

Keine Extras wie

LTE oder NFC

#14 (Sep/Okt 2013) #12 (Mai/Jun 2013) #10 (Jan/Feb 2013) #17 (Mar/Apr 2014) #15 (Nov/Dez 2013) #16 (Jan/Feb 2014) #13 (Jul/Aug 2013) #14 (Sep/Okt 2013)

34/40

GUT

34/40

GUT

34/40

GUT

33/40

GUT

33/40

GUT

33/40

GUT

33/40

GUT

33/40

GUT

Bestes

Phablet

Das Samsung Galaxy Note 3

ist der verdiente Platzhirsch

in dieser Produktkategorie,

die Samsung selbst erfunden

hat. Dank riesigem Display,

nützlichem Stylus und vielen

Extras ist das Note 3 ein echtes

Arbeitstier und ein treuer

Begleiter im Berufsalltag.

Beste

Akku-Leistung

Das Motorola RAZR MAXX

ist mit seinem 3.300 mAh

starken Akku Spitzenreiter.

Dieser ist aber fix verbaut und

das Gerät ist technisch nicht

mehr ganz aktuell. Alternativ

können Sie auch ein Galaxy S3

oder S4 mit einem stärkeren

Akku ausstatten.

Bestes Dual-SIM-

Smartphone

Bei häufigen Auslandsaufenthalten

ist man mit Dual-

SIM-Geräten gut beraten.

Das Samsung Galaxy S Duos

verfügt über einen doppelten

SIM-Schacht und ist mit

gerade einmal 130 Euro sehr

günstig zu haben.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

63


1

2

Rangliste

Die 11

BESTEN

TABLETS

JUL/AUG 2014

Die Tablet-Rangliste wird nach wie vor

vom hervorragenden Samsung Galaxy

Note 10.1 (2014) angeführt. Preislich ist

das LG G Pad 8.3 sehr attraktiv, dahinter

ist das in dieser Ausgabe getestete Galaxy

TabPRO 10.1 zu finden. Dieses ist

zwar deutlich teurer als das LG G Pad 8.3

oder das ebenfalls sehr günstige Nexus

7 (2013), allerdings bekommen Sie beim

Samsung-Tablet ein deutlich größeres

Display mit sehr hoher Auflösung und

vielen Software-Features geboten.

In der kommenden Ausgabe werden wir

den Nachfolger des aktuell zweitplatzierten

Sony Xperia Tablet Z testen, das die

vorderen Plätze in der Rangliste aufmischen

dürfte. Außerdem hat LG neue Varianten

seines G Pads in der Pipeline, die

wir ebenfalls in Kürze auf Herz und Nieren

testen werden.

Wenn Sie also unschlüssig sind, welches

Tablet Sie sich zulegen möchten, könnte

sich etwas Wartezeit auf die kommenden

Geräte bezahlt machen.

INFO

Die vollständige Tablet-Rangliste

finden Sie online auf

www.androidmag.de/die-bestenandroid-tablets

EMPFEHLUNGEN

Das beste Android-Tablet ist im Moment

das Galaxy Note 10.1 (2014), dessen hervorragendes

Komplettpaket auf ganzer

Linie überzeugen kann. Für Business-

Zwecke eignet sich hingegen das ASUS

Transformer Pad Infinity TF701T bestens

und Sparfüchse greifen vorzugsweise

zum MeMO Pad HD 7 von ASUS.

Marke Samsung Sony LG

Modell

Galaxy Note

310.1 (2014)

Xperia Tablet Z G Pad 8.3

Straßenpreis / UVP* € 450,- (€ 679) € 320,- (€ 679) € 250,- (€ 299)

Erhältlich in den Farben

Ausstattung

Android Version 4.1 4.1 4.2

Display (Zoll, Technologie) 10,1“ 10,1“ 8,3“

Auflösung (Pixel) 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1200

Kamera / Frontkamera (Megapixel) 8.1 MP / 2.2 MP 8.1 MP / 2.2 MP 5 MP / 1.3 MP

Speicher intern ( für Erweiterbar) 16 GB 16 GB 16 GB

Prozessor (Marke, Kerne, Taktung)

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,5 GHZ

Bestes Tablet

Qualcomm

Snapdragon 600

4 x 1,7 GHZ

RAM 2 GB 2 GB 2 GB

Akkuleistung (mAh) 6000 mAh 6000 mAh 4600 mAh

HDMI / GPS / NFC

WLAN / Bluetooth / LTE

Abmessungen (L x B x H) 266 x 172 x 6,9 266 x 172 x 6,9 216,8 x 126,5 x 8,3

Gewicht (Gramm) 495 g 495 g 338 g

Benchmarks

Leistung¹

Grafik²

Browser³

Akku (mAh pro Zoll)

Testergebnisse

Display

Speed

Akku

Verarbeitung

Ausstattung

Design

Haptik

Kamera

Pro

Contra

1

2

+ Hochwertige Verarbeitung

+ Potente Hardware,

gute Kamera

Stark spiegelndes

Display

Kein Alleinstellungsmerkmal

+ Hochwertige Verarbeitung

+ Potente Hardware,

gute Kamera

Stark spiegelndes

Display

Kein Alleinstellungsmerkmal

+ Angenehme Größe

+ Starke Hardware

mit vielen Software-

Extras

Etwas schwer

Gewöhnungsbedürftige

Benutzeroberfläche

Test in Ausgabe #13 (Jul/Aug 2013) #13 (Jul/Aug 2013) #17 (Mär/Apr 2014)

38/40

38/40

37/40

Wertung

SEHR GUT SEHR GUT SEHR GUT

* Preis laut Geizhals.de für jeweils günstigstes Modell. Stand: 23.05.2014 ¹ Antutu Gesamt ² GFXBench T-REX Offscreen ³ Vellamo HTML5

2

3

3

Mit dem Samsung Galaxy Note 10.1

(2014 Edition) positionieren sich die Südkoreaner

auf dem ersten Platz unserer

Rangliste. Das Display ist hervorragend,

die Haptik angenehm und der Speed

beachtlich. Zusätzlich punktet das Gerät

mit einer ausgereiften Software inklusive

unzähliger Extras und einer innovativen

Stift-Bedienung.

64 Android Magazin Jul/Aug 2014


Rangliste

NEU

Galaxy Google Galaxy Asus Samsung Asus Samsung Amazon

NotePRO 12.2 Transformer Pad

Transformer Pad

Kindle Fire

TabPRO 10.1 Nexus 7 (2013)

Galaxy Note 8.0

Nexus 10

LTE Infinity TF701T

Infinity TF700T

HDX 7“

€ 350,- (€ 499) € 180,- (€ 229) € 720,- (€ 899) € 400,- (€ 499) € 230,- (€ 599) € 400,- (€ 719) € 255,- (€ 399) € 229,- (€ 229)

4.4 4.3 4.4.2 4.2 4.2 4.0 4.2 4.2.2

10,1“ 7“ IPS 12,2“ 10,1“ IPS 8“ 10,1“ IPS 10“ LED IPS 7“

2560 x 1600 1920 x 1200 2560 x 1600 2560 x 1600 1280 x 800 1920 x 1200 2560 x 1600 1900 x 1200

8 MP / 2 MP 5 MP / 1,2 MP 8 MP / 2 MP 5 MP / 1,2 MP 5 MP / 1,3 MP 8 MP / 2 MP 5 MP / 1,9 MP 8 MP / 1,2 MP

16 GB 16 GB 16 GB 32 GB 16 GB 32 GB 16 GB 16 GB

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

Qualcomm

Snapdragon S4 Pro

4 x 1,5 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,3 GHZ

ARM Cortex-A15

nVIDIA Tegra 3

4 x 1,9 GHZ

ARM Cortex-A9

Exynos 4412

4 x 1,6 GHZ

ARM Cortex-A9

nVIDIA Tegra 3

4 x 1,6 GHZ

ARM Cortex-A15

Exynos 5250

2 x 1,7 GHZ

Qualcomm

Snapdragon 800

4 x 2,2 GHZ

2 GB 2 GB 3 GB 2 GB 2 GB 1 GB 2 GB 2 GB

8220 mAh 3950 mAh 9500 mAh 7820 mAh 4600 mAh 3380 mAh 9000 mAh 4500 mAh

243,1 x 171,4 x 7,3 200 x 114 x 8,65 295,6 x 204,7 x 7,95 263 x 180,8 x 8,9 210,8 x 135,9 x 7,9 263 x 180 x 8,5 177,6 x 263,9 x 8,9 128 x 186 x 9

477 g 290 g 750 g 585 g 338 g 580 g 603 g 303 g

(nicht möglich)

(nicht möglich)

(nicht möglich)

+ Hervorragende Verarbeitung,

edle Optik

+ Leistungsstarke

Hardware

Stark spiegelndes

Display Schwache

Rückkamera

+ Hervorragender Full

HD-Bildschirm + Exzellente

Update-Politik

und Stock-Android

Akkulaufzeit könnte

besser sein Kein

microSD-Slot zur

Speichererweiterung

+ Sehr gutes Display,

tolle Performance +

Android 4.4 und viele

Software-Extras

Sehr groß, wodurch

die Haptik leidet

Hoher Akkuverbrauch

durch Display

+ Starker Akku

+ Hochwertige

Materialien

Schwache Kamera

Keine LTE-Version

+ Hervorragendes

Display, starke

Hardware + S Pen

mit vielen Extras

Recht knapp

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Nicht viele Extras

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restriktiv gehalten ist

Sehr breite Ränder

rund um das Display

#19 (Jul/Aug 2014) #15 (Nov/Dez 2013) 18 (Mai/Jun 2014) #17 (Mär/Apr 2014) #13 (Jul/Aug 2013) #8 (Sep/Okt 2012) #10 (Jan/Feb 2013) #17 (Mär/Apr 2014)

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Jul/Aug 2014 Android Magazin

65


Fitness-Tracker im Test

DIE VERMESSUNG

DES SELBST

Fitness- und Lifestyle-Tracker im Test

Sie zählen jeden Schritt, messen den Puls und protokollieren die Schlafqualität

– Fitness-Armbänder rollen den boomenden Markt der Wearables auf.

Das Sammeln von Zahlen, Daten und Fakten soll technologie-affinen Faulpelzen

helfen, die Motivation zu mehr körperlicher Aktivität und richtigem

Gesundheitsverhalten zu finden. Wir haben sieben aktuelle Geräte getragen

und bewertet.

Text: Martin Reitbauer

Das „quantified self movement“ - zu Deutsch könnte man

es holprig die „Selbstvermessungsbewegung“ nennen -

hat so etwas wie ein Gründungsmanifest in Form eines

ellenlangen Artikels im New York Times Magazine aus dem Jahr

2010. Unter dem Titel „The Data-Driven Life“ beschreibt der Journalist

und Autor Gary Wolf darin einen Trend unter Ingenieuren

und Führungskräften im Silicon Valley, quantitative Methoden

aus der Welt der Wirtschaft und Technik auf ihren persönlichen

Alltag anzuwenden. So erzählt er etwa die Geschichte eines britischen

Software-Designers, der seine Kaffeesucht besiegt, indem

er die konsumierte Menge in Milliliter-Schritten reduziert.

Oder die eines 26-jährigen Filmemachers, der sein Leben in 50

separaten Datenströmen erfasst - von gelesenen Büchern und

gesehenen Filmen über Unterhaltungen mit Freunden bis hin zu

Alltagsaktivitäten und Gesundheit. Der Journalist Wolf, der das

Thema seit Jahren verfolgt, war es dann auch, der die Organisation

“Quantified Self” gründete. Diese richtet unter anderem Konferenzen

aus, bei denen enthusiastische Life-Tracker aus aller

Welt ihre persönlichen Projekte zur exakten Selbstbeobachtung

präsentieren. Die letzte dieser Konferenzen fand erst diesen Mai

in Amsterdam statt und stieß auf reges Interesse.

Zahlen, Daten und Fakten helfen dabei, Probleme von der

emotionalen auf die intellektuelle Ebene zu heben und sie damit

greifbarer zu machen. So werden die überflüssigen Pfunde,

der sitzende Lebensstil und der plagende Schlafmangel von

einer verdrängten Belastung zu einer spannenden Herausforderung:

Das Sammeln der Daten an sich macht Spaß, es lenkt

von sonst vielleicht als langweilig empfundenen Aktivitäten ab,

erlaubt es, Zwischenziele zu formulieren und den erreichten

Fortschritt auszuwerten.

66 Android Magazin Jul/Aug 2014


Fitness-Tracker im Test

Kritiker freilich monieren, dass mit dem rigorosen

Datensammeln ein wichtiger Erholungseffekt

von Körpertraining ausbleibe - wer nach

einem hektischen Tag im Büro auch noch beim

Laufen am Abend seinen Kopf mit Zahlen füllt,

wird kaum das psychische „Abschalten” vollführen

können, das viele Läufer am Ausdauertraining

so besonders schätzen. Das Selbst-

Vermessen ist dem Ziel des Selbst-Vergessens

diametral entgegengesetzt. Liegt nun die westliche

Aufklärungstradition oder die östliche Philosophie

richtig? Weist das vermessene Selbst

den Weg zu einem besseren, gesünderen Leben

oder ist es ein spätkapitalistischer Neurosenbrüter?

Wir brechen den philosophischen Exkurs

an dieser Stelle lieber ab und stürzen uns direkt

auf die Geräte.

Life-Tracker, Pulsuhr, Smartwatch

Sieben Armbänder hat die Redaktion getestet

- eine Übersicht finden Sie in der Vergleichstabelle

am Ende des Artikels. Neben sogenannten

Life-Trackern (Fitbit Flex, Jawbone Up, Sony

SmartBand, Misfit Shine), die vor allem den Alltag

protokollieren, stehen die Geräte von Polar

(Loop) und Garmin (vivofit), deren Fokus auf

Ausdauertraining liegt. Schließlich haben wir

uns mit dem Gear Fit von Samsung einen Hybriden

aus Smartwatch und Fitness-Armband

angesehen. Äußerlich bestehen die Armbänder

großteils aus Silikon oder TPU, bei manchen

1

2

LIFE-TRACKER, PULSUHR,

SMARTWATCH - EIN

UNGLEICHES FELD

Vermessen oder vergessen?

(Fitbit, Misfit, Sony) kann die Sensoreinheit aus

dem Band bzw. dem Halter genommen werden.

Smarter Schmuck

In puncto Design tanzt das Misfit Shine positiv

aus der Reihe - die minimalistische Metallscheibe

mit der Sensoreinheit ist ein richtiger

Hingucker und kann neben dem Armband

auch in eine magnetische Schließe eingesetzt

und an der Kleidung getragen werden. Der Ring

von weißen LEDs, die zur Anzeige dienen, ist im

ausgeschalteten Zustand kaum sichtbar. Auch

Fitbit Flex, und Jawbone Up setzen auf einzelne

LEDs. Garmin vivofit und Polar Loop dagegen

sind mit richtigen Displays (LCD- bzw.

LED-Punktmatrix) ausgestattet. Das Samsung

Gear Fit spielt mit seinem Farb-OLED-Touch-

Bildschirm ganz in der Smartwatch-Klasse.

Schließlich fungiert es im Zusammenspiel mit

Samsung Galaxy-Smartphones ja auch als solche

- es leitet Benachrichtigung bei E-Mails und

SMS weiter, zeigt Anrufer an und gewährt Zugriff

auf die Mediensteuerung. Benachrichtigungen

und Musiksteuerung beherrscht zwar auch

das Sony SmartBand, es kommuniziert aber nur

per Vibration und LEDs.

Zur Technik: Alle Geräte im Test haben Bewegungssensoren

zur Messung von Beschleunigung

und Lage an Bord. Die Hauptanwendung

dieser Sensoren ist es, Zahl und Frequenz von

Schritten zu zählen, aus denen die Apps weitere

Werte wie Entfernung und verbrannte Kalorien

3

Die sieben Geräte im Test - sowohl das Äußere

1

als auch die inneren Werte unterscheiden sich

beträchtlich.

Das Samsung Gear Fit verfügt über einen vollwertigen

Touch-Bildschirm und bietet neben

2

Fitness- auch Smartwatch-Funktionen.

Das Misfit Shine tanzt beim Design aus der

3

Reihe - ein Ring von in das Gehäuse kaum

sichtbar integrierten LEDs fungiert als Anzeige.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

67


1

Fitness-Tracker im Test

2

3

4

1

Ein Fitness-Armband tragen Sie am besten rund um die Uhr - jeder

Schritt, den Sie tun, bringt Sie näher ans gesteckte Tagesziel.

2

Mithilfe der Apps zu den Armbändern können Sie zum Teil auch Ihr Essverhalten

und die Flüssigkeitsaufnahme protokollieren.

3

Beim Sport spielen die Armbänder mit koppelbarem Brustgurt ihre Stärken

aus. In unserem Test sind das die Geräte von Garmin und Polar.

4

Über die verbauten Bewegungssensoren können Fitness-Armbänder

auch Schlafqualität und -dauer aufzeichnen.

errechnen. Die geringe Zahl der Fitness-Armbänder,

die auch einen Pulsmesser integriert haben,

erstaunt zunächst - schließlich ist die Herzfrequenz

das ultimative Maß für die körperliche

Aktivität. Es scheint jedoch technische Gründe

zu geben, die die Pulsmessung am Handgelenk

erschweren - für korrekte Messergebnisse beim

Sport ist ein Brustgurt unerlässlich - die Geräte

von Garmin und Polar lassen sich drahtlos an

solche koppeln. Bei Garmin geschieht das über

den Funkstandard ANT+, es sollten also auch

manche Brustgurte von Drittherstellern kompatibel

sein.

Tappen, drücken, wischen

Vom Gear Fit mit seinem Touch-Bildschirm abgesehen,

erfolgt die Bedienung entweder über

einen einzelnen Button (Polar, Garmin, Jawbone,

Sony) oder per Tap auf den Sensor (Fitbit, Misfit).

Die Einrichtung und Bedienung gestaltet sich

zunächst also oft etwas holprig, mitunter wird

ein Blick in die Anleitung nötig. Nur Jawbone und

Sony nutzen die Möglichkeit, die Bedienung des

Armbands über die App am gekoppelten Smartphone

zu erklären. Apropos koppeln - alle Geräte

im Test verwenden Bluetooth 4.0 - Ihr Smartphone

muss diesen Standard also ebenfalls beherrschen.

Das Armband von Jawbone liegt in

einer Bluetooth-Variante („UP24“) und einer mit

Stecker (schlicht „UP“) vor, bei der die Daten per

Klinken-Eingang des Smartphones übermittelt

werden. Allgemein erfolgt die Synchronisation

der Armbänder entweder automatisch

beim Starten der dazugehörigen App (Samsung,

Jawbone, Fitbit, Sony, Misfit), oder manuell per

Knopfdruck (Garmin, Polar). Als erster Schritt

werden in den Apps durchweg Daten zu Körpergröße,

-gewicht, Alter und Geschlecht erhoben

und ein Benutzerkonto angelegt, mit dem die

Sensordaten abgeglichen und gesichert werden.

Das ermöglicht es den Herstellern, die Informationen

neben den Apps auch über Web-Portale

abrufbar zu machen. Die Frage, ob den Anbietern

mit den Gesundheits- und Aktivitätsdaten

zu vertrauen ist, muss wohl jeder Nutzer für sich

entscheiden - eine transparente Möglichkeit, die

Daten nur lokal zu halten, bietet keine der getesteten

Hersteller-Apps. Immerhin, alle davon

lassen sich auch ohne authentischen Klarnamen

und ohne Verknüpfung mit Sozialnetzwerk-Profilen

nutzen.

Schrittmaß

Das wichtigste Maß für körperliche Aktivität, an

dem sich die Apps orientieren, ist die Zahl der

Schritte. Das tägliche Ziel wird meist bei 10.000

Schritten angesetzt - eine Zahl, die von Organisationen

wie der American Heart Association

empfohlen werden. Die Ziele lassen sich in den

Apps aber individuell anpassen. Bei allen Arm-

Aufstehen. Die Bilanz der Nacht? 4h

18 min leichter Schlaf, 3 h 2 min Tiefschlaf.

Nicht schlecht.

Am Weg zur Arbeit. Erst 700 Schritte sind

geloggt - wir steigen eine Station früher

aus der Straßenbahn.

Ankunft im Büro. Noch immer nur 2000

Schritte. Wir nehmen die Treppe statt den

Aufzug.

Der Inaktivitäts-Alarm schlägt an - wir

sind zu lange am Schreibtisch gesessen.

Eine Runde zum Drucker und zurück behebt

das Problem.

06:30

08:48

09:00

10:30

68 Android Magazin Jul/Aug 2014


Fitness-Tracker im Test

Die App von Fitbit zeigt einen Überblick über

die erreichten und verfehlten Tagesziele.

Die Jawbone-App präsentiert die Daten (hier

eine wenig erholsame Nacht) am schönsten.

Die App von Garmin stellt den per Brustgurt

gemessenen Puls in einem Diagramm dar.

bändern außer dem Jawbone UP und dem Sony

SmartBand kann der Fortschritt zum gesetzten

Ziel auch direkt am Gerät abgelesen werden.

Das Misfit Shine lässt dazu bis zu zwölf weiße

LEDs im Kranz aufleuchten, das Garmin vivofit

zählt vom gesteckten Schritte-Ziel herunter

und das Gear Fit zum Ziel hinauf. Im mehrtägigen

Vergleich wichen die einzelnen Geräte dabei

höchstens 10% vom

ermittelten Durchschnitt

ab. Das Jawbone

zeigte sich bei der

Zählung am geizigsten

(9,7% weniger als

der Schnitt), das Garmin

am großzügigsten

(8,3% mehr als der Schnitt). Das sind durchaus

zufriedenstellende Werte - was bei der täglichen

Aktivität zählt, sind ohnehin eher die relativen

Zahlen.

Fitness-Armbänder motivieren

den träger mit

Lob und tAdeL

Um den Nutzer zu mehr Aktivität zu motivieren,

arbeiten die Geräte bzw. Apps mit Lob,

Tadel und hilfreichen Vorschlägen. Das Gear Fit

spielt dabei den Vorzug des vollwertigen Bildschirms

voll aus, indem es kurz vibriert und eine

Medaille anzeigt, sobald 50% bzw. 100% des gesteckten

Tagesziels erreicht sind. Das Jawbone

(in der drahtlosen Version) vibriert auf Wunsch

kurz, wenn Teilziele erreicht

sind, das Fitbit

vibriert beim Gesamtziel

und das Polar Loop

liefert direkt am Band

Vorschläge wie das Aktivitätsziel

zu erreichen

ist - durch 50 Minuten

joggen etwa, oder 100 Minuten gehen. Aber auch

wenn der Träger zu lange inaktiv ist, melden

sich die Armbänder, schließlich sind lange andauernde

Sitzperioden der Gesundheit abträglich.

So beginnt das Garmin vivofit nach einer

bewegungslosen Stunde einen roten Balken anzuzeigen,

der mit jeder weiteren Viertelstunde

länger wird. Das Jawbone vibriert nach einer

(einstellbar) zu langen Ruhezeit und das Polar

Loop zeigt den Schriftzug „It‘s time to move“.

Apps: Licht und Schatten

Was die zu den Armbändern gehörigen Apps angeht,

ist das Bild der Testkandidaten sehr durchwachsen.

Ohne Zweifel die am besten gestaltete

App hat das Jawbone vorzuweisen. Die Anwendung

ist intuitiv zu bedienen, voll von durchdachten

Einstellungsmöglichkeiten und auch

grafisch ein wahrer Leckerbissen. Die Daten werden

übersichtlich präsentiert, aufgelockert durch

„fun facts“ und Tipps aller Art. „Up by Jawbone“

ist die einzige App im Test, die auf Wunsch Anwendungen

von Drittanbietern wie Runkeeper

integriert. Auch die App von Fitbit ist optisch und

Mittag. Ein Blick auf die heute verbrannten

Kalorien zeigt: Heute ist Nachtisch

erlaubt.

Die wiederholten Trips zum Drucker im

Büro haben sich positiv auf die Schritt-

Bilanz ausgewirkt. Zur Belohnung nehmen

wir am Bahnhof die Rolltreppe.

Die Abendplanung erlaubt einen

kurzen Lauf im Park. Das Fitness-Band

protokolliert das Training mit Distanz und

Herzfrequenz.

Ab ins Bett, das Schlaftracking wird

aktiviert.

12:30

17:30

19:00

22:30

Jul/Aug 2014 Android Magazin

69


Fitness-Tracker im Test

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Wechselt zwischen Tag- und Nachtmodus;

aktiviert Powernap- und

Stoppuhrmodus.

Statusanzeige

Zeigt Tag/Nachtmodus an.

Drei-Achsen-

Beschleunigungsmesser

Bewegungssensor-Algorithmen erfassen

tägliche Aktivitäten und Schlaf.

3,5-mm-Stecker

Synchronisiert das Band mit der App

über die Kopfhörerbuchse des Gerätes;

Gleichzeitig Ladestecker.

Akku

Bis zu zehn Tage Betrieb mit einer

Ladung.

Vibrationsmotor

Beim leisen Smart-Alarm und der

Inaktivitätswarnung vibriert das Band

am Handgelenk.

Interne Ummantelung

Verstärkt die internen Bauteile und

erzeugt eine dichte Verbindung mit

der Gummi-Außenhaut für besseren

Schutz vor Spritzwasser.

Bildquelle: stereopoly

„Zum Überwachen

der Herzfrequenz beim

Sport eignen sich das Garmin

vivofit und das Polar

Loop, die zuverlässig mit

Brustgurten messen.“

funktionell sehr gelungen, aber weniger umfangreich

als die von Jawbone. Sie konzentriert sich

ganz auf die gesteckten Ziele, die Ansicht kann

Tag für Tag durchgewischt werden. Die „Lifelog“-

App von Sony ist zwar grafisch schön gestaltet,

bietet aber allerhand Überflüssiges - so kann der

Nutzer sich etwa ein Tages-Soll beim Medienkonsum

setzen. Enttäuschend fallen die Apps für

das Misfit Shine und die Fitness-App im „Gear

Fit Manager“ bzw. S-Health von Samsung aus.

Die Misfit-App stürzte im Test beim Synchronisieren

mit dem Gerät häufig ab und es fehlen

etliche Funktionen, die in der iPhone-App verfügbar

sind - etwa das Benennen von geloggten

Aktivitäten. Das Gear Fit von Samsung wird über

die App „Gear Fit Manager“ verwaltet, die eine

Sub-App für Fitnessdaten enthält. Im Test hatte

die App Probleme beim Einlesen von Schrittzahl

und Puls-Daten. Die S-Health-App von Samsung

wiederum arbeitet erst ab Version 3.0 mit

der Gear Fit zusammen und diese ist nicht einmal

auf aktuellen Samsung-Phones durchgängig

verfügbar. Um gleich bei der Schelte für Samsung

zu bleiben: Der im Armband verbaute Pulsmesser

versagte im Test zu oft. Bei Momentaufnahmen

unter kontrollierten Bedingungen gelang die

Messung am Handgelenk zwar zumeist, beim

Laufen wichen die Daten aber um bis zu 80% vom

Referenzgerät ab. Zur kontinuierlichen Überwachung

der Herzfrequenz beim Sport bleiben also

das Garmin vivofit und das Polar Loop, die zuverlässig

mit Brustgurten messen. Das Jawbone Up

misst keinen Puls, kann im Trainingsmodus aber

Zeit, Schritte, Tempo und Strecke als separate

Aktivität loggen.

Schlaf-Tracking

Neben dem Sport ist der Schlaf ein wichtiges Anwendungsfeld

der smarten Armbänder. Nächtliche

Bewegungsmuster lassen grobe Rückschlüsse

auf die aktuelle Schlafphase zu - im

Wachzustand, der Einschlaf- oder der REM-

Phase ist der Körper mehr in Bewegung, im erholsamen

Tiefschlaf weniger. Über die Lagesensoren

zeichnen die Geräte die Bewegungsmuster

auf, so dass ein Bild von Schlafdauer und

-qualität im Zeitverlauf entsteht: Bekommt der

Nutzer genug Schlaf? Wieviel Zeit verbringt er im

Tiefschlaf? Wie lange liegt er wach? Die Armbänder

müssen für die Aufzeichnung überwiegend

manuell in den Schlafmodus versetzt werden.

Nur das Misfit Shine und das Polar Loop (das

leider lediglich die Schlafzeiten loggt) erkennen

automatisch, wenn der Nutzer zu Bett geht -

und sind dabei sogar überraschend präzise.

Fazit

Das Feld der Fitness-Armbänder in unserem

Test ist dreigeteilt. Auf der einen Seite stehen die

Geräte der Hersteller Garmin und Polar, die aus

der Tradition der Pulsuhren kommen, und ihre

Stärken dementsprechend beim Ausdauertraining

zeigen. Auf der anderen Seite die Bänder

von Jawbone, Sony, Fitbit und Misfit, bei denen

der Life-Tracking-Aspekt im Vordergrund steht.

Und schließlich, in einer Klasse für sich, das Samsung

Gear Fit, das Life-Tracker und Smartwatch

in sich vereinigt. Unter den getesteten Geräten

deckt das Jawbone Up die meisten Anwendungsfelder

am besten ab. Es ist vor allem die App, die

das Gerät vor die anderen platziert - die ansprechende

grafische Aufbereitung, der große Funktionsumfang

und die intuitive Bedienung sind

absolut top. Ernsthaften Sportlern, die auf exakte

Pulsmessung nicht verzichten wollen, empfehlen

wir das Garmin vivofit, das auch die Life-Tracking-Aufgaben

nicht schlecht löst. Wer ein Samsung

Galaxy-Smartphone besitzt, nicht allzu

hohe Ansprüche an die Fitness-Funktionen stellt

und Smartwatch-Anwendungen schätzt, ist mit

dem Gear Fit gut bedient. Die Schwächen und

Stärken der übrigen Geräte finden Sie in der abschließenden

Tabelle.

70 Android Magazin Jul/Aug 2014


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Fitness-Tracker im Test

7 GRÜNDE,

Sport zu treiben

Die getesteten Geräte haben deutliche

Stärken und Schwächen, sowohl in der

Anwendung als Life-Tracker als auch

als Trainingsbegleiter. Wir haben für

Sie also ein Gesamt-Ranking erstellt.

Ganz vorne finden sich die Geräte, die

die meisten Anwendungsbereiche am

besten abdecken, deren Bedienung

sich am einfachsten gestaltet und deren

Apps am umfangreichsten und am

besten durchdacht sind.

213

JAWBONE UP /

UP24 Garmin vivofit Fitbit Flex

Das Jawbone Up (bzw. die teurere

Bluetooth-Version Up24) überzeugt

durch intuitive Bedienung, großen

Funktionsumfang und die grafische

Gestaltung der App, die auch die

Services von Drittanbieter integriert.

Besonders die „Lebenslinie“ in der

App, die Aktivitäten, Schlaf und erreichte

Ziele in einer Zeitleiste anzeigt,

ist ohne Konkurrenz. Das Design des

Armbands gefällt, es ist angenehm zu

tragen und auch das Versprechen von

zehn Tagen Akkulaufzeit stimmt.

Das vivofit ist eines von zwei Fitness-

Armbändern mit koppelbarem Brustgurt

im Test und erlaubt exaktes Pulsmessen

beim Ausdauertraining. Es

bewährt sich allerdings auch als Tracker

für den Alltag, die große LCD-Anzeige

macht das Ablesen der Schrittzahl

und der Entfernung zum gesteckten

Ziel sehr bequem. Positiv fällt auch der

abgestufte Inaktivitäts-Alarm direkt am

Display auf. Verbesserungspotenzial

besteht beim Schlaftracking, das in der

App nur sehr simpel ausgeführt ist.

Das Fitbit Flex ist der Pionier unter den

smarten Armbändern. Es kommt gänzlich

ohne Buttons aus und wird allein

über Tapps auf den Sensor bedient,

was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig

ist. Die dazugehörige App ist

sehr übersichtlich gestaltet und wartet

mit einer Silent-Alarm-Funktion auf,

die den Träger per Vibration am Armband

aufweckt, ohne etwaige Bettgenossen

zu stören. Leider funktionierte

das separate Loggen von Trainings-

Sessions in der App nicht.

Preis (UVP): 129,99 EUR / 149,99 EUR 119,00 EUR (149,00 EUR inkl. Gurt) 99,95 EUR

Display: 2 LEDs LCD 5 LEDs

Laufzeit 1 : ca. 10 Tage ca. 1 Jahr ca. 5 Tage

Schrittzahl: in App in App & am Gerät in App

Herzfrequenz:

per Brustgurt (optional)

Inaktivitäts-Alarm: + +

Schlaf-Tracker: Analyse der Schlafphasen Zeiten und Unruhelevel Analyse der Schlafphasen

Stiller Alarm: + +

Synchronisation Klinkenstecker / Bluetooth 4.0 (Up24) Bluetooth 4.0 Bluetooth 4.0

+ Intuitive Bedienung, ansprechendes

Design

+ Übersichtliche, funktionell und

grafisch sehr gelungene App

Synchronisation über Stecker, Bluetooth-Version

(Up24) mit Aufpreis

Kein Display

+ Präzise Pulsmessung dank koppelbarem

Brustgurt

+ Stromversorgung mit Knopfzellen, die

1 Jahr halten sollen

Unpräzise Schlafmessung, kein stiller

Alarm

Etwas klobiges Design

+ Automatische Synchronisation bei

Start der App

+ Übersichtliche Präsentation der

Aktivitäts-Daten

Trainings-Sessions loggen funktionierte

nicht

Akkulaufzeit

¹ lt. Hersteller

72 Android Magazin Jul/Aug 2014


4 5 6 7

Fitness-Tracker im Test

Samsung

Gear Fit

Sony Smartband

SWR10

Polar Loop

Misfit Shine

Das Gear Fit ist das einzige Gerät im Test

mit einem vollwertigen Touch-Bildschirm

in Farbe - es bietet schließlich

auch Smartwatch-Funktionen, indem es

etwa Benachrichtigungen vom Smartphone

weiterleitet und den Musikplayer

steuert. Leider ist der Fitness-Aspekt

aber nicht ganz zufriedenstellend

abgedeckt. Der Pulsmesser funktioniert

(wenn überhaupt) nur in Ruhe und das

Armband ist nur mit aktuellen Galaxy-

Smartphones nutzbar - in vollem Umfang

gar nur mit dem Galaxy S5.

Das Sony SmartBand SWR10 geht beim

Tracking in alle Lebensbereiche - nicht

nur Schritte, Kalorienverbrauch und

Sport soll es protokollieren, sondern

auch Musik- und Videokonsum, die

mit Spielen verbrachte Zeit und ähnliches

mehr. Im Test konnten wir dem

Konzept wenig abgewinnen - wer setzt

sich schon ein tägliches Minuten-Ziel

beim Musik-Hören? Positiv ist allerdings

zu vermerken, dass das Smart-

Band als einziges neben dem Gear Fit

auch Anrufe, SMS und E-Mails usw. an

den Träger meldet.

Der Hersteller Polar hat viel Erfahrung

mit Pulsmessern und Sportuhren. Das

Polar-Loop erledigt die Pulsmessung

(im Zusammenspiel mit einem separat

erhältlichen Brustgurt) denn auch

tadellos und die LED-Anzeige im Retro-Design

gefällt. Die App ist allerdings

weniger gelungen - sie läuft

nur auf ausgesuchten Samsung Galaxy-

und Google Nexus-Phones und

einige der gesammelten Daten sind

nur über das synchronisierte Web-

Portal abrufbar.

Das Misfit Shine ist zwar zweifellos das

hübscheste Gerät im Test - das aus

einem einzigen Stück Metall gefertigte

Unibody-Gehäuse mit dem weißen

LED-Kranz ist ein wahrer Hingucker.

Funktionsumfang und Stabilität der

App enttäuschen allerdings schwer -

die Portierung von iOS scheint noch

nicht zur Gänze vollzogen zu sein. Allein

beim Schlaf-Tracking, das völlig

ohne Zutun des Trägers passiert, holt

sich das Gerät Pluspunkte. Für eine

bessere Platzierung reicht das nicht.

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Gelungenes Web-Portal mit sozial-

Funktionen

+ Hübsches Design, lange Laufzeit

durch Versorgung mit Knopfzellen

+ Präzises Schlaf-Tracking, das sich

automatisch startet und beendet

Nur mit aktuellen Samsung Galaxy-

Phones nutzbar

Integrierter Pulsmesser versagt im

Training

Sport-Tracking-Funktionen etwas

unterentwickelt

Erfordert Android mindestens 4.4.

Apps laufen nur auf wenigen Smartphones

(Galaxy, Google Nexus)

Hält Daten ohne Synchronisation nur

für 12 Tage

Android-App ist unausgereift und

instabil.

Features der iPhone-Version fehlen

2

Fingersensor

Jul/Aug 2014 Android Magazin

73


Quantify yourself

DISPLAYSCHUTZ-

FOLIEN

im Test

Bildquelle: shutterstock.com [bloomua ]

Ein Leben ohne Kratzer?

Displayschutzfolien im Test

Wer für sein neues Spitzen-Smartphone knapp 700 Euro hingeblättert hat, will es in

Hosen- und Handtaschen nicht an Autoschlüsseln und Kleingeld scheuern lassen.

Denn selbst das bei vielen Geräten verbaute, gehärtete Gorilla-Glas bietet keinen hundertprozentigen

Schutz vor Kratzern. Displayschutzfolien aus mehrlagigem Kunststoff

sollen die Bildschirme vor Umwelteinflüssen schützen. Wir vergleichen acht Produkte.

74 Android Magazin Jul/Aug 2014


Quantify yourself

So haben wir getestet

Welche Folie brauche ich?

Applikation

Im Groben lassen sich Displayschutzfolien in drei Kategorien einteilen. Mit einem Anteil von 80% an den

verkauften Folien sind klare Folien (die mit Namen wie „ultra clear“ bedacht werden) der beliebteste

Typ. Danach folgen Anti-Reflex-Folien und schließlich Displayschutz-Produkte aus Echtglas - eine relativ

neue Entwicklung. In unserem Test haben wir ausschließlich klare Schutzfolien berücksichtigt.

Klare Folien Anti-Reflex-Folien Echtglas-Folien

+ hohe transparenz Verminderte transparenz + hohe transparenz

+ hohe schärfe mittlere schärfe + hohe schärfe

mittlere Kratzbeständigkeit + hohe Kratzbeständigkeit + höchste Kratzbeständigkeit

Das gerade Auftragen der Folie ist nichts für zittrige

Finger. Das Produkt von Displex wird dazu seitlich mit

Klebestreifen fixiert.

Passform

+ sehr dünn + sehr dünn relativ dick

bruchfestigkeit unverändert bruchfestigkeit unverändert + erhöhte bruchfestigkeit

+ Preiswert + Preiswert teuer

Das gerade und plane Aufkleben von

Displayschutzfolien ohne Blasen und

Staubeinschlüsse ist eine Herausforderung

- wie in so vielen anderen Lebensbereichen

sind Hobby-Modellbauer klar im Vorteil.

Nachdem Sie das Display gründlich gereinigt

haben - alle Hersteller im Test außer Mumbi

legen Mikrofaser- und/oder Feucht-Tücher bei

- befreien Sie die Folie am kurzen Ende von Trägermedium

und setzen sie auf die Oberkante

des Displays. Alle Aussparungen müssen am

richtigen Ort sein. Dann streichen Sie die Folie

mit dem beigepackten Stück Karton oder einer

EC-Karte nach unten, während Sie den Rest

der Trägerfolie abziehen. Die Produkte halten

statisch am Displayglas und werden nicht geklebt

- eine schief aufgebrachte

Folie kann

also vorsichtig wieder

abgenommen und neu

aufgebracht werden.

Glücklicherweise packen

die meisten Hersteller

mindestens

zwei Folien bei, so hat der Käufer einen zweiten

Versuch, wenn alle Stricke reißen. Somikon liefert

optional einen Applikator, der den Vorgang

einfacher gestalten soll. Crocfol wird einen solchen

in Kürze herausbringen. Bei Displex und

Hama werden die Folien zuerst „trocken“ mit

Klebestreifen am Display positioniert, und dann

in einer Klapp-Bewegung aufgebracht - im Test

bewährte sich diese Methode ganz ausgezeichnet.

Danach geht es ans Ausstreichen der unvermeidlichen

Lufteinschlüsse. Es empfiehlt

Die UnterschieDe beim

ZUschnitt sinD ZUm teil

beträchtlich

sich, dazu eine EC-Karte mit einem Mikrofasertuch

zu umwickeln und mit mittlerem

Druck nach den Seiten hin zu streichen.

Die Passform der Produkte ist durchweg

zufriedenstellend, keine der Folien überlappte

den Rand oder ließ zu viel Displayglas

frei. Die Anzahl und Form der Ausnehmungen

unterschied sich jedoch deutlich. Displex,

Dipos, Mumbi und Krusell nehmen jede Sensor-,

Lautsprecher und Kamera-Öffnung einzeln

aus. Somikon und Artwizz schneiden

großzügig nach oben bzw. unten, Artwizz

sieht für das Testgerät Galaxy S5 gar eine

Ausnehmung vor, die völlig unnötig ist. Bei

unserem Testexemplar von Crocfol wiederum

waren die Öffnungen leider etwas unsauber

geschnitten - der

Hersteller beruft sich

auf eine schlechte

Charge. In der Übersichts-Tabelle

auf

den folgenden Seiten

finden Sie eine schematische

Darstellung

zu den Ausnehmungen jeder Folie, damit

können Sie sich selbst ein Bild machen. In

puncto Haptik und Scrollverhalten ließen sich

zwischen den Kandidaten keine wesentlichen

Unterschiede festmachen, bei der Kratzfestigkeit

schneiden Dipos, Crocfol und Artwizz

etwas schlechter ab als der Rest. Krusell

punktet mit einer selbst-heilenden Oberfläche,

die zugefügte oberflächlichen Kratzer im

Test tatsächlich innerhalb weniger Sekunden

wieder verschwinden ließ.

Die besten Folien im Test sparen jede Kamera- und

Sensor-Öffnung in der Front einzeln aus.

Sicht/Optik

Schlechte Schutzfolien zeigen mitunter ein Schillern

- den gefürchteten Regenbogeneffekt. Im Test zeigte

sich dieser jedoch bei keiner der Folien.

Kratzbeständigkeit

Der Autoschlüssel ist der natürliche Feind des Smartphone-Displays.

Kommen dazu noch mineralische

Stoffe wie Sand, sind Kratzer unvermeidlich.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

75


Displayschutzfolien im Test

Klare

Schutzfolien

im Test

Displex Protector

Individual

Hama Screen

Protector

Krusell Screen

Protector

Mumbi

CrystalClear

Preis (Preis/Folie): EUR 9,99 (ca. EUR 5,-) EUR 9,99 (ca. EUR 5,-) EUR 9,90 (EUR 9,90) EUR 2,99 (ca. EUR 0,70)

Inhalt:

- 2 Folien

- Applikationshilfen

- Mikrofasertuch

- Anleitung

- 2 Folien

- Applikationshilfen

- Mikrofasertuch

- Anleitung

- 1 Folie

- Mikrofasertuch

- Feucht-Reinigungstuch

- Karte zum Ausstreichen

- 4 Folien

- Anleitung

Kratzbeständigkeit: (selbstheilend)

Optik:

- kein Regenbogeneffekt

- kein Regenbogeneffekt

- kein Regenbogeneffekt

- kein Regenbogeneffekt

Anleitung :

Applikation: einfach mit Applikationshilfen einfach mit Applikationshilfen erfordert Geschick erfordert Geschick

Passform:

(Galaxy S5)

- Sensoren, Kamera einzeln

- Mikrofon, Lautsprecher einzeln

- Sensoren, Kamera einzeln

- Mikrofon, Lautsprecher einzeln

- Sensoren, Kamera einzeln

- Mikrofon, Lautsprecher einzeln

- Alle Sensoren einzeln

- Mikrofon, Lautsprecher einzeln

Foliendicke: 135µm 135µm 200µm k.A.

Preis-Leistung:

Pro & Kontra:

+ Einfach zu applizieren + Einfach zu applizieren + Sehr kratzbeständig + Geniales Preis-Leistungs-

Verhältnis

+ Ausgezeichnete Verarbeitung

+ Ausgezeichnete Verarbeitung

+ Selbstheilende Oberfläche + Kratzbeständig

Vorteile von Laser-Cut

Vorteile von Laser-Cut

Relativ dick

Schwer gerade zu montieren

werden nicht deutlich

werden nicht deutlich

Gehobene Preislage Gehobene Preislage Teuer Kein Reinigungstuch

Fazit:

Folien von Displex sind

kratzbeständig und durch

die mitgelieferten Applikationshilfen

sehr leicht

aufzutragen.

Hama lässt bei Displex fertigen,

dementsprechend gleiches

Ergebnis. Kratzbeständig

und mit Applikationshilfen

leicht anzuwenden.

Die Folien des schwedischen

Herstellers Krusell sind

relativ teuer, bestechen aber

durch die selbstheilende

Oberfläche.

Die Kratzbeständigkeit und

Passform der günstigen

mumbi Folien sind gut,

die Montage erfordert aber

etwas Geschick.

Wertung:





76 Android Magazin Jul/Aug 2014


Displayschutzfolien im Test

Crocfol No.2

Premium Glasklar

Somikon Glasklare

Display-Schutzfolie

Dipos

Display Schutz

Artwizz

ScratchStopper

EUR 12,95 (ca. EUR 6,50) EUR 3,90 (EUR 3,90) EUR 5,99 (ca. EUR 1,-) EUR 9,99 (ca. EUR 5,-)

- 2 Folien

- Anleitung

- Nasstuch

- Trockentuch

- 1 Folie

- Mikrofasertuch

- Karte zum Ausstreichen

- 6 Folien

- Anleitung

- Reinigungstuch

- Staub-Entferner

- 2 Folien

- Anleitung

- Mikrofasertuch

- Staub-Entferner

- kein Regenbogeneffekt

- kein Regenbogeneffekt

- kein Regenbogeneffekt

- kein Regenbogeneffekt

erfordert Geschick Applikator erhältlich erfordert Geschick erfordert Geschick

- Lautsprecher nach oben ausgenommen

- Front-Cam, Sensoren nach

oben geschnitten

- Alle Sensoren einzeln

- Mikrofon, Lautsprecher einzeln

- Front-Cam, Sensoren nach

oben geschnitten

125µm k.A. k.A. 140µm

+ Leicht, blasenfrei aufzutragen

+ Antistatische Beschichtung

verhindert Staubeinschlüsse

Ungenau geschnittene Ausnehmungen

Nicht sehr kratzbeständig

Die getesteten Produkte von

Crocfol waren leicht blasenfrei

anzuwenden, aber nicht

einwandfrei verarbeitet und

nicht allzu kratzbeständig.


+ Kratzbeständig

+ Gerades Auftragen mit

optionalem Applikator

Aussparungen zu großzügig

Nur 1 Folie im Lieferumfang

Somikon-Folien sind kratzbeständig

und mit dem Applikator

leicht aufzutragen. Leider zu

großzügige Aussparungen.

+ Genauer Zuschnitt

+ Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Nicht sehr kratzbeständig

Blasenfreies Auftragen fiel

schwer

Folien von Dipos sind sehr

günstig, der Zuschnitt passt. Sie

fielen aber mit geringer Kratzbeständigkeit

auf.

+ Folie beim Auftragen beidseitig

geschützt

Schlechte Passform

Nicht sehr kratzbeständig

Die Artwizz-Folien im Test

hatten überflüssige Aussparungen

und zeigten Mängel bei der

Kratzbeständigkeit.


Jul/Aug 2014 Android Magazin

77


Gadgets

Foto: www.withings.com

COOLE

GADGETS

Text: Raphael Schön

Smarte Glühbirnen, die Reanimierung des USB-

Sticks oder ein Würfel als Spiele-Controller: Auch

diesmal präsentieren wir Ihnen wieder innovative,

ausgefallene oder einfach nur praktische

Gadgets, die einen echten Mehrwert für Ihr

Android-Smartphone oder -Tablet darstellen.

Viel Spaß!

Der Allrounder unter den Tastaturen

ZAGGkeys Universal Keyboard

Externe Hardware-Tastaturen für

Tablets oder auch Smartphones

leiden häufig unter dem Problem,

zu klein zu sein, um darauf wirklich

vernünftig tippen zu können.

Der Hersteller ZAGG hat mit dem

ZAGGkeys Universal aber einen guten

Kompromiss aus Portabilität

und Tastaturgröße gefunden.

Auch für Vielschreiber

Doch nicht nur die Größe gefällt,

auch der Druckpunkt der Tasten

und die allgemeine Verarbeitung

der Tastatur machen das Gadget

für Vielschreiber interessant. Längere

Texte in einer Textverarbeitungs-App

zu tippen, ist damit

also problemlos möglich – was bei

vielen kompakten Konkurrenzprodukte

meist zu einer Tortur ausartet.

„Auch Längere

TexTe sind kein

ProbLem.“

Die Tastatur lässt sich via Bluetooth

mit einem beliebigen Android-Smartphone

oder Tablet koppeln,

zudem werden auch iPhones,

iPads und Windows-Geräte unterstützt.

Dieser Multiplattform-Ansatz

wurde konsequent umgesetzt,

so können Sie auf der Rückseite der

Tastatur zwischen einem Android-,

Windows- und iOS-Modus wechseln,

wodurch sich die Funktionstasten

entsprechend anpassen.

Die Akkulaufzeit beträgt mit

einer Ladung bis zu drei Monate,

praktischerweise lässt sich

Angenehme Tasten

Dank eines angenehmen

Druckpunktes auch für

Vielschreiber geeignet.

die Tastatur dann via MicroUSB-

Anschluss laden. In der harten

Plastik-Schutzhülle, in der das

Keyboard per Schiebe-Mechanismus

verstaut werden kann, verbirgt

sich zudem ein Tablet- oder

Smartphone-Ständer, mit dem

sich das Gerät (siehe Bild oben)

in aufrechter Position befestigen

lässt. Allzu viel sollten Sie davon

Schutz und Ständer

Die Hülle dient auch

als Ständer, der mit der

Qualität der Tastatur aber

nicht mithalten kann.

€ 69,-

aber nicht erwarten, denn die Neigung

lässt sich nicht beeinflussen.

Hier hätte man aufgrund des vergleichsweise

hohen Preises einen

etwas ausgereifteren Mechanismus

erwarten dürfen.

Preis: € 69,00 / Abmessungen: 260.3 x 139.7

x 19mm / bit.ly/zagg_key

78 Android Magazin Jul/Aug 2014


Gadgets

Es werde Licht!

LIFX LED-Leuchte

€ 99,90

1000 lumen

Wer hätte sich dies vor zehn Jahren

vorstellen können: Eine Glühlampe,

die mit dem WLAN verbunden

ist und sich via Handy

bedienen lässt? Nun haben Sie

die volle Kontrolle über das Licht!

Herr des Lichts

Der Gadget-Spezialist Coolstuff

hat so eine Leuchte nun im Programm.

Verbinden Sie diese mit

Ihrem WLAN und schon können

Sie sie per Smartphone-App

ein- und ausschalten. Doch das

ist nicht alles: Sie können die

Leuchte auch dimmen, Weißton

oder Farbe einstellen – oder auch

ein vollautomatisches Programm

für die Beleuchtung wählen.

Auch spannend: Dank App-Anbindung

kann die Lampe über

neue Facebook-Nachrichten informieren.

Und bei einer Party blinkt

die Lampe im Takt der Musik. Für

den Alltag ist das sicherlich eher

störend als wirklich nützlich, dennoch

wird dadurch ersichtlich, was

das Gadget alles kann.

Bei der Lampe selbst handelt

es sich um eine energiesparende

LED-Leuchte, die rund

1000 lumen bietet, was in etwa

der Leuchtkraft einer 75-W-Glühlampe

entspricht. Sie können sie

in allen Weißtönen einstellen und

außerdem in rund 16 Millionen

anderen Farben und Farbtönen.

Zudem dürften Sie an der LED

lange Freude haben, denn die Lebenserwartung

liegt bei 40.000

Stunden, das sind rund 27 Jahre

bei einer Nutzungsdauer von 4

Stunden pro Tag. Damit relativiert

sich auch der doch recht

hohe Anschaffungspreis von

99,90 Euro.

Die smarte LED-Leuchte lässt sich in

jeder E27-Fassung verwenden und

besitzt eine Leuchtkraft von rund 1000

lumen. Das entspricht in etwa einer 75

Watt-Glühlampe.

Preis: € 99,90 / Größe: 135 x 65 mm

bit.ly/lifx_leuchte

€ 24,90

„STREAMEN SIE

MUSIK ZU APPLE-

GADGETS.“

Der Schacht für die

MicroSD-Karte ist

direkt im USB-Stecker

zu finden.

Kleiner USB-Stick ganz groß

K2 Dual-USB-Stick von pkparis

€ 20,-

Eintrittskarte in die Apple-Welt

InLine Bluetooth Apple Docking Audio Konverter

USB-Sticks haben in Zeiten von

Dropbox und Google Drive einiges

an Bedeutung eingebüßt. Der

K2 Dual-USB-Stick hat aber noch

zwei Asse im Ärmel: Einerseits

einen MicroUSB-Stecker, mit

dem sich das winzige Gadget an

OTG-kompatible Android-Smartphones

und -Tablets anschließen

lässt. Und andererseits einen MicroSD-Kartenleser,

der sich direkt

im ebenfalls vorhandenen „großen“

USB-Stecker befindet. Im

Lieferumfang enthalten ist eine

16 GB Micro-USB-Karte, was in

Anbetracht der guten Verarbeitung

des Sticks und des Preises

durchaus großzügig ist.

Preis: € 24,90 / Größe: 34.5 x 17 x 7 mm

bit.ly/pkparis

Der mittlerweile durch den Lightning-Anschluss

ersetzte, proprietäre

Dock-Connector aus dem

Hause Apple ist an vielen älteren

Stereo-Anlagen und Boxen zu

finden, eine Bluetooth-Konnektivität

fehlt hingegen meist. Genau

in diesen Fällen ist dieser Adapter

von InLine ideal: Er wird kurzerhand

auf den Dock-Connector-

Anschluss gestöpselt und schon

können Sie kabellos via Bluetooth

Musik zu einer nicht mehr ganz

taufrischen Stereo-Anlage oder

Sound-Box streamen. In Summe

ein überaus praktisches Gadget,

das für rund 20 Euro zu haben

ist und in unserem Test tadellos

funktionierte.

Preis: € 20,00 / bit.ly/InLine_bluetooth

Jul/Aug 2014 Android Magazin

79


Gadgets

€ 99,90

€ 39,99

Portables Gehäuse

In der 6,4 x 4 x 2 Zentimeter

kleinen Box ist eine DVB-T

Antenne bereits integriert.

Damit ist das TV-Programm

auch unterwegs empfangbar.

Portable DVB-T Streaming-Box

Terratec Cinergy mobile WiFi

Würfel für das neue Jahrtausend

Dice+

Dieses Gadget von Terratec verfolgt

beim Thema portables

Fernsehen einen etwas anderen

Ansatz: Anstatt einer direkten

Verbindung zum Smartphone

oder Tablet, streamt dieser handliche

DVB-T Receiver mobiles

Fernsehen via WLAN auf Ihr Android-Gerät.

Im Lieferumfang enthalten

sind zusätzlich zum Gerät

eine DVB-T-Teleskopantenne,

eine DVB-T-Magnetfußantenne,

ein MCX-Antennenadapter zum

Anschluss eines Antennenkabels,

ein Micro-USB-Ladekabel und

eine Schnellstart-Anleitung. Das

Gadget ist für rund 100 Euro im

Handel erhältlich.

Preis: € 99,90 / Größe: 64 x 40 x 20 mm

/ Gewicht: 67 g / bit.ly/terratec

Brettspiel-Umsetzungen erfreuen

sich auf Android und iOS

großer Beliebtheit. Passend zu

diesem Trend gibt es mit Dice+

nun den ersten Bluetooth-Würfel.

Er besteht aus einem bruchsicheren

Material und überträgt

die Würfelergebnisse drahtlos

zur jeweiligen, kompatiblen App.

Eine Akkuladung hält 20 Stunden

Spielzeit durch, danach kann der

Würfel per MicroUSB-Kabel geladen

werden. Neben einem Beschleunigungs-

und einem Magnetfeldsensor

enthält der Würfel

sogar ein Thermometer (!), wodurch

auch Einsatzzwecke abseits

von digitalen Brettspielen

denkbar sind.

Preis: € 39,99 / bit.ly/dice_play

CUBETRON

LC-SP-2B

LC-SP-2W

www.lc-power.com

Mobile Bluetooth-Lautsprecher mit

Freisprechfunktion für Smartphones

- unterstützen Sprachsteuerung und

Wahlwiederholung

- blaue LED-Beleuchtung

- kompatibel mit diversen Bluetooth-Geräten,

wie z.B. Smartphones, Tablet Computer etc.

Find us on Facebook

80 Android Magazin Jul/Aug 2014

LC-Power-Produkte erhalten Sie im gut sortierten Fachhandel!

facebook.com/lcpower.germany


Einfache Installation

Die Einrichtung ist simpel: FM-Transmitter

in den Zigarettenanzünder stecken,

Bluetooth verbinden, Frequenz

wählen und schon wird der Ton vom

Smartphone weitergeleitet.

Gadgets

€ 39,90

Die Nr. 1 aus dem französischen

online Smartphone Markt*

Quad-Core CPU, 5 Zoll HD IPS-Display, 8 MP Kamera

USB-Port

Praktisch: Direkt am 12V-

Stecker ist ein USB-Port

verbaut, der mit 2,1 A lädt.

Kabelloser Musik-Genuss im Auto

FM-Transmitter FMX-560.BT

Flying colors

Dass Sie via Bluetooth Musik

streamen können, ist ja an sich

nichts Neues. Aber was, wenn Ihr

Autoradio Bluetooth nicht unterstützt

oder die Übertragung via

AUX-Kabel nicht funktioniert?

Dann können Sie Ihre Lieblingsmusik

vom Smartphone immer

noch am Autoradio abspielen.

„Bequem musik

hören und auch

telefonieren.“

Der bluetooth-fähige FM-Transmitters

von auvisio sendet Musik

direkt an das Autoradio,

und zwar per UKW. Dabei wird

der Transmitter von der KFZ-

Antenne als eigener UKW-Sender

erkannt. Sie können den

FM-Transmitter aber nicht nur

zum Musik hören verwenden,

sondern auch, um damit bequem

und sicher zu telefonieren. Denn

das FMX-560.BT lässt sich via

Bluetooth kinderleicht mit dem

Smartphone koppeln. Dann nehmen

Sie Anrufe entgegen, während

Ihr Handy sicher im Handschuhfach

liegt. An Anschlüssen

bietet der Transmitter einen Audio-Eingang

(3,5 mm Klinke), sowie

USB2.0 für einen USB-Stick

und einen Steckplatz für eine

microSD/SDHC-Karte. Er selbst

wird über den Zigarettenanzünder

mit Strom versorgt. Sie stecken

ihn also einfach ein, suchen

eine freie Frequenz am Transmitter

und schon können Sie

Ihre Musik im Autoradio hören.

Übrigens muss die Musik nicht

einmal von Ihrem Smartphone

kommen: Sie können sie auch

auf einer microSD-/SDHC-Karte

speichern und diese in das Gerät

einstecken.

Der FM-Transmitter FMX-560.

BT kostet faire 39,90 Euro und

ist bei Pearl erhältlich.

Preis: € 39,90 / Frequenzen: 200 UKW (87,6

bis 107,9 MHz) / Bluetooth: BT 2.1 A2DP /

Zubehör: Fernbedienung / bit.ly/fm_trans

Wiko Mobile Germany

ab159€

Erhältliche Farben:

Wiko RAINBOW

www.wikomobile.com

Jul/Aug 2014 Android Magazin

81

*GfK Daten Jan. bis Mai 2013, online Verkäufe von Smartphones in Frankreich, ohne Umsatz der Netzbetreiber.


Gadgets

Samsung Gear 2

€ 299,-

Samsung Gear 2 Neo

Kamera und IR-Sender

Die 2 MP-Kamera ist eine

nette Spielerei, die wohl nur

die wenigsten nutzen. Ein

IR-Sender ist sowohl in der

Gear 2 als auch der Neo-

Variante zu finden, wodurch

sich TV-Geräte oder Set-

Top-Boxen per Smartwatch

steuern lassen.

Der König ist tot, es lebe der König!

Samsung Gear 2 & Samsung Gear 2 Neo

€ 199,-

Auf den ersten Blick hat sich beim Sprung von

der Gear zur Gear 2 nicht allzu viel geändert, auch

die Technik ist nicht gravierend anders, sie steckt

diesmal jedoch in einem deutlich schlankeren Gehäuse

und macht die Uhr mit 68 Gramm etwas

leichter als den 74 Gramm schweren Vorgänger.

„DIE HARDWARE IST BEI

BEIDEN MODELLEN WEIT-

GEHEND GLEICH.“

Der Super AMOLED-Bildschirm löst mit für die

Größe von 1,63 Zoll durchaus ordentlichen 320

x 320 Pixel auf und liefert ein scharfes, farbenfrohes

Bild. Wie der Vorgänger muss auch die

Gear 2 über die App „Gear Manager“ mit einem

Galaxy-Smartphone gekoppelt und konfigu-

riert werden. Leider ist die Smartwatch nur

mit neueren, ausgewählten Galaxy-Geräten

kompatibel. Eine wichtige Neuerung ist zudem,

dass sich das Armband jetzt tauschen lässt,

wodurch ein großer Nachteil der ersten Gear

beseitigt wurde.

Einsteiger-Modell Gear 2 Neo

Parallel zur Gear 2 ist auch die Gear 2 Neo

im Handel erhältlich. In Sachen Display, CPU,

RAM und Betriebssystem sind beide Varianten

ident, allerdings verzichtet die Gear 2 Neoauf

eine Kamera und das Gehäuse selbst ist

komplett aus Plastik gefertigt, was weitere 13

Gramm Gewichtsreduktion bringt. Wer Wert

auf hochwertige Materialien legt, wird mit der

Gear 2 sicherlich mehr Freude haben, allerdings

macht auch das matte Plastikgehäuse

der Gear 2 Neo eine gute Figur.

Unser Fazit: Die beiden neuen Gear-Modelle

sind die bislang besten Smartwatches und

überzeugen mit einem schlanken Gehäuse sowie

tauschbaren Armband. Da die Kamera ein

Gimmick ist, ist unser Favorit die günstigere

und ansonsten weitgehend idente Gear 2 Neo.

SAMUNG GEAR 2

Preis: € 299,- / Display: 1,63“ / Auflösung: 320 x 320 Pixel

/ CPU: 1.00 GHz / RAM: 512 MB / Digitalkamera: 2.0 MP, AF,

Videos @720 p / Speicher: 4 GB / Akku: 300 mAh /

Abmessungen: 36,9 x 58,4 x 10 mm / Gewicht: 68 g

bit.ly/gear2_samsung

SAMUNG GEAR 2 Neo

Preis: € 199,- / Display: 1,63“ / Auflösung: 320 x 320 Pixel

/ CPU: 1.00 GHz / RAM: 512 MB / Digitalkamera: keine /

Speicher: 4 GB / Akku: 300 mAh /

Abmessungen: 37,9 x 58,8 10 mm / Gewicht: 55 g

bit.ly/gear2_neo

Bekannte Menüs Kamera Pulsmesser Gear 2 Neo

Bedienung und Menüstruktur sind

simpel gehalten und genau gleich

wie bei der Ur-Gear.

Bei der Gear 2 ist auch eine Kamera

verbaut, die allerdings wohl eher als

Gimmick gedacht ist.

Bei beiden Modellen ist an der Unterseite

ein Pulsmesser angebracht, der

unzuverlässige Ergebnisse liefert.

Keine Kamera, Plastik-Gehäuse und

100 Euro günstiger: Die Gear 2 Neo

macht ebenfalls eine gute Figur.

82

Android Magazin Jul/Aug 2014


Gadgets

Auch unterwegs alles im Blick behalten

VisorTech GSM-Überwachungskamera mit PIR-Sensor, Nachtsicht & Mikrofon

€ 79,90

GSM-Kamera

Aufnahmen

werden lokal

gespeichert,

allerdings kann

auch Unterwegs

auf die Kamera

zugegriffen

werden.

Wer sein Eigenheim auch unterwegs immer in

Sicherheit wissen will, für den ist diese GSM-

Überwachungskamera genau das Richtige. Wie

vergleichbare Produkte nimmt auch diese Ka-

mera bei Bewegung auf eine microSD-Karte

auf und speichert Aufnahmen inklusive Ton

in einer Auflösung von 640 x 480 Pixel lokal

ab. Der Clou daran ist aber der verbaute SIM-

Slot, der in Kombination mit einem günstigen

Datentarif aufgenommene Bilder automatisch

„DER CLOU IST DER

VERBAUTE SIM-SLOT

DER GSM-KAMERA.“

hochlädt, Push-Benachrichtigungen auf Ihr

Smartphone sendet sowie (und das ist besonders

interessant) einen komfortablen Fernzugriff

erlaubt. So können Sie auch in der Arbeit,

Unterwegs oder im Urlaub überprüfen, was die

Kamera zuhause aufzeichnet – auf Wunsch

sogar Live und in Echtzeit.

Der verbaute Bewegungssensor aktiviert die

automatische Aufnahme bei Bewegungen in

einer Entfernung von bis zu 8 Meter, bei einem

Erfassungswinkel von 60 Grad. Dank Infrarot-

LEDs sind auch Aufnahmen bei Dunkelheit via

Nachtsicht-Modus möglich.

Die Kamera verfügt über einen Sockel mitsamt

Gelenk, der eine Montage am Boden oder

auch an Wänden ermöglicht. Mit Strom werden

kann das gute Stück wahlweise via Netzkabel,

oder auch über den integrierten Akku, was bei

Verwendung der Steckdose vor Stromausfällen

schützt. Der 800 mAh starke Li-Ionen-Akku

nimmt in diesem Fall rund 10 Stunden auf.

Preis: € 79,90 / PIR-Sensor: Reichweite: 8 m, Erfassungswinkel:

60° / Auflösung: 640 x 480 Pixel / Stromversorgung:

1 Netzteil und Li-Ion-Akku für rund 10 Stunden Aufnahmezeit

(800 mAh) / bit.ly/pearl_visor

Ihre Ohren

werden Augen machen

NEU

TELESTAR-DIGITAL Jul/Aug 2014 GmbH Android Magazin

Telefon +49 - (0) 26 76 / 9 52 00

Am Weiher 14 · D-56766 Ulmen Telefax +49 - (0) 26 76 / 9 52 01 00

kristallklarer Klang

innovatives Design

exzellenter Tragekomfort

Bluetooth Funkkopfhörer mit Touch-Controlsteuerung und integriertem Mikrofon für Telefonie

über den Kopfhörer, in schwarz (22-9030-00) und weiß (22-9031-00) erhältlich.

e-mail: verkauf@telestar.de

83

www.blutc.com


Die 10 besten neuen Apps

TOP 10

der neuen Apps im

PLAY STORE

Foto: shutterstock.com [avian]

1

AfterFocus

Geniales „Nachfokussierungssystem“ für tolle Unschärfeeffekte

kostenlos Android 2.0+ | Englisch

So lenken Sie die Aufmerksamkeit

der Betrachter mit

wenigen Schritten auf bestimmte

Objekte im Bild.

Die in Smartphones verbauten

Kameras können

bezüglich Unschärfe aus

vielerlei Gründen nicht mithalten.

AfterFocus begegnet diesem Problem

durch einen ausgeklügelten

Algorithmus, der den Unschärfeeffekt

geschickt nachbildet. Der erste

Schritt zum verfremdeten Foto ist

das „Anlachen“ von Quellbildmaterial,

das sowohl aus der Galerie

als auch direkt von der Kamera aus

eingesammelt werden kann.

Da AfterFocus ohne Tiefeninformationen

auskommen muss,

müssen Sie das Programm mit

Informationen über den Aufbau

des Motivs versorgen. Im automatischen

Modus genügt ein Tapp

in den Vordergrund, während Sie

im manuellen Modus die Vordergrund-

und Hintergrundbereiche

mit freihändigen Linien markieren.

Nach der Festlegung der Objektkonturen

wird der Unschärfe-Algorithmus

erstmals angewendet.

Dieser Prozess nimmt je nach Bildgröße

und Prozessorleistung einige

Sekunden in Anspruch. Ist der

erste Anlauf erledigt, so erscheint

eine Vorschau, in der Sie Parameter

wie die Form der Blendenöffnung

anpassen. Danach dürfen Sie das

vorläufige Resultat mit einer Filter-Batterie

weiterverarbeiten, die

neben den klassischen Desaturierungs-

und Kontrastboost-Funktionen

auch einige wirklich amüsante

Verfremdungen mitbringt.

Im Play Store ist neben der

Free-Version auch eine als Pro bezeichnete

kostenpflichtige Variante

verfügbar. Sie bietet mehr Möglichkeiten

zur Beeinflussung der Algorithmen

an, welche die Resultate

noch stärker an Ihre Wünsche anpassen.

Das geniale „Nachfokussierungssystem“

von AfterFocus erlaubt

das Nachbilden von optisch

durchaus ansprechenden Unschärfeeffekten.

Dass diese physikalisch

nicht hundertprozentig

korrekt sind, fällt der Mehrheit

der Betrachter nicht auf. Die zusätzlichen

Effekte sind ein angenehmes

Gimmick, das Ihnen den

Umweg in eine Bildbearbeitung

erspart.

84

Android Magazin Jul/Aug 2014


Die 10 besten neuen Apps

2 NeuroNation - Gehirn Training

Anspruchsvolles Fitnesstraining für den Kopf

kostenlos Android 2.2+ | Deutsch

Egal, ob Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit

oder Ihr logisches

Denkvermögen verbessern

möchten, mit dieser App lässt

sich dies und noch viel mehr trainieren.

Zunächst einmal wird die App an Ihre Bedürfnisse

angepasst und zwar in den Bereichen

Gedächtnis, Konzentration und

Intelligenz. Danach haben Sie die Möglichkeit

in einigen Basiskursen wie Formdreher,

Zahlenwerk, Merkfluss, Pfadfinder usf.

Ihre zerebralen Fähigkeiten zu optimieren.

Dabei haben Sie pro Übung zwei Minuten

Zeit, möglichst viele Aufgaben erfolgreich

zu absolvieren. Und dann? Ja, dann

wird die Spielstärke erhöht. Also kommt so

schnell keine Langeweile auf. Dafür spricht

auch die Vielfalt der Übungen.

Diese App ist bestens geeignet um Gedächtnis,

Intelligenz und Konzentration

zu trainieren - bereits in der kostenlosen

Version. Wer aber ernsthaft trainieren

möchte, kommt um ein

teures Abo nicht herum.

Der größte Teil der Übungen ist leider kostenpflichtig und muss zunächst

via Abo freigeschaltet werden. Dabei sind die Preise durchaus geschmalzen.

3

Google Docs und Google Tabellen

Rudimentäre Text- und Tabellenbearbeitung

kostenlos Android 4.0+ | Deutsch

„Google Docs“ und „Google Tabellen“ bieten alle grundlegenden Funktionen.

Bilder und Diagramme beispielsweise lassen sich jedoch nicht einfügen.

Bislang ließen sich

Texte und Tabellen

direkt aus der

Google Drive-App heraus anzeigen, bearbeiten

und anlegen. Nun hat Google

diese Funktionen in zwei separate Apps

ausgelagert. Dies ist für viele Anwendungssituationen

recht praktisch. Denn

so gelangen Sie direkt zum gewünschten

Programm, ohne den Umweg über

Google Drive gehen zu müssen. Weitaus

wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass

es jetzt – anders als bisher – möglich ist,

Texte und Tabellen auch ohne Internet

zu bearbeiten. Die beiden Apps verfügen

über alle grundlegenden Funktionen

zum Anfertigen von Texten und Tabellen.

Fortgeschrittenere Funktionen, wie man

sie von der Web-Version her kennt, glänzen

hingegen meist durch Abwesenheit.

Google Docs und Google Tabellen sind

praktische Werkzeuge, um auf dem

Smartphone Texte und Tabellen zu bearbeiten

und diese mit anderen zu teilen.

4

NuBON Kundenkarten & Coupons

Kassenbons, Kundenkarten und Coupons auf Ihrem Smartphone

kostenlos Android 2.2+ | Deutsch

Ihr Portemonnaie quillt über vor

Kassenbelegen, Kundenkarten

und Coupons? Dann wird es Zeit

dies alles digital zu sammeln – beispielsweise

mit der kostenlosen NuBON-App. Mit

dieser App können Sie nicht nur existierende

Kassenbons fotografieren und verwalten,

Sie können mithilfe des NuBON-Codes

gleich digitale Kassenbons anfordern.

Einfach bei angeschlossenen Händlern den

Code an der Kasse scannen oder abtippen

lassen. Neben den Kassenzetteln können

Sie auch Kundenkarten und Coupons digital

nutzen: Unzählige Vorlagen für Kundenkarten

sind enthalten, auch Gutscheine finden

Sie, etwa 10 Euro Rabatt auf Einkäufe

bei Toys‘R‘Us. Damit ist aber noch lange nicht

Schluss: Mithilfe der App lassen sich bequem

digitale Einkaufslisten anlegen und an

Freunde senden und schließlich haben Sie

auch Ihre Ausgaben immer im Blick.

Diese App spart Zeit und Platz. Kein langes Suchen

mehr nach Kundenkarten

oder Kassenbons. Und nebenbei

haben Sie auch noch den vollen

Überblick über Ihre Ausgaben.

Mit digitalisierten

Kundenkarten können

Sie wie gewohnt

Punkte sammeln.

Egal ob Kassenbelege,

Kundenkarten oder Gutscheine:

Mit NuBON lässt sich alles

digital verwalten.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

PROMOTION

85


Die 10 besten neuen Apps

5

IFTTT

If This Then That: Routine-Aufgaben automatisch erledigen

kostenlos Android 4.0+ | Englisch

Aktion. Die externen Dienste (hier: Facebook

und Twitter) heißen in der IFTTT-Terminologie

Kanäle. Zu den bislang etwa 100 Kanälen gehören

unter anderem Instagram, Flickr, Evernote,

Gmail, Google Calendar, Google Drive,

Dropbox, IFTTT-eigene Wetterinformationen

sowie Haushaltssteuerungsgeräte

von WeMo und Philips.

Smartphone als Auslöser

Dank der frisch erschienenen IFTTT-App lassen

sich nun auch Android-Smartphones in diesen

Dienst einbinden. Das Smartphone kann dabei

als Auslöser dienen, aber auch Aktionen ausführen.

Unter den Auslösern auf dem Smartphones

finden sich die Verbindungsaufnahme

mit WLAN-Routern, das Erreichen eines bestimmten

Gebiets, das Anfertigen von Fotos

sowie eintreffende Anrufe und SMS-Nachrichten.

An Aktionen stehen unter anderem

das Verändern der Klingeltonlautstärke zur

Verfügung, das Einstellen des Startseitenbildes,

das Anzeigen von Benachrichtigungen und

das Senden von SMS-Nachrichten.

Automatismus pur

Mit diesen Auslösern und Aktionen lassen sich

viele nützliche Rezepte herstellen. Wie wäre es

beispielsweise, wenn das Smartphone Ihr jeweils

neuestes Instagram-Bild als Hintergrund

für die Startseite verwendet? Oder automatisch

alle Bildschirmfotos zur Dropbox hochlädt?

Oder Telefonanrufe in eine Google-Drive-Tabelle

einträgt? Oder aber wenn die Lampen in

Ihrer Wohnung Sie auf Wetterveränderungen

aufmerksam machen?

All dies und vieles mehr lässt sich mit Hilfe

von IFTTT bewerkstelligen – und zwar auf erfreulich

einfache Weise. Dennoch: Apps wie

Tasker und AutomateIt bieten mehr Möglichkeiten,

um auf dem Smartphone Bedingungen

abzufragen und Funktionen zu starten.

IFTTT ist ein leistungsstarkes und dennoch einfach

zu verwendendes Werkzeug, mit dem Sie dafür

sorgen können, dass diverse Online-Dienste

und Ihr Smartphone Routineaufgaben

automatisch für Sie erledigen.

Der Dienst IFTTT automatisiert

Vorgänge, um die Sie

sich normalerweise selbst

kümmern müssten. Etwas konkreter und

daher spannender: Sie möchten beispielsweise,

dass Ihre Facebook-Statusmeldungen

automatisch als Tweets bei Twitter landen?

Kein Problem mit IFTTT.

Rezepte und Kanäle

Das Herzstück des Automatisierungsdienstes

IFTTT sind sogenannte Rezepte. Jedes Rezept

besteht aus einem Auslöser, einer Aktion und

zwei Kanälen. Im obigen Beispiel ist die Facebook-Meldung

der Auslöser und der Tweet die

IFTTT unterstützt etwa 100 Online-Dienste und Geräte.

Auch Ereignisse auf dem Smartphone können als Auslöser

dienen – beispielsweise das Eintreffen eines Anrufs,

das Herstellen eines Fotos oder das Erreichen eines

bestimmten Ortes.

Dank des Dienstes IFTTT laufen Routineaufgaben

in Ihren sozialen Netzen und auf Ihrem Smartphone

automatisch ab. Sie können entweder eigene Automatisierungsrezepte

anlegen oder aber die Rezepte anderer

Anwender übernehmen.

86 Android Magazin Jul/Aug 2014


Die 10 besten neuen Apps

6 NuPEx – Network Monitor

Wissenschaftliche Datenermittlung

kostenlos Android 2.2+| Deutsch

NuPEX steht als Abkürzung für „Nutzerzentrierte

Planung von Breitbandkommunikationsnetzen

unter

Einbeziehung von Quality of Experience“. Oder

einfacher: Die App zeichnet Ihre App- und Telefonnutzungsverhalten

auf. Eigentlich begann

alles als Forschungsprojekt. Fünf Monate lang

haben Anwender von Android Apps dieses Projekt

unterstützt, indem sie ihr Smartphone in ein

Messgerät umwandelten, was es ermöglichte, die

tatsächlichen Übertragungsraten abzulesen. Die

Auswertung erfolgte anonym. Insgesamt wurden

dabei über 22.000 Telefonanrufe und 40.000 App-

Nutzungen erfasst. Mit einigen interessantesten

Ergebnissen, etwa dass WhatsApp öfter genutzt

wird als Facebook. Aber dies nur so nebenbei.

Auch Sie können die App installieren. Dann

haben Sie immer Ihr Nutzungsverhalten im Blick.

Sie erfahren Dinge, die Sie sonst wahrscheinlich

nie erfahren würden, z.B. wie die Qualität der

aktuellen Verbindung ist und welche IP-Adresse

Ihr Telefon hat. Aber auch welche Apps Sie häufig

nutzen und wie viele Daten diese generieren.

Wann haben Sie welche App zum letzten Mal

gestartet, wie oft insgesamt, wie oft heute? Sie

möchten wissen, wie schnell Ihre aktuelle Verbindung

ist. Dann müssen Sie nur den Speed-

Test machen. Oder möchten Sie wissen, wie viele

Ihrer Daten über Wi-Fi und wie viele mobil übertragen

werden. Auch das erfahren Sie. Was Sie

lieber nicht wissen möchten, ist die Anzahl der

Minuten, die Sie im Monat so vertelefonieren.

Ein Forschungsprojekt unterstützt man doch

gerne und wenn die ermittelten Daten für einen

selbst auch interessant sind, dann steht einem

Einsatz ja nichts entgegen. Jedenfalls haben Sie

damit Ihr Nutzungsverhalten immer im Blick,

egal ob App-Nutzung, Netzwerkinformationen,

Geschwindigkeit, Datenverkehr oder

Telefonverhalten.

Egal ob Traffic-Menge oder -Geschwindigkeit, NuPEX

ermittelt alle Daten, die Ihr Handy so hergibt.

7 8 9 10

Heartbleed

Sicherheit Scanner IDrive

(Online Backup)

kostenlos Android 2.2+ | Englisch kostenlos Android 2.2+ | Deutsch kostenlos Android 2.3.3+ | Deutsch

Anfang April 2014

machte sich die Sicherheitslücke

Heartbleed

im Internet breit und versetzte

die Massen in Panik. Mit Hilfe dieser

App können Sie checken, ob

Ihr Smartphone auch von der Sicherheitslücke

betroffen ist. Die

App untersucht das installierte

OpenSSL-Protokoll und informiert

Sie darüber, ob die Sicherheitslücke

überhaupt vorhanden ist und

ob ein Grund zur Verunsicherung

besteht.

iDrive Inc. ist ein Anbieter

von Backup-Lösungen

aus Kalifornien. Der

schenkt uns nun gewissermaßen

100 GB Wölkchen-Speicher. Oder

fast, denn es sind nur 99 Cent pro

Jahr, die Sie für die 100 GB Speicher

berappen müssen. Die 100 GB werden

übrigens aufgeteilt auf 50 GB

fürs Backup und 50 GB für das Synchronisieren.

Für jeden, der mobile

Daten verwalten muss, ein Pflichtdownload.

5 GB gibt es

übrigens völlig umsonst.

Truecaller - Retrica

Sehen, wer anruft kostenlos

TrueCaller ist eine gelungene

Mischung aus

sozialem Netzwerk und

klassischem Spamfilter, die Ihnen

anzeigt, wer gerade anruft, selbst

bei aktivierter Nummernunterdrückung.

Da die meisten Benutzer

in den USA sitzen, ist die Spammerliste

dort bereits komplett –

in Europa fehlt noch die kritische

Masse für die Erstellung der Datenbank.

Aus datenschutzrechtlicher

Sicht ist die App ohnehin

fragwürdig.

Android 2.2+ | Englisch

Fotos gefallen Ihnen

besser, wenn sie alt

aussehen? Dann ist

die App Retrica ein wunderbares

Spiel- oder Werkzeug für Sie. Die

Anwendung stellt 54 Farbfilter

zur Verfügung und bietet nebenbei

auch einige weitere Funktionen,

dank derer Retro-Effekte zum

Kinderspiel werden, z.B. Unschärfe

oder Vignettierung. Bedauerlich ist

jedoch, dass sich die Funktionen

der App lediglich auf neue Fotos

anwenden lassen, nicht aber auf

bereits vorhandene

Bilder.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

87


App-Tests

Sidebar Launcher

Text: Harald Gutzelnig

Wer mit der Oberfläche seines Smartphones nicht zufrieden ist, weicht auf sogenannte

Launcher aus. Die gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Der Sidebar Launcher

ist eine der besten Oberflächen.

Preis kostenlos

Android 2.3+

Sprache Englisch

Der Sidebar Launcher ist in seiner Grundversion

kostenlos. Allerdings unterstützt diese

nicht alle Funktionen, weitere lassen sich per

In-App-Käufe hinzukaufen. In der kostenlosen

Version sind folgende Funktionen schön übersichtlich

im Launcher verfügbar: Die zuletzt

verwendeten und die favorisierten Apps, ein

Gesprächsprotokoll, die letzten Kurznachrichten,

Funktionen wie Home, Back, App-Drawer,

Lautstärke, Menü uvm. sowie Datum und Uhrzeit

und schlussendlich die Quicksettings für

WiFi, Bluetooth, Flugmodus, Helligkeit uvm.

Flexible Anordnung

All diese Funktionen sind in Funktionskarten

untergebracht, die jeweils die gesamte

So soll es sein: alles schön

übersichtlich auf einer Seite!

Nicht alle Karten lassen sich kostenlos hinzufügen,

aber nur das Shortcut-Widget, der Music Controller und

das Power Widget sind kostenpflichtig.

Die Functions-Card enthält alle wichtigen Funktionen

wie Lautstärke, App-Drawer, Back, Homescreen,

Lockscreen, Menü, uvm.

Bildschirmbreite einnehmen und

untereinander angeordnet sind.

Die Karten lassen sich nach Belieben

bestücken und im Launcher

selbst horizontal scrollen,

falls sie mehr Symbole enthalten,

als am Bildschirm Platz finden.

Sie können die Karten auch

in ihrer Position nach oben und

unten verschieben, löschen und

natürlich bearbeiten, um etwa weitere

Apps oder Funktionen hinzuzufügen.

Nicht unterstützt werden in

der kostenlosen Version Shortcuts,

wo Sie Telefonkontakte

oder App-Aufrufe platzieren

können, sowie ein Musik Controller

Widget und ein Power-

Widget, das den aktuellen Akku-

Stand anzeigt. Jedes einzelne

Widget können Sie für 1,99 Dollar

erwerben, alle zusammen

für 2,99. Wenn Sie in der kos-

PRO

CONTRA

tenlosen Version lediglich die Werbung stört,

dann können Sie diese für 0,99 Dollar entfernen

lassen. Aufgerufen wird der Launcher übrigens

mit einem Swype vom linken Display-

Rand, aber auch den rechten Rand können Sie

auf Wunsch dafür einstellen.

Fazit

Sehr übersichtlich und aufgeräumt

Viele Einstellungsmöglichkeiten

Einige Widgets sind kostenpflichtig

Saugt relativ viel Akku

Wer mit der Oberfläche der diversen Hersteller

oder von Stock Android nicht klarkommt, der

sollte einen Blick auf diesen Launcher werfen.

Er vereint so ziemlich alle Einstellungen und

Funktionen, die für den alltäglichen Gebrauch

nötig sind, schön übersichtlich in gut gegliederten

Karten.

88

Android Magazin Jul/Aug 2014


App-Tests

mitfahrgelegenheit

Die beste Mitfahr-App kostenlos Android 2.2+ | Deutsch

Schnell, günstig, umweltschonend

und unterhaltsam

kommt man mit der größten

Mitfahrzentrale Europas ans Ziel. Die

beste Mitfahr-App im Play Store glänzt

mit vielen nützlichen Features sowie

einer sehr einfachen Menüführung und

Bedienung. Sie wollen zu einem fixen Zeitpunkt

an einem bestimmten Ort sein, in

einem Raucher- oder einem Nicht-Raucher-Auto

reisen und vorher wissen, wo Sie

sitzen – kein Problem, Sie haben die Wahl!

Die App bietet Ziele sowohl in Deutschland

als auch in ganz Europa zu unschlagbar

günstigen Preisen. Vor der Buchung

einer Fahrt können Sie das Fahrer-Profil

ansehen, so haben Sie die Möglichkeit den

jeweiligen Anbieter kennenzulernen. Sollte

eine vereinbarte Fahrt doch mal scheitern,

so lässt Sie die Community nicht im Regen

stehen. Kostenlos können Sie die Fahrt-

Ausfall Hotline nutzen. Diese hilft Ihnen bei

der Organisation einer Ersatzreisemöglichkeit

und übernimmt

sogar Mehrkosten von

bis zu 100 Euro.

Noch nie war es so einfach - mit „Meet Me

Now“ sieht man die gesamte Fahrgemeinschaft

auf einer Karte.

PROMOTION

Pixx4Friends

Ihr Text auf echten Fotos

Den Reichstag zu bekritzeln,

ein Graffiti auf eine Wand

zu schmieren oder ein Flugzeug

zu taufen macht eine Menge Spaß.

Wenn Sie zudem kein Millionär sind und

auch keine Straftat begehen wollen, ist

Pixx4Friends eine Must-have App für Sie.

Sie können aus über 400 verschiedenen

professionell fotografierten Motiven zu

jedem Anlass das richtige Foto auswählen.

Anschließend wird Ihre Botschaft

passend und absolut nahtlos in das Motiv

integriert. Nach der Auswahl des

kostenlos Android 2.3+ | Deutsch

passenden Motivs und der Eingabe des

Textes sehen Sie nach wenigen Sekunden

eine Vorschau. Nun genügt ein Klick

auf „Variante wählen“, um das Foto mit

Ihrem Text wahlweise per E-Mail, Postkarte,

Klappkarte oder sogar als Poster an

eine Adresse zu schicken. Für den E-Mail

Versand können die anfallenden Kosten

bequem und einfach per In-App Kauf

bezahlt werden. Bei Postkarten,

Klappkarten und

Poster wird auch Paypal als

Zahlmethode geboten.

Die 400 Motive in über 30 Kategorien machen

optisch richtig was her und lassen viel Spielraum

für die eigene Kreativität.

PROMOTION

NeroBackItUp

Backup für Android und PC

Smartphone gestohlen, verloren,

fallen gelassen? Und nun?

Ihre Daten sind schneller weg,

als Sie denken: Mit der Nero BackItUp-

App sind Sie künftig bestens auf solche

Unfälle vorbereitet. Die kostenlose App

sichert nicht nur Fotos, Videos oder Musikstücke,

sondern auch Kontakte, Einstellungen,

die Anrufliste und sogar Ihre

Textnachrichten. Damit wird der Verlust

nicht mehr zur völligen Datenkatastrophe.

Doch nicht nur Ihr Android Smartphone

oder Tablet ist geschützt, auch Ihre

Die Oberfläche von Nero BackItUp erscheint

erfrischend aufgeräumt.

kostenlos Android 2.2+| Deutsch

iOS und Windows Phone Geräte sowie Ihre

PCs können Sie mit Nero BackItUp sichern.

Über Neros Webclient können Sie auch von

überall auf Ihre gesicherten Daten zugreifen

und diese sogar teilen. Tipp: Wer mehr Speicher

zur Sicherung seiner Daten braucht,

kann zum 25 GB oder sogar dem „Unlimited

Pro“ Plan mit unbegrenztem Speicher

für nur 49 Euro (im ersten Jahr) aufrüsten.

Installieren Sie die kostenfreie

App noch heute und vergessen

Sie nicht eine Bewertung bei

Google Play zu hinterlassen.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

PROMOTION

89


App-Tests

Battery Doctor (Battery Saver)

Text: Tam Hanna

Handyakkus sind immer dann leer, wenn man sie am dringendsten braucht. Diese

App holt durch intelligentes Anpassen der Einstellungen für WiFi und Co das Maximale

aus Ihrer Hardware heraus.

Preis kostenlos

Android 2.1+

Sprache Deutsch

PRO

Sehr übersichtliche Benutzerschnittstelle

Extrem einfach zu bedienen

Die vom Entwickler des bekannten Aufräumwerkzeugs

CleanMaster stammende Applikation

ist in vier Rubriken aufgeteilt. Im „Speichern“-

Modus sucht das Programm nach Energiefressern,

die auf Wunsch in einer übersichtlichen

Liste präsentiert werden. Für die meisten Problemfälle

hält Battery Doctor eine Lösung bereit,

die sich mit einem Klick aktivieren lässt.

Im ebenda angezeigten Feld „verbleibend“

finden Sie eine grobe Abschätzung darüber,

wie lange Ihr Smartphone noch einsatzbereit

bleiben wird. Das Antippen des Textfelds wird

mit einer Tabelle mit weiteren Daten belohnt

– Battery Doctor bricht den Stromverbrauch je

nach Verwendung des Telefons auf. So können

Sie beispielsweise herausfinden, ob Sie zur optimalen

Ausnutzung der Zeit lieber ein Video

ansehen oder einige E-Mails bearbeiten sollen.

Nach der Analyse werden Ihnen gleich Vorschläge

zur Stromersparnis angezeigt. Durch einen Tipp auf

„Spare jetzt“ werden die Maßnahmen angewandt.

CONTRA

Stellenweise schlecht übersetzt

Kann Prozessortakt nicht absenken

Für schnelle Eingriffe bieten die Entwickler zudem

ein Homescreen-Widget an. Dieses informiert

Sie detailliert über die verbleibende

Akkulaufzeit, und erlaubt außerdem das Einund

Ausschalten von diversen energiefressenden

Diensten wie Bluetooth und WLAN.

Rub(r)ik‘s Würfel

Das Modusfeld erlaubt Ihnen die Festlegung

von Energieprofilen. Dabei handelt es sich um

Gruppen von Einstellungen, die sich auf einen

Klick gemeinsam aktivieren lassen. So könnten

Sie z.B. ein „Büro-Profil“ anlegen, in dem die

stromfressende Suche nach dem Haus-WLAN

deaktiviert bleibt. Auf Wunsch erledigt der Bat-

Praktischerweise können Sie gleich unterschiedliche

Modi anlegen, die Sie mit einem Klick aktivieren können.

Bei Bedarf lässt sich auch einen Zeitplan einrichten.

Mit Hilfe des Widgets behalten Sie den Akkustand

ständig im Auge und können Einstellungen vornehmen.

tery Doctor die Umschaltung zwischen den diversen

Protokollen sogar automatisch anhand

von Datum und Uhrzeit.

Eile mit Weile!

Während des Ladeprozesses sorgt die App

durch intelligente Steuerung des Ladestroms

dafür, dass der Energiespeicher Ihres Telefons

auf eine schnelle und trotzdem schonende

Weise geladen wird. Leider können Sie die

Funktionen von Battery Saver im angesteckten

Zustand nur eingeschränkt nutzen, da das Programm

statt den diversen Menüs einen (sehr

schön animierten) Fortschrittsbalken anzeigt.

Besonders gründliche Naturen können ihr

Smartphone mit CleanMaster nach Abfällen und

DIE SMARTE LADESTEUERUNG

SORGT DAFÜR, DASS DER AKKU

NIE INS SCHWITZEN KOMMT

nicht mehr benötigten Dateien durchforsten. Battery

Doctor installiert sein Schwesterprogramm

auf Wunsch vollautomatisch auf ihr Telefon. Zu

guter Letzt bietet die App eine Liste von „Problemen“

an, die in der Vergangenheit zu besonders

hohem Stromverbrauch geführt haben.

Fazit

Battery Doctor bietet eine Vielzahl von Optionen,

die Nicht-Powerusern das Energiesparen

erleichtern. Die längere Akkulaufzeit lässt

sich auf verschiedene Arten produktiv nutzen

– neben dem Verfassen einer geschäftlichen E-

Mail können Sie auch munter mit Freunden texten.

Die kleineren technischen Schwächen und

die etwas holperige Übersetzung der kostenlosen

App sind verzeihbar.

90 Android Magazin Jul/Aug 2014


SNAP

DICH IN DEN

FILM- UND

SERIENHIMMEL.

SNAP. DIE NEUE ONLINE-VIDEOTHEK VON SKY.

Jetzt auch

für Android

exklusiv für Samsung

GALAXY

24, Staffel 1-8

UND WAS SNAPST DU HEUTE?

snap … und Tausende Titel der Sky Collection mit täglich neuen Filmen

snap … und die Filmhighlights der letzten Jahrzehnte

snap … und exklusive Serien-Events mit den größten Hits von HBO®

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snap ... und alles auf Abruf: egal wann, wo und wie oft – im Web, auf dem GALAXY S III und S4, GALAXY Tab 2,

Tab 3 7.0 und Tab 3 10.1, GALAXY Note 2, Note 3 und Note 10.1, auf Samsung Smart TVs sowie iPad und iPhone

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gekündigt werden, enden noch am selben Tag. Die Testphase wird nur einmalig pro Kunde gewährt. Stabile Internetverbindung erforderlich. Empfang nur in Deutschland und Österreich möglich. Änderungen vorbehalten. Sky Deutschland

Fernsehen GmbH & Co. KG, Medienallee 26, 85774 Unterföhring. Fotos: Game of Thrones, 1. Staffel © (2014) Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc.; Shanghai

Knights © Studiocanal; Mulan 2 © Disney. All rights reserved; Prince of Persia – Der Sand der Zeit © Disney Enterprises, Inc. and Jerry Bruckheimer Inc. All rights reserved; Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia © Disney

Enterprises, Inc. and Walden Media, LLC. All rights reserved; Arielle, die Meerjungfrau © Disney. All rights reserved; Russendisko © Black Forest Films GmbH, Fotograf: Rabold, Stephan; 24 TM & © 2010 Twentieth Century Fox Film Corporation.

All rights reserved; Sex and the City © 2014 Home Box Office, Inc. All rights reserved; Boardwalk Empire © 2013 Home Box Office, Inc. All rights reserved.


WM Apps/Wettanbieter im Vergleich

Bildquelle: shutterstock.com [patrice6000 ]

DIE BESTEN WM-APPS

Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Ab 12. Juni

wetteifern wieder die zuvor ermittelten besten Mannschaften

der Welt um den prestigeträchtigen WM-Titel. Doch auch der

Zuschauer vor dem heimischen Fernseher fiebert mit. Und

nachdem inzwischen wieder einmal vier Jahre vergangen sind,

wird nicht mehr nur vor dem Fernseher gefiebert, sondern

auch vor dem Smartphone oder Tablet. Wir haben passend

dazu die besten Apps herausgesucht.

92

Android Magazin Jul/Aug 2014


WM Apps/Wettanbieter im Vergleich

adidas 2014

FIFA World Cup LWP

kostenlos |Android 2.2+ | Deutsch

Für alle, die es noch nicht wissen: Das Kürzel

LWP steht für Live Wallpaper. Es handelt sich

also um einen Bildschirmhintergrund für den

Homescreen des mobilen Endgeräts. Allerdings ist es hier

mit einem einfachen Bildchen nicht getan. Multimedia-

Fans kommen bei diesem Werbespiel aus dem Hause Adidas

voll auf ihre Kosten: Jedes Mal, wenn der Homescreen

freigegeben wird, folgt eine kurze Animation, die von der

Gesamtansicht der Erde aus dem Weltall nahtlos in das

Stadion zoomt. Im Stadion selbst lässt sich dann ein 360°

Rundblick wagen.

Darüber hinaus bietet diese App eine Menge an Spielerei

und einige spaßige Features, der reine Informationscharakter

erscheint allerdings recht untergeordnet. Damit empfiehlt

sich diese App als unterhaltsamer Zeitvertreib

vor und nach der WM und zwischen

den Spielen und kann zumindest in diesem

Bereich punkten.

WM 2014 in Brasilien

kostenlos |Android 2.2+ | Deutsch

Diese App beschränkt sich ausschließlich auf die

bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in

Brasilien. Anwender haben hier sämtliche Spiele,

den Spielplan, die Ergebnisse und den Verlauf der WM stets

im Auge und die tagesaktuellen Statistiken werden durch

umfangreiche redaktionelle Inhalte aufgewertet.

Die App ist trotz der sehr begrenzten Lebensdauer recht

umfangreich gestaltet. Ein Countdown geleitet den Nutzer

durch die letzten Tage bis zum ersten Anpfiff. Die Entwickler

beschränken sich nicht nur darauf, einmal kurz eine

App zu einem Hype-Thema in den Pool zu werfen, sondern

arbeiten auch weiterhin akribisch daran, ihr Produkt bis

zum Schluss auf hohem Niveau zu halten - was im Lichte

der vielen Verrisse nach dem anfänglichen Schnellschuss

auch angebracht erschien. Jetzt steht jedoch eine App bereit,

die Sie über die ganze WM begleiten

wird. Besonders passend für jene, die sich

außer bei Großereignissen nur wenig für

Sport begeistern können.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

93


WM Apps/Wettanbieter im Vergleich

Ergebnisse Live

kostenlos |Android 2.2+ | Deutsch

Mit „Ergebnisse live“ erhalten

Sie eine App, die sich nicht

alleine auf die WM und auch

nicht alleine auf Fußball konzentriert.

Für alle wichtigen Sportarten, Meisterschaften,

Großereignisse und Wettbewerbe

stehen Tabellen zur Verfügung.

Wer immer sich für Sport interessiert,

gerne auf Sportergebnisse wettet oder

ganz einfach nur auf dem Laufenden

sein möchte, der ist hierbei gut beraten.

Die App verfügt über keinen umfassenden

redaktionellen Content, bietet

dafür aber Statistiken bis zum Abwinken,

wobei sich die erfassten Werte

nicht nur auf ein paar oberflächliche Endergebnisse beschränken, sondern

viel tiefgreifendere Informationen bieten, die es dem Anwender

ermöglichen, auch im Nachhinein bestimmte Spiele oder Wettbewerbe

umfassend zu analysieren. Organisiert ist das Ganze in

einer übersichtlich strukturierten Oberfläche, in der trotz

des sehr umfangreichen Materials die gewünschten Informationen

rasch aufgefunden werden können.

Kicker Online

kostenlos |Android 2.2+ | Deutsch

Kicker ist eines der bekanntesten

und auflagenstärksten

Fußball- und Sportmagazine im

deutschsprachigen Raum. Aufgrund der

hohen Verbreitung und Akzeptanz liegt

es also nahe, eine hauseigene App feilzubieten.

Et voilà: Hier ist sie. Diese App beschränkt

sich nicht explizit auf die demnächst

stattfindende WM, liefert aber

hierzu, wie auch zu anderen Themen, reichlich

Informationen. Das Bild der insgesamt

sehr gut durchdachten App trübt sich etwas

durch die teilweise langen Ladezeiten,

die dem Nutzer mitunter ein wenig Geduld

abverlangen. Dem steht entgegen, dass

jeder Nutzer dieses digitale Kleinod ganz nach eigenen Wünschen konfigurieren

kann und dass dieses sich etwa auf die eigene Lieblingsmannschaft

zuschneiden lässt. Tagesaktuelle Berichte werden hiernach eben

entsprechend gereiht und zur Anzeige gebracht.

Insgesamt bietet die Kicker-App eine vielseitige Ergänzung

für Fans im App-Park auf dem eigenen mobilen Endgerät.

FIFA

kostenlos |Android 2.3+ | Deutsch

Kick It Out Fußball Manager

kostenlos |Android 1.6+ | Deutsch

Es liegt natürlich nahe, dass

der Weltfußball-Verband

FIFA eine eigene App ins

Rennen schickt. Ebenso versteht es sich

von selbst, dass damit die Fans alle relevanten

Informationen aus erster Hand

bekommen. Die äußert informative und

vielseitige App erfreut sich daher auch

recht hoher Download-Zahlen.

Selbstredend sind hier auch alle Informationen

zur bevorstehenden WM

in Brasilien zusammengefasst. Spielpläne,

Tabellen und Statistiken sind

meist nur einen Fingertipp weit weg.

Aufgewertet wird das Angebot mit

reichlich bebilderten Berichten, vielen Fotos und Videos.

Die FIFA hat es sich mit dieser App zur Aufgabe gemacht, bevorstehende

Großereignisse interaktiv erlebbar zu machen und zumindest auf

virtueller Ebene Menschen einander näher zu bringen. Nach

den ersten Probeläufen können wir ruhigen Gewissens den

Machern bescheinigen, dass sie diese Aufgabe bislang beachtlich

gut gemeistert haben. Chapeau.

Warum immer nur Ergebnisse

sammeln, protokollieren, analysieren

und darüber meditieren,

bis das nächste Spiel beginnt? Zocken

Sie doch einfach mal eine Runde! Passend

dazu stellen wir Ihnen die App „Kick

It Out Fußball Manager“ vor. Hier können

Sie Ihre eigene Mannschaft managen und

von einem Trupp müder Dorfkicker zu einer

High-Class-Elf umformen. Natürlich ist

das nicht ganz so einfach, zumal auch der

gemeine Fußballspieler hier und da eine

Schraube locker hat - vermutlich von zu vielen

Kopfball-Einsätzen. Wundern Sie sich

also nicht über einzelne Kandidaten, die

auf ihre eigenen Wundersocken oder ähnliche Maskottchen für das Spiel

bestehen. Das gehört eben dazu, wenn Sie sich mit Flankengöttern und

Kopfballwundern herumschlagen müssen.

Insgesamt ist dies ein sehr witziges Simulationsspiel

mit netter Comicgrafik, einer sehr guten Benutzerführung

und mit recht knifflig gestalteten Aufgaben. Wochenlanger

Spielspaß ist damit garantiert.

94 Android Magazin Jul/Aug 2014


WM Apps/Wettanbieter im WM Vergleich Apps

DIE BESTEN WETTANBIETER IM VERGLEICH

Bwin

Bet-at-home

William Hill

Tipico

Der österreichische Anbieter

BWIN gehört

zweifellos zu den größten

Wettanbietern im deutschsprachigen

Raum – diesem Anspruch

wird auch die zugehörige App gerecht:

Das Angebot an verfügbaren

Wetten ist hervorragend, der

Aufbau überzeugend und die Quoten

stimmen. Mobil-Tipper sollten

sich die App auf jeden Fall ansehen,

denn hier macht Wetten

Spaß!

Mit rund drei

Millionen aktiven

Nutzern gehört auch Bet-at-

Home zu den Wettanbieter-Riesen.

Kein Wunder: Die mobile Seite

ist ebenso übersichtlich aufgebaut

wie das Webportal, die Quoten sind

in Ordnung, der Umfang des Angebots

hervorragend. Leider gibt es

keine eigene App, dafür aber eine

übersichtlich mobile Webseite.

Die Weltmeisterschaft

kann beginnen!

Die App des britischen

Wettanbieters

ist grundsätzlich okay

und auch das Angebot weiß zu gefallen.

Punkteabzüge gibt es für

die relativ langen Ladezeiten und

das unübersichtliche Quoten-System.

Insgesamt also ein respektabler

Vertreter, weil aber die Anwendung

in Deutschland ohnehin

nicht funktioniert, empfehlen wir

zur WM die Dienste

der anderen Anbieter.

Fußballer-Legende Oli

Kahn weiß offensichtlich,

wofür er seinen

Namen hergeben kann: Die Tipico-App

hat uns überzeugt – gute

Quoten, übersichtlicher Aufbau

und breiter Funktionsumfang

verdienen durch die Bank ein

„Sehr gut“. Ein ganz heißer Tipp

für die anstehende Weltmeisterschaft,

mit der Tipico-App können

Sie eigentlich nichts

falsch machen.

Interwetten

Bet365

myBet

Cashpoint

Interwetten bietet

zwar keine App, die

Umsetzung der mobilen

Webseite ist aber gelungen

und überzeugt vor allem mit

einem hohen Maß an Übersichtlichkeit.

Das Angebot bei Interwetten

ist vielfältig, die Quoten

entsprechen dem allgemeinen

Standard – perfekt für spannende

Wetten vor und während der

Weltmeisterschaft

geeignet.

Acht Millionen

zufriedene

Nutzer können

kaum irren: Bet365 gehört zweifellos

zu den besten Wettanbietern,

gerade im Bereich der Live-Wetten.

Die mobile Webseite erfüllt

ihren Zweck, läuft allerdings nicht

immer ganz rund und bekommt

im Vergleich zur besseren Konkurrenz

Punktabzug. Für Freunde von

Live-Wetten dennoch

empfehlenswert.

Dass wir uns nicht mobil

registrieren können,

bedeutet Punkteabzug

in der Gesamtwertung. Abgesehen

davon gibt es aber nichts zu

bemängeln: Aufbau und Design

der mobilen Webseite sind gefällig,

das Angebot an Wetten und

Ligen ist ebenfalls zufriedenstellend.

Ein solider Sportwetten-Anbieter,

der im Test durch keinerlei

Besonderheiten aufgefallen

ist.

Ein solider Auftritt,

vor allem das einführende

Tutorial

haben wir wohlwollend zur Kenntnis

genommen. Die Bedienung ist

allerdings nicht perfekt – dafür

gibt es Punkteabzug. Auch ist das

Wettangebot nicht so üppig wie

bei vielen Konkurrenten, insgesamt

also ein durchschnittliches

Ergebnis. Außerdem kann auch

hier nur die mobile

Seite genutzt werden.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

95


Neue Games im Play Store

TOP10

DER NEUEN GAMES IM

PLAY STORE

Foto: shutterstock.com [Sergey Nivens]

96 Android Magazin Jul/Aug 2014


Neue Games im Play Store

1

Bauernfängerei am Bauernhof

Seit dem Erfolg von Hay Day sind im

Agrarbereich angesiedelte Mikromanagement-Spiele

nicht mehr wegzudenken.

Zynga, der Pionier der Bauernhof-

Games bringt nun eine eigene Interpretation

des Genres auf den Markt.

Sie haben den heruntergekommenen Bauernhof

Ihrer Großeltern geerbt. Die ersten

Aufgaben befassen sich also mit der Restauration

der Gebäude und dem Verkauf von „zurückgebliebenen“

Feldfrüchten. Im Laufe der

Zeit füllt sich die Bestellliste mit Aufträgen,

die sich mit der Anfangsausrüstung nicht be-

2

FarmVille 2: Raus auf‘s Land

Battle Islands

wältigen lassen. Aus diesem Grund müssen

Sie neue Felder und Gebäude anlegen.

FarmVille ist sehr mikromanagement-lastig:

Das Verkaufen einer Tüte Mehl setzt

z.B. ein gutes Dutzend Klicks voraus.

In fortgeschrittenen Levels dauern Bauund

Wachstumsprozesse einige Zeit. Die

zur Beschleunigung notwendigen Schlüssel

lassen sich nur gegen echtes Geld kaufen.

Dies macht das Spiel für

Kinder fast ungeeignet.

Strategie

kostenlos Android 4.0.3+| Deutsch

Strategie

Kasernen bauen, Soldaten ausbilden und Gegner zurückschlagen

FarmVille lässt sich ohne Facebook-Konto spielen. Wirklich interessant

wird es aber nur dann, wenn Sie sich einem „Clan“ anschließen.

kostenlos Android 2.3+| Englisch

Auf einer Karte wählen Sie zwischen verschiedenen Kampagnen und

Feinden aus, der Kampf selbst geht dann automatisch vonstatten.

Battle Island ist ein Aufbau-

Strategiespiel der alten Schule,

das mitten im zweiten Weltkrieg

irgendwo auf einer Insel inmitten des Pazifiks

angesiedelt ist und den Spieler mit

stupider „Hau drauf“-Taktik nicht weiterhilft.

Will heißen: Ein verantwortungsbewusster

Anführer sorgt für Verteidigung

und Angriff gleichermaßen. Das ist allerdings

nicht ganz so einfach, die feindlichen

Truppen nehmen keinerlei Rücksicht auf

Ihre anfänglichen Bautätigkeiten, der erste

Angriff lässt nicht lange auf sich warten.

Um gewappnet zu sein, muss die Arbeit also

rasch vonstattengehen. Verkürzte Bauzeiten

aber kosten Geld. Sind die ersten Kasernen

dann endlich erstellt, die Wachen postiert

und die Truppen fit, schlagen Sie zurück, denn

besiegte Feinde hinterlassen Geld.

Fans derartiger Titel kommen mit Battle

Fields vollends auf ihre Kosten: Der Aufbau

des Eilandes macht Spaß, wenngleich

er mitunter ein wenig eintönig

gestaltet ist.

3

CURE Runners

Wischen, was das Zeug hält!

Ihre Aufgabe in diesem Parcour-

Runner ist es, Hindernisse zu

überwinden und Materialien zu

sammeln, um das Heilmittel CURE zu finden,

mit dem das Gleichgewicht auf Ihrer

Insel wiederhergestellt werden kann. Gesteuert

wird die Protagonistin mit Hilfe von

Wischgesten. Mit einem Wisch nach unten

rutscht sie unter Hindernisse durch, während

ein Wisch nach oben das Mädchen

springen lässt. Mit einem Wisch nach links

oder rechts geben Sie die Richtung vor. Hier

ist allerdings Vorsicht geboten, denn das

Action

kostenlos Android 2.3.3+| Deutsch

plötzliche Umdrehen nimmt der Runnerin den

Wind aus den Segeln, was beim Überqueren

von Hindernissen ungewollte Auswirkungen

haben kann. Am Weg sammeln Sie diverse

Materialien wie etwa Gasmasken ein, denn Sie

haben nur begrenzte Zeit, die Sie durch das

Sammeln von Masken verlängern können.

Das Spiel ist zwar nicht unbedingt innovativ,

allerdings macht es seine Aufgabe gut. Die

Grafik ist ansprechend und die

Steuerung funktioniert tadellos.

Auffällig: In diesem Spiel gibt es weder

Werbung noch In-App Käufe. Das trägt

positiv zu einem flüssigen Spielverlauf bei.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

97


Neue Games im Play Store

4 Ping Pong Masters

Sport

Mit diesem Spiel können Sie selbst Timo Boll herausfordern

kostenlos Android 2.3+| Englisch

Leichtes Spiel haben Sie nur zu Beginn gegen die schwachen Gegner.

Recht bald schon wird es schwieriger, den Gegner in die Knie zu zwingen.

5

The Amazing Spider-Man 2

Willkommen im Großstadt-Dschungel!

Der Quasi-Nachfolger von Virtual

Table Tennis 3D, diesmal kostenlos

und dafür mit In-App-Käufen.

Hier spielen Sie zu Beginn mit einem Hobby-

Schläger. Da damit nicht viel zu gewinnen ist,

sollten Sie Ihr Racket aufrüsten, z.B. gegen

eines mit viel Spin oder mehr Tempo tauschen.

Doch einfach nur so geht das nicht.

Sie müssen dafür bezahlen. 100 Points gibt

es etwa für 99 Dollarcent. Damit erwirbt man

z.B. den Liger Speedy Safari mit deutlich

mehr Power. So richtig unbezwingbar sind

Sie aber erst mit dem Cuble Advanced, der

Action

€ 4,49 Android 4.0+| Deutsch

Für PC und Konsolen gibt es die

Videospiel- Adaption des Kult-

Comics bereits seit ca. zwei

Jahren. Nun folgt der Android-Ableger.

Das Warten hat sich aber gelohnt, denn

das Spiel wurde technisch 1a umgesetzt.

Das Gameplay ist unkonventionell und genial

zugleich. Mit einem langen Fingertipp

geht Lee in die entsprechende Richtung

und interagiert mit einem einzelnen Tipp

auf den Gegenstand oder den Charakter.

Rätsel gibt es nur vereinzelt, dafür ist des

Öfteren Geschicklichkeit und Schnelligkostet

allerdings 10.000 Points. Das würde

sich mit 100 Dollar im Portemonnaie niederschlagen

– oder man bezwingt viele Gegner,

was ohne kostspieligen Schläger wiederum

ein Kunststück ist.

Das Gameplay ist gelungen und die 3D-Grafik

läuft flüssig. Für jeden der zu Tischtennis

„Ping Pong“ sagt, ist das Spiel eine hervorragende

Sportsimulation, für echte Tischtennisspieler

ein netter Zeitvertreib

für zwischendurch.

Der aus Comics bekannte Spinnenmann

ist zum Werfen von

Spinnennetzen befähigt. Diese

erlauben ihm das schnelle und effiziente

Fortbewegen ohne Rücksicht auf physikalische

Gegebenheiten. Von Zeit zu Zeit

treffen Sie auf Widersacher, die sich durch

Ansprechen nicht von ihrem Tun abbringen

lassen. In diesem Fall müssen Sie

körperliche Ermahnungen verteilen. Fans

des Comics wissen über die Rolle der verschiedenfarbigen

Anzüge sicher Bescheid.

Sie verändern das Verhalten des Spinnenmanns,

der sodann zusätzliche Fähigkeiten

erlangt. Per In-App-Purchase können Sie

zusätzliche Boosts erlangen, die allerdings

nicht ewig wirken. Die Grafik-Engine sorgt

auf leistungsfähiger Hardware für opulente

Häuserschluchten. Leider ist die (gelungene)

Sprachausgabe nur auf Englisch verfügbar.

Auf Filmen basierende Spiele sind meist

nicht sonderlich gut. Gameloft ist mit „The

Amazing Spiderman“ eine

Ausnahme gelungen.

Als rot-blauer Spinnenmann müssen Sie im Sündenpfuhl New Yorks

für Ordnung sorgen und Widersacher mit körperlicher Gewalt ausschalten.

6 The Walking Dead: Season One

Adventure trifft Action

kostenlos Android 2.3.3+| Deutsch

Action

Objekte, Orte oder Personen, mit denen Sie interagieren können, werden

mit einem Kreis markiert.

keit gefragt, da Sie sonst auch schon mal

das Zeitliche segnen. Passiert dies, startet

die Sequenz von neuem. Bei „The Walking

Dead“ steht nicht das Überwältigen von

Zombies oder das Lösen von kniffligen Rätseln

im Mittelpunkt, sondern das eigene

Hadern mit Moral und Entscheidungen.

Hinter der etwas abgedroschenen Fassade

von „The Walking Dead“ verbirgt sich eines

der besten und tiefgründigsten

Videospiele der letzten Jahre.

98 Android Magazin Jul/Aug 2014


Neue Games im Play Store

7 Paperama Rätsel

Papier und Stirn in Falten legen

kostenlos Android 2.3.3+| Deutsch

Drei Sterne gibt es nur, wenn Sie mehr

als 97% geschafft haben. Bei knapp

über 80% gibt es nur einen Stern, zwei

bekommen Sie erst ab 90%.

Wenn Sie Falten lieben, müssen Sie

diese App haben. Mit Falten sind

aber nicht vertiefte Hautlinien gemeint,

sondern das Falten von Papier. Gefaltet

werden Quadrate, die auf dem Display abgebildet

sind, wobei der Faltvorgang durch eine

Wischbewegung nachgebildet wird. Wenn ein

Quadrat zu einem Dreieck gefaltet werden soll,

dann tippen Sie auf eine Ecke und ziehen diese

zum gegenüberliegenden Eckpunkt des Quadrats.

Das war die erste Übung, als nächstes

falten Sie ein Quadrat in eines mit dem Viertel

der Fläche. Also müssen Sie längs der beiden

8

Red Bull Racers

Achsen falten, erst die eine, dann die andere. Fertig.

Ihr Ziel ist die Teile möglichst genau übereinanderzulegen.

Liegen in Summe 80% des gefalteten

Papiers über der Markierung, dann ist der

Level geschafft. Das ist nur zu Beginn einfach!

Ein faszinierendes Spiel, vor allem, weil die Falz-

Effekte recht realistisch nachgebildet sind. Auch

die Hintergrundmusik und das Gameplay selbst

sind vom Feinsten. In Summe ein ausgewogenes

Puzzle-Game, das im Play Store

zu Recht sehr gut bewertet ist.

Sport

Sprünge, Drifts, Loopings und rücksichtslose Überholmanöver

kostenlos Android 4.0+| Deutsch

In Red Bull Racers können Sie eine Carrera-Rennbahn bedienen

und mit kleinen Boliden über den virtuellen Asphalt brettern.

Fast jeder Vertreter des starken

Geschlechts hat in jungen Jahren

von einer Carrera-Rennbahn

geträumt und für viele ging der Wunsch

auch in Erfüllung. Wenn Sie sich nach wie

vor danach sehnen oder einfach nur Ihre

alte Rennbahn vermissen, dann holen Sie

sich das Feeling jetzt mit dieser App auf

das Smartphone. Zur Auswahl stehen eine

Menge Strecken, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade

sowie diverse Autos. Während

Sie gleich zu Beginn in einem Go-Kart

gegen Ihre Gegner antreten müssen, kön-

nen Sie später in der Königsklasse – in der

Formel 1 – beweisen, wer der Schnellste ist.

Durch das Gewinnen von Rennen erhalten

Sie sowohl Erfahrungspunkte als auch Geld.

Mit Hilfe der Erfahrungspunkte steigen Sie

im Level auf und schalten nach und nach

neue Rennen bzw. Autos frei.

Mit dieser Anwendung holen Sie sich nicht

nur Kindheitserinnerungen auf Ihr Gerät,

sondern auch ein gelungenes

Rennspiel mit viel Potenzial.

One For Eleven

9 Sport

10

Galaxy on Fire 2 HD

Action

Wer abseits des WM-Rummels seine eigene Fußball-Mannschafft

zum Sieg führen will, der sollte sich One for Eleven unbedingt

ansehen. Hier sollen Sie eine Fußballmannschaft zusammenstellen,

die mit allen Wassern gewaschen ist und die Konkurrenz

in Grund und Boden spielt. Zu Beginn ist Ihr Club natürlich noch klein und

die meisten Ihren Spieler sind gerade mal bessere Amateure. Doch mit

zunehmenden Siegen und damit verbundenen Prämien können Sie Ihre

Spieler besser trainieren oder

neue kaufen. „One For Eleven“

kann definitiv mit dem bisherigen

Platzhirsch „Top Eleven“

mithalten. Es ist ihm sogar noch

einen Schritt voraus.

In diesem Spiel schlüpfen Sie in die Rolle eines Weltraumkampfpiloten

namens Keith T. Maxwell. Nach einem Gefecht mit Piraten

vollführt sein Raumschiff wegen seines beschädigten Antriebs

einen unkontrollierten Sprung, der ihn nicht nur ans andere Ende der Galaxis

befördert, sondern auch 35 Jahre in die Zukunft. Verständlicherweise

versucht er nun, wieder nach Hause zu gelangen. Dabei muss er sich ständig

mit Weltraumpiraten herumärgern – und mit aggressiven Aliens.

Die Grafik des Spieles ist großartig.

Die Geräuschkulisse besteht

aus filmreifer Musik,

garniert mit deutscher Sprachausgabe.

Ein Leckerbissen für

Science-Fiction-Fans.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

99


Nicht selten müssen

Sie imposante Brücken

bauen, um das Level

erfolgreich zu meistern.

Ihre Aufgabe ist es, als königlicher Architekt

einsturzsichere Brücken zu bauen!

Text: Thomas Lumesberger

Preis € 1,89

Android 2.3+

Sprache Deutsch

Mit Hilfe von Brettern, Ziegeln, Seilen und Steinen sollen Sie eine Brücke bauen, über die alle Einheiten und Güter problemlos

befördert werden können. Doch Achtung: Die Baumaterialien sind einerseits teuer und andererseits begrenzt.

Wie der Titel vermuten lässt, ist es in diesem

Spiel Ihre Aufgabe, Brücken zu bauen, um diverse

Güter und Einheiten unbeschadet über

ein Tal zu bringen.

Die Brückenbauer auf der Burg haben leider

das Zeitliche gesegnet oder haben schlicht keine

Lust mehr. Also müssen Sie nun den Bauerbeitern

die richtigen Anweisungen geben, damit

diese für die Truppen und Güterwagen befahrbare

Brücken bauen, die sich gefahrlos überqueren

lassen. Dabei werden Sie vom intuitiven

Bau-Modus kräftig unterstützt: Ein Gitternetz

hilft Ihnen, die Bretter, Pfeiler, Säulen und Seile

präzise zu platzieren. Einfach ist das Unterfangen

dennoch nicht. Immerhin gilt es 40 Levels zu

meistern. Dabei besteht das erste Missionsziel

eines Levels immer darin, die Einheiten sicher auf

die andere Seite des Tales zu bringen. Aber auch

Bonusziele lassen sich erreichen. Dann nämlich,

wenn Sie entweder beim Bau unter einer Vorgabe

von bestimmten Goldmünzen bleiben oder

z. B. tatsächlich alle Einheiten retten.

Schwachstellen herausfinden

Gebaut wird eine Brücke, indem man Ihre Einzelteile

am Bildschirm per Fingerwisch platziert.

Dabei werden die Bauteile glücklicherweise nicht

100 Android Magazin Jul/Aug 2014


Bridge Constructor Mittelalter

So bauen Sie erfolgreich ...

Stütze in der Mitte

Es ist selten eine schlechte Herangehensweise, wenn Sie

zuerst eine Säule in der Mitte errichten (am besten aus

Stein) und von dort aus die Brücke mit Seilen sichern.

Trial & Error

Wenn Sie überzeugt sind, dass die Brücke hält, drücken

Sie einfach auf Start. Dann sehen Sie die Belastungsgrenzen

der einzelnen Teile und merzen Schwachstellen aus.

Durch das Absolvieren diverser Missionen schalten Sie nicht nur neue Aufträge frei, auch die wichtigen Personen im

Land werden Ihnen dann wohlgesonnen.

von Ihrem Finger verdeckt, sie werden einfach

ein wenig oberhalb des Fingers angezeigt – ein

durchaus bemerkenswertes Feature, das andere

Konstruktionsspiele nicht bieten. Haben Sie

den Übergang nach allen Regeln der Brückenbaukunst

fertiggestellt, drücken Sie auf die Play-

Schaltfläche und Ihre Einheiten testen umgehend

die ganze Tragweite Ihrer Baukunst, indem

sie über die Brücke laufen. Dabei werden zu Beginn

alle Bauteile in grüner Farbe dargestellt.

Unangenehm wird es, wenn einzelne Teile

sich bei Belastung rot färben, denn dann gibt

es ein Problem mit der Statik und der entsprechende

Bauteil droht zu brechen. Dieses Farbenspiel

ist praktisch: So lassen sich Schwachstellen

in der Konstruktion schnell ermitteln.

Sollte ein Brückenteil tatsächlich zu Bruch gehen,

müssen Sie es entweder durch ein stärkeres

ersetzen oder weitere Stützen integrieren.

Damit beim Brückenbauen keine Langeweile

aufkommt, schleudern gelegentlich Orks

mit Katapulten riesige Steine auf Ihre Brücken.

Um größere Schäden aus diesen Angriffen zu

vermeiden, müssen Sie Ihre Brücken mit einer

PRO

CONTRA

Überdachung versehen, die dem steinigen Aufprall

standhält. Und noch etwas: Sie müssen nicht immer

standhafte Brücken bauen. Von Zeit zu Zeit

ist es Ihre Aufgabe, durchaus instabile Brücken zu

errichten. Dann ist es aber nicht ratsam, diese mit

den eigenen Truppen zu überqueren, vielmehr lockt

man in diesem Fall die Ork s auf die eigene Seite.

Fazit

Stimmiges Setting

Sehr präzise Steuerung dank Gitternetz

Belastungsansicht

Wenige Bauelemente

Kaum Abwechslung in den Levels

Es sind die kleinen Dinge, die hier positiv auffallen,

etwa dass die Objekte beim Aufziehen nicht verdeckt

werden oder dass man durchaus auch mal

Brücken bauen darf, die irgendwann einstürzen

sollen. Für Denksportfreunde ein Muss.


Die Mischung macht es aus

Durch das Kombinieren von den unterschiedlichen

Materialien lässt sich die perfekte Brücke bauen, die

allen Lasten standhält.

Stützbalken von oben

Manchmal gibt es unterhalb der Brücke keine Möglichkeit

eine Stütze aufzustellen. Dann müssen Sie

die Brücke von oben „stützen“.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

www.androidmag.de

101


Charts

SPIELE

TOOLS

Auf die Bewertungen im Play Store ist leider

kein hundertprozentiger Verlass. Deshalb kürt

unsere Redaktion alle zwei Monate in 15 Kategorien

die Apps, die uns am besten gefallen.

Der Aufsteiger

NeuroNation

kostenlos| Android 2.2+ | Deutsch

NeuroNation bringt

eine stattliche Anzahl

an Spielen mit sich, mit

denen Sie Ihre grauen

Gehirnzellen wieder reaktivieren

und auf Vordermann bringen

können. Dadurch steigern Sie

Ihre Konzentrationsfähigkeit und

geben Ihrem Gedächtnis wieder

einen Tritt in den Hintern, sodass

Sie sich wieder leichter und einfacher

Sachen merken können.

Zusätzlich wird Ihre

Rekationsgewschwindigkeit

gesteigert.


Der Absteiger

Temple Run 2

kostenlos|Android 2.3+ | Deutsch

Wie im Vorgänger dreht

sich in Temple Run 2 alles

darum, dem Protagonisten

und Schatzsucher mit

dem klingenden Namen Guy Dangerous

bei der Flucht vor einem fiesen

„Dämonenaffen“ zu helfen. Sie sehen

den Charakter dabei von hinten und

können mit einer Wischgeste nach

oben springen und mit einem Wisch

nach unten unter Hindernissen hindurch

rutschen. Mit einem Wisch

nach links oder rechts

geben Sie an Kreuzungen

die Richtung vor.


1

Threes!

€ 1,43 |A 4.0+ | Englisch

Ein Zahlen-Knobelspiel,

gestaltet mit

viel Liebe zum Detail.

Auf einem 4x4-Raster

werden Zahlen reihen- oder spaltenweise

verschoben und addiert.

Ziel: Durch Verschieben möglichst

hohe Zahlenwerte erreichen.

2

QuizDuell

kostenlos |A 2.1+ | Deutsch

Mit Quizduell können

Sie sich in 20 Wissenskategorien

mit

Gegnern aus dem

Netz messen. Ganz im Stil von

„Wer wird Millionär“ bekommen Sie

immer vier Antwortmöglichkeiten.

3

Plants vs Zombies 2

kostenlos |A 2.3+ | Deutsch

Im lang erwarteten

Nachfolger

des kultigen Erstlings

gilt es mit

allerhand gefährlicher Pflanzen

eine Zombie-Invasion zu

stoppen. Absolut empfehlenswert!

4

The Walking Dead:

Season One

kostenlos |A 2.3+ | Englisch NEU

Passend zur TV-Serie

gibt es jetzt auch

endlich das Spiel für

die Android-Plattform,

in welchem Sie sich gegen

Zombies verteidigen müssen.

5

Smash Hit

=

=

=

kostenlos |A 2.3+ | Deutsch NEU

Grafisch gelungenes

Spiel, in dem Sie

surreale Umgebungen

durchfliegen

und mit Kugeln Hindernisse abschießen.

1

SanDisk

Memory Zone

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

Übersichtliche Verwaltung

des internen

Speicherplatzes

sowie von

Onlinespeichern wie Dropbox,

Google Drive und Co.

2

Switchr

€ 1,45 |A 2.1+ | Englisch

Kleines Helferlein,

das es dem Anwender

ermöglicht,

unkompliziert

mit einem einfachen Wisch

zwischen mehreren geöffneten

Tasks zu wechseln.

3

AVG Memory

Cleaner

kostenlos |A 2.1+ | Deutsch

=

=

=

Lahmende Handys

können wieder

neuen Schwung

bekommen, wenn

mal der Speicher kräftig leergefegt

wird. Diese App sorgt für

den nötigen Platz.

4

IFITT

kostenlos| 4.0+| Englisch

Dieses leistungsfähige

Tool kann Ihnen

dabei helfen, häufige

Aufgaben bzw. Tätigkeiten

auf Ihrem Smartphone

oder Tablet zu automatisieren.

5SkipLock

kostenlos| 4.0+| Englisch

NEU

SkipLock erspart es

Anwendern, wirklich

immer den Lockscreen

per Passwort

freizugeben. Ist das Gerät

etwa mit einem bekannten

Netzwerk verbunden, entfällt

dieser Schritt.

102 Android Magazin Jul/Aug 2014


Charts

PERSONALISIERUNG GRAFIK & FOTO MUSIK & AUDIO MEDIEN & VIDEO SOZIALE NETZE

1

Go Launcher EX

kostenlos |A 2.0+ | Deutsch

Eine der populärsten

Launcher Anwendungen

mit ansprechenden

Themes,

ausgefallenen Übergangseffekten,

schnellem Bildlauf und in

der Größe änderbaren Widgets.

2

Beautiful Widgets

kostenlos |A 2.0.1+ | Deutsch

Erweitert Ihre Widgetlist

um viele

weitere stylische

Widgets. Bietet

unterschiedliche Widget-Typen

und Styles, wie z.B. Wetteranzeige,

neue Uhr und Akkuladestand.

3

Everything Me

Launcher

kostenlos |A 4.0+ | Deutsch

Die App personalisiert

die Oberfläche des

Smartphones in dynamischer

Weise. Sie

passt sich sogar dem individuellen

Tagesverlauf an.

4

Erstellt gesprochene

Klingeltöne aus eingetippten

Texten. So

können Sie z.B. Klingeltöne nach

dem Muster „Hallo Schatz, ich

bins!“ personalisieren.

5

Type your

Ringtone

€ 0,73 |A 3.0+ | Englisch

KitKat Launcher

kostenlos |A 2.3+ | Englisch

=

=

=

=

=

Bildhübscher

und pfeilschneller

Launcher für

jedes Android-

Gerät. Dank vieler Optionen und

Oberflächen-Variationen umfassend

personalisierbar.

1

2

Camera Zoom FX

€ 1,99 | A 1.5+ | Deutsch

Kamera Zoom FX

beeindruckt mit

vielen Features,

wie Effekten und

Filtern. Sogar ein Bildstabilisator

ist integriert - die kompletteste

Foto-App im Play Store.

3

Bitstrips

kostenlos | A 2.2+ | Englisch NEU

Sag es mit Cartoons.

Mit Bitstrips

erzeugt der

Anwender eigene

Comics, die sich anschließend in

Facebook posten lassen. Nette

Spielerei mit hohem Spaßfaktor.

4

Instagram

kostenlos | A 2.2+ | Deutsch

Mit dieser beliebten

App lassen

sich Fotos mit

Hilfe zahlreicher

Effekte künstlerisch verfremden

und über alle bekannten

sozialen Netzwerke mit Freunden

teilen.

5

Pixlr Express

kostenlos | A 2.2+ | Englisch

AfterFocus

=

Dank ständiger

Verbesserungen

hat sich Pixlr Express

nach oben

vorgekämpft. Sage und schreibe

600 Effekte, Overlays und Rahmen

sprechen für sich.

=

=

=

kostenlos | A 20+ | Englisch NEU

Unter Zuhilfenahme

dieser App

können Sie Ihre

Schnappschüsse

mit einem Unschärfeeffekt versehen

und so zu einem wahren

Hingucker machen.

1Power Amp 1MX Player 1Seesmic

kostenlos |A 2.1+ | Englisch

Enthält einen manuell

einstellbaren

Equalizer inklusive

Presets sowie separatem

Bass und Höhenregler

und unterstützt die Formate

MP3, MP4, M4A, FLAC oder TTA.

Dank des umfangreichen

Musikangebotes

im Play Store

ist die zugehörige

App eine Empfehlung wert. Vor

allem Design und Bedienung

wissen zu gefallen.

kostenlos |A 2.1+ | Englisch kostenlos |A 1.5+ | Englisch

= =

Dieser Videoplayer

kann mit beinahe

allen Videoformaten

etwas anfangen.

Dabei nutzt er sogar alle vorhandenen

Prozessorkerne, was der

Abspielqualität zugutekommt.

Mit Seesmic verwalten

Sie die Meldungen

verschiedener

sozialer Netzwerke

übersichtlich in einer einzigen Anwendung.

So sind Sie immer auf

dem aktuellsten Stand.

2Google Play Music 2Theke

2Foursquare

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

Mit Spotify hat

man Zugang zu

Millionen Titeln bekannter

Künstler

und Bands - einfach die Applikation

starten und die Songs online

streamen.

Ob Musik, Sport,

Nachrichten oder

aktuelle Ereignisse,

diese App bietet

über 50.000 Radiostationen und

1,2 Millionen Sendungen. Da ist

für jeden was dabei!

kostenlos |A 2.2 | Deutsch

Übersichtliche Alternative

zur offiziellen

ZDF-Mediathek-App.

Durch

einen Klick auf das Play-Icon öffnet

Theke das Video als Stream

im vorinstallierten Mediaplayer.

kostenlos |A 1.6+ | Englisch

Soziales Netzwerk,

bei dem es darum

geht, seinen Standort

mitzuteilen.

Dank Gaming-Elementen eine

sehr motivierende Mischung aus

Spiel und Netzwerk.

kostenlos |A 2.1+ | Englisch

Einfache Bedienung

steht bei Google+

an erster Stelle. Die

Frontpage ermöglicht

den Zugriff auf die 4 Hauptfunktionen

des Netzwerks: Circles,

Stream, Huddle und Fotos.

4TuneIn Radio 4Magisto-Magischer

4Threema

Video Editor

kostenlos |A 1.6+ | Deutsch

=

=

3Spotify

3iSupr8 Vintage 3Google+

kostenlos |A 2.1+ | Deutsch

=

Video Camera

€ 0,72 |A 3.0+ | Englisch

=

5Hi-Q MP3 5

Recorder

kostenlos |A 1.6+ | Englisch

=

Mit dieser App lässt

sich das Handy als

Aufnahmegerät

verwenden. Aufgenommen

werden in der Lite-

Version max. 10 min mit max.

128 Kbit.

kostenlos |variiert | Deutsch

Magisto erstellt

aus ausgewählten

Fotos und Videos

und Musik innerhalb

weniger Minuten geschnittene

Video-Präsentationen.

AllCast

kostenlos | A 4.0+ | Englisch

=

NEU

Retro-Style gefällig?

iSupr8 zeichnet

Videos mitsamt

stimmiger Retro-

Filmeffekte auf und erlaubt ein

schnelles Teilen

=

=

Besitzer von

Smart-TVs der

Marken Samsung

und Panasonic,

können mit dieser App Multimedia-Inhalte

vom Smartphone

direkt auf dem Fernseher

anzeigen.

€ 1,60 |A 4.0+ | Deutsch

Die sicherste

WhatsApp-Alternative.

Threema

greift auf Wunsch

nicht auf Ihr Telefonbuch zu und

verschlüsselt alle Nachrichten

so, dass sie nicht einmal für die

Macher der App lesbar sind.

5

Hangouts

kostenlos | A 2.3+ | Deutsch

=

=

=

=

Google verpasst

„Talk“ ein neues Gesicht.

Mit Hangouts

können Sie telefonieren,

Nachrichten und Dateien

verschicken und sogar Videokonferenzen

abhalten.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

103


Charts

NAVIGATION NACHRICHTEN SPORT & FITNESS GESUNDHEIT

1

Google Maps

kostenlos | variiert | Deutsch= kostenlos |A 2.2+ | Englisch

=

Die auf Android-Smartphones

vorinstallierte App

bietet neben einer

Weltkarte auch noch ein praktisches

Navigationsfeature mit

vielen nützlichen Extras.

Durch die Eingabe

Ihres Zielortes erscheint

auf Ihrem Display

eine dreidimensionale

Straßenkarte, welche Sie

jederzeit durch eine andere Art

der Ansicht ersetzen können.

1Google Play Kiosk 1Runtastic

1Noom -

Die News-App

Google Currents

ist inzwischen Geschichte.

Natürlich

hat Google den Anwendern

einen würdigen Ersatz zur Seite

gestellt: Google Play Kiosk.

kostenlos |variiert | Englisch

Die App hilft, das

Training zu planen

und durchzuführen.

Einfach die Sportart

auswählen und die App misst alles,

was es zu messen gibt, auch

die verbrauchte Energie.

2Navigon Europe 2News Republic 2Nike Training Club 2Hydro

€ 59,95 |A 1.6+ | Deutsch

3TomTom

3

Navigation

€ 59,99 |A 2.2+ | Deutsch =

Auch TomTom hat

seit kurzer Zeit ein

umfangreiches Offline-Navi

im Angebot,

das jedoch noch nicht auf

allen Geräten funktioniert.

4

Citymapper

Routenplaner

kostenlos |A 2.3+ | Deutsch

Die Stadt-Navigationsapp

ist seit kurzem

auch für Berlin

verfügbar. Intuitive

Bedienung, Echtzeit-Verbindungsinformationen

und eine

aufgeräumte Oberfläche gefallen.

5Öffi - ÖPNV

kostenlos |A 1.6+ | Deutsch

=

kostenlos |A 1.5+ | Deutsch

=

=

=

Diese App widmet

sich den öffentlichen

Verkehrsmitteln. Sie

kennt die Liniennetze

vieler Städte und Gebiete

unter anderem in Deutschland,

Österreich und der Schweiz.

News Republic

bringt Ihnen Nachrichten

und Multimediainhalte

zu

ausgewählten Themen optisch

ansprechend auf das Smartphone

oder Tablet.

Prime Guide

kostenlos |A 2.2+ | Deutsch

Was kommt heute

im Fernsehen?

Auch diese Frage

lässt sich inzwischen

mit dem Smartphone beantworten.

Diese App macht es

möglich.

4

Das Erste

kostenlos|A 2.3+ | Deutsch

Mit der App des

deutschen Fernsehsenders

haben

Sie laufend

Zugriff auf Infos, Livestreams,

das aktuelle Programm und

sogar einzelne Sendung des

„Ersten“.

5Zinio Reader

kostenlos |A 1.6+ | Englisch

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Zeitungskiosk für

Ihr Handy, der es

ermöglicht, aktuelle

Printausgaben in

digitaler Form herunterzuladen

und auf dem Gerät zu lesen –

auch das „Android Magazin“.

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Mit dieser App trainieren

Sie mit den

Stars! Internationale

Sportgrößen

bringen Ihnen über 100 Fitnessübungen

näher, der Schwerpunkt

liegt auf ganzheitlichem Training.

4

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können sich in

einem interaktiven

Hörspiel von Zombies

jagen lassen. Hoher Suchtfaktor

auch zuhause beim Ausbauen

der Zombie-Welt.

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Jawoll, ab sofort

trainieren wir unseren

Waschbrettbauch

mit Hilfe

eines Smartphones. Die Grund-

App ist kostenlos, für das volle

(Wasch-)Brett zahlen wir 2,49 €.

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Simple aber nützliche

App, mit der Sie

automatisiert Ihre

täglich zurückgelegten

Strecken und die dabei gewählte

Bewegungsart aufzeichnen

können.

Die Abnehm App

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Hier loggt man nicht

exakt die zu sich genommenen

Kalorien

ein, sondern erfasst

grob die Größe der Mahlzeit anhand

eines Tortendiagramms.

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Führen Sie Ihrem

Körper täglich die

richtige Menge

Wasser zu? Mit dieser

App können Sie die Flüssigkeitszufuhr

im Auge behalten

und korrekt steuern.

4

I‘m Expecting

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I‘m Expecting soll

dabei helfen, immer

auf dem aktuellen

Entwicklungsstand

des Babys zu sein. Durch viele

Features ein wertvoller Begleiter

in der Schwangerschaft.

5

Dormi -

Baby Monitor

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Schläft unser kleiner

Liebling ruhig und sicher?

Das Programm

Dormi hilft dabei,

diese Frage zu beantworten – indem

es das Smartphone in ein

Babyphone verwandelt.

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Mit dieser App bleiben

Frauen stets

über den Menstruationsstatus

informiert

und können diesen dokumentieren

- praktisches Tool für

Periode und Fruchtbarkeit.

104 Android Magazin Jul/Aug 2014


Charts

BILDUNG BÜRO & FINANZEN SHOPPING HINTERGRÜNDE

1Englisch Lernen 1

mit babbel.com

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Grundund

Aufbauwortschatz

für unterwegs und zu

Hause auf Ihr Android Gerät.

Die Lesegeschwindigkeit

lässt sich

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und verhilft zu einer verbesserten

Leseleistung.

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verbessern sowie Ihr Gedächtnis

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trainieren

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Entsperren müssen

Sie Rechnungen lösen, die mit der

Zeit immer kniffliger werden. Mit

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alle nötigen Werkzeuge

zum Anlegen

und Bearbeiten gängiger

Office-Dokumente für mobile

Endgeräte.

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finden Sie schnell heraus, wo

sich Ihr Paket befindet.

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Die Kurse werden in Echtzeit

aktualisiert, sodass Sie keine

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Schnäppchenfuchs

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vereinfacht. Die intuitive Bedienung

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1

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entführt Sie in

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und wunderschöne

Galaxien. Ist man erst einmal

„infiziert“, kommt man aus dem

Staunen nicht mehr heraus.

2

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verwandelt Ihr Smartphone

in einen echten

Hingucker, indem

es Ihre Fotos in animierten Zusammenstellungen

über den Bildschirm

laufen lässt.

3

10.000 HD

Wallpaper

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Diese Sammlung von

Hintergrundbildern

ist es wert, erwähnt

zu werden - sie bietet

Zugriff auf 10.000 Bilder - säuberlich

in Kategorien einsortiert.

4

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Live Wallpaper

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sanft gleitende Wolken

und die glitzernde

Sonne, die sich langsam

an die Oberfläche kämpft, ein

romantischer Hintergrund.

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Jul/Aug 2014 Android Magazin

105


12 Android-Geheimnisse

12

ANDROID

GEHEIMNISSE

mit denen Sie mehr aus Ihrem Smartphone herausholen

Text: Hartmut Schumacher

Es gibt eine Unmenge an Apps, mit denen Sie die Leistungsfähigkeit

und den Bedienungskomfort Ihres Smartphones steigern

können. Nicht immer aber ist es nötig, eine App zu installieren, um

zum Ziel zu gelangen. Denn auch das Betriebssystem bietet eine

Vielzahl von nützlichen Funktionen – die allerdings nicht selten gut

versteckt sind.

106 Android Magazin Jul/Aug 2014


12 Android-Geheimnisse

1

Smartphone als Hotspot

INTERNET-ZUGANG FÜR NOTEBOOKS UND TABLETS

Ihr Smartphone ist in der Lage, als Hotspot zu

dienen, kann also anderen Geräten einen Internet-Zugang

bereitstellen. Das Smartphone

selbst geht dabei über Mobilfunk ins Internet –

und stellt seine Verbindung per WLAN anderen

Geräten in der Nähe zur Verfügung.

Smartphone statt UMTS-Stick

Nützlich ist dies beispielsweise dann, wenn Sie

mit einem Notebook das Internet verwenden

möchten, ohne einen UMTS-Stick zu benützen.

Oder wenn Sie unterwegs ein Tablet verwenden,

das keine Mobilfunkunterstützung bietet.

Oder aber wenn Freunde mit ihren Smartphones

aufs Internet zugreifen wollen, jedoch

keine Flatrate besitzen oder ihr Datenvolumen

bereits aufgebraucht haben.

Hotspot einrichten

Mit wenigen Handgriffen

verwandeln Sie Ihr Smartphone

in einen Hotspot für

andere Geräte.

gehörige Kennwort eingeben. Informieren

Sie sich jedoch zuvor, ob Ihr Mobilfunkvertrag

dieses Teilen der Internet-Verbindung

erlaubt.

2

Darstellung

vergrößern

HILFE FÜR WEITSICHTIGE ANWENDER

Neigen Sie dazu, beim Verwenden Ihres Smartphones

die Augen zusammenzukneifen, weil Ihnen

die Schrift auf dem Bildschirm zu klein ist?

Das lässt sich leicht umgehen:

Im Einstellungsfenster „Bedienungshilfen“

(oder, je nach Smartphone: „Eingabehilfe“) ist die

Option „Großer Text“ zu finden. Wenn Sie diese

einschalten, erhalten Sie eine stark vergrößerte

Darstellung der Texte in den meisten Apps.

Mehr Kontrolle über die Größe der Texte gibt

Ihnen das Einstellungsprogramm „Display“ (oder

„Anzeige“). Dort haben Sie die Wahl zwischen

vier (oder bei einigen Smartphones sogar sechs)

Schriftgrößen.

Bildschirmlupe

Benötigen Sie die große Schrift nicht ständig,

sondern lediglich in bestimmten Situationen?

Dann verwenden Sie einfach die Bildschirmlupe

Tippen Sie in den „Drahtlos und Netzwerke“-

Einstellungen die Schaltfläche „Tethering &

mobiler Hotspot“ an und dann die Schaltfläche

„WLAN-Hotspot

einrichten“. Geben Sie

dem Hotspot einen

Namen (eine SSID),

wählen Sie die Art

der Verschlüsselung

aus, und legen Sie ein

Kennwort fest.

Schalten Sie den

Hotspot schließlich

durch Antippen der

Schaltfläche „Mobiler

WLAN-Hotspot“ ein.

(Je nach Smartphone

und Hersteller kann die Funktion statt „Tethering

& mobiler Hotspot“ auch beispielsweise

„Mobiler WLAN-Hotspot“ oder „Mobiler Wi-Fi-

Hotspot“ heißen.)

Auf dem Notebook, Tablet oder Smartphone,

mit dem Sie den Hotspot nutzen möchten,

müssen Sie in den WLAN-Einstellungen lediglich

den Hotspot auswählen und das dazudes

Betriebssystems: Sie finden sie ebenfalls

im Einstellungsprogramm „Bedienungshilfen“

– und zwar unter der Bezeichnung „Vergrößerungsbewegungen“.

Nachdem Sie diese Option aktiviert haben,

können Sie die Lupe ein- oder ausschalten, indem

Sie dreimal auf den Bildschirm tippen.

Möchten Sie die Stärke der Vergrößerung ändern?

Dann ziehen Sie wie gewohnt zwei Finger

zusammen oder auseinander. Den angezeigten

Ausschnitt des kompletten Bildschirms verschieben

Sie, indem Sie zwei Finger auf dem

Bildschirm in die gewünschte Richtung ziehen.

Falls Sie die Lupe nur kurzzeitig einschalten

wollen, dann tippen Sie dreimal auf den Bildschirm,

belassen den Finger dort, verschieben

den Ausschnitt, wenn nötig – und heben den

Finger vom Bildschirm ab, um das Vergrößern

zu beenden.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

Sie können die Größe der Texte bequem an Ihren Geschmack

und die Leistungsfähigkeit Ihrer Augen anpassen.

107


12 Android-Geheimnisse

3

Telefonate schnell beenden

4

Kommata & Fragezeichen

AUSTASTE STATT SCHALTFLÄCHE

Normalerweise beenden Sie Telefonate,

indem Sie die rote Telefonhörer-Schaltfläche

antippen. Stattdessen können Sie

aber auch einfach die Ein-/Aus-Taste des

Smartphones betätigen.

Das ist dann bequemer, wenn sich einer

Ihrer Finger ohnehin in der Nähe dieser

Taste befindet. Ebenfalls als praktisch erweist

sich diese Methode, wenn die Bildschirminhalte

wegen hellen Sonnenlichts

nur schlecht zu erkennen sind. Oder aber

wenn der Bildschirm sich nach dem Entfernen

vom Ohr nicht schnell genug wieder

einschaltet und daher für kurze Zeit

nicht bedienbar ist. Damit diese Methode,

Gespräche zu beenden, funktioniert, müssen

Sie erst eine Option einschalten. Sie finden sie irritierenderweise nicht

in den Einstellungen der Telefon-App, sondern im Einstellungsfenster „Bedienungshilfen“.

Die Option trägt den einleuchtenden Namen „Ein/Aus beendet

Anruf“. (Je nach Smartphone-Modell kann das Einstellungsfenster

auch „Eingabehilfe“ heißen und die Option „Ein/Austaste beendet Anruf“.)

SATZZEICHEN BEQUEM EINGEBEN

Natürlich können Sie links unten auf der

Bildschirmtastatur die „?123“-Schaltfläche

antippen, um die zweite Tastenbelegungsebene

aufzurufen und dann

Satzzeichen wie das Komma, das Fragezeichen

und das Ausrufezeichen einzugeben.

Es geht aber auch einfacher:

Tippen Sie die „.“-Taste an, und belassen

Sie den Finger dort. Daraufhin erscheint

ein kleines Aufklappfenster, in dem einige

häufig verwendete Satzzeichen zu

finden sind. Um das Komma einzugeben,

müssen Sie den Finger einfach nur

wieder vom Bildschirm abheben. Die

anderen Satzzeichen geben Sie ein, indem

Sie den Finger auf das gewünschte

Zeichen ziehen und ihn erst dann vom Bildschirm abheben.

Dieser Trick funktioniert auch bei einigen anderen Tasten. Über die

„€“-Taste beispielsweise können Sie ein Fenster aufrufen, in dem sich weitere

Währungszeichen befinden. Und über die beiden Runde-Klammer-

Tasten „(„ und „)“ lassen sich auch andere Arten von Klammern eintippen.

5

Kamera mit Hilfe von Sprachbefehlen steuern

Say Cheese Camera

NICHT NUR FÜR GALAXY-SMARTPHONES ...

Wenn auf Ihrem Smartphone die neueste Version

des digitalen Assistenten „Google Now“ installiert

ist, dann können Sie mit Hilfe von Sprachbefehlen

die Kamera-App starten – wahlweise im

Foto- oder im Videomodus. Bislang klappt dies

allerdings lediglich dann, wenn als Systemsprache

Englisch eingestellt ist. Die Befehle

lauten „Take a picture“ und „Record a

video“. Sie können dies ausprobieren,

indem Sie in den „Sprache & Eingabe“-Einstellungen

mit der Schaltfläche

„Sprache“ die Sprache „English

(United States)“ auswählen.

Nützlicher ist es aber ohnehin,

mit einem Sprachbefehl nicht nur die Kamera-App

zu starten, sondern direkt ein Foto aufzunehmen.

Viele Samsung-Smartphones beherrschen

diese Funktion (beispielsweise die

Galaxy-Modelle S4 und S5). Sie müssen dazu in

den Einstellungen die Optionen „Sprachsteue-

rung“ und „Kamera“ einschalten. Und schon

können Sie in der Kamera-App Sprachbefehle

verwenden, um Fotos zu schießen. Das

Smartphone versteht dabei die Befehle „Klick“,

„Aufnahme”, „Lächeln” und „Bitte lächeln“.

App „Say Cheese Camera“

Wenn Ihr Smartphone nicht über eine Sprachsteuerung

für die Kamera verfügt, dann können

Sie immer noch die App „Say Cheese Camera“

installieren, die eine ähnliche Funktion

bietet. Tippen Sie das Mikrofon-Symbol an,

um die Sprachsteuerung einzuschalten. Sagen

Sie „Cheese“ („tschiehs“), um ein Foto zu

schießen. Tippen Sie auf das Werkzeug-Symbol

und verwenden Sie dann die Option „Talking

Timer“, um die App dazu zu bringen, nach

dem Erkennen des Sprachbefehls erst einen

Count-down herunterzuzählen, bevor sie tatsächlich

das Foto knipst.

Sie können die Kamera Ihres Smartphones mit Hilfe

von gesprochenen Befehlen steuern.

108

Android Magazin Jul/Aug 2014


12 Android-Geheimnisse

6Automatische Bildschirmdrehung ausschalten

SO LÄSST SICH DAS SMARTPHONE BEQUEM AUCH IM LIEGEN VERWENDEN

Android-Smartphones und -Tablets verfügen

über eine Funktion, die die Bildschirmdarstellung

automatisch dreht, wenn der Benutzer

das Gerät im Landschafts- statt im Porträt-

Modus verwendet. Das ist in vielen Situationen

auch sehr sinnvoll. Allerdings nicht in allen:

Beispielsweise dann nicht, wenn man das

Smartphone im Liegen benutzt. Da das Betriebssystem

nicht weiß, dass sich nicht nur

das Smartphone, sondern auch der Benutzer in

einer waagerechten Position befindet, bewirkt

die automatische Drehung das Gegenteil dessen,

was sie erreichen soll.

Tablet bequemer als Smartphone

Daher gibt es eine Möglichkeit, diese Automatik

aus- und einzuschalten. Auf Tablets geht

das sehr schnell und bequem: Ziehen Sie einfach

die Statusleiste herunter, und tippen Sie

die Schaltfläche „Autom. drehen“ oder „Drehung

gesperrt“ an.

Auf Smartphones bietet das Betriebssystem

diese Möglichkeit nicht. Einige Hersteller

fügen jedoch der Statusleiste auf eigene

Faust eine derartige Funktion hinzu. Sie

trägt je nach Smartphone-Modell Namen wie

„Bildschirm drehen“ und „Umdrehung“.

Ist auf Ihrem Smartphone nichts Derartiges

zu finden, dann müssen Sie im Einstellungsfenster

„Display“ (oder „Anzeige“) die Option

„Display automatisch drehen“ (oder „Bildschirmdrehung“)

verwenden, um die automatische

Drehung auszuschalten.

Auto-Rotate Status Bar Switch

Ist Ihnen dieser Umweg über die Einstellungen

zu unbequem, denn installieren Sie die

App „Auto-Rotate Status Bar Switch“. Sie

platziert in der Statusleiste eine permanente

Benachrichtigung, durch deren Antippen Sie

die automatische Drehung ein- und ausschalten

können.

Auto-Rotate

Status Bar Switch

Dank der App Auto-Rotate Status Bar Switch können

Sie die automatische Drehung schnell ein- und ausschalten.

7 8

Dieses Handy gehört ... Adressen auf Startseite

INFOS FÜR EHRLICHE FINDER

Jeder zehnte Deutsche ab 14 Jahren hat

schon einmal sein Mobiltelefon verloren.

Immerhin 13 Prozent davon haben ihr Gerät

zurückbekommen. Ein ehrlicher Finder

muss allerdings eine Möglichkeit haben, zu

erfahren, wem das Handy gehört. Wenn Ihre

Kontaktinfos lediglich im Adressbuch stehen,

dann nützt dies wenig – weil der Finder

nicht weiter als bis zum Sperrbildschirm

Besitzer

kommt. Aber glücklicherweise bietet Android

seit einiger Zeit eine Funktion, die die

Kontaktinformationen direkt auf dem Sperrbildschirm

anzeigt.

Sie finden diese Funktion im Einstellungsfenster

„Sicherheit“ unter dem Namen „Info zum Eigentümer“.

(Abhängig vom Smartphone-Modell gelangen Sie zu dieser Funktion

stattdessen über die Wege „Sperrbildschirm – Info über Besitzer“ oder

„Bildschirmsperrung – Inhaberinformationen“.) Bietet Ihr Smartphone

keine derartige Funktion, dann müssen Sie dafür eben die kostenlose App

„Besitzer“ verwenden.

SCHLUSS MIT LANGEM SUCHEN!

Ist es Ihnen zu mühselig, Adressbucheinträge,

die Sie häufig benötigen, aus

der Kontakte-App herauszusuchen?

Dann platzieren Sie diese Einträge doch

einfach als Widgets auf der Startseite

Ihres Smartphones: Öffnen Sie das Widgets-Fenster.

(Je nach Smartphone-

Modell finden Sie dieses Fenster als

Register in der Apps-Schublade oder

als eigenständiges Fenster, das Sie erreichen,

indem Sie lange auf eine leere

Stelle der Startseite tippen und dann die

Schaltfläche „Widgets“ tippen.)

Ziehen Sie das Widget „Kontakt“ auf

die Startseite. Anschließend können Sie den gewünschten Adressbucheintrag

auswählen. Wenn Sie viele Adressbucheinträge auf der Startseite

platzieren, dann wird das schnell unübersichtlich. Sinnvoller ist es

daher dann, auf der Startseite einen Ordner anzulegen, in den Sie alle

Adressbuch-Widgets verschieben. (Sie legen einen Ordner an, indem Sie

ein Widget auf ein zweites ziehen.)

Jul/Aug 2014 Android Magazin

109


12 Android-Geheimnisse

9

Gelöschte

Benachrichtigungen anzeigen

PLUS: EINSTELLUNGEN MIT HILFE VON WIDGETS SCHNELLER AUFRUFEN

Je mehr Apps Sie auf Ihrem Smartphone installieren,

desto mehr Benachrichtigung erhalten

Sie im Laufe eines Tages. Da ist die

Versuchung groß, sie alle auf einen Schlag verschwinden

zu lassen, statt sie einzeln aus der

Statusleiste zu entfernen. Was aber, wenn Sie

nachträglich merken, dass Sie eine dieser gelöschten

Benachrichtigungen doch benötigt

hätten?

Liste der Benachrichtigungen

Seit der Android-Version 4.3 gibt es für dieses

Problem eine Lösung: ein Fenster, das alle Benachrichtigungen

der letzten Zeit fein säuberlich

auflistet. Aufrufen lässt sich diese Liste

über ein Widget, das Sie auf der Startseite Ihres

Smartphones ablegen müssen. (Mehr zum

Verwenden von Widgets erfahren Sie im Tipp 8

(Adressen auf Startseite).

Ziehen Sie also aus dem Widgets-Fenster

das „Einstellungsverknüpfung“-Widget auf den

Startbildschirm. Daraufhin erscheint automatisch

das Fenster „Einstellungsverknüpfung“,

in dem Sie die Option „Benachrichtigungen“

auswählen.

Die Liste der Benachrichtigungen zeigt den

Namen der verantwortlichen App und die jeweilige

Uhrzeit an, nicht jedoch die Details der

Benachrichtigung. In der Regel können Sie aber

die aufgeführte App aufrufen, um die Details in

Erfahrung zu bringen.

Direkter Weg zu Einstellungen

Übrigens erlaubt es Ihnen das oben erwähnte

Widget namens „Einstellungsverknüpfung“,

Symbole auf der Startseite abzulegen, über

die Sie direkt zu bestimmten Einstellungen

gelangen (beispielsweise Akku, Bluetooth,

Apps, Datenverbrauch, Display, Standort, Töne

und WLAN). Sie müssen dann nicht mehr den

Umweg über das Einstellungsprogramm gehen.

Dank eines kleinen Tricks können Sie sich gelöschte

Benachrichtigungen noch einmal anzeigen lassen.

10

Tastatur mit Ziffern

11

Höhere Geschwindigkeit

ALTERNATIVES TASTATUR-LAYOUT

Seit der Version 4.1 verfügt Android (zumindest

auf einigen Smartphones) über

ein alternatives Tastatur-Layout, dessen

Vorteil darin besteht, dass es separate

Tasten für Ziffern und Satzzeichen bietet.

Allerdings werden dadurch die Tasten etwas

kleiner.

Tippen Sie in den Einstellungen

„Sprache & Eingabe“ auf das Einstellungssymbol

rechts neben der Option

„Google-Tastatur“. Tippen Sie dann die

Schaltflächen „Erweiterte Einstellungen“

und „Benutzerdefinierte Eingabestile“

an. Im Fenster „Benutzerdefinierte Eingabestile“

tippen Sie auf die Schaltfläche „Stil hinzufügen“. Wählen Sie als

Sprache „Deutsch“ und als Layout „PC“ aus. Tippen Sie die Schaltfläche

„Hinzufügen“ an – und anschließend die Schaltflächen „Aktivieren“ und

„Deutsch (PC)“, um den neuen Eingabestil zu aktivieren.

Beim Benutzen der Bildschirmtastatur tippen Sie lange auf die Leertaste

und wählen dann die Eingabemethode „Deutsch (PC)“ aus.

FLINKERES ÖFFNEN VON FENSTERN

Eine einfache Methode, um die Geschwindigkeit Ihres Smartphones zu

steigern, besteht darin, die Animationen zu beschleunigen oder aber ganz

abzuschalten, welche das Betriebssystem verwendet, um das Öffnen und

Schließen von Fenstern darzustellen. Schalten Sie zunächst, falls nötig, die

Entwickleroptionen ein: Tippen Sie im Einstellungsfenster auf die Schaltfläche

„Über das Telefon“ und dann im Fenster „Über das Telefon“ siebenmal

auf die Schaltfläche „Build-Nummer“. Anschließend finden Sie die Entwickleroptionen

im Einstellungsfenster.

Stellen Sie im Bereich „Zeichnung“

bzw. „Bildschirmdarstellung“ des

Fensters „Entwickleroptionen“ bei den

Optionen „Maßstab Fensteranimation“

(bzw. „Skalierung Fensteranimation“),

„Maßstab Übergangsanimation“ und

„Maßstab für Animatorzeit“ den Wert

„0,5x“ ein, wenn Sie die Animationen

beschleunigen möchten. Oder wählen

Sie dort den Eintrag „Animation aus“,

wenn Sie die Animationen ganz ausschalten

möchten.

110 Android Magazin Jul/Aug 2014


12 Android-Geheimnisse

12

Verlorenes Handy finden

SMARTPHONE SPERREN ODER DATEN LÖSCHEN

Der vorinstallierte Dienst „Android Geräte-Manager“

ermöglicht es Ihnen, vom PC oder von einem

anderen Smartphone aus den Standort Ihres

Smartphones herauszufinden. Darüber hinaus

können Sie Ihr Smartphone aus der Entfernung

sperren oder sogar seine Daten löschen.

Voraussetzungen

Zwei Voraussetzungen gibt es, damit dies funktioniert:

Erstens muss das Smartphone eingeschaltet

sein und über eine Internet-Verbindung

verfügen. Und zweitens müssen Sie zuvor

auf dem Smartphone den Geräte-Manager aktivieren:

Das erledigen Sie, indem Sie zunächst

in der vorinstallierten App „Google Einstellungen“

sicherstellen, dass die „Standort“-Funktion

eingeschaltet ist. Dann kehren Sie in die Google

Einstellungen zurück, tippen auf „Android Geräte-

Manager“, wo Sie schließlich die Optionen „Remote-Ortung

für dieses Gerät durchführen“ und „Remote-Sperre

und Löschen zulassen“ einschalten.

PC, Smartphone oder Tablet

Benutzen können Sie die Funktionen des „Android

Geräte-Manager“, indem Sie im Web-

Browser des PCs folgende Seite aufrufen:

www.google.com/android/devicemanager

Das klappt prinzipiell auch mit dem Browser

eines Smartphones, ist dann jedoch etwas unkomfortabel.

Als wesentlich praktischer erweist

es sich daher, eine App zu verwenden, die ebenfalls

den Namen „Android Geräte-Manager“

trägt. Sie erlaubt es Ihnen, die diversen Funktionen

des Geräte-Managers auch vom Smartphone

oder vom Tablet zu verwenden. Das ist

dann hilfreich, wenn Sie neben dem verlorenen

Smartphone noch ein zweites Android-Gerät

besitzen – oder aber wenn Sie beispielsweise

das Smartphone eines Freundes verwenden

möchten, um Ihr eigenes Smartphone wiederzufinden.

Sie müssen den Geräte-Manager und die Standorterkennung

einschalten, um Ihr Smartphone wiederzufinden.

Android

Geräte-Manager

QUICK-TIPPS FÜR „ANDROID GERÄTE-MANAGER“

Benötigt: E-Mail-Adresse und

Kennwort Ihres Google-Kontos

Standort herausfinden oder Smartphone

klingeln lassen

Letzte Lösung: Smartphone sperren

– oder Daten löschen

Nach dem Start der App müssen Sie die E-Mail-Adresse

und das Kennwort Ihres Google-Kontos eingeben.

Wenn zu diesem Konto mehrere Android-

Smartphones oder -Tablets gehören, dann können Sie

zwischen den Geräten wechseln, indem Sie den Namen

des aktuell ausgewählten Geräts antippen und dann in

der Liste das gewünschte Gerät auswählen.

Die App zeigt Ihnen, wenn möglich, den Standort des

Smartphones an. Durch Antippen der Schaltfläche

„Klingeln lassen“ bringen Sie das Smartphone zum

Klingeln – selbst wenn es lautlos gestellt ist. Das ist

nützlich, um ein Smartphone wiederzufinden, das Sie

zwar verlegt haben, das sich aber immer noch in Ihrer

Nähe befindet.

Mit der Funktion „Sperren“ bringen Sie den „Android

Geräte-Manager“ aus der Entfernung dazu, Ihr

Smartphone zu sperren. Sie müssen ein Kennwort

festlegen, mit dem sich das Gerät wieder entsperren

lässt. – Als letzte Lösung können Sie die Schaltfläche

„Löschen“ antippen , um die Daten auf Ihrem Smartphone

zu löschen.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

111


Tipps für das Galaxy S5

GALAXY

TIPPS

15 Experten-Tipps für Ihr

neues Samsung Galaxy S5

01

Optik der neu gestalteten System-Einstellungen anpassen

Es gab bisher kein Galaxy S-Flaggschiff, bei

dem die Systemeinstellungen im Vergleich

zum Vorgänger beibehalten wurden. Mit dem

Galaxy S5 setzte Samsung aber die bislang

radikalsten Änderungen um und präsentiert

sämtliche Untermenüs innerhalb der Systemeinstellungen

als runde Icons im trendigen

Flat-Design. Wenn Ihnen das Ganze zu unübersichtlich

ist, können Sie aber schnell oder

einfach zwischen drei verschiedenen Ansichten

wechseln.

Raster-, Listen- oder kartenansicht

Register-

Die Systemeinstellungen lassen sich

beim Galaxy S5 in drei verschiedenen

Ansichten anzeigen. Nützlich ist zudem

die Suchfunktion, die sich hinter dem

Lupen-Symbol verbirgt.

Um in die Systemeinstellungen zu gelangen,

müssen Sie die Benachrichtigungsleiste

von oben nach unten ziehen und dort auf das

kleine Zahnrad-Symbol in der rechten oberen

Ecke tippen. Standardmäßig wird Ihnen nun

die Rasteransicht angezeigt, in der die run-

den Icons in einzelne Kategorien gruppiert

wurden. Das Ganze lässt sich nach oben oder

unten scrollen, wobei man aufgrund der großen

Menge an Icons schnell den Überblick

verliert.

Um die Ansicht zu wechseln, müssen Sie in

der rechten oberen Ecke auf die drei Punkte

tippen und dort „Listenansicht“ auswählen.

Hier werden die gleichen Menüpunkte in den

gleichen Kategorien gelistet, allerdings weitaus

übersichtlicher. Alten Galaxy S-Hasen

dürfte eine weitere Alternative am meisten

zusagen, nämlich die „Registerkartenansicht“:

Ist diese aktiviert, erinnert die Aufmachung

der Systemeinstellungen an die vom Galaxy

S4 bekannte Optik, denn die einzelnen Menüs

werden in Listenform in Registerkarten gegliedert.

Übrigens: Mit der Suchfunktion rechts oben

können Sie in allen drei Ansichts-Modi schnell

und einfach zum gewünschten Menü springen

– ein passendes Schlagwort genügt, und

alle passenden Menüpunkte werden übersichtlich

aufgelistet. Eine sehr praktische

Funktion, wie wir finden!

112

Android Magazin Jul/Aug 2014


Tipps für das Galaxy S5

02

Praktisches Toolbox-

Overlay benutzen

03

Schnellzugriff auf Menü-Taste, Google Now und

Multi-Window-Funktion

Praktisch: Für häufig verwendete Apps können

Sie eine Toolbox nutzen, die Sie immer und

überall einblenden können.

Und so gehts: Tippen Sie in den Systemeinstellungen

in der Kategorie „Ton und Anzeige“

auf „Toolbox“ und dort rechts oben auf den

Schalter. Über die Schaltfläche „Bearbeiten“

können Sie die fünf in der Toolbox enthaltenen

Apps individuell anpassen. Die runde Toolbox

lässt sich übrigens beliebig verschieben und mit

einem längeren Tipp bearbeiten oder entfernen.

Wie seine Vorgänger bietet auch das S5 links

und rechts neben dem Home-Button zwei

kapazitive Tasten. Links ist erstmals eine

Multi-Tasking-Funktion zu finden, rechts findet sich wie gehabt der

be-

Zurück-Button.

Versteckte Sekundär-Modi

Diese Tasten bieten aber allesamt eine Art

Sekundär-Modus, der durch langes Drücken

ausgelöst wird. Und so geht‘s: Bleiben Sie

etwa zwei Sekunden lang mit Ihrem Finger

auf der linken Taste (Multi-Tasking), wird wie

in älteren Galaxy S-Modellen das je nach App

und Umgebung passende Menü eingeblendet.

Machen Sie das Gleiche beim Home-

Button, wird der intelligente Assistent Google

Now gestartet. Behalten Sie Ihren Finger

hingegen länger auf der rechten Taste (Zurück),

haben Sie schnellen Zugriff auf den

Multi-Window-Modus. Mit diesem lassen

sich zwei Applikationen simultan in jeweils

einem eigenen Fenster betreiben.

Hinter den drei Tasten im unteren Bereich des S5

verbirgt sich jeweils eine Sekundärfunktion.

Sekundär-Modi

1

2

3

Multi-Tasking-Taste

Die Menü-Taste musste einer Multi-Taksing-Taste

weichen. Wenn

Sie diese lang gedrückt halten,

fungiert sie aber als Menü-Taste.

Home-Button

Durch einen langen Druck auf den

Home-Button starten Sie den intelligenten

Sprach-Assistenten „S

Voice“.

Multi-Windows-Modus

Wenn Sie die Zurück-Taste länger

gedrückt halten, startet sich der

Multi-Window-Modus.

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04 Ultra-Energiesparmodus

konfigurieren und nutzen

Eine der beeindruckendsten Neuerungen des

S5 ist der Ultra-Energiesparmodus. Damit wird

das Display in einen ressourcenschonenden

Schwarz-Weiß-Modus versetzt und nicht zwingend

benötigte Funktionen werden deaktiviert.

Energiesparmodus aktivieren

Und so aktivieren Sie den Ultra-Energiesparmodus:

Ziehen Sie die Benachrichtigungsleiste herunter

und wechseln per Zahnrad-Symbol rechts

oben zu den Systemeinstellungen. Tippen Sie

dann in der Kategorie „System“ auf „Energiesparmodus“

und dort auf „Ultra-Energiesparmodus“.

Aktivieren Sie diesen nun per Schalter in der

rechten oberen Ecke und bestätigen Sie das daraufhin

erscheinende Fenster mit „OK“. Sie können

bis zu sechs Apps zum Energiespar-Homescreen

hinzufügen, allerdings ist die Auswahl

recht beschränkt. Wenn Sie den Ultra-Energiesparmodus

beenden möchten, müssen Sie in der

rechten oberen Ecke auf die drei Punkte tippen

und die entsprechende Schaltfläche wählen.

Der Ultra-Energiesparmodus ist ideal,

wenn der Akku schon schwach ist,

Sie aber dennoch über viele Stunden

hinweg erreichbar bleiben wollen.

Jul/Aug 2014 Android Magazin

05 Einen Screenshot anfertigen

Dieser Tipp ist einfach, aber durchaus nützlich,

denn per Screenshot-Funktion lassen

sich Schnappschüsse von Webseiten, Spielen

oder Youtube-Videos erstellen. Dazu müssen

sie lediglich den Home-Button sowie die Einund-Ausschalt-Taste

etwa ei