Saunaerlebnis Aufguss – 10 Grundsätze für die richtige Durchführung

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Saunaerlebnis Aufguss – 10 Grundsätze für die richtige Durchführung

PRESSEINFORMATION

Saunaerlebnis Aufguss 10 Grundsätze für die richtige Durchführung

Saunabaden hat sich zu einer weit verbreiteten Freizeittätigkeit entwickelt: Nach einer für den

Deutschen Sauna-Bund aus Bielefeld durchgeführten Befragung gehen 30 Millionen

Bundesbürger in die Sauna. Dafür stehen mehr als 10.000 öffentliche Bademöglichkeiten und

etwa 1,6 Millionen privat eingebaute Saunakabinen zur Verfügung. Aufgüsse spielten beim

Saunabaden bis vor wenigen Jahren nur eine untergeordnete Rolle. Zwischenzeitlich hat sich die

Aufgusspraxis aber grundlegend geändert; der Aufguss ist zu einem Saunaerlebnis geworden. 20

Prozent der Gäste von Saunabetrieben gehen heute auch wegen der Aufgüsse saunabaden.

In öffentlichen Saunabädern werden Aufgüsse aus Sicherheitsgründen nur von eingewiesenem

Personal durchgeführt. Damit der Saunaaufguss zu Hause auch zu einem sicheren,

gesundheitsfördernden Ereignis wird, sind einige wenige Grundsätze zu beachten:

1. Für die Aufgussdurchführung werden ein Holzkübel vorzugsweise mit einem stets

dichten Kunststoffeinsatz, eine Holzkelle und ein Wedeltuch aus Frottee benötigt.

2. Aus Gründen der Verträglichkeit wird ein Aufguss als zusätzlicher Hitzereiz gegen Ende des

Saunaraumaufenthaltes durchgeführt.

3. Saunabadende, die es heiß mögen, setzen sich auf die oberste Saunabank. Auf der

mittleren und unteren Bank ist der Hitzereiz weniger kräftig.

4. Für den Aufguss wird klares, lauwarmes Wasser genommen. Die Temperierung

erleichtert das gleichmäßige Verteilen der zugegebenen Duftstoffe im Wasser.

5. Die benötigte Wassermenge ist abhängig von der Saunaraumgröße. Der Deutsche

Sauna-Bund empfiehlt 20 bis 30 g Wasser je Kubikmeter Rauminhalt.

6. Die Zugabe des Duftstoffes zum Aufgusswasser muss nach den Herstellerangaben auf der

Verpackung erfolgen. Dosierhilfen sind dabei vorteilhaft.

7. Die eingesetzten Duftstoffe sollten zum beabsichtigten Aufgusserlebnis passen. Frische

Citrusdüfte sind anregend, blumig-holzige Noten sind ausgleichend, harmonisierend.

8. Das Aufgusswasser wird mit der Holzkelle vorsichtig auf die heißen Ofensteine

verteilt. Es wird von hinten nach vorn gegossen, damit die Hand nicht in den aufsteigenden,

heißen Wasserdampf gerät.


9. Der rasch vom Saunaofen aufsteigende Wasserdampf verteilt sich am stärksten im

oberen Drittel des Saunaraumes. Das Wedeln mit dem Tuch sorgt für seine gleichmäßige

Verteilung und erhöht durch den Luftzug noch zusätzlich den Hitzereiz.

10. Saunabaden muss stets angenehm und gesundheitsfördernd sein. Darum: Wem es beim

Aufguss zu heiß wird, sollte den Saunaraum verlassen.

Weitere Tipps zum richtigen Saunabaden bietet der Deutsche Sauna-Bund unter

www.saunabund.de oder per Post.

Kontakt:

Deutscher Sauna-Bund e.V., Bielefeld

Tel.: 0 52 1/ 9 66 79-0

Fax: 0 52 1/ 9 66 79-19

info@sauna-bund.de

www.sauna-bund.de

www.saunaindeutschland.de

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