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Christus schauen in der christlichen Existenz Der zentrale ...

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Christus schauen in der christlichen Existenz Der zentrale

Christus schauen in der christlichen Existenz Der zentrale alttestamentliche Text über das Sehen von Gottes Gesicht hat uns so von selbst ins Neue Testament hinübergeführt. Was ist nun das Neue im Neuen Testament? Das Neue ist nicht eigentlich eine Idee, das Neue ist eine Tatsache, besser: eine Person, Jesus Christus. Von ihm her ordnen sich die vielfältigen Motive der alttestamentlichen Frömmigkeit neu und erhalten, gerade auch nach dem Ende des Tempels, eine neue Konkretheit. Er selbst ist das Gesicht Gottes für uns. Aus diesem Wissen heraus ist die große Kunst der Ikonen entstanden, die freilich gerade nicht beanspruchen können, Endpunkt unseres Suchens nach Christi Gesicht zu sein. Dasselbe gilt natürlich auch von den Acheiropoieta, den nach der Überlieferung nicht von Menschenhand gemachten Bildern, die die Christusikonen inspiriert haben. In dem Ringen zwischen Ikonenfrömmigkeit und Ikonoklasmus ging es um diesen Kernpunkt: Die Ikone darf nicht zum Götterbild werden, das in sich selber steht und Gott geradezu materiell greifbar macht. Sie muß vielmehr in sich selber die Dynamik der Überschreitung tragen, über sich hinausweisen und eine Einladung sein, die uns auf den Weg bringt, auf die Suche nach dem Gesicht des Herrn – eine Einladung, die uns über alles Materielle hinausführt und uns ständig auf dem Weg der Nachfolge hält, der in diesem Leben nicht zu beenden ist. Wenn wir es theologisch-fachlich ausdrücken wollen, können wir sagen: Die Ikone trägt eine eschatologische Dynamik in sich; nur wenn wir sie so sehen, ist sie recht gesehen. 14 Im 19. Jahrhundert ist aus diesen Antrieben heraus neu, an spätmittelalterliche Frömmigkeitsformen anknüpfend, die Verehrung des heiligen Antlitzes entstanden, die bei Therese von Lisieux einen Höhepunkt findet, wenn sie sich selber „vom Kinde Jesu“ und „vom heiligen Antlitz“ nannte. Beide Titel 14 Ich darf dafür auf mein Buch „Der Geist der Liturgie“ (Freiburg 2000) 99–116 verweisen. 26

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