7/8 2005 SAC SEKTION AM ALBIS - SAC Sektion Albis

sac.albis.ch

7/8 2005 SAC SEKTION AM ALBIS - SAC Sektion Albis

7/8

2005

SAC SEKTION AM ALBIS

CLUB-NACHRICHTEN DER SEKTION AM ALBIS


Wichtig sind uns; ein tadelloser Service und

die Liebe

zum Detail

Vorhänge · Spannteppiche · Bodenbeläge · Parkett

Bahnhofplatz 1 · 8910 Affoltern am Albis · T 01 761 32 96


Wird der SAC Am Albis

aufgelöst?

Wenn Ihr diesen Titel lest, denkt Ihr wahrscheinlich:

«Was soll denn diese dumme

Frage? Die Redaktorin hatte wohl in den

ersten Sommertagen etwas zu heiss, oder es

geht ihr sonst nicht so gut...»

Ich meine dies aber durchaus ernst und zwar

aus dem unerfreulichen Grund, dass wir auch

nach eineinhalb Jahren intensiver Suche

immer noch keinen Nachfolger, keine Nachfolgerin

für unseren derzeit noch aktiven Kassier

gefunden haben. Auf die nächste GV im

Januar 2006 wird Jürg Spörri nach 20(!) Jahren

im Amt zurücktreten. Ich weiss nicht, ob

die meisten denken, der werde dann schon

noch ein paar Jährchen anhängen oder ob

die lange Amtsdauer des Vorgängers

abschreckt. Jedenfalls kann ich aus bester

Quelle sagen, dass sein Rücktritt unwiderruflich

ist, und natürlich wird von der nachfolgenden

Person nicht eine gleich lange Tätigkeit

erwartet (auch wenn man so etwas

natürlich gerne annimmt, wenn es sich

ergibt!).

Nun nochmals zu meiner eingangs gestellten

Frage: unsere Sektion ist ja bekanntlich ein

Verein und damit eine juristische Person.

Diese handelt und verpflichtet sich durch ihre

Organe. Bei einem Verein sind die Vereinsversammlung

und der Vorstand die Organe.

Wenn ein Verein nun keine (oder keine vollständigen)

Organe hat, ist er nicht (oder nur

mangelhaft) handlungsfähig. Ohne Kassier ist

nun ein Verein auf einer ganz wichtigen

Ebene, nämlich der finanziellen, nicht handlungsfähig,

was faktisch eine praktisch vollständige

Handlungsunfähigkeit zur Folge

hätte. Der Vereinsversammlung könnte kein

Budget vorgelegt werden, über welches

abgestimmt werden könnte. Es hätte niemand

den Überblick, wofür wieviel Geld zur

Verfügung steht, was aus finanziellen Gründen

erst später in Angriff genommen werden

kann, wo gespart werden muss und wofür

Titelbild: Gewitterstimmung über dem

Clearwaterlake

Foto: Ursula Spörri

SEKTION

AM

ALBIS

unbedingt Geld benötigt wird etc. etc.

Ihr werdet nun sagen, dass die Vakanz des

Kassier ja wohl kaum so gravierende Folgen

haben könne, und dass es für dieses Problem

wohl schon irgendeine Lösung geben werde.

Keine Lösung sein kann, dass die Aufgaben

des Kassiers auf den noch verbleibenden

Rest des Vorstands verteilt werden. Jedes

Vorstandsmitglied hat schon heute genug zu

tun und keine freien Ressourcen mehr, auch

noch die Kasse zu führen. Zudem gäbe es

durch ständige Wechsel und dadurch, dass

man sich auch nicht wirklich in sein Amt einarbeiten

könnte, sicher auch viele Fehler! Es

gibt aber durchaus Lösungsmöglichkeiten für

das Problem:

1. Es wird ein externer Fachmann angefragt

und in den Vorstand gewählt, was sicher eine

gut geführte Kasse, aber auch weitere Kosten

zur Folge hätte. Dadurch müsste vielleicht der

Mitgliederbeitrag erhöht werden, was natürlich

überhaupt nicht in unserem Sinn wäre!

Also ist auch diese Variante keine echte

Lösung. Da bleibt noch:

2. Eines oder mehrere Mitglieder geben

sich nun endlich einen Ruck und melden sich

bei Jürg Spörri (044 700 35 09, jspoerri@

dplanet.ch) oder einem anderen Vorstandsmitglied,

um diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.

Ich kenne auch Vereine, in denen

das Amt des Kassiers von zwei Personen

ausgeübt wird. Eine solche Variante könnte

sicher diskutiert werden. Der SAC Am Albis

ist ein Verein und in diesem Sinne auch ein

Team, was aber vorliegend nicht heissen soll:

«Toll, ein anderer macht’s!» Auf den «anderen»

warten wir nämlich schon seit eineinhalb

Jahren.

In diesem Sinne, auf eine weiterhin lebendige

Sektion und hoffentlich zahlreiche Bewerbungen!

Ursula Spörri (und Vorstand)

1


Mitteilungen

Wir gratulieren

65 Jahre

20.7.1940, Gastl Fritz, Chilenbungertweg 2,

8107 Buchs

7.8.1940, Brändli Christel, Oetlistal 17,

8910 Affoltern a.A.

24.8.1940, Regli Hans, Trottenstrasse 63,

8037 Zürich

24.8.1940, Stettler Hans-Ulrich, Breitenweg

8, 8910 Affoltern a.A.

25.8.1940, Hurter Heinz, Steinacherstrasse

6, 8910 Affoltern a.A.

70 Jahre

12.7.1935, Züllig René, Luggwegstrasse 132,

8048 Zürich

20.7.1935, Ruesch Silvio, Sonnenbergstrasse

5, 8424 Embrach

13.8.1935, Joss Anita, Schoeneggstrasse

133, 8953 Dietikon

20.8.1935, Zurfluh Anton, In der Breiti 3,

8047 Zürich

25.8.1935, Müller Kaspar, Unterrenggstrasse

36, 8135 Langnau a.A.

75 Jahre

12.7.1930, Rutz-Sturzenegger Heidi, Muelistrasse

3, 8143 Stallikon

24.8.1930, Landis Walter, Nidelbadstrasse

64, 8038 Zürich

80 Jahre

2.8.1925, Büchler Konrad, Lerchenhalde

20/71, 8046 Zürich

7.8.1925, Dübendorfer Fritz, Werftstrasse 45,

8302 Kloten

7.8.1925, Frech Robert, Im Haldenächer 11,

8907 Wettswil a.A.

30.8.1925, Bovard-Suter Elisabeth, Tägergrund

9, 8910 Affoltern a.A.

30.8.1925, Homberger Alfred, Hohberg 5,

8207 Schaffhausen

90 Jahre

24.7.1915, Steinbrüchel Otto, Lettenackerstrasse

21, 8908 Hedingen

91 Jahre

14.8.1914, Rosenberger Heinrich, Sieberstrasse

10, 8055 Zürich

96 Jahre

17.8.1909, Sträuli Hans Werner, Bahnhofstrasse

25, 6300 Zug

Neuaufnahmen

Diener Ramon, 1991, Bachstrasse 1,

8903 Birmensdorf

Seiler Romy, 1948, Kirchgasse 2,

8907 Wettswil a.A.

Tomas Daniel, 1978, Greberenweg 22,

8914 Aeugst a.A.

Kistler Isabelle, 1981, Greberenweg 22,

8914 Aeugst a.A.

Scheidegger Simon, 1990, Mülimatt 3,

8915 Hausen a.A.

Gerber Anna, 1960, Zürichstrasse 25,

8915 Hausen a.A.

Gerber Claudia, 1991, Zürichstrasse 25,

8915 Hausen a.A.

Stöckli Marcel, 1978, Tramstrasse 79,

8050 Zürich

Grendelmeier Busin Monika, 1969,

Bachmattstrasse 15, 8910 Affoltern a.A.

Busin Arno, 1969, Bachmattstrasse 15,

8910 Affoltern a.A.

Köglmeier Sascha, 1974, Wuhrstrasse 20,

8003 Zürich

Charis Seidel, 1971, Wuhrstrasse 20,

c/o Köglmeier, 8003 Zürich

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Frühjahrsputz im Eseltritt

Es gibt sie tatsächlich, die

Heinzelmännchen und -frauen.

Nach einem Startkaffee mit Brötli beginnt am Samstag, 7. Mai um 10 Uhr der traditionelle

Hüttenputz. Werni, Hudli und Fritz nehmen das Treppenhaus in Angriff. Sorgfältig wird

alles abgeklebt, bevor es einen neuen Anstrich erhält. Susanna, Lisbeth und Louise

reinigen alle Zimmer gründlich. Die Matratzen werden frisch bezogen. Duschen, WC und

Waschräume glänzen am Abend. Herbert, der Lampenspezialist, reinigt alle Lampen innen

und aussen. Zum Teil werden die Fassungen neu befestigt. Susanne unsere erfahrene

Fensterfrau , wird von Erich, der alle Simse und Rahmen reinigt, unterstützt. Hans und

Walter putzen unsere schöne Stube und den Clubraum. Alles Täfer an Decken und Wänden

wird entstaubt, Tische, Stühle und Heizung einer gründlichen Reinigung unterzogen.

Walter, seine gute Assistentin Elisabeth und Werni beschäftigen sich ums Haus. Jack hilft

bei der Vorhangwäsche, schrubbt alle Körbe, sortiert Flaschen. Er ist Mann für alles.

Eine währschafte Kartoffelsuppe (leider etwas zu knapp bemessen) Würstli, Brot, Kaffee

und Kuchen stärken uns für den Nachmittag.

Lini und Hansruedi sind nach einer strengen Posttour zu uns gestossen und packen kräftig

an. Um 17.00 Uhr die verdiente Kaffeepause mit feinen gespendeten Kuchen, in der

glänzenden Stube. Wer mit der Arbeit fertig ist, unterstützt Elisabeth und mich beim

Küchenputz. Alle Gedanken gehen schon zur neuen Küche hin. Wie wird’s wohl werden?

Jetzt wird der Spaghetti-Plausch vorbereitet. Bald sitzen wir an der von Hansruedi schön

gedeckten Tafel, geniessen den Salatteller. Alle dürfen ihre Lieblingssauce über die

Spaghetti giessen. Das feine von Lini zubereitete Erdbeer-Mascarpone-Dessert gibt uns

allen Energie für einen gemütlichen Abend.

Um 9 Uhr am Sonntagmorgen sitzen wir am Frühstückstisch. Jetzt bleibt noch Zeit,

die frischverschneite Gegend im schönen Sonnenschein zu durchwandern. Allen Helferinnen

und Helfern ein herzliches Dankeschön. Einen speziellen Dank gilt unseren

Hüttenbetreuerinnen Yvonne und Fabiola, die durchs Jahr so gut pflegen. Ohne «Putzdüfeli»

geht nichts.

Werner und Rosmarie Angst

Naturnaher

Gartenbau

und Unterhalt

Gartengestaltung

Pflege und Unterhalt

Baumpflege

Natursteinarbeiten

Sieber+Lacina GmbH

Albisstrasse 9

8915 Hausen am Albis

Telefon 044 764 17 70

Telefax 044 764 21 17

3


Holzarbeiten

in der

Treschhütte

Mittwoch/Donnerstag, 24./25. August

Holz macht glücklich! Wer sich in

diesen Zustand bringen will, verbunden

mit Fitness, guter Kameradschaft in

wunderschöner Berglandschaft und

reiner frischer Luft, meldet sich bei

Werner Angst für die anstehenden

Fronarbeiten an. Holz spalten, tragen

und aufbeigen sind Tätigkeiten, die

fast jedermann beherrscht.

Anmeldungen bitte bis am 19. August

2005 an Werner Angst

Leberenstrasse 17

8932 Mettmenstetten

Telefon 044 767 12 47 oder

email werner.angst@hispeed.ch

Gruppe Zürich:

Versammlung

Donnerstag, 25. August, 20 Uhr,

Schützenhaus Albisgüetli/Uertenstube,

Zürich

Anschliessend Dia-Vortrag: Gefährdete

und bedrohte Schmetterlinge in der

Schweiz von Markus Haab.

Wir möchten im nächsten Jahr noch

weitere Dia-Vorträge über gefährdete

Arten, z.B. Vögel, Pflanzen usw. zeigen.

Der Gruppenvorstand freut sich über

ein reges Interesse.

Reussschwimmen

Freitag, 22. Juli, 19.00 Uhr

Reussbrücke Ottenbach.

Anschliessend grillieren bei

F. & R. Weiss.

Örgeli-Stubete im Eseltritt

Samstag/Sonntag, 13./14. August

Wer möchte mit uns ein gemütliches Wochenende erleben? Samstag ab 17.00 Uhr Apéro

mit Örgelimusik. Jede/r Musikant/in ist herzlich willkommen. Ab 19.30 Uhr wird grilliert.

Frisch gestärkt geht es weiter mit Musik und Tanz.

Sonntagmorgen ab 10.00 Uhr Örgeli-Brunch. Auch andere Instrumente sind willkommen.

Es bleibt Zeit zum Wandern und – hoffen wir – zum «Sünnele».

Kosten: Nachtessen und Übernachten Fr. 23.–, Brunch pro Person Fr. 12.–.

Wir freuen uns auf viele Gäste.

Rosmarie und Werni

Darf ich um Eure Anmeldung bis Freitag, 12. August bitten, per Telefon, E-Mail oder per

Post an folgende Adresse: Werner Angst, Leberenstrasse 17, 8932 Mettmenstetten,

Telefon 044 767 12 47, E-Mail werner.angst@hispeed.ch.

Anmeldung:

Name

ich/wir kommen gerne

Vorname

Anzahl Personen

mit Übernachtung ohne Übernachtung Sonntags-Brunch

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Stromversorgung Bächlital-/Treschhütte

Bericht über den Projektstand der

Stromversorgungen in der Bächlitalund

Treschhütte SAC

Das Projektteam hat sich in zwei Sitzungen

mit vielen Detailabklärungen sehr intensiv und

gründlich mit der zu überarbeitenden Stromund

Wasserversorgung der Bächlitalhütte

sowie der zu ersetzenden Stromversorgung

der Treschhütte beschäftigt. Mit den erarbeiteten

Lösungen ist das Projektteam überzeugt,

die Energieversorgungen der beiden

Hütten für die mittel- und langfristige Zukunft

gewährleisten zu können.

Bächlitalhütte

Turbinensteuerung

Die Stromversorgung der

Bächlitalhütte wird mit einer

neuen Turbinensteuerung ausgerüstet. Dieses

Element der Firma Kobel ist in mehreren

hundert Anlagen in der Schweiz eingesetzt,

ausgetestet und hat sich sehr bewährt. Damit

wird die Stromproduktion stufenlos geregelt

und die Düsen dynamisch gesteuert, womit

die Anforderungen der erhöhten Stromproduktion

im Winter erfüllt werden. Die Turbine

wird ersetzt und neu nur noch mit zwei Düsen

bestückt sein. Eine davon hat einen festen

Durchlass, die andere ist motorisch verstellbar

und wird – je nach Strombedarf – dynamisch

geregelt. Dadurch ergibt sich gegenüber

heute vor allem im Winter die

Möglichkeit, bei Anstieg des Wasservorkommens,

die Leistung der Maschine entsprechend

anzupassen. Somit kann bereits im

Frühjahr mit einer Leistung von über 50%

gerechnet werden. Diese bedarfsorientierte

Stromproduktion kommt auch dem Sommerbetrieb

zugute, denn da wird die nicht

gebrauchte Energie hauptsächlich in viel

überschüssige Heizwärme umgewandelt.

Diese kann nun bedarfsgerecht zwischen

50–100% reguliert werden.

Turbinenstandort

Der Standort der Turbine wird um ca. 20 Hm

nach unten verlegt und nicht mehr direkt am

Bachrand liegen. Der neue Standort wird,

sobald die Schneeschmelze vorbei ist, mit

Grundstückbesitzer, Behörden und der ENHK

(Naturschutzkommission) definiert. Wichtig

ist, dass die Turbine auch im Winter gefunden

werden kann, also z.B. vor einem grossen

Felsen. Damit werden wir mit der Druckleitung

auch den Bach unterqueren, was entsprechende

bauliche Massnahmen erfordert.

Druckleitung

Der Hang unterhalb der Hütte, durch welchen

bereits heute schon die Druckleitung führt,

muss als Hang in Bewegung betrachtet werden.

Wieviel, ist abhängig von der Durchnässung

und der Steilheit. Das herauszufinden

benötigt Messpunkte, die über Jahre hinweg

beobachtet werden müssen, wenn wir die

Bewegung kennen wollen. Das Projektteam

wird aufgrund einer Risikoanalyse entscheiden,

wie kritisch dieser Punkt ist und die

möglichen mittel- bis langfristigen Probleme

und Lösungen aufzeigen. Nach der Schneeschmelze

werden Aussagen möglich sein.

Wassermessungen

Seit Ende Februar, also zum Zeitpunkt des

tiefsten Wasserstandes, wurden Wassermessungen

durchgeführt. Die Messdaten zeigen

klar auf, dass bereits während der Skitourensaison

genügend Wasser anfällt, um mit annähernd

maximaler Leistung zu fahren.

Heizkörper

Die notwendige Stromvernichtung aufgrund

der Überproduktion mittels Elektroheizkörpern

im Bereich des Hauseingangs und

Schuhraums wird so optimiert, dass vor allem

in den beiden Aufenthaltsräumen Elektroheizkörper

montiert werden, um eine angenehmere

Temperatur erreichen zu können. Ein

warmes Treppenhaus und dafür ein kalter

Essraum macht keinen Sinn.

Blitzschutz

Die Blitzschutzeinrichtung der Bächlitalhütte

wird mit der für dieses Thema spezialisierten

Firma Arnold neu überprüft.

Stromverbraucher

Die heute installierten Stromverbraucher kön-

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nen weiterhin und wie bis anhin mit wohl

bedachtem Energiemanagement des Hüttenwartes

eingesetzt werden. Es sind dies:

Kochrechauds, Boiler, Heizkörper, Abwaschmaschine,

Waschmaschine, Tumbler, Gefriertruhe,

Kühlschrank, Leuchtkörper und Fax.

Die neue Energieerzeugung wird mittels einer

Überwachungseinheit, Modem-Internet fernüberwacht,

damit man im Tal den Zustand

der Anlage, Leistung und allfällige Störungen

erkennen und bedarfsweise fernwarten kann.

Die Überwachung soll durch das beauftragte

Unternehmen erfolgen.

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung werden wir ebenfalls

neu konzipieren. Der heutige Dauerlauf der

Pumpe kürzt deren Benutzungs- resp. Lebensdauer

massiv. Die vorgesehene Änderung

sieht so aus, dass die Pumpe im nicht

bewarteten Betrieb mittels einer Zeitsteuerung

nur noch limitiert läuft. Sobald die

Pumpe abstellt, werden die Hin- und Rückleitungen

belüftet, wodurch sich die Leitungen

entleeren und keine Eispfropfen mehr entstehen

können. Damit die Entleerungen sichergestellt

sind, wird ein gesteuertes Belüftungsventil

an der hausinternen Wasserverteilung

installiert. Die heute bestehenden Wasserleitungen

werden ausgegraben um sicherzustellen,

dass die Leitungen mit konstantem

Gefälle verlegt sind.

Festnetzanschluss

Zu unserer alternativen Stromproduktion

wurde auch die vorgeschlagene Variante

eines Festnetzanschlusses geprüft. Die

Kosten dafür wären enorm. Die Kraftwerke

Oberhasli offerieren Installationskosten von

CHF 1,885 Mio., mit jährlichen Amortisationskosten

von CHF 61 700.– bei 4,5% Zins über

100 Jahre, zuzüglich Stromverbrauch zu

einem Preis von 8 Rappen/KWh, also rund

CHF 2500.– pro Jahr.

Bauausführung / Unternehmer

Aufgrund der guten Referenzen und fundierten

Kenntnissen über die heutige Situation

beim KWKW Bächlital ist die Esotec GmbH in

Innertkirchen für die Ausführung des Projektes

favorisiert. Walter Brog als Besitzer der

Firma gilt als Kapazität auf dem Gebiet der

alternativen Stromversorgung. Er hat sich auf

die Stromversorgung von Gebirgshütten spezialisiert,

verfügt über eine ansehnliche

Anzahl Referenzobjekte, wird von der KWO

empfohlen und erhält auch seitens des Zentralvorstandes

des SAC gute Noten. Aufgrund

der umfangreichen Projektarbeiten seitens

der Esotec bis zum heutigen Zeitpunkt

wird deshalb auf das Einholen einer Konkurrenzofferte

verzichtet. Ansonsten wäre eine

planmässige Realisierung des Projektes nicht

möglich und bereits erbrachte Projektierungsarbeiten

und Ingenieurleistungen würden

zusätzlich in Rechnung gestellt.

Offerte

Von der Firma Esotec werden wir nach der

Geländebegehung und somit nach der

Schneeschmelze eine definitive, verbindliche

Offerte erhalten. Aufgrund des heutigen Standes

aller Vorabklärungen können wir davon

ausgehen, dass der gesprochene Kredit von

CHF 110 000.– ausreichen wird. Die Esotec

tritt als Generalunternehmerin auf, die für

alles verantwortlich sein wird, was neu

gebaut oder geändert wird. Das heisst, die

Vertrags-bedingungen basieren auf SIA-Normen

und sind somit klar definiert. Eigenleistungen

durch die Sektion werden vor allem

aufgrund der Gewährleistung keine erbracht.

Betriebskosten

Von Esotec werden die jährlichen Kosten der

neuen Strom- und Wasserversorgung mit

CHF 800.– bis 1000.– angegeben. Als Grundsatz

gilt, dass mechanisch bewegte Teile Verschleiss

haben, was sich in den Unterhaltskosten

niederschlägt. Die Turbine mit Generator

wird im Dauerlauf während 365 Tagen im Jahr

betrieben. Die Lager müssen in bestimmten

Abständen prophylaktisch gewechselt werden.

Die Wasserpumpe wird zwar nicht mehr

im Dauerlauf betrieben, dadurch verkürzt sich

ihre Lebensdauer von ca. 10 000 Std. jedoch

nicht, sondern deren Einsatzdauer wird verlängert.

Weiteres Vorgehen

An seiner Sitzung vom 18. Mai 2005 hat der

Sektionsvorstand dem Projektteam nochmals

verschiedene Aufgaben zur Abklärung übergeben.

Im Weiteren wurde beschlossen, dass

nach Klärung der noch offenen Punkte

anlässlich einer Sondersitzung anfangs Juli

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2005 definitiv über das Projekt und die Vergabe

abgestimmt wird.

Der Entscheid des Sektionsvorstandes wird

im Internet www.sac-albis.ch publiziert oder

kann von unseren Mitgliedern auch in schriftlicher

Form bei Marcel Kunz verlangt werden.

Treschhütte

Neue Stromversorgung

in zwei Etappen

Das Projektteam hat auch

diese Aufgabe detailliert unter die Lupe

genommen und ist zu folgendem Ergebnis

gekommen. Aufgrund der knappen finanziellen

Mittel muss die Erneuerung der Stromversorgung

der Treschhütte in zwei Etappen ausgeführt

werden. Die Treschhütte benötigt eine

neue Stromversorgung, da die bestehende

aus dem Jahre 1994 fehlerhaft arbeitet und

den notwendigen Sicherheitsvorschriften

nicht mehr genügt. Ebenso müssen die vorhandenen

Akkus ersetzt werden; ihre Lebensdauer

ist am Ende. Die vorhandene Wasserturbine

mit Generator bringt noch 50 Watt von

ehemals 132 Watt Nennleistung (= 38%), was

für den Stromverbrauch der Hütte nicht ausreicht.

(Messung vom 27.05.05).

1. Etappe von 24 auf 230 Volt

Die erste Etappe beinhaltet die gesamte

Erneuerung der hausinternen Installation

inklusive neuem Steuerschrank. Die Nennspannung

wird von bisher 24 auf 230 Volt

erhöht, wodurch handelsübliche und somit

wesentlich kostengünstigere Elektroelemente

eingesetzt werden können. Ebenso werden

die Akkus durch zwar gebrauchte, aber leistungsfähige

Akkus ersetzt. Mit einem Wandler

werden die 24 Volt der Akkus auf 230 Volt

transformiert. Neu kann der Hüttenwart die

Stromversorgung auch mit dem Benzinhilfsgenerator

unterstützen, indem er denselben

mittels Kabel direkt beim Steuerschrank einsteckt.

Dies ist dann notwendig, wenn starke

Stromverbraucher wie Staubsauger, Küchenmaschinen,

Handwerkmaschinen in Gebrauch

sind, oder wenn aufgrund zu hohen

Stromverbrauchs die Akkus entladen sind.

Der Wandler mit Ladegerät ist dafür eingerichtet.

2. Etappe: neue Wasserfassung, separate

Druckleitung, Ersatz Generator

Die zweite Etappe beinhaltet das Ersetzen

des heutigen Kleingenerators mit Turbine.

Damit verbunden ist eine separate Wasserzuführung,

welche heute noch mit dem Trinkwasser

an derselben Leitung hängt. Die Wasserfassung

muss verbessert werden. Der

Standort des Turbinenhauses wird zugunsten

der Stromproduktion ebenfalls nach unten

versetzt, wodurch wir eine leistungsfähige,

der Hütte angepasste Stromproduktion erhalten.

Nach Abschluss der zweiten Etappe können

neue Akkus angeschlossen werden, da

mit der neuen Turbine genügend Ladestrom

produziert wird.

Stromverbraucher

Für die gesamte Stromversorgung wurde eine

Energiebilanz erstellt, welche die Stromproduktion

dem -verbrauch gegenüberstellt. Somit

ist klar definiert, welche Geräte angeschlossen

werden dürfen. Damit die Energiebilanz

erfüllt werden kann, ist die Realisation

beider Etappen notwendig. Mit nur einer

Etappe ist das heutige Problem nicht behoben.

Kosten

Der Preis für diese Investition beträgt für die

erste Etappe CHF 20 500.–. Dieser Preis wird

jedoch gesenkt, indem das Projektteam die

gesamte Elektroinstallation im Hause in Fronarbeit

selber ausführt. In diesem Fall hat das

ausführende Unternehmen Esotec einen Pauschalpreis

von CHF 15 000.– offeriert, was als

grosses Entgegenkommen betrachtet werden

muss. Dieser Betrag ist mit der zweckgebundenen

Spende über CHF 10 000.– sowie

der abgesegneten Budgetposition CHF

5000.– bezahlbar.

Die zweite Etappe wird mit CHF 35 000.– zu

Buche schlagen, über die anlässlich der

Generalversammlung 2006, allenfalls 2007

durch die Sektion noch abgestimmt werden

muss.

Weitere Informationen folgen in den nächsten

Clubnachrichten im September, wenn die

definitive Offerte der Firma Esotec für die

Stromversorgung der Bächlitalhütte vorliegt.

Ueli Rabus, Hüttenobmann

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Veranstaltungen Juli/August 2005

Monatsprogramm Sektion

Juli

2./3.7. (Sa/So) Grosses Bielenhorn (K/A)

Ausschreibung CN 5/6 2005.

Peter Saxer, Telefon 079 407 16 75 oder G

058 222 83 73.

3.7. (So) Mountain Bike Freeride Kurs

Auskunft/Anmeldung bei Roger Hofstetter,

Telefon 079 252 45 89 oder 079 273 05 67.

8.7. (Fr) 20.00 Uhr Stamm im Gasthaus

Rössli Mettmenstetten

9.–13.7. (Sa–Mi) Hangendgletscherhorn/

Rosenhorn (H/B)

Fahrt nach Absprache nach Innertkirchen und

von dort in 5 bis 6 Std. zur Gaulihütte. Am

Sonntag geht es auf den Hausberg der Gaulihütte.

Wir steigen über den mässig schwierigen

Chammligrat (einige Stellen 3. Grad) in

etwa 5 Std. auf das Hangendgletscherhorn,

3292 m. Abstieg über die «Skiroute» zurück

zur Gaulihütte. Am Montag ist das Rosenhorn

3689 m auf dem Programm. Da benötigen wir

etwa 5 1 /2 Std. bis auf den Gipfel. Abstieg in

2 1 /2 Std. zur Dossenhütte. Dienstag ist das

Mittelhorn 3704 m auf dem Programm. 3 1 /2

Std. im Aufstieg. Zurück auf der gleichen

Route. Wir übernachten ein zweites Mal in der

wunderschön gelegenen Dossenhütte und

steigen am Mittwoch ins Tal ab. Verpflegung

in den Hütten mit HP, sonst aus dem Rucksack.

LK 1210/1229/1230. 5 gewandte Alpinisten/-innen

sind willkommen. Anmeldung

bis 2.7. an Jean-Pierre Hauser, Telefon 055

612 29 51 oder j-p.hauser@bluewin.ch.

9.–11.7. (Sa–Mo) Ober Gabelhorn (H/A)

Am Samstag reisen wir nach Zinal und nehmen

den Aufstieg zur Cabane Grand-Mountet

in Angriff. Am folgenden Morgen brechen wir

früh auf und gelangen nach ca. 4 Std. an den

Fuss der Nordwand des Ober Gabelhorns.

Nach der Überwindung des Bergschrundes

steigen wir ca. 500 Hm durch die ca. 55 Grad

geneigte Wand, bevor wir etwas unterhalb

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des Gipfels den NNW Grat und über diesen

wenig später den Gipfel (4063 m) erreichen.

Nach der Rast kehren wir über die Normalroute

zur Mountet Hütte zurück. Der Montag

ist unser Rückreisetag. Die Nordwand des

Ober Gabelhorns zählt zu den schönsten der

Alpen und begeistert durch ihre vollkommene

Form. Diese Tour ist konditionell und technisch

anspruchsvoll und setzt Erfahrung im

steilen Eis voraus. Ausrüstung: Hochtourenausrüstung

inkl. Helm, Antistollplatten und

zwei Eisgeräte. Die Details zur Tour werden

den Teilnehmenden vorgängig mitgeteilt und

das Material koordiniert. Verpflegung auf

Basis HP in der Hütte, unterwegs Lunch.

Max. 6 Teilnehmende. LK 1327. Kosten ca.

CHF 200.–. Anmeldungen vorzugsweise per

email bis 3.7. an Andreas Fehrenbach, Tel.

076 534 77 76, andreas.fehrenbach@gmx.ch.

16.7. (Sa) Mutschen, Gemeinschaftstour

mit Sektion Konstanz DAV (W/C)

Ausschreibung im Monatsprogramm Senioren.

16./17.7. (Sa/So) Rheinwaldhorn (H/B)

Ausschreibung CN 5/6 2005.

Urs Joerger, Telefon P 081 925 13 75, G 044

266 40 15.

16.–19.7. (Sa–Di) Albigna (K/A)

Samstag: Anreise nach Absprache, Treffpunkt

8.00 Uhr Pranzaira (Talstation Luftseilbahn

zum Albigna-Stausee). Im Aufstieg zur

Hütte wählen wir den Umweg über den Spazzacaldeira-NE-Grat

(4a) und, wenn’s drinliegt,

krönen wir den Tag mit der Besteigung der

Fiamma (5c). Sonntag: Pizo Balzetto S-Grat

(3c-4a). Montag: Punta Albigna (4a-5b).

Dienstag: Bio-Pfeiler (4b-5a) und Heimreise.

Alle diese Touren sind beschrieben in «Plaisir

Süd». Komplette Kletterausrüstung (Details

nach Absprache). Max. 6 Teilnehmer. Kosten:

ca. CHF 320.– inkl. HP. Verbindliche Anmeldung

bis 7.7. an Elisabeth Simmen, Telefon

056 221 07 60, meysim@mails.ch.

16./17.7. (Sa/So) Galenstock (H/B)

Am Samstag fahren wir mit öV nach Tiefen-


ach an der Furkastrasse, dann gemütlich in

ca. 1 1 /2 Std. zur Albert Heim Hütte, wo wir

übernachten. Allenfalls könnte man noch

etwas klettern im Klettergarten unterhalb der

Hütte. Am Sonntag dann gehts über den

Nordgrat auf den Galenstock in ca. 5 Std.

Vom Gipfel dann zurück zur Hütte, Abstieg

und Rückfahrt. Eine hochalpine Tour, die vollständige

Ausrüstung und entsprechende

Erfahrung braucht, aber bei guten Verhältnissen

nicht überaus schwierig ist. Anmeldung

bis 1.7. schriftlich oder per email an Marco

Jaccard, Krähbühlstr. 76, 8044 Zürich,

mp.jaccard@bluewin.ch.

22.7. (Fr) 19.00 Uhr Reussschwimmen

Treffpunkt Ottenbach, Parkplatz Rest. Reussbrücke.

Anschliessend Grillabend bei Rita

und Felix Weiss, Rebenstrasse 1, Ottenbach.

23.7. (Sa) Lauiberg (W/C)

Treffpunkt nach Vereinbarung in der Nähe von

Einsiedeln um ca. 8.30 Uhr. Fahrt mit PW

nach Ochsenboden und weiter zum Gribschli,

1205 m. Von dort über die Sihltalhütte, Lauiberghütte

zum Sihlseeli. Vom Sihlseeli, 1829

m über die Nordflanke des Lauiberges auf

den Gipfel. An der steilsten Stelle hat es ein

Drahtseil. Aufstiegszeit ca. 2 1 /2 Std. Abstieg:

an der Lauiberghütte vorbei zur Chilenmatthütte

und Fläschenhütte. Von dort durch den

Fläschenwald hinunter zum Parkplatz.

Schöne Tour abseits des Rummels. LK 1132

und 1153. Normale Wanderausrüstung, Verpflegung

aus dem Rucksack. Anmeldung bis

22.7. an Max Huber, Telefon 055 412 14 29

oder mhuber-bennau@bluewin.ch

23./24.7. (Sa/So) Gross Furkahorn (K/A)

Schönste Gratkletterei im Furka-Gebiet wartet

auf uns! Wir treffen uns um 7.00 Uhr in

Affoltern am Albis am Bahnhof und fahren

weiter mit PW Richtung Furkapass zum Parkplatz

Siedelenbach. Von da geht’s weiter in

etwa 1 Std. zur Siedelenhütte. Am Samstag

klettern wir noch am Kleinen Bielenhorn, eine

sehr gut abgesicherte Route – Schildkrötengrat

(4b). Übernachtung mit HP in der Siedelenhütte.

Am Sonntag klettern wir Route ESE

Grad (3-4c) am Grossen Furkahorn. Zustieg

erfolgt über Siedelengletscher. Route ist

saniert. Voraussetzungen: 4. Grad klettern im

Vorstieg. Ausrüstung/Material: Hochtourenausrüstung

mit Helm, zusätzlich noch 4 Express,

ein paar Bandschlingen und wer hat

auch Klemmkeile und Friends. Max. 5 Teilnehmer.

Kosten für HP und PW ca. CHF

100.–. Details nach Absprache. Anmeldung

bis 25.6. an Marek Polacek, Ausserdorfstrasse

4, 8918 Unterlunkhofen, mpolacek@

freesurf.ch.

30./31.7. (Sa/So) Gwächtenhorn (H/B)

Wir treffen uns um 10.00 Uhr im Restaurant

vom Hotel Handegg zu Kaffee und Gipfeli

(Anreise nach Absprache). Anschliessend

besteigen wir die Gelmerbahn (mit 106% die

steilste Standseilbahn von Europa), welche

uns in kurzer Fahrt zum malerischen Gelmersee

auf 1850 m hinauffährt. Weiter geht es im

gemütlichen Marschtempo dem Gelmersee

entlang. Nach ca. 3 Std. erreichen wir auf

dem guten Bergweg die heimelige Gelmerhütte

auf 2412 m. Früh am nächsten Tag steigen

wir via Obrists Diechter zum Diechtergletscher

auf und weiter durch ein steiles

Couloir zum Grat. Weiter geht es in luftiger

Gratkletterei zum Gipfel, welchen wir gegen

Mittag erreichen werden. Abstieg analog Aufstiegsroute.

Je nach Verhältnissen kann auch

die Überschreitung zum Diechterhorn in

Betracht gezogen werden. Abstieg (beide

Varianten) wieder zurück zur Gelmerhütte und

weiter talwärts zur Gelmerbahn, welche uns

wieder hinab zur Handegg bringen wird. Ausrüstung:

Hochtourenausrüstung kpl. (inkl.

Helm, Details nach Absprache). Lunch für

beide Tage. Max. 8 Teilnehmende. Verbindliche

Anmeldungen ab 1.7. an Stephan Geiser,

Telefon 044 701 28 12 oder via www.seilpartner.ch.

30.7.–2.8. (Sa–Di) Nesthorn/Bietschhorn

(H/A)

Ausgangspunkt für unsere Durchquerung der

Bietschhorngruppe bildet die Oberaletschhütte,

die wir am ersten Tag nach der Anreise

per öV ab Belalp erreichen. Am Sonntag

besteigen wir das Nesthorn (3824 m, Routenwahl

nach Verhältnissen). Anschliessend

steigen wir zur Baltschiederklause ab. Am

1. August begeben wir uns über den Üssre

Baltschiedergletscher an den Fuss des N-

Grats des Bietschhorns. Wir folgen diesem

9


Grat bis zum Gipfel (3934 m), um anschliessend

über den W-Grat den Abstieg zur

Bietschhornhütte in Angriff zu nehmen. Hier

geniessen wir ein tolles 1.-August-Ambiente

über dem Lötschental, bevor wir am Dienstag

dahin absteigen und anschliessend die Heimreise

antreten. Um an diesen Tourenklassikern

teilzunehmen, solltest Du über eine

solide Hochtourenerfahrung verfügen und

konditionell langen Zu- und Abstiegen gewachsen

sein. Ausrüstung: Komplette

Hochtourenausrüstung inkl. Helm und Antistollplatten.

Das Material wird mit den Teilnehmenden

vorgängig abgesprochen. Max.

6 Teilnehmende. LK 1268, 1269. Kosten ca.

CHF 250.–. Anmeldungen vorzugsweise per

email bis 22.7. an Andreas Fehrenbach, Tel.

076 534 77 76, andreas.fehrenbach@gmx.ch.

August

5.8. (Fr) 19.00 Uhr Stamm

Bei trockenem Wetter in der Sommerwirtschaft

am Hediger Weiher. Auskunft erteilt

Marco Oberholzer per email moberholzer@

sys-tec.ch oder Telefon 079 357 88 88.

10

6.–14.8. (Sa–So) Tourenwoche Hohe Tatra,

SK (K/A)

Wieder klettern wir zusammen mit dem slowakischen

Alpenclub JAMES im Nationalpark

Hohe Tatra – dem kleinsten Hochgebirge der

Welt. Es warten auf uns die schönsten Alpinrouten

des Gebiets (Granit). Wir klettern

Mehrseillängenrouten ab den IV Schwierigkeitsgrad

aufwärts. Sicherungen müssen

meistens selbst angebracht werden. Erfahrung

notwendig. Programm:

6.8. Treffpunkt in der Hauptstadt Bratislava

(nach Absprache), Fahrt in die Hohe Tatra (ca.

4-5 Std.), Aufstieg zur Hütte Popradske Pleso

(1 1 /2 Std.). 7.–12.8. Klettern nach Wahl. 13.8.

Rückreise nach Bratislava, Übernachtung.

14.8. Rückreise in die Schweiz. Ausrüstung:

Vollständige Kletterausrüstung (auch Klemmkeile

und Friends, Zwillingsseil 50 m), keine

Steigeisen, Pickel. Kosten: Reisekosten individuell

je nach Verkehrsmittel (PW, Flugzeug,

Zug), Unterkunft und HP ca. CHF 26.– pro

Tag/Person im Berghotel Popradske Pleso

(www.horskyhotel.sk/Majo/indexde.html). Taschengeld

ca. CHF 100.–. Unterkunft z.B. im

Hotel IBIS in Bratislava ca. CHF 110.– pro

Nacht/Person. Mehr Auskunft und Anmeldung

bis 12.7. bei Marek Polacek, Ausserdorfstrasse

4, 8918 Unterlunkhofen, mpolacek@freesurf.ch.

6./7.8. (Sa/So) Dammazwillinge (K/A)

Klettern in hochalpiner Gletscherwelt. Nach

einem 2 1 /2- bis 3-stündigen Aufstieg erklettern

wir den Punkt 3275. Die Schwierigkeiten

der verschiedenen Mehrseillängenrouten liegen

zwischen 5b und 6a+. Es muss anschliessend

wieder über die Route abgeseilt

werden. Treffpunkt 4.30 Uhr, Bahnhof Affoltern

a.A. Anmelden und mehr Infos bei Marco

Böhlen, goeli@frorider.ch, Tel. 079 616 35 55.

6./7.8. (Sa/So) Hochkünzelspitze (W/B)

Sa: Anreise mit PW ins grosse Wallsertal im

Vorarlberg. Ab Buchboden fahren wir auf der

Mautstrasse ins Metzgertobel. Von hier steigen

wir durch Latschenkiefern zur Wellialpe,

und weiter zur Biberacherhütte 1846 m, in ca.

3 Std. auf. Halbpension in der Biberacherhütte.

So: Aufstieg am Gigliturm vorbei über

steiles Gelände zur 2397 m hohen Hochkünzelspitze,

die uns mit einem Blick über das

Wallsertal und den Bregenzerwald belohnt, in

2 Std. Abstieg zur Hütte und weiter via

Schcarneialpe ins Metzgertobel, Heimreise.

LK 1:25000, Blatt Bezau. Info und Anmeldung

bis 20.7. bei Hansruedi Schmid, Bahnweg 16,

8134 Adliswil, Telefon 044 710 03 64.

8.–12.8. (Mo–Fr) FABE Kletterwoche

Sustenpass (K/ABC)

FABE heisst Familienbergsteigen und eignet

sich für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren.

Mindestens ein Elternteil muss mitkommen,

es können auch beide Eltern mitkommen

oder Götti/Gotti. Für Fragen stehe ich gerne

zur Verfügung. In dieser Woche lernen wir

gemeinsam eine Mehrseillängenroute mit

Kindern zu klettern. Es gibt schöne Klettergärten

bis hin zu tollen Mehrseillängen direkt

über dem Steingletscher. An einem Tag werden

wir eine Gletscherwanderung unternehmen.

Niveau: Beginners sind herzlich willkommen,

auch Fortgeschrittene, welche

etwas Neues erlernen wollen, die Technik hat

sich in den letzten 20 Jahren verändert!


Kosten: ca. CHF 650.- für ein Kind und ein

Elternteil (bei vielen Teilnehmern wird es billiger!).

Unterkunft: Zeltplatz in Gadmen. Anmeldung

bis 29.7. an Patrick Violetti, dipl.

Bergführer, Telefon 079 457 37 78, oder pvioletti@bluewin.ch.

13.–15.8. (Sa–Mo) Weissmies/Jagihorn

Klettersteig (H/B)

Die Tour findet wegen Ferienabwesenheit

des TL nicht statt.

13./14.8. (Sa/So) Dossenhorn (H/C)

Wir treffen uns um 10.00 Uhr beim Eingang

der Gletscherschlucht im Rosenlaui oberhalb

Meiringen. Nach der Durchquerung der imposanten

Gletscherschlucht führt uns der immer

luftiger werdende Weg in ca. 3 1 /2 Std. hinauf

zur Dossenhütte, wo wir übernachten. Nach

zeitiger Tagwache am nächsten Morgen steigen

wir auf zum Dossensattel und weiter in

leichter Gratkletterei zum Gipfel des Dossenhorns,

wo wir die prächtige Aussicht geniessen

können. Gegen Mittag sind wir dann

zurück in der Dossenhütte und nehmen das

Mittagessen ein. Der Abstieg führt uns dann

in das wildromantische Urbachtel, wo wir

abschliessend mit dem Taxi wieder zurück in

die Rosenlaui fahren. Ausrüstung: Hochtourenausrüstung

kpl. (ohne Helm, Details nach

Absprache). Zwischenverpflegung für beide

Tage. Max. 8 Teilnehmende. Die Tour ist gut

geeignet für Einsteiger. Verbindliche Anmeldungen

ab 1.7. an Stephan Geiser, Telefon

044 701 28 12 oder via www.seilpartner.ch.

19.8. (Fr) 20.00 Uhr Stamm im Gasthaus

Rössli Mettmenstetten

Geographiespiel mit Marco Oberholzer.

20./21.8. (Sa/So) Piz Platta (H/B)

Eine kombinierte, mässig schwierige Hochtour,

die sicheres Gehen im Fels voraussetzt,

auf einen der markantesten Bündner Felsgipfel.

Sa: Anreise mit Bahn/Bus nach Mulegns.

Abfahrt Zürich 12.37 Uhr, Affoltern a. A. 11.56

Uhr. Von Mulegns in 1 1 /2 Std. zur Privathütte

Piz Platta auf der Alp Tga. Am Sonntag früher

Aufbruch zum Aufstieg via Val Bercla–Plattagletscher–Gipfelkopf

in 5 Std. Abstieg auf

gleicher Route nach Mulegns. Ankunft Zürich

18.34 Uhr. HP vom Hüttenwart, Zwischenverpflegung

aus dem Rucksack. Kosten mit HT

ca. CHF 140.–. LK 1256,268. SAC Führer

Bündner Alpen 3. Hochtourenausrüstung inkl.

Steigeisen, Pickel. Max. 12 Teilnehmer. Anmeldung

bis 15.8. an Hans Heierli, Telefon

044 761 84 43, hheierli@bluewin.ch.

20./21.8. (Sa/So) Wetterhorn (H/A)

Mit PW Zürich ab 8.30 Uhr via Meiringen–

Rosenlaui zur Schwarzwaldalp. Um 12.10 Uhr

Weiterfahrt mit Postauto über die Grosse

Scheidegg. Von der Posthaltestelle Unteres

Lauchbühl in ca. 3 Std. in die Glecksteinhütte

(2317 m). Am Sonntag steigen wir auf zum

Chrinnengletscher. In leichter Kletterei (III-)

gelangen wir anschliessend über das Willsgrätli

zum Wettersattel. Nach ca. 6 Std. haben

wir dann auch den steilen Schlusshang überwunden

und geniessen den prächtigen Tiefblick

auf Grindelwald. Abstieg über Wettersattel

– Wellhornsattel – Dossenhütte – Rosenlaui.

Gute Kondition und Hochtourenerfahrung

sind nötig für diese tolle kombinierte

Rundtour. Ausrüstung: Anseilgurt, Helm,

Pickel, Steigeisen inkl. Antistoll, 1 HMS-Karabiner

(VP), 2–3 Express-Sets und 2 Bandschlingen

oder Reepschnurstücke. LK 1229

und 1230. Kosten: ca. CHF 110.– inkl. HP.

Verbindliche Anmeldungen bis 16.8. an Elisabeth

Simmen, Tel. 056 221 07 60, meysim@

mails.ch.

25.8. (Do) 20 Uhr Monatsversammlung

Gruppe Zürich

Restaurant Schützenhaus Albisgüetli, Uertenstube

Zürich. Diavortrag von Markus Haab:

Gefährdete und bedrohte Schmetterlinge in

der Schweiz.

27.8. (Sa) Oberbauenstock (W/C)

Anreise nach Absprache. Die ersten Höhenmeter

überwinden wir mit der Seilbahn von

Emmeten zum Niederbauen, wo wir zur wohl

schönsten Gratwanderung der Innerschweiz

starten. Über Äbnet – Brächen – Laucheren

steigen wir via Schwiren auf den Grat. Kurzer

Abstecher auf den Oberbauenstock. Während

der Gipfelrast überschauen wir den weiteren

Verlauf unserer Tour. Zurück zum

Schwiren geht’s weiter, wir überschreiten den

Zingel und steigen zum Kreuz auf dem Gandispitz.

Via Jochlistock, Vorder Jochli zum

11


Hinter Jochli. Nun beginnt der steile Abstieg

über Stafel – Twäregg zur Bergstation der

Luftseilbahn Emmetten–Stockhütte Pt. 1279,

wo wir uns die letzten Höhenmeter von der

Bahn wieder zu den Autos hinuntertragen lassen.

Die Tour erfordert an kurzen Stellen Trittsicherheit

und ein wenig Schwindelfreiheit.

Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std. Verpflegung aus

dem Rucksack. LK 1171. Kosten (für beide

Bahnen) ca. CHF 23.–/16.– mit Halbtax.

Anmeldung bis 25.8. an Andreas Meier, Bettstenstrasse

6, 8305 Dietlikon, Telefon P 044

888 40 91, G 058 455 27 67.

27./28.8. (Sa/So) Fletschhorn (H/B)

Am Samstag reisen wir per öV nach Saas

Grund und lassen uns per Gondel nach Hohsaas

bringen. Wir übernachten in der Weissmieshütte.

Am Sonntag besteigen wir das

Fletschhorn (3993 m) auf der Normalroute in

ca. 4 Std. Der Abstieg führt nun nicht an den

Ausgangspunkt zurück: Wir überschreiten

das Fletschhorn bei guten Bedingungen,

indem wir in fantastischer Kulisse über den

Breitloibgrat und den Rossbodegletscher

nach Egga in der Nähe des Dorfes Simplon

absteigen. Diese Tour erfordert eine gute

Kondition und Trittsicherheit. Der Fels des

Breitloibgrats ist teilweise etwas brüchig.

Ausrüstung: Hochtourenausrüstung inkl. Antistollplatten.

Verpflegung: HP in der Hütte,

unterwegs Lunch. Max. 8 Teilnehmende. LK

1309, 1329. Kosten ca. CHF 180.–. Anmeldungen

vorzugsweise per email bis 21.8. an

Andreas Fehrenbach, Telefon 076 534 77 76,

andreas.fehrenbach@gmx.ch.

28.8. (So) Winterstock (K/B)

Nach 1 1 /2 Std. Aufstieg erklettern wir den

3203 m hohen Winterstock. Die Schwierigkeit

im alpinen Gelände reicht bis zum vierten

Grad. Abstieg durch steiles Couloir, wobei

Steigeisen nötig sein könnten. Treffpunkt 5.00

Uhr Bahnhof Affoltern a.A. Anmeldung und

mehr Infos bei Marco Böhlen, goeli@frorider.

ch, Telefon 079 616 35 55.

Voranzeigen

2.9. (Fr) 20 Uhr Quartalsversammlung im

Gasthof Rössli in Mettmenstetten

12

Bildervortrag von Peter Dennler über Patagonien.

3.9. (Sa) Klettersteig Fürenwand in

Engelberg (H/B)

Der 3-stündige Klettersteig gilt als anspruchsvoll.

Ausgangspunkt Talstation Fürenalp-Bahn.

Abstieg mit der Luftseilbahn.

Besammlung nach Absprache. Ausrüstung:

Klettersteigset (kann gemietet werden für

CHF 25.– bei Titlis-Sport in Engelberg, Telefon

041 639 60 70), Gställtli, Helm (Velohelm),

rutschfeste Handschuhe, leichte Bergschuhe.

Verpflegung aus dem Rucksack. Max. 8 Teilnehmer.

Anmeldungen bis 30.8. an Jean-

Pierre Hauser, Telefon 055 612 29 51, j-p.

hauser@bluewin.ch.

3./4.9. (Sa/So) Allalinhorn Hohlaubgrat (H/B)

Das Allalinhorn bietet auf dem Normalweg

ausser einigen Spalten nicht viel. Ganz

anders der Hohlaubgrat! Landschaftlich faszinierend,

atemberaubende Tiefblicke, ein

interessanter, leichter aber nicht ganz trivialer

Aufstieg. Sicheres Steigeisengehen und eine

gewisse Hochtourenerfahrung sind aber

unerlässlich. Zur Einstimmung klettern wir am

Samstag auf den Egginer (fakultativ). Ausrüstung:

Vollständige Hochtourenausrüstung.

Details zu Ausrüstung, Anreise und Bilder

auf www.jonasspillmann.ch. Anmeldung bei

Jonas Spillmann, mail@jonasspillmann.ch

oder Tel. G 044 761 203 82 89, P 079 385 22 09.

4.9. (So) Chöpfenberg (W/C)

Wir treffen uns um 8.30 Uhr beim Parkplatz im

Schwändital (gleicher Parkplatz wie für den

Brüggler). Von dort auf dem Weg zum Brüggler.

Statt klettern wenden wir uns nach links in

die Lücke zwischen Brüggler und Chöpfenberg.

Auf schmalem Pfad auf der Nordseite

zum Chöpfenberg. Am Schluss hat es noch

ein Drahtseil zur Unterstützung. Vom Parkplatz

auf den Gipfel ca. 2 1 /2 Std. Abstieg auf

der gleichen Route oder bei guten Verhältnissen

über die steilen Wiesen der Südflanke

und zurück zum Parkplatz in ca. 2 Std.

Schöne Tour, die wenig begangen ist. LK

1133. Normale Tourenausrüstung, Verpflegung

aus dem Rucksack. Anmeldung bis

3.9. an Max Huber, Telefon 055 412 14 29

oder mhuber-bennau@bluewin.ch.


10.–12.9. (Sa–Mo) Bergtouren im Val

Madris (B)

Auf der Alp Sovräna dürfen wir die Gastfreundschaft

von Clubmitglied, Koch und

Alphirt Ernst Müller geniessen und im einfachen

Strohlager übernachten. Anspruchsvolle

Bergwanderungen abseits von Wegen

und oben leichte Blockkletterei bis zum II

Grad führen auf drei Dreitausender mit Blick

auf die Bergellerberge. Reine Marschzeiten

7 bis 8 Std. pro Tag, Aufstiege 1100–1300

Hm, Abstieg am Montag 1800 Hm. Reise mit

öV, Affoltern a.A. ab 5.56 Uhr, Zürich ab 6.37

Uhr nach Avers-Cröt und mit Taxi weiter bis

Alp Preda. Aufstieg zum Piz Bles (3045 m),

Abstieg zur Alp Sovräna. So: Cima da Lägh

(3083 m). Mo: Lägh da Caldera–Piz Duan

(3131 m), langer Abstieg ins Bergell nach

Casaccia und Heimreise, Affoltern a. A. an

21.02 Uhr. Bergwanderausrüstung, Anseilgurt,

Lunch, evtl. Leintuchschlafsack. LK

1275, 1276, Bündner Führer 3. Kosten für Taxi

und Halbpension ca. CHF 80.-, Billett bitte

selber lösen. Max. 7 Teilnehmer. Anmeldung

bis 6.9. an Bruno Abegg, Telefon 01 930 38

70, evtl. 079 300 45 48 nur 19.00–21.00 Uhr,

barbara.abegg@bluewin.ch.

10.–12.9. (Sa–Mo) Piz Palü (H/B)

Am Freitag fahren wir mit öV nach Pontresina

und weiter zum Rest. Roseg. Von da in ca. 3

Std. zur Coaz Hütte. Am Samstag über die

Fuorcla Sella, allenfalls mit einer kleineren

Gipfelbesteigung, zur Marinelli Hütte in ca. 6

Std. Am Montag (Knabenschiessen) dann die

grossse Tour, von Süden auf die Fuorcla Bellavista,

über die drei Gipfel des Palü und weiter

in die Diavolezza, wo wir die Bahn erreichen

sollten; alles in allem ca. 10 Std. Eine

grössere Unternehmung im Hochgebirge, die

umfassendes alpines Können und eine gute

Kondition voraussetzt. Anmeldungen bis

25.8. schriftlich oder per email an Marco

Jaccard, Krähbühlstr. 76, 8044 Zürich, mp.

jaccard@bluewin.ch.

12.–15.9. (Mo–Do) Jungfraugebiet (H/A)

(neues Datum)

ACHTUNG: statt 10.–16.9, neu 12.–15.9.

Wir treffen uns um 6.15 Uhr am Treffpunkt

beim Bahnhof Interlaken-Ost. Anschliessende

Fahrt mit der Bahn zum Jungfraujoch

und Besteigung des Mönch 4099 m. Übernachtung

in der Mönchsjochhütte. Dienstag:

Besteigung Jungfrau 4158 m. Übernachtung

in der Mönchsjochhütte. Mittwoch: Besteigung

Gross Fiescherhorn 4048 m. Übernachtung

in der Konkordiahütte. Donnerstag:

Besteigung Grüenegghorn 3860 m und ev.

Gross Grüenhorn 4043 m. Rückkehr zum

Jungfraujoch und Fahrt mit der Bahn zurück

nach Interlaken-Ost. Ausrüstung: Hochtourenausrüstung

kpl. (ohne Helm, Details nach

Absprache). Zwischenverpflegung für alle

Tage. Max. 8 Teilnehmende. Verbindliche

Anmeldungen ab 1.8. an Stephan Geiser,

Telefon 044 701 28 12 oder via www.seilpartner.ch.

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Monatsprogramm Senioren

Juli

5.7. (Di) Rundwanderung um die Insel

Reichenau (W)

Ausschreibung in den CN 5/6 2005.

Emil Obermayr, Telefon 044 362 95 12.

6.7. (Mi) Wildmadfurggeli – Blistock,

2405 m (C)

Herrliche Wanderung im Zentrum des Glarnerlandes,

im ältesten Wildschutzgebiet der

Schweiz, dem Glarner Freiberg, von ca. 4 1 /2

Std. Marschzeit mit 800 Hm Aufstieg und

930 Hm Abstieg. Anfangs führt uns die Route

von Mettmen (Stausee Garichti) auf dem Weg

zur Leglerhütte, vorbei an Tina Hausers Plastiken

aus Glarus zur Ober Stafel, weiter bis

Schwarz Chöpf (Abzweigung Leglerhütte

oder Wildmadfurggeli). Je nach Wetter machen

wir einen Abstecher zum Vorder Blistock

und erleben hier ein traumhaftes Panorama.

Hier machen wir Mittagsverpflegung

aus dem Rucksack. Der Abstieg erfolgt über

den Gelb Chopf zum Chüebodensee und via

Alp Ober Empächli nach Unter Empächli zum

Bergrestaurant Schabell und der Seilbahnstation

nach Elm. LK 1174. Übliche Wanderausrüstung.

Stöcke sehr empfehlenswert.

Besammlung Zürich HB beim «Treffpunkt».

Hinfahrt: Zürich HB ab 7.12 Uhr via Ziegelbrücke

nach Schwanden, hier weiter mit dem

Postauto nach Kies (Niederental), Ankunft

8.50 Uhr. Rückfahrt ab Elm, Sportbahnen

16.50 Uhr, ev. 15.50 Uhr, Zürich HB an 18.47

Uhr, ev. 17.47 Uhr. Billett Wohnort bis Kies

(Niederental) via Ziegelbrücke, Schwanden

und ab Elm Sportbahnen retour lösen. Die

Seilbahn Kies – Mettmen und Empächli – Elm

lösen wir vor Ort. Anmeldung am Montag,

4.7. von 13 bis 17 Uhr an Theobald Metzger,

Telefon 044 840 08 01. Auskunft über Durchführung

am Vorabend von 17 bis 18 Uhr.

12.-14.7. (Di–Do) Rheinwaldhorn (B)

Technisch einfache, jedoch konditionell

anspruchsvolle Hochtour auf den höchsten

Tessinergipfel.

Anreise mit Bahn und Bus nach Dangio via

Biasca, Zürich ab 8.09 Uhr. Rückreise ab

Vals, Zervreila, Zürich an 15.48 Uhr. Mittwoch:

Aufstieg zur Cap. Adula UTOE, 1600

Hm 5 Std. Donnerstag: Überschreitung

Rheinwaldhorn mit Abstieg zur Läntahütte,

1000 Hm 8 bis 10 Std. Freitag: Abstieg nach

Zervreila. Hochtourenausrüstung inkl. Steigeisen,

Pickel. HP in den Hütten, Zwischenverpflegung

aus dem Rucksack. LK 257,

266, 1234, 1253. Führer: Tessiner Alpen 3.

Max. 12 Teilnehmer. Kosten mit HT CHF

170.–. Anmeldung bis 5.7. an Hans Heierli,

Telefon 044 761 84 43. hheierli@bluewin.ch.

13.7. (Mi) Senioren-Mittwochwanderung

im Amt

Aegerital Spezialwanderung. Werner Huber,

044 764 24 37.

Details (Treffpunkt, Zeiten, Lunch) bei der

Anmeldung am Montag vor der Wanderung

von 17 bis 20 Uhr.

14.7. (Do) Ofenpass – Piz Daint (C)

Herrlicher Aussichtsgipfel im Grenzgebiet

zum Südtirol. Dafür lohnt sich auch die lange

Anfahrt.

Wir steigen in ca. 3 Std. auf den Gipfel (2968

m). Die Route führt auf markiertem Bergpfad

anfangs meist durch Geröll und schlussendlich

auf einem breiten Schuttrücken zum Ziel.

Beim Abstieg nehmen wir bei Pt. 2642 die

Variante über die herrliche Hochebene Jufplaun

und vorbei an den herrlichen Arven

nach Buffalora. Marschzeit 5 bis 6 Std.

Höhendifferenz 820 1000 Hm. Trittsicherheit

ist erforderlich. Übliche Wanderausrüstung.

Stöcke sind empfehlenswert. Mittagsverpflegung

auf dem Gipfel aus dem

Rucksack. Wanderkarte Ofenpass 1:50’000.

Abfahrt Zürich HB 6.37 Uhr über Landquart,

Sagliains, Zernez und Postauto nach Süsom

Givé. Retour ab Buffalora auf der gleichen

Strecke nach Zürich HB. Ankunft 19.53 Uhr.

Anmeldung bis 12.7., 19 Uhr an Roger

Tharin, Telefon 044 844 10 59 oder roger.tharin@bluewin.ch.

16.7. (Sa) Mutschen 2121 m (C) mit

Sektion Konstanz DAV.

Fahrt individuell nach Wildhaus. Treffpunkt

8.15 Uhr bei der Seilbahntalstation mit

anschliessender Fahrt zur Alp Gamplüt 1354

m. LK 1115. Aufstieg auf der NE-Seite des

Wildhauser Schafberg zu den Alpen Tresel

16


und Grueb, weiter – eingebettet zwischen

Chreialpfirst und Gätterifirst – auf den Mutschen

in ca. 3 Std. Abstieg auf derselben

Route. Auf der Alp Gamplüt erwartet uns

noch eine Überraschung. Verpflegung aus

dem Rucksack. Kosten ca. CHF 25.–. Anmeldung

Sektion Konstanz an Paul Seeberger

753 162 126, Sektion Am Albis an Hans Seifert,

Telefon 044 463 79 97. hans.seifert@

gmx.ch.

19.7. (Di) Zugerberg –Wildspitz (W)

Treffpunkt um 7 Uhr am Hauptausgang

Bahnhof Zug in Richtung Bahnhofplatz. Mit

dem Bus nach Schönegg, von dort mit der

Bahn auf den Zugerberg 925 m. Wanderung

in 3 1 /2 Std. auf den Wildspitz 1580 m. Möglichkeit

zur Verpflegung im Restaurant. Nach

der Mittagsrast in 2 Std. nach Sattel Bahnhof

828 m. Von dort Heimreise mit Bahn oder

Bus über Zug oder Wädenswil. Anmeldung

bis Sonntag 17.7. an Helmut Rüdiger, Telefon

044 767 11 45. helmut.ruediger@datazug.ch.

21.7. (Do) Klein Mythen (C)

Wir treffen uns um 8.30 Uhr beim Parkplatz

Brunni im Alpthal. Von dort über die Zwischet

Mythen Pt. 1438 auf steilem Weg zum Vorgipfel

des Klein Mythen. Weiter mit kurzen

leichten Kletterstellen auf den Klein Mythen.

Zeitbedarf vom Brunni zum Gipfel ca. 2 Std.

Normale Wanderausrüstung. Ich nehme ein

kurzes Seil mit, für diejenigen, die lieber gesichert

sein möchten. Bitte bei der Anmeldung

mitteilen. LK 1152. Verpflegung aus dem

Rucksack. Kosten für Auto je nach Distanz.

Anmeldung bis 20.7. an Max Huber, Telefon

055 412 14 29 oder mhuber-bennau@bluewin.ch.

26.7. (Di) Lötschenpass (B)

Affoltern a.A. ab 5.19 Uhr, Zürich HB ab 6

Uhr nach Selden im Gasterental. LK 1268.

Aufstieg zur Gfellalp 1847 m über Weiden

nach Schönbühl. Beim Gletscherabbruch

geht’s westwärts zur Balme und zuletzt zum

Lötschenpass in ca. 4 1 /2 Std. Auf der Südseite

vom Hockenhorn wandern wir an

«Schwarz Simla und Mälcherboden» vorbei

und erreichen nach ca. 2 Std. die Laucherenalp.

17 Uhr mit Seilbahn nach Wiler, dann via

Goppenstein nach Zürich HB an 20 Uhr.

1150 Hm, 690 Hm. Max. 12 Teilnehmer.

Verpflegung aus dem Rucksack. Wanderausrüstung.

Billett: Wohnort – Selden im Gasterental,

retour ab Laucherenalp. Kosten HT

ca. CHF 70.–. Anmeldung bis 24.7., 18 Uhr an

Hans Seifert, Telefon 044 463 79 97. hans.

seifert@gmx.ch.

27.7. (Mi) Zürcher Mittwochwanderung

Waldburg – Itschnach – Tobelmüli – Blüemlisalp

– Erlenbach. Treffpunkt 8.30 Uhr Bahnhof

Stadelhofen, Restaurant Olivenbaum. Affoltern

a.A. ab 7.56 Uhr, Forchbahn ab 9.20 Uhr.

Anmeldung und Auskunft am Montag 17 bis

20 Uhr bei Kurt Welti, Tel. 044 492 01 07.

28./29.7. (Do/Fr) Augstmatthorn–

Hohgant (C/W)

Wir fahren mit der Bergbahn von Interlaken

auf den Harderkulm 1306 m. Von dort leichte

Wanderung über den Hardergrat bis an den

Fuss des «Suggiturms» auf 1850 m. Aussicht

auf Brienzersee und Hochalpen. Der Aufstieg

aufs Augstmatthorn 2187 m erfordert etwas

Trittsicherheit, der Gipfel kann aber auch

bequem umgangen werden. Vom Fuss des

Augstmatthorns erreichen wir in 1 1 /2 Std. die

Wintröschhütte der SAC-Sektion Interlaken

1730 m, unbewartet. Am Freitag in 3 Std. auf

den Hohgant 2188 m. Weite Sicht ins

Emmental, Entlebuch und Mittelland. Von

dort in 2 1 /2 Std. nach Kemmeriboden-Bad

976 m. Zürich ab 7 Uhr IC 810 nach Bern.

Treffpunkt im zweitvordersten 2.-Klasswagen.

Interlaken-Ost an 9.03 Uhr. Rückreise

Kemmeriboden-Bad ab 17 Uhr, Zürich HB an

19.28 Uhr. Abend- und Morgenessen in der

Hütte wird organisiert; Verpflegung unterwegs

aus dem Rucksack. Max. 12 Personen.

Kosten für Bahn (HT), Übernachtung und

Mahlzeiten in der Hütte ca. CHF 120.–.

Anmeldung bis 24.7. an Helmut Rüdiger,

Telefon 044 767 11 45; helmut.ruediger@

datazug.ch.

August

2./3.8. (Di/Mi) Cadlimohütte (C)

Rundtour über einige Gipfel zwischen Val

Piora und Val Canaria im nördlichen Tessin.

17


Reise mit ö.V. Zürich HB ab 6.09 Uhr, Affoltern

a.A. ab 6.03 Uhr nach Airolo-Piotta-

Piora. Unser Etappenziel, die gastliche Capanna

Cadlimo erreichen wir über Föisc,

Camoghè, Pizzo Tom und ev. Pizzo Stabbiello.

Am Mittwoch besteigen wir die

Punta Negra und ev. den Pizzo Taneda,

bevor wir via Alpe Tom und Alpe Ritóm

zur Bergstation Piora zurückkehren.

Dienstag: Aufstieg 1300 Hm, Abstieg 450

Hm, Mittwoch: Aufstieg 450 Hm, Abstieg

1300 Hm. Programmänderungen aufgrund

der Verhältnisse können vorkommen. 10

Plätze für Bergtüchtige sind reserviert. LK

1252, 1232 oder 266, 256. Halbpension vom

Hüttenwart, Übriges aus dem Rucksack. Billett

nach Piotta Posta und zurück. Anmeldung

bis 25.7. an Peter Stooss, Telefon 043

817 15 16. Auskunft über Durchführung am

31.7. von 18 bis 20 Uhr.

3.8. (Mi) Prättigauer Höhenweg via

Rätschenhorn, 2703 m (C)

Eine ausserordentlich genussreiche Bergwanderung

im Madrisa-Gebiet des Prättigau

mit einer prachtvollen Alpenflora im Gafiental,

von ca. 6 Std. Marschzeit, mit 816 Hm

Aufstieg und 1182 Hm Abstieg. Wir wandern

von der Bergstation «Saaser Alp» zu Untersäss

– Obersäss – Chüecalanda, zum Rätschenjoch

und als Draufgabe zum Rätschenhorn.

Hier erfolgt unsere Mittagsrast. Der

Abstieg führt uns ins Gafiental, begleitet vom

Gafierbach über die Weiler Litzistafel, Dörfji,

Engi nach St. Antönien. Verpflegung aus dem

Rucksack. LK 1177, übliche Wanderausrüstung,

Stöcke empfehlenswert. Da die Seilbahn

Madrisa–Saaser Alp dieses Jahr ausser

Betrieb ist, fahren wir mit dem Taxi zur Saaser

Alp. Kosten CHF 15.– pro Teilnehmer. Aus

Platzgründen mindestens Teilnehmerzahl 7,

maximum 14. Besammlung Zürich HB beim

«Treffpunkt». Hinfahrt: Zürich HB ab 6.37 Uhr

via Landquart nach Klosters, Ankunft 8.25

Uhr. Ab hier mit Taxi zur Saaser Alp. Rückfahrt

ab St. Antönien-Rüti 17 Uhr, Ankunft

Zürich HB 19.23 Uhr. Billett bis Klosters via

Landquart und ab St. Antönien-Rüti retour

lösen. Anmeldung am Samstag, 30.7. von

14 bis 18 Uhr an Theobald Metzger, Telefon

044 840 08 01. Auskunft über Durchführung

am Vorabend von 17 bis 18 Uhr.

18

9.8. (Di) Flüela Pass –Flüela Schwarzhorn

3147 m (C)

Das Schwarzhorn ist der dominierende Berg

in der Umgebung von Davos und bietet ein

unvergleichliches Panorama. Wanderzeit

5 1 /2Std. 900 Hm (+), 900 Hm (–). Wanderkarte,

1:50’000, Davos oder LK 1217. Verpflegung

aus dem Rucksack. Route: Postautohaltestelle

Abzweigung Schwarzhorn

(jenseits der Passhöhe) – Schwarzhornfurgga

– Schwarzhorn – zurück auf gleichem Weg

(mit einigen Abweichungen). Hinfahrt: Zürich

HB ab 6.37 Uhr, Abzweigung Schwarzhorn

an 9.19 Uhr. Rückfahrt: Abzweigung

Schwarzhorn ab 16.30 Uhr, Zürich HB an

19.23 Uhr. Anmeldung bis 8.8., 12 Uhr an

Jürg Spörri, jspoerri@dplanet.ch, Telefon 044

700 35 09. Auskunft über Durchführung am

Vorabend ab 19 Uhr.

10.8. (Mi) Senioren-Mittwochwanderung

im Amt

Ottenbach–Aristau–Muri. Fred Schmutz, Tel.

044 764 03 43.

Details (Treffpunkt, Zeiten, Lunch) bei der

Anmeldung am Montag vor der Wanderung

von 17 bis 20 Uhr.

10.8. (Mi) Ortstock (B)

Von der Glattalp im Bisistal SZ zum Kurort

Braunwald GL. Eine Genussbergwanderung

mit mittleren Anforderungen. Ab der Bergstation

(1920 m) der Luftseilbahn Sali – Glattalp

der EBS (Bergfahrt CHF 12.–) wandern wir

durch eine Talmulde gegen NE. Anfänglich

dem Glattalpsee entlang, dann ansteigend

zur Furggele 2395 m, dem Passübergang

zwischen dem «Höch Turm» und dem Ortstock.

Ab hier machen wir einen Abstecher,

auf steilen Bergpfaden, hinauf zum Tagesziel

Ortstock 2716 m. In der Literatur mit «Ein gar

schöner Aussichtspunkt» beschrieben. Wanderzeit

netto bis hier ca. 3 1 /2 Std. Im Abstieg

geht’s zurück zur Furggele, dann hinunter

zum (H) Euloch, weiter über den legendären

Bärentritt und über die Alpen Ober- und

Unterstaffel nach Braunwald, Bergstation

BrB 1256 m. Total 15 km mit 800 m Auf- und

1460 m Abstieg. Wanderzeit netto: 6 1 /2 Std.

Zweckmässige Bergwanderausrüstung, Regenschutz.

Verpflegung aus dem Rucksack.

Karten: LK 1172 und 1173. Bahnreise: Zürich


HB ab 7.09 Uhr mit Cisalpino 151. Aemtler:

Affoltern a.A. ab 7.03 Uhr mit S9, Zug ab

7.33 Uhr. Treffpunkt beim Umsteigen in Arth-

Goldau im zweitvordersten 2.-Klasswagen

des IR 2159, Abfahrt 7.55 Uhr. Abends Zürich

HB an 18.47 Uhr, bzw. Affoltern a.A. an 19.32

Uhr. Rundfahrtsbillett lösen: Wohnort über

Arth-Goldau nach Sali (Bisistal), Seilbahnstation

und zurück ab Braunwald. Kosten HT

ca. CHF 33.–. Anmeldung bis 6.8. an

Jakob U. Blickenstorfer (Köbi), Telefon 044

761 36 32 oder E-Mail: jakob.u.blickenstorfer@bluewin.ch.

Auskunft über Durchführung

am 9.8., 13 bis 18 Uhr. Verschiebedatum:

Samstag 13.8.

16.8. (Di) Bächlitalhütte (C)

Zürich HB ab 6.04 Uhr, Affoltern a.A. ab 6.03

Uhr, Zug ab 6.30 Uhr, Räterichsboden an

9.41 Uhr.

LK 1230. Wir überqueren die Staumauer

Räterichsboden steigen auf zum Bächlisee,

dann dem Bächliboden entlang, zuletzt noch

160 Hm bis zur Bächlitalhütte in ca. 2 1 /2 Std.

Zurück geht’s bis zur Staumauer auf gleicher

Route, dann talauswärts nach Chüenzentennlen

ev. Handegg in 3 bzw. 4 Std. Wanderausrüstung.

Verpflegung aus dem Rucksack.

Kosten ca. CHF 40.-. Chüenzentennlen ab

16.25 Uhr, Handegg ab 16.28 Uhr. Zürich HB

an 19.56 Uhr. Anmeldung bis 14.8., 18 Uhr

an Hans Seifert, Telefon 044 463 79 97. hans.

seifert@gmx.ch.

18.8. (Do) Äbneter Stöckli–Rophaien (C)

Wanderzeit ca. 6 Std., 620 Hm (+), 1070 Hm

(-), LK 1172. Verpflegung aus dem Rucksack.

Route: Chäppeliberg (Riemenstaldental) –

Seilbahn nach Gitschen – Spilauer See –

Schön Chulm – Firtiggrätli – Äbneter Stöckli –

Gratweg (Trittsicherheit erforderlich) – Rophaien

– Riemenstalden. Eine interessante,

abwechslungsreiche Tour auf ganz unterschiedlichen

Wegen. Der Gratweg über das

Äbneterstöckli ist ein ganz besonderer

Genuss. Er ist nicht schwierig, verlangt aber,

weil er «luftig» und ziemlich ausgesetzt ist,

Trittsicherheit. Dafür werden wir durch eine

beeindruckende Aussicht entschädigt. Der

Gipfel trohnt hoch über Flüelen und bietet ein

grossartiges Panorama. Der Abstieg nach

Riemenstalden führt über gute Wege. Hinfahrt:

Zürich HB ab 6.09 Uhr, Zug ab 6.33

Uhr, Chäppeliberg an 8.10 Uhr. Rückfahrt:

Sisikon ab 17.14 Uhr (ev. 18.14), Zug an

17.54 Uhr (ev. 18.54), Zürich HB an 18.25 Uhr

(evtl. 19.25). Anmeldung bis 16.8. an Jürg

Spörri, Telefon 044 700 35 09, jspoerri@

dplanet.ch. Auskunft über Durchführung am

Vorabend ab 19 Uhr.

21.-27.8. (So–Sa) Berg- & Wanderwoche

Münstertal (B/C)

Das Val Müstair mit seiner besonderen Lage

am Rande des Nationalparks bietet uns vielseitige

Möglichkeiten. Wir können wählen

von einfachen Tal- bis zu anspruchsvollen

Hochgebirgswanderungen oder vom Militärhistorischen-Wanderweg

bis zum Besuch

von Kulturhistorischen-Stätten. Stützpunkt

ist das Hotel Alpina in Sta.Maria. Wandern

werden wir in 2 – 3 Gruppen mit unterschiedlichen

Anforderungen und Wanderzeiten zwischen

3 und 7 Std. unter der Tourenleitung

von Peter und Regina Stooss und Hans

Heierli. Max. 24 Teilnehmer. Kosten pro Person

für 6 Übernachtungen mit HP, DZ

(WC/Dusche) pauschal CHF 540.–. (EZ-

Zuschlag CHF 90.–). Eine Anzahlung von

CHF 100.– wird mit der Bestätigung der

Anmeldung fällig. Weitergehende Informationen

durch die Tourenleiter, im Online-Wanderheft

www.val-muestair.ch.vu/ und für

die Teilnehmer schriftlich. Anmeldung bis

20.7. an Hans Heierli, Telefon 044 761 84 43,

hheierli@bluewin.ch.

23.8. (Di) Mörlialp –Brienzer Rothorn (C)

Tour auf ungewohnten, interessanten und

aussichtsreichen Wegen zum Brienzer

Rothorn. Wanderzeit ca. 6 Std., 1300 Hm (+),

300 Hm (–). Wanderkarte, 1:60`000, Luzern

oder LK 1189. Verpflegung aus dem Rucksack.

Route: Mörlialp – Alpoglen – Fontanen –

Chrinde–Biet–Arnihaggen–Brienzer Rothorn

(mit der Seilbahn hinunter nach Sörenberg).

Hinfahrt: Zürich HB ab 7.04 Uhr, Zug ab 7.30

Uhr, Mörlialp an 9.31 Uhr (via Luzern). Rückreise:

Rothorn ab 17.30 Uhr, Zug an 19.58

Uhr, Zürich HB an 20.25 Uhr (via Sörenberg,

Schüpfheim, Malters, Luzern). Anmeldung

bis 22.8., 12 Uhr an Jürg Spörri, Telefon 044

700 35 09, jspoerri@dplanet.ch. Auskunft

über Durchführung am Vorabend ab 19 Uhr.

19


23./24.8. (Di/Mi) Piz Morteratsch (B)

Anmeldung an Jean-Pierre Hauser, Telefon

055 612 29 51.

24.8. (Mi) Zürcher Mittwochwanderung

Oetwil an der Limmat – Limmatuferweg – Killwangen–Wettingen.

Treffpunkt 8.45 Uhr Oetwil

Post Endstation Bus 301. Affoltern a.A. ab

7.56 Uhr Altstetten S12 ab 8.21 Uhr – Dietikon

Bus 301 ab 8.33 Uhr. Zürich HB ab S12

8.13 Uhr – Dietikon Bus 301 ab 8.33 Uhr.

Anmeldung und Auskunft am Montag 17 bis

20 Uhr bei Paul Reifler, Tel. 044 492 56 94.

25.8. (Do) Lavin – Val Lavinuoz –

Höhenweg–Val Tuoi –Lavin (C)

Durch ein zauberhaftes Tal zu einem aussichtsreichen

Höhenweg im Unterengadin.

Auf einem Landwirtschaftssträsschen geht’s

hinein ins wildromantische Val Lavinuoz. Wir

wandern teilweise auf dem alten Alpweg bis

zur Alp d’Immez. Dort beginnt ein relativ steiler

Aufstieg von ca. 300 Hm bis wir den

eigentlichen Höhenweg erreicht haben. Bald

schon nehmen wir unseren mitgebrachten

Lunch ein auf einem herrlichen Aussichtspunkt,

hoch über dem Unterengadin. Oberhalb

der Baumgrenze wandern wir auf

abwechslungsreichem Bergpfad weiter bis

zum Taleingang des Val Tuoi. Der Abstieg

führt uns auf schmuckem Weg über die Maiensäss

Suorns durch lichten Lärchenwald

zurück nach Lavin, wo es sicher noch zu

einem «Durstlöscher» im Hotel Piz Linard

reicht. Marschzeit 5 bis 6 Std. Höhendifferenz

800 Hm. Trittsicherheit erforderlich.

Übliche Wanderausrüstung. Stöcke sind

empfehlenswert. Mittagsverpflegung aus

dem Rucksack. Wanderkarte Tarasp

1:50000. Abfahrt Zürich HB 6.37 Uhr via Landuart

nach Lavin. Retour ab Lavin 17 Uhr und

Ankunft Zürich HB 19.23 Uhr. Anmeldung bis

23.8., 19 Uhr an Roger Tharin, Telefon 044

844 10 59 oder Roger.Tharin@bluewin.ch.

25.8. (Do) Monatsversammlung

Gruppe Zürich

Ausschreibung in diesen CN.

30.8. (Di) Clariden-Höhenweg (C)

Vom Fisetenpass zum Klausenpass: Eine

aussichtsreiche Höhenwanderung am Fusse

20

von Gemsfairen und Clariden, verbunden

mit einer Rundreise mit Bahn, Postauto und

Schiff. Wanderzeit ca. 4 Std., Aufstieg 300

Hm. Max. 10 Teilnehmer. LK 1193 Tödi.

Zusammen mit der im Sommer 2001 neu

gebauten Seilbahn Urnerboden–Fisetengrat

wurde auch der Höhenweg in der Gemsfairen-Clariden-Nordwestflanke

bis zum

Klausenpass verlängert. Mit der Anreise

über Linthal und dem Rückweg über

Flüelen, abgerundet durch die Schifffahrt

nach Brunnen via Rütli, lässt sich ein wunderbares

Rundreisli durchführen. ÖV: Kosten:

Zürich–Urnerboden Dorf via Linthal, retour

ab Klausenpass über Flüelen ca. CHF 42.–

Halbtax, Alpine Ticket (Zuschlag zu

GA und Tageskarte) CHF 8.–, Seilbahn

Fisetengrat (Gruppenbillett) CHF 10.–. Verbindungen:

Zürich HB ab 7.12 Uhr, Urnerboden

Dorf an 9.35 Uhr. Klausen Passhöhe

ab 15.50 Uhr, Zürich HB an 18.51 Uhr (ab

Flüelen mit Bahn für Eilige), 19.51 Uhr (Flüelen-Brunnen

mit Schiff), irgendwann später

(mit Schiff und Imbiss in Brunnen). Virtuelle

Wanderung und weitere Infos auf http://

homepage.swissonline.ch/beruple. Anmeldung

bis 28.8., 18 Uhr an Ruedi Pletscher,

Telefon 044 272 19 34.

Voranzeigen Senioren

1.9. (Do) Hohmattli–Stoss FR (W)

Beschauliche Wanderung übers Hohmattli

zur Stossalp und nach Zollhaus. Dauer ca.

4 Std. Hinreise Affoltern a.A. ab 6.26 Uhr,

Zürich HB ab 7.32 Uhr nach Fribourg und mit

Bus nach Schwarzsee, Gypsera. Rückreise

Zollhaus ab 16.13 Uhr mit Bus nach Fribourg

und über Bern nach Zürich. Tageskarte

lösen. Mit Sessellift fahren wir zur Riggisalp.

Fahrpreis ca. CHF 10.–. 350 Hm 950 Hm.

LK 1206/1226. Mittagessen aus dem Rucksack.

Max. 16 Teilnehmer. Anmeldung bis

29.8. an Regina Stooss, Tel. 043 817 15 16

oder 079 425 81 49. Auskunft über Durchführung

am Vorabend ab 18 Uhr.

2.9. (Fr) Quartalsversammlung Amt

Ausschreibung in diesen CN.

27.9. (Di) Seniorenausfahrt

Ausschreibung in den CN 9/10 2005.


20.–22.10. (Do–Sa) Cola di Lago – Monte

Lema – Ponte Tresa (C/W)

Neuer Termin für die Tessiner Spätherbstwanderung

vom Sotto Ceneri ins Malcantone.

Anmeldungen an Jakob U. Blickenstorfer

(Köbi), Telefon 044 761 36 32 ab sofort

möglich. Max. 11 TeilnehmerInnen. Detaillierte

Ausschreibung siehe CN 9/10 2005.

Achtung neues Datum:

Die Seniorenzusammenkunft findet am

12. November statt.

Ausschreibung in den CN 9/10 2005.

Für Inserate

in den Clubnachrichten:

Marco Oberholzer

079 357 88 88

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Mail: ruewo@bluewin.ch

21


Monatsprogramm Jugend

Juli

2.–3.7. Klettertour Hochschijen-Südgrat

Mit PW, Abfahrt nach Vereinbarung Richtung

Göschenen, übernachten mit Zelt auf dem

Camping Gwüest. Sonntagmorgen mit PW

zum Parkplatz Stausee und Aufstieg in ca.

1 1 /2 Std. zum Einstieg. Rassige Klettertour im

besten Urner-Granit, Plaisirmässig neu abgesichert,

ca. 4 Std. auf den Gipfel, Abstieg

mittels Abseilen und Fussabstieg durch Süd-

Wand. Geeignet für alle, Schwierigkeitsgrad

4c. Kletterausrüstung mit Helm, Abseilgerät

erprobt und festen Schuhen für Abstieg. Zelt,

Mätteli, Schlafsack und Kocher nach Absprache.

Nachtessen gemeinsam, restliche

Verpflegung aus dem Rucksack. Max. 8 Teilnehmer,

Kosten ca. CHF 20.–. Anmeldung

und nähere Info bei Kurt Badertscher, Tel.

052 394 25 25 oder Monika Amrein, Tel. 044

796 16 77.

10.7. Mountainbike Üetliberg

Wer kennt ihn nicht – den Berg – den Üetliberg!

Ausflügler, Wanderer, Familien, Jogger...

und... Downhill-Biker! Wir möchten

zusammen mit Euch die besten Trails vom

Berg in die Stadt riden. Mitnehmen: Mountain

Bike, Velohelm, Bikehandschuhe, langärmlige

Kleidung und (wo vorhanden) zusätzliche

Schutzausrüstung. Kosten: Ticket für

die SZU und Velotageskarte. Treffpunkt:

Zürich HB. Alles Weitere erfahrt Ihr bei Tobias

(tobias.grenacher@bluewin.ch) oder Theo

(ts@metrohm.ch).

22

16.–23.7. Kletterwoche Berner Oberland

In dieser Woche werden wir in Klettergärten

rund um Meiringen unterwegs sein, es gibt

auch einen See, wo wir uns am Abend erholen

können, und der abendliche Ausgang in

Meiringen soll auch nicht zu kurz kommen!

Auch Mehrseillängenrouten werden wir klettern,

wir müssen uns nur entscheiden wo:

Sustenpass, Grimselpass, Diemtigtal oder

vor der Kulisse des Eigers am Hintisberg.

Niveau: Für alle die einen 6-er nachsteigen

können! Kosten: CHF 350.– für JO, CHF

450.– für Gäste. Unterkunft: Zeltplatz in

Meiringen. Anmeldeschluss: 7.7., Anmeldung

an: Patrick Violetti, dipl. Bergführer, Tel.

079 457 37 78 oder pvioletti@bluewin.ch.

August

8.–12.8. FABE-Kletterwoche Sustenpass

Detaillierte Ausschreibung, siehe Sektionsteil

dieser CN. Anmeldeschluss: 29.7., Anmeldung

an: Patrick Violetti, dipl. Bergführer, Tel.

079 457 37 78 oder pvioletti@bluewin.ch.

14.–20.8. Kletterlager Sewenhütte

Das traditionelle KiBe, JO-Lager führt uns

diesen Sommer in die Urneralpen. Die

Sewenhütte erreichen wir in zirka 2 Std. ab

der Sustenpassstrasse. Zum Klettern laden

uns zahlreiche Klettergärten in festem Granit

ein, welche in der Umgebung der Hütte sind.

Nach Möglichkeiten werden wir auch eine

Kletter- oder Bergtour unternehmen. Am

späteren Nachmittag kann man nach Lust

und Laune noch im nahen Bergsee ein Erfrischungsbad

nehmen. Kosten CHF 350.–.

Anmeldung sofort an Monika Amrein, Tel.

044 796 16 77 oder monika_amrein@bluewin.ch.

Voranzeigen

3./4.9. Klettertour Altmann

Mit ÖV, Treffpunkt ZH-HB nach Wildhaus, ca.

2 1 /2 Std. Aufstieg zur Zwinglipasshütte

(1999 m). Wenn Interesse vorhanden ist,

kann am Samstag noch die Rosa-Kante am

Gätterifirst geklettert werden, Am Sonntag

Besteigung des Altmann Ost-oder Westgrat

je nach Teilnehmer. Schöne Tour im 3. oder

4. Grad. Normale Kletterausrüstung mit

Helm, Express, Friends, wenn vorhanden.

Feste Schuhe für Zustieg. Suppe in der

Hütte, Rest aus dem Rucksack. Max. 8 Teilnehmer,

Billett organisiert jeder selber, übrige

Kosten ca. CHF 12.–. Anmeldung und nähere

Info bei Kurt Badertscher, Tel. 052 394 25 25

oder Theo Schmidberger, Tel. 044 761 44 73.

9.–15.10. Kletterwoche Gardasee

mit Bergführer Patrick Violetti.


Tourenberichte Sektion

Tourenwoche Gauli

23. bis 29. April

An der spontan einberufenen Vorbesprechung

der Tourenwoche in gemütlicher Atmosphäre

und bei hervorragendem Speis und

Trank, ist schnell einmal klar, dass bei den

aktuellen Verhältnissen, das ursprünglich

geplante Gebiet um Meije nicht in Frage

kommt. Alternativen sind also gefragt. Die

Schneeverhältnisse weisen deutlich auf das

Berner Oberland hin – und was gibt’s denn da

schöneres als das Gauli – vorausgesetzt, man

kann auf die grossen Namen verzichten oder

hat eben diese bereits das eine oder andere

mal eingeheimst. Ganz unbedeutend und hier

nur am Rande erwähnt sei, dass der Besuch

dieses Gebietes schon lange in des Tourenleiters

Kopf herumschwirrte und ein im letzten

Jahr angegangener, hartnäckiger Versuch

letztendlich, nach hart erarbeiteten Teilerfolgen,

abgebrochen werden musste.

Nach dem Aushocken eines verregneten

Wochenendes und der ausgiebigen Konsultation

der Wettervorhersagen entscheiden wir

uns, den vorhandenen Interpretationsspielraum

zu unseren Gunsten auszulegen und

das Projekt leicht verzögert in Angriff zu nehmen.

Der Wettergott scheint uns auch diesmal

nicht sehr wohl gesinnt zu sein. Es

braucht schon etwas Optimismus, bei strömendem

Regen die Skischuhe anzuziehen,

den auch in trockenem Zustand schon

schweren Rucksack (hab ich auch wirklich

nur das Nötigste dabei?) auf den Buckel zu

schnallen und mit den Skis in der Hand, dem

mitleidig lächelnden Elektrizitätswerkangestellten,

mit voller Überzeugung zu erklären,

dass wir im Besitze all unserer geistigen

Fähigkeiten seien und gerne seine Bahn

benutzen würden. Nach einer kurzen Erläuterung

der unmittelbaren Umgebung der Talsta-

Gauligletscher

23


tion durch den Tourenleiter tauchen wir mit

unserer Kabine in die zuvor bestaunten,

undurchdringlich erscheinenden Nebelschwaden

ein. Nur gut, dass die, nur wenige

Meter vor uns abrupt endenden Tragseilstummel,

mit zuverlässig gleichbleibender Geschwindigkeit,

mit unserer Gondel ins graue

Unendliche schweben. Mit Wohlwollen nehmen

wir die Verwandlung, der aufs Kabinendach

klopfenden Regentropfen hin zu träge

fallenden Schneekristallen, zur Kenntnis. Die

Zacken und Kanten des Bächlitals umhüllen

sich nach wie vor, einer östlichen Schönheit

gleich, mit einem undurchsichtigen Schleier.

Durch diesen suchen wir nun, den vorhandenen

Spuren folgend und mit den Gedanken

bei den Meteo-Sonnenbildchen für die kommenden

Tage, unseren Weg zur gemütlichen

Clubhütte.

Auch wenn der Anstieg diesmal nicht ganz so

viel Zeit beansprucht wie auch schon, ist es

doch wohltuend, uns der feuchten Kleidung

zu entledigen und uns in der Hütte häuslich

einzurichten. Zudem wartet Monika mit einem

super Schokoladenkuchen auf, um dessen

Verzehr wir nicht umhin kommen. Zu etwas

späterer Stunde gibt es dann, ein für diese

Höhenlage eher seltenes aber deswegen

nicht weniger schmackhaftes, Sweet and

Sour.

Am zweiten Tag geht es dann ernsthaft los

mit unserer Tour. Der Anstieg in die Obri

Bächli-Licken verläuft durch das noch in

Schatten gehüllte Tal und ist keine wirkliche

Herausforderung für unsere ausgeruhten

Beine. Beim Überklettern der Lücke selbst,

können wir das erste mal unsere alpinistischen

Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die

darauf folgende kurze Abfahrt ist dann ein

erster pulvriger Höhepunkt.

Nach kurzer Rast geht es über einen wunderschönen,

in der Sonne liegenden Osthang

Richtung Hubelhorn. Da wird uns so richtig

bewusst, was man gemeinhin unter frühlingshaften

Temperaturen zu verstehen hat. Um

die von Kurt Winkler professionell angelegte

und seinem Stande als Bergführer gerecht

werdende Spur, sind wir echt dankbar. Nach

kurzer Zeit auf dem Gipfel rücken weitere

Gruppen an, und es wird ungemütlich eng.

Voller Vorfreude auf die unverspurten Hänge

machen wir uns für die Abfahrt bereit. Dann

zeigt sich Gabriel von seiner wahren Grösse

und erteilt uns noch eine kurze Lektion in

Fairplay am Berg. Wer die Mühe auf sich

nimmt, den Aufstieg zu Spuren, dem gebührt

auch die erste Spur in der Abfahrt. So lassen

wir dann Kurt und seiner Gruppe den Vortritt.

Für dieses Mal ist dies auch wirklich kein Problem,

sind doch die Hänge wunderschön

breit. Die Abfahrt ist ein Traum aus vorerst

knietiefem Pulver später dann fünf Zentimetern

Sulz auf harter Unterlage.

Die letzte Etappe, der Hüttenanstieg durch

ein steiles, enges, sonnendurchflutetes, vor

Hitze flimmerndes Couloir, ist selbst für besttrainierte

und bestandene Alpinisten wie

Andreas eine echte Herausforderung. Selbst

der Gummispanner der Felle gibt bei diesen

Bedingungen den Geist auf. Nur unter

Aufbringen unserer ganzen Willenskraft und

dem stetigen dahinbrummeln unverständlicher

Beschwörungsformeln gelingt es uns,

die rettende Gaulihütte doch noch zu erreichen.

Bei der abendlichen Tourenbesprechung ist

schnell klar, dass die Mittwochstour unter

keinen Umständen durch das oben beschriebene

Couloir enden sollte. Obwohl die eine

Abfahrtsvariante dieses Couloir beinhaltet,

einigen wir uns auf das Ewigschneehorn.

Seine Hänge versprechen von der Neigung

und Ausrichtung her, denjenigen des Hubelhorns

in nichts nachzustehen.

Frisch und ausgeruht verschlingen wir die

Höhenmeter, ohne dass wir dies wirklich merken.

Kurz bevor wir den Gipfel erreichen, ziehen

erste Nebelschwaden auf und verhüllen

diesen. Nachdem wir uns die Aussicht ausgiebig

vorgestellt haben, nehmen wir uns der

kniffligen Aufgabe der Spurensuche für die

Abfahrt an. Die kurzen Augenblicke zwischen

den Nebelschwaden nutzen wir geschickt,

um Schwung für Schwung dem unter solchen

Bedingungen heiklen Gipfelaufbau zu entfliehen.

Weiter unten suchen wir vorerst, die

beim Aufstieg ausgekundschafteten sanften

Mulden mit dem schönsten Schnee. Die

24


Sichtverhältnisse werden immer schlechter

und trotz schönem Pulver wird das Fahren

und die Orientierung ohne jegliche Konturen

immer schwieriger. Da sind wir froh, dass uns

Gabriel in der aufkommenden Hektik sein

Allerheilmittel gegen Orientierungsschwierigkeiten

präsentiert: «Sitzed mer ab und essed

öpis!». Gesagt getan. Für einmal blieb uns

allerdings jegliche Wirkung verwehrt, sodass

uns nur noch die Querung zur und die Abfahrt

entlang der Aufstiegsspur blieb. Zurück bei

der Hütte geniessen wir die aus dem Nichts

auftauchende Sonne, beobachten die an

den Gipfeln entlangziehenden Nebel und sinnen

über die morgigen Tourenmöglichkeiten

nach.

Wenn der Wetterbericht nicht so wirklich aufschlussreich

ist, die Teilnehmer eher an einen

Ruhetag denken und die Wahl, der allen Wünschen

gerechtwerdenden Tour, nahezu ein

Ding der Unmöglichkeit ist, ja dann herrschen

ideale Testbedingungen für frischgebackene

Tourenleiter, gäll Reto! Während ich mich an

der Spitze der Gruppe auf ein gleichmässiges

Tempo und den richtigen Weg konzentriere,

überzeugt Gabriel ein paar unschlüssige

österreichische Bergkollegen, dass die paar

umherziehenden Nebelfelder noch lange kein

Grund sind zur Heimreise und bekehrt sie zur

Durchführung der geplanten Tour. Herzliches

Dankeschön vom Hüttenwart und Schweiz-

Tourismus. Für einmal machen sich die erlittenen

Strapazen des Aufstiegs richtig

bezahlt. Bei schönstem Sonnenschein können

wir auf dem Hangendgletscherhorn die

Aussicht auf die von weissen Wolken verhüllten

Nachbargipfel geniessen. Ach ja, telefonieren

im Gauli ist ausschliesslich nur mit

dem Hüttentelefon oder auf den Gipfeln

erlaubt (möglich). So erstaunt es also nicht,

dass dieser Betätigung bei jeder Gipfelrast

allergrösste Aufmerksamkeit entgegengebracht

wird.

Mit besseren Bedingungen werden auch die

Touren wieder etwas länger. Wie das Ankenbälli

zu seinem Namen kam, können wir nicht

abschliessend ergründen, dass es aber ein

Hangendgletscherhorn

Bilder: Andreas Fehrenbach

25


lohnendes Tourenziel ist, sind wir uns einig.

Nach dem kraftraubenden Aufstieg in den tief

zerfurchten Rinnen hinter der Hütte, geniessen

wir die anschliessenden glatten Gletscherhänge

in der aufgehenden Sonne. Die in

der Karte eingezeichnete Spurführung führt

im oberen Teil durch einen nicht mehr begehbaren

Gletscherabbruch. Gut, dass wir diesen

Teil der Tour gestern einsehen konnten

und uns eine alternative Route zurecht gelegt

haben. Einmal mehr zeigen sich die Wolken

um die Gipfel hartnäckig und erschweren uns

die Orientierung zwischen den Spalten. Lektion

zwei für frischgebackene Tourenleiter

steht an. Da erschwerte Bedingungen herrschen,

heute allerdings freiwillig. Mit einem

echten Nebel- und Gletscherexperten im

Rücken, nehme ich diese Herausforderung

gerne an. Das Gipfelkreuz finden wir, auf die

erhoffte Aussicht müssen wir leider einmal

mehr verzichten. Fast gewohnheitsmässig

fahren wir die ersten Höhenmeter dicht beisammen

und entlang der Aufstiegsspur ab.

Nach dem Auftauchen aus der Gipfelwolke

bietet sich dann allerdings eine weitere tolle

Abfahrt mit etwas Sulz auf harter Unterlage.

Als krönender Abschluss der Tourenwoche

schlägt uns Gabriel sein lange gehegtes Projekt,

das Rosenhorn mit anschliessender

Abfahrt über den Rosenlauigletscher vor. Klar,

dass wir bei solch grandiosen Vorschlägen

nicht wiedersprechen. Für einmal hält sich

auch das Wetter an die Prognosen und der

Morgen begrüsst uns mit klarem Sternenhimmel.

Nachdem wir, die wie gewohnt zerfurchten

Rinnen hinter der Hütte und die bereits

frühmorgens rege diskutierenden Kameraden

aus einem nördlich gelegenen Nachbarland

hinter uns gelassen haben, geniessen wir den

Sonnenaufgang und die grenzenlos scheinende

Stille auf dem weiten Gletscher. Die

herrliche Stimmung ist leider nur von kurzer

Dauer, scheint doch das Gauligebiet der Lieblingsspielplatz

diverser Helipiloten und deren

zahlender Kundschaft zu sein. Dass der offizielle

Landeplatz auf der Rosenegg bei soviel

Andrang nicht mehr genügt und auf diverse

weitere Gipfel und Orte ausgewichen wird,

scheint für die Herren und Damen so logisch,

wie für uns ärgerlich zu sein. Mit abnehmender

Schneedeckenqualität, nimmt auch der

Lärm ab und wir können uns wieder auf die

herrliche Bergwelt, die sich uns in ihrer

schönsten Pracht und immer noch wolkenlos

präsentiert, konzentrieren. Vom Rosenhorn

werfen wir einen ersten Blick aufs Mittelland

und in die sich abzeichnenden Tiefen, der uns

erwartenden Rosenlauischlucht. Ein letztes

Mal lassen wir unsere Blicke über die in den

letzten Tagen erklommenen Gipfel des Gauligebiets

und die gegenüberliegenden mächtigen

Aufbauten von Schreckhorn, Lauteraarhorn

usw. schweifen, dann geht’s über

den schmalen Grat zurück zu den Skis.

Nach einigen Schwüngen über die Gletscherhänge

präsentiert sich uns der Höhepunkt

dieser Tour. Wir fahren über ein riesiges Gletscherplateau

auf die mächtigen, sich verengenden

und ins Unendliche stürzenden

Felswände der Schlucht zu. Der Sog der Perspektiven

scheint alles mit sich in die Tiefe zu

reissen. Selbst der vorerst noch sanft

geneigte Hang vor uns, scheint in der alles

verschlingen wollenden Schlucht zu verschwinden.

Ein absolut genialer Anblick, der

sich unvergesslich einprägt und noch immer

über die eine oder andere schwierige Bürominute

hinweg tröstet. Aber wo bitte, sollen wir

da hinunter fahren? Die Antwort ist ebenso

abenteuerlich, wie skifahrerisch interessant.

Fehler sind allerdings keine erlaubt! Die

Abfahrt führt uns durch steile Abbrüche

hinab, zwischen eindrücklichen Spalten hindurch,

über breite Schneebrücken, um massige

Eisblöcke herum und zu guter Letzt, ein

enges Couloir hinab. Andreas‘ Versuch, mit

einem spektakulären Sturz die Höchstnote zu

erreichen, geht in dieser einzigartigen Kulisse

fast unter. Der Rest ist dann noch Pflichtübung,

wenngleich immer noch sehr eindrücklich,

wirkt doch die enge Rosenlauischlucht

auch aus dieser Perspektive

grossartig. Selbst der anstehende Marsch mit

aufgebundenen Skis wird für dieses unvergessliche

Erlebnis gerne in Kauf genommen.

Zudem lassen die Blicke zurück die Anstrengungen

sofort wieder vergessen.

Vielen Dank Gabriel und Elisabeth für diese

geniale Tourenwoche mit einer der wohl eindrücklichsten

Abfahrten.

Reto Simmen

26


Tourenberichte Senioren

Salomonstempel (W)

Freitag, 22. April

Tourenleiter: Ernst Grob

Ernst verschob die Wanderung vom Dienstag

auf den Freitag. Wir zwölf Teilnehmer wurden

reich belohnt. Prächtige Ausblicke zum Säntis

und den Churfirsten boten sich immer

wieder. Die Wanderung begann in Hemberg

und führte über den Salomonstempel

nach Ebnat-Kappel. Einige Besonderheiten

möchte ich doch noch anfügen. Es begann

schon im Postauto von Wattwil nach Hemberg,

als der Chauffeur uns auf die gelben

Blumen in der Wiese aufmerksam machte,

im Dialekt Merzeblueme oder auch Osterglocken.

In Hemberg zeigte uns Ernst in der

katholischen Kirche St. Anna die versteckte

Kappelle im Keller hinter dem Altar. Auf Salomonstempel

hat es keinen Tempel. Das

Gebiet heisst nur so, weil man sich wie in

einem Tempel fühlen kann, wenn man mit

den Augen in die Ferne schweift und die

Berge in einem Kranz sieht. Das Non plus

Ultra des Tages war das Moorauge im Gebiet

der Riedern. Wir hatten mit Ernst einen ausgezeichneten

Wanderleiter und Kenner dieses

Gebietes, wuchs er doch neben Wattwil

auf. Wir freuen uns schon auf die nächste

Wanderung.

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27


Wanderung

St. Peterzell–Neckersprung

19. Mai 2005

Tourenleiter: Köbi Blickenstorfer

16 motivierte Wanderer trafen sich im HB ZH

Untergrund zur gemeinsamen Zugfahrt nach

St. Peterzell im Toggenburg. Dank optimalem

Fahrplan erreichten wir den Ausgangspunkt

unserer Wanderung ziemlich rasch. Alle

erwarteten nun den Kaffee- und Gipfelihalt.

Aber o Weh, das Restaurant war geschlossen!

Köbi vertröstete uns auf später.

Der Neckiweg versprach viel Romantik und

Abenteuer. Noch war der Himmel ein bisschen

verhangen und die Weitsicht geheimnisvoll.

Aber die typische toggenburgische

Landschaft mit den Hügeln und den schönen

Bauernhäusern zeigte sich schon jetzt. Über

Holzbrücken und über Stock und Stein ging

es dem rauschenden Bach entlang, später

auf einem Strässchen, wo wir rechterhand

einen schönen Ausblick auf Hemberg hatten.

Wir wanderten an saftigen Wiesen mit Blumen,

an rauschenden Wasserfällen und

üppigen grünen Laubwäldern vorbei. «MI/DO

geschlossen» war beim nächsten Restaurant

zu lesen. Also wieder kein Kaffeehalt! Köbi,

Köbi...

Um ein Uhr erreichten wir den Ampferenboden,

wo wir am Ufer des Neckers unseren

Mittagshalt machten. Die Sonne war uns

hold, und wir genossen den Imbiss und die

wärmenden Strahlen. Die vielen farbigen

Steine faszinierten einige von uns sehr, und

bald schon wanderten besonders schöne

Exemplare in den Rucksack. Nun war Aufbruch

in die «Karl May Schlucht» bis zum

Ofenloch. Ein Schild warnte, dass die

Schlucht mit den beidseits hohen Nagelfluhwänden

bei zu hohem Wasserstand nicht

begehbar sei; doch wie merkt man den zu

hohen Wasserstand? Auf jeden Fall war der

Beginn kein Problem. Aber auf einmal mussten

wir den Fluss auf zum Teil schon unter

Wasser stehenden Steinbrocken überqueren.

28


Ein ausgeschildeter Umgehungsweg war

auch nicht das Richtige und der Flussweg

wurde immer unbezwingbarer, und so mussten

wir wieder umkehren und zurück zu

den Hauptwegweisern. Also kein Einblick ins

Ofenloch! Was damit wohl gemeint ist?

Auf schmalem Weg ging es dann im Wald

ziemlich steil bergan auf hie und da recht

nassem Untergrund. Ein paar hundert

Höhenmeter waren zu bewältigen. Als wir

endlich aus dem Wald auftauchten, erwartete

uns ein überwältigendes Panorama auf das

Säntismassiv im Winterkleid. Wir wanderten

noch ein bisschen höher über einen Blumenteppich

von kleinen Enzianen, Soldanellen

und Krokus und machten dann einen

Zwischenhalt. Unser Tourenleiter verwöhnte

uns mit einem guten Tropfen Wein. Auch das

Panorama wurde uns erklärt.

Allgemeines Beraten, welches nun wohl der

einfachste Weg zur Schwägalp sei. Schlussendlich

waren sich die Fachleute einig, und

wir setzten unsere Wanderung fort. Zuerst

noch über Alpweiden, später abwechslungsreich

zwischen Tannen, Lärchen und Föhren,

auf mal schmalem, mal breiterem, vielfach

sumpfigem Weg, der Schwägalp entgegen.

Gerade rechtzeitig zur Postautoabfahrt

kamen wir an. Ob es jetzt wohl für einen

Kaffeehalt reicht? Nach kurzer Beratung

beschlossen wir alle, das Postauto fahren zu

lassen und uns endlich die wohlverdiente

Pause im Restaurant zu gönnen.

Eine Stunde später machten wir uns auf den

Heimweg. Im Postauto genossen wir nochmals

die schöne Bergwelt und verabschiedeten

uns dann von der toggenburgischen

Landschaft mit den Hügeln und den schönen

Bauernhäusern. Wieder passte der Fahrplan

super und wir erreichten in kurzer Zeit Zürich.

Ein wundervoller Tag im schönen Toggenburg

mit vielen Erlebnissen war zu Ende

gegangen. Lieber Köbi, ganz herzlichen

Dank für die schöne Tour.

Romy Seiler

Bilder: Jürg Spörri

29


Neuenalpspitz 1816 m

Donnerstag, 9. Juni

Tourenleiter: Ernst Grob

Auf dem Wegweiser in Stein im Toggenburg

war der Neuenalpspitz mit 3 1 /2 Std. angegeben.

Nach der Begrüssung um 9 Uhr verliessen

wir das blumengeschmückte Dorf und stiegen

anfänglich bei wolkenlosem Himmel

gemächlich über die Südhänge in Richtung

Risipass auf. Bei der Alp Rueboden 1208 m,

die Viehsömmerung hat da oben bereits

begonnen, zweigten wir rechts ab, dann

gings steil durch den Schindlenberg zum

Schlafstein auf 1560 m. Von Ernst erfuhren

wir, dass in den Sommermonaten vom Älpler

jeden Sonntag der Alpsegen von da gerufen

wird. Ein fantastischer Aussichtspunkt zu

den gegenüberliegenden Churfirsten, aber

ein ebenso imposanter Tiefblick auf das

Dorf Stein konnten wir geniessen. Inzwischen

waren Wolken aufgezogen, es war

kühl, deshalb machten wir nur eine zehnminütige

Rast. Weiter stiegen wir zur Alp Hoor

auf und anschliessend über den steilen zum

Teil ausgesetzten Gipfelaufschwung auf den

Neuenalpspitz in 2 1 /2 Std. Die umliegenden

Berggipfel waren bereits in Wolken gehüllt,

vereinzelt fielen Graupeln. Abstieg um 12.15

Uhr zur Alp Hoor, weiter via Rietegg zum

Gräppelensee. Nach einem kurzen Aufstieg

zwischen Mittelberg und Lauiberg gings über

abwechslungsreiches Gelände an blühenden

Blumenwiesen vorbei, zuletzt steil hinunter

nach Alt St. Johann, wo wir um 15 Uhr eintrafen.

Ernst Grob führte uns auf einer

«Supertour» in seiner engeren Heimat auf

einen weniger bekannten Gipfel im Toggenburg.

Vielen Dank. Hans Seifert sen.

Bilder: Ruedi Pletscher

30


«Zahme Gocht» zur Alp Sigel

Dienstag, 31. Mai

13 Teilnehmer/-innen

Leiter: Theobald Metzger

«Zahme Gocht» ist nicht der Name eines

gezähmte wilden Tieres oder eines Berggeistes.

Es ist die Bezeichnung eines Einschnittes

in der steilen Kalksteinflanke der Gibelwand

über Alp Bärstein.

Aber beginnen wir von vorne. Tourenleiter

sein ist nicht immer einfach. Der Entscheid

am Vorabend einer Tour, gehen oder nichtgehen,

muss gefällt werden. Gewittrige Regengüsse

am Montagabend setzten Zweifel,

trotz optimistischem Wetterbericht. Doch

dann, bei idealem Wanderwetter, selbstverständlich

nach dem Startkaffee in

Schwende, stiegen wir über farbenprächtige

Frühlingsblumenfelder hinauf unter die steilen

Wände der angsterregenden Gibelwand.

Wenn wir nicht gewusst hätten, dass die

Wand zu durchsteigen ist, kämen Zweifel auf.

Aber auf dem Zick-Zack-Pfad, drahtseilgesichert,

überwanden alle problemlos diese

«Schlüsselstelle» und auf der Alp Sigel gab

es dann gewissermassen als Belohnung Mittagsverpflegung

aus dem Rucksack. Auf

wiederum mit Alpenblumen bekränzten Wanderwegen

über Alpweiden, landeten wir nach

800 m Sinkflug in der Gartenbeiz neben dem

grünen Wasser des Seealpsees. Wieder

mussten schwierige Entscheide gefällt werden,

diesmal von den Teilnehmern selbst:

Quöllfrisches Bier oder Most vom Fass.

Herbert Kunz

BÜCHI OPTIK AFFOLTERN

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CH-8910 AFFOLTERN A.A.

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B.O.A@SWISSONLINE.CH

Ein Besuch unserer Hütten lohnt

sich immer.

Überkommt Euch die Lust auf Gletscherwelt,

Klettergarten oder sogar auf eine tolle Hochtour

auf den Diamantstock? Dann ist unsere Bächlitalhütte

der ideale Ausgangspunkt! Oder ist Euch

eher nach geruhsamem Wandern, nach «Brätlen»

am Bach im Tannenschatten oder nach würzigsüssen

Heidelbeeren? Ein Wochenende auf

unserer Treschhütte ist Balsam für die Seele!

31


Bergtouren für Körperbehinderte

Der Berg ruft!

Bergtouren für Menschen mit einer

Körperbehinderung

Im Jahr 2004 wurden vier Bergtouren zu

Hütten des Schweizer Alpen-Club SAC

durchgeführt. Dabei konnten die Erfahrungen

der beteiligten Partner-Organisationen

Schweizer Alpen-Club SAC, Schweizerische

Gesellschaft für Muskelkranke SGMK und

Procap Sport genutzt werden.

Insgesamt wurden neun RollstuhlfahrerInnen

von 75 Begleitpersonen bergwärts und am

nächsten Tag wieder talwärts getragen. Die

Bergtouren fanden grossen Anklang. SAC,

SGMK und Procap Sport haben deshalb entschieden,

auch 2005 weitere Touren durchzuführen.

Zum Tragen werden Gruppen von sechs bis

acht Begleitpersonen pro RollstuhlfahrerIn

benötigt. Die Tourendaten und -ziele sind:

• Do/Fr 7./8. Juli 2005

(Ersatzdatum DO/FR 14./15. Juli 2005):

Albert-Heim-Hütte, im Urserntal (Uri)

• Do/Fr 21./22. Juli 2005 (Ersatzdatum

Sa/S0 30./31. Juli 2005): Läntahütte,

im Vals (Graubünden)

• Sa/So 17./18. September 2005

(Ersatzdatum Sa/So 24./25. September

2005): Täschhütte, in der Region Zermatt

(Wallis)

Anforderungen an die Teilnehmenden

Von den teilnehmenden Personen mit einer

Körperbehinderung wird erwartet, dass sie

die speziellen Anstrengungen (Schläge,

Schräglagen etc.), welche mit dem Befahren/Tragen

von speziellen Trekking-Rollstühlen

auf Bergwegen verbunden sind, verkraften

können. Maximales Körpergewicht:

70 Kilogramm.

Von den mithelfenden Begleitpersonen werden

eine gute Kondition sowie die Bereitschaft,

Gewicht zu tragen und sich in die

Gruppe zu integrieren, verlangt.

Kosten

RollstuhlfahrerInnen:

Teilnahmebeitrag CHF 90.–

Begleitpersonen:

Verpflegung und Unterkunft in der Hütte wird

vom Organisator bezahlt. Die restlichen

Kosten müssen selber übernommen werden.

Durchführung 2005

Im Sommer 2005 werden drei Bergtouren

durchgeführt. Die Touren sind jeweils zweitägig,

d. h. Hinreise und Hüttenaufstieg am

ersten Tag und Abstieg, Rückreise am zweiten

Tag. Vorgesehen sind Touren mit jeweils

circa drei teilnehmenden Körperbehinderten.

Projektleitung, Informationen und

Anmeldung

solèr + bernhard

Samuel Bernhard

Hohlstrasse 489

8048 Zürich

Telefon/Fax: 044 430 19 31/33

E-Mail: samuel.bernhard@mails.ch

32


AZB

8910 Affoltern a. A.

72. Jahrgang, Nr. 7/8

Redaktion: Ursula Spörri, Letzigraben 236, 8047 Zürich, Telefon 043 538 56 19, cn.albis@gmx.ch. Redaktionsschluss

am ersten Werktag des Vormonats. – Sektionspräsident: Marcel Kunz, Rossau, 8932 Mettmenstetten,

Telefon 044 768 22 82, schwalbenhof@gmx.ch. – Adressänderungen: Erna Rieder-Kiener, Unterdorf 228, 5645

Aettenschwil, Telefon 04178713 29, Natel 079 753 93 37, erna.rieder@gmx.ch. – Kassier: Jürg Spörri, Niederweg

3 d, 8907 Wettswil a. A., Telefon 01 700 35 09, jspoerri@dplanet.ch. – Inseratannahme: Ernst Müller, Feldstrasse

19, 8926 Hauptikon, Telefon 01 764 12 43. – Druck: RüWo Satz und Druck, Fabrik am Weiher, 8909 Zwillikon,

ruewo@bluewin.ch, Telefon 01 761 28 20, Fax 01 761 28 27. – Postcheckkonti Sektion: 80-8250-9, Veteranenkasse:

80-10188. Internet Sektion Am Albis: http://www.sac-albis.ch • JO Am Albis: http://www.jo-albis.ch/ •

SAC-Zentralverband: http://www.sac-cas.ch · Erscheinungsweise: 6x pro Jahr.

Material Gruppe Zürich · Ausgabe nach telefonischer Abmachung: Telefon 044 360 82 33

Unsere Hütten

Reservationen Eseltritt, Ibergeregg

26.06. - 01.07. Deininger Reto, St. Moritz besetzt

16.07. - 17.07. Egner Ulrike, Hegnau besetzt

13.08. - 14.08. Angst Werner, Mettmenstetten 25 Pers.

20.08. - 21.08. Buchmüller Hans, Rüti besetzt

27.08. - 28.08. Fischer Hans-Martin, Uitikon-Waldegg besetzt

29.08. - 02.09. Larsen Thomas, Münchenstein besetzt

03.09. - 04.09. Panozzo Silvan, Zürich besetzt

09.09. - 11.09. Kerr Lydia, Therwil besetzt

15.09. - 16.09. Suter Alfred, Mettmenstetten 15 Pers.

Reservationen an den Hüttenchef Werner Angst, Mettmenstetten

Telefon 044 767 12 47, werner.angst@hispeed.ch

Bächlitalhütte

Anmeldungen

an die Hüttenwarte

Monika und Walter Lüthi

Telefon 033 971 35 51

Hüttentelefon 033 973 11 14

www.baechlitalhuette.ch

baechlital@bluewin.ch

www.haslihuetten.ch

Luftseilbahn

Handeck-Gerstenegg:

Telefon 033 982 31 24 oder

Telefon 033 982 30 11

Reservationen Hängela-Hütte, Vals

23.07. - 05.08. Iris Haab Breuer, Uster

06.08. - 20.08. Familie Näf, Bubikon

20.08. - 21.08. Vorstand SAC Am Albis

22.08. - 28.08. Cordelia Röttinger, München

29.08. - 04.09. Hansueli Alig, Vals

21.09. - 30.09. Urs Hauser, Ennenda

Reservationen an den Hüttenchef Markus Haab, Greifensee

Telefon 044 940 48 33, haengela.vals@ggaweb.ch

Treschhütte

Anmeldungen an den

Hüttenwart Martin Scheiber

Telefon 079 229 27 81

Hüttentelefon 041 887 14 07

treschhuette@bluewin.ch

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