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Daily - Salzburger Festspiele

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DailyNr. 26, 25. August 2009

Foto: Silvia Lelli, © www.riccardomuti.com

Riccardo Muti in Salzburg

Demnächst wieder Mozart

SALZBURGER FESTSPIELE 2009


SALZBURGER FESTSPIELE 2009 Daily

Nr. 26, 25. August 2009

Mischa Maisky, Helga Rabl-Stadler, Markus Oggenfuss (Generaldirektor Nestlé Österreich), Adam Fischer und

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller nach dem Konzert des Attersee Institute Orchestra

Der Wiener Klang, der an den Interpretationen der Wiener Philharmoniker so sehr geschätzt

wird, ist keine Chimäre – das haben wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen.

Der spezifische Klangcharakter lässt sich mit digitalen Methoden messen und liegt nicht

nur im Instrumentarium des Orchesters begründet. Hauptanteil am Orchesterklang hat die tradierte

Klangvorstellung der Musiker. Diese jungen Musikern näher zu bringen ist Ziel des Internationalen

Orchesterinstituts Attergau. Der Lehrstoff wird zunächst in Einzel- sowie Gruppenunterricht

vermittelt und kommt dann in Orchesterproben zur praktischen Anwendung. Nachdem

in den vergangenen Jahren Dirigenten wie Valery Gergiev, Mariss Jansons, Bobby McFerrin, Donald

Runnicles, Riccardo Muti und Christoph Eschenbach die Arbeitsphasen geleitet haben, wurde

im Jahr 2009 Adam Fischer für diese Aufgabe gewonnen. Am Sonntag hat er mit dem Attersee

Institute Orchestra sowie mit den Solisten Mischa Maisky und Malin Hartelius Werke von Haydn

und Mahler in der Felsenreitschule aufgeführt. Nach dem Konzert lud Nestlé Österreich, auf dessen

Initiative dieses Konzert jährlich bei den Salzburger Festspielen stattfindet, zum Empfang.

Nestlé, einer der Hauptsponsoren der Salzburger Festspiele, engagiert sich auch in der Jugendund

Nachwuchsförderung der Festspiele und sponsert den „Nestlé and Salzburg Festival Young

Conductors Award“, der ab 2010 verliehen wird.

Der Ö1 Klassik-Treffpunkt meldete sich am Samstag live aus dem Salzburger Schüttkasten. Zu

Gast waren Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Jürgen Flimm sowie Überraschungsgäste

aus dem diesjährigen Programm der Salzburger Festspiele: Bernarda Fink, Michael

Schade und Jette Steckel. Mitglieder der Wiener Philharmoniker musizierten live.

Ö1 Klassik-Treffpunkt mit Haide Tenner, Helga Rabl-Stadler, Jürgen Flimm und vielen Festspielkünstlern

Fotos: wildbild.at

The Viennese sound, which is so highly praised in the Vienna Philharmonic’s interpretations, is

not a chimera – as scientific investigations have proven. The specific characteristics of sound can

be measured digitally, and the difference lies not only in the orchestra’s instruments either. The

main element that goes into the orchestra’s sound is the sound ideal of its members. To convey this to

young musicians is the goal of the International Attergau Orchestra Institute. The curriculum is taught

in individual and group lessons and then implemented practically in the orchestra rehearsals. After

conductors such as Valery Gergiev, Mariss Jansons, Bobby McFerrin, Donald Runnicles, Riccardo Muti

and Christoph Eschenbach led the working phases in recent years, Adam Fischer takes on this role in

2009. On Sunday, he performed works by Haydn and Mahler at the Felsenreitschule with the Attersee

Institute Orchestra, together with soloists Mischa Maisky and Malin Hartelius.

After the concert, Nestlé Austria, upon whose initiative this concert takes place every year at the

Salzburg Festival, hosted a reception. Nestlé, one of the main sponsors of the Salzburg Festival, also supports

the Festival’s education programs for young people and musicians and sponsors the “Nestlé and

Salzburg Festival Young Conductors Award”, which will be awarded for the first time in 2010.

The Ö1 Klassik-Treffpunkt show was broadcast live on Saturday from Salzburg’s Schüttkasten.

Among the guests were Festival President Helga Rabl-Stadler, Artistic Director Jürgen Flimm as well

as surprise guests from this year’s Salzburg Festival program: Bernarda Fink, Michael Schade and Jette

Steckel. Members of the Vienna Philharmonic performed live.

Die Gedanken- und Gefühlsverstrickungen eines

gescheiterten Jungakademikers im Russland der

späten Zarenzeit gewannen in Salzburg auch bei

der Wiederaufnahme das geduldige Publikum“, berichtete

die Wiener Zeitung über die erfolgreiche Reprise von

Andrea Breths Inszenierung von Verbrechen und Strafe.

Die Regisseurin serviere, so Die Presse, „gemessen am

monumentalen Original ein Häppchen, aber was für

eins! Da ist alles drin, was Dostojewskij zu sagen hatte,

und klarer, plastischer, auch heutiger als im Roman,

wenngleich auf eine historische durchaus stimmige Weise.

So hält man die alten Geschichten lebendig, ohne sie

zu verfremden, zu verraten, zu zerhacken.“

Es sei großes Theater zu sehen, so die Salzburger Nachrichten:

„Szenen mit dem windigen Hofrat Luschin (Wolfgang

Michael), mit Raskolnikows Familie (Elisabeth

Orth, Marie Burchard), mit der wie Maria Magdalena

stilisierten Prostituierten Sonja (Birte Schnöink) und

mit dem zynischen, fatalistischen, rätselhaften Gutsbesitzer

Swidrigajlow (Sven-Eric Bechtolf).“

Klar und heutig

Franz Kline, Untitled, 1957, © VBK, Wien, 2009

Marie Burchard und Wolfgang Michael

Foto: Bernd Uhlig

The convoluted thoughts and feelings of a failed

young academic in late-Tsarist Russia, again won

the audience over at its revival,” the Wiener Zeitung

reported on the successful reprise of Andrea Breth’s production

of Crime and Punishment.

Die Presse wrote that the director was serving “a mere

tidbit, compared to the monumental original, but what a

tidbit! It contains everything Dostoyevsky had to say, and

it is clearer, more tangible and more contemporary than in

the novel, although it is not anachronistic. This is the way

to keep the old stories alive without alienating them, betraying

them, hacking them apart.”

Grand theater, the Salzburger Nachrichten reported:

“scenes with the slick Counselor Lushin (Wolfgang

Michael), Raskolnikov’s family (Elisabeth Orth, Marie

Burchard), the prostitute Sonya, who is styled like Mary

Magdalene (Birte Schnöink), and the cynical, fatalistic,

mysterious estate owner Svidrigailov (Sven-Eric Bechtolf).”

Karten für 25. 8. zu € 120,– und 10,–,

für 26. 8. zu € 10,– verfügbar.

Mit der Wiederaufnahme von Haydns Armida im

Rahmen der Salzburger Festspiele bewies das

Ensemble aufs Neue seine außergewöhnlichen

sängerischen Qualitäten: Annette Dasch, Michael Schade,

Mojca Erdmann, Vito Priante, Richard Croft und

Bernard Richter war das Lob von Publikum und Kritik

sicher. „Michael Schade (Rinaldo) beherrscht seinen Tenor

so virtuos, dass er in allen dynamischen Regionen,

auch im äußersten Pianissimo, feine Differenzierungen

vornehmen kann“, schrieb Die Presse. „Auch Annette

Dasch“, so Der Standard, „die gefeierte Darstellerin der

Titelfigur, bewies erneut Mut zur Dramatik, verkörperte

Wildheit und Leidenschaft, Verletzlichkeit und Wärme“.

Mojca Erdmann legte die Rolle der Zelmira „mit betörender

Helligkeit und makelloser Wendigkeit“ an, so die

Zeitung über die packende Inszenierung von Christof

Loy, die „miteinander widerstreitende Prinzipien sichtbar

macht“. Lob auch für die musikalische Umsetzung:

„Ivor Bolton poliert Details markant auf“, konstatiert die

Wiener Zeitung, „zeigt Einsätze akkurat an, lässt Lyrisches

atmen, pumpt Pep in das Mozarteumorchester.“

Die Armida ist noch drei Mal in der Felsenreitschule

zu sehen – und damit auch das beeindruckende Bühnenbild

von Dirk Becker.

Makellose Wendigkeit

Mojca Erdmann und Bernard Richter

Foto: Monika Rittershaus

With the revival of Haydn’s Armida at the

Salzburg Festival, the ensemble proved anew its

extraordinary vocal qualities: Annette Dasch,

Michael Schade, Mojca Erdmann, Vito Priante, Richard

Croft and Bernard Richter were assured of praise from

audiences and critics. “Michael Schade (Rinaldo) has such

virtuoso mastery of his tenor that he can differentiate to

the finest nuance in all dynamic regions, even in the most

extreme pianissimo,” wrote Die Presse. “Annette Dasch,

the celebrated singer of the title role, too,” Der Standard

opined, “proved again her courage to be dramatic, embodied

wildness and passion, vulnerability and warmth.”

Mojca Erdmann portrayed the role of Zelmira “with enchanting

lightness and impeccable agility,” the newspaper

wrote about the gripping production by Christof Loy,

which “makes conflicting principles visible.” The musical

interpretation was also praised: “Ivor Bolton polishes details

charismatically,” the Wiener Zeitung reports, “showing

precise entries, letting lyrical passages breathe, pumping

pep into the Mozarteum Orchestra.”

Armida will have three more performances at the Felsenreitschule,

including the impressive stage sets by Dirk Becker.

Karten für 25., 27. und 30. 8. zu € 330,– und 270,–,

für 30. 8. auch zu € 200,– verfügbar.


SALZBURGER FESTSPIELE 2009 Daily

Nr. 26, 25. August 2009

Demnächst wieder Mozart

Die Salzburger Festspiele spielen in der Karriere von Riccardo Muti eine wesentliche Rolle. 1971 feierte er hier sein

Debüt, seit 2007 prägt er das Programm der Pfingstfestspiele. Am Dienstag steht das letzte Mal Rossinis Moïse et

Pharaon unter seiner Leitung auf dem Spielplan der diesjährigen Festspiele.

Wieder einmal hat Salzburg Schicksal

gespielt. Vor einigen Tagen hat Roms

Bürgermeister eine von Riccardo

Muti dirigierte Vorstellung von Rossinis Moïse

et Pharaon im Festspielhaus besucht. Beim anschließenden

Treffen wurde man sich handelseins:

Ab Herbst 2010 wird der italienische

Maestro Musikdirektor der Römischen Oper.

Vorerst für drei Jahre, mit einer Option für

zwei weitere.

So hat seinerzeit auch sein Engagement an

der Mailänder Scala begonnen, an der Muti

schließlich fast zwanzig Jahre als Musikchef

wirken sollte und der er den Glanz früherer

Jahre zurückbrachte. Was kaum jemand weiß:

Auf die Idee, die künstlerische Leitung des traditionsreichen

Teatro alla Scala zu übernehmen,

hatte ihn Artur Rubinstein gebracht. Und

dessen nicht minder berühmter Kollege Swjatoslaw

Richter war es, der als Erster das große

Talent des heute 68-jährigen Neapolitaners erkannte.

Wobei Muti zugute kam, dass er auch

ausgebildeter Pianist ist. Denn ehe es zum ersten

gemeinsamen Auftritt in Florenz mit Beethovens

Drittem Klavierkonzert kam, verlangte

Richter, dass er mit ihm das ganze Werk durchspiele.

Richter spielte den Solopart, Muti am

zweiten Klavier den Orchesterpart. Nicht auszudenken,

hätte er diese besondere Herausforderung

nicht bestanden. Wie viele junge Dirigenten

damit heute reüssieren könnten?

Nie, ließ Muti nach seiner Demission als

Scala-Musikchef im März 2005 wissen, werde

er künftig wieder eine Leitungsfunktion bekleiden.

Vorerst lehnte er auch alle Angebote

ab, darunter beim Symphonieorchester des

Bayerischen Rundfunks und den New Yorker

Philharmonikern. Schließlich gelang es den

Managern von Chicago Symphony, den Maestro

als Musikchef an sich zu binden. Im Herbst

2010 wird er diese Aufgabe beginnen und sich

mit seinem neuen Orchester – soviel sei verraten

– dann auch bei den Salzburger Festspielen

präsentieren. Unterschrieben hat er den Vertrag

ebenfalls in Salzburg, im Mai vorigen Jahres

während der Proben für die Pfingstfestspiele.

Überhaupt spielt Salzburg im Leben Mutis

eine wesentliche Rolle. 1971 feierte er mit Don

Pasquale sein Debüt. Das war zugleich sein erstes

Zusammentreffen mit den Wiener Philharmonikern.

Seit dem hat er sie so gut wie jedes

Jahr bei den Festspielen dirigiert. Im Konzert,

in der Oper, oder in beidem, wie diesen Sommer

bei Rossinis Moïse et Pharaon und einem

gleich zweimal wiederholten Konzert, in dem

mit Arcana und der Faust-Symphonie Werke

der diesjährigen Hauptkomponisten Varèse

und Liszt auf dem Programm standen. Opernund

Konzertpläne gibt es auch für den kommenden

Salzburger Festspielsommer.

Nach Salzburg kommt Muti aber schon vorher

wieder. Immer schon war die Neapolitanische

Schule sein erklärtes Steckenpferd. Seit

2007 gestaltet er damit weitgehend das Programm

der Pfingstfestspiele mit. Für 2010 steht

Besonderes auf dem Programm: Betulia liberata,

die Geschichte der durch den Mut einer Frau

erretteten Stadt Bethulia, in den Vertonungen

von Niccolò Jommelli, einem der bedeutendsten

Komponisten der Neapolitanischen Schule,

und Wolfgang Amadeus Mozart – mit Riccardo

Muti am Pult seines Orchestra Giovanile Luigi

Cherubini.

Walter Dobner

Gerbert Schwaighofer, Kaufmännischer Direktor

der Salzburger Festspiele

In Zeiten der Wirtschaftskrise, in denen

seit der zweiten Hälfte des letzten

Jahres fast täglich negative Meldungen

die Stimmung aller Menschen

zunehmend eintrübten und im ersten

Quartal dieses Jahres die negativen

Schlagzeilen kulminierten, waren die

Aussichten auch für die Salzburger Festspiele

nicht gerade die besten. Viele Kulturanbieter

spürten schon die Krise, und

dem Tourismus waren große Einbußen

vorhergesagt. Wir konnten nicht abschätzen,

inwieweit sich auch die Festspielbesucher

von dieser Gesamtsituation

beeinflussen lassen würden. Noch

im Juni waren wir nicht sicher, ob unsere

ambitionierten Einnahmenvorgaben erreicht

werden können, zumal wir unser

Budget schon im April letzten Jahres erstellt

hatten, lange bevor die Wirtschaftskrise

erkennbar oder sogar sichtbar

wurde.

Umso erfreulicher ist es, dass uns die

Festspielbesucher die Treue gehalten haben.

Eine sehr positive Stimmung ist zu

spüren, die sich auch daran gezeigt hat,

dass wir noch sehr viele kurzfristige Kartenverkäufe

tätigen konnten. Viele unserer

Produktionen, auch jene nicht so

gängigen Titel, wurden sehr positiv aufgenommen.

Die erhofften Einnahmen werden somit

nicht nur erreicht, sondern sogar

überschritten werden, was in diesen Zeiten

wohl als großer Erfolg gewertet werden

kann.

Noch schöne letzte Festspieltage!

Gerbert Schwaighofer

Kaufmännischer Direktor

Neapel, 1990

And then again, Mozart

Foto: Mimmo Jodice

The Salzburg Festival has played an important role in the career of Riccardo Muti. In 1971, he made his debut here, and

since 2007 he has had a decisive influence on the program of the Whitsun Festival. On Tuesday, he conducts the final performance

of Rossini’s Moïse et Pharaon.

Once again, Salzburg played the role of

fate. A few days ago, the mayor of Rome

attended a performance of Rossini’s

Moïse et Pharaon conducted by Riccardo Muti

at the Festspielhaus. After the performance, it

was decided that the Italian maestro will become

the next Music Director of the Roman Opera,

starting in the fall of 2010. At first for three

years, with an option for a two-year extension

after that.

His engagement at La Scala Milan originally

began the same way, and eventually Muti stayed

there as Music Director almost twenty years,

restoring the house to its former glory. A littleknown

fact: the idea of taking over the artistic

directorship of the tradition-steeped Teatro alla

Scala originally came from Artur Rubinstein.

And it was his no less illustrious colleague Sviatoslav

Richter who first recognized the great talent

of the Neapolitan, now 68 years old. His

training as a pianist certainly helped Muti: before

they first performed Beethoven’s Third Piano

Concerto together in Florence, Richter demanded

that he play the entire work with him.

Richter took the solo part, and Muti played the

orchestra part at a second piano. Failing at this

task would have been unthinkable. How many

young conductors today could do the same?

Never again, Muti said after he dismissed as

La Scala’s Music Director in March of 2005,

would he ever accept a leading position. At first,

he rejected all offers, including the Bavarian Radio

Symphony Orchestra and the New York Philharmonic.

Finally, the managers of the Chicago

Symphony Orchestra convinced the maestro to

become their new Music Director. He will assume

this position in the fall of 2010 and – this much

we can say already – will present his new orchestra

at the Salzburg Festival as well. He also

signed his contract for the Chicago position in

Salzburg last year in May, during rehearsals for

the Whitsun Festival.

Salzburg plays an important role in Muti’s

life. In 1971, he made his celebrated debut with

Don Pasquale. This was also his first encounter

with the Vienna Philharmonic. Ever since, he

has conducted the orchestra practically every

year at the Festival in concerts, operas, or both,

as was the case this year with Rossini’s Moïse et

Pharaon and a concert in which Arcana and the

Faust Symphony represented this year’s main

composers, Varèse and Liszt. There are further

opera and concert plans for the coming Salzburg

Festival summer.

However, Muti returns to Salzburg even before

then. The Neapolitan School has always

been his special interest. Since 2007, he has curated

the program of the Whitsun Festival with a

focus on this School. In 2010, the Whitsun Festival

will present a special programmatic combination:

Betulia liberata, the story of the city of

Bethulia, saved by the courage of one woman, as

set by Niccolò Jommelli, one of the most important

composers of the Neapolitan School, and

Wolfgang Amadeus Mozart – with Riccardo

Muti conducting his Orchestra Giovanile Luigi

Cherubini.

Walter Dobner

Karten für Moïse et Pharaon am 25. 8. zu

€ 370,–, 290,– und 225,– verfügbar.

Karten für die Salzburger Pfingstfestspiele

unter www.salzburgfestival.at/pfingsten

In times of the economic crisis, during

which negative reports have been

depressing an increasing number of

people since the second half of last year

and the negative headlines seemed to culminate

during the first quarter of this year,

the prospects for the Salzburg Festival did

not seem the best. Many cultural institutions

had already felt the crisis, and the

prognosis for tourism was dim. We did not

know how much the Festival visitors

would be influenced by this overall situation.

Even in June, we were not sure

whether our ambitious revenue goals

would be met, especially since our budgets

had been fixed in April of last year, long

before the economic crisis had broken out

or was even visible on the horizon.

It is all the more pleasant that our visitors

have kept their faith in us. There is a

very positive atmosphere this year, which

was also confirmed by the fact that there

were many last-minute ticket sales. Many

of our productions, even the lesser-known

ones, have met with a very positive resonance.

Thus, the revenues we hoped for were

not only achieved, but they even exceeded

our projections, which can surely be considered

a great success in times like these.

I wish you enjoyable last days of the Festival!

Gerbert Schwaighofer

Business Director


SALZBURGER FESTSPIELE 2009 Daily

Nr. 26, 25. August 2009

SALZBURGER PFINGSTFESTSPIELE

21.–24. MAI 2010

Mimmo Jodice, Napoli, 1990

NEAPEL

Metropole der Erinnerung

sponsored by

RICCARDO MUTI interpretiert mit dem

Orchestra Giovanile Luigi Cherubini

Wolfgang Amadeus Mozarts Betulia liberata

Giuliano Carmignola • Francesco Galligioni

Ivano Zanenghi • Riccardo Doni

Fabio Biondi • Europa Galante

Angélica Castelló • Olga Neuwirth • Burkhard Stangl

Paul Agnew • Les Arts Florissants

SOLISTENKONZERT

OPER KONZERTANT

FILM & MUSIK

CHORKONZERT

TICKETS

Tel: +43-662-8045-500 • www.salzburgfestival.at/pfingsten

heute · today

Datum Uhrzeit Veranstaltung Veranstaltungsort

Date time event venue

Di, 25.8. 10.00 Uhr Freunde der Salzburger Festspiele

Oswald Panagl: Mozart und die Liebenden II: „Così fan tutte“

Schüttkasten

15.45 Uhr Young Directors Project · You Are Here · Dries Verhoeven

17.30 Uhr Utrecht /Amsterdam, Niederlande · Mit Bina Blumencron,

19.15 Uhr Joep Conjaerts, Erik J. Dekker, Manja Haueis, Harald Pretschner, Perner-Insel,

21.00 Uhr Marco Schaaf, Elena Schmidt, Danielle van de Ven, Teresa Vittucci Hallein

18.30 Uhr Gioachino Rossini · Moïse et Pharaon · Oper in vier Akten

Riccardo Muti · Jürgen Flimm · Mit Ildar Abdrazakov, Juan

Francisco Gatell, Nicola Alaimo, Nino Surguladze, Eric Cutler,

Marina Rebeka, Barbara Di Castri, Alexey Tikhomirov,

Ante Jerkunica · Wiener Philharmoniker, Konzertvereinigung

Wiener Staatsopernchor

18.30 Uhr Fjodor M. Dostojewskij · Verbrechen und Strafe

Fassung: Andrea Breth · Nach der Übersetzung von Swetlana Geier

Andrea Breth · Mit Jens Harzer, Elisabeth Orth, Marie Burchard,

Udo Samel, Sven-Eric Bechtolf, Wolfgang Michael, Sebastian Zimmler,

Swetlana Schönfeld, Uwe Bertram, Corinna Kirchhoff, Birte Schnöink

19.30 Uhr Joseph Haydn · Armida · Dramma eroico in drei Akten

Hob. XXVIII:12 · Ivor Bolton · Christof Loy · Mit Annette Dasch,

Michael Schade, Mojca Erdmann, Vito Priante, Richard Croft,

Bernard Richter · Mozarteumorchester Salzburg

19.30 Uhr Kammerkonzert · Emerson String Quartet II

Werke von Dmitri Schostakowitsch, Joseph Haydn

Vorschau · Preview

Großes

Festspielhaus

Salzburger

Landestheater

Felsenreitschule

Mozarteum

morgen · tomorrow

Datum Uhrzeit Veranstaltung Veranstaltungsort

Date time event venue

Mi, 26.8. 10.00 Uhr Freunde der Salzburger Festspiele

Nadja Kayali: Mozart und die Liebe („Così fan tutte“)

Schüttkasten

11.30 Uhr Festspiel-Dialoge 2009

Michel Friedman: Streitkultur – Chance oder Bedrohung

Schüttkasten

15.30 Uhr Freunde der Salzburger Festspiele · Thomas Oberender Orchesterprobenraum

präsentiert mit Corinna Kirchhoff sein Buch „Leben auf Probe“ Schüttkasten

15.45 Uhr Young Directors Project · You Are Here · Dries Verhoeven

17.30 Uhr Utrecht /Amsterdam, Niederlande · Mit Bina Blumencron,

19.15 Uhr Joep Conjaerts, Erik J. Dekker, Manja Haueis, Harald Pretschner, Perner-Insel,

21.00 Uhr Marco Schaaf, Elena Schmidt, Danielle van de Ven, Teresa Vittucci Hallein

18.30 Uhr Wolfgang A. Mozart · Così fan tutte · Dramma giocoso in zwei

Akten KV 588 · Adam Fischer · Claus Guth · Mit Miah Persson,

Isabel Leonard, Topi Lehtipuu, Johannes Weisser, Bo Skovhus,

Patricia Petibon · Wiener Philharmoniker · Konzertvereinigung

Wiener Staatsopernchor

18.30 Uhr Fjodor M. Dostojewskij · Verbrechen und Strafe

Andrea Breth · Mit Jens Harzer, Elisabeth Orth, Marie Burchard,

Udo Samel, Sven-Eric Bechtolf, Wolfgang Michael, Sebastian Zimmler,

Swetlana Schönfeld, Uwe Bertram, Corinna Kirchhoff, Birte Schnöink

Haus für Mozart

Salzburger

Landestheater

19.30 Uhr Young Singers Project · Abschlusskonzert

Mozarteumorchester Salzburg, Ivor Bolton

Mozarteum

20.00 Uhr London Symphony Orchestra · Valery Gergiev Großes

Werke von Claude Debussy, Dmitri Schostakowitsch

Festspielhaus

KARTENBÜRO DER SALZBURGER FESTSPIELE

Herbert von Karajan Platz 11 · 5010 Salzburg · täglich 10.00–18.00 Uhr · Telefon +43-662-8045-500 · Telefax +43-662-8045-555

Salzburger Festspiele Shop · Karten /Tickets · Hofstallgasse 1 (Eingang/entrance Haus für Mozart) · täglich 9.30–20.00 Uhr

info@salzburgfestival.at · www.salzburgfestival.at

Impressum • Medieninhaber: Salzburger Festspielfonds • Direktorium: Helga Rabl-Stadler, Präsidentin, Jürgen Flimm, Intendant und Künstlerischer Leiter, Gerbert Schwaighofer, Kaufmännischer

Direktor, Schauspiel: Thomas Oberender, Konzert: Markus Hinterhäuser • Redaktion und Gestaltung: Margarethe Lasinger, Rainer Elstner • Übersetzungen: Alexa Nieschlag • Graphische

Gestaltung und Layout: Margarethe Lasinger, Christiane Klammer • Litho: Media Design: Rizner.at, Salzburg • Druck: Medien-Druck Salzburg GmbH • Alle Rechte, insbesondere das Recht

der Vervielfältigung und der Verbreitung sowie der Übersetzung vorbehalten. Kein Teil der Publikation darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung des Medieninhabers reproduziert

oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet oder verbreitet werden • Änderungen vorbehalten • E-Mail: daily@salzburgfestival.at

Diese Publikation wird ermöglicht durch die Unterstützung von:

und die Freunde der Salzburger Festspiele

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