Geschäftsbericht 2012 - PET-Recycling Schweiz

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Geschäftsbericht 2012 - PET-Recycling Schweiz

Verein PRS PET-RECYCLINg Schweiz

Geschäftsbericht 2012


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8049 Zürich

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Telefon 044 344 10 80

Büro Westschweiz

Verein PRS | PET-Recycling Schweiz, Agence Suisse romande

ZI En Budron E9, Case postale 402

1052 Le Mont sur Lausanne

info@prs.ch

Téléphone 021 653 36 91

02 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


Vorwort

Das Jahr 2012 im Überblick

Verantwortung endet nicht mit dem Verkauf

Robert Bühler, Präsident PRS

René Herzog, Geschäftsführer PRS

n Elf europäische Organisationen, die sich im Auftrag

der Hersteller um die Verwertung der Verpackungsabfälle

kümmern, haben im Januar 2013 eine Grundsatzerklärung

zur «Extended Producer Responsibility

(EPR)» abgegeben. Dieses Manifest beschreibt ganz

genau die Verantwortung, die die Mitglieder der Non-

Profit-Organisation PET-Recycling Schweiz schon seit

über 20 Jahren auf freiwilliger Basis, im Rahmen der

gesetzlichen Vorgaben, übernehmen. Nämlich, dass

die Verantwortung für die PET-Getränkeflasche nicht

mit dem Verkauf an den Konsumenten endet, sondern

bis zum Ende des Lebenszyklus andauert. Das erfordert

eine nachhaltige Ausrichtung der gesamten

Verpackungskette nach den Richtlinien für eine recycling-freundliche

Ausgestaltung der Flaschen. Das beinhaltet

die Herstellung, die Sammlung, die Entsorgung

und den Wiedereinsatz des gewonnenen PET-Rezyklates.

Das Manifest beschreibt zudem, dass sich die

besten Resultate hinsichtlich Ökologie und Ökonomie

erzielen lassen, wenn die von den Unternehmen beauftragten

EPR-Organisationen (das heisst auch PET-

Recycling Schweiz), auf einer Non-Profit-Basis in transparenter

und nachvollziehbarer Weise betrieben

werden und dem öffentlichen Interesse dienen. Dieser

Meinung schliessen wir uns gerne an.

Effizienz des Sammelstellennetzes bewahren

Hinter dem PRS-Recyclingsystem steckt eine gewaltige

Logistik. 34124 Tonnen reines PET-Rezyklat konnten

2012 zurück in die Märkte fliessen. Davon werden

63 Prozent zu neuen PET-Getränkeflaschen verarbeitet.

Diese Bilanz ist erfreulich und wäre ohne die

34 500 Sammelstellenbetreiber nicht möglich gewesen.

Dass auch sie zufrieden sind, zeigte sich, als PET-

Recycling Schweiz unverhofft den Swiss Logistics Public

Award gewann, der Unternehmen für eine

herausragende Logistik verliehen wird. Trotz dieser

Anerkennung werden wir uns aber weiterhin bemühen,

das ganze Recyclingsystem zu optimieren und

auszubauen – beispielsweise mit der zusätzlichen

Sammlung von Polyethylen(PE)-Folien. Für 2013 wird

zudem die Entlastung der Gemeinden, die selbst PET-

Getränkeflaschen an ihren Sammelstellen sammeln,

ein Schwerpunkt sein. Nur wenn sich die PET-Menge

in einem ausgeglichenen Verhältnis auf die verpflichteten

und freiwilligen PET-Sammelstellen verteilt, können

wir die ökologisch und ökonomisch effiziente

Sammlung aufrechterhalten.

Problematischer Unterwegskonsum

2013 steht besonders auch das Thema Littering im

Zent rum. Viele Take-away-Geschäfte begünstigen durch

ihre Sammelverweigerung, dass PET-Getränkeflaschen

im gewöhnlichen Abfall landen oder noch schlimmer:

auf der Strasse. Der Anteil der gelitterten Getränkeverpackungen

beträgt zwar nur maximal 13 Prozent, das

entbindet die Branche jedoch nicht von ihrer Verantwortung,

sich für die Verminderung des Litterings einzusetzen.

Mit der IGSU und ihren Botschaftern haben

wir 2004 eine der wirkungsvollsten Massnahmen gegen

das Littering geschaffen. Die kürzlich erfolgte Umwandlung

in einen Verein wird die IGSU noch stärker

als Anti-Littering-Plattform positionieren.

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

03


PRS im Jahr 2012

Sammelleistung

Leichter Absatzrückgang

n Viele verregnete Wochenenden haben 2012 unter

anderem dafür gesorgt, dass die Mitglieder von PET-

Recycling Schweiz 20 Millionen weniger PET-Getränkeflaschen

absetzten als im Jahr davor. Die Gesamtmenge

sank dabei um 1,6 Prozent auf 1,28 Milliarden

Flaschen (ohne die Mitglieder Denner AG, LIDL

Schweiz, ALDI Suisse und Otto’s AG, welche das System

mitfinanzieren, die Sammelmenge aber selbst verwerten).

Selbst der Anteil der kleinen Gebinde ist erstmals

seit vielen Jahren leicht zurückgegangen. Damit

hat sich das Gewicht der gesamthaft in Verkehr gesetzten

Menge um rund 1600 Tonnen auf 37 123 Tonnen

reduziert. Dazu beigetragen hat auch die Materialeinsparung

pro Flasche, denn heute lässt sich bereits

mit 33 Gramm Material 1 Liter Flüssigkeit verpacken.

Die Materialeinsparung wirkt sich zudem positiv auf

die Transportkosten und die Ressourcennutzung aus,

ohne dass Abstriche bei der Flaschenqualität gemacht

werden müssen. Über 500 Tonnen wurden 2012 im

Vergleich zum Vorjahr eingespart. Das hat den CO 2

-

Ausstoss um rund 1500 Tonnen reduziert.

Fremdstoffanteil steigt weiter

Die Mitglieder von PET-Recycling Schweiz und die

freiwilligen PET-Sammelstellen erhöhten die Sammelmenge

um 1,6 Prozent auf insgesamt 44 532 Tonnen.

Das entspricht rund 120 Prozent des Absatzgewichts.

Das höhere Gewicht ist auch auf den gestiegenen

Fremdstoffanteil zurückzuführen. Im Vergleich zum

Vorjahr vergrösserte sich dieser um 7 Prozent.

Im Bereich «Arbeit und Freizeit» stieg die Sammelmenge

erwartungsgemäss um 12 Prozent an. Die verpflichteten

PET-Sammelstellen wie Detailhandel sowie

Abfüller und Importeure verzeichneten hingegen einen

leichten Rückgang der Sammelmenge. Erfreulich

ist, dass die Sammelmenge bei den freiwilligen Sammelstellen

der Gemeinden und Städte nicht weiter

angestiegen, sondern erstmals seit Langem leicht zurückgegangen

ist (–0.2 Prozent). Das ist ein erstes

Anzeichen dafür, dass die 2012 durchgeführte Informationskampagne

zur Förderung der Sammelstellen

im Detailhandel bei gleichzeitiger Entlastung der Gemeindesammelstellen

erfolgreich war, auch wenn sich

das noch nicht entscheidend auf die Jahresmenge niedergeschlagen

hat.

Erneut 63 Prozent von höchster Reinheit

Um das in der Schweiz gesammelte PET kümmern sich

fünf Schweizer Sortierbetriebe. Diese mussten 2012

rund 6800 Tonnen Abfälle und andere Stoffe aussortieren

und kostenpflichtig entsorgen. Erst danach werden

die Flaschen nach Farbe und Qualität sortiert und

zu Ballen gepresst. Wie bereits im Vorjahr liessen sich

63 Prozent der sortierten PET-Getränkeflaschen in

höchster Reinheit aufbereiten und fanden in lebensmitteltauglichem

Rezyklat zur Herstellung neuer Flaschen

Verwendung. Der Rest wird in Sekundärmärkten

weiterverarbeitet.

Interne Verwertungsquote um 2 Prozent

gestiegen

92 Prozent der sortierten Flaschen gelangten in die

Schweizer Recyclingbetriebe, nur 2389 Tonnen gingen

an Verwerter in Italien oder Deutschland. 2012 flossen

34 124 Tonnen reines PET-Rezyklat in die Märkte zurück,

wobei der Anteil der wiederverwerteten Menge

(interne Verwertungsquote ohne die Selbstverwerter

Denner AG, LIDL Schweiz, ALDI Suisse und Otto’s AG)

von 90 auf 92 Prozent stieg.

Nach wie vor werden zu viele in der Schweiz gesammelte

PET-Getränkeflaschen wegen höherer Gewinne

von unabhängigen Entsorgungsunternehmen ins ferne

Ausland (insbesondere Asien) exportiert. Das ist

nicht nur ökologisch unsinnig, sondern wirkt sich auch

negativ auf die Verwertungsquote aus. Das Bundesamt

hat bereits 2010 entsprechende Massnahmen getroffen,

um diese Exporte registrieren zu können.

Beitrag von Handel und Service public an die Verwertungsquote von PET-Recycling Schweiz, 2007 bis 2012

2007 2008 2009 2010 2011 2012

Handel (verpflichtet) 56% 57% 58% 56% 55% 55%

Service public (freiwillig) 27% 28% 32% 33% 35% 37%

Interne Verwertungsquote PET-Recycling Schweiz total (ohne Selbstverwerter) 83% 85% 90% 88% 90% 92%

Mindestquote gemäss Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) 75% 75% 75% 75% 75% 75%

Verwertungsquote ganze Schweiz (gemäss BAFU) 78% 78% 81% 80% 81% *

* Wird im Juli 2013 vom BAFU bekannt gegeben

04 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


Verwertungsquoten PET-Recycling Schweiz (ohne Selbstverwerter 1 ), 1997 bis 2012

n Verwertung (in Tonnen) n Interne Verwertungsquote (in %)

40 000

100%

35 000

30 000

25 000

90%

80%

70%

60%

20 000

50%

15 000

40%

10 000

5000

0

17 086

19 060

21 444

23 800

26 000

24 301

29 164

28 769

29 247

29 768

31 224

32 297

34 264

33 624

34 708

34 124

1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

30%

20%

10%

0%

Insgesamt haben die Mitglieder von PET-Recycling Schweiz im Jahr 2012 37123 Tonnen abgesetzt.

Das sind 1628 Tonnen PET-Getränkeflaschen weniger als im Jahr davor. Erfreulicherweise ist dabei aber

die interne Verwertungsquote von 90 auf 92 Prozent gestiegen.

1

Ohne Selbstverwerter: PRS-Mitglieder, die sich selbst um die Verwertung des eigenen PET-Sammelguts kümmern.

Sammelstellen

Total Sammelstellen 31.12.2012 (effektiv 34 467) Neue Sammelstellen 2012 (effektiv 2491)

19%

2%

2%

5%

3%

7%

72%

90%

Freiwillige Sammelstellen n Arbeitsstätten/Freizeit n Gemeinden, Städte

Verpflichtete Sammelstellen n Detailhandel n Herstellung, Abfüllung, Vertrieb

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

05


Organe und Führungsstruktur

Themen aus dem Vorstand

Klares Bekenntnis gegen

Pfandeinführung

n Viele unterschiedliche Themen standen beim Vorstand

auf der Traktandenliste für 2012. Dazu gehörten

unter anderem die Schaffung einer eigenständigen

tragfähigen Anti-Littering-Organisation (IGSU), die

Entlastung der öffentlichen Sammelstellen der Gemeinden/Städte

in der Romandie und im Tessin, die

Separatsammlung bei der SBB, die Einführung einer

kosteneffizienten und einfachen PE-Foliensammlung

für Betriebe und insbesondere der gestiegene Druck

von politischer Seite, ein Pflichtpfand einzuführen.

Viele mehrheitlich linke und grüne Parlamentarier verlangen

ein Pfand auf Getränkeflaschen und -dosen,

weil sie irrtümlicherweise glauben, dass damit das Litteringproblem

gelöst werden kann. Das Gegenteil ist

jedoch der Fall: Die heute hohen Recyclingquoten wären

gefährdet und das Risiko für mehr Littering steigt,

weil sich das Sammelstellennetz bei einer Pfandeinführung

um 90 Prozent reduzieren würde. Oft geht

zudem vergessen, dass 87 Prozent der gelitterten Gegenstände

wie Take-away-Verpackungen, Zeitungen,

Zigarettenstummel etc. von einer Pfandregelung nicht

betroffen sind. Nicht zu vergessen ist der finanzielle

Aufwand bei einem allfälligen Systemwechsel: Die Allgemeinheit

müsste rund das Vierfache der heutigen

Kosten zahlen. Die IG Detailhandel geht vom 6- bis

8-Fachen aus. Der Vorstand von PET-Recycling Schweiz

spricht sich deshalb klar für freiwillige Massnahmen

zugunsten sauberer Städte und Gemeinden aus.

Themen aus dem Vorstand

Neue Mitglieder und

personelle Veränderungen

n PET-Recycling Schweiz durfte sich 2012 über

Mitgliederzuwachs freuen. Die Unternehmen CRAI

Suisse SA, Barone Food AG, Beverage Innovations,

Inc., Cereghetti Bibite SA, Förderverein Cooperativa

Ruiz de Montoya, Grünenfelder SA, Mozaik GmbH

und Starbucks Coffee Switzerland AG werden sich in

Zukunft für das erfolgreiche PET-Recyclingsystem einsetzen.

Änderungen gab es 2012 ebenfalls im Vorstand

von PET-Recycling Schweiz: Über 13 Jahre war

Max walder (Feldschlösschen getränke AG) im Vorstand

tätig. An der letzten Generalsversammlung

verabschiedete er sich in den Ruhestand und stand

für die Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Im

namen des Vorstands sprach ihm robert Bühler ein

grosses Dankeschön für die sehr konstruktive Zusammenarbeit

aus. Für den freigewordenen Sitz wurde

Thomas Stalder (ebenfalls Feldschlösschen Getränke

AG) vorgeschlagen. Die Generalversammlung wählte

ihn einstimmig zum neuen Vorstandsmitglied. Alle

anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern

bestätigt. Zudem hat die Generalversammlung robert

Bühler für eine weitere dreijährige Amtsperiode als

Präsidenten von PET-Recycling Schweiz wiedergewählt.

V.l.: Anastazija De Carlo und Robert Bühler bedanken sich bei Max Walder.

Thomas Stalder tritt die Nachfolge von Max Walder an.

06 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


– XXXXXXXX –

Mitglieder

- Adelbodner Mineral-/ Heilquellen AG

- Aldi Suisse Discount- und

Detailhandels DDH AG

- Alimentari Rebu SA

- Allegra Passuger Mineralquellen AG

- Andros (Suisse) SA

- Aquanika Mineralwasser AG

- Barone Food AG

- Bell Schweiz AG, Seafood

- Beverage Innovations, Inc.

- Biotta AG

- Bischofszell Nahrungsmittel AG

- *Boissons Roparz S.A.

- Bugnet Saprochi SA

- Cereghetti Bibite SA

- *Chaillet & Saltz SA

- Chaya AG

- CHIQUITA FRESH BVBA

- Coca-Cola HBC Schweiz AG

(inkl. Valser Mineralquelle)

- Coop Genossenschaft

(inkl. Pearlwater Mineralquelle AG)

- CR TRADE FEUSI + CO

- CRAI Suisse SA

- Denner AG

- DIECK & Co.

- *Diageo (Suisse) SA

- *DIWISA Distillerie Willisau SA

- *Dallmayr Automaten-Service

(Ticino) SA

- Eden Springs (Switzerland) S.A.

- Emmi Frischprodukte AG

- Eurodrink AG

- Evian-Volvic Suisse SA

- Feldschlösschen Getränke AG

(inkl. Mineralquelle Rhäzüns)

- Förderverein Cooperativa Ruiz

de Montoya

- Greenland Springwater AG

- Grünenfelder SA

- Innocent Alps GmbH

- *Invefin S.A.

- Lamda s.a.

- Landtwing Rütter AG Distillerie

- Lateltin AG

- Laumann & Co. AG

- LIDL Schweiz GmbH

- Lieler Schlossbrunnen Sattler KG

- Maestral Luburic GmbH

- Magro SA (Groupe)

- *Manor AG Facility & Security

Management

- Meli Direkt AG

- Migros-Genossenschafts-Bund

(inkl. Aproz Sources Minérales SA)

- Mineralquelle Bad Knutwil AG

- Mineralquelle Eptingen AG

(inkl. Mineralquelle Lostorf)

- Mineralquelle Gontenbad AG

- Mineralquelle Zurzach AG

- Morga AG

- Mosterei Möhl AG

- *Mosterei Theo Wanner

- Mozaik GmbH

- Müller Handels AG Schweiz

- My Precious GmbH

- Nestlé Waters (Suisse) S.A.

(inkl. Mineralquelle Henniez)

- Otto’s AG

- Pepsi-Cola International Cork

- *Pistor AG

- RAMSEIER Suisse AG

- Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co

- Red Bull (Schweiz) AG

- Rivella AG

- Rossi-Venzi AG

- *Saftlade marcel iten

- *S.A. Vini Bée

- Schlör AG die Trinkfabrik

- *Service Top Santé

- SGA Schweiz. Grosshandelsagentur

- Sicas S.A.

- *Soyana Walter Dänzer

- Spar Handels AG

- Starbucks Coffee Switzerland AG

- Starrest GmbH

- Succ. di E. Brughera SA

- *Tamaro Drinks S.A.

- TEISSEIRE-France SAS

- *Theo Rietschi AG

- Thurella Schweiz AG

- Trivarga AG

- TSL-Trading, Service & Launching GmbH

- Unilever Bestfoods Schweiz AG

- Vecom AG

- Volg Konsumwaren AG

- Wander AG

- Weber E. & Cie AG

- *Wirteverband Basel-Stadt

- Zamba Fruchtsäfte GmbH

* = deklarierendes Nicht-Mitglied

Vorstand

- Bühler Robert,

(Präsident seit 2003)

- Beneventi Michel, seit 2009

- Brügger Erland, seit 2011

- Jenny Remo, seit 2010

- Länzlinger Urs, seit 2009

- Ortner Corinna, seit 2011

- Schmid Christian, seit 2010

- Seeger Beat, seit 1997

- Stalder Thomas, seit 2012

- Stöckli Erwin, seit 2009

- Wiederkehr-Luther Christine,

seit 2006

Geschäftsleitung

- Herzog René, Geschäftsführer

- Würmli Jean-Claude, Stv. Geschäftsführer

- Weber Stefan, Leiter Finanzen und Logistik

- Marty Jean-François, Leiter Büro Westschweiz

Mitarbeitende

Per 31. Dezember 2012 waren 17 Festangestellte beschäftigt, davon 14 in der Deutschschweiz und 3 in der Westschweiz. Zudem bildet

PET-Recycling Schweiz eine Lernende (2. Lehrjahr) aus.

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

07


hAUPTgeSChÄFTe

SYnergien

PET, Alu und PE-Folien: getrennt

sammeln, zusammen abholen

n Seit 2010 holt PeT-recycling Schweiz Alu-getränkedosen

zusammen mit PeT-getränkeflaschen ab. 2012

ist die zahl der Alu-Sammelstellen weiter auf 1600

gestiegen. Die Sammelmenge erhöhte sich dabei von

55 auf 72 Tonnen. Das entspricht 5,2 Millionen

Alu- getränkedosen. Für 2013

hat sich PeT-recycling Schweiz

vorgenommen, die Sammlung

in der westschweiz mit einer

entsprechenden Kampagne zu

fördern.

weiteres Potenzial für Synergien

sieht PeT-recycling Schweiz bei

der Sammlung von Polyethylen(Pe)-Folien

aus Betrieben. eine

im Mai 2012 durchgeführte Testsammlung

in der region St. gallen

war sehr erfolgreich und hat

das Bedürfnis nach einer Pe-Foliensammlung

bestätigt. es wurden

5 Tonnen Material in guter

Qualität gesammelt. Schätzungen

zufolge liegt das Sammelpotenzial

für die ganze Schweiz bei

Das Abholsystem von PeT-recycling Schweiz rund 18 000 Tonnen.

schliesst neu auch Pe-Folien mit ein.

Separate Foliensammlungen für

alle PET-Sammelstellen

Ab Mitte Februar 2013 ist die schweiz weite einführung

der Pe-Foliensammlung geplant. Die Voraussetzungen,

um eine effiziente und einfache Sammlung

durchzuführen, sind durch das Sammelsystem von

PeT-recycling Schweiz gewährleistet: Bisher konnten

Betriebe PeT-getränkeflaschen und Aludosen getrennt

sammeln und gemeinsam abholen lassen, sobald mindestens

5 Säcke (PeT und/oder Alu) voll waren. Dieses

Abholsystem lässt sich jetzt auf industriefolien aus Pe

ausweiten. Auch hier können die 5 vollen Säcke beliebig

zusammengestellt sein, die einzelnen wertstoffe

dürfen aber nicht im selben Sack landen.

Für die stoffliche Verwertung werden die Pe-Folien

nach der Sortierung geschreddert, gewaschen und

dann zu granulat eingeschmolzen. Daraus werden

wiederum Folien, Säcke etc. hergestellt. Das granulat

findet aber auch in der schweizerischen Kabelrohrindustrie

Verwendung.

Rezyklieren ist besser als Verbrennen

Die Vorteile für diese Art von Sammlung liegen auf der

hand: Die gemeinsame Logistik reduziert die zahl der

Transportfahrten und schont damit die Umwelt. hinzu

kommt, dass die Betriebe ihre Abfallgebühr senken

können, denn ein Foliensack ist günstiger als die herkömmliche

Abfallgebühr. eine neue Ökobilanzstudie

des Bundesamts für Umwelt (BAFU) besagt zudem,

dass mit jedem gesammelten Foliensack der Ausstoss

von über 13 kg Co 2

/Treibhausgasen vermieden werden

kann.

SYnergien

Neue Kooperation mit

Swiss Recycling in der Romandie

PeT-recycling Schweiz

unterhält bereits seit

1997 eine niederlassung

in der westschweiz.

Von Beginn weg dabei

ist der Leiter

Jean-François Marty.

n Schon seit Längerem repräsentiert das westschweizer

Büro von PeT-recycling Schweiz zusätzlich die recyclingfirmen

igorA-genossenschaft und Ferro recycling

sowie die Anti-Littering-organisation igSU.

nun wurde der entscheid getroffen, dass auch der

Dachverband Swiss recycling und Texaid ab Frühling

2013 durch die lokale geschäftsstelle vertreten werden.

Die romandie erhält damit ein und dieselbe

Ansprech person für alle recyclingfragen, und alle von

Swiss recycling angebotenen Dienstleistungen, wie

beispielsweise der recycling-Check-up, stehen nun

auch den westschweizern zur Verfügung.

Diese zusammenarbeit ist bestes Beispiel dafür, wie sich

Synergien sinnvoll nutzen lassen: Alle informationen

laufen neu an einer Stelle zusammen, die recyclingfirmen

können vom gegenseitigen Know-how profitieren

und die infrastruktur kann in Form der vorhandenen

Büroräumlichkeiten optimal genutzt werden.

08 PeT-recycling Schweiz – geschäftsbericht 2012


Hauptgeschäfte

Logistik

Logistische Änderungen

im Kanton Tessin

n Sortierzentren

● Umschlagszentren

● Transportpartner

Recyclingwerk

● Verteilzentren

n Jährlich gelangen 1,2 Milliarden PET-Getränkeflaschen

zurück in den Recyclingkreislauf. Dahinter steckt

eine gewaltige Logistik, die laufend optimiert werden

muss. PET-Recycling Schweiz hat bereits 2011 damit

begonnen, alle Bereiche der Sammellogistik systematisch

unter die Lupe zu nehmen, und hat die Untersuchungen

Ende 2012 fertiggestellt. Besonders im Fokus

stand die geografische Aufteilung der Sammelgebiete.

Über 167 000 Logistikbewegungen wurden teilweise

mithilfe von externen Spezialisten kontrolliert.

Das Sammel- und Entsorgungsnetz von PET-Recycling

Schweiz besteht seit über 20 Jahren und wurde in dieser

Zeit regelmässig angepasst. Diese Anstrengungen

haben sich gelohnt:

Die Untersuchung hat ergeben, dass sich das Recyclingsystem

bereits auf einem sehr hohen Niveau befindet.

Verbesserungspotenzial besteht aber noch bei der

Aufteilung der Sammelgebiete, damit die Distanzen

noch mehr verkürzt werden können. Dies bringt nebst

dem ökologischen Nutzen auch einen schnelleren Service

für die Sammelstellen mit sich. Aus diesen Gründen

hat sich PET-Recycling Schweiz unter anderem als

Massnahme für die Aufteilung des Kantons Tessin entschieden:

Der bisherige Entsorger Plastic-Ti Recycling

SA ist seit Anfang 2013 für den Norden zuständig,

während der Süden neu durch die Firma Gianni Ochsner

Servizi Speciali SA abgedeckt wird.

Logistik-Award

Auszeichnung

für logistische Leistung

n PET-Recycling Schweiz gewann im November 2012

V.l.: Jurymitglied Manfred Schellhammer und von PET-Recycling Schweiz stv. Geschäftsführer

Jean-Claude Würmli, Geschäftsführer René Herzog, Präsident Robert Bühler sowie

Jurypräsident Hans Rudolf Hauri.

erstmals den Swiss Logistics Public Award. Damit

wurde die logistische Leistung gewürdigt, die

PET- recycling Schweiz erbringt und die die hohe

Verwertungsquote von PET-Getränkeflaschen überhaupt

erst möglich macht. Allein 2011 konnten rund

34 708 Tonnen PET der stofflichen Verwertung zugeführt

werden.

Der Swiss Logistics Public Award wird von der Kompetenzplattform

GS1 Schweiz an Organisationen oder

Unternehmen aus den Bereichen Sport, Kultur, Ökologie

und öffentliche Einrichtungen vergeben. Dabei

zeichnet die Jury alljährlich Organisationen oder Unternehmen

aus, die im öffentlichen Interesse stehen

bzw. einen starken Sympathiecharakter in der breiten

Bevölkerung besitzen. Der Award soll die Wichtigkeit

einer effizienten Logistik einem grossen Publikum bekannt

und verständlich machen.

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

09


Hauptgeschäfte

Der 360-Liter-Container (links)

und der Konus wurden optimiert,

um das Sammeln zu vereinfachen.

Neue Behälter

Witterungsbeständiger Konus,

rostfreier 360-Liter-Container

n Die Optimierung des Behältersortiments hat PET-

Recycling Schweiz 2012 fortgeführt. Dabei wurde besonders

grosser Wert darauf gelegt, dass die Anpassungen

den Sammelstellenbetreibern das Sammeln

vereinfachen.

2011 wurde speziell für den Veranstaltungsbereich

der Sammelbehälter «Konus» entwickelt. Das erste

Modell wies nebst seinen vielen positiven Eigenschaften

wie Stapelbarkeit, einfache Reinigung und praktische

Grösse auch einige Schwachpunkte auf: Aufgrund

der Witterungseinflüsse wurde das verwendete

Material schnell spröde und damit anfälliger für Risse.

Dadurch musste insgesamt ein Verlust von 60 Prozent

aller Konus-Behälter hingenommen werden. Der neue

Behälter besteht nun aus dem Kunststoff Acrylester-

Styrol-Acrylnitril (ASA), der wesentlich stabiler ist. Die

Behälteröffnung bereitete ebenfalls Probleme, weil die

grosse Öffnung dazu verleitete, nebst den PET-Getränkeflaschen

auch gewöhnlichen Abfall zu entsorgen.

Um das in den Griff zu bekommen, wurde ein neuer

Deckel entwickelt, der die Öffnung verkleinert. Trotz

aller Änderungen bleibt der Konus weiterhin stapelbar.

Das gilt ebenso für den Deckel, der dank des einfachen

Klick-Systems nachträglich angebracht werden

kann.

Verbesserungsmöglichkeiten gab es zudem beim

360-Liter-Container, der besonders bei den verpflichteten

Sammelstellen zum Einsatz kommt. Da der Container

sehr rostanfällig war, entschloss sich PET-Recycling

für eine allgemeine Optimierung: Nebst der

Verwendung von rostfreien Materialien wurde ein stabileres

Schloss in höherer Qualität angebracht. Zudem

wurde der Sackhalter so installiert, dass das Wechseln

der Säcke einfacher vonstattengeht. Äusserst praktisch

am neuen 360-Liter-Container ist, dass zwei

Container ganz einfach zu einem Doppelsammelcontainer

verschraubt werden können.

Dank des Einsatzes von neuen Materialien ist der 360-Liter-Container nicht mehr rostanfällig.

10 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


Hauptgeschäfte

Sammelstellen

Förderung der verpflichteten

Sammelstellen

n Das Schweizer PET-Recyclingsystem basiert auf einer

freiwilligen, marktwirtschaftlichen Lösung. Im Idealfall

bringen die Konsumentinnen und Konsumenten ihre

PET-Getränkeflaschen in den Detailhandel zurück, wo

sie sich mehrmals pro Woche aufhalten. Das ist die umweltfreundlichste

und günstigste Art der Sammlung,

weil das Sammelgut über die bestehenden Logistikketten

zurückgeführt wird. Im Idealfall werden die gesetzlich

verpflichteten Sammelstellen durch öffentliche

Sammelstellen von Städten und Gemeinden ergänzt,

aber nur dort, wo es wenig oder gar keine Verkaufsgeschäfte

und damit Rückgabemöglichkeiten hat. Das ist

besonders in abgelegenen Ortschaften der Fall.

Mittlerweile gibt es aber immer mehr Gemeinde-Sammelstellen.

Grund dafür ist unter anderem der höhere

Service-public-Anspruch im Tessin und in der Westschweiz.

Dadurch ist in den letzten Jahren die PET-

Menge und gleichzeitig der Aufwand bei den Gemeinden

stark angestiegen, während über den Detailhandel

immer weniger PET-Getränkeflaschen zurückgegeben

werden. Der Detailhandel kann damit die bestehende

Infrastruktur nicht vollständig auslasten, was zu einer

Verteuerung des ganzen Recyclingsystems führt. Heute

werden in der Westschweiz rund 50 Prozent der

Flaschen über die Gemeinden entsorgt, nur 25 Prozent

über den Detailhandel. Die restlichen 25 Prozent

entfallen auf andere freiwillige Sammelstellen (Sportanlagen,

Schulen oder Unternehmen). Im Tessin sammeln

die Gemeinden sogar 80 Prozent der leeren

PET-Getränkeflaschen. Die landesweite Einführung

der verursachergerechten Abfallgebühr wird das Problem

zusätzlich verschärfen.

Informationskampagne ermuntert zur

Rückgabe im Detailhandel

PET-Recycling Schweiz hat deshalb im November 2012

eine Informationskampagne für das Tessin und für die

Westschweiz lanciert. Dazu wurden der Detailhandel,

die Gemeinden/Städte und die Konsumenten gleichermassen

miteinbezogen. Ein Informationsschreiben hat

die Tessiner und Westschweizer Bevölkerung dazu ermuntert,

ihre PET-Getränkeflaschen über den Detailhandel

zu entsorgen. Das Schreiben wurde mit einem

Wettbewerb kombiniert, um den Anreiz für die Entsorgung

im Detailhandel und die Aufmerksamkeit für

die Kampagne zu erhöhen. Der Detailhandel erhielt

mit einer entsprechenden Broschüre alle Informatio-

Die Informationskampagne ermuntert zur Rückgabe der leeren

PET-Getränkeflaschen im Detailhandel.

nen zur Kampagne und konnte während eines bestimmten

Zeitraums PET-Sammelbehälter vergünstigt

bestellen. Im Vordergrund dieser Massnahmen stand

die Entlastung der Gemeinden und deren Sammelstellen.

Die Gemeinden wurden ebenfalls ausführlich über

die Kampagne informiert.

Erste Resultate zeigen Rückgang bei den

Gemeindesammelstellen

Während der Kampagnendauer im November 2012

und im Folgemonat Dezember ist die Tessiner und

Westschweizer PET-Sammelmenge im Vergleich zum

Vorjahr um insgesamt 2 Prozent gestiegen. Im Kanton

Neuenburg ist die Menge wegen der kürzlich eingeführten

Abfallgebühr sogar um 30 Prozent gestiegen.

In absoluten Zahlen ausgedrückt verzeichnete der

Detailhandel ein Plus von über 1 Million PET-Getränkeflaschen,

während die öffentlichen Sammelstellen

gleichzeitig um knapp 600 000 Flaschen entlastet

wurden.

Obwohl diese Resultate zuversichtlich stimmen und

zeigen, dass die Entsorgung im Detailhandel durchaus

willkommen ist, ist die Mengenverteilung immer noch

zu wenig ausbalanciert. Für April 2013 ist deshalb eine

zweite Kampagne geplant. Zum Einsatz kommt erneut

ein Informationsschreiben inkl. Wettbewerb. Dazu

werden neu Plakate rund um die Detailhandelsstandorte

geschaltet. Und als besonderes Dankeschön und

Anreiz erhalten die Konsumentinnen und Konsumenten

eine praktische PET-Tasche, die sich für den Rücktransport

der leeren Flaschen und gleichzeitig für den

Einkauf der Lebensmittel eignet.

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

11


Hauptgeschäfte

Sammelstellen

Sammelsystem muss sich an

Lebensgewohnheiten anpassen

n Obwohl die Erwebsarbeitszeit laufend sinkt (seit

Viel beachtete

PET-Boxen an den

Bahnhöfen.

1950 um 20 Prozent), hat unsere Gesellschaft immer

weniger frei verfügbare Zeit. So gibt jeder Zweite an,

mindestens einmal pro Woche Sport in der Natur zu

treiben, und rund 70 Prozent nutzen ihre Freizeit für

Shopping und Einkäufe. Hinzu kommt, dass wir in einer

flüchtigen Zeit leben und alles schneller wird: Unablässig

wird nach Möglichkeiten gesucht, um noch

schneller von A nach B zu kommen, schneller zu kommunizieren

und sich schneller zu informieren. Dies beeinflusst

unsere Lebensgewohnheiten grundlegend.

Sich dabei unterwegs zu ernähren, ist Spiegelbild der

gegenwärtigen Kultur und Zeit. Daran müssen sich

moderne Sammelsysteme orientieren und anpassen.

Beispielsweise ist es heutzutage entscheidend, dass

die Sammelbehälter respektive Recyclingboxen zum

Konsumenten gebracht werden und nicht umgekehrt.

Leider hat die Beschleunigung auch zur Folge, dass besonders

im Pendlerbereich die Recyclingboxen, sei es

aus Zeitdruck oder anderen Gründen, zu wenig wahrgenommen

werden. PET-Recycling Schweiz hat 2012

mit dem PET BOX CUP reagiert. Beim «Suchspiel» ging

es darum, dass die Pendler möglichst viele PET-Boxen

finden und den aufgeklebten Code via Smartphone

scannen, um am Wettbewerb teilnehmen zu kön nen.

Mit diesem Mechanismus war es PET-Recycling Schweiz

möglich, wertvolle Rückschlüsse auf das Mobilitätsverhalten

der Schweizer Bevölkerung zu ziehen. Gleichzeitig

konnte die Aufmerksamkeit aktiv auf die PET-

Boxen gelenkt werden und vor allem wurden die auf

dem Arbeitsweg liegenden PET-Boxen von den Pendlern

besser wahrgenommen.

Erfolgreiche Durchführung und verblüffende

Ergebnisse

Der PET BOX CUP kann als Erfolg verbucht werden:

Die Wettbewerbsteilnehmer haben insgesamt 55 000-

mal die Codes auf den PET-Boxen eingescannt. In 88

Gemeinden/Städten wurden sämtliche PET-Boxen gefunden

und in 181 Orten immerhin mehr als die Hälfte.

Am meisten gescannt wurden die Boxen bei den

Tankstellen, gefolgt von denjenigen im Umfeld von

öffentlichen Verkehrsbetrieben. Enttäuschend war das

Ergebnis bei den Kiosken, was aber aufgrund der geringen

Anzahl an Sammelbehältern in diesem Bereich

nicht ver wunderlich ist. Leider sammeln immer weni-

Die Codes auf den PET-Boxen wurden über 55 000-mal

eingescannt.

ger Kioske PET-Getränkeflaschen, obwohl dies beim

Unterwegskonsum besonders erwünscht wäre und

Kioske grundsätzlich zum PET-Sammeln verpflichtet

sind.

Mit gutem Beispiel gehen dafür die Bahnhofskioske

voran. Diejenigen an den Bahnhöfen in Aarau und

Zürich-Stadelhofen wurden rege genutzt und bis zu

300-mal gescannt.

Den Erwartungen entsprechend wurden die Codes

auf den Boxen in den SBB-RailCitys am allermeisten

gescannt. Doch es gab auch Verblüffendes zu vermelden:

beispielsweise, dass eine Box an einer Tankstellen

in Schlieren (ZH) 562-mal, eine in einem Kino in

Aigle (VD) 252-mal und eine im Schwimmbad in Reinach

(BL) 205-mal gescannt wurde.

Höhere Sammelmenge

Der PET BOX CUP war nicht nur in Bezug auf die

Beteiligung ein Erfolg, auch bei der Sammelmenge

gibt es Erfreuliches zu vermelden: In den Bereichen

«Pendler» und «Freizeit», wo der CUP durchgeführt

wurde, stieg die Menge der zurückgebrachten PET-

Getränkeflaschen während der Wettbewerbszeit um

6 bis 27 Prozent an. Dies, obwohl in diesem Zeitraum

fast 4 Prozent weniger Getränke in PET-Flaschen abgesetzt

worden sind.

Die Resultate des PET BOX CUPs zeigen, dass sich

Sammelsysteme auf die veränderten Gewohnheiten in

der Freizeitgestaltung und im Unterwegskonsum, gepaart

mit dem grösseren Zeitdruck, einstellen müssen.

Die Branchenorganisation hat dazu erste Massnahmen

ergriffen, indem sie die Sammelinfrastruktur in

den verschiedensten Bereichen ausbaut. Damit erhöht

sich nicht nur die PET-Sammelmenge, es ist auch eine

wichtige Massnahme, um das Littering einzudämmen.

12 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


KOMMUNIKATION

PET BOX CUP

Gewinnspiel erhöht

Wahrnehmung für PET-Boxen

n Immer noch zu viele PET-Getränkeflaschen landen

unterwegs im gewöhnlichen Abfallbehälter, weil die

Sammelstellen oft nicht gefunden oder wahrgenommen

werden. PET-Recycling Schweiz hat mit dem 2012

lancierten PET BOX CUP den blau-gelben PET-Sammelbehälter

ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.

Der PET BOX CUP fand in zwei Wellen statt: Im Mai

konzentrierte sich PET-Recycling Schweiz auf den

Pendlerbereich. Dazu wurden die PET-Boxen in den

Bahnhöfen und an den Tankstellen mit einem Code

beklebt. Die Schweizer Pendlerinnen und Pendler

konnten im Mai während zweier Wochen täglich ein

1000er-Nötli gewinnen, wenn sie den auf der Box abgebildeten

Code weiterleiteten. Die 2. Welle des PET

BOX CUPs fand im Juli statt und konzentrierte sich auf

den Freizeitbereich. Dazu wurden die PET- Boxen unter

anderem in den Badis und Open Airs mit Gewinncodes

ausgestattet. Zu gewinnen gab es diverse attraktive

Preise in Form von Eventtickets.

Fleiss zahlt sich aus

Mit Plakaten, Onlinebannern und Inseraten hat

PET-Recycling Schweiz auf den PET BOX CUP aufmerksam

gemacht. Mit der Ständerätin Verena Diener als

Patronin und mit Videobotschaften von prominenten

PET-BOX-CUP-Jägern wie dem Comedy Duo Sutter &

Pfändler oder der Moderatorin Mireille Jaton erhielt

der Wettbewerb zusätzliche mediale Aufmerksamkeit.

Die Wettbewerbsbeteiligung war sehr erfreulich. Den

Hauptpreis der 2. PET-BOX-CUP-Welle hat letztendlich

Stefan Rohner mit viel Fleiss gewonnen. Er ist in seinen

Ferien zwei Wochen lang mit dem Zug quer durch die

Schweiz gefahren und hat dabei unablässig jede

gefundene PET-Box gescannt. Der Aufwand hat sich

ausbezahlt: Er gewann zwei unvergessliche Tage in

zürich im Wert von 3000 Franken. Darin enthalten

waren 1000 Franken Taschengeld, ein Nachtessen,

eine Hotelübernachtung und der Besuch eines Konzertes

seiner Wahl mit einer Begleitperson.

Ziel erreicht

Durch den PET BOX CUP ist die Aufmerksamkeit der

Schweizer Bevölkerung auf die Sammelbehälter wieder

gestiegen – sei es auf dem Weg zur Arbeit oder

beim Sonnenbaden in der Badi. Sehr erfreulich ist,

dass in 88 Städten/Gemeinden alle PET-Boxen gefunden

wurden. Die Teilnehmer haben die Codes hauptsächlich

nach Feierabend und am Sonntag gescannt.

Vermutlich haben sich viele Pendler die Sammelbehälterstandorte

auf ihrem Arbeitsweg gemerkt und sich

dann am Sonntag die Zeit für das Scannen der Codes

genommen. Die besten PET-BOX-CUP-Jäger kommen

aus der Region Zürich: 42 Prozent aller PET-Boxen wurden

hier gefunden. Schlusslicht auf der Skala ist das

Mittelland mit nur 13 Prozent, dicht gefolgt vom Kanton

Tessin und der Genferseeregion mit 16 Prozent.

Der PET BOX CUP war auch in punkto PET-Sammelmenge

ein Erfolg: Während des Kampagnenzeitraumes

kamen in den betroffenen Sammelkanälen zwischen

6 bis 27 Prozent mehr PET-Getränkeflaschen

zurück als im gleichen Vorjahreszeitraum, obwohl

2012 etwas weniger Getränke in PET abgesetzt wurden.

Das positive Feedback einer Facebook-Userin gibt

dem PET-BOX-CUP-Konzept recht: «Und plötzlich sehe

ich überall nur noch PET-Boxen.» Das Erzielen der

Wahrnehmungssteigerung der PET-Sammelbehälter

wird deshalb auch im nächsten Jahr im Mittelpunkt

der Kommunikation stehen.

Plakate und Inserate

machten auf den

PET BOX CUP aufmerksam.

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

13


Kommunikation

Miss Earth

Miss Earth setzt sich für

PET-Recycling ein

n Erstmals haben sich die Organisation von Miss Earth

Schweiz und PET-Recycling Schweiz im Juni 2012 zusammengetan,

um sich gemeinsam für den Umweltschutz

einzusetzen. Die Wahl der Miss Earth Schweiz

wurde live auf dem Schweizer Privatsender Star TV

übertragen. Während der Sendung verstanden es die

Moderatoren und die Miss-Earth-Kandidatinnen, das

Thema PET-Recycling geschickt in die Sendung einzubauen

– beispielsweise als Teil der Choreografie. Dank

dieser Medienpräsenz konnte PET-Recycling Schweiz

den Zuschauerinnen und Zuschauern die Botschaft

«PET- recycling ist Umweltschutz» mit einer Prise Glamour

übermitteln. Zudem ist die Miss Earth Schweiz

eine glaubwürdige Absenderin, da sie explizit die Aufgabe

hat, die Umwelt zu vertreten und ihre Schönheit

für gute Zwecke einzusetzen.

Die Gewinnerin der Wahl hiess am Ende Lea Sara

wittwer. Die Berner Schönheit war während ihrer

Die Miss-Kandidatinnen verleihen dem PET-Recycling eine

Prise Glamour.

Amtszeit an unterschiedlichen Events als PET-Recycling-

Botschafterin tätig. So wies sie zum Beispiel die Passantinnen

und Passanten im Einkaufszentrum Wankdorf

auf die richtige Entsorgung von PET-Getränkeflaschen

hin und machte in einer Videobotschaft auf den PET

BOX CUP aufmerksam.

Facebook

«Proud PET-Recyclers» in einem

Jahr fast verdreifacht

n Die Kommunikation über Social-Media-Kanäle

nimmt bei PET-Recycling Schweiz einen hohen Stellenwert

ein, entsprechend intensiv wird die Facebook-

Fanpage «Proud PET-Recyclers» gepflegt. Die Anstrengungen

haben sich gelohnt: «Proud PET-Recyclers» hat

Anfang Dezember 2012 die 10 000er-Hürde überschritten.

Damit ist die Fanpage die fünftgrösste im

Bereich Umwelt und steht an sechster Stelle im Ranking

der Schweizer Non-Profit-Organisationen. Der Erfolg

ist einem guten Mix von spannenden Geschichten,

witzigen Bildern, schnellem Kommentieren und Reagieren

auf Anfragen seitens PET-Recycling Schweiz

sowie regelmässig durchgeführten Wettbewerben zu

verdanken. Die Stärken von Facebook hat PET-Recycling

Schweiz 2012 noch besser nutzen können. Die

Marketingabteilung hat beispielsweise mehrere Umfragen

über Facebook durchgeführt, die bei der Entwicklung

der einen oder anderen Massnahme halfen.

Zu Beginn wurden die Einträge in Deutsch und Französisch

gepostet. Seit 2012 sind die meisten Einträge

zusätzlich in Englisch und Italienisch geschrieben. So

können neue Fans – insbesondere im Tessin – gewonnen

werden und die bestehenden Fans haben die

Möglichkeit, die Einträge in ihrer bevorzugten Sprache

zu lesen.

PET-Recycling Schweiz hat sich für 2013 das Ziel gesetzt,

die Anzahl der Fans und deren Engagement und

Interaktion weiter auszubauen.

Anfang Dezember 2012 hat «Proud PET-Recyclers»

die 10 000er-Hürde überschritten.

14 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


Littering

Littering

Littering-Sensibilisierung statt

Pfandeinführung

n Über 15 000 Stunden waren die Botschafter der Interessengemeinschaft

für eine saubere Umwelt (IGSU)

auf den Strassen und in den Schulen unterwegs, um

die Schweizer Bevölkerung für das Litteringproblem zu

sensibilisieren. Das Interesse der Anspruchsgruppen

am Dienstleistungsangebot der IGSU hat von Jahr zu

Jahr zugenommen. Um die Qualität weiterhin zu gewährleisten

und um die Aktivitäten ausbauen zu können,

mussten neue, tragfähige Strukturen geschaffen

werden. Per 1. Oktober 2012 wurde die IGSU in einen

Verein umgewandelt und erhielt mit Nora Steimer eine

versierte Geschäftsführerin. PET-Recycling Schweiz

bleibt als Vorstandsmitglied massgeblich an der strategischen

Führung beteiligt.

Viele Argumente gegen das Pfand

Die schweizerische, überwiegend privatwirtschaftlich betriebene Separatsammlung

hat sich bewährt. Ihre Ablösung durch ein mehrfach teureres

Pfandsystem wäre gefährlich und würde das Litteringproblem nicht lösen:

n 87 Prozent der gelitterten Gegenstände wie Take-away-Verpackungen,

Zeitungen, Zigarettenstummel etc. sind von einer Pfandregelung nicht

betroffen.

n In der Natur, wo Littering am meisten stört, wird niemand weggeworfene

Flaschen einsammeln.

n Auch Pfandländer kämpfen mit Littering und setzen auf Sensibilisierungsmassnahmen.

Punkto Verwertungsquote hält die Schweiz durchaus

mit diesen Ländern mit.

n Ein Pfandsystem verursacht viermal höhere Kosten (280 Millionen

Franken pro Jahr) als das Littering selbst.

n Mit Einführung eines Pfands würden 27 000 PET-Sammelstellen verschwinden,

was das Ende des bestehenden, kundenfreundlichen Sammelsystems

wäre.

n Die Verantwortung für das Sammeln würde vollständig zum Handel

wechseln. Den Gemeinden entgingen jährlich über 30 Millionen Franken

Sammelentschädigungen.

n Die heute hohen Recyclingquoten wären gefährdet und das Risiko für

mehr Littering steigt, weil sich das Sammelstellennetz bei einer Pfandeinführung

um 90 Prozent reduzieren würde.

n Das Pfand kann die Mehrwegflasche nicht retten: In Deutschland ist

seit der Pfandeinführung 2003 der Anteil der Mehrweggebinde um 30

Prozent gesunken.

Für eine saubere Schweiz: IGSU-Geschäftsführerin Nora Steimer

und Chefbotschafter Urs Freuler.

Nationaler Clean-up-Day geplant

Die ersten grossen Massnahmen der neuen IGSU werden

2013 das IGSU-Anti-Littering-Forum im Februar

sein, wo sich Städte, Gemeinden, Grossverteiler und

die Recyclingszene zum Thema Litteringbekämpfung

treffen. Weiter organisiert die IGSU im September zusammen

mit Pusch (Stiftung Praktischer Umweltschutz

Schweiz) den nationalen Clean-up-day. Gemeinden,

Vereine, Schulen und Unternehmen werden aufgerufen,

ihre Gemeinde oder ihr Quartier zu putzen und die

gesammelten Gegenstände fachgerecht zu entsorgen.

Pfand ist sinnlos gegen Littering

Die Schweizer Bauern hatten 2012 mit einer Kampagne

auf das gedankenlose Wegwerfen von Abfall

entlang von Strassen und Wegen auf dem Land

aufmerksam gemacht. In Zusammenarbeit mit dem

Schweizerischen Bauernverband wird die IGSU nun

das Thema «Littering in der Natur» anpacken und die

Bevölkerung umfassend mit breit abgestützten Massnahmen

sensibilisieren. Immer wieder wird jedoch ein

Pfand gegen Littering gefordert. 2012 hatte eine parlamentarische

Initiative von CVP-Nationalrat Alois

Gmür die Einführung eines Pfands auf Getränkedosen

und -flaschen verlangt. Dies, obwohl das Parlament

bereits mehrfach ähnliche Initiativen, meist von Politikern

des linken Lagers, abgelehnt hat.

Littering ist ein Problem und muss bekämpft werden.

Eine nachhaltige Verhaltensänderung muss jedoch

von innen kommen, deshalb müssen Massnahmen gegen

Littering immer bei der Einstellung ansetzen. Ein

Pfand wäre der falsche Weg. PET-Recycling Schweiz

hat sich deshalb auch 2012 auf politischer Ebene aktiv

gegen die Einführung eines Pfands eingesetzt. In Kooperation

mit weiteren Organisationen und Unternehmen

wurde das Parlament mittels Briefen und in direkten

Gesprächen über die Folgen einer Pfandeinführung

aufgeklärt. Dieses Engagement von PET-Recycling

Schweiz wird auch 2013 weitergeführt.

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

15


Bilanz / Erfolgsrechnung 2012

Die Verunreinigung des Sammelgutes nimmt zu. Immer mehr Fremdstoffe müssen aussortiert werden.

Kommentar zur Bilanz per 31.12.2012

Die Zusammensetzung der Bilanz blieb in sich relativ

stabil. Die Bilanzsumme hat im Vergleich zum Vorjahr

um rund 4 Prozent zugenommen. Gründe für die

zunahme sind die Optimierung des Nettoumlaufvermögens

und die Zunahme der notwendigen Rechnungsabgrenzungsposten.

In den folgenden Erläuterungen wird nur auf die wesentlichen

Veränderungen eingegangen.

Rückstellungen

Die aus dem Jahr 2007 stammende «Rückstellung

vRB-Reduktion» wurde nicht mehr benötigt und daher

erfolgswirksam aufgelöst.

Eigenkapital

Durch die Realisierung eines Jahresgewinns steigt

das Vereinsvermögen um 7909.52 CHF auf knapp

1,796 Millionen CHF.

Kommentar zur Erfolgsrechnung für das Jahr 2012

Betriebsertrag

Insgesamt sank der Absatz der Getränkeflaschen im

Vergleich zum Vorjahr nur leicht. Das hat zu relativ stabilen

vorgezogenen Recyclingbeiträgen (vRB) geführt.

Die Preise für den Verkauf des sortierten Materials sind

zwar konstant geblieben, der Ertragsposten PET-Verkauf

steht aber aufgrund der immer leichter werdenden

PET-Getränkeflaschen längerfristig unter Druck.

PET-Entsorgung

Trotz laufender Optimierungen bei den Sammelstellen

sind die PET-Entsorgungskosten um ca. 1 Prozent angestiegen.

Dies hängt vor allem mit den anhaltenden

Mengenverschiebungen zum relativ teuren Servicepublic-Bereich

und der zunehmenden Verunreinigung

des Sammelguts zusammen. Es müssen laufend mehr

Fremdstoffe aussortiert und entsorgt werden.

Übrige Betriebsaufwände

Die Investitionsbeiträge haben aufgrund von Sortimentsoptimierungen

und wegen der Lagerhaltung

von Sammelbehältern abgenommen.

Personalfluktuationen und die damit verbundenen

Kosten haben zu leicht höheren Personalaufwänden

geführt.

Für die Bereiche Büro, Verwaltung und Marketing waren

budgetierte Mehrkosten für spezifische Logistikund

Marketingprojekte vorgesehen.

Die Veränderung des Delkrederes basiert auf der Abnahme

der Debitorenbestände. Es bestehen nach wie

vor keine erhöhten Ausfallrisiken.

Auflösung «Rückstellung vRB-Reduktion»

Da das Entsorgungssystem seit der vRB-Reduktion

finanziell stabil ist, wurde die «Rückstellung vRB-

Reduktion» nicht mehr benötigt und konnte wie

erwähnt aufgelöst werden.

16 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


BILANZ PER 31. DEZEMBER 2012 31.12.2012 31.12.2011

CHF

CHF

AKTIVEN

Flüssige Mittel 13‘031‘312.33 11’435’272.92

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4’397’951.01 5’440’238.83

Delkredere -228’416.08 -278’528.08

Sonstige Forderungen 177’413.60 131’272.77

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 969’786.44 936’652.03

Sachanlagen 326’103.09 338’653.31

Total Aktiven 18’674’150.39 18’003’561.78

PASSIVEN

Fremdkapital

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4‘635‘648.96 4‘411‘720.85

Andere Verbindlichkeiten 354‘015.30 44‘823.55

Passive Rechnungsabgrenzungsposten 2’579’015.50 2’117’855.03

Rückstellungen 708’827.90 834’512.90

Rückstellung vRB-Reduktion 0.00 205’916.24

Entsorgungsverpflichtung 8’600’000.00 8’600’000.00

Total Fremdkapital 16’877’507.66 16’214’828.57

Eigenkapital

Vereinsvermögen

– Vortrag vom Vorjahr 1’788’733.21 1’660’301.87

– Jahresgewinn 7’909.52 128’431.34

Total Eigenkapital 1’796’642.73 1’788’733.21

Total Passiven 18’674’150.39 18’003’561.78

ERFOLGSRECHNUNG 2012 2012 2011

CHF

CHF

BETRIEBSERTRAG

Mitgliederbeiträge 26’651’219.96 26’644’402.02

PET-Verkauf 12’542’442.87 12’582’771.49

TOTAL BETRIEBSERTRAG 39’193’662.83 39’227’173.51

BETRIEBSAUFWAND

PET-Entsorgung -32’334’192.25 -31’918’798.13

Investitionsbeiträge -684’516.17 -943’001.21

Personal -2’356’188.22 -2’318’928.44

Büro und Verwaltung -542’103.97 -513’488.54

Marketing -3’200’477.73 -2’672’234.34

Miete und Unterhalt -155’503.31 -155’447.18

Abschreibungen -141’763.98 -161’289.66

Veränderung Delkredere 50’112.00 -57’591.00

TOTAL BETRIEBSAUFWAND -39’364’633.63 -38’740’778.50

BETRIEBSGEWINN (-VERLUST) -170’970.80 486’395.01

Bildung Marktschwankungsreserve 0.00 -516’234.00

Auflösung Rückstellung vRB-Reduktion 205’916.24 0.00

Finanzertrag 39’081.61 89’693.29

Ausserordentlicher Ertrag 126’326.66 114’135.08

Ausserordentlicher Aufwand -196’409.30 -41‘592.89

Steueraufwand 3’965.11 -3’965.15

UNTERNEHMENSGEWINN 7’909.52 128’431.34

PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

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Bericht der Kontrollstelle

18 PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012


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PET-Recycling Schweiz – Geschäftsbericht 2012

19


– XXXXXXXX –

Der direkte Dialog der IGSU-Botschafter mit der Bevölkerung ist eine der wirkungsvollsten Massnahmen gegen das Littering.

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