Clubnachrichten •Sektion Am Albis - SAC Sektion Albis

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Clubnachrichten •Sektion Am Albis - SAC Sektion Albis

ClubnachrichtenSektion Am Albis 80. Jahrgang Nr. 9 /10

September/Oktober 2013


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CN 36 9/10 2013 Tourenberichte CN 9/10 2013 351

Editorial

Sektion Am Albis

Titelbild: Alpendohle, Pilatus, Sommer 1980. Foto: Robert Scnyder

Inhalt

Liebe Albiserinnen und Albiser

Nach der Sommerferienzeit zurück an der Arbeit bleibt mir die Erinnerung an

erholsame Tage in der Bergwelt. Auf Bergwanderungen, Hochtouren und

Exkursionen fand ich unberührte Gebirgslandschaften, beeindruckende Aussichten

und eine Vielzahl von alpinen Lebewesen: Schneealgen, Jungfrau-

Nabelflechte und eine rostfarbene Kruste auf einer Felsrippe, die ich nicht

kenne. Der Abend dann in SAC-Hütten – jedes Mal ein Erlebnis in alpiner Umgebung

bewirtet zu werden. Eindrücklich auch zu sehen, mit wie viel ausgeklügelter

Technologie und Sorgfalt der HüttenwartInnen der Einfluss von uns

Bergtouristen auf die Umwelt minimiert wird – aber der Einfluss auf die sonst

unberührte Umwelt ist da – sichtbar etwa am vermehrten Auftreten von «nährstoffzeigenden»

Pflanzen und Flechten, die sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte

in der Umgebung der Hütte niedergelassen haben – und lokal kon -

kurrenzschwache Arten verdrängen. Der ökologische Fussabdruck früherer Generationen

von Alpinisten zeigt sich in der alpinen Stufe oft nur verzögert, bleibt

dann aber weit über hundert Jahre sichtbar – auch unsere Spuren werden zum

Teil erst in Zukunft sichtbar werden.

Um der Natur nötige Refugien zu gewähren, ist seit Jahrzehnten ein System

von Jagdbann- und Naturschutzgebieten sowie Pärken eingerichtet worden,

welches als Ergänzung zu gesetzlichen Standards der ökologischen Bewirtschaftung

in Wald- und Landwirtschaftsgebieten die biologische Vielfalt der Schweiz

erhalten soll – auch im Gebirgsraum.

Wegen eines Ausbauprojektes einer touristischen Infrastruktur wird nun die Verlegung

eines Jagdbanngebietes verlangt und als Umweltbeauftragter der Sektion

kann ich mich dazu äussern – damit im Sinne des freien Betretungsrechts

der Zugang zur Gebirgswelt auch im Bereich des verlegten Jagdbanngebietes

möglichst uneingeschränkt erhalten bleibt. Doch was geschieht mit den weit

über tausend Arten in einem Schutzgebiet, wenn es auf Wanderschaft geschickt

wird? Kann das Refugium seiner Aufgabe zur Erhaltung der Tier-, Pflanzen- und

Pilzwelt noch gerecht werden?

Inwieweit der im Naturschutz nur sehr selten begangene Weg einer Verlegung

von Schutzgebieten für die Arten und ihre Lebensgemeinschaften zielführend

ist, können uns nur die konkurrenzschwachen und gefährdeten Arten zeigen –

als Wegweiser für unseren Umgang mit der Natur.

Es wäre das erste Mal, dass Wegweiser mitwandern, auch wenn sich der SAC

für das freie Betretungsrecht einsetzt!

Christoph Scheidegger

2 Clubleben: Veranstaltungen und Infos aus dem SAC Am Albis

14 Tourenausschreibungen September/Oktober und Voranzeigen

29 Tourenberichte

37 Letzte Seiten: Nachruf Turi Sommer, Gratulationen, Neuaufnahmen, Hinschiede,

Seite der LeserInnen, Hüttenreservationen, Impressum


2 CLUBLEBEN CN 9/10 2013

Veranstaltungen

CLUBLEBEN

«LANDART»-WORKSHOP • 7./8. SEPTEMBER 2013 • TRESCHHÜTTE SAC

Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des SAC Schweiz werden zahlreiche Anlässe

und Projekte durchgeführt, die sich mit der Bergwelt beschäftigen. Die Kommission

Umwelt und Natur unserer Sektion organisiert einen zwei tägigen Workshop

zum Thema: «Landart» auf der Treschhütte SAC im Fellital (siehe Ausschreibung

in den CN Mai/Juni 2013).

INFO-ANLASS FÜR NEUMITGLIEDER • QUARTALSVERSAMMLUNG •

20. SEPTEMBER 2013 • RESTAURANT HÖRNLI KNONAU

19.00 Uhr Unsere Neumitglieder sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen eines Apéros

über Vereinsaktivitäten zu informieren und Fragen zu stellen.

20.00 Uhr Im Anschluss an den Apéro findet die Quartalsversammlung mit einem Vortrag

von Jonas Lambrigger über Velo- und Bergabenteuer in Nordwestargentinien

statt.

Anmeldung Bitte per Mail bis 13. September an: veranstaltungen@sac-albis.ch

Im Durchschnitt ist jeder

pro Jahr 8 Tage krank.

Wir interessieren uns nicht für den Durchschnitt,

wir interessieren uns für Sie. Deshalb sind wir mit

kostenloser medizinischer Beratung rund um die

Uhr für Sie da. Ganz persönlich.

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5630 Muri, 058 277 37 90,

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CN 9/10 2013 CLUBLEBEN 3

BERGRETTER BRUNO JELK • 20. NOVEMBER 2013 • HEDINGEN

Am Mittwoch, 20. November 2013, 20.15 Uhr, wird der bekannte Bergretter von Zermatt,

Bruno Jelk, in Hedingen über seine Tätigkeit als Rettungschef, Entwickler von besseren

Rettungs geräten und -techniken sowie als international gefragter Experte berichten. Der reich

be bilderte Vortrag findet wegen der zu erwartenden Besucherzahl im Mehrzwecksaal des

Schulhauses Schachen statt.

Der Rettungschef von Zermatt, Bruno Jelk ist aus vielen Fernsehreportagen und

Zeitungsberichten sehr bekannt. Dank persönlicher Bekanntschaft einer Hedinger

Skifahrergruppe gelang es, Bruno Jelk trotz seinem gedrängten Terminkalender

für einen spannenden Vortrag nach Hedingen zu locken.

Er wird als unterhalt samer Erzähler im ersten Teil bis zur Pause über «Bergrettung

einst und jetzt» sowie anschliessend über seine Ausbildungs- und

Beratungs tätigkeit in Nepal, Pakistan und Russland berichten. Als international

gefragter Lawinen- und Rettungsexperte ist er momentan stark bei den Vor -

bereitungen für die olympischen Winterspiele vom Februar 2014 in Sotschi

engagiert. Seine Ausführungen wird er natürlich mit faszinierenden und eindrücklichen

Bildern ergänzen.

Bruno Jelk war ursprünglich Grenzwächter mit Skilehrer- und Bergführerbrevet.

Nach seiner Stationierung in Zermatt (1972) wurde er 1980 Rettungschef von

Zermatt und Lawinenfachmann für das ganze Mattertal. Später war er wegen

seiner enormen Erfahrung als Ausbildner sehr gefragt, beginnend beim SAC

und seit vielen Jahren zunehmend auch im Ausland. Er entwickelte neue

Rettungsgeräte, insbesondere im Zusammenhang mit Spalten- und Helikopterrettungen.

Für all seine Verdienste zur Verbesserung der Rettungsmöglichkeiten

und Beratungen erhielt er diverse Auszeichnungen. Selber war er auch als Bergsteiger

oder Expeditionsleiter hauptsächlich im Himalaja und in Südamerika

unterwegs. Mit diesem Erfahrungshintergrund und seiner unterhaltsamen Art

ist ein interessanter und spannender Vortrag zu erwarten.

Der Anlass mit diesem gefragten Referenten dürfte viele Personen aus der

näheren und weiteren Umgebung und insbesondere Berggänger aus SAC-

Kreisen interessieren. Wir bitten Hedinger und Hedigerinnen zu Fuss zu kommen

und Auswärtige – wenn möglich – mit ÖV anzureisen, damit auf das Auto angewiesene

Besucher die limitierten Parkplätze beim Schulhaus (Zufahrt via

Zwillikerstrasse) und auf dem Lindenplatz (beim Kreisel im Dorfzentrum) benützen

können.

Die Initianten dieses Vortrages und der Gemeindeverein Hedingen (www.

gemeindevereinhedingen.ch) erwarten einen grossen Besucherandrang. Platzreservationen

können vorgängig aber leider keine entgegengenommen werden.

Der Eintritt ist – wie beim Gemeindeverein Hedingen üblich – frei, am Ende der

Veranstaltung erfolgt eine Kollekte zu Gunsten einer Bergrettungsstiftung von

Bruno Jelk.

Martin Kehrer

Präsident Gemeindeverein Hedingen


4 CLUBLEBEN CN 9/10 2013

«VON DER ARKTIS ZUR ANTARKTIS» • 21. NOVEMBER 2013 • AFFOLTERN A.A.

Die Lichtbildersinfonie von Paul Roos, Rifferswil, «In 1000 Tagen zu den schönsten Enden der

Erde» bietet einen Rückblick über die Abenteuerreisen der letzten 20 Jahre. Sie beinhaltet eine

Auswahl der besten, bislang noch nie gezeigten Bilder aus über 25 Ländern.

Der grosse Fundus an Bildern reicht aus für zwei Lichtbilder-Sinfonien.

Die erste umfasst geografisch Nord- und Südamerika mit der Antarktis,

die zweite zeigt Nordeuropa, Asien, Afrika und Australien.

Die Sinfonien sind von einem ganz besonderen Stil geprägt, der in der

Schweiz einmalig ist. Die Bilder berühren und beleben die Sinne des

Betrachters. Sie sind in ihrer Art eigentliche Kunstwerke, entstanden

durch einfühlsames Beobachten und fotografisch analoger Feinarbeit

mit dem kontrastreichen Spiel von Licht und Schatten.

Die Lichtbildsinfonie ist um 20:00 Uhr im Kasinosaal in Affoltern a.A.

zu sehen. Der Eintritt beträgt Fr. 25.-.

Dies ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten des SAC Am Albis.

BÜCHI OPTIK AFFOLTERN GMBH

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CN 9/10 2013 CLUBLEBEN 5

Neuigkeiten aus dem Zentralvorstand

Grosses Medienecho zum 150-Jahr-Jubiläum

Die Bilanz nach der ersten Hälfte des SAC-Jubiläumsjahrs ist beachtlich: 360 Berichte

sind bisher in Zeitungen und im Internet erschienen oder von Radio und

Fernsehen ausgestrahlt worden. Und dies in allen Landessprachen, selbst in

Rätoromanisch. Die nun laufenden Jubiläumsanlässe der Sektionen bieten einer

breiteren Öffentlichkeit Gelegenheit, den SAC besser kennenzulernen. Und: Der

SAC-Clubshop bietet eine exklusive Jubiläumskollektion vom Taschenmesser

mit Jubiläumslogo bis zum Rucksack und T-Shirt.

Grünhornhütte wird hochalpine Gedenkstätte

Die Grünhornhütte ist die erste alpinistische Hütte, die im Gründungsjahr 1863

vom SAC gebaut wurde. Ende Juni hat die Sektion Tödi zusammen mit dem

Zentralverband und einer bunten Gästeschar die Grünhornhütte als hochalpine

Gedenkstätte und Kleinmuseum eingeweiht. Damit kommt die älteste SAC-Hütte

zu besonderen Ehren und bietet Besuchern Einblick in die Geschichte und Entwicklung

des Alpinismus und des Hüttenwesens. Die Hütte ist normalerweise

geschlossen. Auskunft für Besucher erteilt die Sektion Tödi.

Leporello zum Thema «Bergwelt im Wandel»

Im Zusammenhang mit dem Fundraising zugunsten des Naturschutzfonds hat

das SAC-Marketing gemeinsam mit dem Bereich Umwelt einen Leporello zum

Thema Bergwelt im Wandel erarbeitet. Dargestellt wird der Wandel von Landschaft,

Bergsport und Klima in spannenden Bildvergleichen, die zum Denken

anregen. Weitere Infos zum Thema: www.sac-cas.ch/imwandel.

Punkte sammeln für Hüttenpreis 2013

Mehr als 50 Hütten machen dieses Jahr beim Axpo-Hüttenpreis mit. Bis zum

5. Oktober können Gäste bei einem Hüttenbesuch und für Übernachtungen

Punkte sammeln. In den mitwirkenden Hütten sind wöchentlich wechselnde

SMS-Codes angeschlagen, die es einzusenden gilt. Es sind attraktive Preise zu

gewinnen. Mehr unter www.axpohuettenpreis.ch.

Zwei Hüttenwartkurse im 2014

Aufgrund der grossen Nachfrage haben die Trägerorganisationen entscheiden,

im kommenden Jahr zwei Hüttenwartkurse durchzuführen. Der erste Kurs findet

wie bisher vom März bis Oktober statt, der zweite beginnt im Juni und dauert

bis Dezember 2014. Die zweite Weiterbildungstagung für Hüttenwarte und Hüttenchefs

findet am Freitag, 25. Oktober 2013 in Flüelen statt.

Zusammenstellung: Peter Kron


6 CLUBLEBEN CN 9/10 2013

Sicherstellung der langfristigen Finanzierung des SAC Am Albis

In der letzten Ausgabe der Clubnachrichten haben wir die Mitglieder aufgerufen, ihre Gedanken

zur langfristigen Finanzierung unserer Sektion zu formulieren. Dazu sind einige Briefe eingegangen.

Präsident Markus Bürgin erläutert in einem Interview, warum jetzt der richtige Zeitpunkt

ist, das Thema anzugehen.

Die Treschhütte ist renoviert, der Club ist schuldenfrei und verfügt zudem über ein komfor -

tables Kapital. Wäre das nicht eigentlich der Zeitpunkt, sich zurückzulehnen und auf das

Erreichte stolz zu sein?

M. Bürgin Stolz dürfen wir in jedem Fall sein. Die Gesamtkosten des Umbaus von fast einer

Million konnten wir dank ausserordentlicher Unterstützung durch kleine und

grosse Spenden und Sponsorenbeiträge sowie einer guten Planung und Durchführung

schultern. Ich denke, dass gerade der erfolgreiche Abschluss eines grossen

Projekts der richtige Zeitpunkt ist, nach vorne zu schauen. Wir können mittelund

langfristig ohne Druck verschiedene Szenarien prüfen und uns damit ausein -

andersetzen, wie wir unsere Aktivitäten künftig finanzieren wollen.

Wo liegt das grundsätzliche Problem?

Erfreulicherweise erwirtschaften wir jedes Jahr über das Ganze gesehen beim SAC

Am Albis schöne Gewinne. Wir stellen jedoch fest, dass die Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen

die Kosten des Tourenbetriebes, der Veranstaltungen, der Kommunikation

und der Administration nicht mehr decken. Im Weiteren erfordern die

Hütten rund alle 20 Jahre Renovationen mit hohem Investitionsvolumen, welches

langfristig nicht allein aus den jährlich anfallenden Gewinnen finanziert werden

kann. Darum prüfen wir verschiedene Massnahmen zur Ergebnisverbesserung,

um heute zu agieren, statt morgen zu reagieren.

Das bedeutet auch, dass wir über Schwerpunkte nachdenken müssen oder Gewohntes in

Frage stellen?

Ich denke, wir müssen uns überlegen, was uns wie viel Wert ist. Und an dieser Diskussion,

welchen Stellenwert das Touren- und Ausbildungsangebot, unsere Hütten,

unsere Veranstaltungen usw. haben, sollen sich möglichst viele Mitglieder

beteiligen. Im Vorstand ist es uns wichtig, hier den Puls zu fühlen. Meinungsäusserungen

sind nach wie vor auch via Mail (praesident@sac-albis.ch) sehr willkommen.

Wäre eine generelle Beitragserhöhung nicht das einfachste? Am Anfang würden vielleicht alle

murren, aber einen Tourenobulus einzuführen oder Privilegien für langjährige Mitglieder zu

streichen, würde doch viel mehr Unruhe provozieren?

Die einfachste Lösung kann, aber sie muss nicht die Beste sein. Deshalb möchten

wir eine sorgfältige Analyse vornehmen: Womit nehmen wir wie viel Geld ein?

Wofür geben wir es aus? Was ist unseren Mitgliedern besonders wichtig und wie

viel sind sie bereit dafür zu bezahlen? Worauf wollen sie verzichten? Aber auch unsere

heutigen Kosten werden sorgfältig geprüft. Mit einem Jahresbeitrag von 125

Franken befinden wir uns im Vergleich mit anderen Sektionen im obersten Viertel.

Auf der anderen Seite haben wir drei Hütten, die gut im Stand sind und ein Tourenangebot,

dass sich im Vergleich absolut sehen lässt.


CN 9/10 2013 CLUBLEBEN 7

Um welchen Zeithorizont geht es bei der Diskussion um die langfristige Finanzierung?

Für einen Businessplan legen wir die nächsten fünf bis zehn Jahre zugrunde.

Wie ist das weitere Vorgehen?

Wir werden in den nächsten Monaten im Vorstand die Mitgliederumfrage von 2012

nochmals im Detail anschauen, die Finanzzahlen der letzten Jahre analy sieren und

die Vorschläge und Ideen auswerten, die wir von unseren Mitgliedern bekommen

haben. Anschliessend werden wir Vorschläge erarbeiten, die wir dann an der

nächsten GV im März 2014 zur Abstimmung bringen möchten.

Das heisst: allfällige Änderungen würden erst auf 2015 in Kraft treten?

Genau. Deswegen denken wir, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, das Thema langfristige

Finanzierung anzupacken.

Interview: Sigrid Cariola

MEINUNGEN UND ANREGUNGEN

Für eine ganzheitliche Betrachtung und gegen «Unterkässelis»

Tourenobulus für SAC-Mitglieder? Nein danke; Allenfalls für Externe, aber übers

Tourentool. Das Bergsteigen im SAC ist für mich eine ganzheitliche Angelegenheit:

SAC-Hütten erschliessen Regionen, welche ich sonst schlecht erreiche. Manchmal

haben Touren wenig Teilnehmer, ein andermal finde ich das Gesellige bei Touren

mit mehr Teilnehmern. Und irgendwann werde ich nicht mehr in der Lage sein, an

Touren teilzunehmen. Dann werde ich aus Solidarität den Beitrag weiterhin bezahlen

und so Touren und Hütten mithelfen zu finanzieren. Be vor wir überlegen, bei

Clubmitgliedern kostenabhängige Tourenobulus einzuziehen, möchte ich wissen,

wie viel ich mit meinem Beitrag pro Hütte subventioniere (inkl. Unterhalt/Renovation).

Eventuell bin ich nicht bereit, eine Hän gela-Hütte zu subventionieren, welche

für mich ein Ferienhaus und keine Berghütte ist. Ich bin bereit, einen höheren Jahresbeitrag

zu zahlen, wenn’s nötig ist. Aber ich will keine «Unterkässelis» im SAC.

Denkbar wäre für mich, dass Nicht-SAC-Mitglieder im Tourentool Kreditpunkte

kaufen können, um sich damit anzumelden. Ich respektiere Tourenleiter, welche

keine Lust haben, Geld einzutreiben. Darum der Ansatz, hierfür das Tourentool einzusetzen

oder nach Auswertung durch den Kassier Geld postalisch einzufordern.

François Bächler

Bezahlte Touren bringen Forderungen mit sich

Ich habe sehr grosse Mühe, mich mit dem Gedanken von bezahlten Touren zu befassen!

Wir sind Tourenleiter, nicht Bergführer – auch wenn unsere Tarife wahrscheinlich

viel tiefer ausfallen würden. Sobald unsere Teilnehmer an Touren für

unsere Dienstleistung bezahlen, werden sie auch Forderungen stellen, die ich einfach

nicht erfüllen will! Wenn die Finanzen zum Unterhalt der Hütten langfristig

nicht reichen, müssen wir den Jahresbeitrag der Mitglieder erhöhen. Erfahrungsgemäss

müssen wir alle 25 Jahre an unseren Hütten bauen, bzw. umbauen. Die

Hängela-Hütte haben wir gemietet, das heisst: sehr kleine Unterhaltskosten fallen

an. Der Eseltritt trägt sich selbst, so müssen wir noch für die zwei offiziellen SAC-

Hütten das Geld zusammen bringen. Das heisst ca. Fr. 50`000.– im Jahr, die zweckgebunden

in den Hüttenfond gelegt werden, ca. Fr. 30.– pro Mitglied und Jahr. Das

ist leider keine originelle Idee, aber notwendig!

Ruedi Kehrli


8 CLUBLEBEN CN 9/10 2013

Anregungen in der Vergangenheit suchen

Zu meiner Zeit als Tourenchef Sektion (1983–1995) und Tourenchef Senioren

(1998–2009) waren mir keine gravierenden finanziellen Probleme im Tourenwesen

bekannt. Die Tourenleiter-Entschädigungen waren damals die Übernachtungstaxe

der teuersten SAC-Hütte, zuletzt war dies Fr. 26.–, plus Reisespesen öV zweite

Klasse, oder PW 1983, 6 Rappen, später 8, dann 15 und 2009 20 Rappen pro Km.

Die Zeiten ändern sich und dies ist auch gut so. Jeder Tourenleiter, der sich entschliesst,

den für ihn zutreffenden Kurs zu absolvieren, weiss auch, dass er mit seinen

freizeitlichen Aktivitäten den Club im Tourenwesen unterstützen wird. Warum

steht heute zuerst die Entschädigung im Vordergrund, warum muss man ein Tourenleiterweekend

mit Fr. 100.– oder noch mehr pro Teilnehmer finanzieren? Dies war

ein kleiner Rückblick aus meiner Zeit, alles ist archiviert, um sich zu informieren.

Hans Seifert

Guter Vorschlag der Finanzkommission

Meine persönliche Meinung zur «Sicherstellung der langfristigen Finanzierung»

ist folgende: Im Fokus steht die Sektion und nicht ihre Kommissionen. Ich stehe

deshalb ganz hinter dem Vorschlag der Finanzkommission, wie die langfristige Finanzierung

der Aufgaben der Sektion, insbesondere auch der Unterhalt der Hütten,

zu lösen sei. Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass die Leistung der Hütten

als «Milchkuh der Sektion», genügend gewürdigt wird – genau so wie dann jeweils

die Leistung der gesamten Sektion, wenn eine Hütte mit viel Aufwand saniert wird.

Christoph Scheidegger

Kein umständliches Prozedere

Aus meiner Sicht ist das Einziehen eines Tourenobulus umständlich und je nachdem

komplex, insbesondere wenn es mehrtägige Touren sind. Dann die Frage

nach der Abrechnung und der Buchhaltung, allenfalls noch steuerrechtliche Aspekte.

Von mir daher NEIN. Business Case unter Berücksichtigung der relevanten

Faktoren rechnen und über den Clubbeitrag einziehen.

Peter Saxer

Kurse verteuern und Vergünstigungen auf den Prüfstand stellen

Obwohl wir bereits jetzt mit unserem Jahresbeitrag zu den teureren Sektionen des

SAC gehören, würde ich eine generelle Erhöhung des Clubbeitrages ins Auge fassen:

Von jetzt Fr. 125.– auf Fr. 140.–. Dies würde uns bei ca. 1400 zahlenden Mitgliedern

gut Fr. 21‘000.– in die Kasse spülen. Wenn man künftig auf Beitragserlasse

verzichtet, langfristig sogar noch mehr. Unser Tourenwesen gehört zu einem der

attraktivsten, sowohl an den Wochenenden wie auch unter der Woche. Das soll so

bleiben und der Tourenbetrieb darf auch etwas kosten, es ist unser «Kerngeschäft».

Von einem Tourenobolus würde ich absehen, da der administrative Aufwand meines

Erachtens zu hoch ist. Ausserdem engagieren sich die meisten Tourenteilnehmenden,

die ich kenne in irgendwelcher Form auch am Vereinsleben und

übernehmen mal hier und mal dort kleinere Aufgaben.

Eine weitere Möglichkeit, ist eine Verteuerung der Kurse (Eiskurs, Kletterkurs). Ein

vergleichbarer Kurs im ZV kostet einiges mehr und so würde das Tourenwesen zumindest

einen kleinen Beitrag zur künftigen Finanzierung leisten. Dass dadurch

weniger Leute die Kurse besuchen, glaube ich nicht. Meistens sind diese Kurse

sehr gut nachgefragt und für viele auch noch ein geselliger Anlass, an dem man

sich mal wieder trifft. Die Einnahmen aus den Hütten sind wetterabhängig und die


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Guido Wyss

Preise richten sich nach der Ortsüblichkeit. Ein Sparpotenzial oder Möglichkeiten

zu Mehreinnahmen sehe ich hier weniger. Aber Investitionen sind hier laufend notwendig,

damit diese gut in Schuss bleiben und Hütten gehören nun mal zu einer

richtigen Sektion. Sparpotenzial sehe ich höchstens bei jenen Anlässen, welche

die Sektion zusätzlich sponsert. Hier sollte man sich fragen, ob diese nicht zu einem

grösseren Teil durch die Teilnehmenden direkt bezahlt werden sollten.

Tourenleiter als Buchhalter?

Ich bin gegen einen Tourenobulus. Ich habe keine Lust, dem nach der Tour noch

nachzurennen und eine Buchhaltung zu führen. Denkbar wäre das Ganze höchstens

für Kurse – aber auch nur bei Teilnehmern, welche nicht in unserem Club sind.

Eine Hüttenfinanzierung über das Tourenwesen lehne ich ab.

Peter Meier

Den Puls fühlen an der Senioren-Tourenleitersitzung

Ich werde an der Senioren-Tourenleitersitzung die Meinung der Seniorentourenleiter

zum Thema Tourenobulus ergründen. Bis jetzt habe ich von den Seniorentourenleitern

(ohne speziell nachzufragen) nur negative Meinungsäusserungen

gehört. Mit einer einzigen Ausnahme: Einer ist dafür und macht sogar einen Vorschlag

für die Ansätze pro Tag. Persönlich bin ich strikte gegen einen Tourenobulus.

Peter Stoos

SAC Wellness als Kostentreiber?

Unser Präsident schreibt über ein «stetig ausgebaute, attraktive Leistungsangebote,

die in den letzten Jahren gestiegenen Kosten und dass der operative Gewinn

der Hütten jedoch nicht ausreiche, um genügend Rückstellungen für spätere Hüttenrenovationen

zu machen.» Das zeigt doch deutlich auf, dass die Ansprüche an

die Hütteninfrastruktur, den Aufenthaltskomfort und einen genussvollen Verpflegungsrahmen

in erster Linie die Kosten treiben. Es sind nicht die bescheidenen

Tourengeher, die sich am kalten Brunnen waschen und die mitgebrachte Wurst in

der gemeinsamen Suppe wärmen.

Ich will aber nicht in Nostalgie verfallen, sondern nur sagen: Luxus hat eben seinen

Preis und diesen Preis sollten in erster Linie diejenigen bezahlen, die Komfort wie

im Hotel fordern, die verwöhnten Übernachtungsgäste eben, denen nicht in erster

Linie an einer schönen Tour, sondern am gepflegten 4-Gangmenue, an Daunendecken

und wohlig warmem Wellness-Gefühl liegt. Da lasse ich mir als Andersdenkender

vielleicht schon ein paar Franken Mitgliederbeitragserhöhung gefallen,

aber nicht den vollen Mehraufwand, den ich als älterer SAC-ler weder brauche,

noch verlangte, aufhalsen. Luxuszuschlag für die Hüttenhocker, nicht Tourenobolus

für wahre Berggänger. Die Aufhebung einer kameradschaftlichen verdienten Ehrung

langjähriger Mitglieder durch Streichung der Beitragsbefreiung scheint mir

am Herz des Clubs vorbei zu gehen.

In der Hoffnung, dass nicht reiner «Geschäftssinn» die Zukunft präge, bitte ich unseren

Präsidenten, diese meine Gedanken aufzunehmen, ohne dass ich den Vorstand

damit in die eine oder andere Richtung drängen wollte oder könnte. Die Zeit

nimmt eben ihren Lauf.

Peter Hunziker


10 CLUBLEBEN CN 9/10 2013

80 Jahre Clubnachrichten • 1933–2013

Die Clubnachrichten des SAC Am Albis haben eine lange Tradition und werden gerne gelesen.

Dies zeigt, dass die gedruckte Form immer noch zeitgemäss ist. Als jetziger Redaktor bin ich

stolz auf die heutige Form, gleichzeitig bewundere ich die ersten Ausgaben, weil ich als gelernter

Schriftsetzer die Arbeit von anno dazumal nachvollziehen kann.

Geleitwort der ersten Ausgabe der Clubnachrichten

Wenn Sie, liebwerte Clubkameraden, diese erste Nummer zu Gesichte bekommen, so mögen

Sie ob dem ersten Staunen über unser Unterfangen nicht die Freude und Genugtuung vergessen,

die unseren Vorstand bei der Herausgabe eigener «Clubnachrichten» erfüllt und

beseelt.

Was unsere allzeit rührige Zürchergruppe durch Vertragsaufhebung infolge Besitzerwechsel

ihrer Verbandsdruckerei verloren und nur unter erschwerten Konditionen wieder hätte

zurückgewinnen können, legte unserm Vorstand die Pflicht nahe, der Gruppe Sorge zu seiner

eigenen zu machen und die Lösung auf dem Wege zu suchen, den wir heute nach reiflichen

Erwägungen eingeschlagen haben. Nicht leichten Herzens, bewahre!

Die Buchdruckerei Dr. J. Weiss, Affoltern am Albis aber, deren Vater und Sohn mit clubkameradschaftlichem

Verständnis uns zur Herausgabe der Clubnachrichten an die Hand

gingen, sei an dieser Stelle in erster Linie für das freundschaftliche Entgegenkommen gedankt.

Das war unsere Freude.

Freude, aufrichtige Freude empfanden wir auch, dass mit der nun einmal geschaffenen

Lage, in die uns die Umstände trieben, die Gründung einer eigenen, wenn auch kleinen

Clubschrift Tatsache wurde, die wir vor Jahren schon einmal in Erwägung gezogen. Dass

uns dabei die Eitelkeit nicht leitete, braucht nicht erst erwähnt zu werden. Wohl haben wir

die Gewissheit, dass eine stattliche Zahl unserer lieben Kameraden sich immer wieder aktiv

an unseren Veranstaltungen beteiligt. Sie sind wie heute auf ihre Rechnung gekommen.

Aber nicht nur ihnen, sondern auch den «Weltabgeschiedenen», für die eine aktive Beteiligung

in irgend einer Form ein Opfer bedeutet, möchten wir etwas sein und ihnen das bieten,

was sie sich vielleicht schon längst gewünscht, da durch unsere Neuerung sämtliche

Publikationen, sowohl der Muttersektion als auch der Gruppe Zürich, in unseren Clubnachrichten

zur Veröffentlichung kommen. Unter gleichen Umständen empfängt so jeder

Clubkamerad seine Eindrücke vom Leben und Treiben unserer Sektion hie und ennet dem

Albis, von ihren Mitgliedern und von der Tätigkeit der Vorstände und das erfüllt uns mit

Genugtuung.

Damit ist zugleich auch unser Program umschrieben, das unsere beiden Schriftleiter, Fritz

Schiesser und Emil Kern, nach Möglichkeit auszubauen trachten werden; doch will gut

Ding Weile haben. Bedenken Sie, liebe Kameraden, dass unser zukünftiges Sektionsorgan

niemals nur das Sprachrohr des Vorstandes sein darf; wir zählen bestimmt auf Ihre freudige

Mitwirkung bei der Berichterstattung, um unseren Clubnachrichten diejenige geistige Frische

und Rüstigkeit zu erhalten, die uns selber für die Ideale des S.A.C. beseelt.

In diesem Sinne unserm neuen Unternehmen ein herzliches Glückauf!

1. Oktober 1933 IHR VORSTAND

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, mit den heutigen Clubnachrichten verfolgen wir ja die gleichen Ziele.

Abbildung rechts: Titelseite der ersten Ausgabe der Clubnachrichten der Sektion Am Albis S.A.C. in Originalgrösse.


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12 CLUBLEBEN CN 9/10 2013

Die ersten Ausgaben der Clubnachrichten

Im Oktober 1933 erschien die erste Ausgabe der «Club-Nachrichten Sektion Am

Albis S.A.C.». Die Redaktion bestand aus Fritz Schiesser, Birmensdorf und Emil

Kern, Zürich. Gedruckt wurden die Hefte bei der Buchdruckerei Dr. J. Weiss, Affoltern

am Albis. Das Heft erschien monatlich mit einem Umfang von 16 Seiten.

Die Artikel in der ersten Ausgabe waren etwa wie folgt gegliedert: Ausschreibung

Sektionstouren, 36 Jahre Sektion am Albis S.A.C. mit Bericht über die eigene

Treschhütte. In grosser Aufmachung folgte die «Weye des Berghuß Eseltritt», gefolgt

von Mitteilungen des Vorstandes, Kursberichte und Mutationen. Die nächsten

Seiten waren gefüllt mit Berichten der Gruppe Zürich über Turn- und

Trockenskikurse, Kartenlesekurs, Kompasslehre sowie dem Lichtbildervortrags-

Programm 1933/34. Pro Ausgabe fand höchstens ein Bild Platz, manchmal auch

zwei. In den späteren Ausgaben waren dann auch Tourenberichte zu finden.

Rosinen aus dem ersten Jahrgang der Clubnachrichten

Haus-Räuchi auf Eseltritt, 30. September 1933

Anlässlich der auf diesen Samstag angesetzten «Huus-Räuchi» tagte die Leitung unseres

Clubschiffleins im fix und fertigen Eigenheim, unserem prachtvollen «Eseltritt», unter

eigenem Dach und Fach.

Jugend-Organisation

Junioren! Rüstet Euch auf den kommenden Skikurs im Eseltritt zwischen Weihnachten und

Neujahr. Ein genaues Programm folgt in der Dezember-Nummer. – Der Jahresbeitrag der

Junioren für 1934 beträgt Fr. 1.50.

Bitte aus der Redaktion

Wir ersuchen unsere lieben Mitabeiter und alle, die es noch werden wollen, um die gütige

Beachtung jener Kleinigkeiten, die unseren Redaktoren bei der Abfassung, Kürzung und

Korrektur der Einsendung die Abeit einfacher gestalten und dem Drucker die Arbeit wesentlich

erleichtern helfen: Nur einseitige Beschreibung der Manuskripte, wenn möglich

Rand und bei Maschinenschrift Zweizeilenschaltung.

Ski- und Touren-Kurs auf dem Eseltritt ob Schwyz, 4.–11. Februar 1934

Fr. 55.– für Clubmitglieder und Angehörige, Fr. 65.– für Nichtmitglieder. Inbegriffen: Kursgeld,

Versicherung, 7 Tage Aufenthalt und Verpflegung im Eseltritt.

Aus Berge und Menschen

«Denn mag gehen, was da will, mögen Städte tosen und wieder still werden, ganze Geschlechter

aufstehen und wieder in die Erde verstäuben: Die Berge überleben alles in ihrer

Unvergänglichkeit.»

Inserat Oktober 1934

Für Kletter-, Berg- und Wanderfahrten

Das Seil, den Führer und die Karten!

Doch nicht aus Winde, Kasten und Grossvaters Truhe,

Geht zu Ernst Waldejo, dann habt Ihr Ruhe!

Kasernenstr. 81, b. Sihlpost

Monatsversammlung der Gruppe Zürich, Mittwoch, den 5. September 1934

Im heimeligen oberen Stübli des «Franziskaner». Beginn 20 Uhr. Zahlreiches, pünktliches

Erscheinen zu wichtigen Geschäften erwartet mit Freude Euer Vorstand.

Robert Schnyder, Redaktor CN


CN 9/10 2013 CLUBLEBEN 13

10 Fragen an Susanne Badertscher

Susanne Badertscher ist Mitglied der JO-Kommsssion

und zuständig für das Tourenwesen. Mit viel Elan und

Begeisterung erledigt sie dieses Amt in ihrem ersten Jahr

bei der JO-Kommission.

Geburtstag: 8. Mai 1989

Wohnort: Wildberg

Berufstätigkeit: Studentin Primarlehrerin am Institut

Unterstrass im 2. Jahr

Wie bist du zum Bergsteigen/Wandern gekommen?

Als ich zehn Jahre alt war, durfte ich ins KiBe-Lager gehen.

Seit damals ist dieses Lager schon fast Tradition für mich.

Darauf ging ich mit meinem Vater immer wieder einmal

klettern und später auf Hochtouren. Und es macht mir auch jetzt noch Spass.

Bist Du eher ein Winter- oder ein Sommertyp?

Ich bin sowohl im Winter als auch im Sommer gerne unterwegs.

Was war Deine letzte Tour?

Berlinerspitze im Zillertal im JO-Hochtourenlager.

Hast Du einen Lieblingsgipfel?

Den Grand Combin im Wallis. Den schaue ich im Sommer jeweils an, wenn ich in der Cabane

d’Orny arbeite. Auf diesen mächtigen Berg möchte ich einmal gehen und von da auf die andere

Seite schauen.

Was geben Dir die Berge?

In den Bergen finde ich Ruhe und angenehme Frische. Im Sommer ist es mir im Tal vielmals zu

heiss und ich geniesse die kühleren Temperaturen. Da kann ich abschalten und die Batterien

wieder aufladen.

Was machst du sonst noch in der Freizeit?

Ich spiele Blockflöte und lese sehr gern und viel.

Bist Du ein Vereinsmeier?

Ich denke nicht so richtig. Ich brauche nicht immer Vereinsgspänli,

um in die Berge zu gehen. Zur Abwechslung

kann das auch einmal eine gute Freundin sein.

Warum engagierst Du Dich im SAC?

Ich engagiere mich, weil ich es wichtig finde, die Freude

an den Bergen auch an andere weiter zu geben. Gemeinsam

die Berge zu erkunden, finde ich extrem toll und eine

bereichernde Erfahrung.

Hast Du ein Vorbild oder einen Leitspruch?

Warte nicht bis der Sturm vorbei ist, sondern lerne im Regen zu tanzen.

Nenne uns noch ein Lieblingsessen, das absolut hüttentauglich ist...

Reis mit Curry-Pouletgeschnetzeltem.


14 CN 9/10 2013

September/Oktober

TOUREN

Senioren

Alle

Senioren

Senioren

Sektion

Sektion

3.9. (Di) Gällihorn (W/B/T2)

Ausschreibung in den CN Juli/August 2013

TL Jürg Spörri, 044 700 35 09

Anmeldung bis 1.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

6.9. (Fr) 20:00 Stamm im Restaurant Weingarten Affoltern a.A.

4.9. (Mi) Suldgraben (von der Kander zum Thunersee) (W/B/T2)

Ausschreibung in den CN Juli/August 2013

TL Roger Tharin, 079 221 20 19

Anmeldung bis 31.8. unter http://touren.sac-albis.ch/

6.9. (Fr) Saut du Doubs (W/C/T1)

Wir beginnen mit einer Bootsfahrt auf dem Lac des Brenets zum Startkaffee. Nachher

geht es zum Saut du Doubs 724m einem eindrücklichen Wasserfall. Anschliessend

dem steilen Ufer des Lac de Moron entlang und bei der Seemitte den Berg

hinauf zum Roches de Moron 1076m. Bei gutem Wetter können wir hier unser Pic

Nic essen. Weiter wandern wir über eine schöne Jurahöhe nach La Chaux-de-

Fonds 1072m. Distanz 10 km, Aufstieg 630 Hm, Abstieg 320 Hm, Wanderzeit 3¾

Std, LK 1143, 232T. Billett TK. Schiffsbillett CHF 9.– vor Ort. Affoltern a.A. ab 6:26

Uhr (S9), Zürich HB ab 7:04 Uhr Gleis 15 (Biel) Perron vorne. Les Brenets an 9:21

Uhr. Retour La Chaux-de-Fonds ab 16:02 Uhr, Zürich an 17:56 Uhr. Anmeldung

auch telefonisch. Auskunft über Durchführung am Vorabend.

TL Walter Bader, 044 734 37 87, 079 617 73 60

Anmeldung bis 4.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

7.9.-8.9. (Sa-So) Landart im Fellital (Exk, Kurs)

Ausschreibung in den CN Juli/August 2013

Weitere Details unter http://touren.sac-albis.ch/

7.9. (Sa) Tälli-Klettersteig (KS/A/K3)

Der Tälli-Klettersteig im Haslital ist ein ausgeprägter, alpiner Klettersteig mit grosser

Kulisse. Er gilt als recht langer, teils luftiger Steig mit mittlerer Schwierigkeit.

Mit PW ab Affoltern über den Brünig zur Talstation Tälli-Seilbahn. Der Zustieg ab

Tällihütte zum Steig in ½ Std (180 Hm), Klettersteig ca. 2½ Std (580 Hm). Abstieg

über Sätteli zur Hütte in 2½ Std. Treffpunkt um 7:00 Uhr Rest. Kulm Brünig- Passhöhe.

Ausrüstung: Sitzgurt, Klettersteigset mit 2 verriegelbaren Karabiner, Helm,

Bergschuhe, ev. genoppte Handschuhe, Wetterschutz. Verpflegung aus dem Rucksack.

LK 1210. Clubführer Urner Alpen 3. Max. 7 Teilnehmer, Kosten ca. CHF 58.–

für Transport und Seilbahn.

TL Balthasar Christoffel, 079 830 51 40

Anmeldung bis 1.9. unter http://touren.sac-albis.ch


CN 9/10 2013 TOUREN 15

Senioren

Sektion

Senioren

Sektion

10.9. (Di) Wageten (W/B/T3)

Abweichung gegenüber gedrucktem Jahresprogramm:

Statt den Chöpfenberg besteigen wir den Wageten 1755 m.

Wir reisen mit dem ÖV nach Niederurnen, marschieren zur Seilbahn, welche uns

ins Niederurnen Tal auf 983m transportiert. Gemütlich wandern wir zum Bodenberg

(Kaffeehalt), dann nach Mettmen 1165m. Hier gehen wir nach S zum Wänifurggel

1610m, südlich dem Grat entlang auf den Wageten 1755m. Den langen

Abstieg nehmen wir über Mittlere und Untere Lochegg, Bergli bis nach Niederurnen

Bahnhof. Wanderzeit netto: ca. 6 Std. Aufstieg 772 Hm, Abstieg 1327 Hm. Verpflegung

aus dem Rucksack. Abfahrt Affoltern 6:56 Uhr, Abfahrt Zürich HB 7:40

Uhr. Treffpunkt zweitvorderster Wagen. Rückreise: Niederurnen ab 17:30 Uhr.

Ausrüstung Wanderstöcke

Höhendiff. 772 Hm

Karten LK 1133, Linthebene

Verpflegung aus dem Rucksack

TL Sepp Felder, 079 634 69 94

Anmeldung bis 8.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

10.9. (Di) Tourenleiter-Abend

Die Tourenleiter werden direkt eingeladen.

11.9. (Mi) Mittwochwanderung Bänkerjoch-Salhöhe (W/C/T1)

Schöne Frühherbstwanderung im Aargauer Jura. Wir treffen uns im Zürcher HB

Gleis 12 8:08 Uhr Richtung Basel; wir fahren bis Aarau und mit dem Bus auf die

Staffelegg. Dort gibt es einen Startkaffee. Nachher wandern wir durch Feld und

Wald zum Bänkerjoch. Etwas steiler bergauf geht’s auf die Wasserflue und später

auf dem schönen Gratweg zur Salhöhe, wo wir das Mittagessen einnehmen. Wanderzeit

ca. 3 Std. Aufwärts 357 Hm, Abwärts 197 Hm. Distanz ca. 7 km. Billett lösen

nach Staffelegg, Passhöhe und retour ab Salhöhe. Anmeldungen auch telefonisch

am 9.9. von 18.00 - 19.00 Uhr.

TL Susanna Dünki, 062 897 00 91, 079 282 28 49

Anmeldung bis 7.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

11.9.-12.9. (Mi-Do) Piz Beverin (W/B/T4)

Treffpunkt Versam Postautohaltestelle um 14:00, Reise mit ÖV

Rückreise ca. 16:00 Uhr ab Mathon

LAVAUX

CHABLAIS

VALAIS

Max Neuenschwander

WEINHANDEL

Luegislandstrasse 587

8051 Zürich

Telefon 044 312 38 04


16 TOUREN CN 9/10 2013

Ausrüstung Alpinwanderausrüstung

Zeitrahmen 4 Std Aufstieg, 3 Std Abstieg

Höhendiff. 1200 Hm

Karten LK 1215 Thusis, 1216 Andeer

Verpflegung Aus dem Rucksack

Unterkunft Berggasthaus Beverin

TL Bruno Bapst, 079 662 11 30

Anmeldung bis 6.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

Sektion

12.9. (Do) Leiterli-Sternen (W/B/T4)

Ersatztour für Fluebrig, Diethelm.

Ab Weglosen über das Leiterli zur Kaffeepause in der Drusberghütte. Weiter über

Chöplishütte - Chüeband - Vorbruchgütsch zum Klein Sternen. Mit der Sessel- und

Seilbahn gelenkschonend nach Weglosen hinunter. Das Leiterli ist als T4 Route

eingestuft. Sie ist aber sehr gut eingerichtet mit Leiter, Fixseilen und Geländer. Distanz

6 km, Aufstieg 900 Hm, Abstieg 130 Hm, Marschzeit 3½ Std, Treffpunkt: 9:08

Uhr Bushaltestelle Talstation Weglosen. Für Bahnreisende: Affoltern ab 6:56 Uhr,

Zürich HB ab 7:38 Uhr (im zweitvordersten 2. Klasswagen). Rückfahrt ab Seebli

15:30 Uhr oder 17:00 Uhr. Verpflegung aus dem Rucksack. Fahrtkosten ca. 45 CHF

inkl. Seilbahnen Hoch-Ybrig. Max. 15 Tln. Anmeldung auch telefonisch. Auskunft

über die Durchführung am Vorabend per E-Mail oder telefonisch von 18.00 bis

19.00 Uhr.

TL Robi Häfliger, 044 713 38 04

Anmeldung bis 10.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

14.9. (Sa) Urirotstock (W/C/T4)

Tour abgesagt!

Jugend (JO) 14.9.-15.9. (Sa-So) Bouldern Sustenbrüggli T.Schmidberger (K/B/5a - 6c+)

Treffpunkt Bahnhof Affoltern a.A. um 8:00, Reise mit PKW

Ausrüstung Kletterfinken, Schlafsack

Verpflegung Lunch für Sa und So selber mitbringen

TL Reto Veronesi, 044 737 29 35

Anmeldung bis 6.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

15.9. (So) Berggottesdienst Eseltritt (Exk)

Einmal im Jahr wollen wir für eine kurze Zeit innehalten und auf die schönen Erlebnisse

und manchmal auch schwierigen Stunden in den vergangenen Wochen

und Monaten zurückschauen. Dazu feiern wir traditionell am Eidgenössischen Bettag

einen besinnlichen Berggottesdienst. Die schöne Berglandschaft auf dem Eseltritt

lädt zum fröhlichen, besinnlichen und dankbaren Zusammensein im Blick auf

unsere Erlebnisse, die wunderbare Natur und den Schöpfer ein. Clubkameraden,

Angehörige, Freunde und Bekannte heissen wir herzlich zu diesem Fest auf dem

Eseltritt willkommen. Viele werden mit diesem Gottesdienst das Fest 80 Jahre

Clubhaus Eseltritt vom Vortag ausklingen lassen. Ab 12:00 Uhr starten wir unser

geselliges Beisammensein mit Suppe und Getränk. In diesem Teil haben wir auch

Gelegenheit über gemeinsame Erlebnisse zu berichten und neue Pläne zu schmieden.

Anschliessend folgt um 14:00 Uhr der besinnliche Teil, welcher unter Mitwirkung

vom Duett Betschart, unserer langjährigen Betruferin Margrit Bürgler-Bürgler

von den Lauenen und unserem Kameraden Pfarrer Ruedi Jöhl gestaltet wird. ÖV:


CN 9/10 2013 TOUREN 17

Hinfahrt 10:09 Uhr ab Zürich HB Gleis 5, umsteigen in Schwyz auf Bus 1 (ab 11:06

Uhr), danach Schwyz Post Bus 5 (ab 11:11) bis Ibergeregg, Eseltritt an 11:32. Rückfahrt:

Eseltritt ab: 16:13 (Zürich an 17:51) oder 17:32 (Zürich an 19:22). Organisation:

Hansruedi Schmid und Johi Baumann 052 242 12 46.

TL Hansruedi Schmid, 044 710 03 64, 079 577 57 47

Anmeldung nicht erforderlich.

Sektion

Senioren

15.9. (So) Bättelmatthorn (3043 m) VS (W/B/T3)

Auch Punta dei Camosci - Besteigung von der italienischen Seite. Von der Nufenen-Passstrasse

zum Griesspass und zum Gipfel (3043 m). T3+ 1180 Hm, 3½ Std.

Auf dem Abstieg via Griesspass zur SAC Hütte Corno Gries zurück zur Passstrasse,

Haltestelle Cruina. Trittsicherheit erforderlich. Mit dem ÖV Mettmenstetten ab 6:06

Uhr, via Zug, Airolo auf den Nufenenpass, Haltestelle Abzweichung Griesspass.

Vorbei an der Windkraftanlage, dem Griesssee entlang zum Griesspass. Zunächst

der Landesgrenze entlang bis Punkt 2672. Dann steil, bis 40 Grad, hinauf zum

Gipfel. Vom Vor- zum Hauptgipfel sind es wenige, ausgesetzte Meter. Abstieg auf

gleicher Route bis zum Griesspass. Dann zur SAC-Hütte Corno-Gries und zur

Nufenen-Passstrasse, Haltestelle Cruina, 3 Std. Mit dem ÖV, Abfahrt 16:13 Uhr, zurück

nach Mettmenstetten, Ankunft 18:49 Uhr. 8 Teilnehmer.

Treffpunkt Bhf Mettmenstetten um 6:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Karten LK1270, Binntal oder LK265T, Nufenenpass

TL Stephan Imhof, 044 767 16 82

Anmeldung bis 8.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

17.9. (Di) Bachtel (W/C/T1)

Hinreise: Zürich HB ab 8:18 Uhr (S12) nach Winterthur. Winterthur ab 8:44 Uhr

(S26) nach Fischenthal, an 9:30 Uhr. Unsere Wanderung führt vom Bahnhof Fischenhal

südlich über Chli Bäretswil zum Allmen, weiter über Egg zu unserem Tagesziel.

Aufstieg 450 Hm. Wanderzeit ca. 3 Std. Vom Bachtelturm aus geniessen

wir die Aussicht auf das Züri Oberland und die Voralpen. Der Abstieg führt uns

über Bachtelspalt, Tänler nach Wald, 500 Hm, ca. 1 ½ Std. Verpflegung aus dem

Rucksack oder im Restaurant. Rückreise: Wald ab 15:40 Uhr nach Rüti. Weiter mit

der S15 nach Zürich HB. Anmeldung auch telefonisch oder an ernst.grob@sacalbis.ch.

Reise mit ÖV.

TL Ernst Grob, 044 720 62 35, 079 404 60 88

Anmeldung bis 15.9. unter http://touren.sac-albis.ch/


18 TOUREN CN 9/10 2013

Senioren

Senioren

Sektion

18.9. (Mi) Rigi Hochflue-Rigi Scheidegg (W/B/T4)

Achtung neues Datum: vorverschoben vom 26.9. und Routenänderung

(Verzicht auf Stockflue, dafür am Schluss Scheidegg)

Alpinwanderung mit – im ersten Teil – romantischem, abwechslungsreichem Aufstieg

auf die Rigi Hochflue.Von der Bergstation der LS Urmiberg (LBU) 1110m zur

Grathöhe P.1198 und weiter zur Alp Egg 1288m. Nun beginnt der interessante Aufstieg

über 410 Hm, mit leichten Kletterstellen, Drahtseile vorhanden, stellenweise

etwas ausgesetzt, zur (Rigi-)Hochflue 1699m. In etwas weniger als 2 Std werden

wir oben mit grossartigem, nach allen Seiten freiem Ausblick belohnt. Für diesen

Abschnitt benötigen wir wieder einmal unser pers. «Sicherungsmaterial für Alpinwanderer».

Route: R 818, Clubführer «Zentralschweizerische Voralpen», LK 1151.

Der Abstieg zum Gätterli(-Pass) 1190m führt zuerst über eine lange Leiter und anschliessend

über steile Wegspuren. Durch Wälder und über Weiden wandern wir

während knapp 2 Std via Höcheli P.1437, Burggeist P.1551 zur Rigi-Scheidegg

1662m. Den «Abstieg» zur Talstation Kräbel 759m bewältigen wir knieschonend

mit der Luftseilbahn LKR. Totale Wanderzeit 6 ½ Std, Aufstieg 1060 Hm, Abstieg

509 Hm, total 9 km, LK 1151. Max. 8 Tln, zweckmässige Wanderausrüstung, Stöcke,

Sicherungsmaterial für Alpinwanderer, Regenschutz. Verpflegung: Aus dem Rucksack.

Zürich HB ab 6:35 Uhr, Gl. 4 bzw. Affoltern a.A. ab 6:33 Uhr. Alle: umsteigen

in Zug, ab: 7:05 Uhr. Treffpunkt jeweils im zweitvordersten 2.Klasswagen. Abends:

zurück ca. 19:00 Uhr (ev. 1 Std früher). Billett: Wohnort - Brunnen - Seilbahn Urmiberg

(ZVV-SZ/ZG - Z-Pass ist am günstigsten, gültig 3 Std!) und zurück normales

Billett ab Kräbel LKR - Arth-Goldau - Wohnort. Kosten ab Zürich HB ca. CHF 30.–

zuzüglich Seilbahnen LBU und LKR 2x CHF 11.– Anmeldung auch telefonisch oder

an jakob.blickenstorfer@sac-albis.ch. Auskunft über Durchführung am Vorabend,

17:00 bis 19:00 Uhr.

TL Jakob U. Blickenstorfer, 044 761 36 32, 079 473 14 60

Anmeldung bis 15.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

19.9. (Do) Rämelsberg (W/C/T1)

Unbekannte Grenzwanderung Schweiz-Frankreich im Kanton Solothurn. Von Rodersdorf

nach Kleinlützel wandern wir 4 Std. LK 1066/1086. Aufstiege 600 Hm, Abstiege

550 Hm. Route: Rodersdorf, Biederthal, Burg im Leimental, Galgenfels,

Raemelsberg (Turm), Kapelle, Kleinlützel. Mitnehmen: Identitätskarte, Proviant, ev.

Stöcke. Affoltern a.A. ab 6:26 Uhr, Zürich HB ab 7:08 Uhr über Basel nach Rodersdorf.

Retour ab Kleinlützel, Frohmatt über Laufen, Basel nach Zürich. Anmeldung

auch telefonisch. Auskunft über Durchführung am Vorabend ab 18:00 Uhr.

TL Regina Stooss, 043 817 15 16, 079 425 81 49

Anmeldung bis 15.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

20.9. (Fr) Rundtour Uetliberg (MTB/B)

Mit dem Bike bewegen wir uns auf den Biketrails vom Uetliberg. Schöne Feierabendtour.

Wir treffen uns um 18:00 beim Vita Parcours Parkplatz Beerimoos in

Bonstetten-Wettswil. Dieser Parkplatz liegt auf der Anhöhe der Stationsstrasse

Richtung Stallikon. Von da starten wir gemeinsam mit den Bikes auf den Grat des

Üetlibergs. Zur Ausrüstung ist ein Helm Pflicht. Schoner sind nicht zwingend nötig.

In der Felsenegg werden wir einkehren und uns an einem Getränk und der Aussicht

erfreuen. Wir werden zwischen 21:00 und 22:00 Uhr wieder beim Parkplatz

Beeri moss eintreffen.

Ausrüstung Bike, Helm eventuell Schoner


CN 9/10 2013 TOUREN 19

Höhendiff. 500 Hm

Verpflegung aus dem Rucksack oder in Felsenegg

TL Roger Hofstetter, 079 273 05 67

Anmeldung bis 15.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

Alle

Alle

20.9. (Fr) 19:00 Uhr Info-Anlass für Neumitglieder im Restaurant Hörnli, Knonau

Unsere Neumitglieder sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen eines Apéros über

Vereinsaktivitäten zu informieren und Fragen zu stellen. Im Anschluss an den

Apéro um 20:00 findet die Quartalsversammlung mit einem Vortrag von Jonas

Lambrigger über Velo- und Bergabenteuer in Nordwestargentinien statt. Anmeldung

bitte per Mail bis 13.9. an veranstaltungen@sac-albis.ch.

20.9. (Fr) 20:00 Uhr Quartalsversammlung Amt im Restaurant Hörnli, Knonau

Anschliessend Vortrag Nordwestargentinien: Einer der spektakulärsten Abschnitte

auf der berühmten Traumstrasse Panamericana. Bergführer und Geograph Jonas

Lambrigger erzählt von seinen Fahrrad- und Bergabenteuern auf der Panamericana,

sowie von Aktiv-Erlebnisreisen, die er aktuell mit Gästen im Nordwesten von

Argentinien unternimmt.

Jugend (JO) 21.9. (Sa) Galtigentürme Pilatus K.Badertscher (K/BC/3a - 4c)

An diesem Tag machen wir gemeinsam die Überschreitung der vier Galtigentürme.

Wir können einen prachtvollen Tiefblick auf den Vierwaldstättersee geniessen.

Während des Kletterns wärmt uns die Sonne den Rücken. Nach den vier

Türmen machen wir uns auf den Heimweg.

Treffpunkt Bhf Affoltern a.A.

Ausrüstung Gstältli, Helm, Karabiner, Kletterfinken, Expressen

Verpflegung aus dem Rucksack

Reisekosten CHF 20.-

TL Susanne Badertscher, 079 276 33 12

Anmeldung bis 20.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

Sektion

22.9. (So) Klettertour: Putztifel in Ruegig / Schächental (K/B/5a)

Nach Absprache treffen wir uns an der Talstation Brügg. Mit der Bahn geht es dann

hinauf. Der Zustieg zu den Felsen dauert ca. 1½ Std. Zu Klettern sind 7 Seillängen

in schönem steilen Fels, für den das Schächental bekannt ist. Nach dem Abstieg

können wir den Tag in der Beiz Revue passieren lassen, bevor es wieder ins Tal

Roger Götschi

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20 TOUREN CN 9/10 2013

nach unten geht. Erforderlich ist eine gewisse Kenntnis in Mehrseillängenklettern.

TL Claudia Laetsch, 041 340 17 03

Anmeldung bis 17.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

Senioren

Senioren

Sektion

24.9. (Di) Pizalun (W/B/T2)

Die Aussicht vom Pizalun (1478m) ist atemberaubend. Wie ein Vogel sieht man von

der Aussichtsplattform ins Rheintal hinunter. Wir starten unsere Wanderung von

Pfäfers aus. Über Pracavalls und Bärenfallen wandern wir nach Furggels und dann

zum Pizalun hinauf. Der Abstieg erfolgt über Prafisaschga und Präschenal, entlang

des Litzitobels nach Mastrils und dann nach Landquart. Aufstieg ca. 600 Hm, Abstieg

ca. 1000 Hm. Wanderzeit 4 Std. LK 1155, 1175, 1176. Verpflegung aus dem

Rucksack. Stöcke empfehlenswert. Zürich HB ab 8:12 Uhr (Affoltern ab 7:26 Uhr).

Treffpunkt zweitvorderster 2.Klasswagen. Billett bis Pfäfers, Post und retour ab

Landquart. Anmeldung auch telefonisch. Auskunft über Durchführung am Vorabend

ab 17 Uhr.

TL Romy Seiler, 044 700 19 09, 079 563 56 19

Anmeldung bis 22.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

25.9. (Mi) Mittwochwanderung von Linn zur Staffelegg (W/C/T1)

Bei der Ankunft in Brugg machen wir kurz einen Kaffeehalt im Café Frei, und fahren

dann mit dem Bus weiter zur Linner Linde welche ein Andenken an die Pestopfer

im 16./17.Jahrhundert ist. Hier beginnen wir unsere Wanderung auf den Linnerberg,

weiter zum Chilholz und auf und ab zum Restaurant Staffelegg unserem Mittagshalt.

Wanderzeit 2¾ Std, Distanz 8.5 km, Aufstieg 280 Hm, Abstieg 250 Hm.

Affoltern a.A. ab 7:26 Uhr in Altstetten umsteigen 7:48 Uhr in die S12. Von Zürich

HB ab 7:44 Uhr S12 in Zugsmitte, Brugg an 8:23 Uhr. Treffpunkt auf dem Perron.

Startkaffee, weiter um 9:05 Uhr mit Bus nach Linn. Rückkehr von der Staffelegg,

Passhöhe ab 14:35 Uhr. Zürich-Altstetten an 15:53 Uhr. Affoltern an 16:22 Uhr. Anmeldungen

auch telefonisch. Auskunft über Durchführung am Vorabend.

TL Walter Bader, 044 734 37 87, 079 617 73 60

Anmeldung bis 23.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

26.9. (Do) Mgne de Graitery bei Moutier (W/B/T2)

Anreise mit ÖV nach Court bei Moutier, Zürich HB ab 7:34 Uhr, Court an 10:00 Uhr

nach Kaffeehalt in Moutier. Aufstieg durch typischen Jurawald und über schöne

Alpweiden zum Gipfel 1190m; Mittagessen aus dem Rucksack. Höhenwanderung

über den Oberdörfler-Berg 1298m mit weitem Ausblick in die Vogesen und den

Schwarzwald. Kaffeehalt in der Alpwirtschaft und Abstieg zum Bahnhof Gänsbrunnen.

16:06 Uhr Rückfahrt via Solothurn nach Zürich. Eine schöne Herbstwanderung

über einen weniger begangenen Jurarücken. Aufstieg 700 Hm, Abstieg 600 Hm,

Wanderzeit total 4½ Std. LK 1106. Reisekosten ca. CHF 45.–. Anmeldung auch telefonisch,

ebenso wie weitere Infos.

TL Armin Sigrist, 044 761 38 59, 076 416 06 74

Anmeldung bis 21.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

28.9. (Sa) Brüggligrätli (K/B/5a)

Was gibt es schöneres als im Herbst im Jura klettern zu gehen? Anfahrt mit ÖV

nach Selzach und Zustieg in 90 Min. zum Einstieg beim Brüggli. Die schwerste

Stelle ganz zum Anfang, sozusagen in der Kaltstartphase. Nachher den Grat hinauf

mit immer weiterem Blick ins Mittelland bis zu den Berner Riesen, die aber trotz


CN 9/10 2013 TOUREN 21

der Distanz nicht mehr so gross erscheinen. Der Grat ist entsprechend der Schwierigkeiten

eingerichtet, mobile Sicherungen mit Keil, Freund oder den altertümlichen

Bandschlingen können nach Belieben und Können angewendet werden.

Nach 2/3 der Kletterei werden wir ein kurzes Stück zu Fuss zum Zuckerstock bewältigen.

In 2 Seillängen in der senkrechten Wand erreichen wir den Ausstieg.

Nach weiteren 20 Minuten treffen wir bei der weltberühmten Sitzbank ein, wo wir

verdiente Mittagsrast abhalten. Abstieg nach Selzach in 2 Std und mit der Möglichkeit

den leiblichen Gelüsten Folge zu leisten. Feste Schuhe für Zu- und Abstieg

von Vorteil. Max. 5 Teilnehmer, bei entsprechenden Seilschaftsführer vorausgesetzt.

Material gemäss Absprache. Billete Wohnort-Selzach selber lösen.

Treffpunkt Zürich-HB, Perron bei Sihlpostunterführung, Reise mit ÖV

Ausrüstung Kletterausrüstung mit Helm, Sitzgurt, 3 HMS, 4 Express und je 2

Bandschlingen 60 und 120 cm, Keile und Friends wenn vorhanden

Zeitrahmen ausgefüllte Tagestour

Verpflegung aus dem Rucksack

TL Kurt Badertscher, 079 409 52 72

Anmeldung bis 23.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren 28.9.-5.10. (Sa-Sa) TW Tourenwoche Zernez (W/B/T2 - T3)

Der schöne Herbst im niederschlagsarmen Unterengadin erwartet uns auch dieses

Jahr mit einer schönen Auswahl von abwechslungsreichen und abseits vom grossen

Rummel gelegenen Touren. Wir wandern täglich zwischen 5 und 6 Std mit

Aufstiegen zwischen 800 und 1200 Hm. Unterkunft im bewährten Hotel Spöl in

Zernez. Kosten für Unterkunft inkl. HP CHF 665.– im Einzelzimmer und CHF 595.–

im DZ pro Person. Teilnehmerzahl beschränkt auf 12 Personen. Es sind noch Plätze

frei. Interessenten/innen melden sich bei TL Roger Tharin, 044 844 10 59 oder

079 221 20 19.

Sektion

29.9. (So) Engelberger Rotstock (W/B/T4)

Herbstwanderung auf der Engelberger Sonnenseite: Mit der Brunnibahn fahren

wir um 8:30 Uhr nach Ristis, wandern in ca. 2 Std zur Rugghubelhütte und in weiteren

2 Std zur Engelberger Lücke und steiler hinauf zum 2818 m hohen Gipfel.

Tolle Aus- und Rundsicht auf Urirotstock, Titlis, etc. Abstieg auf gleicher Route, ergibt

je 1200 Hm. Anreise mit ÖV möglich, Engelberg an 7:50 Uhr, danach Gratisbus

zur Talstation. LK 245.

TL Paul Zimmermann, 079 733 98 11

Anmeldung bis 27.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

Niederfeldstrasse 10 · 8932 Mettmenstetten · Tel. 044 767 07 67 · Fax 044 767 07 68


22 TOUREN CN 9/10 2013

Senioren

Senioren

Alle

Sektion

Senioren

1.10. (Di) Über den Churzenberg (W/C/T1)

Herbstwanderung mit grandioser Fernsicht im Land der Höger und Chräche. Start

in Oberdiessbach, dann gemütlich durch Wald und Flur bis wir die Höhe von 1100

Metern erreicht haben. Nun geht es leicht auf und ab, immer mit toller Aussicht

und den traditionellen Emmentaler Häusern, bis zum hölzernen Aussichtsturm

beim Chuderhüsi. Dort geniessen wir einen 360 Grad Panoramblick. Weiter geht

es über Würzbrunne nach Röthenbach. Marschzeit ca. 4½ Std. Aufstiege ca. 650

Hm, Abstiege ca. 450 Hm. LK 1187/1188. Stöcke empfehlenswert. Verpflegung aus

dem Rucksack. Tageskarte. Abfahrt Affoltern ab 6:38 (S15), Zürich HB ab 7:32 Uhr

im zweitvordersten 2.Klasswagen über Bern, Konolfingen nach Oberdiessbach, retour

von Eggiwil entweder über Bern oder Luzern zum Wohnort. Anmeldungen

auch telefonisch. Auskunft über Durchführung am Vorabend ab 17.00 Uhr.

TL Romy Seiler, 044 700 19 09, 079 563 56 19

Anmeldung bis 29.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

3.10. (Do) Monstein-Filisur (W/C/T2)

Von der Station Davos-Monstein 1346m wandern wir hinauf nach Monstein 1636m

und geniessen dort den Startkaffee. Durch den Wald am Silberberg, vorbei an ehemaligen

Erzgruben erreichen wir Löser und bald sind wir in Jenisberg 1504m, einer

ganzjährig bewohnten Walsersiedlung. In der liebevoll gestalteten Gässälibeiz erhalten

wir ein einfaches Mittagessen. Ein neu angelegter Wanderweg der Via Romantica

führt uns nach Filisur 1080m. Distanz 15 km, Aufstieg 600 Hm. Abstieg

850 Hm. Wanderzeit 4¾ Std. LK 1216, 1217. LK 258T. Billett hin Davos Monstein,

retour ab Filisur. Affoltern a.A. ab 06:56 Uhr, Zürich HB ab 07:37 Uhr (Chur) Davos

Monstein Station an 10:15 Uhr Retour Filisur ab 17:01 Uhr Zürich HB an 19:23 Uhr

Anmeldung auch telefonisch. Auskunft über Durchführung am Vorabend.

TL Walter Bader, 044 734 37 87, 079 617 73 60

Anmeldung bis 1.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

4.10. (Fr) 20:00 Uhr Stamm im Restaurant Weingarten Affoltern a.A.

5.10.-6.10. (Sa-So) Passo di Cavanna (2613 m) (W/A/T4)

Am Samstag von Realp zur SAC Rotondohütte in 4 Std. Am Sonntag zum Passo

di Cavanna und Passo di Lucendro zum Gotthard-Pass. 6 Std. Mit dem ÖV Mettmenstetten

ab 8:36 Uhr via Zug, Andermatt nach Realp, Ankunft 10:50 Uhr. Durchs

Witenwassertal auf Asphaltstrasse bis Oberstafel und Wanderweg bis zur SAC-

Hütte. 1030 Hm, T2. Am Sonntag über den Ronggergrat, meist Plattenwege, zum

Passo di Cavanna. Auf der Südseite querend wieder hinauf zum Passo di Lucendro.

Am Lago di Lucendro vorbei zum Gotthardpass. 920 Hm, 6 Std., T3. Mit dem ÖV,

Abfahrt 16.20 Uhr, zurück nach Mettmenstetten, Ankunft 18:49 Uhr. LK1231,1251

(Urseren, Val Bedretto) oder LK256T, 266T (Disentis, Valle Leventina). 8 Teilnehmer.

Treffpunkt Bhf Mettmenstetten um 8:30 oder nach Vereinbarung

TL Stephan Imhof, 044 767 16 82

Anmeldung bis 28.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

8.10.-9.10. (Di-Mi) Alpstein (W/B/T4)

Von der Schwägalp auf Umwegen über den Säntis ins Toggenburg. 8.10. Anreise

nach Schwägalp mit ÖV via Gossau, Zürich ab 7:39 Uhr. Über die Nasenlöcher-

Route zum Öhrli und hinunter zum Mesmer, Aufstieg 1000 Hm, Abstieg 700 Hm,

5 Std. Übernachtung mit HP im Berggasthaus. 9.10. Via Wagenlücke zum Säntis,


CN 9/10 2013 TOUREN 23

weiter zum Schafboden und hinunter nach Wildhaus. Aufstieg 1000 Hm, Abstieg

1500 Hm, Gehzeit 6 Std. Rückreise mit Postauto und Bahn via Buchs, Ankunft Zürich

18:23 Uhr. LK 1115, 227. Zwischenverpflegung aus dem Rucksack. Anmeldung

auch telefonisch.

TL Hans Heierli, 044 761 84 43.

Anmeldung bis 5.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

9.10. (Mi) Mittwochwanderung Pfäffikon SZ - Rapperswil (W/C/T1)

Details (Treffpunkt, Zeiten, Lunch) bei der Anmeldung an 044 767 04 68 am Montag

vor der Wanderung von 17:00 bis 20:00 Uhr.

TL Walter Grimmer, 079 600 08 57

Anmeldung bis 7.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Sektion 9.10. (Mi) Plattenberg-Bockmattli (W/A/T4 - T5)

Treffpunkt Wäggital, Innerthal um 8:00 Uhr, Reise mit PKW

Ausrüstung Alpinwanderuasrüstung

Zeitrahmen ca. 8 Std.

Höhendiff. 1400 Hm

Karten LK 1153 Klönthal

Verpflegung Aus dem Rucksack

TL Bruno Bapst, 079 662 11 30

Anmeldung bis 7.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

Sektion

Senioren

10.10. (Do) Gufelstock (W/B/T3)

Sobald die Ausschreibung eingetroffen ist, erscheint sie unter http://touren.sacalbis.ch/.

TL Jean-Pierre Hauser, 055 612 29 51

Anmeldung bis 9.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

14.10.-18.10. (Mo-Fr) TW FABE Tessin (Kurs)

Ausschreibung in den CN März/April 2013.

TL Patrick Violetti, dipl. Bergführer, 079 457 37 78

Anmeldung bis 16.9. unter http://touren.sac-albis.ch/

15.10. (Di) Festungswerk Magletsch (W, Exk/C/T3)

Die Exkursion wurde abgesagt.


24 TOUREN CN 9/10 2013

Senioren

Alle

16.10. (Mi) Ahorn (Napfgebiet) (W/C/T2)

Schöne und aussichtsreiche Herbstwanderung im Grenzgebiet der Kantone

Bern/Luzern im Napfbergland. Von Eriswil steigen wir vorerst auf zum herrlichen

Aussichtspunkt auf dem Ahorn. Strässchen und Weg führen mehrheitlich durch

Wald. Anschliessend gehen wir auf dem Hügelrücken weiter über Naturfreundehaus

Ob. Scheidegg zum Höchänzi, mit 1339m höchster Punkt der Wanderung.

Nachher geht’s abwärts via Niederänzi nach Luthernbad. Der Weg ist durchwegs

abwechslungsreich mit schönen Tiefblicken in die markanten Gräben/Tobel in dieser

interessanten Landschaft (war während der letzten Eiszeit nicht vergletschert).

Marschzeit 5½–6 Std. Distanz ca. 16 km. Ca. 800 Hm aufwärts und 650 Hm abwärts.

Billett lösen bis Eriswil BE, Station und retour ab Luthern Bad (Beides Postautostationen).

Treffpunkt Zürich HB, zweitvorderster 2.Klasswagen, Zug 7:30 Uhr Richtung

Olten - Biel. Anmeldung auch telefonisch. Bei zweifelhaftem Wetter Auskunft

telefonisch am Vorabend 18:00 - 20:00 Uhr.

TL Roger Tharin, an 044 844 10 59, 079 221 20 19

Anmeldung bis 12.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

18.10. (Fr) 20:00 Uhr Stamm im Restaurant Weingarten Affoltern a.A.

Jugend (JO) 19.10. (Sa) Höhlentour (HOL/A)

Windloch im Klöntal (713.065/26.450/1500m). Aktive Höhle; nur bei sicherem Wetter

möglich. Der Zustieg ist schwieriger als die Höhle, er muss zudem schneefrei

sein, sonst Ersatzprogramm nach Verhältnissen. Trittsichere und berggewohnte

JO ab 12 Jahren aber auch Aktive sind herzlich eingeladen mit uns in die Unterwelt

abzutauchen! Einige Karbidlampen kann Martin Kuser zur Verfügung stellen. Route

vom Seeende Richtung Chäseren ins Rossmattertal bis 1152m, dann durch die

steile NW-Flanke zum Höhleneingang unter den Bruederplanggen. Schwierigkeit

T5 im Zustieg (teilweise Fixseile), am Schluss steile Grasflanke; Gämsgelände!

Höhle dank Leitern und anderen fixen Einrichtungen einfach.

Treffpunkt Sihlpost Zürich HB um 7:00 Uhr, Abfahrt S9 ab Affoltern a.A. 6:26

Uhr, Reise mit PKW

Rückreise ca. 18:00 Uhr

Ausrüstung vollständige Wanderausrüstung mit guten Bergschuhen, Gstältli

mit zwei Sicherungsschlingen oder Klettersteigset

Hilfsmittel Für die Höhle: vollständige Zweitkleidung, Gummistiefel, Helm,

Stirnlampe, Garten- oder Gummihandschuhe, kleiner alter Rucksack

und Kehrichtsack für Verpflegung und Pulli, warmes Getränk

Zeitrahmen 6 Std, davon 3 Std in der Höhle, (3 km Zu- und Abstieg)

Höhendiff. 600 Hm

Karten LK 1153 (Klöntal)

Verpflegung aus dem Rucksack

Reisekosten CHF 20.–

TL Kurt Badertscher, 079 409 52 72

Anmeldung bis 1.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

22.10. (Di) Tüfelsschlucht-Belchenflue-Hauenstein (W/B/T2)

Wanderzeit 4½ Std, Aufstieg 880 Hm, Abstieg 550 Hm, 15 km. Verpflegung aus

dem Rucksack. Route: Hägendorf - Tüfelsschlucht - Allerheiligenberg - Gwidernhöchi

- Belchenflue - Challhöchi - Chesselberg - Hauenstein. Der Weg durch die

Tüfelsschlucht ist sehr abwechslungsreich und bietet viele malerische Szenen. Den


CN 9/10 2013 TOUREN 25

Höhenunterschied bewältigen wir fast unmerklich. Auf der Belchenflue und dem

Weg nach Hauenstein erfreuen uns immer wieder neue Panoramen; ein Genussweg!

Bilder zu dieser Tour unter http://picasaweb.google.com/jspoerri38. Zürich

HB ab 7:30 Uhr IR Richtung Biel, Gleis 15. Billett: Wohnort nach Hägendorf, zurück

ab Hauenstein, Preis ab HB CHF 30. – Anmeldung auch telefonisch oder über

jspoerri@dplanet.ch. Auskunft über Durchführung per Mail oder am Vorabend ab

19:00 Uhr.

TL Jürg Spörri, 044 700 35 09

Anmeldung bis 19.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

Senioren

23.10. (Mi) Mittwochwanderung Mannenbach- Steckborn (W/C/T1)

Änderung gegenüber dem gedruckten Programm:

Route verkürzt, Start in Mannenbach (anstatt Ermatingen).

Wir besuchen die Region Untersee/Seerücken. Affoltern a.A. ab 6:56 (S9), Zürich

HB ab 7:40 Uhr RE nach Schaffhausen (mit Halt in Oerlikon), weiter ab Schaffhausen

mit Thurbo nach Mannenbach-Salenstein. Unsere Wanderung startet in Mannenbach

auf 400m mit einem Aufstieg von ca. 120 Hm auf die Epni. Durch das

Oachholz geht es leicht steigend zum Rastplatz Burst. P.536. Weiter schön flach

über Schmellert, Langenägete, Gääsinge zum Rastplatz Hooraa P.515 mit schöner

Aussicht auf den Untersee. Nun folgt der bequeme Abstieg nach Steckborn zum

Mittagessen im Restaurant. Wanderzeit ca. 2 3 /4 Std. Rückfahrt von dort mit Postauto

über den Seerücken nach Frauenfeld und mit SBB nach Hause. LK 1033 oder

206. Anmeldung auch telefonisch.

TL Peter Stooss, 043 817 15 16, 079 354 16 89

Anmeldung bis 21.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

25.10. (Fr) Botanische Spätlese am Urnersee (W/C/T2)

Die Wanderung über dem Urnersee vermittelt nicht nur eine schöne Sicht in die

Ferne sondern auch interessante Ansichten in der Nähe: der Rütliwald mit seinen

vielen Farnen, Stechpalmen und Schlingpflanzen wirkt beinahe exotisch. Am Aufstiegsweg

zur Marienhöhe entdecken wir zudem eine fast mediterran anmutende

Flora – auch noch im Spätherbst schön. Route: Wir setzen mit dem Schiff von Brunnen

nach Treib über und wandern von dort über Miten - Stöck zum Rütli. Im Rütliwald

verweilen wir etwas, um die besonderen Waldpflanzen zu studieren. Nach

der Rütliwiese geht es steil 360 Hm empor. Die wärmeliebenden Pflanzen, einige

noch blühend, lassen uns ein paar Mal anhalten. Auf der Marienhöhe schliesslich


26 TOUREN CN 9/10 2013

machen wir Mittagsrast und wandern dann gemütlich auf dem «Weg der Schweiz»

via dem Schlösschen Beroldingen nach Bauen hinunter. Hier machen wir uns auf

die Rückfahrt. Auf- und Abstieg je ca. 600 Hm, reine Wanderzeit 4½ Std. Verpflegung

aus dem Rucksack. Max. 12 Teiln. Affoltern a.A. ab 7:33 Uhr (S9) Richtung

Zug, oder Zürich ab 7:35 Uhr. Treffpunkt in Zug, S2, Abfahrt 8:05 Uhr. Fahrt nach

Brunnen, dort um 8:49 Uhr Schiff bis Treib. Retour ab Bauen via Brunnen. Ca. 18:30

Uhr zurück. Fahrkosten ca. CHF 28.– HT. Anmeldung auch telefonisch.

TL Elisabeth Spillmann, 079 661 70 10

Anmeldung bis 23.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Sektion

25.10.-16.11. (Fr-Sa) Genussvolle Aktiv-Natur- und Kultur-Erlebnisreise im wilden

Nordwesten Argentiniens 2013 (Exk/C).

Ausschreibung in CN Mai/Juni 2013

(siehe auch Quartalsversammlung vom 20.9.)

Jugend (JO) 27.10. (So) Ofen mit Micheal Heeb (K/A/6a+)

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Nun ist es an der Zeit vielleicht

das letzte Mal in diesem Jahr die Topform vom Sommer an den Fels zu bringen.

Was eignet sich hierzu besser als die Mehrseillängenrouten des Ofens. Wenn

Du eine 6a+ oder 6b im Nachstieg auch in luftiger Höhe klettern kannst, warten

Routen mit Namen wie die Chrüzspinnä oder Schwarzer Peter auf Dich.

Treffpunkt Bahnhof Affoltern a.A., Reise mit PKW

Ausrüstung Kletterausrüstung für alpine Mehrseillängenrouten

Reisekosten CHF 20.-

TL Theo Schmidberger, 079 479 50 03

Anmeldung bis 26.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Senioren

28.10.-29.10. (Mo-Di) Biberegg-Eseltritt-Oberiberg (W/B/T2)

Der Bergwinterruhe entgegen – spätherbstliche Wanderung, mit Schneestapfen

(?) in (fast) bekanntem Voralpengebiet. Am Abend: Vorzügliches Essen (liebevoll

zubereitet von unserem Hüttenbetreuer-Team Rosmarie und Werner) und stimmungsvoller,

gemütlicher Hüttenabend am Cheminéefeuer. Übernachten in unserem

wohnlichen Clubhaus Eseltritt. Von der Biberegg 941m geht’s aufwärts über

Alp Nüsell, zum Chlitändli 1483m. Weiter auf dem Bergrücken W des Alptales über

den Grossbrechenstock 1559m zur Haggenegg. Hinunter ins Brunni 1089m. Durch

das Zwäckentobel erreichen wir die Müsliegg 1427m und von da wandern wir weiter

zum Eseltritt 1320m. Wanderzeit 1. Tag: knapp 6 Std, Aufstieg 1040 Hm, Abstieg

660 Hm, total 14.5 km. Variante 1: Die «Gemässigteren» stossen erst am Nachmittag,

im Brunni (Alptal), zur Wandergruppe. Von da sind es noch knapp 2½ Std, Aufstieg

400 Hm, Abstieg 170 Hm, total 6 km. Variante 2: Für Teilnehmer welche nur

einen speziellen Hüttenabend im Eseltritt im Kameradenkreis verbringen möchten,

besteht die Möglichkeit direkt mit dem PW anzureisen - Kuchen mitbringen erwünscht.

Am zweiten Tag geht’s weiter zur Sternenegg 1497m - Chruthütte 1590m

und dann hinauf zum Laucherenchappeli 1710m. Nun folgt der Abstieg zur Fuederegg

1482m und weiter im leichten Auf / Ab zur Roggenegg 1567m (Alpwirtschaft,

Fredy Holdener, ist event. noch geöffnet); nun hinab über Schwändi 1199m nach

Oberiberg 1087m. Wanderzeit 2. Tag: gute 5 Std, Aufstieg 510 Hm, Abstieg 740

Hm, total 12 km. LK 1152. Zweckmässige Bergwanderausrüstung, Stöcke, Regenschutz,

Gamaschen (insbesondere bei Schnee). Waschzeug, Stoffschlafsack, Ersatzwäsche.

Verpflegung: Unterwegs aus dem Rucksack. Übernachten auf Basis


CN 9/10 2013 TOUREN 27

HP Eseltritt, Kosten CHF 45.–. Bahnreise: Zürich HB ab 7:09 Uhr, umsteigen in Arth-

Goldau ab 7:53 Uhr. Aemtler: Affoltern a.A. ab 7:03 Uhr umsteigen in Zug. Alle:

Treffpunkt in Arth-Goldau im zweitvordersten 2.Klasswagen der SOB S31, Abfahrt

7:53 Uhr (Richtung Biberbrugg). Rückkehr: Am 29.10. ca. 17:00 Uhr. Billett lösen:

Wohnort - Arth-Goldau - Biberegg (ZVV-SZ/ZG - Z-Pass ist am günstigsten, gültig

3 Std.!) und Oberiberg - Wohnort. Kosten HT ab Zürich ca. CHF 28.– . Anmeldung

auch telefonisch oder über jakob.blickenstorfer@sac-albis.ch. Auskunft betr.

letzte Details am Vorabend, 17:00 bis 19:00 Uhr. Die Durchführung erfolgt in jedem

Falle¸ Voraussetzung: Mindestens 6 TeilnehmerInnen. Routenänderung bei Schnee

und/oder Schlechtwetter bleibt vorbehalten.

TL Jakob U. Blickenstorfer, 044 761 36 32, 079 473 14 60

Anmeldung bis 23.10. unter http://touren.sac-albis.ch/

Alle

1.11. (Fr) 20:00 Uhr Stamm im Restaurant Weingarten Affoltern a.A.

Sektion 2.11.-3.11. (Sa-So) Ponte Brolla (P/AB/4c - 6a)

Ponte Brolla und seine Routen eingangs Maggiatal locken. Die Anreise erfolgt am

idealsten im Zug. Abfahrt in Zürich um ca. 7:00. Übernachtet wird abenteuerlich

im Zelt, wer’s ein bisschen gemütlicher will, findet sicher eine Bleibe in einem der

kleinen Hotels rund um Ponte Brolla. Nachtessen und Frühstück nach Absprache.

Die Routen verlaufen im für das Maggiatal typischen Granit, ab dem 5. Schwierigkeitsgrad

bist Du dabei. LK 1:25’000, Blatt 1292 Maggia. Kosten: für die harten Campers

ca. CHF 80.– für Fahrt, Übernachtung und Nachtessen, für die andern ca. CHF

150.-. Tourenausrüstung: Helm, Gstältli, Abseilbremse, Schlingen, Schraubkarabiner,

6 Expressschlingen, Kletterfinken, Schlafsack und warme Kleider. Für Lunch

und Frühstück seit bitte selber besorgt, die Zelte werden gemäss Absprache mitgenommen.

Teilnehmerzahl: 10.

Treffpunkt im Zug Richtung Tessin oder Locarno, Reise mit ÖV

Rückreise Sonntag ab ca. 16:00 Uhr

Ausrüstung Klettergarten Kletterausrüstung

Verpflegung individuell aus dem Rucksack, Sa abend im Restaurant

Unterkunft Zelt

TL Peter Saxer, 079 407 16 75

Anmeldung bis 30.10. unter http://touren.sac-albis.ch/


28 TOUREN CN 9/10 2013

Sektion 9./16./23.11. (Sa/Sa/Sa) Kurs Hallenklettern Technik, 3 Kurstage (K, Kurs/A/4c - 5a)

Ausschreibung in den CN Juli/August 2013

TL Peter Berger, 079 301 71 54

Anmeldung bis 2.11. unter http://touren.sac-albis.ch/

Sektion

11./13./15.11. (Mo/Mi/Fr) Hallengrundkurs 3 Abende (Kurs)

Ausschreibung in den CN Juli/August 2013

TL

Patrick Violetti, 079 457 37 78, (dipl. Bergführer)

Anmeldung bis 10.11. unter http://touren.sac-albis.ch/

Januar 2014

Senioren

Februar 2014

Senioren

19.-24.1. (So-Fr) TW Diemtigtal EASY (S/C/WS)

Ausschreibung in den CN Juli/August 2013

TL Claude Andres, 077 402 32 06

Anmeldung bis 30.11. unter http://touren.sac-albis.ch/

22.2.-1.3. (Sa-Sa) TW Dolomiten (S/B/WS+)

Ausschreibung in den CN Juli/August 2013

TL

Claude Andres, 077 402 32 06 (mit BGF)

Anmeldung bis 31.10. unter http://touren.sac-albis.ch


CN 9/10 2013 29

TOURENBERICHTE

TOURENLEITER-FORTBILDUNGSKURS • 1./2. JUNI 2013

Wenn alles anders kommt als man denkt!

Am 1./2. Juni 2013 trafen sich die Albiser Tourenleiterinnen und Tourenleiter zur

diesjährigen Fortbildung. Angesagt war am Samstag Canyoning in Cresciano im

Tessin für die, die den Fokus für einmal auf Berg-runter statt auf Berg-rauf haben

wollten.

Am Sonntag stand die Instruktion über neue Erkenntnisse im Verhalten im Firn

mit unserem Bergführer Patrick Violetti auf dem Programm. Geplant war, dass

die Canyoning-Gruppe vom Tessin und die «Sonntags-Gruppe» von änätäm-

Gotthard sich auf dem Gotthardpass zum gemeinsamen Nachtessen und für die

Übernachtung trafen, um am nächsten Tag gleich in den Schnee zu können. Es

kam aber ganz anders.

Der Live-Bericht mit Plan B...

Sonne und schon fast Badewetter erwartete uns im Süden, derweilen im Norden

«Land unter» war. Für den TL-FK wurden wir gezwungen, auf rollende Planung

umzustellen. Die reservierte Unterkunft auf dem Gotthardpass war infolge heftiger

Schneefälle und der damit verbundenen Lawinengefahr nicht mehr erreichbar.

Da sich die Öffnung des Passes in den Wochen zuvor schon etliche Male

verzögerte oder der Pass wieder geschlossen werden musste, hatten wir Plan B

zur Hand. Dieser sah eine Übernachtung in Andermatt mit FK Richtung Oberalp

oder Furka vor. Doch weit gefehlt. Warum auch immer war die Röhre Richtung

Norden geschlossen worden und es bildete sich innert kürzester Zeit ein übler

Stau. Damit war Plan B auch hinfällig.

Wir überlegten noch kurz, mit dem Auto nach Airolo zu fahren, um von dort mit

ÖV nach Andermatt zu gelangen. Dies hätte bedeutet anderntags den Kleinbus

per ÖV in Airolo wieder abzuholen, und da die Wetterprognosen für den Sonntag

schlecht waren, das Organisieren einer Mehrzweckhalle. Tolle Aussichten, und

das erkläre mal deinen Kolleginnen und Kollegen! Es gab einen Palastaufstand

der sich in der Sonne räkelnden. Aufgeben und den Kurs absagen war auch keine

Option. Zu guter Letzt haben wir uns für die mit Sicherheit beste Lösung entschieden.

Wir suchten eine Bleibe in Rove redo. Im Grotto warteten wir auf unsere

Kollegen, welche via San Bernardino zu uns stiessen. Nach acht Uhr konnten wir

den zwischenzeitlich etwas tiefen Blutzuckerspiegel mit Polenta, Costini und Vino

Rosso wieder auf ein anständiges Niveau bringen. Am Sonntag nach einem

wahnsinnig üppigen «italienischen» Frühstück dozierte Patrick Violetti kurz über

ESA. Völlig stressfrei fuhren wir anschliessend zur Ausbildung auf den Passo San

Bernardino. Fast vernachlässigbarer Regen, ein Unterstand (Belüftungsturm des

Tunnels) und sogar ein wenig Sonne, die bereits reichte mir die Birne etwas anzusengen,

erhärtete unsere Meinung, richtig entschieden zu haben. Patricks Firn-

Ausbildung war meines Erachtens vom Feinsten. Ich bin davon überzeugt, wir

alle habe sehr viel profitiert. Die Ausbildung auf dem Pass zu machen, war zudem

der Schlüssel für unsere staufreie Rückfahrt.

Dieter Strub, Sommer-Tourenchef


30 TOURENBERICHTE CN 9/10 2013

SENIORENAUSFAHRT • 5. JUNI 2013

Impressionen

aus Solothurn.

Fotos:

Köbi Blickenstorfer

Eine erfreuliche Schar Ämtler-Albiser startet mit dem Brumann-Car um 7.15 Uhr

zur Seniorenausfahrt nach Solothurn. In Dietikon ist der nächste Treffpunkt für

die Zürcher, doch nur vier Unentwegte finden den Weg mit der S-Bahn.

Eine staufreie Fahrt in den schönen Sommertag und wir können mitten in Solothurn

gemütlich den Kaffee geniessen. Die Stadtführung mit Frau Bachmann ist

ein Genuss, wobei alle Staunen, was diese Bischofstadt zu bieten hat; im Besonderen

aus der «französischen Epoche».

Eine kurvenreiche Fahrt bringt uns zum hinteren Weissenstein und oh Wunder,

wir essen auf der Terrasse ein excellentes Mahl. Nach Gesprächen, Betrachtung

der Aussicht und der Wolkenspiele bleibt für einen Spaziergang keine Zeit; wir

müssen schon wieder Abschied nehmen. Unser Weg führt noch ins Emmental

zu einem Geheimtipp – dem Restaurant Bürgisweyerbad – dies lässt uns in schöner

Umgebung den Kaffeehalt geniessen. Auf der Heimfahrt durch Hügel und

Täler wird es allmählich ruhiger im Bus, der Mittagschlaf wird nachgeholt.

Ein Albiser

Unser Fahrer, Herr Siegrist, bringt und sicher nach Dietikon und Affoltern zurück.

Um 18.40 kann Armin die Ämtler verabschieden. Wir hoffen für das nächste Jahr

am 4. Juni wieder auf eine abwechslungsreiche Ausfahrt natürlich unter Beteiligung

der «Zürcher».

Gasthof

Pizzeria

Familie Häberling • Untere Bahnhofstrasse 8 • 8910 Affoltern a.A.

044 761 63 92 • www.weingarten.ch

Täglich geöffnetes Stammlokal des SAC Am Albis


CN 9/10 2013 TOURENBERICHTE 31

SENIORENTOUR BUOCHSERHORN–BLEIKIGRAT–MUSENALP • 19. JUNI 2013

Gruppenfoto auf dem

Buochserhorn.

Foto: Armin Sigrist /

Marlies Landolt

Wetterlage und Schnee in den Mulden veranlassten Armin den Tag zu verschieben

und die Tour zu ändern. In Luzern steigen die fünf Unentwegten um acht

Uhr in die Engelbergbahn (ZB) und schon bald stehen wir vor dem Restaurant in

Niederrickenbach. «Heute geschlossen» – also alle leeren Flachen mit Wasser

füllen, denn der Tag sollte recht warm werden. Unter einer hohen Wolkendecke

ist der Aufstieg zum Buochserhorn über die Alp Arhölzli sehr angenehm. Die

prächtige Rundsicht ist offen, nur die Urnerberge verhüllen sich in der Wolkendecke,

welche zwischen den Föhntälern, Reuss und Aare stabil hängen bleibt.

Nach der ausgiebigen Gipfelverpflegung steigen wir ab zum Übergang 1592. Der

Bleikigrat mit einer Leiter und etwas Handarbeit ist mit einer ungestörten schönen

Blumenpracht versehen – ein Genuss – und nach einer knappen Stunde gelangen

wir zu der geöffneten Musenalpwirtschaft – wunderbar. Mit Most,

Käseschnitten, aber auch anderen Kleinigkeiten geniessen wir diesen Aufenthalt

unter dem Spezialschirm «Wolke».

Blick auf die Schneefelder

am Brisen

(nordseitig)

Foto: Armin Siegrist

Ein Unentwegter

Der Blick gegen den Brisen bestätigte uns die Richtigkeit der Routenänderung.

Der leichte Föhn in den Tälern hält unseren Wolkenschirm stabil und so ist auch

der Abstieg nach Niederrickenbach in angenehmem Klima zu geniessen.

Beim Dessert in Dallenwil bekommen wir den warmen Sommer zu spüren und

dann geht’s zufrieden zurück in den Alltag.

Eine Bitte an die Verfasser von Tourenberichten

Ich bin sicher, dass sich die LeserInnen der CN, und natürlich auch all jene, welche

an den Touren teilgenommen haben, über solche Berichte freuen. Wenn dann

noch Fotos zur Veröffentlichung kommen, wird dies erst recht der Fall sein. Viele

Leser möchten dann allzu gerne wissen, wo die Aufnahmen entstanden sind, und

der Fotograf hat natürlich das Anrecht auf die Nennung seines Namens, genauso

wie der Verfasser des Berichtes. Deshalb bitte ich Euch, gleich bei der Einsendung

diese Angaben mitzuliefern.


32 TOURENBERICHTE CN 9/10 2013

TERRIHÜTTE – GREINA HOCHEBENE – AQUILESCO (CAMPO BLENIO) • 4./5. JULI 2013

Leitung Köbi Blickenstorfer

Teilnehmer 6

Endlich ist es soweit! Greina wir kommen! Schon viel gehört. Durch einen ganz

lieben Albiser-Freund wurde ich auf die SAC-Tour aufmerksam gemacht, nun

sollte sich mein Traum erfüllen. Nach einem Kafistopp in Vrin fuhren wir mit Bus

Alpin nach Puzzatsch 1667 m, wo unsere Tour um 10 Uhr startete. Sie führte uns

von Anfang an durch den heiss ersehnten Bergfrühling und auch die Rinder, die

uns im Wege standen, konnten unsern Drang, endlich vorwärts zu kommen, nicht

stoppen. Sanft führte der Weg stetig aufwärts und wir hatten noch genug

Schnauf, um uns untereinander bekannt zu machen. Schon waren wir, trotz

Schneefeldern, die immer mal überquert werden mussten, auf dem Pass Diesrut

2428 m, wo wir etwas weiter nach der Passhöhe ein windstilles Plätzli für unsern

Lunch fanden. Unterhalten wurden wir von den ganz in unserer Nähe auf Schneefeldern

spielenden Gämsen. Das Pflanzenbuch wurde hervorgeholt und studiert.

Die Namen kannte ich zwar, aber wenn ich wieder so schöne Blumen sah, fiel es

mir immer wieder schwer, sie zu benennen.

Weiter ging’s und schon sahen wir die vielgerühmte Greina-Ebene unter uns.

Noch lag sie fast im Winterschlaf, durchzogen mit Schneeflächen, aber die Soldanellen

schafften auch die zu durchbrechen. Kurz vor der Terrihütte persönlicher

Fotostopp, danach Rüge weil wir dies nicht weitergemeldet hatten, Köbi hatte

schon Angst, wir wären im See ersoffen. So wurde auch ich als SAC-Gast sanft

in die eisernen Regeln eingeführt, aber das Foto ist gelungen! Schon wurden wir

wieder zu einem Halt gezwungen, die Hütte kann warten, aber die Steinböcke,

die uns vor lauter Begeisterung fast den Atem stocken liessen, nicht.

Nach einem ausgezeichneten z’Nacht und tollen Gesprächen, die immer wieder

durch Köbis Witze gewürzt wurden, sanken wir müde in unsere Nester. Wir sechs

hatten einen 30er-Schlag nur für uns, dementsprechend gut haben wir geschlafen.

Um acht Uhr waren wir schon wieder unterwegs, eigentlich war der Aufstieg

über Pizzo Corroi 2785 m und weiter zur Scalettahütte geplant. Alles lag aber im

Blick auf die Greina-Ebene.

Mit Vorsicht durch Schneefelder.


CN 9/10 2013 TOURENBERICHTE 33

Startbereit auf der

Terrihütte.

Fotos: Köbi Blickenstorfer

Verena Bakocs

Nebel und war schneebedeckt. Wie waren wir froh, dass Köbi so flexibel war und

uns mit einer spontanen Routenänderung über die sonnige, schon viel weiter

fortgeschrittene Fauna zur Motteraschiohütte und hinunter zum Lago Luzzone,

dann über die Staumauer und weiter im Sauseschritt nach Aquilesco 1217 m

führte. Murmeltiere, Alpenrosen und imposante Wasserfälle zwangen uns auch

hier immer wieder zu Fotostopps. Danke Dir, lieber Köbi für deine Geduld, die

gute Organisation und dass ich als Gast mitkommen durfte. Schon jetzt ist klar,

wenn ich weniger arbeite, werdet ihr eine Albiserin mehr haben.

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34 TOURENBERICHTE CN 9/10 2013

BASODINO • 3./4. AUGUST 2013

Tourenleiter Markus Bürgin

Teilnehmer 8

Gipfelbild.

Nachdem im letzten Jahr die meisten Touren, für die wir uns angemeldet hatten,

im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fielen, werden wir dieses Jahr mit

reichlich Sonnenschein beglückt. So stand auch unsere, für dieses Jahr leider

letzte SAC-Hochtour, unter einem guten Stern.

Am Samstagmorgen ging es in aller Früh mit den PKWs ins Tessin, genauer ins

abgelegene Val Bavona nach San Carlo. Durch den obligatorischen Stau am Gotthard

gestaltete sich die Anreise herausfordernd. Am Ende waren aber alle pünktlich

am Treffpunkt. Frohen Mutes und guter Stimmung nahmen wir nach einer

Stärkung aus dem Rucksack den Aufstieg zur Capanna Basòdino in Robiei in Angriff.

Wir passierten Rusticos und im Fluss badende Menschen. Letzteres war für

einige Teilnehmer ein sehr verlockender Gedanke. Nach ca. 2½ Stunden, und bei

35 Grad 900 überwunden Höhenmetern, erreichten wir unser Ziel. Die Capanna

Basòdino glänzt sicher nicht mit heimeliger Lage. Durch die unmittelbare Nähe

der Seilbahn San Carlo – Robiei herrscht ein recht buntes und stetes Treiben was

keine wirkliche Hüttenromantik aufkommen lässt. Das Hüttenpersonal entschädigt

aber für diesen Mangel mit sehr nettem und persönlichem Service. Beispielsweise

wurde für ein Leckermaul unserer Gruppe auf persönlichen Wunsch ein

Banana Split improvisiert, der gut mundete. Zum z’Nacht servierte man weit hüttenüberdurchschnittliches

Pouletcurry und zum z’Morge Birchermüsli mit frischen

Früchten. In der Summe empfehle ich diese Hütte daher gerne. Der

Hüttenchef stammt übrigens aus Mettmenstetten. Den restlichen Tag verbrachten

wir damit, uns im nahe gelegenen Bach zu reinigen und zu erfrischen, zu lesen,

schlafen und Geschichten auszutauschen.

Am Sonntag hiess es um 3:40 Uhr aufstehen, frühstücken und parat machen zum

Abmarsch. Für uns ist es immer noch ein Erlebnis, noch vor dem Morgengrauen

Die Gruppe beim Aufstieg...

...und beim Abstieg.


CN 9/10 2013 TOURENBERICHTE 35

mit dem Aufstieg zu beginnen. Jeder vertieft in Gedanken oder mit seiner Müdigkeit

kämpfend und den Sonnenaufgang erwartend. Schon im Dunkeln liess sich

erahnen, welche schöne Landschaft der Basòdino Gletscher bei seinem Rückzug

geformt hatte. Nach ca. 3½ Stunden wandernd auf recht einfachen Wegen, standen

wir dann vor eben jenem Gletscher. Von hier steuerten wir den Ostgrat des

Gipfels an, der dann mit einer kurzen Kletterei nach gesamt 5 Stunden erklommen

wurde. Oben angekommen, bot sich uns eine fantastische Aussicht auf die Tessiner

Berge, nach Italien und ins Wallis. Doch neben Berggipfeln sahen wir auch

schon Gewitterwolken nahen, so dass wir die Aussicht nicht lange geniessen

konnten. Der Abstieg erfolgte über die gleiche Route und dauerte ca. 3½ Stunden.

Die Ausblicke auf die Moränenlandschaft mit seinen Bächen, Bergwiesen und grünen

Hügeln waren so beeindruckend, dass wir alle einen Gang runter schalteten

beim Abstieg und die Landschaft genossen. Dazu kam noch das Glück, dass sich

die Gewitterwolken verzogen und wir so keinen Grund zur Eile mehr hatten.

Die fantastische

Aussicht vom

Gipfel.

Katrin Tanneberger

Nach einer insgesamt 8½-stündigen Tour erreichten wir wieder die Capanna

Basòdino, wo wir uns noch für die Rückreise stärkten und die deponierten Sachen

einsammelten. Die Polenta des Hüttenchefs kann bei dieser Gelegenheit ebenfalls

sehr empfohlen werden. Mit der Gondel, oh was waren wir froh darüber, ging es

dann hinab nach San Carlo und zurück mit den Autos ins Säuliamt.

Am Ende bleibt nur zu sagen – vielen Dank an Markus für die tolle Organisation

und Leitung der Tour. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere Touren im nächsten

Jahr.

Spruch des Monats

De Mäntig hed zum Zischtig gseid, de Mittwoch sell am

Donnschtig zum Fritig säge, de Samschtig sell am Sunntig

z’Mittag choche.

Eingesandt von Toni Roth, 8048 Zürich, 53 Jahre Sektion Am Albis


36 CN 9/10 2013

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CN 9/10 2013 LETZTE SEITEN 37

Nachruf Turi Sommer

Turi war ein vorbildlich zuverlässiger, jeglichem Tand und Geplapper abholder Bergkamerad.

An vielen von ihm geführten, unvergesslichen Touren, nahm ich teil. Da kam sein Charakter

«Sein, nicht Schein», voll zur Geltung.

Richard Dähler

Auf unserer letzten grossen Tour, auf den Weissmies,1989, sprach uns in der

Hütte ein ziemlich unalpinistisch ausgerüsteter Mann an, ob wir ihn auf den

Weissmies mitnehmen würden. Er sei Chirurg an der Charité in Berlin und kam,

wegen der Devisenbewirtschaftung der DDR, mit nur wenig Geld, gekleidet wie

wir vor etwa 50 Jahren, und mit nichts von all dem Eisen-, Seil-, Schlin gen- und

High-Tech-Tand ins Wallis, um einige Bergträume zu verwirk lichen.

Der wortkarge Turi sah ihn einladend lächelnd an und meinte zu mir: «Ja, den

nehmen wir mit». Er setzte sich fröhlich unbekümmert über die eherne Regel hinweg,

Unbekannte nicht auf eine grosse Tour mitzunehmen. Die Tour wurde zu

einem grossartigen Erlebnis, noch etliche Jahre blieben wir mit dem Kamera den

aus Berlin in Ver bindung. Turi hatte Menschenkenntnis und Gross zügigkeit gezeigt.

Lieber Turi, Du hast den längsten und schwierigsten Aufstieg bewältigt, bist auf

dem Gipfel angekommen. Dort sehe ich Dich im Lichte stehend, uns vom ver -

blas sen den Abendrot des Lebens beschienenen, alten Kame ra den die Hand zum

Gipfel gruss entgegenstrecken.

Am 7. August wurde unser Klubkamerad Turi Sommer in Zürich beerdigt. Er ist nach geduldig

ertragener Krankeit von uns gegangen.

Jean-Pierre Hauser

Turi trat vor 55 Jahren dem SAC Am Albis bei und war einige Jahre im Vorstand

der Gruppe Zürich als Tourenobmann tätig. Zudem war er viele Jahre Mitglied

der Tourenkommission und auch Tourenleiter. Es gab kaum eine Versammlung

der Gruppe Zürich, an der Turi nicht teilgenommen hat. So oft es ging, besuchte

er auch die Anlässe unserer Sektion. Mit dankbaren und bewahrenden Gedanken

an Turi verabschiedet sich mit stillem Gruss

Turi Sommer bei der Feier

für die Jubilare 2008 mit

Jakob U. Blickenstorfer und

Marcel Kunz (vlnr.).


38 LETZTE SEITEN CN 9/10 2013

Gratulationen

65 Jahre 04.09.1948, Kaufmann Franz, Foerrlibuckstrasse 60, 8005 Zürich

08.09.1948, Henzi Jürg, Aeschholzstrasse 11, 8127 Forch

11.09.1948, Hernath Tibold, Zelglistrasse 76, 8122 Binz

20.10.1948, Wiedmer Verena, Buhaldenstrasse 21, 5023 Biberstein

70 Jahre 07.09.1943, Nyvlt Ivo, Jägerhofstrasse 6, 8134 Adliswil

07.09.1943, Pulfer Heidi, Massholderenstrasse 34, 8143 Stallikon

09.09.1943, Straub Margrit, Trottenstrasse 11, 8037 Zürich

19.09.1943, Bolz Hans-Ulrich, Margritstrasse 13, 8304 Wallisellen

12.10.1943, Grob Hans, Bärengasse 5, 8910 Affoltern am Albis

13.10.1943, Zwyssig Louise, Kirchenstrasse 8, 8843 Oberiberg

31.10.1943, Schwenter Heinz, Via Valle, 6780 Airolo

75 Jahre 05.09.1938, Aeberli Bruno, Etzelstrasse 2, 8800 Thalwil

07.10.1938, Guyer Hansruedi, Büelstrasse 19, 8635 Dürnten

20.10.1938, Schuler Josef, Thaleggstrasse 9, 8134 Adliswil

80 Jahre 03.10.1933, Kälin Walter, Feldstrasse 9, 6033 Buchrain

23.10.1933, Dähler Richard, Im Sträler 23, 8047 Zürich

85 Jahre 03.09.1928, Schneebeli Ernst, Hofackerstrasse 3, 8908 Hedingen

27.10.1928, Schmutz Fred, Spittelstrasse 11, 8910 Affoltern a. A.

92 Jahre 21.09.1921, Karrer Heinz, Fischerweg 8, 6424 Lauerz

94 Jahre 04.10.1919, Anderegg Paul, Glättlistrasse 25, 8048 Zürich

95 Jahre 11.09.1918, Keller Hans, Sagistrasse 3, 8934 Knonau

14.09.1918, Randegger Max, Eisenbahnerstrasse 9, 8048 Zürich

97 Jahre 13.09.1916, Walker Franz, Riedmatt, 6476 Intschi

Neuaufnahmen

Hinschiede

Fravi Valeria, 8908 Hedingen • Reinhard Markus, 8909 Zwillikon • Bezel Alexa,

8810 Horgen • Ackermann Friederike, 8044 Zürich • Hug Karin, 8906 Bonstetten

• Noser Fanger Gaby, 8913 Ottenbach • Fanger Ruedi, 8913 Ottenbach • Fanger

Yanik, 8913 Ottenbach • Violetti Mattia, 8932 Mettmenstetten • Bezel Mara,

8810 Horgen • Meier Verena, 8907 Wettswil • Wirz Daniel, 8913 Ottenbach •

Thalmann Claudia, 8913 Ottenbach • Sennhauser Marlene, 8903 Birmensdorf

Bossi Bruno, wohnhaft gewesen am Schützenrain 34, 8047 Zürich,

gestorben am 20. Juni 2013 im Alter von 66 Jahren.

Sommer Arthur, wohnhaft gewesen In Böden 129, 8046 Zürich,

gestorben am 28.07.2013 im Alter von 90 Jahren.

Wir bitten euch, unseren Kameraden ein ehrendes Andenken zu bewahren und

entbieten den Angehörigen unser herzliches Beileid.


CN 9/10 2013 LETZTE SEITEN 39

Zu verschenken

Stehen bei euch im Estrich, im Keller oder in der Garage Sachen herum, die

eigentlich sowieso nicht mehr gebraucht werden, nur den Platz versperren und

anderswo noch verwendet werden könnten?

An dieser Stelle bieten wir euch die Möglichkeit, diese Dinge gratis an den Mann

oder die Frau zu bringen.

Eine Einschränkung gibt es allerdings: es dürfen nur Artikel inseriert werden, welche

zu verschenken sind. Inserate mit Verkaufscharakter nehmen wir natürlich

auch an, werden aber an anderer Stelle mit entsprechender Rechnungsstellung

veröffentlicht.

Einsendungen bitte per Mail an marktplatz@sac-albis.ch oder

per Post an Robert Schnyder, Rütliweg 9, 5630 Muri

Aufsteller des Monats

In dieser Rubrik sind Geschichten aus dem Leben gefragt. Es gibt doch immer

wieder Ereignisse und Begebenheiten, welche besondere Freude bereitet haben;

einmalige Erlebnisse bei Wanderungen, Bergtouren oder Tourenwochen mit dem

SAC Albis oder auch privat.

Und wenn ihr das Gefühl habt, das könnte für die Leserschaft der Clubnachrichten

interessant und lesenswert sein, dann lasst diese doch an euren Geschichten

teil haben. Also übt euch als Autor von Kurzgeschichten, jeder hat mal klein angefangen.

Als Redaktor der CN freue ich mich auf viele interesante Geschichten und

Zuschriften, bitte euch aber, diese möglichst kurz zu halten und auf etwa 1000

Zeichen zu beschränken.

Einsendungen bitte per Mail an marktplatz@sac-albis.ch oder

per Post an Robert Schnyder, Rütliweg 9, 5630 Muri

Wer hat’s gesagt?

Folgender Ausspruch wurde eingesandt von Sigrid Cariola.

Der Redaktor freut sich übrigens auf Zuschriften von interessanten Aussagen.

«Die Menschen stolpern nicht über Berge,

sondern über Maulwurfshügel.»

a) Berthold Brecht

c) Heinrich Heine

d) Konfuzius

e) Stephen King

Lösung siehe bei Impressum.


40 LETZTE SEITEN CN 9/10 2013

Hüttenreservationen

Treschhütte SAC, Gurtnellen (32 Plätze)

Anmeldungen an die Hüttenchefin Franziska Kunz-Waser, 041 887 14 07

info@treschhuette.ch, www.treschhuette.ch

Bächlitalhütte SAC, Guttannen (75 Plätze)

Anmeldungen an die Hüttenwirtin Erna Schuler, 033 973 11 14

info@baechlitalhuette.ch, www.baechlitalhuette.ch

Eseltritt, Clubhaus Ibergeregg (total 52 Plätze)

14.09. 80-Jahr-Jubiläum besetzt

15.09. Bettag-Gottesdienst besetzt

25.09.-27.09. besetzt

28.09.-29.09. besetzt

05.10.-12.10. besetzt

18.10.-20.10. besetzt

25.10.-27.10. besetzt

28.10.-29.10. besetzt

01.11.-03.11. besetzt

08.11.-09.11. besetzt

09.11.-10.11. besetzt

15.11.-17.11. besetzt

Reservationen an den Hüttenchef Werner Angst, Mettmenstetten, 044 767 12 47

info@eseltritt.ch, www.eseltritt.ch

Hängela-Hütte, Vals (18 Plätze)

31.08.-14.09. besetzt

14.09.-16.09. besetzt

21.09.-22.09. besetzt

30.09.-01.10. besetzt

14.10.-19.10. besetzt

25.10.-27.10. besetzt

Reservationen an den Hüttenchef Fredy Gut, Wädenswil, 044 780 04 66

info@haengelahuette.ch, www.haengelahuette.ch

Luftseilbahn Handeck-Gerstenegg

Telefon 033 982 31 24 oder 033 982 30 11

Impressum Redaktion Robert Schnyder, Rütliweg 9, 5630 Muri, 056 664 30 38, 079 876 78 11, cn@sac-albis.ch

Erscheinung 6-mal pro Jahr

Redaktionsschluss Ausgabe November/Dezember: 5. Oktober 2013

Sektionspräsident Markus Bürgin, Grundrebenstrasse 52, 8932 Mettmenstetten, 044 768 24 43

markus.buergin@sac-albis.ch

Adressänderungen Corina Rimensberger, Pilatusweg 19, 8913 Ottenbach, 044 761 67 80

corina.rimensberger@sac-albis.ch

Kassier

Walter Graf, Waldweg 9, 633 Buchrain, 041 440 34 23, walter_graf@bluewin.ch

Inserate

Gino Frances cutto, Im Bänz 7, 8902 Urdorf, 043 455 95 70, 079 426 04 56, inserate@sac-albis.ch

Druck/Versand Weiss Druck, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis, 058 200 57 13

robert.schnyder@azmedien.ch

Die verwendeten Papiere der Clubnachrichten sind FSC-zertifiziert

Bank IBAN Nr. CH82 0900 0000 8000 8250 9, SAC Sektion Am Albis, Affoltern am Albis

Postcheck Sektion 80-8250-9, Veteranenkasse: 80-10188-4

Internet

Sektion: www.sac-albis.ch. JO Am Albis: www.jo-albis.ch. Zentralverband: www.sac-cas.ch

Auflösung «Wer hat’s gesagt?»: Konfuzius


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