Facts & Figures

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Facts & Figures Nähere Informationen:

Mengen bisher

Belag und Beton abtragen .................................... 4.500 m3 Neue Stahlleitwandsysteme ................................. 1.000 m

Brückenabdichtung ............................................ 11.000 m2 Hochdruckwasserstrahlen ................................. 15.000 m2 Beton ..................................................................... 1.800 m3 Neue Stahlgehwege, Rampen und Stiegen .......... 5.000 m2 Materialien, die einem Recyclingprozess

zugeführt werden ............................................... 12.000 t

Baumanagement

Verantwortliche Bauaufsicht:

MA 29 – Brückenbau und Grundbau

Wilhelminenstraße 93, 1160 Wien

Telefon: 01/4000-96915

Fax: 01/4000-7291

E-Mail: post@m29.magwien.gv.at

Verantwortliche Bauaufsicht:

Anton R. Schön, Michael Wally

Beteiligte Magistratsabteilungen:

MA 19 – Architektur und Stadtgestaltung

MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau

MA 33 – Öffentliche Beleuchtung

MA 42 – Stadtgartenamt

MA 45 – Wasserbau

MA 46 – Verkehrsorganisation und

technische Verkehrsangelegenheiten

Baudurchführung:

Ziviltechniker ARGE

Baumann+Obholzer Östu-Stettin

Pauser Swietelsky

Kotz Pittel+Brausewetter

Otto Hinteregger & Söhne

Öhlinger+Metz

TECTON-Consult

www.bruecken.wien.at

www.wien.at

www.baustellen.wien.at

www.wienplan.com

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: MA 29 – Brückenbau und Grundbau.

Für den Inhalt verantwortlich: MA 29. Fotos: Thomas Schauer, Manfred Seidl, Harald

Lang, Kurt Wurscher. Gestaltung: Headquarter, Strnat & Strnat GmbH. Druck: xxxxxxxx.

XII/2004. Amtliche Mitteilung

Die neue Reichsbrücke


Die xxxx neue xxxxReichsbrücke

– barrierefrei für alle

Bei der

Instandsetzung

der Reichsbrücke

ist die Halbzeit

erreicht worden.

Grund genug

Bilanz zu ziehen,

was bisher

passierte.

Fahrbahnbereich

Seit Baubeginn wurde der stromaufwärtige Brückenbereich

komplett überarbeitet. Dabei wurden

auf der Fahrbahnebene zwei Fahrstreifen,

der gesamte Randbalkenbereich mit neuen Stahlleitwandsystemen

und glasverkleideten Geländern,

die beiden Nachtbushaltestellen Hubertusdamm

und Donauinsel sowie die Abfahrtsrampe

Donauinsel umgebaut.

Geh- und Radwege

Der 3,5 Meter breite Geh- und Radweg wurde

durch eine neue Stahlkonstruktion mit fast 5

Metern Nutzbreite ersetzt. Dies ermöglicht die

Führung eines Zwei-Richtungs-Radweges. Darüber

hinaus wird im Bereich Handelskai und Rechter

Donaudamm die behindertengerechte Erreichbarkeit

des darunter liegenden Geländes durch

neue Rampen ermöglicht. Zusätzlich zur Wegeverbreiterung

werden 3 Rampenanlagen und

eine Stiege neu gebaut, 5 Stiegenanlagen werden

erneuert. Das gesamte neue Wegesystem umfasst

eine Fläche von fast 10.000 m 2 und ist damit etwa

so groß wie vier Donaukanalbrücken.

Was passiert noch?

Bis zum Sommer 2005 erfolgen die gleichen Leistungen

für den stromabwärtigen Bereich. Mit

der Neuherstellung der Mittelzone (Belag und

Abdichtung, Mittelstreifen, Leiteinrichtungen

etc.) findet die Baustelle ihren Abschluss.

Im Frühjahr 2005 werden die Seitenwände der Gehwege

(Brückentragwerk) mit einer auf Keramikpulver

basierenden Spezialbeschichtung versehen, wie

sie auch in Straßentunnels verwendet wird. Diese

verbessert die Lichtausbeute und ermöglicht eine

effizientere Entfernung von Graffitis.

Darauf wurde besonders Wert gelegt:

Neues Licht

Die Beleuchtung der Reichsbrücke wurde komplett erneuert.

Das bedeutet helleres Licht bei gleichzeitiger Stromeinsparung.

Die Beleuchtungssysteme der Fahrbahn bilden einen Teil des

architektonischen Konzeptes und wurden wieder verwendet.

Die gesamte Wegeebene wird durch eine eigene Beleuchtung

sowie eine zusätzlich vorgesehene reflektierende Beschichtung

verkehrssicherer und freundlicher werden. Denn besseres Licht

vermindert Angsträume.

Barrierefreie Wege für alle

Die Kennung von Radweg-

und Gehwegbereichen erfolgt

nicht nur durch herkömmliche

Markierungen, sondern auch

durch eine getrennte Einfärbung

des Kunstharzbelages –

Radweg rot, Gehweg grau.

Diese Einfärbung wurde auch

hinsichtlich der Grautöne auf

die Unterscheidbarkeit durch

Sehschwache abgestimmt.

Taktile Wegweisung

Die Reichsbrücke erhält als erstes größeres

Brückenobjekt zusätzlich zu den sonstigen

Beschilderungen und Markierungen

auch ein taktiles Wegweisungssystem.

Damit werden die Zu- und Abgänge

im Bereich Rechter Donaudamm, Hubertusdamm,

U-Bahn-Station und Donauinsel

auch für Blinde und Sehschwache

entsprechend gekennzeichnet.

Im Einvernehmen mit den Betroffenen

wurde die Anordnung der taktilen

Linien und Schilder im

gesamten Wegebereich auf die

Erfordernisse der Blinden und

Sehschwachen abgestimmt. Zur

Optimierung erstreckt sich diese

taktile Markierung bis in den

Zugangsbereich außerhalb des

Brückenobjektes.

Nach Abschluss der Bauarbeiten

wird ein taktiler Wegweiseplan

für den Gesamtbereich

Reichsbrücke erstellt und über

den Blindenverband an die entsprechende

Zielgruppe verteilt

werden.

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