Zusammenfassung der Resultate - Gemeinde Salem

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Zusammenfassung der Resultate - Gemeinde Salem

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Zusammenfassung der Resultate


Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Hintergrund | Universität in und für Gesellschaft

Beziehungs- und interventionsfähige Universität

Die ZU versteht sich als beziehungs- und interventionsfähige Universität in und für

Gesellschaft. Daher geht sie Arbeitsbeziehungen mit Akteuren aus Wirtschaft, Kultur,

Politik und Zivilgesellschaft ein. Das Resultat sind inhaltlich substantielle und

zugleich überraschende wissenschaftliche, unternehmerische, politische, künstlerische

und mediale Interventionen in der Gesellschaft.

Studierende und Gesellschaft lernen aneinander

Vor diesem Hintergrund ist die universitäre Lehre eine von Dozierenden und

Studierenden gemeinsam bespielte Experimentalfläche zwischen interdisziplinären

Theorie-Perspektiven und stets undisziplinierten Praxis-Phänomenen. Damit ist sie

der Ort, um studentisches Lernen, Erfahren und Entfalten im Sinne von Konzepten

wie Service-Learning und Community-Based-Research mit den Interessen und

Herausforderungen gesellschaftlicher Akteure zu verbinden.

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Aufgabenstellung & Rahmen

| Nutzung von Partizipationspotentialen: Konzeption und

Realisierung einer unabhängigen Partizipationsplattform für die

ergebnisoffene Sammlung von Ideen, Wünschen, Visionen und

Vorbehalte von Salemer Bürgerinnen und Bürgern zur weiteren

Entwicklung der neuen Gemeindemitte im Bereich des Schlossseecenters.

| Service-Learning als Format: Umsetzung als Leitthema einer

Master-Lehrveranstaltung im Studiengang Kommunikations- und

Kulturwissenschaften.

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Meilensteine im Projektprozess

| März 2012

Ausarbeitung des Projektkonzepts unter dem Titel Mach Mitte!

| 27. März

Projektvorstellung und positive Entscheidung durch den Gemeinderat

| 13. – 15. April

Durchführung der Bürgerbefragung

| 27. April

Workshop mit den Architekturstudenten der Universität Stuttgart und

Auswertung der Fragebögen

| 28. April

Bürgerfest, Ausstellung der vorläufigen Ergebnisse und

Projektübergabe an die Universität Stuttgart

| 15. Oktober

Übergabe des Ergebnisberichtsberichts

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Prozess der Meinungs- und Ideensammlung

| Durchführung der Erhebung in allen 11 Ortsteilen mit dem

„Mittenmobil“ und einem Pavillon.

| Fragebögen: Demographische & quantitative Daten. Qualitative

Angaben bezüglich der Wünsche, Ängste und Bedenken zur ‚Neuen

Mitte‘. Ca. 270 Fragebögen wurden ausgefüllt und ausgewertet.

| Moodboard: Visualisierung von Nutzungsmöglichkeiten entlang der

einfachen Unterscheidung zwischen ‚gefällt mir‘ und ‚gefällt mir nicht‘.

Insgesamt 50 verschiedene Moodboard-Konfigurationen wurden

dokumentiert und ausgewertet.

| Impulse statt Repräsentativität: Fokus auf die Positionen und Ideen

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der einzelnen Teilnehmer.

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Altersstruktur der Teilnehmer

Verschiebung hin zu einem

höheren Alter der Teilnehmer:

| Großer Anteil der Teilnehmer in

der Altersgruppe zwischen 40

und 70 Jahren.

| Gruppe der Menschen mit

einem Alter von 10 bis 35

Jahren nicht entsprechend der

Altersstruktur der Gemeinde-

Bevölkerung repräsentiert.

25%

20%

15%

10%

5%

32

10

17

36

49

51

32

Gesamt

Umfrage

4

0%

10 bis

19

20 bis

29

30 bis

39

40 bis

49

50 bis

59

60 bis

69

70 bis

79

80+

7

Quelle: Eigene Erhebung und Bevölkerungspyramide

vom 30.06.2012

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Wollen Sie eine neue Mitte?

Klare Stimmung zugunsten der

neuen Mitte:

| Deutliche Mehrheit von 80% der

Teilnehmer spricht sich für die

neue Mitte aus.

| Nur 15% sind explizit gegen eine

Fortsetzung der Entwicklung hin

zu einer neuen Mitte.

15% ǀ 42

5%

13

80% I 215

Ja

Nein

Unentschieden

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Geschlechterverteilung Umfrage

Ausgeglichene Verteilung der

Geschlechter auf dem Niveau der

Gesamtbevölkerung:

| Weiblich: 51%

| Männlich 49%

47% I 127 Weiblich

53% I 143

Männlich

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Nutzungsprofil | Positiv-Tendenzen auf dem Moodboard

| Höchster Zuspruch für

kulturelle Angebote

| Deutlicher Zuspruch zugunsten

von Angeboten in den Bereichen

Einkaufen, Medizinische Versorgung,

Gastronomie und

Jugendangebote

| Wesentlich geringerer

Zuspruch für Sport-Angebot,

Shopping und zusätzliche

Dienstleistungen wie Verwaltungseinrichtungen

20%

18%

16%

14%

12%

10%

8%

6%

4%

2%

0%

68

114

104

100

53

93

17

102

10

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Nutzungsprofil | Negativ-Tendenzen auf dem Moodboard

| Ablehnung vor allen Dingen

mit Blick auf zusätzliche

Einkaufs- und Sportangebote

| Wenigste Stimmen gegen

Erweiterung des Jugendangebotes

35%

30%

25%

20%

15%

10%

47

20

82

24

34

27

16

5%

7

0%

11

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Nutzungsprofil | Stimmenbalance auf einen Blick

120

114

100

104

100

93

102

80

68

82

60

47

53

40

34

20

20

24

27

17 16

7

0

Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein

Sport, Freizeit Kultur Einkaufen Medizin.

Versorgung

Shoppen Gastronomie Zusätzl. Dienstl. Jugend

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Moodboard | Tendenzen über alle Konfigurationen

Gefällt mir

Gefällt mir nicht

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Hauptwünsche der Bürgerinnen und Bürger

| Bewahrung und Förderung der Identität Salems

| Barrierefreiheit

| Treffpunkt für die ganze Einwohnerschaft

| Ökologisches Vorzeigemodell

| Klare funktionale Gebäude

| Kulturachse

| Entfaltung eigener schöpferischer Fähigkeiten und Talente

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Mach Mitte! Bürgerbeteiligung Ortsentwicklung Salem

Hauptbedenken der Bürgerinnen und Bürger

| Kosten

| Parkplatzmangel

| Erhöhtes Verkehrsaufkommen und Lärm

| Ökologische Bedenken

| Leerstand

| Zerstörung des Salemer Stadtbildes

| Plausibilität der Verortung: Warum soll die ‚Neue Mitte‘ am

Schlossseecenter sein?

| Negative Konsequenzen für bestehende Strukturen, z.B. im Bereich des

Einzelhandels

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